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Berichten van 11 december 2010

Andrea De Carlo, Naguib Mahfouz, Ludwig Laher, Janko Ferk, Alain de Benoist

De Italiaanse schrijver.Andrea De Carlo werd geboren in Milaan op 11 december 1952. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Wenn der Wind dreht (Vertaald door Monika Lustig)

 

„Der Wind treibt dunkle Wolken heran und fegt zwischen den Bäumen hindurch. Äste und Blätter rauschen bedrohlich in der zunehmenden Finsternis. Enrico geht ganz dicht hinter Arturo und vor den anderen, er kontrolliert von Zeit zu Zeit sein Handy, aber der Bildschirm zeigt kontinuierlich Kein Netz. Zufußgehen hat ihm noch nie behagt, seit seiner Kinderzeit nicht, als seine Eltern ihn auf stunden-

langen Wanderungen über die Bergpfade quer durch Tirol schleiften. Der Vater trug jeweils das Fernglas am Hals, und die Mutter hatte eine Feld¬asche mit kaltem, süßem Zitronentee dabei. In seinen Augen war das immer schon eine dumme und sinnlose Aktivität, der jegliche ästhetische

oder intellektuelle Aura fehlte, die die Mühe, das eigene Körpergewicht Meter um Meter voranzuschleppen, hätte kompensieren können. Und auch bei den Spaziergängen, zu denen Luisa ihn fast jedes Wochenende drängt, fühlt er sich so elend wie ein Hamster im Laufrad. Die einzige

Fortbewegung, in der er einen Sinn entdecken kann, ist in der Stadt von A nach B zu fahren oder rings um wichtige Gebäude herum, zu einem bestimmten Zweck und mit Hilfe von Transportmitteln, die einen nicht ins Schwitzen bringen.

Jedenfalls scheint auch Luisa nicht gerade begeistert, während sie hinter ihm geht. Ihre Gesichtszüge sind angespannt, und die Hände hat sie in den Manteltaschen vergraben. Margherita und Alessio bilden das Schlußlicht und sehen aus wie zwei Luxus¬üchtlinge, deren Flucht erschwert wird durch die Rädchen ihrer Koffer und das zeitweilige Überprüfen ihrer Mobiltelefone sowie die haß-

erfüllten Blicke, die sie sich hin und wieder zuwerfen.

Margherita wackelt auf ihren hochhackigen Stiefeln mit den sadistischen Schuhspitzen voran und kreischt den anderen hinterher: »Könntet ihr nicht ein menschenfreundlicheres Tempo anschlagen?«

Arturo erwidert, ohne seinen Schritt zu verlangsamen:»Wir hatten dir ja gesagt: Laß den Koffer im Wagen.«

»Hör auf mit meinem Koffer!« schreit Margherita. »Ich wollte euch nur ganz freundlich bitten, nicht so zu rennen!«

 

 

 

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Andrea De Carlo (Milaan, 11 december 1952)

 

 

 

 


De Egyptische schrijver
Naguib Mahfouz werd geboren op 11 december 1911 in Caïro. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2006 en mijn blog van 11 december 2006 en ook mijn blog van 11 december 2007 en ook mijn blog van 11 december 2008
en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: The Thief and the Dogs  (Vertaald door Trevor Le Gassick en M. M. Badawi)

 

„Once more he breathed the air of freedom. But there was stifling dust in the air, almost unbearable heat, and no one was waiting for him; nothing but his blue suit and gym shoes.
As the prison gate and its unconfessable miseries receded, the world--streets belabored by the sun, careening cars, crowds of people moving or still--returned.
No one smiled or seemed happy. But who of these people could have suffered more than he had, with four years lost, taken from him by betrayal? And the hour was coming when he would confront them, when his rage would explode and burn, when those who had betrayed him would despair unto death, when treachery would pay for what it had done.
Nabawiyya. Ilish. Your two names merge in my mind. For years you will have been thinking about this day, never imagining, all the while, that the gates would ever actually open. You'll be watching now, but I won't fall into the trap. At the right moment, instead, I'll strike like Fate.
And Sana? What about Sana?
As the thought of her crossed his mind, the heat and the dust, the hatred and pain all disappeared, leaving only love to glow across a soul as clear as a rain-washed sky.
I wonder how much the little one even knows about her father? Nothing, I suppose. No more than this road does, these passersby or this molten air.
She had never been out of his thoughts, where bit by bit she'd taken shape, like an image in a dream, for four long years. Would luck now give him some decent place to live, where such love could be equally shared, where he could take joy in being a winner again, where what Nabawiyya Ilish had done would be no more than a memory, odious, but almost forgotten?
You must pull together all the cunning you possess, to culminate in a blow as powerful as your endurance behind prison walls. Here is a man--a man who can dive like a fish, fly like a hawk, scale walls like a rat, pierce solid doors like a bullet!“

 

 

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Naguib Mahfouz (11 december 1911 – 30 augustus 2006)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en vertaler Ludwig Laher werd geboren op 11 december 1955 in Linz. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

 

alles im griff

eine überwachungskamera
für die polizeiwache
für die mahnwache
vor dem mahnmal
für die opfer
der täter
von morgen


 

meine landschaft

meine landschaft
geht durch mich:
in ihr bleibt
ein bild von mir
hängen und sie
sagt etwas aus
über mich:

meine landschaft
lebt in mir:
wir begegnen einander selten

 

 

 

 

vorspiel

in deiner kniekehle
bleibe ich stecken
wenn du dein bein
anziehst und meinen
finger fängst
der von der sohle kommt
langsam nach oben zieht

an deinem lächeln frau
bleibe ich hängen
wenn du den kopf
bewegst über die
schulter schaust
und meinen blick dir holst
still deine frage stellst

wo ich dich riechen kann
bleibe ich liegen
bis du das bein
entspannst dich auf
den rücken legst
einmal tief atem holst
und mir den weg freigibst

 

 

 

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Ludwig Laher (Linz, 11 december 1955)

 

 

 

 

 
De Oostenrijkse dichter, schrijver en rechter Janko Ferk werd geboren op 11 december 1958 in Sankt Kanzian am Klopeiner See, Kärnten. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Die Raumforscher. Ein Überzeugungsversuch

 

„Ich bin beim Schreiben auf Zeitlosigkeit aus. Bei diesem programmatischen Gedanken verwundert mich immer nur die unwillkürliche Assoziation:  Das in meinem Kopf sich wiederholende Bild einer schlichten und ästhetischen Armbanduhr. Natürlich fiele mir dazu insbesondere ein Markenname ein. Vielleicht sagt mir die eigene, innere Instanz, daß ein solcher gleichsam klassischer Zustand nicht möglich, weil undenkbar ist.

   Zeitlosigkeit ist für mich jener Zustand, der ohne die Technik und deren Hilfsmittel auskommt. Konkret meine ich damit und zum Beispiel einen Roman, der ohne die Beschreibung und den Einsatz von Kraftfahrzeugen, Telefonen und selbstverständlich auch Uhren episch sein kann. Ich denke also an einen Roman, der vom Leben, von Ängsten, Gefühlen, Hoffnungen und vielleicht Enttäuschungen erzählt, der aber nie auf die sogenannten  modernen Errungenschaften angewiesen ist.

   Franz Kafka ist dieser Vorstellung im "Schloß" ziemlich nahe gekommen, eigentlich "märchenhaft" nahe, wenn man an seinen "tiefen Schnee", "schwächsten Lichtschein" und den "Strohsack" denkt. Leider durchschneidet selbst Kafka diesen Raum scharf mit seiner Frage: "Wie, auch ein Telefon war in diesem Dorfwirtshaus?" Als ob er genau wüßte, welchen Umstand er der Literatur zufügt, fragt er doch nicht nur rhetorisch nach diesem eigentümlichen Gegenstand und gibt uns über das Gasthaus noch ironisch bekannt: "Man war vorzüglich eingerichtet." ( Wer könnte im Angesicht dieses Einzugs der Technik in die Weltliteratur noch ernsthaft behaupten, Franz Kafka sei humorlos. Dieser Dichter hat auch an vielen anderen Stellen Technik in das Schrifttum eingebaut. Er hat ihr Platz eingeräumt. Wem fallen hier nicht die "Aeroplane in Brescia" ein und vor allem die grausame Technik aus der "Strafkolonie". Minutiös und visionär seziert ... Ja, visionär! Gesehen oder vielmehr befürchtet am Anfang des vorigen Jahrhunderts, ausgeführt zwanzig, dreißig Jahre später. )

   Franz Kafka ist der erste entscheidende Schriftsteller, der der Technik Raum gegeben hat. Und wieder könnte man auf den  Begriff kommen, der für das Zeitlose steht, die Klassik, zumal man die Technik noch genauer aufteilen könnte, in die klassische und moderne. Kafka hat - wohl bewußt - Zitate der modernen Technik eingesetzt. Die klassische Technik hat längst vor dem Meister aus Prag nach Platz gegriffen. Der erste, der über das Rad geschrieben hat, hat in die Literatur tatsächlich etwas Neues eingeführt.

Lange vor der Literatur war die Technik in der Welt. In der ursprünglichen Wortbedeutung macht sie jeden Anwender zum Künstler, zum Handwerkskünstler, der eine gewisse Summe von Regeln derart auf ein Ziel hinleitet, daß es einen Sinn ergibt und das Leben im landläufigen Sinn leichter macht.“

 

 

 

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Janko Ferk (Sankt Kanzian, 11 december 1958)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver, politiek filosoof en journalist Alain de Benoist werd geboren in Saint-Symphorien op 11 december 1943. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Aan gene zijde van de mensenrechten (Au-delà des droits de l'Homme)

 

„Een eerste breuk komt er met het christendom. De christelijke godsdienst proclameert inderdaad de unieke waarde van elk menselijk wezen door het voor te stellen als een waarde op zich. Als bezitter van een ziel die hem rechtstreeks verbindt met God, wordt de mens drager van een absolute waarde, dat wil zeggen van een waarde die niet gebonden is aan zijn persoonlijke kwaliteiten noch aan het feit dat hij deel uitmaakt van een bepaalde collectiviteit. Gelijklopend daarmee geeft het christendom een zuiver individuele definitie van vrijheid: de vrijheid wordt het vermogen van een redelijk wezen om een keuze te maken tussen middelen die naar een doel leiden, en dit in overeenstemming met de moraal. (“Radix libertatis sicut subjectum est voluntas, sed sicut causa est ratio”, zei Thomas van Aquino). Dit beklemtonen van de vrije wil bevat impliciet de idee dat de mens zijn natuur kan overwinnen en kan kiezen alleen op basis van de rede en zo de wereld kan vormen naar zijn wil. Aanvankelijk wordt deze wil omschreven als de mogelijkheid om toe te stemmen. Het hogere leven komt uit een transformatie van de wil onder de werking van de genade.

Door deze belangrijke antropologische vernieuwingen sloeg het christendom een brede kloof tussen de oorsprong van de mens (God) en zijn eigen tijdelijk bestaan. Het onttrekt aan het relationele bestaan van het menselijk wezen zijn ontologische verankering, die voortaan uitsluitend aan de ziel voorbehouden wordt. Vanzelfsprekend blijven de betrekkingen tussen mensen belangrijk, maar ze worden secundair om de eenvoudige reden dat hun leven in gemeenschap, hun samen-zijn, niet meer samenvalt met hun diepste wezen. Het is niet ten onrechte dat Hegel, vanuit dit standpunt, de opkomst van het christendom kon doen samenvallen met het subjectivisme.“

 

 

 

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Alain de Benoist (Saint-Symphorien, 11 december 1943)



Zie voor nog meer schrijvers van de 11e december ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:37 Reageer op dit bericht

Aleksandr Solzjenitsyn, Ernst van Altena, Alfred de Musset, Christian Grabbe, Maximilian von Schenkendorf, Paul Kornfeld

De Russische schrijver en historicus Aleksandr Isajevitsj Solzjenitsyn werd geboren in Kislovodskb op 11 december 1918. Zie ook mijn blog van 11 december 2006  en ook mijn blog van 11 december 2007 en ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Meine amerikanischen Jahre  (Vertaald door Andrea Wöhr en Fedor Poljakov)

 

„In Abgeschiedenheit bist glücklich du, o Dichter! Das erkannte Alexander Puschkin, als er die schöpferische Zeit, die er in der Einsamkeit verbrachte, mit der Eitelkeit der Welt verglich.
Seit meiner Kindheit hatte ich ähnliche Gefühle. Diese glückselige Einsamkeit lernte ich dann in der Verbannung in Kokterek kennen, und so beschlich mich geradezu Beklemmung, als die Welle der Rehabilitierungen losbrach und ich in deren Wirbel von dort wegfahren sollte. Im Juni 1956 verließ ich meine gesegnete Verbannung und erst zwanzig Jahre später, im Juni 1976, fast auf den Tag genau, erreichte ich den abgeschiedenen Ort, den ich mir ersehnt hatte, diesmal in Vermont. Beinahe vom ersten Tag an stürzte ich mich in meine Arbeit über die Zeit von Pjotr Stolypin, dann machte ich mich an das kaum überschaubare Material über die russische Februarrevolution von 1917. Jahrelang ließ ich mich so gut wie keinen einzigen Tag davon abbringen, höchstens mit Ausnahme der Tage meiner Harvard-Rede.
Dabei staunte ich unentwegt und hörte nicht auf, dem Herrn dafür zu danken, dass Er mich in die beste Lage gebracht hatte, von der ein Schriftsteller nur träumen kann, in die beste verglichen auch mit jenen schlimmen Situationen, die sich angesichts der Zerstörung der Entwicklungslinien in unserer Geschichte und in einem Land, das schon seit sechzig Jahren in Unterdrückung lebte, ergeben konnten.
Nun hatte ich die Freiheit erlangt, keinen einzigen Fetzen Papier verschlüsseln, verstecken, unter Freunden verteilen zu müssen, sondern konnte alles ganz offen halten, sodass meine Arbeitsmaterialien und Handschriften zusammenhängend auf großen Tischen ausgebreitet lagen.
Außerdem konnte ich jede nur erdenkliche Quelle, die ich brauchte, aus Bibliotheken bekommen. Noch davor, während meiner Tage in Zürich, hatten mir alte russische Emigranten die für meine Arbeit benötigten Bücher zugeschickt, ohne dass ich sie darum hatte bitten müssen. Einige Titel hatte ich bekommen, noch ehe ich wusste, dass ich sie brauchen würde; meine Bibliothek war praktisch schon komplett.“

 

 

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Aleksandr Solzjenitsyn (11 december 1918 – 3 augustus 2008)

 

 

 

 

 

De  Nederlandse dichter, schrijver en vertaler Ernst van Altena werd geboren in Amsterdam op 11 december 1933. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Engagement of escapisme? (1985) (Interview met Fernand Auwera)

 

„Dat gebrek aan engagement is eveneens een gevolg van het feit dat die schrijvers er als het ware niet voor opgeleid werden. Ze zijn in welvaart opgegroeid, zonder contact met de praktijk, ze komen veelal, ik herhaal het, uit beschermde en wat wereldvreemde universitaire milieus. Ik kan momenteel voor de gemiddelde Nederlandse literatuur weinig waardering opbrengen. Een succesboek als ‘Een klucht regengulpen’ [Een vlucht regenwulpen] van Maarten 't Hart heb ik niet kunnen uitlezen, ik begrijp het succes van dergelijke boeken niet. In de poëzie heerst even grote ellende. Waar vindt men nu nog het engagement van bijvoorbeeld Lucebert, en die is ook wel een ‘woordkramer’ genoemd. Ik houd van mensen, van literatuur, van poëzie met kloten. Nu zijn er alleen nog treurige sonnettensmeden bedrijvig, à la Jan Kal, niet eens technisch vaardig gedaan, of estheten à la Gerrit Komrij, die louter aan salonwoordkramerij doet en wiens scheldproza geëngageerd klinkt, maar geëngageerd met wat? Met z'n eigen ego, denk ik. Overigens is het, vrees ik, in het buitenland, en met name in Frankrijk, het land dat ik het best ken, nauwelijks beter. Ook huilen met de pet op, hoewel ik graag een uitzondering maak voor de Franse cultuurpolitiek. De meest waardevolle dingen worden momenteel nog gepresteerd op het gebied van het essay, ik denk aan iemand als Henk Hofland, en aan de ontwikkeling van de politieke column. Op toneelgebied is de situatie niet beter. Men legt te veel het accent op onverantwoorde esthetiek. Twee ton spenderen aan een decor, Ubu spelen in een dure constructie van gelaste buizen, maar verder getuigt het toneel van een treurige mentaliteit: men heeft duidelijk onvoldoende vertrouwen in de kracht van het woord.“

 

 

 

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Ernst van Altena (11 december 1933 – 14 juni 1999)

Amsterdam

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Alfred de Musset werd geboren op 11 december 1810 in Parijs. Zie ook mijn blog van 11 december 2006 en ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

 

Sonnet au lecteur

 

Jusqu'à présent, lecteur, suivant l'antique usage,
Je te disais bonjour à la première page.
Mon livre, cette fois, se ferme moins gaiement ;
En vérité, ce siècle est un mauvais moment.

Tout s'en va, les plaisirs et les moeurs d'un autre âge,
Les rois, les dieux vaincus, le hasard triomphant,
Rosafinde et Suzon qui me trouvent trop sage,
Lamartine vieilli qui me traite en enfant.

La politique, hélas ! voilà notre misère.
Mes meilleurs ennemis me conseillent d'en faire.
Être rouge ce soir, blanc demain, ma foi, non.

Je veux, quand on m'a lu, qu'on puisse me relire.
Si deux noms, par hasard, s'embrouillent sur ma lyre,
Ce ne sera jamais que Ninette ou Ninon.

 

 

 

 

Sonnet : Se voir le plus possible...

 

Se voir le plus possible et s'aimer seulement,
Sans ruse et sans détours, sans honte ni mensonge,
Sans qu'un désir nous trompe, ou qu'un remords nous ronge,
Vivre à deux et donner son coeur à tout moment ;

Respecter sa pensée aussi loin qu'on y plonge,
Faire de son amour un jour au lieu d'un songe,
Et dans cette clarté respirer librement -
Ainsi respirait Laure et chantait son amant.

Vous dont chaque pas touche à la grâce suprême,
Cest vous, la tête en fleurs, qu'on croirait sans souci,
C'est vous qui me disiez qu'il faut aimer ainsi.

Et c'est moi, vieil enfant du doute et du blasphème,
Qui vous écoute, et pense, et vous réponds ceci :
Oui, l'on vit autrement, mais c'est ainsi qu'on aime.

 

 

 

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Alfred de Musset (11 december 1810 -  2 mei 1857)

 

 

 

 

 

De Duitse toneelschrijver Christian Dietrich Grabbe werd geboren in Detmold op 11 december 1801. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Napoleon oder die hundert Tage

„Paris. Unter den Arkaden des Palais Royal.

Vieles Volk treibt sich durcheinander, darunter Bürger, Offiziere, Soldaten, Marktschreier, Savoyardenknaben und andere. Die sprechenden Personen halten sich im Vorgrunde auf. Vitry und Chassecoeur sind zwei abgedankte Kaisergardisten.

 

Vitry. Lustig, Chassecoeur, die Welt ist noch nicht untergegangen, - man hört sie noch - dort oben im zweiten Stock wird entsetzlich gelärmt.

Chassecoeur. So? - Ich hörte nichts - Warum lärmen sie?

Vitry. Der alte Kanonendonner steckt dir noch im Ohr. Hörst du denn nicht? - Wie rollt das Geld, wie zanken sie sich - sie spielen.

Chassecoeur. O mein Karabiner, dürft' ich mit deiner Kolbe wieder die Kisten zerschmettern wie die Gehirne!

Vitry. Ja, ja, Vater Veilchen spielte um die Welt, und wir waren seine Croupiers.

Chassecoeur. Blut und Tod! Wären wir es noch!

Vitry. Na, still, nur still - In unsrem schönen Frankreich blühn jeden Lenz das Veilchen, der Frohsinn und die Liebe wieder neu, - Veilchenvater kommt auch zurück.

Ausrufer einer Bildergalerie. Hier, meine Herren, ist zu sehen Ludwig der Achtzehnte, König von Frankreich und von Navarra, der Ersehnte.

Ausrufer einer Menagerie(dem vorigen gegenüber). Hier, meine Herren, sehen Sie einen der letzten des aussterbenden Geschlechtes der Dronten, wackeligen Ganges, mit einem Schnabel gleich zwei Löffeln, von Isle de France und Bourbon bei Madagaskar, lange von den Naturforschern ersehnt, ihn zu betrachten und zu zerlegen.

Ausrufer der Bildergalerie. Hier ist zu sehen der Monsieur, der Herzog von Angoulême, sein Sohn, die Herzogin, dessen Gemahlin, der Herzog von Berry und das ganze bourbonische Haus.

Ausrufer der Menagerie. Hier erblicken Sie den langen Orang-Outang, gezähmt und fromm, aber noch immer beißig, den Pavian, ähnlichen Naturells, die Meerkatze, etwas toller als die beiden andern, und so genannt, weil sie über die See zu uns gekommen, den gewöhnlichen Affen, nach Linnée simia silvanus, und das ganze Geschlecht der Affen, wie es nicht einmal in dem Pflanzengarten oder den Tuilerien leibt und lebt.

Ein Polizeibeamter. Mensch, du beleidigst den König und die Prinzen.“

 

 

 

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Christian Grabbe (11 december 1801 - 12 september 1836)

Beeld in Düsseldorf, Hofgarten

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Maximilian Gottfried von Schenkendorf werd geboren op 11 december 1783 in Tilsit in Oost-Pruisen. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

 

Kinderträume

 

Der Himmel offenbart sich nur in Träumen,

So lang wir noch im Erdenthale wallen:

Entfesselt schweben wir durch Wolkenhallen

Und brechen Blüten von den Lebensbäumen.

Hörst du das Kind entzückt im Traume lallen?

Sein Geist ergeht sich in den ew'gen Räumen.

Kannst du noch thöricht zu entschlummern säumen?

Ein gleiches Loos ist auch für dich gefallen.

Nur Kindern steht das Thor des Himmels offen,

Um sie nur spielt in unbegrenztes Hoffen,

Sie fühlen nicht die schwere Erdenkette

Und brauchen keinen Heiland, der sie rette.

Geliebte, laß uns werden so wie diese –

Um Kinder blühen Unschuldsparadiese.

 

 

 

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Maximilian von Schenkendorf (11 december 1783 – 11 december 1817)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Paul Kornfeld werd geboren op 11 december 1889 in Praag. Zie ook mijn blog van 11 december 2008 en ook mijn blog van 11 december 2009.

 

Uit: Blanche oder Das Atelier im Garten

 

„Sie schloß auf und öffnete die Tür vor ihm. Er kam zwar näher, dann aber lud er sie mit weitausholender, karikiert-pathetischer Bewegung ein, vor ihm einzutreten. Sie versuchte mit einer Art von Hofknicks seine Geste zu erwidern, doch ihrem schweren Körper wollte die Bewegung nicht recht gelingen. Als sie wieder stand, deutete sie nun ihrerseits mit feierlicher Gebärde nach dem Eingang hin. Er streckte, die Innenflächen der Hände ihr zugekehrt, heftig beide Arme von sich, um dieses Ansinnen energisch von sich zu weisen. Zugleich trat er einen Schritt zurück, und dabei stieß er mit dem Buckel an den Türpfosten. Sie entschloß sich, ihm seinen Willen zu lassen, und mit einem lustigen Satz über die Schwelle kam sie ins Haus, doch sie war wohl ungeschickt oder zu hoch gesprungen, denn sie schrie auf: "Au! mein Knöchel!", während er ihr mit rotem Kopf und in tänzelndem Gang folgte. Dann schloß sich von innen die Tür.
Dieses Haus, eigentlich die Miniatur von einem Haus, gehörte zu einer feierlich-pompösen Patriziervilla und durfte einmal die Gärtner- oder Kutscherwohnung gewesen sein. Der Garten, der die beiden Gebäude umfaßte, war groß und dehnte sich nach allen Seiten aus, er wurde aber nicht benutzt, fast niemals betreten und nur notdürftig gepflegt. An seiner rechten Seite war entlang des Gitters eine Reihe von Tannen gepflanzt, die, immer welkend, ohne jemals ganz zu verwelken, nur in traurigem Siechtum dahinvegetierten. Im Hintergrund stieß er an einen Park, und die Kastanien und Ulmen, diesseits und jenseits der Grenze, ließen ihre Zweige sich ineinander verflechten und bildeten in den Lüften eine Mauer. An der linken Seite lief der Garten entlang einer stillen Nebenstraße. Die zwei Häuser waren durch einen Weg verbunden, doch er war mit Laub und Zweigen bestreut, schon unregelmäßig mit Grasflecken bewachsen, und seine Ränder waren verwischt. Er wurde niemals begangen.“

 

 

 

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Paul Kornfeld (11 dezember 1889 -  † januari 1943)

Praag, kersttijd op het Kampa eiland

Geschreven door Romenu om 19:28 Reageer op dit bericht

Paul Rigolle

De Vlaanse dichter Paul Rigolle werd geboren in Roeselaere op 11 december 1953. Rigolle publiceerde in de jaren tachtig en negentig van de vorige eeuw de dichtbundels Mond-en Clownzeer, De hel van het Noorden en Overal en op alle plaatsen. Ook schreef hij in opdracht van Uitgeverij Grafikon de herinneringen op van wielrenner Claude Criquielion in Op de Helling (1990) en stelde samen met Patrick Cornillie de bloemlezing Vélo-Dromen, Hetwielrennen in de Nederlandse literatuur samen.Hij voor zijn poëzie herhaalde malen bekroond,

 

 

Zoals het licht een late foto


Zoals het licht een late foto schrijft,
zo had ik jou graag vastgelegd. Maar mijn hand
schrijft klein en foto's vertrouw ik toch al niet.
Ontbreekt steeds iets. Altijd wat dat manker loopt.
Met elke haal en klik raak ik jou toch maar mooier kwijt.

Maar pas verdwenen of reeds denk ik jou terug.
Jij... Jij bent het die de kronen spannen moet
waaronder ik zo graag zwicht. Jij alweer
die met de deuren van mijn leven slaat,
krassen op mijn diepste negatieven krast.

Waar ik eindig en waar jij daarbij begint?
Weetikveel. In de donkere kamers die ik met jou deel
ontwikkelt menig raadsel zich. Zo herinner ik mij
van het noodweer in mijn droom vaak alleen, dat mijn schip
verging, jawel met man en muis; maar ook dat jouw hand

het was die al die tijd op mijn voorhoofd lag.

 

 

 

Oktober

 

's Middags slapen de dorpen van dit land.
In oktober kom ik er graag terug.
Over fluisterasfalt en vergeten straten
doe ik mijn eerste reizen over. Kraaien
strijken in de velden neer. Boeren buigen,
zoeken naar wortels in de aarde.

 

Alsof één van hen mijn vader is, wil ik
naar hen zwaaien, maar zelf een vader,
weet ik mij vermist in de oudheidkunde
die mij hier als kind heeft opgeschreven.
Dit is het leven in oktober: Wat voor ons ligt,
wordt alsmaar kleiner. Even herfstig als

 

in het woord herfst klinken onze woorden.
Geen kind kan weten dat het hier ooit
met zoveel verlies zal leren leven.

 

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Paul Rigolle (
Roeselare, 11 december 1953)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Marco Kugel

De Duitse dichter Marco Kugel werd geboren op 11 december 1979 in Stuttgart. Hij studeerde Duitse literatuur, kunst- en mediawetenschappen en geschiedenis in Konstanz. Jarenlang werkte hij als regie-assistent, cameraman en camera-assistent. Sinds 2005 studeerde hij mediakunst aan de Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Hij publiceerde o.a.  in het Jahrbuch der Lyrik 2006. Zie ook mijn blog van 11 december 2009 en ook mijn blog van 29 december 2009. 

 

 

gerade wird feuer gegeben

 

gerade wird feuer gegeben über reibung und reißenden stoß
nanoflächen umschwefelten holzes wo wird das denn hergestellt
zwischen zwei mündenden zungen im gefecht einem brechenden
knall in der luft auch weil der stoß zu laut dass wir ihn hören
rauscht auf (in) höchstem anschlag / letzt-ton turbinen umdrehungen ewig gleiches
uns blut in der muschel innen / rausch auf blut rausch auf
blut innen geräusche getrennte welten wand / ist da eine /
trennung der welten ist da was / davon da draußen los
neben unsrer uns vereinigender hitze
wir können versuchen verkohlte werkzeuge auszustrecken unsere
macht / reichweite / zu erweitern erwidern die schläge mit variablen flächen
bis sie eindringen in andere unsere zutiefst inwendig gestarteten
flugzeuggroßen wünsche rotierende sehnsucht bricht uns die luft
bricht in der luft ein schlag unsere fressen auseinander / da draußen
ab stratosphärenhöhe ist ersticken dann erloschen die luft unter unseren flügeln
bis über einer lichtung wolkenberge woraus wir herab / endlich beieinander
liegend auf morgentau unsere dampfende haut einander genug

 

 

 

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Marco Kugel (Stuttgart, 11 december 1979)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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