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Berichten van 21 maart 2011

Youssef Rzouga, Jean Paul, Günter Vallaster, Siegfried Kapper

De Tunesische dichter Youssef Rzouga werd geboren op 21 maart 1957 in Mahdia. Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2008 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

 

Ein Denkmal für Ihre Majestät Die Bedeutung

 

Vom Andalusien der Vorfahren bis Karthago

Zog der Stamm Ibn Khalduns hinaus in die Welt

Damit zwischen einem Morgen und dem nächsten geboren wurde: Khaldun

Und als die Pest die Eltern überfiel

Und alle Alten des Dorfs

Blieb dem vom Wort besessenen Schüler

Nichts außer dem Reisen einer Waisen in der Welt

Die Wellen warfen ihn ins Ungewisse

Und ihm geschah was ihm geschah

Er bekam Schneidezähne

Er traf am Hof des Sultans ein

Eine zitternde Hand suchte

Zwischen den Gittern ihre Finger

 

Er hatte etwas zu den Geschehnissen zu sagen

Und was geschah war überwältigend:

Das letzte davon war der mächtige Wirbelsturm

Er überfiel das Meer

Verschluckte die Bäume

Und es blieb eine Waise von 70 Jahren

Kämpfte gegen das, was kam, mit dem Schweigen

Und die Genügsamkeit ist nichts als

Das Bild im

Gealtertern Spiegel

 

Hier steht Ibn Khaldun

Den Bejaia kennt

Und Fez

Und ihn kennen sogar die Beduinenstämme in El-Jarid

Mank kennt ihn von Bethlehem bis Gaza

Jerusalem kennt ihn

Auch Damaskus mit Timur dem Lahmen

Der Nil

Das Gefängnis

Und Andalusien

 

Hier steht Ibn Khaldun das Waisenkind

Er bewohnt sein Denkmal, gewickelt in

Ihre Majestät Die Bedeutung

Und es gibt keine Bedeutung außer für seine Hände

Erhoben seit Anbeginn der Geschichte

Für den Menschen in seiner Zivilisation

 

Hier steht Ibn Khaldun

In „Al-Muqaddima“

Die ihn schrieb

Gerichtet an den Stamm

Der ihn morgen schreiben wird

Und derselbe Stamm wird ihn morgen hervorbringen

Wie er einst ihn tötete

 

Hier steht Ibn Khaldun das Waisenkind

Wie er das Vergangene beweint

Ein Denkmal, zu dem die Touristen pilgern

In den Armen hält er die Ewigkeit: Sein Buch/Inhalt seiner Vision.

Erhaben steht er im Herzen der Stadt

In ihren offenen Adern zu beiden Seiten:

„Baha bil Bahri“ wo er steht

Und „Al-Mutawassat“

 

Geh doch ein wenig zur Seite

Damit ich das Denkmal in seiner Geschichte sehe, Rosa.

In ihm sehe ich dich wieder

An der Küste Alexandrias

Als letzte Frau

Die eine Verabredung ihres Himmels verschiebt.

 

 

Vertaald door Mustafa Al-Slaiman

 

 

 

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Youssef Rzouga (Mahdia 21, maart 1957)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jean Paul werd op 21 maart 1763 in Wunsiedel. Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2008 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

Uit: Siebenkäs

 

„Der Armenadvokat Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel hatte den ganzen Montag im Dachfenster zugebracht und sich nach seiner Braut umgesehen; sie sollte aus Augsburg früh ein wenig vor der Wochenbetstunde ankommen, damit sie etwas Warmes trinken und einmal eintunken könnte, ehe die Betstunde und die Trauung angingen. Der Schulrat des Orts, der gerade von Augsburg zurückfuhr, hatte versprochen, die Verlobte als Rückfracht mitzunehmen und ihren Kammerwagen oder Mahlschatz hinten auf seinen Koffer zu binden. Sie war eine geborne Augsburgerin – des verstorbenen lutherischen Ratkopisten Egelkraut einzige Tochter –, wohnte in der Fuggerei in einem geräumigen Hause, das vielleicht größer war als mancher Salon, und war überhaupt nicht unbemittelt, da sie nicht wie pensionierte Hof-Soubretten von fremder Arbeit lebte, sondern von eigner; denn sie hatte die neuesten Kopf-Trachten früher als die reichsten Fräulein in den Händen (wiewohl in einem Formate, daß keine Ente den Putz aufsetzen konnte) und führte nach dem kleinen Baurisse die schönsten Hauben im großen aus, wenn sie einige Tage vorher bestellt waren.

Alles, was Siebenkäs unter dem Warten tat, waren einige Eidschwüre, daß der Teufel das Suchen und seine Großmutter das Warten ausgesonnen. Endlich erhielt er noch früh genug statt der Braut einen Nachtboten mit einem Schreiben des Schulrats: er und die Verlobte könnten unmöglich vor Dienstags eintreffen, sie arbeite noch an ihrem Brautkleide, und er noch in den Bibliotheken der Exjesuiten und des Geheimen Rat Zapf und der Gebrüder Veith und an einigen Stadttoren.“

 

 

 

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Jean Paul (21 maart 1763 – 14 november 1825)

Monument in Meiningen, Englischer Garten

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Günter Vallaster werd geboren op 21 maart 1968 in Schruns (Vorarlberg). Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2008 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.
 

Uit: Christoph W. Bauer, Fontanalia. Fragmente (Bespreking)

„Das Buch wäre schon ein Kunstwerk, wenn auch nichts drinnen stünde. Als bibliophiles Leporello bietet es den adäquaten Untergrund für Christoph W. Bauers poetische Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser, besonders der Fassung des Wassers in Brunnen, im Fluss durch die Literaturgeschichte und unter Einfluss bestehender Brunnengedichte. Der gefaltete Papierbogen als Kern erzeugt zum einen beim Blättern eine Art Wellengang, zum anderen liegt das Buch in der Hand wie ein Schiffchen, das den Wogen nachgibt und vom Wellengang getragen wird. Auf beiden Seiten bedruckt, wird das Leporello zum Doppelbuch, das mit zwei identischen Covers versehen ist. Auf der einen Seite wird der Lyrikreigen entfaltet, wird das Paddel gewendet und umblätternd weitergeschlagen, zeigt sich überwiegend in Prosa ein erläuternder Kommentar zum Gedichtzyklus – oder umgekehrt: je nachdem, wie man das Buch zufällig in der Hand hat.
Beginnen wir aber mit der Lyrik: 15 Gedichte umfasst der Zyklus und sie sind mit Zitaten aus Brunnengedichten von der Antike bis in die Neuzeit eingeleitet oder durchsetzt, die dann poetisch reflektiert werden. Programmatisch und ein Paradigma setzend ist gleich das Zitat am Anfang des ersten Gedichtes: „fontanalia a fonte in fontes coronas iaciunt / et puteos coronant“. Es stammt, wie im Prosateil zu erfahren ist, vom römischen Polyhistor Varro und beschreibt die Fontanalia, das römische Fest zu Ehren des Brunnengottes Fontus, bei dem die Brunnen mit Kränzen geschmückt wurden. Ebenso präsentieren sich die 15 Gedichte wie Kränze, die um tiefe Brunnenschächte, im übertragenen Sinne: um die Überlieferung der poetischen Zeugnisse gelegt werden.“

 

 

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Günter Vallaster (Schruns, 21 maart 1968)

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver en vertaler Siegfried Kapper werd op 21 maart 1820 geboren in Smichov. Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010. 

 

 

Abendläuten

 

Die Sonn' ist hinterm Wald hinab -

Nun läuten sie den Tag zu Grab;

Ich wandle noch im Tale.

Die Abendschauer regen sich,

Die Wipfel leis bewegen sich,

Als wär's zum letzten Male.

 

Der kühle Tau, der niedertaut,

Dazu der ernste Glockenlaut -

auch mich macht's innerst beben:

Ist's auch mein Totenglöcklein nicht,

Ist doch das Aug', das eben bricht,

Ein Stück von meinem Leben.

 

 

 

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Siegfried Kapper (21 maart 1820 – 7 juni 1879)

Portret door Friedrich Kriehuber

 

Geschreven door Romenu om 19:28 Reageer op dit bericht

Romenu 1e Lustrum, Willem de Mérode

Dit Romenu Blog bestaat vandaag precies vijf jaar. Dank weer aan alle oude en nieuwe bezoekers voor hun interesse en reacties van het afgelopen jaar. De eerste bijdrage in 2006 ging over de dichter en schrijver Willem de Mérode. Traditiegetrouw, omdat hij aan de wieg stond van dit Blog, ook nu weer een gedicht van hem. Vanwege dit lustrum en voor uw en mijn gemak zet ik echter op deze pagina ook alle eerder geplaatste gedichten nog eens op een rij. Zie ook mijn blog van 2 september 2010 en voor het overige de Willem de Mérode tags op dit blog bij Skynet.

 

 

Zijn ziel en adem was doorgeurd van wijn

 

Zijn ziel en adem was doorgeurd van wijn.
Hij leunde in zijn verscheurde kaftan tegen
De deur der kroeg en stamelde verwegen
Van God en wereld en zijn eigen pijn.

'Gunt Gij de mens alleen rampzalig zijn?
Waarom wordt 't leven ongevraagd verkregen?
Maak ons als 't stof waaraan wij zijn ontstegen!
Wees ééns barmhartig en beveel: verdwijn!'

Hemels onwrikbaarheid en menslijk dwalen
Hoonde hij en prees 't dronken ademhalen
Tussen 'nog niet' en 'niet meer' 't hoogst genot.

Maar in de roes en enkle stille dromen
Werd al zijn wrevel van hem weggenomen
En schreeuwde hij beschaamd als kind om God!

 

 

 

Eenzamen

Is er een nood, die meerder nijpen kan
dan deze:
In liefde lusthof zijn een eenzaam man
En een bevreesde?

 

En mogen niet de martelende pijn
Aan andren toonen,
Maar moeten trotsch van hart en hoog van oogen zijn,
Als liefdes blijdste zonen.

 

En krimpend van de nooitgenezen wond,
Die staag blijft bloeden,
Gaan zij met monden mild en minlijk rond,
Andren ten goede.

 

Geen kruid geplukt in blanken dageraad
met hopend vreezen,
Geen bloeisel uit nachts gouden sterregaard
Kan hen genezen.

 

Geen balsem en geen donkre toverspreuk
Hun leed verzachten
De laafnis voor de doodelijke breuk
In smartlijk smachten.

 

O liefde! red uit dit onlijdbaar leed,
Of dood door uwen donder!
Uw heil, ach éens, uw heil, wie daarvan weet,
Gaat juichend onder.

 

 

 

BRUSSEL - I

 

Groote Markt

 

Gul en kunstzinnig is het volk geweest,
Statig van bouw en prachtig blauw van oogen,
Die gretig-wijd het gouden zonlicht zogen,
Geestig van zin en zinnelijke van geest

Hun huizen zijn als vrouwen op een feest,
Voornaam en moe, iets tot elkaar gebogen,
Met rag van kanten beeldhouwwerk omtogen,
En blank verguld, de burgerlijkste 't meest.

Hun ouderdom volmaakte tooi en luister,
Zij droomen in een schemering van duister
Verheven boven het moderne grauw.

In de weerspiegelingen hunner ramen
Vloeien de beelden van 't verleden samen
En flonkeren als zonneschijn in dauw

 

 

 

LENTE

 

De hemel luwt, de lente staat te komen.
De visch spat als een vonkenzwerm omhoog.
De vogel tooit zich met den regenboog.
En eensklaps bloeien de verstokte boomen.

Een roode bliksem slaat dwars door het bloeien.
Een rood gewaad heeft mijn bestaan verschrikt.
Verbleekt heb ik den chaos ingeblikt.
Boven den oergrond hang ik ijl te bloeien.

 

 

 

De Gedroomde Zoon -

 

O droom, die in een slapeloozen nacht
Verschenen zijt voor wakkre brandende oogen.
Gij naamt uit mij vorm en bestaansvermogen.
'k Heb u verwekt en smartlijk voortgebracht.

Eindelijk zie ik, bang, de late pracht
Van uw gelaat, o zoon, mij toegebogen:
Trillende wimpers over tintlende oogen,
Zoo warm en diep en donker als de nacht.

Er moet veel eenzaamheid en lijden komen,
Eer wij ons troosten mogen met de droomen,
Die als een lichten uit ons molm ontstaan.

Wij liggen machtloos in het rustig duister,
En, moede, zien wij moedig naar den luister
Die uit ons opglanst ..., maar wij zijn vergaan.     

 

 

 

EERSTE LIEFDE

 

De jongen schrijft; 'over 't papier gebogen
Heb ik hier nu al haast een uur gezeten
Te denken wat ik zeggen zal; wij weten
Vaak maar alleen wat wij niet zeggen mogen

Ik heb zoo dikwijls door de schuttingreten,
Die ik verwijdde, je bespied; je oogen
Verwilderden mijn fantasie; met droge
Handen van hartstocht heb ik daar gezeten.

Maar jij hebt koelnieuwsgierig mij bekeken,
Als ik waanzinnig lachend met je schertste
Op school, terwijl mij polsen bijna berstten
van 't dringend bloed; dan kon ik niet meer spreken.

Je weet misschien niet dat een jongenshart
Teeder is en heel lang gekwetst zal blijven.
Ik heb je lief, ik wil het eenmaal schrijven.
Morgen ben ik weer stom als jij mij tart.

Maar 'k wil mijn leven bouwen en verheffen
En als een toren in de vlakte zijn.
Waarom moeten oogen zoo machtig zijn?
Ik wou wel weenen om dit te beseffen'.

 

 

 

In vriendenkring drink ik de gouden wijn

 

In vriendenkring drink ik de gouden wijn.
In eenzaamheid ben ik bedroefd en ween.
O arm aards dal, waar 't onbestendige standhoudt.
Het beste is hier: altijd dronken zijn.

 

 

 

De brief

 

Toen de avond de kamer innam,
Werd de spiegel met licht gevuld.
De brief, die ik niet meer lezen kon,
Glansde koel als het zachte gezicht
Van een kalm gestorvene,
Wiens lippen een vleug warmte vasthouden
Om onze laatste kus niet te verschrikken.
De samenvouwing der handen
Wil ons naderen reeds niet meer kennen,
Hun verstrengeling weert ons.

Onder de zoete woorden staat een naam gekrabbeld.
Liefkozend spreek ik die uit.
Aan mijn tanden tintelt ijs.

 

 


Strofe

 

Bloemen en jeugd zijn opgenomen
In een wit glanzen; ons hart is ontdaan.
Zij moeten tot het grote rijpen komen,
In wijde stilte wezen, en voortaan
Zwaarder leven, en schielijk verloren
Gaan aan zichzelf, aan alles vergaan.
Bloemen en jeugd ... een kort rood gloren
Zien wij langs onze tranen slaan.
God, als zij U niet toebehoren,
Waarom blaast Gij hun lichten aan?

 

 

 

Waanzin

 

Ik leef niet meer als ik u niet aanschouw.

Mijn denken is in leegte weggezonken.

’k Zie ’t licht niet meer, maar ballen vuur en vonken

En dan duikt alles in een nacht van rouw.

 

Er is een luide suizing in mijn oor,

Waar alle stemmen effen in vervloeien,

Tot klanken, schoon als bloemen, open bloeien,

En met een schok is ’t dat ‘k u noemen hoor.

 

Dit is beminnens waanzin, zeer gevreesd,

Wijl niemand uit haar weerloosheid geneest,

Of van haar laten wil, dan om te sterven.

 

Daar is geen leven buiten uw verband.

Blindelings tast ik langs de wereldwand

En stoot mijzelf gelijk een vaas aan scherven.

 

 


Wachten

 

Nu komt het donker met zijn zoet
Berouw en met zijn week verdriet.
Nu stijgt verlangens lauwe vloed
Ter lippen... en gij zijt er niet.

Gij zijt hier niet... ik luister stil
Naar 't suien van de wind der nacht,
Die stadig uit het duister wil
Verschijnen... waar ik op u wacht.

Maar 't ondoorgrondelijke zwart
Kiert nimmer open voor uw voet.
En 't jagend bonzen van mijn hart
Draagt niet tot u, die kòmen moet,

Die mòet en die niet komen zult,
Niet komen zult, hòe lang ik wacht.
En mijn wanhopig ongeduld
Verschrei 'k ellendig in de nacht.

 

 

Geluk

 

Toen zagen wij de wolken kruien
En wachtten door de zwoele dag
Het breken van de donderbuien
In regenvlaag en hagelslag.

En de avond daalde en geen vertroosten
Van koelte en geen verkwikken kwam.
Toen barstte ’s nachts het grommend oosten
In blauwe gloed en rode vlam.

Wij haalden onze adem ruimer
En zonken uit de lauwe druk
Tot Uwe grondeloze sluimer
En waakten klaar – is dát geluk?

 

 


Erkenning

 

Er is geen leed, er zijn geen tranen meer.
't Is al door Uwe liefdebrand verslonden..
De dood is als een schaûw voor u verzwonden.
Wij zien slechts licht, wij zien alleen de Heer!

 

 

 

Sledevaart

 

Herinnering aan vrijdagmorgen
28 december 1923


Dit is het laatst geluk gweest,
Dat u en mij op aard'verbindt:
Een sledevaart door sneeuw en wind,
En dit geluk gedenk ik 't meest.

Er was geen leven en geen tijd.
onder een hemel van ivoor
Gleden wij stil de stilte door
Der smettelooze oneindigheid.

Peilde onze diepe veiligheid,
Aan 't tuig 't gelui der zuivre klok?
Opeens doorvoer 't mij met een schok:
Dit is des Heeren heiligheid.

Want roerloos, boven en beneê,
Stond 't ijle licht, dat schrikt noch blindt,
En 'k werd zoo rustig, of 'k weer, kind,
Op moeders schoot den slaap in gleê.

Wij spraken weinig en verstrooid.
Geluid drong tot geluk niet door.
De wereld ging voor mij teloor,
Maar uw gelaat vergeet ik nooit.

't Was of Gods niet te naken gloed,
Die helder oplaait in uw ziel,
Door blinkend prisma tot mij viel
Met al de warmte van uw bloed.

Even voor dit juweelen licht
Heeft duizels donker mij bedekt.
Toen heeft uw lach mij opgewekt
En zag 'k uw glanzend aardsch gezicht

 

 

 

GANYMEDES (fragment)

 

Zijn schoonheid had haar rijkste bloei bereikt,

Nog éne dag, de schuchterheid der jeugd

Zou groeien tot de donkre durf des mans,

En hunkrend gloeien door zijn straffer lêen.

Maar nog niet : bevende was daar een glans,

Nu zilvren en dan even goudgetint,

Dan klaar en blank, dan diep- en purperrood,

Al naar hij wendde en ging, of danste of lag,

Al naar het siddrend rhythme van zijn aêm

Verdeinde rustig, of gejaagd en kort

En hijgend ging, wanneer begeerte heet

Met pijnigende slag zijn bevend hart

Deed bonzen hoorbaar, en het ziedend bloed

De polsen zwol ter suizelende slaap.

En al de heerlijkheid ontwaakter jeugd

Die schoon en veeg is als de morgendauw

Als haar de zon verheerlijkend verderft,

Straalde verblindend in Zeus' felle licht.

De goden minnen zeer het schoon geslacht

Der sterfelijke knapen, en hun glans

Huwt gaarne zich aan blode donkerheid.
Zo Zeus. - Hij zag de zoete heimlijkhêen

Waarmee zich Ganymedes iedre dag

Naar ziel en lijf, één enig offer, bood,

Als hij der haren donkre overvloed
Streek van het klare voorhoofd; als hij 't oog

Verdroomd liet dwalen langs het helle blauw

Des hemels, of, (de dauwen avondlucht

Was zijner lichte leden wazen kleed)

Ging, vleesgeworden smachten, gans alleen,

De weedom door van 't scheemrig geurend veld.

Zeus zag, en peinsde aan de aanminnigheid

Der ogen en de zoete prille mond,

Wiens kuise lieflijkheid was onberoerd,

En aan de schelpen zijner oren, waar

Het fluisteren der goddelijke stem

Zou wonen als 't geruis der eeuwige zee;

En aan de bleke blauw doorâerde hals,

Even gebogen, vloeiend wederzijds

Uit in de breekbre pracht der schouderen :

En peinsde aan zijn handen, smal en rap,

Die prijkten aan der armen kostlijkheid;

En aan de matte glans der nagelen,

Die droegen op hun flauw gebogen vlak

De bleke sikkel van Selenes beeld

Boven der vingren zongebronsde huid;

En peinsde aan zijn jonge ranke lijf,

En aan de huiverende zuiverheid

Der dijen en der knieën blank gewricht;

En peinsde aan de lichte statigheid

Der benen en d'aanbiddelijke dans

Der voeten, als zij gingen over de aard.

En heel dit broze en sterfelijke schoon

Beminde hij, wanneer het gouden licht

Van Helios de knaap deed glanze' als god,

En als Selenes zilveren gewaad

Hem kleedde boven gods onwelkbre pracht.

En Zeus beminde hem dees laatste dag

Van zijne jeugd ...

 

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)

Portret door Alfred Löb, 1936
Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

Hamid Skif, Hubert Fichte, Peter Hacks, Michel Bartosik

De Algerijnse schrijver en journalist Hamid Skif werd geboren op 21 maart 1951 in Oran. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

 

L‘ARBRE

 

J´étais venu me pendre à la plus haute branche

Mais l´arbre prit peur

Il s´est enfui en entendant mes pas

Je n´ai plus d´arbre

dans ce lieu ou l´homme n´habite que son ombre

Ôu les chiens n´habitent que l´ombre de l´homme

 

Ôu le vent est une blessure du ciel

Ôu la pluie mange les jours de fête

 

Je me suis assis sur le sable

De ma poche j´ai tiré une branche de papier

Je l´ai plantée à mon ombre

Et je suis devenu aussi grand

 

que l´arbre qui ferme l´horizon

 

 

 

 

O MEIN HERZ

 

O mein Herz

Sag nichts

Sag kein einziges Wort

Gib die Worte dem Honighändler

der durch die Straßen geht

die Hand über den Brauen, um seine grünen Augen zu

schützen

und bete

dass sie dich nie vergisst

dass sie jede Nacht deinen Namen schreit

und bete weiter

dass sie dir den Mondstrahl schenkt aus ihrem Körper

Bete für dich und für sie

Bete weiter, dass sie deine Wunden in sich behält

und mit dem Balsam reibt aus ihrer Seele

 

 

Vertaald door Andreas Münzer

 

 

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Hamid Skif (Oran, 21 maart 1951)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hubert Fichte werd geboren op 21 maart 1935 in Perleberg, Brandenburg. Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2008 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

Uit: Nur Querulanten sagen ich (Bespreking van „St. Pauli-Geschichte“ door Jule D. Körber)

 

Als Hubert Fichte starb, war ich 3 Jahre alt. Ich habe gelernt, den Autoren nicht mit dem erzählenden Ich gleichzusetzen. Aber Hubert nimmt mich als unsichtbare Begleitung mit in die Lorelei - ein in den 50ern bekanntes homosexuelles Lokal in der Detlev-Bremer-Straße, eine Nebenstraße der Reeperbahn. Wir begegnen dem farbigen Arbeiter Hans, und Hubert ist so fasziniert, dass er ins stotternde Schreiben gerät. " [...] Der da sitzt ... Der Kopf ... Phantastisch schwul. ... Der Kerl wird nur ein entsetzlich gebärfreudiges Becken haben. ... Das ist doch gleich, bei dem Kopf! ... Ganz feines Haar, gekräuselt auch noch ... schwarze Haare! ... und die Augenbrauen ... so gewölbt ... Die Ohren. Klein. Kleiner geht es nicht. ... Die Nase! Die Lippen! Riesig und weich! [...]" Außerhalb des Lokals spricht Hans Hubert an, " [...] Machen wir kein Theater voreinander. Bevor es Morgen geworden ist, haben wir uns schon wieder getrennt. Wir wissen genau, war wir voneinander wollen. Amüsieren wir uns so gut miteinander wie es eben geht. [...]".

Schnell erfahren wir, dass Hans schon im Gefängnis saß und morgen wieder eine Vorladung vor Gericht hat. Und, dass Hans gern liest, er hat einen Ringelnatz-Band und einen Nietzsche-Band bei sich. Hans und Hubert ziehen mit mir durch Lokale, in denen sich alternde Transvestiten betrinken. Huschen durch das nächtliche St. Pauli, auf der Suche nach einem Ort nur für sie, immer in der Angst, als Homosexuelle erkannt zu werden. Hans findet einen dunklen Hausflur. Nach dem Sex verschwindet er in der Nacht, "und ein geringster Rest Speichel seines letzten Kusses wird auf meinen Lippen kalt ...".

Vor Hans-Herman Rief bezeichnet Hubert Fichte die "St. Pauli-Geschichte" als "nur eine Skizze, nur ein Steinchen aus dem großen Mosaik eines halbgeschriebenen, unendlichen Romans, der mein Leben behandelt, - den mein Leben formt. Einige Gedanken auch zu den großen Themen Asozialität, Liebe, Verzweifelung und Würde [...]".

 

 

 

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Hubert Fichte (21 maart 1935 – 8 maart 1986)

Hubert Fichte als Johnny in "Mein Herz ist im Hochland" van William Saroyan (Hamburg 1947)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dichter Peter Hacks werd geboren op 21 maart 1928 in Breslau. Zie ook mijn blog van 21 maart 2007 en ook mijn blog van 21 maart 2008 en ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

 

Die Begünstigten

 

Der Genien würdigste sind uns gewogen.
Kühnheit, uns floh sie nicht, Witz blieb nicht ferne.
Die Schönheit trat hinzu mit ihrem Sterne.
Kunst hat uns, und vergebens nicht, erzogen.

 

Und auch sie selbst, die Liebe, hat unendlich
Hoch uns bevorzugt. Im Vermögen gleichen
Wir uns zur Lust, und die geheimen Zeichen
Sind unsrer Sehnsüchte uns wohl verständlich.

 

So stehen sie gar huldreich oder fliegen
Um unser breit und königliches Bette.
(Weltklugheit aber hat uns diese Stätte
Und Wohlstand zugesprochen). Und wir liegen,
Zum Glück entschlossen, und verlangen mehr
Als Sterbliche. Und haben es sehr schwer.

 

 

 

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Peter Hacks (21 maart 1928 – 28 augustus 2003)

Hier met Erich Honecker in 1977
 

 

 

 

De Vlaamse dichter, dichter, essayist en docent poëzie Michel Bartosik werd geboren in Antwerpen op 21 maart 1948. Zie ook mijn blog van 21 maart 2009 en ook mijn blog van 21 maart 2010.

 

Uit: Wilfried Adams en Michel Bartosik, ‘Proeve tot een Impuls-manifest’.

 

„Wij streven een poëzie na geaxeerd op woord, beeld, ritme, klank: op de taal. Niet: op de anecdote, de zgn. concrete, onmiddellijk ervaarbare werkelijkheid. Deze laatste kan o.i. niet meer zijn dan een aanleiding, iets secundairs: springplank, uitvalsbasis. Een weerstand ook. Een tegenstander die met doordachte en lenige knepen in de val van zijn eigen kracht dient gemanoeuvreerd en dienstig gemaakt aan het gestelde taaldoel, het te worden gedicht. Het komt er voor ons niet op aan ‘de werkelijkheid getrouw weer te geven’, dit lijkt ons een naïeve, plompe of perverse illusie. Immers: vraag blijft nog altijd in hoeverre we het ons kunnen permitteren te spreken over dé werkelijkheid: algemeengeldend, eens en voor altijd, een wereld die op elk moment volledig met zichzelf samenvalt. Dit zou verdacht veel weghebben van platvloerse pretentie."

 

 


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Michel Bartosik (21 maart 1948 – 1 februari 2008)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21e maart ook mijn vorige blog van vandaag en zie ook Romenu’s 1e lustrum pagina.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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