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Ludwig Rubiner, Max Jacob, Henry David Thoreau, Bruno Schulz, Hermann Conradi, Hans Koning, Gerben Willem Abma

De Duitse dichter, essayist en criticus Ludwig Rubiner werd geboren op 12 juli 1881 in Berlijn.

 

 

Dieser Nachmittag (Fragment)

 

  An diesem Nachmittag standen alle Kellerfenster offen, das faule Stroh wurde hinter den Polizeitritten auf die Straße geschmissen und zersank.

 

  Die Fabriken stießen spinnwebene Fenster auf, Sauseluft um eiligen Ölgestank.

  Unter den dumpfen Brückenbögen räkelten sich Geschwüre und blaßnacktes Fleisch, Fetzen, Lauslöcher, Wunden mit Maden.

  Hinter den Bänken in grell dürren Parks, aus bestaubten Büschen krochen Beine hervor auf die feinen Promenaden.

 

  In Paris, rauschend in Hell, in dem Hammerschlag New York, in Frisco voll Straßenbahndampf, dem harten, schattenlosen Madrid, London, dem gasflammengelben,

 

  Im Leierkastengeklirr Berlins unter Springbrunnen sonnenstaub geklopfter Teppiche, im Neuen Heil Berlin, vorbei an den fetten Riesenbrotreihen der Straßen

  Brachen bleiche Köpfe empor, Aufbruch unterirdischer Riesenpusteln,

 

  Faserhaare dünn über gequetschten Wurmmäulern; brauenlos runde Augen wie von ertränktem Aas messen die Straßen ab, Fliegen steigen klebrig auf vom Geruch,

 

  Die Erde erhebt das Haupt der Bleichen,

  O unsichrer Marsch der Halbtoten, Nächtigen, ewig Versteckten. Blaßweiße Wurzelmienen, o Letzte, Unterste, Sarglose, ewig Halbeingegraben in kalten saugenden Dreck, tastender Zug in spähender Unsicherheit, die Nacht ist nicht da, sie dürfen sehen. Sie sehen.

 

  Sie sehen.

 

  Der Himmel lief ihnen wie ein dünner Faden blau über die Erde hin. Aber in der Straße sahen sie den langen aufschießend flammenden Finger des Lichts.

  O gab es noch Häuser, schwere Straßen, Schutzleute mit halten Stiefeln? Das himmlische Licht bergan schmolz mild zur rötlichen Kugel halb hinter Dächern auf.

 

 

 


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Ludwig Rubiner (12 juli 1881 – 28 februari 1920)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Max Jacob werd op 12 juli 1876 geboren in Quimper. Zie ook mijn blog van 13 juli 2006. en ook mijn blog van 12 juli 2007 en ook mijn blog van 12 juli 2008.

 

 

GÉNÉROSITÉ ESPAGNOLE

 

Par un Espagnol de mes amis, le roi d'Espagne m'a fait donner trois gros diamants sur une chemise, une collerette de dentelle sur une veste de toréador, un portefeuille contenant des recommandations sur la conduite de la vie. Voitures ! boulevards, visites chez des amis: la bonne couchera-t-elle avec moi ? M. S. L. a tendu la main à G. A. qui la lui a refusée sans motifs. Je suis raccommodé avec les Y... Or, voici qu'à la Bibliothèque nationale je m'aperçois que je suis surveillé. Quatre employés s'avancent vers moi avec une épée de poupée chaque fois que je cherche à lire certains livres. Enfin un tout jeune groom s'avance: " Venez! " me dit-i1. Il me montre un puits caché derrière les livres; il me montre une roue de planches qui a l'air d'un instrument de supplices : " Vous lisez des livres sur l'Inquisition, vous êtes condamné à mort! " et je vis que sur ma manche on avait brodé une tête de mort: " Combien? dis-je. Combien pouvez-vous donner ? - Quinze francs. C'est trop, dit le groom. - Je vous les donnerai lundi. " La générosité du roi d'Espagne avait attiré l'attention de l'Inquisition.

 

 

 

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Max Jacob (12 juli 1876 - 5 maart 1944)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en filosoof Henry David Thoreau werd geboren in Concord, Massachusetts op 12 juli 1817. Zie ook mijn blog van 12 juli 2007..

 

Uit: Walden

 

„This is a delicious evening, when the whole body is one sense, and imbibes delight through every pore. I go and come with a strange liberty in Nature, one with herself. As I walk along the stony shore of the pond in my shirt sleeves, though it is cool as well as cloudy and windy, and I see nothing special to attract me, all the elements are unusually congenial to me. The bull-frogs trump to usher in the night, and the note from the whipporwill is borne on the rippling wind from over the water. Sympathy with the fluttering alder and poplar leaves almost takes away my breath; yet, like the lake, my serenity is rippled, but not ruffled. These small waves raised by the evening wind are as remote from storm as the smooth reflecting surface. Though it is now dark, the wind still blows and roars in the wood. The waves still dash, and some creatures lull the rest with their notes. The repose is never complete.”

 

 

 

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Henry David Thoreau (12 juli 1817 - 6 mei 1862)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hermann Conradi werd op 12 juli 1862 in Jeßnitz geboren.

 

 

Triumph der Sehnsucht

 

Das sind die Wogen der Sehnsucht,
Die fluten mir durch das Herz –
Der Sehnsucht, köstlich berückend,
Wie Knospenbotschaft im März ...

 

Das sind die Wogen der Sehnsucht,
Die in mir branden und blühn –
Die mich berauschen, wie schwüles
Düften von weißem Jasmin.

 

Wie im Traume war ich gewandelt,
Von engem Genügen erfüllt –
Vor mir ein kleines, banales
Farbloses Werkeltagsbild ...

 

Sie nahm so ganz mich gefangen,
Die winzige Werkeltagspflicht –
Zerschmolz mein stolzes Verlangen,
Verhing mein suchend Gesicht ...

 

Still war es – freudlos und leidlos
Rann Stunde um Stunde dahin –
Und keine war drängende Sehnsucht –
Und keine Empörerin ...

 

Nun strömen und rollen wieder
Die Schauer der Sehnsucht wild –
Zerbrochen liegt das Bildnis –
Mein Auge ist unverhüllt ...

 

Ich fühle unendliche Schmerzen
Und Wonnen namenlos –
Ich kreise mit den Gestirnen,
Bin klein und doch riesengroß ...

 

Bin Staub und doch die Achse –
Ein Punkt und doch alles zugleich ...
Ich verzehre mich in Sehnsucht –
Und bin an Erfüllung so reich! ...

 

 

 

 

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Hermann Conradi (12 juli 1862 – 8 maart 1890)

Jeßnitz, Raadhuis (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 juli 2007.

 

De Nederlands-Amerikaanse journalist en schrijver Hans Koning (pseudoniem van Hans Köningsberger) werd geboren in Amsterdam op 12 juli 1921.

 

De Friese schrijver Gerben Willem Abma werd op 12 juli 1942  geboren in Folsgare.

Geschreven door Romenu om 19:47 Reageer op dit bericht
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Pai Hsien-yung, Helmut Krausser, Giuseppe Bonaviri, Herman de Man, Kurt Klinger, Henri Coulonges

De Taiwanees-Amerikaanse schrijver Pai Hsien-yung werd geboren op 11 juli 1937 in Guilin, Guangxi in China. Zie ook mijn blog van 11 juli 2007.

 

Uit: Garçons de cristal (Vertaald door André Lévy)

 

"Au Royaume qui est le nôtre, nous ne connaissons aucune distinction de rangs, d'honneur, d'âge ou de force. Ce qui nous est commun, c'est un corps en proie à l'insoutenable torture de brûlants désirs, un coeur souffrant à la folie de la solitude. Ces coeurs affolés deviennent à minuit comme des bêtes féroces échappées de leur cage qui se lancent à la poursuite de leur proie toutes griffes dehors. A la lueur de la lune rougeoyante nous ressemblons à des somnambules, marchant sur l'ombre des uns et des autres, entamant une course insensée autour du bassin, sans trêve ni repos, tournant et retournant à la poursuite de l'énorme monstre de ce cauchemar jamais achevé d'amour et de désir."

 

 


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Pai Hsien-yung (Guilin, 11 juli 1937)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Helmut Krausser werd geboren op 11 juli 1964 in Esslingen am Neckar. Zie ook mijn blog van 11 juli 2007 en ook mijn blog van 11 juli 2008.

 

 

 

Sattle deinen Nacken, Tod

 

Sattle deinen Nacken, Tod,
der Garten ist gemäht.
Zieh den Anker aus der Zeit.
Fliegen wir, wie abendrot
Ein Rabenflügelschlag verschwindet,
im Horizont, der Raben frisst.
Fliegen wir! Es wurde spät.
Hinaus in die Vergangenheit,
wo eins zu allem findet,
und alles mehr wird, als es ist.

 

 

 

 

Soviel zeit verschwendet           

 

soviel zeit verschwendet. überall im zimmer

liegen tote tage herum. verstümmelte,

zerquetschte, herumgebrachte, umgebrachte

tage.

im frühling werd ich die fenster öffnen

und einen tag nach dem anderen in den

garten schmeißen, und ich werde in den

garten gehen, den gestank einatmen und

zur sonne sagen: laß sie stärker stinken,

ich will mir sicher sein, daß

es sie gegeben hat.

 

 

 

 

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Helmut Krausser (Esslingen am Neckar, 11 juli 1964)

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichter en schrijver Giuseppe Bonaviri werd geboren in Mineo op 11 juli 1924.

 

Uit: Die blaue Gasse (Vertaald door  Annette Kopetzki)

 

„All diese Girlanden oder Kränze trug er an seinem Wanderstab.
«He, Pisciacane», riefen wir ihm zu, wenn wir ihn sahen, «warum setzt du sie dir nicht auf den Kopf?»
Er hatte stark behaarte Achseln und stank wie ein Ziegenbock, aber manchmal verströmte sein Körper auch den Geruch von fließendem Bachwasser.
Die jungen Mütter jagten ihn davon: «Seit wann saugen alte Männer Milch von unseren Brüsten? Willst du dich vielleicht verjüngen?»
Er antwortete mit zitternder, unsicherer Stimme: «Tut es für die Madonna der Quelle und für die Seelen eurer Verstorbenen.»
Außerdem hatten die Frauen Angst vor ihren äußerst eifersüchtigen Männern.
Selten gelang es ihm, die eine oder andere Bäuerin zu überreden, indem er sie mit zweideutigem Gebaren fragte: «Wenn ich Euer Vater wäre, was tätet Ihr dann? Habt Ihr denn die Fabel von der Tochter vergessen, deren Vater bei Wasser und Brot im Gefängnis saß und die ihm – da sie ein neugeborenes Kind hatte – heimlich durch die Gitterstäbe hindurch ihre Brust darbot?»
Ein einziges Mal geschah etwas Derartiges in unserem Hof, als Don Ciccio sich doch tatsächlich an Donna Peppinella wandte, die ihren kleinen Achille im Arm hielt, um ihn in den Schlaf zu wiegen.
Donna Peppinella bat meine Mutter um Rat (der Balkon und die Tür von Donna Riricchia blieben wegen der Trauer um den Sohn immer geschlossen), die gerade den Topf mit dem prallen, duftenden Basilikumstrauch wässerte. «Donna Giuseppina, darf ich dieses barmherzige Werk tun?»
Meine Mutter antwortete: «Was redet Ihr da? Was fällt Euch ein? Schickt diesen zahnlosen Alten fort!»
Doch Dardania, deren rote Haare leuchteten, machte Donna Peppinella ein Zeichen, sie solle ja sagen, während Caterina-Caterinella ihr einen mit Flitter und Glöckchen bestickten Schleier gab, damit sie sich die Brüste bedeckte.
«Den Armen», sagte Caterina-Caterinella mit flinker, junger Stimme, «verweigert Gott niemals etwas.»
Achilles Mutter machte eine Geste des Abscheus. «Weg, weg!» sagte sie, während sie die Finger der halbgeschlossenen Hände mehrmals abwehrend vorschnellen ließ.
An diesem Morgen waren die Dächer hell, die Felder lagen im Licht, die Hochebenen strahlten.

 

 

 

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Giuseppe Bonaviri (11 juli 1924 - 21 maart 2009)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Herman de Man (eig. Salomon Herman (Sal) Hamburger) werd geboren in Woerden op 11 juli 1898.

 

Uit: De koets

 

„Wat is de Groote Kerk van Polsbroek klein. Daar verschrikt de volwassen mensch van, als hij na jeugdjaren terug komt in het donker dorp en er de witte kerk betreedt. De gepleisterde pilaren, die eens tot in den hemel schenen te reiken, ze staan daar als afgeknotte gewitte boomen, torsend een houten wit tongewelf, dat de ruimte neerdrukt. Dat gewelf hangt ook zoo laag, de Groote Kerk van Polsbroek is zeer gedrongen.

Een kerk overziet men met één blik, doch slechts kinderen houden uitsluitend dat totaalbeeld voor oogen. Maar wie eenmaal precies weet te zeggen, hoe hoog de poovere pilasters zijn, hoe breed het schip, hoe diep in ellen.... hij is geen kind meer. Ook hij ziet dan het verval. De hardsteenen plavuizen worden niet alleen onderbroken door blauwgrauwe zerken, behelzende patricische relazen van leven en sterven, ook door roode tichels, die goedkooper waren ter vervanging. En de blanke effenheid der wanden is verstoord door gore vochtplekken. Maar die kan een kind niet zien in dit klein heelal van wit: de kerk.

Door deze Groote Kerk loopt een vrouw, het is of ze plechtig schrijdt. Maar niet uit grootschhfeid zet ze bij iederen stap den luiwagen voor zich uit, alsof het een kromstaf ware, de schoonmaakster van de kerk is moe. En dit is Mensje de Pater, ze maakt sedert acht en twintig jaren de Groote Kerk schoon, op moeders voorbeeld. Maar binnenkort gaat voor enkele weken die keten verbroken worden, dan zal ze veertien dagen hulp moeten bekomen. Want, o schaamte, zij, een vrouw in haar zeven en veertigste levensjaar, ze verwacht een kind.“

 

 

 

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Herman de Man (11 juli 1898 - 14 november 1946)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en criticus Kurt Klinger werd geboren op 11 juli 1928 in Linz.

 

 

Auf einen Brief

          (Für Christoph Meckel)

Der Brief duftet noch
im Kuvert. Ich habe ihn aufbewahrt.
Die trockenen Gewürze
der Provence,
schmale Sonnenkörner,
die Wärme vieler Felder,
vieler Wangen. War es
ein glücklicher Sommer?
Was kann ich geben?
Sende ich hundert Tage Schnee,
werden sie auf der Reise zerfließen.
Sende ich, in Blättern verschnürt,
das Braungold
unserer nußbaumschweren Nächte -
zu weit ist der Weg.
Sie erreicht dich nicht mehr
vor Sonnenaufgang
unsere Nacht.
Könnte ich mein Land
in zwei Händen fassen
und dir übergeben,
ich täte es unbesorgt.
Du bist nicht fremd.

 

 

 

 

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Kurt Klinger (11 juli 1928 – 23 april 2003)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Henri Coulonges werd geboren op 11 juli 1936 in Deauville.

 

Uit: Six oies cendrées

 

„Depuis qu'il est arrivé je ne me sens d'ailleurs plus chez moi à la bibliothèque. Peut-être suis-je devenu goutteux et dur d'oreille, mais il en profite et prend trop d'indépendance pour un novice. Trouvez-vous normal qu'il disparaisse de longues heures durant, puis revienne sans me donner de raison valable pour son absence ? Et que je le voie surgir soudain devant moi sur la pointe des pieds sans même l'avoir entendu ouvrir la porte, la mine chafouine, comme un comploteur ou un mari volage ? Il glisserait entre la colle et l'affiche s'il le pouvait. Un passe-muraille qui écouterait aux portes. Un jour j'en aurai une attaque. Avec ça, sans respect, sans manières, sans désir de s'attirer mes bonnes grâces, sans piété apparente, sans...
- Je vous trouve un peu injuste, dom Mauro, l'interrompit le père prieur d'un ton plus ferme. Pour ce qui est des manières, je vous accorde qu'il a encore des progrès à faire, mais il vient d'un milieu modeste et c'est à nous de l'éduquer en y mettant un peu de patience ! Vous savez bien qu'avec tout ce qui se passe nous avons beaucoup de mal à attirer des jeunes au monastère et à susciter des vocations, surtout pour devenir frère convers ! Le curé de San Sebastiano m'avait chaudement recommandé Corrado.
- Sans doute a-t-il voulu s'en débarrasser à bon compte...
- Oh, père, un peu de charité !
- ... Ou peut-être avait-il sur lui emprise ou autorité, mais ce n'est pas mon cas. Renvoyez-le donc au jardin, dom Gaetano, il paraît qu'on y manque de bras, et la charité n'y perdra rien.
- Vous n'ignorez pas que les réfugiés s'en occupent, du jardin ! Que mangeraient-ils, sans le jardin... Et nous-mêmes... »
« Le voilà qui revient, le voilà qui revient ! » clama soudain une voix à la fois grêle et perçante. Dom Gaetano sursauta.“

 

 

 

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Henri Coulonges (Deauville, 11 juli 1936)


Zie voor de vier bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 juli 2009.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:48 Reageer op dit bericht

Luis de Góngora, Léon Bloy, Marjan Berk, Johanna Schouten-Elsenhout, Richard Beer-Hofmann, Jean-François Marmontel

De Spaanse dichter Luis de Góngora y Argote werd geboren op 11 juli 1561 in Cordoba. Zie ook mijn blog van 11 juli 2007 en ook mijn blog van 11 juli 2008.

 

 

Romance

 

The loveliest girl in all our country-side,

To-day forsaken, yesterday a bride,

Seeing her love ride forth to join the wars,

With breaking heart and trembling lip implores:

"My hope is dead, my tears are blinding me,

Oh let me walk alone where breaks the sea!

 

"You told me, Mother, what too well I know,

How grief is long, and joy is quick to go,

But you have given him my heart that he

Might hold it captive with love's bitter key,--

My hope is dead, my tears are blinding me.

 

"My eyes are dim, that once were full of grace,

And ever bright with gazing on his face,

But now the tears come hot and never cease,

Since he is gone in whom my heart found peace,

My hope is dead, my tears are blinding me.

 

"Then do not seek to stay my grief, nor yet

To blame a sin my heart must needs forget;

For though blame were spoken in good part,

Yet speak it not, lest you should break my heart.

My hope is dead, my tears are blinding me.

 

"Sweet Mother mine, who would not weep to see

The glad years of my youth so quickly flee,

Although his heart were flint, his breast a stone?

Yet here I stand, forsaken and alone,

My hope is dead, my tears are blinding me.

 

"And still may night avoid my lonely bed,

Now that my eyes are dull, my soul is dead.

Since he is gone for whom they vigil keep,

Too long is night, my tears are blinding me,

Oh let me walk alone where breaks the sea!"

 

 

 

Vertaald door John Pierrepont Rice

 

 

 

 

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Luis de Góngora (11. juli 1561 - 24 mei 1627)

Portret door Diego Velázquez

 

 

 

 

De Franse schrijver Léon Marie Bloy werd geboren op 11 juli 1846 in Périgueux. Zie ook mijn blog van 11 juli 2006. Zie ook mijn blog van 11 juli 2007 en ook mijn blog van 11 juli 2008.

 

Uit: Journal

 

„Lorsque vous avez décidé – avec plus ou moins de sagesse – que telle chose devra être accomplie par vous, tel jour et telle heure, ce jour et cette heure reçoivent, de la puissance mystérieuse de votre vouloir, un certain caractère d’opportunité qui destitue, aussitôt, les autres jours et les autres heures de ce qui pourrait les rendre favorables au succès de votre dessein. On est donc à peu près sûr d’échouer si on manque d’exactitude, c’est-à-dire si on intervertit le rôle des heures et des jours, – puisqu’il faut alors que Dieu agisse miraculeusement pour que le succès soit obtenu, quand même.

30 mai 1894.

 

*

 

L’épouvantable immensité des abîmes du ciel est une illusion, un reflet extérieur de nos propres abîmes, aperçus "dans un miroir". Il s’agit de retourner notre oeil en dedans et de pratiquer une astronomie sublime dans l’infini de nos coeurs, pour lesquels Dieu a voulu mourir. Aucun homme ne peut voir que ce qui est en lui. Si nous voyons la Voie lactée, c’est qu’elle existe véritablement dans notre âme.

6 juin 1894.“

 

 

 

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Léon Bloy (11 juli 1846
- 3 november 1917)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster en coumniste Marjan Berk werd geboren op 11 juli 1932 in Zeist als Marie-Janne van Baaren. Zie ook mijn blog van 11 juli 2008. en ook mijn blog van 11 juli 2007.en ook mijn blog van 11 juli 2006.

 

Uit: Het schreien niet verleerd

 

‘Ze luisteren niet. De urgentie van wat ik ze wil zeg­gen, ontgaat ze. Met ongeïnteresseerde ogen kijken ze mij aan, ik bereik ze niet. Ze wenden zich af en praten met elkaar! Het is stuitend! Pijnlijk! En ik sta in de kou!’

Hoog te paard, in wilde galop hield Lena voor de zoveelste keer haar verontwaardigde betoog. ‘Ha! Ze wijzen me af. Het thema van mijn leven! Ik hoor het mijn vader nog zeggen: “Leentje praat wel érg veel!” Vijf jaar was ik. Vijf jaar! Een enthousiast kind. De enige mens die ooit werkelijk naar mij heeft ge­luisterd was mijn grootvader!’

‘Eh…’ De psychiater probeerde een wig te drijven in de opgewonden monoloog. Tevergeefs. Lena ge­doogde geen onderbreking.

‘Afwijzing. Een afgewezen kind. Dat is mijn deel. Een open wond. Komt nooit meer goed!’

‘Maar…’

Hij kwam niet aan het woord en verbaasde zich hoe het mógelijk was voor iemand op deze leeftijd die niet alleen leed aan een haast exotische spreekdrang, maar er ook nog een opa-syndroom op na hield. Een grootvader die al meer dan zestig jaar dood was.

‘Mevrouw Steketee…’

Het mocht niet baten.

‘“Kan je het misschien eens even niet over jezelf hebben!” Dat zei mijn oudste dochter laatst. Maar er is er hier maar één. Ziet u nog iemand anders? Ik kijk om mij heen. Wat zie ik? Mezelf! Waar moet ik het in godsnaam anders over hebben? Ik leef in een voort­durend misverstand! Ik…’

Plotseling onderschepte Lena de blik van de psy­chiater, die tersluiks naar de klok boven haar hoofd keek. De woordenvloed stopte abrupt. Haar mond viel open. In haar hoofd echoden haar laatste woor­den na.

‘Gaat u verder.’

Maar Lena ging niet verder. Ze staarde naar de zielendokter bij wie ze nu ruim een jaar lang weke­lijks haar hart, haar moordkuil, kwam uitstorten. Die haar geduldige klankbord was. Die ze vertrouw­de. En die ze nu had betrapt op verveling. Ze verveel­de hem.

Hij had genoeg van haar. Hij ook.“

Hier viel niets meer te zeggen. Alles was gezegd.

Het was een moment van groot inzicht.

 

 

 

 

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Marjan Berk (Zeist, 11 juli 1932)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Richard Beer-Hofmann werd geboren op 11 juli 1866 in Wenen.

 

Uit: Der männliche Blick der Medusa

      (Elke Surmann über Tod und Liebe bei Richard Beer-Hofmann und Arthur Schnitzler)

 

„Nach etwas überfrachtet wirkenden Ausführungen zu ihren theoretischen Positionen weist die Autorin nach, dass die differenten kulturellen Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit in den drei von ihr untersuchten Erzählungen (Richard Beer-Hofmanns "Der Tod Georgs" sowie "Sterben" und "Der letzte Brief eines Literaten" von Arthur Schnitzler) auch in den zentralen, geschlechtsspezifisch ausgeführten "Sterbeinszenierungen" dargestellt werden. Die drei Texte sieht sie dadurch verknüpft, "daß jeweils eine Todesnachricht die Figuren mit der Tatsache der Negation des Ich" konfrontiert.

Surmanns Untersuchung des Zusammenspiels von Liebe und Tod fällt überzeugend aus: In "Der Tod Georgs" stellt Beer-Hofmann den Fetischcharakter dar, den der "zum ästhetischen Bild mortifizierte sterbliche Körper" der namenlosen von Paul erträumten Frau für den Protagonisten hat. Zwar kritisiert Beer-Hofmann die "Mortifizierung des Weiblichen als passives Idealbild", jedoch wird diese Kritik über einen sterbenden weiblichen Körper vorgetragen, der "zukunftslos ausgelöscht" wird. Ein "selbstbestimmtes Eigenleben" oder auch nur eine "Wahlmöglichkeit" für die Frau wird vom Autor hingegen nicht in Betracht gezogen. Das von Beer-Hofmann "entworfene Bild" sei daher zwar kritisch, aber pessimistisch. Ähnlich fällt das Urteil über die beiden untersuchten Erzählungen Schnitzlers aus, von denen "Der letzte Brief eines Literaten" - anders als Beer-Hofmanns bekanntester und vielleicht auch meistinterpretierter Text - zwar "in der Forschung" bisher nicht "völlig unbeachtet geblieben" ist, tatsächlich aber nur sehr geringe Beachtung gefunden hat. Zu den wenigen, die sich bislang mit der Erzählung befasst haben, gehören etwa G. J. Weinberger, der ihr 1996 in den "Michigan Germanistic Studies" einen Aufsatz widmete, und Maya D. Reid, die sie bereits 1972 in der Zeitschrift "German Quaterly" zusammen mit Schnitzlers "Andreas Thameyers letzter Brief" beleuchtete.„

 

 

 

 

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Richard Beer-Hofmann (11 juli 1866 – 26 september 1945)

 

 

 

 

 

Zie voor de vier bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 11 juli 2009.

 

De Surinaamse dichteres Johanna Schouten-Elsenhout werd geboren in Paramaribo op 11 juli 1910. Zie ook mijn blog van 11 juli 2007.

 

De Franse schrijver Jean-François Marmontel werd geboren op 11 juli 1723 in Bort-les-Orgues.

Geschreven door Romenu om 15:48 Reageer op dit bericht

Ronald M. Schernikau

De Duitse schrijver Ronald M. Schernikau werd geboren op 11 juli 1960 in Magdeburg.  Na de verhuizing van zijn moeder van Oost-Duitsland naar West-Duitsland in 1966 Schernikau groeitde hij op in Lehrte in de buurt van Hannover. In 1976 werd hij lid van de Duitse Communistische Partij (DKP). Nog vóór zijn afstuderen in 1980 verscheen zijn debuutroman Kleinstadtnovelle. Het was een boek over de coming out in een klein stadje en een eerste opmerkelijk succes, want de eerste editie was uitverkocht binnen enkele dagen. In hetzelfde jaar verhuisde Schernikau naar West-Berlijn, waar hij lid werd van de Socialistische Eenheidspartij van West-Berlijn (SEW) en studeerde aan de Freie Universität germanistiek, filosofie en psychologie. Hij trad op als Tuntendiva en werkte samen met het ensemble »ladies neid«. Van 1986 tot 1989 studeerde Schernikau aan het Instituut voor Literatuur "Johannes R. Becher" in Leipzig, waar hij  met veel moeite was toegelaten . In 1988 volgde hij de postdoctorale opleiding. In mei 1988 diende hij zijn proefschrift, die hij later gepubliceerd onder de titel “die tage in l.” In 1989 verwierf Schernikau het burgerschap van de DDR. Op het congres van het Schriftstellerverband van de DDR van 1 tot en met 3 Maart 1990 hield hij een goed ontvangen toespraak waarin hij de gebeurtenissen in Oost-Duitsland na de openstelling van de grenzen als een contra-revolutie beschreef. 1991 voltooide hij zijn uitgebreide montageroman “Legende”. Ronald M. Schernikau is overleden op 20 Oktober 1991 van complicaties van AIDS.

 

Uit: Legende

 

“eine geschichte | wenn ihr das gerne hören wollt, kann ich euch auch eine persönliche geschichte erzählen. eines tages entdeckte thomas an meinem hals einen knoten, der dort nicht hin gehörte, den man auch beim sprechen kaum sah und den man aber dann doch deutlich erfühlen konnte. dann bin ich zu meiner innenärztin gegangen und die innenärztin hat mich überwiesen an ein krankenhaus und in dem krankenhaus haben sie alle an mir rumgetastet und mich von einem arzt zum andern geschickt, es war kein lymphknoten es war kein nichts, es war gar nichts, es war ein knoten der da nicht hin gehörte. so wurde ich in dieses krankenhaus eingewiesen und mir wurde dieser knoten entfernt. und da gab es eine spanne von zehn tagen, nämlich von der operation bis zum histologischen befund, und unmittelbar nach der operation ist mir klargeworden, wo ich mich befinde, was passiert: es wurde nachgekuckt, ob ich krebs habe. was mache ich in diesen zehn tagen? natürlich will ich keinen krebs haben. und natürlich kann ich mir vorstellen, daß jemand in so einer situation schreit, weint, unterm bett liegt, aus dem fenster springt, sich die haare rauft oder traurige gedichte liest. und ich habe mir gesagt: ich kann diese zehn tage nichts tun. alles was ich tun werde, wird nichts an diesem befund ändern. und so hatte ich keine angst. | 8 |

beschwerde | mein bauch tut weh. eigentlich ist es mehr oben, beim atmen auch, die lunge vielleicht. schon einatmen fällt mir schwer, bestimmt die luftröhre, vom schlucken zu schweigen die speiseröhre, alles in mir ist rot und entzündet, was mache ich bloß. ich fürchte, eines tages werde ich tot sein.
| 9 | der gedanke an den eigenen tod macht auch sofort gehässig. der da so ruhig über die straße geht, warum lebt der noch und ich bald nicht mehr?
| 10 | dagegen hilft nur hingehn. hingehn und sagen: ich wünsche ihnen einen guten tag, bald werde ich sterben, und sie? bestimmt machen sie viele intressante dinge, die sie mir in der eile gar nicht alle erzählen können. das beruhigt mich. ich danke ihnen. auf wiedersehen.

 

 

 
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Ronald M. Schernikau (11 juli 1960 - 20 oktober 1991)





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Marcel Proust, Salvador Espriu, Hermann Burger, Gerhard L. Durlacher, Alice Munro

De Franse schrijver Marcel Proust werd geboren in Auteuil op 10 juli 1871 Zie ook mijn blog van 10 juli 2009 en ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2006.

 

Uit: Contre Sainte-Beuve (Vertaald door Marjolein van Tooren)

 

Mijn kamer was donker; in de duisternis, op de plek waar de slaper, nog maar half ontwaakt uit diepe rust, de commode vermoedde, had het daglicht nog niet die heldere streep getrokken waaronder het raam achter in de kamer tevoorschijn komt. Dan begrijpt hij dat wat hij tot dusver had aangezien voor het daglicht onder de gordijnen de weerspiegeling was, op het koperbeslag van een fauteuil, van een gloeiend kooltje, achtergebleven in het gedoofde haardvuur; en de muur waar zijn hand in het donker de rechte lijn van dacht te volgen, maakt een bocht, doet daarmee het bed een kwartslag draaien om plaats te maken voor de schoorsteen en de deur, en sluit zo tevens de mogelijkheid uit van een gang die naar de eetkamer leidt, daar waar zich slechts een binnenplaats uitstrekt. De vergissing van de zieke is droeviger. Wakker geschrokken door een plotselinge aanval van pijn, in een hotel waar hij is gaan overnachten, ziet hij een streepje licht onder de kier van de deur, begrijpt dat dit daglicht is, dat ze weldra op zullen staan, zullen komen, dat hij hulp zal kunnen vragen. Hij hoort nog geen geluid, maar het zal niet lang meer duren voordat ze opstaan. Hij telt de minuten af […]

 

Het was het tijdstip] waarop de arme zieke die enkele dagen in een hotel in het buitenland is gaan doorbrengen lijdt en het alleenzijn diep betreurt. Wakker geschrokken door een plotselinge aanval, zag hij onder de deur een streepje licht. Hij hoort nog geen enkel geluid maar ongetwijfeld, het wordt immers licht, zal het niet lang meer duren voordat ze opstaan; hij zal kunnen roepen, om hulp vragen, en in angstige spanning telt hij de minuten af. Opeens dooft het lichtschijnsel en is alles opnieuw in duisternis gehuld. Zijn slaap had slechts enkele ogenblikken geduurd. Hij was voor middernacht wakker geworden. Op de trap heeft de nachtportier zojuist het gaslicht gedoofd, waarvan hij het schijnsel onder zijn deur door zag, en heel de eenzame nacht ligt nu voor hem, hij zal eindeloze uren moeten lijden voordat het licht wordt.

 

 

 

Proust
Marcel Proust (10 juli 1871 – 18 november 1922)

 

 

 

 

 

De Spaanse (Catalaanse) schrijver en dichter Salvador Espriu i Castelló werd geboren op 10 juli 1913 in Santa Coloma de Farners. Zie ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

 

 

REDEMPTOR MUNDI

 

Er rettete magisches Prestige
nach dem System von zwei mal zwei ist vier,
und köpfte jene, die nur ein wenig
gegen Gesetzestafeln sich vergingen.

Wie zuverlässig sein viereckiger
Schädel! Wie weint
dies große Herz, wenn
Tasten auf dem Klavier erklingen,
wenn honigsüß in Büschen
Nachtigallen schlagen!

Indem er die abstrakte
Liebe zu allen Menschen zum Ausdruck bringt,
kürzt er unnütze Maßstäbe
von Kameraden aus dem Internat.

Galgen werden aufgerichtet,
die unterwürfige Münder loben.
Man füllt mit abgestandenem Blut
Karaffen, Fässer, Töpfe.
Das Ziel all dieser Mühen,
am Ende der Jahrhundertwende,
nach zwanzig oder hundert, wird
wer weiß, in irgendeinem Gesetzbuch
bei Negern, ein Bettler,
den das Leben mit Füßen trat, erreichen.

 

 

 

DIE TRAURIGKEIT, UNENDLICH

 

Die Traurigkeit, unendlich, eisig,
die schon von jeher über unseren Häuptern schwebt,
läßt uns das Ende dieser Welt jetzt nahe fühlen.
Jedoch, wer weiß, ob keiner aus dem Meer des
                                                       Schiffbruchs
das helle Ufer eines Tags erreicht,
den sicheren Schritt aufs neue
in offene, gerade Wege lenken wird.
Dann könnte man vielleicht das Lied verstehen,
das sich erhob, und das mit vielem Schmerz
dem Herzen jener Nacht entsprang.

 

 

 

 

Vertaald door Fritz Vogelsang

 

 

 

 

espriu
Salvador Espriu (10 juli 1913 – 22 februari 1985)

Een nog jonge Salvador Espriu

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Hermann Burger werd op 10 juli 1942 in Burg (Kanton Aargau) geboren. Zie ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

Uit: Schilten

 

„Die Schwierigkeit einer exakten Schilderung der Schiltener Lehr- und Lernverhältnisse hängt damit zusammen, daß die Beschreibung des Schulhauses, in dessen Dachstock meine Wohnung eingebaut ist, nahtlos in die Darstellung meines Unterrichts übergehen sollte, Herr Inspektor. So wie ich hier hause, doziere ich auch. Die klare Trennung von Schulsphäre und Privatsphäre existiert nur in den dumpfen Köpfen der Eltern meiner Schüler. Ich will und kann nicht zwei Leben nebeneinander leben. Absonderlichkeiten des Schulhauses sind Absonderlichkeiten des Unterrichts. Der Schulmeister

von Schilten ist ein Scholarch.

Ich bedaure, daß Sie meiner wiederholten Einladung, unsere hinterstichige Landturnhalle zu inspizieren – und zwar im Morgengrauen oder an einem trüben Sonntagnachmittag, wie ich ausdrücklich verlangte –, nie Folge geleistet haben, Herr Inspektor. Ansonsten hätten wir nun wenigstens eine gemeinsame Turnhallenbasis. Überhaupt sind Ihre überfallartigen Blitzbesuche, Ihre Unterrichts-Stichproben in den letzten Jahren gänzlich ausgeblieben. Dies war ja Ihr berüchtigtes

Vorgehen: an einem x-beliebigenVormittag des Jahres in einem x-beliebigen Schulhaus Ihrer fetten Inspektions-Pfarre unangemeldet in eine x-beliebige Lektion zu platzen und einen Unterrichts-

Pfropfen auszustechen. Gott weiß, womit ich Ihre Vernachlässigung – oder aber Ihr grenzenloses Vertrauen – verdient habe! Item, Sie haben Schilten ausgeklammert, links liegen gelassen, und so bin ich auf den schriftlichen Dialog mit Ihnen angewiesen.“

 

 

 

 

burger
Hermann Burger (10 juli 1942 – 28 februari 1989)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Gerhard L. Durlacher werd geboren in Baden-Baden op 10 juli 1928. Zie ook mijn blog van 10 juli 2006

 

Uit: Tetralogie des Erinnerns

 

"Betretene Stille, als ich ihre Frage beantworte, was aus uns geworden sei. Lagernamen fallen wie Steine in eine Schlucht. Befangen sieht ein Nachbar mich mit unruhigen Augen an, seine Finger zupfen an einem Knopf: ‚Wir haben nichts gewußt, die haben uns den ganzen Krieg lang für dumm verkauft. '"Der kleine Junge von damals und der reflektierende Erwachsene wissen es genauer: "Dies ist kein Land von Blinden, Stummen, Tauben. Jeder, der hören wollte, konnte hören. Jeder, der sehen wollte, konnte sehen ... Die Maßnahmen zu unserer Isolierung, mit denen sie Tag für Tag ein Stück von unserer Freiheit abschnitten, standen in fetten Lettern in allen Zeitungen. Unzählige Deutsche ließen sich zur Barbarei verleiten. Unzählige Deutsche, gleichgültig oder vor Angst gelähmt, sahen uns direkt vor ihren Augen ertrinken. Nur einzelne Mutige ... retteten eine Ertrinkenden aus den Fluten."

[…]

 

"Fast keiner von uns, der das Ende des Krieges überlebte, konnte das Wunder der Befreiung begreifen. Bei der Rückkehr in unsere Heimatländer wurden wir selten mit offenen Armen empfangen. Die Menschen dort wollten nicht nochmals mit Elend, weder mit dem eigenen noch mit dem fremden, konfrontiert werden. Wir selbst trugen das Unsere zum Schweigen bei, weil wir uns nicht zu äußern vermochten. So rasch, wie es unsere angegriffene Gesundheit zuliess, vergruben wir uns in Arbeit. Das Überleben war für uns ein Rätsel, das wir mit Schuldgefühlen zu lösen versuchten: Warum nicht sie, warum wir? Waren wir härter, hatten wir mehr Glück gehabt, waren wir besser oder schlechter? Eine Antwort darauf weiß weder ich noch sonst irgend jemand."

 

 

 

Durlacher

Gerhard L. Durlacher (10 juli 1928 - 2 juli 1996)

 

 

 

 

De Canadese schrijfster Alice Munro werd geboren op 10 juli 1931 in Wingham, Ontario.

 

Uit: Differently

 

“Georgia got a part-time job in a bookstore, working several evenings a week. Ben went away on his yearly cruise. The summer turned out to be unusually hot and sunny for the West Coast. Georgia combed her hair out and stopped using most of her makeup and bought a couple of short halter dresses. Sitting on her stool at the front of the store, showing her bare brown shoulders and sturdy brown legs, she looked like a college girl – clever but full of energy and bold opinions. The people who came into the store liked the look of a girl – a woman – like Georgia. They liked to talk to her. Most of them came in alone. They were not exactly lonely people, but they were lonely for somebody to talk to about books. Georgia plugged in the kettle behind the desk and made mugs of raspberry tea. Some favored customers brought in their own mugs. Maya came to visit and lurked about in the background, amused and envious.

“You know what you've got?” she said to Georgia. “You've got a salon! Oh, I'd like to have a job like that! I'd even like an ordinary job in an ordinary store, where you fold things up and find things for people and make change and say thank you very much, and colder out today, will it rain?”

“You could get a job like that,” said Georgia.

“No, I couldn't. I don't have the discipline. I was too badly brought up. I can't even keep house without Mrs. Hanna and Mrs. Cheng and Sadie.”

 

 

 

 

AliceMunro
Alice Munro (Wingham, 10 juli 1931)

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:17 Reageer op dit bericht

Jürgen Becker, Nicolás Guillén, Kurt Bartsch

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Becker werd op 10 juli 1932 in Keulen geboren. Zie ook mijn blog van 10 juli 2007  en ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

Uit: Schnee in den Ardennen

 

„Winterkämpfe. Es ist das Foto von Robert Capa, das ich, ohne danach gesucht zu haben, beim Blättern plötzlich wiederfinde. Winter 1944. Zwischen dem Fichtengehölz auf dem Hügelkamm und denWeidezäunen in der Talsenke bewegen sich über das abschüssige Feld Dutzende kleiner, dunkler

Gestalten. Sie halten in den Armen herabgesenkte Waffen und werfen, die tiefstehende Sonne im Rücken, Schatten, die um ein Dreifaches länger als die uniformierten Körper sind. Der Trupp geht locker in offenen Reihen vor; die großen Abstände, die sie untereinander halten, lassen die Mannschaften der 101. US-Luftlandedivision wie Einzelgänger, wie Verstreute erscheinen. Sie sehen nicht aus wie von der 15. Panzergrenadierdivision Umzingelte. Ob sie alle überleben oder nicht, mitbeteiligt ist der Trupp daran, daß die letzte deutscheWinteroffensive imWesten scheitert.

Zurückgekommen ist der Schnee, jetzt in den letzten Tagen des Januar. Der Frost hält ihn auf den Dächern und für eine Weile sogar auf den Straßen fest. Die frühlingshafte Luft im Dezember hatte die Schneeglöckchen, ganze Gruppen auf der Wiese, vorlaut gemacht; sie meinten, ihre kurze Zeit als

Avantgarde finge schon zu Weihnachten an. Die Kälte läßt die Halme dünn und spitz zusammenfrieren, und mit der Ausbreitung des Schnees wird klar,wer hier noch dominiert.

Mehrmals am Tagwiederholen sich die Turbulenzen im Futterhäuschen unterm Kirschbaum. Ein Pulk Stare drängelt sich lärmend auf die Futterrampe und erdrückt fast das angstvoll fiepende Rotkehlchen. Unfreundlich hüpfen Elstern und Krähen aufeinander los und verjagen sich gegenseitig hoch in die Kirsche, hinüber ins Geäst des Birnbaums.

Die schwarzweißen und die schwarzen Vögel haben unterschiedliche Strategien. Krächzend und verstummen sie und scheinen einander nicht mehr zu beachten.“

 

 

 

Becker

Jürgen Becker (Keulen, 10 juli 1932)

 

 

 

 

 

De Cubaanse dichter Nicolás Guillén werd geboren in Camagüey op 10 juli 1902. Zie ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2008  en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

 

 

Can You ?

 

Can you sell me the air as it slips through your fingers

As it slaps at your face and untidies your hair?

Perhaps you could sell me fivepennyworth of wind

or more, perhaps sell me a storm?

Perhaps the elegant air

you would sell me, that air

(not all of it) which trips around

your garden, from corolla to corolla

in your garden for the birds

tenpenceworth of elegant air. 

 

The air spins and goes by

in a butterfly

Belongs to no-one, no-one.

 

Can you sell me the sky

the sky sometimes blue

or grey sometimes

a strip of your sky

the bit you think you bought with the trees

of your garden, as one buys the roof with the house?

Can you sell me a dollar

of sky, two miles

of sky, a slice, whatever you can

of your sky? 

 

The sky is in the clouds

The clouds go by

Belong to no-one, no-one.

 

Can you sell me rain, the water

given to you by your tears, and moistening your tongue?

Can you sell me a dollar of water

from a spring, a gravid cloud

crinkly and soft as sheep

or perhaps rainwater up in the mountains

or the water from puddles

left for the dogs

or a stretch of sea, maybe a lake,

a hundred dollars of lake  

 

Water falls, rolls on.

Water rolls on, goes by.

Belongs to no-one, no-one.

 

Can you sell me the earth, the deep

night of the roots, teeth

of dinosaurs and the lime

dispersed from distant skeletons?

Can you sell me forests lying buried, birds that are dead

fishes of stone, the sulphur

of volcanoes, a thousand million years

twisting their way up? Can you

sell me the earth, can you

sell me the earth, can you? 

 

Your earth is mine

Trodden by everyone's feet

Belongs to no-one, no-one.

 

 

 

 

NicolásGuillén
Nicolás Guillén (10 juli 1902 - 16 juli 1989)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kurt Bartsch werd geboren in Berlijn op 10 juli 1937. Kurt Bartsch overleed op 17 januari van dit jaar. Hij is 72 jaar geworden. Zie ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2008 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

 

 

Adolf Hitler ganz allein

 

Adolf Hitler, ganz allein

Baute er die Autobahn.

Keiner trug ihm einen Stein,

Keiner rührte Mörtel an.

 

Keiner half ihm, als den Krieg

Er vom Zaum gebrochen.

Dennoch dauerte der Krieg

Fast dreihundert Wochen.

 

Adolf Hitler ganz allein

Hackte Holz, trug Kohlen,

Heizte dann die Öfen ein

In Auschwitz, fern in Polen.

 

Keiner hat es kommen sehn,

Jeder hielt sich ferne.

Alle ließen es gcschehn,

Aber, ach, nicht gerne.

 

Adolf Hitler ganz allein

Mußte sich erschießen.

Außer ihm hatte kein Schwein

Einen Grund, zu büßen.

 

 

 

Bartsch

Kurt Bartsch (10 juli 1937 – 17 januari 2010)

Geschreven door Romenu om 20:14 Reageer op dit bericht

Paul Wühr, Aphra Behn-Johnson, Frederick Marryat, Günther Weisenborn

De Duitse dichter en schrijver Paul Wühr werd geboren op 10 juli 1927 in München. Zie ook mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

 

 

Sirenen

 

Von jeher fand sich bei der Menschheit das nicht
sehr edle Bestreben, die Sirenen und ihre
Glaubwürdigkeit zu schmälern, indem man sie
rundweg der Verlogenheit bezichtigte: verlogen
in ihrem Gesang, trügerisch in ihrem Seufzer, nur
angeblich vorhanden, wenn man sie anrührte, so sollten
sie beschaffen sein, im ganzen ohne wirkliches Dasein,
und auf so kindische Art nicht existent.

 

Maurice Blanchot, Der Gesang der Sirenen

 

 

Sein

 

listiger Blick nach den
Zeugnissen antiker Autoren
zwischen

 

immer wieder gebildeten
Knien von ganz jungen
Mädchen

 

die allerdings wenn sie
zu singen beginnen
rechnen

 

müssen damit daß aus
ihren seidenen Strümpfen
ihnen

 

Federn hinauf bis zum
Geschlecht wachsen nach
einer

 

Dornenmusik
Ein

 

Gott liebt jenseits der
Lust die Göttinnen auch
wenn es wahr ist was
diese erfinden die Scham
blüht

 

wo Lust welken muß
die nur lebt wo gestorben
wird schämen wir uns
für den Tod
noch

 

viel mehr
Man

 

darf auch die
Brüste die ihre
Lust

 

gießen über aller
Freude nicht
vergessen

 

wie sie gestoßen
werden müssen
sollen

 

diese Glocken
einen Gott ins
Schlafzimmer

 

weißt die Sirenen
als göttliche machen
aus der

 

Musik die Begierde
hören die Männer sie
lassen

 

von sich hören um
zu enttäuschen sie
lassen

 

die Männer den Tod
finden den sie selber
nicht

 

sterben
Wessen

 

Ahnen weit weg von
Göttern ihn stießen
ins Leben der

 

muß Blumen anhören
die in den Flügeln
singen mit

 

Blut muß schreiben
in die Luft den
Sirenen nach

 

muß er sich an seinen
Ohren himmellang
ziehen
Was

 

du sehen wirst schaust
du ihrem Gesang nach
denkst

 

ohne weiteres kann sie
sich sehen lassen vor
dir

 

du wirst auch wenn sie
vor Lust zwischen ihren
Beinen

 

die Haare verliert nur
Haut nicht Himmel dort
sehen keinen

 

Tabor nur Fett ohne
Jordan nur Wüste was
sonst
Singen

 

sie alle drei ihm die
Kleider vom Leib nackt
kommt er in ihrem
Gesang an um

 

sich zu Tode zu schämen
so wie er dazwischen
steht mit allem an
ihm das

 

sterben muß ist sein
Los im unsterblichen
Singsang immer das
Schlimmste
Als

 

ich dich an deinen
gefiederten Kniekehlen
hoch

 

hebe sagt er singt
dein zweites Loch
Tod

 

als das erste zu
weinen anfängt
und

 

das dritte den Hörer
begräbt

 

 

 

 

Wühr
Paul Wühr (München, 10 juli 1927)

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Aphra Behn-Johnson werd geboren in Kent op 10 juli 1640.

 

 

To the Fair Clarinda

 

Who made love to me, Imagin'd more than woman.

 

Fair lovely Maid, or if that Title be
Too weak, too Feminine for Nobler thee,
Permit a Name that more Approaches Truth:
And let me call thee, Lovely Charming Youth.
This last will justifie my soft complaint,
While that may serve to lessen my constraint;
And without Blushes I the Youth persue,
When so much beauteous Woman is in view.
Against thy Charms we struggle but in vain
With thy deluding Form thou giv'st us pain,
While the bright Nymph betrays us to the Swain.
In pity to our Sex sure thou wer't sent,
That we might Love, and yet be Innocent:
For sure no Crime with thee we can commit;
Or if we shou'd - thy Form excuses it.
For who, that gathers fairest Flowers believes
A Snake lies hid beneath the Fragrant Leaves.

 

Though beauteous Wonder of a different kind,
Soft Cloris with the dear Alexis join'd;
When e'er the Manly part of thee, wou'd plead
Though tempts us with the Image of the Maid,
While we the noblest Passions do extend
The Love to Hermes, Aphrodite the Friend.

 

 

 

 

Behn

Aphra Behn-Johnson (10 juli 1640 - 16 april 1689)
Portret door Peter Lely

 

 

 

 

De Engelse schrijver en marineofficier Frederick Marryat werd geboren op 10 juli 1792 in Londen.

 

Uit: Peter Simple

 

„But my father, who was a clergyman of the Church of England, and the youngest brother of a noble family, had a lucrative living, and a "soul above buttons," if his son had not. It has been from time immemorial the heathenish custom to sacrifice the greatest fool of the family to the prosperity and naval superiority of the country, and, at the age of fourteen, I was selected as the victim. If the custom be judicious, I had no reason to complain. There was not one dissentient voice, when it was proposed before all the varieties of my aunts and cousins, invited to partake of our new-year's festival. I was selected by general acclamation. Flattered by such an unanimous acknowledgment of my qualification, and a stroke of my father's.hand down my head which accompanied it, I felt as proud, and, alas! as unconscious as the calf with gilded horns, who plays and mumbles with the flowers of the garland which designates his fate to every one but himself. I even felt, or thought I felt, a slight degree of military ardour, and a sort of vision of future grandeur passed before me, in the distant vista of which I perceived a coach with four horses and a service of plate. It was, however, driven away before I could decipher it, by positive bodily pain, occasioned by my elder brother Tom, who, having been directed by my father to snuff the candles, took the opportunity of my abstraction to insert a piece of the still ignited cotton into my left ear. But as my story is not a very short one, I must not dwell too long on its commencement. I shall therefore inform the reader, that my father, who lived in the north of England, did not think it right to fit me out at the country town, near to which we resided; but about a fortnight after the decision which I have referred to, he forwarded me to London, on the outside of the coach, with my best suit of bottle-green and six shirts.“

 

 

 

Marryat

Frederick Marryat (10 juli 1792 – 2 augustus 1848)

Portret door John Simpson, 1835

 

 

 

 

De Duitse schrijver en dramaturg Günther Weisenborn werd geboren op 10 juli 1902 in Velbert.

 

 

Ahnung

Wer am Tisch sitzt und ißt,
hört schon vor der Tür
die Schritte derer,
die ihn hinaustragen werden.

Der die Lampe andreht, weiß,
seine Hand wird kalt
wie die Klinke sein,
eh der Nächste die Lampe ausdreht

Wer sich früh anzieht,
ahnt, daß er Ostern
mit diesem Anzug
unter der Wiese liegt.

Wer den Wein trinkt, weiß,
dieser Rausch wird
sein Hirn nicht mehr erreichen,
sondern auslaufen wie ein Ei.

Leicht ist der Schrei
der eiligen Schwalben.
Sie sind rasch , aber rascher
als sie ist das Ende.

 

 

 

Weisenborn
Günther Weisenborn (10 juli 1902 – 26 maart 1969)


Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook
mijn blog van 10 juli 2007 en ook mijn blog van 10 juli 2009. 

Geschreven door Romenu om 20:11 Reageer op dit bericht

Gerard Walschap, Hans Arnfrid Astel, June Jordan, Mervyn Peake, Jan Neruda, Peter Märthesheimer, Ann Radcliffe

De Vlaamse schrijver Gerard Walschap werd geboren op 9 juli 1898 in Londerzeel. Zie ook mijn blog van 9 juli 2006.

 

Uit: Ons geluk

 

“Ik zie ‘Frank J.M.L.’ Rottiers nog voor den eersten keer binnenlaveeren bij Door Onckeloms. Niemand heeft ooit van hem gehoord. Hij zit nog niet of heeft al in de gaten dat hij een slag kan slaan. Komt Gemmeke thuis uit het pensionaat, niet onverwacht maar met een tram vroeger dan gezegd. Maar Gemmeke toch, maar zoeteke, kakelt haar moeder, loop, papa is nog in de brouwerij, ga hem verrassen. Het kind weg en de krabber valt de moeder te voet. Hij gaat op één knie zitten. O madam, laat mij dien engel schilderen. Alstublieft madam, alstublieft. Die moeder heeft ook oogen, zij weet zoo goed als een ander dat haar kinderen nog leelijker zijn dan haar man en dat wil wat zeggen, want de Onckeloms' hebben allemaal een wipneus en smoel: een vooruitspringende kin en opgeblazen kaken. Och meneer Rottiers, zegt ze naief, we hebben juist nog voor ik weet niet hoeveel geld portretten laten maken en er zijn toch zooveel schooner jonge meiskens. Maar hij dweept voort. Dat het kind type heeft, dat hij geen etalagepoppen schildert, dat hij heel zijn leven gedroomd heeft van een schilderij ‘De Zuiverheid’ en dit is nu eindelijk het ideaal model dat hij nooit heeft kunnen vinden. Weersta daaraan als moeder. Onckeloms, die goede stier, is diep ontroerd. Ge ziet dat aan hem als hij gedurig het een been over het ander gooit en zich verschikt, krochend alsof hij telkens op een punaise zit. Ik zwijg, wat gaat het mij aan. En ik wil niet jaloersch schijnen. Nu smeert Rottiers ook mij het gezicht vol honig. Er hangen daar twee teekeningskens van mij en een akwarelleken. Hij vindt die voor een liefhebber oprecht goed, zegt hij, kom maar af, ik zal u les geven, ge zult iets worden. Ik vertik het, ik heb van hem niets noodig. Een maand later komt Onckeloms af met een ‘voorstudie’ voor zijn portret, dat niet zal heeten ‘Portret van Mr. Isid. Onckeloms’ maar ‘De groot-industrieel’. Het gelijkt zooveel op hem als op mij. Tot daar, men kan als princiep stellen dat een portret niet moet gelijken. Maar het is ook leelijk. De brouwer is echter blij als een kind.”

 

 

 

 

walschap1939
Gerard Walschap (9 juli 1898 – 25 oktober 1989)

 

 

 

 

De Duitse dichter Hans Arnfrid Astel werd geboren in München op 9 juli 1933.

 

 

Adieu

 

ADIEU, Kleiner, am Grab
ließ ich den Maikäfer fliegen,
den ich vom Ostbahnhof
mitgebracht hatte
nach Handschuhsheim.

 

 

 

 

Berlin Alexanderplatz

 

Schlange stehn zum Essen,

okay, wenn das sein muß,

aber dann, wenn du dran bist,

die Frage, was wolln Sie denn hier,

na, raten Sie mal,

essen natürlich, aber er,

mit den Haaren nich,

bei uns nich – mein Sohn

war auch dabei, ebenfalls

mit langen Haaren, der wär mir

fast ein Kalter Krieger geworden,

also bitte, Genossen,

macht nicht solchen Scheiß.

 

 

 

 

Liebesanblick

von Dante Gabriel Rossetti

 

Wann sehe ich am besten dich, Geliebte?

Wenn dort im Licht die Geister meiner Augen

Vor deinem Antlitz, ihrem Altar, feiern

Anbetung der durch dich bekannten Liebe?

 

Oder in Dämmerstunden – wir allein –

Wenn nah geküßt, beredte Antwort gebend,

Zwielicht-verborgen dein Gesicht mir schimmert

Und unsre Seelen ganz sich eigen sind?

 

O meine Liebe, wenn ich nicht mehr sähe

Dich selbst, noch auf der Erde deinen Schatten,

Noch deiner Augen Abbild in der Quelle, –

 

Wie tönte dann am dunkeln Lebensabhang

Der Wirbelfall verdorbner Hoffnungsblätter,

Der Wind des unverderblichen Todesflügels?

 

 

 

 

Astel
Hans Arnfrid Astel (München, 9 juli 1933)

 

 

 

 

De Afro-Amerikaanse schrijfster, dichteres en politiek activiste June Jordan werd geboren op 9 juli 1936 in New York.

 

 

APRIL 10, 1999

 

The enemies proliferate
by air
by land
they bomb the cities
they burn the earth
they force the families into miles and miles of violent exile

30 or 40 or 80,000 refugees
just before this
check-point
or who knows where
they disappear

the woman cannot find her brother
the man cannot recall the point of all
the papers somebody took
away from him
the rains fall to purify the river
the darkness does not slow the trembling
message of the tanks

Hundreds of houses on fire and still
the enemies do not seek and find
the enemies

only the ones without water
only the ones without bread
only the ones without guns

There is international TV
There is no news

The enemies proliferate
The homeless multiply
And I
I watch I wait

I am already far
and away
too late

too late

 

 

 

Jordan

June Jordan (9 juli 1936 – 14 juni 2002)

 

 

 

 

De Engelse schrijver, tekenaar, illustrator en dichter Mervyn Peake werd geboren op 9 juli 1911 in Lushan (Kuling) in Jiangxi, een province in centraal China.

 

Uit: Lovers: Mervyn and Maeve Peake. A Personal Memoir (door Michael Moorcock)

 

„The Peake parties were lush and rich but never self-conscious. The PreRaphaelite enthusiasms of the 60s, which brought Melvyn Bragg into a room dressed as if for the set of Isodora, which he was then writing, in black velvet, with silver rings, married well with the dark Fitrovian colours of Mervyn’s canvasses, though Peake had no particular enthusiasm for the previous century. His preference was for the present, for Soho and the post-war world of eccentric Londoners whose portraits he collected in what he called his head-hunting sessions. At this stage of his life, however, because it reflected the concerns of his generation, his painting was somewhat out of fashion. England had entered one of her uncertain, self-examining periods of nostalgia, looking back to the fin-de-siecle and Edwardian social certainties.

Mervyn was dramatically handsome and his wife Maeve was dramatically beautiful. They had been a remarkable couple for years, though they had not mixed a great deal with the fashionable bohemians of their day. They had spent quite a lot of time away from London, in Sark in particular. They had come to prefer each other’s company. Although an accomplished painter, she had put aside her own work for the most part, concentrating on her children. He drew her and painted her a lot. She is there in everything he did. He wrote her poems when he was taken into the army during the second world war, he produced fictional versions of her in his Titus Groan, which he wrote when he was drafted into the army. On leave, he would draw her and the children. He was an inexpert soldier. He had a mild breakdown, which kept him away from overseas conflict. Eventually, he was commissioned as a war artist.“

 

 

 

mervyn_peake
Mervyn Peake (9 juli 1911 – 17 november 1968)

Zelfportret

 

 

 

De Tsjechische schrijver en dichter Jan (Nepomuk) Neruda werd op 9 juli 1834 geboren in Praag.

 

Uit: Die Hunde von Konstantinopel (Reisebilder, vertaald door Christa Rothmeier)

 

„Gebäude sind angeblich Hieroglyphen, Denkschriften, die sich die Geschichte selbst in der Sprache

der Steine schreibt. Nun, diese griechischen Bauten in München* kamen mir vor wie eine dekorativ ausgeführte griechische Schrift um das schülermäßige deutsche Kurrent herum. Der Kalligraph war König Ludwig. Er hatte den besten Willen und echten ästhetischen Takt; er hat auch Wunder bewirkt und den raren Reichtum von Kleinodien hierhergeschafft – aber wer ist für die Kurrentschrift verantwortlich!

Ein Florenz wollten sie aus München machen, doch fehlten ihnen dazu ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel das Florenz in seinen nichtkünstlerischen Teilen, die Florentiner Geschichte, der Florentiner

Himmel und das Florentiner Volk. Ludwig hat Wunder bewirkt, und dennoch haftet allem der Charakter

von Gemachtheit an. Ärmere und kleinere bayerische Städte wie Regensburg sind dadurch, daß sie historisch langsam gewachsen sind, schöner.

Der Münchner Himmel hat noch krausere Einfälle als ein Karikaturist der »Humoristischen Blätter«. Im Winter fällt haufenweise Schnee, um sich taschenspielerartig im Nu in originärsten Schlamm zu

verwandeln, und im Sommer scheint die Sonne nur, damit die Leute die Regenschirme zu Hause lassen und die Sonne sie nach einem Regenspritzer selber trocknen kann. Die klimatischen Verhältnisse sind mannigfaltigster Art, ja, man erzählte mir, es wäre im Winter sogar das Wehen des Schirokkos zu spüren.

Landschaftsmaler delektieren sich an den eigenartigen Wolkenformen, dem purpurnen Morgenund

Abendrot. »Der Abschluß der Maximilianstraße durch Maximilian gefällt mir nicht«, sagte ich jemandem, »etwas Offeneres wäre hier passender.« – »Mir hat es auch nicht gefallen«, antwortete er, »solange ich es nicht bei gerötetem Himmel sah.«

 

 

 

neruda_1

Jan Neruda (9 juli 1834 - 22 augustus 1891)

 

 

 

 

Zie voor de vijf bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 9 juli 2007 en ook mijn blog van 9 juli 2008 en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

 

 

De Duitse schrijver, draaiboekauteur en producent Peter Märthesheimer werd geboren op 9 juli 1937 in Kiel. Zie ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

Uit: Die Ehe der Maria Braun

 

Als ich Die Ehe der Maria Braun schrieb, hatte der deutscheFilm, so scheint es mir heute, gerade seine vielleicht wunderbarste Zeit - so einfach und so leichtsinnig und so unbefangen war damals

alles. Jedermann, der halbwegs wußte, was ein Perforationsloch ist, drehte damals Filme, und die, die es nicht wußten, drehten erst recht Filme. Keinem wurde das Filmedrehen verübelt, sondern alles, was da so überreichlich und quasi naturwüchsig aus den Kameras kam, wurde als aufregend und interessant und irgendwie bedeutsam empfunden, von den wenigen, die den Film gesehen hatten

wie von den vielen, die ihn nicht gesehen hatten und jedenfalls von denen, die ihn gemacht hatten. Es war eine wunderbare Zeit. Klaus Lemke hatte gesagt: Filmen ist leben und leben ist filmen, Fassbinder hatte gesagt: Schlafen kann ich noch, wenn ich tot bin, und die Filme von Wim Wenders waren auch damals schon ehrfurchtgebietend, aber immerhin doch bloß zwölf Minuten lang.“

 

 

 

Märthesheimer
Peter Märthesheimer (9 juli 1937 – 18 juni 2004)

 

 

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Ann Radcliffe werd geboren op 9 juli 1764 in Londen. Zie ook mijn blog van 9 juli 2007 en ook mijn blog van 9 juli 2008 en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

Sonnet

 

Hail! to the hallow'd hill, the circling lawn.

  The breezy upland, and the mountain stream!

The last tall pine that earliest meets the dawn,

  And glistens latest to the western gleam!

 

Hail! every distant hill, and dowland plain!

  Your dew-hid beauties Fancy oft unveils;

What time to Shepherd's reed, or Poet's strain,

  Sorrowing my heart its destin'd woe bewails.

 

Blest are the fairy hour, the twilight shade

  Of Ev'ning wand'ring thro her woodlands dear;

Sweet the still sound that steals along the glade;

  'Tis Fancy wafts it, and her vot'ries hear.

 

'Tis Fancy wafts it!--and how sweet the sound!

  I hear it now the distant hills uplong;

While fairy echoes from their dells around,

  And woods and wilds, the feeble notes prolong!"

 

 

 

annradcliffe

Ann Radcliffe (9 juli 1764 – 7 februari 1823)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:58 Reageer op dit bericht

John Heath-Stubbs, Jean Cassou, Johanna Schopenhauer, Johann Götz, Alexis Piron, Matthew Lewis, Robert Gratzer, Barbara Cartland

De Engelse dichter John Heath-Stubbs werd geboren op 9 juli 1918 in Londen. Zie ook mijn blog van 9 juli 2007 en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

A Charm Against The Tooth-Ache

Venerable Mother Toothache
Climb down from your white battlements,
Stop twisting in your yellow fingers
The fourfold rope of nerves;
And tomorrow I will give you a tot of whiskey

To hold in your cupped hands,
A garland of anise flowers,
And three cloves like nails.

And tell the attendant gnomes
It is time to knock off now,
To shoulder their little pick-axes,
Their cold-chisels and drills.
And you may mount by a silver ladder
Into the sky, to grind
In the cracked polished mortar
Of the hollow moon.

By the lapse of warm waters,
And the poppies nodding like red coals,
The paths on the granite mountains,
And the plantation of my dreams.

 

 

 

John_Heath_Stubbs

John Heath-Stubbs (9 juli 1918 – 26 december 2006)

 

 

 

 

De Franse schrijver, dichter en vertaler Jean Cassou werd geboren op 9 juli 1897 in Deusto bij Bilbao.Zie ook mijn blog van 9 juli 2007 en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

Une belle histoire où l’on dit : demain

 

La plaie que, depuis le temps des cerises

je garde en mon coeur s’ouvre chaque jour.

En vain les lilas, les soleils, les brises

viennent caresser les murs des faubourgs.

 

Pays des toits bleus et des chansons grises

qui saignes sans cesse en robe d’amour

explique pourquoi ma vie s’est éprise

du sanglot rouillé de tes vieilles cours.

 

Aux fées rencontrées le long du chemin

je vais racontant Fantine et Cosette.

L’arbre de l’école, à son tour, répète

 

une belle histoire où l’on dit : demain …

Ah ! jaillisse enfin le matin de fête

où sur les fusils s’abattront les poings !

 

 

 

 

Cassou
Jean Cassou (9 juli 1897 – 18 januari 1986)

Buste in Jardin des Plantes, Parijs

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Johanna Schopenhauer werd geboren in Danzig op 9 juli 1766. Zie ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

Uit: Ausflug an den Niederrhein und nach Belgien im Jahr 1828

„Wer kennt den kölner Dom nicht fast so gut, als hätte er selbst vor diesem Riesenbau staunend und bewundernd gestanden, seit Boisserée mit unendlich treuer Beharrlichkeit sein großes, unglaublich mühevolles Werk vollendete! Nach diesem Meister nur mit Worten, oder auch mit dem Griffel eine umständliche Darstellung desselben unternehmen zu wollen, wäre ein eben so überflüßiges als unbelohnendes, ja ein fast frevelhaftes Wagniß.

Alle Kölner, vom Vornehmsten bis zum Geringsten im Volke, hängen mit warmem Patriotismus an diesem ihren alten Meisterwerk gothischer Baukunst. Sowie er dasteht, unvollendet, durch die unglückliche Wahl der zu bald verwitternden Steinart schon bei seinem ersten Entstehen dem, um viele Jahrhunderte zu früh eingetretenen, Verfalle geweiht, ist der ehrwürdige Tempel ihnen heilig und werth; und sie wollen in unveränderter Gestalt ihn erhalten wissen. Ganz Köln kam in Bewegung, als vor einigen Jahren, bei der nur zu nothwendig gewordenen Reparatur des edeln Baues, der seit Jahrhunderten obenstehende Krahnen von dem einzigen halbvollendeten Thurme heruntergenommen wurde, und das Volk ruhte nicht eher, bis es ihn wieder an seiner alten Stelle sah, der er doch keineswegs zur besondern Zierde gereicht.

Jeder Fremde, der betrachtend vor dem Dome verweilt, findet unter den Vorübergehenden sehr bald einen freiwilligen Cicerone, der sich zu ihm gesellt, und ohne eine Belohnung dafür zu erwarten, über Alles, was er zu wissen verlangen könnte, ihm gehörige Auskunft gibt; der Kutscher, dem ich bei meiner ersten Ausflucht in Köln anbefahl, mich vor allen Dingen rings um den Dom zu fahren, machte mir ein so freundliches Gesicht, als ob ich ihm einen Kronthaler zum Trinkgelde gegeben hätte.“

 

 

 

schopenhauer

Johanna Schopenhauer (9 juli 1766 - 17 april 1838)

 

 

 

 

De Duitse dichter, vertaler en geestelijke Johann Nikolaus Götz werd geboren op 9 juli 1721 in Worms. Zie ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

Hymen und die Truppen Amors.

Hymen stand im Hinterhalte:
Als ein Heer von Amuretten
Seines Reiches Grenzen nahte!
Wer da! rief er halberschrocken,
Wer da! - oder soll ich schiesen?
Holder Bruder, sprach ihr Führer,
Fürchte nichts von Amors Truppen.
Unser Endzweck ist nicht dieser,
Deine Lande zu verheeren
Oder in Besitz zu halten:
Wir verlangen nur den Durchzug!

 

 

 

 

Goetz
Johann Nikolaus Götz (9 juli 1721 – 4 november 1781)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Alexis Piron werd geboren op 9 juli 1689 in Dijon. Zie ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

 

Mon testament

 

Je veux qu’aprè ma mort cent putains toutes nues

Soient, dessus mon tombeau, cent fois par jour foutues,

Et que les cordeliers, en chantant leurs offices,

Aient tous les vits bandants dans le cul des novices,

Et que les jacobines en prêchant leurs sermons,

 

En exhortant les vits, prêchent contre les cons ;

Et que sans consulter tant de législateurs,

On partage mon bien aux plus fameux fouteurs ;

Et qu’on donne mes os à mes apothicaires

Pour servir de canule à donner des clystères ;

Afin qu’après ma mort, ainsi que j’ai vécu,

Je sois encore utile au service du cul.

 

 

 

 

piron-portrait

Alexis Piron (9 juli 1689 – 21 januari 1773)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver Matthew Gregory Lewis werd geboren op 9 juli 1775 in Londen. Zie ook mijn blog van 9 juli 2007 en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

Uit: The Monk

 

„Whatever was the occasion, it is at least certain that the Capuchin Church had never witnessed a more numerous assembly. Every corner was filled, every seat was occupied. The very Statues which ornamented the long aisles were pressed into the service. Boys suspended themselves upon the wings of Cherubims; St. Francis and St. Mark bore each a spectator on his shoulders; and St. Agatha found herself under the necessity of carrying double. The consequence was, that in spite of all their hurry and expedition, our two newcomers, on entering the Church, looked round in vain for places.

However, the old Woman continued to move forwards. In vain were exclamations of displeasure vented against her from all sides: In vain was She addressed with—'I assure you, Segnora, there are no places here.'—'I beg, Segnora, that you will not crowd me so intolerably!'—'Segnora, you cannot pass this way. Bless me! How can people be so troublesome!'—The old Woman was obstinate, and on She went. By dint of perseverance and two brawny arms She made a passage through the Crowd, and managed to bustle herself into the very body of the Church, at no great distance from the Pulpit. Her companion had followed her with timidity and in silence, profiting by the exertions of her conductress.

'Holy Virgin!' exclaimed the old Woman in a tone of disappointment, while She threw a glance of enquiry round her; 'Holy Virgin! What heat! What a Crowd! I wonder what can be the meaning of all this. I believe we must return: There is no such thing as a seat to be had, and nobody seems kind enough to accommodate us with theirs.'

 

 

Matthew_Lewis

Matthew Lewis (9 juli 1775 – 14 mei 1818)

Portret door Henry William Pickersgill, 1809

 

 

 


De Oostenrijkse schrijver, journalist, dramaturg en uitgever
Robert Gratzer werd geboren op 9 juli 1948 in Mariahof. Zie ook mijn blog van 9 juli 2007 en en ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

Uit: Lorbeerreiser

 

„JULI 1864, IM GOLF VON MEXIKO

Daß außerhalb von Triest und Wien manch unösterreichische Widerwärtigkeiten auftreten können

 

Galgengesichter sind das, sagte Kapitän Richard Bari, ganz und gar Galgengesichter! Die Leut sollen aufpassen und ihre Waffen bereit halten!

Weil auch in Havana Fälle von Gelbfieber aufgetreten waren, hatte Kapitän Bari am 11. Juli auslaufen lassen. Die Novara war daraufhin eine Woche im Golf von Mexiko gekreuzt und hatte am 19. vor den Alagranen in der Campechebank Anker gesetzt. Nun schwärmten die Beiboote aus; die Männer machten sich auf, die Riffe zu besuchen und nach Möglichkeit an Bord eines der gescheiterten Fahrzeuge zu gelangen, die als Wracks in den Untiefen dümpelten. Und sie trafen auf vereinzelte Indianer: Einige zogen sich landwärts zurück, gewissermaßen widerspenstig, als die Österreicher ihre Boote an die kleinen Landbildungen setzten, andere beobachteten sie, anscheinend teilnahmslos auf einem winzigen Eiland oder auf einem Wrack hockend wie ein Geier, aus den Augenwinkeln.

 

 

 

Gratzer
Robert Gratzer (9 juli 1948 – 6 mei 2004)

 

 

 

Zie voor ondferstaande schrijver ook mijn blog van 9 juli 2009.

 

De Britse schrijfster Dame Barbara Cartland werd geboren in Edgbaston (Birmingham), op 9 juli 1901.

Geschreven door Romenu om 19:54 Reageer op dit bericht

Maria van Daalen, Walter Hasenclever, Richard Aldington, Jean Ray

De Nederlandse dichteres Maria van Daalen werd geboren op 8 juli 1950 in Voorburg. Zie ook mijn blog van 25 augustus 2006.

 

 

In een nacht toen het volle maan was

 

iemand opent het venster

iemand houdt de nacht over ons heen als een nieuw tentdoek

iemand kent de weg

 

iemand legt mij zijn oude tweedjasje over de schouders

iemand zegt honing, iemand zingt honing, iemand proeft

 

iemand gaat met mij de rivier in

iemand zoekt tussen de schelpen

naar de allerkleinste

geopende schelp

iemand zoekt naar een waterdruppel

 

in een open hand, in een handpalm, 1 geopende schelp

daarin

1 druppel

in 1 druppel is mijn wereld

iemand herkent mijn wereld

 

iemand legt 1 waterdruppel naast 1 waterdruppel

en het is samen 1 waterdruppel

 

iemand tilt alles zolang op totdat het niet zwaar meer is

 

iemand is vergeten dat het gisteren was

omdat het er nu is.

 

 

 

 

De moeder de dichter

Voor Gerrit Kouwenaar

 

Ik ging naar Gerrit om het paradijs te zien.

Ik dronk er koffie en at er appeltaart

met het zicht op dieren en bloemen. Bedaard

luisterde ik, en zag. Na een minuut of tien

 

begon buiten een merel luid te zingen.

Hij wees me op Adam en Eva in de tuin,

hoe rond en zacht haar buik was, roze, bijna bruin

gekleurd na zoveel eeuwig zonlicht: dingen

 

ontstaan in stilte, dragen namen, getwijnd

als wol, geborduurd op hun werkelijkheid

en vol van eigen ongedwongen schoonheid.

 

Zo las hij mij de aarde voor en ongerijmd

begreep ik voor het eerst waarom de laatste tijd

de eenhoorn mij natuurlijk opvalt in gewoonheid.

 

 

 

 

 

VanDaalenSanders
Maria van Daalen (Voorburg, 8 juli 1950)

Hier met schrijver Stephan Sanders (links) 

 

 

 

 

 

De expressionistische Duitse schrijver en dichter Walter Hasenclever werd op 8 juli 1890 in Aken geboren.

 

 

Die Mörder sitzen in der Oper

 

Zum Andenken an Karl Liebknecht

Der Zug entgleist. Zwanzig Kinder krepieren.

Die Fliegerbomben töten Mensch und Tier.

Darüber ist kein Wort zu verlieren.

Die Mörder sitzen im Rosenkavalier.

 

Soldaten verachtet durch die Straßen ziehen.

Generäle prangen im Ordensstern.

Deserteure, die vor dem Angriff fliehen,

Erschießt man im Namen des obersten Herrn.

 

Auf, Dirigent, von deinem Orchesterstuhle!

Du hast Menschen getötet. Wie war dir zu Mut?

Waren es viel? Die Mörder machen Schule.

Was dachtest du beim ersten spritzenden Blut?

 

Der Mensch ist billig, und das Brot wird teuer.

Die Offiziere schreiten auf und ab.

Zwei große Städte sind verkohlt im Feuer.

Ich werde langsam wach im Massengrab.

 

Ein gelber Leutnant brüllt an meiner Seite:

„Sei still, du Schwein!“ Ich gehe stramm vorbei:

Im Schein der ungeheuren Todesweite

Vor Kälte grau in alter Leichen Brei.

 

Das Feld der Ehre hat mich ausgespieen;

Ich trete in die Königsloge ein.

Schreiende Schwärme schwarzer Vögel ziehen

Durch goldene Tore ins Foyer hinein.

 

Sie halten blutige Därme in den Krallen,

Entrissen einem armen Grenadier.

Zweitausend sind in dieser Nacht gefallen!

Die Mörder sitzen im Rosenkavalier.

 

Verlauste Krüppel sehen aus den Fenstern.

Der Mob schreit: „Sieg!“ Die Betten sind verwaist.

Stabsärzte halten Musterung bei Gespenstern;

Der dicke König ist zur Front gereist.

 

„Hier, Majestät, fand statt das große Ringen!“

Es naht der Feldmarschall mit Eichenlaub.

Die Tafel klirrt. Champagnergläser klingen.

Ein silbernes Tablett ist Kirchenraub.

 

Noch strafen Kriegsgerichte das Verbrechen

Und hängen den Gerechten in der Welt.

Geh hin, mein Freund, du kannst dich an mir rächen!

Ich bin der Feind. Wer mich verrät, kriegt Geld.

 

Der Unteroffizier mir Herrscherfratze

Steigt aus geschundenem Fleisch ins Morgenrot.

Noch immer ruft Karl Liebknecht auf dem Platze:

„Nieder der Krieg!“ Sie hungern ihn zu Tod.

 

Wir alle hungern hinter Zuchthaussteinen,

Indes die Opfer tönt im Kriegsgewinn.

Mißhandelte Gefangene stehn und weinen

Am Gittertor der ewigen Knechtschaft hin.

 

Die Länder sind verteilt. Die Knochen bleichen.

Der Geist spinnt Hanf und leistet Zwangsarbeit.

Ein Denkmal steht im Meilenfeld der Leichen

Und macht Reklame für die Ewigkeit.

 

Man rührt die Trommel. Sie zerspringt im Klange.

Brot wird Ersatz und Blut wird Bier.

MeinVaterland, mir ist nicht bange!

Die Mörder sitzen im Rosenkavalier.

 

 

 

 

toller_hasenclever
Walter Hasenclever (8 juli 1890 – 21 juni 1940)
Hier met de schrijver Ernst Toller (rechts)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver en dichter Richard Aldington werd geboren op 8 juli 1892 in Portsmouth.

 

 

Prelude 

 

How could I love you more?

I would give up

Even that beauty I have loved too well

That I might love you better.

Alas, how poor the gifts that lovers give

I can but give you of my flesh and strength,

I can but give you these few passing days

And passionate words that, since our speech began,

All lovers whisper in all ladies' ears.

 

I try to think of some one lovely gift

No lover yet in all the world has found;

I think: If the cold sombre gods

Were hot with love as I am

Could they not endow you with a star

And fix bright youth for ever in your limbs?

Could they not give you all things that I lack?

 

You should have loved a god; I am but dust.

Yet no god loves as loves this poor frail dust. 

 

 

 

Epilogue 

Che son contenti nel fuoco

 

We are of those that Dante saw

Glad, for love's sake, among the flames of hell,

Outdaring with a kiss all-powerful wrath;

For we have passed athwart a fiercer hell,

Through gloomier, more desperate circles

Than ever Dante dreamed:

And yet love kept us glad

 

 

 

 

Aldington
Richard Aldington (8 juli 1892 – 27 juli 1962)

 

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 8 juli 2007 en ook mijn blog van 8 juli 2008 en ook mijn blog van 8 juli 2009.

 

 

 

 

De Frans- en Nederlandstalige Belgische schrijver Jean Ray (bekendste pseudoniem van Raymond de Kremer) werd geboren op 8 juli 1887 in Gent. Zie ook mijn blog van 8 juli 2007 en ook mijn blog van 8 juli 2009.

 

Uit: Malpertuis

 

„Le notaire se pencha sur ses papiers et prononça lentement un chiffre. C'était si énorme, si formidable, si fantastique, que le vertige s'empara un moment de tous les esprits.
Ce fut tante Sylvie qui rompit le charme du nombre d'or, en s'écriant :
- Charles, tu démissionneras !
- Bien entendu ! ricana l'oncle Cassave. Il ne pourrait faire autrement.
-
Cette fortune, déclara le notaire, ne sera pas, partagée.
Un murmure de déception terrifiée s'éleva, mais le notaire y coupa court en continuant :
-
Quand Quentin-Moretus Cassave sera, décédé, tout le monde ici présent, sous peine de se voir exclure immédiatement de l'héritage et de perdre tout avantage à venir, habitera et continuera de vivre sous ce toit.

- Mais nous avons une maison, notre propriété ! gémit Eléonore Cormélon.
- Ne m'interrompez pas, dit sévèrement le notaire.
Ils y vivront jusqu'à leur mort, mais chacun touchera une rente annuelle, donc viagère, de...
Ce fut de nouveau un chiffre prodigieux qui tomba des lèvres minces de l'officier ministériel.
- On vendra la maison, entendis-je marmotter l'aînée des dames Cormélon.
-
Tous y auront droit au gîte et au couvert, pour lesquels le testateur exige la perfection. Les époux Griboin, tout en ayant les mêmes avantages que les autres, resteront des serviteurs et ne l'oublieront jamais.
Le notaire fit une pause.
-
Il ne sera apporté à la maison Malpertuis aucun changement et au dernier vivant sera dévolue la fortune entière.
Le magasin de couleurs sera traité comme la maison même et Mathias Krook en restera le commis, ses gages triplés et maintenus à vie. Seul le dernier vivant sera en droit de fermer ledit magasin.
Eisengott, qui n'aura aucun avantage, à qui rien n'échoit, et qui ne voudrait rien, sera témoin de la parfaite exécution de ces volontés. »

 

 

 

ray-briot
Jean Ray (8 juli 1887 – 17 september 1964)

Tekening door Muriel Briot

 

Geschreven door Romenu om 17:12 Reageer op dit bericht

Jean de La Fontaine, Julius Mosen, Martin Jankowski, Eva Roman, Hanns Johst

De Franse dichter en schrijver Jean de La Fontaine werd op 8 juli 1621 geboren in Château-Thierry in Champagne. Zie ook mijn blog van 8 juli 2006 en ook mijn blog van 8 juli 2007 en ook mijn blog van 8 juli 2008 en ook mijn blog van 8 juli 2009.

 

 

De leeuw en de rat

 

Wil wien gij kunt een dienst bewijzen,

Daar toch uw mindere u zeer noodig wezen kan!

'k Weet daar een tweetal faablen van:

Zoo zeker is de leer, die ik u aan wil prijzen.

 

Een rat, die uit zijn gaatjen sloop,

Viel in de klauw eens leeuws. De sukkel had geen hoop.

Maar aller dieren Vorst, geneigd eens blijk te geven

Van 'tgeen hij waarlijk was, schonk d'armen drommel 't leven.

Een weldaad vindt haar loon. Wat leeuw die ooit een rat,

-Zoo denkt men licht- van nooden had?

En toch, te midden van zijn koninklijke gangen

Vond onverwachts de leeuw zich in een net gevangen:

En of hij woelde en of hij dreet,

Het web des jagers hield hem beet.

Maar meester rat snelde aan, doorknabbelde de mazen:

En gaf den leeuw zijn vrijheid weer!

 

Geduld en Tijd vermogen méér

Dan woeste Kracht en grimmig razen!

 

 

 

 

Jean_de_la_Fontaine
Jean de La Fontaine (8 juli 1621 – 13 april 1695)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Julius Mosen (eig. Julius Moses) werd geboren op 8 juli 1803 in Marieney in het Vogtland. Zie ook mijn blog van 8 juli 2007 en ook mijn blog van 8 juli 2009.

 

 

 

Der erste Kuß

 

Das Röslein war verborgen

In seiner Knospe sitzt,

Der neue Frühlingsmorgen

Zum Kuß das Mäulchen spitzt;

Doch Röslein mag nichts wissen

Vom Blühen und vom Küssen.

 

Das Röslein sitzt gar spröde

In seinem engen Haus,

Der Mittag ist nicht blöde,

Strahlt Glut und Flammen aus;

Doch Röslein mag nichts wissen

Vom Blühen und vom Küssen.

 

In seiner Zelle drinnen

Das Röslein heimlich steht,

Der Abend kommt zu minnen,

Der Abend weint und sieht:

Ach alle Blumen müssen

Am Ende blühn und küssen!

 

Das Röslein steht in Bangen,

Es steht in Liebesnoth,

Roth werden seine Wangen,

Vor Liebe purpurroth,

Und seine Lippen müssen

Zum ersten Male küssen.

 

Zum ersten Male blühen

Mit allererstem Kuß,

Zum ersten Male glühen

Das holde Röschen muß;

Denn alle Blumen müssen

Um Ende blühn und küssen.

 

 

 

 

mosen_gedenktafel
Julius Mosen (8 juli 1803 – 10 oktober 1867)

Gedenkplaat in Innsbruck

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Duitse dichter en schrijver Martin Jankowski werd in 1965 in Greifswald geboren. Zie ook mijn blog van 8 juli 2009.

 

 

im schatten

 

wir streichen in rudeln um bröckelnde häuser

und schießen den nächtlichen müll vor uns her

der krieg läuft im fernseher unserer eltern

wir lächeln gelassen und warten auf mehr

der blitz in den augen hinter dem lächeln

ist nichts als der schritt aus dem brütenden nest

ihr habt uns zu wenig übrig gelassen

die rechnung dafür steht schon fest

der kasper im frack geht in zeitlupe unter

der kasper im hirn explodiert in der luft

selbst gott das placebo hat uns niemals geholfen

all die prüden paroln sind wie popcorn verpufft

lasst den pastor im kaufhaus gebete lallen

wir kreischen vor glück wenn jetzt tödlich getroffen

die engel auf die dächern knallen

es reicht uns nicht mehr nur geduldig zu hoffen

wir entfesseln das grauen der gierigen gaffer

die schreie der menge machen uns mut

uns hilft nur noch eins wenn hier nichts mehr was wert ist

wir brüllen die bitte um brennendes blut

es gibt wenig chancen in diesem casino

legal an ein haus und den benz zu kommen

vielleicht sollten wir uns was anderes wünschen

wir haben euch zu lange ernst genommen

am ende der sackgasse sammeln sich ratten

betäubt von dem freien fall in den schacht

wir planen den ausbruch in euerem schatten

und warten darauf dass ihr noch einmal lacht

wir zücken den stahlblanken hass um zu töten

und grüßen den kasper der ordnung per funk

wir mustern wie wölfe das ziel unserer wut

und treffen exakt den schwächsten punkt

 

 

 

 

jankowski
Martin Jankowski (Greifswald, 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Eva Roman werd in 1980 geboren in Aken en groeide op in Augsburg. Zij studeerde nieuwe Duitse literatuur en romanistiek in Berlijn en communicatiedesign in Trier, Berlijn en Parijs. Vanaf 2007 studeerde zij aan het Deutsche Literaturinstitut in Leipzig.

 

Uit: Zwischen den Heidelbeeren

 

In der Schwimmhalle-Ost sind wir uns das erste Mal begegnet, als wir die grünen Turnschuhe aus dem Regal nahmen. Den Linken und den Rechten. Wir rochen gut und das Chlorwasser verlieh unseren Augen jenen seltsamen, kränklichen Glanz, der uns bewog, uns ewige Liebe zu schwören. Am späten Nachmittag, wir waren bereits nicht länger wir, erhielt ich eine Einladung, sie lag unter dem Farngestrüpp in einem Kuvert, zwischen Unmengen von Hintergedanken. Ich bemerkte nichts und begab mich ohne Misstrauen zur angegebenen Adresse, einem Neubau, neben dem ein kleiner Jahrmarkt aufgebaut war, mehrere Buden, ein buntes Riesenrad, das sich haltlos in den blauschwarzen Nachthimmel wand, ein einzelner Stern, aufdringlich hell. Der Fahrstuhl brachte mich in die oberste Etage, durch Vorhänge betrat ich einen dunklen Raum, in dessen Mitte drei Roulettetische standen. Menschen in Anzug und Abendkleid, die französisch sprachen, flanierten umher. An einer langen Tafel wurden Variationen von Wachtel serviert. Es gab ein bläuliches Getränk, das nach Heidelbeeren schmeckte und barocke Musik.
Ich erwachte am Morgen zuhause vom Klingeln des Telefons, wobei mir eine Stimme mitteilte, ich solle zum Arzt gehen. Die Sprechstundenhilfen trugen unter ihren weißen Kitteln Kleider mit Kirschenmotiv, gaben vor, mein Anliegen nicht zu verstehen und ließen mich ewig warten. Zu lesen lagen einzig dreisprachige Urlaubsprospekte des Kantons Graubünden aus. Unter Schmerzen war ich erleichtert, ich vergaß niemals ganz.

 

 

 

 

eva_roman
Eva Roman (Aken, 1980)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 8 juli 2007.

 

De Duitse schrijver en nationaalsocialist Hanns Johst werd geboren op 8 juli 1890 in Seerhausen.

Geschreven door Romenu om 17:10 Reageer op dit bericht

Lion Feuchtwanger, Vladimir Majakovski, Jeff VanderMeer, Reinhard Baumgart, Kuno Bärenbold, János Székely

De Duitse schrijver Lion Feuchtwanger werd geboren in München op 7 juli 1884. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Die Jüdin von Toledo

 

“Achtzig Jahre nach dem Tod ihres Propheten Mohammed hatten die Moslems ein Weltreich aufgebaut, welches sich von der indischen Grenze ununterbrochen durch Asien und Afrika die südlichen Gestade des Mittelmeers entlang bis zur Küste des Atlantischen Ozeans dehnte. Im achtzigsten Jahr ihres Eroberungszuges setzten sie über die schmale westliche Enge des Mittelmeers hinüber in das "Andalús", nach Spanien, zerstörten das Reich, welches dort die christlichen Westgoten drei Jahrhunderte vorher aufgerichtet hatten, und unterwarfen in gewaltigem Schwung die gesamte Halbinsel bis zu den Pyrenäen.
Die neuen Herren brachten mit sich eine überlegene Kultur und machten das Land zu dem schönsten, bestgeordneten, volkreichsten Europas. Von kundigen Architekten und einer weisen Baupolizei geplant, entstanden große, herrliche Städte, wie sie der Erdteil seit den Römern nicht mehr gekannt hatte. Córdova, die Residenz des westlichen Kalifen, galt als die Hauptstadt des gesamten Abendlands.
Die Moslems brachten die vernachlässigte Landwirtschaft wieder hoch und gewannen dem Boden durch kluge Bewässerung ungeahnte Fruchtbarkeit ab. Sie förderten den Bergbau durch eine neue, hochentwickelte Technik. Ihre Weber stellten kostbare Teppiche her und erlesene Tuche, ihre Zimmerleute und Bildhauer delikate Holzkunst, ihre Kürschner jede Art Pelzwerk. Ihre Schmiede schufen Gegenstände höchster Vollendung für friedliche wie für kriegerische Zwecke. Schwerter, Degen, Dolche wurden erzeugt, schärfer und schöner als die der nichtmoslemischen Völker, Rüstungen von großer Widerstandskraft, weittragende Geschütze, Geheimwaffen, von denen man in aller Christenheit mit Unbehagen sprach. Auch ein Anderes, Unheimliches, sehr Gefährliches wurde hergestellt...“

 

 

 

lion_feuchtwanger
Lion Feuchtwanger (7 juli 1884 – 21 december 1958)

 

 

 

 

De Russische dichter Vladimir Majakovski werd op 7 juli 1893 in Georgië geboren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006 en ook mijn blog van 7 juli 2007  ook mijn blog van 7 juli 2008  en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

 

I

 

I. I

 

On the pavement stones

Of my trampled soul

Steps of madmen

Plait soles of harsh words.

Where the cities

Are hung

And in a cloud noose

Stilled

Crooked turrets

Of towers –

I walk

Alone sobbing

That on the crossroads

Are crucified the tsar's cops

 

 

 

 

II. A few words about my wife

 

Along a fantastic seas' faraway beach

Promenades the moon –

                                                My wife

My ginger-haired lover

                                                After our carriage

Trundles the boisterous crowd

                                Of bright-striped constellations.

Marriage in a garage parking lot

Kissing of the newspaper kiosks

And the Milky Way's train a blinking page boy

                                Embellished by the sparkle of tinsel.

                                                And I?

Carried on brows' yoke in gelid pails

To one singed from the eyes of wells

In lake-land silks it was you that hung

And with amber violins your hips sung.

                                                You can't fling

Into regions of roofs' malice the forest's radiance.

In boulevards I sank, fanned by the sorrow of sands:

Don't you see, it's your daughter – my song

In frilly laced socks

                                outside the coffee shops!

 

 

 

 

Vertaald door Alex Cigale

 

 

 

Mayakovsky

Vladimir Majakovski (7 juli 1893 - 14 april 1930)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Scott VanderMeer werd geboren op 7 juli 1968 in Belfont, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007  en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: The Quickening

 

“In the old, tattered photo Sensio has been dressed in a peach-colored prisoner’s uniform made out of discarded tarp and then tied to a small post that Aunt Etta made me hammer into the ground. Sensio’s long white ears are slanted back behind his head. His front legs, trapped by the crude arm holes, hang stiff at a forward angle. The absurdly large hind feet with the shadows for claws are, perhaps, the most monstrous part of Sensio—the way they seem to suddenly shoot from the peach-colored trousers, in a parody of arrested speed. The look on Sensio’s face—the large, almond-shaped eye, the soft pucker of pink nose—seems caught between a strange acceptance and an inchoate rage. Sensio was, of course, a rabbit, and in the photo, Aunt Etta’s stance confirms this bestial fact—she holds the end of the rope that binds Sensio to the post, and she holds it, between thumb and forefinger, with a form of distaste, even disdain? Such a strange pose, delicate against the roughness of Sensio; even a gentle tug and his humiliation would be undone. Or maybe not. I don’t know. I know only that Aunt Etta’s expression is ultimately unreadable, muddied by the severe red of her lipstick, by the book-ending of her body by a crepe-paper bag of a hat and the shimmering turquoise dress hitched up past her waist, over her stomach, and descending so far down that she appears to float above the matted grass of the ground. (Between the two, a flowsy white blouse that seems stolen from a more sensible person.) She’d dressed me in something similar, so that I looked like a flower girl at a wedding. The shoes Aunt Etta had dug up out of the closet pinched my feet.

 

 

Vandermeer_Jeff

Jeff VanderMeer (Belfont, 7 juli 1968)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, essayist en literatuurcriticus Reinhard  Baumgart werd geboren op 7 juli 1929 in Breslau. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Damals, ein Leben in Deutschland

 

„Aber er hatte sich schließlich doch als praktischer Arzt in einem Vorort von Breslau niedergelassen, und vielleicht, so mochten die Tanten Schube der Nichte Jonas hoffen, wäre er nun reif für eine Frau, eine Familie; und mit der jungen alten Krankenschwester würde er noch eine Sprechstundenhilfe dazu bekommen. Ein Versuch mit überraschend zügigem Erfolg. Daß Fräulein Jonas schon zwei Wochen nach diesem ersten Treffen als »Deine Braut« an ihren »Mann« und »lieben Reinhard« schreiben würde, um ihm zu versichern, sie würde ihm für seine Liebe danken wollen, »so lange ich lebe« – das war in dem Komplott der Tanten sicher nicht vorgesehen.
Die Erwählte, diese Johanniterschwester kam aus gutem Hause, aus einem schlesischen Gutshaus mit strenger Biedermeierfassade vorn und zwei Renaissanceseitenflügeln hinten zum Park hinaus.
Ihr Vater, mein Großvater Jonas, residierte als königlich-preußischer Domänenpächter auf dem Krongut Fürstenau im fruchtbaren Vorland des Riesengebirges, wo er sich, wie viele zweite oder dritte Söhne wohlhabender Kaufmannsfamilien aus dem Westen, mit seinem Braunschweiger Erbvermögen als Landwirt und Gutsherr eingekauft hatte. Mein Vater dagegen war ein Aufsteiger, Sohn eines Dorfschullehrers nahe der niederschlesisch-polnischen Grenze, der alle seine drei Söhne hatte studieren lassen, einen Philologie, einen Medizin, einen Theologie. Und keiner der drei hatte während des Studiums je eine Mark dazuverdient, sondern wie selbstverständlich von den Wechseln des schuftenden Vaters gelebt. Der mußte sein Lehrergehalt mit lauter Nebeneinkünften aufbessern, als Steuerberater und Mitverwalter von Großbauerngütern, als Sparkassen- und Versicherungsagent und auch mit dem Pensionsgeld von fremden, »heimlichen« Kindern, die mit den eigenen durchgefüttert wurden. Er war, als ich geboren wurde, schon fünf Jahre tot, Jahrzehnte überlebt von seiner Frau, dieser einzigen für uns sichtbaren, nahe bei uns wohnenden Oma, die erst starb Sommer 45, verhungert nach dem Einmarsch der Roten Armee.“

 

 

 

Baumgart

Reinhard Baumgart (7 juli 1929 – 2 juli 2003)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kuno Bärenbold werd geboren op 7 juli 1946 in Pfullendorf. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

 

So ist das

Wenn Sie die Liebe kennen,
so geben Sie mir bitte ihre Anschrift.
Hast du mich, so hast du
nichts mehr zu verlieren außer dich.
Viele Frauen & Männer haben einen Sender -
Aber nur wenige ein Programm.
Wenn's oben nicht stimmt, kann's unten nicht klappen.
Eine Beziehung, die krank macht, ist nicht gesund.
Er half ihr schon lange
nicht mehr beim Frühjahrputz.
Er machte ihn wieder allein.
Wo du nicht bist,
fühl ich mich wohl.
Wissen,
was zwischen Menschen möglich ist und nicht geschieht,
macht traurig.
Leben - und nicht lieben dürfen,
das ist die Hölle.
Es gibt keine Liebe,
es gibt nur die Sehnsucht danach.
Schade nur, daß Bücher
nicht küssen können.
Hast du dich,
so hast du nichts mehr
zu verlieren.
Mein größter Fehler:
In Maskierungsfragen bin ich eine Niete -
Welch ein Glück!
Wer zu gut schreibt,
den bestraft der Leser.

 

 

 

 

Kuno
Kuno Bärenbold (7 juli 1946 – 6 mei 2008)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver en draaiboekaureur János Székely werd geboren op 7 juli 1901 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Der arme Swoboda (Vertaald door Leon Scholsky)

 

"Glücklich sind die Einfältigen"
Swoboda war der Gepäckträger des Städtchens. Wenn es stimmt, daß Angebot und Nachfrage einander bedingen, dann mußte seine Existenz allerdings als ökonomische Anomalie bezeichnet werden. Nur zwei Züge täglich hielten in der kleinen Provinzstadt, zwei rauchende, rußige, klepprige, im Schneckentempo keuchende Lokalzüge, und sie wurden hauptsächlich von Pendlern benützt, die mit dem Sechs-Uhr-vierzig zur Arbeit in die nächstgelegene Industriestadt fuhren und mit dem Neunzehn-Uhr-zehn zurückkehrten, ohne Gepäck, versteht sich. Andere Passagiere gab’s kaum. Höchstens hin und wieder ein älteres Ehepaar, das seine Kinder in der Stadt besuchte, oder junge Leute, die zu ihren Eltern fuhren. Lauter Verlustgeschäfte für den Dienstmann: denn die hatten meistens bloß eine Papiertüte mit Geschenken dabei. Touristen und heimliche Liebespaare waren ebenfalls Ausfälle. Erstere buckelten Rucksäcke, während die Wochenend-Liebespaare für zwei Pyjamas und einen Rasierapparat kaum einen Dienstmann brauchten. Swobodas einzige potenzielle Kunden waren griesgrämige, in dynamischeren Märkten erfolglose Handelsreisende, die, volle Musterkoffer schleppend, ihr Glück in der Provinz versuchten.
     Dennoch war Swoboda schon fast seit einem Vierteljahrhundert Dienstmann, ein Phänomen, das sich nur durch seine beispiellose Einfältigkeit erklären ließ. Swoboda gehörte zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ja, man führte ihn sogar mit fast väterlichem Stolz den Gästen vor, die ob soviel heiliger Einfalt aufrichtig staunten.

 

 

 

JánosSzékely

János Székely (7 juli 1901 – 16 december 1958)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 7e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:04 Reageer op dit bericht

Miroslav Krleza, Clemens Haipl, Hasan Abidi, Ludwig Ganghofer, Joseph Winckler

De Kroatische schrijver Miroslav Krleza werd geboren op 7 juli 1893 in Zagreb. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: The Banquet in Blitva (Vertaald door Edward Dennis Goy and Jasna Levinger)

 

Dr. Nielsen stood on the small grass plot surrounding the statue of Waldemaras and, as if enchanted by the magical glow of the streetlights, counted the cars as they descended from Beauregard and, above him in the greenish light of the gas lamps, dressed in his bronze frock coat, towered Andria Waldemaras, the greatest Blitvinian poet of the nineteenth century, who had mourned his fatherland with the well-known opening line "Blitva, my fatherland, thou art a poisonous disease." Andria Waldemaras stood there, with his frock coat down to his knees, his trousers creased, in massive, elephantine shoes (that swelled like heavy loaves), and stepped merrily forward with his right leg, bareheaded, young like a high school reciter, and who read to the Blitvinians a book of his verse held in his left hand while, with his right hand, he held the fob on his watch chain on the right pocket of his bronze frock coat. That fob was in the form of a horse's head to which the gifted sculptor had paid great attention and modeled down to the last detail, one might say, perfectly.

Andria Waldemaras, who died in his twenty-seventh year from tuberculosis, signing himself in his love letters to Miss Hildegarde, the first among Blitvinians to do so, as "a dead man on a holiday to Blitva," he, the first among the dead Blitvinian holidaymakers, stood there like a monument on his granite pedestal, and a bronze Blitva knelt like an Oriental slave girl in front of him and offered him as a gift upon a velvet cushion a lyre, to him, Andria Waldemaras, the laurel-crowned genius, whose right hand held the horse's head of his fob, stupidly and naively declaiming his historic reveille: "Blitva shall not ever perish, while we, her sons are yet alive."



 

Krleza

Miroslav Krleza (7 juli 1893 – 29 december 1981)

Monument in Zagreb

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, cabaretier, tekenaar en muziekproducent Clemens Haipl werd geboren op 7 juli 1969 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Sind wir bald da?

 

„Irgendwann hab ich mich tatsächlich geduscht und angezogen, bevor ich versucht habe, dem Tag etwas Sinnvollles zu entlocken. Geworden ist daraus wieder ein ausgiebiges Internet-Surfen und E-Mail-Checken. (Gott sei Dank habe ich zwei Computer und ein iPhone. Ich weiß zwar, dass auf allen dreien das gleiche Internet läuft, aber wirklich glauben tue ich es nicht. Deshalb laufe ich getrieben zwischen den Geräten hin und her, um zu überprüfen, ob nicht doch auf dem Laptop etwas Interessanteres zu sehen ist als auf dem Desktop oder dem iPhone.)“

 

 

 

Haipl
Clemens Haipl (Wenen, 7 juli 1969)

 

 

 

 

 

De Pakistaanse dichter, schrijver en journalist Hasan Abidi werd geboren op 7 juli 1929 in Jaunpur in Uttar Pradesh. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Arts Council award winners

 

„THE Pakistan Arts Council is jubilant over the Independence Day awards won by 11 of its members. Prominent among them are Talat Hussain, Mazhar Jamil and Prof Saher Ansari.
The happiness was evident at a gathering on Saturday to honour another award winner, head of the National Book Foundation, Iftikhar Arif.
Mirza Akhtar Ali presented a welcome address. Longtime friends and admirers of Iftikhar Arif, Khawaja Razi Akhtar and Asad Mohammad Khan, read interesting papers. An essay by Raza Ali Abedi written some decades back was also read out on the occasion. Shahida Hasan in her article critically examined Arif’s poetry and praised his chiselled and urbane diction. Prof Saher Ansari was brief in his discourse and mentioned the popularity of Iftikhar Arif — his former boss at the Urdu Markaz, London — in many countries and in many languages.
Dr Pirzada Qasim, Vice-Chancellor at Karachi University and a reputed poet, spoke highly of Arif, who was to him the “conscience” of our time. “Whenever the history of our country will be written, 50 or a hundred years later this age of ours will be described as the age of Iftikhar Arif,” Dr Pirzada declared.
Arif recited his ghazals, for which the audience had to wait for a long time. First a hamd, then a naat, then a manqabat and lastly a salam were presented.“

 

 

 

HasanAbidi

Hasan Abidi (7 juli 1929 – 6 september 2005)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Albert Ganghofer werd op 7 juli 1855 geboren in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Edelweisskönig

 

„Von der Bergseite des Tales kam ein Jäger über die Wiesen her, deren junges Grün in der Nachmittagssonne einen Glanz wie Metall bekam. »Grüss dich Gott, Finkenjörg! Schaust dir dein' Hof an?« rief er einem Bauern zu, der, die Pfeife zwischen den Zähnen, am Zaun seines Gehöftes lehnte. »Aber hast schon recht! Da is auch was dran zum Schauen!«

Der Finkenhof mit dem zweistöckigen Wohnhaus, mit dem Gesindetrakt, dem Back- und Waschhause, mit der eigenen Schmiede, mit den Stallungen, Scheunen und Heustadeln und Holzschuppen bildete ein Dörfl inmitten des Dorfes. Ein brauner Staketenzaun mit breitem Gattertor und einer kleinen, zum Wohnhaus führenden Pforte schied das Gehöft von der Strasse; ein gleicher Zaun umschloss auf der Rückseite des Hauses den Gemüsegarten, während graue Bretterplanken die hügeligen Wiesen von den Nachbarhöfen trennten. Höher und höher stiegen diese Planken hinauf, bis sie im Wald der Berge sich verloren, die mit zerrissenen Graten in weitem Bogen das Dorf umspannten. Weiss lag noch der Schnee auf allen Felskuppen, und wie mit bleichen Fingern griff er durch viele Schluchten hinunter ins Tal. Die Almen waren schon frei von Schnee, aber ihre Grashänge zeigten noch ein totes Gelb; die Lärchenbestände waren bereits von zartem Grün überhaucht, und auch die tiefer stehenden Fichten begannen schon jene hellere Färbung anzunehmen, die der frische Trieb des Frühjahrs den dunklen Nadelbäumen verleiht. Wo aber von den obersten Wiesen aus der Buchenwald in breiten Streifen sich einzwängte zwischen die Fichten, blickte durch das Gewirr der nackten Äste noch das rötliche Braun des Berggrundes, auf dem die Blätter des verwichenen Sommers moderten. Auch die Haselnussstauden, die den grauen Bretterzaun geleiteten, waren in der Nähe des Bergwaldes noch unbelaubt; je mehr sie dem Tal sich näherten, desto sichtlicher zeigte sich an ihnen die Kraft des Lenzes; in der Nähe des Finkenhofes waren sie schon übersät mit kleinen blassgrünen Frühlingsherzen.“

 

 

 

Ganghofer
Ludwig Ganghofer (7 juli 1855 – 24 juli 1920)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Josef Werner Winckler werd op 7 juli 1881 in Bentlage bij Rheine geboren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: Brief an Richard Dehmel

 

„In der Familie besitzen wir ein großes Landhaus mit Sälen, Gärten, Wiesen pp, das heißt, ein Junggesellenonkel ist der Inhaber, einer jener Stillen, Freien, Abgeklärten, denen Schicksal Stubensache, alles aber die Kunst bedeutet. Und dieses Haus soll das Stammhaus zu einer Kolonie von Geistesarbeitern werden! Dies ist das "Haus Nyland" bei Rheine in Westfalen, im liebsten Heidedörfchen der Welt. Wir rissen alle überflüssigen Ökonomiegelübde nieder und schmückten das Ganze zu einem stillen Idyll, darauf momentan eine Witwen-Tante Haushalt führt. [...]
Nun haben wir zunächst einen kühnen, aber vielleicht phantastischen Plan: im Sommer von Haus Nyland aus eine Einladung an bekannte Dichter ergehen zu lassen, dort auf einige Tage zusammen zu treffen. Wir dachten an eine Art von geistigem Bayreuth [...], dachten an ein Institut, wie es in Amerika bei Boston besteht: eine Pfingstwoche des Geistes, in der alle Be deutenden sich treffen zu gemeinsamer Aussprache, sich kennen zu lernen, nach Art und Sinn, einmal "unter sich" zu sein. Wir dachten, daß ein Zusammenschluß für unser Kulturleben von unendlicher Tragweite sein müsse und eine Art von Äropag [sic] würde, ein letztes Forum, eine Götterversammlung. Wie hätte das sein müssen, wenn zum Beispiel Vater Ra[a]be mit seinem humorigen Bart in der Ecke gesessen und ein neues Kapitel vorgelesen hätte - und die er lauchten und erleuchteten Köpfe im Kreise bei Wein und Pfeifenwölkchen? Und so jedes Jahr einmal. Reporter ante portas! [...]“

 

 

 

winckler

Josef Winckler (7 juli 1881 – 29 januari 1966)


 

Geschreven door Romenu om 20:01 Reageer op dit bericht

William Wall, Bernhard Schlink, Bodo Kirchhoff, Marius Hulpe, Fabrice Colin, Tobias Sommer

De Ierse dichter en schrijver dichter William Wall werd geboren in Cork City in 1955. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

Uit: The Eyeball Bomber

 

„Galleries downsized and there were massive redundancies in art management at all levels. The only

growth areas were in security and storage. But the greatest damage was done in the public sphere. Advertising attracted unparalleled revulsion. Street artists were stoned. Company logos disappeared from clothing and documents. The graphic virtually vanished as a public interface with high art.

At what point did the eyeball bomber formulate his ultimate plan? The evidence is both fantastically

complete and disappointingly imprecise. We know that he began to document the process using a

digital camcorder somewhere around May 2009. This is based on a two second clip in which the corner of a newspaper appears; the headline seems to reference the retreat from Basra. All other metadata relating to the movie files has been scrupulously removed at binary code level from the extant material. This had to have been carried out by someone with low-level programming expertise – yet another puzzle.

What we know is this:

On a morning in May he made contact through the artist’s underground railway with Gerhard

Fromm, a German sculptor with a background in explosives. Fromm must have been excited by what he heard because he immediately broke cover, surfacing in Trieste, Barcelona and Stansted. Police kept him under continuous surveillance but had no reason to suspect he was meeting anyone sinister when he sat down to watch a Chelsea match in the Duke of York on Ball’s Pond Road, Hackney. During half time he went to the toilet and disappeared for three months. When he emerged again from deep cover he was stepping off a bus in Leonberg near Stuttgart.“

 

 

 

WilliamWall

William Wall (Cork City, 6 juli 1955)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en jurist Bernhard Schlink werd geboren in Großdornberg op 6 juli 1944. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

Uit: Das Wochenende

 

« Andreas ließ nicht locker. »Was sagst du dazu?«
»Es ist nicht mein erstes Essen in Freiheit. Wir haben heute morgen an der Autobahn und heute mittag in Berlin gegessen.«

»Deshalb sind wir erst heute abend gekommen«, erklärte Christiane. »Ich dachte, Jörg sollte ein bißchen Stadtluft schnuppern. Die Entlassung kam so überraschend, daß sie das übliche Programm nicht fahren konnten. Sie haben ihn vorgestern ein bißchen rausgeführt - das war’s. Kein regelmäßiger Freigang, kein offener Vollzug. Aber nehmt euch doch, worauf wartet ihr?« Sie schob die Schüssel mit Kartoffelsalat zu Karin und die mit den Bratwürsten zu Andreas.

»Danke.« Karin nahm die Schüssel. »Ich will die Antwort nicht schuldig bleiben. Die Hetze wird mir oft zuviel, nicht nur weil ich eigentlich langsam bin. In der Hetze kommen Singen, Beten und Predigen nicht mehr wirklich aus dem Herzen, sondern werden zum Job, den ich erledigen muß. Das wird Gott nicht gerecht und tut mir nicht gut.«

»Das nenne ich eine gute Antwort.« Ulrich nickte und tat sich Kartoffelsalat auf den Teller. Als er die Schüssel zu Ilse schob, wandte er sich zu Jörg. »Dich muß ich gar nicht erst fragen.«

Irritiert sah Jörg Ulrich an, dann Christiane, dann wieder Ulrich. »Was . . .«

»Ob es dir manchmal zuviel geworden ist. Was war eigentlich das Schlimmste im Gefängnis? Daß du gerade keine Hetze hattest, sondern zu viel Zeit und zu wenig zu tun? Daß du immer am selben Fleck warst? Die anderen Insassen? Das Essen? Kein Alkohol? Keine Frauen? Eine Einzelzelle hast du gehabt, habe ich mal gelesen, und arbeiten hast du nicht müssen - das ist die halbe Miete, stimmt’s?«

Jörg rang um eine Antwort und .ng schon einmal an, mit den Händen zu reden. Christiane intervenierte. »Ich finde nicht, daß das Fragen sind, die gerade jetzt gestellt gehören. Laß ihn ankommen, ehe du ihn ausfragst.«



 

 

Schlink
Bernhard Schlink (Großdornberg, 6 juli 1944)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Bodo Kirchhoff werd geboren op 6 juli 1948 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

Uit: Infanta

 

“An einem heißen Januartag gegen Ende dieses Jahrhunderts drehte der Wind über einer kleinen Küstenstadt; zwei Wolkenmassen trieben aufeinander zu, und bald lag nur noch die Umgebung einer Kirche in der Sonne. Auf den Stufen der Kirche saß ein Priester und schaute über einen sandigen Platz, menschenleer und voller Wahlplakate. In seinen Armen ruhte eine Pekinesenhündin. Hinter seinem Rücken, im Dunkel des Eingangs, flüsterten Kinder. »Der mit dem Hündchen«, drang es nach draußen, »der mit dem Hündchen ist Father McEllis.«
Ein Taxi fuhr auf den Platz. Es wirbelte Staub hoch und puderte die Gesichter der Kandidaten, wurde langsamer und fuhr wieder an, schrammte eins der Plakate und hielt. Ein Fahrgast mit Gepäck stieg aus. Er streckte die Beine und griff sich ins Kreuz, er klopfte sich sauber - für einen Einheimischen war er zu groß, auch etwas zu ungeniert. Der Priester besaß einen Blick für Menschen und Wolken; dieser Mann hatte etwa seine Größe und käme gleich in einen kurzen, aber sintflutartigen Guß. McEllis setzte die Hündin ab und erhob sich. Eine Schwester aus der fremden Gemeinde half ihm in die Soutane, und er dachte an die Hände, die er gewohnt war. Wie sie ihm Kragen und Faltenwurf richteten, den Stoff über seinen Schultern glattstrichen und verlorene Härchen entfernten, einmal im Monat, zwölfmal im Jahr. Das Taxi fuhr weiter. Die ersten Tropfen platzten in den Sand. Der Mann, der kein Einheimischer war, drehte sich um. Er trug dunkle Kleidung, hatte helle Haut - und ein gutes Gesicht, auch dafür besaß der alte Missionar einen Blick. Dann fiel der Regen wie ein Vorhang, während die Kindergemeinde zu singen begann.
McEllis ging zum Altar. Nachdem er still gebetet hatte, sah er den Reisenden eintreten, durchnäßt wie ein Schiffbrüchiger und ebenso bestaunt. Einige Kinder rückten. Der Mann setzte sich an den Rand einer Bank, schob sein nasses Haar aus der Stirn und sah auf eine Leinwand, die neben der Kanzel von einem Querbalken hing. Alle Strophen des Liedes standen dort angeschrieben, fett wie ein Reklametext und in englischer Sprache. Es waren einfache Worte über die Liebe zu Jesus, es war auch eine einfache Melodie. McEllis hatte einen Moment lang den Eindruck, der Durchnäßte sei von ihren Klängen gerührt. Aber das lag an den Regentropfen, die über seine Wangen liefen.”

 

 

 

BodoKirchoff
Bodo Kirchhoff (Hamburg, 6 juli 1948)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Marius Hulpe werd geboren op 6 juli 1982 in Soest, Nordrhein-Westfalen. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

arbeit getan

 

adieu liebe möhne
zur langeweile hochtalentierte
& verschlingende fläche
grandiose beherbergerin
ein schlaf wie auf nadeln
einer stolzen jugend
machs gut liebes wasser
meine spiegelnde welle
in die der regen formen
spülte gravierte ein zellstern
du spiegelst nur deinen eigenen wald
sein staubiges grün &
dein vermodertes dunkel
deine jugend & damit
meine verschaukelten jahre

 

 

 

 

marius-hulpe
Marius Hulpe (Soest, 6 juli 1982)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Fabrice Colin werd geboren op 6 juli 1972 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

Uit: Bal de givre à New York

 

«Vous êtes la fille de Cyrius Claramond ?

Notre limousine était arrêtée à un passage piéton. Le chauffeur avait incliné son rétroviseur pour mieux me voir. 

- Oui.

- Un grand homme, fit-il en enfonçant l’accélérateur tandis que le feu repassait au vert. Dommage qu’il ne soit plus parmi nous.

Nos regards se croisèrent.

- Désolé, ajouta l’homme. Je ne voulais pas vous blesser.

- Ce n’est rien.

Le silence retomba. Dix minutes plus tard, nous longions Central Park. Là-bas, dans les ténèbres, la tour Seth-Smith étincelait.  

- Et vous êtes la petite amie de Wynter…

- Non !

La réponse avait jailli brusquement. Le chauffeur ricana.

- Décidément, je n’en rate pas une. 

Il paraissait amusé.

- Wynter est un ami, fis-je, comme si j'avais voulu me convaincre moi-même. Mais nous ne nous connaissons pas depuis très longtemps.

- Je vois.

Il y avait quelque chose d'éminement désagréable dans ce « je vois » : une pointe de scepticisme qui me laissait penser que Wynter n’en était pas à son coup d’essai en matière d’invitations au bal. »

 

 

 

Fabrice_Collin
Fabrice Colin (Parijs, 6 juli 1972)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Tobias Sommer werd geboren op 6 juli 1978 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Zie ook mijn blog van 29 december 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009..

 

 

Waldsterben

 

Von den Wegen

Auf denen ich mich bewegte

Wird man berichten

Zwangsläufig, glaubte ich

Nun liegen sie hinter mir

 

Mit beiden Beinen im Rohhumus,

grundwassernah im Sumpfmoos

fast bis zum Halse

In diesem immergrünen Fluchtort

 

Verästelungen neben und in mir

Zweigen sich von den Bäumen

Und meinen Gedanken ab

Noch ist sie da

Die Erinnerung von dem Weg hierher

 

Zuhörer im Unterholz, Lügner in den Kronen

überall die falschen Hoffungen im Gebüsch

Flügelschlagende Geräusche einer Art Freiheit über mir

Der Wunsch zurück entsteht

Aber ich vergesse

vom Weg abgekommen jede Richtung

 

 

 

 

tobiassommer
Tobias Sommer (Bad Segeberg, 6 juli 1978)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 6e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:59 Reageer op dit bericht

Peter Hedges, Wadih Saadeh, Serge Pey, Walter Flex, Paul Keller, Eino Leino

De Amerikaanse schrijver, draaiboekauteur en regisseur Peter Hedges in West Des Moines, Iowa, op 6 juli 1962. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008. en en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

Playing with the Silversteins, Part One

 

Whenever Possible, Play with the Silversteins.

This has been a mantra of mine for most of my life.

The Hedges family lived next door to the Silversteins. Lee and Larry Silverstein were fraternal twins and easily two of the coolest kids in West Des Moines. Lee wore glasses, Larry often didn’t wear a shirt. Lee could outthink you, Larry could outfox you – and just being their neighbor, just knowing them, made me feel special.

Why should you want to play with the Silversteins? Because they were the best. In everything. Baseball, football, basketball, in Ditch ‘Em and Flashlight Tag.

If you play with the Silversteins, be prepared to lose. You’ll lose most of the time. But you will get better.

If I hadn’t I played with the Silversteins…

The following may never have happened:

When I was eight-years-old and in the third grade, the Silverstein twins were in fifth grade. One day Lee and I were playing Ping Pong in their basement. Most likely, Lee was winning. While we played, I told him a story I’d made up. He liked my story and told me I should write it down. But I didn’t like the physical act of writing. I was left-handed and had hard-to-read penmanship. We played on.

 

 

 

hedges
Peter Hedges (West Des Moines, 6 juli 1962)

 

 

 

 

De Libanees-Australische dichter en schrijver Wadih Saadeh werd geboren in Shabtin in Libanon op 6 juli 1948. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

Shadows

 

They glided down towards the sea,

drifting from their mountains like soft shadows,

in case they woke the grass.

Passing over fields,

some shadows whispered farewell and slept;

others clung to rocks and stretched,

dragging the people back.

As they moved, exhausted,

towards the sea,

the sun above them was

searching for a needle

to stitch them once more, to their shadows.

 

 

 

 

Glances

 

Leaving their eyes behind while walking,

they rely upon past glances.

Silence is lying over their bodies,

with soft winds of the dead

and the spirit of devastated places.

If clouds drift into their minds,

it rains in distant fields.

 

They walk.

When they are weary,

they lay down their glances and sleep.

 

 

 

 

Saadeh
Wadih Saadeh (Shabtin, 6 juli 1948)

 

 

 

 

De Franse dichter Serge Pey werd geboren in Toulouse op 6 juli 1950. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

Uit: Choix de textes

 

Dans le décor spectaculaire

(l’horizon guillotine la tête du soleil

et la mer se remplit de sang)

la poésie ne rencontre que des choses

et leur prix de cirque

sur les gradins

 

Des clowns récitent le rire qui ne fait plus rire

Les enfants vomissent des trapèzes

et des singes empaillés

Les singes attachent les dompteurs

 

On fait des collections de titres

dans l’air

Puis nous brûlons les images d’eau

et les images de bois

que déversent les boîtes de la mort

La conscience commence par la désobéissance

de ses NON

 

La poésie n’est au service de personne

ni même des poètes qui portent dans leurs bras une lune coupée

ou de la poésie qui garde l’autre moitié

de la lune

 

Mais dans le cirque on n’applaudit

que les coupures sans les moitiés

de ce qu’elles ont coupé

 

Chaque poète réunit un parlement

dans la cache secrète d’un livre que personne n’a jamais lu

et lira tout seul entre les lignes de sa vie

 

Et cependant tout le monde veut respirer

et personne ne

peut respirer

et beaucoup disent « nous respirerons plus tard ».

Et la plupart ne meurent pas car ils sont déjà morts.

Les prisonniers provisoires

regardent leur libération tuer les gardes de leur prison

L’égalité entre le verre et le marteau

se résout dans le son de son brisement

Et la fraternité entre le verre et le marteau

n’est qu’un

fantôme de verre dans une poubelle de verre

 

Les égalités ne s’égalent pas entre elles

 

Les définitions ne sont que des os éparpillés

dans le ciel tenus par les becs des vautours

Les yeux des chiens ne battent pas

car ils sont sans paupières

 

L’infini est dans notre finitude

La liberté du nuage nous est chère

 

Elle fait tomber des titres sur nos

livres qui ne savent pas lire

 

Le livre de notre mort

envoie des bateaux en papier

sur la rivière qui a peur de son lit

quand elle n’a plus sommeil

 

 

 

 

 

Pey
Serge Pey (Toulouse,  6 juli 1950)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Walter Flex werd geboren op 6 juli 1887 in Eisenach. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

 

Wildgänse rauschen durch die Nacht

 

Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden -
Unstäte Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

Rausch′ zu, fahr′ zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer -
Was ist aus uns geworden!

Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr′n in Kaisers Namen,
Und fahr′n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

 

 

 

 

Flex
Walter Flex (6 juli 1887 – 16 oktober 1917)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Paul Keller werd op 6 juli 1873 in Arnsdorf geboren. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

Uit: Nach meiner Heimkehr

 

„Der alte Johannisbrunnen rauscht wieder vor meinem Fenster. Hoch ragt das Bild des Taeufers; aus der ehernen Schale, die seine erhobene Hand haelt, plaetschert das Wasser hinab ins steinerne Becken. In alter Zeit soll ein heidnisches Heer an diesem Brunnen voruebergezogen sein; die Recken haben den rauhen Nacken gebeugt und sind hier getauft worden. Am naechsten Tage fielen alle in der Schlacht. Ihre Leichname blieben liegen unter den dunklen Baeumen der Waldschlucht, da die Krieger heimtueckisch erschlagen wurden; aber am Abend, als die Sonne rot am Himmel brannte, kamen weisse Schemen zum Stadttore herein, die hatten Kraenze um die Stirnen und laechelten wie Kinder. Als sie am Brunnen vorbeizogen, liess der heilige Baptista die eherne Taufschale fallen und faltete die Haende; denn diese reinen Seelen brauchten kein Wasser der Gnade mehr. Die Gekraenzten zogen langsam zum Stadttore hinaus, den Weihnachtsberg hinauf, und als sie auf der goldglaenzenden Hoehe standen, winkten sie noch einmal herab ins Tal und zogen dann fort, weit ueber die rote Sonne hinaus, und der Heilige am Brunnenplatz schaute ihnen nach. Erst als es Nacht war, bueckte er sich nach der verlorenen Taufschale, und nun haelt er sie wieder in erhobener

Hand seit vielen Jahrhunderten.

Das ist eine der vielen Sagen und Legenden von Waltersburg. Die Waltersburger haben ganz eigene Geschichten. Sie borgen nicht von fremden Gauen und Staedten; ihr romantisches Tal war immer so reich, dass sie Fremdes nicht noetig hatten.“

 

 

 

Keller
Paul Keller (6 juli 1873 – 20 augustus 1932)

 

 

 

 

 

De Finse dichter en schrijver Eino Leino (eig. Armas Eino Leopold Lönnbohm) werd geboren op 6 juli 1878 in Paltamo. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en en ook mijn blog van 6 juli 2009.

 

 

Peace
 
What is this fragrance around me?
What is this quietness?
What is this knowledge of peace in my heart?
What strange, great, new thing is this?

 

I can hear the flowers growing
and the talk of the trees in the wood.
I think all my old dreams are ripening,
all the hopes and the wishes I sowed.

 

Everything’s quiet around me,
Everything’s gentle and sweet.
Great flowers are opening up in my heart
with a fragrance of deepest peace.

 

 

 

Vertaald door by Lola Rogers

 

 

 

eino_leino
Eino Leino (6 juli 1878 – 10 januari 1926)

 

Geschreven door Romenu om 19:55 Reageer op dit bericht

In Memoriam Jan Blokker

In Memoriam Jan Blokker

 

 

De Nederlandse schrijver, columnist en journalist Jan Blokker is vandaag op 83-jarige leeftijd in zijn woonplaats Amsterdam overleden. Jan Blokker begon in 1952 als leerling-verslaggever bij Het Parool, waarvoor hij op verzoek van Simon Carmiggelt filmrecensies ging schrijven. In 1954 werd hij filmredacteur bij het Algemeen Handelsblad. Jarenlang werkte hij als eindredacteur televisie bij de VPRO en adjunct-hoofdredacteur van de Volkskrant. Een publiek figuur werd Blokker vooral als dagbladcolumnist. Sinds 1967 schreef hij columns over politiek en samenleving voor de Volkskrant. In 2006 stapte hij over naar nrc.next en NRC Handelsblad. Blokker schreef filmscenario´s, kinderboeken en romans. Met zonen Jan en Bas maakte hij boeken over vaderlandse en bijbelse geschiedenis. Zie ook mijn blog van 27 mei 2007, mijn blog van 27 mei 2008 en mijn blog van 27 mei 2009 en ook mijn blog van 27 mei 2010.

 

Uit: Over het onzienlijke

 

„Er is ook iemand bij die drs Van Praag heet en die alles weet, want ik zie hem altijd overal opduiken en je kunt het zo krankzinnig niet bedenken, of hij geeft het antwoord. Wat is de precieze samenstelling van behangerslijm? Vraag het Van Praag. Hoe veel weegt god? Vraag het Van Praag. Ligt de schuld bij de communisten of bij Metternich? Vraag het Van Praag. Onze WC lekt. Vraag het Van Praag.

Zie je nou aan zo'n man dat hij van bovenmenselijk, eigenlijk onvoorstelbaar formaat is?

Dat is het gekke: neen.

Zondag bijvoorbeeld waren ze met elkaar bezig over de Schouw in Ruimte en Tijd, dus feitelijk gewoon over de oerwortel van het levensbeginsel, en als je het beeld zou hebben weggedacht zou je toch al gauw verondersteld hebben dat ze met vurige koolstenen op de plaats waar wij ogen hebben, met een rode puntmuts op en in fladderende zwarte jassen per bezem door het zwerk vlogen, maar als je ze zag, kwam er eigenlijk maar één indruk over: zij dragen een vlinderdasje.

Niets in hun uiterlijk verraadt buitengewoonheid, integendeel: wat er van ze overkomt zou ik eerder willen aanduiden als hun binnen-gewoonheid. De huiskamer van de discussieleider, en trouwens ook die van die Van Praag, zou ik zo kunnen uittekenen: de toverboeken in een met groenfluwelen valletjes beschermd rek, de vier donkerbruine crapauds rond de lage tafel die gedekt is met een pers of een gehaakt kleed, en verscheidene elpenhouten boeddha's, vroeg-Deense kruisbeelden en een steentjessnoer uit Afghanistan naast de portretten van Rudolf Steiner en Krisnamurti op de schoorsteenmantel. O ja, en overal schuifdeuren met glas-in-lood-raampjes in blauwgrijs geschilderde, vlekkeloze lijsten - en de nooit meer weg te reinigen geur van iemand die vorige week een kliekje heeft laten aanbranden.

Soms denk ik - nee, weet ik wel zeker - dat de raadselen van het Al en de diepere zin van het Bestaande dat wij niet Kennen Kunnen, alleen maar in zulke gedempt gehouden huiskamers ontsluierd mogen worden. Er was zondag trouwens ook een helderziende in het spel en die hadden ze eerst thuis gefilmd, en jawel hoor: grijsblauw schilderwerk, een tapijtje op tafel en een schuifdeur met glasraampjes op de achtergrond. En inderdaad hoefde hij maar heel even een zakkam te betasten die onder diepe geheimhouding en in zeven zegels gesloten door drs Van Praag was meegegeven, of hij voelde, in die kamer, dat Tijd en Ruimte wegvielen en dat er een Draad door de geschiedenis liep waaruit bleek dat Jac. van Belle zeer vermoedelijk de gereïncarneerde Cleopatra is.

Het vervult me met ontzag. Maar toch ook met een zekere bezorgdheid - want hoe lang nog zullen mensen in zulke kamers leven en wie verzekert mij dat de Geest en de Stammen ook willen aankloppen bij mannen zonder vlinderdasje?

Kortom: hoelang houden we nog Contact met de Eeuwigheid?

Ik zal het Van Praag eens vragen.“

 

 

 

 

Jan_Blokker

Jan Blokker (27 mei 1927 - 6 juli 2010)

Geschreven door Romenu om 16:52 Reageer op dit bericht

Felix Timmermans, Jean Cocteau, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 7 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

 

Sint Franciscus

 

Het is gedaan met al die ijdle dingen!

De maan speelt op de zilvren avondfluit;

hij zingt nu niet meer mee, dat lied is uit,

een schooner stem kon in zijn ziele dringen.

 

Hij zal in d'afgrond van Gods liefde springen,

trekt zijn verleden en zijn kleêren uit,

en in een pij, met zijne ziel als luit

gaat hij al beedlend langs de huizen zingen,

 

zingt voor den wolf, de vogels en de bloemen,

kan al wat leeft zijn broers en zusters noemen,

de Liefde zingt hem mager als een riet.

 

In zulke pure mensch wil God staand branden,

boort hem Zijn vuur door voeten, hart en handen.

Uit elke wonde juicht het zonnelied!

 

 

 

 

God rolt de zonnen door zijn handen…

 

God rolt de zonnen door zijn handen

zoals de boer het zaad.

De ruimte kent geen randen

en eindloos staat

de sterrentuin te branden.

 

Als dauwdrop aan der aarde bloeme’

weerspiegel ik het al.

Ik hoor de sferen zoemen

Gans 't sterrendal

probeert Uw naam te noemen.

 

't Geheim blijft tot de nacht behoren,

waarin ik ben ontstaan,

tot, opgeslorpt, in schijn verloren

in 't licht vergaan

in U ik word herboren!

 

 

 

Timmermans

Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)

Portret door Gerard Vekeman

 

 

 

 

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2006 en ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

 

 

Léone

 

1

C’est la nuit du vingt-huit que je rêvai Léone.
En posant sur la nuit ses pattes de lionne
Elle marchait (Léone) entre les feux éteints.
Ainsi les acteurs grecs marchent sur des patins.

 

2

Léone s’avançait jusqu’à l’aube nubile.
A marcher sur la nuit ses pieds étaient habiles
Car Léone marchait à même sur la nuit.

 

3

Le rêve était en moi comme Léone en lui.
Le cortège funèbre avait peine à la suivre
Le carrousel tordait ses cordages de cuivre
L’automate scandait la troupe de ses pas :
Tout paraissait tourner mais ne remuait pas.
Car Léone sachant que le miroir renverse
Montait à reculons l’échelle de l’averse.

 

 

 

 

Le camarade

 

Ce coup de poing en marbre était boule de neige,
et cela lui étoila le coeur
et celà étoilait la blouse du vaiqueur,
le vainqueur noir que rien ne protège.

 

Il restait stupéfait,debout
dans la guérite de solitude,
jambes nues sous le gui, les noix d'or, le houx,
étoilé comme le tableau noir de l'étude.

 

Ainsi partent souvent du collège
ces coups de poings faisant cracher le sang,
ces coups de poings durs des boules de neige,
que donne la beauté vite au coeur en passant.

 

 

 

 

jean-marais-jean-cocteau

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

Hier met Jean Marais (voorgrond) aan de Cote d’Azur, 1939

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: The Holy Road

 

„They might challenge their husband on the proximity of the family lodge to water, or the sleeping habits of the children, or the preparation of a feast, but they kept their misgivings about the white woman’s scalp to themselves. How their husband displayed his souvenir, taken in honorable combat at the cost of his own disfigurement, was simply none of their business.
Nor was it the business of anyone else in the village, and, like thewives of Wind In His Hair, every member of the community kept his feelings about the scalp hidden from public view. But the unvoiced opinions only added to a sense of dread that had been growing steadily among them for years. The presence of the white woman’s scalp in the village served as a constant reminder of the strange, unfathomable threat that had come to dominate their lives. It was the worst kind of threat a people can endure, an invisible horror that disturbs good sleep, confuses clear thinking, and makes the steadiest heart skip with odd, little ripples of fear at what tomorrow might bring.“

 

 

 

 

Michael_Blake
Michael Blake (Fort Bragg, 5 juli 1945)

 

 

 

 

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel.

 

Uit: Le bonheur dans le crime

 

"Il faut vous représenter cette maison en 1908, brillamment éclairée, avec des calèches qui arrivent de partout et des femmes couvertes de diamants et de plumes, quand le quartier n'était encore que prairies à la lisière de la forêt. (...)

Elle avait été construite par Georges Dutilleul, un banquier qui voulait y donner des fêtes prodigieuses. Il rêvait qu'on se disputerait le privilège d'être invité; il y aurait des intrigues. des déceptions et des victoires. (...)

Mais le jour de l'inauguration, il trouva sur la coiffeuse de sa femme le coffret à bijoux vide et un mot d'adieu. (...)

Elle était partie avec un Argentin aussi riche que le mari et bien plus beau. (...)

Le banquier se tira une balle dans la tête pendant que les premiers invités arrivaient. (...)

La maison, comme vous pouvez le voir, est très grande, et les murs ont des particularités qui font que le son s'y propage mal; on n'entendit pas le coup de feu. (...)

On ne sait pas pourquoi le banquier avait demandé à son architecte de lui faire des chambres et des passages dérobés, et cela est bien agaçant. La maison apparente est doublée d'une maison secrète dissimulée dans les murs et les planchers. Entre le plafond du grand salon et le sol de sa chambre, se trouvait un petit appartement où l'on pouvait à peine se tenir debout. Il y avait deux pièces, dont 1'une fut nommée la chambre aux Juifs et l'autre la chambre aux Anglais. (...)

Le plan de cette maison doit être d'une ingéniosité extraordinaire, on ne se doute pas du tout de ce qu'elle recèle, à peine s'il petit advenir que l'on pense, distraitement qu'elle est un peu moins grande qu'on ne le croirait quand on la voit de l'extérieur. (...)

Souvent, je me suis demandé ce qui avait pu conduire un banquier honorable, même s'il mourut d'être cocu, à un caprice si curieux."

 

 

 

JacquelineHarpman
Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

 

 

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925.

 

Uit: Camp des Saints

 

“Car l’Occident est vide, même s’il n’en a pas encore et véritablement conscience. Civilisation extraordinairement inventive, certainement la seule à être capable de relever les insurmontables défis du troisième millénaire, l’Occident n’a plus d’âme. A l’échelle des nations, des races et des cultures, comme à celle de l’individu, c’est toujours l’âme qui gagne les combats décisifs. C’est elle et elle seule qui forme la trame d’or et d’airain dont sont faits les boucliers qui sauvent les peuples forts. Je ne distingue plus guère d’âme chez nous. A regarder par exemple mon propre pays, la France, il me vient souvent l’impression, comme dans un mauvais rêve éveillé, que bien des Français “de souche”, aujourd’hui, ne sont plus que des bernard-l’ermite qui vivent dans des coquilles abandonnées par les représentants d’une espèce à présent disparue, qui s’appelait l’espèce française et n’annonçait en rien, par on ne sait quel mystère génétique, celle qui s’est en cette fin de siècle affublée de ce nom. Ils se contentent de durer.”
“Mais le tout petit bourgeois sourd et aveugle reste bouffon sans le savoir. Encore miraculeusement à l’aise dans ses grasses prairies d’Occident, il crie en louchant sur son plus proche voisin : “Faites payer les riches!” Le sait-il seulement, mais enfin le sait-il! que le riche c’est précisément lui, et que ce cri de justice, ce cri de toutes les révoltes, hurlé par des milliards de voix, c’est contre lui et contre lui seul que bientôt il s’élèvera. C’est tout le thème du "Camp des Saints".
Alors que faire?
Je suis romancier. Je n’ai pas de théorie, pas de système ni d’idéologie à proposer ou à défendre. Il me semble seulement qu’une seule alternative se présente à nous : apprendre le courage résigné d’être pauvre ou retrouver l’inflexible courage d’être riches. dans les deux cas, la charité dite chrétienne se révélera impuissante. Ces temps-là seront cruels.”

 

 

 

Jean-Raspail

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee.

 

Uit: Donna und Dario

 

“Die Häuser standen noch ziemlich dicht in jenem Teil der Stadt, und ihre Dächer waren von Tauben bevölkert. Dazu kamen Möwen vom nahen Kanal, aber auch Krähen aus dem Freiland vom anderen Ufer. Von Spatzenhorden und vereinzelten Wanderfalken gar nicht zu reden, die sich ebenfalls in der Stadt niedergelassen hatten, weil es da mehr zu fressen gab.

Es herrschte also reger Betrieb im Luftraum über den Gassen. Das Flügelschlagen nahm kein Ende, ebenso wenig das Tschilpen, Gurren, Krächzen und Pfeifen. Dass aber auch Katzen durch die Luft geflogen kamen, war eine Neuheit, die sogar die abgebrühtesten Käfigvögel auf ihren Fensterbrettern erstaunte. "Nichts für ungut." Das war alles, was Dario zu der Riesenrabenkrähe zu sagen wusste, auf deren Rücken er nach seinem verhängnisvollen Sprung aus dem Fenster gelandet war. Sie waren beide auf einen vorüberfahrenden Sperrmüllwagen gestürzt, mitten auf ein altes Sofa, dessen Polsterung den Aufprall ein wenig milderte.

"Nimm sofort dein mörderisches Werkzeug aus meinem unschuldigen Leib", zeterte die zerzauste Krähe, "oder ich hacke dir die Augen aus, so schnell kannst du gar nicht schauen."

"Du meine Güte!" Dario zog schleunigst die Krallen ein, aber ganz ohne Gewalt ging das nicht. Der Vogel musste Federn lassen. "Ich habe es nicht so gemeint." Dario spuckte und spuckte. Die pechschwarzen Daunen, die er sich aus den Pfoten zupfte, steckten nun zwischen seinen Zähnen.

"Soll das ein Witz sein, oder hast du eine Meise?" Die Krähe zielte mit dem Schnabel nach ihm und versuchte gleichzeitig ihr Gefieder in Ordnung zu bringen.

"Was für eine Meise?", fragte Dario. Er kannte nur die Vögel von den städtischen Dächern.

"Du musst übergeschnappt sein", krächzte die Krähe, ein beachtliches, ausgewachsenes Exemplar. "Seit wann springen Katzen aus dem fünften Stock?" Sie kämmte ihr Gefieder, hackte nach ihm und schimpfte abwechselnd, während Dario sich sachte immer weiter zurückzog, bis sein Schwanz sich an der Seitenlehne des Sofas stauchte.

"Ein Irrtum", flüsterte er zerknirscht.

"Was heißt da Irrtum?" Die Krähe hatte nun selber den Schnabel voller Federn.“

 

 

 

frischmuth
Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)    

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 5e juli ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:16 Reageer op dit bericht

Josef Haslinger, Marcel Achard, Ilse Gräfin v. Bredow, Tin Ujević, Walter Matthias Diggelmann, Marcel Arland

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: Das Vaterspiel

 

„Mimi rutschte zu mir herüber und berührte mich mit ihrem Knie. Sie sagte: Heute muss ich dir noch ein paar Dinge erzählen. Und morgen früh sagst du mir, ob du gleich wieder zurückfliegst oder ob du bleibst und mir hilfst.
Was ist es?, fragte ich. Und warum diese Geheimniskrämerei?
Mimi sagte auf Deutsch und so laut, dass der Fahrer es hören konnte: Halten Sie bitte an! Der Fahrer reagierte nicht.
Sie lehnte sich zurück und sagte: Dieses Haus auf Long Island ist nicht leer. Dort lebt jemand, von dem niemand weiß, dass er noch lebt. Auch ich habe es jahrelang nicht gewusst. Und diejenigen, die vermuten, dass er noch lebt, wissen nicht, wo er lebt.
Wer ist es?
Mein Großonkel. Der Bruder meiner Großmutter.
Und warum muss er sich verstecken?
Weil er gesucht wird.
Weshalb?
NS-Verbrechen.
Der muss doch ein alter Mann sein.
Sogar sehr alt. Er ist 78.
Und seit wann versteckt er sich?
Seit 32 Jahren.
Seit 32 Jahren?
Ja. Zuerst in der Wohnung, in der wir gerade waren, dann im Haus auf Long Island. Und was soll ich machen?
Sein Versteck verbessern.
Während dieses Gesprächs war mir, als würde ich in einem Aufzug stecken, der in den Keller hinabrast. Hilflos drückte ich noch an irgendwelchen Knöpfen herum, ohne Hoffnung, dass sie den Aufzug zum Halten bringen würden. Dann schlug der Aufzug im Keller auf. Sein Versteck verbessern. Einem Nazi helfen. Sonst noch etwas? Ich saß in diesem Taxi und glotzte auf die Hochhäuser hinaus.“

 

 

 

Haslinger
Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: Jean de la Lune

 

„JEF. - "Ne dites rien. N'ajoutez rien. Me voilà heureux pour trois mois si vous ne me dîtes pas de choses méchantes."

MARCELINE - "Vous n'êtes pas exigeant."

JEF. - "C'est que je vous aime tant. J'ai peur de tout perdre par une exigence. "

MARCELINE - avec un attendrissement ironique - "Pauvre garçon ! Je comprends pourquoi Richard vous appelle Jean de la Lune."

JEF. "Il n'est pas le seul. Depuis le collège, tous mes amis m'appellent ainsi. Je ne sais pas si c'est très gentil. "

MARCELINE - "Certainement".

 

 

 

marcelachard

Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: Ein Bernhardiner namens Möpschen

 

„Der See lag so nah, daß man im Winter das Eis seufzen und knacken hörte, und so weit, wenn man in der Sommerhitze den schmalen Wiesenpfad zum Ufer hinunter trabte. Im Frühjahr überschwemmte er die Wiese hinter dem Gutshaus. Dann kamen die Hechte zum Laichen die Gräben entlanggeschwommen. Die Wiese war der beste Wetterprophet: Jedesmal, wenn sie gemäht wurde, begann eine Regenperiode, so hoch die Schwalben auch flogen. Der Rhin mündet in den See und den Großen Graben, auf dessen schmaler Brücke stets die Pferde scheuten, weil die Bohlen so dröhnten. Auf dem verwitterten Warnschild daneben war nur noch die Unterschrift zu lesen: "Der Luchgrabenschaudirektor."

Der See gehörte zum Dorf wie der Flieder entlang der Gartenzäune, die Sandlöcher der Hühner auf der Straße, der über den Höfen kreisende Habicht, die Hornissen hinter Lamprechts Holzschuppen und wie Erna Hagemann.“

 

 

 

bredow

Ilse Gräfin v. Bredow (Teichenau, 5 juli 1922)

 

 

 

 

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

 

Daily Lament

 

How hard it is not to be strong,
How hard it is to be alone,
And to be old, yet to be young!

 

And to be weak, and powerless,
Alone, with no one anywhere,
Dissatisfied, and desperate.

 

And trudge bleak highways endlessly,
And to be trampled in the mud,
With no star shining in the sky.

 

Without your star of destiny
To play its twinklings on your crib
With rainbows and false prophecies.

 

– Oh God, oh God, remember all
The glittering fair promises
With which you have afflicted me.

 

Oh God, oh God, remember all
The great loves, the great victories,
The wreaths of laurel and the gifts.

 

And know you have a son who walks
The weary valleys of the world
Among sharp thorns, and rocks and stones,

 

Through unkindness and unconcern,
With his feet bloodied under him,
And with his heart an open wound.

 

His bones are full of weariness,
His soul is ill at ease and sad,
And he's neglected and alone,

 

And sisterless, and brotherless,
and fatherless, and motherless,
With no one dear, and no close friend,

 

And he has no-one anywhere
Except thorn twigs to pierce his heart
And fire blazing from his palms.

 

Lonely and utterly alone
Under the hemmed in vault of blue,
On dark horizons of high seas.

 

Whom can he tell his troubles to
When no-one’s there to hear hues call,
not even brother wanderers.

 

Oh God, you sear your burning word
Too hugely through this narrow throat
And throttle it inside my cry.

 

And utterance is a burning stake,
Though I must yell it out, I must,
Or, like a kindled log, burn out.

 

Just let me be a bonfire on
A hill, just one breath in the fire,
If not a scream hurled from the roofs.

 

Oh God, let it be over with,
This miserable wandering
Under a vault as deaf as stone.

 

Because I crave a powerful word,
Because I crave an answering voice,
Someone to love, or holy death.

 

For bitter is the wormwood wreath
And deadly dark the poison cup,
So burn me, blazing summer noon.

 

For I am sick of being weak,
And sick of being all alone
(seeing I could be hale and strong)

 

And seeing that I could be loved),
But I am sick, sickest of all
To be so old, yet still be young!

 

 

 

 

Vertaald door Richard Burns en Daša Marić

 

 

 

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Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: Geschichten um Abel und andere Erzählungen

 

„Immerhin hat sie mir nicht einfach einen Brief hinterlassen; kurz und bündig und mit der abschliessenden Bemerkung: »… bitte suche mich nicht, es hat keinen Sinn, und frage nicht… Warja!«
Warja, seit sieben Jahren meine Frau, sass in der Küche. Es sind jetzt zwanzig Minuten her. Ich ging hinaus, um mir einen Filterkaffee zu machen. Ich mache mir jeden Samstagnachmittag gegen vier einen Filterkaffee. Denn jeden Samstag schlafe ich nach dem Mittagessen ein bis zwei Stunden. Und wenn ich dann erwache, zünde ich mir eine Zigarette an und gehe in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen.

Warja sass auf einem Schemel und starrte auf ihre Füsse. Die Hände hatte sie auf dem Schoss gefaltet. Ich nahm die kleine, weisse Emailpfanne und setzte das Wasser auf. Wir hatten die weisse Emailpfanne nach der Geburt Olivers gekauft; die Kinderschwester hatte darauf bestanden. Die Milch für das Baby dürfe nicht in einer Pfanne, die auch für andere Dinge Verwendung finde, erhitzt werden. Warja blickte mich nicht an, als sie sagte:
»Entschuldige, aber ich habe Schwierigkeiten.«
»Mein Gott«, erwiderte ich, »dafür musst du dich wirklich nicht entschuldigen. Jeder hat von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten.«
»Aber ich habe Schwierigkeiten mit dir.«
Als Warja das sagte, war mir, als hörte ich eine fremde Stimme. Und dann hob sie das Gesicht, und sie starrte mich abwehrend und erschrocken an.
»Ich kann nicht bei dir bleiben«, sagte sie.“

 

 

 

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Walter Diggelmann (5 juli 1927 – 29 november 1979)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 juli 1899. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009.

 

Uit: Zélie dans le désert

 

«Regardant Jeannie à la dérobée, je m'aperçus qu'elle pleurait. Elle pleurait sans bruit, immobile : en avait-elle conscience ? Simplement, une larme après l'autre coulait sur son visage, jusqu'aux lèvres qui s'avançaient en une moue enfantine.
- Jeannie, lui dis-je, peut-être que vous le verrez cet après-midi au bal.
- Au bal ? Oui, c'est vrai. Tu vois, j'ai mis ma belle robe. Je l'avais faite pour lui et il ne l'a pas encore vue.»

 

 

 

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Marcel Arland (5 juli 1899 -12 januari 1986)

Geschreven door Romenu om 20:13 Reageer op dit bericht

Rob van Erkelens, Neil Simon, Mao Dun, Walter Wippersberg, Sébastien Japrisot

De Nederlandse schrijver Rob van Erkelens werd geboren in Den Haag op 4 juli 1963. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: Op de huid van de tijd, tijdgeest in de jongste Nederlandse literatuur

 

“Waar het is begonnen, is niet te zeggen, maar duidelijk is dat de jonge schrijvers van nu de ramen dicht hebben gedaan en de wereld buitengesloten. Een willekeurige greep uit de boekenproductie van het laatste jaar bewijst dat. Auteurs als Janneke Jonkman, Désanne van Brederode, Floor Haakman, Ronald Giphart, Russell Artus, Marieke Groen, Adriaan Jaeggi, Josien Laurier, Stephan Enter, Oscar van den Boogaard en Manon Uphoff - om er maar enkele te noemen - maken zich voornamelijk druk om het eigen zielenleven en de meer of minder turbulente gebeurtenissen in de emotiehuishouding. De liefde, altijd de liefde. Of de afwezigheid daarvan, of het teloorgaan ervan, of het verlangen naar liefde. De eigen jeugd, de eigen puberteit, de eigen adolescentie... Het aantal variaties is eindeloos, maar het thema blijft onverwoestbaar hetzelfde: me, myself and I. Dat kan natuurlijk prachtige literatuur opleveren, maar vaker wordt de lezer bekropen door een onmiskenbaar gevoel van beklemming; de leeservaring wordt claustrofobisch. Dat doet verlangen naar open ramen, naar tocht, naar geluiden van de straat, of uit de polder desnoods. Dat doet vragen om een decor groter dan de badkamer van de hoofdpersoon, waar hij zijn eerste orgasmetje beleeft.

Veel romans van jonge schrijvers van nu zijn Bildungsromans, waarin omstandig het groter worden van een - vaak veel op de auteur lijkende - jongeling wordt beschreven. Zijn of haar groei naar de volwassenheid, zijn of haar strijd om overeind te blijven in de grote wereld waar alles echt is en niets meer zorgeloos. Misschien is dat niet voor niets: net zoals het kind op een goede dag zijn besloten, overzichtelijke en veilige universum dient te verlaten om, angstig, de grote, bedreigende en chaotische wereld van de volwassenheid te betreden, zo weet ook de jonge schrijver dat hij of zij ooit het domein van het eigen leven achter zich moet laten en, moedig maar onzeker, de echte wereld in moet gaan en die een plaats dient te geven in de roman. Want ooit gaan de ramen open, en waait de werkelijkheid naar binnen.“

 

 

 

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Rob van Erkelens (Den Haag, 4 juli 1963)
Foto rond 1993

 

 

 

 

De Amerikaanse toneelschrijver Neil Simon werd in New York op 4 juli 1927 geboren. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: How to Stop Writing and Other Impossibilities

 

„I presently have no thoughts for a new play, but that hasn't stopped me before. To quote Walter Kerr, a former reviewer for The New York Times, and my favorite critic ever, from his opening night review of my December 1966 play, The Star-Spangled Girl, "Neil Simon didn't have an idea for a new play this year, but he wrote it anyway." It was the best bad review I ever received.
From it I learned that if you do not have a burning passion to write a particular story, if you are not so eager to get to the typewriter in the morning and so reluctant to leave it when the sun begins to set, so driven that you're willing to forgo family, friends, food and sex, so preoccupied that you have trouble remembering your daughter's first name or that you've forgotten to remove your socks when taking a shower (if indeed you found time to take the shower), then don't write the play. It takes all that motivation just to make it a passable work. To make it something wonderful, to quote Hemingway, or to quote the biographer who quoted Hemingway, "the writing of a book (for me a play) should destroy the writer. If there is anything left, he has not worked hard enough..."
Why even bring up any comparisons of Hemingway to myself? ...What I want is exactly what Hemingway wanted, and in this one area, we have something in common. ...he said, "What you pray for after all the praise for your last one is a good, solid idea for your next project." ...I am never short of ideas. What I am short of is good ideas, and knowing what's good and what's not good is a dicier business than you suppose.“

 

 

Neil-Simon
Neil Simon (New York, 4 juli 1927)

 

 

 

 

De Chinese schrijver, journalist en politicus Mao Dun werd geboren op 4 juli 1896 in Tongxiang, in de provincie Zhejiang. Zie ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: Spring Silkworms (Vertaald door Sidney Shapiro)

 

„Old Tung Pao raised his wrinkled face, scorched by years of hot sun to the color of dark parchment. He gazed bitterly at the canal before him, at the boats on its waters, at the mulberry trees along its banks. All were approximately the same as they had been when he was twenty. But the world had changed. His family now often had to make their meals of pumpkin instead of rice. He was over three hundred silver dollars in debt....
Toot! Toot-toot-toot....
Far up the bend in the canal a boat whistle broke the silence. There was a silk filature over there too. He could see vaguely the neat lines of stones embedded as reinforcement in the canal bank. A small oil-burning river boat came puffing up pompously from beyond the silk filature, tugging three larger craft in its wake. Immediately the peaceful water was agitated with waves rolling toward the banks on both sides of the canal. A peasant, poling a tiny boat, hastened to shore and clutched a clump of reeds growing in the shallows. The waves tossed him and his little craft up and down like a see saw. The peaceful green countryside was filled with the chugging of the boat engine and the stink of its exhaust.
Hatred burned in Old Tung Pao's eyes. He watched the river boat approach, he watched it sail past and glared after it until it went tooting around another bend and disappeared from sight. He had always abominated the foreign devils' contraptions. He himself had never met a foreign devil, but his father had given him a description of one Old Master Chen had seen - red eyebrows, green eyes, and a stiff-legged walk! Old Master Chen had hated the foreign devils too. "The foreign devils have swindled our money away," he used to say. Old Tung Pao was only eight or nine the last time he saw Old Master Chen. All he remembered about him now were things he had heard from others. But whenever Old Tung Pao thought of that remark - "The foreign devils have swindled our money away" - he could almost picture Old Master Chen, stroking his beard and wagging his head.
How the foreign devils had accomplished this,“

 

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Mao Dun (4 juli 1896 – 27 maart 1981)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, regisseur, filmmaker en fotograaf Walter Wippersberg werd geboren op 4 juli 1945 in Steyr. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007  en ook mijn blog van 4 juli 2008.en ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: Der Kater Konstantin

 

“Der Kater war als Erster wieder auf den Beinen.
"Philipp hat nur gesagt, wie man fährt. Der hat doch glatt vergessen, mir zu sagen, wie man stehen bleibt", erklärte Konstantin und fügte hinzu: "Entschuldigen Sie bitte, Herr Meier."
Der Dunkelblaue ächzte und stöhnte und erhob sich endlich.
"Ich heiße nicht Meier!", knurrte er.
"Aber gewiss doch", meinte Konstantin, "Uschi und Philipp haben es gestern Abend doch gesagt."
"Ich heiße nicht Meier!"
Der Dunkelblaue brüllte jetzt. "Wirklich nicht?", fragte Konstantin. Er war nun doch ein wenig unsicher.
"Nein!"
Der Kater schaute verwundert drein. "So etwas!", murmelte er. "Wie schnell sich die Menschen verändern. Als ich Sie gestern vor dem Schwimmbad gesehen habe, da waren Sie klein und Schmal. Heute sind Sie auf einmal groß und dick. Gestern waren Sie glatt rasiert und heute tragen Sie einen Schnurrbart. Gestern haben Sie Meier geheißen - und heute nicht. Nur der dunkelblaue Anzug und die Kappe sind gleich geblieben.'"
"Ich habe nie Meier geheißen! Seit vierzig Jahren heiße ich Müller."
"Na ja, das ist auch ein schöner Name", tröstete ihn Konstantin.
Dann ging ihm auf einmal ein Licht auf:
"Aha! Wahrscheinlich gib es noch so einen dunkelblauen Mann. Der heißt Meier, wie?"
Herr Müller rückte seine goldverzierte Kappe zurecht und polterte: "Wir sind keine dunkelblauen Männer, sondern Polizisten. Und es gibt nicht nur zwei, sondern - was weiß ich - hunderttausend oder noch mehr."
"Hunderttausend?" Da staunte der Kater.
,"Warum denn so viele?"
"Damit Kerle wie du sie niederfahren können", schnauzte der Polizist ihn an.”

 

 

 

Wippersberg

Walter Wippersberg (Steyr, 4 juli 1945)

 

 

 

 

De Franse schrijver Sébastien Japrisot (pseudoniem van Jean-Baptiste Rossi) werd geboren op 4 juli 1931 in Marseille. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: Un long dimanche de fiançailles

“J’ai fait de nouveau lier les prisonniers, bras dans le dos,comme il m’était ordonné. Je ne voyais pas l’utilité de le faire, ils était trop fatigués et nous étions trop nombreux pour que l’un d’eux tente de fuir, mais finalement c’était mieux ainsi, cela nous évitait, en cas de betise, d’avoir à tirer. Nous avons marché vers Bouchavesnes, les prisonniers en file, chacun encadré de deux soldats. La tranchée de première ligne ou je devais les conduire portait un numéro, mais à la guerre, il en fallait des tranchées comme des bonhommes, on retenait plus facilement les surnoms. Celle-là, on l’appelait, ne me demandez pas pourquoi, Bingo Crépuscule. A l’entrée des boyaux, après deux kilomètres d’une route crevée par les obus, dans un paysage ou n’existait déjà plus ni maison, ni arbre, ni rien sur la neige, un soldat nous attendait pour nous guider, en train de blaguasser avec des artilleurs.

Les lacis ,ensuite , nous ont semblé interminables ,on pataugeait dans la boue et les prisonniers avaient toutes les peines à marcher. A chaque instant , il nous fallait les soutenir. Le caporal six-sous est tombé dans une flaque. On l’a remis debout, il ne s’est pas plaint. J’avais honte ,comme le chef des dragons qui m’avait parlé au village, d’emmener ainsi , misérables , cinq des nôtres sous les regards des bonhommes qui attendaient de monter en ligne ou en descendre.”

 

 

Japrisot

Sébastien Japrisot (4 juli 1931 – 4 maart 2003)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e juli ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:14 Reageer op dit bericht

Christian Gellert, Nathaniel Hawthorne, Michel-Jean Sedaine

De Duitse dichter en filosoof Christian Fürchtegott Gellert werd geboren op 4 juli 1715 in Hainichen. Zie ook mijn blog van 4 juli 2006.

 

 

Beständige Erinnerung des Todes

 

Was sorgst du ängstlich für dein Leben?

Es Gott gelassen übergeben,

Ist wahre Ruh und deine Pflicht.

Du sollst es lieben, weislich nützen,

Es dankbar, als ein Glück, besitzen,

Verlieren, als verlörst du's nicht.

 

Der Tod soll dich nicht traurig schrecken:

Doch dich zur Weisheit zu erwecken,

Soll er dir stets vor Augen sein.

Er soll den Wunsch zu leben mindern,

Doch dich in deiner Pflicht nicht hindern,

Vielmehr dir Kraft dazu verleihn.

 

Ermattest du in deinen Pflichten:

So laß den Tod dich unterrichten,

Wie wenig deiner Tage sind.

Sprich: Sollt ich Gutes wohl verschieben?

Nein, meine Zeit, es auszuüben,

Ist kurz, und sie verfliegt geschwind.

 

Denk an den Tod, wenn böse Triebe,

Wenn Lust der Welt und ihre Liebe

Dich reizen; und ersticke sie.

Sprich: Kann ich nicht noch heute sterben?

Und könnt ich auch die Welt erwerben,

Beging ich doch solch Übel nie.

 

Denk an den Tod, wenn Ruhm und Ehren,

Wenn deine Schätze sich vermehren,

Daß du sie nicht zu heftig liebst.

Denk an die Eitelkeit der Erden,

Daß, wenn sie dir entrissen werden,

Du dann dich nicht zu sehr betrübst.

 

Denk an den Tod bei frohen Tagen.

Kann deine Lust sein Bild vertragen:

So ist sie gut und unschuldsvoll.

Sprich, dein Vergnügen zu versüßen:

Welch Glück werd ich erst dort genießen,

Wo ich unendlich leben soll!

 

Denk an den Tod, wenn deinem Leben

Das fehlt, wonach die Reichen streben;

Sprich: Bin ich hier, um reich zu sein?

Heil mir! wenn ich in Christo sterbe,

Dann ist ein unbeflecktes Erbe,

Dann ist der Himmel Reichtum mein.

 

Denk an den Tod, wenn Leiden kommen;

Sprich: Alle Trübsal eines Frommen

Ist zeitlich, und im Glauben leicht.

Ich leide; doch von allem Bösen

Wird mich der Tod bald, bald erlösen;

Er ist's, der mir die Krone reicht.

 

Denk an den Tod, wenn freche Rotten

Des Glaubens und der Tugend spotten,

Und Laster stolz ihr Haupt erhöhn.

Sprich bei dir selbst: Gott trägt die Frechen;

Doch endlich kömmt er, sich zu rächen,

Und plötzlich werden sie vergehn.

 

Denk an den Tod zur Zeit der Schrecken,

Wenn Pfeile Gottes in dir stecken;

Du rufst, und er antwortet nicht.

Sprich: Sollte Gott mich ewig hassen?

Er wird mich sterbend nicht verlassen;

Dann zeigt er mir sein Angesicht.

 

So suche dir in allen Fällen

Den Tod oft, lebhaft, vorzustellen;

So wirst du ihn nicht zitternd scheun;

So wird er dir ein Trost in Klagen,

Ein weiser Freund in guten Tagen,

Ein Schild in der Versuchung sein.

 

 

 

 

Gellert

Christian Gellert (4 juli 1715  - 13 december 1769)

Portret door Anton Graff

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Nathaniel Hawthorne werd geboren op 4 juli 1804 in Salem, Massachusetts.

 

 

Address To The Moon

 

How sweet the silver Moon's pale ray,

Falls trembling on the distant bay,

O'er which the breezes sigh no more,

Nor billows lash the sounding shore.

Say, do the eyes of those I love,

Behold thee as thou soar'st above,

Lonely, majestic and serene,

The calm and placid evening's Queen?

Say, if upon thy peaceful breast,

Departed spirits find their rest,

For who would wish a fairer home,

Than in that bright, refulgent dome?

 

 

 

 

Go To the Grave

 

Go to the grave where friends are laid,

And learn how quickly mortals fade,

Learn how the fairest flower must droop,

Learn how the strongest form must stoop,

Learn that we are but dust and clay,

The short-liv'd creatures of a day.

Yet do not sigh -- there is a clime,

Where they will dwell through endless time,

Who here on earth their Maker serve,

And never from his precepts swerve.

The grave to them is but a road,

That leads them to that blest abode.

 

 

 

 

hawthorne

Nathaniel Hawthorne (4 juli 1804 - 19 mei 1864)

Portret door Charles Osgood

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Michel-Jean Sedaine werd op 4 (of 2) juli 1719 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 4 juli 2009.

 

Uit: Poésies fugitives

 

« Ces quelques détails pourront, dit-il, faire deviner ma profession, et je m'attends bien que quelque lecteur, qui y aura pris garde, pourra me dire en forme d'avis : Soyez plutôt maçon. - Mais pourquoi ne serais-je pas maçon et poète ? Apollon, mon seigneur et maître, a bien été l'un et l'autre. Pourquoi ne tiendrais-je point un petit coin sur le Parnasse auprès du menuisier de Nevers ? Pourquoi n'associerais-je point ma truelle au villebrequin de maître Adam ? Je sais bien qu'on a lieu de se défier qu'un maçon poète ne maçonne mal, et qu'un poète maçon ne fasse de méchants vers ; là-dessus j'ai fait mon choix : j'aime encore mieux passer pour mal versifier que pour mal bâtir ; c'est pour vivre que je suis maçon : je ne suis poète que pour rire. »

 

 

 

Sedaine

Michel-Jean Sedaine (4 juli 1719 – 17 mei 1797)

Geschreven door Romenu om 20:11 Reageer op dit bericht

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