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Bij Sint Maarten, Hans Magnus Enzensberger, Mircea Dinescu, Carlos Fuentes


Bij Sint Maarten

 

 

 

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Sint Maarten verdeelt de mantel door Anthony van Dyck, rond 1618

 

 

 

St. Martin's Day

 

In damp dark, we parents and children

line up in groups behind teachers

in the Pausenhof of the Grundschule

 

to walk in procession to the park

behind the baroque palace. As we

move forward in unison, we sing songs

 

to celebrate the legend of a knight on horseback

who cut his cloak in half with his sword

to comfort a beggar on foot. The children

 

carry tiny flames through the dark

in lanterns they have made in school

and hooked to the end of sticks.

 

"Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne,"

they sing. In Elizabeth's blue box burns

a candle illuminating a paper angel, an apple,

 

a moon, and a star cut out in construction

paper she glued together. Before the arched

Orangerie in the park, the children stand

 

in semicircles to sing. Some play recorders,

some play violins, some tap rhythm

on tambourines. Behind them, facing

 

us parents, is a big illuminated sheet,

before which silhouetted children

actors mime the action of Martin

 

and his beggar as classmates narrate their

lines. At the end, all sing the round

"Hebet die Laterne / Lift the lanterns,"

 

repeat the refrain "Licht zu bringen

in dieser Welt / To bring light into this

world," and follow a rider on horseback

 

into the dark. As they wind along geometric

walkways in the Schlosspark, stringing

beads of light through the dark with their

 

handmade lanterns, I remember the first question

Elizabeth asked after we arrived in Erlangen:

"Daddy, do they celebrate Chanukah here?"

 

Fifty years after the Kristallnacht, I see

burning beads of light along looping walkways

merge into the menorah held in uplifted hands.

 

 

 

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Norbert Krapf (Jasper, 14 november 1943)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Magnus Enzensberger werd geboren op 11 november 1929 in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Hans Magnus Enzensberger op dit blog.

 

 

Die Seife


Wie stolz sie war, wie üppig sie anfangs
geduftet hat! Durch wie viele Hände
sie gegangen ist, wie entsagungsvoll
sie gedient hat, und immer von neuem
war da der Dreck. Unbefleckt
ist sie geblieben. Klaglos
hat sie sich selber verzehrt. So ist sie immer kleiner und kleiner
geworden, unmerklich, dünn
beinahe durchsichtig, bis sie eines Morgens
vollkommen verschwunden war.

 

 

 

verteidigung der wölfe gegen die lämmer

 

soll der geier vergißmeinnicht fressen?

was verlangt ihr vom schakal,

daß er sich häute; vom wolf? soll

er sich selber ziehen die zähne?

was gefällt euch nicht

an politruks und an päpsten,

was guckt ihr blöd aus der wäsche

auf den verlogenen bildschirm?

 

wer näht denn dem general

den blutstreif an seine hosen? wer

zerlegt vor dem wucherer den kapaun?

wer hängt sich stolz das blechkreuz

vor den knurrenden nabel? wer

nimmt das trinkgeld, den silberling,

den schweigepfennig? es gibt

viel bestohlene, wenig diebe; wer

applaudiert ihnen denn, wer

lechzt denn nach lüge?

 

seht in den spiegel: feig,

scheuend die mühsal der wahrheit,

dem lernen abgeneigt, das denken

überantwortend den wölfen,

der nasenring euer teuerster schmuck,

keine täuschung zu dumm, kein trost

zu billig, jede erpressung

ist für euch noch zu milde.

 

ihr lämmer, schwestern sind,

mit euch verglichen, die krähen:

ihr blendet einer den andern.

brüderlichkeit herrscht

unter den wölfen:

sie gehen in rudeln.

 

gelobt sei´n die räuber; ihr,

einladend zur vergewaltigung,

werft euch aufs faule bett

des gehorsams, winselnd noch

lügt ihr, zerrissen

wollt ihr werden, ihr

ändert die welt nicht mehr.

 

 

 

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Hans Magnus Enzensberger (Kaufbeuren,11 november 1929)

Eind jaren vijftig

 

 

 

 

De Roemeense dichter en schrijver Mircea Dinescu werd geboren op 11 november 1950 in Slobozia. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Mircea Dinescu op dit blog.

 

 

Token Ceremony at the Burial of a Submarine from between the Two Wars

From the day I was born
I've been putting my whimpers
in the service of artists destroyed through starvation.
Had I been preserved in an alcohol cylinder
I could have turned my back on you for evermore,
yet I don't know by what occult means
doubt has been limping right behind me
and here I am today like a fool in a ship
praying, "Lord, give me a ship,"
or like some extraordinary midwife
ready to deliver the porter out of the priest without pain.
The thread of Arianne's stocking in hand,
off I go dressed in a heavy army coat
watching the world through my top boots
as if they were two periscopes turned the other way round.

 

 

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Mircea Dinescu (Slobozia, 11 november 1950)

 

 

 

 

 

De Mexicaanse dichter en schrijver Carlos Fuentes Macías werd geboren op 11 november 1928 in Panama-Stad. Carlos Fuentes overleed op de 15e mei van dit jaar. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Carlos Fuentes op dit blog.

 

Uit:Destiny and Desire (Vertaald door Edith Grossman)

 

“This is the organ of touch that covers my whole body and extends inside it with acts of anal mischief both modest and permissible if I compare them to the female gender's major jokes, the incessant entering and leaving of foreign bodies (notoriously the male's penis and sacredly the body of a child, while from my masculine wrappings only semen and urine come out in front and in back, just like chez la femme, shit and in cases of constipation, the deep communion of the suppository). Now I hum: "The bullock shits, so does the bird, and the best-looking babe will drop her turd." Broad, generous entrances and exits in the woman. Narrow, mean ones in the man: the urethra, the anus, urine, shit. The names are clear and brutal, the nicknames obscure and laughable: Bellini's duct, Henle's loop, Bowman's capsule, Malpighi's glomerulus. Dangers: anuria and uremia. No urine. Urine in the blood. I avoided them. In the end, everything in life is avoidable except death.
I used to sweat. In life my entire body would sweat except for my eyelids and the edge of my lips. My sweat was clean, salty, with no bad odor, though sweating and urinating were human products distinguishable by the different quality of their smell.
I never needed deodorants. I had noble, clean armpits. My urine did smell bad, of abandoned hovels and lightless caves. My shit varied according to circumstances, depending especially on diet. Mexican food brings us dangerously close to diarrhea, North American to stomach cramps, British to constipation. Only Mediterranean cuisine assures us of a healthy balance between what comes in...”

 

 

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Carlos Fuentes (11 november 1928 – 15 mei 2012)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e november ook mijn blog van 11 november 2012.

Geschreven door Romenu om 18:09 Reageer op dit bericht
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Friedrich Schiller, Rick de Leeuw, Jan van Nijlen, Arnold Zweig, Jacob Cats, Alejandro Zambra

De Duitse dichter en schrijver Johann Christoph Friedrich von Schiller werd geboren op 10 november 1759 in Marbach. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Friedrich Schiller op dit blog.

Uit: Der Spaziergang unter den Linden

 

„Wollmar und Edwin waren Freunde und wohnten in einer friedlichen Einsiedelei beisammen, in welche sie sich aus dem Geräusch der geschäftigen Welt zurückgezogen hatten, hier in aller philosophischen Muße die merkwürdigen Schicksale ihres Lebens zu entwickeln. Edwin, der glückliche, umfaßte die Welt mit frohherziger Wärme, die der trübere Wollmar in die Trauerfarbe seines Mißgeschicks kleidete. Eine Allee von Linden war der Lieblingsplatz ihrer Betrachtungen. Einst an einem lieblichen Maientag spazierten sie wieder; ich erinnere mich folgenden Gespräches:

Edwin. Der Tag ist so schön – die ganze Natur hat sich aufgeheitert, und Sie so nachdenkend, Wollmar?

Wollmar. Lassen Sie mich. Sie wissen, es ist meine Art, daß ich ihr ihre Launen verderbe.

Edwin. Aber ist es denn möglich, den Becher der Freude so anzuekeln?

Wollmar. Wenn man eine Spinne darin findet – warum nicht? Sehen Sie, Ihnen malt sich jetzt die Natur wie ein rothwangigtes Mädchen an seinem Brauttag. Mir erscheint sie als eine abgelebte Matrone, rothe Schminke auf ihren grüngelben Wangen, geerbte Demanten in ihrem Haar. Wie sie sich in diesem Sonntagsaufputz belächelt! Aber es sind abgetragene Kleider und schon hunderttausendmal gewandt. Eben diesen grünen wallenden Schlepp trug sie schon vor Deukalion, eben so parfümiert und eben so bunt verbrämt. Jahrtausende lang verzehrt sie nur mit dem Abtrag von der Tafel des Todes, kocht sich Schminke aus den Gebeinen ihrer eigenen Kinder und stutzt die Verwesung zu blendenden Flittern. Es ist ein unfläthiges Ungeheuer, das von seinem eigenen Koth, viele tausendmal aufgewärmt, sich mästet, seine Lumpen in neue Stoffe zusammenflickt und groß thut und sie zu Markte trägt und wieder zusammenreißt in garstige Lumpen. Junger Mensch, weißt du wohl auch, in welcher Gesellschaft du vielleicht jetzo spazierest? Dachtest du je, daß dieses unendliche Rund das Grabmal deiner Ahnen ist, daß dir die Winde, die dir die Wohlgerüche der Linden herunterbringen, vielleicht die zerstobene Kraft des Arminius in die Nase blasen, daß du in der erfrischenden Quelle vielleicht die zermalmten Gebeine unsrer großen Heinriche kostest? Pfui! Pfui! Die Erderschütterer Roms, die die majestätische Welt in drei Theile rissen, wie Knaben einen Blumenstrauß unter sich theilen und an die Hüte stecken, müssen vielleicht in den Gurgeln ihrer verschnittenen Enkel einer wimmernden Opernarie frohnen.“

 

 

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Friedrich Schiller (10 november 1759 - 9 mei 1805)

Portret door Louis Ammy Blanc, 1861

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichterschrijver, zanger en producer Rick de Leeuw werd geboren in Haarlem op 10 november 1960. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Rick de Leeuw op dit blog.

 

 

Planeet jeugd

 

wie heeft niet
of woont er nog
ooit verdwaald op planeet jeugd
weet van niets
zoek de grenzen
voel ik elk vezel dat
waar verbod heerst genot huist

en nooit komt later
het half beleefde kabbelende later
waar het milde midden lonkt
en achterom inmiddels net zo weids
geen fraai uitzicht biedt als de wazige blik vooruit

 

 

 

30 mensen maximaal

 

een mooie leeftijd om te sterven
als je van een drukke begrafenis houdt
met bloemen en onmacht
toespraken en een boel verdriet

 

wanneer je aan het leven hecht
nog zo veel plannen en goede vrienden hebt
kijk toch eens ze zijn er allemaal
is het hier veel te druk

 

 

 

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Rick de Leeuw (Haarlem, 10 november 1960)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Jan van Nijlen werd geboren op 10 november 1884 in Antwerpen. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan van Nijlen op dit blog.

 

 

Carpe Diem

 

Indien het waar is dat de sterren
Voor eeuwig in de ruimte staan,
Zonder dat iets in een nabije of verre
Toekomst veranderd wordt in dit bestaan,

Wat kan dan nog het doel zijn van dit leven,
Dat eens mijn zoon zal kennen zoals ik,
Dan een beperkt geluk en een heel even
Genieten van het vluchtend ogenblik.

 

 

 

Franse wijn

 

"Dégustation de vins français"
Dat is het enige wat ik ken
In deze streek van mist en regen
Waar ik gevestigd ben,
Dat nog wat zon zet in de hemel
En blijdschap in een dor gemoed,
Want waar het leven onbeleefd is
Zijn Franse wijnen dubbel zoet.

 

 

 

Grafschrift

 

Hij was een stille, zeer bedeesde man,
die hield van bloemen, dieren en insekten
totdat het warme gras zijn lichaam dekte:
't is nu gedaan met de heer Nijlen (Van).

 

 

 

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Jan van Nijlen (10 november 1884 – 14 augustus 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Arnold Zweig werd op 10 november 1887 in een gematigd religieuze joodse familie geboren in Glogau, Neder-Silezië (nu Głogów, Polen). Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Arnold Zweig op dit blog.

 

Uit:Education Before Verdun (Vertaald door Eric Sutton)

 

“The uproar in the starlit night, the explosions, the bursts of flame, the scream of hurtling shells – how long would it endure? Bertin could bear it no more; to him, half deafened, the repulsive dugout now seemed like a refuge; he stumbled down some steps, pushed aside a tarpaulin, and saw, by the dim illumination of a stearine cartridge, a squad of men sitting and lying about on a wire netting, their weapons ready to hand. The air was thick and smoke-laden. The faces of the sappers, the gunners, and the Saxon riflemen made him feel almost ill. Hitherto he had seen them against a background of glorious illusion; but here no illusion could survive. Here, in this clay and boarded tomb, were men for whom all hope had ended, throw-outs from the world markets now glutted with human material…

(…)

 

The air had turned to thunder, and burst upon them in a thudding tornado of steel cylinders, packed with ekrasite. Impossible to leave the trenches, which indeed were trenches no more; impossible to stay in them, when the very earth quivered and split, and leapt in volcanoes to the sky or poured into ever fresh abysses that were opened on every side. The dugouts, in which the men took refuge, collapsed; the deeper galleries, choked by the heavy shells, buried their struggling, gasping occupants, who were of no further use as fighting men, though they might be actually unhurt…”

 

 

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Arnold Zweig (10 november 1887 – 26 november 1968)

Cover

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Cats werd geboren op 10 november 1577 in Brouwershaven. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Jacob Cats op dit blog.

 

 

Wat hangt hij aan een ander man

 

Dank hebt, o wijngaard, oude stam,
dat ik een reis zo verre kwam
Dat ik mijn eigen wortel had,
En zoog voortaan mijn eigen nat.
Nu wil ik naar een ander dal,
Waar ik mijn eigen wezen zal.

De vrijheid is te grote goed,
De vrijheid is te wonder zoet:
Wat hangt hij aan een ander man,
Die van zijn eigen leven kan?

 

 

Ouderdom en buitenleven

 

Het is geen klein vermaak, te zitten met een boekje
Omtrent een groene laan, of in een eenzaam hoekje,
Te lezen enig werk, dat onze ziele sticht,
Of God een offer doen, met enig zoet gedicht.
Dit zou het leven zijn, dat ik me zou verkiezen,
Ik wou mijn eigen zelfs met zo te doen verliezen;
Ja wens alzo te zijn, tot aan mijn leste reis
Om, eer de dood genaakt, te scheiden uit het vleis.
Het is van ouds gemerkt, dat even* dorre luiden*
Nog vinden haar vermaak omtrent de groene kruiden,
Omtrent een keerstig* hout, dat in de velden groeit,
Of in het blij gewas, dat in de tuinen bloeit.
Een akker, niet te groot, naar eis te laten bouwen,
Een hof tot ons gerief te laten onderhouwen,
Een tuin daarin het moes voor onze keuken wast,
Is ja een zoet bedrijf, dat oude lieden past.

 

 

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Jacob Cats (10 november 1577 – 12 september 1660)

Portret door Ludolph de Jongh, 1659



 

Onafhankelijk van gebooortedata:

 

De Chileense schrijver Alejandro Zambra werd in 1975 geboren in Santiago de Chile, waar hij ook opgroeide. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Alejandro Zambra op dit blog.

Uit: Manieren om naar huis terug te keren (Vertaald door Luc de Rooy)

 
“Raúl was de enige in de wijk die alleen woonde. Ik vond het moeilijk me voor te stellen dat iemand alleen kon leven. Ik dacht dat alleen leven een soort straf of ziekte was.
De ochtend dat hij hier met een matras boven op zijn Fiat 500 aan kwam rijden, vroeg ik mijn moeder wanneer de rest van zijn familie zou komen, en zij antwoordde begripvol dat niet iedereen een familie had. Ik vond meteen dat we hem moesten helpen, maar naderhand begreep ik tot mijn verbazing dat mijn ouders er weinig voor voelden Raúl te helpen, dat ze meenden dat het niet nodig was, dat ze zelfs een soort weerzin ten opzichte van die magere, zwijgzame man voelden. We waren buren, we deelden een muur en een ligusterheg, maar er gaapte een enorme kloof tussen ons.
In de nieuwbouwwijk werd gezegd dat Raúl christendemocraat was en dat vond ik interessant. Het is moeilijk uit te leggen waarom een jongen van negen het interessant vond dat iemand christendemocraat was. Misschien dacht ik dat er een verband bestond tussen het christendemocraat zijn en de verdrietige situatie van het alleen wonen. Ik had mijn vader nooit met Raúl zien praten, daarom was ik er erg van onder de indruk dat ze die avond samen een sigaret rookten. Ik dacht dat ze het over zijn eenzaamheid hadden, dat mijn vader onze buurman adviezen gaf om zich over die eenzaamheid heen te zetten, al wist hij daar vast en zeker niet heel veel over te vertellen.
Ondertussen omhelsde Magali Claudia, in een hoekje iets terzijde van de groep. Ze leken zich niet erg op hun gemak te voelen. Uit beleefdheid, maar misschien ook wel om haar een streek te leveren, vroeg een buurvrouw aan Magali wat ze voor de kost deed, en zij antwoordde meteen, alsof ze de vraag verwacht had, dat ze docente Engels was.”

 

 

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Alejandro Zambra (Santiago de Chile, 1975)

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:58 Reageer op dit bericht

Aka Morchiladze, August De Winne, Oliver Goldsmith, Werner Söllner, Willem Penning, Pieter Frans van Kerckhoven

De Georgische schrijver Aka Morchiladze werd geboren op 10 november 1966 in Tbilisi. Zie ook alle tags voor Aka Morchiladze op dit blog en ook mijn blog van 10 november 2010

 

Uit: Santa Esperanza

 

“During those long six months, I was gradually becoming quite a native of the place. True, I didn't very much succeed in my Genoan talk and the local dialect of Turkish, but I managed to brush my Johnish. Frankly speaking, I still prefer this dialect of Georgian to the standard variety.
I had made friends with a number of natives, and didn't at all feel like parting with them. I often sent telegrams to my wife, saying I had found a lovely spot to settle, and frequently promised her I would do my best to move the entire family there some day; I was also quite certain of getting a proper job easily. My wife wrote me back that there was another political unrest in Georgia, with lots of people marching, demonstrating and rioting all over the capital. Certainly, I didn't feel at ease on hearing the unpleasant news from my home country, but… You can never imagine what a life I was living in that fantastic city!
It was the city that suffered from a war a year before, but there were no evident traces of the fact left or felt anywhere around. Such was St. John Citadel (or Santa City, as people prefer to call it). This illustrious residential spot was ready to overcome any troubles on its way – not with the means of brutality, violence or armed conflicts, but due to its immortality and magic!
Oh no, please, don't think of me being a foreign tourist that admires the new places of interest. It's not that sort of superficial feeling that overwhelms me right now, and makes me speak like that; I feel and know it all from within and for sure! I have always been trying to invent a city of my dreams, but when I visited Santa City, I found the never-never land already invented for me. I realized it all the very moment I saw the place first, and had constantly been thinking about returning there since.”

 

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Aka Morchiladze (Tbilisi, 10 november 1966)

 

 

 

 

 

De Belgische schrijver August De Winne werd geboren in Brussel op 10 november 1861. Zie ook alle tags voor August De Winne op dit blog en ook mijn blog van 10 november 2010

 

Uit: Door arm Vlaanderen (Te Lokeren. - Eene doodende nijverheid)

 

“Ik heb het werkhuis van een haarsnijder bezocht. Het was op het einde eener binnenplaats ingericht in eene soort wagenhuis zonder zoldering, met kleine vensters en vuile ruiten. Een twintigtal werklieden zaten er op banken, en trokken bij middel van een mes, het haar van de konijnenvellen. Een weinig boven het hoofd van iederen werkman, verspreidde eene blikken lamp een geel licht in de duisternis van het werkhuis; in dat licht danste het stof. O! dat stof! het drong in de ooren, in den neus, in den mond, het belemmerde de ademhaling. Een uur na de plaats verlaten te hebben, hoestte ik nog van het stof, gedurende enkele minuten ingeademd.

- Uw bedrijf is ongezond, zegde ik tot een werkman.

- O ja, gezel, antwoordde hij mij. Wij zullen zoolang niet leven als de pastoors.

- Zijt gij hier allen vereenigd?

- Ja, allen. Een niet vereenigde zoo hier niet binnenkomen, voegde hij er met luider stem, en met nadruk bij.

De andere werklieden keurden zijn gezegde met eene hoofdbeweging goed.

Wij moeten weldra buitengaan, weggejaagd door den afschuwelijken geur en door het afgrijselijke stof.

Ik zal niet langer uitweiden over de gevaren, verbonden aan de behandeling der konijnen- en hazenvellen, die als grondstof voor de hoedenmakerij dienen. De verschrikkelijke ongezondheid dezer nijverheid is genoeg bekend.

Wat van belang is bestatigd te worden, is de neiging der nijveraars de groote steden te ontvluchten, en eene wijkplaats te zoeken in kleine provinciesteden of op den buiten, waar de werkersbevolking gedweeër, gehoorzamer, gelatener is, waar zij gemakkelijker kan uitgebuit worden dan de bewuste, strijdende volksklas der steden. Het is daardoor dat de velbereiding eene steeds grootere uitbreiding neemt, niet alleen te Lokeren, maar te Boxelaere, te Zele, in al de dorpen van het omliggende, en zelfs te Eekloo.”

 

 

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August De Winne (10 november 1861 – 23 mei 1935)

“Te Lookeren”, illustratie uit het boek

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Oliver Goldsmith werd geboren in Pallas (Ierland) op 10 november 1730. Zie ook alle tags voor Oliver Goldsmith op dit blog en ook mijn blog van 10 november 2010

 

 

A Sonnet

 

Weeping, murmuring, complaining,
Lost to every gay delight;
MYRA, too sincere for feigning,
Fears th' approaching bridal night.

Yet, why impair thy bright perfection?
Or dim thy beauty with a tear?
Had MYRA followed my direction,
She long had wanted cause of fear.

 

 

 

On A Beautiful Youth Struck Blind With Lightning

('Imitated from the Spanish'.)

SURE 'twas by Providence design'd,
Rather in pity, than in hate,
That he should be, like Cupid, blind,
To save him from Narcissus' fate.

 

 

 

Song From 'The Vicar Of Wakefield'

 

WHEN lovely woman stoops to folly,
And finds too late that men betray,
What charm can soothe her melancholy,
What art can wash her guilt away?

The only art her guilt to cover,
To hide her shame from every eye,
To give repentance to her lover,
And wring his bosom, is -- to die.

 

 

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Oliver Goldsmith (10 november 1730 - 4 april 1774)

Portret door C.W. Quinnell

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Werner Söllner werd geboren op 10 november 1951 in Arad, Roemenië. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Werner Söllner op dit blog.

 

 

Liebende

 

Sie wollen nichts als sein. Nicht mehr. Das Dach
ist ihnen Dach, die Last noch Lust. Noch ganz
die Silbe Wort, geteilt. Ein naher Glanz
macht sie für uns zu Fremden. Sie sind wach

 

und schlafen ruhig. Sie leben einen Traum
als gäbe es fürs Leben keine Frist,
als wäre tot, was nur vergangen ist.
Sie tragen nichts; nur jenen einen Raum,

 

in dem der andre trägt. Allein zu zweit,
sind sie im Einen. Was hat die Endlichkeit
zu tun mit ihrer Zeit? Und welche Welt

 

ist so in ihrem Sein wie jener Schlaf,
der jedem sagt, was je den andern trafg?
Sie lieben nah, sind ganz auf sich gestellt.

 

 

 

An der Donau

 

Halb lag sie auf Erde
halb lag sie auf Gras
Und etwas sich fließend
nach innen las

 

Halb schloß er die Augen
und halb war er ganz
Sprechende Pappeln
und Kieselglanz

 

Halb atme ich Wasser
und halb trink ich Stein
Ist fast vergangen
Bald wird es sein

 

 

 

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Werner Söllner (Arad, 10 november 1951)

 

 





De Nederlandse schrijver en dichter
Willem Levinus Penning werd geboren in Schiedam op 10 november 1840. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Willem Penning op dit blog.

 

 

 

Vrij naar Goethe

 

Wie er zwijgen kan, geen dichter!

Hoorder moet er zijn en Richter -

Gisping prikkelt, lof verplicht.

Noode biechten wij in proza;

Eerst uw fluisterzang subrosa,

Muze! maakt ons 't hart weêr licht.

 

Wat ik leed en hoe ik leefde,

Waar 'k voor streed en waar 'k naar streefde,

Kweekte één tuil, gelijk ge ziet;

Zaad van rijpe en groene jaren -

Deugden, vreugden en bezwaren,

't Kwaad zelfs - komt ten goede aan 't Lied.

 

 

 

Het nieuwe Duitschland achttien honderd achtenveertig

 

Had weldadig licht beloofd;

Maar de domper bleef niet achter -

Kneevlen zag zich elke wachter,

Vrije geest moest uitgedoofd.

 

 

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Willem Penning (10 november 1840 – 29 februari 1924)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Pieter Frans van Kerckhoven werd geboren in Antwerpen op 10 november 1818. . Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Pieter Frans van Kerckhoven op dit blog.

 

Uit: Liefde (Laurens aan David)

 

“Hoe het komt dat ik u sedert lang niet geschreven heb? - Ja, hoe komt dat? - Hoe komt het dat ik zoo vele dingen niet doe die anderen doen, en er zoo vele doe die anderen niet doen? - Dat is, zeggen de vrienden, omdat ik een origineel man ben. Het is mogelyk; maer wat wil ik u schryven, als ik u niets te vertellen heb? - Om de vriendschap te onderhouden, zult gy zeggen. - Is onze vriendschap dan zoo klein, zoo zwak, dat zy van het verzenden van briefjes op vaste tydstippen, afhangt? Ik heb er een beter gedacht over, en gy ook; ik ben er zeker van.

Gy vraegt my hoe het met myne wysgerige studiën is? - Ik ben ze ten einde, vriend, en ben tot het zelfde besluit gekomen als Salomon, dat is te zeggen, dat het alles ydelheid is, en goed eten en drinken en rusten het eenigste is wat de mensch op aerde kan verlangen. - Zoodra ik tot die eindsom gekomen ben, heb ik aen mynen baerdscheerder verzocht - ge weet dat die figaro my een soort van knecht is - van alle myne boeken naer de merkt te dragen, en ze te laten verkoopen voor wat men wilde bieden. - Er is zes franken van gekomen! - Zes franken voor het Compendium van al de filosofen, van al de wysheid die de mensch op aerde ooit heeft kunnen ontdekken. - Ik heb de zes franks aen Karel, mynen baerdscheerder, geschonken. Hy is er meê op zwier gegaen en heeft des nachts zyne gansche buerte overeind gezet. Zyne vrouw heeft hem willen tot reden brengen: doch hy heeft haer geantwoord dat hy geenen raed noodig had, daer hy op dit oogenblik de waerde van al de wereldsche wysheid in het lyf had, en zelfs nog iets meer; want de zes franken waren niet toereikend geweest en hy had er van zyne eigen beurs nog moeten by inschieten.”



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Pieter Frans van Kerckhoven (10 november 1818 - 1 augustus 1857)

Geschreven door Romenu om 18:49 Reageer op dit bericht

Ivan Toergenjev, Erika Mann, Jan Decker, Anne Sexton, Velemir Chlebnikov

De Russische schrijver Ivan Sergejevitsj Toergenjev werd geboren op 9 november 1818 in Orjol, in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Ivan Toergenjev op dit blog.

 

Uit: Eerste liefde (Vertaald door Aleida G. Schot)

 

“De gasten waren reeds lang vertrokken.

De klok sloeg half een. In de kamer was alleen de heer des huizes achtergebleven met Sergej Nikolajewitsj en Wladimir Petrowitsj .

De heer des huizes belde en gaf opdracht de resten van het souper weg to ruimen.

`Dat is dus afgesproken', zei hij, terwijl hij nog wat dieper in zijn leunstoel wegzonk en een sigaar aanstak, 'ieder van ons moet de geschiedenis van zijn eerste liefde vertellen. U bent het eerst aan de beurt, Sergej Nikolajewitsj.'

Sergej Nikolajewitsj, een rond manneke met blond haar en een pafferig gezicht, keek eerst den

gastheer aan en sloeg toen zijn oogen op naar het plafond.

`Ik heb geen eerste liefde gehad', zei hij ten slotte, `ik ben dadelijk met de tweede begonnen.'

`Hoe dat zoo?'

`Heel eenvoudig. Ik was achttien jaar toen ik voor het eerst een allerliefst meisje het hof maakte, maar ik deed het alsof het niets nieuws voor me was en precies zoo als ik later andere vrouwen het hof heb gemaakt. Eigenlijk gezegd ben ik op mijn zesde jaar voor het eerst en het laatst verliefd geweest, en wel op mijn njánja - dat is dus al een heele tijd geleden.

De bijzonderheden van onze verhouding tot elkaar herinner ik mij niet meer, en indien  ik  ze mij  wel herinnerde, zou niemand er toch belang in stellen.'

`Hoe moet dat dan?' merkte de gastheer op, `over mijn eerste liefde valt ook niets bijzonders te vertellen : ik ben nooit verliefd geweest voor ik Anna Iwanowna, mijn tegenwoordige vrouw, leerde kennen, en alles ging bij ons van een leien dakje: onze vaders hadden ons voor elkaar bestemd, we gingen al spoedig van elkaar houden en trouwden zonder lang te dralen. Mijn verhaal is in twee woorden verteld. Ik moet bekennen, mijne heeren, dat, toen ik het onderwerp van de eerste liefde aanroerde, ik mijn hoop had gevestigd op u - ik zal niet zeggen oude, maar dan toch ook niet meer jonge - vrijge-zellen. Misschien hebt u ons wat interessants te verhalen, Wladimir Petrowitsj ?'

 

 

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Ivan Toergenjev (9 november 1818 – 3 september 1883)

Portret door Ilya Repin, 1874

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Erika Mann werd geboren op 9 november 1905 in München als oudste dochter van de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Erika Mann op dit blog.

 

Uit: Wenn die Lichter ausgehen

 

«Heil Hitler!» antwortete der Fremde, aber er hob nicht den Arm, denn eine plötzliche Befangenheit hielt ihn zurück.

«Erheben Sie sich gefälligst zum deutschen Gruß!» befahl einer der beiden.

Der Fremde stand gehorsam auf.

«Heil Hitler!» riefen die Uniformierten aufs neue und reckten die Arme nach vorn.

Diesmal erhob auch der Fremde seinen rechten Arm.

«Was machen Sie hier?» fragte derjenige, der ihn zuerst angesprochen hatte.

«Nichts», gab der Fremde zur Antwort.

«Nichts?» wiederholte der SA-Mann abfällig. «Stellen Sie sich nicht dümmer, als Sie sind. Sie wissen genau, was ich meine. Warum Sie nicht zuhören, will ich wissen.

Gibt’s etwa nicht genug Lautsprecher in der Stadt?»

Der Fremde zuckte verwirrt die Achseln.

«Zuhören? Lautsprecher?»

Erst jetzt bemerkten die SA-Männer seinen fremdländischen Akzent.

«Ich bitte um Verzeihung», sagte der erste. «Sie sind Ausländer, das haben wir nicht sofort erkannt. Wir haben heute nacht Dienst und sehen uns nach Passanten um, die nicht der Rede des Führers zuhören. Bei Ausländern ist das natürlich etwas anderes. Entschuldigen Sie.»

 

 

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Erika Mann (9 november 1905 - 27 augustus 1969)

Thomas, Erika en Katia Mann in New York, 1939 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Jan Decker werd geboren op 9 november 1977 in Kassel. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan Decker op dit blog.

 

Uit: Überproduktion ist unsexy

 

„Ich höre ein fertig produziertes Hörspiel über Brian Wilson, den Mastermind der Beach Boys, ab. Nachdem mein Kollaborateur bei dieser freien Produktion die letzten Schnitte angelegt hat, erreicht mich die fünfte Endfassung. Wir haben es geschafft, es gibt nichts zu meckern. Nur das Windspiel am Anfang, das sich mit den Schritten von kalifornischen Badetouristen im Sand vermischt, stört mich. Da ist ein Knistern, denke ich. Und halte mein Ohr zum 20. Mal dicht an den Lautsprecher, einen Hörsturz riskierend. Ich höre weiße Mäuse, sagt mein Kollaborateur. Da ist nichts, kein Knistern, kein Rauschen, nur das Windspiel.

Goethe sagt: „Das höchste zu begreifen wäre, dass alles Faktische schon Theorie ist.“ Recht hat er. Von meinen weißen Mäusen kann mich niemand erlösen. Ich muss praktisch darüber nachdenken, warum Kunstwerke heute auf den Punkt produziert sein müssen. Eine Theorie der Überproduktion ist gefragt, und warum sie unsexy ist und Hörstürze riskiert, damit ich unsere freie Produktion über Brian Wilson abnehmen kann. Ein besonders schillerndes Beispiel der

Überproduktion fällt mir ein. Das Riesen-Rundbild des Künstlers Yadegar Asisi, das den Amazonas auf einer Leinwand in einem Leipziger Gasometer zeigt, und bereits 900.000 Besucher anlockte. Nun will Yadegar Asisi sein Riesen-Rundbild im Amazonas aufhängen, meldet die Bild-Zeitung. Und damit fängt die Überproduktion, meine ich, an.

Waren schon die Hetären, jene Geliebten bedeutender Männer im alten Griechenland, Meisterinnen der Überproduktion? Und wurde der Hang zur Überproduktion, also dem Überschuss formaler vor inhaltlichen Mitteln, von den überschminkten Kurtisanen am Hof des

französischen Sonnenkönigs weitergereicht?”

 

 

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Jan Decker (Kassel, 9 november 1977)

 

 

 

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Sexton werd geboren op 9 november 1928 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Anne Sexton op dit blog.

 

 

The Addict

 

Sleepmonger,
deathmonger,
with capsules in my palms each night,
eight at a time from sweet pharmaceutical bottles
I make arrangements for a pint-sized journey.
I'm the queen of this condition.
I'm an expert on making the trip
and now they say I'm an addict.
Now they ask why.
WHY!

Don't they know that I promised to die!
I'm keping in practice.
I'm merely staying in shape.
The pills are a mother, but better,
every color and as good as sour balls.
I'm on a diet from death.

Yes, I admit
it has gotten to be a bit of a habit-
blows eight at a time, socked in the eye,
hauled away by the pink, the orange,
the green and the white goodnights.
I'm becoming something of a chemical
mixture.
that's it!

My supply
of tablets
has got to last for years and years.
I like them more than I like me.
It's a kind of marriage.
It's a kind of war where I plant bombs inside
of myself.

Yes
I try
to kill myself in small amounts,
an innocuous occupatin.
Actually I'm hung up on it.
But remember I don't make too much noise.
And frankly no one has to lug me out
and I don't stand there in my winding sheet.
I'm a little buttercup in my yellow nightie
eating my eight loaves in a row
and in a certain order as in
the laying on of hands
or the black sacrament.

It's a ceremony
but like any other sport
it's full of rules.
It's like a musical tennis match where
my mouth keeps catching the ball.
Then I lie on; my altar
elevated by the eight chemical kisses.

What a lay me down this is
with two pink, two orange,
two green, two white goodnights.
Fee-fi-fo-fum-
Now I'm borrowed.
Now I'm numb.

 

 

 

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Anne Sexton (9 november 1928 – 4 oktober 1974)

 





De Russische dichter en schrijver
Velemir Chlebnikov werd geboren op 9 november 1885 in Tundotovo.Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Velemir Chlebnikov op dit blog.

 

 

Rus' You Are But A Kiss In The Frost

 

Rus', you are but a kiss in the frost!
The midnight roads are blueing.
Lips joined in a blue lightning bolt,
Clasped, he and she are blueing.
Sometimes at night lightning would spark
From the caress of two mouths.
And a bluing, languished lightning bolt
Would swiftly outline two coats.
And the night would shine intelligent and dark.

 

 

 

nvocation Of Laughter

 

O, laugh, laughers!
O, laugh out, laughers!
You who laugh with laughs, you who laugh it up laughishly
O, laugh out laugheringly
O, belaughable laughterhood - the laughter of laughering laughers!
O, unlaugh it outlaughingly, belaughering laughists!
Laughily, laughily,
Uplaugh, enlaugh, laughlings, laughlings
Laughlets, laughlets.
O, laugh, laughers!
O, laugh out, laughers!

 

 

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Velemir Chlebnikov (9 november 1885 - 28 juni 1922)

In 1913

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:41 Reageer op dit bericht

Roger McGough, Mohammed Iqbal, Karin Kiwus, Imre Kertész, Carl Sagan, Raymond Devos

De Engelse dichter en schrijver Roger Joseph McGough werd geboren op 9 november 1937 in Litherland, Lancashire. Zie ook alle tags voor Roger McGough op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

The Lesson

 

Chaos ruled OK in the classroom
as bravely the teacher walked in
the nooligans ignored him
hid voice was lost in the din

"The theme for today is violence
and homework will be set
I'm going to teach you a lesson
one that you'll never forget"

He picked on a boy who was shouting
and throttled him then and there
then garrotted the girl behind him
(the one with grotty hair)

Then sword in hand he hacked his way
between the chattering rows
"First come, first severed" he declared
"fingers, feet or toes"

He threw the sword at a latecomer
it struck with deadly aim
then pulling out a shotgun
he continued with his game

The first blast cleared the backrow
(where those who skive hang out)
they collapsed like rubber dinghies
when the plug's pulled out

"Please may I leave the room sir?"
a trembling vandal enquired
"Of course you may" said teacher
put the gun to his temple and fired

The Head popped a head round the doorway
to see why a din was being made
nodded understandingly
then tossed in a grenade

And when the ammo was well spent
with blood on every chair
Silence shuffled forward
with its hands up in the air

The teacher surveyed the carnage
the dying and the dead
He waggled a finger severely
"Now let that be a lesson" he said

 

 

 

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Roger McGough (Litherland, 9 november 1937)




 

De Indische dichter en schrijver Mohammed Iqbal werd geboren op 9 november 1877 in Sialkot in het tegenwoordige Pakistan. Zie ook alle tags voor Mohammed Iqbal op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

Pathos Of Love

 

O Pathos of Love! You are a glossy pearl
Beware, you should not appear among strangers

The theatre of your display is concealed under the veil
The modern audience' eye accepts only the visible display

New breeze has arrived in the Existence' garden
O Pathos of Love! Now there is no pleasure in display

Beware! You should not be striving for ostentation!
You should not be obligated to the nightingale's lament!

The tulip's wine
‐cup should be devoid of wine
The dew's tear should be a mere dropp of water

Your secret should be hidden in the bosom somewhere
Your heart
‐melting tear should not be your betrayer

The flowery
‐styled poet's tongue should not be talking
Separation's complaint should not be concealed in flute's music

This age is a critic, go and somewhere conceal yourself
In the heart in which you are residing conceal yourself

The learning's surprise is neglecting you, beware!
Your immature eye is not the seeker of Truth, beware

Let the elegant thought remain in search of Truth
Let your wisdom
‐loving eye remain in astonishment

This is not the garden whose spring you may be
This is not the audience worthy of your appearance

This audience is the lover of the material sights
The purpose of your sight is the closet of secrecy

Every heart is intoxicated with the wine of thinking
Something different is the Tur of the Kalims of this age

 

 

 

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Mohammed Iqbal (9 november 1877 – 21 april 1938)

 

 


 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Karin Kiwus werd geboren op 9 november 1942 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Karin Kiwus op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010

 

 

Lösung

 

Im Traum
nicht einmal mehr
suche ich
mein verlorenes Paradies
bei dir

 

ich erfinde es
besser allein
für mich

 

In Wirklichkeit
will ich
einfach nur leben
mit dir so gut
es geht

 

 

 

So oder so

Schön
geduldig
miteinander
langsam alt
und verrückt werden

andrerseits

allein
geht es natürlich
viel schneller

 

 

 

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Karin Kiwus (Berlijn, 9 november 1942)






De joods-Hongaarse schrijver
Imre Kertész werd geboren op 9 november 1929 in Boedapest. Zie ook alle tags voor Imre Kertész op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010

 

Uit: Liquidation

 

“You just sit there and tolerate it, the same way everything in this country is tolerated. Every deception, every lie, every bullet in the brains. Just as you are already tolerating bullets in the brains that will be implemented only after the bullet is put in your brains.”

(…)

 

“Kingbitter, as he did frequently nowadays, was standing at his window and looking out onto the street below. This street offered the most mundane and ordinary sights of Budapest's mundane and ordinary streets. The muck-, oil-, and dog-dirt-spattered sidewalk was lined with parked cars, and in the one-yard gaps between the cars and the leprotically peeling house walls the most mundane and ordinary passersby were attempting to go about their business, their hostile features an outward clue to their dark thoughts. Every now and then, perhaps in a hurry to overtake the single file inching along the front, one of them would step off the sidewalk, only for an entire chorus of rancorous car horns to give the lie to any groundless hope of breaking free from the line.”

(…)

 

“Man, when reduced to nothing, or in other words a survivor, is not tragic but comic, because he has no fate.”

 

 

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Imre Kertész (Boedapest, 9 november 1929)

 

 

 

 

De Belgische humorist, cabaretier en schrijver Raymond Devos werd geboren in Moeskroen op 9 november 1922. Zie ook alle tags voor Raymond Devos op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010.

 

 

Sévère mais juste


Hier soir, je rentre chez moi... Qu'est-ce que j'apprends ?
J'apprends que le chat avait mangé la pâtée du chien...
Ah, mon vieux ! J'ai mis le chat dehors.
Là-dessus, qu'est-ce que j'apprends ?
J'apprends que le chien avait mangé la côtelette de ma femme...
Ah, mon vieux ! J'ai mis le chien dehors.
Là-dessus, qu'est-ce que j'apprends ?
Que ma femme avait mangé mon beefsteack.
Ah, mon vieux !... J'ai mis ma femme dehors.
Là-dessus, qu'est-ce que je découvre ?
Que le lait que j'avais bu le matin était celui du chat.
Ah, mon vieux !... J'ai fait rentrer tout le monde...
Et je suis sorti.
Sévère... mais juste.

 

 

 

Le parcmètre


Les parcmètres, c'est une tricherie.
Vous savez que ça rapporte une fortune aux pouvoir publics.
Une fortune.
Je le sais parce que mon voisin s'est fait installer un petit parcmètre clandestin devant chez lui.
Tous les soirs, il va retirer la recette.
Il vit bien.
Il s'est même acheté une voiture.
Évidemment, il l'a mise devant son parcmètre.
Depuis, il ne fait plus un rond.
Mais ça, c'est de sa faute.

 

 

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Raymond Devos (9 november 1922 - 15 juni 2006)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, astronoom en populariseerder van de wetenschap Carl Edward Sagan werd geboren in New York op 9 november 1934. Zie ook alle tags voor Carl Sagan op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010.

 

Uit: Cosmos

 

“The size and age of the Cosmos are beyond ordinary human understanding. Lost somewhere between immensity and eternity is our tiny planetary home. In a cosmic perspective, most human concerns seem insignificant, even petty. And yet our species is young and curious and brave and shows much promise. In the last few millennia we have made the most astonishing and unexpected discoveries about the Cosmos and our place within it, explorations that are exhilarating to consider. They remind us that humans have evolved to wonder, that understanding is a joy, that knowledge is prerequisite to survival. I believe our future depends on how well we know this Cosmos in which we float like a mote of dust in the morning sky.”

(…)

 

“The Cosmos is all that is or was or ever will be. Our feeblest contemplations of the Cosmos stir us -- there is a tingling in the spine, a catch in the voice, a faint sensation, as if a distant memory, of falling from a height. We know we are approaching the greatest of mysteries.”

 

 

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Carl Sagan (9 november 1934 – 20 december 1996)

Geschreven door Romenu om 15:18 Reageer op dit bericht

Kazuo Ishiguro, Joshua Ferris, Herbert Hindringer, Elfriede Brüning, Margaret Mitchell

De Japanse schrijver Kazuo Ishiguro werd op 8 november 1954 geboren in Nagasaki. Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Kazuo Ishiguro op dit blog.

 

Uit: The Remains of the Day

 

“But what is the sense in forever speculating what might have happened had such and such a moment turned out differently? One could presumably drive oneself to distraction in this way. In any case, while it is all very well to talk of 'turning points', one can surely only recognize such moments in retrospect. Naturally, when one looks back to such instances today, they may indeed take the appearance of being crucial, precious moments in one's life; but of course, at the time, this was not the impression one had. Rather, it was as though one had available a never-ending number of days, months, years in which to sort out the vagaries of one's relationship with Miss Kenton; an infinite number of further opportunities in which to remedy the effect of this or that misunderstanding. There was surely nothing to indicate at the time that such evidently small incidents would render whole dreams forever irredeemable.”

(…)

 

“It is sometimes said that butlers only truly exist in England. Other countries, whatever title is actually used, have only manservants. I tend to believe this is true. Continentals are unable to be butlers because they are as a breed incapable of the emotional restraint which only the English race are capable of. Continentals - and by and large the Celts, as you will no doubt agree - are as a rule unable to control themselves in moments of a strong emotion, and are thus unable to maintain a professional demeanour other than in the least
> challenging of situations. If I may return to my earlier metaphor - you will excuse my putting it so coarsely - they are like a man who will, at the slightest provocation, tear off his suit and his shirt and run about screaming. IN a word, "dignity" is beyond such persons. We English have an important advantage over foreigners in this respect and it is for this reason that when you think of a great butler, he is bound, almost by definition, to be an Englishman.”

 

 

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Kazuo Ishiguro (Nagasaki, 8 november 1954)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Joshua Ferris werd op 8 november 1974 in Danville, Illinois geboren. Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Joshua Ferris op dit blog.

 

Uit: Then We Came to the End

 

“We recalled looking at Frank and thinking he had six months, tops. Old Brizz, we called him. He smoked like a fiend. He stood outside the building in the most inclement weather, absorbing Old Golds in nothing but a sweater vest. Then and only then, he looked indomitable.When he returned inside, nicotine stink preceded him as he walked down the hall, where it lingered long after he entered his office. He began to cough, and from our own offices we heard the working-up of solidified lung sediment. Some people put him on their Celebrity Death Watch every year because of the coughing, even though he wasn't an official celebrity. He knew it, too, he knew he was on death watch, and that certain wagering individuals would profit from his death. He knew it because he was one of us, and we knew everything.

We didn't know who was stealing things from other people's workstations. Always small items - postcards, framed photographs. We had our suspicions but no proof. We believed it was probably not for the loot so much as the excitement - the shoplifter's addictive kick, or maybe it was a pathological cry for help. Hank Neary, one of the agency's only black writers, asked, "Come on, now- who would want my travel toothbrush?"

We didn't know who was responsible for putting the sushi roll behind Joe Pope's bookshelf. The first couple of days Joe had no clue about the sushi. Then he started taking furtive sniffs at his pits, and holding the wall of his palm to his mouth to get blowback from his breath. By the end of the week, he was certain it wasn't him.We smelled it, too. Persistent, high in the nostrils, it became worse than a dying animal. Joe's gorge rose every time he entered his office. The following week the smell was so atrocious the building people got involved, hunting the office for what turned out to be a sunshine roll- tuna, whitefish, salmon, and sprouts. Mike Boroshansky, the chief of security, kept bringing his tie up to his nose, as if he were a real cop at the scene of a murder.”

 

 

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Joshua Ferris (Danville, 8 november 1974)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Herbert Hindringer werd geboren op 8 november 1974 in Passau. Zie ook mijn blog van 29 december 2010.

 

 

unbehelligt

 

auf dass der schatten eine firma gründet 
damit nur dort investiert wird, wo auch etwas herausspringt
und geschenke des himmels unbehelligt bleiben
so will ich also sein: ablagefläche für ein haar von dir
im wege stehen, wenn du niemanden etwas angehst
dranbleiben, wenn du dich ausziehst

dass du die meine bleibst, das hoffe ich 
der grund dafür, einen lauten schrei für mich zu behalten
damit ich irgendwann sagen kann, jeder liebt ein regengedicht
weil wir obenauf sind, trocken hinter den ohren
und wissen, was es heisst zu zweit zu sein 
ganz ohne den schatten eines allerletzten tages

 

 

 

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Herbert Hindringer (Passau, 8 november 1974)

 

 

 

 


De Duitse schrijfster Elfriede Brüning werd geboren op 8 november 1910 in Berlijn. Zij viert vandaag haar 103e verjaardag! Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Elfriede Brüning op dit blog.

 

Uit: Kaffeefahrt ins Paradies

 

“Eine junge Frau tauchte plötzlich neben mir auf, sie wollte das Fahrgeld kassieren. Der Maulfaule neben mir zückte den Geldschein. Ich zögerte noch. Konnte man den Betrag nicht von meinem Gewinn abziehen? Die Frau sah mich an, als hätte ich chinesisch gesprochen. Auch die Umsitzenden, die meine Frage gehört hatten, schienen amüsiert. "Wir haben doch alle gewonnen", sagte eine Alte, die vor mir saß, und zum Beweis hielt sie mir ihren Voucher hin, der haargenau dem meinen glich. „Haben Sie nicht das Kleingedruckte gelesen?“ fragte sie. „Nur zu verrechnen mit einem MTF, steht da.“ Sie meinte mich nun genügend unterrichtet zu haben und wandte mir wieder den Rücken zu. Ich aber verstand nicht. Was hieß „MTF“?  „Frau!“ ließ sich jetzt sogar der Maulfaule vernehmen. „ Sie müssen eine Reise buchen, eine Mehr-Tages-Reise – compris? Von dem Reisepreis wird ihr Gewinn abgezogen?“ Er schien mich für senil zu halten. Doch inzwischen hatte ich begriffen, und- war ungeheuer erleichtert! Nicht auszudenken, schoß es mir durch den Kopf, wenn der Reisveranstalter die Gewinne an alle vierundvierzig Insassen des Busses hätte auszahlen müssen! Das waren ja zehntausend Mark, die der Busfahrer an seinem Leibe hätte mitführen müssen, alle in kleinen Scheinen – eine verlockende Beute für Männer mit Strumpfmasken, die man nur zu gut aus Krimis vom Fernsehen kennt. Und selbst wenn kein Überfall von außen zu befürchten war – Bankräuber und ähnliche rechneten ja mit größeren Summen -, konnte man der Seriosität aller Mitreisenden sicher sein? Wem durfte man heute noch trauen? Nein, ich war den Veranstaltern für ihre Kopplungs-Idee geradezu dankbar und harrte nun beruhigt aller weiteren Überraschungen.“

 

 

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Elfriede Brüning (Berlijn, 8 november 1910)

 

 

 

 

De Ameikaanse schrijfster Margaret Mitchell werd geboren op 8 november 1900 in Atlanta, Georgia. Zie ook alle tags voor Margaret Mitchell op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

Uit: Gone with the wind

 

“The road down to the river lay red and scorching between the ruined cotton fields. There were no trees to cast a shade and the sun beat down through Mammy's sunbonnet as if it were made of tarlatan instead of heavy quilted calico, while the dust floating upward sifted into her nose and throat until she felt the membranes would crack if she spoke. Deep ruts and furrows were cut into the road where horses had dragged heavy guns along it and the red gullies on either side were deeply gashed by the wheels. The cotton was mangled and trampled where cavalry and infantry, forced off the narrow road by the artillery, had marched through the green bushes, grinding them into the earth. Here and there in road and fields lay buckles and bits of harness leather, canteens flattened by hooves and caisson wheels, buttons, blue caps, worn socks, bits of bloody rags, all the litter left by a marching army.

 

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Scene uit de film 'Gone with the wind' uit 1939

 

 

She passed the clump of cedars and the low brick wall which marked the family burying ground, trying not to think of the new grave lying by the three short mounds of her little brothers. Oh, Ellen — She trudged on down the dusty hill, passing the heap of ashes and the stumpy chimney where the Slattery house had stood, and she wished savagely that the whole tribe of them had been part of the ashes. If it hadn't been for that nasty Emmie, who'd had a bastard brat by their overseer — Ellen wouldn't have died.

She moaned as a sharp pebble cut into her blistered foot. What was she doing here? Why was Scarlett O'Hara, the belle of the County, the sheltered pride of Tara, tramping down this rough road almost barefoot? Her little feet were made to dance, not to limp, her tiny slippers to peep daringly from under bright silks, not to collect sharp pebbles and dust. She was born to be pampered and waited upon, and here she was, sick and ragged, driven by hunger to hunt for food in the gardens of her neighbors.”

 

 

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Margaret Mitchell (8 november 1900 – 16 augustus 1949)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e november ook mijn blog van 8 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:09 Reageer op dit bericht

100 Jaar Albert Camus, Jan Vercammen, Albert Helman, Antonio Skármeta, Pierre Bourgeade, W. S. Rendra

100 Jaar Albert Camus

 

 

De Franse schrijver en filosoof Albert Camus werd geboren op 7 november 1913 in Mondovi, Algerije. Dat is vandaag precies 100 jaar geleden. Zie ook mijn blog van 7 november 2010 en eveneens alle tags voor Albert Camus op dit blog.

 

Uit: l'Étranger

 

« Le soir, Marie est venue me chercher et m'a demandé si je voulais me marier avec elle. J'ai dit que cela m'était égal et que nous pourrions le faire si elle le voulait. Elle a voulu savoir alors si je l'aimais. J'ai répondu comme je l'avais déjà fait une fois, que cela ne signifiait rien mais que sans doute je ne l'aimais pas. "Pourquoi m'épouser alors?" a-t-elle dit. Je lui ai expliqué que cela n'avait aucune importance et que si elle le désirait, nous pouvions nous marier. D'ailleurs, c'était elle qui le demandait et moi je me contentais de dire oui. Elle a observé alors que le mariage était une chose grave. J'ai répondu : "Non". Elle s'est tue un moment et elle m'a regardé en silence. Puis elle a parlé. Elle voulait simplement savoir si j'aurais accepté la même proposition venant d'une autre femme, à qui je serais attaché de la même façon. J'ai dit: "Naturellement."
Elle s'est demandé alors si elle m'aimait et moi, je ne pouvais rien savoir sur ce point.
Après un autre moment de silence, elle a murmuré que j'étais bizarre, qu'elle m'aimait sans doute à cause de cela mais que peut-être un jour je la dégoûterais pour les mêmes raisons. Comme je me taisais, n'ayant rien à ajouter, elle m'a pris le bras en souriant et elle a déclaré qu'elle voulait se marier avec moi. J'ai répondu que nous le ferions dès qu'elle le voudrait. Je lui ai parlé alors de la proposition du patron et Marie m'a dit qu'elle aimerait connaître Paris. Je lui ai appris que j'y avais vécu dans un temps et elle m'a demandé comment c'était. Je lui ai dit: "C'est sale. Il y a des pigeons et des cours noires. Les gens ont la peau blanche."
Puis nous avons marché et traversé la ville par ses grandes rues. Les femmes étaient belles et j'ai demandé à Marie si elle le remarquait. Elle m'a dit que oui et qu'elle me comprenait. Pendant un moment, nous n'avons plus parlé. Je voulais cependant qu'elle reste avec moi et je lui ai dit que nous pouvions dîner ensemble chez Céleste. Elle en avait bien envie, mais elle avait à faire. Nous étions près de chez moi et je lui ai dit au revoir. Elle m'a regardé: "Tu ne veux pas savoir ce que j'ai à faire?" Je voulais bien le savoir, mais je n'y avais pas pensé et c'est ce qu'elle avait l'air de me reprocher. Alors, devant mon air empêtré, elle a encore ri et elle a eu vers moi un mouvement de tout le corps pour me tendre sa bouche.”

 

 

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Albert Camus (7 november 1913 – 4 januari 1960)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Jan Vercammen werd geboren in Temse op 7 november 1906. Zie ook alle tags voor Jan Vercammen op dit blog.

 

 

Nacht

Voor André Demedts

 

Nu denken menschen weer aan God en dood.

Dit uur gaat trager dan alle andere uren,

het dooft op de helling de late vuren

en dan wordt de nacht angstwekkend groot,

 

groot en gescheiden van Gods bestaan,

buiten bereik van doods gretige handen:

wie tast naar zijn altijd-wijkende wanden,

glijdt in bewustzijn uit daglijken waan.

 

Zoo denkt een mensch dan aan God en dood,

hij zal uit hun verwijdering hen kennen:

hij vergat in de doode de dood te erkennen

en God in 't gebed om het dagelijksch brood.

 

Een vogel krijt zijn angst verbijsterd uit,

omdat de schaduw stolt omheen zijn vlerken

en hij zich uit den boom niet los kan werken,

zoodat hij weer, bewusteloos, zijn oogen sluit.

 

De sterren zijn een diepe en schoone droom geweest

en zijn in een ontzegde paradijs gebleven;

alleen herinnering is met ons uitgedreven,

waarvan nu niemand meer voorgoed geneest.

 

Dit is een nacht, waaraan zich onrust voedt

om liefde en eeuwigheid - en om den morgen:

hij vindt wat diepst in ons was weggeborgen,

waardoor elk mensch een duistre zonde boet.

 

Hij maakt ons hart angstwekkend groot

als hij, hij kan het nauwelijks bevatten.

Wie dolf naar herinnerings diepste schatten,

vindt nu de geheimnis van God en dood.

 

 

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Jan Vercammen (7 november 1906 – 5 augustus 1984)

Portret door Rik Slabbinck, z.j.

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Albert Helman werd geboren op 7 november 1903 in Paramaribo. Zie ook mijn blog van 7 november 2010 en eveneens alle tags voor Albert Helman op dit blog.

 

Uit: Het eind van de kaart

 

“Maandag 11 april 1955

- Waar we precies naar toe zouden gaan wist ik pas op het ogenblik van vertrek. Ik kende de richting, ik kende de rivieren, hoewel ten dele slechts bij naam, en kende ook de reden van de expeditie, maar niet veel meer dan dit hoogst summiere beetje. Bob, onze leider - een nog jonge maar veelzijdige en al ervaren ingenieur - was zo in beslag genomen met de voorbereidingen, met het geven van aanwijzingen en het denken aan talloze details, al sinds de dag van onze afspraak dat ik mee zou gaan, dat een nauwkeurige aanduiding van het punt tot waar wij zouden reizen eenvoudig niet uit hem los te krijgen was, en ik ook niet te zeer durfde aandringen op nadere uiteenzettingen. Hij mocht het eens in zijn hoofd krijgen mijn nieuwsgierigheid als een zweem van aarzeling te beschouwen... Dat mocht in geen geval, want ik had al jaren naar een gelegenheid als deze uitgezien.

Zo kwam het dan dat ik belangstellenden thuis in Paramaribo-ironische, meewarige, hoofdschuddende zelfs-op mijn beurt alleen een vage aanduiding kon geven. ‘Tot ongeveer daar’, - en dan noemde ik maar een schilderachtige naam of liet mijn vinger dwalen langs de grillige rivierlijn op het uiterst rechtse deel van mijn kaart. En een beetje dwaasheid moest ik mezelf toch wel bekennen...

Maar toen wij aan boord stapten van de vrij comfortabele ‘Afobaka’, de grote motorboot waarmee wij het eerste, gemakkelijkste stuk door overbekend gebied zouden afleggen, en Bobs vrouw bij het afscheid vroeg: ‘En tot waar gaan jullie nou precies?’, toen werd tenminste een duidelijke naam genoemd en nog een: de Tosso-kreek, west van de Marowijne, en Affisiti, een plaatsje aan de hoofdrivier. Begrippen die aan nauwkeurigheid niets te wensen overlieten. En ik voelde mij opeens minder dwaas en ietwat gericht, - op wat eigenlijk? Een naam, een kronkellijntje, een stip op de kaart, meer niet. Ik had er geen flauw idee van hoe dit alles eruit zou zien, noch hoe groot de kronkelige afstanden waren die wij gingen afleggen.”

 

 

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Albert Helman (7 november 1903 - 7 oktober 1996)

Portret door Otto B. de Kat, 1929

 

 

 

 

De Chileense schrijver Antonio Skármeta werd geboren op 7 november 1940 in Antofagasta. Zie ook alle tags voor Antonio Skármeta op dit blog en ook mijn blog van 7 november 2010

 

Uit: The Postman (Vertaald door Katherine Silver)

 

“As a result of two trivial yet fortunate circumstances, Mario Jiménez launched himself on a new career in the month of June 1969. The first was his aversion to fishing -- or, more to the point, an aversion to those tasks that required him to be out of bed before dawn, a propitious time of day for dreaming about daring affairs with women as passionate as those who appeared on the screen at the San Antonio Movie Theater. This habit, as well as a permanent susceptibility to real or invented colds, excused him, more often than not, from preparing the tackle for his father's boat, gave him full license to stay snuggling under thick ponchos from the southern islands, and allowed him to perfect his oneiric idylls until his father, José Jiménez, returned from the high seas, soaked and hungry, at which time Mario, to appease his own guilty conscience, prepared lunch: toasty fresh bread, a lively salad of tomatoes and onions with parsley and cilantro, and for himself an aspirin, which he dramatically ingested at the moment his progenitor's sarcasm penetrated the very marrow of his bones.

"Go get a job" was his father's brutal, straightforward statement, summing up an accusatory stare that had lasted at least five, if not ten, minutes.

"Sure, Dad," Mario answered, wiping his nose on the sleeve of his jacket.

The second circumstance consisted of Mario's possession of a cheery Legnano bicycle, which carried him beyond the rather limited horizon of the fisherman's bay and into the port of San Antonio which, though insignificant, seemed Babylonian in comparison to Mario's own little hamlet. The mere sight of those movie posters of women with promiscuous mouths, and tough guys with impeccable teeth chewing cigars, sent him into a trance only two hours in a dark theater could possibly cure.”

 

 

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Antonio Skármeta (Antofagasta, 7 november 1940)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver, scenarioschrijver, essayist, dichter, journalist en fotograaf Pierre Bourgeade werd geboren in Morlanne op 7 november 1927. Zie ook mijn blog van 7 november 2010 en eveneens alle tags voor Pierre Bourgeade op dit blog.

 

Uit: Les pisseuses

 

S’il suffisait à l’être humain de pisser...

S’il suffisait à l’être humain de pisser pour devenir l’objet d’une oeuvre d’art, alors on peut penser que les innombrables femmes qui, par la peinture, la sculpture, la photographie, ont consacré leur vie à l’Art, n’eussent pas manqué de nous monter leur double humain, le mâle, debout sur ses deux jambes, et le sexe à la main, en train d’uriner contre le mur.

Or, le fait que ces femmes, toutes admirables, se soient abstenues de montrer cela, alors que, de la peinture attique conservée au musée de Naples qui nous montre une femme nue s’apprêtant à pisser au-dessus d’un vase, à la banale et sublime paysanne de Rembrandt qui, s’étant accroupie au détour d’un sentier accomplit vivement ce “besoin naturel”, écartant de la main droite son linge, la main gauche retenant son chapeau, les yeux prompts s’assurant que ni le Ciel, ni l’homme ne peuvent la surprendre, et des femmes urinant dans les oeuvres de Jérôme Bosch à celles qu’au plus fort de sa vieillesse, c’est à dire de son art, ne craignant pas de revenir au coeur des choses, dessina Picasso,

la pisseuse, soit l’être humain de sexe féminin, accroupie neuf mois sur dix, les cuisses écartées, le sexe ouvert, le cul rivé au sol, à l’opposé exact du visage, des yeux qui regardent ailleurs, le ciel, quoi, l’infini, n’a cessé de hanter, depuis l’aube des temps, l’esprit de l’artiste homme -qui n’a pas reculé devant ce qui fit reculer la femme, la femme peintre, la femme poète !

Il fallut en effet attendre plusieurs siècles pour que, prenant subitement sa place entre le lointain céramiste athénien et Pablo Picasso, un poète, un enfant , Arthur Rimbaud , se déclare pissant, dans les célèbres vers datés de 1871- il n’a pas dix-sept ans :

 

Doux comme le seigneur du cédre et de l’hysope

Je pisse vers les ciels bruns très haut et très loin

Avec l’assentiment des grands héliotropes

 

Le lecteur de ces pages sait combien de fois Stéphane Mallarmé vit (drôle de mot ici !) Arthur Rimbaud :une seule fois.”.

 

 

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Pierre Bourgeade (7 november 1927 – 12 maart 2009)

"La pisseuse" door Pablo Picasso, 1965

 

 

 

 

 

De Indonesische dichter en toneelregisseur Wahyu Sulaeman Rendra (eig. Willibrordus Surendra Broto Rendra) werd geboren in Surakarta op 7 november 1935. Zie ook alle tags voor W. S. Rendra op dit blog.

 

 

God, I Love You

 

I am weak
But not helpless
I am not complaining about the pain
or the itch 

I want to drink tajin
I never have difficulty breathing
but my physique is not satisfactory
to have a normal and ideal position 

I want to cleanse my body
from chemical poison

I want to return to nature’s way
I want to improve my dedication
to Allah

God, I love you

 

 

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W. S. Rendra (7 november 1935 - 6 augustus 2009)

 

 

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 7e november ook mijn blog van 7 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:36 Reageer op dit bericht

Robert Musil, Michael Cunningham, Nelleke Noordervliet, Bea Vianen, Bert Vanheste

De Amerikaanse schrijver Michael Cunningham is geboren in Cincinnati, Ohio op 6 november 1952. Zie ook mijn blog van 6 november 2010 en eveneens alle tags voor Michael Cunningham op dit blog.

 

Uit: Flesh And Blood

 

“He could wait until harvest time and descend triumphantly, carrying an eggplant or a pepper, perhaps a tomato. He could walk through the autumn dusk to the house where his mother would be laying out supper for his father and brothers. The light would be at his back, hammered and golden. It would cut into the dimness of the kitchen as he threw open the door. His mother and father and brothers would look at him, the runt, of whom so little was expected. When he stood in the vineyard looking down at the world—the ruins of the Papandreous‘ farm, the Kalamata Company‘s olive groves, the remote shimmer of town—he thought of climbing the rocks one day to find green shoots pushing through his patch of dust. The priest counseled that miracles were the result of diligence and blind faith. He was faithful.
And he was diligent. Every day he took his ration of water, drank half, and sprinkled half over his seeds. That was easy, but he needed better soil as well. The pants sewn by his mother had no pockets, and it would be impossible to steal handfuls of dirt from his father‘s garden and climb with them past the goats‘ shed and across the curving face of the rock without being detected. So he stole the only way he could, by bending over every evening at the end of the workday, as if tying down one last low vine, and filling his mouth with earth. The soil had a heady, fecal taste; a darkness on his tongue that was at once revolting and strangely, dangerously delicious. With his mouth full he made his way up the steep yard to the rocks. There was not much risk, even if he passed his father or one of his brothers. They were used to him not speaking. They believed he was silent because his thoughts were simple. In fact, he kept quiet because he feared mistakes. The world was made of mistakes, a thorny tangle, and no amount of cord, however fastidiously tied, could bind them all down. Punishment waited everywhere. It was wiser not to speak.”

 

 

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Michael Cunningham (Cincinnati, 6 november 1952)

 




De Oostenrijkse schrijver Robert Musil werd geboren op 6 november 1880 in Klagenfurt. Zie ook mijn blog van 6 november 2010 en eveneens alle tags voor Robert Musil op dit blog.

 

Uit: Der Mann ohne Eigenschaften

 

„Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit. Die Lufttemperatur stand in einem ordnungsgemäßen Verhältnis zur mittleren Jahrestemperatur, zur Temperatur des kältesten wie des wärmsten Monats und zur aperiodischen monatlichen Temperaturschwankung. Der Auf- und Untergang der Sonne, des Mondes, der Lichtwechsel des Mondes, der Venus, des Saturnringes und viele andere bedeutsame Erscheinungen entsprachen ihrer Voraussage in den astronomischen Jahrbüchern. Der Wasserdampf in der Luft hatte seine höchste Spannkraft, und die Feuchtigkeit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913.

Autos schossen aus schmalen, tiefen Straßen in die Seichtigkeit heller Plätze. Fußgängerdunkelheit bildete wolkige Schnüre. Wo kräftigere Striche der Geschwindigkeit quer durch ihre lockere Eile fuhren, verdickten sie sich, rieselten nachher rascher und hatten nach wenigen Schwingungen wieder ihren gleichmäßigen Puls. Hunderte Töne waren zu einem drahtigen Geräusch ineinander verwunden, aus dem einzelne Spitzen vorstanden, längs dessen schneidige Kanten liefen und sich wieder einebneten, von dem klare Töne absplitterten und verflogen. An diesem Geräusch, ohne daß sich seine Besonderheit beschreiben ließe, würde ein Mensch nach jahrelanger Abwesenheit mit geschlossenen Augen erkannt haben, daß er sich in der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien befinde. Städte lassen sich an ihrem Gang erkennen wie Menschen. Die Augen öffnend, würde er das gleiche an der Art bemerken, wie die Bewegung in den Straßen schwingt, bei weitem früher als er es durch irgendeine bezeichnende Einzelheit herausfände. Und wenn er sich, das zu können, nur einbilden sollte, schadet es auch nichts. Die Überschätzung der Frage, wo man sich befinde, stammt aus der Hordenzeit, wo man sich die Futterplätze merken mußte. Es wäre wichtig, zu wissen, warum man sich bei einer roten Nase ganz ungenau damit begnügt, sie sei rot, und nie danach fragt, welches besondere Rot sie habe, obgleich sich das durch die Wellenlänge auf Mikromillimeter genau ausdrücken ließe; wogegen man bei etwas so viel Verwickelterem, wie es eine Stadt ist, in der man sich aufhält, immer durchaus genau wissen möchte, welche besondere Stadt das sei. Es lenkt von Wichtigerem ab.”

 

 

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Robert Musil (6 november 1880 – 15 april 1942)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Nelleke Noordervliet werd op 6 november 1945 in Rotterdam geboren. Zie ook mijn blog van 6 november 2010 en eveneens alle tags voor Nelleke Noordervliet op dit blog.

 

Uit: Vrij man 

 

“Ik kijk op een oude kaart van Rotterdam, mijn geboortestad. Daar heb ik mijn hoofdpersoon geplaatst. Met opzet. Amsterdam beheerst ons beeld van de Gouden Eeuw. De grachtengordel getuigt tot op de dag van vandaag van de bloei van de stad. Ik woon er zelf. De buurt is een dorp. Het leven is er net zo bruisend en intiem als toen. Maar de Republiek der Zeven Verenigde Provinciën was groter. Er waren meer steden van belang: Dordrecht, Leiden, Haarlem, Delft, Hoorn, Enkhuizen, Middelburg, en ja, nadrukkelijk ook Rotterdam. Ik wil een verhaal vertellen dat speelt in de zeventiende eeuw, en dat clichés vermijdt. De proloog van het boek speelt zich dan wel af in het New York van nu, het echte verhaal begint in het Rotterdam van toen.

De stad staat als een driehoek op de rivier. Het water is de brede basis, in ieder opzicht de levensader van de stad. De oude Laurenskerk is het stoere hart. Aan de kant van de Coolvest zijn de nieuwe huizen van rijke kooplieden gebouwd. Aan de kant van de Hoogstraat wat stegen en sloppen, het gasthuis. In de haven wemelen de schepen en scheepjes. De geur van brak water. Kooplieden en schippers uit alle windstreken. Wacht even, ik ben al te ver... Ik moet terug. Niet praten over geuren en kleuren en pittoreske tafereeltjes. Kijken. Net zo lang kijken tot ik kan zien. Kijken tot ik kan zien hoe het was. Ik kijk urenlang, vooral naar kaarten en prenten, de koele weergevers van de werkelijkheid, en verplaats me in iemand voor wie dat alles gewoon was, voor wie de stad noch een geschiedenis noch een toekomst had.

Ik moet veel afleren.

Ik ben doordrenkt van zeventiende-eeuwse beelden. Uit alle historieplaten, schilderijen, beschrijvingen, romans, is een composietbeeld ontstaan dat het clair-obscur van Rembrandt verbindt met het boertige van Jan Steen en de intimiteit van Vermeer, dat de hoofsheid van Hooft koppelt aan de barokke taal van Vondel en de amoureusheid van Bredero. Het is het Holland van de Ruysdaelluchten en de Avercampwinterlandschappen.”

 

 

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Nelleke Noordervliet (Rotterdam, 6 november 1945)

 





De Surinaamse dichteres en schrijfster
Bea Vianen werd geboren in Paramaribo op 6 november 1935. Zie ook mijn blog van 6 november 2010 en eveneens alle tags voor Bea Vianen op dit blog.

 

 

Positie

 

Wat ik al niet heb kunnen krijgen!

- verstoten afgeweerd.

Gemaakt en gebroken heb ik gedaan

wat ik zelf wou;

 

niemand is aansprakelijk,

aan niemand gaf ik het recht

zich in te laten met mijn daden

die dieper raken dan mijn huid.

 

Heel lang geleden

bestond zij, de liefde: een tabbetje,

een rif, een atòl,

ver van de praatjes en de leugens

ging zij, een korjaal, méé met de stroom.

 

Toen op een morgen werd ik wakker

de stilte gehaakt in mijn keel;

starende kamers in starend verbazen

en uit dat staren ontstond een steen.

 

 

 

Te zijn...

 

Te zijn

een vleugje zoet van sinaasappelbloesems

heel even maar echt genoeg om

in je wakker te maken een vogelconcert

zo luid alsof het orkest de toetsen de stokken

en de halzen uit de zalven boven de stammen

komt.

 

Te zijn

 

dansend oranje in een wijde cirkel

van strookjes

een rinkelende hand een vragende hand

mijzelf te beheren met de glimlach van een eigenaar

die loopt over vreemde terreinen.

 

 

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Bea Vianen (Paramaribo, 6 november 1935)

 



 

De Vlaamse literatuurwetenschapper en auteur Gilbert (Bert) Vanheste werd geboren in Pervijze op 6 november 1937. Zie ook alle tags voor Bert Vanheste op dit blog.

 

Uit: In het land der blinden is Le Roy koning (Over De ziener van Simon Vestdijk)

 

“Zo te zien had Vestdijk, toen hij in 1958 De ziener schreef, geen oog voor de maatschappelijke werkelijkheid. Hij liet zijn verteller (en zijn lezers) de zonderling Le Roy, de lerares Frans, Rappange, haar leerling Dick Thieme Backer en nog wat nevenfiguren, in het vizier nemen. Het aangeboden kijkgat staat een scherp, maar begrensd zicht toe. De aandacht wordt gevestigd op de innerlijke werkelijkheid en op de veruitwendiging daarvan in het geïsoleerde gedrag van de individuele personages of in de omgang van twee of drie, een enkele keer vier van hen. Zo is Le Roy in het eerste hoofdstuk de enige toeschouwer tijdens het spel van de kaatsers Van der Meulen en Roukema. Als Dick in het slothoofdstuk op het station afscheid neemt van Rappange, is het perron eerst leeg, later is er een vrouw en een kind, twee conducteurs, één fabrikant. Tussendoor bespiedt Le Roy vrijende paartjes en als hij weer eens in elkaar geslagen wordt, schiet Dick hem ter hulp. Zelfs dan zijn er niet echt vier personen: Le Roy onttrekt zich aan het gezelschap door zich bewusteloos te houden en zodra een andere gluurder naar voren treedt, vlucht het paartje. De uitzondering vormt het conclaaf van de directeur met drie leraren. Alhoewel: de gezaghebbendste van het drietal, Brouwers, stelt zich nadrukkelijk afzijdig op.

Ogenschijnlijk is De ziener allesbehalve een sociale roman. De mensen die erin optreden hebben veel weg van de postzegels van Le Roy: ‘Het waren kleine wereldjes, die zich van de grote wereld hadden afgezonderd, kleine spiegels die hun herkomst nog maar weerkaatsten op een fantastisch vereenvoudigde en daarbij merkwaardig belangeloze wijze.’ (170). Centraal in Vestdijks visie staan die ‘autonome’ personages. De wereld is hooguit aanwezig als achtergrond, als herinnering aan hun herkomst. Althans op het eerste gezicht. Bij nader inzien blijkt de autonomie deels schijn of op zijn minst net zo paradoxaal als Le Roy’s postzegels”:

 

 

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Bert Vanheste (6 november 1937 - 23 februari 2007)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e november ook mijn blog van 6 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 20:07 Reageer op dit bericht

Joyce Maynard, Andreas Stichmann, Bert Wagendorp, Hanns-Josef Ortheil, Anna Maria van Schurman, Hans Sachs

De Amerikaanse schrijfster Joyce Maynard werd geboren op 5 november 1953 in Durham, New Hampshire en volgde een opleiding aan de Phillips Exeter Academy. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Joyce Maynard op dit blog.

 

Uit: Mijn zusje (Vertaald door Anke ten Doeschate)

 

“De plaats waar mijn zusje en ik opgroeiden lag in de schaduw van Mount Tamalpais, ten noorden van San Francisco. We woonden in een alweer tamelijk oud nieuwbouwhuis aan eenstraat die Morning Glory Court heette. Ons huis lag in een woonwijk bij een afslag van Route 101, zo’n dertien kilometer

van de Golden Gate Bridge. Er reden bussen naar San Francisco. De brug markeerde de toegang tot een andere wereld, al wisten we dat er soms ook mensen van afsprongen. Maar voor ons had de stad net zo goed op de maan kunnen liggen.

Onze vader was opgegroeid in de stad, in North Beach waar ze volgens hem de beste tomatensaus ter wereld maakten. Dat was de plek waar de hippies voor hun Summer of Love waren samengekomen, waar Janis Joplin ooit door de Haight had gelopen, waar de karakteristieke trams rondreden, waar Lombard Street langs prachtige, pastelkleurige, victoriaanse huizen kronkelde en

waar een andere Patty – Hearst – enkele jaren eerder als lid van de Symbionese Liberation Army met een M1 Carbine de Hibernia Bank was binnengegaan.

Later kochten rocksterren huizen aan de overzijde van de snelweg, maar in die tijd was het zeker nog geen hippe plek. Ooit zou een periode aanbreken dat er hoge muren rondom de percelen werden opgetrokken met waarschuwingsbordjes die inbrekers op alarmsystemen attendeerden. Maar nu vertrouwde men elkaar nog. Onze tuinen liepen in elkaar over en werden niet door heggen of hekwerken gescheiden. Meisjes als wij konden  van het ene naar het andere eind van de straat rennen zonder dat de zolen van onze Keds het asfalt hoefden te raken. Alle buren gingen met elkaar om en maar weinig mensen deden hun achterdeur op slot.”

 

 

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Joyce Maynard (Durham, 5 november 1953)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Andreas Stichmann werd op 5 november 1983 in Bonn geboren. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Andreas Stichmann op dit blog.

 

Uit: Jackie in Silber (Alleinstehende Herren)

 

“Paul klingelt um drei. Er trägt seine Pizzabotenuniform, nimmt  dir den Staubwedel aus der Hand, klopft dir damit lustig auf  den Kopf und fragt: »Wo ist der Korn?« Kurz darauf kommt  auch Henneberg. Ihr seid drei Freunde in der Welt. Du wirst  gebraucht, man erwartet Schlagfertigkeiten. Wer kann so  schön potztausend sagen wie du? Keiner ja wohl, und darauf  kommt es an. Nach der ersten Runde Memory wird Henneberg symbolisch. Er nennt die Weiber einen Kühlschrankverein, dumpf summend, voller Milch und Wurst. Dazu hebt er  den Finger. Auch Paul guckt weinerlich. Und jetzt kommt  dein Spruch: »Das ist eben so. Wer wären wir, wären wir  nicht alleine? Wer will Kaffeemaschine oder Engel sein? Es ist  wie beim Memory, Pärchen kommen raus. Trinken wir noch

einen, das Leben ist lang.« Da gucken sie dich an, und ihre  Tränen trocknen. Du bist der Ramba-Zamba-Mann.

Später fragst du: »Jungens, wollen wir mal spazieren gehen?« Aber da ist es schon Abend, und die Jungens sind weg.  Also gehst du alleine raus, Spaziergang ist schön. Da stehen die Sterne am Himmel, für jeden Menschen einer. Da wirfst du Steinchen an Lieselottes Fenster, bis sie den Kopf herausstreckt: »Neinneinnein!«

Du denkst: Neinneinnein? Warum nicht einfach mal Ja?

Wach auf, steh auf, geh bummeln. Sieh die neuesten Kettensägen im Fenster. Riech im Bücherladen den Schöner-Leben-Duft, kauf  Die tausend tollsten Witze. Ein Vorrat an Witz lässt

die Frauen miauen. Und anschließend in den Vogelladen.

So ein kleiner Franz oder Fritz im Käfig. Was würde denn der Verkäufer empfehlen? Einen Sittich oder Piepmatz, eine Macke oder Meise? Paul sagt: »Das müssen Sie schon selbst wissen, mein Herr.« Und du nimmst erst mal nur den Käfig, das ist ja schon mal nichts.“



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Andreas Stichmann (Bonn,5 november 1983)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Bert Wagendorp werd geboren in Groenlo op 5 november 1956. Zie ook alle tags voor Bert Wagendorp op dit blog.

 

Uit: Ventoux

 

“Op de namiddag van een van de eerste januaridagen van 1982 kwam hij als een soort geestverschijning bij ons huis de stoep op gereden. Joost op een racefiets, een wit-blauwe Gazelle. Ik keek alsof ik getuige was van de wederkomst van de Heer. Er kwamen wolkjes uit zijn mond, want het was maar een paar graden boven nul. Hij had een witte Peugeottrui aan en grijnsde toen hij mijn stomverbaasde blik ontwaarde.

Toen zag ik plotseling paniek in zijn ogen, vertwijfelde bewegingen met zijn benen en een arm en daarna viel hij om. Het was de bekende hulpeloze val van de beginnende fietser die zijn toeclips te strak heeft aangetrokken. De eerste val en meteen de domste uit het repertoire, de val die je te kijk zet als sullige beginneling.
Ik liep naar buiten. ‘Klotedingen,’ zei Joost terwijl hij de riempjes losmaakte. ‘Je breekt je poten voor je een kilometer hebt gereden.’
Ik hielp hem overeind. Hij wreef over zijn knie. ‘Vind je ervan?’
‘Mooie fiets. Zijn er geen krassen op gekomen?’
‘Champion Mondial.’ Hij wees naar de regenboogstreepjes op de buis. ‘Eén jaar oud, nauwelijks op gefietst.’ De blauwe kabels van de remmen kwamen hoog boven het stuur uit.
Joost wees naar een hendel op het eind van de beugel. ‘Niet meer van die commandeurs op de buis, maar schakelen met de handen aan het stuur. Stuk veiliger.’
Ik had het met Joost nooit eerder over een fiets gehad. Wel over De Renner, dat hij op mijn aanraden had gelezen. Best een aardig boek, vond hij, maar de drang om ook zelf op een racefiets te gaan zitten had het bij hem niet losgemaakt.”

 

 

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Bert Wagendorp (Groenlo, 5 november 1956)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Hanns-Josef Ortheil werd geboren op 5 november 1951 in Keulen. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hanns-Josef Ortheil op dit blog.

Uit: Die große Liebe

 

“Plötzlich das Meer, ganz nah, eine graue, stille, beinahe völlig beruhigte Fläche. Ich reckte mich auf und schaute auf die Uhr, zwei, drei Stunden hatte ich vielleicht geschlafen, jetzt war früher Morgen, kurz nach Fünf, ein Juli-Morgen an der italienischen Adria-Küste. Ich hatte das Meer einfach vergessen, jahrelang hatte ich es nicht gesehen, jetzt lag es mir wie eine weite Verheißung zu Füßen, unaufdringlich und groß, als bekäme ich mit ihm zu tun. Noch war die Sonne nicht da, der Himmel noch graublau und fahl, am Strand keine Bewegung, kein einziger Mensch, nur hier und da einige verlassene, verstreut stehende Liegestühle, Kinderspielzeug, Gerümpel, die schiefen, zusammengeklappten Sonnenschirmpilze, Liegengebliebenes ... Doch all das reichte schon, mich zu erregen, es war eine meinen ganzen Körper erfassende Erregung, wie sie mich nach langen Nachtfahrten in Zügen oft in der Morgenfrühe befiel.
Zwei weitere Fahrgäste teilten das Zugabteil mit mir, ein stiller, keinen Laut von sich gebender Japaner und ein junger Schweizer, der sich in der Nacht umgezogen und schlafen gelegt hatte, als wäre er noch immer ein wenig bei sich zu Haus. Ich kletterte vorsichtig über die steifen, schlafenden Körper und trat auf den Gang, ruhig und schnell glitt der Zug durch die Landschaft, in der Ferne die grünen Olivenhügel des Südens, mit einem Mal spürte ich mein aufgeregt klopfendes, hellwaches Herz. Im Waschraum wusch ich mir durchs Gesicht, dann schaute ich, als müßte ich mich vergewissern, durch das heruntergezogene Fenster der Waggontür noch einmal hinaus. Das Meer! ..., ja, das Meer, die Überraschung hielt an, der Eindruck stimmte, am liebsten wäre ich ausgestiegen, um jetzt, sofort, am Meer entlangzugehen, stundenlang, den ganzen Morgen, wie schön wäre es, dachte ich, so anzukommen, irgendwo ausgespuckt und gleich in der Weite verschwindend.“

 

 

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Hanns-Josef Ortheil (Keulen, 5 november 1951)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Anna Maria van Schurman werd geboren in Keulen op 5 november 1607. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Anna Maria van Schurman op dit blog.

 

Uit: Brief aan prinses Elizabeth van Bohemen

 

“Mevrouw,

Ik kan de buitensporige vreugde en tevredenheid die ik voelde toen ik de brief die Uwe Hoogheid mij genadiglijk heeft willen schrijven, ontving, niet onder woorden brengen. Want behalve de inventio, de gezichtspunten en de zinsbouw die de oren van de grootste geleerden zouden behagen, is het me een wonderlijk plezier geweest om te zien waarmee uw overvloedige geest zich bezighoudt. Wat mij betreft: ik zou graag aan alle wensen van Uwe Hoogheid tegemoet willen komen. Hoewel ik niet bij benadering kan hopen om aan haar opdrachten volledig te beantwoorden, zal ik ten minste proberen om de toewijding en de liefde die ik haar toedraag te tonen.

Wat betreft die schrijvers die ons het meeste het genie en de karakters van belangrijke personen hebben laten zien, aanvaardt men in het algemeen dat Xenophon erg goed het leven van Cyrus de eerste koning van de Perzen heeft beschreven,533 hoewel het lijkt of hij zich soms meer bekommerd heeft om de elegantie en de schoonheid van zijn werk dan om de waarheid met betrekking tot zijn onderwerp. Alexander die later het koninkrijk van de Grieken begon, is uitstekend beschreven door Q. Curtius maar deze vlecht gewoonlijk in z'n verhaal vuur, wapens en bloedige overwinningen in.534 Voor compacte, intensieve studie vind ik niets meer geschikt dan Plutarchus die ons de meest beroemde mannen als in een volmaakt schilderij de een na de ander voorstelt en daarbij een serieuze en zeer mooie vergelijking tussen de Grieken en de Romeinen te geven.535 Suetonius heeft ons de twaalf Romeinse keizers naar de werkelijkheid beschreven wier levens (ik heb het over het grootste gedeelte van hen) zo wonderbaarlijk zijn dat wij het meest getroffen worden door de grote tegenstellingen in karakter.”

 

 

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Anna Maria van Schurman (5 november 1607 – 4 of 14 mei 1678)

Portret door Jan Lievens, 1649

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Sachs werd op 5 november 1494 in Nürnberg geboren als zoon van een kleermaker. Zie ook mijn blog van 5 november 2010 en eveneens alle tags voor Hans Sachsop dit blog.

 

 

Die wittembergisch nachtigal, die man iez höret überal (Fragment)

 

Wacht auf, es nahent gen dem tag!

ich hör singen im grünen hag

ein wunnikliche nachtigal;

ir stim durchklinget berg und tal.

die nacht neigt sich gen occident,

der tag get auf von orient,

die rotbrünstige morgenröt

her durch die trüben wolken get,

daraus die liechte sunn tut blicken,

des mones schein tut sie verdrücken;

der ist iez worden bleich und finster,

der vor mit seinem falschen glinster

die ganzen hert schaf hat geblent,

das sie sich haben abgewent

von irem hirten und der weid

und haben sie verlaßen beid,

sind gangen nach des mones schein

in die wiltnus den holzweg ein,

haben gehört des leuen stim

und seint auch nachgefolget im,

der sie gefüret hat mit liste

ganz weit abwegs tief in die wüste.

da habens ir süß weid verloren,

hant geßen unkraut, distel, doren;

auch legt in der leu strick verborgen,

darein die schaf fielen mit sorgen.

 

 

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Hans Sachs (5 november 1494 -19 janauari 1576)

Monument in Neurenberg

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e november ook mijn blog van 5 november 2011deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:02 Reageer op dit bericht

Judith Herzberg, Peter W.J. Brouwer, Arthur van Amerongen, Charles Frazier, Klabund

De Nederlandse dichteres en toneelschrijfster Judith Herzberg werd geboren op 4 november 1934 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 4 november 2010 en eveneens alle tags voor Judith Herzberg op dit blog.

 

 

Hiernamaals

 

Als ik, nadat ik dood ben, nog
ergens rond mag dolen, laat het dan
op de markt zijn, in geur en kleur.
En mag die markt dan open zijn
onder de blote hemel. En mag ik dan
als vroeger met mijn moeder
zo'n puntzak gloeiend hete frites
(met veel zout uit zo'n gebutste
strooibus) met haar delen.

 

 

 

Kauwtje II

 

Hij vindt het rot om in een kooi te slapen.
Wanneer de avond op komt zetten en gaat waaien
wil hij de wolken in, maar weet niet
dat hij niet kan vliegen, alleen
dat hij vliegen wil. Wil vliegen. Zijn wakker
kraaloog houdt de tralies in de gaten
zodra hij kans ziet gaat hij, maar
weet niet dat de katten onder lage
takken liggen, wachten. Zijn harde snavel
staat half open, hij wil niet eten.
Kwaad hakt hij stukken uit de tak waarop hij zit.
Hij is alleen, zwart, vreemd
zoals de Griek, met zijn gebroken been,
die ook de warme kamer met stapelbedden
uit zou willen, de lucht in, meisjes zien,
nu op het draagbare radiootje naast zijn bed
ondraaglijk verre muziek heeft aangezet
even meeslepend en kleinerend als het kauw! kauw!
van torenkraaien hangend op de wind.

 

 

 

 

Het doorgestreepte blijft te lezen

 

Zo zijn het vaak onze meest eigene gedachten
de meest nabije, de meest schrijnende,
die wij door moeten strepen,
uit moeten krassen.

Wij praten, een gat in de nacht.

Dit is het schrikkeluur, de uitgesponnen
schrikseconde. Als honden
zetten wij de tanden in het vod
dat ons zo dierbaar is.

 

 

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Judith Herzberg (Amsterdam, 4 november 1934)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Peter W.J. Brouwer werd op 4 november 1965 in Eindhoven geboren. Zie ook mijn blog van 4 november 2010 en eveneens alle tags voor Peter W.J. Brouwer op dit blog.

 

 

Stoute kinderen

Hier is nog een hemdmouw
en daar een knoopsgat waar je neus inpast
verstop je vingers maar in de zomen

kruip achter de voering
en wees thuis

misschien kun je zijn in de kleur
waaraan je dacht

herinner je je hoe ik ooit
de badstop in mijn hand verborg en
jij lachend school in schuim

sluit de jaspand achter je rug
bedek met kant nu maar je buik

en zet een kraag op
tegen de invallende nacht

 

 

 

 

Langduriger

Nu ik me dit herinner
slaat zij weer haar ogen op

wanneer zijn alle beloften
gefluisterd, bezworen en bezegeld
in de kamer, aan een tafel en tussen lakens
ons ontschoten

heeft zij in een spiegel haar gezicht verlaten
is de kamer uit de spiegel verdwenen
zijn wij in een foto gebleven

bijgezet en kleiner
maar oproepbaar als

ongrijpbare icoon
waarin de spiegel leger wordt
het licht in de kamer kariger
herinneringen ziender ogen blinder
en het wachten op iemand langduriger

 

 

 

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Peter W.J. Brouwer (Eindhoven, 4 november 1965)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Arthur van Amerongen werd geboren op 4 november 1959 in Ede. Zie ook mijn blog van 4 november 2010 en eveneens alle tags voor Arthur van Amerongen op dit blog.

 

Uit: Mambo Jambo

 

“We zijn drie dagen geleden aangekomen in Natal. Ons plan om een paar maanden met drinken te stoppen bleek niet realistisch. Een uur na het opstijgen van de charter keken we elkaar aan en schoten in de lach. Zo ongeveer boven de Kaapverdische Eilanden waren we starnakel zat. We rolden het vliegtuig uit op de luchthaven van Natal. Sindsdien zijn we niet nuchter meer geweest maar hebben ook nog geen ruzie gemaakt. ik vrees onze hysterische uitbarstingen, ben als de dood dat Carmen me verlaat. We zijn met een enkele reis gekomen, geld voor een ticket terug is er niet. Nooit meer wil ik terug naar het instortende Avondland, naar het verdrietige Brussel, naar de inquisitie (zoals ik mijn schoonfamilie noem) in Madrid en vooral niet naar de hel van Amsterdam. ik wil een nieuw leven in de Nieuwe Wereld.
‘Waar gaan we lunchen, Arturo?’ vraagt ze nu heel dwingend.
‘ik weet het niet Carmencita, het eten hier is geen feest, ik heb de moed opgegeven, we kunnen beter pinga gaan zuipen.’ Natal wordt a cidade do sol genoemd, de zonnestad: bountystranden, klapperbomen, hangmatten, buggytours door de duinen, surfdudes, bilveters en sekstoerisme. Culinair gezien is de stad gehuld in duisternis. De Braziliaan heeft een onbegrijpelijke voorkeur voor frituren, werkelijk alles wordt in het kokend vet gesmeten. Op het strand van Ponta Negra komen af en toen mulatten met oesters en garnalen langs. De oesters zijn tot op zekere hoogte vers, de garnalen zijn bij wijze van uitzondering gegrild. ik heb er een aantekening van gemaakt in mijn notitieboekje. Mijn Lonely Planet zegt dat het eten in Brazilië geweldig is en dat de inwoners van de deelstaat rio Grande do Norte potiguares worden genoemd, garnaleneters in de Tupi-taal. De potiguares doen echter verschrikkelijke dingen met de garnalen. Gisteren heb ik in een immense vreetschuur uit wanhoop ook de schillen maar opgegeten, zo erg was het vlees van de beestjes toegetakeld.”

 

 

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Arthur van Amerongen (Ede, 4 november 1959)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Charles Frazier werd geboren op 4 november 1950 in Asheville, North Carolina. Zie ook mijn blog van 4 november 2008 en ook mijn blog van 4 november 2009 en ook mijn blog van 3 november 2010

 

Uit: Thirteen Moons

 

“I saw a pretty one go by the other day. Yellow as a canary and trimmed with polished brass. It had a windshield like an oversized monocle, and it went ripping by at a speed that must have been close to a mile a minute. The end of the driver’s red scarf flagged straight out behind him, three feet long. I hated the racket and the dust that hung in the air long after the automobile was gone. But if I was twenty, I’d probably be trying to find out where you buy one of those fast bastards.
The night has become electrified. Midevening, May comes to my room. The turn of doorknob, click of bolt in hasp. The opening door casts a wedge of yellow hall light against the wall. Her slender dark hand twists the switch and closes the door. Not a word spoken. The brutal light is message enough. A clear glass bulb hangs in the center of the room from a cord of brown woven cloth.
New wires run down the wall in an ugly metal conduit. The bare bulb’s little blazing filament burns an angry cloverleaf shape onto my eyeballs that will last until dawn. It’s either get up and shut off the electricity and light a candle to read by, or else be blinded.
I get up and turn off the light.
May is foolish enough to trust me with matches. I set fire to two tapers and prop a polished tin pie plate to reflect yellow light.
The same way I lit book pages and notebook pages at a thousand campfires in the last century.”

 

 

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Charles Frazier (Asheville, 4 november 1950)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Klabund werd als Alfred Henschke geboren op 4 november 1890 in Crossen an der Oder. Zie ook mijn blog van 4 november 2010 en eveneens alle tags voor Klabund op dit blog.

 

 

Meine Mutter war...

 

Meine Mutter war eine chinesische Zwergwachtel
Mein Vater eine Spottdrossel.
Ihre kahlen Kadaver
Fraß
Die Katze.
Des seligen Todes voll
Ich zirpe.
Werft die, so euch vermenschlicht haben, ihr schwebenden Götter,
Unzüchtig zuchtlos:
Die Eltern
Die Ältern:
(In einer Nacht, da sie trunken waren vom Limonaderausch, zeugten sie euch im schweißigen Nachthemd)
Werft sie in den Müllkasten!

Sie sollen
Größere Zeiten
Düngen helfen.

 

 

 

Wär ich ein Buchfink

 

Wär ich ein Buchfink
Und sänge:
Den Zwickauer Rollweida
Den Erzgebirger Reitzug
Den Schmalkaldner Doppelschlag
Den scharfen Weingesang
Den groben Weida
Das ordinäre Würzgebühr
Das Klapscheid
Züzüzüjachzia.

 

 

 

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Klabund (4 november 1890 – 14 augustus 1928)

Houtsnede door Erich Büttner 

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e november ook mijn blog van 4 november 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Willem van Toorn

De Nederlandse dichter, schrijver en vertaler Willem van Toorn werd geboren in Amsterdam op 4 november 1935. Van Toorn werkte als chemisch analist, onderwijzer en als redacteur bij een uitgeverij. Hij is redacteur van Raster en was medewerker aan de literaire tijdschriften De Vlaamse Gids, Maatstaf, Hollands Maandblad, New Found Land en Nieuw Vlaams Tijdschrift. Als vertaler vertaalde hij werk uit het Engels en Duits van uiteenlopende auteurs als John Updike en Franz Kafka. Van Toorn is ook de auteur van twee jeugdboeken: het met een Zilveren Griffel bekroonde “Rooie” (1991) en “Heer Doos” (1997). Op het terrein van de jeugdliteratuur was Van Toorn ook actief als vertaler, onder andere van het werk van Aidan Chambers en Marilyn Sachs. Hij werkte mee aan het standaardwerk over de historie van het kinderboek in België en Nederland: De hele Bibelebontse berg (1989).

 

Fabrique

Is dit nog wel een tuin? Wat moet ik met
deze pagode zonder goden, obelisk
die slechts zichzelf gedenkt, een niks
met niks verbindende brug uit Tibet.

Vijvers waar je ook kijkt. Wolken erin
maar van een mens geen spiegelbeeld. Ik buig
mij over leegte. Een jachthuis
waar nooit een jager in woonde. Onzin.

Vond ik je hier, was je een herderin
met valse blossen. Nagespeeld. Niet pluis.

 

 

Nieuwbouw

Zwevend achter de ruit
zijn wij in onze slaapkamer
vissen in lamplichtwater,
kleden ons schichtig uit.

Betasten angstig het lichaam,
buiken, ruggen en benen:
nog niets gebeurd. Behoedzaam
durven wij ons weer te kleden.

Op een avond, vroeger of later,
als we ons lichaam zien
is het zover: vinnen, water-
vingers. De eerste kieuw.

 

 

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Willem van Toorn (Amsterdam, 4 november 1935)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Jan Boerstoel, Ann Scott, André Malraux, Joe Queenan

De Nederlandse dichter en schrijver Jan Boerstoel werd geboren in Den Haag op 3 november 1944. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan Boerstoel op dit blog.

 

 

Het oude liedje

 

Het is weer herfst, de bollenvelden worden toegedekt
als kind'ren voor de nacht, maar déze nacht gaat maanden duren.
En aan de einder zie ik, hoe de rook van verre vuren
in paarse wolken langs de bleke najaarshemel trekt.
De zomer is voorbij en jij voorgoed van mij genezen.
Morgen zal het winter wezen.

De blaad'ren sterven en de laatste oogst wordt ingehaald.
Nog even en het vee gaat weer verdwijnen uit de weidden
en nu al lijkt het, door de flarden ochtendmist, bij tijden
tot wangedrochten uit het schimmenrijk te zijn vervaald.
Maar wie of wat geen warmte wacht, begint de kou te vrezen.
Morgen zal het winter wezen.

Alles wat in de kamer is herinnert nog aan jou,
als ik mijn ogen dicht doe, kan ik haast je stem nog horen.
Het bed heeft zelfs je warmte nog niet helemaal verloren,
alsof het zich verzet tegen de naderende kou.
Hoe zal ik ooit nog éne dag gelukkig zijn na dezen?
Morgen zal het winter wezen.

 

 

 

Souvenirs

 

Er wordt weer heel wat prachtigs mee naar huis genomen:
een asbak waar een wulpse Lorelei op prijkt,
een blikken Eiffeltoren die van koper lijkt,
een echte imitatiezijdensjaal uit Rome,

Manneke Pis in zakformaat dat ook kan plassen,
een heilige uit Benidorm (made in Taiwan)
van plastic en waarvan het lichtje branden kan
en stapels leuk bedrukte T-shirts, petjes, tassen.

Om maar te zwijgen over ziektes en de rest...
Wat dacht u van de Afrikaanse varkenspest?

 

 

 

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Jan Boerstoel (Den Haag, 3 november 1944)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Ann Scott (pseudoniem) werd geboren op 3 november 1965 in Boulogne-Billancourt. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Ann Scott op dit blog.

 

Uit: Héroïne

 

“C'est comme si ta vie tout entière défilait sur la musique. Tout ce que tu as pu regarder, entendre, goûter, toucher, les lieux, les gens, les époques, et jamais elle n'a été là pour le partager. Tu vois toutes les fois où tu y as cru, où tu l'as attendue, chaque fois si près du but. Tu la vois marcher, parler, rire, plein de gens l'entourent, et tu n'es pas dans le tableau. Elle vit sans toi. Tu n'existes pas. Tu voulais être tout pour elle et tu n'es rien.

(…)

 

« Voilà ce qui lui est arrivé. L’héro, tout simplement. Sauf qu’au lieu d’avoir laissé le souvenir derrière, tu vois qu’elle se vautre toujours dedans. Elle vient d’ailleurs de confesser en prendre encore une fois par mois, mais ne shooter que pour la blanche, donc rarement. A sa façon de sourire en le disant, ça crève les yeux qu’elle reste complètement fascinée par la chose. Là où elle te vexe, ce n’est pas tant en affirmant qu’elle "gère", mais plutôt en détournant les yeux comme si elle seule se comprenait. Te faire ce numéro à toi. Tu dois avoir un drôle d’air car elle avance la main vers tes cheveux pour les ébouriffer. »

 

 

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Ann Scott (Boulogne-Billancourt, 3 november 1965)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en kunstfilosoof André Malraux werd geboren op 3 november 1901 in Parijs. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor André Malraux op dit blog.

 

Uit: Non

 

“Sauf au premier rang, l'ombre des cent drapeaux ensevelit ceux qui les portent. Tous ces vieux étendards mouillés, verticaux dans la nuit, dans le silence où cliquettent les décorations lentement secouées par la lenteur des pas, avancent comme les arbres des forêts de Shakespeare. L'Arc de Triomphe seul est éclairé ; le fleuve coule dans les ténèbres encore étoilées de quelques boutiques. La nuit est trois fois présente : parl'heure, par l'éclairage de l'Arc, et par les nuages pressés dont la pluie surplombe le courant des hommes, qu'enserrent les haies massives de spectateurs sur les trottoirs. Ce n'est pas une manifestation : d'un bout à l'autre de l'avenue, on ne parle qu'à mi - voix. Ce

ne sont pas tout à fait des funérailles : il n'y a pas d'inhumation. C'est une marche funèbre vers l'Arc devenu tombeau, vers la vaste oriflamme qui palpite devant le triangle rigide des phares de D.C.A. dont le bleu, le blanc et le rouge plombés par la nuit, font apparaître jusqu'aux nuages les gouttes

de pluie, comme les rayons du soleil de la Libération faisaient apparaître avec indifférence leurs atomes éternels.

Un reporter de Radio-Luxembourg, petit micro en main, rejoint un collègue, quichuchote :

–Qu'est-ce qu'ils te racontent, les gars ?

–C'est plutôt les bonnes femmes qui parlent. Les gars, quand je dis : Avez-vous votéoui ? ; beaucoup m'envoient paître. Ceux-là ont dû voter non. Les bonnes femmes, elles, disent toutes un peu la même chose : «On lui doit bien ça !» ou « Pluie ou pas, on ira jusqu'au bout!» Une, m'a dit : « Faire jeter des fleurs, pour moi, c'est madame de Gaulle: vous pensez bien que c'est une idée de femme !...»

Une autre, l'Huma sous le bras : « Je suis venue pour lui dire adieu». Aussi une vieille, à qui j'ai dit, la pauvre! « Donnez-moi votre fleur, je la mettrai en même temps que la mienne. – Pas la peine: trois ans de Ravensbrück, trois heures de pluie, ça va.» Et toi ?”

 

 

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André Malraux (3 november 1901 – 23 november 1976)

Hier met Charles De Gaulle (links), 1964

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, humorist en criticus Joe Queenan werd geboren op 3 november 1950 in Philadelphia, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Joe Queenan op dit blog.

 

Uit: The Art of Getting Junior to Leave Home

 

“In recent times, we had to modify our stance on this issue. My son, 26, is finally leaving home, and I think our music has a lot to do with it. Once we decided that it was time for him to get his own place, but didn't see all that much movement, we started playing old Chieftains records, soundtracks from Woody Allen movies and tons of music by the martyred Chilean dissident Victor Jara.

At first my son thought we were joking. Then we started playing the Mindbenders' "A Groovy Kind of Love." Now he knew we were dead serious. We also took off the gloves and cued up Gary Lewis and the Playboys and Paul Revere and the Raiders. Just to be on the safe side, we threw in the Turtles singing "Elenore, gee I think you're swell." We were no longer happy together.

Parents facing a similar problem should follow in our footsteps. Having trouble getting Junior to leave even after you stopped buying designer ice cream and started leaving the gas tank empty? Try the José Feliciano version of "Light My Fire." Cruel, but effective. Try a 19-minute Arlo Guthrie song about Bay State waste management. Conscienceless, but productive. Try Donovan singing, "Yellow is the color of my true love's hair / In the morning, when we rise." Just plain mean.

If that still doesn't do the trick, move on to James Taylor's "You've Got a Friend." Don McLean's maudlin ditty about Vincent van Gogh's tragic life will get even the most entrenched millennial thinking about changing living spaces, as will the Sandpipers' 1966 faux-bucolic peon's anthem "Guantanamera." If all else fails, go to the nuclear option: Billy Joel's "Piano Man." The kid'll fold like a cheap suit.”

 

 

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Joe Queenan (Philadelphia, 3 november 1950)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e november ook mijn vorige blog van vandaag.


Geschreven door Romenu om 17:53 Reageer op dit bericht

Oodgeroo Noonuccal, Dieter Wellershoff, Hanns Heinz Ewers, William Cullen Bryant

De Australische dichteres en schrijfster Oodgeroo Noonuccal (eig. Kathleen Jean Mary Ruska) werd geboren op 3 november 1920 in Minjerribah (Stradbroke Island) in Moreton Bay. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Oodgeroo Noonuccal op dit blog.

 

 

Namatjira

 

Aboriginal man, you walked with pride,

And painted with joy the countryside.

Original man, your fame grew fast,

Men pointed you out as you went past.

But vain the honour and tributes paid

For you strangled in rules the white man made:

You broke no law of the your own wild clan

Which says, “Share all with your fellow-man.”

What did their loud acclaim avail

Who gave you honour, then gave you jail?

Namatjira, they boomed your art,

They called you genius, then broke your heart.

 

 

 

The Bunyip

 

You keep quiet now, little fella,

You want big-big Bunyip get you?

You look out, no good this place.

You see that waterhole over there?

He Gooboora, Silent Pool.

Suppose-it you go close up one time

Big fella woor, he wait there,

Big fella Bunyip sit down there,

In Silent Pool many bones down there.

He come up when it is dark,

He belong the big dark, that one.

Don’t go away from camp fire, you,

Better you curl up in the gunya.

Go to sleep now, little fella,

Tonight he hungry, hear him roar,

He frighten us, the terrible woor,

He the secret thing, he Fear,

He something we don’t know.

Go to sleep now, little fella.

Curl up with the yella dingo.

 

 

 

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Oodgeroo Noonuccal (3 November 1920—16 September 1993)

Cover 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en essayist Dieter Wellershoff werd geboren op 3 november 1925 in Neuss. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Dieter Wellershoff op dit blog.

 

Uit: Der Himmel ist kein Ort

 

»Wir passen eben nicht zusammen.« Das war ihr Angebot gewesen, die Trennung als eine vernünftige und notwendige gemeinsame Entscheidung zu betrachten. Aber es hatte auch andere Töne gegeben: Streit und kurze Versöhnungen und nicht mehr gutzumachende Worte.

Für ihn war die Trennung ein Schock, auch wenn er sich sagte, dass damit nicht allein seine Person gemeint war, sondern alles, was er für Claudia repräsentierte: das Leben auf dem Land, in einer Ortschaft, die ein nach allen Seiten ausgewuchertes Dorf, aber eben keine Stadt war, und das düstere, heruntergekommene Pfarrhaus, in das er dann allein eingezogen war. Es war ihm schwergefallen, sich einzurichten. Ohne sie fehlte ihm die Phantasie und die Notwendigkeit, um im Haus viel zu verändern und zu verbessern. Wozu? Er kam auch so zurecht. Das Dachgeschoss, in dem ursprünglich die Kinder seines Vorgängers gewohnt hatten, hatte er ganz außer Acht gelassen. In den Räumen mit ihren stockfleckigen Tapeten waren kaputte Möbel und mehrere Kisten voller alter Gemeindeakten abgestellt, die er sichten musste, bevor er das ganze Geschoss entrümpeln ließ, was aus Gründen des Feuerschutzes längst fällig war. Aber da er für die Mansarden keine Verwendung hatte, war er dieser Arbeit bisher aus dem Weg gegangen. Für seine Wohnung im ersten Stock hatte er einige ausrangierte Möbel seines Vorgängers übernommen und sie mit seinen wenigen eigenen Möbeln zusammengestellt.

Es wirkte zufällig und achtlos. Für einen Junggesellen, der Studienzeit, Vikariat und den anschließenden Hilfsdienst noch nicht lange hinter sich hatte, blieb es eine ungewohnt große Wohnung, in der er sich immer noch etwas verloren fühlte. Anfangs hatte er abends einmal in allen Räumen das Licht brennen lassen.“

 

 

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Dieter Wellershoff (Neuss, 3 november 1925)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, filmmaker en cabaretier Hanns Heinz Ewers werd geboren op 3 november 1871 in Düsseldorf. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor Hanns Heinz Ewers op dit blog.

 

Uit: Alraune

 

«Das weisse Haus, in dem Alraune ten Brinken wurde — lange Zeit, ehe sie geboren, ehe sie noch gezeugt ward — dies Haus lag am Rhein.  Ein wenig hinaus aus der Stadt, in der grossen  Villenstrasse, die hinausführt vom alten erzbischöflichen Palast, der heute die Universität hält.  Dort lag es. Und damals bewohnte es der Herr Justizrat Sebastian Gontram.

Man schritt, von der Strasse her, durch den langen hässlichen Garten, der nie einen Gärtner sah.

Man kam zu dem Hause, von dem der Stuck fiel,  suchte nach einer Schelle und fand keine. Man

rief und schrie und es kam niemand. Endlich stiess  man die Türe auf und ging hinein, stieg über die

schmutzige, nie gewaschene Holztreppe. Und irgendeine grosse Katze sprang durch die Dunkelheit.

Oder aber — der grosse Garten lebte von tausend Affen. Das waren die Gontramkinder: Frieda, Philipp, Paulche, Emilche, Jösefche und Wölfchen. Sie waren überall, staken in den Aesten der

Bäume, krochen in tiefen Gruben in der Erde.

Dann die Hunde, zwei freche Spitze und ein Bastardfox. Und dazu der Zwergpinscher des Herrn

Rechtsanwalt Manasse, so ein Ding, wie eine braune Quittenwurst, kugelrund, kaum grösser wie eine Hand. Cyklop hiess er.

Und alles lärmte und schrie. Wölfchen, kaum ein Jahr alt, lag im Kinderwagen und brüllte, hoch, hartnäckig, stundenlang. Nur Cyklop konnte diesen Rekord halten, er kläffte, heiser und zerbrochen, unaufhörlich. Rührte sich nicht vom Platze, wie Wölfchen, schrie nur, heulte nur.

Die Gontrambuben rasten durch die Büsche, spät am Nachmittage. Frieda, die älteste, sollte  aufpassen; achtgeben, dass die Brüder artig seien. Aber sie dachte: sie sind artig. Und sie sass hin-

ten, in der zerfallenen Hollunderlaube, mit ihrer Freundin, der kleinen Prinzessin Wolkonski. Die

beiden schwatzten und stritten sich, meinten, dass sie nun bald vierzehn Jahre alt würden und dann

wohl heiraten könnten. Oder wenigstens könnte man einen Liebhaber haben. Aber sie waren fromm alle beide und beschlossen, noch ein wenig zu warten, vierzehn Tage noch, bis nach der ersten heiligen Kommunion.“

 

 

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Hanns Heinz Ewers (3 november 1871 – 12 juni 1943)

Filmaffiche uit 1952 voor Alraune 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, journalist en jurist William Cullen Bryant werd geboren op 3 november 1794 in Cummington, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor William Cullen Bryant op dit blog.

 

 

October

 

Ay, thou art welcome, heaven's delicious breath!
When woods begin to wear the crimson leaf,
And suns grow meek, and the meek suns grow brief
And the year smiles as it draws near its death.
Wind of the sunny south! oh, still delay
In the gay woods and in the golden air,
Like to a good old age released from care,
Journeying, in long serenity, away.
In such a bright, late quiet, would that I
Might wear out life like thee, 'mid bowers and brooks
And dearer yet, the sunshine of kind looks,
And music of kind voices ever nigh;
And when my last sand twinkled in the glass,
Pass silently from men, as thou dost pass.

 

 

 

November

 

Yet one smile more, departing, distant sun!
One mellow smile through the soft vapoury air,
Ere, o'er the frozen earth, the loud winds ran,
Or snows are sifted o'er the meadows bare.
One smile on the brown hills and naked trees,
And the dark rocks whose summer wreaths are cast,
And the blue Gentian flower, that, in the breeze,
Nods lonely, of her beauteous race the last.
Yet a few sunny days, in which the bee
Shall murmur by the hedge that skim the way,
The cricket chirp upon the russet lea,
And man delight to linger in thy ray.
Yet one rich smile, and we will try to bear
The piercing winter frost, and winds, and darkened air.

 

 

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William Cullen Bryant (3 november 1794 – 12 juni 1878)

Portret door Wyatt Eaton, ca 1878

Geschreven door Romenu om 17:43 Reageer op dit bericht

Am Allerseelentage (Annette von Droste-Hülshoff)


Bij Allerzielen

 

 

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Allerseelentag auf dem Hedwigskirchhof door Franz Skarbina, 1896

 

 

 

Am Allerseelentage

 

"Es kömmt die Stunde, in welcher Alle,
die in den Gräbern sind, die Stimme des Sohnes
Gottes hören werden"

Die Stunde kömmt, wo Tote gehn,
Wo längst vermorschte Augen sehn.
O Stunde, Stunde, größte aller Stunden,
Du bist bei mir und läßt mich nicht,
Ich bin bei dir in strenger Pflicht,
Dir atm' ich auf, dir bluten meine Wunden!

Entsetzlich bist du, und doch wert;
Ja meine ganze Seele kehrt
Zu dir sich, in des Lebens Nacht und Irren
Mein fest Asyl, mein Burggebiet
Zu dem die zähe Hoffnung flieht,
Wenn Angst und Grübeln wie Gespenster irren.

Wüßt' ich es nicht, daß du gewiß
In jener Räume Finsternis
Liegst schlummernd wie ein Embryo verborgen,
Dann möcht' ich schaudernd mein Gesicht
Verbergen vor der Sonne Licht,
Vergehn wie Regenlache vor dem Morgen.

Verkennung nicht treibt mich zu dir;
Mild ist die strengste Stimme mir,
Nimmt meine Heller und gibt Millionen.
Nein, wo mir Unrecht je geschehn,
Da ward mir wohl, da fühlt' ich wehn
Dein leises Atmen durch der Zeit Äonen.

Doch Liebe, Ehre treibt mich fort
Zu dir als meinem letzten Port,
Wo klar mein Grabesinnre wird erscheinen.
Dann auf der rechten Waage mag
Sich türmen meine Schuld und Schmach
Und zitternd nahn mein Kämpfen und mein Weinen.

Vor dir ich sollte Trostes bar
Zergehen wie ein Schatten gar;
Doch anders ist es ohne mein Verschulden.
Zu dir als zu dem höchsten Glück
Wie unbeweglich starrt der Blick,
Und kaum, kaum mag die Zögerung ich dulden.

Doch da sich einmal Hoffnung regt,
So wird die Hand, die sie gelegt
In dieses Busens fabelgleichen Boden,
Sie wird den Keim, der willenlos
Und keinem Übermut entsproß,
Nicht wie ein Unkraut aus dem Grunde roden.

Wenn kömmt die Zeit, wenn niederfällt
Der Flitter, den gelegt die Welt,
Talent und Glück, ums hagere Gerippe:
Da steht der Bettler, schaut ihn an!
Dann ist die Zeit, um Gnade dann
Darf zitternd flehen des Verarmten Lippe.

Dann macht nicht schamrot mich ein Tand,
Dann hat gestellt die rechte Hand
Mich tief und ärmlich, wie ich es verdienet,
Dann trifft mich wie ein Dolchstoß nicht
Hinfort ein Aug' voll Liebeslicht:
Ich bin erniedriget und bin gesühnet.

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Burg Hülshoff

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 2e november ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:11 Reageer op dit bericht

Désanne van Brederode, E. du Perron, Odysseas Elytis, Kees van den Heuvel, Thomas Mallon

De Nederlandse schrijfster Désanne van Brederode werd op 2 november 1970 in Utrecht geboren. Zie ook alle tags voor Désanne van Brederode op dit blog.

 

Uit: Stille zaterdag

 

“De straat die Sara had willen oversteken, leidde niet naar de overdekte winkelstraat, waar de bakker zat, de supermarkt, de groentezaak. Bovendien had ze haar grote canvas boodschappentas thuisgelaten. Het kon goed zijn dat ze wat verstrooid was geweest. Ze had in geen jaren meer een viergangendiner bereid.
‘Nerveus?’
‘Dat niet. Ik geloof wel dat ze er zin in had. Maar een perfectioniste als zij... Ze was die ochtend al om half zeven opgestaan, om het zilver te poetsen, dat soort dingen. Noem het een inhaalslag.’ Iedereen wist waar de weduwnaar op doelde. Bijna zeven jaar lang was hij huisman geweest, misschien tegen wil en dank, maar toch in elk geval zonder morren. Zijn Sara moest haar roeping kunnen volgen.
In de schoudertas van het slachtoffer waren sleutels gevonden. Van haar fiets, de auto, van het woonhuis aan de rand van het centrum en het tweede huis in Gelderland. Haar portemonnee en paspoort zaten erin, haar rijbewijs, een blikje anijssnoepjes, een opgevouwen zakdoek, een etui met daarin een lippenstift, een poederdoos, een oogpotlood. Verder de boodschappenlijst voor twee paasdagen, een gidsje over wijnen, en een boek met de titel Navolging van de Duitse theoloog en verzetsman Dietrich Bonhoeffer, in een Nederlandse vertaling.
Let wel: geen afscheidsbrief. Om geruchten dat het hier mogelijk een geslaagde zelfmoordpoging betrof de kop in te drukken, werd een paar dagen later in alle artikelen uitvoerig beschreven wat Sara Mijland ten tijde van het ongeluk op haar lichaam droeg. Niets wees erop dat ze met plannen rondliep. In haar jaszak zat alleen een kassabon van de chocolaterie die ze twee dagen eerder had bezocht. Vierhonderd gram paaseitjes, gemengd, en een ‘Luxe Geschenkhaas, wit, pralinevulling’. Bij elkaar opgeteld nog geen twintig euro. Waarom iemand zulke vertrouwelijke informatie had gelekt, werd in weer andere stukken aan de orde gesteld.”

 

 

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Désanne van Brederode (Utrecht, 2 november 1970)

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en criticus Charles Edgar (Eddy) du Perron werd geboren op 2 november 1899 in Jatinegara (West Java). Zie ook mijn blog van 2 november 2010 en eveneens alle tags voor E. du Perron op dit blog.

 

Uit: Het Land van Herkomst

 

»Je stelt het bijna als contrast voor zijn Uebermensch en als zodanig ben ik het althans met je eens. Maar het is begrijpelijk dat hij de eersterangsmens niet prediken kon; voor de verloren God moest hij blijkbaar zelf iets ongewoons geven - alsof een eersterangsmens trouwens al niet ongewoon was, ongewoner dan de Ueberfeldwebel die zijn recept altijd in Duitsland heeft opgeleverd. God meteen vervangen door de mens was hèm blijkbaar ook te kras, vandaar dit compromis, dit broertje van de halfgod, - en het geknoei van de anderen daarbovenop.’

Maar wat Wijdenes vooral hindert, is de politieke betekenis in dit alles. Als het tot knoeien komt, is het politieke geknoei altijd het ergste. Hij wordt opeens een verwoed verdediger van de geest. De afschuwelijkheid van deze tijd, volgens hem, is dat ieder behoorlijk mens, of hij het wil of niet, politiek schijnt te denken en te spreken, dat ieder menselijk getuigenis een politieke betekenis krijgt. Men zou haast eindigen met zichzelf te verraden en in duivelsnaam dan maar mee te huilen om een dictatuur, onder voorwaarde dat men daarna met rust gelaten werd, voldoende althans om lak te hebben aan al de specialisten van het staatsbestel. ‘Ik zeg het natuurlijk, zegt hij met een plotselinge humor die zich op zijn puntig gezicht openbaart in een studentikoze brede grijns, omdat ik wel weet dat ik, wat mijzelf betreft, toch nooit behoefte krijg aan sterkere fratsen dan die een dictatuur ook nog wel toelaat...’

‘Maar je protesteert tòch?’

‘Natuurlijk; in laatste instantie verdragen wij intellectuelen het minst van alles wat onze gedachtenvrijheid bedreigt. Ik weet dat ik geen exhibitionist ben en moet zelfs hopen dat de dictatuur mij belet zoiets te worden. Ik weet, of vermoed, dat ik anarchistische vrijheid nooit verlangen zal om burengerucht te maken na 11 uur. Ik ben geen anarchist en jij evenmin, omdat we ons al geen ogenblik kunnen voorstellen dat wij in de anarchie zouden kunnen leven; wij hebben ook daarvoor niet genoeg de middelen meer van de volmaakte bosjesman. Maar we verdragen niet dat een paar vlerken die we alleen kunnen verachten om hun ideologische prestaties ons met de knuppel in de hand gaan voorschrijven wat we denken moeten. En dus, opeens, in deze tijd van politieke hoogspanning - jaja - merken we dat we verwoed anti-nazi zijn, dat we liever alles willen dan een fascistische Nietzsche-vervalsing.’

 

 

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E. du Perron (2 november 1899 – 14 mei 1940)

Portret in brons door  Sylvia Willink-Quiël

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Kees van den Heuvel werd geboren op 2 november 1960 in Mill. Zie ook mijn blog van 2 november 2010 en eveneens alle tags voor Kees van den Heuvel op dit blog.

 

 

Sporen

 

Daar stapt hij in, de jongen van mijn dromen,

Ik zeg: ‘De reis wordt leuker dan ik dacht’

Hij haalt verbaasd zijn schouders op en lacht

Inmiddels is de trein op gang gekomen

 

Zijn schoonheid is een bron van inspiratie

De dichter in me gaat op avontuur

Ik noem hem ‘prins’ en ‘drager van het vuur’

Ik roem zijn charme, prijs op rijm zijn gratie

 

Hij krijgt niet eens de kans te protesteren

Ik dicht: ‘Je ogen glanzen glinsterzwart’

Hij schudt bedeesd het hoofd maar ik volhard:

‘Zelfs Eros wekte nimmer zo’n begeren’

 

De trein remt af; hij komt nu overeind

Hij stamelt :’Ne te entiendo’ en verdwijnt.

 

 

 

Billet-doux

 

O lief, het leven zonder jou is hard

Ik ben al zeven weken lang van slag

Ik mis je ieder uur van elke dag

En dan de nacht: zo bitterkoud en zwart.

 

Verloren is de tijd van drinkgelag

Musea, films, roulette, golf, biljart,

Romantisch uit gaan eten à la carte

Of weekends weg (Oostende, Echternach)

 

Ach, kom terug, ik wil weer blijde dagen

Ik wil opnieuw op Ameland verdwalen

En samen duiven van de Dam verjagen

 

Ik zal je warm en liefdevol onthalen

Dan kun je mij naar hartenlust weer plagen

En ook die duizend piek terugbetalen.

 

 

 

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Kees van den Heuvel (2 november 1960 – 11 januari 2010)

 

 

 

 

De Griekse dichter Odysseas Elytis (pseudoniem voor Odysseas Alepoudhelis) werd op 2 november 1911 te Iraklion op Kreta geboren. Zie ook mijn blog van 2 november 2010 en eveneens alle tags voor Odysseas Elytis op dit blog.

 

 

For Efessos

 

Freely beside me the vineyards are running and unbridled

Remains the sky. Wildfires trade pinecones and one

Donkey bolts uphill

               for a little cloud

St. Heracleitos’s day and something’s up

That even noses can’t diagnose:

Tricks of a shoeless wind snagging the hem

Of Fate’s nightgown and leaving

Us in the open air of capricorns

               exposed

Secretly I go with all the loot in my mind

For a life unbowed from the beginning. No candles no

               chandeliers

Only a gold anemone’s engagement for a diamond

Feeling its way to where? Asking what? Our moon’s half-

               shadow needs

You to console even the graves

Homoethnic or not. The crux is that the scent of earth

Lost even to bloodhounds

With its weeds onions and creeks

Must be restored to its idiom

 

So what! A word contains you peasant of night’s green

Efessos! Forefather sulphur phosphorus your fourteenth

               generation

Inside the orange groves gold words

Sharing the scalpel’s chisel

Tents as yet unpitched

                           others midair

Lost poles suddenly grinding. Sermons

Rise from the seafloor of the facing coves

Twin scythes for theater or temple

Fresh valley springs and other curly streams

Of thus and so. If ever wisdom

Planned circles of clover and dog grass

Another world might live just as before

               your fingerprint

 

Letters will exist. People will read and grab

History’s tail once more. Just let the vineyards gallop and the sky

               remain

Unbridled as children want it

With roosters and pinecones and blue kites

               flags

On Saint Heracleitos’s day

                                       child’s is the kingdom.

 

 

 

Vertaald door Olga Broumas

 

 

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Odysseas Elytis (2 november 1911 – 18 maart 1996)

 

 

 



De Amerikaanse schrijver en criticus Thomas Mallon werd geboren op 2 november 1951 in Glen Cove, New York. Zie ook alle tags voor Thomas Mallon op dit blog en eveneens mijn blog van 2 november 2010

 

Uit: Watergate

 

“In her room inside the czar's apartments, Pat Nixon, jet-lagged at 4:30 a.m., lay awake and looked toward a crack in the velvet curtains. The White Nights wouldn't really come for another month, and Moscow wasn't Leningrad, but the glow outside had nothing to do with dawn. It was the same strange silvery light that had persisted all night and been shining even when the state dinner ended at ten-thirty. The sky reminded her, oddly enough, of the ones she used to walk beneath in the Bronx on rainy autumn twilights back in the early thirties, looking south toward Manhattan. She'd leave the X-ray machine she'd tended all day and, with her coat pulled tight and never more than a dollar in her pocket, head down Johnson Avenue in search of dinner, often just a slice of apple pie and coffee. She could no longer remember the names of the nuns she'd lived with atop the TB hospital, but could still recall what she would think while walking on nights that looked like this one: Maybe I won't try to get back to California; maybe I'll seek my life right here.

She wondered whether Mrs. Khrushchev, now a widow, still lived in the dacha she and Dick had lunched at back in '59. There was probably no more chance of her having been allowed to keep it than there had been of her being at the dinner tonight. When Pat had raised that second possibility with Kissinger, he'd pompously informed her that it was out of the question, and that she should be grateful for the political progress signified by Nikita Khrushchev's having been merely retired instead of shot.

What a show Mrs. K had made, a dozen years ago, of not trying on the hat that Pat and the other ladies had presented her with at a luncheon in Washington, when the Khrushchevs returned the Nixons' visit to Russia. She'd said she would accept the hat only so that back home it could be copied for the masses of Soviet women! Oh, put it on, dear, they'd all cajoled, and they eventually did succeed in raising a smile from her plump face. But, no, they never saw her try it on.”

 

 

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Thomas Mallon (Glen Cove, 2 november 1951)

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e november ook mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:06 Reageer op dit bericht

Bilal Xhaferri, Augusta Peaux, Jules Barbey d'Aurevilly, Leo Perutz, Daniil Andreyev

De Albanese dichter en schrijver Bilal Xhaferri werd geboren op 2 november 1935 in Ninat bij Konispol Zie ook alle tags voor Bilal Xhaferri op dit blog en ook mijn blog van 2 november 2010

 

 

Janina in the Fall

 

Watery vale – the lake of Janina
Slouches in the morning mist,
Curved like tumuli, gull wings skit o’er the islet,
The wind bedecks the lanes and alleys with broad leaves,
Exotic mosques, neglected daughters of the Orient,
Pose sadly before Western tourists.
Come from beyond barb-wired border, the sons of Pyrrhos
Pace the port, heads bowed, under the lofty planes.

 

Autumn as bare as mini-skirted maidens
Rubs against the bearded, mossy walls,
There, where Frosina once fled from Ali Pasha
And plunged into the lake’s frigid waters.
Janina, too, timeworn and abandoned,
Sinks slowly into the lake
In its former, now forgotten glory,
To the muffled beat of war drums.
It subsides, as will new Joannina with its neon lights,
Under streams of cars careening down the asphalt streets,
Under its fresh hotels, the Xenia, Paladion,
To the ringing of bells and the chanting of psalms.

 

Watery vale - the lake of Janina,
Sways softly in the morning haze.
Come from beyond barb-wired border, the sons of Pyrrhos
Pace, heads bowed, in the plane-treed alleys,
Pensive their thoughts, seething their sorrow.

 

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

 

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Bilal Xhaferri (2 november 1935 – 14 oktober 1986)
Detail van een momument

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres Augusta Guerdina Peaux werd geboren in Simonshaven op 2 november 1859. Zie ook alle tags voor Augusta Peaux op dit blog en ook mijn blog van 2 november 2010

 

 

In de duinen

 

Daar is het blanke zonlicht overal
en vult de dag zijn beker tot de rand .
Hij spiedt de kleuren, die in 't fijn kristal
spelen, als in een kelk van diamant .
Lichtdruppen storten in een parelval ;
hij ziet niet, hoe zijn achteloze hand
de blanke lichtdauw spilt, een zilverval
van zon op witgrijs zilvermos en zand .
Stil ligt hij in de diepe duinendel
- een krekel sjirpt, blank zaagje, fijn getand -
Hij ligt te turen naar het kleurenspel
en 't dof oud-zilver van de schaduwkant .

 

 

 

Verlaten weg

 

De eenzaamheid op zonbeschenen wegen
is erger dan die in de schemer sluipt,
kom haar niet op de volle middag tegen
als zij met huiverkilte uw hart bekruipt.

Zij is en is er niet, zij is doorschenen
gelijk een spooksel van het levend licht,
maar alle leven is uit haar verdwenen
en dood staart uit haar wezenloos gezicht.

Toch houdt zij u in sterke greep gevangen
en trekt een tovercirkel om u heen
en bant u buiten menselijk verlangen
en laat u met verstorvenheid alléén.

 

 

 

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Augusta Peaux (2 november 1859 - 23 februari 1944)

Simonshaven

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Leo Perutz werd geboren op 2 november 1882 in Praag. Zie ook mijn blog van 2 november 2010 en eveneens alle tags voor Leo Perutz op dit blog.

 

Uit: Nachts unter der steinernen Brücke

 

„Als sie an das Ende der Belelesgasse gekommen waren und die Friedhofsmauer zu ihrer Linken sahen, blieb Jäk-kele-Narr stehen und deutete auf die Tür des Flickschusters Gerson Chalel.

»Sicherlich«, sagte er, »ist des Schusters Blümchen noch wach. Ich will ihr aufspielen das Lied: ›Sechs Jahre erst zähl’ ich, das Herzist mir fröhlich‹, so wird sie zur Tür herauskommen und auf der Gasse tanzen.«

Koppel-Bär wachte auf aus einem Traum von einer warmen Rettichsuppe mit kleinen Fleischbrocken darin.

»Du bist ein Narr«, brummte er. »Wenn der Messias kommt und die Kranken heilt, – du wirst ein Narr bleiben. Was schert mich des Schusters Blümchen? Was soll mir ihr Tanzen? Ich bin krank vor Hunger in allen meinen Glie-dern.«

»Wenn du bist krank vor Hunger, so nimm ein Messer, schleif es und häng dich auf«, sagte Jäckele-Narr, und dann nahm er seine Geige vom Rücken und begann zu spielen.

Aber soviel er auch spielte, des Schusters Töchterchen wollte nicht kommen. Jäckele-Narr ließ die Geige sinken und dachte nach. Dann ging er über die Gasse und blickte durch das offene Fenster in des Schusters Stube.

Sie war dunkel und leer, die Stube, aber aus der Kammer kam ein Lichtschein, und Jäckele-Narr sah den Schuster und sein Weib, die saßen auf niederen Schemeln einander gegenüber und sangen die Sterbegebete für ihr Kind Blümchen, das sie am Tag zuvor begraben hatten.

»Sie ist tot«, sagte Jäckele-Narr. »So ist denn der Schuster auch vom Himmel herab auf die harte Erd’ gefallen. Ich habe nichts und möchte doch alles dafür geben, nur daß sie noch am Leben wär’. So klein war sie, und doch war es mir, wenn ich sie sah, als wär’die Welt in ihrem Aug’. Fünf Jahre war sie alt und muß nun auch die kalte Erde kauen.«

»Wenn der Tod zu Markt geht, kauft er alles«, murmelte Koppel-Bär. »Nichts ist ihm zu klein, nichts zu gering.«

 

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Leo Perutz (2 november 1882 – 25 augustus 1957)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en moralist Jules Amédée Barbey d'Aurevilly werd geboren op 2 november 1808 in Saint-Sauveur-le-Vicomte (Manche). Zie ook alle tags voor Jules Barbey d'Aurevilly op dit blog en ook mijn blog van 2 november 2010

 

Uit: Les Diaboliques

 

“Dans la plupart de ces petites villes que nous traversâmes, les réverbères, ce luxe tardif, étaient rares, et on y voyait certainement bien moins que sur les routes que nous venions de quitter. Là, du moins, le ciel avait sa largeur, et la grandeur de l'espace faisait une vague lumière, tandis qu'ici le rapprochement des maisons qui semblaient se baiser, leurs ombres portées dans ces rues étroites, le peu de ciel et d'étoiles qu'on apercevait entre les deux rangées des toits, tout ajoutait au mystère de ces villes endormies, où le seul homme qu'on rencontrât était - à la porte de quelque auberge - un garçon d'écurie avec sa lanterne, qui amenait les chevaux de relais, et qui bouclait les ardillons de leur attelage, en sifflant ou en jurant contre ses chevaux récalcitrants ou trop vifs... Hors cela et l'éternelle interpellation, toujours la même, de quelque voyageur, ahuri de sommeil, qui baissait une glace et criait dans la nuit, rendue plus sonore à force de silence :

“ Où sommes-nous donc, postillon ?... ” rien de vivant ne s'entendait et ne se voyait autour et dans cette voiture pleine de gens qui dormaient, en cette ville endormie, où peut-être quelque rêveur, comme moi, cherchait, à travers la vitre de son compartiment, à discerner la façade des maisons estompée par la nuit, ou suspendait son regard et sa pensée à quelque fenêtre éclairée encore à cette heure avancée, en ces petites villes aux moeurs réglées et simples, pour qui la nuit était faite surtout pour dormir. La veille d'un être humain, - ne fût-ce qu'une sentinelle, - quand tous les autres êtres sont plongés dans cet assoupissement qui est l'assoupissement de l'animalité fatiguée, a toujours quelque chose d'imposant.”

 

 

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Jules Barbey d'Aurevilly (2 november 1808 – 23 april 1889)

 





De Russische dichter, schrijver en Christelijk mysticus
Daniil Leonidovich Andreyev werd geboren op 2 november 1906 in Berlijn. Zie ook alle tags voor Daniil Andreyev op dit blog en ook mijn blog van 2 november 2010

 

Uit: The Rose of the World

 

“The purpose of this book is to set out that worldview in an exhaustive manner, helping the reader to see how, though dealing with the preternatural, it at the same time holds the key to understanding current events and the fate of each of us. This is a book that, if God saves it from destruction, will be laid, as one of many bricks, in the foundation of the Rose of the World, at the base of a Community of all humanity.
There exists an entity that for many centuries has proclaimed itself the lone, steadfast unifier of all people, shielding them from the danger of all-out warfare and social chaos. That entity is the state. Since the end of the tribal period, the state has been of vital necessity at every historical stage. Even hierocracies, which attempted to replace it with religious rule, simply became variations of the selfsame state. The state bonded society together on the principle of coercion, and the level of moral development necessary to bond society together on some other principle was beyond reach. Of course, it has been beyond reach even until now, and the state has remained the only proven means against social chaos. But the existence of a higher order of moral principles is now becoming evident, principles capable not only of maintaining but also of increasing social harmony. More important, methods for accelerating the internalization of such principles are now taking shape.
In the political history of modern times, one can distinguish two international movements diametrically opposed to one another.”

 

 

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Daniil Andreyev (2 november 1906 – 30 maart 1959)

Geschreven door Romenu om 14:02 Reageer op dit bericht

Charlotte Mutsaers

De Nederlandse schrijfster, essayiste en kunstschilderes Charlotte Jacoba Maria Mutsaers werd geboren in Utrecht op 2 november 1942 als dochter van de kunsthistoricus Barend Mutsaers, die werkzaam was aan de Universiteit Utrecht. Na haar gymnasiumopleiding ging ze eerst Nederlands studeren in Amsterdam, waarna ze docente Nederlands werd aan het Hoger beroepsonderwijs. Ondertussen doorliep ze de avondopleiding tekenen en schilderen aan de Gerrit Rietveld Academie, eveneens in Amsterdam. Kort na haar eindexamen in schilderen en vrije grafiek werd ze vrijwel onmiddellijk als docente schilderen aan deze academie benoemd. Ze heeft er meer dan tien jaar les gegeven. Behalve schilderijen en grafiek heeft Mutsaers ook postzegels ontworpen, illustraties gemaakt voor de Boekenbijlage van Vrij Nederland en talloze boeken van een omslag voorzien.

Haar schilderijen werden onder meer geëxposeerd bij Piet Clement, in het Frans Hals Museum te Haarlem, het Gemeentemuseum van Arnhem, de Nieuwe Kerk te Amsterdam en Museum de Beyerd te Breda. In 2008 kreeg zij een grote overzichtstentoonstelling in de Venetiaanse Galerijen van Oostende. Op de tentoonstelling Paraat met pen en penseel in het Nederlands Letterkundig Museum in Den Haag in 2010 werd Mutsaers' dubbeltalent belicht. Rond haar veertigste begon Mutsaers met schrijven. In 1983 was ze te gast bij de eerste uitzending van Hier is... Adriaan van Dis. Op 7 juni 1992 trad zij op in het VPRO-programma Zomergasten. Op 2 april 2010 heeft de NPS de documentaire De wereld van Charlotte Mutsaers uitgezonden, een film van Suzanne Raes. In mei 2010 kreeg Mutsaers voor haar literaire verdiensten de P.C. Hooftprijs uitgereikt.

 

Uit: Koetsier Herfst

 

“De dag na mijn vijftigste verjaardag droomde ik dat ik gewurgd werd. Ik wou de wurgende handen losmaken van mijn nek maar dat ging niet, het waren de handen van mijzelf. Toen heb ik gedacht: ik leef verkeerd. Als ik zo doorga, verknal ik gegarandeerd mijn hele toekomst.
Nog geen uur later ben ik mijn geluk gaan zoeken in het Vondelpark. En blijkbaar was ik erg gemotiveerd want ik had het in no time gevonden.
Ach, als geluk toch eens iets blijvends was. Maar wacht, laat ik me eerst even voorstellen.
Gegroet lezer. Ik draag geen pacemaker, ik voel overal nattigheid, ik draag altijd pyjama’s in bed, mijn zwarte haar wordt nog nauwelijks grijs, ik zwem in oud geld en ontbeer dus diplomatie en handelsgeest, ik voel me van geen enkel dier de meerdere, ik ben van mening dat Jorma Ollila een van de grootste denkers is van deze tijd, ik heb een vrouw bemind die wegliep met Bin Laden, mijn heftigste angst is bij mijn dood door niemand omringd te zijn, mijn beroep is schrijver en ik heet Maurice Maillot. Aangenaam.
Mijn ouders behoorden tot de eerste prisoners of compassion. Ik hield zielsveel van ze maar heb ze helaas niet anders gekend dan in het gevang. Ze hadden levenslang omdat ze in de zomer van 1953 het Duitse circus Kalthoff hadden opgeblazen. Het ging om een nijlpaard. Zijn naam was Benkali. De circusdirectie wou van hem af omdat hij vanwege zijn vergevorderde leeftijd geen kunstjes meer kon vertonen, en had zijn bassin opgewarmd tot meer dan honderd graden. Zo werd Benkali levend gekookt en kon Kalthoff een forse poet van de verzekering incasseren.
Bij deze aanslag kwamen eenenzestigmensen om. Spijt hebben mijn ouders nooit betuigd. Al hun medeleven is naar het nijlpaard uitgegaan.
Ik was nog maar net geboren. Mijn familie wou toen niets meer van me weten en transporteerde me met wieg en al naar Ruud en Agaath van Zanten-Kolf, een kinderloos patriciërsechtpaar in de Amsterdamse Lomanstraat.
Voor het leven getekend maar wel met een bankrekening”.

 

 

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Charlotte Mutsaers (Utrecht, 2 november 1942)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Am Allerheiligentage (Annette von Droste-Hülshoff)


Bij Allerheilgen

 

 

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Allerheiligen door Albrecht Dürer,1511

Altaarstuk in Landau

 

 

 

Am Allerheiligentage

 

"Selig sind die Armen im Geiste"

Selig sind im Geist die Armen,
Die zu ihres Nächsten Füßen
Gern an seinem Licht erwarmen
Und mit Dienerwort ihn grüßen,
Fremden Fehles sich erbarmen,
Fremden Glückes überfließen:
Ja, zu ihres Nächsten Füßen
Selig, selig sind die Armen.

Selig sind der Sanftmut Kinder,
Denen Zürnen wird zum Lächeln
Und der Milde Saat nicht minder
Sprießt aus Dorn und scharfen Hecheln,
Deren letztes Wort ein linder
Liebeshauch durch Todesröcheln,
Wenn das Zucken wird zum Lächeln:
Selig sind der Sanftmut Kinder.

Selig sind, die Trauer tragen
Und ihr Brot mit Tränen tränken,
Über eigne Sünde klagen
Und der fremden nicht gedenken,
An den eignen Busen schlagen,
Fremder Schuld die Blicke senken:
Die ihr Brot mit Tränen tränken,
Selig sind, die Trauer tragen.

Selig, wen der Durst ergriffen
Nach dem Rechten, nach dem Guten
Mutig, ob auf morschen Schiffen,
Mutig steuernd nach den Fluten,
Sollte unter Strand und Riffen
Auch das Leben sich verbluten:
Nach dem Rechten, nach dem Guten,
Selig, wen der Durst ergriffen.

Die Barmherzigen sind selig,
So nur auf die Wunde sehen,
Nicht erpressend kalt und wählig
Wie der Schaden mocht' entstehen,
Leise schonend und allmählich
Lassen drin den Balsam gehen:
So nur nach der Wunde sehen,
Die Barmherzigen sind selig.

Überselig reine Herzen,
Unbefleckter Jungfraun Sinnen,
Denen Kindeslust das Scherzen,
Denen Himmelshauch das Minnen,
Die wie an Altares Kerzen
Zündeten ihr klar Beginnen:
Unbefleckter Jungfraun Sinnen,
Überselig reine Herzen.

Und des Friedens fromme Wächter
Selig, an den Schranken waltend
Und der Einigkeit Verfechter
Hoch die weiße Fahne haltend,
Mild und fest gen den Verächter,
Wie der Daun die Klinge spaltend:
Selig, an den Schranken waltend,
Selig sind des Friedens Wächter.

Die um dich Verfolgung leiden,
Höchster Feldherr, deine Scharen,
Selig, wenn sie Alles meiden,
Um dein Banner sich zu wahren!
Mag es nie von ihnen scheiden,
Nicht in Lust noch in Gefahren!
Selig, selig deine Scharen,
Selig, die Verfolgung leiden!

Und so muß ich selig nennen
Alle, denen fremd mein Treiben,
Muß, indess die Wunden brennen,
Fremden Glückes Herold bleiben.
Wird denn nichts von dir mich trennen,
Wildes, saftlos, morsches Treiben?
Muß ich selber mich zerreiben,
Wird mich Keiner selig nennen?

 

 

 

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Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Burg Hülshoff

 

 

Zie voor de schrijvers van de 1e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:17 Reageer op dit bericht

80 Jaar Huub Oosterhuis, Job Degenaar, Rudy Kousbroek, Ilse Aichinger


80 Jaar Huub Oosterhuis

 

 

De Nederlandse priester, theoloog en dichter Huub Oosterhuis werd geboren in Amsterdam op 1 november 1933. Huub Oosterhuis viert vandaag zijn 80e verjaardag. Zie ook alle tags voor Huub Oosterhuis op dit blog en  ook mijn blog van 1 november 2010

 

 

Tijd van leven

 

Tijd van vloek en tijd van zegen

tijd van droogte tijd van regen

dag van oogsten tijd van nood

tijd van stenen tijd van brood.

Tijd van liefde, nacht van waken

Uur der waarheid dag der dagen

Uur de waarheid dag der dagen

Toekomst die gekomen is

woord dat vol van stilte is.

 

Tijd van troosten tijd van tranen

tijd van mooi zijn tijd van schamen

tijd van jagen nu of nooit

van hopen dat nog ooit.

Tijd van zwijgen zin vergeten

van nergens blijven niemand weten

tijd van kruipen angst en spijt

zee van tijd en eenzaamheid.

 

Wie aan dit bestaan verloren

nieuw begin heeft afgezworen

wie het houdt bij wat hij heeft

sterven zal hij ongeleefd.

Tijd van leven om met velen

Brood en ademtocht te delen

wie niet geeft om zelfbehoud

leven vindt hij honderdvoud.

 

 

 

Lied aan het licht

 

Licht dat ons aanstoot in de morgen, voortijdig licht waarin wij staan.

koud, één voor één, en ongeborgen, licht overdek mij, vuur mij aan.

Dat ik niet uitval, dat wij allen zo zwaar en droevig zijn

niet uit elkaars genade vallen en doelloos en onvindbaar zijn.

 

Licht, van mijn stad de stedehouder, aanhoudend licht dat overwint.

Vaderlijk licht, steevaste schouder, draag mij, ik jouw kijkend kind.

Licht, kind in mij, kijk uit mijn ogen of ergens al de wereld daagt

waar mensen waardig leven mogen en elk z´n naam in vrede draagt.

 

Alles zal zwichten en verwaaien wat op het licht niet is geijkt.

Taal zal alleen verwoesting zaaien en van ons doen geen daad beklijft.

Veelstemmig licht, om aan te horen zolang ons hart nog slagen geeft.

Liefste der mensen, eerstgeboren licht, laatste woord van Hem die leeft.

 

 

 

Zijn onvergankelijk testament

 

Zijn onvergankelijk testament:
Dat Hij ons in de dood nog kent
de dagen van ons leven
ten dode opgeschreven
ten eeuwig leven omgewend.

 

 

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Huub Oosterhuis (Amsterdam, 1 november 1933)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Job Degenaar werd geboren in Dubbeldam op 1 november 1952.Zie ook alle tags voor Job Degenaar op dit blog.

 

 

Zes makers van de teloorgang

 

Zes makers van de teloorgang:
de gebroeders Oud en Eenzaam,
de b.v. Ziekte, de firma Dood,
het duo Armoe/Honger, slaan
in draf mij, hoge hindernis, over

de zusjes Hoop Doet Leven echter
doen mij nog alle dagen aan,
ook als hun rigide minnaars
Hartstocht en Radeloos
elkaar te lijf gaan

's nachts met broertje Zelf
op strooptocht door de boswei,
vang ik het antwoord van
een glimworm, sla dat
in kelders op voor later

Aan die broze weelde
bind ik me zoals de zon
die in de avondschemer
aan een koppel fietsers
haken blijft.

 

 

 

Grensgebied

 

In het halfduister van de A-6
struint tussen zwerfvuil
iets geelogigs

Twee werelden die elkaar kruisen:
de gebaande en de naakte
de gekooide en de wilde
de verzadigde en de hongerige

Vos die ik was
mens die ik werd

 

 

 

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Job Degenaar (Dubbeldam, 1 november 1952)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, schrijver en essayist Rudy Kousbroek werd op 1 november 1929 in Pematang Siantar in Indonesië geboren. Zie ook mijn blog van 1 november 2010 en eveneens alle tags voor Rudy Kousbroek op dit blog.

 

 

Behalve een engel

 

Behalve een engel
valt alles wat men omhoogwerpt
weer op de grond

weer op de grond
valt alles wat men omhoogwerpt
behalve een engel

 

 

 

Afscheid

 

Lief kind

 

Ik weet
Dat je nog niet slaapt
Maar ligt te luisteren

 

Het is niet de wind
Die je om de bomen hoort ruizen
Maar je naam

 

Het zijn niet de regendruppels
Die je hoort vallen
Maar het verlangen

 

Het zijn niet de schelpen
Die heen en weer rollen op de vloedlijn
Maar de herinneringen

 

Verloren speelgoed
Vergeten woorden
Weggeraakt zonlicht
Maar nu weer begonnen

 

Het zijn niet de dingen van nu
Die je hoort gebeuren
Maar dingen van vroeger

 

Zo zullen we altijd bij elkaar zijn
Alles is al eens eerder gebeurd

 

 

 

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Rudy Kousbroek (1 november 1929 - 4 april 2010)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Ilse Aichinger werd met haar tweelingzusje Helga geboren op 1 november 1921 in Wenen. Zie ook mijn blog van 1 november 2010 en eveneens alle tags voor Ilse Aichinger op dit blog.

 

Uit: Spiegelgeschichte

 

„Sie tragen deinen Sarg durch die zweite Einfahrt über den Hof in die Leichenhalle. Dort wartet der  leere Sockel schwarz und schief und erhöht, und sie setzen den Sarg darauf und öffnen ihn wieder,  und einer von ihnen flucht, weil die Nägel zu fest eingeschlagen sind. Diese verdammte Gründlichkeit!

Gleich darauf kommt auch der junge Mann und bringt den Kranz zurück, es war schon hohe Zeit.  Die Männer ordnen die Schleifen und legen ihn vorne hin, da kannst du ruhig sein, der Kranz liegt  gut. Bis morgen sind die welken Blüten frisch und schließen sich zu Knospen. Die Nacht über bleibst  du allein, das Kreuz zwischen den Händen, und auch den Tag über wirst du viel Ruhe haben. Du  wirst es später lange nicht mehr fertig bringen, so still zu liegen. Am nächsten Tag kommt der junge Mann wieder. Und weil der Regen ihm keine Tränen gibt, starrt er ins Leere und dreht die Mütze zwischen seinen Fingern. Erst bevor sie den Sarg wieder auf das Brett heben, schlägt er die Hände vor das Gesicht. Er weint. Du bleibst nicht länger in der  Leichenhalle. Warum weint er? Der Sargdeckel liegt nur mehr lose, und es ist heller Morgen. Die Spatzen schreien fröhlich. Sie wissen nicht, dass es verboten ist, die Toten zu erwecken. Der junge  Mann geht vor deinem Sarg her, als stünden Gläser zwischen seinen Schritten. Der Wind ist kühl und  verspielt, ein unmündiges Kind. Sie tragen dich ins Haus und die Stiegen hinauf. Du wirst aus dem Sarg gehoben. Dein Bett ist frisch  gerichtet. Der junge Mann starrt durch das Fenster in den Hof hinunter, da paaren sich zwei Tauben und gurren laut, geekelt wendet er sich ab.

Und da haben sie dich schon in das Bett zurückgelegt. Und sie haben dir das Tuch wieder um den  Mund gebunden, und das Tuch macht dich so fremd. Der Mann beginnt zu schreien und wirft sich  über dich. Sie führen ihn sachte weg. „Bewahret Ruhe!“ steht an allen Wänden, die Krankenhäuser  sind zur Zeit überfüllt, die Toten dürfen nicht zu früh erwachen.“  

 

 

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Ilse Aichinger (Wenen, 1 november 1921)

 

 

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e november ook mijn blog van 1 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 15:13 Reageer op dit bericht

Joseph Boyden, Bruce Bawer, John Keats, Nick Stone, Carlos Drummond de Andrade

De Canadese schrijver Joseph Boyden werd geboren op 31 oktober 1966 in Willowdale, Ontario. Zie ook mijn blog van 31 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Joseph Boyden op dit blog.

 

Uit: The Orenda

 

“I awake. A few minutes, maybe, of troubled sleep. My teeth chatter so violently I can taste I’ve bitten my swollen tongue. Spitting red into the snow, I try to rise but my body’s seized. The oldest Huron, their leader, who kept us walking all night around the big lake rather than across it because of some ridiculous dream, stands above me with a thorn club. The weight these men give their dreams will be the end of them.

Although I still know little of their language, I understand the words he whispers and force myself to roll over when the club swings toward me. The thorns bite into my back and the bile of curses that pour from my mouth make the Hurons convulse with laughter. I am sorry, Lord, to use Your name in vain.

They’d all be screaming with glee, pointing and holding their bellies, if we weren’t being hunted. With a low sun rising and the air so cold, noise travels. They are clearly fed up with the young Iroquois girl who never stopped whimpering the entire night. Her face is swollen and, when I see her lying in the snow, I fear they killed her while I slept.

Not long ago, just before first light, we’d all paused to rest, the leader and his handful of hunters stopping as if they’d planned this in advance, the pack of them collapsing against one another for the heat. They whispered among themselves, and a couple glanced over at me. Although I couldn’t decipher their rushed speech, I sensed they talked of leaving me here, probably with the girl, who at that moment sat with her back to a birch, staring as if in a dream. Or maybe they talked of killing us. We had slowed them down all night, and despite trying to walk quietly I’d stumbled in the dark through the thick brush and tripped over fallen trees buried in the snow. At one point I removed my snowshoes because they were so clumsy, but then sank up to my hips in the next steps, and one of the hunters had to pull me out, biting me hard on the face once he’d accomplished the deed.”

 

 

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Joseph Boyden (Willowdale, 31 oktober 1966)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en literatuurcriticus Bruce Bawer werd geboren op 31 oktober 1956 in New York. Zie ook mijn blog van 31 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Bruce Bawer op dit blog.

 

 

Summer

 for my sister

 

Yearly the summer tells its sunny lie.

Remember childhood, when we didn’t know

The lie for what it was?   Each year we’d go

Down to the beach, where, under a blue sky

That promised sunshine through eternity,

We’d splash and shout, ignorant eyes aglow.

Each day for us seemed one big bright hello;

In fact we were already saying a long goodbye.

 

Now that we know better, what to say?

We’ve tossed handfuls of earth into the graves

Of those with whom we first leapt in the waves.

What is there, but to stare back at the day,

Mute in our knowledge that we’re all its slaves,

And stand on the beach, and watch the children play?

 




Listening to “Moonlight Serenade” on the Big Band Channel

 

Lovers who, decades ago, first heard this song

As, awestruck, they gazed into each other’s eyes

On a ballroom dance floor, where the marriage

Of words and music first gave them a language

For the power that had swept them up beyond

Everything they knew, or thought they knew,

And staggered them with the sudden recognition

Of what the world could be, what life could be,

And what it could mean to look into the eyes

Of one special person, and of how, in the end,

All of life could come down to the simple fact

Of touching each other, holding each other tight,

And gazing, rapt, into each other’s eyes,

Are crumbling now, or already crumbled, to dust.

 

 

 

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Bruce Bawer (New York, 31 oktober 1956)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter John Keats werd geboren op 31 oktober 1795 in Finsbury Pavement in London. Zie ook mijn blog van 31 oktober 2010 en eveneens alle tags voor John Keats op dit blog.

 

 

Faery Songs

 

I.
Shed no tear! oh, shed no tear!
The flower will bloom another year.
Weep no more! oh, weep no more!
Young buds sleep in the root's white core.
Dry your eyes! oh, dry your eyes!
For I was taught in Paradise
To ease my breast of melodies,--
Shed no tear.

Overhead! look overhead!
'Mong the blossoms white and red--
Look up, look up! I flutter now
On this fresh pomegranate bough.
See me! 'tis this silvery bill
Ever cures the good man's ill.
Shed no tear! oh, shed no tear!
The flower will bloom another year.
Adieu, adieu -- I fly -- adieu!
I vanish in the heaven’s blue,--
Adieu, adieu!

II.
Ah! woe is me! poor silver-wing!
That I must chant thy lady's dirge,
And death to this fair haunt of spring,
Of melody, and streams of flowery verge,--
Poor silver-wing! ah! woe is me!
That I must see
These blossoms snow upon thy lady's pall!
Go, pretty page! and in her ear
Whisper that the hour is near!
Softly tell her not to fear
Such calm favonian burial!
Go, pretty page! and soothly tell,--
The blossoms hang by a melting spell,
And fall they must, ere a star wink thrice
Upon her closed eyes,
That now in vain are weeping their last tears,
At sweet life leaving, and these arbours green,--
Rich dowry from the Spirit of the Spheres,
Alas! poor Queen!

 

 

 

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John Keats (31 oktober 1795 – 23 februari 1821)

Portret door Joseph Severn, 1818




De Engelse schrijver Nick Stone werd geboren op 31 oktober 1966 in Cambridge. Zie ook mijn blog van 31 oktober 2009 en ook mijn blog van 31 oktober 2010 en eveneens alle tags voor Nick Stone op dit blog.

 

Uit: The Unarmed Robbery

 

“The girl behind the counter, who looked much younger than my twenty-four years, just stared at me, a grin slowly spreading across her face. I found her silence a bit unnerving, so I tried another tactic.

"Perhaps I didn't make myself clear. This is called a gun. Though I've never fired one before, I assure you I know how. It's like using the Internet, I hear. You know, just point and click."

She let out a snort in an attempt to suppress her laughter. "Dude! Are you fer real??"

That annoyed me. "Of course I'm for real! What do youthink?"

"What do Ithink?" she began, her face turning serious. "I think you're doing well for a beginner. I like the polite approach, though it might make it easier for the cops to identify you. But I can tell you just slapped this job together. How long did it take for you to set this up?"

I hadn't prepared for an open discussion, so I winged it. "Hell, I don't know," I told her honestly, "anhour maybe?"

"An hour!" she yelled in delight, which startled me and almost made me drop the gun. "Oh! No wonder you screwed this up so bad!"

"How the hell did I screw this up? I know I'm new atthis, but do I really have to take this abuse when it's meholding the gun?"

"You bring this abuse on yourself, because I know fora fact you didn't come here to shoot anyone."

"Oh? So not only are you a gas station attendant, you're a mind reader too? How do you know I don't plan on shooting you?"

"Because you're using a revolver, nitwit! And I can see it's not loaded!"

A pause. I turned the gun around to my face and saw the empty chambers, clearly visible to anyone on this side of the gun. "Ahh. Touché, my dear." I dropped the gunto my side. "Thanks for the advice," I said, and turned to walk out. “

 

 

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Nick Stone (Cambridge, 31 oktober 1966)

 

 

 

De Braziliaanse dichter Carlos Drummond de Andrade werd geboren op 31 oktober 1902 in Itabira, een klein dorpje in de staat Minas Gerais. Zie ook alle tags voor Carlos Drummond de Andrade op dit blog  en ook mijn blog van 31 oktober 2010

 

 

Shoulders Support The World

 

There comes a time when we no longer say: my God.
A time of absolute purity.
A time when we no longer say: my love.
Because love proved useless.
And eyes don’t cry.
And hands only weave in rough work.
And the heart is dry.

 

Women knock at the door in vain, don’t open it.
You stay alone, the light goes out,
and in the dark your eyes glow enormous.
You’re convinced, you no longer know suffering.
And you expect nothing from friends.

 

Old age matters little, what is old age?
Your shoulders support the world
and it weighs no more than a child’s hand.
The wars, famines, and talks in buildings
only prove that life goes on
and not all have freed themselves yet.
Some, finding the spectacle barbarous,
prefer (the delicates) to die.
There comes a time when there’s no point in dying.
There comes a time when life is an order.
Merely life, without perplexity.

 

 

Vertaald door Len Sousa

 

 

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Carlos Drummond de Andrade (31 oktober 1902 – 17 augustus 1987)

 

 

 

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 31e oktober ook mijn blog van 31 oktober 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:51 Reageer op dit bericht

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