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Emily Dickinson, Nelly Sachs, Gertrud Kolmar, Karl Heinrich Waggerl, Ara Baliozian, Eugène Sue

Emily Dickinson (10 december 1830 – 15 mei 1886)




De Amerikaanse dichteres Emily Dickinson werd geboren op 10 december 1830 in Amherst, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

 

 

 

Because I could not stop for Death

 

Because I could not stop for Death – 

He kindly stopped for me – 

The Carriage held but just Ourselves – 

And Immortality.

 

We slowly drove – He knew no haste

And I had put away

My labor and my leisure too,

For His Civility – 

 

We passed the School, where Children strove

At Recess – in the Ring – 

We passed the Fields of Gazing Grain – 

We passed the Setting Sun – 

 

Or rather – He passed us – 

The Dews drew quivering and chill – 

For only Gossamer, my Gown – 

My Tippet – only Tulle – 

 

We paused before a House that seemed

A Swelling of the Ground – 

The Roof was scarcely visible – 

The Cornice – in the Ground – 

 

Since then – 'tis Centuries – and yet

Feels shorter than the Day

I first surmised the Horses' Heads

Were toward Eternity – 

 

 

 

 

The Soul unto itself

 

The Soul unto itself
Is an imperial friend  – 
Or the most agonizing Spy  – 
An Enemy  –  could send  – 
Secure against its own  –  
No treason it can fear  – 
Itself  –  its Sovereign  –  of itself
The Soul should stand in Awe  – 

 

 

 

There's a certain Slant of light

 

There's a certain Slant of light,
Winter Afternoons – 
That oppresses, like the Heft
Of Cathedral Tunes – 
Heavenly Hurt, it gives us – 
We can find no scar,
But internal difference,
Where the Meanings, are – 
None may teach it – Any – 
'Tis the Seal Despair – 
An imperial affliction
Sent us of the air – 
When it comes, the Landscape listens – 
Shadows – hold their breath – 
When it goes, 'tis like the Distance
On the look of Death – 

 

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Nelly Sachs werd op 10 december 1891 in Berlijn geboren. Zie ook mijn blog van 10 december 2006.

 

Einer war

Einer war
Der blies den Schofar -
Warf nach hinten das Haupt,
Wie die Rehe tun, wie die Hirsche
Bevor sie trinken an der Quelle.
Bläst:
Tekia
Ausfährt der Tod im Seufzer -
Schewarim
Das Samenkorn fällt -
Terua
Die Luft erzählt von einem Licht!
Die Erde kreist und die Gestirne kreisen
Im Schofar,
Den Einer bläst -
Und um den Schofar brennt der Tempel -
Und Einer bläst -
Und um den Schofar stürzt der Tempel -
Und Einer bläst -
Und um den Schofar ruht die Asche -
Und Einer bläst -

 

 

Immer

Immer
dort wo Kinder sterben
werden die leisesten Dinge heimatlos.
Der Schmerzensmantel der Abendröte
darin die dunkle Seele der Amsel
die Nacht heranklagt -
kleine Winde über zitternde Gräser hinwehend
die Trümmer des Lichtes verlöschend
und Sterben säend -

Immer
dort wo Kinder sterben
verbrennen die Feuergesichter
der Nacht, einsam in ihrem Geheimnis -
Und wer weiß von den Wegweisern
die der Tod ausschickt:
Geruch des Lebensbaumes,
Hahnenschrei der den Tag verkürzt
Zauberuhr vom Grauen des Herbstes
in die Kinderstuben hinein verwunschen -
Spülen der Wasser an die Ufer des Dunkels
rauschender, ziehender Schlaf der Zeit -

Immer
dort wo Kinder sterben
verhängen sich die Spiegel der Puppenhäuser
mit einem Hauch,
sehen nicht mehr den Tanz der Fingerliliputaner
in Kinderblutatlas gekleidet;
Tanz der stille steht
wie eine im Fernglas
mondentrückte Welt.

Immer
dort wo Kinder sterben
werden Stein und Stern
und so viele Träume heimatlos.

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 10 december 2006.

 

De Duitse dichteres en schrijfster Gertrud Kolmar (pseudoniem van Gertrud Käthe Chodziesner) werd op 10 december 1894 in Berlijn geboren.

 

De Oostenrijkse schrijver Karl Heinrich Waggerl werd geboren op 10 december 1897 in Bad Gastein.

 

De Armeense schrijver Ara Baliozian werd geboren op 10 december 1936 in Athene.

 

De Franse schrijver Eugène Sue werd geboren op 10 december 1804 in Parijs.

 

Geschreven door Romenu om 20:49 Reageer op dit bericht
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Gioconda Belli, Ödön von Horváth, Jan Křesadlo, Maksim Bahdanovič, John Milton

Gioconda Belli (Managua, 9 december 1948)





De Nicaraguaanse schrijfster, dichteres en ex-politica Gioconda Belli werd geboren op 9 december 1948 in Managua. Zie ook mijn blog van 9 december 2006.

 

 

"Hell of Heaven"

 

Candles. Lights.
Will-o’-the-wisps on the bedside table.
Not the paschal long wax candle
but the pagan fire of Druid rituals.
Let us adore the body
unequivocal sanctuary of the verb and of being.
Golden eyes blink
in the polished brilliance of the mirror
where you are my ivory tower.

 

In the flask I pour the aromatic oil.
An odor of jasmine musk cathedral incense
soaks the wind the nostrils.
Your head far away. Your arm outlined
The texture of wide nervations. The wide obverse of the foot.
Centaur feet. Ugly your feet, exciting. Like the hoofs
of the unicorn removing bushes with its horn of infinite spirals.

 

There is no equilibrium more exact than that
of a man and a woman returned to primeval clay.
The shoulder blades jump; the thigh-bones are smashed to smithereens
The rigidity of the skeleton abandons itself to the tremulous flesh.
The light of the candles dashes on the mirror mystical visions.
Medusas. Cyclops. Satiated Saturns.

 

I don’t know where your hands
in this labyrinth of magnificent monsters devouring each other.
Who are you contorted creature that thus strip me
of my priestess decency?
Your skin is fluid and burning.
The wax melts in the crystal vessels.
Your mouth chatters on mine.
Or is it the flame spluttering?
The fire finds its own conflagration.
Only the oil of the night
burning sails lap the still lake
of the incandescent mirror.

 

There my foot.
The red nails. The impossible extension of a lone leg.
The white landscape. The skins submerged in igneous lava
panting bubbling vaporizing. The fire
comes and goes with the sound of the sea on the reefs.

On the consumed, charred bodies
the candles go out one by one.

I shake my hair. I get up, phoenix from the ashes.
I am a hell of heaven.

 

 

And God made me woman

 

And God made me woman,
with the long hair,
the eyes,
the nose and the mouth of a woman.

With curves
and folds
and soft hollows...

God dug into me,
made a workshop in me for human beings,
delicately wove my nerves,
and carefully balanced
the number of my hormones,
composed my blood
and injected me with it
so that it would irrigate
my entire body.

And so ideas were born,
dreams,
instict,
everything God gently created
with hammering whispers
and the drilling motions of love,
the thousand and one things that make me a woman every day,
that make me proud every morning
when I arise
and bless my sex.

 

 

 

 

 

 

De Hongaars-Duirse schrijver Ödön von Horváth werd geboren op 9 december 1901 in Fiume. Zie ook mijn blog van 9 december 2006.

 

 

Uit: Jugend ohne Gott

 

“Als ich zur nächsten Stunde in die Klasse, in der ich mir erlaubte, etwas über die Neger zu sagen, betete, fühle ich sogleich, dass etwas nicht in Ordnung ist. Haben die Herren meinen Stuhl mit Tinte beschmiert? Nein. Warum schauen sie mich nur so schadenfroh an?

Da hebt einer die Hand. Was gibts? Er kommt zu mir, verbeugt sich leicht, überreicht mir einen Brief und setzt sich wieder.

Was soll das?

Ich erbreche den Brief, überfliege ihn, möchte hochfahren, beherrsche mich jedoch und tue, als würde ich ihn genau lesen. Ja, alle haben ihn unterschrieben, alle fünfundzwanzig, der W ist noch immer krank.

„Wir wünschen nicht mehr“, steht in dem Brief, „von Ihnen unterrichtet zu werden, denn nach dem Vorgefallenen haben wir Endesunterzeichneten kein Vertrauen mehr zu Ihnen und bitten um eine andere Lehrkraft.“

Ich blicke die Endesunterzeichneten an, einen nach dem anderen. Sie schweigen und sehen mich nicht an. Ich unterdrücke meine Erregung und frage, wie so nebenbei:

„Wer hat das geschrieben?“

Keiner meldet sich.

„So seid doch nicht so feig!“

Sie rühren sich nicht.

„Schön“, sage ich und erhebe mich, „es interessiert mich auch nicht mehr, wer das geschrieben hat, ihr habt euch ja alle unterzeichnet – Gut, auch ich habe nicht die geringste Lust, eine Klasse zu unterrichten, die zu mir kein Vertrauen hat. Doch glaubt mir, ich wollte nach bestem Gewissen“ – ich stocke, denn ich bemerke plötzlich, dass einer unter der Bank schreibt.

„Was schreibst du dort?“

Er will es verstecken.

„Gibs her!“

Ich nehme es ihm weg und er lächelt höhnisch. Es ist ein Blatt Papier, auf dem er jedes meiner Worte mitstenographierte.

Ach, ihr wollt mich bespitzeln?“

Sie grinsen.

Grinst nur, ich verachte euch. Hier hab ich, bei Gott, nichts mehr verloren. Soll sich ein anderer mit euch raufen!

Ich gehe zum Direktor, teile ihm das Vorgefallene mit und bitte um eine andere Klasse. Er lächelt: „Meinen Sie, die anderen sind besser?“ Dann begleitet er mich in die Klasse zurück. Er tobt, er schreit, er beschimpft sie – ein herrlicher Schauspieler! Eine Frechheit wärs, brüllt er, eine Niedertracht, und die Lümmel hätten kein Recht, einen anderen Lehrer zu fordern, was ihnen einfiele, ob sie denn verrückt geworden seien, usw.! Dann lässt er mich wieder allein zurück.

Da sitzen sie nun vor mir. Sie hassen mich. Sie möchten mich ruinieren, meine Existenz und alles, nur weil sie es nicht vertragen können, dass ein Neger auch ein Mensch ist. Ihr seid keine Menschen, nein!

Aber wartet nur, Freunde! Ich werde mir wegen euch keine Disziplinstrafe zuziehen, geschweige denn mein Brot verlieren – nichts zum Fressen soll ich haben, was? Keine Kleider, keine Schuhe? Kein Dach? Würd euch so passen! Nein, ich werde euch von nun ab nur mehr erzählen, dass es keine Menschen gibt, außer euch, ich will es euch so lange erzählen, bis euch die Neger rösten! Ihr wollt es ja nicht anders! „

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 9 december 2006.

 

 

De Tsjechische psycholoog, schrijver en dichter Jan Křesadlo (pseudoniem van Václav Jaroslav Karel Pinkava) werd geboren op 9 december 1926 in Praag.

 

De Wit-Russische (Belarussische) dichter, journalist en criticus Maksim Bahdanovič werd geboren op 9 december 1891 in Minsk.

 

De Engelse dichter en schrijver John Milton werd geboren op 9 december 1608 in Londen.

 

Geschreven door Romenu om 20:33 Reageer op dit bericht

Bill Bryson, Horatius, Georges Feydeau, Bjørnstjerne Bjørnson, James Thurber, Jura Soyfer

Bill Bryson (Des Moines, 8 december 1951)


De Amerikaanse schrijver Bill Bryson werd geboren in Des Moines (Iowa) op 8 december 1951. Hij is vooral bekend van reisboeken alsmede boeken over Engelse taal en wetenschappelijke onderwerpen. Bryson studeerde aan Drake University maar verliet deze voortijdig tijdens een vakantie in Engeland in 1973. Vervolgens werkte hij enige tijd in een psychiatrisch ziekenhuis in Engeland alwaar hij zijn vrouw ontmoette, een verpleegkundige. Na hun huwelijk vertrokken zij naar de Verenigde Staten zodat Bryson zijn opleiding kon voltooien. In 1977 vestigden zij zich in Engeland, waar ze tot 1995 bleven wonen in North Yorkshire. Van 1995 tot 2003 woonde Bryson met zijn 4 kinderen in Hanover, New Hampshire. In 2003 verhuisden hij en zijn familie weer terug naar Engeland. Bryson werkte voornamelijk als journalist en werd later chief copy editor van de business section van The Times. Later stapte hij over naar The Independent. In 1987 stopte hij met zijn werk in de journalistiek. Zijn boek over Engeland, Een klein eiland, werd in 2003 door Britse lezers geroemd als boek dat de staat en identiteit van het Verenigd Koninkrijk het beste weergeeft. Ook over de VS en Australië heeft Bryson vergelijkbare boeken geschreven (respectievelijk Het verloren continent en Tegenvoeters). In 2004 won Bryson de prestigieuze Aventis Prize voor het beste populair-wetenschappelijke boek voor zijn Een kleine geschiedenis van bijna alles. Het boek werd een bestseller en Bryson deed iedere middelbare school in Engeland een exemplaar van het boek cadeau. In 2005 kreeg hij voor dit boek de Descartesprijs voor wetenschapscommunicatie van de Europese Unie. In 2006 verscheen een boek van zijn hand over zijn jeugd in Des Moines in de jaren vijftig (The life and times of the thunderbolt kid).

 

 

Uit: A Short History of Nearly Everything

 

“MATTER HOW hard you try you will never be able to grasp just how tiny, how spatially unassuming, is a proton. It is just way too small.

A proton is an infinitesimal part of an atom, which is itself of course an insubstantial thing. Protons are so small that a little dib of ink like the dot on this i can hold something in the region of 500,000,000,000 of them, rather more than the number of seconds contained in half a million years. So protons are exceedingly microscopic, to say the very least.

Now imagine if you can (and of course you can't) shrinking one of those protons down to a billionth of its normal size into a space so small that it would make a proton look enormous. Now pack into that tiny, tiny space about an ounce of matter. Excellent. You are ready to start a universe.

I'm assuming of course that you wish to build an inflationary universe. If you'd prefer instead to build a more old-fashioned, standard Big Bang universe, you'll need additional materials. In fact, you will need to gather up everything there is--every last mote and particle of matter between here and the edge of creation--and squeeze it into a spot so infinitesimally compact that it has no dimensions at all. It is known as a singularity.

In either case, get ready for a really big bang. Naturally, you will wish to retire to a safe place to observe the spectacle. Unfortunately, there is nowhere to retire to because outside the singularity there is no where. When the universe begins to expand, it won't be spreading out to fill a larger emptiness. The only space that exists is the space it creates as it goes.

It is natural but wrong to visualize the singularity as a kind of pregnant dot hanging in a dark, boundless void. But there is no space, no darkness. The singularity has no "around" around it. There is no space for it to occupy, no place for it to be. We can't even ask how long it has been there--whether it has just lately popped into being, like a good idea, or whether it has been there forever, quietly awaiting the right moment. Time doesn't exist. There is no past for it to emerge from.

 

 

 

 

 

 

De Romeinse dichter en schrijver Quintus Horatius Flaccus werd geboren op 8 december 65 v. Chr. Zie ook mijn blog van 8 december 2006.

 

 

Ode (III)XXX.

 

Daar staat mijn monument en tart het duurzaam brons,
de koninklijke rust der hooge pyramiden,
veilig voor regenvlaag en bulderenden storm,
voor eindelooze reeks van snelgewiekte jaren.
Nu leeft iets van mij voort, dat nimmer sterven zal.
Het koele graf ten spijt zal jonge roem mij bloeien,
zoolang een bedevaart opgaat ten Capitool.

 

Daar, waar de Aufidus bruist langs de dorre velden,
waar Daunus koning was in overouden tijd,
daar, zal men zeggen, werd in needrigheid geboren,
wie, machtig opgegroeid, het Oud-Aeolisch lied
in Italiaansche taal het eerst heeft nagezongen.

 

Muze, aanvaard een trots, waarvoor geworsteld is,
en kroon uw trouwen knecht met onverwelkbren krans!

 

 

 

Vertaald door Dr. A. Rutgers van der Loeff.

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 december 2006.

 

 

De Franse theaterauteur Georges Feydeau werd geboren op 8 december 1862 in Parijs.

 

De Noorse schrijver, journalist en politicus Bjørnstjerne Bjørnson werd geboren op 8 december 1832 in Kvikne bij Tynset.

 

De Amerikaanse schrijver James Thurber werd geboren op 8 december 1894 in Columbus, Ohio.

 

De Oostenrijkse schrijver Jura Soyfer werd op 8 december 1912 in Charkov, Oekraïne, geboren.

 

Geschreven door Romenu om 18:51 Reageer op dit bericht

Noam Chomsky, Tatamkhulu Afrika, Willa Cather, Johann Nestroy, Gabriel Marcel

Noam Chomsky (Philadelphia, 7 december 1928)


De Amerikaanse taalkundige, mediacriticus en anarchistisch denker Noam Chomsky werd geboren in Philadelphia op 7 december 1928. Chomsky is emeritus hoogleraar taalkunde aan het Massachusetts Institute of Technology. Als grondlegger van de generatieve taalkunde is hij een van de invloedrijkste taalwetenschappers van de 20e eeuw. Noam Chomsky begon in 1945 aan zijn studies in filosofie, taalkunde en wiskunde aan de universiteit van Pennsylvania. Hij studeerde daar onder Zellig Harris, een professor in de taalkunde voor wiens politieke visies hij wel wat sympathie kon opbrengen. In 1949 trouwde hij met Carol Schatz en later kregen Noam en Carol drie kinderen. Hij behaalde in 1955 zijn PhD (doctorstitel), waarbij hij het meeste onderzoek de voorgaande vier jaren aan de Harvard universiteit had verricht. In zijn doctoraalscriptie begon hij al enkele van zijn linguïstische ideeën te ontwikkelen, en zette deze voort in zijn boek uit 1957 genaamd Syntactic Structures. Dit is waarschijnlijk zijn beroemdste werk binnen de taalkunde, en lange tijd is het een soort bijbel geweest voor veel taalkundigen binnen de Chomskyaanse traditie, die vaak Chomskyanen genoemd werden. Sinds de aanslagen van 11 september 2001 heeft Chomsky zijn taalkundige werk voor een groot deel (maar niet geheel) aan de kant gezet om tijd de hebben om politiek commentaar te geven. Wel voerde hij daarna nog een wetenschappelijke polemiek tegen de optimaliteitstheorie. Hij geldt eveneens als criticus van de mondialisering, de media en het neoliberalisme.

 

Uit: Hegemony or Survival: America's Quest for Global Dominance

“A few years ago, one of the great figures of contemporary biology, Ernst Mayr, published some reflections on the likelihood of success in the search for extraterrestrial intelligence. He considered the prospects very low. His reasoning had to do with the adaptive value of what we call "higher intelligence," meaning the particular human form of intellectual organization. Mayr estimated the number of species since the origin of life at about fifty billion, only one of which "achieved the kind of intelligence needed to establish a civilization." It did so very recently, perhaps 100,000 years ago. It is generally assumed that only one small breeding group survived, of which we are all descendants.

Mayr speculated that the human form of intellectual organization may not be favored by selection. The history of life on Earth, he wrote, refutes the claim that "it is better to be smart than to be stupid," at least judging by biological success: beetles and bacteria, for example, are vastly more successful than humans in terms of survival. He also made the rather somber observation that "the average life expectancy of a species is about 100,000 years."

We are entering a period of human history that may provide an answer to the question of whether it is better to be smart than stupid. The most hopeful prospect is that the question will not be answered: if it receives a definite answer, that answer can only be that humans were a kind of "biological error," using their allotted 100,000 years to destroy themselves and, in the process, much else.

The species has surely developed the capacity to do just that, and a hypothetical extraterrestrial observer might well conclude that humans have demonstrated that capacity throughout their history, dramatically in the past few hundred years, with an assault on the environment that sustains life, on the diversity of more complex organisms, and with cold and calculated savagery, on each other as well.

 


Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 7 december 2006.

De Zuid-Afrikaanse dichter en schrijver Tatamkhulu Afrika werd geboren op 7 december 1920 in Egypte.

 

De Amerikaanse schrijfster Willa Cather werd geboren op 7 december 1873 in de buurt van Winchester, Virginia.

 

De Oostenrijkse schrijver Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy werd geboren in Wenen op 7 december 1801.

 

De Franse filosoof en toneelauteur Gabriel Marcel werd geboren op 7 december 1889 in Parijs.

 

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Peter Handke, Henk van Woerden, Alfred Joyce Kilmer, Sophie von La Roche, Baldassare Castiglione

Peter Handke (Griffen,
6 december 1942)






De Oostenrijkse schrijver
Peter Handke werd op 6 december 1942 in Griffen in Karinthië geboren als zoon van een kokkin. Zie ook mijn blog van 6 december 2006.

 

 

Uit: Kindergeschichte

 

“Ein Zukunftsgedanke des Heranwachsenden war es, später mit einem Kind zu leben. Dazu gehörte die Vorstellung von einer wortlosen Gemeinschaftlichkeit, von kurzen Blickwechseln, einem Sich-dazu-Hocken, einem unregelmäßigen Scheitel im Haar, von Nähe und Weite in glücklicher Einheit. Das Licht dieses wiederkehrenden Bildes war die Düsternis kurz bevor es zu regnen anfängt, in einem grobsandigen leeren Hof, der von einem Grasnarbenkranz eingefaßt wird, vor einem nie deutlichen, nur im Rücken gefühlten Haus, unter dem dichtgefügten Laubdach hoher, breiter, hier und dort rauschender Bäume. Der Gedanke an ein Kind war so selbstverständlich wie die beiden anderen großen Zukunftserwartungen, welche von der nach seiner Überzeugung ihm bestimmten und sich seit je in geheimen Kreisen auf ihn zubewegenden Frau handelten, und von der Existenz in dem Beruf, wo allein ihm eine menschenwürdige Freiheit winkte; ohne daß freilich diese drei Sehnsüchte auch nur einmal in einem Bild zusammen erschienen.

Am Tag der Geburt des gewünschten Kindes stand der Erwachsene dann an einem Sportplatz in der Nähe der Klinik. Es war ein hellsonniger Sonntagvormittag im Frühjahr, in den graslosen Torräumen Pfützen, im Lauf des Spiels zu Schlamm gestampft, aus dem die Dunstschwaden aufstiegen. In der Klinik erfuhr er, daß er zu spät kam; das Kind sei schon da. (Er hatte wohl auch eine Scheu empfunden, bei dem Geburtsvorgang Augenzeuge zu sein.) Seine Frau wurde an ihm vorbei durch den Flur gefahren, den Mund weiß ausgetrocknet. Die Nacht davor hatte sie allein in einem sonst fast leeren Bereitschaftsraum auf dem sehr hohen Räderbett gewartet; als er ihr etwas zu Hause Vergessenes dorthin nachbrachte, hatte sich zwischen den beiden, dem mit einem Plastiksack in der Tür stehenden Mann und der auf dem hohen metallischen Gestell mitten im kahlen Zimmer liegenden Frau, ein Augenblick tiefer Sanftheit ergeben. Der Raum ist ziemlich groß. Sie befinden sich in einem ungewohnten Abstand voneinander. Auf der Strecke von der Tür zum Bett glänzt der nackte Linoleumboden im weißlichen, sirrenden Neonlicht. Das Gesicht der Frau hatte sich schon im Anschaltgeflacker ohne Überraschung oder Erschrecken dem Eintretenden zugewendet. Hinter diesem dehnen sich die weitläufigen, halbschattigen Korridore und Stiegenhäuser des Gebäudes, lang nach Mitternacht, in einer einmaligen, durch nichts zu störenden, in den leeren Stadtstraßen dann weiterschwingenden Aura des Friedens.”

 

 

 

 

 

 

Schilder en schrijver Henk van Woerden werd op 6 december 1947 geboren te Leiden. Zie ook mijn blog van 6 december 2006.

 

 

Uit:  Notities van een luchtfietser

“Het laat me niet onberoerd. Op het strandje waar ik vlak na de dood van mijn moeder zoveel middagen heb doorgebracht, ligt een zeeolifant. Wat doet het dier hier? Hij is meestal thuis in de wateren rond de pool, vierduizend kilometer zuidwaarts. Iets heeft hem naar de Kaap gedreven – of gelokt. Drieankerbaai is niet de mooiste baai langs deze kust. Een dicht woud van zeewier schermt haar schoot van de oceaan af. Onlangs zijn hoeveelheden kelp door een zomerstorm losgerukt en op de vloedlijn geworpen. Op dit bed van wier nu, strekt de zeeolifant zich uit alsof hij even met vakantie is.
Het is vroeg in de ochtend, maar de zon schijnt al ongenadig op ons neer.
Ik herinner me de zee van toen. Ik weet nog precies hoe het is om hier na een zwemtocht naar het strand te ploeteren. Het water is ijskoud, zelfs midden in de Afrikaanse zomer. Eerst baan ik me een weg door het wier, langs zeeplanten die onverschillig het blote lichaam betasten. Dan voel ik rotsen voorbijkomen: basaltrichels begroeid met alg en poliep, glasscherpe kliffen. Wanneer het ondiepe wordt bereikt, is er de geruststelling van de bodem en het zand. Het strand ligt bezaaid met kelp, wat de aanblik biedt van afgerukte tentakels. Tussen deze tentakels trek ik mezelf aan land. Buiten adem, bevend van inspanning, met bonzende borst en kippenvel. Verder dan de vloedlijn kom ik aanvankelijk niet. Ik blijf uitgeput liggen totdat de warmte van de zon het beven tot bedaren heeft gebracht. Het water kabbelt aan doorweekte voeten. Zandvlooien en muggen kruipen door de neerslag van het schuim dat de branding achterlaat. De ingewanden van de oceaan braken een zware lucht: stank van rottend wier en halfvergaan kelp. Om me heen krijsen de meeuwen. Ze dobberen op de golfslag. Ze tonen geen belangstelling voor wat de zee heeft opgebracht. Ze laten me ongemoeid.

Zo verging het me als twaalfjarige op die zonovergoten middagen in de verlaten zomer van 1960. Zo zal het de zeeolifant nu, veertig jaar later, wel ongeveer zijn vergaan, toen hij hier aan wal kroop. De verschillen tussen mens en dier zijn kleiner dan de overeenkomsten.
De zeeolifant ligt ontspannen op zijn rug, met zijn neus en ogen in kelp gedrukt. In zijn vel staat het verhaal van een zwervend bestaan geschreven: een vacht vol littekens en beschadigingen. Hij is met gemak de grootste van de vinpotigen, de zeehondenfamilie. Een immens log wezen met een torpedovormig lijf. En toch is het niet zijn formaat of zijn gewicht – zo’n vierduizend kilo – dat de meeste eerbied afdwingt, maar zijn fabelachtige vermogen om te duiken. De Tafelberg achter ons is één kilometer hoog. dat het hem aan iets ontbreekt. Dat hij dierbaren heeft achtergelaten, of dat hij door iets dierbaars verlaten is. Hij zal het vermoeden hebben dat er een vrouwelijke soortgenoot op hem wacht. Hij hunkert naar een metgezel, het kan bijna niet anders. En zijn hunkeren komt met het mijne overeen. Niet helemaal, maar in belangrijke mate. In dezelfde mate waarin onze lichamen met elkaar te vergelijken zijn (hij zal ongeveer de oren, de ogen en de longen van mijn verlangen bezitten).
Of er daadwerkelijk een lief is dat uitkijkt naar zijn terugkeer – ergens op een eiland onder arctische luchten – is van minder belang. Ik ben nieuwsgierig naar zijn vermogen zich haar voor te stellen. Naar de contouren van zijn verbeelding. En zelfs al wacht zij daar wél, dan is de zeeolifant waarschijnlijk niet bij machte zich voor te stellen dat haar wachten vergeefs zal zijn.”

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 december 2006.

 

De Amerikaanse journalist en dichter Alfred Joyce Kilmer werd geboren op 6 december 1886 in New Brunswick, New Jersey.

 

De Duitse schrijfster Sophie von La Roche werd geboren op 6 december 1730 in Kaufbeuren als Marie Sophie Gutermann von Gutershofen.

 

De Italiaanse schrijver Baldassare Castiglione, graaf van Novellata werd geboren op 6 december 1478 te Casatico, bij Mantua.

 

Geschreven door Romenu om 20:35 Reageer op dit bericht

Christina Rossetti, Fjodor Tjoettsjev, Eugenie Marlitt, Alois Brandstetter, Joan Didion

Christina Rossetti (5 december 1830 - 27 december 1894)





De Engelse dichteres en schrijfster Christina Georgina Rossetti werd geboren in Londen op 5 december 1830. Zie ook mijn blog van 5 december 2006.

 

 

After Death

 

The curtains were half drawn, the floor was swept
And strewn with rushes, rosemary and may
Lay thick upon the bed on which I lay,
Where through the lattice ivy-shadows crept.
He leaned above me, thinking that I slept
And could not hear him; but I heard him say:
"Poor child, poor child:" and as he turned away
Came a deep silence, and I knew he wept.
He did not touch the shroud, or raise the fold
That hid my face, or take my hand in his,
Or ruffle the smooth pillows for my head:
He did not love me living; but once dead
He pitied me; and very sweet it is
To know he still is warm though I am cold.

 

 

 

Sappho

 

I sigh at day-dawn, and I sigh
When the dull day is passing by.
I sigh at evening, and again
I sigh when night brings sleep to men.
Oh! it were far better to die
Than thus forever mourn and sigh,
And in death's dreamless sleep to be
Unconscious that none weep for me;
Eased from my weight of heaviness,
Forgetful of forgetfulness,
Resting from care and pain and sorrow
Thro' the long night that knows no morrow;
Living unloved, to die unknown,
Unwept, untended, and alone.

 

 

 

Beneath Thy Cross

 

Am I a stone, and not a sheep,
That I can stand, O Christ, beneath thy cross,
To number drop by drop Thy Blood's slow loss,
And yet not weep?

Not so those women loved
Who with exceeding grief lamented Thee;
Not so fallen Peter weeping bitterly;
Not so the thief was moved;

Not so the Sun and Moon
Which hid their faces in a starless sky,
A horror of great darkness at broad noon--
I, only I.

Yet give not o'er,
But seek Thy sheep, true Shepherd of the flock;
Greater than Moses, turn and look once more
And smite a rock.

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 5 december 2006.

 

De Russische dichter Fjodor Tjoettsjev werd geboren op 5 december 1803 in Ovstug in het gouvernement Orjol.

 

De Duitse schrijfster Eugenie Marlitt werd geboren op 5 december 1825 in Arnstadt.

 

De Oostenrijkse schrijver en taalkundige Alois Brandstetter werd op 5 december 1938 in Aichmühl bei Pichl, Oberösterreich geboren.

 

De Amerikaanse schrijfster Joan Didion werd geboren in Sacramento Valley op 5 december 1934.

 

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Rainer Maria Rilke, Nikoloz Baratashvili

Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)





De Duitse dichter Rainer Maria Rilke werd als René Karel Wilhelm Johann Josef Maria Rilke op 4 december 1875 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 4 december 2006.

 

 

 

David singt vor Saul

 

 

König, hörst du, wie mein Saitenspiel
Fernen wirft, durch die wir uns bewegen:
Sterne treiben uns verwirrt entgegen,
und wir fallen endlich wie ein Regen,
und es blüht, wo dieser Regen fiel.

Mädchen blühen, die du noch erkannt,
die jetzt Frauen sind und mich verführen;
den Geruch der Jungfraun kannst du spüren,
und die Knaben stehen, angespannt
schlank und atmend, an verschwiegnen Türen.

Daß mein Klang dir alles wiederbrächte.
Aber trunken taumelt mein Getön:
Deine Nächte, König, deine Nächte -,
und wie waren, die dein Schaffen schwächte,
o wie waren alle Leiber schön.

Dein Erinnern glaub ich zu begleiten,
weil ich ahne. Doch auf welchen Saiten
greif ich dir ihr dunkles Lustgestöhn? -


II

König, der du alles dieses hattest
und der du mit lauter Leben mich
überwältigest und überschattest:
komm aus deinem Throne und zerbrich
meine Harfe, die du so ermattest.

Sie ist wie ein abgenommner Baum:
durch die Zweige, die dir Frucht getragen,
schaut jetzt eine Tiefe wie von Tagen
welche kommen -, und ich kenn sie kaum.

Laß mich nicht mehr bei der Harfe schlafen;
sieh dir diese Knabenhand da an:
glaubst du, König, daß sie die Oktaven
eines Leibes noch nicht greifen kann?


III

König, birgst du dich in Finsternissen,
und ich hab dich doch in der Gewalt.
Sieh, mein festes Lied ist nicht gerissen,
und der Raum wird um uns beide kalt.
Mein verwaistes Herz und dein verworrnes
hängen in den Wolken deines Zornes,
wütend ineinander eingebissen
und zu einem einzigen verkrallt.

Fühlst du jetzt, wie wir uns umgestalten?
König, König, das Gewicht wird Geist.
Wenn wir uns nur aneinander halten,
du am Jungen, König, ich am Alten,
sind wir fast wie ein Gestirn das kreist

 

 

 

Sankt Sebastian

 

 

Wie ein Liegender so steht er; ganz
hingehalten von dem großen Willen.
Weitentrückt wie Mütter, wenn sie stillen,
und in sich gebunden wie ein Kranz.

Und die Pfeile kommen: jetzt und jetzt
und als sprängen sie aus seinen Lenden,
eisern bebend mit den freien Enden.
Doch er lächelt dunkel, unverletzt.

Einmal nur wird seine Trauer groß,
und die Augen liegen schmerzlich bloß,
bis sie etwas leugnen, wie Geringes,
und als ließen sie verächtlich los
die Vernichter eines schönen Dinges.

 

 

 

 

Adam

Staunend steht er an der Kathedrale
steilem Aufstieg, nah der Fensterrose,
wie erschreckt von der Apotheose,
welche wuchs und ihn mit einem Male

niederstellte über die und die.
Und er ragt und freut sich seiner Dauer
schlicht entschlossen; als der Ackerbauer
der begann, und der nicht wußte, wie

aus dem fertig-vollen Garten Eden
einen Ausweg in die neue Erde
finden. Gott war schwer zu überreden;

und er drohte ihm, statt zu gewähren,
immer wieder, daß er sterben werde.
Doch der Mensch bestand: sie wird gebären.

 

 

 

 

 

 

De Georgische schrijver en dichter Nikoloz Baratashvili werd geboren op 4 december 1817 in Tbilisi. Zie ook mijn blog van 4 december 2006.

 

Geschreven door Romenu om 20:49 Reageer op dit bericht

In memoriam Elisabeth Eybers

Elisabeth Eybers (16 februari 1915 – 1 december 2007)


De Zuid-Afrikaanse dichteres Elisabeth Eybers is op zaterdag, 1 december, overleden. Zij is 92 jaar geworden. Eybers verruilde Zuid-Afrika in 1961, na haar echtscheiding, voor Nederland. Ze nam ook de Nederlandse nationaliteit aan, maar ze schreef in het Afrikaans en in het Engels. De dood was geen onwelkome gast voor haar, schreef ze ruim twee jaar terug, nadat een zoon van haar was gestorven: ‘Noudat jy swyg is daar niks meer vir my om ooit nog te begeer buiten die tydstip waarop ek dieselfde stilte mag betrek. Elisabeth Françoise Eybers werd geboren in Klerksdorp, Transvaal,  op 16 februari 1915. Ze woonde als kind in een West-Transvaals dorp. Haar vader was daar Nederduits gereformeerd predikant en haar moeder was docente en hoofd van een middelbare meisjesschool. Eybers studeerde van 1932 tot 1936 moderne talen aan de universiteit van Witwatersrand in Johannesburg. Zij ontving diverse onderscheidingen voor haar werk, in Nederland onder meer de PC Hooftprijs in 1991. Zie ook mijn blog van 16 februari 2007.

 

 

 

Immigrant

 

Niks as my hande en voete het ek hier,
die res het met die oortog soek geraak:
die katswink hart, die prikkelbare klier,
wat moet mens bowendien met hulle maak?

 

Om wat verlore is te vergelyk
met die omringende, om klank en lig
te gryp sonder te luister of te kyk
het ek tog nog sintuie aan my gesig.

 

Ook aan my bors en buikruimte gewaar
ek dat daar vroeër wel iets anders was.
wie het geweet dat leegte ooit so swaar
sou word en onbelemmerdheid so ’n las?

 

 

 

 

Ouer word

 

'n Eindigheid sprei langsaam, ongevra,

'n stipter onderskeiding word van krag.

Wat ek verloor het suig my terug in drome,

hul nagtelike helende verwarring;

wat oorbly dwing my voorwaarts, stoot of dra

my onversetliker van dag tot dag

met afgepaste tydverdryf en werk.

Ek hul my heelheidshalwe in 'n huis

wat stuksgewyse toeslik tot 'n kluis.

 

Iets wat 'k onthou: eens was ek 'n beminde

kind, tintelend van hiernamaalse onkunde,

deur louter eindeloosheid ingeperk.

 

 

 

 

Uitsig op die kade

 

Nouliks vertolkbaar wat hulle my vertel,

spreeus, eksters, meeue, eende, kraaie, al

die ywerige dagloners van die wal,

die reier so afgetrokke opgestel.

 

Ek mis myself steeds minder. Ek bedoel:

as steeds meer buitedinge my gaan boei

dan sintels van inwendige gevoel

tintel dit of ek selfafstotend groei.

 

Vermindering neem waarneembaar toe. Ek hoop

om te voldoen aan omgekeerde bloei

en leeg genoeg te loop om vol te loop

met wat vanuit hierbuite binnevloei.

 

Geschreven door Romenu om 16:59 Reageer op dit bericht

Joseph Conrad, Herman Heijermans, Ludvig Holberg, France Prešeren

Joseph Conrad (3 december 1857 – 3 augustus 1924)





De Brits-Poolse schrijver Joseph Conrad werd geboren op 3 december 1857 in Berdichev, Rusland in een gezin met Poolse ouders. Zie ook mijn blog van 3 december 2006.

 

 

Uit: The Secret Agent

 

“Mr Verloc, going out in the morning, left his shop nominally in charge of his brother-in-law. It could be done, because there was very little business at any time, and practically none at all before the evening. Mr Verloc cared but little about his ostensible business. And, moreover, his wife was in charge of his brother-in-law.

The shop was small, and so was the house. It was one of those grimy brick houses which existed in large quantities before the era of reconstruction dawned upon London. The shop was a square box of a place, with the front glazed in small panes. In the daytime the door remained closed; in the evening it stood discreetly but suspiciously ajar.

The window contained photographs of more or less undressed dancing girls; nondescript packages in wrappers like patent medicines; closed yellow paper envelopes, very flimsy, and marked two and six in heavy black figures; a few numbers of ancient French comic publications hung across a string as if to dry; a dingy blue china bowl, a casket of black wood, bottles of marking ink, and rubber stamps; a few books with titles hinting at impropriety; a few apparently old copies of obscure newspapers, badly printed, with titles like the Torch, the Gong--rousing titles. And the two gas-jets inside the panes were always turned low, either for economy's sake or for the sake of the customers.

These customers were either very young men, who hung about the window for a time before slipping in suddenly; or men of a more mature age, but looking generally as if they were not in funds. Some of that last kind had the collars of their overcoats turned right up to their moustaches, and traces of mud on the bottom of their nether garments, which had the appearance of being much worn and not very valuable. And the legs inside them did not, as a general rule, seem of much account either. With their hands plunged deep in the side pockets of their coats, they dodged in sideways, one shoulder first, as if afraid to start the bell going.

The bell, hung on the door by means of a curved ribbon of steel, was difficult to circumvent. It was hopelessly cracked; but of an evening, at the slightest provocation, it clattered behind the customer with impudent virulence.”


 

 

De Nederlandse schrijver Herman Heijermans werd geboren op 3 december 1864 in Rotterdam. Zie ook mijn blog van 3 december 2006.

 

 

Uit: Een wereldstad. Berlijnsche impressies en schetsen

 

De kamerverhuurster

 

“...Ik zeg: de kamerverhuurster, en niet de ‘Berlijnsche’ omdat dit hoogst opgepast zou zijn.

Er is maar één soort over de heele wereld.

Een soort, waarvoor het ‘Heb uw naaste lief gelijk uzelf’ nooit geschreven kan zijn - tenzij ironisch.

En de bijbel kent geen ironie.

Indien ik het voorrecht had kamers te verhuren, inplaats van te schrijven, zou ik met bezwaarlijke mate den naaste in mijn kamers kunnen liefhebben.

Der natuur doet men geen geweld aan. Want wat is een kamerverhuurster en wat een huurder?

De verhuurster is iemand vol wrokkige zorgjes, met dag en nacht angst voor 'r meubeltjes, dag en nacht berekenen van 't ‘boekje’ - kortom iemand, die niet geheel en al voor haar genoegen leeft.

Ze voelt bij intuïtie, zonder eenige psychologische voorstudie, dat de hij of de zij, aan wie zij kamers verhuurt, geen hart voor haar hebbedingetjes bezitten kàn, dat ze dien hij, die zij als 'r dichst nabije vijanden beloeren moet.

[p. 86]

Er is op 't heelal geen hospita, of ze vergiftigt in gedachten, in verhouding tot de smart over 'n barst in 'n kop of 'n kras in 'n tafel, de bewoners van 'r kamers.

Dat moet zoo zijn. Het ligt in de rechte lijn der dingen.

Een kamerverhuurster, die de lieden welke hare beste vertrekken bewonen, bemint, is ondenkbaar en zoo zij bestaat, is zij niet recht snik.

Ik heb ondervinding.

Hier en daar was ik in den genietenden toestand.

Aan 't noodlot van 'n kwestie over 't ‘boekje’ ontkomt geen sterveling.

Eerst als je onder 't zelfde dak vandaan ben - eerst als je op voet van oorlog met 'n nieuwe kamerverhuurster staat, leer je de goede kwaliteiten der vorige, die de papieren van je bureau nasnuffelde, je wasch verwaarloosde, je boter met je deelde - enz., waardeeren.

Over de kamerverhuurster die tot 't verleden behoort, kun je met zekere objectieve beminnelijkheid naspreken - over die van heden en toekomst, mis je philosofische berusting...

 

Voor we 'n eigen woning in Berlijn hadden gehuurd, woonden we ergens 'n maand op kamers.

Ik zeg: ergens uit loyaliteit, om geen bepaalde straat te compromiteeren. En om geen uitzondering te scheppen op wat in alle beschaafde landen usance tegenover menschen met een buitenlandsch accent schijnt.

[p. 87]

Een koetsier, een kellner, een kamerverhuurster, plegen detective-ooren tegenover den vreemdeling te bezitten...

We hadden in die dagen - 't was kort voor 'n stuk dat om z'n verderfelijke ‘Elends-Malerei’ de schande van slechts 'n paar opvoeringen beleefde - waarachtige kunst eischt 'n hooger getal op den onsterfelijkheids-taxameter - we hadden in die dagen verschillende advertenties in een door kamerverhuursters veel gelezen dagblad aangestreept, en na uren lang trappen en trappen beklommen te hebben, hakten we den knoop door.

De dame maakte een voortreffelijken indruk. Ook de zindelijke goed onderhouden kamers.

We konden informeeren bij Frau Ober-leutnant zoo en zoo en bij Frau Justizrat zoo en zoo.

Ook had er voor 'n paar maanden 'n sinds overleden schrijver bij haar gelogeerd.

Een, die 'n roman in twee deelen met 'n ‘opdracht’ in haar handen achtergelaten had. Een nog niet opengesneden exemplaar”

 

 

. 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 3 december 2006.

 

De Noorse schrijver Ludvig Holberg werd geboren in Bergen op 3 december 1684

 

De Sloveense dichter en schrijver France Prešeren werd geboren op 3 december 1800 in Vrba.
Geschreven door Romenu om 20:21 Reageer op dit bericht

Ann Patchett, George Saunders, Eric L. Harry, Botho Strauß, Frédéric Leroy

Frédéric Leroy (Blankenberge, 2 december 1974)





De Vlaamse dichter Frédéric Leroy werd geboren op 2 december 1974 in Blankenberge. Zie ook mijn blog van 2 december 2006 en mijn blog van 24 november 2007.

 

 

 

Parasolpoëzie

 

(Het terras van café Liberty)

De lijven zijn week en blank vandaag. De man kijkt naar
de vrouw en weet dat de vrouw kijkt naar het schaaltje
met groene olijven maar weet dat de man naar haar kijkt
en zo vult kijken en weten bijna een uur en stapt ergens
halverwege dit uur, alsof hij een symmetrie wil breken,
een postbode voorbij die met het tweetal weinig van doen
heeft behalve dan dat hij de vrouw soms envelopjes bezorgt,
maar zo zullen er wel meer van die toevalligheden zijn
die er niets of alles toe doen, ik alvast betaal mijn schuld
en laat geen fooi na, nooit een fooi na.

 

 

 

 

Zij stoeit met stiletto's

Het gedicht als zoektocht
naar mezelf maar vooral
naar jou, datgene
wat mij ontbreekt,
rusteloos maakt

en soms korrelig
geprojecteerd in een cerebrale
achterbuurt (hersenwijk waar ik
mijn eigen gore lijk verberg) ben jij

een nymfomane ijspop: Eurotrash
en naakt in hoge laarzen speel je er
een bleke heroine, draag je
in een vluchtige zwarte mis
met gladgestreken haren
je merrieheupen hoog,

stoei je met stiletto's.



De Amerikaanse schrijfster Ann Patchett werd geboren in Los Angeles op 2 december 1963. Zij schreef vier bekroonde romans, waarvan de wereldwijde bestseller Belcanto zowel de PEN/Faulkner Award als de Orange Prize won. Ze woont en werkt in Nashville, Tennessee, en schrijft regelmatig voor The New York Times Magazine, Vogue en de Washington Post.

 

Uit: Run

 

“Bernadette had been dead two weeks when her sisters showed up in Doyle's living room asking for the statue back. They had no legal claim to it, of course, she never would have thought of leaving it to them, but the statue had been in their family for four generations, passing down a maternal line from mother to daughter, and it was their intention to hold with tradition. Bernadette had no daughters. In every generation there had been an uncomfortable moment when the mother had to choose between her children as there was only one statue and these Irish Catholic families were large. The rule in the past had always been to give it to the girl who most resembled the statue, and among Bernadette and her siblings, not that the boys ever had a chance, Bernadette was the clear winner: iron rust hair, dark blue eyes, a long, narrow nose. It was frankly unnerving at times how much the carving looked like Bernadette, as if she had at some point modeled in a blue robe with a halo stuck to the back of her head.

"I can't give it to you," Doyle said. "It's in the little boys' room, on the dresser. Tip and Teddy say a prayer to it at night." He kept his eyes on them steadily. He waited for an apology, some indication of backing down, but instead they just kept staring right at him. He tried again. "They believe it's actually a statue of her."

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver George Saunders werd geboren op 2 december 1958 in Chicago (USA) en schrijft vooral korte satirische verhalen, gebundeld in onder meer CivilWarLand in Bad Decline (1996) en Pastoralia (2000). Hij publiceert regelmatig verhalen in McSweeney’s, een literaire blad dat in Amerika erg populair is. Voor zijn verhalen kreeg hij in 1994 en in 1996 de National Magazine Award. In 2000 debuteerde hij als kinderboekenschrijver met The very persistent Gappers of Frip.

 

 

Uit: Sticks

“Every year Thanksgiving night we flocked out behind Dad as he dragged the Santa suit to the road and draped it over a kind of crucifix he'd built out of metal pole in the yard. Super Bowl week the pole was dressed in ajersey and Rod's helmet and Rod had to clear it with Dad if he wanted to take the helmet off. On the Fourth of July the pole was Uncle Sam, on Veterens Day a soldier,  on Halloween a ghost. The pole was Dad's only concession to glee. We were allowed a single Crayola from the box at a time. One Christmas Eve he shrieked at Kimmie for wasting an apple slice. He hovered over us as we poured ketchup saying: good enough good enough good enough. Birthday parties consisted of cupcakes, no ice cream. The first I brought a date over she said: what's with your dad and that pole? and I sat there blinking.

We left home, married,  had children of our own, found the seeds of meanness blooming also within us. Dad began dresssing the pole with more complexity and less discernible logic. He draped some kind of fur over it on Groundhog Day and lugged out a floodlight to ensure a shadow. When an earthquake struck Chile he lay the pole on its side and spray painted a rift in the earth. Mom died and he dressed the pole as Death and hung from the crossbar photos of Mom as a baby. We'd stop by and find odd talismans from his youth arranged around the base: army medals, theater tickets, old sweatshirts, tubes of Mom's makeup. One autumn he painted the pole bright yellow. He covered it with cotton swabs that winter fro warmth and provided offspring by hammering in six crossed sticks around the yard. He ran lengths of string between the pole and the sticks, and taped to the string letters of apology, admissions of error, pleas for understanding, all written in a frantic hand on index cards. He painted a sign saying LOVE and hung it from the pole and another that said FORGIVE? and then he died in the hall with the radio on and we sold the house to a young couple who yanked out the pole and the sticks and left them by the road on garbage day.

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Eric L. Harry werd geboren op 2 december 1958 in Ocean Springs, Mississippi. Harry raakte plotsklaps bekend binnen de internationale techno-thriller gemeenschap dankzij zijn eerste boek "Arc Light" (WWIII) waarin de 3de wereldoorlog uitbreekt door de schuld van een overijverige Russische generaal. Harry werd dankzij dit boek onmiddellijk vergeleken met andere schrijvers zoals Tom Clancy en Michael Crichton en wordt aanzien als 1 van de leidende nieuwe meesters in het genre. Nochtans wees niets in het verleden van Harry erop dat hij ooit schrijver zou worden. Hij studeerde o.a. op de Militaire Marine Academie en in de staatsuniversiteiten van Moskou en Leningrad. (Harry spreekt dan ook vloeiend Russisch en gaf reeds lezingen over de post-soviet militaire capaciteiten) Momenteel is hij Senior Vice President bij El Paso Corporation ( gas en olie maatschappij ) en is hij verantwoordelijk voor alle legale aspecten binnen het bedrijf. Volgens eigen zeggen rolde hij totaal onverwacht het schrijversvak in. Toen hij op een dag zijn nieuwe printer wou uittesten, kwam hij tot de conclusie dat hij eigenlijk niets te printen had. Met de eerste Golfoorlog in gedachten, begon hij dan maar wat in te typen. Zijn echtgenote Marina las deze pagina's en moedigde hem aan het verhaal te vervolledigen. Deze eerste pagina's vormden het begin van zijn bestseller "Arc Light" en Harry heeft sindsdien 3 andere romans geschreven. Eric L. Harry woont momenteel samen met zijn vrouw en 2 zonen in Houston, Texas.

 

Eric L. Harry zelf over Society of the mind:

 

“Following Arc Light, I went to work on Protect & Defend -- a military/political technothriller about the collapse of Russia into anarchy, an attempt by China to claim Siberia, and the American and European "blue berets" who are in the wrong place at the wrong time. I'm now back with the troops on the frigid Eurasian plain, but I took a feverish six-week detour to produce the first draft of a book about artificial intelligence, virtual reality, and robotics. Society of the Mind may be about computers, but it sprang from my reading of a book entitled Consciousness Explained by Daniel Dennett. I've since forsworn further reading until I've completely finished the project to which I'm committed.”

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Botho Strauß werd geboren op 2 december 1944 in Naumburg an der Saale. Zie ook mijn blog van 2 december 2006.

 

Uit: Mikado

 

”Zu einem Fabrikanten, dessen Gattin ihm während eines Messebesuchs entführt worden war, kehrte nach Zahlung eines hohen Lösegelds eine Frau zurück, die er nicht kannte und die ihm nicht entführt worden war. Als die Beamten sie ihm erleichtert und stolz nach Hause brachten, stutzte er und erklärte: Es ist Ihnen ein Fehler unterlaufen. Dies ist nicht meine Frau.

Die ihm Zu-, jedoch nicht Zurückgeführte stand indessen hübsch und ungezwungen vor ihm, wachsam und eben ganz neu. Außerdem schien sie schlagfertig und geistesgegenwärtig zu sein. Den Beamten, die betreten unter sich blickten, gab sie zu verstehen, ihr Mann habe unter den Strapazen der vergangenen Wochen allzusehr gelitten, er sei von der Ungewißheit über das Schicksal seiner Frau noch immer so durchdrungen und besetzt, daß er sie nicht auf Anhieb wiedererkenne. Solch eine Verstörung sei bei Opfern einer Entführung und ihren Angehörigen nichts Ungewöhnliches und werde sich bald wieder geben. Darauf nickten die Beamten verständnisvoll, und auch der tatsächlich verwirrte Mann nickte ein wenig mit.

Aus seinen dunkelsten Stunden war also unversehens diese völlig Fremde, diese helle und muntere Person aufgetaucht, die den übernächtigten Fabrikanten von seinen schlimmsten Befürchtungen zwar ablenkte, diese aber keinesfalls zerstreute.

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Tahar Ben Jelloun, Daniel Pennac, Mihály Vörösmarty, Valery Bryusov, Ernst Toller

Tahar Ben Jelloun (Fez, 1 december 1944)


De Marokkaanse romanschrijver, dichter en essayist Tahar Ben Jelloun werd geboren in Fez op 1 december 1944. Hij was professor in Tetouan en daarna in Casablanca. Sinds 1971 woont en werkt hij in Frankrijk. Hij heeft lesgegeven in sociale psychologie en gewerkt als psychotherapeut. Hij schrijft in het Frans, hoewel Arabisch zijn moedertaal is. Hij schreef voor diverse tijdschriften en kranten en m.n. Le Monde. Zijn roman Gewijde Nacht won de Prix Goncourt in 1987. In 2004 ontving hij de International IMPAC Dublin Literary Award voor Een verblindende afwezigheid van Licht.

 

 

Ville

 

Il ne suffit pas d'un tas de maisons pour faire une ville
Il faut des visages et des cerises
Des hirondelles bleues et des danseuses frêles
Un écran et des images qui racontent des histoires

 

Il n'est de ruines qu'un ciel mâché par des nuages
Une avenue et des aigles peints sur les arbres
Des pierres et des statues qui traquent la lumière
Et un cirque qui perd ses musiciens

 

Des orfèvres retiennent le printemps dans des mains en cristal
Sur le sol des empreintes d'un temps sans cruauté
Une nappe et des syllabes déposées par le jus d'une grenade
C'est le soleil qui s'ennuie et des hommes qui boivent

 

Une ville est une énigme leurrée par les miroirs
Des jardins de papier et des sources d'eau sans âme
Seules les femmes romantiques le savent
Elles s'habillent de lumière et de songe

 

Métallique et hautaine,
La ville secoue sa mémoire
En tombe des livres et des sarcasmes, des rumeurs et des rires
Et nous la traversons comme si nous étions éternels.

 

 

 

Onze rug naar het land gekeerd

 

Onze rug naar het land gekeerd

onze ogen willen zich niets meer herinneren.

Ze kijken naar de horizon van zand en vuur.

We stappen, zonder angst, zonder vreugde

naar de onaantastbare woestijn.

De hemel berooft ons van onze gedachten.

We gaan verder, we geven begeerte geen naam.

Sommigen, verdoemden der verdroogde aarde,

vielen de steden binnen

met kinderen op hun rug in hun armen tussen hun benen.

Ze staken de hand uit aan de poorten van de moskeeën

hun dochters groeiden op in angst en gemis

ze verkopen hun handen, hun borsten

wenen bij de muur waar hun ziel ligt begraven.

Hoe wreed is het gezicht van het verlangen

als het ongeluk aan alles kleeft.

En wij, verdreven door de wind,

wij verlangen naar niets, de volstrekte woestijn,

de ultieme ballingschap

voor eeuwig gescheiden van hen

die de mens in ons

door slagen en honger lieten sterven.

 

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Daniel Pennac werd geboren in Casablanca op 1 december 1944. Hij bracht zijn jeugd door in verschillende landen, onder meer in Ethiopië, Algerije en Ivoorkust. Zijn vader was militair. In 1970 verhuisde hij naar Belville en begon les te geven op een lyceum in Parijs, wat hij uiteindelijk 28 jaar heeft gedaan. Pennac geeft nu geen les meer omdat hij zich toe wilde leggen op schrijven. Aan het eind van de jaren zeventig en begin van de jaren tachtig schreef hij samen met Tudor Eliad twee boeken over politiek. In de jaren tachtig begon hij tevens voor kinderen te schrijven. In 1980 vertrok Pennac voor een jaar naar Brazilië, waar hij de dectiveroman als genre ontdekte. Terug in Frankrijk schreef hij zijn eerste detective. De verloedering, een strip in samenwerking met Jacques Tardi, verscheen in 2001. In 2007 won hij de prix Renaudot for Chagrin d'école.

 

Uit:    Comme un Roman

 

Et le voilà, adolescent reclus dans sa chambre, devant un livre qu’il ne lit pas.  Toutes ces envies d’être ailleurs font entre lui et les pages ouvertes un écran glauque qui trouble les lignes.  Il est assis devant sa fenêtre, la porte fermée dans son dos.  Page 48.  Il n’ose compter les heures passées à atteindre cette quarante-huitième page.  Le bouquin en compte exactement quatre cent quarante-six.  Autant dire cinq cents.  500 pages !  S’il y avait des dialogues, encore.  Tu parles !  Des pages bourrées de lignes comprimées entre des marges minuscules, de noirs paragraphes entassés les uns sur les autres, et, par-ci, par-là, la charité d’un dialogue – un tiret, comme une oasis, qui indique qu’un personnage parle à un autre personnage.  Mais l’autre ne lui répond pas.  Suit un bloc de douze pages !  Douze pages d’encre noire !  Ça manque d’air !  Ouh là que ça manque d’air !  Putain de bordel de merde !  Il jure.  Desolé, mais il jure.  Putain de bordel de merde de bouquin à la con.  Page quarante-huit… S’il se souvenait, au moins, du contenu de ces quarante-sept premières pages !  Il n’ose même pas se poser la question – qu’on lui posera, inévitablement.  La nuit d’hiver est tombée.  Des profondeurs de la maison monte jusqu’à lui l’indicatif du journal télévisé.  Encore une demi-heure à tirer avant le dîner.  C’est extraordinairement compact, un livre.  Ça ne se laisse pas entamer.  Il paraît, d’ailleurs, que ça brûle difficilement.  Même le feu ne peut pas s’insinuer entre les pages.  Manque d’oxygène.  Toutes réflexions qu’il se fait en marge.  Et ses marges à lui sont immenses.  C’est épais, c’est compact, c’est dense, c’est un objet contondant, un livre.  Page quarante-huit, quelle différence ?  Le paysage est le même.  Il revoit les lèvres du prof annoncer le titre.  Il entend la question unanime des copains :
- Combien de pages ?
- Trois ou quatre cents…
- (Menteur…)
- C’est pour quand ?
- L’annonce de la date fatidique déclenche un concert de protestations :
- Quinze jours ?  Quatre cent pages (cinq cents) à lire en quinze jours !  Mais on n’y arrivera jamais, Monsieur !

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 1 december 2006.

 

De Hongaarse dichter Mihály Vörösmarty werd geboren op 1 december 1800 in Puszta-Nyék.

 

De Russische dichter en schrijver Valery Bryusov werd geboren op 1 december 1873 in Moskou.

 

De Duitse schrijver Ernst Toller werd geboren op 1 december 1893 in Samotschin (tegenwoordig Szamocin).

 

Geschreven door Romenu om 16:46 Reageer op dit bericht

Jan G. Elburg, Winston Churchill, Mark Twain, Jonathan Swift, Sir Philip Sidney, John Bunyan

Jan G. Elburg (30 november 1919 – 13 augustus 1992)









De Nederlandse dichter
Jan G. Elburg werd geboren op 30 november 1919 te Wemeldinge. Zie ook mijn blog van 30 november 2006.

 

 

Stadgenoot

 

Hij is het licht vergeten
en het gras vergeten

en al die kleine levende kevertjes

en de smaak van water en het waaien

 

hij is de geur vergeten

van het hooi de grijze vacht van schapen

de varens de omgelegde aardkluiten

 

zijn binnen is geen nest zijn buiten

geen buiten zijn tuin een vaas.

 

hij is ook

de bliksem vergeten de rauwe

hagel op zijn voorhoofd

 

hij zegt niet: graan meel brood

hij ziet de vogels niet weggaan

en de sneeuw niet komen

 

hij zal bang en verongelijkt doodgaan

 

 

 

 

 

Dan dit nu hier

 

De uitzichtafsponzer onnozele crooner
de geveltoerist aan je binnenhuisje
dag vader en moeder en ventje in triplex

het ei nog brakwater geleid aan de ketting
de schippers volharden in overvaren
je glijdt op de zon op de lange rivier
benadert de sjimpansee hebt er geen weet van

men spookt in de steenkolenkachel een plaaggeest
de geitekeutels vergeef je als dropjes
de ogen van de sneeuwmannen ijscomannen

een spinnende inktvlek op het karpet
je kan op je tong een epistel pennen
een muzelman met een maanvormige bijl
een houten je hakt in de heilsoldate

groen prakje van rupsen smoort in je broekzak
een rode belofte verregent in witkalk
je zal nog gestopte jasjes dragen.

 

 

 

 

 

 

 

De Britse staatsman en schrijver Sir Winston Leonard Spencer Churchill werd geboren in Woodstock op 30 november 1874

 

 

Uit: The River War

 

“How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property; either as a child, a wife, or a concubine; must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men.

Individual Moslems may show splendid qualities. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen; all know how to die; but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.”

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 30 november 2006.

De Amerikaanse schrijver pseudoniem van Samuel 
Langhorne Clemens) werd geboren op 30 november 1835 te Florida.
De Engelse schrijver werd op 30 november 1667 in 
Dublin geboren uit Engelse ouders.
De Engelse schrijver  werd geboren op 30 november 
1554 in het kasteel van Penshurst in het graafschap Kent.
De Engelse dichter en schrijver  werd geboren op 
30 november 1628 in Harrowden bij Bedford.

 

Geschreven door Romenu om 21:06 Reageer op dit bericht

In memoriam August Willemsen

August Willemsen (16 juni 1936 - 29 november 2007)



De Nederlandse vertaler en schrijver August Willemsen is gisteren overleden. Hij is 71 jaar oud geworden. Na zijn middelbare school in Amsterdam, ging Willemsen in dezelfde stad naar het conservatorium, richting piano. Dit bleek geen succes en op vrij late leeftijd startte hij een studie Portugees. Door zijn vertalingen van de Portugese dichter Fernando Pessoa raakte hij bekend als een vooraanstaand vertaler. In 1983 werden zijn vertalingen bekroond met de Martinus Nijhoff-prijs. Willemsen maakte ook naam als schrijver. In 1985 publiceerde hij Braziliaanse Brieven over zijn verblijf in Brazilië. In 1986 ontving hij daar de Lucy B. en C.W. van der Hoogtprijs voor. In 1991 verscheen De val, over zijn drankverslaving en zijn revalidatie na een ongeval en in 1994 De goddelijke kanarie, een lyrische geschiedenis van het Braziliaanse voetbal. Hij werkte aan een biografie van de tragische Braziliaanse stervoetballer Garrincha en aan een vertaling van het volledige werk van Pessoa. Zie ook mijn blog van 16 juni 2006 en mijn blog van 16 juni 2007.

.

 

'Programma voor na mijn dood'

 

Wanneer ik, na mijn sterven, aankom in de andere wereld,
Zal ik eerst mijn vader en moeder willen kussen, mijn broers en zusjes, mijn opa en oma,
ooms en tantes, neefjes en nichtjes.
Daarna zal ik langdurig een paar vrienden omhelzen – Vasconcelos, Ovalle, Mário…
Ook zou ik graag de heilige Franciscus van Assisi ontmoeten.
Maar wie ben ik? Teveel eer.
Dit gedaan zijnd zal ik verzinken in de aanschouwing van God en zijn glorie,
Vergeten, voor altijd, alle heerlijkheden, pijnen en verbijsteringen
Van dit andere leven aan deze zijde van het graf.

 

 

 

 

Manuel Bandeira (vertaald door August Willemsen)

 

Geschreven door Romenu om 18:41 Reageer op dit bericht

In memoriam Boeli van Leeuwen

Boeli  van Leeuwen (10 oktober 1922 - 28 november 2007)




De Curaçaose schrijver Willem Christiaan Jacobus (Boeli) van Leeuwen is woensdagavond (lokale tijd) op 85-jarige leeftijd overleden. Hij overleed na een kort ziekbed. Van Leeuwen werd op Curaçao geboren op 10 oktober 1922 en was een zoon van de voormalige gouverneur van het eiland. Hij debuteerde in 1959 met ‘De rots der struikeling', een roman die in 1960 in Nederland werd bekroond met de prestigieuze Vijverbergprijs, de huidige Bordewijkprijs. Van Leeuwen heeft diverse romans geschreven, waaronder ‘Het teken van Jona’ en de verhalenbundel ‘Geniale anarchie’. Op zijn 85ste verjaardag kreeg hij de bijzondere oeuvreprijs van het Nederlandse Fonds voor de Letteren. Zie ook mijn blog van 10 oktober 2006.

 

Uit: Geniale Anarchie

 

“Miljoenen jaren geleden spoot een machtige fontein vanuit het binnenste der aarde dwars door de zeebodem gloeiende lava sissend omhoog en liet twee stukken diabaas achter, die daarna door microscopisch kleine koraaldiertjes aan elkaar zijn geborduurd. Duizend meter steil omhoogrijzend van de bodem van de oceaan, in de zee geboren en niet afgebrokkeld van het Zuidamerikaanse continent, geeft het eiland aan niemand een claim: in de tijd gezien zijn mens en dier hier gisteren aan komen drijven.
De Spanjaarden noemden het la Isla de los Gigantes en nadat alle bomen waren omgehakt en de indieros de reuzen hadden weggevoerd of doodgeknuppeld zodat er niets meer te stelen viel: la Isla Inútil. Corossol, curacan, corazón, curacao, wie kan vandaag de oorsprong van je naam nog vinden?
Maar terwijl de Spanjaard te gronde is gegaan aan het waanidee dat goud en zilver intrinsieke waarde hebben, is de Hollander hier zout komen halen om zijn haring te behoeden voor bederf. Amsterdam kreeg verlof van de Heren Negentien ‘tot bemachtiginge van het Eylandt Curaçao om te hebben een bequaeme plaetse, daar men sout mocht becomen’, weshalve ik Anno Domini 1989 op het eiland een verhaal voor u zit te schrijven... “


 

Geschreven door Romenu om 21:06 Reageer op dit bericht

Jean-Philippe Toussaint, C.S. Lewis, Louisa May Alcott, Ludwig Anzengruber, Wilhelm Hauff

Jean-Philippe Toussaint (Brussel, 29 november 1957)





De Belgische schrijver Jean-Philippe Toussaint werd op 29 november 1957 geboren in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 november 2006.

 

 

Uit: Television (Vertaald door Jordan Stump)

 

“I went into the kitchen and opened the cupboard under the sink, kneeling down to extract a basin and a sponge, as well as the spray bottle of window cleaner, so beloved of my son (for its "tricker," as he said, doubly wrongly, to refer to the lever that operated the pump), which did not prevent him from displaying a particularly itchy forefinger whenever I authorized him, under my imperturbable surveillance, to moisten the windows or coffee table with a spray of that miraculous liquid, which went ssshhht and turned foamy the moment it touched the glass. It's true that this was a fascinating tool, this transparent plastic bulb, full of a limpid, blue solution with a lovely detergent scent. I threw open one of the living room's two French doors, almost two meters high, with a single unbroken pane of glass extending almost to the ceiling, topped moreover by a little transom, and I climbed onto the radiator, the basin at my feet. Standing on the brink of the void, clasping the French door with one hand while the other peppered the glass with the spray from my pistol, I soon realized that, once the first lighthearted spatterings are over, carefree and slightly silly, the window washer's delight, of which Jackson Pollock surely knew a thing or two, the task quickly turns tiresome, for now there's nothing to do but wipe, like some maniacal housewife, firmly pressing your sponge to the glass--or, even better than a sponge, a page from an old newspaper, for, even where windows are concerned, nothing will ever replace the printed page, in my opinion. I thus held in my hand a crumpled sheet of newsprint, and I was wiping the top of the windowpane, standing on the edge of the sill, sometimes leaning perilously into the emptiness to reach some complicated corner and give it a finishing touch with a sponge, when I saw a taxi rolling down the street before me. I stopped wiping for a minute, my sponge in my hand, to watch its approach. Slowly the car rolled to a stop in front of my building, the engine still running quietly. After a moment, the driver climbed out and raised his head toward me, casting a quick glance over the building's facade. Slightly uncomfortable on my second-floor window ledge, I looked away and began wiping distractedly, doing me best to look occupied. I wiped slowly, almost in place, my eyes downcast. "Hallo," the driver said abruptly, to attract my attention, "did you call for a taxi?" "Me?" I said, cautiously pointing at my breast with the sponge. Me? How could he accuse me? Couldn't he see I was busy, washing the windows? He let it drop there...

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 november 2006.

 

De Ierse schrijver C.S. Lewis werd geboren op 29 november 1898 in Belfast.

 

De Amerikaanse schrijfster Louisa May Alcott werd geboren op 29 november 1832 in Germantown, Pennylvania.

 

De Oostenrijkse schrijver Ludwig Anzengruber werd geboren op 29 november 1839 in Wenen.

 

De Duitse schrijver Wilhelm Hauff werd geboren in Stuttgart op 29 november 1802.

 

Geschreven door Romenu om 21:00 Reageer op dit bericht

Erwin Mortier, Stefan Zweig, Alexander Blok, William Blake, Alberto Moravia

Erwin Mortier (Nevele, 28 november 1965)







De Vlaamse dichter en schrijver
Erwin Mortier werd geboren in Nevele op 28 november 1965. Zie ook mijn blog van 28 november 2006.

 

 

 

Uit: Les Femmes de Barbe-bleue

(Maeterlinck – variaties)

 

3.

Vroeg of laat zal Hij komen.
Zijn tred wakkert de onrust
en de toortsen aan.

Ons kuiken in Zijn stalen ei.
Ons kind in zilveren vliezen.

Hij die elders knapen onthoofdt
en zich tooit met hun bloed
en hun kreten drinkt.

Ons zanikende embryo.

U weet niet hoe zoet,
Mevrouw, het wachten uitvalt
tot Hij komt, vroeg of laat

als een geslagen hond hier
door Zijn ridderzalen dwaalt.

Hoe zoet het is Zijn wonden
af te binden, Zijn schrammen
schoon te spoelen,

Hem te omzwachtelen – onze Getergde
Zoon. Hij daalt de trap af,

Snuift onze lucht op, gromt, begraaft
Zijn hoofd in onze vacht

en jankt zich in slaap in onze rokken.


4.

Op een dag zal Hij zacht en glad
in onze handpalm rusten

-- een kiezel, een opaal, een door
de golven gepolijste drenkeling,

doorzichtig als barnsteen
waarin Zijn doden roerloos grijnzen.

Hoop is alles, Mevrouw.
Ochtendzon en sterrennacht.

Aurora Borealis.

Hoop schittert. De dofheid
van de Hoop is nergens doffer

dan in het land van de Hoop.

Hoop grasgroene Hoop.
Hoop van zilver. Gouden Hoop.

De Nacht van de Hoop straalt
in zijn donker even triomfant

als een middag in juni.

Wat komt u ons hier verlokken,
Mevrouw, met uw stalen wilskracht,
het al bij al vulgaire metaal

van uw Trots?


5.

Hoop kent geen taal.
Zwijg ons over uw landerijen,
de dorst van de zee, de grote groene
weiden, het stralende land, de virulente
lente, het rijpende koren, de roestige
herfst, de jonge boerenknechten,
de talloze de talloze de talloze sterren

en de al te lieflijk kwinkelerende diertjes,
de vogeltjes de vlindertjes, de talloze de talloze
de talloze mieren.

U heeft niets gezien als u niet eerst
onze doodstille binnentuinen betreedt

-- hun roerloze vegetatie,
waar het lover druipt van bloed
of dauw.

 

 

 

Erwin Mortier (Nevele, 28 november 1965)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 28 november 2006.

 

 

De Oostenrijkse schrijver Stefan Zweig werd op 28 november 1881 in Wenen.

 

De Russische schrijver en dichter Alexander Blok werd geboren op 28 november 1880 in St. Petersburg.

De Engelse schrijver, dichter en schilder William Blake werd geboren op 28 november 1757 in Londen.

 

De Italiaanse schrijver Alberto Moravia werd geboren in Rome op 28 november 1907.

 

Geschreven door Romenu om 20:25 Reageer op dit bericht

Nicole Brossard, James Agee, Klara Blum

Nicole Brossard (Montreal, 27 november 1943)




De Canadese dichteres en schrijfster Nicole Brossard werd geboren op 27 november 1943 in Montreal (Quebec). Zie ook mijn blog van 27 november 2006.

 

Uit: Soft Links

 

“Des matins clairs, une pluie fine qui tombe depuis vingt-quatre heures, des images rares en provenance d'ailleurs et d'Amérique, deux désastres naturels qui obligent à se serrer les coudes au milieu des cadavres, ce sont des gestes tranquilles ou violets, des obus, des glaçons dans les verres à l'heure de l'apéro, bruits de vaisselles ou un léger bégaiement qui tourmente un instant, une gifle, un baiser ce sont des noms de villes comme Venise ou Reading, Tongue et Pueblo, des noms de personnages Fabrice, Laure ou Emma. Des mots aiguisés au fil des ans et des romans, mots que l'on a prononcés en respirant mal, en riant, en crachant, en suçant une olive, des verbes qu'on ajoute au plaisir des lèvres, au succès, à la mort certaine. Ce sont des mots comme genou ou joue et encore d'autres à perte de vue qui nous obligent à nous pencher au-dessus du vide, à nous étirer comme des chats le matin ce sont des mots qui font veiller jusqu'à l'aube ou prendre un taxi les soirs de semaine quand la ville s'endort avant minuit et que la solitude reste coincée entre les mâchoires comme un abcès. Ce sont des mots dits de mémoire, par envie ou par orgueil, très souvent mots prononcés avec amour en plaçant les mains derrière la nuque ou en remplissant un verre de porto. Ce sont des mots dont il faut chercher l'étymologie, qu'il faut ensuite placarder sur un mur dit de son de manière à ce que cris de douleur et soupirs de plaisir qui errent dans les rêves et les documents prennent d'assaut la mystérieuse obscurité du cœur. Ce sont des mots comme baie, colline, oued, via, street, strasse dispersés dans le dictionnaire entre flamboyants et néons, cimetières, mornes et forêts. Ce sont des mots bras de mer, des ensembles de sens qui font griffes ou soft sur nos poitrines, froid, frissons, rigoles et peur dans le dos sans attendre pendant que nous cherchons à fissurer le temps lisse du futur avec des citations tranchantes. Ce sont des mots avaleurs de feu et de vie, on ne sait plus s'ils sont latins, français, italiens, sanskrits, mandarins, andalous, arabes ou anglais, s'ils cachent un chiffre, un animal ou de vieilles angoisses pressées de jaillir sous nos yeux comme des ombres clones remplies de lumière et de grands mythes.”

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 27 november 2006.

 

De Amerikaanse dichter en prozaïst James Agee werd geboren in Knoxville, Tennessee.op 27 november 1909.

 

De Duitstalige, joodse, Oostenrijkse, Russische en Chinese schrijfster Klara Blum werd geboren op 27 november 1904 in Czernowitz/Bukowina.

 

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

Eugène Ionesco, William Cowper

Eugène Ionesco (26 november 1912 – 28 maart 1994)





De Frans-Roemeense schrijver Eugène Ionesco werd geboren op 26 november 1912 in Slatina, Roemenië. Zie ook mijn blog van 26 november 2006.

 

Uit: Rhinocéros

“BÉRENGER.

Je n'aime pas tellement l'alcool. Et pourtant si je ne bois pas, ça ne va pas. C'est comme si j'avais peur, alors je bois pour ne plus avoir peur.

JEAN.

Peur de quoi ?

BÉRENGER.

Je ne sais pas trop Des angoisses difficiles à définir le me sens mai à l'aise dans l'existence, parmi les gens, alors je prends un verre. Cela me calme, cela me détend, j'oublie.

JEAN.

Vous vous oubliez !

BÉRENGER.

Je suis fatigué, depuis des années fatigué J'ai du mal à porter le poids de mon propre corps…

JEAN.

C'est de la neurasthénie alcoolique, la mélancolie du buveur de vin...

BÉRENGER, continuant.

Je sens à chaque instant mon corps, comme s'il était de plomb, ou comme si je portais un autre homme sur mon dos je ne me suis pas habitué à moi-même. Je ne sais pas si je suis moi. Dès que je bois un peu, le fardeau disparaît, et je me reconnais, je deviens moi.

JEAN.

Des élucubrations ! Bérenger, regardez-moi. Je pèse plus que vous. Pourtant, je me sens léger, léger, léger (II bouge ses bras comme s'il allait s'envoler. Le Vieux Monsieur et le Logicien qui sont de nouveau entrés sur le plateau ont fait quelques pas sur la scène en devisant. Juste à ce moment, ils passent à côté de jean et de Bérenger. Un bras de jean heurte très fort le Vieux Monsieur qui bascule dans les bras du Logicien.)

LE LOGICIEN, continuant la discussion.

Un exemple de syllogisme . (Il est heurté.) Oh !...

LE VIEUX MONSIEUR, à Jean.

Attention. (Au Logicien.) Pardon.

JEAN, au Vieux Monsieur.

Pardon

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur.

Il n'y a pas de mal.

LE VIEUX MONSIEUR, à Jean.

Il n'y a pas de mal.

(Le Vieux Monsieur et le Logicien vont s'asseoir à l'une des tables de la terrasse, un peu à droite et derrière Jean et Bérenger )

BÉRENGER, à Jean.

Vous avez de la force.

JEAN.

Oui, j'ai de la force, j'ai de la force pour plusieurs raisons. D'abord, j'ai de la force parce que j'ai de la force, ensuite j'ai de la force parce que j'ai de la force morale. J'ai aussi de la force parce que je suis pas alcoolisé. Je ne veux pas vous vexer, mon cher ami, mais je dois vous dire que c'est l'alcool qui pèse en réalité.

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur.

Voici donc un syllogisme exemplaire Le chat a quatre pattes. Isidore et Fricot ont chacun quatre pattes Donc Isidore et Fricot sont chats.

LE VIEUX MONSIEUR, au Logicien.

Mon chien aussi a quatre pattes.

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur.

Alors, c'est un chat.

BÉRENGER, à Jean.

Moi, j'ai à peine la force de vivre. Je n'en ai plus envie peut-être.

LE VIEUX MONSIEUR, au Logicien après avoir longuement réfléchi.

Donc, logiquement, mon chien serait un chat.

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur.

Logiquement, oui. Mais le contraire est aussi vrai.

BÉRENGER, à Jean.

La solitude me pèse. La société aussi.

JEAN, à Bérenger.

Vous vous contredisez. Est-ce la solitude qui pèse, ou est-ce la multitude ? Vous vous prenez pour un penseur et vous n'avez aucune logique.

LE VIEUX MONSIEUR, au Logicien.

C'est très beau, la logique.

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur

A condition de ne pas en abuser.

BÉRENGER, à Jean.

C'est une chose anormale de vivre.

JEAN.

Au contraire. Rien de plus naturel. La preuve : tout le monde vit.

BÉRENGER.

Les morts sont plus nombreux que les vivants. Leur nombre augmente. Les vivants sont rares.

JEAN.

Les morts, ça n'existe pas, c'est le cas de le dire !... Ah ! ah! … (Gros rire.) Ceux-là aussi vous pèsent ? Comment peuvent peser des choses qui n'existent pas?

BÉRENGER.

Je me demande moi-même si j'existe.

JEAN, à Bérenger.

Vous n'existez pas, mon cher, parce que vous ne pensez pas ! Pensez, et vous serez.

LE LOGICIEN, au Vieux Monsieur.

Autre syllogisme : tous les chats sont mortels. Socrate est mortel. Donc Socrate est un chat.”

 

 


Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 26 november 2006.

 

De Engelse dichter William Cowper werd geboren op 26 november 1731 in Berkhamstead, Herford.

 

Geschreven door Romenu om 21:01 Reageer op dit bericht

Joseph von Eichendorff

Joseph von Eichendorff (10 maart 1788 - 26 november 1857)


Vandaag is het precies 150 jaar geleden dat de Duitse schrijver en dichter Joseph von Eichendorff overleed. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff  werd geboren in het Poolse Ratibor op 10 maart 1788. Hij werd in zijn jeugd tweetalig; doordat hij in het grensgebied woonde, sprak hij even goed Duits als Pools. Eichendorff werd in 1816 ambtenaar in dienst van de Pruisische staat en hield zich hoofdzakelijk met religieuze aangelegenheden bezig. In deze periode schreef hij het gros van zijn novelles. Eichendorff verwerkte in zijn vertellingen een aanzienlijke hoeveelheid gedichten, die hij later bundelde, en het zijn deze die hem zijn grote roem brachten. Veel van zijn gedichten werd door Robert Schumann op muziek gezet. Zie ook mijn blog van 10 maart 2007.

 

 

Auf einer Burg

 

Eingeschlafen auf der Lauer
Oben ist der alte Ritter;
Drüber gehen Regenschauer,
Und der Wald rauscht durch das Gitter.

 

Eingewachsen Bart und Haare,
Und versteinert Brust und Krause,
Sitzt er viele hundert Jahre
Oben in der stillen Klause.

 

Draußen ist es still und friedlich,
Alle sind ins Tal gezogen,
Waldesvögel einsam singen
In den leeren Fensterbogen.

 

Eine Hochzeit fährt da unten
Auf dem Rhein im Sonnenscheine,
Musikanten spielen munter,
Und die schöne Braut die weinet.

 

 

 

Abschied

 

O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt.
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäftge Welt;
Schlag noch einmal die Bogen,
Um mich, du grünes Zelt.

 

Wenn es beginnt zu tagen,
Die Erde dampft und blinkt,
Die Vögel lustig schlagen,
Dass dir dein Herz erklingt:
Da mag vergehn, verwehen
Das trübe Erdenleid,
Da sollst du auferstehen
In junger Herrlichkeit!

 

Da steht im Wald geschrieben
Ein stilles, ernstes Wort
Von rechtem Tun und Lieben,
Und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
Die Worte schlicht und wahr,
Und durch mein ganzes Wesen
Wards unaussprechlich klar.

 

Bald werd ich dich verlassen,
Fremd in der Fremde gehn,
Auf buntbewegten Gassen
Des Lebens Schauspiel sehn;
Und mitten in dem Leben
Wird deines Ernsts Gewalt
Mich Einsamen erheben,
So wird mein Herz nicht alt

 

 

 

 

Der wandernde Student

 

Bei dem angenehmsten Wetter
Singen alle Vögelein,
Klatscht der Regen auf die Blätter,
Sing ich so für mich allein.

 

Denn mein Aug kann nichts entdecken,
Wenn der Blitz auch grausam glüht,
Was im Wandern könnt erschrecken
Ein zufriedenes Gemüt.

 

Frei von Mammon will ich schreiten
Auf dem Feld der Wissenschaft,
Sinne ernst und nahm zu Zeiten
Einen Mund voll Rebensaft.

 

Bin ich müde vom Studieren,
Wann der Mond tritt sanft herfür,
Pfleg ich dann zu musizieren
Vor der Allerschönsten Tür.

 

Geschreven door Romenu om 20:58 Reageer op dit bericht

Connie Palmen, Maarten 't Hart, Ba Jin, Isaac Rosenberg, Lope de Vega, José Maria Eça de Queiroz

Connie Palmen (Sint Odiliënberg, 25 november 1955)





De Nederlandse schrijfster Connie Palmen werd op 25 november 1955 geboren in Sint Odiliënberg. Zie ook mijn blog van 25 november 2006.

 

 

Uit: Lucifer

 

“Sommige mensen kunnen in een oogopslag een hele omgeving in zich opnemen, maar dat kan ik niet. Eerst moet ik de verlegenheid en lichte weerzin tegen onverwachte ontmoetingen overwinnen om gehoor te geven aan de roep van de wereld en eropaf te koersen.

Worstelend met die tegenstrijdigheid kon ik alleen de straat oversteken door mijn ogen strak gericht te houden op de man die zijn hand de lucht in stak en me daarmee persoonlijk lonkte en leidde.
Zo liep ik op die dag in juli naar het kleine gezelschap toe. Ik wist niet dat ik op dat moment op mijn verhaal afstevende en dat daar, op een terras in Amsterdam, de speurtocht begon die me een jaar lang volledig in beslag zou nemen. Het zou een tocht zijn langs de afgronden van een turbulent huwelijk en een evenzo turbulente tijd, een zoektocht naar de betekenis van een eenzame zin in een dodenadvertentie en van een kunst die zelfs atheïsten in het bestaan van God doet geloven: de muziek.
Afstevenen op een verhaal is een misleidende uitdrukking, alsof een verhaal kant-en-klaar op straat ligt en opgeraapt kan worden.
Zo is het niet. Verhalen worden gemaakt en juist daarom zijn ze interessant. Alles wat gemaakt wordt onthult de maker.

 

-----

 

Vijfentwintig jaar geleden las ik een zin in de krant. Dit verhaal gaat over die zin, of liever over de zoektocht naar de betekenis ervan. Was ze omringd geweest door andere zinnen, in een column, in een recensie van een toneelstuk of desnoods in een beschouwend stuk over de een of andere ster, dan had ze me niet vijfentwintig jaar achtervolgd. Ongetwijfeld was ze dan bij de eerste lezing van haar raadselachtigheid beroofd door een gezelschap van zinnen dat haar betekenis inperkte en een duiding gaf die andere duidingen uitsloot. Dat was niet het geval. Het was een eenzame zin. Toch was het de omgeving die haar het mysterie verleende waardoor ze me nooit losliet. Ze was omkaderd door een zwarte rand. Ze stond in de kop van een rouwadvertentie.”

 

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 25 november 2006.

 

 

De Nederlandse schrijver Maarten 't Hart werd geboren op 25 november 1944 in Maassluis.

 

De Chinese schrijver Ba Jin werd op 25 november 1904 geboren in Chengdu.

 

De Engelse dichter Isaac Rosenberg werd geboren in Bristol op 25 november 1890.

 

De Spaanse schrijver Lope de Vega werd geboren op 25 november 1562 in Madrid.

 

De Portugese schrijver José Maria Eça de Queiroz werd geboren op 25 november 1845 in Póvoa de Varzim.

 

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

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