Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Erich Pawlu, Vincent Voiture, Luc Verbeke, Wilhelm Grimm, Rosalía de Castro, Paul Alfred Kleinert, Stanisław Witkiewicz

De Duitse schrijver Erich Pawlu werd geboren op 24 februari 1934 in Frankstadt, Mähren. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

Uit: Gestörte Spiele

 

„Natürlich sammelten sich immer Kinder um das seltsame Gefährt. Sie stießen an die leeren Konservendosen und ließen sie an den Schnüren baumeln, daß sie zusammenstießen und klapperten. Oder sie unterstützten das Männchen, das oben auf einem quergelegten Brett in seinem Wagen saß, indem sie mit ihm nach jedem Trompetensignal aus Leibeskräften im Chor schrien: 
»Kooolich!« 
Dann verschoben sich die Runzeln und die Kalkflecken im Gesicht des Kolich-Manns, weil er sich freute. Und selbst, als einmal ein Halbwüchsiger dem Pony eine Knallerbse unter den Bauch warf, daß das Tier seine Gutmütigkeit vergaß und plötzlich zur Seite hin ausbrechen wollte, da drohte der alte Mann auf dem Fuhrwerk nach der Beruhigung seines Pferdchens nur mit dem Finger und lachte dabei. 
Er redete niemals viel, weil er unsere Sprache nicht beherrschte. Ein paar Zahlen, viel Handbewegungen und das Wort Kolich genügten ihm bei seiner Freundlichkeit, jedes Geschäft abzuwickeln. Und er war bekannt dafür, daß er immer dann, wenn er die gewünschte Menge Kalk bereits von seinem Wagen abgeladen hatte, noch dreimal mit der Schaufel in seine Ware stach und Zugaben austeilte. - 
In einem Jahr war es aber schon sehr heiß geworden, und der Kolich-Mann hatte sich noch nicht blicken lassen. Den meisten Leuten wird das nicht weiter aufgefallen sein, weil der Frühling jetzt ohnehin eine nebensächliche Angelegenheit war, nachdem sich so viel Entscheidendes verändert hatte und man allgemein von einem politischen Frühling sprach, der über alle Jahreszeiten hinweg anhalten sollte.“


 

860025-6fd78239e3718be98c858c97540057ee.jpg
Erich Pawlu (Frankstadt, 24 februari 1934)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Vincent Voiture werd geboren op 24 februari 1598 in Amiens. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

 

Chanson

 

Les demoiselles de ce temps
Ont depuis peu beaucoup d'amans,
On dit qu'il n'en manque à personne,
L'année est bonne.

Nous avons veû les ans passez,
Que les galans estoient glacez ;
Mais maintenant tout en foisonne,
L'année est bonne.

Le temps n'est pas bien loin encor
Qu'ils se vendoient au poids de l'or,
Et pour le present on les donne,
L'année est bonne.

Le soleil de nous rapproché,
Rend le monde plus échauffé ;
L'amour regne, le sang bouillonne,
L'année est bonne.

 

 

 

 860025-c63c1ac0fddb8674efb3cbfefaab91a1.jpg

Vincent Voiture (24 februari 1598 – 26 mei 1648)

Portret door Philippe de Champaigne

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Luc Verbeke werd geboren in Wakken op 24 februari 1924. Zie ook mijn blog van 24 februari 2007 en ook mijn blog van 24 februari 2008 en ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

 

November

 

De  regen ruist neer en de vogelen zwijgen.

De bloemen staan zwart en de boomtronken naakt.

Ik voel me berooid als de bevende twijgen

als laat in de avond de weemoed ontwaakt

 

om al wat voorbij is: het wondere eden,

het schone geluk dat mijn kindsheid mij bood,

de roes van mijn jeugd. O glans van 't verleden

in de donkere schaduw van weedom en dood.

 

Wat blijft me nog over om eeuwig te dromen

en eeuwig te zingen van leven en licht?

Na al wat verging en mij werd ontnomen,

Geliefde, ontluikt nog de lente om jouw aangezicht.

 

 

 

860025-80f091fb00b4405e2041b7e058da0ffb.jpg
Luc Verbeke (Wakken, 24 februari 1924)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en taalwetenschapper Wilhelm Karl Grimm werd geboren in Hanau op 24 februari 1786. Zie ook mijn blog van 24 februari 2007.en ook  Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

Uit: Der alte Sultan

 

„Es hatte ein Bauer einen treuen Hund, der Sultan hieß, der war alt geworden und hatte alle Zähne verloren, so daß er nichts mehr fest packen konnte. Zu einer Zeit stand der Bauer mit seiner Frau vor der Haustüre und sprach »den alten Sultan schieß ich morgen tot, der ist zu nichts mehr nütze.« Die Frau, die Mitleid mit dem treuen Tiere hatte, antwortete »da er uns so lange Jahre gedient hat und ehrlich bei uns gehalten, so könnten wir ihm wohl das Gnadenbrot geben.« »Ei was,« sagte der Mann, »du bist nicht recht gescheit: er hat keinen Zahn mehr im Maul, und kein Dieb fürchtet sich vor ihm, er kann jetzt abgehen. Hat er uns gedient, so hat er sein gutes Fressen dafür gekriegt.«

Der arme Hund, der nicht weit davon in der Sonne ausgestreckt lag, hatte alles mit angehört und war traurig, daß morgen sein letzter Tag sein sollte. Er hatte einen guten Freund, das war der Wolf, zu dem schlich er abends hinaus in den Wald und klagte über das Schicksal, das ihm bevorstände. »Höre, Gevatter,« sagte der Wolf, »sei gutes Mutes, ich will dir aus deiner Not helfen. Ich habe etwas ausgedacht. Morgen in aller Frühe geht dein Herr mit seiner Frau ins Heu, und sie nehmen ihr kleines Kind mit, weil niemand im Hause zurückbleibt. Sie pflegen das Kind während der Arbeit hinter die Hecke in den Schatten zu legen: lege dich daneben, gleich als wolltest du es bewachen. Ich will dann aus dem Walde herauskommen und das Kind rauben: du mußt mir eifrig nachspringen, als wolltest du mir es wieder abjagen. Ich lasse es fallen, und du bringst es den Eltern wieder zurück, die glauben dann, du hättest es gerettet, und sind viel zu dankbar, als daß sie dir ein Leid antun sollten: im Gegenteil, du kommst in völlige Gnade, und sie werden es dir an nichts mehr fehlen lassen.«

 

 

 

860025-f3a9d43a24466d4721c3bcd34c69f8dc.jpg
Wilhelm Grimm (24 februari 1786 – 16 december 1859)

Monument in Hanau (Wilhelm zittend)

 

 

 

 

De Spaanse dichteres Rosalía de Castro werd geboren op 24 februari 1837 in Santiago de Compostela. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 24 februari 2008 en Zie ook mijn blog van 24 februari 2009 en ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

 

Bells of Bastabales (Fragment)

 

Bells of Bastabales,
I die of longing
Whenever I hear you ring.

 

I

When I hear you ring,
Dear bells, dear bells,
Without meaning to I weep again.

 

When I hear you from afar
I fancy that you are calling me
And I hurt deep inside.

 

I hurt wounded by pain
For I was fully alive then
And I'm half alive today.

 

Only half alive left me they
Who brought me over from yonder,
Who abducted me yonder.

 

Would that treacherous loves sweetly mad—alas!—
Sweetly mad loves—alas!—
Had not spirited me away.

 

For love has fled
And loneliness arrived...
Consuming me with grief.

 

 

II

In the early morning
I go up to the hillocks
Fleet-footed, fleet-footed.

 

Fleet-footed like a she-goat
To hear the first clang
Of the darling bells.

 

The dawn's first
Which beloved breezes bring
To behold me more comforted.

 

On their wings they fetch it,
Stirring and groaning,
To spy me less teary-eyed.

 

Groaning and reverberating
Through the green thickets,
Through the green groves.

 

And over the green prairie,
Over the flat lowland,
Stirring and stirring.

 

 

 

Vertaald door Eduardo Freire Canosa

 

 

 860025-d32a1454340632c0cb78e56844af0e32.jpg

Rosalía de Castro (24 februari 1837 – 15 juli 1885)

Portret door Sofia Gandarias 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 24 februari 2010.

 

De Duitse dichter en schrijver Paul Alfred Kleinert werd geboren op 24 februari 1960 in Leipzig. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009.

 

De Poolse schrijver, filosoof, fotograaf en schilder Stanisław Witkiewicz werd geboren in Warschau op  24 februari 1885. Zie ook mijn blog van 24 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht
Reageer op dit bericht

Reageer op dit bericht

Een titel of je eigen website toevoegen

De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

César Aira, Robert Gray, Sonya Hartnett, Marjolijn Februari, Toon Kortooms

De Argentijnse schrijver en vertaler César Aira werd geboren op 23 februari 1949 in Coronel Pringles. Zie ook mijn blog van 23 februari 2008 en ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Die Mestizin (Vertaald door Michaela Meßner en Matthias Strobel)

 

„Ein Treck zog langsam im Morgengrauen dahin, die Soldaten, die den Zug anführten, schaukelten, noch halb schlafend, auf ihren Reittieren hin und her, den Mund voll schaler Spucke. Man hieß sie jeden Tag ein paar Minuten früher aufstehen, je weiter das Jahr voranschritt, so dass sie viele Meilen schliefen, bis die Sonne aufging. Die Pferde bewegten sich, als habe man sie verhext oder als ängstige sie das unheimliche Geräusch ihrer Hufe auf dem Boden des Flachlandes, nicht weniger als der Kontrast zwischen der düsteren Erde und der durchscheinenden Tiefe der Luft. Es kam den Männern so vor, als klare der Himmel zu schnell auf und lasse der Nacht keine Zeit, sich aufzulösen.
Von ihren Gürteln hingen blanke Säbel; den Stoff ihrer Uniformen hatten ungeschickte Hände zugeschnitten; mit den zu großen Käppis auf ihren geschorenen Köpfen sahen sie aus wie kleine Jungen. Wer rauchte, war auch nicht wacher als die anderen; die Zigarette zum Mund führen, tief inhalieren, alles schlaftrunkene Gesten. Der Rauch verflüchtigte sich in der eisigen Brise. Die Vögel stoben lautlos in dem grauen Zwielicht auseinander. Alles war Stille, wirkte umso stiller, wenn hin und wieder der ferne Schrei eines Bronzekiebitzes erklang oder das ängstliche, sehr scharfe Schnauben der Pferde, die nur durch den Schlummer ihrer Reiter daran gehindert wurden, loszurennen bis zur Auflösung, so groß war das Grauen, das die Erde ihnen einflößte. Doch nichts löste sich aus diesen Schatten, mit Ausnahme eines schlaflosen Hasen, der durchs Gras Reißaus nahm, oder einer Motte mit sechs Flügelpaaren.
Die Ochsen hingegen, überaus kurzbeinige Viecher, die in dem Zwielicht wirkten wie in einem Morast herumkriechende Raupen, waren vollkommen stumm, niemand hatte sie je auch nur einen Mucks von sich geben hören.“

 

 859280-003492681dce412a5d4480499720cbde.jpg

César Aira (Coronel Pringles, 23 februari 1949)

 

 

 

 

De Australische dichter Robert Gray werd geboren op 23 februari 1945 in Port Macquarie. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

 

 

Looking After A Friend's House

 

I wake sometime towards daybreak,

hold apart

the curtains, propping myself up

and can see the moon

setting.

 

It's down behind the stand

of distant bare trees-those torn bits

of flyscreen

tacked onto sticks

 

The moon is settling

quickly, the way an egg yolk

slides along

and off

a table top

 

It shines across

these paddocks with their dark

turned- over clods

In some of the hollows, in the moonlight

water lies.

 

I reach back and

press the light switch, to keep on

reading. And read

until there glides up against me what seems

an icy cat.

 

Drab as goat's milk

the first daylight. I hunch down and feel myself

dissolving.

And next, sunlight is heavy on the quilt,

I am under all the dust motes.

 

Now this light will be inside, shoved right through

the house, cycling down

onto linoleum.

And I hear the refrigerator starting up again

in the bare kitchen.

 

 

 859280-4e69ede6d4cb0212f113829baa6e7893.jpg

Robert Gray (Port Macquarie, 23 februari 1945)

 

 

 

 

De Australische schrijfster Sonya Hartnett werd geboren op 23 februari 1968 in Box Hill, Melbourne. Zie ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: The Silver Donkey

 

„Who's there?" cried the man, and then repeated it in a language that the sisters understood. "Qui est là? Who's there?"
He looked toward Marcelle and Coco and must have seen two skinny, flash-eyed little girls, wild as kittens born under stables, the taller dressed in her brother's hand-me-downs, the smaller rumpled as a street urchin - but then he looked to the moldery soil and up into the trees, and behind himself toward the distant sea. . . . He scrambled backward in the dirt, covering his knees in mud. "Who is there?" he asked again.
Marcelle and Coco stared. . . . "It's just us," said Marcelle. "No one else."
The man stopped scrabbling and became very still. . . . "I can't see you," he said nervously. "I'm blind. Who are you?"
. . . The girls, emboldened, peered more closely at their discovery, stepping from the shadows like fawns. They saw that the man had untidy brown hair and that his face was rather dirty. Coco, who had a sparrow's quick eyes, saw that he held something silver and enticing in his palm, something that twinkled and gleamed. . . . "I'm Marcelle," she told him. "I'm ten. This is my sister, Coco. She's eight. Her real name is Thérèse, but everybody calls her Coco."
. . . "Are you a soldier?" asked Coco unexpectedly.
The man hunkered against the tree. "Why do you ask that?"
"Well, you are a bit like a solider. You have a soldier's blanket and a soldiers' boots. And once there were soldiers who slept a night in our village and they spoke in a funny way, the same way you do."
"It's called an accent," said Marcelle with superiority.“

 

 

 859280-f22b01fac0d809494c3c76bbf21a28d7.jpg

Sonya Hartnett (Box Hill, 23 februari 1968)

 

 

 


De Nederlandse schrijfster, filosofe en columniste
Marjolijn Februari (eig. Marjolijn Drenth) werd geboren in Coevorden op 23 februari 1963. Zie ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: De literaire kring

 

„Dit tijdperk kende een fascinatie voor officiële terroristen en voor karikaturale moordenaars die verkleed als stripfiguren met messen op hun slachtoffers instaken of een bom onder een trein legden. Maar al die onopvallende burgers konden rustig doormoorden; de verpleegsters en artsen die niet kwamen opdagen bij doodzieke kinderen in asielzoekerscentra, de gezinsvoogden die niet reageerden op telefoontjes van overspannen vaders met moordneigingen, [...] de balie- en loketmoordenaars, die gezamenlijk meer doden op hun geweten hadden dan welke terroristische cel ook.“

 

 

 859280-1226577fa903e90a5562bf74ce20ca8f.jpg

Marjolijn Februari (Coevorden, 23 februari 1963)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Toon Kortooms werd op 23 februari 1916 in Deurne geboren. Zie ook mijn blog van 23 februari 2007 en ook mijn blog van 23 februari 2008 en ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Help! De dokter verzuipt...

 

„Hallelujah! De Heer zij geprezen! Laten wij Hem danken met zang en snarenspel. Want er bestaat alle reden tot feestvreugde in dankbaarheid. De dag van het Visioen is aangebroken!

Ziet hoe van pastorie en dokterswoning de nationale driekleur fier wappert in de Peellandse ochtendbries!

Ziet hoe velen onzer het voorbeeld van geneesheer en zielenherder volgen en de vlag uitsteken!

 

Wij hadden met onze dokter meegeleefd, meegeofferd, al verrichtte hijzelf het leeuwe-aandeel. Niemand anders dan hij had rusteloos zoekend, arbeidend en organiserend de nodige fondsen bijeengebracht.

Hij verdiende zijn gloriedag en wij gunden hem die zo van harte. En het stemde ons tot diepe dankbaarheid jegens de Gever van alle goeds dat de natuur was zoals Angelino haar in zijn visioen gezien had.

Het woonwagenkamp werd overgoten door gouden zonlicht. De zon scheen op de daken van de kleurige wagens en op de spits van een gebouw dat men op het eerste oog voor een kleine tempel zou houden. Wat het dan ook was.

Een tweede bouwwerkje, op enige afstand van het grote gelegen en eveneens door de zon bedacht, herbergde brandschone toiletgelegenheden, links voor dames, rechts voor heren. En in het midden mooie poepdoosjes voor de jeugd.

Achter het kamp lag een gladgeschoren grasveld met aan weerszijden witgeschilderde doelpalen - een voetbalveld voor oud en jong.“

 

 


859280-5002898f3dc48b6e376e0bdc4699fd62.jpg
Toon Kortooms (23 februari 1916 – 5 februari 1999)

Buste van Kortooms door Jos Reniers op de markt in Deurne


Zie voor nog meer schrijvers van de 23e februari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Jef Geeraerts, Erich Kästner, Bernard Cornwell, Elisabeth Langgässer, Amoene van Haersolte

De Vlaamse schrijver Jef Geeraerts werd geboren op 23 februari 1930 in Antwerpen. Zie ook mijn blog van 23 februari 2007 en ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: De zaak Alzheimer

 

„Op ongeveer een kilometer in vogelvlucht daarvandaan, in de Seringenlaan, stond een man in de brede dreef recht tegenover nummer 15 B in de schaduw van een dikke beuk te wachten.

Hij was klein van postuur, maar opvallend breed gebouwd. Hij was van kop tot teen in het zwart

gekleed en zijn gestalte versmolt zo volmaakt met de omgeving, dat zelfs voorbijgangers hem met moeite zouden kunnen onderscheiden, maar daarvoor was geen gevaar: op dat uur lag de omgeving er als uitgestorven bij. De bewoners van wat zijzelf een exclusieve buurt noemden maar wat in werkelijkheid een enclave van nouveaux riches was, sliepen of zaten gezellig in hun comfortabele huizen, omgeven met grote tuinen, meestal voorzien van een stil alarmsysteem, een peperdure modetrend waar weinigen van wat in het jaar vijfentachtig voor de elite doorging, aan konden weerstaan. Telkens als er een wagen aan kwam rijden, keek de man met een katachtig rukje van zijn hoofd in die richting, maar bewoog verder niet. De wagens reden voorbij en dan werd het, afgezien van het drukke verkeer op de E3-Ring die vlakbij was, opnieuw relatief stil.

Net nadat hij op de verlichte wijzerplaat van zijn kwartshorloge had gezien dat het tien voor middernacht was, draaide een zware wagen geruisloos vanuit de Acacialaan de Seringenlaan in, vertraagde, stak zijn knipperlamp aan en stopte op twee meter van het hek. De man in de schaduw stak snel de straat over, bracht intussen de rechterhand omhoog, trok de ritssluiting van zijn jack open en haalde iets tevoorschijn. Het portier van de wagen ging open en een zwaargebouwde man die een sigaar rookte, stapte uit en zocht naar de sleutel om het hek te openen.

De man in de schaduw naderde. Net toen de andere zich vooroverboog om naar het sleutelgat te zoeken, was hij vlakbij en richtte het voorwerp dat hij zopas uit zijn jack had gehaald (en dat mat glansde in de straatverlichting) op het hoofd met de sigaar, dat zich abrupt omdraaide, hevige angst uitdrukte en iets uitstootte met een euh-klank erin.“

 

 

859277-bdbf472ee9928949ccfcf34026816f85.jpg
Jef Geeraerts (Antwerpen, 23 februari 1930)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, dichter en cabaretier Erich Kästner werd geboren in Dresden op 23 februari 1899. Zie ook mijn blog van 23 februari 2007 en ook mijn blog van 23 februari 2008 en ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Emil und die Detektive

 

„So", sagte Frau Tischbein, "und nun bringe mir mal den Krug mit dem warmen Wasser nach!" Sie selber nahm einen anderen Krug und den kleinen blauen Topf mit der flüssigen Kamillenseife und spazierte aus der Küche in die Stube. Emil packte seinen Krug an und lief hinter der Mutter her.
In der Stube saß eine Frau und hielt den Kopf über das weiße Waschbecken gebückt. Ihre Frisur war aufgelöst und hing wie drei Pfund Wolle nach unten. Emils Mutter goss die Kamillenseife in das blonde Haar und begann, den fremden Kopf zu waschen, dass es schäumte.
"Ist es nicht zu heiß?", fragte sie.
"Nein, es geht", antwortete der Kopf.
"Ach, das ist ja Frau Bäckermeister Wirth! Guten Tag!", sagte Emil und schob seinen Krug unter die Waschtoilette.
"Du hast's gut, Emil. Du fährst nach Berlin, wie ich höre", meinte der Kopf. Und es klang, als spräche wer, der in Schlagsahne untergetaucht worden ist.
"Erst hatte er zwar keine rechte Lust", sagte die Mutter und schrubbte die Bäckermeisterin. "Aber wozu soll der Junge die Ferien hier totschlagen? Er kennt Berlin überhaupt noch nicht. Und meine Schwester Martha hat uns schon immer mal einladen wollen. Ihr Mann verdient ganz anständig. Er ist bei der Post. Im Innendienst. Ich kann freilich nicht mitfahren. Vor den Feiertagen gibt's viel zu tun. Na, er ist ja groß genug und muss eben unterwegs gut aufpassen. Außerdem holt ihn meine Mutter am Bahnhof Friedrichstraße ab. Sie treffen sich am Blumenkiosk."
"Berlin wird ihm sicher gefallen. Das ist was für Kinder. Wir waren vor anderthalb Jahren mit dem Kegelklub drüben. So ein Rummel! Da gibt es doch wirklich Straßen, die nachts genauso hell sind wie am Tage. Und die Autos!", berichtete Frau Wirth aus der Tiefe des Waschbeckens.

 

 

 859277-1e0465665b9d690345b6566223ca32e1.jpg

Erich Kästner (23 februari 1899 - 29 juli 1974)

 

 

 

 

De Britse schrijver Bernard Cornwell werd geboren op 23 februari 1944 in Londen. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: The Pale Horseman

„I love the sea. I grew up beside it, though in my memories the seas off Bebbanburg are grey, usually sullen, and rarely sunlit. They are nothing like the great waters that roll from beyond the Isles of the Dead to thunder and shatter against the rocks at the west of Britain. The sea heaves there, as if the ocean gods flexed their muscles, and the white birds cry endlessly, and the wind rattles the spray against the cliffs and Fyrdraca, running before that bright wind, left a path in the sea and the steering oar fought me, pulsing with the life of the water and the flexing of the ship and the joy of the passage. Iseult stared at me, astonished by my happiness, but then I gave her the oar and watched her thin body heave against the sea’s strength until she understood the power of the oar and could move the ship, and then she laughed. “I would live on the sea,” I told her, though she did not understand me. I had given her an arm ring from Peredur’s hoard and a silver toe ring and a necklace of monster’s teeth, all sharp and long and white, strung on a silver wire.
I turned and watched Svein’s White Horse cut through the water. Her bows would sometimes break from a wave so that the forepart of her hull, all green and dark with growth, would rear skywards with her horse’s head snarling at the sun, and then she would crash down and the seas would explode white about her timbers. Her oars, like ours, were inboard and the oar-holes plugged, and we both ran under sail and Fyrdraca was the faster ship, which was not because she was more cunningly built, but because her hull was longer.“

 

 

 859277-f2af65e35310dc74825a010ece72b9c5.jpg

Bernard Cornwell (Londen, 23 februari 1944)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Elisabeth Langgässer werd geboren op 23 februari 1899 in Alzey. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

 

Öffnet mir den Jahreskreis

 

Öffnet mir den Jahreskreis,

Springwurz, Farn und Moose,

Nordwind laut und Südwind leis,

Blüten voll von süßem Schweiß,

Gift und Tau

Silberblau -

Denn ich heiße Rose.

 

Keines Bienenleibs Gewicht

lag mir noch im Schoße,

Als mich weckte jenes Licht,

Das mich sah - ich sah es nicht -

Und mich hieß,

Mich entließ

Mit dem Namen Rose.

 

Spielend sprang ich vor ihm auf,

Schloß Pandoras Dose,

Blatt um Blatt wuchs hoch zu Hauf,

Überdrang der Narbe Knauf,

Ihrer Sucht

Feuerfrucht

Die da nicht heißt Rose.

 

Holder Brüste hundert Paar,

Trug ich, Kinderlose,

Bis der Samenfülle Schar

Euch, verwandelt, mitgebar:

Weltengrund,

Sternengrund,

In dem Namen Rose.

 

 

 

859277-b46780108d5cc79ce18fdd5f82d7e5b8.jpg
Elisabeth Langgässer (23 februari 1899 – 25 juli 1950)

In 1937

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Amoene van Haersolte (eig. Ernestine Amoene Sophia van Haersolte-van Holthe tot Echten)  werd geboren in Utrecht op 23 februari 1890. Zie ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Een boek over Isabella van Kastillië

 

„Men heeft lief hare heldere, levendige verbeelding, die geleefd heeft in die dagen vol romantiek, toen de bloem van de Spaansche ridderschap, zoo menig jong ‘Cid Campeador’ sneuvelde als kampioen voor zijn geloof; toen bisschoppen de vaandels zwaaiden en kardinalen streden met messen. Hoe moeilijk, wanneer romantische gebeurtenissen en heldendaden elkaar verdringen, wanneer de zwoele Spaansche lucht u tegenwaait, waar vestingen vallen onder musketgeknetter en bazuingeschal, waar prevelende priesters en zwierige Grandes buigen voor hun vorsten, hoe moeilijk om dan niet te vervallen in dramatische en op het gemoed werkende beschrijvingen.

Maar dan is er nog de zin voor geschiedenis, de liefde voor het grijs verleden en wat het ons bracht en wat het ons leerde. Die is sommigen aangeboren. Daaronder is mevrouw Dieulafoy. Het is de geschiedkundige getrouwheid, het zijn de waarheid en simpelheid van Jane Dieulafoy, die haar hebben behoed voor bombarie en valsche romantiek.“

 

 


859277-1812653ab5a5fd8ae1931c9beeae5be9.jpg
Amoene van Haersolte (23 februari 1890 - 1 augustus 1952)

Oude Gracht, Utrecht, tussen 1890 en 1900 (Geen portret beschikbaar)

Geschreven door Romenu om 18:53 Reageer op dit bericht

B. Traven, David Kalisch, Samuel Pepys, Josephin Soulary, Henri Meilhac

De Duitstalige schrijver B. Traven werd (vermoedelijk op 23 februari) 1890 geboren. Zie ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Das Totenschiff

 

„Ohne Skipper kann ein Schiff laufen, ohne Mannschaft nicht. Der Skipper könnte nicht mal dem Schiff etwas zu essen geben, weil er nicht versteht, wie er aufschmeißen muß, damit die Feuer nicht ausgehen und doch die meiste Hitze geben, ohne Verdauungsstörungen zu erzeugen. Mit der Mannschaft spricht das Schiff, mit dem Skipper und den Offizieren nie. Der Mannschaft erzählt das Schiff Märchen und wunderschöne Geschichten. Alle meine Seegeschichten haben mir die Schiffe erzählt und keine Menschen. Das Schiff läßt sich auch gern etwas erzählen von der Mannschaft. Ich habe gehört, daß Schiffe lachten und kicherten, wenn die Mannschaft Sonntag nachmittags auf Deck saß und sich Witze erzählte. Ich habe Schiffe weinen sehen, wenn traurige Geschichten erzählt wurden. Und ich habe ein Schiff bitterlich schluchzen hören, weil es wußte, daß es auf der nächsten Fahrt untergehen würde. Es kam auch nie wieder und stand später bei Lloyds auf der Liste >Verschollen<. Das Schiff ist immer auf seiten der Mannschaft, nie auf seiten des Skippers. Der Skipper arbeitet nicht für das Schiff, er arbeitet für die Kompanie. Die Mannschaft weiß häufig gar nicht, zu welcher Kompanie das Schiff gehört; sie macht sich keine Gedanken darüber. Sie kümmert sich nur darum, was das Schiff selbst angeht. Wenn die Mannschaft unzufrieden ist oder rebelliert, rebelliert das Schiff sofort mit. Streikbrecher haßt das Schiff mehr als den Boden des Meeres; und ich habe ein Schiff gekannt, das mit einer ganzen Horde von Streikbrechern auf der ersten Ausfahrt, beinahe noch in Sicht der Küste, glatt auf den Boden ging.“

 

 

859275-8254d60d95376c600d59e8a91694abfc.jpg
B. Traven (vermoedelijk 1890 - 26 maart 1969)

 

 

 

 

De Duitse schrijver David Kalisch werd geboren op 23 februari 1820 in Breslau. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: Berlin, wie es weint und lacht

 

„BERNHARD. Pest! Noch einmal zwanzig Louis auf die neuf!

EISLEBEN zieht ab. Cinq et deux! – neuf et quatre! Ich erhalte von Ihnen vierzig Louisdor, Herr Schlicht.

BERNHARD. Sie sollen sie bis heute abend haben.

EISLEBEN. Sie haben es gehört, meine Herren!

BERNHARD. Diese Bemerkung war sehr überflüssig.

EISLEBEN. Ich weiß, daß Sie die Bedeutung eines gegebenen Ehrenwortes kennen. Sie werden aber auch wissen, daß ich in dieser Beziehung Erfahrungen gemacht habe.

BERNHARD stolz. Dann müssen Sie mit Leuten im Verkehr stehen, die von dem Prädikate »ehrenhaft« in angemessener Entfernung leben!

SCHLEPPER. Aber so stören Sie doch das Spiel nicht! – Weiter – weiter!

BERNHARD kommt leichenblaß mit verwilderten Haaren in den Vordergrund. Alles hin! Die 150 Taler, welche zu meinem Examen bestimmt waren und nun noch diese 40 Louisdor. Wenn ich das Geld nicht heut' noch auftreibe, bin ich ruiniert. Ich darf meinem Vater nicht unter die Augen treten. Was anfangen? Auf Ferdinand deutend. Der Kellner hat Geld. Ich weiß, er hat sich ein Kapital zusammengespart. Es ist demütigend, diesen Menschen anzusprechen, aber – wenn ich mich nur vorläufig aus dieser drückenden Verlegenheit reiße. Meine Tante Quisenow wird mich ja nicht im Stich lassen. Er ruft. Ferdinand!“

 

 

 859275-2ee5520e3daeffaab7a32caf0061f01d.jpg

David Kalisch (23 februari 1820 – 21 augustus 1872)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Samuel Pepys werd geboren op 23 februari 1633 in Londen. Zie ook mijn blog van 23 februari 2007 en ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: The Diary of Samuel Pepys

 

„Friday 21 February 1667/68

At the office all the morning to get a little business done, I having, and so the whole office, been put out of doing any business there for this week by our trouble in attending the Parliament. Hither comes to me young Captain Beckford, the slopseller, and there presents me a little purse with gold in it, it being, as he told me, for his present to me, at the end of the last year. I told him I had not done him any service I knew of. He persisted, and I refused, but did at several denials; and telling him that it was not an age to take presents in, he told me he had reason to present me with something, and desired me to accept of it, which, at his so urging me, I did, and so fell to talk of his business, and so parted. I do not know of any manner of kindness I have done him this last year, nor did expect any thing. It was therefore very welcome to me, but yet I was not fully satisfied in my taking it, because of my submitting myself to the having it objected against me hereafter, and the rather because this morning Jacke Fen come and shewed me an order from the Commissioners of Accounts, wherein they demand of him an account upon oath of all the sums of money that have been by him defalked or taken from any man since their time, of enquiry upon any payments, and if this should, as it is to be feared, come to be done to us, I know not what I shall then do, but I shall take counsel upon it. At noon by coach towards Westminster, and met my Lord Brouncker, and W. Pen, and Sir T. Harvey, in King’s Street, coming away from the Parliament House; and so I to them, and to the French ordinary, at the Blue Balls, in Lincolne’s Inn Fields, and there dined and talked.“

 

 

859275-ae3f1c79607b5e5e0c292fe3a542e51d.jpg
Samuel Pepys (23 februari 1633 – 26 mei 1703)

Buste in Seething Lane Garden, Londen

 

 

 

 

De Franse dichter Josephin Soulary werd geboren op 23 februari 1815 in Lyon. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

 

La veillée des rêves

 

En hiver, quand le vent de bise
Hurle au loup dans la forêt grise,
Et que la Muse entre au logis,
Les doigts rougis,

Heureux qui peut, sa porte close
Au froid noir, au souci morose,
Rêver son rêve le plus cher
Près d'un feu clair !

S'il est vrai que le feu recèle
Un esprit dans chaque étincelle,
Flotte, Ô chimère, avec l'essor
Des mouches d'or !

 

 

 

859275-c71d76b59aa25e9835474d4f96b6a43a.jpg
Josephin Soulary (23 februari 1815 – 28 maart 1891)

 

 

 

 

De Franse schrijver Henri Meilhac werd geboren op 23 februari 1831 in Parijs. Zie ook mijn blog van 23 februari 2009 en ook mijn blog van 23 februari 2010.

 

Uit: La Périchole

 

„Tu n'es pas beau, tu n'es pas riche,

tu manques tout à fait d'esprit;

tes gestes sont ceux d'un godiche,

d'un saltimbanque dont on rit,

le talent, c'est une autre affaire:

tu n'en as guère, de talent…

De ce qu'on doit avoir pour plaire

Tu n'as presque rien, et pourtant….

 

Piquillo:

Et pourtant?

 

La Périchole:

Je t'adore, brigand, j'ai honte à l'avouer;

Je t'adore et ne puis vivre sans t'adorer.

Je ne hais pas la bonne chère…

on dînait chez ce vice-roi,

tandis que toi, toi, pauvre hère,

je mourais de faim avec toi!

J'en avais chez lui, de la joie;

J'en pouvais prendre tant et tant;

J'avais du velours, de la soie,

De l'or, des bijoux, et pourtant…“

 

 

 

859275-496536373ef0cb6f56a10437dbf5eac2.jpg
Henri Meilhac (23 februari 1831 – 6 juli 1897)

 

Geschreven door Romenu om 18:47 Reageer op dit bericht

Arnon Grunberg, Paul van Ostaijen, Hugo Ball, Danilo Kiš, Jane Bowles, Ishmael Reed

De Nederlandse schrijver Arnon Grunberg werd geboren in Amsterdam op 22 februari 1971. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2008 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: De asielzoeker

 

„Beck kijkt omhoog naar de asielzoeker, en die knikt hem welwillend toe. Zo van, houd je maar koest, we maken nog wel een echte man van je. Dit is waanzin, denkt Beck, mijn vrouw is waanzinnig, ik ben waanzinnig, de asielzoeker is waanzinnig, mijn leven is honderd procent waanzin geworden. Maar dan verwerpt hij die gedachte. Als je je geluk eenmaal terzijde hebt geschoven veranderen de categorieën, je houdt op je steeds af te vragen wat je eraan hebt, wat je eraan overhoudt, in plaats daarvan onderga je, je leeft voor een doel dat groter is dan je eigen geluk, en daarmee krijgt bijna elke vraag een antwoord, elke situatie zin: voor jou, voor jou, en nog eens voor jou.

Hij noemt het gelatenheid, maar zijn vrouw heeft iets tegen die term, ze vindt hem te negatief. 'Je laat gaan,' heeft Beck vaak gezegd, 'dat is gelatenheid, je legt je neer bij de kracht van het toeval. Er is geen rede, er bestaat geen verband.'

De getuige van de asielzoeker arriveert zonder kloppen. Het is een vrouw, een ondefinieerbaar iemand eigenlijk, Beck kan niet eens haar naam verstaan. Ze heeft cake bij zich, amandelcake in zilverpapier, die ze uitdeelt. Erg vriendelijk, maar Beck had het liever zonder amandelcake doorstaan.

'Bent u ook een,' begint de ambtenaar te vragen, maar dan onderbreekt hij zichzelf, kucht even en zegt: 'U bent ook niet van hier, neem ik aan?'

De vogel knabbelt aan haar stuk cake, maar moet die na een paar happen laten staan. Misselijk is ze de laatste weken, alsof ze zwanger is. Beck klopt de kruimels van haar schoot en legt ze op tafel. Hij wil haar mond schoonvegen, maar ze rukt hem het servet uit handen.

'Laten we beginnen,' zegt de ambtenaar. 'We hebben allemaal nog meer te doen vandaag.'

Beck veegt de nu vrijwel onzichtbare kruimels van de schoot van zijn vrouw. Overbodig, volstrekt overbodig. In de toewijding waarmee hij iedere dag zijn overbodige handelingen verricht schuilt zijn waardigheid.

De ceremonie is kort, maar redelijk aangenaam. De ambtenaar glimlacht een paar keer. Tot Becks verbazing zijn er zelfs ringen. Ze blijken uit een automaat te komen.“

 

 

858526-5f894a39c74f6ab120beb34512d2ec00.jpg
Arnon Grunberg (Amsterdam, 22 februari 1971)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Paul van Ostaijen werd geboren in Antwerpen op 22 februari 1896. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2008 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

 

 

Avond Winter Straten

 

Witte blinde autoögen

zij schuift stom

                de straat als zij is wit en blind

                en zij is ver

Haar vele verre lichten verscherpen sneeuw

de sneeuw verscherpt haar vele verre lichten

eenzaam en enkelvoudig ding

van heugenis gescheiden           zijn banken

                   banken in sneeuw

Doorzicht der allee

schild scherp wit waarop het zwart hard staat

                   voor wielrijders verboden weg

een rode lucifer ligt

                    hel een vlam tot d'éne sneeuw

Schitteren chemies-industriëel violet en groen

in de winkel-kaats-klaarte

bonbonhulzen

 

 

 

Haar ogen of de goed gebruikte wensvorm

 

Ogen wentelen lichten

lichten laaien landen

in de verte brandt een vuur

mij

vlamt een gloed

mij

en stil trilt het onbekende

sterrewachten wachten mij

                         dat ik reize

 

Ik vat nooit de vlam van het vuur in de verte

 

 

 

 

DE PROFUNDIS

 

Wij zijn de overwonnenen

op de zuiderstrook der lage landen langs de zee

De zee was niet ons goed

al schuren hare zoute waatren zuiver ons strand

van bitterheid

Soms is een plant ons goed nog

en dieren

Ik meen daarmee buiten de paarden

schepershonden van Mechelen of Groenendaal

die na de schilders de roem van Vlaanderen

over de grenzen dragen

Herkennen zij in ons hun maats

der volle maat

van slagen

Zien paardenogen aan wier staren

het denken om het leed verglijdt

in de verte

de ster die ons niet begeleidt

Om de geraniën die aan de vensters onzer hoeven God roepen

met haar meekraplakken stemmen

schokt de stilte en het verstarren

 

 

 858526-2ee9892eca66b944cf3049174c7cf2c4.jpg

Paul van Ostaijen (22 februari 1896 – 18 maart 1928)

Monument in Antwerpen

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hugo Ball werd geboren op 22 februari 1886 in Pirmasens. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2008 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Der Henker

 

Ich kugle Dich auf Deiner roten Decke.

Ich bin am Werk: blank wie ein Metzgermeister.

Tische und Bänke stehen wie blitzende Messer

der Syphiliszwerg stochert in Töpfen voll Gallert und Kleister.

 

Dein Leib ist gekrümmt und blendend und glänzt wie der gelbe Mond

deine Augen sind kleine lüsterne Monde

dein Mund ist geborsten in Wollust und in der Jüdinnen Not

deine Hand eine Schnecke, die in den blutroten Gärten voll Weintrauben und Rosen wohnte.

 

Hilf, heilige Maria! Dir sprang die Frucht aus dem Leibe

sei gebenedeit! Mir rinnt geiler Brand an den Beinen herunter.

Mein Haar ein Sturm, mein Gehirn ein Zunder

meine Finger zehn gierige Zimmermannsnägel

die schlage ich in der Christenheit Götzenplunder.

 

Als dein Wehgeschrei dir die Zähne aus den Kiefern sprengte

da brach auch ein Goldprasseln durch die Himmelssparren nieder.

Eine gigantische Hostie gerann und blieb zwischen Rosabergen stehen

ein Hallelujah gurgelte durch Apostel- und Hirtenglieder.

 

Da tanzten nackichte Männer und Huren in verrückter Ekstase

Heiden, Türken, Kaffern und Muhammedaner zumal

Da stoben die Engel den Erdkreis hinunter

Und brachten auf feurigem Teller die Finsternis und die Qual.

Da war keine Mutterknospe, kein Auge mehr blutunterlaufen und ohne Hoffen

Jede Seele stand für die Kindheit und für das Wunder offen.

 

 

 858526-df23de94f896c8c519ad5766e8995cc0.jpg

Hugo Ball (22 februari 1886 – 14 september 1927)

Hier met zijn vrouw Emmy Ball – Hennings

 

 

 

 

De Servische schrijver Danilo Kiš werd geboren op 22 febrari 1935 in Subotica. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2008 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: Die mechanischen Löwen (Vertaald door Ilma Rakusa, Peter Urban)

 

„MÁRIA RIGÓ: Ah nein, warte einen Augenblick … (Horcht. Man hört, wie die Wohnungstür geöffnet wird) Das ist sicher Emil … Wir trinken das Gläschen zu dritt … Emil … Emil?

EMIL (off): Wieder haben die uns gequält mit ihren ewigen Versammlungen …

MÁRIA RIGÓ: Emil, sieh nur, wer uns besuchen gekommen ist … Einer von Otos Freunden.

EMIL (off): Immer findet sich jemand, der die Parteilinie nicht kapiert, und deswegen mußt du und deine Genossen deine kostbare Zeit verschwenden …

Emil tritt ein, reicht dem jungen Mann die Hand, küßt Mária auf die Stirn.

EMIL: …Verzeihen Sie, ich bin ein bißchen müde… Um Gottes willen, Mária, warum hast du dem Genossen nichts zu essen gegeben … sicher habt ihr auf mich gewartet …

JUNGER MANN: Oh, nein, meine Lehrerin hat mich äußerst liebenswürdig bewirtet, aber glauben Sie mir…

MÁRIA RIGÓ: Emil, das ist ein Schulfreund von Oto …

JUNGER MANN: Eigentlich, um genau zu sein: von Anton.

EMIL: Von der Universität?

MÁRIA RIGÓ: Aber nein, Emil, um Gottes willen, ein Schüler von mir von vor zwanzig Jahren. Er ging mit Anton zusammen in die Grundschule …

JUNGER MANN: Ja, Herr Emil, von vor zwanzig Jahren …

MÁRIA RIGÓ: Natürlich, Emil, kannst du dich nicht an Andreas erinnern, den kleinen Andreas …

EMIL: Wieso eigentlich nicht, ich habe den Eindruck, als komme mir das Gesicht ganz bekannt vor… Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht genau erinnern … hm … an die elementaren, um es so zu sagen, die biographischen Daten, aber daß der Genosse einer von Otos …

MÁRIA RIGÓ: Von Antons …

EMIL: Von Antons Schulfreunden ist, ist mir ganz klar, das heißt, ich habe in Ihnen einen der … aber ehrlich gesagt…

MÁRIA RIGÓ: Gib dir keine Mühe, Emil … Glaube mir, auch ich habe ihn nicht wiedererkannt, und stell dir vor, bis vor kurzem, bis du kamst, hat er mich im Ungewissen gelassen, wie in einem Kriminalfilm … Er war so geheimnisvoll, bis er sich endlich zu erkennen gab… Und weißt du, wie?…“

 

 

 858526-7ec2c58461047473c2bfb4508f3d17be.jpg

Danilo Kiš (22 februari 1935 – 15 oktober 1989)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jane Bowles werd als Jane Auer geboren op 22 februari 1917 in New York. Zie ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: Two Serious Ladies

 

“They sat in silence for a few minutes. Miss Gamelon was thinking seriously about all these things when suddenly a bottle broke against her head, inundating her with perfume and making quite a deep cut just above her forehead. She started to bleed profusely and sat for a moment with her hands over her eyes.
     ”I didn’t actually mean to draw blood,” said Arnold leaning out of the window. “I just meant to give her a start.”
     Miss Goering, although she was beginning to regard Miss Gamelon more and more as the embodiment of evil, made a swift and compassionate gesture towards her friend.

(...)

 

Step back a little farther, please,” he said. “Look carefully at your man and then say whether or not you want him.”
     Miss Goering did not see how she could possibly answer anything but yes. He was standing now with his head cocked to one side, looking very much as though he were trying to refrain from blinking his eyes, the way people do when they are having snapshots taken.
     ”Very well,” said Miss Goering, “I do want you to be my man.” She smiled at him sweetly, but she was not thinking very hard of what she was saying.”

 

 

 858526-41ae79d976077182b6b0852172fb369e.jpg

Jane Bowles (22 februari 1917 – 4 mei 1973)

 

 

 

 

De Afro-Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Ishmael Scott Reed werd geboren op 22 februari 1938 in Chattanooga, Tennessee. Zie ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

 

Untitled


Alaska's rape
dismemberment
disassembled piece by piece
and shipped to the lower
forty-eight so that people
in Dallas may own whale-
sized Cadillacs and lear
jets which cost Alaska an
arm and a leg just like
ravished Jamaica whose
stolen sugar built Mansfield
Park where idle gang rapers
discuss flower beds and
old furniture
Jamaica, Alaska, sisters
dragged into an alley
used and abandoned

 

 

 

Skirt Dance


i am to my honey what marijuana is
to tiajuana. the acapulco gold of her
secret harvest, up her lush coasts i
glide at midnite bringing a full boat.
(that's all the spanish i know.)

 

 

 858526-b8112e7ffaf2c49b277add7bf5c682aa.jpg

Ishmael Reed (Chattanooga, 22 februari 1938)


Zie voor nog meer schrijvers van de 22e februari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:52 Reageer op dit bericht

Wayne C. Booth, Morley Callaghan, Jules Renard, James Russell Lowell, Edna St. Vincent Millay, Ottilie Wildermuth, Sean O'Faolain

De Amerikaanse letterkundige en literatuurwetenschapper Wayne Clayton Booth werd geboren op 22 februari 1921 in American Fork, Utah. Zie ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: The Essential Wayne Booth

 

„Put even in its simplest terms, the problem Shakespeare gave himself in Macbeth was a tremendous one. Take a good man, a noble man, a man admired by all who know him-and destroy him, not only physically and emotionally, as the Greeks destroyed their heroes, but also morally and intellectually. As if this were not difficult enough as a dramatic hurdle, while you are transforming him into one of the most despicable mortals conceivable, maintain him as a tragic hero-that is, keep him so sympathetic that, when he comes to his death, the audience will pity rather than detest him; they must feel relieved to see him out of his misery rather than pleased to see him destroyed. Put in Shakespeare's own terms: take a "noble" man, full of "conscience" and "the milk of human kindness," and make of him a "dead butcher," yet keep him an object of pity rather than hatred.

If we thus artificially reconstruct the problem as it might have existed before the play was written, we see that, in choosing these "terminal points" and these terminal intentions, Shakespeare makes almost impossible demands on his dramatic skill, although at the same time he insures that, if he succeeds at all, he will succeed magnificently. If the trick can be turned, it will inevitably be a great one.

One need only consider the many relative failures in attempts at similar "plots" and effects to realize the difficulties involved. When dramatists or novelists attempt the sympathetic-degenerative plot, almost always one or another of the following failures or transformations occurs:

1. The feeling of abhorrence for the protagonist becomes so strong that all sympathy is lost, and the play or novel becomes "punitive"-that is, the reader's or spectator's chief pleasure depends on his satisfaction in revenge or punishment.

2. The protagonist is never really made very wicked, after all; he only seems wicked by conventional (and, by implication, unsound) standards and is really a highly admirable reform-candidate.

3. The protagonist reforms in the end and avoids his proper punishment.“

4. The book or play itself becomes a "wicked" work; that is, either deliberately or unconsciously the artist makes us side with his degenerated hero against "morality."

 

 

 858525-86d794fb5c1f89da3e99822a0c96c126.jpg

Wayne C. Booth (22 februari 1921 – 9 oktober 2005)

 

 

 

 

De Canadese schrijver Morley Callaghan werd geboren op 22 februari 1903 in Toronto. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007.en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: Such Is My Beloved

 

„There was a freshness in the air that made him think of approaching spring. He passed a young man and a girl walking very close together and the girl’s face was so full of eagerness and love Father Dowling smiled. As soon as the mild weather came the young people began to walk slowly around the Cathedral in the early evening, laughing out loud or whispering and never noticing anybody who smiled at them. The next time Father Dowling, walking slowly, passed two young people, he smiled openly, they looked at him in surprise, and the young man touched his hat with respect. Father Dowling felt suddenly that he loved the whole neighborhood, all the murmuring city noises, the street cries of newsboys, the purring of automobiles and rumble of heavy vehicles, the thousand separate sounds of everlasting motion, the low, steady, and mysterious hum that was always in the air, the lights in windows, doors opening, rows of street lights and fiery flash of signs, the cry of night birds darting around the Cathedral and the soft low laugh of lovers strolling in the side streets on the first spring nights. He felt he would rather be here in the city and at the Cathedral than any place else on earth, for here was his own home in the midst of his own people.“

 

 

 858525-a42cbc82ad89caa4a2d1184f76ae90f4.jpg

Morley Callaghan (22 februari 1903 – 25 augustus 1990)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Jules Renard werd geboren op 22 februari 1864 in Châlons-du-Maine. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

Uit: Histoires naturelles

 

« Le cochon et les perles
Dès qu'on le lâche au pré, le cochon se met à manger et son groin ne quitte plus la terre.
Il ne choisit pas l'herbe fine. Il attaque la première venue et pousse au hasard, devant lui, comme un soc ou comme une taupe aveugle, son nez infatigable.
Il ne s'occupe que d'arrondir un ventre qui prend déjà la forme du saloir, et jamais il n'a souci du temps qu'il fait.
Qu'importe que ses soies aient failli s'allumer tout à l'heure au soleil de midi, et qu'importe maintenant que ce nuage lourd, gonflé de grêle, s'étale et crève sur le pré.
La pie, il est vrai, d'un vol automatique se sauve; les dindes se cachent dans la haie, et le poulain puéril s'abrite sous un chêne.
Mais le cochon reste où il mange.
Il ne perd pas une bouchée.
Il ne remue pas, avec moins d'aise, la queue. Tout criblé de grêlons, c'est à peine s'il grogne: - Encore leurs sales perles! »

 

 

 

 858525-f281eea76d8e1a439c89e09a76a7136d.jpg

Jules Renard (22 februari 1864 – 22 mei 1910)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, essayist, uitgever en diplomaat James Russell Lowell werd geboren op 22 februari 1819 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

 

She Came And Went

 

As a twig trembles, which a bird

Lights on to sing, then leaves unbent,

So is my memory thrilled and stirred;--

I only know she came and went.

 

As clasps some lake, by gusts unriven,

The blue dome's measureless content,

So my soul held that moment's heaven;--

I only know she came and went.

 

As, at one bound, our swift spring heaps

The orchards full of bloom and scent,

So clove her May my wintry sleeps;--

I only know she came and went.

 

An angel stood and met my gaze,

Through the low doorway of my tent;

The tent is struck, the vision stays;--

I only know she came and went.

 

Oh, when the room grows slowly dim,

And life's last oil is nearly spent,

One gush of light these eyes will brim,

Only to think she came and went.

 

 

 

 858525-f372f4e378d5303b9101dc6a663b57e2.jpg

James Russell Lowell (22 februari 1819 – 12 augustus 1891)

Beeld in New York, campus City University

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Edna St. Vincent Millay werd geboren op 22 februari 1892 in Rockland, Maine. Zie ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

 

Tavern

 

I'll keep a little tavern
  Below the high hill's crest,
Wherein all grey-eyed people
  May set them down and rest.

 

There shall be plates a-plenty,
  And mugs to melt the chill
Of all the grey-eyed people
  Who happen up the hill.

 

There sound will sleep the traveller,
  And dream his journey's end,
But I will rouse at midnight
  The falling fire to tend.

 

Aye, 'tis a curious fancy --
  But all the good I know
Was taught me out of two grey eyes
  A long time ago.

 

 

 858525-6dde3735247fd08f625574210a7cd5b6.jpg

Edna St. Vincent Millay (22 februari 1892 – 19 oktober 1950)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ottilie Wildermuth werd geboren op 22 februari 1817 in Rottenburg am Neckar. Zie ook mijn blog van 22 februari 2009 en ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

 

Zur Silberhochzeit

Mit blühenden Gewächsen.

Viel zu spät kommt alles heuer,
Frühlingsluft und Sonnenschein,
auch zu Eurer Silberfeier
stell' ich fast zu spät mich ein.

Und mit reichen Hochzeitsgaben
wag ich kaum mich mehr hinaus,
alles soll ja reichlich haben
Euer wohlbestelltes Haus.

Eines wag ich doch zu bieten,
bitte, nehmet freundlich hin
auch die spät erschloss'nen Blüten
und der Treue friedlich Grün.

Denn die Liebe und die Treue
sind zu früh nicht, nicht zu spät.
Schön ist's, dass sie blühen neue,
wenn bald kühler Herbstwind weht.

Lasset drum die Bäumchen stehen
gern vor Eurem trauten Haus,
mögt in Fried' und Freude gehen
viele Jahre ein und aus.

 

 

 858525-22edbd895da276585c1453e2475b2443.jpg

Ottilie Wildermuth (22 februari 1817 – 12 juli 1877)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 22 februari 2010.

 

De Ierse schrijver Sean O'Faolain werd geboren op 22 februari 1900 in Cork. Zie ook mijn blog van 22 februari 2007 en ook mijn blog van 22 februari 2009.

 

Geschreven door Romenu om 18:45 Reageer op dit bericht

Herman de Coninck, Chuck Palahniuk, Hans Andreus, Wystan Hugh Auden, Laure Limongi, David Foster Wallace

De Vlaamse dichter, essayist, journalist en tijdschriftuitgever Herman de Coninck werd geboren in Mechelen op 21 februari 1944. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 21 februari 2008 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

 

Middenin de vlakte van juli

 

Middenin de vlakte van juli
kwam ik je tegen. Ik woon hier, zei je.
Ik keek naar de bloemen. Ja, dat zie ik,
zei ik, en waar leerde je de kunst
om niet lang te duren? Ook hier, zei je.

 

Je was lenig; en je woorden waren zo
doorschijnend, ik kon je er helemaal
door zien.
En daar lag ik al in het gras
en wat hield ik in mijn hand?
Een oortje, waarin het lange woord
'lieveling' uitgoot, zonder morsen.

 

 

 

Foto

 

Weemoed is een foto van voor twintig jaar.
Familie, nog samen, nog gezond.
Is toen. Met een lijst van nu errond.
Het nu houdt het verleden bij elkaar.

 

En omgekeerd. Want nu is maar even.
Is opschrikken en vragen:
waar waren we gebleven?
Bij jou. In Die Dagen.

 

Alles is ver. En de liefste dingen nog verder.
Maar door het verleden wordt het bij elkaar
gehouden, als schapen door een herder.

 

 

 

 

De spoorbaan ligt mijlen verder daarbuiten

 

De spoorbaan ligt mijlen verder daarbuiten.
De kamer is vol vrolijk gepraat.
En toch hoor ik die ene trein die er slechts staat
minstens tien keer per dag fluiten.

 

De hele nacht komt er geen trein voorbij.
De hele nacht is stil van slapen en van kreunen.
En toch zie ik de rode gensters uit zijn schouw
en hoor ik zijn machines steunen.

 

Mijn hart is vol van vrienden en van jou.
Beter gezelschap vind ik nooit meer in dit leven.
En toch is er geen trein die ik niet nemen zou,
waarheen is mij om het even.

 

 


857891-8cea6335c97fd635be03b9d669ca5018.jpg
Herman de Coninck (21 februari 1944 - 22 mei 1997)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en journalist Chuck Palahniuk werd geboren op 21 februari 1962 in Pasco, Washington. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Survivor

 

“The way I live, it's hard enough to bread a veal cutlet. Some nights it's different; it's fish or chicken. But the minute my one hand is covered in raw egg and the other's holding the meat someone is going to call me in trouble.

This is almost every night of my life now.

Tonight, a girl calls me from inside a pounding dance club. Her only words I can make out are "behind."

She says, "asshole."

She says what could be "muffin" or "nothing." The fact of the matter is you can't begin to fill in the blanks so I'm in the kitchen, alone and yelling to be heard over the dance mix wherever. She sounds young and worn out, so I ask if she'll trust me. Is she tired of hurting? I ask if there's only one way to end her pain, will she do it?

My goldfish is swimming around all excited inside the fishbowl on the fridge so I reach up and drop a Valium in its water.

I'm yelling at this girl: has she had enough?

I'm yelling: I'm not going to stand here and listen to her complain.

To stand here and try to fix her life is just a big waste of time. People don't want their lives fixed. Nobody wants their problems solved. Their dramas. Their distractions. Their stories resolved. Their messes cleaned up. Because what would they have left? Just the big scary unknown.

Most people who call me already know what they want. Some want to die but are just looking for my permission. Some want to die and just need a little encouragement. A little push. Someone bent on suicide won't have much sense of humor left. One wrong word, and they're an obituary the next week. Most of the calls I get, I'm only half listening anyway. Most of the people, I decide who lives and who dies just by the tone of their voice.”

 

 

 857891-bb44c0d506ec9de15ea167ca86f8e9cb.jpg

Chuck Palahniuk (Pasco, 21 februari 1962)

 

 

 


De Nederlandse dichter en prozaschrijver
Hans Andreus werd geboren in Amsterdam op 21 februari 1926. Zie ook
mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 21 februari 2008 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

 

In het twee en dertigste jaar

 

Ik ben nog nooit zo geweest:

na een en dertig jaar zo klein als een schelp

en zo moe als een oud huis,

waarin spoken tekeer gaan, onvermoeibaar,

 

Géén schelp, geen huis. Wel het vluchtend omhulsel

van het sidderende dier, levensgroot verschrikt,

dat mijn naam draagt. Maar de naam liefde?

Zo dikwijls die naam en zo zelden die stilte.

 

Ik heb nu meer dan een en dertig jaar

niet veel rust gehad, de simpele, die van mensen:

ergens naar kijken of luisteren, niet meer denken,

slapen als een kind.

 

Lieveling zeg niets. Ik ben een vinger,

die alles verkeerd doet zodat hij kan schrijven.

Schrijven en weer schijven. Ik wilde mijn ogen

wel sluiten en slapen als een schip aan je huid.

 

Mijn redenen ken ik niet. Heb ik mij gekozen

toen ik nog licht was, een vergeetachtig soort

latere engel? Woorden zijn vals,

woorden zijn katten die krols zijn van wijsheid.

 

Ik wilde wel slapen als een kind op het strand,

als het kind dat ik niet geweest ben, de man

die niet uit het kind kon groeien, de mens

die nu dan hardloopt in mij, gekke sprinter.

 

Lieveling, zeg niet. Ik heb zo lang,

eigenlijk zò lang geleefd, het is belachelijk.

Maak als je kunt dat mijn ogen gaan rusten

en dat àchter mijn ogen: de schreeuwende leegte,

 

waarachter mijn god die dwaas van de liefde.

 

 

 

Liggen in de zon

 

Ik hoor het licht het zonlicht pizzicato

de warmte spreekt weer tegen mijn gezicht

ik lig weer dat gaat zo maar niet dat gaat zo

ik lig weer monomaan weer monodwaas van licht.

 

Ik lig languit lig in mijn huid te zingen

lig zacht te zingen antwoord op het licht

lig dwaas zo dwaas niet buiten mensen dingen

te zingen van het licht dat om en op mij ligt

 

Ik lig hier duidelijk zeer zuidelijk lig zonder

te weten hoe of wat ik lig alleen maar stil

ik weet alleen het licht van wonder boven wonder

er ik weet alleen maar alles wat ik weten wil.

 

 

 

857891-8530dd432857b18fdda359fa17bc7a99.jpg
Hans Andreus (21 februari 1926 – 9 juni 1977)

 

 

 

 

De Engelse dichter, essayist en criticus Wystan Hugh Auden werd geboren in York op 21 februari 1907. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 21 februari 2008 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

 

Two Songs For Hedli Anderson

 

I

Stop all the clocks, cut off the telephone,

Prevent the dog from barking with a juicy bone,

Silence the pianos and with muffled drum

Bring out the coffin, let the mourners come.

 

Let aeroplanes circle moaning overhead

Scribbling on the sky the message He Is Dead,

Put crêpe bows round the white necks of the public

    doves,

Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

 

He was my North, my South, my East and West,

My working week and my Sunday rest,

My noon, my midnight, my talk, my song;

I thought that love would last for ever: I was wrong.

 

The stars are not wanted now: put out every one;

Pack up the moon and dismantle the sun;

Pour away the ocean and sweep up the wood.

For nothing now can ever come to any good.

 

 

II

O the valley in the summer where I and my John

Beside the deep river would walk on and on

While the flowers at our feet and the birds up above

Argued so sweetly on reciprocal love,

And I leaned on his shoulder; 'O Johnny, let's play':

But he frowned like thunder and he went away.

 

O that Friday near Christmas as I well recall

When we went to the Charity Matinee Ball,

The floor was so smooth and the band was so loud

And Johnny so handsome I felt so proud;

'Squeeze me tighter, dear Johnny, let's dance till it's day':

But he frowned like thunder and he went away.

 

Shall I ever forget at the Grand Opera

When music poured out of each wonderful star?

Diamonds and pearls they hung dazzling down

Over each silver and golden silk gown;

'O John I'm in heaven,' I whispered to say:

But he frowned like thunder and he went away.

 

O but he was fair as a garden in flower,

As slender and tall as the great Eiffel Tower,

When the waltz throbbed out on the long promenade

O his eyes and his smile they went straight to my heart;

'O marry me, Johnny, I'll love and obey':

But he frowned like thunder and he went away.

 

O last night I dreamed of you, Johnny, my lover,

You'd the sun on one arm and the moon on the other,

The sea it was blue and the grass it was green,

Every star rattled a round tambourine;

Ten thousand miles deep in a pit there I lay:

But you frowned like thunder and you went away.

 

 

 857891-6f56bf20cd63d6106239e0301929f817.jpg

W. H. Auden (21 februari 1907 – 29 september 1973)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Laure Limongi werd geboren op 21 februari 1976 in Bastia (Corsica). Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Orchidées & salami

 

« ... Et puis il y a ce garçon du lycée. Il est un peu style rocker mais avec des yeux gentils. De longs cils. Cuir et jean et coton. Sand porte des socquettes blanches dans ses chaussures vernies car l’établissement l’impose mais c’est encore pire. L’effet, l’écart. Pretty dirty. Il pourrait s’appeler Bob ou Fred et ses parents à elle ne seraient pas contents. Trop jeune, trop tôt. La fille rentre tard. Elle rêve toujours. L’abandon substitut oh trace d’amour. Socquette sale ou bien ? Culotte en coton (c’est encore pire). Elle découvre que ses hanches qui percent la peau (pas trop), c’est absolument sexy. Râle, râle, râle jusqu’au profond profond. Lui, il est bien content de son arcade sourcilière romantique car ça bouillonne à l’intérieur. Il faut trouver un écho, des. Il lui dit « je t’aime oh bébé tu es belle j’ai envie de toi » mais sa pensée volage. Elle n’englue pas son souvenir. Elle, ni son visage ni son regard. Ni aucune. Sa pensée à lui est pire qu’un papillon, pire pute encore. Il pourrait sans doute même se gourrer de prénom. Le bon dieu sans confession et la moue ravageuse, c’est la caution rock&roll et la moto en prime. Au moins le blouson. Sand. Elle le regarde et le dévore et se laisse prendre. Un substitut aux affiches toujours un peu froides, toujours un peu lointaines, mal punaisées. Et composées. Ça se décolle et la béance. Fan, fan, femme. Oh mon Bobby/Freddy, t’accaparer seulement. T’accaparer. Puis rentrer dans le pavillon familial d’un sourire d’il y a quelques années d’innocence (ou presque). OU bien la révolte. Cris, coups, scandale, portes claquées.

 

 


857891-027d3afbed7b214577f79f420f785e00.jpg
Laure Limongi (Bastia 21, februari 1976)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver David Foster Wallace werd geboren op 21 februari 1962 in New York. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: All That

 

„Once when I was a little boy I received as a gift a toy cement mixer. It was made of wood except for its wheels—axles—which, as I remember, were thin metal rods. I’m ninety per cent sure it was a Christmas gift. I liked it the same way a boy that age likes toy dump trucks, ambulances, tractor-trailers, and whatnot. There are little boys who like trains and little boys who like vehicles—I liked the latter.

It was (“it” meaning the cement mixer) the same overlarge miniature as many other toy vehicles—about the size of a breadbox. It weighed three or four pounds. It was a simple toy—no batteries. It had a colored rope, with a yellow handle, and you held the handle and walked pulling the cement mixer behind you—rather like a wagon, although it was nowhere near the size of a wagon. For Christmas, I’m positive it was. It was when I was the age where you can, as they say, “hear voices” without worrying that something is wrong with you. I “heard voices” all the time as a small child. I was either five or six, I believe. (I’m not very good with numbers.)

I liked the cement mixer and played with it as much as or more than I played with the other toy vehicles I owned. At some point, several weeks or months after Christmas, however, my biological parents led me to believe that it was a magic and/or highly unusual cement mixer. Probably my mother told me this in a moment of adult boredom or whimsy, and then my father came home from work and joined in, also in a whimsical way. The magic—which my mother likely reported to me from her vantage on our living room’s sofa, while watching me pull the cement mixer around the room by its rope, idly asking me if I was aware that it had magical properties, no doubt making sport of me in the bored half-cruel way that adults sometimes do with small children, playfully telling them things that they pass off to themselves as “tall tales” or “childlike inventions,” unaware of the impact those tales may have (since magic is a serious reality for small children), though, conversely, if my parents believed that the cement mixer’s magic was real, I do not understand why they waited weeks or months before telling me of it.

 

 

 857891-a06d75448e0ab91da525c30ea357940a.jpg

David Foster Wallace (21 februari 1962 – 12 september 2008)



Zie voor nog meer schrijvers van de 21e februari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:54 Reageer op dit bericht

Ha Jin, Anaïs Nin, Raymond Queneau, Ingomar von Kieseritzky, Ishigaki Rin, José Zorrilla y Moral, Justus van Effen

De Chinees-Amerikaanse schrijver Ha Jin werd geboren op 21 februari 1956 in Jinzhou, China. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: A Good Fall

 

„The Bane of the Internet

My sister Yuchin and I used to write each other letters. It took more than ten days for the mail to reach Sichuan, and usually I wrote her once a month. After Yuchin married, she was often in trouble, but I no longer thought about her every day. Five years ago her marriage began falling apart. Her husband started an affair with his female boss and sometimes came home reeling drunk. One night he beat and kicked Yuchin so hard she miscarried. At my suggestion, she filed for divorce. Afterward she lived alone and seemed content. I urged her to find another man, because she was only twenty-six, but she said she was done with men for this life. Capable and with a degree in graphic design, she has been doing well and even bought her own apartment four years ago. I sent her two thousand dollars to help her with the down payment.

Last fall she began e-mailing me. At first it was exciting to chat with her every night. We stopped writing letters. I even stopped writing to my parents, because she lives near them and can report to them. Recently she said she wanted to buy a car. I had misgivings about that, though she had already paid off her mortgage. Our hometown is small. You can cross by bicycle in half an hour; a car was not a necessity for her. It’s too expensive to keep an automobile there—the gas, the insurance, the registration, the maintenance, the toll fees cost a fortune. I told her I didn’t have a car even though I had to commute to work from Brooklyn to Flushing. But she got it into her head that she must have a car because most of her friends had cars. She wrote: “I want to let that man see how well I’m doing.” She was referring to her ex-husband. I urged her to wipe him out of her mind as if he had never existed. Indifference is the strongest contempt. For a few weeks she didn’t raise the topic again.

Then she told me that she had just passed the road test, bribing the officer with five hundred yuan in addition to the three thousand paid as the application and test fees. She e-mailed: “Sister, I must have a car. Yesterday Minmin, our little niece, came to town driving a brand-new Volkswagen. At the sight of that gorgeous machine, I felt as if a dozen awls were stabbing my heart. Everybody is doing better than me, and I don’t want to live anymore!”

 

 

857880-7768ab2395f62de512d58b7f47e4ed74.jpg
Ha Jin (Jinzhou, 21 februari 1956)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Anaïs Nin werd geboren op 21 februari 1903 in Neuilly. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007  en ook mijn blog van 21 februari 2008 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Journal 1931 ~ 1934

 

„Je revins, après l'avoir accompagnée à la gare, étourdie, épuisée, euphorique, heureuse, malheureuse.

Nous nous retrouvâmes le lendemain à l'American Express. Elle portait son costume tailleur parce que j'avais dit qu'il me plaisait (...) J'étais heureuse et June exultait. Nous parlions simultanément. "J'ai voulu vous téléphoner hier soir." June déclara : "Je voulais vous dire combien j'étais malheureuse" (...) Nous avions la même crainte de nous déplaire l'une à l'autre, de nous décevoir. Elle était allée au café retrouver Henry. " Je me sentais comme droguée. Vous occupiez toutes mes pensées. Des bruits de voix m'arrivaient de loin. J'étais euphorique. Je n'ai pas fermé l'œil de la nuit. Qu'est-ce que vous m'avez fait ?".

Elle ajouta : " J'ai toujours su garder mon sang-froid, j'ai toujours bien su parler. Jamais personne ne m'a fait perdre la tête.

Lorsque je compris ce qu'elle me révélait, je fus transportée de joie. Moi lui faire perdre la tête à elle ? C'est donc qu'elle m'aimait ? June ! Elle s'assit à côté de moi au restaurant, petite, timide, effacée, apeurée et j'étais émue, je pouvais à peine supporter mon émotion.

Lorsque nous avons poursuivi notre promenade, serrées l'une contre l'autre, bras dessus, bras dessous, la main dans la main, j'étais dans une telle extase que je ne pouvais parler. La ville disparut, les gens également. La joie si vive de notre promenade ensemble à travers les rues grises de Paris restera toujours pour moi inoubliable, et jamais je ne pourrai la décrire. Nous marchions au-dessus du monde, au-dessus de la réalité, dans la pure, pure extase."

 

 

 857880-b4127a61cd4bf40f1892c3a78d012f66.jpg

Anaïs Nin (21 februari 1903 – 14 januari 1977)

 

 

 


De Franse schrijver
Raymond Queneau werd geboren op 21 februari 1903 in Le Havre. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 21 februari 2008 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Exercices de style

 

„Rêve

 

Il me semblait que tout füt brumeux et nacré autour de moi, avec des présences multiples et indistinctes, parmi lesquelles cependant se dessinait assez nettement la seule figure d'un homme jeune dont le cou trop long semblait annoncer déjà par lui-même le caractère à la fois lâche et rouspéteur du personnage. Le ruban de son chapeau était remplacé par une ficelle tressée. Il se disputait ensuite avec un individu que je ne voyais pas, puis, comme pris de peur, il se jetait dans l'ombre d'un couloir.

 

Une autre partie du rêve me le montre marchant en plein soleil devant la gare Saint-Lazare. Il est avec un compagnon qui lui dit : «tu devrais faire ajouter un bouton à ton pardessus.»

Là-dessus, je m'éveillai.

 

 

Synchyses

 

Ridicule jeune homme, que je me trouvai un jour sur un autobus de la ligne S bondé par traction peut-être cou allongé, au chapeau la cordelière, je remarquai un. Arrogant et larmoyant d'un ton, qui se trouve à côté de lui, contre ce monsieur, proteste-t-il. Car il le pousserait, fois chaque que des gens il descend. Libre il s'assoit et se précipite vers une place, ceci dit. Rome (Cour de) je le rencontre plus tard deux heures à son pardessus un bouton d'ajouter un ami lui conseille.“

 

 

857880-e24618c6717d04b87bd31631eb3ba35d.jpg
Raymond Queneau (21 februari 1903 – 25 oktober 1976)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ingomar von Kieseritzky werd geboren op 21 februari 1944 in Dresden. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Da kann man nichts machen

 

„Sein Gedicht über den Orientexpreß und die berühmte Riesenlokomotive Buddicom war erst in einem zarten Anfangsstadium, und über die erste Zeile kam er einfach nicht hinaus -

O, Buddicom der CIWL, umgürtet von
Schwarzen Lenden aus Stahl! Illuminiert 
von feurigen Funken, beben deine Lenden. 

Zwei farbenprächtige Bücher lagen auf einem Kulturbeutel, die Vicovic mit großem Interesse in die Hand nahm. Das eine Buch hieß Herzen in Flammen von einer gewissen Vanessa Wolf. Auf dem Umschlag sah man eine nackte, junge Dame mit milchweißen Brüsten, die auf einem schwarzen Hengst saß. 
Das zweite Buch war von einer Joyce Palmer - hier schmiegte sich eine junge Dame mit Dekolleté an einen Riesen, der lange Bodybuilding getrieben hatte; der Titel: Prinzessin des Wahnsinns. 
Der romantische Leser Vicovic legte die beiden Schätze vorsichtig auf den abschüssigen Schoß des bleichen Gastes; zu späterem Gebrauch. Herr Randolf v. K. starrte gleichmütig ins Nichts, während Vicovic den Kulturbeutel untersuchte. Einmal, vor Jahren, hatte er in einem verwaisten Necessaire kostbare Lotionen, Parfum-Flacons und herrlich duftende Seifen gefunden und für seine Frau eine exklusive Crème gegen Damenbärte. Neben belanglosen Toilettenartikeln fand sich ein hübsches Arsenal von Medikamenten, mit denen er seine Taschen polsterte; Medikamente aus dem Westen waren teuer und gut, und er dachte vage an seine ewigen Magenschmerzen, seinen Gichtzeh, auch Podagra genannt, und einen dunklen Schmerz unterhalb des Herzens, der ihn überfiel, wenn er ein schönes Gedicht las. Der Rest des Tascheninhaltes war leider unbrauchbar; es handelte sich um einen Aktenordner mit genealogischen Tafeln, einen Haufen von Stadtplänen, und in der untersten Schicht fand sich ein broschiertes Bändchen, auf dem eine schwarze Rose in einem weißen Feld blühte: Meine Reinkarnationen von E. Landau. Ein hochinteressanter Reisender, der da vor ihm saß, Knie an Knie, aber die Ausbeute war leider nicht so ergiebig, wie Vicovic gehofft hatte. 
Das Buch über die Reinkarnationen steckte er ein. 
In einer Tasche fand sich ein ordentlich an der Seite gelochtes Manuskript, voll von wilden Flecken und Tintenklecksen, in einer kleinen, runden Handschrift. Ein Teil war auf einer uralten Schreibmaschine mit fehlenden Buchstaben getippt. 
Vielleicht ein Roman?“ 

 

 

857880-1cc521819dfbb6d9fb8a3a716d58499a.jpg
Ingomar von Kieseritzky (Dresden, 21 februari 1944)

 

 

 

 

De Japanse dichteres Ishigaki Rin werd geboren op 21 februari 1920 in Tokio. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

 

Words

 

A line of a poem floats into my mind

Vividly

Then suddenly deserts me.

Like the fish that got away

Sometimes it never comes back

There are times days and months later

When it appears right before my eyes.

In June last year

I met by chance in an underwater viewing platform in Okinawa

A fish as big as a parrot-fish.

Staring at me full in face from behind the glass

It departed, completely unruffled.

Appeared again and departed once more.

What was it?

The eye that stared at me?

As far as that fish is concerned

Who can say that I am not words?

 

 

 

Vertaald door Leith Morton

 

 

 857880-d3ee8f01beaffe6fadc1e433056001ef.jpg

Ishigaki Rin (21 februari 1920 – 26 december 2004)

Tokyo 

 

 

 

De Spaanse dichter en schrijver José Zorrilla y Moral werd geboren op 21 februari 1817 in Valladolid. Zie ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: Don Juan Tenorio

 

„DON JUAN:   (Cosing the letter)

I've signed and sealed it.

Ciutti?

CIUTTI:  Sir?

DON JUAN: This message, yield it

to her now, let it appear

in the hands of doña Inés,

inside her book of prayers.

CIUTTI:  Should I wait for an answer?

 

DON JUAN: From that devil that guards her,

that attends her, her dueña,

who knows my every intention,

you will pick up a key, she'll mention

a time and a signal,

and swift as the wind

you be back here again.

CIUTTI: Fine. (He leaves.)

 

SCENE II.

Doña Ines, Don Juan , Buttarelli

DON JUAN:Cristófano, vieni quá. ( In

BUTTARELLI: Eccellenenza!

DON JUAN: Senti.

BUTTARELLI: Sento.

Ma ho imparato il castigliano,

se è più facile al signor

la sua lingua...

DON JUAN: (Spanish)Sí, es mejor:

lascia dunque il tuo toscano,

And tell me, has Don Luis Mejía.

been here today?“

 

 

 857880-d7fa32ebe388e3b2d3c956971fa1dca7.jpg

José Zorrilla y Moral (21 februari 1817 – 23 januari 1893)

Portret door Antonio Maria Esquivel

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Justus van Effen werd geboren in Utrecht op 21 februari 1684. Zie ook mijn blog van 21 februari 2007 en ook mijn blog van 21 februari 2009 en ook mijn blog van 21 februari 2010.

 

Uit: No. 1. Den 20. Augusty 1731. De Hollandsche Spectator.

 

„HEt Engelsch Werk, 't welk ik voorgenoomen heb in myn moedertaal, niet over te zetten, maar na te bootzen, is zyn eerste oorspronk aan een edelmoedige vrindschap verschuldigd. De Heer Steele bevond zig, zoo door zyn eygen los gedrag, als door de verkwisting van een onbezonne Huysvrouw, in een zeer groote verleegenheid, waar uit hy door een gerînge bystand onmooglyk konde verlost worden. De vermaarde Heer Addison deszelfs boezemvrind, voorzien van zoo veel deugden als gaaven des verstands, was al te teeder en inschikkende om den man in 't ongeluk, waar in hy zig ten deele door zyn eygen schuld gestort had, te laaten kwynen en vergaan; zyn liefde voor den ongelukkige scherpte zyn vernust op, en deed hem een middel uitvinden om zyn Vrind een genoegzaam, en gedurig onderstand te verschaffen. Wat versind hy? Hy maakt enige andere fraye Geesten op, boezemd den zelven in het meedelyden, 't geen hy voor den verstandige Steele gevoeld, overreed haar tot het voorneemen van hem kragtdaadiglyk te ondersteunen, niet door haar beurs, 't welk, volgens 't gemeene noodlot der Geleerden, weinig zoude geholpen hebben, maar door de aardige voorbrengzelen van haar verstand. Om zulks werkstellig te maaken, vergaderde deze Heeren dagelyks gezaamentlyk met het voorwerp van hun medelyden.“

 

 

857880-d834c9228bc1edaddadc382dee6ed84f.jpg
Justus van Effen (21 februari 1684 - 18 september 1735)

Geschreven door Romenu om 19:47 Reageer op dit bericht

P. C. Boutens, Ellen Gilchrist, Julia Franck, David Nolens, Georges Bernanos, William Carleton

De Nederlandse dichter Pieter Cornelis Boutens werd geboren in Middelburg op 20 februari 1870. Zie ook mijn blog van 20 februari 2007 en ook mijn blog van 20 februari 2008 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

 

Heimelijk verlangen

 

Die man lijkt mij godengelijk te wezen,

Die van tegenover gezeten toehoort

Hoe gij vlak nabij in uw zoete stemval

Over en weer praat

 

En verlangenstekelend lacht, wat noodschiks

In mijn borst het hart mij in angsten opjaagt;

Immers amper zie ik U aan - geen woord meer

Laat zich verklanken,

 

Maar mijn tong blijft star en gebroken; aanstonds

Onderloopt een sijpelend vuur mijn leden,

Niet meer kan ik zien uit mijn ogen, gonzend

Suizen mijn oren;

 

't Vocht breekt me alzijds uit, en van top tot tenen

Vangt mij beving, valer dan gras verbleek ik;

Nog een ogenblik, en in alverbijstring

Voel ik mij sterven.

 

 

 

Bij de lamp

 

Bij de lamp blijf ik alleen.

Waar uw kus en lach verdween,

Sluit de stilte rond mij heen

 

Tot de effen glans waarin,

Liefelijkste droombegin,

Ik mij klaarst op u bezin.

 

En mijn ogen lezen niet

't Oud verhaal van vreemd verdriet,

Waar ik straks de wijzer liet ...:

 

Door bezonken wolkepracht,

Heel de dag om u herdacht,

Gaat de ziel in tot haar nacht:

 

Door zo helder avondrood

Naar een nacht zo diep en groot

Als uit leven naar de dood:

 

Of ge al zonder morgen ging

Buiten levens duistre ring

Rusten in verheerlijking,

 

Wijl ik hier bij 't lampelicht,

De ogen naar mijn boek gericht,

Nog wat van u droom en dicht,

 

Tot het uur van slapen slaat

En niets blijft dan uw gelaat

Als de droom in droom vergaat.

 

 

 

 

Daar ruimt de wind...

 

Daar ruimt de wind en vaagt de heemlen schoon.

Vanavond nog zult gij verheerlijkt zijn

Wanneer de winden sluimren aan uw troon,

De sterren vlammen in uw baldakijn:

 

Als tussen u en uw oneindigheid

De schaduw valt, en in dat klaar gewelf

Uw blank geluk dat god noch mens benijdt,

Niets ziet weerspiegeld dan zijn glimlach zelf:

 

O Ziel die alles wat uw wil bedroeft,

Van voor uw aangezicht hebt weggedaan,

Die alle schoon, zo vaak uw liefde 't hoeft,

Roept met één blik der ogen tot bestaan:

 

Vanavond nog zult gij verheerlijkt zijn

Wanneer de winden sluimren aan uw troon,

De sterren vlammen in uw baldakijn:

De ruime wind vaagt al de heemlen schoon.

 

 

 

 857155-185f52443c30de02c03c9d1f2ce21ee4.jpg

Pieter Cornelis Boutens (20 februari 1870 – 14 maart 1943)

Gedenkpenning

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Ellen Gilchrist werd geboren op 20 februari 1935 in Vicksburg, Mississippi. Zie ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: I, Rhoda Manning, Go Hunting with My Daddy

 

"This is a gun," my daddy began. "Come here, Sister. Pay attention to me."

"I'm paying it."

"This gun is loaded. Every gun in our house is always loaded. That way there are no mistakes. Any gun is assumed to be a loaded gun, in this house and anyplace you go. Understand?"

"Yes, sir."

"This is the barrel. The bullet comes down this and is directed at the target. This is the stock or handle that you hold it with. This is the trigger. You pull this to fire the bullet through the barrel and at your target. In here is the explosive device that hits the bullet and starts it on its way."

"Am I going to shoot it now?"

"No, you are going to listen to me if you are capable of listening. When Dudley was your age he could hit a bull's-eye with the four-ten. But you have to start with the BB gun, which is different from the gun I just showed you because it has a magazine." He put down the four-ten and took the BB gun and explained all the parts of that.

"Let me try it," I said. "Not yet. Take these now and tell me everything I just told you about how they work."

It was half an hour later before I was finally standing in front of the target and was shooting into the bale of hay. I did so well with the BB gun they decided to let me shoot the over and under, but only three times because it spooked the horses.

"Okay," Daddy said, when we were back at the house and sitting at the kitchen table eating scrambled eggs and cinnamon toast for supper. "Next Saturday you can go with us. If you don't bother your mother all week and do everything she tells you to do without arguing. Ariane, it's going to be up to you. On Friday night if she's been good we'll get her ready. We're going bird hunting over on Mr. McGehee's property. We can take her there. If she's been good all week."

 

 

 857155-1931f357fcc027025295f202a75284bc.jpg

Ellen Gilchrist (Vicksburg, 20 februari 1935)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Julia Franck werd geboren op 20 februari 1970 in Oost-Berlijn. Zie ook mijn blog van 20 februari 2007 en ook mijn blog van 20 februari 2008 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: Lagerfeuer

 

„Seit vier Stunden ging es so voran, vielleicht hatten wir drei Meter zurückgelegt in diesen vier Stunden, vielleicht zehn.

Wenige Meter vor uns mußte die Bornholmer Brücke liegen, das wußte ich, nur sehen konnten wir sie nicht, ein breites einfaches Gebäude, durch das die schmale Fahrbahn führte, verdeckte die Sicht auf alles Kommende. Der kleine Lieferwagen wurde zur Seite gewunken und in eine benachbarte Fahrbahn gelotst. Die Laternen flackerten und gingen eine nach der anderen an. In der rechten Reihe blieb eine dunkel.

Ich fragte mich, wann an diesem Ort Zeit für Reparaturen wäre. Vielleicht nachts zwischen zwölf und zwei. Man konnte dem Schatten vor uns zusehen, wie er sich näherte, bis er unter der Motorhaube verschwand, kurz darauf die Motorhaube erklomm, über die Windschutzscheibe kroch, auf unsere

Gesichter, und schließlich den Wagen verschluckte, rücksichtslos, wie er alles verschluckte, was vor ihm lag, der Schatten jenes breiten Daches, des Gebäudes, das die Fahrbahn überbrückte und uns die Sicht nahm. Ein Gebäude ganz aus Pappe und Wellblech. Bis die Sonne uns voran zwischen

den Häusern versank und noch einmal in der Fensterscheibe des Wachturms hoch über uns aufleuchtete, als wolle sie uns locken und versprechen, daß wir sie schon morgen wiedersähen, im Westen, wenn wir ihr nur folgten, und weg war sie und ließ uns hier in der Dämmerung mit ein paar Feuerstreifen am Himmel stehen, und die Schatten schluckten nicht nur uns, sondern die ganze Stadt in unserem Rücken, als Gerd seine Zigarette ausdrückte, tief einatmete, die Luft anhielt und zu mir sagte, er habe sich schon vor zehn Jahren gefragt, wann ich endlich kommen würde, wie beiläufig pfiff

er durch die Zähne, aber damals sei ich gerade erst auf diesen Menschen getroffen und heute könne er es mir sagen, jetzt, da ich in seinem Auto säße und mein Weg ja nur noch diese eine Richtung kenne, ich auch nicht mehr aussteigen könne, wobei er lachte, er habe sich immer vorgestellt, mich nackt in den Armen zu halten.“

 

 

 857155-6cbd2821fee33b145973d556778b9a3e.jpg

Julia Franck (Oost-Berlijn, 20 februari 1970)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver David Nolens werd geboren in Antwerpen op 20 februari 1973. Zie ook mijn blog van 20 februari 2008 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: Freejazz van het eenzame lichaam

 

„Anne veranderde om de zeven jaar van relatie. Dat had ook gevolgen voor Fabian die nu moest uitkijken naar iemand anders, want alleen leven kon hij niet. Dat ze hem de bons gaf, had hij niet voorzien. Eigenlijk was het heel eenvoudig en bijna zakelijk. Op een dag kwam hij thuis. Anne zat aan de tafel in een tijdschrift te bladeren. Ze keek op naar Fabian die in het trapgat stond. En hij zag meteen dat ze iemand anders was geworden. Ze sprak niet meer met hem, en als ze sprak, was het met een onbekende stem, die van een vreemde. Zeven dagen leefden ze langs elkaar heen. Toen vroeg Anne aan Fabian of hij het huis wilde verlaten, voorgoed. Met Anne had hij in een dorp gewoond. Gelukkig had hij nog het huis van Julia. Dat huis stond vlak bij het Centraal Station van Antwerpen.

Voor Fabian was het geen toeval dat Anne hem na zeven jaar verliet. Hij had zelf altijd relaties gehad die ofwel zeven dagen, weken, maanden en sinds kort ook jaren duurden. Zo had hij in het laatste jaar van de universiteit precies zeven weken met Jacob gevreeën, een slimme, mooie jongen die hem in de Griekse beginselen had ingewijd. Jacob kon hem als persoon niet echt bekoren. Ook dat ene lichaamsdeel waar het toen om ging, de penis als spiegelbeeld van zijn toenmalige identiteit, was bij Jacob onvolmaakt. Die penis, en hij zag het geslacht nog heel precies voor zich, was krom als een kleine, zoete, Afrikaanse banaan - en het duurde dus zeven weken voordat hij besefte dat hij met zo een penis geen gelijkwaardig gesprek, laat staan een langdurige, eerlijke liefde kon hebben. De penis waar hij naar verlangde was een penis die heel erg op die van hemzelf geleek, zodat hij als het ware zichzelf in de mond kon nemen, als een manier om wel heel diep thuis te komen, om door het spiegelglas in het beeld te stappen en zich definitief te omhelzen. Na zeven weken gaf hij Jacob de bons.“

 

 

857155-1df351dda095aec7804cd5b88f4c6d99.jpg
David Nolens (Antwerpen, 20 februari 1973)

 

 

 

 

De Franse schrijver Georges Bernanos werd geboren in Parijs op 20 februari 1888. Zie ook mijn blog van 20 februari 2007 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: La grande peur des bien-pensants

 

« Tant pis! Il ne faut pas le plaindre. Il avait d'avance exprimé toute l'amertume de cette humiliation dernière ; je crains bien qu'il ne l'ait, en dedans de lui, souhaitée ; peut-être en a-t-il même avancé l'heure, lorsqu'encore vivant il se détournait de la vie, s'enfonçait. Sans doute est-il entré dans l'oubli, volontairement, les dents serrées, pour perdre encore une illusion, encore une, la dernière. On croît l'entendre — « Ce Drumont, tout de même... cher ami... c'est fâabuleux... »

En somme, son plan n'était pas de vaincre, mais de durer le plus possible. Après quoi il fallait, il fallait pour la beauté de la chose qu'il perdît pied, seul parmi ce monde d'ennemis, aussitôt foulé, recouvert. « Ils les ont tous, disait-il. Ils l'ont eu. Il devait être content.

 « Plusieurs d'entre nous mourront sans avoir eu la victoire, mais ils testeront avant de mourir. Rome avait jadis ce qu'on appelait le testament sanglant. Tout légionnaire près d'expirer pouvait écrire ses der­nières volontés sur son bouclier, avec son doigt trempé dans le sang : « rutilantibus sanguine litteris ».

Ce testament, il l'a écrit. Il l'a écrit ligne à ligne, avec le beau sang rouge donné tant de fois au cours des duels légendaires, mais il l’a signé d'un sang noir, le sang d'un homme déçu, déçu jusqu'à la racine de la vie, déçu jusqu'à l'os. D'un homme qui attendait de jour en jour, depuis tant d'années, la suprême trahison du destin, réglant pour cette épreuve décisive le vigoureux battement de son cœur, et qui défaille une heure trop tôt, qui sent tout à coup la colère lucide, la généreuse colère dont il croyait n'épuiser jamais la forte ivresse, tourner en dégoût. Ah! cette fin de Drumont, l'agonie interminable, l'abandon, les soins mercenaires, et puis les articles exténués du maître, le rabâchage des Bazire et des Mery dans le journal illustre, la prose pâteuse de l'Action Libérale (l'Action Libérale chez ce vieux lion !), enfin le rire amer qui s'achève dans la convulsion du dégoût. »

 

 

 857155-1ea932793529fa57f8e3dda3cf9ecbad.jpg

Georges Bernanos (20 februari 1888  - 5 juli 1948)

 

 

 

 

De Ierse schrijver William Carleton werd geboren op 20 februari 1794 in Glogher, in het graafschap Tyrone. Zie ook mijn blog van 20 februari 2007 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: The Poor Scholar

 

„One day about the middle of November, in the year 18--, Dominick M'Evoy and his son Jemmy were digging potatoes on the side of a hard, barren hill, called Esker Dhu. The day was bitter and wintry, the men were thinly clad, and as the keen blast swept across the hill with considerable violence, the sleet-like rain which it bore along pelted into their garments with pitiless severity. The father had advanced into more than middle age; and having held, at a rack-rent the miserable waste of farm which he occupied, he was compelled to exert himself in its cultivation, despite either obduracy of soil, or inclemency of weather. This day, however, was so unusually severe, that the old man began to feel incapable of continuing his toil. The son bore it better; but whenever a cold rush of stormy rain came over them, both were compelled to stand with their sides against it, and their heads turned, so as that the ear almost rested back upon the shoulder in order to throw the rain off their faces. Of each, however, that cheek which was exposed to the rain and storm was beaten into a red hue; whilst the

other part of their faces was both pale and hunger-pinched.

The father paused to take breath, and, supported by his spade, looked down upon the sheltered inland which, inhabited chiefly by Prostestants and Presbyterians, lay rich and warm-looking under him.

"Why, thin," he exclaimed to the son--a lad about fifteen,--"sure I know well I oughtn't to curse yez, anyway, you black set! an yit, the Lord forgive me my sins, I'm almost timpted to give yez a volley, an' that from my heart out! Look at thim, Jimmy agra--only look at the black thieves! how warm an' wealthy they sit there in our ould possessions, an' here we must toil till our fingers are worn to the stumps, upon this thievin' bent.“

 

 

 

 857155-0cfa9c08e8816cc4ba4b09b989ce6a97.jpg

William Carleton (20 februari 1794 – 30 januari 1869)



Zie voor nog meer schrijvers van de 20e februari ook mijn vorige blog van vandaag.


Geschreven door Romenu om 19:02 Reageer op dit bericht

Pierre Boulle, Ludwig Steub, Johann Heinrich Voß, Johann Fr. Riederer, Cornelis Sweerts

De Franse schrijver Pierre Boulle werd geboren op 20 februari 1912 in Avignon. Zie ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: La planète des singes

 

„Je reste frappé de stupeur, sans réaliser encore ce qu'implique cet événement. Je suis assailli d'abord par une foule de détails triviaux, et surtout tourmenté par une question inquiétante : Comment se fait-il qu'on ne m'en avait pas avisé ? Zira ne me laisse pas le temps de protester.

« Je m'en suis aperçue, il y a deux mois, à mon retour du voyage. Les gorilles n'y avaient vu que du feu. J'ai téléphoné à Cornélius , qui a eu , lui-même , une longue conversation avec l'administrateur . Ils ont été d'accord pour juger qu'il était préférable de garder le secret. Personne n'est au courant, sauf eux et moi. Elle est dans une cage isolée et c'est moi qui m'occupe d'elle. »

Je ressens cette dissimulation comme une trahison de la part de Cornélius et je vois bien que Zira est embarrassée. 11 me semble qu'une machination est en train de se tramer dans l'ombre.

« Rassure-toi. Elle est bien traitée et ne manque de rien. Je suis aux petits soins pour elle. Jamais la grossesse d'une femelle d'homme n'a été entourée de tant de précautions. »

Je baisse les yeux comme un collégien pris en faute sous son regard narquois. Elle se force à prendre un ton ironique, mais je sens qu'elle est troublée. Certes, je sais que mon intimité physique avec Nova lui a déplu, dès l'instant qu'elle a reconnu ma vraie nature, mais il y a autre chose que du dépit dans son regard. C'est son attachement pour moi qui la rend inquiète. Ces mystères au sujet de Nova ne présagent rien de bon. J'imagine qu'elle ne m'a pas dit toute la vérité, que le Grand Conseil est au courant de la situation et que des discussions ont eu lieu à un échelon très élevé.

Quand doit-elle accoucher ?

- Dans trois ou quatre mois. »

Le côté tragi-comique de la situation me bouleverse tout d'un coup. Je vais être père dans le système de Betelgeuse . Je vais avoir un enfant sur la planète Soror, d'une femme pour laquelle je ressens une grande attirance physique, parfois de la pitié, mais qui a le cerveau d'un animal. Aucun être, dans le cosmos, ne s'est trouvé engagé dans pareille aventure. J'ai envie de pleurer et de rire en même temps.

« Zira , je veux la voir ! »

 

 

857153-08229018a5ad1a9f0481cf42b1cc56b9.jpg
Pierre Boulle (20 februari 1912 – 30 januari 1994)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Steub werd geboren op 20 februari 1812 in Aichach. Zie ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Uit: Sommer in Oberbayern

 

„Das längst Befürchtete ist eingetroffen, der Schlag ist gefallen – das bayrische Hochland ist fashionabel geworden! In Schliers gibt es bereits Markgräfler mit Sodawasser und das Pfund Forellen um I fl. Io kr.; in Tegernsee ringen fremde Prinzen, Wiener Equipagen und Pariser Toiletten wetteifernd um die Aufmerksamkeit eines auserlesenen Publikums. An den Table-d'hôten findet sich allenthalben jene vornehme schweigsame Gesellschaft, die immer den Eindruck macht, als könne keines das andere ausstehen, als möchte jeder den Nachbarn wenigstens nach Helgoland oder in die Pyrenäen verwünschen.

Um mich auch an einem Bruchstück dieser Pracht zu laben, ging ich eines Tages zur Eisenbahn und nahm ein Billett nach Miesbach.

Früher konnte ich mich über gar nichts ärgern – jetzt habe ich auch dies gelernt und ärgere mich oft den ganzen Tag. In der Frühe verdroß mich schon, daß die Wagen dritter Klasse des Königreichs Bayern keine Haken besitzen, so daß man bei der hydraulischen Einpfropfung, welcher die Fahrgäste trotz 25° R. unterliegen, Joppen, Ränzel und andere Reisekleinodien unter die Bank werfen muß, wodurch dann auch die Füße geniert sind und die Kleinodien schmutzig werden. Mittag um 12 Uhr 10 Minuten ärgerte mich zu Miesbach, daß sich der Posthalterssohn von ... ins Kabriolett des Omnibus setzte, welches ich selbst aspiriert hatte, in der Meinung, daß die Posthalterssöhne der Gegend in den Bauch des Wagens gehören, weil sie ihre Landschaft täglich vor Augen haben und die bequemen Schauplätze den Fremden überlassen sollen. Mit den höckerigen Sitzen der engen Kalesche versöhnten mich gleichwohl die Blumengirlanden, welche sie heute, als am Tag ihres Hinscheidens, zierten, denn morgen schon wird die Eisenbahn bis Schliers eröffnet. Sonst könnte man sich allerdings mehrfach über bayrische Omnibusse und Stellwagen ärgern, namentlich über jenen, welcher vor zwei Jahren von Wolfratshausen nach München fuhr – vielleicht jetzt noch fährt – und sich, zerrissen und zerflickt wie er war oder ist, geradezu jeder patriotischen Beschreibung entzieht. Indessen die Vorliebe für Unbequemlichkeiten jeder Art, namentlich auch für Bänke, die zu schmal, für Türen, die zu nieder, und für Betten, die zu kurz sind, sie ist bekanntlich eine Stammeseigentümlichkeit der Bajuvaren und muß als solche geachtet werden.“

 

 

 857153-e8eb03679c46e06c9dfc124d85559bfc.jpg

Ludwig Steub (20 februari 1812 – 16 maart 1888)

Buste aan zijn geboortehuis in Aichach

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Johann Heinrich Voß werd geboren op 20 februari 1751 in Sommersdorf / Mecklenburg. Zie ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

 

Wir gingen atmend Arm in Arm

    

Wir gingen atmend Arm in Arm,
am
Frühlingsabend
still und warm,
im Schatten grüner Schlehen
uns Veilchen zu erspähen.
Rot schien der Himmel und das Meer;
mit einmal strahlte groß und hehr
der liebe volle Mond daher. 
Das Mägdlein stand und ging und stand
und drückte sprachlos mir die Hand. 

 

 

 857153-3e97ba15e199df55517df1e69bc8e8e7.jpg

Johann Heinrich Voß  (20 februari 1751 – 29 maart 1826)

Buste bij zijn woonhuis (op de achtergrond) in Otterndorf

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Johann Friedrich Riederer werd geboren op 20 februari 1678 in Neurenberg. Zie ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

Die vierdte Satyra

Von den Liebes-Romanen. (Fragment)

 

Sind nicht des Printzen Brieff entzuckend und charmant?

Schreibt nicht die Clelia Ihm wieder sehr galant?

Mich dünckt, als ob ich auch in meiner Seel genese,

Als ob der Amor selbst auf allen Worten säße,

Kein ein’ger Punct ist lahm, und keine Sylbe drinn,

Davon ich durch und durch nicht ein Verehrer bin,

Was brauchts, das ist ein Buch, das mein Gemüth ergötzet,

Und alle Traurigkeit gantz in die Ferne setzet,

Darob ich allerdings vergesse vielen Prast,

Der schon seit langer Zeit sich in das Hertz gefaßt,

Mir ist, als ob ich wär zugegen in dem Garten,

Wo Amarillis soll auf den Philemon warten,

Als ob ich würcklich auch mit Meroandern schwitz,

Daß ich nicht Flavien heut auf dem Schooße sitz.

 

 

 

857153-1b2dc11b2b1a90d3941f1ad48e325830.jpg
Johann Friedrich Riederer (20 februari 1678 – 25 juni 1734)

La Liseuse door Honoré Fragonard (Geen portert beschikbaar)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, liedtekstschrijver, toneelschrijver en boekhandelaar Cornelis Sweerts werd geboren in Amsterdam op 20 februari 1669. Zie ook mijn blog van 20 februari 2008 en ook mijn blog van 20 februari 2009 en ook mijn blog van 20 februari 2010.

 

 

Berouw van Trouw

 

Waar is dan de tyd gebleven,

Die ik eertyts zonder zorg versleet;

Daar ik aan een blok myn jonge leven

Nu moet enden tot myn leet.

Och ik zie nu anders niet

Als hartzeer en verdriet,

Nu 't ben an dat wyf besteet

 

Moest ik om het geltje trouwen

Een boosaardig en een leelyk wyf?

Hoe bedroeft zit ik myn hooft te klouwen!

'k wensch haar als een bout zo styf.

Stak haar doch maar eens de moort,

Ik leefde als het behoort,

In zoeter tydverdryf.

 

 

 

857153-3eef05abdb04731be9563c8349473255.jpg
Cornelis Sweerts (20 februari 1669 - 23 maart 1749)

Gezicht op de Dam te Amsterdam door Hermanus Petrus Schouten, 1779

Geschreven door Romenu om 18:53 Reageer op dit bericht

Siri Hustvedt, Helen Fielding, Jaan Kross, Herbert Rosendorfer, Amy Tan

De Amerikaanse schrijfster en essayiste Siri Hustvedt werd geboren op 19 februari 1955 in Northfield, Minnesota. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Wat me lief was (Vertaald door Heleen ten Holt)

 

„Ieder incident speelde zich af volgens hetzelfde vaste patroon: eerste de treurige ontdekking, dan de woede van de getroffene, dan Marks terugkomst en heftige ontkenningen. Ja, hij was weggelopen, maar hij had niets slechts gedaan. Hij had rondgelopen in de stad. Dat was alles. Hij had behoefte om alleen te zijn. Hij had niet ’s nachts in Philips auto gereden. Als er een deuk achter het portier zat, had iemand anders de stationwagon zeker gestolen. Ja, hij was die nacht van huis weggelopen, maar hij had geen geld gestolen. Violet vergiste zich, waarschijnlijk had ze het uitgegeven of verkeerd geteld. Marks verontwaardigde ontkenningen waren vreemd irrationeel. Alleen als hij met een direct bewijs werd geconfronteerd, bekende hij schuld. Als je erop terugkijkt was alles wat Mark deed akelig voorspelbaar, maar we keken toentertijd geen van allen terug, en hoewel zijn gedrag volgens een cyclus verliep, waren we niet helderziend. We konden de dag van zijn rebellie niet voorspellen.
Mark was een raadsel dat op verschillende manieren kon worden uitgelegd. Het kwam me voor dat er twee manieren waren om zijn gedrag te begrijpen, die allebei een vorm van dualisme betroffen. De eerste was manicheïstisch. Marks dubbele leven was een slinger die tussen licht en donker heen en weer zwaait. Een deel van hem wilde echt zijn best doen. Hij hield van zijn ouders en zijn vrienden, maar hij werd met regelmatige tussenpozen overvallen door plotselinge impulsen, waar hij aan toegaf.“

 

 

 856373-d8ec5eb340d4e148716824d6948b30f3.jpg

Siri Hustvedt (Northfield, 19 februari 1955)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Helen Fielding werd geboren in Morley, Yorkshire op 19 februari 1958. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Bridget Jones's Diary

 

"Julie Enderby's got one. She says she never uses anything else."

"Who's Julie Enderby?"

"You know Julie, darling! Mavis Enderby's daughter. Julie! The one that's got that super-dooper job at Arthur Andersen ..."

"Mum ..."

"Always takes it on her trips ..."

"I don't want a little bag with wheels on."

"I'll tell you what. Why don't Jamie, Daddy and I all club together and get you a proper new big suitcase and a set of wheels?"

Exhausted, I held the phone away from my ear, puzzling about where the missionary luggage-Christmas-gift zeal had stemmed from. When I put the phone back she was saying: "... in actual fact, you can get them with a compartment with bottles for your bubble bath and things. The other thing I thought of was a shopping cart."

"Is there anything you'd like for Christmas?" I said desperately, blinking in the dazzling Bank Holiday sunlight.

"No, no," she said airily. "I've got everything I need. Now, darling," she suddenly hissed, "you will be coming to Geoffrey and Una's New Year's Day Turkey Curry Buffet this year, won't you?"

"Ah. Actually, I ..." I panicked wildly. What could I pretend to be doing? "... think I might have to work on New Year's Day."

"That doesn't matter. You can drive up after work. Oh, did I mention? Malcolm and Elaine Darcy are coming and bringing Mark with them. Do you remember Mark, darling? He's one of those top-notch barristers. Masses of money. Divorced. It doesn't start till eight."

 

 

 856373-532881282d1056afaf66319314769f61.jpg

Helen Fielding (Morley, 19 februari 1958)

 

 

 

 

De Estlandse schrijver Jaan Kross werd geboren op 19 februari 1920 in Tallin. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2008 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit : Uncle (Vertaald door Eric Dickens)

 

« The chain led back to the spring of 1941, that is to say when the order had arrived in Tartu from a certain adviser to Herr Litzmann at the General Commission in Tallinn to swiftly pack together and transport, in part to Tallinn, in part to country manor houses, such-and-such valuable collections housed in the University Library. Those items most valuable from a German cultural (and, consequently, global cultural) point of view were to go to Tallinn, those of lesser importance to the stone cellars of suitable manor houses throughout the Province of Tartumaa.
The order to set to work the appropriate librarians plus those assistants they had come from the Vice-Chancellor of the university. Carpenters had begun (swearing as always) knocking together crates, heads of department (anxious as always) bustling about and directing operations, bibliographers (critical and whispering as always) making book inventories and packers-cum-bearers (sweating and sniffing as always) lugging piles of books and manuscripts down creaking flights of stairs. Each, of course, according to his nature. Perfunctorily and smoothly, assiduously and laboriously, thoughtlessly and twitteringly, inquisitively and mutteringly. Some hurried, others dawdled, some made sure the order was carried out to the letter while others again tried to find the easiest way of wriggling out of it. For there were two, even three attitudes for the order and as many reasons for carrying it out.

Some wished to do everything correctly. More rapidly or more slowly but above all, correctly. Others were indifferent to results as long as they got the mark notes and penni coins at the end of the day to pay for the items printed on their ration coupons. A third group which formed after much cursing and whispering among themselves, a group which grew even larger after the thin cigarettes and dishwater coffee of the lunch break, well, this third group began to hatch their own plans. Why should the most valuable items be packed in the first place? To save them from air raids? All well and good. But not only for that reason.“

 

 

 856373-d199ce70f48d597a0282fd19b5c58db7.jpg

Jaan Kross (19 februari 1920 – 27 december 2007)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Herbert Rosendorfer werd op 19 februari 1934 in Gries geboren. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2008 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Briefe in die chinesische Vergangenheit

 

« Zweiter Brief

(Samstag, '3. Juli)

[…] Aber ich sage Dir: tausend Jahre sind mehr als vergangene Zeit. Tausend Jahre sind ein so gewaltiger Berg von Zeit, daß selbst die kühnsten Vögel phantastischer Gedanken ihn nicht zu überfliegen vermögen.

Tausend Jahre sind nicht »jetzt« und »damals«.

Tausend Jahre sind »hier« und »dort«. Ich werde beim »hier« bleiben.

Ich bin sehr glücklich, daß ich den Kontaktpunkt, an dem ich diesen Brief niederlegen werde, wiedergefunden habe. Es ist mir dank eines Mannes gelungen, der mir viel geholfen hat und noch hilft. Mehr von ihm berichte ich Dir demnächst. Anders als mit fremder Hilfe hätte ich den Kontaktpunkt nicht gefunden, denn unser K'ai-feng hat sich so vollständig geändert, daß ich meine, es müßte eine andere Stadt sein. Das hängt vielleicht damit zusammen, daß der Fluß seinen Lauf gewechselt hat; er fließt jetzt fast genau nach Norden.

Die Stadt ist unvorstellbar grüß geworden, und es ist nahezu unerträglich laut. Von keinem einzigen der Paläste, die uns für die Ewigkeit gebaut erscheinen, ist auch nur eine Spur noch vorhanden (soweit ich das bisher gesehen habe), von den einfachen Häusern ganz zu schweigen. Selbst die Hügel sind weg. Alles ist flach, dafür sind die Häuser aufgetürmt wie zackige Berge, und kaum ein Baum ragt über die Häuser hinaus. Du würdest nichts, aber auch gar nichts wieder-erkennen. Wie das alles zugegangen ist, kann ich mir nicht vorstellen. Ich traue unseren barbarischen Enkeln — ich kann Dir sagen: ein würdeloser, verrohter Haufen — zu, daß sie die Hügel abgetragen haben.

Selbst unser Himmel, scheint es mir, hat sich aus dem ständigen Dunst und Ruß in eine fernere Welt zurückgezogen. Es kommt mir fast vor, als wäre ich nicht nur zeitlich, sondern auch örtlich versetzt.

Ich sitze hier, während ich das schreibe, auf einem Stein. Der Lärm, der mich umtost, ist nicht übermä-

ßig; ein, zwei Li* weiter ist er viel schlimmer. Nicht weit von dem Stein muß das kleine Sommerhaus sein, wo ich Dich vor tausend Jahren und drei Tagen zum Abschied umarmt habe. »

 

 

 856373-1419d31f3aac697ef58cd9d6a53864ee.jpg

Herbert Rosendorfer (Gries, 19 februari 1934)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Amy Tan werd geboren in Oakland, Ohio, op 19 februari 1952. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit : A Brief History of My Shortened Life

 

« It was not my fault. If only the group had followed my original itinerary without changing it hither, thither, and yon, this debacle would never have happened. But such was not the case, and there you have it, I regret to say.

"Following the Buddha's Footsteps" is what I named the expedition. It was to have begun in the southwestern corner of China, in Yunnan Province, with vistas of the Himalayas and perpetual spring flowers, and then to have continued south on the famed Burma Road. This would allow us to trace the marvelous influence of various religious cultures on Buddhist art over a thousand years and a thousand miles—a fabulous journey into the past. As if that were not enough appeal, I would be both tour leader and personal docent, making the expedition a truly value-added opportunity. But in the wee hours of December 2nd, and just fourteen days before we were to leave on our expedition, a hideous thing happened . . . I died. There. I've finally said it, as unbelievable as it sounds. I can still see the tragic headline: "Socialite Butchered in Cult Slaying."

The article was quite long: two columns on the left-hand side of the front page, with a color photo of me covered with an antique textile, an exquisite one utterly ruined for future sale.

The report was a terrible thing to read: "The body of Bibi Chen, 63, retail maven, socialite, and board member of the Asian Art Museum, was found yesterday in the display window of her Union Square store, The Immortals, famed for its chinoiserie. . . ." That odious word—"chinoiserie"—so belittling in a precious way. The article continued with a rather nebulous description of the weapon: a small, rakelike object that had severed my throat, and a rope tightened around my neck, suggesting that someone had tried to strangle me after stabbing had failed. »

 

 

 

 856373-3d49989eb2324947de187b64f56bff99.jpg

Amy Tan (Oakland, 19 februari 1952)



Zie voor nog meer schrijvers van de 19e februari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

Dmitri Lipskerov, Thomas Brasch, Carson McCullers, Alfredo Bryce Echenique, Björn Kuhligk

De Russische schrijver Dmitri Lipskerov werd geboren op 19 februari 1964 in Moskou. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2008 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Le Dernier Rêve de la Raison

 

„Ilya disposait aussi d’un petit local supplémentaire, où l’on entreposait toutes sortes d’outils pour travailler les différentes espèces de poissons — des couteaux pour racler les écailles les plus résistantes, des crochets en fer forgé où l’on suspendait des poissons aux dimensions particulièrement imposantes, qui avaient été légèrement salés par le Tatare sur toute leur longueur, selon une recette unique, une recette qu’il avait inventée lui-même dans sa jeunesse, désormais bien lointaine, dans la Crimée couverte de pêchers, au bord de la mer Noire... Si l’on ouvrait le ventre d’un tel colosse avec une lame tranchante, les yeux du client enthousiasmé voyaient apparaître une chair d’un rouge très tendre, plutôt grasse, et de ce fait, d’un jaune translucide sur les bords, accrochée à de molles arêtes blanches. Il était rare, le client qui restait indifférent à un tel spectacle ; en général, il se mettait aussitôt à saliver et achetait un morceau de la délicatesse pour ses bambins, tout en se représentant la chair fine et tendre, étalée tel un drapeau rouge sur une tranche de pain de mie français enduite de beurre fondu. Au-delà, son imagination lui promettait une tasse de café crème et le mélange de sensations gustatives, sucrées et légèrement salées, si agréables pour commencer un dimanche ensoleillé.

Ilya le Tatare n’était pas propriétaire, même s’il travaillait dans une coopérative, mais il gérait son affaire en patron, prenait soin de son comptoir comme s’il lui avait appartenu, et le lavait à la fin du service au moyen d’un chiffon propre, veillant tout particulièrement à ce que l’odeur de poisson n’empire pas et n’effraie pas le client, le lendemain matin, en lui donnant l’impression que les

produits étaient avariés.“

 

 

 856371-f7d26e0382aaa0e0a628849356f2d99f.jpg

Dmitri Lipskerov (Moskou, 19 februari 1964)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Thomas Brasch werd geboren in Westow,Yorkshire (Engeland) op 19 februari 1945. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2008.en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

 

WENN DIE SCHNELLEN WINDE WEHN

in den warmen Nächten

wollen wir aber die Trümmer gehn

in den warmen Nächten

Deine Hand inmeiner, Lisa

deine Haut anmeiner

schneller Lisa, schneller

uns sieht keiner

 

Wenn der weißeMond aufgeht

über den Ruinen

siehst Du wie die Nacht sich dreht

über den Ruinen

Deine Hand inmeiner, Lisa

Deine Haut anmeiner

weiter Lisa, weiter

uns sieht keiner

 

Wenn unsre Mäntel nicht mehr schwer

auf unsern Schultern liegen

wenn sie zwei Segel unterm Wind

werden wir fliegen

deine Hand in meiner, Lisa

deine Haut an meiner

höher Lisa, höher

uns sieht keiner

 

 

 

OFT BIST DU DER, DEN ICH LIEBE

oft bist Du der, den ich hasse

viel seltener jedoch.

Auch der bist Du, vor dem ich

mich fürchte.

Du bist der, der mich schlägt

du bist der, der mich streichelt

du bist der, der mir sagt, wer

ich bin

du bist der, der mir sagt, was

ich kann.

Du bist der, der schreit

und du bist der, der flüstert.

Alles bist du.

Aber nie wirst du der sein,

der immer hier bleibt.

 

 

 

 856371-1ec26ac847394dd6bca4f62514bebf50.jpg

Thomas Brasch (19 februari 1945 – 3 november 2001)

Hier met de actrice Katharina Thalbach

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Carson McCullers werd geboren als Lula Carson Smith 19 februari 1917 in Columbus, Georgia. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Ballad of the Sad Café

 

„First of all, love is a joint experience between two persons – but the fact that it is a joint experience does not mean that it is a similar experience to the two people involved. There are the lover and the beloved, but these two come from different countries. Often the beloved is only a stimulus for all the stored up love which has lain quiet within the lover for a long time hitherto. And somehow every lover knows this. He feels in his soul that his love is a solitary thing. He comes to know a new, strange loneliness and it is this knowledge which makes him suffer. So there is only one thing for the lover to do. He must house his love within himself the best he can; he must create for himself a whole new inward world, a world intense and strange, complete in himself. Let it be added here that this lover about whom we speak need not necessarily be a young man saving for a wedding ring – this lover can be man, woman, child, or indeed any human creature on this earth.

Now, the beloved can also be of any description. The most outlandish people can be the stimulus for love. A man may be a doddering great-grandfather and still love only a strange girl he saw in the streets of Cheehaw one afternoon two decades past. The preacher may love a fallen woman. The beloved may be treacherous, greasy-headed and given to evil habits. Yes, and the lover may see this as clearly as anyone else – but that does not affect the evolution of his love one whit. A most mediocre person can be the object of a love which is wild, extravagant and beautiful as the poison lilies of the swamp. A good man may be the stimulus for a love both violent and debased, or a jabbering madman may bring about in the soul of someone a tender and simple idyll. Therefore, the value and quality of any love is examined solely by the lover himself.“

 

 


856371-921089dde4c0798c0e4e25a7f6a714cc.jpg
Carson McCullers (19 februari 1917 - 29 september 1967)

 

 

 

 

De Peuaanse schrijver Alfredo Bryce Echenique werd op 19 februari 1939 in Lima geboren. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Le Verger de mon aimée (Vertaald door Jean-Marie Saint-Lu)

 

„Carlitos Alegre, qui ne remarquait jamais rien, ressentit tout à coup quelque chose de très fort et de très troublant, quelque chose d’irrépressible et d’explosif, et qui devint plus fort encore, quelque chose d’aussi violent qu’inexplicable, mais de tout à fait agréable, à vrai dire, quand en rentrant chez lui par cette chaude soirée d’été il vit des préparatifs de fête, à l’extérieur, sur la terrasse et dans le jardin. Cela faisait deux semaines qu’il préparait tous les jours son examen d’entrée à l’université au dernier étage d’une très vieille bâtisse à la façade humide et poussiéreuse, jaunâtre, sale, une maison de torchis promise à la démolition et située rue de la Amargura, où vivaient doña María Salinas, veuve Céspedes, ponctuellissime employée de la Poste centrale, et les trois enfants – deux garçons, des jumeaux, ah, et une fille aussi, bien sûr, une fille… – qu’elle avait eus de son défunt mari, César Céspedes, vaillant et talentueux dermatologue originaire du département de Chiclayo qui commençait à se faire un chemin dans la Lima des années 40 et en était à rêver de se faire construire une villa à San Isidro et tout, avec son cabinet sur le devant, bien entendu, prenez-en de la graine, les garçons, cette ascension professionnelle et sociale, c’est tout seul, tout seul et en partant de zéro que je suis en train de la réaliser, vous m’avez compris?, quand la mort le surprit, ou le ravit – comme avait dit quelqu’un lors de son enterrement multitudinaire et rhétorique à Puerto Eten, département de Chiclayo, sa ville natale –; cela avait obligé sa veuve à abandonner sa condition de maîtresse de maison satisfaite et pleine d’espérances pour se vouer corps et âme à la bonne éducation de ses enfants, à brader quasiment leur petite maison du district de Jesús María, et à se transformer en très résignée et très efficace fonctionnaire de l’État et en très correcte locataire aux yeux cernés du dernier étage de cette vieille bâtisse chaque jour un peu plus promise à la démolition de la rue de la Amargura, rue qui n’était déjà plus très cotée, et même pas dans la vieille Lima historique de Pizarre, non, même pas, mais dans la Lima archaïque, où le président don Manuel Prado Ugarteche – qui exerçait alors son second mandat – avait pourtant toujours sa résidence ornée d’un remarquable balcon liménien, parce qu’il vivait à Paris, évidemment, n’importe qui dans ces conditions, sauf quand il gouvernait le Pérou, [...]“

 

 

856371-09a71f4fdcce4fa9c0d8710ed834256f.jpg
Alfredo Bryce Echenique (Lima, 19 februari 1939)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Björn Kuhligk werd geboren op 19 februari 1975 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

 

Sie macht am liebsten Pasta

 

Und morgens steht sie nackt
am Fenster, etwas Banales
etwas Göttliches, und sieht
die Gegenwart, wie die sich
unten auf der Straße bemüht

 

sie träumt auf russisch
und raucht filterlose Franzosen
gießt vorm Frühstück den Teppich
verleugnet Schulfreunde und hat
sich nie den Arm abgebunden

 

sie hat den falschen Freund
und selten Geld auf der Kante
den Tag, also genau diesen
den Tag, denkt sie manchmal
den hatte schon mal jemand

 

sie hat keine Fotos an den Wänden
und nach der Tagesschau
ein gewöhnliches Gesicht, sie denkt sich
einen Satz wie diesen oder jenen
etwas Banales, etwas Göttliches

 

am Wochenende sei sie, sagen
ihre Freunde, eine Mischung
aus Kneipentier und Partyknaller
manchmal, wenn sie tanzt, habe sie
Männer an den Beinen

 

am liebsten beendet sie ihre Sätze
mit: „Kannst du mir folgen?“
sie lacht nicht oft, doch manchmal
lächelt sie versteckt, am schönsten
redet sie, wenns regnet

 

 

 

856371-98a8c177c6e19b182f00b05f7138be89.jpg
Björn Kuhligk (Berlijn, 19 februari 1975)

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

Kay Boyle, Wolfgang Fritz, Yuri Olesha, André Breton, Paul Zech, Mark Prager Lindo, Heinrich L. Wagner

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Kay Boyle werd geboren op 19 februari 1902 in Saint Paul, Minnesota. ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

 

Monody to the Sound of Zithers

 

I HAVE wanted other things more than lovers … 

I have desired peace, intimately to know 

The secret curves of deep-bosomed contentment, 

To learn by heart things beautiful and slow. 

 

Cities at night, and cloudful skies, I’ve wanted;         

And open cottage doors, old colors and smells a part; 

All dim things, layers of river-mist on river— 

To capture Beauty’s hands and lay them on my heart. 

  

I have wanted clean rain to kiss my eyelids, 

Sea-spray and silver foam to kiss my mouth.         

I have wanted strong winds to flay me with passion; 

And, to soothe me, tired winds from the south. 

 

These things have I wanted more than lovers … 

Jewels in my hands, and dew on morning grass— 

Familiar things, while lovers have been strangers.         

Friended thus, I have let nothing pass.

 

 

 

 856369-a6a9240ff3d5e23c17d34c3e8707f959.jpg

Kay Boyle (19 februari 1902 – 27 december 1992)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Wolfgang Fritz werd geboren op 19. Februar 1947 in Innsbruck. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: Eine ganz einfache Geschichte

 

„Es war da ein Jüngling mit Namen Peter Kaiser, der studierte die so trockene wie unzugängliche Rechtswissenschaft, und er war darin, nach dem Verlauf von vier Semestern, an einem Juniabend, so weit gediehen, daß ihn nur noch vierzehn Tage von seiner ersten Staatsprüfung trennten, worin er Kenntnisse unter Beweis zu stellen haben würde, deren meiste erst noch ihrer Aneignung harrten.

Nichtsdestotrotz glaubte er an diesem Abend, so gegen sechs, keine allzugroße Sünde zu begehen, wenn er seine durch intensives Skriptenbüffeln geschwächten Kräfte mit Hilfe eines Abendspazierganges wiederherzustellen suchte, wobei er, wie sich verstand, spätestens in zwei Stunden wieder an die Stätte seiner Pflicht zurückgekehrt sein wollte. Peter hauste zu seinem nicht geringen Leidwesen noch immer in der elterlichen Wohnung, welche sich am Alsergrund, in einer der Seitengassen der Währingerstraße befand. Seine beiden Eltern dienten im Rathaus als Beamte von subalternem Wirkungskreis. Daß ihr Sohn dereinst dortselbst, als Jurist, zu Macht und Ansehen gelangen würde, schien ihnen ausgemacht, obschon er ihnen wegen seiner allzu träumerischen, allzu wenig zielgerichteten Wesensart nicht wenige Sorgen bereitete.

Da erschien es nur als konsequent, wenn die gestrenge Mama die effiziente Ausnützung der entscheidenden vierzehn Tage höchstselbst überwachte; aber gegen einen Abendspaziergang nach einem ganzen Tag Fleiß wußte auch sie nichts einzuwenden. Später gelangte sie manchmal in ihrem nächtlichen Grübeln zu der Theorie, daß dies vielleicht ihr größer Fehler in dieser Sache, wenn nicht gar der größte Fehler in ihrem Leben gewesen sei, denn an diesem Abend zerrann die Frucht von einundzwanzig Jahren Mühe wie ein kunstvoll gebauter Schneemann an der Märzsonne, und das kam so: Peter eilte zielstrebig zur Fußgängerzone rund um den Stephansdom, denn hier, auf Graben und Kärntnerstraße, kommt der einsame Flanierer auf seine Rechnung.’

 

 

 

 856369-8be7ed7419480cf0858bb3f205e4e328.jpg

Wolfgang Fritz (Innsbruck, 19 februari 1947)

 

 

 

 

De Russische schrijver Yuri Olesha werd geboren op 19 februari 1899 in Elizavetgrad (nu Kirovohrad, Oekraïne). Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

Uit: The Cherry Seed

 

„The bird's not there anymore. It flew up through the crown of the tree. The flight is difficult. The bird flies, hitting the leaves.

Natasha treated us to cherries. By a childish habit, I kept one seed in my mouth. It rolled around in my mouth and was sucked clean. I took it out. It looked wooden.

I left the dacha with a cherry seed in my mouth.

I travel through the invisible country.

I return from the dacha to the city. The sun is setting. I'm heading east. I am traveling a double path. One path is accessible to the observation of everyone. A passerby sees a man walking along an empty, overgrown area. But what's going on with this peacefully walking man? He sees his shadow in front of himself. The shawdow moves along the ground, extending into the distance. It has long, colorless legs. I traverse the vacant lot. The shadow rises along a brick wall and suddenly loses its head. The passerby doesn't see this. Only I see it. I step into a corridor between two buildings. The corridor is endlessly high, filled with shade. Here the soil is claylike, pliable, like in a garden. Toward me, along the wall, moving to the side, runs a stray dog. We pass. I look behind. The threshhold behind is shining. There on the threshold, a solar flare momentarily covers over the dog. Then it runs off into the emptiness, and only now can I see its color--reddish.

All this happens in the invisible country, because in the country accessible to normal vision, something else is going on: a traveler meets a dog, the sun sets, the vacant lot turns green.“

 

 

856369-693a4873f9972d1d3b757bf6c4bb9e95.jpg
Yuri Olesha (19 februari 1899 – 10 mei 1960)

 

 

 

 

De Franse dichter en essayist André Breton werd geboren in Tinchebray in het departement Orne op 19 februari 1896. Zie ook mijn blog van 18 februari 2007 en ook mijn blog van 18 februari 2008. en ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

 

Five Ways To Kill A Man

 

There are many cumbersome ways to kill a man.
You can make him carry a plank of wood
to the top of a hill and nail him to it. To do this
properly you require a crowd of people
wearing sandals, a cock that crows, a cloak
to dissect, a sponge, some vinegar and one
man to hammer the nails home.

Or you can take a length of steel,
shaped and chased in a traditional way,
and attempt to pierce the metal cage he wears.
But for this you need white horses,
English trees, men with bows and arrows,
at least two flags, a prince, and a
castle to hold your banquet in.

Dispensing with nobility, you may, if the wind
allows, blow gas at him. But then you need
a mile of mud sliced through with ditches,
not to mention black boots, bomb craters,
more mud, a plague of rats, a dozen songs
and some round hats made of steel.

In an age of aeroplanes, you may fly
miles above your victim and dispose of him by
pressing one small switch. All you then
require is an ocean to separate you, two
systems of government, a nation's scientists,
several factories, a psychopath and
land that no-one needs for several years.

These are, as I began, cumbersome ways
to kill a man. Simpler, direct, and much more neat
is to see that he is living somewhere in the middle
of the twentieth century, and leave him there.

 

 

 

856369-36d7e97a8cb1103d261bc4342c736048.jpg
André Breton (19 februari 1896 – 28 september 1966)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Paul Zech werd geboren op 19 februari 1881 in Briesen. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009 en ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

 

Novembernacht

Für Leo Grein

  

Zwielicht macht alle Ebenen blank wie Silberseen

und überbrückt den schmalen Fluß,

der ganz ins Uferlose rückt.

Vertiefter Wolkenzug erdrückt

den seufzenden Verdruß

in den erloschenen Alleen.

 

Turmuhren gehen ihren Kreisgang ohne Zeiger.

Am Kreuzweg, wo der Weiser wie ein Galgen droht,

lärmt einer Krähe frostverschärfte Not:

Gebt Brot…

Der Wind ist aller Kümmernis Verschweiger.

 

 

 

856369-de65492c10bf67f978e76ef57140fe3c.jpg
Paul Zech (19 februari 1881 – 7 september 1946)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 februari 2010.

 

De Nederlandse schrijver Mark Prager Lindo, beter bekend als Den Ouden Heer Smits werd geboren in Londen op 19 februari 1819. Zie ook mijn blog van 19 februari 2007 en ook mijn blog van 19 februari 2009.

 

De Duitse schrijver Heinrich Leopold Wagner werd geboren op 19 februari 1747 in Straatsburg. Zie ook mijn blog van 19 februari 2009.

Geschreven door Romenu om 18:43 Reageer op dit bericht

80 Jaar Toni Morrison, Nick McDonell, Bart FM Droog, Huub Beurskens, Elke Erb, Gaston Burssens, Níkos Kazantzákis

80 Jaar Toni Morisson

 

De Afro-Amerikaans schrijfster Toni Morrison werd geboren op 18 februari 1931 in Lorain, Ohio. Zie ook mijn blog van 18 februari 2007 en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010. Toni Morisson viert vandaag haar 80e verjaardag.

 

Uit: The Bluest Eye

 

„Nuns go by as quiet as lust, and drunken men and sober eyes sing in the lobby of the Greek hotel. Rosemary Villanucci, our next-door friend who lives above her father's cafe, sits in a 1939 Buick eating bread and butter. She rolls down the window to tell my sister Frieda and me that we can't come in. We stare at her, wanting her bread, but more than that wanting to poke the arrogance out of her eyes and smash the pride of ownership that curls her chewing mouth. When she comes out of the car we will beat her up, make red marks on her white skin, and she will cry and ask us do we want her to pull her pants down. We will say no. We don't know what we should feel or do if she does, but whenever she asks us, we know she is offering us something precious and that our own pride must be asserted by refusing to accept.
School has started, and Frieda and I get new brown stockings and cod-liver oil. Grown-ups talk in tired, edgy voices about Zick's Coal Company and take us along in the evening to the railroad tracks where we fill burlap sacks with the tiny pieces of coal lying about. Later we walk home, glancing back to see the great carloads of slag being dumped, red hot and smoking, into the ravine that skirts the steel mill. The dying fire lights the sky with a dull orange glow. Frieda and I lag behind, staring at the patch of color surrounded by black. It is impossible not to feel a shiver when our feet leave the gravel path and sink into the dead grass in the field.
Our house is old, cold, and green. At night a kerosene lamp lights one large room. The others are braced in darkness, peopled by roaches and mice. Adults do not talk to us -- they give us directions. They issue orders without providing information. When we trip and fall down they glance at us; if we cut or bruise ourselves, they ask us are we crazy. When we catch colds, they shake their heads in disgust at our lack of consideration. How, they ask us, do you expect anybody to get anything done if you all are sick? We cannot answer them. Our illness is treated with contempt, foul Black Draught, and castor oil that blunts our minds.“

 

 

 855690-7df3ab9b0c06cc1e279acc8d8615c0b4.jpg

Toni Morrison (Lorain, 18 februari 1931)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Nick McDonell werd geboren op 18 februari 1984 in New York. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: An Expensive Education

 

„Kenya-Somalia Border, 200X

That morning a young American named Michael Teak drove North through the rolling scrub on a mission for his government, which was at that time the most powerful in the world. A kite, hunting on well-traveled winds from the Indian Ocean, floated overhead as his Land Cruiser bumped slowly over the remote track. Teak was in no hurry to reach the village under the white sun of the afternoon. Evening would be cooler and, he hoped, calm.

It was a simple mission, really. Deliver some money and a cell phone to a rebel named Hatashil, take a look around. Too good to be true had been Teak’s first thought when he finished reading the file on Hatashil. Hatashil was a freedom fighter. An autodidact orphan warrior. A humanitarian and a leader. Teak was trained to be wary of those words, as if promise too bright was never fulfilled, ultimately betrayed. Daylight on colonial brick.

But Teak had been comfortably in-country for a year-and-a-half and also thought that maybe, it didn’t have to be that way. Or at least, he didn’t have to be that way. He wasn’t sure. This was his problem and as he drove deeper into the green and brown landscape he felt disconnected from it, and then alienated too from his car, his gun. It occurred to him that finally on the right kind of mission, he might be the wrong kind of guy. He chalked this up to nerves and drove on, which was what, he understood at age twenty five, a professional did.

There were five suitcases in the back seat. Cheap luggage for poor travelers, inelegant, plastic. They were Teak’s second cover. He stopped the truck and consulted his phone, checking his position against the village coordinates. On track, on time.

As he shifted back into gear, Teak noticed movement on the horizon. Through a gap in a stand of acacias far down the track, a dust cloud. It was the first dust he had seen in over a hundred miles and he resumed his drive at a faster pace. He lost sight of the cloud, caught sight again as it rose over the trees. At best a lunatic safari, at worst — Teak briefly recalled the tortures that had come to one of his predecessors, his jellies scooped out, his abdomen cut to bits on rusty blades. Tied to a tree and left to die. No reason to waste a bullet.“

 

 

 

855690-486df6def365fc7106d1a1841c461214.jpg 

Nick McDonell (New York, 18 februari 1984)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Bart FM Droog werd geboren in Emmen op 18 februari 1966. Zie ook mijn blog van 18 februari 2008 en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

 

Back Home

 

Het leven raast
tussen steden
en terloopse slaapplaatsen
elke dag
een ander ontwaken

mijn huis
is waar
mijn lichaam is

in de steensteeg
van vervalstad

of in de luxe
van het dollarhotel

ben ik thuis
waar mijn lichaam
ook wezen mag.

 

 

 

Mens op planeet aarde

 

Europa, Azië, Afrika - ik verzamel
continenten werkwijs - ik wijs
toerisme af en waan me werker
in een wereld die naar rotting stinkt

ach, hoe mooi de sterren, hoe onbedorven
de planeten waar nooit mensen waren
met machines die aarde vraten, wateren
ontvisten en vergiftigen, ja voordien

'k zou me moeten schamen, 'k zou
zoveel excuses aan moeten bieden
maar aan wie o wie o wie.

 

 

 855690-cf150f18c07f385f33dee760ddf406d6.jpg

Bart FM Droog (Emmen, 18 februari 1966)

Portret door Cornelis van der Wal

 

 

 

 

De Nederlandse dichter,vertaler en schilder Huub Beurskens is geboren in Tegelen op 18 februari 1950. Zie ook mijn blog van 18 februari 2007 en ook mijn blog van 18 februari 2008. en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

 

De fles olijfolie

 

De olijven oogst men in de winter.

 

Al hadden we hun kern: werden

alleen maar onze duimen uitgeperst,

vergingen we al en bevatten niets dan de pijn.

 

Zíj triomferen. Ze blijken een en al verzameling

van zomerlicht te zijn. Als de druiven

die hen voorgingen, in de wijn. Ik

 

hoor een meisje zingen, ze slaat de tamboerijn,

negen anderen dansen onafgebroken achten.

Kan het leven zo oneindig zijn? Ja. Ik

 

kijk naar buiten. Kranteproppen waaien

uit gebroken ruiten. Deuren blijven klappen

voor onbedeelden die zo hologig zitten kleumen

dat zelfs de storm niet anders kan dan

hen bespelen als zijn instrumenten.

 

En het blijft maar sneeuwen. Sterven,

daar is niets op tegen. Maar een slecht bewind...

 

In de winter, een fles olie uit Toscane,

en ik, revolutionair gezind.

 

 

 855690-658877fcc51f3f0516a7eac4c9dd1f78.jpg

Huub Beurskens (Tegelen, 18 februari 1950)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Elke Erb werd geboren op 18 februari 1938 in Scherbach in de Eifel. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

 

Netz

 

1

Ja freilich folgt man einem Anreiz zu springen

lieber, und sei es als ein Sack-Leck Flöhe, ins Feld

(schau die tanzenden Samen – sehr kleine Kinder),

selbst als Regen! lieber

 

als gegangenen Wege,

oder gar Brücken! über Sümpfe! Sumpfbäche! Klüfte!

Bahnen für Handel & Wandel.

 

 

2

Andererseits geradeaus, des Wegs, woher, wohin,

pfeifend! Treidler! Das Dorf lag noch im Schlaf.

 

Die bleichen Straßen der Vorstadt. Ja, wieso? Trödelbleich!

Die geblähte, schmähliche, ziellose Tüte im Gras.

 

Wind. Reise, Reise und Wind.

Hier und da Menschen, zur Frühschicht.

 

Aber dort vorn ein Plural gequirlt. Eine Reise-

Gesellschaft? Morgenlicht auf den Rucksäcken?

 

 

 

855690-4c891c257ada1e564ba8dd68b6ce28b0.jpg
Elke Erb (Scherbach, 18 februari 1938)

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Gaston Burssens werd geboren in Dendermonde op 18 februari 1896. Zie ook mijn blog van 18 februari 2008 en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

 

Venus

 

In d'ijskoude vroege morgen
stapt een venus op 't trottoir;
't blonde kopje zonder zorgen
als een ordeloos boudoir.

Vroege werklui stappen dreunend
op het grauwe makadam;
hevig rinkelend rijdt, en kreunend
op de rails, een vroege tram.

Verder glijdt met korte stapjes
't blondje met wat moe gelaat,
en ze hoort de vuile grapjes
van de werklui in de straat.

't Venusdiertje trad voorzichtig
uit het zalig zondenest;
't wipt de tram in en doorzichtig
nu naar huis de dorst gelest.

 

 

 

Vrouwtje is dood

 

Ik spreek van u tegen mijn hond

Hij luistert met gestrekte oren

Alsof hij u door mij kan horen

Alsof hij u in mij verstond

 

Toen hij zijn poot gebroken had

En gij hem schreiend hebt verbonden

Keek hij naar u met ogen nat

Van dankbaarheid als alle honden

 

Maar deze blik die hij mij geeft

Nu ik hem spreek van ons verleden

Dat in zijn hondenleven leeft

Is zijn blik die geen ander heeft

 

Zo met ons drie’n is hij tevreden.

 

 

 

855690-e9166c4f985ff367e6c10977a1948baf.jpg
Gaston Burssens (18 februari 1896 – 29 januari 1965)

Gaston Burssens in 1917

 

 

 

 

De Griekse dichter en schrijver Níkos Kazantzákis werd geboren in Heraklion op  18 februari 1883. Zie ook mijn blog van 18 februari 2007 en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: The Greek Passion or Christ Recrucified (Vertaald door Jonathan Griffin)

 

“For an instant Manolios’s heart failed him, he turned to the door - it was closed; he looked at the three lit lamps and, under them, the icons loaded with ex-votos: Christ, red-cheeked, with carefully combed hair, was smiling; the Virgin Mary, bending over the child was taking no interest in what was happening under her eyes. Saint John the Baptist was preaching in the desert. He raised his eyes toward the vault of the church and made out in the half-light the face of the Almighty, bending pitilessly over mankind. He looked at the crowd about him; it was as if in the darkness he saw the gleam of daggers. The strident voice of old Ladas squeaked once more: “Let’s kill him!” At the same moment, violent blows were struck upon the door; all fell silent and turned toward the entrance; furious voices could be heard distinctly: “Open! Open!” “That’s the voice of father Fotis!” someone cried. “Yannakos’s voice,” said another; “the Sarakini have come to take him from us!” The door was shaken violently, its hinges creaked; there could be heard a great tumult of men and women outside. “open, murderers! Have you no fear of God?” came the voice of father Fotis, distinctly. Priest Grigoris raised his hands. “In the name of Christ,” he cried, “ I take the sin upon me! Do it, Panayotaros.” Panayotaros drew the dagger and turned to father Grigoris. “With your blessing, Father!” he asked. “With my blessing, strike!”

 

 

 855690-795235118cbcff109fdda53ab4ebe784.jpg

Níkos Kazantzákis (18 februari 1883 - 26 oktober 1957)



Zie voor nog meer schrijvers van de 18e februari ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:57 Reageer op dit bericht

75 Jaar Jean M. Auel, Mór Jókai, Hedwig Courths-Mahler, Alexander Kielland, Audre Lorde, Wallace Stegner

75 Jaar Jean M. Auel

 

De Amerikaanse schrijfster Jean Marie Auel werd geboren op 18 februari 1936 in Chicago. Zie ook mijn blog van 18 februari 2007 en ook mijn blog van 18 februari 2008 en ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010. Jean M. Auel viert vandaag haar 75e verjaardag.

 

Uit: The Land of Painted Caves

 

„The band of travelers walked along the path between theclear sparkling water of Grass River and theblack-streaked whitelimestone cliff, following the trail that paralleled the right bank. They went single fi le around the bend where the stone wall jutted out closerto the water’s edge. Ahead a smaller path split off at an angletowardthe crossing place, where the fl owing water spread out and becameshallower, bubbling around exposed rocks.Before they reached the fork in the trail, a young woman near thefront suddenly stopped, her eyes opening wide as she stood perfectly still, staring ahead. She pointed with her chin, not wanting to move.“Look! Over there!” she said in a hissing whisper of fear. “Lions!”Joharran, the leader, lifted his arm, signaling the band to a halt. Justbeyond the place where the trail diverged, they now saw  pale-tawny cave lions moving around in the grass. The grass was such effectivecamoufl age, however, that they might not have noticed them untilthey were much closer, if ithadn’t been for the sharp eyes of Thefona.The young woman from the Third Cave had exceptionally good vi-sion, and though she was quite young, she was noted for her ability tosee far and well. Her innate talent had been recognized early and they had begun training her when she was a small girl; she was their bestlookout.Near the back of the group, walking in front of three horses, Aylaand Jondalar looked up to see what was causing the delay.“

 

 

855679-26038c43cccffdc334e18f37f419c34c.jpg 

Jean M. Auel (Chicago,  18 februari 1936)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver en journalist Mór Jókai werd geboren op 18 februari 1825 in Komárom. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: The Baron’s Sons (Vertaald door Percy Favor Bicknell)

 

„The post-prandial orator was in the midst of his toast, the champagne-foam ran over the edge of his

glass and trickled down his fat fingers, his lungs were expanded and his vocal chords strained to the utmost in the delivery of the well-rounded period upon which he was launched, and the blood was rushing to his head in the generous enthusiasm of the moment. In that brilliant circle of guests every man held his hand in readiness on the slender stem of his glass and waited, all attention, for the toast to come to an end in a final dazzling display of oratorical pyrotechnics. The attendants hastened to fill the half-empty glasses, and the leader of the gypsy orchestra, which was stationed at the farther end of the hall, held his violin-bow in the air, ready to fall in at the right moment with a burst of melody that should drown the clinking of glasses at the close of the toast.

At this point the family physician entered noiselessly and whispered a few .words in the ear of the

hostess, who was presiding at the banquet, and who immediately rose and, with a mute gesture of apology to those of the guests who sat near her, withdrew from the room. Meanwhile the orator continued :

" May that honoured man who, like a second Atlas, bears the burden of our country on his shoulders,

whom all future ages will reverence as the type of true patriotism, who is the leader of our party's forces in their march to victory, and whom we all regard as our light-giving pharos, a tower of strength to our side and the bulwark of our cause, though at present he is unfortunately unable to be with us in person,—may he, I say, live to enjoy renewed health and strength and to bear forward the banner of his party for many, many years to come !“

 

 

 

 855679-9ec7abca358c00107f3944bdae8730be.jpg

Mór Jókai (18 februari 1825 – 5 mei 1904)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Hedwig Courths-Mahler werd geboren in Nebra (Saksen-Anhalt) op 18 februari 1867. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: Ich lieb' in dir die ganze Welt

 

„Umso besser, wenn du dich in sie verlieben kannst, Lothar. Jedenfalls musst du alles daran setzen, sie zu bestimmen, deine Frau zu werden, und zwar so bald wie möglich.“
„Ja doch, Lilly, das ist doch ausgemachte Sache“, erwiderte der Graf. „Aber übers Knie brechen lässt sich so etwas nicht“, fügte er hinzu.
Die Komtess seufzte. „Am besten wäre es, du bist schon einig mit ihr, ehe Rüdiger wieder heimkommt. Bedenke nur, welch ein Triumph das für dich wäre, wenn du als Herr über Rottberg sein Nachbar würdest. Dann brauchtest du dich nicht mehr vor ihm zu ducken, dann wärst du mindestens so reich wie er. Und du könntest ihm den Bettel vor die Füße werfen, den er dir jetzt wie ein Gnadengeschenk zuwirft.“
Graf Lothar atmete tief durch. „Ja, Gott, das wünsche ich auch. Ich habe dieses Leben satt. Mit Zittern und Zagen denke ich an die Klemme, in der ich jetzt wieder sitze. Ich habe wieder verwünschtes Pech im Spiel gehabt und muss Rüdiger beichten, sobald er heimkommt. Das wird wieder einen schönen Sermon geben, zumal jetzt, wo er in so scheußlicher Stimmung sein wird. Ich bin nur neugierig, wie die ganze Chose in Berlin verlaufen ist. Schade, dass wir noch nichts gehört haben.“
In diesem Moment kam Annedore heran. Graf Lothar sprang auf und ging der Baroness entgegen. „Endlich geht die Sonne wieder auf!“, sagte er, ihr den Arm mit einer eleganten Verbeugung reichend.
Die Baroness errötete. „Sie irren, Graf Lothar, die Sonne wird bald untergehen.“
„Meine Sonne hoffentlich nicht“, erwiderte er schmachtend. „Ich habe Sie mit Sehnsucht erwartet.“
Sie nahmen am Teetisch Platz. Lilly füllte selbst die Tassen und reichte sie dem Bruder und Annedore.
„Ist immer noch keine Nachricht von Graf Rüdiger eingetroffen?“, fragte Annedore.
„Nein, noch immer nicht. Unser Bruder ist, wie immer, sehr rücksichtslos uns gegenüber und lässt es uns stets in kränkender Weise spüren, dass wir hier nur geduldet sind, obgleich Lindeck unser Vaterhaus ist wie das seine.“
„Oh, das ist hässlich!“, sagte Annedore entrüstet.“

 

 

 855679-b29f2e373380bf40bc820a01193a504c.jpg

Hedwig Courths-Mahler (18 februari 1867 - 26 november 1950)

 

 

 

 

De Noorse schrijver Alexander Lange Kielland werd geboren in Stavanger op 18 februari 1849. ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: Tales of Two Countries (Vertaald door William Archer)

 

„She had mounted the shining marble steps with without mishap, withoutlabor, sustained by her great beauty and her fine nature alone. She hadtaken her place in the salons of the rich and great without laying forher admittance with her honor or her good name. Yet no one could saywhence she came, though people whispered that it was from the depths.

As a waif of a Parisian faubourg, she had starved through her childhoodamong surroundings of vice and poverty, such as those only can conceivewho know them by experience. Those of us who get our knowledge frombooks and from hearsay have to strain our imagination in order to forman idea of the hereditary misery of a great city, and yet our mostterrible imaginings are apt to pale before the reality.

It had been only a question of time when vice should get its clutchesupon her, as a cog-wheel seizes whoever comes too near the machine. After whirling her around through a short life of shame and degradation, it would, with mechanical punctuality, have cast her 17off into somecorner, there to drag out to the end, in sordid obscurity, hercaricature of an existence.

But it happened, as it does sometimes happen, that she was "discovered"by a man of wealth and position, one day when, a child of fourteen, shehappened to cross one of the better streets. She was on her way to adark back room in the Rue des Quatre Vents, where she worked with awoman who made artificial flowers.

It was not only her extraordinary beauty that attracted her patron;her movements, her whole bearing, and the expression of her half-formedfeatures, all seemed to him to show that here was an originally finenature struggling against incipient corruption. Moved by one of theincalculable whims of the very wealthy, he determined to try to rescuethe unhappy child.“

 



855679-44eb397df60594ea8cd92bb90e4791c5.jpg
Alexander Kielland (18 februari 1849 - 6 april 1906)

Standbeeld in Stavanger

 

 

 

 

De Afro-Amerikaanse schrijfster, dichteres en lesbisch-feministische, anti-racistische activiste Audre Geraldine Lorde werd geboren op 18 februari 1934 in New York. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

 

Making Love To Concrete

 

An upright abutment in the mouth

of the Willis Avenue bridge

a beige Honda leaps the divider

like a steel gazelle inescapable

sleek leather boots on the pavement

rat-a-tat-tat best intentions

going down for the third time

stuck in the particular

 

You cannot make love to concrete

if you care about being

non-essential wrong or worn thin

if you fear ever becoming

diamonds or lard

you cannot make love to concrete

if you cannot pretend

concrete needs your loving

 

To make love to concrete

you need an indelible feather

white dresses before you are ten

a confirmation lace veil milk-large bones

and air raid drills in your nightmares

no stars till you go to the country

and one summer when you are twelve

Con Edison pulls the plug

on the street-corner moons Walpurgisnacht

and there are sudden new lights in the sky

stone chips that forget you need

to become a light rope a hammer

a repeatable bridge

garden-fresh broccoli two dozen dropped eggs

and a hint of you

caught up between my fingers

the lesson of a wooden beam

propped up on barrels

across a mined terrain

 

between forgiving too easily

and never giving at all.

 

 

 

 855679-dbf872873b62eb57993289724fd8454f.jpg

Audre Lorde (18 februari 1934 – 17 november 1992)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Wallace Stegner werd geboren op 18 februari 1909 in Lake Mills, Iowa. Zie ook mijn blog van 18 februari 2009 en ook mijn blog van 18 februari 2010.

 

Uit: Crossing to Safety

 

„Floating upward through a confusion of dreams and memory, curving like a trout through the rings of previous risings, I surface. My eyes open. I am awake.

Cataract sufferers must see like this when the bandages are removed after the operation: every detail as sharp as if seen for the first time, yet familiar too, known from before the time of blindness, the remembered and the seen coalescing as in a stereoscope.

It is obviously very early. The light is no more than dusk that leaks past the edges of the blinds. But I see, or remember, or both, the uncurtained windows, the bare rafters, the board walls with nothing on them except a calendar that I think was here the last time we were, eight years ago.

What used to be aggressively spartan is shabby now. Nothing has been refreshed or added since Charity and Sid turned the compound over to the children. I should feel as if I were waking up in some Ma-and-Pa motel in hard-times country, but I don’t. I have spent too many good days and nights in this cottage to be depressed by it.

There is even, as my eyes make better use of the dusk and I lift my head off the pillow to look around, something marvelously reassuring about the room, a warmth even in the gloom. Associations, probably, but also color. The unfinished pine of the walls and ceilings has mellowed, over the years, to a rich honey color, as if stained by the warmth of the people who built it into a shelter for their friends. I take it as an omen; and though I remind myself why we are here, I can’t shake the sense of loved familiarity into which I just awoke.“

 

 

 855679-45d40dd3c7bd5f7173b2d62fb4925908.jpg

Wallace Stegner (18 februari 1909 – 13 april 1993)

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

Shahrnush Parsipur, Sadegh Hedayat, Mo Yan,Yevgeni Grishkovetz, Frederik Hetmann, Emmy Hennings

De Iraanse schrijfster Shahrnush Parsipur werd geboren op 17 februari 1946 in Teheran. Zie ook mijn blog van 17 februari 2008 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: The Story of the Men of Sialk Hills (Vertaald door Steve MacDowell en Afshin Nassiri)

 

„This was very strange. And they wanted to discuss this strange event with each other, but the people in the line started protesting and asked them to go stand at the end of the line. Hence the tar player and his fiancée started walking toward the end of the line. That is how they followed along the line and passed a few streets and corners. Then they walked along the main highway and reached Baghdad. At that time Baghdad was more or less like the Sialk Hills, hazy and full of dust, but the sound of music could be heard from a small deli around the corner. At this moment the tar player’s fiancée became angry and told him she had always felt that his love for her had never been real and that he only wanted to marry her because of his need for a servant. Otherwise, why would he make her borrow her own mother’s wedding ring? The tar player swore that it was not like that at all, that he sincerely loved her, and that he wanted to marry her. That is how, as they walked with the line, they kept arguing. It was hot, and a swarm of flies were flying around their heads. The man became increasingly irritated and furious. That was why when they got to Damascus he screamed, "What do you want from my life? Do you realize how long we have been arguing?"

At this moment a little event encouraged them to keep to their decision to see the film. That event was a fork in the line.

The man yelled, "You are shameless!"

The girl yelled, "Am I shameless, or are you?"

Without answering her, the man said, "What a slut!"

Red-faced from anger, the girl screamed, "You call me slut?" and she continued to go with the other branch of the line and went away. It was clear that for a long time after this event she did not look back. And in order to prove that he was his own man, he continued to go with the main branch of the line. After a while he stopped and asked one of the people in the line, "Excuse me, what film are you standing in line for?"

The man in the line said, "I want to see the last film of the great director, Edward Muntz, the director who recently passed away."

 

 

 854928-d2370c5db214751289d3babf1653abaa.jpg

Shahrnush Parsipur (Teheran, 17 februari 1946)

 

 

 

 

De Iraanse schrijver Sadegh Hedayat werd geboren op 17 februari 1903 in Teheran. Zie ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Burried Alive (Vertaald door Carter Bryant)

 

„My breathing subsisdes. Tears pour from my eyes. My mouth tastes awful. I have fallen onto my bed, my heart convulsed, my body worn out, limp, weak. My upper arms are full of needle punctures from all those injections. The bed reeks of sweat and fever. I glance at the clock on the small table next to my bed; it is ten o´clock Sunday morning.

I look up at the ceiling from the center of which dangles a solitary electric bulb. I glance  around the room: there are small bushes and pink and red flowers on the wall paper and,  set at intervals, two black birds sit on a single branch facing each other. One of the birds  has his beak open as if he were chatting with the other. The designs on the wallpaper are  driving me crazy. I don´t know why, but
whether I roll to this side or that, there they are before my eyes. The single writing table in 
the room is covered with bottles and bolts of cotton and boxes of medicine. The odor of  burned alcohol pervades the room–the odor of a sickroom. I want to get up and open a  window, but an overwhelming feeling of indolence keeps me pinned to the bed. I´d like to  smoke a cigarette but really don´t feel like making the effort. Not even ten minutes have  passed since I shaved the stubble that had grown on my face. I came directly over and  fell onto the bed. When I looked into the mirror to shave I could see I had grown thin and  weak. I walked with great difficulty. The room is a mess. I am alone. A thousand different

thoughts swirl dizzily through my mind. I understand them all, but to convey in writing even the tiniest passing thought or feeling I  would have to tell my life story from beginning to end, and that is simply not possible.

These thoughts and feelings are all the result of some period in my life, the result of  some pattern instilled in me by something I have seen, heard, read, felt, or reflected  upon. All of these thoughts and feelings make up my fanciful, laughable existence.“

 

 

854928-e0cea4037f4b80049f0c7d262bf77dd2.jpg
Sadegh Hedayat (17 februari 1903 – 9 april 1951)

 

 

 

 

De Chinese schrijver Mo Yan werd geboren op 17 februari 1955 in Gaomi in de provincie Shandong. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Horse Talk (Vertaald door Aili Mu)

 

„It was like a big, thick, bristly brush whisking across my face, waking me from my dream. A lofty shadow swayed before my eyes like a massive black wall. A familiar smell made my heart pound. I suddenly came to my senses. The backdrop of modern life behind me quietly withdrew; the sun shown brightly over that dingy yellow earthen wall. On top of the wall, withered grass rustled; a brightly feathered rooster stretched its neck and crowed heartily. A haystack in front of the wall was crumbling. A flock of hens was digging for food in the scattered hay. There were also several oxen tethered to posts along the wall, all bending their heads and chewing their cud, as if deep in thought. The crooked wooden posts were coated in ox hair, the dirt wall covered with ox dung. I was sitting in front of the haystack. I could reach out and touch the hens; leaning over a little, I could also stroke the oxen. But I didn't touch the hens or stroke the oxen. I looked up at her—my close friend—that old mare, black, worry-laden, with "Z99" branded on her flank, blind, reportedly retired from a field army, currently the wheel horse for our production team, known throughout town for her limitless strength and "all-work, no-complaints" attitude.
"Horse, it’s you!" I jumped up from the haystack and wrapped my arms around her, embracing her strong, thick neck. The warmth and powerful smell of grease from her neck brought a surge of emotions and hot tears that rolled around on her smooth skin. The horse straightened her ears, which looked like whittled bamboo, and said, in a tone of experience and wisdom: "Don't cry, young man, don't cry. I don't like crying. There's no need to cry. Sit up and listen to me." As the horse clicked her neck, I was lifted from the ground like a feather and then landed on my backside by the haystack. I could reach out and touch the hens; leaning over a little I could stroke the oxen.“

 

 

 854928-61de2cc54dbec3d1fa1904f6210d01da.jpg

Mo Yan (Gaomi, 17 februari 1955)

 

 

 

 

De Russische schrijver, regisseur en acteur Yevgeni Grishkovetz werd geboren op 17 februari 1969 in Kemerovo. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Das Hemd (Vertaald door Beate Rausch)

 

„Obwohl klar ist, daß auf allen Sendern ungefähr das Gleiche läuft. Die Nachrichten sind ungefähr die gleichen, die Musik ... Aber es beunruhigt mich irgendwie ...«, er sprach langsam, ruhig. Man sah, daß er schon lange Leute durch Moskau fuhr. Er wird gefragt, er antwortet. Er wird nicht gefragt, er schweigt. »Übrigens, auch Moskau hat mich früher stark beunruhigt. Solange ich Moskau nicht gut studiert hatte, war ich unruhig, ich konnte nicht schlafen, hatte Angst, etwas zu verpassen. Aber jetzt kenne ich es ... nicht ausgezeichnet, aber eine gute Zwei würde ich mir schon geben. Jetzt habe ich mich beruhigt. Ich bin nicht mehr so zappelig.«

»Lieben Sie Jazz?« Jetzt fand ich es schon interessant, ihm irgendeine Frage zu stellen.

»Lieben wäre zuviel gesagt, ich höre einfach zu. Ich kann gar nicht ohne Musik. Aber jetzt gibt es so viel verschiedene Musik, das regt mich auch auf. Aber Jazz bleibt Jazz. Außerdem findet man bei uns in der Regel, daß Jazz ernsthafte und nicht einfache Musik ist. Jazz hören kluge und nicht einfache Menschen ... Und so behandelt man mich auch, aha, der Mann hört Jazz, also ist er ein ernsthafter Mann. Ohne Erlaubnis raucht hier niemand oder läßt seinen Abfall liegen.«

»Wenn Sie allein fahren, hören Sie dann auch Jazz? Oder gibt es eine Lieblingsmusik, nur für Sie selbst?« Ich war wirklich neugierig.“

 

 

 854928-27ae735d6f4b11ba098537b18302baef.jpg

Yevgeni Grishkovetz (Kemerovo, 17 februari 1969)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Frederik Hetmann (eig. Hans-Christian Kirsch) werd geboren op 17 februari 1934 in Breslau. Zie ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Traumklänge

 

„Der Traum, den Izaak mit sich herumtrug, war es, einen großen Roman zu schreiben. Roman hätte er es nur genannt, wenn er nicht darum herumgekommen wäre, mit anderen darüber zu sprechen, was er aber vermied. Eigentlich stellte er sich eine lange Geschichte vor, mit der man lesend nicht so rasch zu Ende kam, eine Geschichte, die Bücher füllte, so dick wie die von Thomas Wolfe oder von Marcel Proust, eine Geschichte, in der man eine Woche Tag und Nacht schmökern konnte, die Welt vergessend, Essen, Trinken, Schlaf, Einsamkeit und die Liebe, und die nach der Lektüre immer noch nicht zu Ende war. Es war seine fixe Idee, dass eine solche Geschichte unbedingt nötig sei für diese Zeit, als Trost, Ermunterung, Freudenfeuerwerk der Fantasie, und er sei dazu ausersehen, sie zu erfinden. Dabei hatte er bisher noch nicht die leiseste Ahnung, wie sie konkret aussehen, von was sie handeln werde. Dennoch gab es sie im Grund genommen schon, und all sein Suchen und Trachten bestand nur darin, sich zu ihr hin zu tasten, sie zu entziffern, und was er selbst in diesen Gewölben und Höhlen, in denen sie lag, vorfand, dann für andere aufzuschreiben.

Freilich musste er auch Geld verdienen. Also arbeitete er als Journalist. Er schrieb über literarische und kulturgeschichtliche Themen für New Yorker Blätter. Er war ein guter Journalist, umfassend literarisch gebildet, und er verdiente nicht schlecht, jedenfalls genug, um bequem zu leben und die Alimente für seine Tochter Rosalie zu zahlen und. Aber in seinem Bewusstsein hielt sich eine Wolkenbank aus Unzufriedenheit. Wie angestrengt er auch nachdachte, sich umsah und meditierte, er

fand das Thema für seinen Roman nicht. Wie er es vor sich selbst ausdrückte: Er tappte in der Höhle, in der die Tafeln der großen Geschichte verborgen lagen, noch völlig im Dunkeln. Das war die ständige Malaise, und dann gab es hin und wieder noch die kleinen Ärgernisse. Ein solches stieß ihm just an diesem Tag, von dem wir erzählen, zu.“

 

 

 854928-474651e81295f2a2a1185fcebdac0b41.jpg

Frederik Hetmann (17 februari 1934 – 1 juni 2006)

 

 

 

 

De Duitse dichteres, schrijfster en caberetiere Emmy Hennings werd geboren op 17 februari 1885 in Flensburg. Zie ook mijn blog van 17 februari 2008 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

Traum

Ich bin so vielfach in den Nächten.
Ich steige aus den dunklen Schächten.
Wie bunt entfaltet sich mein Anderssein.

So selbstverloren in dem Grunde,
Nachtwache ich, bin Traumesrunde
Und Wunder aus dem Heiligenschrein.

Und öffnen sich mir alle Pforten,
Bin ich nicht da, bin ich nicht dorten?
Bin ich entstiegen einem Märchenbuch?

Vielleicht geht ein Gedicht in ferne Weiten.
Vielleicht verwehen meine Vielfachheiten,
Ein einsam flatternd, blasses Fahnentuch...

 

 

 

 854928-bb0f087f59e44a06cccbccdb823b3c70.jpg

Emmy Hennings (17 februari  1885 – 10 augustus 1948)



Zie voor nog meer schrijvers van de 17e februari ook
mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:09 Reageer op dit bericht

Chaim Potok, Mori Ōgai, Gustavo Bécquer, Georg Britting, Andrew Paterson, Margaret Truman

De Amerikaanse schrijver Chaim Potok werd geboren in New York City op 17 februari 1929. Zie ook mijn blog van 17 februari 2007 Zie ook mijn blog van 17 februari 2008 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: My name is Asher Lev

 

„My father's great-great-grandfather was in his early years the manager of the vast estates of a carousing Russian nobleman who when drunk sometimes killed serfs; once, in an act of wild drunkenness, he burned down a village and people died. You see how a goy behaves, I would be told by my father and mother. The people of the sitra achra behave this way. They are evil and from the Other Side. Jews do not behave this way. My father's great-great-grandfather had transformed those estates into a source of immense wealth for his employer as well as himself. In his middle years, he began to travel. Why did he travel so much? I would ask. To do good deeds and bring the Master of the Universe into the world, my father would respond. To find people in need and to comfort and help them, my mother would say. I was told about him so often during my very early years that he began to appear quite frequently in my dreams: a man of mythic dimensions, tall, dark-bearded, powerful of mind and body; a brilliant entrepreneur; a beneficent supporter of academies of learning; a legendary traveler, and author of the Hebrew work Journeys to Distant Lands. That great man would come to me in my dreams and echo my father's queries about the latest bare wall I had decorated and the sacred margins I had that day filled with drawings. It was no joy waking up after a dream about that man. He left a taste of thunder in my mouth.

My father's father, the man whose name I bear, was a scholar and recluse in his early and middle years, a dweller in the study halls of synagogues and academies. He was never described to me, but I pictured him as slight of body and huge of head, with eyelids swollen from lack of sleep, face pale, lips dry, the veins showing blue along his cheeks and temples. In his youth, he earned the name "ilui," genius, a term not lightly bestowed by the Jews of Eastern Europe. And by the time he was twenty he had come to be known as the Genius of Mozyr, after the Russian town in which he lived. Shortly before his fiftieth birthday, he abruptly and mysteriously left Mozyr and, with his wife and children, journeyed to Ladov and became a member of the Russian Hasidic sect led by the Rebbe of Ladov. He began to travel throughout the Soviet Union as an emissary of the Rebbe. Why did he travel so much? I once asked. To bring the Master of the Universe into the world, my father replied.“

 

 

 854921-aa09e7aaf084a406cdd5ac83d45ae51e.jpg

Chaim Potok (17 februari 1929 – 23 juli 2002)




De Japanse schrijver Mori Ōgai werd geboren op 17 februari 1862 als Mori Rintaro in het dorpTsuwano in Iwami. Zie ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: The Wild Geese (Vertaald door Kingo Ochiai en Sanford Goldstein)

 

„A good-looking face may influence others, but it alone  does not carry weight in a boardinghouse. Personal be-  havior must also be considered, and I doubt if many  students lived as well-balanced a life as Okada did. He  wasn't a bookworm who worked greedily for examination marks each term and who wanted to win a scholarship. Okada did the required amount of work and was  never lower than the middle of his class. And in his free time he always relaxed. After supper he would take a walk and would return without fail before ten. On Sun-days he rowed or set off on a long hike. Except for periods
of living with his crew before a match or of returning to his home in the country for summer vacations, the time never varied when he was in or out of his room. Often a boarder who had forgotten to set his watch by the signal gun at noon went to Okada's room to find out the time.
And occasionally even the office clock in the Kamijo was put right by Okada. The more we observed him, the stronger became our impression that he was reliable. Even though Okada didn't flatter the landlady or spend much money above his room and board, she began to praise him. Needless to say, the fact that he paid his rent regularly was one of the reasons for her attitude.

She often said: "Look at Mr. Okada!"

But, anticipating her words, some of the students would say: "Well, we can't all be like him."

Before anyone realized it, Okada had become a model tenant.

Okada had regular routes for his daily walks. He would go down the lonely slope called Muenzaka and travel north along Shinobazu Pond. Then he would stroll up the hill in Ueno Park. Next he went down to Hirokoji and, turning into Naka-cho--narrow, crowded, full of activity --he would go through the compound of Yushima Shrine and set out for the Kamijo after passing the gloomy Karatachi Temple. Sometimes he made a slight variation in a particular route, such as a right turn at the end of Naka-cho, so that he would come back to his room along the silence and loneliness of Muenzaka.“

 

 

 854921-51454202921edbb9f02047be1dfe2239.jpg

Mori Ōgai (17 februari 1862 – 9 juli 1922)

Beeld in Kokura Kita

 

 

 

 

De Spaanse dichter Gustavo Adolfo Bécquer werd op 17 februari 1836 in Sevilla geboren. Zie ook mijn blog van 17 februari 2007 en ook mijn blog van 17 februari 2008 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

Schwebende Wolke, duftig und rein

 

Schwebende Wolke, duftig und rein
Silberne Welle in Mondenschein
Inniges Lied,
Das aufwärts zieht,
Kosender Wind und sein Rauschen dazu,
- Ja - das bist du.

Ein Schatten, du, der aus Äther gesponnen,
Der, will ich ihn fassen, jählings zerronnen,
Wie zuckendes Leuchten, rauschendes Tönen,
Wallender Nebel, heimliches Stöhnen
Der blauen See.

Meer ohne Küste, treibender Schaum,
Irrender Stern im endlosen Raum,
Heiserer Laut
Der Windesbraut,
Sehnende Angst um ein Glück das verblich, -
 Ja - das bin ich.

Ich, der den brechenden Blick nicht vermag
Von dir zu wenden bei Nacht und bei Tag,
Der ein Nichts, ein Phantom, einen Schatten umwirbt,
Und heimatlos irrt und ruhelos stirbt,
- Um einen Traum!

 

 

 

Heut stieg der Himmel

 

Heut stieg der Himmel auf die Erde wieder, -
Heut kränkt mich nicht des Schicksals Hohn und Spott, -
Heut sah ich sie, und sie - sie sah mich wieder, -
Heut glaube ich an Gott! ...

 

 

 

 

Vertaald door Richard Jordan

 

 

 

 854921-56576a20551568c7f6b8a72606ef574e.jpg

Gustavo Adolfo Bécquer (17 februari 1836 – 22 december 1870)

Monument in Sevilla (Detail)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Britting werd op 17 februari 1891 geboren in Regensburg. Zie ook mijn blog van 17 februari 2007 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Eglseder

 

„Der kleine, schnellfüßige Mann mit den feurigen Augen war der uneheliche Sohn einer Dienstmagd aus dem Bayerischen Wald. Auf einem Einödhof, nahe der böhmischen Grenze, hatte er das Licht der Welt erblickt. »Das Licht ist aber ziemlich dunkel dort«, sagte er, »schon mehr eine Finsternis!« Maria Walburga Theresia Eglseder, die Mutter, die bald nach der Geburt gestorben war, am Kindbettfieber, hatte den Namen des Kindsvaters nicht zu nennen gewußt, oder sie hatte ihn nicht nennen wollen. »Vielleicht war der ein Böhmak«, vermutete Eglseder, »ein Mausefallenhändler oder ein wandernder Musikant.« Das war ohne Wichtigkeit für ihn, er hatte keinen Ahnenstolz. Daß seine Mutter gleich drei Vornamen gehabt habe! sagten wir. »So ists, so stehts in meinen Papieren«, antwortete er, »aber sonst hatte sie wenig, das heißt, sie hatte nichts. Sie war arm wie eine Kirchenmaus. Ich muß mich mit einem Vornamen durchs Leben schlagen, so sparsam war sie, in dieser Beziehung wenigstens, oder es war Bescheidenheit. Auf den Namen Georg bin ich christkatholisch getauft. Es hat aber nicht viel genützt«, sagte er, »das Wasser machte mich nur naß.« Er lachte.

 Die Frucht der Sünde, mit des Drachentöters Namen, wurde in einem Waisenhaus aufgezogen, fromm und fröstelnd, und lernte das Einmaleins und sein Bett selber zu machen und das Rosenkranzbeten. Mit vierzehn Jahren wurde Eglseder in die Schneiderlehre getan. »Man fragte mich nicht lange«, sagte er, »was ich Lust hätte zu werden, wir waren alle armer Leute Kinder, man verfuhr mit uns, wie man nur eben wollte, und zu einem Schmied, weiß Gott, hätte ich auch nicht getaugt! Ein schmächtiges Knäblein war ich, könnt ihr euch ausmalen, aber zum Zwirneinfädeln, dazu reichte es, und ich war dann sogar gern ein Schneider, und kein schlechter.«

 

 

 854921-78eb8c0cf9d54d5d6630657bfa9d4b3c.jpg

Georg Britting (7 februari 1891- 27 april 1964)

 

 

 

 

De Australische dichter Andrew Barton "Banjo" Paterson werd geboren op 17 februari 1864 in  Narambla in New South Wales. Zie ook mijn blog van 17 februari 2007 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

At the Melting of the Snow 

 

There's a sunny Southern land,

And it's there that I would be

Where the big hills stand,

In the South Countrie!

When the wattles bloom again,

Then it's time for us to go

To the old Monaro country

At the melting of the snow.

To the East or to the West,

Or wherever you may be,

You will find no place

Like the South Countrie.

For the skies are blue above,

And the grass is green below,

In the old Monaro country

At the melting of the snow.

 

Now the team is in the plough,

And the thrushes start to sing,

And the pigeons on the bough

Sit a-welcoming the Spring.

So come, my comrades all,

Let us saddle up and go

To the old Monaro country

At the melting of the snow.

 

 

 

 854921-edaec9ea2a52bbf38da086a2cf251b72.jpg

Andrew Paterson (17 februari 1864 – 5 april 1941)  

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Margaret Truman werd geboren op 17 februari 1924 in Independence, Missouri. Zie ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: The President's House

 

„Once, one of these brides married a president. I am speaking of Frances Folsom and Grover Cleveland. A century or so ago, when I was a twenty-something, I had the pleasure of meeting Mrs. Cleveland, who told me the reason she was married in the White House instead of in her family home: Nowhere else could she and the president have their privacy guaranteed.

The old house is, to put it mildly, a paradoxical place. People who think in straight lines have a very difficult time adjusting to it. And as history has shown again and again, many of them never do. Even so, I think everyone who has ever lived in the White House would agree that it's a special experience--a unique combination of history, tragedy, comedy, melodrama, and the ups and downs of ordinary living all under one roof.

 

II

Men bearing that unique title, president of the United States, the office my father called "the greatest in the history of the world," have paced the White House's darkened halls in periods of national crisis, gazing at portraits of their predecessors on the walls, seeking communion with their triumphs--or shuddering at their blunders. Women reached out to these men, trying to offer them guidance, or at the very least solace for their awesome burdens. My mother managed to play both roles in my father's presidency--a feat too many obtuse historians and biographers have failed to recognize.“

 

 

 854921-4556828eaba64f5ec8c6745bcdd7bbf0.jpg

Margaret Truman (17 februari 1924 – 29 januari 2008)

Portret door Greta Kempton

Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Ruth Rendell, Fjodor Sologoeb, Pêr-Jakez Helias, Georg Weerth, Friedrich Klinger, Louisa Lawson, Maria Rossetti, Max Schneckenburger

De Britse schrijfster Ruth Rendell werd geboren als Ruth Grasemann in Londen op 17 februari 1930. Zie ook mijn blog van 17 februari 2007 en ook mijn blog van 17 februari 2008 en ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Some Lie and Some Die

 

'But why here? Why do they have to come here? There must be thousands of places all over this country where they could go without doing anyone any harm. The Highlands for instance. Dartmoor. I don't see why they have to come here.'
Detective Inspector Michael Burden had made these remarks, or remarks very much like them, every day for the past month. But this time his voice held a note which had not been there before, a note of bitter bewilderment. The prospect had been bad enough. The reality was now unreeling itself some thirty feet below him in Kingsmarkham High Street and he opened the window to get a better—or a more devastating—look.
'There must be thousands of them, all coming up from Station Road. And this is only a small percentage when you consider how many more will be using other means of transport. It's an invasion. God, there's a dirty-looking great big one coming now. You know what it reminds me of? That poem my Pat was doing at school. Something about a pied piper. If "pied" means what I think it does, that customer's pied all right. You should see his coat.'
The only other occupant of the room had so far made no reply to this tirade. He was a big, heavy man, the inspector's senior by two decades, being at that time of life when people hesitated to describe him as middle-aged and considered 'elderly' as the more apt epithet. His face had never been handsome. Age and a very nearly total loss of hair had not improved its pouchy outlines, but an expression that was not so much easy-going as tolerant of everything but intolerance, redeemed it and made it almost attractive. He was sitting at his rosewood desk, trying to compose a directive on crime prevention, and now, giving an impatient shake of his head, he threw down his pen.“

 

 


854915-e9b56601b4688c259b5dcfc2d18f9f95.jpg
Ruth Rendell (Londen, 17 februari 1930)

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Fjodor Sologoeb  (eig. Fjodor Koezmitsj Teternikov) werd geboren in Sint-Petersburg op 17 februari 1863. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

A Son Was Born To A Poor Peasant 

 

A son was born to a poor peasant.

A foul old woman stepped inside

The hut, with trembling bony fingers

Clawing her tangled locks aside.

 

And when the midwife wasn't looking,

Across towards that babe she reached.

And with her gnarled, misshapen fingers

His cheek she very lightly touched.

 

Mumbling weird words and slowly tapping

Her crooked stick, she went away.

Nobody knew what charm she'd woven,

And so the years went duly by -

 

The secret spell came to fulfilment:

In life, much sorrow came to him

But happiness, and joy, and true love

Fled the dark sign upon the skin.

 

 

 

854915-c821219a150d1846a34099d22c1d92d5.jpg
Fjodor Sologoeb (17 februari 1863 - 5 december 1927)

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en acteur Pêr-Jakez Helias werd geboren op 17 februari 1914 in Pouldreuzig, Penn-ar-Bed. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Légendes de la Mer

 

„Au pays de Saint-Malo, il y avait naguère plus de fées dans la mer et sur les grèves qu'on ne comptait de bergères dans les landes.
Un soir de lune, une troupe de fées se livraient à la danse ronde. Il arriva que douze jeunes gens étaient en fête, quand ils furent un peu chauds de boire, ils décidèrent d'aller inviter à la contredanse les belles fées de la grève.
Mais, au cours de la danse, elles s'aperçurent que les garçons avaient le souffle court et les jambes de laine, et elles entrèrent en fureur. D'un coup de leur baguette, elles changèrent les malappris en six gros matous noirs et six chattes blanches.
Quand elles virent les pauvres animaux miauler de détresse, la bonté naturelle des fées de Saint-Malo leur attendrit le coeur, et elles promirent aux farauds de les rétablir dans leur forme première aussitôt qu'ils auraient filé, pour chacune d'elles, un manteau d'or et une robe d'argent tissés dans le seul mica de la grève.
La tâche n'eut pas été longue si les fées n'avaient précisé qu'ils ne pourraient filer que durant les douze coups de minuit.
Les six matous et les six chattes se mirent au travail sans attendre. Lorsque toutes les fées furent habillées, elles frappèrent les chats de leur baguette et en refirent des humains. On ne dit pas si plusieurs siècles avaient passés sur leur tête.

Ce qui est sûr, c'est qu'il est très rare de voir de vrais chats s'égarer sur le sable de mer. A Saint-Malo, pourtant, "argent de chat" est le nom du mica gris. Quand ce mica s'allume d'un reflet blond, il devient "l'or de chat", dont se tissait jadis le manteau d'apparat des Dames de la Mer.“

 

 

 854915-1e281162bcca730520b4b1f978dc057e.jpg

Pêr-Jakez Helias (17 februari 1914 – 13 augustus 1995)

 

 

 


De Duitse dichter en schrijver
Georg Weerth werd geboren op 17 februari 1822 in Detmold. Zie en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

Der Wein ist mein Vergnügen!

 

Der Wein ist mein Vergnügen!

Ich wollt, das ganze Meer

Wär Wein und ich ein Walfisch,

Der schwömme drüber her.

 

Die Berge, Felsen, Inseln,

Die säuselten sich voll

Des kühlen Tranks und würden

All miteinander toll,

 

Und fingen an zu tanzen

In ihrer großen Kraft:

Der Nordpol und der Südpol,

Die tränken Bruderschaft.

 

In langen Zügen schlürfte

Die Sonne aus der Flut,

Verlöre die Balance

Und jagte fort in Wut,

 

Ergriffe bei den Schultern

Den alten Uranus,

Zu einem Riesenwalzer

Erhöben sie den Fuß.

 

Kometen, Monde, Sterne,

Die flögen hinterdrein –

Das würd am andern Tage

Ein Katzenjammer sein!

 

 

 

 854915-b44ac6b65f6afc82780ae366613df4e0.jpg

Georg Weerth (17 februari 1822 - 30 juli 1856)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Friedrich Maximilian Klinger werd geboren op 17 februari 1752 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

Uit: Geschichte eines Teutschen der neusten Zeit

 

„Der teutsche Mann, dessen Geschichte ich, aus mir selbst aufgelegter Pflicht, zu schreiben unternommen habe, ist durch seine ihm eigne Denkungsart und besondre Stimmung des Herzens ebenso merkwürdig als durch sein Schicksal. Für mich war er eine Erscheinung in der moralischen Welt, einem Luftzeichen ähnlich, das durch seinen strahlenden Ausfluß die Augen so lange ergötzt, als es sich noch am fernen Horizont bildet; zieht es aber im düstern Dunstkreise den Bogen des Himmels herauf, so fliehet der Haufen vor der ihm zweideutigen Erscheinung, und nur der Kundige freut sich, wenn auch unter kleinem Schauder, eine nicht alltägliche Wirkung der Natur gesehen zu haben. Unter diesem Bilde stelle ich euch Ernst von Falkenburg als Jüngling und Mann dar. Als er in blühender Jugend die Bahn des tätigen Lebens betrat, zog er die Blicke der Menschen auf sich; als er aber die Mitte derselben kaum erreicht hatte und Bosheit und Wahnsinn seinen Glanz verdunkelten, ward er eben diesen Menschen ein Gegenstand des Schreckens, des Abscheus. Was er dem Kundigen werden wird, hängt von dieser Geschichte ab. Hier, wo nur Wahrheit spricht, wo nur sie Zweck ist, zieht sich der Schriftsteller zurück.

Von ihr allein geleitet, soll und muß ich dartun, warum, wie und wodurch Ernst von Falkenburg aus dem mildesten, freundlichsten und edelsten Jüngling ein Mann geworden ist, den man in den Gegenden seines Aufenthalts nur zu nennen braucht, um die Herzen erkalten oder ergrimmen zu sehen; den man nie nennt, ohne daß eben die Lippen, welche einst nie ermüdeten ihn lobzupreisen, den Spruch des Hasses und der Verwerfung über ihn aussprechen.“

 

 

 

 854915-a1a9fc562542afd96a30c92b9a1fb684.jpg

Friedrich Maximilian Klinger (17 februari 1752 – 25 februari 1831)

 

 

 

 

De Australische dichteres, schrijfster, uitgeefster en suffragette Louisa Lawson werd geboren op 17 februari 1848 in Mudgee, New South Wales. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009 en ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

A Child's Question

 

O, why do you weep mother, why do you weep

For baby that fell in the summer to sleep?

You say that you prayed, when she lingered in pain,

That God in His mercy would take her again.

He heeded your prayer, and a beautiful sleep

Stole over our darling; then why do you weep?

You tell how the angels sang paeans of love

To welcome her home to the mansions above,

356ഊWhere lovingly over her spirit they keep

A bright watch forever; then why do you weep?

And have you not told us again and again

That we will yet see her set free from all pain,

Beyond the bright sun where no dark shadows creep?

Then why do you weep, mother? Why do you weep?



 

 

 854915-34a240e33a9bca5efd9b9e88f53bf28a.jpg

Louisa Lawson (17 februari 1848 – 12 augustus 1920)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 17 februari 2010.

 

 

De Engelse schrijfster  Maria Francesca Rossetti werd geboren in Londen op 17 februari 1827.

 

De  Duitse dichter Max Schneckenburger werd geboren op 17 februari 1819 in Talheim bij Tuttlingen. Zie ook mijn blog van 17 februari 2009.

 

Geschreven door Romenu om 18:53 Reageer op dit bericht

Elisabeth Eybers, Anil Ramdas, Ingmar Heytze, Iain Banks, Iris Kammerer

De Zuidafrikaanse dichteres Elisabeth Eybers werd geboren op 16 februari 1915 in Klerksdorp. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007 en mijn blog van 4 december 2007  en ook mijn blog van 16 februari 2008. en ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

 

Trapsgewijs

 

Jou eerste en onontbeerlikste taak

was om, desgewens, kompromieë te maak.


Elke volgende opdrag het méér absoluut

geklink, onweerlegbaarder dan 'n statuut.

 

Geen gebeurlikheid daag nou behalwe die een

waarby niemand jou vra om konsent te verleen.

 

Intussen 'n voordeel, verassend wyl nuut:

hoe reddeloser die kluts jou versaak

des te minder hoef jy teen verwarring te waak.

 

 

 

Aanpassing

 

Dat iemand wat vroeër bereikbaar was

geen tyd meer het vir jou

is 'n feit wat heel begryplik pas

by hoe die soort sake ontvou:

as ek jy was, sou ek eerder besef

dis dom om iets wat 'n ander verkies

deur jou klag tot 'n treurspel te verhef

vol reddelose verlies.

 

 

 

Individualis

 

De mensen sterven en zijn niet

Gelukkig wapper naas die deur

van die skoenmaker op die hoek:

muurskildering van ’s amateur

in gangbare heelalverdriet.

Die hobbelrige kinderskrif

pryk maandelank: geen verfkwas waag

om vonnis van ’s nihilis

vol dampige ontnugteringsdrif

of neo-transendentale angs

met ruse hale weg te vaag.

Hoewel nog nooit opvallend kloek

wandel ek weer vandag daarlangs

en ondiepsinnig vergewis

ek my dat ‘k leef en selfs, danksy

jy-weet-wat, stomgelukkig, bly.

 

 

 

 854274-43512e245a1a0e27534e26100b38e9b1.jpg

Elisabeth Eybers (16 februari 1915 – 1 december 2007)

Portret door Marni Spencer-Devlin

 

 

 


De Surinaams-Nederlandse schrijver,columnist, essayist, programmamaker en presentator
Anil Ramdas  werd geboren in Paramaribo op 16 februari 1958.
Zie ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Sangam (De papegaai, de stier en de klimmende bougainvillea)

 

„Eén miljard. Het duizelde me toen ik het las: ruim een miljard mensen hebben de Indiase film Sangam gezien, sinds die in 1964 werd gemaakt. Ik zocht het op na een gesprek met een Marokkaanse vriend die in Casablanca was opgegroeid. Welke film hij zich het beste kon herinneren, had ik gevraagd. Sangam, antwoordde hij. En Sangam, moet u weten, is Raj Kapoors remake van Michael Curtiz' film Casablanca uit 1942. Ja, die zag hij pas vele jaren later, in Europa. Maar het was Sangam die hem in zijn jeugd het meest had geïmponeerd. Mij ook, en het werd, zoals Humphrey Bogart tegen de Franse officier zei, het begin van een mooie vriendschap.

Ik wil Sangam beschrijven zoals een goed antropoloog het zou doen, zonder waardeoordelen of persoonlijke commentaren. Maar er is een probleem: Sangam is een klassiek melodrama, en ik weet hoe men tegenwoordig in het Westen over melodrama's denkt. De westerse film, ooit uit melodrama voortgekomen, heeft dank zij Godard, Truffaut en Fassbinder in de afgelopen twintig jaar juist een antimelodramatische wending gekregen, schrijft Thomas Elsaesser, een van de grondleggers van de filmtheorie. Zodra de hartstocht te sterk wordt, glijdt de camera weg naar toevallige voorbijgangers, auto's, spelende hondjes. Passieve emotionele identificaties worden verstoord, zuivere gevoelens vertroebeld en de kijkers worden gedwongen om afstand te bewaren en de film analytisch te ondergaan.“

 

 

 

854274-9ef51793872ae38599853320fabe06a6.jpg
Anil Ramdas ( Paramaribo, 16 februari 1958)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Ingmar Heytze werd geboren op 16 februari 1970 in Utrecht. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007 en ook mijn blog van 16 februari 2008 en ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

 

Ballade van de man

 

'For what is a man, what has he got -' Paul Anka

Wat is een man, zijn vrijheid
staat te roesten voor de deur en schuld
klopt in zijn onderbroek.

Zijn droom een spannend jongensboek
onder de dekens van een kind,
zijn angst de wind door dunnend haar.

Zijn dood een blauwe waterval
van grauwe staar, zijn einde zoek,
een druppel in een cataract.

Spijt hangt in de plooien
om zijn navel, tochtend stopcontact.
ontkoppeld met een koude knip -

sindsdien een satelliet op drift,
vervloekt en vloekend eeuwig zoekend
naar het moederschip.




Dieet

 

De huid eet zich een weg naar binnen.
Twee aan twee worden de ribben
teruggezet in de tamboerijn van de borst.

De heupen komen bovendrijven
in een bad van slinkend vet.
Het gezicht wordt scherp gesneden
met een mes van zelfverwijt.
Tevreden tikkend registreert
de weegschaal de verlichting.

Het spiegelbeeld wordt transparant,
de schaduw laat al zonlicht door.
Het is nu een zaak om weg te kwijnen
tot een rekstok van ivoor.

 

 

 

 854274-7cde8e299307d1112c497fe27091f7b3.jpg

Ingmar Heytze (Utrecht, 16 februari 1970)

 

 

 

 

 

De Schotse schrijver Iain Menzies Banks werd geboren op 16 februari 1954 in Dunfermline, Schotland. Zie ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Complicity

 

„You hear the car after an hour and a half. During that time you've been here in the darkness, sitting on the small telephone seat near the front door, waiting. You only moved once, after half an hour, when you went back through to the kitchen to check on the maid. She was still there, eyes white in the half-darkness. There was a strange, sharp smell in the air and you thought of cats, though you know he doesn't have cats. Then you realised the maid had pissed herself. You felt a moment of disgust, and then a little guilt.

She whimpered behind the black masking-tape when you approached. You tested the tape securing her to the little kitchen chair, and the rope holding it against the still-warm Aga. The tape looked just as you'd left it; either she hadn't been struggling or she had but it had had no effect. The rope was good and taut. You glanced at the shaded windows, then shone your torch at her hands, taped to the rear legs of the chair. Her fingers looked all right; it was a little difficult to tell because of her dark olive Filipino skin, but you didn't think you'd cut off her circulation. You looked at her feet, tiny in the low-heeled black slippers; they appeared healthy too. A drop of urine fell and joined a pool on the tiled floor beneath the chair.

She was quivering with fear when you looked into her face. You knew you looked terrifying in the dark balaclava, but there was nothing you could do about that. You patted her shoulder as reassuringly as you could. Then you went back to the telephone seat by the front door. There were three phone calls; you listened to the answer-machine intercept them.

"You know what to do," his scratchily recorded voice said to each caller. His voice is quick, clipped and vaguely upper-class. "Do it after the beep."

"Tobias, old chap. How the devil are you? Geoff. Wondering how you're fixed next Saturday. Fancy a foursome out at sunny Sunningdale? Give me a tinkle. Bye."

 

 

 

854274-56f609dde4e8618045366f7abb7d1fff.jpg
Iain Banks (Dunfermline, 16 februari 1954)

 

 



De Duitse schrijfster
Iris Kammerer werd geboren op 16 februari 1963 in Krefeld. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007 en
ook mijn blog van 16 februari 2008 en ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Der Tribun

 

„Er hielt inne, wandte sich ab und brachte einige Schritte Abstand zwischen sie und sich selbst. Sein pochendes Herz warnte ihn, dass er Gefahr lief, sich in dieses Mädchen zu verlieben, doch sich ihr zu nähern, bedeutete den sicheren Tod. Wie konnt er erwarten, dass sie ihn erhören würde? Die ungeschriebenen Gesetze der Barbaren waren nicht minder streng als die Zwölf Tafeln, und sie würde ihr Leben nicht aufs Spiel setzen. Dennoch – er warf eine vorsichtigen Blick über die Schulter – war sie ein ausnehmend schönes Mädchen, und der Gedanke, ein anderer, irgendein anderer würde sie heimführen, rann wie eine ätzende Flüssigkeit in seine Brust.
Hufschlag näherte sich. Hrabans Fuchs erschien an der Wegbiegung, auf sienem Rücken hielt Hraban Swintha fest im Arm und grinste zufrieden.
„Warum habt ihr gewartet? Ihr könntet längst zu Hause sein.“

 

  


854274-1df8972185caa91638f42bc07c33cde0.jpg
Iris Kammerer (Krefeld, 16 februari 1963)



Zie voor nog meer schrijvers van de 16e februari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:32 Reageer op dit bericht

80 Jaar Alfred Kolleritsch, Annie van Gansewinkel, Aharon Appelfeld, Richard Ford, Karl Otto Mühl

80 Jaar Alfred Kolleritsch

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Alfred Kolleritsch werd geboren op 16 februari 1931 in Brunnsee, Südsteiermark. Zie ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.  Alfred Kolleritsch viert vandaag zijn 80e verjaardag. 

 

Alte Erde

"Das Schöne", ausgesetzt in die Farben,
in die Landschaftszüge,
in das Herausziehende einer Hand: dem Nichts,
dem Weißen, nimmt die Hand,
was sie entreißend schenkt.

Sie stellt das Zelt: die Welt,
und hält, was tote Augen
ins Alltägliche verschütten.

Der Hand gelingt der Riß,
sie dreht den Weg in sich zurück,
zum Eingang, er schlug die Augen auf,
den ersten Funken, der die Nacht, die Trennung,
zusammenführt ins Bild: das Hingebreitete,
die Felder, Felsenstürze,
Verhängungen und Farbenspeichelwasser:

der Schrei, die Augen mitzusagen,
führt ins Zusammenspiel, setzt
das Erscheinen und Verweigern fort.

Das Hiersein glückt? Unsichtbares
in Gegenwart geflossen, Spalt
des Sehenkönnens, Nähe ohne Peitschenknall.

Was das Sehen braucht, unberührt von uns,
befreites Licht, befällt das Zeigen,
voraus beschenkt mit Erde,

für das Weitergehen litt die Hand,
Überschattetes berührte der Schritt,
dem das Gestein entgegenschlägt,
zum Stürzen da, zum Wundenschlagen,
daß eine Ritze offenbleibt.
Und der Schmerz hinein.

 

 

Am Grab des Vaters     

Von dem er kam,

den zieht er mit

ins eigene Wiederkommen,

als Gegenstimme zu dir,

dem Drängen das Höchste zuzutrauen,

die Rippen abzudecken

mit geliebter Haut, mit Lebensschmuck,

den ganzen Leib mit Handlaub

überschütten, mit Platanenlaub,

Lindenblättern.

 

Mit dir die Wurzeln nähren,

die Zungenlust als deine Sprache hören,

so dem Vater danken,

daß er die Erze mitgegeben hat,

Erz für ihre Strenge,

sich nicht zu verlieren in Träumen,

den Widersacher mitzuschätzen,

den alltäglichen.

 

Nimmt er den Mut aus der Wassernähe,

von den Vaterfischen,

der Wanderer durch die Auen,

vorbei an Paaren,

Rollschuhfahrern.

 

spürt die Nebel,

hält weißes Leinen,

Heimatleinen für die nie Heimgekehrte,

abgeschieden mit Musik

lebst du die Fingerwelt,

mit der Vaterhand zeigt er ins Glück,

in das Wort zumindest.

 

  

 

 854272-a447daa317f4a85e69023434d3fa7ed8.jpg

Alfred Kolleritsch (Brunnsee, 16 februari 1931)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Annie van Gansewinkel werd geboren in Weert op 16 februari 1954. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007 en ook mijn blog van 16 februari 2008.en ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: De Brug

 

“Razendsnel remt de trein af, tot hij met een doodssnik tot stilstand komt. Een nuchtere stem klinkt door de luidspreker: "Dames en heren, vanwege een ongeval heeft deze trein een nog onbekende vertraging. Dank u."
"Je wordt bedankt." De slungel haalt voor de vuist weg een studieboek uit zijn koffertje en begint te bladeren.
Met een "Huh, wat gebeurt er?" licht het meisje haar walkman even op.
"Er heeft zich weer iemand voor de trein gegooid." Gretig praat de jongen haar bij. Alsof hij een gratuite opmerking over het weer heeft gemaakt, schuift ze de koptelefoon onmiddellijk weer over haar oorschelpen. Ze wiegt verder op de muziek waarvan voor ons alleen een dreun hoorbaar is.
"Het is toch wat. Vroeger hoorde je dat zelden," murmelt een grijs hoofd. Ik voel me, net als de anderen in de coupé, niet geroepen om te reageren.
"Waarom moeten ze net mijn trein uitkiezen?" drenst de student. "Laten ze andere mensen toch niet met hun problemen opzadelen. Gewoon tabletten, in je eigen bed, dan heeft geen mens er last van." Ook nu reageert niemand. De stilte wordt onbehaaglijk.
"Het kan natuurlijk ook een echt ongeluk zijn," kwek ik.
De man schuin tegenover me trekt zijn wenkbrauwen op. Hij blijft me aankijken. Als mijn ogen langs de andere gezichten wegvluchten, zie ik slechts medelijden om zoveel naïviteit. Alleen de oude vrouw blikt hoopvol naar me op. Nog steeds zijn daar zijn ogen. Alsof hij me mijn opmerking kwalijk neemt.”

 

 

 854272-d0d30d8123aec611fdbb205c8204ecc1.jpg

Annie van Gansewinkel ( Weert, 16 februari 1954)

 

 

 

 

De Israëlische schrijver Aharon Appelfeld werd geboren op 16 februari 1932 in Sadhora in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Blooms of Darkness (Vertaald door Jeffrey Green)

 


“The ghetto is thinning out. Now they are snatching old people and children in houses and in the streets. Hugo spends most of the day in the dark cellar, reading and playing chess by lantern light. The thick darkness plunges him into early sleep. In his sleep he escapes from the gendarmes by climbing a tree, but in the end he falls into a deep pit. When he wakes up, he is glad that the fall didn’t hurt him.

Every few hours his mother comes to see him. She brings him a slice of bread spread with fat, and sometimes an apple or a pear. Hugo knows she is denying herself food to give him more. He implores her to eat a portion of the food, but she refuses.
Again, another transport. Hugo stands at the narrow window and watches. There are shoves, screams, and bitter fights. In the pressing crowd, Frieda’s colorful figure stands out. She is wearing a flowery dress, her hair is disheveled, and from a distance it seems that the shoving is making her laugh. She waves her straw hat as though she hadn’t been caught but was going of her own free will on vacation to a resort.
“Mama, I saw Frieda in the transport.”
“Impossible.”
“With my very eyes I saw her.”
In the evening Hugo’s mother finds out that Frieda has been seized and deported without any of her belongings. The great hope that her Ukrainian boyfriend would give them refuge has been destroyed.
Hugo’s mother speaks more and more about Mariana. Mariana lives outside of the town, and they will apparently make their way to her through the sewer pipes. The pipes are wide, and after midnight little sewage runs in them. Hugo’s mother tries to speak in her ordinary tone of voice, and from time to time she gives it a tinge of adventure. Hugo knows she is doing that to calm him down.“

 

 

 854272-c348535a834a70a1a4077d48ddaa7229.jpg

Aharon Appelfeld (Sadhora, 16 februari 1932)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Richard Ford werd geboren op 16 februari 1944 in Jackson, Missisippi. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007 en ook mijn blog van 16 februari 2008.en ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Independence Day

 

„Though back on my street, the first shaded block of Cleveland, sweet silence reigns. A block away, someone patiently bounces a driveway ball: squeak . . . then breathing . . . then a laugh, a cough . . . "All riiight, that's the waaay." None of it too loud. In front of the Zumbros', two doors down, the streets crew is finishing a quiet smoke before cranking their machines and unsettling the dust again. We're repaving this summer, putting in a new "line," resodding the neutral ground, setting new curbs, using our proud new tax dollars-the workers all Cape Verdeans and wily Hondurans from poorer towns north of here. Sergeantsville and Little York. They sit and stare silently beside their yellow front-loaders, ground flatteners and backhoes, their sleek private cars-Camaros and Chevy low-riders-parked around the corner, away from the dust and where it will be shady later on.
And suddenly the carillon at St. Leo the Great begins: gong, gong, gong, gong, gong, gong, then a sweet, bright admonitory matinal air by old Wesley himself: "Wake the day, ye who would be saved, wake the day, let your souls be laved."
Though all is not exactly kosher here, in spite of a good beginning. (When is anything exactly kosher?)
I myself, Frank Bascombe, was mugged on Coolidge Street, one street over, late in April, spiritedly legging it home from a closing at our realty office just at dusk, a sense of achievement lightening my step, stiff hoping to catch the evening news, a bottle of Roederer-a gift from a grateful seller I'd made a bundle for-under my arm. Three young boys, one of whom I thought I'd seen before-an Asian-yet couldn't later name, came careering ziggy-zaggy down the sidewalk on minibikes, conked me in the head with a giant Pepsi bottle, and rode off howling. Nothing was stolen or broken, though I was knocked silly on the ground, and sat in the grass for ten minutes, unnoticed in a whirling daze.“

 

 

 854272-ae6067a88ad19183b8372254d1e973fe.jpg

Richard Ford (Jackson, 16 februari 1944)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Karl Otto Mühl werd geboren op 16 februari 1923 in Nürnberg. Zie ook mijn blog van 16 februari 2009 en ook mijn blog van 16 februari 2010.

 

Uit: Stehcafé, Geschichten vom Sonntag und anderen Tagen

 

„Der Sonntagmorgen, ich meine, der stille, der menschenleere, auch möglichst sonnige, er verdient alle Aufmerksamkeit.
Viele werden freilich jetzt noch schlafen, sie merken nichts von ihm.
Wir früh Aufgestandenen jedoch erleben eine Welt,in der auch die Mächte, die uns sonst zu bedrohen scheinen, noch mit eingezogenen Krallen schlafen. Das Autoradio lasse ich stumm.
Wenn es im Autoradio schlechte Nachrichten gibt, sind sie meistens von gestern. Im Übrigen sind Nachrichten fast immer schlecht.
Ich fand den Morgen reich an Eindrücken, als ich zum nahen Wald fuhr. Schon die wenigen Gesichter an den Bushaltestellen verlockten zum Studium: Gepflegte Matronen auf dem Weg zu Verwandten, sie suchen Menschennähe.
Die Bäckerei-Verkäuferin sagt immer: »Nein, ich bin überhaupt nicht allein. Ich habe ja meine Nichte.« Ein wackerer und friedlich aussehender Wandersmann mit wadenlanger Hose auf dem Weg in den Wald. Vielleicht fand sich einmal ein Mädchen, das es mit ihm versucht hätte, aber er hat sich nicht getraut.
Mir begegnen: Eine dickliche Frau, die mit einem großen, gefährlichen, an der Leine zerrenden Hund kämpft, und überhaupt die friedliche, die stille Welt, von der noch keinerlei Gefahr zu drohen scheint. Es stimmt wohl, dass tagsüber immer etwas passiert. Oder dass etwas passiert, das einem selbst fast hätte passieren können. Oder dass jemandem etwas passiert, bei dem wir wissen sollten: »it tolls for you« – die Glocke schlägt auch für dich, immer vorausgesetzt, dass die Menschheit ein mystischer Leib ist. Der Verstockte, Schweigsame aus dem Nebenhaus, der nie grüßt, hier sehe ich ihn während des Fahrens in Jogging-Kleidung auf dem Gehsteig laufen. Er spricht nie ein Wort, wenn ich ihm sonst begegne. Aber ich hebe sportlich grüßend die Hand, er stockt, kann nicht anders, grüßt zurück. So weit habe ich ihn schon einmal gebracht.“

 

 854272-5a48579029d3be58267e6823c57d9c62.jpg

Karl Otto Mühl (Nürnberg, 16 februari 1923)

Geschreven door Romenu om 19:57 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten