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Clemens J. Setz, Wolf Biermann, Jan Terlouw, J. G. Ballard, Gerhart Hauptmann, Heinz Piontek, Liane Dirks

De Oostenrijkse dichter, schrijver en vertaler Clemens J. Setz werd geboren op 15 november 1982 in Graz. Zie ook alle tags voor Clemens J. Setz op dit blog.

 

Die Nordsee

Die Kleine Hexe Bibi Blocksberg
hat einen Bruder
mit Namen Boris.

Doch nur bis Folge 9, dort
zieht er zu den Großeltern
an die Nordsee.

Als Grund wird genannt. dass er Husten hat
und die frische Seeluft ihm guttun wird.
Er taucht daraufhin nie wieder auf.

Und auch zu Weihnachten und zu Ostern
denkt die Familie
nicht mehr an ihn.

 

 

Männer in der Dunkelheit

Ein Reisehandbuch des 19. lahrhunderts
empfiehlt jungen Frauen spitze Nadeln
in den Mund zu nehmen wenn der Zug
in einen langen Tunnel taucht
um unbelästigt zu bleiben
von fremden Männern in der Dunkelheit
und ungeküsst
bis zum Licht am anderen Ende.

 

 

Schrödingers Katze

Stell dir den Wissenschaftler vor
in der ersten Nacht auf seinem Bettlager,
neben der schwarzen Box
mit dem geschlossenen Deckel.

Die erste Nacht ist immer die schlimmste.

Das Surren der Generatoren
hinter den Wänden, die trockene Luft des Labors.
der Geruch nach Staub und Pulverkaffee,
und das Kreidegespenst einer langen Gleichung
auf der verdunkelten Tafel.

Stell ihn dir vor. wie er die Nacht
damit zubringt, auf Geräusche zu achten,
wie er Schafe zählt
und in Gedanken
dreimal um den Häuserblock rennt.

Und niemand kann sagen. ob er von Toten
oder von Lebenden träumt
in der ersten Nacht auf seiner Matratze
neben der schwarzen Box.

  

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Clemens J. Setz (Graz, 15 november 1982)

 

 

De Duitse zanger, dichter en schrijver Wolf Biermann werd geboren op 15 november 1936 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Wolf Biermann op dit blog.

 

Recontre à Paris

Die alten Freunde, die werden alt
- da drüben und anders, als ich.
Die Zeit im Osten ist andere Zeit
die Freunde werden alt.
Und wenn wir uns doch mal wiedersehen
in dieser Welt im Vorübergehen,
dann freuen wir uns ungeheuer.
Von denen nicht mal die Asche blieb...
wir blasen in alte Feuer.

Der Freund hat den Freund gefunden,
wir hatten einander so hilflos lieb
und leckten einander die Wunden.

Ach längst vertrocknete Tränen tropfen
wir quaseln das lange Schweigen tot,
und können die Löcher doch nicht stopfen,
wir bleiben auf ewig im selben Boot.
- und fahren längst auf verschiedenen Flüssen,
was wagten wir früher, heut' wägen wir ab:
Ost gegen West, Staat gegen Staat
und jeder will wollen und keiner will müssen,
wir schätzen uns wir, wir, bis an das Grab,
wir schätzen uns ab und wittern Verrat!
- und registrieren im vertrauten Gesicht
die neuen Züge, wir kennen uns noch,
doch, doch, wir kennen uns noch, doch doch
und erkennen uns nicht.

Die alten Freunde, die werden alt
- da drüben und anders, als ich.
Die Zeit im Osten ist andere Zeit
-wir lächeln uns an und schweigen dann
mit zärtlicher Bitterkeit

 

 

Die hab ich satt (Fragment)

Die Lehrer, die Rekrutenschinder
Sie brechen schon das Kreuz der Kinder
Sie pressen unter allen Fahnen
Die idealen Untertanen:
Gehorsam – fl
 eißig – geistig matt
– die hab ich satt!

Die Dichter mit der feuchten Hand
Dichten zugrund das Vaterland
Das Ungereimte reimen sie
Die Wahrheitssucher leimen sie
Dies Pack ist käufl
 ich und aalglatt
– die hab ich satt!

Der legendäre Kleine Mann
Der immer litt und nie gewann
Der sich gewöhnt an jeden Dreck
Kriegt er nur seinen Schweinespeck
Und träumt im Bett vom Attentat
– den hab ich satt

Und überhaupt ist ja zum Schrein
Der ganze deutsche Skatverein
Dies dreigeteilte deutsche Land
Und was ich da an Glück auch fand
Das steht auf einem andern Blatt
– ich hab es satt

 

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Wolf Biermann (Hamburg, 15 november 1936)

 

 

De Nederlandse schrijver, fysicus en voormalig politicus voor Democraten 66 Jan Terlouw werd geboren in Kamperveen op 15 november 1931. Zie ook alle tags voor Jan Terlouw op dit blog.
Uit:Naar zeventien zetels en terug
      Politiek dagboek 9 maart 1981 - 5 november 1982

“Woensdag 23 juni
Vanochtend ben ik teruggekeerd uit de Verenigde Staten. Ik moest meteen door naar Eindhoven, omdat Alexander Horowitz, een oom van Alexandra, is overleden. Vanmiddag is hij gecremeerd in Heeze. Hij was een zeer gelukkig mens. Een technisch genie, die genoot van zijn genialiteit, die daarmee woekerde, die hem koesterde. Talloos zijn de octrooien die op zijn naam staan, en ze strekken zich uit over een zeer breed gebied van de techniek, zoals onlangs de promotor voor zijn eredoctoraat in Delft opmerkte. Een zeer bemind mens ook, door eertijds zijn ouders, zijn zusters, zijn kinderen en zijn onvoorstelbaar toegewijde vrouw Gretha. Erg jammer dat hij weg is, maar weinigen in dit tranendal hebben zo'n gelukkig leven als hij.
De Amerikaanse reis kun je geslaagd noemen. Interessante gesprekken in Washington, met een aantal kabinetsleden (Baldridge, Edwards, Brock) en de hoogste adviseurs van de president (Weidenbaum, Keyworth, en anderen). Verder was ik in Houston en in Los Angeles met de economische missie (waar we tegelijk waren met H.M.) en in het weekend in Orlando, Florida, om Kennedy Space Centre en back stage Disney World te bekijken. Er zijn aardige contacten gelegd, mijn toespraken gingen goed, althans, ik vond het leuk om ze te houden, de delegatieleden waren in het algemeen tevreden. Verder was het heerlijk om afstand te voelen tot Nederland. Het is verbazend hoe geografische afstand werkt op je gemoed. Plotseling worden de partijpolitieke schermutselingen in Nederland niet meer dan ‘gedoe’. Ik heb me uit de mond laten vallen dat ik de fractie soms een kleuterklasje vond, in het bijzijn van enkele Nederlandse journalisten. Eigenlijk wel aardig, nu kan ik eens kijken wie daar boos over is.”

 

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Jan Terlouw (Kamperveen, 15 november 1931)
In 1982

 

 

De Britse dichter en schrijver James Graham Ballard werd geboren in Shanghai op 15 november 1930. Zie ook alle tags voor J. G. Ballard op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: What I Believe (Fragment)

I believe in the light cast by video-recorders in department store windows, in the messianic insights of the radiator grilles of showroom automobiles, in the elegance of the oil stains on the engine nacelles of 747s parked on airport tarmacs.

I believe in the non-existence of the past, in the death of the future, and the infinite possibilities of the present.

I believe in the derangement of the senses: in Rimbaud, William Burroughs, Huysmans, Genet, Celine, Swift, Defoe, Carroll, Coleridge, Kafka.

I believe in the designers of the Pyramids, the Empire State Building, the Berlin Fuehrerbunker, the Wake Island runways.

I believe in the next five minutes.

I believe in the history of my feet.

I believe in migraines, the boredom of afternoons, the fear of calendars, the treachery of clocks.

I believe in anxiety, psychosis and despair.

I believe in the perversions, in the infatuations with trees, princesses, prime ministers, derelict filling stations (more beautiful than the Taj Mahal), clouds and birds.

 

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J. G. Ballard (15 november 1930 - 19 april 2009)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerhart Hauptmann werd geboren in Obersalzbrunn (Neder-Silezië) op 15 november 1862. Zie ook alle tags voor Gerhart Hauptmann op dit blog.

Uit:Bahnwärter Thiel

“ Auch der Pastor gestattete sich, als Thiel die Trauung anmelden kam, einige Bedenken zu äußern:
»Ihr wollt also schon wieder heiraten?«
»Mit der Toten kann ich nicht wirtschaften, Herr Prediger!«
»Nun ja wohl -- aber ich meine -- Ihr eilt ein wenig.«
»Der Junge geht mir drauf, Herr Prediger.«
Thiels Frau war im Wochenbett gestorben, und der Junge, welchen sie zur Welt gebracht, lebte und hatte den Namen Tobias erhalten.
»Ach so, der Junge,« sagte der Geistliche und machte eine Bewegung, die deutlich zeigte, daß er sich des Kleinen erst jetzt erinnere. »Das ist etwas andres -- wo habt Ihr ihn denn untergebracht, während Ihr im
Dienst seid?«
Thiel erzählte nun, wie er Tobias einer alten Frau übergeben, die ihn einmal beinahe habe verbrennen lassen, während er ein anderes Mal von ihrem Schoß auf die Erde gekugelt sei, ohne glücklicherweise mehr als eine große Beule davonzutragen. Das könne nicht so weiter gehen, meinte er, zudem da der Junge, schwächlich wie er sei, eine ganz besondere Pflege benötige. Deswegen und ferner weil er der Verstorbenen in die Hand gelobt, für die Wohlfahrt des Jungen zu jeder Zeit ausgiebig Sorge zu tragen, habe er sich zu dem Schritte entschlossen. --
Gegen das neue Paar, welches nun allsonntäglich zur Kirche kam, hatten die Leute äußerlich durchaus nichts einzuwenden. Die frühere Kuhmagd schien für den Wärter wie geschaffen. Sie war kaum einen halben Kopf kleiner wie er und übertraf ihn an Gliederfülle. Auch war ihr Gesicht ganz so grob geschnitten wie das seine, nur daß ihm im Gegensatz zu dem des Wärters die Seele abging.
Wenn Thiel den Wunsch gehegt hatte, in seiner zweiten Frau eine unverwüstliche Arbeiterin, eine musterhafte Wirtschafterin zu haben, so war dieser Wunsch in überraschender Weise in Erfüllung gegangen. Drei Dinge jedoch hatte er, ohne es zu wissen, mit seiner Frau in Kauf genommen: eine harte, herrschsüchtige Gemütsart, Zanksucht und brutale Leidenschaftlichkeit. Nach Verlauf eines halben Jahres war es ortsbekannt, wer in dem Häuschen des Wärters das Regiment führte. Man bedauerte den Wärter.“

 

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Gerhart Hauptmann (15 november 1862 - 6 juni 1946) 
Hauptmanns geboortehuis inObersalzbrunn

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Piontek werd geboren op 15 november 1925 Kreuzburg (Opper-Silezië). Zie ook alle tags voor Heinz Piontek op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

Die Landmesser

Nun stehn die Stäbe, eingerammt im Grund
und weiß und rot, mit spitzen Eisentüllen.
Der Männer Augen sind vom Spähen wund
und rauh die Kehlen vom Befehlebrüllen.
 
Der eine hält die Karte ausgebreitet,
indes ein anderer die Optik dreht:
durchs Fadenkreuz die Ziegenweide gleitet
und dann ein Helfer, der zum Fluchtpunkt geht.
 
Ein dritter muss zum Rechenschieber greifen,
der vierte treibt die Hilfsarbeiter an.
Die trotten müßig, rauchen Stummelpfeifen
und fluchen den Beamten dann und wann.
 
Und alle tragen Filze, schwarze Loden,
an ihren Stiefeln haftet Tau und Staub.
Sie senken tief das Steinmal in den Boden
und schmecken an den Zähnen warmes Laub.
 
Und rechnen gut. Die Pläne sind genau.
Die Messgeräte richten sich verlässlich.
Und weitet sich die Ferne zart ins Blau:
Den Zirkel her! Hier ist nichts unermesslich.

 

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Heinz Piontek (15 november 1925 – 26 oktober 2003) 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Liane Dirks werd geboren op 15 november 1965 in Hamburg. Zie ook alle tags voor Liane Dirks op dit blog.

 

Glück II

Ganz anders. Viel heller,
leuchtend geradezu.
Auf so einer Linie
quer durch alles durch.
In hellem Grün.
Was? fragst du.
Ein Lichtstrahl natürlich.
Was sonst?
Was geht schon durch alles durch –
Quatsch, sagst du?
Licht, doch nicht. Licht geht doch nicht durch.
Liebe, es müsste Liebe sein.

 

 

Glück III

Ein weißes Veilchen. Für mein weißes Beet.
Vorhin beim Spaziergang. Ich hole eine
Schippe und gehe noch mal hin um es auszugraben. Es wächst unter einer Akazie
am Rand einer Allee neben einem Parkplatz zwischen zwei Hundehaufen.
Ich grab es aus.
Es sind noch genügend andere da.
Ich finde, ich darf es nehmen.

 

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Liane Dirks (Hamburg, 15 november 1965)

 

 

Voor nog meer schrijvers van de 15e november zie ook mijn vorige twee blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:35 Reageer op dit bericht
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De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Marianne Moore, Richmal Crompton, Emmy von Rhoden, Madeleine de Scudéry, José de Lizardi

De Amerikaanse dichteres Marianne Moore werd geboren op 15 november 1887 in Kirkwood, Missouri. Zie ook alle tags voor Marianne Moore op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

What Are Years

What is our innocence,
what is our guilt? All are
naked, none is safe. And whence
is courage: the unanswered question,
the resolute doubt, —
dumbly calling, deafly listening—that
in misfortune, even death,
encourage others
and in its defeat, stirs
the soul to be strong? He
sees deep and is glad, who
accedes to mortality
and in his imprisonment rises
upon himself as
the sea in a chasm, struggling to be
free and unable to be,
in its surrendering
finds its continuing.
So he who strongly feels,
behaves. The very bird,
grown taller as he sings, steels
his form straight up. Though he is captive,
his mighty singing
says, satisfaction is a lowly
thing, how pure a thing is joy.
This is mortality,
this is eternity.

 


Appellate Jurisdiction

Fragments of sin are a part of me.
New brooms shall sweep clean the heart of me.
Shall they? Shall they?

When this light life shall have passed away,
God shall redeem me, a castaway.
Shall He? Shall He?

 

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Marianne Moore (15 november 1887 – 5 februari 1972)

 

 

De Engelse schrijfster Richmal Crompton Lamburn werd geboren op 15 november 1890 in Lancashire. Zie ook alle tags voor Richmal Crompton op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2008.

Uit: More William

« Innumerable slimy iridescent trails shone over hats, and coats, and umbrellas, and wall-paper.
“Huh!” grunted William, who was apt to overwork his phrases.  “They’ve got out right enough.”
He looked at the tracks again and brightened.  Jimmy was frankly delighted.
“Oo!  Look!” he cried, “Oo funny!”
William’s thoughts flew back to his bedroom wall—­“A Busy Day is a Happy Day.”
“Let’s clean it up!” he said.  “Let’s have it all nice an’ clean for when they come down.  We’ll be busy.  You tell me if you feel happy when we’ve done.  It might be true wot it says, but I don’t like the flowers messin’ all over it.”
Investigation in the kitchen provided them with a large pail of water and a scrubbing-brush each.
For a long time they worked in silence.  They used plenty of water.  When they had finished the trails were all gone.  Each soaked garment on the hat-stand was sending a steady drip on to the already flooded floor.  The wall-paper was sodden.  With a feeling of blankness they realised that there was nothing else to clean.
It was Jimmy who conceived the exquisite idea of dipping his brush in the bucket and sprinkling William with water.  A scrubbing-brush is in many ways almost as good as a hose.  Each had a pail of ammunition.  Each had a good-sized brush.  During the next few minutes they experienced purest joy.  Then William heard threatening movements above, and decided hastily that the battle must cease.”

 

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Richmal Crompton (15 november 1890 – 11 januiri 1969)
Cover

 

De Duitse schrijfster Emmy von Rhoden (eig. Emilie Auguste Karoline Henriette Friedrich geb. Kühne) werd geboren op 15 november 1829 in Magdeburg. Zie ook alle tags voor Emmy von Rhoden op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009.

Uit: Der Trotzkopf

»Oh, wie schrecklich ist es jetzt!« stieß sie schluchzend heraus. »Warum hat auch der Papa wieder eine Frau genommen! Es war alles viel schöner, als wir beide allein waren. Alle Tage muß ich lange Reden hören über Sitte und Anstand, und ich will doch keine Dame sein, ich will es nicht, und wenn sie es zehnmal sagt!«
Als sie mit ihrem Vater noch allein war, führte sie freilich ein ungebundeneres und lustigeres Leben. Niemand hatte ihr Vorschriften zu machen oder durfte sie an ihren dummen Streichen hindern; was sie auch tat, es galt als unübertrefflich. Das Lernen wurde als langweilige Nebensache betrachtet, und die Erzieherinnen fügten sich entweder dem Willen ihrer Schülerin oder sie gingen davon. Beklagte sich dann mal diese oder jene bei dem Vater und hatte der Vater wirklich den festen Entschluß gefaßt, ein Machtwort gegen sein unbändiges Kind zu sprechen, so kam er doch nicht dazu, seinen Vorsatz auszuführen. Sobald er mit ernster Miene Ilse gegenübertrat, fiel sie ihm um den Hals, nannte ihn ihren ›einzigen, kleinen Papa‹, obgleich Herr Macket ein sehr großer und kräftiger Mann war, und küßte ihn stürmisch. Versuchte er, ihr ernste Vorstellungen zu machen, hielt sie ihm den Mund zu.
›Ich weiß ja alles, was du mir sagen willst, und ich will mich ganz gewiß bessern!‹ Mit solchen und ähnlichen Worten und Versprechungen tröstete sie den Papa. Ach, wie gern ließ er sich so trösten! Er konnte dem Kinde nie ernstlich zürnen, es war jasein Alles.
Als Ilses Mutter starb, hatte sie ihm das kleine, hilflose Ding in den Arm gelegt.“

 

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Emmy von Rhode (15 november 1829 – 7 april 1885)
Cover hoorspel 

 

 

De Franse schrijfster Madeleine de Scudéry werd geboren op 15 november 1607 in Le Havre. Zie ook alle tags voorMadeleine de Scudéry op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009.

Uit: La Carte de Tendre (Clélie, histoire romaine)

« Après il faut, pour arriver à Tendre, passer par Tendresse, car l'amitié attire l'amitié. Ensuite il faut aller à Obéissance, n'y ayant presque rien qui engage plus le cœur de ceux à qui on obéit que de le faire aveuglément; et, pour arriver enfin où l'on veut aller, il faut passer à Constante Amitié, qui est sans doute le chemin le plus sûr pour arriver à Tendre-sur-Reconnaissance. Mais, madame, comme il n'y a point de chemins où l'on ne se puisse égarer, Clélie a fait, comme vous le pouvez voir, que ceux qui sont à Nouvelle-Amitié prenaient un peu plus à droite ou un peu plus à gauche, ils s'égareraient aussitôt; car, si au partir du Grand-Esprit, on allait à Négligence que vous voyez tout contre cette carte, qu'ensuite continuant cet égarement on aille à Inégalité; de là à Tiédeur, à Légèreté et à Oubli, au lieu de se trouver à Tendre-sur-Estime on se trouverait au lac d'Indifférence que vous voyez marqué sur cette carte et qui, par ses eaux tranquilles, représente sans doute fort juste la chose dont il porte le nom en cet endroit. De l'autre côté, si, au partir de Nouvelle-Amitié, on prenait un peu trop à gauche et qu'on allât à Indiscrétion, à Perfidie, à Orgueil, à Médisance ou à Méchanceté, au lieu de se trouver à Tendre-sur-Reconnaissance, on se trouverait à la mer d'Inimitié où tous les vaisseaux font naufrage et qui, par l'agitation de ses vagues, convient sans doute fort juste avec cette impétueuse passion que Clélie veut représenter. Ainsi elle fait voir par ces routes différentes qu'il faut avoir mille bonnes qualités pour l'obliger à avoir une amitié tendre et que ce qui en ont de mauvaises ne peuvent avoir part qu'à sa haine ou à son indifférence. »

 

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Madeleine de Scudéry (15 november 1607 – 2 juni 1701)

 

 

De Mexicaanse dichter en schrijver José Joaquín Fernández de Lizardi werd geboren in Mexico-stad op 15 november 1776. Zie ook alle tags voor José de Lizardi op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2008.

Uit: Life and Deeds of the Mangy Little Parrot Written by Him and for His Children (Vertaald door William Little)

“The poor old people had less knowledge about the world than what I'd acquired, for I have very deep experience with the fact that most godfathers don't know the duties they take on with respect to their godchildren, and hence they think they're generous by giving them two bits when they see them. And if their parents die, they remember them as if they had never seen them. It's quite true that there are some godparents who fulfill their duties completely, and they even take the lead over the godchildren's own parents by protecting and raising them. Glory be forever for such godparents!
Actually, mine, who were rich, were involved with me as much as if they had never seen me: motive enough for me never to thing about them again.
They baptized me at last, and they named me Pedro and, as is customary, they added my father's family name, Sarmiento.
My mother was beautiful, and my father loved her madly. With this and following the persuasiveness of my cautious aunts, it was agreed nemine discrepante, to find a wet-nurse for me; that is, as we say here, a mammy.
Ah, children! If you marry someday and you have offspring, do not entrust them to the mercenary care of that class of people.”

 

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José de Lizardi (15 november 1776 - 27 april 1827)
Cover

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e november ook mijn vorige blogg van vandaag.

Geschreven door Romenu om 12:31 Reageer op dit bericht

Lucien Rebatet, Antoni Słonimski, Elizabeth Arthur, Carlo Emilio Gadda, Janus Secundus

De Franse schrijver en journalist Lucien Rebatet werd geboren op 15 november 1903 in Moras -en- Valloire, Drôme. Zie ook alle tags voor Lucien Rebatet op dit blog.

Uit: Les décombres

« Nous roulions en direction de Montlhéry. Quelques kilomètres après Versailles, un embouteillage inouï nous arrêta tout à coup. Nous n’étions plus en retraite, mais au milieu d’une débâcle sans précédent. Le flux des fuyards vomi de Paris par cinq ou six portes était venu se confondre inextricablement à ce carrefour. Tous les aspects de la plus infâme panique se révélaient dans ces voitures, remplies jusqu’à rompre les essieux des chargements les plus hétéroclites, femelles hurlantes aux tignasses jaunes échevelées se collant dans les trainées de fard fondu et de poussière, males en bras de chemises, en nage, exorbités, les nuques violettes, retombé en une heure à l’état de la brute néolithique, pucelles dépoitraillées à plein seins, belles-mères à demi-mortes d’épouvante et de fatigue, répandues parmi les chienchiens, les empilements de fourrures, d’édredons, de coffrets à bijoux, de cages à oiseaux, de boites de camemberts, de poupées-fétiches, exhibant comme des bêtes devant la foule leurs jambons écartés et le fond de leurs culottes. Des bicyclettes étaient fichées entre les garde-boues. Des enfants de douze ans étaient partis agrippés aux portières de petites neuf chevaux au fond desquelles s’emmêlaient dix paires de jambes et de bras. Certains avaient arrimé des lits-cages à leur malle-arrière. Des voitures de deux cent mille francs portaient sur leurs toits, enveloppés dans des draps sales, deux ou trois célèbres matelas de juin Quarante, disparaissaient sous des paquets d’on ne savait quoi ficelés dans des journaux et de vieilles serviettes éponges, pendant le long des garde-boues. Des ouvrières s’étaient mises en route à pied, nu-tête, en chaussons ou en talons Louis XV, poussant deux marmots devant elles dans une voiture de nourrice, un troisième pendu à leur jupes. Des cyclistes étaient parvenus jusque là on ne savait comment, traînant sur leurs vélos leurs échines la charge d’un chameau de caravane. Des gens avaient emportés un peignoir de bain, un aspirateur, un pot de géranium, des pincettes, un baromètre, un porte-parapluie, dans l’affolement d’un réveil de cauchemar, une empilade éperdue, le pillage forcené d’un logis par ses propres habitants. »

 

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Lucien Rebatet (15 november 1903 - 24 augustus 1972)
In 1931

 

 

De Poolse dichter en schrijver Antoni Słonimski werd geboren op 15 november 1895 in Warschau. Zie ook alle tags voor Antoni Sionimski op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

Hamletism

Long did I look into the dark eyes of my brother,
Into eyes well-known, although the face was not,
As he spoke, as he cautiously weighed out each word
In Leningrad, on sombre Marat Street.

Michal, Aunt Fanny’s, Uncle Ludwik’s son,
Names which awake the wistful taste of childhood,
Sternly and gravely concludes the discussion.
And yet he’s my cousin. A very close relation.

Magnitogorsk and Urals. With us or against.
Stalin, the Party. Vast, incessant toil.
The Five-Year Plan. As children five years old
We used to exchange letters. Michal looks ill.

Light of young eyes, yet hair untimely grey.
Calm, but intent, faithful in what you do,
You serve and you want to serve your country well
And you say: ‘Good night, prince.’ - ‘Good night, Horatio.’

 


To the Germans

PROUDLY looking at the ruins of the conquered city,
Carrying a short, bloody sword, from an empty yard
A Roman barbarian entered the house of Archimedes
When the legion of Marcellus conquered Syracuse.

Half-naked, breathing heavily, in his dusty helmet,
He stopped, his nostrils drinking in new blood and crime.
‘Noli tangere circulos meos'
Said Archimedes gently, drawing in the sand.

On the circle, along the diameter and the inscribed triangle
The blood ran in a dark and living sign.
Archimedes, defend yourself against the mercenary!
Archimedes, who are murdered today!

Your blood sank into the sand, but your spirit lives.
Not true. The spirit dies as well. Where do traces remain?
In the marble of your house are adders’ nests.
The wind spins circles out of sand on ruined Hellas.

 

Vertaald door Peter Dale Scott en Czeslaw Milosz

 

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Antoni Słonimski (15 november 1895 – 4 juli 1976)

 

 

De Amerikaanse schrijfster Elizabeth Arthur werd geboren op 15 november 1953 in New York. Zie ook alle tags voor Elizabeth Arthur op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: Till We Depart

“The young woman with bougainvillea red hair licked her silver encrusted finger, and giggled as she turned away from the passengers jostling each other beneath the DEPARTURES board.
She shrugged her shoulders, in a this-is-delicious-try-some way, towards the young man seated opposite her. He glanced up, and as he crossed his feet awkwardly, his yellow fluoro socks dazzled the underside of the table. His thin face blushed to match the woman’s hair – then he continued reading his book.
The young woman moved her chair around the table like a die being rolled to the next player. She inclined her head towards the tabletop's decorative seaside scene. The young man lowered his book. He spluttered, trying to loosen a ragged piece of phlegm.
“Excuse me, but what do you want?”
The young woman looked up sideways into his mouth. She held a piece of cake icing delicately between her fingers.
“Try it,” she whispered, as the cacophony of 'please make your way through security to gate lounge thirty six', and the rattling of cups and saucers and early morning coughs boomed around the food court. “Don't worry, it hasn't got any evil marzipan on it. You don't like marzipan either, do you?”
The young man tried to speak. His book slid off the table.
“Ssh,” the young woman said, and delicately pushed the thick, satiny, white confection into his mouth.
“A wedding cake,” she stated as she peeled foil and plastic wrapping away. “Imagine...one of those ten storey sky scraper cakes with a miniature bride and groom supervising the reception.”
“Um...I'm...”
The young woman's fingers crept around the distant corner of the cake and retrieved two icing rosettes.
“One for you and one for me.”
The overpowering sweetness of the rosette tingled along the young man's teeth as he bit into it. Its sugary petals melted over the roof of his mouth. He smiled. He pulled at his shirt collar.
“Have you been to a wedding...”
“Ssh,” the young woman said. “The cake is dark, rich and moist…” She broke off a piece and placed it in the centre of the table. She opened her mouth, rolled her tongue along her bottom lip and leaned towards him."

 

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Elizabeth Arthur (New York, 15 november 1953)

 

 

De Italiaanse schrijver Carlo Emilio Gadda werd geboren op 15 november 1893 in Milaan. Zie ook alle tags voor Carlo Emilio Gadda op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

Uit: That Awful Mess on the via Merulana (Vertaald door William Weaver)

“The tight garters, curled slightly at the edges, with a clear, lettuce-like curl: the elastic of lilac silk, in that hue that seemed in itself to give off a perfume, to signify at the same time the frail gentleness both of the woman and of her station, the spent elegance of her clothing, of her gestures, the secret manner of her submission, transmuted now into the immobility of an object, or as if of a disfigured dummy. Taut, the stockings, in a blond elegance like a new skin, given to her (above the created warmth) by the fable of our years, the blasphemy of the knitting machines: the stockings sheathed the shape of the legs with their light veil, modeling of the marvelous knees: those legs slightly spread, as if in horrible invitation. Oh! the eyes! where, at whom were they looking? The face! . . . Oh, it was scratched, poor object! Under one eye, on the nose! Oh that face! How weary it was, weary, poor Liliana, that head in the cloud of hair that enfolded it, those strands performing a final work of mercy. Sharpened in its pallor, the face: worn, emaciated by the atrocious suction of Death.
A deep, a terrible red cut opened her throat, fiercely. It had taken half the neck, from the front toward the right, that is, toward her left, the right for those who were looking down: jagged at its two edges, as if by a series of blows, of the blade or point: a horror! You couldn't stand to look at it. From it hung red strands, like thongs, from the black foam of the blood, almost clotted already; a mess! with some little bubbles still in the midst. Curious forms, to the policemen: they seemed holes, to the novice, like red-colored little maccheroni, or pink. "The trachea," murmured Ingravallo, bending down, "the carotid, the jugular! . . . God!"

 

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Carlo Emilio Gadda (15 november 1893 – 21 mei 1973)
In 1921 

 

 

De Nederlandse humanistische dichter Janus Secundus (eigenlijk Jan Everaerts) werd geboren in werd geboren in Den Haag op 15 november 1511. Zie ook alle tags voor Janus Secundus op dit blog en ook mijn blog van 15 november 2009 en ook mijn blog van 15 november 2010.

 

De vierde kus

Zij geeft nektar, Neaera, 't zijn geen kussen,
zij geeft dauw van haar ziel bedwelmend geurig,
zij geeft nardus en thijm, kaneel of honing,
zóals bijen die peuren, op Hymettus
of in rozenpriëlen in Athene
her en der, om in maagdelijke was te
bergen binnen een korf van tenen vlechtwerk,
Als mij daarvan nog meer te beurt zou vallen,
zou ik daardoor meteen onsterflijk worden
en ik zou van het godenmaal genieten,
Maar voorzichtig voorzichtig met die gaven,
of word liever godin, Neaera, met mij.
Zonder jou wil ik niet met goden eten,
ook als Jupiter werd verjaagd niet en ik
heersen zou in het rose rijk der goden.

 

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Janus Secundus (15 november 1511 - 1536)

Geschreven door Romenu om 12:29 Reageer op dit bericht

Norbert Krapf, Astrid Lindgren, Jonathan van het Reve, René de Clercq, Chloe Aridjis, Peter Orner, P.J. O'Rourke, Karla Schneider

De Amerikaanse dichter, schrijver en vertaler Norbert Krapf werd geboren op 14 november1943 in Jasper, Indiana. Zie ook alle tags voor Norbert Krapf op dit blog.

 

Dogwoods and Redbuds for Rita

We come driving south
into the hills in the rain,
to settle you into the earth.

Dogwoods and redbuds for Rita,
white and pink in the woods
turning green with new leaves
unfurling everywhere sheath wet.

You suffered for so many years
the agony of trying to speak
we must send you off with
a gift of very few words,
our father’s baby sister,
last of ten children,
released at eighty-six.

We give you dogwoods and redbuds
in blossom and green leaves opening.
We give you gentle rain falling
on the rolling hills we love.

We give you dogwoods and redbuds
and rain falling on new leaves, Rita.

We form a choir of relatives
and sing thee to thy rest,

and sing thee to thy rest.

 


The Family Farm: for Wendell Berry

11.
Catalpa beans hang
dry as dead bones.
An old tractor stands
in the shed like
a sagging work horse
put out to pasture.
The hollyhocks and mums
no longer come up strong.
The silo wears stains
up and down its ribs,
the barn door
no longer closes,
and the coon hounds
have fallen asleep
forever beneath
the old walnut tree.

 

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Norbert Krapf (Jasper, 14 november1943)

 

 

De Zweedse schrijfster Astrid Lindgren werd als Astrid Ericsson geboren op 14 november 1907 en groeide op op de boerderij Näs in Vimmerby in Småland. Zie ook alle tags voor Astrid Lindgren op dit blog.

Uit: Pippi Langkous (Vertaald door Liesbeth Zuiderveen Borgesius-Wildschut en Saskia Ferwerd)

“Aan de rand van het stadje lag een tuin waarin alles maar raak groeide. In die tuin stond een oud huis en in dat huis woonde Pippi Langkous. Ze was negen jaar en ze woonde daar helemaal alleen. Zonder vader en zonder moeder. Dat was soms wel fijn, want er was niemand die tegen haar kon zeggen dat ze naar bed moest als ze juist zo veel plezier had. En niemand kon haar dwingen spruitjes te eten als ze toffees wilde hebben.
Vroeger had Pippi een vader gehad van wie ze erg veel hield. En ja, ze had natuurlijk ook een moeder gehad, maar dat was al zo lang geleden dat ze zich er niets meer van herinnerde. Haar moeder was gestorven toen Pippi nog maar héél klein was. Ze schreeuwde toen zo verschrikkelijk, dat niemand bij haar wiegje in de buurt kon blijven. Pippi geloofde vast dat haar moeder nu boven in de hemel was en door een gaatje naar haar kleine meisje keek. Vaak zwaaide ze even naar haar en zei dan: ‘Wees maar niet bang, ik red me wel!’
Haar vader was ze ook niet vergeten. Hij was scheepskapitein en Pippi had met hem meegevaren op zijn boot, totdat hij bij een storm overboord was gewaaid en in zee was verdwenen. Maar Pippi wist héél zeker dat hij op een dag terug zou komen. Ze geloofde helemaal niet dat hij verdronken was. Ze geloofde dat hij was aangespoeld op een eiland waar een heleboel negers woonden, en dat haar vader koning was geworden over al die negers en de hele dag rondliep met een gouden kroon op zijn hoofd.”
“Mijn vader is een negerkoning,’ zei Pippi altijd trots. ‘Er zijn echt niet veel kinderen die zo’n vader hebben, en zodra hij een boot kan bouwen, komt hij me halen en dan word ik negerprin- ses! Leuk, hè!’
Haar vader had dat oude huis in die tuin lang geleden ge- kocht. Hij had daar met Pippi willen gaan wonen als hij oud was en niet meer op zee kon varen. Maar toen hij dat ongeluk kreeg en zomaar ineens weg was, moest Pippi naar Villa Kakelbont – zo heette dat huis. Het stond gewoon op haar te wachten, gemeubileerd en wel.”

 

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Astrid Lindgren (14 november 1907 - 28 januari 2002)
Scene uit de film uit 1969

 

 

De Nederlandse schrijver en columnist Jonathan van het Reve werd geboren op 14 november 1983 in Amsterdam. Zie ook alle tags voor Jonathan van het Reve op dit blog.

Uit: Domheid of islam? (Column, 2013)

“Een dergelijke stelligheid (‘dit heeft níéts met islam/christendom/etc. te maken’) zie je vaak wanneer het over extremisme gaat. Nu zullen deze jongens best naïef zijn, slecht geïnformeerd, op zoek naar avontuur, etcetera – dat zijn allemaal voorwaarden om tot zo’n actie over te gaan. Maar als ze dat nou zelf beweren, waarom zou de islam dan niet de reden zijn geweest om dit te gaan doen? Ja, er spelen allerlei dingen mee, maar waarom zou die ene factor dan opeens niet tellen?
De achterliggende redenering, als iemand al bereid is om hem uit te spreken, is vaak dezelfde, namelijk dat verreweg de meeste gelovigen geen vlieg kwaad doen – dus hoe kan geloof dan de oorzaak zijn? En daarbij: had deze jongen in een andere tijd niet een andere aanleiding gevonden om iets doms te doen?
Die argumenten zijn scheef. Ze tonen aan dat niet iedere gelovige doordraait en dat geloof niet de enige oorzaak van ellende is – maar dat werd helemaal nooit beweerd. Bovendien zou je, als je de redenering doorzet, ook alle góéde daden uit naam van een geloof moeten wegwimpelen als toeval: die waren anders misschien ook wel gebeurd, nietwaar?
Uiteindelijk komt het toch vaak neer op de overtuiging dat de extremist een ‘verkeerde’ interpretatie van het boek hanteert. Zulke theologische disputen zijn heel interessant, maar ook heel ingewikkeld: er zijn bibliotheken over volgeschreven. Hoe kan het dan zo evident zijn dat het geloof van die jongens niks met de ‘echte’ islam te maken heeft? En zelfs als Aharouay en Elforkani de enige correcte manier kennen om de Koran te interpreteren, en de ‘polderjihadisten’ de voorschriften inderdaad verkeerd hebben begrepen, dan nog: wiens schuld is het dan dat die teksten zo onduidelijk zijn?”

 

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Jonathan van het Reve (Amsterdam, 14 november 1983)

 

 

De Vlaamse schrijver, dichter, politiek activist en componist René Desiderius de Clercq werd geboren in Deerlijk op 14 november 1877. Zie ook mijn blog van 3 november 2010 en eveneens alle tags voor René de Clercq op dit blog.

 

Haat verwijdert mij van God

Haat verwijdert mij van God,
liefde voert mij nader.
Grauwt ellende door mijn lot,
laat mij liefde, Vader.

Valt de wereld van mij af,
waar de sterren blinken
laat mij in der liefde graf
in Uzelf verzinken.

 

 

Als heemlen blauw en heuvlen groen

Als heemlen blauw en heuvlen groen
en de aarde spruit uit pracht van bomen,
dan voel ik met zijn wilde zoen
de sterke zomer komen.

Dan staat mijn liefste voor de heg,
hoort blijde slag en tierelieren,
en al wat winters gooit ze weg
in lucht van eglantieren.

Om scherpe torens waait de wind,
vol hoog verlangen, wonder hopen.
Schouw op, mijn heerlijk zomerkind:
de grote zon bloeit open.

 

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René de Clercq (14 november 1877 - 12 juni 1932)
Portret door Geert Coucke

 

 

De Engels-Mexicaanse schrijfster Chloe Aridjis werd geboren in New York op 6 november 1971 (en dus niet op 14 november zoals eerder vermeld). Zie ook alle tags voor Chloe Aridjis op dit blog.

Uit: Book of Clouds

“We stayed at the demonstration until the candles burned down and the fuel in the lighters ran out and all the voices grew hoarse, until our watches read midnight and people gathered their things and began to leave. We followed our parents down the street, then down many more, in the direction that everyone seemed to be heading. There was no chance of finding a taxi, we would have to take the U-Bahn, so along with hordes of others we descended into Gleisdreieck station like a screaming eight-hundred-headed monster.
The frenzied crowds made it impossible to get within arm's reach of the ticket machines so when the next train pulled into the station we jumped on without having paid. It was one of those nights, we sensed, when anything was permitted. Hundreds of people were crammed into the carriage, it was impossible to even turn around, and with the heat my sweater began to feel like a straightjacket but there was barely enough room to remove it. After tugging on the zipper and successfully extracting one arm I noticed that my family was standing at the opposite end of the car; swept up in the confusion, we must have boarded through different doors and now dozens of bodies were between us, though it didn't really matter since I knew where to get off, and as if in some bizarre Cubist composition, all I saw were corners and fragments of their angled faces, my mother's lips, my father's nose, my sister's hair, and I remember thinking to myself how this amalgam would have been far more attractive, a composite being, cobbled together from random parts of each, rather than the complex six-person package to which I was bound for life.
The train continued its journey and I began to examine the passengers sitting and standing nearby. There was general mirth in the carriage and I began to feel as if I was in some kind of aviary, though one populated with less exotic species than those we had at home. Groups of large black and grey birds with blond tufts laughed and told jokes while scruffy brown birds with ruffled feathers waved bottles of beer."

 

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Chloe Aridjis (New York, 6 november 1971)

 

 

De Amerikaanse journalist en schrijver P.J. O'Rourke werd geboren op 14 november 1947 in Toledo, Ohio. Zie ook alle tags voor P.J. O'Rourke op dit blog.

Uit:Holidays in Hell

“I was having dinner…in London…when eventually he got, as the Europeans always do, to the part about “Your country’s never been invaded.” And so I said, “let me tell you who those bad guys are. They’re us. WE BE BAD. We’re the baddest-assed sons of bitches that ever jogged in Reeboks. We’re three-quarters grizzly bear and two-thirds car wreck and descended from a stock market crash on our mother’s side. You take your Germany, France, and Spain, roll them all together and it wouldn’t give us room to park our cars. We’re the big boys, Jack, the original, giant, economy-sized, new and improved butt kickers of all time. When we snort coke in Houston, people lose their hats in Cap d’Antibes. And we’ve got an American Express card credit limit higher than your piss-ant metric numbers go. You say our country’s never been invaded? You’re right, little buddy. Because I’d like to see the needle-dicked foreigners who’d have the guts to try. We drink napalm to get our hearts started in the morning. A rape and a mugging is our way of saying ‘Cheerio.’Hell can’t hold our sock-hops. We walk taller, talk louder, spit further, fuck longer and buy more things than you know the names of. I’d rather be a junkie in a New York City jail than king, queen, and jack of all Europeans. We eat little countries like this for breakfat and shit them out before lunch.”
Of course, this guy should have punched me. But this was EUrope. He just smiled his shabby, superior European smile. (God, don’t these people have dentists?)”

 

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P.J. O'Rourke (Toledo, Ohio, 14 november 1947)

 

 

De Duitse schrijfster Karla Schneider werd op 14 november 1938 geboren in Dresden. Zie ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009 en ook mijn blog van 14 november 2010.

Uit: Glückskind

„Frau Fortuna lächelte über die Klasse hin, als hätte sie einen großen Spaß vor. Sie begann zwischen den Tischen auf und ab zu spazieren.
Und sagte keinen Ton. Große grüne und türkisblaue Steinklumpen schlackerten an Schnüren auf ihrer Brust. Zehn oder zwanzig Gold-und Silberketten klirrten leise bei jedem ihrer Schritte. Prächtige Ohrgehänge machten Geräusche wie kleine Glöckchen. Und wenn Frau Fortuna die Hand hob, um einen Schüler oder eine Schülerin unterm Kinn zu berühren, klingelten massenhaft dünne Reifen ihren Arm hinauf und wieder herunter.
Die Schüler und Schülerinnen der 4a saßen da wie hypnotisierte Kaninchen. Sie ließen kein Auge von dieser sonderbaren Person, die zwischen den Tischreihen umherging. Unversehens pickte sie bald dieses, bald jenes Kind heraus und schaute ihm mit bohrendem Blick ins Gesicht.
Endlich begann Frau Fortuna zu sprechen.
"Was hast du für Wünsche im Leben?";, fragte sie Oswald;"Was möchtest du gern sein, wenn du groß bist?"
"Reich", sagte Oswald.
Frau Fortuna gab ihm einen leichten Klaps auf die Wange, als wollte sie sagen: Fein, fein. Sie griff in ihren Umhängebeutel und fischt etwas heraus. Das überreichte sie Oswald.
Alle reckten neugierig die Köpfe. Es war ein Portemonnaie. Oswald machte es sofort auf, aber es war leer.
"Später, später", sagte Frau Fortuna. "Heb es nur gut auf."Dazu lächelte sie verheißungsvoll.
"Und was erhoffst du dir vom Leben?", wandte sich Frau Fortuna jetzt an Graziella. »Was willst du später mal sein?"
Graziella kicherte."Prinzessin."
"Prinzessin von was?", wollte Frau Fortuna wissen.
"Das ist mir egal", sagte Graziella und knabberte sich ein Stück Daumennagel ab."

 

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Karla Schneider (Dresden, 14 november 1938)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

De Amerikaanse schrijver Peter Orner werd in 1968 in Chicago geboren. Zie ook alle tags voor Peter Orner op dit blog.

Uit: The Second Coming of Mavala Shikongo

““Howdy,” I said.
“I see you are having some trouble with our gate.”
“A little.”
“In fact, you are unable to open it?”
“No, actually I can’t.”
“Of course not. You’re the volunteer?”
“Yes.”
“Volunteer of what?”
“Pardon?”
He wore large glasses. Behind them his eyes were tiny, distant, and his head seemed far too small for his body. Behind him, up the road, a group of boys in powder-blue shirts had gathered to watch us. Under a lone and scraggled tree, a bored cow gazed at me in that eerie, death-announcing way cows have of looking right through you.
“And your name might be?”
“Larry Kaplanski.”
He pumped my hand from the other side of the cattle gate.
“Pleasure, Mr. Kaplansk. So very good of you—”
“Kaplanski.”
His big head winced. He swatted a fly off his ear.
“And your qualifications, Mr. Kaplansk?”
“Qualifications?”
He took off his glasses and examined me. Without them his eyes got even smaller, receded into his head as if an invisible thumb had pushed them in like buttons."

 

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Peter Orner (Chicago, 1968)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 15:34 Reageer op dit bericht

Jurga Ivanauskaitė, Fondane Benjamin, Eric Malpass, Taha Hussein, Aleardo Aleardi, Adam Oehlenschläger, Herbert Zand, Jakob Schaffner

De Litouwse schrijfster Jurga Ivanauskaitė werd geboren in Vilnius op 14 november 1961. Zie ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009 en ook mijn blog van 14 november 2010.

Uit: The Red Dress (Vertaald door Kristina Sakalavičiūtė)

“Nora suddenly jumped up, locked the door and, throwing off the violet sweater and green skirt resolutely, grabbed the red dress and froze for an instant. Then, in a frenzy—as if someone were impatiently yelling at her to hurry—she began to dress, rushing, staggering, having difficulty getting into the sleeves. Getting into the fiery garb was not so simple, even though Nora was smaller than Elegija. The dress clung to her and outlined her body, emphasizing her breasts, pulling tight on her hips and thighs. It fell from her knees in tiny pleats, which spread on the floor like sharp tentacles. Nora looked at herself in the mirror, pulling back her black hair. It used to have a blue sheen, but now it became chestnut-colored because of the intensity of the red dress. She narrowed her eyes and smiled with satisfaction.
The inside of the dress was the opposite of its silky exterior. It was coarse and chafed her in a strange way. Nora thought it felt like a facial masque of egg whites and yeast that tightens on one's face. She began to walk around the room, a trifle dissatisfied that the dress restricted her steps. She imagined Salome floating across the stage—not shuffling like Cho-Cho-San. Fortunately, she had another costume for the dance scene.
Suddenly, somebody knocked at the door. Nora started and rushed to take off the dress. But it was so tight it seemed almost impossible to pull off—the dress kept catching on her shoulders.
"Yes, my shoulders really are broader than Elegija's," Nora uttered, wriggling, squirming and crying out. The dress did not yield.
Someone was now persistently knocking at the door.
"Hey, Nor, open the door," rang Vilija's deep voice."Stop fooling around."

 

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Jurga Ivanauskaitė (14 november 1961 - 17 februari 2007)


 

De Roemeens-Franse dichter, toneelschrijver, literair criticus, regisseur en vertaler Fondane Benjamin (eig. Benjamin Wechsler) werd geboren op 14 november 1898 in Iaşi. Zie ook alle tags voor Fondane Benjamin op dit blog.

 

Préface en prose (Fragment)

J'ai lu comme vous tous les journaux tous les bouquins,
et je n'ai rien compris au monde
et je n'ai rien compris à l'homme,
bien qu'il me soit souvent arrivé d'affirmer
le contraire.
Et quand la mort, la mort est venue, peut-être
ai-je prétendu savoir ce qu'elle était mais vrai,
je puis vous le dire à cette heure,
elle est entrée toute en mes yeux étonnés,
étonnés de si peu comprendre
avez-vous mieux compris que moi ?

Et pourtant, non !
je n'étais pas un homme comme vous.
Vous n'êtes pas nés sur les routes,
personne n'a jeté à l'égout vos petits
comme des chats encor sans yeux,
vous n'avez pas erré de cité en cité
traqués par les polices,
vous n'avez pas connu les désastres à l'aube,
les wagons de bestiaux
et le sanglot amer de 1'humiliation,
accusés d'un délit que vous n'avez pas fait,
d'un meurtre dont il manque encore le cadavre,
changeant de nom et de visage,
pour ne pas emporter un nom qu'on a hué
un visage qui avait servi à tout le monde
de crachoir !

Un jour viendra, sans doute, quand le poème lu
se trouvera devant vos yeux. Il ne demande
rien! Oubliez-le, oubliez-le ! Ce n'est
qu'un cri, qu'on ne peut pas mettre dans un poème
parfait, avais-je donc le temps de le finir ?
Mais quand vous foulerez ce bouquet d'orties
qui avait été moi, dans un autre siècle,
en une histoire qui vous sera périmée,
souvenez-vous seulement que j'étais innocent
et que, tout comme vous, mortels de ce jour-là,
j'avais eu, moi aussi, un visage marqué
par la colère, par la pitié et la joie,

un visage d'homme, tout simplement !

 

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Fondane Benjamin (14 november 1898 - 2e of 03 oktober 1944)
 

 

 

De Engelse schrijver Eric Lawson Malpass werd geboren op 14 november 1910 in Derby. Zie ook alle tags voor Eric Malpass op dit blog en ook mijn blog van 14 november 2010.

Uit: The Return of the Moon Man

“It was cold that evening, and we were sitting by the fire, enjoying the Electric.
Grandfather was listening in; suddenly he jumps to his feet and shouts, 'Blasphemy.'
No one took much notice, for if the old man didn't jump up and shout 'Blasphemy' at least once of an evening Gran thought he was sickening and gave him a purge.
So Gran said dutifully, 'What is it, Mortimer?'
'Flying to the Moon, they are,' he cried.
'The space-ship has just left London. And they're dancing in the streets, and exploding fireworks in celebration. Sodom and ----'
But at that moment there was a noise as of a great wind passing over, and then a terrible crash as though someone had picked up all our milk chums and dropped them on the Dutch barn. We ran outside, and there, in the Ten Acre Field, a Thing was glinting in the frosty moonlight. Huge it was, like a great shining rocket.
Grandfather looked at it. 'Lost their way, maybe,' he said with malicious satisfaction.
Then he felt in his waistcoat pocket and took out a card and put it in my hand.       .
'Run you, Bronwen,' he said, 'and give them the business card of Uncle Space-Ship-Repairs Jones.'
But I was frightened, being but a little girl then, and clung to my mothers skirts. So Dai, my father, started up the tractor without a word, and rode off to fetch Uncle Space-Ship-Repairs Jones.
Down to the farm came the Moon Men, as the newspapers called them, their helmets bright in the moonlight, and soon Dai my father arrived. My uncle was sitting on the tractor with him, clutching a great spanner and grinning as pleased as Punch, and soon his banging and hammering came across the still air from Ten Acre."

 

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Eric Malpass (14 november 1910 - 16 oktober 1996)

 

 

De Egyptische schrijver Taha Hussein werd geboren in Al Minya in Egypte op 14 november 1889. Zie ook alle tags voor Taha Hussein op dit blog.

Uit: The Stream of Days (Vertaald door Hilary Wayment)

“When evening came El-Hagg Firuz sold his customers their supper : cheese, olives, milled sesame, or honey. To the more luxurious he supplied boxes of tunny or sardines. And to a few of them perhaps, as night approached, he sold things which have no name, and nothing to do with food, things spoken of in a whisper, yet passionately vied for.
The boy used to overhear these whisperings; sometimes he half understood, but as a rule the whole transaction was a mystery to him. As the days passed by and he grew older, he came to see through these subtle hints and ambiguities. What he learnt then obliged him to overhaul his standards of judgment, and to revise his valuation both of people and of things.
El-Hagg Firuz was a tall, jet-black fellow, and anything but talkative. But when he did speak he mumbled his words and lisped out his Arabic in a fashion which made an ineffaceable impression on the boy. He is always reminded of it by the story of Ziad and his pupil in El-Bayan wal-Tabyin. Ziad asked his pupil to say: ' 'We have been given a pony." Instead of which he repeated it so: "We have been given a bony." "Wretch!" said Ziad, annoyed. "If you can't say pony, say horse instead." Whereupon the boy replied: "We have been given an arse." Ziad, shocked, reverted to the "bony" as the lesser evil.
El-Hagg Firuz held a unique position in the neighbourhood and amongst the students especially. It was to him that they went when their money ran out towards the end of the month, or when their remittances were overdue. He it was who gave them food on credit, lent them a piastre or two from time to time, and helped them out in all kinds of emergencies. No wonder his name was as often on their lips as those of the most learned sheikhs of the Azhar.“

 

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Taha Hussein (14 november 1889 – 28 oktober 1973)

 

 

De Italiaanse dichter Aleardo Aleardi werd geboren op 14 november 1812 in Verona. Zie ook alle tags voor Aleardo Aleardi op dit blog.

 

The Primal Histories (Fragment)

IN the deep circle of Siddim hast thou seen, 
Under the shining skies of Palestine, 
The sinister glitter of the Lake of Asphalt? 
Those coasts, strewn thick with ashes of damnation, 
Forever foe to every living thing,        
Where rings the cry of the lost wandering bird 
That on the shore of the perfidious sea 
Athirsting dies,—that watery sepulchre 
Of the five cities of iniquity, 
Where even the tempest, when its clouds hang low,       
Passes in silence, and the lightning dies,— 
If thou hast seen them, bitterly hath been 
Thy heart wrung with the misery and despair 
Of that dread vision!
                    Yet there is on earth 
A woe more desperate and miserable,—       
A spectacle wherein the wrath of God 
Avenges Him more terribly. It is 
A vain, weak people of faint-heart old men, 
That, for three hundred years of dull repose, 
Has lain perpetual dreamer, folded in       
The ragged purple of its ancestors, 
Stretching its limbs wide in its country’s sun, 
To warm them; drinking the soft airs of autumn 
Forgetful, on the fields where its forefathers 
Like lions fought! From overflowing hands,       
Strew we with hellebore and poppies thick 
The way.

 

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Aleardo Aleardi (14 november 1812 – 17 juli 1878)
Portret door Domenico Induno, rond 1850

 

 

De Deense dichter en schrijver Adam Gottlob Oehlenschläger werd geboren op 14 november 1779 in Vesterbro, Kopenhagen. Zie ook alle tags voor Adam Oehlenschläger op dit blog en ook mijn blog van 14 november 2009 en ook mijn blog van 14 november 2010.

 

Where are you now, you roses red

Where are you now, you roses red
From days of youth so blissful?
I keep your petals long since shed
In recollection’s missal.

And though each petal’s dull and grey,
Its shade like those departed,
I still recall the summer day
When crimson they all started.

In their silk weave I still can view
Each vein so finely fretted.
Once moistened by the morning dew,
Now by my tears it’s wetted.

 
Vertaald door John Irons

 

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Adam Oehlenschläger (14 november 1779 – 20 januari 1850)
Portret door Friedrich von Amerling, 1844

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver, essayist en vertaler Herbert Zand werd geboren op 14 november 1923 in Knoppen. Zie ook alle tags voor Herbert Zand op dit blog en ook mijn blog van 14 november 2010 en ook mijn blog van 14 november 2008.

 

Ich nehme Abschied

Ich nehme Abschied von
den Strohhalmen, die ich
am Wegrand aufge/esen habe,
denn ich habe nicht mehr lange zu leben,
und auch das Stroh nicht,
von Menschenhand geschnittener Ha/m,
der Birnbaum und der Brunnen vorm Bauernhaus,
die Katzen nicht, die von Mähmaschinen zerfetzt
auf den Feldern liegen,
die Spinnen, die in den alten Scheunen verdorren
in Mittagsg/ut, die alten Holzrechen
in versiegenden Flüssen,
der Roggengeruch in verfallenden Mühlen.
Ich bin nur gekommen, um alles dies nochmals zu sehn,
davon zu sprechen auch, da doch niemand mehr spricht
vom Schönen wie vom Schrecklichen
und etwas Neues anhebt in unseren Köpfen,
das aber Welten freisetzt
von Bildern, die gebunden waren,
verborgen in Winkeln. Jetzt, da es nicht mehr
festgehalten wird in schwieligen Händen,
nicht mehr verdeckt von den Füssen, die darauf
standen, jetzt wird vieles sichtbar werden,
aber schnell auch vergehn, wenn niemand
es festhält.

 

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Herbert Zand (14 november 1923 – 14 juli 1970)

 

 

De Zwitserse schrijver Jakob Schaffner werd geboren op 14 november 1875 in Basel. Zie ook alle tags voor Jakob Schaffner op dit blog en ook mijn blog van 14 november 2010 en mijn blog van 14 november 2008.

Uit: Johannes, Roman einer Jugend

„In diesem Moment verehrte ich auch ihn tief und voll unaussprechlichen Verständnisses. Ich sah ihm nach, bis er hinter Büschen und Bäumen verschwunden war; dann dachte ich an die Mutter, die ich im Haus wußte, und ich hatte die Regung, mit diesem Gefühl zu ihr zu gehen; doch gehorchte ich ihm nicht, sondern setzte meinen einsamen Umgang ganz im Geist des Vaters durch den zerstörten Garten fort. Damals mochte ich etwa drei Jahre alt sein.
Meine Mutter »sah« ich auf diese Weise zum erstenmal, als sie vor dem Haus auf dem Pflaster kniete und mit einem alten Messer das Unkraut zwischen den Steinen heraus jätete. Sie hatte eine blaue Schürze an; die Sonne schien ihr auf den schwarzen Scheitel, und ich wußte, daß sie ihre Arbeit ungern tat und unmutig war; sie hatte vorher einen Wortwechsel darum mit dem Vater gehabt. Meine sozusagen moralischen Dimensionen waren bisher einfach Länge und Breite gewesen – die Eltern und ich –; der kleine Auftritt nahm darin die erste Teilung vor, spaltete das Elternpaar in Vater und Mutter – Länge und Tiefe –, durch welche letztere mir der Blick in die dritte Dimension von Gut und Böse eröffnet wurde, der mir das Sein zum Dasein machte. Ich begriff ahnungsweise unter der frühesten Beunruhigung, deren ich mich erinnere, daß es auch wegstrebende und selbst widerstrebende Richtungen im Leben gibt, und die Mutter sah ich fortan unweigerlich in diesem Verhältnis. Das mag manchen wundern, aber auch das ist Begabung, und außerdem wird nach dem ersten Erlebnis dieser Art immer wieder etwas geschehen sein, was mich daran erinnerte und mich in dieser Anschauung bestärkte.
Eine sehr frühe Erinnerung sind die Sperlinge, die im Obergeschoß unseres Häuschens nisteten, einem Heuboden, der nach außen mit Holz verschlagen und sehr angenehm rot gestrichen war; in den Zwischenräumen zwischen den Brettern, die man für die Atmung des Heus gelassen hatte, hingen lebendig und unordentlich die Nester dieser Zigeunerbande an den Tag heraus.“

 

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Jakob Schaffner (14 november 1875 – 25 september 1944)
Rond 1920

Geschreven door Romenu om 15:32 Reageer op dit bericht

90 Jaar Inez van Dullemen, Frank Westerman, José Carlos Somoza, Timo Berger, Hadjar Benmiloud, Nico Scheepmaker, Peter Härtling

De Nederlandse schrijfster Inez van Dullemen werd op 13 november 1925 in Amsterdam geboren. Zij viert vandaag haar 90e verjaardag. Zie ook alle tags voor Inez van Dullemen op dit blog.

Uit:Schrijf me in het zand

“SCENE 3
(Lichtwijziging. Anne komt op in 't zwart gekleed met een donkere striem rond haar hals. Judith ziet haar beeld in de spiegel weerkaatst. Ogenblik van bevroren stilte en aandacht, terwijl de zusters naar elkaar kijken via het glas. Vanaf dit moment zal Anne altijd ergens aanwezig zijn, waar dan ook: achterop het toneel, met de rug naar het publiek etc. Anne gaat nu in de schommelstoel zitten, wrijft met haar hand over de leuning)
ANNE
Mijn toverstoel, een goede stoel... Van hieruit kan ik regeren, oordelen, vonnissen. Ik kan mij niet losmaken van deze toverstoel, wie er in zit is veilig voor alle kwaad.
JUDITH
Je ziet er niet ouder uit dan twaalf jaar. Je hebt de baseballschoenen aan.
ANNE
(Steekt haar voeten naar voren)
Die waren op de groei gekocht.
(Ze trekt de sprei om zich heen die daar op de grond ligt) Ik heb het altijd koud. Ik trek altijd twee pyjama's over elkaar aan... Iedere avond wikkel ik mij in mijn oude sprei, als in een cocon, heel stijf, zodat hij mij 'niet zal kunnen vinden. Ik slaap als een haas met mijn oren overeind... Door alle muren resoneert zijn stap, ook al loopt hij op blote voeten.
JUDITH
Wie loopt er op blote voeten?
ANNE
(Lacht)
Er zijn geruisloze slangen, minuscule, die zich aanpassen aan de kleur van de stenen. Er zijn ook nachtslangen die 's nachts ronddolen en zich aanpassen aan het donker. Dat zijn de gevaarlijkste. Je moet jezelf injecteren tegen het gif.”

 

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Inez van Dullemen (Amsterdam, 13 november 1925)
 

 

 

De Nederlandse schrijver en journalist Frank Martin Westerman werd geboren in Emmen op 13 november 1964. Zie ook alle tags voor Frank Westerman op dit blog.

Uit: De graanrepubliek

“Diep in de Groninger Veenkoloniën, voorbij de A-zoveels en de P’s voor carpoolers, ligt het dorp Hoornderveen. Op de ANWB-wegenkaart hangt het als een lui spinnetje in een web van ruilverkavelingswegen - ter hoogte van een sluis in het B.L. Tijdenskanaal. Maar in werkelijkheid is het onvindbaar.
Met de autokaart op schoot reed ik naar de plek waar de buurtschap zich volgens de coördinaten moest bevinden. Mijn vinger gleed van doorgaande routes (rood en vet) naar binnenwegen (geel en dun) en vandaar naar het fijnmazig net van nog niet zo lang geleden geasfalteerde karrensporen (wit en ijl). Ik kwam door het zwaar gereformeerde Onstwedde, dat op een bord in de wei reclame maakte voor de oogstdienst van die zondag, en door het onkerkelijke Vlagtwedde, waar je voor het kantoor van de Rabobank kon bungy-jumpen van een hijskraan.
Had ik een afslag gemist? Het landschap bood weinig houvast, dat was een potpourri van doodgespoten aardappelloof en manshoog maisblad waar niemand overheen kon kijken. Op een driesprong bij een eenzaam huisje deed ik zo aarzelend over links of rechts, dat de motor met een korte reutel afsloeg.
Ik was op weg naar de nazaten van de herenboeren in het noordoostelijkste stukje Nederland, pal achter de Dollarddijk, maar een mysterieuze regel in de krant lokte me naar Hoornderveen. Een dorp dat door zijn bewoners was verlaten. Ik kon me dat nauwelijks voorstellen. De Veenkoloniën waren de Pyreneeën niet. Met het platteland in Groningen kon het nooit zo slecht gaan dat er hele dorpen leeg kwamen te staan. Waren die Franse en Spaanse dorpelingen niet juist van hun velden verjaagd door de meedogenloze concurrentie van de Nederlandse boeren? In zo’n uitgelezen landbouwland als Nederland, dacht ik, vallen geen gaten.
Terwijl ik uitstapte om de bakens in het landschap te vergelijken met die op de kaart, kwam er een kromgegroeide man met een witte kuif op me af.”

 

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Frank Westerman (Emmen, 13 november 1964)

 

 

De Spaanse schrijver José Carlos Somoza werd geboren in Havana, Cuba op 13 november 1959. Zie ook alle tags voor José Carlos Somoza op dit blog.

Uit: Das Rätsel des Philosophen (Vertaald doorKlaus Laabs en Joachim Meinert)

»Dein Befund, Physikus?«
Aschylos, der Arzt, ließ sich Zeit mit der Antwort, hob noch nicht einmal den Blick zum Hauptmann. So mochte er nicht angesprochen werden, als »Physikus«, und am wenigsten in diesem alles und jeden herabwürdigenden Ton. Aschylos war kein Militär, sondern entstammte einem alten Aristokratengeschlecht und hatte eine vorzügliche Bildung genossen: Er kannte die Aphorismen des Hippokrates gut, hielt sich in allen Punkten an den ärztlichen Eid und hatte eine lange Studienzeit auf der Insel Kos zugebracht, wo er die heilige Kunst der Asklepiaden, der Schüler und Erben des Hippokrates, erlernt hatte.
Nein, er war keiner, den ein Hauptmann der Grenz- wachen so einfach demütigen durfte. Ohnedies war er gekränkt: Die Soldaten hatten ihn in grauer Morgenstunde geweckt, damit er auf offener Straße den Leichnam jenes Jünglings examinierte, den sie auf einer Tragbahre vom Berg Lykabettos herbeigeschafft hatten, und natürlich sollte er jetzt auch noch eine Art von Befund erstellen. Er aber, Aschylos, das wusste doch jeder, war kein Arzt für Tote, sondern für Lebende, und er fand, dass diese unwürdige Aufgabe seinem Amt abträglich war. Er hob die Arme des zerfleischten Körpers an, die einen Schweif aus blutigen Säften hinter sich herzogen, und sein Sklave säuberte sie eilends mit einem in geweihtes Wasser getauch-ten Tuch. Zweimal räusperte er sich, bevor er zur Rede ansetzte, dann sprach er: »Wölfe. Wahrscheinlich wurde er von einem hungrigen Rudel angegriffen. Bisse, Klauenhiebe ... Das Herz fehlt. Es wurde ihm herausgerissen.
Die Höhlung, durch die die warmen Körpersäfte fließen, ist teilweise leer ...«
Das Gerücht fegte langsträhnig über die Lippen der Schaulustigen.
»Hast du gehört, Hämodoros?«, flüsterte ein Mann seinem Nachbarn zu. »Wölfe.«
»Dagegen muss etwas unternommen werden«, erwiderte der andere. »Wir wollen die Sache vor die Volks-versammlung bringen ...«

 

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José Carlos Somoza (Havana, 13 november 1959)

 

 

De Duitse dichter,schrijver en vertaler Timo Berger werd geboren op 13 november1974in Stuttgart. Zie ook alle tags voor Timo Berger op dit blog

 

Der Druck der Evolution

Nein, es ist kein konstruierter Zusammenhang zwischen
Maschenweite und Gewicht einer Population Kabeljau
Fische, die mehr Energie in Sex als ins Wachstum
investieren. Am Horizont gigantische Schiffe

schwimmende Fabriken, die Monat um Monat hoch
im Norden kreisen und Bestände heranzüchten
in denen die Tiere genetisch bedingt kleiner und vier Jahre
früher geschlechtsreif. Nur so haben sie eine Chance

durch immer engere Maschen zu schlüpfen, sich vor dem Fang
zu vermehren. 46000 Tonnen die Schwärme der Nordsee
auf einer gedachten Waage, nötig für eine nachhaltige
Befischung dreimal so viel. Doch nicht allein das Gewicht

auch die Körpermaße schwinden. Vor sechzig Jahren
zu Beginn der Industriefischerei fünfundneunzig
heute fünfundsechzig Zentimeter … Ein Fangstopp oder
Schutzzonen hier und da drehten die Uhr nur langsam zurück

Ein Pool großer Fische als Puffer an Bord des Trawlers
lebend nach Größer sortiert und wieder ins salzige Wasser
geworfen ist technisch unmöglich. Doch nicht das private Glück
des Speisefischs zählt: mit kleineren Individuen sinken

die Fangmengen, die Futtertröge werden leerer und schwieriger
die Einigung der Minister, wie sie Massen an Hühnern
mit Fischmehl, die Bürger der EU mit Eiern zum Frühstück
oder Eiern für einen österlichen Fruchtbarkeitskult versorgen

 

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Timo Berger (Stuttgart, 13 november 1974)

 

 

De Nederlandse schrijfster, columniste en radiopresentatrice Hadjar Benmiloud werd geboren in Amsterdam op 13 november 1989. Zie ook alle tags voor Hadjar Benmiloud op dit blog.

Uit: Alleen maar winnaars (Column)

“Tijdens het nieuws ben ik bang per ongeluk in een tijdreismachine te zijn gestapt, of in een computersimulatie te leven. Voor uitsluitsel wacht ik nu op bericht uit China.
Ik liep vast op het volgende: in 2020 zal elke Chinese burger naast een sofinummer ook een persoonlijke “sociale score” krijgen toegekend. Met big data wordt iedereen door middel van smartphone, computers, surveillancecamera’s en gegevens van instanties scherp in het vizier gehouden. Als je braaf bent gaat de score omhoog, en krijg je meer kansen in de Chinese samenleving.
De wereld is een spel en verliezen is voor China geen optie: met strategie en discipline bouwen ze vlijtig aan hun onvermijdelijke supermacht terwijl wij elkaar hooguit proberen te helpen met het verbeteren van scores op Candy Crush. Alle risico’s worden vakkundig weggecalculeerd. Mocht de totale wereldovername straks niet lukken met hun enorme hoeveelheid steenharde soldaatjes (20 procent van de wereld) of met de Dagobertiaanse bergen goudstaven die ze al jaren inslaan in de hoop de dollar ermee te slopen, dan gaan ze ons wel inhalen met superieure educatie en de werkethiek van een beverkolonie. Ik wil de blanke mens niet discrimineren (mijn beste vriend is er eentje) maar we zijn kansloos alsof we fierljeppen tegen schaakgrootmeesters.”

 

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Hadjar Benmiloud (Amsterdam, 13 november 1989)

 

 

De Nederlandse dichter, journalist en columnist Nico Scheepmaker werd geboren in Amsterdam op 13 november 1930. Zie ook alle tags voor Nico Scheepmaker op dit blog.

 

Terwijl je slaapt

Terwijl je slaapt, onder het laken,
tegen het licht dat je bedreigt,
wil ik een vers dat niets verzwijgt,
een sprei van liefde voor je haken.

Ik heb je lief, en liefde stijgt
tot boven de gedeelde daken
waaronder wij het samen maken
wat anderen eronder krijgt.

Jij bent wat ik ben. Ik ben jou.
Jij bent mijn eerstgeboren vrouw.
Het leven is bij jou begonnen.

En voor ik één woord heb verzonnen
heeft weer de eenvoud overwonnen:
ik heb je lief, ik hou van jou.

 

 

Afscheid
het definitieve afscheidsvers voor Johan Cruijff

Daar gaat-ie dan! Ik heb het nog beleefd,
geen sterveling die mij dit af kan pakken.
Hoe zette hij zijn schaduw niet te kakken,
al zat die nog zo aan hem vastgekleefd!

Hij kon zich in een elftal vertakken:
zo'n man die alles neemt en alles heeft
maar op z'n tijd ook wel een bal afgeeft,
voorzien van alle denkbare gemakken.

Daar gaat-ie dan! Het grote fenomeen
dat net als ik en Rembrandt werd geboren
in Amsterdam, - ik voel me uitverkoren.

Met Rembrandt heb ik slechts gemeen
de aanblik van de Munt en Westertoren,
maar Cruijff heb ik gezien, - door merg en been!

 

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Nico Scheepmaker (13 november 1930 - 5 april 1990)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Peter Härtling is geboren op 13 november 1933 in Chemnitz. Zie ook alle tags voor Peter Härtling op dit blog.

 

Widerworte

Du hast dir deinen Himmel selbst gemalt
und wenn du fortfliegst, stößt du nicht daran.
Du hast mit keiner Welt geprahlt,
Vergessenes siehst du mit Zutraun an.

Du trägst die alten Dinge sacht umher:
die Spiele, Masken und das Szenenwort −
sie wiegen leicht, sie warn nie schwer,
verrücken dich und nicht den Ort.

Wo bin ich schon daheim, fragst du den Schuh −
rufst dir Figuren hoch, die niemand kennt:
Sie bauen Straße Haus und Turm im Nu
und schlagen eine Sonne an, die nichts verbrennt.

So bist du weit: Wer dich erreichen will, der trennt
sich vom Gesicht, das er sich aufgesetzt,
verläßt den Namen, der ihn nennt,
verstößt das Echo, das er durchgewetzt.

Du lobst die Silben, ächtest den Vergleich,
stäubst Floskeln aus und machst die Wahrheit leer −
du spielst, verwandelst, schaffst ein Reich
und holst von neuem alle Widerworte her.

 

 

Spielgeist

aufgestöbert und zerbrochen
spielzeug an den kleidern baumeln
liest musik aus seinem taumeln
hat den aberwitz gerochen

steigt ins lachen taucht ins weinen
sammelt beides streut es aus
schickt den sand ins wetterhaus
hält den andern für den einen.

klingelt kleistert klirrt und klopft
spottet türen reizt die zahlen
jubelt wenn ein knurrhahn tropft
und beginnt den laut zu malen.

 

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Peter Härtling (Chemnitz, 13 november 1933)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 13e november ook mijn blog van 13 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2 en ook deel 3.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

ECI Literatuurprijs voor Jeroen Brouwers

 

ECI Literatuurprijs voor Jeroen Brouwers

De Nederlandse schrijver Jeroen Brouwers ontvangt de ECI Literatuurprijs (de vroegere AKO-Literatuurprijs) voor zijn roman “Het hout”. Dat maakte juryvoorzitter Andrée van Es donderdag bekend op het Crossing Border Festival in de Koninklijke Schouwburg van Den Haag. Jeroen Brouwers werd geboren op 30 april 1940 in Batavia, de hoofdstad van het voormalige Nederlands-Indië (tegenwoordig Djakarta, Indonesië). Zie ook alle tags voor Jeroen Brouwers op dit blog.

Uit: Het hout

“Er komt wit in mijn hersens, eindeloos horizonloos. Ik kijk, zonder dat er een spier in mijn gezicht vertrekt, naar de een, naar de ander. Gaan jullie je Jezus maar zelf begraven. Ik heb het lijk daarstraks gewassen, het kan zo nederdalen ter helle.
Je kunt gaan Bonaventura. Verdere instructies krijg je van Amadeo.
Dat boek had ik te leen, zeg ik nog. Meneer Woltgens zou het graag terug hebben.
Benedictus stempelt met zijn vuist opnieuw een bons op de rode omkafting en laat er een vochtplek op achter. Zorgen wij voor. Schuift Umbrië met de nagel van zijn pink naar Amadeo. Nog iets Amadeo? Het plaaginsect neemt de afgehandelde papiertjes van hem over en legt een nieuw papiertje voor hem neer. Dat Hyacintus daarjuist weer was binnengekomen met een klacht over
medebroeder Olaf. Straks, zegt Benedictus. De ouwe is zichtbaar afgemat.
In de gang loop ik over de witte tegels, ontheven van mijn taken. Rochus die gebogen achteruitlopend de dweil met brede bogen heen en weer beweegt groet mij niet. Ik hem ook niet. Onder de secondenklok, zestien uur zeventien, zie ik de speelplaats. Voetballen in de hitte. Wil van Lanschot die niet met zijn vriend Mark Freelink mag praten praat met Mark Freelink, dwingend gesticulerend, in de dode hoek naast de gymzaal, niet te bespieden vanuit het  rechterraam tweede verdieping schoolgebouw. Verboden plek dus. Hij durft, zo goed als vogelvrij als hij is. Mark, brekelijk albastwit als het engeltje boven zijn bed, schone kleren, beide schoenen aan, knikt, zegt iets terug, knikt. In zijn
ene bruine schoen zit een zwarte veter, dat merk ik op als ex-surveillant. Guido Weytjens komt erbij, wat in ieder geval in orde is met het kostschoolreglement dat contact tussen twee jongens verbiedt, altijd ten minste met zijn drieën om gore praatjes uit te wisselen. Wil toont Guido de paarse achterkant van zijn been. Guido reageert met een stap achteruit en roept iets, wat ik vanop deze afstand achter het raam natuurlijk niet kan verstaan. Tienduizendmiljard bommen en granaten, de grote kraakvis zal hem kraken die basjiboezoek! Ik weet dat hij verwerpelijke stripboeken leest. Ik zag altijd alles door de vingers, maar nu heeft Remigius het overgenomen. Die schreeuwt en koestert het hout in de binnenborstzak van zijn kloostervacht. De clubactiviteiten zijn voorbij, nu begint de studie en daarna, van vrijdag verplaatst naar vandaag, staat de leerlingen het doucheritueel te wachten, want morgen komt hoog kerkelijk bezoek, het lichaam moet schoon, alles wordt gecontroleerd.
Niets meer te doen, ik heb er niets meer mee te maken. U loof ik die mijn schepper zijt die met uw liefde mij geleidt.”

 

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Jeroen Brouwers (Batavia, 30 april 1940)

Geschreven door Romenu om 09:15 Reageer op dit bericht

Anne Weber

De Duitse schrijfster en vertaalster Anne Weber werd geboren op 13 november 1964 in Offenbach am Main. Zij bezocht het Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen en slaagde in in 1983 voor haar eindexamen. Zij woont sinds 1983 in Parijs. Daar studeerde zij Franse literatuur en vergelijkende literatuurwetenschap aan de Sorbonne. Van 1989-1996 was zij werkzaam bij verschillende Franse uitgevers. Ze vertaalde ook teksten van hedendaagse Duitse auteurs en nonfictie in het Frans. Haar eigen, sinds 1998 gepubliceerde werken, schreef ze voor het eerst in het Frans en vertaalde ze later pas in het Duits. Intussen schrijft Weber de teksten weer eerst in de Duitse taal, om ze dan ook in het Frans te vertalen. Haar autobiografische lange essay “Ahnen. Een tijdreis dagboek", dat begin 2015 op hetzelfde moment in Frankrijk en Duitsland werd gepubliceerd, is een confrontatie met haar grootvader, de theoloog, politicus en schrijver Florens Christian Rang (1864-1924). Walter Benjamin, die met Rang bevriend was noemde hem de „tiefste Kritiker des Deutschtums seit Nietzsche.”

Uit: Ahnnen

„Es  fängt  damit  an,  dass  mein  Passwort  »Panzerdivision«  ist.  Ich  habe  es  vor  Jahren  gewählt,  als  ich  das letzte  Mal  eine  Dauerkarte  für  die  untere,  den  Forschern vorbehaltene Etage der Bibliothèque nationale beantragt  hatte.  Für  Platzreservierungen  und  Buchbestellungen im Internet braucht man dort ein Pseudonym.  Nun  hätte  ich  natürlich  Lindenblüte  oder Seidenwurm wählen können. Ich hatte Panzerdivision gewählt. Es war der Kosename, den mir einmal ein äußerst charmanter, in der hohen, wenn auch in meiner Wertschätzung  seither  gesunkenen  Kunst  der  Ironie unschlagbarer  Franzose  gegeben  hatte  und  der  mit möglichst nasalem Akzent, weichem »s« und Betonung auf der letzten Silbe ausgesprochen gehört: Pansèredivisión. Dieser Name, der nicht etwa nur mir als Deutscher galt, sondern gewisse, mir ganz persönliche Eigenschaften treffen sollte und vermutlich auch trifft, war mir einst komisch erschienen. Im Zusammenhang mit den Nachforschungen, die ich mit Hilfe dieses Passwortes  betreiben  will,  hört  er  sich  nicht  mehr  so  komisch an. Es soll um einen Deutschen gehen, der einige Jahre in Polen verbracht hat. Um meinen Urgroßvater.
Um es gleich zu sagen: Mein Urgroßvater ist nicht in Polen einmarschiert. Die Gegend um Poznan, in der er  lebte,  war  schon 1815 Preußen  zugeschlagen  worden.
Trotzdem.  Ich  will  das  Bibliothekspseudonym  ändern. Das ist unmöglich. Ein einmal gewähltes Kennwort, ein sogenannter Alias, erklärt mir unwirsch die für die Karten-Erstellung zuständige Dame, bleibe für immer bestehen. Panzerdivision.“

 

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Anne Weber (Offenbach am Main, 13 november 1964)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Daniël Dee, Johnny van Doorn, Cristina Peri Rossi, Naomi Wolf, Juana Inés de la Cruz, Jacobus Bellamy

De Nederlandse dichter Daniël Dee werd geboren op 12 november 1975 in Empangeni, Zuid-Afrika. Zie ook mijn blog van 12 november 2010 en eveneens alle tags voor Daniël Dee op dit blog.

 

Nachtmerrie om aandacht

ik wilde je even niet meer zien dat bedacht ik toen ik op bed lag in de slaapkamer nadat jij al slaand met de deuren woest het huis uit was gebeend ik lag op mijn buik en bemerkte dat mijn neus verstopt zat ik ging rechtovereind zitten en pakte een papierenzakdoek uit mijn broekzak toen ik mijn neus grondig en luidruchtig gesnoten had keek ik in de zakdoek en zag jouw silhouet erin met een wilde zwaai wierp ik de zakdoek door de kamer mijn oog viel op het koffiekopje naast mijn bed op de bodem in het koffiedik herkende ik onmiskenbaar jouw gelaat geschrokken deinsde ik terug en wilde schreeuwen voordat ik een geluid kon maken voelde ik jouw lippen op de mijne panisch greep ik met beide handen naar mijn mond dit veroorzaakte een kriebel in mijn mouwen een vleug van jouw geur steeg daaruit op ik vloog zowat tegen de muur op misschien vloog ik ook wel echt tegen de muur op want ik herinner me het gevoel van teruggeworpen te worden in bed katatoon bleef ik liggen ik had niet eens meer de energie om te schreeuwen op dat moment voelde ik levensecht jouw hand op mijn gulp ik had het niet meer en dacht dat ik zou bezwijken zo moet ik een tijdje in mijn eigen angstzweet hebben gezwommen totdat jij weer thuis kwam en me zei dat het allemaal wel goed zou komen

 

 

De buitenstaander

Hoe iedereen uiteindelijk alleen achterblijft met zijn/haar brein en hondenleven

dagelijks leur ik van deur tot deur ik bel aan en zwijg
show mijn doosje met het gedrochtje
ik praat niet over de pijn
na gedane arbeid
haalt de waardin me
met open armen binnen
ze glimlacht en schenkt me bier
meer kan zij ook niet voor mij betekenen

 

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Daniël Dee (Empangeni, 12 november 1975)
 

 

 

De Nederlandse dichter Johnny van Doorn (The Selfkicker) werd geboren op 12 november 1944 in Beekbergen en groeide op in Arnhem. Zie ook mijn blog van 12 november 2010 en eveneens alle tags voor Johnny van Doorn op dit blog.

 

Met de oude schicht op reis

(I)
Om het middernachtelijk uur
Rijden wij gedrieëlijk
Over een gênante kilo-
Meterlange brug:
In een vehikel dat
Veel doet denken aan
Bommels Oude Schicht
De bestuurder rijdt
Staande rond (in de
Persoon van de
Roemruchte uitvreter
Henk ‘honger’ H.),
Zijn hoofd door het
Open dak gestoken (ten-
Einde de heldere
Sterrenhemel aandachtig
Te bestuderen & deze
Aanblik is voor vele
Passerende automobilisten
Teveel & autowrakken
Blijven rokend achter
In de berm),-
Ondanks het dronken
Gezwìebel zitten we
Er lekker bij,
2 liter Cola in
De maag & LSthenty-
Five achter de kaken,
Eindelijk weereens
Flink gegeten:
Eieren, olijven, vis en
Soep & gelukkig bevrijd
Van de storende psycho-
Patische argumentaties
Van enkele hondsdolle
Fanatici (enige uren
Terug)…

 

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Johnny van Doorn (12 november 1944 – 26 januari 1991)
Cover 

 

 

De Uruguayaanse schrijfster, vertaalster en journaliste Cristina Peri Rossi werd geboren op 12 november 1941 in Montevideo. Zie ook mijn blog van 12 november 2010 en eveneens alle tags voor Christina Peri Rossi op dit blog.

 

BABEL BARBARA

The Baptism

I baptize you Babel among all women
Babel among all cities
Babel of diversity
ambiguous like the sexes
nostalgic for the lost paradise
----maternal uterus –
center of the world
umbilical cord.

"Poet – screams Babel-
I am the blind woman of all tongues
Cassandra in the dark night of the signifiers".

 


The Passion

We emerged from love
as if from an aerial catastrophe
We had lost our clothes
our documents
I was missing a tooth
and you had lost track of time
Was it a year as long as a century
or a century as short as a day?
Among the furniture
around the house
broken rubble:
glasses photos torn books
We were survivors
of a collapse
of a volcano
of raging waters
And we parted with the vague feeling
of having survived
though we didn’t know what for.

&nbsol

Vertaald door Diana Decker

 

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Cristina Peri Rossi (Montevideo, 12 november 1941)

 

 

De Amerikaanse, feministische schrijfster Naomi Wolf werd geboren in San Francisco op 12 november 1962. Zie ook alle tags voor Naomi Wolf op dit blog enook mijn blog van 12 november 2010

Uit: The Beauty Myth

“This outside-in perspective on their own sexuality leads to the confusion that is at the heart of the myth. Women come to confuse sexual looking with being looked at sexually ("Clairol...it's the look you want"); many confuse sexually feeling with being sexually felt ("Gillete razors...the way a woman wants to feel"); many confuse desiring with being desirable. "My first sexual memory," a woman tells me, "was when I first shaved my legs, and when I ran my hand down the smooth skin I felt how it would feel to someone else's hand." Women say that when they lost weight they "feel sexier" but the nerve endings in the clitoris and nipples don't multiply with weight loss. Women tell me they're jealous of the men who get so much pleasure out of the female body that they imagine being inside the male body that is inside their own so that they can vicariously experience desire.
Could it be then that women's famous slowness of arousal to men's, complex fantasy life, the lack of pleasure many experience in intercourse, is related to this cultural negation of sexual imagery that affirms the female point of view, the culture prohibition against seeing men's bodies as instruments of pleasure? Could it be related to the taboo against representing intercourse as an opportunity for a straight woman actively to pursue, grasp, savor, and consume the male body for her satisfaction, as much as she is pursued, grasped, savored, and consumed for his?”

 

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Naomi Wolf (San Francisco, 12 november 1962)

 

 

De Mexicaanse dichteres en moniaal Juana Inés de la Cruz de Asbaje y Ramírez, ook bekend als Sor Juana, werd geboren in San Miguel Nepantla op 12 november 1648 of 1651. Zie ook alle tags voor Juana Inés de la Cruz op dit blog enook mijn blog van 12 november 2010

 

My Lady (Fragment)

How unwisely my ardent love,
which your glorious sun inflamed,
sought to feed upon your brightness,
though the risk of your fire was plain!

Forgive me if, thus emboldened,
I made bold with that sacred fire:
there's no sanctuary secure
when thought's transgressions conspire.

Thus it was I kept indulging
these foolhardy hopes of mine,
enjoying within myself
a happiness sublime.

But now, at your solemn bidding,
this silence I herewith suspend,
for your summons unlocks in me
a respect no time can end.

And, although loving your beauty
is a crime beyond repair,
rather the crime be chastised
than my fervor cease to dare.

With this confession in hand,
I pray, be less stern with me.
Do not condemn to distress
one who fancied bliss so free.

If you blame me for disrespect,
remember, you gave me leave;
thus, if obedience was wrong,
your commanding must be my reprieve.

Let my love be ever doomed
if guilty in its intent,
for loving you is a crime
of which I will never repent.

This much I descry in my feelings--
and more that I cannot explain;
but you, from what I've not said,
may infer what words won't contain.

 

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Juana Inés de la Cruz (12 november 1648 of 1651 - 17 april 1695)
Als 15-jarige. Portret geseigneerd met J. Sánchez, 17e eeuw

 

 

De Nederlandse dichter Jacobus Bellamy werd geboren in Vlissingen op 12 november 1757. Zie ook mijn blog van 12 november 2008 en ook mijn blog van 12 november 2010

 

Klinkdicht

Wanneer mijn ziel bedroefd, zelfs bij heur waardste vrinden,
Vergeefs naar vreugde zoekt, die 't hartenleed verzacht,
En geen vermaak gevoelt, alschoon de vriendschap lacht,
En 't minzaam onderhoud door scherts poogt aan te binden;

Wanneer in zulk een tijd de zorgen haar verslinden,
En zij heur grootste vreugd, de Dichtkunst zelf veracht;
Met angst de nacht verbeidt, - de morgen weer verwacht,
Het blijde daglicht ziet, maar gene rust kan vinden:

Wanneer in zulk een vlaag van nare angstvalligheid
Mijn treurig oog een vloed van zilte tranen schreit,
En ik mij van rondom met droefheid zie omgeven:

Wanneer in zulke een stond van kwelling en verdriet
Mijn ziel geen scheemring zelfs van troost of blijdschap ziet,
Dan doet ge o Fillis! mij met éne lonk herleven.

 

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Jacobus Bellamy (12 november 1757 - 11 maart 1786)
Borstbeeld bij zijn zijn geboortehuis in Vlissingen

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 12e november ook mijn blog van 12 november 2014 en ook mijn blog van 12 november 2011 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:30 Reageer op dit bericht

Lize Spit

De Vlaamse schrijfster Lize Spit werd geboren in Viersel op 12 november 1988. Spit groeide op in de Belgische Kempen. Ze studeerde aan de ‘School of Arts’ van de Erasmushogeschool Brussel, waar ze een master in scenarioschrijven haalde. In 2013 won ze zowel de jury- als publieksprijs van de schrijfwedstrijd Write Now! Spit publiceerde korte verhalen en poëzie in onder andere de tijdschriften Tirade, De Gids en Das Magazin. In januari 2016 verschijnt haar eerste roman “Het smelt”.

Uit: Het smelt (Voorpublicatie, oktober 2015)

“11 juli 2002
Het is me nog nooit gelukt ergens te laat te komen. Pim wel, en hij heeft altijd een goed excuus. De stal moest worden uitgeveegd, een melkoverschot moest in plastieken flessen worden overgegoten, een koe die een stuitligger gekalfd had. Nu heeft hij ook nog eens Jan. Mensen stellen na een verlies weinig vragen meer.
Bij het fietsen doorkruis ik soms warme, soms koude plekken lucht. Mocht ik me niet tussen huizen maar in een zwembad bevinden, zou ik anderen ervan verdenken net in het water te hebben gepist.
Ik draag mijn badpak onder mijn kleren. Het is een oud exemplaar. Ik had het al tijdens de lagere school, het is te krap geworden. De bandjes snijden in het vel van mijn schouders. Dat geeft een weerstand die, indien ik eraan zou toegeven, me dubbel zou doen klappen.
Hoe vaker ik met mijn kruis over het zadel heen en weer wroet, hoe schever mijn tampon komt te zitten. Vlak voor mijn vertrek heb ik een nieuwe ingedaan. De kartonnen inbrenghulzen waren op, dus nam ik een van de dikke, zelf in te brengen kogelvormige tampons van mama. Mijn vinger was veel korter dan de hulzen die ik net gewend was, echt diep kreeg ik het ding niet. Het koordje trok ik naar achter, klemde het vast tussen mijn billen als een boekenlegger.
De kerkklok luidt eenmaal. Zestien uur is een vreemd tijdstip om je nog door het dorp te verplaatsen, op weg naar iets. De meesten keren op dit uur al huiswaarts, waardoor het net niet meer de moeite lijkt nog aan iets te beginnen. Om deze reden ben ik toch maar een half uur vroeger vertrokken dan Pim had gevraagd.
Ik fiets langs de huizen in de dorpskern, het ommuurde kerkhof, de parochiezaal.
De kermis is gearriveerd. Zes grote logge kramen trokken aan het begin van deze week door het dorp, staan nu op straathoeken te bekomen voor ze geopend en uitgepakt worden. Bij gebrek aan een dorpsplein blokkeren de kramen de straten rond de kerk, die met hekken zijn afgesloten voor alle verkeer, behalve plaatselijk – al is het in dit dorp zelden niet-plaatselijk.
Ik herken zes kramen: de schietkraam, de botsauto's, de vliegers, het eendjesvissen, de tombolastand. Bovenmeer is het enige dorp dat de frietkraam meetelt als attractie.
Nu is het wachten tot morgen. De ballonnen zullen worden opgeblazen, de pijpjes aangevuld, de eendjes te water gelaten, de prijzen uitgestald, frieten voorgebakken. Om stipt zes uur zullen de koplampen van de botsauto's het daglicht wegschijnen, zal de vrijdagavond ingezet worden met 'No Limit', tot elke kraam overschakelt op zijn eigen cd'tje, kakofonieën van sirenes en opgepompte jams."

 

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Lize Spit (Viersel, 12 november 1988)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Frank Witzel

De Duitse schrijver, illustrator, radiopresentator en muzikant Frank Witzel werd geboren op 12 november 1955 in Wiesbaden. Witzel volgde na de middelbare school eerst een muzikale opleiding aan het conservatorium Wiesbaden. Al in zijn jeugd studeerde hij piano, cello en klassieke gitaar. Vanaf 1975 publiceerde Witzel gedichten in alternatieve literaire tijdschriften als Das Nachtcafé, TJA oder Machwerk. Zijn eerste gedichtenbundel “Stille Tage in Cliché” verscheen in 1978 In zijn roman “Blue Moon Baby” (2001) vertelt Witzel verhaal van de in Hessen wonende leraar Hugo Rhä, dat andere verhaallijnen - zoals dat van de bizarre spion Douglas Douglas Jr. in Wisconsin - overlapt. Hierin koppelt Witzel moderne samenzweringstheorieën met elementen van de spionageroman, doorspekt met verwijzingen naar popcultuur en literatuur. Ook in de volgende Roman “Revolution und Heimarbeit” (2003) combineert Witzel samenzweringstheorieën - zoals de zogenaamd alleen maar gesimuleerde maanlanding in 1969 - met groteske gebeurtenissen, kritiek op het kapitalisme en Freakshow elementen. In 2015 verscheen de dikke roman “Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969“.

Uit: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969

„Das ist meine Wasserpistole. Sag mal, spinnst du? schreit Bernd. Wo ist denn die Erbsenpistole? Vergessen, aber die Wasserpistole ist echt gut, die hat vorne nen Ring, da kannst du um die Ecke schießen. Ihr seid Spinner, vollkommene Spinner, ich denk, ihr habt euch das Luftgewehr von Achim geliehen. Der war nicht da, nur seine Oma, und die wollte es nicht rausrücken. Pass auf! Ich schlingere nach links, und fast wären wir umgekippt, aber Claudia und Bernd werfen sich geistesgegenwärtig auf die andere Seite, und ich komme nur für einen Moment von der Fahrbahn ab. Der Schnee spritzt an den Scheiben hoch. Die Scheibenwischer arbeiten wie wild. Vielleicht sollten wir einfach drehen, ruft Claudia, damit rechnen die nie im Leben. Ja, schreit Bernd, da rasen wir an denen vorbei, und bevor die was merken, sind wir weg.
Nein, Unsinn, das ist Quatsch, wir müssen bis zum nächsten Ort, das ist nicht mehr weit, außerdem gehts da vorn schon bergab. Ja, stimmt, ich seh schon die ersten Häuser. Wir müssen sie abhängen. Ich rase ungebremst in den Ort, die Bleichwiesenstraße runter, dann links in die Weihergasse, am Bäcker Fuhr vorbei, wo es die Bananenschnitten mit Schokoguss gibt, vorbei an der Drogerie Spalding, am Lebensmittel Breidenbach, Zeitschrien und Tabakwaren Maurer, Lebensmittel Lehr, Sängerheim, dann kurz vorm Bäcker Daum halte ich an. Schnell, schreie ich, die Bullen sind noch nicht da. Wir steigen aus und rennen gegenüber in den Hofeingang und durch nach hinten. Wir müssen über die Mauer, da ist der Schulhof, von dort können wir weiter zur Kerbewiese.
Wir springen auf die Mülltonnen. Was macht ihr da? ruft eine Stimme aus einem Fenster im Hinterhaus. Bleibt sofort stehen! Ich kenn euch! Sofort stehenbleiben! Sonst gehe ich zu euren Eltern! Ich drehe mich kurz um. Eine Frau in Kittelschürze lehnt aus dem Flurfenster im zweiten Stock und droht mit einem Staubtuch. Gerade fahren die Bullen an der offenen Hoür vorbei. Die haben uns nicht gesehen, sage ich, die fahren bestimmt hoch zum Gräselberg. Dann hauen wir aber besser in die andere Richtung ab, sagt Bernd. Stimmt. Los. Wir springen wieder von den Mülltonnen und rennen durch den Hauseingang. Stehenbleiben!, brüllt die Frau wieder.“

 

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Frank Witzel (Wiesbaden, 12 november 1955)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Lucia Berlin

De Amerikaanse schrijfster Lucia Berlin werd geboren op 12 november 1936 in Juneau, Alaska, en bracht haar jeugd in telkens wisselende plaatsen door als gevolg van de carrière van haar vader die mijningenieur was. Het gezin woonde in mijnbouwkampen in Idaho, Montana en Arizona, en Chili, waar de Lucia bracht het grootste deel van haar jeugd. Als volwassene woonde zij in New Mexico, Mexico, het noorden en het zuiden van Californië en Colorado. Berlin begon relatief laat in het leven te publiceren onder aanmoediging van de dichter Ed Dorn. Haar eerste kleine bundel “Angels Laundromat” werd gepubliceerd in 1981, maar haar verhalen werden al geschreven in de vroege jaren 1960. Een aantal van haar verhalen verschenen in tijdschriften zoals “The Atlantic” en Saul Bellow's “The Noble Savage”. Berlin publiceerde zes bundels korte verhalen, maar het grootste deel van haar werk is te vinden in de drie lateruitgaven van Black Sparrow Books: “Homesick: New and Selected Stories” (1990), “So Long: Stories 1987-92” (1993)en “Where I Live Now: Stories 1993-98” (1999). Berlin was nooit een bestseller, maar was wel invloedrijk binnen de literaire gemeenschap. Zij werd vergeleken met Raymond Carver en Richard Yates. Voor haar 1 pagina grote verhaal “My Jockey” ontving zij de Jack London Short Prize 1985 en zij won ook een American Book Award voor “Homesick”. Ook werd zij bekroond met een beurs van de National Endowment for the Arts. In 2015 verscheen een compendium van haar korte verhalen onder de titel “A Manual for Cleaning Women: Short Stories. Het boek haalde meteen de New York Times bestseller lijst. Gedurende haar leven verdiende Berlin haar brood met een reeks van gewone banen. Vanaf de vroege jaren 1990 doceerde zij creatief schrijven op een aantal plaatsen, waaronder de San Francisco County Jail en de Jack Kerouac School of Disembodied Poetics aan de Naropa-universiteit. Vanaf herfst 1994 was Berlin Visiting Writer aan de Universiteit van Colorado, Boulder. Berlijn is drie keer getrouwd en had vier zonen. Zij werd geplaagd door gezondheidsproblemen, zoals dubbele scoliose. Toen haar gezondheid en financiën verslechterden verhuisde zij naar een trailerpark aan de rand van Boulder, en later, naar een omgebouwde garage achter het huis van haar zoon buiten Los Angeles

Uit:A Manual for Cleaning Women

“Most of the time I feel all right about getting old. Some things give me a pang, like skaters. How free they seem, long legs gliding, hair streaming back. Other things throw me into a panic, like BART doors. A long wait before the doors open, after the train comes to a stop. Not very long, but it’s too long. There’s no time.
And laundromats. But they were a problem even when I was young. Just too long, even the Speed Queens. Your entire life has time to flash before your eyes while you sit there, a drowner. Of course if I had a car I could go to the hardware store or the post of€ office and then come back and put things into the dryer.
The laundries with no attendants are even worse. Then it seems I’m always the only person there at all. But all of the washers and dryers are going . . . everybody is at the hardware store.
So many laundromat attendants I have known, the hovering Charons, making change or who never have change. Now it is fat Ophelia who pronounces No Sweat as No Thwet. Her top plate broke on beef jerky. Her breasts are so huge she has to turn sideways and then kitty- corner to get through doors, like moving a kitchen table. When she comes down the aisle with a mop everybody moves and moves the baskets too. She is a channel hopper. Just when we’ve settled in to watch The Newlywed Game she’ll flick it to Ryan’s Hope.
Once, to be polite, I told her I got hot ashes too, so that’s what she associates me with . . . The Change. “How ya coming with the change?” she says, loud, instead of hello. Which only makes it worse, sitting there, re ecting, aging. My sons have all grown now, so I’m down from € ve washers to one, but one takes just as long.
I moved last week, maybe for the two hundredth time. I took in all my sheets and curtains and towels, my shopping cart piled high. The laundromat was very crowded; there weren’t any washers together. I put all my things into three machines, went to get change from Ophelia. I came back, put the money and the soap in, and started them. Only I had started up three wrong washers. Three that had just finished this man’s clothes.”

 

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Lucia Berlin (12 november 1936 - 12 november 2004)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Sint Maarten (Willem Wilmink)

 

Bij Sint Maarten

 

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Saint Martin door Gustave Moreau, rond 1882

 

 

Sint Maarten

Nu dragen kinderen, groot en klein,
een lampion vol maneschijn:
je ziet ons door de straten gaan,
je kunt ons lied nog niet verstaan,
kunt ons liedje nog niet verstaan.

Wij vragen iedereen beleefd
of hij wat lekkers voor ons heeft,
wij lopen door de duisternis
omdat het 11 november is,
dus omdat het Sint-Maarten is.

Als we iets krijgen, loopt ons koor
met alle lampions weer door,
als ons niet open wordt gedaan,
dan blijven wij gewoonweg staan,
blijven wij vannacht hier staan.

 

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Willem Wilmink (25 oktober 1936 – 2 augustus 2003)
Enschede, Grote kerk. Willem Wilmink werd geboren in Enschede.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 11e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 18:18 Reageer op dit bericht

Hans Magnus Enzensberger, Mircea Dinescu, Carlos Fuentes, Nilgün Yerli, Luigi Malerba

De Duitse dichter en schrijver Hans Magnus Enzensberger werd geboren op 11 november 1929 in Kaufbeuren. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Hans Magnus Enzensberger op dit blog.

 

Der Untergang der Titanic - Zwölfter Gesang

Von diesem Augenblick an verläuft alles planmäßig.
Der stählerne Rumpf vibriert nicht mehr, still
liegen die Maschinen, längst sind die Feuer gelöscht.
Was ist los? Warum machen wir keine Fahrt? Man lauscht.
Draußen im Korridor werden Rosenkränze gemurmelt.
Die See ist glatt, schwarz, glasig. Mondlos die Nacht.
Oh, es ist nichts! Es ist nichts zerbrochen an Bord,
keine Vase und kein Champagnerglas. Man wartet
in kleinen Gruppen, wortlos, geht auf und ab,
im Pelz, im Schlafrock, im Overall, man gehorcht.
Jetzt werden Taue aufgerollt, Planen fortgezogen
von den Booten, Davits ausgeschwenkt. Es ist,
als hätten die Passagiere Tabletten geschluckt. Dieser Mann z. B.,
der sein Cello hinter sich herzieht über das endlose Deck,
man hört, wie der Sporn an den Planken kratzt,
immerzu kratzt, kratzt und man fragt sich: Wie
ist das nur möglich? – Ah! schau! eine Notrakete! –
Aber es ist nur ein schwaches Zischen, schon verpufft
am Himmel, im Widerschein die Gesichter bläulich und leer.
Still stehen Liftboys, Masseusen und Bäcker Spalier.
Auf der California, einem alten Kahn, zwölf Meilen weiter,
dreht sich in seinem Bett der Funker um und schläft ein.
Achtung Achtung! Frauen und Kinder zuerst! – Wieso eigentlich?
Antwort: We are prepared to go down like gentlemen. –
Auch gut. – Sechzehnhundert bleiben zurück. Die Ruhe an Bord
ist unvorstellbar. – Hier spricht der Kapitän. Es ist genau
zwei Uhr, und ich befehle: Rette sich wer kann! – Musik!
Zur letzten Nummer erhebt der Kapellmeister seinen Stock.

 


Avondjournaal

Bloedbad om een handvol rijst,
hoor ik, voor elkeen elke dag
een handvol rijst: trommelvuur
op dunne hutten, onduidelijk
hoor ik het, bij het avondeten.

Op de geglazuurde dakpannen
hoor ik rijstkorrels dansen,
een handvol, bij het avondeten,
rijstkorrels op mijn dak:
de eerste maartregen, duidelijk.

Vertaald door René Smeets

 

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Hans Magnus Enzensberger (Kaufbeuren,11 november 1929)

 

 

De Roemeense dichter en schrijver Mircea Dinescu werd geboren op 11 november 1950 in Slobozia. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Mircea Dinescu op dit blog.

 

Fishes

The visages of gods have long since withdrawn
to the labels on tins.
Only the hosts of elders still abide
to watch a made-up church through pouring rain
alongside the delicate sunflower machinery
left to whir on the mound for ever and ever.

We huddle next to cattle in the pastures
and elegant steamers
the nerves of the sea can no longer put up with
seem to be floating through green fields leaving
nothing but oil slicks and the flotsam of parties.

And thus like frightened fishes
beneath the gently rolling paradise
we keep watch for the rope
going to hoist us on deck by and by.

But never mind:
another world sails by
past yet another world
and they don't touch each other.

 

Vertaald door Florin Bican

 

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Mircea Dinescu (Slobozia, 11 november 1950)

 

 

De Mexicaanse dichter en schrijver Carlos Fuentes Macías werd geboren op 11 november 1928 in Panama-Stad. Carlos Fuentes overleed op de 15e mei van dit jaar. Zie ook mijn blog van 11 november 2010 en eveneens alle tags voor Carlos Fuentes op dit blog.

 

Ways of Dying

Don't believe (anything stemming from)
my media-shaped mind
Don't believe that I believe it
There are scars that close but still stand
out
Let me see you!
What a surprise, Margarita
Only my eye and your nape
There are too many ways of dying

 

Vertaald door Wilfred Ramirez

 


As I Look

As I Look Into Your Eyes...
I see No lies...
When your not here...
Your the 1 i think of...
Everytime you hold my hand...
I remember those things you told me...
When were together...
We both no it was ment to be...
when we kiss...
It feels so right...
And when i see you...
I dont want you out of my sight...

 

Basketball poem

Baketball a fun and joyable sport
score score score thirty to twenty points up
halftime restless and tired on the big court
Break over time to go and score in cup

 

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Carlos Fuentes (11 november 1928 – 15 mei 2012)

 

 

De Turks-Nederlandse schrijfster Nilgün Yerli werd op 11 november 1969 geboren in Kirsehir,Turkije. Zie ook mijn blog van 11 november 2008 en eveneens allle tags voor Nilgün Yerli op dit blog.

Uit:SMS vriendjes (Column)

“Mijn ochtend begon zo goed en zo mooi.
Ik kreeg een bericht van één van mijn sms-vriendjes. Daar heb ik er drie van, die ik alle drie een naam heb gegeven. De eerste heet TL (terughoudende liefde), de tweede HC (hopeless case) en dan komt ST (stoffig type).
Het is het prikkelen van de geest op zo’n dag, met een zin, met een grap, met een vlucht uit de werkelijkheid, dat is immers wat romantiek is.
Ze zijn alle drie de tikkende letter in mijn leven, wij wisselen elkaars waarheden, en telkens betrappen we onszelf erop dat onze waarheden veranderlijk en verraderlijk zijn.
TL is zwaar depressief. ‘Zit ik daar op te wachten’, denk ik dan. ‘Ja, blijkbaar wel. Mijn hoogste streven is een glimlach toveren op iemands gezicht. Als ik op zo’n depressief hoofd een glimlach kan bewerkstelligen dan komt hem dat ten goede. En zijn vrouw. Dus is het een goede sociale actie’,… maak ik mezelf wijs.
HC heeft bindingsangst en sms’t met een getrouwde vrouw als een hele goede start tot binden zonder te binden…  
Het Stoffige Type is gewoon een soort redenaar, die alles beredeneert in zijn leven, tot de diepste puntjes en gaatjes die niets vullen dan praatjes. Een soort intellectueel, die niet verder komt dan kennis.
Maar hij inspireert mij wel in al zijn hoedanigheid en woorden.
Ik word dan wakker met een zin: ‘Ik denk dat ik omringd ben door geluk maar ik kan het maar niet voelen waarom?’ Ik tikte terug, ‘weet een vis dat hij nat is?’. Ik weet dan, dat hij over zo’n zin ongeveer een week moet nadenken. Dus dat was goed.”

 

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Nilgün Yerli (Kirsehir, 11 november 1969)

 

 

De Italiaanse schrijver Luigi Malerba werd geboren op 11 november 1927 in Berceto. Zie ook alle tags voor Luigi Malerba op dit blog en ook mijn blog van 11 november 2010

Uit: Het meisje in het grijs (Vertaald door Marc Vingerhoedt)

“Mijn eerste gedachte was een klacht in te dienen tegen die snoepgoedfirma, maar de twee vriendinnen die die avond bij mij waren, legden mij uit dat een actrice die zich een reputatie van kruidje-roer-me-niet op de hals haalt, haar carrière wel kan vergeten en nooit meer werk krijgt, want al die bedrijven onderhouden goede relaties en maken afspraken met mekaar, al zijn het dan concurrenten. Ik zei daarnet dat acteurs hun gezicht moeten laten zien, maar een producer die per ongeluk de televisie aanzet en mij zo ziet, van kop tot teen in het grijs, zal mij allicht zo snel mogelijk proberen te vergeten. Ik legde me er niet bij neer, ik ben opstandig van nature. De volgende dag telefoneerde ik naar een advocaat die ik ken omdat ik ermee naar bed ben geweest, maar ook hij gaf me de raad mijn mond te houden. Hoe kun je trouwens de omvang van de schade bepalen, zei hij, als je nooit als actrice hebt gewerkt en dus ook geen marktwaarde hebt. Marktwaarde, zo zei hij het, alsof ik een industrieel produkt was. Kortom, ik was het kind van de rekening, zoals gewoonlijk. Het is overigens niet uitgesloten, zei hij om me te troosten, dat al dat grijs de aandacht trekt van een of andere producer. Dat zal wel. Ik kom nu al vier maanden eens per week op televisie en ik heb nog geen half werkaanbod gekregen, nog geen telefoontje, niks, helemaal niks.
Het meisje dat samen met mij dat reclamespotje voor ‘Multigust’-snoepgoed heeft gedaan, draagt een jurk met enorme bloemen, paars geruite kousen, groen satijnen schoentjes en om haar hals een sjaaltje van blinkende oranje zijde. Haar lippen en haar nagels zijn rood geverfd en ook haar wangen, wenkbrauwen en wimpers zijn geschminkt. Het lijkt het Festa dell'Unità wel. Zij mag niet klagen, want met al die kleuren ziet ze er leuk uit, hoewel ook een beetje belachelijk. Maar je kunt beter belachelijk zijn dan grijs en deprimerend. Deprimerend zijn is het ergste dat een meisje dat zoals ik actrice wil worden, kan overkomen. De idee van het reclamebureau is dat de kleuren van het andere meisje overeenstemmen met de kleuren van de ‘Multigust’-snoepjes, citroen aardbeien kersen ananas mokka sinaasappel rode bessen mandarijn cederappel enzovoort enzovoort. Ik zal aan de feministen zeggen dat een vrouw hier als snoepgoed behandeld wordt. Grijs daarentegen is het merkteken van hen die hun snoep niet eten en dus een grijs bestaan.”

 

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Luigi Malerba (11 november 1927 – 8 mei 2008)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 11e november ook mijn blog van 11 november 2014 en ook mijn blog van 11 november 2012 en eveneens mijn blog van 11 november 2011 deel 2.

Geschreven door Romenu om 17:33 Reageer op dit bericht

Friedrich Schiller, Jan van Nijlen, Arnold Zweig, Rick de Leeuw, Jacob Cats, Werner Söllner

De Duitse dichter en schrijver Johann Christoph Friedrich von Schiller werd geboren op 10 november 1759 in Marbach. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Friedrich Schiller op dit blog.

 

Der Flüchtling

Frisch athmet des Morgens lebendiger Hauch,
   Purpurisch zuckt durch düstrer Tannen Ritzen
Das junge Licht und äugelt aus dem Strauch;
      In goldnen Flammen blitzen
      Der Berge Wolkenspitzen.
Mit freudig melodisch gewirbeltem Lied
   Begrüßen erwachende Lerchen die Sonne,
   Die schon in lachender Wonne
Jugendlich schön in Aurora’s* Umarmungen glüht.

      Sey, Licht, mir gesegnet!
      Dein Strahlenguß regnet
Erwärmend hernieder auf Anger* und Au*.
      Wie silberfarb flittern
      Die Wiesen, wie zittern
Tausend Sonnen in perlendem Tau!

      In säuselnder Kühle
      Beginnen die Spiele
         Der jungen Natur.
      Die Zephyre* kosen
      Und schmeicheln um Rosen,
Und Düfte beströmen die lachende Flur.

Wie hoch aus den Städten die Rauchwolken dampfen!
Laut wiehern und schnauben und knirschen und stampfen
      Die Rosse, die Farren*;
      Die Wagen erknarren
         Ins ächzende Thal.
      Die Waldungen leben,
Und Adler* und Falken und Habichte schweben,
Und wiegen die Flügel im blendenden Strahl.

      Den Frieden zu finden,
      Wohin soll ich wenden
         Am elenden Stab?
      Die lachende Erde
      Mit Jünglingsgeberde
         Für mich nur ein Grab!

Steig’ empor, o Morgenroth, und röthe
   Mit purpurnem Kusse Hain und Feld!
Säus’le nieder, Abendroth, und flöte
   Sanft in Schlummer die erstorbne Welt!
      Morgen – ach! du röthest
         Eine Todtenflur,
Ach! und du, o Abendroth! umflötest
      Meinen langen Schlummer nur.

 


Die Worte des Wahns

Drei Worte hört man, bedeutungschwer,
    Im Munde der Guten und Besten.
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
    Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Frucht,
So lang er die Schatten zu haschen sucht.

So lang er glaubt an die goldene Zeit,
    Wo das Rechte, das Gute wird siegen –
Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
    Nie wird der Feind ihm erliegen,
Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,
Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.

So lang er glaubt, daß das buhlende Glück
    Sich dem Edeln vereinigen werde –
Dem Schlechten folgt es mit Liebesblick;
    Nicht dem Guten gehöret die Erde,
Er ist ein Fremdling, er wandert aus
Und suchet ein unvergänglich Haus.

So lang er glaubt, daß dem ird'schen Verstand
    Die Wahrheit je wird erscheinen –
Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand;
    Wir können nur rathen und meinen.
Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort,
Doch der freie wandelt im Sturme fort.

Drum, edle Seele, entreiß dich dem Wahn
    Und den himmlischen Glauben bewahre!
Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn,
    Es ist dennoch das Schöne, das Wahre!
Es ist nicht draußen, da sucht es der Thor;
Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.

 

 

Die zwei Tugendwege

Zwei sind der Wege, auf welchen der Mensch zur Tugend emporstrebt;
   Schließt sich der eine dir zu, thut sich der andre dir auf.
Handelnd erringt der Glückliche sie, der Leidende duldend.
   Wohl ihm, den sein Geschick liebend auf beiden geführt!

 

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Friedrich Schiller (10 november 1759 - 9 mei 1805) 
Monument in Frankfurt

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Jan van Nijlen werd geboren op 10 november 1884 in Antwerpen. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan van Nijlen op dit blog.

 

De Nachtschone

De hele wereld heb ik afgereisd
In droom. Wat is mij van die reis gebleven?
Niet veel meer dan 't verlangen om nog even
In een verlaten tuin, waar de avond grijst,
Te zien hoe de nachtschone in het lichtblauwe
Licht even bloeit en dadelijk verkleurt,
Aleer de dood mij nijdig toe zal snauwen:
‘Ga nu maar de ijskast in, het is je beurt.’

 

De kooi

Ik voel de lust te reizen, te verhuizen,
of schepen fluiten die vertrekken gaan,
als in het najaar, in de koffiehuizen,
weer gladiolen op de tafels staan.

Ik weet: nu zijn de velden zonder koren,
van dag tot dag wordt dieper groen de wei
en scheert de zwaluw sneller rond de toren,
de gentiaan bloeit in't moeras der hei.

Wordt dan voor immer mijn geboeid verlangen
gevoed door een seizoen en door zijn kleur,
is dit de kooi waarin ik ben gevangen,
waar is het slot en wie ontsluit de deur?

 

De jonge wolf

Kom, laat mij los, laat mij maar lopen,
ik vind de weg wel door het bos.
Mijn hart is sterk, mijn oog is open.
Kom, laat mij lopen, laat mij los.

Vrees je dat ik de weg niet vind,
mijn vrijheid al te duur zal kopen?
Jij vader was ook eenmaal kind,
en toch ben jij ook weggelopen.

Kom, laat mij lopen, laat mij los.

 

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Jan van Nijlen (10 november 1884 – 14 augustus 1965)
V.l.n.r.: Jan van Nijlen, S. Vestdijk en Jan Greshoff; zittend D.A.M. Binnendijk, 1937. 

 

 

De Duitse schrijver Arnold Zweig werd op 10 november 1887 in een gematigd religieuze joodse familie geboren in Glogau, Neder-Silezië (nu Głogów, Polen). Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Arnold Zweig op dit blog.

Uit: Die Novellen um Claudia

“Nicht doch. lieber Doktor“, wehrte Claudia mit tiefer und sanfter Stimme, als er sich eifrig bereit erklärte, ihr die Sorge um die Garderobe abzunehmen, »das hatjames bereits getan«; und wirklich näherte sich ihnen der livrierte noch junge Diener in gelbg-rauem Rock und weißen Hosen, die in Stulpstiefeln steckten, mit dem zartroten Abendmantel und den dünnen Schals seiner Herrin.
Doktor Rohme stand in Überzieher und hohem Hut ein wenig hilflos in diesem von Geschwätz widerhallendem Vorraum. Noch immer fühlte er unter allen Erregungen dieser kunsterfilllten Abendstunden den Entsehluß, gespannt und summend, eine tiefe Saite, der ihn heute hierher geführt hatte, zehnmal widerrufen und dennoch nicht aus dem Tatwerden gedrängt; und während Claudia sich von den knappen Bewegungen ihres Lakaien, die Geübtheit verrieten, einhüllen ließ, grübelte er, verkniffenen Mundes und mit abseits träumenden Augen, von den um ihre Überkleider Kämpfenden gestoßen und unfreundlich angesehen, überjene bittere Wallung des nicht mehr E r tr a g e n s , die ihn gestern überfallen und heute hierher ge5toßen hatte wie die See eine Qualle auf den Felsen wirft. Er hatte, von der Theateranzeige veranlaßt, in Goethes Götz erst geblättert, dann mit Entsetzen gelesen, und Weislingens Schwanken zwischen dieser und jener Partei hatte ihn wie ein roher Schlag mitten ins Gesicht getrofl'en. Ekel und grauenvolle Verachtung gegen sich stieg ihm in den Hals dafiir, daß er seit drei Wochen die Notwendigkeit eingesehen hatte, Entscheidung und Klarheit in seine Beziehungen zu diesem Mädchen zu bringen, das er mit demütiger Sehnsucht liebte, ohne den Mut zum Entschluß zu finden.
Denn augenscheinlich, nach der ruhig befreundeten Art ihres Benehmens, wußte sie nicht im mindesten, wie unmöglich er für sie war. Sein Reinlichkeitsgeti'thl empörte sich; er kam sich beschmutzt vor. besuclelte fast auch sie - so hatte er sich die Qual dieser Vorstellung verordnet. und das Mittel hatte gewirkt. Noch heute abend alles beenden, sich vor ihr noch heute entblößen, auf die Gefahr hin. für immer entlassen und ins Dunnkelkalte hinausgewiesen zu werden: das. war's was nottat. und das war unlöslich beschlossen.“

 

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Arnold Zweig (10 november 1887 – 26 november 1968)
 

 

De Nederlandse dichterschrijver, zanger en producer Rick de Leeuw werd geboren in Haarlem op 10 november 1960. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Rick de Leeuw op dit blog.

 

Voor altijd

zoals na een regenbui de straten een filmset
het licht op het station mechelen na een warme dag
of de lakens soms op bed zo nonchalant
kan een rij bomen in open veld wel vrolijk zijn
hoe ben ik hier ooit verzeild geraakt
en hoef ik nooit meer weg

 

 

is het de regen

de straten zijn leeg. de dag is gaan liggen
de avond is haastig huiswaarts gegaan
geluk is een voordeur die opent en sluit
voor het andere leven als de rest is gedaan
flarden muziek uit een laatste café

mijn hart in gevecht met mijn troebel verstand
verzengende liefdes, vergeef me de pijn
verdriet zingt het best met het glas in de hand

een snijdende herfstwlnd
prikt in mijn ogen
maar is het de regen of is het

de nacht is nog jong. jonger dan wij
het leven gee les op de harde manier
dus blijf nu nog even. het is warm en vertrouwd
de kou lijkt verdreven. blijf nu maar hier

een snijdende herfstwind
prikt in mijn ogen
maar is het de regen
of is het de regen

 

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Rick de Leeuw (Haarlem, 10 november 1960)
 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Jacob Cats werd geboren op 10 november 1577 in Brouwershaven. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Jacob Cats op dit blog.

 

Grijpt gij 't wel, zo is 't maar spel

Het brandhout en de min
zijn twee verscheiden taken;
Maar op gelijke voet
door ieder aan te raken.
Want, of men naar het vuur
of naar de minne spoedt,
Er is een zekere kunst
hoe dat men grijpen moet.
Tast waar het ligt en gloeit
gij zult het laten vallen,
Tast waar het niet en brandt
zo is het om te mallen.
De liefde, zoete jeugd!
is "ik en weet niet wat".
Zij dient of dient u niet,
naar dat zij wordt gevat.

 

 

Wat hangt hij aan een ander man

Dank hebt, o wijngaard, oude stam,
dat ik een reis zo verre kwam
Dat ik mijn eigen wortel had,
En zoog voortaan mijn eigen nat.
Nu wil ik naar een ander dal,
Waar ik mijn eigen wezen zal.

De vrijheid is te grote goed,
De vrijheid is te wonder zoet:
Wat hangt hij aan een ander man,
Die van zijn eigen leven kan?

 

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Jacob Cats (10 november 1577 – 12 september 1660)

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Werner Söllner werd geboren op 10 november 1951 in Arad, Roemenië. Zie ook mijn blog van 10 november 2010 en eveneens alle tags voor Werner Söllner op dit blog.

 

Knochenmusik

Im September an der Prinsengracht,
da wollte ich nicht mehr leben. 
Da hab ich, Anne, an dich gedacht
und ging ins Rentrée einen heben.

Ein Ober in Weiß, er brachte Wein
zu einem besonderen Essen.
Ich fühlte mich vornehm, allein
und fast wie alteingesessen.

Der Engel, der mir zu Kopfe stieg,
er war schwarz anzuschauen. 
Auf dem Heimweg lag Knochenmusik
überm Wasser, dem grauen.

 

Café Americain

In einer Zeitung
heute, als ich dem Herrgott
die Zeit stahl, las ich
nach langer Zeit
meinen Namen.

Sieh einer
an, dachte ich
und bezahlte. Es
gibt nicht nur
die Medien.

 

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Werner Söllner (Arad, 10 november 1951)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 10e november ook mijn blog van 10 november 2014 en eveneens mijn blog van 10 november 2013 deel 2.



Geschreven door Romenu om 18:55 Reageer op dit bericht

Vachel Lindsay

De Amerikaanse dichter Vachel Lindsay werd geboren op 10 november 1879 in Springfield, Illinois. Na drie jaar aan het Hiram College, Hiram, Ohio, verliet Lindsay in 1900 de school om in Chicago en New York City kunstgeschiedenis te studeren. Hij zorgde voor een deel voor zijn eigen levensonderhoud door lezingen voor de YMCA en de Anti-Saloon League. Nadat hij was begonnen met het schrijven van poëzie zwierf hij enkele zomers lang door het hele land in ruil voor voedsel en onderdak zijn gedichten voor te dragen. Landsay kreeg voor het eerst erkenning in 1913, toen een poëzietijdschrift zijn gedicht over William Booth, de oprichter van het Leger des Heils, publiceerde. Kenmerkend voor deze gedichten waren zowel zijn vurig patriottisme als zijn romantische appreciatie van de natuur. In Lindsay’s poëzie werden Amerikaanse leiders beschreven als Alexander Campbell (een van de oprichters van de discipelen van Christus), Johnny Appleseed, John Peter Altgeld en William Jennings Bryan. Lindsay reciteerde zijn poëzie op een sterk ritmische wijze die gepaard ging met zwaaiende armen in een poging om contact met zijn publiek krijgen. Onder de 20 gedichten die het publiek graag wilde horen -zo vaak dat Lindsay moe werd ze te reciteren, waren “General William Booth Enters into Heaven,” “The Congo,” en “The Santa Fe Trail.” Tot zijn beste bundels behoren “Rhymes To Be Traded for Bread” (1912), “General William Booth Enters into Heaven and Other Poems” (1913), “The Congo and Other Poems” (1914), en “The Chinese Nightingale and Other Poems” (1917). Zowel Lindsay's poëtische scheppingskracht als zijn vermogen tot zelfkritiek nam gestaag gedurende de jaren 1920 af, en zijn populariteit daalde. Hij pleegde op 5 december 1931 zelfmoord door het drinken van vergif.

 

General William Booth Enters Into Heaven
[To be sung to the tune of The Blood of the Lamb with indicated instrument]

I
[Bass drum beaten loudly.]

Booth led boldly with his big bass drum --
(Are you washed in the blood of the Lamb?)
The Saints smiled gravely and they said: "He's come."
(Are you washed in the blood of the Lamb?)
Walking lepers followed, rank on rank,
Lurching bravoes from the ditches dank,
Drabs from the alleyways and drug fiends pale --
Minds still passion-ridden, soul-powers frail: --
Vermin-eaten saints with mouldy breath,
Unwashed legions with the ways of Death --
(Are you washed in the blood of the Lamb?)

[Banjos.]

Every slum had sent its half-a-score
The round world over. (Booth had groaned for more.)
Every banner that the wide world flies
Bloomed with glory and transcendent dyes.
Big-voiced lasses made their banjos bang,
Tranced, fanatical they shrieked and sang: --
"Are you washed in the blood of the Lamb?"
Hallelujah! It was queer to see
Bull-necked convicts with that land make free.
Loons with trumpets blowed a blare, blare, blare
On, on upward thro' the golden air!
(Are you washed in the blood of the Lamb?)


II
[Bass drum slower and softer.]

Booth died blind and still by Faith he trod,
Eyes still dazzled by the ways of God.
Booth led boldly, and he looked the chief
Eagle countenance in sharp relief,
Beard a-flying, air of high command
Unabated in that holy land.

[Sweet flute music.]

Jesus came from out the court-house door,
Stretched his hands above the passing poor.
Booth saw not, but led his queer ones there
Round and round the mighty court-house square.
Then in an instant all that blear review
Marched on spotless, clad in raiment new.
The lame were straightened, withered limbs uncurled
And blind eyes opened on a new, sweet world.

[Bass drum louder.]

Drabs and vixens in a flash made whole!
Gone was the weasel-head, the snout, the jowl!
Sages and sibyls now, and athletes clean,
Rulers of empires, and of forests green!

[Grand chorus of all instruments. Tambourines to the foreground.]

The hosts were sandalled, and their wings were fire!
(Are you washed in the blood of the Lamb?)
But their noise played havoc with the angel-choir.
(Are you washed in the blood of the Lamb?)
O shout Salvation! It was good to see
Kings and Princes by the Lamb set free.
The banjos rattled and the tambourines
Jing-jing-jingled in the hands of Queens.

[Reverently sung, no instruments.]

And when Booth halted by the curb for prayer
He saw his Master thro' the flag-filled air.
Christ came gently with a robe and crown
For Booth the soldier, while the throng knelt down.
He saw King Jesus. They were face to face,
And he knelt a-weeping in that holy place.
Are you washed in the blood of the Lamb?

 

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Vachel Lindsay (10 november 1879 - 5 december 1931)



Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Ivan Toergenjev, Erika Mann, Jens Christian Grøndahl, Jan Decker, Roger McGough, Anne Sexton

De Russische schrijver Ivan Sergejevitsj Toergenjev werd geboren op 9 november 1818 in Orjol, in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Ivan Toergenjev op dit blog.

Uit: Virgin Soil (Vertaald door R. S. Townsend)

“At one o'clock in the afternoon of a spring day in the year 1868, a young man of twenty-seven, carelessly and shabbily dressed, was toiling up the back staircase of a five-storied house on Officers Street in St. Petersburg. Noisily shuffling his down-trodden goloshes and slowly swinging his heavy, clumsy figure, the man at last reached the very top flight and stopped before a half-open door hanging off its hinges. He did not ring the bell, but gave a loud sigh and walked straight into a small, dark passage.
“Is Nejdanov at home?” he called out in a deep, loud voice.
“No, he’s not. I’m here. Come in,” an equally coarse woman’s voice responded from the adjoining room.
“Is that Mashurina?” asked the newcomer.
“Yes, it is I. Are you Ostrodumov?
“Pemien Ostrodumov,” he replied, carefully removing his goloshes, and hanging his shabby coat on a nail, he went into the room from whence issued the woman’s voice.
It was a narrow, untidy room, with dull green coloured walls, badly lighted by two dusty windows. The furnishings consisted of an iron bedstead standing in a corner, a table in the middle, several chairs, and a bookcase piled up with books. At the table sat a woman of about thirty. She was bareheaded, clad in a black stuff dress, and was smoking a cigarette. On catching sight of Ostrodumov she extended her broad, redhand without a word. He shook it, also without saying anything, dropped into a chair and pulled a half-broken cigar out of a side pocket. Mashurina gave him a light, and without exchanging a single word, or so much as looking at one another, they began sending out long, blue puffs into the stuffy room, already filled with smoke.
There was something similar about these two smokers, al- though their features were not a bit alike. In these two slov- enly figures, with their coarse lips, teeth, and nose.
Ostrodumov was even pock-marked), there was something honest and firm and persevering.
“Have you seen Nejdanov?” Ostrodumov asked.
“Yes. He will be back directly. He has gone to the library with some books.”

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Ivan Toergenjev (9 november 1818 – 3 september 1883)
Portret door Vasily Perov, 1872

 

 

De Duitse schrijfster Erika Mann werd geboren op 9 november 1905 in München als oudste dochter van de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Erika Mann op dit blog.

Uit: Erika Mann. Briefe und Antworten

"26. Mai 1947an Lotte Walter
„…es ist zur Zeit - völlig gleichgültig, wie man es macht - mit den Menschen nicht auszukommen, und je weniger man sich abgibt mit ihnen, desto besser, schonsamer (für alle) und, à la longue, aussichtsreicher. Meinst Du wirklich (der Gedanke verfolgt mich!), der Besuch, von welchem ich Dir abgeraten (ohne ihn freilich, als es ernst wurde, irgend sabotieren zu wollen) hätte alles, alles zum Besseren und Guten wenden können? Nie und nimmer hätte er dies gekonnt.“
(…)

22. September 1948 an Duff Cooper
Wäre ich amerikanische Staatsbürgerin gewesen, ich hätte mich nicht stärker bemühen können, dem Lande nützlich zu sein. In der Tat fühlte ich wie eine Amerikanerin, lebte wie eine Amerikanerin, war praktisch eine Amerikanerin. [...] Ich lebte und arbeitete nun einmal in den USA, und da ich dies auch weiterhin zu tun wünschte, hielt ich es nur für korrekt, mich dem guten Volk dieses Landes auch legal anzuschließen.“

 

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Erika Mann (9 november 1905 - 27 augustus 1969)
Erika en Thomas Mann in Londen, 1947

 

 

De Deense schrijver Jens Christian Grøndahl werd geboren in Lyngby op 9 november 1959. Zie ook alle tags voor Jens Christian Grøndahl op dit blog.

Uit:Lucca (Vertaald door Anne Born)

“One evening in April a thirty-two-year-old woman, unconscious and severely injured, was admitted to the hospital in a provincial town south of Copenhagen. She had a concussion and internal bleeding, her legs and arms were broken in several places, and she had deep lesions in her face. A gas station attendant in a neighboring village, beside the bridge over the highway to Copenhagen, had seen her go the wrong way up the exit and drive at high speed into the oncoming traffic. The first three approaching cars managed to maneuver around her, but about 200 meters after the junction she collided head-on with a truck. The Dutch driver was admitted for observation but released the next day. According to his statement he started to brake a good 100 meters before the crash, while the car seemed to actually increase its speed over the last stretch. The front of the vehicle was totally crushed, part of the radiator was stuck between the road and the truck's bumper, and the woman had to be cut free. The spokesman for emergency services said it was a miracle she had survived. On arrival at the hospital the woman was in very critical condition, and it was twenty-four hours before she was out of serious danger. Her eyes were so badly damaged that she lost her sight. Her name was Lucca. Lucca Montale. Despite the name there was nothing particularly Italian about her appearance. She had auburn hair and green eyes in a narrow face with high cheek-bones. She was slim and fairly tall. It turned out she was Danish, born in Copenhagen. Her husband, Andreas Bark, arrived with their small son while she was still on the operating table. The couple's home was an isolated old farmhouse in the woods seven kilometers from the site of the accident. Andreas Bark told the police he had tried to stop his wife from driving. He thought she had just gone out for a breath of air when he heard the car start. By the time he got outside he saw it disappearing along the road. She had been drinking a lot. They had had a marital disagreement. Those were the words he used; he was not questioned further on that point. Early in the morning, when Lucca Montale was moved from the operating room into intensive care, her husband was still in the waiting room with the sleeping boy's head on his lap. He was looking out at the sky and the dark trees when Robert sat down next to him. Andreas Bark went on staring into the gray morning light with an exhausted, absent gaze”.

 

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Jens Christian Grøndahl (Lyngby, 9 november 1959)

 

 

De Duitse schrijver Jan Decker werd geboren op 9 november 1977 in Kassel. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan Decker op dit blog.

Uit: Vogelkunde für Städtebewohner

„An der Kreuzung ist Vorsicht geboten. Schon öfter musste Walther Lembeck einer geschwungenen Lederhandtasche ausweichen, die nicht ihm, sondern einem Weibchen des Nebenreviers galt. Heute verharrt das Biotop reglos. Man könnte von einem Wachsfigurenkabinett der Prostituierten sprechen, das er jeden Morgen auf dem Weg zu den Stadtvögeln durchstreift. Und so weit reicht Frau Sperlings Blick vom Balkon. Dann zieht sie sich vermutlich zufrieden und bestätigt in ihre Wohnung zurück. Schau an, hört er Frau Sperling sagen. Walther Lembeck macht wieder Nuttensafari.
Eine neue Vogelstimme ist zu hören. Walther Lembeck geht flink weiter. Der Buntspecht kann es nicht sein, der ist abgeflattert. Walther Lembeck hört aufmerksam hin. Natürlich, es ist das durchdringende Twiht des Kleibers. Hier in den ausgefaulten Astlöchern der Straßenbäume liegen seine Brutplätze. Sie sind das erste Ziel seines Morgenspaziergangs. Ausgerechnet hier an der Kreuzung streift der schnurrende Jäger umher, den sich Frau Sperling hält. Als hätten die beiden sich verabredet. Walther Lembeck scheucht Frau Sperlings Katze mit einem beherzten Tritt auf die Kreuzung. Autoreifen quietschen. Da fliegt der Kleiber fröhlich auf das Astloch zu, im Schnabel klumpenweise frisches Baumaterial. Der zweite Standvogel des Tages, und das dritte Exemplar einer Art, der sich Walther Lembeck selbst zuschreibt. Dem gefiederten Flaneur, der unter widrigen Bedingungen in der Stadt ausharrt..
Denn was lauert am Stadtrand? Die Langeweile. Der Stadtvogel dagegen zeigt, wie man inmitten all des Lärms sein eigenes Biotop bestellen kann, trotz der gackernden Gegenwart von Städtebewohnern wie Frau Sperling. Und der Stadtvogel weiß sich zu wehren, indem er die Städtebewohner imitiert. Er dreht, nicht anders als Frau Sperling, die Lautstärke auf. So hört Walther Lembeck es jeden Morgen mit eigenen Ohren, das Trommeln des Buntspechts, das Teck-Teck des Gartenrotschwanzes, das Tsiwit der Rauchschwalbe, das weiche Hui des Fitis, in zehnfacher Lautstärke. Die Stadtvögel haben ihr Biotop gefunden, nur wissen es die Städtebewohner noch nicht.“

 

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Jan Decker (Kassel, 9 november 1977)
 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Roger Joseph McGough werd geboren op 9 november 1937 in Litherland, Lancashire. Zie ook alle tags voorRoger McGough op dit blog enook mijn blog van 9 november 2010.

 

Soil

we've ignored eachother for a long time
and I'm strictly an indoor man
anytime to call would be the wrong time
I'll avoid you as long as I can

When I was a boy we were good friends
I made pies out of you when you were wet
And in childhood's remembered summer weather
We roughandtumbled together
We were very close

just you and me and the sun
the world a place for having fun
always so much to be done

But gradually I grew away from you
Of course you were still there
During my earliest sexcapades
When I roughandfumbled
Not very well after bedtime
But suddenly it was winter
And you seemed so cold and dirty
That I stayed indoors and acquired
A taste for girls and clean clothes

we found less and less to say
you were jealous so one day
I simply upped and moved away

I still called to see you on occasions
But we had little now in common
And my visits grew less frequent
Until finally
One coldbright April morning
A handful of you drummed
On my fathers waxworked coffin

at last it all made sense
there was no need for pretence
you said nothing in defence

And now recently
While travelling from town to town
Past where you live
I have become increasingly aware
Of you watching me out there.
Patient and unforgiving
Toying with the trees.

we've avoided eachother for a long time
and I'm strictly a city man
anytime to call would be the wrong time
I'll avoid you as long as I can.

 

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Roger McGough (Litherland, 9 november 1937)

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Sexton werd geboren op 9 november 1928 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Anne Sexton op dit blog.

 

Barefoot

Loving me with my shoes off
means loving my long brown legs,
sweet dears, as good as spoons;
and my feet, those two children
let out to play naked. Intricate nubs,
my toes. No longer bound.
And what's more, see toenails and
all ten stages, root by root.
All spirited and wild, this little
piggy went to market and this little piggy
stayed. Long brown legs and long brown toes.
Further up, my darling, the woman
is calling her secrets, little houses,
little tongues that tell you.

There is no one else but us
in this house on the land spit.
The sea wears a bell in its navel.
And I'm your barefoot wench for a
whole week. Do you care for salami?
No. You'd rather not have a scotch?
No. You don't really drink. You do
drink me. The gulls kill fish,
crying out like three-year-olds.
The surf's a narcotic, calling out,
I am, I am, I am
all night long. Barefoot,
I drum up and down your back.
In the morning I run from door to door
of the cabin playing chase me.
Now you grab me by the ankles.
Now you work your way up the legs
and come to pierce me at my hunger mark.

 

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Anne Sexton (9 november 1928 – 4 oktober 1974)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e november ook mijn blog van 9 november 2014 deel 1 en eveneens deel 2.

Geschreven door Romenu om 18:46 Reageer op dit bericht

Michael Derrick Hudson

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse dichter en bibliothecaris Michael Derrick Hudson werd geboren in 1963 in Wabash, Indiana. Hij studeerde af aan de Wayne High School in 1982. Na de middelbare school studeerde hij aan de Universiteit van Indiana in Bloomington. Hij woont momenteel in Fort Wayne, Indiana, waar hij werkt als bibliothecaris bij in het Genealogy Center van de Allen County Public Library. Als dichter, heeft Hudson gepubliceerd in diverse tijdschriften. Zijn gedichten werden genomineerd voor de Pushcart Prize door de Greensboro Review en North American Review. Hudson kreeg veel publiciteit door de publicatie van een gedicht in het literaire tijdschrift Prairie Schooner dat vervolgens werd geselecteerd door dichter en romanschrijver Sherman Alexie voor de 2015 editie van de bloemlezing van beste Amerikaanse Poëzie. Hudson, een blanke man, beweerde dat hij het gedicht 40 keer onder zijn eigen naam had ingediend en dat het telkens werd afgewezen. Daarna gebruikte hij het pseudoniem Yi-Fen Chou, vermoedelijk een Chinese vrouw, en het werd geaccepteerd voor publicatie. Critici en mensen binnen de poëzie-gemeenschap waren kritisch over Hudson's gebruik van een pseudoniem. Sommigen noemden het racistisch of beschreven het als "literaire fraude". Anderen waren kritisch over de uitgeverij en spraken van positieve discriminatie. Hudson's manuscript, getiteld “The Dead Bird in the Liquor Store Parking Lot werd geselecteerd als finalist voor zowel de University of Wisconsin‍ '​s Brittingham and Felix Pollak Poetry Prize als de Utah State University‍ '​s May Swenson Poetry Award.

 

Russians

For Russians the stars are always incontinent, ejaculatory
smears across the squalor of a boundlessly

unhygienic sky. You’d scoff, Marina, at how I go at them
with a tiny plastic shovel and my litter box

technique, scooping up the sidereal splooge while trying
to wipe down the universe. You’d say

I tug at God’s Old Testament beard, praying the prayers

of a coward. You’d confide to your diary my eyelashes
don’t bat sootily enough. Such a lummox

could never rumple the sheets of Paris! You’d jot down
my ugly shoes, my idiotic jokes, reproach

my skies for lacking splendor, bleached
by electric lights and the haze of a dying atmosphere ... 

What else could I do, Marina? You and your comrades
vanished long ago, exiled, shot, or pensioned

off by the End of History. So I inch through your legacy
with my groundling’s fears, my glut,

my botched American upbringing: I can’t imagine your
heartbreaks, but you’d never comprehend

how life for me arrived precanceled. Tonight, Marina,
the mercury streetlights will make us

ghastly: you can see only Venus from here, a drunken
queen’s pearl dissolving into the crescent moon’s

tipped-over goblet. Or perhaps I just fucked that up too.

 

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Michael Derrick Hudson (Wabash, 1963)

Geschreven door Romenu om 18:44 Reageer op dit bericht

Joshua Ferris, Kazuo Ishiguro, Herbert Hindringer, Elfriede Brüning, Margaret Mitchell, Detlef Opitz

De Amerikaanse schrijver Joshua Ferris werd op 8 november 1974 in Danville, Illinois geboren. Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Joshua Ferris op dit blog.

Uit: The Fragments

“Here’s a question I’ve always wanted to ask. When you’re up there, are there coördinates you have to follow, or are you free to go anywhere you like?”
“Depends on where in the city you are. If you come near any of the airports, obviously—”
“Oh, sure.”
“Which you need clearance to do, anyway.”
“I’m just talking about, like, say you’re over midtown.”
“I don’t do midtown. There’s another guy does midtown.”
“I’m saying, what if you just happened to find yourself there?”
“Let me tell you,” the second man said, laughing. “You never just find yourself inside a chopper in midtown.”
He stopped eavesdropping on them when the call from Katy came in. He picked up, hoping that her deadline had been pushed back, that she’d changed her mind, that she’d be joining him after all.
“Hey,” he answered.
No reply. Static. A physical thing, a trail of it. Static heading somewhere, making progress down a hallway.
“Katy?” he said.
Static crumpling and ironing itself out. A quick vacuum silence, then more jostle. “Katy,” he said again. “Helloooo.” He stepped out of the bar, knowing by then that his wife hadn’t intended to call him. “Kaaa-teee!” he sang. Static shifting, churning, then lifting suddenly. He hollered to be heard. “Yoo-hoo, Katy!”
“… no, he thinks I’m …”
More static.
“… just wish . . . could spend the night…”
Then a man’s voice. “…too bad you live …have an extra hour…”

 

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Joshua Ferris (Danville, 8 november 1974)

 

 

De Japanse schrijver Kazuo Ishiguro werd op 8 november 1954 geboren in Nagasaki. Zie ook mijn blog van 8 november 2009 en ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Kazuo Ishiguro op dit blog.

Uit:The Buried Giant

“You would have searched a long time for the sort of winding lane or tranquil meadow for which England later became celebrated. There were instead miles of desolate, uncultivated land; here and there rough-hewn paths over craggy hills or bleak moorland. Most of the roads left by the Romans would by then have become broken or overgrown, often fading into wilderness. Icy fogs hung over rivers and marshes, serving all too well the ogres that were then still native to this land. The people who lived nearby -- one wonders what desperation led them to settle in such gloomy spots -- might well have feared these creatures, whose panting breaths could be heard long before their deformed figures emerged from the mist. But such monsters were not cause for astonishment. People then would have regarded them as everyday hazards, and in those days there was so much else to worry about. How to get food out of the hard ground; how not to run out of firewood; how to stop the sickness that could kill a dozen pigs in a single day and produce green rashes on the cheeks of children.
In any case, ogres were not so bad provided one did not provoke them. One had to accept that every so often, perhaps following some obscure dispute in their ranks, a creature would come blundering into a village in a terrible rage, and despite shouts and brandishings of weapons, rampage about injuring anyone slow to move out of its path. Or that every so often, an ogre might carry off a child into the mist. The people of the day had to be philosophical about such outrages."

 

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Kazuo Ishiguro (Nagasaki, 8 november 1954)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Herbert Hindringer werd geboren op 8 november 1974 in Passau. Zie ook alle tags voor Herbert Hindringer op dit blog en ook mijn blog van 29 december 2010.

 

flussbett

das glück sei woanders dachte man
und rasierte sich das schamhaar zur pfeilspitze
richtung unschuld
ein langer winter endete dort

wo eines morgens regenwasser durch die dachrinnen
in den boden hinab rauschte
brauchte man nicht einmal die augen zu öffnen
um auf einem schiff wach zu werden

ein frühmorgendlicher regen war das
was man noch erwarten wollte
bevor man sich per annonce ein aktmodell suchte
das nach zu vielen sitzungen liegen blieb
sodass man beim ausziehen das bett aufgeben musste
sich ganz leise hinausschlich

nur mit sonntagen im gepäck
stand einem die neue stadt misstrauisch gegenüber
war gleich eine bäckerei
man schloss die fenster
und schraubte so lange an seinem kopf herum
bis die trockenhaube endlich passte

 

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Herbert Hindringer (Passau, 8 november 1974)

 

 

De Duitse schrijfster Elfriede Brüning werd geboren op 8 november 1910 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 8 november 2010 en eveneens alle tags voor Elfriede Brüning op dit blog.

Uit: Kaffeefahrt ins Paradies

„Ein Mitarbeiter hatte von Hannover aus eigens dazu anreisen sollen. „Wahrscheinlich steckt er noch im Stau“, sagte eines der beiden Models, die sich endlich zu einer Erklärung veranlaßt sah. Doch was war zu tun? Noch langer warten? Inzwischen war Eile geboten. Unser Fahrer hupte schon ungeduldig, er wollte noch vor Mitternacht zu Hause sein. Aber sie habe ja für uns ein Ersatzgeschenk! rief die Modefrau plötzlich, und flugs zog sie aus einem Korb, den irgendwer herbei geschleppt hatte, die Überraschung hervor: für die Damen eine Keksdose (ohne Inhalt) mit dazu passendem Tablett, und die Herren erhielten etwas Undefinierbares zum Basteln, das sich später als ein aus Pappe zusammengesetzter Papierkorb entpuppte.
Damit war unser „Badisches Winzerfest“ zu Ende gegangen. Ohne Weinkönigin und ohne Lotterie; beides hatte man glatt unter den Tisch fallenlassen. Auf der langen Autobahn – Rückfahrt durch die „herrliche Landschaft“ der Börde hatte ich Muße, ein Resümee zu ziehen.
Wir waren geneppt, belogen und betrogen worden. Eigentlich gehörten die Veranstalter vor Gericht gestellt. Sie waren gemeine Betrüger! Aber sahen das meine Mitreisenden ebenso?
Nicht ein einziger von ihnen hatte sich verärgert gezeigt oder gar laut protestiert. Sie hatten das Ganze als willkommene Abwechslung wahrgenommen. Als wir endlich, wirklich gegen Mitternacht, dem Bus entstiegen, hatte ich den Eindruck, daß sie alle, beladen mit ihren Einkäufen, die man ihnen aufgeschwatzt hatte, zufrieden nach Hause trabten. Wieder mal hatten sie einen Tag ihres Rentnerdaseins herum gebracht. Einen Tag näher zum Tod.“

 

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Elfriede Brüning (8 november 1910 – 5 augustus 2014)

 

 

De Ameikaanse schrijfster Margaret Mitchell werd geboren op 8 november 1900 in Atlanta, Georgia. Zie ook alle tags voor Margaret Mitchell op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2010.

Uit: Gone with the wind

“Scarlett sat down on the column, too sick at the sight to go on. This desolation went to her heart as nothing she had ever experienced. Here was the Wilkes pride in the dust at her feet. Here was the end of the kindly, courteous house which had always welcomed her, the house where in futile dreams she had aspired to be mistress. Here she had danced and dined and flirted and here she had watched with a jealous, hurting heart how Melanie smiled up at Ashley. Here, too, in the cool shadows of the trees, Charles Hamilton had rapturously pressed her hand when she said she would marry him.
"Oh, Ashley," she thought, "I hope you are dead! I could never bear for you to see this."
Ashley had married his bride here but his son and his son's son would never bring brides to this house. There would be no more matings and births beneath the roof which she had so loved and longed to rule. The house was dead and, to Scarlett, it was as if all the Wilkeses, too, were dead in its ashes.
"I won't think of it now. I can't stand it now. I'll think of it later," she said aloud, turning her eyes away.
Seeking the garden, she limped around the ruins, by the trampled rose beds the Wilkes girls had tended so zealously, across the back yard and through the ashes of the smokehouse, barns and chicken houses. The split-rail fence around the kitchen garden had been demolished and the once orderly rows of green plants had suffered the same treatment as those at Tara. The soft earth was scarred with hoof prints and heavy wheels and the vegetables were mashed into the soil. There was nothing for her here.
She walked back across the yard and took the path down toward the silent row of whitewashed cabins in the quarters, calling "Hello!" as she went. But no voice answered her. Not even a dog barked. Evidently the Wilkes negroes had taken flight or followed the Yankees. She knew every slave had his own garden patch and as she reached the quarters, she hoped these little patches had been spared.”

 

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Margaret Mitchell (8 november 1900 – 16 augustus 1949)
Scene uit de film 'Gone with the wind' uit 1939

 

 

De Duitse schrijver Detlef Opitz werd geboren op 8 november 1956 in Steinheidel-Erlabrunn. Zie ook alle tags voor Detlef Opitz op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2009 en ook mijn blog van 8 november 2010.

Uit:Faites vos jeux!

“Und wie schon die letzten beiden Sonntage: das Läuten war noch gar nicht verklungen, schon hatte Minzo eine Länge gut und spurtete die Pace; wunderbar schlecht weggekommen hingegen Transit, ein brauner Gestütshengst aus Leipzig, nach der Papierform der schärfste Widersacher des Wallachs.
Auf dem Programm der klassische Sprint. Über die doppelte Distanz am vergangenen Sonntag hatte sich Minzo noch auf dem Zielfoto geschlagen geben müssen von Rosanna, aber die Zwölfhundert heute galten als seine Spezialstrecke, zudem standen die Gewichte günstig für ihn. So der Kurier.
Der Ansager bestätigte, was Brenzig aus seiner Perspektive nicht genau zu erkennen vermochte: 2 Längen voraus Minzo, eingangs des Dahlwitzer Bogens. Und Transit ganz am Ende des Oktetts, gemeinsam mit Hakima, der Stallgefährtin des Wallachs, um die allerdings sich Brenzig nicht sorgen brauchte, er hatte ausschließlich auf Einlauf gesetzt, in 5 Kombinationen. Und Stall zahlt bekanntlich nur auf Sieg & Platz.
Aus dem Bogen in die Zielgerade, keine 400 Meter mehr. Die anfängliche Stille auf den Tribünen verlor sich mehr & mehr im Fiebergeschrei einiger 1000 - so mochte man meinen: Infizierter. Brenzig kaute sich die Kuppe des kleinen Fingers wund und bemerkte nicht den Schmerz, eine versoffene Stimme hinter ihm fluchte auf Kalmus, der Hakima ritt, und zwar erbärmlich! Von ihr abgesetzt hatte sich jetzt ganz außen der Hengst, über den im Kurier stand, er pflege seine Rennen immer erst auf der Geraden zu entscheiden. Auch der Magdeburger hielt mit, Claas, seit dem Start an 2. Position. Transit nun schon gleichauf mit ihm und vorbei. So genau lautete Brenzigs teuerste Wette: Minzo - Transit - Claas!“

 

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Detlef Opitz (Steinheidel-Erlabrunn, 8 november 1956)

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e november ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 11:50 Reageer op dit bericht

Zinaida Gippius, Peter Weiss, Bram Stoker, Martha Gellhorn, Inge Schilperoord

De Russische dichteres en schrijfster Zinaida Gippius werd geboren op 8 november 1869 in Beljov in de buurt van Tula. Zie ook alle tags voor Zinaida Gippius op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2009 en ook mijn blog van 8 november 2010.

 

The Awful

It’s awful not to live but only sleep…
To see all's being ever multiplied,
To have in past so wildly many sins,
That it’s a shame to look up at the sky.

When can I pray for mercy for my sins? 
I’m on the last of circles’ strong incline.  
But most dread and shameful is the thing,
That no one loves now any one.

 

The Spiders

My world is like a chamber, narrow, –
It’s very low, very small.
In four its corners sit four fellows –
Four spiders, diligent in all.

They are all fat, adroit, and dirty, 
And always spin and spin the web…
And it is awful – their portly,
Monotonous and even step.

With four their webs, when they were ready,
They spun the immense one, at last. 
I watch their fat backs’ movement, steady,
In darkness of the stinking dust.                       

My eyes – under the webbing’s level:
It’s gray, and soft, and sticky, yet.
And they are glad with gladness, evil, --
Four spiders, fat.

 

Vertaald door Yevgeny Bonver

 

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Zinaida Gippius (8 november 1869 – 9 september 1945)
 

 

 

De Duitse schrijver Peter Weiss werd geboren op 8 november 1916 in Nowawes (het tegenwoordige Neubabelsberg) bij Berlijn. Zie ook alle tags voor Peter Weiss op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2010.

Uit:Die Ästhetik des Widerstands

„Es war in mancher Arbeiterküche zu finden. In größerem Format und eingerahmt kam es früher bei Gewerkschaftsfeierlichkeiten zur Verlosung, später wurde es ausgegeben von nationalsozialistischen Organisationen. Die Werkleute, von Menzel in ein Gefängnis versetzt, aus dem der Klassenkampf verbannt war, wurden von meinem Freund Coppi oft umgezeichnet, so daß in den Zangengriff strampelnde Männchen in Frack und Zylinder oder ordenbehängter Uniform gerieten. Die Reproduktion des Bilds untersuchend, waren wir auf eine weitere aufschlußreiche Einzelheit gestoßen. Beim Nachziehn des perspektivischen Musters der Komposition zeigte sich, daß die Fluchtlinien aller Rohre und Balken, der Walzgestelle und angehobnen Zangengriffe, der Werkstücke auf den Karren und der Schwergewichtsverlagrung in den Bewegungen der Gruppen in dem Punkt links im Hintergrund zusammenliefen, wo, unter der Senkrechten eines Tragpfeilers, ein Herr stand, in Hut und Gehrock, die Hände auf dem Rücken, abgewandt vom Betrieb, das Profil träumerisch dem Lichtstrahl entgegengehoben, der durch die Dämpfe hindurch auf ihn fiel. Solchermaßen beschienen und so abgesondert, müßig und zufrieden war sonst keiner. Unauffällig stand er da, verweilte auf seinem Rundgang und sann nach, vielleicht über die malerischen Reize dieses metallischen Gefüges, vielleicht über Aktienkurse oder über Auszeichnungen, die ihm von den Ministern verliehn würden, und darüber, wie wohl alles unverändert seinen Lauf nehmen könne. So hatte Menzel in dem imponierenden Vexierbild seinen Auftraggeber versteckt."

 

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Peter Weiss (8 november 1916 - 10 mei 1982)

 

 

De Ierse schrijver Bram Stoker werd geboren op 8 november 1847 in Clontarf, een wijk van Dublin in Ierland. Zie ook alle tags voor Bram Stoker op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2010.

Uit: Dracula

“On my saying that I did not understand, she went on:
"It is the eve of St. George's Day. Do you not know that tonight, when the clock strikes midnight, all the evil things in the world will have full sway? Do you know where you are going, and what you are going to?" She was in such evident distress that I tried to comfort her, but without effect. Finally, she went down on her knees and implored me not to go; at least to wait a day or two before starting.
It was all very ridiculous but I did not feel comfortable. However, there was business to be done, and I could allow nothing to interfere with it.
I tried to raise her up, and said, as gravely as I could, that I thanked her, but my duty was imperative, and that I must go.
She then rose and dried her eyes, and taking a crucifix from her neck offered it to me.
I did not know what to do, for, as an English Churchman, I have been taught to regard such things as in some measure idolatrous, and yet it seemed so ungracious to refuse an old lady meaning so well and in such a state of mind.
She saw, I suppose, the doubt in my face, for she put the rosary round my neck and said, "For your mother's sake," and went out of the room.
I am writing up this part of the diary whilst I am waiting for the coach, which is, of course, late; and the crucifix is still round my neck.
Whether it is the old lady's fear, or the many ghostly traditions of this place, or the crucifix itself, I do not know, but I am not feeling nearly as easy in my mind as usual.
If this book should ever reach Mina before I do, let it bring my goodbye. Here comes the coach!
5 May. The Castle.--The gray of the morning has passed, and the sun is high over the distant horizon, which seems jagged, whether with trees or hills I know not, for it is so far off that big things and little are mixed.”

 

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Bram Stoker (8 november 1847 – 20 april 1912)
Luke Evans als Prince Vlad in de film “Dracula Untold” uit 2014

 

 

De Amerikaanse schrijfster en oorlogscorrespondente Martha Ellis Gellhorn werd geboren in St. Louis, Missouri op 8 november 1908. Zie ook alle tags voor Martha Gelhorn op dit blog en ook mijn blog van 8 november 2010.

Uit:Is There a New Germany?

„It is worth remembering that the German national anthem is, as before, "Deutschland über Alles," and that the second and third verses, deleted by the Allies as too aggressive, were restored immediately Germany became independent, and are sung with enthusiasm. There is a German problem, and it will not be solved by denying it or acting as if the problem were a geographical one; let Germany be united, and all will be dandy. The problem is moral, and only the Germans themselves can handle it. They talk ceaselessly about democracy, but "democracy" is a virtuous slogan, without meaning. Until Germans really believe that the state is the servant of the people, and each man is responsible for his acts and his conscience, and that orders are not their own justification, Germany merely changes its leaders, not its character.
The forms of teaching in German universities are the exercise (a small study group of twelve to twenty-four students), the seminar (up to two hundred students), and the lecture in the large amphitheater (about six hundred students). The students learn by dictation from above, the unquestioned professorial word, the assigned books: they listen for thirty hours a week or more. Many students said bitterly that the only sure way to pass examinations and get the essential degree was to repeat to your professor what the professor had told you.
Young Germans, throughout their schooling, are taught to memorize facts but are not guided to relate facts, experience, observation, and emotion to produce their own personal thought. »

 

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Martha Ellis Gellhorn (8 november 1908 - 16 februari 1998)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Nederlandse schrijfster Inge Schilperoord werd geboren in 1973. Zij publiceerde in NRC Handelsblad, Psychologie Magazine en Crossing Border Magazine. Ze werkt als forensisch psycholoog bij onder andere het Pieter Baan Centrum. Van haar debuut Muidhond werden deze zomer de Franse en Engelse vertaalrechten verkocht, evenals de filmrechten. Het boek won de Bronzen Uil 2015. Ook staat de roman op de shortlist van de ECI Literatuurprijs.

Uit: Muidhond

 “Nu moet ik goed opletten, dacht Jonathan. Nu. Het begint nu. Hij legde zijn trillende handen in zijn schoot en wreef met de duim van zijn rechterhand langzaam over het kootje van zijn linker, in de hoop dat het hem kalm zou maken. Het was de laatste ochtend van zijn gevangenschap. Als altijd zat hij alleen in zijn cel. Zijn cel die de anderen, de bewaarders, zijn kamer noemden. Hij zat op bed, staarde naar de muur en wachtte. Hij wist niet hoe laat het was. Vroeg, het was in elk geval vroeg. De eerste streep zonlicht was net door de spleet in zijn te dunne gordijnen gedrongen. Misschien half zes, zes uur. Het maakte hem vandaag ook niet uit. Ik heb tijd, dacht hij, vanaf nu heb ik alle tijd. En: ze komen wanneer ze komen. Als hun tijd daar is komen ze, ik kan daar niks aan veranderen, ze komen niet eerder, niet later, ik merk het wel.
Tot ze kwamen zou hij kijken hoe het ochtendlicht steeds verder zijn cel binnen zou dringen en langzaam, onverstoorbaar, in zijn eigen baan door de ruimte zou trekken, zich van niemand iets zou aantrekken. Hij wist al heel lang niet meer hoe laat het precies was. De eerste nacht hier had hij de batterijen meteen uit het binnenwerk van de wandklok gepeuterd. Hij kon het getik niet verdragen. Daarbij was er op de klok niets te zien waar hij wat aan had. De dagactiviteiten waren niet verplicht en hij liet ze aan zich voorbijgaan. Rondjes lopen, onderwijs, sporten. Werk. Wie niet rookte, snoepte of dure kleding kocht, had hier geen geld nodig.
Hij keek liever naar de stand van de zon, naar de volheid van het licht, hoe het scheen langs de wolken die boven de toppen van de uitkijktorens dreven. Dat vertelde hem hoe lang het nog zou duren, hoe lang nog tot het donker werd. Hoe lang nog die herrie: de stemmen van de mannen die langs de wanden van de luchtplaats omhoog kropen, de muziek door de muren. Schaduwen over de vloer van zijn cel, over het bed en het tafeltje. Maar nu werd het anders. ‘Alles wordt anders,’ fluisterde hij.”

 

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Inge Schilperoord (1973)

Geschreven door Romenu om 11:49 Reageer op dit bericht

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