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Berichten van 1 april 2012

Johann Wolfgang von Goethe, Milan Kundera, Nikolaj Gogol, Max Nord, Urs Allemann, Rolf Hochhuth

Bij Palmzondag

 

 

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Intocht in Jeruzalem, Giotto di Bondone, 1304

 

 

 

Gedicht zum Palmsonntag

Im Vatikan bedient man sich
Palmsonntags echter Palmen.
Die Kardinäle beugen sich
und singen alte Psalmen.
Dieselben Psalmen singt man auch,
Ölzweiglein in den Händen,
Muss im Gebirg zu diesem Brauch
Stechpalmen gar verwenden.
Zuletzt, man will ein grünes Reis,
So nimmt man Weidenzweige.
Damit der Fromme Lob und Preis
auch im geringsten zeige.


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Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

Het Goethehaus in Weimar

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook alle tags voor Milan Kundera op dit blog.

 

Uit: Die Kunst des Romans

 

„Wir wollen präziser sein: Alle Romane aller Zeiten sind mit dem Rätsel des Ich beschäftigt. Sobald man ein imaginäres Wesen, eine Figur erschafft, steht man automatisch vor der Frage: Was ist das Ich? Womit kann das Ich erfaßt werden? Das ist eine der Grundfragen, auf denen der Roman als solcher beruht. Anhand der verschiedenen Antworten auf diese Frage könnten Sie, wenn Sie wollen, verschiedene Tendenzen und vielleicht verschiedene Perioden in der Geschichte des Romans unterscheiden. Die ersten europäischen Erzähler kennen den psychologischen Ansatz gar nicht.

Boccaccio erzählt uns einfach Handlungen und Abenteuer. Allerdings erkennt man hinter diesen amüsanten Geschichten eine Überzeugung: Indem der Mensch handelt, tritt er aus der immergleichen Welt des Alltags heraus, wo jeder jedem ähnlich ist, als Handelnder unterscheidet er sich von den anderen und wird Individuum. Schon Dante sagte: „Bei jeder Handlung ist die Hauptabsicht des Handelnden, sein eigenes Bild zu enthüllen.“ Anfangs wird Handlung als Selbstporträt des Handelnden verstanden.

Vier Jahrhunderte nach Boccaccio ist Diderot da skeptischer: sein „Jacques der Fatalist“ verführt die Braut seines Freundes, vor Freude betrinkt er sich, sein Vater verpaßt ihm eine Tracht Prügel, ein Regiment zieht vorbei, aus Ärger darüber läßt er sich anwerben, in der ersten Schlacht wird er am Knie verwundet und hinkt bis an sein Lebensende. Er glaubte ein Liebesabenteuer einzugehen, während er in Wirklichkeit auf seine Invalidität lossteuerte. Er kann sich nie in seiner Tat wiedererkennen. Zwischen seiner Tat und ihm selbst klafft ein Riß.“

 

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook alle tags voor Nikolaj Gogol op dit blog.

 

 

Uit: Der Revisor (Vertaald door Heiko Postma)

 

„ERSTER AKT

Erste Szene

ORT: Hauptbühne: Raum im Hause des Bürgermeisters

PERSONEN: BÜRGERMEISTER;

KRANKENHAUSVERWALTERIN; SCHULRAT;

BEZIRKSRICHTER; BEZIRKSÄRZTIN; MARFA, ein

DIENSTMÄDCHEN

BÜHNE: Morgens. Der BÜRGERMEISTER steht hinter

seinem Tisch, auf dem er Akten und Papiere liegen hat.

Er ist ungeduldig. Von Zeit zu Zeit blickt er auf seine Uhr,

trommelt mit den Fingern auf den Tisch, etc.; der

SCHULRAT, eine Aktentasche in der Hand, der RICHTER,

seinen Talar über dem Arm, und die

KRANKENHAUSVERWALTERIN, die einen Schnellhefter

dabei hat, stehen abseits und sind von der Nervosität

des BÜRGERMEISTERS offenbar angesteckt. Durch die

Mitteltür hastet die ÄRZTIN im weißen Kittel, ein

Stethoskop um den Hals. Sie stellt sich, nervös, zu den

anderen Beamten.

BÜRGERMEISTER:

(klatscht jetzt auffordernd in die Hände)

Meine Herrschaften -

(nötigt die Gäste, Platz zu nehmen)

ich habe Sie heute morgen zu mir bestellt, um Ihnen

eine höchst unerfreuliche Mitteilung zu machen: Zu uns

kommt ein Revisor.

(Er setzt sich jetzt ebenbenfalls - an den Tisch)

KRANKENHAUSVERWALTERIN:

(flüsternd zum RICHTER)

Ein Revisor??

RICHTER:

Ein Revisor?“

 

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 –  4 maart 1852)

Portret door Otto Friedrich Theodor von Moeller, 1841

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook alle tags voor Max Nord op dit blog.

 

 

Vreemd ben ik mij

 

Vreemd ben ik mij: ik leef en lach

en drink des avonds om te vergeten

wat niemand dan juist ik moet weten,

wat niemand dan juist ik nog zag.

 

'k Herken mij niet: verbaasd, verbeten,

wil 'k dag aan vreugdeloze dag

een ander dan mijzelve meten

aan wie eens, zalig, bij haar lag.

 

Ik krijg geen antwoord op mijn vragen,

vergeet niet wat ik van haar weet;

eens wild' ik haar een trap op dragen

en kon het niet, wat ik ook deed;

een vreemde nu, zal 'k nimmer slagen,

en draag haar voortaan als mijn leed.

 

 

 

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Max Nord (1 april 1916 -  28 februari 2008)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook alle tags voor Urs Allemann op dit blog.

 

 

an den genossen sepp normalverraucher

sepp normalverraucher, wenn die schnecke josefine im black poem
tutet,
this is your aesthetics.
deine philosophien singen die rechnung des blue poem-quells.

pfeif, wenn dein gedicht piano das übliche tut
„uralte betriebe“
und „dunkle branche des schneckenflugs“.

du aber knackst mit weichen gedichten nüsse in die philosophie,
die pieno purple poems zischt
und du stampfst die phänomene schöner im dasein.

ein gedichtbusch flucht,
where deine lunar selbstcontemplations beissen.
o, wie al niente bist, sepp normalverraucher, du verwispert.

dein gedicht ist eine reflexion,
in die ein genosse „the waxy sciences“ tratscht.
ein black poem ist unsere wissenschaft,

daraus di quando in quando ein sanfter schneck den hals streckt
und adagio die schweren gedichte behauptet.
„on your aesthetics!“ piepst black poem,

der letzte gegenstand vertuteter kunstwerke.

 

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie ook alle tags voor Rolf Hochhuth op dit blog en ook mijn blog van 1 april 2011.

 

Uit: Jacob Grimm oder Angst um unsere Sprache

 

„Absurd, dass ausgerechnet wegen der Märchen, die erzpolitisch sind, den Brüdern Grimm versagt blieb, auch als bedeutende politische Dichter anerkannt zu werden - die doch die Brüder selbstverständlich von Natur schon gewesen sind, diese Zwei der dann so standhaften nur sieben Göttinger. Andererseits: Hätte man schon im 19. Jahrhundert in den Märchen aufgespürt, wie politisch die auch sind - keineswegs nur, aber auch -, sie wären vermutlich längst vergessen. Denn, wie Frank Wedekind aus eigener Erfahrung dichten musste; und auch ich selber mache diese Erfahrung seit nun vierzig Jahren; und musste schon vor dreißig Jahren diese Wedekind-Zeilen als Motto meinen Aufsätzen: 'Krieg und Klassenkrieg' voranstellen:
"Ein Schriftsteller, wo er politisch auch schreibt, in Deutschland ein Schuft unter Schurken bleibt".

Der dann auch noch wie kein anderer Deutscher Weltruhm als Komödiendichter hatte, wurde aus sogenannten politischen Gründen abgestochen wie ein Schwein, das heißt: wie Kotzebue, über den Jacob Grimm an Wilhelm aus Paris schreibt, anläßlich des Pariser Theaters: "Kotzebue hat darin recht seinen Sitz aufgeschlagen, denn von niemand anderem ist etwas gegeben". Wilhelm antwortet aus Marburg, indem er aus einer schweizer Zeitschrift zitiert; denn keine deutsche hätte so positiv über einen deutschen Dichter geschrieben; Wilhelm zitiert aus einem Essay: "Toleranz in der schönen Literatur": Man solle "sich freuen und stolz darauf sein, einen Mann wie Kotzebue zu haben, dessen Schauspiele am Ganges und an der Donau, Themse etc mit allgemeinem Beifall aufgenommen würden, einen solchen Mann habe keine andere Nation"!“

 

 

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931) 




Zie voor nog meer schrijvers van de 1e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:18 Reageer op dit bericht

Maria Polydouri, Edgar Wallace, Arnold Aletrino, John Wilmot, Carl Sternheim

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook alle tags voor Maria Polydouri op dit blog.

 

 

Dedication

 

Beloved, autumn's Hour has come

to my door outside. It wears a yellow

wreath of myrtle. In its triumphant

hands a mournful guitar,

 

An old-time guitar enclosing

a wealth of sound upon sound. A holy

cradle. Every pain, every knowledge

that was sweet and has gone sour,

 

Sound distills within its heart.

Beloved, autumn's Hour has come

to my door without hesitation

 

And its strumming every now and then

as if it were your secret voice

singing me your verses as of old.

 

 

Vertaald door Mollie Boring

 

 

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Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)

Portret door Asargiotaki Kalliopi 

 

 

 


De Engelse journalist en schrijver
Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875.
Zie ook alle tags voor Edgar Wallace op dit blog.

 

Uit: King Kong (samen met Merian C. Cooper)

 

„Hanging tightly to his money, he lumbered out of the taxi with that short-winded dignity which marks the fat man of fifty-odd. In the same moment, an old watchman poked a cold red nose around the corner of a warehouse.
Weston hailed him:
“Hi, Cap! Is that the moving picture ship?”
Only after the cold red nose had bobbed assent did Weston pass over the cab fare, and even then there was a glint of suspicious doubt in his eye. Still hardly more than half satisfied that he had not mistaken the rendezvous, he scuffed through the light fall of snow to the Wanderer’s gangway.
“ ’re you another one agoin’ on this crazy voyage?” the old watchman demanded suddenly from the gloomy shadow of the warehouse.
“Crazy?” Weston swung around the more quickly because the adjective bolstered a conviction that had been growing in his own mind. “What’s crazy about it?”
“Well, for one thing, the feller that’s bossin’ it.”
“Denham?”
“That’s him! A feller that if he wants a picture of a lion’ll walk right up and tell it to look pleasant. If that ain’t crazy, I want to know?”
Weston chuckled. That wasn’t so far from his own estimate of the doughty director of the Wanderer’s destinies.
“He’s a tough egg, all right,” he agreed. “But why the talk about this voyage being crazy?”
“Because it is, that’s why.”
The watchman emerged from his snug, protected niche the better to pursue the conversation.“

 

 

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Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook alle tags voor Arnold Aletrino op dit blog.

 

Uit: Martha

 

„De bruidsmeisjes waren weggegaan. Wachtend tot haar bruigom haar kwam halen stapte Martha achteruit naar 't raam, stijf, kleinvoelend in de vreemde nieuwheid van haar japon, warm-ademend onder de dichte gazing van haar sluier die over haar heenstond met rechte, hoekig-builende plooien. In de plotseling nêergeslagen stilte na het heenzijn van allen om haar heen zinde zij langsaam uit de warrelende jachting van haar geholpen aankleeden en de moewende drukte van den ongewonen ochtend, verwonderd ziende over de woelige overhooptheid van de kamer die dof-lag boven de rumoering van geluiden beneden in huis.

Onder het glazen noordlicht dat door de hooge vensters naar binnen koelde stonden de meubelen sufstarend uit de rechtlooperende streeping van het tapijt, dood achtergebleven in de kleurloose drooming die suizend van de hooge zoldering deinde. Diep in de kamer schemerde, nêerstaand in langhangende plooien, het grijze wit der bedgordijnen, roerloos vagend een weeke breking in de toonloose tint die zwaar dreef door het matte vertrek. Hier en daar lag 't wit van een kleedingstuk. slap nêergeflapt met weeke plooiingen, moê, uitgezakt hangend in een onverschillige lamheid.

Buiten helderde een zuivere, têerwevende zonneschijn over den tuin, rustig uitliggend onder de koele schaduw van het breede huis. Diep tusschen de dichtgroenende boomen trokken de grijze paden, lêegbochtend langs de dungroene graskanten, lich-plekkend van onregelmatige vloeisels zon, verlaten slapend achter de zenuwende rumoering die week-trillend naar buiten ruischte door de gëopende tuindeuren.“

 

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot, 2e graaf van Rochester . werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook alle tags voor John Wilmot op dit blog.

 

 

All My Past Life...

 

All my past life is mine no more,
The flying hours are gone,
Like transitory dreams given o'er,
Whose images are kept in store
By memory alone.

What ever is to come is not,
How can it then be mine?
The present moment's all my lot,
And that as fast as it is got,
Phyllis, is wholly thine.

Then talk not of inconstancy,
False hearts, and broken vows,
Ii, by miracle, can be,
This live-long minute true to thee,
'Tis all that heaven allows.

 

 

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)

Johnny Depp in de film The Liberine (The story of John Wilmot), 2004

 

 

 


De Duitse schrijver
Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Zie ook alle tags voor Carl Sternheim op dit blog.

 

Uit: Napoleon

 

„Er prägte sich die kauende, trinkende Menschheit in allen Abstufungen fest und bildhaft ein.

Durch Kennerschaft wurde er ihr Berater und Führer, wies den Hungrigen feste Nahrung,

bediente die ewig Satten mit Schaum und Gekröse; von ihm zu allen Tischen lief ein Band

des Verständnisses. Hob der Gast nur die Karte, fi el von Napoleons Lippen erlösend der

gewünschten Speise Name. Jahrelang blieben die seine Lieblinge, deren leibliche Not die

Kost stillen sollte. Ein saftiges Stück Fleisch, von kräftigen Zähnen gebissen, schien ihm die

gelungenste Vorstellung. Doch machte er Unterschiede zwischen den Sorten. Ließ er Kalb

und Lamm im Hinblick auf ihre feste Zusammensetzung gelten, war ihm Wild und Gefl ügel

wenig sympathisch. Von Fischen, Austern und Verwandtem hielt er der lockeren Struktur

wegen nicht das geringste, Inbegriffguter Nahrung war ihm das Rind. Unwillkürlich sah er

beim Hin- und Heimweg die Begegneten auf die Beschaffenheit ihrer Muskulatur hin an.

Die erschienen ihm wohl bereitet, die über straffem Knochenbau gedrängte Materie trugen.

Die Mageren verachtete er, und die mit losem Fett Gepolsterten waren ihm verhaßt.

Einem gut aufgesetzten Körper folgten seine Blicke zärtlich und zerlegten ihn augenblicklich in gigots, seile, côtes und côtelettes. In der Einbildung streute er Pfeffer und Salz hinzu,

garnierte, schnitt und servierte das Ganze mit passendem Salat; dann lächelte das junge

Gesicht, und hingerissen, ahnte er nicht, in welcher Zeit er lebte; unterschied Sommer undWinter, Trockenheit und Regen, Überfl uß und Notdurft nicht und wußte nur: dies freut den Gast.“

 

 

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Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)

Geschreven door Romenu om 18:10 Reageer op dit bericht

Armel Guerne, Friedrich Güll, Antoine Prévost, Edmond Rostand, Josep de Maistre

De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Zie ook alle tags voor Armel Guerne op dit blog.

 

 

L'INOUBLIABLE

 

Ruisselante, inconnue, accumulée infiniment

Sous les arches au fond

Des puits obscurs de la mémoire :

Quelle est cette eau inoubliée,

Cette source de nuit, ce flux sans bord

Ce fleuve sombre de l'immensité

Inoubliable sur les sables de l'azur?

Quelle est cette eau sans nom, ce remous du déluge

Cette rumeur qui monte en nous, énormément

Plus assurée en s'augmentant, et plus certaine
Que les nombres de l'âge et le chiffre des temps?

Car l'oméga du monde est un saint chandelier

Avec sa triple flamme ; et s'il s'éteint.

On le verra soudain comme un trident mystique

Avec deux millénaires embrochés.

 

 

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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. Zie ook alle tags voor Friedrich Güll op dit blog.

 

 

Hörst du´s schlagen...

 

Hörst du´s schlagen halber acht?
Gleich das
Buch zurechtgemacht!
Schau schon rudelts, groß und klein,
dick und dünn zur Schul hinein.
Willst du gar der Letzte sein?
Schnell die Mappe übern Kopf
Und die Kappe auf den Schopf!
Und nun spring und lern recht viel.
wer sich tummelt kommt ans Ziel.

 

 

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Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Antoine François Prévost werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. Zie ook alle tags voor Antoine Prévost op dit blog.

 

Uit: Manon Lescaut

 

„Mais des Grieux est plus circonspect. Il pressent « une catastrophe ». Un laquais de M. de G. M. a donné l'alarme.  M. de G. M.  père prévient un lieutenant de police et part à la recherche de son fils. Il surprend les deux amants dans le lit de son fils. Pour la deuxième fois, Manon et son amant sont incarcérés. Au Châtelet, Des Grieux reçoit la visite de son père. Celui-ci lui reproche vigoureusement sa conduite mais finit par lui pardonner et va tout mettre en oeuvre pour le faire libérer. En même temps il souhaite éloigner Manon et obtient qu’elle soit éxilée en Amérique.

 Libéré, des Grieux apprend l'horrible nouvelle. Il demande à son père la grâce de Manon qui lui refuse catégoriquement. La rupture entre le père et le fils semble définitive.

Après de vaines démarches, des Grieux décide de faire enlever sa maîtresse aux archers qui la conduisent au Havre de Grâce. Mais les braves qu'il a recrutés désertent au moment d'agir. Désespéré, Des Grieux obtient, moyennant finance, la permission de suivre Manon. Quand il rencontre à Pacy, l'Homme de qualité, il n’a plus d’argent et est séparé de son amante.“

 

 

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Antoine Prévost (1 april 1697 – 23 december 1763)

Hesdin

 

 

 

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook alle tags voor Edmond Rostand op dit blog.

 

 

Le petit chat (Fragment)

 

Alors il se pourlèche un moment les moustaches,
Avec l'air étonné d'avoir déjà fini.
Et comme il s'aperçoit qu'il s'est fait quelques taches,
Il se lisse à nouveau, lustre son poil terni.

Ses yeux jaunes et bleus sont comme deux agates ;
Il les ferme à demi, parfois, en reniflant,
Se renverse, ayant pris son museau dans ses pattes,
Avec des airs de tigre étendu sur le flanc.

 

 

Les nénuphars

 

L'étang dont le soleil chauffe la somnolence
Est fleuri, ce matin, de beaux nénuphars blancs ;
Les uns, sortis de l'eau, se dressent tout tremblants,
Et dans l'air parfumé leur tige se balance.

D'autres n'ont encor pu fièrement émerger :
Mais leur fleur vient sourire à la surface lisse.
On les voit remuer doucement et nager :
L'eau frissonnante affleure aux bords de leur calice.

 

 

 

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Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)

 

 

 

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook alle tags voor Joseph de Maistre op dit blog.

 

Uit: Les Soirées de Saint-Pétersbourg (1821)

 

„Rien n’est plus rare, mais rien n’est plus enchanteur qu’une belle nuit d’été à Saint-Pétersbourg, soit que la longueur de l’hiver et la rareté de ces nuits leur donnent, en les rendant plus désirables, un charme particulier ; soit que réellement, comme je le crois, elles soient plus douces et plus calmes que dans les plus beaux climats.

Le soleil qui, dans les zones tempérées, se précipite à l’occident, et ne laisse après lui qu’un crépuscule fugitif, rase ici lentement une terre dont il semble se détacher à regret. Son disque environné de vapeurs rougeâtres roule comme un char enflammé sur les sombres forêts qui couronnent l’horizon, et ses rayons, réfléchis par le vitrage du palais, donnent au spectateur l’idée d’un vaste incendie.

Les grands fleuves ont ordinairement un lit profond et des bords escarpés qui leur donnent un aspect sauvage. La Néva coule à pleins bords au sein d’une cité magnifique : ses eaux limpides touchent le gazon des îles qu’elle embrasse, et dans toute l’étendue de la ville elle est contenue par deux quais de granit, alignés à perte de vue, espèce de magnificence répétée dans les trois grands canaux qui parcourent la capitale, et dont il n’est pas possible de trouver ailleurs le modèle ni l’imitation.

Mille chaloupes se croisent et sillonnent l’eau en tous sens : on voit de loin les vaisseaux étrangers qui plient leurs voiles et jettent l’ancre. Ils apportent sous le pôle les fruits des zones brûlantes et toutes les productions de l’univers. Les brillants oiseaux d’Amérique voguent sur la Néva avec des bosquets d’orangers : ils retrouvent en arrivant la noix du cocotier, l’ananas, le citron, et tous les fruits de leur terre natale. Bientôt le Russe opulent s’empare des richesses qu’on lui présente, et jette l’or, sans compter, à l’avide marchand.“

 


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Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)

Geschreven door Romenu om 18:06 Reageer op dit bericht

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