Gábor von Vaszary, Fred Endrikat, Amelia Edwards, Charlotte Niese

De Hongaarse schrijver en draaiboekauteur Gábor von Vaszary werd geboren op 7 juni 1897 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.
Uit: Monpti
„Wenn sich eine Frau allein fühlt, kommt sie einfach in einen der kleinen Gärten und setzt sich unter die Bäume, um den Sternenhimmel zu betrachten; sie bleibt nicht lange allein. Aber jetzt ist der Sommer schon vorbei. Die kühlen Herbstabende töten die Liebe und die Fliegen. Auch hier spazieren jetzt prosaische Leute: Arbeiter, Gouvernanten oder Pensionierte. Auch die pharmazeutische Fakultät der Sorbonne liegt hier, Studenten und Studentinnen rennen durch den Park oder setzen sich nieder und blättern in ihren Büchern.
Es ist ein stilles abgeschlossenes Viertel. Auf beiden Seiten starren ständig geschlossene Fenster vornehmer Häuser auf das grüne Laub der zwei Gärtchen. Jedes von beiden hat zwei Alleen. Zwischen den Alleen zieht sich ein blumenumsäumter Rasenstreifen hin, mit einer Statue an jedem Ende. Die Alleen entlang gibt es Bäume und Sessel; man kann sich niederlassen, um ein bißchen Romantik zu riechen unter windbewegtem Laub, oder ziehende Wolken, flatternde Tauben zu betrachten. Auf der einen Seite sieht man vom Jardin du Luxembourg her das Senatsgebäude, auf der andern hebt sich die Kuppel des Observatoire vom grauen Himmel ab.
Hier gehe ich gern spazieren und bilde mir ein, ich sei ein Gutsbesitzer, der, die Hände auf dem Rücken, langsam durch die Alleen schreitet, während die Blätter von den Bäumen rascheln. »Herr Graf, Sie haben tausend Francs verloren.«
»Lassen Sie nur, guter Mann. Man wird sie schon mit den Blättern zusammenkehren.«

Horst Buchholz en Romy Schneider in de verfilming van Monpti uit 1957 door Helmut Käutner
De Duitse dichter, schrijver en cabaretier Fred Endrikat werd geboren op 7 juni 1890 in Nakel an der Netze. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.
Grüsse vom Münchener Odeonsplatz
Gehst du durch den grünen Wald
oder über Alpenmatten –
lieber Schatz, dann merkst du bald:
Wo viel Licht ist, ist viel Schatten.
Stehst du am Odeonsplatz,
fällt dir etwas auf die Jacke –
merkst du gleich, mein lieber Schatz:
Wo viel Tauben, da viel Kacke.

De Engelse schrijfster en egyptologe Amelia Edwards werd geboren op 7 juni 1831 in Londen. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.
Uit: Pharaohs, Fellahs, and Explorers
„Rameses took the field in person with the flower of the Egyptian army, traversing the Land of Canaan, which still remained loyal, and establishing his Syrian headquarters at Shabtu, a fortified town in a small valley a short distance to the south-west of Kadesh. Here he remained stationary for a few days, reconnoitring the surrounding country, and endeavoring, but without success, to learn the whereabouts of the enemy. The latter, meanwhile, had their spies out in all directions, and knew every movement of the Egyptian host. Two of these spies, being previously instructed, allowed themselves to be taken by the King's scouts. Introduced into the royal presence, they prostrated themselves before Pharaoh, declaring that they were messengers from certain of the Syrian chiefs, their brothers, who desired to break their pact with the Kheta, and to serve the great King of Egypt. They further added that the Khetan host, dreading the approach of the Egyptian army, had retreated to beyond Aleppo, forty leagues to the northward. Rameses, believing their story, then pushed confidently onward, escorted only by his body-guard. The bulk of his horses, consisting of the brigade of Amen, the brigade of Ptah, and the brigade of Ra, followed at some little distance; the brigade of Sutekh, which apparently formed the reserve, lingering far behind on the Amorite frontier.“

Amelia Edwards (Oxlade) en haar man James Oxlade
De Duitse schrijfster Charlotte Niese werd geboren op 7 juni 1854 in Burg auf Fehmarn. Zie ook mijn blog van 7 juni 2009.
Uit: Reifezeit
„Ja, einstmals ist der Teufel über Birneburg dahingefahren und hat den Kirchturm ausreißen wollen. Es ist ihm aber nicht geglückt; nur schief ist das Türmchen geworden und also eine Art Sehenswürdigkeit. Aber der Teufel tat sich weh. Die Hand verrenkte er sich, und in den Eifelwäldern hat es hinterher viel Stöhnen und Geschrei gegeben. Bis der Teufel wieder gesund war und anderswo sein Unheil versuchte.
Glaubst du die Geschichte, Mutterlieb? Harald und ich gingen vom Friedhof zur Stadt hinunter, und ich erzählte ihm vom Teufel. Auch wie er sich doch manchmal wieder nach Birneburg wagte.
Mein Junge macht dann so versonnene Augen und horcht mir zu, als wollte er mir die Worte von den Lippen nehmen.
Es ist eine Sage, Harald. Du weißt, Sagen sind Geschichten, die man nicht gerade zu glauben braucht, die --
Hier stockte ich. Wie ich immer zu tun pflege, wenn meine Rede einen schulmeisterlichen Anstrich erhält. Außerdem weiß ich nicht so recht weiter und freue mich, daß Walter, mein Ehemann, sichtbar wird. Ist er nicht gerade ordentlicher Professor geworden und muß alles wissen? Der Ordinarius hat lange genug auf sich warten lassen. Da war ein alter Vorgänger, der nicht abgehn und auch nicht sterben wollte. Nun hat er sich zu dem ersten entschlossen; und Walter Weinberg ist an seine Stelle getreten.
Also ich überantwortete Harald meinem guten Manne, ließ die beiden zum Gasthaus am Markte gehn und wanderte selbst eine schmale Gasse hinunter, die ich seit mehr als zwanzig Jahren nicht gegangen war. Und ich entsann mich ihrer doch noch so gut, wie ich weinend und in elendem schwarzem Kleide von der Frau Bäckermeisterin in ihr Haus geführt wurde. Mein Vater war meiner Mutter im Tode gefolgt, und ich sollte nicht allein in dem kahlen Zimmer bleiben, in dessen Mitte ein Sarg stand.“





















































































