Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Berichten van 10 februari 2011

Bertolt Brecht, Johan Harstad, Åsne Seierstad, Boris Pasternak, Jakov Lind

De Duitse dichter en schrijver Bertolt Brecht werd op 10 februari 1898 in de Zuid-Duitse stad Augsburg geboren. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

Der Abgerissen Strick

 

Der abgerissene Strick

kann wieder geknotet werden

er hält wieder, aber

er ist zerrissen.

 

Vielleicht begegnen

wir uns wieder,

aber da,

wo du mich verlassen hast

triffst du mich

nicht wieder.

 

 

 

Fragen

Schreib mir, was du anhast! Ist es warm?
Schreib mir, wie du liegst! Liegst du auch weich?
Schreib mir, wie du aussiehst! Ist´s noch gleich?
Schreib mir, was dir fehlt! Ist es mein Arm?

Schreib mir, wie´s dir geht! Verschont man dich?
Schreib mir, was sie treiben! Reicht dein Mut?
Schreib mir, was du tust! Ist es auch gut?
Schreib mir, woran denkst du? Bin es ich?

Freilich hab ich dir nur meine Fragen!
Und die Antwort hör ich, wie sie fällt!
Wenn du müd bist, kann ich dir nicht tragen.

Hungerst du, hab ich dir nichts zu Essen.
Und so bin ich grad wie aus der Welt
Nicht mehr da, als hätt ich dich vergessen.

 

 

 

 

Aus verblichenen Jugendbriefen

Geht hervor, daß wir nicht schliefen
Eh das Morgenrot verblich.
Frühe auf den braunen Ästen
Hockten grinsend in durchnäßten
Hosen Heigei, Cass und ich.
Orge im Zitronengrase
Rümpfte seine bleiche Nase
Als ein schwarzer Katholik.
Hoffart kommt zu schlimmem Ende
Sprach die Lippe, aber Bände
Sprach der tiefbewegte Blick.

Braunen Sherry in den Bäuchen
Und im Arme noch das Säuchen
Das uns nachts die Eier schliff.
Zwischen Weiden tat ein jeder
In den morgenroten Äther
Einen ungeheuren Schiff.

Ach, das ist zur gleichen Stunde
Wo ihr alle roh und hunde-
häutern den Kaffee ausschlürft
Daß der Wind mit kühlem Wehen
Ein paar weingefüllte Krähen
In die kalten Häuser wirft.

 

 

 

 850046-4c1e7f393f4925b650e4a8976d211d3e.jpg

Bertolt Brecht (10 februari 1898 – 14 augustus 1956)

 

 

 

 

De Noorse schrijver Johan Harstad werd geboren op 10 februari 1979 in Stavanger. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

Uit: Darlah (Vertaald door Gabriele Haefs)

 

»Meine Herren, es ist so weit!«

Dr.▬ hob den Blick und musterte die sieben Männer, die in Schlips und Kragen um den großen Konferenztisch saßen. Sie hielten sich im größten Besprechungsraum im Hauptquartier der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA in Washington D.C. auf. Es ging auf elf Uhr abends

zu und sie saßen bereits seit dem Morgen zusammen. Die sieben Männer gehörten zu den mächtigsten Menschen im ganzen Land und die bloße Vorstellung, auch nur eine einzige Zeitung könnte von dieser Zusammenkunft erfahren, reichte aus für eine Gänsehaut. Eine Schlagzeile wäre in

diesen unruhigen Zeiten eine Katastrophe. Jeder der sieben war auf andere Weise und zu einem anderen Zeitpunkt in die Stadt gekommen. Einige waren bereits vor Tagen oder Wochen nach Washington angereist, um vorzutäuschen, dass sie sich eigentlich aus ganz anderen Gründen dort aufhielten. In Wirklichkeit hatten sie nur in ihren Hotelzimmern gesessen und gewartet. Sie hatten vor ihren Fernsehern gehockt und versucht, die Zeit totzuschlagen.

Am Ende hatten sie alle die Uhr über dem Bett angestarrt und gehofft, die Zeit werde schneller vergehen. Einige waren nach Washington geflogen, andere mit dem Auto oder dem Bus gekommen. Einer war sogar hergewandert, ver8 kleidet als Landstreicher. Gemeinsam war ihnen allen, dass

keiner seinen wahren Namen angegeben hatte. Sie hatten dafür gesorgt, dass sie nicht erkannt werden und nicht in Verdacht geraten konnten. Auf unterschiedlichste Weisen waren sie an den verabredeten Punkten in der Stadt abgeholt und so diskret wie möglich ins Hauptquartier gebracht worden.“

 

 

850046-b3e98a762ebfc6de7adbe754f7d476f0.jpg
Johan Harstad (Stavanger, 10 februari 1979)

 

 

 

 

De Noorse schrijfster en journaliste Åsne Seierstad werd geboren in Oslo op 10 februari 1970. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

Uit: Der Buchhändler aus Kabul  (Vertaald door Holger Wolandt)

 

Sie bleiben stehen und nehmen Plastikhaarspangen und goldfarbene Armreifen in die hand, ehe sie wieder nach der "führenden Burkha" Ausschau halten. Sie hat vor einer Karre angehalten, in der hunderte von BHs durcheinander liegen. Sie sind weiß, hellgelb oder rosa und haben einen eher fragwürdigen Schnitt. Einige hängen an einer Stange und flattern frech im Wind wie Flaggen. Die Burkha befühlt sie und misst sie mit der Hand ab. Sie nimmt beide Hände aus ihrem wallenden Gewand, überprüft das Gummi, zieht an den Körbchen und entscheidet sich nach Augenmaß für ein kräftiges, korsettähnliches Modell.

Sie gehen weiter und schwenken mit den Köpfen in alle Richtungen, um sich umzuschauen. Burkhafrauen ähneln Pferden mit Scheuklappen, sie können nur in eine Richtung schauen. Wo die Augen schmaler werden, geht das Fadengitter in den dicken Stoff über, der keine Blicke zur Seite gestattet. Der ganze Kopf muss umgedreht werden. Noch einer der kleinen Tricks der Burkhaerfinder: Ein Mann soll immer wissen, wen oder was seine Frau gerade mit den Augen verfolgt.

 

 

850046-29e68903e477a3e5d9e94117d502c8ca.jpg
Åsne Seierstad (Oslo, 10 februari 1970)

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Boris Leonidovich Pasternak werd geboren in Moskou op 10 februari 1890. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

Von diesen Versen

 

Auf Bürgersteigen leg ich aus
Mit Sonne – halb – mit Fensterglas,
Schlag winters Zimmerdecken auf,
Die Ecken feucht ich lesen lass.

Verbeugt das Dachgebälk beginnt
Den Rahmen Winter vorzutragen,
Zu Simsen spült das Her und Hin
Der Not, des Sonderbarn, der Klagen.

Der Schneesturm fegt nicht monatlang
Die Enden, Anbeginne fegt er.
Weiß plötzlich wieder: Sonne prangt;
Und seh: das Licht ist nicht wie eh.

Die Weihnacht schaut wie junge Krähn,
Und's Täglein, nur um aufzuklärn,
Entdeckt uns vieles noch von dem,
Was ich und's Liebchen nicht verstehn.

Durch's Halstuch, von der Hand verdeckt,
Schrei ich zu Kindern durch den Schlitz:
Welches Jahrtausend, gut versteckt,
Auf eurem Hof zu finden ist?

Wer hat zur Tür den Pfad gebahnt,
Zum Loch, von Grütze zugestaubt,
Als ich mit Edgar Allan trank,
Als ich mit Byron Zeug geraucht?

Als im Darjal, freundschaftlich, oft,
In Hölle, Zeughaus, Marstall auch,
Ich's Sein, wie's Grauen Lermontovs,
Wie Lippen in den Wein, getaucht.

 

 

Vertaald door Eric Boerner

 

 

 850046-d998ef4a8cd64fb8efc3e37ed500ffcb.jpg

Boris Pasternak (10 februari 1890 - 30 mei 1960)

 

 

 

 

De Joods-Oostenrijks-Britse schrijver Jakov Lind (pseudoniem van Heinz Landwirth) werd geboren in Wenen op 10 februari 1927. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

Uit: Nahaufnahme (Vertaald door Jakov Lind en Günther Danehl)

 

„Ida verlassen, bedeutete, mein Volk (und das Kleinbürgertum) verlassen, hieß, auf die Leiter meines Namensvetters steigen. Ich meinte, ich sei es meinem Namen schuldig, mehr aus meinem Leben zu machen, als nur ein artiste manqué zu werden, einer, der sich ewig entschuldigt mit: "Ich wollte alles mögliche tun, doch kam mir immer was dazwischen." Alles mußte aufgeschrieben werden. Einmal wollte ich es sogar wagen, das Geschriebene Dr. Hirsch zu zeigen, der damals in Amsterdam wohnte, doch der lehnte klugerweise ab; denn er hatte gewiß Besseres zu tun, als eine Krankengeschichte zu lesen. Was ich schrieb, war nicht Literatur. Wie andere Trottel auch, die bestimmen, was Literatur ist, glaubte ich, daß Literatur etwas ästhetisch Geformtes von allgemeinem Interesse sein muß. Privates Leben in hübsch gedrechselte Sätze transformiert sozusagen. Literatur (wie gewichtig das klang!) ist heilig, rein und schön. Die Schmutzigen und Gemeinen, die Ungebildeten und Uneingeweihten dürfen dieses Allerheiligste nicht betreten, ihnen ist nicht gestattet, den Gott der Trottel zu sehen. Manche dieser "Trottel" waren meine Freunde, sind es noch heute. Warum nicht Idioten zu Freunden haben? Sind wir nicht alle aus dem gleichen Stoff gemacht? Ich behaupte nur, der größte gewesen zu sein. Statt "meine Sache zu machen", wie man wohl sagt, mühte ich mich zu überleben. Statt aufzugeben, beharrte ich.
Entweder am Güterbahnhof Mineralwasser entladen oder den Markt erforschen. So oder so konnte man genug verdienen, um am Leben zu bleiben, vorausgesetzt, man unterbrach die Arbeit nicht, um zu studieren. Jan Wiegel und ich gingen fast jeden Tag zur studentischen Arbeitsvermittlung. Dabei hatte er als ordentlicher Studierender, der nicht kommen und gehen konnte, wie er wollte, und Examen machen mußte, viel weniger Zeit als ich. Das Beste in der Fakultät für Politik und Soziologie war die warme Kaffeestube.“

 

 

 850046-d95539bfc5781ecfe0f5e494fdfa25ec.jpg

Jakov Lind (10 februari 1927 – 17 februari 2007)

Begin jaren 1970


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e februari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Giuseppe Ungaretti, Carry-Ann Tjong-Ayong, Fleur Adcock, Joseph Kessel, Charles Lamb

De Italiaanse dichter en schrijver Giuseppe Ungaretti werd geboren op 10 februari 1888 in Alexandrië, Egypte. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

No More Crying Out

 

Cease murdering the dead.

If you hope not to perish, if you

Want sound of them again,

Stop crying out, cease

The crying out of it.

 

They have barely heard whispering,

No more that the increase of grass

Happy where no man passes.

 

 

Vertaald door Jon Silkin

 

 

 

Variations On Nothing

 

That negligible bit of sand which slides

Without a sound and settles in the hourglass,

And the fleeting impressions on the fleshy-pink,

The perishable fleshy-pink, of a cloud…

 

Then a hand that turns over the hourglass,

The going back for flowing back, of sand,

The quiet silvering of a cloud

In the first few lead-gray seconds of dawn…

 

The hand in shadow turned the hourglass,

And the negligible bit of sand which slides

And is silent, is the only thing now heard,

And, being heard, doesn't vanish in the dark.

 

 

 

Vertaald door Andrew Frisardi

 

 

 

 850042-7dd18b295a7016cf234dfd36d8a7411b.jpg

Giuseppe Ungaretti (10 februari 1888 – 2 juni 1970)

 

 

 

 

De Surinaamse dichteres Carry-Ann Tjong-Ayong werd op 10 februari 1941 in Paramaribo, Suriname geboren. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

Zigeunerman (aan Lorca)

 

Zoals de zigeuners door jouw balladen dwalen zo is je geest

vervuld van wilde hartstocht van mensen met muziek in hun aderen

met vergezichten in hun ogen en voorspellingen in hun hart

je ziet het bloed dat uit hun wonden spuit

de drang naar vrijheid in hun wilde zangen

voelt hun verlangen zoals jij verlangt, zigeunerman

je poezie is als de smachtende gitaar de jankende viool

de hoge noot die de zigeunervrouw haar mond ontsnappen laat

hun zwarte ogen boren diep tot in jouw ziel

die liefde omzet in gedichten die verwoorden

wat jouw innerlijk reeds lang geleden in de buitenlucht uitschreeuwde

liederen van bloed en dood van leven liefde hartstocht vrijheid, zigeunerman

je zangen zijn als het gehuil van wolven, als het hoefgetrappel van de zwarte

stieren,

het krijsen van de adelaar het huilen van een baby in de nacht

opzwepend als de voeten van de flamencodansers

teder als de vlinders in de lucht gekoer van duiven

zigeunerman, zo rauw zo puur zo als je grond in Andalucia

zo zoet als steeds jouw mond verwondt aan wat de wereld jouw verried

als in jouw lied jouw aanklacht tot de aarde

die jouw voetstappen bewaarde in haar ruige schoonheid

zigeunerman

poeet

 

 

 850042-4b4c70162385599d31f06cefa9570f08.jpg

Carry-Ann Tjong-Ayong (Paramaribo, 10 februari 1941)

 

 

 

 

De Nieuwzeelandse dichteres Fleur Adcock werd geboren op 10 februari 1934 in Papakura, Auckland. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

Immigrant

 

November ’63: eight months in London.
I pause on the low bridge to watch the pelicans:
they float swanlike, arching their white necks
over only slightly ruffled bundles of wings,


burying awkward beaks in the lake’s water

I clench cold fists in my Marks and Spencer’s jacket
and secretly test my accent once again:
St James’s Park, St James’s Park, St James’s Park.

 

 

 

Miramar

 

Miramar? No, surely not -- it can't be:
the cream, clinker-built walls, the pepper tree,
the swan-plants under my bedroom window...
But if it is, I'll open the back door
to the sun porch, with its tang of baked wood.

You'll be lying propped on the shabby couch,
writing; you won't be pleased to see me,
home from school already, with my panama
and my teenage grumps, though you'll pretend
you're a gracious mother, and I a loving daughter.

After the chiropractor's fixed your back
and growing up improved my temper,
we'll learn to be good friends for forty years,
most of them spent apart, vocal with letters:
glad of each other, over all the distances --

until this one, that telescopes your past,
compacting the whole time from postwar England
to your present house into a flattened slice
of Lethe; tidily deleting my teens
from your tangled brain; obliterating Miramar.

 

 

 

 850042-f8c2af3996cfec848d745843aaee32f8.jpg

Fleur Adcock (Papakura, 10 februari 1934)

 

 

 

 

De Franse schrijver, journalist en avonturier Joseph Kessel werd geboren op 10 februari 1898 in Clara, Entre Rios, Argentinië.  Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.


Uit
: Le lion

 

« Fasciné et seulement à demi conscient de mes gestes, je me penchai sur le mufle royal et, comme l’avait fait Patricia, j’effleurai du bout des ongles le triangle marron foncé qui séparait les grands yeux d’or. Un frisson léger courut dans la crinière de King. Ses pesantes babines frémirent, s’étirèrent. La

gueule s’entrouvrit et les terribles crocs brillèrent doucement.

- Regardez, regardez bien, dit Patricia, il vous sourit. Comment ne l’aurais-je pas cru ? N’avais-je pas, du ravin, entendu le rire de King ?

- J’ai choisi le meilleur moment pour vous faire rencontrer, dit Patricia. Il a bien mangé, il est repu. (Elle tapota le ventre puissant.) C’est l’heure la plus chaude. Il y a beaucoup d’ombre ici. Il est heureux. Patricia se glissa entre les pattes de devant, mêla ses cheveux en boule à la toison énorme et dit :

- Vous le voyez, ce n’était pas terrible du tout. Ni difficile.

- A condition d’être avec vous.

[ …]

De ses grands yeux d’or, King suivait nos gestes avec une attention soutenue. Quand il vit ma tête se rapprocher de celle de Patricia et ma bouche effleurer sa figure, le mufle du grand lion eut de nouveau ce mouvement que Patricia appelait un sourire. Et quand la petite fille eut repris place entre ses pattes, King lui lécha les cheveux.

- Lui, il m’embrasse souvent, dit Patricia en riant.

Ainsi, nous étions réunis tous les trois dans l’amitié de l’ombre et de la terre. »

 



 

 850042-65b9954942a776b381c78d26a3c330d3.jpg

Joseph Kessel (10 februari 1898 – 23 juli 1979)

 

 

 

 

De Engelse dichter, schrijver en essayist Charles Lamb werd geboren in Londen op 10 februari 1775. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

On the Sight of Swans in Kensington Gardens

 

Queen-Brid that sittest on thy shining nest,

And thy young cygnets without sorrow hatchest,

And thou, thou other royal bird, that watchest

Lest the white mother wandering feet molest:

Shrined are your offspring in a crystal cradle,

Brighter than Helen's ere she yet had burst

Her shelly prison. They shall be born at first

Strong, active, graceful, perfect, swan-like able

To tread the land or waters with security.

Unlike poor human births, conceived in sin,

In grief brought forth, both outwardly and in

Confessing weakness, error, and impurity.

Did heavenly creatures own succession's line,

The births of heaven like to yours would shine.

 

 

 

850042-ebde5209730742865ce0fc4be329cb03.jpg
Charles Lamb (10 februari 1775 - 27 december 1834)

Charles Lamb Memorial in Londen

Geschreven door Romenu om 19:05 Reageer op dit bericht

Margarete Hannsmann, Daniel Triller, Eugène Rellum, Thomas Platter de oudere

De Duitse dichteres en schrijfster Margarete Hannsmann werd geboren op 10 februari 1921 in Heidenheim. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Könnt ihr noch Wetterbuchen liefern?

Aber es werden Menschen kommen
denen das zeitauf zeitab
der Fabriken gleichgültig ist
sie wollen nicht auf Märkten einkaufen
aber sie fragen
nach dem Millionen
Jahre alten Wind
ob ihr noch Vögel
Fische
Füchse
Sumpfdotterblumen
aufgehoben habt
wenn anderswo
alle Wälder zerstückelt sind
alle Städte über die Ränder getreten
alle Täler überquellen vom Müll
Könnt ihr noch Wetterbuchen liefern?
einen unbegradigten Fluß?
Mulden ohne schwelenden Abfall?
Hänge ohne Betongeschwüre?
Seitentäler ohne Gewinn?
habt ihr noch immer nicht genug
Einkaufszentren in die Wiesen gestreut
Möbelmärkte zwischen Skabiosen
nicht genug Skilifte ohne Schnee
Nachschubstraßen für Brot und Spiele
Panzerschneisen hügelentlang
Fichtenschonungen auf der Albheide
wenn ihr die Schafe aussterben laßt
stirbt der Wachholder

 

 

 850040-9eb3829f60fb18a3e93d6abdb678fd77.jpg

Margarete Hannsmann (10 februari 1921 – 29 maart 2007)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en medicus Daniel Wilhelm Triller werd geboren op 10 februari 1695 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009 en ook mijn blog van 10 februari 2010.

 

 

Der Affe, ein seltsamer Buchdrucker, und ein Eremit

 

Ein Affe war einst ungefähr

in eine Druckerei gekommen,

nachdem er nun, was drucken wär',

nach Möglichkeit in Acht genommen,

trug er viel Lettern mit sich fort

und stieg auf einen hohen Ort,

legt unten hin viel weiße Bogen

und warf, ohn' allen Witz und Sinn,

die Lettern aufs Papier dahin,

so wie er sie herausgezogen.

 

Ein Eremit ging da vorbei:

»Was«, rief er, »machst Du hier, mein Affe?«

»Hier hab ich ein Druckerei,

daß ich der Welt viel Nutzen schaffe«,

war dessen Antwort, »sieh nur an,

ob ich nicht sauber setzen kann

und wie ich hier mit großem Glücke

und leichter Mühe Bücher drucke.«

 

»Jawohl! Jawohl! Mit leichter Müh'«,

versetzte jener ihm dagegen;

»allein komm auch herab und sieh,

wieviel an Deinem Fleiß gelegen

und ob auf diesem ganzen Blatt

ein Wort nur Sinn und Meinung hat?

Soll dieses Bücher drucken heißen?

Soll so Dein Werk vonstatten gehen?

Die Lettern aufs Papier zu schmeißen,

macht. nicht, daß Bücher draus entstehen.

 

Wo nicht Verstand die Hände leitet,

wird kein gelehrtes Buch bereitet:

wirf hundert Jahr und weiter fort

und doch entspringt kein kluges Wort.«

Starke Geister, welche meinen,

daß durch Zufall sich die Welt

selbst in Ordnung hergestellt,

dürfen gleichfalls nicht verneinen,

daß die kluge Druckerei

unseres Affen möglich sei.

Wenn man von dem Druck des Affen

einst ein kluges Buch erhält,

glaub ich auch, daß sich die Welt

ungefähr von selbst erschaffen.

 

 

 

850040-f666b6a0fd9cef9ac33b4083e099fde8.jpg
Daniel Triller (10 februari 1695 – 22 mei 1782)

Erfurt

 

 

 

 

De Surinaamse dichter Eugène Rellum werd geboren in Paramaribo op 10 februari 1896. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007  en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Negerschap

 

Negerschap

is als bloeiende vanille

hoog in de bomen van het bos;

in wijde omtrek

laat de geur niemand los,

hij dwingt een ieder

om naar hem,

omhoog te kijken;

 

mij wikkelt het

in geur'ge, warme dekens,

mij smaakt het beter

dan 't lekkerste gourmet-banket;

 

't is mij een bron

van trots:

mijn vlag,

mijn vuist,

mijn zon.

 

 

 

850040-f433d561e11f3d88ec41ad8d35647a15.jpg
Eugène Rellum (10 februari 1896 - 29 juli 1989)

 

 

 

 

De Zwitserse humanistische schrijver en geleerde Thomas Platter de oudere werd geboren op 10 februari 1499 in Grächen in het kanton Wallis. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007.

 

Uit:  Lebensbeschreibung

 

„Uff dem nach genden frieling zoch ich mit zweien briedren wider uß dem land. Als wier der můtter wolten gnaden, do weinet si und sprach: „Das gott miesse erbarmen, das ich do dry sün můß sächen in das ellend gan“ etc. Sunst han ich min můtter nie gsächen weinen, dan sy ein dapfer manlich wib was, aber ruch; dan als iren ouch der dritt man starb, bleib sy ein witwen, datt alle arbeit wie ein man, das sy die letsten kind, by dem man überkummen, dester baß mechte erziechen. Sy howet, trasch und <datt> andre arbeitten, die mer den mannen zů ghorten den den wibren; hat ouch derselben kinder dry selber vergraben, als sy in einer gar grossen pestelentz gestorben waren; dan in der pestelentz mit dem tottengribell vergraben gar vill kostet. Sy was ouch gägend uns ersten kinden gar ruch, darumb wier den iren selten zhuß kamen. Uff ein zytt was ich, wie ich mein, in fünff jaren nit by iren gsin und wyt umbeinander getzogen in ferren landen; kam zů iren; was das erst wort, das sy zů mier sagt: „Hatt dich der tüfel aber zůher getragen?“ Antwurtet ich: „E nein, můtter, der tüfell hatt mich nit zůher tragen, sunder mine füß; ich will üch nit lang überlägen sin.“

 

 

 

 850040-20cb0ade439b4e9ba5432a81c78ec116.jpg

Thomas Platter (10 februari 1499 – 26 januari 1582)

 

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten