Antal Szerb, Aleksander Wat, Viktor Astafiev, Reinier van Genderen Stort, Marcel Prévost, Konrad Weiß, José Martiniano de Alencar

De Hongaarse schrijver Antal Szerb werd geboren op 1 mei 1901 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2008.
Uit: In der Bibliothek (Vertaald door Timea Tankó)
“Nachdem man mich wegen meiner als unsittlich empfundenen Art, Krawatten zu tragen, und wegen unmoralischer Umtriebe in Cambridge hinausgeworfen hatte, immatrikulierte ich mich am University College London, zu dessen Besonderheit es zählt, dass der Dekan das Recht hat, Priester, denen es einfallen sollte, das Universitätsgelände zu betreten, von eben diesem zu verweisen. Es wird jedoch geheimgehalten, dass es dieses Recht gibt.
Eines Tages zog ich probeweise den traditionellen und aus Kinofilmen wohlbekannten Talar der anglikanischen Geistlichen an und setzte mich demonstrativ in den Säulengang der Universität, wo sich junge Engländerinnen und junge Perser in der spärlichen englischen Sonne bräunten, als sei dies ihr Lieblingssport. Andächtig schloss ich die Augen, und ein süßer Schauder durchfuhr mich, während ich auf den Festzug des Dekans, der würdigen Alten und der Cellerarii der Universität wartete, denn ich habe eine Schwäche für jede Art von Umzug. Sie kamen jedoch nicht, die Teestunde rückte näher, und ich musste einsehen, dass ich wieder einmal naiv gewesen war. Also versuchte ich mich in der Rolle des Straßenpredigers. Ich breitete die Arme aus, nannte die Anwesenden meine Brüder und Schwestern, so, wie es sich gehört, und begann über gewisse Visionen zu sprechen, die mir angeblich im Schnellzug von London nach Liverpool gekommen seien, in denen ich die Einrichtung des Himmels klar vor Augen gehabt hätte und aufgrund deren ich wüsste, dass das große Tier aus der Apokalypse eigentlich Schottland sei. Die jungen Engländerinnen hörten mir mit andächtiger Langeweile zu, und es gelang mir nicht, auch nur das geringste Aufsehen zu erregen. Sie sind nicht einmal weggegangen. Äußerst gedemütigt machte ich mich auf den Weg, um meinen Tee zu trinken. Ich spürte, dass meine Wesensart an der englischen Wohlerzogenheit abprallte und mein Dasein hier eigentlich gar kein teleologisches war.“

De Poolse schrijver en dichter Alexander Wat werd geboren op 1 mei 1900 in Warschau. Zie ook Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2008.
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Uit: Jenseits von Wahrheit und Lüge (Vertaald door Esther Kinsky)
„WAT: Die Auflösung der kommunistischen Partei durch Moskau hat mich eigentlich nicht besonders beeindruckt, was mich hingegen unglaublich betroffen hat, war der Tod und die Lagerhaft vieler Freunde und guten Bekannten. All diese Menschen , die liquidiert wurden – das war natürlich ein schrecklicher Eindruck. Man wußte sogleich, sie sind im Gefängnis, es gibt einen Prozeß, sie sind beschuldigt, polnische Geheimdienstler zu sein usw. Das fing schon 1937 an. Zu den ersten Verhaftungen von Polen in Rußland kam es 1936, 1937. Einige wurden erst 1938 nach Moskau beordert, aber die meisten saßen schon lange dort in Haft. Warski saß schon seit Jahren, fast alle Wichtigen saßen seit Jahren. Ein paar waren in Paris und wurden von dort nach Moskau gerufen. Die Liquidierungsprozeß begann schon von der Auflösung der Partei. Das war während der stalinistischen Welle der großen Säuberungen, der Prozesse usw.“

De Russische schrijver Viktor Astafiev werd geboren op 1 mei 1924 in Ovsyanka. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.
Uit: Wasjutka und der Taigasee (Vertaald door Maria Luise Völter)
“An Wasjutkas Stiefeln klebten nasse Erdklumpen. Er war müde, durchgeschwitzt, und immer wieder setzte er sich in Trab, um mit dem Vater Schritt zu halten. "Weißt du, ich habe sie im Fliegen getroffen, die Enten ..." Der Vater reagierte nicht. Wasjutka lief wieder eine Weile schweigend neben ihm her. Dann fing er noch einmal an: "Weißt du? Sie im Fliegen zu schießen, ist besser: Man trifft dann gleich mehrere!" "Gib nicht so an!" sagte der Vater streng und schüttelte den Kopf. "Woher du nur deine Prahlsucht hast! Ach du liebe Not!" Wasjutka sagte kleinlaut: "Ich gebe doch nicht an. Wenn es wahr ist, warum sollte ich dann prahlen?" Der Vater antwortete nicht, und Wasjutka wechselte verlegen das Gesprächsthema. "Schon bald, Papa, wird die Fichte zu sehen sein, unter der ich übernachtet habe. Ach, war es damals kalt!" "Mag sein, aber jetzt bist du verschwitzt. Geh hinunter, geh zum Großvater ins Boot und erzähl ihm von den Enten. Er liebt solche Geschichten. Geh jetzt, geh!" Wasjutka blieb zurück und wartete auf das Boot, das die Fischer an einer Leine hinter sich herzogen. Sie waren alle sehr müde, und Wasjutka schämte sich, in das Boot einzusteigen. Er half den Fischern beim Ziehen. Sobald in der Ferne der breite, in der dichten Taiga verborgene See zu sehen war, sagte einer von den Fischern: "Da ist Wasjutkas See." So kam es, daß die Leute den neu entdeckten See "Wasjutkasee" nannten. Der See war tatsächlich reich an Fischen. Die Brigade des Gregorij Schadrin stellte sich auf Taigaseefischfang ein. Im Winter wurde ein Häuschen gebaut. Die Fischer brachten Kisten, Salz und Netze dahin und richteten einen ständigen Stützpunkt für Seefischfang ein. Es gelang ihnen nun ganz einfach, so viele Fische zu fangen, wie es ihnen im Plan vorgeschrieben war, und noch viel mehr ...”

Monument in Krasnoyarsk
De Nederlandse dichter en schrijver Reinier van Genderen Stort werd geboren op 1 mei 1886 in Buitenzorg, Nederlands Indië. Het gezin Van Genderen Stort woonde tot 1888 in het huis van zijn grootvader die goeverneur-generaal van Nederlands Indië was. In 1888 vertrokken ze naar Nederland. Daar bezocht Van Genderen Stort het gymnasium in Amsterdam en begon hij te schrijven, daarbij gestimuleerd door Frans Mijnssen en Willem Kloos. Hij studeerde enige tijd Frans, hetgeen hem in contact bracht met auteurs als Zola, Flaubert, Montaigne en Guy de Maupassant, schrijvers die zijn werk sterk hebben beïnvloed. Financieel gesteund door zijn moeder legde Van Genderen Stort zich geheel toe op het schrijverschap. Hij publiceerde korte verhalen in De Stem, De Gids, Nederland en De Nieuwe Gids. In 1912 verscheen zijn eerste boekpublicatie: Idealen en ironieën. Als gevolg van een ongeneeslijke ziekte werd Van Genderen Stort in 1917 geheel blind en moest hij zijn werk voortaan dicteren. Niettemin bleef hij op deze manier publiceren en in 1925 verscheen zijn meest bekende roman Kleine Inez, die door de Maatschappij der Nederlandse Letterkunde te Leiden bekroond werd met de Lucy B. en C.W. van der Hoogtprijs. Vanaf 1935 woonde Van Genderen Stort in Wapenveld in Gelderland, in het huis van zijn jeugdvriendin Gon Waterman met wie hij in 1937 in het huwelijk trad. In deze omgeving schreef hij twee dichtbundels: Najaarsvruchten (1936) en Rijmproeven (1937). Het is echter vooral zijn proza waardoor hij bekend gebleven is.
Uit: Kleine Inez
“Floris Roelof Scanderbergh was geboren in een kleine, oude stad, gelegen aan de Zuiderzee, waar zijn vader koopman was. De veste was vroeger aanzienlijk geweest. In de Middeleeuwen reeds had zij een talrijke vloot met kruisvaarders bemande koggen naar het Heilige Land gezonden en, stemhebbende stad van het machtig Holland der zeventiende eeuw, had zij haar aandeel gehad in de zeevaart, die 's lands rijkdom en grootheid had gevestigd, zoo goed als andere steden, die haar fortuinlijke ontwikkeling hadden mogen vervolgen en wier geschatte mededingster zij oudtijds geweest was. Maar de herinneringen aan dit roemrijk verleden hadden Floris Roelof tot daden meer dan tot droomen geprikkeld. Een praktische en methodische zin onderscheidde hem voor alles; maatschappelijk aanzien en stoffelijke welvaart zou hij, volgens het voorbeeld der vaderen, bestreven. De staatkundige en godsdienstige gedachten, die zijn tijdgenooten bewogen, waren doorgedrongen ook tot hem, ten spijt van zijn gymnasiale onderhoorigheid, ten spijt van de achterlijkheid of veeleer de weerbarstigheid van het stadje, waar de traditiën der regentenpolitiek nog heerschten, waar alle liberalisme werd verdoemd, waar aan weerwolven werd geloofd en waar, des winters, op onwaarschijnlijke wijze getafeld werd.”

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 1 mei 2007.
De Franse schrijver Marcel Prévost (eig Eugène Marcel) werd geboren op 1 mei 1862 in Parijs.
De Duitse dichter Konrad Weiß werd op 1 mei 1889 geboren in Rauhenbretzingen.
De Braziliaanse schrijver José Martiniano de Alencar werd geboren op 1 mei 1829 in Mecejana.















































































