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Joachim Ringelnatz, Heinz Rudolf Unger, Dieter Schlesak, Hermione von Preuschen, Joseph Rodman Drake, Johan Carl Christian Brosbøll

De Duitse dichter, schrijver, cabaretier en schilder Joachim Ringelnatz (eig. Hans Bötticher) werd geboren op 7 augustus 1883 in Wurzen bij Leipzig. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007 en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009.

 

Uit: Verstreut Gedrucktes
"Kuttel Daddeldu erzählt seinen Kindern das Märchen
vom Rotkäppchen und zeichnet ihnen sogar was dazu"

 

“Also Kinners, wenn ihr mal fünf Minuten lang das Maul halten könnt, dann will ich euch die Geschichte vom Rotkäppchen erzählen, wenn ich mir das noch zusammenreimen kann. Der alte Kapitän Muckelmann hat mir das vorerzählt, als ich noch so klein und so dumm war, wie ihr jetzt seid. Und Kapitän Muckelmann hat nie gelogen.
Also lissen tu mi. Da war mal ein kleines Mädchen. Das wurde Rotkäppchen angetitelt - genannt heißt das. Weil es Tag und Nacht eine rote Kappe auf dem Kopfe hatte. Das war ein schönes Mädchen, so rot wie Blut und so weiß wie Schnee und so schwarz wie Ebenholz. Mit Rotkäppchen, so große runde Augen und hinten so ganz dicke Beine und vorn - na, kurz eine verflucht schöne, wunderbare, saubere Dirn.
Und eines Tages schickte die Mutter sie durch den Wald zur Großmutter; die war natürlich krank. Und die Mutter gab Rotkäppchen einen Korb mit drei Flaschen spanischem Wein und zwei Flaschen schottischem Whisky und einer Flasche Rostocker Korn und einer Flasche Schwedenpunsch und einer Buttel mit Koem und noch ein paar Flaschen Bier und Kuchen und solchem Kram mit, damit sich Großmutter mal erst stärken sollte.
"Rotkäppchen", sagte die Mutter noch extra, "geh nicht vom Wege ab, denn im Walde gibt's wilde Wölfe!" (Das ganze muss sich bei Nikolajew oder sonst wo in Sibirien abgespielt haben.) Rotkäppchen versprach alles und ging los. Und im Walde begegnete ihr der Wolf. Der fragte: "Rotkäppchen, wo gehst du denn hin?" Und da erzählte sie ihm alles, was ihr schon wisst. Und er fragte: "Wo wohnt denn deine Großmutter?"

 

 

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Joachim Ringelnatz (7 augustus 1883 – 17 november 1934)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Heinz Rudolf Unger werd geboren op 7 augustus 1938 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007 en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009.

 

Uit: Löwenslauf

 

“Als er erkennen musste, dass es mit ihm zu Ende ging, beherrschte Lapinski ein einziger Gedanke:

Es wird ein falscher Name auf meinem Grabstein stehen!

Die Batterie war fast leer, dünne Nährflüssigkeiten aus dünnen Schläuchen hielten eine Art Notbetrieb aufrecht. Durch Kanülen mit anonymen Geräten verbunden, deren Funktionen er nicht kannte, so schoss er dem Ende auf einer unentrinnbaren, abschüssigen Spur haltlos entgegen, wie auf einer endzeitigen Achterbahn, obwohl ihm bewusst war, dass er zugleich unbeweglich

und wie verpuppt unter einem weißen Laken lag.

Seine Welt war nun ganz innen. Er konstatierte das kalt und emotionslos. Sein Universum war auf die Größe seines Schädels geschrumpft. Der Kopf, der Himmel des Menschen. In diesem Firmament sausten Gedanken wie Kometen umher, hingen Asteroidengürtel von Erinnerungen, schwer wie erloschene Sonnen, und ikonenartige Bilder zogen wie weit entfernte Planeten immer wiederkehrende Bahnen, umtanzten das Zentrum seiner schwindenden Sinne.

Ihm war, als blinkten zwischen den Synapsen  der Nervenenden seines Gehirns bunte Lichter.

Er hatte bunte Lichter immer gemocht. Die Lichtergirlanden einer mediterranen Taverne in einer warmen Sommernacht, rote, grüne, weiße Glühlampen, die in einer sanften Brise schwanken, nachtblauer Himmel darüber, das Rauschen der Brandung im Hintergrund, das war Leben, das war Glück. Diese blitzenden Lichter aber, die jetzt seinen Kopf, durchzuckten, waren nicht das leuchtende Leben, sie signalisierten vielmehr das Gegenteil - das Erlöschen.

Sie glichen elektrischen Impulsen einer durch einen Flipper rasenden Kugel, ein gespenstisches

Wetterleuchten, ähnlich dem nervösen Blinken von Einsatzfahrzeugen...”

 

 

 

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Heinz Rudolf Unger (Wenen, 7 augustus 1932)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en vertaler Dieter Schlesak werd geboren in Sighişoara, Roemenië, op 7 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007 en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009.

 

Uit: Zwischen Himmel und Erde. Gibt es ein Leben nach dem Tod.

 

„Die ernsteste Frage der Welt. Und warum stellen wir sie heute anders als noch vor zwei Jahren

Warum sind diese Fragen, zwar nie veraltet, aber besonders heute wieder ganz aktuell geworden. Und die Frage: Warum soll ich solch ein Buch wie dieses heute lesen? lässt sich leichter beantworten als noch vor einem Jahr.

Mein Sohn fragte mich: Vater, wie sollen wir jetzt weiterleben, alle Utopien, auch die des Geldes sind ja gefallen! Ich hab keine Orientierung mehr, woran kann man sich noch halten? Sogar meine Gegner und Feinde haben verloren!

Ich weiß es seit lange, antwortete ich, doch ich habe es immer wieder vergessen. Es klingt kompliziert, doch es ist ganz einfach: Das, was alle meinen, gering schätzen oder vergessen zu können, ist das Wichtigste. Es drückt sich in der Kunst und in der Religion aus Vom All-Einen, dem SEIN, wir gehören dazu: wir SIND DA, und das ist ein Wunder! Das ist gar nicht selbstverständlich und davon nämlich müssen wir ausgehen: Denn es ist das Rätsel, das uns leben lässt, alles bestimmt. Das in Anderer Sprache als in der des Alltags sich äußert; die Alltagssprache ist Seiendes, Daseinsdummheit; die Kunst, die Musik, die Poesie und die LIEBE allein berühren den Grund jenes „Seins“, das uns sein lässt, uns denkt, uns möglich macht. Und wehe, du mischt dich falsch und nur mit dem Verstand, gar der „Wissenschaft“ und der Technik und mit ihren Analysen da ein, lässt es und deine innere Stimme nicht zu, und mischt dich ein mit Begriffen in einen Bereich, wo Begriffe nichts zu suchen haben! Du störst und zerstörst, genau wie im Fluss eines Gedichtes, das sich auch selbst schreibt, wenn die Sprache es will und es auch tut, wir sind nur das klingende Instrument. Das Desaster dieser Welt war und ist die Folge solcher andauernden Einmischung! Alles, was IST, wird von dieser obersten Macht des “Seins“ bewegt und gestaltet. Die Menschheit aber hält sich für gescheiter, lebt und arbeitet gegen dieses Gesetz an, Tag für Tag, jeder Einzelne und alle zusammen!

 

 

 

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Dieter Schlesak (Sighişoara, 7 augustus 1934)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster en schilderes Hermione von Preuschen werd geboren op 7 augustus 1854 in Darmstadt. Vanaf 1869 studeerde zij schilderkunst in Karlsruhe, waarna zij door half Europa reisde. Toen haar tweede man in 1897 stierf trok zij zich in haar villa "Tempio Hermione" in Berlin-Lichtenrade terug en begon zij te schrijven. Tussen 1905 en 1907 maakte zij nog wel een uitgebreide reis naar India, Sri Lanka en Burma.

 

Uit: Yoshiwara. Vom Freudenhaus des Lebens

 

“Anhalter Bahnhof in Berlin! Das Zeichen zur Abfahrt des Nachtschnellzugs Berlin–Frankfurt war gegeben. Ein eleganter Herr ging wie suchend an den Coupés entlang. Am Damencoupé dritter Klasse blieb er unwillkürlich stehen, und ein Glimmern ging durch seine schönen, grauen Augen, daß sie wie grüner Phosphor aufblitzten. Dann schritt er nach seinem behaglichen Abteil erster Klasse, in dem er ganz allein fuhr und sich bequem ausstreckte.

Die Ursache dieses Phosphorblicks, Indra Versen, drückte sich derweil in der Mitte des überfüllten Wagens. Sie winkte noch einmal hinaus, nach der behäbigen, blonden Dame, die, laut weinend, wie von Schluchzen geschüttelt, vor der Tür stand. — »Ich seh’ dich nicht wieder, Indra, ich fühle es, du bist mir verloren.« — »Aber Mutter,« lächelt Indra etwas verlegen, denn sie liebt keine Gefühlsausbrüche in der Öffentlichkeit, »bedenke doch, es ist ja ein Glück, daß deine Freundin mich haben will, und ich werde Tunis sehen — Tunis!« Auch durch ihre Augen zuckt ein Blitz wie ein großes Freudenfeuer. — »Ich seh’ dich nicht wieder!« schluchzt die Mutter. — Der Zug setzt sich in Bewegung, die Mutter winkt, und Indra winkt noch in die Nacht, mit dem weißen Taschentuch, das vor den Augen der Mutter und der Tochter kleiner und kleiner wird — wie ein Schmetterling, der sich hinaus in Nacht und Dunkel verflogen. — Indra schließt die Augen und versucht zu schlafen. Aber wie ist dies möglich vor dem wasserfallartigen Rauschen des eintönigen Plauderbachs der »Damen«. Ganze Familien-, Krankheitsgeschichten, Hochzeit, Tod — alles erörtert sich zwischen ein paar Stationen! Hinter Brandenburg wird’s etwas leerer, Indra will sich gerade ein wenig ausstrecken, da kommen drei neue Damen mit zahllosem Handgepäck. — Aber wenigstens hat das junge Mädchen einen Eckplatz erobert und fühlt sich schon dadurch vom Geschick bevorzugt. — »Alles Glück des Lebens ist wirklich nur relativ,« denkt sie. »Aus der eingekeilten Mitte, sardellenartig gepreßt von glotzenden Damen, scheint mir hier auf dem Fensterplatz mein Los schon ein günstigeres. Käme ich aus einem leeren Coupé erster Klasse, erschiene mir dieser Platz unerträglich.« — Wieder versucht sie, die Augen schließend, einzuschlummern, aber neue Lebensgeschichten plätschern an ihr vorüber. — »Welch furchtbare Stimmen all diese Weiber haben, seelenlos wie Blech,« denkt sie. »Welche Stimme wohl der Fremde hat, der mich vorhin so lange angesehen?

 

 

 

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Hermione von Preuschen (7 augustus 1854 – 12 december 1918)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Joseph Rodman Drake werd geboren op 7 augustus 1795 in New York. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2009.

 

 

Sonnet 

 

Is thy heart weary of unfeeling men,

And chilled with the world's ice? Then come with me,

And I will bring thee to a pleasant glen

Lovely and lonely. There we'll sit, unviewed

By scoffing eye; and let our hearts beat free

With their own mutual throb. For wild and rude

The access is, and none will there intrude,

To poison our free thoughts, and mar our solitude!

Such scenes move not their feelings--for they hold

No fellowship with nature's loneliness;
The frozen wave reflects not back the gold

And crimson flushes of the sunset hour;
The rock lies cold in sunshine--not the power

Of heaven's bright orb can clothe its barrenness.

 

 

 

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Joseph Rodman Drake (7 augustus 1795 – 21 september 1820)

 

 

 

 

 

De Deense schrijver Johan Carl Christian Brosbøll werd geboren op 7 augustus 1816 in Fredericia. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007.

 

Uit: Ein Mann in Banden

 

„Sigwart Grubbe hieß ein dänischer Edelmann, der war in seinem Leben viel gereist und hatte viel gesehen. Er verließ die Universität Kopenhagen als junger Student und studirte darauf einige Jahre in Wittenberg, war reich, von vornehmer Geburt und persönlich von König Christian IV. geliebt, der ihn zum obersten Kanzleibeamten erhob, als er von seinen Reisen zurückkehrte. Was jedoch Sigwart Grubbe's Namen bis auf unsere Zeiten gebracht hat, ist weder seine Geburt noch seine Stellung, sondern ein Tagebuch, in welchem er mit scharfer Beobachtungsgabe klar und ausführlich eine Menge werthvoller Aufschlüsse gibt, nicht nur über Begebenheiten und die dabei mitwirkenden Kräfte, welche in der Geschichte unseres Vaterlandes Bedeutung erhalten haben, sondern zugleich über Verhältnisse, Sitten, Gebräuche und Ansichten aus der Zeit, in der er lebte. Der vornehmste und eigenthümlichste Gegenstand seiner Schilderungen ist der junge König, an dessen Hofe er eine gern gesehene Persönlichkeit war. Unter den Jungfrauen der Königin hatte er sich die Braut erwählt und den König auf seinen Reisen im Lande wie bei seinen Wanderungen und Abenteuern mehr privater und lichtscheuer Natur begleitet. Einer dieser Ausflüge und das, was das Tagebuch darüber berichtet, hat den Stoff zu folgender Erzählung gegeben.

»Am vierten Mai 1598,« erzählt Sigwart Grubbe, »war der König bei dem Rentmeister Enevold Kruse und wir tranken tüchtig bis tief in die Nacht hinein. Auf dem Rückwege nach dem Schlosse fragte der König bei der Hohen Brücke nach meiner Wohnung, und da sie in der Nähe war, sagte er, hätte ich Lust, Besuch anzunehmen, so wollte er sich einmal meine Einrichtung und meine Wirthin ansehen und sich überzeugen, ob ich einige hübsche Mägde hätte.“

 

 

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Carl Brosbøll (7 augustus 1816 – 9 mei 1900)

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Kjell Westö, Christoph Simon, Conor McPherson, Diane DiPrima

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Tante Elsie und mein letzter Sommer (Vertaald door Paul Berf)

 

“Im August kam Tante Elsie.
Der Lärm der Stadt und die harten Holzpulte der Schule hatten sich bereits fest in meinen Gedanken verankert. Die Sonne versank immer schneller hinter dem Land der großen Kiefern auf der anderen Seite des Wassers. Ich war mir sicher, wenn ich nur das Motorboot nehmen und die dunkle Klippe mit der leer stehenden grünen Hütte umrunden dürfte, würde ich das Zischen hören und sehen können, wenn die Sonne in eine der Buchten hinter dem Kiefernwald fiel; aber Papa meinte, das Boot sei viel zu kippelig.
Einige Jahre vergingen, unser Boxer Bruno gewann eine Dritter-Platz-Schleife bei einer großen Hundeausstellung und lief immer seltener weg, mein Bruder Kenneth zog zu Hause aus, an den Wintersamstagen bekamen wir schulfrei, aber gleichzeitig wurde der Sommer kastriert; es war nicht mehr der September, der die Grenze markierte, sondern der sechzehnte oder achtzehnte August. Wir aßen Flusskrebse, Onkel Walle holte sie in Tammerfors, blaugrau und grauslig krabbelten sie in ihren Pappkartons, wurden in den Kochtopf geworfen und wurden rot und tot. Die Raubfische erwachten aus ihrer Juliträgheit, die Zander gingen wieder ins Netz. Inmitten des schweren, dunklen Grüns gab es einen Abgrund, das spürte ich, obwohl ich erst viel später gelernt habe, die Worte dafür zu finden.
Im August wartete ich auf Tante Elsie.
Sie kam mit einem Duft aus Tabak und Moschus, Großstadt und Lachen. Tante Elsie setzte eine Zäsur, ihre Stimme war laut und gierig, durchdrang die Genügsamkeit und übersättigte Ruhe, die im August über Lönnbacka hing. Ihre Haare kräuselten sich bis zur Taille, so schwarz wie die Kohlenhalden neben den Kraftwerken, die der Stadt Wärme spendeten. Die Stadt! Vielleicht war dies ja das Geheimnis Tante Elsies dass sie an Helsingfors erinnerte. Sie war hektisch und schnell, ihre Kent rauchte sie mit energischen Zügen, die ihre Wangen zu zwei großen Gruben zusammenzogen, und die Schritte, mit denen sie ging, waren so kurz, dass es aussah, alswürde sie laufen. Auf ihrem Nachttisch in der Saunakammer lagen stets vier Bücher, alle mit einem Eselsohr irgendwo in der Mitte.”

 

 

 

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Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Simon werd geboren op 6 augustus 1972 in Langnau im Emmental. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Spaziergänger Zbinden

 

„Kâzim, den Namen habe ich doch richtig verstanden? Reichen Sie einem alternden Spaziergänger die Hand. Mit Treppen tue ich mich schrecklich schwer. Können Sie glauben, dass dieses Betagtenheim einmal ein Privatsitz gewesen ist? Dass hier eine nur vier- oder fünfköpfige Familie gelebt hat? Die Kinder haben sich hier ans Treppengeländer geschlichen und sich hingekauert, während ihre Eltern unten eine patrizische Abendgesellschaft empfingen. – Nehmen was? Sie müssen lauter sprechen. Ich habe zwei Hörgeräte. Mit dem einen höre ich und bekomme Kopfschmerzen, mit dem andern bekomme ich keine und höre aber nichts. – Den Lift? Nein, den Lift nehme ich nie. Im Lift stehen alle steif nebeneinander, blicken starr geradeaus oder halten den Blick gesenkt. Die Tür öffnet sich, einer kommt heraus, ein anderer geht hinein, dreht sich sofort um und blickt unbehaglich zur Tür. Wer hat ihnen befohlen, zur Tür zu blicken? Muss ich einen Lift benutzen, dann wende ich der Tür gern den Rücken zu, sehe den anderen ins Gesicht und sage: "Wäre es nicht wundervoll, wenn der Lift stecken bliebe und wir uns alle kennenlernen könnten?"

Wissen Sie, was dann geschieht? Die Tür öffnet sich auf der nächsten Etage, und alle verlassen den Aufzug.

Ich weiss. Ich stelle Leuten die unmöglichsten Fragen. Ich bitte meinen Sohn, mir die Funktionsweise des automatischen Getriebes zu erklären. Ich frage den Leiter des Betagtenheims, wer ihm die Socken strickt. Frau Grundbacher, halten Sie sich für sensibel und sind bloss beleidigt? Herr Imhof, können Sie eine Pflegefachfrau ansehen, ohne gleich den Wunsch nach tätiger Liebe zu verspüren? Herr Ziegler, unterschätzen Sie sich gern in Ihren Möglichkeiten, die Gefühle anderer zu verletzen? Herr Hügli, stehen Sie auf, um nachzuschauen, ob’s regnet, oder pfeifen Sie den Kater herein und fühlen, ob er nass ist?“

 

 

 

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Christoph Simon (Langnau im Emmental, 6 augustus 1972)

 

 

 

 

De Ierse (toneel)schrijver Conor McPherson werd geboren op 6 augustus 1971 in Dublin. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Shining City

 

 


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Conor McPherson (Dublin, 6 augustus 1971)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Diane DiPrima werd geboren op 6 augustus 1934 in New York. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

 

The Belltower

 

the weighing is done in autumn
and the sifting
what is to be threshed
is threshed in autumn
what is to be gathered is taken

the wind does not die in autumn
the moon
shifts endlessly thru flying clouds
in autumn the sea is high

& a golden light plays everywhere
making it harder
to go one's way.
all leavetaking is in autumn
where there is leavetaking
it is always autumn
& the sun is a crystal ball
on a golden stand
& the wind
cannont make the spruce scream
loud enough.

 

 

 

 

First snow, Kerhonkson – For Alan

 

This, then, is the gift the world has given me

(you have given me)

softly the snow

cupped in the hollows

lying on the surface of the pond

matching my long white candles

which stand at the window

which will burn at dusk while the snow

fills up our valley

this hollow

no friend will wander down

no one arriving brown from Mexico

from the sunfields of California, bearing pot

they are scattered now, dead or silent

or blasted to madness

by the howling brightness of our once common vision

and this gift of yours-

white silence filling the contours of my life.

 

 

 

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Diane DiPrima (New York, 6 augustus 1934)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6e augustus ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, John Middleton Murry

De Franse schrijver en essayist Jean Carrière werd geboren op 6 augustus 1928 in Nîmes. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: L’épervier de Maheux

 

« Quand l’homme avait le dos tourné, le monde se remplissait de choses mystérieuses, d’étranges complicités naissaient entre elles, des alliances inconnues se formaient, dont nul n’avait idée, et dont il ne restait aucune trace à son retour. Mais il fallait une prunelle pure et une oreille exercée pour les distinguer, pour en déceler les traces (…) » 

 

« Il ne pleuvait jamais le soir, mais le ciel s’ouvrait au contraire, vaste et multicolore, vers le couchant, l’océan, l’ouest somptueux, les Amériques – l’Amérique du Nord, l’étoilée, à laquelle avaient appartenu ces plateaux à l’ère des trilobites. Le Haut-Pays reprenait la mer, au crépuscule, et remontait le vent dans la direction de l’étoile polaire. »

 

« Tu vois, lui, ce bâtard de haute époque – et je veux bien que l’histoire des hommes soit souvent l’histoire d’une bataille rangée entre une névrose cosmique et une désespérante lucidité – lui ne l’a pas supporté, d’être réveillé, qu’on le fasse brutalement passer de l’éternité dans le temps – le temps, signe de mort, signe de rien : ses catégories n’étaient pas les nôtres, j’en mettrais ma main au feu. »

 

 


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Jean Carrière (6 augustus 1928 – 7 mei 2005)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2006 en ook mijn blog van 6 augustus 2007  en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

 

Come not when I am dead 

 

Come not, when I am dead,

To drop thy foolish tears upon my grave,

To trample round my fallen head,

And vex the unhappy dust thou wouldst not save.

There let the wind sweep and the plover cry;

But thou, go by.

 

Child, if it were thine error or thy crime

I care no longer, being all unblest:

Wed whom thou wilt, but I am sick of Time,

And I desire to rest.

Pass on, weak heart, and leave to where I lie:

Go by, go by. 

 

 

 

Politics 

 

We move, the wheel must always move,

Nor always on the plain,

And if we move to such a goal

As wisdom hopes to gain,

Then you that drive, and know your Craft.

Will firmly hold the rein,

Nor lend an ear to random cried,

Or you may drive in vain,

For some cry ‘Quick’ and some cry ‘Slow’

But, while the hills remain,

Up hill ‘Too-slow’ will need the whip,

Down hill ‘Too-quick’ the chain.

 

 

 

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Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

Portret door Helen Allingham

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

 

Le Départ

 

_Ce n'étaient pas là vos grandes et gracieuses manières.

 

Vous qui n'avez de rien d'autre à vous repentir, n'avez-vous pas, mon amour,

regret de cette après-midi de juillet où vous partites avec une soudaine,

inintelligible phrase et un oeil effrayé, pour ce voyage si long sans aucun

baiser et nul adieu?

Je savais bien cependant que vous alliez partir tout à l'heure, et nous étions assis dans les rayons du soleil déclinant,

vous me murmurant tout

bas, car votre voix était faible, ce merci qui me faisait mal.

Tout de même ç'était bon d'entendre ces choses, et je pouvais dire ce qui

rendait vos yeux pleins d'amour une croissante ombre,

comme quand le vent

du Sud approfondit le noir feuillage.

 

_Et ç'était bien vos grandes et gracieuses manières

 

que de tourner le discours ainsi sur les choses de tous les jours, ma chérie, élevant pour l'éclair d'un sourire ces lumineuses, pathétiques paupières.

Tandis que je m'approchais davantage, car vous parliez si bas que je ne pouvais à peine entendre.

Mais tout d'un coup me laisser ainsi à la fin, effaré de surprise plus que

de la perte, avec une phrase pressée, inintelligible, et un oeil effrayé, et

partir ainsi pour votre voyage d'à jamais avec pas un seul baiser et pas

adieu, et le seul regard sans amour celui dans lequel vous passâtes,

 

_Çe n'était pas du tout vos grandes et gracieuses manières.

 

 

 

 

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Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver, criticus, vertaler en dichter John Middleton Murry werd geboren op 6 augustus 1889 in Londen. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Aspects of Literature

 

„It is curious and interesting to find our younger men of letters actively concerned with the present condition of literary criticism. This is a novel preoccupation for them and one which is, we believe,

symptomatic of a general hesitancy and expectation. In the world of letters everything is a little up in the air, volatile and uncrystallised. It is a world of rejections and velleities; in spite of outward similarities, a strangely different world from that of half a dozen years ago. Then one had a tolerable certainty that the new star, if the new star was to appear, would burst upon our vision in the shape

of a novel. To-day we feel it might be anything. The cloud no bigger than a man's hand might even be, like Trigorin's in 'The Sea-gull,' like a piano; it has no predetermined form.

 

 

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John Middleton Murry (6 augustus 1889 – 12 maart 1957)

Hier met Kathrine Mansfield

Geschreven door Romenu om 20:02 Reageer op dit bericht

János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Isabel Bolton, Rolf Boldrewood, Jiří Weil

De Hongaarse schrijver János Rózsás werd geboren in Boedapest op 6 augustus 1926. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007  en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Autobiographie

 

„Ich selbst wurde vom Kriegsgericht der 3. Ukrainischen Front am 6. Februar 1945 auf zehn Jahre Verbesserungsarbeit in Zwangsarbeitlagern - und noch dazu auf ewige Verbannung in Sibirien - verurteilt.
Ich wurde bald nach der Verkündung des Urteils mit meinen Mithäftlingen im Lastzug nach Sowjetunion, in das Odessaer Gefängnis transportiert. Ich bin nach dem Sanitätssperre, im Monat April 1945 in die ukrainische Stadt Nikolajew in einem Arbeitslager gelangen. Ich wurde nach einigen Monaten in Umkreis der Stadt Cherson mit einem Sträflingstransport verschleppt, das grausame Sklaveleben in einem anderen Arbeitslager fortsetzen.
Ich wurde dann im Herbst 1946 mit einem grössen Häftlingstransport in die Urwälder des Nord-Urals deportiert, zur Abholzungsarbeit. Ich bin in den gräßlichen Umständen, - wegen der ständigen Hungersnot, rauhes Klimas und grausamer Behandlung von den Treibern - mehrmals in Lebensgefahr geraten, aber glücklicherweise trotz alledem doch im Leben geblieben.
Ich wurde im Frühling 1949 wiederum weiterdeportiert, diesmal nach Asien, wiederum in Lastwaggons mit tausenden Mithäftingen zusammen. Wir sind in Nordkasachstan, in Umgebung Stadt Karaganda angekommen. Ich habe dort in den ersten Zeiten in einem grossen Steinbruch gearbeitet. Man hat mich im September 1949 mit tausenden anderen Häftlingen in Ortschaft Ekibaschtus, nicht weit vom Fluß Irtisch, im Gebiet der Stadt Pawlodar transportiert. Hier, in der Öde der Hungersteppe wurde eine neue Stadt, eine Bergbaustadt gegründet und aufgebaut. Die Geologen haben dort eine reiche Steinkohle-Fundstelle erschürfen. Ich habe auf Bauarbeiten gearbeitet, anfangs als Erdarbeiter, dann Maurer, später als Zimmermann und Verputzarbeiter, endlich als Hilfsarbeiter in einem Eisengießwerk.
Ich habe in diesem Lager, welche funktionierte mit verschärftem Regime, als ein spezielle, politische Gefängnislager, fast vier Jahre von meiner Haft verbracht. Wir haben uns in diesem Lager mit Alexander Solschenizyn befreundet. Obwohl er war damals noch nur ein Mittelschule-Lehrer, aber er war zwischen uns ein auffällige Mann von Bildung.“

 

 

 

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János Rózsás (Boedapest, 6 augustus 1926)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Christa Reinig werd geboren op 6 augustus 1926 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

 

GOTT RUFT KAIN

 

Als gott mich suchte traf er mich nicht auf dem Acker

als gott mich suchte traf er mich beim zeitungslesen

er kam ganz schwarz - es war ein kohlenpacker

er sprach: was ist mit abel gestern losgewesen

ich sagte: ich hab nichts gelesen

er sprach: der mensch lebt nicht von zeitung und von essen

ich sagte: sondern vom vergessen

er sprach: was glaubst du - hast du ein ewiges gesicht?

ich sagte: manchmal glaube ich manchmal nicht

er sprach: und weißt von nichts und hörtest keinen schrei

ich sagte: ich hörte wohl - ich ging vorbei

 

 

 

GOTT RUFT JUDAS

 

Ich stieß den haken zwischen asche und absud

und fischte einen löffel und zwei halbverdaute dinge

und als er kam - den kasten auf die karre lud

sprach er: für wieviel lieferst du mich an die klinge

ich sagte: was sind mir dreißig silberlinge

er sprach: was willst du denn von mir - du scher dich zu den deinen

ich sagte. das ist nichts für unsereinen

er sprach: man wird dich ewiglich bespucken wenn dus wagst

ich sagte: es sind idioten, wie du selber sagst

er sprach: daß gott dich lieb hat hast du das gedacht

ich sagte: ja sehr - und darum habe ich es vollbracht

 

 

 

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Christa Reinig (6 augustus 1926 – 30 september 2008)

 

 

 

 

 

De Algerijnse dichter en schrijver Yacine Kateb werd geboren op 6 augustus 1929 in Zighout-Youcef. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: L'œuvre en fragments

 

Nedjma ou le poème ou le couteau! (Fragment)

Nous avions préparé deux verres de sang Nedjma ouvrait ses yeux parmi les arbres
Un luth faisait mousser les plaines et les transformait en jardins
Noirs comme du sang qui aurait absorbé le soleil
J'avais Nedjma sous le cœur frais humais des bancs de chair précieuse
Nedjma depuis que nous rêvons bien des astres nous ont Suivis...
Je t'avais prévue immortelle ainsi que l'air et l'inconnu
Et voilà que tu meurs et que je me perds et que tu ne peux me demander de pleurer ...
Où sont Nedjma les nuits sèches nous les portions sur notre dos pour abriter d'autres sommeils!
La fontaine où les saints galvanisaient les « bendirs »
La mosquée pour penser la blanche lisse comme un chiffon de Soie
La mer sifflée sur les visages grâce à des lunes suspendues dans l'eau telles des boules de peau de givre
C'était ce poème d'Arabie Nedjma qu'il fallait conserver!
Nedjma je t'ai appris un diwan tout-puissant mais ma voix s'éboule je suis dans une musique déserte j'ai beau jeter ton cœur il me revient décomposé
Pourtant nous avions nom dans l'épopée nous avons parcouru le pays de complainte nous avons suivi les pleureuses quand elles riaient derrière le Nil...
Maintenant Alger nous sépare une sirène nous a rendu sourds un treuil sournois déracine ta beauté
Peut-être Nedjma que le charme est passé mais ton eau gicle sous mes yeux déférents!

 

 

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Yacine Kateb (6 augustus 1929 – 28 oktober 1989)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Isabel Bolton (eig. Mary Britton Miller) werd geboren op 6 augustus 1883 in New London, Connecticut. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

 

Cat

 

The black cat yawns,
Opens her jaws,
Stretches her legs
And shows her claws.
Then she gets up
And stands on four
Long still legs,
And yawns some more.
She shows her sharp teeth,
She stretches her lip,
Her slice of a tongue
Turns up at the tip.
Lifting herself
On her delicate toes,
She arches her back
As high as it goes.
She lets herself down
With particular care,
And pads away
With her tail in the air.

 

 

 

 

The Universe

 

There is the moon, there is the sun

Round which we circle every year,

And there are all the stars we see

On starry nights when skies are clear,

And all the countless stars that lie

Beyond the reach of human eye.

If every bud on every tree,

All birds and fireflies and bees

And all the flowers that bloom and die

Upon the earth were counted up,

The number of the stars would be

Greater, they say, than all of these.

 

 

 

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Isabel Bolton (6 augustus 1883 – 5 april 1975)

New London, de bibliotheek (Public Library)

 

 

 

 

De Australische schrijver Rolf Boldrewood (eig. Thomas Alexander Browne) werd geboren op 6 augustus 1826 in Londen. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009.

 

Uit: Miner's Rights

 

 "Passionately fond of shooting and fishing, I had taken pains to get him a day's rabbiting occasionally, and had let him carry my basket now and then when we had an afternoon's holiday and set off for the trout stream. 'Would ye look at this, Mr. Pole?' said he. 'I ha' gotten it from a brother of mine in Australia, who went there in a big ship called the Red Jacket last year. Quartermaster, Jack was; and seems loike he's runned away, and gotten hissen up the country to a place they call Ballyrat, where they're a rootin' out the gold like spuds.' 'That must be all nonsense,' said I, unable to take in so much of the unusual at one gulp. ' Nay, but it is na,' he replied. ' He sent me the letter and two newspapers as I've got at the kitchen as ye'd like to see 'em. Here's the letter. Happen ye'd like to read it. It's Jack's fist sure enough. He wants me to go to him, and I'd go fast enpu if I had any neighbour folk as 'ud go with me. But I can't think to face so far by mysen.' ' Ha! Joe,' said I, raising the heavy hammer and bringing down stroke after stroke with a strangely excited feeling, which made the heavy tool tremble in my grasp like a tack hammer. ' Wants you to go, does he ? Well, maybe you might have a mate after all." I finished my hour's striking, shod a horse, and pointed some farm tools, thinking the while that I might find such skill valuable in rude lands. My task done, I ventured to the Grange, and, locking myself in my bedroom, opened the epistle of Mr. Jack Bulder.“

 

 

 

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Rolf Boldrewood (6 augustus 1826 – 11 maart 1915)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

De Tsjechische schrijver, criticus en vertaler Jiří Weil werd op 6 augustus 1900 in Praskolesy.

Geschreven door Romenu om 20:01 Reageer op dit bericht

Richard Preston, Sergio Ramírez, Conrad Aiken, Gunter Haug

De Amerikaanse schrijver Richard Preston werd geboren op 5 augustus 1954 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

Uit: The Cobra Event

 

„KATE MORAN was an only child. She was seventeen years old and lived with her parents in a loft apartment on the top floor of a handsome old building to the west of Union Square, just on the edge of Greenwich Village. One Wednesday morning in late April, Kate was slow getting up. She had woken in the middle of the night in a sweat, but it went away, and she fell back asleep, into bad dreams that she could not remember. She came awake with a fresh cold, and she could feel her period coming on.
"Kate!" It was Nanette, the housekeeper, calling to her from the kitchen. "Katie!"
"Okay." She didn't like being called Katie. She sat up and found a Kleenex and blew her nose, and went into the bathroom. She brushed her teeth, then went back into the bedroom and dressed in a flowered dress that she had found in a flea market. The mornings could be chilly this time of year, so she put on a sweater. Kate had wavy russet hair, beautiful hair with natural pale highlights, which she wore medium length. Her eyes were grayish blue or bluish gray, depending on the light and the weather and her mood (or so she liked to think); complicated eyes. Her face was changing fast. She could almost see the bones of the woman emerging, yet she had found that the more she stared at her face in a mirror the less she understood it. She thought about this as she brushed her hair, pushing it back so that the two platinum earrings in her left ear were visible.
Kate's mother called her the Packrat, because she accumulated things. The worktable in the corner of her room was littered with old cigar boxes covered with their original illustrations, plastic boxes, metal containers, purses, bags, puzzles. Things that opened and closed. There was an old dollhouse that she had found in a junk shop in Brooklyn and had been taking apart, cannibalizing it for a project. She reached into the dollhouse and pulled out a prism made of glass, and the smooth white skull of a vole, with tiny yellow teeth, that she had bought at a bone shop in SoHo. She held the prism up to the light falling through the skylight of her bedroom, and just to see what it would look like, she held the vole's head behind the prism.“

 

 

 

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Richard Preston (Cambridge, 5 augustus 1954)

 

 

 

 

 

De Nicaraguaanse schrijver en politicus.Sergio Ramírez Mercado werd geboren in Masatepe op 5 augustus 1942. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

Uit: Vergeben und vergessen (Vertaald door Lutz Kliche)

 

„Der Pibe Cabriola hatte dort hinten, in der Verteidigung, nichts zu suchen, doch war dies eine Überraschung, über die ich nicht lange nachdachte, er war halt da, na und, und jetzt brauchte er nur einen Befreiungsschlag zu machen und den Ball ins Seitenaus zu schlagen, und dann war alles vorbei, aus und vorbei. Bis sie ihn wieder zum Einwurf herbeigeholt hatten, musste der Schiedsrichter abpfeifen. Der Pibe Cabriola drehte sich jedoch unglücklich, oder vielleicht rutschte er auch aus, jedenfalls erwischte er die Kugel mit der Hacke, und sie sprang ihm wie angeschnitten vom Fuss und in die entgegengesetzte Richtung, beschrieb einen Bogen nach innen, dicht am rechten Pfosten vorbei und landete, wie von einem Magneten angezogen, im Netz, wo sie einsam und unschuldig liegen blieb, all dies, so kam es mir vor, wie in Zeitlupe. Da war nichts mehr zu machen, wie in einem trägen Traum sah ich einen der Paraguayer den Ball aus dem Netz holen, niederknien und ihn küssen, als wäre es ein hübsches, blondes Köpfchen. Dann nahm ein andrer ihn, lief quer über das Spielfeld und hielt ihn dabei in die Höhe, als teile er damit den Segen aus, und jetzt lief die ganze Mannschaft hinter dem Hauptgewinn her, wie bei einer Lotterie, sie erwischten ihn, warfen ihn um und fielen über ihn her, als wollten sie alle zusammen in eine Sardinenbüchse passen, ein Riesenspektakel nur unter ihnen, denn auf den Rängen war es totenstill geworden, wie auf einem verwaisten Friedhof, von dem man sogar die Kreuze weggeschleppt hat.

"Pibe Cabriola" nannte man ihn aus zwei Gründen: "Pibe", weil er normalerweise bei Boca Juniors in Buenos Aires spielte und "Pibe" ein typisch argentinischer Ausdruck ist; und "Cabriola", weil seine Spezialität Fallrückzieher waren, echte Kapriolen, die er in der Luft schlug, mit dem Rücken zum Tor, wobei er mit untrüglichem Instinkt ins Tor traf, wie ein menschliches Katapult.“

 

 

 

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Sergio Ramírez (Masatepe, 5 augustus 1942)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en dichter Conrad Potter Aiken werd geboren in Savannah, Georgia op 5 augustus 1889. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

 

Miracles

 

Twilight is spacious, near things in it seem far,

And distant things seem near.

Now in the green west hangs a yellow star.

And now across old waters you may hear

The profound gloom of bells among still trees,

Like a rolling of huge boulders beneath seas.

 

Silent as though in evening contemplation

Weaves the bat under the gathering stars.

Silent as dew, we seek new incarnation,

Meditate new avatars.

In a clear dusk like this

Mary climbed up the hill to seek her son,

To lower him down from the cross, and kiss

The mauve wounds, every one.

 

Men with wings

In the dusk walked softly after her.

She did not see them, but may have felt

The winnowed air around her stir;

She did not see them, but may have known

Why her son's body was light as a little stone.

She may have guessed that other hands were there

Moving the watchful air.

 

Now, unless persuaded by searching music

Which suddenly opens the portals of the mind,

We guess no angels,

And are contented to be blind.

Let us blow silver horns in the twilight,

And lift our hearts to the yellow star in the green,

To find perhaps, if, while the dew is rising,

Clear things may not be seen.

 

 

 

 

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Conrad Aiken (5 augustus 1889 – 17 augustus 1973)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Gunter Haug werd geboren op 5 augustus 1955 in Stuttgart. Hij begonn zijn werkzame leven als journalist en werkte voor verscvhillende kranten. Na zijn vervangende diensplicht studeerde hij landkunde in Tübingen. Daarna werkte hij voor de Südwestfunk en de ARD. In 1998 begon hij met het schrijven van boeken. Behalve detectives zijn dat vaak historische romans.

 

Uit: Rebell in Herrgotts Namen

 

"Die Heilige Jungfrau hat sich mir offenbart!" In einem strahlenden Lichtschein ist sie zu mir gekommen und hat zu mir gesprochen. Hört auf das, was sie uns mitzuteilen hat! Sprengt eure Fesseln, erwacht aus eurer Umklammerung! Befreit euch aus den Banden der Willkür und des Hochmuts!
Es war eine geradezu unglaubliche Szene, die der als Wallfahrer verkleidete würzburgische Kundschafter da erlebte. Dicht an dicht gedrängt standen die Menschen an dem Platz vor der Marienkapelle am Dorfende von Niklashausen und hingen förmlich an den Lippen des blonden jungen Mannes, der hoch aufgerichtet auf einem Holzfaß vor der Menge stand und feierlich die Arme zum Himmel erhoben hatte.“

 

 

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Gunter Haug (Stuttgart, 5 augustus 1955)



Zie voor nog meer schrijvers van de 5e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:02 Reageer op dit bericht

Wendell Berry, Guy de Maupassant, Ron Silliman, Christian Wagner

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist en criticus Wendell Berry werd geboren op 5 augustus 1934 in Henry County, Kentucky. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007  en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

 

A Timbered Choir 

 

Even while I dreamed I prayed that what I saw was only fear and no foretelling,

for I saw the last known landscape destroyed for the sake

of the objective, the soil bludgeoned, the rock blasted.

Those who had wanted to go home would never get there now.

 

I visited the offices where for the sake of the objective the planners planned

at blank desks set in rows. I visited the loud factories

where the machines were made that would drive ever forward

toward the objective. I saw the forest reduced to stumps and gullies; I saw

the poisoned river, the mountain cast into the valley;

I came to the city that nobody recognized because it looked like every other city.

I saw the passages worn by the unnumbered

footfalls of those whose eyes were fixed upon the objective.

 

Their passing had obliterated the graves and the monuments

of those who had died in pursuit of the objective

and who had long ago forever been forgotten, according

to the inevitable rule that those who have forgotten forget

that they have forgotten. Men, women, and children now pursued the objective

as if nobody ever had pursued it before.

 

The races and the sexes now intermingled perfectly in pursuit of the objective.

the once-enslaved, the once-oppressed were now free

to sell themselves to the highest bidder

and to enter the best paying prisons

in pursuit of the objective, which was the destruction of all enemies,

which was the destruction of all obstacles, which was the destruction of all objects,

which was to clear the way to victory, which was to clear the way to promotion, to salvation, to progress,

to the completed sale, to the signature

on the contract, which was to clear the way

to self-realization, to self-creation, from which nobody who ever wanted to go home

would ever get there now, for every remembered place

had been displaced; the signposts had been bent to the ground and covered over.

 

Every place had been displaced, every love

unloved, every vow unsworn, every word unmeant

to make way for the passage of the crowd

of the individuated, the autonomous, the self-actuated, the homeless

with their many eyes opened toward the objective

which they did not yet perceive in the far distance,

having never known where they were going,

having never known where they came from.

 

 

 

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Wendell Berry (Henry County, 5 augustus 1934)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Guy de Maupassant is geboren op 5 augustus 1850 in kasteel Miromesnil bij Dieppe. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2006 en ook mijn blog van 5 augustus 2007  en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

Uit: Bel Ami

 

„Quand la caissière lui eut rendu la monnaie de sa pièce de cent sous, Georges Duroy sortit du restaurant.
Comme il portait beau par nature et par pose d'ancien sous-officier, il cambra sa taille, frisa sa moustache d'un geste militaire et familier, et jeta sur les dîneurs attardés un regard rapide et circulaire, un de ces regards de joli garçon, qui s'étendent comme des coups d'épervier.
Les femmes avaient levé la tête vers lui, trois petites ouvrières, une maîtresse de musique entre deux âges, mal peignée, négligée, coiffée d'un chapeau toujours poussiéreux et vêtue toujours d'une robe de travers, et deux bourgeoises avec leurs maris, habituées de cette gargote à prix fixe.
Lorsqu'il fut sur le trottoir, il demeura un instant immobile, se demandant ce qu'il allait faire. On était au 28 juin, et il lui restait juste en poche trois francs quarante pour finir le mois. Cela représentait deux dîners sans déjeuners, ou deux déjeuners sans dîners, au choix. Il réfléchit que les repas du matin étant de vingt-deux sous, au lieu de trente que coûtaient ceux du soir, il lui resterait, en se contentant des déjeuners, un franc vingt centimes de boni, ce qui représentait encore deux collations au pain et au saucisson, plus deux bocks sur le boulevard. C'était là sa grande dépense et son grand plaisir des nuits ; et il se mit à descendre la rue Notre-Dame-de-Lorette.
Il marchait ainsi qu'au temps où il portait l'uniforme des hussards, la poitrine bombée, les jambes un peu entrouvertes comme s'il venait de descendre de cheval ; et il avançait brutalement dans la rue pleine de monde, heurtant les épaules, poussant les gens pour ne point se déranger de sa route. Il inclinait légèrement sur l'oreille son chapeau à haute forme assez défraîchi, et battait le pavé de son talon. Il avait l'air de toujours défier quelqu'un, les passants, les maisons, la ville entière, par chic de beau soldat tombé dans le civil.“

 

 

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Guy de Maupassant (5 augustus 1850 – 6 juli 1893)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Ron Silliman werd geboren op 5 augustus 1946 in Pasco, Washington. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008.en en ook mijn blog van 5 augustus 2009.

 

 

the nose of kim darby's double (Fragment)

 

The form of the flower
exfoliating
petals dropping away
to reveal a new, further flower
now red, now blue
each shape a perpetual
revision, this
leaf thick and milky, this
spiky, hard, this
covered with the finest fuzz
blossoms

In his dream the boy
has dug a maze through the snow
complex, magnificent
that his parents want to dig up 
(At four, to identify
the tension of generations

Glow threading
thru the woods at night,
headlights from an auto

Gamuk is kissing Ganuganuga

Resolution protocol:
song of a dot matrix printer

Casting text
across the listserv,
                          I write
until the first sight of sun
triggers morning's hunger,
voices echo elsewhere in the house

Stool
            in the form of
a sheep, black,
Dinosaur constructed
from wire and beads

A pennywhistle lies on the rug

Thru the poplars
just enough light
to cast the first silhouette. 

 

 

 

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Ron Silliman (Pasco, 5 augustus 1946)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Christian Wagner werd geboren op 5 augustus 1835 in Warmbronn. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007.

 

Uit: Die Wirtsbuben

 

“Fürwahr, es ist in der Nachbarschaft nie mehr so urgemütlich geworden, wie in den fünfziger und sechziger Jahren. Ein Blick zum Küchenfenster hinaus auf die gegenüberliegende Staffel zeigte uns den Jakoble in seinen lotterigen Lederhöselein mit herabhängenden Strümpfen – ich habe ihn nie anders gesehen –, sein Pfeifchen in urgemütlichem Behagen rauchend. Neben ihm saß als ständiger Gesellschafter der alte Philipple, ebenfalls mit der Pfeife im Maul und beständig mit dem Kopfe wackelnd. Denn der Jakoble war tags zuvor mit einem Wägelchen Holz in Stuttgart gewesen und erzählte nun dem Philipple wahre Wunderdinge, die sich gestern und vorgestern dort zugetragen haben sollten. So zum Beispiel, daß gestern in der Hauptstätter Straße ein vierspänniger Wagen voll Salat fürs Wildbad geladen worden sei.

Der alte Mundinger, Vater der Wirtsbuben, war früher auf dem »Adler« gewesen, jetzt wohnten mein Vater und ein Schmied in dem Haus. Als der Alte starb, war bei den Kindern, den Wirtsbuben, vollends kein Aufhalten. Noch zweimal nahmen sie Draufgeld und erhandelten zuletzt das Häuslein des Schneiders Schäufele, in dem sie bis zu ihrem teils seligen, teils unseligen Ende verblieben.

Vom Garten lief ein Fußpfad an der Hinterfront der Scheunen entlang zum Magstadter Weg, der direkt zum Magstadter Wald führte. Mit der Regelmäßigkeit einer Uhr sah man um drei Viertel auf elf, der Zeit des baldigen Heimgehens zum Mittagessen, die vier Geschwister daherkommen, doch jedes einzeln, etwa hundert Schritt vom anderen entfernt. Voraus Hannes, eine feste, gedrungene Gestalt im blauen Fuhrmannshemd, der rechte Backen wie geschwollen, da er beständig Tabak kaute. Er war der Bahnbrecher. Dann kam der Jakoble, etwas lotterig, wie immer mit herabhängenden Strümpfen und dem Pfeifchen im Maul. Dann der Christian, der stolzeste der Gebrüder; er war bei der Post gewesen und wurde unwillig, wenn man ihn, wie seine Stuttgarter Kollegen, Heckenbeerle und nicht, wie sich's geziemt hätte, Stangenreiter nannte. Dann eine ältere Schwester Meile (Marie), Olga von ihnen geheißen.”

 

 


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Christian Wagner (5 augustus 1835 – 15 februari 1918)

Geschreven door Romenu om 19:53 Reageer op dit bericht

Rutger Kopland, Witold Gombrowicz, Erich Weinert, Tom Bresemann, Tim Winton

De Nederlandse dichter en schrijver Rutger Kopland (eig. Rutger Hendrik van den Hoofdakker) werd geboren in Goor op 4 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

Tuin I

 

Ik zit voor het raam en zie
hoe de tuin niet is veranderd
voor haar ben ik niet weggeweest

de tuin kijkt mij recht in mijn gezicht
het is vreemd te bedenken dat zij mij
niet kent, zich mij niet herinnert

na al die tijd dat ik hier niet was
ik de tuin was vergeten, zij voor mij
niet bestond, is zij nog helemaal als toen

hoezeer ik ook van haar houd, voor mij
is zij niet gebleven, niet omdat ze op mij
wachtte is zij er, zij is er zoals ook ik er is.

 

 

 

 

Moedertaal

 

Misschien slaapt er nog iets diep in je hoofd
iets van de taal van je moeder

want taal kan slapen - je probeert te bedenken
wat je droomde terwijl de droom alweer verdwijnt
in een steeds donkerder wordende schemer nog
voor je de woorden ervoor terugvindt

bij het woord moedertaal zie ik een oude foto
een schemerdonkere slaapkamer en in het bed
een jonge vrouw met in haar schoot
een pasgeboren kind - mijn moeder en ik

ze buigt zich over mij en haar gezicht is
nadenkend alsof ze zich afvraagt wie ik ben
mij zoekt en zoekt naar woorden voor mij

ik herinner mij niets van wat ze zei maar
dat is misschien de taal van je moeder
slapende geluiden in je hoofd.

 

 

 

 

Beeld aan zee

 

We vinden iets terug, het is niet meer
dan een scherf van die veel te jonge en te mooie
te grote god van de liefde

alsof hij brak toen onze handen loslieten

we hebben hem niet gezocht maar
daar ligt een verdwaald stuk van zijn gezicht
alsof we misschien toch

om ons heen is alles hetzelfde gebleven
de wind het waaiende helmgras het witte zand
nog is het een zomer aan zee

alsof hij nu pas brak
zo levend waren nog onze herinneringen
aan hem - aan elkaar.

 

 

 

 

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Rutger Kopland (Goor, 4 augustus 1934)

Portret door Trudy Kramer 2002

 

 

 

 

 

De Poolse schrijver Witold Gombrowicz werd geboren in Małoszyce op 4 augustus 1904. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

Uit: Cosmos

 

Ludwik! Why Ludwik? Leo more likely, the priest, Venomie maybe, even Lena—but Ludwik! And yet this FACT was hanging, a hanging fact, a Ludwik-like fact was hanging, hitting one on the head, a fact that was big, heavy, hanging down, something like a bull roaming about on the loose, an enormous fact on a pine tree, and with shoes ...

[…]

 

Indeed, I was looking at this hanging man just as I had looked in those bushes at the sparrow.
And pam, pam, pam, pam! One, two, three, four! The hanged sparrow, the hanging stick, the strangled-hanged cat, Ludwik hanged. How neatly it fit together! What consistency! A stupid corpse was becoming a logical corpse—though the logic was both heavy-handed ... and too much my own ... personal ... so ... separate ... private.
I had nothing left but to think. I thought. In spite of everything I strained to turn it into a readable story and—I thought—what if he were the one who had hanged the sparrow? He drew the arrows, hanged the stick, indulged in these pranks ... some kind of mania, the mania of hanging that led him here, to hang himself ... what a maniac! I remembered Leo telling me when we sat on the tree stump, in all honesty: that he, Leo, had nothing to do with it. So it was Ludwik? Mania, obsession, lunacy …“

 

 

 

 

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Witold Gombrowicz (4 augustus 1904 - 24 juli 1969)

Foto van Bohdan Paczowski

 

 

 

 

 

De (Oost)Duitse dichter en schrijver Erich Weinert werd geboren in Magdeburg op 4 augustus 1890. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

Lustbarkeitsgesetz

 

Gesetz zum Schutz! Gesetz zum Schmutz!
Es pufft aus dem Talare,
Der Sittlichkeit zum Schutz und Trutz,
Das Schöne, Gute, Wahre!
Das Hemd der Sexualität,
Das heute etwas offen steht,
Das wird verflucht und zugenäht.

Es steckt den Operngucker

Durch jedes Astloch sehr diskret

Der Mucker.

Germania steigt ins keusche Bett
Und schnallt das stolze Brustpaar
Ins Bäumersche Reformkorsett,
Da wirkt es nicht mehr lustbar.
Der Pastor wandelt Arm in Arm
Mit Wohlfahrtstante und Gendarm
Und mit verstopftem Tugenddarm.

Sie streuen Glaubenszucker

Und schlagen christlichen Alarm,

Die Mucker.

Man steigt voll Mut in jeden Schlamm,
Von Wedekind bis Schnitzler,
Und nimmt errötend Anstoß am
Perversen Seelenkitzler.
Der kulturelle Restbestand
Wird bald gekreuzigt und verbrannt.
Dann stehn sie wieder Hand in Hand,

die zugeknöpften Ducker

Denn es regiert im Vaterland

Der Mucker!

 

 

 

 

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Erich Weinert (4 augustus 1890 – 20 april 1953)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Tom Bresemann werd geboren in Berlijn op 4 augustus 1978. Zie ook mijn blog van 8 juni 2009.

 

 

die mitte der stadt

 

in dir: abstoßende geschäftigkeit, pulsierendes
leben. präventiv hast du deine gedanken kastriert:
vor lauter metaphorik kommst du
nicht zum stich, im close up findest du
das schwanzende nicht mehr:

 

pünktlich zum empfang stehen die statisten,
überlebensgroß und apfelfrisch. deine müdigkeit
findet hier nicht statt. es ist das jahr
der topevents: high class adult entertainment:
die stadt schluckt alles und du hältst drauf.

 

offen liegt der tag vor dir,
doch du findest nicht hinein: überall
hochglanz und imprägniertes leder, trotzdem
fickt niemand.

 

 

 

 

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Tom Bresemann (Berlijn, 1978)

 

 

 

 

 

De Australische schrijver Timothy John Winton werd geboren op 4 augustus 1960 in Perth. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

Uit: Breath

 

„WE COME SWEEPING up the tree-lined boulevard with siren and lights and when the GPS urges us to make the next left we take it so fast that all the gear slams and sways inside the vehicle. I don’t say a thing. Down the dark suburban street I can see the house lit like a cruise ship.
Got it, she says before I can point it out.
Feel free to slow down.
Making you nervous, Bruce?
Something like that, I murmur.
But the fact is I feel brilliant. This is when I feel good, when the nerve-ends are singing, the gut tight with anticipation. It’s been a long, slow shift and there’s never been any love lost between Jodie and me. At handover I walked up on a conversation I wasn’t supposed to hear. But that was hours ago. Now I’m alert and tingly with dread. Bring it on.
At the call address Jodie kills the siren and wheels around to reverse up the steep drive. She’s amped, I guess, and a bit puffed up with a sense of her own competence. Not a bad kid, just green. She doesn’t know it but I’ve got daughters her age.
When she hits the handbrake and calls in our arrival at the job I jump out and rip the side door back to grab the resus kit. Beneath the porch steps on the dewy grass is a middle-aged bloke hugging himself in silence and I can see in a moment that although he’s probably done his collarbone he’s not our man. So I leave him to Jodie and go on up to announce myself in the open doorway.
In the living room two teenage girls hunch at opposite ends of a leather couch.
Upstairs? I ask.
One of them points without even lifting her head, and already I know that this job’s become a pack and carry. Usually they see the uniform and light up with hope, but neither of them gives me as much as a glance.“

 

 

 

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Tim Winton (Perth, 4 augustus 1960)




Zie voor nog meer schrijvers van de 4e augustus ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.





Geschreven door Romenu om 20:39 Reageer op dit bericht

Jáchym Topol, Allison Hedge Coke, Knut Hamsun, Percy Bysshe Shelley

De Tsjechische schrijver Jáchym Topol werd geboren op 4 augustus 1962 in Praag. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

Uit: Nightwork Vertaald door Stacey Knecht)

 

“They were always following her around, taking away her bottles. She started drinking in the afternoon, and by evening she had forgotten all her hiding places. She would take a bottle out of the linen cupboard, drink, put the bottle back, burying it under a pile of clothes, and walk on, trailing cigarette ash, leaving lit cigarettes on the table, on the linen cupboard. Sometimes she'd open the window and toss them into the street. Then she'd shut the window again, carefully. The furniture was studded with scorch marks, blackened whorls, there were even small, rust-colored stains on the carpet where she had dropped her cigarette butts. They followed her around, she bumped into tables and chairs, bruised her legs, elbows, ribs, she was black and blue all over. They followed her from room to room, now and again she stopped in the kitchen, she had bottles behind the stove and behind the sink, those were the hiding places they knew best. She kept one bottle in the hall behind the shoe cupboard, another one behind the mirror.
And then the mini bottles. In the bathroom there were so many cabinets with so many shelves, so many bundles of dirty laundry, piles of dirty towels and sheets, Papa's shirts, old rags, and their tracksuits and T-shirts, they could be hidden anywhere.
Ondra would find the little bottles by accident. Pinkie loved them. Especially the round metal caps. When they came home from school, Pinkie flung his bag into a corner and rushed into the bathroom to hunt for them. But he hardly ever found any on his own. He nagged and whined until Ondra helped him look. He had a whole collection of metal caps. He traded them at school for chewing gum wrappers”.

 

 

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Jáchym Topol (Praag, 4 augustus 1962)

 

 

 

 

De Amerikaans-Canadese dichteres Allison Hedge Coke werd geboren op 4 augustus 1958 in Texas. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

#4 Southwest Chief/LA Central
FOR DERYA AND HEID


The sheen of incandescent lamppost light travels this rail,
up ahead the Conductor
reminds us, if there’s anything
we can do to make your trip worthless just let us know
and no one cracks a smile.

This Amtrak car glides between
concrete pillars wrapped with steel for quake protection.
Projects plastered in graffiti by day now sink into 9: 00 p.m. comfortable-
this time of night you’d think they were condos

if you rode this rail for the first time.

What I see is concertina riding chain link fence tops-
as if there is an escape attempt due any moment.

Then, somehow, I see myself in the window. Not a reflection
but an actual replica looking back at me and at the glare,
over further than a bounce of light could flash, where
planes coming in to land look like falling stars,

and I’m taking my mother to the asylum in my memory.
I can still hear her saying, bad, bad girl and look
at the pretty stars and Christmas lights sometime late July.

L.A. River on my left, tonight there’s water more than trickle down.
Along the concrete banks where someone wrote out: RECKLESS

a concrete mixer is parked right by the river and rail,
and one single truck has its lights on bright.

By morning, jump-starts will cardiac it back to life.

My gut aches. The whole world’s in a window at Fullerton and
through arches, past electric globes, it spins
high over a Pepsi machine on the floor far below.

Bad, bad girl. Look at the pretty stars and Christmas lights.

 

 

 

 

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Allison Hedge Coke (Texas, 4 augustus 1958)

 

 

 

 

 

De Noorse schrijver Knut Hamsun (eig. Knut Pedersen) werd geboren in Lom, Fylke Oppland op 4 augustus 1859. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007  en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

Uit: Hunger (Vertaald door Robert Bly)

 

"I had fallen asleep where I lay and was awakened by the policeman. There I was, mercilessly called back to life and my misery. My first feeling was a stupid amazement at finding myself out in the open, but this was soon replaced by a bitter despondency; I was on the verge of crying with grief at still being alive. It had rained while I slept, my clothes were soaking wet, and I felt a raw chill in my limbs. The darkness had become even thicker, I could barely make out the officer’s features in front of me.

‘Stand up now, will you!’ he said.

I got up immediately; if he had ordered me to lie down again, I would also have obeyed. I was very depressed and quite weak, and besides I started almost instantly to feel the pangs of hunger again.

‘Wait a minute, you dummy!’ the officer called after me. ‘You’re walking off without your hat. There, now go on!’

‘It seemed to me too there was something I had forgotten,’ I stammered absent-mindedly. ‘Thanks. Good night.’

And I shambled off.

If only one had a piece of bread! One of those delicious little loaves of rye bread that you could munch on as you walked the streets. And I kept picturing to myself just the sort of rye bread it would have been good to have. I was bitterly hungry, wished myself dead and gone, grew sentimental and cried. There would never be an end to my misery! Then I stopped suddenly in the street, stamped my feet on the cobblestones and swore aloud. What was it he had called me? Dummy? I’d show that policeman what it meant to call me a dummy! With that I turned around and rushed back. I felt flaming hot with anger. Some way down the street I stumbled and fell, but I took no notice, jumped up again and ran on. On reaching Jærnbanetorvet Square, however, I was so tired that I didn’t feel up to going all the way to the pier; besides, my anger had cooled off during the run. Finally I stopped to catch my breath. Who cared a hoot what such a policeman had said? - Sure, but I wasn’t going to swallow everything! – True enough! I interrupted myself, but he didn’t know any better. I found this excuse to be satisfactory; I repeated to myself that he didn’t know any better. And so I turned around once more.”

 

 

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Knut Hamsun (4 augustus 1859 – 19 februari 1952)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter Percy Bysshe Shelley werd op 4 augustus 1792 geboren in Field Place, Sussex. Zie ook mijn blog van 21 april 2006 en mijn blog van 4 augustus 2006 en ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

 

Night

 

Swiftly walk o'er the western wave,

Spirit of Night!

Out of the misty eastern cave,--

Where, all the long and lone daylight,

Thou wovest dreams of joy and fear

Which make thee terrible and dear,--

Swift be thy flight!

 

Wrap thy form in a mantle grey,

Star-inwrought!

Blind with thine hair the eyes of Day;

Kiss her until she be wearied out.

Then wander o'er city and sea and land,

Touching all with thine opiate wand--

Come, long sought!

 

When I arose and saw the dawn

I sigh'd for thee;

When light rode high, and the dew was gone,

And noon lay heavy on flower and tree,

And the weary Day turn'd to her rest,

Lingering like an unloved guest,

I sigh'd for thee.

 

Thy brother Death came, and cried,

'Wouldst thou me?'

Thy sweet child Sleep, the filmy-eyed,

Murmur'd like a noontide bee,

'Shall I nestle near thy side?

Wouldst thou me?'--and I replied,

'No, not thee!'

 

Death will come when thou art dead,

Soon, too soon--

Sleep will come when thou art fled.

Of neither would I ask the boon

I ask of thee, belovèd Night--

Swift be thine approaching flight,

Come soon, soon!

 

 



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Percy Bysshe Shelley (4 augustus 1792 – 8 juli 1822) 

Het graf van Shelley op de Cimitero Acattolico in Rome
Geschreven door Romenu om 20:00 Reageer op dit bericht

Michaël Slory, René Schickele, Munkepunke, Maurice de Guérin, Otto Steiger

De Surinaamse dichter Michaël Arnoldus Slory werd geboren in Totness, district Coronie in Suriname, op 4 augustus 1935. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

Coronie

 

Eén kanaal is er maar in Coronie.

Eén kanaal om het water te putten

waar een enkele weg hen naar toe leidt.

Maar achter hen

komen de kawina-liederen niet.

Wachtposten liggen op de loer

op iedere drempel.

Zo lopen zij over de weg

tot naar Totora

wanneer de droogte is blijven aanhouden

en geen rijststengel meer groen blijft...

Ze zullen de olie opdrinken

die geen enkele cent meer opbrengt

om hun wonden te verzachten die zo bitter zijn.

Zij zullen naar de stem luisteren

van de sprekers, telkens,

op hetzelfde schoolerf

waar hun ontberingen hun als een droom zijn geworden.

 

 

 

 

Suriname

 

Soms

is het een rijstveld.

Mijn paarse adem ertussen.

Diamantlicht!

 

Soms het Pad van Wanica.

Bananenvelden

snellen toe, snellen weg.

 

Om jou hebben we

onze ingewanden verschroeid,

omwille van je warmte!

 

Soms

is het een hart

dat ik omarm en streel

ergens

diep in de bossen

aan de Litaní

aan de Koesewijne.

 

We hebben je beploegd.

We hebben je bemest

met de as van ons sterven.

 

 

 

 

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Michaël Slory
(Totness, 4 augustus 1935)

 

 

 

 

De Duits-Fanse dichter, schrijver, essayist en vertaler René Schickele werd geboren op 4 augustus 1883 in Oberehnheim in de Elzas. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

Sonnenuntergang in der Friedrichstraße

 

An der Ecke steht ein Mann

mit verklärtem Gesicht.

Du stößt ihn an,

er merkt es nicht.

 

Starrt empor mit blassem Blick,

schlaff die Arme herunter.

Tiefer gestaltet sich sein Geschick

und der Himmel bunter.

 

 

 

Katzen

 

Sie liegen irgendwo in den gewohnten Ecken
und scheinen zu sinnen.
Die Augen schimmern grün.
Man darf sie necken,
sie lassen sich gewinnen.
Und alsdann
legen sie sich auf den Bauch und runden
den Leib, versuchen mit Schnauze und Pfoten
deine Hände zu greifen,
und ihre Augen glühn,
die grünblaugraugelbroten.
Irgendwann
erheben sie sich und beginnen
eine kleine Vergnügungsreise durchs Haus.
Schließlich sehn sie zu einem offnen Fenster hinaus,
sie strecken
die Schnauze in die Luft und lassen die Augen schweifen,
prüfen: kann diese Witterung
einem Katzentiere munden?
Und schon sind sie mit wahrhaft musikalischem Sprung
in der blauen Luft verschwunden.

 

Am Abend sind sie plötzlich wieder da.
Man findet sie wie seidige,
o so geschmeidige
Damen, die man vor Stunden
glänzend und stark aus der Haustür treten sah,
mit ausgestreckten Beinen
weich zerknittert irgendwo,
wo sie in Erinnerungen versunken scheinen.

 

 

 

 

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René Schickele (4 augustus 1883 – 31 januari 1940)

 

 

 



De Duitse dichter, schrijver, vertaler en uitgever
Munkepunke (pseudoniem voor Alfred Richard Meyer) werd geboren op 4 augustus 1882 in Schwerin. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

 

Munkepunke

Nachts wird es über den Terrassen laut:
Der Pfirsich spritzt schon Zucker durch die Haut!
Im Keller sprengt der Mosel fast Bouteillen,
Fanfart der Bowle goldene Réveillen.
Der kleinsten Grille banges Herz aufzirpt:
„Carpe diem! Weil Jugend sonst verdirbt.“
Es wird gecarpt! Sofort! Fern drusselt Jena.
Sekt-Böllerschuss! Mond, glühst du heut’ Siena!
Blau ist die Nacht. Wir wollen blauer werden.
Die Sporen unsern zottigen Wolken-Pferden!
Wir lassen Jena ruhn mit scharfer Kehre
Und starten Berka, Tiefurt, Belvedere.

 

 

 


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Munkepunke (4 augustus 1882 – 9 januari 1956)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Georges Maurice de Guérin du Cayla werd geboren op 4 augustus 1810 in het familiekasteel Le Cayla nabij Andillac in de Languedoc. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

Uit: Le Centaure

 

„Depuis, j'ai noué mes bras autour du buste des centaures, et du corps des héros, et du tronc des chênes ; mes mains ont tenté les rochers, les eaux, les plantes innombrables et les plus subtiles impressions de l'air, car je les élève dans les nuits aveugles et calmes pour qu'elles surprennent les souffles et en tirent des signes pour augurer mon chemin ; mes pieds, voyez, ô Mélampe ! comme ils sont usés ! Et cependant, tout glacé que je suis dans ces extrémités de l'âge, il est des jours où, en pleine lumière, sur les sommets, j'agite de ces courses de ma jeunesse dans la caverne, et pour le même dessein, brandissant mes bras et employant tous les restes de ma rapidité.

Ces troubles alternaient avec de longues absences de tout mouvement inquiet. Dès lors, je ne possédais plus d'autre sentiment dans mon être entier que celui de la croissance et des degrés de vie qui montaient dans mon sein. Ayant perdu l'amour de l'emportement, et retiré dans un repos absolu, je goûtais sans altération le bienfait des dieux qui se répandait en moi. Le calme et les ombres président au charme secret du sentiment de la vie. Ombres qui habitez les cavernes de ces montagnes, je dois à vos soins silencieux l'éducation cachée qui m'a si fortement nourri, et d'avoir, sous votre garde, goûté la vie toute pure, et telle qu'elle me venait sortant du sein des dieux ! Quand je descendis de votre asile dans la lumière du jour, je chancelai et ne la saluai pas, car elle s'empara de moi avec violence, m'enivrant comme eût fait une liqueur funeste soudainement versée dans mon sein, et j'éprouvai que mon être, jusque là si ferme et si simple, s'ébranlait et perdait beaucoup de lui-même, comme s'il eût dû se disperser dans les vents.

O Mélampe ! qui voulez savoir la vie des centaures, par quelle volonté des dieux avez-vous été guidé vers moi, le plus vieux et le plus triste de tous ? Il y a longtemps que je n'exerce plus rien de leur vie.“

 

 

 

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Maurice de Guérin (4 augustus 1810 – 19 juli 1839)

 

 



Zie voor onderstaande schrijver ook
mijn blog van 4 augustus 2009.

 

De Zwitserse schrijver Otto Steiger werd geboren op 4 augustus 1909 in Uetendorf bij Thun.
Geschreven door Romenu om 19:52 Reageer op dit bericht

Rupert Brooke, Leon Uris, Marica Bodrozic, Mirko Wenig

De Britse dichter Rupert Brooke werd geboren in Rugby, Engeland, op 3 augustus 1887. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2006. en ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

 

Jealousy

 

When I see you, who were so wise and cool,
Gazing with silly sickness on that fool
You've given your love to, your adoring hands
Touch his so intimately that each understands,
I know, most hidden things; and when I know
Your holiest dreams yield to the stupid bow
Of his red lips, and that the empty grace
Of those strong legs and arms, that rosy face,
Has beaten your heart to such a flame of love,
That you have given him every touch and move,
Wrinkle and secret of you, all your life,
-- Oh! then I know I'm waiting, lover-wife,
For the great time when love is at a close,
And all its fruit's to watch the thickening nose
And sweaty neck and dulling face and eye,
That are yours, and you, most surely, till you die!
Day after day you'll sit with him and note
The greasier tie, the dingy wrinkling coat;
As prettiness turns to pomp, and strength to fat,
And love, love, love to habit!
And after that,
When all that's fine in man is at an end,
And you, that loved young life and clean, must tend
A foul sick fumbling dribbling body and old,
When his rare lips hang flabby and can't hold
Slobber, and you're enduring that worst thing,
Senility's queasy furtive love-making,
And searching those dear eyes for human meaning,
Propping the bald and helpless head, and cleaning
A scrap that life's flung by, and love's forgotten, --
Then you'll be tired; and passion dead and rotten;
And he'll be dirty, dirty!
O lithe and free
And lightfoot, that the poor heart cries to see,
That's how I'll see your man and you! --

But you
-- Oh, when THAT time comes, you'll be dirty too!

 

 

 

 

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Rupert Brooke (3 augustus 1887 – 23 april 1915)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Leon Uris werd geboren in Baltimore op 3 augustus 1924. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

Uit: Exodus (Vertaald door Hans Egon Gerlach)

 

“Die Maschine rollte holpernd auf die Halle zu und hielt vor einer großen Tafel mit der Aufschrift: WELCOME TO CYPRUS. Mark Parker, der durch das Fenster zu der Bergkette an der Nordküste sah, erkannte in der Ferne den seltsam zerklüfteten Gipfel der Fünffingerspitze. Ungefähr in einer Stunde würde er über den Paß hinüber nach Kyrenia fahren. Er trat in den Gang, rückte den Schlips zurecht, rollte die Hemdsärmel herunter und zog seine Jacke an. Welcome to Cyprus, ging es ihm durch den Kopf, Willkommen hier in Zypern - das war doch Othello. Aber er konnte nicht daraufkommen, wie die Stelle weiterging.

"Irgendwas zu verzollen?" fragte der Zollbeamte.

"Zwei Pfund Heroin und ein Buch mit pornographischen Zeichnungen", antwortete Mark, während er nach Kitty Ausschau hielt.

Müssen doch immer ihre Witze machen, diese Amerikaner, dachte der Zollbeamte und ließ Parker passieren. Eine junge Dame vom Empfang der britischen Flugleitung kam auf ihn zu.

"Sind Sie Mr. Mark Parker?"

"Bekenne mich schuldig."

"Mrs. Kitty Fremont hat angerufen. Sie läßt Ihnen ausrichten, es sei ihr leider nicht möglich, zum Flugplatz zu kommen, und Sie möchten doch gleich nach Kyrenia fahren, in das Dom-Hotel. Sie hat dort ein Zimmer für Sie bestellt."

"Danke, mein Engel. Wo bekomme ich ein Taxi nach Kyrenia?"

"Ich werde Ihnen einen Wagen besorgen, Sir. Es wird einen Augenblick dauern."

"Kann ich hier irgendwo eine Coffein-Transfusion bekommen?"

"Ja, Sir. Die Kaffeebar befindet sich dort drüben am Ende der Halle."

Mark lehnte an der Theke und nahm einen kleinen Schluck von dem heißen schwarzen Kaffee. Willkommen hier in Zypern - er kam einfach nicht darauf, wie das vollständige Zitat hieß.

"Tatsächlich!" sagte eine dröhnende Stimme neben ihm. "Sie waren mir schon im Flugzeug so bekannt vorgekommen. Sie sind Mark Parker, stimmt´s? Ich wette, Sie wissen nicht mehr, wer ich bin."

Zutreffendes bitte unterstreichen, dachte Mark. Kennengelernt in: Rom, Paris, London, Madrid; und zwar an der Theke bei: Charley, Romeo, Alfonso, Jacques. Ich berichtete damals gerade über: Krieg, Revolution, Unruhen. An dem betreffenden Abend hatte ich bei mir: eine Blonde, Braune, Rothaarige (oder vielleicht war es auch die mit den zwei Köpfen).”

 

 

 

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Leon Uris (3 augustus 1924 – 21 juni 2003)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Marica Bodrožić werd geboren op 3 augustus 1973 in Zadvarje in het toenmalige Joegoslavië. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

Uit: Der Spieler der inneren Stunde

 

„Träume werden nicht erwachsen. Träume sind ohne Zeit. Die Geschichte von Jelena Felder ist es auch. Dennoch hat ihr Abschied eine eigene Stunde. Auf der Strasse der Bilder herrscht das Gleichmaß. Aber welches Gedächtnis hat der Abschied, welche Farbe, welchen Geruch?

Die Scharfgarbe ist im Garten des Großvaters zu sehen, das Auge eines Kindes über ihr. Jelenas Nasenspitze ist gelb vom Innern einer Blüte. Der Sommer ist da, ja, aber auch ein sehr kalter alter Winter. Das Zimmer, in dem das Feuer wohnt, hat keinen Ofen. Es ist Jelenas Zimmer. Dort ist die Beständigkeit des Sommers und die Unbeständigkeit der Erinnerung. Das Spiel ist dort, das honiggelbe Strahlen der Dielen.

Draußen, vor dem Haus am Ende des Dorfes, liegt die Luft über den Menschen wie eine sonnengebräunte Schulter. Über der Schulter lebt der Süden. Der Garten, oberhalb der kleinen Grasebene, ist das richtige Draußen. Hinter diesem Draußen ist ödes Gebüsch, eine Hühnerfarm und die staubige, später asphaltierte Landstrasse. Alles das, alles zusammen, ist in diesem stillegedeichselten Augenblick Jugoslawien, das Jelena in nur wenigen Tagen im Alter von zehn Jahren verlassen wird.

Großvater Igor wusste lange nichts vom endgültigen Fortgehen der Kinder. Hanna und Jelena selbst hielten es für am Ende unwahrscheinlich, jemals weiter mit dem Omnibus als bis zur Küste zu gelangen. In Split gab es sogar Züge. Jelenas Geschwister Hanna und Ivan glaubten lange Zeit, die Züge baue man speziell „für den Film“, fahren könne man in Wirklichkeit aber nur mit dem Bus. Zumindest nahmen sie das für die weiten Strecken an, und das Ausland musste ja weit weg sein, sonst hätte es anders geheißen.“

 

 

 

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Marica Bodrožić (Zadvarje, 3 augustus 1973)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Mirko Wenig werd geboren op 3 augustus 1977 in Gera. Hij studeerde germanistiek, sociologie en pedagogie in Jena en publiceerde in diverse tijdschriften en bloemlezingen.  

 


Thüringen

 

doch wie mir der Mund
wuchs mit deinen
Schatten und
Wismuthalden
und zubetonierten
Flussbetten und Hügeln und
Mülldeponien
und Schuttbergen
und Abrisshäusern ich

streite ab und schiebe mich
vorwärts mit den Jahren trage
Ablagerungen auf der
Zungenspitze Kies
zwischen den Zähnen und das
Knirschen hört nicht auf das geht
tiefer mit den Wurzeln und
Schritten geht es mich an
mit der Zeit

 

 

 

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Mirko Wenig (Gera, 3 augustus 1977)



Zie voor nog meer schrijvers van de 3e augustus ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:52 Reageer op dit bericht

Radek Knapp, Christoph Geiser, Leonhard Huizinga, Steven Millhauser

De Pools-Oostenrijkse schrijver Radek Knapp werd geboren op 3 augustus 1964 in Warschau. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

Uit: Gebrauchsanweisung für Polen

 

Ein Ausländer in Polen

Da Sie nun kurz davor stehen, den Polen in ihrem eigenen Land zu begegnen, sollten Sie unbedingt ein paar Dinge über sie wissen. Denn hier haben die Polen ihren Alltag, wohingegen Sie jetzt der Ausländer sind und das bald auch zu spüren bekommen. Die Polen sind nämlich sehr sensibilisiert, was den Umgang mit Ausländern angeht. Eine Eigenschaft, die sie übrigens mit den Westeuropäern teilen - wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen. Im Westen hält man einen Ausländer in der Regel für ein dunkelhäutiges Individuum, das über einen großen Appetit auf deutsche Steuergelder und die diabolische Fähigkeit verfügt, unseren blonden Walküren den Kopf zu verdrehen. In Polen ist das andersherum. Ein Ausländer ist ein edles, großzügiges Wesen, das aus einer Welt kommt, die noch in Ordnung ist. Das liegt am ausgeprägten Sinn für Gastfreundschaft, einem Markenzeichen der slawischen Seele. Wenn in Polen zu Ihnen jemand dzien dobry sagt, was soviel wie guten Tag bedeutet, dann meint er es auch so.

 

 

 

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Radek Knapp (Warschau, 3 augustus 1964)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Geiser werd geboren op 3 augustus 1949 in Basel. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

Uit: Grünsee - Brachland

 

„Pingger, drei Jahre älter als ich, erschien mir damals viel älter – er hatte Einfälle und Ideen, durfte zwar nur selten zu uns kommen, aber wenn er kam, erfand er, was wir noch nicht erfinden konnten: Er baute uns das Matterhorn; er holte sämtliche Stühle aus den Zimmern, stellte sie mit den Stuhllehnen gegeneinander in die Mitte des Ganges, türmte Stühle auf Stühle, legte Kissen auf die Sitzflächen und holte Hocker aus der Küche; zuoberst kam wieder ein Stuhl mit Rückenlehne zu stehen, wegen des steilen geknickten Gipfels. Über das Gerüst aus Stühlen breitete Pingger die schweren Bärenfelldecken, in die sich Großmutter am Nachmittag auf dem Balkon einhüllte. Unser Matterhorn, viel größer als wir, ein abwechslungsreicher zerklüfteter Berg, der ganz unterschiedlich aussah, je nachdem von welcher Seite man ihn betrachtete, war, fanden wir, dem Original mindestens ebenso ähnlich wie das Ölbild über dem Eßtisch im Wohnzimmer, und Oes fand das auch; nur die Farbe stimmte nicht: Unser Berg war braun statt weiß.
Dann genügte uns der Berg allein doch nicht; das Spiel wäre zu Ende gewesen, und unser großer Cousin wäre heimgegangen: vorzeitig. Was sollten wir mit diesem Berg anfangen?
Besteigen konnten wir ihn nicht, er wäre zusammengebrochen; Bergsteiger aus Plastik, mit denen wir Erstbesteigung und Absturz hätten spielen können, besaßen wir nicht; überhaupt sah unser Berg, wenn wir ihn lange genug betrachteten, gar nicht wie ein Berg aus, eher wie eine Landschaft aus sanft gewellten Hügeln.“

 

 

 

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Christoph Geiser (Basel, 3 augustus 1949)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Leonhard Huizinga werd geboren op 3 augustus 1906 in Groningen. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007

 

Uit: Adriaan en Olivier

 

“Het was in het allerholst van den nacht en twee groote volle manen stonden met verwijtende gezichten aan den hemel.

‘Hoe hard rijden wij nu?’ vroeg ik.

‘Zesennegentig,’ zei Adriaan en draaide achteloos het stuur drie keer rond.

‘Wáár rijden wij nu?’ vroeg ik.

‘Om de markt in Rittenburg,’ zei Adriaan.

‘Rittenburg is een prachtig oud stadje,’ zei ik. ‘Het bezit een fraai middeleeuwsch stadhuis, met een monumentale trap.’

‘Nee,’ zei ik, toen het lawaai had opgehouden, ‘het bezat een fraai middeleeuwsch stadhuis. Kijk nu toch eens wat je gedaan hebt! Je kunt toch niet met een auto deze monumentale trap op!’

‘Is die auto van u?’ vroeg de agent.

‘Geweest,’ zeiden wij, en schudden de overblijfselen van ons af.

‘Mag ik uw rijbewijs eens even zien?’ vroeg de agent.

‘Nee,’ zei ik, ‘het is geen kijkdag vannacht.’

Hij trok zijn potlood.

‘Uw naam!’ zei hij tegen mij.

‘Ik ben incognito, nieuwsgierig aagje.’

‘Hoe zegt u?’

 ‘Incognito. I-N-C-O-G-N-I-T-O.’

Hij schreef het op.

‘Voornaam?’

‘Ja, erg voornaam.’

‘Hoe is die?’

‘Olivier,’ zei ik, ‘maar zonder Twist.’

‘Dat zou ik u ook niet raje,’ zei de agent. ‘Waar ben u geboren?’

‘In het binnengasthuis, 's ochtends om kwart over twee uit een zekere hoeveelheid zonnegloren plus een zucht van de ziedende zee.’

 

 

 

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Leonhard Huizinga (3 augustus 1906 – 9 juni 1980)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Steven Millhauser werd geboren op 3 augustus 1943 in New York. Zie ook mijn blog van 3 augustus 2007 en ook mijn blog van 3 augustus 2008 en ook mijn blog van 3 augustus 2009

 

Uit: The Man In The Attic

„At exactly midnight by his strapless watch, Haverstraw puts down his No. 2 hexagonal yellow pencil beside his spiral-bound notebook, which he leaves open on the desk, and leans back in his chair. For a moment he feels dizzy, and grips the edge of the desk; it is hot in the attic room, and the air feels stale and close, despite the twenty-year-old rattling window fan that is supposed to draw the hot air out and somehow leave coolness in its wake. The attic room, lined with bookshelves, is above the second floor of the house, where his mother has her bedroom. Haverstraw's bedroom is also on the second floor, but he prefers to sleep in the old guest-bed in the attic study. The mattress sags, his feet stick over the end, and the room is poorly heated in winter, but Haverstraw does not seek comfort. Haverstraw is thirty-nine years old and lives with his sixty-six-year-old mother. For the last nine years he has been at work on an immense project, an experiment in memory, which will justify him. Tonight the writing has gone well, or at least not badly, though perhaps his ideas have carried him a little astray; he has the sudden sense that the whole project is astray, his whole life astray, but the thought is so terrifying that he quickly suppresses it. He must get out and walk in the night. His waking hours are divided into three segments: from one in the afternoon to six at night he gets through the day, from seven to midnight he writes, and from midnight to five in the morning he gets through the night. He sleeps from five in the morning to one in the afternoon. Dinner with his mother is from six to seven--always. His work will justify him. People will understand. He will be redeemed. Remember old Haverstraw? Guy who lived in the attic? Well! Seems that he. Turns out he. Haverstraw needs to get outside and walk.“

 

 

 

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Steven Millhauser (New York, 3 augustus 1943)

Geschreven door Romenu om 19:46 Reageer op dit bericht

Isabel Allende, James Baldwin, Zoltán Egressy, Caleb Carr

De Chileense schrijfster Isabel Allende werd geboren in Lima op 2 augustus 1942. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2007 en ook mijn blog van 2 augustus 2008 en ook mijn blog van 2 augustus 2009.

 

Uit: Het eiland onder de zee (Vertaald door Rikkie Degenaar)

 

“Toulouse Valmorain kwam aan in Saint-Domingue in 1770, het jaar dat de Franse dauphin met de Oostenrijkse aartshertogin Marie-Antoinette trouwde. Voor hij naar de kolonie afreisde, toen hij er nog geen idee van had dat het lot hem een loer zou draaien en hij zich uiteindelijk tussen de suikerrietvelden van de Antillen zou begraven, was hij in Versailles nog uitgenodigd op een van de feesten ter ere van de nieuwe dauphine; een veertienjarig, blond meisje dat onverholen zat te gapen vanwege het strenge protocol van het Franse hof.

Dat lag allemaal achter hem. Saint-Domingue was een andere wereld. De jonge Valmorain had niet meer dan een vaag idee van de plek waar zijn vader zo goed en zo kwaad als het ging het geld bijeengaarde om zijn gezin te onderhouden, met de ambitie er een fortuin van te maken. Hij had ergens gelezen dat de Arowakken, de oorspronkelijke indiaanse bewoners, het eiland ‘Haïti’ hadden genoemd voor de conquistadores de naam in ‘La Española’ veranderden en met alle inboorlingen afrekenden.

Binnen vijftig jaar was er niet één Arowak over en waren al hun sporen uitgewist: ze bezweken aan Europese ziekten, pleegden zelfmoord of vielen ten slachtoffer aan de slavernij. Het was een ras met een rossige huid en dik zwart haar, van een onbewogen waardigheid en zo zachtaardig dat een Spanjaard er op zijn eentje en met zijn blote handen wel tien tegelijk aankon. Ze leefden in polygame gemeenschappen en bewerkten de aarde met zorg, om haar niet uit te putten: zoete aardappelen, maïs, kalebassen, aardnoten, paprika, aardappelen en maniok.“

 

 

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Isabel Allende (Lima, 2 augustus 1942)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver James Baldwin werd op 2 augustus 1924 in Harlem, New York, geboren. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2006 en ook mijn blog van 2 augustus 2007  en ook mijn blog van 2 augustus 2008 en ook mijn blog van 2 augustus 2009.

 

Uit: Sonny's Blues

 

„All I know about music is that not many people ever really hear it. And even then, on the rare occasions when something opens within, and the music enters, what we mainly hear, or hear corroborated, are personal, private, vanishing evocations. But the man who creates the music is hearing something else, is dealing with the roar rising from the void and imposing order on it as it hits the air. What is evoked in him, then, is of another order, more terrible because it has no words, and triumphant, too, for that same reason. And his triumph, when he triumphs, is ours. I just watched Sonny's face. His face was troubled, he was working hard, but he wasn't with it. And I had the feeling that, in a way, everyone on the bandstand was waiting for him, both waiting for him and pushing him along. But as I began to watch Creole, I realized that it was Creole who held them all back. He had them on a short rein. Up there, keeping the beat with his whole body, wailing on the fiddle, with his eyes half closed, he was listening to everything, but he was listening to Sonny. He was having a dialogue with Sonny. He wanted Sonny to leave the shoreline and strike out for the deep water. He was Sonny's witness that deep water and drowning were not the same thing -- he had been there, and he knew. And he wanted Sonny to know. He was waiting for Sonny to do the things on the keys which would let Creole know that Sonny was in the water.
And, while Creole listened, Sonny moved, deep within, exactly like someone in torment. I had never before thought of how awful the relationship must be between the musician and his instrument. He has to fill it, this instrument, with the breath of life, his own. He has to make it do what he wants it to do. And a piano is just a piano. It's made out of so much wood and wires and little hammers and big ones, and ivory. While there's only so much you can do with it, the only way to find this out is to try; to try and make it do everything.“

 

 


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James Baldwin (2 augustus 1924 – 1 december 1987)

 

 

 

 

 

De Hongaarse dichter en schrijver Zoltán Egressy werd geboren in Boedapest op 2 augustus 1967. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2008 en ook mijn blog van 2 augustus 2009.

 

Uit: Sports the Hungarians do badly (Bespreking van Spinach and Chips door Patrick Mullowney)

 

„Here, there is no ensemble cast, just three characters: two line-guards and a referee in the changing room before, during, and after a local soccer match. Here we find the same exaggerated human foibles –stupidity, vanity, alcoholism, etc. – that were on display in Portugal. These grotesque figures are also depicted in a gently indulgent way. The novelty here is the sports-talk and soccer jargon, which the characters handle naturally and effortlessly, giving us a very unlikely behind-the-scenes view of the game. The fact that we get an intimate peek at the lives of these mostly overlooked (if not mocked and despised) soccer employees gives the play its special appeal. (Egressy wrote another sports play entitled 4 x 100 about a women's relay team. Although seemingly a female version of Spinach and Chips with many similar themes, this play focused instead on the athletes and coaches. It ran for a short time at the Merlin Theatre and prompted critic Andrea Tompa to ask, "Why does Egressy always choose sports that the Hungarians do badly?")
(...)
 
As for the scenario, Soap and Artist are the two unhappy line guards. Soap is still angry about being demoted from referee. Artist has lost his girlfriend Mariann, who always used to give him spinach and chips before each match. She left him for Laci, the referee for that day's match. Artist deals with the loss by drinking vast quantities of alcohol and writing awful poetry. Since both men, justly or unjustly, blame Laci for their misfortunes, they decide to sabotage the game to get revenge.“

 

 

 

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Zoltán Egressy (Boedapest, 2 augustus 1967)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en historicus Caleb Carr werd  geboren op 2 augustus 1955 in New York. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2008. en ook mijn blog van 2 augustus 2009.

 

Uit: The Alienist

 

„I have to confess – I remember almost nothing about this book – which I find weird, because I remember loving it when I first read it!

I read this book when it first came out, although it’s not really my thing. Actually, it is my thing – with the whole historical New York setting, which I love – and the serial killer plotline – which I love even more. I love any book about the psychology of killers (having just finished 2 books in a row on Leopold & Loeb … the theme continues) But it was one of those moments when you look around on the subway and you see EVERYONE reading the same book … and in general, I don’t read books like that. Not that I have anything against them, morally or whatever – but if everyone’s reading it, I probably will not be into it myself. At any given moment you can look around and see people reading Nicholas Sparks. Or Mitch Albom. I’m not reading those people. But they’re obviously massive bestselling authors – which is why you look around and see everyone reading their books – but I am not their audience. Just not. There have been a couple of times when my taste coincided with the zeitgeist moment – and The Alienist was one of them. I can’t remember why I picked it up – because i’m usually turned off by 100% agreement, as in: a neverending chorus of “you have to read this book!” What can I say. I’m contrary. The weird thing is, though, I can remember my experience of reading The Alienist (I could not put that book down. Total page-turner) – but I can remember almost nothing about it. I know there was a group of people who came together to solve the crime.“

 

 

 

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Caleb Carr (New York, 2 augustus 1955)



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e augustus ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Philippe Soupault, Félix Leclerc, Arnold Kübler, Adolf Friedrich von Schack

De Franse dichter en schrijver Philippe Soupault werd geboren op 2 augustus 1897 in Chaville bij Parijs. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2007  en ook mijn blog van 2 augustus 2008 en ook mijn blog van 2 augustus 2009.

 

 

Pour la liberté

 

Laissez chanter

l’eau qui chante

Laissez courir

l’eau qui court

Laissez vivre

l’eau qui vit

l’eau qui bondit

l’eau qui jaillit

Laissez dormir

l’eau qui dort

Laissez mourir

l’eau qui meurt.

 

 

 

 

Donnez-moi

 

Donnez-moi je vous prie

Vos ciseaux

Vos couteaux

Vos sabots

Vos bateaux

Donnez-moi tout je vous prie

Je rémoule et je scie

 

Donnez-moi je vous prie

Vos cisailles

Vos tenailles

Vos ferrailles

Vos canailles

Donnez-moi tout je vous prie

Je rémoule et je scie

 

Donnez-moi je vous prie

Vos fusils

Vos habits

Vos tapis

Vos ennuis

Je rémoule et je fuis.

 

 

 

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Philippe Soupault (2 augustus 1897 – 12 maart 1990)

 

 

 

 


De Frans-Canadese dichter, schrijver, acteur, zanger en politiek activist
Félix Leclerc werd geboren op 2 augustus 1914 in La Tuque, Quebec, Canada. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2007.

 

 

Prière bohémienne

 

À tous les bohémiens, les bohémiennes de ma rue
Qui sont pas musiciens, ni comédiens, ni clowns
Ni danseurs, ni chanteurs, ni voyageurs, ni rien
Qui vont chaque matin, bravement, proprement
Dans leur petit manteau sous leur petit chapeau

Gagner en employés le pain quotidien
Qui sourient aux voisins sans en avoir envie
Qui ont pris le parti d'espérer
Sans jamais voir de l'or dans l'aube ou dans leur poche
Les braves Bohémiens, sans roulotte, ni chien
Silencieux fonctionnaires aux yeux fatigués

J'apporte les hommages émus
Les espoirs des villes inconnues
L'entrée au paradis perdu
Par des continents jamais vus
Ce sont eux qui sont les plus forts
Qui emportent tout dans la mort

Devant ces bohémiens, ces bohémiennes de ma rue
Qui n'ont plus que la nuit pour partir
Sur les navires bleus de leur jeunesse enfuie
Glorieux oubliés, talents abandonnés
Comme des sacs tombés au bord des grands chemins

Qui se lèvent le main cruellement heureux
D'avoir à traverser des journées
Ensoleillées, usées, où rien n'arrivera que d'autres embarras
Que d'autres déceptions tout au long des saisons

J'ai le chapeau bas à la main
Devant mes frères bohémiens

 

 

 

 

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Félix Leclerc (2 augustus 1914 – 8 augustus 1988)

Leclerc in 1950

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Arnold Kübler werd geboren op 2 augustus 1890 in Wiesendrangen. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2007.

 

Uit: Der verhinderte Schauspieler

 

„Mitten in den Ferien noch packte er seinen Koffer und machte sich auf nach Örlewitz. Es war die Zeit nach dem Großen Krieg. Noch wuchs kein Gräslein auf den Feldern, darüber er weggezogen. Noch versuchten rings um Helvetien in allen Krankenhäusern die Ärzte mit seiner Hinterlassenschaft fertig zu werden, noch klangen den Menschen die Drahtnachrichten der Heeresleiter im Ohr und der Ton der Kriegsberichterstatter, die sie jahrelang vernommen. Aber jenseits des Bodensees hingen die Äpfel an den Bäumen wie daheim, daß Drahtzaun sich wunderte, und als er nachts durch Bayern und Franken fuhr und der Vollmond auf den Feldern lag und auf die Dächer schien, darunter die Menschen schliefen, die im Kriege gewesen, während er den Esel im Weihnachtsmärchen gespielt hatte, da schämte sich Drahtzaun jetzt, dahinein zu dringen, wo er bisher nicht gewesen, und es war ihm, als dürfe er nur ganz bescheiden auftreten und sozusagen auf den Zehenspitzen das fremde Land betreten. – In Dresden nahm er ein Bad und wusch sich mit Kriegsseife, die kein Fett, aber viel Lehm enthielt und die ihm ein Fräulein lächelnd durch den Schalter gereicht hatte. Am andern Tag setzte er die Reise nach Örlewitz fort. – Das Land lag eben, weite Stoppelfelder zogen an den Fenstern vorbei; die Wälder sahen anders aus als jene, drin Drahtzaun Erdbeeren gesucht hatte, und in den Zeitungen standen lauter fremde Dinge. In Örlewitz stand auf dem Bahnhofplatz ein Festbogen mit Tannenreisig umwunden und mit der Aufschrift »Willkommen« geschmückt. Der galt aber nicht ihm, sondern den heimkehrenden Kriegsgefangenen. Im Hotel ließ er sich sofort einen Lindenblütentee geben. Den goß er glühendheiß durch seine Kehle, nicht wegen des Durstes, sondern wegen der Stimme. Die lange Reise war ihm nicht gut bekommen, das hatte er gleich gemerkt, vorhin, als er das Zimmer bestellte!“

 

 

 

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Arnold Kübler (2 augustus 1890 – 27 december 1983)

Getekend door Martin Fivian

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, kunst- en literatuurcriticus Adolf Friedrich von Schack werd geboren op 2 augustus 1815 in Brüsewitz bij Schwerin. Zie ook mijn blog van 2 augustus 2007 en ook mijn blog van 2 augustus 2008.

 

 

Oft, wenn wir ruhen Mund an Mund

 

Oft, wenn wir ruhen Mund an Mund
Und meine Adern an den deinen pochen,
Nach innen lausch' ich plötzlich still;
Ich fühle, wie aus unsrer Seele Grund
Ein Wort, noch nie auf Erden ausgesprochen,
Empor sich ringen will.

O! der Natur Geheimniß ruht
Und alles Lebens in dem Wort beschlossen,
Doch matt bisher noch ists verhallt.
Höher aufflammen laß der Küsse Gluth,
Daß es zuletzt, in vollen Klang ergossen,
Von unsern Lippen wallt!

 

 

 

 

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Adolf Friedrich von Schack (2 augustus 1815 – 14 april 1894)

Geschreven door Romenu om 19:51 Reageer op dit bericht

Gerrit Krol, Edward van de Vendel, Frans Pointl, Jim Carroll

De Nederlandse dichter en schrijver Gerrit Krol werd geboren op 1 augustus 1943 in Groningen. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2006 en ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

De kameel

 

De kameel heet wel
het schip van de woestijn,
daar kan ieder over meepraten
die op zo'n beest gezeten heeft.
Je zit hoog op een stoel
als het ware, je gaat
wel heen en weer, maar je voelt
je daarbij op je gemak,
terwijl in de diepte de
kop van het beest
gelijkmatig naar voren glijdt
als de boeg van een
roeiboot, met schokjes.

 

 

 

Ary's tuin

 

Het leuke van een tuin
is dat je hem voortdurend
snoeien moet,
of snoeien, noem het
oogsten, of wat je zoal
met snijbloemen doet,
snijden, in een vaas zetten,
de stelen, in knop
waar men de bloem in ziet,
of bloem, noem het poëzie,
of gewoon verhaal, want
wie niet waagt die knoeit,
wie schrijft die snijdt,
wie snijdt die bloeit.

 

 

 

 

Niet te beschrijven

Niet te beschrijven
wat een geur doet in je neus
en in het weke van je hersenen,
een bloem,
een strandlucht.

Laatst liep ik op de weg
toen langs mij streek een vleug van vroeger,
van potten inkt en rekenen,
wat ik in der eeuwigheid zou zijn vergeten,
ik liep ertegenop.

Men zegt dat van bepaalde vlindersoorten
het reukvermogen
zich uitstrekt over kilometers,
maar of het nu de natuur is
of een oude school,
of een meisje dat in je armen staat
en geurt als zeven jaar geleden
of, als het heeft geregend,
de hartverscheurende kracht van een naaldwoud
- je noemt het,
maar beschrijven kun je het niet.

 

 

 

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Gerrit Krol (Groningen, 1 augustus 1934)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Edward van de Vendel werd geboren in Leerdam op 1 augustus 1964. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

Brief

 

Ik schrijf hier lieve dingen
in het zand -
met de tenen aan mijn voet,
met de vingers van mijn hand.
De zee komt even lezen,
trekt mijn letters van het strand
en brengt ze naar de overkant.
Of spoelt mijn brief alleen
een beetje heen en weer?
Ik krijg nooit antwoord.
Of juist wel?
Legt de zee met elke golf
een nieuwe bladzij
voor me neer?

 

 

 

Zomer

 

Eerst was ik verbrand
en toen ging ik vervellen.
Nu laat ik los van buiten.
Nu zit ik me te pellen.
Ik leg mezelf naast me neer
in duizend stukjes huid.
De zomer is een spelletje
en ik puzzel me eruit.

 

 

 

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Edward van de Vendel (Leerdam, 1 augustus 1964)

 

 

 


De Nederlandse dichter en schrijver Frans Pointl werd geboren in Amsterdam op 1 augustus 1933. Zie ook mijn blog van 5 mei 2006 en ook mijn blog van 1 augustus 2007  en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

Kinderverdriet

 

het kind was binnen de ramen
een volle dag
bevroren verlokken
vielen wezenloos
van een grauw palet
toen de dag gerimpeld werd
kwam het kind buiten
en huilde
omdat er geen sneeuw meer lag

 

 

 

 

Ako-diner 1990

 

er stonden een Rolls, een Bentley en een Porsche
een echtpaar stapte uit een Saab Turbo
ik stapte uit mijn strippenkaart

voor het eerst zat ik aan
aan een diner
dat viel verdraaid niet mee
een colonne obers bracht schalen binnen
waarop saumon fumé

daarna kreeg ik een bord
met iets roze-roods erop
dat leek op een jonge uit het nest
gevallen en gefrituurde reiger
ik vroeg iemand hoe dit heette
die meneer zei: zolang het niet
beweegt kunt u het rustig eten

het diner was beslist niet slecht
maar ik prefereer brood met omelet
aangezeten aan eigen aanrecht.

 

 

 

 

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Frans Pointl (Amsterdam,  1 augustus 1933)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en musicus Jim Carroll werd geboren op 1 augustus 1949 in New York. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

8 Fragments For Kurt Cobain

 

 

7/
But Kurt...
Didn't the thought that you would never write another song
Another feverish line or riff
Make you think twice?
That's what I don't understand
Because it's kept me alive, above any wounds

8/
If only you hadn't swallowed yourself into a coma in Roma...
You could have gone to Florence
And looked into the eyes of Bellinni or Rafael's Portraits

Perhaps inside them
You could have found a threshold back to beauty's arms
Where it all began...

No matter that you felt betrayed by her

That is always the cost
As Frank said,
Of a young artist's remorseless passion

Which starts out as a kiss
And follows like a curse

 

 

 

 

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Jim Carroll (1 augustus 1949 – 11 september 2009)




Zie voor nog meer schrijvers van de 1e augustus ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 16:31 Reageer op dit bericht

Ko Un, Juan Filloy, Anne Hébert, Herman Melville

De Koreaanse dichter Ko Un werd geboren op 1 augustus 1933 in Gunsan. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

 

Nordwärts ziehende Blütennachricht

 

Zum Lied wird, wer auch immer da stirbt in unserem Lande.

Wieder geboren

Wieder geboren

sind zu Blumen wir verwandelt.

Vom südlichsten Stück Land im ultramarienen Meer,

aus dem Garten der Dorfschule auf Mara* kommt die Kunde:

Die Blütenknospen springen.

Nordwärts

nordwärts

anschwellende Blütenpracht

bis nach Namyang, unserer kalten Heimat am Tumen-Fluß,

bis nach Yongjŏng** in Nord-Kando, jenseits vom Fluß

-- selbst hinauf bis nach Sibirien.

Wenn alle Knospen springen,

welch Wehklage ist's an diesem Tag im ganzen Lande.

In unserem Lande

sterben und verwandelt sein zu einem Lied,

dem traurigen Lied,

das tief in meinem Herzen zu einem Menschen wird.

Wieder geboren

wieder geboren

ist unser Vaterland dreitausend li weit von Blüten übersät.

 

 

 

Vertaald door Frank Hoffmann

 

 

 

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 Ko Un (Gunsan, 1 augustus 1933)

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Juan Filloy werd geboren op 1 augustus 1894 in Córdoba. Filoy studeerde rechten en trok daarna naar Río Cuarto in centraal Argentinié. Daar werkte hij zijn leven lang als advocaat en rechter. Filoy gold in literaire kringen als een zonderling en eenling. Zijn werk verscheen vaak in eigen beheer, af en toe bij kleine uitgeverijen. Tussen 1939 en 1967 publiceerde hij helemaal niets. Toch omvat zijn oeuvre 49 boeken, waaronder 11 romans.

 

Uit: The cow and the car (Vertaald door Jeremy Osner)

 

„The rain has firmed up the unpaved road's surface. The recently rinsed atmosphere is fresh and clean. The sun's glory shines down at the end of March.

A car comes along at a high velocity. Beneath the pampa's skies -- diaphanous tourmaline cavern -- the swift car is a rampaging wildcat.

The moist fields give off a masculine odor, exciting to the lovely young woman who's driving. And accelerating, accelerating, until the current of air pierces her, sensuous. But...

All of a sudden, a cow. A cow, stock-still in the middle of the roadway. Screeching of brakes, shouting. The horn's stridency shatters the air. But the cow does not move. Hardly even a glance, watery and oblique, she chews her cud. And then, she bursts out:

-- But señorita!... Why all this noise? Why do you make such a hurry, when I'm not interested in your haste? My life has an idyllic rhythm, incorruptible. I am an old matron who never gives way to frivolity. Please: don't make that racket! Your clangor is scaring the countryside. You do not understand why; you don't even see it. The countryside flies past, by your side; your velocity turns it into a rough, variegated visual pulp. But I live in it. It is where I hone my senses, they are not blunt like yours... Where did you find this morbid thirst which absorbs distance? Why do you dose yourself with vertigo? You subjugate life with urgency, instead of appreciating its intensity. Come on! lay off the horn. Time and space will not let themselves be ruled by muscles of steel and brass.“

 

 

 

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Juan Filloy (1 augustus 1894 – 15 juli 2000)

 

 

 

 

 

De Canadese dichteres en schrijfster Anne Hébert werd geboren op 1 augustus 1916 in Sainte-Catherine-de-Fossambault, Quebec. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

ÉVEIL AU SEUIL D' UNE FONTAINE

 

Ô ! spacieux loisir

Fontaine intacte

Devant moi déroulée

À l’heure

Où quittant du sommeil

La pénétrante nuit

Dense forêt

Des songes inattendus

Je reprends mes yeux ouverts et lucides

Mes actes coutumiers et sans surprises

Premiers reflets en l’eau vierge du matin.

 

La nuit a tout effacé mes anciennes traces,

Sur l’eau égale

S’étend

La surface plane

À perte de vue.

D’une eau inconnue.

Et je sens dans mes doigts

À la racine de mon poignet

Dans tout le bras

Jusqu’à l’attache de l’épaule

Sourdre un geste

Qui se crée

Et dont j’ignore encore

L’enchantement profond.

 

 

 

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Anne Hébert (1 augustus 1916 – 22 februari 2000)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Herman Melville werd geboren in New York op 1 augustus 1819. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007  en ook mijn blog van 1 augustus 2008 en ook mijn blog van 1 augustus 2009.

 

 

THE APPARITION

 

CONVULSIONS came; and, where the field

Long slept in pastoral green,

A goblin-mountain was upheaved

(Sure the scared sense was all deceived),

Marl-glen and slag-ravine.

 

The unreserve of Ill was there,

The clinkers in her last retreat;

But, ere the eye could take it in,

Or mind could comprehension win,

It sunk!--and at our feet.

 

So, then, Solidity's a crust--

The core of fire below;

All may go well for many a year,

But who can think without a fear

Of horrors that happen so?

 

 

 

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 Herman Melville (1 augustus 1819 - 28 september 1891)

Geschreven door Romenu om 16:22 Reageer op dit bericht

Ernst Jandl, Frederick Busch, Guus Kuijer. Francis Scott Key

De Oostenrijkse dichter en schrijver Ernst Jandl werd geboren in Wenen op 1 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008.

 

Uit: aus dem wirklichen leben

 

“mit sieben hing mein leben an einem faden, als ich nach masern wassersucht und nierenentzündung mit urämischen erscheinungen bekam und wochenlang auf dem bauch liegen und alles ohne salz essen mußte, aber es kam dann nicht wie mit dem kleinen guido über den ich ein buch gelesen hatte das seine mutter geschrieben hatte um für alle aus ihm einen kleinen heiligen zu machen, sondern meine mutter betete mich gesund und hatte auch ein fläschen mit lourdes-wasser für mich besorgt, obwohl sie gewußt haben mußte warum wir zum abendgebet immer sagten: laß mich lieber sterben als eine todsünde begehn, wozu damals noch die gelegenheit bestanden hätte, und keiner hätte dann jemals von meinen gedichten erfahren, die ja die meisten erst viele jahre später kamen, und es hätte keine lücke gegeben und niemand hätte etwas gefehlt.

 

hernals

 

oh scheiße, ich habe gestern

mein abendgebet vergessen

aber heut früh wirst du es, lieber gott

auch noch akzeptieren

 

 

"lieber gott, laß mich eher sterben

als eine todsünde begehen"

 

wie es eben jetzt geschehen könnte

denn es ist sonntag

und ich habe nicht die absicht zur messe zu gehen

was eine todsünde ist

sondern bleibe im warmen bett

um noch ein bißchen zu onanieren

was ebenfalls eine todsünde ist

wie meine mutter mir erklärt hat

eh man sie begraben hat

auf dem hernalser friedhof

hoch über der stadt, meinem geliebten

wien.

 

seltsam, wie oft

er mein gebet schon nicht erhört hat.”

 

 

 

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Ernst Jandl (1 augustus 1925 – 9 juni 2000)





De Amerikaanse schrijver

Frederick Busch werd geboren in New York.  Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007 en ook mijn blog van 1 augustus 2008.

 

Uit: Girls

 

„We started clearing the field with shovels and buckets and of course our cupped, gloved hands. The idea was to not break any frozen parts of her away. Then, when we had a broad hole in the top of the snow that covered the field and we were a foot or two of snow above where she might have been set down to wait for spring, we started using poles. Some of us used rake handles and the long hafts of shovels. One used a five-foot iron pry bar. He was a big man, and the bar weighed twenty-five pounds, anyway, but he used it gently, I remember, like a doctor with his hands in someone's wound. We came together to try to find her and we did what we needed to, and then we seemed to separate as quickly as we could.

At Mrs. Tanner's funeral, they sang "Shall We Gather at the River," and I sang, too. It was like that in the field. Everyone gathered, and it was something to see. Then we all came apart. Fanny went where she needed to, and Rosalie Piri did, and Archie Halpern. I did, too. Most of them, I think, remained within a few miles of the field.

The dog and I live where it doesn't snow. I can't look at snow and stay calm. Sometimes it gets so warm. I wear navy blue uniform shorts with a reinforced long pocket down the left hip for the radio. I patrol on foot and sometimes on a white motor scooter, and it's hard for me to believe, a cop on a scooter in shorts. But someone who enforces the law, laws, somebody's laws, falls down like that. Whether it's because he drinks or takes money or swallows amphetamines or has to be powerful, or he's one of those people who is always scared, or because he's me, that's how he goes--state or federal agency or a big-city police force, down to working large towns or the dead little cities underneath the Great Lakes, say, then down to smaller towns, then maybe a campus, maybe a mall, or a hotel that used to be fine.“

 

 

 

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Frederick Busch (1 augustus 1941 – 23 februari 2006)

 

 

 

 

 

De Nederlandse (jeugdboeken)schrijver Guus Kuijer werd geboren in Amsterdam op 1 augustus 1942. Zie ook mijn blog van 1 augustus 2007.

 

Uit: De twee Robinsons

 

„Ik denk dat we meer weten over ratten dan over kinderen. Ik heb nog nimmer een verhandeling over ‘het kind’ gelezen die ik niet halverwege woedend in een hoek smeet, omdat het nooit scheen te gaan over het kind dat ik was of over de kinderen waarin ik mijn vooroordelen heb geprojecteerd.

Het bestuderen van het kind als een apart wezen, als een diersoort, lijkt mij op zichzelf al een verkeerd uitgangspunt, omdat, om maar eens iets te noemen, kinderen vooral lijken te leven vanuit de toekomst die zij voor zich zien. Bij aparte bestudering krijgen eigenschappen die worden gevonden onherroepelijk iets exclusiefs, alsof het kind het monopolie heeft op die eigenschappen, zodat diezelfde eigenschappen gevonden bij een volwassene iets abnormaals, ziekelijks, niet behorend bij de soort schijnen.

Treft men omgekeerd bij het kind eigenschappen aan die geacht worden bij de volwassene te horen dan is dat kind ‘een geval’, rijp voor de psychiater. Dat laatste komt glashelder tot uitdrukking in Het grijze kind van Theo Thijssen. Mijn enige bezwaar tegen dat boek, een schitterende aanval op het burgerdom, is het gehannes met ‘vorige levens’, waarmee de wijsheid van het grijze kind waarschijnlijk wordt gemaakt. Thijssen beschrijft gedurende een aantal bladzijden allerlei gedachten van een drie- en vierjarige die ‘niet kunnen’. Ze zijn veel te wijs en dus moeten ze wel stammen uit een vorig leven.“

 

 

 

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Guus Kuijer (Amsterdam, 1 augustus 1942)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en advocaat Francis Scott Key werd geboren op de plantage Terra Rubra bij Frederick (Maryland) op 1 augustus 1779. Hij was getuige van het bombardement van Fort McHenry in Baltimore tijdens de Oorlog van 1812. Key was aan boord van een Brits oorlogsschip om een vriend te bevrijden die was beschuldigd van het beschermen van Britse deserteurs. De Britse commandanten kwamen overeen beide mannen vrij te laten, maar om veiligheidsredenen werden ze nog een nacht vastgehouden terwijl de Britse vloot het fort bestormde. De volgende dag schreef Key een gedicht met de titel The Defense of Fort McHenry, beter bekend als „The Star-Spangled Banner". De muziek waarop het werd gezet was van een populair lied uit die tijd (to Anacreon in Heaven), geschreven rond 1800 door John Stafford Smith. Het werd aangenomen als het volkslied van de Verenigde Staten op 3 maart 1931. In de meeste gevallen wordt alleen het eerste couplet gezongen.

 

 

The Star-Spangled Banner (fragment)

 

O! say can you see by the dawn's early light,
What so proudly we hailed at the twilight's last gleaming,
Whose broad stripes and bright stars through the perilous fight,
O'er the ramparts we watched, were so gallantly streaming.
And the rockets' red glare, the bombs bursting in air,
Gave proof through the night that our flag was still there;
O! say does that star-spangled banner yet wave,
O'er the land of the free and the home of the brave?

On the shore, dimly seen through the mists of the deep,
Where the foe's haughty host in dread silence reposes,
What is that which the breeze, o'er the towering steep,
As it fitfully blows, half conceals, half discloses?
Now it catches the gleam of the morning's first beam,
In full glory reflected now shines in the stream:
'Tis the star-spangled banner, O! long may it wave
O'er the land of the free and the home of the brave.

 

 

 

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Francis Scott Key (1 augustus 1779  - 11 januari 1843)

Monument in Frederick

Geschreven door Romenu om 16:16 Reageer op dit bericht

Cees Nooteboom, Grand Corps Malade, Joanne Rowling, Daniel Bielenstein

De Nederlandse dichter en schrijver Cees Nooteboom werd geboren in Den Haag op 31 juli 1933. Zie ook mijn blog van 31 juli 2006 en ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008 en ook mijn blog van 31 juli 2009.

 

Uit: Tumbas - Gräber von Dichtern und Denkern (Vertaald door Simone Ecke)

 

"Welches Grab war das erste, das ich beschrieben habe, als ich noch nicht an dieses Buch dachte? Ich war schon über vierzig, ein viel zu später Leser von Proust; und auch dort, auf dem Père Lachaise, dieses Gefühl, fast so etwas wie ein Verwandter zu sein, das Gefühl, zuviel zu wissen. Es war 1977, ich war noch ganz erfüllt von Albertine und Charlus, von der Herzogin von Guermantes und Norpois, von Bloch und Elstir. Und es war ein Novembertag. Allerseelen, kalt und winterlich. Die Lebenden besuchten die Toten, und ich besuchte die meinen und hielt fest, was ich sah und dachte. Die Bestsellerliste des Todes wurde von Balzac angeführt: Er hatte vier Sträuße Chrysanthemen und zwei brennende Lichter. Proust mußte sich mit zwei kunstlos abgelegten Sträußchen rostfarbener Astern zufriedengeben. Gérard de Nerval mit einem einzigen ganz kleinen, rührenden Strauß blauer Blümchen. Heute, so viele Jahre später, sehe ich das Blau dieser Vergißmeinnicht noch vor mir. Balzac und Nerval liegen an derselben Gasse, der eine schräg gegenüber vom anderen; wer zu Proust möchte, muß, wie auch Besucher von Piaf, den Weg verlassen - ohne die Landkarte dieses Totenreichs würde man sein Grab nicht finden. Als ich davor stand, wußte ich nicht so recht, was ich denken sollte. Es ist ja auch verwirrend. Während ein Grab Anwesenheit vortäuscht - schließlich steht ein Name darauf, liegt ein Toter darin -, bezeichnet es natürlich gerade die Ab-Wesenheit einer Person: Proust ist nirgendwo mehr, also auch nicht hier. Und dennoch, angesichts der konkreten schwarzen marmornen Form des Grabes wiegt man sich einen Moment in der Illusion, er sei anwesend, man sei bei ihm; wenn es nicht albern wäre, würde man du côté de chez lui sagen und dabei an zwei schmale Kirchtürme irgendwo in der Normandie denken, haben sie doch im Leben des Kindes, das zu dem Mann werden sollte, der nun in dem Grab liegt, eine so wichtige Rolle gespielt, daß er mich durch die Art, wie er darüber geschrieben hat, heute noch zwingt, über ihn und seine verlorene und wiedergefundene Zeit nachzudenken.

 

 

 

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Cees Nooteboom (Den Haag, 31 juli 1933)

 

 

 

 

 

De Franse Poetry Slam kunstenaar Grand Corps Malade (eig. Fabien Marsaud) werd geboren op  31 juli 1977 in Le Blanc-Mesnil, Seine-Saint-Denis en groeide op in Parijs. Zijn pseudoniem, vertaald "grote zieke lichaam," voert hij sinds 2003 na een ongeval in 1997 waarbij hij vanaf zijn middel gedeeltelijk verlamd raakte. Hij slaagde er in 1999 weer in zichzelf voor te bewegen met behulp van een kruk, die inmiddels zijn handelsmerk geworden is.. Hij stond voor het eerst in oktober 2003 in een Parijse bar op het podium. In 2004 richtte hij met zes andere collega's, Le Cercle des Poètes sans instruments op. In 2005 stelde een vriend voor om muzikale begeleiding aan zijn teksten toe te voegen en maakte Grand Corps Malade zijn eerste album, getiteld Midi 20. Na verschijning klom het album al snel op  tot de top van de hitlijsten.

 

 

Le jour se lève

 

Le jour se lève sur notre grisaille, sur les trottoirs de nos ruelles et sur nos tours

Le jour se lève sur notre envie de vous faire comprendre à tous que c’est à notre tour

D’assumer nos rêves, en récolter la sève pour les graver dans chaque mur de pierre

Le jour se lève et même si ça brûle les yeux, on ouvrira grand nos paupières

Il a fait nuit trop longtemps et avancer sans lumière nous a souvent fait tâtonner

Personne à pardonner, si on est là aujourd’hui c’est juste qu’on a pas abandonné

On a cherché la lueur de l’aube en sachant qu’elle avait la couleur de l’espoir

On s’est armé de nos stylos pour écrire nous-mêmes la suite de toute cette histoire

Le jour se lève, sort de sa grève, c’est grave à quel point la nuit a été agitée

On en a de belles à raconter même si j’imagine que ce sera sûrement loin de tes JT

Le soleil éclaire notre papier qu’on avait gratté dans l’ombre pendant toute la nuit

La chaleur fait couler l’encre, nos mots quittent nos cahiers, nos voix sortent de l’ennui

Alors nous allons prendre la parole, monter sur scène pour un moment,

[j’espère que t’en as conscience

Finies la patience et la méfiance, on s’offre simplement avec l’écriture une renaissance

Le jour se lève et son glaive de lave nous lave des peines et douleurs du passé

Notre avenir est lancé… tu nous écouteras et diras franchement ce que t’en as pensé

Le jour se lève et la joie se livre, la soif se lit sur nos lèvres, tu devrais nous suivre

Si notre heure est brève, nous allons quand même la vivre, nous ne sommes pas bons élèves

[mais l’envie nous enivre

Alors à ton tour ouvre les yeux, approche-toi et observe avec curiosité

Le souffle et l’enthousiasme d’une brigade de poètes sortis tout droit de l’obscurité

Ne prends pas ça pour de l’arrogance mais on sent que c’est notre heure et ça fait du bien

Notre passion va nous nourrir et je vais retrouver le sourire dans le regard de tous les miens

Le jour se lève, on le doit peut-être qu’à nous et quand je dis ça, c’est pas juste une métaphore

 

Le jour se lève et si ça se trouve, c’est uniquement parce qu’on l’a espéré assez fort

Le jour se lève sur notre grisaille, sur les trottoirs de nos ruelles et sur nos tours

Le jour se lève sur notre envie de vous faire comprendre à tous que c’est à notre tour

Notre futur est incertain, c’est vrai que ces deux mots là vont toujours de paire

Mais notre jour s’est bien levé, dorénavant il sera difficile de nous faire taire

 

 


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Grand Corps Malade (Le Blanc-Mesnil, 31 juli 1977)

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Joanne Rowling werd geboren in Chipping Sodbury bij Bristol op 31 juli 1965. Zie ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008 en ook mijn blog van 31 juli 2009.

 

Uit: Harry Potter And Deathly Hallows

 

„When next they met at the entrance, Harry had shown a dozen more people to their places. TheMarquee was nearly full now and for the first time there wasno queue outside. "Nightmare, Muriel is, " said Ron, mopping his forehead onhis sleeve. "She used to come for Christmas every year, then, thank God, she took offense because Fred and George set offa Dungbomb under her chair at diner. Dad always says she'llhave written them out of her will - like they care, they're goingto end up richer than anyone in the family, rate they'regoing... Wow, " he added, blinking rather rapidly as Hermionecame hurrying toward them. "You look great!""Always the tone of surprise, " said Hermione, though shesmiled. She was wearing a floaty, lilac-colored dress withmatching high heels; her hair was sleek and shiny. "YourGreat-Aunt Muriel doesn't agree, I just met her upstairs whileshe was giving Fleur the tiara.

She said, `Oh dear, is this theMuggle-born?' and then, `Bad posture and skinny ankles. '...

 

 

 

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Joanne Rowling (Chipping Sodbury, 31 juli 1965)

 

 

 

 


De Duitse schrijver
Daniel Bielenstein werd geboren op 31 juli 1967 in Bonn. Hij werd meerdere keren bekroond voor zijn talrijke korte verhalen, maar zijn grote doorbraak kwam in 2003 met de roman "Die Frau fürs Leben". Daarin beschrijft hij de problemen van mannelijke singles van boven de 30. Inspiratie put hij uit romans van Nick Hornby, Sven Regener en Frank Goosen.

 

Uit: Ein Mann zum Stehlen

 

„Paul konzentriert sich auf seinen Atem. Er muss jetzt seine Kraft bündeln. Er muss alles Unwichtige aus seinem Kopf schmeißen. Er darf sich nur noch auf die beiden Aufgaben konzentrieren, die vor ihm liegen. Erstens: Lilly anrufen. Zweitens: Den spektakulärsten Juwelenraub durchführen, den diese Stadt jemals erlebt hat.« Es ist ja nicht so, dass man sich heutzutage seinen Beruf noch aussuchen könnte. Im Gegenteil. Paul ist froh, dass er überhaupt einen Job hat. Er kennt genug Leute, die die übliche Karriere der Generation Golf durchlaufen haben: Schule, Uni, vielleicht noch ein unbezahltes Volontariat und dann arbeitslos. Das muss man sich mal vorstellen! Noch keine dreißig Jahre alt, und man darf einfach nicht mehr mitspielen in der Welt der Erwachsenen.Paul klettert auf die Mauer, die das Villengrundstück in Blankenese umgibt. Er horcht in die Dunkelheit. Die Luft ist rein. Er springt lautlos in den Garten hinab und huscht zur Hintertür hinüber.Wenigstens setzt sich Qualität immer noch durch ein Trost. Er selbst ist das beste Beispiel. Paul setzt mit professioneller Gelassenheit den Glasschneider an. Wenige Sekunden später ist er im Inneren des Gebäudes verschwunden. Und zwar ohne die Alarmanlage auszulösen. So etwas kann eben nicht jeder.Aber selbst in seinem krisensicheren Berufszweig macht ihm die zunehmende Konkurrenz zu schaffen. Die Globalisierung hat auch hier ihren Preis. Immer mehr Billiganbieter drängen in den hart umkämpften Markt. Neuerdings kommen auch noch die Ich-AGs hinzu. Leute, die sich nicht an die guten Sitten halten und sich dabei vom Arbeitsamt unterstützen lassen.Paul schleicht die Treppe in den oberen Stock hoch, orientiert sich kurz, geht dann ins Arbeitszimmer und bleibt vor dem großen Ölgemälde hinter dem Schreibtisch stehen. Glauben die Besitzer solcher Vorrichtungen wirklich, dass irgendjemand darauf hereinfällt.“

 

 

 

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Daniel Bielenstein (Bonn, 31 juli 1967)



Zie voor nog meer schrijvers van de 31e juli ook mijn eerste blog van vandaag en eveneens mijn tweede blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:05 Reageer op dit bericht

Ahmad Akbarpour, Hans-Eckardt Wenzel, Primo Levi, Alain Nadaud

De Iraanse dichter en schrijver Ahmad Akbarpour werd geboren op 31 juli 1970 in Lamerd, Shiraz.

Akbarpour begon zijn carrière met poëzie. Zijn werk werd meerdere malen bekroond met de Mehregan Award voor kinder-en jeugdliteratuur,

 

Uit: Good Night, Commander (Vertaald door Shadi Eskandani & Helen Mixter)

 

We creep across the battlefield. We have to be brave because there are so many bombs and tanks, maybe even a land mine. If we are not careful, we could die before we even get to say ouch.

“Attack! Now!” I order and lead the assault. The enemy shoots but nothing can stop us.

Grenades go off and the room fills with smoke, just like in a movie.

The dark is scary, but I’m not afraid of the dark.

“Right, Mom? When we had to hide in the basement and all the other children were crying and screaming because of the bombs. I just sat next to you and covered my ears with my hands. Remember?”

My mother in the picture says, “That’s right, son.”

One of my soldiers screams, “I’ve been hit. I’ve been hit!”

But I’m the Commander. I don’t get scared. I make my way down the hill. Even though my leg hurts, I find the soldier. And I order the troops to stay back..

Then I hear my father calling, “It’s time for dinner. Your uncles and aunties are here.”

 

 

 

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Ahmad Akbarpour (Lamerd, 31 juli 1970)

Shiraz, Asia Instituut (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, singer-songwriter en muzikant Hans-Eckardt Wenzel werd geboren op 31 juli 1955 in Kropstädt bij Wittenberg. Wenzel studeerde van 1976 tot 1981 aan de Humboldt Universiteit van Berlijn cultural studies en esthetiek en was oprichter van het "Liedertheater Karls Enkel". Sinds 1981 werkt hij als freelance schrijver, zanger, acteur en regisseur. Sinds 1979 tot het midden van de jaren 1990 heeft hij nauw samengewerkt met de acteur, zanger en schrijver Steffen Mensching, met wie hij een groot aantal theater-programma's, meest diepgaande en filosofische (clowneske) stukken, samenstelde en opvoerde, zoals „Hammer-Rewüh" en "Neues aus der Da Da eR".  Als solist debuteerde Wenzel in 1986 met de LP Stirb mit mir ein Stück, waarvoor hij onmiddellijk de DDR-platenprijs voor chansons kreeg.

 

 

 

Ich bin die ganze Zeit nur hier

 

Ich bin die ganze Zeit nur hier geblieben.
Die Andern kamen und sind wieder fort.
Ich habe Briefe hinterher geschrieben.
Die Andern schrieben mir kein Wort.

Ich geh die ganze Zeit durch gleiche Türen.
Ich koch die ganze Zeit im selben Topf.
Die vielen Straßen, die nach sonst wo führen
Gehn wie ein Gitter durch meinen Kopf.

Die Andern sprachen, stumm blieb wie ein Stein ich.
Die Andern gingen und ich blieb allein.
Nur im Vergangnen waren wir uns einig.
Was kommen würde, wird uns entzwein.

Ich bin die ganze Zeit nicht weggegangen.
Am Tisch war`s schöner saßen wir zu viert.
Selbst vom Stück Butter, das die Andern angefangen,
Hab ich noch wochenlang geschmiert.

 

 

 

 

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Hans-Eckardt Wenzel (Kropstädt, 31 juli 1955)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Primo Levi werd geboren op 31 juli 1919 in Turijn. Zie ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008 en ook mijn blog van 31 juli 2009.

 

Uit: Survival In Auschwitz (Vertaald door Stuart Woolf)

 

During the interrogations that followed, I preferred to admit my status of 'Italian citizen of Jewish race'. I felt thatotherwise I would be unable to justify my presence in places too secluded even for an evacuee; while I believed (wrongly as was subsequently seen) that the admission of my political activity would have meant torture and certain death. As a Jew, I was sent to Fossoli, near Modena, where a vast detention camp, originally meant for English and American prisoners-of-war, collected all the numerous categories of people not approved of by the new-born Fascist Republic.

At the moment of my arrival, that is, at the end of January 1944, there were about one hundred and fifty Italian Jews in the camp, but within a few weeks their number rose to over six hundred. For the most part they consisted of entire families captured by the Fascists or Nazis through their imprudence or following secret accusations. A few had given themselves up spontaneously, reduced to desperation by the vagabond life, or because they lacked the means to survive, or to avoid separation from a captured relation, or even -- absurdly -- 'to be in conformity with the law'. There were also about a hundred Jugoslavian military internees and a few other foreigners who were politically suspect.

The arrival of a squad of German SS men should have made even the optimists doubtful; but we still managed to interpret the novelty in various ways without drawing the most obvious conclusions. Thus, despite everything, the announcement of the deportation caught us all unawares.

On 20 February, the Germans had inspected the camp with care and had publicly and loudly upbraided the Italian commissar for the defective organization of the kitchen service and for the scarce amount of wood distribution for heating; they even said that an infirmary would soon be opened. But on the morning of the 21st we learned that on the following day the Jews would be leaving. All the Jews, without exception. Even the children, even the old, even the ill. Our destination? Nobody knew. We should be prepared for a fortnight of travel. For every person missing at the roll-call, ten would be shot.

 

 

 

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Primo Levi (31 juli 1919 – 11 april 1987)

 

 

 

 

De Franse schrijver Alain Nadaud werd geboren op 31 juli 1948 in Parijs. Zie ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008 en ook mijn blog van 31 juli 2009.

 

Uit: Exegi monumentum

 

„Je pose à l’instant même – c’est-à-dire rien moins qu’au moment où ces lettres se forment – la première pierre d’un ouvrage dont j’ignore tout : d’abord, si j’en viendrai à bout – mais ça j’ai l’habitude ! Ensuite, quel sera le nombre de semaines, sinon de mois, qui me seront nécessaires pour en ajuster les éléments ; enfin, s’il sera de format réduit ou de vastes proportions, de bel appareil et à l’aplomb, avec des pierres bien ou mal équarries. C’est que je cours aussi le risque qu’il ne dépasse jamais le stade de la simple cabane de chantier.
Mais, avant de décrire la forme que prendra cet ouvrage au fur et à mesure de sa construction, il me faut évoquer le terrain que j’ai choisi. Enfin, « choisi » est un bien grand mot ! Disons, plutôt, le lot tel qu’il m’a été imparti.
Par pudeur, je tairai le nombre de mois, sinon d’années, que le bureau du cadastre a mis pour accéder à ma demande, et à combien de reprises les plans que j’ai proposés ont été retoqués. À chaque fois, retour à la photocopieuse, mise sous enveloppe d’une nouvelle version de l’ouvrage, attente au guichet de la poste pour procéder à son affranchissement… Sans nouvelles, et timide comme je le suis, il faut que je me fasse violence pour appeler la secrétaire au téléphone : de façon invariable, on me répond que la personne en charge du dossier est soit déjà en ligne, soit en rendez-vous ; ou alors qu’elle vient à l’instant de quitter le bureau et qu’on me rappellera. Ce n’est pas sans condescendance, et avec un rien d’énervement, qu’on ajoute que je suis loin d’être le seul postulant ; qu’il faut que je prenne patience car il y a pléthore de candidats ; sans compter que l’éventail des possibilités n’est pas non plus très étendu.“

 

 

 

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Alain Nadaud (Parijs, 31 juli 1948)

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Triztán Vindtorn, Ahmed Zitouni, Munshi Premchand, Peter Rosegger

De Noorse dichter Triztán Vindtorn werd geboren als Kjell Erik Vindtorn in Drammen op 31 juli 1942. Zie ook mijn blog van 31 juli 2009.

 

 

Blue Pictures on a Green Easel

 

your ocean compass is bathing in sunshine
and the prow is digging into
white sand before stopping ..
no footprints left by naked feet here
nor any bird carcasses dissolved in salt
only wet flapping sails clapping you on your back
and wind across your sun-burned shoulders ..

 

the Tristan albatross is still hovering over the mast-top
polishing its scientific gaze against the surface of the sea
this ocean on eternity's ball bearings
and rocks worn round and shaped by wavy fingers ..
you stand at the shores of your own body
feeling the tide rise in your eyes
while you observe the lonely coconut
which the ocean has brought here from another shore ..

 

maybe cut loose with a sharp machete
or chewed into freedom by the dentures of the wind ..
there is no tsunami on its way into this island kingdom
do these micro-continents know each other's names?
you wonder while time becomes a large strange bird
across the same ocean which answers its own echo
and rolls on with its sleep-walker's heart intact ..
your skin desert drinks this all-embracing blue
waiting for the night to light its diamonds

 

 

 

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Triztán Vindtorn (31 juli 1942 - 4 maart 2009)

 

 

 

 

 

Volgens de Franse Wikipedia is de Algerijnse, Franstalige schrijver Ahmed Zitouni geboren op 31 juli 1949 in Saïda, Algerije. Zie ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008.

 

Uit: À mourir de rire

 

“Ils ont envahi ma cellule, ces salopards. Sans se gêner ni s'excuser. Ils ont pris possession de mon dernier univers. Ils l'ont occupé. Dieu, ce qu'ils sont nombreux! Une horde indisciplinée, on dirait une procession entière.

Ils sont entrés dans ma cellule. Tranquillement. Calmement. Presque naturellement. je ne peux rien dire, c'est leur droit le plus absolu. Ils représentent la justice, ou, pour mieux dire, ils sont la justice. Ils mettent en scène ses différentes manifestations, en somme.

Ils vont et viennent dans cette cellule que je croyais mienne. Affairés et polis. Je me demande pourquoi ils ont tant de respect pour moi. Ce protocole ! Cette pompe administrative ! Tout ce beau monde ! Ce groupe de représentants de l'ordre presque pour moi. Moi seul. Moi qui n'ai rien demandé. Ce n'est pas facile à comprendre. Ils sont là, pour moi, tous ces Messieurs. Et si, tous, ils font semblant de faire quelque chose autour de moi, c'est leur manière de s'occuper de moi... lointainement. Une façon comme une autre " d'alléger mes derniers moments ", probablement ! S'ils pouvaient savoir combien ils me sont indifférents et combien je les ai méprisés avant ce moment... Mais, passons ! Il faut rester sérieux ! Faire comme le mourant qui écoute sonner la cloche de sa dernière heure, une heure qu'il attendait depuis longtemps. Beaucoup de sérieux. Et surtout rester calme quoi qu'il arrive. Ne pas paniquer. Encore moins, improviser. D'ailleurs, au point où en sont les choses, à ce stade presque final de mon existence, je n'ai pas le choix ; seulement celui d'aller au bout de mon choix. Aucune possibilité à regretter. Même si je voulais, il me serait impossible de revenir en arrière. je suis engagé sur cette voie, jusqu'au cou. Trop tard pour faire le moindre changement de stratégie. La partie va toucher à sa fin, dans quelques minutes. Et les dés sont jetés. C'est bien ma chance, pour une fois que je n'avais pas triché ! Oh ! si peu... à peine bricolé la machinerie de quelques mécaniques, légèrement poussé un système qui déjà marchait mal”

 

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Ahmed Zitouni (Saïda, 31 juli 1949)

 

 

 

 

 

De Indische (Hindi en Urdu) schrijver Munshi Premchand werd geboren in Lamhi op 31 juli 1880.

Premachands moeder overleed toen Premchand zeven jaar oud was. Zijn vader trouwde hierna opnieuw. Toen Premchand acht jaar oud was, begon hij met zijn opleiding in Perzisch en Urdu. Zijn leraar was een moslim die in het dorp zelf les gaf. Op zijn twaalfde voegde hij zich bij zijn vader in Gorakhpur, en bezocht voor het eerst de Rawat Pathshala. Hier leerde hij Engels. Vervolgens ging hij naar de mission school van Gorakhpur. Op zijn vijftiende keerde hij terug naar Lamhi, en ging studeren aan Queen's College in Benaras. In 1910 werd hij door de districtsmagistraat in Gorakhpur op het matje geroepen vanwege zijn verzameling korte verhalen getiteld Soz-e-Watan, die als opruiend werd geëtiketteerd. Het eerste verhaal in deze verzameling was Duniya ka Sabse Anmol Ratan (Het kostbaarste juweel ter wereld), wat volgens hem “de laatste druppel bloed vergoten ten behoeve van de vrijheid van het land” was. Alle kopieën van Soz-e-Watan werden in beslag genomen en verbrand. Aanvankelijk schreef Premchand in Urdu onder de naam Nawabrai, maar na de inbeslagname van Soz-e-Watan begon hij te schrijven onder de naam Premchand. Hij besloot een nieuwe draai te geven aan de Hindi-literatuur. Tot dusver bestonden vrijwel alle werken uit deze literatuur uit fantasieverhalen en religieuze werken. Premchand daarentegen schreef meer realistische verhalen. In totaal schreef hij meer dan 300 verhalen, een dozijn romans en twee toneelstukken.

 

Uit: The Winding Sheet (Vertaald door Jeffrey Krouse en Dr.Hanif Fauque)

 

„At the door of the thatched hut, father and son sat beside a smoldering fire pit in silence. Inside, the son’s young wife Buddya was tossing and turning in labor pains, letting out agonizing moans that made the two of them cringe. It was a cold winter night, a deathlike silence hung in the air, and the entire village was shrouded in darkness.

“Sounds like she’s not gonna make it,” said Gheesu, the father. “This has been going on all day! Why don’t you go take a look at her?”

“What’s there to see?” muttered Mahdo despondently. “If she’s going to die, why can’t she just get it over with quickly?”

“What an ungrateful wretch! How can you share life’s sorrows with the woman a whole year, then just turn your back on her?”

“Why don’t you go, if you want to see her thrashing around in pain like that?”

The men were from the lowest Hindu caste and had a bad reputation throughout the village for their negligence. For every day Gheesu worked, he gave himself a three-day vacation. Mahdo was just as much of a loafer, rewarding every hour of work with an hour to smoke his pipe. This was why no one would hire them. Even as much as a handful of grain in the house served as an excuse not to work. When they came to the brink of

starvation, Gheesu would climb trees and break off branches for firewood and Mahdo would sell them in the market, and as long as the money lasted, they would wander around doing nothing. When they found themselves starving again, they would collect more firewood to sell or look for manual labor. Because they lived in a farming village, there was always a demand for labor – any hard-working person could find dozens of jobs. But Gheesu and Mahdo were only hired when someone had no alternative but to be content with getting the services of one man for the price of two.“

 

 

 

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Munshi Premchand (31 juli 1880 –  8 oktober 1936)

 

 

 

 


De Oostenrijkse dichter en schrijver Peter Rosegger werd geboren op 31 juli 1843 in Alpl, Steiermark. Zie ook mijn blog van 31 juli 2007 en ook mijn blog van 31 juli 2008.
 
 

 

Auch der andre, der bist du

 

Was die Erde mir geliehen,
Fordert sie schon jetzt zurück.
Naht sich, mir vom Leib zu ziehen
Sanft entwindend Stück für Stück.

 

Um so mehr, als ich gelitten,
Um so schöner ward die Welt.
Seltsam, dass, was ich erstritten,
Sachte aus der Hand mir fällt.

 

Um so leichter, als ich werde,
Um so schwerer trag' ich mich.
Kannst du mich, du feuchte Erde,
Nicht entbehren? frag' ich dich.

 

"Nein, ich kann dich nicht entbehren,
Muss aus dir ein' andern bauen,
Muss aus dir ein' andern nähren,
Soll sich auch die Welt anschauen.

 

Doch getröste dich in Ruh'.
Auch der andre, der bist du."

 

 

 

 

Auf dem Wege zum Licht

 

Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück.
Führt jeden mit euch, der vergessen vom Glück.
Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt,
Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt.

 

Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit. -
Ihr begnadeten Pilger der Ewigkeit,
Führt alle mit euch in Liebe und Pflicht.
Lasset keinen zurück auf dem Wege zum Licht!

 

 

 

 

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Peter Rosegger (31 juli 1843 – 26 juni 1918)

Geschreven door Romenu om 19:51 Reageer op dit bericht

Alexander Trocchi, Pauline van der Lans, Jacques de Kadt, Anke Bastrop

De Schotse schrijver Alexander Trocchi werd geboren op 30 juli 1925 in Glasgow. Zie ook mijn blog van 30 juli 2007  en ook mijn blog van 30 juli 2008 en ook mijn blog van 30 juli 2009.

 

Uit: Young Adam

 

„It was not until Leslie swore at me for being so handless with the boathook that I drew her alongside. We reached down with our hands. When I felt the chilled flesh under my fingertips I moved more quickly. It was sagging away from us and it slopped softly and obscenely against the bilges. It was touching it that made me realize how bloated it was.

Leslie said: “For Christ’s sake get a bloody grip on it!”

I leant down until my face was nearly touching the water and with my right hand got hold of one of the ankles. She turned over smoothly then, like the fat underbelly of a fish. Together we pulled her to the surface and, dripping a curtain of river-water, over the gunwale. Her weight settled with a flat, splashing sound on the wooden boards of the deck. Puddles of water formed quickly at the knees and where the chin lay.

We looked at her and then at each other but neither of us said anything. It was obscene, the way death usually is, frightening and obscene at the same time.

“A hundred and thirty at eleven pence a pound”: an irrelevant thought… I didn’t know how it came to me, and for more than one reason, partly because I knew Leslie would be shocked, I didn’t utter it. Later you will see what I mean.

The ambulance didn’t arrive until after breakfast. I don’t suppose they were in a hurry because I told them she was dead on the telephone. We threw a couple of potato sacks over her so that she wouldn’t frighten the kid and then I went over and telephoned and went back and joined Leslie and his wife and the kid at breakfast.

“No egg this morning?” I said.

Ella said no, that she’d forgotten to buy them the previous day when she went to get the stores. But I knew that wasn’t true because I’d seen her take them from her basket when she returned. That made

me angry, that she didn’t take the trouble to remember how she’d examined the shells because she thought she might have broken one of them, and me there in the cabin at the time. It was a kind of insult.“

 

 

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Alexander Trocchi (30 juli 1925 – 15 april 1984)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Pauline van der Lans werd geboren op 30 juli 1963 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 30 juli 2008 en ook mijn blog van 30 juli 2009.

 

Uit: Tweeties

 

“Zijn moeder strikt zijn stropdas. ‘Maham….’ piept hij.

Trots kijkt ze naar hem omhoog en ze slaat haar handen ineen. ‘Wie had dat ooit gedacht,’ zegt ze. ‘Mijn Nielsje in een net kostuum.’

Onhandig trekt hij de knoop wat losser. Precies zoals ze nu voor hem staat had ze twee weken geleden ook haar handen in elkaar geslagen. ‘Een Galafeest van school? Nou, maar daar heb je een mooi pak voor nodig. Als we ‘m iets op de groei kopen kun je hem ook aan bij de diploma-uitreiking.’

Bijna had ze een stropdas met strepen gekocht. ‘Niet dus,’ had hij gezegd. ‘Hang maar mooi weer terug.’ Het meisje bij de kassa lachte toen hij er eentje afrekende met gerangschikte Tweeties op een donkerblauwe achtergrond.

Onwennig staat hij voor de passpiegel in zijn moeders slaapkamer. Hij zakt door een heup en trekt een wenkbrauw omhoog. Daarna slaat hij zijn armen over elkaar en zet zijn voeten op heupbreedte. Nee, dat wordt niks vanavond.

Het snoeiharde ritme dreunt door zijn maag als hij voor de tweede keer die avond vijf consumptiebonnen gaat kopen. Hij heeft twee keer twee biertjes voor zichzelf gekocht. Om zich een houding te geven leunt hij tegen een pilaar naast een groepje lachende derdejaars. Zo lijkt het net of hij bij hen hoort.”

 

 

 

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Pauline van der Lans (Den Haag, 30 juli 1963)

 

 

 

 

 

De Nederlandse publicist, journalist en politicus Jacques de Kadt werd geboren op 30 juli 1897 in Oss. Zie ook mijn blog van 30 juli 2007 en ook mijn blog van 30 juli 2008.

 

Uit: Barricade 

 

“Antwoord aan Vestdijk

1. Van geen enkele polyneuritische kip en dus ook niet van de uwe heb ik het lijden ooit in twijfel getrokken. Ik ben heus niet zo, dat ik vind, dat ze allemaal de pip kunnen krijgen, want dat lijkt mij ook een heel akelig verschijnsel. Dat u het bijna steeds weet te voorkomen, dat de andere kippen haar op de kop pikken, verdient een innig ‘goed zo!’

2. De pijn van een kankerpatiënt is iets anders dan de cafard. Concrete pijnen, het lijden, dat de natuur of onze medemens ons aandoet, wens ik allerminst te bagatelliseren. ‘Cafard’ noemde ik alleen het onbestemde onlustgevoel, de mineurstemming zonder kiespijn. Het is dwaas, dat ik dit herhalen moet, want de tekst van mijn stuk laat daaromtrent geen twijfel. U beklaagt zich over mijn slecht lezen met tonnen boter op het hoofd.

3. Dat mijn als toekomstvisie ontworpen ‘jager’ het lijden overwonnen zou hebben, is ook weer een gratis toevoeging van een bar slechte lezer. Nergens heb ik het beweerd. Nergens heb ik het bedoeld. Ik heb er zelfs ernstig bezwaar tegen om te worden ingelijfd bij de kwakzalvers, die voorgeven ‘het lijden’ te zullen opheffen.

4. Sartre. Hier schijn ik speciaal op een gevoelige teen te hebben getrapt. Dat ik ‘L'Être et le Néant’ niet zou kunnen lezen, lijkt mij een kinderachtige bewering, die ik niet zal weerleggen. Wel vind ik het boek taai en bepaald náár om te lezen. Jeanson met de beide telefoonnummers geeft hem zelfs geheel onjuist weer, vrolijkt zijn leer op, maakt hem verteerbaar voor het grote publiek der keukenmeiden-romanlezers.”

 

 

 

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Jacques de Kadt (30 juli 1897 – 16 april 1988)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Duitse dichteres Anke Bastrop werd geboren in 1982 in Halle / Saale. Zij groeide op in Parchim (Mecklenburg.) en volgde een opleiding tot boekhandelaar. Sinds 2003 studeerde zij germanistiek en journalistiek in Leipzig. Sinds 2005 studeerde zij daar ook aan het Deutsche Literaturinstitut. Zij is mede-uitgeefster van de TIPPGEMEINSCHAFT 2008.

 

 

Cape McLear

 

die ebenmäßigen Fische

werfen jetzt kleinere Scharten

ins Schilf-Licht, fast nichts

übersehbare Echsen divers

in Holz skizziert

unberingte, unberindete Masken

 

die Zeichnung des Nachtwächters

kippt aus dem Rahmen, stutzt

surrt, ein vielleicht Generator, moskitohaft an

 

 

 

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Anke Bastrop (Halle / Saale, 1982)

Geschreven door Romenu om 19:50 Reageer op dit bericht

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