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Berichten van 21 december 2010

Heinrich Böll, Ted van Lieshout, Rolf Lappert, Thomas Hürlimann, Uwe Dick, Rebecca West

De Duitse schrijver Heinrich Böll werd geboren op 21 december 1917 in Keulen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Haus ohne Hüter

 

„Wenn die Mutter in der Nacht den Ventilator laufen ließ, wurde er wach, obwohl die Gummiflügel dieser Luftmühle nur ein weiches Geräusch erzeugten: fluppendes Surren und manchmal ein Stocken, wenn die Gardine zwischen die Flügel geriet. Dann stand die Mutter auf, zog leise fluchend die Gardine aus dem Getriebe und klemmte sie zwischen die Türen des Bücherschranks. Aus grüner

Seide war der Schirm von Mutters Stehlampe: wasserhelles Grün, gelb unterstrahlt, und das Glas roten Weins, das auf dem Nachttisch stand, erschien ihm fast wie Tinte: dunkles, träge aussehendes Gift, das die Mutter in kleinen Schlucken nahm. Sie las und rauchte und nahm nur selten einen Schluck Wein.

Er beobachtete sie durch die halbgeöffneten Lider hin- durch, rührte sich nicht, damit sie nicht aufmerksam auf ihn werde, und verfolgte den Zigarettenqualm, der sich zum Ventilator hinzog: weiße und graue Rauchschichten, die vom Sog erfaßt, zerkleinert und von den weichen grünen Gummiflügeln hinausbefördert wurden. Der Ventilator war groß wie die Ventilatoren in den Warenhäusern, friedlicher Surrer, der die Luft im Zimmer in wenigen Minuten reinigte. Dann drückte die Mutter auf den Knopf, der neben ihrem Bett an der Wand war, dort, wo das Bild des Vaters hing: lächelnder junger Mann mit Pfeife im Mund, viel zu jung, um der Vater eines elfjährigen Jungen zu sein. Der Vater war so jung wie Luigi im Eissalon, so jung wie der ängstliche kleine neue Lehrer; viel jünger als die Mutter war er, die so alt war wie die Mütter anderer Jungen. Der Vater war ein lächelnder Jüngling, der seit einigen Wochen auch in seine Träume kam, anders als er auf dem Bild war: traurig zusammengesackte Gestalt, die auf tintigem Klecks wie auf einer Wolke saß, ohne Gesicht, und doch weinend wie einer, der schon Millionen Jahre wartet, in Uniform ohne Rangabzeichen, ohne Orden, plötzlich in seine Träume eingebrochener Fremdling, der anders war, als er ihn sich gewünscht hatte.

Wichtig war, stillzuhalten, kaum zu atmen, die Augen nicht zu öffnen, denn dann konnte er an den Geräuschen im Hause erkennen, wie spät es war: war von Glum nichts mehr zu hören, dann war es halb elf, war von Albert nichts mehr zu hören, war es elf.“

 

 

 

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Heinrich Böll (21 december 1917 – 16 juli 1985)

Als zestienjarige in 1933

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ted van Lieshout werd geboren op 21 december 1955 in Eindhoven. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Zijn

 

Als ik mezelf had mogen scheppen, zou ik minder
fouten hebben gemaakt. Ik liet mij niet zo verdwalen
tussen het gebrekkig zijn en het gebrekkige zijn.

Ik gaf mij broodkruimels om de weg terug
te vinden, al weet ik niet welke weg dat was en waar
die eigenlijk naartoe ging en hoe die heette.

Ik at het brood in plaats van het te strooien; honger
maakt alle wegen eindeloos lang en laat geen tijd voor rust
in de berm, de lucht te zien en daar een vogel thuis.

 

 

Brood

Beloof me dat ik me nooit opzij laat schuiven,
al is het maar dat ik mijn mond opendoe
tegen iemand die voordringt bij de bakker.

Maar mannen en vrouwen hebben altijd haast,
willen graag even voor, kinderen hebben zogenaamd
tijd genoeg (Beloof dan dat als ik mij beurt

heb opgeëist, ik niet vergeten ben wat voor
brood ik moet.) Dat ik niets durf te zeggen is
mijn schuld. Hardop schaam ik me nu eenmaal;

als iedereen naar me kijkt zwijg ik vanzelf.
Beloof dat ik me er doorheen elleboog,
zoals kinderen moeten langs al dat beterweet.

 

 

 

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Ted van Lieshout (Eindhoven, 21 december 1955)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Rolf Lappert werd geboren op 21 december 1958 in Zürich. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Auf den Inseln des letzten Lichts

 

„Nachdem es fast den ganzen Juli hindurch geregnet hatte, brachte der August endlich warmes, trockenes Wetter. Sonnenschein, hatte der Mann im Radio gesagt, und Megan flüsterte das Wort, weil ihr der Klang gefiel. Sonnenschein. So nannte ihre Mutter sie, wenn es ein guter Tag und ihre Stimme ein zärtlicher Singsang war. Megan saß vor der Haustür unter dem Vordach und hielt die mit süßem Tee gefüllte Nuckelflasche fest, auf der bunte Blumen wuchsen. In einem Teller lagen Haferkekse und braun verfärbte Apfelschnitze. Das Gackern der Hühner wehte herüber, hin und wieder schnaubte Sam, der Gaul, wenn ihm die Fliegen zu lästig wurden. Weit weg stieg das Tuckern des Traktors ins unermessliche, blendende Blau. Ein Windhauch schob die heiße Luft von der Veranda und kühlte den verschwitzten Körper des Mädchens ein wenig.Die Frau im Auto sah zum Haus, ihr Gesicht mit der Sonnenbrille verschwamm in einem Viereck aus gleißendem Licht
Als der Mann den Motor anließ, drehte sie die Scheibe herunter und hob die Hand zu einem zaghaften Winken, aber dann setzte sich der Wagen in Bewegung, fuhr über den leeren, ockerfarbenen Platz und verschwand hinter den Bäumen, die entlang des ausgetrockneten Grabens standen. Während das Motorengeräusch verklang und der Staub sich legte, drang das Weinen des Jungen aus dem Haus, erst wimmernd, fragend, schließlich mit der ganzen Lautstärke und Kraft, die ein Halbjähriger aufzubringen vermag. Eine Weile lauschte Megan, wartete, dass jemand kam und sich um das lästige Wesen kümmerte, doch niemand kam. Nur die sorglose Hühnerschar war zu hören und das Brummen des Traktors, leiser als eine Hummel.Dann verstummte der Schreihals. Wahrscheinlich lag er da und glotzte an die Decke, die Augen groß wie die Knöpfe an Daddys Mantel, das Gesicht rot angelaufen und fleckiger als das Fell der Katze.“

 

 

 

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Rolf Lappert (Zürich, 21 december 1958)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Thomas Hürlimann werd geboren op 21 december 1950 in Zug. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Dämmerschoppen

 

„Erster Akt
Am Vorabend seines siebzigsten Geburtstages saß hoch über dem Vierwaldstätter See der Dichter Gottfried Keller auf einer Hotelterrasse, trank eine Flasche Gumpoldskirchner und sah in die Dämmerung hinaus. Hier oben kannte ihn niemand. Der Seelisberg, mitten in der Innerschweiz auf einer steil abfallenden Felsflanke gelegen, war ein vornehmer Luftkurort und wurde von Herrschaften aus ganz Europa, ja sogar aus Übersee, aber kaum von Schweizern besucht. Keller hob das Glas. Der Juliabend war lau, der Wein gut, mit jedem Schluck fühlte er sich wohler. Morgen würde er siebzig Jahre alt, ein runder Geburtstag, das größte Fest seines Lebens, er jedoch, der Jubilar, hatte all seinen Gratulanten ein Schnippchen geschlagen. Es war ihm gelungen, im Grand-Hotel »Sonnenberg« unter falschem Namen abzusteigen. Er trank das Glas in einem Zug leer und stellte sich in wachsender Frohlaune vor, wie die Männerchöre und Fackelstudenten ihre Lieder und Hochrufe vor seiner Zürcher Wohnung ins Leere jubeln würden: Keller hervor, hurra! hurra! hurra! Am Fuß der Flanke, bei der Rütliwiese, tutete ein Dampfer. Dann erklang ein helles Lachen – zwei Mädchen, ihm einen Gruß zunickend, verschwanden im Hotel. Ach, ich alter Hund, dachte Keller, wie bin ich froh, daß mich die Flöhe der Leidenschaft nicht mehr jucken. Oft kam die Schwermut mit einbrechender Dämmerung, deshalb war Keller entschlossen, seiner Gicht zum Trotz, noch eine Weile zu sitzen, zu trinken. Er fürchtete sich vor der pompösen Leere seines Zimmers. Dort würde er auf dem Doppelbett liegen, nicht viel größer als ein Kind, er würde die Decke betrachten und das im Dunkel sich auflösende Tapetenmuster, und dann, plötzlich, würde auf der Fußlade der Bettstatt sein schwarzer Vogel hocken, dieSchwer mut. »Es timmeret«, bemerkte jetzt, ihm einschenkend, ein langbeiniger Herr Ober.“

 

 

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Thomas Hürlimann (Zug, 21 december 1950)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Uwe Dick werd geboren op 21 december 1942 in Schongau. Zie ook mijn blog van 21 december 2008. 

 

Aus: Ammoudia oder: Gottes Hinternlassenschaft

 

„Wurstmenschen allen Örtchens. Gewöhnlich haufenweis. – Zwanghaft? Solophobie?

Arme Würstchen! Vereinzelt erbärmlich, paarig oft schon erfrecht, in Massen jedoch eine – meist bedrohliche – Naturgewalt: Wwwir sind Wwwia (… schtl): Wwweggg da!! Nichts geht uns über uns! Die Welt ist Wurst oder gar nicht. Sogar der Gekrümmte Raum im All erinnert die Wurst, die uns verhängt ist, und um die es geht. SIE transzendiert Gott, UNS!, ebenbildlich.

Heimat? Wurstologisch: Frankfurter, Thüringer, Wiener, Nürnberger … Eh Wurscht und Wurst wo; Galapagos, Barrier-Riff, Rockies, Epirus, …

Der Schwarze Berg, die Schlucht des Styx?, das Quellgebirge und das Mündungsdelta des Acheron? Der Alte Hades und das Totenorakel von Epyra? Dort hat Odysseus den Schatten seiner Mutter heraufbeschworen! Wurst. »Homer ins Knackige übersetzt« (FAZ)  Also Knackwurst.

Lagunen, Salzsteppen, Fledermausgrotten … den Wurstizitätern – Holländern, Deutschen, Italienern, Franzosen, Griechen, Dänen pp. – ist’s Sumpfschildkröte, Kaspische »wurschtegal«. Vierstreifennatter? Wurst. Bachschildkröte, Killifisch, Zahnkärpfling, Orpheusspötter, Maskengrasmücke, Felsenkleiber, Mittelmeeersteinschmätzer, Prärieammer? Weder beachtens- noch schützenswert. So Wurst wie »Ammoudia«.

 

 

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Uwe Dick (Schongau, 21 december 1942)

 

 

 


De Britse schrijfster
Rebecca West werd geboren op 21 december 1892 in Londen als Cicily Isabel Fairfield. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2007 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Fountain Overflows

 

„We went upstairs to our room and collected the presents we had made for Papa and Mamma and waited there till we were called. Then we stood outside the dining room until Mamma began to play a piano arrangement of Bach’s “Shepherd’s Christmas Music,” and then we marched in in single file, followed by Kate, and stood round the Christmas tree with our backs to it and sang a carol. That year it was “Silent Night, Holy Night.” Then we handed over our presents to Papa and Mamma. I know what they were, for Mary and I wrote them down in a little book, which somehow never got lost. Cordelia had knitted Papa a silk necktie and had made Mamma a set of muslin collars and cuffs. She was the best needle-woman of the three of us. Mary had practised considerable deception over the money given her for milk and buns at eleven, and had gone to a junk shop we passed on our way to school and bought Papa a little eighteenth-century book about the sights of Paris with pretty coloured pictures and Mamma a watercolour of Capri, where she had spent a wonderful holiday when she was young. I had painted a wooden box to hold big matches for Papa to keep in his study and had made a shopping bag for Mamma out of plaited straw. Richard Quin had given the matches to put in my match-box and to Mamma a bright pink cake of scented soap which he had chosen himself. We were hampered because we had almost no pocket-money, but really these presents were not quite rubbish. All except the necktie and the soap were still in the house when, many years later, we left it, and I do not think they had been preserved simply because Mamma loved us, I believe they survived because of their usefulness and prettiness. We were not specially accomplished or sensible children, but, with Papa and Mamma and Kate in the house, we were propelled along the groove of a competent tradition.“

 

 


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Rebecca West (21 december 1892 - 15 maart 1983)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:34 Reageer op dit bericht

Ivan Blatný, Maurice Chappaz, Garmt Stuiveling, Oda Schaefer, Isolde Kurz, Philipp Galen

De Tsjechische dichter Ivan Blatný werd geboren op 21 december 1919 in Brno. Zie ook mijn blog van 21 december 2006 en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Count

 

The count left the castle
and went to the township bustle
tired of loneliness.
Tired of deer-park walking,
he wants some more noise, more talking,
tired of playing chess.

 

And when he has enough of claxons,
of motor-cars, of taxis,
he’s glad and turns round.
Again the relaxation
above the lower nation,
lucky we have a count.

 

 

 

 Vertaald door Anna Moschovakis en Veronika Tuckerová

 

 

 

Wimbledon

 

Perhaps now Drobny's playing Wimbledon
The pleasant chill that summer lawns
brings tired heads has lightly tuned
the rackets' strings to their evening tone

 

Leaf-hued comfort, all my blessings, my salutes
The celebration now is held, Jaroslav, with your two lutes
From Wimbledon Common, from meadows yet beyond
through the television channel I hear their sound

 

If you but could in this welcome heat
find my Rapunzel-tower by some feat -
tennis-courts lie nearby, surrounded in leaf

 

Come, before these days too flee
hidden like Verlaine in the grass

 

 

 

Vertaald door Martin Tharp

 

 

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Ivan Blatný (21 december 1919 – 5 augustus 1990)

 

 

 

 

 

De Zwitserse Franstalig dichter, vertaler en schrijver Maurice Chappaz werd geboren in Lausanne op 21 december 1916.  Hij schreef meer dan 40 boeken en won diverse literaire prijzen, waaronder de belangrijkste Zwitserse nationale prijs, de "Grand Prix Schiller" in 1997. Hij was de oudste van 10 kinderen en groeide op in Martigny en Châble, waar hij tot aan zijn dood verbleef.  Zijn eerste belangrijke succes als schrijver kwam in 1965 met de publicatie van „Le Chant de la Grande-Dixence en Portrait des Valaisans“. In 1976 veroorzaakte hij een controverse in Valais met zijn pamflet „Les maquereaux des cîmes blanches“, waarin hij de speculanten en de corrupte politici op de korrel nam.

Chappaz' laatst gepubliceerde werk „La pipe qui prie et fume“ verscheen in 2008.

 

 

Celui qui entend la goutte de sang

 

Confessez-vous, Valaisan de Provence !
- Je craignais toujours de faire mourir quelqu'un. Mes pensées étaient meurtrières quand j'aimais. Tel être vivait et en face tel autre dépérissait.
- Eh bien, c'est l'envoûtement avec le choc en retour !
- La virilité n'est jamais coupable.
- Vous êtes troublés dans vos montagnes !
- J'ai lutté avec l'ange au corps, avec le diable au cœur.

 

Elle est ronde et innocente, la terre.
Contre elle, entre dans la nuit.

 

Nuit dessinant la nuit, la rigole d'ombre entre tes seins. Tes lèvres sucent un peu de noirceur transparente. Oh ! comme nos deux poitrines galopent ! Je t'adressais des chansons pour aller tranquille enterrer ton corps sous le mien.
- Viens !
- Où ça ?
Soudain tes seins sont hors du gîte de mes mains. Mais je ne sais pleurer d'amour sans sourire. Réfléchissant à tout j'ai écrit mon épitaphe :
“ Vive la fuite ”

 

 

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Maurice Chappaz (21 december 1916 – 15 januari 2009)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en literator Garmt Stuiveling werd geboren in Stroobos op 21 december 1907. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Johnny

Toen Johnny moest naar 't Vlaamse front,
was ie bijna al achttien jaren;
zijn wangen bloosden zo fris, zo gezond,
een kinderlijk trekje lag om zijn mond
en ie kon soms zo dromerig staren,
Johnny....

Toen Johnny zijn eerste aanval deed,
was 't de dag dat hij achttien ging worden.
Eén vijand krepeerde toen Johnny schoot;
en zijn bajonet stak een twede dood....
zo kreeg hij, verdiend, een orde,
Johnny....

Toen Johnny terecht kwam in 't lazaret,
was ie achttien en enkele dagen.
Zijn darmen hingen er wat bij neer,
maar de dokter naaide het handig weer
en ie werd als hersteld ontslagen,
Johnny....

Toen Johnny opnieuw in de loopgraaf zat,
was ie achttien en enige weken.
Daar dook ie bij lijken en rottend vuil,
voor de eer van zijn vaderland, in een kuil
en wéér moest hij schieten en steken,
Johnny....

Toen Johnny in flarden gereten werd,
was ie achttien en een paar maanden;
zijn lichaam spatte uiteen, wijd en zijd....
Nu rust hij, met alle winden verspreid,
in de bloedige grond van Vlaanderen,
Johnny....
Johnny....

 

 

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Garmt Stuiveling (21 december 1907 - 11 mei 1985)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Oda Schaefer (eig. Oda Lang) werd geboren op 21 december 1900 in Berlijn-Wilmersdorf. Na de middelbare school in Berlijn ging zij naar een particuliere kunstacademie voor een grafische opleiding. Ze werkte daarna als commercieel kunstenaar. Na een eerder huwelijk trouwde zij in 1931 met Horst Lange. Tijdens het Derde Rijk behoorde zij met Lange en Günter Eich tot de cirkel rond het literaire tijdschrift Die Kolonne, dat gerekend wordt tot de „Innere Emigration“. Andere naaste vrienden uit deze periode zijn Peter Huchel en Elizabeth Langgässer. Schaefer's literaire werk bestaat voornamelijk uit poëzie in traditionele vormen naar het voorbeeld van Wilhelm Lehmann en Georg von der Vring. Met Horst Lange nam zij afstand van de kaalslagliteratuur van de naoorlogse periode en de auteurs van de Gruppe 47.

 

 

Blumen des Nachts

Sie schweigen ernst
Und lächeln nicht mehr.
Mit geschlossenen Lidern
Traummurmelnd
Wachend im Schlafe der Nacht.
Dann einzeln groß aufgeschlagen
Der sprachlose Blick
Zum bleiernden Monde
Der blutrot emporstieg
Aus der Schüssel des Horizonts,
Mit grauem ziespältigem Licht
Nun täuschend und lügend.
Er gießt unter die Blätter
Schatten wie Pech
Er löscht ihre Farben:
Blau ist verblichen und weiß
Die rote Rose ist schwarz
Im uralten Licht der Astarte.

 

 

 

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Oda Schaefer (21 december 1900 - 4 september 1988)

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Isolde Kurz werd geboren op 21 december 1853 in Stuttgart. Haar moeder Marie Kurz, een afstammeling van een oude adellijke familie, onderwees haar dochter zelf.  Enige tijd na de dood van haar vader in 1873 verhuisde zij naar München, waar haar broer Erwin leefde als student aan de kunstacademie en waar zij haar brood verdiende met vertalen en met taalonderwijs. Een jaar later volgde ze met haar moeder en haar jongste broer een uitnodiging van haar broer Edgar naar Italië. Die had zich in Florence als arts gevestigd. Met docent en kunstenaar Althofen bezocht zij daar de galerieën. Na de plotselinge dood van Althofen vormde zij uit het onderzochte materiaal haar "Florentiner Novellen" die in 1890 bij Cotta werden gepubliceerd. Dit was haar derde onafhankelijke publicatie. In 1888 had ze haar eerste gedichtenbundel gepubliceerd en ook in Stuttgart in 1890 door Goschen haar verzamelde " Phantasien und Märchen”. In de badplaats Forte dei Marmi ontmoette ze Eleonora Duse en de schrijver Gabriele D'Annunzio.

 

 

Bedrängnis

 

Sagt mir wer ich bin und wo mein Haus?
Sagt, von welcher Küste fuhr ich aus?
Wie mit eins in meinem schwachen Kahn
Fand ich mich auf diesem Ozean?

Tausend Segler kreuzen meinen Kiel,
Jeden kümmert nur das eine Ziel.
Wild auf Beute steuert der Korsar,
Um mich droht und unter mir Gefahr.

Schimmern stolz die Segel auf der Flut,
Denk ich wohl: die Fläche trägt mich gut.
Doch im Dunkel, das den Blick verhängt,
Was beginnen, wenn mich Furcht bedrängt?

Große See, die du zum Spiel mich hast,
Kleiner Nachen, der nur eines faßt.
Weiter Bogen, der sich drüber spannt,
Ewige Lichter, wo, wo find ich Land?

 

 

 

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Isolde Kurz (21 december 1853 - 6 april 1944)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Philipp Galen (eig. Ernst Philipp Karl Lange) werd geboren op 21 december 1813 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: Der Strandvogt von Jasmund

 

„Das Eiland Pulitz, ungefähr in der Mitte des kleinen Iasmunder Boddens, der dicht bewaldeten Thiessower Landzunge auf der schmalen Haide gegenüber gelegen, ist eine gute Viertelmeile lang, etwas weniger breit und wird an seiner Nordwestseite von dem Stedar'schen Haken und der eigentlichen Insel Rügen nur durch eine schmale Meerenge getrennt, die an einer Stelle so seicht ist, daß sie mit einem Wagen sicher durchfahren werden kann, bei flachem Wasser sogar ganz austrocknet. Die Ostseite, dieselbe, wo unsere Freunde gelandet, ragt mit ihrem Sonnenhaken etwas hoch in den Bodden hinein und hier wie an der Nordseite liegen unterhalb der hohen Ufer ziemlich ansehnliche Granitblöcke, die dem kleinen Strande einen wilden und romantischen Charakter verleihen.

Diese hohen östlichen Ufer bedeckte zur Zeit, wo wir sie betreten, noch ein großer schöner Fichtenwald, der Hauptreichthum der ganzen Insel; Berg und Thal wechselt anmuthig darauf ab und bietet eine reiche Ausbeute für den Iagdliebhaber dar. Der entgegengesetzte, nach Westen gerichtete und ebenfalls bergige Theil war damals mit herrlichen Waldungen bedeckt, in der Mitte zwischen beiden aber flacht sich das Eiland allmälig ab und dehnt sich in hügelartigen Getreidefeldern aus, die einen ziemlich reichlichen Ertrag liefern. In diesem flachen Ackerlande liegt niedrig und unscheinbar der Pulitzer Hof, wie fast alle Höfe der Insel Rügen ein Viereck darstellend, dessen eine Seite das Herrenhaus und die drei anderen Scheunen und Ställe einnehmen. Um dieses einsame Gehöft herum, den einzigen bewohnten Ort der Insel, ziehen sich schmale und niedrige Wiesen bis zu dem gegenüber liegenden Ttedar'schen Haken hin, wo sich das Land ebenfalls zuspitzt, gleichsam seinem Nachbar drüben die vorgestreckten Lippen zum Kusse reichend.“

 

 

 

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Philipp Galen (21 december 1813 – 18 februari 1899)

Holländisches Viertel in Potsdam
Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Ludwig Hölty, Gustave Kahn, Thomas Bracken, Mathurin Régnier, Benjamin Disraeli

De Duitse dichter Ludwig Heinrich Christoph Hölty werd geboren op 21 december 1748 in Mariensee bij Hannover. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Die Luft ist blau

 

Die Luft ist blau,

das Tal ist grün.

Die kleinen Maienglöckchen blühn.

Und Schlüsselblumen drunter,

Der Wiesengrund

ist schon so bunt

Und malt sich täglich bunter.

 

 

 

Die Ersehnte

 

Brächte dich meinem Arm der nächste Frühling!

Tönten Vögel aus Blüten mir das Brautlied,

Dann, dann hätt’ ich Seliger

Schon auf Erden Wonne des Himmels.

 

Wonne! sie wird mir Paradiese zaubern!

Wird lustwandeln mit mir in Gärten Gottes,

Wird in meinen Armen gewiegt

Den Frühlingsabend beflügeln.

 

Komm, dich rufet die Sehnsuchtsträn’ im Auge!

Dich dies wallende Herz voll süßer Ahndung,

Trübe floߒ mein Leben,

O Himmelsbotin, komm, es zu heitern.

 

 

 

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Ludwig Hölty (21 december 1748 – 1 september 1776)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Gustave Kahn werd geboren in Metz op 21 december 1859. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

The Pilgrim From the East

 

IT is a pilgrim coming from the East.

There had been to seek a balmy flower

which planted, in the gardens of Engaddi

designed according to the loveliness

Of Abishag and of the robes her dowry,

Solomon, old Magician with smoked hands

by an eternal prayer to beauty sent.

 

He journeyed with his staff and cockle-shell,

he slept by sounding waters of cool streams

which under rosy laurels on white pebbles

feign arabesques of silver dragon-flies.

Then, since the mosques from janissaries suffered,

who guarded them with scimitar in hand,

he came in melancholy home again.

 

He reared his staff against the chimney-stone,

the staff of the long journey,

and watched towards him kindle

the gentle eyes he loved.

And then his staff became a scented stem

flowered with the great white lily he had found not.

 

Good pilgrim home from the East,

here in thy home is happiness,

and not along the roads with ambush deaf,

And the world is a masquerade,

beside the sweet and delicate face

that by thy hearth-stone smiles.

 

 

 

Old Wounds

 

Why pick at old wounds?

It was so long ago.

All is well finished that causes

Remembrances of spring.

 

Why dwell on the past?

But your heart betrays

That other old regret

Of fond times with another.

 

 

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

 

 

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Gustave Kahn (21 december 1859 - 5 september 1936)

 

 

 

 

De Australische dichter en schrijver Thomas Bracken werd geboren op 21 december 1843 in Clones, County Monaghan, Ierland. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Spirit Of Song 

 

Where is thy dwelling-place? Echo of sweetness,

Seraph of tenderness, where is thy home?

Angel of happiness, herald of fleetness,

Thou hast the key of the star-blazon'd dome.

Where lays that never end

Up to God's throne ascend,

And our fond heart-wishes lovingly throng,

Soaring with thee above,

Bearer of truth and love,

Teacher of heaven's tongue - Spirit of Song!

 

Euphony, born in the realms of the tearless,

Mingling thy notes with the voices of Earth;

Wanting thee, all would be dreary and cheerless,

Weaver of harmony, giver of mirth.

Comfort of child and sage,

With us in youth and age,

Soothing the weak and inspiring the strong,

Illuming the blackest night,

Making the day more bright,

Oh! thou art dear to us, Spirit of Song!

 

Oft in the springtime, sweet words of affection

Are whispered by thee in thy tenderest tone,

And in the winter dark clouds of dejection

By thee are dispelled till all sorrow has flown.

Thou'rt with the zephyrs low,

And with the brooklet's flow,

And with the feathered choir all the year long;

Happy each child of thine,

Blest with thy gifts divine,

Charming our senses, sweet Spirit of Song!

 

 

 

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Thomas Bracken (21 december 1843 – 16 februari 1898)

Geelong, Victoria, waar Bracken vanaf zijn 12e woonde

 

 

 

 

De Franse dichter en satricus Mathurin Régnier werd geboren op 21 december 1573 in Chartres. Zie ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

 

Satire III (Fragment)

 

Sans parler, je t'entends : il faut suivre l'orage ;
Aussi bien on ne peut où choisir avantage ;
Nous vivons à tâtons et, dans ce monde ici,
Souvent avec travail on poursuit du souci ;
Car les dieux courroucés contre la race humaine
Ont mis avec les biens les sueurs et la peine.
Le monde est un berlan où tout est confondu
Tel pense avoir gagné qui souvent a perdu,
Ainsi qu'en une blanque où par hasard on tire,
Et qui voudrait choisir souvent prendrait le pire.
Tout dépend du Destin, qui sans avoir égard
Les faveurs et les biens en ce monde départ.

Mais puisqu'il est ainsi que le sort nous emporte,
Qui voudrait se bander contre une loi si forte ?
Suivons donc sa conduite en cet aveuglement.
Qui pèche avec le ciel pèche honorablement.
Car penser s'affranchir c'est une rêverie ;
La liberté par songe en la terre est chérie :
Rien n'est libre en ce monde et chaque homme dépend,
Comtes, princes, sultans, de quelque autre plus grand.
Tous les hommes vivants sont ici bas esclaves,
Mais, suivant ce qu'ils sont, ils diffèrent d'entraves,
Les uns les portent d'or et les autres de fer ;
Mais n'en déplaise aux vieux, ni leur philosopher,
Ni tant de beaux écrits qu'on lit en leurs écoles,
Pour s'affranchir l'esprit ne sont que des paroles.
Au joug nous sommes nés et n'a jamais été
Homme qu'on ait vu vivre en pleine liberté.

 

 

 

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Mathurin Régnier (21 decmber 1573 – 22 oktober 1613)

19e eeuwse gravure

 

 

 

 

De Britse schrijver en politicus Benjamin Disraeli werd geboren op 21 december 1804 in Londen. Zie ook mijn blog van 21 december 2006. en ook mijn blog van 21 december 2008 en ook mijn blog van 21 december 2009.

 

Uit: The Rise Of Iskander

 

„The sun had set behind the mountains, and the rich plain of Athens was suffused with the violet glow of a Grecian eye. A light breeze rose; the olive-groves awoke from their noonday trance, and rustled with returning animation, and the pennons of the Turkish squadron, that lay at anchor in the harbour of Piræus, twinkled in the lively air. From one gate of the city the women came forth in procession to the fountain; from another, a band of sumptuous horsemen sallied out, and threw their wanton javelins in the invigorating sky, as they galloped over the plain. The voice of birds, the buzz of beauteous insects, the breath of fragrant flowers, the quivering note of the nightingale, the pattering call of the grasshopper, and the perfume of the violet, shrinking from the embrace of the twilight breeze, filled the purple air with music and with odour.

A solitary being stood upon the towering crag of the Acropolis, amid the ruins of the Temple of Minerva, and gazed upon the inspiring scene. Around him rose the matchless memorials of antique art; immortal columns whose symmetry baffles modern proportion, serene Caryatides, bearing with greater grace a graceful burthen, carvings of delicate precision, and friezes breathing with heroic life. Apparently the stranger, though habited as a Moslemin, was not insensible to the genius of the locality, nor indeed would his form and countenance have misbecome a contemporary of Pericles and Phidias. In the prime of life and far above the common stature, but with a frame the muscular power of which was even exceeded by its almost ideal symmetry, white forehead, his straight profile, his oval countenance, and his curling lip, exhibited the same visage that had inspired the sculptor of the surrounding demigods.“

 

 

 

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Benjamin Disraeli (21 december 1804 – 19 april 1889)

Portret door Henry Weigall Jr.

Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

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