Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
seniorennet.beseniorennet.be

Lion Feuchtwanger, Vladimir Majakovski, Jeff VanderMeer, Reinhard Baumgart, Kuno Bärenbold, János Székely

De Duitse schrijver Lion Feuchtwanger werd geboren in München op 7 juli 1884. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Die Geschwister Oppermann

 

“Plötzlich wurde die Tür aufgerissen. Stürmisch, in breiter Front, brach Donnerwölkchen in den Raum ein. Gewaltig kam sie auf den schmalen François zu, umbauscht von ihrem Schlafrock. So erfüllt war sie von dem, was sie zu sagen hatte, daß es ihr die Sprache verschlug. Wortlos knallte sie ein großes, entfaltetes Zeitungsblatt auf den Schreibtisch, so daß es das Manuskript, die Bände der alten Klassiker, den Klopstock fast völlig überdeckte.

Es war die heutige Ausgabe des Berliner Organs der Völkischen. „Da“, brachte Frau Emilie François heraus, nichts weiter, uind stand da, dasleibgewordene Verhängnis. François las. Es war ein Artikel über die Zustände am Königin-Luise-Gmnasium. Diese Schule, längst eine Züchtungsanstalt von Landesverrätern, hieß es, sei jetzt vollends verrottet. Ein jüdischer Schüler, ein hoffnungsvoller Sproß der Familie Oppermann, habe in einem Schulvortrag vor versammelter Klasse Hermann den Befreier aufs wüstete geschmäht, ohne daß es bis jetzt seinem nationalen Klassenlehrer geglückt wäre, das Früchtchen zur Rechenschaft zu ziehen. Beschützt von dem verwelschten Vorstand der Anstalt, einem typischen Vertreter des Systems, spreitzte sich noch immer der freche Judenjunge in der

Glorie des Landesverrats. Wann endlich werde die nationale Regierung diesen unerhörten

Zuständen ein Ende bereiten?

François nahm die Brille ab, blinzelte. Er fühlte sich sehr elend. „Nun?“ fragte drohend Donnerwölkchen.

François wußte nicht, was antworten. „Was für ein entsetzliches Deutsch“, sagte er

nach einer Weile.

Er hätte es besser nicht gesagt. denn diese Äußerung endlich entfesselte Donnerwölkchen. Was? Der Mann hat sich und seine Familie durch seine ewige, phlegmatische Unentschlossenheit ruiniert, und jetzt hat er gegen den Angreifer nichts vorzubringen, als daß sie schlechtes Deutsch sprachen? War er wahnsinnig?

Die Portiersfrau hat ihr den Artikel gebracht, morgen werden ihr zehn Freundinnen den Artikel bringen. Sieht er denn nicht, daß es aus ist? Mit Schmach und Schande wird man ihn aus dem Amt jagen.

Fraglich, ob man ihm Pension zuerkennt. Was dann? Zwölftausendsiebenhundert Mark haben sie auf der Bank. Die Papiere stehen nicht mehr ihre vollen Hundert. Wovon soll man leben? Er, sie und die Kinder? „Von dem da?“ fragte sie und schlug mit der Hand auf sein Manuskript; sie erreichte aber nur das Zeitungsblatt.“

 

 

 947935-6ec6158fb1ccd8c173a72c26ac49df38.jpg

Lion Feuchtwanger (7 juli 1884 – 21 december 1958)

Hier met de schrijver Bertolt Brecht (links) 

 

 

 

 

De Russische dichter Vladimir Majakovski werd op 7 juli 1893 in Georgië geboren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2010 en eveneens alle tags voor Vladimir Majakovski op dit blog.

 

Ich

 

3. Einige Worte über meine Mama

Ich habe eine Mama auf Kornblumentapeten.
Doch ich spaziere inmitten bunter Pfaue
und quäle, abgemessnen Schritts, die haarigen Kamillen.
Der Abend spielt auf rostigen Oboen,
ich gehe zum Fenster
im Glauben,
dass ich sie wiedersehe:
die aufs Haus
gestreute
Wolke.
Doch bei der kranken Mama
läuft das Rascheln vorbei des Volkes
vom Bett bis hin zur leeren Ecke.
Mama weiß –
dies sind die Gedanken des wahnsinnigen Haufens,
der unter dem Dach der Weinhandlung Schustow hervorkriecht.
Und während meine Stirn, die vom Filzhut gekrönte,
den verlöschenden Rahmen blutig bespritzt,
sage ich,
mit dem Brummbass das Heulen des Windes eröffnend:
“Mama.
Wenn ich die Vase eures Martyriums,
die tanzende Wolken mit Stöcken zerschlugen,
zu bedauern anfinge, –
wer soll dann die goldenen Hände liebkosen,
die ans Blechschild geschlagen wurden bei Avanzos Vitrinen? … „

 

 

 

Und könntet ihr?

 

Die Farbe direkt aus dem Becher verspritzend
hab ich die Karte des Alltags bestrichen;
aus einer Schüssel Sülze gezogen,
zeig ich des Meeres Wangenbogen.
Von Blechfischschuppen las ich viele
Rufe neuer Lippen vor.
Und ihr?
Könnt ihr Nocturne spielen
auf einer
Flöte aus Wasserrohren?

 

 

 

Vertaald door Eric Boerner

 

 

 

947935-b58cbe81791be22800e0f80740f43ad6.jpg
Vladimir Majakovski (7 juli 1893 - 14 april 1930)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jeffrey Scott VanderMeer werd geboren op 7 juli 1968 in Belfont, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007  en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009.

 

Uit: City of Saints and Madme

 

„The question that most intrigued Dradin, that guided his thoughts and bedeviled his nights, was this: Would Cadimon Signal take pity on a former student and find a job for him? He hoped, of course, for a missionary position, but failing that a position which would not break his back or tie him in knots of bureaucratic red tape. Dad was an unlikely ally in this, for Dad had recommended Dradin to Cadimon and also recommended Cadimon to Dradin.

Before the fuzzy beginnings of Dradin's memory, Dad had, when still young and thin and mischievous, invited Cadimon over for tea and conversation, surrounded in Dad's study by books, books, and more books. Books on culture and civilization, religion and philosophy. They would, or so Dad told Dradin later, debate every topic imaginable, and some that were unimaginable, distasteful, or all too real until the hours struck mid night, one o'clock, two o'clock, and the lanterns dimmed to an ironic light, brackish and ill-suited to discussion. Surely this bond would be enough? Surely Cadimon would look at him and see the father in the son?

After breakfast, necklace and map in hand, Dradin wandered into the religious quarter, known by the common moniker of Pejora's Folly after Midan Pejora, the principal early architect, to whose credit or discredit could be placed the slanted walls, the jumble of Occidental and accidental, northern and southern, baroque and pure jungle, styles. Buildings battled for breath and space like centuries-slow soldiers in brick-to-brick combat.“

 

 

 

 947935-0ed3865a4a2651b00bb1ec02c08c8b72.jpg

Jeff VanderMeer (Belfont, 7 juli 1968)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, essayist en literatuurcriticus Reinhard Baumgart werd geboren op 7 juli 1929 in Breslau. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Damals, ein Leben in Deutschland

 

„Gemischte Herkunft also: ein Kleinbürgersohn aus dem schlesischen Osten hatte die höhere Tochter, Kind eines Gutsherrn aus alter Braunschweiger Familie, zur Ehe gewonnen. Die Spur der Vaterfamilie verliert sich rasch im Dunkel. Schon von seinem Großvater wußte er selbst nicht viel mehr, als daß der Streckenarbeiter bei der Reichsbahn gewesen war. Um so weiter ließen sich die Vorfahren meiner Mutter verfolgen, in direkter Linie über die beiden Maler Lucas Cranach bis ins 15. Jahrhundert, auf einer Nebenlinie sogar ins Fürstenhaus der Askanier und also, weil diese Hochfeudalen im Mittelalter sich alle miteinander vermischten, weiter bis auf Karl den Großen.
Das alles lernte ich, beklommen und stolz, wenn ich bei meiner Großtante Stapelfeld bäuchlings auf dem düsteren Perser lag und ihre Ahnentafeln studierte. Diese Tante Helene, jung verwitwet, inzwischen schlohweiß und etwas versponnen, hatte viel Zeit für Familiengeschichte und für mich, schwärmte für den Führer und die große deutsche Vergangenheit und tauschte sich über unsere Ahnen mit einem eifrig und pedantisch forschenden Vetter aus. Da sie für mich außer den Stammbäumen auch alle von ihr abonnierten Illustrierten bereithielt, radelte ich oft und gern zu ihr hinüber ins Reihenhaus nach Stabelwitz. Obwohl sie seltsam war, ein bißchen unheimlich. Nicht nur, weil die alte Dame sich so herzlich begeisterte für die neue, junge braune Zeit und ihre Führer, sondern weil sie immer, wenn ein Gewitter anrückte, verlegen kichernd in ihren Kleiderschrank stieg, aus Angst vor Donner und Blitzen: Mach du nur weiter!“

 

 

 

 947935-40ddea94d2ab2fd62cb4e9cfe578da29.jpg

Reinhard Baumgart (7 juli 1929 – 2 juli 2003)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kuno Bärenbold werd geboren op 7 juli 1946 in Pfullendorf. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Kältegrade

 

“Die Plastiktüte stellte ich vor mir auf den Boden. Ab und zu tat ich so, als würde ich einen kräftigen Zug aus der Rotweinflasche nehmen. Über eine Stunde war ich neugierigen Blicken und verächtlichem Grinsen ausgeliefert. Einige Leute machten einen weiten Bogen um mich und tuschelten. Zeigten mit dem Finger auf mich. Andere blieben kurz stehen. Sie wollten wissen, was auf dem Pappschild stand:

Ex-Gefangener bittet um keine Spende, sondern um weniger Vorurteile gegenüber Inhaftierten. Bitte nehmen Sie ein Gedichtblatt.

Arbeitskollegen und Bekannte beachteten mich so wenig wie der Oberlehrer des Knastes, der mit finsterer Miene in einem Steh-Café verschwand.

"Wollen Sie ein Gedichtblatt haben?"

"Ist das von Ihnen?"

"Ja."

"Hier, nehmen Sie das."

"Nein, ich nehme kein Geld."

"Aber einen Flachmann."

"Auch nicht."

"Wovon leben Sie denn?"

"Ach, ich komm schon über die Runden."

"Na, dann geht's Ihnen ja prächtig."

Um mich warm zu halten, wechselte ich den Standort. Der Hut verursachte Schmerzen. Als Nicht-Brillenträger wurde es mir schwindlig. Vermummte Gestalten huschten vorüber. Ich konnte nur noch erahnen, was um mich herum geschah. Wurde angerempelt und gestoßen. Ich setzte mich auf eine Bank und wartete, bis es mir wieder besser ging.”

 

 

 947935-5750b96c768def1726c6a7e253bfb33c.jpg

Kuno Bärenbold (7 juli 1946 – 6 mei 2008)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver en draaiboekaureur János Székely werd geboren op 7 juli 1901 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Der arme Swoboda (Vertaald door Leon Scholsky)

 

„Zugegeben, er war auch ein seltenes Exemplar: ein Hüne, an die zwei Meter groß, muskulös und massig wie ein Ochse, mit baby blauen Kinderaugen, die treuherzig aus den tiefen Augenhöhlen guckten wie ein fröhliches Sperlingspärchen, das sein Nest hoch oben in eine gefährliche Klippe gebaut hat. Die stark hervorstehenden Wangenknochen fi elen im rechten Winkel steil bis zum klobigen Kinn ab; darüber wucherte ein dichter, zausiger, brandroter Haarschopf. Swoboda hätte seine verfi lzten Locken niemals einem Haarschneider anvertraut. Er stutzte sie selbst alle drei Monate mit der großen Schere des Bahnhofsvorstehers.

Eigentlich hieß er gar nicht Swoboda. Man hatte ihn mal zum Spaß so genannt, als vor vielen Jahren

in der Gegend ein Mörder namens Swoboda gesucht wurde. Der Name war an ihm haften geblieben, was als zusätzlicher Beweis seiner Beschränktheit gedeutet wurde.

Er war in der tiefsten Slowakei geboren worden, wo sich die Bauern jahraus, jahrein von Kartoffeln

ernähren und Tuberkulose und Kropf üppig gedeihen wie winterharte Pfl anzen in fetter Ackerkrume.

Er war in einem Runkelfeld gezeugt worden und hatte seinen Vater nie gesehen, auch wenn seine

Mutter immer beteuerte, er würde sie bestimmt eines Tages besuchen kommen. Er war kein schlechter Mann, seufzte sie dann, aber er war Flußschiffer, und die Strömung hatte seine Zille weit-weit in die Ferne getrieben. Swoboda liebte seine Mutter über alles – »meine Mamiiinka«, wie er sie in seiner breiten Mundart nannte. Er redete ständig von »Mamiiinka« – und hatte ein ganzes Repertoire von wirren Geschichten über sie auf Lager. Zwar wurde niemand klug daraus, aber sie waren bestimmt herzergreifend, die Geschichten, denn er fügte jeweils schniefend hinzu: »Arme Mamiiinka, ohne die Zugluft tät sie heut noch leben.«

Seine Angst vor Zugluft machte ihn zur Zielscheibe ständigen Spotts. Wenn der Bahnhofsvorsteher

nicht da war, ließen die trödelnden Angestellten Türen und Fenster sperrangelweit offenstehen und

riefen nach Swoboda, nur um ihn Hals über Kopf davonrennen zu sehen.“

 

 


947935-bfcd73b93b84b30ac33d9ef162fcae1d.jpg
János Székely (7 juli 1901 – 16 december 1958)

Boedapest



Zie voor nog meer schrijvers van de 7e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:49 Reageer op dit bericht
Reageer op dit bericht

Reageer op dit bericht

Een titel of je eigen website toevoegen

De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Miroslav Krleza, Clemens Haipl, Ludwig Ganghofer, Joseph Winckler, Hasan Abidi

De Kroatische schrijver Miroslav Krleza werd geboren op 7 juli 1893 in Zagreb. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2008 en ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: The Banquet in Blitva (Vertaald door Edward Dennis Goy and Jasna Levinger)

 

„But who are we who live while our Blitva has not perished? I, Nielsen, and that Blitvinian they've arrested and whom they're leading in chains across the empty square, under the monument of the Blitvinian genius. In a rubber raincoat that poor bugger passed by, pale and upright, defiant, surrounded by a patrol of cuirassiers, and from under his left shoulder blade, as though drawn in bright red lipstick (almost cadmium), over the muddy and drenched rubber flowed perpendicularly an intensely red stream of fresh human blood. It was morning. A gray, dark, guttering, slimy, antipathetic, muddy Blitvinian morning, and in the distance, from around the corner, where stood the frowning scaffolding of a new five-story building, from the new Blitvinian corso came the sound of "Tango-Milango" from the Hotel Blitvania. That the Hotel Blitvania, as Barutanski's headquarters, had served as a central torture chamber during the years '17, '18, and '19 and that in the cellars of that accursed hotel several hundred people had been slaughtered was known to all in the city and over the whole of Blitva, and for years people made a detour around it in silence and with bowed heads, but today, on that very same place of execution, they were dancing the Tango-Milango.

In the newspapers of that mythical period, when Barutanski ruled from that accursed hotel as the first Protector, one might read in some texts consisting of cleverly infiltrated lines, between two or three words, timidly and cautiously, hints that once again someone had been massacred in the Hotel Blitvania, that someone had given evidence in court from a stretcher, that someone had been blinded, that someone had had needles stuck under his nails, and another with broken joints, but today it was all forgotten, today the Hotel Blitvania had been renovated as a first-class hotel. Today the Hotel Blitvania was a center for tourist traffic. Today rich foreigners and foreign diplomats of high rank stayed there. Today, for whole nights, they danced the Tango-Milango. And in general, in all Europe there wasn't a square centimeter on which somebody had not been blinded or had his joints broken or been beaten to death like a dog.“



 947927-1b54e7d68ed970f7880e78e7c88f88a9.jpg

Miroslav Krleza (7 juli 1893 – 29 december 1981)

Buste in Pecs

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, cabaretier, tekenaar en muziekproducent Clemens Haipl werd geboren op 7 juli 1969 in Wenen. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Sind wir bald da?

 

“Nach der Lesung war ich noch ein wenig unterwegs. Ein Freund von mir ist ein, ich möchte fast sagen: international lässiger DJ und hat in Wien aufgelegt. Er hat mich auf die Gästeliste des Clubs geschrieben, was mich natürlich extrem stolz gemacht hat. Ich als aufstrebender Literat auf der Gästeliste des etablierten DJs und Musikproduzenten. Ich bin dabei, ich bin hip. Besonders gefreut hat mich das mit der Gästeliste, weil an dem Abend überhaupt kein Eintritt verlangt wurde. Es gab keinen Türsteher, niemanden, den ich mit einem beiläufig hingeworfenen »Ich bin auf der Liste« beeindrucken hätte können.

Ich habe kurz überlegt, ob ich jemand Wildfremdem erklären soll, dass ich auf der »Liste« bin. Möglicherweise hätte er oder sie mich dann aber für sehr blöd, eventuell sogar für gefährlich gehalten. Und das will ich ja wirklich nicht. Genauso gut könnte man jemanden ansprechen und ihm wissend »Ich habe mir gerade ein Bier gekauft« ins Ohr raunen oder »Ich habe mir heute die Schuhe selbst gebunden, ich, ich selbst!« Man sollte nicht allzu überrascht tun, wenn man dann von anderen für seltsam gehalten wird. Mein Gott, ist halt so.

Wie auch immer: Ich war also in diesem Club und habe ansatzweise verstanden, warum im Zusammenhang mit Pop immer wieder von »Jugendkultur« die Rede ist und nicht von »Lebenssituationen- jeglichen-Alters-Kultur«. Kurz, ich bin mir sehr alt vorgekommen. Ich glaube schon, dass ich mich mit all den zwanzigjährigen Damen wunderbar unterhalten könnte, geistreiche

Gespräche führen, lachen, philosophieren usw., das Übliche halt.”

 

 

947927-495efecd4659a0f33545820827e76874.jpg
Clemens Haipl (Wenen, 7 juli 1969)

 

 

 


De Duitse schrijver
Ludwig Albert Ganghofer werd op 7 juli 1855 geboren in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009
en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Der Ochsenkrieg

 

„In den großen Zelten, die auf der Wiesenhöhe der Nürnberger Straße für das Königspaar und sein Gefolge errichtet standen, hatten Herr Sigismund und Frau Barbara die verstaubten Reisekleider abgelegt und für den Einzug in Regensburg sich angetan mit dem Schmuck der Herrscherwürde.

Während die Königin, die immer geraumer Zeit bedurfte, um sich schön zu machen, noch vor dem silbernen Reisespiegel saß, hatte der König schon das Zelt verlassen und stand in der milden Sonne. Noch trug er die Krone nicht. Doch seine hohe Gestalt, in der sich Majestät und Anmut paarten, war schon umflossen von den starren Falten des schwer mit Gold bestickten und mit Hermelin verbrämten Purpurmantels. Darunter schimmerte der lange, bis zum Gürtel geschlitzte Reitrock von mattgrüner, mit Perlenblumen benähter Seide. An den Füßen glitzerten die goldgespornten Schnabelschuhe; und die großen, bunten Emailglieder des Gürtels trugen das breite Schwert, an dessen Knauf ein grüner Smaragd von der Größe einer Welschnuß funkelte – ein Stück geschliffenen Glases – den echten kostbaren Schwertstein hatte Herr Sigismund zu Nürnberg verpfänden müssen, um Geld für die Regensburger Reise zu beschaffen. Dieses Geld war auch schon wieder ausgegeben, war auf der langen Reisestrecke in die flehenden Hände des verarmten Volkes geflossen, das überall in hoffendem Glauben die Straße des schönen, hilfreichen Königs belagert hatte. Er kam zu seiner treuen Reichsstadt Regensburg mit einer Tasche, die so leer war wie ein junges Grab, aus dem der Schaufelmann soeben herausgestiegen.

Von den widerlichen Sorgen, die seine häusliche Wirtschaft bedrückten, war in seinen hellen, heiteren Augen kein Schatten zu gewahren. Er schwatzte munter und stand unter dem reinen Himmel wie ein menschgewordener Sonnenstrahl.“

 

 

 947927-feebfb72f523bb6f04eeadcdc00d6e7c.jpg

Ludwig Ganghofer (7 juli 1855 – 24 juli 1920)

Standbeeld in Rottach-Egern

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Alfred Josef Werner Winckler werd op 7 juli 1881 in Bentlage bij Rheine geboren. Zie ook mijn blog van 7 juli 2007 en ook mijn blog van 7 juli 2009 en ook mijn blog van 7 juli 2010.

 

Uit: Eiserne Sonette

 

Es summt der Dynamo, an Uhr und Skalen

Gehn geisterleis die Zeiger, rasend drehn

Die Räder; allgewaltig, zauberschön

Des Stahlkolosses Kolben schwirrn und mahlen.

Selbsttätig wacht es, nährt sich, rechnet Zahlen,

Kühlt die Gelenke, bleibt wie denkend stehn

Und rast aufs neu; lautlos die Meister gehen

Und sehn nur nach den Zeichen und Signalen.

Maschinen, summende Arbeitsbienen,

Ihr Wunderwesen, ihr Gnome und Hünen,

Formen heißt Fronen;

Weltgebundene, weltumgestaltende,

Geisterfundene, geisterhaft schaltende,

Murmelnde Mütter neuer Äonen.

 

*

 

Ich fron wie ihr täglich um Lohn und Brot
Und steh nicht abseits in der Weltbetrachtung

Wie Lenau in hochmütiger Verachtung;

Ich tu mein Teil, denn Pflicht tut jedem not.

Und blühn mir Kränze, sät' ich selbst sie ein;

Ich wusch mich hart und blank in Zorn und Zähren,

Aus heißer Notdurft lernt ich euch verklären –

Des Werktags Stirn geb ich den Heiligenschein.

Dies schenkt kein Weib – sei Mann! Nach

Männern schreit

Die Zeit; Tod aller Weichlichkeit!

Und lockten uns mit Pfaun und Papageien

Granatbäume auf goldsmaragdner Wiese,

Wir könnten uns der Muße nicht mehr freuen,

Wir bauten einen Schacht im Paradiese.

 

 

 947927-266d8e6a8d308fe6d58401a6b78811f7.jpg

Josef Winckler (7 juli 1881 – 29 januari 1966)

 

 


De Pakistaanse dichter, schrijver en journalist Hasan Abidi werd geboren op 7 juli 1929 in Jaunpur in Uttar Pradesh. Zie ook mijn blog van 7 juli 2009
en ook mijn blog van 7 juli 2010.

Uit: Life spent in madness was not in vain / though many a pain the heart endured. (Bespreking van zijn biografie door Murtaza Razvi)

 

„Born into a waning feudal setup in a small town of Zafarabad in district Jaunpur, UP, India, Hasan Abidi learnt at a very early age to live without the care and warmth of parents: his mother passed away while he was only a child, the father remarried, and it was up to his grandfather and uncles and aunts who took turns to raise him. Schooling and then life at college followed; it was during the latter period that he got enamoured by literature, rubbed shoulders with learned professors, writers and critics, completed his degree and was almost inadvertently told by his elders to go try his luck in the new state of Pakistan.
That journey proved to be a one-way fare. Abidi sahib spent the early years of his professional life in the Lahore of the 50’s, a time when a whole conglomerate of writers, poets and political activists graced the city with their presence. The word from those who knew Abidi sahib in those years was that he was known to carry messages to and from Syed Sajjad Zaheer, wearing a burqa to avoid suspicion by the authorities that had dubbed the communist leader as a threat to Pakistan.
A considerable portion of a chapter in the book is devoted to the Sajjad Zaheer episode, but there is no mention of a burqa in it — a detail that Abidi sahib probably thought was frivolous and not worthy of recording. Then came the confinement, first in the infamous Lahore Fort’s dungeon and then in prison, where Abidi sahib was kept in the cell that had also served as a death cell for freedom-fighter Sardar Bhagat Singh. Here the famous couplet summed up the poet’s feelings:

“Ik ajab bu-i-nafas aati hai deevaron se / Haai zindaan mein bhi kya loag the ham se pehle”.

(The walls breathe out a unique fragrance / What people were in prison before us.)“

 

 

 947927-7501753e538102cfecfc74a265afbbac.jpg

Hasan Abidi (7 juli 1929 – 6 september 2005)

Geschreven door Romenu om 19:40 Reageer op dit bericht

Ivo Victoria

De Vlaamse schrijver Ivo Victoria (pseudoniem van Hans van Rompaey) werd op 7 juli 1971 geboren in Edegem (Antwerpen) Hij studeerde communicatiewetenschappen aan de Katholieke Universiteit Leuven. Als zanger van de inmiddels ter ziele gegane popband Kamino bracht hij diverse albums uit en toerde hij door de Benelux. Hij werkte bij verschillende Belgische platenmaatschappijen en was betrokken bij de organisatie van het Lowlands-festival. Tegenwoordig werkt hij als freelanceprojectmanager om meer tijd te kunnen maken voor zijn ware passie: schrijven.

 

Uit: Gelukkig zijn we machteloos

 

`Billie was door het dolle heen. Regenwater en modder spatten op haar broek en shirt iedere keer wanneer haar voeten in het gras landden. Ze kronkelde als een bergrivier, haar handen gleden als vissen langs haar gezicht over haar kleine boezem en haar gladde buik, over haar buik naar haar voeten tot ze opgekruld als een egel dicht tegen de grond zat en dan sprong ze weer op en spreidde haar armen en benen, strekte haar lichaam zo ver ze kon en het leek alsof ze minutenlang in de lucht bleef hangen, gedragen door de wind en de regen - en ze zong.`

(...)

 

De waarheid is een schuinsmarcheerder. Een hypocriet. Zo eentje die lacht en beweert dat hij het alleen maar zegt in mijn eigen belang. De waarheid heeft geen belang. Ze bestaat niet eens echt, ze sluipt door ons leven als een dief, een stille zucht- niemand heeft haar ooit gezien. We kennen haar van horen zeggen: dat is de basis van elk geloof.


 

 

1114570-adc3026bfd1c7ff3c294491ad053fcd8.jpg
Ivo Victoria (Edegem, 7 juli 1971)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Bodo Kirchhoff, William Wall, Bernhard Schlink, Marius Hulpe

De Duitse schrijver

Bodo Kirchhoff werd geboren op 6 juli 1948 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Erinnerungen an meinen Porsche

“Regel Nummer eins: Wer ein Buch schreiben will, muss Zeit und Geld haben und wenigstens einen guten Grund. Zeit hatte ich genug unter all den Prominentenleichen im Waldhaus, ebenso Geld, ob in Übersee oder hier, und mein Grund lag auf der Hand, wenn ich an mir heruntersah; dazu kam die Weltlage in diesem Herbst, womit ich das allgemeine Finanzchaos meine. Fehlte noch der Anstoß, um aus Notizen ein Buch zu machen, und da reichte es, dass gleich zwei ungebremste Frauen am selben Wochenende in der Kurklinik auftauchen wollten: die Frau, ohne die es keinerlei Grund gäbe, überhaupt nachzudenken, und meine liebe Ursel, die mich zur Welt gebracht hat.
Wie immer, wenn sie Ideen hatte, rief sie am späteren Abend an, meine rauchende, nachtmenschige, irgendwie immer noch linke Mutter – ab und zu sollte man sich diesen nicht mehr zu steigernden Verwandtschaftsgrad schriftlich vor Augen führen –, und kaum hatte sie ihren Besuch angekündigt und nebenbei nach meinem Befin-den gefragt, kam der übliche Schwall zur Lage der Dinge aus Sicht ihrer Alters-WG. Dein Kapitalismus ist am Ende, rief sie, es gibt nur noch Schulden, die ganze Welt ist verschuldet, wie soll das weitergehen? Kein Wunder, wenn bei uns die Sozis mit Kommunisten paktieren, nur kann ich leider keine Frau wählen, die anderen den Mund verbietet: Isch-Basta heißt die bei mir nur – am Anfang vom Ende steht immer der Größenwahn! Etwas mehr Bescheidenheit, Dannymann, und du wärst nie in dieser Klinik gelandet und könntest nach wie vor Dinge tun, auf die Männer so stolz sind! Hier holte Ursel zum ersten Mal Luft, und hier hole auch ich Luft: für einen Rückblick – auch wenn Rückblicke nicht bei allen beliebt seien, wie mir ein schreiberfahrener Mitpatient zu bedenken gab; nur sollte sich einer, der’s ernst meint, nicht gleich bei allen beliebt machen wollen: Regel Nummer zwei für mein Gefühl.”




Bodo Kirchhoff (Hamburg, 6 juli 1948)



De Ierse dichter en schrijver dichter William Wall werd geboren in Cork City in 1955. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Ghost estate

women inherit
the ghost estate
their unborn children
play invisible games
of hide & seek
in the scaffold frames
if you lived here
you’d be home by now

they fear winter
& the missing lights
on the unmade road
& who they will get
for neighbours
if anyone comes anymore
if you lived here
you’d be home by now

the saurian cranes
& concrete mixers
the rain greying into
the hard-core
& the wind
in the empty windows
if you lived here
you’d be home by now

the heart is open plan
wired for alarm
but we never thought
we’d end like this
the whole country
a builder’s tip
if you lived here
you’d be home by now

it’s all over now
but to fill the holes
nowhere to go
& out on the edge
where the boys drive
too fast for the road
that old sign says
first phase sold out




William Wall (Cork City, 6 juli 1955)




De Duitse schrijver en jurist Bernhard Schlink werd geboren in Großdornberg op 6 juli 1944. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Sommerlügen

„Der Tag, an dem sie aufhorte, ihre Kinder zu lieben, war nicht anders als andere Tage. Als sie sich am nachsten Morgen fragte, was den Verlust der Liebe ausgelost hatte, fand sie keine Antwort. Hatten ihre Ruckenschmerzen sie besonders gequalt? Hatte das Scheitern an einer einfachen hauslichen Aufgabe sie besonders gedemutigt? Hatte eine Auseinandersetzung mit dem Personal sie besonders gekrankt? So etwas Kleines musste es gewesen sein. Etwas Groses passierte in ihrem Leben nicht mehr.
Aber was es auch war, der Verlust war da. Sie hatte den Horer abgenommen, um ihre Tochter anzurufen und ihren Geburtstag zu besprechen, die Gaste, den Ort, das Essen, und legte wieder auf. Sie wollte nicht mit ihrer Tochter sprechen. Sie wollte auch mit keinem anderen Kind sprechen. Sie
wollte ihre Kinder nicht sehen, nicht an ihrem Geburtstag und nicht davor und nicht danach. Dann sas sie neben dem Telefon und wartete, dass die Lust zum Telefonieren sich einstellen wurde. Aber sie stellte sich nicht ein. Als am Abend das Telefon klingelte, nahm sie nur ab, weil ihre Kinder sonst besorgt bei der Pforte angerufen und das Personal auf sie gehetzt hatten. Da log sie lieber gleich, sie konne nicht reden, sie habe Besuch.
Sie hatte nichts an ihren Kindern auszusetzen. Sie hatte es gut mit ihnen. Auch die anderen Frauen im Sti∫ sagten ihr, wie gut sie es mit ihnen habe. Wie wohlgeraten ihre Kinder seien: der eine Sohn ein hoher Richter und der andere ein Museumsdirektor, die eine Tochter mit einem Professor verheiratet
und die andere mit einem bekannten Dirigenten!
Wie aufmerksam sie sich um sie kümmerten! Sie kamen zu Besuch, ließen zwischen dem Besuch des einen und des anderen Kinds nicht zu viel Zeit verstreichen, blieben für ein oder zwei Nächte, holten sie manchmal für zwei oder drei Tage zu sich und brachten zum Geburtstag ihre Familien mit. Sie halfen ihr bei Steuererklärung, Versicherung und Beihilfe, begleiteten sie zum Arzt und beim Kauf von Brille und Hörgerät. Sie hatten ihre Familien, ihre Berufe, ihre Leben. Aber sie ließen ihre Mutter daran teilhaben.“




Bernhard Schlink (Großdornberg, 6 juli 1944)




De Duitse dichter en schrijver Marius Hulpe werd geboren op 6 juli 1982 in Soest, Nordrhein-Westfalen. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


ein kleiner spaziergang

ein kleiner spaziergang durch den park eine frau
filmt die familie ihres sohnes & schwenkt
nachdem alles erfasst ist in den kinderwagen archivierung
heißt das eine vergangenheit produzieren eine die
greifbar ist sehbar & hörbar die für lange
das bedürfnis stillt nach erinnerung nach kindheit &
um sie unsterblich zu machen die stunden der ersten
schritte wie niedlich soll mal eines tages
einer sagen der davorsitzt vor irgendeiner
zukünftigen glotze mit einem die mutter
stolz machenden überwältigten gesichtsausdruck



wie ein ameisenvolk wandern

wie ein ameisenvolk wandern
die bunten millionen durch die unterirdischen
verkehrswege in reih und glied rempeln
ausnahmsweise auch mal was die regel
bestätigt kleine ketten ein strom ein
anständiges völkchen ist es müde
der schiefen blicke man kann hier gut
einen abend verbringen wie sollte
es auch schon langweilig werden
bei so einer vielfalt manche nennen es
einheitsbrei aber genauso gut ist es alles
in einem bühne kleiderschrank wunderhübscher
menschenbasar humane preise ein hüftschwung
jemanden nettes vorbeilassen oder auch
einfach nur das lächeln des fremden


Marius Hulpe (Soest, 6 juli 1982)



Zie voor nog meer schrijvers van de 6 juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag .

Geschreven door Romenu om 21:00 Reageer op dit bericht

Peter Hedges, Wadih Saadeh, Fabrice Colin, Tobias Sommer

De Amerikaanse schrijver, draaiboekauteur en regisseur

Peter Hedges werd geboren in West Des Moines, Iowa, op 6 juli 1962. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008. en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: The Heights

“That morning we woke to find our street buried in snow. The stoops, the sidewalk, the row of parked cars were a blanket of white; the trees looked as if they’d been dipped in frosting, and the whole of Oak Lane—with its impeccably preserved century-old brownstones—had the look of a vintage photograph. Only the loud scrape from an approaching snowplow betrayed what Tim, my history-teaching husband, would like to believe: Erase the plow, remove the light poles and the telephone wires, toss out all electrical appliances, and it could be any other Brooklyn Heights morning, circa 1848 or 1902.
Staring down from our fourth-floor apartment, I made out the faint prints from Tim’s boots. Before sunrise, he’d crossed between two parked cars and trudged with his backpack full of graded papers toward Montague Street, where he’d climbed the steps to the Montague Academy. During the night, the thick flakes had fallen gently, but now it was morning, and the wind blew in gusts that rattled the windows of the living room/dining room/toy room where I was standing. I felt a chill.
Sam came running down the hall, his diaperless pants at his knees, crying, “Mommy, pee-pee! Pee-pee!” Teddy, newly four, followed, saying, “Sam made a mess!” Minutes before, I’d abruptly left the kitchen because, between the repeated calls of “More milk, Mommy” and “I’m hungry, Mommy” and “Mommy, Sam’s hitting me,” I knew either they’d stop, as asked, or I would snap. With few places to look, it took no time for them to find me.
Teddy had been up early due to a bad dream, and Sam had eaten hardly any breakfast, feeding himself only the brightly colored mini-marshmallows from his favorite sugared cereal. “This will not do,” I announced grandly. But, of course, it would. It did.
When Tim phoned from school, I had to shout over Sam, who was shrieking, while Teddy kept pushing the button that made the phone go on speaker. Tim asked, “How’s it going?” more out of habit, I suppose, because one little moment of listening, and he’d know.“


Peter Hedges (West Des Moines, 6 juli 1962)




De Libanees-Australische dichter en schrijver
Wadih Saadeh werd geboren in Shabtin in Libanon op 6 juli 1948. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


The Dead Are Sleeping

They were innocent people.
They would caress their children’s hair in the dusk,
dropping off to sleep.

They were innocent, simple people,
sweating during the day and smiling.
On their way home they would pause before shop windows,
measuring with their eyes the size of children’s clothes,
then walk on.

They would take one step
in the early breath of dawn
to touch the tree trunks.
During January frosts,
while they were watching,
some branches would bear fruit.
Their scythes yearned for the fields,
the air in the village was waiting for their cries.
Suddenly, their wheat became ribs,
the breeze and grass, rooted
in their bodies.

They were innocent, simple people.
Each evening the sun slid its silky mantle
over their souls.

Dawn Death

They open their doors before sunrise.
They open the two shutters of their windows
so the sunlight can enter.
With the breath of dawn
flowers drink,
life is enjoyed.
At daybreak,
a beam of sunlight
shining through a crack in the door
lies across closed eyelids.

Vertaald door Anne Fairbairn




Wadih Saadeh (Shabtin, 6 juli 1948)




De Franse schrijver

Fabrice Colin werd geboren op 6 juli 1972 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Elric (Samen met Michael Moorcock)

„Ils s’arrêtèrent sur un talus, à leurs pieds, immenses et sinistres, les ruines de l’antique Soom s’étendaient, entourées de la jungle.
Le duc Oregino posa sa main gantée sur la poignée de la hache de bataille en acier enchâssé d’argent couvert d’abondantes gravures, fleuron de la cavalerie de Uyt. Un air de scepticisme se peignait sur son visage. Il jeta un coup d’oeil à l’albinos qui s’était arrêté à ses côtés.“
(…)

„Assise à son chevet, la servante retroussa la manche de sa tunique et dénuda sa maigre épaule entourée d’un bandage. L’albinos se redressa, étonné. Elle l’avait déjà soigné, hier, et il ne se souvenait de rien. Ôtant la bande de lin, la jeune femme en déroula une seconde et appliqua un onguent sur la plaie. Ayant cherché son regard en vain, Elric s’étendit de nouveau, offert aux circonvolutions de ses doigts satinés. Cette simplicité, songea-t-il, cette beauté sans condition était ce qui manquait à sa vie. Il avait entrevu une forme de bonheur, jadis – il en avait caressé les contours dans les prairies de son île natale, tandis que Cymoril chevauchait à son côté. Mais quand ils étaient rentrés ce soir-là sous les gouttes brûlantes de l’orage il avait compris, avec une poignante certitude, que le temps de l’innocence s’achevait pour lui et ne reviendrait jamais plus.“




Fa
brice Colin (Parijs, 6 juli 1972)



De Duitse dichter en schrijver Tobias Sommer werd geboren op 6 juli 1978 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Zie ook mijn blog van 29 december 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Die Leuchtturmwärterin

„Die Terrasse oder das Schlafzimmerfenster, sagte meine Frau, vor Jahren, an dem Tag, als wir das Haus kauften. Es war keine Frage, sie wartete nicht auf eine Antwort, sie sah mich an und sprach diesen Vergleich, langsam, überlegt, wie zu sich selbst. In ihrem abwesenden Blick, der vom Strohdach zum Meer und wieder zurück schweifte, sah ich Leselampen, Nachtschränke, Kerzenständer und Weinregale, die sie in variantenreiche Positionen verschob. Dieser Halbsatz war typisch für unsere Beziehung, jemand redet, bricht ab, kann mit dem Fragment leben, weil es in seinen Augen lückenlos ist, und schweigt, ohne zu ahnen, dass der andere den Wortfetzen dreht und wendet; diese Szene vor dem Rohbau unseres neuen Zuhauses war charakteristisch für uns, weil wir schwiegen. Diese Frage war für mich nie Bestandteil von Überlegungen, sie war selbstredend; von der Terrasse aus möchte ich auf den Strand blicken können.
Du würdest schmunzeln, mit den Fingern deiner linken Hand das Grinsen verbergen; jede Wandöffnung in deinem vom Wasser umrundeten Turm zeigt auf das Meer.
Meine Frau entschied sich für das Fenster, durch das nun ein leichter Wind zieht, meine Zehen kühlt und langsam unter die Bettdecke kriecht. Die Kälte stört sie nicht, ich höre ihr monotones Atmen, der ihren Schlaf unterstreicht. Ihre Augäpfel bewegen sich unter den geschlossenen Lidern, als suchen sie den Traum, der kommen und durch ihren Körper zucken wird, wie jede Nacht. Ich warte, zähle rückwärts Zahlenketten, die aus meinem Kopf nicht weichen wollen, dreizehn Kreissektoren, vier Himmelsrichtungen, eine Umdrehungszeit von sechzig Sekunden. Ich bilde Additionen, dividiere Quersummen, suche Zahlen für den richtigen Preis, es ist meine Aufgabe, als Immobilienmakler. In dieser Nacht rechne und schiebe ich, bis ich eine Folge aus Fibonacci-Zahlen erhalte und bin mir sicher: Meine Frau würde sie erkennen und sagen: Alle guten Dinge sind drei.“




Tobias Sommer (Bad Segeberg, 6 juli 1978)

Geschreven door Romenu om 21:00 Reageer op dit bericht

Eino Leino, Serge Pey, Walter Flex, Paul Keller

De Finse dichter en schrijver

Eino Leino (eig. Armas Eino Leopold Lönnbohm) werd geboren op 6 juli 1878 in Paltamo. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


The Heart

I.
Heart, what are you sawing?
are you sawing planks,
four planks for me
to lie down in,
a pleasant place to lie down?

It’s iron I’m sawing
I’m breaking your chains
so that your soul
will be free,
your unhappy soul will be free.

II.
Heart, what are you whispering?
Are you whispering the wondrous
path of the daylight
a pass through the mountains
toward the stars in the sky?

It’s darkness I’m whispering
dark Tuoni’s poems
chasms, trouble,
uttering nothing,
the blessedness of pride.


Vertaald door by Lola Rogers




Eino Leino (6 juli 1878 – 10 januari 1926)

Standbeeld in Helsinki




De Franse dichter

Serge Pey werd geboren in Toulouse op 6 juli 1950. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Le poème est une oreille

Le poème est une oreille
et non une bouche
car l’homme est né
d’une oreille qui voit
et toute oreille copie l’enfant
qui tourne dans le ventre d’une étoile
qui cherche le ciel qu’elle n’a pas

Seule la bouche capable de devenir une oreille
est une vraie bouche

Je parle
Tu parles
comme une étoile
Nous conjuguons la nuit

Le poème non né de l’oreille
n’a pas de mains dans les yeux
ne marche pas avec les pieds
arrache les langues
et bâillonne les bouches
fermées dans les baisers

Les cinq façons de marcher
celle du pied à la bouche
celle de l’oreille à l’œil
celle du pied à l’oreille
celle de la bouche à l’œil
celle du pied à l’œil
ne mènent pas toutes
au ventre de l’étoile

La gauche et la droite du feu
se rejoignent
dans la main épaisse du ciel
et retournent les oreilles
qui n’ont pas entendu




Serge Pey (Toulouse, 6 juli 1950)




De Duitse dichter en schrijver Walter Flex werd geboren op 6 juli 1887 in Eisenach. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.


Ein froh und tröstlich Lied

Gottvaters blühendes Wunderkleid
wallt über unsere Lande weit
und schmückt die arme Erde.
Die Blumenwiese ist sein Saum,
die Kinder haschen noch im Traum
danach mit Lustgebärde.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
birgt allen Trost für Menschenleid!
Aus seinen langen warmen Falten
hat Menschenhand ihr täglich Brot
und Früchte süß und goldenrot
noch Jahr um Jahr erhalten.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
rauscht durch die Welt in Ewigkeit
und hört nicht auf zu prangen.
Und rauscht uns noch zur Nacht Geleit!
Der letzte Griff in Gottes Kleid
stillt Bangen und Verlangen.




Walter Flex (6 juli 1887 – 16 oktober 1917)




De Duitse schrijver Paul Keller werd op 6 juli 1873 in Arnsdorf geboren. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Ferien vom Ich (Nach meiner Heimkehr)

„Der Johannisbrunnen! In seinem Becken ließ ich als Kind meine Schifflein schwimmen. Sie schwammen nach Amerika, nach Jerusalem oder gar bis ins Riesengebirge. Mein Bruder Joachim, der mit auf dem Brunnenrande saß, lächelte oft verächtlich über diese Reiserouten. Er war drei Jahre älter als ich und schon Gymnasiast. Da verachtete er meine Abcschützen-Geographie. Mit Schifflein spielte er nicht mehr; er liebte nur wissenschaftliche Unterhaltung. So warf er Fische aus Blech, die ein eisernes Maul hatten, ins Wasser und angelte mit einem Magneten nach ihnen. Er hatte ein Senkblei, und wenn seine Fische nicht bissen, sagte er: es läge am Wetter oder ich stände mit meinem infam weißen Spitzenkragen zu nahe am Wasser und verscheuchte die Fische.
Unterdes fuhren meine Schiffe nach Jerusalem oder ins Riesengebirge, und oben auf dem grünen Balkon am Brunnenplatz saß unsere Mutter bei ihrer Handarbeit und schaute manchmal zu uns herunter.
Wie kommt es doch, daß Menschen von einem solchen Brunnenrand fortziehen können, daß er ihnen nicht lieber und größer ist als alle Küsten des Ozeans?
Mein Bruder und ich sind fortgezogen, und die gute Frau auf dem grünen Balkon ist allein geblieben. Als Studenten kamen wir noch regelmäßig zu den Ferien. Joachim aber war kaum mit seinen Studien fertig, als er seine Ehe schloß mit jenem unselig schönen Mädchen, dem die Schönheit zum Fluche
gegeben war. Nach einem Jahre wurde das Kind geboren, und nach nur wieder einem halben Jahre war ich dabei, als die Frau vor Gericht die Aussage machte, sie habe sich selbst mit einem Revolver in die Brust geschossen, weil ihr Mann sie nach einem furchtbaren Streit verlassen habe.“



Paul Keller (6 juli 1873 – 20 augustus 1932)

Geschreven door Romenu om 19:52 Reageer op dit bericht

Miquel Bulnes

De Nederlandse schrijver Miquel Bart Ekkelenkamp Bulnes werd geboren op 6 juli 1976 in Bloomington, Indiana (Verenigde Staten van Amerika). Hij groeide op in Zoetermeer en Ugchelen en behaalde zijn gymnasiumdiploma in Apeldoorn in 1994. Datzelfde jaar begon hij met zijn medicijnenstudie aan de Universiteit van Utrecht. Tijdens deze studie deed hij een half jaar onderzoek aan de Universiteit van Texas.  Na zijn afstuderen in de geneeskunde in 2001, werkte hij eerst een jaar als co-assistent interne geneeskunde, pneumologie en cardiologie in het Groene Hart Ziekenhuis in Gouda. In 2002 begon hij zowel aan onderzoek i.v.m. zijn proefschrift als aan zijn verdere opleiding in het UMC. In 2007 volgde een sabbatical jaar om te reizen en te schrijven. Sinds november 2008 werkt hij als arts-microbioloog aan het Utrechts Universitair Medisch Centrum. Daarnaast  publiceert hij reglmatig romans, columns en artikelen.  Bulnes debuteerde in 2003 met de roman „Zorg“. In 2005 volgde zijn tweede roman „Lab“, in 2007 „Attaque“.

 

Uit: Het bloed in onze aderen

 

„Mensen die menen dat de hel een plek is onder de grond, met veel vuur en duivels die je prikken, hebben duidelijk nog nooit een zomer doorgebracht in het Rif.
Met slepende voeten trekt luitenant Emilio Amores een spoor naar zijn tent. Hij haat Afrika. Hij wil naar huis. Hij wil een overplaatsing naar een regiment op het Iberisch schiereiland, een rustige post op het platteland. Of het nu de heuvels van Asturias zijn of de vlaktes van Castilië, de Andalusische droogte of zelfs Galicië, waar het altijd regent, het is hem om het even. Emilio is geen afrikanist, hij is een ambtenaar, hier heeft hij niets te zoeken. De stationering in het Rif begint haar tol te eisen. De mens is niet gemaakt om in de woestijn te leven en een langdurig verblijf ontneemt elke man zijn rede. Het drijft mensen tot waanzin, zoals kapitein Santamaría, een fanaticus die alle greep op de realiteit is kwijtgeraakt, een slavendrijver die zijn soldaten midden op de dag door de woestijn laat marcheren, die hen in het brandende zand laat opdrukken wanneer ze achterblijven. En het leidt tot kaalheid. Als Emilio de handen door zijn haar haalt, laten er tegenwoordig hele plukken los. De inhammen van zijn haarlijn lopen steeds verder naar achteren, terwijl hij in Spanje door de vrouwen werd geprezen om zijn verzorgde volle bos.
Emilio is acht weken verwijderd van zijn zesentwintigste verjaardag, en tien weken van het vaderschap. Thuis in de Rioja wacht een zwangere echtgenote op zijn terugkeer. De luitenant hoopt op een dochter, die hij Carmen wil noemen, naar zijn overleden moeder. Zoons geven alleen maar verdriet, weet hij. Zijn oudste broer is omgekomen bij de rellen in Barcelona en zijn jongste broertje is bezweken aan de tyfus. Dan is er nog een derde, waar nooit over wordt gesproken. Amores’ twee zussen zijn de enigen die zijn vader op diens oude dag enige troost, warmte en afleiding bieden. Ze bereiden zijn maaltijden, lezen hem voor en helpen bij het beheer van de wijngaard.
Amores weet dat sommige rekruten met brandnetels in hun wonden wrijven om ze tot zweren te maken, of tabak eten om hun huid geel te doen worden als bij een leverziekte. Alles om maar weg te komen uit het protectoraat. Zelf heeft hij overwogen zich in het been te schieten, maar uiteindelijk durfde hij dit niet. Emilio Amores wil niet toegeven aan de wanhoop. Wanhoop brengt zelfvernietiging.“

 

 

1114508-fa38d73a03aad43c5a9ce92fd2129da0.jpg
Miquel Bulnes (Bloomington, 6 juli 1976)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Jean Cocteau, Felix Timmermans, Michael Blake, Jacqueline Harpman, Jean Raspail, Barbara Frischmuth

De Franse dichter, romanschrijver, toneelschrijver, ontwerper en filmmaker Jean Cocteau werd op 5 juli 1889 in Maisons Lafitte geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2010 en eveneens alle tags voor Jean Cocteau op dit blog.

 

 

Die Strafe

 

Wenn du alleine schläfst, sehe ich
Deine Träume fortlaufen wie Diebe.
Wenn du lügst, bist du so häßlich!
Schön macht dich der Schlaf und die Liebe;
So jung finde ich dein Gesicht,
Wenn die Wahrheit von dem Schlafe
Auf ihm erscheint in schwarzem Licht.
Dich schauen ist meine ewige Strafe.

 

 

 

 

Changements à vue

 

Clef de sol, n’êtes-vous la clef des champs ? Je raye

Ta vitrine, fleuriste éprise de wagons

La mer, la mer murmure au fond de notre oreille

S’il faut partir je pars, tu pars, nous naviguons

 

Ces Livres sont trop gros pour la belle qui charme

Les serpents enroulés aux arbres interdits

Méfions-nous, souvent le serpent est une arme

Sa tête un révolver dans la main des bandits

 

L’hercule du tréteau, qui mange de la neige

Vous a vaincu, monsieur l’athlète déloyal !

Rendez cinquante francs, on vous tendait un piège

On ne s’attaque pas au grand tigre royal

 

La princesse imprudente a meublé sa piscine

Avec des anges nus, habitants de Chaillot

Dame, si vous voulez que l’on vous assassine

C’est simple : montrez-leur votre grâce en maillot

 

Dans ce chiffre superbe écrit en majuscules

On voit singes grimpeurs, œuvre de l’amiral

Qui dessinait parfois, ou bien, au crépuscule

En bouteille mettait lui-même son journal

 

 

 

 

Marie Laurencin

 

Entre les fauves et les cubistes

Prise au piège, petite biche

 

Une pelouse, des amémies

Pâlissent le nez des amies

 

France, jeune fille nombreuse

 

Clara d'Ellébeuse

Sophie Fichini

 

Bientôt la guerre sera finie

Pour que se cabre un doux bétail

Aux volets de votre éventail

 

Vive la France!

 

 

 946353-c43b7e4c1471b5b996bdefada113c026.jpg

Jean Cocteau (5 juli 1889 – 11 oktober 1963)

Portret door Frederico de Madrazo. 1910 / 1912

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Felix Timmermans werd op 5 juli 1886 geboren te Lier. Zie ook mijn blog van 5 juli 2010 en eveneens alle tags voor Felix Timmermans op dit blog.

 

 

Zwaar

 

Voor een lange voermanswagen,

volgeladen met kareel,

wordt een hooggebouwde hengst gespannen

in zijn sterk gareel.

 

De oude voerknecht trekt geweldig

met den toom en schreeuwt het uit.

't Kloeke beest spant al zijn spieren,

zet zijn pooten achteruit;

 

en het snokt uit al zijn kracht en

witte schuim komt op zijn mond,

maar de wagen roert niet, blijft lijk

vastgenageld aan den grond.

 

De oude knecht, vol razernije,

grijpt de djakke en met getier

van een duivel, slaat hij rond den

buik van 't machtig dier.

 

't Peerd schudt waaiend met zijn manen

trekt en snuift en grinnikt, wringt

met zijn pooten dat een vuurvonk

uit de harde steenen springt.

 

En dan rolt de wagen, raatlend

lijk de donder, deur de straat,

wijl de ruwe knecht gedurig

vloekend met de djakke slaat.

 

 

 

 

De kern van alle dingen

 

De kern van alle dingen

is stil en eindeloos.

Alleen de dingen zingen.

Ons lied is kort en broos.

 

En donker zingt mijn bloed,

van heimwee zwaar doorwogen.

Ik zeil langs regenbogen

Gods stilte tegemoet.

 

 

 

946353-54e3703661e089999d3db758348c0ac9.jpg
Felix Timmermans (5 juli 1886 – 24 januari 1947)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Michael Blake werd geboren in Fort Bragg, North Carolina, op 5 juli 1945. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Dances with Wolves

 

"This killing had not been done in the name of some dark political objective. This was not a battle for territory or riches or to make men free. This battle had no ego. It had been waged to protect the homes that stood only a few feet away. And to protect the wives and children and loved ones huddled inside. It had been fought to preserve the food stores that would see them through the winter, food stores everyone had worked so hard to gather. For every member of the band this was a great personal victory."

(…)

 

"As he walked towards the bluff, sandwiched between two soldiers, he found himself repulsed by these men and their camp. He didn′t like the way they smelled. The sound of their voices seemed rough to his ears. Even the way they moves seemed crude and ungainly."

(…)

 

"Now, summer was on them again, and all along the trail from the winter camp she had prayed fiercely for the hair mouths to be gone. Her prayers had not been answered, and once again her days were troubled, hour by hour."

(…)

 

"There is a wolf who seems intent on the going's on here. He does not seem inclined to be a nuisance however, and aside from Cisco, has been my only company. He has appeared each afternoon, for the past two days. He has milky white socks on both feet. If he comes calling tomorrow, I will name him 'Two Socks'."

 

 

946353-4705c8f6199210cf3ce3d4ba567032aa.jpg
Michael Blake (Fort Bragg, 5 juli 1945)

 

 

 

 

De Franstalige, Belgische schrijfster Jacqueline Harpman werd geboren op 5 juli 1929 in Ukkel. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Angélique

 

„Les pères de famille à qui il tenait ce langage se détournaient aussi poliment qu'ils pouvaient et couraient enfermer leurs filles dans les donjons les mieux protégés, mais le dragon exaspéré crachait des flammes et exigeait un repas.
- Je ne vous en demande que deux ou trois. Une seule, si vous n'en avez davantage. Je meurs de faim. Je ne suis pas gourmand, même pas gourmet, si elle est vierge, je la mangerai, grasse ou bossue, bigle ou boiteuse, l'esthétique n'a rien à voir dans l'affaire: c'est juste un problème de digestion.
Les maisons flambaient, les paysans désespérés regardaient les champs s'embraser, le blé et la vigne partir en fumée. L'hiver s'annonçait mal, sans pain et sans vin.
- Seigneur, notre bon maître, il faut faire quelque chose!
- Ta fille est-elle vierge?
- Aux Dieux ne plaise!
Moi, je l'étais, comme il plaisait à ma mère. »

 

 

 946353-c6aa51231f2c44184e685e6385149d03.jpg

Jacqueline Harpman (Ukkel, 5 juli 1929)

 

 

 

 

De Franse schrijver Jean Raspail werd geboren in Chemillé-sur-Dême op 5 juli 1925. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010
 

Uit: Sepentrion

 

„Au temps de ma jeunesse, tant de pays, sur divers continents, s’étaient enfoncés de cette façon dans la nuit aveuglante des systèmes régénérateurs, chacun y devenant à la fois dictateur et esclave, double nature de l’homme nou­veau.

Cela n’avait pas toujours été sans mal. On avait vu des nations vêtues de noir s’amputer, pour aller plus vite, d’un tiers de leur population, membre pourri et sacrifié au sauvetage du corps pur. D’autres pays procédaient dif­féremment, sous des drapeaux et des idéologies d’appa­rence quelquefois contraire, mais avec une seule méthode éprouvé e : autopersuasion par contagion. Tels étaient le poids et la force de l’irradiant cerveau collectif qu’il deve­nait humainement impossible de penser autrement.

Et si certains rechignaient à s’y faire, d’autres se chargeaient de leur arracher le cœur pour leur ouvrir les yeux, choisis, ou plutôt volontaires spontanés, parmi les proches, les parents, les amis, les voisins, les confrères, les collègues, les chefs ou les subordonnés, implacables légions. Il en sortait de partout, jusque dans chaque famille, du fond même des lits conjugaux, du tabernacle des églises ou de la tablée quotidienne des petits bistrots de l’amitié.

Plus n’était besoin de prisons, d’asiles de redressement, de camps de régénération ou de stimulation collective. A la fin, chacun se jugeait soi-même selon le code unique sans plus solliciter la vigilance des autres, se déclarait coupable et s’enfermait dans sa propre prison intérieure, le cœur et l’âme transformés en cachot nu et lisse d’où le prison­nier volontaire sortait définitivement métamorphosé. Ainsi avaient péri, de nation en nation, le goût de la singularité, la soif des différences fondamentales et jusqu’à la merveilleuse haine qu’engendraient naguère nos bienfai­santes inégalités divines.”

 

 

 946353-ec308d7c78507b5ea6941913b9919d10.jpg

Jean Raspail (Chemillé-sur-Dême,  5 juli 1925)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster en vertaalster Barbara Frischmuth werd geboren op 5 juli 1941 in Altaussee. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009. en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Fingerkraut und Feenhandschuh

 

„Begonnen hat alles mit einem Grundstück, das günstig zu erwerben war und auf dem ein Haus gebaut werden sollte. Gelegenheit macht Gärtner. Ich bin ein Mensch der Schrift und ordne meine Welt nach Buchstaben. Allein die Aussicht auf einen Garten ließ mich Stöße von Büchern kaufen. Ich las, was greifbar war, von der philosophischen Abhandlung bis zum Auspflanzbuch, von Anleitungen zur Rosenwartung bis zu Tips für die Bodenverbesserung. Und war so unerfahren wie jemand, der Reiten vom Hörensagen lernen will anstatt mit seinem Pferd.

Zum Glück gab es hilfreiche Nachbarinnen, die sich mit Sämlingen und Ablegern einstellten und gerne bereit waren, mir meine Mißerfolge zu erklären oder mit Kompost auszuhelfen, bis ich selber welchen hatte.
Ich will nicht sagen, daß die Lektüre von Gartenbüchern mit nicht genützt hätte. Sie hat mir sehr genützt, indem sie Richtlinien setzte, an denen ich mich orientieren konnte und die meinen Ehrgeiz weckten. Aber wirklich zu gärtnern fing ich erst an, als ich den Garten sich äußern hörte, in den Sätzen seiner Bedürfnisse.
Wie so oft, stand am Anfang nicht das Wort, sondern ein Verständigungsproblem. Solange man glaubt, man würde einen Garten 'schaffen', ist man weder wirklich bei sich noch beim Garten. Es kann höchstens darum gehen, ihn in Erscheinung zu locken. So bringt er einen dazu, für ihn zu arbeiten, gelegentlich ziemlich schwer, aber auch für sich selbst etwas zu tun - wer bewegt sich schon freiwillig so viel, wie er sollte -, was ihm mit noch mehr Arbeit gedankt wird“.

 

 

946353-149e79980c2f067a1340ffd2ed726948.jpg
Barbara Frischmuth (Altaussee, 5 juli 1941)
    



Zie voor nog meer schrijvers van de 5e juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:14 Reageer op dit bericht

Tin Ujević, Josef Haslinger, Marcel Achard, Ilse Gräfin v. Bredow, Walter Matthias Diggelmann, Marcel Arland

De Kroatische dichter Tin Ujević werd geboren op 5 juli 1891 in Vrgorac in het toenmalige Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

 

The Necklace (XXXII)

 

The Gulf! Whole oceans scaled over my head,
and gold fish fashioned out of crystallites,
I ask where Madam Moonlight’s lain abed,
and blue horizons haze blue mountain heights.

 

The dawn is spiked with delicate clear dread,
thought’s needles – piercing, lucid – snap and freeze.
No scales or spirals raise me, spirited,
nor mirrorings of rocked realities.

 

The heart’s a world unfathomed, fertile, deep,
and man, beneath his lead sky, breaks and sinks,
while life, a seagull, soars above his head.

 

Aye, well-fed easy woman, stuffed on bread,
thought’s rhythms broke our last connecting links,
but oh, how heart and pulse beat, beat and leap.

 

 

 

Star on High

 

He loves no less who does not waste his words,
but asks and cares too much, though seeming dumb,
and his whole scope of loving (like some crumb
of bread to feed to hungry teeth), he hoards,
preserving it to give some star on high –
his soul, his heart, his distant destiny.

 

His silence says: in this world’s alien loneliness,
flowers and poems occupy my dreams,
with plant-pots perched on seasoned wooden beams –
our poverty’s pure, simple lines of loveliness.
beneath the veil of day and night’s clean blue,
i’m dreaming: I shall come, I’ll come for you.

 

 

Vertaald door Richard Burns en Daša Marić

 

 

 946351-b3f0092d12014bb259b46eda44ef110c.jpg

Tin Ujević (5 juli 1891 – 12 november 1955)

Standbeeld in Zagreb 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Haslinger werd op 5 juli 1955 in Zwettl geboren. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Opernball

 

“Als es geschah, fand ich Fred nicht auf den Bildschirmen. Er war der einzige Gedanke, an den ich mich erinnere. Die Aufzeichnung bewies mir jedoch, daß ich routinemäßig noch ein paar andere Kamerapositionen abgerufen hatte, bevor mir die Hände versagten. Millionen von Menschen aus ganz Europa schauten den Besuchern des Wiener Opernballs beim Sterben zu.
Fred wurde erst mein Sohn, als er siebzehn Jahre alt und heroinsüchtig war. Damals begann ich, um ihn zu kämpfen. Er gewann sein Leben zurück. Er wollte es festhalten. Er war sich selbst keine Gefahr mehr. Er hatte Tritt gefaßt. Und dann wurde er ermordet. Wir alle sahen zu und konnten nichts tun.
Um mich herum ein paar Techniker. Einer von ihnen war geistesgegenwärtig genug, mein Regiepult zu übernehmen. Die bemannten Kameras lieferten bald nur noch Standbilder, auf denen nacheinander die Bewegungen erstarrten. Stumme Aufnahmen von glitzernden, hohen Räumen, übersät mit Toten. Fotos von Menschen in Ballkleidern, die bunt durcheinander in Erbrochenen liegen, umrankt von Tausenden rosa Nelken. -Die drei automatischen Kameras fingen wieder zu schwenken an. Vergeblich suchten sie nach Anzeichen von Leben. Neben mir sprach einer französisch. Ich schwankte hinaus in den Lärm. Ich dachte, ich müsse Fred retten. Draußen herrschte Chaos. lch drängte mich durch die Menge, bis ich in die Nähe des Operneingangs kam. Da sah ich, daß es nichts gab, was ich für Fred noch hätte tun können. Als ich in den Sendewagen zurückkam, erfuhr ich, daß Michel Reboisson, der Chef von ETV, nach mir verlangt hatte.
ETV blieb europaweit auf Sendung. Eine unerträgliche Stille. Nur zwei Kameras waren ausgefallen. Die anderen lieferten weiter ihr jeweiliges Standbild. Sie wurden in langsamer Folge auf Sendung geschaltet. Jemand schrie ins Telefon: "Musik, wir brauchen Musik!"

 

 

 946351-e3656afe6c161e7cfb4108ff6996e315.jpg

Josef Haslinger (Zwettl, 5 juli 1955)

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Achard (eig. Marcel-Auguste Ferréol) werd geboren op 5 juli 1899 in Sainte-Foy-lès-Lyon. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Réponse de M. Marcel Achard au discours de M. Thierry Maulnier

 

„Monsieur,

Certaine phrase d’une de vos chroniques m’a beaucoup frappé. Vous parliez des coureurs Ron Clarke et Michel Jazy.

« Il n’est ni gratuit, ni inutile, ni absurde pour l’homme, disiez-vous, de ne pas se contenter d’être ce qu’il est, de chercher une limite au-delà de sa limite et, sachant qu’il ne peut être ni dieu, ni même lévrier, de pouvoir pourtant être plus que lui-même. »

Vous parliez aussi « de la perfection de l’harmonie dans l’effort, de la lutte contre la défaillance qui rétrécit le visage en larmes ».

« Seulement, ajoutiez-vous, soudain des ailes mystérieuses poussent aux talons du coureur dans le dernier tour. »

Vous êtes le seul d’entre nous, Monsieur, à qui ces ailes aient poussé, le seul qui ait préféré à Pégase ce moyen de locomotion perfectionné, le seul enfin qui ayez porté l’habit vert sur un vélodrome et qui ayez gagné un cinq mille mètres – à plusieurs secondes tout de même de Jazy.

Et quand je dis que vous avez porté l’habit vert sur la piste, ce n’est pas seulement symboliquement.

C’est en effet un maillot brodé des branches d’olivier académiques que vous avez revêtu à l’arrivée, lorsque vous vous êtes dépassé vous-même, lorsque Thierry Maulnier a été plus que Thierry Maulnier.

Vous êtes « le plus vite » d’entre nous, comme disent ces messieurs de la cendrée.

Et cependant... cependant, vous avez été accueilli dans notre Compagnie le 13 février 1964 et c’est seulement sur un ultimatum de vos parrains que vous vous êtes décidé, le 14 novembre dernier, à m’envoyer le texte de votre discours.

L’ultimatum expirait le 15, ce qui vous permettait de joindre à votre texte un billet, dans lequel vous me disiez assez drôlement : « Je vous demande de bien vouloir m’excuser pour les deux ans de retard, mais j’ai aussi vingt-quatre heures d’avance ! » Cette phrase semble indiquer que vous êtes à la fois le lièvre et la tortue.“

 

 

 946351-b794d080bb842c9cbda1d4d87641f11e.jpg

Marcel Achard (5 juli 1899 – 4 september 1974)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Ilse Gräfin v. Bredow werd geboren op 5 juli 1922 in Teichenau. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Was dem Herzen gefällt

 

“Normalerweise ist Omi ja dem totalen Rentnerstress verfallen und flitzt mit ihrem Auto durch die Lande. Von überallher bekommen wir eine Karte: Florenz, Paris, Madrid.
»Eure Großmutter kuckt wirklich unter jeden Stein.« Mutti betrachtet sich gerührt die Ansichtskarten. »Soll sie nur ihr Leben genießen. Schwer genug hat sies ja gehabt. Gott sei Dank bekommt sie eine ganz anständige Rente. Die Jahre als Leiterin eines Gästehauses haben sich ausgezahlt.«
Tante Hertha schüttelte über die Reiselust ihrer Schwester nur den Kopf. Omi wäre schon als Kind so flatterhaft gewesen. Wenigstens im Alter sollte man sich dem Dienst am Nächsten widmen. Aber dafür hat Omi eben keine Meinung. Wir können nur staunen, was sie auf ihren Reisen für Strapazen aushält. Aber wenn wir mit ihr durch die Stadt nageln, jammert sie jedesmal: »Kinder, nicht so schnell. Meine Knie, mein Herz!« Doch wenn Mutti mal wegfährt, ist Omi gleich zur Stelle, um auf uns aufzupassen.
Dieser Aufgabe sehen wir jedesmal mit gemischten Gefühlen entgegen. »Warum muss die arme Omi bei uns einhüten?«, fragt Andrea scheinheilig. »Wir werden auch ganz gut allein fertig. Vielleicht will sie ja gerade wieder nach Australien fahren oder so.« Dort ist sie nämlich auch schon gewesen und, wie Papi behauptet, »ein richtiger Bushwalker geworden«.
Mutti sieht Andrea an. »Sagtest du, allein fertig? Ich möchte nicht nochmal eine angetaute Tiefkühltruhe vorfinden und eine Waschmaschine mit Reißzwecken im Flusensieb.«
Omi ist soweit ganz in Ordnung. Die ersten Tage mit ihr sind zwar echt nervig, weil sie vom Aufräumungsfimmel besessen ist. Sogar die Schubladen in der Küche werden entkrümelt.“

 

 

946351-3c3479a70b5a5dbe49d349a8a66747c8.jpg
Ilse Gräfin v. Bredow (Teichenau, 5 juli 1922)

Boekcover 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Walter Matthias Diggelmann werd geboren op 5 juli 1927 in Zürich. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2008 en ook mijn blog van 5 juli 2009 en ook mijn blog van 5 juli 2010
 

Uit: Das Verhör des Harry Wind

 

„Wir gehen weiter zum Erkennungsdienst, zur Daktyloskopie. Der Daktyloskopist nimmt meine Finger, als wären sie aus Holz, drückt die Fingerbeeren, dann auch die Handballen hart auf eine geschwärzte Unterlage und dann auf das Karteiblatt. Kurz sieht zu, Rappold beobachtet das übrige Treiben: an allen Karteikasten stehen Männer und suchen. Wir begeben uns in einen anderen Raum, ins Fotostudio. Ich muss mich auf einen Stuhl setzen: Bitte ohne Krawatte, und Kragen geöffnet. Der Adamsapfel muss mit drauf auf dem Foto sein. Den Hinterkopf muss ich an eine Stütze pressen, die Hände bitte auf die Knie. Ich muss stillhalten. Der Fotograf heftet eine schwarze Tafel an meine Brust. Darauf lese ich: Harry Wind, 4.7.1918/286345. Ich muss stillhalten. Der Fotograf kann meinen Stuhl aus der Entfernung steuern: Der Stuhl dreht sich rechts herum, dann links herum. Das Licht bleibt dasselbe. Sie machen keine Porträtstudien hier, das ist klar. Hier ist es wichtig, dass auf dem Foto das Muttermal an meinem linken Nasenflügel zu sehen ist und die Narbe in der Mitte der Stirne. Nach der Aufnahme werden meine Körpermasse gemessen: 1,80 gross, Brustumfang 92. Dann folgt eine Beschreibung: hängende Schultern, Zähne intakt, bartlos, auf dem linken Nasenflügel Muttermal, Durchmesser zwei Millimeter, in der Mitte der Stirn schöne Narbe, drei Zentimeter lang, senkrecht verlaufend. Augen: grünbraun, Haare dunkelbraun bis schwarz.
"Wenn ich die Haare eine Woche lang nicht gewaschen habe, scheinen sie schwarz; ganz schwarz", sage ich.
Der Beamte überhört meinen Einwurf. Er spannt ein Formular in die Maschine, frägt mich nach Namen, Vornamen, Geburtsdatum. Er tippt mit nur zwei Fingern. Hauptmann Kurz steht am Fenster. Er hat die Vorhänge zurückgeschlagen. Rappold interessiert sich für die Fotoapparate. Hin und wieder stellt er dem Beamten eine Frage. Er besitze privat eine "Hasselblatt", mit Teleobjektiv, sagt er. Vor allem fotografiere er vom Fenster seiner Wohnung aus Strassenszenen.“

 

 

946351-d05a3cc6e72d7e20c149f501c7a5cd8d.jpg
Walter Diggelmann (5 juli 1927 – 29 november 1979)

 

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Marcel Arland werd geboren in  Varennes-sur-Amance op 5 juli 1899. Zie ook mijn blog van 5 juli 2007 en ook mijn blog van 5 juli 2010

 

Uit: Terre Natale

 

«Nos paysages, il m'a fallu plus de vingt ans pour les découvrir. Je ne les croyais ni si amples, ni si purs, ni si harmonieusement ordonnés. Et pourtant, à mesure que j'en prenais conscience, je retrouvais mon enfance même qui s'en était pénétrée avant de les comprendre»

(...)

 

« Un coin de sable, un arbre, un mur, oui, c'était là sans doute mon décor et la source de ma joie. Mais ce coin de sable avait une ampleur de citadelle, où les plus belles aventures pouvaient naître, et cet arbre, dont le tronc, dès la base, se partage en deux branches, c'est son déchirement, sa figure intime, son être propre qui m'émouvait comme un visage et plus qu'un visage. Car tout prenait une âme ; il n'était que de rester silencieux, immobile, pour la sentir ; et le monde se peuplait ainsi de compagnies amicales et stables, d'autant plus précieuses que nul que moi ne semblait les reconnaître.

 

 

 946351-c611a0ac6a15f41910a98804932a83e6.jpg

Marcel Arland (5 juli 1899 -12 januari 1986)

Geschreven door Romenu om 19:07 Reageer op dit bericht

Jacob Groot

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Groot werd geboren op 5 juli 1947 in Venhuizen (West-Friesland). Hij werkte als journalist voor het weekblad de Haagse Post en studeerde Nederlands in Amsterdam. Hij publiceerde regelmatig in De Revisor. Groot debuteerde onder het pseudoniem Jacob der Meistersänger met de dichtbundel Net Als Vroeger (1970). Hiermee was hij een van de pioniers van de neo-romantiek. Daarna volgden de bundels Topgeluk (1986), Natuurlijke Liefde (1998), Zij Is Er (2002), Heerlijkheid Van Luchtmetaal (2005) Lofzang (2009) en Divina Noir (2010). Groot publiceerde ook proza zoals Nieuwe Muziek, een Herman Gorter-boek en essays over popmuziek die gebundeld werden onder de titel Gelukkige Lippen (2004). In 2008 verscheen de roman Billy Doper..Jacob Groot was van 1994 tot 1999 redacteur van De Revisor. Hij woont en werkt in Amsterdam.

 

 

Het was het mooiste vlees

 

Je hebt de melkbus geopend en in de bron gestaard
van je dorst; het deksel paste precies op je hoofd;
zo zwom je met je tong in het witste dat je waste;
je dronk het mooiste vlies, doordrenkt van lucht,

opgespaard uit de bus, deed je het wonder dicht; je
hoorde hoe de melk getild werd naar de avond toe;
op het schelpenpad stond je, zonder handen voor je
wagenwijde ogen, verspild in het reinste licht over

de grond vol van het terugkerende vee; schoon likte
zich de dag; alsof je, naakt aan het vlees beloofd, nu
in het mooiste vlees mocht, dat zijn tint nooit doofde;

je zag hoe dat licht naar je haakte in plaats van
andersom, en hoe je verlangen ernaar achterbleef
bij de manier waarop het zich meester van je maakte.

 

 

 

Buig

 

Ik sprak mijn woorden niet uit.
Ze werden gezegd. Ook ik hoorde ze
En, min of meer verwijfeld, probeerde ik
de bijbehorende bewegingen. Ongeveer
het omgekeerde van hoe een partituur
werkt: niet eerst schrift en dan spel,
maar eerst gespeeld en dan pijlsnel,
vrijwel vergeefs, geschreven. Of een
piano: de toetsen bewegen, en mijn
handen zijn steeds, een fraktie
maar, te laat. Te laat. Ik zat
te doen of deze woorden de mijne
waren. Ik bewoog wanhopig mijn lippen.
Ik schudde met mijn schouders. Ik boog
mij toe naar degene die dezelfde woorden
dacht te horen. Ik boog mij voor diezelfde.
Die was mijn enige geborgenheid.

 

 

 

 1090194-13d11c980694eec710477196ccb35ed1.jpg

Jacob Groot (Venhuizen, 5 juli 1947)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Neil Simon, Mao Dun, Walter Wippersberg, Rob van Erkelens, Sébastien Japrisot, Robert Desnos

De Amerikaanse toneelschrijver Neil Simon werd in New York op 4 juli 1927 geboren. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010.

 

Uit: The Play Goes On, A Memoir

 

„In the days and weeks following, I walked through the streets of New York like a somnambulist, having to look up at corner signs to see where I was. Not that I was walking in any particular direction, or with any specific destination in mind. I walked through Bloomingdale's, fingering shirts or jackets without the slightest intention of buying anything. I was constantly looking at everyone who passed by, with the preposterously illogical hope that I might see Joan. There was always the possibility that the doctors had been mistaken about her death, or, just as unlikely, that I merely dreamt she died, which would explain the foggy, half-awake state in which I existed. The memory flashed in my mind how sometimes, before Joan ever got ill, I would be walking down a street and would glance up and see her looking in a store window. She would turn and see me, and we would both smile, thinking the same thing: "We just had a free one" -- meaning an extra time of seeing each other, one we hadn't planned on.

I climbed the steps of the Metropolitan Museum of Art on Fifth Avenue, and wandered through the great exhibition halls, delving into Egyptian antiquity. Then I went up the stairs to the paintings of Matisse and Renoir, Van Gogh and Rembrandt; I stared at the John Sargents I loved so well, remembering when I first saw them with Joan. With her at my side, I had the added advantage of having her fill me in with minute details of the painter's art, most of which I might not have noticed on my own. For me she was like one of those tape-recorded talking guides you rent as you enter the museum, except with this one, you were allowed to hold the hand of this guide, or watch her hair bobbing up and down as she tried to peer over the crowd to see the museum's latest and most talked about acquisition.

On the day I chose to revisit the museum alone, I suddenly heard a voice directly behind me.

"Neil?"

I turned and looked.

"I'm Carol Mantz."

She said her name as though I should know it, but I didn't have a clue as to who she was. Or maybe I did know her, but like everything else in my life at that moment, I couldn't fit the pieces together.“

 

 

945714-b4b1a3b2547a96e918f341f4e3928be1.jpg
Neil Simon (New York, 4 juli 1927)

 

 

 

 

De Chinese schrijver, journalist en politicus Mao Dun werd geboren op 4 juli 1896 in Tongxiang, in de provincie Zhejiang. Zie ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010.

 

Uit: Minuit (Vertaald door Jacques Meunier en Michelle Loi)

 

“Zeng Canghai feignit une grande politesse envers Fei et le reconduisit jusqu'au perron. Mais une fois revenu dans le grand salon, il laissa éclater toute sa colère; grinçant des dents et grognant! Il allait et venait dans la pièce spacieuse! Au cours des trois heures précédentes, il avait formé bien des projets et des stratagèmes, mais tout était tombé à l'eau. Il enrageait surtout de n'avoir pu obtenir ces derniers cinquante mille! Aussi éprouvait-il à l'égard de Fei la barbichette autant de haine que s'il avait tué son père!

La tête baissée, il cherchait un moyen de vengeance et, sans y prêter attention, il prit la grande galerie et arriva devant le petit salon. Sur le lit de fumeur, la lampe émettait une très faible lumière et la flamme jaune pâle n'arrêtait pas de sauter. Il entra dans la pièce en coup de vent; il entendit soudain un bruit et vit deux ombres se lever du lit. Bien que la lumière fut faible, il avait pu distinguer que l'une des ombres était son fils, et que l'autre était Ajin!

Salauds! cria Ceng. Ses yeux virent trouble et ses jambes flageolèrent, son coeur était en feu. Machinalement, il s'appuya contre une chaise où il finit par se laisser choir. Les poils rares de sa barbe se mirent à trembler!
Quand il revint à lui et put voir distinctement, Ajin avait disparu; seul, Jiaju, accroupi sur le lit comme un chien, le regardait, les yeux brillants.

L'offense de son fils, l'impudeur de Ajin, la rancoeur contre Fei la barbichette, la menace des communistes à Qiliqiao, tout cela grouillait et bouillonnait dans la tête de Ceng et il ne savait plus sur quoi exercer sa colère. En fin de compte, ce fut la jalousie qui domina, et Ceng se mit à gronder autant que le permettait sa voix fêlée.”

 

 

945714-8d3afd8feb70b5fa869af1ea1693f6f6.jpg
Mao Dun (4 juli 1896 – 27 maart 1981)

Buste bij zijn voormalige woning in Beijing

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, regisseur, filmmaker en fotograaf Walter Wippersberg werd geboren op 4 juli 1945 in Steyr. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007  en ook mijn blog van 4 juli 2008.en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010.

 

Uit: Der Krieg gegen die Raucher

 

Was wäre der Welt alles erspart geblieben, hätte Adolf Hitler das Rauchen nicht aufgegeben! In seiner Jugend hat er vierzig Zigaretten am Tag geraucht, dann aber, im Jahr 1919, machte er Schluß damit und warf sein letztes Packl Zigaretten in die Donau. Nur so, schwadronierte er später in einem seiner »Tischgespräche«, habe er zum Reichskanzler aufsteigen und die »Wiedergeburt Deutschlands« einleiten können. Im Rauchen sah er nun ein Laster der »minderen Rassen« – und die Rache des roten Mannes dafür, daß ihm der weiße Mann den Schnaps gebracht und ihn damit zugrunde gerichtet hätte. Am liebsten hätte er allen deutschen Volksgenossen das Rauchen verboten, auch den deutschen Soldaten. Diese aber wollte er dann lieber doch bei Laune halten, sollten sie halt bis zum »Endsieg« weiterrauchen, danach aber mußte Schluß sein damit. Spät erkannte er, daß diese Nachgiebigkeit ein großer Fehler gewesen war. Denn Studien belegten, wie sehr Tabak die Kampfkraft der deutschen Soldaten schwächte, ihr Durchhaltevermögen beim Marschieren und sogar ihre Fähigkeit, geradeaus zu schießen.
Daß Hitler mit dem Rauchen aufgehört hat, war also ganz schlecht für die Welt, daß er aber seinen Kampf gegen die Raucher nicht konsequent genug geführt hat, das war gut für die Welt, denn sonst wären wohl die deutschen Soldaten noch ausdauernder marschiert und hätten noch treffsicherer geschossen und so vermutlich dem Führer die Weltherrschaft erobert.
Wer das für eine schwachsinnige Argumentation hält, hat natürlich recht. Aber sie ist nicht schwachsinniger als so manche aktuelle Internetdiskussion rund ums Rauchen. Was sich dort auf erbärmlichstem Niveau abspielt, davon hatte ich lange keine Ahnung. Ich erfuhr es erst, als ich mich zum ersten Mal selbst öffentlich zum Thema Rauchen zu Wort meldete. Das war im Frühjahr 2009.

 

 

945714-964a7acf5cc2ac1f33e68be40e51d4c7.jpg
Walter Wippersberg (Steyr, 4 juli 1945)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Rob van Erkelens werd geboren in Den Haag op 4 juli 1963. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010.

 

Uit: Ik ben er niet. De ontmenselijking in het oeuvre van Bret Easton Ellis

 

“Clay vertelt hoe hij van feestje naar feestje zwerft, en opgaat in zijn vriendenkring: allemaal mooie, jonge, intelligente, blanke, rijke mensen zonder gebreken, zonder problemen. Zonder echte persoonlijkheid, ook. Deze jongens en meisjes zijn niet meer dan het stoffelijke omhulsel van een immense leegte. In hun wereld is dat nauwelijks een belemmering, want buitenkant is waar alles om draait. En die is bij allemaal hetzelfde:

geweldig. They all look the same: thin, tan bodies, short blond hair, blank look in the blue eyes, same empty toneless voices. Gebruind, slank, hip, gezond - voor ieder normaal mens genoeg reden om permanent gelukkig te zijn. Niet voor deze jongens en meisjes.

Hun zoektochten naar prikkels en kicks worden gestuurd door een knagende honger, onvrede. Omdat ze de wereld ervaren als tweedehands. De realiteit waarin ze zich bewegen biedt niets authentieks - het is de verwerkelijking van de Pepsi-reclame: Been there, seen it, done it. Ze hebben alles al gezien, alles al gedaan, alles al beleefd. En het leidt allemaal tot een diepe geeuw. Ze verlangen naar de ‘allerzeldzaamste aller gebeurtenissen, een golf adrenaline’.

Dit is Hollywood, waar dromen worden gemaakt, het ‘centrum van het simulacrum en het niet-authentieke’, volgens Jean Baudrillard.

Alles is er, en alles is onecht.

De roman is doordrenkt van doel- en zinloosheid, en van angst vooral - denk aan de paniekaanvallen van Clay. Hij en de anderen worden 24 uur per dag overspoeld door boodschappen, overgebracht door televisie en andere media. Het is een semiotische waterval waarin ze zich staande proberen te houden: een bombardement van tekens en codes, met een heleboel ruis, white noise. Dit is hun wereld: het kapitalisme in optima forma, de consumptiemaatschappij op z'n best. De postmoderne cultuur die nergens anders zo ver is doorgeschoten als in Los Angeles.”

 

 

 945714-c3f90fc3a9784dddafdbd2e8341f66b5.jpg

Rob van Erkelens (Den Haag, 4 juli 1963)
Rob is er niet. Dit is Bret Easton Ellis

 

 

 

 

De Franse schrijver Sébastien Japrisot (pseudoniem van Jean-Baptiste Rossi) werd geboren op 4 juli 1931 in Marseille. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010. 

Uit: Le Devoir

 

“« Si j'aborde dans mes livres certaines choses que je pense sur la société, cela me vient vraiment des personnages. Tout ce qui m'intéresse, c'est humain, ce n'est jamais idéologique. C'est pourquoi après Compartiment tueurs, mes romans s'écartaient de plus en plus du policier pour aller vers le roman psychologique où il n'y a plus vraiment d'intrigue policière. Je pouvais dire des choses à travers des personnages qui sont confrontés à une aventure qui les dépasse. Plutôt que de prendre des policiers qui voient des meurtres tous les jours, autant prendre un personnage comme vous et moi qui est confronté à un meurtre ou à une histoire dans laquelle il ne devait pas être. J'aime les personnages qui sont dépassés par les événements et qui, finalement, gagnent sur les événements. C'est d'autant plus intéressant quand c'est une héroïne, qu'on croit plus vulnérable, en tout cas plus fragile physiquement que les hommes, et qui est protégée par le lecteur qui a peur pour elle plus que pour un héros masculin. »

 

 945714-3dd8c4b38ed9a8710083d06b398e734d.jpg

Sébastien Japrisot (4 juli 1931 – 4 maart 2003)

 


De Franse dichter, schrijver en journalist
Robert Desnos werd geboren op 4 juli 1900 in Parijs. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010.
 

 

Le crapaud

 

Sur les bords de la Marne,

Un crapaud il y a,

Qui pleure à chaudes larmes

Sous un acacia.

 

- Dis-moi pourquoi tu pleures

Mon joli crapaud ?

-  C'est que j'ai le malheur

De n'être pas beau.

 

Sur les bords de la Seine

Un crapaud il y a,

Qui chante à perdre haleine

Dans son charabia.

 

- Dis-moi pourquoi tu chantes

Mon vilain crapaud ?

- Je chante à voix plaisante,

Car je suis très beau,

Des bords de la Marne aux bords de la Seine

Avec les sirènes

 

 

 

L’escargot

 

Est-ce que le temps est beau ?

Se demandait l’escargot

Car, pour moi, s’il faisait beau

C’est qu’il ferait vilain temps.

J’aime qu’il tombe de l’eau,

Voilà mon tempérament.

Combien de gens, et sans coquille,

N’aiment pas que le soleil brille

Il est caché ? Il reviendra !

L’escargot ? on le mangera.

 

 

 945714-6945c7ead31b72443fd507fb55b4c63b.jpg

Robert Desnos (4 juli 1900 – 8 juni 1945)

 


Zie voor nog meer schrijvers van de 4e juli ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:13 Reageer op dit bericht

Christine Lavant, Lionel Trilling, Benjamin Péret, Christian Gellert, Nathaniel Hawthorne, Michel-Jean Sedaine

De Oostenrijkse dichteres, schrijfster en kunstenares Christine Lavant werd geboren op 4 juli 1915 in Groß-Edling als Christine Thonhauser. Zie ook mijn blog van 4 juli 2010 en eveneens alle tags voor Christine Lavant op dit blog.

 

 

Verschriener Tod

 

Verschriener Tod, für mich bist du so schön!
Schon morgens denk ich dich als Hütte aus,
in die ich einziehn werde schon am Abend,
und daß ein Stern darüber scheinen wird.
Nicht einmal vor dem Umzug hab ich Angst!
Man wird zwar viel vorher verbrennen müssen,
den Leib gewiß mit allen seinen Süchten
und von der Seele das, was sie sich hier
zusammentrug an Mut und Freudigkeit.
Nur meine Liebe, Tod, die bring ich mit!
Für die mußt du, wenn du mein Obdach bist,
den besten Winkel meiner Hütte richten
und, wenn es sein kann, baue auch ein Fenster,
damit der Stern, der gute, den ich meine,
ihr dort zu Diensten geht mit allem Trost,
den ich ihr hier niemals hab' geben können.

 

 

 

 

Aus den Steinen bricht der Schweiß

 

Aus den Steinen bricht der Schweiß,
Schwalben irren sich noch tiefer
und das Wasser glänzt wie Schiefer
um den gelben Sonnenkreis.

 

Eine Königskerze, fahl,
brennt herab am Weg zum Ufer,
dreimal gellt der Regenufer
und die Wolken segeln schmal.

 

Umgeschlagen hat der Wind -;
dort, die Sonne dreht sich gläsern
zu den sauren Grummetgräsern,
die schon halb verhungert sind.

 

Bald ist nichts mehr, wie es war
gestern um dieselbe Stunde,
nur der Wirbel rinnt die Runde
schwarz und lockend immerdar.

 

945709-5220a5e6257535d57c104358935518c7.jpg
Christine Lavant (4 juli 1915 – 7 juni 1973)

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, literair criticus en hoogleraar Lionel Trilling werd geboren op 4 juli 1905 in New York. Zie ook mijn blog van 4 juli 2010

 

Uit: Matthew Arnold

 

„Every man's biography is to be understood in relation to his father, but from a father so strong, so decisive, so successful, so fully a father as Thomas Arnold was, we must expect a more than usual deterrnination of the son's life. And Mr. W. H, Auden, in an interesting sonnet, has spoken of Matthew Arnold's thrusting his poetic gift into jail in order to prevent any contradiction of his father's "holy final word." But before this happened if indeed it happened so Matthew Arnold's response to his father was an inverse one, as Charlotte Bronte saw.

He would not be earnest, he would not be serious in the manner of the gifted model schoolboys with whom his father's name was to be associated. Partly for disciplinary reasons, his father sent him for a year to his own old strict school, Winchester, and there Matthew got himself into trouble with his schoolmates by airily remarking to the headmaster in their hearing that he found the work of his form quite light. When he came to Rugby the following year he seems to have resisted the notorious moral pressure of the place, although his close friends were the notable boys who responded so entirely

to Dr. Arnold. Among these was Arthur Hugh Clough, whose gifts and charm could not prevail against the Rugby conscience which had been implanted in him and which, working on a mind too sensitive and too literal, in effect ruined his life.

The matter of his father's influence came to issue when Matthew went to Oxford. There is no more engaging picture in all the personal history of English literature than that of the undergraduate Arnold. He was a strikingly handsome youth, with bold features and a fine head of hair of which he was to be vain up to his last years and which he then wore too long and anointed with French lotions.“

 

 

945709-b9451351af79820fc9761c3df3e6390e.jpg
Lionel Trilling (4 juli 1905 – 11 mei 1975)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Benjamin Péret werd geboren op 4 juli 1899 in Rezé bij Nantes. Zie ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010

 

 

Imortelle maladie

 

Sur la colline qui n'était inspirée que par les lèvres peintes
les yeux blancs s'ouvrent à la lumière de la fête
et la respiration va mourir de sa belle mort
On dirait qu'une main
se pose sur l'autre versant de la colline
et que les hommes crient
C'était du ciel de Dieu que tombaient les paroles absurdes

Maintenant partons pour la maison des algues
où nous verrons les éléments couverts de leur ombre
s'avancer comme des criminels
pour détruire le passager de demain
ô mon amie ma chère peur

 

 

 

Je ne mange pas de ce pain-là

 

Louis XVI s'en va a la guillotine

 

Pue pue pue

Qu'est-ce qui pue

C'est Louis XVI l'oeuf mal couvé

et sa tête tombe dans le panier

sa tête pourrie

parce qu'il fait froid le 21 janvier

Il pleut du sang de la neige

et toutes sortes de saletés

qui jaillissent de sa vieille carcasse

de chien crevé au fond d'une lessiveuse

au milieu du linge sale

qui a eu le temps de pourrir

 

 

 945709-19563454d559569172734342b43326a1.jpg

Benjamin Péret (4 juli 1899 – 28 september 1959)

V.l.n.r. Michel Zimbacca, Jean-Louis Bédouin, Benjamin Péret

 

 

 

 

De Duitse dichter en filosoof Christian Fürchtegott Gellert werd geboren op 4 juli 1715 in Hainichen. Zie ook mijn blog van 4 juli 2010 en eveneens alle tags voor Christian Gellert op dit blog.

 

 

Die Ehre Gottes aus der Natur

 

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,

Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.

Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere;

Vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort!

 

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?

Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt?

Sie kömmt und leuchtet und lacht uns von ferne,

Und läuft den Weg, gleich als ein Held.

 

Vernimm's, und siehe die Wunder der Werke,

Die die Natur dir aufgestellt!

Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke

Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

 

Kannst du der Wesen unzählbare Heere,

Den kleinsten Staub fühllos beschaun?

Durch wen ist alles? O gib ihm die Ehre!

Mir, ruft der Herr, sollst du vertraun.

 

Mein ist die Kraft, mein ist Himmel und Erde;

An meinen Werken kennst du mich.

Ich bin's, und werde sein, der ich sein werde,

Dein Gott und Vater ewiglich.

 

Ich bin dein Schöpfer, bin Weisheit und Güte,

Ein Gott der Ordnung und dein Heil;

Ich bin's! Mich liebe von ganzem Gemüte,

Und nimm an meiner Gnade teil.

 

 

 

 945709-769ec02af047052b9c7d6b93adce755c.jpg

Christian Gellert (4 juli 1715  - 13 december 1769)

Portret door Anton Graff

 

 

 


De Amerikaanse dichter en schrijver
Nathaniel Hawthorne werd geboren op 4 juli 1804 in Salem, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 4 juli 2007 en ook mijn blog van 4 juli 2008 en ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010

 

 

The Darken’d Veil

 

OH could I raise the darken'd veil

Which hides my future life from me,

Could unborn ages slowly sail

Before my view -- and could I see

My every action painted there,

To cast one look I would not dare.

There poverty and grief might stand,

And dark Despair's corroding hand,

Would make me seek the lonely tomb

To slumber in its endless gloom.

Then let me never cast a look,

Within Fate's fix'd mysterious book.

 

 

 

The Ocean

 

The Ocean has its silent caves,

Deep, quiet and alone;

Though there be fury on the waves,

Beneath them there is none.

The awful spirits of the deep

Hold their communion there;

And there are those for whom we weep,

The young, the bright, the fair.

 

Calmly the wearied seamen rest

Beneath their own blue sea.

The ocean solitudes are blest,

For there is purity.

The earth has guilt, the earth has care,

Unquiet are its graves;

But peaceful sleep is ever there,

Beneath the dark blue waves.

 

 

 

 945709-f370e56ee5a26ff473402f69d9d04680.jpg

Nathaniel Hawthorne (4 juli 1804 - 19 mei 1864)

Portret door Emanuel Gottlieb Leutze. 1862

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Michel-Jean Sedaine werd op 4 (of 2) juli 1719 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 4 juli 2009 en ook mijn blog van 4 juli 2010

 

 

La Rose

 

Jadis, la reine des fleurs,

Du lis portait la parure,

Et des mains de la nature

Sortait sans nulles couleurs.

 

Ses nuances diaprées

Par des teintes de carmin,

N'avaient alors pour livrées

Que la blancheur du jasmin.

 

Son sein, sa tige divine,

Avait les mêmes parfums,

Même feuille ; et même épine

Ecartait les importuns.

 

L'Amour, qui souvent butine

La fleur prête à s'embellir,

Vole près d'elle, badine,

Et s'empresse à le cueillir.

 

Mais une épine traîtresse,

De son dard vif et perçant,

Pique le doigt qui la presse,

Et l'Amour verse du sang.

 

Une goutte précieuse,

Imbibant plis et replis,

Teignit de son coloris

Cette rose trop heureuse.

 

Depuis qu'Amour fut blessé,

A chaque bouton qu'il cueille,

Il retrouve dans la feuille

Le beau sang qu'il a versé.

 

 

 945709-02c1e3d75a1484fce9814d545a823b8e.jpg

Michel-Jean Sedaine (4 juli 1719 – 17 mei 1797)

Buste door Augustin Pajou

Geschreven door Romenu om 19:13 Reageer op dit bericht

Franz Kafka, Tom Stoppard, Joanne Harris, Andreas Burnier, David Barry

De Duitstalige schrijver Franz Kafka werd geboren op 3 juli 1883 in Praag, toen een stad gelegen in de dubbelmonarchie Oostenrijk-Hongarije. Zie ook mijn blog van 3 juli 2010 en eveneens alle tags voor Franz Kafka op dit blog.

 

Uit: Das Urteil

 

“Es war an einem Sonntagvormittag im schönsten Frühjahr. Georg Bendemann, ein junger Kaufmann, saß in seinem Privatzimmer im ersten Stock eines der niedrigen, leichtgebauten Häuser, die entlang des Flusses in einer langen Reihe, fast nur in der Höhe und Färbung unterschieden, sich hinzogen. Er hatte gerade einen Brief an einen sich im Ausland befindenden Jugendfreund beendet, verschloß ihn in spielerischer Langsamkeit und sah dann, den Ellbogen auf den Schreibtisch gestützt, aus dem Fenster auf den Fluß, die Brücke und die Anhöhen am anderen Ufer mit ihrem schwachen Grün.

Er dachte darüber nach, wie dieser Freund, mit seinem Fortkommen zu Hause unzufrieden, vor Jahren schon nach Rußland sich förmlich geflüchtet hatte. Nun betrieb er ein Geschäft in Petersburg, das anfangs sich sehr gut angelassen hatte, seit langem aber schon zu stocken schien, wie der Freund bei seinen immer seltener werdenden Besuchen klagte. So arbeitete er sich in der Fremde nutzlos ab, der fremdartige Vollbart verdeckte nur schlecht das seit den Kinderjahren wohlbekannte Gesicht, dessen gelbe Hautfarbe auf eine sich entwickelnde Krankheit hinzudeuten schien. Wie er erzählte, hatte er keine rechte Verbindung mit der dortigen Kolonie seiner Landsleute, aber auch fast keinen gesellschaftlichen Verkehr mit einheimischen Familien und richtete sich so für ein endgültiges Junggesellentum ein.

Was wollte man einem solchen Manne schreiben, der sich offenbar verrannt hatte, den man bedauern, dem man aber nicht helfen konnte. Sollte man ihm vielleicht raten, wieder nach Hause zu kommen, seine Existenz hierher zu verlegen, alle die alten freundschaftlichen Beziehungen wieder aufzunehmen - wofür ja kein Hindernis bestand - und im übrigen auf die Hilfe der Freunde zu vertrauen?”

 

 

945093-19842d5ff21564014eade4c4609f141b.jpg
Franz Kafka (3 juli 1883 – 3  juni 1924
)

Kafka in de jaren 1910

 

 

 

 

De Britse toneelschrijver Tom Stoppard (eig. Tomas Straussler) werd geboren in Zlín op 3 juli 1937. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Shipwreck. The Coast of Utopia: Part II

 

“Summer 1846

The garden of Sokolovo, a gentleman’s estate fifteen miles outside Moscow.

Nicholas Ogarev, aged thirty-four, has been reading to Natalie Herzen, aged twenty-nine, from a so-called thick journal, the Contemporary. Ivan Turgenev, aged twenty-eight, is supine, out of earshot, with his hat over his face.

natalie  Why have you stopped?

ogarev  I can’t read any more. He’s gone mad. (He closes the book and lets it fall.)

natalie  Well, it was boring anyway.

Sasha Herzen, aged seven, runs across the garden followed by a Nurse pushing a baby carriage. Sasha has a fishing cane and a jar for tiddlers.

natalie (cont.)  Sasha, not too close to the river, darling!—(to the Nurse) Don’t let him play on the bank!

The Nurse follows Sasha out.

ogarev  But . . . it was a fishing rod, wasn’t it?

natalie (calling)  And where’s Kolya?—(looking aside) Oh, all right, I’ll keep an eye. (resuming) I don’t mind being bored, especially in the country, where it’s part of the attraction, but a boring book I take personally. (looking aside, amused) Far better to spend the time eating marigolds. (glancing at Turgenev) Has he gone to sleep?

ogarev  He didn’t say anything about it to me.

natalie  Alexander and Granovsky will be back from picking mushrooms soon . . . Well, what should we talk about?

ogarev  Yes . . . by all means.

natalie  Why does it feel as though one has been here before?

ogarev  Because you were here last year.

natalie  But don’t you ever have the feeling that while real time goes galloping down the road in all directions, there are certain moments . . . situations . . . which keep having their turn again? . . . Like posting stations we change horses at . . .

 

 

 945093-5f98784f3733bfc590af583156e68279.jpg

Tom Stoppard (Zlín, 3 juli 1937)

 

 

 

 

De Britse schrijfster Joanne Harris werd geboren op 3 juli 1964 in Barnsley, Yorkshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Holy Fools

 

“July 3rd, 1610

It begins with the players. Seven of them, six men and a girl, she in sequins and ragged lace, they in leathers and silk. All of them masked, wigged, powdered, painted; Arlequin and Scaramouche and the long-nosed Plague Doctor, demure Isabelle and the lecherous Géronte, their gilded toenails bright beneath the dust of the road, their smiles whitened with chalk, their voices so harsh and so sweet that from the first they tore at my heart.

They arrived unannounced in a green and gold caravan, its panels scratched and scarred, but the scarlet inscription still legible for those who could read it.

 

LAZARILLO'S WORLD PLAYERS!

TRAGEDY AND COMEDY!

BEASTS AND MARVELS!

 

And all around the script paraded nymphs and satyrs, tigers and olifants in crimson, rose, and violet. Beneath, in gold, sprawled the proud words: PLAYERS TO THE KING

I didn't believe it myself, though they say old Henri had a commoner's tastes, preferring a wild-beast show or a comédie-ballet to the most exquisite of tragedies. Why, I danced for him myself on the day of his wedding, under the austere gaze of his Marie. It was my finest hour.

Lazarillo's troupe was nothing in comparison, and yet I found the display nostalgic, moving to a degree far beyond the skill of the players themselves. Perhaps a premonition; perhaps a fleeting vision of what once was, before the spoilers of the new Inquisition sent us into enforced sobriety, but as they danced, their purples and scarlets and greens ablaze in the sun's glare, I seemed to see the brave, bright pennants of ancient armies moving out across the battlefield, a defiant gesture to the sheet-shakers and apostates of the new order.”

 

 

 

 945093-409e1f71eb3290cd4a2dd0528ce6a66a.jpg

Joanne Harris (Barnsley, 3 juli 1964)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Andreas Burnier werd op 3 juli 1931 in Den Haag geboren als Catharina Irma Dessaur. Zie ook mijn blog van 3 juli 2010 en eveneens alle tags voor Andreas Burnier op dit blog.

 

Uit: De literaire salon (De zeenevels van het verleden)

 

“Van het Panorama Mesdag herinner ik mij het gezeefde licht en de stilte als je eindelijk bovenkwam in die onwerkelijke ruimte. Een lange tocht door gangen die meestal in verbouwing waren en door houten schotten en krakende houten vloeren werden gekenmerkt. Dan eindeloze, vermoeiende, kale houten trappen op. Daarna de opluchting als je ten slotte, toch nog overrompelend onverwacht, in die verdunde realiteit stond.

Het zal wel allemaal niet waar zijn. Het is onmogelijk dat ik, Radha Altman, meer dan vijftig jaar oud, mij herinner wat ik, Radha, veertien of vijftien jaar oud, beleefde als ik weer eens wegslipte uit de beklemmingen van de puberteit naar die geheime hemel. Want wat was er anders aan de hand, daarboven, dan wat je voelt als je, pas gestorven, ineens weer in een geestelijk gebied staat?

Panorama Mesdag is te ver weg en de reis vanuit Parijs te kostbaar, om daar even te gaan kijken hoe het er nu, in de jaren tachtig, echt is en navraag te doen naar hoe het er vroeger was. Panorama Mesdag is voor mij trouwens verweven met het Van Gogh-gevoel: de onzichtbare begeleider, broeder, bondgenoot. Waren Mesdag en Van Gogh tijdgenoten? Ongetwijfeld.

Panorama Mesdag, een publieke Haagse initiatieruimte, werd schaars bezocht als ik er was. Misschien ging ik op de dagen dat de bussen wegbleven. Of misschien waren er nog geen toeristenbussen in de jaren veertig. Van al die mensen die nu ons leven verpesten: groepsreizigers, voetbalsupporters, mediatypes, heroïnejunks, popfans, overvette kazen in spijkerkleding, zou het overgrote deel pas tien of twintig jaar later worden verwekt. Zelfs geen begerige twinkeling in het oog van hun vader waren zij, op dat moment. Zij waren nog bezig uit het echte panorama daarginds, via wellicht steeds krakender en duisterder gangen, af te dalen. Of op te kruipen uit de krochten van hun hel. Maar hun vaders waren nog onwetende jongelingen.”

 

 

 945093-347b55b6f02608266155260d5611350a.jpg

Andreas Burnier (3 juli 1931 -  18 september 2002) 

 

 

 

 

De Amerikaanse humoristische schrijver, columnist en bestsellerauteur David Barry, Jr werd geboren op 3 juli 1947 in Armonk, New York.  Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Big Trouble

 

“Puggy had held down his job at the Jolly Jackal Bar and Grill, which did not have a grill, for almost three weeks. For Puggy, this was a personal employment record. In fact, after a career as a semiprofessional vagrant, he was seriously thinking about settling in Miami, putting down roots, maybe even finding an indoor place to sleep. Although he really liked his tree.
Puggy liked everything about Miami. He liked that it was warm. He liked that most of the police seemed tolerant of people like him --people who, merely by existing, tended to violate laws that solid citizens never even thought about, like how long you were allowed to sit in a certain place without buying something. The attitude of most of the police down here seemed to be, hey, you can sit all you want; we're just glad you're not shooting.
Puggy also liked the way, in Miami, you were always hearing people talking Spanish. This made Puggy feel like he was living in a foreign country, which was his one ambition, although the only time he had ever actually been abroad was four years before, when, after a long and confusing weekend that began in Buffalo, he was briefly detained on the Canadian side of Niagara Falls for urinating in the Ripley's Believe It or Not Museum.
The funny thing was, Puggy had not been trying to get to Miami in particular. He had left a homeless shelter in Cleveland and started hitchhiking in the general direction of south, looking for a warm place to stay the winter; the trucker who picked him up happened to be heading for the Port of Miami, right downtown.”

 

 

945093-0e48863668a4ef1a6842678576719091.jpg
David Barry (Armonk, 3 juli 1947)




Zie voor nog meer schrijvers van de 3e juli ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 18:59 Reageer op dit bericht

Christopher Kloeble, Gerard den Brabander, Dorota Masłowska, Günter Bruno Fuchs

De Duitse schrijver Christopher Kloeble werd op 3 juli 1982 geboren in München. Zie ook mijn blog van 8 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Wenn es klopft (Vierundachtzig Schritte)

 

„Ich spreche ein Gebet in ihren Kopf. Das wird sie hören, solange ich es nur ernst genug meine, so ernst wie ein Kind, das nach seiner Mutter verlangt. Und genau das bin ich wieder, wenn ich auf diese Weise mit ihr spreche, ich bin zehn Jahre alt, und die Sonne versteckt sich vor mir.

Bis neunzehnhundertdreiundneunzig hatte der Sonnenaufgang noch seinen eigenen Klang. In den Stunden davor verschwand Segendorf, unser Ort, für einen, der es hören wollte, in der Nacht – abgesehen von dem Hof an der Ludwigstraße, auf dem ich mit meinen Eltern lebte, die sich frühestens um Mitternacht die Kehlen heiser schrien. Keine Tür, keine Wand war dick genug, wurde ich davon geweckt, war an Einschlafen nicht mehr zu denken, und trotzdem drückte ich oft

das Kissen auf meine Ohren, schloss die Augen und atmete langsam und tief, wie man eben atmet, wenn man einschlafen will.

Weder wusste ich noch interessierte mich, worüber sie stritten, außerdem konnte ich sie kaum verstehen, ihre Worte blieben auf dem Weg zu mir an Balken und Dielen hängen, nur Laute drangen zu mir durch, so lange, bis ich mich irgendwann in die Bettdecke wickelte und zum Beten vor dem Fenster Platz nahm, das in Richtung der Berge zeigte, hinter denen sich die Sonne versteckte.

Manchmal ließ sie sich lange bitten. Mit den ersten Sonnenstrahlen wurden meine Eltern dann leiser, bis ich sie gar nicht mehr hören konnte, und obwohl das Dorf jetzt aufwachte, Kühe blökten und Traktoren losknatterten, war das ein eigenartig beruhigender Klang, der mich noch etwas schlafen ließ, bevor ich zur Schule musste“

.

 

 945090-977927234433008dd4082f4e399e5bce.jpg

Christopher Kloeble (München, 3 juli 1982)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Gerard den Brabander (eig. Jan Gerardus Jofriet) werd geboren in Den Haag op 3 juli 1900. Zie ook mijn blog van 3 juli 2010

 

 

Herfstnacht in de Tuilerieën

 

Alle banken hebben hun gelieven

aan de moede scheemring toevertrouwd.

En zij huiveren diep in eigen hout

sinds de minnenden zich stil verhieven.

 

Nacht en regen. Soms een roep door 't woud

van een duif en het onhoorbaar klieven

van het duister, dat zich slapend houdt

om de laatste liefde te gerieven.

 

Verder niets. De nacht en ik alleen,

eenzaam wandelend aan de rand der tijden,

 

zó verheugd en zó bedroefd meteen

om mijn voeten die een afscheid schrijden...

 

En de zachte regens om mij heen

of iemand ingehouden schreide...




Nocturne

 

Wuft de handschoen, wuft het klein gebaar,

wulpsch de mond en ’t licht in d’ oogekieren,

wolvenbeet de bont om ’t blonde haar:

vrouwen zijn de wonderlijkste dieren.

 

Bidt de mond den appelbeet te vieren,

wijkt de blik te wimper voor gevaar,

waait de scheemring over lustrivieren,

wenkt het lied over de nachtgitaar,

 

beeft het woud onder den roep der stieren,

wiegt de slang – de melodie gewaar –

weiflend over spleten zich en wieren:

 

schrijft de vleermuis met nerveuze zwieren

mij den wil voor van den toovenaar,

dien ik met een schreeuw in u ervaar.

 

 

 945090-40d435ea194bd32e71f2aaca80e370d6.jpg

Gerard den Brabander (3 juli 1900 – 4 februari 1968)

 

 

 

 

De Poolse schrijfster en journaliste Dorota Masłowska werd op 3 juli 1983 in Wejherowo geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009.en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Snow White and Russian Red (Vertaald door Benjamin Paloff)

 

„First she told me she had good news and bad news. Leaning across the bar. Which do I want first. The good news, I say. So she told me that in town it looks like there’s a Polish-Russki war under a white-and-red flag. I say, How do you know, she says she heard. So I say, Then I’ll take the bad. So she took out her lipstick and told me that Magda says it’s over between me and her. Then she winks at the Bartender like that if something happens, she wants him to come over. And that’s how I found out that she’d dumped me. Magda, that is. Even though we’d had it good, we’d had our share of nice times, a lot of nice words had been said, on my part as well as hers. For real. The Bartender says to me, Fuck it. Though it’s not so simple. The way I’d found out how it was, or rather, how it wasn’t, it wasn’t like she’d told me straight to my face, only it was just the other way around, she’d told me through Arleta. I chalk it up to her being a total asshole, to her disrespect. And I’m not going to hide it, even though she was my girlfriend, about whom I can say that a lot of different things had passed between us, good as well as bad. Anyway, she shouldn’t have said it through a friend like that, so I’d be the last to hear. Everybody knows from the very start, since she told others as well. She was saying that I’m sort of the more explosive one, and that they had to prepare me for this fact. They’re afraid that something might set me off, because that sort of always happens. She said I should step out to get some air. Gave me her shitty cig. Meanwhile, I just feel sadder than ever. All the worse that it wasn’t told straight to my four eyes, by her. Not a single word.“

 

 

945090-433955660e7d5b82c73c995adc45e434.jpg 

Dorota Masłowska (Wejherowo, 3 juli 1983)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en graficus Günter Bruno Fuchs werd geboren op 3 juli 1928 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Werke in drei Bänden  (Ein Baumeister hat Hunger)

 

Der hungrige Baumeister heißt Eosander. Er lebt nicht mehr so ganz, trotzdem hat er Hunger. Er hat, als er noch so ganz lebte, einen guten Teil Häuser und ein paar Schlösser gebaut, das heißt, er hat aufgezeichnet, wie die Handwerker bauen sollen, damit nichts umfällt, wenn es einmal steht.

Der Baumeister Eosander hat Hunger auf Bouletten, die auch Frikadellen heißen. Magenknurrend hüpft er leichtfüßig, er oder sein Geist, durch den Berliner Ortsteil Charlottenburg, wo es in einem alten Restaurant gut gebratene Bouletten  gibt.

Der Baumeister nimmt seinen knurrenden Magen an die Leine und sagt zum Wirt des Restaurants: "Sechsundzwanzig Stück esse ich jetzt!" Der Wirt kennt das schon, er verschwindet und beginnt zu braten. Goldner Bratduft steigt in des Baumeisters Nase. Er hört Musik. Holzbläser. Leicht. Es schmeckt schon jetzt. Eosander bleibt geduldig. Geigen. Flöten. Der Magen springt umher. Da sind sie: sechsundzwanzig. Jede schmeckt. Eosander wird überrascht von neugierigen Personen. Was sind das für welche?

Es sind Einwohner Charlottenburgs, neuerdings andere Einwohner auch: Indianer, Ägypter, Italiener, Eskimos, Deutsche aus Deutschland, Franzosen, Lappländer - kurz: lauter hungrige Boulettenfreunde, die der Geist des hungrigen Baumeisters angelockt hat. Nun essen sie gemeinsam. Das sieht schön  aus. Und wird unsere Raumflüge überdauern.

 

 

 

945090-1b18e0355c8b30c58612e0213f710bc2.jpg 

Günter Bruno Fuchs (3 juli 1928 – 19 april 1977)

Geschreven door Romenu om 18:53 Reageer op dit bericht

Ferdinand Kürnberger, David Benioff, Ramón Gómez de la Serna, Francis Carco, Edward Young

De Oostenrijkse schrijver Ferdinand Kürnberger werd op 3 juli 1821 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Uit: Der Dichter des »Don Juan«

 

„Auf dem Gracht zu Amsterdam stand noch vor wenigen Jahren ein kleines, baufälliges Häuschen, das Eigentum einer alten Höckerin, welche mit Heringen handelte. Die Höckerin war die Witwe eines Ewerführers, welcher eines Tages das Unglück hatte, mit einer unvorsichtigen Wendung seines Kopfes unter ein von Pferden gezogenes Schiffsseil zu geraten, bei welcher Gelegenheit das Seil ihm den Kopf vom Rumpfe riß. Der Ewerführer aber war der Sohn eines Schneiders und der Majoratserbe des besagten baufälligen Häuschens.

Das Häuschen hatte nur drei schmale Fensterchen Front und zwei sogenannte Gestöcke, welche aber so niedrig waren, daß sie beide zusammen nicht die Höhe der Beletage des nebenstehenden Kaufmannhauses erreichten. Es war ein »Fachbau«, d. h. die gemauerten Wände mit Balken durchschossen, deren Lagen und Widerlagen, gleichlaufende Linien und schiefe Einsätze allerlei geometrische Figuren bildeten oder vielmehr gebildet hatten, denn diese schönen Zeiten waren längst dahin. Die Balken hatten sich »geschwungen« und ihre ursprünglichen Lagen mehr oder minder verändert, wodurch das darauf und dazwischen liegende Mauerwerk genötigt worden, mit Hilfe verschiedener Risse sich gleichfalls in allerlei neue Fugen zu bequemen. Die Fensterchen der beiden Geschosse standen, wie chinesische Augen, schief gegeneinander, das Mauerwerk zwischen ihnen hatte sich, wie eine geschwollene Backe, sanft nach auswärts gebogen und das Dach war eingesunken. Am traurigsten aber sah das Erdgeschoß aus. Hier hatte zu dem Alter des Hauses die aus dem Boden aufdringende Feuchtigkeit noch mitgewirkt und das Erdgeschoß war kurzweg verschwunden. Es war hinweggefault. Ein sinnverwirrendes Chaos von Balken und Sparren hatte man nach und nach als Stützen untergeschoben und die Stützen wieder gestützt – und mitten in diesem Flickwerk saß die Höckerin mit ihren Heringen.

Ich weiß nicht, ob dieses malerische Trümmerwerk mitten in einer großstädtischen Straße die Zärtlichkeit der Künstler gewonnen und irgendwo als hochbezahltes Kabinettstück den unsterblichen Trödel der Holländer vermehren hilft. Das aber weiß ich, daß viele Reisende vor der Ruine stehen blieben und sie mit bewundernden Blicken anstaunten.“

 

 

 945085-142eefaadb516cb8bc84892181a09f9a.jpg

Ferdinand Kürnberger (3 juli 1821 – 14 oktober 1879)

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Amerikaanse schrijver David Benioff (pseudoniem van David Friedman) werd geboren in New York City in 1970. Hij veranderde zijn naam naar Benioff, naar zijn moeder, die een Russische-Joodse immigrant was. Benioff studeerde aan het Darthmouth College en werkte als een uitsmijter bij clubs. Op de leeftijd van 22 jaar werd Benioff leraar Engels aan het Poly Prep in Brooklyn, New York City. Daarnaast studeerde hij ook aan de University of California Irvine, waar hij een Master of Fine Art behaalde bij het creatief schrijven-programma. Terwijl Benioff werkte als leerkracht Engels schreef hij een boek getiteld The 25th Hour, dat positief werd ontvangen. Later adapteerde hij het boek voor de film, met in de hoofdrol Edward Norton en geregisseerd door Spike Lee. Daarnaast heeft hij ook een collectie kortverhalen geschreven genaamd When the Nines Roll Over (And Other Stories) (2004).

Benioff schreef onder andere screenplays voor Troy (2004), Stay (2005) en The Kite Runner (2007). Ook schreef hij het script voor de X-Men spinn-off X-Men Origins: Wolverine, dat in 2010 in de zalen verscheen. In 2008 werd zijn tweede boek, City of Thieves, A Novel gepubliceerd.

 

Uit: City of Thieves

 

„My grandfather, the knife fighter, killed two Germans before he was eighteen. I don't remember anyone telling me—it was something I always seemed to know, the way I knew the Yankees wore pinstripes for home games and gray for the road. But I wasn't born with the knowledge. Who told me? Not my father, who never shared secrets, or my mother, who shied away from mentioning the unpleasant, all things bloody, cancerous, or deformed. Not my grandmother, who knew every folktale from the old country—most of them gruesome; children devoured by wolves and beheaded by witches—but never spoke about the war in my hearing. And certainly not my grandfather himself, the smiling watchman of my earliest memories, the quiet, black-eyed, slender man who held my hand as we crossed the avenues, who sat on a park bench reading his Russian newspaper while I chased pigeons and harassed sugar ants with broken twigs.
I grew up two blocks from my grandparents and saw them nearly every day. They had their own small insurance company, working out of their railroad apartment in Bay Ridge, catering primarily to other Russian immigrants. My grandmother was always on the phone, selling. No one could resist her. She charmed them or she frightened them, and either way, they bought. My grandfather manned the desk, doing all the paperwork. When I was small, I would sit on his lap, staring at the stump of his left index finger, rounded and smooth, the top two knuckles so cleanly severed it seemed he'd been born without them. If it was summer and the Yankees were playing, a radio (after his seventieth birthday, a color television my dad bought him) broadcast the game. He never lost his accent, he never voted in an election or listened to American music, but he became a devout Yankees fan.
In the late nineties, an insurance conglomerate made an offer for my grandparents' company. It was, according to everyone, a fair offer, so my grandmother asked them to double it. There must have been a good deal of haggling, but I could have told the conglomerate that haggling with my grandmother was a waste of time. In the end they gave her what she wanted and my grandparents, following tradition, sold their apartment and moved to Florida.“

 

 

 945085-3f07fc061c6455c89cee4d7e00426d09.jpg

David Benioff (New York, 1970)

 

De Spaanse schrijver Ramón Gómez de la Serna werd geboren op 3 juli 1888 in Madrid. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

Some Greguerias:

 

„Rain is melancholy because it takes us back to the time when we were fishes.“

 

„A thunderstorm is the first day at school all over again.“

 

„Electricity is God's nervous system.“

 

„The rainbow is a dry-cleaner's neon advert.“

 

„Some men with wooden legs turn green in spring and rebecome satyrs.“

 

 

 945085-4150cfca87794eebd8dd23caba43d62d.jpg

Ramón Gómez de la Serna (3 juli 1888 – 13 januari 1963)

Portret door Diego Rivera, 1915

 

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Francis Carco werd geboren op 3 juli 1886 in Nouméa, Nieuw Caledonië. Zie ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

 

Il pleut

 

Il pleut — c’est merveilleux. Je t’aime.
Nous resterons à la maison :
Rien ne nous plaît plus que nous-mêmes
Par ce temps d’arrière-saison.

Il pleut. Les taxis vont et viennent.
On voit rouler les autobus
Et les remorqueurs sur la Seine
Font un bruit... qu’on ne s’entend plus !

C’est merveilleux : il pleut. J’écoute
La pluie dont le crépitement
Heurte la vitre goutte à goutte...
Et tu me souris tendrement.

Je t’aime. Oh ! ce bruit d’eau qui pleure,
Qui sanglote comme un adieu.
Tu vas me quitter tout à l’heure :
On dirait qu’il pleut dans tes yeux
.

 

 

 

 945085-3268f78bc737f5550a300345e4ae04af.jpg

Francis Carco (3 juli 1886 – 26 mei 1958)

In 1930

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Edward Young werd geboren op 3 juli 1683 in Upham, Hampshire. Zie ook mijn blog van 3 juli 2007 en ook mijn blog van 3 juli 2008 en ook mijn blog van 3 juli 2009 en ook mijn blog van 3 juli 2010

 

 

The Complaint: or Night Thoughts (fragment)

 

Silence and darkness: solemn sisters! twins

From ancient Night, who nurse the tender thought

To reason, and on reason build resolve                               

(That column of true majesty in man),

Assist me: I will thank you in the grave;

The grave, your kingdom: there this frame shall fall

A victim sacred to your dreary shrine.

But what are ye?--

 

Thou, who didst put to flight

Primeval Silence, when the morning stars,

Exulting, shouted o'er the rising ball;

O Thou, whose word from solid darkness struck

That spark, the sun; strike wisdom from my soul;

 

My soul, which flies to thee, her trust, her treasure,

As misers to their gold, while others rest.

Through this opaque of nature, and of soul,

This double night, transmit one pitying ray,

To lighten, and to cheer. O lead my mind,

(A mind that fain would wander from its woe),

Lead it through various scenes of life and death;

And from each scene the noblest truths inspire.

Nor less inspire my conduct, than my song;

 

Teach my best reason, reason; my best will

Teach rectitude; and fix my firm resolve

Wisdom to wed, and pay her long arrear:

Nor let the phial of thy vengeance, pour'd

On this devoted head, be pour'd in vain.

The bell strikes one. We take no note of time

But from its loss. To give it then a tongue

Is wise in man. As if an angel spoke,

I feel the solemn sound. If heard aright,

 

It is the knell of my departed hours:

Where are they? With the years beyond the flood.

It is the signal that demands despatch:

How much is to be done? My hopes and fears

Start up alarm'd, and o'er life's narrow verge

Look down--on what? a fathomless abyss;

A dread eternity! how surely mine!

 

 

 

 945085-eec05ddf64993660bc35ea7417e6db2f.jpg

Edward Young (3 juli 1683 – 5 april 1765)

De eerste druk van Night Thoughts uit 1743, Londen

 

Geschreven door Romenu om 18:48 Reageer op dit bericht

Hermann Hesse, Wisława Szymborska, Pierre H. Dubois, Axel Brauns, Friedrich Klopstock

De Zwitserse (Duitstalige) schrijver Hermann Hesse werd geboren op 2 juli 1877 in Calw. Zie ook mijn blog van 2 juli 2010 en eveneens alle tags voor Hermann Hesse op dit blog.

 

Uit: Das Glasperlenspiel

 

„Es ist unsere Absicht, in diesem Buch das Wenige festzuhalten, was wir an biographischem Material über Josef Knecht aufzufinden vermochten, den Ludi Magister Josefphus III., wie er in den Archiven des Glasperlenspiels genannt wird. Wir sind nicht blind gegen die Tatsache, daß dieser Versuch einigermaßen im Widerspruch zu den herrschenden Gesetzen und Bräuchen des geistigen Lebens steht oder doch zu stehen scheint. Ist doch gerade das Auslöschen des Individuellen, das möglichst vollkommene Einordnen der Einzelperson in die Hierarchie der Erziehungsbehörde und der Wissenschaften eines der obersten Prinzipien unsres geistigen Lebens. Und dieses Prinzip ist denn auch in langer Tradition so weit verwirklicht worden, daß es heute ungemein schwierig, ja in vielen Fällen vollkommen unmöglich ist, über einzelne Personen, welche dieser Hierarchie in hervorragender Weise gedient haben, biographische und psychologische Einzelheiten aufzufinden; in sehr vielen Fällen lassen sich nicht einmal mehr die Personennamen feststellen. Es gehört nun einmal zu den Merkmalen des Geisteslebens unsrer Provinz, daß seine hierarchische Organisation das Ideal der Anonymität hat und der Verwirklichung dieses Ideals sehr nahe kommt.

Wenn wir trotzdem auf unsrem Versuche bestanden haben, einiges über das Leben des Ludi Magister Josefphus III. festzustellen und uns das Bild seiner Persönlichkeit andeutend zu skizzieren, so taten wir es nicht aus Personenkult und aus Ungehorsam gegen die Sitten, wie wir glauben, sondern im Gegenteil nur im Sinne eines Dienstes an der Wahrheit und Wissenschaft. Es ist ein alter Gedanke: je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren, desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.“

 

 

 944551-507cf8b6e5611ae90e78424c0faff191.jpg

Hermann Hesse (2 juli 1877 – 9 augustus 1962)

Portret door Ernst Würtenberger, 1905

 

 

 


De Poolse dichteres
Wisława Szymborska werd geboren in 1923 in Bnin. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Unschuld

Gezeugt auf einer Matratze aus Menschenhaar.
Gerda. Erika. Vielleicht Margarete.
Sie weiß, wirklich, sie weiß davon nichts.
Diese Art von Information taugt
weder erteilt noch hingenommen zu werden.
Griechische Erinnyen sind allzu gerecht.
Reizen würde uns heute ihre vogelgestaltige Übertreibung.

Irma. Brigitte. Vielleicht Friederike.
Sie ist zweiundzwanzig oder auch nicht viel älter.
Sie beherrscht drei Fremdsprachen unentbehrlich auf Reisen.
Die Firma, in der sie arbeitet, empfiehlt für den Export
die besten Matratzen nur aus Kunstfasern.
Der Export verbindet die Völker.

Berta. Ulrike. Vielleicht Hildegard.
Keine Schönheit, jedoch groß und schlank.
Wangen, Hals, Brüste, Oberschenkel, Bauch
in voller Blüte und dem Glanz des Neuen.
Freudig und barfuss auf den Stränden Europas
löst sie ihr helles Haar auf, lang bis zu den Knien.

Ich rate davon ab, es abzuschneiden - sagte ihr Friseur
Einmal abgeschnitten, wächst es so üppig nie nach.
Sie können es mir glauben.
Das ist eine Tatsache, bewiesen
tausend- und tausendmal.

 

 


Vertaald door Urszula Usakowska-Wolff en Manfred Wolff

 

 

 

Some Like Poetry

 

Some -
thus not all. Not even the majority of all but the minority.
Not counting schools, where one has to,
and the poets themselves,
there might be two people per thousand.

 

Like -
but one also likes chicken soup with noodles,
one likes compliments and the color blue,
one likes an old scarf,
one likes having the upper hand,
one likes stroking a dog.

 

Poetry -
but what is poetry.
Many shaky answers
have been given to this question.
But I don't know and don't know and hold on to it
like to a sustaining railing.

 

 

 

Vertaald door Regina Grol

 

 

 944551-1efdcc5863571d28502d919522a38ebc.jpg

Wislawa Szymborska (Bnin, 2 juli 1923)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, prozaschrijver en criticus Pierre H. (Hubert) Dubois werd geboren in Amsterdam op 2 juli 1917. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Marcellus Emants

 

„Hij werd Marcellus genoemd naar zijn grootvader en zijn betovergrootvader, beiden, evenals zijn vader en zijn overgrootvader, juristen en magistraten met voorname functies. Dat ook hij een opleiding zou krijgen als jurist lag bij een zo sterke familiale traditie voor de hand. Maar ondanks de snelheid en het succes van zijn studie staakte hij zijn opleiding enkele maanden voor het behalen van zijn meestertitel, omdat hij voor het vak niets voelde en alleen voldaan had aan de wens van zijn vader. Maar deze overleed in maart 1871, toen Marcellus 22 jaar was, en zijn moeder schijnt geen aandrang op hem te hebben uitgeoefend om, zo dicht bij de eindstreep, de studie te voltooien. Zijn enige werkelijke interesse was de artistieke expressie en, hoewel hij ook schilderde en musiceerde, was de literatuur het middel waaraan hij de voorkeur gaf en waarvoor hij het meeste talent bezat.

Marcellus Emants werd schrijver, de belangrijkste van zijn generatie en een der belangrijkste van de halve eeuw rondom de eeuwwisseling. Hij werd opgevoed in een hervormd milieu, maar de godsdienst heeft hem nooit een oplossing geboden voor het probleem van het bestaan, en in zijn eerste omvangrijk essay, Bergkristal, verschenen in het tijdschrift Spar en Hulst in 1872, schreef hij: ‘Het was een goede geest, die mij toen scepticus maakte, want had ik geloofd, onvoorwaardelijk geloofd, de reactie had niet kunnen uitblijven en ik zou heden de grootste godloochenaar zijn, die op Neerland's bodem rondliep’. Hij liet zich dan ook als lid van de Hervormde Gemeente schrappen.

Hij was net dertig jaar, toen hij deze consequentie trok, en uit wat hij op dat moment reeds had geschreven blijkt dat het tot dromen en peinzen geneigde kind dat hij was geweest, zich inmiddels bewust was geworden van een andere werkelijkheid. De idealistische die hem in zijn jeugd was voorgehouden in een familieverband dat ‘gezellig, zorgeloos, zachtzinnnig en huiselijk’ was - zoals dat van Karel Satis, tot op zekere hoogte een alter ego van Emants, uit Op zee - was spoorloos verdwenen.“

 

 

944551-e41a2d53bb38c8f690f99778ec2042d6.jpg
Pierre H.  Dubois (2 juli 1917 - 24 maart 1999)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en filmmaker Axel Brauns werd op 2 juli 1963 geboren in Hamburg. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010
 

Uit: Buntschatten und Fledermäuse

 

„III

Wie lernt man es, Menschen wahrzunehmen, wenn man sie nicht wahrnimmt? Wie flattert man als Fledermaus durch die Welt, wenn man keine Fledermaus ist? Wenn ich in Gesprächen mit vermeintlich vollständigen Menschen diesen Grundriss meines Lebens erwähne, ernte ich immer ein überraschtes Gesicht und im gleichen Atemzug sagen alle, dass ich gar nicht wie ein Autist aussähe. Ich antworte dann, da hätten sie Recht. Ich gehöre zu den leichten Fällen und habe großes Glück gehabt.
Seit ich 21 bin, lebe ich in einer eigenen Wohnung und verdiene meinen Lebensunterhalt selbst. Da ich mich, im Gegensatz zu vielen Autisten, nicht mit Begleitbehinderungen herumplagen muss, kann ich im Alltag meine Unauffälligkeit genießen. Diese Unauffälligkeit habe ich mir hart erarbeiten müssen. Noch vor ein paar Jahren hat mir an Ausdruck all das gefehlt, was vermeintlich vollständige Menschen auszeichnet. Heute ist das zum Glück anders: Meine Stimme klingt lebendig, mein Gesicht zeigt deutlich Gefühle, die Hände verweigern sich nicht mehr den Gebärden und mit meinen Blicken suche ich gerne nach den Fledermausaugen.
Geblieben ist meine Art Humor, die mich oft schmunzeln lässt, wo Nichtautisten kein Korn Komik erblicken. Kaum ein Leser dürfte, falls er über das Wort Näpfchen gestolpert ist, ermessen haben, wie glücklich ich mich schätze, ein so niedliches Wort gleich zu Beginn in meinem Buch begrüßen zu können.“

 

 

944551-76d568725deebf8012da4487b1e84a7c.jpg
Axel Brauns (Hamburg, 2 juli 1963)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Friedrich Gottlieb Klopstock werd geboren in Quedlinburg op 2 juli 1723. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2008 en ook mijn blog van 2 juli 2009 en ook mijn blog van 2 juli 2010
 

 

Die frühen Gräber

 

Willkommen, o silberner Mond,
Schöner, stiller Gefährt der Nacht!
Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund!
Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin.

Des Mayes Erwachen ist nur
Schöner noch, wie die Sommernacht,
Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft,
Und zu dem Hügel herauf röthlich er kömt.

Ihr Edleren, ach es bewächst
Eure Maale schon ernstes Moos!
O wie war glücklich ich, als ich noch mit euch
Sahe sich röthen den Tag, schimmern die Nacht.

 

 

 

 

Aus der Vorzeit

 

In dem Maye war ihr eben das swölfte Jahr
Mit dem Morgen dahin geflohn.
Dreyzehn Jahre, nun sie fehlten den siebzigen,
Die den Frühling er wiedersah.
Schön war die Laube, der Baum neben der Laube schön;
Blüthe duftete gegen sie.
Kont′ er es ahnden? Er sass glühend vor Fröhlichkeit,
Bey dem Reh in der Laube Duft,
Zittert′, ahndete nichts, Hell war ihr schwarzes Aug′,
Als zuvor er es niemals sah;
Bald verstumt′ er nicht mehr, stammelte, redete,
Kosete, blickte begeisterter.
"Diesen Finger, nur ihn ... Schlank ist dein Wuchs, und leicht
Senket der Tritt sich der gehenden.
Ach den kleinen, nur ihn ... Röthlich die Wang, und doch
Ist die Lippe noch lieblicher!
Diesen schönsten, nur ihn gieb mir!" Sie gab zuletzt
Alle Finger dem flehenden,
Zögerte länger nicht mehr, wandte sich, sagt′: Ich bin
Ganz dein! leise dem glücklichen.
Ida′s Stimme war Luft, Ida, du athmetest
Leichte Töne, die zauberten.
Küsse kant′ er noch nicht; aber er küsst′ ihr doch
Schnell die lebenden Blicke weg.
Und nun bleiben sie stehn, schweigen. Die Schwester ruft
In den kühleren Sohattengang.

 

 

 

 944551-2beaf08552670b924ee8aae47320522f.jpg

Friedrich Gottlieb Klopstock (2 juli 1723 — 14 maart 1803)

Portret door Anton Hickel, rond 1789



Zie voor nog meer schrijvers van de 2e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

Johannes Immerzeel, Ota Pavel, Alekos Panagoulis, C. C. Bergius, Arend Fokke Simonsz

De Nederlandse dichter en schrijver Johannes Immerzeel werd geboren in Dordrecht op 2 juli 1776. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Hoe bedachtzaam!

 

Ik min mijn geld, en 'k wil het sparen,

Mijn rust, en 'k zal ze als goud bewaren:

Want zocht ik vrienden of een vrouw

Ik had voorzeker ras berouw.

Hoe ik de zaken ook beschouw.

In 't huwelijk vind ik zelden trouw;

En waar de trouw zelfs wordt gevonden,

Waant ieder eeuwig haar geschonden;

En waar men toch elkaar verdenkt, -

Waartoe er doekjes om gewonden? -

Daar is het huwlijksheil gekrenkt.

Neen! als de pijl, die 't hart mij griefde,

Door langzaam werkend minvenijn

Vernielend voor mijn rust moet zijn,

Dan blaas ik wat in heel de Liefde.

En Vrienden? ja, wist ik vooruit,

Wie altijd zou gelukkig wezen,

En dat ik dus geen klaaggeluid,

Geen hulpgebeden had te vrezen,

En veilig in mijn wijngaard zat,

Dan ging ik heen en zocht er wat;

Maar thans? wel! 'k zou in ieders wezen

Vooruit een jermiade lezen:

Neen! 'k hou mij van die strikken vrij:

Geen Vriendschap zonder beedlarij!

Geen Liefde zonder jaloezij.

 

 

 944548-253be0fe7ca88345ee10cb2cafa2ebb3.jpg

Johannes Immerzeel (2 juli 1776 – 9 juni 1841)

Houtsnede naar een geschilderd origineel van N. Pieneman.

 

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver en (sport)journalist Ota Pavel (eig. Ota Popper) werd geboren op 2 juli 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Wie ich den Fischen begegnete (Vertaald door Elisabeth Borchardt)

 

"Nun machte der Gänsekiel hopsa und verschwand. Aber ich konnte sehen, daß er unter der Oberfläche zu den Wasserlilien hinsauste. Ich haute an. Die Angelrute bog sich, und ich spürte zum ersten mal im Leben das wonnige Ziehen des Fisches. Nach einem mächtigen gegenseitigen Ringen erschien ein struppiges Maul. Es war ein Barsch, und er war so groß wie eine karierte rote Mütze, zudem noch olivgrün mit dunklen Streifen. Er trug seine roten Flossen wie ein Kampfbanner, und sein Rücken glich dem eines Stiers. Statt Augen hatte er goldene, lebendige Geldstücke, und aus seinem Rücken ragte ein struppiger Speer. Das war kein Fisch, das war ein Drache, ein gepanzerter Ritter mit einer roten Feder am Helm."

 

 

 944548-e21b1e8db9718c39e6d7053a4d179e9c.jpg

Ota Pavel (2 juli 1930 –  31 maart 1973)

Ota (links) met zijn broer Hugo

 

 

 

 

De Griekse dichter en verzetstrijder Alekos Panagoulis werd geboren op 2 juli 1939 in Glyfada. Zie ook  mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

 

Mon adresse

 

Boîte d’allumette comme crayon

Sang au plancher versé pour encre

L'emballage oublié de la gaze comme papier

Qu’écrie-je?    

Mon adresse seulement arrive-je

C’est étrange l'encre et devient solide

D’une prison je vous écris

En Grèce

 

 

 944548-9fe4f7dba2bcd09e1c9780d9064f09b3.jpg

Alekos Panagoulis (2 juli 1939 – 1 mei 1976)

Na zijn arrestatie in 1968

 

 

 

 

De Duitse schrijver C. C. Bergius (eig. Egon-Maria Zimmer) werd geboren op 2 juli 1910 in Buer. Zie ook  mijn blog van 2 juli 2007  en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: Heisser Sand

 

“Zermürbende Hitze brütet über der Nordküste Australiens, und aus dem Dschungel des Hinterlandes weht ein atemberaubender Fieberwind, als der von einem jungen Australier gesteuerte Wagen des Engländers Clyborough den Hafen von Darwin verläßt.”

(…)

 

“Er bückte sich und nahm eine Handvoll Sand - heißen Sand, den er langsam durch die Finger rieseln ließ. Dann hob er den nächst besten Stein auf, betrachtete ihn kopfschüttelnd und ließ in wieder fallen. "Gehen wir!" sagte er zu dem Koala. "Drüben wartet ein Mensch!"'

 

 

 944548-bc7b25f3c9d34440fda2fb9191676c07.jpg

C. C. Bergius (2 juli 1910 – 23 maart 1996)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Arend Fokke Simonsz werd geboren in Amsterdam op 2 juli 1755. Zie ook mijn blog van 2 juli 2007 en ook mijn blog van 2 juli 2010

 

Uit: De moderne Helicon

 

“ô, Mijn goede vriend! sprak hij eindelijk, naa een poos stilzwijgen, wie zijt gij en van waar komt gij? Ik heb in zeer langen tijd die taal hier niet gehoord; zij doet mij nog aan mijn' ouden blinden vriend Homerus gedenken, en, wilt ge wel gelooven, dat mij dit waarlijk treft; maar dat ik in de daad lagchen moet om het zeldzaam contrast, dat deze uwe aanspraak men mijn tegenwoordige omstandigheid maakt; Neen, Vriend! Ik mag wel, met Virgilius, roemrijker gedachtenis, uitroepen:

 

 Fuit Ilium!

Troje is 'er geweest!

 

Wel ja, ik zie 'er thands wel kragtig heerschende uit; Man! daar is sedert dien tijd, waarvan gij spreekt, zo veel water ten dale geloopen, dat ik 't u in geen' geheelen dag alles zou kunnen vertellen; maar toch, om de zeldzaamheid van de ontmoeting, en om dat het schijnt dat ge 'er nog niets van weet, en zeekerlijk alleen met het oogmerk komt om iets van mij te verneemen, gelijk ik reeds veele zulke oude kunstvrienden bij mij gehad  hebbe, zo doe mij het plaisier van mij een weinig gezelschap te houden, en wat met mij te keuvelen; zet u hier, als 't u gelieft, wij zullen eens een pijpjen stoppen, en dan zult ge wonderen hooren. Hij kreeg werkelijk pijpen, tabak en een morgendrankjen, uit een Bufet dat nevens hem stondt, en, naa hij gescheld hadt, kwam 'er een zeer eenvouwdig Zusjen, netjes in 't hair gekapt, binnen, en bragt een comfoir met vuur. Hoe, zeide ik, rookt gy, ô groote Apollo! ook even als wij menschen! Wel ja, was zijn antwoord, daar heeft onze klugtige Focquenbroch(*) my nog aangebragt, ge kent immers zijn aartige rijmpjens wel. - Nu kan ik het waarlijk bezwaarlijk laaten; want snuiven dat is me toch wat te onzindelijk. Ben ik niet vrij wat ontgod sedert dien ouden tijd, waarvan gij zo even spraakt? - Hij stak voords werkelijk met mij op, en dampte uit den treuren. Ik dagt bij mij zelven, dat schijnt al een heel gemeenzaame God geworden te zijn.”

 

 

 

944548-2ec526850baea4e0d41209fd11e57ccb.jpg
Arend Fokke Simonsz (2 juli 1755 – 15 november 1812)

Geschreven door Romenu om 18:47 Reageer op dit bericht

J. J. Voskuil, F. Starik, Hans Bender, Wim T. Schippers, Juan Carlos Onetti

De Nederlandse schrijver Johannes Jacobus (Han) Voskuil werd op 1 juli 1926 in Den Haag geboren. Zie ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Het bureau 1: Meneer Beerta

 

“’Wat ben je stil,’ zei Nicolien, ‘is er iets?’
‘Er is niets,’ antwoordde hij.
‘Je hebt de hele avond anders nog geen woord gezegd. Ik hoef er toch geen slachtoffer van te worden dat jij geen baan hebt?’
‘Ik heb wel wat gezegd.’
‘Je hebt niks gezegd!’
‘Ik heb gezegd…’ hij zweeg. Hij wist zeker dat hij iets gezegd had, maar hij kon zich niet meer herinneren wat. ‘Ik heb wél iets gezegd.’
‘Je hebt niks gezegd! Je zit maar voor je uit te kijken en er komt geen woord uit je!’
‘Ik ben moe.’
‘Maar dan kun je toch wel wat zeggen, al ben je moe? Zo moe ben je toch niet dat je niets meer kunt zeggen?’
‘Ik denk.’
‘Waarover denk je dan?’
‘Dat weet ik niet. Over van alles.’
‘Is er dan iets gebeurd soms, vandaag?’
‘Nee, er is niets gebeurd.’
‘Waarom zeg je dan niks?’
‘Omdat ik niks te zeggen heb!’ viel hij uit. ‘Wat moet ik dan zeggen?’
‘Je hoeft niet zo uit te vallen!’
‘Ik val niet uit.’
‘Je valt wél uit! Zie je wel dat er iets is?’
‘Er is niets!’ zei hij heftig. ‘Ik ben moe en ik denk! Ik mag toch wel denken? Of mag dat ook niet meer tegenwoordig?’
‘Zeg! Wat mankeert je!’ zei ze verontwaardigd. ‘Wat heb ik je gedaan? Vlieg me niet aan alsjeblieft!’
‘Ik vlieg je niet aan.’
‘Het lijkt er anders veel op! Moet je dat gezicht zien! Of je me op wilt vreten!’
Hij stond met een ruk op.
Ze schrok. ‘Wat ga je doen?’ vroeg ze angstig.
‘Een eindje wandelen,’ antwoordde hij kort.
‘Dus daar ben je niet te moe voor! Wel te moe om iets tegen me te zeggen, maar niet om te gaan wandelen!’”

 

943903-e255c0908361b6fc8f67b6cf21cafb57.jpg
J. J. Voskuil (1 juli 1926 - 1 mei 2008)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter, beeldend kunstenaar, zanger en fotograaf F. Starik werd geboren in Apeldoorn op 1 juli 1958. Zie ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

 

Zou komen

 

Je hebt gezegd dat je zou komen

dus werk en wacht ik, de klok zegt

twee, kijkt uit het raam, ziet over de straat

en hoort een spatbord rammelen

 

half, een bel, maar niet de jouwe.

IJzer op ijzer, een fiets valt om, de fiets

van iemand anders, ver weg. Ik ken die

mensen niet, drie, van horen zeggen

 

telefoon, een stem, mijn zoon komt thuis,

zegt dag, vertelt een ezelsbrug, huiswerk

wacht, gaat naar zijn kamer, werkt, stelt

vier vragen als, je hebt gezegd

 

dat je zou komen dus ik schrijf een brief

aan iemand anders, hoor buurvrouw op de trap

betekent vijf, half zes, ze zal wel ergens

een vaste betrekking hebben, stipt op tijd

 

is zij, maar jij, je hebt gezegd

dat je zou komen, je hebt

gezegd

 

 

 

 

Gras

 

Gras overwoekert de wereld.

Overal steekt het de kop op, kijk maar

tussen de tegels. Het laat zich niet wegschoffelen,

uitroeien, plattrappen: het gras is overal.

Op het bouwterrein waar dat bord is geplaatst dat lachend

de derde fase aankondigt van uw kindvriendelijke woning

met dat uitzicht, schoon er niets aan de omgeving veranderd is

sinds dat bord er staat, behalve dan het gras eronder, dat hoog

opschoot. Alles is te koop. Bunkers uit de Tweede Wereldoorlog,

koeien, jawel, ik kan u best een koe bezorgen, die lust dat, tasje

van de markt, stervenden die actievoeren tegen de verhoging

van mijn AOW-leeftijd – gras overwoekert allen.

Vannacht is er veel bewolking. Plaatselijk zal het regenen.

Daarna gaat de temperatuur verder omlaag, kan vriezen,

kan dooien. Dan wordt het glad. Dat is allemaal gratis.

Nog een prettige avond. En pas op voor het gras.

 

 

 943903-567a0cc7cdbf0d197560ed1b70d9e437.jpg

F. Starik (Apeldoorn, 1 juli 1958)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en uitgever Hans Bender  werd geboren op 1 juli 1919 in Mühlhausen (Kraichgau). Hans Bender is vandaag dus precies 90 jaar geworden. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

 

Meine Vierzeiler (2)

 

Vertraute Wörter, Rhythmen, Reime,

vier Zeilen, leicht zu verstehn.

Schön, meine Freundinnen und Freunde

bei der Lektüre lächeln zu sehn.

 

 

 

Der Heilige Geist

 

Seit Gottfried Benns Verdikten

ist er nicht mehr gefragt.

Und doch hat er mir manchmal

ein Wort, eine Zeile vorgesagt.

 

 

 

Rainer Brambach

Dichter und Gärtner

 

Manchmal erscheint er im Traum

und redet auf mich ein,

was ich tun, was ich lassen soll.

Er wollte sein wie ein Baum.

 

 

 

Erinnerung an die Autoren

der Gruppe 47

 

Behaltenswert die Orte, wo sie

Jahr um Jahr sich trafen.

Sie lasen vor. Sie kritisierten.

Sie wollten mit der Bachmann schlafen.

 

 

 943903-51e7824025e36339c99a67c52bde499b.jpg

Hans Bender (Mühlhausen, 1 juli 1919)

 

 

 

 

 

De Nederlandse televisiemaker, schrijver en beeldend kunstenaar Wim T. Schippers werd geboren in Groningen op 1 juli 1942. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Barend is weer bezig

 

“Barend

Pollens, wat een kleefkracht. Zo, die zit. Even nawrijven... Klaar. (bekijkt tevreden het resultaat) Wat een feestelijk gezicht. (leest) Pollens, wat ga ik hard! (kijkt ons vergenoegd aan) en vanavond, dus straks als het ware, dus om (kijkt op horloge) pakweg kwart voor tien op de kop af, het woord zegt het al, zal ik schitteren in mijn show die mijn naam draagt: ‘Barend is weer bezig!’ Barend, dat ben ik dus. Dit voor de kijkers die dit nog niet konden weten. U kijkt natuurlijk, want op het andere net is toch niks. Verder kunt u mij na afloop schrijven hoe fantastisch of het was. Nu, ik moet stoppen, de show roept. Ik reken op u, reken daar op. (kijkt weer naar de sticker) Mooie sticker, hè, prachtig istie gewoon... (opent autoportier, wil instappen)

Fred Haché komt onderhandelend met VPRO-chef Arie Kleijwegt uit de villa, laatstgenoemde overhandigt Fred een pak bankbiljetten; Fred krijgt Barend bij diens Saab in de gaten

Fred

(stuift op Barend af) Zeg Barend, wat is dát nou weer! Ben je nou helemaal gek geworden?! Ben je nou helemaal gek geworden!? Wat is dat voor maffe sticker met jou d'r op. Haal d'r af! Bah, wat moeten de mensen wel denken.

Barend

Hoezo? We hadden toch afgesproken dat jij niet meer mee zou doen? Nou dan.

Fred

Waaat? Daar weet ik niets van. Jij kunt helemaal geen show maken in je eentje. Bah, daar komt niets van terecht. Daar komt niets van in.

Barend

Jawel hoor. Komt best in orde! Kijk maar om kwart voor tien. (stapt in en scheurt weg, het grint spat hoog op, de heer Kleijwegt die moeilijkheden bespeurend naderbij gekomen is, wordt zowat aangereden)”

 

 

 943903-2d2d84e0c0db5cc2a683c196e2b0dbe6.jpg

Wim T. Schippers (Groningen, 1 juli 1942)

 

 

 

 

 

De Urugayaanse schrijver Juan Carlos Onetti werd geboren op 1 juli 1909 in Montevideo. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2008 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Der Schacht (Vertaald door Jürgen Dormagen)

 

“Vor einer Weile ging ich im Zimmer umher, und plözlich fiel mir auf, daß ich es zum erstenmal sah. Da sind zwei Pritschen, schiefbeinige Stühle ohne Sitzfläche, von der Sonne vergilbte, Monate alte Zeitungen, die statt Scheiben vor das Fenster geheftet sind.

Ich ging mit nacktem Oberkörper auf und ab, war es leid, seit dem Mittag herumzuliegen und in der verfluchten Hitze zu schnaufen, die das Dach sammelt und jetzt, immer gegen Abend, ins Zimmer ergießt. Ich ging mit den Händen auf dem Rücken, hörte die Schlappen auf den Fliesen klatschen

und roch abwechselnd an meinen beiden Achselhöhlen. Ich bewegte den Kopf einatmend von einer Seite zur anderen, und dadurch entstand auf meinem Gesicht, ich fühlte es, eine angeekelte Grimasse. Das unrasierte Kinn schabte mir Åber die Schultern.

Ich erinnere mich, daß ich mir zunächst etwas Einfaches vorgestellt habe. Eine Prostituierte zeigte mir ihre linke Schulter, gerötet, mit abgeschürfter Haut, und sagte:

»Wenn das keine Schweinehunde sind. Zwanzig jeden Tag, und keiner rasiert sich.«

Sie war eine kleine Frau, mit spitz zulaufenden Fingern, und sie sagte es, ohne sich zu entrüsten, ohne laut zu werden, in demselben gezierten Tonfall wie bei der Begrüßung an der Tür. Ich kann mich nicht an das Gesicht erinnern; ich sehe nur die Schulter, aufgescheuert von den Bartstoppeln, die

immer gegen diese eine Schulter gerieben hatten, nie die rechte, die gerÇtete Haut und die darauf zeigende Hand mit den schlanken Fingern.

Danach schaute ich aus dem Fenster, abwesend, und versuchte herauszufinden, wie das Gesicht der Prostituierten war. Die Leute im Hof erschienen mir widerwärtiger denn je.

Da war, wie immer, die dicke Frau, die im Trog Wäsche wusch und Åber das Leben und den Händler an der Ecke murrte, während der Mann vornüber gebeugt, das weißgelbe Halstuch baumelte vor der Brust, Mate trank. Der Junge kroch auf allen vieren herum, Hände und Maul dreckverschmiert. Er hatte nur ein hochgerutschtes Hemd an, und beim Anblick seines Hinterns mußte ich denken, wie es Menschen gab, eigentlich alle, die imstande waren, für sowas Zärtlichkeit zu empfinden.”

 

 

 

943903-3f4859c4b24d4ab867a7e5c8175b1586.jpg
Juan Carlos Onetti (1 juli 1909 – 30 mei 1994)




Zie voor nog meer schrijvers van de 1e juli ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:11 Reageer op dit bericht

Remco Ekkers, George Sand, Georg Christoph Lichtenberg, Phil Bosmans, Heinrich Wiesner, Maria Barnas

De Nederlandse dichter en schrijver Remco Ekkers werd geboren op 1 juli 1941 in Bergen. Zie ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

Eerste Woord

 

Mijn eerste woordd was r aa m

Het hing in de eerste klas

vlak onder het raam

Later zag ik ook d eu r.

 

Je kon naar buiten

dan waren de woorden weg

maar hun beeld zweefde

nog in mijn hoofd.

 

Ik leerde dat de letters

van het woord vrij

konden fladderen

maar deze bleven samen.

 

Tot ik een naam

gaf aan bijna alle

dingen in de klas.

Het raam ging open staan

 

 

 

Compliment

 

Dat was goed van jou!

Wat was goed van mij?

Nou, wat je gedaan hebt!

Wat heb ik dan gedaan?

 

Ik heb het water afgezet

ik heb het gas onder de ketel

dichtgedraaid: was dat goed van mij?

 

Is dat het enige wat mijn vader

kan zeggen? Is dat het enige

wat ik goed kan doen?

Een knop omdraaien.

 

 

 943901-7fe4ea07a4371fcaf13969c1e14826c1.jpg

Remco Ekkers (Bergen, 1 juli 1941)

 

 

 

 

De Franse schrijfster George Sand (pseudoniem van Amandine Lucile Aurore Dudevant, geboren Dupin) werd op 1 juli 1804 geboren in Parijs. Zie ook mijn blog van 1 juli 2010 en eveneens alle tags voor George Sand op dit blog.

 

Uit: Indiana (Vertaald door H. Meister)

 

“An einem regnerischen, kühlen Herbstabend saßen in einem kleinen Schloß der Brie drei Personen und sahen, in Nachdenken versunken, das Holz im Kamin verbrennen und den Zeiger an der Uhr langsam vorrücken. Zwei dieser Schweigsamen schienen sich der Langweile geduldig zu ergeben. Der dritte der Anwesenden dagegen bewegte sich auf seinem Sitze unruhig hin und her, erstickte halblaut ein melancholisches Gähnen und schlug mit der Feuerzange auf die funkensprühenden Holzstücke.

Es war der Herr des Hauses, der Oberst Delmare, ein alter Degenknopf auf Halbsold, früher schön, jetzt von schwerfälliger Körperfülle, mit kahler Stirn, grauem Bart und ein Paar Augen, vor deren Blick alles zitterte, Frau, Diener, Pferde und Hunde. In seiner Ungeduld begann er endlich mit schwerem Schritte die ganze Länge des Salons auf und ab zu messen, in jener militärisch steifen Haltung, welche den Mann der Parade und den Musteroffizier charakterisiert.

Aber jene Tage des Glanzes, wo der Leutnant Delmare mit der Luft des Feldlagers Ruhm und Triumphe einatmete, waren längst vergangen. Der höhere Offizier außer Dienst, von dem undankbaren Vaterland vergessen, sah sich jetzt verurteilt, die Folgen einer spät geschlossenen Ehe zu tragen. Er war Gatte einer jungen, hübschen Frau, Besitzer eines bequemen Schlosses und dazu ein in seinen Spekulationen glücklicher Fabrikherr. Während er seinen alten, im Geschmack der Zeit Ludwig XV. möblierten Salon durchschritt, warf er bei jeder Wendung seiner Promenade einen scharfen Blick auf die beiden Genossen dieses schweigsamen Abends und wandte dabei seiner Frau jene argwöhnische Aufmerksamkeit zu, mit welcher er nun seit drei Jahren diesen gebrechlichen und kostbaren Schatz hütete.

Denn seine Frau war erst neunzehn Jahre alt, und wenn man sie in der Ecke dieses ungeheuren Kamins von weißem Marmor sah, so schmächtig, so bleich, so traurig, den Ellbogen auf ihre Knie gestützt, so jung, inmitten dieser alten Haushaltung, so mußte man wohl die Gattin des Obersten Delmare beklagen und vielleicht den greisen Oberst noch mehr.“


943901-1df06a11d227f20da8d185ffcbd6ba96.jpg
George Sand (1 juli 1804 – 8 juni 1876) 

Portret door Thomas Couture

 

 

 

De Duitse schrijver en natuurkundige Georg Christoph Lichtenberg werd geboren in Ober-Ramstadt bij Darmstadt op 1 juli 1742. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2009 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

Uit: Briefe aus England (2)

 

„Der berühmte Monolog: To be or not to be etc. macht natürlich den großen Eindruck auf den Zuhörer nicht, und kann ihn nicht machen. Er tut aber doch ungleich mehr, als man von einem Räsonnement über Selbstmord und Tod in einem Trauerspiel erwarten sollte, deswegen, weil ihn nicht allein ein großer Teil der Versammlung wie ein Vaterunser auswendig weiß, sondern auch, mögte ich sagen, jedermann wie ein Vaterunser sprechen hört, zwar freilich nicht mit den großen begleitenden Ideen unsers geheiligten Gebets, aber doch mit einem Gefühl von Feierlichkeit und Würde, wovon sich jemanden, der England nicht kennt, kein Begriff geben läßt. Shakespear ist auf dieser Insel nicht berühmt, sondern heilig; man hört seine Sittensprüche überall; ich selbst habe sie am 7. Februar, an einem wichtigen Tag, im Parlement gehört. So verwächst sein Namen mit den ehrwürdigsten Ideen; man singt aus ihm und von ihm, und daher lernt ihn ein großer Teil der englischen Jugend eher kennen als das ABC und den Pontius Pilatus.

Hamlet, der, wie ich schon erinnert habe, in Trauer ist, erscheint hier, weil er schon angefangen hat, den Verrückten zu spielen, mit dickem, losem Haar, davon ein Teil über die eine Schulter hervorhängt; einer von den schwarzen Strümpfen ist herunter gefallen und läßt den weißen Unterstrumpf sehen, auch eine Schlinge des roten Kniebandes hängt über die Mitte der Wade herab. So tritt er langsam und in tiefer Betrachtung hinter den Szenen hervor; das Kinn unterstützt er mit der rechten Hand, und den Ellbogen des rechten Arms mit der linken, und sieht mit großer Würde seitwärts auf die Erde nieder. Hierauf, indem er den rechten Arm von dem Kinn wegbringt, aber, wo ich mich recht erinnere, ihn noch durch den linken unterstützt hält, spricht er die Worte To be or not to be etc. leise, aber wegen der großen Stille (und nicht aus einer besondern Gabe des Mannes, wie sogar in einigen Schriften steht) überall vernehmlich.

 

 

 943901-7cf02dd0ed214e262d81bdb05aa54f83.jpg

Georg Christoph Lichtenberg (1 juli 1742 - 24 februari 1799)

 

 

 

 

De Belgische pater en schrijver Phil Bosmans werd geboren in Meeuwen-Gruitrode op 1 juli 1922. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007 en ook mijn blog van 1 juli 2010.

 

 

Brief van een dode.

 

Goed, ik weet het.

Je slaat met je kop tegen de muur.

Je bent opstandig,

buiten jezelf van woede.

Je aanvaardt niet dat ik dood ben.

Je weent niet. Je huilt van onmacht.

Je zou me willen verwijten

dat ik ben doodgegaan.

Maar wat kan ik daaraan doen?

Je vloekt en tiert.

Je vloekt tegen God en je kent Hem niet.

Je hebt me zo dikwijls gezegd

dat Hij niet bestaat.

Ik kan je niet helpen.

Ik kan je niet troosten.

 

Vraag aan de sterren

waarom het nacht is.

Als je lang genoeg luistert

krijg je misschien een antwoord.

 

 


943901-eafa3331b37d71d3e0d733e26e0cbf34.jpg
Phil Bosmans (Gruitrode, 1 juli 1922)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Heinrich Wiesner werd op 1 juli 1925 in Zeglingen geboren. Zie ook mijn blog van 1 juli 2007.

 

Uit: Aphorismen

 

“Aphorismen regen den Verfasser zum Denken an.”

„Jargon: Die Sprache hockt sich an den Biertisch.“

“Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's.”

 

„Vortschritt ist das Werk der Unzufriedenen.“

 

 


943901-d7cd734c1f91fc05646129e6c99951f7.jpg
Heinrich Wiesner (Zeglingen, 1 juli 1925)

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse schrijfster, dichter en beeldend kunstenaar Maria Barnas werd geboren in Hoorn in 1973..Maria Barnas studeerde aan de Rietveld Academie en de Rijksacademie te Amsterdam. Beeldend werk van haar was te zien in het buitenland bij galerie Du Jour in Parijs, Buro Friedrich en Klemm’s Gallery in Berlijn. Ze schrijft voor NRC Handelsblad. Van 2008-2010 wekelijkse columns in het Cultureel Supplement. Eerder schreef zij voor De Groene Amsterdammer en De Volkskrant

 

 

Eerste Liefde

 

- voor Rogi Wieg -

 

Mijn eerste liefde schrijft gedichten.

 Of zou deze liefde het schrijven van gedichten zijn?

 

Hij weet hoe het moet.

 Het mag niet regenen van verdriet en liefde

 

schrijf je niet onthoud ik goed. Maar ik bloed liefde

 en verwar het weer met mijn gemoed.

 

Want het regent en het waait en liefdes

 lopen in een lange stoet voorbij.

 

Dat gebeurt niet in mijn hoofd meen jij.

 Maar dit hoofd is niet van mij.

 

 

 

943901-cf082ea1a65e9416c71afbaec59a37bf.jpg
Maria Barnas (Hoorn, 1973)

Geschreven door Romenu om 19:05 Reageer op dit bericht

Czeslaw Milosz, Juli Zeh, José Emilio Pacheco, Jacqueline Zirkzee, Assia Djebar

De Poolse dichter, schrijver en Nobelprijswinnaar Czesław Miłosz werd geboren in Šeteniai op 30 juni 1911. Zie ook mijn blog van 30 juni 2006 en ook mijn blog van 30 juni 2007 en ook mijn blog van 30 juni 2008 en ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 30 juni 2010.

 

 

Wolken

 

Wolken, meine schrecklichen Wolken,
wie schlägt das Herz voller Leid und Trauer,
Wolken, ihr weißen und schweigsamen Wolken,
die ich am Morgen durch Tränen schaue
und weiß, daß Hochmut in mir und Begierden,
die Grausamkeit und das Korn der Verachtung
zum toten Schlaf mir das Lager flechten,
und meiner Lüge herrlichste Farben
die Wahrheit verbergen. Dann senk ich die Augen
und spüre Gewitter, die mich durchschauern,
brennende, trockene. Wie seid ihr schrecklich,
Wolken, Wächter der Welt! Laßt mich schlafen,
mag die barmherzige Nacht mich verschlingen.

 

 

 

Das

 

Lauf Mein freudiger Lauf durch dunkle und herbstliche Parks, Über

Wege mit raschelnden Blättern und Tannennadeln, Wenn sich die

Wiesen unter den Eichen leeren, Und bläuliche Fernseh-Augen in

Fenstern verlöschen. Solch Leichtfüßigkeit hab ich nie wirklich

besessen, Höchstens als Junge, achtjährig, zeitig am Morgen, Über

die Erde fliegend, trunken von Licht, Gab es kein Halten im luftigen

Lauf. Doch feindlich begrüßen mich Wachsein und Wirklichkeit. Ich

schleppe mich langsam, asthmatisch, gestützt auf den Stock. Nur die

Nacht nimmt mich mit auf lange Reisen, Wo die Welt wie zuvor

wieder neu und schön. Am Bach Das Rauschen kristallklaren

Wassers zwischen den Steinen im Hochwald, tief in der Schlucht.

Am Ufer das Leuchten der Farne im Sonnenlicht, unfaßbar die

Formenvielfalt der Blätter: wie Lanzen, wie Schwerter, wie Herzen,

wie Schaufeln, wie Zungen, wie Federn, gekerbt und gezähnt,

gezackt und gesägt – wer nennt es beim Namen? Und dann erst die

Blüten! Weißliche Rispen, tiefblaue Kelche, hellgelbe Sterne,

Röschen und Dolden. Ich sitze, betrachte das Treiben der Hummeln,

den Flug der Libellen, den plötzlichen Start eines Fliegenschnäppers

und den eiligen, blauschwarzen Käfer im Dickicht der Halme. Und

mir ist, als hört’ ich die Worte des Demiurgen: »Entweder Felsen,

stumm, wie am ersten Tage der Schöpfung, oder das Leben, bedingt

durch den Tod, und damit die Schönheit, die dich berauscht.«

 

 

 

Vertaald door Doreen Daume

 

 

 

 

Bij het ochtendgloren

Uiteenstuivende paarden
van een voorbije eeuw.
Een reusachtige dageraad
breidt zich uit over de wereld.
Mijn fakkel verbleekt, de hemel wordt helder.
Ik sta bij een rotshol, daaronder bruist de rivier.
In de eerste glorie boven de bergen een tipje van de maan.

 

 

 

Vertaald door Gerard Rasch

 

 

 943220-f321e3baf8ebf76c02163f2be19313df.jpg

Czeslaw Milosz (30 juni 1911 – 14 augustus 2004)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Juli Zeh werd geboren in Bonn op 30 juni 1974. Zie ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 30 juni 2010.

 

Uit: Schilf

 

„Schon als Kind war er begeistert von der Idee, die Welt könne in Wahrheit ganz anders beschaffen sein, als die menschlichen Sinne sie zeigen. Im Sommer lag der kleine Kommissar im Garten hinter dem Elternhaus auf dem Bauch und diskutierte mit einem Schmetterling darüber, ob der Nussbaum an der Mauer als ein einzelnes Gebilde oder, durch die Facettenaugen des Insekts betrachtet, als ein Konglomerat aus zweitausend ineinander geschobenen Nussbäumen zu begreifen sei. Die Diskussion nahm kein Ende, denn beide, der kleine Kommissar und der Schmetterling, hatten unwiderlegbar recht. Von diesem Schmetterling, von echolot-gesteuerten Fledermäusen und von den Eintagsfliegen hat Schilf gelernt, dass Zeit, Raum und Kausalität im wahrsten Sinne des Wortes Ansichtssache sind. Während er im Gras lag, zugleich zerstreut und konzentriert, fiel es ihm nicht schwer, das Geländer der vertrauten Wahrnehmung für einige Momente loszulassen und freihändig über einem unbegreiflichen Chaos zu schweben. Er spricht so nett mit sich selbst, sagte ein entzücktes Elternteil zum anderen. Dabei fehlte nicht viel, und der Kommissar hätte im Alter von zehn Jahren den Verstand verloren.
Inzwischen ist aus den kindlichen Selbstversuchen eine Arbeitsmethode geworden, nur dass Schilf heute nicht mehr im Garten liegen kann. Mit schmerzhafter Penetranz bohrt er Löcher in die Benutzeroberfläche aus Tatortbeschreibungen und Zeugenaussagen, bis sie porös genug ist, um Rückschlüsse auf den Quelltext, auf das Eigentliche zuzulassen. Zufälle versteht er als Metaphern, in Widersprüchen erkennt er Oxymora, das wiederholte Auftreten von Details liest er als Leitmotiv.

Wenn sich ein hohles Gefühl in der Magengrube einstellt, als befände sich Schilf auf einer Flugbahn am Scheitelpunkt der Parabel, greift er instinktiv nach dem nächstbesten Halt (Tischkante, Türrahmen, Waschbeckenrand) und erntet die Früchte seiner Anstrengung: Ahnungen, Wachträume, Déjà-Vus.“

 

 

943220-cf00122d414d0671f31cd8a9d4b60ed7.jpg
Juli Zeh (Bonn, 30 juni 1974)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Jacqueline Zirkzee werd geboren in Leiden op 30 juni 1960. Zie ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 30 juni 2010.

 

Uit: Het heksenhuis

 

“Juist nu alles leek af te stevenen op een ongekende triomf voor de moederkerk. De Protestantse Unie was onherstelbaar verzwakt en de keizer had dit voorjaar het Edict van Restitutie uitgevaardigd. Dit edict hield in dat alle kerkelijke bezittingen die de ketters zich hadden toegeëigend in de periode na 1555 moesten worden teruggegeven aan de katholieken. In dat jaar had keizer Karel de Vijfde onder grote druk een algemene vrijheid van godsdienst toegestaan in het Heilige Roomse Rijk. Spotters stelden dat de Duitse Landen sindsdien noch heilig, noch Rooms waren, noch een rijk vormden. De protestanten hadden zich sinds 1555 meester gemaakt van meer dan vijfhonderd kloosters, zeven bisdommen en twee aartsbisdommen. In dit jaar des Heren 1629 zouden deze alle terugkeren in de schoot van de moederkerk: een ware revolutie. De hele operatie zou niet zonder slag of stoot voltooid worden, maar wanneer het Edict van Restitutie eenmaal overal was doorgevoerd zou het Heilige Roomse Rijk zijn naam weer eer aandoen.’

 

 

943220-4dafbceb65a1010434ba34dc1b0d36a6.jpg
Jacqueline Zirkzee (Leiden, 30 juni 1960)

 

 

 

 

De Algerijnse schrijfster Assia Djebar (eig. Fatima-Zohra Imalayen) werd geboren op 30 juni 1936 in Cherchell, een kleine kustplaats in de buurt van Algiers. Zie ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 30 juni 2010.

 

Uit: Die Schattenkönigin (Vertaald door Onge M. Artl)

 

„Schatten und Sultanin; Schatten hinter der Sultanin.
Zwei Frauen: Hajila und Isma. Der Bericht, den ich aufzeichne, geht um ein seltsames Duo: zwei Frauen, die keine Schwestern sind und nicht einmal Rivalinnen, obwohl sie, die eine weiß das, die andere nicht, Ehefrauen des gleichen Mannes waren - der "Mann", um das Echo des arabischen Dialekts einzufangen, wie man ihn in den Kammern murmelt. Dieser Mann trennt sie nicht, macht sie aber auch nicht zu Komplizinnen.

Die eine der beiden, Isma, hat die andere ausgewählt, um sie in das Ehebett zu stoßen. Sie wollte für ihren eigenen Mann die Ehestifterin sein; sie hat aus Naivität geglaubt, sich so gleichzeitig von der Vergangenheit voll Liebe und der stillstehenden Gegenwart zu befreien. Im Helldunkel erhebt sich ihre Stimme, wendet sich abwechselnd an Hajlla heute und an sich selbst, an die Isma von gestern... Eine Stimme, die durch die Nacht perlt, die im Flimmern des Tages klagt.

Isma, Hajlla: eine Arabeske verschlungener Namen. Welche der beiden, ein Schatten, wird Sultanin,[...]“

 

 

 943220-3807c9dd64b69f62ca19edf61463eed1.jpg

Assia Djebar (Cherchell, 30 juni 1936)

 

 

 

 

De Mexicaanse schrijver, dichter, essayist en vertaler José Emilio Pacheco werd geboren in Mexico City op 30 juni 1939. Zie ook mijn blog van 30 juni 2007 en ook mijn blog van 30 juni 2008 en ook mijn blog van 30 juni 2009 en ook mijn blog van 30 juni 2010.

 

Uit: Battles in the Desert and Other Stories (vertaald door Katherine Silver)

 

“I remember, I don’t remember even what year it was. Just these bursts, these flashes of light that bring everything back and the exact words. . . . How ancient! how remote! What an impossible story! . . . They demolished the school; they demolished Mariana’s building; they demolished my house; they demolished the Roman Quarter. That city came to an end. That country was finished. There is no memory of the Mexico of those years. And nobody cares: who could feel nostalgic for that horror?

(…)

 

I felt a great wave of tenderness come over me when I thought about something one never thinks about because it is so obvious: Mariana had also been a little girl, she had been my age, and she would be a woman my mother’s age and then an old lady like my grandmother. But at that moment she was the most beautiful woman in the world.“

 

 

943220-85372f560fcc7dfb9b91e7f75f0973fe.jpg
José Emilio Pacheco (Mexico City, 30 juni 1939)




Zie voor nog meer schrijvers van de 30e juni ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:08 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten