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Berichten van 1 april 2017

Milan Kundera, Sandro Veronesi, Nikolaj Gogol, Arnold Aletrino, Max Nord, Urs Allemann, Rolf Hochhuth, John Wilmot, Deborah Feldman

De Tsjechische schrijver Milan Kundera werd geboren in Brno op 1 april 1929. Zie ook alle tags voor Milan Kundera op dit blog.

Uit: Das Buch der lächerlichen Liebe (Vertaald door Susanna Roth)

»Schenk mir noch einen Sliwowitz ein«, sagte Klara, und ich hatte nichts dagegen. Der Vorwand zum Öffnen der Flasche war zwar nicht außergewöhnlich, aber er war vorhanden: ich hatte an diesem Tag ein recht anständiges Honorar erhalten für eine Studie, die eine Fachzeitschrift für bildende Kunst veröffentlicht hatte.
Es war gar nicht so einfach gewesen, die Studie überhaupt zu veröffentlichen. Was ich geschrieben hatte, war widerborstig und polemisch. Deswegen war die Arbeit zunächst einmal von der Zeitschrift ›Die bildende Kunst‹ abgelehnt worden, deren Redaktion eher vergreist und vorsichtig war, und erst später dann wurde die Studie von einem kleineren Konkurrenzorgan mit jüngeren und wagemutigeren Redakteuren veröffentlicht.
Der Postbote hatte mir das Honorar in die Fakultät gebracht, zusammen mit irgendeinem Brief; mit einem belanglosen Brief, den ich in meiner göttergleichen Glückseligkeit am Morgen überhaupt nicht beachtet hatte. Als nun aber zu Hause die Zeit auf Mitternacht und die Flasche zur Neige ging, nahm ich ihn, um uns zu belustigen, vom Tisch.
»Verehrter Genosse und – so Sie mir die Anrede erlauben – lieber Kollege!«, las ich Klara vor. »Entschuldigen Sie bitte, dass ich, ein Mensch, mit dem Sie noch nie im Leben gesprochen haben, Ihnen schreibe. Ich wende mich mit der Bitte an Sie, beiliegende Abhandlung liebenswürdigerweise lesen zu wollen. Ich kenne Sie zwar nicht persönlich, doch schätze ich Sie als Mann, dessen Urteile, Ansichten und Schlussfolgerungen mich dermaßen verblüfft haben durch die Übereinstimmung mit den Resultaten meiner eigenen Forschukngsarbeit, dass ich darüber völlig konsterniert bin ...« Es folgten ein Loblied auf meine Vortrefflichkeit und sodann die Bitte, ob ich nicht die Freundlichkeit hätte, für die Zeitschrift ›Die bildende Kunst‹ eine Rezension über seine Abhandlung zu schreiben; man würde seine Arbeit dort völlig verkennen und schon über ein halbes Jahr lang ablehnen. Man habe ihm mit-geteilt, dass eine Beurteilung von mir ausschlaggebend sei, so dass ich seine einzige Hoffnung, sein einziger Lichtblic in dieser nicht enden wollenden Finsternis geworden sei.“

 

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Milan Kundera (Brno, 1 april 1929)

 

 

De Italiaanse schrijver Sandro Veronesi werd geboren in Florence op 1 april 1959. Zie ook alle tags voor Sandro Veronesi op dit blog.

Uit:Stilles Chaos (Vertaald door Ulrich Hartmann)

“Dal", sage ich. Wir haben gerade gesurft, Carlo und ich. Surfen: wie vor zwanzig Jahren. Wir haben uns die Bretter von zwei Jungs geliehen und uns in die hohen, langen Wellen gestürzt, die am Tyrrhenischen Meer, wo wir unser ganzes Leben verbracht haben, so selten sind. Carlo aggressiver und waghalsiger, schreiend, tätowiert, wie früher, mit seinen langen Haaren im Wind und seinem Ohrring, der in der Sonne glitzerte; ich vorsichtiger, mehr auf Stil bedacht, präziser und kontrollierter, angepasster, wie immer. Er der berüchtigte Rockertyp, ich mit meinem alten Understatement, zwei Bretter, die durch die Sonne flitzten, unsere beiden Welten, die sich wieder ein Duell lieferten, wie zu Zeiten großartiger jugendlicher Kämpfe - Rebellion kontra Subversion -, als die Stühle durch die Luft flogen, ganz im Ernst. Nicht dass wir eine Show abgezogen hätten, es war schon viel, nicht von den Brettern zu fallen; oder besser: Wir haben die Show der Typen abgezogen, die auch mal jung waren, eine kurze Zeit lang glaubten, dass gewisse Kräfte tatsächlich siegen könnten, und die in dieser Zeit eine Menge Sachen gelernt haben, die sich später als vollkommen nutzlos herausstellen sollten - so was wie Kongas trommeln oder eine Münze zwischen den Fingern rollen wie David Hemmings in Blow Up oder den Herzschlag verlangsamen, um eine Herzrhythmusstörung zu simulieren und ausgemustert zu werden, oder Ska tanzen oder Joints mit einer Hand drehen oder Bogenschießen oder transzendentale Meditation oder eben Surfen. Die beiden jungen Surfer konnten das nicht verstehen, Lara und Claudia waren schon nach Hause gegangen, Nina 2004 war früh am Morgen abgereist (Carlo wechselt jedes Jahr die Freundin, und deshalb haben Lara und ich begonnen, sie mit Jahreszahlen zu versehen): Es war niemand da, der es würdigen konnte, es war eine kleine Show für uns beide, eines dieser Spiele, die nur unter Brüdern Sinn haben, denn ein Bruder ist der Zeuge einer Unverletzlichkeit, die dir von einem bestimmten Augenblick an kein anderer mehr zuerkennen will. / Dann haben wir uns im Sand ausgestreckt, um zu trocknen, ganz benommen vor Müdigkeit, die Augen geschlossen, der Wind zauste in unseren Brusthärchen, und wir waren still, um wieder zu Atem zu kommen.“

 

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Sandro Veronesi (Florence, 1 april 1959)

 

 

De Russische schrijver Nikolaj Vasiljevitsj Gogol werd geboren in Poltawa, Oekraïne, op 1 april 1809. Zie ook alle tags voor Nikolaj Gogol op dit blog.

Uit: Tagebuch eines wahnsinnigen (Vertaald door Werner Buhss)

“Aksenti Iwanow Propristschin tritt auf, im Mantel mit Hut und Schirm. Er reißt ein Kalenderblatt ab.
Dritter Oktober. (Er dreht das Blatt um.)
„In der Natur ist alles mit allem verbunden, alles durchkreuzt sich, alles wechselt mit allem, alles verändert sich eines in das andere. Gotthold Ephraim Lessing.“
(Er zerreißt das Blatt.)
Dritter Oktober.
Heute ist es übrigens passiert.
Ich habe verschlafen. Verschlafen. Als ich mir endlich die Schuhe geputzt hatte,war es schon zehn durch. Eigentlich wollte ich gar nicht ins Ministerium gehen.
Seit Tagen verzieht der Abteilungsleiter angewidert das Gesicht, wenn er mich nur sieht.
„Sie funktionieren nicht mehr richtig, Kollege. Laufen nicht ganz rund, nicht wahr. Schreiben Überschriften klein. Vergessen das Datum der Ablage. Sogar die Registratur. Sie bringen alles dermaßen durcheinander, daß auch die Zentrale nicht mehr durchsieht.“
Dieser Paragraphenreiter. Der ist doch nur neidisch, daß ich im Zimmer des Staatssekretärs sitzen und die Bleistifte anspitzen darf.
Also. Ich wäre gar nicht erst hingegangen. Aber eine momentane Verlegenheit zwang mich, den Lohnbuchhalter um einen Vorschuß anzugehen. Als obs dem um sein eigenes Geld ginge.
Bis der einen Vorschuß genehmigt, herrschen auf diesem Planeten die Ameisen.
Den kannst du beknien, bis dir die Nase ins Linoleum gewachsen ist, bis zum Hals kannst du in Schwierigkeiten stecken, dieser graumelierte Geizkragen rückt keinen Pfennig raus. Dabei läßt er sich von der Köchin Heringsrogen als Kaviar andrehn. Das weiß doch jeder.
Es bringt keinerlei Vorteil, bei uns zu arbeiten. Nicht der geringste Publikumskontakt. Im Senat ist das ganz anders. Da sitzt einer in einem Zimmer nach hinten raus und tut so, als arbeite er. Der Anzug von gestern, und das Gesicht hebt sich nicht von der Tapete ab. Aber ein Haus hat der ... Mit vergoldetem Porzellan kannst du dem nicht mehr kommen.“

 

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Nikolaj Gogol (1 april 1809 – 4 maart 1852)
Propritsjin op een schilderij van Ilja Repin, 1882

 

 

De Nederlandse schrijver Arnold Aletrino werd geboren in Amsterdam op 1 april 1858. Zie ook alle tags voor Arnold Aletrino op dit blog

Uit: Stille uren

“Zijn vrouw lag te sterven.
In den doffen schemer van de kamer waarin donkere schaduwen beweegloos vlekten tot breede diepten, blies haar ademhaling een grijs-trekkend geluid, langzaam hooger schuivend, plotseling heenzuchtend tot een mattende stilte waarin het snelle tikken van de klok helder heen-en-wêerde, rusteloos, altijd voort. Buiten klaagde een waaiende najaarsnacht langs het venster, hoog suizend de bolle welving van telkens wèerzuchtende windvlagen waartusschen een trillende regen nêerruischte kort-ritselend een scherp strijken tegen de ruiten. Dan was alles wêer stil, een luidlooze stilte waarin de ademhaling duidelijker grijsde, heenlossend in de dichter-wevende schemering.
Hij zat naast het bed, starend in de geheimende duisternis voor zijn zien, even telkens tastend naar het liggen van de zieke wanneer zij zich bewoog, onbewust streelend zijn hand over de hare, een gelijke, rythmende, denkelooze beweging, waarmêe zijn peinzen heendreef ver van waar hij was, zwevend voor zijn oogen alles wat geweest was in den korten tijd van zijn getrouwd zijn.
't Was de tweeden nacht dien hij naast haar bed zat, twee nachten 't zelfde of er geen dag tusschen had gelicht, een zelfde wachten op wat gebeuren moest met pijnende onvermijdelijkheid, een angstig wachten naar 't einde, 't oogenblik dat die hijgende ademhaling naast hem zou heen zijn, eeuwig stil heen.
Hij had allang geweten dat dit uur eens zou opstaan voor zijn smart, hij had 't geweten de jaren van zijn getrouwd zijn, de jaren van zijn verloving, 't was hem of hij nooit anders had geleefd dan met die eene gedachte: dat er een uur zou komen waarin hij alleen zou blijven, een uur dat hij naast haar bed zou zitten wachten het oogenblik van haar sterven.
Telkens zuchtte de ademhaling van de stervende diep heen, lang de stilte luidloozend boven het bed. Dan schrok hij op uit zijn denken en buigend over haar heen bleef hij angstig wachten, inniger strijkend over haar hand zijn huilend verdriet dat ze nog niet mocht dood gaan. Maar langzaam begon de zieke wêer te ademen met korte, lichte trekken, geregeld dieper hijgend het egale op-en-nêer welven van haar borst.
En terugzittend in zijn stoel bleef hij staren voor zich uit, volgend in zijn denken wat de sombere schaduw in de kamer optreurde door zijn dwalende gedachten.”

 

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Arnold Aletrino (1 april 1858 - 17 januari 1916)
Hier met echtgenote Jupie in Montreux

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Max Nord werd geboren in Gorinchem op 1 april 1916. Zie ook alle tags voor Max Nord op dit blog.

Uit: De duizendvoudige tong (Over de poëzie van Simon Vestdijk)

“De parallel gaat hier zeer ver op; in de lyrische poëzie die doorgaans in Nederland wordt geschreven is duidelijk in hoofdzaak sprake van een expressie van het gevoelsleven, van de intuïtie en de sensitiviteit; de rol van het intellect is zelfs zo gering, dat men zich had kunnen afvragen of dichterschap en intellect elkaar wel verdragen. Bij grote dichters is het intellect weliswaar veelal overbodig, subsidiair ondergeschikt, maar slechte dichters worden wel heel ondragelijk door hun gebrek aan intelligentie. De poëzie van Vestdijk is er echter om te bewijzen dat die twee elkaar wel degelijk verdragen. Zij mist in elk geval, en dat is al uitzonderlijk genoeg in een land waar de lyriek een monopolie opeist, het streven omhoog, het afstand willen nemen, ja misschien missen zijn verzen wel het bevrijdende element, dat ons het werk onzer vertrouwde dichters zo dierbaar maakt, en is daaruit de weerstand tegen zijn gedichten althans gedeeltelijk te verklaren. Niet dat Vestdijk afstand mist, doch men krijgt de indruk dat het type dichter, dat overheersend is in ons land, in zijn verzen afstand tracht te scheppen, waardoor een beeld van hen ontstaat, dikwijls ook een levensbeschouwelijk beeld (Bloem, Roland Holst, Slauerhoff, Marsman), terwijl Vestdijk daarentegen juist de afstand hééft en die wil overwinnen. Hij begint aan het andere uiteinde van de weg die zulke dichters gaan en legt de afstand in omgekeerde richting af. Hij tracht het punt - zichzelf - te bereiken waar die anderen aanvangen. Om hiertoe te geraken moet hij zijn toevlucht nemen tot alle mogelijke varianten van het leven zelf waarin hij zich tracht te herkennen, varianten die daartoe dienstig zijn en zijn voorkeur hebben, hij lost zich als het ware op in duizenden levens om dat ene te vinden; dat verklaart zowel zijn onuitputtelijkheid als zijn monotonie, zijn duisterheid zowel als zijn fanatisme, zijn behoefte tot inleving zowel als zijn ongebreidelde experimenteerlust, die weer betrekking heeft zowel op zijn onderwerpen als op de technische vormen die hij gebruikt. Deze polymorfe integratie verklaart ook de moeilijkheid om zijn dichterschap in een formule onder te brengen, een moeilijkheid die zich in deze mate bij andere Nederlandse dichters van formaat volstrekt niet voordoet.”

 

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Max Nord (1 april 1916 - 28 februari 2008)
Borstbeeld van Simon Vestdijk, Openbare Bibliotheek Amsterdam

 

 

De Zwitserse schrijver en dichter Urs Allemann werd geboren op 1 april 1948 in Schlieren. Zie ook alle tags voor Urs Allemann op dit blog.

 

Alkäisch die dreizehnte

Halb Wort halb Fleisch und luegt umenandcliclac!
und wuchert chunschdötusen im Rachenfels
zu bersten cliclac! wotschintschnurre
stand aber ein Metronom in Flammen

ein schöngebeiztes braunes kchabauttcliclac!
wärs das Gewicht schiäps abe durchlöcherts dich
schiäps ufe clic! dass schier zu wippen
nimmer ein Räuchlein und stunden alle

Sekunden still clac! schtinggschwenn am Bildschirmrand
sich die Geschwulst hörschöppis nach aussen stülpt
bis gopvrteckl das Metallteil
schmölze am Pendel cliclac! bis Kohle

bis Sterbelieder grölend dr Gügglbis
zum blutte Chropf im Mist du bis giftiges
Geschnupper allseits söttschsvrchlöpfe
cliclac! Geborenes lesbar würde

 

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Urs Allemann (Schlieren, 1 april 1948)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf Hochhuth werd geboren op 1 april 1931 in Eschwege. Zie ook alle tags voor Rolf Hochhuth op dit blog en ook mijn blog van 1 april 2011.

Uit: Essayistische Prosa und Gedichte (Der Fliehende Holländer)

„Fünfzehnjähriger : ’türlich, haben den Jesus ans Kreuz genagelt, deshalb darf John nicht in die Konfirmandenstunde – er sagt, das ist ein Schweinerei, weil sein einer Opa Pfarrersohn ist – muß aber in die Synagoge.
Siebzehnjähriger :
Was ist das: Synagoge? Ich kenne seinen Opa, ein alter Kapitän.
Fünfzehnjähriger : Synagoge nennen die ihre Kirche.
Siebzehnjähriger : Ginge gern zur Marine, aber wir Holländer haben ja nun keine mehr . . . alle unsere Schiffe . . . dürfen nicht auslaufen, weil die Engländer die versenken, solange die Deutschen Holland besetzt haben. Mein Papa spricht, die bleiben ewig hier, wenn die erst Moskau erobert haben, die Deutschen.
Fünfzehnjähriger : Kämpfen die auch in Rußland? Zu uns sind die aber doch ganz freundlich.
Siebzehnjähriger : Ja, damit wir uns melden zu ihrer SS. Deshalb sind die freundlich, haben aber sogar unsere Königin verjagt, nach England.
Fünfzehnjähriger : Was ist SS?
Siebzehnjähriger : Deutsche Polizei – die gründen jetzt auch ein Regiment mit lauter Holländern, die sollen mitkämpfen in Rußland, weil wir Holländer nun keine Soldaten mehr haben, dürfen wir bei den Deutschen mitmachen, wird prima bezahlt . . . mein Vetter spricht, er überlegt’s, eh er sich weiter schikanieren läßt als Elektrolehrling und säuisch schlecht bezahlt, tritt er freiwillig ein bei den Deutschen, aber sein Vadder haut ihn dann grün und blau und enterbt ihn, obwohl er auch spricht, sein Vadder, das hat’s noch nie gegeben, daß welche in sechs Wochen Frankreich besiegt und Paris besetzt haben wie die Deutschen – und die Engländer, spricht der, können uns nicht mehr helfen. Die sind noch froh, spricht er, daß die auf ihre Insel entkommen sind und solche Panzer, spricht er, wie die Deutschen haben die Engländer gar keine! Die Deutschen haben sogar Norwegen schon erobert, obwohl die Engländer viel, viel mehr Schiffe haben.“

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Rolf Hochhuth (Eschwege, 1 april 1931) 

 

 

De Engelse dichter en schrijver John Wilmot 2e graaf van Rochester werd geboren in Ditchley, Oxfordshire, op 1 april 1647. Zie ook alle tags voor John Wilmot op dit blog.

 

Against Constancy

Tell me no more of constancy,
The frivolous pretense
Of old age, narrow jealousy,
Disease, and want of sense.

Let duller fools on whom kind chance
Some easy heart has thrown,
Despairing higher to advance,
Be kind to one alone.

Old men and weak, whose idle flame,
Their own defects discovers,
Since changing can but spread their shame,
Ought to be constant lovers,

But we, whose hearts do justly swell
With no vainglorious pride,
Who know how we in love excel,
Long to be often tried.

Then bring my bath and strew my bed,
As each kind night returns:
I'll change a mistress till I'm dead,
And fate change me for worms.

 

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John Wilmot (1 april 1647 – 26 juli 1680)
Portret door Peter Lely, ca. 1677

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse schrijfster Deborah Feldmanwerd geboren in 1986 in de chassidische gemeenschap van Satmar in Williamsburg, Brooklyn, New York. Zie ook alle tags voor Deborah Feldman op dit blog.

Uit: Exodus

“I get out of the chair, feeling dizzy and disoriented. The little girl in the purple dress recedes rapidly from my memory, even as I grasp for her in my wakeful state. What did we talk about? I can’t remember. Did she tell us anything? Does the doctor know something about my past now, something that I don’t?
Never mind. The important thing is, did it really work?
It’s been a year since my husband and I crossed the threshold into our new home and our new life, only to discover that our most important purpose as a couple could not be fulfilled: procreation. Repeated attempts and numerous medical opinions have only served to confuse us further; it’s as if a wall has been erected inside me. Could this be the miracle cure I’ve been waiting for? Will I really be able to go home tonight and finally consummate my marriage?
I often wonder why I went back to that day, when the hypnotherapist instructed me to find some version of my childhood self to reassure. It’s always the child lurking within us that rebels, that sulks, that angrily demands our attention. On that day, however, I was quiet and internal. Everyone around me was caught up in their work, and I was allowed to move about, feeling temporarily forgotten. It was not a moment of great injury.
But someone had photographed me earlier. I remember posing in the garden, being coaxed and prodded into a portrait of pleasantness. I saw the photo some years later, and in it I was cringing as if afraid. My brow was furrowed and my shoulders were raised in a guarded posture. It seemed as if there was a person on the other side of the camera making a threat.
The hypnotherapist had asked me to go back as far as I could, and that’s where I went, to the moment the f lash went off and I was temporarily blinded, unable to see the person behind the camera, unable to recall that person later. But I could not approach her there, in the garden, while she was being watched, so I waited for that quiet, private moment that I knew would follow, so that I could pass on the information as instructed.”

 

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Deborah Feldman (New York, 1986)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:47 Reageer op dit bericht

Maria Polydouri, Edgar Wallace, Carl Sternheim, Edmond Rostand, Armel Guerne, Friedrich Güll, Antoine Prévost, Josep de Maistre

De Griekse dichteres Maria Polydouri werd geboren op 1 april 1902 in Kalamata. Zie ook alle tags voor Maria Polydouri op dit blog.

 

And The Hour

And the Hour of autumn came fatefully,
stood sullenly between us,
left us gifts we had exchanged
and without telling us why
Cast us onto the road to the city
with a hand quick as lightning.
Together in the world but alone now,
a loneliness like a tomb's silence.
Only the sound of your song reached me,
a starless night without breath.
Ah, where is that night of your old
Song, a secret expectation ?
The sound reached me . . . Life cannot be saved
when the door of the tomb is open.

 

Vertaald door Bette Anne Farmer

 

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Maria Polydouri (1 april 1902 – 30 april 1930)

 

 

De Engelse journalist en schrijver Edgar Wallace werd geboren in Greenwich op 1 april 1875. Zie ook alle tags voor Edgar Wallace op dit blog.

Uit: King Kong (samen met Merian C. Cooper)

“Come aboard! Come aboard!” cried Driscoll. “Den-ham’s wild to hear from you. Have you found the girl?”
In the darkness Weston’s cheer evaporated. He made a wry face and said nothing, but followed Driscoll’s springing stride aft and up a ladder to the lighted cabin.
This low inclosure was invitingly spick and span, but it was furnished with the spartan simplicity which characterizes womanless quarters. The sole decorations were a mirror on one wall and a well filled pipe rack on another, unless one counted an overcoat or two with attendant hats. For the rest there were only four chairs, an oblong table of the broad squat sort favored by men who like to spread out maps for studying, an open box containing black corrugated iron spheres larger than oranges but smaller than grapefruit, and a brightly polished brass cuspidor which stood close by a foot of one of the two men waiting in the cabin.
This man was lean, and of no more than middle height. Behind a heavy moustache, his hard jaw worked slowly upon a generous mouthful of plug cut. He was in vest and shirt-sleeves. Above these a captain’s uniform cap lent an air of command, but this did not keep him from stepping definitely aside in order to leave the center of the stage to his companion.
His companion was just such a well tailored, well groomed man of thirty-five as you might run into at any stock broker’s desk; although there you would rarely encounter such an air of solid power, of indomitable will. Bright brown eyes, shining with an unquenchable zest for the adventure of living, flashed toward Weston as he entered, and an impatient voice said without preliminary:
“Weston! I was just going ashore to ring you up.”
“If I’d known that I’d have waited,” Weston answered, eyeing his wet shoes.
“Shake hands with the Skipper, Captain Englehorn,” Denham pushed on.
The man in the captain’s cap, turning from a center shot into the bright cuspidor, held out a rough, thick hand and after it had been shaken moved the box of corrugated iron spheres to make more room at the table for Weston’s chair.”

 

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Edgar Wallace (1 april 1875 – 10 februari 1932)
Cover luisterboek

 

 

De Duitse schrijver Carl Sternheim werd als zoon van een joodse bankier geboren op 1 april 1878 in Leipzig. Zie ook alle tags voor Carl Sternheim op dit blog.

Uit: Napoleon

„Immer hitziger wurde sein Trieb, dem zu Bedienenden sättigende Kost zu bieten. Gewürz und Zutat sah er nur in dem Sinn, wie sie die bestellte Speise fest und ausdauernd machen möchten. Es bildete sich in seiner Vorstellung der Raum des leeren Magens, in den er wie aus Betonklötzen die Nahrung baute. Ging der Gesättigte, der schlappen Schrittes gekommen, wuchtig zur Tür hinaus, hing Napoleons Blick an dem Schreitenden, als sei dessen Lebendigkeit sein Werk. Er brauchte das Bewußtsein schöpferischer Tat, um vor sich bestehen zu können, und steigerte es allmählich zur Überzeugung, ohne ihn und seine Pflege sei die Lebensarbeit der Betroffenen nicht möglich. Diese festzustellen, merkte er die Namen der Gäste, nahm an ihrem Vorwärtskommen teil. Es geschah, als er am freien Tag durch die Wege der Versailler Parks schritt, in der Einbildung, er habe gerade eine riesige Wurst mit den Höchstwerten menschlicher Nahrung gestopft und schnitte den Wartenden Scheiben herunter, daß aufschauend sein Auge zu einem jungen Weibe fiel, das am entblößten Busen ein Kind hängen hatte. Gebannt wurzelte Napoleon am Boden und prägte sich in aufgetane Sinne das Bild rosiger, geblähter Rundheiten an der Frau und dem Säugling ein. War das eine Apotheose seiner Träume von kraftvoller Nahrung und ihrem besten Verbrauch! Er liätte an die Nährende niederfallen und durch Umschlingung ihres und des Kindes Leibes an dem erhabenen Vorgang teilnehmen mögen. Das geschaute Bild verließ ihn nicht und veranlaßte ihn, flüssigen Stoffen gesteigerte Aufmerksamkeit zu schenken; dann aber hob es den Wert der Frau, der bis heute ihrer geringeren Lust zum Essen wegen für seine Welt nicht groß gewesen war, sich jetzt aber unter einem anderen Gesichtspunkt auf das beste ins große Tableau tafelnder Menschheit einordnete. Zum ersten Mal besah er das Mädchen an der Anrichte, dem er bisher nur den kräftigen Gliederbau hatte bestätigen müssen, und immer eindringlicher, als prüfe er es auf gewisse ihm nun einleuchtende Möglichkeiten. Er fand, sie nähme als Nahrung zu viel leichtes Zeug, belade sich mit Geblasenem und Aufgerolltem, das im Magen zu einem Nichts zusammenfiele, warnte sie vor Klebrigkeit und Süßem und forderte sie eines Tages geradezu auf, mit ihm irgendwo ein Mahl zu nehmen, das bis ins kleinste von ihm zusammengestellt, in seinem Wert für sie erörtert werden solle. Das Mädchen nahm des Mannes Kauderwelsch für einen Umschweif, willigte ein, und sie gingen an einem der nächsten Tage gemeinsam ein Stück über Land und traten in einen Gasthof ab. Dort verschwand Napoleon und erklärte zurückkommend der schmollenden Suzanne, er habe in der Küche selbst bis ins kleinste vorgesorgt.“

 

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Carl Sternheim (1 april 1878 – 3 november 1942)
Sternheim. Lithografie door Ernst Ludwig Kirchner, 1916

 

 

De Franse schrijver Edmond Eugène Alexis Rostand werd geboren in Marseille op 1 april 1868. Zie ook alle tags voor Edmond Rostand op dit blog.

Uit: Cyrano de Bergerac

«Scène II - LES MEMES, CHRISTIAN, LIGNIERE, puis RAGUENEAU et LE BRET
CUIGY
Lignière !
BRISSAILLE, riant
Pas encor gris !...
LIGNIERE, bas à Christian
Je vous présente ?
Signe d'assentiment de Christian.
Baron de Neuvillette.
Saluts.
LA SALLE, acclamant l'ascension du premier lustre allumé
Ah !
CUIGY, à Brissaille, en regardant Christian
La tête est charmante.
PREMIER MARQUIS, qui a entendu
Peuh !...
LIGNIERE, présentant à Christian
Messieurs de Cuigy, de Brissaille...
CHRISTIAN, s'inclinant
Enchanté !...
PREMIER MARQUIS, au deuxième
Il est assez joli, mais n'est pas ajusté
Au dernier goût.
LIGNIERE, à Cuigy
Monsieur débarque de Touraine.
CHRISTIAN
Oui, je suis à Paris depuis vingt jours à peine.
J'entre aux gardes demain, dans les cadets.
PREMIER MARQUIS, regardant les personnes qui entrent dans les loges
Voilà
La présidente Aubry !
LA DISTRIBUTRICE
Oranges, lait...
LES VIOLONS, s'accordant
La... la... »

 

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Edmond Rostand (1 april 1868 – 2 december 1918)
Gérard Depardieu (Cyrano de Bergerac) en Vincent Pérez (Christian de Neuvillette) in de gelijknamige Franse film uit 1990

 

 

De Zwitserse dichter, schrijver en vertaler Armel Guerne werd geboren in Morges op 1 april 1911. Zie ook alle tags voor Armel Guerne op dit blog.

 

Le Poids Vivant de la Parole

On peut écrire, et l'on écrit ;
On peut se taire, et l'on se tait.
Mais pour savoir que le silence
Est la grande et unique clef,
Il faut percer tous les symboles.
Dévorer les images,
Écouter pour ne pas entendre,
Subir jusqu'à la mort
Comme un écrasement
Le poids vivant de la parole.

 

 

Mentir la Vie

Il neige de la mort sur les routes du monde
Il pleut sur l'eau des océans comme une pâte
Et le vent de la nuit sans le levain du deuil
Passe à travers avec indifférence
Et n'aérant nulle tristesse de son poids.

Les malheureux, déchirés du commencement
Qu'ils n'ont jamais connu, n'ont pas de fin non plus!

 

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Armel Guerne (1 april 1911 – 9 oktober 1980)
Cover 

 

 

De Duitse dichter Friedrich Güll werd geboren op 1 april 1812 in Ansbach. Zie ook alle tags voor Friedrich Güll op dit blog.

 

Sonntagsfrühe

Von den Bergen glänzt der Schnee,
Auf den Wiesen blitzt der Tau,
In der Tiefe ruht der See,
Spiegelt rein des Himmels Blau;
In die Wasser klar und helle
Schaut vom Felsen die Kapelle.

Stille rings im weiten Raum,
Still der Wald und still das Ried;
Leise flüstert nur der Baum,
Leise nur des Vogels Lied;
Fernher schallet fromm Geläute:
Sonntag, Sonntag ist es heute!

Es wogt die Saat, es wallt der See,
Am Waldessaume ruht das Reh;
Ich steh' gelehnt am Wiesenhag
Und könnte so den ganzen Tag
Der heil'gen Stille lauschen.

 

 

Kein Vogel sitzt...

Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm:
als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.

Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,
vergeht mir aller Schmerz:
gibt mir die Mutter einen Kuss
und drückt mich an ihr Herz.

 

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Friedrich Güll (1 april 1812 – 24 december 1879)
Friedrich Güll und sein Schüler door Hermann Kaulbach, 1910

 

 

De Franse schrijver Antoine François Prévost werd geboren op 1 april 1697 in Hesdin, Artois. Zie ook alle tags voor Antoine Prévost op dit blog.

Uit: Manon Lescaut (Vertaald door D. C. Moylan)

“I should have passed on, satisfied with this explanation, if my attention had not been arrested by the cries of an old woman, who was coming out of the inn with her hands clasped, and exclaiming:
“A downright barbarity!–A scene to excite horror and compassion!” “What may this mean?” I enquired. “Oh! sir; go into the house yourself,” said the woman, “and see if it is not a sight to rend your heart!” Curiosity made me dismount; and leaving my horse to the care of the ostler, I made my way with some difficulty through the crowd, and did indeed behold a scene sufficiently touching.
Among the twelve girls, who were chained together by the waist in two rows, there was one, whose whole air and figure seemed so ill—suited to her present condition, that under other circumstances I should not have hesitated to pronounce her a person of high birth. Her excessive grief, and even the wretchedness of her attire, detracted so little from her surpassing beauty, that at first sight of her I was inspired with a mingled feeling of respect and pity.
She tried, as well as the chain would permit her, to turn herself away, and hide her face from the rude gaze of the spectators. There was something so unaffected in the effort she made to escape observation, that it could but have sprung from natural and innate modesty alone.
As the six men who escorted the unhappy train were together in the room, I took the chief one aside and asked for information respecting this beautiful girl. All that he could supply was of the most vague kind. “We brought her,” he said, “from the Hospital, by order of the lieutenant—general of police. There is no reason to suppose that she was shut up there for good conduct.
“I have questioned her often upon the road; but she persists in refusing even to answer me. Yet, although I received no orders to make any distinction between her and the others, I cannot help treating her differently, for she seems to me somewhat superior to her companions. Yonder is a young man,” continued the archer, “who can tell you, better than I can, the cause of her misfortunes. He has followed her from Paris, and has scarcely dried his tears for a single moment. He must be either her brother or her lover.”

 

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Antoine Prévost (1 april 1697 – 23 december 1763)
Cover

 

 

De Franse politicus, schrijver en filosoof Joseph, comte de Maistre werd geboren in Chambéry op 1 april 1753. Zie ook alle tags voor Joseph de Maistre op dit blog.

Uit: Considérations sur la France

« Détrompez-vous une fois de ces doctrines désolantes, qui ont déshonoré notre siècle et perdu la France. Déjà vous avez appris à connaître les prédicateurs de ces dogmes funestes; mais l'impression qu'ils ont faite sur vous n'est pas effacée. Dans tous vos plans de création et de restauration, vous n'oubliez que Dieu; ils vous ont séparé de lui, ce n'est plus que par un effort de raisonnement que vous élevez vos pensées jusqu'à la source intarissable de toute existence. Vous ne voulez voir que l'homme, son action si faible, si dépendante, si circonscrite, sa volonté si corrompue, si flottante; et l'existence d'une cause supérieure n'est pour vous qu'une théorie. Cependant elle vous presse, elle vous environne: vous la touchez, et l'univers entier vous l'annonce. Quand on vous dit que sans elle vous ne serez forts que pour détruire, ce n'est point une vaine théorie qu'on vous débite, c'est une vérité pratique fondée sur l'expérience de tous les siècles, et sur la connaissance de la nature humaine. Ouvrez l'histoire, vous ne verrez pas une création politique; que dis-je! vous ne verrez pas une institution quelconque, pour peu qu'elle ait de force et de durée, qui ne repose sur une idée divine, de quelque nature qu'elle soit, n'importe: car il n'est point de système religieux entièrement faux. Ne nous parlez donc plus des difficultés et des malheurs qui vous alarment sur les suites de ce que vous appelez contre-révolution. Tous les malheurs que vous avez éprouvés viennent de vous; pourquoi n'auriez-vous pas été blessés par les ruines de l'édifice que vous avez renversé sur vous-mêmes? La reconstruction est un autre ordre de choses; rentrez seulement dans la voie qui peut vous y conduire. Ce n'est pas par le chemin du néant que vous arriverez à la création. »

 

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Joseph de Maistre (1 april 1753 – 26 februari 1821)
Het kasteel van Chambéry met het standbeeld van Xavier en Joseph de Maistre

Geschreven door Romenu om 11:45 Reageer op dit bericht

In Memoriam Jevgeni Jevtoesjenko

 

In Memoriam Jevgeni Jevtoesjenko

De Russische dichter Jevgeny Jevtoesjenko is op 84-jarige leeftijd overleden. Jevgeny Jevtoesjenko werd geboren in Zima in Irkutsk op 18 juli 1933. Zie ook alle tags voor Jevgeni Jevtoesjenko op dit blog en ook mijn blog van 18 juli 2010.

 

We Should Be Stingier

We should be stingier
breathing out and breathing in-
then, perhaps, the epic
will lie down in neat quatrains.

We have to be more generous,
louder, like the outcry 'Follow me! '
stronger, coarser-
with the earth's coarse globe.

I envy the relics of space,
compressed by the word in layers,
but brevity is the sister of ineptitude
when it springs from emptiness.

Not all conciseness is priceless.
Rhymed oil cakes are stiff and brittle,
and someone's square hay,
I wouldn't eat if I were a horse.

I like hay by the armful,
with the dew still not dried out,
with red whortleberries, with mushroom caps,
clipped by a scythe.

All sentimentality with form is sloppy,
hurl the epoch into rhythm,
tear it up the way an invalid in despair
tears up his striped sailor's shirt!

Should we place in a woman's cap and dress
along with other old-fashioned rags,
the divine tatters
that we call life?

Handicraft taste is not art.
A great reader will grasp
both the charm of the absence of style
and the splendor of longeurs.

 

Vertaald door Albert C. Todd

 

 

I'M An Angel

I’ve stopped drinking.
I love my wife.
My own wife- I insist on this.
Living so like an angel,
I almost quote Shchipachev.
This is a shriveled life.
I’ve shut my eyes to all other women.
My shoulders feel peculiar.
Aha! Wings must be sprouting!
This makes me anxious. Moody.
And the wings keep sprouting-what a nuisance!
How awkward!
Now I’ll have to slit
my jacket in appropriate places.
A true angel,
I bear life no grudge
for all its cruel hurts.
I’m a true angel. But I still smoke.
I’m the smoking type.
To be an angel is strange work.
Pure spirit. Not an ounce of flesh.
And the women pass by.
A true angel, what good to them am I!
I don’t count for the present,
not while I hold celestial rank,
but-bear in mind-in this life,
a fallen angel is the worst devil of all!

 

Vertaald door George Reavey

 

 

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Jevgeni Jevtoesjenko (18 juli 1932 - 1 april 2017)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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