Simon Vestdijk, Miguel Delibes, Georg Büchner

De Nederlandse schrijver Simon Vestdijk werd geboren in Harlingen op 17 oktober 1898. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2006 en ook mijn blog van 17 oktober 2007 en ook mijn blog van 17 oktober 2008 en ook mijn blog van 17 oktober 2009.
Uit: Pastorale 1943
“Ook begon hij weer 'Help' en 'Hilfe' te gillen, waaraan een tweede slag, nu van Van Dale, een einde maakte. Hammer en Ballegooyen hielden hem stevig genoeg vast, maar stil stond hij geen moment, en Eskens liep om hem heen als een dierentemmer die het met een lastige leeuw te kwaad heeft gekregen. Ook Schults had zijn revolver getrokken. Terwijl de drogist weer 'denk toch om mijn jongens' begon te smeken, met zachte, trillende stem schreeuwde Ham-mer: 'Daar komen twee moffen aan, op fietsen! Kijk uit, jongens!'
'Schiet hem neer, en als de bliksem de auto in!' snauwde Van Dale.
Schults en Eskens schoten vrijwel gelijktijdig, zonder behoorlijk te mikken, geen van beiden in de slaap. Zonder een woord te uiten zakte Poerstamper in elkaar, zijn hand aan zijn linker zij. Van Dale zat al achter het stuur. Aan het begin van de weg naderden twee fietsers, niet al te snel; ook geweren kon men onderscheiden. Geen tien tellen later schoot de auto vooruit, rakelings langs het lichaam van de drogist; Hammer, die door het achterraampje spiedde, riep: 'Ze schieten, bukken, bukken!' - alle vijf bukten zij zich, maar er volgde niets; alleen Eskens beweerde later een schot te hebben gehoord. Reeds was de auto de eerste hoek om; Van Dale kon dadelijk een tweede nemen, eveneens een bosweg, en weldra hobbelden zij de parallelweg op. Met grote snelheid reden zij in de richting van de spoorbaan. Het piepende gehijg van Balle-gooyen verving een tijd lang alle conversatie.
'Ik zal jullie naar de stad moeten brengen,' zei Van Dale, 'hier in de buurt durf ik niet blijven met de auto.”
(…)
'Rottaal?' zei Schults, tja, das habe ich gesagt... Nun, zum Beispiel: Dreck-sprache... Wörtlich bedeutet es faule Sprache, Mistsprache, - ich hoffe nicht, dass Sie all diese schöne Bezeichnungen in die Akten eintragen...!'
Weer lachte Wernicke, half ironisch, half appreciërend. Toen werd hij ernstig.
'Es ist jedenfalls deutlich was Sie damit gemeint haben. Wie kamen Sie eigentlich dazu, Herr Schultz, dies zu 'Ilren Schitlern zu sagen? Ich kann mir denken, dass der erste beste Lehrer in der deutschen Sprache unter dem Em-druck der Niederlage sich solcher Ausdrücke bedient hatte, aber gerade Sie, der Sohn eines deutschen Vaters, Etir den die deutsche Sprache nicht nur beruf-lich nahe am Herzen liegen müsste, sondern auch als... als halbe Mutter-sprache. Finden Sie es nicht ein wenig kleinlich die Sprache entgelten zu lassen was nach 'lhrer Meinung die deutsche Politik fehlgemacht hat?'

Simon Vestdijk (17 oktober 1898 – 23 maart 1971)
Vestdijks geboortehuis aan de Voorstraat, Harlingen
De Spaanse schrijver Miguel Delibes werd op 17 oktober 1920 in Valladolid geboren. Zie ook mijn blog van 7 maart 2008 en ook mijn blog van 7 oktober 2009.
Uit: Mein vergötterter Sohn Sisí (Vertaald door Lisa Grüneisen)
„Das Unternehmen »Sanitärbedarf Cecilio Rubes« besaß 1917 drei große Schaufenster zur Straße hin, elektrische Beleuchtung, eine gute Heizung und einen geräumigen Verkaufsraum, randvoll mit Sanitärzubehör. Cecilio Rubes war 1917 ein erfahrener Händler, das, was man einen gewieften Geschäftsmann nennt, verbürgt durch eine jahrzehntelange Tradition. Als Kind hatte Cecilio Rubes nichts für die Geschäfte seines Vaters übrig gehabt; er hätte gerne mit der Familientradition gebrochen und einen Beruf ergriffen, der mehr Verstand und Unternehmungsgeist erforderte, doch Cecilio Rubes ließ die entscheidenden Jahre verstreichen, vielleicht, weil er nicht das war, was man unter einem intuitiven, tatkräftigen Menschen versteht, vielleicht, weil der Handel mit Sanitärwaren den Rubes unabänderlich im Blut lag.
Um sieben Uhr am Heiligabend 1917 waren die Lichter im Geschäft »Sanitärbedarf Cecilio Rubes« gelöscht, und die weiße Keramik strahlte im Halbdunkel – dem schwachen, grünlich schimmernden Gaslicht, das durch die drei großen Fenster von der Straße hereinfiel – die unwirkliche, erstarrte Reglosigkeit eines verlassenen Friedhofes aus.
Im hinteren Teil des Geschäfts befanden sich die Büros. In jenem von Valentín, dem Buchhalter, brannte Licht, und in diesem Augenblick sagte Cecilio Rubes, der mit den Daumen unter den Achselhöhlen dastand, stockend, so als kostete es ihn Mühe, den gewaltigen blonden Schnurrbart zu bewegen, um seiner Stimme Durchlaß zu verschaffen:
»Es ist so, Valentín. An Heiligabend bin ich sonst immer ein wenig milder gestimmt, aber heute ... Nun, heute bin ich nicht milder gestimmt, sondern kälter als gewöhnlich. Etwas Merkwürdiges geht mit mir vor.«

Miguel Delibes (Valladolid, 17 oktober 1920)
De Duitse schrijver Georg Büchner werd geboren op 17 oktober 1813 in Goddelau. Zie ook mijn blog van 17 oktober 2006 en ook mijn blog van 17 oktober 2008 en ook mijn blog van 17 oktober 2009.
Uit: Woyzeck
“Beim Hauptmann
Hauptmann auf dem Stuhl, Woyzeck rasiert ihn.
HAUPTMANN: Langsam, Woyzeck, langsam; eins nach dem andern! Er macht mir ganz schwindlig. Was soll ich dann mit den 10 Minuten anfangen, die Er heut zu früh fertig wird? Woyzeck, bedenk Er, Er hat noch seine schönen dreißig Jahr zu leben, dreißig Jahr! Macht dreihundertsechzig Monate! und Tage! Stunden! Minuten! Was will Er denn mit der ungeheuren Zeit all anfangen? Teil Er sich ein, Woyzeck!
WOYZECK: Jawohl, Herr Hauptmann.
HAUPTMANN: Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke. Beschäftigung, Woyzeck, Beschäftigung! Ewig: das ist ewig, das ist ewig - das siehst du ein; nur ist es aber wieder nicht ewig, und das ist ein Augenblick, ja ein Augenblick - Woyzeck, es schaudert mich, wenn ich denke, daß sich die Welt in einem Tag herumdreht. Was 'n Zeitverschwendung! Wo soll das hinaus? Woyzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich werd melancholisch.
WOYZECK: Jawohl, Herr Hauptmann.
HAUPTMANN: Woyzeck, Er sieht immer so verhetzt aus! Ein guter Mensch tut das nicht, ein guter Mensch, der sein gutes Gewissen hat. - Red er doch was Woyzeck! Was ist heut für Wetter?
WOYZECK: Schlimm, Herr Hauptmann, schlimm: Wind!
HAUPTMANN: Ich spür's schon. 's ist so was Geschwindes draußen: so ein Wind macht mir den Effekt wie eine Maus. - Pfiffig: Ich glaub', wir haben so was aus Süd-Nord?
WOYZECK: Jawohl, Herr Hauptmann.
HAUPTMANN: Ha, ha ha! Süd-Nord! Ha, ha, ha! Oh, Er ist dumm, ganz abscheulich dumm! - Gerührt: Woyzeck, Er ist ein guter Mensch --aber-- Mit Würde: Woyzeck, Er hat keine Moral! Moral, das ist, wenn man moralisch ist, versteht Er. Es ist ein gutes Wort. Er hat ein Kind ohne den Segen der Kirche, wie unser hocherwürdiger Herr Garnisionsprediger sagt - ohne den Segen der Kirche, es ist ist nicht von mir.
WOYZECK: Herr Hauptmann, der liebe Gott wird den armen Wurm nicht drum ansehen, ob das Amen drüber gesagt ist, eh er gemacht wurde. Der Herr sprach: Lasset die Kleinen zu mir kommen.
HAUPTMANN: Was sagt Er da? Was ist das für eine kuriose Antwort? Er macht mich ganz konfus mit seiner Antwort. Wenn ich sag': Er, so mein' ich Ihn, Ihn -
WOYZECK: Wir arme Leut - Sehn Sie, Herr Hauptmann: Geld, Geld! Wer kein Geld hat - Da setz einmal eines seinesgleichen auf die Moral in der Welt! Man hat auch sein Fleisch und Blut. Unsereins ist doch einmal unselig in der und der andern Welt. Ich glaub', wenn wir in Himmel kämen, so müßten wir donnern helfen.”

Georg Büchner (17 oktober 1813 - 19 februari 1837)
Tekening van J.B.A. Muston
Zie voor nog meer schrijvers van de 17e oktober ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.









