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Romenu

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Vicky Francken

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse dichteres Vicky Francken werd geboren in 1989 in Boxmeer. Zij bezocht het Stedelijk Gymnasium van Nijmegen. Vervolgens studeerde zij aan de Universiteit van Utrecht vertaalwetenschap en tegenwoordig werkt zij als literair vertaler uit het Frans en Engels. Francken was vijftien toen ze haar eerste gedicht schreef. Zij won de WriteNow-publieksprijs, de Doe Maar Dicht Maar-oeuvreprijs in 2007, de Meander Dichtprijs (2008) en een schrijfbeurs van het tijdschrift Hollands Maandblad. Zij ontving eveneens de Gorcumse SNS-Literatuurprijs en zij trad op tijdens 'Geen Daden Maar Woorden' in Den Bosch. Publiceren deed zij o.a. in het Hollands Maandblad en Het Liegend Konijn. Francken is redactielid van “Met Andere Zinnen”.

 

Canon

Nu al een graf bestellen: als het laatste gerecht
waar je van zult genieten. Zacht, op een bedje
van zalm, in dilleroom drijven. Waden
door het grondwater van de Styx,
wachten op Charon.

Dirigeren hoe ze voor je zingen:
bedroefd, geraakt, opgelucht
in canon.

 

 

Het eerste ontbijt

Ontwaken van jewelste, vogels zetten het zonder vleugels
op een lopen en we horen ergens
van het baltsend vechtend vliegend hert
dat er een ei is uitgelekt.

We spreken voor het donker uit hoe wakker we lagen
en hoe dankbaar we waren, kijken naar kuikens
in de geringe hoedanigheid van kip.

Vanaf nu
weten dat cremeren
het werk van vlammen is en leren
met vuur in aanraking te komen.

 

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Vicky Francken (Boxmeer, 1989)

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Walt Whitman, Frank Goosen, Gabriel Barylli, Konstantin Paustovski, Svetlana Alexievich, Ludwig Tieck, Gerd Hergen Lübben, Saint-John Perse, Georg Herwegh

De Amerikaanse dichter Walt Whitman werd geboren op 31 mei 1819 in Westhills, Long Island, New York. Zie ook alle tags voor Whalt Whitman op dit blog.

 

Zang van de open weg

2

Jij, weg die ik opga en afkijk, ik geloof dat je niet alles bent dat hier is,
Ik geloof dat hier ook veel ongeziens is.

Hier de wijze les van het onthaal dat voorkeur noch verwerping is,
De zwarte met zijn kroeskop, de boef, de zieke, de ongeletterde worden niet verworpen;
De geboorte, het snellen naar de arts, de bedelaarstred, het strompelen van de dronkaard, de
lachende troep werklui,
De ontsnapte knaap, het rijtuig van de rijke, de dandy, het ontvluchtende paar,
De vroege marktman, de lijkkoets, het verhuizen van meubels naar de stad, de terugkeer uit
de stad,
Ze komen voorbij, ook ik kom voorbij, alles komt voorbij, niemand kan worden uitgesloten,
Geen mens die niet wordt aanvaard, geen mens die me niet lief zal zijn.

 

Vertaald door Jabik Veenbaas

 

 

"Are you the new person drawn toward me?"

Are you the new person drawn toward me?
To begin with, take warning, I am surely far different from what you suppose;
Do you suppose you will find in me your ideal?
Do you think it so easy to have me become your lover?
Do you think the friendship of me would be unalloy’d satisfaction?
Do you think I am trusty and faithful?
Do you see no further than this façade, this smooth and tolerant manner of me?
Do you suppose yourself advancing on real ground toward a real heroic man?
Have you no thought, O dreamer, that it may be all maya, illusion?

 

 

Uit: Calamus Poems (Fragment)

2
Through me shall the words be said to make death
exhilarating,
Give me your tone therefore, O Death, that I may
accord with it,
Give me yourself—for I see that you belong to me
now above all, and are folded together above all
—you Love and Death are,
Nor will I allow you to balk me any more with what
I was calling life,
For now it is conveyed to me that you are the pur-
ports essential,
That you hide in these shifting forms of life, for
reasons—and that they are mainly for you,
That you, beyond them, come forth, to remain, the
real reality,
That behind the mask of materials you patiently
wait, no matter how long,
That you will one day, perhaps, take control of all,
That you will perhaps dissipate this entire show of
appearance,
That may be you are what it is all for—but it does
not last so very long,
But you will last very long.

 

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Walt Whitman (31 mei 1819 – 26 maart 1893)
Portret door Lawrence C. Earle, ca. 1890

 

 

De Duitse schrijver en cabaretier Frank Goosen werd geboren op 31 mei 1966 in Bochum. Zie ook alle tags voor Frank Goosen op dit blog.

Uit: Sommerfest

„Paladin. Ist das überhaupt das richtige Wort in diesem Zusammenhang? Auch das muss er mal googeln, schließlich will man nicht wie ein Idiot dastehen, wenn man so ein Wort völlig falsch benutzt. Vielleicht kann er aber auch einfach Frank Tenholt fragen, wenn er ihn später besucht. Der hat doch Geschichte studiert, der muss so etwas wissen, wahrscheinlich kann der ihm auch beim Thema »Feme« weiterhelfen. Man muss solche Sachen klären, damit sie einem nicht das Gehirn verstopfen. In diesem Zusammenhang wäre vielleicht mal über einen Datentarif für sein schickes Mobiltelefon nachzudenken, das er sich bei der letzten Verlängerung seines Mobilfunkvertrages hat aufschwatzen lassen, mit dem er aber, wie er dem blasierten Bengel im Geschäft klarmachte, nur telefonieren wollte, woraufhin der ihn ansah, als spiele Stefan zu Hause noch Schellackplatten ab. Und es war klar, dass der Jüngling das nicht für einen sympathischen Spleen hielt. Stefan ärgerte sich am meisten darüber, dass ihn das überhaupt beschäftigte und der Blick des Bengels nicht einfach an ihm abprallte. Er hat dann, uneingestanden verunsichert, ziemlich schnell den Laden verlassen und kann deshalb bis heute mit seinem Telefon nicht ins Internet. Seine Füße stoßen unten an. Das Konzept von Betten mit Fußende hat ihm nie eingeleuchtet. Stefan reibt sich einmal mit den Händen das Gesicht und greift nach seiner Armbanduhr auf dem Nachttisch. Einen Radiowecker mit Leuchtziffern gibt es hier nicht mehr, den hat er mitgenommen, als er auszog. Er fühlt sich etwas matt, aber das wird sich nach der ersten Tasse Kaffee erledigen. Er könnte sich unten einen kochen, doch er ist zum Frühstück mit Omma Luise verabredet, und wenn er jetzt einen Kaffee trinkt und bald darauf noch mal einen oder zwei, noch dazu das starke, fast zähflüssige Zeug, das seine Großmutter seit Jahrzehnten in sich hineinschüttet, dann wird ihm irgendwann die Pumpe galoppieren wie bei einem zünftigen Infarkt, was hier und jetzt gleich zwei Fragen aufwirft: Wie konnte Omma Luise trotz dieses Kaffees sechsundachtzig Jahre alt werden, ohne jemals Herzprobleme zu kriegen, und wann ist er eigentlich so ein Snob geworden? Schwarzen Filterkaffee, der womöglich schon eine ganze Weile auf einer Warmhalteplatte vor sich hin gammelt, empfindet Stefan mittlerweile als reines Gift.“

 

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Frank Goosen (Bochum, 31 mei 1966)
Scene uit de gelijknamige film uit 2017

 

 

De Oostenrijkse schrijver, toneelspeler en regisseur Gabriel Barylli werd geboren op 31 mei 1957 in Wenen. Zie ook alle tags voor Gabriel Barylli op dit blog.

Uit: Der Brief eines Vaters an seinen Sohn

„Erst dann, wenn Du Dein Leben aus der Mitte Deines Wesens her führst, wird es Glück für Dich geben. Erst dann, wenn Deine Taten Deinen Gedanken folgen und erst dann, wenn Deine Gedanken der Wahrheit Deines Herzens dienen, erst dann bist Du in Dir frei und bereit, Glück zu erleben.
Und erst dann kannst du Dein Glück mit einem anderen Menschen teilen.
Vielleicht hast Du Dich gefragt wieso ich von „Antworten“ gesprochen habe?!
„Antworten“ auf Deine wichtigste aller Fragen: „Wer bin ich?“
Ich werde Dir sagen, wie dieses Rätsel zu verstehen ist …
Zuerst musst Du wissen, dass Du aus vielen Farben bestehst. Aus vielen unterschiedlichen und auch widersprüchlichen Energien.
Aus mehr als 1001er Erfahrung.
Das, – wozu Du „Ich“ sagen kannst –, gibt es nicht … Es gibt eine lebendige bunte Sammlung von Bedürfnissen, Gedanken, Energien und sich abwechselnden Zuständen, die alle in Dir Platz finden – und Dich zu dem vielfältigen Menschen machen, der Du bist.
Mit all seiner Klarheit … aber auch Ungenauigkeit …
Mit all seinem Wissen … aber auch Unwissen …
Mit Deiner Lust auf Genuss und Schrankenlosigkeit – aber auch Deinem Bedürfnis nach Askese …
Wenn es also so viele Teile in Dir gibt, die abwechselnd zum Vorschein kommen – zu welchem Teil sagst Du dann „Ich“?!
Du siehst – diese so einfach erscheinende Frage: „Wer bin ich?“, kann unendlich viele Antworten zum Vorschein bringen.
Wenn Du Deine Vielfalt akzeptierst – und nicht versuchst Dich selbst zu vereinfachen –, bist Du einen entscheidenden Schritt weiter.
Den Schritt, der bedeutet, dass Dir Deine Vielschichtigkeit bewusst wird.
Ich möchte Dir einen Satz sagen, der Dich ein Leben lang begleiten kann – wenn Du ihn magst:
„Vielfalt ist besser als Einfalt.“
Für heute beende ich mein Schreiben – und morgen möchte ich Dir sagen, warum so viele Menschen vor dieser Einsicht große Angst haben. Die Einsicht, ein vielfältiges Wesen zu sein, kann einsam machen …
Warum?! – Darüber morgen mehr …“

 

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Gabriel Barylli (Wenen, 31 mei 1957)

 

 

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Zie ook alle tags voor Konstantin Paustovski op dit blog.

Uit: Snow (Vertaald door Mark Scott)

„During World War II, a young Moscovite woman named Tatyana Petrovna and her daughter, Varvara, are evacuated to a small town and settled in the home of an old man named Potapov. A month after Tatyana's arrival, Potapov dies.
At first, Tatyana does not like the provincal town, but eventually she comes to like it, especially when it is covered in snow. She gets used to living in a stranger's home with a stranger's things. Potapov has a son who is currently serving in the Black Sea fleet. Tatyana looks at the son's photograph and feels that she met him somewhere before, long ago, before her unsuccessful marriage, but she can't remember where.
Letters start arriving for Potapov, all written by the same hand. Tatyana stacks them up on old Potapov's desk. One night, when it is snowing, Tatyana can't sleep. Out of curiousity, she opens one of the letters. It is from Potapov's son, Nikolai, who reports that he is recuperating in a hospital after receiving a minor wound. He hopes that after he is discharged from the hospital he will get leave to come and visit the old man. The son visualizes his return: It is snowing, but the path to the old arbor has been cleared; the old piano has finally been tuned up, and sitting on it is the same piece of music as always, the overture to "The Queen of Spades" by Tchikovsky; the twisted candles are in the candleholders. He also wonders if the bell over the door is working.
Tatyana realizes that any day now this son could return. It would be hard for him to discover strange people living in his home and things not the way he expects. The next morning, Tatyana has Varvara clear the path to the arbor. Tatyana repairs the bell over the door and hires someone to tune up the piano. She finds the twisted candles and candleholders and sets them out. Varvara asks why she is touching other people's things and wants to know why Tatyana can do it when Varvara is forbidden to do so. Tatyana says it is because she is an adult.“

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Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)
In 1961

 

 

De Wit-Russische schrijfster en onderzoeksjournaliste Svetlana Alexandrovna Alexievich werd geboren op 31 mei 1948 in Stanyslaviv (sinds 1962 Ivano - Frankivsk). Zie ook alle tags voor Svetlana Alexievich op dit blog.

Uit: Secondhand Time: The Last of the Soviets (Vertaald door Bela Shayevich)

“My father is no longer living, so we won't get to finish one of our con-versations...He claimed that it was easier to die in the war in his day than it is for the untried boys to die in Chechnya now. In the 1940s, they went from one hell to another. Before the war, my father had been studying at the Minsk Institute of Journalism. He would recall how often, on returning to college after vacations, students wouldn't find a single one of their old professors because they had all been ar-rested. They didn't understand what was happening, but whatever it was, it was terrifying. Just as terrifying as war. I didn't have many honest, open conversations with my father. He felt sorry for me. Did I feel sorry for him? It's hard to answer that question...We were merciless toward our parents. We thought that freedom was a very simple thing. A little time went by, and soon, we too bowed under its yoke. No one had taught us how to be free. We had only ever been taught how to die for freedom. So here it is, freedom! Is it everything we hoped it would be? We were prepared to die for our ideals. To prove ourselves in battle. In-stead, we ushered in a Chekhovian life. Without any history. Without any values except for the value of human life—life in general. Now we have new dreams: building a house, buying a decent car, planting gooseberries...Freedom turned out to mean the rehabilitation of bourgeois existence, which has traditionally been suppressed in Rus-sia. The freedom of Her Highness Consumption. Darkness exalted. The darkness of desire and instinct—the mysterious human life, of which we only ever had approximate notions. For our entire history, we'd been surviving instead of living. Today, there's no longer any use for our experience in war; in fact, it'd be best to forget it. There are thousands of newly available feelings, moods, and responses. Every-thing around us has been transformed: the billboards, the clothing, the money, the flag...And the people themselves. They're more color-ful now, more individualized; the monolith has been shattered and life has splintered into a million little fragments, cells and atoms. It's like in Dal's dictionary:*9 free will...free rein...wide-open spaces. The grand old evil is nothing but a distant saga, some political detective story. »

 

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Svetlana Alexievich (Stanyslaviv, 31 mei 1948)
Cover 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn. Zie ook Zie ook alle tags voor Ludwig Tieck op dit blog.

Uit: Die Freunde

„Welchen sonderbaren Eindruck machte der Schmerz dieses Briefes auf Ludwigs Herz in der fröhlichen Natur, die beglänzt vor seinen Augen so herrlich dalag. Er weinte und stützte das Haupt auf die Hand. »jubiliert nur, ihr Waldbewohner!« dachte er bei sich, »denn ihr kennt keine Klage, ihr führt ein leichtes, poetisches Leben, und dazu sind euch die raschen Schwingen verliehen; o wie glücklich seid ihr, daß ihr nicht trauern dürft! Der warme Sommer ruft euch und ihr wünscht nichts weiter, ihr tanzt ihm entgegen und wenn der Winter kommen will, seid ihr verschwunden. O du leichtbefiedertes, fröhliches Waldleben! wie beneid ich dich! Warum sind dem armen Menschen so viele schwere Sorgen in sein Herz gelegt? Warum darf er nicht lieben, ohne durch Jammer seine Liebe zu erkaufen? Durch Elend sein Glück? Das Leben rauscht wie eine flüchtige Quelle unter unsern Füßen hinweg, und löscht nicht unsern Durst, unsre heiße Sehnsucht.«
Er verlor sich immer mehr in Gedanken, dann stand er auf und setzte seinen Weg durch den dichten Wald fort. »Wenn ich ihm nur helfen könnte«, rief er aus; »wenn mir nur die Natur irgendein Mittel darböte, ihn zu retten; so aber habe ich nichts als das Gefühl meiner Schwäche und den Schmerz über den Verlust meines Freundes. In meiner Kindheit glaubt ich an Zauberei und an ihre übernatürliche Hülfe; o wär ich jetzt so glücklich, daß ich so, wie damals, auf sie hoffen könnte.«
Er beschleunigte seine Schritte, und unwillkürlich kamen ihm alle Erinnerungen aus seinen frühesten Kinderjahren zurück; er folgte den lieblichen Gestalten, die ihm winkten, und war bald so in einem Labyrinthe verwickelt, daß er die Gegenstände nicht bemerkte, die ihn umgaben. Er hatte vergessen, daß es Frühling war, daß sein Freund krank sei; er horchte auf die wunderbaren Melodieen, die zu ihm wie von fernen Ufern herübertönten; das Seltsamste gesellte sich zum Gewöhnlichsten; seine ganze Seele wandte sich um. Aus dem Hintergrunde des Gedächtnisses, aus dem tiefen Abgrunde der Vergangenheit wurden alle die Gestalten hervorgetrieben, die ihn einst entzückt oder geängstigt hatten; aufgestört wurden alle die ungewissen Phantome, die ohne Gestalt herumflattern und oft mit wüstem Gesumse unser Haupt umgeben.“

 

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Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)
Berlijn, Stadtschloss, eind 18e eeuw

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerd Hergen Lübben werd geboren op 31 mei 1937 in Sillenstede. Zie ook alle tags voor Gerd Hergen Lübben op dit blog.

 

DIDI IST TOT oder WAS MACHEN DEINE BÜCHER

II.
befiehl du deine
was machen meine
bücher sind diktate nun
was weiss ich weiss es
nicht also nichts weisst
du wer weiss orest zero

wälder vieh menschen
städt und seid gebaut
fein lustig was des der den
und suche machts gut

dazu genommnes
wort antworten die wörter
schlingen mein herze
der bel ist gebeugt

 

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Gerd Hergen Lübben (Sillenstede, 31 mei 1937)

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook alle tags voor Saint-John Perse op dit blog.

 

Pour fêter une enfance II

Et les servantes de ma mère, grandes filles luisantes...
El nos paupières fabuleuses... Ô

clartés ! ô faveurs !

Appelant toute chose, je récitai qu'elle était grande, appelant toute bête, qu'elle était belle et bonne.

Ô mes plus grandes

(leurs voraces, parmi la feuille rouge, à dévorer tous mes plus beaux

insectes verts !
Les bouquets au jardin sentaient le cimetière de famille.
Et une très petite sœur était morte : j'avais eu, qui sent bon, son cercueil d'acajou entre les glaces de trois chambres.
Et il ne fallait pas tuer l'oiseau-mou-che d'un caillou...
Mais la terre se courbait dans nos jeux comme fait la servante,

celle qui a droit à une chaise si l'on se lient dans la maison.

...
Végétales ferveurs, ô clartés ô faveurs !...

Et puis ces mouches, cette sorte de mouches, vers le dernier étage du jardin, qui étaient comme si la lumière eût chanté !

...
Je me souviens du sel, je me souviens du sel que la nourrice jaune dut essuyer à l'angle de mes yeux.

Le sorcier noir sentenciait à l'office : «
Le monde est comme une pirogue, qui, tournant et tournant, ne sait plus
Sl le vent voulait rire ou pleurer... »

Et aussitôt mes yeux tâchaient à peindre un monde balancé entre les eaux brillantes, connaissaient le

mât lisse des fûts, la hune sous les feuilles, et les guis et les vergues, les haubans de liane,

où trop longues, les fleurs

s'achevaient en des cris de perruches.

 

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Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)
Cover biografie 

 

 

De Duitse dichter Georg Herwegh werd geboren in Stuttgart op 31 mei 1817. Zie ook alle tags voor Georg Herwegh op dit blog.

 

Die drei Sterne

Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.

Da scholl es aus des ersten Mund
Von blasser Silberlippe:
"Ich tat den Weg den Völkern kund
Zu eines Gottes Krippe."

Und stolz darein der zweite schaut,
Wie um sich selbst zu sonnen:
"Auf mich hat Caesar einst vertraut
Und eine Welt gewonnen."

"Zu mir blickt", fuhr der dritte fort,
"Das schönste Kind von allen." -
Am Himmel klang noch laut sein Wort,
Der Stern war schon gefallen.

 

 

Ist ein Herz zu eigen...

Und Liebe hat der Sterne Macht,
kreist siegend über Tod und Nacht,
kein Sturm, der sie vertriebe!
Und blitzt deren Haß die Welt entlang,
so wandelt ihren alten Gang
hoch über den Wolken die Liebe.

 

 

In kühler Laube

In kühler Laube fanden
Am Abend wir uns ein,
Und tranken miteinander
Den süßen roten Wein.

Es leuchtete dein Antlitz
In deinen Wein hinein -
Du schlürftest dein eigen Antlitz
Und konntest nüchtern sein?

Es brannten deine Augen
Hinein in meinen Wein
Wie war es anders möglich?
Ich mußte trunken sein.

 

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Georg Herwegh (31 mei 1817 – 7 april 1875)
Stuttgart

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e mei ook mijn blog van 31 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

T. T. Cloete

De Zuid-Afrikaanse dichter, vertaler en wetenschapper Theunis Theodorus Cloete werd geboren in Vredefort op 31 mei 1924, in de toenmalige Oranje Vrijstaat. Hij doorliep de lagere school in Vredefort en de middelbare school in Krugersdorp, alvorens in 1941 een studie aan de Universiteit van Pretoria te beginnen. Een ernstige ziekte (polio) maakte dat hij zijn studie moest onderbreken. Pas in 1945 vervolgde hij zijn studie, aan de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1949 zijn Masters deed. In dat jaar werkte hij tijdelijk op het Departement Afrikaans-Nederlands aan dezelfde universiteit. Eind 1949 ging hij naar Nederland voor verdere studie aan de (gemeentelijke) Universiteit van Amsterdam, waar hij in 1953 promoveerde onder NP van Wyk Louw, die daar van 1949 tot 1958 Zuid-Afrikaanse letterkunde, geschiedenis en cultuur doceerde. In 1953 werd hij docent Afrikaans-Nederlands aan die Potchefstroomse Universiteit en in 1962 hoogleraar. In 1963 was hij voor studie in Amsterdam en Oxford. Vervolgens werd hij in 1965 hoogleraar aan de Universiteit van Port Elizabeth waar hij van 1967 tot 1970 rector was. In januari 1970 keerde Cloete terug naar het departement Afrikaans-Nederlands en Algemene Taal- en Literatuurwetenschappen van de Potchefstroomse Universiteit, waar hij in 1983 om gezondheidsredenen aftrad. Hoewel hij al op jonge leeftijd was begonnen met gedichten schrijven debuteerde hij pas in 1980, op 56-jarige leeftijd. Hij schreef veel wetenschappelijke artikelen en enkele monografieën. Ook vertaalde hij verhalen en gedichten uit het Frans. In 1990 werd Cloete door de NG Kerk gevraagd om 150 psalmen om te dichten. Deze zijn vervolgens opgenomen in het nieuwe Liedboek van de Kerk, dat in 2001 verscheen. Ook in 2001 verscheen een bundel met zijn gedichten, “Die baie ryk ure: 100 uitgesoekte gedigte”, samengesteld door Heilna du Plooy en Joan Hambidge. Al eerder verscheen, in 1984, “In teen die groot vergeet : 'n bundel opstelle opgedra aan T.T. Cloete by geleentheid van sy sestigste verjaarsdag op 31 Mei 1984”, samengesteld door Hein Viljoen.

 

schering en inslag

het begon heel gewoontjes: volle maan, een boerderij

nu hou ik jouw voelloze hand vast
terwijl je in jouw diep ingeslapen gebed
“Here, help” roept “Here, hoor mij”

ik ben bestemd om mijn geprevel aan te passen
en “Here, wordt wakker” daartussenin te lassen

om drie uur in de nacht help ik je naar het toilet,
heb ik jouw slappe lichaam rechtop gezet

ik voel hoe je terugdenkt aan je dikke bos haar
hoe je die glanzend los liet met één handgebaar

diep in de nacht
vol onvruchtbaar terugverlangen
naar al jouw meisjesachtige springveergangen
je kleine ferme champignons, als suikerspek zo zacht

veeg ik jouw natte ogen
af in die van mij, pak jou hoge
heupen en ik interpoleer
mijn gebeden en verlangens met die van jou heen en weer
zigzag
schering en inslag

ik zie je nog zwevend over de hordes glijden
met je schoot open en je dijen

zweet verschijnt op je voorhoofd als een waas
eens was jij iedereen de baas
toen er nog kalk was in jou botten
ik hou
je vast en dans met jou
je schoot is nu een teer gesloten vouw
liefdevol steriel

jij hebt het allerzachtste velletje
een fijn klassiek profiel

ik proef je oorlelletje

‘s nachts als ik je zacht hoor snikken
en mijn handen jouw natte wrongen om je wangen schikken

 


Vertaald door Carina van der Walt & Geno Spoormans

 

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T. T. Cloete (31 mei 1924 – 29 juli 2015)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Elizabeth Alexander, Countee Cullen, Emmanuel Hiel, Martin Jankowski, Alfred Austin, Michail Bakoenin, Eddy Bruma, Henri François Rikken, Jan Geerts

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Elizabeth Alexander werd geboren op 30 mei 1962 in New York. Zie ook alle tags voor Elizabeth Alexander op dit blog.

 

Boston Year

My first week in Cambridge a car full of white boys
tried to run me off the road, and spit through the window,
open to ask directions. I was always asking directions
and always driving: to an Armenian market
in Watertown to buy figs and string cheese, apricots,
dark spices and olives from barrels, tubes of paste
with unreadable Arabic labels. I ate
stuffed grape leaves and watched my lips swell in the mirror.
The floors of my apartment would never come clean.
Whenever I saw other colored people
in bookshops, or museums, or cafeterias, I'd gasp,
smile shyly, but they'd disappear before I spoke.
What would I have said to them? Come with me? Take
me home? Are you my mother? No. I sat alone
in countless Chinese restaurants eating almond
cookies, sipping tea with spoons and spoons of sugar.
Popcorn and coffee was dinner. When I fainted
from migraine in the grocery store, a Portuguese
man above me mouthed: "No breakfast." He gave me
orange juice and chocolate bars. The color red
sprang into relief singing Wagner's Walküre.
Entire tribes gyrated and drummed in my head.
I learned the samba from a Brazilian man
so tiny, so festooned with glitter I was certain
that he slept inside a filigreed, Fabergé egg.
No one at the door: no salesmen, Mormons, meter
readers, exterminators, no Harriet Tubman,
no one. Red notes sounding in a grey trolley town.

 

Equinox

Now is the time of year when bees are wild
and eccentric. They fly fast and in cramped
loop-de-loops, dive-bomb clusters of conversants
in the bright, late-September out-of-doors.
I have found their dried husks in my clothes.

They are dervishes because they are dying,
one last sting, a warm place to squeeze
a drop of venom or of honey.
After the stroke we thought would be her last
my grandmother came back, reared back and slapped

a nurse across the face. Then she stood up,
walked outside, and lay down in the snow.
Two years later there is no other way
to say, we are waiting. She is silent, light
as an empty hive, and she is breathing.

 

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Elizabeth Alexander (New York, 30 mei 1962)

 

 

De Afro-Amerikaanse dichter Countee Cullen werd geboren als Countee LeRoy Porter op 30 mei 1903 in Louisville, Kentucy, of Baltimore. Zie ook alle tags voor Countee Cullen op dit blog.

 

Karenge Ya Marenge

Wherein are words sublime or noble? What
Invests one speech with haloed eminence,
Makes it the sesame for all doors shut,
Yet in its like sees but impertinence?
Is it the hue? Is it the cast of eye,
The curve of lip or Asiatic breath,
Which mark a lesser place for Gandhi’s cry
Than “Give me liberty or give me death!”

Is Indian speech so quaint, so weak, so rude,
So like its land enslaved, denied, and crude,
That men who claim they fight for liberty
Can hear this battle-shout impassively,
Yet to their arms with high resolve have sprung
At those same words cried in the English tongue?

 

 

Thoughts In A Zoo

They in their cruel traps, and we in ours,
Survey each other’s rage, and pass the hours
Commiserating each the other’s woe,
To mitigate his own pain’s fiery glow.
Man could but little proffer in exchange
Save that his cages have a larger range.
That lion with his lordly, untamed heart
Has in some man his human counterpart,
Some lofty soul in dreams and visions wrapped,
But in the stifling flesh securely trapped.
Gaunt eagle whose raw pinions stain the bars
That prison you, so men cry for the stars!
Some delve down like the mole far underground,
(Their nature is to burrow, not to bound),
Some, like the snake, with changeless slothful eye,
Stir not, but sleep and smoulder where they lie.
Who is most wretched, these caged ones, or we,
Caught in a vastness beyond our sight to see?

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Countee Cullen (30 mei 1903 – 9 januari 1946)
Monument in de  New York Public Library

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Emmanuel Hiel werd geboren in Sint-Gillis-bij-Dendermonde op 30 mei 1834. Zie ook alle tags voor Emmanuel Hiel op dit blog.

 

Vonkelt er een straal der zonne

Vonkelt er een straal der zonne,
lachend in het hart der bronne,
borr’lend zingt ze in heilige wonne:
liefde, liefde zoet!

Kom, terwijl die zielestralen
van het liefke in mij dalen,
zal ik moedig haar herhalen:
liefde, liefde zoet!

Hebt ge, kind, de straal der minne,
‘k voel in mijne ziel en zinnen,
d’eeuwige bronne voor u rinnen:
liefde, liefde zoet!

 

 

Van een lief vrouwenbeeld

Gij, fris on lieflijk vrouwenbeeld,
Geboren op de Vlaamse wei,
Gij, die gemoed en harte streelt,
Als de eerste schone dag van Mei,
Zo zoet!

De gele golven van de Scheld'
Gelijken uwer lokkenpracht;
Uw wang, een geurige roos uit 't veld,
Waarop de zielenvrede lacht
Vol gloed!

Uw gang is licht gelijk de wind,
Uw lichaam slank als ene slang,
Gij dartelt als een argloos kind,
Dat springt door haag en bloemenhang,
Vol glans!

Hoe klinkt uw stem, hoe rolt uw woord,
Een zuiver Vlaams en rein akkoord,
Dat meest nog mijne ziel bekoort,
Omdat uw hart niet werd vermoord
Door 't Frans.

 

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Emmanuel Hiel (30 mei 1834 - 27 augustus 1899)
Standbeeld in Schaarbeek

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Jankowski werd op 29 mei 1965 in Greifswald geboren. Zie ook alle tags voor Martin Jankowski op dit blog.

 

lösen (schneeregen)

jenseits der schartigen knarrenden schwelle
streift mir das gierig zitternde gras
das plötzlich aus hölzernen dielen dringt
die feuchten stiefel von frierenden füßen

noch während die wand die türe verschlingt
überfällt mich in schwällen ein warmer geruch
von möbeln und tieren und bedrucktem papier
windkaskaden werfen den mantel
ins breite geäst neben dem ofen

ein schwarm wilder vögel
schreckt auf hinterm bett
malt silberne bögen
um die lampe ins blau
stößt hinein in die weite
zwischen schreibtisch und schrank

der klang deiner augen tanzt durch die steppe
von teppichbewohnern freundlich beäugt
das telefon wispert den magischen singsang
des wassers das fern von den bergen fällt

die kanten des bettes beginnen zu wuchern
verlieren sich schaukelnd am ufer des meeres
wir stürzen wie blind in den schaum der gedanken
verflechten verwachsen zerschreien den raum
der einst zwischen häuten gewesen sein könnte
wir jagen und tauchen und johlen im licht
die töne von wolken und steinen in uns
unmöglich den strömenden tanz zu beenden
planeten kreisen die jahre vergehen

einmal
als wir keuchend uns wieder erkennen
blüht lautlos der kaktus
auf dem fensterbrett

 

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Martin Jankowski (Greifswald, 29 mei 1965)
 

 

De Engelse dichter Alfred Austin werd geboren in Headingley, Leeds, op 30 mei 1835. Zie ook alle tags voor Alfres Austin op dit blog.

 

A Last Request

Let not the roses lie
Too thickly tangled round my tomb,
Lest fleecy clouds that skim the summer sky,
Flinging their faint soft shadows, pass it by,
And know not over whom.

And let not footsteps come
Too frequent round that nook of rest;
Should I-who knoweth?-not be deaf, though dumb,
Bird's idle pipe, or bee's laborious hum,
Would suit me, listening, best.

And, pray you, do not hew
Words to provoke a smile or sneer;
But only carve-at least if they be true-
These simple words, or some such, and as few,
``He whom we loved lies here.''

And if you only could
Find out some quite sequestered slope
That, girt behind with undeciduous wood,
In front o'erlooks the ocean-then I should
Die with a calmer hope.

And if you will but so
This last request of mine fulfil,
I rest your debtor for the final throw
And if I can but help you where I go,
Be sure, fond friends, I will.

 

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Alfred Austin (30 mei 1835 – 2 juni 1913)
Karikatuur door Spy voor Vanity Fair, 1896

 

 

De Russische schrijver en anarchist Michail Alexandrowitsj Bakoenin werd geboren in Prjamuchino op 30 mei 1814. Zie ook alle tags voor Michail Bakoenin op dit blog.

Uit:What is Authority?

“The great misfortune is that a large number of natural laws, already established as such by science, remain unknown to the masses, thanks to the watchfulness of those tutelary governments that exist, as we know, only for the good of the people. There is another difficulty - namely, that the major portion of the natural laws connected with the development of human society, which are quite as necessary, invariable, fatal, as te laws that govern the physical world, have not been duly established and recognised by science itself.
Once they shall have been recognised by science, and then from science, by means of an extensive system of popular education and instruction, shall have passed into the consciousness of all, the question of liberty will be entirely solved. The most stubborn authorities must admit that then there will be no need either of political organisation or direction or legislation, three things which, whether they eminate from the will of the soverign or from the vote of a parliament elected by universal suffrage, and even should they conform to the system of natural laws - which has never been the case and never will be the case - are always equally fatal and hostile to the liberty of the masses from the very fact that they impose on them a system of external and therefore despotic laws.
The Liberty of man consists solely in this: that he obeys natural laws because he has himself recognised them as such, and not because they have been externally imposed upon him by any extrinsic will whatsoever, divine or human, collective or individual.”

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Michail Bakoenin (30 mei 1814 – 13 juni 1876)
Zelfportret, mei 1838

 

 

De Surinaamse jurist, schrijver en politicus Eduard Johan (Eddy) Bruma werd in Paramaribo geboren op 30 mei 1925. Zie ook alle tags voor Eddy Bruma op dit blog.

Uit: De fuik

“Welke vloek, welke bezoeking komt over ons land?’

Een grote rookwolk stijgt uit zijn pijp op en verbergt zijn gezicht. De avond is gevallen. De duisternis is dichter geworden, maar ze konden elkaar nog altijd zien. Alhoewel ze niet meer konden onderscheiden wat uit zijn trekken sprak, voelden ze toch dat oom Safrie aangegrepen was. Ze wisten dat slechts een gebroken hart de oorzaak kon zijn, dat hij zich zo uitliet. Ze kenden oom Safrie. Zolang ze zich konden herinneren, had hij met zijn vrouw onder hen gewoond. Ze hadden geleerd naar hem op te zien en geen dam werd opgehoogd, geen varkenshok getimmerd, zonder dat ze hem vroegen hoe ze het best te werk konden gaan.
Vraag in Novar wie je wilt naar oom Safrie, aan kinderen en volwassenen, ze zullen je vertellen, dat ze van hem houden.
Velen van hen weten zelfs niet, dat Safrie zijn werkelijke naam niet is, maar dat de Coronianen hem die gegeven hebben, omdat oom Safrie niet van onbesuisdheid en bijgevolg niet van onbesuisde mensen houdt.
Oom Safrie was nooit overijld. Hij nam de tijd om na te denken, de tijd om te handelen en de tijd om iets te zeggen. Daarom bracht geen van de drie mensen, die met hem op de dam stonden, er iets tegen in, toen hij zijn hart uitstortte. Ze wisten hoe hij het nodig had om zijn mond open te doen, opdat alle gedachten die hem benauwden, een uitweg zouden kunnen vinden. Misschien besefte hij niet eens, dat zij ook op de dam stonden. Ze begrepen dat zijn weeklagen een bede om kracht was en dat zijn woorden tranen waren.
‘Oom Safrie, luister naar wat ik te vertellen heb!’
De vrouw zei het toen ze een poosje zonder een woord gezegd te hebben, bijeen hadden gestaan. Haar stem was zacht en lieflijk in de nacht en de mannen voelden hoe hun een soort blijdschap over de leden ging.
‘Oom Safrie! Hoor je me? Hoor je me, oom Safrie? Wij willen je wat vragen, ik en Lodie. Ik en Lodie willen je wat zeggen, oom Safrie...!’

 

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Eddy Bruma (30 mei 1925 – 6 november 2000)
 

 

De Surinaamse schrijver Henri François Rikken werd geboren in Paramaribo op 30 mei 1863. Zie ook alle tags voor Henri François Rikken op dit blog.

Uit: Codjo, de brandstichter

‘Maar wie ben je dan toch?’ vroeg hem Tiamba eenigszins verwonderd.
‘Ach, mijn vader en heer, ken je me niet? Ik ben Tom van misie Mary.’
‘O, ben jij het,’ riep Tiamba verrast uit, die weleens van hem gehoord had, doch juist niet als van een voorbeeld van ijver en werkzaamheid. ‘Ik had je niet zoo gauw herkend.’
Je kent mij dus? hernam Tom blijde in de hoop een gunstige beschikking op zijn verzoek te vernemen.
‘Jawel, ik ken je ten minste van naam,’ ging Tiamba voort. ‘Maar ik kan je geen hoop geven, wijl ik nog geen geld heb en ik reeds een ander beloofd heb te zullen vrijkoopen.’
‘O mi mama, mi dede!’ (o, mijn God, ik besterf het!), weeklaagde Tom, terwijl hij wanhopig de handen voor de oogen sloeg en weenende het hoofd schudde.
‘Ach, wat ben ik toch een ongeluksvogel! Groen alanja de komopo fadon na bom, ma lepiwan tan de,’(*) jammerde hij, daarmede bedoelende, dat de jongeren uit de slavernij geraakten, terwijl de ouderen er in bleven zuchten. ‘Wat moet ik nu toch gaan beginnen?’
‘Dat weet ik niet,’ hernam Tiamba eenigszins geroerd door zijn geklaag ‘maar helpen kan ik je niet, want ik heb geen geld.’.
‘Au! eeh!’ kreunde Tom, zijn stramme ledematen van den grond oprichtende om heen te gaan. ‘Maar Ta Tiamba,’ smeekte hij, ‘heb je niets voor mij, armen slaaf en ongelukkigen malinger (gebrekkige)? Het je niet 'n beetje tabak voor mij?’
Daar, zeide deze, terwijl hij hem wat tabak en een bigi karta, oud Surinaamsch kaartengeld ter waarde van f 2.40, in de hand stopte, ‘ziedaar ook alles, wat ik je geven kan.’
*De groene oranjeappelen vallen van den boom, doch de rijpe blijven er aan."

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Henri François Rikken (30 mei 1863 - 17 mei 1908)
Landingsplaats bij Fort Zeelandia, Paramaribo

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Vlaamse dichter Jan Geerts werd geboren in Hoogstraten in 1972. Zie ook alle tags voor Jan Geerts op dit blog.

 

Loenhout

vrijheid is de naam van mijn geboortestraat
huis heet mijn moeder, open staan haar muren
nog altijd stroom ik het leven in, de dood uit

mijn vader sneed mij van het wilgenhout
dat zich over de beek aa boog, taal begon
te stromen, adem, zei mijn vader en nog

elke dag bouwt adem een nest, in mijn borst
woont de lucht en keren de zwaluwen
jaar na jaar terug, geboren ben ik al lang

niet meer, de tuin die de lakens in de zomer
droog zong is oud geworden, het dorp
dat de wereld klein was is nog een vuist groot

wanneer ik van steeds verdere reizen terugkeer
is het winter en eet mijn vader als een schichtig
reeënjong uit mijn hand, ik vertel hem waar ik ben

geweest, de handen van mijn moeder zwijgen
en verdwijnen steeds meer in de schoot
waarin ook ik ooit zal verdwijnen

 

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Jan Geerts (Hoogstraten, 1972)
De Sint-Katharinakerk in Hoogstraten

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 30e mei ook mijn blog van 30 mei 2015 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:21 Reageer op dit bericht

Oscar van den Boogaard

De Nederlandse schrijver Oscar van den Boogaard werd geboren in Harderwijk op 30 mei 1964. Van den Boogaard groeide verder op in Suriname en in Nederland. Hij werkte korte tijd op een advocatenkantoor alvorens zich fulltime aan het schrijven te wijden. Onder zijn eigen naam publiceerde hij romans bij Querido, De Arbeiderspers, De Prom en De Bezige Bij. Onder het pseudoniem Emmanuel Lipp schreef hij, samen met zijn partner Steven Van Watermeulen, de roman “Chinchilla Song”. Met Van Watermeulen schreef hij tevens de roman “Zeeduivel voor Amalia”, onder het pseudoniem Pearl Sweetlife. Reeds vele jaren verschijnt er elke vrijdag een column van zijn hand in de Vlaamse krant De Standaard. Voorheen publiceerde hij deze column op maandag, onder de titel De man op maandag. Van den Boogaard was van 2011 tot 2016 artistiek directeur van het Hoger Instituut voor Schone Kunsten (HISK) te Gent.

Uit: Tropisch fruit

“Bakabana helde, Bakabana kantelde, Bakabana plofte naast de kolonel op het bed. Haar gezicht verdween onder de jurk die hij als een bananenschil omhoog trok. O heerlijke Bakabana, mompelde hij, kokkin der kokkinnen, en daarna kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit...
Count your blessings, las de vrouw van de kolonel hardop om haar fantasieën te overstemmen. Ze leunde over haar bureau in haar kamer, in haar huis, trok aan haar sigaret, staarde naar de geborduurde spreuk. Aanmatigend was het. Ze telde de paperclips, de elastiekjes, de punaises, de zegeltjes van Albert Heijn. Later in de keuken telde ze de lege spuitwaterflessen in het krat. Nog even en Henny zou om de hoek van de schuur tevoorschijn komen. Met Four Roses en Victoria. Henny de drankman, de kwanselman. Een borrel om het af te leren. En nog een, de allerlaatste. Dag lieve Henny, schuif een beetje op, laat je eenzame vriendin haar armen om je heen slaan en je stevige nek kussen, ieder zijn pleziertje, de kolonel verschanst zich in zijn tropische santenkraam, fruitstal, snoepstal, vleesstal, kok-in, kok-uit, kok-in, kok-uit, Bakabana heeft jaren zijn mond gevoed, nu zal hij haar een wederdienst bewijzen en haar mond voeden, hij zal zijn kokossappen in haar storten, haar oerwoud overspoelen, als een zondvloed haar flora en fauna verzwelgen.
Count your blessings. De vrouw van de kolonel ontrukte zich aan haar waan, vestigde haar blik op de schuur. Lieve Henny, die mij iedere vrijdagmiddag komt bevoorraden, luister goed, deze klant is koningin, volg haar wenken, stroom mee in haar zinnen, eet straks gerust een hapje mee, maar leg eerst je hand even op mijn knie, op mijn dij, nee zoonlief laat zijn gezicht niet zien, zoonlief houdt zijn gezicht voor zichzelf, zoonlief verschuilt zich in de nok, als een bange vogel, een kolonel die jarenlang heldendaden heeft verricht in den vreemde komt pas morgen terug, hij denkt naar huis, maar dit is zijn huis niet meer, dat moet hij eerst maar eens goed begrijpen, of niet Henny Honey, eerst jarenlang wegblijven en dan opeens thuiskomen omdat een bosneger de macht heeft gegrepen.
Count your blessings. De kolonel zal met zijn koffers de trap oplopen en de slaapkamer binnengaan, maar wat hij ziet is niet wat hij verwacht, zijn matras is uit het tweepersoonsbed getild, waar hij eens zijn lichaam uitrekte, waar hij eens zijn rug.”

 

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Oscar van den Boogaard (Harderwijk, 30 mei 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Summer is coming (Dora Read Goodale)

 

Dolce far niente

 

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Spring (Apple Blossoms) door Sir John Everett Millais, 1859

 

 

Summer is coming

"Summer is coming!" the soft breezes whisper;
"Summer is coming!" the glad birdies sing,
Summer is coming - I hear her quick footsteps,
Take your last look at the beautiful Spring!

Lightly she steps from her throne in the woodlands,
"Summer is coming, and I cannot stay;
Two of my children have crept from my bosom,
April has left me but lingering May.

"What tho' bright Summer is crownèd with roses?
Deep in the forest Arbutus doth hide;
I am the herald of all the rejoicing,
Why must June always disown me?" she cried.

Down in the meadow she stoops to the daisies,
Plucks the first bloom from the apple tree's bough,
"Autumn will rob me of all the sweet apples;
I will take one from her store of them now."

Summer is coming! I hear the glad echo,
Clearly it rings o'er the mountain and plain,
Sorrowful Spring leaves the beautiful woodlands,
Bright, happy Summer begins her sweet reign.

 

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Dora Read Goodale (29 oktober 1866 – 12 december 1953)
Mount Washington, Massachusetts, waar Dora Read Goodale werd geboren.

 

Zie voor de schrijvers van de 29e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:38 Reageer op dit bericht

André Brink, Eduard Escoffet, G. K. Chesterton, Bernard Clavel, T. H. White, Hans Weigel, Alfonsina Storni

De Zuid-Afrikaanse schrijver André Brink werd geboren op 29 mei 1935 in Vrede. Zie ook alle tags voor André Brink op dit blog.

Uit: A dry white season

“I had never been so close to death before.
For a long time, as I lay there trying to clear my mind, I couldn't think coherently at all, conscious only of a terrible, blind bitterness. Why had they singled me out? Didn't they understand? Had everything I'd gone through on their behalf been utterly in vain? Did it really count for nothing? What had happened to logic, meaning and sense?
But I feel much calmer now. It helps to discipline oneself like this, writing it down to see it set out on paper, to try and weigh it and find some significance in it.
Prof Bruwer: There are only two kinds of madness one should guard against, Ben. One is the belief that we can do everything. The other is the belief that we can do nothing.
I wanted to help. Right. I meant it very sincerely. But I wanted to do it on my terms. And I am white, and they are black. I thought it was still possible to reach beyond our whiteness and blackness. I thought that to reach out and touch hands across the gulf would be sufficient in itself. But I grasped so little, really: as if good intentions from my side could solve it all. It was presumptuous of me. In an ordinary world, in a natural one, I might have succeeded. But not in this deranged, divided age. I can do all I can for Gordon or scores of others who have come to me; I can imagine myself in their shoes, I can project myself into their suffering.
But I cannot, ever, live their lives for them. So what else could come of it but failure?
Whether I like it or not, whether I feel like cursing my own condition or not -- and that would only serve to confirm my impotence -- I am white. This is the small, final, terrifying truth of my broken world.
I am white. And because I am white I am born into a state of privilege. Even if I fight the system that has reduced us to this I remain white, and favored by the very circumstances I abhor“.

 

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André Brink (29 mei 1935 - 6 februari 2015)
Hier met J.M. Coetzee (links)

 

 

De Catalaanse dichter, schrijver en vertaler Eduard Escoffet werd geboren op 29 mei 1979 in Barcelona. Zie ook alle tags voor Eduard Escoffet op dit blog.

 

angst

angst vor der mutter
angst vor der pfeife des vaters
angst vor dem onkel
angst vor der ehe des onkels
angst vor der cousine die mit großen brüsten herüberschaut
angst mutter zu werden
angst die cousine zu sein, der der cousin den schwanz reinsteckt
angst der cousin zu sein, der der cousine den schwanz reinstecken soll
angst ein treuer vater zu sein
angst ein elternteil zu sein und das zuckersüße kind grenzenlos zu lieben
angst eine sorgende mutter zu sein
die einen unbekannten nährt:
die einen terroristen nährt,
die ein sektenmitglied nährt,
die einen junkie nährt,
die einen kiezdealer nährt,
die einen künstler voller acid nährt,
die einen visionär nährt,
die einen dieb nährt,
die einen polizisten nährt.
angst mutter zu sein und die pistole nicht zu verkraften, wenn der sohn mit flecken in der
  uniform nach hause kommt
angst vor dem brot
angst vor dem wind
angst vor oliven mit anchovis
angst eine mit anchovi gefüllte olive zu sein oder noch schlimmer: eine garnele
angst vor denen die reden und angst vor denen die nicht reden
angst skater zu hassen
angst ikea zu hassen
angst gewerkschafter zu hassen
angst die heilige katholische kirche und jeden einzelnen ihrer anhänger zu hassen
angst dem vater zu schreiben
angst kafka zu sein
angst heterosexuell zu sein
angst homosexuell zu sein
angst nicht bisexuell zu sein
angst nicht multikulturell zu sein
angst kein demokrat zu sein
angst stalin zu sein
angst nichts zu verlieren zu haben
angst
angst nicht du zu sein
angst nicht du zu sein
angst nicht du zu sein

 

Vertaald door Roger Friedlein

 

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Eduard Escoffet (Barcelona, 29 mei 1979)

 

 

De Engelse dichter, letterkundige, schrijver en journalist Gilbert Keith Chesterton werd geboren in Londen op 29 mei 1874. Zie ook alle tags voor G. K. Chesterton en alle tags voor Chesterton op dit blog.

Uit: The Man Who Was Thursday

“More especially this attractive unreality fell upon it about nightfall, when the extravagant roofs were dark against the afterglow and the whole insane village seemed as separate as a drifting cloud. This again was more strongly true of the many nights of local festivity, when the little gardens were often illuminated, and the big Chinese lanterns glowed in the dwarfish trees like some fierce and monstrous fruit. And this was strongest of all on one particular evening, still vaguely remembered in the locality, of which the auburn-haired poet was the hero. It was not by any means the only evening of which he was the hero. On many nights those passing by his little back garden might hear his high, didactic voice laying down the law to men and particularly to women. The attitude of women in such cases was indeed one of the paradoxes of the place. Most of the women were of the kind vaguely called emancipated, and professed some protest against male supremacy. Yet these new women would always pay to a man the extravagant compliment which no ordinary woman ever pays to him, that of listening while he is talking. And Mr. Lucian Gregory, the red-haired poet, was really (in some sense) a man worth listening to, even if one only laughed at the end of it. He put the old cant of the lawlessness of art and the art of lawlessness with a certain impudent freshness which gave at least a momentary pleasure. He was helped in some degree by the arresting oddity of his appearance, which he worked, as the phrase goes, for all it was worth. His dark red hair parted in the middle was literally like a woman’s, and curved into the slow curls of a virgin in a pre-Raphaelite picture. From within this almost saintly oval, however, his face projected suddenly broad and brutal, the chin carried forward with a look of cockney contempt. This combination at once tickled and terrified the nerves of a neurotic population. He seemed like a walking blasphemy, a blend of the angel and the ape.
This particular evening, if it is remembered for nothing else, will be remembered in that place for its strange sunset. It looked like the end of the world. All the heaven seemed covered with a quite vivid and palpable plumage; you could only say that the sky was full of feathers, and of feathers that almost brushed the face. Across the great part of the dome they were grey, with the strangest tints of violet and mauve and an unnatural pink or pale green; but towards the west the whole grew past description, transparent and passionate, and the last red-hot plumes of it covered up the sun like something too good to be seen. The whole was so close about the earth, as to express nothing but a violent secrecy. The very empyrean seemed to be a secret. It expressed that splendid smallness which is the soul of local patriotism. The very sky seemed small.”

 

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G. K. Chesterton (29 mei 1874 - 14 juli 1936)
Cover

 

De Franse schrijver Bernard Charles Henri Clavel werd geboren op 29 mei 1923 in Lons-le-Saunier. Zie ook alle tags voor Bernard Clavel op dit blog.

Uit:Les roses de Verdun

« Je me suis vite rendu compte que leur présence si obsédante devait tenir au fait que j'étais à Verdun, car je ne revoyais ni ceux qui étaient tombés avant notre arrivée ici, ni ceux qui devaient mourir plus tard, dans d'autres secteurs où ça n'était pas beaucoup moins dur. Je mettais des noms et des prénoms sur ces visages. Et des noms de villes ou de villages aussi. Ceux des endroits d'où ils venaient. Où on avait dû attendre leur retour. Où ils figuraient sans doute sur le marbre d'un monument. Je demeurais là, figé, sans plus rien voir de ce café pauvre, sans rien entendre de ce qui se disait autour de moi. Je contemplais des visages sans vie et qui fixaient pourtant sur moi des regards intenses. Et j'entendais ma propre voix répéter des noms. Je suis resté là longtemps. J'ai payé. Je suis sorti et me suis sans réfléchir rendu au cinéma. Le film était amusant, mais mes copains toujours là semblaient me reprocher mon rire. Quand je (j'allais dire nous et ce serait plus juste) suis sorti de cette salle, la bise faisait courir d'un bout à l'autre de la rue une petite neige dure et serrée qui pinçait la peau.
Le lendemain, j'étais sur pied bien avant l'aube. J'ai ouvert ma fenêtre. L'enseigne clignotante rouge ne fonctionnait plus. A la lueur fade qui montait de la rue j'ai vu filer la neige. En face, les toitures qui se devinaient à peine étaient blanches. En dépit de ce que les terribles hivers de guerre m'ont fait endurer, il me reste de mon enfance une passion très forte pour ces matins où tout s'emmitoufle dans un silence blanc. Ma fenêtre refermée, je suis resté longtemps le nez à la vitre glacée, à regarder ce torrent gris qui donnait presque le vertige. J'ai fait ma toilette, je me suis habillé chaudement et je suis descendu. J'aime la neige, mais là, elle ne me souriait vraiment pas. C'était le petit concierge qui se trouvait de service. Il m'a tout de suite averti : — Si vous prenez la route pour Aulnois, je vous souhaite bien du plaisir."

 

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Bernard Clavel (29 mei 1923 – 5 oktober 2010)

 

 

De Engelse dichter en schrijver Terence Hanbury White werd geboren op 29 mei 1906 in Bombay (Mombai). Zie ook alle tags voor T. H. White op dit blog.

Uit: The Sword in the Stone

“The boy slept well in the woodland nest where he had laid himself down, in that kind of thin but refreshing sleep which people have when they begin to lie out of doors. At first he only dipped below the surface of sleep, and skimmed along like a salmon in shallow water, so close to the surface that he fancied himself in air. He thought himself awake when he was already asleep. He saw the stars
above his face, whirling on their silent and sleepless axis, and the leaves of the trees rustling against them, and he heard small changes in the grass. These little noises of footsteps and soft-fringed wing-beats and stealthy bellies drawn over the grass blades or rattling against the bracken at first frightened or interested him, so that he moved to see what they were (but never saw), then soothed him, so that he no longer cared to see what they were but trusted them to be themselves, and finally left him altogether as he swam down deeper and deeper, nuzzling into the scented turf, into the warm ground, into the unending waters under the earth.”
(...)

“These marvels were great and comfortable ones, but in the old England there was a greater still. The weather behaved itself.
In the spring all the little flowers came out obediently in the meads, and the dew sparkled, and the birds sang; in the summer it was beautifully hot for no less than four months, and, if it did rain just enough for agricultural purposes, they managed to arrange it so that it rained while you were in bed; in the autumn the leaves flamed and rattled before the west winds, tempering their sad adieu with glory; and in the winter, which was confined by statute to two months, the snow lay evenly, three feet thick, but never turned into slush.”

 

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T. H. White (29 mei 1906 – 17 januari 1964)
Cover 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en theatercriticus Hans Weigel werd geboren op 29 mei 1908 in Wenen. Zie ook alle tags voor Hans Weigel op dit blog.

Uit:Unvollendete Symphonie

Das ist Peter Taussig«, hat er gesagt. »Er ist wieder da.«
Ich weiß genau, daß mir sofort aufgefallen ist, wie er nicht gesagt hat: »Er ist zurückgekommen«, sondern: »Er ist wieder da.«
Dann habe ich gedacht: Das ist der Augenblick, auf den ich zu warten angefangen habe, als ich ein kleines Mädchen war. Und der erst, für mich, die neue Zeit einleitet. Ich sehe zum erstenmal einen Juden.
Ich habe gewußt, daß der Mann, der da gestanden ist, ein Jude sein muß und keiner, der anderswoher zurückgekommen war: aus dem Krieg, aus der gewaltigen Wanderung, die Europa überzogen hat, aus einer Gefangenschaft. Von überallher sonst ist man zurückgekommen. Als Jude ist man wieder da gewesen.
Es ist nicht dein Name gewesen, der für mich zwar ungewohnt geklungen hat, doch nicht so, wie ich mir die Judennamen gedacht habe: Blumental, Veilchenfeld, Löwenstein, Wolfsohn, poetisch, romantisch und fremdhaft gerade in ihrer extremen, etwas schamlosen nackten Beziehung zu der Sprache derer, denen zuzugehören den Trägern verwehrt gewesen ist.
Auch nicht, wie du ausgesehen hast; denn du siehst nicht deutlich oder ganz eindeutig jüdisch aus, du wärst mir nie als ungewöhnlicher, andersartiger, exotischer Anblick aufgefallen.
(...)

Der Hausherr ist ein alter Freund von dir gewesen. Außer seiner Frau hast du keinen von uns gekannt. Ihr habt sofort zu reden angefangen, das große Gespräch jener Tage: Wo ist der, was ist aus jenem geworden, hörst du etwas von dem und von jenem? »Ich muß dir soviel erzählen«, hast du gesagt wie dein Freund, aber ihr habt nichts von dem erzählt, was gewesen ist, als ihr getrennt gewesen seid; und wer das, was er zu erzählen hat, nicht am ersten Tag erzählt, der erzählt’s nie. Ihr habt nur von der Gegenwart gesprochen, von den Menschen, euch gegenseitig vergewissert, wer noch lebt und wo; und dann seid ihr bald in eure gemeinsame Vergangenheit geraten und habt sie lachend und gerührt wieder gegenwärtig gemacht."

 

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Hans Weigel (29 mei 1908 – 12 augustus 1991)
Cover biografie

 

 

De Argentijnse dichteres Alfonsina Storni werd geboren in Sala Capriasca, Zwitserland op 29 mei 1892. Zie ook alle tags voor Alfonsina Storni op dit blog.

 

The Moment

A city of gray bones
lies abandoned at my feet.

The piles of bones
are separated by black trenches,
the streets,
divided by them,
ordered, raised by them.
In the city, bristling with two million men,
I haven't a single one to love me.

The sky, even grayer
than the city,
descends over me,
takes over my life,
stops up my arteries,
turns off my voice...

However,
the world,
like a whirlwind
from which I can't escape,
turns rond a dead point:
my heart.

 

Vertaald door Marion Freeman and Mary Crow

 

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Alfonsina Storni (29 mei 1892 – 25 oktober 1938)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e mei ook mijn blog van 29 mei 2016 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:25 Reageer op dit bericht

Joel Benton

De Amerikaanse dichter, schrijver en publicist Joel Benton werd geboren op 29 mei 1832 in het kleine stadje Amenia, in county New York. Hij volgde tot 1851 een opleiding aan het Amenia Seminarium. Op 19-jarige leeftijd werd hij aangesteld als redacteur van de pas opgerichte “Amenia Times”. Hij heeft ook stukken bijgedragen aan de krant “The Mercure”. Benton was een grote fan van krantenuitgever Horace Greeley; In 1872 keerde hij terug naar de journalistiek om Greeley tijdens zijn presidentiële campagne te ondersteunen. Gedurende zijn hele literaire carrière bleef hij bijdragen naar Greeley's “New York Tribune” sturen. Achttien jaar van zijn leven werkte Benton als hoofd an een middelbare school. Vervolgens werd hij toezichthouder voor de stad waarin hij woonde. Volgens zijn overlijdensbericht in de Amenia Times was er gedurende de jaren 1850 en 1860 een literatuurbureau in zijn geboortestad, dat mensen zoals Horace Greeley, Margaret Fuller, Emerson, Thoreau en anderen aantrok ... en werden er veel van deze notabelen in het huis van Benton ontvangen. In 1883 vertrok Benton naar Minnesota en schreef daar twee jaar voor de kranten in Chicago en St. Paul. Hij verhuisde terug naar Poughkeepsie, New York, in 1885 en bracht zijn resterende jaren door met literaire bezigheden. Hij publiceerde diverse boeken, waaronder “Emerson as a Poet” (1883), “Greeley on Lincoln” (1893), “In the Poe Circle” (1899), “Life of P. T. Barnum” (1902) en “Memories of the Twilight Club” ( (1909).

 

At Chappaqua

His cherished woods are mute. The stream glides down
The hill as when I knew it years ago;
The dark, pine arbor with its priestly gown
Stands hushed, as if our grief it still would show;
The silver springs are cupless, and the flow
Of friendly feet no more bereaves the grass,
For he is absent who was wont to pass
Along this wooded path. His axe’s blow
No more disturbs the impertinent bole or bough;
Nor moves his pen our heedless nation now,
Which, sworn to justice, stirred the people so.
In some far world his much-loved face must glow
With rapture still. This breeze once fanned his brow.
This is the peaceful Mecca all men know!

 

 

Dahkota

Sea-like in billowy distance, far away
The half-broke prairies stretch on every hand;
How wide the circuit of their summer day--
What measureless acres of primeval land,
Treeless and birdless, by no eyesight spanned!
Looking along the horizon's endless line
Man seems a pigmy in these realms of space;
No segment of our planet--so divine--
Turns up such beauty to the moon's fair face!
Here are soft grasses, flowers of tender hue,
Palimpsests of the old and coming race,
Vistas most wonderful, and vast and new;
And see--above--where giant lightnings play,
From what an arch the sun pours forth the day!

 

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Joel Benton (29 mei 1832 – 15 september 1911)
Downtown Amenia (Geen portret beschikbaar)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

The Throstler (Alfred Tennyson)

 

Dolce far niente

 

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Poppies And Daisies door Anthonore Christensen, 1903

 

 

The Throstler

"Summer is coming, summer is coming,
I know it, I know it, I know it.
Light again, leaf again, love again."
Yes, my wild little Poet.

Sing the new year in under the blue.
Last year you sang it as gladly.
"New, new, new, new!" Is it then _so_ new
That you should carol so madly?

"Love again, song again, nest again, young again."
Never a prophet so crazy!
And hardly a daisy as yet, little friend,
See, there is hardly a daisy.

"Here again, here, here, here, happy year!"
O warble, unchidden, unbidden!
Summer is coming, is coming, my dear,
And all the winters are hidden.

 

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Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892) 
De pastorie in Somersby. Tennyson werd geboren in Somersby

 

 

Zie voor de schrijvers van de 28e mei ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:45 Reageer op dit bericht

Ad Zuiderent, Leo Pleysier, Adriaan Bontebal, Guntram Vesper, Frank Schätzing

De Nederlandse dichter en criticus Ad Zuiderent werd geboren in ’s-Gravendeel op 28 mei 1944. Zie ook alle tags voor Ad Zuiderent op dit blog.

 

Huis van liefde

Het huisnummer verlicht, waar liefde woont
(je zag aan de gordijnen dat dat zo was,
aan de kleur van een raam, donker hardsteen,
was de geveltuin vochtig, dan wist je genoeg)
waar liefde woont, een doordeweekse dag
achter een dichte deur, je belde aan,
een leven als een oordeel, daar kleef
je graag aan het vergankelijke leven.
Waar op de dorpel een doorweekte man
op iets te wachten staat dat binnen is
en zingt waar liefde woont gebiedt,
waar hij ook woont, daar stopt het lied.
Ging de deur open, stroomde de liefde
over de dorpel. Of je stelpen kon.

 

 

Dorp in Zuid-Holland

Elk woord gezegd hier was al veel.
In doods gemompel: torentijd,
de namen van de wielerkoers
of 'hoi' tegen een leuke meid.

's Zaterdagsavonds tentmuziek.
Dan sloot het dorp de wereld af.
Fietsers verstarden tot publiek.
Dichter und Bauer, waarom niet.

Straat langs het water. Kritisch punt.
Wat kwam na de muziek tot stand?
Kijk zonder handen op de fiets,
en brommend met een buddyseat

de Kreek rond, over Kaai en Heul,
een hels kabaal het halve dorp -
maar iemand die ook vleugels kreeg,
die kwam niet ver. Die drijft er nog.

 

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Ad Zuiderent (’s-Gravendeel, 28 mei 1944)

 

 

De Belgische schrijver Leo Pleysier werd geboren in Rijkevorsel op 28 mei 1945. Zie ook alle tags voor Leo Pleysier op dit blog.

Uit: Negenenvijftig

“Ergens, ooit moet hij het gezien hebben. Het is nauwelijks denkbaar dat de voorstelling die hij er zich van maakte volledig fictief is gecomponeerd. Het is erg waarschijnlijk dat hij ooit op een dag een kamerruimte in ogenschouw heeft genomen waarin onverwacht voorwerpen, geluiden, lichtsterkte, geuren, afstanden en afmetingen zodanig hebben ingewerkt dat het hem nadien niet meer gelukt is een ruimte anders te zien dan in verhouding tot dit ooit geziene.
En nochtans is er het anonieme van deze voorstelling. Tot zijn twintigste (en ook nadien vaak nog) blijft het opduiken: een kleine kamer vlak onder een zinken dak; diep beneden de straten van een of andere stad (Turnhout, Antwerpen, Mechelen, Leuven, Gent, maar bij voorkeur echter: Parijs); nog beneden, drukte van auto's en trams en voetgangers. Een kleine kamer, sinds korte tijd niet meer bewoond maar overal nog sporen van (bruusk onderbroken?) verblijf en dus nog enkele meubelen; bed, tafel, kast, ligstoel; schoenen op de plankenvloer, sigaretten, boeken, papiervellen. De kamer verlaten, leeg. Er is het raam met het uitzicht op daken, onafgebroken uitzicht op daken en schoorstenen, ook al is er niemand die kijkt door dit raam, waar onafgebroken uitzicht blijft op daken en schoorstenen waarboven een lap lucht met witte wolken. Deze kamer wonderlijk stil en zonnig, zon massaal tegen de wanden, zon in de lakens; sterfkamer, deze kamer wellicht reeds vaak sterfkamer geweest en waar nu plots een man (dertiger? veertiger? lichtgrijzende onbekende?) aanwezig: een man de trappen naar boven, behoedzaam de deur, een man plots volop in het licht van westenzon waar hij tussen meubelen, waar hij plots achter het vensterraam daken en schoorstenen en wolken en wit, en ook vlakbij op de tafel de bladen wit.
Tot zijn twintigste in het dagboek de hoop dat een man de bladen, misschien ook de andere geschriften opgedolven, de kamer de ramen eindelijk weer opengegooid, de geluiden beneden, diep de straten, de daken, de schoorstenen.”

 

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Leo Pleysier (Rijkevorsel, 28 mei 1945)

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Adriaan Bontebal werd als Aad van Rijn op 28 mei 1952 in Leidschendam geboren. Zie ook alle tags voor Adriaan Bontebal op dit blog.

Uit: Haags Dagboek

“We hebben van 's middagsvroeg tot ’s avonds laat lawaai staan maken voor 's lands vergaderzaal. Spreekkoren, muziek. gerammel aan de dranghekken, maar een wanklank was er niet te horen, Toen de duisternis was gevallen verscheen daar ineens de ME. Zonder de wettelijk voorgeschreven driemaal 'Wilt u zich verwijderen', sloegen de robots aan het rammen. Uw bevel is onze bevrediging: een blokkade van vrouwen, betogende bejaarden, joelende vredesdemonstranten, u zegt het maar. Ik strompelde zo snel als been en prothese mij wilden dragen naar de kiosk van de ijsverkoper en verborg me erachter. Het Binnenhof werd schoongeveegd, terwijl ik in de luwte stond te trillen. Maar plotseling kreeg een drietal van die vechtmachines mij in de gaten.
‘Wegwezen! En snel!' klonk het uit de Mavo-hoofden. Ik legde in begrijpelijk Nederlands uit waarom het rennen mij onmogelijk is. Dat was geen probleem: ik kreeg een gummielat in mijn nek, sloeg tegen de vlakte en werd liggend op mijn rug tot buiten de poorten gesleept.

09.15 We staan al een kwartier bij het station. Het wordt steeds drukker. Ineens is er paniek. Ze zouden er zijn; aan de zijkant van het station staat er een groepje. Enkele tientallen mensen stormen erop af – de heavo’s, veel leer, stokken - ... Niets. Vals alarm.
Maar de schrik zit er goed in. Nog een kwartier, dan gaan we lopen. De stoet beweegt zich richting centrum. Langzaam zakt de spanning. We zijn met velen, de stoet is lang en ziet er indrukwekkend uit. de tegenstander is er niet. Wel veel bekijks. Halverwege de tocht begint de stemming om te slaan: de angst wordt euforie. Het is ons gelukt, we hebben ze van de straat gehouden.”

 

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Adriaan Bontebal (28 mei 1952 – 11 februari 2012)

 

 

De Duitse schrijver Guntram Vesper werd geboren op 28 mei 1941 in Frohburg. Zie ook alle tags voor Guntram Vesper op dit blog.

Uit: Frohburg

„Die nächsten Etappenstationen der eiligen Hannoverschen Reisegesellschaft, fuhr Lachert fort, waren am anderen Ende der Leipziger Tieflandsbucht Eisleben, die heutige Lutherstadt, dann Roßla am Fuß des Kyffhäusers, das gelehrte Göttingen und dann noch Seesen, ein weitgehend unbekannter Flecken, der allerdings die Familie Steinweg gleich Steinway hervorgebracht hat, Klavierbauer erst am Harzrand, dann in Nordamerika. Am Ende des fünften Tages fuhren die drei Kutschen endlich in der Residenzstadt der Welfen ein. Das Königtum dort hatte nur noch wenige Jahre, dann verspielte der blinde Herrscher, Herrscher von Gottes Gnaden, wie er ebenso beharrlich wie unbelehrbar meinte, sein Reich in der Schlacht bei Langensalza, 1866, gegen die Preußen, an jenem schicksalhaften Sommermorgen ließ er sich, bevor der brudermörderische Kampf losbrach, auf seinem Pferd sitzend, an die Kante des Talhangs bringen, schwarze beinahe unsichtbare Fäden leiteten das edelste Warmblut, das die Zucht im Königlichen Landgestüt Celle bis dahin hervorgebracht hatte, kerzengerade saß der König im Sattel und winkte, nachdem der Flügeladjutant die Richtung angegeben und gleich auch korrigiert hatte, seinen Truppen zu, als könnte er sie sehen und durch seinen festen fordernden Blick auf das Blutvergießen, fremdes Blut, eigenes Blut, egal, es kam doch, wie es kommen mußte, festlegen. Daraus folgt, wandte Lachert sich nicht nur an Loest, sondern auch an Koeben, falls Sie die Geschichte nicht ohnehin schon kennen, daß der Zigeunerjunge den Fürsten in Hannover ebensowenig von seiner Blindheit hat befreien können wie die besten Ärzte jener Jahre und das Berliner Mädchen aus der Schiffergasse. Dabei hatte der Junge sich alle Mühe gegeben, an vier verschiedenen Tagen hatte er je eine Stunde die Hand auf König Georgs Stirn gelegt, doch der blieb, was er nun einmal war: blind und, wenn man das anfügen darf, borniert.“

 

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Guntram Vesper (Frohburg, 28 mei 1941)

 

 

De Duitse schrijver Frank Schätzing werd geboren in Keulen op 28 mei 1957. Zie ook alle tags voor Frank Schätzing op dit blog.

Uit: Der Schwarm

“Wie in Zeitlupe neigte sich der Leib des Wals. Sein Schatten legte sich auf das rote Fischerboot der Umweltschützer, wuchs über den Bug der Blue Sharkhinaus, wurde länger, als der Körper des Riesen kippte, schneller und immer schneller ... Anawak drückte das Gas durch. Das Zodiac schoss mit einem Ruck davon. Auch Greywolfs Fahrer hatte einen Blitzstart zuwege gebracht, aber seine Richtung stimmte nicht. Das klapprige Sportboot schlingerte auf Anawak zu. Sie prallten zusammen. Anawak wurde nach hinten gerissen, sah den Fahrer über Bord und Greywolf zu Boden gehen, dann raste das Boot in entgegengesetzter Richtung davon, während seines mit voller Fahrt wieder auf die Blue Sharkzuhielt. Vor seinen Augen begruben die neun Tonnen Körpermasse des Buckelwals das Fischerboot unter sich, drückten es mitsamt seiner Besatzung unter Wasser und schlugen auf den Bug der Blue Shark. Gischt spritzte in gewaltigen Fontänen hoch. Das Heck des Zodiacs schoss steil nach oben, Menschen in roten Overalls wirbelten durch die Luft. Kurz balancierte die Blue Shark auf ihrer Spitze, pirouettierte um die eigene Achse und kippte seitwärts. Anawak duckte sich. Sein Boot schnellte unter dem umstürzenden Zodiac hindurch, schlug gegen etwas Massives unterhalb der Wasseroberfläche und sprang darüber hinweg.
Vorübergehend verlor er den Boden unter den Füßen, dann endlich hielt er das Steuer wieder in Händen, riss es herum und bremste ab.
Ein unbeschreibliches Bild bot sichihm. Vom Boot der Umweltschützer waren nur noch Trümmer zu sehen. Die Blue Sharktrieb kieloben in den Wellen. Menschen hingen im Wasser, wild paddelnd und schreiend, andere reglos. Ihre Anzüge hatten sich selbständig aufgepumpt, sodass sie nicht versinken konnten, aber Anawak ahnte, dass einige von ihnen tot sein mussten, erschlagen vom Gewicht des Wals.
Ein Stück weiter sah er die Lady Wexhammit deutlicher Schlagseite Fahrt aufnehmen, umkreist von Rücken und Fluken. Ein plötzlicher Stoß erschütterte das Schiff, und es legte sich noch mehr auf die Seite. Vorsichtig, um niemanden zu verletzen, steuerte Anawak das Zodiac zwischen die treibenden Körper, während er einen kurzen Funkspruch auf Frequenz 98 losschickte und seine Position durchgab.
»Probleme«, sagte er atemlos. »Wahrscheinlich Tote.«

 

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Frank Schätzing (Keulen, 28 mei 1957)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:35 Reageer op dit bericht

Maeve Binchy, Sjoerd Leiker, Vladislav Chodasevitsj, Thomas Moore, Ian Fleming, Maximilian Voloshin

De Ierse schrijfster en columniste Maeve Binchy werd geboren op 28 mei 1940 in Dalkey. Zie ook alle tags voor Maeve Binchy op dit blog.

Uit: Quentins

“Brenda and her friend Nora had been inseparable during catering college. They made plans for life, which varied a bit depending on what was happening. Sometimes they thought they would go to Paris together and learn from a French chef. Then they might set up a thirty-bedroom hotel in the countryside, which would have a waiting list of six months for people trying to come and stay.
In reality, of course, it was slightly different. Shifts here and there and a lot of waitressing. Too many people after the same jobs, plenty of young men and women with experience. Nora and Brenda found it hard going at the start.
So they went to London, where two things of great significance happened. Nora met an Italian man called Mario who said he loved her more than he loved life itself. And Nora certainly loved him as much, if not more.
Brenda at the time caught a heavy cold, which turned into pneumonia, and as a result lost her hearing for a time. She regarded this deafness as a terrible blow. She, who could almost hear the grass grow before her illness.
"I was never sympathetic enough to deaf people," she wept to the busy doctor who gave her leaflets on lip-reading classes and told her to stop this self-pity, her hearing would return in time.
So Brenda went to the classes, mainly much older people, men and women struggling with hearing aids.
She learned how to practice on a VCR machine. You watched the news with the volume turned down over and over until you could guess what they were saying, and then you turned it up very high to check if you were right.
Miss Hill, the teacher, loved Brenda, as she was so eager to learn. Brenda learned tostudy people's faces as they spoke, trying to make sense of what she couldn't hear. Brenda understood that the hard letters to hear were the ones in the middle of a word. Most people could read the word "pay" or "pan," for example, but it was much harder to see a hidden consonant like an L or an R in the middle of a word. "Pray" or "plan" were much more difficult to work out. You had to do that from the meaning of the sentence.”

 

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Maeve Binchy (28 mei 1940 – 30 juli 2012)

 

 

De Britse schrijver Ian Fleming werd geboren op 28 mei 1908 in Londen. Zie ook alle tags voor Ian Fleming op dit blog.

Uit: You Only Live Twice

“The geisha called ‘Trembling Leaf’, on her knees beside James Bond, leant forward from the waist and kissed him chastely on the right cheek.
‘That’s a cheat,’ said Bond severely. ‘You agreed that if I won it would be a real kiss on the mouth. At the very least,’ he added.
‘Grey Pearl’, the Madame, who had black lacquered teeth, a bizarre affectation, and was so thickly made up that she looked like a character out of a No play, translated. There was much giggling and cries of encouragement. Trembling Leaf covered her face with her pretty hands as if she were being required to perform some ultimate obscenity. But then the fingers divided and the pert brown eyes examined Bond’s mouth, as if taking aim, and her body lanced forward. This time the kiss was full on the lips and it lingered fractionally. In invitation? In promise? Bond remembered that he had been promised a ‘pillow geisha’. Technically, this would be a geisha of low caste. She would not be proficient in the traditional arts of her calling – she would not be able to tell humorous stories, sing, paint or compose verses about her patron. But, unlike her cultured sisters, she might agree to perform more robust services – discreetly, of course, in conditions of the utmost privacy and at a high price. But, to the boorish, brutalized tastes of a gaijin, a foreigner, this made more sense than having a tanka of thirty-one syllables, which in any case he couldn’t understand, equate, in exquisite ideograms, his charms with budding chrysanthemums on the slopes of Mount Fuji.”

 

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Ian Fleming (28 mei 1908 – 12 augustus 1964)
Scene uit de Bondfilm uit 1967 met Sean Connery

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Sjoerd Leiker werd geboren in Drachten op 28 mei 1914. Zie ook alle tags voor Sjoerd Leiker op dit blog.

Uit: Kind van het elysium

“Als klein kind reeds had hij den slaap leeren kennen als een verlossing uit de wereld, die met hardheden als vloeken en vuisten het schoonste wat men kan denken, verslaat. Zoo, in den voornacht, terwijl hij neerlag op het schamel bed onder de hanebalken, werd hem het leven een koude waan. Hij dacht even nog aan die lange dorre, vaak tierende vrouw, die hij ‘moeder’ moest noemen, en sloeg met de hand iets weg, dat in het donker voor hem stond. Ook even dacht hij aan zijn vader, die groote norsche vent met weekblauwe oogen en steeds zwijgenden mond, vader, die hij zou willen omhelzen, aan wiens schouder hij zou willen slapen, maar die hem van zich duwde, als de vrouw, die zijn tweede moeder was, naar hen keek. In het donker dacht hij en fluisterde zacht: ‘Vader, ik wil zoo graag bij je zijn.’ Als hij dat gezegd had was het goed. Dan krampte er geen pijn meer in zijn borst. Dan behoefde hij niet schichtig meer te zijn, zoo meende hij, voor de vrouw, die hem sloeg voor het geringste vergrijp en zelfs voor zonden, die niet hij, maar haar eigen gebroed bedreven had. Dan werd het mild in zijn binnenste. Hij vergat alle mensch en alle ding, alleen niet die hooge palm, die zwart tegen den blauwen nachthemel silhoueteerde...... En ook niet het ruischen van de zee, die in den zomeravond eentonig zingt langs de Indische kusten, eentonig en betooverend als de gamelan, die klaar in zijn herinnering deunt. Die klanken: het ruischen van de zee en de gamelan, ze vloeien te zamen. Hij weet niet meer wat de zee en wat de gamelan voor geluid geeft, soms niet, overdag nooit. Overdag kan hij niet droomen, ook niet denken. Overdag kan hij alleen maar bang zijn, opletten voor de slagen van een schielijk naast hem staande vrouw.
Wat hij overdag aan bewustheid en zelfvertrouwen mist, dat ontvangt hij nu reeds jaren lang vlak voor het slapen gaan. Zoo'n wonderlijke moed. Zoo'n bewustheid. Hij is nog maar een kind, een klein kind, maar zoo bewust treedt hij elken avond de slaap binnen, dat men, was het mogelijk hem dan te zien, was het mogelijk een ziel te aanschouwen, zich zou verbazen over den kleinen servielen knaap.”

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Sjoerd Leiker (28 mei 1914 - 15 december 1988)

 

 

De Russische schrijver en dichter Vladislav Felitsianovitsj Chodasevitsj werd geboren in Moskou op 28 mei 1885. Zie ook alle tags voor Vladislav Chodasevitsj op dit blog.

 

"God Alive!"

God alive! I'm not beyond coherence:
mindfully, I walk among my poems
like a disobliging abbot
among his humble monks.
I shepherd my obedient flock
with a staff that's bursting into bloom.
The keys to the mysterious garden
hang clinking at my belt.
I ponder hopefully, I pronounce.
Metalogical? Maybe the angel
that stands in the presence of God to sing,
or the oxen that don't even recognise God,
way beyond thought as they moo and bellow.
But I'm no angel of brightness,
no cruel serpent, no idiot bull.
From generation to generation
this human language has been spoken:
I love its rigourous freedom,
I love its twisting laws...
O may my last expiring groan
be wrapped inside an articulate ode!



April

Through the consoling April sun
the breeze, so very unconsoling,
a sandy whirlwind on the road -
shutting up the chattering starling.

Up above the northern latitudes,
dark grey clouds are bulking high.
Bowler hats get pulled down tight -
but these two dandies let theirs fly.

And under the noise of the rumbling hail,
the proud and wicked heart revives:
"That's our very own lightning-crack,
the wingbeat as our spring arrives!"

 

Vertaald door Peter Daniels

 

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Vladislav Chodasevitsj (28 mei 1885 - 14 juni 1939)
Cover

 

 

De Ierse dichter en songwriter Thomas Moore werd geboren op 28 mei 1779 in Dublin. Zie ook alle tags voor Thomas Moore op dit blog.

 

Oft in the stilly night

Oft in the stilly night,
Ere slumber’s chain has bound me,
Fond Memory brings the light
Of other days around me:
The smiles, the tears,
Of boyhood’s years,
The words of love then spoken;
The eyes that shone,
Now dimmed and gone,
The cheerful hearts now broken.
Thus in the stilly night,
Ere slumber’s chain has bound me,
Sad Memory brings the light
Of other days around me.

When I remember all
The friends so linked together
I ’ve seen around me fall,
Like leaves in wintry weather,
I feel like one
Who treads alone
Some banquet-hall deserted,
Whose lights are fled,
Whose garlands dead,
And all but he departed.
Thus in the stilly night,
Ere slumber’s chain has bound me,
Sad Memory brings the light
Of other days around me.

 

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Thomas Moore (28 mei 1779 – 25 februari 1852)
Borstbeeld in Bermuda

 

 

De Russische dichter, schrijver en schilder Maximilian Voloshin werd geboren op 28 mei 1877 in Kiev. Zie ook alle tags voor Maximilian Voloshin op dit blog.

 

In Pursuit

My thoughts chant: “we’re tired…we’re freezing …”

I sleep. But asleep my spirit is restless.
Racing through snowy deserts
In a dreadful, distant land.

My spirit is with you through the rocking train.
My thoughts are chanting on and on,
My spirit’s in Russia, and Antigone leads
the blind man through scorching desert terrain.

My spirit is racing, brushing the plains
Along this land’s tormented paths.
And the fine threads of bloody dreams
Wreathe through the world and burrow into my heart.

My spirit whirls away with you…
Frost weaves across the windowpane
And we nestle against the glass,
Our gazes to the hyacinth-blue moon.

My thoughts are chanting on and on…
My spirit is with you through the rocking train.
Antigone leads the blind man away
Along the rocky paths of scorching desert terrain…

 

Vertaald door Masha Udensiva-Brenner 

 

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Maximilian Voloshin (28 mei 1877 – 11 augustus 1932)

 

 

De Deense dichter en schrijver Bernhard Severin Ingemann werd geboren op 28 mei 1789 in Thorkildstrup op het eiland Falster. Zie ook alle tags voor B. S. Ingemann op dit blog.

 

The sun that in the East does rise

The sun that in the East does rise
Drapes clouds with golden gown,
O’er seas and peaks it sails the skies,
O’er countryside and town.

It comes from that fair coast so bright
Where Paradise once lay;
It comes with joy and life and light
To great and small alway.

It brings to us a greeting fine
From Eden’s rising dawn,
Where stood the Tree with fruit sublime,
Where Life’s pure fount was born.

It greets us from Life’s home afar,
Where God’s light did abound
O’er Bethlehem with that bright star
The East’s Wise Men once found.

And with God’s sun comes from the East
A distant heavn’ly glow,
A glimpse of Paradise’s coast,
Where Life’s great orchards grow.

And all the stars from near and far
Bow as East’s sun gains height:
It seems to them so like the star
O’er Bethlehem that night.

You sun of suns from Bethlehem!
May thanks and praises rise
For every glint from Life’s true home
And from your Paradise!

 

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Bernhard Severin Ingemann (28 mei 1789 – 24 februari 1862)
Standbeeld in Kopenhagen

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e mei ook mijn blog van 28 mei 2016 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 11:34 Reageer op dit bericht

Niels 't Hooft, Jan Blokker, Linda Pastan, Louis-Ferdinand Céline, Georges Eekhoud, Said, John Cheever, John Barth

De Nederlandse schrijver, journalist, blogger en gamedeskundige Niels 't Hooft werd geboren in Leiderdorp op 27 mei 1980. Zie ook alle tags voor Niels ‘t Hooft op dit blog.

Uit: Hou me vast of ik hyperventileer

“Ze zit tegenover me. Halflang lichtbruin haar, strak rood jasje, stippelblouse, grijsleren handtas. Een gesatureerd graslandschap trekt aan ons voorbij. Elektriciteitsmasten aan de horizon, uitbundige zon. Op ons na is de coupé leeg. Het is maandagochtend, kwart over tien, ik ben op weg naar Maastricht, en ik schat haar 28.
Ze rommelt met een aluminium doosje, afgeronde hoeken, waaruit ze een contactlens haalt. Het doosje heeft één compartiment. Naast de schroefrand zit een lampje. Ze legt de lens op haar wijsvinger en houdt hem tegen het licht. Heel even draait ze een zonnestraal, zonder het te merken, recht in mijn gezicht. Ze doet lenzenvloeistof op de lens, trekt haar ooglid omlaag en laat de lens routineus op zijn plek zakken. Dan klikt ze het doosje dicht. In het deksel zit een lichtgevende appel verzonken, die na sluiting een paar keer pulseert en dan langzaam uitdooft. Ze kijkt op, naar mij, en ik richt me weer op de krant.
Dit is de toekomst, maar aan mij is niets veranderd. De wereld overkomt me als voorheen. 's Morgens neem ik het nieuws tot me, in inkt gedrukt op papier. Meestal doe ik dat in een koffiezaak, maar als het even kan in de trein, zodat ik toch nog de sensatie van vooruitgang ervaar. De trein is niet goedkoop, maar ik neem boterhammen mee, en een thermoskan koffie. Als de ergste spits voorbij is, stap ik in. Een of twee coupés volstaan om de kranten bij elkaar te sprokkelen, inclusief de weekendbijlages. Her en der heeft iemand iets uitgescheurd, een recensie van een game die ik niet speel of een reportage over een technologie die ik niet gebruik. Maar niemand neemt verhalen over politiek mee. Wie daar om geeft, heeft zelf een abonnement.
Ik ben snel oud geworden. Geboren in 1980, op de grens tussen de laatste generatie die opgroeide zonder internet en mobiele telefoons, en de eerste generatie die niet anders heeft gekend. Met enthousiasme nam ik ze in gebruik, maar toen ik mijn baan verloor en, later, van de bijstand moest gaan leven, liet ik ze net zo makkelijk weer los.”

 

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Niels 't Hooft (Leiderdorp, 27 mei 1980)

 

 

De Nederlandse schrijver, journalist en columnist Jan Blokker werd geboren in Amsterdam op 27 mei 1927. Zie ook alle tags voor Jan Blokker op dit blog.

Uit: The boldest way

“Pas in de 19de eeuw – het heeft vast weer met het nationalisme te maken – raakt satire geprivatiseerd en geregionaliseerd: de verbijzondering van de verschillende nationale samenlevingen vraagt om satirische aanpakken die zich van land tot land, en misschien zelfs wel van streek tot streek onderscheiden; Gladstone is nou eenmaal een fundamenteel andere liberaal dan Thorbecke. Waar natuurlijk nog bij komt dat iedereen ineens het alfabet onder de knie heeft, dus zich verschanst in het eigen, beperkte taalgebied. Alle mooie praatjes ten spijt wordt de wereld na Waterloo steeds kleiner, en het lijkt me een illusie te geloven dat de Airbus intussen de verkokering zou hebben doorbroken.
Allicht zijn er nog altijd oude en nieuwe instituties van bovennationale aard, maar de eerste Don Quichote die rondgaat in de Verenigde Naties of het Europees Parlement moet volgens mij nog geschreven worden, en ik bespeur ook nergens de aanvechting om er aan te beginnen.
Hoe zou dat komen?
Ik zou het niet anders kunnen verklaren dan uit een zeker ontmoedigingsgevoel. The boldest way to tell men freely of their foulest faults – alles goed en wel, maar heeft mijn satire enige vat op de gang van zaken binnen het Kremlin of het Vaticaan? Satire gaat uit van veranderbaarheid, maar een beetje satiricus kent z’n grenzen: misschien kan hij burgemeester Van Thijn of minister Smit-Kroes in verlegenheid brengen, maar Tsjernenko? Johannes Paulus II?
De regionalisering van het hekelen versterkt zichzelf. Gedurende twee jaar heeft Johan Anthierens een Vlaamse variant van de Canard Enchainé boven water gehouden, die De Zwijger heette, en waaraan ik een poosje meewerkte. De medewerking mislukte. Ik had van Amsterdam uit niet het gevoel dat ik mijn Belgische taalstamgenoten anders dan in zeer globale termen – meer als hoofdartikelschrijver, of zoals Fritz Behrendt in Het Parool de Arabische vijanden van Israel voor de laatste maal waarschuwt – in mijn satirische ongenoegen kon laten delen, en ik werd wekelijks in dat gevoel gesterkt omdat driekwart van de satirische woede van Anthierens mij domweg ontging: ik begreep niet wat er stond.”

 

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Jan Blokker (27 mei 1927 - 6 juli 2010)

 

 

De Amerikaanse dichteres Linda Pastan werd geboren op 27 mei 1932 in New York. Zie ook alle tags voor Linda Pastan op dit blog.

 

A New Poet

Finding a new poet
is like finding a new wildflower
out in the woods. You don't see

its name in the flower books, and
nobody you tell believes
in its odd color or the way

its leaves grow in splayed rows
down the whole length of the page. In fact
the very page smells of spilled

red wine and the mustiness of the sea
on a foggy day - the odor of truth
and of lying.

And the words are so familiar,
so strangely new, words
you almost wrote yourself, if only

in your dreams there had been a pencil
or a pen or even a paintbrush,
if only there had been a flower.

 

 

Emily Dickinson

We think of hidden in a white dress
among the folded linens and sachets
of well-kept cupboards, or just out of sight
sending jellies and notes with no address
to all the wondering Amherst neighbors.
Eccentric as New England weather
the stiff wind of her mind, stinging or gentle,
blew two half imagined lovers off.
Yet legend won't explain the sheer sanity
of vision, the serious mischief
of language, the economy of pain.

 

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Linda Pastan (New York, 27 mei 1932)

 

 

De Franse schrijver Louis-Ferdinand Céline (pseudoniem van Louis Ferdinand Destouches) werd geboren in Courbevoie op 27 mei 1894. Zie ook alle tags voor Louis-Ferdinand Céline op dit blog.

Uit: Reis naar het einde van de nacht (Vertaald door E.Y. Kummer)

“Maar nee, de vlam verdween, het lawaai bleef lang in m’n hoofd hangen, en m’n armen en benen beefden alsof iemand ze van achteren heen en weer schudde. ’t Leek of mijn ledematen ervandoor gingen, maar ze bleven toch bij me. In de rook, die nog lang daarna in m’n ogen prikte, bleef de scherpe geur van kruit en zwavel hangen, alsof men de luizen en vlooien van de hele wereld wilde verdelgen.
Onmiddellijk daarop dacht ik aan wachtmeester Barousse, die zo juist uit elkaar gespat was, zoals de andere knaap ons verteld had. Dat was goed nieuws. ‘Prachtig!’ dacht ik meteen. ‘Dat is een hele grote ploert minder in het regiment!’ Hij had me voor de krijgsraad willen slepen voor een blik conserven. ‘Ieder z’n privé-oorlogje!’ zei ik bij mezelf. Van die kant bekeken, scheen de oorlog zo nu en dan wel z’n nut te hebben, dat moest ik toegeven! Ik kende nog wel drie of vier rotschoften in het regiment die ik, net als Barousse, graag aan een granaat had geholpen. Wat de kolonel betrof, die wenste ik geen kwaad toe. Toch was hij ook dood. Ik zag hem eerst niet meer. Dat kwam omdat hij door de ontploffing op het talud was geslingerd, languit op z’n zij, in de armen van de cavalerist te voet, de boodschapper, die ook dood was. Ze omhelsden elkaar, die twee, nu en voor eeuwig, maar de cavalerist had geen hoofd meer, je zag alleen een opening boven in z’n hals, met bloed erin dat klokkend sudderde, zoals jam in een pan. De buik van de kolonel was opengereten, z’n gezicht was afschuwelijk vertrokken. ’t Had hem beslist pijn gedaan, toen het gebeurde. Z’n eigen schuld! Als hij bij de eerste kogels weg was gegaan, was hem dit niet overkomen.”

 

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Louis-Ferdinand Céline (27 mei 1894 - 1 juli 1961)
Portret door Sam Dillemans, 2006

 

 

De Belgische Franstalige schrijver Georges Eekhoud werd in Antwerpen geboren op 27 mei 1854. Zie ook alle tags voor Georges Eekhoud op dit blog.

Uit: Kees Doorik (Vertaald door August Peeters)

“Als de laatste bussel op dén dorschvloer lag, rolde Janneke de kar onder het afdak. Kees verzamelde het alaam in een hoek van de schuur en sloot de deur.
Paulien stond op de mannen te wachten. Kees, het glas in de hand, deed ze nader komen, en, zich tot de boerin wendend :
- Santee, bazin ! zegde hij, alvorens den inhoud in éen teug naar binnen te gieten. Met de tong tegen het gehemelte smakkend, gaf hij het glas terug aan de meid.
De werkers dronken om beurt. Ze stonden daar in hun hemdsmouwen ; het rood, baaien flanel hing los open en liet de vleezige borsten bloot, waarop er zweetdruppelen perelden. Een zerpen okselreuk ging uit van die sterk afgeslaafden.
Door het aanhoudend wroeten van de heupen, gedurende 't werken, waren hun hemden boven den strafgespannen broekriem opgeschoven en hingen daar nu in losse plooien. Sommigen dier jongens ontspanden den riem, en, de hand tusschen de gesperde beenen in 't kruis van hun broek, rokken zij hun slip terug op haar plaats. Ze deden dat doodeenvoudig, met een vrij gebaar ; voor wie zouden zij zich moeten schamen, het was hun zoo natuurlijk als maaien.
Het waren allen forschgebouwde kerels, zoo log en gespierd als de ossen uit de streek.
In hun aangezichten, zoo gebruind als een kermisbrood, legden hun dikke, goedige lippen en hun azuur-blauwe oogen iets kinderachtigs. Ze spraken slechts met langgerekte, éenlettergrepige woorden, en als ze lachten toonden ze hun wit en stevig wolvengebit.”

 

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Georges Eekhoud (27 mei 1854 - 29 mei 1927)
Standbeeld in Antwerpen

 

 

De Duits-Iraanse dichter en schrijver Said werd geboren op 27 mei 1947 in Teheran. Zie ook alle tags voor Said op dit blog.

Uit: Der lange Arm der Mullahs

„In Teheran wird eine Allee nach Jalal AI-Ahmad genannt.

Name: Jalal Al-Ahmad. Geboren 1923 als Sohn eines hohen islamischen Geistlichen. Besuch der Koranschule; als er lesen und schreiben konnte, schickte ihn der Vater als Lehrling in den Basar, dort Arbeit als Buchhalter. Heimliche Studien an der Abendschule, Al-Ahmad holt die Hochschulreife nach; anschließend Studium der iranischen Literatur an der Universität Teheran. Als der Vater davon er-fährt, verstößt er den Sohn aus der Familie; Al-Ahmad ver-dient seinen Lebensunterhalt als Lehrer. Von 1944 bis 1948 Mitglied der Kommunistischen Partei (Tu-deh), hernach Sympathisant der Trotzkisten, Kontakte zur IV. Internationale. Dann eine Phase der politischen Abstinenz: Al-Ahmad bereist das Land, durchfährt und durchwandert es bis in die letzten Winkel. Er verfaßt Schriften über verschiedene Dialekte des Persischen, schreibt Reiseberichte, die Furore machen. Aus seinen politischen und persönlichen Erfahrungen, aus der Hochsprache und den gesprochenen Dialekten entwickelt Al-Ahmad einen Stil, der begeistert. Bald gilt er als der erste Iraner seit dem 14. Jahrhundert, der einen wahrhaft eigenen Ton gefunden hat. Nach einigen Übersetzungen verfaßt er 1962 das Pamphlet Die Verwestlichung, in dem er vollständig mit Kultur und Werten des Westens abrechnet. Das Buch wird verboten. Hunderte von Lesern werden inhaftiert, auch der Autor selbst muß für einige Zeit ins Gefängnis. Kurz vor seinem Tod im Jahre 1969 unternimmt Al-Ahmad eine Reise nach Mekka, als Teilnehmer an einer vom Staat organisierten Pilgerfahrt. Danach beschreibt er die Ekstase der Gläubigen — aber auch seine Trauer, in diesen Chor der Ergriffenheit nicht einstimmen zu können, da er an nichts mehr glaube. Dieser Reisebericht gilt zu Recht als ein Meilenstein der iranischen Prosa: Da betrachtet einer, der nicht mehr glaubt, die Pilgerfahrt der Gläubigen und beschreibt das in einer Sprache, die Zeugnis von all den Welten ablegt, die er durchwandert hat: die strenggläubige des Vaterhauses, die bürgerlich-religiöse des Basars, die kartesianisch ausgerichtete der Universität, die ideologisch-messianische der Kommunisten, die rhetorisch-brillante der Trotzkisten und schließlich die Welt des Ursprungs, die der persischen Dialekte. Wäre einer wie Al-Ahmad, mit seiner sprachlichen Urgewalt, sozusagen gewappnet mit der Artillerie der Gosse, nicht der ideale intellektuelle Gegenspieler eines Chomeini gewesen?“

 

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Said (Teheran, 27 mei 1947)

 

 

De Amerikaanse schrijver John Cheever werd geboren op 27 mei 1912 in Quincy, Massachusetts. Zie ook alle tags voor John Cheever op dit blog.

Uit:The Journals of John Cheever

“THE LATE FORTIES AND THE FIFTIES In middle age there is mystery, there is mystification. The most I can make out of this hour is a kind of loneliness. Even the beauty of the visible world seems to crumble, yes even love. I feel that there has been some miscarriage, some wrong turning, but 1 do not know when it took place and I have no hope of finding it.Thinking for a week about Leander, Betsey, and Eben without writing a word, without making any progress. And so I see all my plans—the voyage to Genoa, etc.—collapse. Is there something intrinsically wrong with these three, that I can't grasp them? Thinking this morning to discard the opera.Yesterday was rainy and deeply overcast. At four B. and I walked up Holbrook Road to the K.s', The clearing wind had begun to blow. As the overcast was displaced with brilliance and color, as more and more light poured into the valley, the hour seemed tumultuous and exalting. Backgammon and gin.Skating one afternoon at the Newberry's. The end of a very cold winter day. The ice, contracting in the cold, made a noise like thunder. Walking up the frozen field to the house we could hear it thundering. We went back that night. There was no one else on the pond. The G.s' dog was barking. There was no moon and the ice was black. It seemed, skating out into the center of the pond, that the number of stars I could see was multiplied. They seemed as thickly sown as a rush of snowflakes. As I skated back to the end of the pond, the number seemed to diminish. I was confounded. It could have been the whiskey and the wine. It could have been my utter ignorance of cosmology.To church; the second Sunday in Lent. From the bank president's wife behind me drifted the smell of camphor from her furs, and the stales of her breath, as she sang, "Glory be to the Father, and to the Son, and to the Holy Ghost; As it was in the beginning, is now, and ever shall be, world without end." The Old Testament dealt with should the Father eat bitter grapes; the New with an eye for an eye and a tooth for a tooth. The sermon with the doctrine of Incarnation. The rector has a plain mind. If it has any charms, they are the charms of plainness. Through inheritance and cultivation he has reached an impermeable homeliness. His mind and his face are one. He spoke of the impressive historical documentation of Christ's birth, miracles, and death. The church is meant to evoke rural England. The summoning bells, the late-winter sunlight, the lancet windows, the hand-cut stone. But these are real fragments of a real past. World without end, I murmur, shutting my eyes, Amen. But I seem to stand outside the realm of God's mercy.I would like not to be vindictive or narrow. I would like to avoid phony compassion. Thinking of the midsummer night, "Parlons francais," the drunkard said. I see that this is small. I see in the five-and-ten-cent store yesterday that my descriptions of Betsey's pleasure are small. »

 

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John Cheever (27 mei 1912 – 18 juni 1982)

 

 

De Amerikaanse schrijver John Barth werd geboren op 27 mei 1930 in Cambridge, Maryland. Zie ook alle tags voor John Barth op dit blog.

Uit: Where Three Roads Meet

“Roger wilco, old buddy, as even callow nonveterans like themselves sometimes said in those postwar days: military radio-communications lingo for Got your message and will comply. Post-World War Two is the when of this story, although the nation's brief peaceful respite after V-J Day 1945 would end in 1950 with North Korea's invasion of South and the American-run UN "police action" to contain that invasion.
Excuse Narrator if you knew all that, Reader: It matters because this story's where is the campus environs of a major university-a campus swarming, as were all such in the USA back then, with veterans of that previous war, their educations subsidized by the GI Bill of Rights. At all-male institutions such as this was in those days, the undergraduate student body was thus divided into somewhat older, more life-experienced, and now draft-exempt World War Two vets, many of them married, and younger, greener, soon-to- be-draft-vulnerable hands like the then Will Chase and his only slightly older best friend and mentor, Al Baumann.
Greener, yes, in that neither Al nor Will had shared their war-veteran classmates' transformative experience of military service, not to mention actual combat. But green comes in shades, and in every other respect Al was so much the savvier that as of this telling Narrator still shakes his head at that pair's friendship, wondering what on earth Al B. found interesting in Will C.; what he got from a connection so clearly beneficial to his protégé. Born and raised in one of the city's most desirable neighborhoods as the only child of well-to-do parents, his dad a professor of oncology at the university's medical school, Alfred Baumann had been educated K-12 (as they say nowadays but did not then) at private day schools whose graduates routinely matriculated in the Ivy League. “

 

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John Barth (Cambridge, 27 mei 1930)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 27e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:05 Reageer op dit bericht

Max Brod, Kaur Kender, Adriaan Venema, Arnold Bennett, Richard Schaukal, Ferdynand Ossendowski, M. A. von Thümmel, Herman Wouk, Dashiell Hammett

De Tsjechisch-Israëlische dichter, schrijver, criticus en componist Max Brod werd geboren in Praag op 27 mei 1884. Zie ook alle tags voor Max Brod op dit blog.

Uit: Streitbares Leben

„Ich brachte Werfel sofort mit Weltsch und Kafka zusammen. Wir hatten damals einen Kult der schönen Wälder und Bäche rings um Prag, Werfel wurde gleich eingeführt, fröhlich schwammen wir eines Sommertages viele Stunden lang (in meiner Erinnerung hat er überhaupt kein Ende) in den reinen, silbernen Strömungen der Sazawa. – Am nächsten Tag stürmte Mama Werfel meine Wohnung. Was mir denn einfalle! Ich sei doch der Ältere und müsse Verstand haben! Ihr Junge sei puterrot vor Sonnenbrand heimgekehrt und liege jetzt an hohem Fieber darnieder. Er werde die Matura nicht machen können... So schlimm kam es nun nicht, immerhin machte ich mir Vorwürfe, daß ich an die besonders weiße zarte Haut des jungen blonden Alkaios nicht gedacht hatte. Wir andern waren abgehärtet.
Ich sandte die Gedichte an den Mann mit der buntgestickten Weste. Er lehnte sie entschieden ab. Ich besitze noch einen Stoß Briefe, in denen Axel Juncker auf meine Überredungskünste reagiert. Endlich siegte ich doch. Und in Berlin, bei meiner ersten Vorlesung („es ist erstaunlich, mit wie geringem Akzent dieser tschechische Dichter deutsch spricht“, schrieb ein Kritiker. Dabei habe ich es nie so weit gebracht, korrekt tschechisch zu sprechen), legte ich zuletzt meine Werke weg, um aus den Druckbogen des damals noch völlig unbekannten Werfeischen „Weltfreund“ eine ganze Reihe von Gedichten zu lesen. Es war Werfeis Premiere vor einem Weltforum – eine kleine Sensation.
Es dauerte nicht lange, und der Kriegsausbruch spülte alle anderen Probleme in den Orkus. Kam der junge Krieger zu kurzem Urlaub heim, so war er, der Weltfreund, von Sarkasmen und Menschenverachtung verzehrt. Einmal erzählte er mir, wie er sich im Feld immer vorgestellt hatte, selbst gleichgültige Personen (wie zum Beispiel die Besitzerin des Hauses, in dem seine Eltern wohnten) würden ihn mit froher Rührung begrüßen, den aus so schwerer Gefahr Heimgekehrten. Und was sagte die Hausbesitzerin in Wirklichkeit beim Wiedersehen? Werfel ahmte virtuos ihre gralzende Baßstimme nach: „Herr Werfel, wissen Sie schon das Neueste? Der Herr Reitler im dritten Stock hat gekündigt.“

 

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Max Brod (27 mei 1884 - 20 december 1968)
Cover

 

 

De Estse schrijver Kaur Kender werd geboren op 27 mei 1971 in Estland. Zie ook alle tags voor Kaur Kender op dit blog.

Uit: Through Peaceful Eyes (Vertaald door Jurgen Kaljuvee)

“We drove to Kütiorg to the Open Studio Art Exhibition. I have no friends living further Kütiorg in Estonia. We were there for 20 minutes. Looked at art. We drank a Jagermeister (0.5 liters, about 200) while driving. We were back in Tallinn just in time to go to Othello club (700 was spent on gas). Two of Maria’s friends joined us in the car. One secretarutka, the other probably a prostitutka. Wearing very expensive clothing. Picture beautiful. We bought a one-liter bottle of Hennessy (18 000). We drank the bottle in the car. Maria did not want to. I was driving. The day before I had bought 2 grams of cocaine (1100 a gram). We did one gram on a CD in the car. Maria did not do it. She never does it. I went home, put on the brand new white Gant shirt and black Armani jeans.
I paid for the cover fees at the Othello club (400? I cannot recall exactly). Maria introduced me to three Russian thugs. One thug I already knew for a long time. We drank Hennessy XO (4000 a bottle, I bought at least two). At 4 o’clock, another thug in a white shirt and black jeans arrived. Straight from the prison. He had had 4 years. Everybody was happy. Everybody was wearing white shirts and black jeans. Many had tattoos. I vaguely recall a moment: we were jumping up and down with four thugs in the middle of the dance floor and we were screaming: “Davai, davai, davai!” I was unconscious with happiness because I felt that I was home, I was with my people.
Maria dragged me to the car because I was getting tired. I wanted her to spend the night at my place. She was dodging. I tried to convince her. She said no. I got angry. She smiled: “But you said that you have not had a TV set for 8 years and that you read and write. Why don’t we go to my place because we can then watch a movie together in the morning.” We went to Kallavere. Police patrol. Luckily we were not pulled over. I had 12 000 in cash on me. You don’t need more because there are no bigger fines. We were lucky. Maria showed me her poems. She had three notebooks of them. In Russian. Powerful stuff.”

 

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Kaur Kender (Estland, 27 mei 1971)

 

 

De Nederlandse journalist, schrijver en kunsthandelaar Adriaan Harrie Venema werd geboren in Heiloo op 27 mei 1941. Zie ook alle tags voor Adriaan venema op dit blog.

Uit: Schrijvers, uitgevers en hun collaboratie.

“Aan twee Nederlandse letterkundigen wier houding in de bezettingsjaren een nadere studie meer dan waard is, is een biografie gewijd. J.W.F. Werumeus Buning, geen nationaal-socialist, kreeg een biograaf, P. Hijmans, die een uitvoerige studie aan hem wijdde; George Kettmann jr., wel een nationaal-socialist, kreeg Wim Huberts als biograaf, zij het dat deze zijn studie een ‘biografische schets’ noemde, een opstap naar een uitgebreidere biografie. Een goede biograaf zal altijd trachten aan te tonen welk belang zijn biografie heeft, dat wil zeggen welk belang zijn onderwerp - de beschreven persoon - heeft. Hij kan daarbij gemakkelijk in een val trappen: de bewondering voor dichters als Werumeus Buning en Kettmann bijvoorbeeld is vaak moeilijk te verenigen met de kritiek op hun handelen in de bezettingsjaren. Een voorbeeld van een biograaf die níét in deze val trapte is Wam de Moor in diens tweedelige biografie van J. van Oudshoom. De biografen van Kettmann en Werumeus Buning daaren tegen zijn, zoals ik wil aantonen, wel in deze val getrapt.
Hijmans, in zijn beschrijving van het handelen van Werumeus Buning in de bezettingsjaren, heeft een verhaal geschreven vol onwaarheden en verdraaiingen. Dat is ernstig, want latere geschiedschrijvers zullen aangewezen menen te zijn op de studie van Hijmans, die er nota bene op is gepromoveerd. Dan krijgen we dat Max van Rooy in een verhaal over de houding van schrijvers in de oorlog over Werumeus Bunings toetreding tot de Kultuurkamer vergoelijkend schrijft: ‘Na grote aarzeling en onder druk van een vriendin, was dit ook het geval met de hoofdredacteur van De Gids, J.W.F. Werumeus Buning, die overigens duidelijk verzetsliteratuur heeft geschreven en in 1943 de inleiding bij het tweede deel van het illegale Geuzenliedboek.
Van Rooy kwam tot zijn oordeel omdat hij niet anders kon: over Werumeus Buning bestond enkel de biografie van Hijmans. Werumeus Buning heeft, laat ik dat maar direct vooropstellen, géén ‘verzetsliteratuur’ geschreven. Wel komen vrij vaak gedichten van hem voor in clandestiene uitgaven; maar clandestiene uitgaven bevatten lang niet altijd verzetsliteratuur (hierover en over het aandeel van Werumeus Buning in de clandestiene uitgaven: Dirk de Jong. en Lisette Lewin.”

 

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Adriaan Venema (27 mei 1941 – 31 oktober 1993)
Werumeus Buning

 

 

De Engelse schrijver Arnold Bennett werd geboren in Hanley, Staffordshire, op 27 mei 1867. Zie ook alle tags voor Arnold Bennett op dit blog.

Uit: How to Live on 24 Hours a Day

“If my typical man wishes to live fully and completely he must, in his mind, arrange a day within a day. And this inner day, a Chinese box in a larger Chinese box, must begin at 6 p.m. and end at 10 a.m. It is a day of sixteen hours; and during all these sixteen hours he has nothing whatever to do but cultivate his body and his soul and his fellow men. During those sixteen hours he is free; he is not a wage-earner; he is not preoccupied with monetary cares; he is just as good as a man with a private income. This must be his attitude. And his attitude is all important. His success in life (much more important than the amount of estate upon what his executors will have to pay estate duty) depends on it. What? You say that full energy given to those sixteen hours will lessen the value of the business eight? Not so. On the contrary, it will assuredly increase the value of the business eight. One of the chief things which my typical man has to learn is that the mental faculties are capable of a continuous hard activity; they do not tire like an arm or a leg. All they want is change—not rest, except in sleep.”
(…)

“The most important of all perceptions is the continual perception of cause and effect—in other words, the perception of the continuous development of the universe—in still other words, the perception of the course of evolution. When one has thoroughly got imbued into one's head the leading truth that nothing happens without a cause, one grows not only large-minded, but large-hearted. It is hard to have one's watch stolen, but one reflects that the thief of the watch became a thief from causes of heredity and environment which are as interesting as they are scientifically comprehensible; and one buys another watch, if not with joy, at any rate with a philosophy that makes bitterness impossible. One loses, in the study of cause and effect, that absurd air which so many people have of being always shocked and pained by the curiousness of life. Such people live amid human nature as if human nature were a foreign country full of awful foreign customs. But, having reached maturity, one ought surely to be ashamed of being a stranger in a strange land!”

 

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Arnold Bennett (27 mei 1867 - 27 maart 1931)
Houtskooltekening door Frederick Marriott, 1907

 

 

De Duitse dichter en schrijver Richard von Schaukal werd geboren op 27 mei 1874 in Brünn. Zie ook alle tags voor Richard von Schaukal op dit blog.

 

Damals

Sonntag war's. Wir gingen durch das Korn,
wo verborgen blaue Blumen brannten.
Ob sie deinen Blick zu Boden bannten?
Unsichtbare Grillen sangen vorn.

Folgten wir dem lockenden Getön?
Was ich zu dir sprach, hab ich vergessen.
Was du schwiegst, kannst du es noch ermessen?
Sommer war es, und die Welt war schön.

 

 

Kind, du bist rein

Kind, du bist rein
Mein Bild in deiner Seele seh ich nicht,
Denn das ist dein
Und also lauter Licht.

Demütig tret ich bei dir ein,
Dem alles, was du hast, gebricht.

Und dennoch kann es sein,
Daß meine Seele mit dir spricht,
Als wär sie nicht allein,
Als wären sie zu zwein,
Ein Reimpaar im Gedicht.

 

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Richard von Schaukal (27 mei 1874 – 10 oktober 1942)
In 1903 

 

 

De Poolse schrijver, journalist, ontdekkingsreiziger en globetrotter Ferdynand Ossendowski werd geboren op 27 mei 1876 in Dvina. Zie ook alle tags voor Ferdynand Ossendowski op dit blog.

Uit: Beasts, Men And God

“The stranger, running his eyes constantly over all of us and over everything about the room, began to take off his skin coat after putting his rifle in the corner. He was dressed in an old leather blouse with trousers of the same material tucked in high felt boots. His face was quite young, fine and tinged with something akin to mockery. His white, sharp teeth glimmered as his eyes penetrated everything they rested upon. I noticed the locks of grey in his shaggy head. Lines of bitterness circled his mouth. They showed his life had been very stormy and full of danger. He took a seat beside his rifle and laid his ax on the floor below.
“What? Is it your wife?” asked one of the drunken soldiers, pointing to the ax.
The tall peasant looked calmly at him from the quiet eyes under their heavy brows and as calmly answered:
“One meets a different folk these days and with an ax it is much safer.”
He began to drink tea very greedily, while his eyes looked at me many times with sharp inquiry in them and ran often round the whole cabin in search of the answer to his doubts. Very slowly and with a guarded drawl he answered all the questions of the soldiers between gulps of the hot tea, then he turned his glass upside down as evidence of having finished, placed on the top of it the small lump of sugar left and remarked to the soldiers:
“I am going out to look after my horse and will unsaddle your horses for you also.”
“All right,” exclaimed the half-sleeping young soldier, “bring in our rifles as well.”
The soldiers were lying on the benches and thus left for us only the floor. The stranger soon came back, brought the rifles and set them in the dark corner. He dropped the saddle pads on the floor, sat down on them and began to take off his boots. The soldiers and my guest soon were snoring but I did not sleep for thinking of what next to do. Finally as dawn was breaking, I dozed off only to awake in the broad daylight and find my stranger gone. I went outside the hut and discovered him saddling a fine bay stallion.
“Are you going away?” I asked.
“Yes, but I want to go together with these —— comrades,’” he whispered, “and afterwards I shall come back.”

 

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Ferdynand Ossendowski (27 mei 1876 – 3 januari 1945)
In 1903 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Moritz August von Thümmel werd geboren op 27 mei 1738 in Schönefeld. Zie ook alle tags voor Moritz August von Thümmel en voor August von Thümmel op dit blog.

Uit: Reise in die mittäglichen Provinzen von Frankreich im Jahre 1785-1786

„Die volle Sonne hatte Mühe mich zu wecken. Als ich die Augen aufschlug, mußte ich mich einigemal fragen, wo ich wäre und wohin ich wollte, eh' ich es deutlich erfuhr. Das erste, was mir beifiel, war ein Wechsel auf Herrn Frege, einen Sohn des berühmten Banquiers dieses Namens zu Leipzig. Ich lernte einen artigen und gefälligen Mann an ihm kennen. Sein Deutsch war mir beinahe lieber, als das, womit ich gestern an der Wirthstafel so angenehm überrascht wurde; denn er zahlte mir Geld, und bat mich auf morgen zu Tische. Mein heutiger Mittag hat nichts für mein Tagebuch abgeworfen. Es wollten keine Berlinerinnen kommen, so sehr ich mich darnach umsah. Unter den Anwesenden fand sich nicht Ein Auge, in das ich hätte blicken mögen; und es war eben so gut: denn ich konnte um so viel ruhiger der Erholung pflegen, die mir nach der Nachtwache von gestern sehr nöthig war.
Mit diesem Gefühle in allen Gliedern, und einem Pack Zeitungen, die für die Gäste da lagen, schlich ich wohl gesättigt nach meinem Zimmer. Hier pflanzte ich Bastianen, der mir sie vorlesen sollte, meinem Lehnstuhle gegenüber. Es ging schlecht. – Margot, sagte er zu seiner Entschuldigung, lese auch nicht besser. – Ich setzte den Prologus an seine Stelle, einige Zeilen nachher auch den Epilogus: aber der Zeitungstext und ihre Stimmen paßten so widrig zusammen, daß ich vor der Hand für das beste hielt, auf die Bequemlichkeit eines Vorlesers Verzicht zu thun. Es greift doch nichts die Gehörnerven so empfindlich an, als werthlose Neuigkeiten, die uns in einem hochtrabenden Tone verkündiget werden. Der erste deklamirte: daß Ludewig der Vielgeliebte zwei Tage und drei Nächte mit Madam Dubarri auf dem Schlosse zu Meudon zugebracht habe. – Der andere: daß der Herzog von Orleans entschlossen sei, eine Reiherbeitze zu halten. – »Das mag er,« unterbrach ich den Epilogus: »trage nur die unnützen Blätter wieder in den Saal, damit nicht etwa gar jemand darauf warte.«

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Moritz August von Thümmel (27 mei 1738 – 26 oktober 1817)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijver Herman Wouk werd geboren op 27 mei 1915 in New York. Zie ook alle tags voor Herman Wouk op dit blog.

Uit:The Winds of War

“The Russian Revolution is a radical change in history. The abolition of private property has created a new world. You may like it or detest it, but it’s new. Hitler’s socialism was a sham to get a mob of gangsters into power. He’s frozen the German economy just as it was, smashed the labor unions, lengthened the working hours, cut the pay, and kept all the old rich crowd on top, the Krupps and Thyssens, the men who gave him the money to run for office. The big Nazis live like barons, like sultans. The concentration camps are for anybody who still wants the socialist part of National Socialism."
(...)

"I’m sorry. I’m impressed with Hitler’s ability to use socialist prattle when necessary, and then discard it. He uses doctrines as he uses money, to get things done. They’re expendable. He uses racism because that’s the pure distillate of German romantic egotism, just as Lenin used utopian Marxism because it appealed to Russia’s messianic streak. Hitler means to hammer out a united Europe.... He understands them, and he may just succeed. A unified Europe must come. The medieval jigsaw of nations is obsolete. The balance of power is dangerous foolishness in the industrial age. It must all be thrown out. Somebody has to be ruthless enough to do it, since the peoples with their ancient hatreds will never do it themselves. It’s only Napoleon’s original vision, but he was a century ahead of his time.”

 

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Herman Wouk (New York, 27 mei 1915)
Cover

 

 

De Amerikaanse schrijver Dashiell Samuel Hammett werd geboren in Saint Mary's County (Maryland), op 27 mei 1894. Zie ook alle tags voor Dashiell Hammett op dit blog.

Uit: The Maltese Falcon

“Spade rocked back in his chair and asked: "Now what can I do for you, Miss Wonderly?"
She caught her breath and looked at him. She swallowed and said hurriedly: "Could you--? I thought--I--that is--" Then she tortured her lower lip with glistening teeth and said nothing. Only her dark eyes spoke now, pleading.
Spade smiled and nodded as if he understood her, but pleas-antly, as if nothing serious were involved. He said: "Suppose you tell me about it, from the beginning, and then we'll know what needs doing.
Better begin as far back as you can.
"That was in New York."
"Yes."
"I don't know where she met him. I mean I don't know where in New York. She's five years younger than I--only seventeen--and we didn't have the same friends.
I don't suppose we've ever been as close as sisters should be. Mama and Papa are in Europe. It would kill them. I've got to get her back before they come home."
"Yes," he said.
"They're coming home the first of the month."
Spade's eyes brightened. "Then we've two weeks," he said.
"I didn't know what she had done until her letter came.
I was frantic." Her lips trembled. Her hands mashed the dark handbag in her lap. "I was too afraid she had done something like this to go to the police, and the fear that something had happened to her kept urging me to go. There wasn't anyone I could go to for advice. I didn't know what to do. What could I do?"
"Nothing, of course," Spade said, "but then her letter came?"
"Yes, and I sent her a telegram asking her to come home. I sent it to General Delivery here. That was the only address she gave me. I waited a whole week, but no answer came, not another word from her. And Mama and Papa's return was drawing nearer and nearer. So I came to San Francisco to get her. I wrote her I was coming. I shouldn't have done that, should I?"
"Maybe not. It's not always easy to know what to do. You haven't found her?"


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Dashiell Hammett (27 mei 1894 – 10 januari 1961)
Affiche voor de film uit 1941

Geschreven door Romenu om 11:03 Reageer op dit bericht

Alan Hollinghurst, Radwa Ashour, Hugo Raes, Vítězslav Nezval, Ivan O. Godfroid, Maxwell Bodenheim, Isabella Nadolny, Edmond De Goncourt

De Britse schrijver Alan Hollinghurst werd geboren op 26 mei 1954 in Stoud, Gloucestershire. Zie ook alle tags voor Alan Hollinghurst op dit blog.

Uit: The Line of Beauty

“At nineteen she already had a catalogue of failed boyfriends, each with a damning epithet, which was sometimes all Nick knew them by: 'Crabs' or 'Drip-Dry' or 'Quantity Surveyor'. A lot of them seemed almost consciously chosen for their unacceptability at Kensington Park Gardens: a tramplike Welshman in his forties whom she'd met in the Notting Hill Record Exchange; a beautiful punk with FUCK tattooed on his neck; a Rastafarian from round the corner who moaned prophetically about Babylon and the downfall of Thatcher. Others were public schoolboys and sleek young professionals on the make in the Thatcher slump. Catherine was slight but physically reckless; what drew boys to her often frightened them away. Nick, in his secret innocence, felt a certain respect for her experience with men: to have so many failures required a high rate of preliminary success. He could never judge how attractive she was. In her case the genetic mixture of two good-looking parents had produced something different from Toby's sleepy beauty: Gerald's large confidence-winning mouth had been awkwardly squashed into the slender ellipse of Rachel's face. Catherine's emotions always rushed to her mouth.
She loved anything satirical, and was a clever vocal mimic. When she and Nick got drunk she did funny imitations of her family, so that oddly they seemed not to have gone away. There was Gerald, with his facetious boom, his taste for the splendid, his favourite tags from the Alice books. 'Really, Catherine,' protested Catherine, 'you would try the patience of an oyster.' Or, 'You recall the branches of arithmetic, Nick? Ambition, Distraction, Uglification, and Derision . . . ?' Nick joined in, with a sense of treacherously bad manners. It was Rachel's style that attracted him more, as a code both aristocratic and distantly foreign. Her group sounded nearly Germanic, and the sort of thing she would never belong to; her philistine, pronounced as a French word, seemed to cover, by implication, anyone who said it differently. Nick tried this out on Catherine, who laughed but perhaps wasn't much impressed. Toby she couldn't be bothered to mimic; and it was true that he was hard to 'get'. She did a funny turn as her godmother, the Duchess of Flintshire, who as plain Sharon Feingold had been Rachel's best friend at Cranborne Chase school, and whose presence in their lives gave a special archness to their joke about Mr Duke the odd-job man. The Duke that Sharon had married had a twisted spine and a crumbling castle, and the Feingold vinegar fortune had come in very handy. Nick hadn't met the Duchess yet, but after Catherine's impression of a thoughtless social dynamo he felt he'd had the pleasure without the concomitant anxiety."

 

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Alan Hollinghurst (Stoud, 26 mei 1954)
Don Gilet (Leo) en Dan Stevens (Nick) in de tv-serie „The Line of Beauty“ uit 2006.

 

 

De Egyptische schrijfster en literatuurwetenschapster Radwa Ashour werd geboren op 26 mei 1946 in Caïro. Zie ook alle tags voor Radwa Ashour op dit blog.

Uit: Blue Lorries

“CAIRO STATION. I lengthen my stride, all but running to catch up with my mother. I'm afraid to let her get even one step ahead of me. `Why are you holding on to my hand so tightly?' she hisses. `It hurts!' She tries to extricate her hand from my grasp, but I hold on even tighter. My mother is busy talking to the fat woman holding a baby, who is making the trip with us. There on the railway platform, where we wait for our train to pull in, an enormous man with thick moustaches and white hair smiles at me and asks my name. I turn my face away. When our eyes meet again he smiles and says, `You're a very pretty girl!' `Say "thank you" to Monsieur,' my mother tells me in French. I pretend to busy myself with tightening my shoe-laces, and my mother goes back to her conversation with the fat woman. I turn to the man and stick my tongue out at him. It wasn't just the crowds, or the noise, or the hubbub, but the persistent, ruthless destruction of everything I had built up in my imagination during the past few days. The trip had obsessed me. I thought about it, talked about it, prepared for it, and, in my imagination, assembled the details of it. I hovered over the great basket in which my mother was packing food, pointing out items she had left out, adjusting, suggesting, adding things. In secret I got my own special things ready — the ones I would share with him — stashing them in my small satchel: my portrait in my school uniform; the notebook, three of whose pages were adorned with gold stars; two chocolate bars. `Mama, will he recognise me?' `Of course!' tut I've got a lot bi er, haven't I?' 'Of course!' `How much?' 'What?' `How much bigger am I?' `Six inches, maybe more.' `Was my hair long or short when he left?' 'It was short.' `Do you think he'll like me better in plaits? Should I cut my hair or leave it long? Or maybe he'd like a ponytail better! I'll wear my red dress — it's so pretty!'

 

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Radwa Ashour (26 mei 1946 – 30 november 2014)

 

 

De Belgische schrijver Hugo Raes werd geboren in Antwerpen op 26 mei 1929. Zie ook alle tags voor Hugo Raes op dit blog.

Uit: Ansichtkaart aan P.P. Rubens

“Uit de muziekwinkel die nu aan je huis paalt stuwt de geluidsinstallatie de laatste nieuwe Pink Floyd naar buiten.
Het is prachtig voorjaarsweer en de muziek galmt daarbijpassend, over de Wapper, die nu niet langer water is, maar een wandelpleintje. Aan de overzijde is een visrestaurantje gekomen. En je kan de binnenplaats zien van het Koninklijk Paleis waar ons huidig vorstenhuis afstand heeft van gedaan. Ze kwamen er nooit, en het kostte teveel aan onderhoud.
Nu is er het Internationaal Cultureel Centrum gevestigd, waar doorlopend tentoonstellingen worden gehouden. In de tuin staat ook een kunstwerk: vier groene neonbuizen (dit zijn lelijke buislampen) voor een spiegel...
Zon komt er 's morgens niet meer in je tuin: op een veertigtal meter afstand is de nieuwe Schouwburg opgetrokken, en vanuit je tuin zie je op de haast blinde zijgevel van deze mastodont.
In je buurt zou je wel gemakkelijk een of ander automodel kunnen uitkiezen, want er staan er duizenden ter vergelijking. Ook in de omgeving: veel banken, geldbanken. Dat zal je wel niet mishagen.
Nu horen we weer de sexy stem van een erotische soul-zangeres.
Veel seks, Rubens, veel meer dan in jouw tijd. Eigenlijk is je werk niet erotisch, zijn je naakten helemaal niet sensueel. Als knaap kreeg ik wel visioenen wanneer ik Griekse beelden zag. Praxiteles en zijn landgenoten spraken mij meer aan. Jouw naakten lieten me eigenlijk koud. Dat lijkblauw dat overal in het wakke, platte vlees zit. Je roze-witte dames zijn dringend aan een dr. Atkins-dieet toe, ze lijden aan vetzucht. Je was een estheet, en toch, die lodderogen van je meisjes, en die dikke konten, en die petieterige flepse tepeltjes. Een soort moedersen tanteserotiek.”

 

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Hugo Raes (26 mei 1929 – 23 september 2013)
Cover 

 

 

De Tsjechische dichter en vertaler Vítezslav Nezval werd geboren op 26 mei 1900 in Biskoupky. Zie ook alle tags voor Vítězslav Nezval op dit blog.

 

Bizarre Town

14

In the fountain
Amid the square
Floats
A diver
Searching
For yesterday’s sunset

 

25

A knight
In asbestos armor
Bent
Over a short oak log
Splits the wood
And throws it
Into a well
From which rises
Acrid
Flicker-tinged
Bluish smoke

 

Vertaald door Stephan Delbos en Tereza Novická

 

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Vítězslav Nezval (26 mei 1900 – 6 april 1958)
Borstbeeld door Otakar Švec bij Nezvals graf op het kerrkhof van Vyšehrad in Praag

 

 

De Belgische, Franstalige, schrijver en essayist Ivan O. Godfroid werd geboren in Boussu op 26 mei 1971. Zie ook alle tags voor Ivan O. Godfroid op dit blog.

Uit: Pacte de contrition

« Le psychiatre n’est pas un sorcier moderne. Il n’est le détenteur d’aucune magie, et ne conna ît pas le miracle. La société, lorsqu’elle fait appel à ses connaissances, attend pourtant de lui qu’il en produise. S’il peut soigner la dépression, le psychiatre est incapable d’apaiser les préoccupations existentielles. Il est im-puissant face aux maux de la civilisation, et la nature profonde de l’homme est hors de son atteinte. Il est de surcroît la plupart du temps tributaire de la collaboration de son patient : il n’a pas non plus le pouvoir de faire changer les gens contre leur volonté. En outre, le lieu où il travaille parfois – l’hôpital – n’a d’autre prétention que d’écarter le malade de son milieu de vie habituel. L’hôpital psychiatrique, qui n’est jamais le lieu de la psychothérapie, n’est pas non plus celui de la transmutation des êtres. Aussi longtemps qu’il sera attendu du psychiatre des interventions magiques, il ne pourra que décevoir.
Le psychiatre n’est pas un régulateur social. Il n’est jamais l’arbitre des passions humaines: si l’usage de la brutalité en place du raisonnement est une très ancienne habitude de l’humanité, la folie n’est que rarement impliquée. En d’autres termes, si la violence existe en psychiatrie (l’Antiquité considérait déjà que les deux principales caractéristiques des malades mentaux étaient leur habitude d’errer sans but et leur propension à la brutalité), elle ne saurait pour autant être considérée comme une affection psychiatrique."

 

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Ivan O. Godfroid (Boussu, 26 mei 1971)
Boussu

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Maxwell Bodenheim werd geboren op 26 mei 1892 in Hermanville, Mississippi. Zie ook alle tags voor Maxwell Bodenheim op dit blog

 

South State Street: Chicago (Fragment)

Rows of blankly box-like buildings
Raise their sodden architecture
Into the poised lyric of the sky.
At their feet, pawn-shops and burlesque theatres
Yawn beneath their livid confetti.
In the pawn-shop windows, violins,
cut-glass bowls and satchels mildly blink
Upon the mottled turbulence outside,
And sit with that detached assurance
Gripping things inanimate.
Near them, slyly shaded cabarets
Stand in bland and ornate sleep,
And the glassy luridness
Of penny-arcade flays the eyes.
The black crowd clatters like an idiot's wrath.

II
Wander with me down this street
Where the spectral night is caught
Like moon-paint on a colourless lane . . .
On this corner stands a woman
sleekly, sulkily complacent
Like a tigress nibbling bits of sugar.
At her side, a brawny, white-faced man
Whose fingers waltz upon his checkered suit,
Searches for one face amidst the crowd.
(His smile is like a rambling sword.)
His elbows almost touch a snowy girl
Whose body blooms with cool withdrawal.
From her little nook of peaceful scorn
She casts unseeing eyes upon the crowd.
Near her stands a weary newsboy
With a sullenly elfin face.
The night has leaned too intimately
On the frightened scampering of his soul.
But to this old, staidly patient woman
With her softly wintry eyes,
Night bends down in gentle revelation
Undisturbed by joy or hatred.

 

 

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Maxwell Bodenheim (26 mei 1892 – 6 februari 1954)
Cover 

 

 

De Duitse schrijfster Isabella Nadolny (eig. Isabella Peltzer) werd geboren op 26 mei 1917 in München. Zie ook alle tags voor Isabella Nadolny op dit blog.

Uit: Ein Baum wächst übers Dach

»»Die Hundehütte muß windgeschützt stehen, die könnte zum Beispiel innerhalb der Veranda in einer Ecke untergebracht werden«, schlug Mama vor.
Leo sah auf und grinste. Ich glaubte die Haut seiner Wangen knistern zu hören.
»Je nachdem, was wir investieren«, sagte er, »wird vielleicht das ganze Projekt nur eine Hun-
dehütte. – Wir bauen sowieso aus Holz!«
»Natürlich«, bekräftigte Mama, »in Rußland baut man immer aus Holz, auch für den Winter.«
Ich entflocht die Sesselfransen und stand auf. »Holz?« fragte ich. »Da quellen doch immer die Türen und Fensterrahmen, und nachher geht nichts mehr auf und zu, oder?«
Bruder Leo sah mich mit jenem Ausdruck an, den man so oft in den Augen älterer Brüder findet. Er besagt, daß man als Kind nicht genügend verhauen worden ist, und schließt die Frage ein, ob vielleicht noch Zeit sei, dies nachzuholen.
Da meine Beiträge zur Diskussion nicht willkommen zu sein schienen, bat ich Mama um sechzig Pfennig, weil ich in die Vieruhrvorstellung im Capitol gehen wollte.
»Aber den Film hast du doch schon zweimal gesehen«, sagte Mama. »Das ist ja Unsinn. Du kommst überhaupt viel zuwenig an die Luft. Hol Inge ab, und geht in den Englischen Garten.«
Der Englische Garten war eine der üblichen Härten des Lebens, weil es dort außer der frischen Luft für einen Backfisch nicht das geringste Interessante gab. So blieb ich denn noch ein Weilchen und hörte weiter zu.
»Ein Keller wird zu teuer, ist ja auch unnötig.
Soll man ein Bad vorsehehen?“
»Ein Bad? Für die paar Wochen? Kinder – ihr habt ja den See vor der Tür.«
»Nun ja, aber doch wenigstens einen Kachelofen und Doppelfenster«, sagte Leo. »Womöglich heirate ich eines Tages, und von meinen sechs Kindern haben dann mindestens drei gleichzeitig Keuchhusten. Die brauchen Luftveränderung, und wenn es da gerade Winter ist . ..«
Mama lachte. »Meinetwegen, sieh einen Kachelofen vor, es gibt ja auch mal kühle Sommer. Das Holz holen wir uns vom Strand, da liegt genug«, meinte sie optimistisch.

 

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Isabella Nadolny (26 mei 1917 – 31 juli 2004)
Cover

 

 

De Franse schrijver Edmond de Goncourt werd geboren op 26 mei 1822. Zie ook alle tags voor Edmond de Goncourt op dit blog.

Uit:L'Italie d'hier/Domodossola

“L’Italie commence ici. — Ce sont des maisons énamourées de couleurs, des maisons bariolées de tons pistache, de tons lie de vin : des trompe-l’œil en détrempe de la pierre colorée, des mensonges du marbre. Il est même, à l’entrée de Domodossola, de fausses et ornementales maisons, peintes sur de pauvres bâtisses, ainsi que serait l’entrée trompeuse d’une ville qui n’existerait pas.
Et des maisons, de toutes parts, ouvertes au ciel bleu par de petits balcons aériens, offrant les plus charmants modèles de la serrurerie du dix-huitième siècle : cet art en faveur chez les jésuites. Et dans l’intérieur de ces maisons jouant au palazzo, des fonds de cours roux à la Decamps, et partout, sur les balcons et aux fenêtres, les nippes de la famille, étalées pour sécher, — car là, il n’y a pas la pudeur du linge.
Une place, qui a un pittoresque entour d’habitations, aux galeries cintrées des étages supérieurs, à l’arcature du rez-de-chaussée soutenue par des colonnes, dont quelques-unes sont anciennes. Au milieu de cette architecture baroque, vaguant et musant, des femmes, au foulard noue derrière la tête et leur mangeant les yeux, le torse pris dans une espèce de soutane de curé, à la taille trop courte, et qui leur donne l’air hommasse, — des femmes perpétuellement marmottantes, et comme mâchonnant des prières.
En ce petit monde de femmes, toutes coiffées de rouge ou de jaune orange, d’hommes habillés de couleur tabac d’Espagne, circulent, dans leurs souliers silencieux, des individus, au gigantesque tricorne, aux yeux perçants, une paire d’énormes lunettes sur leurs grands nez décharnés, un manteau à collet montant jusqu’aux lèvres blanches dune bouche sarcastique, descendant jusqu’aux genoux, et d’où parlent deux jambes maigres, enfermées en un bas noir : deux bâtons de fusain, emmanchés dans de lourdes chaussures aux boucles d’argent. Du manteau, une main s’échappant d’un pli, tient un gros parapluie de campagne : des individus étranges, et qui font un peu peur, et qu’un prendrait pour des caricatures ecclésiastiques, crayonnées sur les murs d’un cachot de l’Inquisition."

 

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Edmond De Goncourt (26 mei 1822  -  16 juli 1896) 
Portret door Giuseppe De Nittis, 1881

Geschreven door Romenu om 18:26 Reageer op dit bericht

Hemelvaart (Gabriël Smit)

 

Bij Hemelvaartsdag

 

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L'Ascension door Gustave Doré, 1879

 

 

Hemelvaart

Wat hebben zij gezien ? Er was
iets van u, een stem, een oogopslag,
een trillend licht in hun midden,
handen die andere wilden vinden,
een lichaam herinnering, doorzichtig
omringd binnen een landschap van
eindelijk vrede, iets van overkant,
nu nog hier, zwijgend, maar straks
overal opengebroken naar vruchtbare
dalen geluk : waar zij stonden
zagen zij het al allerwegen vervuld, over
het golvende land rondom stroomde
koren, oogsten te zwaar om te dragen,
psalmen van dank, want het zou eigen
zijn, hij had het beloofd, hij reikte
zelf de vlammende schoven aan,
de druiventrossen, de gouden raten
en het nieuwe lied.

Maar hij week,
alles scheen plotseling onzeker, hij
was er wel, maar toch ook niet,
hij scheen van het toegezegde rijk
niet te willen weten, hij beloofde wel
iets van kracht, maar wanneer ? Zij
stonden met lege handen, harten met
nauwelijks nog vermoeden van toekomst
en voor ze konden vragen om zekerheid, was
hij verdwenen, ergens omhoog, achter
een raadselachtige wolk.

Maar uit
het hulpeloos lege land rondom rezen
onverhoeds twee mannen op, gestalten
schitterwit, en klonken stemmen van
vaste belofte : hij komt terug zoals
hij is gegaan. En ook die mannen
verdwenen weer, maar nu had het
landschap een andere horizon, een
verdere verte, midden op de dag
iets van morgenlicht, en zwijgend
in geluk daalden zij samen
van de berg, naar de mensenstad.

 

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Gabriël Smit (25 februari 1910 – 23 mei 1981)
Utrecht, met in de verte de Dom. Gabriël Smit werd geboren in Utrecht.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 25e mei ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:51 Reageer op dit bericht

Egyd Gstättner, Claire Castillon, Friedrich Dieckmann, Eve Ensler, Raymond Carver, Jamaica Kincaid, Robert Ludlum, Theodore Roethke, W. P. Kinsella

De Oostenrijkse schrijver en essayist Egyd Gstättner werd geboren op 25 mei 1962 in Klagenfurt. Zie ook alle tags voor Egyd Gstättner op dit blog.

Uit:Das Geisterschiff

„Der Bundeskanzler (oder dessen Büro) erklärte, Josef Maria Auchentaller habe als Künstler Generationen von Menschen Freude bereitet, im Inland und auch im Ausland. Er war mit seinem Talent und seiner Vielseitigkeit über alle Grenzen hinweg das Gesicht Österreichs. Viele, viele Leserbriefschreiber meldeten sich, bekundeten ihre Trauer, dankten Auchentaller für sein Leben und Wirken, nannten ihn den Größten seiner Zeit, stellten ihn als Helden und Vorbild dar, nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch, der keine Skandale gebraucht und geliefert und etwa nur eine einzige, ununterbrochene Ehe virtuos und existenziell geführt habe. Emmas Rolle sahen manche Journalisten kritischer. Sie sei nicht nur geliebte Frau, sondern auch gestrenge Managerin gewesen, der er sich in den besten Zeiten bis an die Grenze zur Entmündigung anvertraut habe, sodass sich auch die Journalisten widerwillig ihrem rigiden Diktat unterordnen mussten. Der kommerzielle Erfolg Auchentallers war wohl seiner Emma zu verdanken, die ihn genial vermarktete. Emma schaffte es, Auchentaller durch die auch damals schon turbulenten Fährnisse einer Branche zu geleiten, die schon manche Kollegen Auchentallers das Leben vor dem Tod gekostet hatte.
Eine Zeitung entblödete sich nicht, neben diesem Artikel einen weiteren Artikel zu bringen, in dem sie sich selber auf die Brust trommelte und erklärte, sie sei die schnellste Zeitung gewesen und habe als Allererste die Todesnachricht gebracht – fünf Minuten und dreiundzwanzig Sekunden vor der zweitschnellsten Zeitung! Absolute Todesbestzeit! Sieg! Triumph! Und das, obwohl gerade dieser Tod schwer herauszufinden gewesen war, weil Auchentaller ja nicht gegen einen Baum, einen Bus oder eine Wand gekracht und sich nicht überschlagen und erschlagen hatte, sondern einsam und allein in seinem Bett gestorben war, noch dazu an einem Samstag und Feiertag – redaktionell eigentlich eine tödliche Kombination. Die Zukunft, in der er nicht hätte leben wollen, die brutale, ordinäre, billige Zukunft, hatte begonnen. Nein, sie hatte nicht erst begonnen, sie war schon längst am Werk gewesen, aber er, Auchentaller, hatte sie jetzt endlich verlassen – nach einem seit Jahrzehnten schmerzverzerrten Leben, hartnäckig weggelächelt, weggeschwiegen, weggezwinkert.“

 

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Egyd Gstättner (Klagenfurt, 25 mei 1962)

 

 

De Franse schrijfster Claire Castillon werd geboren op 25 mei 1975 in Neuilly-sur-Seine. Zie ook alle tags voor Claire Castillon op dit blog.

Uit: Giftspritzen: Rabenschwarze Erzählungen über Mütter und Töchter (Vertaald door Gaby Wurster)

„Einzig bei seinem Kinderwunsch bin ich meinem Mann nicht gefolgt, das gebe ich gern zu - jeder soll selbst darüber urteilen, aber ich gebe es zu. Mir ist der Himmel auf den Kopf gefallen, als er vorschlug, ein Kind zu machen; ich habe sogar gelacht, weil ich dachte, er scherzt. Eine Weile sprach er dann nicht mehr davon, aber es gärte in ihm. Vor Babyausstattungsgeschäften bummelte er herum wie ein Backfisch und lächelte den kleinen Wonneproppen in Vaters Armen dümmlich zu.
War es der Überlebensinstinkt? Jedenfalls bekam ich Angst, er könne anderweitig Kinder machen, und willigte schließlich ein, Mutter zu werden, aber ich habe hart verhandelt. Ich machte ihm klar, dass ich nur eine einzige Tochter wolle. Er war verwundert, aber so war es nun mal - aus Liebe zu ihm war ich einverstanden, aber nur unter der Bedingung, ein Mädchen zu haben. Ich würde es dann mit der Zeit schon liebgewinnen, wenn nicht, müsste es sich eben mit einer distanzierten Zuneigung begnügen. Ich wurde sehr schnell schwanger, mein Mann war im siebten Himmel und trug mich auf Händen, er wartete dabei nicht mal ab, dass mein Bauch wuchs. Ich wurde richtig verwöhnt, bekam sogar eine Kette. Sie wissen schon, diese... Wie heißen sie doch gleich? Rivière-Colliers, glaube ich. Natürlich mit unechten Steinen; echte Brillanten würde er mir nie schenken, aber sie sahen wirklich echt aus. Ich erinnere mich an eine Abendgesellschaft, während der die Frauen nach und nach an meinen Tisch kamen, um meinen tollen Schmuck zu bestaunen. Ich sagte nicht, dass die Steine unecht waren, das ging sie schließlich nichts an.
Also, wo war ich stehengeblieben? Ach ja, die Schwangerschaft. Was für eine Geschichte! Mein Bauch schwoll mit einem Mal an, es war zum Verzweifeln - hatte ich mich doch fast vierzig Jahre meines Lebens bemüht, schlank zu bleiben, um nicht auszusehen wie meine Geschlechtsgenossinnen! Ich ließ mich untersuchen, und es stellte sich heraus, dass ich Zwillinge bekam. Ich fragte gleich, ob es auch keine Siamesischen Zwillinge wären - mir widerstrebte der Gedanke, zwei Kinder zu haben, die an der Schulter, am Fuß oder an der Seite zusammengewachsen sind.“

 

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Claire Castillon (Neuilly-sur-Seine, 25 mei 1975)

 

 

De Amerikaanse schrijfster en feminste Eve Ensler werd op 25 mei 1953 in New York geboren. Zie ook alle tags voor Eve Ensler op dit blog.

Uit: Insecure at Last

“In the last ten years I have traveled to many places—more than forty countries. Looking back, I see that a pattern emerges. I see how I was consistently and compulsively drawn to that which I feared, to those situations that seemed utterly incomprehensible. I see how this search to understand brutality and violence began as a search for logic and security but became the journey that freed me of the false need for these protections, dissolving my moorings, undoing my falsely constructed notions of security.
I have spent time in refugee camps, war-torn countries, battered-women and homeless shelters, prisons, border towns, and postdisaster sites. I have lived through a near plane crash, an almost bombing. I have left a fifteen-year relationship. I have embraced a weeping fifty-year-old man in his burnt-out backyard in Kosova. I have held the hand of a woman whose face was melted off by acid in Islamabad, Pakistan. I have clung to the body of an Afghan woman in the middle of a seizure as she remembered the torture and murder that took place in a stadium in Kabul. I have stood face-to-face with a raging member of the Taliban, his whip in hand as he prepared to flog me. I have watched the World Trade Center towers fall in my beloved city. I have sat with thousands of women from Srebrenica in a stadium as they wailed in grief over their lost men. I have spent days in dusty Ciudad Juárez, Mexico searching for bodies of dead women, and in the hot sun of Crawford, Texas, as Cindy Sheehan stood up to President Bush.
I live alone today after cohabiting with partners for more than thirty years. Many of the vestiges that tied me to the ground, to one person, to one place, are gone. In fact, I have become a traveler, a woman who exists in motion, a nomadic being, a citizen of the world. I have been fortunate that the work I do has literally taken me around the planet. But travel is by no means a prerequisite to getting lost. We are able to cross and dissolve all kinds of borders if we are willing to go to the political, emotional, and spiritual places we most fear and resist.”

 

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Eve Ensler (New York, 25 mei 1953)

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Dieckmann werd geboren op 25 mei 1937 in Landsberg an der Warthe. Zie ook alle tags voor Friedrich Dieckmann op dit blog.

Uit:Freiheit ist nur in dem Reich der Träume (Schillers Jahrhundertwende)

„Nicht nur die Schauspieler hatten die Verse verstanden, man hatte auch die Schauspieler verstanden und besser denn je, was mit dieser neuen Saalarchitektur zusammenhing; jedes Wort konnte man hören, auch das leise. Thouret, der Stuttgarter Architekt, ein Landsmann, hatte sein Meisterstück geliefert, aber er war nicht allein am Werk gewesen. Goethe hatte von Anfang an mitgearbeitet, mitgezeichnet und zum Schluß sogar manchmal zum Pinsel gegriffen. Auch bei dem neuen Stück hatte er sich ins Zeug gelegt und sich als Regisseur geradezu selbst übertroffen; er stellte sich in den Dienst dieses Textes, als wäre es sein eigener. Wie merkwürdig, als Dichter war der andere im Theater viel weniger zu Hause denn als Regisseur. Aber war er überhaupt im Theater zu Hause?
Es gab eine junge Dame, die das bezweifelte, sie hieß Caroline und wußte Bescheid, in Berlin hatte man sie vom Fleck weg engagieren wollen, und doch war sie in Weimar geblieben, im nächsten Jahr würde sie seine Thekla spielen: die Tochter des Bibliothekars Jagemann.
Wie würde es morgen abend gehen, bei vollem Haus, vor dem der Premiere entgegenfiebernden Weimar? Würde Vohs, der strahlende junge Mann, der später den Max spielen würde, den Helden, auf den es ankam – würde er den Prolog bis dahin gelernt haben? Es hatte heute noch damit gehapert. Schiller setzte die Laterne auf einer Bank am Rande des Ilmparks ab und nahm, seinen Mantel um sich wickelnd, neben ihr Platz, den unten im Tal rauschenden Fluß im Rücken. Wie lange war es her, daß er die Premiere eines seiner Stücke erlebt hatte? In Mannheim war das gewesen, dessen Nationaltheater ihn als Dramaturg und Thea-terdichter angestellt hatte, und es lag mehr als vierzehn Jahre zurück. Der Kollege Iffland, Schauspieler und Stückeschreiber am gleichen Haus, hatte für das »bürgerliche Trauerspiel« – den Untertitel hatte er Diderot entlehnt – zwei Wochen vorher einen neuen Titel gefunden, der klang, als stamme das Stück von ihm selbst: »Kabale und Liebe«; eigentlich hatte es »Louise Millerin« heißen sollen. Denn das Stück hatte eine Heldin gehabt, die, um ihre Eltern zu retten, ihre Liebe preisgab und daran zugrunde ging.
»Kabale und Liebe«, was für ein alberner Titel! Aber er war nicht mehr wegzubekommen.
Schiller hatte sich gedehnt und gestreckt auf der Bank, ihm war schläfrig zumute. Er atmete tief in der sonderbar milden Herbstluft, unversehens hatte ihn der Schlaf übermannt.“

 

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Friedrich Dieckmann (Landsberg an der Warthe, 25 mei 1937)
Schiller auf der Flucht mit seinem Freund Andreas Streicher door Max Stieler, ca. 1850

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Raymond Carver werd geboren op 25 mei 1938 in Port Angeles. Zie ook alle tags voor Raymond Carver op dit blog.

 

Another Mysterie

That time I tagged along with my dad to the dry cleaners—
What'd I know then about Death? Dad comes out carrying a black suit in a plastic bag.
Hangs it up behind the back seat of the old coupe
and says, "This is the suit your grandpa is going to leave
the world in." What on earth could he be talking about? I wondered.
I touched the plastic, the slippery lapel of that coat
that was going away, along with my grandpa. Those days it
was just another mystery.

Then there was a long interval, a time in which relatives departed this
way and that, left and right. Then it was my dad's turn.
I sat and watched him rise up in his own smoke. He didn't
own a suit. So they dressed him gruesomely
in a cheap sport coat and tie,
for the occasion. Wired his lips
into a smile as if he wanted to reassure us, Don't worry, it's
not as bad as it looks. But we knew better. He was dead,
wasn't he? What else could go wrong? (His eyelids
were sewn closed, too, so he wouldn't have to witness
the frightful exhibit.) I touched
his hand. Cold. The cheek where a little stubble had
broken through along the jaw. Cold.

Today I reeled this clutter up from the depths.
Just an hour or so ago when I picked up my own suit
from the dry cleaners and hung it carefully
behind the back seat. I drove it home, opened the car door
and lifted it out into the sunlight. I stood there a minute
in the road, my fingers crimped on the wire hanger. Then
tore a hole through the plastic to the other side. Took one of
the empty sleeves between my fingers and held it—
the rough, palpable fabric.
I reached through to the other side.

 

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Raymond Carver (25 mei 1938 – 2 augustus 1988)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jamaica Kincaid (eig.Elaine Cynthia Potter Richardson) werd geboren in Saint John's, Antigua en Barbuda, op 25 mei 1949. Zie ook alle tags voor Jamaica Kincaid op dit blog.

Uit: Girl

« …this is how to behave in the presence of men who don’t know you very well, and this way they won’t recognize immediately the slut I have warned you against becoming; be sure to wash every day, even if it is with your own spit; don’t squat down to play marbles—you are not a boy, you know; don’t pick people’s flowers—you might catch something; don’t throw stones at blackbirds, because it might not be a blackbird at all; this is how to make a bread pudding; this is how to make doukona; this is how to make pepper pot; this is how to make a good medicine for a cold; this is how to make a good medicine to throw away a child before it even becomes a child; this is how to catch a fish; this is how to throw back a fish you don’t like, and that way something bad won’t fall on you; this is how to bully a man; this is how a man bullies you; this is how to love a man, and if this doesn’t work there are other ways, and if they don’t work don’t feel too bad about giving up; this is how to spit up in the air if you feel like it, and this is how to move quick so that it doesn’t fall on you; this is how to make ends meet; always squeeze bread to make sure it’s fresh; but what if the baker won’t let me feel the bread?; you mean to say that after all you are really going to be the kind of woman who the baker won’t let near the bread?”

 

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Jamaica Kincaid (Saint John's, 25 mei 1949)

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Ludlum werd geboren in New York op 25 mei 1927. Zie ook alle tags voor Robert Ludlum op dit blog.

Uit: The Bourne Sanction

“Moira shifted in her chair. "If you come work with me there's no baggage attached to it. Think about it. It's a chance to leave your past lives behind --- both David Webb's and Jason Bourne's. I'm flying to Munich shortly because a key element of the terminal is being manufactured there. I need an expert opinion on it when I check the specs."
"Moira, there are any number of experts you can use."
"But none whose opinion I trust as much as yours. This is crucial stuff, Jason. More than half the goods shipped into the United States come through the port at Long Beach, so our security measures have to be something special. The US government has already shown it has neither the time nor the inclination to secure commercial traffic, so we're forced to police it ourselves. The danger to this terminal is real and it's serious. I know how expert you are at bypassing even the most arcane security systems. You're the perfect candidate to put nonconventional measures into place."
Bourne stood. "Moira, listen to me. Marie was David Webb's biggest cheerleader. Since her death, I've let go of him completely. But he's not dead, he's not an invalid. He lives on inside me. When I fall asleep I dream of his life as if it was someone else's, and I wake up in a sweat. I feel as if a part of me has been sliced off. I don't want to feel that way anymore. It's time to give David Webb his due."
Veronica Hart's step was light and virtually carefree as she was admitted past checkpoint after checkpoint on her way into the bunker that was the West Wing of the White House. The job she was about to be handed --- director of Central Intelligence --- was a formidable one, especially in the aftermath of last year's twin debacles of murder and gross breach of security. Nevertheless, she had never been happier. Having a sense of purpose was vital to her; being singled out for daunting responsibility was the ultimate validation of all the arduous work, setbacks, and threats she'd had to endure because of her gender.”

 

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Robert Ludlum (25 mei 1927 – 12 maart 2001)
Matt Damon als Jason Bourne in de film « Jason Bourne », uit 2016

 

 

De Amerikaanse dichter Theodore Huebner Roethke werd geboren in Saginaw, Michigan op 25 mei 1908. Zie ook alle tags voor Theodore Roethke op dit blog.

 

The Shape Of The Fire

1
What’s this?
A dish for fat lips.
Who says? A nameless stranger.
Is he a bird or a tree? Not everyone can tell.

Water recedes to the crying of spiders.
An old scow bumps over black rocks.
A cracked pod calls.

Mother me out of here.
What more will the bones allow?
Will the sea give the wind suck? A toad folds into a stone.
These flowers are all fangs. Comfort me, fury.
Wake me, witch, we’ll do the dance of rotten sticks.

Shale loosens. Marl reaches into the field. Small birds pass over water.
Spirit, come near. This is only the edge of whiteness.
I can’t laugh at a procession of dogs.

In the hour of ripeness the tree is barren.
The she-bear mopes under the hill.
Mother, mother, stir from your cave of sorrow.

A low mouth laps water. Weeds, weeds, how I love you.
The arbor is cooler. Farewell, farewell, fond worm.
The warm comes without sound.

 

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Theodore Roethke (25 mei 1908 - 1 augustus 1963)

 

 

De Canadese schrijver William Patrick Kinsella werd geboren op 25 mei 1935 in Edmonton, Alberta. Zie ook alle tags voor W. P. Kinsella op dit blog.

Uit:Shoeless Joe

“In April 1945, Ty Cobb picked Shoeless Joe as the best left fielder of all time. A famous sportswriter once called Joe's glove "the place where triples go to die." He never learned to read or write. He created legends with a bat and a glove.
Was it really a voice I heard? Or was it perhaps something inside me making a statement that I did not hear with my ears but with my heart? Why should I want to follow this command? But as I ask, I already know the answer.
I count the loves in my life: Annie, Karin, Iowa, Baseball. The great god Baseball.
My birthstone is a diamond. When asked, I say my astrological sign is hit and run, which draws a lot of blank stares here in Iowa where 50,000 people go to see the University of Iowa Hawkeyes football team while 500 regulars, including me, watch the baseball team perform.
My father, I've been told, talked baseball statistics to my mother's belly while waiting for me to be born.
My father: born, Glen Ullin, North Dakota, April 14, 1896. Another diamond birthstone. Never saw a professional baseball game until 1919 when he came back from World War I where he had been gassed at Passchendaele. He settled in Chicago, inhabited a room above a bar across from Comiskey Park, and quickly learned to live and die with the White Sox. Died a little when, as prohibitive favorites, they lost the 1919 World Series to Cincinnati, died a lot the next summer when eight members of the team were accused of throwing that World Series.“

 

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W. P. Kinsella (Edmonton, 25 mei 1935)
Ray Liotta, links, en Kevin Costner in de film “Field of Dreams,” uit 1989, gebaseerd op W.P. Kinsella’s roman “Shoeless Joe.”

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 25e mei ook mijn blog van 25 mei 2015 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 08:14 Reageer op dit bericht

Madeleine Thien

De Canadese schrijfster Madeleine Thien werd geboren op 25 mei 1974 in Vancouver, Brits Columbia, als kind van een Maleisisch-Chinese vader en een Chinese moeder. Zij studeerde hedendaagse dans aan de Simon Fraser University en behaalde een Masters in Fine Arts, mer een specialisatie in creatief schrijven aan de University of British Columbia. Thien nam de beslissing om over te stappen van dans naar creatief schrijvenom een ​​paar redenen, maar vooral vanwege het feit dat ze ondanks haar passie voor de danskunst tekortschoot in talent. Voordat ze als redacteur voor het Rice Paper Magazine werkte, had ze allerlei baantjes in winkels en restaurants Thien ontving in 2001 de Emerging Writers Award van de Asian Canadian Writers' Workshop voor haar korte verhalenbundel “Simple Recipes”. In hetzelfde jaar bewerkte Thien de korte film van Joe Chang “The Chinese Violin” (2001) tot een kinderboek. Het verhaal volgt de reis van een jong Chinees meisje terwijl zij en haar vader, muzikant, zich aanpassen aan het leven in Vancouver. In Thien’s debuutroman “Certainty” uit 2007 wordt een documentairemaakster gevolgd, terwijl ze de waarheid zoekt over de ervaringen van haar vader in het door Japan bezette Malysië. De roman werd internationaal gepubliceerd en vertaald in 16 talen. Haar tweede roman “Dogs at the Perimeter” verscheen in 2011. In 2016 verscheen haar derde roman “Do Not Say We Have Nothing”. In 2013 was Thien de Simon Fraser University Writer-in-Residence. Van 2010 tot 2015 maakte ze deel uit van de internationale faculteit in het MFA-programma Creative Writing aan de City University van Hong Kong. Ze schreef over de abrupte sluiting van het programma en de harde maatregelen in Hong Kong tegen de vrijheid van meningsuiting, in een essay voor The Guardian.

Uit: Do Not Say We Have Nothing

“In a single year, my father left us twice. The first time, to end his marriage, and the second, when he took his own life. That year, 1989, my mother flew to Hong Kong and laid my father to rest in a cemetery near the Chinese border. Afterwards, distraught, she rushed home to Vancouver where I had been alone. I was ten years old.
Here is what I remember:
My father has a handsome, ageless face; he is a kind but melancholy man. He wears glasses that have no frames and the lenses give the impression of hovering just before him, the thinnest of curtains. His eyes, dark brown, are guarded and unsure; he is only 39 years old. My father’s name was Jiang Kai and he was born in a small village outside of Changsha. Later on, when I learned my father had been a renowned concert pianist in China, I thought of the way his fingers tapped the kitchen table, how they pattered across countertops and along my mother’s soft arms all the way to her fingertips, driving her crazy and me into fits of glee. He gave me my Chinese name, Jiang Li-ling, and my English one, Marie Jiang. When he died, I was only a child, and the few memories I possessed, however fractional, however inaccurate, were all I had of him. I’ve never let them go.
In my twenties, in the difficult years after both my parents had passed away, I gave my life wholeheartedly to numbers—observation, conjecture, logic and proof, the tools we mathematicians have not only to interpret, but simply to describe the world. For the last decade I have been a professor at Simon Fraser University in Canada. Numbers have allowed me to move between the unimaginably large and the magnificently small; to live an existence away from my parents, their affairs and unrequited dreams and, I used to think, my own.
Some years ago, in 2010, while walking in Vancouver’s Chinatown, I passed a store selling DVDs. I remember that it was pouring rain and the sidewalks were empty. Concert music rang from two enormous speakers outside the shop. I knew the music, Bach’s Sonata for Piano and Violin No. 4, and I was drawn towards it as keenly as if someone were pulling me by the hand. The counterpoint, holding together composer, musicians and even silence, the music, with its spiralling waves of grief and rapture, was everything I remembered.”

 

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Madeleine Thien (Vancouver, Brits Columbia, 25 mei 1974)

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Joseph Brodsky, Michael Chabon, Bob Dylan, Henri Michaux, William Trevor, Tobias Falberg, Arnold Wesker, George Tabori, Rainald Goetz

De Russisch-Amerikaanse dichter Joseph Brodsky werd op 24 mei 1940 in Leningrad (het huidige St.Petersburg) geboren als Iosif Brodski. Zie ook mijn blog van 24 mei 2010 en eveneens alle tags voor Joseph Brodsky op dit blog.

 

Tsushima Screen

The perilous yellow sun follows with its slant eyes
masts of the shuddered grove steaming up to capsize
in the frozen straits of Epiphany. February has fewer
days than the other months; therefore, it's more cruel
than the rest. Dearest, it's more sound
to wrap up our sailing round
the globe with habitual naval grace,
moving your cot to the fireplace
where our dreadnought is going under
in great smoke. Only fire can grasp a winter!
Golder unharnessed stallions in the chimney
dye their manes to more corvine shades as they near the finish,
and the dark room fills with the plaintive, incessant chirring
of a naked, lounging grasshopper one cannot cup in fingers.

 

 

Moscow Carol

In such an inexplicable blue,
Upon the stonework to embark,
The little ship of glowing hue
Appears in Alexander Park.
The little lamp, a yellow rose,
Arising -- ready to retreat --
Above the people it adores;
Near strangers' feet.
In such an inexplicable blue
The drunkards' hive, the loonies' team.
A tourist takes a snapshot to
Have left the town and keep no dream.
On the Ordynka street you find
A taxicab with fevered gnomes,
And dead ancestors stand behind
And lean on domes.
A poet strolls across the town
In such an inexplicable blue.
A doorman watches him looking down
And down the street and catches the flu.
An old and handsome cavalier
Moves down a lane not worth a view,
And wedding-party guests appear
In such an inexplicable blue.
Behind the river, in the haar,
As a collection of the blues --
The yellow walls reflecting far
The hopeless accent of the Jews.
You move to Sunday, to despair
(From love), to the New Year, and there
Appears a girl you cannot woo --
Never explaining why she's blue.
Then in the night the town is lost;
A train is clad in silver plush.
The pallid puff, the draught of frost
Will sheathe your face until you blush.
The honeycomb of windows fits
The smell of halva and of zest,
While Christmas Eve is carrying its
Mince pies abreast.
Watch your New Year come in a blue
Seawave across the town terrain
In such an inexplicable blue,
As if your life can start again,
As if there can be bread and light --
A lucky day -- and something's left,
As if your life can sway aright,
Once swayed aleft.

 

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Joseph Brodsky (24 mei 1940 – 28 januari 1996) 
In 1964

 

 

De Amerikaanse schrijver Michael Chabon werd geboren op 24 mei 1963 in Washington. Zie ook alle tags voor Michael Chabon op dit blog.

Uit: Maangloed (Vertaald door Gerda Baardman, Jan de Nijs en Tjadine Stheeman)

“Zo heb ik het verhaal gehoord. Toen Alger Hiss uit de gevangenis kwam, kon hij moeilijk aan een baan komen. Hij had aan Harvard rechten gestudeerd, bij Oliver Wendell Holmes op kantoor gewerkt en een bijdrage geleverd aan het opstellen van het Handvest van de Verenigde Naties, maar hij was ook veroordeeld wegens meineed en was berucht als werktuig van het wereldwijde communisme. Hij had zijn memoires gepubliceerd, maar die waren saai en niemand wilde ze lezen. Zijn vrouw was bij hem weggegaan. Hij was blut en wanhopig. Uiteindelijk kreeg een van de vrienden die hij nog over had medelijden met de stumper en boorde zijn connecties aan. Hiss werd in dienst genomen door een bedrijf in New York dat een modieus soort haarspeldje van lussen pianosnaar maakte en verkocht.
Feathercombs Inc. was goed van start gegaan, maar zat nu in zwaar weer doordat een grotere concurrent die hun ontwerpen namaakte, hun merkenrecht schond en artikelen onder de prijs op de markt bracht. De verkoop was sterk afgenomen. De salarissen konden maar net worden betaald. Om Hiss te kunnen aannemen, moest iemand anders worden ontslagen.
In een verslag van de arrestatie van mijn grootvader in The Daily News van 25 mei 1957 wordt hij door een niet met name genoemde collega beschrevenals ‘het stille type’. Voor zijn collega-verkopers bij Feathercombswas hij een vilthoed aan de kapstok in de hoek. Hij was de hardstwerkendemaar minst presterende medewerker van de verkoopafdeling. In zijn lunchpauze zonderde hij zich af met een boterham en de nieuwe Sky and Telescope of de Aviation Week. Men wist dat hij in een Crosley reed, een buitenlandse vrouw en een puberdochter had en ergens diep in BergenCounty woonde. Voor zijn arrestatie had mijn grootvader twee keer indrukop zijn collega’s gemaakt. Midden onder de vijfde wedstrijd van de WorldSeries van 1956 hield de radio op kantoor er ineens mee op, waarop mijngrootvader hem repareerde met een buisje dat hij uit de telefooncentralehad gesloopt. En een copywriter van Feathercombs meldde een keer dat hijmijn grootvader tegen het lijf was gelopen bij het Paper Mill Playhouse inMillburn, waar de buitenlandse echtgenote nota bene de hoofdrol, Serafina, speelde in De getatoeëerde roos. Verder wist niemand veel over mijngrootvader en zo leek hij het ook graag te willen houden. Hij glimlachte weleens, maar lachte nooit. Als hij er al een politieke mening op nahield.”

 

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Michael Chabon (Washington, 24 mei 1963)

 

 

De Amerikaanse zanger, songwriter en dichter Bob Dylan werd geboren als Robert Allen Zimmerman op 24 mei 1941 in Duluth, Minnesota. Zie ook alle tags voor Bob Dylan op dit blog.

 

All Along the Watchtower

"There must be some way out of here," said the joker to the thief,
"There's too much confusion, I can't get no relief.
Businessmen, they drink my wine, plowmen dig my earth,
None of them along the line know what any of it is worth."

"No reason to get excited," the thief he kindly spoke,
"There are many here among us who feel that life is but a joke.
But you and I, we've been through that, and this is not our fate,
So let us not talk falsely now, the hour is getting late."

All along the watchtower, princes kept the view
While all the women came and went, barefoot servants too.
Outside in the distance a wildcat did growl;
Two riders were approaching - the wind began to howl.

 

 

Man Of Constant Sorrow

I am a man of constant sorrow
I've seen trouble all my days
I'll say goodbye to Colorado
Where I was born and partly raised

Through this open world I'm a-bound to ramble
Through ice and snow, sleet and rain
Im a-bound to ride that mornin' railroad
Perhaps I'll die upon that train

Your mother says that I'm a stranger
A face you'll never see no more
But here's one promise to ya
I'll see you on God's golden shore

I'm a-goin' back to Colorado
The place that I've started from
If I'd knowed how bad you'd treat me
Babe, I never would have come

 

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Bob Dylan (Duluth, 24 mei 1941)
In 1963 

 

 

De Franse schrijver, dichter  en schilder Henri Michaux werd geboren op 24 mei 1899 in Namur in België. Zie ook alle tags voor Henri Michaux op dit blog.

 

A Bas le Succès

Non, il est vrai, je ne suis pas l'homme des réussites.
Pourquoi le serais-je?
Puisque de toute façon je réussis.
Le but que je n'atteins pas est le but qui me rapporte, que je rapporte.
Pourquoi irais-je à la tête d'armées nombreuses m'installer impudemment dans la capitale d'un pays étranger?
Pour une si petite insolence, je m'en voudrais de m'être donné tant de mal, d'avoir conquis en vingt ans des galons qu'on peut avoir pour cent francs et pour dix sous de
méditation inventive, d'avoir sacrifié des tas d'hommes réellement qui ne revivront plus (et qui ne s'y sont pas tous amusés, ni le chef lui-même).
A la vérité, j'aurais honte d'être à sa place, ou du moins d'en être content.
Même si je ne m'étais astreint que vingt minutes et non vingt ans à l'esclavage de la discipline.
S'être appuyé sur tant de règles, pour blesser de pauvres diables qu'on ne peut même plus ni achever proprement ni ressusciter dans leur santé première.
Non vraiment, je ne comprends pas ce gaspilleur malfaisant.
Heureusement, nous ne nous rencontrons jamais.

 

 

Alphabet

Tandis que j'étais dans le froid des approches de la mort, je regardai comme pour la dernière fois les êtres, profondément.
Au contact mortel de ce regard de glace, tout ce qui n'était pas essentiel disparut.
Cependant je les fouaillais, voulant retenir d'eux quelque chose que même le
Mort ne pût desserrer.
Ils s'amenuisèrent et se trouvèrent enfin réduits à une sorte d'alphabet, mais à un alphabet qui eût pu servir dans l'autre monde, dans n'importe quel monde.
Par là, je me soulageai de la peur qu'on ne m'arrachât tout entier l'univers où j'avais vécu.
Raffermi par cette prise, je le contemplais invaincu, quand le sang avec la satisfaction, revenant dans mes artérioles et mes veines, lentement je regrimpai le versant ouvert de la vie.

 

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Henri Michaux (24 mei 1899 – 19 oktober 1984)

 

 

De Ierse schrijver William Trevor werd geboren op 24 mei 1928 in Mitchelstown, County Cork. Zie ook alle tags voor William Trevor op dit blog.

Uit: Love and Summer

“They recalled how no task had been too menial for her to undertake, how the hours spent polishing a surfeit of brass or scraping away old candle-grease had never been begrudged. The altar flowers had not once in sixty years gone in need of fresh water; the missionary leaflets were replaced when necessary. Small repairs had been effected on cassocks and surplices and robes. Washing the chancel tiles had been a sacred duty.
While such recollections were shared, and the life that had ended further lauded, a young man in a pale tweed suit that stood out a bit on a warm morning surreptitiously photographed the scene. He had earlier cycled the seven and a half miles from where he lived, and was then held up by the funeral traffic. He had come to photograph the town’s burnt-out cinema, which he had heard about in a similar small town where recently he had photographed the perilous condition of a terrace of houses wrenched from their foundations in a landslip.
Dark-haired and thin, in his early twenties, the young man was a stranger in Rathmoye. A suggestion of stylishness — in his general demeanour, in his jaunty green-and-bluestriped tie — was repudiated by the comfortable bagginess of his suit. His features had a misleading element of seriousness in their natural cast, contributing further to this impression of contradiction. His name was Florian Kilderry.
‘Whose funeral?’ he enquired in the crowd, returning to it from where he had temporarily positioned himself behind a parked car in order to take his photographs. He nodded when he was told, then asked for directions to the ruined cinema. ‘Thanks,’ he said politely, his smile friendly. ‘Thanks,’ he said again, and pushed his bicycle through the throng of mourners.”


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William Trevor (24 mei 1928 – 20 november 2016) 
 

 

De Duitse schrijver en tekenaar Tobias Falberg werd geboren op 24 mei 1976 in Wittenberg. Zie ook alle tags voor Tobias Falberg op dit blog.

 

Büro mit neurotischen Crackern

Überall stoßen wir uns
in den kleinen Kabinen,
wir kultivieren die Weltsicht
geschlagener Köter,

das Fleisch wird zart,
das Fell spannt. Bei Erfolg
regnet es Cracker.
Die Futternäpfe scheppern,

wir versuchen zu fressen,
doch sie saugen sich fest,
ein Tinnitus aus lautem Blech.
So gehen wir ein

ins Nirwana der Schlachtfeste,
sauber zerlegt und der harte Kern
gepresst, ein delikates Substrat
für unsere Nachfolger.

 

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Tobias Falberg (Wittenberg, 24 mei 1976)

 

 

De Britse schrijver Arnold Wesker werd geboren op 24 mei 1932 in Londen. Zie ook alle tags voor Arnold Wesker op dit blog.

Uit: Roots

“JENNY That's what I say. Blust Mother, I say, you don't git indigestion in the back. Don't you tell me, she say, I hed it!
JIMMY What hevn't she hed.
Jenny returns to washing up while Jimmy struggles a while on the sofa. Jenny hums. No word. Then —
JENNY Who d'you see today?
JIMMY Only Doctor Gallagher.
JENNY (wheeling round) You see who?
JIMMY Gallagher. His wife driv him up in the ole Armstrong.
JENNY Well I go t'hell if that ent a rum thing.
JIMMY (rising and going to table; pain has eased) What's that then?
JENNY (moving to get him supper from oven) We was down at the whist drive in the village and that Judy Maitland say he were dead. 'Cos you know he've hed a cancer this last year and they don't give him no longer'n three weeks don't you?
JIMMY Ole crows. They don' wan' nothin' less than a death to wake them up.
JENNY No. No longer'n three weeks. Girl's voice (off) Yoo-hoo! Yoo-hoo!
JIMMY There's your sister.
JENNY That's her.
Girl's voice (off) Yoo-hoo! Anyone home?
JENNY (calling) Come you on in gal, don't you worry about yoo-hoo. Enter Beatie Bryant, an ample, blonde, healthy-faced young woman of twenty-two years. She is carrying a case.
JIMMY Here she is.
JENNY (with reserve, but pleased) Hello, Beatrice — how are you?
BEATIE(with reserve, but pleased) Hello, Jenny — how are you? What's that lovely smell I smell? JENNY Onions for supper and bread for the harvest festival.”

 

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Arnold Wesker (24 mei 1932 – 12 april 2016)
Scene uit een opvoering in Colchester, 2012

 

 

De van oorsprong Duits-Hongaarse, maar Engelstalig schrijver en dramaturg George (György) Tabori werd geboren in Boedapest op 24 mei 1914. Zie ook alle tags voor George Tabori op dit blog.

Uit: Bett & Bühne: Über das Theater und das Leben

“Unsere Beziehung war zwar intensiv, aber ganz einseitig. Ich habe ihn nur zweimal gesehen.
Das erste Mal am 30. Januar 1933, in jener Nacht, als er sich den Weg zur Macht erschwindelt hatte und sich am Fenster in der Wilhelmstraße im Jubel der Massen badete; er erschien im lodernden Licht der Fakkeln und stand einsam da, als ob ein Mächtiger immer einsam zu sein hätte. Er winkte den Massen zu, und ich habe ihm zugewunken, jung und dumm wie ich war. Er hat mir leid getan, weil mir ein weiser Spruch meiner Großmutter
wieder in den Sinn gekommen ist: "Wenn man ganz nach oben gekommen ist, dann bleibt nur noch eins, der Abstieg."
Zum zweiten Mal habe ich ihn bei einer Massenkundgebung gesehen, im Sportpalast. Das war eine verschwitzte Veranstaltung, überaus wirkungsbewußt inszeniert, eine Passio histerica: Über allem hing ein widerlicher Geruch nach Leichen. Noch Jahre später ist mir dieser Geruch immer wieder in die Nase gestiegen, und ich habe seitdem eine tiefe Abneigung gegen diese Art von Effekthascherei. Das Ganze war allerdings auch wie ein Witz: wegen dem Mißverständnis zwischen dem bombastischen Aufwand um ihn und diesem Bärtchen; das fand ich komisch, wie Tausende andere auch. Er hat "den Teufel überteufelt, den Herodes überrodet", wie Hamlet sagen würde, all jene Bühnengesten und -tricks angewandt, die ich Jahre später beim Theatermachen immer mehr verabscheut habe.
Ich kann also nicht behaupten, daß ich ihn gekannt habe.“

 

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George Tabori (24 mei 1914 - 23 juli 2007)
Cover

 

De Duitse schrijver Rainald Maria Goetz werd geboren op 24 mei 1954 in München. Zie ook alle tags voor Rainald Goetz op dit blog.

Uit: Klage

“Accatone Dienstag, 6. Februar acc7, Berlin

Man sieht das Leuchten im dritten Stock, kommt aber vorne beim Eingang nicht ins Haus. Soll von der Seite kommen, da ist keine Türe, kommt von hinten, durch die Baustelle. Sperrholz, eine Leiter neben einem Vorsicht-Schild im Treppen-haus, der 4. Stock, schon zu hoch. Aber da ist es doch, schräg unten, hinter Glas im Hellen: die Schreibtischarmada, da sitzen sie, eng gepackt in einem weiten großen Raum, die Köpfe und Bildschirme, einzelne aufrecht dahingehende Menschen, ja, das Kommando Gegenwart. Dann stehe ich an der Empfangstheke, wirr, kann vor lauter Vielheit kaum etwas erkennen. Volker Corsten bringt mich nach links hinten, wo ich am Ende des hallenartigen Raums durch eine gläserne Trennwand hindurch Ulf an seinem Schreibtisch sitzen und auf seinen Computer schauen sehe, während rechts von ihm Herlinde Koelbl mit Assistenten ihre Lichtgerätschaften aufbaut, um eine Fotographie zu machen. Ulf schaut auf, sieht mich, kommt kurz raus, kurzes Gespräch. Im Knieen notiere ich ihm meine neue Nummer auf die ausgedruckten Textbeispiele. Eto Sekunden höchstens, bin schon wieder draußen. Nichts schöner als laberlose schnelle Arbeitskontakte. Akut euphorisiert stehe ich dann in der Deutschen Guggenheim gegenüber, ARKADIEN UND ANARCHIE. Montags freier Eintritt. Die Leute drängen sich vor seltsam lichtflirrend düsteren Gemälden, italienischer Divisionismus, verstehe.
Aber der römische Held will mit seinen Freunden rumhängen, hat keine Lust zu arbeiten. Er schickt seine Frau auf die sogenannte Straße. Sie verlässt ihn. Er lernt eine andere kennen, die sich in ihn verliebt. Seriöse Arbeit ist ihm zu anstrengend. Die neue Freundin soll für ihn arbeiten. Er sieht seinen eigenen Tod im Traum. Er begeht einen Wurstdiebstahl in der Stadt, kommt beim Fluchtversuch mit einem Motorrad zu Tode. Accatone, 1961, heute Mitte 40.”

 

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Rainald Goetz (München, 24 mei 1954)
Franco Citti als Accattone in Pier Paolo Pasolini’s fim uit 1961

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e mei ook mijn blog van 24 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:29 Reageer op dit bericht

Louis Fürnberg

De Tsjechoslovaaks-Duitse schrijver, dichter, journalist, componist en diplomaat Louis Fürnberg werd geboren op 24 mei 1909 in Jihlava, Moravië, Oostenrijk-Hongarije. Als zoon uit een joodse textielfabrikantenfamilie bracht hij zijn jeugd door in Karlsbad, waar zijn vader na een tweede huwelijk naar toe was verhuisd. Zijn moeder was kort na zijn geboorte overleden. In 1913 werd zijn broer Walter Fürnberg geboren. In Karlsbad bezocht Fürnberg vanaf 1919 het gymnasium. Met de op zijn vaders verzoek gevolgde opleiding tot pottenbakker in "Knolls Porzellanfabrik " in Karlsbad moest hij in 1926 als gevolg van tuberculose stoppen. Op 17-jarige leeftijd sloot hij zich aan bij de socialistische jeugd. In 1927 ging hij naar Praag om de Duitse Handelsacademie te bezoeken. Hij begon daar zijn eerste gedichten te publiceren in de Duitstalige burgerlijke pers. In 1928 werd hij lid van de Duitse sectie van de communistische partij van Tsjechoslowakije. In 1932 richtte hij de Agitprop-groep “Echo von links” op, waarvoor hij tussen 1932 en 1936hoofdzakelijk teksten schreef. In 1936 ontmoette hij Lotte Wertheimer met wie hij in 1937 trouwde. Tot 1939 werkte hij voor de communistische pers in Praag, Nadat de Duitsers in maart 1939 Praag waren binnengevallen, probeerden de Fürnbergs naar Polen te vluchten, maar ze werden verraden en gevangen genomen. Terwijl de vrouw van Fürnberg na twee maanden werd vrijgelaten en naar Londen vluchtte, zat hij in verschillende gevangenissen en werd hij gemarteld. Pas later kon men hem door het omkopen van de Gestapo vrij krijgen. Via Italië vluchtte hij met zijn vrouw verder naar Joegoslavië, waar hun zoon in 1940 in Belgrado werd geboren, tot ze eindelijk in 1941 Palestina bereikten. Zijn in Duitsland gebeleven familie werd vermoord. In 1946 keerde Fürnberg terug van Jeruzalem naar Praag. In de volgende twee jaar werkte hij als journalist en correspondent voor diverse kranten in Praag, later in het ministerie van Informatie en 1949-1952 als cultureel attaché van de Tsjechoslowaakse ambassade in Berlijn en keerde daarna terug naar Tsjecho-Slowakije. Wegens de antisemitische tendensen en het politieke klimaat van de late Stalinistische Sovjet-Unie werd hij gedwongen om zijn naam te veranderen in Lubomír Fyrnberg. In 1954 verhuisde Fürnberg naar Weimar. Hij werd plaatsvervangend directeur van de “Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur” en was mede-uitgever van de Weimarer Beiträge. In 1955 werd hij lid van de Duitse kunstacademie. In hetzelfde jaar heeft hij echter een hartaanval gehad, waarvan hij niet meer herstelde. In het administratieve gebouw van de KZ-Gedenkstätte Buchenwald werd zijn werkkamer op in zijn originele staat herbouwd; Van Fürnberg stamt het “Lied der Partei” dat vele jaren als officieel volkslied van de SED heeft gediend.

 

An die ferne Geliebte

Wenn du nicht bei mir bist,
hängen die Blumen die Köpfe,
welk steht das Gras,
als hätte es nie ein Regen geküßt.
Und kein Gott erbarmt sich meiner,
dem ärmsten Geschöpfe
unter dem bleiernen Himmel,
wenn du nicht bei mir bist.

Wenn dich unsagbar Geliebte
mein Wort nur herbeirufen könnte!
Flög meine Seele zu dir
auf zartestem Flaum!
Schau – selbst wenn uns das Schicksal
die Ewigkeit gönnte,
wär sie kurz, Geliebte,
für unseren ewigen Traum!

Wenn du nicht bei mir bist,
schleichen die Stunden wie Greise,
unter der falben Last
ihres herbstlichen Alters gebückt.
Auf und ab im Zimmer wandl ́ ich
in endloser Reise,
während das Uhrwerk am Sims
erbarmungslos tickt.

Manchmal jagt Leidenschaft himmelwärts
Bündel Raketen
und sie stieben zur Erde,
wie glühende Sternschnuppe fällt.
Bin doch der Zeit verbunden
mit tausend Fäden und Drähten,
Mensch dieser Zeit,
zu harten Taten und Opfern bestellt.

Wenn du nicht bei mir bist,
sind meine Träume vergebens –
trügrischer Schemen,
der im Dunkel zerfließt.
Dank ich dir, Geliebte,
das holde Geschenk meines Lebens –
lebe ich leblos,
wenn du nicht bei mir bist.

 

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 Louis Fürnberg (24 mei 1909 - 23 juni 1957)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Adriaan Roland Holst, Maarten Biesheuvel, Lydia Rood, Jane Kenyon, Susan Cooper, Michaël Vandebril, Jack McCarthy, Mitchell Albom, Pär Fabian Lagerkvist

De Nederlandse dichter Adriaan Roland Holst werd geboren op 23 mei 1888 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Adriaan Roland Holst op dit blog.

 

Uit een oud dorp

Een vreemdelinge – niemand kende haar –
is op haar doortocht in dit dorp gestorven:
voor kort kwam zij alleen naar hier gezworven,
op weg waarheen – geen wist het, noch vanwaar.

De winter liep ten einde; zacht al riep
– donker en zacht – het voorjaar door de tijden
van het vallen der avonden; men zeide
van haar, dat haar leven ten einde liep.

Doch zij had lang al kunnen gaan, zij was
enkel nog hier daar zij een ander wachtte;
zij wist zich hem te redden nu bij machte,
nu haar verlangen tot den dood genas.

Maar hij kwam niet; zij ging niet langer uit,
zij was te moe geworden om te lopen;
maar altijd liet zij haar klein venster open;
daar riep een vogel hem met blij geluid.

Maar hij kwam niet. Toen kwam haar einde: groot
scheen de maan in waar zij lag te zieltogen.
Er was niets meer buiten haar open ogen
dan het raam, open op dien lichten dood.

Zij zag ernaar, zij prevelde de naam
van den verlorene; met lange halen
en juublend uitslaan zongen nachtegalen
den dood naar binnen door het open raam.

Toen kwam, groots geheimzinnig en van ver,
de wind aan door den nacht; het lied verstomde –
In den morgen, toen de mensen haar vonden,
regende het. Zij was al eeuwen her.

 

 

Dit Eiland

Hoe zijn wij hier geland,
waartoe... vanwaar...?
ligt ergens aan het strand
dat vreemde schip nog klaar?
en als het anker is gelicht,
naar waar... naar waar...?

 

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Adriaan Roland Holst (23 mei 1888 - 5 augustus 1976)
Het huis van A. Roland Holst aan de Nesdijk in Bergen

 

 

De Nederlandse schrijver Maarten Biesheuvel werd geboren in Schiedam op 23 mei 1939. Zie ook alle tags voor Maarten Biesheuvel op dit blog.

Uit: Slechte mensen

“Op een mooie zomeravond wandelden Eva en ik door het centrum van Den Haag. Het was ongeveer op dat kruispunt van winkelstraten waar geen automobielen mogen komen, in de buurt van de Passage meen ik, dat wij een aardig klein jongetje tegenkwamen. Het was werkelijk het allerzoetste jongetje dat we ooit hadden ontmoet. Het liep een minuut of vijf met ons mee en babbelde en babbelde maar, het kind kende in het geheel geen mensenvrees, het was nog maar klein, ik schatte het op een jaar of vijf, zes, als het onder de voet dreigde te worden gelopen mompelde het jongetje met een vriendelijke trek, een glimlachje op zijn gezicht: ‘Neemt U me niet kwalijk’. Op een gegeven moment verontschuldigde hij zich tegenover ons en ging zijns weegs. Omdat wij schik hadden in het geval volgden we het jongetje. Het stond stil voor een statig herenhuis, belde er aan en tikte tegen de ruiten. Het ging met zijn rechterhandje aan zijn voorhoofd in een peinshouding staan, toen er maar niet werd opengedaan. Wij stonden op een meter of acht afstand en konden het daarom heel duidelijk horen toen het jongetje wat zei: ‘Hee, nu zijn ze er nog niet, waar blijven ze toch?’. Eva liep op het jongetje af en vroeg: ‘Zijn je Pappie en Mammie niet thuis?’. ‘Nee mevrouw’, antwoordde het jongetje heel beleefd, ‘die zijn nu al weken en weken weg, ik kan maar niet begrijpen wat er aan de hand kan zijn’. ‘Wat zullen we nu krijgen’, zei Eva hoogst verontwaardigd en ze belde bij de buren aan. De buren hadden al giechelend en wijzend achter de gordijnen gestaan en dat was Eva opgevallen. Wat was er donders toch met dat jongetje aan de hand? De deur van het huis van de buren werd op een kier geopend. Eva stond minstens vijf minuten te praten toen de deur eindelijk verder openging en ze even binnen mocht komen. Ik denk dat ik ongeveer 15 minuten buiten met het jongetje heb staan praten toen Eva weer naar buiten kwam. En wat deed ze me daar een drommels raar verhaal! Wat hadden de buren namelijk verteld? Dat de ouders van het jongetje hun zoontje zó ontzettend lief, oppassend en aardig hadden gevonden dat ze het niet meer hadden kunnen bolwerken. Het kind leek wel een Cherubijntje en dat leek helemaal niet op de harde werkelijkheid van het leven die de man en de vrouw iedere dag meemaakten. Ze gingen er allebei op een gegeven moment haast onderdoor. Toen hebben ze het besluit genomen om het jongetje in de steek te laten. Op een nacht, toen het lieve kereltje sliep en de alleraardigste droompjes had zijn ze met een taxi, vergezeld van slechts vier koffers terwijl ze toch zo'n geweldig huisraad hadden, richting Schiphol vertrokken. Sindsdien zijn ze niet teruggekeerd. Volgens de buren zouden ze in nog geen jaren terugkeren daar die twee arme mensen kotsmisselijk waren van het jongetje”.

 

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Maarten Biesheuvel (Schiedam, 23 mei 1939)
Maarten and Eva Biesheuvel door Lia Laimbock, 1994

 

 

De Nederlandse schrijfster en columniste Lydia Rood werd geboren op 23 mei 1957 in Velp. Zie ook alle tags voor Lydia Rood op dit blog.

Uit: Sprong in de leegte

“Ten oosten van Eden. Sal zei: Schrijf het op, schrijf alles op. Ik zei: Waarom? Hij zat in zijn stinkende stoel, die met de bekleding waarvan de bloemen in het midden zijn afgesleten, en ik stond voor hem op mijn laarzen met hoge hakken en in mijn korte leren broekje en met mijn navelpiercing en het diamantje in mijn neus. Hij is oud en ik ben jong, op een leeftijd waarop ik nog alles kan bewijzen, en dat wilde ik hem laten voelen. Hij lachte alleen maar zo'n beetje. Zijn tanden zijn bruin van de teer en sommige zwart en verrot. Ik vroeg nog eens: Waarom? — Dat zul je wel zien, zei hij. —En anders? vroeg ik. — Anders... Hij knikte. Hij zocht naar een erge bedreiging. Anders... dat zul je ook wel zien. — Niet goed genoeg, zei ik. Ik maakte me nog een stukje langer, strekte mijn rug, zoals ik dat in het circus had geleerd, en op balletles vroeger. Lange nek, schouders laag, billen in, borst naar voren, kin vooruit. — Wat anders, Sal? — Anders moet je het zelf maar weten, zei hij. Het was de ergste bedreiging die hij kennelijk kon bedenken. Maar als Sal zoiets zegt, dan betekent het écht iets. Daarom doe ik het. En dat wist hij heel goed. Ik schrijf alles op.
Ten oosten van Eden ligt het land Nod. Dat komt uit de Bijbel. Daar ben ik zelf achter gekomen natuurlijk, Sal vertelde het er expres niet bij. Als er iemand is die weet hoe hij mij moet manipuleren, dan is hij het. Sal is trouwens ook de enige die de moeite heeft genomen. Behalve dan Rachid en Clemens Cameo, maar die hadden er belang bij, dus die tellen niet. Maar behalve dat ene zinnetje uit Genesis: Toen ging Kaïn weg van het aangezicht des Heren, en ging wonen in het land Nod, ten oosten van Eden weet ik nou nog niks. Wat moet ik daarmee? Waarom is dat zo belangrijk, zoals Sal schijnt te vinden? — Schrijf maar, zei Sal, dan kom je er wel achter. Hij is soms zo irritant dat ik hem die rotte tanden uit zijn bek wil slaan. Maar dat doe ik niet. Zo ben ik niet opgevoed. En hij verdient het ook niet.
Sal lachte niet meer. — Begin maar gewoon, zei hij.”

 

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Lydia Rood (Velp, 23 mei 1957)

 

 

De Amerikaanse dichteres en vertaalster Jane Kenyon werd geboren op 23 mei 1947 in Ann Arbor, Michigan. Zie ook alle tags voor Jane Kenyon op dit blog.

 

Having It Out With Melancholy

2. BOTTLES

Elavil, Ludiomil, Doxepin,
Norpramin, Prozac, Lithium, Xanax,
Wellbutrin, Parnate, Nardil, Zoloft.
The coated ones smell sweet or have
no smell; the powdery ones smell
like the chemistry lab at school
that made me hold my breath.



3. SUGGESTION FROM A FRIEND

You wouldn't be so depressed
if you really believed in God.



4. OFTEN

Often I go to bed as soon after dinner
as seems adult
(I mean I try to wait for dark)
in order to push away
from the massive pain in sleep's
frail wicker coracle.

 

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Jane Kenyon (23 mei 1947 – 22 april 1995)

 

 

De Britse schrijfster Susan Cooper werd op 23 mei 1935 geboren in Buckinghamshire. Zie ook alle tags voor Susan Cooper op dit blog.

Uit:The Dark Is Rising

“The grip tightened again at once. 'Oh no you don't, boy. I know your tricks. You're the one all right, I know now, you're an Old One, but I don't trust your kind any more than I trust the Dark. You're new awake, you are, and let me tell you something you don't know — while you're new awake, you can't do nothing to anyone unless you can see him with your eyes. So you aren't going to see me, that I know.' Will said: 'I don't want to do anything to you. There really are some people who can be trusted, you know: `Precious few,' the Walker said bitterly. `I could shut my eyes, if you'd let me go: 'Pah!' the old man said. Will said, 'You carry the second Sign. Give it to me.' There was a silence. He felt the man's hands fall away from his own arms, but he stood where he was and did not turn round. 'I have the first Sign already, Walker,' he said. 'You know I do. Look, I'm undoing my jacket, and I'll pull it back, and you can see the first circle on my belt.' He pulled aside his coat, still without moving his head, and was aware of the Walker's hunched form slipping round at his side. The man's breath hissed out through his teeth in a long sigh as he looked, and he turned his head up to Will without caution. In the yellow light from the steadily-burning branch Will saw a face contorted with hauling emotions: hope and fear and relief wound tightly together by anguished uncertainty. When the man spoke, his voice was broken and simple as that of a small sad child. `It's so heavy,' he said plaintively. 'And I've been carrying it for so long. I don't even remember why. Always frightened, always having to run away. If only I could get rid of it, if only I could rest. Oh, if only it was gone. But I daren't risk giving it to the wrong one, I daren't. The things that would happen to me if I did, they're too terrible, they can't be put into words. The Old Ones can be cruel, cruel ... I think you're the right one, boy, I've been looking for you a long time, a long time, to give the Sign to you. But how can I be really sure? How can I be sure you aren't a trick of the Dark?' He's been frightened so long, Will thought, that he's forgotten how to stop. How awful, to be so absolutely lonely. He doesn't know how to trust me; it's so long since he trusted anyone, he's forgotten how ... look: he said gently. 'You must know I'm not part of the Dark.”

 

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Susan Cooper (Buckinghamshire, 23 mei 1935)
Cover 

 

 

De Vlaamse dichter Michaël Vandebril werd geboren op 23 mei 1972 in Turnhout. Vandebril studeerde rechten. Zie ook alle tags voor Michaël Vandebril op dit blog.

 

Refrein voor een stad

in een stad die dichters zuigt
tot zachte geraamtes glijd ik

met de snelheid van een luipaard
langs warme natte tuinen waarin stenen

pauwen en paden zich als draden
gedragen van een cocon

langzaam opgegeten door struiken
en kruinen en het tergend trage

zwellen van schelpen in het vijverwater
slechts een voorbode

van grotere tuinen waarin stenen
pauwen en paden zich als stralen

gedragen van een zon
langzaam opgezogen door struiken

en kruinen en het tergend trage
zwellen van schelpen in het vijverwater

slechts een zucht
van andere tuinen waarin stenen

pauwen en paden zich als deining
gedragen van een bron

langzaam opgedronken door struiken
en kruinen en het tergend trage

zwellen van schelpen in het vijverwater
slechts een zweem de stad kleedt

dichters in doorzichtig vel
ik leef hoog boven de tuinen

met de gratie van een zwaluw
en zie straten van geluk

 

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Michaël Vandebril (Turnhout, 23 mei 1972)

 

 

De Amerikaanse schrijver en slam poet Jack McCarthy werd geboren op 23 mei 1939 in Massachusetts. Zie ook alle tags voor Jack McCarthy op dit blog.

 

Riding Waves

II. Picking the Wave

There are some waves you cannot ride.
If they are very big, and breaking very close
to shore, you cannot ride them.
What will happen, if you try,
is that the wave, having sucked outward
all the old water before it,
will slam you to the naked sand
in unpredictable position,
then land on you with all its force.
At the very least, you’ll have your wind knocked out.
In big surf, this is dangerous.
It happened to me once, at Nauset:
I thought my back was broken,
tried to crawl ashore.
My eyes cleared just in time to let me know
that I was crawling the wrong way,
just in time to curl up in a ball
to make it harder for the sea to break my bones,
before the next wave hit me.
Those waves, you do not try to ride.
They are serious waves. they are at war.

Let us get it clearly said right here:
there will be fear.
There will be instants when the body’s voice
cries, “This is a mistake!”
Sometimes the body is right.
listen to it, it knows its frailty.
It is not necessary, always,
to ride the biggest waves.

 

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Jack McCarthy (Massachusetts, 23 mei 1939)

 

 

De Amerikaanse schrijver, journalist en radiopresentator  Mitchell David Albom werd geboren op 23 mei 1958 in Passaic, New Jersey. Zie ook alle tags voor Mitch Allborn op dit blog.

Uit: The Time Keeper

“This is a story about the meaning of time and it begins long ago, at the dawn of man’s history, with a barefoot boy running up a hillside. Ahead of him is a barefoot girl. He is trying to catch her. This is often the way it is between girls and boys.
For these two, it is the way it will always be.
The boy’s name is Dor. The girl is Alli.
At this age, they are nearly the same size, with high-pitched voices and thick, dark hair, their faces splashed with mud.
As Alli runs, she looks back at Dor and grins. What she feels are the first stirrings of love. She scoops a small rock and tosses it high in his direction.
“Dor!” she yells.
Dor, as he runs, is counting his breaths.
He is the first person on Earth to attempt this—counting, making numbers. He began by matching one finger to another, giving each pairing a sound and a value. Soon he was counting anything he could.
Dor is gentle, an obedient child, but his mind goes deeper than those around him. He is different.
And on this early page of man’s story, one different child can change the world.
Which is why God is watching him.
“Dor!” Alli yells.
He looks up and smiles—he always smiles at Alli—and the stone falls at his feet. He cocks his head and forms a thought.”

 

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Mitchell Albom (Passaic, 23 mei 1958)

 

 

De Zweedse schrijver Pär Fabian Lagerkvist werd geboren in Växjö op 23 mei 1891 in Stockholm. Zie ook alle tags voor Pär Lagerkvist op dit blog.

Uit:Le Boureau (Vertaald door Marguerite Gay en Gerd de Mautort)

"Si, je suis le bourreau !" dit-il.
Et il se leva, grand et terrifiant dans son costume couleur de sang. Tous les regards se dirigèrent vers lui; un tel silence s'établit dans la salle, hurlante et retentissante quelques secondes auparavant, qu'on put percevoir le souffle de cet homme.
"Depuis l'aube des temps je fais mon métier et il ne me semble pas que je sois près d'en finir. Des millions d'années s'écoulent, des hommes se lèvent et disparaissent dans la nuit, mais moi je reste et, couvert de sang, je les vois passer, moi le seul qui ne vieillisse point. Je suis fidèlement la route des hommes, et il n'y a pas de sentier ayant été foulé par des pieds humains, si secret soit-il, où je n'aie élevé un bûcher et humecté le sol de sang...Je vous ai suivis dès l'origine et je vous suivrai jusqu'à la fin des temps. Quand, pour la première fois, vous avez levé les yeux vers le ciel, devinant Dieu, j'ai découpé un de vos frères et l'ai offert en sacrifice. Il m'en souvient encore: les arbres étaient secoués par le vent et la lueur du feu dansait sur vos visages. J'arrachai mon coeur et le jetai dans les flammes.Depuis ce moment, nombreux sont ceux que j'ai sacrifiés aux dieux et aux diables, au ciel et à l'abîme, des coupables et des innocents en légions incalculables. J'ai exterminé de la terre des peuples entiers, j'ai saccagé et dévasté des royaumes. Tout ce que vous m'avez demandé, je l'ai fait.J'ai accompagné les siècles au tombeau et, appuyé sur mon épée ruisselante, je me suis arrêté un instant, attendant que des générations nouvelles m'appellent de leur voix jeune et impatiente. J'ai flagellé jusqu'au sang des flots d'hommes, clamant pour l'éternité leur mugissement inquiet. J'ai dressé des bûchers pour des prophètes et des messies. J'ai plongé la vie humaine dans les ombres de la nuit. J'ai tout fait pour vous. On m'appelle encore et j'arrive. Je jette un regard sur la terre - elle gît, fiévreuse et brûlante, et dans l'espace retentissent des cris d'oiseaux malades. c'est pour le mal l'époque du rut ! C'est l'heure du bourreau !"

 

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Pär Lagerkvist (23 mei 1891 – 11 juli 1974)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e mei ook mijn blog van 23 mei 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 15:48 Reageer op dit bericht

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