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Berichten van 10 november 2010 tot 11 november 2010

Hans Magnus Enzensberger, Mircea Dinescu, Carlos Fuentes, Kurt Vonnegut

De Duitse dichter en schrijver Hans Magnus Enzensberger werd geboren op 11 november 1929 in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 11 november 2006 en ook mijn blog van 11 november 2007 en ook mijn blog van 11 november 2008 en ook mijn blog van 11 november 2009.

 

 

Zum Abgewöhnen

 

Sie ist ja so sensibel, die Ärmste.

Ein scheeler Blick, eine Absage,

ein bißchen Ärger, mir

macht das nichts aus, aber sie

ist weich im Nehmen.

 

Schon ist sie gekränkt,

beklagt sich, droht mit Migräne.

Dann wieder bockt sie, -stellt sich taub, will nicht,

spielt die Unergründliche.

.

Ja, diese ewige Nörglerin

geht mir oft auf die Nerven.

Aber was soll ich machen?

Unzertrennlich sind wir,

bis daß der Tod uns scheide,

.

meine Psyche und mich.

 

 

 

 

Nänie auf die Liebe

 

Dies haarige Zeichen
auf der Abortwand
wer erriete daraus
die Lieder der Tränen
die Gewitter der Lust
die tausend und eine Nacht
in der das Geschlecht der Menschen
wie ein Meerleuchten
sich verzehrt hat
bewahrt
und vergessen

 

Von Gezeugten
und Ungezeugten
zeugt nichts hier
als dies haarige Zeichen
eingeritzt
in die verkohlte Abortwand.

 

 

 

 

Aktaufnahme

 

Der Donner in der Augustnacht hat mich geweckt,
aber du hast das Laken fortgeworfen im Schlaf,
traumlos, unberührt vom elektrischen Sturm.
Magnesiumblitze blenden deine geschlossenen Lider.
Ein violettes Weiß leuchtet auf deiner atmenden Hüfte,
während tausendfach das tanzende Wasser auf dem Dach rasselt.

 

 

 

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Hans Magnus Enzensberger (Kaufbeuren,11 november 1929)

 

 

 

 

 

De Roemeense dichter en schrijver Mircea Dinescu werd geboren op 11 november 1950 in Slobozia. Zie ook mijn blog van 11 november 2006  en ook mijn blog van 11 november 2008 en ook mijn blog van 11 november 2009.

 

 

 

Rede anläßlich der Aufnahme eines östlichen Landes in Europa

 

In der Kirche versteckt ein reuiger Dieb
seine Hände in den Taschen des Bischofs, damit Gott
sie nicht sieht. Der Bauer ruft seinem Sohn zu, dem
mit den riesigen Tretern, er soll seine Latschen
verstecken, denn es kommt hoher Besuch und man hat ja
so seinen Nationalstolz, es kommen die japanischen
Touristen mit ihren Spatzenfüßchen und wollen
den Weizen aufpicken, die Sonnenblumen und die Augen
des van Gogh.

 

Und unvermutet schlägt die Stunde der Zärtlichkeit
im städtischen Krankenhaus. Der Alkoholiker, der dem Entzug
ins Auge blickt, redet dem Spiritusfläschchen
auf dem Nachtschrank gut zu: „Veilchensaft, himmlisches
Zielwasser, Elixier fürs Jenseits…“

 

Dann öffnet er das Fenster und schreit:
„Willkommen, Konsumgesellschaft,
entjungfere auch du uns, nimm auch du uns
von vorn, drechsle uns aus den Nierensteinen
ein paar Glückswürfel. Ab heute reden wir
den Arsch nicht mehr mit Genosse
sondern mit Herr an, ab morgen kriegt ihr
Shakespeare aus der Encyclopedia Britannica
leichter heraus als mich
aus der Kneipe…

 

 

 

Vertaald door Werner Söllner

 

 

 

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Mircea Dinescu (Slobozia, 11 november 1950)  

 

 

 

 

 

De Mexicaanse dichter en schrijver Carlos Fuentes Macías werd geboren op 11 november 1928 in Panama-Stad. Zie ook mijn blog van 11 november 2006  en ook mijn blog van 11 november 2008 en ook mijn blog van 11 november 2009.

 

Uit: Die Jahre mit Laura Diaz (Vertaald door Ulrich Kunzmann)

 

„Der Anführer der Bande, ein früherer Hauptmann des geschlagenen kaiserlichen Heeres Maximilians, hatte lange genug mit dem Hof von Chapultepec zu tun gehabt, um auf soziale Unterschiede zu achten. Zwar war er in der Gegend von Veracruz wegen seiner sexuellen Gelüste berühmt - man nannte ihn den "Protz von Papantla" -, aber er wußte doch treffsicher zwischen einer Señora und einem leichten Mädchen zu unterscheiden. Den ehemaligen Kavallerieoffizier hatte die Niederlage des Kaisers, die schließlich zur Erschießung von Maximilian, Miramón und Mejía führte, zum Banditentum gezwungen. "Die drei M's, mierda!" rief der abergläubische mexikanische Condottiere manchmal. Der Respekt, den er vornehmen Damen erwies, stellte sich unwillkürlich bei ihm ein; der Räuber wußte genau, was er der jungvermählten Doña Cósima zu sagen hatte, die zuerst seine wie Kupfersulfat glänzenden Augen sah und dann die rechte Hand ostentativ ans Kutschenfenster legte.
"Bitte, Señora, geben Sie mir Ihre Ringe."
Die Hand, die Cósima herausfordernd aus der Kutsche streckte, glänzte im Schmuck eines Goldreifs, eines augenblendenden Saphirs und eines perlenbesetzten Rings.
"Das sind mein Verlobungsring und mein Trauring. Die muß man mir erst abschneiden."
Genau das tat der fürchterliche kaiserliche Chinaco, ohne lange zu zögern, als folgten beide dem entsprechenden Ehrenkodex: Mit einem Machetenhieb schnitt er der jungen Großmutter Doña Cósima Kelsen die vier hervorstehenden Finger der rechten Hand ab. Sie sträubte sich nicht. Der ungestüme kaiserliche Offizier nahm das rote Tuch herunter, das er nach altem Chinaco-Brauch um den Kopf geschlungen hatte, und bot es Cósima an, damit sie sich die Hand verbinden konnte. Er ließ die vier Finger in seinen Hut fallen und stand wie ein hochmütiger Dieb da, mit den Fingern der schönen Deutschen als Almosen. Als er sich schließlich den Hut wieder aufsetzte, rann ihm das Blut übers Gesicht. Dieses rote Bad wirkte bei ihm so natürlich wie bei anderen ein Kopfsprung in einen See.
"Danke", sagte die junge und schöne Cósima und blickte ihn ein einziges Mal an. "Wünschen Sie noch etwas?"
Als Antwort versetzte der Protz von Papantla dem nächststehenden Kutschpferd einen Peitschenhieb auf die Kruppe, und die Postkutsche rollte bergab, dem heißen Küstenland von Veracruz jenseits der Gebirgsnebel entgegen, ihrem Bestimmungsort.
"Daß mir keiner diese Señora noch einmal anrührt", sagte der Anführer zu seiner Bande, und alle verstanden, daß dann ihr Leben auf dem Spiel gestanden hätte, aber auch, daß sich ihr Anführer für einen Augenblick, und vielleicht für immer, verliebt hatte.
"Aber wenn er sich in die Großmutter verliebt hatte, warum gab er ihr dann die Ringe nicht zurück?" fragte Laura Díaz, als sie alt genug war, Fragen zu stellen.
"Weil er kein anderes Andenken an sie hatte", antwortete Tante Hilda, die älteste der drei Töchter Cósima Kelsens.“

 

 

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Carlos Fuentes (Panama-Stad, 11 november 1928)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en schilder Kurt Vonnegut werd op 11 november 1922 geboren in Indianapolis. Zie ook mijn blog van 11 november 2006  en ook mijn blog van 11 november 2008 en ook mijn blog van 11 november 2009.

 

Uit: Slaughterhouse-Five

 

„All this happened, more or less. The war parts, anyway, are pretty much true. One guy I knew really was shot in Dresden for taking a teapot that wasn't his. Another guy I knew really did threaten to have his personal enemies killed by hired gunmen after the war. And so on. I've changed all the names.
I really did go back to Dresden with Guggenheim money (God love it) in 1967. It looked a lot like Dayton, Ohio, more open spaces than Dayton has. There must be tons of human bone meal in the ground.
I went back there with an old war buddy, Bernard V. O'Hare, and we made friends with a cab driver, who took us to the slaughterhouse where we had been locked up at night as prisoners of war. His name was Gerhard Müller. He told us that he was a prisoner of the Americans for a while. We asked him how it was to live under Communism, and he said that it was terrible at first, because everybody had to work so hard, and because there wasn't much shelter or food or clothing. But things were much better now. He had a pleasant little apartment, and his daughter was getting an excellent education. His mother was incinerated in the Dresden fire-storm. So it goes.
He sent O'Hare a postcard at Christmastime, and here is what it said:
"I wish you and your family also as to your friend Merry Christmas and a happy New Year and I hope that we'll meet again in a world of peace and freedom in the taxi cab if the accident will."
I like that very much: "If the accident will."
I would hate to tell you what this lousy little book cost me in money and anxiety and time. When I got home from the Second World War twenty-three years ago, I thought it would be easy for me to write about the destruction of Dresden, since all I would have to do would be to report what I had seen. And I thought, too, that it would be a masterpiece or at least make me a lot of money, since the subject was so big.
But not many words about Dresden came from my mind then -- not enough of them to make a book, anyway. And not many words come now, either, when I have become an old fart with his memories and his Pall Malls, with his sons full grown.“
 

 

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Kurt Vonnegut (11 november 1922 – 11 april 2007)




Zie voor nog meer schrijvers van de 11 november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:21 Reageer op dit bericht

Christina Guirlande, Andreas Reimann, Luigi Malerba, Noah Gordon, Louis de Bougainville, Nilgün Yerli

De Belgische dichteres en schrijfster Christina Guirlande werd als Godelieve De Beule geboren te Moerzeke bij Dendermonde op 11 november 1938. Zie ook mijn blog van 11 november 2006  en ook mijn blog van 11 november 2008. en ook mijn blog van 11 november 2009.

 

 

De Dans der Uren

 

Ik kan het oude huis niet binnengaan

niet zonder pijn

als ik het deed

zou ik er als beklaagde staan

en schuldig zijn

 

want tijd hij spreekt het harde recht

de tegels van de vloer

leven weer echt

de ramen open

op een zomer met mul zand

een stem die zingend leeft

van dag naar avondland

en duizenden verhalen kan vertellen

 

het eerste koppig wintervuur

een jubelkreet op hoge witte muur

en elke stap een hol getuigenis

van wat het vroeger was

en niet meer is

 

ik kan het oude huis niet binnengaan

er loopt geen zilt meer van de keukenmuren

zal ik het vragen durven aan de buren

of nacht nog

langs de trapleuning beneden glijdt

 

ik kan het niet

nu niet

ik heb nog tijd.

 

 

 

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Christina Guirlande (Moerzeke, 11 november 1938)

 

 

 

 


De Duitse dichter, schrijver en graficus Andreas Reimann werd geboren in Leipzig op 11 november 1946. Zie ook mijn blog van 11 november 2008.

 


Liebeslied


Will an deinen Leib mich fügen
ohne Furcht vor meinem End.
Will mir einen Frieden lügen,
der nicht auch die Kriege kennt.
Will in deinen Achselhöhlen
Dunkel tun auf mein Gesicht.
Will von mir das Wissen stehlen,
daß ein Wechsel ist im Licht.
Will an deinen Küsten landen:
Lieber bitter sein als leer.
Lieber will an dir ich stranden,
als zu sinken auf dem Meer.
Und nach überlangen Jahren,
wenn ein Grau dein Haar beschlägt:
Wenn wir wissen, wer wir waren,
wissen wir, was weiterträgt.

 

 

 

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Andreas Reimann (Leipzig, 11 november 1946)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Luigi Malerba werd geboren op 11 november 1927 in Berceto. Zie ook mijn blog van 12 november 2006 en ook mijn blog van 11 november 2008.

 

La scoperta dell’alfabeto (Discovering the alphabet, vertaald door Anamaría Crowe Serrano)


“The owners’ son became friends with the old man and after the alphabet they wrote many words together, long and short ones, broad and narrow, fat and skinny, whatever way Ambanelli chose. The old man put so much enthusiasm into it that his dreams at night were filled with words, words written in books, on walls, across the sky, big ones and fragmented ones like stars in the universe. He liked certain words more than others and he tried to teach these to his wife. Then he learnt to read them in sequence and one day he wrote “Farmer’s Consortium of the Province of Parma”.

Ambanelli would count the words he had learnt the way you count the sacks of grain that come out of the threshing machine and when he had learnt one hundred he considered he had done a good job.
“I think that’s enough now, for someone my age”.
On scraps of old newspapers Ambanelli would look for the words he knew and when he’d find one he was as happy as if he’d met a friend.“

 

 

 

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Luigi Malerba (11 november 1927 – 8 mei 2008)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Noah Gordon werd geboren op 11 november 1926 in Worcester, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 11 november 2008.

 

Uit: Der Rabbi (Vertaald door Anna Gräfe)

 

„Woodborough, Massachusetts,

November 1964

Am Morgen seines fünfundvierzigsten Geburtstags, einem Wintermorgen, lag Rabbi Michael Kind allein in dem mächtigen Messingbett, in dem schon sein Großvater gelegen hatte, noch benommen vom Schlaf und unwillkürlich auf die Geräusche achtend, welche die Frau unten in der Küche verursachte. Zum erstenmal seit Jahren hatte er von Isaac Rivkind geträumt. Als Michael noch sehr klein gewesen war, hatte der Alte ihn gelehrt, daß die Toten im Paradies es fühlen und sich freuen, wenn die Lebenden ihrer gedenken.

»Ich hab dich lieb, sejde«, sagte er.

Wäre der Küchenlärm unten nicht vorübergehend verstummt – Michael hätte nicht gemerkt, daß er laut gesprochen hatte. Mrs. Moscowitz hätte wohl nicht verstanden, daß ein Mann an der Schwelle der reiferen Jahre Trost finden könne im Gespräch mit einem, der seit nahezu dreißig Jahren tot ist.

Als er die Treppe hinunterkam und das Speisezimmer betrat, saß Rachel schon an dem altmodischen Eßtisch. Nach altem Familienbrauch hätte das Geburtstagsfrühstück durch die auf dem Tisch aufgebaute Glückwunschpost und kleine Geschenke würdig umrahmt sein sollen. Doch Leslie, die

Frau des Rabbi, die auf Einhaltung dieser Sitte gesehen hätte, fehlte hier nun schon seit drei Monaten. Der Platz neben seinem Gedeck war leer.

Rachel, das Kinn auf dem Leinentischtuch, folgte mit ihrem Blick den Zeilen des Buches, das sie gegen die Zuckerdose gelehnt hatte. Sie trug das blaue »Matrosenkleid«. Alle Knöpfe waren säuberlich geschlossen, auch trug sie saubere weiße Halbstrümpfe, aber vor dem dichten Blondhaar hatte die Ungeduld ihrer acht Jahre wie üblich kapituliert. Nun las sie hastig und konzentriert, verschlang den Text Zeile um Zeile in dem Bestreben, soviel als möglich davon in sich

hineinzustopfen, bevor die, wie sie wußte, unvermeidliche Störung sie unterbrach. Immerhin, der Eintritt von Mrs. Moscowitz, welche den Orangensaft brachte, ließ ihr noch einige Sekunden.“

 

 

 

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Noah Gordon (Worcester, 11 november 1926)

 

 

 

 


De Franse schrijver, ontdekkingsreiziger, wereldreiziger en militair
Louis Antoine de Bougainville werd geboren in Parijs op 11 november 1729. Zie ook mijn blog van 11 november 2008.

 

Uit: Voyage autour du monde

 

„J'ai pensé qu'il serait à propos de présenter à la tête de ce récit, l'énumération de tous les voyages exécutés autour du monde, et des différentes découvertes faites jusqu'à ce jour dans la mer du Sud ou Pacifique.

Ce fut en 1519 que Ferdinand Magellan, Portugais, commandant cinq vaisseaux espagnols, partit de Séville, trouva le détroit qui porte son nom, par lequel il entra dans la mer Pacifique, où il découvrit deux petites îles désertes dans le sud de la ligne, ensuite les îles Larrones, et enfin les Philippines. Son vaisseau, nommé La Victoire revenu en Espagne, seul des cinq, par le cap de Bonne-Espérance, fut hissé à terre à Séville, comme un monument de cette expédition, la plus hardie peut-être que les hommes eussent encore faite. Ainsi fut démontrée physiquement, pour la première fois, la sphéricité et l'étendue de la circonférence de la terre.

Drake, Anglais, partit de Plymouth avec cinq vaisseaux, le 15 septembre 1577, y rentra avec un seul, le 3 novembre 1580. Il fit, le second, le tour du globe. La reine Elisabeth vint manger à son bord, et son vaisseau, nommé Le Pélican, fut soigneusement conservé à Deptfort dans un bassin avec une inscription honorable sur le grand mât. Les découvertes attribuées à Drake sont fort incertaines. On marque sur les cartes, dans la mer du Sud, une côte sous le cercle polaire, plus quelques îles au nord de la ligne, plus aussi au nord la Nouvelle Albion.

Le chevalier Thomas Cavendish, Anglais, partit de Plymouth le 21 juillet 1586, avec trois vaisseaux, y rentra avec deux, le 9 septembre 1588. Ce voyage, le troisième fait autour du monde, ne produisit aucune découverte.

Olivier de Noort, Hollandais, sortit de Rotterdam le 2 juillet 1598, avec quatre vaisseaux, passa le détroit de Magellan, cingla le long des côtes occidentales de l'Amérique, d'où il se rendit aux Larrones, aux Philippines, aux Moluques, au cap de Bonne-Espérance, et rentra à Rotterdam avec un seul vaisseau, le 26 août 1601. Il n'a fait aucune découverte dans la mer du Sud.“

 

 

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Louis de Bougainville (11 november 1729 - 20 augustus 1811)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 11 november 2009.

 

De Turks-Nederlandse schrijfster Nilgün Yerli werd op 11 november 1969 geboren in Kirsehir,Turkije. Zie ook mijn blog van 11 november 2008.

Geschreven door Romenu om 17:52 Reageer op dit bericht

Friedrich Schiller, Rick de Leeuw, Jan van Nijlen, Arnold Zweig, Jacob Cats,

De Duitse dichter en schrijver Johann Christoph Friedrich von Schiller werd geboren op 10 november 1759 in Marbach. Zie ook mijn blog van 10 november 2006 en ook mijn blog van 10 november 2007 en ook mijn blog van 10 november 2008 en ook mijn blog van 10 november 2009.

 

Uit: Wallenstein

 

Zweiter Aufzug. Fünfter Auftritt

 

Terzky.
Gönn ihnen doch das Fleckchen Land, geht's ja
Nicht von dem deinen! Was bekümmert's dich,
Wenn du das Spiel gewinnest, wer es zahlt.

Wallenstein.
Fort, fort mit ihnen – das verstehst du nicht.
Es soll nicht von mir heißen, daß ich Deutschland
Zerstücket hab', verraten an den Fremdling,
Um meine Portion mir zu erschleichen.
Mich soll das Reich als seinen Schirmer ehren,
Reichsfürstlich mich erweisend, will ich würdig
Mich bei des Reiches Fürsten niedersetzen.
Es soll im Reiche keine fremde Macht
Mir Wurzel fassen, und am wenigsten
Die Goten sollen's, diese Hungerleider,
Die nach dem Segen unsers deutschen Landes
Mit Neidesblicken raubbegierig schauen.
Beistehen sollen sie mir in meinen Planen
Und dennoch nichts dabei zu fischen haben.

Terzky.
Doch mit den Sachsen willst du ehrlicher
Verfahren? Sie verlieren die Geduld,
Weil du so krumme Wege machst –
Was sollen alle diese Masken? sprich!
Die Freunde zweifeln, werden irr an dir –
Der Oxenstirn, der Arnheim, keiner weiß,
Was er von deinem Zögern halten soll.
Am End' bin ich der Lügner, alles geht
Durch mich. Ich hab nicht einmal deine Handschrift.

Wallenstein.
Ich geb nichts Schriftliches von mir, du weißt's.

Terzky.
Woran erkennt man aber deinen Ernst,
Wenn auf das Wort die Tat nicht folgt? Sag selbst,
Was du bisher verhandelt mit dem Feind,
Hätt' alles auch recht gut geschehn sein können,
Wenn du nichts mehr damit gewollt, als ihn
Zum besten haben.

Wallenstein(nach einer Pause, indem er ihn scharf ansieht).
Und woher weißt du, daß ich ihn nicht wirklich
Zum besten habe? Daß ich nicht euch alle
Zum besten habe? Kennst du mich so gut?
Ich wüßte nicht, daß ich mein Innerstes
Dir aufgetan – Der Kaiser, es ist wahr,
Hat übel mich behandelt! – Wenn ich wollte,
Ich könnt' ihm recht viel Böses dafür tun.
Es macht mir Freude, meine Macht zu kennen;
Ob ich sie wirklich brauchen werde, davon, denk ich,
Weißt du nicht mehr zu sagen als ein andrer.

Terzky.
So hast du stets dein Spiel mit uns getrieben!

 

 

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Friedrich Schiller (10 november 1759 - 9 mei 1805)

Standbeeld van Reinhold Begas op de Gendarmenmarkt in Berlijn

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter schrijver, zanger en producer Rick de Leeuw werd geboren in Haarlem op 10 november 1960. Zie ook mijn blog van 10 november 2007 en ook mijn blog van 10 november 2008 en ook mijn blog van 10 november 2009. Rick de Leeuw viert vandaag zijn 50e verjaardag.

 

 

Dit laatste uur

 

wees maar stil nu
ik heb het al begrepen
wat je zeggen wil
heb jij allang gezegd
het staat te lezen in jouw ogen
mijn lief, het zijn jouw ogen
heel de wereld ligt besloten
in jouw blik

kom eens hier nu
we hebben nog maar even
voor wat ik zeggen wil
zijn woorden niet genoeg
het wordt geschreven door mijn hartslag
het woeste handschrift door mijn hartslag
kom eens hier en luister
naar mijn hart

in dit laatste uur
laat het voor altijd duren
dit laatste uur
alles is vredig
alles is mooi
in dit laatste uur

moed, geluk en wijsheid
brachten ons tot hier
liefde in de schaduw
van het slagveld
moed, geluk en wijsheid
wens me
moed, geluk en wijsheid
tot ook deze storm is geluwd

 

 

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Rick de Leeuw (Haarlem, 10 november 1960)

 

 

 

 


De Vlaamse dichter en schrijver Jan van Nijlen werd geboren op 10 november 1884 in Antwerpen. Zie ook
mijn blog van 10 november 2006 en ook mijn blog van 10 november 2008
en ook mijn blog van 10 november 2009.

 

 

Bericht aan de reizigers

 

Bestijg de trein nooit zonder uw valies met dromen,
dan vindt ge in elke stad behoorlijk onderkomen.

Zit rustig en geduldig naast het open raam:
gij zijt een reiziger en niemand kent uw naam.

Zoek in 't verleden weer uw frisse kinderogen,
kijk nonchalant en scherp, droomrig en opgetogen.

Al wat ge groeien ziet op 't zwarte voorjaarsland,
wees overtuigd: het werd alleen voor u geplant.

Laat handelsreizigers over de filmcensuur
hun woordje zeggen: God glimlacht en kiest zijn uur.

Groet minzaam de stationschefs achter hun groen hekken,
want zonder hun signaal zou nooit één trein vertrekken.

En als de trein niet voort wil, zeer ten detrimente
van uwe lust en hoop en zuurbetaalde centen,

Blijf kalm en open uw valies; put uit zijn voorraad
en ge ondervindt dat nooit een enkel uur te loor gaat.

En arriveert de trein in een vreemdsoortig oord,
waarvan ge in uw bestaan de naam nooit hebt gehoord,

Dan is het doel bereikt, dan leert gij eerst wat reizen
betekent voor de dolaards en de ware wijzen...

Wees vooral niet verbaasd dat, langs gewone bomen,
een doodgewone trein u voert naar 't hart van Rome.

 

 

 

 

Scottish Terrier in een Koffiehuis

 

Hij zit zoo rustig in het koffiehuis

Op 't smalle bankje lusteloos te geeuwen,

Als een die, overal en nergens thuis,

Tevreden is, tot aan het eind der eeuwen,

 

Met 't leven dat hem nimmer heeft bedrogen.

Zijn blijdschap spreekt uit 't kwisplen van zijn staart

En gansch de vriendschap van zijn listige oogen

Groeit tot een glimlach in zijn ruigen baard.

 

Hij werd als ik in 't Paradijs geschapen

In wilden staat en ligt voor zijn plezier

Thans in dit zeer voornaam café te slapen...

 

Een eender lot? Neen, wat men ook vertelle,

Ik ben beschaafd en dit onmondig dier

Kan voor zichzelf niet eens een glas bestellen.

 

 

 

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Jan van Nijlen (10 november 1884 – 14 augustus 1965)

Omslag biografie

 

 

 

 

De Duitse schrijver Arnold Zweig werd op 10 november 1887 in een gematigd religieuze joodse familie geboren in Glogau, Neder-Silezië (nu Głogów, Polen). Zie ook mijn blog van 10 november 2008 en ook mijn blog van 10 november 2009.

 

Uit: De Vriendt kehrt heim

 

„Lolard B. Irmin, der wichtigste Mann des Geheimdienstes bei der Verwaltung von Judäa (Südpalästina), hatte heute seinen europäischen Tag. So nannte er Zustände, die ihn von Zeit zu Zeit anfielen; dann schlug sein Herz schwer in der Brust, er neigte zu Schweißausbrüchen und trägem Hinbrüten und wunderte sich über alles, was ihm begegnete oder ihn betraf - über seine Tätigkeit, über die Stadt Jerusalem, über das Land und über sich selbst.

Ohne zu ahnen, daß der heutige Mittwoch besonders zählte, weil das gleichmütige Auge des Geschicks auf einen seiner Freunde gefallen war und Veränderung anhob für ihn und viele Tausende von Menschen, saß er am späten Vormittag im kühlsten Zimmer des Hauses in der Musrara, das er von Achmed Khouzy Effendi gemietet hatte - gegen gutes Geld. aber es war auch ein schönes Haus, mit großüberwölbtem Eingangsraum, den ein Springbrunnen erfrischte, eine Seltenheit in der wasserärmsten Bergstadt der Welt. Auf einem niedrigen Schemel hockte er, die Pfeife schmeckte ihm nicht, seine Hände hingen heiß zwischen den Oberschenkeln in den weißen Hosen, und aus dem geröteten Gesicht mit dem rotblond geschwungenen Schnurrbart blickten die blauen Augen gedankenvoll, fanatisiert vom Zweifel. War er verrückt? Ohne Frage.“

 

 

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Arnold Zweig (10 november 1887 – 26 november 1968)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Cats werd geboren op 10 november 1577 in Brouwershaven. Zie ook mijn blog van 10 november 2006 en ook mijn blog van 10 november 2008 en ook mijn blog van 10 november 2009.

 

 

Wilt gij...

 

Wilt gij bemind en eerlijk leven?
Dan wil ik u een regel geven.
Vier dingen dient gij wel te weten:
Geleden onrecht snel vergeten
Ontvangen weldaad lang gedenken
Geen mens door achterklap krenken
En hebt gij lust uw leed te wreken
Zo gaat en betert uw gebreken
Want een die betert zijnen staat
Doet leed degene die hem haat.

 

 

 

 

Volwassen appel en rijpe peer, zijgt licht ter neer

 

Indien je minnen wilt, en dat met korte zwieren,
En stelt u zinnen nooit op al te jonge dieren;
Te licht, helaas, te licht, en dikmaal op een sprong,
Wordt iemand daar gezeid: mijn dochter is te jong.
Een rijper dient u best, daar vrij je veel geruster,
Doch meest indien u lief nu krijgt een vlugge zuster:
Groen fruit is wonder taai, ’t en wil niet van de tak;
Tast naar een rijpe peer, zo pluk je met gemak.

 

 

 

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Jacob Cats (10 november 1577 – 12 september 1660)

Standbeeld in Groede in West Zeeuwsch-Vlaanderen



Zie voor nog meer schrijvers van de 10e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:32 Reageer op dit bericht

Aka Morchiladze, August De Winne, Willem Penning, Pieter Frans van Kerckhoven, Oliver Goldsmith, Alejandro Zambra

De Georgische schrijver Aka Morchiladze werd geboren op 10 november 1966 in Tbilisi. Zie ook mijn blog van 10 november 2008.

 

Uit: Santa Esperanza

 

“The owner of such a passport will also have to indicate, in some other papers, his future address and the exact sum of money which is or will be at his disposal. And so on, and so forth.
But a real pilgrim never knows where he is going to end his pilgrimage. A real pilgrim simply likes to travel a lot. Anyway, it seems to be rather difficult for him to deal with the Europe without any borders ( if he is not a citizen of such Europe, of course), as far as the borderless Europe is always very curious about the aim of the pilgrim's pilgrimage, and about the sum of money the pilgrim is going to live on.
Well now, it's somewhat clear with Europe. But Santa Esperanza is not a part of this borderless continent. It lies off the Black Sea Coast.
Quite recently though, there was a war, and for that very reason it must have restricted its rules towards those other miserable Europeans who are not from the borderless Europe either (and who don't seem to be quite European at all).
This, in its turn, must have been done for the sake of preventing them from fleeing away from their Patria.
But where on earth could the visa for Santa Esperanza ever be obtained? This tiny country has no Embassies or Consulates anywhere in Georgia, not even in Russia. The answer to this difficult question was to be found in the internet tourist sites of the country. So, I started searching for the answer and, before long, I got it.
It turned out that the country had no Ambassadors, as is the case with many former British colonies that now are the members of the Commonwealth. These three small islands have their Supreme Commissioner who resides in London, and ranks as high as a consul. The British side also has the Supreme Commissioner who resides in St. John Citadel. Furthermore, if one tries hard, one will find in Istanbul the man who might be considered the Consul of Santa Esperanza, and who is able to give a non-European European (who is not likely to be a real European at all) the cherished visa. The position the man holds is called that of the Supreme Commissioner too.”

 

 

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Aka Morchiladze (Tbilisi, 10 november 1966)

 

 

 

 
De Belgische schrijver August De Winne werd geboren in Brussel op 10 november 1861. Zie ook mijn blog van 10 november 2008.

 

Uit: Door arm Vlaanderen

 

“De wevers zijn ingeperkt in een gehucht van het dorp, bekend onder den naam van 't Eindeke, aldus gedoopt omdat het aan het uiteinde der gemeente gelegen is. De huizen schijnen hier en daar ordeloos geworpen, en vormen modderachtige, onregelmatige steegjes. Zij bestaan gewoonlijk uit twee plaatsen. De voorplaats dient te zelfder tijd voor keuken en voor slaapkamer; in de achterplaats staan het getouw van den wever en het spinrad der spinster in den grond geplant. Wanneer er kinderen zijn, hetgeen bijna altijd het geval is, vindt men een tweede bed dat de inwoners plaatsen waar zij kunnen, soms naast het weefgetouw! Het huis heeft geen verdiep, zelfs geen zolder. Het is in baksteen of in strooklei opgetrokken, en een dak van roode pannen staat bovenop.Wij stapten in de bijzonderste straat van het gehucht. Ik zegde tot mijne gezellen:

- Ik ruik de zelfde geur van armoede als te Hamme.

- De armoede is hier misschien nog grooter, antwoordde Beerblock. De kleine en groote burgers der gemeente spreken alleen met walg en misprijzen van 't Eindeke, en wagen er zich slechts met eene zekere vrees. Zij houden niet van de wevers. Deze zijn zoo slecht opgevoed!

Maar de wevers betalen het hun terug, en het gebeurt wel dat de mevrouw die door het gehucht ging, in het dorp terugkeert met spuwsel op haren schoonen rok!

- En zijn de socialisten hier welkom?

- Wij zijn in overwonnen land. Berragan, Vande Weghe en ikzelf, wij zijn door al de inwoners gekend.

En inderdaad, op onzen doortocht zegden de werklieden ons vriendelijk goeden dag of ontblootten het hoofd. Anderen kwamen ons de hand drukken.“

 

 

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August De Winne (10 november 1861 – 23 mei 1935)

Het eindeken, werkerswijk in Zele, een groep spinsters

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en dichter Willem Levinus Penning werd geboren in Schiedam op 10 november 1840. Zie ook mijn blog van 10 november 2008.

 

 

Zomerkluis (Fragment)

 

‘Hoe gaarne ik vaak uit schoone dalen

Mij naar de vrije toppen spoed,

En immer verder 't oog laat dwalen,

En dankbaar voor haar schuine stralen

De zon mijn gezellinne groet - -

 

Wen 't middag-uur met laaien luister

Het landschap zengende overgiet,

Omhuift mij 't Bosch!... Door schemerduister

Vonkt goud-groen schijnsel; koelte huist er,

En broks-wijs schalt er nog een lied!

 

Reinst is zijn rust, en meest volkomen,

Waar 'k - door een murmeling geleid -

De half-verzande beek zie stroomen,

Zich spieg'lend er 't Verleên vind droomen

In tooverachtige eenzaamheid:

 

Vergeten ligt ge en diep verholen,

Zóó rust'loos klepp'rende weleer -

Zóó lang-nu-al gewézen Molen...

Naar uwe Stilte kom 'k gestólen -

Hierheen voert pad noch voetspoor meer;

 

 

 

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Willem Penning (10 november 1840 – 29 februari 1924)

Schiedam, Lange Haven met kerk

 

 

 

 

De Vlaamse schrijver Pieter Frans van Kerckhoven werd geboren in Antwerpen op 10 november 1818. Zie ook mijn blog van 10 november 2008.

 

Uit: Ziel en lichaem

 

“Brief van Frederik aen Frans.

Myn goede vriend Frans,

Meermaels heb ik eenen glimlach van zachte spotterny op uw wezen ontdekt, wanneer wy, te samen in gezelschap met den heer Wolfang, dien toonkundige zyne wonderbare stelsels hoorden ontvouwen, en ik met de grootste aendacht op zyne woorden luisterde, terwyl gy aen die droomeryen - zoo als gy ze noemde - ter nauwernood gehoor kondet verleenen. - Ik weet niet, myn goede Frans, of ik in dit opzigt beter van harte ben dan gy, die my in zoo vele dingen overtrest; doch immer luister ik met welgevallen naer het woord van menschen zoo als de heer Wolfang. Te meer nog heb ik altyd voorliefde gekoesterd jegens diegenen welke, door de glinsterende fantazy verleid, als het ware, hun gansch leven in eene andere sfeer doorbrengen, - en wanneer zulke lieden eene kunstenaers ziel bezitten en dan in het bovenaerdsche wegdwalen, kan ik my niet onthouden hunne droomeryen - indien men ze zoo noemen wil - met innig genot na te hooren - zelfs met diepen eerbied; want telkens schynt het my in hen een van die verheven geesten te ontmoeten, welke op onze dagen dikwils voor dwaes aenzien worden en in de oudheid met den naem van Waerzegger, Profeet of Pythonissen werden genoemd. - Er zyn soorten van zinneloosheid welke slechts uit eene overtollige kracht der geestvermogens voortspruiten, en zou het soms niet kunnen gebeuren dat wy menschen voor krankzinnig houden, enkel omdat hunne geestvermogens boven de gewoonelyke klimmen en door onzen geest niet meer kunnen gevat worden? - Wie zegt ons waer de echte krankzinnigheid begint! – Verschrikkelyke vraeg, welke ik niet zal beslissen; doch wier betrachting myne ziel tot in het diepste harer gewaerwordingen verontrust.....”

 

 

 

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Pieter Frans van Kerckhoven (10 november 1818 - 1 augustus 1857)
Antwerpen, Aanlegplaats en het Steen, oude prent

 

 

 

 

De Ierse dichter en schrijver Oliver Goldsmith werd geboren in Pallas (Ierland) op 10 november 1730. Zie ook mijn blog van 10 november 2008.

 

 

Parson Gray

 

A quiet home had Parson Gray,

Secluded in a vale;

His daughters all were feminine,

And all his sons were male.

 

How faithfully did Parson Gray

The bread of life dispense--

Well "posted" in theology,

And post and rail his fence.

 

'Gainst all the vices of the age

He manfully did battle;

His chickens were a biped breed,

And quadruped his cattle.

 

No clock more punctually went,

He ne'er delayed a minute--

Nor ever empty was his purse,

When he had money in it.

 

His piety was ne'er denied;

His truths hit saint and sinner;

At morn he always breakfasted;

He always dined at dinner.

 

He ne'er by any luck was grieved,

By any care perplexed--

No filcher he, though when he preached,

He always "took" a text.

 

As faithful characters he drew

As mortal ever saw;

But ah! poor parson! when he died,

His breath he could not draw!

 

 

 

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Oliver Goldsmith (10 november 1730 - 4 april 1774)

Standbeeld van John Henry Foley uit 1864, Trinity College, Dublin

 

 

 

 

Onafhankelijk van gebooortedata:

 

De Chileense schrijver Alejandro Zambra werd in 1975 geboren in Santiago de Chile, waar hij  ook opgroeide. Hij publiceerde twee dichtbundels (Bahia Inutil, 1998 en Mudanza, 2003) voordat hij zich waagde aan het proza. Met zijn debuutroman Bonsai (2006) won hij de prijs van de Chileense literatuurcritici. Ook met zijn tweede roman, Het verborgen leven van bomen, gooide hij hoge ogen in de Spaanstalige literaire wereld. Zambra is docent literatuur aan de Diego Portales Universiteit van Santiago en schrijft literatuurkritieken in Chileense media (o.a. in Las últimas noticias, El País en El mercurio).  Daarnaast schrijft hij voor verschillende literaire tijdschriften. In 2009 werd hij genomineerd voor de prijs van het beste vertaalde boek van dat jaar in de Verenigde Staten, voor Bonsai.

 

Uit: Bonsai  (Vertaald door Carolina De Robertis)

 

„The first lie Julio told Emilia was that he had read Marcel Proust. He didn't usually lie about reading, but that second night, when they both knew they were starting something, and that that something, however long it lasted, was going to be important, that night Julio made his voice resonant and feigned intimacy, and said that, yes, he had read Proust, at the age of seventeen, one summer, in Quintero. At that time no one spent their summers in Quintero anymore, not even Julio's parents, who had met on the beach at El Durazno, who went to Quintero, a pretty beach town now invaded by slum dwellers, where Julio, at seventeen, got his hands on his grandparents' house and locked himself up to read In Search of Lost Time. It was a lie, of course: he had gone to Quintero that summer, and he had read a lot, but he had read Jack Kerouac, Heinrich Böll, Vladimir Nabokov, Truman Capote, and Enrique Lihn, but not Marcel Proust.
That same night Emilia lied to Julio for the first time, and the lie was, also, that she had read Marcel Proust. At first she only went so far as to agree: I also read Proust. But after that there was a long period of silence, which was not so much an uncomfortable silence as an expectant one, such that Emilia had to complete the story: It was last year, recently, it took me five months, I was so busy, you know how it is, with the courseload at the university. But I undertook to read the seven volumes and the truth is that those were the most important months of my life as a reader.
She used that phrase: my life as a reader, she said that those had been, without a doubt, the most important months of her life as a reader.“

 

 

 

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Alejandro Zambra (Santiago de Chile, 1975)

Geschreven door Romenu om 19:24 Reageer op dit bericht

Werner Söllner

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Werner Söllner werd geboren op 10 november 1951 in Arad, Roemenië. Na zijn afstuderen in 1970 studeerde hij in Cluj in eerste instantie een jaar natuurkunde, daarna germanistiek en anglistiek. Tijdens zijn studie werd hij door de Roemeense geheime dienst Securitate meerdere keren ondervraagd over zijn eigen teksten en opvattingen, daarna ook over vrienden, leerkrachten en collega’s uitgehoord evenals over vertalingen en teksten of tekstgedeelten die waren ingediend voor publicatie in het studendenblad waarvan hij redacteur was.  Hij studeerde af in 1975 met een scriptie over het vroege werk van Paul Celan. Hij werkte vervolgens korte tijd als leraar Duitse en Engels op een middelbare school in Boekarest. Door de verandering van locatie ontsnapte hij uit de klauwen van de Securitate. In Boekarest weigerde hij elke vorm van samenwerking en korte tijd later opende de Securitate een operationele procedure voor vermeende subversieve machinaties tegen hem. Van 1976 tot 1982 was hij lector Duitse literatuur in de Boekarester uitgeverij van kinderboeken Ion Creanga. In 1982 verhuisde hij naar de Bondsrepubliek Duitsland en sindsdien woonde hij  in Frankfurt am Main. In 1993 verzorgde hij de Frankfurter poëzie colleges aan de Goethe Universiteit in 1997 was hij gastdocent aan het Dartmouth College en Oberlin College. Werner Söllner werd als schrijver van gedichten beïnvloed door het werk van Paul Celan is sterk, evenals door Hölderlin, Rilke, Benn, Huchel, soms Brecht, Rolf Dieter Brinkmann en Reiner Kunze.

 

 

 

Der Schlaf des Trommlers

Nacht, gelb
von Gewittern, die Häuser
sind leer, im kühlen Grund
wo der Holunder sich hält
schlafen die Schläfer
sich aus der Welt

Aber der Hüter geht
unruhig, im flackernden Traum
geht er schwer, er rührt
die Trommeln aus Stein
und ruft mit der Schierlingsposaune
das verstreute Gebein

Sie stehn auf
und kauen den Mohn, sie reden
mit dem unruhigen Vieh, sie fragen
die Mäuse nach Brot
und ziehen eiserne Nägel
sich aus dem Tod

Grund, kühl
vom Vergessen, da war ich
mit Pechmarie, hatte Liebstöckel
im Mund, im hölzernen Kleid
steht der Trommler
in zerrissener Zeit

 

 

 

 

Was bleibt

 

Das Haus der Welt ist schlecht gebaut,

ich sitze krumm und schief darin.

Ach Sprache, meine stumme Braut,

sag mir, wo ich zuhause bin.

 

Hier steht ein Bett, ein Stuhl, ein Tisch,

da ist noch Brot und dort ist Wein.

Was bleibt? Versteinertes Gemisch

aus Sätzen vom Lebendigsein.

 

Der Sinn der Wörter ist die Haut,

die langsam auseinanderfällt.

Ach Sprache, meine stumme Braut -

das Aug weint, was die Silbe hält.

 

 

 

 

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Werner Söllner (Arad, 10 november 1951)
Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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