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Berichten van 6 mei 2011

Willem Kloos, Ariel Dorfman, Erich Fried, Yasushi Inoue

De Nederlandse dichter en schrijver Willem Kloos werd geboren in Amsterdam op 6 mei 1859. Zie ook mijn blog van 6 mei 2010 en eveneens de tags voor Willem Kloos op dit blog.

 

 

Laat mij nog éénmaal...

 

Laat mij nog éénmaal, in gedachten, kussen
Die warme lippen, door mijn kus ontbloeid;
Laat mij nog éénmaal aan die boezem sussen
Mijn arme hoofd, waarin de koorts-pijn gloeit.

Laat mij nog eens, klein kindje, rusten tussen
Die armen, waar mijn hart aan was geboeid,
In die zo lieve tijd, toen, zonder blussen,
’t Vereend gelaat door passie werd verschroeid.

Mijn lippen kussen wild, mijn oog staat droef –
Niet waar? gij lief! nu er geen lief meer wezen,
Geen arm zich om mijn hals bewegen zal:

Maar ik heb haast: mijn trekken worden stroef,
Als in de koû des doods, mijn armen vrezen
In beven, hangende op hun laatste val.

 

 

 

Ik kan niet lachen

 

Ik kan niet lachen, ik kan niet wenen,

Ik ben zo vreemd te moe,

De zomer-pracht gaat henen, -

Ik doe mijn ogen toe.

 

Daar-binnen is het donker,

Daarbuiten is het kil…

Wat of dat flauw geflonker

Van vèr beduiden wil?

 

Zou dát het doods-uur wezen,

Waar alles op zijn best,

Verheerlijkt opgerezen

Verschemert voor het lest?

 

 

 

Licht

 

Er stroomt door mijn gemoed in stormend klateren

Een wilde zee, waarop ik rijs en daal, -

Een drup... een englen-blik, maar elke straal

Danst als het springen van bezeten sateren.

 

Ik hoor demonen uit de diepten schateren,

Schel door der serafijnen rein koraal,

En hel-geloei dooreen met hemel-taal

Mengt zich in 't ziedende geklots der wateren.

 

O, lust! daar over mij de branding slaat,

Bij 't doffe bruisen der ontroerde baren,

Te zien hoe 't Leven om mij heen vergaat, -

 

Maar Liefde niet, en midden in het staren

Op 't rustig stralen van uw klaar gelaat,

Vereend met u, ter eeuwigheid te varen...

 

 

 

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Willem Kloos  (6 mei 1859 – 31 maart 1938)

 

 

 

 


De Chileens-Amerikaanse toneelschrijver, essayist, dichter, novellist, cartoonist
Ariel Dorfman werd op 6 mei 1942 in Buenos Aires geboren. Zie ook mijn blog van 6 mei 2010 en eveneens de tags voor Ariel Dorfman op dit blog.

 

Uit: Der Tod und das Mädchen (Vertaald door Ulli Stephan en Uwe B. Carstensen)

 

„1. Akt - 1. Szene

Meeresgeräusche. Nach Mitternacht. Das Strandhaus der Escobars. Eine Terrasse und ein großzügiger Wohn-Eß-Bereich. Der Tisch mit zwei Stühlen ist für das Abendessen gedeckt. Auf einer Kommode stehen ein Kassettenrekorder und eine Lampe. Große Glaswände trennen die Terrasse von dem Zimmer. Die Vorhänge flattern im Wind. Eine Tür führt von der Terrasse zum Schlafzimmer.
Paulina Salas sitzt auf einem Stuhl auf der Terrasse. Es sieht aus, als würde sie im Mondlicht einen Drink nehmen.
Die Geräusche eines herannahenden Autos sind zu hören. Sie steht schnell auf, geht in das Zimmer, schaut aus dem Fenster. Das Auto bremst, der Motor läuft noch. Die Lichter blenden sie. Sie geht zu der Kommode, nimmt eine Pistole heraus, hält inne; als der Motor ausgeschaltet wird, hört sie Gerardos Stimme.

GERARDO Off Wollen Sie wirklich nicht kurz mit reinkommen? Auf einen Drink?
Murmelnde Antwort aus dem Auto
... Also gut, dann holen wir das aber bald nach... Muß Montag wieder zurück sein. Wie wär's mit Sonntag?
Murmelnde Antwort aus dem Auto
...Meine Frau macht Margaritas, das haut Sie vom Hocker... Ich muß Ihnen noch mal sagen, wie sehr ich zu schätzen weiß...
Murmelnde Antwort aus dem Auto
Also, dann bis Sonntag.
Er lacht. Paulina versteckt schnell die Pistole. Sie steht hinter dem Vorhang. Das Auto fährt weg, und die Scheinwerfer gehen noch einmal durch das Zimmer. Gerardo betritt den Raum... „

 

 

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Ariel Dorfman
(Buenos Aires, 6 mei 1942)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver, essayist en vertaler Erich Fried werd geboren op 6 mei 1921 in Wenen. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2008 en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

Aber die Lauen

 

Die da eintreten
für Kriege
ohne Greuel
für Hinrichtungen
ohne Grausamkeiten
für Verurteilungen
ohne Hinrichtung
für Strafvollzug
ohne Schläge
für Verhöre
ohne Folter
für Folter
ohne bleibende Schädigungen
für Ausbeutung
ohne zumutbare Härten
sollen gesegnet sein
ohne Segen
oder sollen verflucht sein
ohne Fluch.

 

 

 

Als ich mich nach dir verzehrte

 

Ich liege auf dem Rücken

und mir zugleich am Herzen

im Magen und mit mir selbst in den Haaren

 

Ich muss mich also zuerst gefressen haben

mit Herz und Haaren um jetzt

im Magen liegen zu können

 

Tatsächlich fand ich unter meinen Nachrufen einen

in dem es heißt: "Er verzehrte sich

angesichts unserer Welt"

 

Daraus erhellt dass unsere Welt dabei war

und als Augenzeugin die Verzehrung bestätigen kann

 

Nun wüsste ich gerne wessen Inhalt mein Magen

j e t z t ist wenn i c h dessen Inhalt er war

jetzt s e i n Inhalt bin

 

Wenn ich mich n a c h dir verzehre

heißt das ich habe zuerst als Hauptgericht

d i c h verzehrt und m i c h dann als Nachtisch

oder warst d u die Suppe und i c h

bin das Fleisch



 

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Erich Fried (6 mei 1921 – 22 november 1988)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Yasushi Inoue werd geboren op 6 mei 1907 in Asahikawa. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Der Tod des Teemeisters (Vertaald door Ursula Gräfe)

 

»He, Ihr da, vom Tempel Mii-dera! He, Mii-dera!« rief mir jemand nach.

Ich beschloß zu tun, als hätte ich nichts gehçrt, und ging einfach weiter. Der Mann hatte zwar ganz deutlich den Namen meines Tempels Mii-dera gerufen, aber meinen schien er vergessen zu haben. Als er abermals rief, beschleunigte ich meine Schritte.

Erstaunlicherweise schritt der Rufer ungeachtet seiner altersbrüchigen Stimme so zügig aus, daß er mich binnen kurzem eingeholt hatte.

»Ihr seid doch Bruder Honkaku vom Mii-dera?«

Nun gab es kein Entrinnen mehr. Ich blieb stehen und erkannte Herrn Toyobo, den ich seit sechs Jahren nicht gesehen hatte. Ein starkes Gefühl von Wehmut ergriff mich. Er muß inzwischen dreiundachtzig sein, aber man sieht ihm sein Alter nicht an. Er ist noch ganz der alte Toyobo und hat sich seit den Tagen Meister Rikyus überhaupt nicht verändert.

»Kommt mit!«

Dieser Aufforderung konnte ich nicht widerstehen.

Ich hatte mir nach all den Jahren, in denen ich nicht dort war, ohnehin wieder einmal das bunte Herbstlaub im Tempel Shinnyodo ansehen wollen und war gerade dabei gewesen, durch das Haupttor zu schlendern.

Es war um die Stunde des Widders*, als ich in seinem Teezimmer Platz nahm, und ich blieb, bis die Pflanzen im Garten schon mit der Dunkelheit verschmolzen. Es war so angenehm dort, daß ich die Zeit vergaß und der Nachmittag mir wie im Fluge verging. Ich bin schon einmal in diesem Raum gewesen. Als Meister Rikyu noch lebte, ging ich ihm dort bei einer Teezeremonie zur Hand.”

 

 

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Yasushi Inoue (6 mei 1907 – 29 januari 1991)

Yasushi Inoue Museum in Nagaizumi



Zie voor nog meer schrijvers van de 6e mei ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:33 Reageer op dit bericht

Harry Martinson, Carl Ludwig Börne, Christian Morgenstern, Ferdinand Sauter, Eugène Labiche

De Zweedse dichter en schrijver Harry Martinson werd geboren op 6 mei 1904 in Jämshög in het zuidoosten van Zweden. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2008 en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

The great trouble

 

Nature's laws are already on the way
to stand us all against the wall.
That wall is law's own nature.
It is missing an evangel.
That great trouble all of us must share.
Then it will be possible to bear.
The great trouble is to take great trouble.
That is what all of us must learn.

 

Amid all shoulds and should have beens
there is one must for all.
All must learn to take great trouble with the world.

 

Now that man has gotten power enough
to bring about the trouble of the world
the time is now
to heal the trouble of the world in time
before all nature has become
everybody's troubled child.

 

This is called taking trouble in time.
True trouble
which sees in time to what it sees.

 



Vertaald door
Stephen Klass en Carolyn Skantz


 

 

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Harry Martinson (6 mei 1904 – 11 februari 1978)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver,  journalist en criticus Carl Ludwig Börne werd in Frankfurt geboren als Juda Löb Baruch op 6 mei 1786. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Aus meinem Tagebuch

 

„Du närrisches weißes Buch, ich dachte nicht, dich je wieder zu sehen. Da bin ich, und jetzt plaudere ich wieder mit dir von alten und von neuen Sachen, und du hörst mich geduldig an und gibst mir recht wie immer.

Krank sein, gefangen und gefesselt schmachten und alles geduldig ertragen, bis der Tyrann müde geworden! Nein. Ein Mann von Ehre sollte sich schämen, krank zu sein länger als vier Wochen. Ich war es länger als ein Jahr. Wie lieben wir das Leben, das uns doch so wenig liebt und das wie ein gezähmtes wildes Tier seinen Herrn vergißt und hinausspringt ins Freie, sobald es den Käfig offen findet.

Und was gewinnt man dabei? Späte Leiden erfrischen die Seele nicht mehr. Es ist kein Gewitter, das den Durst der jugendglühenden Natur löscht – es ist der Herbstwind, der herabjagt, was noch grün an den Bäumen war; alles raschelt und ächzt wie die Brust eines Sterbenden, und die welke Erinnerung wird im Sturme zerstreut.

Einst in schönern Jahren ... ich hatte mich einer Rose genaht und mich tief verwundet an ihren Dornen – da rettete eine Krankheit meine Seele. Und als ich aufstand, war auch die Natur genesen. Weggeschmolzen war der Schnee, mein Schmerz und der Zorn. Ich hatte alles vergeben, alles vergessen. Meine Brust war offen, wie die Säulenhalle eines Tempels, und der Frühling lustwandelte in mir, wie ich in ihm. Und jetzt! die Genesung und der Frühling haben sich wieder begegnet; aber es ist ganz anders. Ich bin nur etwas munterer geworden, weil ich ein verdrüßliches Geschäft beendigt.“

 

 

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Ludwig Börne (6 mei 1786 – 12 februari 1837)

Portret door Moritz Oppenheim, 1827

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Christian Morgenstern werd geboren in München op 6 mei 1871. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2008. en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

An die Wolken

 

Und immer wieder,  
wenn ich mich müde gesehn,
an der Menschen Gesichtern, 
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit, 
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,  
ihr ewigen Gedanken des
Himmels.

 

Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder, 
und ich dachte mit euch 
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch  
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst, 
wenn ich ohn´ Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen. 

 

 

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Christian Morgenstern (6 mei 1871 – 31 maart 1914)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter Ferdinand Sauter werd geboren op 6 mei 1804 in Wenen. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

Am Blumenbeet

 

Blüht und duftet holde Kinder,
Aus dem lockern Gartengrund;
Dünkt mich doch das Weh' gelinder,
Das mir preßt die Seele wund.

 

Trinkt den Thau; nicht will ich brechen,
Was so schön emporgeblüht,
Nicht an euch das Leben rächen,
Wie gebrochen mein Gemüth.

 

Weiß ich doch, ihr müßt euch neigen
Vor dem Mittagstrahl des Lichts;
Blüht nur fort, und laßt mich schweigen,
Denn ihr wißt vom Sterben nichts!

 

 

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Ferdinand Sauter (6 mei 1804 – 30 oktober 1854)

Wenen

 

 

 

 

De Franse (blijspel)schrijver Eugène Marin Labiche werd geboren op 6 mei 1815 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: J'ai compromis ma femme

 

„Au lever du rideau, madame Désaubrais et Henriette sont assises à gauche, près d’une table. Madame Désaubrais fait de la tapisserie, et Henriette attache des rubans à son chapeau de paille. Hector est debout près du piano et feuillette un album; Galinois, assis, lit le journal.

MADAME DÉSAUBRAIS, à Galinois. — Est-ce tout, monsieur?

GALINOIS. — Absolument tout, madame... Ah! non, il y a encore la dernière page, la liste des voyageurs arrivés cette semaine à Bagnères.

HENRIETTE. — Y sommes-nous, monsieur?

GALINOIS. — En tête, mademoiselle.

HENRIETTE, bas à madame Désaubrais. — Mademoiselle!... Si mon mari l’entendait!

HECTOR, à part, regardant Henriette. — Comme elle est jolie sans chapeau!

GALINOIS, lisant. — «Madame Désaubrais et sa nièce, de Paris...»

MADAME DÉSAUBRAIS. — C’est bien cela.

HECTOR. — Et moi, monsieur?

GALINOIS. — Vous y êtes aussi, jeune homme. (Lisant.) «M. Hector Marbeuf... de Paris.»

HECTOR. — Comment, Marbeuf? Ils n’ont pas mis de?

GALINOIS. — Si, ils ont mis: «de Paris.»

HECTOR. — Non; ils n’ont pas mis: «de Marbeuf»?

GALINOIS. — Non, ils ont économisé la particule.

HECTOR. — Ca ne m’étonne pas... J’ai des ennemis dans la presse... mais je réclamerai.

GALINOIS. — Tiens! ils m’ont estropié aussi. (Lisant.) «M. Gatinois, ancien notaire.» (Parlé.) Je m’appelle Galinois... mais je ne réclamerai pas.“

 

 

 

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Eugène Labiche (6 mei 1815 – 22 januari 1888)

Buste in Souvigny-en-Sologne

Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Júlio César de Mello e Souza, Gaston Leroux, Marie-Aude Murail, Erik Bindervoet, Paul Alverdes

De Braziliaanse schrijver Júlio César de Mello e Souza werd geboren op 6 mei 1895 in Rio de Janeiro. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Beremís' Welt (Vertaald door Elfriede Kirchner)

 

„Dem zweiten Erben, sagte er: "Dir, Hammed Namir, stand ein Drittel der 35, nämlich etwas über elf Kamele zu. Statt dessen bekommst du zwölf; dagegen kannst du keinen Einspruch erheben, weil auch du dabei einen sichtbaren Gewinn gemacht hast." Dem jüngsten der drei Brüder sagte er schließlich:
"Und du, Jüngling Harim Namir, dem letzten Willen deines Vaters gemäß solltest du ein Neuntel von 35 bekommen, etwas über drei also. Nun wirst du aber ein Neuntel der 36, nämlich vier Kamele erhalten. Dein Gewinn ist ebenso überzeugend! Für solch ein Ergebnis kannst du dich bei mir nur bedanken!" Darauf schloss Beremis in seiner bedächtigen und sicheren Art: "Gemäß dieser vorteilhaften Aufteilung der Kamele unter die Brüder Namir, die jedem der drei einen Gewinn eingebracht hat, sind achtzehn Kamele dem Ersten, zwölf dem Zweiten und vier dem Dritten zugeteilt worden, was 18 + 12 + 4 = 34 Kamele ergibt. Von den 36 bleiben also zwei übrig. Eines davon, wie ihr wohl wisst, gehört dem Bagdali, meinem Freund und Gefährten; das andere gehört billigerweise mir, weil ich euer Problem mit der Erbschaft zur allgemeinen Zufriedenheit gelöst habe."

 

 

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Júlio César de Mello e Souza (6 mei 1895 – 18 juni 1974)

 

 

 


De Franse schrijver
Gaston Leroux werd geboren op 6 mei 1868 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Le fantôme de l'Opéra

 

„Est-ce le fantôme ?

Ce soir-là, qui était celui où MM. Debienne et Poligny, les directeurs démissionnaires de l’Opéra, donnaient leur dernière soirée de gala, à l’occasion de leur départ, la loge de la Sorelli, un des premiers sujets de la danse, était subitement envahie par une demi-douzaine de ces demoiselles du corps de ballet qui remontaient de scène après avoir « dansé » Polyeucte. Elles s’y précipitèrent dans une grande confusion, les unes faisant entendre des rires excessifs et peu naturels, et les autres des cris de terreur.

La Sorelli, qui désirait être seule un instant pour « repasser » le compliment qu’elle devait prononcer tout à l’heure au foyer devant MM. Debienne et Poligny, avait vu avec méchante humeur toute cette foule étourdie se ruer derrière elle. Elle se retourna vers ses camarades et s’inquiéta d’un aussi tumultueux émoi. Ce fut la petite Jammes, –le nez cher à Grévin, des yeux de myosotis, des joues de roses, une gorge de lis, – qui en donna la raison en trois mots, d’une voix tremblante qu’étouffait l’angoisse :

« C’est le fantôme ! »

Et elle ferma la porte à clef. La loge de la Sorelli était d’une élégance officielle et banale. Une psyché, un divan, une toilette et des armoires en formaient le mobilier nécessaire. Quelques gravures sur les murs, souvenirs de la mère, qui avait connu les beaux jours de l’ancien Opéra de la rue Le Peletier.“

 

 

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Gaston Leroux (6 mei 1868 – 15 april 1927)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Marie-Aude Murail werd geboren op 6 mei 1954 in Le Havre. Zie ook mijn blog van 6 mei 2007 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

Uit: Jésus comme un roman

 

“Le lendemain, il y avait tant de monde dans les rues menant au Temple et les gens nous interpellaient si souvent que nous nous arrêtâmes un moment.

Nous en profitâmes, Philippe et moi[1][1], pour acheter des galettes. J’avais juste payé le marchand quand je vis s’avancer vers nous une troupe d’hommes très bruyants. Je portai la main à mon épée. J’étais toujours sur le qui-vive. Ces hommes poussaient entre eux une femme à demi nue et les cheveux flottants. Elle avait été blessée, peut-être par une pierre, car du sang coulait de sa tempe.

-  Que lui voulez-vous ? demandai-je à un homme qui tenait un bâton.

-  Tu es Galiléen ? me dit-il en reconnaissant mon accent. Tu dois savoir qui est ce Jésus dont on parle. Montre-le moi.

Je gardais la main à l’épée, de plus en plus méfiant. Mais Jésus s’approchait déjà.

-  Quel mal a fait cette femme ? demanda-t-il .

-  On l’a surprise avec son amant, répondit un des hommes qui était peut-être le mari. Lui, il s’est enfui. Mais elle, on la tient !

Avec brutalité, il attrapa la femme par le bras et la poussa devant notre Maître.

-  Moïse a dit qu’il faut tuer les femmes infidèles à coups de pierre ! s’écria-t-il. Toi, rabbi, que dis-tu ?

-  Je regardai les gens massés autour de nous. Si Jésus pardonnait, ils seraient indignés.”

 

 

 

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Marie-Aude Murail (Le Havre, 6 mei 1954)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter, schilder en vertaler Erik Bindervoet werd geboren in het jaar 1962 in Oostzaan. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009 en ook mijn blog van 6 mei 2010

 

 

Buik

 

Toen ik vanmiddag je buik had geaaid
Een beetje onnadenkend, liep meteen
Een koud ontroerde rilling door me heen.
De tijd werd vastgezet, toen teruggedraaid,

Gestopt op dat moment, de eerste keer
Dat ik je buik ooit zien of voelen mocht,
De vrijgevochten zachtheid die ik zocht,
Verlangend steeds naar alsmaar meer en meer.

Toch leek het tegelijk wel voor het laatst,
Alsof bevroren tijd werd teruggekaatst,
Een boemerang van eigen makelij,

Die zwaaiend door het blote luchtruim klieft,
Koala's kelend, schijnbaar smoorverliefd,
En ondertussen vliegt hij ons voorbij.

 

 

 

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Erik Bindervoet (Oostzaan, 1962)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Paul Alverdes werd geboren op 6 mei 1897 in Straatsburg. Zie ook mijn blog van 6 mei 2009.

 

Uit: Tagebuch

 

“Am 31. Dezember 1941
Wetterumschlag, Schneetreiben. Null Grad. Abends Eugen Roth und Frau, Braun und Frau, Britting.
Gemeinschaftsessen, da bei schwindenden unersetzbaren Vorräten jeder Gast etwas mitbringen mußte. Gedrückte, trübselige Stimmung, die Gedanken quälen sich bei jedermann um das Zukünftige, das finster droht. Die verworrene hilflose Neujahrsbotschaft kein Trost, eher tiefer besorgter herabstimmend.
1.1.1942
[...] ich müßte blödsinnig sein und von allen guten Geistern verlassen, wenn mich das Lesen dieser Neujahrsbotschaft, dieses unklare, hilflose Gestammel, dieses platte  Pöbeldeutsch nicht vor dem Abgrund schaudern machte, der sich da auftut, wo dieser Mann [Hitler] steht, - ist das auf der Bank gesessen, wo die Feinde Deutsch-lands und die Spötter sitzen?[...]”

 

  

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Paul Alverdes (6 mei 1897 – 28 februari 1979)

Geschreven door Romenu om 19:18 Reageer op dit bericht

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