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Gabriele Wohmann, Urs Widmer, Emile Verhaeren, Robert Creeley

De Duitse schrijfster Gabriele Wohmann werd op 21 mei 1932 in Darmstadt geboren als Gabriele Guyot. Zie ook alle tags voor Gabriele Wohmann op dit blog.

 

Uit: Sterben ist Mist, der Tod aber schön

 

„Sie meinen, auch wenn ich kein Buch vom Himmel geschrieben habe, taucht es doch in meinen Romanen und Erzählungen immer wieder auf? Das kann schon sein, liegt aber oft Jahre zurück, das weiß ich nicht mehr so genau. Lesen Sie es mir doch vor.

 

<<Ist das nicht eine Vorhölle und eine Trübseligkeit ohnegleichen? Was für klägliche Bindungen an die Erde, wenn es keinen Himmel mehr gibt. Es wäre doch so unheimlich viel erlösender, wenn nicht derart verzweifelt an einem so schauerlich verkleinerten Dasein gehangen werden müsste. Wieso liegt ihm so viel an der heutigen Qualität der Spargelstangen, die meine Mutter vom Markt mitgebracht hat, warum fragt er: Wann gibt’s Essen, wann besucht ihr uns, ist die Post schon da gewesen? Wenn doch der Tod eine, ja die einzige Hoffnung wäre, das endgültige Ziel dieser letzten Gefühlskräfte, die ersehnte Stunde, nach der etwas überhaupt erst eintrifft, stattfindet, eingelöst wird, etwas Ewiges, Endlich Endlich  – Trost-Aria, endlich das nahe Unendliche. Das zum ersten Mal Richtige, nach dem Tod, das, wofür die ganze lebenslange Zappelei sich gelohnt hat.>> 
-
Aus dem Roman Schönes Gehege (1975)

 

Für mich ist es eine furchtbare Vorstellung, dass alles im Hier und Jetzt sein müsse. Das kann niemand erreichen.

Wenn es schön ist, dann ist es vorübergehend, sehr vorüber- gehend. Der Augenblick ist das jeweils Entscheidende. Dann kommt der nächste Augenblick und schon ist es wieder vorbei. Dass es aber konstant schön, ideal und wunderbar ist, das kommt hinterher, nach dem Tod: »Dann geht der Vorhang erst  richtig auf.« Das hat Karl Barth zu einem Studenten gesagt, der große Angst vor dem Tod hatte. Das ist die kreatürliche Angst eines jeden Lebewesens vor dem Tod oder besser vor dem Sterben. Denn den Tod würden die meisten Leute nicht fürchten, egal ob Atheisten oder fromm, aber das Sterben! Das ist auch wahr, das macht Angst.

Ein Pfarrer hat mich einmal belehrt. Ich habe nämlich »Dein Reich komme« aus dem Vaterunser immer auf das Himmelreich bezogen, er aber sagte: »Dein Reich komme« – das gilt hier und jetzt auf Erden. Das wird sich aber meiner Meinung nach nicht erfüllen. Es lässt sich nicht erfüllen, wenn man den Globus betrachtet, wozu wir heutzutage gezwungen sind. In der Goethe-Zeit konnten wir vielleicht

noch denken: Es ist alles so weit in Ordnung auf dem Globus. Aber dass die Vollendung hier auf Erden stattfindet, kann ich nicht glauben. Und dann immer wieder dieses Beten für den Frieden, das kommt mir dermaßen kindisch vor!“

 

 

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Gabriele Wohmann (Darmstadt, 21 mei 1932)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Urs Widmer werd geboren op 21 mei 1938 in Basel. Zie ook alle tags voor Urs Widmer op dit blog.

 

Uit: Das Buch des Vaters

 

„Der Vater ging nicht auf der Straße, ausnahmsweise, sondern quer über die Stoppeln des Getreidefelds, das gerade eben abgeerntet worden war. Eine Abkürzung. Das Haus leuchtete vor der Glut der Sonne, die riesengroß im Garten versank. Ein schwarzer Würfel vor einem Feuerball. Auf dem Dach, in den schon dunkleren Himmel hineinragend, der Antennenmast. Der Vater ging schnell, in einer bangen Erregung, über die Schollen stolpernd, so daß das Eßbesteck in seinem Blechgeschirr herumschepperte und das Bajonett gegen seine Beine schlug. ...Neben Clara zwei Schattenpunkte: das Kind, der Hund. Der Hund, das Kind. Der Vater, Karl, tanzte und warf die Arme hoch und juchzte, und als sei das ein Befehl, gerieten alle Frauen in Bewegung und verschwanden im Haus. Auch die Doggen, auch Hobby – er war der größere der beiden Schattenpunkte gewesen – und sogar das Kind, das langsamer als alle andern war und dennoch fast sofort von dem schwarzen Kubus verschluckt wurde. Die Sonne ging unter und hinterließ über dem Horizont einen roten Schein, der schnell blasser wurde und ganz verschwunden war, als der Vater das Gartentor erreichte – er trug die Nagelschuhe – über die Granitplatten des Weges lärmte. ... Der Vater warf den Tornister vor die Klotür, die Mütze auf das Regal mit den Schuhen, den Karabiner in den Schirmständer und umarmte seine Frau. „Clara!“ Er drückte sie an sich, und sie küßte ihn mit spitzen Lippen. „Karl!“ Über seine Schultern hinweggreifend, knipste nun auch sie das Licht an, eine gelb gefärbte Glasglocke an der Decke oben, in der tote Fliegen lagen. „Ach, Karl.“ Ihr Karl ließ sie los, lachte – „Ja, da bin ich wieder!“ – und schleuderte jetzt auch die Uniformjacke und den Gürtel mit all dem, was an ihm baumelte – Bajonett, Patronentaschen, Schanzwerkzeug – in eine Ecke.“

 

 

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Urs Widmer (Basel, 21 mei 1938)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter Emile Verhaeren werd geboren in Sint Amands op 21 mei 1855. Zie ook mijn blog van 21 mei 2010 en eveneens alle tags voor Emile Verhaeren op dit blog.

 

 

De spade

 

Wind die wolken ment; vorst die water stremt.

Aan de oostkant van de weide in het stugge land

Staat de pokdalige spade geplant,

Wier naaktheid tot weemoed stemt.

 

- Maak een kruis op de gele grond

Met je ranke hand,

Jij die weggaat, langs de weg -

 

De hut is groen van mos

En zijn linden niet door de bliksem gespaard

En zijn as in de haard

En aan de muur het voetstuk uit gips

Waar de Maagd afgevallen is.

 

- Maak een kruis naar de hutten

Met je ranke hand van licht en vrede -

 

Dode padden in de eindeloze wagensporen

Vissen in het riet

En dan een trage ijle langgerekte vogelkreet

Een schreeuw vol doodsangst, in het niet.

 

- Maak een kruis met uw hand

Deerniswekkend, op de weg -

 

In het lege dakvenster van de koeienstal

Heeft de spin haar web van stof geweven;

En de hoeve aan de rivier,

Met aan weerszijden armzalige hutten,

Zoals armen met afgehakte handen,

Kruist zijn balken, verder en verder.

 

- Maak een kruis over de dag van morgen,

Onherroepelijk, met uw hand -

 

Een dubbele rij naakte bomen en stronken

Worden omgehakt langs de slechte wegen.

In de dorpen zwijgen de klokken:

Zelfs geen wanhopig snikkend dies irae

Voor de lege echo en zijn gekwetste monden.

 

- Maak een kruis aan de vier hoeken van de horizonten.

 

Want het is het einde van de velden en van de avonden;

De diepe rouw van het zwerk wentelt als molenstenen

Zijn zwarte zonnen;

En larven ontluiken alleen

In de verrotte schoten van dode vrouwen.

 

Aan de oostkant van de weide, in het stugge land,

Verloren op de verwaarloosde akkers,

Prijkt daar en voor altijd,

Plaat van klaar staal, steel van koud hout,

De spade.

 

 

 

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Emile Verhaeren (21 mei 1855 - 27 november 1916)

 

 

 

 


De Amerikaanse dichter
Robert Creeley werd geboren op 21 mei 1926 in Arlington, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Robert Creeley op dit blog.

 

 

Self-Portrait

 

He wants to be
a brutal old man,
an aggressive old man,
as dull, as brutal
as the emptiness around him,


He doesn’t want compromise,
nor to be ever nice
to anyone. Just mean,
and final in his brutal,
his total, rejection of it all.


He tried the sweet,
the gentle, the “oh,
let’s hold hands together”
and it was awful,
dull, brutally inconsequential.


Now he’ll stand on
his own dwindling legs.
His arms, his skin,
shrink daily. And
he loves, but hates equally.

 

 

 

Somewhere

 

The galloping collection of boards
are the house which I afforded
one evening to walk into
just as the night came down.


Dark inside, the candle
lit of its own free will, the attic
groaned then, the stairs
led me up into the air.


From outside, it must have seemed
a wonder that it was
the inside he as me saw
in the dark there.

 

 

 

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Robert Creeley (21 mei 1926 – 30 maart 2005)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e mei ook mijn blog van 21 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:01 Reageer op dit bericht
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Am Pfingstmontage (Annette von Droste-Hülshoff)


Prettige Pinksterdagen!

 

 

 

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Pinksteren door de “Meister des Salemer Heiligenaltars”, eind 15e eeuw

 

 

 

 

Am Pfingstmontage

 

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er ihr seinen
eingeborenen Sohn gesandt hat, damit Keiner,
der an ihn glaubt, verloren gehe. - Wer aber
nicht glaubt, der ist schon gerichtet"

Ist es der Glaube nur, dem du verheißen,
Dann bin ich tot.
O, Glaube, wie lebend'gen Blutes Kreisen,
Er tut mir not;
Ich hab' ihn nicht.
Ach, nimmst du statt des Glaubens nicht die Liebe
Und des Verlangens tränenschweren Zoll,
So weiß ich nicht, wie mir noch Hoffnung bliebe.
Gebrochen ist der Stab, das Maß ist voll
Mir zum Gericht.

Mein Heiland, der du liebst, wie Niemand liebt;
Fühlst du denn kein
Erbarmen, wenn so krank und tiefbetrübt
Auf hartem Stein
Dein Ebenbild
In seiner Angst vergehend kniet und flehet?
Ist denn der Glaube nur dein Gotteshauch?
Hast du nicht tief in unsre Brust gesäet
Mit deinem eignen Blut die Liebe auch?
O sei doch mild!

Ein hartes, schweres Wort hast du gesagt:
Daß, wer nicht glaubt,
Gerichtet ist. Ich seh' nicht, wo es tagt;
Doch so beraubt
Läßt er mich nicht,
Der hingab seinen Sohn, den eingebornen,
Für Sünder wie für Fromme allzugleich.
Zu ihm ich schau, die Ärmste der Verlornen,
Nur um ein Hoffnungswort; er ist so reich,
Mein Gnadenlicht.

Du Milder, der die Taufe der Begierde
So gnädiglich
Besiegelt selbst Sakramentes Würde:
Nicht zweifle ich,
Du hast gewiß
Den Glauben des Verlangens, Sehnens Weihe
Gesegnet auch, sonst wärst du wahrlich nicht
So groß an Milde und so stark an Treue,
Brächst du ein Zweiglein, draus die Knospe bricht
Und Frucht verhieß.

Was durch Verstandes Irren ich verbrochen,
Ich hab' es ja
Gebüßt so manchen Tag und manche Wochen;
So sei mir nah
Nach meiner Kraft,
Die freilich ich geknickt durch eigne Schulden,
Doch einmal aufzurichten nicht vermag,
Will hoffen ich, will sehnen ich, will dulden;
Dann gibst du Treuer wohl den Glauben nach,
Der Hilfe schafft.

 

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Drostes Pianoforte in het Fürstenhäusle in Meersburg

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 20e mei ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:48 Reageer op dit bericht

Ellen Deckwitz, Tommy Wieringa, Gerrit Achterberg, Annie M.G. Schmidt, William Michaelian, Wolfgang Borchert

De Nederlandse dichteres en schrijfster Ellen Deckwitz werd geboren op 20 mei 1982 in Deventer. Zie ook alle tags voor Ellen Deckwitz op dit blog.

 

 

ONZE MOEDER I

Onze moeder kan een voetstuk op (één teug),
ze drinkt al jaren onder de tafel. Van flessenbodems
schrapen we gedachtenis af. We zetten ze bij,

de vaasjes waarop blank fluiteschuim bloesemt
en soms druipt het, soms knipoogt de fles soms

kruipen er wolken voor de zin. Slokken die
de dag van het gelaat vijlen. Wat doet iemand als wij
op een plek als enfin.

Onze moeder dus
die kan een voetstuk op.
Nu hop,

straks ziet ze dat we het aankunnen. Klappen we
voor ouders die niet willen dat er over hen wordt
gedroomd,

knip zegt het glas en de kamer gaat uit.




ONZE MOEDER II

Op een dag werden we uit onze moeder gepeld
en ik vergat dat ze botten dealde.

Je raakt ook zo snel afgeleid
door de eerderen die maar om elkaar krommen
om maar in elkaar te stollen

terwijl je slonk. Er is grond
waarop ik palmen plant, getuigen
dat ik geen wortel meer schiet.
Mezelf niet als een kalenderblad
scheuren kan.

De aarde slurpt regenwormen op en ik gok
dat we allemaal lief willen worden
(gevonden), men zich op de bodem
in een midden bevindt. Dat voor ons niets
ooit aanbreekt.

 

 

 

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Ellen Deckwitz (Deventer, 20 mei 1982)

 

 

 

 


De Nederlandse schrijver
Tommy Wieringa werd geboren in Goor op 20 mei 1967. Zie ook alle tags voor Tommy Wieringa op dit blog.

 

Uit: Ik was nooit in Isfahaan

 

“Mijn oom Sal kon ‘dankuwel’ zeggen in dertien talen en ‘weet u waar het toilet is’ in elf. Hij had beter ‘waar is hier de nooduitgang?’ kunnen leren in het Thais, zodat hij het brandende pand in Bangkok misschien levend verlaten had.
Zijn testament was een puinhoop. De familie leek tijdens de verdeling op een etnisch conflict op de Balkan. Een van oom Sals laatste grillen heeft mij tot curator van zijn kunstverzameling gemaakt. Nu was hij behoorlijk rijk dus het vermoeden bestond dat hij heel wat zou hebben verzameld. Mijn taak was het om het te catalogiseren. Het was allemaal opgeslagen in een loods, want oom Sal had geen huis om het neer te zetten. Hij hield van de Hopper-achtige doelloosheid van hotels. Die voorkeur had te maken met de dood. Mijn moeder zegt dat hij als jongen al paniekaanvallen kreeg bij de gedachte dat hij er op een dag niet meer zou zijn. Als hij maar in beweging zou blijven, zou de dood hem niet kunnen vinden. Dat die toch op hem wachtte in een jongensbordeel in Pat Pong, zal hem onaangenaam hebben verrast.
Ik heb oom Sal niet vaak ontmoet, maar wanneer ik hem zag, maakte hij indruk op me. Hij had zwervende ogen die zich nergens aan hechtten en kon niet stilzitten. Hij zei: ‘Luister goed, ik investeer uit-slui-tend in onaffe kunst. Op een dag zal de wereld begrijpen dat een onaf kunstwerk het enige ware kunstwerk is. De hele cyclus van een kunstenaar, al zijn bloed, zweet en tranen bereiken hun hoogste betekenis in zijn Unvollendete. Elke kunstenaar met een beetje verstand van zaken heeft er tenminste één – één groot werk dat hij nooit zal afmaken omdat de dood tussenbeide komt, of door een plotseling gebrek aan inspiratie dat hem treft als een windstilte op zee. Dát is het ware. Klimts Damenbildnis en face, eeuwig onderweg naar de voltooiing die het niet zal bereiken. Gogols Dode Zielen, púúr genie – en wij kunnen alleen maar raden naar zijn overige bedoelingen.’
Ik ging naar de loods. Ik vreesde het ergste.”

 

 

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Tommy Wieringa (Goor, 20 mei 1967)

 

 

 

 


De Nederlandse dichter
Gerrit Achterberg werd geboren in Nederlangbroek op 20 mei 1905. Zie ook alle tags voor Gerrit Achterberg op dit blog.

 

 

Slaapwandeling

 

Ik heb vannacht met u gewandeld
in de dove lanen van de slaap,
en nu het morgen is geworden
is er niets veranderd,
dan dat die twee, die in den nacht tesaam
volkomen bij elkander waren,
mij weer alleen gelaten hebben in den morgen,
en samen verder zijn gegaan.

 

 

 

Vervulling

 

Het beste van voor jaren dringt vanavond tot mij door.
Al je gewone vragen vinden weer gehoor.
Regent het. Ja het regent. Goede nacht.
Laten we nu gaan slapen, zeg je zacht.
Wij luisteren en liggen. Wind beweegt het raam.
Blijf zo maar liggen, zeg ik, en ik noem je naam.
Alles wat antwoord is gaat van mij uit.
Je wordt vervuld van de oneindigheid.

 

 

 

Bloemen

 

Bloemen, waarin wij bloeien zonder bodem,
zijn onze leden in elkaar gevouwen
en ons gelaat is niet meer te benoemen.
Wij worden koning in elkanders bloed.
Gronden, in schemering gehouden,
met wind en eenzaamheid gevoed,
vlijen zich open, horizonnen
wijken en worden afgesponnen,
er is geen landschap meer behoed
voor deze enige getrouwe
die overal zijn intocht doet.

 

 

 

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Gerrit Achterberg (20 mei 1905 - 17 januari 1962)

 

 

 

 


De Nederlandse schrijfster en dichteres
Anna M G Schmidt werd op 20 mei 1911 geboren in Kapelle. Zie ook mijn blog van 20 mei 2011 en eveneens alle tags voor Annie M.G. Schmidt op dit blog.

 

 

Zondag

 

Geen plaats ter wereld is zo godverlaten
en zo fatsoenlijk als het Scheldeplein,
bij avond als het regent en de straten
langer en glimmender en leger zijn.

Dit is een stad met veel te weinig moorden.
Het regent gluiperig in het plantsoen.
De tramrails wijzen koppig naar het noorden
en dat is dan ook alles wat zij doen.

Die man zou het waarschijnlijk niet begrijpen,
die man daar op de hoek, wat ik bedoel,
wanneer ik plotseling zijn hand zou grijpen
en zeggen zou, hoe eenzaam ik me voel.

Ik ga naar huis. Daar wachten me twee ramen,
een beddensprei (gehaakt), en aan de muur
een plaatje van een veel te mooie dame.
En dan de wekker nog. Op zeven uur.

 

 

 

Als eindelijk...

 

De dingen die je erg graag wilt, die komen op den duur,
ze komen vroeg of laat, maar meestal laat, dat is zo zuur.
Wanneer je jong bent heb je doorgaans nooit een cent in kas
en áls je eind'lijk geld hebt voor een hele dure jas,
dan staat ie je niet meer.

Wanneer je jong bent heb je vijfenveertighonderd plannen,
je komt alleen nooit verder dan de potten en de pannen,
je wordt je hele leven al bedisseld en bedild
en als je eind'lijk tijd hebt om te doen wat je graag wilt,
dan wil je het niet meer.

Wanneer je jong bent doe je alles hopeloos verkeerd,
je hebt nog geen ervaring en je hebt nog niks geleerd.
De liefde? en de kinderen? wie doet het dadelijk goed?
En als je eindelijk wijs bent en precies weet hoe het moet,
dan hoeft het niet meer.

 

 

 

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Annie M.G. Schmidt (20 mei 1911 – 21 mei 1995)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver William Michaelian werd geboren op 20 mei 1956 in Dinuba, California. Zie ook alle tags voor William Michaelian op dit blog.

 

 

Pity words

 

Pity words,

because the right ones

fear us most.

 

Today, a flower

in your hair,

 

that truth

declare itself.



 

Imagine a dream

 

Imagine a dream that lasts a lifetime.

Then, look up at the sky.

 

A sigh, a cry, and gone.

 

The ground you stood upon.

The wind that finds your bones.

 

A moan, a groan, a song.

 

A remedy for war?

Is your dream of love?

 

Does it still go on?

 

 

 

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William Michaelian (Dinuba,  20 mei 1956)

In de jaren 1980 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Wolfgang Borchert werd geboren op 20 mei 1921 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolfgang Borchert op dit blog.

 

Uit: Nachts schlafen die Ratten doch


„Das hohle Fenster in der vereinsamten Mauer gähnte blaurot voll früher Abendsonne. Staubgewölke flimmerten zwischen den steilgereckten Schornsteinresten. Die Schuttwüste döste.
Er hatte die Augen zu. Mit einmal wurde es noch dunkler. Er merkte, daß jemand gekommen war und nun vor ihm stand, dunkel, leise. Jetzt haben sie mich! Dachte er. Aber als er ein bißchen blinzelte, sah er nur zwei etwas ärmlich behoste Beine. Die standen ziemlich krumm vor ihm, daß er zwischen ihnen hindurchsehen konnte. Er riskierte ein kleines Geblinzel an den Hosenbeinen hoch und erkannte einen älteren Mann. Der hatte ein Messer und einen Korb in der Hand. Und etwas Erde an den Fingerspitzen.
Du schläfst hier wohl, was? fragte der Mann und sah von oben auf das Haargestrüpp herunter. Jürgen blinzelte zwischen den Beinen des Mannes hindurch in die Sonne und sagte: Nein, ich schlafe nicht. Ich muß hier aufpassen. Der Mann nickte: So, dafür hast du wohl den großen Stock da? Ja, antwortete Jürgen mutig und hielt den Stock fest.
Worauf paßt du denn auf?
Das kann ich nicht sagen. Er hielt die Hände fest um den Stock. Wohl auf Geld, was? Der Mann setzte den Korb ab und wischte das Messer an seinem Hosenboden hin und her.
Nein, auf Geld überhaupt nicht, sagte Jürgen verächtlich.
Auf ganz etwas anderes.
Na, was denn?
Ich kann es nicht sagen. Was anderes eben.
Na, denn nicht. Dann sage ich dir natürlich auch nicht, was ich hier im Korb habe. Der Mann stieß mit dem Fuß an den Korb und klappte das Messer zu.
Pah, kann mir denken, was in dem Korb ist, meinte Jürgen geringschätzig; Kaninchenfutter.
Donnerwetter, ja! sagte der Mann verwundert; bist ja ein fixer Kerl. Wie alt bist du denn?
Neun.
Oha, denk mal an, neun also. Dann weißt du ja auch, wieviel drei mal neun sind, wie?“

 

 

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Wolfgang Borchert (20 mei 1921 - 20 november 1947)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:45 Reageer op dit bericht

Ingvar Ambjørnsen, A.C. Cirino, Hanna Krall, Hector Malot, Sigrid Undset, Honoré de Balzac

De Noorse schrijver, muzikant en theatermaker Ingvar Ambjørnsen werd geboren in Tønsberg op 20 mei 1956. Zie ook alle tags voor Ingvar Ambjørnsen op dit blog.

 

Uit: Potes pour la vie (Vertaald door Jean-Baptiste Coursaud)

 

“– Quand j’étais minot, j’adorais les groseilles. Maintenant, j’peux plus les blairer.

Kjell Bjarne a prononcé cette phrase sur un ton censé me faire comprendre qu’entre-temps il s’était passé des choses. À savoir qu’il avait vécu la moitié d’une vie humaine. Et que, sur le chemin de cette vie, il n’avait plus goût aux groseilles.

Pour ma part, je n’ai absolument rien à reprocher aux baies rouges et acidulées. Les groseilles sont tout à fait à mon goût. Si le temps m’avait confisqué quoi que ce fût, c’était ma capacité à m’égayer. Je ne trouvais plus la vie très folichonne, du moins pas autant que lorsque j’étais enfant. Ce que je me gardais bien de révéler. Pareille déclaration n’aurait que perturbé Kjell Bjarne. Et c’est d’ailleurs un phénomène étrange : si on en vient à dire telle ou telle chose à voix haute, elle gagne doublement en vérité. Et perd, dans ce cas de figure, tout aussi doublement sa part de gaieté.

D’autant que je n’avais grosso modo pas à me plaindre. Vraiment pas. Je serais même plus proche de la réalité en avouant que je suis un jeune homme gâté. À l’instar de tant de jeunes hommes de ce pays. Inutile d’aller courir l’Afrique en quête de Noirs pour trouver des camarades dans de sales draps, il suffisait d’observer ne fût-ce qu’une seconde les Noirs vivant à Oslo pour se rendre compte illico que ce pays était tombé bien bas. Car ils étaient traités, si je ne me fourrais pas le doigt dans l’oeil, comme de vulgaires négros. Même par la police. Ou plutôt : tout particulièrement par la police. « Amène-toi, Bamboula, leur lançaient les forces de l’ordre. Voyons voir à quoi il ressemble, ton

faux passeport. » Toujours est-il qu’on pouvait lire jusqu’à l’écoeurement des faits similaires dans les colonnes de la presse nationale.”

 

 

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Ingvar Ambjørnsen  (Tønsberg, 20 mei 1956)

In de jaren 1980 

 

 

 


De Surinaamse schrijver A.C. Cirino werd geboren in Goede Hoop, een dorp aan de Coppenamerivier in het district Saramacca, op 20 mei 1929. Zie ook alle tags voor A.C. Cirino op dit blog.

 

Uit: Het meisje en de vogels

 

“O, wat waren de vogeltjes verdrietig. Bij honderden kwamen ze aangevlogen om haar te troosten en beterschap te wensen. Overal zaten ze op de grond, op de spanten van het kamp, op het dak, aan de rand van haar hangmat, zelfs tegen de bladerwand van het kamp. Overal. En ze piepten en floten al maar door. En ze hadden heel wat lekkernijen voor haar meegebracht, heel wat bosvruchten. Het hele vogelrijk was in de waar en in de weer gekomen.
Sommige vogeltjes stierven van verdriet, omdat zij weigerden te eten toen zij Matuwi maar zagen wegkwijnen. De vogels kwamen bij elkaar en zeiden: "Matuwi is onze koningin. Hoe kunnen wij haar helpen?" Rediborsu dacht bij zichzelf: "Matuwi wordt niet beter." En hij bracht zijn familie om de vogelkoningin te groeten en een goede reis naar het hiernamaals te wensen.
Een der kleine grijze vogels sprong op Matuwi's armen en pikte haar. Er kwam wat bloed uit dat op de vogeltjes viel.
Enkele dagen daarna was het dorp en het hele vogelrijk in rouw gedompeld. Matuwi was overleden. Bij haar begrafenis zaten duizenden vogeltjes stil op de takken van de bomen toe te kijken. De vogels hadden zo'n verdriet dat zij nooit meer grote vriendschap met de mensen hebben gesloten. Vanaf die tijd vliegen zij snel weg als je in hun buurt komt.
En jij die dit verhaal hebt gehoord, weet nu ook waarom de rediborsu rode veren en een roodachtige bek heeft.”

 

 

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A.C. Cirino (20 mei 1929 -  6 mei 2003) 

Uitzicht op de Coppenamerivier, Suriname (Geen portret beschikbaar)

 




De Poolse schrijfster en journaliste
Hanna Krall werd geboren op 20 mei 1937 in Warschau. Zie ook alle tags voor Hanna Krall op dit blog.

 

Uit: Da ist kein Fluß mehr (Vertaald door Roswitha Matwin-Buschmann)

 

„Modernity and tradition hatte dabei herauskommen sollen, aber Radom verstand nichts von modernity. Radom verzichtete auf die Dienste des Rabbiners, und die Familie zog nach Warschau. Sie trieben jetzt Handel - en gros und en détail: Mehl, Reis, Grütze, Heringe. »Dynamische Heringseinfuhr von skandinavischen Märkten«, schrieben die Zeitungen über die Firma der »Gebrüder Zonenszajn«. Also sprach Dawid, der vom Mehl, Vater von sechs Kindern: »Meir, wann wirst du erwachsen?« Icie, von der Grütze, Vater von vier Kindern, sagte: »Meir, wann wirst du ...« Und Szlomo, der vom Reis, Vater von zwei Kindern: »Meir ...« Aron, Vater einer einzigen Tochter, der jüngsten in der Familie, der künftigen Philosophieprofessorin, Aron von den Heringen und den Fischkonserven sprach: »Meir!« Ernsthaft und erwachsen waren sie, die Brüder, aber wenn Aron, klein und etwas fade, den Salon betrat, war noch keinem froher ums Herz. Keiner wußte - ist Aron schon, oder ist er noch nicht da. Wenn Meir eintrat, hellten sich die Gesichter auf, und gleich wurde es freundlicher in der Welt. 3 Onkel Meir heiratete eine vermögende, mollige Schneiderin mit langem hellen Haar und kurzem Hals. Sie nahmen sich eine Hausgehilfin. »Ein Mädchen«, sagte man damals. Sie kam vom Dorf. Hatte wache Augen, ein zutrauliches Lächeln und eine dicke, leicht vorstehende Oberlippe. Alicja, das Mädchen vom Dorf, verliebte sich in Onkel Meir. Großer Gott. Alle waren sie in ihn verliebt, aber doch nicht wirklich. Kein Mensch nahm Onkel Meir ernst. Kein Mensch - außer diesem Mädchen vom Dorf. 4 Im Krieg erwies sich Alicja als beherzt und umsichtig. Sie besorgte falsche Papiere. Bestach die Wachen ... Durch Alicja kamen sie aus dem Ghetto - Onkel Meir, Aron, sein Bruder und ihre Familien. Meir verließ es als letzter. Er hatte Angst. Zögerte bis zum Schluß, doch er verließ es mit Façon. Er zog Breeches an, Stiefel, eine Jacke aus einer grellkarierten Decke - und sofort zerrte ihn ein Schmalzownik in den nächsten Torbogen.“

 

 

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Hanna Krall (Warschau, 20 mei 1937)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Hector-Henri Malot werd geboren in La Bouille bij Rouen op 20 mei 1830. Zie ook alle tags voor Hector Malot op dit blog.

 

Uit: Sans famille

 

“Il nous fallait un licou pour conduire notre vache ; j’abandonnai les trente sous, calculant qu’il nous en resterait encore vingt.

« Où donc est votre longe ? demanda le paysan ; je vous ai vendu le licou, je ne vous ai pas vendu la longe. »

La longe nous coûta vingt sous, nos vingt derniers sous.

Et lorsqu’ils furent payés, la vache nous fut enfin livrée avec son licou et sa longe.

Nous avions une vache, mais nous n’avions plus un sou, pas un seul pour sa nourriture et pour nous nourrir nous-mêmes.

« Nous allons travailler, dit Mattia, les cafés sont pleins de monde ; en nous divisant nous pouvons jouer dans tous, nous aurons une bonne recette ce soir. »

Et, après avoir conduit notre vache dans l’écurie de notre auberge où nous l’attachâmes avec plusieurs noeuds, nous nous mîmes à travailler chacun de notre côté, et, le soir, quand nous fîmes le compte de notre recette, je trouvai que celle de Mattia était de quatre francs cinquante centimes et la mienne de trois francs.

Avec sept francs cinquante centimes nous étions riches.

Mais la joie d’avoir gagné ces sept francs cinquante était bien petite, comparée à la joie que nous éprouvions d’en avoir dépensé deux cent quatorze.”

 

 

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Hector Malot (20 mei 1830- 17 juli 1907)

Scene uit de musical “Alleen op de wereld” met Bert Simhoffer (Vitalis) en Scarlet Tummers (Remi)

Koninklijke Schouwburg Den Haag, 2003

 

 

 


De Noorse schrijfster
Sigrid Undset werd geboren in Kalundborg, Denemarken, op 20 mei 1882. Zie ook alle tags voor Sigrid Undset op dit blog.

 

Uit: Jenny

 

“"And the worst thing would be to share life with another person but deep inside feel just as lonely as before. Oh, no, no. To belong to a man, with all the subsequent types of intimacy, both physical and spiritual... and then one day to see that she had never known him, and he had never known her, and neither of them had ever understood a word the other person said...(...) So she had to try painting again. Presumably it would be an utter disaster, since she was walking around sick with love. She laughed. That's what was wrong with her. The object of her affection hadn't yet appeared, but the love was there."

(…)

 

"Where do you live?" asked the taller girl.

"At a place called the Albergo Torino, close to the station," he explained.

"He should take the Trastevere tram at San Carlo ai Catenari," said the other.

"No; better take a No. 1 at the new Corso."

"But those cars don't go to the Termini," answered the little one.

"Yes, they do. Those that have San Pietro, stazione Termini, written on them," she explained to Helge.

"Oh, that one! It runs past Capo le Case and Ludovisi and an awful long way about first - it will take an hour at least to the station with that one."

"No, dear; it goes direct - straight along Via Nazionale."

"It does not," insisted the other; "it goes to the Lateran first."

The taller girl turned to Helge: "The first turning right will take you into a sort of market. From there you go along the Cancellaria on your left to the new Corso. If I remember rightly, the tram stops at the Cancellaria.”

 

 

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Sigrid Undset (20 mei 1882 – 10 juni 1949)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Honoré de Balzac werd geboren in Tours op 20 mei 1799. Zie ook alle tags voor Honoré de Balzac op dit blog.

 

Uit: The Wrong Side of Paris (Vertaald door Jordan Stump)

 

“One fine September evening in the year 1836, a man of about thirty stood hunched over the parapet of a quay by the Seine. Facing upstream, he could survey the riverbanks from the Jardin des Plantes to Notre-Dame; downstream, his gaze followed the water’s majestic course all the way to the Louvre. There is not another such prospect in all the Capital of Ideas. Standing here on the Île de la Cité, one imagines oneself in the stern of some sea vessel grown to colossal proportions. The view summons up dreams of Paris, the Paris of the Romans and the Franks, of the Normans and the Burgundians; the Paris of the Middle Ages, the Valois, Henri IV and Louis XIV, Napoleon and Louis-Philippe. Each of these regimes has left some mark or monument hereabouts, insistently recalling its creators to the observer’s mind. Sainte Geneviève watches over the Latin Quarter, spread out beneath her dome. Behind you rises the magnificent apse of the cathedral. The Hôtel de Ville speaks to you of Paris’s many upheavals, the Hôtel-Dieu of her many miseries. From here you can glimpse the splendors of the Louvre; now take two steps and you will have before you that wretched huddle of houses between the Quai de la Tournelle and the Hôtel-Dieu, toward whose disappearance the city fathers are working even now.
Another edifying sight graced that wondrous tableau in those days: between the cathedral and the Parisian at his parapet, the Terrain, for such was the name of that deserted plot of land in times past, was still strewn with the ruins of the archbishop’s palace. Standing where the Parisian now stood, contemplating this inspiring prospect, with Paris’s past and present laid out together before your admiring gaze, you might think that Religion had chosen to settle on this island in order to reach out toward the sorrows of both banks of the Seine, from the Faubourg Saint-Antoine to the Faubourg Saint-Marceau. We can only hope that a setting so sublimely harmonious will one day be made complete by the construction of an episcopal palace in pure Gothic style, replacing the drab hovels now enclosed by the Terrain, the Rue d’Arcole, the cathedral, and the Quai de la Cité.”

 

 

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Honoré de Balzac (20 mei 1799 - 18 augustus 1850)

Borstbeeld door Jean-Joseph-Alexandre Falguière, 1899

Geschreven door Romenu om 09:45 Reageer op dit bericht

Whitsunday (George Herbert)


Prettige Pinksterdagen!

 

 

 

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Pinksteren door Fernando Gallego, 2e helft 15e eeuw

 

 

 

Whitsunday

 

Listen sweet Dove unto my song,
And spread thy golden wings in me;
Hatching my tender heart so long,
Till it get wing, and fly away with thee.

Where is that fire which once descended
On thy Apostles? thou didst then
Keep open house, richly attended,
Feasting all comers by twelve chosen men.

Such glorious gifts thou didst bestow,
That th'earth did like a heav'n appear;
The stars were coming down to know
If they might mend their wages, and serve here.

The sun which once did shine alone,
Hung down his head, and wisht for night,
When he beheld twelve suns for one
Going about the world, and giving light.

But since those pipes of gold, which brought
That cordial water to our ground,
Were cut and martyr'd by the fault
Of those, who did themselves through their side wound,

Thou shutt'st the door, and keep'st within;
Scarce a good joy creeps through the chink:
And if the braves of conqu'ring sin
Did not excite thee, we should wholly sink.

Lord, though we change, thou art the same;
The same sweet God of love and light:
Restore this day, for thy great name,
Unto his ancient and miraculous right.

 

 

 

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George Herbert (3 april 1593 - 1 maart 1633)

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 19e mei ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:34 Reageer op dit bericht

Constantin Göttfert, Karel van het Reve, Gijs IJlander, Jodi Picoult, Ruskin Bond

De Oostenrijkse dichter en schrijver Constantin Göttfert werd op 19 mei 1979 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 29 december 2010.

 

Uit: Satus Katze

 

„Das Plakat der Freien Bühne zeigte eine hässliche schwarze Katze, deren Fell mehrere kahle Stellen aufwies. Ich beugte mich wei-ter vor, Schweiß hatte den Rücken meines Hemdes mit der Sessellehne verklebt. Von meinem Klapptisch im gegenüberliegenden Gastgarten des Café Wortner konnte ich den Namen des Stückes nicht erkennen. Der Springbrunnen in der Mitte des Platzes warf Feuchtigkeit auf die Zeitungen der Gäste, bei jedem Windstoß segelten winzige weiße Blüten blätter aus den Kirschbaumzweigen auf meine Unterarme herab. Mit einer Hand schirmte ich die Augen gegen die tief stehende Sonne ab, aber die Buchstaben auf dem Plakat blieben unleserlich.

Es war Mitte Mai. Nach längerer Abwesenheit war ich wieder nach Wien zurückgekehrt. Durch ein Stipendium einer Kulturstiftung der Universität Oulu hatte ich einige Monate in Finnland verbracht. Per Vertrag war ich dazu verpfl ichtet, über den Fortschritt des eingereichten Arbeitsprojektes Auskunft zu geben, und seit meiner Ankunft in Wien Schwechat überlegte ich nun, wie ich der Universität klarmachen konnte, dass ich schon seit Stipendienbeginn nichts mehr geschrieben hatte.

Ich blätterte durch die Seiten meines Notizbuches, überflog einige Einträge, blätterte weiter, die Blütenblätter klebten an meinen Unterarmen. Nichts von dem, was ich in Finnland erlebt hatte, hatte ich niedergeschrieben, nicht einen Satz, nicht ein Wort, doch nun nahm ich den Stift, blickte auf das Plakat an der gegenüberliegenden Straßenseite, in die halb geschlossenen Augenlider der Katze, und mit rasender Geschwindigkeit schrieb ich die Worte:

die Katzen meiner Nachbarin nieder.

Eine Straßenbahn zog ratternd über die Wiedner Hauptstraße, gefolgt von einer Kolonne Autos, aus deren offen stehenden Seitenscheiben Musik kam.

Ich schlug das Notizbuch zu und bückte mich nach dem Stift, der über die Tischkante in den Kies gerollt war, als ich auf die Stimme einer jungen Frau aufmerksam wurde, die an einem der Nachbartische telefonierte.“

 

 

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Constantin Göttfert (Wenen, 19 mei 1979)

 

 

 

 

 

De Nederlandse letterkundige, vertaler, essayist, schrijver en columnist Karel van het Reve werd geboren in Amsterdam op 19 mei 1921. Zie ook alle tags voor Karel van het Reve op dit blog.

 

Uit: Het geloof der kameraden

 

“De opvatting dat het denken tegelijk een produkt en een afspiegeling van de materie is gaat eigenlijk terug op de oudere opvatting dat God de mens schiep naar zijn beeld: de mens is in die opvatting tegelijk produkt en evenbeeld van God. Deze visie vinden we in enigszins gewijzigde vorm terug bij de Duitse filosoof Hegel (1770-1831), die beweerde dat de Weltgeist bezig was zichzelf te realiseren in de wereld. God is hier tot Weltgeist - whatever that may have been - geworden en in deze gestalte schept hij niet alleen de mens, maar de hele wereld naar zijn evenbeeld. Marx nu is beïnvloed door deze gedachte - en door trouwens nog wel meer gedachten - van Hegel, en daarenboven onder de indruk gekomen van een bewering van een andere Duitse filosoof, Ludwig Feuerbach (1801-1872). Deze geleerde had in de 19e eeuw bekendheid gekregen door het wat uitvoeriger herhalen van het aforisme van Lichtenberg, dat niet God de mens naar Zijn evenbeeld, maar omgekeerd de mens God naar zijn ('s mensen) evenbeeld geschapen had. Hier moeten we even vasthouden, dat hier het woord ‘God’ in twee verschillende betekenissen wordt gebruikt. God die de wereld schept is - bij wijze van spreken - een ‘echte’ God, de god die door de mensen geschapen wordt is de voorstelling van een god, een denkbeeldige god.

Marx nu was van mening, dat men die bewering van Hegel moest omdraaien, net als Feuerbach het met Genesis 1:27 had gedaan. Bij Hegel, meende Marx, stond de zaak op zijn kop. In werkelijkheid is het andersom: niet de geest heeft naar zijn evenbeeld de materie geschapen, maar de materiële wereld heeft de menselijke geest ‘naar zijn beeld’ voortgebracht. Zo gemakkelijk laat zich echter Hegels visie niet omdraaien. Men kan zich desnoods een god voorstellen die het plan opvat een mens of desnoods een wereld te scheppen naar zijn eigen beeld. Men kan zich ook nog een mens voorstellen die zich naar eigen evenbeeld een god schept. Maar een wereld die, blijkbaar zonder daartoe tevoren het plan te hebben opgevat, krachtens een hoogst merkwaardige coïncidentie iets gaat voortbrengen wat zijn eigen evenbeeld blijkt te zijn, namelijk het menselijk denken - dat is een vrij wilde voorstelling, die allerlei moeilijkheden met zich mee brengt en onder meer geleid heeft tot het marxistisch-leninistische dogma, dat de processen die zich in de materiële wereld afspelen hun evenbeeld vinden in de processen die zich afspelen in de menselijke hersenen.”     

 

 

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Karel van het Reve (19 mei 1921 – 4 maart 1999)

Hier met uitgever Geert van Oorschot (links)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Gijs IJlander (eig. Gijs Hoetjes) werd op 19 mei 1947 in Alkmaar geboren. Zie ook alle tags voor Gijs IJslander op dit blog.

 

 

Zolang de vaarboom in de modder staat

 

Wat waren wij graag overstag gegaan,
Als er een zeil was geweest
En wind om op te varen.

 

Maar meegesleurd met de stroom
In een pieremachochel van gedachten
(Terwijl de vaarboom in de modder staat)
Biedt slechts waterpest houvast.
Nee, roepen kan niet meer,
Want daar ruist al de waterval.

 

God besta nou eens een keer,
Doe niet zo verrekte flauw man.
Steek een vinger in het water,
Ruk die vaarboom los,
Vang ons op
In onze val o zo sierlijk.

 

Maar wij gaan onder in schuim en zog
En waar de vaarboom in de modder staat,
Daar wappert nog, daar wappert nog,
Een vlaggetje van gedachten.

 

 

 

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Gijs IJlander (Alkmaar, 19 mei 1947)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jodi Lynn Picoult werd geboren op 18 mei 1966 in Nesconset op Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Jodi Picoult op dit blog.

 

Uit: Nineteen Minutes

 

“Alex had been a superior court judge now for thirty-four days. She’d believed that, having proved her mettle as a district court judge for the past five years, this time around the appointment might be easier. But at forty, she was still the youngest judge in the state. She still had to fight to establish herself as a fair justice -- her history as a public defender preceded her into her courtroom, and prosecutors assumed she’d side with the defense, although her district court decisions had been meticulously fair. When Alex had submitted her name years ago for the bench, it had been with the sincere desire to make sure people in this legal system were innocent until proven guilty. She just never anticipated that, as a judge, she might not be given the same benefit of the doubt.

The smell of freshly brewed coffee drew Alex into the kitchen. Josie was hunched over a steaming mug at the kitchen table, poring over a textbook. She looked exhausted – her grey eyes were bloodshot; her chestnut hair was a knotty ponytail. “Tell me you haven’t been up all night,” Alex said.

Her daughter didn’t even glance up. “I haven’t been up all night,” Josie parroted.

Alex poured herself a cup of coffee and slid into the chair across from her. “Honestly?”

“You asked me to tell you something,” Josie said absently. “You didn’t ask for the truth.”

Alex frowned. “You shouldn’t be drinking coffee.”

“And you shouldn’t be smoking cigarettes,” Josie replied.

Alex felt her face heat up. “I don’t –“

“Mom,” Josie sighed, “Even when you open up the bathroom windows, I can still smell it on the towels.” She glanced up, as if daring Alex to challenge her other vices.”

 

 

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Jodi Picoult (Nesconset, 19 mei 1966)

 

 

 

 

De Indiase dichter en schrijver Ruskin Bond werd geboren op 19 mei 1934 in Kasauli. Zie ook alle tags voor Ruskin Bond op dit blog.

 

 

Lone Fox Dancing

 

As I walked home last night
I saw a lone fox dancing
In the cold moonlight.

I stood and watched. Then
Took the low road, knowing
The night was his by right.

Sometimes, when words ring true,
I'm like a lone fox dancing
In the morning dew.

 

 

 

It Isn’t Time That’s Passing

 

Remember the long ago when we lay together
In a pain of tenderness and counted
Our dreams: long summer afternoons
When the whistling-thrush released
A deep sweet secret on the trembling air;
Blackbird on the wing, bird of the forest shadows,
Black rose in the long ago summer,
This was your song:
It isn't time that's passing by,
It is you and I.

 

 

 

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Ruskin Bond (Kasauli, 19 mei 1934)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 19e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 09:33 Reageer op dit bericht

Lorraine Hansberry, Fritz Rudolf Fries, Rahel Varnhagen, Anna Jameson

De Amerikaanse schrijfster Lorraine Hansberry werd geborenop 19 mei 1930 in Chigago. Zie ook alle tags voor Lorraine Hansberry op dit blog.

 

Uit: A Raisin in the Sun

 

“Mama: It don’t sound nice for a young girl to say things like that — you wasn’t brought up that way. Me and your father went to trouble to get you and Brother to church every Sunday.

Beneatha: Mama, you don’t understand. It’s all a matter of ideas, and God is just one idea I don’t accept. It’s not important. I am not going out and be immoral or commit crimes because I don’t believe in God. I don’t even think about it. It’s just that I get tired of Him getting credit for all the things the human race achieves through its own stubborn effort. There simple is no blasted God — there is only man and it is he who makes miracles!

(MAMA absorbs this speech, studies her daughter and rises slowly and crosses to BENEATHA and slaps her powerfully across the face. After, there is only silence and the daughter drops her eyes from her mother’s face, and MAMA is very tall before her)

Mama: Now — you say after me, in my mother’s house there is still God. (There is a long pause and BENEATHA stares at the floor wordlessly. MAMA repeats the phrase with precision and cool emotion) In my mother’s house there is still God.

Beneatha: In my mother’s house there is still God. (A long pause)”

 

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Lorraine Hansberry (19 mei 1930 – 12 januari 1965)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en vertalerFritz Rudolf Fries werd geboren op 19 mei 1935 in Bilbao als zoon van een Duitse koopman. Zie ook alle tags voor Fritz Rudolf Fries op dit blog.

 

Uit: Last Exit to El Paso

 

„Es dunkelte schon, als das Telefon klingelte.

Der Mann in seinem Bett, seine Tage sind gezählt nach Ansicht der Ärzte, drückt die grüne Taste an seinem Mobiltelefon. Altmodisch, wie er zu sein glaubt, verweigert er sich einer eskalierenden Technik. Bevor er sich mit heiserer Altmännerstimme meldet, berührt seine Hand den warmen Leib seines Enkels Fabius. Schlaftrunken, aber aufmerksam für die Geräusche im weiten Haus wartet

das Kind auf das Märchen, das sein Großvater heute für es ausgesucht hat. Es muss ein kurzes Märchen sein, denn vor der Tür steht schon Kathleen, Großvaters Pflegeschwester, Sekretärin, Haushälterin, um das Kind ins Bett zu bringen. Während das Telefon klingelt, beobachtet

Fabius den Flug der Obstfliegen um die matt scheinende Deckenlampe, eine Art Weltkugel aus japanischem Papier. Die Fliegen jagen einander, balgen sich wie junge Katzen, retten sich auf die Verstrebungen der Lampe, die im Windhauch aus dem spaltweit geöffneten Fenster schaukelt.

Der alte Mann in seinem Bett meldet sich ein zweites Mal. Eine eilige Stimme, Mann oder Frau, fragt: Spreche ich mit Herrn Pierre Arronax, ja, herzlichen Glückwunsch, Herr Arronax! Sie haben eine Weltreise gewonnen! Wir melden uns in wenigen Minuten wieder, nehmen Sie Papier und Bleistift zur Hand, wir rufen an …!

Blödsinn, denkt der alte Mann, woher wissen sie meinen Namen, der dazu noch ein Pseudonym ist aus der Zeit, da er sich mit Jules Verne beschäftigte. Er? Eine Weltreise, in achtzig Tagen? Da er schon heute ein toter Mann ist?“

 

 

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Fritz Rudolf Fries (Bilbao, 19 mei 1935)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Rahel Varnhagen werd geboren op 19 mei 1771 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Rahel Varnhagen op dit blog.

 

Uit: Gedanken, Beobachtungen und Erinnerungen

 

„Mit dem Alter, mit jedem halben Tag, werd ich der Verstellung unfähiger. Und oh! wie richtig das. Mein ewiges Denken macht mir alles schneller klar als sonst, und in mir graben hat mich empfindlicher gemacht, als die freigebige Natur selbst es beabsichtigte.

Nichts ist odiöser, als sich hinter Ignoranz verstecken, weil es zärtlich gegen sich selbst und roh gegen die andern und eine ungeschickte Lüge ist, und diese Komposition die schlechteste Art von Nichtswürdigkeit ist.

An der Seele zimmert jeder ordentliche Mensch, solange er lebt.

Mit dem Schicksal bin ich nicht »ausgesöhnter«; ich denke schon länger, es gibt keins. Es gibt ein Universum, in dem entwickeln wir uns; und es ist ganz gleich, welches Schicksal wir haben, wenn wir zu Sinne gekommen sind; die Entwicklung ist unser Schicksal.

Nun hab ich auch erfunden, was ich am meisten hasse: Pedanterie; sie setzt ganz notwendig Leere voraus: und hält sich deshalb fest an Formen. Ist sie von der bessern Art, so tut sie dies im halben Gefühl dieser Leere mit Rechtschaffenheit; ist sie aber von der schlechten, so tut sie es mit Stolz und Prahlerei, nicht ahnend und zugebend, daß etwas anderes existiere.

Es kann also nichts Unleidlicheres geben, als diese Stupidität im völligen Marsch begriffen zu sehen: wie Narrheit, anmaßend und langweilig: gar nicht zum Ertragen! Was mich aber empört, ist diese Klasse, die mit Prätension sittlich!!! sind.”

 

 

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Rahel Varnhagen (19 mei 1771 – 7 maart 1833)

Geselligkeit bei Rahel Varnhagen. Gekleurde ets door Erich M. Simon, ongedateerd

 

 

 

De Britse schrijfster Anna Jameson werd geboren op 19 mei 1797 in Dublin. Zie ook alle tags voor Anna Jameson op dit blog.

 

Uit: The Diary of an Ennuyée

 

“July 27. — A conversation with S** always leaves me sad. Can it then be possible that he is right? No — O no! my understanding rejects the idea with indignation, my whole heart recoils from it; yet if it should be so! what then: have I been till now the dupe and the victim of factitious feelings? virtue, honour, feeling, generosity, you are then but words, signifying nothing? Yet if this vain philosophy lead to happiness, would not S** be happy? it is evident he is not. When he said that the object existed not in this world which couldlead him twenty yards out of his way, did this sound like happiness? I remember that while he spoke, instead of feeling either persuaded or convinced by his captivating eloquence, I

was perplexed and distressed; I suffereda painful compassion, and tears were in my eyes. I, who so often have pitied myself, pitied him at that moment a thousand times more; I thought, I would not buy tranquillity at such a price as he has paid for it. Yet if he should be right? that if, which every now and then suggests itself, is terrible; it shakes me in the utmost recesses of my heart.

S**, in spite of myself, and in spite of all that with most perverted pains he has made himself (so different from what he once was), can charm and interest, pain and perplex me: — not so D**,  another disciple of the same school: he inspires me with the strongest antipathy I ever felt for a human being. Insignificant and disagreeable is his appearance, he looks as if all the bile under heaven had found its way into his complexion, and all the infernal irony of a Mephistopheles into his turned - up nose and insolent curled lip.”

 

 

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Anna Jameson (17 mei 1794 – 17 maart 1860)

Anoniem portret

Geschreven door Romenu om 09:14 Reageer op dit bericht

Yahya Hassan

Onafhankelijk van geboortedata

De Deense dichter van Palestijnse afkomst Yahya Hassan werd geboren 19 mei 1995 in Aarhus.

LANGDIGT (LANG GEDICHT)

Kein Schweinefleisch willst du zu dir nehmen,
möge Allah dich belobigen für deine Essgewohnheiten,
du willst Freitagsgebet bis zum nächsten Freitagsgebet,
du willst Ramadan bis zum nächsten Ramadan,
und zwischen den Freitagsgebeten und den Ramadans,
trägst du ein Messer in deiner Tasche,
während du Menschen fragst, ob sie denn ein Problem haben,
wenngleich doch du das wahre Problem bist.

 
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Yahya Hassan (Aarhus,19 mei 1995)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Markus Breidenich, Yi Mun-yol, W.G. Sebald, François Nourissier, Gunnar Gunnarsson

De Zuidkoreaanse schrijver Yi Mun-yol werd geboren op 18 mei 1948 in Yongyang. Zie ook alle tags voor Yi Mun-yol op dit blog.

 

Uit: Our Twisted Hero (Vertaald door Kevin O'Rourke)

 

“As soon as my mother brought me into the room, the teacher in charge came over to greet us. He too fell far short of my expectations. If we couldn't have a beautiful and kind female teacher, I thought at least we might have a soft-spoken, considerate, stylish male one. But the white rice-wine stain on the sleeve of his jacket told me he didn't measure up. His hair was tousled; he had not combed it much less put oil on it. It was very doubtful if he had washed his face that morning, and his physical attitude left grave doubts about whether he was actually listening to Mother. Frankly, it was indescribably disappointing that such a man was to be my new teacher. Perhaps already I had a premonition of the evil that was to unfold over the course of the next year.
That evil showed itself days later when I was being introduced to the class.
"This is the new transfer student, Han Pyongt'ae. I hope you get on well."
The teacher, having concluded this one line introduction, seated me in an empty chair in the back and went directly into classwork. When I thought of how considerate my Seoul teachers had been in invariably giving prolonged proud introductions to new students, almost to the point of embarrassment, I could not hold back my disappointment. He didn't have to give me a big buildup, but he could at least have told the other children about some of the things I had to my credit. It would have helped me begin to relate to the others and them to me.
There were a couple of things the teacher could have mentioned. First of all, there was my school work. I may not have been first very often, but I was in the first five in my class in an outstanding Seoul school. I was quietly proud of this; it had played no small part in ensuring good results in my relations not only with teachers but also with the other children. I was also very good at painting.
I was not good enough to sweep a national children's art contest, but I did get the top award in a number of contests at the Seoul level. I presume my mother stressed my marks and artistic ability several times, but the teacher ignored them completely. In some circumstances, my father's job, too, could havebeen a help. So what if he had suffered a setback in Seoul, even a bad one, bad enough to drive him from Seoul to here? He still ranked with the top few civil servants in this small town.”

 

 

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Yi Mun-yol (Yongyang, 18 mei 1948)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Markus Breidenich werd geboren in Düren op 18 mei 1972. Zie ook alle tags voor Markus Breidenich op dit blog.

 

 

Im Herbarium

 

Wir hatten Blätter, aufgehängt zum Trocknen,

über uns. Den letzten Mückenstich in Kupfer schon

 

gepresst. Von Blütenträumen falscher Zwanziger

berieselt, in Bücher uns vergraben. Alte

 

Würmer, in erotischen Motiven. Reich

der Carnivoren: Venusfliegenfallen, schön:

 

Auf hadernhaltigem Papier der Druck der abge-

schlossenen Kapitel, waren wir. In Blei gesetzte

 

Namen, Spiegelschrift, der Rosen.

 

 

 

 

Fliegen

 

Aufeinander so fliegen. Bestäubtest du nicht

die Bücher meiner Regale? Die Narben. Narben

im Innern der Zimmer. Wachsen. Jetzt warte.

Warte auf Blütenkelche und blaue Himmel.

 

Dann findest du Honig in gläsernen Spendern.

Und weißt. Du weißt von den Körnerbrötchen.

Streichzarten Butterblumen so viel. Dem

Aufstrich der Rosen im Fenstereck. Dann

 

siehst du den Blättern das Grünzeug an. Das

über den Tischen wächst. Bis über die Dielen

Schatten wirft. Durch Scheiben die Sonne auf

Quittengelee. Fällt ein Tropfen mir ein

 

von Johannisbeersaft. Von dir ist der Nektar in

wabenförmigen Eiswürfelbechern. Der Tau

aller frisch gepressten Gräser. In Seiten von

Alben. Erinnerungsstücken. Von uns. Und

 

von dir ist das Summen der Boxen am Morgen.

Das strahlende Spiel auf den Flügeln. Komm.

Lass noch einmal uns kreisen und über den

Krümeln eine Fliege uns machen. Zu zweit.

 
 

 

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Markus Breidenich (Düren, 18 mei 1972)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver W.G. Sebald werd geboren in Wertach (Allgäu) op 18 mei 1944. Zie ook alle tags voor W. G. Sebald op dit blog.

 

Uit: Austerlitz (Vertaald door Anthea Bell)

 

“It was several months after this meeting in Liege that I came upon Austerlitz, again entirely by chance, on the old Gallows Hill in Brussels, on the steps of the Palace of justice which, as he immediately told me, is the largest accumulation of stone blocks anywhere in Europe. The building of this singular architectural monstrosity, on which Austerlitz was planning to write a study at the time, began in the 1880s at the urging of the bourgeoisie of Brussels, over-hastily and before the details of the grandiose scheme submitted by a certain Joseph Poelaert had been properly worked out, as a result of which, said Austerlitz, this huge pile of over seven hundred thousand cubic meters contains corridors and stairways leading nowhere, and doorless rooms and halls where no one would ever set foot, empty spaces surrounded by walls and representing the innermost secret of all sanctioned authority.

Austerlitz went on to tell me that he himself, looking for a labyrinth used in the initiation ceremonies of the Freemasons, which he had heard was in either the basement or the attic story of the palace, had wandered for hours through this mountain range of stone, through forests of columns, past colossal statues, upstairs and downstairs, and no one ever asked him what he wanted.

During these wanderings, feeling tired or wishing to get his bearings from the sky, he had stopped at one of the windows set deep in the walls to look out over the leaden gray roofs of the palace, crammed together like pack ice, and down into ravines and shaft-like interior courtyards never penetrated by any ray of light.”

 

 

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W.G. Sebald (18 mei 1944 – 14 december 2001)

 

 



De Franse schrijver
François Nourissier werd geboren op 18 mei 1927 in Parijs. Zie ook alle tags voor François Nourissier op dit blog.

 

Uit: Lettre à mon chien

 

« S’il est vrai qu’on a les chiens qu’on mérite, comme je suis fier de ta démence et de tes tendresses ! Dans cette vie de partout corsetée, colmatée, nourrie de labeurs et de décorations, tu es la fuite du cœur, la fissure par où s’insinuent les déraisons. Il y a trente ans je ne t’aurais pas méritée, justement, j’étais trop empêtré d’ordre et de calculs. Je croyais aux investissements. »
"Chaque matin à mon réveil, tu me rappelles - leçon sans prix - que la gravité est une grimace repoussante et que seules comptent les fêtes de la vie. Puissé-je m'en souvenir au jour de la grande peine de ton départ - si je suis là pour la souffrir."

(…)

 

"Chaque matin à mon réveil, tu me rappelles - leçon sans prix - que la gravité est une grimace repoussante et que seules comptent les fêtes de la vie. Puissé-je m'en souvenir au jour de la grande peine de ton départ - si je suis là pour la souffrir."

 

 

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François Nourissier (18 mei 1927 – 15 februari 2011)

 

 

 

 

De IJslandse dichter en schrijver Gunnar Gunnarsson werd geboren op 18 mei 1889 in Fljótsdalur. Zie ook alle tags voor Gunnar Gunnarsson op dit blog.

 

Uit: Father And Son (Vertaald door Peter Foote)

 

“Among the few words that passed between them, however, was one sentence that came up again and again--when old Snjolfur was talking to his son. His words were:

The point is to pay your debts to everybody, not owe anybody anything, trust in Providence.

In fact, father and son together preferred to live on the edge of starvation rather than buy anything for which they could not pay on the spot. And they tacked together bits of old sacking and patched

and patched them so as to cover their nakedness, unburdened by debt.

Most of their neighbours were in debt to some extent; some of them only repaid the factor at odd times, and they never repaid the whole amount. But as far as little Snjolfur knew, he and his father had

never owed a penny to anyone. Before his time, his father had been on the factor's books like everyone else, but that was not a thing he spoke much about and little Snjolfur knew nothing of those

dealings.

It was essential for the two of them to see they had supplies to last them through the winter, when for many days gales or heavy seas made fishing impossible. The fish that had to last them through the

winter was either dried or salted; what they felt they could spare was sold, so that there might be a little ready money in the house against the arrival of winter. There was rarely anything left, and

sometimes the cupboard was bare before the end of the winter; whatever was eatable had been eaten by the tune spring came on, and most often father and son knew what it was like to go hungry”.

 

 

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Gunnar Gunnarsson (18 mei 1889 – 21 november 1975)

Hier met collega schrijver Halldór Laxness (rechts) in 1947


 

Zie voor nog meer schrijvers van de 17e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:48 Reageer op dit bericht

Ernst Wiechert, Omar Khayyam, Franziska zu Reventlow, Bertrand Russell, John Wilson

De Duitse dichter en schrijver Ernst Wiechert werd geboren op 18 mei 1887 in Kleinort bij Sensburg in Oostpruisen.(Tegenwoordig Polen). Zie ook alle tags voor Ernst Wiechert op dit blog.

 

Uit: Der Knecht Gottes Andreas Nyland

 

„Und als ich auf die alte Welt zurückblickte, erkannte ich. daß es eine fremde Welt war. Wie Andreas Nyland war ich durch die große Wandlung gegangen, und als der "Mann in der Öde" kehrte ich zu meinem Tagewerk zurück.
Aber jedes Tagewerk ist unerbittlich an die alte Welt gebunden, und sie läßt nicht zu. daß wir das Steuer nach dem Unendlichen drehen. Das Unendliche liegt immer nur im Reich des Geistes, und so entstand der "Knecht Gottes". Dieselbe Lampe leuchtete auf seine Blätter, die den "Totenwolf" beschienen hatte, aber die Achse des Lebens hatte sich schweigend gewendet, und der Haß stand im fallenden Hause.
Mit der Dumpfheit der Idee gebar sich die Dumpfheit des Charakters wie der Handlung, und dieselbe Unerbittlichkeit, die den Verfasser über stürzende Götter ins Abseitige und Einsame getrieben hatte, treibt den Knecht Gottes aus der Welt des Seienden in das Tal. wo Gott ihn begrub. Denn immer noch war mir, selten zum Vorteil, Erkennen gleich Bekennen, nur daß das Kunstwerk in ungeheurer Projektion an den Himmel des Begreifens schleudern muß, was im niedrigen Licht des Lebens eng und bescheiden aus dem Schatten sich hebt.
Unter der letzten Zeile dieses Buches stand "Kein Ende". Noch war die Furcht vor dem "Alles oder Nichts" zu überwinden, noch zögerte die Hand, den letzten Faden von der Spindel laufen zu lassen.
Nach Jahresfrist erst befreite der Mut zum Letzten den Schöpfer wie das Werk.
Gewiß, alles dieses ist schon geschrieben worden. Aber läßt sich nicht alle Kunst im Grunde auf ein paar ewige Dinge und Verhältnisse zurückführen, wie alle erschütternden Klänge von Gottes- und Menschenhand auf sieben Töne? Und ist unser Ringen mit dem Engel Gottes im Morgenrot eine zwecklose und leere Gebärde, weil Jakob mit ihm gerungen hat an der Furt des Jabbok?“

 

 

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Ernst Wiechert (18 mei 1887 – 24 augustus 1950)

 

 

 

 

 

De Perzische dichter Omar Khayyám, of zoals zijn arabische naam luidt, al-Imâm Abu Hafs 'Omar ebn Ebrâhim al-Khayyâmi, werd geboren op 18 mei 1048 te Nishapur. Zie ook alle tags voor Omar Khayyám op dit blog.

 

 

Kwatrijnen

 

Met mijn begeerten strijd ik; wat te doen?
‘t Berouwt mij dat ‘k verloor; maar wat te doen?
Ofschoon Gij kwijtscheldt wat ik deed, de schande
Te weten, dat Gij ‘t weet, blijft; wat te doen?

 

 

Voor U draag ik gewillig elke smaad.
Breke ik mijn eed, zoo treff’ mij smart en haat.
En moest ik lijden tot den jongsten dag,
Het zou te kort zijn voor mijn euveldaad.

 

 

Geen zoete slok is hier door ons gedronken,
Of schielijk werd een bittre drank geschonken.
Geen bete broods werd in het zout gestipt,
Met zout gewreven rauw de wonden blonken.

 

 

Wees vrolijk, want wat baat het dat gij treurt.
Pluk snel uw oogenblik als ‘t open geurt.
Wees blij, dat hemels gunst niet eeuwig duurt,
Want anders kwam er nooit voor u een beurt.

 

 

 

Vertaald door Willem de Mérode

 

 

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Omar Khayyam (18 mei 1048 - 4 december 1131)

Beeld bij het mausoleum in Nishapur

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Franziska (gravin) zu Reventlow werd geboren op 18 mei 1871 in Husum. Zie ook alle tags voor Franziska zu Reventlow op dit blog.

 

Uit: Ellen Olestjerne

 

„Die Freifrau Anna Juliane war eine schöne, stattliche Frau mit raschen, dunklen Augen und eiserner Tatkraft – von früh bis spät auf den Beinen, um überall nach dem Rechten zu sehen. Aber dabei hatte sie nichts Leichtes in ihrer Art, das Leben zu nehmen, es türmte sich alles vor ihr auf wie ein Berg, über den sie nie hinaussehen konnte – die Wirtschaft, der große Haushalt, die Kinder, tausend Dinge, die täglich zu tun und zu überlegen waren und ihr beständig im Kopf herumgingen. Seit ihre Älteste erwachsen war, hatte sie nun wenigstens jemand, mit dem sie das alles teilen und beraten konnte, während sie des Vormittags im Garten saßen, Wäsche ausbesserten oder Obst zum Einkochen schälten.

Wenn nur das Heu von den Strandwiesen hereinkäme, ehe es wieder Regen gab und alles zugrunde ging wie im vorigen Jahr – Gott weiß, der Vater hatte diesen Frühling schon genug Ärger gehabt; das durfte nicht noch dazu kommen. Wie lange würde sich Nevershuus überhaupt noch halten lassen, bei all den mißlichen Verhältnissen?

»Ach Mama«, sagte dann wohl Marianne in ihrer ruhigen Weise, »quäl' dich doch nicht darum, es hat ja noch Zeit bis zur Heuernte.«

Aber die Mutter war schon längst wieder bei anderen Gedanken – ob Marianne meinte, daß das neue Kindermädchen zuverlässig sei? Ellen und Detlev waren in letzter Zeit gar so unbändig, und sie hatte jetzt doch nur die beiden Kleinen zu hüten. Und wie würde es Erik nun wohl auf der Schule gehen – mit Kai wollte es ja immer noch nicht recht vorwärts, und vor allem war seine Gesundheit eine rechte Sorge. Ja, Sorgen überall, und Sorgen mußten ja sein. Es war ein Wort, das die Freifrau häufig gebrauchte, und wenn sie dabei angekommen war, konnte sie so aus tiefster Seele heraus seufzen. Dann fiel ihr plötzlich wieder ein, daß sie versäumt hatte, irgend etwas anzuordnen, und sie ging mit ihrem raschen Schritt ins Haus hinein, um es nachzuholen.“

 


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Franziska zu Reventlow (18 mei 1871 – 25 juli 1918)

Hier met haar zoon Rolf

 

 

 

 

De Britse filosoof, logicus, wiskundige en politiek activist Bertrand Arthur William Russell werd geboren in Trellech (Monmouthshire), Wales, op 18 mei 1872. Zie ook alle tags voor Bertrand Rusell op dit blog.

 

Uit: In Praise of Idleness

 

“But, I shall be told, the case is quite different when savings are invested in industrial enterprises. When such enterprises succeed, and produce something useful, this may be conceded. In these days, however, no one will deny that most enterprises fail. That means that a large amount of human labor, which might have been devoted to producing something that could be enjoyed, was expended on producing machines which, when produced, lay idle and did no good to anyone. The man who invests his savings in a concern that goes bankrupt is therefore injuring others as well as himself. If he spent his money, say, in giving parties for his friends, they (we may hope) would get pleasure, and so would all those upon whom he spent money, such as the butcher, the baker, and the bootlegger. But if he spends it (let us say) upon laying down rails for surface card in some place where surface cars turn out not to be wanted, he has diverted a mass of labor into channels where it gives pleasure to no one. Nevertheless, when he becomes poor through failure of his investment he will be regarded as a victim of undeserved misfortune, whereas the gay spendthrift, who has spent his money philanthropically, will be despised as a fool and a frivolous person.

All this is only preliminary. I want to say, in all seriousness, that a great deal of harm is being done in the modern world by belief in the virtuousness of work, and that the road to happiness and prosperity lies in an organized diminution of work.”

 

 

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Bertrand Russell (18 mei 1872 – 2 februari 1970)

 




De Schotse schrijver
John Wilson werd geboren in Paisley op 18 mei 1785. Zie ook alle tags voor John Wilson op dit blog.

 

 

Prayer to Sleep

 

O gentle Sleep, wilt thou lay thy head
For one little hour on thy lover's bed,
And none but the silent stars of night
Shall witness be to our delight!
Alas! 'tis said that the couch must be
Of the Eider-down that is spread for thee,
So, I in my sorrow must lie alone,
For mine, sweet Sleep! is a couch of stone.
Music to thee I know is dear;
Then, the saddest of music is ever here,
For Grief sits with me in my cell,
And she is a syren who singeth well.
But thou, glad Sleep! lovest gladsome airs,
And wilt only come to thy lover's prayers
When the bells of merriment are ringing,
And bliss with liquid voice is singing.
Fair Sleep! so long in thy beauty wooed,
No rival hast thou in my solitude;
Be mine, my Love! and we two will lie
Embraced for ever—or awake to die!
Dear Sleep! farewell!—hour, hour, hour, hour,
Will slowly bring on the gleam of morrow,
But thou art Joy's faithful paramour,
And lie wilt thou not in the arms of Sorrow.

 

 

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John Wilson (18 mei 1785 - 3 april 1854)

Anoniem portret
Geschreven door Romenu om 14:44 Reageer op dit bericht

Lars Gustafsson, Peter Høeg, Gary Paulsen, Henri Barbusse, Virginie Loveling, Mischa Andriessen

De Zweedse dichter en schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook alle tags voor Lars Gustafsson op dit blog.

 

 

Placenta

 

This formless, lobated organ

that is expelled after birth.

Neither mother nor child, neutral,

in the same way the innermost void

within true insomnia

is a completely neutral place.

 

There always exists something

that is between usual states,

neither the one nor the other.

Towards this Between

I feel a wry friendship,

a kinship even.

 

It has the real world’s

large vacant, candid face.

 

 

 

The art room

 

The room itself smelled of chalk

and heavy, dried wood.

Generations had carved in the tables

so that the systems of letters

intersected each other

as in some ancient Sumerian

or why not Babylonian

archaeology.

Forgotten gods with dog’s ears

and stern wooden faces

came of their own accord out of the graining.

On the paper, though, only the strict

figures and angles of the linear drawing that were

so sharp that you could cut yourself on them.

 

And this was meant to be the place where art dwelt.

 

 

 

Vertaald door John Irons

 

 

 

 

Fichte an der Petroleumlampe

 

Als das weiche Dunkel des Augusts

sich plötzlich verdichtete

war es, als habe der See da unten

einen kürzeren Wellenschlag, eine andere Atmung

unbekannte Tiere schauten vielleicht aus

ihren Höhlen am Uferrand.

Und die Petroleumlampe wurde angezündet.

Sie sah aus wie ein kleiner Leuchtturm

mit verschiedenen Absätzen aus Glas und Porzellan

und der starke Strom von erhitzter Luft

durfte nicht in die Gardine geraten.

Da hieß es aufpassen,

die Lampe nicht unter die Gardine stellen.

Sie erzeugte, genau genommen, große Hitze

(der Unterschied war im Raum deutlich zu spüren)

und wenig Licht. Und um diese Lampe flog

ein wütendes kleines metallblaues Insekt.

Der Philosoph Fichte war irgendwie

dem dicken braunen Buch

auf dem Tisch entschlüpft,

in dem er allem Anschein nach wohnte.

Kreiste, bis ihn die Flamme verschlang.

Aber da war der Abend zu Ende.

 

 

 

Vertaald door Verena Reichelaus

 

 

 

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Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

 

 

 

 

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook alle tags voor Peter Høeg op dit blog.

 

Uit: Smilla's Sense of Snow (Vertaald door Tina Nunnally)

 

“But out in the darkness, like the bow of a ship, the walls of Vestre Prison loom; we are in Copenhagen.
The Greenlanders' cemetery is part of Vestre Cemetery. A procession follows Isaiah in his coffin--Juliane's friends, who are now holding her upright, the pastor and the verger, the mechanic, and a small group of Danes, among whom I recognize only the social worker and the investigator.
The pastor is now saying something that makes me think he must have actually met Isaiah, even though, as far as I know, Juliane has never gone to church.
Then his voice disappears, because now the other women are weeping along with Juliane.
Many have come, perhaps twenty, and now they let their sorrow wash over them like a black flood, into which they dive and let themselves be carried along in a way that no outsider could understand, no one who has not grown up in Greenland. And even that might not be enough. Because I can't follow them, either.
For the first time I look closely at the coffin. It's hexagonal. At a certain point ice crystals take the same form.
Now they are lowering him into the ground. The coffin is made of dark wood, it looks so small, and there is already a layer of snow on it. The flakes are the size of tiny feathers, and that's the way snow is, it's not necessarily cold. What is happening at this moment is that the heavens are weeping for Isaiah, and the tears are turning into frosty down that is covering him up. In this way the universe is pulling a comforter over him, so that he will never be cold again.
The moment the pastor throws earth on the coffin and we are supposed to turn around and leave, a silence falls that seems to last for a long time. The women are quiet, no one moves, it's the sort of silence that is waiting for something to burst. From where I'm standing, two things happen.
First, Juliane falls to her knees and puts her face to the ground, and the other women leave her alone.
The second event is internal, inside of me, and what bursts through is an insight.
All along I must have had a comprehensive pact with Isaiah not to leave him in the lurch, never, not even now.

 

 

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Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota. Zie ook alle tags voor Gary Paulsen op dit blog.

 

Uit: Guts

 

“I have spent an inordinate amount of time in wilderness woods, much of it in northern Minnesota, some in Canada and some in the Alaskan wilds. I have hunted and trapped and fished and have been exposed to almost all kinds of wilderness animals; I’ve had bear come at me, been stalked by a mountain lion, been bitten by snakes and punctured by porcupines and torn by foxes and once pecked by an attacking raven, but I have never seen anything rivaling the madness that seems to infect a large portion of the moose family.
I first witnessed this insanity when I was twelve, in northern Minnesota. I had just started hunting with a rifle. Back then there were none of today’s modern hunting weapons and I was, to put it mildly, financially disadvantaged. I worked hard at setting pins in a bowling alley, selling newspapers in bars at night and laboring on farms in the summer (hoeing sugar beets for eleven dollars an acre and picking potatoes for five cents a bushel) to make enough money to buy clothing and supplies for school. There was little left for fancy weapons, and after saving for a long time I finally managed to come up with enough money for a Remington single-shot .22 rifle. It was bolt action, with a twist safety on the rear of the bolt, and had to be loaded for each shot by opening the bolt, which extracted the empty shell if you had just fired. Then you put a new cartridge into the chamber by hand, closed the bolt and fired. It was a long process and the end result was that it forced the shooter to pay attention to his first shot and make certain it was accurately placed. It also made the hunter careful not to waste his shot. Withing a short time I was very accurate with this little rifle and was steadily bringing home rabbits and ruffed grouse, which I cleaned and cooked.

Just as they do today, game wardens had a great deal of say in how game laws were enforced, and if a family was poor or there were other special conditions, the wardens would sometimes overlook minor infractions. The legal hunting seasons were in fall and winter, but sometimes I hunted in spring as well, and it gave me food at times when my parents were on long drunks and didn’t keep the refrigerator filled. I would like to thank those game wardens who looked the other way now and then when they saw a scruffy kid come out of the woods with a not-quite-legal grouse or rabbit hanging on his belt.”

 

 

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Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Henri Barbusse op dit blog.

 

Uit: L'Enfer

 

“L'hôtesse, Mme Lemercier, me laissa seul dans ma chambre, après m'avoir rappelé en quelques mots tous les avantages matériels et moraux de la pension de famille Lemercier. Je m'arrêtai, debout, en face de la glace, au milieu de cette chambre où j'allais habiter quelque temps. Je regardai la chambre et me regardai moi-même. La pièce était grise et renfermait une odeur de poussière. Je vis deux  chaises dont l'une supportait ma valise, deux fauteuils aux maigres épaules et à l'étoffe grasse, une table avec un dessus de laine verte, un tapis oriental dont l'arabesque, répétée sans cesse, cherchait à attirer les regards. Mais à ce moment du soir, ce tapis avait la couleur de la terre. Tout cela m'était inconnu; comme je connaissais tout cela, pourtant: ce lit de faux acajou, cette table de toilette, froide, cette disposition inévitable des meubles, et ce vide entre ces quatre murs...

La chambre est usée; il semble qu'on y soit déjà infiniment venu. Depuis la porte jusqu'à la fenêtre, le tapis laisse voir la corde: il a été piétiné, de jour en jour, par une foule. Les moulures sont, à hauteur des mains, déformées, creusées, tremblées, et le marbre de la cheminée s'est adouci aux angles. Au

contact des hommes, les choses s'effacent, avec une lenteur désespérante. Elles s'obscurcissent aussi. Peu à peu, le plafond s'est assombri comme un ciel d'orage. Sur les panneaux blanchâtres et le papier rose, les endroits les plus touchés sont devenus noirs: le battant de la porte, le tour de la serrure peinte du placard et, à droite de la fenêtre, le mur, à la place où l'on tire les cordons des rideaux.”

 

 

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Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)


 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook alle tags voor Virginie Loveling op dit blog.

 

 

Geboortegrond

 

In 't zuiden heerst een eeuwge lent,
En aarde en hemel lacht.
In 't hoge Noorden nijpt de kou,
Daar ligt de sneeuw, daar is de rouw,
De schemering en de nacht

Waarom bewoont de Noorderman
Die streek der duisternis?
Omdat hij dáar zich wel bevindt
Omdat de mens het plekje mint,
Waar hij geboren is.

Hij vraagt geen-rozen aan de Mei,
Geen vruchten aan de herfst.
Hij mint zijn groen fluwelen mos,
Hij jaagt de ijsbeer en de vos,
Die in de vlakten zwerft.

En keert hij weer door mist en sneeuw,
Van jacht of kleine reis,
Dan haakt zijn hart, vol ongeduld,
Ook naar zijn hut met rook vervuld,
Als naar een lustpaleis.

Hij ziet toch, als de bleke dag
Voor 't lange duister zwicht,
De sterren aan de hemel staan,
Hij heeft het licht der klare maan,
En 't rode noorderlicht.

Waar ook de mens zijn woning vest,
Gaan lief en leed gepaard :
De vreugdestralen van 't gemoed,
Zij zijn de ware zonnegloed,
In elke streek der aard.

 

 

 

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Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

Hier met haar zus Rosalie (links) in 1851

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Nederlandse dichter Mischa Andriessen werd geboren in Apeldoorn in 1970. Zie ook alle tags voor Mischa Andriessen op dit blog.

 

 

Thuis

 

Het donker van je eigen
schaduw op de muur zien
en schrikken. Niets is gevaarlijker
dan wat je kunt begrijpen.
Het is jouw arm in de mouw
die over de muur kruipt,
jouw leegte die je achterlaat
als je de jas op de kapstok hangt.

 

 

 

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Mischa Andriessen (Apeldoorn, 1970)

 

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 17e mei ook mijn blog van 17 mei 2012 en ook mijn blog van 17 mei 2011 deel 2.


 

Geschreven door Romenu om 16:54 Reageer op dit bericht

Adrienne Rich, Paul Gellings, Friedrich Rückert, Jakob van Hoddis, Juan Rulfo

De Amerikaanse dichteres Adrienne Rich werd 16 mei 1929 geboren te Baltimore. Adrienne Rich overleed op 27 maart van dit jaar op 82-jarige leeftijd. Zie ook alle tags voor Adrienne Rich op dit blog.

 

 

Translations
December 25, 1972

 

You show me the poems of some woman
my age, or younger
translated from your language

 

Certain words occur: enemy, oven, sorrow
enough to let me know
she's a woman of my time

 

Obsessed

 

with Love, our subject:
we've trained it like ivy to our walls
baked it like bread in our ovens
worn it like lead on our ankles
watched it through binoculars as if
it were a helicopter
bringing food to our famine
or the satellite
of a hostile power

 

I begin to see that woman
doing things: stirring rice
ironing a skirt
typing a manuscript till dawn

 

trying to make a call
from a phonebooth

 

The phone rings endlessly
in a man's bedroom
she hears him telling someone else
Never mind. She'll get tired.
hears him telling her story to her sister

 

who becomes her enemy
and will in her own way
light her own way to sorrow

 

ignorant of the fact this way of grief
is shared, unnecessary
and political



 

 

De tijgers van tante Jennifer

 

De tijgers van tante pareren over een gaas

Bewoners van een groene wereld, helder topaas,

Ze vrezen de mannen niet onder de boom

Ze stappen vol zekerheid, trots en loom

 

De vingers van tante frutselen met wol en draad

En ivoren naald die stroef door het borduursel gaat

De trouwring van oom is het massief gewicht

Dat zwaar op tante Jennifer’s handen ligt.

 

Bij haar dood ligt haar hand vol schrik geklemd

In die ring, die beproeving die haar heeft getemd

De tijgers op het doek dat tante heeft gemaakt

Stappen fier verder: trots, onaangeraakt.

 

 

Vertaald door Maaike Meijer

 

 

 

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Adrienne Rich (16 mei 1929 – 27 maart 2012)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Paul Johann Gellings werd geboren in Amsterdam op 16 mei 1953. Zie ook alle tags voor Paul Gellings op dit blog.

 

Uit: Augustusland

 

“Ze weet niet hoe laat het is. Of het een ochtend, een middag of een avond is. Of de dageraad misschien. Maar dit is geen dageraad en al evenmin een droom. Ze verbaast zich over de verlaten kamers in haar anders zo springlevende huis. Dan daalt ze de trap af en laat de voordeur geluidloos achter zich dichtvallen.
    Hoe kan ik het doen? denkt ze bij het betreden van het parkje aan de overkant. Ik heb me niet eens aangekleed.
    Maar aan de andere kant van het parkje merkt ze dat ze een wit T-shirt en een geruite bermuda draagt. Niet dat het veel uitmaakt in de toestand waarin ze verkeert en niemand haar waarschijnlijk ziet – als er al iemand zou zijn op dit vreemde uur, in deze stad die wel en niet haar woonplaats is, en die ze gaat verlaten.
    Voor haar nu een lege straat geflankeerd door blinde muren. Bijna een abstract schilderij. Alles grijsachtig zonder aanwijsbare lichtbron. Geen verschiet. Ze voelt geen trottoir onder haar voeten – of voelt ze haar voeten zelf niet? Je zou het zweven kunnen noemen als je het per se in woorden wilt uitdrukken.
    Alle ramen in de laatste huizenblokken ogen zwart als pupillen. Op één na, in een soort landhuis dat niets te zoeken heeft in deze stadse omgeving. Het staat wijd open, met een brandende kroonluchter erachter en laat klarinetspel naar buiten vloeien, donkere tonen, alt.
Wie woont daar? Wie speelt daar? Er is geen schaduw of gestalte te zien, geen beweging waar ze wat wijzer van zou kunnen worden, alleen een lichtbruine muur met een okergeel landschapje waarvan ze de details niet goed kan zien.
    Ze zou wel even halt willen houden onder dat raam, maar dat gaat niet. Dus gaat ze half omgedraaid verder, in de hoop dat ze er geen kramp in haar nek van krijgt. Ze voelt alleen geen pijn en op het moment dat de stilte haar omhult als dons kijkt ze weer voor zich, een tikkeltje weemoedig vanwege de weggestorven klanken.”

 

 

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Paul Gellings (Amsterdam, 16 mei 1953)

 

 

 

 


De Duitse dichter
Johann Michael Friedrich Rückert werd geboren in Schweinfurt op 16 mei 1788. Zie ook alle tags voor Friedrich Rückert op dit blog.

 

Uit: Geharnischte Sonnette

 

VI.

 

Ihr, ernsthaft tummelnd eure Steckenpferde,

Ihr, streitend in der Spiegelfechter Trosse,

Ihr, zielend mit nie treffendem Geschosse,

Ihr, Streiche führend mit papiernem Schwerde!

 

Und ihr, die ihr euch von der sichern Erde

Auf eurer Musen fabelhaftem Rosse

Gen Himmel spornt, ihr treibt die ärgste Posse,

Ihr seid die räudigsten der ganzen Herde.

 

Werft von euch euer Torheit bunte Wappen,

Womit ihr prunkt, und greift zu den wahren Waffen,

Statt eurer Steckenpferde zäumet Rappen;

 

Setzt Helme auf statt eurer Narrenkappen,

Seid wahre Männer statt der Götter Affen,

Und wenn ihr nicht könnt Ritter sein, seid Knappen!

 

 

VII.

 

Ihr Ritter, die ihr haust in euren Forsten,

Ist euch der Helmbusch von dem Haupt gefallen?

Versteht ihr nicht den Panzer mehr zu schnallen?

Ist ganz die Rüstung eures Muts zerborsten?

 

Was sitzet ihr daheim in euren Horsten,

Ihr alten Adler, habt ihr keine Krallen?

Hört ihr nicht dorther die Verwüstung schallen?

Seht ihr das Untier nicht mit seinen Borsten?

 

Schwingt eure Keulen! denn es ist ein Keuler;

Er wühlt, er droht, voll Gier nach schnödem Futter,

Stürzt er den Stamm, nicht bloß des Stammes Blätter;

 

Es ist ein Wolf, ein nimmersatter Heuler,

Er frißt das Lamm, er frißt des Lammes Mutter;

Helft, Ritter, wenn ihr Ritter seid, seid Retter!

 

 

 

Herbstfrühlingslied

 

So oft der Herbst die Rosen stahl,

Ich weiß nicht, wie's entsprungen,

Doch ist mir hell noch jedesmal

Ein Frühlingslied entklungen.

 

Der Frühling, der vorüberfuhr,

Und der aus Zukunft winket,

Die beiden werden einer nur,

Des Glanz mein Herz durchblinket.

 

So hoff' ich, wenn den Lebensbaum

Des Alters Hauch entlaubet,

Nicht soll ein goldner Jugendtraum

Dem Herzen sein geraubet.

 

Die Jugend, die vorüberfuhr,

Wird sich im Liede paaren

Mit jener, die auf Edens Flur

Nicht wird vorüberfahren.

 

 

 

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Friedrich Rückert (16 mei 1788 - 31 januari 1866)

Monument in in Coburg-Neuses 

 

 

 

 


De Duitse dichter
Jakob van Hoddis (pseudoniem van Hans Davidsohn) werd geboren in Berlijn op 16 mei 1887. Zie ook alle tags voor Jakob von Hoddis op dit blog.

 

 

Morgens

 

Ein starker Wind sprang empor.
Öffnet des eisernen Himmels blutende Tore.
Schlägt an die Türme.
Hellklingend laut geschmeidig über die eherne Ebene der Stadt.
Die Morgensonne rußig. Auf Dämmen donnern Züge.
Durch Wolken pflügen goldne Engelpflüge.
Starker Wind über der bleichen Stadt.
Dampfer und Kräne erwachen am schmutzig fließenden Strom.
Verdrossen klopfen die Glocken am verwitterten Dom.
Viele Weiber siehst du und Mädchen zur Arbeit gehn.
Im bleichen Licht. Wild von der Nacht. Ihre Röcke wehn.
Glieder zur Liebe geschaffen.
Hin zur Maschine und mürrischem Mühn.
Sieh in das zärtliche Licht.
In der Bäume zärtliches Grün.
Horch! Die Spatzen schrein.
Und draußen auf wilderen Feldern
singen Lerchen.

 

 

 

Der Todesengel

 

IV

Die Braut friert leise unterm leichten Kleide.
Der Engel schweigt. Die Lüfte ziehn wie krank.
Er stürzt auf seine Knie. Nun zittern beide.
Vom Strahl der Liebe, der aus Himmeln drang.
Posaunenschall und dunkler Donner lachen.

Ein Schleier überflog das Morgenrot.
Als sie mit ihrer zärtlichen und schwachen
Bewegung ihm den Mund zum Küssen bot.

 

 

 

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Jakob van Hoddis (16 mei 1887 – mei/juni ? 1942)

 

 

 



De Mexicaanse schrijver
Juan Rulfo werd geboren op 16 mei 1917 in Sayula. Zie ook alle tags voor Juan Rulfo op dit blog.

 

Uit: No Dogs Bark (Vertaald door George D. Schade)

 

"I can't see where I'm going any more," the father said. No answer.

The son up there was illumined by the moon. His face, discolored, bloodless, reflected the opaque light. And he here below.

"Did you hear me, Ignacio? I tell you I can't see you very well."

No answer.

Falteringly, the father continued. He hunched his body over, then straightened up to stumble on again.

"This is no road. They told us Tonaya was behind the hill. We've passed the hill. And you can't see Tonaya, or hear any sound that would tell us it is close. Why won't you tell me what you see up there, Ignacio?"

"Put me down, Father."

"Do you feel bad?"

"Yes."

"I'll get you to Tonaya. There I'll find somebody to take care of you. They say there's a doctor in the town. I'll take you to him. I've already carried you for hours, and I'm not going to leave you lying here now for somebody to finish off."

He staggered a little. He took two or three steps to the side, then straightened up again.

"I'll get you to Tonaya."

"Let me down."

His voice was faint, scarcely a murmur. " I want to sleep a little."

"Sleep up there. After all, I've got a good hold on you."

The moon was rising, almost blue, in a clear sky. Now the old man's face, drenched with sweat, was flooded with light. He lowered his eyes so he wouldn't have to look straight ahead, since he couldn't bend his head, tightly gripped in his son's hands.”

 

 

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Juan Rulfo (16 mei 1917 - 8 januari 1986)

Cover



Zie voor nog meer schrijvers van de 16e mei ook mijn blog van 16 mei 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 16:55 Reageer op dit bericht

Arthur Schnitzler, Albert Verwey, Pem Sluijter, W.J.M. Bronzwaer, Edwin Muir

De Nederlandse dichter, essayist en letterkundige Albert Verwey werd geboren in Amsterdam op 15 mei 1865. Zie ook alle tags voor Albert Verwey op dit blog.

 

 

Ik zie de mens, maar ik begrijp hem niet

 

Ik zie de mens, maar ik begrijp hem niet: –
Hij eet van 't leven al wat lekker smaakt,
En proeft van ál zijn passies: zijn mond raakt
Iedere vrucht, die iedre hand hem biedt.

Hij zoekt in dronkenschap een droom, die vliedt,
In 't leven, – tot hij, moede en koud, ontwaakt,
Naakt en gebroken: op zijn lippen smaakt
Des levens droesem bitter als verdriet.

En dan noemt hij de wijn, die vreugde geeft –
Zijn passie – zonde, en nuchterzijn zijn deugd,
Daar hij zich dwaas dronk in een mooie droom,

En in het leven schijn zocht, die niet leeft.
Hij vleit zich met de erinn'ring zijner vreugd,
Maar durft geen appel proeven zonder schroom.

 

 

 

De handdruk

 

Er is zoveel waar 't wonderlijk begeren
Ongaarn naar reikt; want wij zijn zo gemaakt
Dat wij niet enkel wat ons scha doet weren,
Maar onze trots ook wat wil helpen wraakt.

Op andren niet alleen maar op ons eigen
Verhalen wij het leed dat de andre ons deed,
En voeden lust in pijn en wonden krijgen
En noemen de andre en weten zelf ons wreed.

Dan staan we op 't laatst in het heelal, verbijsterd
Dat zoveel schoons als toch moet zijn, niet blijkt:
Wij voelen ons gelijk een boom, geteisterd
Door wind, weer, bliksem, schoon hij niet bezwijkt.

Wij staan alleen: dan sluipt zich in ons voelen,
Dan dringt zich door naar 't aarzelend verstand,
Gemeenschap, zwijgend, vol verstaan bedoelen:
De warme druk van een bevriende hand.

 

 

 

 

Van de liefde die vriendschap heet

 

3

 

Ik had uw hart mij tot een huis gewijd:
De wierook brandde – de opgeslagen blaân
Der schriften gloorden – de ark zag ’k openstaan –
Ik had mijn wolk rondom mijn huis gespreid.

En zie, in mijn huis zit een wisslaar aan,
Midden in mijn mysteriën, als beidt
Hij mijne komst: – opent de poorten wijd,
Strooit lovers, dat mijn voet moog’ binnengaan!

Wee mij! straks zal mijn levensmoede ziel,
Droef als een vlam, die half omsluierd gloort,
Rijzen naar waar àl bleke zielen zijn.

Om daar te branden met den matten schijn
Van onbegrepen liefde en ’t onverhoord
Bidden te horen van wie na mij kniel’.

 

 

 

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Albert Verwey (15 mei 1865 - 8 maart 1937)

Dichters groepsfoto:, circa 1900. Boven:  Alfred Schuler, Stefan George  

Bemeden: Karl Wolfskehl, Ludwig Klages,  Albert Verwey

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en arts Arthur Schnitzler werd geboren in Wenen op 15 mei 1862. Zie ook alle tags voor Arthur Schnitzler op dit blog.

 

Uit: Liebelei

 

Erster Akt

Zimmer Fritzens. Elegant und behaglich.

Fritz, Theodor Theodor tritt zuerst ein, er hat den Überzieher auf dem Arm, nimmt den Hut erst nach dem Eintritt ab, hat auch den Stock noch in der Hand.

Fritz spricht draußen Also es war niemand da?

Stimme des Dieners Nein, gnädiger Herr.

Fritz im Hereintreten Den Wagen könnten wir eigentlich wegschicken?

Theodor Natürlich. Ich dachte, du hättest es schon getan.

Fritz wieder hinausgehend, in der Tür Schicken Sie den Wagen fort. Ja... Sie können übrigens jetzt auch weggehen, ich brauche Sie heute nicht mehr. Er kommt herein. Zu Theodor Was legst du denn nicht ab?

Theodor ist neben dem Schreibtisch Da sind ein paar Briefe. Er wirft Überzieher und Hut auf einen Sessel, behält den Spazierstock in der Hand.

Fritz geht hastig zum Schreibtisch Ah!...

Theodor Na, na!... Du erschrickst ja förmlich.

Fritz Von Papa... Erbricht den anderen von Lensky...

Theodor Laß dich nicht stören.

Fritz durchfliegt die Briefe.

Theodor Was schreibt denn der Papa?

Fritz Nichts Besonderes... Zu Pfingsten soll ich auf acht Tage aufs Gut.

Theodor Wäre sehr vernünftig. Ich möchte dich auf ein halbes Jahr hinschicken.

Fritz der vor dem Schreibtisch steht, wendet sich nach ihm um.

Theodor Gewiß! – Reiten, kutschieren, frische Luft, Sennerinnen –

Fritz Du, Sennhütten gibt's auf Kukuruzfeldern keine!

 

 

 

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Arthur Schnitzler (15 mei 1862 - 21 oktober 1931)

Liebelei, uitvoering in het Wiener Volkstheater, 2007

 

 

 

 


De Nederlandse dichteres en schrijfster
Pem Sluijter werd geboren in Middelburg op 15 mei 1939. Zie ook alle tags voor Pem Sluijter op dit blog.

 

 

Eerbetoon aan stenen

 

Wij drentelden aan de voet van Poseidons zuilen
(hij schudde de landpunt met zijn drietand op)
vonden geen beschutting bij de immense pilaren
van het vergane heiligdom.

 

Nog een uur voordat de zonnewagen
in zijn baan om de aarde striemend rood op
de kim achterlaat en Venus in het donker
gelegerd, helder verlicht.

 

Smoorhitte vertraagt onder hoeden en petten
onze hersenactiviteit nog door onbestemdheid versterkt.
Tijddodende bezichtiging tussen nagelaten stenen van tombes
en tempels brengen goden en mensen niet thuis.

 

Zijn dat zwarte zeilen die achteloos
aan de horizon verschijnen? Uit het historisch graf
opgestaan, houdt koning Aigeus een hand tegen de zon
boven zijn ogen. Zoon! Ach mijn zoon is gebleven –

 

Een toerist schraapt tussen chaotisch
rondliggend puin brokstukken groter dan gruis,
zoekt op de grond scherp terechtgewezen:
deze plek mag alleen leven op foto’s van stenen.

 

 

 

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Pem Sluijter (15 mei 1939 - 18 december 2007)

Pem Sluijter, haar man Bram Rutgers en de gids in het museum van Anna Achmatova in Sint-Petersburg

 

 

 

 


De Nederlandse letterkundige, essayist en criticus
W.J.M. Bronzwaer werd geboren op 15 mei 1936 in Heerlen. Zie ook alle tags voor W. J. M. Bronzwaer op dit blog.

 

Uit: De Shakespeare-vertalingen van Pé Hawinkels

 

“Shakespeare was de schrijver die Pé Hawinkels het liefst vertaalde. Meer dan eens heeft hij me toevertrouwd dat de hoogste top die hij als vertaler zou willen beklimmen Antony and Cleopatra was. Hij had toen Der Zauberberg al achter de rug. Ik heb wel eens geprobeerd hem ervan te overtuigen dat hij ook Doktor Faustus aan moest pakken, maar hij schrok terug voor het Lutheraanse volksduits van de duivel in het 25e hoofdstuk, waarvoor hij geen Nederlands equivalent wist te vinden. Ik vermoed echter dat de laatste jaren zijn voorkeur voor het vertalen van poëzie steeds sterker werd. Op een tijdens een receptie terloops gedaan voorstel om van T.S. Eliots Four Quartets een tweetalige uitgave te maken met een vertaling van zijn hand en commentaar van de mijne, reageerde hij enthousiast. Hij had vroeger al eens ‘The Love Song of J. Alfred Prufrock’ vertaald (Raam, juni 1967). Voordat over deze plannen een gesprek kon plaatshebben met Johan Polak, die zich als uitgever geïnteresseerd had getoond, verscheen, voor ons alledrie onverwachts, de tweetalige uitgave van de Leuvense hoogleraar Herman Servotte (De Nederlandse Boekhandel, 1974).

Doordat hij de laatste jaren zo'n veelgevraagd vertaler van proza en toneelstukken was, waren Hawinkels' kwaliteiten als poëzie-vertaler wat in het vergeetboek geraakt. In de jaren zestig had hij indrukwekkende vertalingen van (onder andere) zeventiende-eeuwse Engelse poëzie laten verschijnen, in tijdschriften als Merlyn en Raam, die al vooruitwijzen naar zijn belangstelling voor Shakespeare. Deze werd pas gerealiseerd toen hij voor het seizoen 1975-1976 van Zuidelijk Toneel Globe de opdracht kreeg Measure for Measure te vertalen. As You Like It en Julius Caesar volgden, in opdracht van de Haagse Comedie. Inmiddels was er weer contact gelegd met Johan Polak over de mogelijkheid een of meer bundels met stukken van Shakespeare in Pé's vertaling uit te brengen.”

 

 

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W.J.M. Bronzwaer (15 mei 1936 – 20 januari 1999)

 

 


De Schotse dichter, schrijver en vertaler
Edwin Muir werd geboren op 15 mei 1887 in Deerness op de Orkney-eilanden. Zie ook alle tags voor Edwin Muir op dit blog.

 

 

Abraham

 

The rivulet-loving wanderer Abraham
Through waterless wastes tracing his fields of pasture
Led his Chaldean herds and fattening flocks
With the meandering art of wavering water
That seeks and finds, yet does not know its way.
He came, rested and prospered, and went on,
Scattering behind him little pastoral kingdoms,
And over each one its own particular sky,
Not the great rounded sky through which he journeyed,
That went with him but when he rested changed.
His mind was full of names
Learned from strange peoples speaking alien tongues,
And all that was theirs one day he would inherit.
He died content and full of years, though still
The Promise had not come, and left his bones,
Far from his father's house, in alien Canaan.

 

 

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Edwin Muir (15 mei 1887 -3 januari 1959)

In 1945

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e mei ook mijn blog van 15 mei 2012 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:39 Reageer op dit bericht

Jo Gisekin, Karl-Markus Gauß, Eoin Colfer, Gaby Hauptmann, Dante Alighieri, Krister Axel

De Vlaamse dichteres Jo Gisekin werd geboren in Gent op 14 mei 1942. Zie ook alle tags voor Jo Gisekin op dit blog.

 

 

Kweeperen in cognac

 

Weemoed van kweeperen in cognac
zomers boudoir achter
lichtschuw inmaakglas
waar ik naar tracht
als naar een haardvuur
in een huis met
geblinde ramen.

 

Stroomafwaarts
in lopende plooien
van mijn huid
is de herfst geboren
als in een zwijgend laken
of in een handpalm
bespannen met opalen vlies
van witte eierschalen.

 

De boomgaard met blaren
wisselt feestelijk van vacht
naast de kweeperelaar
op het vloerkleed gras .

 

 

 

Zwijgen

Zwijgen
is
dieper graven

vlinder die de nacht bevoelt
met vingertoppen duisternis
-ik ben het blauw van Raveel verloren-

vaak heb ik de vroegste morgen
uit je wuivende vleugels geperst
je wieg was me meer
dan een wijngaard stilte
en op je rug
heb ik mezelf vertekend

ik huil om zinloosheid
van opgesteven woorden
om weemoed die de traan
niet kent.

 

 

 

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Jo Gisekin (Gent, 14 mei 1942)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, essayist en uitgever Karl-Markus Gauß werd geboren op 14 mei 1954 in Salzburg. Zie ook alle tags voor Karl-Markus Gauß op dit blog.

 

Uit: Im Wald der Metropolen

 

„Unter diesem Gewölbe sah ich ihn zum ersten Mal. Er hatte seinen Blick nicht nach oben gerichtet, er ahnte nicht, dass es dort etwas, vielleicht sogar ihn selber zu entdecken gab. Er ging im Tross, wie im Hôtel-Dieu jeder im Tross zu gehen hat, er folgte den anderen, und ich folgte ihm, aus dem Krankensaal in den Ehrenhof, von dem sich uns der beste Blick auf das weitverzweigte Bauwerk

bot, auf die bunten Dachziegel, die mit Schnitzereien verzierten Dachluken, die Schieferplatten, und an dessen Rand ein Brunnen mit filigranem schmiedeeisernem Zierrat steht; ich folgte ihm, der anderen folgte, vom Ehrenhof in den kleineren Saal Saint-Hugues, in dem einst die Kranken und Alten untergebracht waren, die längerer Pflege bedurften, von dort in den Saal Saint- Nicolas, in dem die Todkranken und Sterbenden ihrem Ende entgegensahen, wir waren zusammen in der Apotheke,

der Küche, den Räumen, in denen die Alltagsgeräte längst vergangener Tage ausgestellt werden.

Er war etwa so alt wie ich, drahtig, mit einem kantigen Gesicht, hatte kurzgeschorenes Haar und einen kuriosen Bart, der als dünner weißer Strich von der Unterlippe zum Kinn herunterführte, wie eine schmerzende Kerbe. Er schien aufmerksam bei der Sache, zeigte einer neben ihm stehenden Frau mit ausgestrecktem Arm etwas an der Fassade, verzog bald für ein paar darüber er schreckende Kinder schmerzhaft das Gesicht, als sie vor einer Amputationsschere, einem Ausstellungsstück des

achtzehnten Jahrhunderts, standen, gesellte sich dann einer Gruppe von Männern zu, die sich im Hof ihre Zigaretten angezündet hatten.“

 

 

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Karl-Markus Gauß (Salzburg, 14 mei 1954)

 

 

 

 


De Ierse schrijver
Eoin Colfer (zijn voornaam wordt uitgesproken als Owen) werd geboren in Wexford op 14 mei 1965. Zie ook alle tags voor Eoin Colfer op dit blog.

 

Uit: Artemis Fowl

 

“Artemis felt that lump in his throat again.

"Perhaps we should open the curtains, Mother."

"No," his mother sobbed, releasing him from her grasp. "No. Because then I could see them, too."

"Mother, please."

But it was no use. Angeline was gone. She crawled to the far corner of the bed, pulling the quilt under her chin.

"Send the new girl."

"Yes, Mother."

"Send her with cucumber slices and water."

"Yes, Mother."

Angeline glared at him with crafty eyes. "And stop calling me Mother. I don't know who you are, but you're certainly not my little Arty."

Artemis blinked back a few rebellious tears. "Of course. Sorry, Moth - Sorry."

"Hmmm. Don't come back here again, or I'll have my husband take care of you. He's a very important man, you know."

"Very well, Mrs Fowl. This is the last you'll see of me."

"It had better be." Angeline froze suddenly. "Do you hear them?"

Artemis shook his head. "No. I don't hear any - "

"They're coming for me. They're everywhere."

Angeline dived for cover beneath the bedclothes. Artemis could still hear her terrified sobs as he descended the marble staircase.

The Book was proving far more stubborn than Artemis had anticipated. It seemed to be almost actively resisting him. No matter which program he ran it through, the computer came up blank.”

 

 

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Eoin Colfer (Wexford, 14 mei 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gaby Hauptmann werd geboren op 14 mei 1957 in Trossingen. Zie ook alle tags voor Gaby Hauptmann op dit blog.

 

Uit: Ticket ins Paradies

 

„Sie waren am späten Nachmittag von Puerto Portals aus  hierhergefahren. Als Einheimischer kannte Andrés jeden Winkel von Mallorca und hatte sie zu diesem einsamen Strand geführt, der, tief in eine Felsenlandschaft eingebet-tet, ein seltenes, vom Tourismus noch unentdecktes Kleinod war. Es waren diese wenigen Stunden, die sie sich davonstahlen, wenn der mittägliche Ansturm im Restaurant vorbei und bis zu den Abendstunden noch Zeit war. Andrés, seit Kurzem Geschäftsführer im Amici miei, einem der angesagtesten Restaurants der Insel, nahm seine Aufgabe ernst, und Clara unterstützte ihn. Ihren Traum, als Innenarchitektin auf Mallorca zu arbeiten, hatte sie zunächst hintangestellt.

Clara seufzte wohlig und ließ sich in den warmen Sand zurücksinken. Der Himmel über ihr war wolkenlos blau, und das Rauschen des Meeres fand sie noch immer unvergleichlich schön. Der gleichmäßige Schlag der Wellen be-ruhigte sie, und wenn sie zusah, wie die Gischt schäumend über den Sand züngelte, dann fühlte sie sich wie Robinson Crusoe, wie eine Pionierin der ersten Stunde, frei, ungebunden, abenteuerlich.“

 

 

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Gaby Hauptmann (Trossingen, 14 mei 1957)

 

 

 

 


De Italiaanse dichter
Dante Alighieri werd tussen 14 mei en 13 juni 1265 (volgens hemzelf in de Divina Comedia in de Goede Week en in het teken van de Tweelingen) in Florence geboren. Zie ook alle tags voor Dante Alighieri op dit blog.

 

Uit: Divina Comedia

 

Canto I (Fragment)

 

 

Thou art not on the earth as thou believ'st;
For light'ning scap'd from its own proper place
Ne'er ran, as thou hast hither now return'd.”

 

Although divested of my first-rais'd doubt,
By those brief words, accompanied with smiles,
Yet in new doubt was I entangled more,

And said: “Already satisfied, I rest
From admiration deep, but now admire
How I above those lighter bodies rise.”

 

Whence, after utt'rance of a piteous sigh,
She tow'rds me bent her eyes, with such a look,
As on her frenzied child a mother casts;

Then thus began: “Among themselves all things
Have order; and from hence the form, which makes
The universe resemble God. In this

The higher creatures see the printed steps
Of that eternal worth, which is the end
Whither the line is drawn. All natures lean,

In this their order, diversely, some more,
Some less approaching to their primal source.
Thus they to different havens are mov'd on

Through the vast sea of being, and each one
With instinct giv'n, that bears it in its course;
This to the lunar sphere directs the fire,

This prompts the hearts of mortal animals,
This the brute earth together knits, and binds.
Nor only creatures, void of intellect,

 

Vertaald door H. F. Cary

 

 

 

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Dante Alighieri (14 mei/13 juni 1265 - 13/14 september 1321)

“Dante and Beatrice”  door Henry Holiday, 1883

 

 

 



De Amerikaanse dichter en musicus
Krister Axel werd geboren op 14 mei 1974 in Parijs.Zie ook alle tags voor Krister Alex op dit blog.

 

 

the death of a dream

 

this road that I have walked on all these years
does not exist. As if
the struggle was against nothing
shadows and easy promises
empty air and reflections
but no road to walk on.

 

this window I have stared through
for a full season of my life
has no purpose. There is nothing to see
on the other side, only
more of the same. It is not
as I imagined.

 

the only feeling I have
is that of drifting. Along
some corridor in my mind
that leads into soft madness
like a cloud of cotton
behind my nose

 

 

 

 

In September

 

In September I see boots before
the first rain, vast migrant flocks
flying before the last late sunset
threatens: a strange, nervous pox
which might never find a certain cure
where the stricken fly in nervous flocks

 

In September I can't focus, I
am estranged, staring out
at the passional leaves so proud
to be falling so many
dreams happily dying and by
each day these old colors flushing out.

 

Is that not the way, in September
of all things answering to
love? To be sudden, elegant
and trampled like the fallen truth
in September when time is so fast
and every moment is the last

 

moment of summer

 

 

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Krister Axel (Parijs, 14 mei 1974)

 

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e mei ook mijn blog van 14 mei 2012 en ook mijn blog van 14 mei 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Jan Lauwereyns, Reinout Verbeke, Bruce Chatwin, Daphne du Maurier, Kathleen Jamie, Armistead Maupin

De Vlaamse dichter Jan Lauwereyns werd geboren op 13 mei 1969 in Antwerpen. Zie ook alle tags voor Jan Lauwereyns op dit blog.

 

 

Licht onder de hersenpan

 

Het stapeltje bladeren waar ik me voor had gezet is alweer
tot nul herleid. Nul: niets, problematisch oorsprong van alles.

Zie ik nu ijskoude staaltjes werkelijkheid?

Verklaren oogbewegingen in het donker welke beelden
zich vormen onder de hersenpan? Ik bedoel,
werpen ze er een licht op?

Of juist niet?

Blijf ik gedoemd snappshots te schieten met waar ik
veel kegeltjes heb op mijn netvlies.

Van dit landschap zie ik wat bloesem op een tak
van een - alles bij elkaar genomen -
verbluffende kersenboom.

Van je gezicht zie ik de komma, rechts,
vlak naast je mondhoek.

 

 

 

 

Gedicht/Niet-gedicht deel 2

Bij Rainer Maria Rilkes 'Lied vom Meer'

Oeroud waaien van meer, zeewind bij nacht
Jou ontgaat geen die wacht of zien zal hoe
Oeroud waaien van meer, zeewind des nachts
Jij zult weerstaan! Oeroud waaien van meer
Jou ontgaat wachten niet, noch verwijzen
Verstenigd weze van ruimte rijzen
Jij zult weerstaan! Aldoor waaien van meer
Zo gevoel je varen, diep in maanschijn
Verstrengeld wezen van ruimte rijze
Zo gevoel je varen, in maanschijn diep

 

 

 

Tijger

 

In een wereld

van goud,

 

dit askleurige

vloeiend

water,

 

daarvan

drinken,

 

(natuurlijk!)

 

een tijger.

 

 

 

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Jan Lauwereyns (Antwerpen, 13 mei 1969)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter Reinout Verbeke werd geboren op 13 mei 1981 in Roeselare. Zie ook alle tags voor Reinout Verbeke op dit blog.

 

 

Sonar

 

Waar woon ik nog als jij morgen langzaam een klein eiland wordt,
zee vreet aan je rand

 

Wie ben ik nog als jij morgen langzaam een witte kamer wordt,
in een eindeloze gang

 

Wat ben ik nog als jij morgen langzaam een harde winter wordt,
masker van sneeuw

 

Waarom werkt jouw sonar niet?
Spreek! Zing! Schreeuw!
Waarom hoor ik nu mijn stem?
Echo wordt een wiegelied

 

Waarom krijg ik geen geluid?
Spreek! Zing! Schreeuw!
Waarom werkt jouw sonar niet?

 

Wat zijn wij nog als jij morgen voor altijd een vleermuis bent,
omgekeerd in mijn hoofd

 

Wat zijn wij nog als jij morgen voor altijd een wakke plek bent
in het ijs van de tijd

 

 

 

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Reinout Verbeke (Roeselare, 13 mei 1981)

 

 

 

 


De Engelse schrijver
Bruce Chatwin werd op 13 mei 1940 in Sheffield geboren. Zie ook alle tags voor Bruce Chatwin op dit blog.

 

Uit: In Patagonia

 

“And I saw myself, out alone on a green head land, scanning the horizon for the advance of the cloud.

And yet we hoped to survive the blast. We started an Emigration Committee and made plans to settle in some far corner of the earth. We pored over atlases. We learned the direction of prevailing winds and the likely patterns of fall-out. The war would come in the Northern Hemisphere, so we looked to the Southern. We ruled out Pacific Islands for islands are traps. We ruled out Australia and New Zealand, and we fixed on Patagonia as the safest place on earth.

I pictured a low timber house with a shingled roof, caulked against storms, with blazing log fires inside and the walls lined with the best books, somewhere to live when the rest of the world blew up.

Then Stalin died and we sang hymns of praise in chapel, but I continued to hold Patagonia in reserve.”

(…)

 

Roberts added that Wilson had been a companion of Duffy (Harvey Logan), in Patagoniaand in Montana where they had done a train robbery. This can only be the Wagner TrainHold-up on June 3rd 1901. The composition of the gang was: Harvey Logan, ButchCassidy, Harry Longabaugh, Ben Kilpatrick ‘The Tall Texan’, with O. C. Hanks and Jim Thornhill in charge of horses.

Roberts’s letter assumes that Evans and Wilson and Ryan and Place were four separateindividuals. But his descriptions tally exactly with those for Cassidy and the Kid, except inthe matter of age. This is not an insuperable problem. The Welsh policeman never sawthe outlaws face to face. And I found, in Patagonia, that people had the habit of underestimating age by ten to fifteen years.”

 

 

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Bruce Chatwin (13 mei 1940 – 18 januari 1989)

Portret door de Amerikaanse schilder Shawn Yu 

 

 

 


De Britse schrijfster
Daphne du Maurier werd geboren in Londen op 13 mei 1907. Zie ook alle tags voor Daphne du Maurier op dit blog.

 

Uit: Rebecca

 

“No waves would come to ruffle this dream water, and no bulk of cloud, wind-driven from the west, obscure the clarity of this pale sky. I turned again to the house, and though it stood inviolate, untouched, as though we ourselves had left but yesterday, I saw that the garden had obeyed the jungle law, even as the woods had done. The rhododendrons stood fifty feet high, twisted and entwined with bracken, and they had entered into alien marriage with a host of nameless shrubs, poor, bastard things. that clung about their roots as though conscious of their spurious origin. A lilac had mated with a copper beech, and to bind them yet more closely to one another the malevolent ivy, always an enemy to grace, had thrown her tendrils about the pair and made them prisoners. Ivy held prior place in this lost garden, the long strands crept across the lawns, and soon would encroach upon the house itself. There was another plant too, some halfbreed from the woods, whose seed had been scattered long ago beneath the trees and then forgotten, and now, marching in unison with the ivy, thrust its ugly form like a giant rhubarb towards the soft grass where the daffodils had blown.

Nettles were everywhere, the van-guard of the army. They choked the terrace, they sprawled, about the paths, they leant, vulgar and lanky, against the very windows of the house. They made indifferent sentinels, for in many places their ranks had been broken by the rhubarb plant, and they lay with crumpled heads and listless stems, making a pathway for the rabbits. I left the drive and went on to the terrace, for the nettles were no barrier to me, a dreamer, I walked enchanted, and nothing held me back.

Moonlight can play odd tricks upon the fancy, even upon a dreamer's fancy. As I stood there, hushed and still, I could swear that the house was not an empty shell but lived and breathed as it had lived before.”

 

 

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Daphne du Maurier (13 mei 1907 – 19 april 1989)

Cover 

 

 

 


De Schotse dichteres
Kathleen Jamie werd geboren op 13 mei 1962 in Currie, Edinburgh. Zie ook alle tags voor Kathleen Jamie op dit blog.

 

 

The Glass-hulled Boat

First come the jellyfish:

mauve-fringed, luminous bowls

like lost internal organs,

pulsing and slow.

 

Then in the green gloom

swaying sideways and back

like half-forgotten ancestors

– columns of bladderwrack.

 

It's as though we're stalled in a taxi

in an ill-lit, odd

little town, at closing time,

when everyone's maudlin

 

and really, ought just to go

home, you sorry inclining

pillars of wrack, you lone,

vaguely uterine jellyfish

 

– whom I almost envy:

spun out, when our engines churn,

on some sudden new trajectory,

fuddled, but unperturbed.

 

 

 

The Whale-watcher

 

And when at last the road

gives out, I’ll walk –

harsh grass, sea-maws,

lichen-crusted bedrock –

 

and hole up the cold

summer in some battered

caravan, quartering

the brittle waves

 

till my eyes evaporate

and I’m willing again

to deal myself in:

having watched them

 

breach, breathe, and dive

far out in the glare,

like stitches sewn in a rent

almost beyond repair.

 

 

 

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Kathleen Jamie (Currie, 13 mei 1962)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Armistead Jones Maupin Jr. werd geboren op 13 mei 1944 in Washington. Zie ook alle tags voor Armistead Maupin op dit blog.

 

Uit: Tales of the City

 

“What? I don’t . . .”

“I’m not coming home, Mom.”

For a moment, the line seemed to go dead. Then, dimly in the distance, a television announcer began to tell Mary Ann’s father about the temporary relief of hemorrhoids. Finally, her mother spoke: “Now you’re being silly, darling.”

Mary Ann tried to stay calm. “I’m not being silly, Mom. I really feel comfortable here. I mean, it seems like home to me already.”

More silence.

“Mom, I’ve thought about this for a long time.”

“You’ve only been out there five days.”

“I know, Mom, but I’m really sure about this. It’s got nothing to do with you and Daddy. I just want to start making my own life, have my own apartment . . .”

“Oh, that. Well, of course you can, darling. As a matter of fact, your Daddy and I thought those new apartments out at Ridgemont might be just perfect for you. They take lots of young people, and they’ve got a swimming pool and one of those sauna things, and I could make some of those darling curtains like I made for Sonny and Vicki when they got married. You could have all the privacy you . . .”

Mary Ann’s voice was gentle but firm. “Mom, you aren’t listening to me. It isn’t the privacy or living with you and Daddy or . . . any of that. It’s just me. I love it here. I’m grown up now and . . .”

 

 

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Armistead Maupin ( Washington, 13 mei 1944)

Hier met partner Christopher Turner 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13 mei ook mijn blog van 13 mei 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:04 Reageer op dit bericht

P. C. Boutens, Hagar Peeters, Bertus Aafjes, August Vermeylen, Andrej Voznesensky, Eva Demski


Bij Moederdag

 

 

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Mother and Child Reading door Frederick Warren Freer, 1896

Montgomery Museum of Fine Arts

 

 

 

Kind der aarde

 

Nu kom ik elke nacht, Moeder, slapen bij u thuis:
Geen afstand in de avond scheidt mij van uw liefdelichte huis.

 

Voorgoed uit al Gods sterren ken ik de eigen moeder mijn:
Daar is niets in de wijde heemlen als uw ogenschijn.

 

Hoe vindt de schaamte mijner ogen, Moeder, u onveranderd schoon;
Hoe bleef gij trouw en goed, Moeder, voor de ontrouwe zoon!

 

Ik slaap zoals een ongeboren kind zou slapen in uw schoot,
En drink uw koele donkre kracht in nachtelijke dood,

 

En elke nieuwe morgen in het nieuwe licht
Rijs ik op sterker vleuglen, Moeder, weg uit uw gezicht:

 

Als ziel en vogel die zijn moeheid dichtst aan uw hart verslaat,
Die stijgt en zingt het naast bij God met iedren dageraad...

 

Zo laat mij elke nacht, Moeder, slapen bij u thuis:
Mij kan geen afstand scheiden, Moeder, van uw liefdelichte huis!

 

 

 

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P. C. Boutens (20 februari 1870 – 14 maart 1943)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres Hagar Peeters werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1972. Zie ook alle tags voor Hagar Peeters op dit blog.

 

 

Tegen het verdwalen

 

Lente. De stilte is krols.
Een lach komt ten val
aan geluk.

Twee vliegen breken
het raam, weten
dat het je de das omdoet

als je voorgoed je lijfs-
behoud aan gene zijde
ervan zoekt

rommelt de lucht
nabij, stommelt
een vrouw
op de trap
geur van lokroep

verlaten vlinders
bijtijds onderkomens
om vogels, naar vlinders
op zoek.

Gevonden ben je allang.
Hoe ben je anders bij mij.

 

 

 

Je lichaam

 

Je lichaam ja je lichaam
je behaarde onbeschaamde lichaam
je zinderend witte lichaam
je languit liggende lichaam

dat mij aanstaart met gaten en gleuven,
met dotsels, kroezen en poezeligs
of zich schuilhoudt in mazen en lakens
of puilt uit pakken omvatsels,

het is almaar je lichaam je lichaam
je lonkend luibekkige lichaam
je kronkelig wiggende lichaam
je onzichtbaar opwinderig lichaam

je zonder schaamte aankomende lichaam
je lawaaiig klaarkomende lichaam
je zich naar mij omdraaiende lichaam
je zich ook wel afwendende lichaam

je mij nooit onwennige lichaam
je mij nooit onbekende lichaam
je mij nooit onbeminde lichaam
je altijd aanwezige lichaam.

 

 

 

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Hagar Peeters (Amsterdam, 12 mei 1972)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Bertus Aafjes (pseudoniem Jan Oranje) werd geboren in Amsterdam op 12 mei 1914. Zie ook alle tags voor Bertus Aafjes op dit blog.

 

 

Verliefde duiven

 

Verliefde duiven koeren in de bloemen:
"Broeders en zusters, wie is nu de bruid,
Die als Jehovah met geen naam te noemen,
Slechts in vertedering wordt aangeduid?"

En in het hoog gewirwar van de palmen
Vlechten zij haastig en bedeesd het bed,
Uit een gevonden keur van zachte halmen
En gouden spijlen in elkaar gezet.

Waar zijt gij nu, mijn kleinood,
Die licht te vangen waart en te ontroeren,
En die ik als een duif kon laten koeren,
Als ik u vaster in mijn armen sloot?
Ik mis haar daaglijks, meer dan spijs en drank,
Die zoete stroom van onverstaanbre klank.

 

 

 

De hemel

 

De hemel staat met sterren volgegoten
Als met gesmolten zilveren metaal;
De nacht is krank van zwangre bloesemloten,
Waartussen ik gedwongen ademhaal.

En steeds als ik in uiteindelijk erbarmen
Rijst uit de nacht uw beeltnis, naakt en blank;
Mijn droom omhelst u met onzichtbre armen,
Mijn lippen kussen u schier zonder klank.

Gij zijt er zo onloochenbaar en zuiver,
Gelijk een kaarsvlam, in zijn ernst verstard,
Soms weggetild als in een lichte huiver
Onder de snelle aandrang van mijn hart:
Dan beeft gij plotseling op in uw bestaan,
Alsof gij vreest teloor te zullen gaan.

 

 

 

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Bertus Aafjes (12 mei 1914 - 22 april 1993)

Voor kasteel Hoensbroek, waar Aaafjes tussen 1951 en 1973 woonde. 

 

 

 

 


De Vlaamse schrijver, dichter, kunsthistoricus en politicus
August Vermeylen werd geboren in Brussel, op 12 mei 1872. Zie ook alle tags voor August Vermeylen op dit blog.

 

Uit: Heimwee

 

“Het scheen hem dat hij zich iets moest herinneren... Er was iets gebeurd, het was hem alsof hij, in wie weet welk drama, een vergeten rol had gespeeld, heel-en-al vergeten... Gedroomd... hij had zeker gedroomd, dezen nacht...

En zijn geest neêr in een korte duizeling... En, ineens, zo hij voor den spiegel stond, deed dat spiegelvlak hem denken aan een kalm breed water, ergens gezien, - elders... Maar 't was vergeten,... verloren!...

Neen, hij zag het nu terug in een vluggen schijn: hij had gedroomd van een hoofd, een vrouwehoofd, een lang kwijnend gezichtje, heel dun de lippen en glimlachend vreemd. Maar in welk ingebeeld en geestelijk land had hij dat gezien? in welke pleinen van dromen?... O ja, hij wist nu: een lange vlakte lag, van groenlichtend water, en weggedampt in horizonnen. Alles te schoon, ontrustend schoon. En hij was daar, vond alles heel natuurlijk. Hij zag hoe 't water stil asemde, - en uit de slingeringen en de rappe groenglansen was opengebloeid en gerezen, met de twee ovalen der ogen die waren als zeer vreemde zeebloemen, dat vrouwehoofd.

Hij wist dat het komen moest, en was eerst niet verwonderd. Het wiegelde langzaam in kringelingen van licht, en alleen bleef onbeweeglijk de blik der groenachtige krystalogen, de dichtgenepen lipjes wenkten met den glimlach van een versmadend en pruilend kind. En men raadde het lichaam stengelslank, en twee zeer kleine borsten, met daarrond de zoutringen van 't water.

Hij werd nu bevreesd dat alles zo bladstil bleef, rond dat geheimzinnig hoofdje dat onbekende, geduchte machten moest bezitten... Waarom daar ineens zo opgeboren voor heur eigen schoonheid, ach zo tenger? En wat scheen dat hoofdje haar te zwaar, het broze meisje!... Het wiegelde langzaam heen en weer boven het water in een onverschillig lui gedans... “

 

 

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August Vermeylen (12 mei 1872 – 10 januari 1945)

Portret door Isidore Opsomer, 1939 

 

 

 

 

De Russische dichter Andrej Andreyevich Voznesensky werd geboren in Moskou op 12 mei 1933. Zie ook alle tags voor Andrej Voznesensky op dit blog.

 

 

THE CASHIER

 

The dumb herd scowled:
“You’ve short-changed us,” they howled.
Pennies like medals stuck in the crust
Of sawdust.

The cashier flew into a rage—
“Nonsense! Be off with you! Go!”—
And rose like dough
From her glass cage.

Over counters where they sell
Cheese cakes and melons was blown
A sudden smell
Of tears and ozone.

Loud was the smell of tears
Among that lowing crowd:
The hands of one dumb pair
Howled in the air.

Clutching bacon, somebody swore,
Or so I imagined: at least, he
Gave a Beethovenish roar,
Earthy and shaggy.

Drumming of knuckle and palm
On the glass plate;
So bellowed the psalm
Of my dumb fate.

With a knowing leer
The cashier
Peered at a bill she held up to the light
To see if Lenin’s profile looked all right.

But Lenin wasn’t there any more:
The bill was counterfeit.
It was a grocery store
Where people and farces meet.


 

Vertaald door W.H. Auden

 

 

 

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Andrej Voznesensky (12 mei 1933 – 1 juni 2010)

Hier met dichter Allen Ginsberg in 1985 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Eva Demski werd geboren op 12 mei 1944 in Regensburg. Zie ook alle tags voor Eva Demski op dit blog.

 

Uit: Gartengeschichten

 

„Nun war sie tot, wir begruben ihre Urne, und ihr Garten schlief noch immer tief. Schnee fiel in diesem Winter, nicht viel, aber genug, um alles gleich aussehen zu lassen – ihren Garten und die Nachbargärten. Über die hatte sie sich oft lustig gemacht: Schwarzwald für Arme. Nagelscherenrasen.

Manchmal war sie auch neidisch: Schau dir diese Maréchal Niel an. Bei mir das reinste Läusefestival!

In den drei Jahren, die sie nach dem Tod meines Vaters allein verbrachte, beschwerte sie sich manchmal über ihren Garten wie über ein Lebewesen, das unmäßige Forderungen stellt.

Elfhundert Quadratmeter, viel zuviel für einen einzelnen Menschen. Du weißt ja nicht, was das heißt, du mit deinem Handtuch! Und schon war es wieder da, unser zuverlässiges Begleitge

spenst: das schlechte Gewissen.

Nicht, daß mein Vater der große Gartenhelfer gewesen wäre, sein Gebiet war eher die Grenzüberschreitung zwischen Erdarbeiten und Utopie: Da muß ein Teich hin! Hier könnte man ein Gartenhaus brauchen!

Jetzt fehlten ihr die Pläne, gegen die sie sich hätte wehren können, um dann irgendwann doch nachzugeben. Man könnte sagen, daß aus Zukunft eine zunehmend mühevolle Abfolge von Gegenwärtigkeit geworden war. Schon wieder Hecken schneiden, schon wieder mähen, schon wieder jäten.

Momente des Entzückens stellten sich seltener ein – die blühende Spalieraprikose an der Südwand, die lodernde weiße Strauchpäonie, unter der unser erster Kater, Angkor, begraben lag – er war ein ganz besonderer Liebling gewesen. Die Katzen, die ihm gefolgt waren, hatten ihr Friedhöfchen in der

dunklen Kompostecke, jede mit eigenem Stein, auf dem ihr Namen stand: Michi, Afra, Amu, Thymian. Geblieben war ihr Pascha, der vierundzwanzigjährige Kater, der sie um eineinhalb Jahre überleben sollte.“

 

 

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Eva Demski (Regensburg, 12 mei 1944)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 12e mei ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 08:17 Reageer op dit bericht

Sabine Imhof, Farley Mowat, Dante Gabriel Rossetti, Werner Bräunig, Cäsar Flaischlen, Edward Lear

De Zwitserse dichteres Sabine Imhof werd geboren in Brig in 1976. Zie ook alle tags voor Sabine Imhof op dit blog.

 

idaho

ich mache ein paar fliegen
in der kopiermaschine alle
und nenne den ausdruck
impression eines sommers
in schwarzweiß schwimmt
mein eingemachtes herz
in dosen gegen den stromausfall
deiner haut habe ich tausend
volt in meinen küssen und
lege feuerwerke frei in
deinem keller erinnert sich
ein fenster an mein gesicht.

 

 

 

kleine welt
(für meinen Vater)

 

das kind der umwege
das mit dem gewicht des hauses ging
brach sich in fremden sprachen das genick
tanzte mit halben hunden um den reim
& alles
war eine antwort auf liebe,
verbliebene lücken im raum.

 

 

 

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Sabine Imhof (Brig, 12 mei 1976)

 

 

 

 

De Canadese schrijver Farley Mowat werd geboren in Belleville, Ontario, op 12 mei 1921. Zie ook alle tags voor Farley Mowat op dit blog.

 

Uit: Lost in the Barrens

 

“The month of June was growing old. It had been a year since Jamie Macnair left Toronto, the city of his birth, to take up a new life in the subarctic forests of northern Canada. Beside the shores of Macnair Lake the tamaracks were greening now after the winter’s blackness. Out on the lake great loons cried shrilly. As Jamie squatted in front of the log cabin, helping his uncle bale up the winter’s catch of furs, he tried to remember how he had felt on that day, a year past, when he climbed out of the train at the lonely frontier town called The Pas to meet his uncle.
Jamie’s uncle, Angus Macnair, had been a trader in the arctic, the master of a sealing schooner in the Bering Sea, and finally a trapper who roamed over the broad forests of the north. To Jamie, his uncle was almost a legend, and when the telegram came from him it filled the boy with excitement.
ARRANGEMENTS MADE FOR YOU TO JOIN ME AT THE PAS STOP LETTER WITH DETAILS FOLLOWS.
ANGUS MACNAIR
That eagerly awaited letter had brought with it some unhappiness for Jamie. It had reminded him sharply of the tragedy of his parents’ deaths in a car accident seven years ago. And it had made clear something he had never really faced before – that apart from his uncle, whom he had never seen, he was truly alone. During the past seven years he had taken the security of the boarding school for granted. But, reading Angus Macnair’s letter, he realized that it was no real home, and had never been one.”

 

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Farley Mowat (Belleville, 12 mei 1921)

 

 

 


De Engelse schilder en dichter Dante Gabriel Rossetti werd op 12 mei 1828 inLonden geboren. Zie ook alle tags voor Dante Gabriel Rossetti op dit blog.

 

 

From The House Of Life The Sonnet

 

A Sonnet is a moment's monument,
Memorial from the Soul's eternity
To one dead deathless hour. Look that it be,
Whether for lustral rite or dire portent,
Of its own arduous fulness reverent:
Carve it in ivory or in ebony,
As Day or Night may rule; and let Time see
Its flowering crest impearl'd and orient.

A Sonnet is a coin: its face reveals
The soul,--its converse, to what Power 'tis due: --
Whether for tribute to the august appeals
Of Life, or dower in Love's high retinue,
It serve; or, 'mid the dark wharf's cavernous breath,
In Charon's palm it pay the toll to Death.

 

 

 

 

For The Holy Family By Michelangelo

 

TURN not the prophet's page, O Son! He knew
All that Thou hast to suffer, and hath writ.
Not yet Thine hour of knowledge. Infinite
The sorrows that Thy manhood's lot must rue
And dire acquaintance of Thy grief. That clue
The spirits of Thy mournful ministerings
Seek through yon scroll in silence. For these things
The angels have desired to look into.
Still before Eden waves the fiery sword,—
Her Tree of Life unransomed: whose sad Tree
Of Knowledge yet to growth of Calvary
Must yield its Tempter,—Hell the earliest dead
Of Earth resign,—and yet, O Son and Lord,
The seed o' the woman bruise the serpent's head.

 

 

 

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Dante Gabriel Rossetti (12 mei 1828 - 9 april 1882)

Michelangelo, De Heilige Familie

 

 

 

 

De Duitse schrijver Werner Bräunig werd geboren op 12 mei 1934 in Chemnitz. Zie ook alle tags voor Werner Bräunig op dit blog.

 

Uit: Rummelplatz

 

“Hinter dem Platz lauert die Dunkelheit. Zwei Farben nur hat die Landschaft, weiß und grau, das Dorf ist schmutzig am Tag und schon finster am Nachmittag, abends ist es ein böses, geschundenes, heimtückisches Tier, zu Tode erschöpft und gierig. Es ist ein Tier auf der Lauer, ein Tier in der Agonie, es hat sich verborgen in der Dunkelheit, es schweigt. Der Platz aber ist hell, er täuscht Wärme vor und Lebendigkeit.(...) Der Platz aber ist hell, und die Menschen hier hungern nach Helligkeit stärker und verzweifelter als anderswo. Im Gebirge sind sie fremd, untertage sind sie allein, allein mit sich und dem Berg, allein mit ihren Hoffnungen, ihren Zweifeln, ihrer Gleichgültigkeit, allein mit der Dunkelheit und der Gefahr. Die Dunkelheit ist um sie und in ihnen, und ist auch kein bestirnter Himmel über ihnen, da ist nur der Berg mit seiner tödlichen Last und seiner Stille. Als Glücksritter sind sie aufgebrochen, als Gestrandete, Gezeichnete, Verzweifelte, als Hungrige. Sie sind über das Gebirge hergefallen wie die Heuschrecken. Jetzt zermürbt sie das Gebirge mit seinen langen Wintern, seiner Eintönigkeit, seiner Nacktheit und Härte. Wenn nichts sie mehr erschüttern kann, nach allem, was hinter ihnen liegt, das Licht erschüttert sie. Wenn sie nichts mehr ernst nehmen, das ‚Glück auf‘ nehmen sie ernst. Uralte Verlockung der Jahrmärkte. Locker sitzen die Fäuste in den Taschen, die Messer, die zerknüllten Hundertmarkscheine, der Rubel rollt.“

 

 

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Werner Bräunig (12 mei 1934 – 14 augustus 1976)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Cäsar Flaischlen werd geboren op 12 mei 1864 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Cäsar Flaischlen op dit blog.

 

 

Armes Herz du, immer wieder

 

Armes Herz du, immer wieder
jubelst du die Sehnsuchtslieder
deiner Liebe laut empor . .
armes Herz, und immer wieder
steht du vor verschlossenem Tor!

Aber . . lass es dich nicht grämen,
lass dir, was du glaubst, nicht nehmen,
und erfüllt es sich dir nie . .
einsam, wie du stets gewesen,
wandere deine Wege weiter,
ohne jemand anzuklagen,
ohne Grollen
was auch fällt . .
lern, von niemand was zu wollen,
lern, in dir allein zu tragen,
was dich hält,
und die Sehnsucht deiner Liebe
sing sie wunschlos in die Welt!

 

 

 

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Cäsar Flaischlen (12 mei 1864 – 16 oktober 1920)

 

 

 

 

De Engelse dichter, schrijver en illustrator Edward Lear werd geboren op 12 mei 1812 in Highgate. Zie ook alle tags voor Edward Lear op dit blog.

 

 

 

There was an Old Man of the Hague

 

There was an Old Man of the Hague,
Whose ideas were excessively vague;
He built a balloon
To examine the moon,
That deluded Old Man of the Hague.

 

There was an Old Person of Berlin

 

There was an Old Person of Berlin,
Whose form was uncommonly thin;
Till he once, by mistake,
Was mixed up in a cake,
So they baked that Old Man of Berlin.

 

 

There was a Young Person of Smyrna

 

There was a Young Person of Smyrna,
Whose Grandmother threatened to burn her;
But she seized on the cat,
And said, 'Granny, burn that!
You incongruous Old Woman of Smyrna!'

 

 

 

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Edward Lear (12 mei 1812 – 29 januari 1888)

Portret door WN Marstrand

Geschreven door Romenu om 08:10 Reageer op dit bericht

Nicolaas Anslijn, Diana Raznovich, Andrej Amalrik, Maurice Carême, Massimo Bontempelli

De Nederlandse schrijver Nicolaas Anslijn werd op 12 mei 1777 geboren in Leiden. Zie ook alle tags voor Nicolaas Anslijn op dit blog.

 

Uit: De brave Hendrik

 

“Ik ben laatst bij Hendrik aan huis geweest, maar gij moest eens zien, hoe gehoorzaam hij zijnen ouders is.

Als zij hem zeggen, dat hij iets doen moet, dan doet hij het ook terstond.

Hij wacht nooit tot zij het hem tweemaal zeggen.

Hij zegt ook nooit: laat mijn broer of mijne zuster het doen; maar hij is altijd blijde, als hij iets voor zijne lieve ouders doen kan.

Als zij hem iets verbieden, dan laat hij het ook dadelijk.

Hij vraagt nooit: waarom moet ik dat laten?

Hij ziet ook nooit knorrig, als zijne ouders hem iets verbieden.

Ik prees Hendrik om zijne gehoorzaamheid, maar hij wilde niets daarvan hooren.

Wat denkt gij, dat hij mij antwoordde?

Mijne ouders weten zeer wel, waarom zij mij iets gebieden of verbieden.

Zij weten wel, wat mij nuttig of schadelijk is.

Foei! zou ik ongehoorzaam wezen? Zou ik mijne ouders bedroeven?

Toen ik laatst eens ongehoorzaam was, stonden mijne moeder de tranen in de oogen; maar ik zal wel zorg dragen, dat het niet weder gebeurt.

Ik antwoordde niets: maar ik nam het besluit om in het vervolg ook zoo gehoorzaam te zijn als Hendrik.”

 

 

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Nicolaas Anslijn (12 mei 1777 — 18 september 1838)

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijfster, theatermaakster en caricaturiste Diana Raznovich werd geboren op 12 mei 1945 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Diana Raznovich op dit blog.

 

Uit: Herbstzeitlose  (Vertaald door Gerd-Rainer Prothmann)

 

„ROSALIA schenkt ihr nach. GRISELDA schläft augenblicklich ein.

ROSALIA Erzähl mir was. Irgendwas Persönliches.

GRISELDA

(halb betäubt wird sie wach)

Ja, ja. Hab ich dir nie von Daniel erzählt?

ROSALIA Wer ist Daniel?

6

GRISELDA Ein Freund, den ich mal hatte. Er war Student der Literaturwissenschaft

und hat Mama überhaupt nicht gefallen. Was kann denn schon bei Literatur

rauskommen, sagte sie mir. Poesie, Mama. Poesie. Es dreht sich alles. Und

alles dreht sich. Die Planeten drehn sich. Der Mond.

ROSALIA Ja, du musst mit mir zu Félix kommen.

GRISELDA Nein, Rosalia, nein! Ich habe einige Prinzipien und Anschauungen. Und

ich habe 20 Jahre in deinem Haus gelebt und habe das toleriert, aber nicht

akzeptiert. Soll ich dir was kochen?

ROSALIA Nein!

GRISELDA Ich singe dir was.

ROSALIA Ja, was Spanisches.

GRISELDA schickt sich an, irgendeinen Flamenco zu singen.

Und was passierte mit Daniel?

GRISELDA Er hat mich angelogen. Er kannte komplizierte Dichter, die ich nicht

kannte. Und eines Tages brachte er mir das Gedicht eines solchen Dichters

und hat mir erzählt, es wäre von ihm. Und ich hab das geglaubt. Ich hab mich

noch mehr in ihn verliebt, weil ich dachte, es wäre von ihm.

"In unseren dunklen Gewässern

Funkelt beständig ein Glanz:

Der Ring einer Braut

Oder das wachsame Auge Gottes.“

 

 

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Diana Raznovich (Buenos Aires,12 mei 1945)

 

 

 

 

De Russische schrijver en dissident Andrej Aleksejevitsj Amalrik werd geboren in Moskoui op 12 mei 1938. Zie ook alle tags voor Andrej Amalrik op dit blog.

 

Uit: Will the Soviet Union Survive Until 1984?

 

“The Soviet System does not intend to restore Stalinism, or to persecute the members of the intelligentsia, or to help those who do not ask for it. It just wants everything to be unchanged. People should recognize authority, the intelligentsia should be quiet, and dangerous reforms should not threat the system. The Soviet regime does not attack. It just protects itself. Its slogan is: „Let everything be unchanged”. It must have been the most humane goal of the Soviet System. That's why the Soviet citizens, also the heads of industry, writers, and producers are less free than they were fifteen years earlier. The authorities tried to make reforms. As a result, the old bureaucratic elite would be replaced with a new, more intelligent and open-minded society. „But we know that there have never been clever persons in the history of Russia. And the history of mankind has never meant progress”. The process of liberalization is often hindered and degraded instead of hastening. That's why we doubt in its success. There was an impression that the plan of liberalization has been drawn up and that the reforms were made, but actually there was not any plan of liberalization. There were only attempts of decorating the bureaucratic system.”

 

 

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Andrej Amalrik (12 mei 1938  - 12 november 1980)

 

 

 

 

De Belgische, Franstalige, dichter en schrijver Maurice Carême werd geboren op 12 mei 1899 in Waver bij Brussel. Zie ook alle tags voor Maurice Carême op dit blog.

 

 

LA FILLETTE ET LE POEME

 

"Le poème, qu'est-ce que c'est ?
M'a demandé une fillette :
Des pluies lissant leurs longues tresses,
Le ciel frappant à mes volets,
Un pommier tout seul dans un champ
Comme une cage de plein vent,
Le visage triste et lassé
D'une lune blanche et glacée,
Un vol d'oiseaux en liberté,
Une odeur, un cri, une clé ?"

 

Et je ne savais que répondre
Jeu de soleil ou ruse d'ombre ? -
Comment aurais-je su mieux qu'elle
Si la poésie a des ailes
Ou court à pied les champs du monde ?

 

 

 

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Maurice Carême (12 mei 1899 - 13 januari 1978)

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver en dichter Massimo Bontempelli werd geboren op 12 mei 1878 in Como. Zie ook alle tags voor Massimo Bontempelli op dit blog.

 

Uit: The Chess Set in the Mirror (Vertaald door Estelle Gilson)

 

‘And now,’ he continued, getting more heated, ‘it’s time you knew the facts. You should know that chess pieces are much, much older than people. Humans were created many centuries after chess pieces, and they are gross imitations of pawns and bishops, kings and queens. Even their horses are imitations of ours. Then they built towers to imitate what we had. After that, they did a lot of other things, but those are superfluous. And everything that occurs among human beings, especially the most important things, which one studies in history, are nothing more than confused imitations and a hodgepodge of variants of the great games of chess we have played. We are the exemplars and governors of humanity. Those things I told you before concerned the other images, and I feel sorry for them, but we are truly eternal. And we, effectively, are in charge of the world. We are the only ones who have a raison d’être and an ideal.’ ”

 

 

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Massimo Bontempelli (12 mei 1878 – 21 juli 1960)

Geschreven door Romenu om 08:06 Reageer op dit bericht

J. H. Leopold, Ida Gerhardt, Andre Rudolph, Rubem Fonseca, Henning Boëtius, Camilo José Cela

De Nederlandse dichter en classicus Jan Hendrik Leopold werd geboren in ’s-Hertogenbosch op 11 mei 1865. Zie ook alle tags voor J. H. Leopold op dit blog.

 

 

De lucht was als een perzik

 

De lucht was als een perzik,
de maan een diamant,
zwellende lentenevels
bloeiden aan alle kant.

Over de donzen heuvels
lokte een ver verschiet;
wij wilden zwervend worden,
zwervend en anders niet.

De voeten gingen samen,
de hand lag in de hand,
de harten opgedragen;
aarde, waar is uw band?

In dreven en valleien
geklommen en gedaald
in schaduwen geloken
in open licht bestraald

En onze zielen togen
naar nieuwe zaligheid
in het voorbij voorbije
wankelend ingeleid

Waar lillend lichtaanbreken
en ochtendhelderte is
met parelende vreugde
en met ontsteltenis...

 

 

 

 

De dauw hangt parelen

 

De dauw hangt parelen aan takken en aan blaren
in kettingen en snoeren;
de kusmond van de wind, als hij ze aan wil roeren,
doet ze ontstellen, sidderen zonder bedaren
en stort ze allen neer, de wankelbaren.

 

 

 

 

God heeft een huis gebouwd en dak

 

God heeft een huis gebouwd en dak
en zoldering bespannen strak
met kommer, druk en droefenis,
weedom er de bevloering is
en alle wanden zijn bekleed
met zorgen en met harteleed
en in betreuren ingehuld;
Hij heeft de goeden er in weggeloken
en toegesproken:
de sleutel van uw deur is het geduld.

 

 

 

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J. H. Leopold (11 mei 1865 - 21 juni 1925)

Leopold op reis met leerlingen, 1890

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres Ida Gerhardt werd geboren in Gorinchem op 11 mei 1905. Zie ook alle tags voor Ida Gerhardt op dit blog.

 

 

Tot de slaap

 

Zo kom tot rust. Vertrouw u aan de nacht,
te slapen gaat nu alles op de aarde -
en geef verloren wat uw hart bezwaarde,
langs verre stromen wordt het thuis gebracht.

Zo kom tot rust - en hoor naar het gestadig
ruisen des levens. Al wat is geschapen
doorwoont het, aan zijn hartslag moogt gij slapen:
Ook in u zelve arbeidt het gestadig.

Zo kom tot rust - en vindt de diepe dalen
van slaap. De sterren gaan, de waat'ren stromen;
zo wordt dan op hun ritme mee genomen
gerust.- Nog wacht de nacht: uw ademhalen.

 

 

 

 

De ratten

 

's Nachts hoorden wij in 't holle huis
de ratten rennen langs de binten.
Zij scheurden spaanders van de plinten;
in kasten viel de kalk tot gruis...

De Rotte gistte van bederf. -
Uw fierheid heeft geen kamp gegeven:
ge hebt het vaal gespuis verdreven,
nog: de boerin op eigen erf.

Maar later, 's nachts in het gewelf
der kelders hoorden wij u vloeken;
uw bezem bonkte - in lege hoeken:
De ratten zaten in uzelf.

 

 

 

De afwijzing

 

Ik schrijf u met de ravenveer,
Mijnheer.
Mijn eer en uw eer
uw hart mijn hart
heeft niets gemeen.
Ik schrijf u met de ravenveer.
Ik schrijf u met het ravenzwart
het teken: neen.

 

 

 

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Ida Gerhardt (11 mei 1905 – 15 augustus 1997)

 

 

 

 


De Duitse dichter en schrijver
Andre Rudolph werd geboren in Warschau op 11 mei 1975 en groeide op in Leipzig. Zie ook alle tags voor Andre Rudolph op dit blog.

 

 

 

wie der fluß unterm sternen-

                          himmel die schwellen abwärts

 

 

stürzt; jetzt versucht er mit

                          schamlosigkeiten zu erzwingen, was

 

er durch sprache und intuition nicht

                          mehr zustandebringt: schönheit. (sela!)

 

die aufgesprungnen lippen

                          des märz; das feuchte braun

 

der noch geschlossnen knospen. –

                          das berechnete licht dieses abends:

 

mit einer einzigen silbermünze

                          will der mond unsre seelen freikaufen

 

(gott wirft sie oben in den

                          schlitz. wir beginnen zu tanzen)

 

 

                                       *

 

 

die töchter sind fenster

                          in den häusern der mütter, durch

 

 

sie blicken sie hinaus; die

                          söhne sind saiten, gestimmt wie

 

die väter. – jetzt sehn sie alle

                          etwas angespannt aus.

 

an sich sind die stiefmütterchen

                         häßlich, in den balkonkästen

 

draußen (selbst noch als allegorie); „hier

                        müßte wiedermal einer umgraben.“

 

die blütenkelche zitieren engel

                        und bienen. – samstags, wenn

 

die käfer putzen, duftet es

                        im ganzen haus nach chitin

 

 

 

 

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Andre Rudolph (Warschau, 11 mei 1975)

 

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver José Rubem Fonseca werd geboren op 11 mei 1925 in Juiz de Fora. Zie ook alle tags voor Rubem Fonseca op dit blog.

 

Uit: Vast Emotions and Imperfect Thoughts (Vertaald door Clifford E.Landers)

 

“That would be a cheap syntactical trick that would weaken the scene even further and deprive the spectator of the tension that Babel had built up. But did that matter? Who among the millions of semi-illiterates produced by the educational institutions, consumers of a comfortable art represented by pop music, by the movies and television, would be familiar with Babel? All they would know of Babel would be my film. In other words, very little.

    It was time to go and see my brother. In the taxi I thought: Afonka puts a shot in Dolguchov's mouth. Fine. What kind of shot? Babel doesn't say. I had Afonka using a revolver. How would the scene play with a rifle?

    It was after eleven when I got to Jose's mansion, one of the last remaining in Ipanema.

    Alone in the living room, he was watching the video I had made. He wasn't wearing the girdle he normally used so the faithful wouldn't see the size of his paunch. `You're late,' he said softly. He hated waiting, but he had learned to control his irritation. He saved it for his preaching, when he inveighed against sin and the devil. `Gislaine has already gone to bed.' Gislaine was the woman he'd married back in the days when he still sold used cars.

    He rewound the tape. `I like the film, you know. The photography is beautiful, and I come out of it well. I liked your idea of putting in that young couple, the woman believing in what I say from the start and the man doubting, and then, when I finish my sermon, the man is convinced and nodding his head in agreement with what I'm saying.'

  `You'll find that in the publicity films of any televangelist,' I said, knowing he didn't like to be called that. But Jose pretended to ignore my observation.

    `Only here, in this short bit at the end, we could add what I spoke to you about.' Jose froze the image. `Here I could make a frank and direct appeal to the members of the congregations, asking them to contribute to the spread of our Church and to the upkeep of its social work. No hypocrisy. As the prophet Malachi said, "Bring ye all the tithes into the storehouse, that there may be meat in my house, and prove me now herewith." A direct kind of message.'

 

 

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Rubem Fonseca (Juiz de Fora, 11 mei 1925)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Henning Boëtius werd geboren op 11 mei 1939 in Langen, Hessen. Zie ook alle tags voor Henning Boëtius op dit blog.

 

Uit: Rom kann sehr heiß sein

 

„Zur Wüste gehört wesensmäßig der Durst. Man erträgt ihre grausame Wirklichkeit nur, wenn man den Durst erträgt. Dort, wo es Wasser gibt, verwandelt sich die Wüste in ihr Gegenteil: in eine Oase. Das Problem in meinem Falle: Ich bin leider kein Asket, jedenfalls kein freiwilliger. Ich bin ein Oasenmensch. Ich lagere am liebsten neben der Quelle, in einem gewissen Abstand allerdings, der verhindern soll, dass ich in den Brunnen falle und ertrinke. Das gilt für die Liebe genauso wie für die Stillung meines Wissensdurstes. Asket zu sein ist eine mir völlig fremde Form der umgekehrten Völlerei; es ist eine Art negativer Hedonismus. Ich bin weder Asket noch Hedonist, sondern irgendetwas Undefiniertes dazwischen, wie eigentlich die meisten anderen Menschen auch. Unglücksvermeidung statt Glücksbesessenheit ist meine vornehmliche Lebensstrategie.
Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen, mich mit meinem Namen zu beschäftigen. Namen sind auch in unserer aufgeklärten Zeit immer noch mehr als bloße Erkennungsmarken. Zuweilen scheinen sie ein magisches Substrat zu erhalten, das das Wesen oder das Leben des Trägers beeinflusst. Piet ist ein Allerweltsname. Er trägt sich angenehm wie eine kleine, leichte Maske der Anonymität. Ganz anders mein Nachname. Er ist ein Schwergewicht, er hat einen anspruchsvollen Klang. Und er ist wenig verbreitet, obwohl ihn Dürer durch seinen berühmten Kupferstich "Der heilige Hieronymus im Gehäus" auch den theologisch desinteressierten Zeitgenossen bis heute gegenwärtig hält. Vielleicht hat sich dieser Name so wenig durchgesetzt, weil jener große Gelehrte und zwielichtige Mann zum Symbol von Askese und Gelehrsamkeit wurde. Und wer will schon diese beiden Tugenden zu seinem erklärten Lebensideal machen!
Heute frage ich mich, warum mir nicht mein anderer großer Namensvetter ähnlich wichtig war wie der heilige Hieronymus: jener rätselhafte Maler aus Hertogenbosch, der den Zeugnissen nach ein ganz normales bürgerliches Leben führte und, wie manche vermuten, geschützt von dieser Fassade, Mitglied einer verbotenen adamitischen Sekte war, deren Anhänger auf ihren Seancen völlig nackt auftraten und sich obskuren Ausschweifungen hingaben. Seine Bilder jedenfalls wirken durch ihre bizarren Darstellungen von Albträumen, ihre Monster und Chimären auf uns heute so modern, dass manche in ihm einen Vorläufer des Surrealismus sehen wollen und andere die Psychoanalyse mit ihrer Methode der Traumdeutung bemühen, um seine Bilder zu verstehen.“

 

 

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Henning Boëtius (Langen, 11 mei 1939)

 

 

 

 


De Spaanse schrijver
Camilo José Cela werd geboren op 11 mei 1916 in Iria Flavia. Zie ook alle tags voor Camilo José Cela op dit blog.

 

Uit: The Family of Pascual Duarte (Vertaald door Anthony Kerrigan)

 

“The bell tower was the same height as the clock tower, and in the summertime, when the storks came to nest, some went to one tower and some to the other, each of them remembering which of the two towers it had used the year before. One little lame stork, which managed to last through two winters, belonged to the church nest, from which it had fallen while still very young, when pursued by a hawk.

 My house lay outside the village, a good two hundred paces from the last cluster of houses. It was a cramped one-story house: narrow quarters, befitting my station in life. I came to feel affection for the place, and there were even times when I was proud of it. In actual fact the kitchen was the only room that was really decent; it was the first room as you entered the house, and it was always clean and kept whitewashed. True enough, the floor was earthen, but it was so well trodden down and the small paving stones were set in such nice patterns and designs that it was in no way inferior to many other floors where the owner had laid down cement in order to be modern. The hearth was roomy and clear; a shelf ran around the chimneypiece, which was in the semicircular shape of a funnel, and on the shelf we had ornamental crockery, jugs with mottoes painted in blue, and plates with blue and orange drawings. Some of the plates were decorated with a face, others with a flower, others with a name, and others with a fish. “

 

 

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Camilo José Cela (11 mei 1916 – 17 januari 2002)

Op jongere leeftijd

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 13:02 Reageer op dit bericht

Rachel Billington, Rose Ausländer, Carl Hauptmann, Ethel Lilian Voynich, Latīf Nāzemī, Leopoldo de Luis

De Britse schrijfster Rachel Billington werd geboren op 11 mei 1942 in Londen. Zie ook mijn blog van 11 mei 2009.

 

Uit: Emma & Knightley

 

“Emma Knightley, handsome, clever and rich, with a husband whose affection for her was only equalled by her affection for him, had passed upward of a year of marriage in what may be described as perfect happiness; certainly this is how she described it to herself as she sat at her writing desk from which she had an excellent view of her father, Mr Woodhouse, taking a turn round the shrubbery on the arm of her beloved Mr Knightley.
Emma smiled as she watched them, smiled and repressed a sigh as she saw the tender way in which Mr Knightley – she would never bring herself to call him George – put his upright, manly self between the cool autumnal breeze and the frail figure of her father. Since she, herself, usually performed this daily office for her father – Mr Knightley often being occu¬pied in the mornings when her father felt the air most conducive to good health – seldom did she have the opportunity of seeing her parent as he appeared at a distance to the objective eye.
His walking was tentative, it could not be denied, but then he had never been quick, or never since she could remember him. It was possible – Emma considered the idea from the heights of her still new stature as a wife – that his sense of himself as an invalid had stemmed from the early death of Mrs Woodhouse, causing him to distrust health. If that were the cause – and, by his affectionate accounts of his wife, she had possessed all the vivacity, intellectual vigour and good health that any woman could wish for – then it was understandable that her adoring husband's tempera¬ment should receive a severe shock at her unexpected death; that he would never be the same, but always fearful, not just for himself, but for his daughters (Emma had an elder sister, Isabella), their husbands, Isabella's five children (soon to be six), his friends, acquaintances and, in short, the whole world, small as it was, that he inhabited.”

 

 

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Rachel Billington (Londen, 11 mei 1942)

 

 

 

 


De Oostenrijks-Roemeens-joods-Amerikaanse dichteres
Rose Ausländer werd geboren in Czernowitz op 11 mei 1901. Zie ook alle tags voor Rose Ausländer op dit blog.

 

 

Nichts bleibt

 

Tage kommen und gehen
alles bleibt wie es ist

Nichts bleibt wie es ist
es zerbricht wie Porzellan

Du bemühst dich
die Scherben zu kleben
zu einem Gefäß
und weinst
weil es nicht glückt

 

 

 

 

Glück II

 

Der Traum vom Glück
wehrt sich gegen mich
seit ich ihn träumen will

Ich habe viel geträumt
von dunklen Dingen

Manchmal stand ein Stern
am Himmel meines Traums
nur einen Augenblick
dann stürzte er
und fiel
weiß auf mein Haar

 

 


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Rose Ausländer (11 mei 1901 - 3 januari 1988)

 

 

 

 


De Duitse dichter en schrijver
Carl Ferdinand Max Hauptmann werd geboren op 11 mei 1858 in Obersalzbrunn. Zie ook alle tags voor Carl Hauptmann op dit blog.

 

 

Erdgeboren

Über mir in wolkigen Lüften
Wogen Lerchen traumverloren.
Tiefi m Heidekraute lieg ich,
Fühle mich so erdgeboren;

Ganz, als ob ich aus der Scholle
Wildentwachsen wär, wie Bäume,
Leicht vom Heidewind geschaukelt,
Erde halb - und halb auch Träume.

Ganz, als ob ich aus der Scholle
Aufgeflogen wär mit Schwingen,
Hoch im Sommerwind aufsteigend,
Erde halb - und halb doch Klingen.

 

 

 

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Carl Hauptmann (11 mei 1858 – 4 februari 1921)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijfster, vertaalster en componiste Ethel Lilian Voynich werd geboren op 11 mei 1864 in County Cork, Ierland. Zie ook alle tags voor Ethel Lilian Voynich op dit blog.

 

Uit: The Gadfly

 

“He broke off and sat tearing the foxglove bells to pieces. The silence was so long and deep that he looked up, wondering why the Padre did not speak. It was growing dark under the branches of the magnolia, and everything seemed dim and indistinct; but there was light enough to show the ghastly paleness of Montanelli’s face. He was bending his head down, his right hand tightly clenched upon the edge of the bench. Arthur looked away with a sense of awe-struck wonder. It was as though he had stepped unwittingly on to holy ground.

“My God!” he thought; “how small and selfish I am beside him! If my trouble were his own he couldn’t feel it more.”

Presently Montanelli raised his head and looked round. “I won’t press you to go back there; at all events, just now,” he said in his most caressing tone; “but you must promise me to take a thorough rest when your vacation begins this summer. I think you had better get a holiday right away from the neighborhood of Leghorn. I can’t have you breaking down in health.”

“Where shall you go when the seminary closes, Padre?”

“I shall have to take the pupils into the hills, as usual, and see them settled there. But by the middle of August the subdirector will be back from his holiday. I shall try to get up into the Alps for a little change. Will you come with me? I could take you for some long mountain rambles, and you would like to study the Alpine mosses and lichens. But perhaps it would be rather dull for you alone with me?”

“Padre!” Arthur clasped his hands in what Julia called his “demonstrative foreign way.” “I would give anything on earth to go away with you. Only – I am not sure –” He stopped.

“You don’t think Mr. Burton would allow it?”

“He wouldn’t like it, of course, but he could hardly interfere. I am eighteen now and can do what I choose. After all, he’s only my step-brother; I don’t see that I owe him obedience. He was always unkind to mother.”

 

 

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Ethel Lilian Voynich (11 mei 1864 – 28 juli 1960)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 mei 2007.

 

De Spaanse dichter Leopoldo de Luis werd geboren op 11 mei 1918 in Córdoba.

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 mei 2012.

 

 

De Afghaanse dichter, schrijver en criticus Latif Nazemi werd geboren op 11 mei 1947 in Herat. Zie ook mijn blog van 11 mei 2009 en ook mijn blog van 11 mei 2010.

Geschreven door Romenu om 12:54 Reageer op dit bericht

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