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Dolce far niente, Justus van Maurik, Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Stefano Benni, Marcellus Emants, Naoki Higashida, Anthony Swofford

 

Dolce far niente

 

 

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Avond op de Dam in Amsterdam door George Hendrik Breitner, ca. 1890

 

 

Uit: Amsterdam bij dag en nacht

“Bij half zeven!
De gaslantaarn voor mijn deur wordt uitgedraaid, 't zwakke roode weêrschijntje, dat 't eikenhout van mijn boekenkast naast 't venster doet blozen, verdwijnt.
Dáár gaat de ‘lantaarnopsteker’ met zijn karpoetsmuts over de ooren, zijn bouffante om den hals en zijn stok onder den arm; hij blaast op zijn vingers en loopt op een drafje voort, met kromme knieën.
Nu is hij aan den overkant; daar draait hij weer een lantaarn uit, - een politie-agent komt hem tegen. Ik zie aan hun bewegingen dat ze tot elkaâr zeggen: ‘koud weertje!’ Hij tikt even aan zijn muts en draaft verder; weer een lantaarn uit, nog een en nog een in de verte. Hij gaat de straat in; dáár is 't nog bijna donker. Hij verdwijnt, als opgeslokt door de schemering.
't Wordt levendiger op straat; een paar werklui en jongens komen voorbij met hun blikken keteltje onder den arm of over den schouder. 'k Zie rook uit de schoorsteenen opstijgen, grijs tegen de allengs helderder blauwe lucht; hier en daar gaat een deur open en aan het eind der gracht verschijnt een ‘morgenster,’ een voddenraper, die met omhoog getrokken schouders, de pet in den nek, den grooten, grauwen zak op den rug en een langen haakstok in de hand, langs den walkant loopt. Hij tuurt wrevelig naar 't ijs; hij houdt niet van den winter, die zijn terrein zoo eensklaps overmeestert. Een ‘water lansier’ heeft natuurlijk het land, als 't water ontbreekt, waarin hij visschen wil naar lappen en drijvend afval, omdat op straat voor hem niet meer te ‘rapen’ valt, sedert de straatreiniging zóó vroeg bij de hand is. Een uur van te voren heeft hij zich reeds geërgerd over die ‘stasmensen’ die geen vuilnisbak meer ontzien en hutje met mutje in hun kar omkeeren.
Nu staat hij te praten met een baanveger, die er heel vroeg bij is om een bruggetje te maken; hij wijst op een paar planken en stokken, die de man op een handkar voortrijdt.
Hun gesprek wordt levendiger, ze maken gebaren die allen twijfel omtrent het onderwerp van hun gesprek opheffen en... de kar blijft een oogenblik aan den walkant onbeheerd staan; de baanveger verdwijnt met den ‘morgenster,’ die ondergaat in den schaftkelder, op den hoek ginds waar ‘'t vroolijke schippertje’ uithangt.”

 

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Justus van Maurik (16 augustus 1846 – 18 november 1904)
Een kroonlantaarn uit 1883 op de Keizersgracht in Amsterdam, de geboorteplaats van Justus van Maurik

 

 

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

Uit: Joseph und seine Brüder

„Tief ist der Brunnen der Vergangenheit. Sollte man ihn nicht unergründlich nennen?

Dies nämlich dann sogar und vielleicht eben dann, wenn nur und allein das Menschenwesen es ist, dessen Vergangenheit in Rede und Frage steht: dies Rätselwesen, das unser eigenes natürlich-lusthaftes und übernatürlichelendes Dasein in sich schließt und dessen Geheimnis sehr begreiflicherweise das A und das O all unseres Redens und Fragens bildet, allem Reden Bedrängtheit und Feuer, allem Fragen seine Inständigkeit verleiht. Da denn nun gerade geschieht es, daß, je tiefer man schürft, je weiter hinab in die Unterwelt des Vergangenen man dringt und tastet, die Anfangsgründe des Menschlichen, seiner Geschichte, seiner Gesittung, sich als gänzlich unerlotbar erweisen und vor unserem Senkblei, zu welcher abenteuerlichen Zeitenlänge wir seine Schnur auch abspulen, immer wieder und weiter ins Bodenlose zurückweichen. Zutreffend aber heißt es hier »wieder und weiter«; denn mit unserer Forscherangelegentlichkeit treibt das Unerforschliche eine Art von foppendem Spiel: es bietet ihr Scheinhalte und Wegesziele, hinter denen, wenn sie erreicht sind, neue Vergangenheitsstrecken sich auftun, wie es dem Küstengänger ergeht, der des Wanderns kein Ende findet, weil hinter jeder lehmigen Dünenkulisse, die er erstrebte, neue Weiten zu neuen Vorgebirgen vorwärtslocken.

 

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De voormalige villa van Thomas Mann in Pacific Palisades, Los Angeles, is sinds kort het Thomas-Mann-Haus en dient als cultuurcentrum

 

So gibt es Anfänge bedingter Art, welche den Ur-Beginn der besonderen Überlieferung einer bestimmten Gemeinschaft, Volkheit oder Glaubensfamilie praktisch-tatsächlich bilden, so daß die Erinnerung, wenn auch wohl belehrt darüber, daß die Brunnenteufe damit keineswegs ernstlich als ausgepeilt gelten kann, sich bei solchem Ur denn auch national beruhigen und zum persönlich-geschichtlichen Stillstande kommen mag.
Der junge Joseph zum Beispiel, Jaakobs Sohn und der lieblichen, zu früh gen Westen gegangenen Rahel, Joseph zu seiner Zeit, als Kurigalzu, der Kossäer, zu Babel saß, Herr der vier Gegenden, König von Schumir und Akkad, höchst wohltuend dem Herzen Bel-Marudugs, ein zugleich strenger und üppiger Gebieter, dessen Bartlöckchen so künstlich gereiht erschienen, daß sie einer Abteilung gut ausgerichteter Schildträger glichen; – zu Theben aber, in dem Unterlande, das Joseph »Mizraim« oder auch »Keme, das Schwarze«, zu nennen gewohnt war, seine Heiligkeit der gute Gott, genannt »Amun ist zufrieden« und dieses Namens der dritte, der Sonne leiblicher Sohn, zum geblendeten Entzücken der Staubgeborenen im Horizont seines Palastes strahlte; als Assur zunahm durch die Kraft seiner Götter und auf der großen Straße am Meere, von Gaza hinauf zu den Pässen des Zederngebirges, königliche Karawanen Höflichkeitskontributionen in Lapislazuli und gestempeltem Golde zwischen den Höfen des Landes der Ströme und dem Pharaos hin und her führten; als man in den Städten der Amoriter zu Beth-San, Ajalon, Ta’anek, Urusalim der Aschtarti diente, zu Sichem und Beth-Lahama das siebentägige Klagen um den Wahrhaften Sohn, den Zerrissenen, erscholl und zu Gebal, der Buchstadt, El angebetet ward, der keines Tempels und Kultus bedurfte:…“

 

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Thomas Mann (6 juni 1875 - 12 augustus 1955)
Thomas en Katia Mann met hun kleinzonen Frido en Tonio bij de villa in Pacific Palisades

 

 

De Duitse dichter en schrijver en germanist Hans-Ulrich Treichel werd geboren op 12 augustus 1952 in Versmold. Zie ook alle tags voor Hans-Ulrich Treichel op dit blog.

Uit: Der Verlorene

„Mein Bruder hockte auf einer weißen Wolldecke und lachte in die Kamera. Das war während des Krieges, sagte die Mutter, im letzten Kriegsjahr, zuhaus. Zuhaus, das war der Osten, und der Bruder war im Osten geboren worden. Während die Mutter das Wort »Zuhaus« aussprach, begann sie zu weinen, so wie sie oft zu weinen begann, wenn vom Bruder die Rede war. Er hieß Arnold, ebenso wie der Vater. Arnold war ein fröhliches Kind, sagte die Mutter, während sie das Photo betrachtete. Dann sagte sie nichts mehr, und auch ich sagte nichts mehr und betrachtete Arnold, der auf einer weißen Wolldecke hockte und sich freute. Ich weiß nicht, worüber Arnold sich freute, schließlich war Krieg, außerdem befand er sich im Osten, und trotzdem freute er sich. Ich beneidete den Bruder um seine Freude, ich beneidete den Bruder um die weiße Wolldecke, und ich beneidete ihn auch um seinen Platz im Photoalbum. Arnold war ganz vorn im Photoalbum, noch vor den Hochzeitsbildern der Eltern und den Porträts der Großeltern, während ich weit hinten im Photoalbum war. Außerdem war Arnold auf einem ziemlich großen Photo abgebildet, während die Photos, auf denen ich abgebildet war, zumeist kleine, wenn nicht winzige Photos waren. Photos, die die Eltern mit einer sogenannten Box geschossen hatten, und diese Box konnte anscheinend nur kleine beziehungsweise winzige Photos machen. Die Photos, auf denen ich abgebildet war, mußte man schon sehr genau betrachten, um überhaupt irgend etwas erkennen zu können. Eines dieser winzigen Photos zeigte beispielsweise ein Wasserbecken mit mehreren Kindern, und eines dieser Kinder war ich. Allerdings war von mir nur der Kopf zu sehen, da ich, der ich damals noch nicht schwimmen konnte, im Wasser saß, das mir wiederum fast bis zum Kinn reichte. Außerdem war mein Kopf teilweise verdeckt von einem im Wasser und vor mir stehenden Kind, so daß das winzige Photo, auf dem ich abgebildet war, nur einen Teil meines Kopfes direkt über der Wasseroberfläche zeigte. Darüber hinaus lag auf dem sichtbaren Teil des Kopfes ein Schatten, der wahrscheinlich von dem vor mir stehenden Kind ausging, so daß von mir in Wahrheit nur das rechte Auge zu sehen war. Während mein Bruder Arnold schon zu Säuglingszeiten nicht nur wie ein glücklicher, sondern auch wie ein bedeutender Mensch aussah, war ich auf den meisten Photos meiner Kindheit zumeist nur teilweise und manchmal auch so gut wie überhaupt nicht zu sehen. So gut wie überhaupt nicht zu sehen war ich beispielsweise auf einem Photo, das anläßlich meiner Taufe aufgenommen worden war. Die Mutter hielt ein weißes Kissen auf dem Arm, über dem eine wiederum weiße Decke lag. Unter dieser Decke befand ich mich, was man daran erkennen konnte, daß die Decke sich am unteren Ende des Kissens verschoben hatte und die Spitze eines Säuglingsfußes darunter hervorschaute.“

 

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Hans-Ulrich Treichel (Versmold, 12 augustus 1952)

 

 

De Italiaanse schrijver, satiricus en journalist Stefano Benni werd geboren op 12 augustus 1947 in Bologna. Zie ook alle tags voor Stefano Benni op dit blog.

Uit:Terra! (Vertaald door Pieke Biermann)

“In der Nacht zum 30. August 2039 wurden die Vereinigten Staaten von einer außergewöhnlichen Hitzewelle überrollt. In New York stieg das Thermometer auf 42 Grad Celsius; gegen Mitternacht brachten die Duschen nur noch das heulende Elend hervor, und die Wasserrohre taten krächzend kund, daß das Wasser bis morgen früh um acht abgestellt bleiben würde. Die Hälfte der Bevölkerung verstopfte, auf der Suche nach dem nächsten Weg ans Meer, die Straßen. Der Coca-Cola-Konzern verkaufte allein in jener Nacht 40 Millionen Liter seines Getränks; dieses gezuckerte Schwarzmeer hätte für die gesamte US-Flotte gereicht. Eiswürfel waren kostbarer als Diamanten, und es geht die Sage, daß so manche Familie ihren Swimmingpool leersoff.
Im Herzen der kalifornischen Wüste, in einem Zementbunker mit dem Codenamen Hölltel, wo sich die geheime Operationszentrale des Pentagon befand, wachten zwei Techniker sowie General Kingwen, der Vertrauensmann des Präsidenten, an der Schalttafel mit den Knöpfen für den weltweiten Atomschlag. Exakt 20 Minuten nach Mitternacht fiel die Klimaanlage des Bunkers aus: Irgend etwas hatte die Außenleitungen verstopft. Eine Stunde später hingen die gut 100 Mann der Festungsbesatzung ziemlich in den Seilen, die Hemden klebten ihnen am Rücken, Bierdosenverschlüsse knallten wie Böllerschüsse aus einem Bombenteppich.
Um 1.30 Uhr beschloß General Kingwen, die gepanzerten äußeren Fenster öffnen zu lassen, damit ein bißchen frische Luft hereinkam. Das Licht des Wüstenmondes fiel auf die weißen Bunkerwände und betrachtete sein eigenes elektronisches Bild, das von den Monitoren der Raketenabwehr zurückgeworfen wurde.
Um 2.02 Uhr war alles normal. General Kingwen ging, nachdem er sich einen Cuba libre genehmigt und mit seinen Soldaten die Ergebnisse der Fußball-Sommerliga durchgehechelt hatte, ins Bett. Die Wüste lag in absolutem Schweigen, sogar die Koyoten schienen auf ihre allabendliche Serenade verzichten zu wollen.
Um 3.10 Uhr hörte der für die Geheimknöpfe zuständige Techniker ein schwaches Geräusch durch das Fenster über seinem Kopf. Er alarmierte augenblicklich eine Wache, die Außenscheinwerfer wurden angeschaltet: niemand zu sehen.“

 

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Stefano Benni (Bologna,12 augustus 1947)

 

 

De Nederlandse schrijver Marcellus Emants werd op 12 augustus 1848 in Voorburg geboren. Zie ook alle tags voor Marcellus Emants op dit blog.

Uit: Een dag van ijdelheid

“Zo lang heeft hij voor het ontbijt nog nooit doorgestudeerd, dacht Mina Koever, terwijl zij de laatste hand legde aan het vlechten van Jetjes blonde haren, en de uiteinden der tressen met een rood strikje omwond.
Ook Jetje had al tweemaal gevraagd, of pa vanmorgen niet met piano-spelen ophield.
‘Zeker studeert hij een stuk voor de aanstaande uitvoering van de kwartet-vereniging; maar haast je nu wat, kind; 't is al zo laat.’
Aan dergelijke vermaningen gewoon beijverde Jetje zich in 't minst niet om haar moeders wens te vervullen. Mina zelf bergde zo snel mogelijk de kammen en de haarborstels weg, wierp Hendriks gedragen manchetten in de vuil-goed-mand, en maakte zijn benen knopen in een schoon paar vast. Al opredderend, wat er nog op het zeildoek van de tafel was blijven liggen, vroeg zij zich enigszins angstig af, of juffrouw Kraijenhof de les van half negen had verschikt. Was dit niet het geval, dan viel er niet meer aan te twijfelen, dat Hendrik zijn tijd aan de piano vergat. Het was al kwart over acht; binnen het kwartier kon hij onmogelijk het andere einde van de stad bereiken.
‘Pa speelt heel mooi, niet waar, moes? Anna van Klaveren zegt, dat haar oom pa de knapste van alle muziekmeesters uit de stad vindt.’
Mina's bruine kijkers glansden van voldoening.
‘Anna's oom heeft gelijk, kind. Pa speelt prachtig; maar haast je toch, dan kunnen wij ten minste naar beneden gaan. Kijk nu eens aan: je jurk is weer helemaal scheef toegehaakt! Hoe kan je zo lomp wezen?’
Tranen blonken in Jetjes ogen en terwijl moes de jurk weer loshaakte, begon zij te snikken.
‘Nu, nu; wees maar stil. Als je huilt, kunnen wij immers geen van beiden horen, hoe mooi pa speelt.’
Deze laatste aanmaning was niet alleen een middel om Jetje tot bedaren te brengen. Mina had inderdaad haar man nog nooit zo wegslepend horen spelen als juist deze morgen, en zij kon niet nalaten aan de heerlijke akkoorden, die uit de beneden-voorkamer het ganse huisje doorgalmden, haar volle aandacht te wijden. Onder de invloed van Koevers muziek, haakte zij zelf Jetjes jurk voor de tweede maal scheef toe, en hoorde zij 't niet eens, dat het kind ongeduldig uitriep:
‘U doet het net zo slecht als ik.’

 

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Marcellus Emants (12 augustus 1848 – 14 oktober 1923)
Cover

 

 

De Japanse dichter, romancier en essayist Naoki Higashida werd geboren op 12 augustus 1992 in Kimitsu. Zie ook alle tags voor Naoki Higashida op dit blog.

Uit:Fall Down 7 Times Get Up 8

“If I couldn’t communicate via my alphabet grid, my questions would go unanswered and I’d be sad to my core about how little I understood. As it is, I was able to consult my mother about how she identified the rain by the sound alone. She told me: “Well, because that sound’s the sound of rain and when it starts raining, we bring in the washing. The weather forecast was saying it might rain today, remember?” I did recall the weather forecast, although to have done so of my own volition would have been impossible. As I remembered the relevant section of the report, the forecaster’s words returned and I understood a little more clearly why the rain appeared from nowhere, which eased my confusion and frustration.
What remains a mystery is how to infer that it’s raining purely from the noise. To me, the sound of rain is an abstract. Identifying the voices of my family or the trill of a phone, the barking of dogs or meowing of cats, these are relatively easy. Some sounds, however, take me forever to figure out, like the chirruping of cicadas at the start of summer.
I sense that I’ve heard these sounds before but without further clues their origins remain obscure. Even if I could identify the source of rain-noise, making the jump from the thought It’s raining! to bringing in the laundry would be virtually out of the question. I’d be too occupied just sitting there, entranced.
Rain is a special case. I have certain memories within which rain has left a lasting impression. When I see rain, bitter incidents I have come to associate with it come back to haunt me. Fun things must have happened on rainy days as well, yet somehow it’s only the sad scenes which summon themselves up. I have to put a lot of effort into distinguishing “memory rain” from real rain if I want to avoid triggering bad flashbacks. To do so, my mind tends to give first priority to organizing my memories ahead of thinking about what actions I need to take right at this moment. All these transactions are a part of what I need to factor in as I work toward behaving like a neurotypical person. »


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Naoki Higashida (Kimitsu, 12 augustus 1992)

 

 

De Amerikaanse schrijver Anthony Swofford werd geboren op 12 augustus 1970 in Fairfield, California. Zie ook alle tags voor Anthony Swofford op dit blog.

Uit: Exit A

“This boy is an American, born on the third of July, 1972. While his mother spat and screamed through the life-endangering birth, his father and the orderlies and janitors lit illegal fireworks in the hospital parking lot. The men drank from bottles of bourbon and beer while leaning down to light Bottle Rockets and Flaming Marys and Wailing Jennys. His father supplied the armament and the devil's milk, and the matches, and most of the boisterous ranting and raving about God and Country and the Founding Fathers and the Mayflower and Plymouth Rock and the Salem witch trials and the Red Threat, that ungainly, bloody bear from the East.
The doctor held the boy upside down, and the safety of the womb became history. The room above the mother spun one hundred times, and she went under.
No one found the father, not even the orderly sent to look. So they slapped the boy's bottom and placed him in a crib, where he waited for someone with his same blood to come to consciousness. His aunt Mirtha was the first to appear at the hospital, and after cursing the father's name, she picked up the boy and performed an auntly show for him, baby talk and ego stroking and burp and bowel sounds. Because his aunt was present and cogent, and the nurses wanted to get down to the parade grounds for the base general's midnight fireworks display, they asked her to name the boy, and she did. This boy's name is SeverinBoxx.
This girl's name is Virginia Sachiko Kindwall. She is the daughter of General Oliver Kindwall and Mrs. Oliver Kindwall, once known as Olive, though that was not her given name but simply a shortening of her husband's. Her given name was Nakashima Sachiko. Olive died on the birthing table at Travis Air Force Base in California, in July 1972. While she died giving birth to Virginia Sachiko, her husband, a major at the time, paced the base morgue while overseeing the identification and shipment home of the newest dead boys from Vietnam, some of the last. Later, Kindwall would tell his daughter that on the day of her mother's death and her own birth, the dead boys from Vietnam seemed much more dead than usual. He spent that night wide awake with his back ramrod straight, flat against the gray concrete floor of the hospital morgue, while his daughter, a few buildings away, slept with other military babies, some born to mothers whose husbands had died in Vietnam.”

 

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Anthony Swofford (Fairfield, 12 augustus 1970)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 12e augustus ook mijn blog van 12 augustus 2015 en ook mijn blog van 12 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 17:00 Reageer op dit bericht
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Die schwersten Wege (Hilde Domin)

 

Bij de 19e zondag door het jaar

 

 

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Revelación de Tuy, Toledo door Raúl Berzosa

 

 

Die schwersten Wege

Die schwersten Wege
werden alleine gegangen,
die Enttäuschung, der Verlust,
das Opfer,
sind einsam.
Selbst der Tote der jedem Ruf antwortet
und sich keiner Bitte versagt
steht uns nicht bei
und sieht zu
ob wir es vermögen.
Die Hände der Lebenden die sich ausstrecken
ohne uns zu erreichen
sind wie die Äste der Bäume im Winter.
Alle Vögel schweigen.
Man hört nur den eigenen Schritt
und den Schritt den der Fuß
noch nicht gegangen ist aber gehen wird.
Stehenbleiben und sich Umdrehn
hilft nicht. Es muss
gegangen sein.

Nimm eine Kerze in die Hand
wie in den Katakomben,
das kleine Licht atmet kaum.
Und doch, wenn du lange gegangen bist,
bleibt das Wunder nicht aus,
weil das Wunder immer geschieht,
und weil wir ohne die Gnade
nicht leben können:
die Kerze wird hell vom freien Atem des Tags,
du bläst sie lächelnd aus
wenn du in die Sonne trittst
und unter den blühenden Gärten
die Stadt vor dir liegt,
und in deinem Hause
dir der Tisch weiß gedeckt ist.
Und die verlierbaren Lebenden
und die unverlierbaren Toten
dir das Brot brechen und den Wein reichen -
und du ihre Stimmen wieder hörst
ganz nahe
bei deinem Herzen.

 

 

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Hilde Domin (27 juli 1909 – 22 februari 2006)
Keulen, de geboorteplaats van Hilde Domin

 

 

Zie voor de schrijvers van de 12e augustus ook mijn blog van 12 augustus 2015 en ook mijn blog van 12 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 17:00 Reageer op dit bericht

In Memoriam V. S. Naipaul

 

In Memoriam V. S. Naipaul

 

De Britse schrijver Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul, beter bekend als V.S. Naipaul, is gistren op 85-jarige leeftijd in Londen overleden. Sir Vidiadhar Surajprasad Naipaul werd geboren op 17 augustus 1932 in Chaguanas, Trinidad en Tobago. Zie ook alle tags voor V. S. Naipaul op dit blog

Uit: A House for Mr. Biswas

„That will be easy,' Bissoondaye said, speaking with emotion for the first time.
'On the twenty-first day the father must see the boy.
But not in the flesh.'
'In a mirror, pundit?'
'I would consider that ill-advised. Use a brass plate. Scour it well.'
'Of course.'
'You must fill this brass plate with coconut oil--which, by the way, you must make yourself from coconuts you have collected with your own hands--and in the reflection on this oil the father must see his son's face.'
He tied the almanac together and rolled it in the red cotton wrapper which was also spattered with sandalwood paste. 'I believe that is all.'
'We forgot one thing, punditji. The name.'
'I can't help you completely there. But it seems to me that a perfectly safe prefix would be Mo. It is up to you to think of something to add to that.'
'Oh, punditji, you must help me. I can only think of hun.'
The pundit was surprised and genuinely pleased. 'But that is excellent. Excellent. Mohun. I couldn't have chosen better myself. For Mohun, as you know, means the beloved, and was the name given by the milkmaids to Lord Krishna.' His eyes softened at the thought of the legend and for a moment he appeared to forget Bissoondaye and Mr Biswas.
From the knot at the end of her veil Bissoondaye took out a florin and offered it to the pundit, mumbling her regret that she could not give more. The pundit said that she had done her best and was not to worry. In fact he was pleased; he had expected less.
Mr Biswas lost his sixth finger before he was nine days old. It simply came off one night and Bipti had an unpleasant turn when, shaking out the sheets one morning, she saw this tiny finger tumble to the ground. Bissoondaye thought this an excellent sign and buried the finger behind the cowpen at the back of the house, not far from where she had buried Mr Biswas's navel-string.
In the days that followed Mr Biswas was treated with attention and respect. His brothers and sisters were slapped if they disturbed his sleep, and the flexibility of his limbs was regarded as a matter of importance. Morning and evening he was massaged with coconut oil. All his joints were exercised; his arms and legs were folded diagonally across his red shining body; the big toe of his right foot was made to touch his left shoulder, the big toe of his left foot was made to touch his right shoulder, and both toes were made to touch his nose; finally, all his limbs were bunched together over his belly and then, with a clap and a laugh, released.”

 

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V. S. Naipaul (17 augustus 1932 -11 augustus 2018)

Geschreven door Romenu om 08:05 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Remco Campert, Fernando Arrabal, Yoshikawa Eiji, Ernst Stadler, Hugh MacDiarmid, Andre Dubus

 

Dolce far niente

 

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Leidseplein, Amsterdam door Wim Streep, 2014

 

 

Uit: De zwerftocht van Remco Campert (Ons Amsterdam, redactie Jojanneke Claassen en Jochem Brouwer)

“Een groot deel van de oorlog woonde ik in Epe op de Veluwe, maar in 1945 was ik weer terug in de Huidekoperstraat 23, terug in Amsterdam. Ik ben van die stad gaan houden, het is echt mijn stad geworden, al is er één ding dat ik wel altijd gemist heb: de zee. Je kon wel naar zee, natuurlijk. Dan ging je met de blauwe tram. Waar nu Athenaeum Nieuwscentrum is, op de hoek van de Spuistraat en het Spui, was het beginpunt van de tram naar Zandvoort. Maar de zee zoals in Den Haag onder bereik, nee.
Ik werd verliefd op Freddy Rutgers, een Wassenaars meisje dat aan de tekenacademie studeerde, en dat was voor mij het moment om het huis uit te gaan. Bij Bert Schierbeek, die ik uit de dichterskringen van Reijnders en Eylders op het Leidseplein kende, konden we een kamer krijgen in zijn huis, Van Eeghenlaan 7. In die tijd was zoiets niet gepast, maar Bert was zeer ruim en zeer behulpzaam. Ook mijn moeder deed er niet echt moeilijk over en ten slotte zijn Freddy en ik ook netjes getrouwd. We woonden in de Van Eeghenlaan en zaten veelvuldig in Parijs tot we in 1952 een verdieping in de Kerkstraat konden krijgen.
Op nummer 15, vlakbij de Leidsegracht, kregen we een benedenverdieping met een souterrain dat helemaal volgestouwd zat. Onze huisbaas woonde boven ons, een reusachtige aardappelboer met handen als kolenschoppen. Zulke grote handen had ik nog nooit gezien. En heb ik sindsdien ook niet meer gezien. Het was een aardige man met een pet. Geen Amsterdammer, hij kwam geloof ik uit Nood-Holland. Onze woonkamer was vrij behoorlijk, wel laag, en daarachter hadden we een klein keukentje met een wc in de hoek, waarvan de deur niet dicht kon als je erin ging. Dan was er nog een piepklein binnenplaatsje. Aan de straatkant hadden we een klein voorkamertje, wat mijn werkkamer was. In die tijd werkte het GEB nog met munten voor gas en licht. Munten die je bij de melkboer kon kopen. Als het licht plotseling uitging, stopte je een munt in de meter en dan liep het zaakje weer.”

 

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Remco Campert (Den Haag, 28 juli 1929)
De Prinsessegracht in Den Haag, 1930

 

 

De Spaanse schrijver, dichter, dramaturg en cineast Fernando Arrabal werd geboren in Melila, Spaans Marokko op 11 augustus 1932. Zie ook alle tags voor Fernando Arrabal op dit blog.

 

Je te salue démente !

Je te salue démente !

Etrangement parée pour le bal de l’asile
Tu désires voler sur les rochers du sort
Alors que les furies sont devenues patientes
Grace aux nouveaux psychiatres, ces bergers de la haine

Je te salue démente !

Au centre du désert sans baisers, ni caresses
Des sectes aux gourous feignant la différence
Se disputent l’opium pour asservir l’enfant
Que parfume le sang versé par l’innocence.

Je te salue démente !

Tout enfant est un fou, le fou n’est qu’un enfant
Quand sa tête repose sur le divan de plumes.
Les Diafoirus entre eux, très fiers, se congratulent
Bercés par le roulis des certitudes molles.

Je te salue démente !

Toute damassée de portes sans issues ni secours
Tu nous tiens par la fête et surtout par l’étrange.
Phantasmes et fantômes sont venus d’ici-bas.
Ta cervelle te regarde et ne te connaît plus

Je te salue démente !

Tu galopes, inconsciente, en chevauchant Sigmund
Ou ses disciples creux, sans école buissonnière.
Héritières du carcan, purgées de tout amour
Leurs têtes vont sombrant dans la norme grégaire.

Je te salue démente !

Murés dans le cachot de ton retranchement
Tu distilles l’ennui, goutte à goutte, du temps
Craignant de naufrager sur ton sommet flottant
Cernés par des rancoeurs fatalement exactes

Je te salue démente !

Planant sur un déluge à peine universel,
Au cœur de ton chagrin tu triomphes, ignorant
Le déploiement d’étoiles dans ton sillage noir :
La vierge, la vivace, la belle apocalypse.

Je te salue démente !

 

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Fernando Arrabal (Melila, 11 augustus 1932)

 

 

De Japanse schrijver Yoshikawa Eiji werd geboren op 11 augustus 1892 in de prefectuur Kanagawa. Zie ook alle tags voor Yoshikawa Eiji op dit blog.

Uit: Taiko (Vertaald door William Scott Wilson)

“Thus chastened, Ofuku could say nothing. He lost courage and bit his nails. Although he was only a child, being called an ingrate made him feel much worse than being called a spineless jellyfish. The others looked away, their attention shifting from honey bees to a cloud of yellow dust rising at the far end of the fields. "Look, an army!" cried one of the boys. "Samurai!" said another. "They've come back from battle." The children waved and cheered. The lord of Owari, Oda Nobuhide, and his neighbor, Imagawa Yoshimoto, were bitter enemies, a situation that led to constant skirmishing along their common border. One year, Imagawa troops crossed the border, set fire to the villages, and trampled the crops. The Oda troops rushed out of the castles of Nagoya and Kiyosu and routed the enemy, cutting them down to the last man. When the following winter came, both food and shelter were lacking, but the people did not reproach their lord. If they starved, they starved; if they were cold, they were cold. In fact, contrary to Yoshimoto's expectations, their hardships only served to harden their hostility toward him.
The children had seen and heard about such things from the time they were born. When they saw their lord's troops, it was as if they were seeing themselves. It was in their blood, and nothing excited them more than the sight of men-at-arms. "Let's go see!" The boys headed toward the soldiers, breaking into a run, except for Ofuku and Hiyoshi, who were still glaring at one another. The weak-spirited Ofuku wanted to run off with the others, but he was held by Hiyoshi's stare. "I'm sorry." Ofuku nervously approached Hiyoshi's side and put his hand on his shoulder. "I'm sorry, all right?" Hiyoshi flushed angrily and jerked away his shoulder, but seeing Ofuku on the brink of tears, he softened. "It's just because you ganged up with the others and said bad things about me," he reproached him. "When they tease you, they always call you names, like 'the Chinese kid.' But have I ever made fun of you?" "No." "Even a Chinese kid, when he becomes a member of our gang, is one of us. That's what I always say, right?" "Yeah." Ofuku rubbed his eyes. Mud dissolved in his tears, making little splotches around his eyes. "Dummy' It's because you cry that they call you 'the Chinese kid.' Come on, let's go see the warriors. If we don't hurry, they'll be gone." Taking Ofuku by the hand, Hiyoshi ran after the others. War-horses and banners loomed out of the dust. There were some twenty mounted samurai and two hundred foot soldiers. Trailing behind was a motley group of bearers: pike, spear, and bow carriers. Cutting across the Inaba Plain from the Atsuta Road, they began to climb the embankment of the Shonai River. The children outstripped the horses and scampered up the embankment. Eyes gleaming, Hiyoshi, Ofuku, Ni'o, and the other snotty-nosed kids picked roses and violets and other wildflowers and threw them in the air, all the time yelling at the top of their voices, "Hachiman! Hachiman!" invoking the god of war, and, "Victory for our valiant, glorious warriors!"

 

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Yoshikawa Eiji (11 augustus 1892 – 7 september 1962)
Cover

 

 

De Duitse dichter Ernst Stadler werd geboren op 11 augustus 1883 in Colmar (Kolmar). Zie ook alle tags voor Ernst Stadler op dit blog.

 

Ballhaus

Farbe prallt in Farbe wie die Strahlen von Fontänen, die ihr Feuer ineinanderschießen,

Im Geflitter hochgeraffter Röcke und dem Bausch der bunten Sommerblusen. Rings von allen Wänden, hundertfältig

Ausgeteilt, strömt Licht. Die Flammen, die sich zuckend in den Wirbel gießen,

Stehen, höher, eingesammelt, in den goldgefaßten Spiegeln, fremd und hinterhältig,

Wie erstarrt und Regung doch in grenzenlose Tiefen weiterleitend, Leben, abgelöst und fern und wieder eins und einig mit den Paaren,

Die im Bann der immer gleichen Melodien, engverschmiegt, mit losgelassnen Gliedern schreitend,

Durcheinanderquirlen: Frauen, die geschminkten Wangen rot behaucht, mit halb gelösten Haaren,

Taumelnd, nur die Augen ganz im Grund ein wenig matt, die in das Dunkel leerer Stunden laden,

Während ihre Körper sich im Takt unkeuscher Gesten ineinanderneigen,

Ernsthaft und voll Andacht: und sie tanzen, gläubig blickend, die Balladen

Müd gebrannter Herzen, lüstern und verspielt, und vom Geplärr der Geigen

Wie von einer zähen lauen Flut umschwemmt. Zuweilen kreischt ein Schrei. Ein Lachen gellt. Die Schwebe,

In der die Paare, unsichtbar gehalten, schaukeln, schwankt. Doch immer, wie in traumhaft irrem Schwung

Schnurrt der Rhythmus weiter durch den überhitzten Saal . . . Daß nur kein Windzug jetzt die roten Samtportieren hebe,

Hinter denen schon der Morgen wartet, grau, hager, fahl . . . bereit, in kaltem Sprung,

Die Brüstung übergreifend, ins Parkett zu gleiten, daß die heißgetanzten Reihen jählings stocken, Traum und Tanz zerbricht,

Und während noch die Walzerweise sinnlos leiernd weitertönt,

Tag einströmt und die dicke Luft von Schweiß, Parfum und umgegossnem Wein zerreißt, und durch das harte Licht,

Fernher rollend, ehern, stark und klar, das Arbeitslied der großen Stadt durch plötzlich aufgerissene Fenster dröhnt.

 

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Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)
Cover

 

 

De Schotse dichter Hugh MacDiarmid werd geboren op 11 augustus 1892 als Christopher Marray Grieve in Langholm. Zie ook alle tags voor Hugh MacDiarmid op dit blog.

 

Gairmscoile (Fragment)

I
Wergeland, I mind o’ thee—for thy bluid tae
Kent the rouch dirl o’ an auld Scots strain,
—A dour dark burn that has its ain wild say
Thro’ a’ the thrang bricht babble o’ Earth’s flood.
Behold, thwart my ramballiach life again,
What thrawn and roothewn dreams, royat and rude,
Reek forth—a foray dowless herts condemn—
While chance wi’ rungs o’ sang or silence renshels them.

(A foray frae the past—and future tae
Sin Time’s a blindness we’ll thraw aff some day!)
... On the rumgunshoch sides o’ hills forgotten
Life hears beasts rowtin’ that it deemed extinct,
And, sudden, on the hapless cities linked
In canny civilisation’s canty dance
Poor herds o’ heich-skeich monsters, misbegotten,
... Streets clear afore the scarmoch advance:
Frae every winnock skimmerin’ een keek oot
To see what sic camsteerie cast-offs are aboot.

Cast-offs?—But wha mak’s life a means to ony end?
This sterves and that stuff’s fu’, scraps this and succours that?
The best survive there’s nane but fules contend.
Na! Ilka daith is but a santit need.
... Lo! what bricht flames o’ beauty are lit at
The unco’ een o’ lives that Life thocht deid
Till winnock efter winnock kindles wi’ a sense
O’ gain and glee—as gin a mair intense
Starn nor the sun had risen in wha’s licht
Mankind and beasts anew, wi’ gusto, see their plicht.

Mony’s the auld hauf-human cry I ken
Fa’s like a revelation on the herts o’ men
As tho’ the graves were split and the first man
Grippit the latest wi’ a freendly han’
... And there’s forgotten shibboleths o’ the Scots
Ha’e keys to senses lockit to us yet
—Coorse words that shamble thro’ oor minds like stots,
Syne turn on’s muckle een wi’ doonsin’ emerauds lit.

I hear nae ‘hee-haw’ but I mind the day
A’e donkey strunted doon a palm-strewn way
As Chesterton has sung; nae wee click-clack
O’ hoofs but to my hert at aince comes back
Jammes’ Prayer to Gang to Heaven wi’ the Asses;
And shambles-ward nae cattle-beast e’er passes
But I mind hoo the saft een o’ the kine
Lichted Christ’s craidle wi’ their canny shine.

Hee-Haw! Click-Clack! And Cock-a-doodle-doo!
—Wull Gabriel in Esperanto cry
Or a’ the warld’s undeemis jargons try?
It’s soon’, no’ sense, that faddoms the herts o’ men,
And by my sangs the rouch auld Scots I ken
E’en herts that ha’e nae Scots’ll dirl richt thro’
As nocht else could—for here’s a language rings
Wi’ datchie sesames, and names for nameless things.

 

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Hugh MacDiarmid (11 augustus 1892 – 9 september 1978)
Poets' Pub door Alexander Moffat, 1980. Hugh MacDiarmid zittend in het blauwe pak.

 

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Andre Dubus werd geboren op 11 augustus 1936 in Lake Charles, Louisiana. Zie ook alle tags voor Andre Dubus op dit blog.

Uit: Dancing After Hours

“But he had no coffee, and he put on his raincoat and a felt hat turned the smile to him and said: "Well. What brings you out in the rain?" He took off his hat and placed it on the counter and was about to say he was going to buy coffee, but he looked at Doreen's blue eyes and said: "I woke to the sound of rain. It was the first thing I smelled." From behind her a young waitress approached and he signaled with thumb and forefinger as if gripping a cup. "Some was splashing through the screen, onto the windowsill. I didn't close the window. I wanted to write about rain, but I was out of coffee." He was unbuttoning his coat, removing his aims from its sleeves. "I've been writing things. I wanted to write its smell and sound. Its feel in April." He let his coat fall to the back of his stool. The waitress brought his coffee, and he stopped talking to pay. She was a young brunette wearing glasses, probably a year out of high school and waiting, happily enough, it seemed, for something to happen. He looked at Doreen's eyes: "It would be a separate section; the rain. Coming right after something I wrote yesterday about William James. He said that fear doesn't cause running away. Running away causes fear. So if you hold your ground, you'll be brave. And that sadness doesn't cause crying. Crying makes us sad. So we should act the way we want to feel. And he said if that doesn't work, nothing else will anyway." Then he blushed. "He was a philosopher. I've been reading all kinds of things." "Does it work?" "What?" "Acting the way you want to feel." "Sometimes." He looked away from her, stirred sugar and cream into his cup. Still he felt her eyes. "What is it you want to feel?"

 

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Andre Dubus (11 augustus 1936 –  24 februari 1999)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers ook mijn blog van 11 augustus 2016 en ook mijn blog van 11 augustus 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 10:32 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Adriaan Jaeggi, Kees van Kooten, Moses Isegawa, Mark Doty, Elvis Peeters

 

Dolce far niente

 

 

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Prinsengracht met de Westerkerk door Evert Jan Ligtelijn, z.j. (1893-1975)

 

 

Uit: Het is hier altijd laag van licht, Amsterdamse stadsgedichten

 

I Drie kruisen

Ik zocht Amsterdam maar vroeg ik een man
de weg, dan zwol zijn krop en zong hij met Jordaan-
vibrato van Wester, duiven en Dam
Vroeg ik aan een vrouw de weg dan wou ze geld:
Twee euro voor een plattegrond

Ik offerde mijn fiets aan de fietsflat en zocht
mijn weg langs een hoer die haar lippen stiftte bij
strijklicht
Het VVV wees Museumplas, het mooie
Vondelmoeras
maar ik was op zoek naar de mytische
taxichauffeur die je snijdt bij de Munt en als je
op je voorhoofd tikt zijn raam omlaag draait en
zegt met de bedaardheid van een gnoe dat doe
jij verkeerd dat mot jij met een hamer doen
Ik zocht een stad die me kon vervoeren
ook als het om een kort ritje ging
Ik zocht de moddervette knipselbeat van XXX-large
funshoppen
in de Kalvertoren van je dromen
Ik zocht de Maillardreactie ken je die van die
Afghaan
die vlekkeloos Nederlands spreekt
als hij mijn auto in de fik steekt
in een stad waar je doet wat niet mag
omdat het Amsterdam is
en de rest ook knetterlam is
in een spandoekloze stad waar terughoudend wordt
ondersteund met alle oog voor kunstpolitieke
implicaties en ongewenste inhoudelijke
verantwoordelijkheid van het College dan wel
van het gemeentebestuur dan wel van
veelarmige olifantengod Ganesh niet dan met
inachtneming van alle overige religies en tot
niets verplichtend indien het geschrevene zou
kunnen ontstaan dat door derden als zodanig
kan worden ervaren en er politiek
verantwoording moet worden afgelegd
Ik zocht een gastvrije doorwaarbare plaats
met drie kruisen:
kankerfiets, kuttoerist, keizerskroon
Ik zocht zoals iedereen Amsterdam zoekt
niet als trapgevelnest maar als peper en zuur
niet als inspraakorgaan maar als water en vuur

En dáár zwol mijn krop en ik merkte ik barst
uit in een vibrato als een marktkoopman
op de maten van duiven de Wester de Dam

 

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Adriaan Jaeggi (3 april 1963 – 10 juni 2008)
Wassenaar, de geboorteplaats van Adriaan Jaeggi

 

 

De Nederlandse schrijver en cabaretier Kees van Kooten werd geboren op 10 augustus 1941 in Den Haag. Zie ook alle tags voor Kees van Kooten op dit blog.

Uit: Leve het welwezen

“Ik zie hoe zij om mijn verschijning moet lachen, maar dat zij besluit geen krimp te geven. Het is de leukste en enig juiste manier van reageren; dat ridicule voorkomen heel normaal vinden en zogenaamd niets bijzonders aan mij zien. Maar zij kan zich niet goedhouden en jawel hoor: de glimlach van een kind. Laten we wel wezen – daar doe je het allemaal voor.
Een kwartiertje later ga ik met mijn dochter en haar beide kinderen te voet op weg naar school.
Zij ratelen geestdriftig over nieuwe ju[en, meesters en klasgenootjes.
Ik kan ze amper bijhouden en hap binnensmonds naar lucht maar hoef er gelukkig weinig tussendoor te zeggen want lopend praten gaat uiterst moeizaam en ze mogen natuurlijk niks merken maar niks aan de hand want over anderhalf uur zit ik veilig bij mijn kernachtige huisarts.
Kijk eens aan: daar zijn hun nieuwe klaslokalen.
Eentje op de eerste verdieping – om geen argwaan te wekken kreun ik overdreven hard en trek ik mij komisch ouwelijk aan de leuning omhoog – en eentje op de begane grond. Het is warm. Veel geschreeuw, weinig wol, dolle pret.
We nemen voor een hele dag afscheid van ze en hun moeder en ik lopen weer naar buiten. Daar tolt en golft het. Ik probeer mij de wandeling naar huis voor de geest te halen en zie halverwege dat aantrekkelijke uitblaasbankje staan. Dan kan mijn vrouw mij naar de afspraak met de dokter rijden, ach welja, nada aan de handa. Maar wanneer ook het schoolgebouw vervaarlijk begint over te hellen, beken ik mijn dochter dat ik mij een beetje slapjes voel, maar dat zij gerust naar haar werk kan gaan – dat kleine stukje terug kan ik best in mijn eentje lopen. Zij kijkt mij aan, haar mond zakt open, ze trekt haar hoofd geschrokken terug en roept: ‘Man! Je ziet helemaal grijs!’
Op deze speelplaats staat een betonnen pingpongtafel en daar moet ik gewoon een uurtje op gaan liggen, denk ik hunkerend. Met netjes opgetrokken knieën boven het netje in het midden, moet kunnen. De nieuwe lokalen zitten aan de achterkant van het gebouw, dus mijn kleinkinderen zullen mij goddank niet zo zien. Wel hollen er links en rechts nog wat plukjes verlate leerlingen langs, met afkeurend naar mij kijkende vaders en moeders.Die is om half negen ’s ochtends al aangeschoten.
‘Geef je mobieltje,’ sist mijn dochter, panisch hees. Ze houdt mij onder mijn oksels overeind. Veilig gevoel. Zo tilde mijn moeder mij uit de wasteil.”

 

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Kees van Kooten (Den Haag, 10 augustus 1941)

 

 

De Oegandese schrijver Moses Isegawa (pseudoniem van Sey Wava) werd geboren op 10 augustus 1963 in Kawempe in Oeganda. Zie ook alle tags voor MosesIsegawa op dit blog.

Uit: Abyssinian Chronicles

“He once told us of a skinless lamb left to roam the streets encumbered with unknown curses and armies of greedy flies. I remembered the story of a man who kept three sisters: he started with the one he had married, progressed to her next younger sister and ended up with their youngest sister, who needed accommodation near a reputable school. As with all his stories, the last one was open-ended, game to all kinds of endings and interpretations.
When Uncle Kawayida came, I made myself indispensable around the house, making sure that I was not sent away on long errands. When I suspected that he had some particularly juicy information about a relative or someone we knew and that Grandpa was going to send me away, I would voluntarily go off to play, double back, hide behind the kitchen and listen. Many times, however, Grandpa and Grandma were so enthralled that they forgot all about me, or just ignored my existence and intelligence, and I would listen to the story as if the future of the entire village depended on it.
Uncle Kawayida pricked my imagination so much that I wanted to verify some of his stories by visiting the places and the characters he talked about. For example, what sort of parents did whatever they did in bed with children snoring, falsely, on the floor? Were they Catholics? If not, did Protestantism, Islam or traditional religion allow such behavior? Were such people educated and well-bred? Unable to tame my raging curiosities and doubts, I begged Uncle Kawayida to take me with him, at least just once, but each time he refused, bolstered by Grandma and Grandpa. Most annoying were their weak excuses. Later I found out the real reason why: Kawayida's wife, a woman from a very large, polygamous household, was not on good terms with my mother, who came from a very Catholic family, and none of the trio was ready to risk Padlock's anger by sending her son to the house of a person she disliked and disapproved of so much.
The tension between their wives had driven the brothers apart. My mother despised Kawayida's wife's background because she believed there was no morality and no salvation in a household with thirty girls and ten boys born of so many "whore" mothers in a climate of perpetual sin. Kawayida's wife despised Padlock for the poverty of her parental home, and for her guava-switch-wielding propensities.”

 

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Moses Isegawa (Kawempe, 10 augustus 1963) 
Cover Nederlandse uitgave

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Mark Doty werd geboren op 10 augustus 1953 in Maryville, Tennessee. Zie ook alle tags voor Mark Doty op dit blog.

 

Verge

A month at least before the bloom
and already five bare-limbed cherries
by the highway ringed in a haze
of incipient fire
—middle of the afternoon,
a faint pink-bronze glow. Some things
wear their becoming:
the night we walked,
nearly strangers, from a fevered party
to the corner where you'd left your motorcycle,
afraid some rough wind might knock it to the curb,
you stood on the other side
of the upright machine, other side
of what would be us, and tilted your head
toward me over the wet leather seat
while you strapped your helmet on,
engineer boots firm on the black pavement.

Did we guess we'd taken the party's fire with us,
somewhere behind us that dim apartment
cooling around its core like a stone?
Can you know, when you're not even a bud
but a possibility poised at some brink?

Of course we couldn't see ourselves,
though love's the template and rehearsal
of all being, something coming to happen
where nothing was…
But just now
I thought of a troubled corona of new color,
visible echo, and wondered if anyone
driving in the departing gust and spatter
on Seventh Avenue might have seen
the cloud breathed out around us
as if we were a pair
of—could it be?—soon-to-flower trees.

 

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Mark Doty (Maryville, 10 augustus 1953)

 

 

De Vlaamse schrijver en musicus Elvis Peeters werd geboren op 10 augustus 1957 in Grimbergen. Zie ook alle tags voor Elvis Peeters op dit blog.

Uit: Brood

“De nachthemel, daar moest ik aan wennen.
Thuis leken de sterren altijd van goud, zacht glinsterend. Hier lijken ze van zilver, en veel verder weg. Minder glinsterend, eerder bevend, alsof elk ogenblik de stroom kan uitvallen.
Niet alleen de hemel, ook de nacht is anders. Met dubbele, soms driedubbele schaduwen, of meer. Door de lampen, de overal aanwezige schrille lampen. De schaduwen weten niet welke kant ze uit moeten springen.
Soms voel ik me een schaduw. Maar ik ben van vlees en bloed. Met een onsterfelijke ziel, wordt gezegd, al wil niet iedereen dat geloven. Er zijn er die beweren dat de ziel slechts een woord is omdat we er geen betere omschrijving voor hebben, en dat ze zelfs dan niet is wat het woord wil zeggen. Dat we stamelen.
Naargelang de straat waar ik door loop, kan ik de schaduwen voorspellen. Omdat ik de lichten ken, elke lamp.
Op een dag komt het me van pas. Dat zeg ik niet, dat denk ik. Soms is het goed dingen te denken die je niet hoeft te zeggen.
Soms weet ik niet in welke taal ik moet denken.
Het mooiste is toch dat mensen je begrijpen.
Niet altijd gemakkelijk.
Niet altijd.
Uiteindelijk heb ik geleerd te zeggen wat mensen willen horen.
Onvoorstelbaar wat mensen allemaal willen horen.
Doe normaal.
De mensen weten niet hoe graag ik normaal wil zijn.
Als het echt hard regent, houdt karton het amper een kwartier uit. Tegen de gewone kou en het snerpen van de wind kan het helpen. Tegen de bittere kou is het niet opgewassen.
En als de bittere kou in jezelf zit, heb je er al helemaal niets aan.”

 

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Elvis Peeters (Grimbergen, 10 augustus 1957)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e augustus ook mijn blog van 10 augustus 2017 en ook mijn blog van 10 augustus 2014 deel 2 en eveneens deel 3.

Geschreven door Romenu om 12:03 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, J. Neil C. Garcia, Luuk Gruwez, Philip Larkin, Gerrit Kouwenaar, Jan van Aken

 

Dolce far niente

 

 

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Homomonument, Amsterdam

 

 

Uit: Poems from Amsterdam (Fragment)

 

XXIII

This city tolerates soft drugs and sex,
so why shouldn’t it tolerate gayness?

It’s not called The World’s Gay Capital
for nothing. Gay saunas, S & M leather

hotels, bookstores, condomeries:
all havens for the other persuasion.

Along any busy straat or in any plein,
they semaphor to the lost and looking

with the universal signal of pride:
flapping pennants of the queer rainbow.

Of course, it hasn’t always been this way,
as the Homomonument in Wester Markt

affectingly reminds us. Sodomites burned
or fed to dogs in Europe and the Americas.

Same-sex offenders exorcised, lobotomized,
or electrically convulsed by self-hating shrinks

and hysterical priests. Women-loving women
and men-loving men banished from hearth

and home, denied the bracing sunlight, cheated
of all creature comfort. A whole humanity

shoved by bigoted hearts to the margin:
all the wide-eyed lives ruined, despoiled,

whose memory this trigonometric shrine
lapped by canal water does lovingly honor...

 

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J. Neil C. Garcia (Manilla, 1969)
Een regenboogvlag in Amsterdam

 

 

De Vlaamse dichter, prozaïst en essayist Luuk Gruwez werd geboren op 9 augustus 1953 te Kortrijk. Zie ook alle tags voor Luuk Gruwez op dit blog.

 

Een belvedère op het heelal

Het was een huis vol kleine confidenties.
De deuren stonden altijd op een kier:
ik kon de bibelots soms horen praten,
de glans van tafelzilver leek een teken.
Ook woonden ouders er nog ernstig in leven.

Ik durfde 's avonds niet te komen
waar slechts fantomen mochten wonen,
eendrachtig samenhokkend in de nok,
met schilferige stemmen in falset
die doedelden rondom mijn hoofd.

Nooit was ik banger voor de nacht,
hoewel mij op een lichter uur
het altijd open zolderraam
het ruimste raam ter wereld leek,
een belvedère op het azuur.

Men stierf hier wat en sloot een raam.
En leegstaand lijkt het huis verbaasd
zo zorgeloos nog overeind te staan,
als wou geen mens de muren slopen
rondom een kindertijd vol spoken.

 

 

Oma’s metafysica

Oma's metafysiek: nooit komt daar eens een barstje in.
Zij drinkt white spirit uit een soepterrine, slurpt
cyaankali met een rietje of propt zich tussendoor
met ijzervijlsel vol. Waarna één boer, en opgelost!

Zij zingt ook zelf de lof van heel haar lijf.
Zij hinkt met stoere kuiten door het dorp, bezit
de elegantste kromme neus, het sterkste kunstgebit.
En wie heeft een zo virtuoze wandelkruk als zij?

Eenieder met een beetje mensenkennis
beweert dat ik haar idealiseer. Dat zij bijvoorbeeld
amper weet of het vandaag of gisteren of morgen is.
En dat zij kaarsen brandt voor een of andere louche Heer.

Maar het is heerlijk om haar op te hemelen.

 

 

Soorten thuiskomst

Oké, je komt dan wel eens thuis en wil meteen weer weg,
maar moesten wij dan kiezen tussen eb en vloed?
En moest er plotseling niet meer ontmoet?
Wij waren jong die zomer aan het strand

en niemand wilde weg, maar ieder zou terug. WIj trokken
langs een huis waar iemand pas iets nietigs had verwekt.
Geen donder wist hij van het kind in haar en ook het kind
nog niets van hem. Maar ramen stonden op een kier;

de ochtend bracht een bries van zilte golven, vroege
soep en jonge koffie bij ons binnen. Zo woei het daar
dat het wel leek of er geen uur verliep en wij
nog kansen hadden, honderd soorten ergens.

Toch gingen wij er weg om bijtijds thuis te zijn,
of het nu vloed of laag tij was. Wii wilden huiswaarts
om te kunnen zeggen. Om eindelijk te kunnen
zeggen aan de liefste: hierop heb ik gewacht.

 

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Luuk Gruwez (Kortrijk, 9 augustus 1953)

 

 

 De Engelse dichter Philip Larkin werd op 9 augustus 1922 geboren in Coventry. Zie ook alle tags voor Philip Larkin op dit blog

 

An Arundel Tomb

Side by side, their faces blurred,
The earl and countess lie in stone,
Their proper habits vaguely shown
As jointed armour, stiffened pleat,
And that faint hint of the absurd—
The little dogs under their feet.

Such plainness of the pre-baroque
Hardly involves the eye, until
It meets his left-hand gauntlet, still
Clasped empty in the other; and
One sees, with a sharp tender shock,
His hand withdrawn, holding her hand.

They would not think to lie so long.
Such faithfulness in effigy
Was just a detail friends would see:
A sculptor’s sweet commissioned grace
Thrown off in helping to prolong
The Latin names around the base.

They would not guess how early in
Their supine stationary voyage
The air would change to soundless damage,
Turn the old tenantry away;
How soon succeeding eyes begin
To look, not read. Rigidly they

Persisted, linked, through lengths and breadths
Of time. Snow fell, undated. Light
Each summer thronged the glass. A bright
Litter of birdcalls strewed the same
Bone-riddled ground. And up the paths
The endless altered people came,

Washing at their identity.
Now, helpless in the hollow of
An unarmorial age, a trough
Of smoke in slow suspended skeins
Above their scrap of history,
Only an attitude remains:

Time has transfigured them into
Untruth. The stone fidelity
They hardly meant has come to be
Their final blazon, and to prove
Our almost-instinct almost true:
What will survive of us is love.

 

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Philip Larkin (9 augustus 1922 – 2 december 1985)
The Philip Larkin pub in Coventry, genoemd naar de dichter

 

 

De Nederlandse dichter Gerrit Kouwenaar werd op 9 augustus 1923 in Amsterdam geboren. Zie ook alle tags voor Gerrit Kouwenaar op dit blog.

 

Tuin

Achter het oog gezeten, opengezet
op alles wat al gebeurd is, de bliksem
waarmee de wimper het boek dichtslaat

hoor hoe de roodstaart onzichtbaar
zich in de bruidssluier opwindt en ontzeg
het potlood het doodgaan

de hond die opkijkt naar de verbazing
zijn licht dat blind op iets nieuws wacht

de boom waaruit langzaam
een slang valt, steeds langer
tot hij ophoudt -

 

 

Een glas om te breken

Liggend in zwart in de helderste kamer
bevat men volmaakt wat het afschrift onteigent
vult men gedwee zijn inhoud met leegte

omdat vlees moet geschreven verhongert de hemel
omdat taal doet ontleven moet men ontbinden
lidwoorden longen lipletters speeksel

niets dat hier klopt is meer dan een stilte
uren herhalen zich zonder beginnen
het ogenblik zoekt een glas om te breken

 

 

Aankomst

Zoals men aankomt op een station
in een reiziger uitstapt, met zijn ballast
vastloopt in een passant, dit is

het ogenblik, men is vacant, op slag
beslaat de inhoud het glas, taal past
haarfijn haar mal, niet gemond, ongehoord, totaal
onoorbaar, vlees, zoals het hoort

dat men dit mangat moet instaan, dit niks
moet uitleven in een snik, eindelijk
de navel van zijn bestaan, men laat

zijn leeftocht vallen, niets klopt, alles
verpopt in het wachtglas, achter de adem
stilt zich de made.

 

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Gerrit Kouwenaar (9 augustus 1923 – 4 september 2014)

 

 

De Nederlandse schrijver Jan van Aken werd geboren in Herwen-en-Aerdt op 9 augustus 1961. Zie ook alle tags voor Jan van Aken op dit blog.

Uit: De ommegang

“Op de stoffige wegen van Italië, in de vroege lente van het jaar 1415, kwam ik een tweetal reizigers achterop. Een jonge vrouw leidde een bepakt muildier aan de hand en voor haar uit ging een rijzige grijsaard met zekere tred, al viel me op dat hij zijn reisstaf gebruikte als blindenstok. De vrouw droeg op haar linkerslaap een klein litteken als een zilveren spinnetje; ooit had een vaardige heelmeester daar een wond gehecht. Ik groette in het voorbijgaan zoals gebruikelijk is langs de pelgrimswegen en wierp een vlugge blik op de man. Ogen als lege ijsvelden.
Ik richtte mijn ogen alweer op de weg, toen de man me bij mijn naam riep. ‘Isidoor?’
Ik bleef staan en draaide me naar hem om. Voor mijn geestesoog zag ik hem nu twintig jaar jonger en in de kracht van zijn leven, toen zijn haar en baard nog donker waren en niets die felle blik ontging. Ook toen had hij een vrouw bij zich gehad en zij op haar beurt droeg een klein meisje op haar arm. Dat moest deze jonge vrouw zijn, die nu het muildier leidde.
Bij de herinnering hoorde een naam. ‘Maelgys,’ zei ik. ‘Ben jij het echt? Hoe vaak heb ik niet aan onze goede tijd in Trebizonde gedacht!’ Ik wrong me uit de draagriemen van mijn reiskist en zette die voorzichtig op de grond.
Maelgys lachte. ‘Ik herkende je aan je stem. En je kent mijn dochter? Haar naam is...’
‘Lorea,’ zei ik. ‘Natuurlijk ken ik haar nog.’ Ik maakte een hoofse buiging. Een volksvrouw zou erom gegiecheld hebben, maar zij aanvaardde het met een knikje. Afgezien van haar gebruinde gezicht leek ze sterk op haar moeder, die destijds net zo oud moest zijn geweest als zij nu. En om me haar te herinneren had ik geen geheugenkunst nodig. Hoeveel mensen leven, worden oud en sterven, zonder dat ze ooit een dergelijke schoonheid zien?
‘Vooruit,’ zei de man. ‘Er is maar één weg en we kunnen een tijdlang samen reizen. Ik hoor de instrumenten rinkelen in je kist. Die mag je op Gigi laden, hij kan zo’n last beter aan dan jij.’
Ik ontmoet genoeg volk onderweg, eenlingen of groepen, en soms loop ik een stukje op met iemand die ik sympathiek vind, maar lang houd ik het nooit vol. Anders dan de meesten voel ik niet de noodzaak om stilten te vullen met ijdel gepraat en zelden kom ik iemand tegen die werkelijk iets te zeggen heeft. Alleen tijdens eenzame voetreizen kan een mens zijn gedachten laten uitwaaieren, zijn kennis nalopen, herschikken en tot nieuwe inzichten komen. Daarnaast wil ik me niet inhouden voor traag gezelschap. Maar voor mijn oude vriend en zijn dochter maakte ik een uitzondering.
‘Je herkende me aan mijn stem,’ zei ik, terwijl wij onze weg vervolgden. ‘Dat is verbazingwekkend. Wat is jullie reisdoel?’

 

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Jan van Aken (Herwen-en-Aerdt, 9 augustus 1961)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e augustus ook mijn blog van 9 augustus 2017 en ook mijn blog van 9 augustus 2015 deel 2.

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Dolce far niente, Nicolaas Beets, Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Elis Juliana, Lotte Lentes

 

Dolce far niente

 

 

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Zomerregen door Dmitry Kustanovich, 2015

 

 

Zomerregen

Kom, liefelijke zomerregen,
Waarbij de boezem ademhaalt,
Kom suizend, ruischend neergezegen,
En zegen de aarde daar ge op daalt!
Den zegen, die haar klacht zal stillen
En leven geven aan haar borst,
Nu, daar ze onmachtig hijgt van dorst,
Moogt ge aan geen woeste zee verspillen,
Dient aan geen zandig duin vermorst.
Kom tot ons over op uw wieken!
Het groene bosch ziet grijs van stof,
De rozen sterven in den hof,
De glans der leliekroon is dof:
Doe gij ons de oude geuren rieken,
Verfrisch de kleuren voor ons oog,
Help overeinde wat zich boog,
Roep bovenal op weide en akker
Het ingesluimerd leven wakker,
En wisch op al het groene kruid
De sporen van het lijden uit!

Daar dreigt, daar nijgt, daar komt gij dalen!
Daar trekt gij 't landschap tegemoet
Met heel uw hemelsch' overvloed;
Daar storten zich uw milde stralen
Met hartverkwikkend ruischen uit;
Zoet, als het troostelijk geluid
Van die aandoenlijkste aller talen,
Waarin een moederlijk gemoed
Zich uitstort voor haar eigen bloed,
Als 't kindje neerligt in zijn zwakte,
En met een kwijnend oogje spreekt,
En met een droevig lipje smeekt,
Om 't vocht, waarnaar zijn hartje snakte;

Zoet, als het zacht en smeltend lied.
Dat hopende eeuw aan eeuw herhaalde,
En thans mijn boezem tegenvliet,
Alsof het met uw dropplen daalde:
‘Hij zal gelijk zijn aan den regen,
Die daalt op 't late gras,
Aan droppels, die met milden zegen
Besproeien 't veldgewas.’

- Mijn ziel, o God! heeft ondervonden
De waarheid van dat woord,
Als, op haar uitgedroogde gronden,
Die regen werd gehoord;
Wanneer ze hebben ingedronken,
Dien dauw, dien troost, die kracht,
Uit uwe hemelen geschonken
Aan alles wat versmacht;
Verkoelend, lavend en doordringend
Tot in den diepsten schoot,
En op zijn nadering ontwringend
Het leven aan den dood.
Toen hief het door de zon verschroeide
Zich uit zijn kwijning op,
En 't voor zijn tijd reeds uitgebloeide
Vernieuwde blad en knop;
De sluimerende beek werd wakker,
Haar stokkende ader zwol,
De leege halmen, op den akker
Verwaarloosd, schoten vol;
De wonde, door de hagelstriemen
Hun toegebracht, genas,
En in de werkelooze kiemen
Ontwaakte een nieuw gewas;
In 't kloppend harte werd geboren
Deze ééne wensch: o Heer!
Mocht op het veld mijn handvol koren
Slechts ruischen tot uw eer!

 

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Nicolaas Beets (13 september 1814 – 13 maart 1903)
Haarlem, de geboortestad van Nicolaas Beets

 

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook alle tags voor Jostein Gaarder op dit blog.

Uit: The Orange Girl (Vertaald door James Anderson)

“For instance, if the Orange Girl hadn't kept her promise about seeing each other every day during the six months after her return from Spain, it would have been better for me never to have met her. That's true of other fairytales, too. Do you think Cinderella would have chosen to go to the palace as its princess if she'd known she'd only be there for a week? What do you think it would have been like for her to go back after that, to her grates and pokers, to her wicked step-mother and ugly step-sisters? But now it's your turn to answer, Georg; the floor is yours. It was while we were both sitting out there that night under the starry sky that I made up my mind to write this long letter to you. It suddenly brought tears to my eyes. The reason I cried wasn't just because I knew I might soon be leaving you and the Orange Girl. I cried because you were so young. I cried because the two of us couldn't have a proper talk. I ask again: what would you have chosen if you'd had the chance? Would you have elected to live a short span on earth only to be wrenched away from it all, never ever to return? Or would you have said no, thank you? You have only these two choices. Those are the rules. In choosing to live, you also choose to die. But Georg — promise me that you'll take time to think it over carefully before you give your answer.
Perhaps I'm going too deep now. Perhaps I'm exposing you to too much. And perhaps I have no right to do it. But your answer to the question I've posed is so very important to me, because I'm directly responsible for your being here. You could never have been in the world if I'd turned it down. I almost feel a sense of guilt that I was partly responsible for bringing you into the world. In a way it was I that gave you this life, or more accurately the Orange Girl and I. But then it is we who will one day take it away from you as well. To give life to a small child is not simply to give it the great Gift of the World. It's also to take that same incomprehensible gift back. I have to be honest with you, Georg. I say that I'd probably have said no to the offer of a lightning `get-to-know-the-world' sightseeing tour in the great fairytale. I admit it. And if you think as I do, I feel guilty about what I have helped to set in train. I let myself be seduced by the Orange Girl, I let myself be lured by love, I let myself be tempted by the thought of having a child. Now comes remorse and the need for reconciliation. Have I done wrong, I wonder? The question is like a cruel conflict of conscience. Then there is also the need to make good after one.”

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

 

De Oostenrijkse schrijver Klaus Ebner werd geboren op 8 augustus 1964 in Wenen. Zie ook alle tags voor Klaus Ebner op dit blog.

 

Youth (Vertaald door Anne Holcomb)

Maybe he had not yet thought about it. It was not his fault that the entire table looked empty. The surface was smooth and polished, with no trace of dust at the edges. Max sat down, his arms lightly touching the wood, and closed his eyes. His nose was stopped up; small wonder with the constant draft blowing through the room. It was clear that he had not yet thought about the eraser.
The text almost covered the whole page. It was written in pencil, as if Max had foreseen the absurdity of it, the futility that now tormented his thoughts unbearably. Each stroke, each particle of each letter had to disappear, had to be taken back into himself and made totally unavailable to his mother. Max stood up, stepped behind the chair and surveyed the desk. Sometimes he simply overlooked the important things. Perhaps the eraser had fallen onto the floor. Max bent forward, but no, there was nothing to be seen. Disappointed, he sat down again. The whole paragraph had to be undone. He could not cross it out because that would not cancel it, and it could certainly never be unthought. Each sentence, quickly jotted down with a pencil, had to disappear. There was no alternative.
Max opened the uppermost drawer slowly, note quite looking directly at it. Then he closed it to the point where he could just see into it, feeling the shadow from inside the drawer spread across his back. He gazed intently downward, his facial muscles frozen in slack tension. With his free hand, Max touched his chin. He took a deep breath and rose from the chair, pushing it back with his legs. His nostrils twitched, but only a weak urge to sneeze remained. Max reached into the drawer with his whole arm, being careful not to bump against the wood. Then he stuck his head into the drawer. The light from outside cast a faint backdrop of illumination. Max drew his left leg into the drawer, and then his right one. Thus poised, he had the uncomfortable sensation of gravity no longer existing. The sudden cracking of wood quickly convinced him however that it did as the drawer broke loose from its track.
As the mother came into the room, she saw one of the drawers lying on the floor. She attributed the fact that it was moving back and forth to the draft that was once again blowing through the apartment. She stood without hesitation in front of the table, holding in her hands a sheet of paper written with a pencil, and read."

 

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Klaus Ebner (Wenen, 8 augustus 1964)

 

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook alle tags voor Birgit Vanderbeke op dit blog.

Uit: Das Muschelessen

„Dass es an diesem Abend zum Essen Muscheln geben sollte, war weder ein Zeichen noch ein Zufall, ein wenig ungewöhnlich war es, aber es ist natürlich kein Zeichen gewesen, wie wir hinterher manchmal gesagt haben, es ist ein ungutes Omen gewesen, haben wir hinterher manchmal gesagt, aber das ist es sicherlich nicht gewesen, und auch kein Zufall. Gerade an diesem Tag wollten wir Muscheln essen, ausgerechnet an diesem Abend, haben wir gesagt, aber so ist es wiederum auch nicht gewesen, keinesfalls kann man von Zufall sprechen, wir haben nachträglich nur versucht, dieses Muschelessen als Zeichen oder als Zufall zu nehmen, weil das, was auf dieses ausgefallene Muschelessen dann folgte, tatsächlich von solcher Ungeheuerlichkeit gewesen ist, daß sich am Ende keiner von uns mehr davon erholt hat, und schließlich haben wir immer Muscheln gegessen, wenn es etwas Besonderes sein sollte, und dies ist etwas Besonderes gewesen, allerdings in einem ganz anderen Sinne, als wir uns vorgestellt hatten. Im Grunde ist das, was wir uns vorgestellt hatten, als wir das Muschelessen geplant hatten, im Verhältnis zu dem, was dann daraus geworden ist, von ziemlich geringfügiger Besonderheit, von einer untergeordneten jedenfalls, während das, was dann geworden ist, von erheblicher, ja, gewaltiger und außerordentlicher Besonderheit ist, aber keinesfalls kann man sagen, es ist ein Zeichen oder ein Zufall gewesen, daß es an dem Abend Muscheln hat geben sollen, was die Lieblingsspeise von meinem Vater gewesen ist, unsere ist es eigentlich nicht gewesen, nur mein Bruder hat Muscheln auch gern gegessen, die Mutter und ich haben uns nicht viel daraus gemacht. Ich mache mir nicht viel daraus, hat meine Mutter immer gesagt, während sie über die Badewanne gebeugt stand und abwechselnd ein kleines Küchenmesser und die rote Wurzelbürste in der Hand hatte, beide Hände sind knallrot gewesen, weil sie sie beim Muschelputzen unters fließende kalte Wasser gehalten hat, und dann hat sie gründlich kratzen, schrubben, bürsten und mehrfach spülen müssen, weil mein Vater nichts mehr gehaßt hat, als wenn er beim Essen auf Sand in den Muscheln gebissen hat, daß es ihm zwischen den Zähnen geknirscht hat, das hat ihn förmlich gequält. Ich mache mir eigentlich gar nicht so viel daraus, hat meine Mutter auch an dem Nachmittag gesagt und sich die eiskalten Hände gepustet, aber es ist eben doch etwas Besonderes gewesen, deshalb hat sie die vier Kilo Muscheln am Mittag auch eingekauft und gedacht, daß der Vater, wenn er am Abend von seiner Dienstreise heimkommen würde, seine Freude an einem Muschelessen haben würde, weil er das Kurzgebratene und Gegrillte, die Fleischklumpen, die es auf Dienstreisen gab, meistens satt hatte, und dann hat er sich etwas Anständiges von meiner Mutter bestellt, jedenfalls etwas Hausgemachtes, was es in diesen Tagungshotels nicht gab.“

 

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Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

 

De Antilliasanse dichter Elis Juliana werd op 8 augustus 1927 geboren op Curaçao. Zie ook alle tags voor Elis Juliana op dit blog.

 

Crystal Ball

In that crystal ball of mine
I see the things in store for me.
The toad is singing in my ears
a song of troubling misery.
I see my neighbor
in a frame disguised
wrapped in a blanket of paper
groping along the wall.
I see a pair of lovers
creeping up the stairs to Town Hall.
The maid-of-honor remains below
peeling fresh water shrimps.
I see a funeral.
Four men with choppers
bearing the corpse of morality
wrapped in palm fronds.
I see the roaches emerge
from SHELL’s rusty pipes.
A broken image handing out
communion to patient ground doves.
And in the distance far away
the sea of dignity has run dry.
We play together blindman’s buff
and pass the shame onto the Lord.

 

Vertaald door Frank A. Williams

 

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Elis Juliana (8 augustus 1927 – 23 juni 2013)
Portret door Nicolaas Porter, 2012

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster Lotte Lentes werd geboren in Trier in 1990. Lentes studeerde Nederlands in Nijmegen. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog. Zie ook alle tags voor Lotte Lentes op dit blog.

Uit: Walter

“Voor uw stuitje,’ zei ze vriendelijk, ‘om op te zitten.’
Ze raakte de zijkant van zijn rechterbil aan en herhaalde de boodschap, overdreven articulerend. Waarom dacht iedereen toch dat hij doof was?
Hij nam de zwemband aan, voelde het klamme plastic, voelde dat het ding niet helemaal goed opgeblazen was en door de drankroes en het onbegrip heen, had hij plotseling kraakhelder zijn zoons voor zich gezien. Twee kinderen, amper zes, zeven jaar, hij wist het niet meer precies. Ze stonden aan de rand van het zwembad, allebei in een ander jaar, allebei in een ander zwembad, maar in zijn droezige herinnering zag hij ze naast elkaar, op dezelfde rand.
Hij zag zijn oudste, opgewonden en ongeduldig. De forse beentjes die onder zijn zwembroek vandaan staken, verraadden de atletische bouw die hij in zijn puberteit zou krijgen. De jongen sprong, bleef enkele seconden onder water en kwam proestend en lachend boven.
Zijn kleine broertje stond al die tijd als van steen op de rand. Zijn spillebenen beefden, van de kou of van angst. Met zijn handje omklemde hij de rode zwemband om zijn middel. Hij kon niet geloven dat dit stukje plastic met die paar teugen lucht van papa hem van een onvermijdelijke verdrinkingsdood zou kunnen redden.
Op de dag van zijn negenentwintigste verjaardag, haalde de brandweer de jongste nog net levend uit zijn vuurrode Audi. Verkreukeld, als een bouwpakket. Walter was daar niet bij geweest, maar dacht zich dit aanblik de hele tijd te herinneren.
Omdat Walter geen tijd heeft verspild bij de verplegerspost, is hij te vroeg voor het diner. De zwemband legt hij op het zitvlak van de stoel, leunend op de tafel probeert hij zijn kont in de opening te mikken. Zijn lichaam voelt aan als een roestige gereedschapskist.
Tijdens het eten bekijkt Walter zijn medecliënten, mannen en vrouwen sterk variërend in leeftijd, maar voor hem allemaal jong. Verlost van de dikke dranksmog in zijn eigen hoofd, ziet hij hoe ook de cliënten die later dan hij de kliniek binnen werden gebracht, dag na dag veranderen. Hoe het troebel langzaam uit hun ogen verdwijnt, hoe hun clowneske motoriek weer zacht en rond wordt.”

 

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Lotte Lentes (Trier, 1990)

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 8e augustus ook mijn blog van 8 augustus 2017 en ook mijn blog van 8 augustus 2015 deel 2.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Archibald Lampman, John Birmingham, Cees Buddingh’, Diana Ozon

 

Dolce far niente

 

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Summer Heat (A Road to the Ranges) door Arthur Streeton, 1889

 

 

Heat

From plains that reel to southward, dim,
The road runs by me white and bare;
Up the steep hill it seems to swim
Beyond, and melt into the glare.
Upward half-way, or it may be
Nearer the summit, slowly steals
A hay-cart, moving dustily
With idly clacking wheels.
...

In the sloped shadow of my hat
I lean at rest, and drain the heat;
Nay more, I think some blessèd power
Hath brought me wandering idly here:
In the full furnace of this hour
My thoughts grow keen and clear.

 

 

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Archibald Lampman (17 november 1861 – 10 februari 1899)
Lampmans voormalige woonhuis in Ottawa

 

 

 

De Australische schrijver John Birmingham werd geboren op 7 augustus 1964 in Liverpool, Engeland. Zie ook alle tags voor John Birmingham op dit blog.

Uit: Emergence: Dave vs. the Monsters

« A helicopter is no place for a hangover. Hooper closed his eyes and breathed carefully as the engine spooled up. His gorge rose at the toxic mix of jet fuel, stale sweat, and bile at the back of his throat. The thudding of the rotors punched deep into his chest: sickening deep-body blows that traveled up his spinal column, directly into his neck and head. He bit down hard on a gag reflex, refusing to heave up what little remained of his stomach contents, most of which he’d left in a steaming pile on the grass at the edge of the helipad.
“Oh, fuck me,” he grunted as the red and white Era Helicopter took off, driving him down into his seat. Years of ass compression had squashed the foam cushioning into a thin hard sandwich between his butt and the steel struts of the seat fitting. The chopper, a venerable old AW139, was streaked with rust and oil, the Plexiglas scratched and the nonslip floor sticky with chaw tobacco and chewing gum. Like Dave, its glory days were behind it, and the AC did nothing to mask the baked-in stench of sweat, cigarette smoke, and budget cologne. Dave was just glad he had the cabin to himself on this trip. The only stewed farts and bad breath he had to contend with were his own. As they ascended, the great rusty iron lever behind his eyeballs cranked up the pressure on his headache. He squeezed his eyes shut behind wraparound Oakleys, but the bright Gulf sun burned through anyway, driving a sharp spike through his eyeballs, an unpleasant contrast to the duller concussive hammering on the sides of his skull. He removed his Dallas Cowboys cap and rubbed gently at the thinning hair on top of his skull in an effort to alleviate the pain—all to no avail. He kept his hair short these days. You had to when it started to fall out, and no matter how tenderly he ministered to himself, his fingertips seemed to rake deep and surely bloody furrows through the unprotected scalp.
“Oh, fuck me,” he grunted again, replacing the cap and making the stubbled skin disappear.”


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John Birmingham (Liverpool, 7 augustus 1964)

 

 

De Nederlandse dichter en prozaïst Cees Buddingh’ werd op 7 augustus 1918 geboren in Dordrecht. Zie ook alle tags voor Cees Budding’ op dit blog.

 

Portret van een witte muis

Het is niet voldoende
een lap linnen van twee bij twee meter
helemaal wit te schilderen

om een lekker tof schilderij te maken
dient men er daarna niet alleen
met dezelfde witte verf
een volkomen witte muis op te schilderen
maar men moet vervolgens die witte muis
met een stuk puimsteen langzaam wegschuren
tot er geen spoor meer van overblijft

het kost tijd en moeite natuurlijk, maar dan pas
heeft men een lekker tof schilderij
dat men met een diepgerust hart
portret van een witte muis kan noemen.

 

 

Heel oud spel

het is een heel oud spel,
maar gelukkig nog vrij eenvoudig te leren

er komen geen stukken bij te pas,
geen stenen, geen schijven, geen fiches, geen kaarten,
alleen, soms, een simpel rekensysteem

het wordt gespeeld met drie of vier benen
(en nog een paar andere benodigdheden)
in een al dan niet opgemaakt bed
(bij gebreke daarvan kan vrijwel ieder
min of meer effen oppervlak dienen,
mits min of meer horizontaal van stand)

het is, als gezegd, een heel oud spel,
maar nog steeds veruit het gezelligste

 

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Cees Buddingh’ (7 augustus 1918 – 24 november 1985)

 

 

De Nederlandse dichteres Diana Ozon (pseudoniem van Diana Groenveld) werd geboren in Amsterdam op 7 augustus 1959. Zie ook alle tags voor Diana Ozon op dit blog.

 

Moeder

Een bushokje is erg klein
tochtig en onherbergzaam
met je zeven kinderen
slapen op het plaveisel
samen onder één deken
ver van je thuisland
op reis overal uitgewezen

Je wou naar Rotterdam toe
daar zou iemand je helpen
waarschijnlijk had je nog nooit
van dat Groningen gehoord
tot bleek dat de trein daar stopt
het vervoer niet verder gaat
het was al na middernacht

Ik zie je steeds opnieuw staan
met koffers en kinderen
in vele gedaantes en
met elke taal verlegen
duizend angstige vragen
letters kan je niet lezen
geen plaats om in te rusten

 

 

MA~, AMIGA

Wil je een Duits toetsenbord
met ringel-s en umlaut
of liever compatibel met
de Commodore 64
de eerste volkscomputer
op de voet gevolgd door
de MSX 1, 2 en 2+

De optimalizering van pc
naar pct, xt, xtt naar at en
dan vergeet ik nog de st die
staat bij Chinees restaurant
Pa Lin ter controle of
de bamie is geënterd
Ik druk op einde F7 en ga eten

heb nog niet zo'n spatvrij zeil als
de nieuwe kok uit Hong Kong

 

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Diana Ozon (Amsterdam, 7 augustus 1959)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e augustus ook mijn blog van 7 augustus 2017 en ook mijn blog van 7 augustus 2011 deel 1 en ook deel 2.

Geschreven door Romenu om 14:08 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Adama van Scheltema, Kjell Westö, Diane DiPrima, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel

 

Dolce far niente

 

 

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Heat Wave door John William Richie, 2017

 

 

Hitte

Hoog staat het stralend witte zonjuweel
En slaat zijn hete licht op 't land te gruis,
De zilvren vlammen laaien uit 't hemelhuis,
De barnende aarde blakert grijs en geel.

Elk buigt zijn rug onder het zware kruis
Van vlammen, een last van vuur, - het lijkt of heel
De wereld brandend draait, - de zon ziet scheel
En kookt het gulzig zweet op 't heet fornuis.

Kon ik die zon aan bei mijn borsten drukken
En drinken van haar licht, dat ik in dagen
Van duisternis de mensen zou verrukken!

Wie dorst zijn ziel in 't barre zonlicht dragen,
Om uit zijn hart voor andren de oogst te plukken, -
Wie dorst om zweet - wie dorst om waarheid vragen?

 

 

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Adama van Scheltema (26 februari 1877 – 6 mei 1924)
Amsterdam. C. S. Adama van Scheltema werd geboren in Amsterdam

 

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook alle tags voor Kjell Westö op dit blog.

Uit: The perils of being Skrak (Vertaald doorDavid McDuff)

“Through the crackling and the roaring of the waves he could hear his father take a deep breath, then Bruno said slowly: 'Uncle Joe also writes that you've given up your course in company law. "The boy is a bit whimsy, he seems prone to follies," he writes.' Then Werner lost his temper. 'I'm not a bit interested in company law, Dad,' he said, 'and I'm not a boy. I'll be twenty-one next month and I'm going to start choosing my courses myself.' 'Aha,' said Bruno, who wasn't used to being contradicted, 'if that's the tone you're going to adopt you can have your birthday here at home.'
If one has a father like Bruno, one's father's word is law, and Werner went home from Cleveland early, to a Helsinki that was spring-fragile and windy but no longer so war-scarred as it had been, where people were already preparing for the summer's great party. He came home via London and Stockholm, Atlantic flights were still a novelty and Werner was scared of flying, he would rather have taken the Queen Mary from New York and then one of the North Sea ferries to Denmark or Gothenburg: it was Bruno who insisted on the outrageously expensive air tickets, he wanted to get his son home before he fell prey to more follies. And thus it was that Werner Skrake and Geoffrey Mulcahy arrived at Malm Aerodrome on the same flight, and after changing planes in Stockholm they actually sat next to each other, but without talking: the only thing that happened was that Werner grunted embarrassedly as he squeezed past Jeff Mulcahy from his window sear in order to visit the toilet.
For my grandfather Bruno the situation out there at Malm Aerodrome must have been a difficult one.
The last plane of the evening, the metal-gleaming aeroplane hulls still coloured faintly red by the dying light, spring dusk, a sky still white with a pale crescent moon hanging like a sword of Damocles over the control tower. There was to be a writing of History, and the whole of the Soft Drinks Company's board of management was assembled to meet the prominent guest, they were dressed in black suits and well-ironed white shirts and had serious, furrowed warriors' faces, they were a bilingual elite force that represented the very backbone of Helsinki's post-war capitalism, they were the men who had paid off the gigantic war reparations in less than eight years. And then the Americans send a young whippersnapper in a tweed jacket and light-coloured sports shoes! And then his own boy, the rebel and renegade, comes along with the same plan, after being away since September!”

 

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Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Diane DiPrima werd geboren op 6 augustus 1934 in New York. Zie ook alle tags voor Diane DiPrima op dit blog.

 

Paracelsus:

Extract the juice which is itself a Light.

Pulp, manna, gentle
Theriasin, ergot
like mold on flame, these red leaves
bursting
from mesquite by the side
of dry creekbed. Extract

the tar, the sticky
substance
heart
of things
(each plant a star, extract

the juice of stars
by circular stillation
smear
the inner man w/the coction
till he burn
like worms of light in quicksilver
not the false
puffballs of marshfire, extract

the heart of the empty heart
it is full
of the star soul that paces fierce
in the deeps of earth
the Red Man,
healer
in furs
who carries a club
who carries
the pale homunculus
in his belly.
For you are angel, you call
the soul from plants

or pearls of ambergris
out of the grudging sea.
Extract arcanum. Separate
true Archeus from the false
the bitter
is not less potent—nor does clarity
bespeak truth.

Out of the heart of the ineffable
draw the black flecks of matter
& from these
the cold, blue fire.
Dry water. Immerse
yourself
though it be but a drop.
This Iliaster
flowers like the wind.
Out of the ash, the Eidolon of the world

Crystalline.
Perfect.

 

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Diane DiPrima (New York, 6 augustus 1934)


 

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook alle tags voor Alfred Tennyson op dit blog.

 

The Flower

Once in a golden hour
I cast to earth a seed.
Up there came a flower,
The people said, a weed.

To and fro they went
Thro' my garden bower,
And muttering discontent
Cursed me and my flower.

Then it grew so tall
It wore a crown of light,
But thieves from o'er the wall
Stole the seed by night.

Sow'd it far and wide
By every town and tower,
Till all the people cried,
'Splendid is the flower! '

Read my little fable:
He that runs may read.
Most can raise the flowers now,
For all have got the seed.

And some are pretty enough,
And some are poor indeed;
And now again the people
Call it but a weed.

 

 

Marriage Morning

Light, so low upon earth,
You send a flash to the sun.
Here is the golden close of love,
All my wooing is done.
Oh, all the woods and the meadows,
Woods, where we hid from the wet,
Stiles where we stayed to be kind,
Meadows in which we met!
Light, so low in the vale
You flash and lighten afar,
For this is the golden morning of love,
And you are his morning star.
Flash, I am coming, I come,
By meadow and stile and wood,
Oh, lighten into my eyes and my heart,
Into my heart and my blood!
Heart, are you great enough
For a love that never tires?
O heart, are you great enough for love?
I have heard of thorns and briers.
Over the thorns and briers,
Over the meadows and stiles,
Over the world to the end of it
Flash of a million miles.

 

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Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892) 
Standbeeld in Trinity College, Cambridge

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zie ook alle tags voor Paul Claudel op dit blog.

Uit: La Messe là-bas

Une fois de plus l’exil, l’âme toute seule une fois de plus qui remonte à son château,
Et le premier rayon du soleil sur la corne du Corcovado !

Tant de pays derrière moi commencés sans que jamais aucune demeure s’y achève !
Mon mariage est en deçà de la mer, une femme et ces enfants que j’ai eus en rêve.

Tous ces yeux où j’ai lu un instant qu’ils me connaissaient, tous ces gens comme s’ils étaient vivants que j’ai fréquentés,
Tout cela est pareil une fois de plus à ces choses qui n’ont jamais été.

Ici je n’ai plus comme compagnie que cette augmentation de la lumière,
La montagne qui fait un fond noir éternel et ces palmiers dessinés comme sur du verre.

Et quand la Création après le jour sans heures se condense une fois de plus du néant,
Fidèle à l’immense quai chaque soir, je vais revisiter l’Océan :

La mer et ce grand campement tout autour avec un million de feux qui s’allument,

L’Amérique avec toutes ses montagnes dans le vent du soir comme des Nymphes couronnées de plumes !

L’Océan qui arrive par cette porte là-bas et qui tape contre la berge haute,

Sous le ciel chargé de pluie de toutes parts ces chandelles de cinquante pieds qui sautent !

Mon esprit n’a pas plus de repos que la mer, c’est la même douleur démente !

La même grande tache de soleil au milieu sans rien ! et cette voix qui raconte et qui se lamente !

Voici la contagion de la nuit qui gagne tout le ciel peu à peu.

 

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Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)
Portret door Jacques-Émile Blanche, 1919

 

 

Zie voor de schrijvers van de 6e augustus ook mijn blog van 6 augustus 2017 en mijn blog van 6 augustus 2016 en ook mijn blog van 6 augustus 2015 en ook mijn blog van 6 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 14:09 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Joost Baars, Martin Piekar, Gunter Haug, Richard Preston

 

Dolce far niente

 

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Flevopolder: Exposure door Antony Gormley, 2010

 

 

Ach, ganzen van de flevopolder

ach, ganzen van de flevopolder,
wat maakt het jullie uit,

dat onderscheid tussen natuur en cultuur?
jullie strijken neer waar water en ruimte is,

wanen je in het gakken onbespied door hen
die in metalen lichamen over de dijk voorbijrazen

(wat is in ganzenoren dat razen trouwens anders
dan ook een soort van gakken?)

jullie vliegen op ten zuiden van europa
waar menselijker wezens dat verboden is

en steken door de lucht het water over
waarin veel van hen ten onder gaan

jullie bereiken niet een land, maar land,
belanden niet maar landen,

jullie onbeperkte welkom komt van de aarde
en gaat ons niet aan,

wij die niet van de aarde zijn
en daarom de aarde willen bezitten.

ik ben op weg om mijn geleende metalen lichaam
aan zijn bezitter terug te geven,

met een gevulde tank
en met een lege portemonnee,

maar wat kan jullie dat schelen,
jullie economieloze wezens

met jullie grenzeloze gaan?

 

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Joost Baars (Leidschendam, 2 oktober 1975)
Leidschendam, de geboorteplaats van Joost Baars

 

 

De Duits-Poolse dichter Martin Piekar werd geboren op 5 augustus 1990 in Bad Soden am Taunus. Zie ook alle tags voor Martin Piekar op dit blog.

 

CyberschlafStörung

Lass den Ghost in der Shell
Er muss brüten
Vom Mond im Jupiter im Livestream
Eines Nichtschlafs,
Denn
mich flieht der Schlaf

Durch die Nacht
Chat ich mich
Wenn du eine Revolution willst
Bestell sie über Amazon Prime
Gesicherter Versandt verringert Risiken
In gestörter Einsamkeit
Zieh ich meinen besten Schlafanzug an
Dustern gezwungen zu wachen
Ich halte Dunkel nicht träumend aus
Share me, share me, share me with you applephone
Und lass uns Doppelgänger tauschen
Per Zufall sind wie Foetalisten
Und hüpfen von USB
Zu USB-Port zu wälzen hilft
Nicht einer Ruhe beizuwohnen
Ich habe den Anschluss an Schlaf verloren
Und Versuche durch alte Tags
Wer die Langeweile sucht
Bleibt ungefunden
Du kannst nicht einfach
Deinen Beziehungsstatus ändern ohne
Dich zu ändern
Ich hab ne Buchempfehlung für dich
Schreib eins
Trommle ein paar Server ab und
Finde mein Leiden immer wieder
Scheißreziprozität des Netzes
Ich brauche einen Kollaps
Ich ghoste keinen SleepStream
Ich puste die WifiVerbindung aus
Und wünsch mir was

 

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Martin Piekar (Bad Soden am Taunus, 5 augustus 1990)

 

 

De Duitse schrijver Gunter Haug werd geboren op 5 augustus 1955 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Gunter Hauch op dit blog.

Uit:Margrets Schwester

„Johanna Magdalena Friedrich ist am 3. August 1829 in Treschklingen bei Rappenau auf die Welt gekommen. Im Dorf kannte man die Kleine als ein fröhliches Mädchen. Denn obwohl sie in recht ärm­liche Verhältnisse hineingeboren worden war, fühlte sich Johanna auf eine unbestimmte Art und Weise unbeschwert, geborgen und zufrieden. So ein Kind spürt die Armut ja meistens nicht, vor allem dann nicht, wenn es bei den anderen Familien im Dorf genauso kärglich und bescheiden zugeht, wie zuhause. Und genau so war es in Treschklingen. Bei allen: bei den Tagelöhnern, den Kleinbauern, den herrschaftlichen Angestellten auf dem Gutshof, den Arbeitern und den Straßenwarten – sogar bei den Handwerkern. Die einzige Ausnahme bildeten die beiden Gastwirte und natürlich der Rittergutsbesitzer. Sie seien arme, aber glückliche Leute gewesen – so würde Johanna später einmal über ihre frühe Kindheit erzählen. Und dass sie der ganze Stolz ihrer Mutter gewesen sei, mit ihren dunklen, fast schwarzen, glänzenden Haaren und ihrer dunklen Hautfarbe, die in einem scharfen Kontrast zu Johannas wasserblauen Augen stand. »Die hast du von deinem Vater geerbt«, murmelte die Mutter manchmal lächelnd, wenn sie ihrer Tochter die Haare wieder zu zwei großen Zöpfen flocht, die dem Mädchen bis zu den Schultern herunter reichten. Auf ihre anschließende Frage, wer denn eigentlich ihr Vater sei, erhielt sie freilich niemals eine Antwort. Die Mutter pflegte darauf grundsätzlich nur leicht den Kopf zu schütteln, während sie den Zeigefinger der rechten Hand behutsam vor ihre geschlossenen Lippen führte.
Natürlich konnte Johanna im Vorübergehen ab und an aufschnappen, wie sich manche hinter vorgehaltener Hand spöttische Bemerkungen über »die Zustände« im Haus des Kleinbauern Christoph Friedrich ins Ohr tuschelten, aber das brauchte sie nicht weiter zu bekümmern – schließlich gab es ohnehin kaum eine Familie, die von der üblichen Tratscherei der dorfbekannten Lästermäuler verschont geblieben wäre.
Dennoch war ihr bald klar geworden, worauf die Schwätzer abzielten: auf diese ihrer Meinung nach seltsamen, wenn nicht sogar unziemlichen Familienverhältnisse im Haushalt der Friedrichs. Na und? Sollten sie sich ruhig weiter das Maul darüber zerreißen, dass Johannas Mutter auch nach der Geburt ihrer beiden unehelichen Kinder noch zusammen mit ihren drei jüngsten Geschwistern Maria, Georg und Elisabeth unter dem Dach des Vaters lebte.“

 

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Gunter Haug (Stuttgart, 5 augustus 1955)

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Preston werd geboren op 5 augustus 1954 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Richard Preston op dit blog.

Uit:The Hot Zone

« When a hot virus multiplies in a host, it can saturate the body with virus particles, from the brain to the skin. The military experts then say that the virus has undergone "extreme amplification." This is not something like the common cold. By the time an extreme amplification peaks out, an eyedropper of the victim’s blood may contain a hundred million particles. In other words, the host is possessed by a life form that is attempting to convert the host into itself. The transformation is not entirely successful, however, and the end result is a great deal of liquefying flesh mixed with virus, a kind of biological accident. Extreme amplification has occurred in Monet, and the sign of it is the black vomit.
He appears to be holding himself rigid, as if any movement would rupture something inside him. His blood is clotting up and his bloodstream is throwing clots, and the clots are lodging everywhere. His liver, kidneys, lungs, hands, feet, and head are becoming jammed with blood clots. In effect, he is having a stroke through the whole body. Clots are accumulating in his intestinal muscles, cutting off the blood supply to his intestines. The intestinal muscles are beginning to die, and the intestines are starting to go slack. He doesn’t seem to be fully aware of pain any longer because the blood clots lodged in his brain are cutting off blood flow. His personality is being wiped away by brain damage. This is called depersonalization, in which the liveliness and details of character seem to vanish. He is becoming an automaton. Tiny spots in his brain are liquefying. The higher functions of consciousness are winking out first, leaving the deeper parts of the brain stem (the primitive rat brain, the lizard brain) still alive and functioning. It could be said that the who of Charles Monet has already died while the what of Charles Monet continues to live.
The vomiting attack appears to have broken some blood vessels in his nose and hegets a nosebleed.”

 

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Richard Preston (Cambridge, 5 augustus 1954)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e augustus ook mijn blog van 5 augustus 2016 deel 1 en deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:55 Reageer op dit bericht

I Am the Bread of Life (Malcolm Guite)

 

Bij de 18e zondag door het jaar

 

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Give Us This Day Our Daily Bread door Vicente Manansala, 1981

 

 

I Am the Bread of Life

John 6:35. Jesus said to them, ‘I am the bread of life. Whoever comes to me will never be hungry,and whoever believes in me will never be thirsty.

Where to get bread? An ever-pressing question
That trembles on the lips of anxious mothers,
Bread for their families, bread for all these others;
A whole world on the margin of exhaustion.
And where that hunger has been satisfied
Where to get bread? The question still returns
In our abundance something starves and yearns
We crave fulfillment, crave and are denied.

And then comes One who speaks into our needs
Who opens out the secret hopes we cherish
Whose presence calls our hidden hearts to flourish
Whose words unfold in us like living seeds
Come to me, broken, hungry, incomplete,
I Am the Bread of Life, break Me and eat.

 

 

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Malcolm Guite (Ibanda, 12 november 1957)
Oritamefa Baptist Church in Ibadan, Nigeria, de geboorteplaats van Malcolm Guite

 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e augustus ook mijn blog van 5 augustus 2016 deel 1 en deel 2.

Geschreven door Romenu om 19:54 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Jill McDonough, Jan Eijkelboom, Wystan Hugh Auden

 

Dolce far niente – Canal Parade, Amsterdam

 

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Gay Pride and Diversity door Neil McBride, z.j.

 

 

Dear Gaybashers

The night we got bashed we told Rusty how
they drove up, yelled QUEER, threw a hot dog, sped off.

Rusty: Now, is that gaybashing? Or
are they just calling you queer? Good point.

Josey pitied the fools: who buys a perfectly good pack of wieners
and drives around San Francisco chucking them at gays?

And who speeds off? Missing the point, the pleasure of the bash?
Dear bashers, you should have seen the hot dog hit my neck,

the scarf Josey sewed from antique silk kimonos: so gay. You
missed laughing at us, us confused, your raw hot dog on the ground.

Josey and Rusty and Bob make fun of the gaybashers, and I
wash my scarf in the sink. I use Woolite. We worry

about insurance, interest rates. Not hot dogs thrown from F-150s,
homophobic freaks. After the bashing, we used the ATM

in the sex shop next to Annie's Social Club, smiled at the kind
owner, his handlebar mustache. Astrud Gilberto sang tall and tan

and young and lovely, the girl from Ipanema... and the dildos
gleamed from the walls, a hundred cheerful colors. In San Francisco

it rains hot dogs, pity-the-fool. Ass-sized penguins, cock after cock in
azure acrylic, butterscotch glass, anyone's flesh-tone, chrome.

 

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Jill McDonough (Hartford, Connecticut, 1972)

 

 

 

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Couples door Raphael Perez, z.j.

 

 

Voorkeur

Liefde:
de kortste eeuwigheid.
Laat het maar vriendschap zijn,
dan heeft het alle tijd.

 

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Jan Eijkelboom (1 maart 1926 – 28 februari 2008)

 

 

 

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Orpheus door Richard Taddei, z.j.

 

 

Lullaby

Lay your sleeping head, my love,
Human on my faithless arm;
Time and fevers burn away
Individual beauty from
Thoughtful children, and the grave
Proves the child ephemeral:
But in my arms till break of day
Let the living creature lie,
Mortal, guilty, but to me
The entirely beautiful.

Soul and body have no bounds:
To lovers as they lie upon
Her tolerant enchanted slope
In their ordinary swoon,
Grave the vision Venus sends
Of supernatural sympathy,
Universal love and hope;
While an abstract insight wakes
Among the glaciers and the rocks
The hermit’s carnal ecstasy.

Certainty, fidelity
On the stroke of midnight pass
Like vibrations of a bell,
And fashionable madmen raise
Their pedantic boring cry:
Every farthing of the cost,
All the dreaded cards foretell,
Shall be paid, but from this night
Not a whisper, not a thought,
Not a kiss nor look be lost.

Beauty, midnight, vision dies:
Let the winds of dawn that blow
Softly round your dreaming head
Such a day of welcome show
Eye and knocking heart may bless,
Find the mortal world enough;
Noons of dryness find you fed
By the involuntary powers,
Nights of insult let you pass
Watched by every human love.

 

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Wystan Hugh Auden (21 februari 1907 – 29 september 1973)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 4e augustus ook mijn blog van 4 augustus 2017 en ook mijn blog van 4 augustus 2013 en mijn blog van 4 augustus 2011 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3 en mijn blog over Robert Beck.



Geschreven door Romenu om 12:41 Reageer op dit bericht

Stefan van Dierendonck

De Nederlands schrijver en gewezen priester Stefan Clemens Maria (Stefan) van Dierendonck werd geboren in Gemert op 4 augustus 1972. Als kind wist hij al dat hij priester wilde worden en hij werd daarom op zijn 8e misdienaar in de kerk van Budel, waar hij opgroeide. Na het vwo in Weert afgerond te hebben ging hij naar het Sint-Janscentrum in Den Bosch voor zijn priesteropleiding. In 1996 werd hij daar door bisschop Ter Schure tot priester gewijdd. Van Dierendonck was na zijn wijding de jongste priester van Nederland; hij werd aangesteld als pastoor van de Sint-Jan-Evangelistkerk in Elshout. Hij vertrok 1999 op verzoek van bisschop Antoon Hurkmans naar Rome voor een studie kerkgeschiedenis aan de universiteit Gregoriana. Later brak hij deze studie af na een geloofscrisis en een glutenallergie die zich ook deed gelden tijdens de Heilige Communie. In 2001 trad hij uit als priester. Hij keerde in 2002 terug naar Nederland, waar hij in Nijmegen ging wonen en daar een studie volgde over coeliakie en de Rooms-katholieke Kerk. Daarna ging hij als docent levensbeschouwing aan de slag op een middelbare school in Oss. In 2009 nam hij daar afscheid. In 2012 verscheen zijn roman “En het regende brood”, die deels gebaseerd is op zijn eigen ervaringen. In 2017 verscheen zijn tweede roman “En het sneeuwde in Rome”.

Uit: En het sneeuwde in Rome

“Een wandeling die ik overleefde. De stad had me niet opgeslokt, geen auto had me aangereden, geen bijrijder op de scooter had me de leren tas uit de handen gegrist, geen zakkenroller mijn portefeuille gelicht.Geen opwaaiend zomerjurkje had mijn ogen verleid, geen propper had me zijn restaurant of bar binnen gelokt voor een pizza of Heineken vol gluten. Geen carabiniero had me zelfs maar aangekeken.
Wat een veilige stad. Alleen de deur voor me, een massieve poort, hoog genoeg om met paard-enwagen naar binnen te rijden, deed mijn maag krimpen. Ik zocht een huisnummer ter oriëntatie en een naam bij de knop,een enkele aanwijzing dat ik goed zat, maar helaas. Ik stond er alleen voor. Na een kort schietgebedje, op hoop van welkom, belde ik aan.
Gezoem van een elektromotor. Pas in de beschaduwde doorgang naar een binnenplaats hing mijn bevestiging: Santa Maria dell 'Anima. Pauselijk instituut, dat moest wel goed zijn. Gebleekte reststukken van sarcofagen passeerde ik, inscripties vol mysterieus Latijn in kapitale letters, Korinthische bouwelementen, een enkele halve zuil.
Chaotisch als graffiti. Pas daarna verschenen de groene planten, varens, aranci en platanen, een fontein met stromend water, een zonnescherm: een oase in de stad. Hier geen traliewerk met uiteinden als lansen, geen stenen schilden in gelid, geen façades als een falanx.
Knipperend met de ogen stapte ik het licht in, keek moedig omhoog, en telde vijf, zes verdiepingen tot aan de dakrand. Ik hoorde de stad op een afstand nu, een kalm lichtbruin geruis. In plaats van een voortdurende stroom van klanken, knallen en kreten, waarschuwingen die misschien wel voor mij waren bedoeld en mij op mijn schrikachtige hoede hielden, hoorde ik gedempte tekens van leven, de bevestiging dat ik niet de laatste mens was op aarde. Niet de enige.
Ik hoorde mijn naam en zag mijn aangewezen mentor uit het gebouw stappen, in het volle licht. Kleiner van stuk dan ik me herinnerde, wellicht ook wat minder gezond. Zijn gezicht had een asgrijze tint, maar bleef aristocratisch en aantrekkelijk. Een kwastje van de visagist en hij kon zo weer op televisie. Met korte, snelle passen liep hij naar mij toe en hij gaf me een verrassend stevige hand. Blauwe ogen die me in een flits van top tot teen opnamen.
‘Ik heb op je gewacht,’ zei hij.
‘Ik ben toch niet te laat?’ antwoordde ik. ‘We hadden toch afgesproken rond een uur of vier?’
De Mentor lachte zijn dunne, slimme glimlach, een introverte lach waar geen tanden aan te pas kwamen.
‘Nee hoor, alles is goed, alles in orde. Ik ben blij dat je er bent.’ Als om mij gerust te stellen stapte hij dichterbij. ‘Misschien is het wel de wil van God dat we elkaar hier opnieuw leren kennen. Een broeder in het geloof, uit hetzelfde bisdom nog wel. De stad is groot voor wie er alleen staat, en vol verleidingen.’

 

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Stefan van Dierendonck (Gemert, 4 augustus 1972)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Marijn Sikken

De Nederlandse schrijfster Marijn Sikken werd geboren in Utrecht op 4 augustus 1990. Zie ook alle tags voor Marijn Sikken op dit blog.

Uit: Probeer om te keren

“Ooit kozen Arthur en Alma voor deze straat omdat die een veilig gevoel gaf: de huizen die dicht op elkaar staan, de weg waar krap een auto doorheen kan, de hoge bomen en de smalle stoep, het leek hun overzichtelijk. Maar zomers houden de kastanjes het zonlicht tegen, de takken bezwijken bijna onder hun dikke groen, de lucht onder het bladerdak doet oud en bedompt aan. Soms vliegt de straat haar aan.
Langzaam komt Michelle overeind, de vlecht in haar haren is losgeraakt. ‘Waarom knip je het niet af?’ vroeg de kapper, nadat ze een grote stoel naar de kinderhoek hadden gesleept omdat Michelle liever naar Disneyfilms keek dan naar zichzelf. ‘Omdat ze is zoals ze is, hoeft ze nog niet lelijk te worden,’ had Alma geantwoord. Tegenwoordig ontvangt ze een kapper aan huis.
Ze pakt de haarborstel van het bureau en gaat achter Michelle op bed zitten, voorzichtig kamt ze de vlecht uit. Eline zei het heel bescheiden, aarzelend zelfs, ze had om zich heen gekeken of er verder niemand in de winkel was: ‘Kammen helpt, hè? Maar dat wist u natuurlijk al.’
Moet ze zich zorgen maken omdat ze van een achttienjarige leert hoe ze voor Michelle moet zorgen? Alma drukt een kus op haar kruin. ‘Kom, we gaan douchen. Je vindt het toch fijn om naar de winkel te gaan? Naar Eline?’
Geen antwoord.
In de badkamer helpt ze Michelle uit haar pyjama. Haar taille mag dan breed zijn geworden, Michelles borsten zijn klein en slap. Rustig stapt ze uit de luier. Een noodoplossing, noemde de huisarts het. Vandaag geen poep. Er ligt een grijze onderbroek van Arthur naast de wasmand, Alma laat hem daar. Ze draait de warme kraan open en controleert de temperatuur met haar hand. ‘Toe maar.’
Onder de douche knijpt Michelle haar ogen stevig dicht, net als de kinderen uit het zwembad wanneer ze voor de eerste keer het diepe in doken – een mooi moment, vond Alma altijd. Ze pakt de Zwitsal van de plank. Zwitsal prikt niet als het in je ogen komt. Zoiets wordt waarschijnlijk op gruwelijke wijze getest, denkt ze met de fles in haar hand, op handzame kleine dieren die je, wanneer je ze niet meer nodig hebt, met gemak de nek kunt omdraaien. Welnee, hoort ze Arthur in haar hoofd al zeggen, dat doen ze gewoon met gas.”

 

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Marijn Sikken (Utrecht, 4 augustus 1990)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Nescio, Radek Knapp, Marica Bodrozic, Mirko Wenig, Christoph Geiser

 

Dolce far niente

 

 

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Gezicht op de Nicolaaskerk vanaf het Centraal Station, Amsterdam door Evert Moll, ca. 1930

 

 

Uit: Het geluk van in Amsterdam te leven

“28 Juli 1950 Vrijdag. Met Os, Miep, Louis en Jan Tenger Pip naar den Parijzer trein van 7 uur 6 gebracht. Fantastische belichting, zon recht voor de kap, gouden rails etc. Fantastisch uitrijden en twee maal ombuigen van den trein (1e perron).

2 Augustus 1950 Woensdagavond. ’s Avonds na ½ 8 met Kees Zwolsman op het C.S. 4de perron. Gebroken wolkenlucht, fantastische belichting. Later in ¾ donker kopje koffie en fleschje bier op 1e perron.

5 Augustus 1950 Zaterdagavond. Alleen tegen ½ 8 op C.S. Licht als 28 Juli (1ste en 2de perron).

8 Augustus 1950 Dinsdagavond. Hetzelfde (4de en 1ste perron). Zeer duidelijk meer naar links. ’s Morgens uit lijn 9 een zonnebloem gezien in het plantsoentje tegenover het paleis op den Dam.

17 Augustus 1950 Donderdagochtend. Met Os aan het water van het tramstationnetje, later naar de bibliotheek op de Keizersgracht en toen over het Begijnhof. Lentelicht in de hondsdagen. Mooi gezicht uit den hoek van het begijnhof op het kerkje”.

 

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Nescio (22 juni 1882 – 25 juli 1961)
Amsterdam, de geboorteplaats van Nescio:
Het Begijnhof met Engelse Kerk door Jan ten Compe, 1754.

 

 

De Pools-Oostenrijkse schrijver Radek Knapp werd geboren op 3 augustus 1964 in Warschau. Zie ook alle tags voor Radek Knapp op dit blog.

Uit: Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

„Nach einer verdächtigen Ruheperiode, in der sie ihren mütterlichen Pflichten vorbildlich nachging,
nahm sie mich eines Tages für eine kurze Autofahrt in die Stadt mit. Wir passierten das Zentrum, den Stadtrand und interessanterweise auch andere Städte, bis wir zehn Stunden später vor einem rot-weiß-roten Schranken in Drasenhofen hielten.
»Auf der anderen Seite liegt Österreich. Dort fangen wir ein neues Leben an«, verkündete meine Mutter und zeigte auf das Feld hinter dem Schranken, wo ein paar Krähen um eine leere Plastikflasche der Firma Coca-Cola stritten.
Als sie meinen verständnislosen Blick auffing, fügte sie hinzu: »Mach nicht so ein Gesicht. Ab jetzt wirst du viele Grenzen überschreiten. Sie werden aus dir das machen, was ich nie geschafft hätte. Einen Mann.«
Ob ich dadurch ein Mann wurde, müsste genauer erforscht werden, aber ganz gewiss wurde ich dadurch zum Experten von Grenzen und ihren Überschreitungen.
Nach der Staatsgrenze folgte bereits die nächste Grenze: der Wechsel von der slawischen Sprache in
die germanische. Deutsch zu lernen ist für einen Polen genauso schwer wie allgemeine Relativitätstheorie. Aber in Wien kam noch das Problem dazu, dass man dort gar nicht Deutsch sprach.
Ich weiß noch genau, wie ich mich kurz nach meiner Ankunft in ein Lebensmittelgeschäft verirrte und
gleich an der Schwelle den mysteriösen Satz hörte:
»Sprüh a Wolk’n!«
An dem Gesicht, das diesen Satz fallenließ, erkannte ich eines: Es war keine Aufforderung, eine Wolke mit einer Spraydose zu bearbeiten, sondern man empfahl mir, das Lokal recht flott wieder zu verlassen. Von da an staunte ich, wie viele Ausdrücke es in dieser traditionell gastfreundlichen Stadt gab, die zum Sich-Entfernen aufforderten, wie etwa »Mach ein Servus« oder das zuletzt wieder stark in Mode kommende, arabisch klingende »Hau dich über die Häuser.“

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Radek Knapp (Warschau, 3 augustus 1964)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marica Bodrozić werd geboren op 3 augustus 1973 in Zadvarje in het toenmalige Joegoslavië. Zie ook alle tags voor Marica Bodrozić op dit blog.

Uit: Das Wasser unserer Träume

„Aufgeknöpfte Zeit, um mich herum, das fühle ich, dicke Schläuche und tickende Maschinen. Die Schläuche sind aus Plastik. Sie binden mich an die Erde. Das Ticken ist vom Mond oder von der Südhalbkugel, dort, wo Luftpumpen gebraucht werden und der Fliegende Fisch zu Hause ist.
Von dort kommt alles zur Erde, die Idee der Waage, des Paradiesvogels und des Kranichs. Die leuchtenden Punkte erzählen mir davon. Kluge Sterne über hellster Erde. Ich weiß nicht, ob sie nur in meinem Kopf sind. Oder im ganzen Himmel. Oder ob mein Kopf ein kleiner Himmel ist, hier, in diesem Zimmer, in dem ich liege, wie lange, das sagt mir niemand, denn auch ein Zimmer ist ein Himmel
für sich. Keiner, der hier ein- und ausgeht, vermutet in mir einen hörenden Menschen. Nicht ohne Grund zweifeln sie an meinen Ohren. Der Zimmerhimmel weiß, dass ich alles hören kann, vor allem das, was nicht gesagt wird und auch jenseits der Wände. Oben am Plafond magnetisieren sich die lauten, die leisen und die noch ungeborenen Wörter.
Sie suchen mich, und ich, ein Mann, der stumm und bewegungslos in einem Bett liegt, bin ihr lebendiges Radio, aus dem noch nichts in die Außenwelt dringt. Wenn niemand mehr im Zimmer ist, fällt sie auf mich herab, die Weisheit und Sammlung der Wörter, weil ich das Land bin, das ihrer gedenkt. Die Natur ist Feindin ewiger Besitzungen.
Ich besitze nichts, aber ich kann die anderen lesen, ihre Gedanken, ihre Liebe, ihre Sehnsucht aus dem Inneren sehen. Es ist eine Gabe, um die ich nicht gebeten habe.
So etwas geschieht nur den Entmachteten. Ich bin entmachtet worden, ein zurückberufener Mensch, der wieder in den Raum eingeschleust worden ist. Der Plafond sagt, dir ist es nicht mehr erlaubt, nur mit dem Kopf zu denken.
Die Zeit ist ein Senfkorn. Die Ohren, mathematisch kenntnisreiche Reiter. Das erdgelbe Material meiner Bilder gestattet mir, wieder zu träumen, wieder an den Urgrund der Träume zu rühren und ihrer würdig zu sein. Das helfende Fenster ist aus hellem Holz. Ich rieche seine große Frische. Das Holz ist junges Holz, von einer Birke, noch nah an Atem und am Leben. Das Zimmer ist bescheiden und ganz in weiß gehalten. Allein die über mich wachenden Frauen sind heute Farbe darin. Ich kann meine Augen nicht aufmachen. Trotzdem kann ich die Farben sehen. Von innen schaue ich auf sie mit meinen unbeweisbaren Augen.
Hellgrüne Gewänder schauen zu mir zurück. Eine der Frauen sieht aus wie ein wohlgeratener Rabe, ganz dunkel und schön und in sich ruhend. Ein stimmloses Rätsel.“

 

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Marica Bodrozić (Zadvarje, 3 augustus 1973)

 

 

De Duitse dichter Mirko Wenig werd geboren op 3 augustus 1977 in Gera. Zie ook alle tags voor Mirko Wenig op dit blog.

 

Wrack

Im Grunde war es immer derselbe Wald. Dieselbe
Stelle, Gebüsch hinter der Datsche, ein ausgetrockneter
Graben. Dort stand unser Wartburg: Schiff, Ufo und Panzer.

Es gab keinen Zündschlüssel. Kurzes Stottern, Brummen
im Mundraum, dann ging es los, mussten die Gurte
angelegt werden. Fahr nicht so schnell du hebst gleich ab!

Nach Öl stank es, nach Benzin und Harz. Sitzpolster
aufgerissen, wir hielten das Lenkrad umklammert.
Und die Lachse im Wasser, die tödlichen Stromschnellen,

die wilden Bären: auch der Hund musste mit, wir
fuhren ins Minenfeld. Alle Helme aufsetzen!
Schokolade half gegen Raketenbeschuss.

Dann schoss uns der Gegner das Heck weg. Räder
hatten wir schon lang nicht mehr, die Türen
brachen aus dem Rahmen. Jemand brachte

ein zweites Lenkrad mit, so konnten wir uns
aufteilen, den Feind einkreisen. Umzingeln
zur nächsten Richtungsentscheidung:

die einen fielen raus, die anderen
gingen zu Fuß weiter. Im Grunde
war es immer derselbe Wald.

 

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Mirko Wenig (Gera, 3 augustus 1977)

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Geiser werd geboren op 3 augustus 1949 in Basel. Zie ook alle tags voor Christoph Geiser op dit blog.

Uit: Der Neandertaler von Darmstadt

„Das Auge Gottes, übrigens, war auch noch nicht im Bus. Ja, vielleicht war das säumige Auge Gottes überhaupt der Grund, warum der Bus, der sich nach und nach mit immer mehr saumseligen Fruchtbringenden füllte, noch immer nicht losfahren konnte, weil das Auge Gottes, die Treppe des Staatstheaters beherrschend, noch immer jedes einzelne Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft auf seine Linse bannen wollte und damit den Abstieg all der Fruchtbringenden über die Treppe behinderte und verzögerte – während wir dasaßen, auf unserem Bänkchen am Fenster zur Nacht, eingezwängt zwischen den Stehenden, die Panische mir gegenüber und die Verhärmte. Sukzessive immer mehr eingezwängt, unaufhaltsam. Den Ehernen sah ich erst, als es schon zu spät war. So stolperte ich, bereits panisch, über die Füße der Linguistik … Panik, ja. Urplötzlich. Und nicht der Panischen halber, die ganz unpanisch da sitzenblieb, wo sie saß, und auch nicht der Verhärmten wegen. Die verhärmt so sitzenblieb, wie sie war. Ich muß da raus, und zwar sofort, war das einzige, was man von mir noch vernahm, heißt, einzig die Linguistik im grellen Kunstlicht, über deren Füße ich stolperte, vernahm’s mutmaßlich, stereotyp lächelnd, ehern und stoisch.
Aus dem hellen Licht des Fahrzeuginneren in die Nacht der Schatten da draußen stolperte ich, aus dem Licht der Fruchtbringenden in die Finsternis umherhuschender Schatten. Die Schatten wollten mich zurückhalten! Sie vermochten es nicht. Die Vorstellung plötzlich, der Bus fülle sich immer mehr, immer mehr Fruchtbringende drängten hinein, die Fruchtbringenden nähmen quasi überhand und der Bus kippe; die Handbremse löse sich und der Bus finge ganz sachte an, die abschüssige Straße herunterzurollen … Fahrer konnte ich keinen sehen; so gäbe es gar keinen Fahrer, der Fahrer stünde, seine Zigarette rauchend, neben dem Bus und würde zu spät bemerken, daß sich sein Fahrzeug voller Fruchtbringender unaufhaltsam in Bewegung setzt – nicht aufzuhalten, nein, bis ins Erdinnere womöglich – oder der Bus finge plötzlich an zu brennen.“

 

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Christoph Geiser (Basel, 3 augustus 1949)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e augustus ook mijn blog van 3 augustus 2016 en mijn blog van 3 augustus 2015 en eveneens van 3 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 14:29 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Simon Carmiggelt, Jussi Adler-Olsen, James Baldwin, Taha Adnan

 

Dolce far niente

 

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Rosarium in het Vondelpark door Dorien van Diemen, 2017

 

 

Uit: Vreemdeling in Amsterdam

“De man stapt voorop met de soepele tred van iemand die onophoudelijk grote ruiten door de binnenstad vervoert, maar de vrouw, die de achterkant vasthoudt, heeft moeite met zijn straf tempo en beweegt zich voort op zo'n bijna drafje, dat een broze indruk maakt en wel eens fataal zou kunnen aflopen.
Alfred Polgar schreef, toen hij uitkeek op een binnenplaats, waar gevangenen werden gelucht: ‘Het valt mij in dat Dostojevski mij niet invalt.’ En ik registreer, dat mijn geest verzuimt: ‘Waar werd oprechter trouw, dan tussen man en vrouw’ van Vondel op mijn beeldscherm te projecteren.
Als de man, dwars door een rood voetgangerslicht, oversteekt en het gepiep van autoremmen in veelvoud te horen valt, pakt de vrouw de ruit ook met haar twééde hand beet, waardoor ze de indruk maakt er zich radeloos aan vast te klemmen.
In huwelijken wordt veel geleden, dames.
Maar ze bereiken, in flagrante strijd met de wetten der logica, onbeschadigd de overkant en verdwijnen daar in een zo juist door een Duitse touringcar ontladen gezelschap oude, zwaarlijvige personen, op wier door smart getekende koppen fleurige papieren hoedjes staan.
Om niets onbeproefd te laten rijdt een lijkwagen in tijdnood voorbij en verschijnt van links een man met een reclamebord, die zich als Charlie Chaplin heeft uitgedost. Vier moedeloze negers wachten op de tram, ten einde ergens heen te gaan waar ze net zogoed niet heen zouden kunnen gaan. Een priester in ouderwets habijt verlaat een bloemenwinkel, in het blij bezit van een fors uitgevallen clivia. Een dikke vrouw geeft een zoet aan haar hand lopend jongetje, zonder tastbare reden, een klap en een jeugdige banketbakker doet een misstap en valt nog net niet met vier witte gebakdozen in de armen uit een bestelauto. In een houten keet die de dienst van publieke werken zodanig op de stoep van een brug heeft geplaatst dat oude moedertjes en vrouwen met kinderwagens met gevaar voor het leven de rijweg op moeten, zitten vier shagjes rokende mannen te kaarten.
Kortom - een menigte.
Als je er een tijdje met toeristenogen naar kijkt wordt duidelijk waarom in televisiestukken, door figuranten gespeelde voorbijgangers altijd zo volstrekt onnatuurlijk zijn. Zij handelen niet absurd, overeenkomstig de werkelijkheid, maar op een manier die volgens de regisseur natuurlijk is. Daarom doet het zo gekunsteld aan. Maar als ze zich net zo gedroegen als de mensen op straat, zouden alle kijkers zeggen: ‘Waarom doen ze zo gek?’ Ook voor dit probleem bestaat geen andere oplossing dan berusten.”

 

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Simon Carmiggelt (7 oktober 1913 – 30 november 1987)
Het Vondelpark in Amsterdam

 

 

De Deense schrijver Carl Henry Valdemar Jussi Adler-Olsen werd geboren op 2 augustus 1950 in Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Jussi Adler-Olsen op dit blog.

 

Uit: Selfies (Vertaald door Kor de Vries)

`Ik heet Denise,' oefende ze met gespannen halsspieren. Donkerder kon haar stem niet worden. `Denise!' fluisterde ze op het moment dat ze haar lippen van elkaar deed en haar kin op haar borst liet vallen. Als je die houding aannam, was het effect ongelooflijk. Iemand zou de uitdrukking misschien uitleggen als onderwerping, maar het was precies het tegenovergestelde. Hielden de wimpers van vrouwen en de brandpunten van hun pupillen onder die hoek de zintuigen van omstanders niet het best vast? `Alles onder controle,' zei ze knikkend, terwijl ze de deksels van de gezichtscrèmes dichtdraaide en het arsenaal aan cosmetica in de spiegelkast duwde. Na een ogenblikje rondkijken in het kleine vertrek stelde ze vast dat ze uren rotwerk voor de boeg had met het opruimen van het rondslingerende wasgoed, het opmaken van het bed, het afwassen van alle glazen en het weggooien van afval en flessen. Ach, fuck ook, dacht ze en ze trok het dekbed omhoog, schudde het uit, klopte het hoofdkussen op en overtuigde zichzelf ervan dat als een van haar sugardaddy's eenmaal hiernaartoe was gekomen, de rest hem waarschijnlijk een zorg zou zijn. Daarna ging ze op de rand van het bed zitten en controleerde snel of haar handtas nu ook van de noodzakelijke artikelen en rekwisieten was voorzien. Ze knikte tevreden, ze was er klaar voor. De wereld en zijn lusten mochten zich wat haar betreft aandienen. Toen zorgde een ongewenst geluid ervoor dat ze haar gezicht omdraaide naar de deur. Klik-klik, klak, klik-klik, klak, het gestrompel dat ze zo verafschuwde. Je bent veel te vroeg, mam, dacht ze terwijl de deur tussen de trap en de hal werd opengeduwd.
Het was bijna acht uur, dus waarom kwam ze nu? Het was immers al ver na haar etenstijd. Ze telde de seconden en stond geïrriteerd op van het bed, toen er op de deur van het kamertje werd geklopt. `Liefje!' riep haar moeder. 'Doe je even open?' Denise haalde gecontroleerd en geluidloos adem. Als ze geen antwoord gaf, ging haar moeder vast wel weer weg. `Denise, ik weet dat je er bent. Wil je even opendoen, ik wil je iets belangrijks vertellen.' Denise liet haar schouders zakken. 'Waarom? Heb je soms eten meegebracht?' riep ze. `Nee, vandaag niet. Ach, wil je niet even beneden komen om te eten, Denise? Alleen vandaag. Oma is er!' Denises blik schoot naar het plafond. Dan stond haar oma dus beneden en meer was er niet nodig om haar klamme oksels te geven en haar hartslag te laten stijgen. `Oma kan me wat. Ik haat dat wijf.' `Ach, Denise, zulke dingen mag je niet zeggen. Wil je mij niet een moment binnenlaten? Ik moet gewoon even met je praten.' `Niet nu. Je kunt het eten buiten voor de deur neerzetten, zoals je altijd doet.' Afgezien van de man met de trillende huid die een paar kamers verderop in de gang woonde en al zijn 'ochtendpils' had geconsumeerd en die nu in vertwijfeling over zijn ellendige leven in janken was uitgebarsten, was het onmiddellijk doodstil geworden op de gang. Het zou haar niet verbazen als ze nu allemaal met gespitste oren stonden te luisteren, maar wat kon haar dat schelen? Ze konden haar moeder toch gewoon negeren, net als zij deed."

 

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Jussi Adler-Olsen (Kopenhagen, 2 augustus 1950)

 

 

De Amerikaanse schrijver James Baldwin werd op 2 augustus 1924 in Harlem, New York, geboren. Zie ook alle tags voor James Baldwin op dit blog.

Uit: Letter from a Region in My Mind

« I underwent, during the summer that I became fourteen, a prolonged religious crisis. I use “religious” in the common, and arbitrary, sense, meaning that I then discovered God, His saints and angels, and His blazing Hell. And since I had been born in a Christian nation, I accepted this Deity as the only one. I supposed Him to exist only within the walls of a church—in fact, of our church—and I also supposed that God and safety were synonymous. The word “safety” brings us to the real meaning of the word “religious” as we use it. Therefore, to state it in another, more accurate way, I became, during my fourteenth year, for the first time in my life, afraid—afraid of the evil within me and afraid of the evil without. What I saw around me that summer in Harlem was what I had always seen; nothing had changed. But now, without any warning, the whores and pimps and racketeers on the Avenue had become a personal menace. It had not before occurred to me that I could become one of them, but now I realized that we had been produced by the same circumstances. Many of my comrades were clearly headed for the Avenue, and my father said that I was headed that way, too. My friends began to drink and smoke, and embarked—at first avid, then groaning—on their sexual careers. Girls, only slightly older than I was, who sang in the choir or taught Sunday school, the children of holy parents, underwent, before my eyes, their incredible metamorphosis, of which the most bewildering aspect was not their budding breasts or their rounding behinds but something deeper and more subtle, in their eyes, their heat, their odor, and the inflection of their voices. Like the strangers on the Avenue, they became, in the twinkling of an eye, unutterably different and fantastically present. Owing to the way I had been raised, the abrupt discomfort that all this aroused in me and the fact that I had no idea what my voice or my mind or my body was likely to do next caused me to consider myself one of the most depraved people on earth. Matters were not helped by the fact that these holy girls seemed rather to enjoy my terrified lapses, our grim, guilty, tormented experiments, which were at once as chill and joyless as the Russian steppes and hotter, by far, than all the fires of Hell.”

 

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James Baldwin (2 augustus 1924 – 1 december 1987)
Portret door Angelica Markén, 2016

 

 

De Belgisch-Marokkaanse dichter en schrijver Taha Adnan werd geboren op 2 augustus 1970 in Assfi, Marokko. Zie ook alle tags voor Taha Adnan op dit blog.

 

Lettre différée (Fragment)


Mon frère, mon assassin
Je ne suis pas ton ennemi
Et tu n’es pas le mien
Pourquoi donc me tendre une main
Chargée de mal
Pourquoi as-tu écoulé mon sang
Ton sang
Pour te frayer un chemin
Fait de déroutes
Vers le paradis des assassins?

Frère
Si Dieu voulait
Réduire l’univers à néant
En un clin d’œil
Aurait-Il besoin de ton aide?
Celui qui est un Dieu au ciel
Et sur terre
A-t-Il besoin de quelqu’un comme toi
Pour prendre l’âme du malfaisant
L’âme de l’innocent
L’âme de celui qui avait des intentions
Mais qui n’a pas…
Et l’âme de celui
Dont l’âme est malade?
A-t-Il besoin de ta rancune
Pour les anéantir et toi avec
Dans un instant fugace?!
Réfléchis bien
Qui t’a obnubilé
Qui t’a enfumé la tête
Avec des histoires
Qui du frère
Ô mon assassin
T’a dépouillé?
Qui a réveillé la bête
Dans ton cœur sauvage?
Qui a allumé le feu
Dans ton âme éteinte?

Frère
Depuis Abel
Mort au début de la création
Les offrandes nous ont poussés à la perte
Et tu m’as perdu

Frère
Alors que mon seul péché
Est un destin qui m’a conduit
Aux seuils de l’anéantissement
Frère
Tu es le fils de qui
Dis-moi
Au nom du Ciel?
De quelle argile es-tu créé?
De quelle eau?

Frère
Ô mon semblable
En craintes
En témérité
Dans la perspective de la perte
En frivolité
En tranquillité
Quand la colère monte
As-tu éprouvé comme moi
La légèreté que donne un cœur qui bat
En ton sein?
As-tu aimé un jour?

 

Vertaald door Mohamed Khmassi


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Taha Adnan (Assfi, 2 augustus 1970)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 2e augustus ook mijn blog van 2 augustus 2017 en ook mijn blog van 2 augustus 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 16:37 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Anneke Brassinga, Gerrit Krol

 

Dolce far niente

 

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Amsterdamse gracht door Leo David, z.j.

 

 

Jordaan

Zuilengang palmengracht, een hemelrif wolkenkust
zich strekkende naar verre nadering van schemerzee
wier paarlemoer ik tintte met mijn vuren gloed nu

uitspansel ik en openbaring was, klaarte waar
in waterspiegelblinken trillend zomerlover
werd geweven, hoog daarover zwaluwlijnen ijlden

door warme bries van aarde’s ademhaling – nu licht
verzonken raken ging in duisterheden en ik
begreep: dit wachten alleen is je komst geweest.

 

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Anneke Brassinga (Schaarsbergen, 20 augustus 1948)
De dorpskerk van Schaarsbergen 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Gerrit Krol werd geboren op 1 augustus 1943 in Groningen. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Gerrit Krol op dit blog.

Uit: Aan de waterkant

“Ze zat weer rechtop op haar stoel met het glas tegen de tanden, voor het drinken nog even glimlachend naar hem, terwijl dat laatste woord bleef klinken: hebben ze dat expres gedaan?
Van over het water, van de stad waarschijnlijk, hoorden ze flarden muziek, muziek van blazers en optochten omdat het feest was. De wolken, in formatie, dreven snel en gemakkelijk door de lucht en daarachter, hoog in de hemel, was de stratokruiser van half vier op weg naar Japan. Ronald zat er met de rug naar toe. Ronald zat overal met de rug naar toe en toch zag hij alles. Dacht hij. Zag hij bijvoorbeeld hoe zij, onder de tafel, in haar jurk de jarretel vastmaakte die zo juist losgesprongen was?
‘Waarom lach je?’ vroeg hij. En zij: ‘nergens om.’ Het was al gebeurd en hij riep met een vingerknippen boven zijn hoofd de kellner die daar al die tijd, ze waren de enigen, in de deuropening had staan wachten. En het meisje - Ronnie heette ze, ze hadden bijna dezelfde naam - wilde, belangstellend met de ellebogen op het ruitjeskleed, de toegeschoten dienaar juist een vraag stellen, toen vlak voor haar voeten uit het water omhoog klom de man die zij daarnet nog voor een kurk had aangezien.
‘O, kijk nou eens!’ riep ze, maar Ronald en de kellner zagen het evengoed als zij: hoe daar die zwemmer op het droge klom en wat een body hij had, en hoe hij lachte. Druipend stond hij op de planken, diep buigend - maar dat was om zijn haren achterover te slingeren - en hijgend, en voetenvegend ...
‘We dachten dat u van kurk was,’ zei Ronnie, ‘we dachten ...’, maar ze had beter kunnen zwijgen want de zwemmer bleef haar met een veel te vrolijke kop aankijken, wachtend op wat ze verder nog te vertellen had en ofschoon er niets meer kwam zag hij in dat praten van haar wel een aanleiding om meteen kennis te maken, om haar eens flink aan de wilde haren te trekken. Haar hoofd ging naar achteren, ze keek nog naar Ronald, maar Ronald draaide aandachtig aan zijn ring. ‘Au!’ riep ze, met het hoofd in de nek, ‘laat u me los, ik ...’
De kellner had het tafeltje afgeruimd. ‘Kom Juul’, zei hij en Juul, blazend, schaterend - een bruinverbrande zomergast, een dorpsidioot, wat was het - liet los, beukte met de vuisten zijn borstkas, zijn biceps en wandelde weg in de richting van de kleedhokken.
Ronald stond op en Ronnie ook. Ze schoven de witte stoelen onder de tafel met de poten in elkaar, en terwijl het meisje nog snel in een zakspiegeltje haar uiterlijk controleerde, haar haren opduwde met de hand, was hij al aan het einde van de steiger en ze moest er op een holletje achteraan, de handen op de knieën om het opwaaien van haar rok te beletten.
Hij wachtte. Hij had een sigaret genomen uit het pakje, zich een vlammetje voorgehouden in het holle van beide handen en toen ze weer bij hem was gekomen, greep hij haar hand en ze vervolgden hun wandeling langs de waterkant, een kleine verliefde patrouille, verslagen.”

 

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Gerrit Krol (1 augustus 1934 – 24 november 2013)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e augustus ook mijn blog van 1 augustus 2017 en ook mijn blog van 1 augustus 2011 deel 3.

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 1 augustus 2017.

De Amerikaanse dichter en advocaat Francis Scott Key werd geboren op de plantage Terra Rubra bij Frederick (Maryland) op 1 augustus 1779.

Geschreven door Romenu om 19:18 Reageer op dit bericht

Jill McDonough

 

Onafhankelijk van geboortedata

 De Amerikaanse dichteres Jill McDonough werd geboren in Hartford, Connecticut in 1972 en groeide op in North Carolina. Ze behaalde haar Bachelor of Arts in het Engels aan Stamford University en een MA in creatief schrijven aan Boston University. Ze is getrouwd met barman en muzikant Josey Packard. Ze heeft over haar huwelijk geschreven in een essay getiteld "A Natural History of my Marriage". Jill McDonough publiceerde o.a. de bundels “Habeas Corpus” (2008), “Where You Live” (2012), “Reaper” (2017), “Here All Night” en meerdere chapbooks, waaronder “Oh, James!” (2012). Zij ontving beurzen van de National Endowment for the Arts, het Fine Arts Work Centre, de New York Public Library, de Library of Congress, de Lannan Foundation en Stanford's Wallace Stegner-programma. Ook gaf zij 13 jaar lang les aan gedetineerde studenten via het gevangenisonderwijs van de Boston University. Haar werk is verschenen in Poetry, Slate, the Nation, Threepenny Review en Best American Poetry. Ze leidt het MFA-programma op UMass-Boston en 24PearlStreet, het Fine Arts Work Centre online.

 

Three a.m.

Our cabdriver tells us how Somalia is better
than here because in Islam we execute murderers.
So, fewer murders. But isn't there civil war
there now? Aren't there a lot of murders?
Yes, but in general it's better. Not
now, but most of the time. He tells us about how
smart the system is, how it's hard to bear
false witness. We nod. We're learning a lot.
I say—once we are close to the house—I say, What
about us? Two women, married to each other.
Don't be offended, he says, gravely. But a man
with a man, a woman with a woman: it would be
a public execution. We nod. A little silence along
the Southeast Corridor. Then I say, Yeah,
I love my country. This makes him laugh; we all laugh.
We aren't offended, says Josey. We love you. Sometimes
I feel like we're proselytizing, spreading the Word of Gay.
The cab is shaking with laughter, the poor man
relieved we're not mad he sort of wants us dead.
The two of us soothing him, wanting him comfortable,
wanting him to laugh. We love our country,
we tell him. And Josey tips him. She tips him well.

 

 

Twelve-Hour Shifts

A drone pilot works a twelve-hour shift, then goes home
to real life.  Showers, eats supper, plays video games.
Twelve hours later he comes back, high-fives, takes over the
      drone

from other pilots, who watch Homeland, do dishes, hope they
      don’t
dream in all screens, bad kills, all slo-mo freeze-frame.
A drone pilot works a twelve-hour shift, then goes home.

A small room, a pilot’s chair, the mic and headphones
crowd his mind, take him somewhere else.  Another day
another dollar: hover and shift, twelve hours over strangers’
     homes.

Stop by the store, its Muzak, pick up the Cheerios,
get to the gym if you’re lucky.  Get back to your babies, play
Barbies, play blocks. Twelve hours later, come back.  Take over
     the drone.

Smell of burned coffee in the lounge, the shifting kill zone.
Last-minute abort mission, and the major who forgets your
     name.
A drone pilot works a twelve-hour shift, then goes home.

It’s done in our names, but we don’t have to know.  Our own
lives, shifts, hours, bounced off screens all day.
A drone pilot works a twelve-hour shift, then goes home;
fresh from twelve hours off, another comes in, takes over our
      drone.

 

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Jill McDonough (Hartford, Connecticut, 1972)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Anna Enquist, Cees Nooteboom

 

Dolce far niente

 

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De Oudezijds Voorburgwal en de Oude Kerk te Amsterdam
door Jan van der Heyden en Adriaen van de Velde, ca. 1670 

 

 

Oude Kerk

Het is een kerk maar dat geeft niet, zij is
oud, zij is een olifant opgesloten in een haag
van gevels, haar beieren heeft geen betekenis.
Zij kan geen kwaad, heeft geen macht, zij heet
naar de waterheilige die niet bestaat en de angst
van de bouwers is al eeuwen vervlogen.
O, de hevigheid daarbinnen: zieken, hoeren
en weeskinderen met hun wanhoop in stoffig
licht. De arme organist speelt een lied, snikt
om zijn ontijdig einde, een vergooid jong leven.
Het geeft niet. We bewonderen haar huid, haar
ingewanden, haar geheugen, met beschaafde
belangstelling. Mijn vriend begroef een beeld
in de grond, teer en glanzend. We weten zeker
dat haar reuzenpoot het niet pletten zal. Zeker.

 

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Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)
Amsterdam, molen De Otter aan Kostverlorenvaart

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Cees Nooteboom werd geboren in Den Haag op 31 juli 1933. Zie ook alle tags voor Cees Nooteboom op dit blog.

 

Getijde

I
Er is geen volgorde aan mijn gedachten
als ik de kathedraal af heb maak ik de symphonie
daarna leer ik en martel
ik stuur de regimenten en ontwerp de brug.

Chinees schrijf ik ook, en ik demp het moeras
dan schilder ik de appel op de duizend manieren
maar hoe vaak ik ook met je slaap
de tijd blijft onzichtbaar

hij is er en hij is er niet.

Nu eet ik.
Ik eet en ik drink
van mijzelf
en het wordt niet minder
maar meer
om te verdelgen
of te vergaan

 

II
Andere verschrikkingen onder de orgelbogen.
Het gebeente, verblind door zijn eigen onzienlijke glans
wrokt en klaagt over meer en beter
en in de ruimte die de tijd is
ga ik van hier naar daar
over de paden van de klok
maar alleen ik verander.

Als het eens anders was?

De wezel in het veld die niet weet
dat hij een wezel is
maar een wezel is
tot hij geen wezel meer is.

Als het eens anders was?

 

III
In dit getij leer ik mijzelf kennen.
Steeds minder:
ik had duizend levens
en ik nam er maar één!

Langzaam zweef ik op de spiegels af
waarin ik ga smelten
Pas als ik me raak ontplof ik zachtjes -
twee die er één zijn
wordt er geen.

Dan heb ik zelfs deze woorden niet geschreven.
Hoe komt het dan dat jij ze kunt lezen?
Hoe groter het oog wordt
des te minder
te zien.

 

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Cees Nooteboom (Den Haag, 31 juli 1933)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e juli ook mijn blog van 31 juli 2017 en ook mijn blog van 31 juli 2016 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 16:35 Reageer op dit bericht

Anton Ent, 200 Jaar Emily Brontë, Patrick Modiano, Maja Lunde, Aly Freije, Martijn Simons

 

Dolce far niente

 

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Le Grand Cafe door Peter Graham, 2011

 

 

Op het terras

Op het terras. Verschijnt een hagedis in het gras?
En weg! Ze wil niet weten welke soort
Iedere vorm van kennis scoort laag vandaag
Schaamte voor het verlangen naar anonieme
schoonheid een naakte man in de branding

Morgen verlaat ze dit eiland. Wat zij wilden
is voorbij. Duinen geven geen antwoord
het strand stuift, er staat een grijze zee

Over de boeg van de hoop. Ze vraagt benauwd:
hopen waarop? Dat de woorden niet liegen?
Minnaars elkaar niet bedriegen? Zelfmoord
en dood tot hetzelfde taalspel behoren?

De hoop dat het helder wordt zegt hij
Liever filmt ze een sneeuwjacht waarin
een man buiten adem voortgaat, duin op
duin af. Een hagedis in het gras. Is. Was.

 

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Anton Ent (Rotterdam, 20 januari 1939)
Rotterdam, Oude Haven

 

 

Tweehonderd Jaar Emily Brontë

De Engelse dichteres en schrijfster Emily Brontë werd geboren in Thornton in Yorkshire op 30 juli 1818. Dat is vandaag precies 200 jaar geleden. Zie ook alle tags voor Emily Brontë op dit blog.

 

Why Ask To Know The Date—The Clime? (Fragment)

Why ask to know the date—the clime?
More then mere words they cannot be:
Men knelt to God and worshipped crime,
And crushed the helpless even as we.

But, they had learnt from length of strife—
Of civil war and anarchy
To laugh at death and look on life
With somewhat lighter sympathy.

It was the autumn of the year;
The time to labouring peasants, dear:
Week after week, from noon to noon,
September shone as bright as June.
Still, never hand a sickle held;
The crops were garnered in the field—
Trod out, and ground by horses feet
While every ear was milky sweet;
And kneaded on the threshing floor
With mire of tears and human gore.
Some said, they thought that heaven's pure rain
Would hardly bless those fields again.
Not so—the all-benignant skies
Rebuked that fear of famished eyes—
July passed on with showers and dew
And August glowed in showerless blue;
No harvest time could be more fair
Had harvest fruits but ripened there.

And I confess that hate of rest,
And thirst for things abandoned now,
Had weaned me from my country's breast
And brought me to that land of woe.

Enthusiast—in a name delighting,
My alien sword I drew to free
One race, beneath two standards fighting,
For loyalty, and liberty.

 

 

Geef dat ik slapen mag

Geef dat ik slapen mag en geen
bewustzijn mij meer plaagt,
dat sneeuw zich legt over mij heen
of regen langs mij vlaagt –
Het is de hemel niet, die het heet
verlangen in mij stilt,
het helse vuur, bij wat ik deed,
bij wat ik wil, wordt mild!

Dit heb ik eens gezegd, dit blijf
ik zeggen, altijd weer:
drie goden, in dt tenger lijf,
gaan dag en nacht tekeer –
Al is de hemel voor hen te klein,
ik draag hen in mij om
en weet: zij zullen in mij zijn
ot ik voorgoed verstom!

Geef dat van hun verwoed tumult
ik eens zal zijn bevrijd,
dat ik door stilte wordt omhuld
en nooit meer, nooit meer lijd!

 

Vertaald door A. Marja

 

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Emily Brontë (30 juli 1818 – 19 december 1848)
Cover

 

 

De Franse schrijver Patrick Modiano werd geboren in Boulogne-Billancourt op 30 juli 1945. Zie ook alle tags voor Patrick Mondiano op dit blog.

Uit: Honeymoon (Voyage deNoce, vertaald door Barbara Wright)

« At Juan-les-Pins, people behaved as if the war didn’t exist. The men wore beach trousers and the women light-coloured pareus. All these people were some twenty years older than Ingrid and Rigaud, but this was barely noticeable. Owing to their suntanned skin and their athletic gait, they still looked young and falsely carefree. They didn’t know the way things would go when the summer was over. At aperitif time, they exchanged addresses. Would they be able to get rooms at Megève this winter? Some preferred the Val-d’Isère, and were already getting ready to book accommodation at the Col de l’Iseran. Others had no intention of leaving the Côte d’Azur. It was possible that they were going to reopen the Altitude 43 in Saint-Tropez, that white hotel which looks like a liner grounded among the pines above the Plage de la Bouillabaisse. They would be safe there. Fleeting signs of anguish could be read on their faces under the suntan: to think that they were going to have to be permanently on the move, searching for a place that the war had spared, and that these oases were going to become rare all the time . . . Rationing was beginning on the Côte. You mustn’t think about anything, so as not to undermine your morale. These idle days sometimes gave you a feeling of being under house arrest. You had to create a vacuum in your head. Let yourself be gently numbed by the sun and the swaying of the palm trees in the breeze . . . Shut your eyes. Ingrid and Rigaud lived the same sort of life as these people who were forgetting the war, but they kept out of their way and avoided speaking to them. At first, everyone had been astonished by their youth. Were they waiting for their parents? Were they on holiday? Rigaud had replied that Ingrid and he “were on honeymoon,” quite simply. And this reply, far from surprising them, had reassured the guests at the Provençal. If young people still went on honeymoon, it meant that the situation wasn’t so tragic as all that and that the earth was still going round.”

 

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Patrick Modiano (Boulogne-Billancourt, 30 juli 1945)
Cover audio boek

 

 

De Noorse schrijfster en scenariste Maja Lunde werd geboren in Oslo op 30 juli 1975. Zie ook alle tags voor Maja Lunde op dit blog. Zie ook alle tags voor Maja Lunde op dit blog.

Uit: The History of Bees (Vertaald door Diane Oatley)

“I was assigned to Field 748 today. Out of how many? I didn’t know. My group was one of hundreds. In our beige work uniforms we were just as anonymous as the trees. And just as close together as the flowers. Never alone, always together in a flock, up here in the trees, or wandering down the tire ruts from one field to the next. Only behind the walls of our own small flats could we be alone, a few short hours a day. Our whole lives were out here.
It was quiet. We weren’t allowed to speak while we worked. The only sound to be heard was that of our careful movements in the trees, a faint clearing of the throat, some yawns and the material of our uniforms against the tree trunks. And sometimes the sound we had all learned to dislike—a branch creaking and in the worst case breaking. A broken branch meant less fruit, and yet another reason to dock our pay.
Otherwise only the wind was audible, passing through branches, brushing across the blossoms, slipping through the grass on the ground.
A fly buzzed through the air, a rare sight. It had been several days since I had seen a bird, there were fewer of them as well. They hunted the few insects to be found, and starved, like the rest of the world.
But then an earsplitting sound broke the silence. It was the whistle from the management’s barracks, the signal for the second and final break of the day. I noticed immediately how parched my tongue was.
I climbed down with awkward caution. My workmates and I crept down from the trees to the ground. The other women had already begun chatting, as if their cacophonic prattle was flipped on like a switch the split second they knew that they could.
I said nothing, concentrating on getting down without breaking a branch. I managed it. Pure luck. I was infinitely clumsy, had been working out here long enough to know that I would never be really good at the job.
On the ground beside the tree was a beat-up metal water bottle. I grabbed it and drank quickly. The water was lukewarm and tasted of aluminum, the taste made me drink less than I needed.
Two young boys dressed in white from the Trade Commission rapidly distributed the reusable tin boxes containing the second meal of the day. I sat down by myself with my back against the tree trunk and opened mine. The rice was mixed with corn today.
I ate quickly. As usual, a bit too salty, and seasoned with artificially manufactured chili pepper and soy. It had been a long time since I had tasted meat. Animal feed required too much arable land. And a lot of the traditional animal feed required pollination. The animals weren’t worth our painstaking handiwork.”

 

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Maja Lunde (Oslo, 30 juli 1975)

 

 

De Nederlandse dichteres Aly Freije werd geboren in Veelerveen op 30 juli 1944. Zie ook alle tags voor Aly Freije op dit blog/

 

Spiegels

I
Zij waren ongedurig, wilden helder krijgen
wat voortvluchtig was, de klank van schuren
de tinten geel van gerst
als jonge honden volgden ze een spoor
met kans op terugkaatsing

een paardenhok, het hek hangt los, drie kinderen
in een veenkanaal, een vrouwenroep verwaait
wind raast door halmen gras, slaat
bloempotten aan diggelen, rookpluimen stijgen
uit een veld, vol margrieten en bolderik

deuren sluiten, water stroomt
uit een plafond, de jongen klemt
een vogel in zijn hand, een man spreekt karig
een vrouw loopt achteruit
gesprekken vallen stil

wasem lost op
ze wijken voor de spiegel
de brekingshoek.

 

II
Ze zoeken opnieuw naar openingen, het hart
van een huis, ontsluiten blinden
in een fauteuil zit moeder, verplaatst
haar schaduw, wenkt hen naderbij

ze willen weer klein rond haar schoot
zij schetst hoefafdrukken, roestig pakdraad
-littekens maken sterk, breken
kun je het leven niet verwijten-

muziek stroomt een piano uit
woorden trekken zich terug, leeg is de stoel
ramen schuiven omhoog een terras verplaatst
hen in de zon, is dit hun plek?

 

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Aly Freije (Veelerveen, 30 juli 1944)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijver Martijn Simons werd geboren in 1985 en groeide op in Woerden. Zie ook alle tags voor Marijn Simons op dit blog.

Uit: Ik heet Julius

“De dag nadat ik Campo Alegre was ontvlucht alsof de boel in lichterlaaie stond en ik het vermoeid en verdoofd op een lopen zette, belde David om me te vertellen dat mijn vader – ónze vader, de man aan wie ik alles te danken had en die het waarschijnlijk weg zou lachen als ik hem rechtstreeks zou confronteren met wat er gebeurd was – dat uitgerekend híj, het lichtend voorbeeld, de zelfbenoemde trots van het gezin Ruysbroek, een beroerte had gekregen in de polder bij Abcoude en nu op de afdeling Neurologie van het AMC plat op zijn rug lag, zijn armen stijf langs zijn lichaam, een slangetje in zijn neus, en dat wij niks anders konden dan afwachten hoe hij eruit zou komen. Als hij er al uit zou komen.
Dat alles wist ik nog niet toen ik wakker werd. Ik hield mijn ogen gesloten tegen de hoofdpijn die zou inslaan zodra ik het overdadige daglicht zou toelaten en wist nog van niks. Niet hoe laat het was, niet welke dag het was, niet waar het noorden zich bevond. Ik reconstrueerde dat ik op Curaçao was, en dat er iets in mijn oor kietelde. Alles om me heen stond stil, pauze, geen geluid, maar het was een beangstigende pauze, ik zweefde door de lucht en kon elk moment op de aarde te pletter storten.
Ik wist zeker dat ik vannacht alleen was thuisgekomen, buiten adem, en er lag niemand naast me toen ik – hoe lang was dat geleden? – trillend onder de plakkerige lakens schoof, bewegingloos op mijn rug lag, luisterend naar de geluiden buiten, het gescharrel van de nachtdieren, het geritsel van de wind door de struiken om het huis.
Mijn lijf was stram en ik probeerde me te herinneren of ik de afstand van het Campo over de onverharde paden naar huis blootsvoets had afgelegd, zo dik en pijnlijk waren mijn voeten. Ik werd door onzichtbare krachten in het matras geperst, mijn adem kon elk moment stokken, maar mijn hart ging tekeer als de snares in de opgefokte muziek die ik altijd hoorde op de autoradio, en mijn ogen waren nog wijd open en staarden in het donker, zochten een punt om zich aan te hechten, maar er was niks, alleen dat eindeloze donker. Uiteindelijk viel ik in slaap, en droomde ik dat wat ik had meegemaakt ook écht niets meer dan een droom was, met vreemde kleuren en figuren die groter werden als je dichterbij kwam, om plotseling te verdwijnen als je een arm naar ze uitstak.”

 

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Martijn Simons (Woerden, 1985)

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 30e juli ook mijn blog van 30 juli 2017 en ook mijn blog van 30 juli 2016 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:06 Reageer op dit bericht

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