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Berichten van 14 april 2011

Alexandre Jardin, Landolf Scherzer, Tjitse Hofman, Péter Esterházy, Gabriele Stötzer

De Franse schrijver Alexandre Jardin werd geboren in Neuilly op 14 april 1965. Zie ook mijn blog van 14 april 2007 en ook mijn blog van 14 april 2008 en ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Des gens très bien

 

„Né Jardin, je sais qu'il n'est pas nécessaire d'être un monstre pour se révéler un athlète du pire. Mon grand-père - Jean Jardin dit le Nain Jaune - fut, du 20 avril 1942 au 30 octobre 1943, le principal collaborateur du plus collabo des hommes d'Etat français : Pierre Laval1, chef du gouvernement du maréchal Pétain. Le matin de la rafle du Vél d'Hiv, le 16 juillet 1942, il était donc son directeur de cabinet ; son double. Ses yeux, son flair, sa bouche, sa main. Pour ne pas dire : sa conscience. 

Pourtant, personne - ou presque - n'a jamais fait le lien entre le Nain Jaune et la grande rafle, étirée sur deux jours, qui coûta la vie à la presque totalité des 12 884 personnes arrêtées ; dont 4 051 enfants. 

En tout cas pas les Jardin ; et certainement pas mon père Pascal Jardin, dit le Zubial. Trop habitué à congédier le réel. 

Les secrets de famille les mieux gardés s'affichent parfois sous leur meilleur profil. Dans une lumière éblouissante qui les rend presque invisibles. Comme ces toiles de maître volées sous Hitler à des collectionneurs juifs puis accrochées aux murs des salons allemands. Les héritiers actuels ont beau les avoir sous le nez, éclairées avec soin, aucun ne voit leur origine glaçante. Ma famille fut, pendant un demi-siècle, championne toutes catégories de ce sport-là : s'exhiber pour se cacher. Mettre du plein soleil là où, chez nous, il y avait eu trop de nuit et de brouillard. En ayant le chic pour enrober l'intolérable de bonne humeur, d'ingénuité et de pittoresque.“ 

 

 

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Alexandre Jardin (Neuilly,  14 april 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Landolf Scherzer werd geboren op 14 april 1941 in Dresden. Zie ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Letzte Helden

 

„Das ukrainische Wort »Tschernobyl« heißt auf Deutsch »schwarzer bitterer Wermut«. Bei der Kernexplosion im Atomkraftwerk Tschernobyl – der größten technologischen Katastrophe im 20. Jahrhundert – wurde am 26. April 1986 die 3000 Tonnen schwere stählerne Reaktordecke angehoben. Große Mengen radioaktiver Brennstäbe und Graphitelemente wurden in die Luft geschleudert und fielen auf die Dächer der danebenstehenden Reaktoren, die Straßen, Plätze, Äcker und Wiesen der Umgebung. Durch die Explosion wurde sechstausendmal mehr Radioaktivität als durch die Hiroshima-Bombe freigesetzt. Die ersten verstrahlten Menschen starben schon nach zwölf Stunden. Tausende Männer, Frauen und Kinder, die in keiner Statistik erfasst sind, wurden seitdem in der Ukraine und Belorussland Opfer des »unsichtbaren schwarzen Todes«.
20 Jahre nach Tschernobyl fragt mich nach einer Lesung in Berlin eine große und sehr aufrecht gehende Frau verlegen, ob ich mir ihr Buch anschauen würde. Es ist ein dickes, rotweiß kariertes Schulheft. 56 der 120 nummerierten Seiten sind in gestochener Handschrift beschrieben. Auf dem Umschlag steht, von aufgeklebten Klatschmohnblüten gerahmt: »Galina Wolina: Eine Mohnblumenliebe«

Die Ukrainerin übersetzt mir die ersten Zeilen ihres Buches. * Name verändert. »Heute ist Serjosha, der zweite Mann meiner besten Freundin Nadeshda, gestorben. Er wäre im November 46 Jahre alt geworden, also 25 Jahre älter als ihr erster Mann, den alle liebevoll ›Paschka‹ genannt hatten. Nadeshdas einziges Kind starb, als es noch nicht geboren worden war, an Lenins 117.Geburtstag am 22. April 1987.«

 

 

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Landolf Scherzer (Dresden, 14 april 1941)

 

 

 


De Nederlandse dichter
Tjitse Hofman werd geboren in Assen op 14 april 1974. Zie ook mijn blog van 14 april 2009
en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

 

Tot stof

Van binnen
lig ik voor mijn voeten

Een wirwar van snoeren
om geweven te worden
door geoefende handen
met vingers die weten
van draden tot stof

Dat ik op mezelf
zou kunnen gaan zitten
met mijn huidhuls
in mijn innerlijk verzinken

En het zou anders zijn
flexibel en toch
één met mijn omgeving

Men zou mij zelfs
kunnen dragen.

 

 

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Tjitse Hofman (Assen, 14 april 1974)

 

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Graaf Péter Esterházy van Galántha werd geboren in Boedapest op 14 april 1950. Zie ook mijn blog van 14 april 2007 en ook mijn blog van 14 april 2008 en ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Keine Kunst (Vertaald door Terézia Mora)

 

„Späterkehrte Ruhe ein, die Albaner haben gewonnen, glaube ich. Was heißt, dass wir jetzt also albanische Mafiosi haben. Was ich auch nicht so richtig verstehe, ist, wieso man diese Mafia aus dem Ausland beschaffen muss. Was können die Albaner, das wir nicht können? Wenn wir die Ukrainer als

Russen betrachten, und die wiederum als Kommunisten, ist es leicht, alles erdenklich Böse von ihnen anzunehmen.

Aber dass das Volk von Bartók und Puskás nicht in der Lage sein soll, aus eigener Kraft wenigstens eine kleinere Mafia aufzustellen, das kommt mir doch recht merkwürdig vor. Oder auch wir haben eine, sie ist nur bescheiden und hat sich schon in die europäischen Strukturen integriert …

Obwohl, warum haben sich die Albaner nicht uns angeschlossen? Puskás könnte man sich sogar leicht mit einer viehisch großen Magnum vorstellen … Ich glaube, meine Mutter war die Einzige, die ihn mit Ferenc ansprach (und nicht mit Öcsi). Bartók ist schon eine härtere Nuss. Aber es wäre eine schlechte Idee, obwohl auf den ersten Blick auf der Hand liegend, ihm irgendeine elegante Damenpistole zuzuordnen. Man müsste nachschauen, ob es darunter ein trotz aller Feinheit wuchtiges Stück gibt, oder eher noch eines, das wie ein wildes Tier ist: sieht wie ein Schmuckstück aus, aber der Kommissar könnte lange erzählen von zersprengten Schädeln, durchschlagenen Brustkörben. Ein Zug könnte da durchfahren, ach was, fahren!, sausen, meine Herren, ein Tunnel durch den Brustkorb!“

 

 

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Péter Esterházy (Boedapest, 14 april 1950)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gabriele Stötzer werd geboren op 14 april 1953 in Emleben inThüringen in de toenmalige DDR. Zie ook mijn blog van 14 april 2007 en ook mijn blog van 14 april 2008 en ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.
 

Uit: Was bleibt

 

“Sie war gerade 25.
Es wurde still um sie. Ein Schweigen begann, das immer dann eintrat, wenn auch aus unserer Nähe jemand verschwand. Keiner fragte, keiner wusste etwas, scheinbar schien es diese Menschen nicht mehr zu geben, auch für mich nicht, bis ich eines Tages selber verschwand. Ich kam wegen einer Unterschrift gegen einen politischen Übergriff der DDR-Regierung ins Gefängnis. Zu einem Jahr Strafvollzug verurteilt, landete ich 1977 in Hoheneck, der Mörderburg. So genannt, weil es dort Mörderinnen gab und andere kriminelle Langstraferinnen, aber auch politische Gefangene, die durchgehend längere Strafen hatten als ich. Die Politischen waren unter die Kriminellen verteilt, dreistöckig übereinander schliefen bis zu 55 Gefangene in einer Zelle. Hoheneck war früher eine Burg, bestand aus dicken Wänden, Kälte, Feuchtigkeit und einer Nasszelle zur Bestrafung. 1977 gab es warmes Wasser und wir hatten zwar durchgelegene, aber richtige Matratzen, früher schlief man hier auf Stroh. Alle Gefangenen mussten im Dreischichtsystem arbeiten. 
Von Edeltraud Eckert erfuhr ich eines Nachts, als wir wie so oft vor Ermattung und Sorgen doch nicht schlafen konnten - sie war eine der Ahnfrauen von Hoheneck. Wie eine andere Alte, die von ihrem eifersüchtigen Ehemann eingemauert war, war sie auf Hoheneck zu Tode gekommen. Gerade darum aber blieben sie hier, ihre Namen und Schicksale, die uns in den Nächten erreichten. Wie dramatische Figuren gaben sie uns Kraft, den schweren Alltag hier immer wieder auf uns zu nehmen und durchzuhalten. Ich erfuhr, dass sie als Mechanikerin an einer der Nähmaschinen mit ihren Haaren in eine Getriebewelle kam, die sich weiterdrehte und ihr die Kopfhaut abriss.”

 

 

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Gabriele Stötzer (Emleben, 14 april 1953)



Zie voor nog meer schrijvers van de 14e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:51 Reageer op dit bericht

Charles Lewinsky, Martin Kessel, Roberto Schopflocher, Helene Hübener, Gerhard Rohlfs

De Zwitserse schrijver en draaiboekauteur Charles Lewinsky werd geboren op 14 april 1946 in Zürich. Zie ook mijn blog van 14 april 2009. en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Der A-Quotient

 

„Wir haben ein Arschloch als Individuum definiert, auf dessen Verhalten der AQ größeren Einfluss hat als der IQ. So allgemein gefasst ist diese Aussage aber noch nicht praktikabler als die Feststellung, dass ein durchschnittliches deutsches Ehepaar 1,9 Kinder hat. Das mag zwar statistisch durchaus richtig sein, trotzdem werden Sie nie in die Lage kommen, einem befreundeten Ehepaar zur Geburt von null komma neun Babies gratulieren zu müssen.

So wie sich die 1,9 Kinder aus den ganz verschiedenen Nachwuchszahlen von Millionen von Ehepaaren errechnen, so wird auch mit der Aussage „Dieser Mensch ist ein Arschloch“ immer nur ein statistischer Durchschnittswert beschrieben. Im großen Ganzen, sagen wir damit, wird dieses Individuum mehr vom AQ als vom IQ bestimmt; in Einzelbereichen seiner Persönlichkeit kann das AQ/IQ-Verhältnis aber ganz anders aussehen.

Am einfachsten kann man diese Aussage anhand der weit verbreiteten Spezies des Autofahr-Arschlochs belegen. Jeder von uns kennt diesen Typus, der mit der Drehung des Zündschlüssels von Kopf- auf Arschdenk umzuschalten scheint. Da spüren die mildesten Müslis plötzlich den Tiger im Tank, koppeln sich mit dem ersten Tritt auf die Kupplung von jedem vernünftigen Verhalten ab, kämpfen um eine Parklücke wie ein Kreuzritter um den heiligen Gral und sind immer, immer im Recht, selbst wenn sie gerade mit Vollgas in falscher Richtung durch eine Einbahnstraße brausen. Und kaum haben sie den Wagen abgestellt, sind sie wieder feinsinnig wie eh und je.“

 

 

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Charles Lewinsky
(Zürich, 14 april 1946)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Kessel (eig. Hans Brühl) werd geboren op 14 april 1901 in Plauen (Vogtland). Zie ook mijn blog van 14 april 2009. en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Am Laubenheimer Platz

 

„Unter den hiesigen Plätzen, die fast alle nur noch verkehrsreiche Kreuzungen sind, ist der Laubenheimer Platz einer der stillsten und angenehmsten. Er liegt noch immer so da wie bisher, ein von nicht zu hohen Wohnblocks umstelltes, buschiges und baumbestandenes Längseck, an dessen beiden Schmalseiten jeweils nur eine kurze, wenig befahrene Verbindungsstraße vorbeiführt. Der Platz ist also die reinste Oase, aber glücklicherweise geräumig genug, um nicht nur ein lokales Idyll zu sein.“

(…)

 

„Nur soviel sei gesagt, dass die ganze Anlage in zwei Teile zerfällt oder vielmehr aus ihnen besteht, von denen die westliche Schmalseite offen und einladend ist, indem sie unmittelbar von der Querstraße aus hineinführt, während die östliche, abgesehen von einem Durchschlupf, gerade passend für Kinder und Hunde, durch Buschwerk abgeschirmt ist.”

 

 

 

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Martin Kessel (14 april 1901 – 14 april 1990)

Laubenheimer Platz in Berlijn (tegenwoordig Ludwig-Barnay-Platz)

 

 

 

 

 

De Duits-Argentijnse schrijver Roberto Schopflocher werd geboren op 14 april 1923 in Fürth. Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 april 2009.

 

Uit: Weit von wo

 

“Unter diskriminierenden Einschränkungen hatten wir jüdischen Passagiere kaum zu leiden. Wer das Bedürfnis empfand, konnte dem Gottesdienst im eigens dafür bestimmten Raum beiwohnen;

wir durften sämtliche Bordeinrichtungen benutzen, wohnten den Kabarettvorführungen bei und nahmen unsere von Tafelmusik begleiteten Mahlzeiten gemeinsam mit allen anderen Reisenden ein. An unserem Tisch saß auch der Schiffsarzt, mit dem ich mich unbefangen unterhielt, wie ich das von Herrlingen her gewohnt war. Bis mir meine Mutter mehr Zurückhaltung nahelegte. Sie hingegen empfand keine Hemmungen, einem der Marineoffiziere, die die Besatzung des Panzerkreuzers

Graf Spee ablösen sollten, Bridge beizubringen. Ob es seiner Karriere geschadet hat, dass er die Kenntnisse dieses Kartenspiels einer Nichtarierin verdankte, ist mir genauso wenig bekannt wie

sein Schicksal, als das auf Kaperfahrt befindliche Schlachtschiff am 17. Dezember 1939 in der Rio-de-la-Plata-Mündung versenkt wurde. In Vigo verließen er und seine Kameraden die Monte Pascoal, auf der sich nun die republikanischen Exilanten einschifften, die sich auf der Flucht vor dem »Caudillo« Francisco Franco befanden.

Auf dieser Fahrt beging ich meinen vierzehnten Geburtstag. Sang- und klanglos, wie nicht anders zu erwarten war. Damals sah ich in meinen Eltern ältere, sehr erwachsene Herrschaften. Und bin nun erstaunt, wenn mir ihr damaliges Alter zu Bewusstsein kommt: Meine Mutter war gerade vierzig, mein Vater siebenvierzig. Bedeutend jünger, als es heute meine Söhne sind! Sosehr ich meine Berechnung überprüfe: Das Ergebnis bleibt dasselbe.”

 

 

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Roberto Schopflocher (Fürth, 14 april 1923)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Helene Hübener werd geboren op 14 april 1843 in Sternberg. Zie ook mijn blog van 14 april 2007 en ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Es muß doch Frühling werden

 

„Herr von Buchwald blickte auf. Ein Vater nahm von seinem Sohne Abschied. Er schien Eile zu haben, denn er griff schon nach Koffer und Hut und war im Begriff, das Zimmer zu verlassen. Herr von Buchwald war schnell aufgestanden und zu ihm getreten. „Verzeihung, mein Herr, haben Sie Ihren Sohn hier in Pension?“

Der Angeredete sah Herrn von Buchwald erstaunt an und erwiderte eilig: „Ja, seit einem Jahr!“

„Sind Sie zufrieden?“

„Durchaus!“

„Bitte, geben Sie mir die Anschrift, und verzeihen Sie meine Zudringlichkeit.“ Mit diesen Worten zog Herr von Buchwald sein Notizbuch aus der Tasche und schrieb die Angaben hinein, während der unbekannte Herr sich verneigte und mit seinem Sohn, der Schulbücher unter dem Arm hatte, schnell das Zimmer verließ.

„Sollte das ein Wink von Gott sein?“, dachte Herr von Buchwald. „Er kann auf mancherlei Art seine Wege vorzeichnen, und ich habe ihm die Sache anbefohlen.“

Dann wandte er sich zu seinem Sohn und sagte: „Komm, Kurt, wollen sehen, ob wir dich in der Steinstraße 20 unterbringen.“

In dem bezeichneten Hause stieg Herr von Buchwald langsam die Treppen hinauf, während Kurt ihm vorangeeilt war und schon erwartungsvoll oben stand. Er las an der Vorsaaltür den Namen „Professor

A. Rothe“.

„Vater, hier ist es, soll ich klingeln?“, flüsterte er, als Herr von Buchwald herankam. Der nickte. Kurt zog an der Klingel, und es erfolgte ein so grelles Läuten, dass die Türe eiligst aufgerissen wurde und ein unmutiges Gesicht sich zeigte, das einem reizenden Mädel von etwa sechzehn Jahren gehörte.“

 

 

 

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Helene Hübener (14 april 1843 – 5 juni 1918)

Boekcover

 

 

 

 

De Duitse schrijver en Afrikareiziger Gerhard Rohlfs werd geboren op 14 april 1831 in Vegesack bij Bremen. Zie ook mijn blog van 14 april 2007 en ook mijn blog van 14 april 2009 en ook mijn blog van 14 april 2010.

 

Uit: Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet

 

„Am 7. April 1861 verliess ich Oran und schiffte an Bord eines französischen Messagerie-Dampfers in Mers el kebir ein. Es war Nachmittag, als wir beim herrlichsten Wetter aus der grossen Bucht hinausdampften.

Die meisten an Bord befindlichen Passagiere wollten, wie ich, nach Marokko, doch waren auch einige, die Nemours, Gibraltar und Cadix als Reiseziel hatten. Der grösseren Ersparniss wegen hatte ich einen Deckplatz genommen, da mein Geldvorrath äusserst gering war; das Wetter war eben so sommerlich, die das Dampfboot fahrenden Leute so freundlich und zuvorkommend, dass man kaum an die grösseren Unbequemlichkeiten des Decklebens dachte.

Zudem hatte ich genug mit mir selbst zu thun, ich hatte mir fest vorgenommen, ins Innere von Marokko zu gehen, um dort im Dienste der Regierung meine medicinischen Kenntnisse zu verwerthen. Zu der Zeit sprach man in Spanien und Algerien viel von einer Reorganisation der marokkanischen Armee; es hiess, der Sultan habe nach dem Friedensschlusse mit Spanien die Absicht ausgesprochen, Reformen einzuführen; man las in den Zeitungen Aufforderungen, nach Marokko zu gehen, jeder Europäer könne dort sein Wissen und sein Können verwerthen. Dies Alles beschäftigte mich, ich machte die schönsten Pläne, ich dachte um so eher in Marokko fortkommen zu können, als ich durch jahrelangen Aufenthalt in Algerien acclimatisirt war; ich glaubte um so eher mich den Verhältnissen des Landes anschmiegen zu können, als ich in Algerien gesucht hatte, mich der arabischen Bevölkerung zu nähern und mit der Sitte und Auschauungsweise dieses Volkes mich bekannt zu machen.

Um Mitternacht wurde ein kurzer Halt vor Nemours (Djemma Rassaua) gemacht, um Passagiere abzusetzen und einzunehmen, und wieder ging es weiter nach dem Westen, und als es am folgenden Morgen tagte, befanden wir uns gerade in gleicher Höhe von Melilla. Ich unterlasse es, eine Beschreibung der Küstenfahrt zu geben, von der sich überdies äusserst wenig sagen lässt. Nackt, steil und abschreckend fallen die Felswände ins Meer hinein.“

 

 

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Gerhard Rohlfs (14 april 1831 – 2 juni 1896)

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

Roman Graf

De Zwitserse dichter en schrijver Roman Graf werd geboren geboren op 14 april 1978 in Winterthur, Zwitserland. Hij voltooide een opleiding tot boswachter, werkte met  gehandicapten op een school en als journalist. Daarnaast studeerde hij Media / Journalistiek aan de Hogeschool voor Toegepaste Taalkunde (SAL) in Zürich en behaalde hij een diploma aan het Deutsche Literaturinstitut Leipzig. Hij leidde een workshop schrijven voor studenten germanistiek in Osijek, Kroatië. Tegenwoordig is hij als freelance schrijver woonachtig in Leipzig en Winterthur. In 2009 verscheen zijn debuutroman Herr Blanc. Zie ook mijn blog van 18 april 2010.

 

 

GEBURTSTAG

 

Stand am Waldrandweg.
Nachmittagszögern. Das Ziehen
Der Elster, scheinheilig leise.
Heute keine Vögel, die nicht fliegen,
Kein Frühlingsraub. Laub hängt noch
(Der Tod ein Alter); dutzende Meter
Breit fließt erntebringende Elster.
Der Mann (ein Freund?) steht unbeschränkt,
Sein Finger sinkt, das Wehr geöffnet, ganz.
Freigelegt der Ufersand,
Sinkt die Opfernehmende.
Kein Vogel fliegt, keine Kinder-
Seele. Fest stand ich. Kein Geburts-
                                                         Tagskind.

 

 

 


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Roman Graf (Winterthur, 14 april 1978)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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