Hermann Lenz, Jean Teulé, Pierre Mac Orlan, Antonín Sova, August Thieme, Johann Lauremberg

De Duitse schrijver Hermann Lenz werd op 26 februari 1913 in Stuttgart geboren. Zie ook mijn blog van 26 februari 2007.
Uit: Peter Handke und Hermann Lenz. Berichterstatter des Tages. Briefwechsel.
„München, 26. Mai 1978
Lieber Peter,
wir sitzen wieder in unserem Alten-Heim und denken an die Tage bei Dir zurück. Die haben uns jung gemacht, zumindest hinter der Stirn.
Ich schreibe Dir also gewissermassen mit erfrischten Ganglienzellen, obwohl ich den Mund nicht so voll nehmen sollte, weil Dir mein Brief abgewelkt vorkommen kann.
Jedenfalls ist bei Dir so viel los, wie ich mir früher gewünscht hätte, dass bei mir los sein sollte. Aber ich hab's nicht geschafft und hätte auch kein so angespanntes Leben durchgestanden, wie Du es führst. Trotzdem freut's mich, dass ich beim Fussballspiel im Garten von Dir ermuntert worden bin.
'Aminowitsch' hätte ich gern ein Comic-Strip-Buch geschenkt, aber Dir ist's ja nicht recht, wenn Amina derlei liest. Obwohl sie deshalb so schöne Sachen zeichnet wie den Trickfilm mit der Schlange und die Geschichte unserer Abreise. Und alles aus der hohlen Hand wie das Ziffernblatt der Uhr, das jedesmal so rund wird, als hätte sie einen Zirkel benutzt.
Übrigens will ich Dein Barfuss- oder Strumpfsockig-Gehen, wie man in Bayern sagt, nachmachen, traue mich aber nicht so recht, weil ich auszurutschen fürchte ... Und Frau Greinert ruft aus: 'Herrr Handke, Sie haben so zierliche Füsse!' (...)“

De Franse schrijver, scenarioschrijver en acteur Jean Teulé werd geboren op 26 februari 1953 in Saint-Lô, Manche. Hij publiceerde o.a. Rainbow pour Rimbaud (1991), L'Œil de Pâques (1992), Ballade pour un père oublié (1995), Darling (1998) Bord cadre (1999), Longues Peines, Les Lois de la gravité, Ô Verlaine ! (2004), Je, François Villon (2006), Le Magasin des suicides (2007) en Le Montespan (2008).
Uit: Bord cadre
« S'endormir avec toi, Léone, et puis, le lendemain matin, se réveiller...
Et toi qui te réveilles aussi, me souris (oh là là, me souris) et viens au creux de mon bras droit, une jambe par-dessus les miennes. La chaleur de ton ventre. Caresser tes cheveux, te dire "Bonjour, mon amour", puis poser une main sur ton épaule nue. Ma main à plat sur ta taille, ma main à plat sur tes reins, sentir au bout de mes phalanges la naissance d'une courbe qui fait frémir. Mais étendre ensuite les doigts sur ta hanche, ton épaule, la pétrir légèrement et s'endormir pour se réveiller à nouveau... Puis tes petites mains maladroites et ensommeillées partout sur mon visage; les doigts dans les yeux, les oreilles, la bouche, les narines.
Et nos rires.
Je ne t'ai jamais rêvée Léone, car je n'ai jamais su rêver autant.
Se réveiller avec toi, la beauté que c'est. Ce n'est pas rêvable. Tu es la femme pas rêvable. Le merveilleux aussi de nos matins chastes."

De Franse schrijver en songwriter Pierre Mac Orlan werd geboren op 26 februari 1882 in Peronne als Pierre Dumarchey. In zijn jonge jaren woonde hij in Rouen en Parijs, had allerlei baantjes en reisde hij door heel Europa. Daarna keerde hij terug naar Parijs en ging hij deeluitmaken van een kring van kunstenaars en schrijvers als Max Jacob, Guillaume Apollinaire, Maurice Utrillo en Francis Carco. Hij schreef een omvangrijk oeuvre van gedichten, chansons, essays, romans, novellen en kritieken.
Uit: Montmartre
„Quelques mois avant de mourir, au moment où la guerre de 1914 s'annonçait déjà dans les centres de recrutement de Toul et de Nancy, Couté était a Bruxelles ou il disait ses œuvres dans un cabaret. II revint a Paris pour mourir d'une congestion pulmonaire. Son oeuvre, comme celle de Villon, lui survécut grâce à la mémoire de ses fidèles et aux fascicules entassés dans les magasins poussiéreux des éditeurs de musique. L 'éditeur E. Rey, qui l'aimait bien et qui fut l'éditeur de Jehan Rictus et d' Aristide Bruant, parvint à réunir quelques poèmes et quelques chansons. Dans La Chanson d'un Gâs qu'a mal tourné- c'est le titre du volume - le choix des poèmes porte principalement sur l'aspect satyrique de l'œuvre de Gaston Couté. A mon goût, le meilleur de ce poète très personnel n'est point là. Ce n'est qu'un aspect de cet esprit guêpin dont Couté usait souvent avec une heureuse férocité. Mais, en dehors de ce goût très vif pour les revendications sociales généreuses, Couté aimait plus délicatement, plus profondément les choses tendres de son pays: les femmes, les vignes, les blés et le patois chantant des bords de la Loire. La chanson, infiniment mélancolique et sentimentale, devenait alors son plus sur moyen d'expression.“

De Tsjechische schrijver en dichter Antonín Sova werd geboren op 26 februari 1864 in Pacov (Dt. Patzau). Zie ook mijn blog van 26 februari 2007.
Teiche
Die Teiche Böhmens sind wie Silberschalen,
Gebettet in das satte Grün der Auen,
Auf ihre Spiegel Wolkenschatten fallen.
Wie traumverschleiert sanfte Augen schauen.
Die Schnepfe klagt im Röhricht nah dem Rande,
Und Enten Regenbogenflügel breiten,
Gereckt den Hals mit kupfergrünem Bande,
Entflirrt der Zug in sonndurchglühte Weiten.
Der Kalmus atmet: lau und linde steigen
Die Grummetdüfte nach dem heißen Tage,
In sanftgekühlten Wellen schwingt das Schweigen.
Und etwas seufzt darin wie die ewige Klage.
Vertaald door Paul Eisner

De Duitse dichter August Thieme werd geboren op 26 februari 1780 in Allstedt. Hij studeerde filosofie en theologie in Halle en Jena. In 1803/04 was hij leraar aan de Katharinaschool in Sint Petersburg. Het waren wellicht zijn beste jaren, waarin hij met Schillers zwager Baron Wilhelm von Wolzogen, de wereldreiziger Adam Johann von Krusenstern en de astronoom Friedrich Theodor von Schubert een literair-wetenschappelijke kring vormde.
Ihr Grab
In diesen kleinen Räumen
Kennst Du mein Nachdirträumen,
Du kennst mein Stillversenken
In Dich, mein Deingedenken,
mein tödlich Dichvermissen,
Das mir das Herz zerissen!
Du weißt, was ich Dir schuldig,
Und wie ich ungeduldig,
Dir bald zu tausendmalen
Den alten Dank zu zahlen,
Und wie, wo keine Gränzen,
Ich Alles möcht' ergänzen!
Die Asche liegt wohl unten
In Kränzchen, Dir gewunden!
Umsonst hab' ich beschworen,
Die Gruft, da Du verloren!
Die wird den Staub verwenden
In allen Elementen! -
Und doch ist mir nicht bange,
Es währt gewiß nicht lange!
Wenn aufhört auch mein Sprechen,
Kann unser Ring nicht brechen:
D e n müßt' ich wenig kennen,
Glaubt' ich an ewig Trennen! -

De Duitse dichter en schrijver Johann Lauremberg werd geboren op 26 februari 1590 in Rostock, waar hij ook studeerde en van 1618 toto 1623 professor was voor poëzie. Daarna was hij tot aan het eind van zijn leven professor voor wiskunde aan de academie in Sorø in Denemarken. Naast pedagogische en wiskundige werken schreef hij een Latijnse tragedie en gedichten in het Latijn en in het Duits. Het bekendst zijn echter de satirische Veer Scherzgedichte in het Nederduits geschreven, waarin hij de zeden en gewoonten van zijn tijd op de hak nam.
Dat Erste Schertz-Gedichte
Vom itzigen Wandel und Maneeren der Minschen
In Grekenland ein Man vör langen tiden was,
Van Wyßheit hochberömt, genandt Pythagoras;
Van em de Jöged sick leet hüpich underwisen,
Man hörde sine Lehr in allen Landen prisen.
Sin Hus und Schoel erschal, nicht van Fantastery,
De nu van velen werd genömt Philosophy,
Sündern van Meticheit, van Tucht und gode Seden,
Dar leerd man schwigen erst, hernamals leerd man Reden.
Nichts, dat gelevet had, kam je in eren Mund,
Ock nicht de hülsen Frucht, de in den Garden stund.
Ein Deel van siner Leer Metempsychosin nömde,
De domals alle Welt als hoge Wyßheit römde,
Darvan de mening is. Van Gott des Minschen Seel
Int Lyff gegaten wert, als siner krafft ein deel,
Sins wesendes en Part. Desülve Seel must wandern
So bald de Minsche sterfft, van einem Lyff thom andern:
Ein Kriegsman und Soldat, wenn em de Seel entföhr,
Keem se woll in ein Peerdt, edr in eine olde Sör.

Rostock (Geen portret beschikbaar)

























































































































