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Gottfried Benn, Novalis, Angela Krauß, Jurgis Baltrušaitis, Gisela Elsner, Franz Innerhofer, Georges-Arthur Goldschmidt, James Holmes, Klaus Konjetzky

Gottfried Benn (2 mei 1886 - 7 juli 1956)








De Duitse dichter en schrijver Gottfried Benn werd geboren in Mansfeld op 2 mei 1886. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

 

Abschied

 

Du füllst mich an wie Blut die frische Wunde
und rinnst hernieder seine dunkle Spur,
du dehnst dich aus wie Nacht in jener Stunde,
da sich die Matte färbt zur Schattenflur,
du blühst wie Rosen schwer in Gärten allen,
du Einsamkeit aus Alter und Verlust,
du Überleben, wenn die Träume fallen,
zuviel gelitten und zuviel gewußt.
 
Entfremdet früh dem Wahn der Wirklichkeiten,
versagend sich der schnell gegebenen Welt,
ermüdet von dem Trug der Einzelheiten,
da keine sich dem tiefen Ich gesellt;
nun aus der Tiefe selbst, durch nichts rühren,
und die kein Wort und Zeichen je verrät,
mußt du dein Schweigen nehmen, Abwärtsführen
zu Nacht und Trauer und den Rosen spät.
 
Manchmal noch denkst du dich -: die eigene Sage -:
das warst du doch -? ach, wie du dich vergaßt!
war das dein Bild? war das nicht deine Frage,
dein Wort, dein Himmelslicht, das du besaßt?
Mein Wort, mein Himmelslicht, dereinst besessen,
mein Wort, mein Himmelslicht, zerstört, vertan --
wem das geschah, der muß sich wohl vergessen
und rührt nicht mehr die alten Stunden an.
 
Ein letzter Tag -: spätglühend, weite Räume,
ein Wasser führt dich zu entrücktem Ziel,
ein hohes Licht umströmt die alten Bäume
und schafft im Schatten sich ein Widerspiel,
von Früchten nichts, aus Ähren keine Krone
und auch nach Ernten hat er nicht gefragt --
er spielt sein Spiel, und fühlt sein Licht und ohne
Erinnern nieder - alles ist gesagt.

 

 

 

 

 

Ein Wort

 

Ein Wort, ein Satz -: aus Chiffren steigen
erkanntes Leben, jäher Sinn,
die Sonne steht, die Sphären schweigen,
und alles ballt sich zu ihm hin.
 
Ein Wort - ein Glanz, ein Flug, ein Feuer,
ein Flammenwurf, ein Sternenstrich -
und wieder Dunkel, ungeheuer,
im leeren Raum um Welt und Ich.

 

 

 

 

 

Ball

 

Ball. Hurenkreuzzug. Syphilisquadrille.
Eiert die Hirne ab, die Sackluden!
Mit diesen meinen Zähnen: zerrissen, zerbissen
Hundebregen, Männer-, Groß- und Kleinhirne:

selbst ihre Syntax klappert nach der Scheide.

 

Mich bauern Dorfglücke an: Kausaltriebe,
Ölzweige, stetige Koordinaten -:
Heran zu mir, ihr Heerschar der Verfluchten,
schakalt mir nach den eingegrabenen Samen:
Entlockung! Schleuderhonig! Keimverderb!

 

Ihr Stallverrecken, Misthaufen-Augenbruch,
Verweste Blasen, Veilchenfrau-Verhungern,
ihr brandiges Geblüte - Kanalfischer,
heringsfängert ans Land

die Hodenquallen!

 

Finale! Huren! Grünspan der Gestirne!
Verkäst die Herrn! Speit Beulen in die Knochen!
Rast, salometert bleiche Täuferstirnen!

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Novalis werd geboren in Oberwiederstedt op 2 mei 1772. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007. en ook mijn blog van 2 mei 2006.

 

 

Geistliche Lieder II

Farbenquelle
Einen langen tiefen Trunk!
Alter Sehnsucht heilige Gewährung,
Süße Lieb in göttlicher Verklärung!

Endlich kommt zur Erde nieder
Aller Himmel selges Kind,
Schaffend im Gesang weht wieder
Um die Erde Lebenswind,
Weht zu neuen ewig lichten Flammen
Längst verstiebte Funken hier zusammen.

Überall entspringt aus Grüften
Neues Leben, neues Blut;
Ewgen Frieden uns zu stiften,
Taucht er in die Lebensflut;
Steht mit vollen Händen in der Mitte,
Liebevoll gewärtig jeder Bitte,

Lasse seine milden Blicke
Tief in deine Seele gehn,
Und von seinem ewgen Glücke
Sollst du dich ergriffen sehn.
Alle Herzen, Geister und die Sinnen
Werden einen neuen Tanz beginnen.

Greife dreist nach seinen Händen,
Präge dir sein Antlitz ein,
Mußt dich immer nach ihm wenden,
Blüte nach dem Sonnenschein;
Wirst du nur das ganze Herz ihm zeigen,
Bleibt er wie ein treues Weib dir eigen.

Unser ist sie nun geworden,
Gottheit, die uns oft erschreckt,
Hat im Süden und im Norden
Himmelskeime rasch geweckt,
Und so laßt im vollen Gottes-Garten,
Treu uns jede Knosp und Blüte warten.

 

 

In stiller Treue sieht man gern ihn walten...

 

In stiller Treue sieht man gern ihn walten
Nicht wie die Meisten, mag er sinnlos schweifen,
Er wünscht die dargebotne Rechte zu ergreifen
Der bessern Zukunft, und sie fest zu halten.

 

Reichfarbig wird sich diese Knosp entfalten,
Das Auge sich für ferne Welten schleifen
Zum Meister wird der treue Lehrling reifen
Und um sich her ein neues Reich gestalten.

 

Wie fröhlich kann dankbar ein Freund verkünden
Was seinem Geist sich längst vergnüglich zeigte
Wenn er des Jünglings Wandel still bedachte.

 

O! möchte jede Treue Treue finden
Und daß zu dem der Lilienstab sich neigte
Der Lust und Leben kranken Herzen brachte.

 

 

 

 

Elegie auf einen Kirchhof

 

Kirchhof, werter mir als Goldpaläste,
Werter einem jeden Menschenfreund,
Birgest manches Edlen Überreste
Aber auch wohl manchen Tugendfeind.

 

Trink die Tränen, welche meinen Lieben
Die hier ungestöret ruhn, geweint;
Stunden sagt, wo seid ihr denn geblieben,
Die ihr uns als Jünglinge vereint?

 

Sprosset auf zu dunklen Trauermyrten
Tränen, die die Liebe hier vergoß
Grünt, um meine welke Stirn zu gürten,
Meine Laute, der nur Schmerz entfloß.

 

Kirchhof, Freund der trüben Knabentage
Die mir schwanden tränenvoll dahin,
Hörtest du nicht oft auch meine Klage,
Wenn mich eine Freundin mußte fliehn?

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Angela Krauß werd geboren op 2 mei 1950 in Chemnitz. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

Uit: Die Überfliegerin

 

„Die Russen sind fort !
Gestern noch ging ich die rückwärtige Straße entlang, unter den vier Balsampappeln, bei den brennenden Müllcontainern, aus einem Kellerfenster herauf kam Estradenmusik.
Da sind sie! dachte ich.
Im Mai lagen ihre Koffer noch auf den Eichenschränken aus den vierziger Jahren, und über die gelben Lampen aus Porzellan liefen seit dem Weltkrieg die Fliegen.
Sie bleiben? dachte ich.
Die Magnolie vor der alternden Villa des Schokoladenfabrikanten fing an zu blühen, aus der Stolowaja im Erdgeschoß dampfte der Brodem, der Koch wand sich durch das Gartengestrüpp, Oksana drehte gelangweilt ihre georgischen Augen nach oben, die gewaltigen bunten Generäle schepperten mit Messern und Gabeln in den Hinterzimmern, Ludmilla verfing sich beim Servieren in der Gardine, ich riß einen Brief auf von Toma aus Sibirien, Klawdija, die Schwere, Weißliche mit den Haaren an den Beinen, schöpfte Grütze aus dem Trog, Genossin, Schwester, Liebste, Schönste, schrieb Toma mit lila Tinte, Oksanas Finger spielten mit den Holzkugeln der Rechenmaschine, Schweißperlen glänzten auf dem ein wenig weiblichen Rücken des Kochs, er pfiff durch die Zähne, eine Kompanie Niederer taumelte herein, ihre tschuwaschischen, kirgisischen, abchasischen, turkmenischen Kindergesichter sanken über die Teller.
Fort sind sie!
Gestern trugen sie aus Kellereingängen Eisschränke mit kleinen roten Sternen an den Türen, und die Türen fielen beim Hinwerfen ab. Und unzählige Stühle mit Aluminiumbeinen und braunen Kunstledersitzen wurden an Armen und auf Köpfen herausgetragen. Vielleicht ein Kinosaal? Unbekannte Apparaturen von derber, übersichtlicher Mechanik lagen zu Haufen zusammengekehrt.
Fort sind sie!
Nur der Soldat patrouilliert vor der Kommandantura. Es ist eine himmelblaue Villa, der Aufgang flankiert von zwei roten Papierkörben aus Plastik, der Garten umfaßt von einer übermannshohen Wellblechwand. Wie der abnehmende Mond steht ein Stück des Riesenteleskops über dem Rand. Die Stirn des Kommandanten gleitet am Fenster vorbei.
Als ich das Licht der Welt erblickte, waren sie schon da: kleine Mädchen mit großen roten Seidenschleifen hinter den Ohren. Nur in Grüppchen erschienen sie hinter den beflaggten Brettertoren und hielten ihre geschmückten Köpfe erhoben. Ich sehnte mich nach einem einzelnen, nach seinen fremden Kinderlauten, die weich und bestimmt klangen.
Eben noch habe ich von meinem Spiel aufgeblickt, um mich nach ihnen umzudrehen, und schon sind sie fort.“

 

 

 

 

 

 

De Litouwse schrijver en vertaler Jurgis Baltrušaitis werd geboren op 2 mei 1873 in Paantvardys. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

OCEAN AND DROPLET

 

Ocean and droplet, like corn – ear and flower,

Breathe in fulfillment of one same behest:

Winter and summer it spins in the world

Whirlwind and slumber in woodland boughs.

 

Men and their doings – a weft immemorial...

Miracle pilots us, we are the oar – strokes...

Trembling of moments in trembling eternal...

Years are in flower, of bliss everlasting...

 

Mankind's brief hour is like to the wave...

Know you, o man, in the depths of the night,

Meeting with prayer the silence of stars.

Whose is the mouth with which you speak?

 

In brilliance of noon, where the hour of fulfillment

Opens the flowers in Golgotha's world.

Know you, o wand'rer, in labor and strife.

Whose is thought, not of earth, that you think?

 

THE BELL

 

Loudly and sadly, one stroke on another,

Sang the bell to the slumbering world...

Just like the tocsin when fire is approaching,

Long and loudly it pealed.

 

Sang now with threats, with persuasive endearment, –

Trembling, it sobbed, with a bitter complaint –

Thunder pursuing, or story from childhood –

Into the silent darkness it fell.

 

Promise it hinted of man's resurrection,

Sounded the sorrowful tidings of death, –

Wilderness fervor cried out in darkness, –

Thirst for forgiveness, revenge...

 

Sang in the night, and the holiday morning,

Laughed with the storm, and in silence it wept;

Only an echo sang back from the forest –

Not from the slumbering soul.

 

Just like the tocsin when fire is approaching

Sang the bell to a world without heed...

Loudly and sadly, one stroke on another,

Vainly it pealed about God.

 

 

Vertaald door W. Edward Brown

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gisela Elsner werd geboren op 2 mei 1937 in Nürnberg. Zie ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

Uit: Heilig Blut

 

“Durch die polternden Schritte der Herren, die sowohl auf dem Weg zum Abtritt als auch auf dem Rückweg zum Schlafzimmer mit Taschenlampen in den Händen und gefütterten Anoraks über den Pyjamas in ihren plumpen Wanderstiefeln den Aufenthaltsraum durchquert hatten, war der junge Gösch während der Nacht mehrfach aus dem Schlaf geschreckt worden. Jedesmal, wenn einer von ihnen an ihm vorbeigestampft war, war er hochgefahren und hatte sich voller Begriffsstutzigkeit erkundigt, was denn passiert sei. Aber keiner der Herren hatte es für nötig gehalten, seine Frage zu beantworten. Schweigend waren sie allesamt ins Freie getreten und kurz darauf wiederum im Hütteneingang aufgetaucht.
Ihr Kommen und Gehen hatte zur Folge gehabt, daß der junge Gösch schließlich nicht mehr hatte einschlafen können, obwohl er todmüde gewesen war. Nachdem er bis zum Morgengrauen mit geschlossenen Augen auf der Schlafcouch gelegen hatte, hatte er sich aufgerichtet und eine kurze Bemerkung, nämlich die Bemerkung, daß man Lüßl, Hächler und Glaubrecht nur ertragen könne, wenn man sie als Spottfiguren betrachte, in sein Tagebuch notiert. Danach war er aufgestanden und auf Zehenspitzen zur Küche geschlichen, um einen Schluck Wasser zu trinken. Als er den Aufenthaltsraum, dessen Fußbodendielen trotz seiner Behutsamkeit geknarrt hatten, wiederum betreten hatte, hatte sich Glaubrecht brüllend bei ihm erkundigt, ob er denn keine Rücksicht nehmen könne.
Mit seinem Gebrüll hatte er Lüßl und Hächler geweckt. Während ihm Hächler wegen seiner Undiszipliniertheit die ärgsten Vorhaltungen gemacht hatte, war Lüßl am ganzen Leibe bebend vor Wut in seinem provozierend eleganten, schwarzgoldgestreiften Seidenpyjama zum Badezimmer gestürzt, wo er sich fast eine Dreiviertelstunde lang eingeschlossen hatte. Als er jetzt frisch rasiert, gewaschen und gekämmt und penetrant nach einem herben Gesichtswasser riechend mit zwei blutenden Schnittwunden am Kinn, auf denen winzige Wattepfropfen klebten, in ockerfarbenen Knickerbockers und einer ockerfarbenen Strickjacke, in der er ein lavendelblaues Halstuch mit ockerfarbenen Tupfen trug, in der Küche auftauchte und sich an den Frühstückstisch setzte, den Glaubrecht gedeckt hatte, legte er eine Gelassenheit an den Tag, die der junge Gösch recht irritierend fand.“

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Innerhofer werd geboren op 2 mei 1944 in Krimml.

 

Uit: Die großen Wörter

 

“Gestern noch machte ich mir heftige Vorwürfe, fluchte auf den Schreiber in mir und bekämpfte ihn mit Alkohol. Heute wird mir bewußt, daß ich all diese Jahre unrecht hatte, indem ich mir selber nie recht gab. Die Sprache ist zu meiner Zufluchtsstätte geworden. Ich kann Dinge und Zustände beim Namen nennen, das kommt, weil ich so viel geschwiegen habe (…). Immer den Mund halten müssen ist schlimm. Ich habe dreimal das Milieu gewechselt und bleibe jetzt einmal sitzen. Meine Literatur ist immer noch viel zu schüchtern gegen mich und die anderen, aber das Wichtigste scheint mir, daß ich mich heute entschlossen habe: ich mache weiter."

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 2 mei 2007.

 

De Frans-Duitse schrijver, essayist en vertaler Georges-Arthur Goldschmidt werd geboren op 2 mei 1928 in Reinbek bij Hamburg

 

De Amerikaanse dichter en vertaler James Stratton Holmes werd geboren in Collins, Iowa, op 2 mei 1924.

 

De Duitse schrijver en dichter Klaus Konjetzky werd geboren op 2 mei 1943 in Wenen.

 

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De blogger leest alles eerst na: je tekst verschijnt zodra die goedgekeurd is.

Guido Gezelle, Joseph Heller, Yánnis Rítsos, Ignazio Silone, Antal Szerb, Aleksander Wat, Marcel Prévost, Konrad Weiß, José Martiniano de Alencar, Viktor Astafiev

De Vlaamse dichter Guido Gezelle werd geboren in Brugge op 1 mei 1830. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007 en ook mijn blog van 1 mei 2006.

 

Boomen

 

    Hoe eigen zijn de boomen al,

    van dracht en groeibaarheid:

de hulst en bloot zijn' takken nooit,

hoe fel de buien berschen;

     de beukenboom zijn' handen naar

     den hemel openspreidt;

en, slaande, schijnt de berkenroe

den wilden wind te derschen!

 

    Op wacht, en achter ‘t water, staan,

    gekroond met immer versch

gewaai, de dikke koppen van

de ontaarde wilgenstompen;

     en de elzenhouten stammen zie ‘k,

     verzopen onder ‘t gers

der natte zompe, allengerhand

ze leêg- en droogepompen.

 

    Den eekenboom bewondere ik,

    die, wortelvast, alleen,

in ‘t slaghout, en van krachten en

van schoonheid heel gebleven,

     de keizer schijnt, het opperhoofd,

     de herder, algemeen,

der machtelooze rijzels, die

beneên zijn' grootheid beven.

 

    Het schaduwvolle lindenloof

    te geren schouwe ik aan,

van geur onovertroffen, als ‘t

aan ‘t bloeien is; en ‘t ronken

     der bezigzijnde bietjes, op

     de blommen en de blaân,

is zoete, alsof er harpen langs

de lindenlanen klonken.

 

    Die de eerste, die de laatste zijt,

    in ‘t warme, in ‘t koude jaar,

hoogstammig, hooggespilde, hoog-

getopte abeelen, binnen

     uw' alderhoogsten gaffel zit

     het schilde vogelpaar

dat schetterbekt, zijn luchtgebouw

zorgvuldiglijk te ontginnen.

 

    En, verre en na, gedoken in

    den essche, en in den iep;

in doorenhagen, dennenhout,

in olmen, in platanen;

     in appel-, pere- en kriekelaar,

     zoo roert er een gepiep

van vogels, die voor vogels, hun'

oorije, de wegen banen.

 

    Terwijl, geschoten hemelwaards,

    als uit nen boge, snel,

den espenboom ik striemen zie

van verre; en teeken geven

     dat hier, in onze lucht en in

     de veie gronden fel,

van ‘t vogelvolle Vlanderland,

nog boomen staan, die leven.

 

 

 

 

Het leven is een' krijgsbanier

 

Het leven is een' krijgsbanier,
     door goede en kwade dagen,
gescheurd, gevlekt, ontvallen schier,
     kloekmoedig voorwaards dragen.

Men tuimelt wel, en wonden krijgt
     men dikwijls, dichte en diepe...
‘t en vlucht geen weerbaar man, die wijgt,
     of hem de dood beliepe!

Het leven is... geen vrede alhier,
     geen wapenstilstand vragen:
het leven is de Kruisbanier
     tot in Gods handen dragen!

 

 

 

 

KERKHOFBLOMMEN

 

Zoo daar ooit een blomke groeide
over ‘t graf waarin gij ligt,
of het nog zoo schoone bloeide:
zuiver als het zonnelicht,
blank gelijk een lelie blank is,
vonklende als een roozenhert,
needrig als de needre ranke is
van de winde
daar m' op terdt,
riekend, vol van honing, ende
geren van de bie bezocht,
nog en waar ‘t, voor die u kende,
geen dat u gelijken mocht!

 

 

 

 

gezelle

Guido Gezelle (1 mei 1830 – 27 november 1899)

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Joseph Heller werd geboren in New York op 1 mei 1923. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

Uit: Catch 22

 

“The jeep started up again softly. Kid Sampson, Nately and the others wandered apart in a noiseless eddy of motion and were sucked away into the cloying yellow stillness. The jeep vanished with a cough. Yossarian was alone in a ponderous, primeval lull in which everything green looked black and everything else was imbued with the color of pus. The breeze rustled leaves in a dry and diaphanous distance. He was restless, scared and sleepy. The sockets of his eyes felt grimy with exhaustion. Wearily he moved inside the parachute tent with its long table of smoothed wood, a nagging bitch of a doubt burrowing painlessly inside a conscience that felt perfectly clear. He left his flak suit and parachute there and crossed back past the water wagon to the intelligence tent to return his map case to Captain Black, who sat drowsing in his chair with his skinny long legs up on his desk and inquired with indifferent curiosity why Yossarian's plane had turned back. Yossarian ignored him. He set the map down on the counter and walked out.

Back in his own tent, he squirmed out of his parachute harness and then out of his clothes. Orr was in Rome, due back that same afternoon from the rest leave he had won by ditching his plane in the waters off Genoa. Nately would already be packing to replace him, entranced to find himself still alive and undoubtedly impatient to resume his wasted and heartbreaking courtship of his prostitute in Rome. When Yossarian was undressed, he sat down on his cot to rest. He felt much better as soon as he was naked. He never felt comfortable in clothes. In a little while he put fresh undershorts back on and set out for the beach in his moccasins, a khaki-colored bath towel draped over his shoulders.”

 

 

 

heller_jozef

Joseph Heller (1 mei 1923 – 12 december 1999)

 

 

 

 

De Nieuwgriekse dichter Yánnis Rítsos werd geboren op 1 mei 1909 in Monemvasia. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

 

YOUR SWEETLY SCENTED LlPS (CHILI POU MOSCHOMYRISTO)

My fingers would slip through your cnrly hair, aIl through the night,
wliile you were fast asleep and I was keeping watch by your side.

Your eyebrows weIl shaped, as if drawn with a delicate pencil,
seemed to sketch an arch where my gaze could nestle and be at rest.

Your glistening eyes reflected the distances of the sky
at dawn and I tried to keep a single tear from misting them.

Your sweetly scented lips, whenever you spoke, made the boulders
and blighted trees blossom and nightmgales flutter their wings.

 

 

 

 

WHENEVER YOU STOOD NEAR THE WINDOW (STO PARATHYRI STEKOSSOUN)

Whenever you stood near the window, your brawny shoulder-blades
filled up the whole entranceway, the sea and the fishermen's boats

The house overflowed with your shadow, tall as an archangel,
and the bright bud of the evening-star sparkled up there in your ear.

Our window was the gateway for all the world, leading out
towards paradise, my dear hght, where the stars were all in bloom.

As you stood there with your gaze fixed on the glimmering sunset,
you looked like a helmsman steering a ship, which was your own room.

ln the warm blue twilight of evening - ahoy, away -
you sailed me straight into the stillness of ihe milky way
.
But now this ship has foundered, ils rudder has broken down,
and down in the depths of the ocean, I'm drifting all alone.

 

 Vertaald door Amy Mims

 

 

ritsos

Yánnis Rítsos (1 mei 1909 — 11 november 1990)

 

 

 

De Italiaanse schrijver Ignazio Silone werd geboren op 1 mei 1900 in Pescina dei Marsi. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

Uit: Wein und Brot (Vertaald door Hanna Dehio)

 

„Die Lehrerin hatte die neueste Nummer der Zeitung »Nachrichten aus Rom« erhalten, die wie üblich am Eingang der Schule aufgehängt werden sollte. Vorher pflegte sie den im Wirtshaus versammelten Cafoni die wichtigsten Nachrichten vorzuIesen und zu erklären. An diesem Abend hatte sich das Gerücht verbreitet, daß auch der Priester zugegen sein würde, und die Schenke füllte sich daher mehr als gewöhnlich. Es kamen Leute, die der Priester noch nie gesehen hatte. In kurzer Zeit waren etwa dreißig zerlumpte Männer versammelt, die dicht aneinander gedrängt am Boden hockten. Don Paolo saß am Fuß der Treppe, die zum ersten Stock führte, und konnte fast allen ins Gesicht sehen. Ein atemberaubender Gestank nach Stallmist und schmutzigen Kleidern schlug ihm entgegen. Es waren unterdrückte mißtrauische Menschen, ausdruckslose Gesichter auf verkrümmten Körpern, von Hunger und Krankheit gezeichnete Gesichter, und dazwischen ein paar wilde, rauflustige junge Burschen. Die angesehensten Bauern wie Magascià, Sciatàp und Grascia waren in der Nähe der Tür stehengeblieben.

Die Lehrerin war durch die Anwesenheit des fremden Priesters etwas erregt und besonders wortreich. Sie ermahnte die Zuhörer, gut aufzupassen und ohne Scheu bei schwierigen Ausdrücken Fragen zu stellen. Dann begann sie mit lauter, schriller Stimme die Nachrichten aus Rom vorzulesen. »An der Spitze unseres Volkes«, las sie, »steht ein Mann, um den alle Völker der Erde uns beneiden. Sie würden wer weiß was dafür geben, um ihn in ihrem Lande zu haben.«
Magascià unterbrach die Vorlesung. Da ihm allgemein gehaltene Ausdrücke nicht gefielen, wollte er die genaue Summe wissen, die die anderen Völker bezahlen würden, um unseren Regierungschef zu erwerben.
»Das ist nur eine Redewendung«, sagte die Lehrerin.
»Wenn es sich um Einkauf und Verkauf handelt, gibt es keine Redewendungen«, widersprach Magascià. »Wollen sie zahlen oder nicht? Und wenn sie zahlen wollen, wieviel bieten sie?«
Die Lehrerin wiederholte ärgerlich, es sei nur eine Redewendung.
»Dann stimmt es also nicht, daß sie ihn kaufen wollen«, sagte Magascià. »Und wenn es nicht stimmt, warum steht denn da, daß sie wer weiß wieviel bezahlen würden.«

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Antal Szerb werd geboren op 1 mei 1901 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

Uit: PENDRAGON-LEGENDE (Vertaald door Susanna Großmann-Vendrey)

 

“»My way is to begin with the beginning, ich pflege mit dem Anfang zu beginnen«, sagte Lord Byron, und er muß schließlich gewußt haben, was sich ziemt, wenn von vornehmen Engländern die Rede ist.

Eigentlich fangen meine Geschichten immer damit an, daß ich in Budapest auf die Welt gekommen bin und schon nach kurzer Zeit so geheißen habe, wie ich heute auch noch heiße: János Bátky. Aber wie ich heiße, das wußte ich damals noch nicht.

Um mich kurz zu fassen, lasse ich jetzt die Dinge, die sich zwischen meiner Geburt und meiner Bekanntschaft mit dem Earl of Gwynedd abgespielt haben, außer acht, also meine ersten zweiunddreißig Lebensjahre mit dem Weltkrieg mittendrin. Ich darf sie getrost

außer acht lassen, da die Hauptrolle in meiner wundersamen Geschichte nicht mir zusteht, sondern dem Earl of Gwynedd.

Ich komme nun zur Geschichte unserer Bekanntschaft. Im Frühsommer, gegen Ende der Saison, war ich zu einer Soiree bei Lady Malmsbury-Croft eingeladen. Die Lady war meine Gönnerin, und sie hatte mich schon damals, als ich noch wissenschaftlicher Sekretär von Donald Campbell war, unter ihre Fittiche genommen. Denn beruflich beschäftige ich mich damit, daß ich älteren Engländern, die von der fixen Idee geplagt

sind, einer geistigen Tätigkeit nachgehen zu müssen, als Sekretär zur Verfügung stehe.

Aber ich lebe nicht nur davon. Ich habe mütterlicherseits ein kleines Vermögen geerbt, und daher habe ich in jedem Land, in dem es mir gefällt, mein bescheidenes Auskommen. England ist seit vielen Jahren meine Wahlheimat. Ich liebe die Noblesse der englischen Landschaft.

Im Laufe des Abends bekam mich die Dame des Hauses in der Menge zu fassen und ruderte mit mir zu einem hochgewachsenen Herrn mit prächtigem Kopf und grauen Haaren, der still lächelnd tief in einem Fauteuil saß.

»Mein lieber Earl«, sagte sie, »das ist Herr János Bátky. Ich weiß jetzt nicht so genau, ob er sich mit Insektenfressern des englischen Mittelalters oder mit Dreschmaschinen des italienischen Altertums beschäftigt. Aber auf jeden Fall tut er irgend etwas, das auch Sie

sehr interessieren wird.«

Und damit ließ sie uns allein.»

 

 

szerb

Antal Szerb [1 mei 1901 – 27 januari 1945)

 

 

 

De Poolse schrijver en dichter Alexander Wat werd geboren op 1 mei 1900 in Warschau. Zie ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

Uit: My Century

 

„A curse on whoever invented the name... ’ – anger about a name, the meaning of words, semantics. The loss of freedom, tyranny, abuse, hunger would all have been easier to bear if not for the compulsion to call them freedom, justice, the good of the people. Mass exterminations are not an exception in history; cruelty is part of human nature, part of society. But a new, third, dimension had been added that was more deeply and subtly oppressive: a vast enterprise to deform language. Had it been only lies and hypocrisy – lying is part of human nature and all governments are hypocritical. The rulers' hypocrisy can cause rebellion, but here any possible rebellion had been nipped in the bud once and for all. A lie is an infirmity, a disease of language. The natural function of language is to ascertain the truth, or truths. Lies, by their very nature partial and ephemeral, are revealed as lies when confronted with language's striving for truth. But here all the means of disclosure had been permanently confiscated by the police. The customary or even the logical, natural connections between words and things, facts, had been taken from the individual, expropriated everywhere, and nationalized for good, so that now any word could mean whatever suited the whims of the usurper of all words, meanings, things, and souls. The viler the deed, the more grandiloquent the name. But if only this procedure were used to mask criminal means and ignoble ends – that too had happened often enough in history, the history of wars, tyrannies, and annexations; Tacitus knew about all that. But in this case a coherent set of grandiloquent terms and the opposing monstrous reality were kept side by side, ostentatiously and with diabolical thoroughness and perseverance, and under threat of extermination a person was coerced into fully believing that the terms and the facts were identical. Such things had been anticipated and attempted in history's darker hours, but this was the first time the ‘reforging of souls’ was carried out by the police on such a colossal scale, with such speed and such logic. Collective farmers dying of starvation were herded into films in which the tables buckled under the weight of food; under threat of death they had to believe that these banquets, and not their wretched poverty, their collective farms, were true and typical. Young enthusiasts sang rapturously:

”I know no other land
Where a man can breathe so free’

 

while their fathers perished in the camps. But for souls that had not been reforged yet, nothing was as hateful as that total corruption of language. It drove them to their wits' end. It suffocated them like a nightmare, like a noose around their necks.

When I was at liberty in Russia, which by then had been pacified until it was like a cemetery, I saw some old people who risked their lives to shout out, if only once, that slavery is slavery and not freedom. That was to be a common thing later on in post-war Poland, even during the blackest years. I was one of that large number, and I paid dearly for it.

So in the prison latrines you could read the plain human truth about Stalin's Russia – there, and only there.”

 

 

 

 

alexander_wat

Aleksander Wat (1 mei 1900 – 29 juli 1967)

 


 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 1 mei 2007.

 

De Franse schrijver Marcel Prévost (eig Eugène Marcel) werd geboren op 1 mei 1862 in Parijs.

 

De Duitse dichter Konrad Weiß werd op 1 mei 1889 geboren in Rauhenbretzingen.

 

De Braziliaanse schrijver José Martiniano de Alencar werd geboren op 1 mei 1829 in Mece

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Jeroen Brouwers, Luise Rinser, Ulla Hahn, John Boyne, Annie Dillard, Barbara Seranella

Jeroen Brouwers (Batavia, 30 april 1940)







De Nederlandse schrijver Jeroen Brouwers werd geboren op 30 april 1940 in Batavia, de hoofdstad van het voormalige Nederlands-Indië (tegenwoordig Djakarta, Indonesië). Zie ook mijn blog van 30 april 2007.

 

Uit: Bezonken rood

 

“Ik heb mijn ouders nauwelijks gekend, ook dat is al door mij geboekstaafd, de uitverkoop van mijn leven is bijna geëindigd, mijn werk is nu spoedig voltooid. Laat ik mij niet cynischer voordoen dan ik ben, en beslist ook niet sentimenteler, - maar mijn moeder heb ik in ieder geval toen gekend, in die oorlogsjaren in het Jappenkamp, waar ze mij heeft leren lezen.
Dat kamp heette Tjideng. Het was het kamp van de zeer gevreesde, zeer beruchte commandant de Japanse kapitein Kenitji Sone; in 1946 werd hij als oorlogsmisdadiger geëxecuteerd; ik herinner mij hem; hij persoonlijk heeft mijn moeder afgeranseld en met zijn bespoorde laarzen getrapt en ik persoonlijk heb dat gezien.
‘Dat zij koninklijk was.’ ‘Ze sloegen mijn moeder tot ze als dood bleef liggen.’ ‘Mijn moeder was de mooiste moeder, op dat moment hield ik op van haar te houden.’ Zo is het door mij geboekstaafd, zoals ook door mij is geboekstaafd: ‘Ik ga haar, als ze eerdaags komt te sterven, niet mee begraven.’
Het vrouwenkamp Tjideng, waarin ook jongetjes van beneden de tien jaar werden ondergebracht, en waarin ik met mijn grootmoeder, mijn moeder en mijn zus heb verbleven, was een met rietmuren, wachttorens en prikkeldraad afgezette wijk van Batavia. In de stenen huizen aldaar leefden de duizenden geïnterneerde Europese vrouwen met hun kinderen op oppervlakten van enkele met de lineaal bemeten vierkante meters, die ze bereid waren desnoods met hun bloed te verdedigen: ook de vensterbanken van die huizen werden bewoond, ook de drempels, ook iedere afzonderlijke traptrede, de veranda's, de gangen, zelfs de lucht in die huizen werd bewoond, - wie een hangmat bezat woonde tussen de overal aanwezige waslijnen vol gore versleten kledingstukken.
In een van die huizen, Tjitaroemweg 7, woonden wij met nog een tiental andere personen in de keuken, - wij bewoonden de aanrecht. Mijn moeder sliep op die aanrecht, en mijn grootmoeder, mijn zus en ik sliepen er in: mijn grootmoeder op de plank die het inwendige van de aanrecht in een boven- en een benedenhelft verdeelde, mijn zus en ik ‘gelijkvloers’, onder de slaapplaats van mijn grootmoeder.

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Louise Rinser werd op 30 april 1911 in Pitzling geboren. Zie ook mijn blog van 30 april 2007.

 

Uit: Die vollkommene Freude

 

Der Einfall, die Geschichte, Marie-Catherines aufzuzeichnen, kam mir heute, als ich dem Abbruch unseres Hauses zusah. Wenn ich sage, es sei ein Einfall gewesen, so möchte ich damit nicht ausdrucken, daß ich nie vorher daran gedacht hatte; aber ich wagte nie, den Entschluß zu fassen, und ich weiß, warum: ich hatte Angst davor, mich, mit Marie-Catherine beschäftigt, unabweisbar auch mit all jenen Fragen beschäftigen zu müssen, denen ich gerne aus dem Wege ging. Wenn ich also diesem Einfall nachgebe, so geschieht es weder freiwillig noch mutig, noch aber auch gezwungenermaßen; ich lasse mich vielmehr furchtsam
in ein Abenteuer fallen, das ich nicht auszufragen wage.


Als ich gestern einige Stunden mit bitterer Genugtuung dem Abbruch unseres alten Hauses zugesehen hatte, ließ ich mich von Simone zum Friedhof fahren, nicht zum Waldfriedhof, wo mein Bruder Clemens, meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und fast alle übrigen Angehörigen dieser weitverzweigten Familie begraben sind, sondern zu dem kleinen Friedhof, auf dem Marie-Catherine liegt, weitab und allein, als hätte sie nie zu unserer Familie gehört. Ich war nicht das erstemal dort, aber zum ersten Male mit Simone. Sonst hatte ich mich mit einem Taxi hinfahren lassen, insgeheim, wenn Simone in der Schule, später dann an der Universität war. Selbst seitdem sie mich zum Kaufe eines Autos gedrängt hat, in das man mich samt meinem Rollstuhl schieben kann, bat ich sie nie darum, mich dorthin zu fahren. Gesten tat ich es. Sie wollte nicht.

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Ulla Hahn werd geboren op 30 april 1946 in Brachthausen. Zie ook mijn blog van 30 april 2007 en ook mijn blog van 2 mei 2006.

 

Uit: Liebesarten

 

„So wohl wie in dieser Wohnung hatte ich mich noch in keiner gefühlt. Aber was sage ich: Wohnung! Ein Haus hatte ich bezogen, nun ja, ein Häuschen, keine hundert Quadratmeter, auf zwei Stockwerke verteilt, und drumherum laufen, wie ich es mir erträumt hatte, konnte ich auch nicht, das Häuschen stand Wand an Wand mit anderen, ein Reihenhäuschen eben. Aber was für eines.

Ein Märchenhaus in der Rosenrotstraße, umgeben von Aschenputtel, Dornröschen, Schneewittchen und wie sie alle heißen, die Grimmschen, Bechsteinschen, Andersenleute: die Märchensiedlung, gleich hinterm Schloß. Erbaut in den zwanziger Jahren hatten erfinderische Architekten zeigen wollen, was man mit den Genossenschaftsgroschen kleiner Leute auf die Beine stellen kann. Kein Haus war wie das andere, jedes hatte seinen Vorgarten, schmale Parzellen, die mit ihren kleinen Rasenflächen, Staudenrabatten, Rosenstöckchen und Flieder einen sanften und verträumten Eindruck machten; und hinterm Haus gab es ein größeres Stück Erde, das der Phantasie seiner Besitzer freies Spiel ließ, ihre Wünsche und Sehnsüchte offenbarte.

So grenzte mein Grundstück mit seinen verwilderten Obstbäumen und kniehohem Gras, nur durch Maschendraht getrennt, an dreihundert Quadratmeter Antike, alles aus Polyester, pflegeleicht und witterungsbeständig, errichtet und beherrscht von einem Steuerberater mit Diplom. Triumphbögen führten zu einem mannshohen Kolosseum für Schaufeln und Harken, im Pantheon hinten am Zaun waren Kaninchen untergebracht, zwischen Lorbeerbüschen lauerten gipsweiße Götter und Cäsaren, bei Katzen in weitem Umkreis als Krallenschärfer beliebt.

Ich schweife ab; das kommt leicht vor, wenn mich eine Sache begeistert, und die Siedlung begeisterte mich, begeistert mich noch heute, lange nachdem ich sie verlassen habe.“

 

 

 

 

 

 

De Ierse schrijver John Boyne werd geboren in Dublin op 30 april 1971. Zie ook mijn blog van 30 april 2007.

 

Uit: Next of Kin

 

„Many years earlier, when he was a lieutenant in the army stationed just outside Paris, Charles Richards had come across a young recruit, a boy of about eighteen years of age, sitting alone on his bunk in the mess with his head held in his hands, weeping silently. After a brief interrogation it turned out that the boy missed his family and home and had never wanted to join the army in the first place but had been forced into it by his ex-serviceman father. The thought of another early morning call, followed by a twenty-mile march over rough terrain, all the time ducking enemy fire, had reduced him to an emotional wreck.


‘Stand up,’ said Richards, gesturing the boy to his feet with his finger as he took off the heavy leather gloves he was wearing. The boy stood. ‘What’s your name, boy?’ he asked.


‘William Lacey, sir,’ he replied, wiping his eyes and unable to look the officer directly in the face. ‘Bill.’


Richards had then gripped his glove tightly by the fingers and slapped the boy about the face with it twice, once on the left cheek and once on the right, leaving a sudden explosion of red bursting out on his otherwise pale skin. ‘Soldiers,’ he said to the stunned conscript, ‘do not cry. Ever.’


It was a matter of some astonishment to him then that sitting here in the eighth row of a private chapel in Westminster Abbey on a bright June morning in 1936, he discovered a spring of tears itching to break forth from behind his own eyes as Owen Montignac reached the conclusion of the eulogy for his late uncle, Peter, a man who Richards had never particularly liked, a fellow he in fact considered to be little more than a rogue and a charlatan. He had attended many funerals in his life and now, at his advanced age, he was depressed to note how the intervals between them were becoming shorter and shorter. Still, he had never heard a son express his feelings for a departed pater, let alone listened to a nephew convey his sorrow for a lost uncle, in quite so eloquent and moving terms as Owen Montignac just had.”



 


De Amerikaanse schrijfster
Annie Dillard werd geboren op 30 april 1945 in Pittsburgh. Zie ook mijn blog van 30 april 2007.

 

Uit: The Maytrees

 

“It began when Lou Bigelow and Toby Maytree first met. He was back home in Provincetown after the war. Maytree first saw her on a bicycle. A red scarf, white shirt, skin clean as eggshell, wide eyes and mouth, shorts. She stopped and leaned on a leg to talk to someone on the street. She laughed, and her loveliness caught his breath. He thought he recognized her flexible figure. Because everyone shows up in Provincetown sooner or later, he had taken her at first for Ingrid Bergman until his friend Cornelius straightened him out.

He introduced himself. — You're Lou Bigelow, aren't you? She nodded. They shook hands and hers felt hot under sand like a sugar doughnut. Under her high brows she eyed him straight on and straight across. She had gone to girls' schools, he recalled later. Those girls looked straight at you. Her wide eyes, apertures opening, seemed preposterously to tell him, I and these my arms are for you. I know, he thought back at the stranger, this long-limbed girl. I know and I am right with you.

He felt himself blush and knew his freckles looked green. She was young and broad of mouth and eye and jaw, fresh, solid and airy, as if light rays worked her instead of muscles. Oh, how a poet is a sap; he knew it. He managed to hold his eyes on her. Her rich hair parted on the side; she was not necessarily beautiful, or yes she was, her skin's luster. Her pupils were rifle bores shooting what? When he got home he could not find his place in Helen Keller.

He courted Lou carefully in town, to wait, surprised, until his newly serious intent and hope firmed or fled, and until then, lest he injure her trust. No beach walks, dune picnics, rowing, sailing. Her silence made her complicit, innocent as beasts, oracular. Agitated, he saw no agitation in her even gaze. Her size and whole-faced smile maddened him, her round arms at her sides, stiff straw hat. Her bare shoulders radiated a smell of sun-hot skin. Her gait was free and light. Over her open eyes showed two widths of blue lids whose size and hue she would never see. Her face's skin was transparent, lighted and clear like sky. She barely said a word. She tongue-tied him.”

 

 


De Amerikaanse schrijfster Barbara Seranella werd geboren op 30 april 1956 in Santa Monica. Zij groeide op in Pacific Palisades. Zij liep op 14 jarige leeftijd weg van huis, sloot zich aan bij een commune van hippies en trok er op uit met illegale motorclubs. Nadat zij uiteindelijk besloten had een normaler leven te gaan leiden werd zij mecanicien. Vijf jaar lang werkte zij in een garage in Sherman Oaks en daarna nog eens twaalf jaar bij een Texaco station in Brentwood. Daar werd zij service manager en trouwde zij met haar baas. In 1993 besloot zij dat werk neer te leggen en te gaan schrijven. Na het schrijven van haar eerste boek "No Human Involved,"  dat in 1997 gepubliceerd werd stond zij op nummer 5 in de Los Angeles Times best-seller list. Er volgde een heel serie rond een vrouwelijke mecanicien / detective, duidelijk met trekken van de auteur. Barbara Seranella stierf al op vijftigjarige leeftijd aan een leverziekte.

 

Uit: Unpaid Dues

 

“The sixty-two-year-old groundskeeper of the exclusive Riviera Country Club spotted the bodies at first light. The corpses huddled against each other at the bottom of the concrete storm channel just before it disappeared downstream beneath the golf course. Wide enough to drive through, the storm channel had offered many surprises in the past -- hubcaps, beach chairs, the broken shafts of misbehaving seven-irons -- but never anything so horrific. Hector Granados had been hoping for treasure this Monday morning, especially after the heavy winter rain the previous weekend. Golf games had been canceled and the typically barren storm drain that ran beneath the course had turned into a raging torrent. This amount of water, he knew, was capable of carrying and then depositing a vast range of large, sometimes valuable refuse. 

At first he thought it was a bundle of clothing, then he saw the hands. The larger body, the female, clutched a baby to her bosom. He looked for a long time, and the baby never moved. Its little hand reached out stiffly from beneath a blanket. The slow-moving current carried a branch. It tangled with the woman's hair, causing her head to pull back. The gaping wound in her throat opened into a grotesque and silent scream. Her eyelids were purple and protruded from her face like two medallions of raw liver, and a small stream of foamy pink bubbles trickled from her lifeless mouth.

"Oh my God," he said first in English, then several more times in his native Spanish. He used his two-way radio to contact the clubhouse. "The police," he told Pat, the starter. "We need the police."

"What's wrong?" Pat asked.

"It's terrible," he sobbed. "Dios mío."

"What?"

"Bodies, two of them," Hector said, his breath short as if he had been running. "In the canal. Ay, pobrecito bebé."

"Oh, shit," Pat said, "I just let the first foursome tee off ten minutes ago."

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 30 april 2007.

 

De Tsjechische schrijver Jaroslav Hašek werd geboren op 30 april 1883 in Praag.

 

Geschreven door Romenu om 20:21 Reageer op dit bericht

Konstantínos Petros Kaváfis, Bernhard Setzwein, Bjarne Reuter, Alejandra Pizarnik, Walter Kempowski, Kurt Pinthus

Konstantínos Petros Kaváfis (29 april 1863 – 29 april 1923)








De Griekse dichter Konstantínos Petros Kaváfis werd geboren te Alexandrië (Egypte) op 29 april 1863. Zie ook mijn blog van 29 april 2007 en mijn blog van 3 mei 2006. 

 

Remember, body...

 

Body, remember not only how much you were loved,
not only the beds on which you lay,
but also those desires which for you
plainly glowed in the eyes,
and trembled in the voice -- and some
chance obstacle made them futile.
Now that all belongs to the past,
it is almost as if you had yielded
to those desires too -- remember,
how they glowed, in the eyes looking at you;
how they trembled in the voice, for you, remember, body.

 

 

 

Of the shop

 

He wrapped them carefully, neatly
in costly green silk.

Roses of ruby, lilies of pearl,
violets of amethyst. As he himself judged,

as he wanted them, they look beautiful to him; not as he saw
or studied them in nature. He will leave them in the safe,

a sample of his daring and skillful craft.
When a buyer enters the shop

he takes from the cases other wares and sells -- superb jewels --
bracelets, chains, necklaces, and rings.

 

 

 

Vertaald door Rae Dalven

 

 

 

Ithaka

Als je op je tocht naar Ithaka vertrekt,
smeek dat je weg heel lang mag zijn,
vol avonturen, vol ervaring.
De Laestrygonen en de Cyclopen,
en de toornige Poseidon moet je niet vrezen:
zulke wezens zul je nooit vinden op je weg,
als je denken hoog blijft, als een uitgelezen
bewogenheid je lichaam en je geest bezielt.
De Laestrygonen en de Cyclopen,
de woeste Poseidon zul je niet ontmoeten,
als je ze niet met je meedraagt in je ziel,
als je ziel ze niet voor je ogen plaatst.

Smeek dat je weg heel lang mag zijn.
Dat er vele zomerse morgens zullen zijn
waarop je, met wat een voldoening, wat een vreugde
zult binnengaan in voor het eerst aanschouwde havens;
en dat je moogt vertoeven in Phoenicische stapelplaatsen,
en daar goede waren kopen kunt,
parelmoer en koralen, amber en ebbehout,
en zinnestrelende parfums van elke soort,
zo overvloedig als je kunt zinnestrelende parfums;
en dat je naar veel steden in Egypte gaan moogt
om te leren en te leren van de wijzen.

Houdt altijd Ithaka in je gedachten.
Daar aan te komen dat is je bestemming.
Maar overhaast de reis volstrekt niet.
Beter dat die vele jaren duren zal,
en dat je, oud al, landen zult op het eiland,
rijk met alles wat je onderweg hebt gewonnen,
niet verwachtend dat Ithaka je rijkdom geven zal.
Ithaka gaf je de mooie reis.
Zonder dat eiland was je niet op weg gegaan.
Verder heeft het je niets meer te geven.

En als je het armelijk vindt, Ithaka misleidde je niet.
Zo wijs als je bent geworden, met zoveel ervaring,
zul je al begrepen hebben wat Ithaka's betekenen.

 

Vertaald door G.H. Blanken

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Bernhard Setzwein werd geboren op 29 april 1960 in München. Hij groeide op in Bad Dürkheim, Keulen en München. Van 1981 tot 1986 studeerde hij aan de Ludwig-Maximilians-Universität München germanistiek en volkenkunde. Van 1983 tot 1987 was hij mede-eigenaar en manager van uitgeverij Friedl Brehm. Sinds 1986 is hij zelfstandig schrijver. Schrijvers als Jean Paul en Paul Wühr hebben hem beïnvloed. Behalve als schrijver van zijn eigen boeken en toneelstukken is Setzwein ook werkzaam als maker van culturele programma’s bij de Bayerische Rundfunk en schrijft hij voor kranten en tijdschriften.

 

Uit: Zucker

 

RADINGER:
Nur solchen will man als Führer zujubeln,
von denen bekannt ist,
daß sie jene Krankheit,
die uns alle bedroht, Fuderer,
schlichtweg ignorieren.
Die jene verreckten Hund sind,
die sich um ärztliche Anordnungen
einen Dreck scheren.
Die jene bayrisch-bäuerische Autarkie verkörpern:
Mir fressen, was uns paßt,
und wenn es uns hinmacht!
Gerade in jener Entscheidung,
alle lebenserrettenden Maßnahmen
strikt von sich zu weisen
und an den einmal eingeübten
Freß- und Saufritualen festzuhalten,
erblickt der Vertreter dieses Menschenschlages
den Ausdruck seiner uneingeschränkten Freiheit.
Im Wissen, Diabetiker zu sein,
und sich dennoch ins Wirtshaus zu hocken,
um dort klebriges Bier,
pappige Mehlspeisen,
fette Schweinsbraten,
triefende Blut- und Leberwürste,
aufgetürmte Knödelberge
in sich hineinzupressen,
erkennt der sich dergestalt Freifressende
den wahren Triumph seines Fleisches
über den ihm aufgezwungenen Geist.
Den Geist der Diätik.

 

 

 

 

 

 

De Deense schrijver Bjarne Reuter werd geboren op 29 april 1950 in Brønshøj. Hij ontving zowat alle Deense literatuurprijzen en ook talrijke buitenlandse onderscheidingen. In eerste instantie werd hij vooral als schrijver van kinderboeken bekend, maar ook zijn romans voor volwassenen vinden tegenwoordig een groot publiek.

 

Uit: Das Zimthaus  (Vertaald door Knut Krüger)

 

„Folgen Sie mir zur Sankt-Laurentius-Allee, an einem Sonntag im Mai, gegen Ende der größten Hitzewelle des Jahrhunderts. Seit drei Tagen war der Himmel schwer und grau, violett und schwelend. Der Wind trieb einen Geruch von Erde, Jod und Asche vor sich her.
Aber jetzt ist der See schwarz wie Samt, und die großen, curryfarbenen Lärchen sind von einer Unruhe befallen, die sich über das gesamte Viertel ausbreitet.
Folgen Sie mir zu diesem ersten Tag eines sonderbaren Jahres.
Sechs Monate lang haben wir auf genau diesen Augenblick gewartet.
Wir sitzen auf den ausgebleichten Liegestühlen unter der großen Eiche, die sich auf dem Rasen zwischen dem Zimthaus und dem See befindet: Ingeborg und Amalie, Max Denholm und ich.

Oben im zweiten Stock ist das Fenster leicht geöffnet. Der Vater der Mädchen, Direktor Asmussen, ist von seinem Büro in der Bredgade nach Hause gekommen. Und die Hebamme ist da und die allgegenwärtige Oda Nielsen, die schon zur Stelle war, als Ingeborg und Amalie geboren wurden. Der Vater von Max, Dr. Denholm, geht auf dem Kies vor dem Zimthaus auf und ab und raucht eine Zigarre nach der anderen, während er verstohlen auf die Uhr blickt und sein Ohr auf das offene Fenster richtet.
Ich lausche dem Wind in den Blättern, die leise rascheln, als würden sie den Namen des Kindes flüstern. Dieser Baum hat eine gewisse Berühmtheit erlangt, denn man sagt, er spräche in der Heiligen Nacht zwischen zwölf und vier. In alter Zeit sammelten sich die Menschen unter seinem Blätterdach, wo Feldsteine einen Kreis bildeten, einen sogenannten Thingplatz, an dem sich die Ältesten und Klügsten trafen und über das Heute und das Morgen, das rätselhafte Leben und den unausweichlichen Tod sprachen. Daher ist der Baum voller Weisheit. Mit seinen Tausenden von Blättern lauscht er dem Wind, dem Regen und dem Nahen des Herbstes, und mit seinen Wurzeln, die sich von Fuglevad bis nach Frederiksdal erstrecken, nährt er sich aus Quellen, die kein Brunnen erreicht und die Wasser des Schnees längst vergangener Zeiten führen.

 

 

 

 

 

 

De Argentijnse dichteres Alejandra Pizarnik werd geboren op 29 april 1936 in Buenos Aires. Zie ook mijn blog van 29 april 2007.

 

 

POEM FOR THE FATHER

And it was then
that with a dead and cold tongue in his mouth
he sang the song they didn't let him sing
in this owrld of obscene gardens and of shadows
that came at the wrong time to remind him
of songs from his boyhood
in which he couldn't sing the song he wanted to sing
the song they didn't let him sing
except through his absent mouth
through his absent voice.
Then from the highest tower of absence
his song echoes in the opacity of the hidden
in the silent extension
full of shifting hollows like the words I write.

 

 

 

ON A POEM BY RUBEN DARIO
In memoriam L.C.

to Marguerite Duras and to
Francesco Tentori Montalto

Seated at the bottom of a lake.
She has lost her shadow,
not the desire to live, to lose.
She is alone with her images.
Dressed in red, she doesn't look.

Who has arrived to this place
where no one ever arrives?
The lord of deaths in red.
The man masked by his expressionless face.
The one who arrived to find her
takes her away without himself.

Dressed in black, she looks.
She who never knew to die for love and because of that
learned nothing.
She is sad because she is not here.

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Walter Kempowski werd geboren in Rostock op 29 april 1929. Zie ook mijn blog van 29 april 2007.

 

Uit: Hamit

 

“Dieses Jahr wird uns ein Wiedersehen mit der Heimat bringen. Heimat - ein altmodisches, diskreditiertes Wort.

Heimat, theure Heimat, dir nur allein
gilt all mein Sehnen, all mein Sein:
Theure Heimat mein!

sangen wir in Bautzen. Von heute aus gesehen: Ein bißchen übertrieben, man hat schließlich noch was anderes zu tun. Auch die Emigranten aller Zeiten mögen so voll Heimat gewesen sein. Aber gesungen haben sie gewiß nicht. Mancher spuckte auch auf sein Heimatland, aber im Innern wird auch er an die Linde vorm Vaterhaus gedacht haben.
   Rostock ist im wahrsten Sinne des Wortes eine "Heimat"-Stadt, sie hat etwas von Heimat an sich, ganz allgemein, wie Göttingen etwa, man kann nicht begreifen, daß es Menschen gibt, die diese Stadt nicht mögen: die alten Kirchen und Tore, die Universität... Die See nicht zu vergessen! - So wenig wie man es versteht, wenn Menschen sagen "Heimat? Ich bin überall zu Haus." Leute ohne eine Bindung an Heimat sind mir verdächtig.
   Immer bin ich in Rostock gewesen, auch in den Jahren der Trennung. Ich habe diese Stadt vor und zurück beschrieben, Fotos gesammelt, ja, ich bin sogar soweit gegangen, sie in Papier nachzubauen! Sehnsucht ist gar kein Ausdruck! Vielleicht wäre mein Heimat-Drang gar nicht so stark gewesen, wenn man mich an einem Wiedersehen nicht gewaltsam gehindert hätte?
   Ein Zarah-Leander-Film hieß "Heimat". Eine ziemlich kitschige Sache. Aber das Lied "Drei Sterne sah ich scheinen ..." hatte es doch in sich.
   Setzen wir das Wort "Hamit" an die Stelle des abgegriffenen Wortes "Heimat". "Hamit", wie die Erzgebirgler sagen. Da fühlt man sich schon ganz anders! Und man hat sie ganz für sich, die theure Heimat, weil allewelt denkt, man spricht von einem fernen Stern. So fern war sie auch, die Heimat, in den vergangenen vierzig Jahren, fern aber gegenwärtig. Wir möchten sie gerne berühren, die alte Welt, die der Ort unserer frühen Schmerzen ist. Vielleicht geht von einer Berührung "Heilung" aus?

Es ist leichter fortzugehen als wiederzukommen.
(Zarah Leander in "Heimat")

Wir haben Abschied genommen von den Achtzigern und schwenken in die Neunziger ein.
   Die goldenen Fünfziger, noch halb in Bautzen, schon halb im Westen, die nicht minder goldenen Sechziger, mit Studium, Ehe, Job und Kindern (zunächst das düstere Breddorf und dann das liebliche Nartum), die verhunzten roten Siebziger, die Achtziger, die mir Sommerklubs bescherten mit viel Jugend, und Seminare mit reiferem Alter, mit "Herzlich Willkommen" den Abschluß der Chronik und die "Hundstage". Die Freßwelle, die Möbelwelle, die Reisewelle ... Wir schwimmen noch immer geduldig Zug um Zug, mal mit, mal gegen den Strom.”

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en bloemlezer Kurt Pinthus werd geboren op 29 april 1886 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 29 april 2007.

 

Uit: Menschheitsdämmerung

 

„Ich entschloss mich, das Werk unverändert zu lassen. Nicht nur, weil die Beurteiler aller Gesinnungen und Richtungen äußerten, dass der Hauptwert dieses Buches in seiner Einheitlichkeit, in seiner symphonischen Wirkung bestünde; nicht nur, weil man – was beabsichtigt war – fühlte, dass hier ein geschlossenes Dokument für das aufgewühlte Gefühl und die dichterische Ausdrucksform einer zeitgenössischen Generation vorlag. Sondern, unsere Zeit und Dichtung kritisch betrachtend, muss ich einsehen, dass die Menschheitsdämmerung nicht nur ein geschlossenes, sondern ein abgeschlossenes, abschließendes Dokument dieser Epoche ist.“

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

Nezahualcóyotl, Karl Kraus, Auguste Barbier, Ğabdulla Tuqay, Alistair MacLean, Bruno Apitz

Nezahualcóyotl (28 april 1402 - 4 juni 1472)




De Azteekse dichter en filosoof Nezahualcóyotl werd geboren in Texcoco op 28 april 1402. Hij was koning van Acolhuacan, een deelstaat van het Azteekse Rijk. Onder zijn bestuur bloeide de hoofdstad Texcoco op. Het werd de belangrijkste stad, op Tenochtitlan na, binnen het Azteekse rijk. Nezahualcóyotl was ook vaardig in technische zaken. Er werd van hem gezegd dat hij persoonlijk de dijk door het Texcocomeer heeft ontworpen. Hij liet bovendien een botanische en dierentuin aanleggen. Hij liet de wetten van Texcoco opschrijven en bewaren in een bibliotheek, de eerste in Amerika. De Spaanse veroveraars zouden Texcoco later "het Athene van het westelijk halfrond" noemen. Nezahualcóyotl was de zoon van koning Ixtlilxochitl I en zijn vrouw Matlalcihuatzin, een dochter van de Azteekse keizer Huitzilihuitl. Nezahuatlcoyotl was er vanuit een boom getuige van hoe zijn vader in 1418 of 1419 door koning Tezozomoc van Atzcapotzalco werd vermoord. Nezahualcóyotl werd gevangen genomen. Met behulp van een vriend van zijn vader wist hij te overleven. Deze verkleedde zich als Nezahualcóyotl zodat de soldaten van Tezozomoc hem doodden, in de veronderstelling dat ze Nezahualcóyotl te pakken hadden.

De echte Nezahualcóyotl wist te ontvluchten naar Tenochtitlan, en hij zwoer de dood van zijn vader te wreken. Nezahuatlcoyotl wordt in Mexico beschouwd als symbool van verzet tegen onderdrukking en tirannie. Hij was een aanhanger van de monotheïstische religie omtrent de godheid Tloque Nahuaque, terwijl het grootste deel van zijn bevolking aanhanger was van de polytheïstische Azteekse religie. Om zijn onderdanen niet te kwetsen besteedde Nezahualcóyotl ook aandacht aan de reguliere Azteekse goden. Nezahualcóyotl probeerde de zelfstandigheid van Texcoco ten opzichte van de Azteken uit Mexico-Tenochtitlan te bewaren. Hij voerde een politiek die haast pacifistisch is te noemen. Hij verwierp de Azteekse oorlogszuchtigheid en was fervent tegenstander van de bloemenoorlogen. Er zijn ongeveer 30 gedichten van Nezahualcóyotl bewaard gebleven. Nezahualcóyotl stierf in 1472 op 70-jarige leeftijd. Hij liet 110 kinderen na, van talloze vrouwen en bijvrouwen. Hij werd opgevolgd door zijn zoon Nezahualpilli.

 

 

SONG OF THE FLIGHT

 

In vain I was born. Ayahue.

 

In vain I left the house of god and came to earth. I am so wretched! Ohuaya, Ohuaya!

 

I wish I'd never been born, truly that I'd never come to earth. That's what I say. But what is there to do? Do I have to live among the people? What then? Princes, tell me! Aya. Ohuaya, Ohuaya!

 

Do I have to stand on earth? What is my destiny? My heart suffers. I am unfortunate. You were hardly my friend here on earth, Life Giver. Ohuaya, Ohuaya!

 

How to live among the people? Does He who sustains and lifts men have no discretion? Go, friends, live in peace, pass your life in calm! While I have to live stooped, with my head bent down when I am among the people. Ohuaya, Ohuaya!

 

For this I cry - Yeehuya!- feeling desolate, abandoned among men on the earth. How do you decide your heart - Yeehuya! - Life Giver? Already your anger is vanishing, your compassion welling! Aya! I am at your side, God. Do you plan my death? Ohuaya, Ohuaya!

 

Is it true we take pleasure, we who live on earth? Is it certain that we live to enjoy ourselves on earth? But we are all so filled with grief. Are bitterness and anguish the destiny of the people of earth? Ohuaya, Ohuaya!

 

But do not anguish, my heart! Recall nothing now. In truth it hardly gains compassion on this earth. Truly you have come to increase bitterness at your side, next to you, Oh Life Giver. Yyao yyahue auhuayye oo huiya.

 

I only look for, I remember my friends. Perhaps they will come one more time, perhaps they will return to life? Or only once do we perish, only one time here on earth? If only our hearts did not suffer! next to, at your side, Life Giver. Yyao yyahue auhuayye oo huiya.

 

 

Vertaald door John Curl

 

 

 

 

 

De Joods-Oostenrijkse dichter, schrijver en journalist Karl Kraus werd geboren in Jičin, Bohemen, Oostenrijk-Hongarije (thans Tsjechië) op 28 april 1874. Zie ook mijn blog van 28 april 2007.

In diesem Land

In diesem Land wird niemand lächerlich,
als der die Wahrheit sagte. Völig wehrlos
zieht er den grinsend flachen Hohn auf sich.
Nichts macht in diesem Lande ehrlos.

In diesem Land münzt jede Schlechtigkeit,
die anderswo der Haft verfallen wäre,
das purste Gold und wirkt ein Würdenkleid
und scheffelt immer neue Ehre.

In diesem Land gehst du durch ein Spalier
von Beutelschneidern, die dich tief verachten
und mindestens nach deinem Beutel dir,
wenn nicht nach deinem Gruße trachten.

In diesem Land schließt du dich nicht aus,
fliehst du gleich ängstlich die verseuchten Räume.
Es kommt die Pest dir auch per Post ins Haus
und sie erwürgt dir deine Träume.

In diesem Land triffst du in leer Luft,
willst treffen du die ausgefeimte Bande,
und es begrinst gemütlich jeder Schuft
als Landsmann dich in diesem Lande.

 

 

Vergleichende Erotik

So wird das Wunderbild der Venus fertig:
Ich nehme hier ein Aug, dort einen Mund,
hier eine Nase, dort der Brauen Rund.
Es wird Vergangenes mir gegenwärtig.

Hier weht ein Duft, der längst verweht und weit,
hier klingt ein Ton, der längst im Grab verklungen.
Und leben wird durch meine Lebenszeit
das Venusbild, das meinem Kopf entsprungen.

 

 

Und liebst doch alle, liebt dich einer so

So brauchst du niemand außer dir zu lieben
und liebst doch alle, liebt dich einer so.
Und länger weilt der Augenblick, wo hüben
dein Auge blickt, der Ewigkeiten froh.

Und Freudenfeuer brannten lichterloh,
als ich aus jenes Zweikampfs Kräftemessen
in deine unbesiegte Ohnmacht floh,
und Wissen sank in seliges Vergessnen.

Sag mir die Landschaft, die dein Auge sah,
da du dir nichts und alles ließt gefallen,
und welcher Himmelskörper war dir nah?

Und welche Sphäre hörtest du erschallen?
Denn außer dir war nichts zur Liebe da,
und sie war nicht von einem, nur von allen.

 

 

 

 

 

De Franse dichter Auguste Barbier werd geboren op 28 april 1805 in Parijs. Hij werd op slag bekend door zijn bundel Iambes uit 1830, een serie heftige gedichten, geïnspireerd door de Julirevolutie. Het bekendst is het gedicht La Curée. Latere bundels, zoals Lazare uit 1837, behaalden hetzelfde niveau niet meer. Andere werken van Barbier waren onder meer Les Mauvais Garçons, een satirische roman in samenwerking met Alphonse Royer, en Benvenuto Cellini, een operalibretto in samenwerking met Léon de Wailly (op muziek gezet door Hector Berlioz). Zijn benoeming tot lid van de Académie française in 1869 was vooral een politieke daad: Barbier was een uitgesproken tegenstander van het keizerrijk van Napoleon III.

 

 

Les Victimes

 

Une nuit je rêvais... et dans mon rêve sombre,
         Autour d'un ténébreux autel,
Passaient, passaient toujours des victimes sans nombre,
         Les bras tendus vers l'éternel.
Toutes avaient au front une trace luisante ;
         Toutes, comme un maigre troupeau
Qui laisse à l'écorcheur sa tunique pesante,
         Portaient du rouge sur la peau.
Et toutes, ce n'étaient que vieillards à grand âge,
         Le bâton d'ivoire à la main,
Comme ceux que la mort, en un jour de carnage
         Trouva sur le fauteuil romain ;
Que jeunes gens amis, à la vaste poitrine,
         Au coeur solide et bien planté,
Frappés, la bouche ouverte, et d'une voix divine
         Chantant la belle liberté ;
Ce n'étaient que des corps meurtris et noirs de fange,
         Du sable encor dans les cheveux,
Et battus bien longtemps, sur une rive étrange,
         Des vents et des flots écumeux ;
Ce n'étaient que des flancs consumés par les flammes
         Dans le creux des taureaux d'airain,
Que membres déchirés sous mille dents infâmes
         Devant le peuple souverain ;
Que des porteurs divins de blessures infimes,
         Des sages couronnés d'affront,
Des orateurs sacrés, des poètes sublimes,
         Tombés en se touchant le front ;
Puis des couples d'amants, puis la foule des mères
         Traînant leurs enfants par le bras,
Et les petits enfants pleins de larmes amères
         Et soupirant à chaque pas
Et ces ombres, hélas ! Avides de justice,
         Plaintives, les mains dans les airs,
Demandaient vainement le prix du sacrifice
         Au dieu puissant de l'univers.

 

 

 

 

 

 

De Tataarse dichter Ğabdulla Tuqay werd geboren op 28 april 1886 in Qoşlawıç in Kazan, Rusland (tegenwoordig Tatarstan). Zie ook mijn blog van 28 april 2007.

 

Uit: Oh My Mother Tongue!

 

Oh, beloved native language

Oh, enchanting mother tongue!

You enabled my search for knowledge

Of the world, since I was young

As a child, when I was sleepless

Mother sung me lullabies

And my grandma told me stories

Through the night, to shut my eyes

Oh, my tongue! You have been always

My support in grief and joy

Understood and cherished fondly

Since I was a little boy

In my tongue, I learned with patience

To express my faith and say:

"Oh, Creator! Bless my parents

Take, Allah, my sins away!"

 

 

 

 

 

 

De Schotse schrijver Alistair Stuart MacLean werd geboren op 28 april 1922 in Glasgow. Zie ook mijn blog van 28 april 2007.

 

Uit: Fear Is the Key

 

"Gangsters and hoodlums are notoriously the world's worst marksmen, their usual method being to come within a couple of yards before firing or spraying the landscape with a sufficient hail of bullets to make the law of averages work for them and I had heard a hundred times that those boys couldn't hit a barn door at ten paces. But maybe Larry had never heard of this, or maybe the rule applied only to barn doors."

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 28 april 2007.

 

De Duitse schrijver Bruno Apitz werd geboren in Leipzig op 29 april 1900.

 

Geschreven door Romenu om 20:24 Reageer op dit bericht

August Wilson, Astrid Roemer, Edwin Morgan, Cecil Day Lewis, Fethullah Gülen

August Wilson (27 april 1945 – 2 oktober 2005)



De Amerikaanse toneelschrijver August Wilson (eig. Frederick August Kittel) werd geboren op 27 april 1945 in Pittsbugh als het vierde van zes kinderen. Zijn vader was bakker en zijn moeder poetsvrouw. Wilson was de enige zwarte student aan de Central Catholic High School in 1959.. Dreigementen en pesterijen maakten het hem onmogelijk om er te blijven. Hij maakte later zo’n uitputtend gebruik van de Carnegie Library om zich zelf te onderwijzen dat zij hem er een graad voor verleenden. Voordat hij succes oogstte in de jaren tachtig werkte Wilson als bordenwasser, tuinier en verkoper. Voor Fences (1985) en voor The Piano Lesson (1990) kreeg hij de Pulitzerprijs. Acht van zijn stukken werden opgevoerd op Broadway. Wilson stierf al op 60 jarige leeftijd aan kanker.

 

Uit: Breaking Down Fences: A Tribute to August Wilson door Dave Zirnin

 

“Fences takes place in the 1950s and revolves around the larger than life personality of Troy Maxson. Troy is a 53 year old garbage collector in Pittsburgh, fiercely proud of his ability to put food on his family,s table and a humble roof over their head. He is also someone whose life has been deeply scarred by the world of professional sports. Troy was a great Negro League baseball star who looks back on his experience with pride but also with a pulsing, breathing, resentment that he was locked out of Major League Baseball,s money and fame

 

His friend Bono says, "Ain,t but two men ever played baseball as good as you. That,s Babe Ruth and [Negro League legend] Josh Gibson. Them,s the only two men ever hit more home runs than you. Troy responds by saying, "What it ever get me? Ain,t got a pot to piss in or a window to throw it out ofTake that fellow playing right field for the Yankees back then Selkirk. Man batting .269. What kind of sense that make? I was hitting .432 with 37 home runs. Man batting .269 and playing right field for the Yankees! I saw Josh Gibson,s daughter yesterday, she walking around with raggedy shoes on her feet. Now I bet you Selkirk,s daughter ain,t walking around with raggedy shoes on her feet! I bet you that!

 

Troy was strangled by the Major League color line and wears those scars proudly, but he also beats those around him with his sense of failure, turning his scars into whips. He reserves special abuse for his seventeen-year-old son, Cory, who has the opportunity to get a college football scholarship. While everyone else encourages Cory, Troy refuses to sign off on his own son,s scholarship. When Cory begs him to change his mind Troy says, "The white man ain,t gonna let you get no where with that football no way. You go on and get your book learning so you can work yourself up in that A&P or learn how to fix cars or build houses or something, get you a trade. That way you have something can,t nobody take away from you,. You go on and learn how to put your hands to some good use, besides hauling people,s garbage.

 

As Cory exits, choking back tears, Rose, asks, "Why don,t you let that boy go ahead and play football. Troy? Ain,t no harm in that. He,s just trying to be like you with the sports. "I don,t want him to be like me!" Troy answers in a rage. "I want him to move as far away from my life as he can get. You the only decent thing that ever happened to me. I wish him that. But I don,t wish a thing else from my life. I decided seventeen years ago that boy wasn,t getting involved in no sports. Not after what they did to me in the sports.”

 

 

 

 

 

De Surinaamse schrijfster Astrid Roemer werd in Paramaribo geboren op 27 april 1947. Zie ook mijn blog van 27 april 2007.

 

Uit: Maar een struisvogel kan hard lopen, mam

 

“Ze durfde nauwelijks op te kijken wanneer het geroezemoes van personen haar weer stoorde. Ver van de deur was ze gaan zitten - het eerste kwartier weggezakt achter een ochtendblad waar ze niets in zag dan haar eigen gedachten. Maar die waren onvermijdelijk geworden. Hoewel ze de kaken met kracht dichthield hoorde ze haar eigen stem herhaaldelijk hetzelfde verhaal opdreunen. Alsof ze de beheersing van haar zinnen was kwijtgeraakt. Alsof ze een tijdbom was.

Daarom zat ze in deze kamer - haar onrust was te groot geworden om thuis op te bergen en te gevaarlijk om zomaar de ruimte te geven.

Ze was benieuwd hoe ze er onder deze omstandigheden uitzag. Met zoveel chaos van binnen lukte het haar gewoon nooit haar buitenkant in ogenschouw te nemen. Dan vermeed ze spiegelende oppervlakken en de ogen van vrienden en naaste familie zoveel mogelijk.

Aan de muren van deze kamers hingen kalenders waarop Aziatisch halfnaakt. Op de onderhouden parketvloer lag een vlak diepgroen kleed. De stoelen waren van gladgewreven hout. De tafeltjes rotan met ontspiegeld glas.

Voorzichtig en ietwat beschaamd liet ze haar blik ook gaan naar de mensen: twee mannen die met elkaar spraken en een vrouw die apart zat. De heren hadden schoenen aan met te hoge blokhakken. Geen sokken. Eén had een reeks onzuivere plooien in zijn grijze broek. De andere barstte bijna uit zijn jeans. Blijkbaar hadden ze geen bijtende gevoelsproblemen want ze aten op hun gemak diverse harde puntbroodjes bakkeljauw op, zonder te knoeien.

De dame glimlachte steeds bemoedigend naar de koutende mannen en samenzweerderig naar haar. Alsof zij er niet zelf zat voor rechtshulp!

Daarom vouwde ze met veel misbaar de krant dicht, stak haar nietig reukorgaan de ruimte in en snoof intens, want moed had zij inderdaad genoeg en vooral van het soort dat haar altijd-altijd weer in zijn armen had gedreven.”

 

 

 

 

 

De Schotse dichter en vertaler Edwin Morgan werd geboren in Glasgow op 27 april 1920. Zie ook mijn blog van 27 april 2007.

 

 

My Visit to St Petersburg

 

Gentlemen – oh and ladies, please forgive me! 
I have been too many years in the army.
But that’s all in the past now. Here I am
With a gathering of my friends in this good old house.
We are cosy, are we not? Let it roar outside,
Our coals and candles, sofas, drinks replenished
Are like a magic cave where all that lacks
Is tales to tell, to startle, tales to match
The flickering shadows. My mind is full,
My memories are sharp and clear, I tell it
As it was. Judge if you will, listen you must.
Truth gives a tongue the strength of ten. 
Well then,
I begin! One tingling day in December
I was skelping along towards St Petersburg
On a one-horse sledge, as they do in that country, 
When a large lean cold and hungry wolf
Slunk out of the forest behind me and ran
Panting to overtake us. This was not good!
I pressed myself flat on the sledge until whoosh –
The wolf leapt over me and sank its jaws 
Into my horse’s hindquarters. Sorry, horse!
But that is what saved me. Now hear more.
The famished wolf went crazy, burrowing,
Munching, slurping deep into the horse
Till only its rump was showing. I rose up,
Quickly gave it the mother of all whacks
With the butt-end of my whip; the horse
Was now pure wolf, the carcass fell to the ground;
The wolf was in its harness, galloped forward
Slavering and howling till we reached St Petersburg.
The crowds that came out! You’ve no idea.
They clapped, hooted, whistled, rocked and laughed.
Great entrance to a great city, don’t you think? 

 

 

 

 

The Poet in the City

 

Rain stockaded Glasgow; we paused, changed gears, 
found him solitary but cheerful in
Anniesland, with the cheerfulness you’d win,
we imagined, through schiltrons of banked fears.
The spears had a most sombre glint, as if
the forced ranks had re-closed, but there he wrote
steadily, with a peg for the wet coat
he’d dry and put on soon. Gulls cut the cliff
of these houses, we watched him follow them
intently, see them beat and hear them scream
about the invisible sea they smelt
and fish-white boats they raked from stern to stem
although their freedom was in fact his dream
of freedom with all guilts all fears unfelt. 

 

 

 

 

 

De Brits-Ierse dichter Cecil Day Lewis werd geboren in Ballintogher, Ierland, op 27 april 1904. Zie ook mijn blog van 27 april 2007.

 

The Volunteer

 

Tell them in England, if they ask,
What brought us to these wars,
To this plateau beneath the night's
Grave manifold of stars -
It was not fraud or foolishness,
Glory, revenge, or pay:
We came because our open eyes
Could see no other way.

 

 

 

The conflict

 

I sang as one

Who on a tilting deck sings

To keep their courage up, though the wave hangs

That shall cut off their sun.

 

As storm-cocks sing,

Flinging their natural answer in the wind's teeth,

And care not if it is waste of breath

Or birth-carol of spring

 

As ocean-flyer clings

To height, to the last drop of spirit driving on

While yet ahead is land to be won

And work for wings

 

Singing I was at peace,

Above the clouds, outside the ring;

For sorrow finds a swift release in song

And pride it's poise

 

Yet living here,

As one between two massing powers I live

Whom neutrality cannot save

Nor occupation cheer.

 

Nor such shall be left alive:

The innocent wing is soon shot down,

And private stars fade in the blood-red dawn

Where two worlds strive.

 

The red advance of life

Contracts pride, calls out the common blood,

Beats song into a single blade

Makes a depth-charge of grief.

 

Move then with new desires,

For where we used to build and love

Is no man's land, and only ghosts can live

Between two fires.

 

 

De Turkse prediker, schrijver en dichter Fethullah Gülen werd geboren in Korucuk, Erzurum, op 27 april 1941. Hij is de leider van de Gülen beweging in Turkije. Zijn critici enerzijds, beschuldigen hem van illegale activiteiten die tot doel hebben de seculiere republiek Turkije omver te werpen, terwijl zijn volgelingen hem anderzijds roemen als een belangrijke islamgeleerde met (liberale) ideeën. Na uitzonderlijke eindexamenresultaten kreeg hij in 1959 een vergunning van de staat om (als imam) te preken en werd hem kort daarna een betrekking in Izmir, de derde grootste provincie in Turkije, aangeboden. Al snel begon hij zijn levensdoel vorm te geven en de basis van zijn gehoor uit te breiden. In zijn toespraken en lezingen benadrukte hij nijpende sociale kwesties met als doel om jonge mensen aan te moedigen intellectuele verlichting te combineren met verstandige spiritualiteit en een zorgzaam, menselijke activisme. Gülen spreekt door middel van de media tot een veel grotere afspiegeling van mensen. Hoewel hij een zeer bekende publieke verschijning is, heeft hij zich altijd verre van de officiële politiek gehouden. Zijn bewonderaars worden wereldwijd op miljoenen geschat. Hij heeft meer dan 40 religieuze boeken geschreven (waarvan de meeste in Turkije bestsellers zijn geworden), honderden artikelen, talrijke essays en gedichten,  en de meeste van zijn toespraken zijn op audi- en videocassettes opgenomen.

 

 

The Cry of the Nightingale

 

The moment when flowers are dancing,

The nightingale sings in gardens secluded.

Each of its tunes sounds like the whistling wind

To those seen as foreigners in their native land.

It cries like my ceaseless wails and laments,

Each resonates, high and low through slopes.

 

 

It bemoans all night until the sun rises,

Each breath comes out as a burning sigh.

On virgin trees untouched by man’s hand,

It groans unceasingly for a lifetime,

And sheds tears, full of grief; but who is there

To appreciate it, to sympathize with its pains?”

 

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:36 Reageer op dit bericht

Vicente Aleixandre, Hertha Kräftner, Joanne Gobure, Bernard Malamud, Theun de Vries, Hannelies Taschau

Vicente Aleixandre (26 april 1898 – 14 december 1984)



De Spaanse dichter Vincente Aleixandre (eig. Vicente Pío Marcelino Cirilo Aleixandre y Merlo) werd geboren op 26 april 1898 in Sevilla als zoon van een locomotiefbestuurder. Zijn jeugd bracht hij door in Málaga. Vanaf 1909 woonde hij in Madrid waar hij ook rechten en economie studeerde. In 1922 leerde hij in het Ateneo Rafael Alberti kennen die net als Alexandre zelf tot de belangrijkste leden van de Generacion del 27 geteld wordt. Alexandre kreeg een relatie met de toneelspeelster Carmen de Granada en maakte reizen naar Frankrijk, Portugal, Engeland en Zwitserland. Zijn oorspronkelijke voornemen om koopman te worden moest hij om gezondheidsredenen opgeven en vanaf 1925 wijdde hij zich geheel aan de literatuur. In 1934 kreeg hij voor La destruccion o el amor de Nobelprijs voor literatuur. Van 1936 tot 1944 had hij vanwege het antifascistische karakter van zijn werk een publicatieverbod, waar hij zich overigens door geheime publicaties aan onttrok. In 1950 werd hij opgenomen in de Real Academia Española.

 

 

SINGT, VÖGEL

 

Vögel, das Streicheln eurer reinen Flügel
kann mir die Trauer nicht aus dem Gedächtnis tilgen.
Welch helle Sehnsucht einer Lippe
ist euer Triller, der aus reiner Brust kommt!
Singt für mich, schillernde Vögel,
die ihr im glühenden Wald die Freude ruft
und trunken vor Licht aufsteigt wie Zungen
ins wartende Blau, das euch annimmt.
Singt für mich, Vögel, die jeder Tag neu gebiert,
und in deren Schrei die Unschuld der Welt ist.
Singt, singt, und reißt die Seele mir aus und
steigt mit ihr auf, daß sie nie auf die Erde zurückkommt.

 

 

 

Lover

What I do not want
is to give you the words of day dreams.
Not to spread the image with my lips
on your face, nor with my kiss.
I take the tip of your finger
with pink nail, for my gesture,
and, in this manner of airs,
I give it back to you.
From the grace and the lightsomeness of your pillow.
And the heat of your exotic eyes.
And the light of your secret
breasts.
Like the moon in the spring
a window
gives us yellow light, and a heart
beat
seems to flow back from you to me.
It’s not that. Nor will it be. Your true sense
has already given me the peace,
the beautiful secret,
the charming dimple,
the lovely corner of your mouth
and the weary
morning.

 

 

 

 

Engelse vertaling door Tanzan Kopra

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichteres en schrijfster Hertha Kräftner werd geboren op 26 april 1928 in Wenen. Zij groeide op in Mattersburg in het Burgenland. Dat soldaten van het Rode leger in 1945 hun huis binnendrongen heeft diepe sporen in de jonge vrouw nagelaten. Vooral ook omdat haar vader aan de verwondingen, opgelopen tijdens schermutselingen met een Russische soldaat, in september van dat jaar overleed. Hertha Kräftner studeerde Engels en Duits in Wenen en bezocht ook lezingen over psychologie, waardoor zij met het existentialisme van Sarte in aanraking kwam. In 1948 verscheen er voor het eerst een gedicht van haar in druk: „Einem Straßengeiger", in het tijdschrift Lynkeus. Zij wisselde kort daarop van studie en koos de vakken filosofie, psychologie en esthetica. In 1949 begon zij prozateksten te schrijven. Vanaf 1947 had zij een moeizame relatie met de bibliothecaris Otto Hirss, die haar bleef steunen, ondanks haar affaires met andere mannen en haar toenemende aanvallen van depressie. In 1950 kwam zij in contact met de literaire kring rondom Hans Weigel in Café Raimund. Daar maakte zij kennis met schrijvers als René Altmann, H.C. Artmann, Gerhard Fritsch, Friederike Mayröcker, Jeannie Ebner en Andreas Okopenko. Haar werk vond nu ook zijn weg naar andere tijdschriften, zoals Neue Wege en Stimmen der Gegenwart. Uiteindelijk verhinderden haar successen niet dat zij in de nacht van 12 op 13 november 1951 zelfmoord pleegde door een overdosis veronal in te nemen.

 

 

Uit: Kühle Sterne

 

10. 3. 1951


ES IST EINE SEEREISE BIS ZU DIR,
weil immer das Meer
vor der Liebe ist
und auf dem Meer nur der Sturm.
Immer noch sind Heros Zeiten ...
Seit Jahren ist mein Schiff
unterwegs.
Inseln ziehen vorbei,
vom Mond beschienen,
Sandküsten, traurig und leer.
Ein brauner Mann gibt Flaggenzeichen
auf der Mole.
Flöten, Schlangen und Wein in Tavernen.
Und der große Wind.
Wind mit Fischgeruch und
Albatrosschrei und Wind
mit dem Dunst aus fremden Häfen.
Das Meer und der Wind
schlagen laut an mein Boot,
aber der Steuermann
ist ein stummer Chinese.
Wie ich dich auch liebe,
du bist doch eine Seereise von mir.
Erinnerst du dich,
daß in Heros Zeiten
immer wieder ein Leuchtturm
erlischt? Und Gottes Winde
blähen nur langsam die Segel.
(S. 286f.)

[Notizen zu einem Roman in Ich-Form] 25. 10. 1951

Es ist Oktober und ich lebe noch. Die Liebe kam noch einmal, aber vielleicht geht sie schon wieder vorbei. Ich bin dabei nicht glücklich geworden. Ich glaube kaum, daß ich glücklich gemacht habe. Es ist mir gleich. Ich nehme nichts mehr wichtig.
Er kam ganz schmal durch den Herbst auf mich zu. Ich war verzaubert, ich hatte vergessen, was vergangen war. Ich wollte für ihn gut werden, aber er verzieh mir nicht, daß ich nicht gut war. Alles hätte silbern sein können und sanft, aber er schleppte uns in einen Raum, in dem ein bronzener Gang in einem fort tönte.
Ich will nicht mehr. Er war nicht imstande, mir das Leben zu erklären. Wozu führe ich es dann weiter, da ich es doch nicht verstehe.”

 

 

 

 

 

 


De Nauruaans dichteres
Joanne Ekamdeiya Gobure werd geboren op 26 april 1982 in Denigomodu op Nauru, een eiland in de Stille Oceaan. Zij is een nicht van de tennisser Chris Gobure. Sinds 2003 heeft zij hoofdzakelijk gewerkt als docente op het Nauru College in Aiwo. Gobure schrijft gedichten in het Engels. Buiten het eiland is zij nauwelijks bekend, maar via het internet heeft haar gedicht
A Beautiful Prayer een grotere verspreiding gekregen via forums en Christelijke websites.

 

A Beautiful Prayer

 

I asked God to take away my habit.

God said, No.

It is not for me to take away, but for you to give it up.

I asked God to make my handicapped child whole.

God said, No.

His spirit is whole, his body is only temporary.

I asked God to grant me patience.

God said, No.

Patience is a byproduct of tribulations;

It isn't granted, it is learned.

I asked God to give me happiness.

God said, No.

I give you blessings; Happiness is up to you.

I asked God to spare me pain.

God said, No.

Suffering draws you apart from worldly cares

And brings you closer to me.

I asked God to make my spirit grow.

God said, No.

You must grow on your own!

But I will prune you to make you fruitful.

I asked God for all things that I might enjoy life.

God said, No.

I will give you life, so that you may enjoy all things.

I ask God to help me love others, as much as He loves me.

God said... Ah, finally you have the idea.

This day is yours! Don't throw it away!

To the world you might be one person,

But to one person you just might be the world.

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Bernard Malamud werd op 26 april 1914 in Brooklyn, New York. Zie ook mijn blog van 26 april 2007.

 

Uit: God’s Grace

 

“Cohn said Kaddish for one hundred souls whose names he had picked at random in a heavily thumbed copy of a Manhattan telephone directory he had snatched from the sea-battered Rebekah Q. He kept it for company in the cave as a sort of “Book of the Dead.”

He often felt an urge to read all those names aloud. The Dead must be acknowledged if one respected life. He would say Kaddish at least once for everyone in the book, although, technically speaking, to do so one needed the presence of ten live Jews. Yet, since there were not ten in the world, there was no sin saying it via only one man. Who was counting?

God said nothing.

Cohn said Kaddish.

There’s a legend in Midrash that Moses did not want to die despite his so-called old age. He was against it, respectfully, of course.

“Master of the World! Let me stay like a bird that flies on the four winds and gathers its food every day, and at eventide returns to the nest. Let me be like one of them!”

“With all due regard for services rendered,” God said, “nothing doing. You’re asking too much. That mixes everything up. First things first.”

Cohn said Kaddish.

If we were bound to come to this dreadful end, why did the All-knowing God create us?

Some sages said: In order to reflect His light. He liked to know He was present.

Some said: In order to create justice on earth; at least to give it a try.

Cohn thought: He was the Author of the universe. Each man was a story unto himself, it seemed. He liked beginnings and endings. He enjoyed endings based on beginnings, and beginnings on endings. He liked to guess out endings and watch them go awry. At first He liked the juicy parts where people were torn between good and evil; but later the stories may have let Him down; how often, without seeming to try, the evil triumphed. It wasn’t an effect; it was an embarrassing condition: His insufficient creation. Man was subtly conceived but less well executed. Body and soul hung badly together.

Maybe next time.

Cohn said Kaddish.”

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Theun de Vries werd geboren in Veenwouden op 26 april 1907. Zie ook mijn blog van 26 april 2007 en mijn blog van 26 april 2006.

 

 

Uit: Johnny

 

1.

 

Johnny 1914

Van het vierde regiment Hooglanders.

Schotsche trotsche protestanten. Boerenzoons.

Vroolijk, blond, gezond.

Naar Frankrijk.

Wraak voor België!

De zee is groen en vaal. Het regiment danst aan boord. Johnny blaast voor het appèl.

It 's a long way to Tipperarij.

Le Hävre. Schepen, zwart, rood, geel, als in Engeland.

Loodsen en kranen. Vlaggen. Sirenen huilen hun welkom.

Daarachter bloeit zomersch Frankrijk open langs zilveren spoorwegen.

Populieren langs de Seine. Zilveren windharpen.

Weiden. Kathedralen.

Parijs en de madonnaas.

Johnny is een protestant, die met groote oogen staart naar de gothische mysteriën van Nôtre-Dame.

 

2.

 

Marcheeren. Treinen. Marcheeren.

Overal landvolk en bloemen en feestwijn.

Vivent les Anglais!

Aan de verre horizon de rooklijnen van het front.

De Duitschers. De Hunnen. De beesten. De beulen van vrouwen en kinderen. De

vernielers van de kathedralen.

Wraak voor België!

Johnny blaast de hoorn voor de troep.

Schotsche trotsche verdedigers van het katholieke Frankrijk.

Boerenzonen met vierkante lichamen. Gedrild. Goede schutters.

Bivakkeeren. Bosschen. Hoeven. In den nacht dreigen purperen kartetsen, schrille

zoeklichten speuren den hemel af om buit.

Lazaretten langs de stoffige wegen.

Gegroet, blonde liefdezuster!

Proviandwagens. Munitie.

Het front komt nader.

Stormtroepen vóór!

 

3.

 

Oranje morgenzon over Parijs.

Ver van het slagveld.

Het bad is warm. De zeep geurt. Het nikkel van de kranen schittert in koel

morgenlicht.

Kolonel O'Donny droogt zich af en steekt de eerste cigaret op.

De oppasser met de zijden kamerjas.

Ontbijt. Zacht geroosterd brood. Ham en eieren.

Zoete koffie.

Ochtendbladen.

‘Strijd aan het front verscherpt. De onzen staan als een muur.’

Glimlach.

Ochtendrit in het Bois de Boulogne. Bonnes met kinderen. Zwanen. Parade de chic.

Uniformen. Toiletten.

Dineeren in de officierenclub.

Des namiddags bureau. Rantsoeneeringslijsten.

Schoenen. Wapens. Onze dappere Tommies.

De oorlog is grootsch en schoon

 

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Hannelies Taschau werd geboren op 26 april 1937 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 26 april 2007.

 

Retrospektive

 

Die Diva hob wie absichtslos die Arme

das reichte meist schon wir waren abgehängt

War die neunzehn waren wir fünfzehn

und absichtslos war nichts Zu ihrem rotblonden

Gekräusel befragt: Rasiert werden Schweine vor

dem Schlachten Bin ich ein Schwein soll ich

geschlachtet werden?

Das

oder wie man es hinkriegt mit schnurrenden

Bauchmuskeln im Gras im Sand im Unbekannt

nicht zu versinken Geküsst sich zu entscheiden

ob es für den Anfang reicht anstatt blindlings

zurückzuküssen Lauter achtbare universelle

Offerten an Mädchen wie uns

Ich mag keine Cola zu sagen war für den Anfang

nicht schlecht

 

 

 

Männerkind

 

Sein Köpfchen aus Lissabon die Hüften

und Beine aus Salford aus Pisa die Finger

Krabbelt Reagiert auf alles was sich bewegt

betatscht bunte Klötze und schlägt

sich auch mal die Kniemechanik auf

Kontrolliert selbstständig seinen Akku

kann sein Gleichgewicht halten hat

Sensoren einen Temperaturfühler

und ein paar gängige Reflexe

ständig wird die Software verbessert

alles wird protokolliert: Macht der Kleine

Fortschritte wird er bockig regt sich künstliche

Intelligenz im kalten Köpfchen

 

 

Texten

Gartenwindlicht aus gebürstetem Zinn

aus Gartenzinn gebürsteter Wind Aus dem

Garten des gebürsteten Windes Lichtgebürstet

Zinnlicht im Lichtgarten des Gartenwindes

der gelichtete Garten der Lichtwind im Bürsten

des Zinn Aufhören nie rechtzeitig

 

 

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:29 Reageer op dit bericht

Walter John de la Mare, Ted Kooser, Richard Anders, Jindřich Hořejší

Walter John de la Mare (25 april 1873 – 22 juni 1956)









De Engelse dichter Walter John de la Mare werd geboren op 25 april 1873 in Charlton, Kent. Zie ook mijn blog van 25 april 2007.

 

 

Alexander

 

It was the Great Alexander,
Capped with a golden helm,
Sate in the ages, in his floating ship,
In a dead calm.

Voices of sea-maids singing
Wandered across the deep:
The sailors labouring on their oars
Rowed as in sleep.

All the high pomp of Asia,
Charmed by that siren lay,
Out of their weary and dreaming minds
Faded away.

Like a bold boy sate their Captain,
His glamour withered and gone,
In the souls of his brooding mariners,
While the song pined on.

Time like a falling dew,
Life like the scene of a dream
Laid between slumber and slumber
Only did seem. . . .

O Alexander, then,
In all us mortals too,
Wax not so overbold
On the wave dark-blue!

Come the calm starry night,
Who then will hear
Aught save the singing
Of the sea-maids clear?

 

 

 

 

The Spirit of Air

 

Coral and clear emerald,
And amber from the sea,
Lilac-coloured amethyst,
Chalcedony;
The lovely Spirit of Air
Floats on a cloud and doth ride,
Clad in the beauties of earth
Like a bride.

So doth she haunt me; and words
Tell but a tithe of the tale.
Sings all the sweetness of Spring
Even in the nightengale?
Nay, but with echoes she cries
Of the valley of love;
Dews on the thorns of her feet,
And darkness above.

 

 

 

 

When the Rose is Faded

 

When the rose is faded,
Memory may still dwell on
Her beauty shadowed,
And the sweet smell gone.

That vanishing loveliness,
That burdening breath,
No bond of life hath then,
Nor grief of death.

'Tis the immortal thought
Whose passion still
Makes the changing
The unchangeable.

Oh, thus thy beauty,
Loveliest on earth to me,
Dark with no sorrow, shines
And burns, with thee.

 

 

 

 

 


De Amerikaanse dichter
Ted Kooser werd geboren op 25 april 1939 in Ames, Iowa.
Zie ook mijn blog van 25 april 2007.

 

 

Flying at Night

 

Above us, stars. Beneath us, constellations.
Five billion miles away, a galaxy dies
like a snowflake falling on water. Below us,
some farmer, feeling the chill of that distant death,
snaps on his yard light, drawing his sheds and barn
back into the little system of his care.
All night, the cities, like shimmering novas,
tug with bright streets at lonely lights like his.

 

 

 

 

A Birthday Poem
 

Just past dawn, the sun stands
with its heavy red head
in a black stanchion of trees,
waiting for someone to come
with his bucket
for the foamy white light,
and then a long day in the pasture.
I too spend my days grazing,
feasting on every green moment
till darkness calls,
and with the others
I walk away into the night,
swinging the little tin bell

of my name.

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Richard Anders werd geboren op 25 april 1928 in Ortelsburg, tegenwoordig Szczytno, Polen. Zie ook mijn blog van 25 april 2007.

 

Uit: Ich heiße Hase

 

„Ein Gedicht von R. wurde von der „athena“ angenommen, erschien aber nie, da diese Zeitschrift mit der Währungsreform ihr Erscheinen einstellen mußte:

 

Wenn das Maul der Luft
eine Möve speit
fallen die Marmorlaken des Himmels
donnernd in die Brüste der See

Schon raucht ein kupferner Wind
im Abteil einer Muschel
und schiebt
unsichtbare Gestänge aus Sand

Auf Sonnenflammen
tanzen weiße gestrandete Knochen
vor wütenden Wolkenhunden am Horizont.

 

Die Existenz der Burschen Lesegemeinde nutzte R. aus, um in ihrem Namen direkt bei den Verlagen die sonst unerreichbaren Neuerscheinungen zu bestellen. Auf diese Weise kam R. in den Besitz von Kasacks „Stadt hinter dem Strom“, Hans Henny Jahnns „Holzschiff“, Elias Canettis „Blendung“. Nach der Währungsreform am 20. Juni waren die Buchhandlungen, in denen bisher fast nur Zeitschriften zu haben waren, über Nacht wieder mit Büchern versehen und R. konnte sich endlich einen Band Kafka kaufen: „Beim Bau der chinesischen Mauer“. Auch sonst bedeutete die Währungsreform einen Einschnitt in R.s Leben: Von einem Versuch, auf der Heimschule Spiekeroog wieder Fuß zu fassen, war er zu diesem Zeitpunkt wieder in das Dorf E. zurückgekehrt. Hatte er frühere Ferien damit verbracht, zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester auf den Feldern des gastgebenden Bauern Kartoffeln oder Zuckerrüben nachzulesen, damit der gröbste Hunger mit Kaffeeersatz-Bratkartoffeln und Sirup-Maisbroten gestillt werden konnte - im Spätherbst sammelte man säckeweise im Wald Bucheckern für Bratöl - so beschränkte sich jetzt R.s Tätigkeit für die Familie aufs Holzhacken, denn Kohlen waren noch immer knapp. Für die fernere Zukunft wurde der Beruf des Verlagsbuchhändlers in Aussicht genommen. Da aber keine Lehrstelle zu bekommen war, meldete R.s Mutter ihren Sohn für den April 1949 bei der einjährigen Höheren Handelsschule in Osnabrück an, man legte ihm nahe, bis dahin irgendeine Arbeit zu übernehmen, denn die neue Mark war in der Familie etwas knapp. So wurde er im Frühjahr 1949 Lagerarbeiter auf dem Holzplatz eines Meller Sägewerks, stapelte Bretter, löffelte mittags Suppe aus seinem Henkelmann, rauchte Pfeife und ließ sich von einem jungen Arbeitskollegen dessen erotische Abenteuer erzählen.”

 

 

 

 

 

 

De Tsjechische dichter en vertaler Jindřich Hořejší werd geboren op 25 april 1886 in Praag. Daar bezocht hij de hbs en al in zijn eindexamenjaar in 1904 publiceerde hij zijn eerste gedichten in de almanak van de examinandi. In 1905 bezocht hij Parijs, werkte er in verschillende beroepen en studeerde er aan de Sorbonne filosofie. In Dijon studeerde hij ook nog economie. Tijdens WO I vocht hij in Rusland. Na de oorlog werkte hij als redacteur en als ambtenaar op een bureau voor de statistiek. In de jaren twintig was hij lid van de Devětsil (Nieuwe krachten). Aanvankelijk schreef hij proletarische gedichten en in tegenstelling tot andere dichters van zijn generatie bleef hij ook later trouw aan dat genre. Hij vertaalde o.a. werk van Appolinaire en Corbiere.

Lied

 

Gestern hat er meine Hände geküßt, ihr Mädchen.

Meine Finger sind noch von den Küssen erfüflt,
als hätte er sie mit schönen Ringen umhüllt;
und immer wieder lächelt sie mich an
wie eine Gemme aus roter Koralle,
die kleine Wunde, die ich vom Tippen habe;
als er den Mund darauflegte,
ätzte er sie mit seinem lebendigen Herzen.

 

Gestern hat er meine Hände geküßt, ihr Mädchen.

 

Meine Finger haben gezittert,
meine Finger waren verwirrt,
wer ihnen wohl die süßen Küsse zurückgab,
mit denen sie stets die Schreibmaschine liebkosen,
ihre tagtägliche Arbeit,
um den Hunger von Mutter und Schwestern zu stillen.

 

Mädchen, ihr Mädchen,
nehmt Geliebte,
die eure Hände küssen, Hände, nicht weiße, gezähmte.
Das sind Geliebte mit goldenem Herzen.



Vertaald door Ronald Erb

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:35 Reageer op dit bericht

Frans Coenen, Robert Penn Warren, Carl Spitteler

Frans Coenen (24 april 1866 - 23 juni 1936)

Frans Coenen Jr., 1894. Door F. Hart Nibbrig.









De Nederlandse schrijver, essayist en criticus Frans Coenen werd in Amsterdam geboren op 24 april 1866. Zie ook mijn blog van 24 april 2007.

 

Uit: Verveling

 

“Fräulein, fräulein Henriette kommen Sie mal sehen, wie ich die Zimmer hab' einrichten laszen!’

Henriette de Wal stond op van 't tafeltje op 't smalle terras. ‘Ich komme’ riep ze terug en de ijzeren stoelpooten schuurden knarsend over den steenen vloer, terwijl ze haar borduurwerkje neerlegde.

Het was een middelmatig groote meisjesfiguur, slank en elegant in haar glad, nauwsluitend, eenvoudig-grijs japonnetje, zooals ze met kalmen wiegenden tred voortging, de onderarmen licht slingerend, het hoofd recht op met de links en rechtskijkende bruine oogen in een wasbleek gezicht. Een hoed droeg zij niet en het hoog opgemaakt, donkerblonde haar glansde onder 't felle zonlicht.

Zij kwam bij de voorzijde van het tuinhuis, een vierkant witsteenen blok met de deur in 't midden, geflankeerd door twee hooge ramen en daarboven vooruitspringende dakvensters.

Boven de deur waren in gelen zandsteen de breede krullen en slingers van een ornament uit den Rococotijd gebeiteld, want 't paviljoen was al heel oud.

Vóór Henriette binnentrad in 't koele donker, gingen haar blikken nog even, genietend, over den in de helling uitgegraven moestuin, vierkant en met stijve, rechte paden. Over 't groen en bruin, met hevige kleuren hier en daar bestrooid, hing een blauwig waas als van optrekkenden dauw, en 't was of een stil schuchter-ingehouden lichtgeluk, teer en trillend daar werd uitgeademd.

En haar blikken stegen hoogeróp, over den muur, waar de glooiing weer begon,.... hooger nog over dauwfonkelend weidegroen met stukjes blond koornveld geschakeerd, tot zij stuitten tegen 't volle diepe blauw, waaronder de ernstige bosschen schaduwdonker lagen... en waar zij beneden overal die blauw-violetten sluier hadden gevonden, als of de aarde zich nog niet geheel en al wilde overgeven aan de liefkozing van het gouden licht... daar zonken zij thans vol weelde in de schemerende, azuren oneindigheid, waaruit een lichtgejubel tot haar daalde, statig en forsch als koraalgezang.

Henriette kreeg een impressie als van een groot gebed en huiverend, dronken van geluk, met tranen in de oogen bleef zij staren.... ‘Nun fräulein! wo bleiben Sie,... das können Sie ja morgen auch noch sehen!’... klonk 't uit 't dakraam boven haar.

Henriette draaide zich om en glimlachend in haar hooge stemming, met 't stralend Buitenvisioen nog voor haar geest, ging zij langzaam naar binnen, de smalle krakende trap op.”

 

 

 

 


De Amerikaanse dichter en schrijver
Robert Penn Warren werd geboren op 24 april 1905 in Guthrie, Kentucky.
Zie ook mijn blog van 24 april 2007.

 

Evening Hawk

 

From plane of light to plane, wings dipping through

Geometries and orchids that the sunset builds,

Out of the peak's black angularity of shadow, riding

The last tumultuous avalanche of

Light above pines and the guttural gorge,

The hawk comes.

               His wing

Scythes down another day, his motion

Is that of the honed steel-edge, we hear

The crashless fall of stalks of Time.

 

The head of each stalk is heavy with the gold of our error.

 

Look!  Look!  he is climbing the last light

Who knows neither Time nor error, and under

Whose eye, unforgiving, the world, unforgiven, swings

Into shadow.

 

          Long now,

The last thrush is still, the last bat

Now cruises in his sharp hieroglyphics.  His wisdom

Is ancient, too, and immense.  The star

Is steady, like Plato, over the mountain.

 

If there were no wind we might, we think, hear

The earth grind on its axis, or history

Drip in darkness like a leaking pipe in the cellar.

 

 

 

Mortal Limit

 

I saw the hawk ride updraft in the sunset over Wyoming.

It rose from coniferous darkness, past gray jags

Of mercilessness, past whiteness, into the gloaming

Of dream-spectral light above the lazy purity of snow-snags.


There--west--were the Tetons.  Snow-peaks would soon be

In dark profile to break constellations.  Beyond what height

Hangs now the black speck?  Beyond what range will gold eyes see

New ranges rise to mark a last scrawl of light?


Or, having tasted that atmosphere's thinness, does it

Hang motionless in dying vision before
It knows it will accept the mortal limit,

And swing into the great circular downwardness that will restore


The breath of earth?  Of rock?  Of rot?  Of other such

Items, and the darkness of whatever dream we clutch?

 

 

 

 

De Zwitser dichter, schrijver, essayist en criticus Carl Friedrich Georg Spitteler (eig. Carl Felix Tandem) werd geboren op 24 april 1845 in Liestal bij Basel. Hij studeerde rechten in Luzern en protestantse theologie in Heidelberg en Zürich, hoewel hij eigenlijk atheist was.Hij werd priveleraar bij een Finse generaal, waardoor hij contacten kreeg in adelijke kringen in Finland en in Sint Petersburg. Deze ervaringen verwertkte hij later in zijn werk. De doorbraak kwam echter pas met Olympischer Frühling (1900-1905), een groot epos van 20.000 verzen waarin hij veel van de Griekse mythologie naar de moderne belevingswereld transporteerde. Romain Rolland, laureaat van 1915, droeg hem met het oog op dit werk voor de Nobelprijs voor die hij in 1920 ook kreeg. Zie ook mijn blog van 24 april 2007.

 

 

Die Ballade vom lyrischen Wolf

 

Frühlingslüfte lispelten im Haine,
Und ein Wolf im Silbermondenscheine,
Aufgeregt von lyrischen Gefühlen,
Strich, in seinem Innersten zu wühlen,
Melancholisch durch Gebirg und Strauch,
Liebe spürt er, etwas Weltschmerz auch.

 

Davor mög uns Gott der Herr bewahren:
Nachtigallenseufzer ließ er fahren.
Eine Rose hielt er in den Knöcheln,
Schwanenlieder in den Kelch zu röcheln,
Und mit honiglächelndem Gemäul
Flötet er ein schmachtendes Geheul.

 

Orpheus hörte diese Serenade.
»Herr Kollega«, bat er ängstlich, »Gnade!
Nutzlos quälst und quetschest du die Kehle,
Denn die Bosheit bellt dir aus der Seele.
Und mit einem Herzen voll von Haß
Bleibe, Bestie, ferne dem Parnaß.

 

Zwar auf Tugend mag die Kunst verzichten,
Liederliche sieht man Lieder dichten,
Aber Drachen mit Musik im Rachen –
Liebster, das sind hoffnungslose Sachen.
Aller schönen Künste weit und breit
Grundbedingung ist Gutherzigkeit.«

 

 

Der Traum vom Lieben Gott

 

Mir träumt, ich schlummert unterm Weidenbusch
Am Bachesufer, auf der Himmelswiese,
Und mit dem Wasser käm ein schöner Mann
Im Boot dahergefahren. Längs der Fahrt
Bog er die Büsche auseinander, spähte
In das Versteck und reichte links und rechts
Geschenke, welche er dem Boot enthob.

 

Wo er vorbeizog, scholl ein Dankesschluchzen.
Und aus den Wellen sangs wie Orgelstimme:
"Kleingläubige Zweifler, habt ihrs nicht gespürt?
Ihr mußtet leiden, daß ihr lernet wünschen.
Ihr mußtet wünschen, daß ich euchs gewähre.
Was jeder ihm verschwiegnen Seelengrund
Ersehnt, die Träume, die dem eignen Herzen
Er nicht verriet, ich habe sie gebucht.
Nehmt hin, ich kenne jedes Menschenherz!
Nehmt hin, ich kenne jeder Seele Sehnsucht!"

 

Allmählich kam er auch zu mir. Neugierig
Schärft ich den Blick, denn keines Wunsches war
Ich mir geständig. Da entstieg dem Nachen
Ein strahlend Frauenbild, vertraulich winkend,
Eilt auf mich zu und lachte mir ins Auge:
"Kleingläubiger Zweifler, hast dus nicht gespürt?"
Dann nahm sie meine Hand und führte mich
Durch blumige Triften nach den blauen Bergen.
Viel Fenster lugten auf den Weg, dahinter
Gesichter, deren Grüße uns vermählten.
Wir aber zogen miteinander weiter
Und immer weiter über Berg und Tal,
Ohne Verdruß und ohne Müdigkeit,
Bis wir verschwanden in gottinniger Ferne.

 

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:40 Reageer op dit bericht

William Shakespeare, Adelheid Duvanel, Peter Horst Neumann, Marion Titze

William Shakespeare (23 april 1564 – 23 april 1616)










De Engelse dichter en schrijver
William Shakespeare werd geboren in Londen op, vermoedelijk, 23 april 1564. Zie ook mijn blog van 23 april 2007 en ook mijn blog van 23 april 2006.

 

Uit: Sonnets

 

XXII.

 

My glass shall not persuade me I am old,
So long as youth and thou are of one date;
But when in thee time's furrows I behold,
Then look I death my days should expiate.
For all that beauty that doth cover thee
Is but the seemly raiment of my heart,
Which in thy breast doth live, as thine in me:
How can I then be elder than thou art?
O, therefore, love, be of thyself so wary
As I, not for myself, but for thee will;
Bearing thy heart, which I will keep so chary
As tender nurse her babe from faring ill.
  Presume not on thy heart when mine is slain;
  Thou gavest me thine, not to give back again.

 

 

 

XXVI.

 

Lord of my love, to whom in vassalage
Thy merit hath my duty strongly knit,
To thee I send this written embassage,
To witness duty, not to show my wit:
Duty so great, which wit so poor as mine
May make seem bare, in wanting words to show it,
But that I hope some good conceit of thine
In thy soul's thought, all naked, will bestow it;
Till whatsoever star that guides my moving
Points on me graciously with fair aspect
And puts apparel on my tatter'd loving,
To show me worthy of thy sweet respect:
  Then may I dare to boast how I do love thee;
  Till then not show my head where thou mayst prove me.

 

 

 

LVII.

 

Being your slave, what should I do but tend
Upon the hours and times of your desire?
I have no precious time at all to spend,
Nor services to do, till you require.
Nor dare I chide the world-without-end hour
Whilst I, my sovereign, watch the clock for you,
Nor think the bitterness of absence sour
When you have bid your servant once adieu;
Nor dare I question with my jealous thought
Where you may be, or your affairs suppose,
But, like a sad slave, stay and think of nought
Save, where you are how happy you make those.
  So true a fool is love that in your will,
  Though you do any thing, he thinks no ill.

 

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Adelheid Duvanel werd geboren op 23 april 1936 in Basel. Haar jeugd bracht zij door in Pratteln en Liestal. Zie volgde een opleiding textieltekenen en toegepaste kunst. Na haar opleidingen werkte zij op een kantoor en bij een onderzoeksbureau. Vanaf 1962 woonde zij in Basel waar zij als journaliste en als schrijfster werkzaam was. Op 8 juli 1996 maakte zij zelf een einde aan haar leven. Zij nam een overdosis slaaptabletten in. Duvanel werd vaak vergeleken met schrijvers als Robert Walser en Regina Ullmann. Haar werk was en is nog steeds maar bij een klein publiek bekend. Zij schreef voornamelijk gedichten en prozaminiaturen.

 

Uit: Beim Hute meiner Mutter

 

“Kaspar liebte es nicht, wenn der Nebel die Kronen der Bäume versteckte und der Wind den Blumen den Mund zuhielt, so daß sie wie tote Vögel auf der Erde lagen, wohl aber liebte er das

radschlagende Licht über den Kirchturmspitzen, die tanzenden Wellen des Flusses, die die Bäuche der Schiffe an sich preßten, den durchdringenden Gesang der Vögel. Als Kind, so wenigstens zeigte es ihm die Erinnerung, saß er in einem Zimmer und aß, und seine Mutter, auf deren Kopf ein großer Hut thronte, näherte sich jede Minute, um zu sehen, ob es ihm schmecke. Manchmal, wenn es finster wurde, die Uhr nicht mehr tickte und der Himmel zum Fenster

hereinzufallen drohte, flogen weiße Blumen vorbei. Einmal, als Kaspar kein Kind mehr war, flatterte eine Fledermaus zum Fenster herein. Ihre Augen waren zart und leuchtend, ihre Stimme glich dem Orgelspiel des Satans, sie hatte gelbe Zähne, ihre Bewegungen waren fremdartig, tänzerisch, ihr Lächeln rein wie der Morgenhimmel. Sie sprach: «Guten Abend» und bat, sich setzen zu dürfen. Sie aß Weißbrot, trank Milch und blickte zum Fenster hinaus, wo Schneeflocken um eine großäugige Winternacht wirbelten und Bäume wie die Hände Verschütteter aus der Erde ragten. Das Fenster stand offen, denn Kaspar fürchtete immer zu

ersticken. Nun betrachtete er den Besuch beunruhigt, denn es hatte ihn noch nie jemand von ähnlicher Art besucht. (Die gelegentlichen Visiten des Betreibungsbeamten nahm er nicht ernst.) Er fragte:;Wer bist du?, was beweist, daß er versuchte, seinen angeborenen Hang zur Höflichkeit zu unterdrücken, der ihm geboten hätte, die Fledermaus mit Sie anzureden. Es ist

möglich, daß er dadurch das Befremdende, Unglaubliche entzaubern wollte, vielleicht hielt er auch deshalb in seiner Arbeit nicht inne, sondern fuhr fort, weibliche Figürchen aus Ton zu formen, die er jeweils verkaufte. Seine Mutter saß neben dem Ofen, wo sie die Zeitung gelesen hatte. Ihr Hut war von grellroter Farbe, und sie blickte recht selbstsicher darunter hervor, wahrscheinlich liebte sie es, sich und ihren Sohn unter seinem Schutz zu wähnen. Die Fledermaus räusperte sich, beugte sich über den Tisch und sprach einige geflügelte Worte, worauf das Figürchen, das Kaspar eben tüchtig und liebevoll geknetet hatte, wuchs, rostbraunes Haar bekam und blaue Augen, einen lächelnden Mund, niedliche Händchen und Füßchen, die sich bewegten.

 

  

 

 

 

 

De Duitse dichter, essayist en literatuurwetenschapper Peter Horst Neumann werd geboren op 23 april 1936 in Neisse. Hij groeide op in Aue (Saksen). In Leipzig studeerde hij muziek en germanistiek. In 1958 vluchtte hij naar het westen. Vanaf 1968 doceerde hij aan de universiteit van Freiburg im Üechtland (Zwitserland) literatuurgeschiedenis, vanaf 1980 aan de Justus-Liebig-Universität Gießen en van 1983 tot aan zijn pensionering in 2001 aan de Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. Wegens zijn literaire werk werd hij in 2002 opgenomen in de Beierse Akademie der Schönen Künste.

 

 

Überlieferung

Das wiedergefundene
Gesangbuch des Urgroßvaters,
letzter Analphabet
der Familie.

Auswendig sang er
im Kirchenstuhl mit
mächtiger Kleinbauernstimme
die Lieder ins
aufgeschlagene Buch.

Ein Strohhalm
sein Lesezeichen.


Aus: Pfingsten in Babylon

 

 

 

 

Chinesisches Rollbild
Das Warten

Der See von Klippen
des Haitai-Gebirgs umschlossen,
die sich in seinem Wasser 
zitternd spiegeln.

 

In einer Barke strebt
ein Mann dem Ufer zu -
der Steg im Schilf, gleich
hat er ihn erreicht.

 

Im Pavillon, links
auf dem Hügel, lehnt eine Frau
in blütenheller Tracht
seit etwa siebenhundert Jahren.

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Marion Titze werd geboren op 23 april 1953 in Lichtenwalde/Chemnitz. Zij studeerde tot 1976 journalistiek in Leipzig. Van 1976 tot 1985 werkte zij als redactrice bij de DDR televisie. Tot 1987 zat zij vervolgens in de redactie van het tijdschrift Temperamente. Nadat zij om politieke redenen ontslagen was vestigde zij zich als zelfstandig schrijfster in Berlijn. In 1985 ontving zij voor haar werk de Förderpreis zum Bremer Literaturpreis en de Anna-Seghers-Preis

 

Uit:  Niemandskind

 

„Wer keine Markisen besaß, der kaufte sie in diesem Sommer. Es herrschte brütende Hitze, und die Balkonpflanzen machten nach und nach schlapp. Die Hunde verkrochen sich, ohne der Welt noch einen Blick zu gönnen, unter Tischen und Bänken. Und vor dem Eisladen bildete sich eine Schlange, die so lang war, daß man eine Station mit dem Bus fahren konnte, um sich anzustellen.
Martin hatte gezögert, bevor er auf den Klingelknopf drückte. Da, wo er herkam, war es Brauch, die Schuhe auszuziehen, wenn man eine fremde Wohnung betrat. Man hatte kaum ›Guten Tag‹ gesagt, schon war die Hand bei den Schnürsenkeln, und der Blick lag auf den Dielen, bei den anderen Schuhen, allen Sorten von Schuhen, dick und dünn besohlten, Halbschuhen, Stiefeletten, was der Gastgeber so besaß. Manchmal gab es auch einen Schuhschrank, aber ein Paar stand meist dennoch neben der Tür. Es war unvermeidlich, der Mensch hatte nun mal zwei Füße, und jeder besaß wenigstens einen linken und einen rechten Schuh.
Für Martin schien das Bedeutung zu haben, denn er war sichtlich erleichtert, als ich sagte: »Bitte behalten Sie Ihre Schuhe an.«
Ich hatte die Tür geöffnet. Er hatte mir seinen Namen genannt, dann den seines Vaters. Ich sei dessen Cousine, mehr wisse er nicht von dieser Seite der Familie.”

 

 

 



 

Geschreven door Romenu om 20:23 Reageer op dit bericht

Jan de Hartog, Vladimir Nabokov, Madame de Staël, Jos de Haes

Jan de Hartog (22 april 1914 – 22 september 2002)








De Nederlandse schrijver Jan de Hartog werd geboren in Haarlem op 22 april 1914. Zie ook mijn blog van 22 april 2007.

 

Uit: Hollands Glorie

 

“Bas had hem gewaarschuwd, in de gauwigheid voor het vertrek: ‘Kijk uit met dien Rus, jong. Een puike zeeman, en opvreten zal-ie je zo dadelijk niet, maar 't is een woesteling in de vaart. Laat je niet paaien voor werk, dat je niet aankunt, denk aan je vrouw, die thuis op je wacht....’

Hij had lachend geantwoord: ‘Laat mij maar waaien, schipper, ik red 't wel met die hannekemaaier.... Nee, meid, die sextant niet inpakken! En nou m'n laarzen....’ Toen hij terug was gekomen uit de bijkeuken, de armen vol oliegoed, had hij Bas en Nellie zien smoezen in de deuropening. Bas had haar op de schouder geklopt en was toen weggegaan met een laatste: ‘'t Ga je goed!’ maar hij had Nellie aardig van de kook gebracht. ‘O, Jan, jongen....’ had ze gezegd, met ongeruste ogen, ‘zal je me belóven dat je uitkijkt met die Sjimmenof? Bas zegt....’ ‘Bas kan de rolling krijgen,’ had hij geantwoord, ‘laat je door die man niet overhoop kletsen!’ Maar zij had aangehouden; Bas dit en Bas dat, en iedereen wist dat Sjimmenof niet te vertrouwen was, hij had Aaltje van Joris d'r man.... ‘Sjemonof, heet-ie!’ had hij geroepen. ‘En als ièmand die man kent, dan ben ik 't!’ Dat was nou ronduit gebazel, want hij had den vent nog nooit in levenden lijve gezien. Verhalen kende hij genoeg over hem, daar niet van, en hij kon hem zó uittekenen ook, maar dat was toch nog wel iets anders dan.... ‘En die Donker, dan?’ had Nellie gevraagd, met driftige ogen; ‘ieder kind weet hoe Donker aan z'n gebroken been is gekomen!’ Hij had woedend de laarzen en het oliegoed tegen de vloer gesmeten en was, met de vuisten in de zij, bar groot voor haar gaan staan en had gezegd: ‘Nou zal ik jou, potverdomme, 's één ding vertellen, drilboor dat je.... Au!’ Ze had hem een opstopper gegeven in zijn maag, en daar zat hij nu, de praatjesmaker, geveld met zijn eigen wapenen.”

 

 

 

 

 

De Russisch-Amerikaanse schrijver Vladimir Vladimirovic Nabokov werd geboren in St. Petersburg, op 22 april 1899. Zie ook mijn blog van 22 april 2007.

 

Uit: Lolita

 

“Annabel was, like the writer, of mixed parentage: half-English, half-Dutch, in her case. I remember her features far less distinctly today than I did a few years ago, before I knew Lolita. There are two kinds of visual memory: one when you skillfully recreate an image in the laboratory of your mind, with your eyes open (and then I see Annabel in such general terms as: "honey-colored skin," "thin arms," "brown bobbed hair," "long lashes," "big bright mouth"); and the other when you instantly evoke, with shut eyes, on the dark innerside of your eyelids, the objective, absolutely optical replica of a beloved face, a little ghost in natural colors (and this is how I see Lolita).

Let me therefore primly limit myself, in describing Annabel, to saying she was a lovely child a few months my junior. Her parents were old friends of my aunt's, and as stuffy as she. They had rented a villa not far from Hotel Mirana. Bald brown Mr. Leigh and fat, powdered Mrs. Leigh (born Vanessa van Ness). How I loathed them! At first, Annabel and I talked of peripheral affairs. She kept lifting handfuls of fine sand and letting it pour through her fingers. Our brains were turned the way those of intelligent European preadolescents were in our day and set, and I doubt if much individual genius should be assigned to our interest in the plurality of inhabited worlds, competitive tennis, infinity, solipsism and so on. The softness and fragility of baby animals caused us the same intense pain. She wanted to be a nurse in some famished Asiatic country; I wanted to be a famous spy.

All at once we were madly, clumsily, shamelessly, agonizingly in love with each other; hopelessly, I should add, because that frenzy of mutual possession might have been assuaged only by our actually imbibing and assimilating every particle of each other's soul and flesh; but there we were, unable even to mate as slum children would have so easily found an opportunity to do. After one wild attempt we made to meet at night in her garden (of which more later), the only privacy we were allowed was to be out of earshot but not out of sight on the populous part of the plage. There, on the soft sand, a few feet away from our elders, we would sprawl all morning, in a petrified paroxysm of desire, and take advantage of every blessed quirk in space and time to touch each other: her hand, half-hidden in the sand, would creep toward me, its slender brown fingers sleepwalking nearer and nearer; then, her opalescent knee would start on a long cautious journey; sometimes a chance rampart built by younger children granted us sufficient concealment to graze each other's salty lips; these incomplete contacts drove our healthy and inexperienced young bodies to such a state of exasperation that not even the cold blue water, under which we still clawed at each other, could bring relief.”

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Staël werd in Parijs geboren op 22 april 1766. Zie ook mijn blog van 22 april 2007.

 

Uit: De l'Allemagne

 

“Le nom de romantique a été introduit nouvellement en Allemagne pour désigner la poésie dont les chants des troubadours ont été l’origine, celle qui est née de la chevalerie et du christianisme. Si l’on n’admet pas que le paganisme et le christianisme, le nord et le midi, l’Antiquité et le Moyen Âge, la chevalerie et les institutions grecques et romaines, se sont partagé l’empire de la littérature, l’on ne parviendra jamais à juger sous un point de vue philosophique le goût antique et le goût moderne.

On prend quelquefois le mot classique comme synonyme de perfection. Je m’en sers ici dans une autre acception, en considérant la poésie classique comme celle des Anciens et la poésie romantique comme celle qui tient de quelque manière aux traditions chevaleresques. Cette division se rapporte également aux deux ères du monde : celle qui a précédé l’établissement du christianisme, et celle qui l’a suivi.

On a comparé aussi dans divers ouvrages allemands la poésie antique à la sculpture, et la poésie romantique à la peinture ; enfin on a caractérisé de toutes les manières la marche de l’esprit humain, passant des religions matérialistes aux religions spiritualistes, de la nature à la divinité.

La nation française, la plus cultivée des nations latines, penche vers la poésie classique imitée des Grecs et des Romains. La nation anglaise, la plus illustre des nations germaniques, aime la poésie romantique et chevaleresque, et se glorifie des chefs-d’œuvre qu’elle possède en ce genre. Je n’examinerai point ici lequel de ces deux genres de poésie mérite la préférence : il suffit de montrer que la diversité des goûts, à cet égard, dérive non seulement de causes accidentelles, mais aussi des sources primitives de l’imagination et de la pensée. »

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en essayist Jos de Haes werd geboren in Leuven op 22 april 1920. Zie ook mijn blog van 22 april 2007.

 

Avond en morgen

 

I

 

Geen dingen heb ik ooit begrepen,

niet de dynamo, niet de haat,

niet het vernuft van rake knepen.

Ook Christus niet - maar dat is nu te laat.

 

De kwijl van een behaarde geitelip,

de warmte onder een appelboom van biggen

die welgeschapen zijn uit vaders rib,

zijn mij genoeg om bij te liggen

 

's avonds. Maar als ik in de morgen stuik

bij mijn collega's op 't geboden uur,

wat ben ik dan, hoe sta ik daar

ineens met opgebonden botten,

 

een dungetakte dorenstruik

tegen een witgekalkte muur,

als een Kretenzer gapend naar

verlichte pinksterpolyglotten.

 

 

 

 

Elza

 

Een linnenmeisje, amfibieënoog,

haar vlees een vluchtige olie

en bijtende loog,

haar vlees met wol omwonden twijgen.

 

Zij groeit uit bronnen van gom

met licht vertakte ledematen,

zoekende pels, diepliggende honingraten,

en spint haar teerste plekken in.

 

Opgerolde goudkattin,

dier dat aankijkt uit de grotleem,

liggend een zaad in zijn bed.

 

En, in een schildpadschild gesneden,

verlichte lippen violet.

Keverkop waarop men zijn tanden zet.

Rib van een goddelijk skelet.

 

 

 

 

Landschap

 

Rinkelt de glazen wind

rinkelen doet mijn gebint,

schervenschedel mandolien.

 

Denken, door een riet zien,

rieten splinters in het oog.

 

En op de stalen einderboog,

waar de zon verschaalt,

een medemens, een zwarte naald.

 

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

Charlotte Brontë, Henry de Montherlant, Patrick Rambaud, Jamie McKendrick

Charlotte Brontë (21 april 1816 – 31 maart 1855)









De Britse schrijfster Charlotte Brontë werd geboren in Thornton op 21 april 1816. Zie ook mijn blog van 21 april 2007.

 

Uit: The Professor

 

“The other day, in looking over my papers, I found in my copy of a letter, sent by me a year since to an old school acquaintance: --

'Dear Charles, -- I think when you and I were at Eton together, we were neither of us what could be called popular characters. You were a sarcastic, observant, shrewd, cold-blooded creature. My own portrait I will not attempt to draw, but I cannot recollect that it was a strikingly attractive one; can you? What animal magnetism drew thee and me together I know not; certainly I never experienced anything of the Pylades and Orestes sentiment for you, and I have reason to believe that you, on your part, were equally free from all romantic regard to me. Still, out of school hours, we walked and talked continually together. When the theme of conversation was our companions or our masters, we understood each other, and when I recurred to some sentiment of affection, some vague love of an excellent or beautiful object, whether in animate or inanimate nature, your sardonic coldness did not move me. I felt myself superior to that check then as I do now.

'It is a long time since I wrote to you, and a still longer time since I saw you. Chancing to take up a newspaper of your county the other day, my eye fell upon your name. I began to think of old times, to run over the events which have transpired since we separated, and I sat down and commenced this letter. What you have been doing I know not; but you shall hear, if you choose to listen, how the world has wagged with me.

'First, after leaving Eton, I had an interview with my maternal uncles, Lord Tynedale and the Hon. John Seacombe. They asked me if I would enter the Church, and my uncle the nobleman offered me the living of Seacombe, which is in his gift, if I would; then my other uncle, Mr. Seacombe, hinted that when I became rector of Seacombe-cum-Scaife, I might perhaps be allowed to take, as mistress of my house and head of my parish, one of my six cousins, his daughters, all of whom I greatly dislike.”

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Henry de Montherlant werd geboren op 21 april 1896 in Parijs. Zie ook mijn blog van 21 april 2007.

 

Uit:  Les Olympiques

 

“…“Eh là ! le voila dans les cordes, et le sang sur le corps frais lavé,
et les cordes longtemps frissonnantes alors que lui déjà s’est relevé,
Le moindre petit calicot prendrait place au milieu des Vivants
par la seule, sainte et splendide soudaine apparition de son sang.
D’une seconde à l’autre, très distincte, j’ai l’impression d’une bataille perdue.
Qu’a-t-il ? Au lieu de répondre, il remonte sa culotte avec ses mains pattues.
Il rarrange stupidement ses cheveux (le geste type du “novice amateur”).
Il jette un coup d’œil plein d’angoisse dans la direction du gong libérateur.
Et sa garde ? Il se couvre ! Et ses grands bras stupides qui fauchent !
Bien ! Au bout de trois rounds, il s’aperçoit enfin qu’il a un gauche !
Encore, ton gauche ! Encore ton gauche ! Ah ! malheur ! l’in-fighting le secoue !
Et pourtant tout cela sans que le rouge une fois monte à ses joues.
Il sourit. Comme, dans les tirs forains, le zouave sonne un petit air si on le touche
à chaque fois qu’il est bien touché un pauvre sourire crispe sa bouche     
Il vague avec des bras tendus, tel un homme à demi endormi,
il s’appuie contre celui qui le frappe comme sur l’épaule de son meilleur ami.
D’un regard douloureux vers l’arbitre, il implore qu’on fasse cesser ça,
mais moi, si j’étais l’arbitre, je sais bien que je n’arrêterais pas le combat…”

 

 

 

De Franse schrijver Patrick Rambaud werd geboren op 21 april 1946 in Parijs. Zie ook mijn blog van 21 april 2007.

 

Uit Il neigeait

 

„Le capitaine d'Herbigny se sentait ridicule. Enveloppé dans un manteau clair dont le rabat flottait sur les épaules, on devinait un dragon de la Garde au casque enturbanné de veau marin, crinière noire sur cimier de cuivre, mais à califourchon sur un cheval nain qu'il avait acheté en Lituanie, ce grand gaillard devait régler les étriers trop courts pour que les semelles de ses bottes ne raclent pas le sol, alors ses genoux remontaient, il grognait : « A quoi j'ressemble, crédieu ! de quoi j'ai l'air ? » Le capitaine regrettait sa jument et sa main droite. La main avait été percée par la flèche envenimée d'un cavalier bachkir, pendant une escarmouche ; le chirurgien l'avait coupée, il avait arrêté le sang avec du coton de bouleau puisqu'on manquait de charpie, pansé avec du papier d'archives à défaut de linge. Sa jument, elle, avait gonflé à force de manger du seigle vert trempé de pluie ; la pauvre s'était mise à trembler, elle tenait à peine debout ; quand elle trébucha dans une ravine, d'Herbigny s'était résigné à l'abattre d'une balle de pistolet dans l'oreille (il en avait pleuré).
Son domestique Paulin boitillait derrière en soupirant, l'habit noir rapiécé avec du cuir, le chapeau bas de forme, un sac de toile en bandoulière rempli de grains ramassés ; il traînait par une ficelle un baudet chargé du portemanteau. Nos deux bonshommes n'étaient pas seuls à râler contre une mauvaise fortune. La nouvelle route de Smolensk où ils avançaient au pas, bordée d'une double rangée d'arbres géants qui ressemblaient à des saules, traversait des plaines de sable. Elle était si large que dix calèches pouvaient y rouler de front, mais ce lundi de septembre, gris et froid, la brume se levait sur l'encombrement des équipages qui suivaient la Garde et l'armée de Davout. C'étaient des milliers de fourgons, une pagaille de voitures pour emmener les bagages, des carrioles d'ambulances, les roulottes des maçons, des cordonniers, des tailleurs ; ils avaient des moulins à bras, des forges, des outils ; au bout de leurs manches en bois, quelques lames de faux dépassaient d'un fardier. Les plus fourbus, travaillés par la fièvre, se laissaient porter, assis sur les caissons attelés de chevaux maigres. Plusieurs chiens à poil ras se coursaient et voulaient se mordre. Des soldats de toutes les armes escortaient cette cohue. On marchait vers Moscou. On marchait depuis trois mois.”

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedagen.

 

 

De Engelse dichter en vertaler Jamie McKendrick werd geboren in 1955 in Liverpool. Zie ook mijn blog van 21 april 2007.

 

Apotheosis

 

His bonce high-domed like a skep, the bee-man
holds forth on how to pick a bee up by its wings
which are strong enough — it stands to reason —
to bear the weight without harm to their hinges.
As though he were a banjo-player and the bee's wings
were a two-ply, fine abalone plectrum,
he demonstrates with a bumblebee on the windowframe
the exact grip between forefinger and thumb

 

but slips on the waxed oak floor, his arm outstretched,
neither tightening nor, regardless of his own fate,
loosening his hold on the bee one micro-notch.
I try to break his fall but move too late
for, with a dry hum, he streaks off out of reach
through the open window, still holding forth the bee.

 

 

 

Een versteende dierentuin

 

De hartstocht van de eerste fossielenjagers
maakte die expedities tot een feest –
ik hunkerde als een beeldhouwer naar de klank van de beitel,
vorm bevrijd uit zijn occulte windsels.

 

Carrara's alpen van marmer haalden het niet bij
de kalksteengroeven van Wenlock Edge
qua mogelijke buit. Als nietige jutters in het zog
van de enorme graafmachines plunderden wij
de grafkamers van het Siluur,

 

bestormden wij de vroege levensvormen in hun laatste veste
en laadden wij er de kofferbak van je Corsair mee vol: de wimpel
van een wuivende varen, trilobieten die nergens
snel heenzwemmen in een vaste oceaan, gekliefd en verpulverd

 

door de bulk-excavateurs. Eens stootte ik
op een ammoniet als de gekrulde hoorn van een reuzenram
zo diep in het gesteente ingebed dat mijn beitel
niet meer vermocht dan een mussensnaveltje.

 

Niemand geloofde mijn gespreide armen. De volgende dag
was zijn rustplaats weggeschraapt en afgevoerd
- mijn droomvondst zou tot caustisch stof vermalen worden
en dan gewogen op het kalkbord van een stukadoor.

 

 

Vertaald door Ko Koomen

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:25 Reageer op dit bericht

Martinus Nijhoff, Jan Cremer, Jozef Deleu, Jean Pierre Rawie, Steven Erickson, Arto Paasilinna

Martinus Nijhoff (20 april 1894 – 26 januari 1953)








De Nederlands dichter, toneelschrijver en essayist Martinus Nijhoff werd geboren in Den Haag op 20 april 1894. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

 

Ineengebroken

IV

 

Alleen God weet waarom ik bij je kwam,
Ik wist slechts dat ik niet kwam om te rusten,
Dat je mijn hart ziek en rumoerig kustte,
Dat onze nacht brandde als een zwarte vlam.

Wij, die boven de stad te dansen dorsten
Het licht langs, dat van niets naar niets steeds stijgt,
Vielen terug in 't donker onzer borsten,
Waar voortaan één hart, schaduw-zalig, zwijgt.

Zoo lagen we in den laatsten dageraad,
Hand in hand, glimlachend tegen de zon
Die door 't raam inkeek als een groot gelaat -

En 'k voelde tranen in mijn ogen springen
En hoorde mij, toen 't carillon begon -
Met vreemde stem een kinder-liedje zingen.

 

 

 

 

Impasse

Wij stonden in de keuken, zij en ik.
Ik dacht al dagen lang: vraag het vandaag.
Maar omdat ik mij schaamde voor mijn vraag
wachtte ik het onbewaakte ogenblik.

Maar nu, haar bezig ziend in haar bedrijf,
en de kans hebbend die ik hebben wou
dat zij onvoorbereid antwoorden zou,
vroeg ik: waarover wil je dat ik schrijf?

Juist vangt de fluitketel te fluiten aan,
haar hullend in een wolk die opwaarts schiet
naar de glycine door het tuimelraam.

Dan antwoordt zij, terwijl zij langzaamaan
druppelend water opde koffie giet
en zich de geur verbreidt: ik weet het niet.

 

 

 

 

Het souper

't Werd stil aan tafel. 't Was of wijn en brood
Werd neergeslagen uit den greep der handen.
De kaarsvlam hing lang-wapperend te branden
En 't raam sprong open door een donkren stoot.

Als water woelden in den nacht de landen
Onder het huis; wij voelden hoe een groot
Waaien ons aangreep, hoe de wieken van de
Vaart van den tijd ons droegen naar den dood.

Wij konden ons niet bij elkaar verschuilen:
Een mensch, eenzaam, ziet zijn zwarte eenzaamheid
Dieper weerkaatst in de oogen van een ander --

Maar als de winden langs de daken huilen,
Vergeet, vergeet waar ons zwak hart om schreit,
Lach en stoot glazen stuk tegen elkander.

 

 

 

 

 

 

De Nederlands schrijver en beeldend kunstenaar Jan Cremer werd geboren in Enschede op 20 april 1940. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

Uit: Ik Jan Cremer

 

“Ook ben ik een keer in slaap gevallen onder de preek. Want dat is ook de grootste flauwekul: je mag niks terugzeggen als zo’n priester tegen je schreeuwt: Gij zondaar, Gij zult branden op de Dag des Oordeels, want zeide niet Matthias toen m’n hem vroeg Zult Gij mij aan het kruis slaan? Voor den haan drie keer zijnen kraai heeft laten horen zal er een Zondvloed den aarde teisteren, waarop Petrus zijn Staf veranderde in een slang en de zwarte pest over Nazareth kwam tot het fiks begon te regenen waardoor een zondvloed (Den Fonck sloeg in Zeijn Kruys toen Hij Haer Voorbeij zag gaen) over de aarde kwam en er een zekere Noach, die wist waar ie de mosterd moest halen een bootje getimmerd had waardoor ie kon ontkomen (Noach wordt altijd ten onrechte voorgesteld als een groot dierenvriend. In feite heeft hij al dat vee meegenomen als proviand. Kon hij weten dat die regen zo gauw ophield?) Dat en al deze dingen zegt zo’n priester dan, hij wijst beschuldigend met de vinger naar je en roept: ‘Zondaar, sta op!’ wat moet je dan doen? Als je gaat staan wordt je door je buurman weer achterover getrokken: als je blijft zitten ben je een ‘vuile Farizeeër.’ Dus ga ik maar pitten.”

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Jozef Hugo Maria Deleu werd geboren in Roeselare op 20 april 1937. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

 

DE LANGZAME DOOD

Wie langzaam sterft
sterft meer dan duizend doden.

Van kindsbeen
hoort hij in 't hoogseizoen
van gaan en komen
de voortgang van de nietigheid.

Wie langzaam sterft
is levenslang in stervensnood.

 

 

 

 

Raam

Er zou een wereldkampioenschap moeten
zijn: om ter meest bewuste

nu's in een vandaag, momenten die
er werkelijk toe – meetbaar met

elektroden op de hoofdhuid. En de winnaar wint
één minuut

gedurende de welke iedereen – behalve hij -
in comateuze slaap

één minuut bijvoorbeeld voor een raam staan
wetend: wereldwijd ben ik de allerenige die

voor een raam nu, één minuut alleenrecht over
heden

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en vertaler Jean Pierre Rawie werd geboren op 20 april 1951 in Scheveningen. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

Bevlogen

 

Ik weet niet zeker of het zwanen waren,

een najaarsnanacht dat hun vleugelslag

in duizendvoud over het huis heen lag,

om pas tegen het daglicht te bedaren.

 

De hele dag liep ik als uitverkoren,

of ik door engelen was aangeraakt.

Maar hoeveel lege nachten zijn doorwaakt

waarin sindsdien geen wiekslag viel te horen?

 

Nu moet ik mij weer met de zon verzoenen

en, nooit meer zo bevlogen, wennen aan

het wassen en het slinken van de maan,

het komen en het gaan van de seizoenen.

 

 

 

No Second Troy

 

Ik heb een vrouw bemind, die best

een tweede Troje zou verdienen,

en die door drank en heroïne

onder mijn ogen werd verpest.

 

Tot ziekbed kromp het liefdesnest,

en ik zou zachtjes willen grienen,

omdat alleen dit clandestiene

sonnetje van ons tweeën rest.

 

Zo'n veertien regeltjes waarmee je

een tipje van de sluier licht,

wat zout om in de wond te wrijven.

 

Wat zijn dat toch voor waanideeën,

dat je, verdomd, in een gedicht

'de dingen van je af kunt schrijven'?

 

 

 

 

Vervulling

 

Nu zelfs mijn natste jongensdromen

zo stuk voor stuk zijn uitgekomen,

besef ik hoe genadeloos

het leven mij heeft beetgenomen.

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, essayist en criticus Steven Michael Erickson werd geboren op 20 april 1950 in Los Angeles. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

Uit: Zeroville

 

„On Vikar's shaved head is tattooed the right and left lobes of his brain. One lobe is occupied by an extreme close-up of Elizabeth Taylor and the other by Montgomery Clift, their faces barely apart, lips barely apart, in each other's arms on a terrace, the two most beautiful people in the history of the movies, she the female version of him, and he the male version of her.


2.

This is the summer of 1969, two days after Vikar's twenty-fourth birthday, when everyone's hair is long and no one shaves his head unless he's a Buddhist monk, and no one has tattoos unless he's a biker or in a circus.

He's been in Los Angeles an hour. He's just gotten off a six-day bus trip from Philadelphia, riding day and night, and eating a French dip sandwich at Philippe's a few blocks up from Olvera Street, the oldest road in the city.


3.

There in Philippe's, a hippie nods at Vikar's head and says, "Dig it, man. My favorite movie."

Vikar nods. "I believe it's a very good movie."

"Love that scene at the end, man. There at the Planetarium."

Vikar stands and in one motion brings the food tray flying up, roast beef and au jus spraying the restaurant—

—and brings the tray crashing down on the blasphemer across the table from him. He manages to catch the napkin floating down like a parachute, in time to wipe his mouth.

Oh, mother, he thinks. "A Place in the Sun, George Stevens," he says to the fallen man, pointing at his own head, "NOT Rebel Without a Cause," and strides out.


4.

Tattooed under Vikar's left eye is a red teardrop.


5.

Is it possible he's traveled three thousand miles to the Movie Capital of the World only to find people who don't know the difference between Montgomery Clift and James Dean, who don't know the difference between Elizabeth Taylor and Natalie Wood? A few blocks north of Philippe's, the city starts to run out and Vikar turns back. He asks a girl with straight blond hair in a diaphanous granny dress where Hollywood is. Soon he notices that all the girls in Los Angeles have straight blond hair and diaphanous granny dresses.

 

 

 

 

 

 

De Finse schrijver Arto Paasilinna werd geboren op 20 april 1942 in Kittilä in Lapland. Zie ook mijn blog van 20 april 2007.

 

Uit:  Der wunderbare Massenselbstmord   (Vertaald door Regine Pirschel)

 

„Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie: Trübsal, grenzenlose Apathie. Schwermut lastet auf dem unglücklichen Volk, hat sich im Laufe der Jahrtausende alle Menschen des Landes unterworfen, sodass ihre Seele düster und ernst ist. Die Wirkung ist so verheerend, dass viele im Tod die einzige Rettung aus der Bedrängnis sehen. Das finstere Gemüt ist ein schlimmerer Feind als einst die Sowjetunion.

Die Finnen sind jedoch ein Volk von Kämpfern. Nachgeben gilt nicht. Ein ums andere Mal rebellieren sie gegen den Tyrannen.
Johannis, das mittsommerliche Fest des Lichtes und der Freude, ist für die Finnen wie eine gewaltige Schlacht, in der sie die zehrende Schwermut mit vereinten Kräften und gewaltsamen Mitteln zu bannen versuchen. Das ganze Volk macht am Vorabend von Johannis mobil: Nicht nur die diensttauglichen Männer, sondern auch Frauen, Kinder und alte Leute eilen an die Front. An Finnlands tausend und abertausend Seen werden riesige heidnische Feuer entfacht, um die Finsternis zu vertreiben. Blauweiße Kriegsfahnen werden an den Masten gehisst. Fünf Millionen finnischer Krieger stärken sich vor der Schlacht mit fettigen Würsten und gegrillten Schweinesteaks. Bedenkenlos trinken sie sich Mut an, und zu Akkordeonklängen marschieren die Truppen auf, um den Feind zu attackieren. In einem pausenlosen, die ganze Nacht währenden Kampf wird seine Macht gebrochen.“

 

 

 



 

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Manuel Bandeira, n. c. kaser, Gudrun Reinboth, Stefan Schütz, Pierre-Jean de Béranger

Manuel Bandeira (19 april 1886 – 13 oktober 1968)








De Braziliaanse dichter, schrijver en vertaler Manuel Carneiro de Souza Bandeira Filho werd geboren op 19 april 1886 in Recife. Zie ook mijn blog van 19 april 2007.

 

 

In diepe slaap

Toen ik gisteren insliep
Het was de nacht van Sint-Jan
Was er vrolijkheid en drukte
Geknal van bommetjes Bengaals vuur
Stemmen gezang en gelach
Rond de brandende vuren.

Midden in de nacht werd ik wakker
Hoorde geen stemmen meer geen gelach
Alleen ballonnen
Dreven over
In diepe stilte
Alleen het geluid van een tram
Zo nu en dan
Doorboorde de stilte
Als een tunnel.
Waar waren zij die zojuist nog
Dansten
Zongen
En lachten
Rond de brandende vuren?

- Ze sliepen allemaal
Ze lagen allen
Te slapen
In diepe slaap.

Toen ik zes jaar was
Kon ik het eind van het Sint-Jansfeest niet zien
Omdat ik in slaap viel.

Nu hoor ik de stemmen niet meer uit die tijd
Mijn oma
Mijn opa
Totônio Rodrigues
Tomásia
Rosa
Waar zijn zij allemaal?

- Ze slapen allemaal
Ze liggen allen
Te slapen
In diepe slaap.

 

 

 

 

Moment in een café

Toen de begrafenis langskwam
Namen de mannen in het café
Werktuigelijk hun hoed af
En groetten afwezig de dode
Zij waren allen gericht op het leven
Zij gingen op in het leven
Vertrouwden het leven.

Eén echter ontblootte het hoofd in een breed en langzaam gebaar
En bleef staan kijken naar de kist
Hij wist dat het leven een genadeloos en zinloos jachten is
Dat het leven verraad is
En groette de materie die langsging
Materie voor altijd verlost van de gedoofde ziel.

 

 

 

Het laatste gedicht

Zo wenste ik mij mijn laatste gedicht

Dat het teder was en sprak van de eenvoudigste en minst nadrukkelijke dingen
Dat het verzengend was als een snik zonder tranen
Dat het de schoonheid had van bloemen bijna zonder geur
De puurheid van de vlam die de meest transparante diamant verteert
De hartstocht van hen die zich zonder uitleg doden.

 

 

 

Vertaald door August Willemsen

 

 

 

 

 

 

De Zuidtiroolse dichter norbert c. kaser werd geboren op 19 april 1947 in Brixen. Zie ook mijn blog van 19 april 2007.

 

 

ich krieg ein kind

ein kind krieg ich

mit rebenrotem kopf

mit biergelben fueßen

mit traminer goldnen haendchen

& glaesernem leib

wie klarer schnaps

zu allem lust

& auch zu nichts

ein kind krieg ich

es schreiet nie

lallet sanft

ewig sind

die windeln von dem kind

feucht & naß

ich bin ein faß

 

 

 

 

kloster (II)

faste

jetzt wo der

vierzigstuendige tabernakel

bei den klosterfraun

geschlossen

waer zeit

den stockfisch zu waessern

& den leuten das maul

Ihr tut nicht mehr

was des HERRN ist

hoechstens daß

bruder gaertner

spaeter dann

ein pflaenzchen

aus dem guckloch reicht

in den bergen

sollten Eure kutten jetzt

flattern wie salz

& lake

& meer

durchs beichtgatter sollte mild

der losspruch

riechen

nach stockfischhungertuch

kapuziner

Ihr naht Euch wie affen

den sitten der pfaffen

wo lange kein

psalmwind mehr

pfeift ueber

gras & schilf & rohr

johannes der taeufer

erbarme Dich ihrer

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster en dicteres Gudrun Reinboth werd geboren op 19 april 1943 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 19 april 2007.

 

 

freiheit die ich meine

 

junger soldat
mit dem gesicht von
jedermanns sohn
der du gläubig
an der grenze stehst
ein bollwerk
meiner freiheit

 

ich bitte dich
kehre um
lebe
und schenk mir
die eine freiheit
jedes elend
lieber zu tragen
als deinen tod

 

stirbst du für mich
du erst begonnener
was fang ich an
mit meiner freiheit
die für immer
dein sterbegesicht trägt

 

 

 

 

verstummen über auschwitz

 

worte kommen
wie von weit
kommen wie
in schweren schuhn
asche und verwesung
an den sohlen
und sie bitten mich
um flügelschlag
und leichten weg

 

wollte ich sie
aus der schwere holen
müsste ich
das feuer und
die asche werden

weinen alle tränen
schreien alle flüche
opfer müsste ich
und täter werden

doch mein mut
geht nur
auf kleinen sohlen

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 april 2007.

 

De Duitse schrijver Stefan Schütz werd geboren op 19 april 1944 in Memel.

 

De Franse dichter en schrijver van liedteksten Pierre-Jean de Béranger werd geboren op 19 april 1780 in Parijs.

 

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Bas Belleman, Henry Kendall, Thomas Middleton, Richard Harding Davis, Udo Steinberg

Bas Belleman (Alkmaar, april 1978)




De Nederlandse dichter Bas Belleman werd in Alkmaar geboren “op een heldere ochtend in april” (Rottend Staal) van het jaar 1978. Hij debuteerde met de bundel Nu nog volop ventilatoren (2003) in de Sandwich-reeks van Gerrit Komrij. Zijn bundel werd genomineerd voor de Cees Buddingh'-prijs voor het beste poëziedebuut van 2003. Zijn essay 'Doet poëzie er toe' zorgde in 2005 voor enige ophef. In 2006 verscheen zijn tweede bundel Hout bij Uitgeverij 521. Belleman studeerde Cultuur- en Wetenschapsstudies aan de Universiteit Maastricht. Zie ook mijn blog van 31 maart 2006.

 

 

Mobieltje

 

Iemand zegt in zijn mobieltje:
'De stuurbootkunst van het hout aanvaren.'

 

In zijn buik rolt geluk rond
als een knikker in een schaal.

 

Hij kijkt mij aan alsof te zeggen:
'Vind je niet?'

 

 

 

 

MOSLIMA

een doek als gevouwen vleugels om haar hoofd
haar gezicht de kleur van ongebleekt postpapier

zij en ik in het openbaar vervoer ze schudt zachtjes haar hoofd
heen en weer zo zou ze ook moeten knikken zonder vervoer

moet ik het vuur in de bek van een draak blussen
of moet ik olie drinken met een lucifer?

ze is mij allerminst vijandig ze zit alleen in familie/traditie
op afstand als licht achter een raampje hoog in een toren

 

 

 

op het formulier DOODSOORZAKEN

 

op het formulier DOODSOORZAKEN
omcirkel m/v.
scheelt alvast.

'k moest maar eens kanker krijgen.
of dat het vliegtuig
vleugels voor zijn ogen op de rotsen knalt.

of van dat inpakbubbeltjesplastic,
lichaam dat cel voor cel kapot knapt.

't is een soort belasting die je niet ontduiken kunt.
die ik niet ontduik.

kanker, rotsen.

of de grand canyon, doordrenkte poliepen,
epileptische aanval, schuim op mijn lippen.

zelfs de pest is niet uitgeroeid, niets lucht op.

 

 

 

 

 

 

 

De Australische dichter Henry Kendall werd geboren op 18 april 1839 in Milton. Zie ook mijn blog van 18 april 2007.

 

 

Aboriginal Death Song

 

Feet of the flying, and fierce
Tops of the sharp-headed spear,
Hard by the thickets that pierce,
Lo! they are nimble and near.
Women are we, and the wives
Strong Arrawatta hath won;
Weary because of our lives,
Sick of the face of the sun.

Koola, our love and our light,
What have they done unto you?
Man of the star-reaching sight,
Dipped in the fire and the dew.

Black-headed snakes in the grass
Struck at the fleet-footed lord—
Still is his voice at the pass,
Soundless his step at the ford.

Far by the forested glen,
Starkly he lies in the rain;
Kings of the council of men
Shout for their leader in vain.

Yea, and the fish-river clear
Never shall blacken below
Spear and the shadow of spear,
Bow and the shadow of bow.

Hunter and climber of trees,
Now doth his tomahawk rust,
(Dread of the cunning wild bees),
Hidden in hillocks of dust.

We, who were followed and bound,
Dashed under foot by the foe,
Sit with our eyes to the ground,
Faint from the brand and the blow.

Dumb with the sorrow that kills,
Sorrow for brother and chief,
Terror of thundering hills,
Having no hope in our grief,

Seeing the fathers are far
Seeking the spoils of the dead
Left on the path of the war,
Matted and mangled and red.

 

 

 

 

After the Hunt

 

Underneath the windy mountain walls
Forth we rode, an eager band,
By the surges and the verges and the gorges,
Till the night was on the land—
On the hazy, mazy land!
Far away the bounding prey
Leapt across the ruts and logs,
But we galloped, galloped, galloped on,
Till we heard the yapping of the dogs—
The yapping and the yelping of the dogs.
Oh, it was a madly merry day
We shall not so soon forget,
And the edges and the ledges and the ridges
Haunt us with their echoes yet—
Echoes, echoes, echoes yet!
While the moon is on the hill
Gleaming through the streaming fogs,
Don’t you hear the yapping of the dogs—
The yapping and the yelping of the dogs?

 

 

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Thomas Middleton werd in Londen geboren en daar gedoopt op 18 april 1580. Zie ook mijn blog van 18 april 2007.

 

Uit: A Trick to Catch the Old One

 

„Enter Witgood, a gentleman, solus.

 

WITGOOD
All's gone! Still thou'rt a gentleman, that's all; but a poor one, that's nothing. What milk brings thy meadows forth now? Where are thy goodly uplands and thy downlands? All sunk into that little pit, lechery. What should a gallant pay but two shillings for his
ordinary that nourishes him, and twenty times two for his brothel that consumes him? But where's Longacre? In my uncle's conscience, which is three years' voyage about; he that sets out upon his conscience never finds the way home again--he is either swallowed in the quicksands of law-quillets, or splits upon the piles of a praemunire; yet these old fox-brained and ox-browed uncles have still
defences for their avarice, and apologies for their practices, and will thus greet our follies:
He that doth his youth expose
To brothel, drink, and danger,
Let him that is his nearest kin
Cheat him before a stranger.
And that's his uncle, 'tis a principle in usury. I dare not visit the city: there I should be too soon visited by that horrible plague, my debts, and by that means I lose a virgin's love, her portion and her virtues. Well, how should a man live now, that has no living, hum? Why, are there not a million of men in the world, that only sojourn upon their brain, and
make their wits their mercers; and am I but one amongst that million and cannot thrive upon't? Any trick, out of the compass of law, now would come happily to me.”

 

 

 

 

 

De Amerikaanse journalist en schrijver Richard Harding Davis werd geboren op 18 april 1864 in Philadelphia. Zie ook mijn blog van 18 april 2007.

 

Uit: Cuba in War Time

 

„But since the revolution came to Cuba the beauty of the landscape is blotted with the grim and pitiable signs of war. The sugar cane has turned to a dirty brown where the fire has passed through it, the centrals are black ruins, and the adobe houses and the railroad stations are roofless, and their broken windows stare pathetically at you like blind eyes. War cannot alter the sunshine, but the smoke from the burning huts and the blazing corn fields seems all the more sad and terrible when it rises into such an atmosphere, and against so soft and beautiful a sky.

People frequently ask how far the destruction of property in Cuba is apparent. It is so far apparent that the smoke of burning buildings is seldom absent from the landscape. If you stand on an elevation it is possible to see from ten to twenty blazing houses, and the smoke from the cane fields creeping across the plain or rising slowly to meet the sky.”

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 18 april 2007.

 

De Duitse schrijver Udo Werner Steinberg werd geboren op 18 april 1913 in Neurode.

 

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Antoon Coolen, Karen Blixen, Thornton Wilder, Nick Hornby, Cynthia Ozick, Ida Boy-Ed, Rolf Kalmuczak, David Wagner, R.J. Pineiro

Antoon Coolen (17 april 1897 – 9 november 1961)









De Nederlandse schrijver
Antoon Coolen werd geboren in Wijlre in Zuid-Limburg op 17 april 1897. Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: De vrouw met de zes slapers

 

“In den man sterft het kind niet, het is alleen maar ingesluimerd. Dien winter moeten de slapers  met Jacob Cordewever in het vroege donker van  den namiddag Kerstmis in het kasteel hebben  gevierd. De mensen wisten te vertellen, dat de  vrouwen van de getrouwde  mannen erbij waren geweest, behalve mevrouw  Cordewever. Maar het heilig Sjoke was met Jan  Lucas meegekomen, zij had naderhand verteld,  dat zij het heel mooi had gevonden. Ook de  kinderen uit de buurt, die altijd speelden aan den  anderen kant van de Aa, waren op het kasteel  moeten komen. Uit wat wij erover hoorden konden  wij wel opmaken, dat de slapers en de vrouwen  eigenlijk toch niet zozeer bij de barones zelf op  bezoek waren geweest. Ze hadden eerst een tijdje  stil staan wachten rond een versierden kerstboom  in de traphal. Boven was uit een kamer de piano  op de gaanderij geschoven,  daar zat Jacob Cordewever. Toen de barones ge komen was hadden de kinderen kerstliedjes  gezongen, die ze in die dagen in de school leren,  Govert van Engelen had daarna alleen gezongen. [...]”

 

 

 

 

 

De Deense schrijfster Karen Blixen (eig. barones von Blixen-Finecke) werd geboren op 17 april 1885 te Rungsted. Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: Jenseits von Afrika (Out of Africa)

 

“Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuße der Ngongberge. Hundert Meilen nördlicher lief der Äquator durchs Hochland, aber die Farm lag in einer Höhe von über zweitausend Metern. Da spürt man tags- über die Höhe, die Nähe der Sonne, aber die Morgenfrühe und die Abende sind klar und friedvoll, und die Nächte sind kalt.

Die geographische Lage und die Höhe haben vereint eine Landschaft geschaffen, die in der ganzen Welt nicht ihresglei- chen hat. Nirgends ist etwas Üppiges oder Überschwengliches;

es ist, als wäre Afrika hier gleichsam durch zweitausend Meter emporgeläutert zu einer starken und klaren Essenz seines Wesens. Die Farben sind trocken und glasiert wie Farben irdener

Geschirre. Die Bäume haben ein lichtes zartes Laubwerk, und ihre Form ist anders als die europäischer Bäume, sie bilden keine Kronen und Kuppeln, sondern waagrechte Schichten. Vereinzelte hohe Bäume bekommen dadurch eine Ähnlichkeit mit Palmen, sie haben etwas Heroisches und Romantisches wie Schiffe mit vollen Segeln, und ein Waldrand wirkt seltsam: der ganze Wald scheint leicht zu schwingen. Aus dem Gras der großen Ebenen ragen verstreut die krummen, kahlen alten Dornbäume, und das Gras riecht würzig nach Thymian und Sumpfmyrte; an manchen Stellen ist der Duft so stark, daß er die Nase beizt. Alle Blumen auf den Hochebenen oder an den Schlinggewächsen und Lianen im Urwald sind gewissermaßen Verkleinerungen wie Blumen auf den Dünen; nur zu Beginn der Regenzeit sprie-

ßen große fleischige, schwerduftende Lilien auf den Hochebenen empor. Die Ausblicke sind unendlich weit. Alles, was man sieht, atmet Größe und Freiheit und unvergleichliche Vornehm-

heit.

Das wesentliche Element der Landschaft und des Lebens in ihr ist die Luft. Wer auf einen Aufenthalt im afrikanischen Hochland zurückblickt, den überkommt das Gefühl, er habe eine

Zeitlang hoch in der Luft gelebt. Der Himmel ist selten mehr als blaßblau oder violett, und mächtige, aller Schwere bare, immerfort sich wandelnde Wolken türmen sich allenthalben und segeln an ihm dahin; aber die Bläue hat etwas Leuchtendes und färbt die Umrisse der Berge und nahen Wälder mit frischem tiefem Blau. Um die Tagesmitte beginnt die Luft über dem Lande sich zu regen wie eine aufsteigende Flamme, sie flimmert, wogt und schimmert wie rieselndes Wasser, spiegelt und verdoppelt alle Gegenstände und schafft große Fata Morganen. Es atmet sich leicht in der hohen Luft, man saugt Lebensgewißheit und Unbeschwertheit der Seele in sich. Im Hochland erwacht man in der Frühe und weiß: hier bin ich, wo ich sein sollte.“

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Thornton Niven Wilder werd geboren op 17 april 1897 in Madison, Wisconsin. Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: Three plays

 

„Toward the end of the twenties I began to lose pleasure in going to the theatre. I ceased to believe in the stories I saw presented there. When I did go it was to admire some secondary aspect of the play, the work of a great actor or director or designer. Yet at the same time the conviction was growing in me that the theatre was the greatest of all the arts. I felt that something had gone wrong with it in my time and that it was fulfilling only a small part of its potentialities. I was filled with admiration for presentations of classical works by Max Reinhardt and Louis Jouvet and the Old Vic, as I was by the best plays of my own time, like Desire Under the Elms and The Front Page; but it was with a grudging appreciation, for I didn't believe a word of them. I was like a schoolmaster grading a paper; to each of these offerings I gave an A+, but the condition of mind of one grading a paper is not that of one being overwhelmed by an artistic creation. The response we make when we "believe" a work of the imagination is that of saying: "This is the way things are. I have always known it without being fully aware that I knew it. Now in the presence of this play or novel or poem (or picture or piece of music) I know that I know it." It is this form of knowledge which Plato called "recollection." We have all murdered, in thought; and been murdered. We have all seen theridiculous in estimable persons and in ourselves. We have allknown terror as well as enchantment. Imaginative literature hasnothing to say to those who do not recognize-who cannot bereminded --- of such conditions. Of all the arts the theatre isbestendowed to awaken this recollection within us-to believe is tosay "yes"; but in the theatres of my time I did not feel myselfprompted to any such grateful and self-forgetting acquiescence.”

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver Nick Hornby werd geboren op 17 april 1957 in Redhill. Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: A Long Way Down

 

„MARTIN.

Can I explain why I wanted to jump off the top of a tower block? Of course I can explain why I wanted to jump off the top of a tower block. I'm not a bloody idiot. I can explain it because it wasn't inexplicable: it was a logical decision, the product of proper thought. It wasn't even very serious thought, either. I don't mean it was whimsical - I just meant that it wasn't terribly complicated, or agonised. Put it this way: say you were, I don't know, an assistant bank manager, in Guildford. And you'd been thinking of emigrating, and then you were offered the job of managing a bank in Sydney. Well, even though it's a pretty straightforward decision, you'd still have to think for a bit, wouldn't you? You'd at least have to work out whether you could bear to move, whether you could leave your friends and colleagues behind, whether you could uproot your wife and kids. You might sit down with a bit of paper and draw up a list of pros and cons. You know:

CONS - Aged parents, friends, golf club.

PROS - more money, better quality of life (house with pool, barbecue etc), sea, sunshine, no left-wing councils banning Baa-Baa Black Sheep, no EEC directives banning British sausages etc. It's no contest, is it? The golf club! Give me a break. Obviously your aged parents give you pause for thought, but that's all it is - a pause, and a brief one, too. You'd be on the phone to the travel agents within ten minutes.

Well, that was me. There simply weren't enough regrets, and lots and lots of reasons to jump. The only things in my 'cons' list were the kids, but I couldn't imagine Cindy letting me see them again anyway. I haven't got any aged parents, and I don't play golf. Suicide was my Sydney. And I say that with no offence to the good people of Sydney intended.”

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Cynthia Ozick werd geboren op 17 april 1928 in New York. Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: Public Intellectuals

 

„The responsibility of intellectuals includes also the recognition that we cannot live above or apart from our own time and what it imposes on us; that willy-nilly we breathe inside the cage of our generation, and must perform within it. Thinkers—whether they count as public intellectuals or the more reticent and less visible sort—are obliged above all to make distinctions, particularly in an age of mindlessly spreading moral equivalence... And political intellectuals who have the capacity, and the inclination, to reflect on fresh public issues from new perspectives are obliged to reflect on them in so careful a way that their propositions will not seem callous or morally embarrassing or downright despicable decades on.”

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Ida Boy-Ed werd geboren op 17 april 1852 in Bergedorf (Hamburg). Zie ook mijn blog van 17 april 2007.

 

Uit: Die Glücklichen

 

„Es war um jene Zeit des Jahres, wo überall in Deutschland Manöver stattfanden. Auch in dem kleinen Winkel des Reichs, der sich aus hanseatisch-lübeckischem und mecklenburgischem Grund und Boden zusammensetzt und sich an dem südlichen Ufer der Travemündung hinzieht, gab es Divisionsmanöver. Von der alten Königin der Hansa, von Lübeck, bis zu dem Gestade der Ostsee herrschte das frohe Leben, das zahlreiche Einquartierung mit sich zu bringen pflegt. Die Nächte der großen Biwaks standen noch bevor; die Bevölkerung der Gegend erwartete sie, wie man eine Volksbelustigung erwartet. Aber die einzelnen Bataillone hatten da und dort ihre kleinen Vorpostenbiwaks, und auch an dem Abend des 1. September sah man auf einem weiten Stoppelfelde ein rühriges Leben.

Zwischen dem Felde und dem Fluß zog sich die Landstraße nach dem Mecklenburgischen hin. Die sinkende Sonne gab dem wolkenlosen Himmel und dem glattfließenden Stromspiegel einen gelbroten, metallischen Glanz. Der sich hinter der Kiefernschonung erhebende Laubwald begann zu düstern; das weiße Band der Landstraße, das aus ihm sich hervorschlängelte, zeigte sich zuweilen von Staub überwirbelt, dann rollte ein Wagen heran, der von Lübeck kam und nach Schlutup fuhr. Das Rollen der Räder ließ eine kleine Gruppe von Offizieren, die vor dem runden Bataillonszelt um einen Tisch saßen, jedesmal aufspringen und mit einer gewissen Enttäuschung sich wieder setzen.
»Allmer«, sagte ein junger Offizier zu einem Einjährig-Freiwilligen, der am Tische stand und sich ein Glas Wein eingoß, »deine Mutter kommt nicht mehr.«

»Ganz gewiß, lieber Schmettau, Beatrix wird schon dafür sorgen.«

»Im Grunde ist es auch viel verlangt, daß die Frau Gräfin zwei Stunden fahren soll, um uns zu besuchen, oder vielmehr, um Komtesse ein Biwak zu zeigen.«

Herr v. Schmettau sah nach der Uhr.

»Etwas nach sieben.«

In diesem Augenblick kam der Bursche des Herrn v. Schmettau über die Koppel dahergerannt. Ehe er seine Meldung ausgerichtet hatte, wußten die Herren ihren Inhalt schon, denn zugleich erschien vom Dorf her auf der Landstraße das Fuhrwerk der Gräfin Allmer. Die Offiziere – es waren ihrer vier an der Zahl – beeilten sich, dem Wagen entgegenzugehen. Das bräunliche Antlitz des Leutnants v. Schmettau überzog sich mit feinem Rot, seine braunen Augen leuchteten warm auf, als er, gleich den übrigen, schon von fern die Insassen des Wagens mit militärischen Grüßen willkommen hieß. Der junge Graf Allmer hielt sich ein wenig zurück. Hier im Biwak durften die militärischen Rangunterschiede doch nicht ganz außer Augen gelassen werden.“

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 17 april 2007.

 

De Duitse schrijver Rolf Kalmuczak werd geboren in Nordhausen op 17 april 1938.

 

De Duitse schrijver David Wagner werd geboren op 17 april 1971 in Andernach.

 

De Amerikaanse schrijver R.J. Pineiro werd geboren op 17 april 1961 in Havanna.

 

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Tristan Tzara, Kingsley Amis, Anatole France, Sarah Kirsch, Spike Milligan, John Millington Synge, Konstantin Vaginov, Jan Luyken, Eberhard Panitz

Tristan Tzara (16 april 1896 – 24 december 1963)









De Franse dichter, dadaïst en surrealist Tristan Tzara werd op 16 april 1896 in de Roemeense plaats Moinesti geboren als Samuel Rosenstock. Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

Uit: Dadaism (Vertaald door Robert Motherwell)

 

“*There is a literature that does not reach the voracious mass. It is the work of creators, issued from a real necessity in the author, produced for himself. It expresses the knowledge of a supreme egoism, in which laws wither away. Every page must explode, either by profound heavy seriousness, the whirlwind, poetic frenzy, the new, the eternal, the crushing joke, enthusiasm for principles, or by the way in which it is printed. On the one hand a tottering world in flight, betrothed to the glockenspiel of hell, on the other hand: new men. Rough, bouncing, riding on hiccups. Behind them a crippled world and literary quacks with a mania for improvement.

I say unto you: there is no beginning and we do not tremble, we are not sentimental. We are a furious Wind, tearing the dirty linen of clouds and prayers, preparing the great spectacle of disaster, fire, decomposition.* We will put an end to mourning and replace tears by sirens screeching from one continent to another. Pavilions of intense joy and widowers with the sadness of poison. Dada is the signboard of abstraction; advertising and business are also elements of poetry.

I destroy the drawers of the brain and of social organization: spread demoralization wherever I go and cast my hand from heaven to hell, my eyes from hell to heaven, restore the fecund wheel of a universal circus to objective forces and the imagination of every individual.

Philosophy is the question: from which side shall we look at life, God, the idea or other phenomena. Everything one looks at is false. I do not consider the relative result more important than the choice between cake and cherries after dinner. The system of quickly looking at the other side of a thing in order to impose your opinion indirectly is called dialectics, in other words, haggling over the spirit of fried potatoes while dancing method around it. If I cry out:

Ideal, ideal, ideal,

·  Knowledge, knowledge, knowledge,

·  Boomboom, boomboom, boomboom,

I have given a pretty faithful version of progress, law, morality and all other fine qualities that various highly intelligent men have discussed in so manv books, only to conclude that after all everyone dances to his own personal boomboom, and that the writer is entitled to his boomboom: the satisfaction of pathological curiosity; a private bell for inexplicable needs; a bath; pecuniary difficulties; a stomach with repercussions in life; the authority of the mystic wand formulated as the bouquet of a phantom orchestra made up of silent fiddle bows greased with philtres made of chicken manure.”

 

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver Kingsley Amis werd geboren op 16 april 1922 in Londen. Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

Uit: ONE FAT ENGLISHMAN

 

“Roger began eating. There was a roll-basket on the table near him, its contents hidden by a napkin. Underneath this were lengths of hot Italian bread soaked in garlic butter. He decided he would not eat this, and then suddenly found he had started to. His decision to eat only one piece went the same way. By the time the Southern fried chicken arrived from the gloved hand of the Negroe mad it was plain to him that he might as well be hung for a fat-tailed sheep as a lamb. With the chicken there were turnips, spring onions - and corn on the cob with more butter. A razor-blade embedded in a wooden handle for sclicing the cobs and a paint-brush affair for spreading the melted butter on them were passed from hand to hand. Roger used both instruments a lot.
While Ernst and Parteger, who was sitting opposite, filled him in on what terrible courses of study were available at Budweiser (College), Roger concentrated on his food. It was the least he could do for something that was bringing his coronary nearer at such a clip, that was already, he sensed, sidling irremovably into his paunch and his neck and his bosom. Let it. As he was waiting for his helping of blueberry pancakes with fresh cream and Wisconsin cheddar, the thought of dieting brushed feebly at his mind like an old remorse. He was aware that just eating a little of what he did no fancy would sooner or later do him good in the sexual chase. This idea had been brought sharply into focus at a fellow-publisher's party the previous year. Somebody's secretary had told him that what he wanted was all right with her on the understanding that he brought his block and tackle along. Five days later, sipping a half-cup of sugarless and milkless tea to round off a luncheon of a lightly boiled egg with no salt, a decarbohydrated roll resembling fluff in plastic, and a small apple, he had made up his mind for ever that, if it came to it, he could easily settle down to a regime of banquets and self-abuse. He sent his palte up now for a second helping of pancakes and put three chocolate mints into his mouth to tide him over. Outside every fat man there was an even fatter man trying to close in.
With the Gaelic coffee, surmounted by half an inch or so of chilled cream, he felt his survival till breakfast guaranteed and ceremoniously produced for him by Joe."

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Anatole France werd geboren in Parijs op 16 april 1844. Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

 

Les arbres

 

Ô vous qui, dans la paix et la grâce fleuris,
Animez et les champs et vos forêts natales,
Enfants silencieux des races végétales,
Beaux arbres, de rosée et de soleil nourris,

La Volupté par qui toute race animée
Est conçue et se dresse à la clarté du jour,
La mère aux flancs divins de qui sortit l'Amour,
Exhale aussi sur vous son haleine embaumée.

Fils des fleurs, vous naissez comme nous du Désir,
Et le Désir, aux jours sacrés des fleurs écloses,
Sait rassembler votre âme éparse dans les choses,
Votre âme qui se cherche et ne se peut saisir.

Et, tout enveloppés dans la sourde matière
Au limon paternel retenus par les pieds,
Vers la vie aspirant, vous la multipliez,
Sans achever de naître en votre vie entière.

 

 

 

 

 


De Duitse schrijfster en dichteres
Sarah Kirsch (eig.
Ingrid Hella Irmelinde Kirsch) werd geboren op 16 april 1935 in Limlingerode.Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

 

Eine Schlehe im Mund
komme ich übers Feld

 

Eine Schlehe im Mund komme ich übers Feld
sie rollt auf der Zunge stößt Zähne an wenn ich geh
mein Kopf eine Schelle klappert und macht
einen traurigen Mund
                             meiner mit einer Schelle
deiner Sand schon und Kieselstein
ich drüber du drunter
Ebereschen blutrot samtrot liegts auf dem Weg
Drosseln freßt freßt
den Herbst lang euch Vogelfett an

 

 

 

 

Unglück läßt grüßen

 

Seit er fort ist fallen Palmen
um gehen Bomben los, ich bin
Von Moskitos verbeult oder schneide
Mir halbe Finger ab, es kommt noch
Schnee im August

 

 

 

 

 

Ich bin sehr sanft

 

Ich bin sehr sanft nenn
mich Kamille
meine Finger sind zärtlich baun
Kirchen in deiner Hand meine Nägel
Flügelschuppen von Engeln liebkosen ich bin
der Sommer der Herbst selbst der Winter im Frühling
möchte ich bei dir sein du
zeigst mir das Land wir gehn
von See zu See da braucht es
ein langes glückliches Leben
die Fische sind zwei
die Vögel baun Nester wir
stehn auf demselben Blatt

 

 

 

 

 

 

De Ierse dichter, musicus en komiek Spike Milligan werd geboren op 16 april 1918 in Ahmednagar in Indië. Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

 

A Silly Poem

 

Said Hamlet to Ophelia,
I'll draw a sketch of thee,
What kind of pencil shall I use?
2B or not 2B?

 

 

Eurolove

 

I cannot
and I will not
No, I cannot love you less
Like the flower to the butterfly
The corsage to the dress

She turns my love to dust
my destination empty
my beliefs scattered: Diaspora!

Who set this course - and why?
Now my wings beat -
without purpose
Yet they speed...

 

 

 

Indian Boyhood

 

What happened to the boy I was?
Why did he run away?
And leave me old and thinking, like
There'd been no yesterday?
What happened then?
Was I that boy?
Who laughed and swam in the bund*
I there no going back?
No recompense?
Is there nothing?
No refund?

 

 

 

 

 

 

De Ierse (toneel)schrijver en dichter John Millington Synge werd geboren op 16 april 1871 in Rathfarnham.Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

In Kerry

 

WE heard the thrushes by the shore and sea,

And saw the golden star's nativity,

Then round we went the lane by Thomas Flynn,

Across the church where bones lie out and in;

And there I asked beneath a lonely cloud

Of strange delight, with one bird singing loud,

What change you'd wrought in graveyard, rock and sea,

This new wild paradise to wake for me. . . .

Yet knew no more than knew those merry sins

Had built this stack of thigh-bones, jaws and shins.

 

 

 

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Konstantin Vaginov werd geboren op 16 april 1899 in Sint Petersburg. Zie ook mijn blog van 16 april 2007.

 

Uit: Satyr Chorus

 

“For some time now, Petersburg has been shaded for me in a greenish color, glimmering and glinting, a ghastly color, phosphorescent. Snaky and snickering, a greenish flame quivers on buildings, on faces, and in souls. A flame will flicker--and it's not Pyotr Petrovich before you, but a gluey reptile. A flame will shoot up--and you yourself are worse than a reptile. And it isn't people walking down the streets: you glance under a hat--it's the head of a snake; you peer at an old lady--a toad squats, bloating its stomach. And there are young people, each with a particular dream: an engineer just has to hear Hawaiian music, a student--for a bit more effect, to hang himself, a schoolboy--to father a child, to prove his virility. You find yourself in a store--a former general stands at the counter and wears a drilled smile; you go into a museum--the guide knows he's lying, and continues to lie. I don't like Petersburg. My dream is over.

 

 Prologue

 

PRODUCED BY AN AUTHOR WHO HAS APPEARED 

IN THE MIDDLE OF A BOOK

 

   Now, there is no Petersburg. There is Leningrad. But Leningrad doesn't concern us--the author is a coffin-maker by profession, not a master of the cradle business. Show him a little coffin--he'll give it a knock and find out what material it's made of, how long ago, by which master, and even recall the parents of the deceased. As you can see right now, the author's preparing a little coffin for the twenty-seven years of his life. He's terribly busy. But don't think he's preparing the coffin with some kind of purpose, he simply has that sort of passion. He picks up his nose--there's the whiff of a corpse; so, then, it needs a coffin. And he loves his deceased ones, and walks behind them even while they're alive, and shakes their little hands, and starts talking, and casually stocks up on boards, shops for nails, and gets hold of some lace when there's a chance.”

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 16 april 2007.

 

De Nederlandse dichter en etser Jan Luyken werd geboren in Amsterdam op 16 april 1649.

 

De Duitse schrijver Eberhard Panitz werd geboren op 16 april 1932 in Dresden.

 

Geschreven door Romenu om 20:28 Reageer op dit bericht

Jeffrey Archer, Wilhelm Busch, Henry James, Ina Boudier-Bakker, Bliss Carman, Staf Weyts

Jeffrey Archer (Londen, 15 april 1940)




De Britse schrijver Jeffrey (Howard) Archer, Baron Archer of Weston-super-Mare, werd geboren op 15 april 1940 in Londen. Archer bezocht de Wellington School in Somerset en het Brasenose College in Oxford. In 1969 zat hij als lid van de conservatioeve partij in het House of Commons. Zijn eerste verhaal Not a Penny More, Not a Penny Less verscheen in 1974 en was meteen een succes. Vervolgens verschenen de thriller Shall We Tell the President?, de bestseller Kane and Abel, en het vervolg erop The Prodigal Daughter. Tijdens de verkiezingen voor het burgemeesterschap van Londen werd hij begin 2000 wegens meineed aangeklaagd en tot enkele jaren gevangenisstraf veroordeeld. Tegenwoordig woont Archer in Lambeth (Londen) en in Grantchester bij Cambridge, in een huis, The Old Vicarage, dat beroemd werd door een gedicht van Rupert Brook.

 

Uit: A Prisoner of Birth

 

““Yes,” said Beth.


She tried to look surprised, but wasn’t all that convincing as she had already decided that they were going to be married when they were at secondary school. However, she was amazed when Danny fell on one knee in the middle of the crowded restaurant.


“Yes,” Beth repeated, hoping he’d stand up before everyone in the room stopped eating and turned to stare at them. But he didn’t budge. Danny remained on one knee, and like a conjurer, produced a tiny box from nowhere. He opened it to reveal a simple gold band boasting a single diamond that was far larger than Beth had expected—although her brother had already told her that Danny had spent two months’ wages on the ring.


When Danny finally got off his knee, he took her by surprise again. He immediately began to tap a number on his mobile. Beth knew only too well who would be on the other end of the line.


“She said yes!” Danny announced triumphantly. Beth smiled as she held the diamond under the light and took a closer look. “Why don’t you join us?” Danny added before she could stop him. “Great, let’s meet at that wine bar off the Fulham Road—the one we went to after the Chelsea game last year. See you there, mate.”


Beth didn’t protest; after all, Bernie was not only her brother, but Danny’s oldest friend, and he’d probably already asked him to be his best man.


Danny turned off his phone and asked a passing waiter for the bill. The maître d’ bustled across.


“It’s on the house,” he said, giving them a warm smile.


It was to be a night of surprises.



When Beth and Danny strolled into the Dunlop Arms, they found Bernie seated at a corner table with a bottle of champagne and three glasses by his side.


“Fantastic news,” he said even before they had sat down.


“Thanks, mate,” said Danny, shaking hands with his friend.


“I’ve already phoned Mum and Dad,” said Bernie as he popped the cork and filled the three champagne glasses. “They didn’t seem all that surprised, but then it was the worst-kept secret in Bow.”


“Don’t tell me they’ll be joining us as well,” said Beth.


“Not a chance,” said Bernie raising his glass. “You’ve only got me this time. To long life and West Ham winning the cup.”


“Well, at least one of those is possible,” said Danny.



 

 

 

De Duitse dichter en tekenaar Wilhelm Busch werd geboren in Wiedensahl op 15 april 1832. Zie ook mijn blog van 15 april 2007.

 

 

Schein und Sein

 

Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
    Gleichwohl, ob große, ob geringe,
Im wesentlichen so verpackt,
    Daß man sie nicht wie Nüsse knackt.

Wie wolltest du dich unterwinden,
    Kurzweg die Menschen zu ergründen.
Du kennst sie nur von außenwärts.
    Du siehst die Weste, nicht das Herz.

 

 

 

Doppelte Freude

 

Ein Herr warf einem Bettelmann
    Fünf Groschen in den Felber.
Das tat dem andern wohl, und dann
    Tat es auch wohl ihm selber.

 

Der eine, weil er gar so gut,
    Kann sich von Herzen loben;
Der andre trinkt sich frischen Mut
    Und fühlt sich auch gehoben.

 

 

 

Zwei Jungfern

 

Zwei Jungfern gibt es in Dorf und Stadt,
    Sie leben beständig im Kriege,
Die Wahrheit, die niemand gerne hat,
    Und die scharmante Lüge.

Vor jener, weil sie stolz und prüd
    Und voll moralischer Nücken,

Sucht jeder, der sie nur kommen sieht,
    Sich schleunigst wegzudrücken.

Die andre, obwohl ihr nicht zu traun,
    Wird täglich beliebter und kecker,
Und wenn wir sie von hinten beschaun,
    So hat sie einen Höcker.

 

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Henry James werd geboren in New York op 15 april 1843. Zie ook mijn blog van 15 april 2007.

 

Uit: Washington Square

 

“During a portion of the first half of the present century, and more particularly during the latter part of it, there flourished and practiced in the city of New York a physician who enjoyed perhaps an exceptional share of the consideration which, in the United States, has always been bestowed upon distinguished members of the medical profession. This profession in America has constantly been held in honor, and more successfully than elsewhere has put forward a claim to the epithet of 'liberal.' In a country in which, to play a social part, you must either earn your income or make believe that you earn it, the healing art has appeared in a high degree to combine two recognized sources of credit. It belongs to the realm of the practical, which in the United States is a great recommendation; and it is touched by the light of science--a merit appreciated in a community in which the love of knowledge has not always been accompanied by leisure and opportunity.

It was an element in Doctor Sloper's reputation that his learning and his skill were very evenly balanced; he was what you might call a scholarly doctor, and yet there was nothing abstract in his remedies--he always ordered you to take something. Though he was felt to be extremely thorough, he was not uncomfortably theoretic; and if he sometimes explained matters rather more minutely than might seem of use to the patient, he never went so far (like some practitioners one had heard of) as to trust to the explanation alone, but always left behind him an inscrutable prescription. There were some doctors that left the prescription without offering any explanation at all; and he did not belong to that class either, which was after all the most vulgar. It will be seen that I am describing a clever man; and this is really the reason why Doctor Sloper had become a local celebrity.”

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Ina Boudier-Bakker werd geboren in Amsterdam op 15 april 1875. Zie ook mijn blog van 15 april 2007.

 

Uit: De straat

 

“Onder de grauwe wijde hemel lag in de stille najaarsdag de Straat - de hoofdstraat van het kleine vergeten stadje, in zijn vereenzaming achter de uiterwaarden van de grote rivier. De brede lege straat, met z'n deftige herenhuizen gerijd van poort tot poort.

Vele malen, in vroeger eeuwen, hadden wilde horden vreemd krijgsvolk de nauwe donkere poort bestormd, en de sterke verschansing van grijze wallen rondom. Strijd was er geweest en fel leven, en altijd een geest van verweer had de harten beroerd, bedacht op overval en verraad.

Daarna was gekomen het verval, de rust, de verlatenheid. In de grote herenhuizen met hier en daar een winkeltje, een werkplaats ertussen, woonden de notabelen; en achter de vensters zagen stille gezichten toe op al het dagelijks gebeurende, wéérkerende. De Straat was hun wereld, die alles beheerste, waar alles zich afspeelde. Over de Straat laaiden van achter de gesloten vensters de gedachten, die geen daden ooit werden, uit stille ogen en zwijgende monden; over de Straat sponnen zich de gedachten uit de strakke besloten huizingen voort tot elkaar, vonden elkaar en braken - klemden elkaar als worstelende vijanden, om zich dan weer plots verloren te vinden in een mist van vergetelheid en onmacht; voortgedreven, zwervende, doelloos heen en weer. Een web van onzichtbare draden tussen de huizen van de Straat, waar aan beide einden, van de poort, en van de oude gotische kerk, de klokken de tijd afbeierden - de tijd, die wegwiste de seizoenen, de jaren, in de nevel van nauw bewuste herinnering.

Eénmaal in het jaar gebeurde er iets vreemds in de straat. In de herfst, als koel en hoog de hemel spande over de groene uiterwaarden en de blauwe glinsterende rivier, kwamen grote wagens met kermistuig de houten schipbrug overzeulen, met moeite de dijk op, en de enge donkere poort onderdoor.”

 

 

 

 

 

De Canadese dichter Bliss Carman werd geboren in Fredericton, in de provicincie New Brunswick op 15 april 1861. Zie ook mijn blog van 15 april 2007.

 

 

Rivers of Canada

 

O all the little rivers that run to Hudson's Bay,
They call me and call me to follow them away.

Missinaibi, Abitibi, Little Current--where they run
Dancing and sparkling I see them in the sun.

I hear the brawling rapid, the thunder of the fall,
And when I think upon them I cannot stay at all.

At the far end of the carry, where the wilderness begins,
Set me down with my canoe-load--and forgiveness of my sins.

O all the mighty rivers beneath the Polar Star,
They call me and call me to follow them afar.

Peace and Athabasca and Coppermine and Slave,
And Yukon and Mackenzie--the highroads of the brave.

Saskatchewan, Assiniboine, the Bow and the Qu'Appelle,
And many a prairie river whose name is like a spell.

They rumor through the twilight at the edge of the unknown,
"There's a message waiting for you, and a kingdom all your own.

"The wilderness shall feed you, her gleam shall be your guide.
Come out from desolations, our path of hope is wide."

O all the headlong rivers that hurry to the West,
They call me and lure me with the joy of their unrest.

Columbia and Fraser and Bear and Kootenay,
I love their fearless reaches where winds untarnished play--

The rush of glacial water across the pebbly bar
To polished pools of azure where the hidden boulders are.

Just there, with heaven smiling, any morning I would be,
Where all the silver rivers go racing to the sea.

O well remembered rivers that sing of long ago,
Ajourneying through summer or dreaming under snow.

Among their meadow islands through placid days they glide,
And where the peaceful orchards are diked against the tide.

Tobique and Madawaska and shining Gaspereaux,
St. Croix and Nashwaak and St. John whose haunts I used to know.

And all the pleasant rivers that seek the Fundy foam,
They call me and call me to follow them home.

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 15 april 2007.

 

De Vlaamse schrijver Staf Weyts werd geboren op 15 april 1909 in Mechelen

 

Geschreven door Romenu om 20:23 Reageer op dit bericht

Alexandre Jardin, Gabriele Stötzer, Péter Esterházy, Helene Hübener, Gerhard Rohlfs

Alexandre Jardin (Neuilly,  14 april 1965)










De Franse schrijver
Alexandre Jardin werd geboren in Neuilly op 14 april 1965. Zie ook mijn blog van 14 april 2007.

 


Uit:
Le Zèbre

“- Ma chérie, ne pleure pas, c'est fini. C'était un mauvais rêve.
Hagarde, elle souleva son visage humide et darda ses yeux clairs sur le Zèbre qui souriait.
- Tu m'as vraiment cru ? lui lança-t-il avec gaieté.
- Si je t'ai cru ? répéta-t-elle, effarée.
- J'ai fait semblant de te quitter !
Camille se redressa et, pour toute réplique, lui envoya un violent coup de genou au bas-ventre. Et le Zèbre de glapir.
- Qu'est-ce qui te prend? demanda-t-il replié sur lui-même.
- Te rends-tu compte du mal que tu m'as fait ?
- C'était le prix à payer.
- A payer pour quoi? repartit-elle éberluée.
- Je voulais te priver d'oxygène pour te réap prendre à goûter l'air frais.

Emporté par son débit tumultueux, toujours plié en deux, il lui annonça que son stratagème n'était qu'une préface à la cure de jouvence qu'il entendait faire subir à leur couple. Un grand ravalement en quelque sorte, bien nécessaire après quinze années d'anesthésie progressive de leurs désirs. Le Zèbre était résolu à délaisser son rôle de mari, au sens amorti du terme, pour se glisser dans la peau d'un amant légitime. Il traquerait désormais les imperceptibles habitudes qui émoussent les sentiments. Sa vigilance ne connaîtrait plus de jours fériés. A partir de cet instant, il ne cesserait d'ourdir des mises en scène, comme celle de ce matin, pour retendre le lien qui les unissait.

- Que t'est-il arrivé ? finit-elle par murmurer.
- Il y a des conversions mystiques, pourquoi n'y aurait-il pas des conversions amoureuses ? Camille, Si je n'avais pas tiré la sonnette d'alarme, nous aurions fini comme tous ces ménages en trompe-l'oeil. Un jour ou l'autre, tu aurais dormi avec un autre et moi, bête comme je suis, j'aurais été braconner du petit gibier.
 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Gabriele Stötzer werd geboren op 14 april 1953 in Emleben inThüringen in de toenmalige DDR. Zie ook mijn blog van 14 april 2007.

 

Uit: DIE BRÖCKELNDE FESTUNG

 

„Die hohen dunklen Räume, gefühllos und kalt, hatten sie aufgenommen, wie eine Umhüllung ewiger Unabänderlichkeit. Sie blickten mit selbstverständlicher Gemeinheit aus den Augen der Wärterinnen, maulten verächtlich in den Worten der Verwahrraumältesten und riefen mit der blaukarierten Bettwäsche, in die sie sich Nacht für Nacht einschieben musste, eine fleckige Allergie auf ihrer Haut hervor. Als ob die lang eingesperrte Phantasie darauf gewartet hätte, stützte sie sich auf das sie neu Umgebende und verschlang es.“

 

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Graaf Péter Esterházy van Galántha werd geboren in Boedapest op 14 april 1950. Zie ook mijn blog van 14 april 2007.

 

Uit: She Loves Me (Vertaald door Judith Sollosy)

 

“Not so after the elections ! Ah! So you’re back, are you!, and those cute little starry eyes of hers flashed like the very devil. They lay sprawling over this country for forty years. And these assholes went and voted for them! I keep mum. I’d rather not say that these assholes are us, the country. I didn’t vote for them, and don’t you go saying it, even as a joke, and if you voted for them in secret, I’m going to kill you. What a sweetheart. I don’t even try to calm her down, I wouldn’t dream of it: memories of Tuscany. Why, they can’t even speak the language properly, she screeches. Inside me, everything is stretched tight as a bow, that’s how close I feel to her. They robbed us blind, and now they’re playing Mr Clean! They crippled this nation, and now they’re shooting their mouths off. I turn white, my hands tremble, and I hear the beating of my heart. Trade union lobbyists!, and she squeezes my balls, but with so much feeling, passion and oomph, it would suffice to rebuild the nation.”

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Helene Hübener werd geboren op 14 april 1843 in Sternberg.

 

De Duitse schrijver en Afrikareiziger Gerhard Rohlfs werd geboren op 14 april 1831 in Vegesack bij Bremen.

 

Geschreven door Romenu om 20:26 Reageer op dit bericht

Saskia Noort, Samuel Beckett, Stephan Hermlin,Orhan Veli, Seamus Heaney

Saskia Noort (Bergen, 13 april 1967)



De Nederlandse schrijfster, freelance journaliste en columniste Saskia Noort werd geboren in Bergen op 13 april 1967. Na de havo in Utrecht journalistiek en theaterwetenschap te hebben gestudeerd is zij sinds begin jaren negentig actief als journaliste voor een groot aantal bladen waaronder Viva en Marie Claire. Noort debuteerde in 2003 als auteur met de literaire thriller Terug naar de kust. Haar tweede thriller, De eetclub, verscheen in 2004. Voor beide boeken werd zij genomineerd voor de Gouden Strop, de prijs voor het beste Nederlandstalige misdaadboek. In Duitsland, Rusland, Denemarken en Noorwegen verschenen vertalingen van De eetclub en Terug naar de kust. In mei 2006 verscheen Nieuwe buren.

 

Uit: Nieuwe buren

 

“Hij werkte al ruim twee jaar op het park De Kempervennen en het kwam wel vaker voor dat de gasten hun broodjes 's morgens gewoon aan de deur lieten hangen. Doorgaans duidde dit erop dat zij het huisje voortijdig hadden verlaten en dat de receptie was vergeten dit aan hem door te geven. Dus toen hij de broodjeszak nog aan de klink van vipcottage Eekhoorn 1553 zag bungelen, begon hij onmiddellijk in zichzelf te mopperen op de meiden achter de balie, die zich klaarblijkelijk liever bezighielden met roddelen en nagels lakken dan met de organisatie. Hij stapte uit zijn groene Kempervennenbus, smeet de deur chagrijnig achter zich dicht en liep naar de grijze, betonnen bungalow, om de broodjes en de krant van gisteren weg te halen. Hij griste de witte plastic zak van de deurklink terwijl hij met zijn rechterhand zijn mobilofoon van zijn riem nam, en gluurde door het zijraam naar binnen. Hij zag jassen aan de kapstok hangen. Het leek erop dat de gasten er nog waren. Hij keek op zijn horloge. Zeven uur. Hij pakte de krant uit de zak. Het was de krant van de vorige dag. Hij stapte opzij en drukte zijn neus nogmaals tegen het zijraam. Jassen. Openhaardhout. Een paar damesschoenen onder de kapstok. Hij haalde zijn schouders op, besloot zich er verder niet mee te bemoeien en liep terug naar zijn busje, waar hij de oude zak op de passagiersstoel wierp en een verse broodzak meepakte. Hij haastte zich, struikelde bijna over zijn eigen voeten, hield de zak voor zich uit alsof die vol braaksel zat. Hij wilde hier zo snel mogelijk weg.

 

 

 

 

 

De Ierse (toneel)schrijver en dichter Samuel Barclay Beckett werd geboren in Foxrock, Dublin op 13 april 1906. Zie ook mijn blog van 13 april 2007 en mijn Blog van 13 april 2006.

 

Uit: The Unnamable: A Novel

 

“They say I suffer, perhaps they're right, and that I'd feel better if I did this, said that, if my body stirred, if my head understood, if they went silent and departed, perhaps they're right, how would I know about these things, how would I understand what they're talking about, I'll never stir, never speak, they'll never go silent, never depart, they'll never catch me, never stop trying, that's that, I'm listening. Well I prefer that, I must say I prefer that, that what, oh you know, who you, oh I suppose the audience, well well, so there's an audience, it's a public show, you buy your seat and wait, perhaps it's free, a free show, you take your seat and you wait for it to begin, or perhaps it's compulsory, a compulsory show, you wait for the compulsory show to begin, it takes time, you hear a voice, perhaps it's a recitation, that's the show, someone reciting, selected passages, old favourites, a poetry matinée, or someone improvising, you can barely hear him, that's the show, you can't leave, you're afraid to leave, it might be worse elsewhere, you make the best of it, you try and be reasonable, you came too early, here we'd need Latin, it's only beginning, it hasn't begun, he's only preluding, clearing his throat, alone in his dressing-room, he'll appear any moment, he'll begin any moment, or it's the stage-manager, giving his instructions, his last recommendations, before the curtain rises, that's the show, waiting for the show.”

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Stephan Hermlin werd als zoon van joodse immigranten geboren op 13 april 1915 in Chemnitz. Zie ook mijn blog van 13 april 2007.

 

Die Vögel und der Test

Zeitungen melden, daß unter dem Einfluß der
Wasserstoffbombenversuche die Zugvögel über
der Südsee ihre herkömmlichen Routen ändern.

Von den Savannen übers Tropenmeer
Trieb sie des Leibes Notdurft mit den Winden,
Wie taub und blind, von weit- und altersher,
Um Nahrung und um ein Geäst zu finden.

Nicht Donner hielt sie auf, Taifun nicht, auch
Kein Netz, wenn sie was rief zu großen Flügen,
Strebend nach gleichem Ziel, ein schreiender Rauch,
Auf gleicher Bahn und stets in gleichen Zügen.

Die nicht vor Wasser zagten noch Gewittern
Sahn eines Tags im hohen Mittagslicht
Ein höhres Licht Das schreckliche Gesicht

Zwang sie von nun an ihren Flug zu ändern.
Da suchten sie nach neuen sanfteren Ländern.
Laßt diese Änderung euer Herz erschüttern...

 

 

 

 

 

De Turkse dichter Orhan Veli (eig. Orhan Veli Kanık) werd geboren op 13 april 1914 in Izmir. Zie ook mijn blog van 13 april 2007.

 

 

ALL OF A SUDDEN

 

Everything happened all of a sudden.

All of a sudden daylight beat down on the earth;

There was the sky all of a sudden;

All of a sudden steam began to rise from the soil.

There were tendrils all of a sudden, buds all of a sudden.

And there were fruits all of a sudden.

All of a sudden,

All of a sudden,

Girls all of a sudden, boys all of a sudden.

Roads, moors, cats, people...

And there was love all of a sudden,

Happiness all of a sudden.




 

AS DEATH APPROACHES

 

Toward the coming on of evening, in winter time,

At the window of a sick man's bedroom-

I'm not the only one to be so alone;

It's dark on the sea, the sky is dark, too.

Funny, how the birds are behaving tonight!

Don't mind that I'm poor, that I'm alone in the world;

-Toward the coming on of evening in winter time-

I too in my time have had my love affairs.

To be famous, to have women, to make money-

In time one gets to know the world as it is.

 

Is it because we're to die that we have these regrets?

What were we, what happened to us in this world,

In this mortal old world, except evil?

We shall be rid of our dirt at our death,

With death we'll get to be good men at last.

Being famous, having women, making money, and all-

We'll forget all that when we die.

 

 

 

SADNESS

 

I might have got angry

With those I love

If love

Hadn't taught me

To be sad.

 

 

Vertaald door Anil Mericelli

 

 

 

 

 

De Ierse dichter Seamus Heaney werd op 13 april 1939 te County Derry, Noord-Ierland, geboren. Zie ook mijn blog van 13 april 2007.

 

 

Exposure

 

It is December in Wicklow:
Alders dripping, birches
Inheriting the last light,
The ash tree cold to look at.

A comet that was lost
Should be visible at sunset,
Those million tons of light
Like a glimmer of haws and rose-hips,

And I sometimes see a falling star.
If I could come on meteorite!
Instead I walk through damp leaves,
Husks, the spent flukes of autumn,

Imagining a hero
On some muddy compound,
His gift like a slingstone
Whirled for the desperate.

How did I end up like this?
I often think of my friends'
Beautiful prismatic counselling
And the anvil brains of some who hate me

As I sit weighing and weighing
My responsible tristia.
For what? For the ear? For the people?
For what is said behind-backs?

Rain comes down through the alders,
Its low conductive voices
Mutter about let-downs and erosions
And yet each drop recalls

The diamond absolutes.
I am neither internee nor informer;
An inner émigré, grown long-haired
And thoughtful; a wood-kerne

Escaped from the massacre,
Taking protective colouring
From bole and bark, feeling
Every wind that blows;

Who, blowing up these sparks
For their meagre heat, have missed
The once-in-a-lifetime portent,
The comet's pulsing rose.

 

 

 

 

Rite of Spring

 

So winter closed its fist
And got it stuck in the pump.
The plunger froze up a lump

In its throat, ice founding itself
Upon iron. The handle
Paralysed at an angle.

Then the twisting of wheat straw
into ropes, lapping them tight
Round stem and snout, then a light

That sent the pump up in a flame
It cooled, we lifted her latch,
Her entrance was wet, and she came.

 

 

 

 

Lovers on Aran

 

The timeless waves, bright, sifting, broken glass,
Came dazzling around, into the rocks,
Came glinting, sifting from the Americas

To posess Aran. Or did Aran rush
to throw wide arms of rock around a tide
That yielded with an ebb, with a soft crash?

Did sea define the land or land the sea?
Each drew new meaning from the waves' collision.
Sea broke on land to full identity.

 

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:34 Reageer op dit bericht

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