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Berichten van 3 augustus 2011

Rupert Brooke, Leon Uris, Marica Bodrozic, Mirko Wenig

De Britse dichter Rupert Brooke werd geboren in Rugby, Engeland, op 3 augustus 1887. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Rupert Brooke op dit blog.

 

Sonnet Reversed

 

Hand trembling towards hand; the amazing lights

Of heart and eye. They stood on supreme heights.

 

Ah, the delirious weeks of honeymoon!

Soon they returned, and, after strange adventures,

Settled at Balham by the end of June.

Their money was in Can. Pacs. B. Debentures,

And in Antofagastas. Still he went

Cityward daily; still she did abide

At home. And both were really quite content

With work and social pleasures. Then they died.

They left three children (besides George, who drank):

The eldest Jane, who married Mr Bell,

William, the head-clerk in the County Bank,

And Henry, a stock-broker, doing well.

 

 

 

The Hill

 

Breathless, we flung us on the windy hill,
Laughed in the sun, and kissed the lovely grass.
You said "Through glory and ecstasy we pass;
Wind, sun, and earth remain, and birds sing still,
When we are old, are old...." "And when we die
All's over that is ours; and life burns on
Through other lovers, other lips" said I,
"Heart of my heart, our heaven is now, is won!"


We are Earth's best, that learnt her lesson here.
Life is our cry. We have kept the faith!" we said;
"We shall go down with unreluctant tread
Rose-crowned into the darkness!".... Proud we were,
And laughed, that had such brave true things to say.
-- And then you suddenly cried, and turned away.

 

 

 

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Rupert Brooke (3 augustus 1887 – 23 april 1915)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Leon Uris werd geboren in Baltimore op 3 augustus 1924. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009 en ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

Uit: Trinity

 

„Brigid had fallen to her knees and was crossing herself at a furious pace. "Off your knees and be helping me, Brigid," Finola commanded, for the corpse was a woman's work.

Liam bolted first into their own byre. I could see him through the half door speaking to the Larkin cows as Conor backed away from the alcove slowly, his eyes never leaving his grandfather.

Outside, I punched him lightly on the arm. "Hey, if you come to my house first, I'll go to the bog with you to fetch your daddy." We scampered over the stone wall which separated our cottages. My own ma, Mairead O'Neill, as all the mothers of Ballyutogue, will be remembered by us bent over her eternal station at the hearth. As we tumbled in she was hoisting the great copper pot by pulley chain over the turf fire.

"A good day to you, Mrs. O'Neill," Conor said. "I'm afraid we are in sorrow."

"Kilty Larkin croaked," I said.

"Ah, so it is," my ma sighed, and crossed herself.

"And sure Mrs. Larkin will be needing you to lay him out."

My ma was already out of her apron. "Conor, you stay here with your brother and sister tonight," she said.

"I was hoping to mourn at the wake," he answered.

"That will be up to your ma and daddy. Are you carrying salt?"

"Oh, Lord, we all forgot in the excitement."

Ma went to the large salt bowl in a niche on the side of the fireplace and doled out a pinch for my pocket, for Conor and for herself to ward off the evil spirits.

"I'm going to the bog with Conor," I said, bolting behind him.

"Be sure you tell the bees and cows," she called after us.

"Liam is doing that."

 

 

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Leon Uris (3 augustus 1924 – 21 juni 2003)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marica Bodrožić werd geboren op 3 augustus 1973 in Zadvarje in het toenmalige Joegoslavië. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2009 en ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

Uit: Das Gedächtnis der Libellen

 

“Der Zug fährt langsam. Ich sitze im Großraumwagen. Mein Herz rast wie das Herz eines gejagten Tieres. Im Doppelschritt rast es, schon seit Stunden rast es. Ohne mich um Erlaubnis zu fragen, macht es eine Herzgejagte aus mir. Der Zug hält an der deutsch-holländischen Grenze. Offenbar hält er schon eine ganze Weile, ohne dass es mir auffällt. Meine Stiefel haben die höchsten Absätze, die ich auftreiben konnte. Ich habe mir die Stiefel für diese Reise gekauft. Ilja will mich vom Bahnhof abholen, Ilja, der beim Reden immer mit den Propheten in Konkurrenz tritt, er will mir alles über meine Zukunft sagen, ohne dass ich ihn darum gebeten habe.
Ich habe einen Direktzug von Berlin nach Amsterdam gebucht. Nie zuvor habe ich mir überhaupt nur vorstellen können, mit dieser Art Absatz zu laufen, schon gar nicht auf eine Auslandsreise zu gehen. Seitdem ich Ilja kenne, bin ich in allem von meiner alten Perspektive abgerückt. Wenn er bei mir ist, kommt mir alles Verrückte normal und alles Normale verrückt vor. Ich rufe mir Iljas Blick in Erinnerung, male mir aus, wie es sein wird, ihn dort in Amsterdam zu sehen, seine Augen zu sehen, in einem fremden Land, unter fremden Menschen, und es kommt mir so hoffnungslos selbstverständlich vor, dass ich diese Absätze trage, dass ich mir diese Schuhe für diese Reise gekauft habe, von der ich
nicht weiß, wie sie ausgehen wird und ob wir glücklich sein werden oder nicht.
Im Zug ist es warm. Ich versuche zu lesen. Meine Gedanken sind kleine Insekten. Sie huschen von Gesicht zu Gesicht, von Fenster zu Fenster, von Koffer zu Koffer. Dann stehe ich auf und gehe von Abteil zu Abteil. Das Buch ist zum ersten Mal kein Freund, es öffnet mich nicht. Ich ziehe meinen Lippenstift nach, immer wieder, als könnte ich auf diese Weise meinen Mund im Hinblick auf die Unendlichkeit verschönern. Das Einzige was ich erreiche, ist aber nur ein klebriges Gefühl beim Schließen der Lippen. Es ist wie damals, in der Kindheit, als Preiselbeeren, Maulbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren meine Ersatzschminke und Küsse nur Phantasiegebilde waren. “

 

 

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Marica Bodrožić (Zadvarje, 3 augustus 1973)

 

 

 

 

De Duitse dichter Mirko Wenig werd geboren op 3 augustus 1977 in Gera. Hij studeerde germanistiek, sociologie en pedagogie in Jena en publiceerde in diverse tijdschriften en bloemlezingen.  Zie ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

 

Ich, Single, bewohnbar

 

Aus den Armen sprießt
Ein Zaun, ein Haus, ein Garten.

Das ist mein Domizil
im Winter. Der Rücken ist die Couch,
links unten, der kleine Zeh, ein Ofen.
Rußschwarz beißt sich das Haus
ins Hemd. Ich halte mich fest,

um nicht empor zu fallen, dorthin
wo der Atem schlecht riecht. Die Zigarre
sendet Rauchzeichen. Hallo,
ist da wer, hier bin ich zu Haus.
Komm doch, ich liege
auf dem Bauch.

Das hier
ist eine Wolldecke.
Das hier
ist meine Adresse

 

 


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Mirko Wenig (Gera, 3 augustus 1977)




Zie voor nog meer schrijvers van de 3e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 10:51 Reageer op dit bericht

Radek Knapp, Christoph Geiser, Leonhard Huizinga, Steven Millhauser

De Pools-Oostenrijkse schrijver Radek Knapp werd geboren op 3 augustus 1964 in Warschau. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009 en ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

Uit: Die Stille nach dem Sturm (Der Spiegel, 2000)

 

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass Polens Literatur in zwei ungleiche Lager geteilt ist. Dem Riesen Lyrik steht eine Hand voll bedeutender Prosaisten gegenüber. Aber ausgerechnet deren erfolgreichster wird nicht anwesend sein. Stanislaw Lem, dessen Bücher weltweit die Auflage von 30 Millionen erreicht haben, bleibt in Krakau, um sich die "Buchmesse im Fernsehen anzuschauen". Anwesend werden seine Bücher sein. Sein charmantester Klassiker "Robotermärchen" gehört zu jenen Werken, die Generationen von Polen zuerst als Kinder mit der Taschenlampe unter der Bettdecke und dann noch mal als Erwachsene unter dem Schreibtisch im Büro gelesen haben. Die Geschichte von einem Wesen namens "Bleichling", der verglichen mit den wohlproportionierten und glänzenden Roboterkörpern wie "ein ekelhafter Klumpen aus Lehm und Erde" dasteht, ist eine Metapher, die noch immer keinen Rost angesetzt hat.

Anders als Lem hat Ryszard Kapuscin ski, der Reiseschriftsteller und Journalist, der in Afrika und Lateinamerika schon mehrmals knapp dem Tode und einmal einem Exekutionskommando entgangen war, die Reise nach Frankfurt nicht gescheut (siehe auch das Interview Seite 176). Sein Klassiker "König der Könige" hat ihn in den achtziger Jahren weltberühmt gemacht. Kapuscin ski recherchierte ein Jahr lang unter den Untergebenen des äthiopischen Kaisers Haile Selassie. Heraus kam das Porträt eines Machtbesessenen, von dem man annehmen könnte, er hätte das Herrscherhandwerk bei Kafka gelernt, wäre nicht der einst mächtigste Mann Afrikas ein Feind alles Geschriebenen gewesen.“

 

 

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Radek Knapp (Warschau, 3 augustus 1964)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Geiser werd geboren op 3 augustus 1949 in Basel. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009 en ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

Uit: Tanz und Leid

 

„Zugegeben: Man erwartet etwas Melodramatisches,ja Boulevardeskes, wenn manTänzer nach ihrer persönlichen Schmerzbiografiebefragt. Man erwartet Erinnerungenan durchweinte Nächte, ausgelöstdurch streng frisierte Russinnen, die an derStange mit einem Stöckchen auf nicht ganzdurchgestreckte Körperteile schlagen unddurch Geschrei und Einschüchterung denWillen eines jungen Menschen zu brechenversuchen. Man erwartet Erzählungen vonausverkauften „Nussknacker“-Familienvorstellungen,die nur stattfinden konnten,weil die Primaballerina sich mit Tabletten,Alkohol oder sonstigen Drogen diehöllischen Schmerzen im Knie kurzzeitigvom Leibe geschafft hat.

 Aber das richtige Leben läuft nach anderen Regeln ab alseine ZDF-Weihnachtsserie. Ernüchterungallenthalben, als ich in der Woche vor derPremiere von „Schwanensee – aufgetaucht“zwei Tänzer der Ballettcompagnie amSaarländischen Staatstheater nach ihrem Verhältnis zum eigenen Körper befrage.Gerade die Jahre der Kindheit müssen – sodenkt man – doch von Entbehrungen,von emotionalen Verheerungen geprägtgewesen sein. Doch nichts dergleichen.Spaßig sei es gewesen in der Ballettschule,gelitten habe man keineswegs und dennötigen Fleiß habe man auch öfter vermissenlassen, ohne dass dies das Vorankommensonderlich beeinträchtigt habe.“

 

 

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Christoph Geiser (Basel, 3 augustus 1949)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Leonhard Huizinga werd geboren op 3 augustus 1906 in Groningen. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2010

 

Uit: Adriaan en Olivier

 

‘In Rotterdam?’

‘Dat is beleediging door een ambtenaar in functie!’

‘In Rotterdam?’ vroeg hij weer.

‘Ja,’ zei ik, om hem een pleizier te doen, hoewel zooiets mij als geboren Hagenaar natuurlijk wel tegen de borst stuitte.

‘Wanneer?’

‘Op 1 September. Een goed Hagenaar laat Hare Majesteit voorgaan.’

‘En uw beroep?’

‘Schrijver.’

‘Op een kantoor?’

‘Neen individu, achter een schrijftafel bedekt met paperassen.’

‘Waar woont u?’

‘In Nieuwpoort.’

‘Welke straat?’

‘Mauritskade 1600.’

Hij schreef het op en begon toen met Adriaan, die het stuur en de versnelling nog in zijn handen had.

‘En u, hoe heet u?’

‘Ik ben ook incognito,’ zei Adriaan koel en maakte een bocht naar links. ‘Met een hoofdletter alsjeblieft!’

‘Wij zijn broers,’ zei ik.

‘Voornamen?’

‘Désirée....,’ fluisterde Adriaan, en draaide met zijn derrière, omdat dat ook Fransch is.

‘Geboren?’

‘Net als ik,’ zei ik, ‘wij vormen samen een niet-Siameesche tweeling.’

‘Maar ik was er eerder!’ riep Adriaan.

 

 

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Leonhard Huizinga (3 augustus 1906 – 9 juni 1980)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Steven Millhauser werd geboren op 3 augustus 1943 in New York. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009 en ook mijn blog van 3 augustus 2010
 

Uit: Getting Closer

 

„Everything has led up to this moment. No, wrong, he isn’t there yet. The moment’s just ahead of him. This is the time before the waiting stops and he crosses over into what he’s been waiting for. He inhales the river smell, takes it deep into his nostrils. He’s been moving toward the moment that’s about to happen ever since he woke up this morning, ever since last week, when his father came home from work and with his briefcase still in his hand said they’d be going to Indian Cove on Saturday if the weather held. Every day he could feel it coming closer. It was like waiting for the trip to the amusement park, like waiting for the circus tents to rise out of the fields the next town over. In another second the waiting will end. The day will officially begin. It’s what he’s been hoping for, but here at the edge of the river he doesn’t want to let the waiting go. He wants to hang on with all his might. He’s standing on the shore of the river, the brown-green ripples are breaking at his toes. The sun is shining, Julia’s waving him on, the white barrels are rising and falling gently, and what he wants is to go back to the wooden sign with the tomahawk and start waiting for the shore of the river.

What’s wrong with him? Why can’t he be like Julia? He loves this day, doesn’t he? Any second now he’ll be standing in the water up to his knees, swishing his hands around. He’ll go in up to his bathing suit. He’ll wet his chest and shoulders, hop on the tube and paddle out to Julia. He’ll laugh in the sun.“

 

 

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Steven Millhauser (New York, 3 augustus 1943)

Geschreven door Romenu om 10:45 Reageer op dit bericht

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