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Lydia Francis Child, Marie-Joseph Chénier, Bernard de Fontenelle, Honoré d'Urfé, Rudolf Hans Bartsch

De Amerikaanse schrijfster Lydia Maria Francis Child werd geboren op 11 februari 1802 in Medford, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2009.

 

Uit: The Freedmen's Book

 

„The Boyhood of James Forten
He himself took an active part in the revolutionary war and fell into the hands of the enemy while serving in the Royal Louis under the father of the celebrated Decatur. It was in 1780 that this vessel was captured by the Amphion commanded by Sir John Beazley. Sir John's son who was then a midshipman about the same age with young Forten was one day playing at marbles on the deck when the latter, who had been employed to pick them up, exhibited such superior skill after the game was over in knuckling down and hitting the object aimed at, that the young Englishman was delighted with him. The acquaintance soon ripened into a sort of intimacy, and his generous friend offered if he would accompany him to England to provide for his education and assist him in procuring some respectable occupation,. The young Africo-American however preferred serving his country, small as the chance was that he would ever recover his liberty, to the brilliant career thus placed before him, and he was ultimately transferred to the prison ship, the old Jersey of sixty four guns, then lying in the East river where the New York navy yard now is.
Sir John's son was so affected at parting that he shed tears and having obtained from his father a protection for him against enlistment saved him from the wretched fate which befell many of his brethren who were carried by their captors to the West Indies and sold there as slaves.”

 

 

 

Lydia_Marie_Child_1833

Lydia Maria Francis Child (11 februari 1802  - 7 juli 1880)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Marie-Joseph Chénier werd geboren op 11 februari 1764 in Constantinopel. Zie ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2009.

 

 

Chant du 14 Juillet (Fragment)

 

Dieu du peuple et des rois, des cités, des campagnes,
De Luther, de Calvin, des enfants d'Israël,
Dieu que le Guèbre adore au pied de ses montagnes,
En invoquant l'astre du ciel !

Ici sont rassemblés sous ton regard immense
De l'empire français les fils et les soutiens,
Célébrant devant toi leur bonheur qui commence,
Égaux à leurs yeux comme aux tiens.

Rappelons-nous les temps où des tyrans sinistres
Des Français asservis foulaient aux pieds les droits ;
Le temps, si près de nous, où d'infâmes ministres
Trompaient les peuples et les rois.

Des brigands féodaux les rejetons gothiques
Alors à nos vertus opposaient leurs aïeux ;
Et, le glaive à la main, des prêtres fanatiques
Versaient le sang au nom des cieux.

 

 

 

_ChenierMJ

Marie-Joseph Chénier (11 februari 1764 – 10 januari 1811)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Bernard le Bovier de Fontenelle werd geboren op 11 februari 1657 in Rouen. Zie ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2009.

 

 

Sur ma vieillesse (Fragment)

Il fallait n'être vieux qu'à Sparte
Disent les anciens écrits.
Ô dieux ! combien je m'en écarte,
Moi qui suis si vieux dans Paris !
Ô Sparte ! Sparte, hélas, qu'êtes-vous devenue ?
Vous saviez tout le prix d'une tête chenue.
Plus dans la canicule on était bien fourré,
Plus l'oreille était dure, et l'oeil mal éclairé,
Plus on déraisonnait dans sa triste famille,
Plus on épiloguait sur la moindre vétille,
Plus contre tout son siècle on était déclaré,
Plus on était chagrin, et misanthrope outré,
Plus on avait de goutte, ou d'autre béquille,
Plus on avait perdu de dents de leur bon gré,
Plus on marchait courbé sur sa grosse béquille,
Plus on était enfin digne d'être enterré,
Et plus dans vos remparts on était honoré.
Ô Sparte ! Sparte, hélas ! qu'êtes-vous devenue ?
Vous saviez tout le prix d'une tête chenue.

 

 

 

 

Fontenelle

Bernard de Fontenelle (11 februari 1657 -  9 januari 1757)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Honoré d'Urfé werd geboren op 11 februari 1568 in Marseille. Zie ook mijn blog van 11 februari 2007 en ook mijn blog van 11 februari 2009.

 

 

Sonnet d'Alcippe

Sur la constance de son amitié

Amarillis toute pleine de grâce
Allait ces bords de ces fleurs dépouillant,
Mais sous la main qui les allait cueillant,
D'autres soudain renaissaient en leur place.


Ces beaux cheveux où l'Amour s'entrelasse,
Amour allait d'un doux air éveillant,
Et s'il en voit quelqu'un s'éparpillant,
Tout curieux soudain il le ramasse.

Telle Lignon pour la voir s'arrêta
Et pour miroir ses eaux lui présenta,
Et puis lui dit : Une si belle image

À ton départ mon onde éloignera ;
Mais de ton coeur jamais ne partira
Le trait fatal, nymphe, de ton visage.

 

 

 

Honore-dUrfe

Honoré d'Urfé (11 februari 1568 – 1 juni 1625)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 februari 2009.

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Rudolf Hans Bartsch werd geboren op 11 februari 1873 in Graz.


Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht
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De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Bertolt Brecht, Johan Harstad, Åsne Seierstad, Boris Pasternak

De Duitse dichter en schrijver Bertolt Brecht werd op 10 februari 1898 in de Zuid-Duitse stad Augsburg. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Wenn die Haifische Menschen wären

 

"Wenn die Haifische Menschen wären, fragte Herrn K. die kleine Tochter seiner Wirtin, "wären sie dann netter zu den kleinen Fischen?"

"Sicher", sagte er. "Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie im Meer für die kleinen Fische gewaltige Kästen bauen lassen, mit allerhand Nahrung drin, sowohl Pflanzen als auch Tierzeug. Sie würden dafür sorgen, dass die Kästen immer frisches Wasser hätten, und sie würden überhaupt allerhand sanitärische Maßnahmen treffen, wenn z.B. ein Fischlein sich die Flosse verletzten würde, dann würde ihm sogleich ein Verband gemacht, damit es den Haifischen nicht wegstürbe vor der Zeit.

Damit die Fischlein nicht trübsinnig würde, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein schmecken besser als trübsinnige.

Es gäbe natürlich auch Schulen in den großen Kästen. In diesen Schulen würden die Fischlein lernen, wie man in den Rachen der Haifische schwimmt. Sie würden z.B. Geographie brauchen, damit sie die großen Haifische, die faul irgendwo rumliegen, finden könnten. Die Hauptsache wäre natürlich die moralische Ausbildung der Fischlein. Sie würden unterrichtet werden, dass es das Größte und Schönste sei, wenn ein Fischlein sich freiwillig aufopfert, und sie alle an die Haifische glauben müßten, vor allem, wenn sie sagten, sie würden für eine schöne Zukunft sorgen. Man würde den Fischlein beibringen, dass diese Zukunft nur gesichert sei, wenn sie Gehorsam lernten. Vor allen niedrigen, materialistischen, egoistischen und marxistischen Neigungen müßten sich die Fischlein hüten, und es sofort melden, wenn eines von ihnen solche Neigungen verriete.

Wenn die Haifische Menschen wären, würden sie natürlich auch untereinander Kriege führen, um fremde Fischkästen und fremde Fischlein zu erobern. Die Kriege würden sie von ihren eigenen Fischlein führen lassen. Sie würden die Fischlein lehren, dass zwischen ihnen und den Fischlein der anderen Haifische ein riesiger Unterschied bestehe. Die Fischlein, würden sie verkünden, sich bekanntlich stumm, aber sie schweigen in ganz verschiedenen Sprachen und könnten einander daher unmöglich verstehen.Jedem Fischlein, das im Krieg ein paar andere Fischlein, feindliche, in anderer Sprache schweigende Fischlein, tötete, würde sie Orden aus Seetang anheften und den Titel Held verleihen.

Wenn die Haifische Menschen wären, gäbe es bei ihnen natürlich auch eine Kunst. Es gäbe schöne Bilder, auf denen die Zähne der Haifische in prächtigen Farben, ihre Rachen als reine Lustgärten, in denen es sich prächtig tummeln läßt, dargestellt wären.“

 

 

 

 

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Bertolt Brecht (10 februari 1898 – 14 augustus 1956)

Bronzen beeld op de Bertolt Brecht Platz in Berlijn

 

 

 

 

De Noorse schrijver Johan Harstad werd geboren op 10 februari 1979 in Stavanger. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Buzz Aldrin, wo warst du in all dem Durcheinander (Vertaald door Ina Kronenberger)

 

„Heute ist Dienstag. Ich sehe es am Licht, der Verkehr vor dem Fenster wird den ganzen Tag über langsam fließen, lustlos. Dienstag. Der überflüssigste Tag der Woche. Ein Tag, der zwischen den anderen Tagen fast niemandem auffällt. Das habe ich irgendwo gelesen, ich weiß nicht mehr, wo, aber man hat jetzt herausgefunden, daß an einem durchschnittlichen Dienstag statistisch gesehen 34Prozent weniger Verabredungen getroffen werden als an den übrigen Tagen. Weltweit. Es ist einfach so. Andererseits finden dienstags deutlich mehr Begräbnisse statt als an anderen Wochentagen. Sie häufen sich, man kommt nicht mehr nach.
Ich hatte einen Freund.
Und hätte ich ihn nicht gehabt, hätte ich nie mit einer größeren Geldsumme in der Innentasche dagestanden, wäre nicht beinahe überfahren worden, hätte nicht einen Menschen aus dem Meer gerettet und wäre nicht aus verschiedenen Bars geflogen. Ich wäre nicht um ein Haar elfhundert Meter von einem Berg in die Tiefe gesprungen, hätte nicht versucht, ein Boot zu bauen, und vermutlich wäre ich niemals verschwunden.
Aber ich hatte einen Freund.
Jørn.
Jørn spielte in einer Band.
Und ich hatte ja gesagt. Vor ein paar Wochen. Er hatte mich eines Abends gefragt, als wir bei ihm zu Hause in Storhaug saßen. Jørn und Roar wollten mit ihrer Band, Perkleiva, hinfahren, Ende Juli, zusammen mit einer anderen norwegischen Band, The Kulta Beats aus Trondheim, sie sollten dort auf irgendeinem Festival spielen, auf den Färöern, ein Auftrag von der Gemeinde Stavanger, soweit ich verstanden habe, Stavanger und Tórshavn waren Partnerstädte, und deshalb wollte Stavanger seinen Teil zur Feier des färöischen Nationalfeiertags Olsok beitragen. Auch eine dänische Band, deren Namen ich mir nicht merken kann, war eingeladen, zusätzlich zu all den färöischen Künstlern. Ich sollte unter dem Vorwand mitkommen, der Tontechniker zu sein. Eigentlich war es wohl Jørns Versuch, mich mitzuziehen, mich rauszulocken, mir die guten Seiten von Konzertauftritten zu zeigen, vom Spielen in der Band.“

 

 

 

 

Johan_Harstad2
Johan Harstad (Stavanger, 10 februari 1979)

 

 

 

 

De Noorse schrijfster en journaliste Åsne Seierstad werd geboren in Oslo op 10 februari 1970. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: The Bookseller of Kabul (Vertaald door Ingrid Christophersen)

 

„When Sultan Khan thought the time had come to find himself a new wife, no one wanted to help him. First he approached his mother.
"You will have to make do with the one you have," she said.
Then he went to his eldest sister. "I'm fond of your first wife," she said. His other sisters replied in the same vein.
"It's shaming for Sharifa," said his aunt.
Sultan needed help. A suitor cannot himself ask for a girl's hand. It is an Afghan custom that one of the women of the family convey the proposal and give the girl the once-over to assure herself that she is capable, well brought up, and suitable wife material. But none of Sultan's close female relations wanted to have anything to do with this offer of marriage.
Sultan had picked out three young girls he thought might fit the bill. They were all healthy and good-looking, and of his own tribe. In Sultan's family it was rare to marry outside the clan; it was considered prudent and safe to marry relatives, preferably cousins.
Sultan's first candidate was sixteen-year-old Sonya. Her eyes were dark and almond-shaped and her hair shining black. She was shapely, voluptuous, and it was said of her that she was a good worker. Her family was poor and they were reasonably closely related. Her mother's grandmother and Sultan's mother's grandmother were sisters.
While Sultan ruminated over how to ask for the hand of the chosen one without the help of family women, his first wife was blissfully ignorant that a mere chit of a girl, born the same year she and Sultan were married, was Sultan's constant preoccupation. Sharifa was getting old. Like Sultan, she was a few years over fifty. She had borne him three sons and a daughter. The time had come for a man of Sultan's standing to find a new wife.

"Do it yourself," his brother said finally.
After some thought, Sultan realized that this was his only solution, and early one morning he made his way to the house of the sixteen-year-old. Her parents greeted him with open arms. Sultan was considered a generous man and a visit from him was always welcome. Sonya's mother boiled water and made tea. They reclined on flat cushions in the mud cottage and exchanged pleasantries until Sultan thought the time had come to make his proposal.“

 

 

 

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Åsne Seierstad (Oslo, 10 februari 1970)

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Boris Leonidovich Pasternak werd geboren in Moskou op 10 februari 1890. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Doctor Zhivago (Vertaald door Max Hayward and Manya Harari)

 

“They spent the night at the monastery where Uncle Kolya was given a room for old times' sake. It was the eve of the Feast of the Intercession of the Holy Virgin. The next day they were supposed to travel south to a provincial town on the Volga where Uncle Kolya worked for a publisher who produced the local progressive newspaper. They had already bought their tickets and their things stood packed in the cell. The plaintive hooting of engines shunting in the distance was carried by the wind from the neighboring railway.

It got very cold in the evening. The two windows of the cell were at ground level and looked out on a comer of the neglected Etchen garden, a stretch of the main road with frozen puddles on it and the part of the churchyard where Marya Nikolayevna had been buried earlier in the day. There was nothing in the kitchen garden except acacia bushes round the walls and a few beds of cabbages, wrinkled and blue with cold. With each blast of wind the leafless acacias danced as if possessed and flattened themselves against the path.

During the night the boy, Yura, was woken up by a knocking at the window. The dark cell was mysteriously lit up by a flickering whiteness. With nothing on but his shirt, he ran to the window and pressed his face against the cold glass.

Outside there was no trace of the road, the graveyard or the kitchen garden, nothing but the blizzard, the air smoking with snow. It was almost as if the snowstorm had 'caught sight of Yura and, conscious of its power to terrify, roared, howled and did everything possible to attract his attention, revelling in the effect it had on him. Turning over and over in the sky, length after length of whiteness unwound over the earth and shrouded it. The blizzard was alone on earth and knew no rival.

When he climbed down from the window-sill Yura's first impulse was to dress, run outside and start doing something. He was afraid that the cabbage patch would be buried so that no one could dig it up, and that his mother, buried in the open field, would helplessly sink deeper and deeper away from him into the ground.

Once more it ended in tears. His uncle woke up, spoke to him of Christ and tried to comfort him, then yawned and stood thoughtfully by the window. They started to dress. It was getting light.“

 

 

 

Pasternak

Boris Pasternak (10 februari 1890 - 30 mei 1960)

Cover van Time, 15 december 1958


Zie voor nog meer schrijvers van de 10e februari ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:25 Reageer op dit bericht

Jakov Lind, Giuseppe Ungaretti, Carry-Ann Tjong-Ayong

De Joods-Oostenrijks-Britse schrijver Jakov Lind (pseudoniem van Heinz Landwirth) werd geboren in Wenen op 10 februari 1927. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Landschaft in Beton

 

„Wer sich in den Ardennen verliert, der ist verloren. Was nützen einem Pläne und Gebete. Eine Landschaft ohne Gesichter ist wie Luft, die keiner atmet. Eine Landschaft an sich ist nichts. Durch das belaubte,aber leblose Land zog am zweiten Montag vor Ostern der deutsche Unteroffizier Gauthier Bachmann. Den Stock in der Linken ließ er über die Stämme knattern, sie standen so eng wie Zaunpfähle. Zu seiner Rechten dehnten sich ungepflügte Felder bis zum Horizont. Ein Föhn wehte aus dem Süden, trieb Lerchen und andere kleine Vögel vor sich her, trocknete die Pfützen zwischen den Schollen und verfing sich in den Ästen. Bachmann war schwer und formlos wie die Wolkendecke, die über den Feldern lag. Seine Lippen waren so trocken wie die Rinde an den Bäumen, sein Magen so leer wie das flache Land. Er sah nur, was sich in sein Blickfeld drängte: die spitzen Finger dünner Äste, grünes Haar, das aus dem Boden wucherte, braune Geschwüre, die aus Erde schienen, Eingeweide, das Wurzeln ähnlich war. Der Hunger machte ihn federleicht. Die fünfte Woche in den Ardennen war angebrochen. Etwas mußte - und zwar recht bald - geschehen. Wo es Felder gibt, muß es auch Menschen geben, und wo es Menschen gibt, können Kasernen nicht fern sein. Der Gedanke an die Kasernen mit munteren, strammen Soldaten verzog ihm den Mund zu einem Lächeln. Er suchte eine Lücke in den Reihen und fand eine, wo er sie am wenigsten erwartet hatte. Gleich in der ersten Reihe. Morgenappell. Abzählen. Eins, zwei, drei, vier. Die Stimmen waren scharf. Die Köpfe wurden ruckartig zur Seite geworfen. Einundzwanzig, rief er laut. Einundzwanzig. Unteroffiziert Gauthier Bachmann vom 8. hessischen Infanterieregiment. Ich bin bereit, jawohl bereit.“

 

 

 

 

Lind
Jakov Lind (10 februari 1927 – 17 februari 2007)

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Giuseppe Ungaretti werd geboren op 10 februari 1888 in Alexandrië, Egypte. Zie ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

 

Italy

 

I am a poet, a unanimous

cry, am

a cleat of dreams

 

a fruit

of innumerable conflicting grafts

ripened in the hothouse

 

But the same earth bears

your people

as carries me

 

Italy

 

In this, the uniform

of your soldier, I rest

as if

it were the cradle

of my father

 

Cease murdering the dead.

If you hope not to perish, if you

Want sound of them again,

Stop crying out, cease

The crying out of it.

 

They have a barely heard whispering,

No more than the increase of grass,

Happy where no man passes.

 

 

Vertaald door Jon Silkin

 

 

 

 

Vigil

 

A whole night long

crouched close

to one of our men

butchered

with his clenched

mouth

grinning at the full moon

with the congestion

of his hands

thrust right

into my silence

I've written

letters filled with love

 

I have never been

so

coupled to life 

 

 

 

 

Vertaald door Jonathan Griffin

 

 

 

 

Ungaretti
Giuseppe Ungaretti (10 februari 1888 – 2 juni 1970)

 

 

 

 

De Surinaamse dichteres Carry-Ann Tjong-Ayong werd op 10 februari 1941 in Paramaribo, Suriname geboren. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007 en ook mijn blog van 10 februari 2008 en ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Pa Sem, de held van de Bijlmer - 1

 

hij was een kindervriend gaf feestjes in zijn kroegje
met heel veel snoep ballonnen en muziek
feest bij Pa Sem lachten de kleintjes vrolijk en
in hun mooiste kleertjes huppelden ze naar hem

 

tot op die dag het was een zondagmiddag
er klonk een knal “Geen vuurwerk hier!” riep Sem verstoord
maar door de rook, de brandlucht zag hij angstige snoetjes
hij loodste hen naar buiten op hun vlugge voetjes
“Mijn broertje!” snikt het meisje wanhopig rukkend aan zijn arm
Pa Sem bedacht zich niet, al was het pand reeds veel te warm
hij dook de vlammen in en redde de kleine jongen
dat hij zich ook verbrandde was tot hem niet doorgedrongen
want helden denken niet eerst na
zij handelen slechts

 

Wie nu nog door de Bijlmer komt kan niet vergeten
hoe een eenvoudig man tot grote hoogte stijgen kon
Pa Sem zal altijd voor ons stralen als een gouden zon

 

 

 

 

Ayong
Carry-Ann Tjong-Ayong (Paramaribo, 10 februari 1941)

Geschreven door Romenu om 20:21 Reageer op dit bericht

Fleur Adcock, Joseph Kessel, Charles Lamb, Daniel Triller, Eugène Rellum, Margarete Hannsmann, Thomas Platter de oudere

De Nieuwzeelandse dichteres Fleur Adcock werd geboren op 10 februari 1934 in Auckland. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

The Soho Hospital for Women  (Fragment)

 

1

Strange room, from this angle:

white door open before me,

strange bed, mechanical hum, white lights.

There will be stranger rooms to come.

 

As I almost slept I saw the deep flower opening

and leaned over into it, gratefully.

It swimmingly closed in my face. I was not ready.

It was not death, it was acceptance.

 

*

 

Our thin patient cat died purring,

her small triangular head titled back,

the nurse's fingers caressing her throat,

my hand on her shrunken spine; the needle quick.

 

That was the second death by cancer.

The first is not for me to speak of.

It was telephone calls and brave letters

and a friend's hand bleeding under the coffin.

 

*

 

Doctor, I am not afraid of a word.

But neither do I wish to embrace that visitor,

to engulf it as Hine-Nui-te-Po

engulfed Maui; that would be the way of it.

 

And she was the winner there; her womb crushed him.

Goddesses can do these things.

But I have admitted the gloved hands and the speculum

and must part my ordinary legs to the surgeon's knife.

 

 

 

 

Adcock

Fleur Adcock (Auckland, 10 februari 1934)

 

 

 

 

De Franse schrijver, journalist en avonturier Joseph Kessel werd geboren op 10 februari 1898 in Clara, Entre Rios, Argentinië. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

Uit: Ami entends-tu...

 

„J'étais désormais reporter.

Mais le journalisme, c'était aussi pour moi la vie interne des journaux, les trucs, les astuces, les ficelles du métier. Et les collaborateurs qu'on croisait dans les couloirs. Ceux avec qui l'on discutait encore au marbre sur un mot, une mise en pages. Ceux avec qui l'on partageait les querelles, les déceptions, les enthousiasmes. Ceux enfin, qui, moins voyants, avaient aussi une histoire.

Etait-ce le petit renom que m'avait valu L' Equipage, un court roman écrit à mon retour d'escadrille ou les articles publiés depuis entraînèrent la visite d'un certain M. Achelbé, détective privé ? Je ne le sus jamais.

Toujours ou plutôt cette 'feuille'- elle était bien mince -, était composé d'histoires policières, d'histoire d'espionnage glanée dans les bas-fonds de Marseille ou de Paris, et tirées des expériences personnelles de son directeur.

(...)

 

A cette époque, je comptais Henri Torrès parmi mes amis les plus sûrs, les plus chers. Entre les deux guerres, dans les années 20 à 30, il était l'avocat le plus prestigieux de France. Les photographes de presse, les reporters l'assiégeaient. Ses plaidoiries aux assises ?

Pour les entendre, on s'étouffait, on se battait. Par la force des choses, il fut amené à défendre de grands truands : les plus chevronnés, les vrais durs, les gloires du milieu.“

 

 

 

 

kessel
Joseph Kessel (10 februari 1898 – 23 juli 1979)

 

 

 

De Engelse dichter, schrijver en essayist Charles Lamb werd geboren in Londen op 10 februari 1775. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Angel Help

 

This rare tablet doth include
Poverty with Sanctitude.
Past midnight this poor maid hath spun,
And yet the work is not half done,
Which must supply from earnings scant
A feeble bed-rid parent's want.
Her sleep-charged eyes exemption ask
And Holy hands take up the task;
Unseen the rock and spindle ply,
And do her earthly drudgery.
Sleep, saintly poor one! sleep, sleep on;
And, waking, find they labours done.
Perchance she knows it by her dreams;
Her eye hath caught the golden gleams,
Angelic presence testifying,
That round her everywhere are flying;
Ostents from which she may presume,
That much of heaven is in the room.
Skirting her own bright hair they run,
And to the sunny add more sun:
Now on that aged face they fix,
Streaming from the Crucifix;
The flesh-clogg'd spirit disabusing,
Death-disarming sleeps infusing,
Prelibations, foretastes high,
And equal thoughts to live or die.
Gardener bright from Eden's bower,
Tend with care that lily flower;
To its leaves and root infuse
Heaven's sunshine, Heaven's dews.
'Tis a type, and 'tis a pledge,
Of a crowning privilege.
Careful as that lily flower,
This Maid must keep her precious dower;
Live a sainted Maid, or die
Martyr to virginity.

 

 

 

Charles_Lamb_by_William_Hazlitt

Charles Lamb (10 februari 1775 - 27 december 1834)

Portret door William Hazlitt

 

 

 


De Duitse dichter, schrijver en medicus
Daniel Wilhelm Triller werd geboren op 10 februari 1695 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

 

Das Schaf und der Wolf

 

Nachdem es ungefähr sich traf,

Dass hier ein Wolf, und dort ein Schaf

Bei einem Bach zusammen kommen,

Und beide Seiten eingenommen:

 

So sprach das Schaf, was tu ich hier,

Dass du mit frecher Mordbegier

Mir stets nach meinem Leben trachtest,

Und mich so unbarmherzig schlachtest,

Wenn es mein Unfall mit sich bringt,

Dass dir dein Strassenraub gelingt?

 

Mit nichten! liess der Wolf sich hören,

Du irrst dich sehr, mein guter Freund,

Denn, tracht ich gleich, dich zu verzehren;

Ists doch so böse nicht gemeint.

Aus keinem Hass entstehn die Triebe,

In meiner dir geneigten Brust;

Dein süsses Fleisch erweckt mir Lust,

Ich fress dich nur aus lauter Liebe.

 

So macht es mancher falsche Freund,

Er schwätzt von nichts, als lauter Liebe,

Gibt aber dann die schärfsten Hiebe,

Wenn er am allerfrömmsten scheint.

Doch wenn die Bosheit klar erhellet,

Und man ihn drum zur Rede stellet:

Ist er wohl noch so frech zu sagen:

Es ist zwar übel ausgeschlagen:

Doch war es gut von mir gemeint.

 

 

 

 

Triller
Daniel Triller (10 februari 1695 – 22 mei 1782)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 februari 2009.

 

De Surinaamse dichter Eugène Rellum werd geboren in Paramaribo op 10 februari 1896. Zie ook mijn blog van 10 februari 2007  

 

De Duitse dichteres en schrijfster Margarete Hannsmann werd geboren op 10 februari 1921 in Heidenheim.

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 februari 2007.

 

De Zwitserse humanistische schrijver en geleerde Thomas Platter de oudere werd geboren op 10 februari 1499 in Grächen in het kanton Wallis.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

In Memoriam Kees van den Heuvel

In Memoriam Kees van den Heuvel

 

 

In Nijmegen is op 11 januari de Nederlandse dichter Kees van den Heuvel overleden. Kees van den Heuvel werd geboren op 2 november 1960 in Mill. Hij behoorde bij de top van de light-versedichters van Nederland, maar was de laatste jaren weinig in de belangstelling wegens ziekte. Van den Heuvel publiceerde werk in diverse bloemlezingen, in De Tweede Ronde en in Randschrift / Parmentier, het blad waarvan hij redacteur was. De uitgave binnenkort van zijn eerste bundel, bij uitgeverij De Stiel, Wat futen op een kluitje in het riet, mocht hij helaas  niet meer meemaken. Zie ook mijn blog van 2 november 2009. Hieronder volgt zijn afscheidsgedicht:

 

 

 

Dit neem ik mee het graf in als ik sterf

Een kaart van de planeten (uit een atlas)

Wat kamperfoelie in een plastic zak

Een verrekijker met een lens van matglas

Gewikkeld in een wollen anorak

Wat vliegertouw, een roestvrijstalen knikker


Een goed geprepareerde dennentak

Een zakje drinkbouillon, een flessenlikker

En bovendien een potje gele verf


En straks historici maar stug proberen

Om daar iets zinnigs uit te concluderen

 

 

 

 

 

Begraafplaats_Daalseweg_Nijmegen

Kees van den Heuvel (2 november 1960 – 11 januari 2010)
Kees vond zijn laatste rustplaats op begraafplaats Daalseweg te Nijmegen


Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

John Coetzee, Brendan Behan, Geerten Gossaert, Rainer Maria Gerhardt, Amy Lowell, Thomas Bernhard

De Zuidafrikaanse schrijver John Maxwell Coetzee werd geboren op 9 februari 1940 in Kaapstad. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Langzame man (Vertaald door Peter Bergsma)

 

“De klap komt van rechts, hard en verrassend en pijnlijk, als een stroomstoot, en tilt hem van de fiets. Ontspan! zegt hij tegen zichzelf terwijl hij door de lucht vliegt (met het grootste gemak door de lucht vliegt!) en hij voelt zijn ledematen inderdaad gehoorzaam verslappen. Als een kat, zegt hij tegen zichzelf: omrollen, dan overeind springen, klaar voor wat komen gaat. Ook het ongebruikelijke woord soepel of souple is aan de horizon.
   Maar zo pakt het niet helemaal uit. Of het nu komt omdat zijn benen hem niet gehoorzamen of omdat hij een ogenblik verdoofd is (hij hoort de klap van zijn schedel op het asfalt meer dan dat hij hem voelt, een ver, houten geluid, als een dreun met een houten hamer), hij springt helemaal niet overeind, maar glijdt door, meter na meter, steeds maar verder totdat hij helemaal slaperig wordt van het glijden.
   Hij ligt languit, tot rust gekomen. Het is een schitterende ochtend. De zon voelt prettig. Er zijn ergere dingen dan je helemaal slap laten worden en wachten tot je kracht terugkeert. Er zijn misschien zelfs wel ergere dingen dan even gauw een dutje doen. Hij doet zijn ogen dicht; de wereld kantelt onder hem, draait; hij raakt weg.
   Eenmaal komt hij bij, heel even. Het lichaam dat zo licht door de lucht vloog is zwaar geworden, zo zwaar dat hij met geen mogelijkheid zelfs maar een vinger kan optillen. En er staat iemand over hem heen gebogen, die hem de adem beneemt, een jongeman met weerbarstig haar en puistjes langs zijn haarlijn. 'Mijn fiets,' zegt hij tegen de jongen, de korte woorden met moeite uitsprekend. Hij wil vragen hoe het met zijn fiets is, of iemand ervoor zorgt, want fietsen kunnen zoals bekend zomaar verdwijnen; maar voordat die woorden willen komen is hij alweer weggezakt.”

 

 

 

Coetzee
John Coetzee (Kaapstad, 9 februari 1940)

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Brendan Behan werd geboren op 9 februari 1923 in Dublin. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: The Hostage

 

„OFFICER: Now your rent books, please, or a list of the tenants.

PAT. I can give you that easy. There's Bobo, Ropeen, Colette, the Mouse, Pigseye, Mulleady, Princess Grace, Rio Rita, Meg, the new girl, and myself.

OFFICER. [PAT fetches his notebook] I'll tell you the truth, if it was my doings there'd be no such thing as us coming here. I'd have nothing to do with the place, and the bad reputation it has all over the city.

PAT. Isn't it good enough for your prisoner?

OFFICER. It's not good enough for the Irish Republican Army.

PAT. Isn't it now?

OFFICER. Patrick Pearse said "To serve a cause which is splendid and holy, men must themselves be splendid and holy."

PAT. Are you splendid, or just holy? Haven't I seen you somewhere before? It couldn't be you that was after coming here one Saturday night ...

OFFICER. It could not.

PAT. It could have been your brother, for he was the spitting image of you.

OFFICER. If any of us were caught here now or at any time, it's shamed before the world we'd be. Still, I see their reasons for choosing it too.

PAT. The place is so hot, it's cold.

OFFICERE. The police wouldn't believe we'd touch it.

PAT. If we're all caught here, it's not the opinion of the world or the police will be upsetting us, but the opinion of the Military Court. But then I suppose it's all the same to you; you'll be a hero, will you not?

OFFICER. I hope that I could never betray my trust.

PAT. Ah yes, of course, you've not yet been in Mountjoy or the Curragh glasshouse.

OFFICER. I have not.

PAT. That's easily seen in you.

OFFICER. I assure you, my friend, I'm not afraid of Redcaps.

PAT. Take it from me, they're not the worst [to audience] though they're bastards anywhere and everywhere. No, your real trouble when you go to prison as a patriot, do you know what it will be?

OFFICER. The loss of liberty.“

 

 

 

 

behan
Brendan Behan (9 februari 1923 – 20 maart 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacques Schreurs werd geboren in Sittard op 9 februari 1893. Hij is vooral bekend geworden is vanwege zijn boek "Kroniek Eener Parochie" waarop de beroemde televisieserie uit de jaren zeventig "Dagboek van een herdershond" is gebaseerd. Schreurs woonde in het klooster van Stein, vlak bij Geleen, waar de grootste steenkoolmijn van Europa, de Staatsmijn Maurits, tussen 1914 en 1926 ontstond. De 3-delige roman "Kroniek Eener Parochie" is geschreven tussen 1941 en 1948 en gaat over de eigen ervaringen van Schreurs als kapelaan in de mijnstreek van Limburg. Jacques Schreurs is in Stein begraven.

 

 

Arabesken

 

I  Adam.

 

Tusschen woekerplanten en nachtschade,

een donkere gestalte aan den horizont,

staat Adam tegen avond op zijn spade

en proeft voor 't eerst de aarde van zijn mond.

 

En ziet de vrouw, die zwaar en blond,

in haar gewaad van vale bladen,

kreunend de armen strekt naar een genade

die zij ten halve niet verstond.

 

Besef en zorg, arbeid en zure wind

hebben hun aanschijn ruw versneden;

maar van hun beider ziel en leden

bloeit tusschen beiden nu de bloem: het kind

en lachen stil en droef en hebben vrede.

 

 

II

Eva.

Zij was onder de bloemen schoon; zelf bloem

en pril genot en louter leven

heeft zij, door te naïeven lust gedreven,

haar sidderende hand geheven

en plukkende ook geproefd den doem

en is sindsdien, maar zonder roem

een droeve bloem gebleven.

 

 

 

PaterSchreurs
Jacques Schreurs (9 februari 1893 – 31 januari 1966)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, essayist, historicus en politicus Geerten Gossaert (eig. Frederik Carel Gerretson) werd geboren in Kralingen op 9 februari 1884. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

Een ding heb ik begeerd

 

Een ding heb ik begeerd; een ding heb ik ontvangen:
Dat, zo de dood mijn leden zou omvaen,
Ik voor Uw aangezicht, o Bron van mijn Verlangen,
Niet ledig zoude staan!

Want, als op 't strand geslagen door de drift der branding
Een kinkhoorn, draagt mijn ziel uit dit mijn leven mee
De ene onzegbre vreugd, die Gij mij hebt gegeven:
Het Ruisen van de Wind: het Rythme van de Zee!

Een ding heb ik begeerd; een ding heb ik ontvangen:
Dat, zo de dood mijn leden zou omvaen,
Ik voor Uw aangezicht, o Bron van mijn Verlangen,
Niet ledig zoude staan!

 

 

 

 

Longe Exul

 

-O vreemdling met uw bruin gelaat,

Vanwaar?

-Van 't westen, van 't gebergte!

-Die weg is zwaar!

Wees welkom... ach,

Wat is uw ros bestuifd, bezweet!

-Maar o mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

-O vreemdling met uw zacht gelaat,

Waarheen?

-De bergen over, naar de zee!

-Gij zijt alléen,

De nacht begint,

Er dreigt gevaar, dat gij niet weet!

-Maar o mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

-O vreemdling met uw droef gelaat,

Waarheen?

-Een sterk verlangen... vraag mij niet!

-Gij zijt zo moe!

Blíjf dezen nacht,

Reeds is u peul en maal gereed...

-Maar o mijn land, mijn land, mijn land...

Eer dat ik ú vergeet'!

 

 

 

 

Gossaert
Geerten Gossaert (9 februari 1884 - 27 oktober 1958)

Portret door Karel van Veen

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler en uitgever Rainer Maria Gerhardt werd geboren op 9 februari 1927 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

Uit: Lieder der Liebe

 

 

Die Nacht naht still und leise,

dumpf rauschend steht der Wald,

aus Sternen tönt die Weise

der Welt so schwer und alt.

 

Und dämmernd in der Ferne

der letzte Abendschein –

schon läuten alle Sterne

uns in die Nacht hinein

 

 

 

Und dunkel rauscht es nieder,

entblättert Nacht um Nacht:

Dein gutes Lächeln (Flieder,

aus Tau und Tag erwacht).

 

Umströmt in wehen Tönen

mein wachsendes Gesicht

und treibt uns tief im Schönen,

in Welle, Weh´n und Licht.

 

 

 

 

Gerhardt

Rainer Maria Gerhardt (9 februari 1927 – 27 juli 1954)

Hier met zijn gezin

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Amy Lowell werd geboren op 9 februari 1874 in Brookline, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

 

A Winter Ride 

 

Who shall declare the joy of the running!

Who shall tell of the pleasures of flight!

Springing and spurning the tufts of wild heather,

Sweeping, wide-winged, through the blue dome of light.

Everything mortal has moments immortal,

Swift and God-gifted, immeasurably bright.

 

So with the stretch of the white road before me,

Shining snowcrystals rainbowed by the sun,

Fields that are white, stained with long, cool, blue shadows,

Strong with the strength of my horse as we run.

Joy in the touch of the wind and the sunlight!

Joy! With the vigorous earth I am one.

 

 

 

amylowell
Amy Lowell (9 februari 1874 - 12 mei 1925)

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Thomas Bernhard werd geboren op 9 februari 1931 in Heerlen. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Die Ursache

 

„Die Stadt ist, von zwei Menschenkategorien bevölkert, von Geschäftemachern und ihren Opfern, dem Lernenden und Studierenden nur auf die schmerzhafte, eine jede Natur störende, mit der Zeit verstörende und zerstörende, sehr oft nur auf die heimtückisch-tödliche Weise bewohnbar. Die extremen, den in ihr lebenden Menschen fortwährend irritierenden und enervierenden und in jedem

Falle immer krankmachenden Wetterverhältnisse einerseits und die in diesen Wetterverhältnissen sich immer verheerender auf die Verfassung dieser Menschen auswirkende Salzburger Architektur andererseits, das allen diesen Erbarmungswürdigen bewußt oder unbewußt, aber im medizinischen

Sinne immer schädliche, folgerichtig auf Kopf und Körper und auf das ganze diesen Naturverhältnissen ja vollkommen ausgelieferte Wesen drückende, mit unglaublicher Rücksichtslosigkeit immer wieder solche irritierende und enervierende und krankmachende und erniedrigende und beleidigende und mit großer Gemeinheit und Niederträchtigkeit begabte Einwohner produzierende Voralpenklima erzeugen immer wieder solche geborene oder hereingezogene Salzburger, die zwischen den, von dem Lernenden und Studierenden, der ich vor dreißig Jahren in dieser Stadt gewesen bin, aus Vorliebe geliebten, aber aus Erfahrung gehaßten kalten und nassen Mauern ihren bornierten Eigensinnigkeiten, Unsinnigkeiten, Stumpfsinnigkeiten, brutalen Geschäften und Melancholien nachgehen und eine unerschöpfliche Einnahmequelle für alle möglichen und unmöglichen Ärzte und Leichenbestattungsunternehmer sind.


 

Thomas-Bernhard

Thomas Bernhard (9  februari 1931 — 12 februari 1989)


Zie voor nog meer schrijvers van de 9e februari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.


Geschreven door Romenu om 20:46 Reageer op dit bericht

Alice Walker, Alina Reyes, Natsume Soseki, Herman Pieter de Boer, Maurits Sabbe

De Amerikaanse schrijfster en feministe Alice Malsenior Walker werd geboren op 9 februari 1944 in Eatonton, Georgia. Zie ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: We are the Ones We Have Been Waiting For

 

„It is the worst of times. It is the best of times. Try as I might I cannot find a more appropriate opening for this volume: it helps tremendously that these words have been spoken before and, thanks to Charles Dickens, written at the beginning of A Tale of Two Cities. Perhaps they have been spoken, written, thought, an endless number of times throughout human history. It is the worst of times because it feels as though the very Earth is being stolen from us, by us: the land and air poisoned, the water polluted, the animals disappeared, humans degraded and misguided. War is everywhere. It is the best of times because we have entered a period, if we can bring ourselves to pay attention, of great clarity as to cause and effect. A blessing when we consider how much suffering human beings have endured, in previous millennia, without a clue to its cause. Gods and Goddesses were no doubt created to fill this gap. Because we can now see into every crevice of the globe and because we are free to explore previously unexplored crevices in our own hearts and minds, it is inevitable that everything we have needed to comprehend in order to survive, everything we have needed to understand in the most basic of ways, will be illuminated now. We have only to open our eyes, and awaken to our predicament. We see that we are, alas, a huge part of our problem. However: We live in a time of global enlightenment. This alone should make us shout for joy.”

 

 

 

Walker
Alice Walker (Eatonton, 9 februari 1944)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Alina Reyes (pseudoniem van Aline Patricia Nardone) werd geboren op 9 februari 1956 in Bruges. Zie ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Le carnet de Rrose

 

"Je préfère de beaucoup les hommes qui ne sont pas persuadés de leur excellence, ou qui ne s'imaginent pas en savoir assez. Je les aime souples d'esprit, prêts à communiquer leurs goûts, leurs désirs, leur expérience, mais aussi à accepter mes propres envies et fantaisies. Sans se sentir humiliés par certains gestes ou certaines demandes qui les mettent, le temps d'un round parmi d'autres, dans une situation plus féminine que virile. Je les aime capables d'autorité mais aussi d'abandon. Je les aime, je les aime profondément tels qu'ils sont venus au monde, dans leur brutale innocence."

(...)

 

"Il y en avait un qui recelait de drôles de fantasmes. Jouer au viol, de l'une par l'un ou de l'un par l'une. La femme en lui croyait que la femme cherchait l'envahissement par le viol. La femme en moi veut l'envahissement par l'amour, je le lui ai montré et fait, il a compris."

 

 

 

 

Reyes
Alina Reyes (Bruges, 9 februari 1956)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Natsume Sōseki werd geboren als Natsume Kinnosuke op 9 februari 1867 in Edo. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009

 

Uit: Kokoro (Vertaald door Edwin McClellan)

 

„I ALWAYS called him "Sensei." I shall therefore refer to him simply as "Sensei," and not by his real name. It is not because I consider it more discreet, but it is because I find it more natural that I do so. Whenever the memory of him comes back to me now, I find that I think of him as "Sensei" still. And with pen in hand, I cannot bring myself to write of him in any other way.

It was at Kamakura, during the summer holidays, that I first met Sensei. I was then a very young student. I went there at the insistence of a friend of mine, who had gone to Kamakura to swim. We were not together for long. It had taken me a few days to get together enough money to cover the necessary expenses, and it was only three days after my arrival that my friend received a telegram from home demanding his return. His mother, the telegram explained, was ill. My friend, however, did not believe this. For some time his parents had been trying to persuade him, much against his will, to marry a certain girl. According to our modern outlook, he was really too young to marry. Moreover, he was not in the least fond of the girl. It was in order to avoid an unpleasant situation that instead of going home, as he normally would have done, he had gone to the resort near Tokyo to spend his holidays. He showed me the telegram, and asked me what he should do. I did not know what to tell him. It was, however, clear that if his mother was truly ill, he should go home. And so he decided to leave after all. I, who had taken so much trouble to join my friend, was left alone.

There were many days left before the beginning of term, and I was free either to stay in Kamakura or to go home. I decided to stay. My friend was from a wealthy family in the Central Provinces, and had no financial worries. But being a young student, his standard of living was much the same as my own. I was therefore not obliged, when I found myself alone, to change my lodgings.“

 

 

 

Natsume_Soseki_photo

Natsume Sōseki (9 februari 1867 – 9 december 1916)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Herman Pieter de Boer werd geboren op 9 februari 1928 in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2008 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: De onvergetelijkheden van Hillegersberg

 

„Ergens in de herfst van 1934 stak er een geweldige storm op. Het water in de Hoyledesingel tuimelde over zijn eigen golven, de jonge oeverboompjes bogen angstig. De wind ranselde een wanhopig flappende kartonnen doos over straat, een houten hekje sloeg radeloos open en dicht, ginds kletterde een ruit stuk. De muts was me van het hoofd gerukt, de stormwind joeg en jankte. Ik vluchtte het portiek in van de winkel tegenover de kerk. Daar bleef ik staan, rillend, met mijn armen om mezelf geslagen, bang ventje van zes...
...De slagersjongen kwam naar beneden uit de Kerkstraat, de wind pakte de fietsmand en daar zeilde hij naar links tegen het kerkehek, een grote klap, alles ondersteboven....
...Ik beet op mijn lip, keek weer schuw naar de straat, naar de Hillegondakerk, en toen gebeurde het wonder. Met de hand aan haar hoed, voorovergebogen, kwam een dame de hoek om. Was zij het werkelijk?...
...Ik had een wollen bivakmuts gekregen. alleen mijn neus, ogen en mond waren bloot, en als ik niet hoefde te praten, trok ik hem op tot over mijn neus, want het was erg koud. Ik stond op de hoek van de Berglustlaan en keek naar een grote kraai die zwart afstak tegen de besneeuwde boom waar hij in zat...
...Gelukkig ebde de onrust weer weg. Een neef van Ma was aan de Hoyledesingel komen wonen met zijn vrouw en kinderen. Ma moest altijd lachen om de lange oom Rients. Die lui hadden in Indië gewoond, langs de trapmuur kronkelde een slangevel omhoog, hier hingen een paar krissen, daar wajangpoppen, en oom Rients had verhalen uit de Oost, hij deed Javanen na met rollende r's en rollende ogen. Op vrijdagavond kwamen ze vaak bridgen. Ma vond het nu weer gezellig in Hillegersberg. Pa opgelucht! De kinderen blij! Want al was het huis niet groot, de omgeving was geweldig. Als er geen geruchten waren over de Ziekte van Weil, kon je lekker naar openluchtzwembad 't Zwarte Plasje...

 

 

 

Herman-pieter-de-boer
Herman Pieter de Boer (Rotterdam, 9 februari 1928)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Maurits Sabbe werd op 9 februari 1873 te Brugge geboren. Zie ook mijn blog van 9 februari 2007 en ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Brugsche Liederen over den Veldtocht van Frederik Hendrik in Vlaanderen (1631)

 

„In 1631 ondernam Frederik Hendrik in Vlaanderen een veldtocht, die op een totale mislukking uitliep.

Het doel was Duinkerken te overmeesteren. Zooals wij het reeds in een vorig hoofdstuk schreven, maakte deze stad de zee onveilig voor den Hollandschen handel en veroorzaakte aan de Staten-Generaal groote onkosten, door hen te verplichten de koopvaardijschepen te laten convoyeeren.

De prins liet eenige troepen liggen te Wezel en bij de Schencke-schans om de Hollandsche grenzen te verzekeren, en met het gros van zijn leger trok hij naar Vlaanderen.

Hij scheepte in met 250 vendelen voetvolks, 70 cornetten ruiters en 50 stuks geschut; landde te Watervliet en rukte op naar Brugge, waar hij een viertal dagen voor de wallen bleef liggen.

Daar vernam hij echter, dat het leger van den Spaanschen koning op hem afkwam, ten getale van 17.000 man voetvolk, 5000 ruiters en 43 stuks geschut. De prins vond het geraadzaam die aanzienlijke macht niet af te wachten en vertrok, weer inschepende om zich m veiligheid te gaan leggen te Druynen bij Heusden en te Oostgeest bij Bergen op Zoom.

De aftocht van het prinselijk leger wekte niet alleen veel vreugde in Vlaanderen en Brabant, maar prikkelde ook den spotlust onzer voorouders, die in deze gebeurtenis een welgekomen gelegenheid vonden om zich over den geduchten Hollandschen veldheer vroolijk te maken.“

 

 

 

Sabbe_Maurits
Maurits Sabbe (9 februari 1873 – 12 februari 1938)

Geschreven door Romenu om 20:34 Reageer op dit bericht

Rahel Sanzara, Anthony Hope, Vasily Zhukovsky, Karoline Brachmann

De Duitse schrijfster, actrice en danseres Rahel Sanzara (eig. Johanna Bleschke) werd geboren op 9 februari 1894 in Jena. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: Die glückliche Hand

 

„Krankenschwester Lotte Schuhmacher aus Berlin hatte, wie sie selber sagte, ihre staatliche Prüfung nur mit Ach und Krach bestanden. Einer der examinierenden Ärzte hatte sogar ihre phlegmatischen und wie es ihm schien uninteressierten Bewegungen getadelt und verzweifelt den Kopf geschüttelt, als er sah, wie entschlußlos und beinahe bockig Lotte vor dem Patienten stand, einem allerdings ungewöhnlich großen, breiten Mann, dem sie einen »spanischen Mantel« – eine besonders komplizierte Ganzpackung – anlegen sollte. »Die armen Kranken, die da hilflos unter Ihre Finger kommen!« meinte der Doktor ziemlich grob, während der Patient, dem die kleine brünette Lotte mit dem frischen, wenn auch etwas grobzügigen Gesicht und den ein wenig vorquellenden Schwarzkirschenaugen gefiel, ungeachtet seines Fiebers und seiner Schmerzen ihr gutmütig zuraunte: »Knien Sie sich doch einfach zu mir aufs Bett!« – Dies tat Lotte, vom Blitze der Erleuchtung getroffen, denn auch sofort und brachte nun mit gänzlich unerwarteter Behendigkeit geschickt und kunstgerecht den spanischen Mantel zuwege. Da sie aus dem Lehrgang für Irren- und Nervösenpflege eine besondere Belobung für geduldigen und beruhigenden Umgang mit diesen Kranken vorzuweisen hatte, auch im Theoretischen verhältnismäßig gut abschnitt, war ihre Ausbildung – ein großes Geldopfer für ihre Eltern – also doch nicht umsonst gewesen, und anstatt als Tochter eines Maurerpoliers Dienstmädchen werden zu müssen – da Lotte es sich schrecklich dachte, etwa Büroangestellte oder Verkäuferin zu sein –, erreichte sie nach dem Wunsche der Mutter den Stand einer staatlich geprüften Krankenschwester, trug Häubchen, blaues Kleid und weiße Schürze, die kreuzgezeichnete Brosche einer Organisation.“

 

 

 

Sanzara

Rahel Sanzara (9 februari 1894 – 8 februari 1936)

 

 

 

 

De Britse advocaat en schrijver Sir Anthony Hope Hawkins werd geboren op 9 februari 1863 in Londen. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Uit: The prisoner of Zenda

 

„"I wonder when in the world you're going to do anything, Rudolf?" said my brother's wife.

"My dear Rose," I answered, laying down my egg-spoon, "why in the world should I do anything? My position is a comfortable one. I have an income nearly sufficient for my wants (no one's income is ever quite sufficient, you know), I enjoy an enviable social position: I am brother to Lord Burlesdon, and brother-in-law to that charming lady, his countess. Behold, it is enough!"

"You are nine-and-twenty," she observed, "and you've done nothing but--"

"Knock about? It is true. Our family doesn't need to do things."

This remark of mine rather annoyed Rose, for everybody knows (and therefore there can be no harm in referring to the fact) that, pretty and accomplished as she herself is, her family is hardly of the same

standing as the Rassendylls. Besides her attractions, she possessed a large fortune, and my brother Robert was wise enough not to mind about her ancestry. Ancestry is, in fact, a matter concerning which the next observation of Rose's has some truth.

"Good families are generally worse than any others," she said.

Upon this I stroked my hair: I knew quite well what she meant.

"I'm so glad Robert's is black!" she cried.

At this moment Robert (who rises at seven and works before breakfast) came in. He glanced at his wife: her cheek was slightly flushed; he patted it caressingly.“

 

 

 

 

Anthony_HopeHwkns
Anthony Hope  (9 februari 1863 – 8 juli 1933)

 

 

 

 

De Russische dichter en vertaler Vasily Andreyevich Zhukovsky werd geboren op 9 februari (29 januari) 1783 in Mishenskoe bij Tula. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

 

The Bard 

 

My friends, can you descry that mound of earth

Above clear waters in the shade of trees?

You can just hear the babbling spring against the bank;

You can just feel a breeze that's wafting in the leaves;

A wreath and lyre hang upon the boughs...

Alas, my friends! This mound's a grave;

Here earth conceals the ashes of a bard;

Poor bard!

 

A gentle soul, a simple heart

He was a sojourner in the world;

He'd barely bloomed, yet lost his taste for life

He craved his end with yearning and excitement;

And early on he met his end,

He found the grave's desired sleep.

Your time was but a moment - a moment sad

Poor bard!

 

He sang with tenderness of friendship to his friend, -

His loyal friend cut down in his life's bloom;

He sang of love - but in a doleful voice;

Alas! Of love he knew naught but its woe;

Now all has met with its demise,

Your soul partakes of peace eternal;

You slumber in your silent grave,

Poor bard!

 

Here, by this stream one eventide

He sang his doleful farewell song:

"O lovely world, where blossomed I in vain;

Farewell forever; with a soul deceived

For happiness I waited - but my dreams have died;

All's perished; lyre, be still;

To your serene abode, o haste,

Poor bard!

 

What's life, when charm is lacking?

To know of bliss, with all the spirit's striving,

Only to see oneself cut off by an abyss;

Each moment to desire and yet fear desiring...

O refuge of vexatious hearts,

O grave, sure path to peace,

When will you call to your embrace

The poor bard?"

 

The bard's no more ... his lyre's silent...

All trace of him has disappeared from here;

The hills and valleys mourn;

And all is still ... save zephyrs soft,

That stir the faded wreath,

And waft betimes above the grave,

A woeful lyre responds:

Poor bard! 

 

 

 

 

Zhukovsky
Vasily Zhukovsky (9 februari 1783 - 12 april 1852)

Vlnr: De dichters Aleksandr Poesjkin, Ivan Krylov, Vasily Zhukovsky en Nicolai Gnedich

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Karoline Louise Brachmann werd geboren op 9 februari 1777 in Rochlitz. Zie ook mijn blog van 9 februari 2009.

 

Kindheit und Jugend.

 

Als mich die dämmernden Thäler der holden Kindheit umfingen
War mein Erwachen noch still, ruhig im Schlummer mein Traum,
Du erschienst mir, o Göttin, mit deinen unendlichen Streben,
Und in der Glut des Gefühls floh mir die selige Ruh.

Aber das Schicksal gebeut; einst fliehest du, lächelnde Hebe,

Und die verlohrene Ruh kehrt mir doch nimmer zurück.

 

 

 

 

Brachmann
Karoline Brachmann  (9 februari 1777 – 17 september 1822)

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Neal Cassady, Elizabeth Bishop, Robin Block, Eva Strittmatter, Gert Jonke

De Amerikaanse schrijver Neal Cassady werd geboren op 8 februari 1926 in Salt Lake City. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: Grace Beats Karma: Letters from Prison. 1958-1960 (Neal Cassady)

 

„10/31/1958

Dearest daft dove deliberately doubling deft devotion despite despair dripping dumbly down delicately dim decolletage deserving diametrically different dissectional dressing—drenched daily in daddy's deepest dedication—to you, Lady of the Gardenias, Carolyn, wife dearest; Just as little as did the Druids in Gaul 22 Centuries ago suspect their annual late autumn blood & harvest gleaning sacrifice to Shaiman, God of the Dead, would eventually degenerate into tonites small fry trick or treating hollow culmination, did, I'll wager, you guess when writing it that "Hallelujah, the Pope is dead" would nigh make you a byword here synonymous to the opposite of your true character by exciting, without excepting P. Donovan's two negro friends, every convict who saw it to comment in admiration as misunderstood as it was genuine, "Jeez, what a tough (means great) broad", "Man,what a swingin' chick ya got", & the topper, from an older felon absolutely bugeyed in disbelief, "Where's she doin' time?" Anyway, I, not having fully forgotten Cayce, knew how you meant that already almost classic final line—say, just this second, as I wrote "classic", a faint recollection struck of some famous Prince or King in history dashing into the castle's great hall proclaiming "Hallelujah, the Pope is dead"; no doubt the "cons", you & I were all standing there thunderstricken—& was altogether proud of your performance, so amusingly mistaken by them, still it is true, as my initial letter this month stated, that I did feel a foolish twinge at Pius XII's passing, somewhat, perhaps, because of two detailed biographies I read, but mostly, due, I think, to heightened sensitivity toward anything familiar that jailing always produces in one, because my priest Godfather had talked with him 3 times rather recently & this closeness by proxy had somehow helped impress on me his true saintliness—of course, at 82 practically anyone can assume that aura, note Churchill, now 84, or Elinor, 76.“

 

 

 

 

nealcovers
Neal Cassady (8 februari 1926 – 4 februari 1968)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Elizabeth Bishop werd geboren op 8 februari 1911 in Worcester, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

 

A Miracle for Breakfast 

 

At six o'clock we were waiting for coffee,

waiting for coffee and the charitable crumb

that was going to be served from a certain balcony

--like kings of old, or like a miracle.

It was still dark. One foot of the sun

steadied itself on a long ripple in the river.

 

The first ferry of the day had just crossed the river.

It was so cold we hoped that the coffee

would be very hot, seeing that the sun

was not going to warm us; and that the crumb

would be a loaf each, buttered, by a miracle.

At seven a man stepped out on the balcony.

 

He stood for a minute alone on the balcony

looking over our heads toward the river.

A servant handed him the makings of a miracle,

consisting of one lone cup of coffee

and one roll, which he proceeded to crumb,

his head, so to speak, in the clouds--along with the sun.

 

Was the man crazy? What under the sun

was he trying to do, up there on his balcony!

Each man received one rather hard crumb,

which some flicked scornfully into the river,

and, in a cup, one drop of the coffee.

Some of us stood around, waiting for the miracle.

 

I can tell what I saw next; it was not a miracle.

A beautiful villa stood in the sun

and from its doors came the smell of hot coffee.

In front, a baroque white plaster balcony

added by birds, who nest along the river,

--I saw it with one eye close to the crumb--

 

and galleries and marble chambers. My crumb

my mansion, made for me by a miracle,

through ages, by insects, birds, and the river

working the stone. Every day, in the sun,

at breakfast time I sit on my balcony

with my feet up, and drink gallons of coffee.

 

We licked up the crumb and swallowed the coffee.

A window across the river caught the sun

as if the miracle were working, on the wrong balcony.

 

 

bishop583
Elizabeth Bishop (8 februari 1911 – 6 oktober 1979)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, songwriter en musicus Robin Block werd geboren op 8 februari 1980 in Heemskerk. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en mijn blog van 30 maart 2006 en ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

One Night Ouija

laat dat glas staan, tel de ledematen

 

wat blijft...dat wat het zwijgen niet kapot krijgt...denk aan het geweld waarmee de grond moest wijken...scherven van ont-innering...adem die verstomde in een grotere storm...

droomwaker...fiebertraumatisch... storyboard in polaroid...letter die haar naam verbasterde...stotterende mond was ik, geboren uit de handgebaren...

haar lichaam vroeg om warmte...hoe ze het ook weigerde, wijkend voor de vingertoppen...wie kan die naaktheid wel verdragen...aanraking maakt zwak en wat breekbaar is verweert zich slecht...

stampte wildwiekend de lakens uiteen
de zoektocht van verbaasde ogen
boven alle stemmen uit
heb ik haar opgetild
de hals gekust
een lied lang vastgehouden

ze zong voorzichtig in de hoorn...zweerde dat ik niet meer luisterde...bedekte een orgaan waarvan ze het bestaan herinnerde...

ik lag schokkend hoofd in randslaap...trilling van de halfgeleiders...
leden strak ineengeregen...

vanmorgen werd ik wakker met haar adem in mijn oor en
spelde zuiver op de tast haar naam uit

 

RobinBlock
Robin Block (Heemskerk, 8 februari 1980)

 

De Duitse schrijfster en dichteres Eva Strittmatter werd als Eva Braun geboren op 8 februari 1930 in Neuruppin. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Beichte

 

Immer die gleiche Rose.

Immer das gleiche Gesicht.

Unter wechselndem Monde.

Unter wechselndem Licht.

---

Immer die gleiche Tollheit.

Immer der gleiche Traum.

Immer noch keine Weisheit.

Immer noch nicht: wie ein Baum.

 

 

 

Freiheit

 

Ich kann dich lieben oder hassen-

ganz wie du willst. (Kann dich auch lassen.)

Und du kannst schweigen oder sprechen.

Ganz wie du willst. Daran zerbrechen

werd ich nicht mehr. (Ich kann auch gehn.)

Ganz wie ich will, wird es geschehen.

 

 

 

 

strittmatter
Eva Strittmatter (Neuruppin, 8 februari 1930)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Gert Jonke werd geboren op 8 februari 1946 in Klagenfurt. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007  en ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: Der ferne Klang

 

„Vorhin haben auf einmal sämtliche Schornsteine des Hauses dort weiter vorne eine ergreifende Musik zu blasen begonnen, und zwar zunächst in vereinzelt ganz tiefen aus den Rauchfängen hervorgekeucht ungeordnet aus allen Kaminen durcheinander hervorbrechend heftig auch spuckend manchmal durchaus ebenso leicht rülpsähnlich kräftig hinweggepreßten Gebläsestößen, waren aber erstaunlich bald schon nach und nach zum Anfang einer ganz diszipliniert dunkel herbeiposaunten Fanfare versammelt, durchaus auch trauermarschmäßig fehlerfrei fast einstimmig geordnet gewesen, ganz so, als hätten sich sämtliche Baßtubaspieler und Kontrafagottisten unserer Stadt und der sie umliegenden Landstriche im Dachstuhl dieses einen Gebäudes verborgen, vielleicht zu einer geheim zusammengekommenen ausnehmend mysteriösen Kontrabaßbläserversammlung, deren vorbildlich gemeinsames Musizieren durch die Schornsteinrohre aus dem Dachboden aus allen Schloten noch sehr lange in die Ebene hinausgeblasen worden ist.
Als du dann dem Gebäude immer näher gekommen warst, ist es dir aber nach und nach immer deutlicher als ein in dem vom Sommer geschmolzen zerflossenen Horizont herumschwimmendes Ozeanschiff erschienen, dessen Nebelhörner dich aus so weiter Ferne schon deine nun endliche Rückkehr zu dir herüber entgegen freundlich willkommenheißend herbeigrüßten.“


Jonke
Gert Jonke (8 februari 1946 – 4 januari 2009)

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:37 Reageer op dit bericht

John Grisham, Henry Roth, Jules Verne, Kate Chopin, Gabriele Reuter

De Amerikaanse schrijver John Grisham werd geboren in Jonesboro, Arkansas, op 8 februari 1955. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2008 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit:  The Runaway Jury

 

„The face of Nicholas Easter was slightly hidden by a display rack filled with slim cordless phones, and he was looking not directly at the hidden camera but somewhere off to the left, perhaps at a customer, or perhaps at a counter where a group of kids hovered over the latest electronic games from Asia. Though taken from a distance of forty yards by a man dodging rather heavy mall foot traffic, the photo was clear and revealed a nice face, clean-shaven with strong features and boyish good looks. Easter was twenty-seven, they knew that for a fact. No eyeglasses. No nose ring or weird haircut. Nothing to indicate he was one of the usual computer nerds who worked in the store at five bucks an hour. His questionnaire said he'd been there for four months, said also that he was a part-time student, though no record of enrollment had been found at any college within three hundred miles. He was lying about this, they were certain.

He had to be lying. Their intelligence was too good. If the kid was a student, they'd know where, for how long, what field of study, how good were the grades, or how bad. They'd know. He was a clerk in a Computer Hut in a mall. Nothing more or less. Maybe he planned to enroll somewhere. Maybe he'd dropped out but still liked the notion of referring to himself as a part-time student. Maybe it made him feel better, gave him a sense of purpose, sounded good.“

 

 

 

 

John_Grisham
John Grisham (Jonesboro, 8 februari 1955)

 

De Amerikaanse schrijver Henry Roth werd geboren op 8 februari 1906 in Galicië in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: Nenn es Schlaf (Vertaald door Eike Schönfeldt)

 

"Die Häuser, die Fahrbahnen, Gespanne, die Menschen auf der Straße besaßen nicht mehr ihre Einzigartigkeit und Gewißheit wie zuvor. Festumrissene Formen verwirrten ihn jetzt, entzogen sich ihm durch eine verschwommene Verschiebung der Konturen. Nicht einmal den Rhythmus und das Klappern der Hufe vermochte er richtig zu erkennen; etwas Fremdes und Böses hatte sich mit all den vertrauten Geräuschen und Erscheinungen der Welt verbunden. Die Sonne, die ihn zuvor noch so geblendet hatte, war nun auf rätselhafte Weise trübe, wie von einem unsichtbaren Film gefiltert, Stein war etwas von seiner Gewißheit genommen, Eisen etwas von der unbeugsamen Präzision. Flächen waren ein wenig hohl geworden, waren eingesackt, Ränder verwischt. Die festen Züge der Maske der Welt überschnitten einander, hatten ihre Anordnung so heimlich und unmerklich verändert wie Uhrzeiger, so plötzlich wie ein Augenzwinkern."

(...)

"Auf der Straße, zu tief unter dem Fenster, als daß man sie hätte sehen können, hatte sich mit dem Morgen die tumulthafte Flut erhoben, und ein wildes Durcheinander von Geräuschen und Stimmen ergoß sich über den Sims wie über einen Deich. Die Luft war außergewöhnlich kühl. Zwischen den aufgezogenen Vorhängen eines offenen Fensters auf der anderen Straßenseite kämmte eine Frau einem kleinem Mädchen mit einem viereckigen Kamm die Haare. Letzteres zuckte jedesmal, wenn der Kamm niederging, zusammen; sein dünnes Greinen tanzte auf den verschlungenen Wellen des brausenden Getöses der Straße."

 

 

 

 

Henry_Roth
Henry Roth (8 februari 1906 – 13 oktober 1995)

 

 

 

 

De Franse schrijver Jules Verne werd geboren in Nantes op 8 februari 1828. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: De reis om de wereld in tachtig dagen (Vertaald door Gerard Keller)

 

„In het jaar 1872 werd het huis no. 7 in Saville Row, Burlington Gardens, waarin Sheridan in 1814 overleed, bewoond door Phileas Fogg esq., een der zonderlingste en meest bekende leden van de Reform-club te Londen, al deed hij ook al wat in zijn vermogen was om de aandacht niet op zich te vestigen.

Een der welsprekendste redenaars, waarop Engeland zich verheffen mag, had dus tot opvolger Phileas Fogg, een raadselachtig persoon, van wien men niets wist, dan dat hij een hoogst wellevend man was en een der schoonste gentlemen uit de aanzienlijkste kringen.

Men zeide dat hij op Byron geleek--wat zijn hoofd aangaat, want zijne voeten waren onberispelijk--maar een Byron met baard en knevel, een kalme Byron die duizend jaar had kunnen leven zonder oud te worden.

Ofschoon zonder eenigen twijfel Engelschman van geboorte, was hij misschien geen Londener. Men had hem nooit aan de beurs of aan de bank gezien, noch in eenig kantoor der City. Noch de bassins, noch de dokken te Londen hadden ooit eenig schip bevat, dat Phileas Fogg tot reeder had. Hij was lid van geen enkele administratieve commissie. Zijn naam was nog nooit genoemd in een gezelschap van advocaten, noch in Temple-bar, noch in Lincolns-inn. Nooit had hij gepleit voor de Court of Chancery, of voor Queens-bench, of voor de Rekenkamer of voor het kerkelijk Hooggerechtshof. Hij was noch fabrikant, noch grossier, noch winkelier, noch landbouwer. Hij was geen lid van het Koninklijk Britsch Instituut, noch van het Londensch Instituut, noch van de Maatschappij van Werklieden, noch van het Russels Instituut, noch van het Westersch Genootschap van Letterkunde, noch van de Vereeniging voor Rechtsgeleerdheid, noch van het Vereenigd Genootschap van Kunsten en Wetenschappen, dat onder rechtstreeksche bescherming staat der Koningin. Hij behoorde ook tot geen dier tallooze andere vereenigingen en genootschappen, waaraan Engelands hoofdstad zoo rijk

is: van de maatschappij Armonica af tot het Entomologisch Genootschap, dat voornamelijk werd opgericht om schadelijke insecten uit te roeien.“

 

 

 

 

jules_verne_musee
Jules Verne (8 februari 1828 – 24 maart 1905)

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Kate Chopin (pseudoniem van Katherine O'Flaherty) werd geboren op 8 februari 1851 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: The Story of an Hour

 

„Knowing that Mrs. Mallard was afflicted with a heart trouble, great care was taken to break to her as gently as possible the news of her husband's death.

It was her sister Josephine who told her, in broken sentences; veiled hints that revealed in half concealing. Her husband's friend Richards was there, too, near her. It was he who had been in the newspaper office when intelligence of the railroad disaster was received, with Brently Mallard's name leading the list of "killed." He had only taken the time to assure himself of its truth by a second telegram, and had hastened to forestall any less careful, less tender friend in bearing the sad message.

She did not hear the story as many women have heard the same, with a paralyzed inability to accept its significance. She wept at once, with sudden, wild abandonment, in her sister's arms. When the storm of grief had spent itself she went away to her room alone. She would have no one follow her.

There stood, facing the open window, a comfortable, roomy armchair. Into this she sank, pressed down by a physical exhaustion that haunted her body and seemed to reach into her soul.

She could see in the open square before her house the tops of trees that were all aquiver with the new spring life. The delicious breath of rain was in the air. In the street below a peddler was crying his wares. The notes of a distant song which some one was singing reached her faintly, and countless sparrows were twittering in the eaves.

There were patches of blue sky showing here and there through the clouds that had met and piled one above the other in the west facing her window.

She sat with her head thrown back upon the cushion of the chair, quite motionless, except when a sob came up into her throat and shook her, as a child who has cried itself to sleep continues to sob in its dreams.“

 

 

 

Kate_Chopin
Kate Chopin (8 februari 1851 – 22 augustus 1904)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gabriele Reuter werd geboren op 8 februari 1859 in Alexandrië. Zie ook mijn blog van 8 februari 2007 en ook mijn blog van 8 februari 2009.

 

Uit: Ins neue Land

 

„Die Schwester stand mit dem Arzt auf dem kleinen Flur vor dem Parterresaal der Verwundetenbaracke.

»Wie geht’s unserm Finsteren?« fragte der junge Doktor im weißen Operationsmantel, mit der unpersönlichen Heiterkeit, die Ärzten und Pflegerinnen im Verkehr untereinander und mit den Patienten zur Gewohnheit geworden ist.

»Wieder etwas Temperatur, der geistige Zustand derselbe, schwere Depression. Antwortet kaum auf eine teilnehmende Frage. Reden Sie doch mal mit ihm, Herr Doktor ...«

»Ja, das will ich, Schwester ... Sonderbar, gerade den Gebildeten unter den Verwundeten geht es oft so besonders hart an, 6 sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Man sollte meinen ...«

»Sie haben eben die größere Denkfähigkeit, um sich alle Schwierigkeiten der gehemmten Zukunft deutlich vorzustellen,« antwortete die Schwester. »Haben Sie mal auf die ausgearbeitete Stirn unseres Finsteren geachtet?«

»Was Ihnen noch alles auffällt bei Ihrer Arbeitslast, Schwester ... Na, werde mir unsern Mann mal vornehmen.«

Der junge Arzt öffnete die Glastür. Aus langen Reihen weißer Eisenbetten grüßten ihn die Augen von bärtigen und unbärtigen, jungen und alten Männerköpfen. Feine wie stumpfe, törichte wie kluge Gesichter wendeten sich ihm erwartungsvoll zu. Sie alle, diese Krieger, welche ihr Leben rücksichtslos dem Tode entgegengeworfen hatten, waren nun in qualvollen Tagen und schlaflosen Nächten so mürbe geworden, daß sie von einem blonden 7 fröhlich blickenden jungen Manne im weißen Kittel sehnsüchtig irgendeine Linderung ihrer Leiden, irgendeinen Trost für unerträgliche Pein des Körpers oder der Seele erwarteten.“

 

 

 

Reuter
Gabriele Reuter (8 februari 1859 – 18 november 1941)

Geschreven door Romenu om 20:33 Reageer op dit bericht

Charles Dickens, Emma McLaughlin, Christine Angot, Peter Carey, A. den Doolaard, Gay Talese

De Engelse schrijver Charles Dickens werd geboren op 7 februari 1812 in Landport. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2008 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: David Copperfield

 

“Whether I shall turn out to be the hero of my own life, or whether that station will be held by anybody else, these pages must show. To begin my life with the beginning of my life, I record that I was born (as I have been informed and believe) on a Friday, at twelve o'clock at night. It was remarked that the clock began to strike, and I began to cry, simultaneously.
In consideration of the day and hour of my birth, it was declared by the nurse, and by some sage women in the neighbourhood who had taken a lively interest in me several months before there was any possibility of our becoming personally acquainted, first, that I was destined to be unlucky in life; and secondly, that I was privileged to see ghosts and spirits; both these gifts inevitably attaching, as they believed, to all unlucky infants of either gender, born towards the small hours on a Friday night.
I need say nothing here, on the first head, because nothing can show better than my history whether that prediction was verified or falsified by the result. On the second branch of the question, I will only remark, that unless I ran through that part of my inheritance while I was still a baby, I have not come into it yet. But I do not at all complain of having been kept out of this property; and if anybody else should be in the present enjoyment of it, he is heartily welcome to keep it.
I was born with a caul, which was advertised for sale, in the newspapers, at the low price of fifteen guineas. Whether sea-going people were short of money about that time, or were short of faith and preferred cork jackets, I don't know; all I know is, that there was but one solitary bidding, and that was from an attorney connected with the bill-broking business, who offered two pounds in cash, and the balance in sherry, but declined to be guaranteed from drowning on any higher bargain. Consequently the advertisement was withdrawn at a dead loss - for as to sherry, my poor dear mother's own sherry was in the market then - and ten years afterwards, the caul was put up in a raffle down in our part of the country, to fifty members at half-a-crown a head, the winner to spend five shillings.”

 

 

 

dickens
Charles Dickens (7 februari 1812 – 9 juni 1870)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Emma Lanier McLaughlin werd geboren op 7 februari 1974 in  Elmira, New York. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Nanny Returns

 

„"Fuck," I hear from the front stoop. I stare at the door's peeling paint with an intensity rivaling Grace's. "Look, just open up," he speaks in a plaintive slur. "I left my wallet in the cab...and I just...I heard you...I know you're — fuck." I hear a thump and then something sliding heavily down the other side of the door.

Grace drops her head to sniff the jamb. I take a tentative step and ever so slightly lift the curtain. The streetlamp illuminates splayed khaki pants ending in shiny loafers. I make out slender fingers drifting open, releasing their grip on a black iPhone. My well-attired assailant is now slipping into unconsciousness? Death?

"Hey." My voice surprises me and sets Grace barking. "Stop." I put my hands around her muzzle to listen...Nothing. "Hey!" I slap the door.

"Yeah?" he coughs. "You're home."

"Who are you looking for?" I step around where Grace sits, ears squarely perked.

"Um..." I hear a scuffle; he's attempting to stand up. "I'm looking for a...Nanny?"

My throat goes dry. I peer back out through the frayed lace covering the pane between us. "What?"

"Yeah, Nanny. Are you — "

"Stand in front of the glass. On your right."...Nothing. "Hey!"

"Yeah."

"Your other right."

Suddenly my view of the stoop is filled with a swerving face — a man — boy — somewhere in between. Beneath the mussed blond hair, atop the faintly freckled nose are two bloodshot blue eyes. They look out at me from the striking bone structure that unmistakably conjures his mother. I push my forehead into the cold glass, feeling at once a hundred years old and twenty-one. "Grayer?"

 

 

 

EmmaMcLaughlinNicola Kraus
Emma McLaughlin (Elmira, 7 februari 1974)

Emma McLaughlin (r) en medeschrijfster Nicola Kraus (l)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Christine Angot werd geboren op 7 februari 1959 in Châteauroux. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Rendez-vous

 

„Je connaissais Eric depuis un mois. Je l'avais déjà croisé, dans des bars de théâtre à la fin des spectacles, mais nous n'avions pas parlé, presque pas, rien. Je l'avais vu jouer deux ou trois fois. C'était un acteur génial. Je le connaissais depuis un mois, mais j'avais commencé à entendre parler de lui six ans plus tôt. A l'époque, son nom ne circulait pas comme maintenant, je ne le connaissais pas. Mais sur cinq ou six ans, des gens différents, dans des villes différentes, m'avaient rapporté avec des anecdotes toutes différentes : ah, tu sais il y a un acteur qui t'adore : Eric Estenoza. Ça me faisait plaisir, mais je n'y prêtais pas attention. Ça m'arrivait tout de même de temps en temps d'avoir des retours agréables, ce n'était pas le seul. Surtout avec des acteurs. Souvent les acteurs aimaient mes livres. La particularité était que ce même nom revenait tout le temps, par des sources différentes, et sur une période de temps longue. Et avec intensité. Avec insistance. Comme un encerclement. Et puis toujours ce mot : il y a un acteur qui t'adore. Toujours la même phrase. Avec l'air étonné de la personne qui me le racontait. La première fois c'était en 99, puis six mois plus tard, et puis ça s'était égrené comme ça. Des gens me rapportaient qu'il m'adorait, avec ce mot-là, le message me revenait régulièrement aux oreilles, et ce qui était surtout étrange, par des sources vraiment différentes, sur plusieurs années. Et ce qui était encore plus étrange c'est qu'il m'avait à peine adressé la parole le jour où il m'avait vue, une ou deux fois au cours de ces six années quand j'avais eu l'occasion de le croiser. En 99, je ne l'avais pas encore vu jouer. Et puis je l'avais vu quelques mois plus tard dans une pièce de Sarah Kane. J'étais avec un ami, acteur aussi, qui nous présentait, je n'avais pas du tout l'impression de rencontrer quelqu'un qui m'adorait. Son comportement était tout à fait ordinaire avec moi, tout à fait banal, d'ailleurs je ne m'en souvenais même pas. Lui se souvenait bien de ce qu'il m'avait dit mais moi j'avais oublié.“

 

 

 

christine-angot

Christine Angot (Châteauroux, 7 februari 1959)

 

 

 

 

De Australische schrijver Peter Carey werd geboren op 7 februari 1943 in Bacchus Marsh (Victoria). Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2008 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: My Life as a Fake

 

„I have known John Slater all my life. Perhaps you remember the public brawl with Dylan Thomas, or even have a copy of his famous book of 'dirty' poems. If it's an American edition you'll discover, on the inside flap, a photograph of the handsome, fair-haired author in cricket whites. Dewsong was published in 1930. Slater was twenty at the time, very nearly a prodigy.

That same year I was born Sarah Elizabeth Jane to a beautiful, impatient Australian mother and a no less handsome but rather posh English father, Lord William Wode-Douglass, generally known as Boofy.

Slater's own class background was rather ambiguous, though my mother, a dreadful snob, had a tin ear, and I know she thought Slater very grand and therefore permitted him excesses she would not have tolerated from the Chester grammar-school boy he really was.

It was Slater who carved my father's thirtieth birthday cake with his bare hands, who rode a horse into the kitchen, who brought Unity Mitford to dinner during the period she was stealing stationery from Buckingham Palace and carrying that nasty little ferret around in her handbag.

I cannot say that I understood his role in my parents' marriage, and only when my mother killed herself — in a spectacularly awful style — did I suspect anything was amiss. In the last minutes of her life I saw John Slater put his arms around her and finally I understood, or thought I did.

From that moment I hated everything about him: his self-absorption, his intense angry good looks, but most of all those electric blue eyes which inhabited my imagination as the incarnation of deceit.

When my mother died, poorBoofy fell apart completely. He drank and wept and roared, and after falling down the stairs the second time he packed me off to St Mary's Wantage in Berkshire, which I did not like at all.“

 

 

 

 

peter_carey
Peter Carey (Bacchus Marsh, 7 februari 1943)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver A. den Doolaard werd geboren op 7 febrauri 1901 in Hoenderloo. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2008 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: D.H. Lawrence. De gepijnigde polygraaf

 

“Zijn tweede, en eerste goede, roman: ‘Sons and Lovers’ was normaal wat methode betrof: uit karakteren milieu-beschrijving bleek een donker en krachtig realisme, toegespitst op het sexueele. Hij was een kind dat opgroeide in de mijnwerkerswereld, en de deugden en gebreken van een dergelijke afstamming blijven in zijn werk zuiver behouden: hij is oorspronkelijk en fel, schamper en trotsch, zwaar van somberheid en smartelijk bewust van zijn onbedwingbare scheppingsdrift. Deze leefdrift en voortplantingsdrang is hem door haar heftigheid een ziekte, waarvan hij zich tevergeefs zoekt te bevrijden. Dit is geen warmte meer, maar schroeien en zengen, dit is geen liefde meer, maar een gevecht. Afstand kent hij niet; stelling nemen doet hij niet; dag en nacht strijdt hij met de werkelijkheid op den korten afstand, lijf aan lijf; een oneindig aantal malen raakt hij verward en moet zich uit die ‘clinch’ gehavend loswringen. Door het gewelddadig zoeken naar het hart van de werkelijkheid werden zijn handen donker van geronnen bloed en zijn stem schamper en uitdagend. Hij wilde de werkelijkheid overmeesteren van vlakbij, met doorborenden blik en harde knoken. Elk van zijn liefkoozingen wordt door zijn overmatige heftigheid een kneuzing en met elke wonde die hij toebrengt, wondt hij zichzelf.

De bekentenis hiervan zijn z'n verzen, laaiend en verbrokkeld als smeulende lava. Hij weet, dat zijn verzen slecht zijn, en zijn proza soms onbeholpen van heftigheid; hij zoekt en zoekt naar een synthese, een intooming, een kleinste gemeene veelvoud van zijn kunnen; en vindt het van buiten af. Via een landschap en een ras, die de weerspiegeling zijn van zijn ziel. Dat landschap is Mexico, zwavelgeel, ziedend van zonnedrift en overwoekerd door cacteeën; het ras dat hij, sombere Angelsaks, zoekt is eerst het Latijnsche, lachend uitkomend voor het phallische ‘geheim’; en later de Mexicaansche Indiaan, wiens voortplantingsdrift een stage gloed is, verborgen brandend achter glasharde oogen.”

 

 

 

 

DenDoolaard
A. den Doolaard (7 februari 1901 –  26 juni 1994)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en journalist Gay Talese werd geboren op 7 februari 1932 in Ocean City. Zie ook mijn blog van 7 februari 2008 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Thy Neighbor's Wife

 

„She was completely nude, lying on her stomach in the desert sand, her legs spread wide, her long hair flowing in the wind, her head tilted back with her eyes closed. She seemed lost in private thoughts, remote from the world, reclining on this windswept dune in California near the Mexican border, adorned by nothing but her natural beauty. She wore no jewelry, no flowers in her hair; there were no footprints in the sand, nothing dated the day or spoiled the perfection of this photograph except the moist fingers of the seventeen-year-old schoolboy who held it and looked at it with adolescent longing and lust.

The picture was in a photographic art magazine that he had just bought at a newsstand on the corner of Cerinak Road in suburban Chicago. It was an early evening in 1957, cold and windy, but Harold Rubin could feel the warmth rising within him as he studied the photograph under the streetlamp near the curb behind the stand, oblivious to the sounds of traffic and the people passing on their way home.

He flipped through the pages to look at the other nude women, seeing to what degree he could respond to them. There had been times in the past when, after buying one of these magazines hastily, because they were sold under the counter and were therefore unavailable for adequate erotic preview, he was greatly disappointed. Either the volleyball-playing nudists in Sunshine & Health, the only magazine showing pubic hair in the 1950S, were too hefty; or the smiling show girls in Modern Man were trying too hard to entice; or the models in Classic Photography were merely objects of the camera, lost inartistic shadows.“

 

 

 

 

talese
Gay Talese (Ocean City, 7 februari 1932)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e februari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:11 Reageer op dit bericht

Alban Nikolai Herbst, Anna Świrszczyńska, Harry Sinclair Lewis, Patricia De Landtsheer, Paul Nizan, Heinz Czechowski

De Duitse schrijver Alban Nikolai Herbst (pseudoniem van Alexander Michael v. Ribbentrop) werd geboren op 7 februari 1955 in Refrath. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2008 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Joachim Zilts Verirrungen

 

„Zwar lag ich durchaus in einem Bett, sogar einem, das dem meinen auf verblüffende Weise glich; dennoch war es ein anderes, überaus fremdes. Insgesamt machte dieses Schlafzimmer einen verdächtigen Eindruck.

Ausserdem befand sich der Krater, dieses Loch in der Decke, durch das ich ganz offenbar abgestürzt war, an einer völlig anderen Stelle als das, welches mir vorhin als Einschlupf gedient hatte. Sowieso war das Ding erheblich breiter. Kein Wunder also, dass ich mich nicht hatte halten können.

Nein, ich hatte nicht, wie man so sagt, "nur" geträumt. Meine verquere Situation war real. Ich hatte mich versehentlich in eine Parallelwelt locken lassen.

Ich suchte nach einem Einschlupf, fand keinen. Auch draussen, vor dem Fenster, hatte sich nichts verändert. Die drei Buchen, die Wiese, der Jägerzaun. Die Einfahrt. Wie immer hatte Christine sie gestern abend offen stehenlassen. Drüben Schmidts, die nächste Reihe die Henkells, danach... Moment! Ich hatte die Namen unserer neuen Nachbarn vergessen.

"Irgend etwas ist!" sagte sie.

"Nichts ist", sagte ich.

"Aber du hast das doch nicht von Nichts!"

Ich hatte einfach keine Lust zu reden. Was hätte ich Christine erzählen können? Dass wir einander fremd waren?

Ich legte mich aufs Bett zurück. Christine stellte sich in die Tür, starrte mich an.

"Also was machst du denn jetzt?!"

Ich sprang auf. Ich kramte paar Sachen zum Anziehen zusammen, zerrte die Tasche vom Schrank. Stopfte sie mit Jeans T-Shirts Socken Pullovern. Ging sogar noch mal, sicherheitshalber, auf die Toilette, Christine bis zur Tür hinter mir her.

"Was hast du vor?"

"Pinkeln. Merkst du doch."

Ich kam wieder raus, schob Christine entschlossen zur Seite, schlüpfte in die Reeboks. Dann zog ich mir den Anorak über, stopfte noch die Taschenlampe in die Tasche, liess meine Blicke schnell über die Zimmerwand gleiten. Christine wählte am Telefon, grüsste ihre ziemlich fade Freundin Mildred, war abgelenkt. Das nutzte ich. F a n d einen Einschlupf. War wieder fort.“

 

 

 

 

AlbanNikolaiHerbst
Alban Nikolai Herbst (Refrath, 7 februari 1955)

 

 

 

 

De Poolse dichteres Anna Świrszczyńska werd geboren op 7 februari 1909 in Warszawa. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

 

The Greatest Love 

 

She is sixty. She lives

the greatest love of her life.

 

She walks arm-in-arm with her dear one,

her hair streams in the wind.

Her dear one says:

"You have hair like pearls."

 

Her children say:

"Old fool."

 

 

 

 

Vertaald door Czeslaw Milosz and Leonard Nathan

 

 

 

 

The Ghetto: A Mother 

 

Cuddling in the arms her half-asphyxiated baby, howling,

she ran up the staircase of the apartment building that was set ablaze.

From the first floor to the second.

From the second to the third.

From the third to the fourth.

 

Until she had jumped onto the roof.

There, having choked with air, clinging to the chimney,

she looked down from where she could hear

the crackle of flames which were reaching higher and higher.

 

And then she became motionless and silent.

She kept silent to the end, till the moment

at which she suddenly clenched her eyelids,

stepped to the roof edge and, throwing forward her arms,

she dropped her baby down.

 

Two seconds earlier than she herself leapt down.

 

 

 

 

Anna-Swir
Anna Świrszczyńska (7 februari 1909 – 14 augustus 2004)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Harry Sinclair Lewis werd geboren in Sauk Centre op 7 februari 1885. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Sinclair Lewis. Rebel from Main Street (Biografie door Richard Lingeman)

 

“The move from Ironton to Sauk Centre considerably boosted the young doctor's income. His second son, Claude, was born in 1878, and on February 7, 1885, his third and youngest son, Harry Sinclair Lewis. (Sinclair was the surname of a dentist friend.) Four years later, Dr. E.J. (as he was known to family and friends) was doing well enough to purchase for $2,800 a ten-room house at 812 Third Street, directly across the street from Harry's birthplace. It was a generic frame house common to Midwestern small towns. In the back of the parlor and family room, the doctor consulted patients after office hours. There was also a small barn on the back alley bordering the yard. A stairway in the hall led up to the second floor, which contained a master bedroom, a guest room, the boys' bedroom, and a maid's garret.
Dr. E.J. made country calls four or five times a week. On fierce winter nights, with temperatures down to thirty below, bundled in fur rugs and a coonskin coat, he drove a sleigh across trackless snowy fields, taking his bearings on a distant Catholic church steeple, then delivered a baby in a bedroom or performed surgery on a kitchen table by lamplight. A county history describes him as a "typical and able family physician." Dr. Lewis's account books reveal a man who kept track of every bill owed him, but he eventually wrote off unpaid debts, inscribing a dry "dead beat" or "left county" beside their names.
The account books are the only autobiography he left, a meticulous ledger of money incoming and outgoing. He recorded minute daily household expenditures-meat, flour, ice, coal, oysters, church tithes, cigars, clothing, cords of wood. In 1907, this notation appears: "Collected in last 20 years $65,473 or an average of $3273.00 cash for year." At his peak, he netted $1,000 a year-a comfortable living. He paid off the mortgage on his parents' property and later invested in mortgages on North Dakota farmland, which earned him a steady 6 percent-like Cascarets, he liked to say, referring to a patent laxative with the slogan "works while you sleep."

 

 

 

 

lewis
Harry Sinclair Lewis (7 februari 1885 - 10 januari 1951)

 

 

 

De Vlaamse dichteres en schrijfster Patricia De Landtsheer werd geboren in Dendermonde op 7 februari 1952. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

 

Wanneer kloof tot crevasse versmelt

 

Wanneer kloof tot crevasse versmelt

het woord ontoereikend wordt

door het verlies van zijn betekenis

 

de barsten in het hart door misverstanden

en hardnekkige onbuigzaamheid

dieper verwonden dan de kogel

 

uit onwetendheid afgevuurd

kan men slechts nederig zwijgen

het hoofd naar elkander nijgen

 

en hopen dat het ooit weer anders wordt

dat woorden weer gaan groeien

zich als parels op de wonden leggen

 

de weg naar de overkant

weer zichtbaar wordt

verbindt wat ooit verbroken werd

 

 

 

 

patriciaDeLandtsheer
Patricia De Landtsheer (Dendermonde, 7 februari 1952)

 

 

 

 

 

De Franse filosoof en schrijver Paul Nizan werd geboren op 7 februari 1905 in Tours. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: La Conspiration

 

“Il n’y avait pas tout à fait un mois que Carré habitait la maison de François Régnier où il était arrivé un matin ave sa valise pour demander à Régnier s’il voulait de lui ; Régnier lui avait simplement répondu de s’installer. Une si prompte réponse ne peut surprendre que ceux qui ignorent tout des relations viriles. Parmi les liens qui lient les hommes, ceux de la guerre sont forts : Régnier pouvait demander à Carré :

-Te souviens-tu du 20 octobre 17 devant Perthes-les Hurlus ?

Carré répondait qu’il se souvenait. Il était avec Régnier dans un rapport moins étroit qu’avec ses camarades du parti- les fidélités de parti sont plus puissantes que les fidélités de la mort et du sang- mais il savait enfin qu’il pouvait demander à Régnier ce qu’on a le droit d’exiger d’un homme de qui on a été dans une guerre le témoin.

Carré avait beaucoup vagabondé en France depuis les arrestations du mois de juillet et son entrée dans l’univers difficile mais exaltant de l’illégalité ./..

Le communisme n’était pas seulement pour Carré la forme qu’il avait donné à son action, mais la conscience même qu’il avait de lui-même et de sa vie ; sa rencontre avec Régnier lui donna l’occasion d’exprimer des valeurs personnelles si profondes qu’il ne pensait pas plus à les remettre en question que les battements de son coeur ./..”

 

 

 

Nizan_Sartre
Paul Nizan (7 februari 1905 – 23 mei 1940)

Hier met Jean Paul Satre (l) 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Heinz Czechowski werd geboren in Dresden op 7 februari 1935. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Der Garten meines Vaters

 

„Stuttgart, einmal vom Zug aus gesehen, desgleichen Frankfurt, vorher das Altmühltal, der Neckar, Sonthofen, Regensburg, München. Oder Moskau, Fahrt mit dem Taxi vom Bjelorussischen Bahnhof durch schmale Holzhausgäßchen, dann ein Durchbruch, die Gorkistraße, der Manegeplatz, das Hotel. Oder Sofia, Boulevard Russki, Uliza Graf Ignatiew, die Newski-Kathedrale – goldene Kuppeln vor taubenblauen Bergen. Sechsunddreißig Stunden Eisenbahnfahrt durch verschneite russische

Landschaft oder zweieinhalb Flugstunden – mit Zwischenlandung in Prag – über das ungarische Tiefland und die Transsylvanischen Alpen. Wir könnten uns auch Stadtpläne ansehen.Was ist eine Stadt?

Ich will also etwas aufschreiben, etwas über Dresden, meine Heimatstadt, aber wie? Denn noch ehe ich die ersten Zeilen aufs Papier setze, scheint sich die schöne Erscheinung, die man Erinnerung nennt, zu verflüchtigen. Also: Wo fängt man an? In der Kindheit? Gut: Eines Tages geht man zum erstenmal mit seinem eigenen Sohn den Schulweg in einer anderen Stadt. Im Flur Geruch von Fußbodenöl, Tinte, Desinfektionsmitteln. Wie war es damals? Lang vergessene Bilder erstehen: ein blauer Tag, in den Gärten der Böttgerstraße wenige Dahlien und Astern. Es ist Krieg, die Männer sind an der Front, die Frauen mit Kindern und Sorgen genügend beschäftigt. Für die Gärten bleibt wenig Zeit. Jeden Morgen kommt der Briefträger. Bringt er den Brief?

Doch besser keinen als den. Und noch gibt es die Stadt mit ihren Brücken und Türmen, den Straßen und Gassen, den Theatern, dem Zwinger, dem Tiermuseum auf der Ostraallee, dem Schneideratelier

der Tante in einem Hinterhaus auf der Prager Straße.“

 

 

 

Czechowski
Heinz Czechowski (Dresden, 7 februari 1935)

Geschreven door Romenu om 20:07 Reageer op dit bericht

Laura Ingalls Wilder, Thomas Killigrew, Ludwig Winder, Johann Nepomuk Vogl, Rhijnvis Feith, Lioba Happel

De Amerikaanse schrijfster Laura Elisabeth Ingalls Wilder werd geboren in Pepin (Wisconsin) op 7 februari 1867. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Little House on the Prairie

 

„In the long winter evenings he talked to Ma about the Western country. In the West the land was level, and there were no trees. The grass grew thick and high. There the wild animals wandered and fed as though they were in a pasture that stretched much farther than a man could see, and there were no settlers. Only Indians lived there.

One day in the very last of the winter Pa said to Ma, "Seeing you don't object, I've decided to go see the West. I've had an offer for this place, and we can sell it now for as much as we're ever likely to get, enough to give us a start in a new country."

"Oh, Charles, must we go now?" Ma said. The weather was so cold and the snug house was so comfortable.

"If we are going this year, we must go now," said Pa. "We can't get across the Mississippi after the ice breaks."

So Pa sold the little house. He sold the cow and calf. He made hickory bows and fastened them upright to the wagon box. Ma helped him stretch white canvas over them.

In the thin dark before morning Ma gently shook Mary and Laura till they got up. In firelight and candlelight she washed and combed them and dressed them warmly. Over their long red-flannel underwear she put wool petticoats and wool dresses and long wool stockings. She put their coats on them, and their rabbit-skin hoods and their red yarn mittens.

Everything from the little house was in the wagon, except the beds and tables and chairs. They did not need to take these, because Pa could always make new ones.

There was thin snow on the ground. The air was still and cold and dark. The bare trees stood up against the frosty stars. But in the east the sky was pale and through the gray woods came lanterns with wagons and horses, bringing Grandpa and Grandma and aunts and uncles and cousins.

Mary and Laura clung tight to their rag dolls and did not say anything. The cousins stood around and looked at them. Grandma and all the aunts hugged and kissed them and hugged and kissed them again, saying good-by.“

 

 

 

 

Wilder
Laura Ingalls Wilder (7 februari 1867 - 10 februari 1957)

 

 

 

 

De Engelse toneelschrijver en -manager Thomas Killigrew werd geboren in Londen op 7 februari 1612. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: The Pilgrim

 

„Giovanni.:

WERE I worthy to counsell the Duke, he
should know this removing of Generals
breeds ill blood, and disaffects
the Souldiers; whose kindness at this
time is of more importance then his
security will give faith to.

Ferdi.:

That Cosmo was made General, though it seemed strange at
first; yet those that know Julia 's power with the old Duke, he being
her Son, wonder not at it. But how he comes now to be disgraced,
and yet she and Martino hold their Interest in Court,
makes me suspect some foul play, some further designes then their
Craft will let us discover.

Giov.:

He has won strangely upon the Souldiers by his Courage
and Affability; for those that are his Enemies will yet allow
Prince Cosmo a gallant and stout Souldier, else he would have
found the hatred they bear his Mother would have clouded all
his parts; his first Reception was so cold, we thought he looked
dejected, as if he were asham'd to own his Mother.“

 

 

 

 

Thomas_killigrew_1650
Thomas Killigrew (7 februari 1612 - 19 maart 1683)

Portret door William Sheppard, 1650

 

 

 

 

De Duitstalige, Oostenrijks - Tsjechische schrijver Ludwig Winder werd geboren op 7 februari 1889 in Šafov / Mähren. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

Uit: Die Pflicht

 

„Josef Rada, ein kleiner Beamter des Verkehrsministeriums in Prag, verließ am Morgen des 15. März 1939 ahnungslos seine Wohnung und ging in sein Amt. Er hatte rosige Wangen und ernste, graublaue Augen. Die rosige Tönung seines Gesichts gab ihm ein jugendliches Aussehen, aber die ernsten, immer besorgten Augen, die von kleinen, scharfen, strahlenförmig sich ausbreitenden Fältchen umgeben waren, verrieten sein Alter. Er war zweiundfünfzig Jahre alt. Er ging langsam und vorsichtig. Vor acht Jahren hatte er sich als Beamter einer kleinen Station in Südböhmen beim Heben eines schweren Koffers einen Bruch zugezogen. Es hatte nicht zu seinen Amtspflichten gehört, Gepäckstücke zu heben; aber der einzige Gepäckträger des entlegenen Gebirgsbahnhofs war ein älterer, kränklicher Mensch gewesen, und Rada hatte ihm die schwerste Arbeit abgenommen. Seit damals ging er der einstige Sportliebhaber, der sich drei Jahrzehnte lang als Turner betätigt hatte, so langsam und vorsichtig wie ein Mann, der erst durch eine späte Erfahrung die Tücken, die dem menschlichen Körper innewohnen, kennengelernt hat. Auf der Straße war nichts Ungewohntes zu sehen. Der Morgen war kalt, es schneite. Rada dachte an eine Tariftabelle, die er auszuarbeiten hatte. Er war ein tüchtiger Tariffachmann; zwar nur ein untergeordneter Hilfsarbeiter, weil er nie an einer Hochschule studiert hatte, aber in der Tarifabteilung des Verkehrsministeriums gab es nicht viele Kenner des Tarifwesens, die sich mit ihm messen konnten. Er stellte die kompliziertesten Tariftabellen zusammen, die sein Chef, der Abteilungsvorstand, als sein eigenes Werk, als seine eigene Leistung dem Minister überreichte. Josef Rada war nicht auf Anerkennung und Lob erpicht. Wenn seine Berechnungen genehmigt wurden, war er zufrieden.“

 

 

 

Winder
Ludwig Winder (7 februari 1889 – 16 juni 1946)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Johann Nepomuk Vogl werd geboren op 7 februari 1802 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

 

Das Erkennen

Ein Wanderbursch mit dem Stab in der Hand
Kommt wieder heim aus dem fremden Land.

Sein Haar ist bestäubt, sein Antlitz verbrannt;
Von wem wird der Bursch wohl zuerst erkannt?

So tritt er ins Städtchen ins alte Tor,
Am Schlagbaum lehnt just der Zöllner davor.

Der Zöllner, der war ihm ein lieber Freund,
Oft hatte der Becher die beiden vereint.

Doch sieh!  —  Freund Zollmann erkennt ihn nicht,
Zu sehr hat die Sonn‘ ihm verbrannt das Gesicht.

Und weiter wandert nach kurzem Gruß
Der Bursch, und schüttelt den Staub von dem Fuß.

Da schaut aus dem Fenster sein Schätzel fromm:
„Du blühende Jungfrau, viel schönen Willkomm!”

Doch sieh‘, auch das Mädchen erkennt ihn nicht,
Die Sonn‘ hat zu sehr ihm verbrannt das Gesicht.

Und weiter geht er die Straße entlang,
Ein Tränlein hängt ihm an der braunen Wang‘.

Da wankt von dem Kirchstieg sein Mütterchen her,
„Gott grüß euch!” so spricht er und sonst nichts mehr.

Doch sieh‘!  —  das Mütterchen schluchzet vor Lust:
„Mein Sohn!” und sinkt an des Burschen Brust.

Wie sehr auch die Sonne sein Antlitz verbrannt,
Das Mutteraug‘ hat ihn doch gleich erkannt.

 

 

 

 

Nepomuk
Johann Nepomuk Vogl (7 februari 1802 – 16 november 1866)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Rhijnvis Feith werd geboren in Zwolle en daar op 7 februari 1753 gedoopt. Zie ook mijn blog van 7 februari 2007 en ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

 

Het leven

 

Ach! hoe snelt ons leven,
Als een stroom gedreven,
Die van rotsen schiet!
Blijde en droeve jaren
Vluchten met de baren,
En zij keren niet!

Kindsheid ijlt als 't krieken,
Jonglingschap heeft wieken,
Kommer zweept de man,
Grijsheid maant tot scheiden -
Zweeft er tussen beiden
Wel een enkele span*?

Onder min en kozen
Welken aardse rozen,
Worden Tempe's* duin;
Onder spel en dansen
Vlecht de grijsheid kransen
Om de kale kruin.

't Glinsterend smalt* der weide
Wordt een vale heide
Voor de ouderdom;
't Koor der Filomelen*,
Hoe ze om bloeitijd kwelen,
Blijft voor 't harte stom.

't Mondje, toverend blode*
Dat tot kusjes node,
Wekt geen wensje meer.
't Oog, dat lustjes teelde,
Vochtig eens van weelde,
Zinkt verlaten neer.

Of de beekjes stollen,
Of haar golfjes rollen,
Winter sneeuwt in 't hart.
Bij de druk der jaren
Rekken al de snaren
Van de vreugde en smart.

Alles, wat wij minden,
Werd een spel der winden,
Of omsluit een graf.
Stomp en afgesleten,
Eenzaam en vergeten,
Zinkt ons de eeuwgeest af.

Wie zou 't leven dragen
Met zijn heil en plagen,
Met zijn lang verdriet,
Zwol, na zoveel kommer,
In een dal vol lommer
't Zachtste rustbed niet?

Alles is verschijning,
Alles is verdwijning,
Op de levensstroom.
Niets kan 't rustpunt raken -
Sterven is ontwaken
Uit een bange droom.

 

 

....

 

Bij een *

span: afstand tussen de toppen van duim en pink
Tempe: verrukkelijk oord
smalt: koningsblauw
Filomelen: nachtegalen
blode: bedeesd

 

 

 

 

Feith
Rhijnvis Feith (7 februari 1753 - 8 februari 1824)

Portret door Willem Barteld van der Kooi

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 7 februari 2009.

 

De Duitse dichteres, schrijfster en vertaalster Lioba Happel werd geboren op 7 februari 1957 in Aschaffenburg.

Geschreven door Romenu om 20:04 Reageer op dit bericht

Thomas von Steinaecker, Annelies Verbeke, Dermot Bolger, Pramoedya Ananta Toer

De Duitse schrijver en journalist Thomas von Steinaecker werd geboren op 6 februari 1977 in Traunstein. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: Schutzgebiet

 

“Die Eingeborene hebt ihre Hängebrust mit der Hand an, damit das Baby auf ihrem Arm leichter daran saugen kann. Ab und zu kratzt sich die Frau. Bei jeder Bewegung klirren die Reife - aus Gold? -, die ihr wie ein Mühlsteinkragen vom Hals abstehen. Sie schaut teilnahmslos, als ob sie Henry nicht wahrnehmen würde. Auf der weißen Tafel vor dem Zaun ihres Geheges liest er: Négresse avec petit (Tola).
Auf der Wiese daneben haben sich die Schwarzen in einer Reihe vor einem Lagerfeuer aufgestellt, über dem ein Tier brät, machen zwei Schritte vor, beugen den Oberkörper, treten zurück, eine menschliche Welle, dazu singen sie etwas. Sie tragen schwere Holzschilder und Lanzen, ihre nackten Oberkörper sind vollständig tätowiert. Der Rauch des Feuers weht so dicht, dass der Eiffelturm, der die ganze Zeit über mächtig im Hintergrund in den Himmel ragte, verschwunden ist. Fast scheint es Henry in diesem Moment, als ob er sich tatsächlich im afrikanischen Busch befände.
Was die Tätowierungen wohl darstellen?, fragt Henrys Cousine, Mlle. Villiers, die ihr Taschentuch wieder vom Mund genommen hat, so dass ihre schmalen Lippen zum Vorschein kommen.
Ob er etwas erkennen könne.
Sie beugt sich über den hüfthohen Holzzaun, hält dabei ihren weißen Hut am Hinterkopf mit der einen Hand fest, in der anderen ihr zusammengebundenes Spitzensonnenschirmchen. Eine brünette Strähne hängt ihr ins Gesicht.
Henry ist unklar, ob das eine weitere Probe ist, das Stichwort für etwas, das von ihm erwartet wird. Kurzentschlossen ruft er nach dem Wärter mit dem gelben Tropenhelm. Einer der Eingeborenen im Gehege solle an den Zaun treten. Der harsche Befehlston aus seinem Mund überrascht ihn selbst - und freut ihn zugleich, weil er seine eigene Stimme sicher und, wie er meint, nahezu akzentfrei in der fremden Sprache reden hört. Als seine Cousine entrüstet sagt, sie verlasse unverzüglich das Gelände, weiß er, dass er richtig gehandelt hat. Mehrmals dreht sie sich um und zeigt ihm ihr schnell aufgespanntes Schirmchen, woraufhin er sie lächelnd bitten muss, zu bleiben. Schließlich lässt sie sich mit gespielt beleidigter Miene und erhobener Stupsnase dazu bewegen.
Wortlos, mittels eines Stocks, einer Art Zeigestab, hebt der Wärter den tätowierten Arm des schwarzen Mannes an, etwa so wie man ein Stück Fleisch in der Pfanne wendet, um zu überprüfen, ob es schon gar ist. Mlle. Villiers wirft zunächst nur einen kurzen angewiderten Blick darauf. Dann, nachdem Henry über die bunten Spiralen, Kreise und Rechtecke auf der Haut des Wilden streicht - ganz glatt ist sie, wie die eines Kindes -, berührt auch seine Cousine den Arm vorsichtig mit den Fingerkuppen.“

 

 

 

 

steinaecker
Thomas von Steinaecker (Traunstein, 6 februari 1977)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijfster Annelies Verbeke werd geboren op 6 februari 1976 in Dendermonde. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: Groener Gras

 

„Op een frisse lentemiddag ontmoette ze een man bij het prikkeldraad. Hij heette Bert en was een jaar of tien ouder dan zij.
`Je lijkt nogal van koeien te houden', zei Bert.
Ze haalde haar schouders op en bleef strak voor zich uit kijken. Hij stond nogal dichtbij, vond ze. Met haar nagel verwijderde ze wat mos van een houten paaltje dat de elektrisch geladen afrastering op zijn plaats hielp te houden.
`Ken je de gebroeders Heck?' vroeg Bert.
Lola schudde haar hoofd. Ze kende niet zo veel mensen.
`Die hebben het Heckrund ontworpen. Tot op de dag van vandaag is dat de beste poging om de oeros na te maken. Die is sinds de Middeleeuwen uitgestorven.'
Hij leek indruk op haar te willen maken.“

 

 

 

 

Verbeke
Annelies Verbeke (Dendermonde, 6 februari 1976)

 

 

 

De Ierse schrijver en uitgever Dermot Bolger werd geboren op 6 februari 1959 in Dublin. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: In High Germany

 

„You are eleven now, Son. All you think of every day is football, football and more football. Upsetting the old man in the flat below us by kicking ball on the grass, in the car-park spaces. Anywhere you can find room in this apartment block.

How very un-German of you not to obey the house rule about making noise.The afternoon hours when one is not allowed to use the Hoover or play the radio too loud.Their neat German laws. It was never like that at home in Dublin, with kids shouting night and day. But Dublin will never be your home and it is no longer mine.

I am Irish in Germany.You are half- Irish in Germany and half-German in Ireland.Maybe it is even harder for you than for me, in no man’s land. Your German accent and your Irish looks. When you grow up, perhaps you will play football for some big German team. But if you ever become a star, I will make sure that the football shirt you wear will be the green one of Ireland.

That was the shirt I was wearing twelve years ago, when I first heard, in a phone call, that you were going to be born. Sometimes now you ask me about that. About the last time I saw Ireland play. Not in Dublin, but here in Germany, when I followed them around in Euro 1988. I saw them play England and Russia and Holland.

That was the last week of my youth or at least of my old life.The last time I stood among lots of Irish voices. The last day I woke without thinking of myself in a new way – as a father. Some nights still, when I am getting a train in the main station, I remember that night back in 1988. Holland had just beaten Ireland. I came back here to Hamburg without phoning your mother to tell her I was coming.”

 

 

 

Bolger
Dermot Bolger (Dublin, 6 februari 1959)

 

 

 

 

De Indonesische schrijver Pramoedya Ananta Toer werd geboren in Blora op Midden-Java op 6 februari 1925. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: Footsteps

 

"Within just a few weeks something wondrous happened. All the Chinese merchants in Surabaya -- followed later by those in other towns -- refused to patronize the European merchant houses. The big European trading house where the initial incident had taken place went bankrupt. Soon afterward several others also had to close up. These bankruptcies were followed by chaos among the banks. The business world was thrown into turmoil and confusion. The impact was felt right down to the lanes and alleys of the villages.

"It's a boycott," said Frischboten. He explained the Irish actions against Captain Boycott proving that it's not just the strong who have power, but also the weak, providing they organize. "And only through organizing can the weak show their true strength. The boycott is the concrete form of the power of the weak."

His words burned through me. I was sent aflame. Everything could be won merely by organizing the weak. So simple! I could do that, I thought, tomorrow, the next day, even now."

 

 

 

 

Pramoedya_Ananta_Toer_2
Pramoedya Ananta Toer (6 februari 1925 — 30 april 2006)


Zie voor nog meer schrijvers van de 6e februari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 17:14 Reageer op dit bericht

Heinz Kahlau, Felix Mitterer, John Henry Mackay

De Duitse dichter en schrijver Heinz Kahlau werd op 6 februari 1931 geboren in het dorpje Drewitz. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

Doppelter Regenbogen

Du lenktest unsre rasende Maschine.
Plötzlich vor uns ein Regenbogen.
Ein Regenbogen, riefst du,
ein doppelter Regenbogen!
So lange habe ich schon keinen Regenbogen gesehn
und nun ein doppelter!
Ob er richtig rund ist?
Ich kann mich doch nicht umdrehn!
Ich drehte mich um und sagte:
Ich kann das andere Ende sehn,
aber dort ist er nur einfach.
Kannst du sehn,
ob er über den ganzen Himmel geht?
fragtest du aufgeregt.
Über den ganzen Himmel, richtig rund,
wäre das schön!
Nein, das kann auch ich nicht sehen,
war meine Antwort -
aber bestimmt ist er rund.
Bestimmt!
sagtest du noch
und dann nichts mehr.
Warum hielten wir nicht an?

 

 

 

 

Eine Biographie

Als er klein war, sagten ihm die Großen:
Du musst warten, wachsen und gedeihn.
Und sie haben ihn zurückgestoßen,
als er wagte, groß und kühn zu sein.

Als er jung war, sagten ihm die Alten:
Du musst älter werden und gescheiter sein.
Und sie schafften es, ihn aufzuhalten,
und sie sperrten seine Einfalt ein.

Als er groß war, war er für die Taten
schon zu alt geworden und ihm fehlte Schwung.
Und er ging, die Jungen zu verraten,
denn sie waren ihm zu kühn und viel zu jung.

 

 

 

 

Kahlau
Heinz Kahlau (Drewitz, 6 februari 1931)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver (toneel, hoorspelen en draaiboeken) Felix Mitterer werd geboren op 6 februari 1948 in Achenkirch, Tirol. Zie ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: In der Löwengrube

 

„KIRSCH: Guat, probier ma des Stückl - furchtbar, furchtbar, sag i enk! Koaner hats derspielt, herum gruadert mit die Arm, alle wia die Holzpflöck! Jetzt, derentwegen, mit meiner Begabung, nit, bin i wia der Judas, wia der echte Judas gwesen, hun mi direkt verwandelt in den Judas! Brennrote Haar, brennroten Bart, so an Zinken im Gfrieß, bugglert, hatschert, der ewige Jud halt, nit? So, und was is gschechen? Die Leut, die Zuaschauer, ham geglabt, i bin der echte Judas und ham mi nach der ersten Vorstellung derartig, aber schun derartig verdroschen, daß i ins Spital müassen hun. Aber an Stolz hun i ghabt, des kunn i enk sagen. An sakkrischen Stolz. So, nachand sozuagen der zwoate Wendepunkt, fünf Jahr spater. Geh i unten in Oetz beim Lehrerhaus vorbei, dee alte Lehrer is grad gstorben gwesen, und was siech i da? Die Frau vom Lehrer steht vor an Haufen Büacher und will sie anzünden. I hupf glei eini übern Zaun und blas ihr des Zündhölzl aus und schmier ihr oane. Büacher tuast ma du koane anzünden, sag i, so a Frevel. I moan, daß Ös mi recht verstehts: Judenbüachel is freilich koans dabei gwesen, des hab i nachand schon gsechen, weil die Judenbüacheln, de ghörn freilich verbrennt. I kenn zwar koa Judenbüachel, aber da sollen furchtbare Sachen drinstehn, hun i in der Zeitung glesen. Was steht denn da drin in so an Judenbüachel, wißts Ös des?

STRASSKY: (grinsend) Dekadente Schweinereien, Herr Höllrigl! „

 

 

 

 

Mitterer
Felix Mitterer (Achenkirch, 6 februari 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en anarchist John Henry Mackay werd geboren in Greenock op 6 februari 1864. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

Heimliche Aufforderung

 

Auf, hebe die funkelnde Schale

Empor zum Mund,

Und trinke beim Freudenmahle

Dein Herz gesund!

 

Und wenn du sie hebst, so winke

Mir heimlich zu –

Dann lächle ich, und dann trinke

Ich still wie du...

 

Und still gleich mir betrachte

Um uns das Heer

Der trunkenen Schwätzer – verachte

Sie nicht zu sehr:

 

Nein, hebe die blinkende Schale,

Gefüllt mit Wein,

Und laß beim lärmenden Mahle

Sie glücklich sein.

 

– Doch hast du das Mahl genossen,

Den Durst gestillt,

Dann verlasse der lauten Genossen

Festfreudiges Bild

 

Und wandle hinaus in den Garten

Zum Rosenstrauch –

Dort will ich dich dann erwarten

Nach altem Brauch...

 

Und will an die Brust dir sinken,

Eh du’s erhoffst,

Und deine Küsse trinken,

Wie ehmals oft,

 

Und flechten in deine Haare

Der Rose Pracht –

O komme, du wunderbare,

Ersehnte Nacht!

 

 

 

 

Mackay

John Henry Mackay (6 februari 1864 - 16 mei 1933)
Mackay’s gedichten op cd

 

Geschreven door Romenu om 17:11 Reageer op dit bericht

Irmgard Keun, Ernst Wilhelm Lotz, Ugo Foscolo, Wilhelm Schmidtbonn, Alfred Mombert, Christopher Marlowe, Sergio Corazzini

De Duitse schrijfster Irmgard Keun werd geboren op 6 februari 1905 in Charlottenburg. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: Das kunstseidene Mädchen

 

„„Ich bin in Berlin. Seit ein paar Tagen. Mit einer Nachtfahrt und noch neunzig Mark übrig. Damit muss ich leben, bis sich mir Geldquellen bieten. Ich habe Maßloses erlebt. Berlin senkte sich auf mich wie eine Steppdecke mit feurigen Blumen. Der Westen ist vornehm mit hochprozentigem Licht – wie fabelhafte Steine ganz teuer und mit so gestempelter Einfassung. Wir haben hier ganz übermäßige Lichtreklame. Und ich war ein Gefunkel. Und ich mit dem Feh. [Mantel aus Eichhörnchenfell] Und schicke Männer wie Mädchenhändler, ohne dass sie gerade mit Mädchen handeln, was es ja nicht mehr gibt – aber sie sehen danach aus, weil sie es tun würden, wenn was bei rauskäme. Sehr viel glänzende schwarze Haare und Nachtaugen so tief im Kopf. Aufregend. Auf dem Kurfürstendamm sind viele Frauen. Die gehen nur. Sie haben gleiche Gesichter und viel Maulwurfpelz – also nicht ganz erste Klasse- aber doch schick – so mit hochmütigen Beinen und viel Hauch um sich. Es gibt eine Untergrundbahn, die ist wie ein beleuchteter Sarg auf Schienen – unter der Erde und muffig, und man wird gequetscht. Damit fahre ich. Es ist sehr interessant und geht schnell.“

(…)

„Ich bringe ihm Berlin, das in meinem Schoß liegt. Fragt er mich: ,Liebe Volksliederstimme, wo warst du heute?´ ,Ich war – auf dem Kurfürstendamm.´ ,Was hast du gesehen?´ Und da muss ich doch viele Farben gesehen haben: ,Ich habe gesehen – Männer an Ecken, die verkaufen ein Parfüm, und keinen Mantel und kesses Gesicht und graue Mütze, - und Plakate mit nackten rosa Mädchen – keiner guckt hin – ein Lokal mit so viel Metall und wie eine Operation, da gibt es auch Austern – und berühmte Photographen mit Bildern in Kästen von enormen Leuten ohne Schönheit. Manchmal auch mit.´“

 

 

 

Keun

Irmgard Keun (6 februari 1905 – 5 mei 1982)

 

 

 

 

De Duitse dichter Ernst Wilhelm Lotz werd geboren op 6 februari 1890 in Culm. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

Frühlingsatem


Eine Liebesfrohheit hat meine Wangen rot gepudert.
Mein Atem mischt sich weich dem Tagwind.

Wo ich die Straßen betrete, sind sie zum Festzug bereitet,
Ein blumiges Schauvolk festschreitet und gleitet.

Menschen erwartungs=groß haben sich aufgestellt,
Aus allen Fenstern kommen Blicke zu mir sonntag=erhellt.
Mit bloßem Kopf und mit vor Jungkraft zitternden Zehen
Muß ich immer und immer wieder durch Sonnenstraßen gehen.

Ich habe ein fernblaues Mädchen am Ende der Straße erschaut,
Das liebruhelos Säulen von Sonnenstaub vor mir baut.

Und während ich gehe, geht in meiner Herzbrust jemand mit viel Und ruft: Wir werden heut küssen! (schnelleren Füßen.
Weichluft=umschlungen verzittert mein Jubelschrei hinab in die Brust.
Und mein Atem strömt ab in den Wind.
Von Dächern weht ein Gelächter.

 

 

 

 

Lotz ernst-wilhelm 1
Ernst Wilhelm Lotz (6 februari 1890 – 26 september 1914)

 

 

 

De Italiaanse schrijver en dichter Ugo Foscolo (eig. Niccolò Foscolo) werd geboren op 6 februari 1778 in Zákynthos. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

To The Night 

 

Maybe because you always have appeared

The image of that fatal rest to me,

O night! You come towards me so dear!

Escorted by the summer clouds with glee

And by the gentle breezes full of cheer,

 

Or from the snowy air you come sending

That long, uneasy darkness to the world,

O summoned night, upon the earth descending,

The darkest secrets of my heart you hold.

 

At sight of you my mind begins to wander

To the eternal void beyond the sky;

And all along the wretched time meanders

And with it all my worries; meanwhile I

Stand looking at your peace that calms the torment

Within my raging spirit lying dormant.

 

Vertaald door Alexander Shaumyan

 

 

 

 

Ugo_Foscolo
Ugo Foscolo (6 februari 1778 – 10 september 1827)

Portret door François-Xavier Fabre, 1813.

 

 

 

 

De Duitse schrijver Wilhelm Schmidtbonn (eig. Schmidt) werd geboren op 6 februari 1876 in Bonn. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

Uit: Die Flucht zu den Hilflosen

 

„Kürzlich sah ich ein Mütterchen, das am Strick einen Hund zum Töten führte..., kein schöner Hund, ein hässlicher Hund, kein Hund für Menschen..., obwohl ich meinen Hund immer angesehen habe..., nur seine Augen hatte ich immer betrachtet..., ihre blaue Tiefe hatte den ganzen Körper mit überleuchtet..., aber auf dem Leib des Hundes kann ich meine Stirn legen..., zu jeder Stunde, mitten in der Nacht..., ich war einige Jahre weg, er wartete, seine Augen waren fasst blind, ich übte Verrat... und hatte einen anderen Hund..., kann ein Hund warten?..., ein Hundejahr zählt sieben Menschenjahre..., eben strahlte er noch und schon ist er alt..., als ich nach Hause kam rief ich seinen Namen..., er erhob sich von der Erde, horchte in irgendeiner Richtung..., da erschien ein weißer Kopf..., er konnte nicht mehr springen..., er kam nicht höher als bis an meine Knie und fiel zur Erde..., ich musste ihn wieder aufrichten..., da kam mein neuer Gefährte und beide verbissen sich..., er konnte noch schreien..., seine Stimme war eine ganz fremde geworden, klirrend, blechern... und das schüttelte mein inneres am meisten - lächerlich menschenähnlich..., ich musste nach ein paar Wochen wieder weg..., er fand die offene Schublade..., verkroch sich unterm Bett und ein stöhnen, tief aus dem Urherzen der Welt selbst kam von ihm herauf..., den Hund bei den Pfoten nahm, abschied nehmend, schlug er nicht mit dem Schweif...,

 

 

 

 

Schmidtbonn
Wilhelm Schmidtbonn (6 februari 1876 - 3 juli 1952)

Portret door Gabriele Münters

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Mombert werd geboren op 6 februari 1872 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

Der Mond

 

Der Mond. Steil in der Höh.

Groß. Stumm. Weiß. Hoffnunglos weiß.

Langsam,

säuselnder Wind.

Große stille Schneeflocken

weich herab.

Kommen und Bleiben.

Ein Da-Sein.

 

 

 

 

Sleeping they bear me

 

 

 

Sleeping they bear me

Into my homeland.

From far away I come,

Hither over peaks and chasms

Over a dark ocean

Into my homeland.

 

Now that I have quelled the strongest of the giants,

Out of the darkest land

Won my way home,

Led by a white fairy hand--

 

Echo heavy the bells.

And I stagger through the streets

Sleep-bound.

 

 

 

 

Vertaald door Jethro Bithell

 

 

 

 

mombert
Alfred Mombert (6 februari 1872 – 8 april 1942)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Christopher Marlowe werd geboren op 6 februari 1564 in Canterbury. Zie ook mijn blog van 6 februari 2007 en ook mijn blog van 6 februari 2008 en ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

 

Our conquering swords

 

Our conquering swords shall marshall us the way

We use to march upon the slaughter'd foe,

Trampling their bowels with our horses' hoofs,

Brave horses bred on the white Tartarian hills.

My camp is like to Julius Caesar's host,

That never fought but had the victory;

Nor in Pharsalia was there such hot war

As these, my followers, willingly would have.

Legions of spirits, fleeting in the air,

Direct our bullets and our weapons' points,

And make your strokes to wound the senseless light;

And when she sees our bloody colours spread,

Then Victory begins to take her flight,

Resting herself upon my milk-white tent--

But come, my lords, to weapons let us fall;

The field is ours, the Turk, his wife, and all.

 

 

 

 

Marlowe
Christopher Marlowe (6 februari 1564 - 30 mei 1593)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 6 februari 2009.

 

De Italiaanse dichter en schrijver Sergio Corazzini werd geboren op 6 februari 1886 in Rome.

Geschreven door Romenu om 17:09 Reageer op dit bericht

William S. Burroughs, Joris-Karl Huysmans,Terézia Mora, Rudolf Lorenzen, Henriette Hardenberg, Luc Indestege

De Amerikaanse schrijver William S. Burroughs werd geboren in Saint Louis (Missouri) op 5 februari 1914. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007  en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: The naked lunch

 

Did I ever tell you about the man who taught his ass to talk? His whole abdomen would move up and down you dig farting out the words. It was unlike anything I had ever heard.
This ass talk had sort of a gut frequency. It hit you right down there like you gotta go. You know when the old colon gives you the elbow and it feels sorta cold inside, and you know all you have to do is turn loose? Well this talking hit you right down there, a bubbly, thick stagnant sound, a sound you could smell.
This man worked for a carnival you dig, and to start with it was like a novelty ventri- liquist act. Real funny, too, at first. He had a number he called The Better Ole that was a scream, I tell you. I forget most of it but it was clever. Like, "Oh I say, are you still down there, old thing?"
"Nah I had to go relieve myself."
After a while the ass start talking on its own. He would go in without anything prepared and his ass would ad-lib and toss the gags back at him every time.
Then it developed sort of teeth-like little raspy in- curving hooks and start eating. He thought this was cute at first and built an act around it, but the asshole would eat its way through his pants and start talking on the street, shouting out it wanted equal rights. It would get drunk, too, and have crying jags nobody loved it and it wanted to be kissed same as any other mouth. Finally it talked all the time day and night, you could hear him for blocks screaming at it to shut up, and beating it with his fist, and sticking candles up it, but nothing did any good and the asshole said to him Its you who will shut up in the end. Not me. Because we dont need you around here any more. I can talk and eat AND shit.
After that he began waking up in the morning with a transparent jelly like a tadpoles tail all over his mouth. This jelly was what the scientists call un-D.T., Undifferentiated Tissue, which can grow into any kind of flesh on the human body. He would tear it off his mouth and the pieces would stick to his hands like burning gasoline jelly and grow there, grow anywhere on him a glob of it fell. So finally his mouth sealed over, and the whole head would have have amputated spontaneous- except for the EYES you dig. Thats one thing the asshole COULDNT do was see. It needed the eyes. But nerve connections were blocked and infiltrated and atrophied so the brain couldnt give orders any more. It was trapped in the skull, sealed off. For a while you could see the silent, helpless suffer- ing of the brain behind the eyes, then finally the brain must have died, because the eyes WENT OUT, and there was no more feeling in them than a crabs eyes on the end of a stalk.

 

 

 

 

burroughs
William S. Burroughs (5 februari 1914 – 2 augustus 1997)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Charles-Marie-Georges Huysmans werd geboren op 5 februari 1848 in Parijs. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2008 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Rococo japonais


Ô toi dont l’oeil est noir, les tresses noires, les chairs
blondes, écoute-moi, ô ma folâtre louve !

 

J’aime tes yeux fantasques, tes yeux qui se retroussent
sur les tempes ; j’aime ta bouche rouge comme une baie
de sorbier, tes joues rondes et jaunes ; j’aime tes pieds
tors, ta gorge roide, tes grands ongles lancéolés, brillants comme
des valves de nacre.

 

J’aime, ô mignarde louve, ton énervant nonchaloir, ton
sourire alangui, ton attitude indolente, tes gestes mièvres.

 

J’aime, ô louve câline, les miaulements de ta voix, j’aime
ses tons ululants et rauques, mais j’aime par-dessus tout,
j’aime à en mourir, ton nez, ton petit nez qui s’échappe
des vagues de ta chevelure, comme une rose jaune éclose
d’ans un feuillage noir.

 

 

 

L’extase

 

La nuit était venue, la lune émergeait de l’horizon, étalant

sur le pavé bleu du ciel sa robe couleur soufre. J’étais

assis près de ma bien-aimée, oh ! bien près ! Je serrais ses

mains, j’aspirais la tiède senteur de son cou, le souffle

enivrant de sa bouche, je me serrais contre son épaule,

j’avais envie de pleurer ; l’extase me tenait palpitant,

éperdu, mon âme volait à tire d’aile sur la mer de l’infini.

 

Tout à coup elle se leva, dégagea sa main, disparut dans la

charmoie, et j’entendis comme un crépitement de pluie dans

la feuillée.

 

Le rêve délicieux s’évanouit… ; je retombais sur la terre,

sur l’ignoble terre. O mon Dieu ! c’était donc vrai, elle,

la divine aimée, elle était, comme les autres, l’esclave de

vulgaires besoins !

 

 

 

 

JK_Huysmans
Joris-Karl Huysmans (5 februari 1848 – 12 mei 1907)

Portret door Jean-Louis Forain

 

 

 

 

De Hongaarse, Duitstalige, schrijfster en vertaalster Terézia Mora werd geboren op 5 februari 1971 in Sopron. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Der einzige Mann auf dem Kontinent

 

„Sie beugte sich über ihn, ihre Brüste schwangen nach vorn, ein Duft stieg ihren Bauch entlang hoch, er hob den Kopf ein wenig, um ihren Nabel zu sehen: eine kleine Muschel, mit einer oberen Krempe; er freute sich über den Anblick, doch dieser war nur die erste Etappe, was ihn wirklich interessierte, war die Fortsetzung: der mit einer kleinen Stufe ansteigende Unterbauch, die schokobraunen Schamhaare und, je nach deren aktueller Dichtigkeit, eventuell sogar die Schamlippen – doch ausgerechnet hier geriet etwas durcheinander, ein Arm schob sich ins Bild, was macht sie da, streicht sie sich eine Strähne aus dem Gesicht?, unter dem Ellbogen blitzte eine Gruppe Stockrosen auf, dazwischen stach die Sonne herein – Nein!, sagte er. – Oh, sagte sie, du schläfst noch. – Ja, sagte er im Schlaf.

An einem Freitag, dem 5. September, kurz nach 8 Uhr am Morgen, erschien ein Mann, nicht groß, schlank, gebräunt, wohl gekämmt, am Etagenempfang im ersten Stock eines Bürohauses und fragte nach Darius Kopp von der Firma Fidelis. Die Dame am Empfang gab die Information, der Herr sei zu dieser frühen Stunde noch nicht im Hause. Der elegante Mann sagte, er habe es eilig. Die Empfangsdame, ihr Name ist Frau Bach, sah, dass ihm Schweiß auf der Stirn stand, ein Tropfen machte sich auf den Weg zur Schläfe, ein anderer zur Nase. Frau Bach fand den Mann, so wie er vor ihr stand, sehr attraktiv. Er fragte, ob er ein Paket dalassen könne. Frau Bach wurde vorsichtig. Sie wissen, die Zeiten sind gefährlich, keine unbeobachteten Gepäckstücke, in so einem großen Bürohaus einfach ein Paket anzunehmen – Ein Gerätekarton, Inhalt laut Aufschrift und Bild ein WaveLAN24-Access-Point, aber die Verpackung war geöffnet worden, das sah man –, dass Sie mir Ihre Visitenkarte dalassen, würde mir im Fall der Fälle nicht viel helfen.“

 

 

 

 

TereziaMora
Terézia Mora (Sopron, 5 februari 1971)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Rudolf Lorenzen werd geboren op 5 februari 1922 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Bad Walden

 

»… alles ist ausgeschöpft – nun wuchert die Phantasie! Aber es ist keine Phantasie des Übermuts, der heiteren Schrullen, es ist die Vision der Fäulnis. Die abendländische Kunst…«

Ein Knopfdruck, der Sprecher verstummte. An seiner Stelle sang nun Barry Manilow: »I can’t smile without you!« Barry Manilow greinte es in Stereo, aus allen Ecken des Peugeot jammerte er lauthals, daß er ohne irgendwen einfach nicht lächeln könnte. Der Wagen füllte sich mit einer dumpfen Aggression. Der Mann am Steuer versuchte, sich zu wehren. »Was hast du gegen den Vortrag?« fragte er. »Er handelt vom Herbst in der abendländischen Kunst.«

»Kunst! Immer nur Kunst! Viereinhalb Wochen Kunst statt Urlaub. Und nun auch noch Herbst in der Kunst. Guck doch mal aus dem Fenster! Als wenn draußen nicht genug Herbst ist. Der September ist vorbei, morgen beginnt der Oktober, und wir waren auf der ganzen Reise kaum zweimal im Meer baden.«

Schweigen. Der Frau auf dem Beifahrersitz tat es plötzlich leid, sich so erregt zu haben. Sie drückte auf den Knopf am Radio.

»…Die Farben sterben, allen voran das Blau. Nur das Rosa hält sich noch eine Weile, bis es zu einem trüben, weißlichen Aurorarot verglimmt. Das Ornament findet seine Motive im Sumpf: Schlingpflanzen, Ranken, Flechten …«

»Nein, nein!« meinte der Mann, »Jetzt wollen wir wissen, warum dieser Sänger ohne seine Angebetete nicht lächeln kann.«

Er schaltete wieder um, noch immer flennte Barry Manilow.

»Wenn ich das schon höre: Angebetete! Kannst du nicht mal deinen Sprachschatz ein wenig verjüngen, Claus? Wir leben in den Siebzigerjahren! Wir sind nicht mehr im Mittelalter. Es muß ja nicht

gleich jeder merken, daß du in zwei Jahren fünfzig wirst.«

Der Mann schwieg. Er ärgerte sich nicht, er hatte in fünf Jahren Ehe gelernt, Anspielungen auf den Altersunterschied zu überhören. Neunzehn war Susanne, als sie heirateten. Nun war sie vierundzwanzig. Und sie tat noch immer, als wäre sie ein Fratz.

»Entschuldige«, sagte der Fratz, »ich wollte dich nicht kränken

«; und schaltete das Kulturprogramm wieder ein.“

 

 

 

 

Rudolf_Lorenzen
Rudolf Lorenzen (Lübeck,  5 februari 1922)

Foto: Alexander Janetzko

 

 

 

 

De Duitse dichteres Henriette Hardenberg werd geboren op 5 februari 1894 in Berlijn als Margarete Rosenberg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

White and red

 

Clouds tumble from the skies,

Impenetrable hedges of white roses grow,

The heart, of marble, lies slain.

Snow stars float

In whitewashed time space.

 

A human being, resurrected, screams,

Blood sprays from the fountains of the heart,

Roses burn in arms,

Dusk shed by a lamp brightens the tears.

 

 

 

 

An image of fear

 

Evil pond surrounded by full lips

Angry ruby glass bursting off the bottom.

Secret tiger paths, sandy,

Drawn around golden almond flowers,

Labyrinth passages.

And hot rain pouring down

Among a spark dance of bodies.

Mangling through and through,

Sound from the top of the tower of need.

 

 

 

 

Vertaald door Johannes Beilharz

 

 

 

 

Hardenberg
Henriette Hardenberg (5 februari 1894 – 26 oktober 1993)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Indestege werd geboren in Zonhoven op 5 februari 1901. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Sonnetten van Louise Labé

 

Het achtste sonnet

 

Ik leef, ik sterf, 'k moet branden en verdrinken

En schroeiend heet ben 'k wijl ik koude lijd:

't Leven te week mij en te hard terzelfdertijd,

Kwelling en vreugd steeds in elkaar verzinken.

 

Ik lach en ween plots en ik moet verduren

Tallooze smarten midden in 't genot,

Mijn heil vliedt en blijft eeuwig duren. God,

Hoe ik verdor en groen in eendre ure.

 

Zoo leidt me Liefde in onstandvastigheid

En denk ik soms het leed hooger gestegen,

Dan voel 'k mij wonderbaar van smart bevrijd.

 

Maar, bouw ik dan op vreugd mijn zekerheid

En zie 'k het toppunt van mijn heil verkregen,

Dan voert ze mij mijn vroeger leed weer tegen.

 

 

 

 

indestege_zonhoven
Luc Indestege (5 februari 1901 - 11 juli 1974)
Zonhoven (Geen portret beschikbaar)


Zie voor nog meer schrijvers van de 5e februari ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Sandra Paretti, Albert Paris Gütersloh, Johan Ludvig Runeberg, Madame de Sévigné, Honorat de Bueil, Reto Finger

De Duitse schrijfster Sandra Paretti (eig. Irmgard Schneeberger) werd geboren op 5 februari 1935 in Regensburg. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Rose und Schwert

 

“An der Seite des Grafen Frédéric Romme Allery betrat Caroline den Salon des Kaisers. Das leuchtendgelbe Kleid aus matter Seide zeichnete die sanften Linien ihrer Gestalt zärtlich nach. Ein perlenbesticktes Goldband legte sich um den weiten Ausschnitt, kreuzte sich vorne in der Mitte und lief unter der Brust weiter. Das Haar war, nach der Mode, im griechischen Stil aufgesteckt. Ein Perlenband schlang sich kunstvoll durch die dunklen Flechten.
Der Kaiser stand an den Kamin gelehnt. Er begrüßte den Grafen, dann wandte er sich Caroline zu. Er ergriff ihre Hand, kam ihrer Reverenz zuvor: „Bitte nicht, wenn Sie stehen, kann ich ihr Kleid besser betrachten – und ihre Augen.“

Wie unter einem geheimen Zwang wandte sie ihm ihr Gesicht zu, wartete. Er wollte etwas sagen – aber die Worte, die er so oft und so leicht benützt hatte, erschienen ihm diesem Mädchen gegenüber wie eine Beleidigung. Ein Leben lang hatte er die Worte der Liebe kalt und überlegt wie Waffen gebraucht. Jetzt, da er nach ihnen suchte, fehlten sie ihm. Er wandte sich fast abrupt ab. „Sie werden müde sein“, sagte er. „ Ich habe noch Pflichten. – Schlafen Sie gut.“

 

 

 

Paretti

Sandra Paretti (5 februari 1935 – 13 maart 1994)

Boekomslag

 

 

 

 

De Oostenrijkse schilder en schrijver Albert Paris Gütersloh (eig. Albert Conrad Kiehtreiber) werd geboren op 5 februari 1887 in Wenen. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Heimito von Doderer / Albert Paris Gütersloh  Briefwechsel 1928 -1962

 

„15. August 28

Cagnes s/mer

Werter Freund

Ihre Absicht, über meine Arbeiten zu schreiben, gibt mir die Aussicht auf ein Buch, das ich zu lesen wünsche. Ihres Talentes und Ihrer Zukunft wegen erscheint mir bedeutungsvoll, daß Sie mit dieser Abhandlung eine – so weit dies möglich – neue Form des Biographischen finden: kurz, daß Sie sich selbst ausdrücken und den Gegenstand wie das fluidische Substrat eines Gedichtes meistern. Glauben Sie mir, daß in dem Universum der gegenseitigen Erkennung, so kurz als tief, Alles enthalten ist, auch das konkret Anekdotische. Geht der Instinkt richtig, so dient auch die Phantasie mit der richtig erfundenen Geschichte. Es wäre toll, wenn man aus dem Erlebnis des intuitiven Erschauens einer Seele nicht alle die kleinen belletristischen Zahlen errechnen könnte! Binden Sie sich nur so fest oder lose an die Rücksichten auf Verlag und Leser, als Sie ihnen fruchtbare Hemmungen sind. Und bedenken Sie immer, daß Sie mir dann die größte Freude bereiten, wenn Sie mir tun, was ich Andern tat und immer wieder tun werde: wenn Sie souverain sich selbst durch ihren Gegenstand erklären. Anders steht es mit dem rein Datenmäßigen, das ich Ihnen selbstverständlich gerne gebe, da es das Spirituelle Ihrer Schrift mit Greifbarkeiten höht. Schreiben Sie also, daß ich 87 zu Wien als Sohn einfacher, mir aber höchst bedeutender Leute, geboren worden bin. Im besten und edelsten Maaße typisch für den kleinbürgerlichen, mir so liebenswerten „Nachsommer“ Österreichs, der  ranzjosefinischen Epoche lehrten sie mich durch ihr einfaches Dasein die Fundamente und Requisiten des realistischen Romans, wie ich ihn schreiben will, kennen. Väterlicherseits aus dem Waldviertel, von der Mutter her aus dem flachen Oberösterreich stammend, einer großen Familie von Bauern, Handwerkern, Geistlichen und Offizieren zugehörend wollte ich ursprünglich meines Vaters verfehlten Beruf, den priesterlichen, erreichen, verfehlte ihn aber gleich ihm. Damit, durch die falsche Stellung zur Welt, der ich verfallen, bei durchaus sazerdotaler Verfassung aber ohne Gnade, hatte ich meine und meiner Bücher Urprobleme ein für alle Mal aufgeregt.“

 

 

 

 

Guetersloh

Albert Paris Gütersloh (5 februari 1887 – 16 mei 1973)

Zelfportret uit 1915

 

 

 

 

De Fins-Zweedse dichter en schrijver Johan Ludvig Runeberg werd geboren op 5 februari 1804 in Jakobstad. Zie ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Das Grab zu Perrho (fragment)

 

Ich will dir Ihr schönes Schicksal singen,
Während auf der Heid' der Thau noch glänzet
Und des Abhang's Föhr' die Sonn' umschleiert.
Hane, Er von finnischem Stamme, lebt' schon
Siebzig Winter,anf der Väter Erbgut.
Selbst zwar alt, begast Er rüst'ge Söhne,
Drei der Zwillingspaar', das ält'ste siebzehn
Und das jüngste zählt' der Jahre fünfzehn.
Schon und rüstig waren sie zwar alle,
Gleich den Bächen, die der Regen anschwellt;
Doch, war einer schöner als die andern«
War's gewiss der junge Thomas Hane,
Er, des zweiten Paares ält'rer Zwilling.
Ging Er auch gehüllt in Lumpen, war Er
Schön, gleichwie ein Steril in Wolkenfetzeii,
Und was Er auch hätte treiben mögen,
Niemand hätte je Ihn hassen können.
Doch es schien als liasste Ihn der Vater,
Aber Ihn nicht nur,- nein auch die Brüder.
Nicht als Söhne wurden sie behandelt
Nicht als Tröster seiner alten Tage;
Nein, als Knechte, strenger noch denu Knechte,
Gleichwie Wesen ohne Seel' und Freiheit.

 

 

 

 

Vertaald door Carl Eduard Elfström

 

 

 

Johan_Ludwig_Runeberg_1837
Johan Ludvig Runeberg (5 februari 1804 – 6 mei 1877)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Sévigné werd op 5 februari 1626 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

Uit: Lettres  (de Madame de Sévigné à Coulange)

„3 février 1695

Mme de chaulnes me mande que je suis trop heureuse d'être ici avec un beau soleil; elle croit que nos jours sont cousus d'or et de soie. Hélas mon cousin, nous avons cent fois plus froid ici qu'à Paris. Nous sommes exposés à tous les vents. C'est le vent du midi, c'est la bise, c'est le diable, c'est à qui nous insultera; ils se battent entr'eux pour avoir l'honneur de nous r enfermer dans nos chambres. Toutes nos rivières sont prises, le Rhône, ce Rhône si furieux n'y résiste pas. Nos écritoires sont gelées ; nos plumes ne sont plus conduites par nos doigts, qui sont transis. Nous ne respirons que la neige; nos campagnes sont charmantes dans leur excès d'horreur. Je souhaite tous les jours un peintre pour bien représenter l'étendue de toutes ces épouvantables beautés.Contez un peu cela à notre duchesse de Chaulnes, qui nous croit dans ces prairies, avec des parasols, nous promenant à l'ombre des orangers.“

 

 

 

 

Sevigne

Madame de Sévigné (5 februari 1626 – 18 april 1696)

Anoniem portret, Musée de Versailles

 

 

 

 

De Franse dichter en toneelschrijver Honorat de Bueil, seigneur de Racan  werd geboren op kasteel La Roche-Racan op 5 februari 1589. Zie ook mijn blog van 5 februari 2007 en ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

 

Les Bergeries - Alcidor



Que cette nuit est longue et fâcheuse à passer !
Que de sortes d'ennuis me viennent traverser !
Depuis qu'un bel objet a ma raison blessée,
Incessamment je vois des yeux de ma pensée
Cet aimable soleil auteur de mon amour,
Qui fait qu'incessamment je pense qu'il soit jour,
Je saute à bas du lit, je cours à la fenêtre,
J'ouvre et hausse la vue, et ne vois rien paraître,
Que l'ombre de la nuit, dont la noire pâleur
Peint les champs et les prés d'une même couleur :
Et cette obscurité, qui tout le monde enserre,
Ouvre autant d'yeux au ciel qu'elle en ferme en la terre.
Chacun jouit en paix du bien qu'elle produit,
Les coqs ne chantent point, je n'entends aucun bruit,
Sinon quelques zéphirs, qui le long de la plaine
Vont cajolant tout bas les nymphes de la Seine.
Maint fantôme hideux, couvert de corps sans corps,
Visite en liberté la demeure des morts.
Les troupeaux, que la faim a chassés des bocages,
À pas lents et craintifs entrent dans les gagnages.
Les funestes oiseaux, qui ne vont que la nuit,
Annoncent aux mortels le malheur qui les suit.
Les flambeaux éternels, qui font le tour du monde,
Percent à longs rayons le noir cristal de l'onde,
Et sont vus au travers si luisants et si beaux
Qu'il semble que le ciel soit dans le fond des eaux.
Ô nuit ! dont la longueur semble porter envie
Au seul contentement que possède ma vie :
Retire un peu tes feux, et permets que le jour
Vienne sur l'horizon éclairer à son tour,
Afin que ces beaux yeux pour qui mon coeur soupire
Sachent avant ma mort l'excès de mon martyre.


 

 

Bueil

Honorat de Bueil (5 februari 1589 – 21 januari 1670)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook ook mijn blog van 5 februari 2009.

 

De Zwitserse schrijver Reto Finger werd geboren op 5 februari 1972 in Bern.

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Geert Buelens

De Vlaamse dichter, essayist, columnist Geert Buelens werd geboren in Duffel op 5 februari 1971.

Buelens debuteerde in 2002 met de bundel Het is. Dit debuut werd bekroond met de Lucy B. en C.W. Van der Hoogtprijs 2003 en werd genomineerd voor de C. Buddingh'prijs 2002. Drie jaar later verscheen de opvolger: Verzeker u. In december 2003 ontving Buelens van toenmalig Vlaams minister van cultuur Paul Van Grembergen de Vlaamse Cultuurprijs voor Essay 2000-2002 voor Van Ostaijen tot heden: zijn invloed op de Vlaamse poëzie. Met deze omvangrijke geschiedenis van de Vlaamse poëzie sleepte hij ook de Prijs van de Provincie Antwerpen voor Essay in de wacht. Voor een apart verschenen essay over dichtende politici kreeg hij de 'kleine' Jan Hanlo - essayprijs in 2003.

Buelens werkte samen met Jan Goossens en David Van Reybrouck mee aan Waar België voor staat (2007). Buelens schreef voor De Morgen en was jarenlang redacteur van het literaire tijdschrift Yang, waarin hij gedichten en essays publiceerde. Dit was ook het geval voor onder meer Bzzlletin en Het liegend konijn. Buelens was gedurende enkele jaren docent aan de Universiteit Antwerpen. In mei 2005 maakte hij een overstap naar de Universiteit van Utrecht waar hij werd aangesteld als hoogleraar Nederlandse letterkunde.

 

 

Represaille 1

 

Het is een vorm van Japan
die gevuld wil
Hij wordt eruit gezet
en vecht zich dan terug naar binnen
Hij is bijzonder kwetsbaar
vooral aan de hoeken
waar nagels zitten

Wat doet hier toch dat leger
buigzwammen?
Maken ze geen misbruik
van hun peen en van hun
slag?
O - het leeuwendeel van de overmacht
plooit zich dubbel en dan
terug

Weer komt het goed

We slapen uit tot morgenvroeg

 

 

 

 

Verwant


Jij bent de engel die neemt
die altijd opnieuw door hologige blikken staart
en het leven afroept als een vraag

Wat als we het aflopen als een berg
wat als een teken dat verwijst en dan toch
het hart doorboort

Wat als een oord dat door geen mens bezocht
verkapt een dak aanbiedt

Ik schroef het hoofd eraf en giet het leeg
genoeg gekelderd en gekraakt

Ik stel de vraag opnieuw
en verwacht niet langer wat
als dit wat als dat

De wagen rijdt voor en kan zo vertrekken
de deur staat zo open als

 

 

 

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Geert Buelens (Duffel, 5 februari 1971)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Louis Ferron, Robert Coover, Stewart O'Nan, Werner Schwab, Norman Ohler, E. J. Pratt

De Nederlandse dichter en schrijver Louis Ferron werd op 4 februari 1942 geboren in Leiden. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Het stierenoffer

 

„Van ons regiment was kapitein von Salz de enige officier die te paard, fier rechtop, met de ene hand aan het gevest van zijn sabel, en met de andere losjes de teugel houdend, zijn troep aanvoerde. Dat hij een forse buik had en, naar ik van zijn verzorger gehoord had, aan aambeien leed, liet zich nauwelijks raden. Als eerst opgericht monument voor een verloren oorlog, leken het hoongelach en gefluit van het op de stoepen samengedromde thuisfront hem niet te deren.

Andere officieren waren, soms samen met hun manschappen, gedrost op het moment dat ze de Rijn waren overgestoken. Of ze hadden hun distinctieven afgescheurd om niet naar de keel gevlogen te worden. En die angst gold zowel het volk als de soldaten die, al tijdens de terugtocht, pogingen in het werk stelden soldatenraden op te richten. Sommigen van ons raakten, nog aan het front, maar al te begeesterd door de berichten over matrozen die in de havensteden de macht zouden hebben gegrepen. Er waren er bij ons die daar wel oren naar hadden.

Op het moment dat de wapenstilstand getekend werd,dreigde de troosteloze stemming zelfs even om te slaan in een algemene euforie, die ons nog éénmaal naar de wapens deed grijpen, al was het maar om onze officieren neer te leggen. Niet omdat wij hún de schuld van de nederlaag gaven – wij begrepen wel dat daar hogere goden voor aansprakelijk waren – maar omdat je je geweer nu eenmaal niet graag leegschiet op je eigen makkers. Misschien hadden we dat nu juist maar beter wel kunnen doen. O, er waren er zoveel die de nederlaag tot zo een bittere maakten; die de vijand zoveel nader stonden dan de eigen mensen.

Hoe dan ook, bij ons had von Salz het tij weten te keren. Op het vernemen van de overgave had hij ons laten aantreden. ‘Tegen de muur met dat kapitalistenzwijn,’ had het uit de achterste rijen geklonken en ‘de macht aan het volk’, en ‘soldatenraad, soldatenraad’, terwijl anderen dat weer probeerden te overstemmen met een gescandeerd ‘leve de keizer, leve von Salz’.

‘Bek houden, allemaal,’ had von Salz gebruld. ‘Wie nog één keer zijn smoel opentrekt knal ik eigenhandig neer.’ En na enige tijd zwijgend, met zijn rijzweep tegen zijn dij kletsend, voor de troep heen en weer gelopen te hebben, was hij verder gegaan. ‘Leve de keizer is onzin, de keizer heeft zijn congé gekregen. Het volk dat sommigen van jullie aan de macht willen hebben, heeft zijn buik vol van het geteisem dat jullie zijn en tenslotte is het zo dat het eerste waarvan een soldatenraad doordrongen behoort te zijn is dat men zijn officieren gehoorzaamt, anders is er van een soldatenraad geen sprake. Een soldatenraad? Wat mij betreft, best, maar dan één waarin alle hiërarchieën van het leger vertegenwoordigd zijn.“

 

 

 

 

Ferron
Louis Ferron (4 februari 1942 – 26 augustus 2005)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Coover werd geboren op 4 februari 1932 in Charles City, Iowa. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Pricksongs and Descants

 

“Once upon a time there was a beautiful young Princess in tight gold pants, so very tight in fact that no one could remove them from her. Knights came from far and wide, and they huffed and they puffed, and they grunted and they groaned, but the pants would not come down. One rash Knight even went so far as to jam the blade of his sword down the front of the gold pants, striving to pry them from her, but he succeeded only in shattering his sword, much to his lifelong dismay and ignominy. The King at last delivered a Proclamation. "Whosoever shall succeed in pulling my daughter's pants down," he declared, "shall have her for his bride!" Since this was perhaps not the most tempting of trophies, the Princess having been married off three times already in previous competitions, the King added: "And moreover he shall have bestowed upon him the Magic Poker, whose powers and prodigies are well known in the Kingdom!" "The Old Man's got his bloody cart before his horse," one Knight complained sourly to a companion upon hearing the Proclamation. "If I had the bloody Poker, you could damn well bet I'd have no trouble gettin' the bloody pants off her!" Now, it chanced that this heedless remark was overheard by a peculiar little gnome-like creature, huddling naked and unshaven in the brush alongside the road, and no sooner had the word been uttered than this strange fellow determined to steal the Magic Poker and win the beauty for himself. Such an enterprise might well have seemed impossible for even the most dauntless of Knights, much less for so hapless a creature as this poor naked brute with the shaggy loins, but the truth, always stranger than fiction, was that his father had once been the King's Official Caretaker, and the son had grown up among the mysteries and secret chambers of the Court. Imagine the entire Kingdom's astonishment, therefore, when, the very next day, the Caretaker's son appeared, squat, naked, and hirsute, before the King and with grunts and broad gestures made manifest his intention to quit the Princess of her pants and win the prize for himself! "Indeed!" cried her father. The King's laughter boomed throughout the Palace, and all the Knights and Ladies joined in, creating the jolliest of uproars. "Bring my daughter here at once!" the King thundered, delighted by the droll spectacle.“

 

 

 

Coover

Robert Coover (Charles City,  4 februari 1932)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Stewart O'Nan werd geboren op 4 februari 1961 in Pittsburgh, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: The Night Country

 

„Come, do you hear it? The wind — murmuring in the eaves, scouring the bare trees. How it howls, almost musical, a harmony of old moans. The house seems to breathe, an invalid. Leave your scary movie marathon; this is better than TV. Leave the lights out. The blue glow follows you down the hall. Go to the window in the unused room, the cold seeping through the glass. The moon is risen, caught in nodding branches. The image holds you, black trunks backlit, one silver ray fallen across the deck, beckoning. It's a romance, this invitation to lunacy (lycanthropy, a dance with the vampire), elemental yet forbidden, tempting, something remembered in the blood.

Don't you ever wonder?

Don't you want to know?

Come then, come with us, out into the night. Come now, America the lovesick, America the timid, the blessed, the educated, come stalk the dark backroads and stand outside the bright houses, calm as murderers in the yard, quiet as deer. Come, you slumberers, you lumps, arise from your legion of sleep and fly over the wild woods. Come, all you dreamers, all you zombies, all you monsters. What are you doing anyway, paying the bills, washing the dishes, waiting for the doorbell? Come on, take your keys, leave the bowl of candy on the porch, put on the suffocating mask of someone else and breathe. Be someone you don't love so much, for once. Listen: like the children, we only have one night.

It'll be fun, trust me. We're not going to get caught. It's a game anyway, a masquerade. This is the suburbs; nothing happens here.

So come, friends, strangers, lovers, neighbors. Come out of your den with the big-screen TV, come out of your warm house and into the cool night. Smell the wet leaves crushed to mush on the driveway, a stale mix of dust and coriander in the wind. It's the best time of year up here, the only season you want from us, our pastoral past — witch hunts and woodsmoke, the quaintly named dead in mossy churchyards. Never mind that it's all gone, the white picket fences easy-to-clean vinyl, the friendship quilts stitched in the Dominican, this is still a new England, garden-green, veined with black rivers and massacres.“

 

 

 

 

 

StewartO'Nan
Stewart O'Nan (Pittsburgh,  4 februari 1961)

 

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver Werner Schwab werd geboren in Graz op 4 februari 1958. Zie ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: Abfall Bergland Cäsar

 

„Ds augenlicht bestrahlt bereits abwechselnd den lippenstift und den nagellack einer damenhaften dame, die am anderen ende des tresens lacht und trinkt und spricht. vorsichtig reguliert D seine scheinwerfer und verarbeitet, verwurstet und verdaut die roten eindrücke in der wirbelsäule, die sich prompt durch ein heftiges jucken bemerkbar macht und Ds gesicht verzieht.

verzogene gesichter werfen allerlei prozesse an, und D faßt sich heimlich und interessiert ans hosenschlitzterrain, um euphorisch die gewölbte erkenntnis abzuziehen, daß er wieder obenauf ist, daß er wieder teil hat an der welt. selbstverständlich weiß D nichts von der welt und von den welten, von denen selbst einer wie D eine ist. einer wie D definiert sich ausschließlich über die durchblutung seiner mitte und durch fleischfarbene unterstellungen. an einer solchen stelle empfindet D sich als heilig, unabwendbar. D ist nichts als der blickgeschmack einer flüssigkeit, die einmal vor D, aber D verursachend: ohne ergreifenden appell an irgendwelchen vorfremden beinen heruntergeflossen sein muß.

D nimmt einen großen schluck wein und beginnt ein neues leben. D beschießt die angepeilte leiblichkeit mit Ds Blick, bis das gesehene erst irritiert und schließlich entsetzt zurückschaut. das gesehene ist entsetzt und gebannt, weil es plötzlich nichts als das von D gesehene ist, weil es merkt, daß es nicht überleben können wird, wenn es von Ds blick geschlachtet wird.

selbstverständlich grinst D jetzt zärtlich, rühmt sich seines instinkts und hebt ebenso zärtlich sein fast geleertes glas, um dem gesehenen: abermals zärtlich: zuzuprosten.“

 

 

 

 

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Werner Schwab (4 februari 1958 - 1 januari 1994)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Norman Ohler werd geboren op 4 februari 1970 in Zweibrücken. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2008 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit:  Ein großes Stück Wasser (Logbuch)

 

„Brahe, km 8. Bydgoszcz. Die Bromberger Brücken. Auf einen Stein gefahren: lauter Schlag. Nach Anlegen beim lokalen Bootsklub: Hochtrimmung des Motors. Es fehlt ein ganzes Stück an einem der Propellerblätter. Da kann nur der Honda-Kundendienst helfen, und tatsächlich taucht wenig später ein dickbäuchiger Mann namens Prezemek auf, evaluiert das Problem und begibt sich sofort an die Arbeit, zieht sich direkt am Steg bis auf Unterhose und Socken aus, damit nichts dreckig wird, und schraubt eine Viertelstunde lang herum – tauscht die Propeller aus.

»Du fährst auf die Weichsel? Die Weichsel ist meine Geliebte. Sie ist sehr, sehr schön, sehr wild und ein wenig gefährlich«, sagt Prezemek nach getaner Arbeit und führt mich in den Bauch eines stillgelegten polnischen Frachtkahns hinab. Auf die Begegnung mit jener Geliebten wolle er mich zumindest theoretisch vorbereiten. Er zeigt mir ein angestaubtes Modell der Weichsel, mit geschnitzten Holzbötchen und Schifffahrtszeichen in Miniatur: das diagonale Kreuz am Backbordufer, das aufrechte Kreuz steuerbords. Ob ich denn wisse, was es mit diesen Zeichen auf sich habe? Also auf diese Zeichen müsse ich immer direkt zufahren. Und dabei den Blick auf die andere Seite richten, um dort, hoffentlich, ein korrespondierendes Zeichen zu entdecken, und dann schnurgerade dorthin, wobei generell darauf zu achten sei, immer die Kurven auszufahren, denn da grabe sich der Fluss das tiefste Bett. So fahre man also Zickzackkurs, weshalb es von Bydgoszcz bis Krakau zwar reichliche 700 Flusskilometer seien, man aber mindestens das Doppelte an Strecke zurücklegen müsse. Er habe noch nie gehört, dass das jemand gemacht habe. Für einen Moment hält er mich für verrückt, doch gleichzeitig klart seine Miene auf: so viel Zeit mit der Geliebten.“

 

 

 

 

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Norman Ohler (Zweibrücken,  4 februari 1970)

 

 

 

 

De Canadese dichter E. J. Pratt werd op 4 februari 1882 geboren in Western Bay, Newfoundland. Zie ook mijn blog van 4 februari 2007 en ook mijn blog van 4 februari 2009.

 

Uit: The Titanic

 

HARLAND & WOLFF WORKS, BELFAST, MAY 31, 1911

The hammers silent and the derricks still,
And high—tide in the harbour! Mind and will
In open test with time and steel had run
The first lap of a schedule and had won.
Although a shell of what was yet to be
Before another year was over, she,
Poised for the launching signal, had surpassed
The dreams of builder or of navigator.
The Primate of the Lines, she had out—classed
That rival effort to eliminate her
Beyond the North Sea where the air shots played
The laggard rhythms of their fusillade
Upon the rivets of the Imperator.
The wedges in, the shores removed, a girl's
Hand at a sign released a ribbon braid;
Glass crashed against the plates; a wine cascade,
Netting the sunlight in a shower of pearls,
Baptized the bow and gave the ship her name;
A slight push of the rams as a switch set free
The triggers in the slots, and her proud claim
On size — to be the first to reach the sea —
Was vindicated, for whatever fears
Stalked with her down the tallow of the slips
Were smothered under by the harbour cheers,
By flags strung to halyards of the ships.

 

 

 

 

pratt

E. J. Pratt (4 februari 1882 – 26 april 1964)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

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