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Ernst Stadler, Dolce far niente, Martin Piekar, Gunter Haug, Richard Preston, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

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De oogst door Vincent van Gogh, 1888

 

 

Mein Herz steht bis zum Hals im gelben Erntelicht

Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie
unter Sommerhimmeln schnittbereites Land.
Bald läutet durch die Ebenen Sichelsang: mein Blut
lauscht tief mit Glück gesättigt in den Mittagsbrand.
Kornkammern meines Lebens, lang verödet, alle eure
Tore sollen nun wie Schleusenflügel offen stehn,
Über euern Grund wird wie Meer die goldne Flut der
Garben gehn.

 

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Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)
Colmar, de geboorteplaats van Ernst Stadler

 

 

De Duits-Poolse dichter Martin Piekar werd geboren op 5 augustus 1990 in Bad Soden am Taunus. Zie ook alle tags voor Martin Piekar op dit blog.

 

Ich bin kein ElitePartner

Ich bin kein ElitePartner, wusstest du,
Dass Ameisen Mikrowellenstrahlung sehen
Und überleben. Wenn ich dich
Zerstückelte und in die Mikrowelle steckte
Würdest du es nicht ausnutzen
Mir an die Wäsche zu gehen? Ich bin
Derart prätentiös unelitär, dass ich gerne
Saufe und Freunden dann sage, wie sehr
Ich sie liebe. Ich streite gern, auch nüchtern.
Ich will am Valentinstag zurückgelassen
Dieses Gedicht schreiben und mich
Ungeliebt fühlen. Ich baue nämlich nicht
Auf die Zukunft. Ich trage schwarz und nur.
Ich trage es ästhetisch und nur. Am besten
Trägst du es auch und nur, weil es dir gefällt.
Du sollst mir nicht gefallen, gefalle mir.
Wenn du einen Mann vergewaltigtst, dann
Ausdrücklich und lang, er könnte ein
Potential Rapist sein. Besser ist es.
Denn wenn wir Hobbys tauschen, hast du
Mir am besten eins verschwiegen, behalts
Für dich. Beziehungsstatus sollst du nicht
Teilen, du sollst ihn leiden. Leide mit mir
Einen. Verkupplung ist nur die Ausrede,
Wenn man nicht mehr voneinander loskommt.
Für Trotzficken hab ich keine Zeit übrig.
Wer will schon Krötenlecken statt
Der Partnerin. Und im Horoskop finde ich nur
Weitere Gründe gegen Online-Dating.
Wenn ich meine Ängste teile, möchte ich
Das du dich mit mir fürchtest.
Autophobie: die Angst alleine
Auf sich selbst gestellt zu sein. Liebe ist eine.
Die Wahrheit ist immer eine andere.
  

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Martin Piekar (Bad Soden am Taunus, 5 augustus 1990)

 

 

De Duitse schrijver Gunter Haug werd geboren op 5 augustus 1955 in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Gunter Hauch op dit blog.

Uit: Niemands Mutter

„Kam es von der Anstrengung, weil sie die steilen Stufen so rasch hinauf gehastet war oder war es auf diese unheilvolle Vorahnung zurückzuführen, die sich mit Eiseskälte in ihrem Gehirn immer weiter ausbreitete? Das Geräusch von Annas Schritten, die ihr gefolgt nur, schreckte sie aus den düsteren Gedankengängen. Luise hob ihre rechte Hand und klopfte mit dem Zeigefinger zaghaft an die nur angelehnte Tür, die sich dadurch einen Spalt weit öffnete. „Hallo Barbara, darf ich reinkommen?" Vorsichtig spähte sie in die Kammer hinein, nachdem von Barbara noch immer nichts zu hören war. Totenstille herrschte in dem engen Raum. Totenstille? Sie spürte, wie ihr eine Gänsehaut über den Rücken lief. Totenstille! Umso mehr zuckte die Wirtin Sekundenbruchteile später erschrocken zusammen, als urplötzlich eine Stimme hinter der Tür ertönte. „Du Mama! Die Tante spricht heute überhaupt nicht mit mir!" Es war die Stimme von Johann, ihrem sechsjährigen Sohn, der mit ausgestrecktem Arm auf das größere der beiden Betten deutete, die die enge Kammer nahezu vollständig ausfüllten. Barbara! Es schien ihr, als sei der Boden unter ihren Füßen ins Wanken geraten. Genau dasselbe Gefühl wie damals, an jenem unseligen Tag, an dem sie ihre Schwiegermutter Margareta Klee, die sie so sehr ins Herz geschlossen hatte, leblos zurück zum „Goldenen Adler" gebracht hatten.Tot! Einsetat schlug sie bei dem Anblick die l fände vor den Mund. Aschfahl und regungslos lag Barbara in ihrem Bett. Kein Atemzug drang aus ihrer Kehle, die weit aufgerissenen Augen starrten blicklos zur Decke. Barbara Reinguber war tot — irgendwann in der vergangenen Nacht war sie gestorben, ohne dass dies jemand bemerkt hatte! Wie es immer schon ihre Art war. Dieser bittere Gedanke schoss Luise durch den Kopf, während dicke Tränen über ihre Wangen rollten. Lautlos, unauffällig, gerade so, als sei sie praktisch gar nicht vorhanden. So hatten es eigentlich alle während der vergangenen drei Jahrzehnte empfunden, in denen die Barbart als Dienstmagd im „Goldenen Adler" tätig gewesen war. Und genauso war sie nun auch gegangen! „Was ist denn jetzt mit der Tante?", meldete sich die ungeduldige Kinderstimme von Johann lautstark zu Wort und riss Luise abrupt aus ihrer Trauer. „Und wieso starrt sie denn die ganze Zeit an die Decke, ohne etwas zu sagen? Weißt du denn, was das für ein Spiel ist, Anna?" Die Erwähnung von Anms Namen löste die Erstarrung bei der Gastwirtin. Das Kind! Was sollte sie dem Mädchen jetzt nur sagen? Der Vater verschwunden, die Mutter gestorben! Also war Anna sozusagen Vollwaise — und das im Alter von sieben Jahren! Aber sie musste etwas sagen! Irgendetwas! Luise biss sich auf die Lippen, während sie fieberhaft nach den richtigen Worten suchte. Dann wandte sie sich langsam um und suchte den Blick ihrer Nichte, die neugierig hinter ihr an der Türe stand und genauso wie Johann auf eine Antwort wartete.“

 

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Gunter Haug (Stuttgart, 5 augustus 1955)

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Preston werd geboren op 5 augustus 1954 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Richard Preston op dit blog.

Uit: The Hot Zone

“The blood comes from both nostrils, a shining, cloudless, arterial liquid that drips over his teeth and chin. This blood keeps running, because the clotting factors have been used up. A flight attendant gives him some paper towels, which he uses to stop up his nose, but the blood still won't coagulate, and the towels soak through.
When a man is ill in an airline seat next to you, you may not want to embarrass him by calling attention to the problem. You say to yourself that this man will be all right. Maybe he doesn't travel well in airplanes. He is airsick, the poor man, and people do get nosebleeds in airplanes, the air is so dry and thin ... and you ask him, weakly, if there is anything you can do to help. He does not answer, or he mumbles words you can't understand, so you try to ignore it, but the flight seems to go on forever. Perhaps the flight attendants offer to help him. But victims of this type of hot virus have changes in behavior that can render them incapable of responding to an offer of help. They become hostile, and don't want to be touched. They don't want to speak. They answer questions with grunts ormonosyllables. They can't seem to find words.
They can tell you their name, but they can't tell you the day of the week or explain what has happened to them.
The Friendship drones through the clouds, following the length of the Rift Valley, and Monet slumps back in the seat, and now he seems to be dozing.
... Perhaps some of the passengers wonder if he is dead. No, no, he is not dead. He is moving. His red eyes are open and moving around a little bit.
It is late afternoon, and the sun is falling down into the hills to the west of the Rift Valley, throwing blades of light in all directions, as if the sun is cracking up on the equator. The Friendship makes a gentle turn and crosses the eastern scarp of the Rift."

 

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Richard Preston (Cambridge, 5 augustus 1954)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e augustus ook mijn blog van 5 augustus 2016 deel 1 en deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:31 Reageer op dit bericht
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De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Simon Vestdijk, Rutger Kopland, Rudi van Dantzig, Stefan van Dierendonck, Marijn Sikken, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Perros y útiles de caza door Francisco de Goya, 1775

 

 

De uiterste seconde

Voor Ans

Doodgaan is de kunst om levende beelden
Met evenveel gelatenheid te dulden
Als toen zij nog hun rol in 't leven speelden,
Ons soms verveelden, en nochtans vervulden.

Hier stond ons huis; hier liep zij met de honden;
Hier maakte zij de bruine halsband los;
Hier hebben wij de stinkzwammen gevonden,
Op een beschutte plek in 't sparrenbos.

Doodgaan is niet de aangrijpende gedachte,
dat zij voortaan alleen die paden gaat, -
Want niemand is alleen die af kan wachten,
En niemand treurt die wandelt langs de straat.

Maar dat dit alles wàs: een werk'lijkheid,
Die duren zal tot de uiterste seconde;
Dit is de ware wedloop met de tijd:
De halsband los, en zij met de twee honden.

 

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Simon Vestdijk (17 oktober 1898 – 23 maart 1971)
Harlingen, de geboorteplaats van Simon Vestdijk

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Rutger Kopland (eig. Rutger Hendrik van den Hoofdakker) werd geboren in Goor op 4 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2010 en ook alle tags voor Rutger Kopland op dit blog.

 

Dode hond

Ik heb de hond laten sterven – daar lag ze
en ik dacht: waar gaat ze nu heen waar
zal ze blijven. Om de dood te begrijpen.

Het lichaam wordt wel gezien als een nest
het tijdelijk verblijf van een onzichtbare
vogel – een afgezant van de eeuwigheid.

Zo zie ik het niet. En toch toen de hond stierf
wat gebeurde er toch dat ik wist dat ze stierf
alsof haar lichaam door iets werd verlaten.

Ik kan niet anders zien dan dat die dode hond
nog leeft en om mij vraagt, zo sterk is
de herinnering, sterker dan ik.

Maar wat van mij hield is weg, ik graaf een gat
leg wat er overbleef daarin en gooi het dicht.

 

 

Café Billard

Ik heb het tegen Gijs met vijftig
tegen honderd afgelegd
zijn oud-ivoren hoofdje, zoëven
vlot geraakt uit het vertrouwde
groene licht, hangt met een blij
gezicht boven de bar

zijn dorre handen vatten met een teer
gebaar het borrelglas, hij zegt
ik ben al bijna tachtig jaar
u bent nog jong dat komt nog wel terecht.

 

 

Wat is geluk

Omdat het geluk een herinnering is
bestaat het geluk omdat tevens
het omgekeerde het geval is,

ik bedoel dit: omdat het geluk ons
herinnert aan het geluk achtervolgt het
ons en daarom ontvluchten wij het

en omgekeerd, ik bedoel dit: dat wij
het geluk zoeken omdat het zich
verbergt in onze herinnering en

omgekeerd, ik bedoel dit: het geluk
moet ergens en ooit zijn omdat wij dit
ons herinneren en ons dit herinnert.

 

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Rutger Kopland (4 augustus 1934 – 11 juli 2012)
Cover

 

 

De Nederlandse choreograaf, balletdanser en schrijver Rudi van Dantzig werd geboren in Amsterdam op 4 augustus 1933. Zie ook alle tags voor Rudi van Dantzig op dit blog.

Uit:Voor een verloren soldaat

“De vrouw van de dominee is dood. Mem heft met een rauwe schreeuw haar armen ten hemel als ze de onheilstijding hoort —iemand uit Wams is dwars door de wei naar ons huis komen hollen en heeft als een bezetene op het raam gebonkt — en struikelt dan achteruit naar een stoel waarop ze amechtig hijgend gaat zitten. Ze blijft heel lang zitten, en komt daarna aan werken niet meer toe. `Ga Hait maar halen,' roept ze tegen ons kinderen die, overrompeld door het heftig natuurgebeuren, sprakeloos om haar stoel staan. Maar Jantsje is al weggestoven, de hekken over en de weg op. Haar klompen gooien kluiten modder in de lucht en in haar ijver valt ze een paar keer bijna voorover, een gretige bode van de jobstijding. 's Middags aan tafel bidt Hait hardop voor de dode — 'onze dierbare en geachte gestorvene' noemt hij haar — en ook voor de dominee. Ik had de domineesvrouw niet vaak gezien, ze was voor de dorpsbewoners een geheimzinnige en vereerde onbekende gebleven. De dominee woont tegenover de kerk in een statig huis, een huis met strakke, witte gordijnen die keurig zonder kreuk of vlek hangen en twee bloemloze planten in de vensterbank, voor elk raam één, precies in het midden. Daarachter vermoedde je koele kamers die wel altijd smetteloos opgeruimd zouden zijn en naar boenwas ruikend, met glimmend zeil waarin de meubels weerspiegelen. Ik had de mevrouw wel eens in de tuin gezien, rozen knippend of het grind aanharkend. Dan liepen we expres vlak langs het hek en groetten haar luid en nadrukkelijk. Als ze ons teruggroette hadden we een beetje het gevoel dat een Hoger Wezen ons 'goedemorgen' had gewenst. Ze kwam zelden in de kerk, wat me wel verwonderde, maar misschien sprak ze door de week zoveel over God met de dominee, dat ze de kerk niet meer zo nodig had. Ik kon nu ook — mede dankzij haar — onderscheiden wanneer iemand er 'stads' uitzag. De domineesvrouw was stads geweest: altijd op schoenen, altijd een keurige, zondagse jurk en haar kapsel —symmetrische golfjes als een dekseltje over haar hoofd gelegd in plaats van de hier algemene boerinnenknot — altijd onberoerd. Ze zag er ouder uit dan de dominee, statiger; soms dacht ik dat ze wel zijn moeder kon zijn in plaats van zijn vrouw. De dominee maakte nog wel eens een grapje met ons, en, ook al was hij grijs, zijn gezicht zag er toch jonger uit, glad en onbezorgd, met vlugge ogen achter gouden brillenrandjes. In Amsterdam — in onze straat — was, nog niet eens zo lang geleden, een tweeling geboren in het huis naast dat van Jan, bij Kareltje, wiens vader bij de politie was. Twee weken na de geboorte was de tweeling dood. 'Door de oorlog,' zei mijn moeder, 'het is allemaal de schuld van die rotmoffen.' Twee mannen in het zwart hadden de minuscule witte kistjes in hun armen naar buiten gedragen, met alleen Kareltje en zijn vader en moeder die erachteraan liepen. Ik had met ontzetting naar die onbegrijpelijke treurigheid gekeken, half weggedoken achter de buitendeur omdat ik niet zo onbeschaamd kijkend op de stoep durfde staan. Doodgaan, wat was dat?”

 

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Rudi van Dantzig (4 augustus 1933 – 19 januari 2012)
Scene uit de film “Voor een verloren soldaat” uit 1992

 

 

De Nederlands schrijver en gewezen priester Stefan Clemens Maria (Stefan) van Dierendonck werd geboren in Gemert op 4 augustus 1972. Zie ook alle tags voor Stefan van Dierendonck op dit blog.

Uit: En het sneeuwde in Rome

`Het is wat de Bisschop graag ziet,' zei ik met een knikje. `Juist ja, dat mentoraat. Nou, stel je daar maar niet te veel van voor,' lachte hij. Wijsheid moet je van mij niet verwachten. Ik ben slechts een arme priester, zonder             geloofsgemeenschap om te dienen. Ik vrees dat mijn talenten zich op een ander vlak bevinden dan het pastorale.' `Zoals?' Bet lokaliseren van de beste restaurants in Rome, om maar iets te noemen. Voor vanavond heb ik er eentje op het oog dat je zal verrukken. Als je tijd hebt tenminste. Maar eerst gaan we aperitieven.' Hij leidde me door een ruimte die niet onderdeed voor een vijfsterrenhotel. Donker, goed geolied hardhout, hoogpolig tapijt, comfortabele fauteuils rondom een tafel vol tijdschriften, een receptie met een professioneel glimlachende dame van middelbare leeftijd. Een respectvolle groet in het Italiaans. Het licht was er gedempt en indirect, de geur in de lobby een complex samengaan van sigarenrook en haardvuur, een hint van vrouwelijk parfum en van bleek. Het gebouw had niets van een klooster. Hij ging me voor naar de lift, een eenvoudige open kooi van smeedwerk uit een andere eeuw en hield hem gracieus open. 'Na u,' lachte hij met een hoffelijke buiging. Ik speelde het spel mee alsof ik hetzelfde script had gelezen en gememoriseerd. 'Mijn dank is groot.' Ik had de indruk dat we de rubrieken van een of ander sociaal missaal naar de letter opvolgden, niet minder zorgvuldig dan tijdens een heilige mis. Het was een concelebratie, deze eerste ontmoeting, een geruststellende uitwisseling van woorden en gebaren, een beurtzang van wederzijdse toewijding. We leken vastberaden om vrienden te worden. We kwamen aan op de juiste verdieping, en even galant als daarvoor hield de Mentor de deur voor me open en ging me voor naar zijn eigen vertrekken. Lang niet iedereen liet hij zomaar toe, had hij me vertrouwelijk toegevoegd. Ik had er geen antwoord op gegeven, al had een vleierig woord op mijn lippen gelegen. De ruimte bleek eenvoudiger te zijn ingericht dan het gebouw had gesuggereerd, dan ik had verondersteld bij de bekende Nederlander. Zijn werkkamer dubbelde als slaapkamer, zijn bibliotheek bleef beperkt tot een enkele kast die hij er ongetwijfeld had aangetroffen toen hij er kwam wonen. Massief hout, witte muren, terracotta tegels op de vloer, geen tapijt. Onverwacht spartaans. Hij leek mijn gedachten te hebben gehoord en verontschuldigde zich voor de eenvoud van onderkomen, reikte me een klapstoel aan die hij ergens vandaan toverde, nodigde me uit om te gaan zitten en liep meteen daarop naar een andere kamer. Hij kwam terug met een ongeëtiketteerde fles, opende de beugelsluiting met een plop en schonk de wijn in een paar waterglazen. We klonken en namen een slok; opnieuw verontschuldigde hij zich, ditmaal voor het feit dat we al zo snel aan de wijn waren gegaan. Had ik liever water gedronken? Dat kon natuurlijk ook, al was het wel een stijlbreuk met het zuidelijke temperament van de stad, met de culturele en culinaire gewoonten die het leven hier kleur en glans gaven, een noodzakelijke alcoholische marinade om de rijkdom van haar felle kleuren, geuren en smaken ten volle te kunnen waarderen.”

 

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Stefan van Dierendonck (Gemert, 4 augustus 1972)

 

 

De Nederlandse schrijfster Marijn Sikken werd geboren in Utrecht op 4 augustus 1990. Zie ook alle tags voor Marijn Sikken op dit blog.

Uit: Probeer om te keren

‘Op.’ Michelle doet haar armen omhoog, Alma wast haar oksels en armen. ‘Laag.’
Michelles armen zakken weer.
Voor de borsten, billen en tussen-de-benen pakt Alma een washandje. Michelle heeft het blonde schaamhaar van Arthur. Van haar komt geen woord, geen zucht zelfs, nog steeds houdt ze haar ogen dicht. Ging het toen ook zo, in het café, op het station? Alma hoopt het, ze hoopt dat Michelle niet naar die man heeft gekeken.
Als Alma uit de cabine stapt zitten haar armen en borstkas onder de waterdruppels, ze doen haar denken aan de ijsjes met spikkels waar Michelle vroeger zo dol op was. Ze pakt de luier van de vloer en vouwt hem dicht. ‘Douche maar even af, hoor.’
Beneden gooit Alma de luier in de prullenbak, ze wast haar handen in de keuken en pakt haar telefoon. Haar oudste dochter heeft een voicemailbericht ingesproken, ze luistert het niet af, Sandra belt nog wel terug vandaag. Alma drinkt koffie.
Weer boven loopt ze naar het zijkamertje met de kledingkasten. Arthurs overhemden hangen aan kleerhangers naast elkaar, de handdoeken zijn strak opgevouwen. Ze neemt de bovenste handdoek van de plank en drukt, even maar, haar gezicht in de ruwe blauwe stof.
Vroeger kon Michelle dit zelf. ‘U moet er rekening mee houden dat Michelles wereldje heel klein blijft,’ waarschuwden ze destijds op het consultatiebureau. Arthur had gevraagd wat dat moest betekenen, maar Alma vond het mooi gezegd. En toch, hoe klein dat wereldje ook mocht blijven, zichzelf aankleden, wassen en verzorgen, dat waren dingen die Michelle altijd had gekund. Wat ze niet meteen snapte leerde ze van Sandra: geen roze trui op een oranje broek, veters strikken, zelfs haar eigen haar kon Michelle vlechten.
Alma loopt met de handdoek naar de badkamer en opent de deur. ‘Nee, hè.’
De ruimte is benauwd en warm, het raam beslagen, stoom komt uit de douchecabine. Aan een gloeiende schouder trekt ze Michelle het hok uit, ze draait de kraan dicht, de waterstralen die haar raken doen zeer. ‘Wat doe je nu weer?’
Michelle staat op de badmat, water glijdt van haar naakte lichaam, haar blonde haar is zo licht dat de hoofdhuid er geïrriteerd doorheen schijnt.
‘Wat heb je nu weer gedaan? Waarom blijf je niet van die kraan af?’ Voorzichtig dept Alma Michelle droog, bang dat ze haar pijn doet, dat ze het erger maakt. ‘Wat moet ik nu met je doen, schildpadje?’

 

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Marijn Sikken (Utrecht, 4 augustus 1990)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 4e augustus ook mijn blog van 4 augustus 2017 en ook mijn blog van 4 augustus 2013 en mijn blog van 4 augustus 2011 deel 1 en ook deel 2 en eveneens deel 3 en mijn blog over Robert Beck.

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

De rijke dwaas (Willem de Mérode)

 

Bij de 18e zondag door het jaar

 

 

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Gelijkenis van de rijke man door Rembrandt Harmenszoon Van Rijn, 1627

 

 

De rijke dwaas

Van vreugden is mijn ziel verzaad,
Door kommer werd mijn hart verzeerd.
Die rijke schat van goed en kwaad
Hoe wordt hij opgeteerd?

Het leven vraagt slechts luttel deel
Van mijn bezit tot zijn behoef.
Wat doe ik met het oov’rig veel?
Het maakt niet blij, maar droef.

Toch, teken jare, vangt dit hart
Onrustig weer zijn arbeid aan,
Doet weel’ge oogst van vreugde en smart
Me opnieuw verlegen staan.

’t Vermogen wast – ik berg ’t niet meer.
Het goed wordt waardloos opgetast.
Viere ik van werk, en wrocht ik weer
Als alles is verbrast.

Dan oogst ‘k opnieuw en bouw zoo groot
Een schathuis, dat ’t ál bergen kan.
Nu walg ‘k van werken en zijn nood;
De last en lust daarvan.

Slechts vreeze ik, dat mijn loome ziel,
Die lusteloos ter ruste ging,
Zóó, ijdel, in Gods handen viel,
En breekt als waardloos ding.

 

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Willem de Mérode (2 september 1887 – 22 mei 1939)
Spijk (Groningen), de geboorteplaats van Willem de Mérode

 

 

Zie voor schrijvers van de 4e augustus ook mijn volgende blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:14 Reageer op dit bericht

Today I Am Doing Nothing (Nigel Finn)

 

Dolce far niente

 

 

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Doing Nothing door George Henry Yewell, 1852

 

 

Today I Am Doing Nothing

It's a plan in itself,
Not an open invitation for suggestions
To go on long walks, or dancing,
Or paint-balling, or take a drive
Down to the beach.

It doesn't mean I am free
To do one of the hundreds of tasks
You decide are more important,
In an attempt to fill my day
With a different kind of meaning.

Today I am doing nothing,
Because I have become lost,
In a world where doing something, anything
Is so expected of ourselves and each other
That simply doing nothing is viewed
As a waste of time.

We so rarely have opportunity
To have the conversations in our heads
That determine who we really are,
As we watch the moments floating past,
Lying under the stars.

Today I am doing nothing,
Please understand that what I desire,
Is silent doorbells, unknocked doors
And that the phone doesn't ring
As I curl up by the fire.

 

 

Nigel Finn*

 

* (Over zijn biografie schrijft hij:

For those of you wanting an actual bio about me; I am of the male persuasion, and I have a beard. My favourite food is bacon and I like to sing in the shower. The rest of this is just waffle, you will learn nothing else about me. Might as well stop readin

 

 

Zie voor de schrijvers van de 3e augustus ook mijn blog van 3 augustus 2016 en mijn blog van 3 augustus 2015 en eveneens van 3 augustus 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 08:42 Reageer op dit bericht

Dolce far niente, Guillaume Apollinaire

 

Dolce far niente

 

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Les fiancés door Pierre Auguste Renoir, 1868
Wallraf-Richartz Museum Keulen

 

 

Les Fiançailles

Le printemps laisse errer les fiancés parjures
Et laisse feuilloler longtemps les plumes bleues
Que secoue le cyprès où niche l’oiseau bleu

Une Madone à l’aube a pris les églantines
Elle viendra demain cueillir les giroflées
Pour mettre aux nids des colombes qu’elle destine
Au pigeon qui ce soir semblait le Paraclet

Au petit bois de citronniers s’enamourèrent
D’amour que nous aimons les dernières venues
Les villages lointains sont comme leurs paupières
Et parmi les citrons leurs cœurs sont suspendus

Mes amis m’ont enfin avoué leur mépris
Je buvais à pleins verres les étoiles
Un ange a exterminé pendant que je dormais
Les agneaux les pasteurs des tristes bergeries
De faux centurions emportaient le vinaigre
Et les gueux mal blessés par l’épurge dansaient
Étoiles de l’éveil je n’en connais aucune
Les becs de gaz pissaient leur flamme au clair de lune
Des croque-morts avec des bocks tintaient des glas
À la clarté des bougies tombaient vaille que vaille
Des faux-cols sur des flots de jupes mal brossées
Des accouchées masquées fêtaient leurs relevailles
La ville cette nuit semblait un archipel
Des femmes demandaient l’amour et la dulie
Et sombre sombre fleuve je me rappelle
Les ombres qui passaient n’étaient jamais jolies

Je n’ai plus même pitié de moi
Et ne puis exprimer mon tourment de silence
Tous les mots que j’avais à dire se sont changés en étoiles
Un Icare tente de s’élever jusqu’à chacun de mes yeux
Et porteur de soleils je brûle au centre de deux nébuleuses
Qu’ai-je fait aux bêtes théologales de l’intelligence
Jadis les morts sont revenus pour m’adorer
Et j’espérais la fin du monde
Mais la mienne arrive en sifflant comme un ouragan

J’ai eu le courage de regarder en arrière
Les cadavres de mes jours
Marquent ma route et je les pleure
Les uns pourrissent dans les églises italiennes
Ou bien dans de petits bois de citronniers
Qui fleurissent et fructifient
En même temps et en toute saison
D’autres jours ont pleuré avant de mourir dans des tavernes
Où d’ardents bouquets rouaient
Aux yeux d’une mulâtresse qui inventait la poésie
Et les roses de l’électricité s’ouvrent encore
Dans le jardin de ma mémoire

Pardonnez-moi mon ignorance
Pardonnez-moi de ne plus connaître l’ancien jeu des vers
Je ne sais plus rien et j’aime uniquement
Les fleurs à mes yeux redeviennent des flammes
Je médite divinement
Et je souris des êtres que je n’ai pas créés
Mais si le temps venait où l’ombre enfin solide
Se multipliait en réalisant la diversité formelle de mon amour
J’admirerais mon ouvrage

J’observe le repos du dimanche
Et je loue la paresse
Comment comment réduire
L’infiniment petite science
Que m’imposent mes sens
L’un est pareil aux montagnes au ciel
Aux villes à mon amour
Il ressemble aux saisons
Il vit décapité sa tête est le soleil
Et la lune son cou tranché
Je voudrais éprouver une ardeur infinie
Monstre de mon ouïe tu rugis et tu pleures
Le tonnerre te sert de chevelure
Et tes griffes répètent le chant des oiseaux
Le toucher monstrueux m’a pénétré m’empoisonne
Mes yeux nagent loin de moi
Et les astres intacts sont mes maîtres sans épreuve
La bête des fumées a la tête fleurie
Et le monstre le plus beau
Ayant la saveur du laurier se désole

À la fin les mensonges ne me font plus peur
C’est la lune qui cuit comme un œuf sur le plat
Ce collier de gouttes d’eau va parer la noyée
Voici mon bouquet de fleurs de la Passion
Qui offrent tendrement deux couronnes d’épines
Les rues sont mouillées de la pluie de naguère
Des anges diligents travaillent pour moi à la maison
La lune et la tristesse disparaîtront pendant
Toute la sainte journée
Toute la sainte journée j’ai marché en chantant
Une dame penchée à sa fenêtre m’a regardé longtemps
M’éloigner en chantant

Au tournant d’une rue je vis des matelots
Qui dansaient le cou nu au son d’un accordéon
J’ai tout donné au soleil
Tout sauf mon ombre

Les dragues les ballots les sirènes mi-mortes
À l’horizon brumeux s’enfonçaient les trois-mâts
Les vents ont expiré couronnés d’anémones
Ô Vierge signe pur du troisième mois

Templiers flamboyants je brûle parmi vous
Prophétisons ensemble ô grand maître je suis
Le désirable feu qui pour vous se dévoue
Et la girande tourne ô belle ô belle nuit

Liens déliés par une libre flamme Ardeur
Que mon souffle éteindra Ô Morts à quarantaine
Je mire de ma mort la gloire et le malheur
Comme si je visais l’oiseau de la quintaine

Incertitude oiseau feint peint quand vous tombiez
Le soleil et l’amour dansaient dans le village
Et tes enfants galants bien ou mal habillés
Ont bâti ce bûcher le nid de mon courage.

 

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Guillaume Apollinaire (26 augustus 1880 – 9 november 1918)
Parijs, de geboorteplaats van Guillaume Apollinaire

          

 

Zie voor de schrijvers van de 2e augustus ook mijn blog van 2 augustus 2018 en ook mijn blog van 2 augustus 2017 en ook mijn blog van 2 augustus 2011 deel 2.

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Leaving the Hospital (Anya Silver) Gerrit Krol, Jill McDonough, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Die Hl. Elisabeth betreut die Kranken door Adam Elsheimer, ca. 1598

 

 

Leaving the Hospital

As the doors glide shut behind me,
the world flares back into being—
I exist again, recover myself,
sunlight undimmed by dark panes,
the heat on my arms the earth’s breath.
The wind tongues me to my feet
like a doe licking clean her newborn fawn.
At my back, days measured by vital signs,
my mouth opened and arm extended,
the nighttime cries of a man withered
child-size by cancer, and the bells
of emptied IVs tolling through hallways.
Before me, life—mysterious, ordinary—
holding off pain with its muscular wings.
As I step to the curb, an orange moth
dives into the basket of roses
that lately stood on my sickroom table,
and the petals yield to its persistent
nudge, opening manifold and golden.

 

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Anya Silver (22 december 1968 - 6 augustus 2018)
Dining Under the Stars, in State Street,  Media (PA), de geboorteplaats van Anya Silver

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Gerrit Krol werd geboren op 1 augustus 1943 in Groningen. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Gerrit Krol op dit blog.

Uit: Laatst met een vrouw

“Gisteravond kreeg ik op al deze vragen een glimp van een antwoord. We waren met ons zessen. Goeie vrienden, etentje en we hadden praat voor tien. Een ronde tafel. Dan komt iedereen aan zijn trekken. Je hoeft geen woord te missen. Met nog een draaibare serveerschijf in het midden, met sauzen en schaaltjes. Dan kan iedereen overal bij. Er was eten en drinken genoeg. Maar vooral de woorden die over en weer schieten zijn van belang. Om half acht schoven we aan tafel. En toen men opstond om naar huis te gaan, dacht ik dat het twee uur was of daaromtrent en het was half vijf.
Zo'n twintig lege flessen stonden er op de vloer en elk van die flessen was door mij ontkurkt. Maar niets van een kater, omdat over een zo lange tijd twintig flessen wijn met mate kunnen worden leeggedronken. Precies in die mate dat een mens vrolijk is en zijn woorden bij de hand heeft.
'God, wat hebben we gelachen' was later op de dag de niet erg serieuze samenvatting van de avond. Maar kijk, serieus hoef je nou juist ook niet te wezen, in de verantwoording van zo'n avond. Waar we het allemaal niet over gehad hadden, Joost mocht het weten. Niet dat we niet bij zinnen waren geweest, maar je bent het vergeten omdat het een dag later er in het geheel niet toe doet.
Je hebt geen plannen, je mag elkaar, je past bij elkaar, je vertelt elkaar nieuwe dingen, je moet om elkaar lachen en dat doen dieren niet. Die leven wel almaar in het heden, maar lachen doen ze niet. Wij lachen - daar waar de spijt van gisteren en de zorgen voor morgen even heel ver van ons zijn.
We hadden in het heden geleefd en gepraat, in het Hier en Nu. En daar blijft per definitie niets van over. Zo ziet, dacht ik, alweer denkende, het Hic et Nunc eruit. Een wit gat.”

 

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Gerrit Krol (1 augustus 1934 – 24 november 2013)
Groningen

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Amerikaanse dichteres Jill McDonough werd geboren in Hartford, Connecticut in 1972 en groeide op in North Carolina.

 

Accident, Mass. Ave.

I stopped at a red light on Mass. Ave.
in Boston, a couple blocks away
from the bridge, and a woman in a beat-up
old Buick backed into me. Like, cranked her wheel,
rammed right into my side. I drove a Chevy
pickup truck. It being Boston, I got out
of the car yelling, swearing at this woman,
a little woman, whose first language was not English.
But she lived and drove in Boston, too, so she knew,
we both knew, that the thing to do
is get out of the car, slam the door
as hard as you fucking can and yell things like What the fuck
were you thinking? You fucking blind? What the fuck
is going on? Jesus Christ! So we swore
at each other with perfect posture, unnaturally angled
chins. I threw my arms around, sudden
jerking motions with my whole arms, the backs
of my hands toward where she had hit my truck.

But she hadn't hit my truck. She hit
the tire; no damage done. Her car
was fine, too. We saw this while
we were yelling, and then we were stuck.
The next line in our little drama should have been
Look at this fucking dent! I'm not paying for this
shit. I'm calling the cops, lady. Maybe we'd throw in a
You're in big trouble, sister, or I just hope for your sake
there's nothing wrong with my fucking suspension, that
sort of thing. But there was no fucking dent. There
was nothing else for us to do. So I
stopped yelling, and she looked at the tire she'd
backed into, her little eyebrows pursed
and worried. She was clearly in the wrong, I was enormous,
and I'd been acting as if I'd like to hit her. So I said

Well, there's nothing wrong with my car, nothing wrong
with your car . . . are you OK? She nodded, and started
to cry, so I put my arms around her and I held her, middle
of the street, Mass. Ave., Boston, a couple blocks from the bridge.
I hugged her, and I said We were scared, weren't we?
and she nodded and we laughed.

 

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Jill McDonough (Hartford, Connecticut, 1972)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 1e augustus ook mijn blog van 1 augustus 2017 en ook mijn blog van 1 augustus 2011 deel 3.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 1 augustus 2017.

De Amerikaanse dichter en advocaat Francis Scott Key werd geboren op de plantage Terra Rubra bij Frederick (Maryland) op 1 augustus 1779.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Derik Walcott, Cees Nooteboom, Wouter Godijn, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

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Bleecker Street Shadows & Reflections door Sonya Sklaroff, ca. 2010

 

 

Bleeker Street, Summer

Summer for prose and lemons, for nakedness and languor,
for the eternal idleness of the imagined return,
for rare flutes and bare feet, and the August bedroom
of tangled sheets and the Sunday salt, ah violin!

When I press summer dusks together, it is
a month of street accordions and sprinklers
laying the dust, small shadows running from me.

It is music opening and closing, Italia mia, on Bleecker,
ciao, Antonio, and the water-cries of children
tearing the rose-coloured sky in streams of paper;
it is dusk in the nostrils and the smell of water
down littered streets that lead you to no water,
and gathering islands and lemons in the mind.

There is the Hudson, like the sea aflame.
I would undress you in the summer heat,
and laugh and dry your damp flesh if you came.

 

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Derik Walcott (Castries, 23 januari 1930)
Castries

           

 

De Nederlandse dichter en schrijver Cees Nooteboom werd geboren in Den Haag op 31 juli 1933. Zie ook alle tags voor Cees Nooteboom op dit blog.

Uit: Roads to Santiago (Vertaald door Ina Rilke)

“To make time melt strikes me as a peculiarly Spanish occupation, and nowhere has time been melted so handsomely as on the decaying, snaillike blob of Dali's watch. As I wait for my car, I unfold the Mundo Diario and read the letter the ailing painter has written to his people to explain how ill he is not. The signature under the typed statement (letterhead: TEATRO MUSEO DALI) is shaky, but still familiarly distinctive -- the letters of the magical name subsumed into a drawing of a Quixotic horseman, the lance thrusting bravely forward into the blank space of the paper. Poring over that signature, I think how Spanish Dali's appearance is, how easily his self-made image will be absorbed into the national panopticum alongside pancake-frying Teresa of Avila, the nuns' corpses strung on the gallows of the Civil War, the garrotte, and Philip II languishing in the dungeon that is his own palace. Shutting my eyes, I can see the painter, the two pencil-sharp points of his moustache aimed like antennae upwards into the ionosphere to receive rarefied, coded messages incomprehensible to all other moustaches. STATEMENT FROM DON SALVADOR AND DONA GALA DALI reads the heading with majestic simplicity -- no addressee specified.
"We are pleased to bring to the attention of all ... the sincere hope of the undersigned artist ..." -- and more such dignified phrases give the letter the aura of a bulletin, issued at the palace gates when the king is known to be dying. Bitter earnest or is it black humour, you never know, but in any case "the undersigned artist" makes it known to his people that he has already set to work on a new painting. When it is finished it will go to his wife, and anon she will pass it on to the museum. On the inside page the signature is repeated, considerably enlarged. The newspaper editors have submitted it to a Professor Lester. It is not explained who this is, but in these parts if someone does not have a Spanish-sounding surname and has no first name at all it means that whoever he is need not be taken too seriously. The professor advises Dali to take great care between 4 and 19 November, for at this time the planet Pluto and the star Lilith -- the black moon -- are in conjunction in the sign of Cancer, and this spells trouble above Cadaques, where the artist lives. He can escape disaster by travelling to Greece, where it is safer for Taureans at this particular time.
My route takes me through Zaragoza, by motorway from Barcelona to Soria, to old Castile, Castilla la Vieja. I see the town lying in the distance like a vision, shimmering in the heat. This is where the true Spain begins, the meseta, the high plain of Castile, empty, scorched, as huge as an ocean. Not much can have changed since the thirteenth century, when the principal sheep farmers joined forces to secure free passage of their flocks from the drought-ridden prairies of Extremadura to the green pastures of the northern cordillera. Soria pura, cabeza de Extremadura is the motto in the city's coat of arms. This is where the kingdoms of Castile and Aragon met the Muslim south. All over this region, transected by the River Duero like a line of defence, rise the ruins of once mighty fortresses whose sturdy contours still dominate the landscape.”

 

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Cees Nooteboom (Den Haag, 31 juli 1933)
Zomers Amsterdam

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Wouter Godijn werd geboren in Amsterdam op 31 juli 1955. Zie ook alle tags voor Wouter Godijn op dit blog.

 

Over hemelse schoonheid

Een beroemde dichter terroriseerde zijn gezin;
het contrast tussen zijn gezin en zijn gedichten kon hij niet verdragen;
de ‘prins der duisternis’: hij bracht de hemel naar de aarde
en leidde kinderen en vrouwen naar de hel die hij rondom de hemel maakte
als hij geen trompet speelde.
Kun je schrijven: voor deze kunstenaars was de schoonheid van hun kunst een te zware last?
(Zijn deze formuleringen helder en eenvoudig
of moet ik er nog aan werken?)
Ik bedenk – terwijl ik Miles Davis opzet –
dat ze die schoonheid beter niet hadden kunnen maken
als ze dan minder slecht waren geweest.
Van dat streng zijn ga ik me groter voelen,
Plato- en kikkerachtig zwel ik op,
ik voel me een trompet waarop wordt gespeeld.
Ik spreek in gedachten tegen mijn vrouw en dochter:
jullie verwoesten mijn leven! Alles maken jullie kapot!
en ik word nòg groter, als deeg rijst hemelse schoonheid rond me op.
‘Ga weg!’ roep ik. ‘Ik wil geen hemelse schoonheid!’

Ik wil slecht schrijven en onbenullig zijn.
Ik ga naar mijn vrouw en dochter en aai ze over hun hoofd;
ik voel mezelf veranderen in een aardige man.
Het zonlicht aait de slootjes rondom het huis;
overal beginnen kikkers te kwaken.
De enige waardevolle muziek en de enige waardevolle poëzie, besef ik, klinkt zo:
kwaak-kwaak-kwaak.
Nu is iedereen gelukkig.

 

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Wouter Godijn (Amsterdam, 31 juli 1955)
Zomers Amsterdam

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e juli ook mijn blog van 31 juli 2018 en ook mijn blog van 31 juli 2017 en ook mijn blog van 31 juli 2016 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Frank Lima, Emily Brontë, Patrick Modiano, Maja Lunde, Aly Freije, Martijn Simons, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Summer Day At The Beach door Wilhelm Simmler, 1900

 

 

Summer (a love poem)

I wanted to be sure this was our island
so we could walk between the long stars by the sea
though your hips are slight and caught in the air
like a moth at the end of a river around my arms
I am unable to understand the sun your dizzy spells
when you form a hand around me on the sand

I offer you my terrible sanity
the eternal voice that keeps me from reaching you
though we are close to each other every autumn
I feel the desperation of a giant freezing in cement
when I touch the door you're pressed against
the color of your letter that reminds me of flamingos

isn't that what you mean?
the pleasure of hands and
lips wetter than the ocean
or the brilliant pain of
breathless teeth in a
turbulent dream on a roof
while I thought of nothing
else except you against
the sky as I unfolded you
like my very life a liquid
signal of enormous love we
invented like a comet that
splits the air between us!

the earth looks shiny wrapped in steam and ermine
tired of us perspiring at every chance on the floor
below I bring you an ash tray out of love for the
ice palace because it is the end of summer the end
of the sun because you are in season like a blue
rug you are my favorite violin when you sit and
peel my eyes with your great surfaces seem intimate
when we merely touch the thread of life and kiss

 

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Frank Lima (1939 - 21 oktober 2013)

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Emily Brontë werd geboren in Thornton in Yorkshire op 30 juli 1818. Zie ook alle tags voor Emily Brontë op dit blog.

 

Come, Walk With Me

Come, walk with me,
There's only thee
To bless my spirit now -
We used to love on winter nights
To wander through the snow;
Can we not woo back old delights?
The clouds rush dark and wild
They fleck with shade our mountain heights
The same as long ago
And on the horizon rest at last
In looming masses piled;
While moonbeams flash and fly so fast
We scarce can say they smiled -

Come walk with me, come walk with me;
We were not once so few
But Death has stolen our company
As sunshine steals the dew -
He took them one by one and we
Are left the only two;
So closer would my feelings twine
Because they have no stay but thine -

'Nay call me not - it may not be
Is human love so true?
Can Friendship's flower droop on for years
And then revive anew?
No, though the soil be wet with tears,
How fair soe'er it grew
The vital sap once perished
Will never flow again
And surer than that dwelling dread,
The narrow dungeon of the dead
Time parts the hearts of men -'

 

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Emily Brontë (30 juli 1818 – 19 december 1848)
Borstbeeld in Bradford

 

 

De Franse schrijver Patrick Modiano werd geboren in Boulogne-Billancourt op 30 juli 1945. Zie ook alle tags voor Patrick Mondiano op dit blog.

Uit: The Search Warrant (Vertaald door Joanna Kilmartin)

“Like many writers before me, I believe in coincidence and, sometimes, in the novelist's gift for clairvoyance — the word "gift" not being the right one, for it implies a kind of superiority. Clairvoyance is simply part of the profession: the essential leaps of imagination, the need to fix one's mind on detail — to the point of obsession, in fact — so as not to lose the thread and give in to one's natural laziness. All this tension, this cerebral exercise, may well lead in the long run to "flashes of intuition concerning events past and future", as defined by Larousse dictionary under "clairvoyance".
In December 1988, after reading the announcement of the search for Dora in the Paris Soir of December 1941, I had thought about it incessantly for months. The precision of certain details haunted me: "41 Boulevard Ornano, 1.55m, oval-shaped face, grey-brown eyes, grey sports jacket, maroon pullover, navy-blue skirt and hat, brown gym shoes." And all enveloped in night, ignorance, forgetfulnes, oblivion. It seemed impossible to me that I should ever find the faintest trace of Dora Bruder. At the time, the emptiness I felt prompted me to write a novel, Honeymoon, it being as good a way as any of continuing to fix my attention on Dora Bruder, and perhaps, I told myself, of elucidating or divining something about her, a place where she had been, a detail of her life. I knew nothing about her parents, about the circumstances of her flight. All I had to go on was this: I had seen her name, BRUDER, DORA — nothing else, no date or place of birth — above that of her father — BRUDER, ERNEST, 21.5.99, Vienna. Stateless. — on the list of those who left on the convoy of 18 September 1942 for Auschwitz.
In writing Honeymoon, I had had in mind certain women I knew in the 1960s: Anne B, Bella D — the same age as Dora, in one case almost to the month — who could have shared her fate, having been in a similar situation during the Occupation, and whom she may have resembled. Today, it occurs to me that I had had to write 200 pages before I captured, unconsciously, a vague gleam of the truth.
It was a matter of a few lines: "The train had stopped at Nation. The line didn't go any farther. Rigaud and Ingris had gone past Bastille, where they ought to have changed for the Porte Dorée. They came out of the métro into a big snowfield. [ ... ] The sledge cut through several little streets to get back to the Boulevard Soult."
These back streets lay behind the Rue de Picus and the Holy Heart of Mary, the convent from which Dora Bruder made her escape, one December evening when it had probably been snowing in Paris.
This was the only moment in the book when, without knowing it, I came close to her in time and space.”

 

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Patrick Modiano (Boulogne-Billancourt, 30 juli 1945)

 

 

De Noorse schrijfster en scenariste Maja Lunde werd geboren in Oslo op 30 juli 1975. Zie ook alle tags voor Maja Lunde op dit blog. Zie ook alle tags voor Maja Lunde op dit blog.

Uit: The History of Bees (Vertaald door Diane Oatley)

“The tin box was empty before I was full. I stood up and put it back in the return basket from the Trade Commission. Then I jogged in place. My legs were tired, but nonetheless stiff from standing still in locked positions up there in the trees. My blood tingled; I couldn't stand still. But it didn't help. I took a quick look around me. Nobody from management was paying attention. I quickly lay down on the ground, just to stretch out my back. It was aching after having been bent over in the same position for a long time. I closed my eyes for a moment, tried to shut out the conversation of the other women of the crew, instead listening to how the chatter rose and fell in volume. This need to talk, all of them at the same time, where did it come from? The other women had started when they were little girls. Hour after hour of group conversations where the subject was always of the lowest common denominator and one could never really go into depth about anything. Perhaps with the exception of when the one being talked about wasn't there. Personally I preferred one-on-one conversations. Or my own company, for that matter. At work, often the latter. At home I had Kuan, my husband. Not that we had the longest conversations, either, conversation wasn't what held us together. Kuan's references were here and now, he was concrete, didn't crave knowledge, something more. But in his arms I found peace. And then we had Wei-Wen, our three-year-old. Him we could talk about.
Just as the cacophony had almost sung me to sleep, it suddenly fell silent. Everyone was quiet. I sat up. The others on the crew were facing the road. The entourage was walking down the tire ruts and towards us. They were no more than eight or nine years old. I recognized several of them from Wei-Wen's school. All of them had been given identical work clothes, the same synthetic beige uniforms that we were wearing, and they walked towards us as quickly as their short legs could carry them. Two adult leaders kept them in line. One in front, one behind. Both of them were equipped with powerful voices that corrected the children without cease, but they did not reprimand them, giving instructions with warmth and compassion, because even though the children had not yet fully taken in where they were headed, the adults knew. The children walked hand in hand, in mismatched pairs, the tallest with the shortest, the older children taking care of the younger. An uneven gait, disorganized, but the hands held on tight as if they were glued together. Perhaps they had been given strict instructions not to let go.”

 

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Maja Lunde (Oslo, 30 juli 1975)

 

 

De Nederlandse dichteres Aly Freije werd geboren in Veelerveen op 30 juli 1944. Zie ook alle tags voor Aly Freije op dit blog.

 

Kreuzberg Berlijn

Hun graffiti trekt huizenblokken op
schopt tegen monumentale deuren
-Zwangsräumung blockieren-

ze gooien spuitbussen weg, tappen ander bier
hangen een nacht een beest uit
fabeldieren spreken
draak, griffioen, misschien een sabeltijger

ze schaffen fijne kwasten aan, bestuderen
spierbundels, haarinplant van vachten
gevorkte veren, ingekeepte snavels
de kwetsbaarheid van ogen wit

in één nacht is op een blinde muur
tot boven aan de nok
een voorstelling neergezet

bungelend aan één poot
een edelhert, een ooievaar, een haas
uitvergroot
hun spreken.

 

 

Het mist

I
Ze kreeg een bouwdoos, zette vier palen
in een gatenplaat, schoof langs de gleuven
voor- en achtergevel op hun plaats
dit was haar huis

schuren geurden met ingedikte
tractorolie en oogstverhalen
schoffels hingen schuin
tegen de zomerwind

deurklinken gingen in verzet
planken opgebroken, opengezette hokken
ze wiste de witte plekken op behang
zwakte het gissen af
naar een waarom en hoe

 

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Aly Freije (Veelerveen, 30 juli 1944)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

 

De Nederlandse schrijver Martijn Simons werd geboren in 1985 en groeide op in Woerden. Zie ook alle tags voor Marijn Simons op dit blog.

Uit: Ik heet Julius

“Nog altijd dat zenuwachtige gekietel. Een warme, vochtige adem. Ik kneep mijn ogen stijf dicht om de beelden van vannacht te verdrijven, van de meisjes, en deed mijn best zo stil mogelijk te blijven liggen. Ze kietelde me echt, Nore, ze deed wat ze ’s ochtends zo vaak deed, gaf kleine likjes, speldenprikjes in mijn oorschelp, en als ik me niet zo… niet zó voelde, had ik er alles aan gedaan om het moment te rekken. Want, jongen, ik hield ervan, die sluimerende seconden tussen slapen en waken, het eiland en de rest van de wereld op veilige afstand. Ik wist waar ze mee bezig was en hoe het zou eindigen, haar warme adem en het geluid van haar lippen, zo dichtbij. Ze gaf me een por tussen mijn ribben als ze vond dat het lang genoeg geduurd had, als ik in actie moest komen. Dan draaide ik me langzaam op mijn zij, als een oud beest, mijn ogen nog altijd dicht, kuste haar en kwam overeind. Klom boven op haar. Hoe ze daar lag, haar ogen nog klein van de nacht, maar al warm en schitterend. Ik drukte mijn neus in haar haar en snoof, kuste haar nog eens, hield mijn ogen open terwijl zij die van haar traag sloot.
Speelse Nore, vrolijke pup. Hoe erg vond ik het als ze het juist níet deed en gewoon opstond, de kamer verliet en ging zitten op de veranda die over de heuvel uitkeek, met een kop thee en een stuk fruit, en de dag langzaam over zich heen liet komen, de geluiden uit de struiken absorbeerde en bedacht wat er gedaan moest worden, om vervolgens tot de heerlijke conclusie te komen dat er die dag niets was wat haar onmiddellijke aandacht vroeg. Want iemand als Nore had nog geen verplichtingen. Niets behalve school, niets behalve ouders die al hun energie staken in het uitbaten van het luxueuze vakantieresort dat zijn naam dankte aan die voddenbalen van vogels die af en toe neerstreken in de branding of op het strand, en waarvan het logo een goedlachse en met klare lijn getekende stripversie van deze vis verslindende vogelsoort was. Pelican was een ordinaire toeristenfuik, waar die hele Jan Thielbaai mee was volgegooid en die week in, week uit, elke maand van het jaar, vol zat met Hollanders en de laatste jaren steeds vaker met Russen.”

 

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Martijn Simons (Woerden, 1985)

 

 

Zie voor meer schrijvers van de 30e juli ook mijn blog van 30 juli 2017 en ook mijn blog van 30 juli 2016 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:18 Reageer op dit bericht

Frank Lima

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse dichter Frank Lima werd geboren in 1939 in het Spaanse Harlem, New York City. Lima was het enige Latino lid van de New York School tijdens zijn historische hoogtijdagen. Na een moeilijke en gewelddadige jeugd te hebben doorstaan, ontdekte hij poëzie als gedetineerde van een jeugdcentrum voor drugsbehandeling onder toezicht van de schilder, Sherman Drexler, die hem aan zijn dichtersvrienden introduceerde. Na zijn poëziedebuut in de Evergreen Review in 1962, verscheen Lima in de belangrijkste bloemlezingen van de New York School en publiceerde hij twee volledige eigen bundels. Aan het einde van de jaren zeventig verliet Lima de poëziewereld om een succesvolle carrière als chef-kok na te streven, hoewel hij met tussenpozen terugkeerde tot de poëzie en tot aan zijn dood een gedicht per dag bleef schrijven. Hij gaf les aan de New York Restaurant School en was assistent-chef in het Witte Huis tijdens de John Fitzgerald Kennedy-administratie. Lima behaalde zijn MFA aan de Columbia University, waar hij studeerde onder andere Kenneth Koch en Stanley Kunitz. Tot zijn gepubliceerde bundels behoren; “Inventory” (1964), “Underground with the Oriole” (1971), “Angel, New Poems” (1976), “Inventory: New & Selected Poems” (1997) en “The Beatitudes” (2000). Lima werd afgebeeld in het bekende tweeluik van Wynn Chamberlain "Poets Dressed and Undressed", dat het kwartet van Joe Brainard, Frank O'Hara, Joe LeSueur en Lima portretteert in opeenvolgende panelen, gekleed en vervolgens naakt.

 

This Is a Poem About My Life

the grapes
remind me of the whales
gathering salt for the ocean

this is a poem about my life

you've interrupted
my life and death schedule
which gives me that poetic look each day

this is a poem about my life

where was I before I met you?
I was eroding on my way to work
and slept a lot
deep in the subways

this is a poem about my life

then I met your lips
on that windy day
I stopped poisoning my life
on Monday mornings

this is a poem about my life

when I met you
you were undressed
like a stone in the rain
I swam after utterly naked

this is a poem about my life

before you leave me to heal
I will find you someone to love
who will be shaped like a box

this is a poem about my life

before you leave me to heal
I will become an apple
and hide in a clock

this is a poem about my life

I will plant these wild lines
they will grow into honey
and weep in the spring
for you

 

 

Juarez

These empty words are so remote. They are stories someone wants
To believe at the end of the century. Everyone gathers their sea of telluric
Pain to greet the beginning of the new world.

Cars stop and watch the deck chairs limp across the street to await
The coming of the new year. It is the end of summer and autumn and
Winters and springs, and panzer infatuation.

After four hundred eighty-one years, I cannot pull out the Spanish arrow
In my eye. Suddenly everything I knew was inhuman:
The oceans, the tadpoles in their new cars. The clams became
Cheerleaders. The palm trees, strippers, and everyone forgot,
Deer are the shapes of God.

His official language became Latin, when he ceased to be a Jew,
Biting his nails and collecting cans like a cheap minister with sunny gold teeth.
The tender years that once wore oysters would never speak to Him again.

The female spider became a lesbian, devouring our new long legs,
That would never again climb the toy steps our fathers left us. Although
Our legs are hairy and the lilies of a theater, the gentle lips of
Our pyramids rest on our souls like a lover’s fingers.

How many aspirins will we take to reach the surface of truth?
My existence is for sale. The dawn is learning English.
The waves of the sea are unionizing.

The stones that were once our troubled hearts are eating chocolate.
I come to sell you fish, the bread in my blood and my existence.

 

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Frank Lima (1939 - 21 oktober 2013)
Cover

Geschreven door Romenu om 18:17 Reageer op dit bericht

Carl Sandburg, Harry Mulisch, Chang-Rae Lee, J. Neil C. Garcia, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Summer Night At The Pond door Paul Bachem

 

 

Summer Stars

Bend low again, night of summer stars.
So near you are, sky of summer stars,
So near, a long-arm man can pick off stars,
Pick off what he wants in the sky bowl,
So near you are, summer stars,
So near, strumming, strumming,
So lazy and hum-strumming.

 

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Carl Sandburg (6 januari 1878 – 22 juli 1967)
Main St., Galesburg, de geboorteplaats van Carl Sandburg

 

 

De Nederlandse schrijver Harry Mulisch werd geboren op 29 juli 1927 in Haarlem. Zie ook alle tags voor Harry Mulisch op dit blog.

Uit: De ontdekking van de hemel

“Waarop hij, Onno, hem vroeg of hij misschien niet goed bij zijn hoofd was om zo over zijn gasten te spreken, en of hij misschien wilde dat zijn schedel werd ingeslagen met een hollandse klomp. Iedereen sprakeloos. Hij kon fins praten! Na drie weken! Een oegrische taal! En toen hij het perplexe gezicht van zijn vader zag, dacht hij: — Ik ben je de baas, excellentie. `Ben je een zoon van die Quist?' vroeg Max verrast. 'Ja, die Quist.' 'Was hij voor de oorlog niet premier of zoiets?' `Zou je misschien wat minder losjes over mijn vader willen spreken, Delius Max? De vier jaren van het kabinet-Quist behoren tot de donkerste van de menselijke beschaving. Het nederlandse volk zuchtte onder het theocratische schrikbewind van meneer mijn vader, — over wie ik geen kwaad woord wil horen, — en zeker niet uit de mond van iemand met zo'n ridicule automobiel.' `Hij heeft ons in elk geval thuisgebracht,' zei Max en stopte. 'Zelf kun jij helemaal niet autorijden, als je het mij vraagt.' `Natuurlijk niet! Waar zie je mij voor aan? Voor een chauffeur? Er zijn dingen die je niet mag kunnen. Wat je bij voorbeeld ook niet mag kunnen, is eten opscheppen met een vork en een lepel tussen de vingers van één hand, want dan ben je een ober. Dat kan jij natuurlijk ook, maar een heer als ik is niet gewend om zelf op te scheppen. Een heer als ik doet dat heel klungelig met twee handen en dan nog laat ik de helft op het tafellaken vallen, want zo hoort het.' Bij het licht van de lantarens in de smalle straat konden zij elkaar nu beter zien. Onno vond, dat Max er eigenlijk veel te verzorgd uitzag om serieus genomen te kunnen worden; hij droeg het soort angelsaksische bourgeois outfit, met blazer en ruitjeshemd, dat hem ook bij zijn broers en zwagers zo tegenstond. Max, op zijn beurt, vond dat Onno geen slecht figuur zou slaan als orgeldraaier; ook zaten bij zijn oren en onder zijn kin verscheidene plekken, die hij bij het scheren had overgeslagen. Misschien was hij bijziend, kippig geworden van het turen naar ideogrammen. Onno stelde voor, naar Max' huis te rijden; dan liep hij wel terug. Tevreden constateerden zij, dat er nog mensen op straat waren en dat overal in de huizen nog licht brandde, terwijl in Den Haag alle leven volledig was uitgewist. Bij het hoge hek langs het park sloot Max zijn auto af en trok zijn jas aan; Onno zag dat hij ook nog bruine peau de suède schoenen droeg. Hij wilde afscheid nemen, maar nu was het Max die zei: 'Kom, ik loop een eind met je op.' Uit de richting van het Leidseplein klonken politiesirenes: er was weer iets gaande, misschien de naweeën van een demonstratie tegen de Amerikanen in Vietnam.”
'Ben jij ook eredoctor aan de universiteit van Uppsala?' informeerde Onno. 'Zoals ik?' `Zo ver heb ik het nog niet gebracht.' 'Jij bent geen eredoctor aan de universiteit van Uppsala?' riep Onno ontzet en bleef staan. 'Kan iemand als ik dan eigenlijk wel met jou praten?' Plotseling veranderde hij van toon, terwijl hij Max bleef aankijken. 'Weet je dat jouw gezicht helemaal niet klopt? Je hebt staalharde, uiterst onsympathieke blauwe ogen, maar tegelijk een belachelijk weke mond, waarmee ik mij niet graag zou vertonen.' Max keek naar hem op.”

 

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Harry Mulisch (29 juli 1927 – 30 oktober 2010)
Neil Newbon (Quinten Quist) en Jeroen Krabbé (Aartsengel Gabriël) in de verfilming uit 2001

 

 

De Koreaans-Amerikaanse schrijver Chang-Rae Lee werd geboren op 29 juli 1965 in Seoel. Zie ook alle tags voor Chang-Rae Lee op dit blog.

Uit: Native Speaker

„For a long time I was able to resist the idea of considering the list as a cheap parting shot, a last-ditch lob between our spoiling trenches. I took it instead as one long message, broken into parts, terse communiqués from her moments of despair. For this reason, I never considered the thing mean. In fact, I even appreciated its count, the clean cadence. And just as I was nearly ready to forget the whole idea of it, maybe even forgive it completely, like the Christ that my mother and father always wished I would know, I found a scrap of paper beneath our bed while I was cleaning. Her signature, again: False speaker of language.
Before she left I had started a new assignment, nothing itself terribly significant but I will say now it was the sort of thing that can clinch a person’s career. It’s the one you spend all your energy on, it bears the fullness of your thoughts until done, the kind of job that if you mess up you’ve got only one more chance to redeem.
I thought I was keeping my work secret from her, an effort that was getting easier all the time. Or so it seemed. We were hardly talking then, sitting down to our evening meal like boarders in a rooming house, reciting the usual, drawn-out exchanges of familiar news, bits of the day. When she asked after my latest assignment I answered that it was sensitive and evolving but going well, and after a pause Lelia said down to her cold plate, Oh good, it’s the Henryspeak.
By then she had long known what I was. For the first few years she thought I worked for companies with security problems. Stolen industrial secrets, patents, worker theft. I let her think that I and my colleagues went to a company and covertly observed a warehouse or laboratory orretail floor, then exposed all the cheats and criminals.
But I wasn’t to be found anywhere near corporate or industrial sites, then or ever. Rather, my work was entirely personal. I was always assigned to an individual, someone I didn’t know or care the first stitch for on a given day but who in a matter of weeks could be as bound up with me as a brother or sister or wife.
I lied to Lelia. For as long as I could I lied. I will speak the evidence now. My father, a Confucian of high order, would commend me for finally honoring that which is wholly evident. For him, all of life was a rigid matter of family. I know all about that fine and terrible ordering, how it variously casts you as the golden child, the slave-son or -daughter, the venerable father, the long-dead god. But I know, too, of the basic comfort in this familial precision, where the relation abides no argument, no questions or quarrels. The truth, finally, is who can tell it.
And yet you may know me. I am an amiable man. I can be most personable, if not charming, and whatever I possess in this life is more or less the result of a talent I have for making you feel good about yourself when you are with me. In this sense I am not a seducer. I am hardly seen. I won’t speak untruths to you, I won’t pass easy compliments or odious offerings of flattery. I make do with on-hand materials, what I can chip out of you, your natural ore. Then I fuel the fire of your most secret vanity.”

 

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Chang-Rae Lee (Seoel, 29 juli 1965)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Filipijnse dichter en letterkundige J. Neil C. Garcia werd geboren in 1969 in Manilla. Zie ook alle tags voor J. Neil C. Garcia op dit blog.

 

Uit: Poems from Amsterdam (Fragment)

 

XXXV
Of course, I know the strategy:
to enfold the moment in sound,
earmark it with rhythm, file it
into the mind with the textures,

syncopations, and airs of a song.
Julius, visiting the lovely De Krijtberg
and its goldleafed nave and altarpiece,
its stained glass, the saints poised delicately

under tiered canopies carved into the walls,
the woodsy scent of incense, tapers softly lit
at the foot of a smiling Madonna and Child—
made sure his iPod played a tune

with which to brand the experience
dark against his memory’s milky skin.
Thus tethered, it can thereafter
be summoned at the merest whim:

nostalgia triggered by the mood
deliberately chosen noise calls forth.
He’s since recurred to his adopted Canberra
where, he writes, it’s bitterly cold these days.

I can almost see him plugging into his machine,
to bask in vicarious, melodic warmth.
Astonishingly enough, here, with me,
it’s no different. Late-night TV in this city

is a redundancy of “quick sex” commercials:
Red-Light women moaning lekker,
an all-purpose Dutch word, it would appear,
for anything nice, delicious, tempting, or great,

in between puckering up, licking a fat dildo,
stroking their breasts with pink-tipped fingers,
and rearing their scantily clad haunches
up at the camera’s snoopy gaze.

It was interesting the first few seconds, but
not much after that. Luckily, a music channel
called The Box plays purely “classic” stuff.
A veritable box of found memories:

videos dusted off from the eighties
by singers and bands with overblown hair,
silly repeating lyrics, and outlandish makeup,
especially around the fiery lips and eyes—

the sights and sounds of my own salad days.
Which is to say: high school, arguably
the best episode, thus far, in my uneventful life,
steeped in brash fun with like-minded friends.

 

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J. Neil C. Garcia (Manilla, 1969)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e juli ook mijn blog van 29 juli 2018 en mijn blog van 29 juli 2017 deel 1 en ook deel 2.



Geschreven door Romenu om 17:58 Reageer op dit bericht

Chaim Nahman Bialik, Remco Campert, Herman Stevens, Stephan Sanders, Claudia Gabler, Sarah Schulman, Dolce far niente

Dolce far niente

 

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A Quiet Summer Day door Richard Powell, 2010.

 

 

On A Summer’s Day

When high noon on a summer’s day
makes the sky a fiery furnace
and the heart seeks a quiet corner for dreams,
then come to me, my weary friend.

A shady carob grows in my garden –
green, remote from the city’s crowds –
whose foliage whispers secrets of God.
Good my brother, let’s take refuge.

Pleasure and tenderness let us share
in the sweet hidden prime of noon,
and the mystery golden rays reveal
when sunlight pierces the rich shade.

When the black cold of a winter’s night
bruises you with its icy pinch
and frost sticks knives in your shivering flesh,
then come to me, blessed of God.

My dwelling is modest, lacking splendour,
but warm and bright and open to strangers.
A fire’s in the grate, on the table a candle –
my lost brother, stay and get warm.

When we hear a cry in the howling storm
we will think of the destitute starving outside.
We will weep for them – honest pitiful tears.
Good friend, my brother, let us embrace.

But when autumn approaches with rain and cloud
and the roof leaks and there’s moth in the heart
and the desolate world sinks, sullen, in mire,
then merciful brother, leave me alone.

I would be alone in the barren time
when the heart withers in slow decay.
Unseen. Unknown. No stranger understands.
Let me grieve alone in my silent pain.

 

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Chaim Nahman Bialik (9 januari 1873 – 4 juli 1934)
Kerk St. Michael in Zhytomyr, de geboorteplaats van Chaim Nahman Bialik

 

 

90 Jaar Remco Campert

De Nederlandse dichter en schrijver Remco Campert werd op 28 juli 1929 in Den Haag geboren. Remco Campert  viert vandaag zijn 90e verjaardag. Zie ook alle tags voor Remco Campert op dit blog.

Uit: Het leven is vurrukkulluk

`Ik weet het niet,' zei een meisje tegen een wildvreemde man. 'Maar al die feesten. Dit is nu al het zesde deze zomer — ik word er zo moe van. Weet je hoe het komt dat er zoveel feesten zijn dit jaar?' `Nee.' `Omdat niemand met vakantie is gegaan. Het raakt uit de mode om met vakantie te gaan. Iedereen is overal al geweest. Het komt nu in de mode om thuis te blijven. Maar ja, al die feesten. Je rust er niet echt van uit. Begrijp je wat ik bedoel?'

Dat kun je niet maken bij die chick, jongen.' 'O nee?' `Nee jongen, dat kan ik misschien maken, maar dat kun jij niet maken.' `0 nee?' `Nee, jongen, die chick is toevallig een hele jofele chick. En daarom kan een square als jij dat niet maken.' 'O nee?'

.................

Ernst-Jan zat in de voorkamer te slapen. Etta pakte een vol glas cola van tafel en gooide het in zijn gezicht. `Heb ik een minnaar? Heb ik een minnaar?!' Ernst-Jan stond moeizaam op en gaf haar een harde zet. Ze viel op de grond. Ze bleef even liggen, werd toen door een van de gasten overeind geholpen, terwijl een ander Ernst-Jan in bedwang hield. Die mensen houden van elkaar, dat zie je zo.' Etta begon te huilen. Ze rukte zich los, pakte de tafel bij de poten en wierp hem om. Daarna pakte ze een grote vaas, die in een hoek op de vloer stond, en gooide die tegen de muur in scherven.

`Als jij kunst zo'n onzin vindt, dan vraag ik me af waarom je in godsnaam schildert.' 'Ik schilder niet in godsnaam.' `Kunst is het mooiste dat er is, als je dat maar weet, en als jij kunst zo'n onzin vindt, dan kun je beter ophouden met schilderen.' `Kunst is onzin.'

`Mees! Die meid van Zoon. Ze slaat de hele rotzooi kort en klein. Je moet er iets aan doen. Ze is gevaarlijk!' 'Ze heeft toch een man. Laat die er iets aan doen.' Die is zo dronken dat hij geen stap kan doen. Hij staat er gewoon bij te kijken. Hij merkt het niet eens, geloof ik.' `Laat mij maar,' zei Boelie. 'Ik ga er wel naar toe.'

`Je zou kunnen zeggen dat de stichting de belangen behartigt.' Welke belangen?' 'De belangen van de stichting.'

`Kom maar,' zei Boelie tegen Etta en hij nam haar mee de kamer uit. Ernst-Jan zakte in zijn stoel terug en viel weer in slaap. Iemand haalde een bezem uit de keuken om de scherven bij elkaar te vegen. 'Ik kan niet zo goed lopen,' zei Etta. `Jawel, het gaat best,' zei Boelie. 'Twee trappen maar, dan zijn we er. Ik help je wel.'

 

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Remco Campert (Den Haag, 28 juli 1929)

 

 

De Nederlandse schrijver, literair criticus en columnist Herman Stevens werd geboren in Rotterdam op 28 juli 1955. Zie ook alle tags voor Herman Stevens op dit blog.

Uit: Vestdijk in de jungle

“In mijn studietijd las ik alle romans van Vestdijk, die in die tijd voor het opscheppen lagen bij De Slegte. Elke zomer gaf ik mezelf een vakantiebaantje door voor duizend gulden een lang essay te schrijven voor tijdschriften als De Revisor of Maatstaf, vier keer over romans van Vestdijk. Een uitgever schreef of ik er een boek van wilde maken, maar toen was ik al aan mijn eerste roman begonnen. Wat ik toen aan Vestdijk aflas, was dat een schrijver soms een minder boek schreef om daarna een beter boek te schrijven. Zo werkt dat.
Vestdijks Remington
Maar wat vooral indruk op mij had gemaakt lag al veel eerder, in mijn middelbare schooltijd. Een leraar Nederlands had laten zien hoe Vestdijks manuscripten eruitzagen, met eindeloze aanvullingen en verbeteringen die in ballonnetjes aan de tekst ontsnapten. Ik zag een foto van de schrijver achter zijn tank van een Remington. Hij had er een legerhelm bij kunnen opzetten. Vestdijk was een commando in de jungle. Toen ik van school af was en op een etage in een afbraakbuurt ging wonen, kocht ik bij een legerdumpzaak ook zo’n tank.
Het is nu al twintig, vijfentwintig jaar bon ton om te zeggen dat niemand nog Vestdijk leest. Pieter Steinz begon daarmee, in een tijd dat er zo’n vijf à tien Vestdijkromans waren die door scholieren en volwassen werden gelezen. We zouden dat nu fake news noemen. Ina Damman, De koperen tuin, De kellner en de levenden, Ierse nachten, Pastorale 1943, zijn allemaal nu ook nog volop verkrijgbaar. Bijna vijftig jaar na de dood van de auteur in kwestie, in het land van Zand Erover, is dat een fenomenale prestatie. Als dat ‘niet meer gelezen’ is zou elke schrijver daar voor passen.
Nobelprijs
Duivelskunstenaar. Kluizenaar van Doorn. Dat waren de mythen waarachter Vestdijk zich graag verschool. Schrijvers lieten zich toen nog niet voor elk nieuw boek interviewen. Dat was ook onbegonnen werk geweest, want Vestdijk publiceerde elk jaar (gemiddeld) twee à drie boeken. Hij was niet alleen onze Nobelprijs-kandidaat, maar ook de ultieme broodschrijver, en ik bedoel dat in positieve zin."

 

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Herman Stevens (Rotterdam, 28 juli 1955)
Simon Vestdijk achter zijn Remington

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist, presentator en essayist Stephan Sanders werd geboren in Haarlem op 28 juli 1961. Zie ook alle tags voor Stephan Sanders op dit blog.

Uit: Iets meer dan een seizoen

“Het was Anil opgevallen dat ik ‘open en bewogen’ over etnische verhoudingen schreef, hij was een trouw lezer van mijn artikelen en die konden zijn goedkeuring wegdragen.
Tot tweemaal toe legde ik die brandbrieven op een stapel, want ik houd er niet van zo alarmerend toegesproken te worden, en bovendien kleefde mij ook toen al de zonde van de gemakzucht aan – de hoofdzonde der acedia. Die ontmoeting zou nooit hebben plaatsgevonden, als Anil mij niet op de redactie van De Groene had gebeld: eerst overviel hij mij met een onbetamelijke hoeveelheid lof, daarna trok hij de kaart van het gerichte schuldgevoel – ‘zijn beide zendingen niet aangekomen, ik kan me dat haast niet voorstellen’ –, zodat ik al snel begon te stotteren en subiet een afspraak maakte.
Ik kende het auteursportretje van achter op het boek. Een jonge, Surinaamse man. Geen neger – veel beter was ik toen niet ingevoerd in de Surinaamse verhoudingen. Ik zou hem dus gemakkelijk kunnen herkennen in dat café aan de Keizersgracht, toen hip en postmodern – daar deden gekleurde Nederlanders nog niet zo aan. Ik sprak er vaker af. Hem had ik precieze coördinaten moeten geven. (Notitie in het achterhoofd: ‘Man die Walem niet kent.’)
Hij was kleiner dan ik, dat gebeurt me niet vaak, en vanaf het moment dat we elkaar begroetten kreeg ik een waterval over me heen.
Hij riep bijvoorbeeld meteen: ‘Maar jij bent ook bruin’, en dat was niet minder dan een hartenkreet, een constatering die alles verklaarde, maar die mij enkel deed blozen.
Er stonden toen nog geen foto’s van redacteuren in dag- of weekbladen. Je was wat je schreef, en niet zoals je eruitzag. Ik wist mij geen houding te geven, Anil wist mij wel een houding te geven, een bruine houding moest het zijn, en nadat hij wat navraag had gedaan naar mijn afkomst (‘geadopteerd, bio moeder blank, bio vader donker, waarschijnlijk Jamaicaans, maar is niet zeker’) werd ik ogenblikkelijk zijn Caribische broeder, en was er nog maar één vraag over die beantwoord moest worden: hoe kon het gebeuren dat wij elkaar zo lang niet hadden gezien? Welke wrede god had ons al die tijd uit elkaar gehouden?”

 

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Stephan Sanders (Haarlem, 28 juli 1961)

 

 

De Duitse dichteres Claudia Gabler werd op 28 juli 1970 geboren in Lörrach. Zie ook alle tags voor Claudia Gabler op dit blog.

 

Liebst du die mikroskopischen Dosen von Sprühwasser

Liebst du die mikroskopischen Dosen von Sprühwasser, 
die aus den Blüten der Städte ziehen,
die domestizieren
und uns von bukolischen Landschaften berichten,
die sie auf ihren Mobbingtouren gestreift haben werden,
die sich ausbreiten
in unseren Wannen voll Glück?
–––
Wir aber sind schon lang in die Gärten gezogen,
wo früher Mönche grasten, 
artgerecht und hungrig in ihrem Gesang.
Wir einst gewesenen Metro–Polneure.
Wenn wir Menschenkinder jetzt Schuhe anziehen,
finden wir manchmal Blasen darin. 
–––
Lieben sagst du,
sei die falsche Vokabel.

 

 

Die heimischen Gärten hatten uns abgewiesen

Die heimischen Gärten hatten uns abgewiesen,
auch die Blumen als unsere bisherigen Freunde waren jetzt abgetaucht.
Also entschieden wir uns für andere Städte,
maßgeblich waren dafür allein ihre Soundqualitäten.
–––
Die neuen Pools löschten kurzfristig unseren Duschwasserdurst,
doch vor Insekten schützte die grüne Grenze nicht.
Auch nicht vor wilderen Tieren.
Die Nachbarn waren echte Gefühlsterroristen.
–––
Wir selbst klagten über Bärengeräusche
und wurden ganz nebenbei zu unseren ärgsten Feinden.
Unser frühzeitiges Summen lag jetzt über den neuen Gärten wie eine Provinzsymphonie.
Doch wieder einmal war es das Wasser, das Rettung bot.
–––
Thermalquellen und die in ihnen zelebrierte, irgendwie zarische Lebenslust
verhinderten Schußwaffengebrauch. Ganz plötzlich waren wir heiter.
Wenn uns auch Pelzwaren umzäumten und wir deutlich wußten:
Hier bellt ein sibirischer Hund.

 

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Claudia Gabler (Lörrach, 28 juli 1970)
Lörrach, Alter Marktplatz

 

 

De Amerikaanse schrijfster, historica en activiste Sarah Miriam Schulman werd geboren op 28 juli 1958 in New York City. Zie ook alle tags voor Sarah Schulman op dit blog.

Uit: The Gentrification of the Mind: Witness to a Lost Imagination

“Truth is replaced by falsity, the false claim that the dominant cultural writer does not have profound structural advantages, replaces the truth that being out in one’s work, sexually honest, and truthful about the lived homosexual experience, guarantees that one’s work will never be seen for its actual merit. The Gentrified Mind becomes unable to see lived experience because it is being bombarded by false stories replacing truth. Even we- the practitioners cannot understand the truthful positioning of our literature. In short, that to be acceptable, that literature cannot be sexually authentic. And, that even though this is a requirement for approval, we look at the highly conditional and restricted approval as a sign of success instead of the failure that it actually is.
In my own experience, the equation of queer literature with pornography is undeniable. Yes, this includes the banning of condom ads on television. Of course, in gay time, “recent” quickly disappears because so many participants are dead, and others have been silenced. It’s hard to have collective memory when so many who were “there” are not “here” to say what happened. Once the recent past is remembered, then the Amazon “glitch” becomes all too consistent. So, here is just one example exhumed from memory.
In 1994, a coalition of Feminists and right-wing politicians in Canada passed a Tariff Code called “Butler” that was designed to restrict pornographic production. Instead, it was applied in such a way that it allowed officials at Canada Customs to systematically detain and destroy gay and lesbian materials at the border. A gay bookstore in Vancouver, Little Sisters, had so much of its product seized at the border, that it could no longer operate. As a result, Little Sisters decided to sue the Canadian government.
My friend, John Preston, had just died of AIDS. He was the author of some iconic leather and S/M novels, many with literary bent. His novel Mister Benson had been serialized in Drummer Magazine, and created a subcultural phenomenon. Men would wear t-shirts asking Mister Benson? Or asserting Mister Benson!. While he had a less explicit series called Franny, The Queen of Provincetown, John was perhaps best known for his book I Once Had A Master. Since he was newly dead, I was asked by the Little Sisters legal team to come to Vancouver and testify on John’s behalf. And because I was very clear in my opposition to state repression of gay materials, I had no problem agreeing.”

 

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Sarah Schulman (New York, 28 juli 1958)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 28e juli ook mijn blog van 28 juli 2017 en ook mijn blog van 28 juli 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 17:13 Reageer op dit bericht

Our Father (Malcolm Guite)

 

Bij de 17e zondag door het jaar

 

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Onze Vader door Jen Norton, z.j.

 

 

Our Father

I heard him call you his beloved son
And saw his Spirit lighten like a dove,
I thought his words must be for you alone,
Knowing myself unworthy of his love.
You pray in close communion with your Father,
So close you say the two of you are one,
I feel myself to be receding further,
Fallen away and outcast and alone.

And so I come and ask you how to pray,
Seeking a distant supplicant’s petition,
Only to find you give your words away,
As though I stood with you in your position,
As though your Father were my Father too,
As though I found his ‘welcome home’ in you.

 

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Malcolm Guite (Ibanda, 12 november 1957)
Oke Are Minor seminary compound, Ibanda

 

 

Zie voor de schrijvers van de 28e juli ook mijn volgende blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 17:12 Reageer op dit bericht

Summer Storm (Sara Teasdale)

 

Dolce far niente

 

 

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Een zomerstorm door Ota Bubenicek, z.j.

 

 

Summer Storm

The panther wind
Leaps out of the night,
The snake of lightning
Is twisting and white,
The lion of thunder
Roars—and we
Sit still and content
Under a tree—
We have met fate together
And love and pain,
Why should we fear
The wrath of the rain!

 

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Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)
St. Louis, Missouri, de geboorteplaats van Sara Teasdale

 

 

Zie voor de schrijvers van de 27e juli ook mijn blog van 27 juli 2018 en eveneens mijn blog van 27 juli 2017 en ook mijn blog van 27 juli 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 15:37 Reageer op dit bericht

Albert Verwey, Arthur Japin, Gregoire Delacourt, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Heatwave 1 door Fred Coppin, z.j.

 

 

Baders hartewens

Dwars door de tuinen
Van roos en ranken
Zich
‘t pad te banen,
Dan door de lanen
Van zand en dennen
Vluchtig te rennen
Tot waar de kruinen
Van hoge duinen
In
‘t blauwe blanken
En zo te naderen
Met zwellende aderen
In laatste loop
De harde golven
En, overdolven,
Hun koele doop.



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Albert Verwey (15 mei 1865 – 8 maart 1937)
Zomer in het Vondelpark in Amsterdam, de geboorteplaats van Albert Verwey

 

 

De Nederlandse schrijver Arthur Japin werd geboren in Haarlem op 26 juli 1956. Zie ook alle tags voor Arthur Japin op dit blog.

Uit: Kolja

“Dit is een van de voordelen van mijn gebrek, woorden waar je niet aan wilt, sluit je moeiteloos buiten.
Van allen was Sofronov de enige die ik herkende.
‘Aljosja!’ riep ik, verbaasd hem voor de deur te vinden in plaats van binnen bij zijn meester, maar in alle verwarring ging mijn stem verloren.
Vreselijk zag hij eruit. Hij was nog geen tien jaar ouder dan ik, maar deze ochtend oogde hij als een oude man, gebogen, zo goed als bezweken, leek het, onder zijn verlies en de worsteling van de afgelopen dagen.
Pas toen ik hem bij de arm greep, keerde er wat leven in hem terug.
‘Och nee toch, Nikolaj Hermanovitsj!’
Een paar tellen keek hij mij alleen maar aan, alsof hij eerst nog moest bevatten dat het leven ons werkelijk tot dit punt had gebracht.
‘Kunnen we niet naar binnen?’ vroeg ik, want woorden vang ik het snelst in rust.
Hij schudde zijn hoofd en begon te huilen.
‘Ze willen er niemand bij. Ze staan erop.’
‘Wie?’
‘In de kleine salon ligt hij. Op het Ottomaanse bankje. Daar is het ook gebeurd. Vanmorgen, iets over drieën. Ik wil er niet aan denken. Dat hij daar nu zo ligt. Terwijl ze bezig zijn.’
‘Wie in godsnaam? Waar zijn ze mee bezig?’
‘Met de ontsmetting. De Commissie van gezondheid.’
‘Dus het was cholera?’
Opnieuw keek Sofronov mij aan.
Zijn blik bleef leeg alsof hij mijn vraag niet had begrepen.
‘Ze volgen de procedure.’ Hij haalde zijn schouders op. ‘Mijnheer Modest heeft ze ontboden.’
Ik keek rond of die ook ergens in de menigte stond.
‘Hij is nog boven. Mijnheer wil zo dicht mogelijk bij zijn broer blijven en heeft zich op zijn kamer opgesloten. Dat had ik ook moeten doen. Ik had bij hem moeten blijven, jawel, na al die jaren, ik had bij hem moeten blijven! Maar als iemand mij stuurt, dan ga ik, dat ben ik zo gewend.’ Met de rug van zijn hand droogde hij zijn wangen. ‘Hierbuiten lijkt alles nog erger dan wanneer je naast hem zit.’

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Arthur Japin (Haarlem, 26 juli 1956)

 

 

De Franse schrijver, journalist, regisseur en scenarist Gregoire Delacourt werd geboren op 26 juli 1960 in Valenciennes, Zie ook alle tags voor Gregoire Delacourt op dit blog.

Uit: De lijst van al mijn wensen (Vertaald door Marga Blankestijn)

“Arras. Tweeënveertigduizend inwoners, vier hyper-markten, elf supermarkten, vier fastfoodrestaurants, een paar middeleeuwse straten, een gedenktegel in de Rue du Miroir-de-Venise die voorbijgangers en vergeetallen eraan herinnert dat hier op 24 juli 1775 de roemruchte Eugène-François Vidocq werd geboren. En mijn fourni-turenwinkel. Zo naakt en zo mooi in de spiegel lijkt het alsof ik alleen maar met mijn armen hoef te fladderen om licht en gracieus weg te vliegen. Om mijn lichaam bij al die andere te voegen in de kunstboeken in het huis van mijn jeugd. Daar zou het net zo mooi zijn als zij, voor altijd. Maar dat durf ik nooit. Het geluid van Jo, beneden, verrast me elke keer. Een ladder in de zwoele zijde van mijn droom. Ik kleed me haastig weer aan. Schaduwen verbergen de parelglans van mijn huid. Ik ken die zeldzame schoonheid onder mijn kleren. Maar Jo ziet het nooit.Eén keer heeft hij me gezegd dat ik mooi was. Het is meer dan twintig jaar geleden en ik was net in de twin-tig. Ik droeg mooie kleren, een blauwe jurk, een gouden riempje, een outfit met het air van een Dior, en hij wilde met me naar bed. Zijn compliment won het van mijn mooie kleren. Zie je, iedereen liegt zichzelf voor. Want de liefde is niet opgewassen tegen de waarheid.
Jo, dat is Jocelyn. Al eenentwintig jaar mijn echtgenoot.Hij lijkt op Venantino Venantini, die knapperd die Mickey de stotteraar speelde in De eend en de Cadillac, en Pistolen Pascal in Les Tontons flingueurs. Wilskrachtige kaaklijn, donkere blik, Italiaans accent om bij weg te zwijmelen, zon, gebronsde huid, een koerende klank in zijn stem waar zelfs de kippen nog kippenvel van zouden krijgen. Behalve dat mijn Jocelyno Jocelyni tien kilo te zwaar is en praat met een accent waar dames bepaald niet van duizelen.Sinds de opening van de fabriek in 1990 werkt hij bij Häagen-Dazs. Hij verdient vierentwintighonderd euro in de maand. Hij droomt van een flatscreen televisie ter vervanging van onze oude Radiola. Van een Porsche Cayenne. Van een open haard in de woonkamer. Van de complete collectie James Bondfilms op dvd. Van een Seiko-horloge met stopwatch. En van een vrouw die mooier en jonger is dan ik, maar dat zegt hij niet tegen mij. We hebben twee kinderen. Eigenlijk drie. Een jongen, een meisje en een dode.Romain werd verwekt op de avond dat Jo me vertelde dat hij me mooi vond en me door die leugen mijn hoofd, mijn kleren en mijn maagdelijkheid deed verliezen. Er was een kans van één op duizenden dat ik meteen de eerste keer zwanger zou raken, en ik won. Twee jaar later kwam Nadine en sindsdien heb ik eigenlijk nooit mijn ideale gewicht teruggekregen. Ik ben dik gebleven, een soort lege zwangere vrouw, een ballon vol niets. Een luchtbel. Jo vond me niet meer mooi, hij raakte me niet meer aan. ’s Avonds hing hij voor de Radiola de ijsjes te eten die hij van de fabriek meekreeg, en later dronk hij flesjes 33 Export. En ik raakte eraan gewend om alleen in slaap te vallen.”

 

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Gregoire Delacourt (Valenciennes, 26 juli 1960)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 26e juli ook mijn blog van 26 juli 2018 en ook mijn blog van 26 juli 2017 en eveneens mijn blog van 26 juli 2015 deel 2.

 

Geschreven door Romenu om 16:28 Reageer op dit bericht

The Swimming Pool (Conor O'Callaghan)

Dolce far niente

 

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Swimming pool at the Costa Blanca and Benidorm door Hubertine Heijermans, 1997

 

 

The Swimming Pool

It goes under, the cursor, whenever I place my finger
on the space bar and hold it like this for a minute.
The blue screen shimmers the way a pool’s sunlit
floor moves after the splash of a lone swimmer.

As long as this minute lasts, the season is somewhere
between July and dawn: the soundless underwater
of sandals left out overnight and garden furniture,
that will end, but could just as easily go on forever.

I could be forgiven for forgetting that it was ever there.
The pool is only still again when I take away my finger.
Unthinking, and unable to hold its breath any longer,
as much as two pages further, it comes up for air.

 

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Conor O'Callaghan (Newry, 1968)
Collage van Newry

 

 

Zie voor de schrijvers van de 25e juli ook mijn blog van 25 juli 2018 en ook mijn blog van 25 juli 2017.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

Conor O'Callaghan

 

Onafhankelijk van geboortedata

 De Ierse dichter Conor O'Callaghan werd geboren in 1968 in Newry. Hij heeft vijf dichtbundels gepubliceerd: “The History of Rain” (1993; Patrick Kavanagh Poetry Award), “Seatown” (1999), “Fiction” (2005), "The Sun King "(2013) en "Live Streaming "(2017). Hij is ook de auteur van “Red Mist: Roy Keane en de Football Civil War” (2004), een verslag van Roy Keane's vertrek uit de FIFA World Cup-ploeg uit 2002 en de nasleep daarvan. O'Callaghan is een voormalig directeur van het Dún Laoghaire – Rathdown Poetry Now Festival en werd genomineerd voor de Poetry Now Award 2005. Hij is ook voormalig mede-houder van de Heimbold-leerstoel Irish Studies aan de Villanova University. Hij geeft momenteel lezingen aan de Sheffield Hallam University in het VK en afstandsonderwijs aan de Lancaster University. Hij ontving de Bess Hokin-prijs 2007 van het tijdschrift Poetry. O'Callaghan's eerste roman “Nothing on Earth” werd in 2016 geprezen en stond op de shortlist voor de Ierse roman van het jaar van de Kerry Group.

 

Three Six Five Zero

I called up tech and got the voicemail code.
It’s taken me this long to find my feet.
Since last we spoke that evening it has snowed.

Fifty-four new messages. Most are old
and blinking into a future months complete.
I contacted tech to get my voicemail code

to hear your voice, not some bozo on the road
the week of Thanksgiving dubbing me his sweet
and breaking up and bleating how it snowed

the Nashville side of Chattanooga and slowed
the beltway to a standstill. The radio said sleet.
The kid in tech sent on my voicemail code.

I blew a night on lightening the system’s load,
woke to white enveloping the trees, the street
that’s blanked out by my leaving. It had snowed.

Lately others’ pasts will turn me cold.
I heard out every message, pressed delete.
I’d happily forget my voice, the mail, its code.
We spoke at last that evening. Then it snowed.

 

 

Game Night

Love not
being in the loop.

Grant the spruces’ wish,
the golf compound
graying out of use,
suvs in the it lot,
power outage,
a chorus from the quad.

Bless the elsewhere
where others are
not here or you.

And rain
after midnight . . .
Ask yourself,
is that rain or bells?

 

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Conor O'Callaghan (Newry, 1968)

Geschreven door Romenu om 18:29 Reageer op dit bericht

Pierre Kemp, Robert Graves, Johan Andreas der Mouw, Banana Yoshimoto, John Newton, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

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Prague heatwave 2004 door Caroline-Evans

 

Hittegolf

Soms kan het zo stil zijn in de stad
en ligt de brug haast verlaten.
Het gerucht van de schoenen en wielen – wat
is dat? – dempt op de straat.
Hitte regeert, er roert zich geen blad.
Twee mannen op het brugbeton
kijken omhoog. ‘Hoor je dat?
Pierre Kemp schiet weer op de zon!’

 

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Pierre Kemp (1 december 1886 – 21 juli 1967)
Het Vrijthof in Maastricht, de geboorteplaats van Pierre Kemp

 

 

De Engelse dichter en schrijver Robert Graves werd geboren in Londen (Wimbledon) op 24 juli 1895. Zie ook alle tags voor Robert Graves op dit blog.

 

Morning Phœnix

In my body lives a flame,
Flame that burns me all the day;
When a fierce sun does the same,
I am charred away.

Who could keep a smiling wit,
Roasted so in heart and hide,
Turning on the sun's red spit,
Scorched by love inside?

Caves I long for and cold rocks,
Minnow-peopled country brooks,
Blundering gales of Equinox,
Sunless valley-nooks,

Daily so I might restore
Calcined heart and shrivelled skin,
A morning phœnix with proud roar
Kindled new within.

 

 

The God Called Poetry

Now I begin to know at last,
These nights when I sit down to rhyme,
The form and measure of that vast
God we call Poetry, he who stoops
And leaps me through his paper hoops
A little higher every time.

Tempts me to think I'll grow a proper
Singing cricket or grass-hopper
Making prodigious jumps in air
While shaken crowds about me stare
Aghast, and I sing, growing bolder
To fly up on my master's shoulder
Rustling the thick strands of his hair.

He is older than the seas,
Older than the plains and hills,
And older than the light that spills
From the sun's hot wheel on these.
He wakes the gale that tears your trees,
He sings to you from window sills.

At you he roars, or he will coo,
He shouts and screams when hell is hot,
Riding on the shell and shot.
He smites you down, he succours you,
And where you seek him, he is not.

To-day I see he has two heads
Like Janus--calm, benignant, this;
That, grim and scowling: his beard spreads
From chin to chin' this god has power
Immeasurable at every hour:
He first taught lovers how to kiss,
He brings down sunshine after shower,
Thunder and hate are his also,
He is YES and he is NO.

The black beard spoke and said to me,
'Human frailty though you be,
Yet shout and crack your whip, be harsh!
They'll obey you in the end:
Hill and field, river and marsh
Shall obey you, hop and skip
At the terrour of your whip,
To your gales of anger bend.'

The pale beard spoke and said in turn
'True: a prize goes to the stern,
But sing and laugh and easily run
Through the wide airs of my plain,
Bathe in my waters, drink my sun,
And draw my creatures with soft song;
They shall follow you along
Graciously with no doubt or pain.'

Then speaking from his double head
The glorious fearful monster said
'I am YES and I am NO,
Black as pitch and white as snow,
Love me, hate me, reconcile
Hate with love, perfect with vile,
So equal justice shall be done
And life shared between moon and sun.
Nature for you shall curse or smile:
A poet you shall be, my son.

 

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Robert Graves (24 juli 1895 – 7 december 1985)
Cover

 

 

De Nederlandse dichter Johan Andreas dèr Mouw (Adwaita) werd geboren op 24 juli 1863 in Westervoort. Zie ook alle tags voor Johan Andreas dèr Mouw op dit blog.

 

't Jonge, lelijke eendje

Dan las ik weer van 't jonge, lelijke eendje:
eerst zwom hij blij door 't groene licht op 't water;
toen joegen ze hem weg met kwaad gesnater,
en gooide een jongen naar hem met een steentje;

toen plaste hij rond met één bevroren beentje
's nachts in een kolk; en toen ontmoette hij, later,
bij de oue vrouw, die deft'ge, wijze kater
en kipje Kortpoot met 't verbrande teentje!

En stilletjes werd 't kleine eendje groot;
en vloog eens in een meer. Daar kwamen aan,
drie zwanen, en hij zei: 'Pik me maar dood!'
en boog naar 't water; en hij zag een zwaan.

En 'k had altijd, wanneer ik 't sprookje las,
een vreemd gevoel, dat 'k zelf zo'n zwaantje was.

 

 

Orpheus

Waar 't strandgebergt' duiz'lend de hemel bijt
Met gletscherkaak, die dreunt van 't golvenbranden -
Langblauwe zaag, prikken zich vast de tanden,
Tot waar wegwaast zilv'rige oneindigheid;

Wolken trekken, tot slagorden gerijd,
Vol sperengoud langs 't midden van de wanden,
Afwerend de overmoed, die aan mocht randen
De stille toppen en hun heiligheid;

Brandingen stuiven, nieuwe bergen deinen,
Aantorsend, wit, in evenwijd'ge lijnen
Hun lange donder op brekende rug;

En, tweede brandingstreep, slingert naar onder
Het wakend wolkenvolk zijn lange donder
Op dubbel-echoënd strand en zee terug.

 

 

Violenbed

Het heele perk was vol: je zag geen zand.
De paarsen leken ernstige oude heertjes,
De bruinen glanzend-moll'ge, goed'ge beertjes,
De gelen pluimen van een goudfazant;

En massa's witten stonden om de rand,
Zoo wit als vlinders of als duiveveertjes,
Net roomsche kindertjes in Pinksterkleertjes,
Die om iets heiligs heen staan, hand in hand.

Verwilderd is 't, deels plat, deels uitgeschoten,
Zoodat ik - 'k zie ze nog - die mooie grooten
In de verschrompelden nauw'lijks herken;

Maar even lang als toen sta ik te kijken:
Ze deden goed hun best; 't mag nu niet lijken,
Alsof 'k voor 't vroeger moois ondankbaar ben.

 

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Johan Andreas dèr Mouw (24 juli 1863 – 8 juli 1919)

Cover biografie

 

 

De Japanse schrijfster Banana Yoshimoto werd geboren op 24 juli 1964 inTokyo. Zie ook alle tags voor Banana Yoshimoto op dit blog.

Uit: Lebensgeister (Vertaald door Thomas Eggenberg)

„Als ich die Eisenstange bemerkte, wie sie da in meinem Bauch steckte, dachte ich: Verdammt, das sieht nicht gut aus … Ich werde sterben.
Was mich nicht weniger beunruhigte, war der Rost an der Stange. Verrückt. Sollte es in einer solchen Situation nicht vollkommen egal sein, ob die Stange rostig war oder glänzte wie Edelstahl?
Ein hef tiger Widerwille packte mich. Wie gebannt starrte ich auf das rostige Ding.
Damals war ich achtundzwanzig und lebte in dem Gefühl, noch eine Ewigkeit vor mir zu haben.
Aus dem Nichts wurde ich mit der elementaren Lebenswirklichkeit konfrontiert, dass der Tod tatsächlich unser ständiger Begleiter ist. Ah, da ist er also!, dachte ich ungläubig.
Irgendwann war die Stange dann zwar weg, doch ich spürte sie noch lange Zeit in mir.
Der Unfall geschah auf dem Heimweg zum Wohnatelier meines Freundes Yōichi, er saß am Steuer. Yōichi lebte im Kamigamo-Viertel von Kyōto, ich in Tōkyō, Hunderte Kilometer weit entfernt.
Es war Spätsommer. In Kurama* hatten wir uns ein heißes Quellenbad gegönnt, waren dann nach Kibune gefahren, um uns im Schatten von üppigfeuchtem Grün ein wenig abzukühlen, und von da aus zurück nach Kyōto. Bis sich die herrlich weite Flusslandschaft des Kamo vor uns ausbreiten würde, war es nur noch ein kleines Stück.
Den kanadischen Sänger und Songwriter Leonard Cohen bewunderte Yōichi über alles. Er liebte seine Musik und hörte sie oft. Auch damals im Auto erklang Cohens tiefe, wundervolle Stimme –
eine Liveaufnahme von Lover Lover Lover.
Wie schon tausend Mal zuvor, ganz alltäglich, selbstverständlich.
Wir ließen uns gegenseitig viel Freiheit, und wir genossen das beide sehr. Es war mir selbst ein Rätsel, wie ein solcher Raum an Freiheit zwischen Mann und Frau überhaupt möglich war. Ganz langsam, behutsam, mit viel Liebe und Geduld wuchs er heran. Es fühlte sich an wie ein Souf flé oder wie ein frisches, noch warmes Brötchen.
Plötzlich sahen wir ein Auto direkt auf uns zukommen. Der Fahrer musste eingenickt sein.
Yōichi versuchte auszuweichen. Vergeblich. Ein heftiger Aufprall, unser Auto schoss über die Uferböschung und überschlug sich.
Mein Kopf schlug irgendwo auf, Blut spritzte in die Augen, färbte alles rot. Und dann spürte ich auf einmal die Stange, die sich in meinen Bauch gebohrt hatte. Yōichi hatte sich gleich mehrere davon für eine Kunstinstallation besorgt.“

 

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Banana Yoshimoto (Tokyo, 24 juli 1964)
Cover

 

 

De Britse dichter en Anglicaans priester John Henry Newton werd geboren in Londen op 24 juli 1725. Zie ook alle tags voor John Newton op dit blog.

 

Harvest

See! the corn again in ear!
How the fields and valleys smile!
Harvest now is drawing near
To repay the farmer's toil:
Gracious Lord, secure the crop,
Satisfy the poor with food;
In thy mercy is our hope,
We have sinned but thou art good.

While I view the plenteous grain
As it ripens on the stalk;
May I not instruction gain,
Helpful, to my daily walk?
All this plenty of the field
Was produced from foreign seeds;
For the earth itself would yield
Only crops of useless weeds.

Though, when newly sawn, it lay
Hid awhile beneath the ground,
Some might think it thrown away
Now a large increase is found:
Though concealed, it was not lost,
Though it died, it lives again;
Eastern storms, and nipping frosts
Have opposed its growth in vain.

Let the praise be all the Lord's,
As the benefit is ours!
He, in seasons, still affords
Kindly heat, and gentle flow'rs:
By his care the produce thrives
Waving o'er the furrowed lands;
And when harvest-time arrives,
Ready for the reaper stands.

Thus in barren hearts he sows
Precious seeds of heav'nly joy;
Sin, and hell, in vain oppose,
None can grace's crop destroy:
Threatened oft, yet still it blooms,
After many changes past,
Death, the reaper, when he comes,
Finds it fully ripe at last.

 

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John Newton (24 juli 1725 – 21 december 1807)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 24e juli ook mijn blog van 24 juli 2018 en ook mijn blog van 24 juli 2017 en eveneens mijn blog van 24 juli 2016 deel 2.

 

Geschreven door Romenu om 19:55 Reageer op dit bericht

John M. Ridland, Lauren Groff, Mohsin Hamid, Stephan Thome, Frans Erens, Kai Meyer, Irina Liebmann, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

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The Swimming Pool door Martha Walter, 1935-1940

 

 

Swimming For Jeni

Today I took my body in its skin
And walked it to the noon-hour swimming pool.
I whirled its arms about and tossed it in,
The air being colder than the water's cool.

Then for so many a hundred—thousand—yards
I churned it unrelenting back and forth,
While others on both sides of me as hard
Churned unrelenting also south and north.

We'd catch the air and hold it for a stroke
Or two or three—four, maybe five at most,—
Folding the water under like a cloak,
Wrapped in the health of which we drily boast.

We swam above deep water without fear,
Peering down through it where we could not go
Unless we took the water in for air
And who'd do that? Nobody there I know.

Meanwhile up north I know a teen-aged girl
Who's being admitted for another sort
Of exercise in which the churn and whirl
Are nimbly done in earnest, not in sport,

With icy knives that few of us have seen
But all would welcome for their cheery pain
If only they could cut the tumor clean
And scoop it out and make her whole again.

Dear kni, through that blinding habitat,
Maybe the light will meet you as you rise
And pull you out to breathe the air at that
Cold moment when the first star strikes your eyes,

And maybe not, in which case I will put
My body in its skin and swim for you.
And swim for you again, wrapped hand and foot,
There being nothing else that it can do.

 

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John M. Ridland (Londen, 4 juli 1933)
Trafalgar Square, Londen, de geboorteplaatsvan John M. Ridland

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lauren Groff werd geboren op 23 juli 1978 in Cooperstown, New York. Zie ook alle tags voor Lauren Groff op dit blog.

Uit: Arcadia (City of Sun)

“Bit is already moving when he wakes. It is February, still dark. He is five years old. His father is zipping Bit within his own jacket where it is warmest, and Abe's heart beats a drum against Bit's ear. The boy drowses as they climb down from the Bread Truck, where they live, and over the frosted ground of Ersatz Arcadia. The trucks and buses and lean-tos are black heaps against the night, their home until they can finish Arcadia House in the vague someday.
The gong is calling them to Sunday Morning Meeting, somewhere. A river of people flows in the dark. He smells the bread of his mother, feels the wind carrying the cold from the Great Lake to the north, hears the rustling as the forest wakes. In the air there is excitement and low, loving greetings; there is small snow, the smoke from someone's joint, a woman's voice, indistinct.
When Bit's eyes open again, the world is softened with first light. The tufts of the hayfield push up from under trampled snow. They are in the Sheep's Meadow and he feels the bodies closer now, massing. Handy's voice rises from behind Bit and up toward all of Arcadia, the seven dozen true believers in the winter morning. Bit twists to see Handy sitting among the maroon curls of the early skunk cabbage at the lip of the forest. He turns back, pressing his cheek against the pulse in his father's neck.
Bit is tiny, a mote of a boy. He is often scooped up, carried. He doesn't mind. From against the comforting strength of adults, he is undetected. He can watch from there, he can listen.
Over Abe's shoulder, far atop the hill, the heaped brick shadow of Arcadia House looms. In the wind, the tarps over the rotted roof suck against the beams and blow out, a beast's panting belly. The half-glassed windows are open mouths, the full-glassed are eyes fixed on Bit. He looks away. Behind Abe sits the old man in his wheelchair, Midge's father, who likes to rocket down the hill at the children, scattering them. The terror washes over Bit again, the loom and creak, the flash of a toothless mouth and the hammer-and-sickle flag as it flaps in passing. The Dartful Codger, Hannah calls the old man, with a twist to her mouth. The Zionist, others call him, because this is what he shouts for after sundown: Zion, milk and honey, land of plenty, a place for his people to rest. One night, listening, Bit said, Doesn't the Dartful Codger know where he is? and Abe looked down at Bit among his wooden toys, bemused, saying, Where is he? and Bit said, Arcadia, meaning the word the way Handy always said it, with his round Buddha face, building the community with smooth sentences until the others can also see the fields bursting with fruits and grains, the sunshine and music, the people taking care of one another in love.”

 

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Lauren Groff (Cooperstown, 23 juli 1978)

 

 

De Brits-Pakistaanse schrijver Mohsin Hamid werd geboren op 23 juli 1971 in Lahore, Pakistan. Zie ook alle tags voor Moshin Hamid op dit blog.

Uit: Exit West

“The next day, at work, Saeed found himself unable to stop thinking of Nadia. Saeed’s employer was an agency that specialized in the placement of outdoor advertising. They owned billboards all around the city, rented others, and struck deals for further space with the likes of bus lines, sports stadiums, and proprietors of tall buildings.
The agency occupied both floors of a converted townhouse and had over a dozen employees. Saeed was among the most junior, but his boss liked him and had tasked him with turning around a pitch to a local soap company that had to go out by email before five. Normally Saeed tried to do copious amounts of online research and customize his presentations as much as possible. “It’s not a story if it doesn’t have an audience,” his boss was fond of saying, and for Saeed this meant trying to show a client that his firm truly understood their business, could really get under their skin and see things from their point of view.
But today, even though the pitch was important—every pitch was important: the economy was sluggish from mounting unrest and one of the first costs clients seemed to want to cut was outdoor advertising—Saeed couldn’t focus. A large tree, overgrown and untrimmed, reared up from the tiny back lawn of his firm’s townhouse, blocking out the sunlight in such a manner that the back lawn had been reduced mostly to dirt and a few wisps of grass, interspersed with a morning’s worth of cigarette butts, for his boss had banned people from smoking indoors, and atop this tree Saeed had spotted a hawk constructing its nest. It worked tirelessly. Sometimes it floated at eye level, almost stationary in the wind, and then, with the tiniest movement of a wing, or even of the upturned feathers at one wingtip, it veered.
Saeed thought of Nadia and watched the hawk.
When he was at last running out of time he scrambled to prepare the pitch, copying and pasting from others he had done before. Only a smattering of the images he selected had anything particularly to do with soap. He took a draft to his boss and suppressed a wince while sliding it over.
But his boss seemed pre           occupied and didn’t notice. He just jotted some minor edits on the printout, handed it back to Saeed with a wistful smile, and said, “Send it out.”
Something about his expression made Saeed feel sorry for him. He wished he had done a better job”.

 

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Mohsin Hamid (Lahore, 23 juli 1971)
Cover

 

 

De Duitse schrijver en filosoof Stephan Thome werd geboren op 23 juli 1972 in Biedenkopf, Hessen, als Stephan Schmidt. Zie ook alle tags voor Stephan Thome op dit blog.

Uit: Gott der Barbaren

„Niemand weiß etwas über sie. Manche nennen sie langhaari-ge Banditen, andere die Gottesanbeter, aber warum rasieren sie sich die Stirn nicht, und welchen Gott beten sie an?Zuerst sollen sie in der Provinz Guangxi aufgetaucht sein, in einer abgelegenen Gegend namens Distdbeg wo die Menschen so arm sind dass sie schwanen Reis essen und in Hütten mit undichten Dächern leben. Zugezogene Bauern vom Volk der liakka, die von den Alteingesessenen verachtet werden. Einer meiner Kollegen hat sie Erdfresser aus dem Süden genannt, die nur darauf gewartet hätten, dass jemand kommt und sie mit aufwieglerischen Reden verwirrt In diesem Fall ein ge-scheiterter Prüfungskandidat von denen es bei uns so viele gibt. Dreimal durchgefallen und danach verrückt geworden, sagen die Leute aber stimmt es auch? kh bin selbst einmal bei den Prüfungen gescheitert und weiß, wie es sich anffthlt, wenn der große Traum platzt. Dornen hat man sich in die Schuhe gesteckt, um nicht über den Büchern einzuschlafen, und dann war alles umsonst?
Nicht wenige glauben, dass es mit den ausländischen Teufeln zu tun hat. Auch von ihnen weiß niemand, wer sie sind Eines Tages kamen sie über den Ozean und ließen sich an unserer Küste nieder, als wäre es ihre Sie handeln mit Opium. stellen Forderungen und drohen mit Krieg. wenn sie nicht erfüllt wer-den. Dem Himmel missfallt ihre Anwesenheit doch leider ist unser Reich nicht mehr so stark wiefrüher. Gegen die Barba-ren an unseren Grenzen kämpfen wir seit jeher, aber nie hat-ten sie Kanonen von solcher Feuerkraft Im südlichen Meer haben die Fremden eine Insel besetzt, um noch mehr Opium zu schmuggeln und ihren fremden Gott anzubeten. Shang Di, der Herrscher in der Höhe, angeblich ist es derselbe, den auch die Langhaarigen verehren Als ihr Anfuhrer zum dritten Mal durch die Prüfung fiel, sollen die ausländischen Teufel ihm ein Buch gegeben haben, um ihn zu verhexen. Nach der Rückkehr in sein Dorf wurde er prompt krank, und als er fiebernd im Bett lag träumte er davon. dass Shang Di ihn zu sich in den Himmel rief, ihm ein Schwert gab und ihm befahl, die Dämonen zu töten. So hat es begonnen, heißt es. Ein Traum platzt und ein anderer beginnt Seitdem hält er sich für Gottes Sohn und Dämonen all jene, die den Zopf tragen und dem Kaiser in der Hauptstadt dienen - so wie ich.
Hat das Auftauchen der Fremden die kosmische Ordnung zerstört? Inzwischen besitzen die Rebellen ihre eigene Hauptstadt in der einst die Kaiser der Ming residierten und die nun Himmlische Hauptstadt genannt wird. Als junger Mann habe ich ihre prächtigen Gärten und Straßen bewundert und sehnsüchtig auf die Blumenboote am Qinhuai-Fluss geblickt Wenn eine solche Stadt erobert wird hat es etwas zu bedeuten, aber was? Wie können arme, ungebildete Bauern Gebiete besetzen, die größer sind als ihre Heimatprovinz? Ihren Anführer verehren sie als Himmlischen König und ich kann nicht aufhören, mich über sie zu wundern.“

 

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Stephan Thome (Biedenkopf, 23 juli 1972)

 

 

De Nederlandse schrijver Frans Erens werd geboren op 23 juli 1857 in Schaesberg. Zie ook alle tags voor Frans Erens op dit blog.

Uit: Uit de Pyreneën

“Is het niet een droom te zitten in een afgelegen dorp der Pyreneën, tusschen hooge bergen, met bosschen behangen? Daar in dat dorp te wandelen langs de bruisende en schuimende wateren, van alle zijden dalende en glijdende in heldere doorzichtigheid naast uwen voet? Die droom is te verwezenlijken door eenigen tijd zich op te houden in de badplaats Barèges.
Wanneer gij het kleine spoortje neemt dat van Lourdes over Argèlès naar Pierrefitte gaat, moet gij daar uitstappen en vindt gij er een electrische tram, die u langs een pracht van beboschte hellingen naar Luz brengt. In de diepte stroomt met donderend geluid de Gave de Pau. Van Luz uit moet Barèges worden bereikt. Doch alvorens met een omnibus, een rijtuig of te voet naar die badplaats te klimmen, is het zeker de moeite waard een paar uren in het vriendelijke Pyreneën-stadje rond te dwalen. Groot is het niet, het heeft nog geen twee duizend inwoners. In onze meer bevolkte streken zou men dat een dorp noemen. Doch Luz is oud en heeft wel het recht verkregen om stad te worden genoemd. Vier valleien monden naar het plaatsje toe. Men heeft er een paar aardige cafés en hotels. Luz is het vereenigingspunt der dorpen in die valleien gelegen. Daar zijn allerlei markten. Van heinde en ver gaat men er heen en het is een groot genot al die verschillende costumes der bewoners dier bergdorpen te zien. Daar ontmoeten zij hun vrienden, die even als zij in de stilte der dalen hun leven doorbrengen. Doch daar ontplooit zich ook hun ziel en worden zij vroolijk, zij die in stroeve denkingen gewoon zijn naar hun smalle luchtstrooken te turen. Luz, ja daar is een oogenblik licht bij aankomst uit het donkere dal.
De eerbiedwaardige steenen van de aloude église des Templiers vertellen de geschiedenis van vele eeuwen. Als een vesting verheft zij zich daar op een stille plek. Boven bij het dak eenige kleine vensters, geen andere verlichting. Een toren, waarin een klok zichtbaar is. Zij is omgeven door een gekanteelden muur, waarop een vierkante toren. De stilte is volkomen. Het gras groeit er op het pleintje en een enkel winterkoninkje of bastaardnachtegaaltje zoekt er in de spleten zijn maal van den dag.
In het begin van den herfst wordt op de berghellingen rondom Luz het gras door de herders verbrand, opdat er in het volgende jaar een beter gras zou mogen opschieten. En het is een fantastische aanblik in den avond tegen de in het gezicht komende sterren de vuren te zien op de hooge bergen, geheimzinnig en ver, als stilstaande meteoren. De wandelaar, die van Luz naar Barèges gaat op een zachten herfstavond, voelt eene verinniging met het landschap, eene blijdschap, die hem kracht geeft en opheft bij het klimmen van den weg, terwijl de wateren, die aan zijn zij vallen van diepte tot diepte, zingen het lied van den zuidelijken nacht. En moedig stijgt hij langs het frissche groen door de geurige lucht.”

 

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Frans Erens (23 juli 1857 – 5 december 1936)

 

 

De Duitse schrijver Kai Meyer werd geboren op 23 juli 1969 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Kai Meyer op dit blog.

Uit: Die Spur der Bücher

„Sie wünschte sich den Geruch der Geschichten zurück, die Behaglichkeit der engen Buchläden ihrer Kindheit. Das Gefühl der Einbände unter ihren Fingerspitzen, wenn sie an den Regalreihen vorüberstrich. Die Gewissheit, dass ein einziger Griff genügte, um in eine andere, eine sichere Welt zu entfl iehen. Aber Mercy Amberdale war eine Gefangene, und der einzige Buchgeruch an diesem Ort ging von ihrem Körper aus. Sie war eine Bibliomantin und ganz allein verantwortlich für ihre missliche Lage. »Wer bist du?«, rief Madame Xu in den Schacht hinab. »Und vor allem, was bist du?« »Keine Ahnung, was Sie meinen«, erwiderte Mercy aus der feuchtkalten Dunkelheit. »Hast du einen Namen?« »Clara«, sagte Mercy. »Clara Plumpton.« »Ich kann spüren, wenn du mich belügst.« »Deshalb sag ich ja die Wahrheit.« Der Trick war natürlich, mit jedem einzelnen Satz zu lügen, dann gab es kein verräterisches Zaudern. Mercy hatte während dieses Gesprächs noch kein einziges Mal die Wahrheit gesagt. Sie spielte auf Zeit. Zeit, die sie ihren Freunden verschaffte. Nur darauf kam es jetzt an. Madame Xu hatte die Hände hinter ihrem Rücken verschränkt, während sie um den runden Schacht wanderte und aus pechschwarzen Augenschlitzen auf ihre Gefangene blickte. Die alte Chinesin schien die Füße nicht zu heben, während sie sich um das Loch bewegte; sie glitt im Kreis wie eine Aufziehfi gur auf einer Spieldose. Dabei strich der Saum ihres goldbestickten Gewandes an der Kante entlang und funkelte im Schein einer Gaslaterne. Mercy war siebzehn und schon seit drei Jahren Trägerin ihres Seelenbuchs. Sie stand auf dem Grund des Schachts und drehte sich auf der Stelle, um Madame Xu nicht aus den Augen zu verlieren. Immer wieder wischte sie dunkelrote Strähnen aus ihrem Gesicht, die Haare klebten auf ihrer schweißnassen Haut. Das Loch, in das sie gestürzt war, musste an die zwei Mannslängen tief sein. Die Wände waren glatt, nur ganz oben, außerhalb ihrer Reichweite, ragte das Ende eines rostigen Eisenrohrs aus dem Gestein. Zähe Tropfen aus dunklem Schlamm hingen daran. Immer, wenn die Chinesin das Rohr passierte, löste sich einer davon und fi el zu Mercy in den Schacht. »Wer hat dich geschickt?« »Niemand.« »Du magst noch jung sein, aber bist du wirklich so dumm, auf eigene Faust bei mir einzudringen?« »Ich stecke in Ihrer Falle fest. Entscheiden Sie.« Madame Xus trockenes Lachen klang wie das Knirschen von Sand zwischen Glasscheiben. Über ihr wölbte sich ein Ziegeldach, kupfergolden beschienen von der zuckenden Flamme der Gaslaterne. »Du bist in ein Loch gefallen, das ist richtig.“

 

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Kai Meyer (Lübeck, 23 juli 1969)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Irina Liebmann werd geboren op 23 juli 1943 in Moskou. Zie ook alle tags voor Irina Liebmann op dit blog.

Uit: Drei Schritte nach Russland

„Zwei Frauen in Moskau. Denn sie wird dort bleiben, sie lebt dort, es ist ihr Land, und sie will auch kein anderes, und ich weiß für alles eine andere Variante: Einen besseren Küchentisch, einen besseren Abwaschschrank, der Kiosk da draußen müsste gestrichen werden - zwei Planeten sind wir, die sich
schon lange nicht mehr berühren, sehr lange schon.
Der Leser kann es nicht wissen und ich hatte es vergessen, aber ich bin einmal ein sowjetisches Kind gewesen. Ein Moskauer Kind. Nur kurz, ganz am Anfang des Lebens nur, aber der Anfang ist wichtig bei jeder Geschichte, und mein Anfang war eben dort, dort im Sowjetreich, in seiner Hauptstadt sogar, und so was vergisst man nicht.
Ganz im Gegenteil. Sei stolz darauf, hieß es öfter, sag nichts davon, hieß es auch, das kannst du vergessen, so hieß es zuletzt, und das sagte ich mir dann selber - vergiss es.
Es bedeutet nichts. Gar nichts. Es ist nur ein Wort: geboren in Moskau. Na und?
Die Geschichte, die dahintersteht, ist die Geschichte meiner Eltern. Meine Geschichte dagegen hat dort nur begonnen, nichts weiter.
Allerdings gehört es zu dieser Geschichte, dass ich Russisch sprechen konnte und russische Kinderbücher geschenkt bekam und dass mir Schleifen ins Haar gebunden wurden von meiner
Mutter, die ich auf Russisch, mit russischem Klang eben, Mama nannte.
Es gehört auch dazu, dass meine Mutter mit mir und meiner Schwester wochenlang durch die Sowjetunion fuhr, um ihre eigene Mutter zu besuchen und die eigene Schwester.“

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Irina Liebmann (Moskou, 23 juli 1943)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e juli ook mijn blog van 23 juli 2018 en ook mijn blog van 23 juli 2017 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:29 Reageer op dit bericht

John Burroughs, Arno Geiger, Roland Jooris, Susan Hinton, Manu Joseph, Stephen Vincent Benét, Tom Robbins, Oskar Maria Graf, Dolce far niente

 

Dolce far niente

 

 

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Zomerweide door Auguste Bonheur, ca. 1860

 

 

Midsummer in the Catskills

The strident hum of sickle-bar,
Like giant insect heard afar,
Is on the air again;
I see the mower where he rides
Above the level grassy tides
That flood the meadow plain.

The barns are fragrant with new hay,
Through open doors the swallows play
On wayward, glancing wing;
The bobolinks are on the oats,
And gorging stills the jocund throats
That made the meadows ring.

The cradlers twain, with right good-will,
Leave golden lines across the hill
Beneath the midday sun.
The cattle dream 'neath leafy tent,
Or chew the cud of sweet content
Knee-deep in pond or run.

July is on her burning throne,
And binds the land with torrid zone,
That hastes the ripening grain;
While sleepers swelter in the night,
The lusty corn is gaining might
And darkening on the plain.

The butterflies sip nectar sweet
Where gummy milkweeds offer treat
Or catnip bids them stay.
On banded wing grasshoppers poise,
With hovering flight and shuffling noise,
Above the dusty way.

The thistle-bird, midsummer's pet,
In billowy flight on wings of jet,
Is circling near his mate.
The silent waxwing's pointed crest
Is seen above her orchard nest,
Where cherries linger late.

The dome of day o'erbrims with sound
From humming wings on errands bound
Above the sleeping fields;
The linden's bloom faint scents the breeze,
And, sole and blessed 'mid forest trees,
A honeyed harvest yields.

Poisèd and full is summer's tide,
Brimming all the horizon wide,
In varied verdure dressed;
Its viewless currents surge and beat
In airy billows at my feet
Here on the mountain's crest.

Through pearly depths I see the farms,
Where sweating forms and bronzèd arms
Reap in the land's increase;
In ripe repose the forests stand,
And veilèd heights on every hand
Swim in a sea of peace.

 

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John Burroughs (3 april 1837 - 29 maart 1921)
Kirkside Park in Roxbury, New York, de geboorteplaats van John Burroughs

 

 

De Oostenrijkse schrijver Arno Geiger werd geboren op 22 juli 1968 in Bregenz, Vorarlberg. Zie ook alle tags voor Arno Geiger op dit blog.

Uit: Unter der Drachenwand

“Im Himmel, ganz oben im Himmel, ganz oben, konnte ich einige ziehende Wolken erkennen, und da begriff ich, ich hatte überlebt. / Später stellte ich fest, dass ich doppelt sah. Alle Knochen taten mir weh. Am nächsten Tag Rippfellreizung, zum Glück gut überstanden. Doch auf dem rechten Auge sah ich weiterhin doppelt, und der Geruchssinn war weg.So hatte mich der Krieg auch diesmal nur zur Seite geschleudert. im ersten Moment war mir gewesen, als würde ich von dem Krachen verschluckt und von der ohnehin alles verschluckenden Steppe und den ohnehin alles verschluckenden Flüssen, an diesem groben Knie des Dnjepr. Unter meinem rechten Schlüsselbein lief das Blut in leuchtenden Bächen heraus, ich schaute hin, das Herz ist eine leistungsfähige Pumpe, und es wälzte mein Blut jetzt nicht mehr in meinem Körper im Kreis, sondern pumpte es aus mir heraus, bum, bum. In Todesangst rannte ich zum Sanitätsoffizier, der die Wunde tamponierte und mich notdürftig verband. Ich schaute zu, in staunendem Glück, dass ich noch atmete. / ein Granatsplitter hatte die rechte Wange verletzt, äußerlich wenig zu sehen, ein weiterer Splitter steckte im rechten Oberschenkel, schmerzhaft, und ein dritter Splitter hatte unter dem Schlüsselbein ein größeres Gefäß verletzt, Hemd, Rock und Hose waren blutgetränkt. Das unbeschreibliche, mit nichts zu vergleichende Gefühl, das man empfindet, wenn man überlebt hat. Als Kind der Gedanke: Wenn ich groß bin. Heute der Gedanke: Wenn ich es überlebe. / Was kann es Besseres geben, als am Leben zu bleiben? Es passierte in genau derselben Gegend, in der wir um die gleiche Zeit vor zwei Jahren gestanden waren. Alles hatte ich gut in erinnerung, ich erkannte die Gegend sofort wieder, die Wege, alles immer noch dasselbe. Aber besser waren die Wege seither nicht geworden. Wir lagen neben einem zerstörten Dorf, die meiste Zeit unter Beschuss. in der Nacht war es schon so kalt, dass uns das Wasser im Kübel gefror. Auch auf den Zelten lagen Eiskrusten. / Unser Rückzugsmarsch war ein einziger Feuerstreifen, schauerlich anzusehen. Und ernüchternd, sich darüber Gedanken zu machen. Alle Strohschober brannten, alle Kolchosen brannten, gerade die Häuser blieben meistenteils stehen. Die Bevölkerung sollte nach rückwärts evakuiert werden, doch ließ sich das nur teilweise durchführen, zum Großteil waren die Leute nicht wegzubringen, es war ihnen egal, ob man sie erschoss, aber weg wollten sie auf gar keinen Fall. Und der Krieg arbeitete sich weiter, für die einen nach vorn, für die andern nach hinten, aber immer in der blutigsten, unverständlichsten Raserei.“

 

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Arno Geiger (Bregenz, 22 juli 1968)
Cover

 

 

De Vlaamse dichter Roland Jooris werd geboren in Wetteren op 22 juli 1936. Zie ook alle tags voor Roland Joris op dit blog.

 

Achtergrond

Afgewend
met zijn rug naar
het zijnde spaart hij
zijn stilstand in verstomming
uit

de avond tegemoet
de helderheid achter donkere
glazen, de opgooi van stemmen
binnen het afgelijnde, het doffe
leder dat men in het wilde
trapt

doelloos
staart de mens naar
wat hem invalt als een schaduw
in de war van zijn
bestaan

 

 

Eensklaps

Als een duif opvliegt
neemt geen geluid
haar plaats
nog in;

Eensklaps
en wit
laat zij slechts
verte
in mij na.

 

 

Minimal

Vogel wipt.
Tak kraakt.
Lucht betrekt.
Bijna niets
om naar te kijken
en juist dat
bekijk ik.

 

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Roland Jooris (Wetteren, 22 juli 1936)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Susan Eloise Hinton werd geboren op 22 juli 1948 in Tulsa, Oklahoma. Zie ook alle tags voor Susan Hinton op diit blog.

Uit: Rumble Fish

“We went home. The Motorcycle Boy sat on the mattress and read a book. I sat next to him and smoked one cigarette after another. He sat there reading and I sat there waiting. I didn't know what I was waiting for. About three years before, a doped-up member of the Tiber Street Tigers had wandered over onto Packer territory and got beat up and crawled back. I remember waiting around in a funny state of tenseness, like seeing lightning and waiting for thunder. That was the night of the last rumble, when Bill Braden died from a bashed-in head. I'd been sliced up real bad by a Tiger with a kitchen knife, and the Motorcycle Boy had sent at least three guys to the hospital, laughing out loud right in the middle of the whole mess of screaming, swearing, grunting, fighting people. I'd forgotten about that. Sitting there reminded me. It was much harder to wait than to fight. "Both home again?" The old man came in the door. He liked to stop in and change his shirt before he went out to the bars for the night. It didn't matter that the one he changed into was usually as dirty as the one he took off. It was just something he liked to do. "I want to ask you somethin'," I said. "Yes?" "Was—is—our mother nuts?"
"Your mother," he said distinctly, "is not crazy. Neither, contrary to popular belief, is your brother. He is merely miscast in a play. He would have made a perfect knight, in a different century, or a very good pagan prince in a time of heroes. He was born in the wrong era, on the wrong side of the river, with the ability to do anything and finding nothing he wants to do." I looked at the Motorcycle Boy to see what he thought. He hadn't heard a word of it. And even though I didn't have much hope that the old man could tell me something in plain English, I had to ask him something else. "I think that I'm gonna look just like him when I get older. Whadd'ya think?" My father looked at me for a long moment, longer than he'd ever looked at me. But still, it was like he was seeing somebody else's kid, not seeing anybody that had anything to do with him. "You better pray to God not." His voice was full of pity. "You poor child," he said. "You poor baby."
The Motorcycle Boy broke into the pet store that night. I was with him. He didn't ask me along. I just went. "Look, you need some money? I'll get you some money," I said desperately. I knew he didn't need any money. I just couldn't think of any other reason for what he was doing. "Anyway..." I kept on talking, saying anything so I couldn't feel the deadly silence,"...if you want money, liquor stores are the best bet."

 

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Susan Hinton (Tulsa, 22 juli 1948)
Scene uit de gelijknamige film uit 1983 met Dennis Hopper (Father) en Matt Dillon (Rusty James)

 

 

De Indiase schrijver en journalsit Manu Joseph werd geboren op 22 juli 1974 geboren in Kottayam en groeide op in Chennai. Zie ook alle tags voor Manu Joseph op dit blog.

Uit: The Illicit Happiness of Other People

“Ousep Chacko, according to Mariamma Chacko, is the kind of man who has to be killed at the end of a story. But he knows that she is not very sure about this sometimes, especially in the mornings. He sits at his desk, as usual, studying a large pile of cartoons, trying to solve the only mystery that matters to her. He does not ask for coffee, but she brings it anyway, landing the glass on the wooden desk with minor violence to remind him of last night's disgrace. She flings open the windows, empties his ashtray and arranges the newspapers on the table. And when he finally leaves for work without a word, she strands in the hall and watches him go down the stairs.
On the playground below, a hard brown earth with stray grass, Ousep walks with quick short strides towards the gate. He can see the other men, the good husbands and the good fathers, their black shoes polished, serious shirts already damp in the humid air. They walk to the scooter shed, carrying inverted helmets that contain their outrageously small vegetarian lunches. More men emerge from the stair way tunnels of Block A, which is an austere white building with three floors. Their tidy, auspicious wives in cotton saris now appear in the balconies to bid goodbye. They are mumbling prayers, smiling at other women, peeping with one eye into their own blouses.
The men never greet Ousep. They turn away, or become interested in the ground, or wipe their spectacles. But among their own, they have great affection. They are a fellowship, and they can communicate by just clearing the phlegm in their throats.
"Gorbachev," a delicate man says.
"Gorbachev," the other one says.
Having thus completed the analysis of the main story in The Hindu, which is Mikhail Gorbachev's election as the first executive president of the Soviet Union, they walk towards their scooters. A scooter in Madras is a man's promise that he will not return home drunk in the evening. Hard-news reporters like Ousep Chacko consider it an insult to be seen on one, but these men are mostly bank clerks. They now hold the handlebars of their scooters and stand in a languid way. Then they kick suddenly as if to startle the engine into life.
At the gates, the fragile watchman stands in a farcical para-military outfit that puffs in the wind, and he cautiously salutes his foe. Ousep nods without looking. That always gets the guard's respect. Ousep turns for a glimpse of the women on the balconies, and they pretend they were not looking at him. On his own balcony on the third floor there is no one.”

 

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Manu Joseph (Kottayam, 22 juli 1974)

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Stephen Vincent Benét werd geboren op 22 juli 1898 in Bethlehem, Pennsylvania. Zie ook alle tags voorStephen Vincent Benét op dit blog.

 

Ghosts Of A Lunatic Asylum

Here, where men's eyes were empty and as bright
As the blank windows set in glaring brick,
When the wind strengthens from the sea -- and night
Drops like a fog and makes the breath come thick;

By the deserted paths, the vacant halls,
One may see figures, twisted shades and lean,
Like the mad shapes that crawl an Indian screen,
Or paunchy smears you find on prison walls.

Turn the knob gently! There's the Thumbless Man,
Still weaving glass and silk into a dream,
Although the wall shows through him -- and the Khan
Journeys Cathay beside a paper stream.

A Rabbit Woman chitters by the door --
-- Chilly the grave-smell comes from the turned sod --
Come -- lift the curtain -- and be cold before
The silence of the eight men who were God!

 

 

Love In Twilight

There is darkness behind the light -- and the pale light drips
Cold on vague shapes and figures, that, half-seen loom
Like the carven prows of proud, far-triumphing ships --
And the firelight wavers and changes about the room,

As the three logs crackle and burn with a small still sound;
Half-blotting with dark the deeper dark of her hair,
Where she lies, head pillowed on arm, and one hand curved round
To shield the white face and neck from the faint thin glare.

Gently she breathes -- and the long limbs lie at ease,
And the rise and fall of the young, slim, virginal breast
Is as certain-sweet as the march of slow wind through trees,
Or the great soft passage of clouds in a sky at rest.

I kneel, and our arms enlace, and we kiss long, long.
I am drowned in her as in sleep. There is no more pain.
Only the rustle of flames like a broken song
That rings half-heard through the dusty halls of the brain.

One shaking and fragile moment of ecstasy,
While the grey gloom flutters and beats like an owl above.
And I would not move or speak for the sea or the sky
Or the flame-bright wings of the miraculous Dove!

 

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Stephen Vincent Benét (22 juli 1898 – 13 maart 1943)
Cover biografie

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Robbins werd geboren op 22 juli 1936 in Blowing Rock, North Carolina. Zie ook alle tags voor Tom Robbins op dit blog.

Uit: Wild Ducks Flying Backward

“Physically, my pilgrimage commenced in downtown Seattle. Downtown Seattle has long been my "stomping grounds," as they say, although in the past couple of years it's lost its homey air. A side effect of Reaganomics was skyscraper fever. Developers, taking advantage of lucrative tax breaks, voodoo-pinned our city centers with largely unneeded office towers. In downtown Seattle, for some reason, most of the excess buildings are beige. Seattleites complain of beige a vu: the sensation that they've seen that color before.
In any case, it was in a Seattle parking lot, flanked by beige edifices, that I exchanged cars with my chiropractor. He took my customized Camaro Z-28 convertible, a quick machine whose splendid virtues do not include comfort on long-distance hauls; I took his big, new Mercedes.
If, indeed, the reader should decide to motor to Nevada and it proves to exceed an afternoon's j aunt, may I suggest swapping cars with a chiropractor? Chiropractors' cars are not like yours or mine. Theirs tend to be massage parlors on wheels, equipped with the latest breakthroughs in therapeutic seating, lumbar cushions, and vertebrae-aligning headrests. It's like rolling along in a technological spa. The driver can get a spinal adjustment and a speeding ticket simultaneously.
So relaxed was I in that tea-green Mercedes that I didn't look around when I heard my chiropractor burn a quarter inch of rubber off the Camaro's tires. In a certain way, it was reminiscent of the movie Trading Places. As the good doctor tore off to drag sorority row at the University of Washington, I oozed through the beige maze with a serene, chiropractic smile, braking tenderly in front of Alexa's apartment, and then in front of Jon's.
For days to come, the three of us, Alexa, Jon, and your pilgrim, would take turns piloting the doctor's clinical dreamboat along tilting tables of rural landscape. Once we'd crossed the tamed Columbia and were traversing the vastness of eastern Oregon, once we were out of the wet zone and into the dry zone, out of the vegetable zone and into the meat zone, out of the fiberglass-shower-stall zone and into the metal-shower-stall zone, we would glide through a seemingly endless variety of ecosystems, most of them virtually relieved of the more obvious signs of human folly, all of them unavoidably gorgeous.”

 

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Tom Robbins (Blowing Rock, 22 juli 1936)

 

 

De Duitse schrijver Oskar Maria Graf werd geboren op 22 juli 1894 in Berg am Starnberger See. Zie ook alle tags voor Oskar Maria Graf op dit blog.

Uit: Das Leben meiner Mutter

„Allem Anschein nach aber ist er verschont geblieben, denn Colonus berichtet nichts Gegenteiliges, ja, er erwähnt die Heimraths nicht einmal mit einem einzigen Wort. Wenngleich dies nun durch nichts belegt werden kann, bei einiger Verwegenheit der Vorstellung könnte man fast annehmen, der Aufhauser Bauer habe zur Rettung seines Hab und Gutes einen anderen Weg als die kopflose Flucht in die Wälder eingeschlagen. Vielleicht sagte er sich in stumpfer Gelassenheit: »Krieg ist eben Krieg, und alles hängt vom Zufall ab. Was hab' ich schon davon, wenn ich davonlaufe und beim Zurückkommen statt meines schönen Hofes einen Aschenhaufen finde! Lieber gleich als Heimrathbauer sterben, bevor ich ein Leben lang als Bettler im ungewissen herumlaufe. Bleiben wir und schauen wir, was wird! Besser ist's, einiges einzubüßen, als alles sinnlos zugrunde gehen zu lassen.« Vielleicht ließ er Tür und Tor offen und empfing die rauhen Kriegsleute unerschrocken wie ein biederer Wirt, bot ihnen bereitwillig Speis und Trank an und ließ sie kaltblütig gewähren. Eine so abgebrühte, breit lachende, bezwingend-schlaue Bauernfreundlichkeit, die ein Heimrath dem anderen von Generation zu Generation vererbte, mag vielleicht auf die hitzigen Schweden derart verblüffend gewirkt haben, daß sie nach all dem wilden Fliehen und hilflos bittenden Jammern, das ihnen bis jetzt überall begegnet war, eine solche Einkehr als angenehme Abwechslung empfanden und schließlich abzogen. Demütig und gar nicht eitel darüber, daß sein kluger Einfall sie vor dem Schlimmsten bewahrt hatte, aber doch tief zufrieden, wird der Heimrath mit den Seinen dem Allmächtigen gedankt haben. Denn nichts vermochte der Mensch, alles stand in »Gottes Hand«. Gewiß sind das nur Mutmaßungen, dennoch ist eine so kühne Schlußfolgerung, wenn man alles scharf überdenkt, nicht ganz von der Hand zu weisen. In den darauffolgenden zwei Jahren raffte die Pest, die mit dem unseligen Krieg in die Gaue gekommen war, zahlreiche Familien dahin. Das pfarramtliche Totenregister enthält keinen Namen Heimrath. Zum ersten Male wird einer von ihnen im Zusammenhang mit einer Aufzeichnung aus dem Jahre 1645 im sogenannten Mirakelbuch der Aufkirchner Pfarrchronik namentlich erwähnt. Es heißt da, einer seiner Knechte habe sich in der Christnacht noch einmal im Stall bei den Pferden zu schaffen gemacht und dabei durch ein Guckloch in den dunklen, rauhreifüberzogenen Obstgarten geschaut.“

 

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Oskar Maria Graf (22 juli 1894 – 28 juni 1967)
Cover

 

 

Zie voor de schrijvers van de 22 juli ook mijn blog van 22 juli 2018 deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:27 Reageer op dit bericht

Peter Winnen, Ernest Hemingway, Belcampo, Leo Herberghs, Boris Dittrich, Sarah Waters, Ernest Farrés, Hans Fallada, Tour de France, Dolce far niente

 

Dolce far niente - Bij de Tour de France

 

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Alberto Contador

 

Uit: Wielergeluk (Hongerklop)


‘Hoe vermijd ik een Contadorreke?’
De vraag die als kop boven een internetartikel in Het Nieuwsblad stond bezorgde me een gelukzalige glimlach. In turnen en kunstrijden op de schaats worden bepaalde combinaties en sprongen naar de bedenker en eerste uitvoerder genoemd, maar een Contadorreke is eigenlijk al zo oud als de wielersport zelf. Een bijzonder geslaagde uitvoering was die van Miguel Indurain tijdens de beklimming van Les Arcs in de Tour van 1996. Hij verloor minuten en kon de eindzege wel op zijn buik schrijven. Ook perfect was die van Jan Ullrich op weg naar Les Deux Alpes, Tour de France 1998. Die dag verspeelde hij het geel aan Pantani. Beestenweer was het, ideaal voor een groots Contadorreke.
Hypoglykemie is de universele benaming. In Frankrijk heet het coup de fringale of kortweg la fringale, geeuwhonger. ‘Hongerklop’ werd als eerste door Steven Rooks gebezigd. Maar Alberto Contador gaat nu met de eer lopen.
Het moet gezegd, Contador leverde vakwerk af, en het werd ook nog eens prima in beeld gebracht door de cameramensen op de motoren. Was Parijs-Nice de hele week al een feest geweest van de aanvalslust, mijn dank gaat ook uit naar Rabobank, zaterdagmiddag kregen we onverwacht een zonder benzine vallende gele trui cadeau. Van de ene op de andere minuut zat Alberto op een hometrainer.
Mooi was het. De vlinderachtige carbon racefiets parkeerde zichzelf op het achtbaanachtige parcours richting Fayence. Het voorjaar lonkte in de Provence. Wat heet, het licht sloeg stukken uit de rotsen.
De hongerklop is een intense ervaring. Opeens dooft de vlam. Het lichaam is de vijand, want nergens meer te vinden. Daar zit je als ziel op een zadel in een landschap dat zichzelf verloren heeft. De hongerklop is de ervaring van de dood met kloppend hart.
En dus opende Alberto Contador in Fayence bevend een blikje cola. Verstandig. In Coca Cola zitten de snelste suikers. In tijden van crisis is dit niet de softdrink die half Amerika in een latente diabetes heeft gestort, maar een gesofisticeerd medicament van herstel.
‘Hoe vermijd ik een Contadorreke?’ Het artikel in Het Nieuwsblad was een service voor de recreatieve fietser. De deskundige: ‘Het rekensommetje is eenvoudig. Wie twee tot drie procent van zijn lichaamsgewicht verliest, is ook meteen twintig tot dertig procent van zijn vermogen kwijt. Contador weegt iets meer dan zestig kilo. Als hij 1,5 liter vocht is kwijtgespeeld liep het voor hem al mis. Of hij heeft zijn suikers niet goed aangevuld. Hij moest eigenlijk zestig gram koolhydraten per uur gebruiken.’
Mijn ervaring is dat een Contadorreke zich niet tot formules laat herleiden. Zij is er op een goede dag in grote schoonheid, of zij is er niet."

 

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Peter Winnen (Ysselsteyn, 5 september 1957)

 

 

De Amerikaanse schrijver Ernest Hemingway werd geboren op 21 juli 1899 in Oak Park, Illinois. Zie ook alle tags voor Ernest Hemingway op dit blog.

Uit: A Moveable Feast

“I hope she's gone with a good man, I thought. But I felt sad.
I closed up the story in the notebook and put it in my inside pocket and I asked the waiter for a dozen portugaises and a half-carafe of the dry white wine they had there. After writing a story I was always empty and both sad and happy, as though I had made love, and I was sure this was a very good story although I would not know truly how good until I read it over the next day.
As I ate the oysters with their strong taste of the sea and their faint metallic taste that the cold white wine washed away, leaving only the sea taste and the succulent texture, and as I drank their cold liquid from each shell and washed it down with the crisp taste of the wine, I lost the empty feeling and began to be happy and to make plans.
Now that the bad weather had come, we could leave Paris for a while for a place where this rain would be snow coming down through the pines and covering the road and the high hillsides and at an altitude where we would hear it creak as we walked home at night. Below Les Avants there was a chalet where the pension was wonderful and where we would be together and have our books and at night be warm in bed together with the windows open and the stars bright. That was where we could go. Traveling third class on the train was not expensive. The pension cost very little more than we spent in Paris.
I would give up the room in the hotel where I wrote and there was only the rent of 74 rue Cardinal Lemoine which was nominal. I had written journalism for Toronto and the checks for that were due. I could write that anywhere under any circumstances and we had money to make the trip.
Maybe away from Paris I could write about Paris as in Paris I could write about Michigan. I did not know it was too early for that because I did not know Paris well enough. But that was how it worked out eventually. Anyway we would go if my wife wanted to, and I finished the oysters and the wine and paid my score in the café and made it the shortest way back up the Montagne Ste. Geneviève through the rain, that was now only local weather and not something that changed your life, to the flat at the top of the hill.
"I think it would be wonderful, Tatie," my wife said. She had a gently modeled face and her eyes and her smile lighted up at decisions as though they were rich presents. "When should we leave?"
"Whenever you want."
"Oh, I want to right away. Didn't you know?"
"Maybe it will be fine and clear when we come back. It can be very fine when it is clear and cold."

 

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Ernest Hemingway (21 juli 1899 – 2 juli 1961)
Cover

 

 

De Nederlandse schrijver Belcampo werd in Naarden geboren op 21 juli 1902 als Herman Pieter Schönfeld Wichers. Zie ook alle tags voor Belcampo op dit blog.

Uit: Verborgenheden (De houthakker)

“Misschien juist omdat hij houthakker was liet hij op zijn gezicht alles maar groeien wat groeien wou. Wenkbrauwen, knevels, baarden en bakkebaarden woekerden om het hardst hem zelf eronder. Zijn blikken loerden door een eigen struikgewas, wanneer hij sprak kwamen zijn woorden als uit een braambos.
Nu liep hij met veerkrachtige tred over het mos van het woud, dat ook veerkrachtig was en hem elke keer zijn tred weer teruggaf. Hij had een boom te vellen, een van de hoogste en dikste. Het was jammer, de houtvester had hem aangekruist en de houtvester was hier opperheer, zijn wil geschiedde. Dat oordeel moest voltrokken worden.
Hij liep dwars door het bos recht op hem aan, hij zou dat naar elke boom toe kunnen, zo goed was hem het woud bekend.
Toen hij hem bereikt had wierp hij schop en bijl naast zich neer en keek voor het laatst naar hem op, wisselde een laatste begrijpende blik, gaf hem voor het laatst zijn volle koninklijke waarde. Toen pakte hij zijn schop weer op en begon met het blootgraven van de wortels. Hierbij gebeurde eigenlijk nog niets, dit zou de boom nog prettig kunnen vinden.
Maar dan kwam de eerste bijlslag. Die was het ergste, die was als 't ware de oorlogsverklaring. Daarvan moest het machtige organisme wel een rilling krijgen die zich voortplantte tot in zijn fijnste twijgjes.
De houthakker, eenmaal aan 't hakken, hakte dóór. Het enige verweer van de boom was dat hij hem liet zweten, misschien verhardde hij expres daarvoor zijn hout. Maar de actieve kracht van de man moest het wel winnen en de boom liet zijn leven met een groot gekraak onder dreunen van de grond en daveren van het bos. Alleen zijtakken reikten daarna nog in de lucht en gaven hem een rest van hoogheid. De zon bleef schijnen ofschoon dat, wat de boom betrof, nu verder onzin was.
Aan de kant waarheen de boom gevallen lag waren nog wortels vast blijven zitten en deze hadden daardoor de grond een eind opengescheurd. En zie, daar in de diepte van het nieuwe gat was iets anders dan aarde, daar was een blinkend oppervlak te zien, iets dat de natuur niet voortbracht maar dat door mensenhand was weggestopt.
De ogen van de houthakker begonnen achter hun donkere borstels te gloeien van opwinding, de man zette al zijn reservekrachten eraan en kreeg met lang en hevig worstelen een zware stenen pot op de begane grond. Een deksel, dat nog met resten lak en vergaan ijzeren band bevestigd was, werd al gauw door lange, krampachtige vingers afgelicht...
De eerste stralen, die naar binnen vielen, werden meteen fel weerkaatst: de pot was tot boven aan toe met gouden munten gevuld."

 

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Belcampo (21 juli 1902 – 2 januari 1990)
In 1965

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Leo Herberghs werd geboren in Heerlen op 21 juli 1924. Zie ook alle tags voor Leo Herberghs op dit blog.

 

Hout

alle kruinen met mijn oren
alle takken met mijn ogen
alle bomen met mijn voorhoofd

alle stammen met mijn namen
alle bladeren met mijn adem
alle wortels met mijn haren

alle bijlen in mijn handen
alle scherp geslepen messen
alle schoon-gezaagde planken

alle zware houten kisten

 

 

Paard

een dansende sprinkhaan
het paard!

trapt de lucht aan scherven
dat het glas rinkelt!

ratelt voorbij en het zwaard
van zijn adem bliksemt!

en zijn stem galmt!
en zijn hoef graaft
de donder op!

 

 

boeren

hebben het heelal uitgespuwd, dijen
leeggedronken, de aardman
ontzet, ze spreken geel en paarden en lazarus
liggen zij in de bloemkool, de stronken
potverterend en dochters armoedig
beschimpend

netels bezingen zij
met hun hoofddoek, de oerkoe
dampt in hun keuken, de koekoek
zegent hun eten

een ware adem
houdt hen tesamen, abraham
baadt in het late avondlijk
licht

hun buik vol met troggen
rafelig herfstlicht, telegraafpalen
herders hun verre schepselen, hun paarden
razend en kuitenflikkerend
in bossen, de ontelbare, verre

 

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Leo Herberghs (Heerlen, 21 juli 1924 – 11 mei 2019)

 

 

De Nederlandse schrijver, mensenrechtenactivist en oud-politicus Boris Dittrich werd geboren in Utrecht op 21 juli 1955. Zie ook alle tags voor Boris Dittrich op dit blog.

Uit: Moord en Brand

“Een oom en een tante van me zijn naar Israël geëmigreerd. Mijn vader was moslim. Het huwelijk
van mijn ouders was dus niet vanzelfsprekend. Ze hebben elkaar op de universiteit leren kennen. In Marokko hadden ze geen toekomst, er heerste bovendien enorme werkloosheid. Daarom zijn ze naar Nederland gekomen, waar al enkele neven van mijn vader woonden.’
De twee mannen glimlachen naar elkaar. Weislogel vraagt Fouali hoe het is om jood te zijn in een Marokkaanse familie waarvan een deel moslim is. Hij drukt op een belletje. De butler komt met koffie en thee en grote glazen water met ijsklontjes erin.
‘Voor we verdergaan wil ik een witz vertellen. Luister. Een beroemde rabbijn ligt op sterven. Zijn vrouw zit aan de rand van zijn bed. “Mijn laatste wens is dat ik moslim word.” “Wat zeg je
nou?” roept zijn vrouw? “Hoe kun je dat nu doen? Buiten staan allemaal joden die afscheid van je willen nemen! Weet je het zeker?”
“Ja,” zegt de rabbijn met zwakke stem. “Dit is wat ik wil.”
Enfin, zijn vrouw roept “oj vej”, maar wil toch de laatste wens van haar man honoreren en laat de imam komen. Die neemt plaats aan de rand van het bed en voert een gesprek met de rabbijn over
de islam. Uiteindelijk is hij ervan overtuigd dat de rabbijn voldoende van zijn nieuwe religie weet en zegt dan: “Vanaf nu bent u moslim. Welkom in onze gemeenschap. Toch wil ik u wat vragen.
Waarom wilt u per se moslim worden?” Zijn vrouw en de imam moeten goed hun best doen om het antwoord van de rabbijn op te vangen, want zijn stem wordt zwakker en hij zal het niet lang meer maken. “Ik ben blij als moslim dood te gaan. Dan is er weer een minder.” Daarna sluit hij zijn ogen en sterft.’

 

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Boris Dittrich (Utrecht, 21 juli 1955)

 

 

De Britse schrijfster Sarah Waters werd geboren in Neyland, Wales, op 21 juli 1966. Zie ook alle tags voor Sarah Waters op dit blog.

Uit:The Paying Guests

“The Barbers had said they would arrive by three. It was like waiting to begin a journey, Frances thought. She and her mother had spent the morning watching the clock, unable to relax. At half-past two she had gone wistfully over the rooms for what she’d supposed was the final time; after that there had been a nerving-up, giving way to a steady deflation, and now, at almost five, here she was again, listening to the echo of her own footsteps, feeling no sort of fondness for the sparsely furnished spaces, impatient simply for the couple to arrive, move in, get it over with.
She stood at a window in the largest of the rooms—the room which, until recently, had been her mother’s bedroom, but was now to be the Barbers’ sitting-room—and stared out at the street. The afternoon was bright but powdery. Flurries of wind sent up puffs of dust from the pavement and the road. The grand houses opposite had a Sunday blankness to them—but then, they had that every day of the week. Around the corner there was a large hotel, and motor-cars and taxi-cabs occasionally came this way to and from it; sometimes people strolled up here as if to take the air. But Champion Hill, on the whole, kept itself to itself. The gardens were large, the trees leafy. You would never know, she thought, that grubby Camberwell was just down there. You’d never guess that a mile or two further north lay London, life, glamour, all that.
The sound of a vehicle made her turn her head. A tradesman’s van was approaching the house. This couldn’t be them, could it? She’d expected a carrier’s cart, or even for the couple to arrive on foot—but, yes, the van was pulling up at the kerb, with a terrific creak of its brake, and now she could see the faces in its cabin, dipped and gazing up at hers: the driver’s and Mr Barber’s, with Mrs Barber’s in between. Feeling trapped and on display in the frame of the window, she lifted her hand, and smiled.
This is it, then, she said to herself, with the smile still in place.
It wasn’t like beginning a journey, after all; it was like ending one and not wanting to get out of the train. She pushed away from the window and went downstairs, calling as brightly as she could from the hall into the drawing-room, ‘They’ve arrived, Mother!’
By the time she had opened the front door and stepped into the porch the Barbers had left the van and were already at the back of it, already unloading their things. The driver was helping them, a young man dressed almost identically to Mr Barber in a blazer and a striped neck-tie, and with a similarly narrow face and ungreased, week-endy hair, so that for a moment Frances was uncertain which of the two was Mr Barber. She had met the couple only once, nearly a fortnight ago. It had been a wet April evening and the husband had come straight from his office, in a mackintosh and bowler hat.”

 

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Sarah Waters (Neyland, 21 juli 1966)

 

 

De Catalaanse dichter Ernest Farrés i Junyent werd in Igualada geboren op 21 juli 1967. Zie ook alle tags voor Ernest Farrés op dit blog.

 

Solitude, 1944

With her at the wheel of my car
I’m rolling down a secondary highway
flanked by stubble fields and
wooded stretches becoming a
blurred quilt to my eyes: in tenths
of a second the horizontal oblong
of dusty windshield yields me sights
I don't have time to register, floating
in infinite space until they slip
away producing sibilant gusts
on either side of the hood.
                                    In full
possession of my faculties, I cover
this route as if I'd always done it
(hundreds or thousands of times)
swallowing up kilometers at an
acceptable speed without coming across
anything more than holes and stones
by the road when a ground-floor structure
rises in the midst of a compact grove
demanding my attention. The house
shows signs of being empty.
I’ll see it slipping past on our right
letting go a hoarse yell.

A mixture of sensations
and inner voices swirls around
my brain. To muffle the raucous sound
of the engine, I put music on the radio.

 

 

Vertaald door Lawrence Venuti

 

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Ernest Farrés (Igualada, 21 juli 1967)
Solitude1944 door Edward Hopper

 

 

De Duitse schrijver Hans Fallada (eig. Rudolf Ditzen) werd geboren in Greifswald op 21 juli 1893 als de zoon van een jurist. Zie ook alle tags voor Hans Fallada op dit blog.

Uit: Kleiner Mann – was nun?

"Es regt mich aber auf ...«
„Die Tür öffnet sich, eine andere Schwester kommt: »Herr und Frau Pinneberg bitte? Herr Doktor läßt um einen Augenblick Geduld bitten. Wenn ich unterdes die Personalien aufnehmen dürfte?«
»Bitte«, sagt Pinneberg und wird gleich gefragt: »Wie alt?«
»Dreiundzwanzig.«
»Vorname: Johannes.«
Nach einem Stocken: »Buchhalter.«
Und glatter: »Immer gesund gewesen. Die üblichen Kinderkrankheiten, sonst nichts. – Soviel ich weiß, beide gesund.«
Wieder stockend: »Ja, die Mutter lebt noch. Der Vater nicht mehr, nein. Kann ich nicht sagen, woran er gestorben ist.« Und Lämmchen ...: »Zweiundzwanzig. – Emma.«
Jetzt zögert sie: »Geborene Mörschel. – Stets gesund. Beide Eltern am Leben. Beide gesund.«
»Also einen Augenblick noch. Herr Doktor ist sofort frei.«
»Wozu das alles nötig ist«, brummte er, nachdem die Tür wieder zufiel. »Wo wir doch nur ...«
»Gerne hast du es nicht gesagt: Buchhalter.«
»Und du nicht das mit der geborenen Mörschel!« Er lacht. »Emma Pinneberg, genannt Lämmchen, geborene Mörschel. Emma Pinne ...«
»Bist du stille! Oh Gott, Junge, ich müßte noch einmal ganz unbedingt. Hast du eine Ahnung, wo das hier ist?«
»Also das ist doch immer dieselbe Geschichte mir dir ...! Statt daß da vorher ...«
»Aber ich bin, Junge. Ich bin wirklich. Noch auf dem Rathausmarkt. Für einen ganzen Groschen. Aber wenn ich aufgeregt bin ...«
»Also Lämmchen, nimm dich doch einen Augenblick zusammen. Wenn du wirklich eben erst ...«
»Junge, ich muß ...«
»Ich bitte«, sagt eine Stimme. In der Tür steht Doktor Sesam, der berühmte Doktor Sesam, von dem die halbe Stadt und die viertel Provinz flüstern, daß er ein weites Herz hat, manche sagen auch, ein gutes Herz. Jedenfalls hat er eine volkstümliche Broschüre über sexuelle Probleme verfaßt, und darum hat Pinneberg den Mut gehabt, ihm zu schreiben und sich und Lämmchen anzumelden.
Dieser Doktor Sesam steht also in der Tür und sagt: »Ich bitte.«
Doktor Sesam sucht auf seinem Schreibtisch nach dem Brief. »Sie haben mir geschrieben, Herr Pinneberg. Sie können noch keine Kinder brauchen, weil das Geld nicht reicht.«
»Ja«, sagt Pinneberg und ist schrecklich verlegen.“

 

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Hans Fallada (21 juli 1893 – 5 februari 1947)
Cover

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 21e juli ook mijn blog van 21 juli 2018 deel 2.

Geschreven door Romenu om 12:30 Reageer op dit bericht

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