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Romenu

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Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Egon Bondy, Axel Hacke

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.

 

 

Fall  

 

Fall, falling, fallen. That's the way the season

Changes its tense in the long-haired maples

That dot the road; the veiny hand-shaped leaves

Redden on their branches (in a fiery competition

With the final remaining cardinals) and then

Begin to sidle and float through the air, at last

Settling into colorful layers carpeting the ground.

At twilight the light, too, is layered in the trees

In a season of odd, dusky congruences—a scarlet tanager

And the odor of burning leaves, a golden retriever

Loping down the center of a wide street and the sun

Setting behind smoke-filled trees in the distance,

A gap opening up in the treetops and a bruised cloud

Blamelessly filling the space with purples. Everything

Changes and moves in the split second between summer's

Sprawling past and winter's hard revision, one moment

Pulling out of the station according to schedule,

Another moment arriving on the next platform. It

Happens almost like clockwork: the leaves drift away

From their branches and gather slowly at our feet,

Sliding over our ankles, and the season begins moving

Around us even as its colorful weather moves us,

Even as it pulls us into its dusty, twilit pockets.

And every year there is a brief, startling moment

When we pause in the middle of a long walk home and

Suddenly feel something invisible and weightless

Touching our shoulders, sweeping down from the air:

It is the autumn wind pressing against our bodies;

It is the changing light of fall falling on us.

 

 

 

 

I'm Going to Start Living Like a Mystic    

 

Today I am pulling on a green wool sweater

and walking across the park in a dusky snowfall.

 

The trees stand like twenty-seven prophets in a field,

each a station in a pilgrimage—silent, pondering.

 

Blue flakes of light falling across their bodies

are the ciphers of a secret, an occultation.

 

I will examine their leaves as pages in a text

and consider the bookish pigeons, students of winter.

 

I will kneel on the track of a vanquished squirrel

and stare into a blank pond for the figure of Sophia.

 

I shall begin scouring the sky for signs

as if my whole future were constellated upon it.

 

I will walk home alone with the deep alone,

a disciple of shadows, in praise of the mysteries.

  

 

 

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Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

 

 

 

 

De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook alle tags voor Nazim Hikmet op dit blog.

 

 

Heute ist Sonntag

 

Heute haben sie mich das erste Mal in die Sonne hinausgelassen.
Ich bin das erste mal in meinem Leben
so sehr verwundert darüber das der Himmel so sehr weit weg von mir ist so sehr blau ist so sehr großflächig ist
ohne mich zu rühren stand ich da.

 

Danach setze ich mich mit Ehrfurcht auf die Erde,
meinen Rücken lehnte ich an die Wand.
In diesem Moment dachte ich weder an das Fallen der Wellen, noch an Streit, noch Freiheit, noch an meine Frau.

 

Die Erde, die Sonne und ich... Ich bin überglücklich...

 

 

 

Vertaald door Inga Schnekenburger

 

 

 

Über dem Meer die bunte Wolke

 

Über dem Meer die bunte Wolke
Darauf das silberne Schiff
Darinnen der gelbe Fisch

 

In der Tiefe blauer Tang
An der Küste ein nackter Mann
Der steht da und überlegt

Soll ich die Wolke sein?


Oder das Schiff?
Oder der Fisch?
Oder vielleicht der Tang?

Weder noch!


Das Meer musst du sein,
mein Sohn!

Mit seiner Wolke,


Mit seinem Schiff,
Mit seinem Fisch,
Mit seinem Tang

 

 

 

Vertaald door Rana Talu

 

 

 

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Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook alle tags voor Guy Helminger op dit blog.

 

Uit: Die Bahnfahrt

 

 "Ich bin berühmt", sagte er in die Gruppe von Schülerinnen hinein, die an der Tür in der Straßenbahn stand. Und keines von den Mädchen wußte, wen der Junge meinte, welches von ihnen er angesprochen hatte. An den Fenstern schlierten die Häuserreihen vorbei, schwüles, lichtnasses Gemäuer klatschte ans Glas. Der Junge aber war ihnen gleich beim Einsteigen aufgefallen. Sie hatten gelacht, herumgealbert, den Jungen mit keinem Wort erwähnt, aber allen war klar, daß er neben ihnen stand. Sie redeten laut, sie redeten über Lehrer Schippan, der beim Sprechen wieder gesprudelt und gespuckt hatte, so daß Andy in der ersten Reihe den Regenschirm aufgespannt hatte, aber eigentlich redeten sie über den Jungen, schielten in seine Richtung.
Eine kurzatmige Frauenstimme schnitt aus den Lautsprechern in ihr Gespräch, verteilte sich in gleichmäßigen Abständen in der Bahn. Fahrgäste zogen sich von ihren Sitzplätzen, schaukelten auf die Tür zu. Für einen Moment, eine Woge von Gesichtern tänzelte hinter ihnen, verloren die Schülerinnen den Jungen aus dem Blick. Gefleckte Hemden; ein feuchter Geruch über den Schultern schwappte auf sie zu. Irgendwo dahinter war der Junge. Dann sprühten Bremsgeräusche unter ihnen, und eines der Mädchen verzog seinen Mund, bis die Bahn endlich hielt. Kleider wischten an ihnen vorbei, und das Mädchen, das seinen Mund verzogen hatte, klemmte die Daumen zwischen seinen Fingern ein. Die anderen schauten nach draußen auf die verkerbten Bänke der Haltestelle und nickten. Sie waren sich nicht sicher, was sie erwarteten, aber etwas würde passieren. Dann schloß sich die Tür wieder, und wie aus einem Leib lachten die Mädchen los. Der Junge war nicht ausgestiegen, hielt sich an der Metallstange neben der gegenüber liegenden Tür fest und sah zu ihnen herüber.“

 

 

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Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

 

 

 

De Tsjechische dichter, schrijver en filosoof Egon Bondy werd geboren op 20 januari 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

 

Tractors

I ride around in my tractor
I ride it up and down
It’s my second day
who knows what next week will bring
I like tractors
here on the farm
and the boys from the station
stand tall and firm

 

 

 

Twenty


At the age of twenty today
you feel like vomiting all day
But those that are forty of age
have even more to spew at that stage
Only those that reach sixty, senility at hand
can go off peacefully to slumber land

 

 

 

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Egon Bondy (20 januari 1930 – 9 april 2007)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.
 

Uit: Auf mich hört ja keiner

 

„Manchmal begegnet einem ein schönes, unbekanntes Wort so unverhofft, wie man bei einem Spaziergang durch den Dschungel vielleicht plötzlich einem seltenen und schillernd bunten Schmetterling gegenübersteht.

So geschah es mir, als ich vom Mittagessen in mein Büro zurückkehrte und ein Eilt!-Eill!-Fax auf meinem Schreibtisch vorfand, abgesandt vom Sekretär des Herrn O., eines berühmten und bedeutenden Mannes, mit dem ich am nächsten Morgen verabredet war. Herr O., teilte mir sein Sekretär mit, könne unseren Termin leider nicht einhalten – und zwar »wegen einer plötzlichen Erkrakung«.

Fassungslos bedachte ich das Schicksal des O., welches so unerwartet über ihn hereingebrochen war. Eine Erkrakung! Schlimm wäre ja schon eine unvorhergesehene Erkrankung gewesen. Aber eine Erkrakung? Das klang wie etwas Unheilbares, Nichtwiederrückgängig zumachendes.

Ich stellte mir vor, wie O. noch sein Frühstück gemeinsam mit der Ehefrau verzehrte, die Hand mit der Marmeladensemmel zum Mund führte... Wie aber dann im Laufe des Vormittags aus eben dieser Hand und dem dazugehörigem Arm ein Tentakel wurde mit Saugnäpfen sonder Zahl, wie auch der andere Arm sowie die Beine sich in Fangarme verwandelten, wie der Mund zu einem Schnabel wurde, der ganze O. zu einem schleimig-weichen Polypen, ein erkrakter Mann, der seine Umgebung anstarrt »mit seinem haßerfüllten, menschenähnlichen Augen, während seine pneumatische Haut von Grau zu Violett wechselt, seine Saugorgane auf- und zuklappen, aus seinem Maul Wasserstrahlen sprudeln«, getreu Vilém Flussers Krakenbeschreibung in seinem Buch Vampyrotheutis infernalis.

Gut, daß man die Verabredung noch abgesagt hatte, dachte ich, sonst hättest du mit ihm kämpfen müssen, wie einst die Besatzung der »Nautilus« in Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer mit dem Kalmar kämpfen mußte. Oder du wärst von ihm verzehrt worden wie Odysseus' Freunde von der zwölffüßigen, sechsköpfigen Skylla verzehrt wurden, »das Ärgste von allem, was je meine Augen gesehen«, berichtete Odysseus.

Dann dachte ich an Alfred Polgars Geschichte über das Urich. Polgar blieb einmal beim flüchtigen Zeitungslesen an einem Satzstück hängen, das lautete: »... so spürt das Urich sich seiner übermächtigen Leidenschaften beraubt...«

 

 

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Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2. en eveneens deel 3.
Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht
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Edgar Allen Poe, Julian Barnes, Edwidge Danticat, Gustav Meyrink, Eugénio de Andrade, Patricia Highsmith, Marie Koenen

De Amerikaanse schrijver Edgar Allen Poe werd geboren op 19 januari 1809 in Boston. Zie ook alle tags voor Edgar Allen Poe op dit blog

 

Uit: The Gold Bug

 

„Many years ago I contracted an intimacy with a Mr. William Legrand. He was of an ancient Huguenot family, and had once been wealthy; but a series of misfortunes had reduced him to want. To avoid the mortification consequent upon his disasters, he left New Orleans, the city of his forefathers, and took up his residence at Sullivan's Island, near Charleston, South Carolina.

This Island is a very singular one. It consists of little else than the sea sand, and is about three miles long. Its breadth at no point exceeds a quarter of a mile. It is separated from the main land by a scarcely perceptible creek, oozing its way through a wilderness of reeds and slime, a favorite resort of the marsh-hen. The vegetation, as might be supposed, is scant, or at least dwarfish. No trees of any

magnitude are to be seen. Near the western extremity, where Fort Moultrie stands, and where are some miserable frame buildings, tenanted, during summer, by the fugitives from Charleston dust and fever, may be found, indeed, the bristly palmetto; but the whole island, with the exception of this western point and a line of hard white beach on the sea-coast, is covered with a dense undergrowth of the sweet myrtle so much prized by the horticulturists of England. The shrub here often attains the height of fifteen or twenty feet, and forms an almost impenetrable coppice, burthening the air with its fragrance.

In the inmost recesses of this coppice, not far from the eastern or more remote end of the island, Legrand had built himself a small hut, which he occupied when I first, by mere accident, made his acquaintance. This soon ripened into friendship — for there was much in the recluse to excite interest and esteem. I found him well educated, with unusual powers of mind, but infected with misanthropy, and subject to perverse moods of alternate enthusiasm and melancholy. He had with him many books, but rarely employed them.”

 

 

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Edgar Allen Poe (19 januari 1809 – 7 oktober 1849)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Julian Barnes werd geboren op 19 januari 1946 in Leicester. Zie ook alle tags voor Julian Barnes op dit blog.

 

Uit: Arthur and George

 

„George does not have a first memory, and by the time anyone suggests that it might be normal to have one, it is too late. He has no recollection obviously preceding all others—not of being picked up, cuddled, laughed at or chastised. He has an awareness of once having been an only child, and a knowledge that there is now Horace as well, but no primal sense of being disturbingly presented with a brother, no expulsion from paradise. Neither a first sight, nor a first smell: whether of a scented mother or a carbolicy maid-of-all-work.
He is a shy, earnest boy, acute at sensing the expectations of others. At times he feels he is letting his parents down: a dutiful child should remember being cared for from the first. Yet his parents never rebuke him for this inadequacy. And while other children might make good the lack—might forcibly install a mother's doting face or a father's supporting arm in their memories—George does not do so. For a start, he lacks imagination. Whether he has never had one, or whether its growth has been stunted by some parental act, is a question for a branch of psychological science which has not yet been devised. George is fully capable of following the inventions of others—the stories of Noah's Ark, David and Goliath, the Journey of the Magi—but has little such capacity himself.
He does not feel guilty about this, since his parents do not regard it as a fault in him. When they say that a child in the village has "too much imagination," it is clearly a term of dispraise. Further up the scale are "tellers of tall stories" and "fibbers"; by far the worst is the child who is "a liar through and through"—such are to be avoided at all costs. George himself is never urged to speak the truth: this would imply that he needs encouragement. It is simpler than this: he is expected to tell the truth because at the Vicarage no alternative exists.“

 


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Julian Barnes (Leicester,
 19 januari 1946)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edwidge Danticat werd geboren in Port-au-Prince op Haïti op 19 januari 1969. Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011.

 

Uit: Create Dangerously

 

„On November 12, 1964, in Port-au-Prince, Haiti, a huge crowd gathered to witness an execution. The president of Haiti at that time was the dictator Francois "Papa Doc" Duvalier, who was seven years into what would be a fifteen-year term. On the day of the execution, he decreed that government offices be closed so that hundreds of state employees could be in the crowd. Schools were shut down and principals ordered to bring their students. Hundreds of people from outside the capital were bused in to watch.

The two men to be executed were Marcel Numa and Louis Drouin. Marcel Numa was a tall, dark-skinned twenty-one-year-old. He was from a family of coffee planters in a beautiful southern Haitian town called Jeremie, which is often dubbed the "city of poets." Numa had studied engineering at the Bronx Merchant Academy in New York and had worked for an American shipping company.

Louis Drouin, nicknamed Milou, was a thirty-one-year-old light-skinned man who was also from Jeremie. He had served in the U.S. army — at Fort Knox, and then at Fort Dix in New Jersey — and had studied finance before working for French, Swiss, and American banks in New York. Marcel Numa and Louis Drouin had been childhood friends in Jeremie.

The men had remained friends when they'd both moved to New York in the 1950s, after Francois Duvalier came to power. There they had joined a group called Jeune Haiti, or Young Haiti, and were two of thirteen Haitians who left the United States for Haiti in 1964 to engage in a guerrilla war that they hoped would eventually topple the Duvalier dictatorship.

The men of Jeune Haiti spent three months fighting in the hills and mountains of southern Haiti and eventually most of them died in battle. Marcel Numa was captured by members of Duvalier's army while he was shopping for food in an open market, dressed as a peasant. Louis Drouin was wounded in battle and asked his friends to leave him behind in the woods.”

 

 

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Edwidge Danticat (Port-au-Prince, 19 januari 1969)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Gustav Meyrink werd op 19 januari 1868 te Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011.

 

Uit: Der Golem

 

„Das Mondlicht fällt auf das Fußende meines Bettes und liegt dort wie ein großer, heller, flacher Stein.

Wenn der Vollmond in seiner Gestalt zu schrumpfen beginnt und seine rechte Seite fängt an zu verfallen, – wie ein Gesicht, das dem Alter entgegengeht, zuerst an einer Wange Falten zeigt

und abmagert, – dann bemächtigt sich meiner um solche Zeit des Nachts eine trübe, qualvolle Unruhe.

Ich schlafe nicht und wache nicht, und im Halbtraum vermischt sich in meiner Seele Erlebtes mit Gelesenem und Gehörtem, wie Ströme von verschiedener Farbe und Klarheit zusammenfließen.

Ich hatte über das Leben des Buddha Gotama gelesen, ehe ich mich niedergelegt, und in tausend Spielarten zog der Satz immer wieder von vorne beginnend durch meinen Sinn:

»Eine Krähe flog zu einem Stein hin, der wie ein Stück Fett aussah, und dachte: vielleicht ist hier etwas Wohlschmeckendes. Da nun die Krähe dort nichts Wohlschmeckendes fand, flog sie fort.

Wie die Krähe, die sich dem Stein genähert, so verlassen wir – wir, die Versucher, – den Asketen Gotama, da wir den Gefallen an ihm verloren haben.«

Und das Bild von dem Stein, der aussah wie ein Stück Fett, wächst ins Ungeheuerliche in meinem Hirn: Ich schreite durch ein ausgetrocknetes Flußbett und hebe glatte

Kiesel auf.

Graublaue mit eingesprengtem glitzerndem Staub, über die ich nachgrüble und nachgrüble und doch mit ihnen nichts anzufangen weiß, – dann schwarze mit schwefelgelben Flecken wie die steingewordenen Versuche eines Kindes, plumpe, gesprenkelte Molche nachzubilden.

Und ich will sie weit von mir werfen, diese Kiesel, doch immer fallen sie mir aus der Hand, und ich kann sie aus dem Bereich meiner Augen nicht bannen.“

 

 


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Gustav Meyrink (19 januari 1868 – 4 december 1932)

 

 

 

 

De Portugese dichter Eugénio de Andrade (eig. José Fontinhas) werd geboren op 19 januari 1923 in Póvoa de Atalaia.Zie ook mijn blog van 19 januari 2009 en ook mijn blog van 19 januari 2010 en ook mijn blog van 19 januari 2011
 

 

Against Obscurity (6)

 

The gaze lets go from ripeness.
I don’t know what to do with a gaze
overflowing from a tree,
what to do with that ardour

overflowing from the mouth,
and waiting on the ground to flow back to the source.
I don’t know the destiny of light,
but whatever it may be

it is the same as that of a gaze: the same
fraternal dust,
a delayed pain gathering, the shadow,
quivering still,

of a startled skylark.

 

 

 

The Syllable

 

All morning I was searching for a syllable.
It’s very little, that’s for sure: a vowel,
a consonant, practically nothing.
But I feel its absence. Only I know
how much I miss it.
That’s why I searched for it so stubbornly.
Only it could shield me from
January cold, the drought
of summer. A syllable.
A single syllable.
Salvation.

 

 

 

Vertaald door Alexis Levitin

 


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Eugénio de Andrade (19 januari 1923 – 13 juni 2005)

Portret door emerenciano



 

 

De Amerikaanse schrijfster Patricia Highsmith werd geboren als Mary Patricia Plangman in Fort Worth (Texas) op 19 januari 1921. Zie ook alle tags voor Patricia Highsmith op dit blog.

 

Uit: The Price of Salt

 

„Carol kissed her on the lips, and pleasure leaped in Therese again. [...] Her arms were tight around Carol, and she was conscious of Carol and nothing else. And then her body too seemed to vanish in widening circles that leaped further and further, beyond where thought could follow.“

(...)

 

 ‘I wonder if you’ll really enjoy this trip,’ Carol said. ‘You so prefer things reflected in a glass, don’t you? You have your private conception of everything. Like that windmill. It’s practically as good as being in Holland to you. I wonder if you’ll even like seeing real mountains and real people.’

Therese felt crushed as if Carol had accused her of lying. She felt Carol meant, too, that she had a private conception of her, and that Carol resented it. Real people? She thought suddenly of Mrs Robichek. And she had fled her because she was hideous.

‘How do you ever expect to create anything if you get all your experiences second-hand?’ Carol asked her, her voice soft and even, and yet merciless.

Carol made her feel like she had done nothing, was nothing at all, like a wisp of smoke.“

 

 

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Patricia Highsmith (19 januari 1921 - 4 februari 1995)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Marie Koenen werd geboren in ’s-Hertogenbosch op 19 januari 1879. Zie ook alle tags voor Marie Koenen op dit blog.

 

Uit: De godsvlam

 

„Aan den ingang van het besloten dal, bij den samenloop der twee holle wegen uit de boschheuvels met den breeden grintweg uit de lage velden, lag Sterrensteen, de rijke burchthoeve met de beide plompe peertorens boven den geweldigen samenbouw der leien daken uit; de ontzaglijke poort tot ijzer benageld; de tuinmuren en ruggevels door reuzige schoorbeeren versterkt tot wallen, bespoeld door de breede gracht, waarin twee watergulle bergbeken alle seizoenen door haar helder water stortten, dat als een tamme sloot door het sluisje er weer uitvloeide, de boomgaarden in.

Over deze weidsche boomgaarden zagen de bovenvensters van het hooge woonhuis, dat heel de breedte van het binnenplein achter de poort besloeg, op de groep leemen huisjes uit, bij den dal-uitgang genesteld aan den voet der duisterige struikenhelling, om het mergelkerkje heen, dat buiten een bouwval was en binnen een spelonk, armer dan de stal van Bethlehem. Dit was het dorpje Case, waar de Godsvlam waakte.

Sinds de oude pastoor Xaverius, die den tegenwoordigen heer van Sterrensteen zijn wangedrag

had durven verwijten, van hartzeer om zijn verarmoede parochie gestorven was, had Case geen priester meer. De goddelooze Sterrensteener, die als schout en als eigenaar van allen grond oppermachtig was in Case, wilde verder met zedenpreekers en dwarskijkers niets te doen hebben.

Het meerendeel der Casenaars kon zelden of nooit den mijlen verren kerkgang doen naar de naaste parochie. Maar elken dag in het uur der vroegmis van voorheen, zaten ze allen neergeknield op de uitgesleten plavuizen hunner eigen van God beroofde kerk.“

 

 

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Marie Koenen (19 januari 1879 - 11 juli 1959)

Boekomslag

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 19:16 Reageer op dit bericht

In Memoriam Rudi van Dantzig


In Memoriam Rudi van Dantzig

 

 

De Nederlandse topchoreograaf en schrijver Rudi van Dantzig is op 78-jarige leeftijd overleden.Rudi van Dantzig werd op 4 augustus 1933 in Amsterdam geboren. Hij leed aan verschillende vormen van kanker. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2011.

 

Uit: Voor een verloren soldaat

 

“De wekker loop ’s ochtends om vijf uur af. Ik stommel mijn kamertje uit, in het halfdonker van de gang wacht onverbiddelijk een rechthoekige vorm: de koffer. Dit is dus de dag.
Het zeil is kil aan mijn voeten. Rillend was ik me bij het aanrecht. Zelf het waterstraaltje maakt lawaai. Mijn vader loopt op sokken door het huis, omzichtig bewegend om mijn broertje niet wakker te maken. Hij leunt over de keukentafel, snijdt een stuk brood doormidden en kijkt me onderzoekend aan.
‘Ben je bang?’
‘Nee’ Ik praat moeizaam, mijn keel zit dicht. Ik schuif de halve boterham terug.
‘Nog te vroeg?’
Hij helpt mijn haar in een scheiding te kammen. Ik zie mezelf in de spiegel, een bleke vlek.

(...)

 

“Overal waar we gaan hangen rissen lampjes, ze staan als sterren over het water gespannen, en de mensen lopen erlangs, in zwijgende, bewonderende processies. De grachtkanten zijn intiem als huiskamers waar het licht is gedoofd en kaarsen branden.
‘Nou?’mijn vader breekt de betovering. ‘Dat is me eventjes wat hè? Dat had je in Friesland kunnen dromen, dat er zoiets bestond.’”

 

 

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Rudi van Dantzig (4 augustus 1933 – 19 januari 2012)
Geschreven door Romenu om 13:56 Reageer op dit bericht

Peter Stamm, Sascha Kokot, Rubén Darío, Franz Blei, Paul Léautaud, Jon Stallworthy

De Zwitserse schrijver Peter Stamm werd geboren op 18 januari 1963 in Weinfelden. Zie ook alle tags voor Peter Stamm op dit blog.

 

Uit: Seerücken

 

„Sie kommen allein?, fragte die Frau am Telefon noch einmal. Ihren Namen hatte ich nicht verstanden,

ihren Akzent konnte ich nicht einordnen. Ja, sagte ich. Ich suche einen Ort, an dem ich in Ruhe arbeiten kann. Sie lachte etwas zu lang, dann fragte sie, was ich denn arbeiten würde. Ich schreibe, sagte ich. Was schreiben Sie? Eine Arbeit über Maxim Gorki. Ich bin Slawist. Ihre Neugier ärgerte mich.

Ach?, sagte sie. Sie schien einen Moment lang zu zögern, als wäre sie nicht sicher, ob sie das Thema interessiere. Gut, sagte sie schließlich, kommen Sie. Sie kennen den Weg?

Ich hatte im Januar eine Tagung besucht, es ging um die Frauenfiguren in Gorkis Stücken. Mein Referat über die Sommergäste sollte in einem Sammelband erscheinen, aber im täglichen Unibetrieb war keine Zeit gewesen, es zu überarbeiten und fertigzu6 stellen. Ich hatte mir die Woche vor Christi Himmelfahrt dafür freigehalten und einen Ort gesucht, an dem niemand und nichts mich erreichen oder ablenken konnte. Ein Kollege hatte mir das Kurhaus empfohlen.

Er hatte als Kind viele Sommerferien dort verbracht. Irgendwann sei der Besitzer des Hauses in

Konkurs gegangen, aber er habe gehört, das Hotel sei vor einigen Jahren wiedereröffnet worden. Wenn du einen Ort suchst, an dem nichts los ist, bist du da oben genau richtig. Als Kind habe ich es gehasst.

Die Busse zum Kurhaus fuhren nur im Sommer. Sie könne mich leider nicht abholen, hatte die Frau

am Telefon gesagt, ohne einen Grund zu nennen, aber ich könne vom nächstgelegenen Dorf aus zu Fuß heraufkommen, der Marsch sei nicht lang, eine Stunde allerhöchstens.“

 

 

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Peter Stamm (Weinfelden,  18 januari 1963) 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Sascha Kokot werd geboren op 18 januari 1982 in Osterburg. Zie ook alle tags voor Sascha Kokot op dit blog.

 

 

Der Himmel liegt in Fetzen

 

Der Himmel liegt in Fetzen
Häuser eng in Bombenlücken
gestellt den Fenstern
gegenüber kein Licht
für die rußigen Zimmer
bleibt nur das Elektrische
nackt auf die Haut gestrahlt
wenn niemand anwesend ist
knackt es laut in den Leitungen.

 

 

 

Und Moskau lässt auf sich warten

 

Und Moskau lässt auf sich warten,
keine Wohnung, keine Registernummer, kein Eintritt,
die Stunden auf dem Amt sind sinnlos geworden,
bleibt nur die Klaviatur der Zähne eines
Greises im dreißig Stunden Zugabteil,
das durch die Wälder rüttelt
auf der Ausfallachse den Belagerungsweg entlang
sammle ich Brocken und Krumen,
um nicht zu verhungern an der fremden Sprache.

 

 

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Sascha Kokot (Osterburg, 18 januari 1982)

 

 

 

 

 

De Nicaraguaanse schrijver Rubén Darío werd geboren in Metapa, tegenwoordig Ciudad Darío, op  18 januari 1867. Zie ook alle tags voor Rubén Darío op dit blog.

 

 

Song of Autumn in the Springtime

 

Youth, treasure only gods may keep,

Fleeting from me forever now!

I cannot, when I wish to, weep,

And often cry I know not how…

 

My heart's celestial histories,

So countless were, could not be told.-

She was a tender child, in this

World of affliction manifold.

 

She seemed a dawn of pure delight;

She smiled as the flowers after rain;

Her tresses were like to the night

Fashioned of darknesses and pain.

 

I was timid and childlike shy.

I could not but have been this way:

She, to my love chaste as the sky,

Was Herodias and Salomé…

 

Youth, treasure only gods may keep,

Fleeting from me forever now!

I cannot, when I wish to, weep,

And often cry I know not how…

 

The other was more sensitive,

More quieting and loving-kind,

With greater will to love and live

Than I ever had hoped to find.

 

For with her grace of tenderness

A violence of love she had:

In a peplos of loveliness

Was hid a Maenad passion mad…

 

Youth, treasure only gods may keep,

Wilted in me forever now!

I cannot, when I wish to, weep,

And often cry I know not how…

 

Another fancied my lips were

A casket wrought to hold her love;

And wildly with the teeth of her

To gnaw my very heart she strove.

 

She willed all passionate excess;

She was a flame of love for me;

She made each ardorous caress

Synthesis of eternity.

 

She deemed our flesh a deathless thing,

And on desire an Eden reared,

Forgetting that the flowers of Spring

And of the flesh so soon are seared…

 

Youth, treasure only gods may keep,

Fleeting from me forever now!

I cannot, when I wish to, weep,

And often cry I know not how…

 

And the others! In many climes,

In so many lands, ever were

Merely the pretext for my rhymes,

Or heart-born fantasies of her.

 

I sought for the princess in vain,

She that awaited sorrowing.

But life is hard. Bitter with pain.

There is no princess now to sing!

 

And yet despite the season drear,

My thirst of love no slaking knows;

Gray-haired am I, yet still draw near

The roses of the garden-close….

 

Youth, treasure only gods may keep,

Fleeting from me forever now!

I cannot, when I wish to, weep,

And often cry I know not how…

 

Ah, but the golden Dawn is mine!

 

 

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Rubén Darío (18 januari 1867 - 6 februari 1916) 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, vertaler en uitgever Frans Blei werd geboren op 18 januari 1871 in Wenen. Zie ook mijn blog van 18 januari 2009 en ook mijn blog van 18 januari 2010 en ook mijn blog van 18 januari 2011.

 

Uit: Erzählung eines Lebens

 

„Walser hat in seinen Büchern eine Welt hingestellt, die immer und nichts sonst ist als seine Welt. Er ist mit einer passionierten Hartnäckigkeit bei sich geblieben. »Was dachte ich neulich darüber? Man müsse vom geringsten Gegenstand schön reden lernen, was besser wäre als über einen reichlichen Vorwand sich ärmlich ausdrücken«, schrieb er unlängst. Gibt es für ein solches Selbst ein Geringes? Der sublime Egoismus, – es gibt ja nichts anderes. Man ist ja in diesem

Leben hinreichend allein, als daß man sich auch noch seines Selbst berauben könnte.

In seinen jüngern Jahren, seinen noch jüngern, wie man bei ihm sagen muß, war Walser auch ein Page, und sein Traum, einer jungen Dame zu dienen, ihr die Schleppe zu tragen. Nicht so mit

Redensarten romantischer Schwärmerei, nicht in banaler Übersetzung etwa einer »dichterischen« Haltung, höchstens ein kleines bißchen außer und abseits der Welt, wie sie in diesen Ephemeriden abläuft. Vielleicht wäre Gärtner der beste praktische Beruf für ihn gewesen, Ziergärtner. Er hat schreibend so viele Sträußchen gebunden, mit Delikatesse, Anmut und heiterer

Täuschung über den Busen, den das Gebilde schmücken sollte.

Praktisch erfuhr er ja gröbste Widerlegungen. Als er einmal von Zürich nach Berlin zu Fuß wandern wollte und ohne Geld, brach er auf der Straße vor Treuchtlingen zusammen über seinen blutenden

Füßen. Und als er sich auf eine Annonce hin, wo für eine Schloßherrschaft in Schlesien ein Diener gesucht wurde, meldete in der Erwartung, dem jungen Fräulein die Schleppe tragen zu dürfen, da kam er durch die zwei sinistren Wintermonate dieser schlesischen Schloßherrlichkeit zu nichts anderem, als daß er die Öfen heizen mußte, von den Korridoren aus, und das Fräulein des Hauses war ein

junger Fratz von nur fünfzig gewesen, das Traktätchen für die Innere Mission verfaßte und auch so aussah.“

 

 

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Frans Blei (18 januari 1871 – 10 juli 1942)


 

 

De Franse schrijver Paul Léautaud werd geboren op 18 januari 1872 in Parijs. Zie ook mijn blog van 18 januari 2009 en ook mijn blog van 18 januari 2010 en ook mijn blog van 18 januari 2011.
 

Uit: Journal littéraire

 

„04.03.33

Je considère pour ma part comme des forbans ces agitateurs politiques : Mussolini, Hitler, qui chauffent à blanc tout un peuple et le transforment en une foule d'énergumènes prêts pour la tuerie. Que ceux-ci se fassent tuer, puisqu'ils sont assez bêtes pour se laisser monter le coup, il n'y a pas grand mal, mais c'est qu'ils peuvent amener à se faire tuer d'autres qui n'en ont aucune envie. On peut ajouter à Hitler et à Mussolini l'odieux reître Pilsudski, le sabreur polonais, qui n'attend qu'une occasion pour ouvrir la danse. On ne sait pas ce que les hommes sont le plus ou bêtes ou fous. On se rappelle le mot de Renan constatant l'impuissance des esprits de paix et de conciliation : il n'y a plus qu'à se croiser les doigts avec désespoir. »

 

 

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Paul Léautaud (18 januari 1872 – 22 februari 1956)

 

 

 


De Engelse dichter en letterkundige
Jon Stallworthy werd geboren op 18 januari 1935 in Londen. Zie ook mijn blog van 18 januari 2009 en ook mijn blog van 18 januari 2010 en ook mijn blog van 18 januari 2011.

 

 

Third Day

 

Respirators sound like trout feeding
at night in some dream hatchery—no one there
to listen; our subaqueous world of care
is halfway blue—peaceful, unthreatening.

Spectacles pressed to the glass, our specialists
walk by to look us over and seem the same
until, mask-mouthed, they enter: clipboard lists
distinguish the paraphernalia from the name.

We are our medication, and the machines
programmed to meet an individual case
more than identity now. We may have been;
some may become again. We have no face

to lose, to look at, but it’s pleasant here,
suspense suspended, nothing to be done
for the time being—time being our time won
to flail for birth again and fight for air.

 

 

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Jon Stallworthy (Londen, 18 januari 1935)

 

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook
mijn blog van 17 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook
deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:20 Reageer op dit bericht

Ib Michael, Raoul Schrott, Lukas Moodysson, Jörg Bernig, Frank Geerk, Anne Brontë, Ilja Leonard Pfeijffer, Roel Houwink

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009 en ook mijn blog van 17 januari 2010.en ook mijn blog van 17 januari 2011.

 

Uit: Brief an den Mond

 

„Der Taucher arbeitet sich langsam über das Riff die Korallen glimmen unter ihm. Alles in Schwefelkiesfarben, grüne Fayence, Formen von unfassbarer Zartheit, und Versteinerungen, bedeckt von den Armen der Seesterne. Über der unterseeischen Landschaft blinken Pailletten, erschaffen von den Schatten der Wellen. Das Wasser schlägt körperwarm gegen seine Stirn.Die Sonne sticht seinen Rücken mit Strahlen, die vom Boden reflektiert werden und einen Blattfächer am Rand rot aufleuchten lassen. Er wirft keinen Schatten über den Steinwald. Von oben gesehen ähnelt die Unterwasserlandschaft fossilen Blumenkronen und gotischen Turmspitzen. Abgesehen von einem Knistern, ist es hier still. Eine andere Stille herrscht zwischen den glasierten Säulenformationen und durchschnittenen Labyrinthen. Die Primzahl des Meeres bildet Figuren, die der verstand nicht begreift. Er wendet sich gegen die Strömung und die tanzenden Fische. Plötzlich zuckt er zusammen. Eine Schwanzflosse ragt auf, unbeweglich mitten im Geflimmer. Er reichert sein Blut durch den Schnorchel mit Sauerstoff an und taucht hinab. Jetzt kann er es sehen. Ein schattenfarbiges Kreuz nimmt Form an. Ein Flugzeug. Dem Rumpf fehlt ein Flügel, und die Tür zur Kabine steht offen. Sie schaukelt leicht in den Wirbeln, die durch seine Schwimmbewegungen ausgelöst werden. Das Wrack hängt an einem unterseeischen Steilhang, der zu größeren Tiefen hin abfällt, der Propeller hat sich einmal gedreht und flaggt mit Seegras, das Glas des Cockpits ist von Schnecken und Seepocken bedeckt. Er schabt mit einem Messer, um einen Blick ins Innere zu werfen, doch er sieht nichts.Dann schwimmt er zur Kabinentür und fasst an. Durch den Winkel, den das Flugzeug mit dem Riff bildet, und den abgebrochenen Flügel dreht es sich nach oben. Das von Rost zerfressene Metall, das wie Salz rieselt, gibt plötzlich nach, und die Scharniere brechen ab. Erschrocken lässt er die Tür los, die langsam hinabsinkt. Eine schlammfarbene Wolke entfaltet ihren kleinen Pilzhut und nimmt ihm die Sicht. Als das Wasser wieder klar wird, sieht er den Piloten, der noch an seinem Sitz festgeschnallt ist.“

 

 

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Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Raoul Schrott werd op 17 januari 1964 geboren in Landeck, Tirol (en volgens andere bronnen op een schip „São Paulo“ dat van Brazilië onderweg was naar Europa). Zie ook alle tags voor Raoul Schrott op dit blog.

 

 

HOTELS IV

 

hotel vesuvio,

neapel, 21. 6. 93

 

die schwaden von angebranntem öl vom abzug

der hotelküche unten beißen in den schwielen

des abends und seine schwelende schlacke sintert

vom glasdach des aufzugs den orthodoxen kreuzen

der fernsehantennen · hinter

den angelehnten jalousien stochert der mann gegenüber

das essen aus den zähnen und das schmierige phosphoreszieren

des fernsehschirms legt sich blau über die nacht

in der sich die lippenbewegungen nur schlecht synchronisieren

auf die sirene einer alarmanlage die keiner mehr hören will

ein orakel der lethargie das schrill

mit der batterie lehr läuft · es ist das einzige erleuchtete

fenster in diesem hinterhof ein emblem des sommers

wie der weiße teller auf dem tisch und das salz

die gegen die rippen gespreizte hand

ist das einzige was sich kalt anfühlt und der feuchte

wind vom meer bringt wenn dann nur asche

patroklos` auf dem scheiterhaufen er entfacht den brand

in der esse des sommers seine hitze wie ein stoß in den rücken

um 2 uhr morgens · achilles drüben greift nach der bierflasche

und kratzt sich an der ferse: das sirren der mücken

 

 

 

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Raoul Schrott (Landeck, 17 januari 1964)

 

 

 

 

De Zweedse dichter, schrijver en regisseur Lukas Moodysson werd geboren op 17 januari 1969 in Malmö. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009 en ook mijn blog van 17 januari 2010 en ook mijn blog van 17 januari 2011.

 

Uit: Fucking Åmål

 

“Well, I can't accept this. I'm sorry, but I can actually not accept this. (...) If this is the best you can do, I think you rather can refrain from it. And you can go home, and bring your perfume with you. We're only hanging together because we have no one else to be with, so then you and I have to be pals instead, or what? Do you know what the dull I've ever done in my life is? Do you know what? It was when you and I were at wheelchair-basket in Karlstad. Do you know what, I won't be friend with a CP-damaged idiot who listens to Backstreet Boys or Arvingarna or I don't know what kind of shit you listen to.

(…)

 

Mum has in all cases not understood anything. Because she can't understand things like this. She has always been so perfect and always... and always been so successful. I know exactly how she was. I know exactly how she was. She was like... She was like they who... And now she thinks it's so awful that her daughter has become so weird and unsuccessful and nasty.”

 

 

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Lukas Moodysson (Malmö, 17 januari 1969)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jörg Bernig werd geboren op 17 januari 1964 in Wurzen. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009 en ook mijn blog van 17 januari 2010 en ook mijn blog van 17 januari 2011.

 

 

mittlere jahre

 

schon beim frühstück der blick aus dem fenster: zu spät
der morgenstern wieder einmal erloschen
überhaupt das da oben verwirrend

die kinder am tisch ihr plappern und lachen
kaum sind sie weg fällt alles
in seltsamste stille

jetzt ins offene gehn – hinaus und hinweg!
doch vom wünschen bleibt nichts übrig als wünsche
nie einsamer als in diesen stunden

vorm fenster schwankt eine magnolie im wind
das telefon klingelt dann steht es stumm
und die entfernungen wachsen

 

 

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Jörg Bernig (Wurzen, 17 januari 1964)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en schilder Frank Geerk werd geboren op 17 januari 1946 in Kiel. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009 en ook mijn blog van 17 januari 2010 en ook mijn blog van 17 januari 2011

 

Uit: Paracelsus, Arzt unserer Zeit. Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Theophrastus von Hohenheim

 

“Es ist ein leichtes Studieren, Wissen und Können, das in Freiburg aus einem solchen Kerl einen Doktor macht, in wem die ganze Arnzeikunst zugrunde geht […]. Denn wahrhaftig ist ihm Himmel und Erde verborgen […] Und da ihr entweder Himmel noch Erde kennt, wie auch dieselbigen im Menschen liegen, und wie die Concordanz des Äußeren und Inneren steht, seid ihr ehrlich gesagt nicht mal dazu wert, dass ihr einen Dreckhhaufen anfasst, geschweige denn die menschliche Gesundheit und Leben.

(…)

 

So wie Himmel und Erde zusammen gehören, also auch Himmel und Mensch. Und weil der Mensch aus Erde ist, soll er mit irdischen, weil er aus dem Himmel ist, auch mit himmlischen Mitteln erkannt werden. Also sind Menschen, Himmel und Erde, auch Luft und Wasser ein Ding. Das soll dem Arzt vor allem bewusst sein.”

 

 

 

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Frank Geerk (17 januari 1946 – 7 februari 2008)

Boekomslag

 

  

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Brontë werd geboren op 17 januari 1820 in Thornton. Zie ook alle tags voor Anne Brontë op dit blog.

 

 

Past Days

 

' t Is strange to think there WAS a time
When mirth was not an empty name,
When laughter really cheered the heart,
And frequent smiles unbidden came,
And tears of grief would only flow
In sympathy for others' woe;

When speech expressed the inward thought,
And heart to kindred heart was bare,
And summer days were far too short
For all the pleasures crowded there;
And silence, solitude, and rest,
Now welcome to the weary breast--

Were all unprized, uncourted then--
And all the joy one spirit showed,
The other deeply felt again;
And friendship like a river flowed,
Constant and strong its silent course,
For nought withstood its gentle force:

When night, the holy time of peace,
Was dreaded as the parting hour;
When speech and mirth at once must cease,
And silence must resume her power;
Though ever free from pains and woes,
She only brought us calm repose.

And when the blessed dawn again
Brought daylight to the blushing skies,
We woke, and not RELUCTANT then,
To joyless LABOUR did we rise;
But full of hope, and glad and gay,
We welcomed the returning day.

 

 

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Anne Brontë (17 januari 1820 – 28 mei 1849)
Tekening door Charlotte Brontë

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Ilja Leonard Pfeijffer werd geboren op 17 janauari 1968 in Rijswijk. Zie ook alle tags voor Ilja Leonard Pfeijffer op dit blog.

 

 

Overtocht

 

laat verwond op de vleugels van een wonderjoffer over de wateren

laat verduisterd op de wind van wuivende halmen

wijnrood bestaan in de nazomerse landerijen warm van vette runderen

en in de avond lekken de volle raten en jij lacht voor mij

in eenvoudig italiaans dat het goed is dat populieren

ons wolkenloos wijzen de warme avondlucht

 

moe is de mensheid oud het gereedschap

dat het balkt van boerengedichten dat het krikt

in de schuur zoals ik man nog onder harige mannen

mij verlustigde om als mayonaise af te glijden

en harig beest nog onder beurs walmende hoeren

die ledematen uitbesteed botte lusten vieren

in een wijfje pissen moest want zo was voor mij de liefde

 

maar ons laat het ons late en vroege honing zijn

jou en mij te koesteren

in de glans van het fotoalbum jou en mij

te weten jij rechts ik links wij samen many

many venices in onze handen en op ons popelblad

avonturen eindeloos gaan wij negenennegentig

worden voor elkaar in een schommelstoel

 

ik heb voor jou een rode propellor

gemonteerd voorop ons wiegend waterbed

zullen wij vannacht hoog boven perzië vliegen

 

 

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Ilja Leonard Pfeijffer (Rijswijk,  17 janauari 1968)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Roel Houwink werd geboren op 17 januari 1899 in Breda. Zie ook alle tags voor Roel Houwink op dit blog.

 

 

Herinnering

 

Vader, wij hebben nooit gesproken
over het leven met elkaar,
gij had het uwe, ik het mijne
en beiden wisten wij, ‘t is zwaar
te leven met een weerloos hart…
Zo hadden bêi we ons toegesloten
en gingen zwijgend naast elkaar:
ik heb den weg niet kunnen vinden,
al lag uw hand steeds voor de mijne klaar.
En nu gij heen gegaan zijt naar dat vreemde
en voor geen levende bereikbaar land,
nu breekt mijn vuist eerst hunkrend open
en zoekt vergeefs uw trouwe hand.

 

 

 

Magdalena

 

I.

Zij slaapt bij kramers en soldaten,

verstooten en tersluiks begeerd,

en weet zich voor een paar ducaten

in aller eeuwigheid onteerd.

 

Haar lijf ligt aan den avond open:

een vijver-spiegeling der maan...

hoe vloeken zij hun wufte koopen

als ze verzadigd van haar gaan!

 

Zij slaapt bij kramers en soldaten: 

een roos van ruw ontblaârd genot,

met elk ontwaken meer verlaten

en dreigender bespot.

 

 

 

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Roel Houwink (17 januari 1899 – 3 juni 1987)




Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook
mijn blog van 17 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:35 Reageer op dit bericht

In Memoriam Piet Römer


In Memoriam Piet Römer

 

De Nederlandse acteur Piet Römer is op 83-jarige leeftijd overleden. Sinds 1956 speelde Römer in verschillende televisieseries (Stiefbeen en zoon, 't Schaep met de vijf pooten en natuurlijk Baantjer) en een twintigtal films en in meer dan zestig theaterproducties.

 


 

 

Vissen

 

Voor mijn part word ik arm, heb ik het nooit meer warm
Voor mijn part moet ik verder leven zonder blinde darm
Maar er is een ding wat ik nooit zou willen missen
En dat is vissen

Voor mijn part mag ik nooit geen zout meer en geen vet
Voor mijn part word ik eeuwig op een streng dieet gezet
Maar er is een ding wat ik nooit zou willen missen
Vissen

Je zoekt een fijne stek, je rolt je zware shag
Al wat je hartje verlangt
De vogeltjes hoor je kwelen, de lammetjes zie je spelen
En het kan je in feite geen donder schelen of je wat vangt
Ik geef niet om bezit, en niet om broodbeleg
Ik geef aan de liefdadigheid mijn laatste joetje weg
Maar er is een ding wat ik nooit zou kennen missen
Vissen

En ik leef ideaal, wat geeft het allemaal
Ik maak mij niet meer druk als ik de laatste trein niet haal
Maar er is een ding wat ik nooit zou willen missen
Vissen

Ik hoef niet naar een brand, of naar een inter-land
Ik zie het wel op de beeldbuis of ik lees het wel in de krant
Maar er is een ding wat ik nooit zou willen missen
Vissen

Zo'n brasem die daar zwemt, voor jou is voorbestemd
Zonder dat hij het nog weet
Hij snuffelt eens aan jouw deeg en je dobbertje gaat bewegen
De spanning is bijna ten top gestegen want je hebt beet
Ik hoef geen bungalow, geen huis met patio
Het hele huwelijksleven krijg je zo van mij kado
Maar er is een ding wat ik nooit zou willen missen
Een ding wat ik nooit zou willen missen
Een ding wat ik nooit zou willen missen
Vissen

 

 

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Piet Römer (2 april 1928 – 17 januari 2012)
Geschreven door Romenu om 18:40 Reageer op dit bericht

In Memoriam Phil Bosmans

In Memoriam Phil Bosmans

 

 

De Belgische dichter, schrijver en pater Phil Bosmans is dinsdag op 89-jarige leeftijd overleden. Dat heeft zijn uitgever Lannoo gemeld. Phil Bosmans werd geboren in Meeuwen-Gruitrode op 1 juli 1922 en in maart 1948 in Oirschot in Nederland tot priester gewijd. De pater montfortaan werd als schrijver vooral bekend door zijn boek 'Menslief, ik hou van jou' uit 1972. Dat was een bundel van 100 telefonische boodschappen. Bosmans noemde die vitamines voor het hart. Alleen in Nederland en Vlaanderen zijn al 800.000 exemplaren van het boek verkocht. Zie ook alle tags voor Phil Bosmans op dit blog.

 

 

Liefde

 

Liefde
is warmte geven
zonder elkaar te verbranden.

 

Liefde
is vuur zijn
zonder elkaar te verteren.

 

Liefde
is elkaar heel nabij zijn
zonder elkaar te bezitten.

 

Liefde is 'houden van'
zonder elkaar vast te houden.

 

Liefde is het grote
waagstuk van het
menselijk hart.

 

De mooiste lianen
kunnen de sterkste boom wurgen,
door hem jarenlang
teder te omhelzen.

 

Voelen mensen het hart van een medemens
dan komen ze tot leven.
Alleen in liefde kan men 'mens' worden
en voelt ook de kleinste mens
zich veilig en geborgen.

 

Alleen de liefde is een huis
om in te wonen.

 
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Phil Bosmans (1 juli 1922 – 17 januari 2012)

Geschreven door Romenu om 18:31 Reageer op dit bericht

Inger Christensen, Susan Sontag, Reinhard Jirgl, Uwe Grüning, Brian Castro

De Deense dichteres, schrijfster en essayiste Inger Christensen werd geboren op 16 januari 1935 in de stad Vejle aan de oostkust van Jutland. Zie ook alle tags voor Inger Christensen op dit blog.

 

Uit: Das gemalte Zimmer (Vertaald door Hanns Grössel)

 

“14. März

Jetzt, in dieser Stunde, beginnt die systematische Zerstörung meiner geliebten Nicolosia.

Jetzt wird sie auf die Folterbank der Ehe gelegt und gestreckt und gebeugt, bis sie eine passende Anzahl von Söhnen abgeworfen hat. Ich fasse es nicht.

Fasse nicht, daß derartige Veranstaltungen überhaupt als notwendig empfunden werden in einer Zeit, wo es so offenkundig in Mode gekommen ist, sich Mengen von unechten Kindern zuzulegen, nicht nur, um mit ihrer bloßen Existenz prahlen können, nein, wesentlich (auch), um auf Produkte von angemessener Qualität setzen zu können. Was eine ehrliche Sache ist. In bestimmten Phasen sogar eine idealistische und vernünftige Sache.

Fasse somit nicht die überhitzte Logik, die unter diesen Umständen ihre kranke Konsequenz darin sieht, die einzelne Frau gefangenzunehmen und sie in eine Sonderstellung einzusetzen, in so etwas wie ein lebensphilosophisches Zentrum, wo Geburt, Tod und Gewalt nach den überlieferten Rezepten des einfachsten Haushalts vermischt werden. Worauf das Gericht lebenspendend wie auch geheimnisvoll und gesund genannt wird. Arme Nicolosia! Väter werden wir ja ohnehin, falls wir uns überhaupt auf diesem Felde betätigen.

In meiner Verzweiflung habe ich zudem den Höchsten Vater, den Weltenberechner angerufen, in der Hoffnung, er möge in seiner Weisheit mit meiner Geliebten so kalkulieren, daß sie in ihrer aufgezwungenen Ehe außerstande ist, Söhne oder andere Kinder zu gebären.

Aber zuinnerst im Herzen bin ich in Zweifel: Warum sollte Er (als einziger) in seiner erhabenen Zerstreutheit die Hand über mich halten, einen zufälligen Sekretär? Er kann ja nicht wissen, daß dieser Sekretär in seinen müßigen Stunden Schriftsteller ist und als solcher in seinem eigentlichen Leben ein Schützling des Himmels.”

 

 

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Inger Christensen (16 januari 1935 – 2 januari 2009)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en essayiste Susan Sontag werd geboren op 16 januari 1933 in New York. Zie ook alle tags voor Susan Sontag op dit blog.

 

Uit: Kijken naar de pijn van anderen (Vertaald door Heleen ten Holt)

 

“Ook in het tijdperk van cybermodellen zien we de geest nog steeds, net als in de oudheid, als een innerlijke rumite – als een theater – waar we beelden vormen; en het zijn deze beelden waardoor we ons dingen kunnen herinneren. Het probleem is niet dat we ons dingen herinneren door middel van foto’s, maar dat we ons alleen de foto’s herinneren. Dit herinneren via foto’s verdringt andere vormen van inzicht en herinnering. De concentratiekampen – dat wil zeggen de foto’s die zijn genomen toen de kampen in 1945 werden bevrijd – maken het grootste deel uit van alles wat met het nazisme en de verschrikkingen van de Tweede Wereldoorlog wordt geassocieerd. Gruwelijk sterven (door genocide, honger en epidemieën) maakt het grootste deel uit van wat in de herinnering is gebleven van alle onrecht en alle misslagen die postkoloniaal Afrika heeft begaan.
Zich iets herinneren betekent steeds vaker dat men zich een foto voor de geest kan halen, in plaats van een verhaal. Zelfs een schrijver die zo doordringt was van de negentiende eeuw en de ernst van het vroege literaire modernisme als W.G. Sebald voelde zich geroepen om kwistig met foto’s te strooien in zijn verhalen, elegieën over verloren gegane levens, verloren gegane natuur, verloren gegane stadsgezichten. Sebald was niet zomaar een schrijver van elegieën, hij was een militant schrijver van elegieën. Hij wilde dat de lezer zich ook zou herinneren wat hij zich herinnerde.
Afschuwwekkende foto’s verliezen niet automatisch hun vermogen om te choqueren. Ze bieden echter niet veel steun als het erom gaat het gebeurde te begrijpen. Verhalen kunnen ons helpen begrijpen. Foto’s doen iets anders: ze achtervolgen ons.”

 

 

 

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Susan Sontag (16 januari 1933 – 28 december 2004)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Reinhard Jirgl werd op 16 januari 1953 in Oost-Berlijn geboren. Zie ook alle tags voor Reinhard Jirgl op dit blog.

 

Uit: Abtrünnig

 

„Ich bin kein Sträfling. Niemals mußte ich eine Strafe verbüßen, also bin ich niemals freigekommen.

Ich bin der Sohn 1 Bauern aus dem Wendland, dort geboren im Sommer 1959, Geschmack vom Staub sandiger Erde auch heute noch manchmal im Traum, die aufgeworfenen Zeilen gepflügter Felder bis über den Horizont, und in klaren Nächten von-dorther schimmernd Asfodelenlicht.

Ich bin nach dem Studium der Journalistik in der-Stadt geblieben, zuerst in Hannover, dann in Hamburg. So kamen flauer Geschmack des Hafens & die Zugluft zur Erinnerung an sonnenwarmen Staub. Mauerwerk, fugendicht gefügter Backstein aufgeschichtet, gespickt mit Fremder Ertrag Reichtum Besitz, hat mich=haltlos in windige Redaktionen geweht; – im-Feuilleton routinierte Lästrygonen mit Zungen aus Papier & Seelen aus Druckerschwärze mein Umgang von Tagzu-

Tag. (Stein & Wasser – nirgends Platz zum Wurzelfassen.) Mein 1. Arbeitstag im Frühherbst 1985 lag kühl & grau in Stille vor dem Regen.

Ich bin der Mann einer Frau geworden, wir lebten über-Jahre=zusammen schon vor der-Heirat. Sie war die Stillste, die Ernsthafteste gewesen an jenem Abend auf der Semesterfeier in der Studentenkneipe, ich sah sie immer einen Schritt zurücktreten dort, wo Andere sich nach-Vorne drängten, u sie hatte dunkles Haar. Sie nahm Alles ernst, sogar mich. So kamen wir=zusammen und so blieben wir zusammen.

Der Tag unsrer Hochzeit – das Wort JA als wär eine Tür hinter mir zugeschlagen, das Licht plötzlich glanzlos & schal. Über-Jahre=zusammen – das war frei u willig; jetzt zwischen J und A Keinplatz: verheiratet = verloren. Und Jedeswort wie Ein Richtspruch aus ihrem Mund.

Um ihn nicht hören zu müssen, der Alkohol. J A : 2 Buchstaben, u: 1 fehlt immer zum andern. Doch zum öd versäuerten Leben trägt jeder selbst seine Hälfte Schuld. Die Meine drückte mich nieder wie ein uraltes Erbe: der Hof meiner Vorfahren im Wendland.“

 

 

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Reinhard Jirgl (Oost-Berlijn, 16 januari 1953)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, vertaler  en politicus Uwe Grüning werd geboren op 16 januari 1942 in Pabianice bij Lodz, Polen. Zie ook mijn blog van 16 januari 2010 en ook mijn blog van 16 januari 2012.

 

 

Sehnsucht


Der Hauch deines Körpers
lebt nicht mehr im Zimmer
und dennoch hast du -
diesseits jeder Erinnerung -
es niemals verlassen.

 

Noch hör ich das Klopfen
deines Schritts auf den Steinen,
einen Gruß, der verhallt.
Einen Schleier von Nebel legt
der Abend über die Augen.
Keiner
kann ihn zerreißen.

 

 

 

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Uwe Grüning (Pabianice, 16 januari 1942)



 



De Australische schrijver en essayist
Brian Castro werd geboren op 16 januari 1950 in Hongkong. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009 en ook mijn blog van 16 januari 2010 en ook mijn blog van 16 januari 2012.

 

Uit: After China

 

'During winter,' Lao-tzu said, 'one should not ejaculate at all.' The venerable philosopher, reputed to be a hundred-and-eighty years old, had already surpassed becoming an Immortal. Ten partners in the hour before midnight. Almost twelve hundred copulations without emission so far this year (c. 499 BC). With each, an aphorism had come to mind.

But it had not been a good year, though the reclusive author of the Tao Te Ching had prodigiously staved off rumours that he was dying. He was banking on the hope that his aphorisms would restore him from those previous pronouncements on health which had been stale and technical. An example:

To build up yang essence, one must have sexual relations with many different women as often as possible without emission. Reinforced by the female yin ... the longer one can do this, the more yin essence will be absorbed, thereby increasing and strengthening one's vitality ... man's yang essence will flow upwards along his spinal column, delivering an awesome power to his brain and to his entire system. This will render him immortal. Time will then be suspended and exorcised. Et cetera.

These were not the words of a divinity. They weren't even the words of an aphorist.

But suddenly Lao-tzu was inspired. He had begun producing aphorisms for a secret book. One came with each young woman. He put it down to the Tiger Potion he was taking. It was recommended to him by his friend Doctor Lü Ta-ching, who was so insatiable after it that his wife took out an injunction, complaining that his attentions had devastated her.

This potion had given Lao-tzu the ability to perfect the art of intercourse. His hearing and vision became acute. His circulation improved. His loins were like those of a tiger. His skin became glossy.“

 

 

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Brian Castro (Hongkong, 16 januari 1950)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 16e januari ook mijn blog van 16 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

F. Springer, Osip Mandelstam, Mihai Eminescu, Johannes Beilharz, Molière, Franz Grillparzer

De Nederlandse schrijver en diplomaat F. Springer (eig. Carel Jan Schneider werd geboren in Batavia op 15 januari 1932. Zie ook alle tags voor F. Springer op dit blog.

 

Uit: Bougainville

 

‘Je bevindt je samen uitgerekend in zo'n afgelegen pestland en dan gebeurt zoiets. Ik weet dat hij vaak aan mij dacht, en ik heb hem vaak in mijn verhaaltjes gebruikt, zijn uiterlijk, dingen die hij vroeger zei, een paar gemeenschappelijke avonturen... Als ik was meegegaan naar Cox's Bazaar die dag, had ik hem misschien kunnen redden. Weet je, Madeleen, dat ik deze gedachte nog nooit tegenover iemand heb uitgesproken...’

Nu keek ze me aan. Ik pakte haar hand en zo zaten we heel lang en ze huilde geluidloos.

‘Je hoeft je zelf niets te verwijten, Bo.’ Een glimlach door tranen heen. Ik keek naar haar vingers. Heel lichtroze gelakte nagels, geen ringen. Roerloos lagen ze in mijn hand.

‘Niemand weet,’ zei ze, ‘niemand weet dat ik hem nog gezien heb. In Amsterdam. Hij moest naar Wenen, maar eerst waren we nog samen. Vierentwintig uur, Bo, vierentwintig hele uren, Bo! Moet je daarop teren voor de rest van je leven, op vierentwintig uren? Ik dacht, een nieuw begin, en hij ook. Of niet? We hebben die dingen niet besproken. We hebben die dingen vroeger ook nooit besproken. De volgende dag hield ik het thuis niet meer uit, ben in het vliegtuig naar Engeland gestapt. Eerst heb ik nog geprobeerd hem op te bellen in zijn hotel. Hij was er natuurlijk niet. Maar ach, wat gaf dat - ik was blij, Bo! Zo had ik mij nog nooit gevoeld. En wachten, wachten op zijn brieven. Niets niets helemaal niets, nooit meer iets gehoord. Ach, ik nam het hem niet kwalijk. Zo was hij vroeger ook, zei ik tegen me zelf. Wekenlang stond hij dagelijks op de stoep, dan opeens twee maanden zelfs geen groet, dan opeens Amerika. En waarom ook niet? Zo was het tussen ons. We hebben er ook vroeger nooit over gesproken hoe het verder moest, dan krijg je die misverstanden...’

Moest ik nu met opa's oude kasboek op tafel komen? Nú moest ik toch zeggen dat ik alles wist, dat ze niet verder hoefde te gaan, dat Tommie vanuit Wenen had gebeld, elke avond - maar hoe had hij in godsnaam kunnen weten dat ze redeloos van geluk het vliegtuig naar Engeland had genomen, en had ze zélf niet kunnen schrijven? Had ik het recht haar nog verdrietiger te maken dan ze al was door haar erop te wijzen dat ze door die vliegreis alles, alles... Had hij mij die verdomde memoires maar nooit gestuurd.“

 

 

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F. Springer (15 januari 1932 –7 november 2011)

 

 

 

 

 

De Russische dichter Osip Mandelstam werd geboren op 15 januari 1891 in Warschau. Zie ook alle tags voor Osip Mandelstam op dit blog.

 

 

Leningrad

 

Terug in de stad mij tot tranen bekend,

In het merg, in het bloed tot het laatste bekend.

 

Je bent weer terug, dus je vreet je meteen

Door de levertraanmist van de avonden heen.

 

Zorg dat je de dag van december herkent,

Boosaardige teer is met eigeel gemengd.

 

Petersburg! En mijn sterven wordt uitgesteld:

Ik heb nog zovelen niet opgebeld.

 

Petersburg! Ik heb menig adres in mijn boek

Waarmee ik de stem der gestorvenen zoek.

 

Ik woon driehoog achter in kommer en kwel,

En schrik me te pletter bij iedere bel.

 

Terwijl ik mijn dierbare gasten verwacht,

Rammel ik aan mijn deurketting iedere nacht.

 



Vertaald door de Vertaalgroep Leidse Slavisten

 

 

 

Kooi

 

Je gestalte, ijl en tergend,
onttrok zich in de nevel aan mijn greep.
'O God', riep ik onverhoeds,
niet beseffend wat ik zei.

 

Gods naam schoot als een grote vogel
uit mijn borst naar buiten ...
Vóór mij kolkende nevelslierten,
daarachter een lege kooi ...

 

 

 

Vertaald door Kees Verheul

 

 

 

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Osip Mandelstam (15 januari 1891 – 27 december 1938)

 

 

 



De Roemeense dichter
Mihai Eminescu (eigenlijk Mihail Eminovici) werd geboren op 15 januari 1850 in Botoşani bij Czernowitz Zie ook alle tags voor Mihai Eminescu op dit blog.

 

 

 

Sonnet I

Without 'tis autumn, the wind beats on the pane
With heavy drops, the leaves high upwards sweep.
You take old letters from a crumpled heap,
And in one hour have lived your life again.

Musing, in this sweet wise the moments creep:
You pray no caller will your door attain;
Better it is when dreary falls the rain
To dream before the fire, awaiting sleep.

And thus alone, reclining in my chair,
The fairy Dochia's tale comes to my mind
While round me haze is gath'ring in the air.

Then softly down the passage footsteps wind,
Faint, sound of rustling silk upon the stair...
And now my eyes cold, tapering fingers bind.

 

 



Down Where The Lonely Poplars Grow


Down where the lonely poplars grow
          How often have I erred;
My steps that all the neighbours know
          You only have not heard.

Towards your window lighted through
          How oft my gaze has flown;
A world entire my secret knew
          You only have not known.

A word, a murmur of reply
          How often did I pray!
What matters then if I should die,
          Enough to live that day;

To know one hour of tenderness,
          One hour of lovers' night;
To hear you whisper's soft caress
          One hour, then come what might!

Had you but granted me a glance
          That was not filles with scorn,
Out of its shinning radiance
          A new star hab been born.

You would have lived through lives untold
          Beyond the ends of time;
O deity with arms so cold,
          O marble form sublime!

An idol of some pagan lore
          As now no more is seen,
Come down to us from times yore,
          From times that long have been.

My worship was of ages gone,
          Sad eyes by faith beguiled,
Each generation handed on
          From father unto child.

But now I very little care
          To walk along that lane,
Nor heed the face I found so fair
          Looks out for me in vain;

For you are like them today
          In bearing and in guise,
And I but look on your display
          With cold and lifeless eyes.

You should have known to value right
          With wondering intent,
And lit your candela at night
          To Love that God had sent.

 

 

 

Vertaald door Corneliu M. Popescu)

 

 

 

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Mihai Eminescu (15 januari 1850 - 15 juni 1889)

Sculptuur in Onesti

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler en schilder Johannes Beilharz werd geboren op 15 januari 1956 in Oberndorf am Neckar. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009 en ook mijn blog van 15 januari 2010 en ook mijn blog van 15 januari 2011.

 

 

Ein Gemälde

 

Getreidesäcke, die munter tollend durch die Luft fliegen ...

"Cuatro granos de trigo"

Auf welcher Hochebene mag das gewesen sein? Welche Sierra hat da hineingeschnitten?

War eine Abtei dabei, die am blauen Meer oder vor einem blauen Horizont auftaucht wie eine Insel und einen Eindruck von Unbelebtheit hinterläßt?

 

Eine Mühle, war da nicht eine Windmühle?

 

Das größte Bild, das ich jemals gesehen habe. So hoch, daß es nur schräg in die Halle hineinpaßte.

 

Daneben die Insel eines Kunstledersofas mit Wartenden, die nicht einmal vorgaben, das Bild anzuschauen. Ruhe ist die erste Bürgerfreude.

 

Verließ jemand das Sofa, eilte gleich jemand anders herbei, kaum Augenkontakt, jedoch fast Körperkontakt.

 

Manuel de Falla, Andalusien, Stuttgart, Katalonien, Schwäbisch, Hochdeutsch, Französisch, Beine, Kleider, gepflegt paranoisch Kritisches, unparanoisch Kritisches, ungepflegt unparanoisch Unkritisches?

 

¡Viva la asociación muda!

 

 

 

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Johannes Beilharz (Oberndorf am Neckar, 15 januari 1956)

 

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver en acteur Molière (pseudoniem van Jean-Baptiste Poquelin) werd geboren in Parijs op 15 januari 1622. Zie ook alle tags voor Molière op dit blog.

 

Uit: Der Geizige (Vertaald door Wolf Heinrich Graf von Baudissin)

Valère. Elise.

Valère.

Wie, meine teure Elise, ich sehe Euch nachdenklich und sorgenvoll, nachdem Ihr eben die Großmut hattet, mich Eurer Treue zu versichern? Muß ich Euch, – ach! – mitten in meiner Freude seufzen sehn? Ist's Euch leid, mich glücklich gemacht zu haben? Und bereut Ihr das Versprechen, zu dem meine Leidenschaft euch überredet hat? –

Elise.

Nein, Valère, ich kann nichts bereuen, was ich für Euch gethan habe; ich fühle mich durch eine zu sanfte Gewalt dazu hingezogen, und kann nicht einmal wünschen, daß dies alles nicht geschehen wäre. Aber wenn ich Euch die Wahrheit gestehn soll, unser bisheriger Erfolg beunruhigt mich, und ich fürchte zuweilen, ich liebe Euch mehr als ich sollte.

Valère.

Aber, geliebte Elise, was könnt Ihr von Eurer Güte gegen mich besorgen? –

Elise.

Ach, hunderterlei: den Zorn meines Vaters, die Vorwürfe der Familie, das Urteil der Welt: mehr aber als dies alles, Valère, die Wandelbarkeit Eures Herzens, und die schnöde Kälte, mit der ihr Männer so oft die zu warmen Äußerungen einer unschuldigen Neigung vergeltet.

Valère.

Um alles in der Welt, thut mir nicht das Unrecht an, mich nach andern zu beurteilen. Traut mir alles Mögliche zu, teure Elise, nur nicht, daß ich meine Pflicht gegen Euch vergessen könnte. Dazu liebe ich Euch zu sehr, und meine Liebe wird nur mit meinem Leben erlöschen! –

Elise.

Ach, Valère, das sagt jeder. Alle Männer gleichen sich in ihren Reden, und nur ihre Thaten unterscheiden sie.

 

 

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Molière (15 januari 1622 - 17 februari 1673)

Romain Duris als Molière in de film van Laurent Tirard uit 2007

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Grillparzer werd geboren in Wenen op 15 januari 1791. Zie ook alle tags voor Franz Grillparzer op dit blog.

 

Uit: Das Kloster bei Sendomir

 

„Die Strahlen der untergehenden Sonne vergoldeten die Abhänge eines der reizendsten Täler der Woiwodschaft Sendomir. Wie zum Scheidekuß ruhten sie auf den Mauern des an der Ostseite fensterreich und wohnlich prangenden Klosters, als eben zwei Reiter, von wenigen Dienern begleitet, den Saum der gegenüberliegenden Hügelkette erreichten, und, von der Vesperglocke gemahnt, nach kurzem, betrachtendem Verweilen, ihre Pferde in schärfern Trott setzten, taleinwärts, dem Kloster zu.

Die Kleidung der späten Gäste bezeichnete die Fremden. Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller vom dunklen Brustharnisch gedrückt, die straffanliegenden Unterkleider und hohen Stulpstiefeln erlaubten nicht, sie für eingeborne Polen zu halten. Und so war es auch. Als Boten des deutschen Kaisers zogen sie, selbst Deutsche, an den Hof des kriegerischen Johann Sobiesky, und, vom Abend überrascht, suchten sie Nachtlager in dem vor ihnen liegenden Kloster.

Das bereits abendlich verschlossene Tor ward den Einlaßheischenden geöffnet, und der Pförtner hieß sie eintreten in die geräumige Gaststube, wo Erfrischung und Nachtruhe ihrer warte; obgleich, wie er entschuldigend hinzusetzte, der Abt und die Konventualen, bereits zur Vesper im Chor versammelt, sich für heute die Bewillkommnung so werter Gäste versagen müßten. Die Angabe des etwas mißtrauisch blickenden Mannes ward durch den eintönigen Zusammenklang halb sprechend, halb singend erhobener Stimmen bekräftigt, die, aus dämpfender Ferne durch die hallenden Gewölbe sich hinwindend, den Chorgesang einer geistlichen Gemeine deutlich genug bezeichneten.

Die beiden Fremden traten in das angewiesene Gemach, welches, obgleich, wie das ganze Kloster, offenbar erst seit kurzem erbaut, doch altertümliche Spitzformen mit absichtlicher Genauigkeit nachahmte. Weniges, doch anständiges Geräte war rings an den Wänden verteilt. Die hohen Bogenfenster gingen ins Freie, wo der in Osten aufsteigende Mond, mit der letzten Abendhelle kämpfend, nur sparsame Schimmer auf die Erhöhungen des hüglichten Bodens warf, indes in den Falten der Täler und unter den Bäumen des Forstes sich allgemach die Nacht mit ihrem dunkeln Gefolge lagerte, und stille Ruhe, hold vermischend, ihren Schleier über Belebtes und Unbelebtes ausbreitete.“

 

 

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Franz Grillparzer (15 januari 1791 - 21 januari 1872)

Monument in Baden, Kurpark



Zie voor nog meer schrijvers van de 15e januari ook mijn blog van 15 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 19:00 Reageer op dit bericht

J. Bernlef, Edward St Aubyn, Yukio Mishima, Anchee Min

De Nederlandse schrijver en dichter J. Bernlef werd geboren op 14 januari 1937 in Sint Pancras. Zie ook alle tags voor J. Bernlef op dit blog.

 

Uit: Hersenschimmen

 

”Zakelijke aanpak, Maarten. Die man wil iets van je. Ze beginnen altijd vriendelijk, iets te amicaal. Dat verraadt hen meteen. Dat duidt altijd op achterliggende bedoelingen. Dan is de methode Simic geboden. Simic heeft het me na het werk een keer uitgelegd. We zaten in de cocktaillounge waar Karl na zijn werk altijd heen ging voor hij de ondergrondse naar huis nam. Een chique, wat duistere tent verdeeld in met donkerpaars fluweel beklede boxen met van die kelkvormige melkglaslampjes uit de jaren twintig op de tafeltjes. Simic, Karl Simic. Een Joegoslavische naam geloof ik. Spreek uit: Simmitsj. Daar ging hij iedere dag een paar whisky’s drinken. Ja, hij kon hem soms flink raken, die Karl.
‘Heb je dorst,’ vraagt Vera. ‘Je zit zo met je lippen te smakken.’
‘Whisky on the rocks.’
Er zit een man in de kamer met een boerse vierkante kop, met hangwangen, grote oorlellen en kortgeknipt stug blond haar. Hij is er. Hij lacht. Hij weet niets van de methode Simic. Hij heeft een fotoalbum op zijn schoot waar hij in bladert. Hij bekijkt één foto nauwkeurig en reikt me dan het opengeslagen album aan.
Uitgerekend een trouwfoto. Ben ik totaal niet in de stemming. Maar Simic zou zeggen: stelregel één: herhaal met beleefde glimlach de woorden van je gesprekspartner terwijl je ter ondersteuning vriendelijk met het hoofd knikt.
Tijdwinst is vooral aan het begin van een gesprek alles.
‘Is dat een foto van uw trouwen?’ vraagt de man.
‘Is dat een foto van uw trouwen?’
Kijk schuin omhoog, tussen hen door en geef knikjes met het hoofd. Dan zeg ik vlug achter elkaar zes keer ja. Dat is Simics tweede regel: beleefdheid tot rituele hoogten opgevoerd. Zelfs als je het nergens mee eens bent, begin met alles te bevestigen, maar ontneem door veelvuldige herhaling meteen weer bet bevestigende karakter aan wat je zegt.
‘Jajajajajaja.’

 

 

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J. Bernlef (Sint Pancras, 14 januari 1937)

 

 

 

 

De Britse schrijver en journalist Edward St Aubyn werd geboren op 14 januari 1960 in Cornwall. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010.en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: At Last

 

“‘Surprised to see me?’ said Nicholas Pratt, planting his walking stick on the crematorium carpet and fixing Patrick with a look of slightly aimless defiance, a habit no longer useful but too late to change. ‘I’ve become rather a memorial-creeper. One’s bound to at my age.
It’s no use sitting at home guffawing over the ignorant mistakes of juvenile obituarists, or giving in to the rather monotonous pleasure of counting the daily quota of extinct contemporaries. No! One has to “celebrate the life”: there goes the school tart. They say he had a good war, but I know better! – that sort of thing, put the whole achievement in perspective. Mind you, I’m not saying it isn’t all very moving. There’s a sort of swelling orchestra effect to these last days. And plenty of horror, of course. Padding about on my daily rounds from hospital bed to memorial pew and back again, I’m reminded of those oil tankers that used to dash themselves onto the rocks every other week and the flocks of birds dying on the beaches with their wings stuck together and their bewildered yellow eyes blinking.’
Nicholas glanced into the room. ‘Thinly attended,’ he murmured, as if preparing a description for someone else. ‘Are those people your mother’s religious friends? Too extraordinary. What colour would you call that suit? Aubergine? Aubergine à la crème d’oursin? I must go to Huntsman and get one knocked up. What do you mean, you have no Aubergine? Everyone was wearing it at Eleanor Melrose’s. Order a mile of it straight away!
‘I suppose your aunt will be here soon. She’ll be an all too familiar face amidst the Aubergines. I saw her last week in New York and I’m pleased to say I was the first to tell her the tragic news about your mother.“

 

 

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Edward St Aubyn (Cornwall, 14 januari 1960)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Yukio Mishima werd geboren op 14 januari 1925 in Tokyo. Zie ook ook alle tags voor Yukio Mishima op dit blog.

 

Uit: Confessions of a Mask (Vertaald door Meredith Weatherby)

 

„I was born two years after the Great Earthquake.  Ten years earlier, as a result of a scandal that occurred while he was serving as a colonial governor, my grandfather had taken the blame for a subordinate's misdeeds and resigned his post.  Thereafter my family began sliding down an incline

... huge debts, foreclosure, sale of the family estate, and then, as financial difficulties multiplied, a morbid vanity blazing higher and higher like some evil impulse.“

(...)

 

My parents lived on the second floor of the house.  On the pretext that it was hazardous to raise a child on an upper floor, my grandmother snatched me from my mother's arms on my forty-ninth day.  My bed was placed in my grandmother's sickroom, perpetually closed and stifling with odors of

sickness and old age, and I was raised there beside her sickbed.

(...)

 

On NY morning just prior to my fourth birthday, I vomited something the color of coffee.  THe family doctor was called.  After examining me, he said he was not sure I would recover.  I was given injections of camphor and glucose until I was like a pincushion.  The pulses of both my wrist and upper arm became imperceptible.

Two hours lapsed.  They stood looking down at my corpse.

A shroud was made ready, my favorite toys collected, and all the relatives gathered. Almost another hour passed, and then suddenly urine appeared.  My mother's brother, who was a doctor, said, "He's alive!"  He said it showed the heart had resumed beating.

   A little later urine appeared again.  Gradually the vague light of life revived in my cheeks.

   That illness, autointoxication - became chronic with me.  It stuck about once a month, now lightly, now seriously, I encountered many crises.  By the sound of the disease's footsteps as it drew near I came to be able to sense whether an attack was likely to approach death or not.“

 

 

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Yukio Mishima (14 januari 1925 - 25 november 1970)

 

 

 

 

De Chinese schrijfster Anchee Min werd geboren in Shanghai op 14 januari 1957. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: Pearl of China

 

“Before I was Willow, I was Weed. My grandmother, NaiNai, insisted that naming me Weed was better. She believed that the gods would have a hard time making my life go lower if I was already at the bottom. Papa disagreed. "Men want to marry flowers, not weeds." They argued and finally settled for Willow, which was considered "gentle enough to weep and tough enough to be made into farming tools." I always wondered what my mother would have thought if she had lived.
Papa lied to me about my mother's death. Both he and NaiNai told me that Mother died giving birth. But I had already learned otherwise from neighbors' gossip. Papa had "rented" his wife to the town's "Baresticks" in order to pay off his debts. One of the bachelors got Mother pregnant. I was four years old when it happened. To rid her of the "bastard seed," Papa bought magic root powder from an herbalist. Papa mixed the powder with tea and Mother drank it. Mother died along with the seed. It broke Papa's heart, because he had intended to kill the fetus, not his wife. He had no money to buy another wife. Papa was angry at the herbalist, but there was nothing he could do — he had been warned about the poison.
NaiNai feared that she would be punished by the gods for Mother's death. She believed that in her next life she would be a diseased bird and her son a limbless dog. NaiNai burned incense and begged the gods to reduce her sentence. When she ran out of money for incense, she stole. She took me to markets, temples, and graveyards. We would not act until darkness fell. NaiNai moved like an animal on all fours.“

 

 

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Anchee Min (Shanghai, 14 januari 1957)

 

 



Zie voor nog meer schrijvers van de 14e januari ook mijn vorige blog van vandaag.en eveneens mijn blog van 14 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3

Geschreven door Romenu om 19:02 Reageer op dit bericht

Rudolf Hagelstange, Mary Robison, Martin Auer, Isaäc da Costa

De Duitse dichter en schrijver Rudolf Hagelstange werd geboren op 14 januari 1912 in Nordhausen. Dat is vandaag precies 100 jaar geleden. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: Venezianisches Credo.

 

Sonett 1


Ich habe lange, lange wie ein Stein geschwiegen
und mehr noch als ein Stein, in dessen Schweigen
Vergangenes fortlebt wie an kahlen Zweigen,
die noch berührt sind von der Vögel Wiegen.

 

Denn noch ist Krieg, und Blut wird ausgegossen.
Wie aus der Wolke stürtzt es aus den Leibern
und wird nicht aufgefangen von den Weibern,
für die es süßer wallend einst geflossen.

 

Vergessen schießt wie Unkraut um die Kinder,
und Sorge wuchert üppig in den Seelen,
und die Zerstörung maßt sich an, Gericht

 

zu sein, und Urteil spricht der Überwinder.
Wie kann man singen, wenn aus allen Kehlen
der Angstschrei und die Klage bricht?

 

 

 

Sonett 3

 

Ihr sollt sie essen lernen wie der Wurm die Erde.
In ihr schwillt süß das Blut von all denen,
die Ihr erschlugt, und beißt das Salz der Tränen,
die Ihr vergießt, der bittere Schweiß der Herde,

 

der großen namenlosen, die geduldig
- und Ihr in ihr - zum großen Opfer drängte.
Ihr habr das Leben, das Euch neu geschenkte.
Ihr steht in der Schuld. Und Ihr seid schuldig.

 

Wohin Ihr geht, in Länder und auf Meere -
Euch wird die bittersüße Frucht begegnen.
Sie wird im Tau vom Frühlingshimmel regnen.

 

Sie gattet sich der reifen Sommerbeere.
Das Wasser, das Ihr trinkt, ja selbst der Kuß
birgt ihren Saft. An ihr ist Überfluß.

 

 

 

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Rudolf Hagelstange (14 januari 1912 – 5 augustus 1984)





De Amerikaanse schrijfster Mary Robison werd geboren op 14 januari 1949 in Washington D.C. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: Yours

 

“Allison struggled away from her white Renault, limping with the weight of the last of the pumpkins. She found Clark in the twilight on the twig-and-leaf-littered porch behind the house.

He wore a wool shawl. He was moving up and back in a padded glider, pushed by the ball of his slippered foot.

Allison lowered a big pumpkin, let it rest on the wide floorboards.

Clark was much older-seventy-eight to Allison's thirty-five. They were married. They were both quite tall and looked something alike in their facial features. Allison wore a natural-hair wig. It was a thick blonde hood around her face. She was dressed in bright-dyed denims today. She wore durable clothes, usually, for she volunteered afternoons at a children's daycare center.

She put one of the smaller pumpkins on Clark's long lap. "Now, nothing surreal," she told him. "Carve just a regular face. These are for the kids."

In the foyer, on the Hipplewhite desk, Allison found the maid's chore list with its cross-offs, which included Clark's supper. Allison went quickly through the daily mail: a garish coupon packet, a bill from Jamestown Liquors, November's pay-TV program guide, and the worst thing, the funniest, an already opened, extremely unkind letter from Clark's relations up North. "You're an old fool," Allison read, and, "You're being cruelly deceived." There was a gift check for Clark enclosed, but it was uncashable, signed as it was, "Jesus H. Christ."

Late, late into this night, Allison and Clark gutted and carved the pumpkins together, at an old table set on the back porch, over newspaper after soggy newspaper, with paring knives and with spoons and with a Swiss Army knife Clark used for exact shaping of tooth and eye and nostril. Clark had been a doctor, an internist, but also a Sunday watercolorist. His four pumpkins were expressive and artful. Their carved features were suited to the sizes and shapes of the pumpkins. Two looked ferocious and jagged. One registered surprise. The last was serene and beaming.”

 

 

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Mary Robison (Washington, 14 januari 1949)





De Oostenrijkse dichter en schrijver, musicus en cabaretier Martin Auer werd geboren op 14 januari 1951 in Wenen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

 

Uit: 89 Haiku

 

Und zurasen auf
das Gold der Abendsonne.
Halt das Lenkrad fest!

 

          *

 

Letztes Abendlicht
auf dem Fluss. Über der Stadt
leuchten Blitze auf.

 

          *

 

Der Wald ist noch schwarz.
Aus blauem Nebel treten
zwei Stiere hervor.

 

            *

 

Schwüle Augustnacht.
Kühl ist das Wasser des Teichs.
Fern ein Gewitter.

 

 

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Martin Auer (Wenen,14 januari 1951)

 

 

 

 

 
De Nederlandse dichter en schrijver Isaäc da Costa werd geboren in Amsterdam op 14 januari 1798. Zie ook alle tags voor Isaäc da Costa op dit blog.

 

Bidden

 

Des harten binnenst overleg,
gezegd, gezucht, gedacht!
Het trillen van een stille vlam
die naar de wolken tracht.

Het slaken van een ademtocht,
het vallen van een traan
de blik naar boven van een oog
door God-alléén verstaan.

De eenvoudigheid, het kunstloos waar
der kinderlijke taal,
maar aan wie plaats gegeven wordt
bij ’t Englenlofkoraal.

Des Christens kracht, des Christens lust
des Christens levenslucht
zijn levenskracht in ’t uur des doods,
bij dood en hel geducht.

Des zondaars eerste stemgeluid,
die Jesus valt te voet.
Bij aller heemlen vreugd-gejuich
door ’t "ziet hij bidt!" begroet.

Tot ’s Vaders eer, tot lof des Zoons,
in zin en wil en woord
het door de Heilge Geest gewrocht
volzalig zielsakkoord!

Want bidden doet geen hart alléén,
één Geest dringt ze allen door;
en op zijn Priesterlijke troon
gaat Jesus-zelf ze voor.

Gij-zelf, de Waarheid en de Weg!
ziet biddend op ons neer,
hebt biddend onze strijd volstreên, —
leer Gij ons bidden, Heer!

 

 

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Isaäc da Costa (14 januari 1798 – 28 april 1860)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 14e januari ook mijn blog van 14 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:56 Reageer op dit bericht

Rudolf Hagelstange, Mary Robison, Martin Auer, Isaäc da Costa

De Duitse dichter en schrijver Rudolf Hagelstange werd geboren op 14 januari 1912 in Nordhausen. Dat is vandaag precies 100 jaar geleden. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: Venezianisches Credo.

 

Sonett 1


Ich habe lange, lange wie ein Stein geschwiegen
und mehr noch als ein Stein, in dessen Schweigen
Vergangenes fortlebt wie an kahlen Zweigen,
die noch berührt sind von der Vögel Wiegen.

 

Denn noch ist Krieg, und Blut wird ausgegossen.
Wie aus der Wolke stürtzt es aus den Leibern
und wird nicht aufgefangen von den Weibern,
für die es süßer wallend einst geflossen.

 

Vergessen schießt wie Unkraut um die Kinder,
und Sorge wuchert üppig in den Seelen,
und die Zerstörung maßt sich an, Gericht

 

zu sein, und Urteil spricht der Überwinder.
Wie kann man singen, wenn aus allen Kehlen
der Angstschrei und die Klage bricht?

 

 

 

Sonett 3

 

Ihr sollt sie essen lernen wie der Wurm die Erde.
In ihr schwillt süß das Blut von all denen,
die Ihr erschlugt, und beißt das Salz der Tränen,
die Ihr vergießt, der bittere Schweiß der Herde,

 

der großen namenlosen, die geduldig
- und Ihr in ihr - zum großen Opfer drängte.
Ihr habr das Leben, das Euch neu geschenkte.
Ihr steht in der Schuld. Und Ihr seid schuldig.

 

Wohin Ihr geht, in Länder und auf Meere -
Euch wird die bittersüße Frucht begegnen.
Sie wird im Tau vom Frühlingshimmel regnen.

 

Sie gattet sich der reifen Sommerbeere.
Das Wasser, das Ihr trinkt, ja selbst der Kuß
birgt ihren Saft. An ihr ist Überfluß.

 

 

 

 

Rudolf Hagelstange (14 januari 1912 – 5 augustus 1984)





De Amerikaanse schrijfster Mary Robison werd geboren op 14 januari 1949 in Washington D.C. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

Uit: Yours

 

“Allison struggled away from her white Renault, limping with the weight of the last of the pumpkins. She found Clark in the twilight on the twig-and-leaf-littered porch behind the house.

He wore a wool shawl. He was moving up and back in a padded glider, pushed by the ball of his slippered foot.

Allison lowered a big pumpkin, let it rest on the wide floorboards.

Clark was much older-seventy-eight to Allison's thirty-five. They were married. They were both quite tall and looked something alike in their facial features. Allison wore a natural-hair wig. It was a thick blonde hood around her face. She was dressed in bright-dyed denims today. She wore durable clothes, usually, for she volunteered afternoons at a children's daycare center.

She put one of the smaller pumpkins on Clark's long lap. "Now, nothing surreal," she told him. "Carve just a regular face. These are for the kids."

In the foyer, on the Hipplewhite desk, Allison found the maid's chore list with its cross-offs, which included Clark's supper. Allison went quickly through the daily mail: a garish coupon packet, a bill from Jamestown Liquors, November's pay-TV program guide, and the worst thing, the funniest, an already opened, extremely unkind letter from Clark's relations up North. "You're an old fool," Allison read, and, "You're being cruelly deceived." There was a gift check for Clark enclosed, but it was uncashable, signed as it was, "Jesus H. Christ."

Late, late into this night, Allison and Clark gutted and carved the pumpkins together, at an old table set on the back porch, over newspaper after soggy newspaper, with paring knives and with spoons and with a Swiss Army knife Clark used for exact shaping of tooth and eye and nostril. Clark had been a doctor, an internist, but also a Sunday watercolorist. His four pumpkins were expressive and artful. Their carved features were suited to the sizes and shapes of the pumpkins. Two looked ferocious and jagged. One registered surprise. The last was serene and beaming.”

 

 

 

Mary Robison (Washington, 14 januari 1949)





De Oostenrijkse dichter en schrijver, musicus en cabaretier Martin Auer werd geboren op 14 januari 1951 in Wenen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009 en ook mijn blog van 14 januari 2010 en ook mijn blog van 14 januari 2011.

 

 

Uit: 89 Haiku

 

Und zurasen auf
das Gold der Abendsonne.
Halt das Lenkrad fest!

 

          *

 

Letztes Abendlicht
auf dem Fluss. Über der Stadt
leuchten Blitze auf.

 

          *

 

Der Wald ist noch schwarz.
Aus blauem Nebel treten
zwei Stiere hervor.

 

            *

 

Schwüle Augustnacht.
Kühl ist das Wasser des Teichs.
Fern ein Gewitter.

 

 

 

Martin Auer (Wenen,14 januari 1951)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Isaäc da Costa werd geboren in Amsterdam op 14 januari 1798. Zie ook alle tags voor Isaäc da Costa op dit blog.

 

Bidden

 

Des harten binnenst overleg,
gezegd, gezucht, gedacht!
Het trillen van een stille vlam
die naar de wolken tracht.

Het slaken van een ademtocht,
het vallen van een traan
de blik naar boven van een oog
door God-alléén verstaan.

De eenvoudigheid, het kunstloos waar
der kinderlijke taal,
maar aan wie plaats gegeven wordt
bij ’t Englenlofkoraal.

Des Christens kracht, des Christens lust
des Christens levenslucht
zijn levenskracht in ’t uur des doods,
bij dood en hel geducht.

Des zondaars eerste stemgeluid,
die Jesus valt te voet.
Bij aller heemlen vreugd-gejuich
door ’t "ziet hij bidt!" begroet.

Tot ’s Vaders eer, tot lof des Zoons,
in zin en wil en woord
het door de Heilge Geest gewrocht
volzalig zielsakkoord!

Want bidden doet geen hart alléén,
één Geest dringt ze allen door;
en op zijn Priesterlijke troon
gaat Jesus-zelf ze voor.

Gij-zelf, de Waarheid en de Weg!
ziet biddend op ons neer,
hebt biddend onze strijd volstreên, —
leer Gij ons bidden, Heer!

 

 

 

Isaäc da Costa (14 januari 1798 – 28 april 1860)

 

 

 
Zie voor nog meer schrijvers van de 14e januari ook mijn blog van 14 januari 2011 deel 2 en eveneens deel 3.



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Edmund White, Jay McInerney, Daniel Kehlmann, Lorrie Moore, Jurgis Kunčinas, Clark Ashton Smith

De Amerikaanse schrijver en essayist Edmund White werd geboren op 13 januari 1940 in Cincinnati. Zie ook alle tags voor Edmund White op dit blog.

 

Uit: Sacred Monsters

 

“When I was fifteen I fell in love with this statue—not as an art fancier or potential collector or historian, but the way a lover would. Literally. I was a lonely gay kid living in the dorms at an all boys’ school where I would have been beat up if anyone had guessed my inclinations. I was quietly arty—I listened to classical records over at the music building and on my own turntable during the two fifteen-minute periods when we were free to do what we wanted to. I read novels and by the time I had graduated I’d even written two of them (still unpublished).
My boy’s school was Cranbrook, outside Detroit, now long since co-ed but at that time strictly segregated from its sister school, Kingswood, and from the art academy, which was just across the street. The academy trained college-age students in all the arts, from silkscreening to sculpture. In our own small school library I discovered a big book on Rodin with black and white illustrations. I checked it out and took it to my room (we each lived in private rooms).
There I pored over the picture of the statue for weeks on end while I was supposed to be studying and by flashlight after bedtime and lights out. I had no friends, certainly no lovers, but the life-size statue of this 22-year-old Belgian soldier, whose name I learned was Auguste Neyt, became the center of all my fantasies. The statue, at least to the eyes of Rodin’s contemporaries, seemed so disturbingly lifelike that he’d been accused of casting it from life, of pressing the plaster moulds directly to the model’s flesh, as if he were a George Segal avant la lettre. Although Rodin had made a trip to Italy and looked at various Michelangelos while working on The Age of Bronze (the neutral, mysterious title he gave to the work when it was eventually cast in bronze and exhibited in Paris), nevertheless the figure is less heavily muscled than the sculpture of the Renaissance—and modeled in such a way that it made the light falling on it shimmer”.

 

 

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Edmund White (Cincinnati, 13 januari 1940)

In zijn woning in Parijs 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Daniel Kehlmann werd op 13 januari 1975 in  München geboren. Zie ook alle tags voor Daniel Kehlmann op dit blog.

 

Uit: Die Vermessung der Welt

 

„Nachmittags machte er lange Spaziergänge durch die Wälder. Inzwischen verirrte er sich nicht mehr, er kannte diese Gegend besser als irgend jemand sonst, schließlich hatte er all dies auf der Karte fixiert. Manchmal war ihm, als hätte er den Landstrich nicht bloß vermessen, sondern erfunden, als wäre er erst durch ihn Wirklichkeit geworden. Wo nur Bäume, Moos, Steine und Graskuppen gewesen waren, spannte sich jetzt ein Netz aus Geraden, Winkeln und Zahlen. Nichts, was einmal jemand vermessen hatte, war noch oder konnte je sein wie zuvor. Gauß fragte sich, ob Humboldt das begreifen würde. Es begann zu regnen, er stellte sich zum Schutz unter einen Baum. Das Gras zitterte, es roch nach frischer Erde, und er hätte nirgendwo anders sein wollen als hier.
Humboldts Troß kam nicht gut voran. Seine Abreise war in die Zeit der Schneeschmelze gefallen; ein Planungsfehler, wie er ihm früher nicht unterlaufen wäre. Die Kutschen sanken im Lehm ein und kamen ständig von der durchnäßten Straße ab, immer wieder mußten sie anhalten und warten. Die Kolonne war zu lang, sie waren zu viele Menschen. Schon Königsberg erreichten sie später als berechnet. Professor Bessel empfing Humboldt mit einem Redeschwall, führte sie durch die neue Sternwarte und ließ seinen Gästen die größte Bernsteinkollektion des Landes zeigen. Humboldt fragte ihn, ob er nicht früher mit Professor Gauß gearbeitet habe.
Der Höhepunkt seines Lebens, sagte Bessel, wenn auch nicht einfach. Von dem Moment, als der Fürst der Mathematiker ihm in Bremen empfohlen habe, die Wissenschaft aufzugeben und Koch zu werden oder Hufschmied, falls das nicht schon zu anspruchsvoll für ihn sei, habe er sich lange nicht erholt. Immerhin habe er noch Glück gehabt, sein Freund Bartels in Petersburg habe es mit diesem Mann schlimmer getroffen. Gegen solche Überlegenheit helfe nur Sympathie. Auf der Weiterfahrt nach Tilsit war die Straße vereist, mehrmals brachen die Wagen ein. An der russischen Grenze stand ein Kosakentrupp, der angewiesen war, sie zu begleiten.“

 

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Daniel Kehlmann (München, 13 januari 1975) 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jay McInerney werd geboren op 13 januari 1955 in Hartford, Connecticut. Zie ook alle tags voor Jay McInerney op dit blog.

 

Uit: Joy Division’s Heyday

 

“When I was writing my first novel, Bright Lights, Big City, I pumped myself up with a soundtrack of rotating LPs in the hope of giving my prose a certain energy and beat, in the hope that some of the visceral power of rock and roll would infuse the page. Among those LPs was Joy Division’s Closer, which shared the turntable with the Talking Heads’ Remain in Light, Television, Elvis Costello’s Armed Forces, and Muddy Waters’s Hard Again. I used to play these albums loud, the idea being that I would simultaneously feel the music in my body even as my mind rose to a state of concentration fierce enough to block it out. Though I knew and had even studied the lyrics of all these albums, I was more interested, for the purposes of my writing, in the beat, and the rhythm and the mood. “No language, just sound, that’s all we need to know,” Ian Curtis wrote in “Transmission.” “To synchronize love to the beat of the show.” I don’t know how conscious a program it was, if I’m overstating it in retrospect, but I think I wanted to see if I could infuse the language with some modicum of the sheer sonic power of rock and roll, somehow transmitting the beat and the mood of my favorite rockers.”

 

 

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Jay McInerney (Hartford, 13 januari 1955)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lorrie Moore werd geboren op 13 januari 1957 in Glens Falls, New York. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009 en ook mijn blog van 13 januari 2010 en ook mijn blog van 13 januari 2011.

 

Uit: How To Become A Writer

 

“First, try to be something, anything, else.  A movie star/astronaut.  A movie star

missionary.  A movie star/kindergarten teacher.  President of the World.  Fail miserably.  It is best if you fail at an early age -- say, fourteen.  Early, critical disillusionment is necessary so that at fifteen you can write long haiku sequences about thwarted desire.  It is a pond, a cherry blossom, a wind brushing against sparrow wing leaving for mountain.  Count the syllables. 

Show it to your mom.  She is touch and practical.  She has a son in Vietnam and a husband who may be having an affair.  She believes in wearing brown because it hides spots.  She'll look briefly at your writing, then back up at you with a face blank as a donut.  She'll say: "How about emptying the dishwasher?"  Look away.  Shove the forks in the fork drawer.  Accidentally break one of the freebie gas station glasses.  This is the required pain and suffering.  This is only for starters.

In your high school English class look only at Mr. Killian's face.  Decide faces are important. 

Write a villanelle about pores.  Struggle.  Write a sonnet.  County the syllables:  nine, ten, eleven, thirteen.  Decide to experiment with fiction.  Here you don't have to count syllables. 

Write a short story about an elderly man and woman who accidentally shoot each other in the head, the result of an inexplicable malfunction of a shotgun which appears mysteriously in their living room one night.  Give it to Mr. Killian as your final project.  When you get it back, he has written on it:  "Some of your images are quite nice, but you have no sense of plot."  When you are home, in the privacy of your own room, faintly crawl in pencil beneath his black-inked comments:  "Plots are for dead people, pore-face."

 

 

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Lorrie Moore (Glens Falls, 13 januari 1957)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en beeldhouwer Clark Ashton Smith werd geboren in Long Valley (Californië) op 13 januari 1893. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009 en ook mijn blog van 13 januari 2010 en ook mijn blog van 13 januari 2011..

 

 

Abandoned Plum-Orchard

 

Lichen, mistletoe, aloft
In the dying croft,
Leaf the winter trees.

 

 

 

Boys Telling Bawdy Tales

 

Half-ignorant ribaldries,
Outrageous drolleries
Of infant Rabelais.

 

 

 

The Absence of the Muse

 

O Muse, where loiterest thou? In any land
Of Saturn, lit with moons and nenuphars?
Or in what high metropolis of Mars—
Hearing the gongs of dire, occult command,
And bugles blown from strand to unknown strand
Of continents embattled in old wars
That primal kings began? Or on the bars
Of ebbing seas in Venus, from the sand
Of shattered nacre with a thousand hues,
Dost pluck the blossoms of the purple wrack
And roses of blue coral for thy hair?
Or, flown beyond the roaring Zodiac,
Translatest thou the tale of earthly news
And earthly songs to singers of Altair?

 

 

 

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Clark Ashton Smith (13 januari 1893 – 14 augustus 1961)




 

De Litouwse schrijver en vertaler Jurgis Kunčinas werd geboren op 13 januari 1947 in Alytus. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009 en ook mijn blog van 13 januari 2010 en ook mijn blog van 13 januari 2011..

 

Uit: Tula (Vertaald door Elizabeth Novickas)

 

„Your abode, Tūla, hung with faded pictures, where bread molds and flocks of gentle animals graze; it’s crammed with boxes and books, art reproductions, all sorts of notes, clothes, little boxes with voices and memories; a dwelling where the plumbing frequently chokes, and hardened wine in the old goblets of the pictures subsides into reddish crystals; I come to your barely open dry lips, beyond which yawns the black space of the mouth–there where your words, the ones uttered slowly, almost by the syllable, are hiding themselves–all of them are important to me alone; speak, Tūla: they rise, after all, from the very depths, from all of the places inside your flat, patient body, worn out by lethargy, suffering, illnesses, and indifference...
Speak to me, Tūla, tell me and remind me, whisper when I come in the middle of the night, the Old Town dogs whining trustfully as I cut across the ghostly Olandų Street highway and through the damp little yards of Filaretų Street, emerging like a ghost on the Polocko straightway across from the Bernardine graveyard–all this disagreeable little world is linked only to you, Tūla, and the Bernardines, although they’ve been gone a long time now... who says they’re gone? With my footsteps in the slushy snow seemingly drafting a topographic map of this quarter, past the dog market, the pharmacy, the fish and shoe stores, I descend to you, I descend and emerge on the icy shore of the Vilnelė, and the entire old part of the city, lit up by moonlight, really does look like an old city plan, meticulously drawn and colored by some sort of higher being... „

 

 

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Jurgis Kunčinas (13 januari 1947 – 13 december 2002)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e januari ook mijn tweede blog van 13 januari 2011
Geschreven door Romenu om 19:25 Reageer op dit bericht

Cees van der Pluijm, Jacques Hamelink, Kamiel Verwer, Haruki Murakami, Alain Teister, Jakob Lenz, Fatos Kongoli

De Nederlandse dichter, schrijver en columnist Cees van der Pluijm werd geboren op 12 januari 1954 te Radio Kootwijk (Gld.). Zie ook alle tags voor Cees van der Pluijm op dit blog.

 

 

1969


We lagen bij het avondlijke water
We waren 15, 16, en dan gaat er
Geen prikkeling voorbij aan jonge lijven

Wat loos gestoei en dan opeens, dan staat er
Iets strak, een bijna pijnlijk hard verstijven –
Iets wat voorbij moet gaan maar ook moet blijven

De zomeravond valt, je explodeert
Je hebt je teder aan elkaar bezeerd

Apollo daalde zachtjes naar de maan
Diezelfde nacht waarin jij had beslist
Dat jij die dag je zaad niet had verkwist

Wat daar begon, zou nooit meer overgaan
Jij kon de mensen en de toekomst aan
Je was geland en wist nu wat je wist

 

 

 

 

DE DOKTER EN DE DOOD


I

 

Awater was de naam die Nijhoff hoorde
Bij dokter Koch (de vader) op bezoek
Een naam die zich door diepe lagen boorde -
Als twee maal water was dit woord een bron

 

Een klein geschenk, uit onverwachte hoek
Awater was de naam, de man was ziek
Het ging niet goed, of dokter komen kon
Maar die had net de dichter bij hem thuis...

 

"Awater," dacht de dichter "hoe uniek
Een man met twee maal water in zijn naam
Met twee maal leven toch de dood in huis"

 

De dichter staarde peinzend uit het raam
En zag in Beek de allereerste geest
Van water dat de aanvang was geweest

 

 

 

DE NACHT


De nacht is maanloos, een gerezen kilte
Trekt langs je koude botten naar omhoog
Je stapt door nevelslierten. Hard als steen
Voelt aan je voet de aarde, hard en droog

Het kraakt nu en het krast, je hoort de stilte
Je kijkt met beide oren om je heen
Je proeft beweging, mist het katteoog
Maar tastbaar ben je meer dan niet alleen

Het park geeft zijn geheimen moeizaam prijs
Aan wie het duister niet als taal verstaat –
Toch hangt hier jachtlust, hunker en verlangen

En laat het prooidier zich gewillig vangen
Wanneer de roes het hazehart verslaat –
De nacht wordt dan trofee en eerbewijs

 

 

 

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Cees van der Pluijm (Radio Kootwijk, 12 januari 1954)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacques Hamelink werd geboren op 12 januari 1939 in Driewegen, bij Terneuzen. Zie ook alle tags voor Jacques Hamelink op dit blog.

 

 

Sonnet van de Jacobstoren

 

De ultiem hoogzeegeboren
favoriet Michieltje beklom
de trap van de Jacobstoren
en hij ging bij de spits buitenom.

Zijn rug naar alle folklore
en het complete koedierendom
blaast het knechtje de horen.
Hei nu ik Jacob de bruidegom.

Na de horkig horlogerader
werk is plaveidiepgeplet alree
het bijbelschooltje vergaderd

en naar hare hoogheid in het kader
van Okeanos gaat mijn hoezee
uit van de konijnegrootvader.

 

 

 

 

Geste van stervende

 

(in trance zijn zoons hand vasthoudend)

Nadat ik gestorven ben moet je zien dat je benoemd wordt
tot officieel historicus en na je benoeming niet vergeten

het Boek te schrijven dat ik zelf schrijven wilde. Er waren
onophoudelijk oorlogen. Nu echter heeft Han het rijk herenigd

maar ik, de officieel historicus, heb de daden van onze grandes
nog niet vastgelegd; en het land heeft derhalve geen Geschiedboek.

Dit is de hartpijn van mijn leven. Je moet dit altijd in gedachten
houden, mijn kind, en mijn onverwezenlijkte ambitie verwezenlijken.

 

 

 

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Jacques Hamelink (Terneuzen, 12 januari 1939)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Kamiel Verwer werd op 12 januari 1979 in Tilburg geboren. Zie ook mijn blog van 12 januari 2011.

 

 

Le vieillard

 

Angstwekkend nauwkeurig ratelen uit zijn mond               

de woorden de prothesen van zijn ingrijpen

gerijpt als de rimpels onder zijn huid

 

Gezeten in zijn uiteindelijke zetel

heeft alles wat hij bezigt

iets definitiefs

 

Ogen die nog priemen door hun eigen waas

O eigenaardige laatste traan

 

Ik kan mij niet verplaatsen

in de wereld achter dat gestaar

want zinloos schijnt de levensavond

mij, die verstoten blijft in zichzelf

onder een traag gebaar

 

 

 

Schlußstück

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

 

 

Rainer Maria Rilke

 

 

Slotstuk

 

De dood is groot.

Wij zijn van hem de

lachende mond.

Als we ons midden in het leven menen,

waagt hij het te wenen

midden in ons.

 

 

 

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Kamiel Verwer (Tilburg, 12 januari 1979)

 

 

 

 

 

De Japanse schrijver en vertaler Haruki Murakami werd geboren op 12 januari 1949 in Kyoto. Zie ook alle tags voor Haruki Murakami op dit blog.

 

Uit: De olifant verdwijnt (Vertaald door Jacques Westerhoven)

 

"Ik waste me met extra zorg, scheerde me, roosterde een snee brood, en zette koffie. Ik voerde de kat, verschoonde zijn bak, deed mijn stropdas om, en poetste mijn schoenen. Daarna stapte ik op de bus en ging naar de fabriek. Daar maakten we olifanten.
Natuurlijk is het maken van een olifant geen eenvoudig werk. Zo’n beest is enorm groot en zit heel ingewikkeld in elkaar. Het is wel iets anders dan het maken van haarspelden of kleurpotloden. De fabriek staat op een uitgestrekt terrein en bestaat uit verschillende gebouwen, allemaal even groot. Elke sectie heeft zijn eigen codekleur. Ik was die maand bijvoorbeeld te werk gesteld op de orenafdeling, dus ik werkte in een gebouw met gele plafonds en pilaren. Mijn helm en broek waren ook geel. Daar maakte ik continu olifantsoren. De maand daarvoor werkte ik in een groen gebouw, met een groene helm op en een groene broek aan, om olifantskoppen te maken. Elke maand worden we als zigeuners doorgestuurd naar een andere sectie. Dat is voorschrift, op onze fabriek. Op deze manier leren we allemaal begrijpen hoe de hele olifant in elkaar zit. Je leven lang oren maken, of je leven lang nagels – dat is bij ons niet toegestaan. De kopstukken maken een doorstroomschema, en wij stromen netjes door.
Het maken van een olifantskop is heel bevredigend. Het is een vreselijk priegelwerk, en als de dag erop zit ben je zo bekaf dat je je mond nauwelijks kunt roeren. Na één maand was ik drie kilo afgevallen. Maar het geeft je echt zo’n gevoel van: ik doe iets. Daarbij vergeleken zijn oren eigenlijk doodeenvoudig. Je maakt een stuk of wat dunne, platte dingen, brengt een paar rimpeltjes aan, en klaar is Kees. Als we de orenafdeling worden overgeplaatst, heet dat bij ons: ‘met orenverlof gaan’. Na een maand orenverlof stroom ik door naar Slurven, en dáár moet je juist weer ontzettend zorgvuldig te werk gaan. De slurf moet natuurlijk heen en weer kunnen zwaaien, en de neusgaten moeten helemaal doorlopen, anders kan de voltooide olifant weleens woest worden. Nee, slurven maken is een slopende bedoening."

 

 

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Haruki Murakami (Kioto, 12 januari 1949)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en schilder Alain Teister (eig. Jacob Martinus Boersma werd geboren in Amsterdam op 12 januari 1932. Zie ook mijn blog van 12 januari 2009 en ook mijn blog van 12 januari 2010 en ook mijn blog van 12 januari 2011.

 

 

De kunstcriticus 4

 

De schilderijen van Karel zijn
sterk. Ruimtelijk, Decoratief.
Mooi van kleur. En met fijn,
met echt beeldend vermogen
geborsteld en gepenseeld.
En wat is er met de composiite?
De compositie is origineel.
En de etsen van Gerrit en Japik zijn
mooi in zwart wit verdeeld,
gevoelig van lijn,
hun droge naalden zijn als fluweel.
En wat is er met de compositie?
De compositie is origineel.
En de aquarellen van Hoereboer,
de beelden van Kees, de litho's van Neel,
de mozaïeken van Keesje zijn stoer
van aanpak, tansparant, sterk en beeldend,
verrassend opmerkelijk veel
belovend.
En de compositie is
jezus natuurlijk de compositie is
origineel.

 

 

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Alain Teister (12 januari 1932 – 6 februari 1979)

Hier zich bukkend, met baard Simon Vinkenoog 

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jakob Michael Reinhold Lenz werd geboren op 12 januari 1751 in Seßwegen. Zie ook alle tags voor Jakob Michael Reinhold Lenz op dit blog.

 

Uit: Der Landprediger

 

“Ich will die Geschichte eines Menschen erzählen, der sich wohl unter allen möglichen Dingen dieses zuletzt vorstellte, auf den Flügeln der Dichtkunst unter die Gestirne getragen zu werden.

Mannheim ward von seinem Vater, einem Geistlichen im Thüringischen, auf die Universität geschickt. Er hatte sich dem geistlichen Stande gewidmet, nicht sowohl um seinem Vater Freude zu machen, als weil er sich dazu geboren fühlte. Von Kindheit an waren alle Ergötzungen, die er suchte, die Ergötzungen eines alten Mannes und ihm nicht besser als in einer Gesellschaft, wo Tabak geraucht und über gelehrte Sachen disputiert wurde. Seines Vaters Predigten schrieb er aus eigenem Trieb nach und hielt sie insgeheim bei verschlossenen Türen, nachdem er seines Vaters Perücke aufgesetzt und seinen Mantel umgetan, dem Perückenstock und Kleiderschrank wieder vor. Er fiel halb ohnmächtig nieder, als sein Vater mit einer großen Gesellschaft von Landpfarrern ihn einmal belauscht hatte und die Tür plötzlich mit dem Hauptschlüssel aufmachte.

Diese Freude aber ward dem guten alten Mann sehr versalzen. Er war ein großer Freund der Dogmatik und der Orthodoxie und hatte sich deswegen mit seinem kleinen Johannes sehr viel Mühe gegeben. Bei unsern leichtsinnigen Zeiten fürchtete er nichts so sehr, als daß sein Sohn, sobald er dem väterlichen Auge entrückt würde, auf den hohen Schulen von herrschenden freigeisterischen und sozinianischen Meinungen angesteckt werden möchte. Denn ob er gleich den Sozinus nie gelesen und nur aus Walchs Ketzerliste kannte, so hatte er doch einen solchen Abscheu vor ihm, daß er alle Meinungen, die mit seinen nicht übereinstimmten, sozinianisch nannte. Er nahm demzufolge alle mögliche Präkautionen und empfahl ihn zum strengsten den Lehrern, die er selbst gehabt hatte, oder von denen er wenigstens mit Überzeugung wußte, daß sie in die Fußstapfen ihrer Vorgänger getreten waren. Zugleich warnte er ihn, mit allen Schreckbildern, die in seiner Imagination waren und damals auf den jungen Zögling großen Eindruck machten, vor nichts so sehr als vor allen Gesellschaften junger Leute, besonders derer, die die Modewissenschaften trieben, empfahl ihm den Umgang seiner Professoren, malte ihm die Aussicht seiner Wiederkunft mit den reizendsten Farben, worunter sogar den schönen Augen der Tochter seines Propstes eine Stelle vergönnet wurde, die sich so oft nach dem kleinen Johannes wollte erkundigt haben und ihm beim Abschiede einen schönen rotseidenen Geldbeutel strickte, dem zu Gefallen er, seit der Zeit bis zu seiner Beförderung, immer in den Hosen geschlafen hat.“

 

 

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Jakob Michael Reinhold Lenz (12 januari 1751- 24 mei 1792)



 

De Albanese schrijver Fatos Kongoli werd geboren op 12 januari 1944 in Elbasan. Zie ook mijn blog van 12 januari 2009 en ook mijn blog van 12 januari 2010 en ook mijn blog van 12 januari 2011.

 

Uit: Hundehaut (Vertaald door Joachim Röhm)

 

„Das ist unerhört, dachte der Mensch, das ist eine Niedertracht. Und ohne lange zu zögern, beseitigte er sämtliche steinernen Platzhalter. Dieser Zwischenfall hatte zur Folge, daß man sich auf folgenden Grundsatz verständigte: ein Platz galt nur dann als reserviert, wenn man seinen Korb oder seine Tasche mit den Flaschen darauf hinterlassen hatte. Später reichte auch das nicht mehr, weil immer noch Raum für Tricks und Schliche blieb. Jetzt wurde eine eherne Regel eingeführt: ein belegter Platz wurde nur respektiert, wenn es außer dem Flaschenkorb auch eine dazugehörige Person gab, die ständigen Sichtkontakt zu ihrem Vordermann respektive Vorderfrau hielt, um dem Eindringen von Spitzbuben entgegenwirken zu können.
Ich betrog Marga zum ersten Mal zu einer Zeit, als die Milch nur noch tröpfchenweise floß, die Schlangen besonders gedrängt standen, Marga mit Irma schwanger und Tom sechs Jahre alt war.
Um zwei Uhr morgens weckte mich das Scheppern des mechanischen Weckers chinesischer Herkunft, den ich auf dem Nachttisch stehen hatte. Mir ein wenig Wasser ins Gesicht zu spritzen, mich anzuziehen und die Treppe hinunterzugehen, kostete knappe fünfzehn Minuten. Damit schaffte ich es gewöhnlich unter das erste Dutzend der Wartenden in der Männerschlange. Ich befand mich also, die Frauenschlange mitgerechnet, unter den ersten zwei Dutzend Kunden und hatte folglich gute Chancen, schnell an meine Milch zu kommen. Da ab halb vier verkauft wurde, reichte es nach der Rückkehr in die Wohnung wohl noch zu zwei Stunden Schlaf, ehe ich zur Arbeit mußte.
Seit damals leide ich unter einer Unverträglichkeit, was Schellen und Klingeln aller Art angeht, mechanische oder elektrische. Wenn sie losgehen, ist mir, als bohre sich etwas in meinen Schädel, und meine Nerven beginnen zu glühen. Am liebsten würde ich vor Schmerzen brüllen, um mich herum wird es Nacht, und Nebel beginnt zu wabern. Durch den Nebel hindurch erkenne ich in der Ferne eine schattenhafte Gestalt, die sich entfernt. Ich kann sie nicht erreichen. Dann löst sich die Gestalt in der Dunkelheit auf und macht einer grotesken Schar von Männern und Frauen Platz.
Ich vermag nicht mehr genau zu sagen, wann mir Dolores’ Anwesenheit zum ersten Mal auffiel.“

 

 

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Fatos Kongoli (Elbasan, 12 januari 1944)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e januari ook mijn blog van 12 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.
Geschreven door Romenu om 19:17 Reageer op dit bericht

Jasper Fforde, Katharina Hacker, Marc Acito, Nikos Kavvadias, Mart Smeets, Oswald de Andrade, Eduardo Mendoza

De Britse schrijver en cameraman Jasper Fforde werd geboren op 11 januari 1961 in Londen. Zie ook alle tags voor Jasper Fforde op dit blog.

 

Uit: Something Rotten


“Bradshaw looked across at me and raised an eyebrow quizzically. As the Bellman—the head of Jurisfiction—I shouldn't really be out on assignment at all, but I was never much of a desk jockey, and capturing the Minotaur was important. He had killed one of our own, and that made it unfinished business.
During the past week, we had searched unsuccessfully through six Civil War epics, three frontier stories, twenty-eight high-quality westerns and ninety-seven dubiously penned novellas before finding ourselves within Death at Double-X Ranch, right on the outer rim of what might be described as acceptably written prose. We had drawn a blank in every single book. No Minotaur, nor even the merest whiff of one, and believe me, they can whiff.
"A possibility?" asked Bradshaw, pointing at the PROVIDENCE sign.
"We'll give it a try," I replied, slipping on a pair of dark glasses and consulting my list of potential Minotaur hiding places. "If we draw a blank, we'll stop for lunch before heading off into The Oklahoma Kid."
Bradshaw nodded and opened the breech of the hunting rifle he was carrying and slipped in a cartridge. It was a conventional weapon, but loaded with unconventional ammunition. Our position as the policing agency within fiction gave us licensed access to abstract technology. One blast from the eraserhead in Bradshaw's rifle and the Minotaur would be reduced to the building blocks of his fictional existence: text and a bluish mist—all that is left when the bonds that link text to meaning are severed. Charges of cruelty failed to have any meaning when at the last Beast Census there were over a million almost identical Minotaurs, all safely within the hundreds of books, graphic novels and urns that featured him. Ours was different—an escapee.“

 

 

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Jasper Fforde (Londen, 11 januari 1961)

 

 

 


De Duitse dichteres en schrijfster
Katharina Hacker werd geboren op 11 januari 1967 in Frankfurt am Main.
Zie ook alle tags voor Katharina Hacker op dit blog.

 

Uit: Eine Dorfgeschichte

 

„Die Vorratskeller im Dorf fanden sich nicht unter den Häusern, sondern, vom Hof getrennt, oft auf der anderen Straßenseite, als wolle man sicher sein, dass ein Brand nicht gleich die Vorräte - Kartoffeln, Eingemachtes, Apfelwein - mit vernichtete. Es waren  gemauerte, kalte Gewölbe, wie Verliese dunkel, man konnte dort ohne Licht nicht hinein,  und wo keines da war, musste man die Taschenlampe nehmen oder eine Kerze. Als Kinder  wurden wir manchmal geschickt von unserer Nachbarin, Kartoffeln, Äpfel, Sprudel zu holen,  in Fässern gab es Apfelwein, die Keller waren furchteinflößend, man hörte Mäuse oder anderes Getier; zwar haben wir nie Ratten gesehen, aber wie sollten in einem solchen  Kerker nicht Ratten sein oder Gerippe, die Reste von Gefangenen. Sie lagen auf dem  Lehmboden, auf dem man ausrutschte, wenn man nicht achtgab, die Beine konnte man sich brechen und würde im Dunkeln liegenbleiben, lange, denn hören konnte einen niemand, wenn man von dort unten rief.
Mit der Zeit bekamen die Kartoffeln Augen, die Äpfel faulten, die Krüge brachen. Wo das  Gewölbe endete, ­kamen aus der nackten Erde Maden und Engerlinge - Gewürm, das auch  die Toten fraß, sagte mein Bruder Simon. Ich klammerte mich an das Licht, an die alte  Taschen­lampe aus Kriegszeiten, die sich auf Rot und Grün einstellen ließ, ging trotzdem in  den Keller, füllte den Krug mit Apfelwein, füllte die Körbe mit Kartoffeln. Ein Mal traf ich  etwas, ein Tier oder einen Toten, hinter den im Herbst aufgetürmten Äpfeln verborgen, kam  nicht hervor, rief nur, ganz leise, duckte sich wieder, vielleicht war es bloß ein Dieb. Ich wagte vor Entsetzen nicht, der Bäuerin etwas zu sagen, ich fürchtete, sie würde nach­sehen und nie wiederkommen, sie ging am Sonntag in die Kirche, trug das Gebetbuch unterm Arm, vor  Toten war sie aber wahrscheinlich doch nicht sicher.“

 

 

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Katharina Hacker (Frankfurt am Main, 11 januari 1967)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en columnist Marc Acito werd geboren op 11 januari 1966 in Bayonne, New Jersey. Zie ook mijn blog van 11 januari 2009 en ook mijn blog van 11 januari 2010 en ook mijn blog van 11 januari 2011.

 

Uit: How I Paid for College

 

„I step out of the pool. “You’re looking at this Grease thing all wrong, Sis. Think of us as guest stars, like Eve Arden and Frankie Avalon in the movie.” (Fully aware that I wouldn’t make a convincing Danny Zuko, I opted to play Teen Angel instead.) “Let everyone else knock their brains out learning the frigging Hand Jive; in the end you and I are still going to come in and steal the show with our finely wrought comic interpretations.”
Paula sighs. She knows I’m right.
“Besides, I, for one, have more important things to deal with.” I’m speaking, of course, about my audition for Juilliard.
Juilliard.
Now in case you live in Iowa or something and don’t know anything about it, perhaps I should explain that Juilliard is the finest institution for acting in the entire country, the Tiffany’s of drama school. Everybody famous went there — Kevin Kline, William Hurt, Robin Williams — and ever since I starred in The Music Man in the ninth grade I’ve known I wanted to go there, too. I’ve already got one surefire contemporary audition monologue (Mozart in Amadeus, a prankish man-boy I was born to play), but I need to come up with a classical one, too. So I’ve bought myself a brand-new Complete Works of Shakespeare — a really nice one, with a velvet cover and gold leaf on the ends of the pages — and I’m going to spend my entire summer reading it. Plus work on my tan.
Paula parks her inflatable barge in the shallow end and extends her hand for me to help her up. She frowns at me, like I’m a dress she’s trying to decide whether or not to buy.“

 

 

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Marc Acito (Bayonne, 11 januari 1966)

 

 

 

 

De Griekse dichter, schrijver en zeeman Nikos Kavvadias werd geboren op 11 januari 1910 in Nikolski Ousouriski. Zie ook mijn blog van 11 januari 2009 en ook mijn blog van 11 januari 2010 en ook mijn blog van 11 januari 2011.

 

 

 

A bord de L'"Aspasia

 

Hunted by fate, you travelled towards

Switzerland, the pure-white but grieving;

always oon deck, in a chaise-longue, skin yellow

foor that dreadful but all too well-known reason.

 

Your people uneasily fussed around you;

indifferent, you gazed out to sea. All they said

raised only a bitter laugh, for you knew

your journey would lead to the land of the dead.

 

One evening, as we were passing Stromboli,

you turned to someone, laughing, to speak:

"How my sick body, here, as it burns,

is like that volcano's flaming peak!"

 

Later I saw you in Marseilles,

lost, without looking back, as you left.

And I, who loved only the watery waste –

you were someone I could have loved.

 

 

 

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Nikos Kavvadias (11 januari 1910 – 10 februari 1975)

 

 

 

 

 

De Nederlandse (sport)journalist, schrijver en radio- en televisiepresentator Martinus Jan (Mart) Smeets werd geboren in Arnhem op 11 januari 1947. Mart Smeets viert vandaag zijn 65e verjaardag. Zie ook mijn blog van 11 januari 2011.

 

Uit: Op de fiets lukte het Hamilton niet (Column in Trouw)


„Hij draait en liegt, zijn Tour-film wordt razendsnel uit de roulatie gehaald. Hamilton heeft een verklaring: het komt door resthoeveelheden bloed van zijn ooit in de buik van zijn moeder overleden tweelingbroer.
De wereld moet dat geloven.
Hij wordt een pathetische leugenaar, maar dat lijkt het vaste patroon van 'pakkers' in het peloton.
Zijn 'derde slag = uit' komt later. Een middel om depressies tegen te gaan; het was meer dan cri de couer.van een dan getormenteerd mens. Hij had niets meer; geen naam, geen faam, geen geld en zijn vrouw was ook al weggelopen. Hem restte bitterheid. Hij was drie maal positief bevonden en zocht een wissel in het leven.
Hij vond die in het geven van fietsclinics en later door zijn ziel aan de duivel te verkopen.
Zoals zovelen zeggen nadat hij de ormertaschelp even heeft opengetrokken: waarom? Waarom, Tyler Hamilton, kom je, zes jaar na dato, met die reeks aan beschuldigingen tegenover vroegere ploeggenoten en mensen die je vrienden waren.
Wat brandt er bij je, wat brengt je tot deze daad?
Ik zie hem nog in de Tour, de kleine, spichtige man met een hoge pijngrens en een smalle lach. Hij zou die Armstrong er wel eens onder krijgen.
Op de fiets lukte het niet, maar de revanche kwam pas in 2011. Vanuit het achterland rukte hij op voor een vernietigende uithaal. Voor alles wat The Boss, ooit zijn vriend, hemaangedaan had, wist hij nog wel wat vertellingen.
Hier kwam de waarheid.
En de sportwereld keek toe en velen vroegen zich af: waarom? Opluchting heeft toch ook scherpe randen. En een ziel heeft een bodem. En vriendschap heeft, zo blijkt, een houdbaarheidsdatum.“

 

 

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Mart Smeets (Arnhem, 11 januari 1947)

 

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver Oswald de Andrade werd geboren op 11 januari 1890 in São Paulo. Zie ook alle tags voor Oswald de Andrade op dit blog.

 

 

MISTAKE OF THE PORTUGUESE

 

When the Portuguese arrived

In a heavy storm

He clothed the Indian

What a pity!

If it had been a sunny morning

The Indian would have undressed

The Portuguese

 

 

 
DITHYRANB

 

My love taught me to be  simple

Like a churche square

Where there is even a bell

Or a pencil

Or any sensuality

 

 

ESCAPED BLACK

 

Geronimo was on another farm

Grinding flour in the kitchen

They came in

They got him

The pestle fell

He tripped

And fell

They got on top of him



Vertaald door Jean R. Longland

 

 

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Oswald de Andrade (11 januari 1890 – 22 oktober 1954)

 

 

 

 

De Spaanse schrijver Eduardo Mendoza werd geboren in Barcelona op 11 januari 1943. Zie ook alle tags voor Eduardo de Mendoza op dit blog.

 

Uit: The Olive Labyrinth (Vertaald door Nick Caistor)

 

 "Ladies and gentlemen, on behalf of Captain Flippo, who is returning to his post today following a recent cataract operation, we would like to welcome you on board this Flight 404 to Madrid, and wish you a pleasant journey. Flying time will be fifty minutes, and we will be cruising at an altitude of etc, etc, etc,”
More experienced than me, the few other passengers on the Air Shuttle at that time of day did up their seat belts and stuck their stubbed-out cigarettes behind their ears for later. The engines roared into life, and the plane lurched along the runway, swaying so much I began to worry that if this was what it was like on the ground, what might we expect in the skies over Spain? I peered out of the window to see if by some miracle we had already arrived at Madrid, but caught only a hazy glimpse of Barcelona airport in the distance. As I watched the terminal disappear in the darkness, I could not help asking myself the question that an avid reader may perhaps also by now be pondering: in other words, what a wastrel like me was doing on board the Air Shuttle, why was I heading for the capital of our realm, and why I was giving such a detailed description of this Golgotha that thousands of Spaniards put themselves through every day? To which I will respond that Madrid was the starting-point for one of the most dangerous, complex, and for anyone willing to learn the lesson of this story, most edifying adventures I have ever embarked upon. However, to say that everything began on an aeroplane would not be the honest truth: it had all started the night before, and for the sake of chronological accuracy I must go back and relate the disturbing events which took place at that time.“

 

 

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Eduardo Mendoza (Barcelona, 11 januari 1943)

 

 



Zie voor nog meer schrijvers van de 11e januari ook mijn blog van 11 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

Antonio Muñoz Molina, Annette von Droste-Hülshoff, Dennis Cooper, Adrian Kasnitz, Mies Bouhuys, Harrie Geelen

De Spaanse schrijver Antonio Muñoz Molina werd geboren op 10 januari 1956 in Úbeda in de provincie Jaén. Zie ook mijn blog van 10 januari 2009 en ook mijn blog van 10 januari 2010 en ook mijn blog van 10 januari 2011.

 

Uit: Die Nacht der Erinnerungen (Vertaald door Willi Zurbrüggen) 

 

„Inmitten des T rubels der Pennsylvania Station ist Ignacio Abel stehen geblieben, als er jemanden seinen Namen rufen hört. Zuerst sehe ich ihn von ferne in der zu den Zügen strömenden Menge, zwergenhaft im Vergleich zur Architektur ringsum, eine männliche Gestalt, die sich nicht von anderen

unterscheidet, wie auf einer Fotografie aus jener Zeit: leichte Übergangsmäntel, Trenchcoats und Hüte; Damenhüte mit schräger Krempe und kleinen Federn an der Seite; rote Schirmmützen von Gepäckträgern und Schaffnern; undeutliche Gesichter in der Ferne; offene Mäntel mit wehenden

Schößen des rasch Dahinschreitenden; sich begegnende Menschenströme, die jedoch nie zusammenstoßen. Jeder Mann und jede Frau eine Gestalt, die den anderen ähnelt und dennoch

eine Identität besitzt, so einzigartig wie der Weg, den sie nimmt, um an ihr Ziel zu gelangen: Richtungspfeile, Tafeln mit Ortsnamen und Abfahrts- und Ankunftszeiten, hallende Eisentreppen, die unter dem Ansturm der Schritte erbeben; Uhren, die von eisernen Bögen hängen oder vertikale Anzeigetafeln mit großen Kalenderblättern krönen, auf denen schon von ferne das Datum abzulesen ist. Man sollte sich alles genau merken: Die Buchstaben und Zahlen, vom gleichen tiefen Rot wie die Mützen der Eisenbahnbediensteten, zeigen einen Tag gegen Ende Oktober 1936. Auf den beleuchteten Zifferblättern der Uhren, die wie Fesselballons hoch über den Köpfen der Menschen hängen, ist es zehn vor vier am Nachmittag. Zu dieser Zeit geht Ignacio Abel durch die Bahnhofshalle, einen luftigen Raum mit Marmor, hohen Eisenkonstruktionen und rußigen Bogenfenstern, durch die ein gelbliches Licht herein fällt, in dem flirrender Staub und der Klang von Stimmen und Schritten träge dahintreiben.“

 

  

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Antonio Muñoz Molina (Úbeda, 10 januari 1956)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Annette von Droste-Hülshoff werd op 10 januari 1797 op het slot Hülshoff in Westfalen geboren. Zie ook alle tags voor Annette von Droste-Hülshoff op dit blog.

 

 

Der Knabe im Moor

 

O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehen,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt –
O, schaurig ist’, übers Moor zu gehen,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

 

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt, als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind –
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstige Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

 

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
Unheimlich nicket die Föhre,
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere;
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
Das ist die gebannte Spinnlenor’,
Die den Haspel dreht im Geröhre!
Voran, voran! Nur immer im Lauf,
Voran, als woll’ es ihn holen;
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
Es pfeift ihm unter den Sohlen
Wie eine gespenstige Melodei;
Das ist der Geigenmann ungetreu,
Das ist der diebische Fiedler Knauf,
Der den Hochzeitheller gestohlen!

 

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
Hervor aus der klaffenden Höhle;
Weh, weh, da ruft die verdammte Margreth:
„Ho, ho, meine arme Seele!“
Der Knabe springt wie ein wundes Reh,
Wär’ nicht Schutzengel in seiner Näh’,
Seine bleichen Knöchelchen fände spät
Ein Gräber im Moorgeschwele.

 

Da mählich gründet der Boden sich,
Und drüben, neben der Weide,
Die Lampe flimmert so heimatlich,
Der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
Noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war’s fürchterlich,
O, schaurig war’s in der Heide!

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Op een 100 Mark munt uit 1923

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Dennis Cooper werd geboren op 10 januari 1953 in Arcadia, Californië. Zie ook mijn blog van 10 januari 2009 en ook mijn blog van 10 januari 2010 en ook mijn blog van 10 januari 2011.

 

Uit: My Loose Thread

 

 "Yeah."
      "So surprising," Tran says. He's a mistake I almost made five or six times when I used to get drunk. As friends, we're all figured out and boring.
      "Did you hear about the freak?" Will says. He means the boy, and I'm the one who started calling him that. He was just Jim's weirdest friend at the time.
      "What about him?"
      "He's been going to Gilman's meetings," Will says.
      I look at Tran. So if I react to the news, they'll misinterpret. I told Will I hate Tran, and Tran thinks he knows me. It's complicated. "That's weird."
      "Seriously, what's up with you?" Will says.
      "What does it seem like?"
      Tran gives me this look. It would be hard to describe. He tries it out on me every few days. If I give it back, we're both probably dead.


      I gave Tran the look, but I was going for spaced. I can't be sure it wasn't in there somewhere. His dad's white, and there's not that much bug in his face. That might just be it. He used to mix me up when I was drunk and confused about whether I missed Jim or not. But nothing ever happened. We're walking to Algebra class, and every glance I give him is a warning. That's how I see it.
      "What time?" Tran says. It means should he come by my house. He sounds cold but isn't, which is our usual mutual thing. I just shrug. It doesn't matter when.
      "It's been a while," he says. He means since I've wanted to be around him without Will. That's how backwardly he understands me.
      "Too long."
      "You're so strange," he says. I just felt him bump against me. That's pushing it. We're in fucking public. He's not there yet, if ever. It'll take concentration or beer.
      "Don't be stupid."


      

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Dennis Cooper  (Arcadia, 10 januari 1953)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver.Adrian Kasnitz werd geboren op 10 januari 1974 in Orneta, Polen. Zie ook mijn blog van 10 januari 2011.

 

 

Yedermann

 

am bankomat leuchten die augen. ein glückender glanz
der sich spiegelt im lcd. du bist jung, du siehst gut
 
aus, dein kleid findest du in einer hippen filiale
(wie in jeder stadt). in die city, das ist dein sinn nach
 
der arbeit, nach dem essen, nach der liebe. aber was dein
mann sagt, bleibt geläufig: in die city, das ist sein sinn.
 
aus dem bankomat fallen scheine, deine gunst & dei
ne blütenfrische. das papier ist rein, jeder mag es
 
wie du dich bewegst von boutique zu boutique. kauf dir was
schönes, ein kind, wie es in der werbung lacht, weil der wunsch
 
einfach zu begleichen war mit der goldenen karte.
ein chip, der deine daten trägt, deine maße. dein slip
 
wird er feucht beim anblick der flakons? bei musik die der
kaufhaus-dj auflegt für deinen privaten cash-flow?

 

 

 

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Adrian Kasnitz (Ometa, 10 januari 1974)

 

 

 


De Nederlandse dichteres en schrijfster
Mies Bouhuys werd geboren op 10 januari 1927 in Weesp. Zie ook alle tags voor Mies Bouhuys op dit blog.

 


Argeloos

 

Op de rand van het trottoir
zat een kind. Het keek omhoog.
Ingespannen. Enkle oog.
Enig heer en eigenaar.

 

Ruiters zag het, elk een vlag,
en die volgend op xe voet
zag ‘t schetterendestoet
waar een ander wolken zag.

 

Enkel oog zolang het keek,
hoort het, enkel oor, de krant,
achterhaalt hem, enkel hand.
enkel hoofd vouwt het de steek.

 

Alle gevels worden goud;
gouder nog wordt elke ruit;
stilten lopen vol geluid;
deur na deur wordt weer vertrouwd.

 

Op de steek staat zwart ewn wit:
Kesselring komt morgen vrij.
E.D.G. – geen vijde mei.
Rome decoreert Madrid.

 

Maar het kind draagt argeloos
_ wat beloofd is, is beloofd-
deze wereld op zijn hoofd
als een vers geplukte roos

 

 

 

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Mies Bouhuys (10 januari 1927 – 30 juni 2008)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter, tekenaar, illustrator, regisseur, animator, en vertaler Harrie Geelen werd geboren in Heerlen op 10 januari 1939. Zie ook mijn blog van 10 januari 2010 en ook mijn blog van 10 januari 2011.

 

 

Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?

 

Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
Kunt u ons de weg zonodig stamelen.
We willen heel gewoon terug naar Hamelen.
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
Kunt u ons de weg naar Hamelen verklappen meneer?
We moeten morgen vroeg de ramen nog gaan lappen meneer.
Ik moet er nodig heen, ik heb een beurt op school.
Ik heb een linkerschoen met een gescheurde zool.
Kunt u ons de weg naar Hamelen verklappen meneer?
Ik heb een huis met zorgen, en een bed dat wacht.
Het vuurtje in m'n keuken, spietert, spettert zacht.
Weet u ook de weg?
Ik weet hier heg nog steg.
Kunt u ons de weg, de weg, de weg, de weg, de weg, de weg...
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
De kortste weg, ik wil terug!
Je hoeft ons maar te wijzen, tot de poort maar vlug.
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?
Hamelen, Hamelen, Hamelen...
Kunt u ons de weg naar Hamelen vertellen meneer?



 

 

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Harrie Geelen (Heerlen, 10 januari 1939)
 


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e januari ook
mijn blog van 10 januari 2011 deel 1 en ook deel twee en eveneens deel drie en ook deel vier.
Geschreven door Romenu om 19:13 Reageer op dit bericht

Bas Heijne, Benjamin Lebert, Simone de Beauvoir, Theodor Holman, Danny Morrison, Kurt Tucholsky

De Nederlandse schrijver, essayist, columnist en vertaler Bas Heijne werd geboren op 9 januari 1960 in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Bas Heijne op dit blog.

 

Uit: Echt zien

 

‘De menselijke verbeelding trekt een sluier voor de werkelijkheid. Het is de literatuur die die sluier afrukt, paradoxaal genoeg door middel van de fictie, het verhaal. Het is de literatuur die de mythe ontmythologiseert, die het cliché, het gemakzuchtig in goed en kwaad denken in een ander licht zet.’

(…)

 

 

"Altijd is en blijft er het gevaar dat de roman in zijn eigen verhaal verdwaalt, dat de vormen en conventies van het verhaal de blik beperken in plaats van verruimen. In het mediatijdperk hangen er (om met Kundera te spreken) meer weefsels dan ooit tussen onze blik en de wereld. Om die te kunnen scheuren, moet de romanschrijver zijn en onze blik opnieuw richten. Wat van hem gevraagd wordt is dezelfde morele betrokkenheid bij de wereld die zijn grote voorgangers toonden: Cervantes, Flaubert, James, Couperus, Conrad. Hun vormen, die tot conventies zijn geworden, moet hij achter zich laten. Hun worsteling, de worsteling met woord en wereld , is nog altijd de zijne. Echt zien.'

 

 

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Bas Heijne (Nijmegen, 9 januari 1960)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Benjamin Lebert werd geboren op 9 januari 1982 in Freiburg im Breisgau. Zie ook alle tags voor Benjamin Lebert op dit blog.

 

Uit: Crazy

 

“Hier soll ich also bleiben. Wenn möglich bis zum Abitur. Das ist der Vorsatz. Ich stehe auf dem Parkplatz des Internats Schloß Neuseelen und schaue mich um. Meine Eltern stehen neben mir. Sie haben mich hierhergebracht. Vier Schulen habe ich nun hinter mir. Und diese hier soll meine fünfte werden. Diese fünfte soll es dann endlich schaffen, aus meinem verfluchten Mathematik-

Sechser einen Fünfer zu machen. Ich freue mich schon darauf.

Schon im voraus haben sie Briefe und Ermutigungen geschickt. Allesamt nach dem Motto: Lieber Benjamin, komm nur zu uns, da wird es schon besser. Viele vor dir haben es auch geschafft.

Natürlich haben sie das. Es sind immer genug Schüler da, als daß es nicht der ein oder andere doch schaffen würde. Das kenne ich schon. Bei mir ist es ein bißchen anders. Ich

bin sechzehn Jahre alt und wiederhole gerade die achte Klasse. Und so wie es aussieht, schaffe iches schon wieder nicht. Meine Eltern sind beide angesehene Leute. Heilpraktikerin und Diplomingenieur. Die können es sich nicht leisten, eine Feier zum qualifizierten Hauptschulabschluß zu geben. Das muß mehr sein. Nun gut. Deswegen bin ich also hier. Mitten im Schuljahr. Vor den Toren eines Internats. Meine Mutter reicht mir einen Brief. Ich soll ihn später dem Internatsleiter geben. Zur genaueren Erklärung meiner Person. Ich nehme einen Koffer und warte auf meinen Vater. Er steht noch hinten beim Auto und sucht irgendwas. Ich glaube, ich werde ihn vermissen. Natürlich haben wir uns auch oft gestritten. Aber nach einem anstrengenden Schultag war er stets der erste, der michmit einem Lächeln empfing. Wir gehen hoch ins Sekretariat. Von innen ist das Internat fast noch unfreundlicher als von außen. Unendlich viel Holz.”

 

 

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Benjamin Lebert (Freiburg im Breisgau, 9 januari 1982)

 

 

 


De Franse schrijfster Simone de Beauvoir werd geboren op 9 januari 1908 in Parijs. Zie ook alle tags voor Simone de Beauvoir op dit blog.


Uit:
Marcelle, Chantal, Lisa… (Vertaald door Uli Aumüller)

 

“Marcelle Drouffe war ein verträumtes und frühreifes kleines Mädchen. Schon im Alter von zehn Monaten hatte sie eine außergewöhnliche Sensibilität gezeigt. «Wenn du dir wehtatest,

hast du nicht vor Schmerz geweint, sondern weil du dich von der Welt verraten fühltest», erzählte ihre Mutter ihr später.

Ihre Eltern verwöhnten sie, und sie war so brav, dass sie nie mit ihr schimpften. Aber sie lernte früh den Geschmack von Tränen kennen. Bei Anbruch der Dunkelheit schlüpfte sie unter den Schreibtisch ihres Vaters oder hinter die schweren Vorhänge im Salon und ließ die Traurigkeit und die Nacht in sich

einziehen. Sie dachte an die kleinen Armen und an die Waisen, deren Geschichten sie in Büchern mit Goldschnitt gelesen hatte. Sie dachte daran, dass sie eines Tages erwachsen sein würde und dass ihre Mutter sie dann nicht mehr auf den Schoß nehmen würde, oder sie stellte sich vor, ihre Eltern wären tot und sie wäre allein auf der Welt. Dann rollten Tropfen ihre Backen hinunter, und sie fühlte ihren Körper in eine köstliche Leere abkippen.

Besonders gern weinte sie in Kirchen. An Feiertagen nahm Madame Drouffe sie mit, Jesuskinder aus Wachs in ihren Krippen zu bewundern oder den Duft der Ruhealtäre einzuatmen. Durch den strahlenden Dunstkreis der Kerzenflammen erblickte Marcelle wunderbare Visionen. Ihr Herz

schmolz, und sie bot schluchzend einem blonden jungen Gott ihr Leben dar. Sie hatte ihn einmal gesehen, im Kino. Nachts, in ihrem Bett, vertraute sie sich ihm an und schlief an das Herz Jesu geschmiegt ein: Sie träumte, sie würde mit ihren langen Haaren zarte nackte Füße abtrocknen.”

 

 

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Simone de Beauvoir (9 januari 1908 – 14 april 1986)

 

 

 

 

De  Nederlandse schrijver, columnist, scenarioschrijver en radiopresentator Theodor Holman werd geboren in Amsterdam op 9 januari 1953. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009 en ook mijn blog van 9 januari 2010 en ook mijn blog van 9 januari 2011.

 

Uit: T-shirtje (Column)

 

“Als u dit leest, ben ik op weg naar New York. Ik ga daar een paar mensen interviewen en wat gebouwen bezoeken, en verder moet ik naar een of andere Gap-winkel om daar 'kleertjes voor een kind van één' te kopen.
Daar zie ik het meeste tegenop. Wat koop je voor een jongetje van één, dat nu pas een half is? Ik weet al niet wat ik voor een jongetje van 58 moet kopen.
''Gewoon, een leuk spijkerbroekje. Dat is toch niet zo moeilijk?''
Dat is wel moeilijk. Er zijn natuurlijk honderd spijkerbroekjes en hoe weet ik dan de juiste te kiezen?
Ook moet ik T-shirts en truitjes kopen, 'maar niet met een leuk opschrift'.
Dit omdat ik vlak na de geboorte een T-shirtje had laten maken met 'Fuck A...' erop, en dat heeft mijn kleinzoon nooit gedragen, omdat de ouders 'echt niet' inzagen wat de humor van die tekst was.
''Pap, soms denk ik dat je niet goed bij je hoofd bent. Ik weet wel dat je Allah bedoelt, maar dat ga ik toch mijn zoon niet laten dragen? Moet-ie vermoord worden of zo?''
''Het kan ook Fuck Ajax zijn of Fuck Armoede of Fuck All, dat is juist het leuke.''
''Niks leuks aan!''
Dus geen T-shirts met teksten, maar wat dan? Ik verdom het om kleren te kopen waarop roze konijnen of olifantjes geborduurd zijn. Daar heb ik een hekel aan, maar dat schijnt niet anders te kunnen.”

 


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Theodor Holman (Amsterdam, 9 januari 1953)

 

 

 

 

De Noordierse schrijver en journalist Danny Morrison werd geboren op 9 januari 1953 in Belfast. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009 en ook mijn blog van 9 januari 2010 en ook mijn blog van 9 januari 2011.

 

Uit: Then The Walls Came Down

 

„A-Wing, Crumlin Road Jail, December 1990.

Hi Love. Roy and I have moved cells yet again and we have decided to enter into the spirit of the season. With a razor blade we have converted one of the paper bags, in which we moved our clothes, into a brown Christmas tree. And we spent about an hour making decorations out of coloured tissues which Donna sent him. We ended up in stitches because when we hung them in a loop across the ceiling and between the two walls Roy said they looked like a clothes line of frilly knickers. Jim O'Carroll has written a letter to Father Christmas but the censor refused to pass it because on the envelope was written 'c/o the North Pole'. It goes:

"Dear Santa, I'm writing to you early this year as I have changed address. I suffer more than anybody else as I have extra large ears. A good set of ear muffs or two cushions and an elastic band would suffice. Please could you send my big friend Doc some colouring pencils as those miserable bastards on the next landing won't part with anything. Last but not least could you leave me a speedy-car. Just outside the main gate. At midnight. Leave the keys in the ignition..."

The cards are coming in thick and fast now. From aunts and uncles, cousins and nieces and nephews and complete strangers. I've a total of 150 spread across the cell. How is your Christmas in Toronto? I'm sure you've heard the news by now about the IRA calling a three-day ceasefire, the first in 16 years! Of course, it's led to all kinds of false hopes. But, however!

What else has happened. Frankie Quinn was sentenced to 16 years. And that young lad from Strabane, I think I mentioned him to you before, got bail. He was arrested about six weeks ago at the Camel's Hump checkpoint when he was searched and found to have a hand-drawn map of the British army barracks in his pocket with 'Xs' allegedly showing the best spots for mortars to land! This lad is dead naïve and thought he was a member of the old Irish Republican Brotherhood. The only member!“

 

 

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Danny Morrison (Belfast, 9 januari 1953)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, columnist en journalist Kurt Tucholsky werd geboren in Berlijn op 9 januari 1890. Zie ook mijn blog van 9 januari 2009 en ook mijn blog van 9 januari 2010 en ook mijn blog van 9 januari 2011.

 

 

Augen in der Großstadt

 

Wenn du zur Arbeit gehst

am frühen Morgen,

wenn du am Bahnhof stehst

mit deinen Sorgen:

da zeigt die Stadt

dir asphaltglatt

im Menschentrichter

Millionen Gesichter:

Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,

die Braue, Pupillen, die Lider –

Was war das? vielleicht dein Lebensglück ...

vorbei, verweht, nie wieder.

 

Du gehst dein Leben lang

auf tausend Straßen;

du siehst auf deinem Gang,

die dich vergaßen.

Ein Auge winkt,

die Seele klingt;

du hasts gefunden,

nur für Sekunden ...

Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,

die Braue, Pupillen, die Lider;

Was war das? kein Mensch dreht die Zeit zurück ...

Vorbei, verweht, nie wieder.

 

Du mußt auf deinem Gang

durch Städte wandern;

siehst einen Pulsschlag lang

den fremden Andern.

Es kann ein Feind sein,

es kann ein Freund sein,

es kann im Kampfe dein

Genosse sein.

Es sieht hinüber

und zieht vorüber ...

Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,

die Braue, Pupillen, die Lider.

Was war das?

            Von der großen Menschheit ein Stück!

Vorbei, verweht, nie wieder.

 

 

 

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Kurt Tucholsky (9 januari 1890 - 21 december 1935)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 9e januari ook mijn blog van 9 januari 2011 deel 1 en ook deel twee en eveneens deel drie en ook deel vier.
Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Juan Marsé, Waldtraut Lewin, Gaston Miron, Ko Un, Béla Zsolt

De Catalaanse schrijver Juan Marsé werd geboren op 8 januari 1933 in Barcelona. Zie ook alle tags voor Juan Marsé op mijn blog.

 

Uit: Calligraphie des rêves (Vertaald door Jean-Marie Saint-Lu)

 

„Torrente de las Flores. Il avait toujours pensé qu’une rue portant ce nom ne pourrait jamais être le

théâtre d’une tragédie. Depuis le haut de la Travesera de Dalt, elle amorce une forte pente qui s’atténue jusqu’à mourir dans la Travesera de Gracia, croise quarante-six rues, a une largeur de sept mètres et demi, est bordée d’immeubles peu élevés et compte trois bars. En été, durant les jours parfumés de la fête patronale, endormie sous un toit ornemental de bandes de papier de soie et de guirlandes multicolores, la rue abrite une agréable rumeur de roselière bercée par la brise et une lumière sous-marine et ondulante, comme d’un autre monde. Lors des nuits étouffantes, après dîner, la rue est un prolongement du foyer familial.

Tout cela est arrivé il y a bien longtemps, quand la ville était moins vraisemblable qu’aujourd’hui, mais

plus réelle. Un peu avant deux heures, un dimanche après-midi de juillet, le soleil resplendissant et une averse soudaine se fondent durant quelques minutes, laissant en suspens dans l’air une lumière frisottante, une transparence hérissée et trompeuse tout au long de la rue. Cet été est torride et la peau noirâtre de la chaussée est si chaude à cette heure-là que la pluie finissante s’évapore avant même de la toucher. Sur le trottoir du bar-marchand de vin Rosales, l’averse passée, un pain de glace laissé là par la camionnette du livreur et mal enveloppé dans une toile de jute commence à fondre sous le soleil inclément. Le gros Agustín, le patron, ne tarde pas à sortir, un seau et un

pic à la main, et, accroupi, il s’empresse de casser le pain.

Sur le coup de deux heures et demie, un peu audessus du bar et sur le trottoir d’en face, dans le tronçon de la rue le plus propice aux mirages, Mme Mir sort en courant du 117, visiblement perturbée, comme si elle venait d’échapper à un incendie ou à une hallucination, et se plante au milieu de la chaussée, en pantoufles et vêtue de sa blouse blanche d’infirmière mal boutonnée, sans craindre de laisser voir ce qu’elle ne doit pas montrer.“

 

 

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Juan Marsé (Barcelona, 8 januari 1933)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Waldtraut Lewin werd geboren op 8 januari 1937 in Wernigerode. Zie ook alle tags voor Waldtraut Lewin op dit blog.

 

Uit: Leonie Lasker, Jüdin - Dunkle Schatten

 

“Gern hätte ich die Reise einfach verschlafen, traumlos verschlafen.

Aber ich hatte etwas vergessen: ein Mittel, das mich hinüberbringt über die Passage zwischen Schlaf und Wachen.

Ich war müde. Todmüde war ich. Und dann, wenn mir die Augen zufielen, wenn ich hoffte, einfach in irgendwelche Tiefen abzutauchen, in Dunkelheiten, wo man nichts mehr fühlt, dann schreckte ich wieder auf. Dann war es wieder da. Alles. Alles, was ich erlebt hatte. –

Ich laufe mit meinem Geliebten durch die winterlichen Straßen Berlins.

Wir gehen zur Probe; es schneit. Die Flocken bleiben auf seinem Haar liegen. Noch bin ich glücklich. Glücklich, mit ihm zusammen zu sein, glücklich, mit ihm bald wieder auf der Bühne zu stehen. Er ist mein Leben. Theater ist mein Leben. Er und das Theater zusammen sind Glück.

Er, der Schauspieler, und ich, die Schauspielerin.

Und dann geht er hinter uns her. Er. Der Schatten, der Mann ohne Gesicht, der ihn seit Kurzem verfolgt. Weil jemand verhindern will, dass Schlomo, mein Geliebter, den Bar Kochba spielt, einen jüdischen Volkshelden. Jüdische Volkshelden sind im Moment nicht erwünscht …

Schlomo stellt ihn. Er stellt sich ihm. Er sagt, er habe in »ein ganz normales Schweinehundgesicht« geblickt. Aber ich weiß es ja anders. Nicht besser, schlimmer weiß ich es. Ich weiß es längst aus meinen Träumen und Gesichten. Noch ehe die Pistole wirklich auf ihn gerichtet ist, lange davor, ist er schon im Visier. Die Anrufe, mit denen man uns quält. Die Briefe.

Die Drohungen. Er soll nicht auftreten, der Jude Schlomo, er soll nicht Theater spielen.

»Es wird brennen!«, steht in dem Brief. Und er läuft los, um das für mich zu holen aus dem alten Theatermagazin, weswegen ich auf der Suche war. Das hohe Gut.

Ich warte auf ihn, auf seine Rückkehr. Ich zähle die Minuten. Es ist ein schöner Morgen, oh Gott, ja, es ist ein Morgen mit Sonne, glaube ich, mir ist so, wenn ich es wieder durchlebe. In meiner Brust dies Ziehen. Dann der andere Brief, die Warnung. Er soll nicht aus dem Haus gehen heute!

Ich laufe los, ihm hinterher”.

 

 

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Waldtraut Lewin (Wernigerode, 8 januari 1937)

 

 

 

 

De Franstalige, Canadese dichter, schrijver en uitgever Gaston Miron werd geboren op 8 januari 1928 in Sainte-Agathe-des-Monts. Zie ook mijn blog van 8 januari 2009 en ook mijn blog van 8 januari 2010 en ook mijn blog van 8 januari 2011  



La vie agonique
 

 

La noirceur d'ici qui gêne le soleil lui-même
me pénètre, invisible comme l'idiotie teigneuse
chaque jour dans ma vie reproduit le précédent
et je succombe sans jamais mourir tout à fait

celui qui n'a rien comme moi, comme plusieurs
marche depuis sa naissance, marche à l'errance
avec tout ce qui déraille et tout ce qui déboussole
dans son vague cerveau que l'agression embrume

comment me retrouver labyrinthe ô mes yeux
je marche dans mon manque de mots et de pensée
hors du cercle de ma conscience, hors de portée
père, mère, je n'ai plus mes yeux de fil en aiguille

puisque je suis perdu, comme beaucoup des miens
que je ne peux parler autrement qu'entre nous
ma langue pareille à nos désarrois et nos détresses
et bientôt pareille à la fosse commune de tous

puisque j'ai perdu, comme la plupart autour
perdu la mémoire à force de misère et d'usure
perdu la dignité à force de devoir me rabaisser
et le respect de moi-même à force de dérision

puisque je suis devenu comme un grand nombre
une engeance qui tant s'éreinte et tant s'esquinte
à retrouver son nom, sa place et son lendemain
et jusqu'à s'autodétruire en sa légitimité même

terre, terre, tu bois avec nous, terre comme nous
qui échappes à toute prégnance nôtre et aimante
tu bois les millénaires de la neige par désespoir
avec comme nous une fixité hagarde et discontinue

cependant que la beauté aurifère du froid
t'auréole et comme nous dans la mort te sertit

je vais, parmi des avalanches de fantômes
je suis mon hors-de-moi et mon envers
nous sommes cernés par des hululements proches
des déraisons, des maléfices et des homicides

je vais, quelques-uns sont toujours réels
lucides comme la grande aile brûlante de l'horizon
faisant sonner leur amour tocsin dans le malheur
une souffrance concrète, une interrogation totale


poème, mon regard, j'ai tenté que tu existes
luttant contre mon irréalité dans ce monde
nous voici ballottés dans un destin en dérive
nous agrippant à nos signes méconnaissables

notre visage disparu, s'effaceront tes images
mais il me semble entrevoir qui font surface
une histoire et un temps qui seront nôtres
comme après le rêve quand le rêve est réalité

et j'élève une voix parmi des voix contraires
sommes-nous sans appel de notre condition
sommes-nous sans appel à l'universel recours

hommes, souvenez-vous de vous en d'autres temps



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Gaston Miron (8 januari 1928 – 14 december 1996)

 

 

 

 

De Zuidkoreaanse dichter Ko Un werd op 8 januari 1933 (volgens anderen op 1 augustus 1933) in Kunsan geboren. Zie ook mijn blog van 8 januari 2009 en ook mijn blog van 8 januari 2010 en ook mijn blog van 8 januari 2011.

 

 

Untitled

Here’s an old-fashioned poem of the kind written before 1950,
usually entitled “Untitled.”

One day I took a pebble from
an East Sea beach and put it in my pocket
but it jumped back out, shrieking.

As it hurtled off into the distance,
it failed to make the slightest sound.

It had no idea of the strong emotions I was longing for.

Out at sea are flocks of seagulls
ready to peck out and swallow facile words.

 

 

 

 

Vertaald door broeder Anthony van Taizé, Young-moo Kim en Gary Gach




Preface to ten thousand lives’


An instant that is born between you and me!
There the furthest star rises.
Meetings of people—
in the hundreds of miles of Puyo,
in each village of ancient Mahan’s fifty-four nations.
Since then, our fatherland has seen myriads of meetings of people!
In this ancient land
parting means an expansion.
Procession of endless living,
no one can exist all alone. Tomorrow!
Ah, a man can be a man, a world, only among other people.


Vertaald door broeder Anthony van Taizé en Lee Sang-Wha

 

 

 

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Ko Un (Kunsan, 8 januari 1933)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Béla Zsolt werd op 8 januari 1895 geboren in Komárom in het noorden van Hongarije. Zie ook alle tags voor Béla Zsolt op dit blog.

 

Uit: Nine Suitcases (Vertaald door Ladislaus Lob)

 

“Indeed, I hated Bethlen† with a personal passion, because with his determination, ruthlessness and stubbornness he was gradually destroying all hope of the return of the revolution. I had experienced the collapse of my ideas and my homeland too early, when I was hardly eighteen, and it wasn’t only my political, social and philosophical illusions that collapsed, but almost everything else. This collapse has remained the sharpest break in my life to this day. It extinguished what had been burning in me with even hotter and brighter flames than the social passion—the lyrical and the aesthetic. And it nearly turned me into a nervous and physical wreck: it caused painful disturbances in my sex life, and many years of insomnia, lack of appetite, many types of self-flagellation and waste of energy, which drove me close to a state of frenzy. I spat blood, ran a fever—Sándor Bródy* said that I wouldn’t last till the spring—and sat in cafés till dawn, hating and hoping. I know that this gnawing political grief contained many different things, for instance bitterness over the collapse of my personal ambitions, but whatever the case, by the time I was twenty my youth had gone. Over the next few years, time and nature numbed and even healed many wounds, but I never again knew what it was like to be really well. Whatever I ate or drank left a bad taste, and whenever I wasn’t fully absorbed by the hatred or enthusiasm of the political and related intellectual battle I felt that I was committing an infidelity. Even while making love I felt guilty about squandering something that should have been reserved for my one and only important passion. At the same time I almost began to worship men older than myself whom I believed to have purer and more faithful passions than I did. For a long time I refused to accept, even when I experienced it face to face, that many of them, despite their patriotic sorrow, were seeking a separate peace and, being corrupted by clever compromises, were slowly slipping across to the other side.”

 

 

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Béla Zsolt (8 januari 1895 – 6 februari 1949)
Komárom


Zie voor nog meer schrijvers van de 8e januari ook  Zie voor nog meer schrijvers van de 8e januari ook mijn blog van 8 januari 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:31 Reageer op dit bericht

Frans Kellendonk, Dionne Brand, Henk van Zuiden, Shobhaa Dé, Max Gallo

De Nederlandse schrijver en vertaler Frans Kellendonk werd geboren in Nijmegen op 7 januari 1951. Zie ook alle tags voor Frans Kellendonk op dit blog.

 

Uit: Mystiek Lichaam

 

Hij was achter in de twintig toen hij naar New York was gekomen. Hij geloofde in de gezondheid van zijn smaak en meende er groots werk te kunnen verrichten. Maar hij had al snel ontdekt dat smaak overbodig was geworden in de hemel der ideeën. Smaak heeft de pad die naar de weegbree kruipt wanneer hij door een spin gebeten is. Smaak leidt het varken naar de truffel, de misselijke hond naar het gras, de bison over duizenden mijlen naar de zoutsteen. Smaak heeft de zwaluw die de blindheid van haar jongen wil genezen en vanzelf de weg vindt naar het sap van de stinkende gouwe. Smaak is weten wat goed voor je is, maar op de steenrots waar de hoogmoed zijn kerk had gebouwd waren alle functies van het instinct uitbesteed aan specialisten en hun technologie.

(…)

 

“De angst voor het niets vervalst zelfs het enige dat authentiek en oprecht is in de nicht, zijn liefde. Ook die wordt na-aperij in zijn mannenwereld. Nergens ontmoet je zoveel Don Juans en nymfomane hotemetoten als juist daar. Hofmakerij, echtverbintenissen compleet met trouw totterdood, jaloezie, gooi-en-smijtwerk, alle vormen van conventies die zijn voortgekomen uit de zorg om het kroost worden er zonder enige noodzaak en daarom lachwekkend geimiteerd. De homoseksualiteit, de buiten de geschiedenis staat en geen eigen vormen heeft, is tot imiteren en overdrijven gedoemd. Ze wordt door iedere homo opnieuw uitgevonden. Met iedere homo begint ze opnieuw. En omdat hij niemand is, een naakte adam, imiteert hij de man en wordt een Blauwbaard. Of hij imiteert de vrouw en wordt een grande cocotte. De homo schmiert, omdat hij nergens bestaat, behalve in het oog van de geschiedenismakende hetero. Wat in de heterowereld gebeurt als tragedie, herhaalt zich in de homowereld als klucht. De liefde daar is trouw aan de vorm van de rachtgeaarde liefde en verraderlijk naar de inhoud. Die liefde is parodie.”

 

 

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Frans Kellendonk (7 januari 1951 – 15 februari 1990)

Portret door Kees Knopper, rond 1980

 

 

 

 

De Canadese dichteres en schrijfster Dionne Brand werd geboren op 7 januari 1953 op Trinidad. Zie ook mijn blog van 7 januari 2009 en ook mijn blog van 7 januari 2010 en ook mijn blog van 7 januari 2011.

 

 

ossuary VIII

Havana. Yasmine arrived one early evening,
the stem of an orange dress,
a duffle bag, limp, with no possessions

 

the sea assaulted the city walls,
the air,
the birds assaulted the sea

 

she’s not coastal,
more used to the interiors of northern cities,
not even their ancillary, tranquil green-black lakes

 

though nothing was ever tranquil about her,
being there out of her elemental America
unsettles her, untethers her

 

being alive, being human, its monotony
discomfited her anyway, the opaque nowness,
the awareness, at its primal core, of nothing

 

a temporary ache of safety,
leafed her back like unfurling fiddleheads,
she glimpsed below the obdurate seduction of Atlantic

 

and island shore,
when they landed, a contradiction,
a peppery drizzle, an afternoon’s soft sun

 

the oiled air of Havana pushed its way onto the airplane,
leavened, domestic,
the Tupelov cabin like an oven darkening bread

 

she was alive in this place,
missing forever from her life in the other,
a moment’s sentimentality could not find a deep home

 

what had been her life, what collection of events?
these then, the detonations,
the ones that led her to José Marti Airport

 

so first the language she would never quite learn,
though determined, where the word for her,
nevertheless, was compañera

 

and there she lived on rations of diction,
shortened syntax, the argot and tenses of babies,
she became allegorical, she lost metaphors, irony

 

in a small room so perfect she could paseo its rectangle,
in forty-four exact steps,
a room so redolent with brightness

 

cut in half by a fibrous bed,
made patient by the sometimish stove,
the reluctant taps, the smell of things filled with salt water

 

through the city’s wrecked avenidas,
she would find the Malecón, the great sea wall
of lovers and thieves, jineteras and jineteros

 

and there the urban sea washed anxiety from her,
her suspicious nature found,
her leather-slippered foot against a coral niche

 

no avoiding the increment of observation here,
in small places small things get their notice,
not just her new sign language

 

oh yesterday, you were in a green skirt,
where’s your smile today,
oh you were late to the corner on Tuesday

 

don’t you remember we spoke at midday,
last week near the Coppelia,
you had your faraway handbag

 

your cigarette eyes,
your fine-toothed comb
for grooming peacocks, anise seeds in your mouth

you asked for a little lemon water,
you had wings in your hands,
you read me a few pages from your indelible books

 

what makes your eyes water so,
I almost drowned in them on Friday,
let me kiss your broken back, your tobacco lips

 

she recalled nothing of their encounters,
but why,
so brilliant at detail usually

 

the green skirt, the orange dress, the errant smile,
the middays all dissolved into
three, five, ten months in Havana

 

one night she walks fully clothed, like Bird,
into the oily pearly of the sea’s surface,
coral and cartilage, bone and air, infrangible

 

and how she could walk straight out, her dress,
her bangles, her locking hair, soluble,
and how despite all she could not stay there

 

 

 

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Dionne Brand (Trinidad, 7 januari 1953)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, bloemlezer Henk van Zuiden werd geboren in Apeldoorn op 7 januari 1951. Zie ook mijn blog van 7 januari 2009 en ook mijn blog van 7 januari 2010 en ook mijn blog van 7 januari 2011.

 

 

 

De schaarvogel


Anders dan vogelkenners vermoeden,
gebruikt hij zijn schaarsnavel niet om andermans
veren te leewieken.
Het trainen van deze vogelsoort voor het oogsten
van klaprozen is op een fiasco uitgelopen:
eigenzinnig als ze zijn werd in een plaats op
de Veluwe (toen Appoldro geheten) van alle velden en
tuinen vliegensvlug de korenbloemen vergaard.
In de maand mei vinden veel mensen hun wasgoed
doorgeknipt onder de drooglijnen. Ze zeggen dat
de schaarvogel dit doet, maar de schaarvogel is
hierop nooit betrapt. Hij zal het in die periode
druk hebben met de liefde. Op stille plekken hoort
men twee vrijende vogels wel, ze tinkelen als een
carillon waar zeven ongeroeste scharen tegenaan tikken.
Er is nog nooit een nest van ze gevonden,
ook geen veer, het schijnt dat ze nimmer ruien.
Schaarvogels sterven niet, ooit vervliegen ze in regen.
in andere taal die ze spreken.

 

 

 

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Henk van Zuiden (Apeldoorn, 7 januari 1951)

 

 

 

 

 

De Indiase schrijfster en columniste Shobhaa Dé werd geboren op 7 januari 1947 in Maharashtra. Zie ook mijn blog van 7 januari 2009 en ook mijn blog van 7 januari 2011.

 

 

Uit: Sandhya`s secret

 

„Her long nutmeg-coloured hair framed her oval face, and her large, dark eyes with thick lashes resembled deep pools. Sandhya pulled a face. She didn't like her teeth ('too prominent'), and she hated her eyebrows ('too thick'). But her mouth was well shaped - not too pouty, not too thin-lipped. And her ears were perfect. She stood on her toes to see more of herself. Not too tall (5'4"), not too fat (waist size 26"), she concluded she was just about okay. But her classmate Mansi was prettier. So was Naima. Sandhya sighed. Akshi would probably forget all about the hospital meeting. But she would remember it forever!

She was still grinning goofily when she reached home. The beeping of her phone startled her. It was an SMS, from Akshi! Sandhya's hands trembled as she pressed the buttons. The text popped up: Nice bmpng into u 2 day. Hp ur nanaji gts wl soon. C u smtm sandy :-)

***

 

Though secretly Sandhya was dying to wear a "designer outfit", a trendy kurti, like the one Rani Mukherjee wore, or Kareena, she knew Ma wouldn't hear of it. Once she'd tried saying something about buying an outfit from a pricey boutique in South Mumbai; Ma had dismissed her request within seconds.“

 

 

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Shobhaa Dé (Maharashtra, 7 januari 1947)

 

 

 

 

De Franse schrijver, historicus en politicus Max Gallo werd geboren in Nice op 7 januari 1932. Zie ook mijn blog van 7 januari 2009 en ook mijn blog van 7 januari 2010 en ook mijn blog van 7 januari 2011.

 

Uit: Napoleon (Vertaald door Manfred Flügge)

 

“»Ich tappe völlig im dunkeln.« 14. September 1812 - 5. Dezember 1812

Beim Betreten dieser Herberge im Vorort Dorogomilowka, wo er die Nacht des 14. September 1812 verbringen soll, dreht sich ihm der Magen um. Er betrachtet einen Augenblick lang die Furiere und Jäger seiner Eskorte, die Essig verschütten und Alkohol anzünden, um den Verwesungsgeruch aus den Zimmern zu vertreiben.
Es ist zum Verrücktwerden. Er kann die geheime Besorgnis nicht loswerden, die immerfort an ihm nagt. Wo sind die Repräsentanten dieser Stadt? Selbst in Kairo sind sie zu ihm gekommen und haben seinen Sieg und seine Autorität anerkannt. Er konnte mit ihnen sprechen. Wie soll er aber einen Frieden aushandeln, wenn niemand da ist, um ihm zuzuhören und ihm zu antworten?
Er geht hinaus. Es ist bitter kalt. Vor allem erschüttert ihn jedoch diese Stille, die hin und wieder von Detonationen zerrissen wird. Er geht auf Marschall Duroc zu, der von einer Erkundung im Zentrum Moskaus zurückkehrt. Die ihn begleitenden Soldaten stoßen mehrere Einwohner vor sich her, die Französisch sprechen. Sie wirken verstört. Sie wissen nichts. Sie hätten eigentlich wie der Großteil der Bevölkerung die Stadt verlassen sollen, erläutern sie. Manche konnten sich nicht dazu entschließen, ihr Hab und Gut aufzugeben. Eine Gruppe gestikuliert. Es sind französische und italienische Schauspieler, die seit Jahren in Moskau auftreten. Warum hätten sie Kutusows Armee folgen sollen?
Ihre Angst ist ansteckend. Man werde ihnen Schutz gewähren, sagt Napoleon. Er befragt Duroc. Sämtliche Autoritäten der Stadt seien verschwunden. Im Kreml hätten sich Banditen verschanzt und würden auf Murats Vorhut schießen. »Diese Lumpen sind allesamt betrunken«, setzt Duroc hinzu, »und wollen keine Vernunft annehmen.«
»Dann soll man die Tore mit Kanonenkugeln öffnen«, ruft Napoleon, »und jeden davonjagen, der sich dort aufhält!«
Er kehrt in die Herberge zurück und beginnt, Befehle zu diktieren und die Rapporte der Offiziere anzuhören, die Patrouillengänge durch die Stadt unternommen haben. Die Straßen seien menschenleer, nur hier und dort würden einzelne Betrunkene in Häuser schleichen und auf die Soldaten schießen. »So führen die Russen also Krieg!« sagt er. »Die Kultiviertheit von Petersburg hat uns getäuscht«, ruft er aus, »es sind noch immer Skythen!«

 

 

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Max Gallo (Nice, 7 januari 1932)

 

 

  

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e januari ook mijn blog van 7 januari 2011 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3.
Geschreven door Romenu om 11:21 Reageer op dit bericht

Am Feste der heiligen drei Könige (Annette von Droste-Hülshoff)


Bij het feest van Driekoningen

 

 

 

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Aanbidding door de drie koningen, Hendrick ter Brugghen, 1619

 

 

 

 

Am Feste der heiligen drei Könige

 

Durch die Nacht drei Wandrer ziehn,
Um die Stirnen Purpurbinden,
Tiefgebräunt von heißen Winden
Und der langen Reise Mühn.
Durch der Palmen säuselnd Grün
Folgt der Diener Schar von weiten;
Von der Dromedare Seiten
Goldene Kleinode glühn,
Wie sie klirrend vorwärts schreiten,
Süße Wohlgerüche fliehn.

 

Finsternis hüllt schwarz und dicht
Was die Gegend mag enthalten;
Riesig drohen die Gestalten:
Wandrer, fürchtet ihr euch nicht?
Doch ob tausend Schleier flicht
Los' und leicht die Wolkenaue:
Siegreich durch das zarte Graue
Sich ein funkelnd Sternlein bricht.
Langsam wallt es durch das Blaue,
Und der Zug folgt seinem Licht.

 

Horch, die Diener flüstern leis:
"Will noch nicht die Stadt erscheinen
Mit den Tempeln und den Hainen,
Sie, der schweren Mühe Preis?
Ob die Wüste brannte heiß,
Ob die Nattern uns umschlangen,
Uns die Tiger nachgegangen,
Ob der Glutwind dörrt' den Schweiß:
Augen an den Gaben hangen
Für den König stark und weiß."

 

Sonder Sorge, sonder Acht,
Wie drei stille Monde ziehen
Um des Sonnensternes Glühen,
Ziehn die Dreie durch die Nacht.
Wenn die Staublawine kracht,
Wenn mit grausig schönen Flecken
Sich der Wüste Blumen strecken,
Schaun sie still auf jene Macht,
Die sie sicher wird bedecken,
Die den Stern hat angefacht.

 

O ihr hohen heil'gen Drei!
In der Finsternis geboren
Hat euch kaum ein Strahl erkoren,
Und ihr folgt so fromm und treu!
Und du meine Seele, frei
Schwelgend in der Gnade Wogen,
Mit Gewalt ans Licht gezogen,
Suchst die Finsternis aufs Neu!
O wie hast du dich betrogen;
Tränen blieben dir und Reu!

 

Dennoch, Seele, fasse Mut!
Magst du nimmer gleich ergründen,
Wie du kannst Vergebung finden:
Gott ist über Alles gut!
Hast du in der Reue Flut
Dich gerettet aus der Menge,
Ob sie dir das Mark versenge
Siedend in geheimer Glut,
Läßt dich nimmer dem Gedränge,
Der dich warb mit seinem Blut.

 

Einen Strahl bin ich nicht werth,
Nicht den kleinsten Schein von oben.
Herr, ich will dich freudig loben,
Was dein Wille mir beschert!
Sei es Gram, der mich verzehrt,
Soll mein Liebstes ich verlieren,
Soll ich keine Tröstung spüren,
Sei mir kein Gebet erhört:
Kann es nur zu dir mich führen,
Dann willkommen Flamm' und Schwert!

 

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Jeugdportret, rond 1820

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 6e januari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 11:53 Reageer op dit bericht

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