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Berichten van 29 maart 2012

Geert van Istendael, Wim Brands, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll, R. S. Thomas

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook alle tags voor Geert van Istendael op dit blog.

 

 

Kinderen zijn weke diertjes, zout

 

Kinderen zijn weke diertjes, zout
van snot en tranen, kinderen verduren
het grofste zand, het knarsen en het schuren:
met schuim en branding zijn zij vreemd vertrouwd.

 

Ze spartelen en komen aangedreven,
uit water losgewoeld, gegooid op land,
tot eb hen terugspoelt naar een overkant:
een onvoorspelbaar tij speelt met hun leven.

 

Bescherm de weerschijn van hun parelmoer,
het zijn geen schelpjes uit een oude zomer.
Dit zegt de dichter u, die ijle dromer:

 

zet als het moet de stad in rep en roer,
het gaat om nu, niet om een lief verleden.
Een kind heeft recht op diepe zekerheden.

 

 

 

In Memoriam Matris (Obiit 1.III.95)

 

Ze was al heel erg oud. Daar riep een meisje:
'Kijk, oma, het is winter!' En zij zei:
'Ik zou zo graag gaan spelen, weer spelen
in de sneeuw.' De lente kwam, een lente
later zou ze sterven. Maar ze zei:
'Ik zou zo graag gaan lopen, lopen door
de regen, al die druppels op mijn gezicht.'

De zomer was voorbij, voorbij. Ze zei:
'Die appeltjes rook ik zo graag, vooral
wat in het gras lag, in de grote tuin van
mijn pa. Dat rook zo goed, zo goed.' Haar rimpels
betoveren haar glimlach, het verleden
staat op een kier. Heel even kijkt een meisje
naar een oud meisje in een hof van Eden.

 

 

 

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Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, journalist en presentator Wim Brands werd geboren in Brummen op 29 maart 1959. Zie ook alle tags voor Wim Brands op dit blog.

 

 

Te schrijven zoals mijn grootouders

 

Te schrijven zoals mijn grootouders
een telefoongesprek voerden.

Ze belden nooit, ze werden
een doodenkele keer gebeld

en konden tot aan het einde
van hun leven niet geloven

dat hun stemmen ook elders
klonken.

Hing de telefoon weer
op de plek van de koffiemolen,

zei mijn grootmoeder bijvoorbeeld
na lage tijd: ze zeggen dat ze komen

en mijn grootvader: wil je dat ik
erlangs rijd?

 

 

 

Als het heeft gesneeuwd

 

Als het heeft gesneeuwd schudt de stad haar ziel uit,

zoals een hond zichzelf verlost
van water na een duik in de late lente;

wie het schudden wil zien hoeft niet eens op te letten.
Je loopt op straat en zie:

op een hoek speelt een man
op een piano die aan het begin van de avond

bij het grofvuil is gezet.

 

 

 

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Wim Brands (Brummen, 29 maart 1959)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook alle tags voor Eric Walz op dit blog.

 

Uit: Die Sündenburg

 

“DER SCHREI WAR von erschreckender Schönheit wie aus einem Albtraum. Ich hätte nie gedacht, dass es eine Frau gibt, die so entsetzlich schön schreien kann. Ich wünschte, ich könnte es. Aber alles, was aus meinem zungenlosen Mund kommt, sind zermahlene Brocken von Wörtern, noch nicht einmal die Vokale treffe ich richtig. Sie verlaufen in meinem Mund ineinander und werden zu etwas Breiigem, das die Leute ekelt, und deswegen versuche ich erst gar nicht, zu sprechen, es sei denn, ich will jemanden ärgern. Elicias Schrei war ein klares, helles A. Ich erwachte erst davon, als Elicia nahe an meiner Kammer vorbeilief, und ich benötigte einen Moment, um ihren Schrei von dem Lärm der im Burghof feiernden Krieger unterscheiden zu können. Wie ein Wind fegten die junge Frau und ihr Schrei an mir vorüber. Ich öffnete die Tür und sah, wie Elicia in die Kammer ihrer drei Zofen stürmte, doch nur, um sogleich ihren verzweifelten Irrlauf durch die Burg fortzusetzen. Ihre Zofen folgten ihr wie ein Schweif. Das klare A wurde zu einem weichen, klagenden E, das stets von Neuem wiederholt wurde: ein E, Atemluft holen, wieder ein E, Atemluft holen ... Zu diesem Zeitpunkt rannte Elicia bereits durch den großen Hof, bekleidet mit einem von der Hüfte abwärts nassen, leicht rötlichen Nachtgewand. Ratlos standen die Leute herum - Wachen, Gesinde -, und keiner durfte es wagen, Elicia, die Tochter des Grafen, aufzuhalten. Die Einzigen, denen das außer mir gestattet gewesen wäre, waren ihr Vater, ihre Mutter und ihr Gemahl, aber von denen war keiner zu sehen. Manche von den Wachen und vom Gesinde sprachen Elicia an und wollten ihr helfen, doch sie bahnte sich ihren Weg, ihr jammerndes E vor sich herschickend und hinter sich herziehend.”

 

 

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Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook alle tags voor Georg Klein op dit blog.

 

Uit: Roman unserer Kindheit

 

„Es regnet und regnet. Aber selbst, wenn es endlos regnen würde, könnte unsere weitherzige Mutter nicht alle Kinder lieben. Ein Dutzend mehr oder minder süßer Gören gibt es allein hier im dritten Aufgang. Jeweils zehn gehören in den zweiten und in den ersten des grünen Blocks. Und auch der vordere Wohnblock des Hofs bringt es auf dreißig Kinder. Wenn die Sonne scheint, drängeln sich im Betonquadrat des Sandkastens die wühlenden, die häufelnden, die Förmchen vollklopfenden Kleinen. Die Mädchen im Puppenalter haben dann ihre Decken unter der Robinie oder unter der Eberesche ausgebreitet, weil dies die größten Bäume des Hofs sind und durch ihr lichtes feinfingriges Laub den besten Schatten für die Trance des Mutter-Kind-Spiels spenden. Die Jungen und die wilderen Mädchen, die Bubenmädchen, turnen an den Wäschestangen oder unterwerfen sich den Regeln der sechs Ballspiele, die man in der Neuen Siedlung kennt. Elf große Bälle kommen zwischen dem gelben und dem grünen Block zum Einsatz. Acht sind aus Plastik, und jeder weiß, dass so ein leichtes, lausig dünnes Ding nur einmal gegen den Stacheldraht bei den Garagen fliegen muss, um kaputt zu sein. Zwei der größeren Knaben besitzen echte Fußbälle, die man mit gelbem Schuhfett einreibt und gegen deren Ledernähte eine verborgene Gummiblase drängt.“

 

 

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Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook alle tags voor Ernst Jünger op dit blog.

 

Uit: Kriegstagebuch 1914-1918

 

2. I .15.

Am nächsten Morgen wurden wir eingeteilt. Ich kam zur 9. Kompanie. Wir legten uns dann etwas in die Schule des Ortes. Plötzlich krachte es [2 -3 Buchstaben gestrichen, unlesbar] ziemlich in unsrer Nähe. Aus allen Häusern liefen die Soldaten auf die Straße. Dann pfiff es 3 Mal dicht über uns hinweg. Alles lachte und niemand lief, aber jeder senkte den Kopf. Wenige Augenblicke später wurden die ersten Getroffenen auf Zeltbahnen herangetragen. Der erste, den ich sah, war blut überstromt und rief ein heiseres ersticktes zu Hilfe, zu Hilfe. Dem Zweitem hing das Bein lose am Schenkel. Es waren 9 Mann getötet, darunter der Musikdirektor Gebhardt. Es wurde von Spionage gesprochen, da unser Dorf erst seit gestern befeuert wurde. Wir standen längere Zeit hinter einer Böschung am Dorf und gingen dann wieder hinein. Ich kam nach her am Portal des Schlosses vorbei. Eine Granate war in die linke Ecke eingeschlagen. Einige große Blutlachen röteten die Straße und am Pfeiler klebte Hirn. Die schwere Eisentür war oben zerfetzt und von c. 50 Stücken durchschlagen. Ein durlöcherter Helm und Feldmütze lagen darunter. Oben hing lustig ein Schild: „Zur Granatecke .” Wir blieben tagsüber im Dorfe und am Abend marschierten wir in Feuerstellung. Unser Weg führte uns durch ein völlig zerschossenes Dorf dann kamen wir auf die sogenannte Fasanerie, ein Gehöft, das die Reserve für die Schützengräben beherbergt. Dort hieß es „Laden und Sichern” und dann ging es weiter vor. Mindestens 20 Minuten ging es durch lange Verbindungsgräben. Rechts und links wären wüste Granatfelder, ein Sprengtrichter neben dem andern. Endlich waren wir am äußerstem Schützengraben. Teils lagen wir die Nacht über in den engen Erdlöchern, teils wachten wir bei den Gewehren. Geschossen wurde wenig, aber unaufhörlich. Einmal pfiff eine Kugel über unsre Köpfe. Drei Stunden mußte ich wachen, eine Vorposten stehn . Priepke machte einen Patrouillengang bis an das Drahtverhau des Feindes, um dort eine Ermunterung an Überläufer anzuheften. Ich hatte 2 Stunden Vorposten und 2 Stunden Grabenwache.“

 

 

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Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)

 

 

  

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook alle tags voor Yvan Goll op dit blog.

 

 

Ode an den Herbst

 

Zweite Fassung

Warum zerreißen die Ulmen
Schon ihr Gewand
Und schlagen um sich mit den Armen
In irrer Besorgnis?
Des Sommers goldene Ruhe
Hat sie verlassen.
Verloren sind die Schlüssel
Die Schlüsselblumen des Glücks
Im grauen Grase,
Und schon vergessen
Verklingen im Abgrund
Die Schwüre der Liebe.

 

Der große König
Der seltsam Wissende
Herrscher des Waldes
Er gibt den Kampf auf
Gegen die Wolken,
Er läßt sein rostiges
Szepter fallen,
Der Apfel der Weisheit
Und alle Kronjuwelen
Verfaulen.

 

Im brüchig rasselnden
Geißblattgeranke
Klopfet die Angst des Iltis
Und über dem Teiche
Zerbricht die Libelle
Wie tönendes Glas.

 

Nur die Zentauren
Im roten Barte
Sie rennen erfreut
Mit funkelnden Hufen
Die Hügel ab,
Und ihre Spuren
Verglimmen im Moose.

 

Es lösen die Blätter
Sich ab von den Stämmen
Wie wehe, wie wehende Hände;
Sie schichten unten
Ein kupfernes Grab
Den sterbenden Vögeln.

 

In den Ruinen
Der Vogelburg wohnt noch
Die nächtliche Eule
Mit großen Augen
Das Schicksal beleuchtend.

 

 

 

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Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)

 

 

 

 

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook alle tags voor R. S. Thomas op dit blog.

 

 

The Village

 

Scarcely a street, too few houses
To merit the title; just a way between
The one tavern and the one shop
That leads nowhere and fails at the top
Of the short hill, eaten away
By long erosion of the green tide
Of grass creeping perpetually nearer
This last outpost of time past.

So little happens; the black dog
Cracking his fleas in the hot sun
Is history. Yet the girl who crosses
From door to door moves to a scale
Beyond the bland day's two dimensions.

Stay, then, village, for round you spins
On a slow axis a world as vast
And meaningful as any posed
By great Plato's solitary mind.

 

 

 

Death Of A Poet

 

Laid now on his smooth bed
For the last time, watching dully
Through heavy eyelids the day's colour
Widow the sky, what can he say
Worthy of record, the books all open,
Pens ready, the faces, sad,
Waiting gravely for the tired lips
To move once -- what can he say?

His tongue wrestles to force one word
Past the thick phlegm; no speech, no phrases
For the day's news, just the one word ‘sorry';
Sorry for the lies, for the long failure
In the poet's war; that he preferred
The easier rhythms of the heart
To the mind's scansion; that now he dies
Intestate, having nothing to leave
But a few songs, cold as stones
In the thin hands that asked for bread.

 

 

 

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R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook alle tags voor Jacques Brault op dit blog.

 

 

Je suis venue    

 

Je suis venue     faiseur d'ombre

pour posséder seulement l'obscur de toi

mes jambes ceinturent ta noirceur et serrent

comme flammes du jour enserrent la nuit

elles cernent les ombres certaines que tu étales

sur ma peau et sur les fibres de mes nerfs noircis

sans ces ombres je serais dissoute

dans l'air vague unique de ruineuse lumière

et la nuit par nombreuses bouches se fermerait

sur ma courbe stérile     sans fin

faiseur d'ombre porte-moi partout

dans les espaces sombres

                                      (ton visage est mon dernier abîme)

car je ne suis venue oui que pour posséder l'obscur

de toi     seulement l'obscur

 

 

 

Laissez-moi dans la nuit


Laissez-moi dans la nuit
écouter la vieille histoire
du vent et de la pluie
et l'histoire d'un amour
mêmement vieilli

La marée monte et les vagues
montrent à nouveau les dents
je suis assis sur la plage
parmi des épaves à demi rongées
j'attends mon tour j'attends

Je désire quitter ce monde
sur la pointe des pieds
comme on sort de son lit
pour ne pas éveiller les dormeurs
qui rêvent de sommeil sans fin

Quand je n'étais pas mort
j'allais de bon matin
balayer les ravines d'ombre
maintenant poussière de poussière
je prends soin de mes ombres

 

 

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Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai. Zie ook alle tags voor Denton Welch op dit blog.

 

Uit: In Youth Is Pleasure

 

„One summer, several years before the war began, a young boy of fifteen was staying with his father and two elder brothers at a hotel near the Thames in Surrey. The hotel had once been a country house, and before that a royal palace. But now the central courtyard was glassed over to make a huge tea-lounge; there was a glistening range of downstairs cloakrooms, and a whole new wing with ballroom, and little box bedrooms above.

The hotel still stood in charming parkland, with terraced gardens and lawns sloping down to a little artificial lake almost entirely surrounded by huge overgrown brambles. Only the lake and its banks were neglected; the rest of the grounds, with the fountain, the grotto, the cottage orne, and the elaborate pets’ cemetery, were kept in very trim order.

The young boy, whose name was Orvil Pym, wandered out into these trim gardens on his first night at the hotel. He and his father had arrived that afternoon in one of those large black polished Daimlers which the suspicious always imagine have been hired.

Mr. Pym, home from the East for six months, had gone up to the Midlands to fetch Orvil from school. Orvil had been ill for the last few days of term. Being already very uneasy and anxious about life, he was one of the first to show signs of food-poisoning; but soon two wards in the Sanatorium were full of other boys from his House showing the same signs.“

 

 

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Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny. Zie ook alle tags voor Marcel Aymé op dit blog.

 

Uit: Le passe-muraille

 

“Cette étrange faculté, qui semblait ne répondre à aucune de ses aspirations, ne laissa pas de le contrarier un peu et, le lendemain samedi, profitant de la semaine anglaise, il alla trouver un médecin du quartier pour lui exposer son cas. Le docteur put se convaincre qu'il disait vrai et, après examen, découvrit la cause du mal dans un durcissement hélicoïdal de la paroi strangulaire du corps thyroïde. Il prescrivit le surmenage intensif et, à raison de deux cachets par an, l'absorption de poudre de pirette tétravalente, mélange de farine de riz et d'hormone de centaure.

Ayant absorbé un premier cachet, Dutilleul rangea le médicament dans un tiroir et n'y pensa plus. Quant au surmenage intensif, son activité de fonctionnaire était réglée par des usages ne s'accommodant d'aucun excès, et ses heures de loisir, consacrées à la lecture du journal et à sa collection de timbres, ne l'obligeaient pas non plus à une dépense déraisonnable d'énergie. Au bout d'un an, il avait donc gardé intacte la faculté de passer à travers les murs, mais il ne l'utilisait jamais, sinon par inadvertance, étant peu curieux d'aventures et rétif aux entraînements de l'imagination. L'idée ne lui venait même pas de rentrer chez lui autrement que par la porte et après l'avoir dûment ouverte en faisant jouer la serrure. Peut-être eût-il vieilli dans la paix de ses habitudes sans avoir la tentation de mettre ses dons à l'épreuve, si un événement extraordinaire n'était venu soudain bouleverser son existence.”

 

 

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Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)

 

 

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles)werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935. Zie ook alle tags voor R. Dobru op dit blog.

 

 

ik wil geen strand zijn

 

ik wil geen strand zijn

waarop de golfslag streelt

en weer verdwijnt

maar een strand van rotsen

waarop de storm woedt

zonder eind

 

Ik wil geen vlam zijn

van een lucifer

die eenmaal gloeit en sterft

maar een brand in een oliemijn

een zon

met een eeuwige schijn

 

Ik wil geen bries zijn

met een zucht

maar een orkaan met een vlucht

om te gieren langs het leven

bezeten van geluk

om het uit te gillen

 

Ik wil geen viool zijn

maar een drum

om te roffelen

door de aderen van mijn volk

en met ritme

de toekomst te voorspellen

 

Ik wil geen druppel zijn

maar een Waterval

om met geraas te storten

in de hersenen van de Natie

en de bast der blindheid

te verscheuren

in naam van de Waarheid

           

ik wil een hamer zijn

om te beuken

op konservatisme en

kolonialisme

in naam van progressie

en nationalisme

 

 

 

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R. Dobru (29 maart 1935 - 17 november 1983)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Jenő Rejtő op dit blog.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

„Naturally, not one word of all this was true. But the gullibility of very young girls and aged scientists is apparently boundless. The professor put on his pince-nez. "So, you are an emigrant."

"Definitely Professorovitch Uncleushka," Gorchev answered, with a sigh. "Once in high spirits, my father gave ten thousand roubles to the Tsar's ballet... And he was flown to Tsarskoe Selo in a troika with a gold escutcheon on it... Oh, kontusovka! Oh, Volga, if only I could be there once again..."

"But listen, you can't remember Russia if you are only twenty-one!"

"That makes it all the more difficult, Uncleushka Professorovska! Just imagine! I have never once seen that magnificent snowy land which so unforgettably lives in my memory..."

"And where are you en route to now, Mr. Gorchev?"

"I'm travelling for political purposes, disguised as a sailor."

If we have observed our hero scrupulously, then we will have noted something peculiar about him: he never told the truth, but then he never lied either. It was just that he said, without hesitation, anything and everything that came into his mind - a habit that plunged him into many astounding situations. His words rarely followed a logical line; nor, for that matter, did his actions.

"Unfortunately I'm travelling with very little money," he went on. "A scoundrel cheated me of everything."

"How on earth did it happen?"

"I was unsuspecting and stupid. One becomes acquainted with all sorts of shifty characters, without ever thinking of the consequences. It just happened that in London a crook taught me to play macao, and won all my money."

 

 

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Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena. Zie ook alle tags voor Johann Musäus op dit blog.

 

 

Uit: Vierte Legende von Rübezahl

 

„Allein der Schreier, der vorher auf der Mutter Rücken ritt, wollte sich durch nichts befriedigen lassen, war ein störrischer eigensinniger Junge, der die Erdbeere, die ihm die liebreiche Mutter darreichte, von sich warf, und dazu schrie als wenn er gespießt wär. Darüber riss ihr doch endlich die Geduld aus: »Rübezahl«, rief sie, »komm und friss mir den Schreier.« Augenblicks versichtbarte sich der Geist in der Köhlergestalt, trat zum Weibe und sprach: »Hie bin ich, was ist dein Begehr?« Die Frau geriet über diese Erscheinung in groß Schrecken, wie sie aber ein frisches herzhaftes Weib war, sammlete sie sich bald und fasste Mut. »Ich rief dich nur«, sprach sie, »meine Kinder schweigen zu machen, nun sie ruhig sind bedarf ich deiner nicht, sei bedankt für deinen guten Willen«. »Weißt du auch«, gegenredete der Geist, »dass man mich hier ungestraft nicht ruft? Ich halte dich beim Wort, gib mir deinen Schreier dass ich ihn fresse, so ein leckerer Bissen ist mir lange nicht vorgekommen.« Drauf streckt' er die rußige Hand aus, den Knaben in Empfang zu nehmen.“

 

 

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Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Illustratie door Ludwig Richter

 

Geschreven door Romenu om 18:51 2 reacties Reageer op dit bericht

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