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Christine Busta, Adelheid Duvanel, Marion Titze, Halldór Laxness, Egon Hostovský

De Oostenrijkse dichteres Christine Busta werd geboren op 23 april 1915 in Wenen. Zie ook alle tags voor Christine Busta op dit blog.

 


Baum im Winter

 

Seltsame Früchte hat er heut getragen:
im Morgenfrost den roten Sonnenapfel,
am Abend eine Silberschote Mond.

 

 

 

Muttersprache

       Nicht, was die Mutter sagt,
   beruhigt und tröstet die Kinder.
Sie verstehen´s zunächst noch gar nicht.

           Wie sie es sagt,
    der Tonfall, der Rhythmus,
     die Monotonie der Liebe
    in den wechselnden Lauten
öffnet die Sinne dem Sinn der Worte,
  bringt uns ein in die Muttersprache.

           Ein Gleiches
        geschieht auch
           im Gedicht.

 

 

 

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Christine Busta (23 april 1915 – 3 december 1987)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Adelheid Duvanel werd geboren op 23 april 1936 in Basel. Zie ook alle tags voor Adelheid Duvanel op dit blog.

 

Uit: Beim Hute meiner Mutter

 

“Die Fledermaus räusperte sich, beugte sich über den Tisch und sprach einige geflügelte Worte, worauf das Figürchen, das Kaspar eben tüchtig und liebevoll geknetet hatte, wuchs, rostbraunes Haar bekam und blaue Augen, einen lächelnden Mund, niedliche Händchen und Füßchen, die sich bewegten. Da es möglicherweise schamhaft war, wurde es in ein weißes Spitzenkleid gehüllt, das, einer Schneewolke gleich, zum Fenster hereinschwebte. Kaspar, der nicht wußte, wie ihm geschah, stammelte: «Wie schön du bist» und betrachtete das Wunder von allen Seiten, als ob er seine Vollkommenheit anzweifelte. Während er noch von einem Fuß auf den andern trat, ohne sich dieser kindlichen Angewohnheit bewußt zu werden, erhob sich die Mutter aus ihrer Ecke, in welcher sie wie ein Pilz im finstern Wald gesessen hatte, öffnete ihren Mund, auf welchem Staub lag, und meinte, diese Figur sei ihrem Sohn

besonders gut gelungen, und er werde sie wohl teuer verkaufen können. Das schöne Mädchen lächelte, als Kaspar sagte: «Ja,

Mama», denn es schien, als wäre nicht er es, der diese Wort sprach, da seine Zunge sich nicht bewegte, sondern auf seiner Lippe lag. Er erinnerte sich, daß er bis jetzt Frauen geküßt hatte, wie man sonderbare Tiere streichelt, um sie, mehr noch sich selbst, zu beschwichtigen. Noch während verschiedene, nicht unangenehme Gedanken durch seinen Sinn gingen, begann der Hut der Mutter zu wanken, neigte sich wie ein Schneemann, den die Sonne streichelt, wurde weich, es bildeten sich Tropfen, die zu Boden fielen, doch er schmolz nicht, wie Kaspar erwartete, sondern hob sich, flog majestätisch zum Fenster hinaus, immer höher und höher, mitten in den weißen, wirbelnden Himmel hinein, wo er einen Augenblick lang stillstand, einen blutroten Mond vortäuschte und dann erlosch.”

 

 

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Adelheid Duvanel (23 april 1936 – 8 juli 1996)

Basel

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Marion Titze werd geboren op 23 april 1953 in Lichtenwalde/Chemnitz. Zie ook alle tags voor Marion Titze op dit blog.

 

Uit: Unbekannter Verlust

 

“Sie hatten mir den Makel verpaßt. Makel ist die zerstörerische Arbeit des Sich-seibst-Herabsetzens, das unsichtbare Flammenzeichen auf der Stirn. das dritte Auge, welches schmäht, was es bewohnt, unseren Leib. So entsteht das leibhaftige Grauen, die Angst. Die etwas anderes ist als Furcht. Furcht ist ein notwendiges Lebenssignal. Sie zeigt etwas Wirkliches an, während Angst etwas Unwirkliches aufbringt, ein selbstgemachtes Phantom, das, einmal vorhanden, durchaus mit Wirklichkeit aufgefüllt wird. Am Ende, am schlimmen Ende, ist sie die einzig verbliebene Realität. Es waren diese Symptome, die ich mit Daniel teilte und die sich einfanden an seltsamen Orten. Schau, sagte Daniel, von der Raufhalle kommend. Ich weiß nicht, warum es geschieht, sie geben mir sämtlich die faulen Apfelsinen, nur oben auf die Tüte wird eine gute gelegt. Und ich lasse es geschehen, weil ich tief im Inneren denke: Ich bin also der für die faulen Apfelsinen. einer, mit dem man es machen kann, weil man es einmal mit ihm hat machen können Es war so unwahrscheinlich, daß ich es gar nicht erzählte. Mir passierten dieselben Dinge. Ich ging nach meinem Umzug in eine mir unvertraute Kaufhalle. Man mußte den Kohl dort auswiegen lassen. Das bedeutete, eine Verkäuferin zu suchen, sich zu entschuldigen, daß man sie in Anspruch nahm, daß man zu einer anderen geschickt wurde, sich erneut entschuldigte und darum bat, sie möge den Kohl auf die Waage legen.”

 

 

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Marion Titze (Lichtenwalde, 23 april 1953)

Cover

 

 

 

De IJslandse schrijver Halldór Laxness (eig. Halldór Guðjónsson) werd geboren in Reykjavik op 23 april 1902. Zie ook alle tags voor Halldór Laxness op dit blog.

 

Uit: Iceland's Bell (Vertaald door Philipp Roughton)

 

"You don't say," the old man mumbled hoarsely, in a voice that seemed to come from a great distance. "All the same, it's the Creator who rules."
"I have a letter to prove it," said the king's emissary.
"Oh, for sure," said the old man. "Everyone's got letters these days. All sorts of letters."
"Are you calling me a liar, you old devil?" asked the king's emissary.
The old man didn't want to risk coming any closer to the travelers, so he sat down on the remains of the wall encircling the courthouse and looked at them. He was no different from any other old man: he had a gray beard, red eyes, a chimney-cap, and gnarled legs, and he clenched his blue hands around his walking stick and leaned forward upon it tremblingly. His dog came over inside the wall and sniffed at the men without barking, as dogs do when concealing their savagery.
"No one had letters in the old days," murmured the old man softly.
Swarthy, the pale man's guide, exclaimed: "Right you are, pal! Gunnar of Hlíbarendi* had no letters."
"And who are you?" asked the old man.
"Oh, this is a cord-thief from Akranes; he's been lying about in the irælakista at Bessastabir* since Easter," answered the king's emissary, and he kicked angrily at the dog.
The black-haired man spoke up and sneered, baring his gleaming white teeth: "That's the king's hangman from Bessastabir. All the dogs piss on him."
The old man on the crumbling wall said nothing, and his expression remained for the most part blank. He continued to look at them and blinked a little as he sat there trembling.“

 

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Halldór Laxness (23 april 1902 – 8 februari 1998) 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Egon Hostovský werd geboren op 23 april 1908 in Hronov. Zie ook alle tags voor Egon Hostovský op dit blog.

 

Uit: Siebenmal in der Hauptrolle (Vertaald door Markus Sedlaczek)

 

„Seit zehn Tagen und Nächten quäle ich mich mit dem dumpfen Schweigen, das mir Kavalskýs Tod

aufbürdete, der genauso bizarr war wie all das (ich zögere, es als Leben zu bezeichnen), was ihm vorausging.

Er starb angeblich an einer Krankheit, an der man in der Regel nicht stirbt. Einer Grippe, einer

Angina – oder etwas Ähnlichem. Der Konsul sagte mir auch, daß er die Nachricht von seinem Tod sofort an den Präsidenten und die Regierung nach London1 telegrafiert habe, nicht weil er den Verstorbenen für eine besonders bedeutende Persönlichkeit hielt, sondern »eher aus Pietät gegenüber allem, was heute in unserer armseligen Exilkultur geschieht«. Und er fuhr fort: »Das Exil hat ihn arg mitgenommen, er war bis auf die Knochen abgemagert, und als er Kräfte gebraucht

hätte, um sich vom Lager zu erheben und einer eigentlich leichten Krankheit Widerstand entgegenzusetzen, zeigte sich, daß er über keinerlei Kraft verfügte. Sein Visum war in Ordnung, ein Besuchervisum mit einjähriger Gültigkeit. Die Exilzeitungen in Amerika schreiben immer noch über ihn. Ich wußte nicht, daß er russischer Abstammung war. Sie haben ihn wohl ziemlich gut gekannt, nicht wahr?«

Ich erinnere mich nicht, was ich dem Konsul geantwortet habe. Schon seit zehn Tagen und Nächten

vergesse ich, was ich einen Augenblick vorher gesagt habe oder was man mir gesagt hat.“

 

 

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Egon Hostovský (23 april 1908 – 7 mei 1973)

Geschreven door Romenu om 16:09 Reageer op dit bericht
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Richard Huelsenbeck, Friedrich von Hagedorn, Max Bolliger, J. P. Donleavy, Maurice Druon

De Duitse dichter, schrijver, essayist en psychoanaliticus Richard Huelsenbeck (Hülsenbeck) werd geboren op 23 april 1892 in Frankenau. Zie ook alle tags voor Richard Huelsenbeck op dit blog.

 

 

New York ist am Abend wie eine Wiese

 

New York ist am Abend wie eine Wiese

umsponnen vom Glanz vielfacher Wünsche,

Straßen und Stunden verschwinden im Wirrsal

der Menge. Der Abend ist schwer von Süße.

 

Hier und da ist noch ein Reiter verspätet

im Park, wo die Rufe der Liebenden hallen.

Seen liegen, von Fischen entgrätet

wie Tote, flach und verlassen von allen.

 

Das Karusell, wo die Kinder sich drehten und lachten

am Tag ist nun ein Gespenst, dem Schatten entglitten

und da, wo die Matrosen um Wein und Wette geritten

warten Figuren in hölzernen Trachten.

 

Irgendwo in New York schlägt die Uhr der Nacht,

an der Battery vielleicht, wo die Dampfer passieren.

Vater und Mutter haben gewacht

bei offenen Türen.

 

Glücklich die Reichen, die in ihren Betten

vom Sommer träumen, aber auch sie drehen sich

schlaflos, wenn des Morgens neue Schwüle

ödes Gleichmaß verspricht.

 

 

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Richard Huelsenbeck (23 april 1892 -  20 april 1974)

Hans Richter, Marcel Duchamp, en Richard Huelsenbeck

 

  

 

 

De Duitse dichter Friedrich von Hagedorn werd geboren op 23 april 1708 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Friedrich von Hagedorn op dit blog.

 

 

Die Verliebten

Ihr, deren Witz die Sehnsucht übt,
Und immer seufzet, harret, liebt,
Wie spät erreicht ihr, unbetrübt,
Der Liebe Freuden!

Furcht, Knechtschaft, Unruh und Verdacht,
Der wüste Tag, die öde Nacht
Sind, bis die Lieb euch glücklich macht,
Nicht zu vermeiden.

Wie groß muß ihr Vergnügen seyn!
Wie sehr muß ihr Genuß erfreun,
Wenn edle Seelen ihre Pein
So willig leiden!

 

 

 

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Friedrich von Hagedorn ( 23 april 1708 – 28 oktober 1754)

Monument in het Eichenpark van Harvestehude

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Max Bolliger werd geboren op 23 april 1929 in Schwanden / Braunwald, Kanton Glarus. Zie ook  Zie ook alle tags voor Max Bollinger op dit blog.

 

 Uit: Sonntag

 

“Was möchtest du?“, fragte der Vater.

Daniela studierte die Karte und entschied sich für Riz colonial.

„Gern!“, sagte der Kellner. Er behandelte Daniela wie eine Dame. Das Restaurant war bis auf den letzten Platz besetzt. Am Nebentisch saß ein Ehepaar mit zwei Kindern. Die beiden stritten sich wegen einer kleinen Puppe aus Plastik. Die Mutter versuchte den Streit zu schlichten. Daniela sah, wie der Junge seine Schwester unter dem Tisch dauernd mit den Füßen stieß. Das Dessert machte dem Gezank ein Ende.

Daniela erinnerte sich, wie sehnlichst sie sich einmal ein Schwesterchen gewünscht hatte.

„Wie geht es in der Schule?“, fragte der Vater.

„Wie immer“, antwortete Daniela.

„Wird es fürs Gymnasium reichen?“

„Ja, ich hoffe es.“

Daniela wusste genau, dass ihre Noten weder in Mathematik noch in Französisch genügten. Dann eben eine kaufmännische Lehre...oder Arztgehilfin...Sie wollte jetzt nicht daran denken.

„Für mich waren Prüfungen nie ein Problem“, sagte der Vater.

Daniela war froh, als der Kellner das Essen brachte.

Der Reis mit Fleisch und Früchten schmeckte ihr.

„Deine Mutter konnte nie richtig kochen“, sagte der Vater.

Daniela gab darauf keine Antwort.”

 

 

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Max Bolliger (Schwanden, 23 april 1929)

 

 

 

 

De Amerikaans-Ierse schrijver James Patrick Donleavy werd geboren op 23 april 1926 in New York. Zie ook  Zie ook alle tags voor J. P.Donleavy op dit blog.

 

Uit: The Ginger Man

 

Today a rare sun of spring. And horse carts clanging to the quays down Tara Street and the shoeless white faced kids screaming.
O’Keefe comes in and climbs up on a stool. Wags his knapsack around on his back and looks at Sebastian Dangerfield.
“Those tubs are huge over there. First bath for two months. I’m getting more like the Irish every day. Like going on the subway in the States, you go through a turnstile.”
“Did you go first or third class, Kenneth?”
“First. I broke my ass washing my underwear and in those damn rooms in Trinity nothing will dry. In the end I sent my towel to the laundry. Back at Harvard I could nip into a tiled shower and dive into nice clean underwear.”
“What will you have to drink, Kenneth?”
“Who’s paying?”
“Just been to visit my broker with an electric fire.”
“Then buy me a cider. Does Marion know you’ve hocked the fire?”
“She’s away. Took Felicity with her to visit her parents. On the moors in Scotland. I think the Balscaddoon was getting her down. Scrabbling on the ceiling and groans from under the floor.”
“What’s it like out there? Does it freeze your balls?”
“Come out. Stay for the weekend. Not much in the way of food but you’re welcome to whatever I’ve got.”
“Which is nothing.”
“I wouldn’t put it that way.”

 

 

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J. P.Donleavy (New York, 23 april 1926)

 

 

 

 

De Franse schrijver en politicus Maurice Druon werd geboren op 23 april 1918 in Parijs. Zie ook alle tags voor Maurice Druon op dit blog.

 

Uit:  La Loi  des Mâles

 

  "Il s' assit un moment, mais non sur le trône royal; une crainte superstitieuse lui défendait de l' occuper déjà. "Demain. . .demain je serai vraiment roi ". Il pensait à son père, à la lignée d' aieux qui l' avaient précédé en cette église; il pensait à son frère, supprimé par un crime dont il était innocent mais dont tout le profit maintenant lui revenait ; il pensait à l' autre crime, celui commis sur l' enfant, qu'il n' avait pas ordonné non plus mais dont il était le complice muet. . .
" Sont - ils tous à ma semblance, criminels s'ils en avaient l' occasion, innocents seulement d' apparence, et prêts à se servir du mal pour accomplir leur ambition ? Pourtant lorsque j' étais à Lyon, je n' avais que des voeux de justice. Est - ce bien sur? "
" Il se jugeait lucidement, tel qu' il était : un mauvais homme avec les dons d' un très grand roi.
Il n' avait pas sommeil, il fût resté volontiers là, longtemps encore, à méditer sur lui - même, sur l' humaine destinée, sur l' origine de nos actes, et à se poser les vraies grandes questions du monde, celles qui ne peuvent jamais être résolues. "

 

 

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Maurice Druon (23 april 1918 – 14 april 2009)

 

Geschreven door Romenu om 16:04 Reageer op dit bericht

Vladimir Nabokov, Jan de Hartog, Björn Kern, Chetan Bhagat, Peter Weber, Jos de Haes

De Rüssisch-Amerikaanse schrijver Vladimir Vladimirovic Nabokov werd geboren in St. Petersbürg, op 22 april 1899. Zie ook alle tags voor Vladimir Nabokov op dit blog.

 

Üit: Lolita

 

“I was extremely fond of her, despite the rigidity--the fatal rigidity--of some of her rules. Perhaps she wanted to make of me, in the fullness of time, a better widower than my father. Aunt Sybil had pink-rimmed azure eyes and a waxen complexion. She wrote poetry. She was poetically superstitious. She said she knew she would die soon after my sixteenth birthday, and did. Her husband, a great traveler in perfumes, spent most of his time in America, where eventually he founded a firm and acquired a bit of real estate.

I grew, a happy, healthy child in a bright world of illustrated books, clean sand, orange trees, friendly dogs, sea vistas and smiling faces. Around me the splendid Hotel Mirana revolved as a kind of private universe, a whitewashed cosmos within the blue greater one that blazed outside. From the aproned pot-scrubber to the flanneled potentate, everybody liked me, everybody petted me. Elderly American ladies leaning on their canes listed toward me like towers of Pisa. Ruined Russian princesses who could not pay my father, bought me expensive bonbons. He, mon cher petit papa, took me out boating and biking, taught me to swim and dive and water-ski, read to me Don Quixote and Les Misérables, and I adored and respected him and felt glad for him whenever I overheard the servants discuss his various lady-friends, beautiful and kind beings who made much of me and cooed and shed precious tears over my cheerful motherlessness.”

 

 

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Vladimir Nabokov (22 april 1899 -  2 jüli 1977)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Jan de Hartog werd geboren in Haarlem op 22 april 1914. Zie ook alle tags voor Jan de Hartog op dit blog.

 

Uit: Hollands Glorie

 

„Toen kwam het gebrek aan geschoold personeel aan den dag: de oude kapiteins, uitnemende zeelui voor de kustvaart, navigeerden slecht, zodra zij de grond niet meer konden herkennen, die met het dieplood omhoogkwam. Oud-gezagvoerders ter koopvaardij, voor het merendeel kapiteins van de kwijnende zeilvaart, werden in hun plaats gemonsterd; maar die kenden het sleepwerk niet en, al kwamen zij zonder moeite in de plaats van bestemming aan, zij verspeelden dikwijls hun sleep door onervarenheid. Men had jonge, behendige kerels nodig, in het bedrijf opgegroeid en met genoeg hersens om binnen de kortst mogelijke tijd hun diploma voor de grote vaart te behalen; het gevolg waren de meest sprookjesachtige promoties, en daar was Jan Wandelaar een voorbeeld van.

Zoon van een vroeg bestorven vissersweduwe was hij, veertien jaar oud, als bramzijgertje op de radersleepboot ‘Fortuna’ terecht gekomen. Hij had naar de grote vaart gewild, maar zijn moeder had angst voor de zee gekregen, nadat haar man verdronken was, en wilde haar toestemming niet geven; wanneer hij varen wilde, dan maar bij de binnenvaart, - en de ‘Fortuna’ kwam zelden buitengaats. Maar toen de zeesleepvaart haar snelle groei begon werden steeds meer havensleepboten aan de binnenvaart onttrokken; Jan Wandelaar was achttien en matroos, toen de ‘Fortuna’ tot zeesleepboot werd bevorderd. Zijn moeder was er niet meer, om hem te zeggen dat hij verkeerd deed met die zee op te gaan en hij zelf zag alleen maar het avontuur. Avontuur kwam er genoeg, in de vier jaar die volgden: schepen in nood, enteren bij hoge zee, kameraads doodgeknepen door zwenkende, snaarstijf gespannen trossen; maar daarbij geen andere gedachte dan: dat overkomt mij niet, mij nooit.

Zestien October '06, om tien uur voormiddag, vaart de ‘Fortuna’ de haven van den Helder uit in vliegend weer, ter assistentie van een bark, die stuurloos afdrijft naar de banken. Om twaalf uur wordt het schip gepeild, om half twee vastgemaakt, om kwart voor twee raakt een stopper in het stuurboordscheprad.“

 

 

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Jan de Hartog (22 april 1914 – 22 september 2002)

 



 

De Duitse schrijver Björn Kern werd geboren op 22 april 1978 in Lörrach (Baden). Zie ook alle tags voor Björn Kern op dit blog.


Uit:
Flugangst


„Seine Frau Sibyl hatte aus ihrer gemeinsamen Berliner Wohnung einen billigen Abklatsch der Belle Epoque gemacht, und sobald sie in einem Roman auf weitere Interieurs stieß, auf einen Briefhalter aus Elfenbein etwa oder einen Beistelltisch voller Schildplatt, durchkämmte sie Flohmärkte und Trödel­läden, bis sie etwas fand, das ihren romanesken Vorstellungen entsprach. Kober sagte: man konnte kaum mehr laufen vor Kitsch und vor Plastik, aber der Ton, in dem er das sagte, verriet plötzlich Wärme, Liebe, dachte ich und erschrak.

Schlimm wurde es, als sie die Franzosen durchhatte und mit Agatha Christie anfing, Kober sagte: mit dieser Engländerin, seine Frau bettelte über ein Jahr, mit dem Orientexpress zu fahren, der auch vor zwanzig Jahren nur noch zu überteuerten Preisen als nostalgische Luxuslinie existierte, der auch vor zwanzig Jahren Kober anwiderte in seiner maßlosen Dekadenz, Kober sagte: wenn wir Zeit gehabt hätten, wäre sie am liebsten gleich nach Bagdad durchgefahren, was damals noch möglich war, aber die Charité gab ihm nur zwei Wochen frei, und so wurde es Istanbul, Wien-Istanbul, über Budapest und Bukarest, das irrsinnige daran, wie Kober sagte: die Fahrt machte ihm sogar Spaß.

Die Kälte lähmte meine Glieder und umschloss meine Stirn, bis ich kaum mehr denken konnte, weit entfernt schlug die Dogge wieder an und ich leckte die letzten Tropfen Raki aus dem Flaschenhals. Kober zündete ein drittes Streichholz an, ich ließ die Flasche fallen, sie zerschellte mit einem satten Geräusch auf dem Boden, als wäre sie mit Dung gefüllt, zwischen dem Moos und der Mauer floss eine Wasserader, die in den Scherben mündete, Kober klatschte seine Hand an mein Kinn, drehte mein Gesicht in seine Richtung und schrie: ich rede mit dir, du Hirn.“



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Björn Kern (Lörrach 22 april 1978)



 


De Indiase schrijver
Chetan Bhagat werd geboren op 22 april 1974 in New Dehli
Zie ook alle tags voor Chetan Bhagat op dit blog.

 

Üit: Five Point Someone

 

„We kept our answer-sheet, the proof of our underperformance, in our bags and strolled back to Kumaon. We met at dinner in the mess. The food was insipid as usual, and Alok wrinkled his pug nose as he dispiritedly plopped a thick blob of green substance mess-workers called bhindi masala into his plate. He slammed two rotis on his stainless-steel plate and ignored the rest of the semi-solid substances like dal, raita and pulao. Ryan and I took everything; though everything tasted the same, we could at least have some variety of colors on our plate.

Alok finally brought up the topic of the quiz at the dinner table.

“So, now you don’t have anything to say?”

Ryan and I looked at each other.

“Say what?” I said.

“That how crap this is,” Alok said.

“The food?” I said, fully aware Alok meant otherwise.

“No damn it! Not the damn food,” Alok said, “The apmech quiz.” His expression changed from the usual tragic one to a livelier angry one. I found that expression marginally more pleasant to look at and easier to deal with.

“What about the quiz? That we are screwed. What is to discuss in that?” Ryan simplified.

“Oh really. We are screwed, no damn doubt in that,” Alok said.

I think Alok picks up a word and uses it too much, which ruins the effect. There were too many ‘damns’ in his dialogues.

“Then drop it. Anyway, you got the highest amongst us. So, be happy.”

“Happy? Yes, I am happy. The average is eleven, and someone got seventeen. And here I am, at damn seven. Yes, I am happy my damn Terminator ass,” Alok scoffed.“

 

 

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Chetan Bhagat (New Dehli, 22 april 1974)

 

 

 

 

De Zwitstserse schrijver en müsicüs Peter Weber werd geboren op 22 april 1968 in Wattwil / Toggenbürg. Zie ook alle tags voor Peter Weber op dit blog.

 

Uit: Die melodielosen Jahre

 

„Sommermitte, Spaziergang durch das erhitzte Frankfurt, durchs Geflirr, vom Bahnhof ging ich aus, wollte unter die Wolkenkratzer. Den fliessenden Übergang von der Wirtschaft in die Schattenwirtschaft hätte ich erwandert, der Bahnhof aber hatte sich über die ganze Stadt ergossen, seine Menschen entlassen, es war ein Volksfest im Gang, die hessische Sommersonne hatte mit langem Pinsel die Menschen strassenbreit aufgemalt. Im Gedränge einer Budengasse gelangte ich an den Main, er floss teefarben, es war Kräutertee. In den Hinterräumen des grüngesäumten Flusses, wusste ich, lassen die Bäume ihre schwersten Äste ins Wasser hängen, sie spenden Blattgrün, Knospen, Linden- und Kastanienblüten, die langen schwarzen Schubschiffe, von der Nordsee ins Schwarze Meer ziehend, massieren das Ufergrün gleichförmig ein. Ich liess mich in der Menge ziehen oder treiben, treppenaufwärts. Als ich auf dem Eisernen Steg stand, zog ein Polizeiboot mit leuchtoranger Aufschrift eine dringliche Sirenenlinie übers Wasser. Folgenlos. Auf der anderen Flussseite lagerten die Leute friedlich auf dem schmalen Rasen, Paare mehrheitlich, kleine Freundeskreise, rauchend. Niemand badete im Tee.

Es duftete nach gegrillten Makrelen.

Von fern hörte ich, verweht, Melodien in Halbtonfolgen, rhythmisches Flechtwerk trug den Duftschwall durch die Luft, fliegendes Besteck aus mehreren Küchen. Ich suchte den Ursprung dieses Gewebes, kam zu einem Schiff mit schwungvoller Aufschrift: Die Istanbul hatte am Mainufer angelegt.“

 

 

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Peter Weber (Wattwil, 22 april 1968)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en essayist Jos de Haes werd geboren in Leüven op 22 april 1920.  Zie ook alle tags voor Jos de Haes op dit blog.

 

 

Delphi

 

III

 

Hier viel het alaam uit de laatste handen

- het was een zwaard, het was een wierookvat -,

nadat de God voor 't laatst gesproken had,

eer hij de berg werd met de rode wanden.

 

Onder des hemels ogenloze schouwen,

azuren holte van fossiele licht,

bulten sindsdien zijn mondeloos gezicht

en reuzenrug en schilferende vouwen.

 

Het binnensteens gekraak is dieper sterven,

zich vaster zetten in een later tijd,

't beginnen rinkelen in eeuwigheid

van een kristal dat uitbot op de scherven.

 

 

 

IV

 

Aanspoelend met de laag van heden,

bloedend over de schilfers schist,

vloeien wij slapend naar beneden,

de poriën vol zaad en gist.

 

Over de ribben van de berg,

de richels en de zilvren daken,

een stroom van alcohol en merg,

van schot en straling en ontwaken.

 

Vlammende schimmels in de stroom,

bloedvingers van de plant astilbe

- en dan ontploft als een atoom

op onze kalken mond de silbe,

 

bliksem van het splijtend woord,

gloeiende priem aan 't kerven,

die de gespannen tong doorboort,

dat rode blad met blauwe nerven.

 

O kinderen, mijn pulp, mijn wonden,

wij die elkaar in de ogen zien

ontwaken met de bloedsmaak alle stonden

der dagelijkse vleeswording sindsdien.

 

 

 

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Jos de Haes (22 april 1920 – 1 maart 1974)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 22e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:35 Reageer op dit bericht

Thommie Bayer, Ana María Shua, Louise Glück, Robert Choquette, James Philip Bailey

De Duitse schrijver, musicus en schilder Thommie Bayer werd geboren op 22 april 1953 in Esslingen am Neckar. Zie ook alle tags voor Thommie Bayer op dit blog.

 

Uit: Das Aquarium

 

“Aber auf dem untersten Absatz wurde ich langsamer. Wie sollte ich an dem Kerl im Auto vorbeikommen? Und wie an dem vor der Hauswartswohnung? Nachdenken. Ich blieb stehen.

Vielleicht lag auch darin meine Chance: Ich gehe ins Haus, der Mann im Auto ruft die anderen mit seinem Handy an, und sie brechen die Aktion ab. Ich riss die Tür auf und ging stur, ohne auf das Auto zu achten über die Strasse.

Atmen. Die Tür fiel hinter mir zu.
Der vor der Hauswartswohnung tat so, als habe er sich in der Tür geirrt und wolle gerade wieder gehen, als er mich sah. Ich musste weitergehen. Atmen. Der konnte mir jetzt einfach in den Rücken fallen und mich niederschlagen oder abstechen, aber er schlenderte Richtung Ausgang. Ich ging die Treppe hoch.

Sie kamen mir schon vom dritten Stock entgegen. Der eine hatte ihren Laptop unterm Arm, und die Sporttaschen, die sie beide, inzwischen nicht mehr über den Schultern, sondern in den Händen trugen, wirkten gut gefüllt. Sie nickten mir zu, ich nickte zurück und ging weiter nach oben.

Auf dem Absatz machte ich halt. Meine Knie waren wie aus Watte, ich hielt mich am Geländer fest, bis ich die Haustür unten zufallen hörte.

Ich rannte runter und raus, sah den Transporter schon in die Kreuzung einbiegen und hörte eine Polizeisirene. Na toll. So schlau. Mit Sirene ankommen, damit der Einbrecher auch schön gewarnt ist. Ich ging schnell über die Strasse und zurück in meine Wohnung. Ich hetzte so, dass ich kaum noch Luft bekam, als ich endlich wieder oben war und zum Fenster ging.“

 

 

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Thommie Bayer (Esslingen am Neckar, 22 april 1953)

 

 

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Ana María Shua werd geboren op 22 april 1951 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Ana Maria Shua op dit blog.

 

Uit: Microfictions

 

Overzealous Thieves

They stole the stereo and the candelabra and the food from the refrigerator, and the crystal ashtrays and the television and even the air conditioner, and then they stole the refrigerator itself, and the television stand and the rest of the furniture and the cash stashed in the strongbox kept in the safe in the bedroom wall, and then they stole the safe and the bedroom wall as well; then they stole all the other walls and the bronze plumbing running through them, and the cement foundations underneath them, and the roof above them, and then they stole the trees and flowers from the garden and then the garden itself and the soil on which the house had been built, and they stole the granite substratum and various additional geologic layers, including one particularly extensive solid mass of pure basalt, and the pockets of water trapped inside it, and they kept on robbing and robbing until they set off an eruption of lava from a volcanic explosion which completely buried all evidence of their exploits, along with the immediate environs, the entire town, and a sizable portion of the greater metropolitan area in which they had carried out their crimes, and various sections of the adjacent geography, too, and, finally, fittingly, themselves, those bungling, impetuous and, most of all, overrated thieves.

 

 

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Ana María Shua (Buenos Aires, 22 april 1951)

 

 

 


De Amerikaanse dichteres, essayiste en schrijfster
Louise Elisabeth Glück werd geboren op 22 april 1943 in New York.
Zie ook alle tags voor Louise Glück op dit blog.

 

 

Circe's Grief

 

In the end, I made myself
Known to your wife as
A god would, in her own house, in
Ithaca, a voice
Without a body: she
Paused in her weaving, her head turning
First to the right, then left
Though it was hopeless of course
To trace that sound to any
Objective source: I doubt
She will return to her loom
With what she knows now. When
You see her again, tell her
This is how a god says goodbye:
If I am in her head forever
I am in your life forever.

 

 

 

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Louise Glück (New York, 22 april 1943)

 

 

 

 

De Canadese dichter, schrijver en diplomaat Robert Choquette werd geboren op 22 april 1905 in Manchester, New Hampshire. Zie ook alle tags voor Robert Choquette op dit blog.

 

Uit: Je me souviens (The Spirit of Canada, 1939)

 

"Je me souviens", dit le peuple du Québec, qu'il y a quatre cents ans j'abordais une côte inconnue, aux rochers si peuplés de mouettes qu'on les croyait couverts d'une végétation de plumage. J'ai vu venir à moi des hommes au teint de cuivre rouge. Ils m'ont parlé une langue âpre et saccadée, soudain plus douce à cause du sourire des yeux. Et j'ai planté la croix au seuil de l'inconnu. J'avais derrière moi l'inquiétude de la mer; en face, l'incertitude, l'immensité de mon destin.

 

Je me suis engagé dans le "chemin de Canada." De chaque côté du fleuve, l'or que je venais conquérir croissait dans les arbres ! C'était octobre. Ce fut l'hiver, qui enserra tout le "royaume du Saguenay", dans un étau de cristal. Je m'épouvantai, je me rappelai ma lointaine Normandie, - à moins que e ne fût la Bretagne ou la Touraine ou l'Anjou... Mais voilà que c'était le retour du printemps et de l'espérance, dont j'avais désespéré. Ce singulier pays redevint l'Eldorado. J'y plongeai plus avant. Je n'y trouvai point d'or ni d'épices, mais d'autres richesses: des fourrures, et des âmes.

 

 

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Robert Choquette (22 april 1905 – 22 januari 1991)

 

 

 

 

De Engelse dichter James Philip Bailey werd geboren op 22 april 1816 in Nottingham. Zie ook alle tags voor James Philip Bailey op dit blog.

 

 

Helen's Song

 

The Rose is

Weeping for her love,

The nightingale.

 

And he is flying

Fast above,

To her he will

Not fail.

 

Already golden

Eve appears;

He wings his way along;

 

Ah! look he comes

To kiss her tears,

And soothe her

With his song.

 

 

 

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James Philip Bailey (22 april 1816 – 6 september 1902)

Nottingham, uitzicht vanuit Nottingham Castle 

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

Madame de Staël, Henry Fielding, Michael Schulte, Cabrera Infante, Ludwig Renn

De Franse schrijfster Madame de Staël werd in Parijs geboren op 22 april 1766. Zie ook alle tags voor Madame de Staël op dit blog.

 

Uit: De l'Allemagne

 

“Il y a dans les poèmes épiques, et dans les tragédies des Anciens, un genre de simplicité qui tient à ce que les hommes étaient identifiés à cette époque avec la nature, et croyaient dépendre du destin comme elle dépend de la nécessité. L'homme, réfléchissant peu, portait toujours l'action de son âme au-dehors; la conscience elle-même était figurée par des objets extérieurs, et les flambeaux des Furies secouaient les remords sur la tête des coupables. L'événement était tout dans l'antiquité, le caractère tient plus de place dans les temps modernes; et cette réflexion inquiète, qui nous dévore souvent comme le vautour de Prométhée, n'eût semblé que de la folie au milieu des rapports clairs et prononcés qui existaient dans l'état civil et social des Anciens.
On ne faisait en Grèce, dans le commencement de l'art, que des statues isolées; les groupes ont été composés plus tard. On pourrait dire de même, avec vérité, que dans tous les arts il n'y avait point de groupes; les objets représentés se succédaient comme dans les bas-reliefs, sans combinaison, sans complication d'aucun genre. L'homme personnifiait la nature; des nymphes habitaient les eaux, des hamadryades les forêts : mais la nature à son tour s'emparait de l'homme, et l'on eût dit qu'il ressemblait au torrent, à la foudre, au volcan, tant il agissait par une impulsion involontaire, et sans que la réflexion pût en rien altérer les motifs ni les suites de ses actions. Les Anciens avaient pour ainsi dire une âme corporelle, dont tous les mouvements étaient forts, directs et conséquents, il n'en est pas de même du cœur humain développé par le christianisme : les modernes ont puisé, dans le repentir chrétien, l'habitude de se replier continuellement sur eux-mêmes.”

 

 

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Madame de Staël (22 april 1766 – Parijs, 14 juli 1817)

Portret door Louis-Ami Arlaud-Jurine, ca 1805

 

 

 

 

De Engelse schrijver Henry Fielding werd op 22 april 1707 in Glastonbury geboren. Zie ook alle tags voor Henry Fielding op dit blog.

 

Uit: Tom Jones

 

„But in process of time, and in ages of ignorance, the clerk began to invade the power and assume the dignity of his master. The laws of writing were no longer founded on the practice of the author, but on the dictates of the critic. The clerk became the legislator, and those very peremptorily gave laws whose business it was, at first, only to transcribe them.

Hence arose an obvious, and perhaps an unavoidable error; for these critics being men of shallow capacities, very easily mistook mere form for substance. They acted as a judge would, who should adhere to the lifeless letter of law, and reject the spirit. Little circumstances, which were perhaps accidental in a great author, were by these critics considered to constitute his chief merit, and transmitted as essentials to be observed by all his successors. To these encroachments, time and ignorance, the two great supporters of imposture, gave authority; and thus many rules for good writing have been established, which have not the least foundation in truth or nature; and which commonly serve for no other purpose than to curb and restrain genius, in the same manner as it would have restrained the dancing-master, had the many excellent treatises on that art laid it down as an essential rule that every man must dance in chains.“

 

 

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Henry Fielding (22 april 1707 - 8 oktober 1754)

Albert Finney als Tom Jones in de film van Tony Richardson uit 1963 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en vertaler Michael Schulte werd geboren op 22 april 1941 in München. Zie ook alle tags voor Michael Schulte op dit blog. Zie ook alle tags voor Michael Schulte op dit blog.

 

Uit: Ich freu mich schon auf die Hölle

 

„Es gab keine Einteilung in Klassen, wie bei Zwergschulen sonst üblich, alle Zöglinge, sie waren zwischen acht und vierzehn Jahre alt, mussten dasselbe didaktische Programm über sich ergehen lassen. Das größte Vergnügen waren Bobbys Erdkundestunden - eigentlich eher Erdkundeminuten. »Anfangen tun wir mit Deutschland«, sagte er und schlug seinen zerfledderten, speckigen Diercke-Atlas von 1898 auf. »Und zwar folgendermaßen: Heute mach ma die Städte, nächste Woch die Flüss und dann die Berg. Also schlagts die Hefte auf und schreibts: München, Stuttgart, Frankfurt, Hannover, Hamburg. Des is von unten nach oben, wohlgemerkt. So, und des lernts auswendig bis nächste Woch.« Der Bobby erhob sich und schlurfte davon. An der Tür blieb er stehen und rief: »Jessas, jetzt hätt i beinah was vergessen. Schlagts die Hefte noch mal auf und schreibts: Berlin.«

 

 

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Michael Schulte (München, 22 april 1941)

 

 

 

 

De Cubaanse schrijver Guillermo Cabrera Infante werd geboren op 22 april 1929 in Gibara, Cuba. Zie ook alle tags voor Guillermo Cabrera Infante op dit blog.

 

Uit: The Art of Fiction No. 75 (Interview door Alfred Mac Adam)

 

„INTERVIEWER

Swift was no less devoted to digression than Sterne. What do you think of him?

CABRERA INFANTE

The digressor as aggressor. The difference is that Swift was all saeva indignatio and that savage indignation was the motor of all his writings. You couldn’t find a less playful writer among his contemporaries. Compared to Swift, Pope was a stand-up comedian.

INTERVIEWER

You seem to have an affinity for English eighteenth-century satire—something people might not expect from a Cuban writer. How do you understand satire, as a literary genre?

CABRERA INFANTE

Look, my friend, who knows what to expect from a Cuban writer, or any writer anywhere? Why not Sterne and Swift? Or Armor and Swift? At best, satire is didactic. At worst, political. This means that satires are not ludic or playful but just the opposite. They are the play wherein the satirist catches the conscience of the audience, which is why they are so closely related to sermons, religious tracts, and political pamphlets. Personally, I feel closer to Swift’s motto, Vive la bagatelle, than to his epitaph. Long live trivia! Where he and I part company is the grave, where his satire is most serious, and where I would rather turn that bagatelle into “bag-a-Stella.” Swift wanted to use satire, literature, “to mend the World.” To me this makes writing, which should be an end in itself—literature—into something political. Any literary work that aspires to the condition of art must forget politics, religion, and, ultimately, morals. Otherwise it will be a pamphlet, a sermon, or a morality play. Even the greatest moralist of our century, Joseph Conrad, was first and foremost an entertainer.“

 

 

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Guillermo Cabrera Infante (22 april 1929 – 21 februari 2005)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Renn (eig. Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) werd geboren op 22 april 1889 in Dresden. Zie ook alle tags voor Ludwig Renn op dit blog.

 

Uit:  Nachkrieg

 

„Nach dem Auszug der Siedler wurden die Reste der Kompanien vereinigt, und wir zogen möglichst dicht zusammen, um nicht so sehr zu frieren.
Ich wurde jetzt zur Abwicklung der letzten Geschäfte der Truppe verwendet. Bücher mussten abgeschlossen werden. Eine große Zahl von Gerichtsverfahren liefen noch wegen unberechtigten Verkaufs von Dienstgegenständen oder wegen Diebstahls. Aber die Täter waren nicht mehr da. Und in den Akten musste vermerkt werden, wohin wir die Betreffenden entlassen hatten. Diese Beschäftigung musste bald zu Ende sein. Dann wollte ich mir Arbeit suchen.
Da traf ich gelegentlich auf der Straße den Grassert. Der schlug mir vor, zur Sicherheitspolizei zu gehen, für die eben geworben wurde. Ich lehnte das entschieden ab. Aber als ich mit Falbel darüber sprach, sagte der: „Das ist ja ausgezeichnet! Du wirst als ehemaliger Vizefeldwebel gleich Wachtmeister, und wir haben einen Mann drin!"
„Ich mag aber diesem verfluchten Staat nicht mehr dienen!" „Du willst lieber in die Fabrik gehen und dich vom Kapitalisten ausbeuten lassen?"
Ich überlegte mir's noch einmal. Mit der Arbeit sah es jetzt noch schlechter aus als im Herbst. Und ich meldete mich zur Sicherheitspolizei.
Die Werbestelle der Polizei befand sich in einer Kaserne. Ich wurde mit noch einem nach der Stube 327 geschickt. Wir mussten uns ausziehen. Ein Stabsarzt mit einem merkwürdig bekümmerten Gesichtsausdruck kam herein. Das passte gar nicht zu seiner Uniform und seiner strammen Haltung. Der betrachtete mich. „Ja, haben Sie denn gedient?"
„Jawohl."

 

 

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Ludwig Renn (22 april 1889 – 21 juli 1979)

Geschreven door Romenu om 18:23 Reageer op dit bericht

Gert W. Knop

De Duitse dichter, graficus en illustrator Gert W. Knop werd geboren op 22 April 1943 in Darmstadt.
Hij studeerde tropische landbouw in Duitsland en Schotland. Knop nam deel aan tentoonstellingen in Chili, Mannheim, Praag, en Vanuatu en ontving verschillende internationale prijzen. Hij verbleef voor langere tijd in Chili, Israël, Sri Lanka, Papoea-Nieuw-Guinea en Vanuatu om er te werken. Knop schrijft poëzie en korte verhalen in het Duits, Nederlands en Spaans en publiceert eveneens onder het pseudoniem
André Steinbach. Werk van hem verscheen in tijdschriften, bloemlezingen en op websites.

 

 

Wenn die Zeit gekommen ist...

 

Wenn dann die Zeit gekommen ist

von dieser Welt zu geh'n

dann lasst mich ruh'n unter Zypressen

und nahe einem Feld mit Roggen

wo noch der Mohn und auch Kornblumen steh'n.

Und lasst dem weißen Totenhemd so fein

selbst in der tiefsten Nacht noch seinen Schein.

Doch keine Rosen sollt ihr legen,

denn Blüten welken viel zu schnell

und lasst den roten Mond

hoch oben sich bewegen

für alle sichtbar hell

 

 

 

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Gert W. Knop (Darmstadt, 22 April 1943)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Charlotte Brontë, Patrick Rambaud, John Mortimer, Peter Schneider, María Elena Cruz Varela

De Britse schrijfster Charlotte Brontë werd geboren in Thornton op 21 april 1816. Zie ook alle tags voor Charlotte Brontë op dit blog.

                       

Uit: Jane Eyre

 

„This was a demoniac laugh-low, suppressed, and deep-uttered, as  it seemed, at the very keyhole of my chamber door. The head of  my bed was near the door, and I thought at first the goblin-laugher
stood at my bedside-or rather, crouched by my pillow: but I rose,  looked round, and could see nothing; while, as I still gazed, the  unnatural sound was reiterated: and I knew it came from behind
the panels. My first impulse was to rise and fasten the bolt; my  next, again to cry out, ‘Who is there?’ Something gurgled and  moaned. Ere long, steps retreated up the gallery towards the third- storey staircase: a door had lately been made to shut in that  staircase; I heard it open and close, and all was still.
‘Was that Grace Poole? and is she possessed with a devil?’ thought  I. Impossible now to remain longer by myself: I must go to Mrs.  Fairfax. I hurried on my frock and a shawl; I withdrew the bolt and
opened the door with a trembling hand. There was a candle  burning just outside, and on the matting in the gallery. I  was surprised at this circumstance: but still more was I amazed to  perceive the air quite dim, as if filled with smoke; and, while  looking to the right hand and left, to find whence these blue  wreaths issued, I became further aware of a strong smell of  burning.
Something creaked: it was a door ajar; and that door was Mr.  Rochester’s, and the smoke rushed in a cloud from thence. I  thought no more of Mrs. Fairfax; I thought no more of Grace Poole,  or the laugh: in an instant, I was within the chamber. Tongues of  flame darted round the bed: the curtains were on fire. In the midst  of blaze and vapour, Mr. Rochester lay stretched motionless, in  deep sleep.“

 

 

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Charlotte Brontë (21 april 1816 – 31 maart 1855)

 

 

 

 

De Franse schrijver Patrick Rambaud werd geboren op 21 april 1946 in Parijs. Zie ook alle tags voor Patrick Rambaud op dit blog.

 

Uit Il neigeait

 

„Les chevaux rongeaient le bois des mangeoires, broutaient le chaume des paillasses, l'herbe mouillée : il en mourut dix mille avant même qu'on ait aperçu l'ombre d'un Russe. La famine régnait. Les soldats se remplissaient l'estomac d'une bouillie de seigle froide, ils avalaient des baies de genièvre ; ils se battaient pour boire l'eau des bourbiers, parce que les paysans avaient jeté au fond de leurs puits des charognes ou du fumier. Il y eut de très nombreux cas de dysenterie, la moitié des Bavarois mourut du typhus avant de combattre. Les cadavres d'hommes et de chevaux se putréfiaient sur les routes, l'air empuanti qu'on respirait donnait la nausée. D'Herbigny pestait mais il se savait favorisé : pour la Garde impériale, des officiers avaient réquisitionné les vivres destinés à d'autres corps d'armée ; il s'en était suivi des bagarres et pas mal de rancœur envers les privilégiés.

Tout en cheminant, le capitaine croquait une pomme verte chipée dans la poche d'un mort. La bouche pleine, il appela son domestique :

- Paulin !
- Monsieur ? dit l'autre d'une voix expirante.
- Saperlotte ! On n'avance plus ! Qu'est-ce qui se passe ?
- Ah ça, Monsieur, j'en sais rien.
- Tu ne sais jamais rien !
- Le temps d'accrocher notre âne à votre selle et je cours m'informer...
- Parce que, en plus, tu me vois tirer un bourricot ? Âne toi-même ! J'y vais.“

 

 

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Patrick Rambaud (Parijs, 21 april 1946)

 

 

 

 

De Engelse schrijver John Mortimer werd geboren op 21 april 1923 in Londen. Zie ook alle tags voor John Mortimer op dit blog.

 

Uit: Rumpole and the Reign of Terror

 

„The good news was that Mahmood had sufficient qualifications to practise as a doctor in England and had got a post at Oakwood Hospital. It was no doubt, as Tiffany said, because Mahmood’s father was so overcome with the happiness of the occasion that he had died on the night of their wedding, leaving his son the desirable house in Kilburn. Although he was permitted to remain in England and work here as a doctor, Mahmood, like his father, never became a British citizen.

There seemed to have been no blot on the contented life of the young Khan family until that dreadful morn­ing when the police called early at the Kilburn house and Dr Mahmood met the fate he had managed to avoid in his native country. He was under arrest.

‘And not being a British subject, he’s liable to be deported.’ Bonny Bernard spoke in pessimistic and depressing terms, a process known to him as ‘preparing the client for the worst’. Tears welled in Tiffany’s eyes, which she wiped quickly away with the back of her hand as she went on with her story. They came for Mahmood Khan when Tiffany was getting their children ready for school and he was about to leave for the hospital. They were three police officers in plain clothes and they refused to explain why he was being arrested or where he was being taken. He, it seemed, was controlled and told her it must be some extraordinary mistake. It was only as they were going out of the house that one of the officers thought to announce that Mahmood was being arrested under the Terrorism Act. The last thing she heard him say was that the idea was ridiculous.“

 

 

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John Mortimer (21 april 1923 – 16 januari 2009)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Peter Schneider werd geboren in Lübeck op 21 april 1940. Zie ook alle tags voor Peter Schneider op dit blog.

 

Uit: Skylla

 

„Und wahr ist auch, dass ich Lucynna fast an sie verloren habe.

Wenn eine Liebe zerbricht, stellt sie sich im Gedächtnis als ein Trümmerhaufen dar, jeder Bruchteil wird zum Indiz, das auf die spätere Katastrophe verweist. Manchmal habe ich mich bei der Rekonstruktion dieser Geschichte wie jener Archäologe gefühlt, der es unternimmt, aus Tausenden von Marmorstücken die ursprüngliche Skulptur zu erschließen, und am Ende entdeckt,

dass er die fehlenden Teile seines Puzzles falsch ergänzt hat. Also reißt er die falschen Teilstücke wieder auseinander und versucht es mit einer anderen Strategie, aber in der neuen Anordnung passen andere Teile nicht mehr, die sich früher einfügten – alte Lücken schließen sich, aber es bilden sich neue. Die gesuchte, einzig richtige Lösung, die alle Bausteine zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt, es gibt sie nicht.

Nein, eigentlich wollten wir nie und nirgendwo ein Haus bauen. Wir hatten genügend Freunde in der Toskana, in der Provence, in Portugal, die uns gewarnt hatten. Macht Ferien in teuren Hotels, mietet euch in einer Suite ein, fliegt in der Businessclass, es kommt euch immer noch billiger als ein Haus! Ganz abgesehen von den Folgen, die sich nicht in Geld rechnen lassen!“

 

 

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Peter Schneider (Lübeck, 21 april 1940)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Cubaanse dichteres María Elena Cruz Varela werd in 1953 geboren in Colón. Zie ook alle tags voor María Elena Cruz Varela op dit blog.

 

 

Self-Portrait with a Cut Ear

It's dawn. Again. Life is obliging. Obliging us.
It's dawn. Again. Dissolved in speech. Locked
in a spiral down to the last fall,
fall into nothing, horror of nothing. Devouring us.
I come with my relics of all that is wrong.
With one ear gone. And bleeding. A bullet in my temple.
Abandonment. Ridiculous bedroom of a miserable hotel.
The world was standing outside. A party of others.
I spied on them. Hungry eye nailed to openings.
I come from all that is wrong.
I travel from the torturous circles of hell.
I come from what is wrong; just that: from the wrong.
But it's dawn. It's dawn again. Obliging. Obliging us.

 

 

 

Vertaald door Mairym Cruz-Berna

 

 

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María Elena Cruz Varela (Colón, 1953)




Zie voor nog meer schrijvers van de 21e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:57 Reageer op dit bericht

Michael Mann, Meira Delmar, Alistair MacLean, Jamie McKendrick, Népomucène Lemercier

De Duitse literatuurwetenschapper en musicus Michael Mann werd als jongste kind van Thomas en Katia Mann geboren op 21 april 1919 in München. Zie ook alle tags voor Michael Mann op dit blog.

 

Uit: Als Michael Mann geboren wurde: München 1919 (Lezing door Wolfgang Frühwald)

 

Im Haus der Familie von Thomas und Katia Mann, in der Münchner Poschinger Straße 1, herrschte am 21. April 1919, es war der Ostermontag dieses Jahres, große Aufregung. Seit Mitternacht hörte der Hausherr eilige Schritte im Fremdenzimmer, im zweiten Stockwerk des Hauses. Der Raum war seit dem 10. April als Entbindungszimmer hergerichtet worden und seine hochschwangere Frau war am 11. April (das heißt am Freitag vor Palmsonntag) dort eingezogen. Katia Mann erwartete ihr letztes Kind, Michael, genannt Bibi. Am 21. April kam es schließlich um die Mittagszeit zur Welt. Die Hebamme war an diesem Tag schon seit dem frühen Morgen am Werk, doch Katias schwere Anfangswehen blieben folgenlos. Der Gynäkologe Professor Amann wurde geholt. Die Wöchnerin, bei dieser Geburt ihres sechsten Kindes längst eine sturmerprobte Mutter, litt sehr. Der Arzt erwog sogar

eine Gabe von Morphium gegen die Schmerzen. Am frühen Nachmittag („nach Tisch“) notierte dann Thomas Mann in sein Tagebuch: „Es ist vorüber, ein gesunder Knabe zur Welt gebracht. Der Verlauf sehr schwer, schreckliche Stunden, entnervend besonders das Warten in der Allee auf die Droschke, die den Assistenten mit den Instrumenten bringen sollte; denn die völlige Fruchtlosigkeit der äußerst

qualvollen Eröffnungswehen seit 8 Uhr machte den Zangeneingriff notwendig [...].“

Im Haus von Thomas und Katia Mann im Herzogpark haben die Sorgen um die Zangengeburt von Michael die Sorgen darum überdeckt, dass zur gleichen Zeit die bürgerliche Welt, in der sie und für die sie lebten, in Scherben fiel. In den zehn Tagen zwischen dem Einzug Katias in das Entbindungszimmer und der Geburt Michaels spaltete sich Bayern in einen von der Landtagsregierung beherrschten Nordteil (um Bamberg und Nürnberg) und einen von Unabhängigen Sozialdemokraten und Anarchisten beherrschten Südteil, um München, Starnberg und Augsburg.

 

 

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Michael Mann (21 april 1919  - 1 januari 1977)

 

 

 

 

De Columbiaanse dichteres Meira Delmar (eig. Olga Isabel Chams Eljach) werd geboren in  Barranquilla op 21 april 1922. Zie ook alle tags voor Meira Delmar op dit blog.

 

 

Watercolor

 

It is the first hour.

From the orient
comes the sun.

The moon,
despoiled of the gold
of night,
goes down slowly towards the west
that waits for it under the line
of the horizon.

On the basso continuo
of the shore
the waves unravel,
one by one,
the music they bring
from as far
as time,
and it’s a tune, and another tune
and a thousand more tunes,
rhythmic, repeated,
spilled on the sand.

The seabirds
begin
their flights,
some swiftly, others
unhurriedly
they fall on the water, well-aimed,
they rise up, they fly away
until at last the sun´s glare
stumps them

Little by little you hear
voices, echoes, a song.

The breeze, gardener,
sprinkles orange blossoms
on the bright blue of the sea.

 

 

 

Vertaald door Nicolás Suescún

 



 

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Meira Delmar (21 april 1922 - 18 maart 2009)

 

 

 

 

De Schotse schrijver Alistair Stuart MacLean werd geboren op 21 april 1922 in Glasgow. Zie ook alle tags voor Alistair MacLean op dit blog.

 

Uit: Puppet on a Chain

 

„Or perhaps that's unfair -- the nondescript bit, I mean. To qualify for that rather denigrating description

there must exist comparative terms of reference to justify its use: unfortunately for the remainder of the

passengers there were two others aboard that plane who would have made anyone look nondescript.

I looked at them three seats behind me on the other side of the aisle. This was hardly a move on my part to attract any attention as most of the men within eyeing distance of them had done little else but look at them since leaving Heathrow Airport: not to have looked at them at all would have been an almost guaranteed method of attracting attention.

Just a couple of girls sitting together. You can find a couple of girls sitting together almost anywhere but you'd have to give up the best years of your life to the search of finding a couple like those. One with hair as dark as a raven's wing, the other a shining platinum blonde, both clad, albeit marginally, in

mini-dresses, the dark one in an all-white silk affair, the blonde all in black, and both of them possessed as far as one could see-and one could see a great deal-of figures that demonstrated clearly the immense strides forward made by a select few of womankind since the days of Venus di Milo. Above all, they were strikingly beautiful, but not with that vapid and empty brand of unformed good looks which wins the Miss World contest: curiously alike, they had the delicately formed bone structure, the cleanly cut features, and the unmistakable quality of intelligence which would keep them still beautiful twenty years after the faded Miss Worlds of yesterday had long since given up the unequal competition.“

 

 

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Alistair MacLean (21 april 1922 - 2 februari 1987)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Népomucène Lemercier werd geboren op 21 april 1771 in Parijs. Zie ook alle tags voor Népomucène Lemercier op dit blog.

 

Uit: Agamemnon

 

“Quel tourment plus cruel, ô Dieu! que d'hésiter
À commettre un forfait qu'on osa méditer;
De brûler du désir de se rendre homicide;
De subir le remords avant le parricide;
D'en regretter les fruits; et, d'un coeur combattu,
De passer, de flotter du crime à la vertu;
Et d'éprouver, parmi ces troubles exécrables,
La peur des châtiments qui sont dus aux coupables.”

 

 

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Népomucène Lemercier (21 april 1771 – 7 juni 1840)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedagen:

 

De Engelse dichter en vertaler Jamie McKendrick werd geboren in 1955 in Liverpool. Zie ook alle tags voor Jamie McKendrick op dit blog.

 

 

Gainful Employmen

 

As if I had nothing better to do,
and who says I have, than putting the house
I haven't got in order, I sit at the oak desk
I have got, though really a table not a desk
but it's mine and I sanded it down myself
and beeswaxed it with iron wire-wool

 

- that was how important it was for me:
this surface on which so much was to be
accomplished. Best of all, I can take
its legs off, and replace them by way of
four angelic wing-nuts to the corner brackets
so it's both a steadfast and a movable beast.

 

But I wonder why I kept this biro spring
I'm exercising now between my finger
and thumb - not to sew my eyelids up with
like the envious spirits in purgatory.
Just too exquisite to throw away,
an image of infinity or information ...

 

I'm still here, where there's an unconsolable
joy to be had, sitting ready at my station
and waiting for the bugle or the slughorn.
No one can say it's wasting time, my time, the time I've got,
to enter the very thread of the helix,
to live always expecting the unheard of.

 

 

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Jamie McKendrick (Liverpool, 1955)

Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Martinus Nijhoff, Jan Cremer, Jean Pierre Rawie, Sebastian Faulks, Jozef Deleu,Steve Erickson

De Nederlandse dichter, toneelschrijver en essayist Martinus Nijhoff werd geboren in Den Haag op 20 april 1894. Zie ook alle tags voor Martinus Nijhoff op dit blog.

 

 

De twee nablijvers

 

- O oude boom in de achtertuin
hoe kaal en lelijk is je kruin,
ik vraag mij af of jij nog leeft,
zo weinig vruchten als je geeft.

- O eenzaam schrijvertje in het raam,
je vrouw en kind zijn heengegaan,
ik vraag mij af of dat jij schrijft
het enige is wat je overblijft.

— Stil! Hoor! De nachtegaal hervat
zijn lied in 't hartje van de stad.
— Men heeft er woningen gebouwd
van nieuwe steen en blinkend hout.

 

 

 

Zwerver en elven

 

Over de duinen
Woei een lied
- Verstoor je mijn tuin en
Stilte om niet?

En langs de stranden
Waar hij ging
- Neem dan mijn handen,
Lieveling -

De stormwind riep en
De regen riep
- Je voeten liepen
Waar ik sliep.

Telkens bedolven
- Ternauwernood -
Kwam een klacht uit de golven
- Was ik dood.

- Waarom tot onaardse
Dromen gewekt
Zonder opwaartse
Ziel die trekt -

Het schreeuwt uit het sneeuwige
Schuim vandaan
- Als jij zal ik eeuwig
Verder gaan.

- Van verbroken beloften
Blijven wij buit
- Niets, niets is op de
Wegen vooruit.

Te zwaar was het water, te
Licht is de wind
- O, Christofoor, waar is het
Kind, het kind -

Alom, toen, geheim en
Weg-stervende
- Blijf bij me, bij me
Zwervende -

En, eindelijk, stijgend de
Maan langs en heen,
Een bijna zwijgende
Wolk verdween.

 

 

 

De kloosterling

 

Als ik de groene luiken openzet,
Zie ik de bloemen om het raam heen trillen
Druipend van tintelende dauw, en kil en
Overzoet waait een geur door mijn gebed.

O wonden, o bloei Gods! Mij is in 't bloed
Eén uwer ranken dringend en uitlopend,
Die, als uw lente eenmaal mijn zijden opent,
In duizend bloemen mij uitbreken doet -

Een vreemdling stond in de tuin en groette.
Hij nam mijn hand en voerde me als een knaap
Over het grasveld naar 't begroeid priëel,

Hij sprak: "Wij zijn een overbloeid geheel,
Ik zie mijn hyacinten om uw slaap
En rozen in uw handen en uw voeten."

 

 

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Martinus Nijhoff (20 april 1894 – 26 januari 1953)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en beeldend kunstenaar Jan Cremer werd geboren in Enschede op 20 april 1940. Zie ook alle tags voor Jan Cremer op dit blog. 

 

Uit: Ik Jan Cremer

 

“De Kunstenaar was leraar op de Plaatselijke Academie. Op woensdagavond gaf hij modeltekenen. ‘Als je wilt moet je maar ’s op een avond komen kijken,’ had hij gezegd. Dan zou ik kunnen zien hoe het allemaal ging op een academie. Ik moest dan tegen negenen komen en naar hem vragen. De conciërge zou me wel verwijzen. De eerstvolgende woensdagavond liep ik al om acht uur voor het gebouw heen en weer. Tot het kwart voor negen sloeg. Ik telde duizend tellen en liep toen naar binnen. ’n Congiërge wijst me de trap op. De gangen roken naar verf en inkt, mooie meisjes op de trappen, artistieke meiden met lange paardestaarten. ‘Ik trouw later met een filmster met een paardestaart.’ Ik kom op de schilderafdeling. Mijn vriend is nog bezig en hij zegt mij wat rond te kijken. Stapels tekeningen liggen op grote tafels, grote foto’s en affiches aan de muren. Terloops kijk ik eens door de ramen van de klas ernaast, maar er is geen naakt wijf te bespeuren. ‘Akedemie naaktewijveclub.’
Ik wilde maar dat ik op de academie mocht studeren. Maar dat kon niet. De academie was alleen
voor draagkrachtige mensen. Allemaal kale kak en opscheppers.”

 

 

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Jan Cremer (Enschede, 20 april 1940)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Jean Pierre Rawie werd geboren op 20 april 1951 in Scheveningen. Zie ook alle tags voor Jean Pierre Rawie op dit blog.

 

 

Kringloop

 

Wij hebben ook vannacht weer niet geslapen,
wij hadden wel wat anders aan ons hoofd:
we leken even voor elkaar geschapen,
en alle leugens werden weer geloofd.

Toch hebben we zeer van elkaar gehouden,
het is gekomen als het is gegaan;
verder blijft alles altijd bij het oude:
de Moor kan gaan hij heeft zijn plicht gedaan.

Er stonden 's morgens mannen in de bomen
en zaagden zinvol in de takken rond.
Ik ben gegaan zoals ik ben gekomen,
maar met de smaak van sterven in mijn mond.

 

 

 

 

Wij die elkaar tot bloedens toe

 

Wij die elkaar tot bloedens toe
op alle zwakke plekken kwetsen,
wij beiden zijn ten langen leste
de onbesliste vete moe.

Het laatste licht faalt in het westen,
mijn lieve vijandin, zie hoe
ik mij van wapentuig ontdoe;
dit is uiteindelijk het beste.

Het heeft alleen zo lang geduurd:
de bitterheid waarmee wij streden
heeft voor ons alletwee voorgoed

zowel de toekomst als het heden
volledig in de war gestuurd. -
Zeg nu maar hoe het verder moet.

 

 

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Jean Pierre Rawie (Scheveningen, 20 april 1951)

 

 

 

 

De Britse schrijver en journalist Sebastian Faulks werd geboren op 20 april 1953 in Newbury. Zie ook alle tags voor Sebastian Faulks op dit blog.

 

Uit: Birdsong

 

“Inside, the house was both smaller and larger than it looked. It had no rooms of intimidating grandeur, no gilt ballrooms with dripping chandeliers, yet it had unexpected spaces and corridors that disclosed new corners with steps down into the gardens; there were small salons equipped with writing desks and tapestry-covered chairs that opened inward from unregarded passageways. Even from the end of the lawn, it was difficult to see how the rooms and corridors were fitted into the placid rectangles of stone. Throughout the building the floors made distinctive sounds beneath the press of feet, so that with its closed angles and echoing air, the house was always a place of unseen footsteps.

Stephen Wraysford's metal trunk had been sent ahead and was waiting at the foot of the bed. He unpacked his clothes and hung his spare suit in the giant carved wardrobe. There was an enamel wash bowl and wooden towel rail beneath the window. He had to stand on tiptoe to look out over the boulevard, where a cab was waiting on the other side of the street, the horse shaking its harness and reaching up its neck to nibble at the branches of a lime tree. He tested the resilience of the bed, then lay down on it, resting his head on the concealed bolster. The room was simple but had been decorated with some care. There was a vase of wild flowers on the table and two prints of street scenes in Honfleur on either side of the door.

It was a spring evening, with a late sun in the sky beyond the cathedral and the sound of blackbirds from either side of the house. Stephen washed perfunctorily and tried to flatten his black hair in the small mirror. He placed half a dozen cigarettes in a metal case that he tucked inside his jacket. He emptied his pockets of items he no longer needed: railway tickets, a blue leather notebook, and a knife with a single, scrupulously sharpened blade.”

 

 

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Sebastian Faulks (Newbury, 20 april 1953)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Jozef Hugo Maria Deleu werd geboren in Roeselare op 20 april 1937. Zie ook alle tags voor Jozef Deleu op dit blog.

 

weggaan

 

je moet geen afscheid nemen

je moet het huis verlaten

zonder om te kijken

 

je draagt het warm en wakker

bewoont het ook afwezig

je moet geen afscheid nemen

 

in door tijd verkleurde bladen

blijven woorden dromen

krachtiger dan daden

 

in mei bloeien de bomen

ook de oudste boomgaard

staat in gloed

 

je moet geen afscheid nemen

je moet het huis verlaten

zonder om te zien

 

 

 

Hiernamaals

 

1

binnenwerk

bevolkt met

zilverwilgen rond

donker water

 

kraaien

in de lucht

een hel

blauw wak

 

in wolken

oude sterren

vol ongekend

geluk

 

verzonken

kind huilt

hiernamaals

overboord

 

 

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Jozef Deleu (Roeselare, 20 april 1937)



De Amerikaanse schrijver, essayist en criticus Steven Michael Erickson werd geboren op 20 april 1950 in Los Angeles. Zie ook alle tags voor Steven Erickson op dit blog.

 

Uit: Zeroville

 

6.

She gives him a ride, staring at his head. She seems odd to him; he wants her to watch the road. I believe perhaps she's been taking illicit narcotics, he thinks to himself.

"Uh," she finally starts to say, and he can see it right there in her eyes: James Dean, Natalie Wood ... What will he do? She's driving and, besides, she's a girl. You can't smash a girl over the head with a food tray.

"Montgomery Clift," he heads off her blunder, "Elizabeth Taylor."

"Elizabeth Taylor," she nods. "I've heard of her ..." pondering it a moment. "Far out."

He realizes she has no idea who Montgomery Clift is. "You can let me off here," he says, and she drops him where Sunset and Hollywood Boulevards fork, at a small theater—


7.

—where he goes to the movies.

A silent European film from the late twenties, it's the worst print Vikar has seen — less a movie than a patchwork of celluloid — but he's spellbound. In the late Middle Ages a young woman, identified in the credits only as "Mlle Falconetti," is interrogated and hounded by a room of monks. The woman doesn't give a performance, as such; Vikar has never seen acting that seemed less to be acting. It's more an inhabitation. The movie is shot completely in close-ups, including the unbearable ending, when the young woman is burned at the stake.

 

 

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Steve Erickson (Los Angeles, 20 april 1950)




Zie voor nog meer schrijves van de 20e april ook
mijn vorige blog van vandaag

Geschreven door Romenu om 18:54 Reageer op dit bericht

Arto Paasilinna, Michel Leiris, Emmanuel Bove, Henry de Montherlant, Herman Bang, Charles Maurras

De Finse schrijver Arto Paasilinna werd geboren op 20 april 1942 in Kittilä in Lapland. Zie ook alle tags voor Arto Paasilinna op dit blog.

 

Uit:  Der wunderbare Massenselbstmord  (Vertaald door Regine Pirschel)

 

„Direktor Onni Rellonens Magen litt seit Jahrzehnten an Übersäuerung, und in den Falten der Därme lauerte ein beginnender Katarrh. Seine Gelenke waren in Ordnung, die Muskulatur ebenfalls, wenn man von einer leichten Erschlaffung absah. Dagegen war Onni Rellonens Herz verfettet und träge, es war nurmehr eine Bürde für den Körper, kein Lebenserhalter. Es bestand die Gefahr, dass das geplagte Herz stehen bleiben, den Körper lähmen und seinen Besitzer nach Lebenssaft dürsten, ja sterben lassen könnte. Das wäre ein schnöder Lohn für den Mann, der sich seit Embryozeiten auf sein Herz verlassen hatte. Wenn das Herz nur für hundert Schläge ausruhen, Luft holen würde, wäre alles vorbei. Dann hätten Onni Rellonens bisherigen Milliarden Herzschläge keinerlei Bedeutung. So ist der Tod. Tausende finnischer Männer erleiden ihn jährlich. Niemand von ihnen kehrt zurück, um zu berichten, wie sich der Tod letzten Endes anfühlt.

Im Frühjahr hatte Onni Rellonen damit begonnen, sein verfallenes Sommerhaus neu anzustreichen, hatte die Arbeit jedoch nicht vollendet. Der Farbeimer stand neben dem Steinsockel, der Pinsel, der auf dem Deckel lag, war hart geworden.
Onni Rellonen war Geschäftsmann, hatte sich einmal Direktor genannt. Er hatte viele Jahre unternehmerischer Tätigkeit hinter sich, schnellen Anfangserfolg, Aufstieg auf der Stufenleiter der Kleinindustrie, eine Schar Angestellter, Buchhaltung, Geld, Geschäfte. Er war Bauunternehmer gewesen, in den Sechzigerjahren sogar kleiner Fabrikant in der Dünnplattenindustrie. Aber ungünstige Konjunkturen und gierige Konkurrenten hatten Rellonens Traufen und Bleche AG in den Konkurs getrieben. Und dieser Konkurs war nicht der letzte geblieben. Sogar kriminelle Verstöße hatte man ihm zur Last gelegt. Zuletzt war Direktor Rellonen als Besitzer einer Wäscherei aufgetreten. Auch die hatte nichts abgeworfen: Jede finnische Familie besaß ihre eigene Waschmaschine, und wer keine hatte, war auch nicht daran interessiert, seine Wäsche zu waschen. Die großen Hotels und Schwedenfähren hatten Rellonens Wäscherei keine Arbeit gegeben, die landesweiten Wäschereiketten hatten ihm immer wieder die Aufträge vor der Nase weggeschnappt. In den Separees der Restaurants wurden solche Bestellungen ausgehandelt.“

 

 

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Arto Paasilinna (
Kittilä, 20 april 1942)

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver  en etholoog Michel Leiris werd geboren in Parijs op 20 april 1901. Zie ook alle tags voor Michel Leiris op dit blog.

 

 

Le soleil qui se lève chaque matin à l’est

 

Le soleil qui se lève chaque matin à l’est

Et plonge tous les soirs à l’ouest
Sous le drap bien tiré à l’horizon

Poursuit son chemin circulaire

Cadre doré enchâssant le miroir où tremblent les reflets

D’hommes et de femmes jetés sur une ombre de terre

Par l’ombre d’une main qui singe la puissance.

 

 

 

Base des corps séparés

 

Base des corps séparés, cathédrale de morsures,

Caprice d’un corps vorace et capricorne des chevelures,

Les hémisphères se séparent,

A travers les replis de l’espace

Où les galions chargés de rires et d’étincelles

Sombrent la corde au cou.

        

Migration souterraine engendrée par le Pôle,

Lorsque s’enterre le passage de nos lèvres

La cime de l’arbre ennuie les ombres

(yeux sensibles de cendre)

et le calice des cris lents.

 

 

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Michel Leiris (20 april 1901 – 30 september 1990)


 


De Franse schrijver Emmanuel Bove (eig. Emmanuel Bobovnikoff) werd geboren op 20 april 1898 in Parijs. Zie ook alle tags voor Emmanuel Bove
op dit blog.

 

Uit: Mes Amis

 

„Chaque matin, ma voisine chante sans paroles en déplaçant les meubles. Sa voix est amortie par le mur. J'ai l'impression de me trouver derrière un phonographe.
Souvent, je la croise dans l'escalier. Elle est crémière. A neuf heures, elle vient faire son ménage. Des gouttes de lait tachent le feutre de ses pantoufles. J'aime les femmes en pantoufles : les jambes n'ont pas l'air défendues.
En été, on distingue ses tétons et les épaulettes de sa chemise sous le corsage.
Je lui ai dit que je l'aimais. Elle a ri, sans doute parce que j'ai mauvaise mine et que je suis pauvre. Elle préfère les hommes qui portent un uniforme. On l'a vue, la main sous le ceinturon blanc d'un garde républicain.
Un vieillard occupe une autre chambre. Il est gravement malade : il tousse. Au bout de sa canne, il y a un morceau de caoutchouc. Ses omoplates font deux bosses dans son dos. Une veine en relief court sur sa tempe, entre la peau et l'os. Son veston ne touche plus les hanches : il ballotte comme si les poches étaient vides. Ce pauvre homme gravit les marches une à une, sans lâcher la rampe. Dès que je l'aperçois, j'aspire le plus d'air possible afin de le dépasser sans reprendre haleine.“

 

 

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Emmanuel Bove (20 april 1898 – 13 juli 1945)

Met dochtertje 

 

 



De Franse schrijver
Henry de Montherlant werd geboren op 20 (en niet op 21) april 1896 in Parijs Zie ook alle tags voor Henry de Montherlant op dit blog.

 

Uit: Aux Fontaines du désir

 

“Dans Service inutile, nous trouvons d’innombrables exemples de l’exaltation de la générosité, très semblables à ceux des divans iraniens. Ainsi dans La Fête à l’écart, l’exaltation de la mansuétude du marquis du Spinola quand il embrasse son adversaire malheureux :

"Son sourire vraiment divin, le christianisme même (nous disons, christianisme parce que le héros appartenait à cette religion) mais sa mansuétude est aussi bien de n’importe quelle religion analogue".

On comprendra dès lors quel terrain préparé trouvaient en Montherlant les nombreux traits de générosité, quelquefois sublimes, que l’on trouve chez les conteurs iraniens. Sublime de la charité. Un voleur ne trouve rien chez un religieux ; celui-ci lui donne un tapis, pour qu’il ne s’en aille pas les mains vides.

Il y a d’autres analogies sur ce plan moral. Lorsque, à la fin de sa vie, Ferdowsi quitte son domaine ravagé par les guerres pour chercher un endroit plus sûr, parce que "bien plus que la terre de ses pères, il devait défendre son poème et lui assurer l’avenir" (Henri Massé), lorsque Saadi écrit : "Quand la discorde surviendra, le sage s’enfuira, car, dans ce cas, le salut se trouve à la frontière", lorsque Djâmi compose paisiblement le Bahârestân au milieu de la guerre civile qui désole son pays, on songe aux pages sur "L’Ame et son Ombre", dans Service Inutile où Montherlant proclame que l’artiste doit s’occuper d’abord de son œuvre, et lui sacrifier tout le reste. Et lui-même a rappelé, dans La Petite Infante de Castille le mot cité par Saadi, de tel personnage à qui le sultan disait : "Il me faut un homme sage pour m’occuper de l’administration du royaume", et qui répondait : "Le propre d’un homme sage est de ne pas s’occuper de ces choses-là".

 

 

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Henry de Montherlant (20 april 1896 – 21 september 1972)

Portret door Jacques Emile Blanche

 

 

 

 

De Deense schrijver Herman Bang werd geboren op 20 april 1857 in Asserballe. Zie ook alle tags voor Herman Bang op dit blog.

 

Uit: Sommerfreuden (Vertaald door Aldo en Ingeborg Keel)

 

“Das war es ja, was sie immer gesagt hatte, nur
Brasen, der wollte es so, doch sie kannte Brasen, daß er anfangs immer übermütig war und später nur dasaß ...
Frau Brasen erreichte den "Annex" und trat durch das Tor ein. Die Steine waren kantig, am Tor. Sie hob die Beine, um in den Flur zu gelangen, die alten Türschwellen waren hoch. Und sie warf einen prüfenden Blick in die leeren Zimmer, wo von allen Wänden die gleiche hellblaue Tapete leuchtete, gekauft auf der Auktion des Glasermeisters, als der im Februar Konkurs gemacht hatte.
Frau Brasen ging von Zimmer zu Zimmer.
Doch, jetzt war alles ordentlich.
Und sie ließ den Blick über Tische und Betten schweifen - es waren die dünnsten Eisenbeine, die jemals eine Bettstatt getragen hatten -, und sie zählte die Handtücher, die den Wänden entlang zwei und zwei an Haken hingen und Putzlappen glichen.
Frau Brasen drehte und wendete sie: Auf der Innenseite waren sie blau geworden, es war die Glasermeistertapete, die abgefärbt hatte.
Und da standen also acht Betten mit Roßhaarmatratzen, jetzt, wo sie auch ihre eigenen hergebracht hatten. Unbequem würde es schon für Brasen, auf Seetang zu liegen, für ihn, der so dick war. Aber da half nichts. Ihre Bettdecken konnten sie ja dann auch noch haben. Die waren gestrickt, und es war, als ob sie die Betten besser ausfüllten. Nichts von dem, was sie bei Rists gekauft hatten, machte was her.
Frau Brasen betrat die Vorderzimmer, in denen die Sonne auf den breiten und unberührten Böden lag. Ihre Augen, die morgens immer tränten - das kam davon, daß sie jede Nacht in der Speisekammer saß und wartete, bis geschlossen wurde - glitten über die Dinge: Jetzt war das Papier unter diesem Tischbein wieder weggerutscht. Sie schob es darunter, ehe sie sich für einen Augenblick auf das Sofa setzte, das schmutzigblau war und sich mit der Tapete biß.”

 

 

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Herman Bang (20 april 1857 – 19 januari 1912)

 

 

 

 

De Franse schrijver Charles Maurras werd geboren op 20 april 1868 in Martigues Zie ook alle tags voor Charles Maurras op dit blog.

 

Uit: Un sage voyageur

 

„Quand une cité antique voulait changer ses lois, elle députait un ou plusieurs de ses sages vers les nations circonvoisines ; ceux-ci passaient un ou deux bras de mer, allaient en Crète ou poussaient jusqu'en Égypte ; puis, au retour, ils adaptaient la meilleure constitution aux mœurs et aux tempéraments de leur pays.

Hélas ce n'est pas la nation française qui a donné à M. Pierre de Coubertin la mission d'étudier sur les lieux l'éducation de l'Angleterre. Mais pourquoi m'en plaindrais-je ? Toujours recourir à l'État et tout y rapporter, c'est une de ces verrues que l'Antiquité eût bien fait de ne pas nous léguer. M. de Coubertin est allé là-bas de son propre gré. Le livre qu'il apporte n'est pas le fruit d'une commande officielle. Aussi est-il très personnel, empreint d'une indépendance de pensée qui devient extrêmement rare.

Ici, le régime actuel de l'éducation a fait ses preuves. On le défend dans les prospectus universitaires mais qui donc se fait illusion sur le peu qu'il vaut ? Les discussions de l'Académie de médecine ont inquiété les mères, tout ambitieuses qu'elles sont. Les pères commencent à se rappeler que l'instruction et l'éducation sont deux : la formation de la volonté est autrement importante que celle de l'intelligence. Enfin, quelques maîtres de l'Université sont venus à l'aide.

Mais le grand acte d'accusation, c'est nous qui le portons, nous la récente génération, les derniers produits de l'éducation française, nous qui, au sortir du collège ou du lycée — du lycée le moins corrompu comme du collège catholique le mieux conservé — constatons les immenses lacunes de notre structure morale : nous qui retrouvons en frémissant, dans les pages de Paul Bourget, la trace des souillures dont nous avons été les témoins, dont plusieurs, sous nos yeux, ont été les victimes ; nous qui lisons dans un célèbre chapitre de Jules Vallès l'histoire des déclassés, des ratés, des fruits secs, vieux camarades que nous coudoyons aujourd'hui, hargneux et décharnés, prêts à tout et à pis.“

 

 

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Charles Maurras (20 april 1868 – 16 november 1952)

Portret door Louis Denis-Valvérane, 1888

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e april ook mijn blog van 20 april 2011 deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:47 Reageer op dit bericht

Manuel Bandeira, n. c. kaser, Veniamin Kaverin, Pierre-Jean de Béranger, Louis Amédée Achard, Werner Rohner

De Braziliaanse dichter, schrijver en vertaler Manuel Carneiro de Souza Bandeira Filho werd geboren op 19 april 1886 in Recife. Zie ook alle tags voor Manuel Bandeira op dit blog.

 

 

Absolute Death

To die.
To die body and soul.
Completely.

To die without leaving the sad remains of flesh,
Without leaving the bloodless mask of wax,
Surrounded by flowers,
Which will rot away — so happy! — one day,
Bathed in tears
Born less from grief than from the shock of death.

To die without leaving perhaps even a pilgrim soul…
On the way to heaven?
But what heaven can fulfill your dream of heaven?

To die without leaving a furrow, a trace, a shadow,
Without leaving even the remembrance of a shadow
In any human heart, in any human thought,
In any human skin.

To die so completely
That one day when somebody sees your name on a page
He will ask: “Who was he?...”

To die still more completely:
Without leaving even this name.

 

 

 

Apple

From one angle I see you just like a dried-up breast
From another just like a belly from whose navel still hangs the
         umbilical cord

You are red as the divine love

Inside you in the little seeds
Palpitates a prodigious life
Infinitely

And you remain so simple
Beside a knife
In a poor hotel room.

 

 


Vertaald door John Nist

 

 

 

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Manuel Bandeira (19 april 1886 – 13 oktober 1968)

Portret door Cândido Portinari 





De Zuidtiroolse dichter
norbert c. kaser werd geboren op 19 april 1947 in Brixen.
Zie ook alle tags voor norbert c. kaser op dit blog.

 

 

venedigs nachmittag

 

venedigs kinderwaegen

muessen sehr stabil sein

weil sie die muetter

geschickt ueber die stufen

der bruecken springen lassen

 

die kinder prasseln

auf rollschuhen

ueber die kleinen plaetze

 

keiner macht platz

wenn du ihm im gedaerm der gassen

begegnest

denn er hat sein eigenes haus hier

auch wenn es

aus nur drei steilen uebereinandergelegten

     fenstern besteht

 

jeder hat sein haus

seinen stolz der ihm verbietet

nicht zu sein

was die stadt an ruhm von ihm fordert

ins fuenfte vierte fenster

steigt auch kein geruch

vom mueden wasser

 

in den mansarden wie immer

studenten

vor dem sechsten fenster

katzen auf leichtgebrannten ziegeln

vom nachbarn

im gedaerm des gehirns

eine menge von

frauen programmen umsturz

 

so sind sie mir fremd

(ich habe sie gekannt, als sie mich in den

  schulpausen an die wand drueckten)

 

so sind sie mir fremd

weil sie leben muessen was sie sagen

sie haben kein haus

die zeitung ist genug

die wahrheit

rot der kirche an die wand geschmiert

rot der kirche an den bauch geschmiert

und nichts als die wahrheit

 

die kinder teufeln

auf rollschuhen

ueber die kleinen plaetze

 

und nichts als die wahrheit

vor der alles zum venezianerpilatus

wird

bis auf die frauen

die ihre kinderwaegen geschickt ueber

die stufen springen lassen

und das gemuese kaufen

wo es am billigsten ist.

 

 

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n. c. kaser(19 april 1947 – 21 augustus 1978)





 

De Russische schrijver Veniamin Kaverin werd geboren op 19 april 1902 in Pskov. Zie ook alle tags voor Veniamin Kaverin op dit blog.

 

Uit: Two captains (Vertaald door Bernard Isaacs)

 

“He said the devils werefond of smoking and drinking, they had bullet-heads, and many of them were lame, having hurt themselves when they dropped from the sky. In Pokrovsky Tower they raised families and in fine weather went down tothe river to steal the tobacco which the fishermen tied to their nets toappease the water-sprites.So I was not really surprised when, as I was blowing up my little fire, Isaw a thin black shape in the gap of the old ramparts."What are you doing here, shaver?" the devil said, just like any ordinary human being.I couldn't have answered him even if I had wanted to. All I could do was just stare and shake. At that moment the moon sailed out from behind the clouds, and Icould make out the figure of the watchman across the river, walkinground the leather depot—a burly man with a rifle sticking up behind his back."Catching crabs?"He sprang down lightly and squatted by the fire."What's the matter with you, swallowed your tongue, silly?"No, it wasn't a devil. It was a skinny hatless man with a walking stick  which he kept slapping against his leg. I couldn't make out his face, but Inoticed he had nothing on under his jacket and was wearing a scarf inplace of a shirt.

"Don't want to speak, you rascal, eh?" He prodded me with his stick."Come on, answer me! Answer! Or I'll-" Without getting up, he grabbed my leg and pulled me towards him. Igave a sort of croaky sound."Ah, you're a deaf mute, I see!"He let go of me and sat there for quite a while, poking among theembers with his stick."Fine town, this," he said disgustedly. "A dog in every blessed yard; brutes of policemen. Damned crab-eaters!."

 

 

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Veniamin Kaverin (19 april 1902 – 4 mei 1989)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver van liedteksten Pierre-Jean de Béranger werd geboren op 19 april 1780 in Parijs. Zie ook alle tags voor Pierre-Jean de Béranger op dit blog.

 

 

Les Rossignols

 

La nuit a ralenti les heures;

Le sommeil s'étend sur Paris.

Charmez l'écho de nos demeures;

Éveillez-vous, oiseaux chéris.

Dans ces instants où le coeur pense,

Heureux qui peut rentrer en soi!

De la nuit j'aime le silence:

Doux rossignols, chantez pour moi.

Doux chantres de l'amour fidèle,

De Phryné fuyez le séjour:

Phryné rend chaque nuit nouvelle

Complice d'un nouvel amour.

En vain des baisers sans ivresse

Ont scellé des serments sans foi;

 

Je crois encore à la tendresse:

Pour vous il n'est point de zoïle;

Mais croyez-vous, par vos accords,

Toucher l'avare au coeur stérile,

Qui compte à présent ses trésors?

Quand la nuit, favorable aux ruses,

Pour son or le remplit d'effroi,

Ma pauvreté sourit aux muses:

Vous qui redoutez l'esclavage,

Ah! Refusez vos tendres airs

À ces nobles qui, d'âge en âge,

Pour en donner portent des fers.

Tandis qu'ils veillent en silence,

Debout, auprès du lit d'un roi,

C'est la liberté que j'encense:

Mais votre voix devient plus vive:

Non, vous n'aimez pas les méchants.

 

Du printemps le parfum m'arrive

Avec la douceur de vos chants.

La nature, plus belle encore,

Dans mon coeur va graver sa loi.

J'attends le réveil de l'aurore:

 

 

 

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Pierre-Jean de Béranger (19 april 1780 – 16 juli 1857)
Portret door Ary Scheffer

 

 

 

 

De Franse schrijver Louis Amédée Achard werd geboren op 19 april 1814 in Marseille Zie ook alle tags voor Louis Amédée Achard op dit blog.

 

Uit: Madame Rose

 

„Ce petit domaine était connu dans le pays sous le nom de la Maison-Blanche. Il pouvait bien avoir en tout une étendue d'un demi-arpent; mais, la porte de son jardin passée, le propriétaire de la Maison-Blanche avait autour de lui des promenades à fatiguer les jambes d'un écolier. Une grande prairie le séparait de la Seine; le parc de Maisons, avec ses bois épais, était là-bas, derrière la tonnelle, et plus loin, fermée par un grand mur qui court sous un bouquet d'ormes et de tilleuls, la forêt de Saint-Germain.

L'hôte de la Maison-Blanche était alors un jeune homme qui pouvait avoir une trentaine d'années et qu'on appelait Georges de Francalin. Le personnel de la maison se composait d'une vieille servante qui répondait au nom de Pétronille, grondait toujours, d'un vieux domestique grisonnant nommé Jacob, qui ne parlait jamais, et d'un chien de chasse de la race des épagneuls à robe blanche et feu: tout le monde à Maisons connaissait Tambour.

Quel motif avait pu engager Georges de Francalin à prolonger son séjour à Maisons bien au delà du moment où chacun s'empresse de regagner Paris? C'est ce que personne ne savait. Était-ce pour échapper à l'agitation fiévreuse qui tourmentait alors la France entière? Avait-il été ruiné, comme tant d'autres, à la suite des événements de février! Cette retraite avait-elle pour cause un malheur domestique ou quelqu'une de ces infortunes printanières qui font verser tant de larmes, et dont plus tard on se souvient en souriant? Jacob aurait peut-être pu le dire; mais Jacob, on le sait, ne parlait pas.“

 


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Louis Amédée Achard (19 april 1814 – 24 maart 1875)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Zwitserse schrijver Werner Rohner werd in 1975 geboren in Zürich. Hij volgde de Business School en studeerde filosofie, Germaanse en film studies. Van 1999 tot 2000 was hij woonachtig in Wenen. Sinds 2001 werkte hij als secretaris, als sportjournalist, schrijver en filmrecensent in Zürich speelt In 2004 werd zijn theaterstuk Sneak Preview voor het eerst opgevoerd in Zürich, gevolgd door Kopie - ein Bühnenthriller in 2004 in Basel. Verder publiceerde hij in diverse literaire tijdschriften en bloemlezingen.

 

Uit: Gesammelte Vorurteile

 

„Gott spielen

Wichtig ist, alles, was man nicht selbst geschrieben hat, scheiße zu finden. Das ist nicht immer einfach, vor allem in jungen Jahren schart man gern ein paar Götter um sich; doch wozu Götter, wenn man das Leben hat. Aber auch heute noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt und ich ein Buch lese (dazu später mehr), trifft es mich manchmal wie – trifft es mich, so verdammt gut ist es. Doch das geht vorbei, da muss man durch, bis man auch in diesem Buch etwas entdeckt, das scheiße ist. Kann man trotz noch so unfairer Lesarten nichts finden, bleibt es trotz anhaltender Voreingenommenheit immer noch perfekt, in sich geschlossen wahr, muss man ihm genau diese Perfektion zum Vorwurf machen: Dann ist es einfach zu perfekt! Natürlich wird das eigene Schreiben davon meist nicht besser. Oft erkennt man darin gar die eigenen Ansätze wieder, nur ausgereifter, weiter gedacht, bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Es gilt dann herauszufinden, warum das Eigene doch anders ist, wie es noch mehr anders werden könnte, und weshalb man doch der Beste ist; oder sagen wir: das Potenzial dazu hat.
Einmal, auf einer nicht ganz legalen Substanz, habe ich sogar geglaubt, ich sei Jesus. Ich fand das sehr romantisch, und vielleicht ginge es der Welt besser, wenn mehr Menschen glauben würden, sie seien Jesus. Andererseits, gäbe es wirklich mehrere Jesus (im Zeitalter des Klonens und der großen Anzahl gut erhaltener Jesushaare ist das gar nicht so unwahrscheinlich), so wäre es nicht auszuschließen, dass sie sich bloß gegenseitig taub predigen, die Schuld aus den Schuhen schieben oder gar bekriegen würden, wie man das von anderen Größenwahnsinnigen kennt.“

 

 

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Werner Rohner (Zürich, 1975)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e april ook mijn blog van 19 april 2011 deel en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Bas Belleman, Clara Eggink, Kathy Acker, Joy Davidman, Richard Harding Davis

De Nederlandse dichter Bas Belleman werd in Alkmaar geboren “op een heldere ochtend in april” (Rottend Staal) van het jaar 1978. Zie ook alle tags voor Bas Belleman op dit blog.

 

 

Handdoek

 

Om de koudste metalen medaille:
sluitgevecht van de lang
durig uitgevouwen wereldkampioen.

 

De blauwe mat, een hark, slaat omhoog
tegen zijn hoofd. Zo taai te ademen,
rubbergeur, longbedrog.

 

Hij zou het liefst met een heggenschaar de touwen
kapotknippen alsof het de darmen
van zijn tegenstanders zijn en

 

daarna tien tellen lang gevallen blijven,
niet meer worden opgetrokken
door de draden van spotlight en flitslicht.

 

 

T-splitsing

 

van twee kanten kwam ik aangelopen;
kan alleen nog maar rechtdoor.

 

van de bedenktijd vouw ik een vogel
met een grotere spanwijdte dan de bedenktijd
en na dat gezichtsbedrog moet ik rechtdoor.

 

had ik een echoput gevouwen,
een hart vol wensen,
een vat vol nee-zeggerij,
en het antwoord was me niet bevallen,
wat had ik mogen doen?

 

het bed delen met een negenenveertigjarige vrouw.
of ze is nog zeventien en hoe moet het dan?

 

misschien kan ik het herschrijven
tot rug tegen de muur
en dat ik alleen nog maar achteruit kan:

 

een oplossing als voor een kat
die in de muur een kattenluik ontdekt
en er achterwaarts doorheen stapt.

 

 

 

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Bas Belleman (Alkmaar, april 1978)

 

 

 

 

De Nederlands dichteres en schrijfster Clara Eggink werd geboren in Utrecht op 18 april 1906. Zie ook alle tags voor Clara Eggink op dit blog.

 

 

Schaatsenrijden

 

Glad en wijd ligt het ijs
in een veeg wit en grijs
en de lucht, tastbre kou,
is gestolpt onder blauw.
En mijn schaats met een kras
als een schot onder glas
trekt een veervormig spoor
van mijn voet uit te loor.
Ik scheer scheef op het vlak
langs een donkerblauw wak.
Na een sprong voor een scheur
als een koord, schiet ik voort
op het staal en ik duik
in de wind en gebruik
elke spier, die geniet
als ik suis langs het riet.

 

 

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Clara Eggink (18 april 1906 - 3 maart 1991)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster, essayiste en feministe Kathy Acker werd op 18 april 1947 in New York geboren als Karen Alexander. Zie ook alle tags voor Kathy Acker op dit blog.

 

Uit: Goes to Haiti

 

„You've got to get love. You've lost your sense of propriety. Your social so-called graces. You're running around a cunt without a head. You could fuck anybody anytime any place you don't give a damn who the person is except you really don't want to get murdered any number of people except when the sex situations happen you have this idea lingering from the past maybe you shouldn't fuck so much and so openly other people are looking down on you other people are thinking you're shit. People misunderstand why you act the ways you do so they might harm you. You've already gotten beaten up once even though you kind of liked it. You've got to use your intellect to keep you in line, no insane sexual behavior no pleading and groveling for love, you don't know the difference between friends and strangers, cause if you don't use your arbitrary, it feels arbitrary, intellect to keep you in line, you're going to go too far out, you're beyond the limits of decent human behavior, pleasing and groveling on the ground, every time you get a scrap of love wanting twice as much more more, you've got to have more cause you know no one could love you cause no one's ever loved you... You've got to get enough love all the love in the world to make it secure. You step on the people you meet. You use them for your insane desires.“

 

 

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Kathy Acker (18 april 1947 – 30 november 1997)

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Joy Davidman werd geboren op 18 april 1915 in New York. Zie ook alle tags voor Joy Davidman op dit blog.

 

Uit: Out of My Bone: The Letters of Joy Davidman

 

„All you have ever heard about Hollywood is true; not only are the people mad, dishonest, conscienceless, and money-grubbing, but they are all these things at the top of their voices. There is a continuous rapid-fire rattle of talk at a Hollywood party, louder than any machine-gun. Perfect strangers rush over, wave their drinks in your face, tell you discreditable stories about their best friends (who are always famous stars), remark that Joan Crawford Is Slipping, and announce how much they paid for their clothes, manicure, and cigarette holders. (8) Intelligence is measured by the raucousness of the laugh and the speed of the wise-crack. Genius is measured by the expensiveness of the automobile and the number of screen credits. (Screen credits are an invention for giving each of one hundred writers a share of the responsibility in a bad picture.)“

 

 

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Joy Davidman (18 april 1915 – 13 juli 1960)

 

 

 

 

De Amerikaanse journalist en schrijver Richard Harding Davis werd geboren op 18 april 1864 in Philadelphia. Zie ook alle tags voor Richard Harding Davis op dit blog.

 

Uit: Captain Macklin: His Memoirs

 

„It may seem presumptuous that so young a man as myself should propose to write his life and memoirs, for, as a rule, one waits until he has accomplished something in the world, or until he has reached old age, before he ventures to tell of the times in which he has lived, and of his part in them. But the profession to which I belong, which is that of a soldier, and which is the noblest profession a man can follow, is a hazardous one, and were I to delay until to-morrow to write down what I have seen and done, these memoirs might never be written, for, such being the fortune of war, to-morrow might not come.

So I propose to tell now of the little I have accomplished in the first twenty-three years of my life, and, from month to month, to add to these memoirs in order that, should I be suddenly taken off, my debit and credit pages may be found carefully written up to date and carried forward. On the other hand, should I live to be an old man, this record of my career will furnish me with material for a more complete autobiography, and will serve as a safeguard against a failing memory.

In writing a personal narrative I take it that the most important events to be chronicled in the life of a man are his choice of a wife and his choice of a profession. As I am unmarried, the chief event in my life is my choice of a profession, and as to that, as a matter of fact, I was given no choice, but from my earliest childhood was destined to be a soldier.“

 

 

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Richard Harding Davis (18 april 1864—11 april 1916)



Zie voor nog meer schrijvers ook
mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

Henry Kendall, Thomas Middleton, Katharina Schwanbeck, Leif Panduro, Werner Steinberg

De Australische dichter Henry Kendall werd geboren op 18 april 1839 in Milton. Zie ook alle tags voor Henry Kendall op dit blog.

 

 

A Mountain Spring

 

Peace hath an altar there. The sounding feet
Of thunder and the wildering wings of rain
Against fire-rifted summits flash and beat,
And through grey upper gorges swoop and strain;
But round that hallowed mountain-spring remain,
Year after year, the days of tender heat,
And gracious nights whose lips with flowers are sweet,
And filtered lights, and lutes of soft refrain.
A still, bright pool. To men I may not tell
The secrets that its heart of water knows,
The story of a loved and lost repose;
Yet this I say to cliff and close-leaved dell:
A fitful spirit haunts yon limpid well,
Whose likeness is the faithless face of Rose.

 

 

 

Sonnets on the Discovery of Botany Bay by Captain Cook

The First Attempt to Reach the Shore

Where is the painter who shall paint for you,
My Austral brothers, with a pencil steeped
In hues of Truth, the weather-smitten crew
Who gazed on unknown shores—a thoughtful few—
What time the heart of their great Leader leaped
Till he was faint with pain of longing? New
And wondrous sights on each and every hand,
Like strange supernal visions, grew and grew
Until the rocks and trees, and sea and sand,
Danced madly in the tear-bewildered view!
And from the surf a fierce, fantastic band
Of startled wild men to the hills withdrew
With yells of fear! Who’ll paint thy face, O Cook!
Turned seaward, “after many a wistful look!”

 

 

 

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Henry Kendall (18 april 1839 – 1 augustus 1882)

Henry Kendall Cottage and Historical Museum, Gosford

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Thomas Middleton werd in Londen geboren en daar gedoopt op 18 april 1580. Zie ook alle tags voor Thomas Middleton op dit blog. 

 

 

How near am I to happiness

 

How near am I to happiness
That earth exceeds not! not another like it:
The treasures of the deep are not so precious,
As are the concealed comforts of a man
Lock's up in woman's love. I scent the air
Of blessings when I come but near the house:
What a delicious breath marriage sends forth!
The violet bed's not sweeter. Honest wedlock
Is like a banqueting house built in a garden,
On which the spring's chaste flowers take delight
To cast their modest odours. ----
-- Now for a welcome,
Able to draw men's envies upon man;
A kiss, now, that will hang upon my lip,
As sweet as morning dew upon a rose,
And full as long.

 

 

 

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Thomas Middleton (18 april 1580 – 4 juli 1627)

De oude St. Pauls Cathedral in Londen in de 16e eeuw

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Duitse schrijfster Katharina Schwanbeck werd geboren in 1979 in Rostock. Zie ook alle tags voor Katharina Schwanbeck op dit blog.

 

Uit: Jargo


„Jargo, so nenne ich ihn am liebsten, liegt im Bett und schläft ganz friedlich. Die Sonne knallt
durchs Fenster. Seine hellen Haare liegen wie ein zerknüllter Strahlenkranz um seinen Kopf.

Er schwitzt ein bisschen, ich setze mich auf die Bettkante und sehe ihn an. Jargo, sage ich leise und puste ihn ein bisschen am Hals an. Er öffnet die Augen. Sie werden durch die Sonne angestrahlt und leuchten ganz grün. Er sagt: Lass mich noch ’n bisschen. Und ich gehe zum Fenster und öffne es, damit frische Luft ins Zimmer weht. Wenn ich Glück habe soviel, dass sich die weißen dünnen Vorhänge bauschen, wie in einem französischen Film.

Ich ziehe den Kimono über die nackte Haut, er glänzt so schön, die roten Blüten stechen aus dem Blau, die Seide ist ein bisschen kalt auf der Haut. Ich gehe runter und mache Kaffee. Für mich mit Zucker und Milch, für Jargo schwarz.

Als ich wieder ins Schlafzimmer komme, liegt er genau anders herum als vorhin, sein Körper

zwischen weiße Laken gewühlt. Wie lange noch, fragt er und ich sage: Drei Tage. Er trinkt seinen Kaffee und streicht mir die Haare hinter die Ohren. Die Seide knistert ein bisschen, als er sie mir vom Körper zieht.“

 

 

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Katharina Schwanbeck (Rostock, 1979)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 18 april 2010.

 

De Deense schrijver Leif Thormod Panduro werd geboren op 18 april 1923 in Frederiksberg. Zie ook mijn blog van 18 april 2009.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 18 april 2007


De Duitse schrijver Udo Werner Steinberg werd geboren op 18 april 1913 in Neurode.

Geschreven door Romenu om 19:06 Reageer op dit bericht

Antoon Coolen, Ida Boy-Ed, Nick Hornby, Thornton Wilder

De Nederlandse schrijver Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook alle tags voor Antoon Coolen op dit blog.

 

Uit: Dorp aan de rivier

 

„Maar als na de maartse winden de warme lente komt, nam de Maas haar overvloed weer in haar boorden terug. Zij versmalde in haar lage bedding, in haar liefelijke vallei. Zij kreeg het beeld van haar zomerse vriendelijkheid in de uitgestrekte vette diepgroene uiterwaarden, waarin de wilgen in hun lichte lover schoon getekend staan en bewegen in de wind, in de zilverig witte, wilde ruigten der grienden. De koeien graasden in de waarden en werden er vet. En in juli kwamen de boeren het goed, kostelijke hooi met geweldige karrenvrachten langs de rivier weghalen. Maar zij betaalden een zware pacht.

Alles wat ik u vertellen ga is in dit dorp geschied. Het dorp heeft historie, het is oud als de tijd, het is door oorlogen gekweld en door vijanden geplunderd. Watervloeden en dijkdoorbraken hebben het geteisterd, dit alles is lang geleden. Er wonen kleine burgers op de dijk, winkeliers en ambachtslui. Het gemeentehuis met het lage bordes, en de getraliede ramen beneden, en met de windvanen op het dak, dat staat daartussenin. De kastelein Willem van Oijen had op de dijk zijn herberg De Koffiekan, later heeft hij de naam van zijn herberg veranderd, hij noemde zijn herberg toen café Moira. Moira, dat was om de klank begonnen. Het noodlot kon over de mensen stormen als de winden over de dijken, soms viel een mens om met een slag, de Pale Pie, die zij met een bijl de kop insloegen, Willem van der Aa, die van de postkoets viel op de weg naar Oss en die met zijn kop onder de wielen terechtkwam, en de noodlottige ongelukken op de molen. Er was een trager leed, Mammeke, dat aan de syfilis wegteerde, dat had in zekere zin de Maas gedaan, de Maas had dat voor haar meegebracht. Binnen de dijk langs de wegen, daar woonden de boeren, dat waren meest kleine pachtboeren, die een acht of een tien bunder be-

werkten, die hooiland en grasland pachtten en land in de polder bebouwden. De machtige grote heren van de grond, die zaten hier of daar, die zaten in 's-Hertogenbosch, die inden de pachtsommen waarvoor hier de boeren te werken hadden in dit klein dorp. Veel welvaart was er niet, de mensen hadden hun zorg en hun wijze soberheid, als het gewas geen tegenspoed gaf en het vee niet, dan waren zij tevreden, er was een enkele rijke eigen boer, Janus de Mert op de Bergen, de weduwnaar, dat was er zo een, die maakten ze niks. Die had zijn huis en zijn hof en zijn grond zo hoog liggen, het water, dat kon daar ook niet bij.“

 

 

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Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)

Lith, het dorp aan de rivier dat model stond

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Ida Boy-Ed werd geboren op 17 april 1852 in Bergedorf (Hamburg). Zie ook alle tags voor Ida Boy-Ed op dit blog.

 

Uit: Empor

 

»Und nun gehst du in die Dienstbarkeit, um Menschen zu studieren,« schloß Frau Ebermann. »Mein Herr und Gebieter sagt zwar, es sei Charakter darin, aber mir tut's weh.«

»Siehst du,« sprach Irene und griff nach Hut und Mantel, »dein Ebermann versteht mich diesmal besser als du. Ich will dir sagen, was dir weh tut. Nicht allein mein Fortgehen an und für sich, sondern die ganze große Veränderung, welche hier vorgegangen und in welcher meine Abreise nur den Schlußakt bildet. – Aber wir wollen doch lieber klingeln, daß man das Gepäck hinunterschafft.«

Frau Edelmann rüstete sich auch.

»Ja, ja,« sagte sie, während sie sich mit ihrem Schal abquälte, der sich in den Mantelknöpfen festgesetzt hatte, »wenn ich so denke, daß man hier wie zu Hause war.«

»O, du wirst es bleiben,« rief Irene warm, »du bist meinem Vater, was du ihm immer warst: die Erzieherin seines mutterlosen Kindes, der er nie genug Dankbarkeit und Verehrung zeigen kann. Glaubst du, daß er dies je vergißt, wie du deinen Ebermann vier Jahre warten ließest, weil du mich nicht verlassen wolltest, ehe ich geistig auf eigenen Füßen stehen konnte, wie du das nanntest! Nein, mein Vater ist und bleibt dein und deines Mannes treuer Freund.«

»Nun,« sagte Frau Ebermann, »ich würde ein Aufhören seines Interesses an uns schmerzlich empfinden, aber ein Vorwurf würde ihm in meinem Herzen nicht daraus erwachsen. Er hat mehr als zu viel für uns getan. Daß unsere Pension stets besetzt ist, von Söhnen der angesehensten Familien aus der Provinz, ist seine Fürsorge. Daß Ebermann als Oberlehrer gleich ans Gymnasium kam und nun schon zum Professor steht, ist sein Werk.«

»Er wußte, wen er empfahl,« rief Irene und fiel ihrer Erzieherin um den Hals.

»Leb' wohl – die Leute kommen.«

 

 

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Ida Boy-Ed (17 april 1852 – 13 mei 1928)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Nick Hornby werd geboren op 17 april 1957 in Redhill. Zie ook alle tags voor Nick Hornby op dit blog.

 

Uit: A Long Way Down

 

„MAUREEN
I told him I was going to a New Year's Eve party. I told him in October. I don't know whether people send out invitations to New Year's Eve parties in October or not. Probably not. (How would I know? I haven't been to one since 1984. June and Brian across the road had one, just before they moved. And even then I only nipped in for an hour or so, after he'd gone to sleep.) But I couldn't wait any longer. I'd been thinking about it since May or June, and I was itching to tell him. Stupid, really. He doesn't understand, I'm sure he doesn't. They tell me to keep talking to him, but you can see that nothing goes in. And what a thing to be itching about anyway! But it goes to show what I had to look forward to, doesn't it?
The moment I told him, I wanted to go straight to confession. Well, I'd lied, hadn't I? I'd lied to my own son. Oh, it was only a tiny, silly lie: I'd told him months in advance that I was going to a party, a party I'd made up. I'd made it up properly, too. I told him whose party it was, and why I'd been invited, and why I wanted to go, and who else would be there. (It was Bridgid's party, Bridgid from the Church. And I'd been invited because her sister was coming over from Cork, and her sister had asked after me in a couple of letters. And I wanted to go because Bridgid's sister had taken her mother-in-law to Lourdes, and I wanted to find out all about it, with a view to taking Matty one day.) But confession wasn't possible, because I knew
I would have to repeat the sin, the lie, over and over as the year came to an end.“

 

 

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Nick Hornby (Redhill, 17 april 1957)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Thornton Niven Wilder werd geboren op 17 april 1897 in Madison, Wisconsin. Zie ook alle tags voor Thornton Wilder op dit blog.

 

Uit: The Bridge of San Luis Rey

 

„Everyone was very deeply impressed, but only one person did anything about it, and that was Brother Juniper. By a series of coincidences so extraordinary that one almost suspects the presence of some Intention, this little red-haired Franciscan from Northern Italy happened to be in Peru converting the Indians and happened to witness the accident.

It was a very hot noon, that fatal noon, and coming around the shoulder of a hill Brother Juniper stopped to wipe his forehead and to gaze upon the screen of snowy peaks in the distance, then into the gorge below him filled with the dark plumage of green trees and green birds and traversed by its ladder of osier. Joy was in him; things were not going badly. He had opened several little abandoned churches and the Indians were crawling in to early Mass and groaning at the moment of miracle as though their hearts would break. Perhaps it was the pure air from the snows before him; perhaps it was the memory that brushed him for a moment of the poem that bade him raise his eyes to the helpful hills. At all events he felt at peace. Then his glance fell upon the bridge, and at that moment a twanging noise filled the air, as when the string of some musical instrument snaps ina disused room, and he saw the bridge divide and fling five gesticulating ants into the valley below.

Anyone else would have said to himself with secret joy: "Within ten minutes myself ... !" But it was another thought that visited Brother Juniper: "Why did this happen to "those five?" If there were any plan in the universe at all, if there were any pattern in a human life, surely it could be discovered mysteriously latent in those lives so suddenly cut off. Either we live by accident and die by accident, or we live by plan and die by plan. And on that instant Brother Juniper made the resolve to inquire into the secret lives of those five persons, that moment falling through the air, and to surprise the reason of their taking off.“

 

 

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Thornton Wilder (17 april 1897 – 7 december 1975)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e april ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:10 Reageer op dit bericht

David Wagner, R.J. Pineiro, Karen Blixen, Anton Wildgans

De Duitse schrijver David Wagner werd geboren op 17 april 1971 in Andernach. Zie ook alle tags voor David Wagner op dit blog.


Uit: Was alles fehlt

 

„Hier war einmal Meer, Böhmen lag am Meer, man kann Versteinerungen finden, sagte sie, und die blonden Locken meiner Cousine wehten neben uns unter ihrem Sturzhelm hervor. Meine Cousine wußte, wo wir anhalten mußten, um ein Paddelboot zu mieten, wir ließen uns durch harmlose Stromschnellen und an Felsen vorbei ein Stück die Moldau hinunter treiben, von hier fließt das Wasser erst in die Elbe, dann in die Nordsee, sagte meine Cousine, auf der anderen Seite, jenseits der Wasserscheide, fließt es ins Schwarze Meer, sagte Hanna, sie zog eine Hand durchs Wasser nach und hielt nur ihren Zeichenblock, kein Paddel in der anderen. Ihre Malsachen ließ sie auch dann nicht los, als das rote Plastikboot an einer seichten Stelle kenterte, sie hatte sich zu lange an dem Ast eines Baumes festgehalten, der über das Ufer hinaus ins Wasser hing. Das vollgelaufene Boot mußte ausgeschöpft werden, meine Hose triefte, vier Brustwarzen schauten mich durch T-Shirts an. Wir standen barfuß im Fluß und lachten, dann trocknete die Sonne uns wie Wäsche auf der Leine, Hannas Skizzenblock war nicht naß geworden, er hatte in einer durchsichtigen Plastiktüte gesteckt. Hanna zeichnete die Hautabschürfungen auf unseren Beinen, malte kleine weiße Wolken ins Blau, die Schaumkronen im Wasser, Baumwipfel als grüne Punkte und den Flußlauf der Moldau als Schlangenlinie über das ganze Blatt. In einem Städtchen spazierten wir durch das Schloß, tranken von dem süßen tschechischen Bier und schliefen in einer Pension, in der nur noch ein großes Bett frei gewesen war. Links von mir lagen die langen blonden, rechts die mittellangen schwarzen Haare, Hanna hatte den Block, meine Cousine den Reiseführer auf dem Nachttisch abgelegt“.

 

 

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David Wagner (Andernach, 17 april 1971)




 

De Amerikaanse schrijver R.J. Pineiro werd geboren op 17 april 1961 in Havanna. Zie ook alle tags voor R. J. Pineiro op dit blog.

 

Uit: CyberTerror

 

“IN MY TWENTY YEARS SWEATING IT OUT AT THE CIA as a field operative I thought I'd seen everything. As a spook I've had the pleasure of living in such exotic locations as Beirut, Quito, Belgrade, and San Salvador, where the all-inclusive packages included getting stabbed, clubbed, kicked, shot, and once even nearly castrated -- all in the name of the United States of America and its war against terrorism. Interestingly enough, it wasn't Uncle Sam but a pair of nuns and a priest who came to my rescue in my time of testicular need, preventing those Salvadorian guerrillas from turning my cojones into huevos rancheros behind an old church in a town north of San Salvador ironically named Testikuzklan -- but that's another story.
Yes, I thought I'd seen it all, indeed, but as I inspect the city below during our final approach, it finally dawns on me that a sobering dimension has been added to the misery associated with terrorist strikes: The reality that not just terrorism, but cyberterrorism has finally reached our shores with stunning force.
I've seen the video feed and the satellite images from San Antonio. I've listened to the briefs and read the field reports since the event four days ago, but you really have to see it with your own eyes before the full force of what happened here slaps you across the face with the power of a hundred World Trade Centers.”

 

 

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R.J. Pineiro (Havanna, 17 april 1961)

Havana

 

 

 

 

De Deense schrijfster Karen Blixen (eig. barones von Blixen-Finecke) werd geboren op 17 april 1885 te Rungsted. Zie ook alle tags voor Karen Blixen op dit blog.

 

Uit: Jenseits von Afrika (Out of Africa, vertaald door Gisela Perlet)

 

„Das Ngong-Gebirge zog sich als langer Höhenzug von Norden nach Süden und wurde von vier edlen Gipfeln gekrönt, die wie erstarrte Wellen aus dunklerem Blau zum Himmel aufragten. Sein höchster Punkt lag zweitausendsiebenhundert Meter über dem Meeresspiegel, und seine Ostseite erhob sich siebenhundert Meter über das angrenzende Land. Doch nach Westen fiel es viel schroff er und steiler ab, die Hänge stürzten sich fast senkrecht in das riesige Tal Rift Valley.

Im Hochland wehte der Wind ständig von Nordnordost. Es war der gleiche Wind, den man an den Küsten Afrikas und Arabiens als Monsun bezeichnet, der Ostwind, das Lieblingspferd König Salomos. In dieser Höhe empfand man ihn als den leichten Widerstand des Äthers, wenn sich die Erde dem Raum entgegenwarf. Der Wind wanderte direkt auf die Ngong-Berge zu, deren Hänge ein idealer Startplatz für ein Segelfl ugzeug gewesen wären – die Luftströmung hätte es vom Fuß des Gebirges bis über den Kamm getragen. Die Wolken, die mit dem Wind reisten, stießen gegen die Berge und blieben hängen, oder sie wurden von den Gipfeln aufgespießt und entluden sich in Regenschauern,

während jene, die eine größere Höhe erreichten, die Klippe umschiff ten und unmittelbar westlich davon über den glühenden Wüsten von Rift Valley verdampften. Oft habe ich von meinem Haus den Flug der Wolken übers Gebirge verfolgt und mit Staunen beobachtet, wie sich die stolzen Massen,

sowie sie über den Kamm gelangten, in Luft aufl östen und verschwanden.“

 

 

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Karen Blixen (17 april 1885 – 7 september 1962)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Anton Wildgans werd geboren op 17 april 1881 in Wenen. Zie ook alle tags voor Anton Wildgans op dit blog.

 

Uit: Mein Leben

 

„Am Ostersonntage des Jahres 1881 wurde ich zu Wien unter den Weißgärbern geboren. Mein Vater sowohl als auch die anderen männlichen Vorfahren bis zum Urgroßvater meines Vaters hinauf waren Beamte, teils bei den staatlichen Zentralstellen, teils im Dienste der Residenzstadt. Ein früherer Ahnherr betrieb jedoch einen Bierschank auf dem heutigen Hohen Markt. Er war noch Wiener Bürger und besaß das Haus, in dem er sein Gewerbe hatte. Später mußte – zu Ende des 18. Jahrhunderts – anläßlich einer strittigen Erbteilung das Haus verkauft werden. Da der Teilenden mehrere waren, entfiel nur ein Geringes auf die einzelnen. Und auch dies verlor sich im Wechsel der Generationen, so daß mein Vater nur von dem Gehalte eines kleinen Ministerialbeamten lebte, als ich zur Welt kam. Da meine Mutter gleichfalls eine blutarme Person war und meinem Vater nichts anderes in die Ehe mitgebracht hatte als eine verwitwete Schwester und deren Kind, die mein Vater aus gutem Herzen gleichfalls erhielt, so dürfte die Not damals ziemlich groß gewesen sein und jene Zeit, in welcher mein Vater bei strenger geistiger Arbeit oft den Tag über hungerte und nur des Abends ein wenig warme Suppe und meistens kalte Wurst zu sich nahm, viel zu dem raschen Verfall seiner Kräfte in späteren Jahren beigetragen haben, so daß er als ein Mann in den Vierzigern elend dahinzusiechen begann. Freilich mag damals, als die Katastrophe seiner Verwirrung eintrat, auch eine Liebe mitgespielt haben, die dem Frühgealterten, von der Herzenseinfalt eines Jünglings, begegnete und vielleicht die erste große und erschütternde seines Lebens war.“

 

 

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Anton Wildgans (17 april 1881 – 3 mei 1932)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e april ook mijn blog van 17 april 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:04 Reageer op dit bericht

Sarah Kirsch, Patricia De Martelaere, Tristan Tzara, Kingsley Amis

De Duitse schrijfster en dichteres Sarah Kirsch (eig. Ingrid Hella Irmelinde Kirsch) werd geboren op 16 april 1935 in Limlingerode. Zie ook alle tags voor Sarah Kirsch op dit blog.


Von Meinem Haus


Ich sage: du bist der große Wind
du bläst mir Kummer ins Gesicht
Du sagst: es ist kein Sturm
nur eine kleine warme Brise

Aber ich sehe von meinem Haus
das Dach segeln wie seidengrauen Rauch
die Bücher probiern ihre Flügel
nichts bleibt verschont, Klavierkonzerte
machen sich auf schwarzen Tellern davon, die
Fenster schliessen nie mehr. Wo
soll ich wohnen fürderhin?


Ich sage: mir ist alles davongeflogen
Du sagst: da ist kein Sturm
Ich sage: der Wind ist so groß, daß Zigaretten
verbrannt sind, eh sie den Mund erreichen
Und hält man einen Federhalter in der Hand
bohrt er sich in den Tisch.




Die Spiegel


Leere Spiegel im Haus.
Niemands schönes Gesicht. Wolken
Ziehen darin. Die sanften die grauen die
Unheimlich blitzzerschlagenen. Als ob er
Im Krieg ist.



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Sarah Kirsch (Limlingerode, 16 april 1935)





De Vlaamse schrijfster, filosofe, hoogleraar en essayiste
Patricia De Martelaere werd geboren in Zottegem op 16 april 1957. Zie ook alle tags voor Patricia de Martelaere op dit blog.


Uit: De staart


“
Ze knippen ze af, bij jonge honden, een paar dagen na de geboorte, wanneer het bot nog niet ontwikkeld en vrij gevoelloos is. De oren knippen ze later, omstreeks zes weken, dan is het duidelijker hoe er precies moet worden geknipt. Nadien zie je ze wat zielig rondlopen met hun bruine pleisters, al beweert men dat het geen pijn doet en hun verder ook geen last berokkent. Waarom er precies wordt gecoupeerd bij sommige rassen en bij andere niet, is niet helemaal duidelijk. Vechthonden als de dobermann of de bokser hebben er, naar het schijnt, alle baat bij als er zo weinig mogelijk loshangende, kwetsbare delen aan hen zitten, maar wat met de kleine keffertjes als de dwergpincher of het toypoedeltje? Soms wordt alleen de staart gecoupeerd, soms de staart en de oren, omdat, volgens de standaardbeschrijving van de rassen, de ‘algemene verschijningswijze aldus beter geproportioneerd en harmonischer is’. Theo vraagt zich af hoeveel méér overbodige kwetsbare delen er misschien niet zijn aan vechthonden. Is het denkbaar dat men hun poten zou couperen, om te voorkomen dat ze er zich aan zouden kwetsen? Theo heeft ooit eens een hond gezien met drie poten, een abrikooskleurig poedeltje, dat aan de lijn meetrippelde met een klein meisje en haar moeder.

Waarschijnlijk had het bij een ongeluk een poot verloren en hadden ze het toch in leven willen houden. Door de kroezelige vacht die helemaal is dichtgegroeid lijkt het alsof er helemaal geen wonde is geweest en het dier gewoon misvormd is geboren. Maarhet meisje zou natuurlijk nooit een hondje met drie poten uit het nest hebben gekozen. Ze steken over op het zebrapad bij de lichten. De moeder noch het kind maken zich bijzonder druk om de hond, het ongeluk is waarschijnlijk al een hele tijd geleden gebeurd. De ontbrekende poot is de rechtervoorpoot, en Theo vraagt zich benieuwd af of de hond, als het een reu is, een achterpoot zal opheffen bij het plassen.



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Patricia De Martelaere (16 april 1957 – 4 maart 2009)





De Franse dichter, dadaïst en surrealist
Tristan Tzara werd op 16 april 1896 in de Roemeense plaats Moinesti geboren als Samuel Rosenstock. Zie ook alle tags voor Tristan Tzara op dit blog.



Proclamation Without Pretension


Art is going to sleep for a new world to be born
"ART"-parrot word-replaced by DADA,
PLESIOSAURUS, or handkerchief

The talent THAT CAN BE LEARNED makes the
poet a druggist TODAY the criticism
of balances no longer challenges with resemblances

Hypertrophic painters hyperaes-
theticized and hypnotized by the hyacinths
of the hypocritical-looking muezzins

CONSOLIDATE THE HARVEST OF EX-
ACT CALCULATIONS

Hypodrome of immortal guarantees: there is
no such thing as importance there is no transparence
or appearance

MUSICIANS SMASH YOUR INSTRUMENTS
BLIND MEN take the stage

THE SYRINGE is only for my understanding. I write because it is
natural exactly the way I piss the way I'm sick

ART NEEDS AN OPERATION

Art is a PRETENSION warmed by the
TIMIDITY of the urinary basin, the hysteria born
in THE STUDIO

We are in search of
the force that is direct pure sober
UNIQUE we are in search of NOTHING
we affirm the VITALITY of every IN-
STANT

the anti-philosophy of spontaneous acrobatics

At this moment I hate the man who whispers
before the intermission-eau de cologne-
sour theatre. THE JOYOUS WIND

If each man says the opposite it is because he is
right

Get ready for the action of the geyser of our blood
-submarine formation of transchromatic aero-
planes, cellular metals numbered in
the flight of images

above the rules of the
and its control

BEAUTIFUL

It is not for the sawed-off imps
who still worship their navel



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Tristan Tzara (16 april 1896 – 24 december 1963)





De Engelse schrijver
Kingsley Amis werd geboren op 16 april 1922 in Londen. Zie ook alle tags voor Kingsley Amis op dit blog.


Uit: Lucky Jim


'THEY made a silly mistake, though,' the Professor of History said, and his smile, as Dixon watched, gradually sank beneath the surface of his features at the memory. 'After the interval we did a little piece by Dowland,' he went on; 'for recorder and keyboard, you know. I played the recorder, of course, and young Johns…' He paused, and his trunk grew rigid as he walked; it was as if some entirely different man, some impostor who couldn't copy his voice, had momentarily taken his place; then he went on again: '… young Johns played the piano. Versatile lad, that; the oboe's his instrument, really. Well anyway, the reporter chap must have got the story wrong, or not been listening, or something. Anyway, there it was in the Post as large as life: Dowland, yes, they'd got him right; Messrs Welch and Johns, yes; but what do you think they said then?'

Dixon shook his head. 'I don't know, Professor,' he said in sober veracity. No other professor in Great Britain, he thought, set such store by being called Professor.

'Flute and piano.'

'Oh?'

'Flute and piano; not recorder and piano.' Welch laughed briefly. 'Now a recorder, you know, isn't like a flute, though it's the flute's immediate ancestor, of course. To begin with, it's played, that's the recorder, what they call a bec, that's to say you blow into a shaped mouthpiece like that of an oboe or a clarinet, you see. A present-day flute's played what's known as traverso, in other words you blow across a hole instead of…'

As Welch again seemed becalmed, even slowing further in his walk, Dixon relaxed at his side. He'd found his professor standing, surprisingly enough, in front of the Recent Additions shelf in the College Library, and they were now moving diagonally across a small lawn towards the front of the main building of the College. To look at, but not only to look at, they resembled some kind of variety act: Welch tall and weedy, with limp whitening hair, Dixon on the short side, fair and round-faced, with an unusual breadth of shoulder that had never been accompanied by any special physical strength or skill. Despite this over-evident contrast between them, Dixon realized that their progress, deliberate and to all appearances thoughtful, must seem rather donnish to passing students.”



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Kingsley Amis (16 april 1922 – 22 oktober 1995)

Met zijn zoon Martin, eind jaren 70




Zie voor nog meer schrijvers van de 16e april ook
mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:53 Reageer op dit bericht

Ewald Vanvugt, Sibylle Lewitscharoff, Rolf-Dieter Brinkmann, Anatole France, Jan Luyken

De Nederlandse schrijver Ewald Vanvugt werd geboren op 16 april 1943 in 's-Hertogenbosch. Zie ook alle tags voor Ewald Vanvugt op dit blog.

 

Uit: Koloniale monumenten

 

„Tegenwoordig gaan weer stemmen op om koloniale monumenten af te breken of te verplaatsen. Nu onlangs het standbeeld van Jan Pietersz Coen in het centrum van Hoorn door een onhandige kraandrijver van zijn sokkel is gestoten, grijpen velen dit aan als een kans om het beeld van `de slachter van Banda’ voorgoed verder buiten beeld te krijgen. Dit soort oproepen is niet nieuw.

In 1969 las het Amsterdamse raadslid F. de Vries het zojuist verschenen De Atjeh-oorlog. In dit boek documenteerde Paul van ‘t Veer dat het terreurwapen van het Nederlandsch-Indische leger onder generaals als Karel van der Heijden vooral de fakkel was, en dat onder generaal J.B. van Heutsz ditzelfde leger niet zelden hele dorpen uitmoordde. Verontwaardigd vroeg het raadslid aan Burgemeester en Wethouders of het medaillon met de reliëfbuste van de generaal van zijn monument in Amsterdam-Zuid kon worden weggehaald.

Paul van ‘t Veer over dit voorstel om commentaar gevraagd, merkte op: `Gooi er verf overheen, ga erbij tegen Van Heutsz demonstreren - allemaal best. Maar blaas het niet op of breek het niet af. Want dan kun je bij historische monumenten, boeken, schilderijen enzovoort wel aan de gang blijven.'

 

 

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Ewald Vanvugt (’s-Hertogenbosch, 16 april 1943)

Vlnr: Hans Verhagen, Ewald Vanvugt, Louis Th. Lehmann, Simon Vinkenoog, K. Schippers en (Henk) Bernlef. 1966

 

 

 

De Duitse schrijfster Sibylle Lewitscharoff werd geboren op 16 april 1954 in Stuttgart als dochter van een Bulgaarse vader en een Duitse moeder. Zie ook alle tags voor Sibylle Lewitscharoff op dit blog.

 

Uit: Apostoloff

 

„Obwohl wir inzwischen mittleren Alters sind, denkt meine um zwei knappe Jährchen ältere

Schwester, sie habe es mit einem unschuldigen Kind zu tun, über dessen Marotten man ein bißchen die Stirn runzelt, im guten Glauben, sie würden sich noch auswachsen. Rumen Apostoloff ist nicht an uns gewöhnt, sein Haar steht bis zu den Spitzen in Hab-Acht-Stellung. Über meine Reden erschrickt er, meine Schwester himmelt er an. Sein Gehör ist exzellent, er versteht fast immer, was wir sagen,

nur wenn wir absichtlich in breiteres Schwäbisch fallen, kommt sein detektivischer Sprachsinn mit den weichen, verschliffenen Lauten nicht zurecht.

Rumen ist unser Hermes, er trägt die Sprachen hin und

her, fährt und findet im Fahren den Weg, einer jener verzweifelten bulgarischen Fahrer, die kein Auge dafür haben, was am wegflitzenden Straßenrand alles krepiert. Als uns ergebener Nervösling fährt er durch sein verzweifeltes Land, das bei Nacht noch viel verzweifelter ist“.

  

 

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Sibylle Lewitscharoff (Stuttgart, 16 april 1954)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rolf-Dieter Brinkmann werd geboren op 16 april 1940 in Vechta. Zie ook alle tags voor Rolf-Dieter Brinkmann op dit blog.

 

 

Selbstbildnis im Supermarkt

für Dieter Wellershoff

 

In einer

großen

Fensterscheibe des Super-

 

markts

komme ich mir selbst

entgegen, wie ich bin.

 

Der Schlag, der trifft, ist

nicht der erwartete Schlag

aber der Schlag trifft mich

 

trotzdem. Und ich geh weiter

 

bis ich vor einer kahlen

Wand steh und nicht weiter

weiß.

 

Dort holt mich später dann

sicher jemand

 

ab.

 

 

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Rolf-Dieter Brinkmann (16 april 1940 – 23 april 1975)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Anatole France werd geboren in Parijs op 16 april 1844. Zie ook alle tags voor Anatole France op dit blog.

 

 

Sur une signature de Marie Stuart

A Étienne Charavay.

Cette relique exhale un parfum d'élégie,
Car la reine d'Écosse, aux lèvres de carmin,
Qui récitait Ronsard et le missel romain,
Y mit en la touchant un peu de sa magie.

La reine blonde, avec sa fragile énergie,
Signa MARIE au bas de ce vieux parchemin,
Et le feuillet heureux a tiédi sous la main
Que bleuissait un sang fier et prompt à l'orgie.

Là de merveilleux doigts de femme sont passés,
Tout empreints du parfum des cheveux caressés
Dans le royal orgueil d'un sanglant adultère.

J'y retrouve l'odeur et les reflets rosés
De ces doigts aujourd'hui muets, décomposés,
Changés peut-être en fleurs dans un champ solitaire.



 

 

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Anatole France (16 april 1844 – 12 oktober 1924)

Sculptuur van Emile Antoine Bourdel, 1919

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en etser Jan Luyken werd geboren in Amsterdam op 16 april 1649. Zie ook alle tags voor Jan Luyken op dit blog.

 

 

De pop

 

De Poppe-dienst aan hout en steen,

Is by de Ouden heel gemeen.

Het Poppetjen aan 't Kind gegeeven,

Is onder die onnooz'le hand,

Als by de Ouden 't waare leven;

Men lacht om 't kinderlyk verstand:

Maar doch, helaas! wat ziet m'er veele,

Die Oud zyn, met de Poppen speele!

 

 

 

Het Kind gaat na Bed

 

Doet niet uw eigen zin, of lust,

Zo blyft u hert altyd gerust.

Als 't Kindje vroom en schiklyk is,

En niet en speeld met stoute knaapen,

Zo mag het in de duisternis,

Na zyn gebed, gerust gaan slaapen;

Want wie by Jeugd, de Deugd betracht,

Die heeft de Engelen tot wacht.

 

 

 

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Jan Luyken (16 april 1649 – 5 april 1712)

Illustratie bij Het Kindje gaat na Bed

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e april ook mijn blog van 16 april 2011 deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

Tomas Tranströmer, Henry James, Jeffrey Archer, Daniël Samkalden, Bliss Carman, Beate Morgenstern

De Zweedse dichter en schrijver Tomas Tranströmer werd geboren in Stockholm op 15 april 1931. Zie ook alle tags voor Tomas Tranströmer op dit blog.

 

 

April und Schweigen

 

Öde liegt der Frühling
Der samtdunkle Wassergraben
kriecht neben mir
ohne Spiegelbilder.

 

Das einzige, was leuchtet,
sind gelbe Blumen.

 

In meinem Schatten werde ich getragen
wie eine Geige
in ihrem schwarzen Kasten.

 

Das einzige, was ich sagen will,
glänzt außer Reichweite
wie das Silber
beim Pfandleiher.

 

 

 

November

Wenn der Büttel sich langweilt, wird er gefährlich. Der

brennende Himmel zieht sich zusammen.

 

Klopfzeichen sind zu hören von Zelle zu Zelle
und der Raum strömt herauf aus dem Bodenfrost.

 

Manche Steine leuchten wie Vollmonde.

 

 

 

Morgenvögel

 

Phantastisch zu spüren, wie mein Gedicht wächst,

während ich schrumpfe. 

Es wächst, nimmt meinen Platz ein.

Es verdrängt mich.

Es wirft mich aus dem Nest.

Das Gedicht ist fertig.

 

 


Vertaald door Hannes Grössel

 

 

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Tomas Tranströmer (Stockholm, 15 april 1931)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Henry James werd geboren in New York op 15 april 1843. Zie ook alle tags voor Henry James op dit blog.

 

Uit: The Portrait of a Lady

 

“It stood upon a low hill, above the river—the river being the Thames, at some forty miles from London. A long gabled front of red brick, with the complexion of which time and the weather had played all sorts of picturesque tricks, only, however, to improve and refine it, presented itself to the lawn, with its patches of ivy, its clustered chimneys, its windows smothered in creepers. The house had a name and a history; the old gentleman taking his tea would have been delighted to tell you these things: how it had been built under Edward the Sixth, had offered a night’s hospitality to the great Elizabeth (whose august person had extended itself upon a huge, magnificent, and terribly angular bed which still formed the principal honour of the sleeping apartments), had been a good deal bruised and defaced in Cromwell’s wars, and then, under the Restoration, repaired and much enlarged; and how, finally, after having been remodelled and disfigured in the eighteenth century, it had passed into the careful keeping of a shrewd American banker, who had bought it originally because (owing to circumstances too complicated to set forth) it was offered at a great bargain; bought it with much grumbling at its ugliness, its antiquity, its incommodity, and who now, at the end of twenty years, had become conscious of a real æsthetic passion for it, so that he knew all its points, and would tell you just where to stand to see them in combination, and just the hour when the shadows of its various protuberances—which fell so softly upon the warm, weary brickwork—were of the right measure. Besides this, as I have said, he could have counted off most of the successive owners and occupants, several of whom were known to general fame; doing so, however, with an undemonstrative conviction that the latest phase of its destiny was not the least honourable.”

 

 

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Henry James (15 april 1843 - 28 februari 1916)

Portret door Annie Louise Swynnerton

 

 

 

 

De Britse schrijver Jeffrey (Howard) Archer, Baron Archer of Weston-super-Mare, werd geboren op 15 april 1940 in Londen. Zie ook alle tags voor Jeffrey Archer op dit blog.

 

Uit: First Among Equals

 

„Thursday 10 December 1964

Mr. Speaker rose and surveyed the Commons. He tugged at his long black silk gown, then nervously tweaked the full-bottomed wig that covered his balding head. The House had almost got out of control during a particularly rowdy session of Prime Minister's questions, and he was delighted to see the clock reach three-thirty. Time to pass on to the next business of the day.

He stood shifting from foot to foot waiting for the 500-odd members present to settle down before he intoned solemnly, "Members desiring to take the oath." The packed assembly switched its gaze from the Speaker to the far end of the Chamber, like a crowd watching a tennis match. There, standing at the bar of the Commons, was the victor of the first by-election since the Labour party had taken office some two months before.

The new member, flanked by his proposer and seconder, took four paces forward. Like well-drilled guardsmen, they stopped and bowed. The stranger stood at six-foot-four. He looked like a man born with the Tory party in mind, his patrician head set on an aristocratic frame, a mane of fair hair combed meticulously into place. Dressed in a dark gray, double-breasted suit and wearing a Guards' tie of maroon and blue, he advanced once again toward the long table that stood in front of the Speaker's chair between the two front benches which faced each other a mere sword's length apart.

Leaving his sponsors in his wake, he passed down the Government side, stepping over the legs of the Prime Minister and Foreign Secretary before being handed the oath by the Clerk of the House.

He held the little card in his right hand and pronounced the words as firmly as if they had been his marriage vows.“

 

 

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Jeffrey Archer (Londen, 15 april 1940)

 

 

 


De Nederlandse schrijver, columnist, kleinkunstenaar en zanger
Daniël Samkalden werd geboren op 15 april 1979 in Naarden. Zie ook mijn blog van 15 april 2011.

 

Uit: The Grand (Column)

 

„Nu ze vaag laten doorschemeren dat ze tot koninklijke families behoren, sla ik om als een blad in de wind. Ik wilde ze negeren, de twee dronken vrouwen die nauwelijks nog op hun benen konden staan, maar I. liet een opening, stelde een zachtaardige vraag in plaats van dat hij korte, gesloten woorden sprak en nu leunen ze bij ons in de fauteuils alsof het hangmatten zijn. Het was zijn idee om vannacht ons geld op een andere plek uit te geven dan we gewend zijn. In de cocktailbar van luxehotel The Grand drinken wij onze derde Manhattan, een opeenstapeling van sterke dranken die op zichzelf al lastig weg te drinken zijn: whisky, vermout, rum, brandewijn, bedacht door de moeder van Churchill, zegt de barman als hij de kers verdrinkt.

I. blijkt naast prinses Stephanie van Zweden te zitten en ik hou een gesprek gaande met prinses Godelieve van België, die in haar leven voortdurend op de vlucht is voor de paparazzi, vertelt ze. Uit welke hoek ik ze ook observeer, hoeveel Manhattans we hier ook zullen drinken, mooi zijn ze niet, de prinsessen. Verre van dat.“

 

 

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Daniël Samkalden (Naarden, 15 april 1979)

 

 

 

 

De Canadese dichter Bliss Carman werd geboren in Fredericton, in de provicincie New Brunswick op 15 april 1861. Zie ook alle tags voor Bliss Carman op dit blog.

 

 

Lord of my Heart's Elation

 

Lord of my heart's elation,
Spirit of things unseen,
Be thou my aspiration
Consuming and serene!
Bear up, bear out, bear onward
This mortal soul alone,
To selfhood or oblivion,
Incredibly thine own,—
As the foamheads are loosened
And blown along the sea,
Or sink and merge forever
In that which bids them be.

I, too, must climb in wonder,
Uplift at thy command,—
Be one with my frail fellows
Beneath the wind's strong hand,

A fleet and shadowy column
Of dust or mountain rain,
To walk the earth a moment
And be dissolved again.

Be thou my exaltation
Or fortitude of mien,
Lord of the world's elation,
Thou breath of things unseen!

 

 

 

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Bliss Carman (15 april 1861 – 8 juni 1929)


 

 

De Duitse schrijfster Beate Morgenstern werd geboren op 15 april 1946 in Cuxhaven. Zie ook alle tags voor Beate Morgenstern op dit blog.

 

Uit: Der Gewaltige Herr Natasjan. Eine Burleske

 

“Nun also ist es Zeit, einen Verlag zu suchen, der die Aufzeichnungen druckt. Ob ich ihn finde, liegt nicht in meiner Hand.
In diesem Fall bin ich froh, dass ich alles Weitere dem Schicksal überlassen kann.
Zu Beginn der Handlung befinden wir uns im Juni des Jahres 89 in der Sozialistischen Räterepublik Nemezien, die wir milde spottend
Ständig Ratlose Republik Nemezien oder Siegreiche Rentner Regieren Nemezien oder auch bissig SowjetRussisch Regiertes Nemezien
nannten. Stärkere Spottnamen spare ich aus. Ich beteilige mich nicht an dem Spiel, das da heißt, tote Riesen oder Zwerge zu treten. Auch bestätigt uns westliche Geschichtsschreibung zur Genüge, dass wir in einem Satellitenstaat der inzwischen ebenfalls untergegangenen UdSSR lebten. Wir selbst haben immer versucht, uns vom großen Bruder abzugrenzen und uns einfach als Nemezen gesehen, mit einem durch den Krieg bedingten Sonderschicksal bedachte ostdeutsche Stämme.”

 

 

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Beate Morgenstern (Cuxhaven, 15 april 1946)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e april ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:45 Reageer op dit bericht

Jérôme Lambert, Benjamin Zephaniah, Wilhelm Busch, Ina Boudier-Bakker, Bernhard Lassahn

De Franse schrijver Jérôme Lambert werd geboren op 15 april 1975 in Nantes. Zie ook alle tags voor Jérôme Lambert op dit blog.

 

Uit: Bonne année, toi-même

 

"« (…) en ce qui me concerne, j’ai appris à aimer ça, l’attente. Evidemment, je n’ai pas choisi, je ne ferai avaler à personne que j’aime attendre depuis toujours. Mais ça s’apprend. Ça s’apprivoise l’attente, ça se domestique, on peut la faire changer de couleur et la loger dans un coin plus confortable que la gorge ou le ventre au creux des quels elle vient se coller d’habitude. Il suffit de la déplacer sans qu’elle s’en rende compte. Dans les mains, ça peut faire des dégâts comme des ongles rongés jusqu’à la peu (minimum) ou la destruction d’objets divers, voire du mobilier (maximum). Déplacer l’attente dans ses pieds est aussi une mauvaise idée sauf à la campagne si le jogging est possible, dans tous les autres cas on risque de finir par creuser des douves dans le salon sans même s’en rendre compte. Bref, à mon avis, l’idéal est de mettre son attente dans une pomme et de la poser sur une table. »"

 

 

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Jérôme Lambert (Nantes,15 april 1975)

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Benjamin Zephaniah werd geboren op 15 april 1958 in Handsworth, Birmingham. Zie ook alle tags voor Benjamin Zephania op dit blog.

 

 

Neighbours

 

I am the type you are supposed to fear
Black and foreign
Big and dreadlocks
An uneducated grass eater.

I talk in tongues
I chant at night
I appear anywhere,
I sleep with lions
And when the moon gets me
I am a Wailer.

I am moving in
Next door to you
So you can get to know me,
You will see my shadow
In the bathroom window,
My aromas will occupy
Your space,
Our ball will be in your court.
How will you feel?

You should feel good
You have been chosen.

I am the type you are supposed to love
Dark and mysterious
Tall and natural
Thinking, tea total.
I talk in schools
I sing on TV
I am in the papers,
I keep cool cats

And when the sun is shining
I go Carnival.

 

 

 

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Benjamin Zephaniah (Handsworth, 15 april 1958)

 

 

 

 


De Duitse dichter en tekenaar Wilhelm Busch werd geboren in Wiedensahl op 15 april 1832. Zie ook alle tags voor Wilhelm Busch op dit blog.

 

 

Geboren war er ohne Wehen

Geboren war er ohne Wehen
Bei Leuten, die mit Geld versehen:
Er schwänzt die Schule, lernt nicht viel,
Hat Glück bei Weibern und im Spiel,
Nimmt eine Frau sich, eine schöne,
Erzeugt mit ihr zwei kluge Söhne,
Hat Appetit, kriegt einen Bauch,
Und einen Orden kriegt er auch,
Und stirbt, nachdem er aufgespeichert
Ein paar Milliönchen, hochbetagt
Obgleich ein jeder weiss und sagt:
Er war mit Dummerjan geräuchert.

 

 

 

Der Esel

Es stand vor eines Hauses Tor
Ein Esel mit gespitztem Ohr,
Der käute sich sein Bündel Heu
Gedankenvoll und still entzwei.

Nun kommen da und bleiben stehn
Der naseweisen Buben zween,
Die auch sogleich, indem sie lachen,
Verhasste Redensarten machen,
Womit man denn bezwecken wollte,
Dass sich der Esel ärgern sollte.

Doch dieser hocherfahrne Greis
Beschrieb nur einen halben Kreis,
Verhielt sich stumm und zeigte itzt
Die Seite, wo der Wedel sitzt.

 

 

 

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Wilhelm Busch (15 april 1832 - 9 januari 1908)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Ina Boudier-Bakker werd geboren in Amsterdam op 15 april 1875. Zie ook alle tags voor Ina Boudier-Bakker op dit blog.

 

Uit: Armoede

 

„In Amsterdam viel de regen den ganschen dag.

Snel, met kleine pasjes over het glibberig asphalt, stak Ammy De Brière de drukke Hartenstraat door, die nat te glimmen lag in de pas aangestoken winkellichten. In haar haastigen loop botste telkens haar druipende paraplu tegen andere, zoodat de druppels koud spatten in haar gezicht. Zij merkte het nauwelijks, liep even gejacht door, in zich zelf gekeerd te denken.

‘Laat al. Toch nog maar bij Papa aangaan, misschien was Lot er - en ze wou vandaag niet vroeg thuis komen. Juf zou wel wat met Jopie spelen tot het eten. Eigenlijk dom, dat ze niet afgesproken had bij Lot te gaan eten, óf bij Papa - dat was in ieder geval beter geweest....’

‘Amme!’

Ze keek om, moeielijk haar gedachten terug dwingend tot het oogenblik, nu zij onverwachts haar zuster Lot naast zich zag

‘Jij? Dàt's ook toevallig.’

‘Is dat loopen! Ik zag je al bij 't begin van de brug voor me uit - wat 'n weer!’ hijgde Lot, driftig een omweg makend voor een grooten plas - ‘moest je boodschappen doen?’

‘Nee - ik wou uit.’

Even snel-onderzoekend keek Lot naar Ammy op. De geïrriteerde uitdrukking van haar eigen klein, mager, bewegelijk gezicht ontspande zich in zachten zorgtrek Na een poosje zwijgen vroeg ze:

‘Is Jopie goed?’

‘Ja best.’

‘Ze was verkouden, is dat weer over?’

‘Ja - dat's weer over.’

Ze sloegen den hoek om, kwamen nu op de stille Keizersgracht. Hier strekten druipend de hooge oude boomen hun naakte natglimmende takken over het troebele water, dat in belletjes opbobbelde onder den harden regen. Van den Westertoren sloeg het vier.

‘Goddank!’

 

 

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Ina Boudier-Bakker (15 april 1875 - 26 december 1966)

In 1928

 

 

 


De Duitse schrijver Bernhard Lassahn werd op 15 april 1951 in Coswig / Anhalt geboren.
Zie ook alle tags voor Bernhard Lassahn op dit blog.

 

Uit: Die Schönheit der Frauen

 

 

Drittes Wunder

 

„Da ist jedes Mal dieser Zauber: Er braucht nur einen Städtenamen zu lsen, schon fällt ihm die passende Melodie ein, als wären die Namen die Ziffern einer alten Musikbox: 'I’m going to Jackson ... I’m going to Kansas City ... Wont’t you please come to Chicago, just to sing ... By the time I get to Phoenix, she’ll be sleeping ... 'Was soll ich denn machen?' stöhnte er theatralisch. 'Mein Herz ist eine schlafende Musikbox!'"

 

 

Lied

 

„Es war ein verdammt langes Kleid, das Corinna jedes Mal etwas anheben musste, wenn sie einen größeren Schritt machen wollte, immer war es, als lüftete sich ein Theatervorhang ein Stück weit, kurz vor Beginn der Vorstellung, wenn man unten schon den verheißungsvollen Lichtschein sehen kann.“

 

 

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Bernhard Lassahn (Coswig 15, april 1951)

Geschreven door Romenu om 19:26 Reageer op dit bericht

Erich Arendt, Pol De Mont, Staf Weyts, Hans Egon Holthusen

De Duitse dichter en schrijver Erich Arendt werd geboren op 15 april 1903 in Neuruppin. Zie ook alle tags voor Erich Arendt op dit blog.

 

 

HALLO HALLO

 

Schale nur
von Windjahren
eine leergesogene Muschel
das Haus

 

an allen Wegen doch
die Wipfel vernistend
meine Traurigkeit
im Sand
im Blind
der einzigen Frage mit
ihrem – Herz, löchrig
wie ein starrer Schwamm −
antwortlosen
Schweigen

 

mein tiefes Auge
Melancholie
die kein Salz
in die Mundwinkel streut
Fluß ist
und uferlos

 

entzweiend

 

Hallo Hallo
wie diesen Morseruf
ich liebte der
verstummt ist

 

und ich

 

steh
vorm Mitnachtsfenster
ihr Kopf dahinter ein Schatten
in die Musik
geneigt
dem schmerzjungen Cis
gelingt es
durchs Glas
hinauszuschwimmen

 

ja was denn…
meine Traurigkeit ja
was…

 

 

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Erich Arendt (15 april 1903 - 25 september 1984)

Op de cover van een tijdschrift 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Pol De Mont werd geboren in Wambeek op 15 april 1857. Zie ook alle tags voor Pol de Mont op dit blog.

 

 

Een augustus-avond

 

De volle maan sneeuwt over 't land
krijtwitte stralen....
Leg thans uw handje in mijn hand,
kom samen dwalen.
Langs 't beekje loopt het liefste pad:
het lover suist er, 't water spat
en blinkt in 't duister....
Sta even stil..., een enkle stond!
- Ik zoen uw ogen, wangen, mond...,
maar wilt gij spreken, - fluister, fluister!

Wat ligt de vijver maagdlijk blank
in 't maangeschemel!
Daar, onder de iepen, wacht de bank...
Daar is... de hemel!
Kom, op mijn boezem, in mijn arm,
kom rusten, slapen, zacht en warm
in 't schemerduister,
o Zalig plekje! Zaliger stond...
Kom, kus mij ogen, wangen, mond...,
maar wilt gij spreken, - fluister, fluister!

O! De avondlucht is éen gegons
van tor en mugge...
De sterren regenen boven ons:
geen keert terugge.
Zó vlieden de uren, éen voor éen...
met lief en leed, gelach, geween,
in 't eeuwig duister!
o Reik me uw lippen... Toef geen stond...
Ik zoen uw ogen, wangen, mond...
Maar wilt gij spreken, - fluister, fluister!

In avonddauw en sterrenschijn,
uit voller kele,
zit nog een enkel, arm vogellijn
zoet, zoet te kwelen.
En 't liedje, dat die vogel zingt,
't is of 't mijn eigen ziel ontspringt
in 't lauwe duister!
'k Leef heel een eeuw in éne stond....
o Zoen mij, zoen mij wang en mond,
maar wilt gij spreken, - fluister, fluister!

o Hart, wat zijt gij arm en bloot,
zie! 'k wilde wenen...
o Hart! wat zijt gij ruim en groot!
In u verenen
in éne stond zich kwaad en goed,
en liefde en haat, en zonnegloed
en nachtlijk duister,
ja, 't heil van 't ganse wereldrond...
Lief, kus mij, kus mij wang en mond...,
maar wilt gij spreken, - fluister, fluister!

 

 

 

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Pol De Mont (15 april 1857 - 29 juni 1931)

 

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Staf Weyts werd geboren op 15 april 1909 in Mechelen. Zie ook alle tags voor Staf Weyts op dit blog.

 

Uit: Sneeuw en zonde

 

„Als hij voortging stak er wind op. Een uur later stond hij bij de kruising van twee banen waar een voertuig hem scheen op te wachten, en kort na het vallen van den avond was hij Zilverberk reeds tot op een dertigtal kilometer genaderd. Het sneeuwde geweldig, het was ijzig koud, en het trammetje dat hij wou nemen liep niet, tenzij 's avonds zeer laat, maar zoo lang kon hij niet wachten. Trouwens was de dichtst bij gelegen halte ook nog een heel eind van zijn dorp af, en in dien tijd haalde hij het wellicht te voet.

Hij stapte verder. Hij keek star door de sneeuw. Hier en daar waren er reeds dingen die hij kende, ook de streek was hem niet heelemaal vreemd meer, en af en toe voelde hij zijn borst van aandoening beklemmen. Zijn Paula! Zijn Paula! - hij kwam haar nu immers reeds dichtbij, en voor de zooveelste maal stelde hij zich dan voor hoe vol geluk zij bij zijn thuiskomst zou bezwijmen, weer zich zelf worden en hem dan zoenen en vastklampen als om hem nooit meer los te laten, terwijl zij bewogen fluisterde: ‘Mijn lieveling! Mijn lieveling, - gij zijt daar dan toch!’

Want dat zij op hem zou wachten had hij nooit betwijfeld! Zij had immers haar kind, weldra ging het vier jaar worden, en daarbij was hij ook nooit gesneuveld! ‘Vermist’ had men haar bericht, dus kon hij ook nog leven, en om die ééne kans op duizend, waar zij zich tegen ieders meening in had

aan gehecht, stapte hij daar dien nacht over den weg, een wrak dat hij voor haar was geworden!

Wanneer hij opkeek hoorde hij een gespan. Rinkelende bellen om den hals van een paard, waarvan de hoefslag nog in de sneeuw was verdoezeld, en als het naderde hield hij het tot staan. Het reed niet ver, maar toch vlugger dan hij kon stappen en in de taal van den voerman herkende hij een gelijkenis met de zijne. Toch woonde hij nog een heel eind van Zilverberk af, en het Zeebroek kende hij enkel van naam.“

 

 

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Staf Weyts (15 april 1909 – 12 januari 1985)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, essayist, criticus en literatuurwetenschapper Hans Egon Holthusen werd geboren op 15 april 1913 in Rendsburg. Zie ook  Zie ook alle tags voor Hans Egon Holthusen op dit blog.

 

 

Der Morgen (Fragment)

             

Licht, marianisches Licht. Knabenstimmige

Chöre von steigendem Licht: „O  L a m m  G o t t e s

u n s c h u l d i g  ...” Licht ohne Gestern, gedächtnislos,

Als wäre nicht Mitternacht und der angeschossene

Wächter gewesen, der in der Garage zusammenbrach.

Liebliches, klares, frohlockendes Frühlicht, du heiliger

Osten, empfangen von tausend östlichen Fenstern,

Die wie mit Freudentränen gereinigten Wangen

Glänzen, und noch der mürrische Mauerbewurf

An den abgelebtesten Häusern erschauert,

Selbst das verstockte Verwaltungsgebäude errötet

Linkisch und steht wie getauft.

 

Reisende, wenn es im Nachtzug zu dämmern beginnt,

Treten hinaus auf den Gang und schütteln den Schlaf ab,

Schweren, klebrigen Schlaf und leichten Urindunst,

Staub und Tabak und die schmutzige Zeitung von gestern.

Wind entsteht, vorweltlicher Wind, und rosige

Luft, so würzig und kalt wie frisch gefallener

Osterschnee, und welch ein Ausbruch im Herzen

Von unverhoffter Kraft! Wie der entlassene

Wasserdampf aus dem Kessel der Lokomotive,

Heiß, weiß und schreiend am glänzenden Bug der Maschine –,

Wie der gemeinsame Auftrieb, die Spannung der Muskeln

In einer Rotte von Straßenarbeitern, die stehen

Wach und gedrängt auf der Ladebrücke des Diesels

Vor der geschlossenen Schranke und fühlen den Motor

Zittern und stampfen, dem eigenen Herzschlag zuwider,

Und es wölbt sich der Gaumen in einem leichten
Kaffeerausch. Bald wird der Übungsflieger

Kommen, den Himmel erobern und das Unendliche

Über ihnen mit gasigen Schleifen beschreiben.

 


 

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Hans Egon Holthusen (15 april 1913 – 21 januari 1997)

Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

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