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Berichten van 21 maart 2012

Youssef Rzouga, Jean Paul, Günter Vallaster, Siegfried Kapper

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook alle tags voor Youssef Rzouga op dit blog.

 

 

Heitu 1

Etwas aus dem tunesischen Heiku

 

Die Welt

Unter deinen Händen

Über der Karte des Ostens

Auf der Suche nach dem Verborgenen auf der zerbrechlichen Seite

In mir

 

 

Heitu 2

 

Wo wir sind

Ist über dem Wort

Öffne das Fenster

Eine Frau auf der anderen Straßenseite

Wartet auf ihren Ritter

Sie schaut auf das Fenster

Auf dieses Fenster

Also öffne es

Damit ich dich dort sehe

Wo wir sind

Ist über dem Wort

 

 

 

Heitu 3

 

Was bringt dieses Kind zum Lachen?

- Ein Greis, der herumalbert.

 

 

 

Vertaald door Mustafa Al-Slaiman

 

 


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Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel. Zie ook alle tags voor Jean Paul op dit blog.

 

Uit: Der Tod eines Engels (Leben des Quintus Fixlein)

„Zum Engel der letzten Stunde, den wir so hart den Tod nennen, wird uns der weichste, gütigste Engel zugeschickt, damit er gelinde und sanft das niedersinkende Herz des Menschen vom Leben abpflücke und es in warmen Händen und ungedrückt aus der kalten Brust in das hohe wärmende Eden trage. Sein Bruder ist der Engel der ersten Stunde, der den Menschen zweimal küsset, das erstemal, damit er dieses Leben anfange, das zweitemal, damit er droben ohne Wunden aufwache und in das andere lächelnd komme, wie in dieses Leben weinend.

Da die Schlachtfelder voll Blut und Tränen standen und da der Engel der letzten Stunde zitternde Seelen aus ihnen zog: so zerfloß sein mildes Auge, und er sagte: »Ach, ich will einmal sterben wie ein Mensch, damit ich seinen letzten Schmerz erforsche und ihn stille, wenn ich sein Leben auflöse.« Der unermeßliche Kreis von Engeln, die sich droben lieben, trat um den mitleidigen Engel und verhieß dem Geliebten, ihn nach dem Augenblick seines Todes mit ihrem Strahlenhimmel zu umringen, damit er wüßte, daß es der Tod gewesen; – und sein Bruder, dessen Kuß unsere er starrten Lippen wie der Morgenstrahl kalte Blumen öffnet, legte sich zärtlich an sein Angesicht und sagte: »Wenn ich dich wieder küsse, mein Bruder, so bist du gestorben auf der Erde und schon wieder bei uns.«

Gerührt und liebend sank der Engel auf ein Schlachtfeld nieder, wo nur ein einziger schöner feuriger Jüngling noch zuckte und die zerschmetterte Brust noch regte: um den Helden war nichts mehr als seine Braut, ihre heißen Zähren konnt' er nicht mehr fühlen, und ihr Jammer zog unkenntlich als ein fernes Schlachtgeschrei um ihn. O da bedeckte ihn der Engel schnell und ruhte in der Gestalt der Geliebten an ihm und sog mit einem heißen Kusse die wunde Seele aus der zerspaltenen Brust – und er gab die Seele seinem Bruder, der Bruder küßte sie droben zum zweitenmal, und dann lächelte sie schon.“

 

 

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Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)

Jean-Paul-Haus in Coburg, het huisje waarin de dichter 1803-1804 werkte.

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Günter Vallaster werd geboren op 21 maart 1968 in Schruns (Vorarlberg). Zie ook alle tags voor Günter Vallaster op dit blog.

 

Uit: Hinter dem Buchstabenzaun

 

 

ALEX AHNTE HYMNE. FAHNE KEIMTE, WEHTE WIE EINE MALVE IM MAI, AXT NAHTE, WAFFE WINKTE, HEIZTE ZANK AN. ALEX FALTETE FELLE, FEILTE TANNEN AN, EILTE MIT LANZE. KALT FIEL ALEX WAHN ANHEIM. ELIZA KEIFTE WITZE AN WELT, WAFFE, WIXEN, AHNTE VATI MIT KLAN. EIN ZINN-HAMLET WEINTE AM KAMIN MIT VINYL. KATZE MIA KIEFELTE IM WINKEL ZÄHE HAIHÄLFTEN. [...] ELIZA HAT KEINE WAHL, MIT LATEIN AM ZIEL: MANTEL AN, VIA LIFT IN MEZZANIN, IN ALLEE, HÄLT TAXI AN, FLIEHT. ENZYM AN ENZYM, ZAHN AN ZAHN – KEIN THEMA IN ELIZA. WANN KAM ALEX IN HAFT, ZELLE.

 

 

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Günter Vallaster (Schruns, 21 maart 1968)

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver en vertaler Siegfried Kapper werd op 21 maart 1820 geboren in Smichov. Zie ook alle tags voor Siegfried Kapper op dit blog.

 

 

 

Ade

 

Wie schienen die Sternlein so hell, so hell

Herab von der Himmelshöh´.

Zwei Liebende standen auf der Schwell´,

Ach, Hand in Hand:"Ade!"

Die Blümlein weinten auf Flur und Steg,

Sie fühlten der Liebenden Weh,

Die standen traurig am Scheideweg,

Ach, Herz an Herz: "Ade!"

Die Lüfte durchrauschen die Waldesruh´,

Aus dem Tal und von der Höh´

Wehn zwei weiße Tücher einander zu:

"Ade, ade, ade!

 

 


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Siegfried Kapper (21 maart 1820 – 7 juni 1879)

Portret door Friedrich Kriehuber

Geschreven door Romenu om 18:50 Reageer op dit bericht

Willem de Mérode, Hamid Skif, Hubert Fichte, Peter Hacks, Michel Bartosik

Dit Romenu Blog bestaat vandaag precies zes jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog bij Skynet.

 

 

De appelboom

 

Na warme dagen volgen koude nachten.
Als lakens ligt de dauw op bleek en haag
Versteven naar wat zonneschijn te wachten
En slaat in wolken op en regent traag.

De struiken tinkelen met haarfijn ijzel.
En in de hof, de dragende appelaar
Komt uit de damp reusachtig te verrijzen,
Met ronde konen en veel grijzend haar.

O eedle boom, die, boven alle bomen
Een ogenlust, vanouds de mens verleidt.
Wie, als een vlinder op uw geur gekomen,
Wenst niet een weinig van uw zaligheid!

Men plukt, en gretig slaan de grage tanden
Zich in uw blanke sappig knappend vlees.
Zó overvalt ons onverhoeds de schande,
Als wij genieten wat Gods wet verwees.

Niet gij, maar ons geweten schuldbeladen
Hangt als een boom van kwade vruchten zwaar.
Gij zijt een beeld der hemelse genade,
Die alle mensen weldoet, appelaar.

Uw helder bloeien was ons duistrende ogen
Zo schoon, dat wij gekweld door hoop en vrees,
Ons daaglijks om uw rozenhoed bewogen,
En treurden als uw sneeuw ten gronde rees.

Uw dracht begon, reeds negen uwe toppen.
Wij zagen toe met stijgend ongeduld.
De droge tongen in uw sap te soppen
Was ons begeren, en gij hebt 't vervuld.

't Is plukkenstijd; reeds met de tenen manden
Komt men gezeuld, met ladder en met sloof.
En wij? wij voelen zoekend Vaders handen
De vrucht betasten in ons trillend loof.

 

 

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

 

 

 

 

 

De Algerijnse dichter, schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011.

 

 

TU AS DONNÉ

 

Tu as donné,

tout donné

Il ne te reste plus rien à donner

en dehors de ces mains tavelées

qui terminent tes bras

Vas- tu les donner aussi?

Et si tu les donnes que te restera- t-il pour donner encore?

 

 

 

DANS LA TAVERNE

 

Assis dans la taverne de mes pensées

Sur ce fauteuil défoncé

J´écris des poèmes qui parlent de nous

De cette déroute dans les nuages

J‘écris dans l´obscurité qui me protège de mon regard

Je trie l´espace entre mes doigts

Je photographie l´instant et lui offre la clarté des mots

Je suis la bougie qui s´affaisse dans le noir

Et je dis aux passants qui franchissent les seuils

de mes tavernes:

Venez goûter le vin de la solitude

Il a la tendre vieillesse des esprits

et l´appétit des jeunes hommes qui équarrissent le vent

 

 

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Hamid Skif (Oran, 21 maart 1951)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook alle tags voor Hubert Fichte op dit blog.

 

Uit: 19 Empfindlichkeiten. Reaktionen auf Hubert Fichte (door Joachim Helfer)

 

“Hamburg steht im Novemberzwielicht da wie immer, unbeeindruckt vom Sturm der Welt und nicht sehr beflissen, irgendeinen Eindruck auf die Welt zu machen, ohne allzu viel Gesicht durch eine Geschichte durchgekommen, die immer anderswo gemacht wird, gut betucht, aber bemüht, es nicht zu zeigen, den Kragen des Backsteinmantels hochgeschlagen gegen Nieselregen und Atlantikböen. Florian hastet durch Sankt Georg, vom Hauptbahnhof zu Hans durch jene Lange Reihe, wo die steife Hansestadt beinahe Kiez wird: Asia-Märkte und Trödelläden neben altehrwürdigen Buchhandlungen und Apotheken, vergilbte Tavernen und Trattorien neben schicken Bistros mit Regenbogenfahne. Bei Sonnenschein betrachtet nur ein paar, und bei jedem Wetter zu wenige Schritte für eine Taxifahrt, die aber lang werden, wo es einem den Schirm aus der Faust windet und von unten in die Hosen regnet. Der Bär, in dessen Souterrainhöhle voller Teekisten und Wasserpfeifen, falschem Ethno-Schmuck und echter Airport-Art er nun endlich hinein tröpfelt, haut ihm zur Begrüßung auf den Rücken: "Alter Kalter! Sind euch die Fellmützen ausgegangen im Osten?" Als wir uns kennenlernten, denkt Florian fröstelnd, hast du mir immer noch auf den Hintern gehauen … Pierre konnte ohnehin unmöglich begeistert sein von dem Besucher, der bald nach der Eröffnung in die Galerie geschwappt war wie eine Sturmflut: Ein aufgeschwemmter Oberbayer in Cowboystiefeln und Lederweste, mit den hübschen Zügen von Hitlers kunstsinnigem Reichsluftmarschall und dem Organ eines Fischmarktschreiers, der alles ungefragt in die Pranken nahm und zu jedem Stück eine ungebetene Expertise abgab: Fand Florian. Pierre dagegen war von diesem Hans, der "Zeig mir mal dein zweitbestes Stück!" dröhnte, "Das Beste ist ja wohl der junge Mann hier …" durchaus angetan: Mochte er aussehen, wie er wollte, dieser Aussteiger der ersten Generation kannte nach drei Jahrzehnten auf dem Weg nach Shangri-La jeden Buddha und jeden Tempel zwischen Japan und Java, und wenn er eine Datierung anzweifelte, hatte er unfehlbar recht: "So, und du spielst hier also den House-Boy - aber du gehst doch auch schon auf die dreißig!"

 

 

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Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook alle tags voor Peter Hacks op dit blog.

 

In het uienveld


Er wordt over zo veel gezanikd en gezeurd
Nu eens is deze, dan die weer aan de beurt.
Wie zegt van niet? Ons kan het zelf overkomen
Wie druk bezig is heeft geen tijd voor dromen..

”t Werd gewoon, met kift en fulmineren
Elk mogelijk onheil tijdig af te weren.
Vervloekte mode. Ik zie ze heel bestendig
Als was de wereld nog niet erg genoeg, ellendig.

Dat geeft zich zelf graag op en gaat verloren.
Dat houdt slechts het hopeloze voor waar.
Dat was het liefst van al maar nooit geboren
Ik snap het niet. Al voor het derde jaar
geniet ik in mijn tuin de mooiste dagen
In ‘t uienveld. Moet ik mij soms beklagen?



Vertaald door Frans Roumen


 

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Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)


 

 

 

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010 en ook mijn blog van 21 maart 2011. 

 

 

Sunt lacrimae

 

Het van zelf tot sap smeltend vlees

van een perzik (als iemand bij je is

om het fluweel er af te stropen),

 

kruimels afgebroken van je brood

en in de mond gedrenkt met slokjes

vocht het is het laatste

 

wat we samen nog bedachten, een maaltijd

uit te spreiden over uren, armemensenhoop,

ontsteltenis van kinderen, aan je lippen

 

werd de volgende dag het ijswater

gebracht je weigerde.

 

 

 

 

Scherpe glazen hoeken in de gangen,

Verboden Toegang, maar daar loopt een zoon

hautain onderdoor, verbaasd om de idee 

van een triomfboog, ik ben een buitgemaakte,

 

mijn waardigheid schuift het voorgetrokken gordijn

terug - stuk been dat zichtbaar

sterft, dat ik herken, zwoegend

en roerloos, zoekgeraakt, blauwgrijs nu

onder het licht van niks.

 

 

 

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Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn vorige blog van vandaag en zie ook Romenu’s 1e lustrum pagina.
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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