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Berichten van 28 december 2014

Liu Xiaobo, Burkhard Spinnen, Shen Congwen, Engelbert Obernosterer, Conrad Busken Huet, Manuel Puig, Hildegard Knef, Guy Debord

De Chinese dichter en mensenrechtenactivist Liu Xiaobo werd geboren in Changchun op 28 december 1955. Zie ook alle tags voor Liu Xiaobo op dit blog.

 

One Letter Is Enough
for Xia

one letter is enough
for me to transcend and face
you to speak

as the wind blows past
the night
uses its own blood
to write a secret verse
that reminds me each
word is the last word

the ice in your body
melts into a myth of fire
in the eyes of the executioner
fury turns to stone

two sets of iron rails
unexpectedly overlap
moths flap toward lamp
light, an eternal sign
that traces your shadow

 

 

Longing to Escape
for my wife

abandon the imagined martyrs
I long to lie at your feet, besides
being tied to death this is
my one duty
when the heart’s mirror-
clear, an enduring happiness
 
your toes will not break
a cat closes in behind
you, I want to shoo him away
as he turns his head, extends
a sharp claw toward me
deep within his blue eyes
there seems to be a prison
if I blindly step out
of with even the slightest
step I’d turn into a fish

 

Vertaald door Jeffrey Yang

 

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Liu Xiaobo (Changchun, 28 december 1955)

 

 

De Duitse schrijver Burkhard Spinnen werd geboren op 28 december 1956 in Mönchengladbach. Zie ook alle tags voor Burkhard Spinnen op dit blog.

Uit: Langer Samstag

„Als die Kernarbeitszeit zu Ende war, ging er noch einmal in seine Abteilung, machte sich ein
paar Notizen, auf dem Weg hinaus verabschiedete er sich von Froitzheim, seinem Stellvertreter. Und weil ihm trotz allem der Tag gerade erst angebrochen schien, beschloß er ganz plötzlich, schon auf der Rückfahrt, bei dem Supermarkt anzuhalten und so lange darin zu bleiben, bis er alle Dinge, die in seinem Haushalt fehlten, zusammengekauft hätte. Die Idee gefiel ihm so gut, daß er laut vor sich hin pfiff. Angekommen, schloß er das Rad an einen Ständer und sah nach, ob er genügend Bargeld und für den Notfall Schecks dabeihatte. Dann trat er ein.
Von den Bauarbeiten im Supermarkt bemerkte Lofart, obwohl er sich umsah, zuerst nichts Bestimmtes. Nur die Gemüseregale, an denen er, da er ganz anderes im Sinn hatte, rasch vorbeiging, schienen ihm weniger gefüllt als sonst; aber das mochte eine Täuschung sein. Halt machte er dann vor dem Regal mit den Toiletteartikeln. Hier war kein langes Suchen: Zahnpasta konnte man nie genug im Haus haben, und Rasiercreme! Beides vergaß er regelmäßig zu erneuern, immer wieder mußte er sich tagelang mit winzigen Resten behelfen, und jedesmal schnitt er am Schluß die Tuben, nachdem er sie schon mehrfach entrollt und zur Öffnung hin gequetscht hatte, am unteren Ende mit einer Schere auf, weitete sie zu einer Röhre und schabte sie mit einem Löffel aus. Eigentlich unmöglich! Als er jetzt von jedem fünf Tuben in seinen Einkaufswagen warf, zudem verschiedene Marken, fühlte er etwas wie eine Sicherheit, das könne nie wieder geschehen. Er legte eine große Packung Toilettenpapier und, obwohl er das sonst nie im Hause hatte, feuchte Reinigungstücher daneben; zu der Vorratspackung gab es einen Spender, der an der Wand zu befestigen war. Als er nun noch Seife und Shampoo nahm, beides in großen Sparpaketen, war der Wagen schon halb gefüllt, und bevor er weiterging, stapelte Lofart alles so, daß es nach oben hin beinahe glatt abschloß.“

 

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Burkhard Spinnen (Mönchengladbach, 28 december 1956)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Engelbert Obernosterer werd geboren op 28 december 1936 in St. Lorenzen im Lesachtal, Kärnten. Zie ook alle tags voor Engelbert Obernosterer op dit blog.

Uit: Das grüne Brett vor meinem Kopf

„Vieles kann eine erfahrene Ehefrau auch hierorts sich zusammenreimen, vieles verstehen und stillschweigend darüber hinweggehen, nur: Dieser Ausdruck ist in keinen Einklang mit der Umgebung zu bringen. Und so schwebt er noch heute als Disharmonie durch das Stiegenhaus, hallt von den Betonwänden und wimmert durch die Seitentrakte- wie eine unerlöste Seele.
Ich notiere dies von einem seit langem unveränderten Stand- beziehungsweise Sitzort aus. Der Blick geht an der Kante des PCs vorbei hinaus in den Talboden, wo derzeit schwere Traktoren unterwegs sind; Staubwolken hinter sich aufwirbelnd, holpern sie entlang einzelner Ackerstreifen auf und ab. Irgendeinmal sind alle wieder verschwunden und es tut sich nichts in der weiten Ebene und auf dem Fuhrweg, der von den Häusern weg sich auf den Fuß des bewaldeten Hanges zuschlängelt.
Wenn sodann pünktlich zur gewohnten Zeit der alte Tierarzt E., die Hände auf dem Rücken, auf seiner selbst verordneten Gesundheitsstrecke mein Fensterviereck quert, so weiß ich längst, wie es weitergeht: Die Rückenfigur wird kleiner, die Farben der Kleidung nähern sich den erdigen Tönen von Feldweg und Holz und in einem Maße, wie der räumliche Abstand zur düstergrünen Flanke sich verkleinert, verkleinert sich auch der farbliche Unterschied zwischen Figur und Hintergrund. Hier im lautlosen Aufkommen und Niederbrechen, das sich einen Deut darum kümmert, in welchem Jahrtausend es abläuft, sorgen auch die Vorgänge des optischen Erfassens dafür, dass sich die Einzelheiten nicht längere Zeit aus der Gesamtheit herausheben und abgrenzen. Tatsächlich, als ich wieder den Kopf hebe, sehe ich vom Tierarzt nichts mehr. Untergetaucht ist er in der Fleckigkeit des Waldrandes.”

 

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Engelbert Obernosterer (St. Lorenzen, 28 december 1936)

 

 

De Chinese schrijver Shen Congwen werd geboren op 28 december 1902 in Fenghuang in de provincie Hunan. Zie ook alle tags voor Shen Congwen op dit blog.

Uit: Family Letters (Vertaald door Alice Xin Liu)

“If I send you the newspapers after I've read them, I'm afraid it will be too late. Why don't you want to order copies in Qingdao? You can place an order at any time at any Post Office, it's more direct than ordering from Beijing. You really can order at any time. You should do that until you come back at the end of the month – wouldn't that be less hassle? Sometimes I don't finish reading the newspapers at home, so I want to keep those around, and it's inevitable that sometimes I will forget to send them to you. I'll still send you the ones from the last few days. The Wen Wei Pao from October made a point of mentioning Peng Zigang, and Chen Mengjia really did get in the newspaper. Today I received a letter from Shanghai's Li Xu'an, saying that Cheng Yingliu is gradually confessing. Now Li is also in charge of the display room for the institute, he wants you to keep helping purchase relics; he has a list. Seeing as you can't do it at the moment, I'll keep it for now.
Try to read new novels by contemporary writers, so that you can understand creative standards and processes. Some right-minded folk in the arts world will say with one voice that no work has been decent since liberation, that everything is formulaic and notional; even though I haven't read many of these novels, my work still allows me to read good manuscripts. The standard of some of the pieces is not that low at all. These we can learn from.”

 

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Shen Congwen (28 december 1902 – 10 mei 1988)
Hier met zijn vrouw Zhang Zhaohe

 

 

De Nederlandse schrijver Conrad Busken Huet werd geboren op 28 december 1826 in Den Haag, als zoon van een ambtenaar. Zie ook alle tags voor Conrad Busken Huet op dit blog.

Uit: Het land van Rubens

“Hebt gij verstand van race-paarden en van jockey's? Chantilly bezit van beiden eene uitgezochte verzameling, en gij kunt u met eigen oogen overtuigen, dat de roem zijner voorjaars- en najaarswedrennen niet bij overrompeling verkregen is.
Welke zorgen! Van hoevele menschelijke veulens moet de opvoeding verwaarloosd heeten, vergeleken bij die der veulens van Chantilly! Elke steen des aanstoots wordt, van jongs af, letterlijk weggenomen voor hunnen voet. De effen paden zelven schijnen voor deze koningskinderen van het paardenras, nog niet effen genoeg. Eenige malen 's jaars spant men hunne vaders en hunne moeders voor de eg, en verlengen zich, in de laan van den Connétable, tegenover het kasteel, de breede, onafzienbare voren.
Gedurende tweehonderd jaren, tot 1830, is Chantilly het eigendom der Condé's geweest, wier laatste afstammeling het aan een Orleans vermaakte. Het kwam in de familie door het huwlijk van een Condé met de Charlotte Montmorency, van wier bekoorlijkheden het zooveel' moeite gekost heeft, de aandacht van den grijzenden Henri Quatre af te leiden. Men kan dit naslaan in Hooft's Hendrik de Groote. Charlotte werd de moeder van den Grand Condé, en deze de stichter van het kasteel, hetwelk thans door den hertog van Aumale herbouwd wordt. Voorheen stond er een feodaal slot uit de 14de eeuw, vermaard door zijne schoonheid, en door Du Cerceau opgenomen onder de Plus excellens bastimens de France.
Wij weten, welke eischen tegenwoordig in Frankrijk gesteld worden, waar het geldt, kerken en paleizen te restaureren. De hertog van Aumale schijnt zich daaraan blijmoedig te onderwerpen.”

 

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Conrad Busken Huet (28 december 1826 – 1 mei 1886)
Cover

 

 

De Argentijnse schrijver Manuel Puig werd geboren op 28 december 1932 in General Villegas. Zie ook alle tags voor Manuel Puig op dit blog.

Uit: The Kiss of the Spider Woman (Vertaald door Allan Baker)

“MOLINA
starts eating.)
MOLINA:
(overcoming his resistance: his voice nostalgic now.)
Thursday. Ladies’ day. The cinema in my neighbourhood used to show a romantic triple feature on Thursdays. Years ago now.

VALENTIN:
Is that where you saw the panther-woman?
MOLINA:
No, that was in a smart little cinema in that German neighbourhood where all those posh houses with gardens are. My house was near there, but in the run-down part. Every Monday they’d show a German-language feature. Even during the war. They still do.

 

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Ensemble van de musical Kiss of the Spider Woman uit 1993

 

VALENTIN:
Nazi propaganda films.
MOLINA:
But the musical numbers were fabulous!
VALENTIN:
You’re touched.
(He finishes his dinner.)
They’ll be turning off the lights soon, that’s it for studying today.
(unconsciously authoritarian)
You can go on with the film now
– Irina’s hand was on the key of the lock.”

 

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Manuel Puig (28 december 1932 – 22 juli 1990)

 

 

De Duitse actrice, schrijfster en zangeres Hildegard Knef werd geboren in Ulm op 28 december 1925.Zie ook alle tags voor Hildegard Knef op dit blog.

 

Berlin

Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen,
und dein Mund ist viel zu groß,
dein Silberblick ist unverdrossen,
doch nie sagst du: »Was mach' ich bloß?«

Berlin, du bist viel zu flach geraten
für die Schönheitskonkurrenz.
Doch wer liebt schon nach Metermaßen,
wenn du dich zu ihm bekennst?

Berlin, du bist die Frau mit der Schürze,
an der wir unser Leben lang zieh'n.
Berlin, du gibst dem Taufschein die Würze,
und hast uns dein »Na und« als Rettungsring verlieh'n.

Berlin, deine Stirn hat Dackelfalten,
doch was wärst du ohne sie?
Wer hat dich bloß so jung gehalten,
denn zum Schlafen kommst du nie.

Berlin, mein Gemüt kriegt Kinderaugen,
und mein Puls geht viel zu schnell,
nimmst du mich voller Selbstvertrauen
an dein verknautschtes Bärenfell.

 

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Hildegard Knef (28 december 1925 - 1 februari 2002)
Portret door Silke Agena, 2012

 

 

De Franse schrijver, filmmaker en kunstenaar Guy Ernest Debord werd op geboren 28 december 1931 in Parijs. Zie ook alle tags voor Guy Debord op dit blog.

Uit: La Société du spectacle

« Avec la séparation généralisée du travailleur et de son produit, se perdent tout point de vue unitaire sur l'activité accomplie, toute communication personnelle directe entre les producteurs. Suivant le progrès de l'accumulation des produits séparés, et de la concentration du processus productif, l'unité et la communication deviennent l'attribut exclusif de la direction du système. La réussite du système économique de la séparation est la prolétarisation du monde.
(…)  
  
Par la réussite même de la production séparée en tant que production du séparé, l'expérience fondamentale liée dans les sociétés primitives à un travail principal est en train de se déplacer, au pôle de développement du système, vers le non-travail, l'inactivité. Mais cette inactivité n'est en rien libérée de l'activité productrice : elle dépend d'elle, elle est soumission inquiète et admirative aux nécessités et aux résultats de la production ; elle est elle-même un produit de sa rationalité. Il ne peut y avoir de liberté hors de l'activité, et dans le cadre du spectacle toute activité est niée, exactement comme l'activité réelle a été intégralement captée pour l'édification globale de ce résultat. Ainsi l'actuelle « libération du travail », l'augmentation des loisirs, n'est aucunement libération dans le travail, ni libération d'un monde façonné par ce travail. Rien de l'activité volée dans le travail ne peut se retrouver dans la soumission à son résultat. « 

 

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Guy Debord (28 december 1931 - 30 november 1994)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e december ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:09 Reageer op dit bericht

Öyvind Fahlström, Antoine Bodar, Morris Rosenfeld, Erich Köhler, Alfred Wolfenstein, Édouard d’Anglemont, Antoine Furetière

De Zweedse kunstenaar, dichter en schrijver Öyvind Axel Christian Fahlström werd geboren op 28 december 1928 in São Paulo. Zie ook alle tags voor Öyvind Fahlström op dit blog.

Uit: The Invisible Painting, 1960

« To create new conventions, context, shapes that interpret what is sensed as crucial to our inner situation and our relationship to the world. To create a new visual language in which "form" and "content" collaborate unconditionally in order to convey this experience, which is neither purely "literary" nor musically "formal", but is somewhere between these extremes, though presumably closer to "content" than "form".

 

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Nights, Winters, Years, 1975

 

Since, in accordance with our usual habits, we tend to interpret visual form (at least in the case of more complex form), the visible forms can never constitute such a contained and precise system as musical notation. By means of this interpretive experience we also distance ourselves from the object — the appetizing daubs of color on the wall — and approach a new spirituality in art (in a richer sense than Kandinsky's) and the invisible painting. »

 

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Öyvind Fahlström (28 december 1928 - 9 november 1976)

 

 

De Nederlandse rooms-katholiek priester, kunsthistoricus, schrijver en columnist Antoine Bodar werd geboren in 's-Hertogenbosch op 28 december 1944. Zie ook alle tags voor Antoine Bodar op dit blog.

Uit:Clio en Melpomene herbeschouwd

“Het beeld van een historische figuur - en dit gaat in de hoogste mate op voor Jeanne d'Arc -, zo had Huizinga vastgesteld, vormt zich in de geest schijnbaar zonder bewust logische functie, als een gezicht op iets wat men tevoren niet of onduidelijk zag. De overtuiging, dat het gevormde beeld waarde heeft, ontstaat uit het gevoel dat de verschillende, op zich zelf onsamenhangende gegevens samenstemmen, kloppen. In zijn reactie omschrijft Jolles het memorabile als een geestelijke occupatie die zich richt op het concrete en op grond daarvan een vorm schept: ‘[Feiten] worden weliswaar ieder op zich meegedeeld, maar onze occupatie met het concrete vindt een verbinding, die tegelijkertijd tegenstellend, vergelijkend, toelichtend en verklarend is, die maakt, dat zij als het ware op elkaar slaan en te zamen iets opleveren, wat wij een “pointe” zouden kunnen noemen.’ Wat Huizinga het kloppen van het beeld noemt, is voor Jolles hetzelfde als het memorabile. Behoort het voorts niet tot de aard en de opgaven van het historische zintuig òf letterkunde te scheppen door middel van kunstvormen - bij voorbeeld het drama - òf geschiedkunde te scheppen door middel van eenvoudige vormen - bij voorbeeld het memorabile? Deze brief van Jolles beantwoordt Huizinga op zijn beurt. Bij de werking van het historische zintuig denkt hij niet in de eerste plaats aan de weergeving van het verleden maar aan de apperceptie van het verleden, bij het historische beeld van een stuk verleden niet in de eerste plaats aan één bepaalde beschrijving maar aan de onomschreven voorstelling die in het bewustzijn van een hele generatie leeft. Op de détails van deze voorstelling kan Jolles naar Huizinga's inzicht de onderscheiding van het memorabile toepassen, niet op het geheel.
‘Laat Clio een enkele maal in eeuwen vóór Melpomene gaan’, had Huizinga verzucht met betrekking tot Jeanne d'Arc. ‘Ik heb er niets tegen’, had Jolles daarop gerepliceerd, ‘maar ik zou gaarne willen weten of niet Clio een soort van Melpomene op haar eigen houtje is’. Is niet de ‘historie’ zelf een ‘dichter’ ‘die weliswaar geen kunstvorm kent, maar die de eenvoudige vormen niet missen kan?’ De historische gegevens zelf zijn willekeurig of toevallig en onsamenhangend; hoogstens vertonen zij een tendentie in de richting van de eenvoudige, letterkundige vormen. ‘Zoodra echter onze geestelijke occupatie ons tot een letterkundigen vorm gedwongen heeft, slorpt die vorm telkens die gegevens op zijn eigen wijze op.”

 

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Antoine Bodar ('s-Hertogenbosch, 28 december 1944)

 

 

De Amerikaanse dichter Morris Rosenfeld (eig. Moshe Jacob Alter) werd geboren op 28 december 1862 in Boksze in Polen. Zie ook alle tags voor Morris Rosenfeld op dit blog.

 

A Fellow Slave

Pale-faced is he, as in the door
He stands and trembles visibly,--
With diffidence approaches me,
And says: 'Dear editor,

'Since write you must, in prose or rhyme,
Expose my master's knavery,
Condemn, I pray, the slavery
That dominates our time.

'I labor for a wicked man
Who holds o'er all my being sway,--
Who keeps me harnessed night and day.
Since work I first began.

'No leisure moments do I store,
Yet harsh words only will he speak;
My days are his, from week to week,
But still he cries for more.

'Oh print, I beg you, all I've said,
And ask the world if this be right:
To give the worker wage so slight
That he must want for bread.

'See, I have sinews powerful,
And I've endurance, subtle skill,--
Yet may not use them at my will,
But live a master's tool.

'But oh, without avail do I
Lay bare the woes of workingmen!
Who earns his living by the pen,
Feels not our misery.'

The pallid slave yet paler grew,
And ended here his bitter cry...
And thus to him I made reply:
'My friend, you judge untrue.

'My strength and skill, like yours, are gain
For others... Sold!... You understand?
Your master--well--he owns your hand,
And mine--he owns my brain.'

 

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Morris Rosenfeld (28 december 1862 – 22 juni 1923)

 

 

De (Oost)-Duitse schrijver Erich Köhler werd geboren op 28 december 1928 in Taschwitz nabij Karlsbad. Zie ook alle tags voor Erich Köhler op dit blog.

Uit: Sture und das deutsche Herz

„Glaubt mir, ich habe das studiert, wenn auch nichts davon aufgeschrieben. Nichts strebt in der Natur ohne Not vom Niederen zum Höheren. Alles fällt ohne Not vom höheren auf das niedere Niveau zurück. Dem habe ich mich gestellt. Euere Automatenwelt kann gar nicht tiefer fallen, es sei denn in die Barbarei zurück. Die Planwelt drüben, wenn auch eingetrübt, ist ein intelli... ein vernünftiger Ansatz, schutzbedürftig vor der Macht des Platten. Und nun laßt mich bitte durch, im Freundeskreis bedarf es meines Rates
Sture, durch eine Änderung des Umfeldes irritiert, kehrt das Megaphon gegen außen. Da vernimmt er aus dem Schalltrichter ein verbissenes Näherrücken. Er zuckt die Achseln, läßt die Hände mit den Gerätschaften hängen, ruft dafür um so lauter: Etwas ist in Ordnung, wenn es funktioniert. Ist es eine Funktion von Klickerautomaten, diese Mauer einzurennen, wohlhin. Es wird, was danach sich dann dort verbreitet, darum nicht ordentlicher.
( ... )

Sture: Das Mittel ist erklärt. Arbeit als Ausdruck der Persönlichkeit, Arbeit nach der antimechanistischen Formel: Energie ist Arbeit durch Bewußsein im Quadrat. Andere nach mir werden es genauer sagen
Von der Mauerfläche scheppert das Echo schnittkähsianischen Gelächters“

 

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Erich Köhler (28 december 1928 – 16 juli 2003)

 

 

De Duitse dichter, toneelauteur en vertaler Alfred Wolfenstein werd geboren op 28 december 1883 in Halle. Zie ook alle tags voor Alfred Wolfenstein op dit blog.

 

Herbst

Die Sonne sinkt mit jedem Abend schneller,
Man denkt schon morgens an des Tages Ende,
Das ist die schon so oft erlebte Wende.
Da sinkt der Mut mit langsamem Propeller.

Es ist, als wartete ein düstrer Keller
Auf die vom Flug durch duftende Gelände
Verwöhnte Lunge, und sie atmet Wände.
Der Straßen Licht macht nur die Steine heller.

Und doch, manch Held des Sommers wäre froh,
Wenn er im kalten Wind nun wüßte, wo
Er landen kann, in welcher Stadt der Erde.

Er sänke gerne ändern Sternen zu -
Hier reißt der Herbst herab die letzte Ruh,
Und wer gehört nicht zu der Blätter Herde?

 

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Alfred Wolfenstein (28 december 1883 – 22 januari 1945)

 

 

De Franse dichter en schrijver Édouard d’Anglemont werd geboren op 28 december 1798 in Pont-Audemer, departement Eure. Zie ook alle tags voor Édouard d’Anglemont op dit blog.

Uit: Le jardinier de cimetière

« Ce ne sont pas les classes élevées, les familles riches, qui font la fortune de ce jardinier : aux grands de la terre qui trépassent, il faut un terrain concédé à perpétuité, un tombeau de marbre ou de granit, une épitaphe en lettres d’or ; ces morts-là payent cher leur sépulture, et on leur en donne pour leur argent.
La clientèle du jardinier de cimetière est tout entière dans la classe moyenne, parmi les petits rentiers, les petits marchands, les modestes employés, tous personnages auxquels le culte des tombeaux est permis pendant cinq ou dix ans seulement. Lorsque l’entreprise des pompes funèbres lui a révélé un décès, cet homme questionne, interroge, et, dès qu’il est parvenu à découvrir l’adresse du mort, il ne s’arrête plus, il court, il a des ailes, et les parents le voient apparaître au milieu de leur plus grande douleur.
M. D..., jeune avocat qui n’avait encore plaidé qu’une fois, et devant la 7e chambre, venait de perdre son père, ancien commis du ministère de l’intérieur. Le char mortuaire était à la porte ; on clouait la bière dans la pièce voisine de sa chambre ; il était assis, morne, immobile dans un large fauteuil : tout à coup se présente devant lui un homme vêtu d’un habit-veste de gros drap couleur foncée, portant de gros souliers ferrés, et tenant à la main son chapeau d’un noir rougeâtre, illustré d’un crêpe dont la vétusté semblait annoncer un deuil perpétuel. »

 

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Édouard d’Anglemont (28 december 1798 - 22 april 1876)
Pont-Audemer (Geen portret beschikbaar)

 

 

De Franse schrijver en lexicograaf Antoine Furetière werd geboren op 28 december 1619 in Parijs. Zie ook alle tags voor Antoine Furetière op dit blog.

Uit: Le roman bourgeois

« Au lieu de vous tromper par ces vaines subtilitez, je vous raconteray sincerement et avec fidelité plusieurs historiettes ou galanteries arrivées entre des personnes qui ne seront ny heros ny heroïnes, qui ne dresseront point d'armées, ny ne renverseront point de royaumes, mais qui seront de ces bonnes gens de mediocre condition, qui vont tout doucement leur grand chemin, dont les uns seront beaux et les autres laids, les uns sages et les autres sots; et ceux-cy ont bien la mine de composer le plus grand nombre. Cela n'empeschera pas que quelques gens de la plus haute vollée ne s'y puissent reconnoître, et ne profitent de l'exemple de plusieurs ridicules dont ils pensent estre fort éloignez. Pour éviter encore davantage le chemin battu des autres, je veux que la scène de mon roman soit mobile, c'est à dire tantost en un quartier et tantost en un autre de la ville; et je commenceray par celuy qui est le plus bourgeois, qu'on appelle communément la place Maubert.
Un autre autheur moins sincère, et qui voudroit paroistre éloquent, ne manqueroit jamais de faire icy une description magnifique de cette place. Il commenceroit son éloge par l'origine de son nom; il diroit qu'elle a esté annoblie par ce fameux docteur Albert le Grand, qui y tenoit son écolle, et qu'elle fut appelée autrefois la place de Me Albert, et, par succession de temps, la place Maubert. Que si, par occasion, il écrivoit la vie et les ouvrages de son illustre parrain, il ne seroit pas le premier qui auroit fait une digression aussi peu à propos. Après cela il la bâtiroit superbement selon la dépense qu'y voudroit faire son imagination. Le dessein de la place Royalle ne le contenterait pas; il faudroit du moins qu'elle fût aussi belle que celle où se faisoient les carrousels, dans la galente et romanesque ville de Grenade."

 

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Antoine Furetière (28 december 1619 – 14 mei 1688)

Geschreven door Romenu om 13:55 Reageer op dit bericht

C. Louis Leipoldt

De Zuid-Afrikaanse dichter C. Louis Leipoldt werd geboren op 28 december 1880 in Worcester in de toenmalige Kaapkolonie, als vierde kind in zijn gezin. Zijn vader was een predikant. Hij groeide op in Clanwilliam, kreeg thuis onderwijs - zijn moeder wilde haar kinderen niet naar de school in de stad sturen - en werkte daarna als journalist onder meer voor De kolonisator, en Het dagblad. Hij heeft ook voor menige buitenlandse kranten verslag gedaan over de Tweede Boerenoorlog, voordat hij zich in Engeland gedurende de jaren 1902 tot 1907 in de geneeskunde bekwaamde De bekende botanicus Harry Bolus, een levenslange vriend, had het geld voor zijn studie aan hem uitgeleend. Hij heeft daarna rondgereisd over de wereld, toen voor een periode gewerkt als scheepsdokter, schooldokter in Londen, als medische inspecteur van scholen in Transvaal, als journalist en uiteindelijk als kinderarts in Kaapstad in 1925 . Hij is nooit getrouwd. Hij heeft wel een zoon, Jeff, aangenomen. Hij was een van de leidende figuren van de Tweede Taalbeweging (samen met Jan FE Celliers en JD du Toit). Naast gedichten, heeft hij ook romans, toneelstukken, kinderverhalen, kookboeken en een reisjournaal geschreven. Hij was een liefhebber van de natuur en heeft die vaak als thema in zijn werk gebruikt, maar met bijzondere nadruk op de legendes en landschappen van zijn geliefde Hantam. Andere thema's zijn het lijden en de pijn, veroorzaakt door de Tweede Boerenoorlog en de culturele leefwereld van de Kaapse Maleiers.

 

Die aakligste

Dit is die bitterste van alles, dit,
Dat wat ek liefgehad het, wat nou dood
En weggeleg is in 'n kis van lood

En sederhout, onsterflik êrens sit,
Of swerwe as 'n spookwolk silwerwit,
Deur onbeperkte magte voortgestoot -
Miskien, soos ek, verlate, of in nood,
 
Maar onbereikbaar, ook al smeek en bid
Ek heel die dag en jammer al my tyd.
Dit is die bitterste dat ek geen hand
Kan uitstrek, hulpvol, meelyend in my smart;
 
Geen steun kan gee, hoe hard en swaar die stryd;
En dat daar swerwe in die Dodeland,
Verlate, wat ek liefhet in my hart

 

 

The Worst Horror

This is the bitterest thing of all my days,
That which I have loved so well, that now is dead
And in a coffin laid away, of lead

And cedarwood, immortal somewhere stays,
Or as a ghost-cloud goes its lonely ways
By strange and boundless forces urged ahead,
Perhaps, like me, forlorn, uncomforted,

But out of reach, howe'er one pleads or prays,
Day after day with unending lament.
This is the bitterest thing, that I no hand
Can reach to help, or comfort to impart,

No aid can give, and no encouragement;
And that there wanders in that ghostly land
Forlorn, that which I loved with all my heart!

 

Vertaald door C. J. D Harvey

 

 

VI Buitenzorg

'n Wondertuin, hier waar die Salak spog
Oor Wehstenland en oor die wêreld troon -
'n Wondertuin! Dis jarewerk bekroon
Hier eind'lik met die seëpraal vir hom,
Ou Teysmann, kruidenier; hy het gedog
Hy kon 'n standbeeld opsit in 'n tuin -
'n Lewendige standbeeld tot sy eer
Om vir die nageslag te toon hy was
'n Kunstenaar in bome en in gras.
Jy wat hier wandel, as jy hierso kom,
Bring hom dan lof vir wat geskape is -
Jou loflied-eer, dit kan ou Teysmann mis.
Sy standbeeld staan in hierdie tuin, en hy,
As hier miskien sy spook by nag probeer
Om rond te dwaal en alles te aanskou,
Die kleureprag, die skaduryke bruin,
Dan kan hy trots wees en sy hande vou
En sê: ‘Ek het geywer vir die land,
Ek het volbring. My dank is dat ek weet
Dit alles help 'n bietjie vir verstand
En kennis, wetenskap wat nooit vergeet!’

 

 

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C. Louis Leipoldt (28 december 1880 - 12 april 1947)

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