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Berichten van 5 november 2011

Joyce Maynard, Hanns-Josef Ortheil, Andreas Stichmann, Ulla Berkéwicz, Mikhail Artsybashev

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Dochters van het land (Vertaald door Anke ten Doeschate)

 

„Oktober 1949

Het begint met een zwoele noordoostenwind die over de velden waait en merkwaardig warm is voor de tijd van het jaar. Al voordat de wind het huis bereikt, ziet Edwin Plank hem aankomen. Hij ruist door het droge gras en door de laatste rijen maïs die nog op het veld beneden bij de schuur staan, de enige

plek waar hij met de tractor nog niet is geweest.

In de tijd die het kost om een kop koffi e in te schenken en de hond binnen te roepen (hoewel de wind Sadie allang tot een spurt naar het huis heeft aangezet), wordt de lucht donker. Kraaien en spreeuwen cirkelen boven de schuur, op zoek naar de dakspanten. Het is nog geen vier uur en binnenkort loopt

de zomertijd af, maar nu de zon is verdwenen achter de brede, platte wolkenbank die komt opzetten, zou het evengoed al schemerdonker kunnen zijn. Misschien dat het vee daarom met langgerekte, lage geluiden zijn beklag doet. De dieren voelen haarfi jn aan dat dingen niet zijn zoals ze zouden moeten

zijn op de boerderij.

Als Edwin met zijn koffi e op de veranda staat, roept hij zijn vrouw Connie. Ze staat met een mand op het erf en haalt de was van de lijn die ze die ochtend te drogen heeft gehangen. Vier dochters betekent veel was. Katoenen jurkjes, bloesjes en broeken, alles in het roze, en natuurlijk luiers. En haar eigen degelijke, witte katoenen ondergoed, maar daar heeft Connie het liever niet over.

Terwijl ze de laatste, nog niet helemaal droge kledingstukken van de lijn haalt, net voordat de wind ze te pakken krijgt, spookt het al door haar hoofd dat als de stroom door het noodweer uitvalt, wat hoogstwaarschijnlijk gaat gebeuren, en haar man niet naar het honkbal op de radio kan luisteren, hij

vanavond misschien met haar naar bed zal willen. Ze had gehoopt dat de World Series hem een tijdje zouden bezighouden. De Boston Red Sox doen dan wel niet mee nu ze, zoals altijd, in september zijn uitgeschakeld, maar toch slaat Edwin de Series nooit over.“

 

 

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Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hanns-Josef Ortheil op dit blog.

 

Uit: Die Moselreise

 

„Es ist 5.45 Uhr. Wann immer es möglich ist, stehe ich in der Frühe zu dieser Zeit auf. Ich mache mir einen Kaffee und nehme ihn mit in mein Arbeitszimmer. Spätestens gegen 6 Uhr sitze ich an meinem Schreibtisch und beginne zu schreiben. Ich schreibe mit der Hand, ich notiere in einen Tages-Kalender, wie der vorige Tag verlaufen ist, ich notiere, was ich erlebt, mit wem ich gesprochen oder worüber ich nachgedacht habe.

Diese Notizen zum Verlauf des vorigen Tages werden später in ein großes Skizzenbuch kopiert. In dieses Skizzenbuch kommen dann noch weitere Aufzeichnungen, die ich am Tag zuvor während der unterschiedlichsten Tageszeiten in kleinen Notizheften, Notizbüchern oder auch nur auf losen Zetteln gemacht habe. Alle paar Stunden protokolliere ich, wo genau ich mich gerade aufhalte, oder ich notiere Stichworte zu meinen Lektüren, oder ich halte einfach nur fest, was ich als Nächstes vorhabe oder woran ich denke.

Gleichzeitig sammle ich während eines Tages die unterschiedlichsten Dokumente: Ausschnitte aus Zeitschriften und Zeitungen, Post- und Eintrittskarten, Texte, zu denen ich bei der ersten Lektüre irgendeine Art von innerem Bezug empfinde. Dann und wann fotografiere ich auch: Schnappschüsse von meinen Mahlzeiten, von Räumen, in denen ich mich bewege, von Menschen, denen ich begegne. Auch diese Dokumente kommen später in das großformatige Skizzenbuch, sie rahmen die schriftlichen Aufzeichnungen und ergänzen sie um Bilder, Zeichen und Hinweise.

So entsteht Tag für Tag ein bunter Teppich aus Schriften und Bildern, es handelt sich um die Architektur eines Tages, um seine Komposition, um die Folge seiner Phasen, Erlebnisse und Atmosphären. Als Ganzes ergeben all diese Architekturen und Kompositionen ein großes Schreibprojekt, das Projekt meiner Tagesmitschriften, die sich von konventionellen Tagebüchern durch ihren protokollierenden Gestus stark unterscheiden. Ich resümiere nicht, ich verfolge nicht meine Emotionen und Stimmungen, stattdessen geht es um das Festhalten des Augenblicks, um die Moment-Skizze, um das flackernde Denken und Fühlen.“

 

 

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Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd op 5 november 1983 in Bonn geboren. Zie ook mijn blog van 30 augustus 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Der goldene Stern

 

„Am Abend das Riesenrad und die Buden, der Greifarm, der im Glaskasten nach Kuscheltieren greift, Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Der zerkratzte Wahrsageautomat. Dann zur Bahn wie unter Wasser. Am Bahnsteig treffen dich Fischblicke und sülzige Augen. Aber zufällig und unregelmäßig, die völlige Abwesenheit eines Gegners. Die Laternen wie Beine einer übergeordneten Welt, in einem langsamen Sturm unter Wasser. Dann in einem goldenen U-Boot nachhause, in weicher Mechanik, in der vollen Bahn langsame Langustenbewegungen. Was hat der Handleseautomat gedruckt und ausgespuckt, was stand auf dem kleinen gelben Zettel?
Die Kirche im Dorf lassen. Sie gewinnen mit Willenskraft.
Also Sport. Also Sport am nächsten Morgen, dieses Leid der letzten Wochen ist dir eh vorgekommen wie Kleingeld. Ein neuer Morgen. Wie konntest du nur so theatralisch sein? Das ist dir jetzt ganz fremd. Sport als Anti-Theatralik. Das ist gut. Wenn schon nicht gegen fauchende Drachen kämpfen, dann Sport. Wer keinen Feind hat: Sport. Und warum immer quer sein, warum nicht, wie heißt es noch mal? Aufrichtig. Warum nicht Bauch rein und Brust raus? Ein deutscher Morgen.
Du also in Badehosen.
Die sind pink und grün, denn du bist ein witziger Kerl. Kein dämlicher Liedermacher oder so, der sich viel zu ernst nimmt und dabei ein Weichei ist.
So einer nicht.
Auch kein Mountainbiker, machst du Sport? Ja, das schon, aber du bleibst dabei Mensch und das finden wir gut. Wie heißt dieser sympathische Kerl, hat er eine Freundin? Wir mögen ihn und möchten vielleicht mit ihm schlafen.
Aber es sind keine Frauen in der Halle.“

 

 

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Andreas Stichmann (Bonn,  5 november 1983)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster, uitgeefster en actrice Ulla Berkéwicz werd geboren op 5 november 1948 in Gießen als Ursula Schmidt. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

Uit: Vielleicht werden wir ja verrückt

 

„Warum denn machen viele jetzt so viele Worte, aber finden keine? Weil keine Schreckerfahrung herrscht und keine Deutertradition? Weil der alte Schrecken nicht mehr neu ist und der neue ins Ungeheure hineinreißt?

Weil selbst der deutsche Schrecken, zum Pflichtschreck und zum Schreckensinstrument gemacht, nicht mehr uns_glich ist und unbestraft gesungen werden darf?

Weil böse, böse Zeichen an der Wand stehn, »mene mene tekel«, die keiner deuten kann, der nicht wie Daniel, der Liebling, aus dem Buch der Bücher, das dritte Auge hat, das dritte Ohr, die andren Worte für die andren Bilder? Worte, mit denen du hören kannst und deinen Krach zum Schweigen bringst, so daß du siehst.

Vielleicht werden wir ja verrückt, hat Jaron Lanier, der Erfinder des Begriffs »Virtual Reality«, gesagt. Vielleicht stehen die beiden Türme ja noch oder standen ja nie.

Wie war noch die Geschichte, und was steht an der Wand? »Mene mene tekel u-farsin«. Wir lesen es seit Jahren an jeder babelhaften Spiegelwand, laden wie König Belsazar die tausend Gewaltigen, die Weiber und die Kebsweiber zum Gastmahl, saufen uns voll mit denen, saufen wie die, huldigen wie die hölzernen, eisernen, steinernen Göttern, sehen die Schrift an der Wand, saufen weiter, huldigen weiter und fragen die Weisen, wie Belsazar die Weisen von Babel gefragt. Aber die haben

mitgesoffen und mitgehuldigt und können die Schrift nicht mehr deuten.

Vielleicht werden wir ja verrückt, hat Jaron Lanier gesagt, wir saufen und wir huldigen, die Schrift flammt, die Welt geht unter, es ist kein Schalter da, uns abzuschalten.“

 

 

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Ulla Unseld-Berkéwicz (Gießen, 5 november 1948)

Staande voor een foto van Siegfried Unseld

 

 

 

 

De Russische schrijver Mikhail Artsybashev werd geboren op 5 november 1878 in Dubroslavovka. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.
 

Uit: Sanin (Vertaald door Percy Pinkerton)

 

„Her mother, too, felt depressed. It pained her to think that her son did not occupy the position to which, socially, he was entitled. She began by telling him that things could not go on like this, and that he must be more sensible in future. At first she spoke warily, but when she saw that he paid scarcely any attention to her remarks, she grew angry, and obstinately insisted, as stupid old women do, thinking her son was trying to tease her. Sanine was neither surprised nor annoyed: he hardly

seemed to understand what she said, but looked amiably indifferent, and was silent.

Yet at the question, "How do you propose to live?" he answered, smiling, "Oh! somehow or other."

His calm, firm voice, and open glance made one feel that those words, which meant nothing to his mother, had for him a deep and precise significance.

Maria Ivanovna sighed, and after a pause said anxiously: "Well, after all, it's your affair. You're no longer a child. You ought to walk round the garden. It's looking so pretty now."

"Yes, of course! Come along, Lida; come and show me the garden," said Sanine to his sister, "I have quite forgotten what it looks like."

Roused from her reverie, Lida sighed and got up. Side by side they walked down the path leading to the green depths of the dusky garden. The Sanines' house was in the main street of the town, and, the town being small, their garden extended as far as the river, beyond which were fields. The house was an old mansion, with rickety pillars on either side and a broad terrace. The large gloomy garden had run to waste; it looked like some dull green cloud that had descended to earth. At night it seemed haunted. It was as if some sad spirit were wandering through the tangled thicket, or restlessly pacing the dusty floors of the old edifice. On the first floor there was an entire suite of empty rooms dismal with faded carpets and dingy curtains. Through the garden there was but one narrow path or alley, strewn with dead branches and crushed frogs. What modest, tranquil life there was appeared to be centred in one corner. There, close to the house, yellow sand and gravel gleamed, and there, beside neat flower-beds bright with blossom stood the green table on which in summer-time tea or lunch was set. This little corner, touched by the breath of simple peaceful life, was in sharp contrast to the huge,

deserted mansion, doomed to inevitable decay.“

 

 

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Mikhail Artsybashev (5 november 1878 – 3 maart 1927)





Zie voor nog meer schrijvers van de 5e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:46 Reageer op dit bericht

Ella Wheeler Wilcox, James Elroy Flecker, Washington Allston, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Ella Wheeler Wilcox werd geboren op 5 november 1850 in Johnstown, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

 

Love is enough

 

Love is enough. Let us not ask for gold.
Wealth breeds false aims, and pride and selfishness;
In those serene, Arcadian days of old
Men gave no thought to princely homes and dress.
The gods who dwelt on fair Olympia's height
Lived only for dear love and love's delight.
Love is enough.

Love is enough. Why should we care for fame?
Ambition is a most unpleasant guest:
It lures us with the glory of a name
Far from the happy haunts of peace and rest.
Let us stay here in this secluded place
Made beautiful by love's endearing grace!
Love is enough.

Love is enough. Why should we strive for power?
It brings men only envy and distrust.
The poor world's homage pleases but an hour,
And earthly honours vanish in the dust.
The grandest lives are ofttimes desolate;
Let me be loved, and let who will be great.
Love is enough.

Love is enough. Why should we ask for more?
What greater gift have gods vouchsafed to men?
What better boon of all their precious store
Than our fond hearts that love and love again?
Old love may die; new love is just as sweet;
And life is fair and all the world complete:
Love is enough!

 

 

 

Does It Pay?

 

If one poor burdened toiler o’er life’s road,
Who meets us by the way,
Goes on less conscious of his galling load,
Then life, indeed, does pay.

If we can show the troubled heart the gain
That lies always in loss,
Why, then, we too are paid for all the pain
Of bearing life’s hard cross.

If some despondent soul to hope is stirred,
Some sad lip made to smile,
By any act of ours, or any word,
Then, life has been worth while.

 

 

 

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Ella Wheeler Wilcox (5 november 1850 – 30 oktober 1919)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver James Elroy Flecker werd geboren op 5 november 1884 in Londen. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.
 

 

Ballad of the Londoner

 

Evening falls on the smoky walls,

And the railings drip with rain,

And I will cross the old river

To see my girl again.

The great and solemn-gliding tram,

Love's still-mysterious car,

Has many a light of gold and white,

And a single dark red star.

 

I know a garden in a street

Which no one ever knew;

I know a rose beyond the Thames,

Where flowers are pale and few.

 

 

 

My Friend

 

I had a friend who battled for the truth

With stubborn heart and obstinate despair,

Till all his beauty left him, and his youth,

And there were few to love him anywhere.

Then would he wander out among the graves,

And think of dead men lying in a row;

Or, standing on a cliff observe the waves,

And hear the wistful sound of winds below;

 

And yet they told him nothing. So he sought

The twittering forest at the break of day,

Or on fantastic mountains shaped a thought

As lofty and impenitent as they.

 

And next he went in wonder through a town

Slowly by day and hurriedly by night,

And watched men walking up the street and down

With timorous and terrible delight.

 

Weary, he drew man's wisdom from a book,

And pondered on the high words spoken of old,

Pacing a lamplit room: but soon forsook

The golden sentences that left him cold.

 

After, a woman found him, and his head

Lay on her breast, till he forgot his pain

In gentle kisses on a midnight bed,

And welcomed royal-winged joy again.

 

When love became a loathing, as it must,

He knew not where to turn; and he was wise,

Being now old, to sink among the dust,

And rest his rebel heart, and close his eyes.

 

 

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James Elroy Flecker (5 november 1884 – 3 januari 1915)

 

 

 

 

De Amerikaanse schilder en dichter Washington Allston werd geboren op 5 november 1779 in de buurt van Charleston, South Carolina. Zie ook mijn blog van 5 november 2008 en ook mijn blog van 5 november 2009 en ook mijn blog van 5 november 2010.

 

 

THE PAINT-KINGS (Fragment)

 

Fair Ellen was long the delight of the young,

No damsel could with her compare;

Her charms were the theme of the heart and the tongue.

And bards without number in extacies sung,

The beauties of Ellen the fair.

 

Yet cold was the maid; and tho' legions advanced,

All drill'd by Ovidean art,

And languish'd, and ogled, protested and danced,

Like shadows they came, and like shadows they glanced

From the hard polish'd ice of her heart.

 

Yet still did the heart of fair Ellen implore

A something that could not be found;

Like a sailor she seem'd on a desolate shore,

With nor house, nor a tree, nor a sound but the roar

Of breakers high dashing around.

 

From object to object still, still would she veer,

Though nothing, alas, could she find;

Like the moon, without atmosphere, brilliant and clear,

Yet doom'd, like the moon, with no being to cheer

The bright barren waste of her mind.

 

But rather than sit like a statue so still

When the rain made her mansion a pound,

Up and down would she go, like the sails of a mill,

And pat every stair, like a woodpecker's bill,

From the tiles of the roof to the ground.

 

One morn, as the maid from her casement inclin'd,

Pass'd a youth, with a frame in his hand.

The casement she clos'd--not the eye of her mind;

For, do all she could, no, she could not be blind;

Still before her she saw the youth stand.

 

 

 

 

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Washington Allston (5 november 1779 – 9 juli 1843)

Portret in het The Hooper-Lee-Nichols House, Cambridge, Massachusetts

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Anna Maria van Schurman op dit blog.

 

Uit: Brief aan Marie Jars de Gournay

      Anna Maria van Schurman aan mevrouw De Gournay

 

„Mevrouw,

Als ik blijk heb gegeven van de ontroering die ik voel met betrekking tot de voordelen die uw heroïsche deugden aan onze sexe hebben verschaft, dan was dat slechts geweest om me te ontslaan van een plicht die de gerechtigheid mij voorhoudt. Welnu, de brief die u zo goed was om aan mij te schrijven toont ons voldoende dat uw beschaafdheid zich nooit meet aan haar objecten en dat zij geen grenzen kent dan van haar zelf. Vandaar komt het dat u er niet op neerkeek om mij te bedanken voor wat u naar rechte toekomt, ware het niet dat u mij de hoop had gegeven dat mijn naam in de toekomst door de gunst van uw muze onsterfelijk zal worden. Zeker zou ik ook het geluk dat u mij zo snel en vrijgevig in het vooruitzicht stelt, waardig willen zijn en dat u aantreft in de harmonie en symmetrie tussen het verheven karakter van uw stijl en tussen de nederigheid van het onderwerp. Maar wat er ook van kome, ik beeld me door een zoete droom in dat de trekken van affectie die in de brief te lezen zijn, mij zonder twijfel niet minder tot eer zullen strekken dan de eer van een lof die ik volgens u zou hebben verdiend.

Wat betreft uw mening dat u vindt dat ik me teveel bezig houd met de studie van talen, kan ik u verzekeren dat ik er slechts de uren van mijn vrije tijd insteek en soms na tamelijk lange tussenpozen, indien u me toestaat om een uitzondering te maken voor de heilige taal. Want behalve dat zij als onderwerp het woord van God heeft die het belangrijkste voorwerp in onze gedachten moet zijn, is er geen vertaling die ons zo goed de ongekunsteldheid en de nadruk van deze heilige mysterieën uitdrukt.“

 

 

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Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)

Portret door Cornelis Janssens van Ceulen, 1657

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Nürnberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hans Sachs op dit blog.

 

 

Das alphabet

In der hagenblütweis Heinrich Frauenlobs.

1.

Athenodorus weise,
als der zu Rom was worden alt
und heim begeret in sein vatterlande,
Bat Augustum mit fleise,
der gab im günstig des gewalt.
also rüst er sich auf die reis zuhande.
Als der weis den keiser gesegnet eben,
da wolt er im noch zu gedenken geben
ein ler, die im hülf, weil er het das leben.

2.

»Keiser hör zu der letze,
sprach er, wan du in zoren brennst,
solstu gar nichts reden oder fürhaben,
Bis du nach meim gesetze
heimlich bei dir zelst unde nennst
die vier und zwenzig kriechischen buchstaben,
das du nit etwas handelst on verstande.«
der keiser zog den weisen bei der hande,
sprach: »ich darf dein noch lenger in dem lande.«

3.

Behielt in noch ein jare –
als das Plutarchus uns beschreib.
bei der geschicht ein weiser man sol merken,
Das er nit herein fare,
wan in sein zoren dreng und treib:
gäh schnelle wort, die tun den zoren sterken,
Sunder stilschweiget tu ein zeit lang beiten,
weil man im sprichwort sagt in langen zeiten,
wie das ein gäher man sol esel reiten.

 

 

 

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Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

Houtsnede door Michael Ostendorfer

Geschreven door Romenu om 18:38 Reageer op dit bericht

Bert Wagendorp

De Nederlandse schrijver en journalist Bert Wagendorp werd geboren in Groenlo op 5 november 1956. Wagendorp studeerde Nederlandse Taal- en Letterkunde aan de Rijksuniversiteit Groningen. Daarna was hij enige tijd werkzaam als copywriter in de reclame. In 1985 werd hij sportverslaggever bij de Leeuwarder Courant. In 1988 verhuisde hij naar de Volkskrant. Voor die krant versloeg hij tussen 1989 en 1994 zes keer de Tour de France. Van 1996 tot 2000 was hij correspondent in Londen. In 1995 verscheen zijn roman De Proloog, de beklemmende beschrijving van een doorwaakte nacht van een wielrenner die de proloog van de Tour de France moet winnen. Het boek kreeg uitstekende kritieken en werd in 2001 in het Duits vertaald (Der Prolog). In 2005 verscheen De dubbele schaar, een bundel met vier fictieve verhalen tegen een min of meer herkenbare, historische sportieve achtergrond. De dubbele schaar werd derde in de verkiezing van het beste sportboek van 2005, de Nico Scheepmaker Beker. In 2006 kwam bij uitgeverij L.J. Veen het boek Sportleven uit, met zijn verzameld sportwerk, waaronder een keuze uit de sportcolumns die hij tussen 2000 en 2006 schreef voor de Volkskrant. In december 2006 volgde hij Jan Blokker bij de Volkskrant op als algemeen columnist. Bert Wagendorp is mede-oprichter en redacteur van het literaire wielertijdschrift De Muur. Hij schreef het hoofdverhaal van het boek Tussen Bordeaux en Alpe d'Huez, over de Nederlandse aanwezigheid in de Tour de France. Daarnaast verschenen verhalen van zijn hand in het literaire voetbaltijdschrift Hard Gras en het literaire schaatstijdschrift Zwart IJs.

 

Uit: Uit het water klinkt een klaaglied uit verdronken mobieltjes (Column)

„In de Rijn bij Alphen aan den Rijn liggen vijf mobieltjes. Ik weet dat, omdat Martin Verkerk ze er zelf heeft ingeflikkerd. Hij vertelde dat in een interview met de Volkskrant. Hij gooide ze in de Rijn uit woede en frustratie. Ook brak hij daarom alles af wat in zijn buurt kwam. Verder was het vloeken, janken en zuipen, ook al uit frustratie.

Martin Verkerk is topsporter. Hij bereikte in 2003 de finale van Roland Garros in Parijs, waarna hij op een boerenwagen door zijn dorp werd gereden en iedereen hem geweldig vond.

Martin heeft daarna erg getobd met zijn schouder. Daarvoor moest hij steeds naar New York, want van schouders weten ze hier niks. Hij raakte door dit gedoe ook nog in een soort depressie en kreeg verder de ziekte van Pfeiffer. Daardoor ging hij zuipen en zag hij ‘alle kroegen’ van de Randstad van binnen.

Ik wil daar niet denigrerend over doen. Het zijn er nogal wat, alle kroegen van de Randstad, en dan ook nog zuipen, mét die zere schouder, ik geef het je te doen. Je merkt bij topsporters altijd weer dat ze de lat graag hoog leggen.

Martin Verkerk over zijn gezuip: ‘Wat kon ik anders?’

Ik zou het echt niet weten. Het is nu eenmaal verdomd moeilijk jezelf zo’n geweldige trap onder je reet te geven dat je met een grote boog zelf de Rijn invliegt, achter je mobieltjes aan.

Veel topsporters zijn best te pruimen, vooral degenen die inzien dat wat ze doen weliswaar best aardig is, maar dat er ook ándere bezigheden bestaan die minstens zo zinvol zijn als per fiets een berg beklimmen of een balletje met tweehonderd kilometer per uur over een net meppen – de specialiteit van Martin Verkerk vóór hij mobieltjes met een kilometertje of vijftig de Rijn in sodemieterde.“

 

 

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Bert Wagendorp (Groenlo, 5 november 1956)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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