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Berichten van 8 september 2011

Siegfried Sassoon, Eduard Mörike, Perikles Monioudis, Frederic Mistral

De Engelse dichter Siegfried Sassoon werd geboren op 8 september 1886 in Brenchley, Kent. Zie ook mijn blog van 8 september 2010 en eveneens alle tags voor Siegfried Sassoon op dit blog.

 

 

At Daybreak

 

I listen for him through the rain,

And in the dusk of starless hours

I know that he will come again;

Loth was he ever to forsake me:

He comes with glimmering of flowers

And stir of music to awake me.

 

Spirit of purity, he stands

As once he lived in charm and grace:

I may not hold him with my hands,

Nor bid him stay to heal my sorrow;

Only his fair, unshadowed face

Abides with me until to-morrow.

 

 

 

Butterflies

 

Frail Travellers, deftly flickering over the flowers;

O living flowers against the heedless blue

Of summer days, what sends them dancing through

This fiery-blossom’d revel of the hours?

 

Theirs are the musing silences between

The enraptured crying of shrill birds that make

Heaven in the wood while summer dawns awake;

And theirs the faintest winds that hush the green.

 

And they are as my soul that wings its way

Out of the starlit dimness into morn:

And they are as my tremulous being—born

To know but this, the phantom glare of day.

 

 

 

Attack

 

AT dawn the ridge emerges massed and dun

In the wild purple of the glow'ring sun,

Smouldering through spouts of drifting smoke that shroud

The menacing scarred slope; and, one by one,

Tanks creep and topple forward to the wire.

The barrage roars and lifts. Then, clumsily bowed

With bombs and guns and shovels and battle-gear,

Men jostle and climb to meet the bristling fire.

Lines of grey, muttering faces, masked with fear,

They leave their trenches, going over the top,

While time ticks blank and busy on their wrists,

And hope, with furtive eyes and grappling fists,

Flounders in mud. O Jesus, make it stop!

 

 

 

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Siegfried Sassoon (8 september 1886 – 1 september 1967)
Portret door Glyn Warren Philpot, 1917

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Eduard Mörike werd geboren op 8 september 1804 in Ludwigsberg. Zie ook mijn blog van 8 september 2010 en eveneens alle tags voor Eduard Mörike op dit blog.

 

 

Um Mitternacht

Gelassen stieg die Nacht ans Land,
Lehnt träumend an der Berge Wand,
Ihr Auge sieht die goldne Wage nun
Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;
  Und lecker rauschen die Quellen hervor,
  Sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr
    Vom Tage,
Vom heute gewesenen Tage.

Das uralt alte Schlummerlied,
Sie achtet`s nicht, sie ist es müd`;
Ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,
Der flücht`gen Stunden gleichgeschwungnes Joch.
  Doch immer behalten die Quellen das Wort,
  Es singen die Wasser im Schlafe noch fort
    Vom Tage
Vom heute gewesenen Tage.

 

 

 

Heimweh

 

Anders wird die Welt mit jedem Schritt,

Den ich weiter von der Liebsten mache;

Mein Herz, das will nicht weiter mit.

Hier scheint die Sonne kalt ins Land,

Hier deucht mir alles unbekannt!

Sogar die Blumen am Bache!

Hat jede Sache

So fremd eine Miene, so falsch ein Gesicht.

Das Bächlein murmelt wohl und spricht:

Armer Knabe, komme bei mir vorüber,

Siehst auch hier Vergißmeinnicht!

Ja, die sind schön, an jedem Ort,

Aber nicht wie dort.

Fort, nur fort!

Die Augen gehn mir über!

 

 

 

Er ist`s

 

Frühling läßt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

    Frühling, ja du bist's!

Dich hab`ich vernommen.

 

 

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Eduard Mörike (8 september 1804 – 4 juni 1875)

 

 

 

  

De Zwitserse schrijver Perikles Monioudis werd geboren op 8 september 1966 in Glarus. Zie ook mijn blog van 8 september 2010.

 

Uit: Freulers Rückkehr

 

„Freuler hätte sich nun am liebsten an den Schiefertisch gesetzt. Müde nicht von der halben Stunde, die er jeden Morgen im Mischwald laufend verbrachte, sondern von der klaren kühlen Luft, der herbstlichen Bergluft, die ihn schon als Junge mit dieser Gegend verband. Hanspeter Freuler wollte überhören, dass das Telefon schon wieder zu klingeln begann. Es gelang ihm nicht – gewissenhaft, wie er zu sein gern von sich dachte, oder bloß pedantisch, wie seine Frau ihn bei Gelegenheit beschrieben hatte, in Basel, als ihr, vom Krebs gezeichnet, nicht mehr viel Zeit geblieben war.

Er ging über den Kelim zum Glastisch, frottierte sein ergrautes volles Haar, nahm das drahtlose Telefon auf. Bevor der Verhörrichter, wie die Untersuchungsrichter im Kanton genannt werden, die Verbindung herstellte, roch er nochmals am Frottiertuch, das er am Abend auf der Terrasse vergessen hatte.

Das weiße Tuch hatte den Geruch der Natur angenommen, feucht und kühl. Einen Augenblick lang fühlte sich Freuler auf den Waldpfad zurückversetzt. Er atmete so tief ein, als ob er noch immer in der klaren Luft liefe. Ihm wurde bewusst, dass er diese Luft jahrzehntelang vermisst hatte. Aus dem Handgelenk warf er das Tuch in den Wäschekorb.

»Freuler.«

»Stüssy hier. Grüezi, Herr Doktor.«

Freuler lächelte. »Ich werde schon rechtzeitig ins Büro kommen, seien Sie unbesorgt.«

»Die Angelegenheit ist dringlich, sonst hätte ich Sie nicht angerufen.«

»Sie wollen mir zeigen, wie fleißig Sie sind, Stüssy. In Ihrem Alter war ich allerdings schon um halb sieben im Büro.«

 

 

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Perikles Monioudis (Glarus, 8 september 1966)

 

 

 

 

De Franse (Occitaanse) dichter en schrijver Frederic (Frédéric) Mistral werd geboren op 8 september 1830 in Maillane. Zie ook mijn blog van 8 september 2010 en eveneens alle tags voor Frederic Mistral op dit blog.

 

Uit: Mireio.  A Provencal poem

 

 

CANTO I.

 

Lotus Farm.

 

I SING the love of a Provensal maid ;

How through the wheat-fields of La Crau she strayed,

 

Following the fate that drew her to the sea.

Unknown beyond remote La Crau was she ;

And I, who tell the rustic tale of her,

Would fain be Homer's humble follower.

 

What though youth's aureole was her only crown ?

And never gold she wore nor damask gown ?

I'll build her up a throne out of my song,

And hail her queen in our despised tongue.

Mine be the simple speech that ye all know,

Shepherds and farmer-folk of lone La Crau.

 

God of my country, who didst have Thy birth

Among poor shepherds when Thou wast on earth,

Breathe fire into my song ! Thou knowest, my God,

How, when the lusty summer is abroad,

And figs turn ripe in sun and dew, comes he,

Brute, greedy man, and quite despoils the tree.

 

Yet on that ravaged tree thou savest oft

Some little branch inviolate aloft,

Tender and airy up against the blue,

Which the rude spoiler cannot win unto :

Only the birds shall come and banquet there,

When, at St. Magdalene's, the fruit is fair.

 

 
Vertaald door Harriet Waters Preston

 

 

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Frederic Mistral (8 september 1830 – 25 maart 1914)

Standbeeld in Maillane


Zie voor nog meer schrijvers van de 8e september ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Clemens Brentano, Wilhelm Raabe, Ludovico Ariosto, Grace Metalious

De Duitse dichter en schrijver Clemens Brentano werd geboren op 8 september 1778 in Ehrenbreitstein. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 en ook mijn blog van 8 september 2008 en ook mijn blog van 8 september 2009 en ook mijn blog van 8 september 2010

 

 

August 1817

 

Einsam will ich untergehn

Keiner soll mein Leiden wissen

Wird der Stern, den ich gesehn

Von dem Himmel mir gerissen

Will ich einsam untergehn

Wie ein Pilger in der Wüste

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Pilger in der Wüste,

Wenn der Stern, den ich gesehn

Mich zum letzten Male grüßte

Will ich einsam untergehn

Wie ein Bettler auf der Heide.

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Bettler auf der Heide

Gibt der Stern, den ich gesehn,

Mir nicht weiter das Geleite

Will ich einsam untergehn

Wie der Tag im Abendgrauen.

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Tag im Abendgraun,

Will der Stern, den ich gesehn

Nicht mehr auf mich niederschau[n],

Will ich einsam untergehn

Wie ein Sklave an der Kette

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Sklave an der Kette

Scheint der Stern, den ich gesehn

Nicht mehr auf mein Dornenbette

Will ich einsam untergehn

Wie ein Schwanenlied im Tode.

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Schwanenlied im Tode

Ist der Stern, den ich gesehn

Mir nicht mehr ein Friedensbote

Will ich einsam untergehn

Wie ein Schiff in wüsten Meer[en]

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Schiff in wüsten Meeren

Wird der Stern, den ich gesehn

Jemals weg von mir sich kehren,

Will ich einsam untergehn

Wie der Trost in stummen Schmerzen

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Trost in stummen Schmerzen

Soll den Stern, den ich gesehn

Jemals meine Schuld verscherzen,

Will ich einsam untergehn

Wie mein Herz in deinem Herzen.

 

 

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Clemens Brentano (8 september 1778 – 28 juli 1842)

Buste door Christian Friedrich Tieck, 1803

 

 

 

 

De Duitse schrijver Wilhelm Raabe werd op 8 september 1831 in Eschershausen geboren. Zie ook mijn blog van 8 september 2006 en ook mijn blog van 8 september 2008 en ook mijn blog van 8 september 2009 en ook mijn blog van 8 september 2010
 

Uit: Die Chronik der Sperlingsgasse

 

„Aufs Geratewohl schlug ich eine Seite auf: Sieh! – da ist der herbstliche Garten zu Wandsbeck. Es ist ebenso nebelig und trübe wie heute; leise sinken die gelben Blätter zur Erde, als bräche eine unsichtbare Hand sie ab, eins nach dem andern. Wer kommt da den Gang herauf im geblümten bunten Schlafrock, die weiße Zipfelmütze über dem Ohr? – Er ist's – Matthias Claudius, der wackere Asmus selbst! – Bedächtiglich schreitet er einher, von Zeit zu Zeit stehenbleibend; jetzt ein welkes Blatt aufnehmend und das zierliche Geäder desselben betrachtend; jetzt in die nebelige Luft hinaufschauend. Er scheint in Gedanken versunken zu sein. Denkt er vielleicht an den Vetter oder den Freund Hein, an den Invaliden Görgel mit der Pudelmütze und dem neuen Stelzbein, denkt er an die neue Kanone oder an das Ohr des schuftigen Hofmarschalls Albiboghoi? Wer weiß! – Sieh! wieder bleibt er stehen. Was fällt ihm ein!? Lustig wirft er die weiße Zipfelmütze in die Luft und tut einen kleinen Sprung: ein großer Gedanke ist ihm »aufs Herz geschossen« – das große neue Fest der Herbstling ist erfunden – der Herbstling, so anmutig zu feiern, wenn der erste Schnee fällt, mit Kinderjubel und Bratäpfeln und Lächeln auf den Gesichtern von jung und alt! –

Wenn der erste Schnee fällt – – – wie ich in diesem Augenblick wieder einmal einen Blick zur grauen Himmelsdecke hinaufwerfe, da – kommt er herunter – wirklich herunter, der erste Schnee!

Schnee! Schnee! der erste Schnee! –

In großen wäßrigen Flocken, dem Regen untermischt, schlägt er an die Scheiben, grüßend wie ein alter Bekannter, der aus weiter Ferne nach langer Abwesenheit zurückkommt. Schnell springe ich auf und ans Fenster. Welche Veränderung da draußen! Die Leute, die eben noch mürrisch und unzufrieden mit sich und der Welt umherschlichen, sehen jetzt ganz anders aus. Gegen den Regen suchte jeder sich durch Mäntel und Schirme auf alle Weise zu schützen, dem Schnee aber kehrt man lustig und verwegen das Gesicht zu.

Der erste Schnee! der erste Schnee!

An den Fenstern erscheinen lachende Kindergesichter, kleine Händchen klatschen fröhlich zusammen: welche Gedanken an weiße Dächer und grüne, funkelnde Tannenbäume! Wie phantastisch die Sperlingsgasse in dem wirbelnden, weißen Gestöber aussieht! Wie die wasserholenden Dienstmädchen am Brunnen kichern! Der fatale Wind! –

»Gehorsamster Diener, Herr Professor Niepeguck! Auch im ersten Schnee?«

 

 

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Wilhelm Raabe (8 september 1831 - 15 november 1910)

In 1910

 

 

 

De Italiaanse dichter, toneelschrijver Ludovico Ariosto werd geboren in Reggio Emilia op 8 september 1474. Zie ook mijn blog van 8 september 2007 en ook mijn blog van 8 september 2009 en ook mijn blog van 8 september 2010

 

Uit: Der rasende Roland (Vertaald door Friedrich Schiller)

 

Erster Gesang.

 

1.

 

Von Frauen sing ich euch, von Rittern und von Schlachten,

Von Edelsitte, von der Liebe Glück und Qual,

Von Thaten, die erstaunen machten,

Zur Zeit, als Mauren ohne Zahl,

Bewaffnet durch die Wuth, die Agramant durchglühte,

Auf Gallien den wilden Sturm gethan,

Zu rächen den erschlagenen Trojan

An Kaiser Karls verwüstetem Gebiete.

 

2.

 

Auch will ich euch von Roland Dinge melden,

Die man in Reim und Prosa nie gehört,

Wie Liebe den verständigsten der Helden

In einen Rasenden und Thoren umgekehrt –

Wenn die, die mir dasselbe Schicksal zugetheilet,

Die unermüdet, Tag vor Tag

An meinem dünnen Witze feilet,

 

Mir anders soviel läßt, daß ich es enden mag.

 

3.

 

Empfange, schöne Zierde meiner Zeiten,

Was Ehrfurcht dir und Liebe weihten,

Glorreicher Sproß des herrlichen Alcid,

Laß deinen Diener mit Gedichten

Dir, Hippolyt, die große Schuld entrichten,

Dein Nahme ziere dieses Lied,

Verachte nicht die kleine Gabe,

Ich gebe alles, was ich habe.

 

 

 

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Ludovico Ariosto (8 september 1474 – 6 juli 1533)

Standbeeld in Reggio Emilia

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Grace Metalious werd geboren in Manchester, New Hampshire, op 8 september 1924. Zie ook mijn blog van 8 september 2007 en ook mijn blog van 8 september 2010

 

Uit: Peyton Place

 

„Selena Cross hurried in the late afternoon sun. When she reached Chestnut Street, she felt as though every window held a pair of eyes that stared at her and knew her secret at once. A girl in trouble, said every pair of eyes. A girl in Dutch. Not a nice girl, a bad girl. No kind of girl for young Ted Carter.

Selena hurried up the flagstone walk, wet now with the spray from two lawn sprinklers that were making lazy circles, and ran up the front steps between two of the pillars of the doctor’s “Southern-looking” house. Matthew Swain answered her urgent ring.

“For God’s sake, Selena,” he said, looking only once at her white face, “come in out of that beastly heat.”

But inside, in the wide, cool hall, Selena’s teeth began to chatter, and the doctor looked at her sharply.

“Come into the office,” he said.

 

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Ed Nelson (Dr. Rossi) en Dorothy Malone (Constance MacKenzie) in de tv-serie (1964 – 1969)

 

 

 „She sat down carefully on the straight chair next to the doctor’s desk.

“Relax, Selena,” said the doctor. “No matter what it is, it’s nothing that won’t feel a little better for telling me about it.”

“I’m pregnant,” said Selena, and immediately bit her lip. She had not meant to blurt it out like that.

“Come on in the other room,” said Dr Swain. “Let’s see what we can see.”

His hands were cool against her hot skin, and once again her mind set up its prayerful refrain.

Help me, Doc. You’ve got to help me.

“Whose is it?” he asked when they had returned to the office.“

 

 

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Grace Metalious (8 september 1924 -  25 februari 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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