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Berichten van 17 mei 2009 tot 18 mei 2009

W.G. Sebald, Yi Mun-yol, François Nourissier, Gunnar Gunnarsson, Ernst Wiechert

De Duitse schrijver W.G. (Winfried Georg Maximilian) Sebald werd geboren in Wertach (Allgäu) op 18 mei 1944. Zie ook mijn blog van 18 mei 2007 en ook mijn blog van 18 mei 2008.

 

Uit: Die Ringe des Saturn

 

“Unbegreiflich erschien es mir jetzt, als ich nach Lowestoft hineinging, wie es in einer verhältnismäßig so kurzen Zeit so weit hatte herunterkommen können.(...) Gleich einem unterirdischen Brand und dann wie ein Lauffeuer hatte der Schaden sich fortgefressen, Bootswerften und Fabriken waren geschlossen worden, eine um die andere, bis für Lowestoft als einziges nur noch die Tatsache sprach, daß es den östlichsten Punkt markierte auf der Karte der britischen Inseln. Heute steht in manchen Straßen der Stadt fast jedes zweite Haus zum Verkauf, Unternehmer, Geschäftsleute und Privatpersonen versinken immer weiter in ihren Schulden, Woche für Woche hängt irgendein Arbeitsloser oder Bankrotteur sich auf, der Analphabetismus hat bereits ein Viertel der Bevölkerung erfaßt, und ein Ende der stetig fortschreitenden Verelendung ist nirgends abzusehen. Obgleich mir dies alles bekannt war, bin ich nicht vorbereitet gewesen auf die Trostlosigkeit, die einen in Lowestoft sogleich erfaßt, denn es ist eine Sache, in den Zeitungen Berichte über sogenannte unemployment blackspots zu lesen, und eine andere, an einem lichtlosen Abend durch Zeilen der Reihenhäuser mit ihren verschandelten Fassaden und grotesken Vorgärtchen zu gehen und, wenn man endlich angelangt ist in der Mitte der Stadt, nichts vorzufinden als Spielsalons, Bingohallen, Betting Shops, Videoläden, Pubs, aus deren dunklen Türöffnungen es nach saurem Bier riecht, Billigmärkte und zweifelhafte Bed&Breakfest Etablissements mit Namen wie Ocean Dawn, Beachcomber, Balmoral Albion und Layla Lorraine.”

 

 

 

 

 

Sebald
W.G. Sebald (18 mei 1944 – 14 december 2001)

 

 

 

 

 

De Zuidkoreaanse schrijver Yi Mun-yol werd geboren op 18 mei 1948 in Yongyang. Als kind van een naar het communistische Noorden gevluchte vader groeide hij in Zuid-Korea als sociale paria op. Zijn oeuvre weerspiegelt dit duidelijk. In het Nederlands verscheen van hem de roman De dichter, handelend over een 19e eeuwse rebel die tegen de verdrukking in zijn roeping tot dichter wil verwezenlijken. Andere belangrijke boeken zijn De verwrongen held en Voor de keizer.In 1992 ontving hij de Hyundae literatuurprijs en ook de Franse Orde van verdienste voor literatuur en cultuur.

 

Uit: Der entstellte Held  (Übersetzt von Kim Hiyoul en Heidi Kang)

 

„Es muß Anfang Juni gewesen sein, denn die Akazien am Dammweg zu unserer Schule blühten. Yun Byongjo von der Wäscherei hatte etwas Besonderes mit in die Schule gebracht und prahlte in der Klasse damit. Es war ein teures vergoldetes Feuerzeug, eins von denen, die wir "runde Feuerzeuge" nannten. Es ging von Hand zu Hand und verursachte etwas Unruhe. Sokdae, der einen Moment draußen gewesen war, sah es, sobald er zurückkam. Er kam näher, streckte seine Hand aus und sagte:

"Zeig mal her!"

Die Schüler, die bis dahin lachend ihre Bewunderung gezeigt hatten, verstummten, und das Feuerzeug gelangte in Sokdaes Hände. Er drehte und wendete es eine Weile.

"Wem gehört es?" fragte er Byongjo ausdruckslos.

"Meinem Vater", antwortete dieser mit plötzlich erstickter Stimme.

"Hat er es dir geschenkt?"

"Nein, ich hab es nur mitgebracht."

"Wer weiß, daß du es genommen hast?"

"Nur mein Bruder."

Ein leichtes Lächeln umspielte Sokdaes Mund. Er begann, das Feuerzeug mit neuem Interesse zu untersuchen.

"Toll", sagte Sokdae schließlich, noch immer das Feuerzeug haltend, und blickte Byongjo fest an.

Ich hatte Sokdae von Anfang an beobachtet und war plötzlich gespannt. Aus meiner Erfahrung wußte ich, daß er mit seinen Worten etwas anderes meinte, als man allgemein darunter verstand.

Wenn er etwas haben wollte, das einem anderen gehörte, bedeutete sein Toll!, daß er es verlangte. Im allgemeinen reichte das aus, damit man es ihm gab, aber manchmal zögerte ein Schüler. Dann pflegte Sokdae zu sagen: "Leih es mir!" Natürlich wollte er damit sagen: "So gib schon her!" Niemand konnte sich dem widersetzen. Nie nahm er also den Jungen direkt etwas weg, es wurde ihm tatsächlich gegeben. Ich hatte damals noch keinen Begriff für indirekte Erpressung und hatte diese "Geschenke" immer in Ordnung gefunden, aber an diesem Tag erkannte ich, daß nicht einmal mehr ein Minimum an Schein gewahrt wurde.“

 

 

 

Yi-Munyol
Yi Mun-yol (Yongyang, 18 mei 1948)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver François Nourissier werd geboren op 18 mei 1927 in Parijs. Zie ook mijn blog van 18 mei 2008.

 

Uit: Prince des berlingots

 

„Confronté à la maladie de Parkinson, j'ai donc choisi de l'attaquer à bras-le corps. Avec, toutefois, une limite exaspérante : mon intention, mon rêve, étaient de mener l'investigation et la description de la maladie jusqu'à son terme. Or c'est impossible, personne ne peut mener une telle entreprise jusqu'au bout - et c'est bien dommage. Donc je me suis mis à écrire sur "miss P.", cette compagne de chaque instant de ma vie. Elle apparaît déjà dans les précédents livres, où elle n'occupe encore que certaines zones de mon territoire. Entre-temps, elle a gagné du terrain. Et le livre que je publie maintenant décrit notamment sa progression au cours des deux ou trois dernières années.“

 

 

 

 

Nourissier
François Nourissier (Parijs, 18 mei 1927)

 

 

 

De IJslandse dichter en schrijver Gunnar Gunnarsson werd geboren op 18 mei 1889 in  Fljótsdalur. Hij groeide op op een boerderij. In 1897 stierf zijn moeder. Hij bezocht twee jaar lang de Volkshogeschool in Jutland, waar hij ook zijn latere vrouw leerde kennen. In 1912 verscheen het eerste deel van zijn roman De mensen op Borg die hem beroemd zou maken. Gunarsson schreef in het Deens. In 1926 ging hij terug naar IJsland. In 1948 trok hij naar Reykjavik waar hij zijn werk in het Ijslands begon te vertalen.

 

Uit: FORTUNE AT MR. SNÓKSDAL'S DOOR (Vertaald door Cris Norlund)

 

„Perhaps Mr.Snóksdal thought that the beautiful girl in the shop did not serve him with enough respect; perhaps it was the two above-mentioned names which decided the matter—at any rate, the devil took possession of him:with careless dignity lie leaned against the wall and, in elegant flourishes, added his name, "J. J. Snóksdal," to the list. After which he nonchalantly paid with two ten-kroner notes and, without check-ing the kroner and 90 ore he receivedin change, left the shop. Out in the street he couldn't help feeling a little dizzy. The light from the setting sun shone so strangely, so vaguely. The houses stood out. one byone, as clearly as if he were seeing them for the first time. The people he met appeared far away and alien, and yet so near and familiar. Everything seemed as if it had been lifted up into a higher sphere. He felt like a man who all of a sudden has got a long-needed new suit of clothes and in overweening lordliness has thrown the old one out of the window. In other words, he tasted a bit of the joy of sinning. But simultaneously he had a very unpleasant feeling of not standing quite firmly on his legs. Well, it was done and could not be altered. For a moment, however, the thought ran through his mind that he ought to go back to the shop and explain his action as a misunderstanding. But that would be much too humiliating. There is a limit to the moral courage of even an honest man. So Mr. Snóksdal went on. As he was walking like this, a sensible thought suddenly emerged out of the chaos in his brain: What was he to wear for the dinner tomorrow night! He felt he had to go in dinner clothes; but he had none—and where could he borrow some? His mind ran over onewell-dressed friend after another—that one and that one had dinner clothes, he knew. But—could J. J. Snóksdal borrow a dinner suit? Instinctively he answered his question with an emphatic no! Ought he to go there in borrowed feathors? No, absolutely not He had, then, to buy a dinner suit. He could, he imagined, get one cheap from the tailor who usually made! his annual suit at the price of 60 kroner. Mr. Snóksdaï distractedly turned down the street where the tailor lived. But then it occurred to him that he would be late for supper, so that he took the road to the eating place which, by some miracle, was able to supply him with breakfast, lunch, and supper for 30 kroner a month.“

 

 

 

 

Gunnar_Gunnarsson
Gunnar Gunnarsson (18 mei 1889 – 21 november 1975)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Wiechert werd geboren op 18 mei 1887 in Kleinort bij Sensburg in Oostpruisen.(Tegenwoordig Polen). Zie ook mijn blog van 18 mei 2007 en ook mijn blog van 18 mei 2008.

 

Uit: Die blauen Schwingen

 

“Sie traten auf die Schonungen. Der Hochwald blieb zurück, ein Heer von glatten Schäften mit abendlichem Glanz. Einsam hob der Weg sich zur Höhe. Dort reckte aus Busch und Gesträuch eine Schirmkiefer ihren geraden, gewaltigen Stamm in den Himmel hinauf, einen zerrissenen Wipfel wie Fahnentuch um den Schaft und darüber einen grauen, trockenen Ast wie eine harte Eisenspitze, die nach dem Leib der Wolken drohte. Da stand sie gleich der letzten Lanze über nieder gebrochenem Heer, und in ihrer Krone hing der Abendwind mit auf- und nieder gleitenden Tönen.

"Hier ist es, Harro."

Sie blickten über den Wald. Kein Laut zerriß mit lohendem Glanz das breite Bild. Nur Schonungen, grau und grün und blau bis an das ferne Ufer, wo des Hochwalds Masten im gelben Abendlicht die schweren Segel trugen. Kein Sturm ging über das Meer, kein Leuchten brach aus Wolkentoren, nur ein leises Weben war auf allen Seiten, in großem Rhythmus, wie schwankender Orgel-Ton unter verdämmernden Bogen: "Ich bin ... der Wald ... der Wald... der weite... weite... Wald..." Kein Vogel rief, kein Wild trat heimlich aus unbewegtem Gebüsch. Schwere Wolken zogen, seltsam groß und klar, über das schweigende Rund und versanken wie sich bäumende Schiffe hinter dem Wald.Da klang von ferne ein klagender Schrei, sechsmal, siebenmal sich hebend im Schlag der Flügel, und hingezogen ersterbend.

"Simplizius!" Er griff nach seinem Arm.

"Rühre dich nicht!"

Noch einmal schrie es über den Wäldern, näher rufend. Dann kam ein jagender, klingender Flügelschlag, und auf der Spitze der Kiefer schwang sich der Wanderfalke ein und wandte seinen kühnen Kopf über das Meer zu seinen Füßen. Hoch im leeren Grau saß er einsam, und seine Augen blickten königlich über die Wälder. Und noch einmal kam der klagende Schrei, der zwischen Wolken und Wald schmerzlich und jäh den Abend zerriß.“

 

 

 

 

ernst_wiechert
Ernst Wiechert (18 mei 1887 – 24 augustus 1950)

 

Geschreven door Romenu om 20:17 Reageer op dit bericht

Omar Khayyam, Franziska zu Reventlow, Bertrand Russell, John Wilson, David Troch

De Perzische dichter Omar Khayyám, of zoals zijn arabische naam luidt, al-Imâm Abu Hafs 'Omar ebn Ebrâhim al-Khayyâmi, werd geboren op 18 mei 1048 te Nishapur.Zie ook mijn blog van 18 mei 2008. en ook mijn blog van 18 mei 2007 en ook mijn blog van 18 mei 2006.

 

Uit de Rubáiyát

 

 

XII

 

Geen, die op om te keeren zich bezon,
sints hij verdween achter den horizon;
verzuim, vergeet niets in dit doorgangshuis,
voort gaat de tocht, als eens de reis begon.

 

 

 

XIV

 

Het laatste der begravenen verging

tot stof en asch en door den wereldkring

drijven in ijle zwerving hun atomen

als wolken ver in een luchtspiegeling.

 

 

 

XV

 

Daarom, laat af van hoop en wanhoop, kom

waar vrouwen lachen en waar om en om

de wijnkan rondgaat, drink voordat uw stof

wordt omgearbeid tot een andre kom.

 

 

 

 

Vertaald door J.H. Leopold

 

 

 

 

Khayyam
Omar Khayyam (18 mei 1048 - 4 december 1131)

Standbeeld in Nishapur, Iran

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Franziska (gravin) zu Reventlow werd geboren op 18 mei 1871 in Husum. Zie ook mijn blog van 18 mei 2007

 

Uit: Ein Brief

 

“Lübeck, 2.5.91

 

Liebster E.

ich bin seit Dienstag jeden Tag zur Post gestürzt, aber noch immer nichts von Dir, so gebe ich denn heute die Hoffnung auf, will Dir aber doch nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.

Ich habe gestern einen furchtbaren Reinfall zustande gebracht und sitze nun morgens um halb sieben hier bei schönstem Frühlingswetter mit dumpfem Jammer, um Dir zu beichten.

Also, wie Du wohl von Catty gehört hast, war gestern Mienes Jubiläum. Sie hatten sich ca. 10 Leute eingeladen, einer eine Harmonika mitgebracht, und tanzten nach dem Fraß. Ich hatte bis halb elf gearbeitet, war dann unten, wo auch Pastor Bernhardt war, sagte gute Nacht und verschwand, ging aber nicht zu Bett, sondern in die Küche, und tanzte mit Juchhe mit. Es war eigentlich brillant, in unserer ziemlich engen Küche mit lauter schlichten Handwerkern und deren Gattinnen. Alles sang und johlte beim Tanzen, es wurde mächtig Punsch getrunken, Hochs ausgebracht etc. Als das Tanzen zu Ende war, wollte ich ab, aber sie baten mich, dazubleiben. Nun wurde noch gesungen, unsere deklamierte, Mine dito. Du glaubst gar nicht, wie famos die ganze Orgie war. Da auf einmal erscheint Papa in der Küche - dies war nebenan - und ruft Fanny. Weiß Gott, wie er es gemerkt hat, ich kriege einen elementaren Schrecken, krieche unter den Tisch, muß aber heraus und mit ab. Stell Dir vor, es war einfach erschütternd; er fragte mich ca. fünf mal, ob ich verrückt sei, worauf ich laut und kräftig Nein sagte; ob ich betrunken sei, Nein ! Was ich mir gedacht hätte ? Ich wußte es wirklich nicht, ich hatte nur eine Heidenangst gehabt. Es war halb eins, alles zu Bett, folgte eine halbstündige gräßliche Unterredung mit Papa.”

 

 

 

 

Reventlow1
Franziska zu Reventlow (18 mei 1871 – 25 juli 1918)

 

 

 

 

 

De Britse filosoof, logicus, wiskundige en politiek activist Bertrand Arthur William Russell werd geboren in Trellech (Monmouthshire), Wales, op 18 mei 1872. Zie ook mijn blog van 18 mei 2007

 

Uit: In Praise of Idleness

 

„Like most of my generation, I was brought up on the saying: 'Satan finds some mischief for idle hands to do.' Being a highly virtuous child, I believed all that I was told, and acquired a conscience which has kept me working hard down to the present moment. But although my conscience has controlled my actions, my opinions have undergone a revolution. I think that there is far too much work done in the world, that immense harm is caused by the belief that work is virtuous, and that what needs to be preached in modern industrial countries is quite different from what always has been preached. Everyone knows the story of the traveller in Naples who saw twelve beggars lying in the sun (it was before the days of Mussolini), and offered a lira to the laziest of them. Eleven of them jumped up to claim it, so he gave it to the twelfth. this traveller was on the right lines. But in countries which do not enjoy Mediterranean sunshine idleness is more difficult, and a great public propaganda will be required to inaugurate it. I hope that, after reading the following pages, the leaders of the YMCA will start a campaign to induce good young men to do nothing. If so, I shall not have lived in vain.“

 

 

 

 

Russell
Bertrand Russell (18 mei 1872 – 2 februari 1970)

 

 

 

 

De Schotse schrijver John Wilson werd geboren in Paisley op 18 mei 1785. Zie ook mijn blog van 18 mei 2007

 

Uit: City of the Plague

 

„A great square in the city.--A multitude of miserable men and women crowding round a person of a wild and savage appearance, dressed in a fantastical garb, with an hour-glass in his hand.

Astrologer. The sun is going down, and when he sets,

You know my accursed gift of prophecy
Departeth from me, and I then become
Blind as my wretched brethren. Then the Plague
Riots in darkness 'mid his unknown victims,
Nor can I read the names within his roll
Now register'd in characters of blood.
Come to me all ye wearied who would rest,
Who would exchange the fever's burning pillow
For the refreshing coolness of the grave!
Come hither all ye orphans of a day,
And I will tell you when your heads shall rest
Upon your parents' bosoms. Yearn ye not
To clasp their shroudless bodies, and to lie
In the dark pit by love made beautiful!
Where are ye veiled widows? in the tomb
The marriage-lamp doth burn unquenchably.
Dry up your tears, fair virgins! to the grave
Betrothed in your pure simplicity!
Still is one countenance beautiful in death,
And it will lean to-night upon a breast
White with the snows of perfect innocence.
--I Call upon the wicked! let him shew
His face among the crowd, and I will tell him
His dreams of horror and his works of sin. „

 

 

 

 

John_Wilson_by_Sir_John_Watson-Gordon
John Wilson (18 mei 1785 - 3 april 1854)

Portret door Sir John Watson-Gordon

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Vlaamse dichter, schrijver en regisseur David Troch werd geboren in Bonheiden in 1977. Troch publiceerde in tijdschriften als De Brakke Hond, Deus ex Machina, Poëziekrant en Gierik & Nieuw Vlaams Tijdschrift. Hij bracht in 2002 bij de toenmalige uitgeverij Zuid & Noord de verhalenbundel 'tot de sterren gericht' uit. Een jaar later volgde bij dezelfde uitgever het poëziedebuut 'liefde is een stinkdier maar de geur went wel'. Eind 2006 kwam bij de éénmansuitgeverij Het Zinkend Schip het bundeltje 'ontkroond' uit.  Troch is redactielid van het literaire e-zine Meander en van Gierik en Nieuw Vlaams Tijdschrift. Hij won diverse literaire prijzen in Vlaanderen en Nederland zoals de Jules Van Campenhoutprijs voor Poëzie in 2008. Verder nam hij deel aan diverse poetry slams en haalde hij in 2006 de finale van het Nederlanse Kampioenschap poetry slam.

 

 

luisterrijk

 

deze kamer is gemaakt voor kousenvoeten,
voor het horen vallen van een naald. blind
herkennen we elk geluid, het schuifelen en

 

het stilstaan, het wegschuiven van het laken
en het voorzichtig neervlijen naast het naakte
lichaam dat het onze is. we protesteren eerst

 

half binnensmonds, maar stemmen al snel
het ademen tot één ritme af, tot er geen naald
meer tussen past. zo wordt alles, alles zacht.

 

 

 

 

aanloop

 

het begon met letters voor je naam

toen vis en pijp en rookte grootva

zich dood. het was fris bij zijn

 

begrafenis. oude mensen bewogen

in schokjes het hoofd, oma kneedde

haar neus in iets rood. hier leg ik mijn

 

 

 

 

 

David_Troch
David Troch (Bonheiden, 1977)

 

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

In Memoriam Mario Benedetti

In Memoriam Mario Benedetti

 

 

De Uruguayaanse schrijver Mario Benedetti is gisteren op 88-jarige leeftijd overleden. Benedetti schreef in de zestig jaar waarin hij als schrijver actief was, meer dan tachtig dichtbundels, romans, essays en andere werken. Een van zijn bekendste boeken is La Tregua, dat in het Nederlands is vertaald onder de titel Het Uitstel. Benedetti werd geboren op 14 september 1920 in Paso de los Toros in het department Tacuarembó.Tijdens de militaire dictatuur in Uruguay (1973-1985) woonde Benedetti in het buitenland, aanvankelijk Cuba - hij was een aanhanger van het beleid van de communistische leider Fidel Castro - en daarna jaren in Madrid. Zie ook mijn blog van 14 september 2008.

 

 

 

The South Also Exists

 

With its ritual of steel

its great chimneys

its secret scholars

its siren song

its neon skies

its Christmas sales

its cult of God the Father

and of epaulets

      with its keys

      to the kingdom

      the North is the one

      who orders

 

but down here, down

hunger at hand

resorts to the bitter fruit

of what others decide

while time passes

and pass the parades

and other things

that the North doesn't forbid.

      With its hard hope

      the South also exists.

 

With its preachers

its poison gases

its Chicago school

its owners of the Earth

with its luxurious costume

and its meager frame

its spent defenses

its expenses of defense

      with its epic of invasion

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

each in their hideaway

are men and women

who know what to grasp

making the most of the sun

and eclipses

putting useless things aside

and using what is useful.

      With its veteran faith

      the South also exists.

 

With its French horn

and its Swedish academy

its American sauce

and its English wrenches

with all its missiles

and its encyclopedias

its war of galaxies

and its rich cruelty

      with all its laurels

      the North is the one

      who orders.

 

But down here, down

near the roots

is where memory

omits no memory

and there are those

who defy death for

and die for

and thus together achieve

what was impossible

      that the whole world

      would know

      that the South,

      that the South also exists

 

 

 

 

 

Vertaald door Yoshie Furuhashi

 

 

 

 

 

benedetti
Mario Benedetti (14 september 1920 - 17 mei 2009)

 

Geschreven door Romenu om 17:48 Reageer op dit bericht

Peter Høeg, Lars Gustafsson, Eva Schmidt, Gary Paulsen, Dennis Potter, Henri Barbusse,

De Deense schrijver Peter Høeg werd geboren in Kopenhagen op 17 mei 1957. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008.

 

Uit: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Vertaald door Angelika Gundlach)

 

“Das Zweitbeste, um die Vorderpartie zu stärken, nach dem Geräteturnen, war Leichtathletik, vor allem die Wurfdisziplinen, das war im Winter jedoch schwieriger, weil sie im Freien stattfand.

Die einzige Ausnahme davon war Laufen. Klastersen hatte der Juniorennationalmannschaft beigebracht, im Winter auf den gefrorenen Mooren und Seen zu trainieren, und schöne Ergebnisse erzielt. Das war eines seiner Prinzipien: Wenn man lief, gab es kein Wetter, bei dem man nicht draußen sein konnte.

Also hatte man Lauftraining zu allen Jahreszeiten, er hatte jedoch eine Vorliebe für Schnee. Bei Schnee konnte man ziemlich sicher sein, daß man auf jeden Fall die erste halbe Stunde durch den Park laufen würde.

Er selbst lief vorneweg. Das bedeutete, wenn man nicht zur Spitzengruppe gehörte oder wenn man sich sogar zurückfallen ließ, war man plötzlich allein.

Sie stand an einem Baum, mit dem Rücken zu mir. Ich sah den schwarzen Mantel. Hinter ihr war der fallende Schnee eine Wand, sie löste sich von dem Baum, ging durch die Wand und war weg.

Ich bog vom Weg ab und kam hinunter an den See. Es war an einer Stelle, die lange eisfrei war. Da stand ein Reiher, und es gab auch Schwäne. Es war, als spürten sie die Kälte nicht, und sie waren in Bewegung, als sei jemand vorbeigegangen.

Ich dachte, ich hätte sie verloren, oder vielleicht war sie es nicht gewesen. Der Schnee bildete noch immer Räume, man lief durch eine Reihe von weißen Zimmern, die nie endeten. Ich wandte mich zu dem Hügel, wo die Statuen waren, mit gefrorenen Kleidern aus Schnee auf der grünen Bronzehaut. Eine von ihnen löste sich von den anderen und ging weg. Ich marschierte los. Wir kamen hinunter an die Stelle, wo im Sommer Rosen gestanden hatten. Sie waren zurückgeschnitten und mit Tannenzweigen bedeckt.”

 

 

 

 

peter_hoeg
Peter Høeg (Kopenhagen, 17 mei 1957)

 

 

 

 

De Zweedse dichter en schrijver Lars Gustafsson werd geboren in Västeras, op 17 mei 1936. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007 en ook mijn blog van 17 mei 2008.

 

 

A Men's Choir

 

The voice one has when

talking to small children

and large dogs

is not the same

as that at the barber's

or from the lectern.

It comes from another life

from far, far away

one that maybe never existed

 

whereas the voice

one has

when caressing a woman's breast

or belly

is a third voice

that comes from a third world

(green warm moist shadow under

huge ferns, marshland, and

huge birds that fly up).

And there are many, many more.

 

Not my own voice—

and not exactly that of anyone else.

Is there such a thing as

the voices in between?

I recall your foot

still warm with morning.

I imagine

they must be like that.

And if one could hear

all the voices at the same time

one would get the impression

of a men's choir

defiantly executing

a breakneck series of dissonances.

 

 

 

 

 

Vertaald door John Irons

 

 

 

 

Gustafsson
Lars Gustafsson (Västeras, 17 mei 1936)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Eva Schmidt werd geboren op 17 mei 1952 in Lustenau / Vorarlberg. Zij woont als zelfstandig schrijfster in Bregenz. Behalve proza schrijft zij ook hoorspeken en vertaalt zij uit het Italiaans. Schmidt debuteerde in 1985 met Ein Vergleich mit dem Leben. In 1988 verscheen Reigen. Daarna volgde een scheppingspauze tot in 1997 haar roman Zwischen der Zeit verscheen.

 

Uit: Zwischen der Zeit

 

„Der gutaussehende Fremde mit den slawischen Gesichtszügen hatte sich der Mutter und dem Kind vorsichtig wie einer Gruppe scheuer Tiere, die er nicht aufschrecken wollte, genähert. In einem Abstand, der Unaufdringlichkeit verraten sollte, ging er in die Hocke und befand sich dadurch in Augenhöhe mit Charlotte. Alles an ihm, die graugrünen Augen, die vollen, fast weiblich geschwungenen Lippen, die Geradheit der Nase, die Helligkeit der Stirn, die hohen, stark ausgeprägten Backenknochen, versetzten sie einen Augenblick lang in einen Zustand der Atemlosigkeit. Er hatte knochige, aber schmale Hände. Auch das nahm sie in diesen ersten Sekunden wahr. Jedenfalls erinnerte sie sich später daran. Auffallend an seinen Händen war die dunkle und dichte Behaarung, die über den Handrücken bis zu den ersten Fingergliedern reichte.

Er trug weite Hosen, die von einem Gürtel zusammengehalten waren und seinen schlanken Körper noch betonten, und ein einfaches, weißes Hemd, das am Kragen offenstand. Eine Aura weltmännischer Gelassenheit umgab seine Haltung und sein Benehmen, sein Blick verriet Aufmerksamkeit.“

 

 

 

 

schmidt
Eva Schmidt (Lustenau, 17 mei 1952)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Gary Paulsen werd geboren op 17 mei 1939 in Minneapolis, Minnesota.  Al in zijn jonge jaren interesseerde hij zich voor het schrijven. In 1966 verscheen zijn eerste boek. In 1983 en 1985 deed hij mee aan de grootste sleehondenrace van de wereld en hij verwerkte zijn belevenissen in een boek Dogsong dat later diende als uitgangspunt van de Disney film Snowdogs.

 

Uit: Soldier's Heart

 

„He heard it all, Charley did; heard the drums and songs and slogans and knew what everybody and his rooster was crowing.

There was going to be a shooting war. They were having town meetings and nailing up posters all over Minnesota and the excitement was so high Charley had seen girls faint at the meetings, just faint from the noise and hullabaloo. It was better than a circus. Or what he thought a circus must be like. He'd never seen one. He'd never seen anything but Winona, Minnesota, and the river five miles each way from town.

There would be a shooting war. There were rebels who had violated the law and fired on Fort Sumter and the only thing they'd respect was steel, it was said, and he knew they were right, and the Union was right, and one other thing they said as well--if a man didn't hurry he'd miss it. The only shooting war to come in a man's life and if a man didn't step right along he'd miss the whole thing.

Charley didn't figure to miss it. The only problem was that Charley wasn't rightly a man yet, at least not to the army. He was fifteen and while he worked as a man worked, in the fields all of a day and into night, and looked like a man standing tall and just a bit thin with hands so big they covered a stove lid, he didn't make a beard yet and his voice had only just dropped enough so he could talk with men.

If they knew, he thought, if they knew he was but fifteen they wouldn't take him at all.

But Charley watched and Charley listened and Charley learned.“

 

 

 

 

 

Paulsen
Gary Paulsen (Minneapolis, 17 mei 1939)

 

 

 

 

 

De Britse schrijver Dennis Potter werd geboren op 17 mei 1935 in Forest of Dean, Gloucestershire. Potter studeerde in 1959 af aan de Oxford University en schreef vanaf de jaren zestig bijna dertig toneelstukken, negen televisie series, drie romans, was journalist en schreef ook non-fictie. In Nederland werd hij vooral bekend door de televisieserie: 'The singing detective'. Zijn laatste werk 'Cold Lazarus' (1994) is een gelaagde vertelling waarin hij, al stervende, zowel in de serie als in de realiteit, verslag doet van zijn leven en zijn blik daarop.

 

Uit: Blackeyes

 

"He had once seen an old lady in a greetings-card shop moving her lips as she read the verse in one birthday card after another, and he had realized for the first time that neither the ability not the motives of those who had written the banal little rhymes were at issue: the old woman was seeking the most appropriate clutch of words to express the truth of her feelings for whoever she wanted to send the card to. She was the one who brought the truth, and the dignity, to what had been written without either."

 

 

 

dennis_potter
Dennis Potter (17 mei 1935 – 7 juni 1994)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Henri Barbusse werd geboren op 17 mei 1873 in Asnières-sur-Seine. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Lettres

 

„28 février 1915 (à sa femme)

Chère fifille,

j'ai eu cette lettre hier soir 27.La régularité du service postal me semble rétablie!

C'est demain soir que finit notre période de tranche.Hier, bombardement intense: on suivait, de l'oeil, de notre tranchée,la chute des obus de 220 qui décrivaient des cercles énormes dans le ciel,au-dessus de nos têtes et qui tombaient ensuite.Ce sont des projectiles qui pèsent 120 kilos.On les eût dit, dans l'espace, à peu près gros comme un oiseau qui tombe à pic.

Cette nuit, on a travaillé à aménager une tranchée.Il faisait tout à fait froid.Ce matin, soleil radieux et légère brise.Les tranchées, sèches se couvrent sur la crête d'herbes qui ondulent au vent.Cet aspect chevelu est nouveau.A certains endroits, les tranchées françaises, qui sont larges et évasées plutôt,ont des airs de chemins creux.Les tranchées allemandes sont beaucoup plus étroites et creuses,elles sont plus organisées pour la défense, mais une fois qu'elles sont attaquées,les occupants ne peuvent plus en sortir.Il leur faut, ou repousser l'attaque ou se “faire faire”. J'ai envie de faire de la bicyclette, figurez-vous! Il me semble que je ne vais plus savoir.Je n'ai pas encore le poulet n°1 ni le poulet n°2.“

 

 

 

 

Barbusse
Henri Barbusse (17 mei 1873 –30 augustus 1936)

 

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Cor Bruijn, Virginie Loveling, Dorothy Richardson, Jacint Verdaguer, Anna Jameson, Leo Stilma

 De Nederlandse schrijver Cor Bruijn werd geboren in Wormerveer op 17 mei 1883. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Sil de strandjutter

 

„Een schaap blert om het huis. Wat later blert er nog een en nog een. Schapen blerren. Uit de weiden zijn ze naar de huizen gesukkeld. Nu duurt de storm lang. Een schaap weet meer van het weer af dan de mensen. Hoor, hoe de vlagen beuken! Bij Japkemoei Lieuwen, om oost, onder aan het duin, sloeg het vorige jaar onder het geweld van de orkaan een raam met kozijn en al naar binnen. De schepen varen op zee ... de houtslepers ... veel mannen van Terschelling varen op de houtslepers.., op de haringloggers, op de boten naar het verre Oost-Indië ... Sijke van Jort wacht al veertig jaar op haar man. En ze gelooft nog, dat hij eenmaal terug zal komen ... nog gelooft ze ...
Weer blert een schaap. Hoort ze goed, hollen ze hard om het huis?
Schreeuwt daar iemand?... Is dat op de weg, of op het eigen erf?... Heeft ze geslapen? Hoe laat is het dan?... Daar hoort ze weer wat!”

 

 

 

 

Bruijn
Cor Bruijn (17 mei 1883 - 6 november 1978)

 

 

 

 

De Vlaamse schrijfster Virginie Loveling werd geboren in Nevele op 17 mei 1836. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Een dure eed

 

“Marcellien liep nog eens in allerhaast langs den zoogezegden Kattewegel - dat was achter de hoven, tusschen de hagen heen - naar de afgelegen wijk het Opeelken. Hij wilde zijne geliefde Veria eene laatste maal vaarwel zeggen vóór de groote reis, want voor hem, die sedert zijne kindsheid - zijn achtste jaar, dat hij in het dorp was komen wonen - nooit meer dan twee of drie uren ver was geweest, mocht de voorgenomen reis van den volgenden dag wel eene groote heeten.

En terwijl hij naar het Opeelken liep, was ook zijn tweelingbroeder Filip achter de schuur gaan loeren, of hij Reine, zijne beminde, niet kon zien en spreken; en daar de jonge boerenmeid insgelijks naar hem uitkeek, toen zij met het naderen van den avond in den stal hare koeien melken ging, zoo kwam het gansch natuurlijk, dat zij onbemerkt van hare meesteres, hare akers aan den ingang gelaten, en naar hem was toegegaan; en nu stonden de beiden op de steenen brug over de beek, welke de groote hoeve van de kleinere scheidde, in stil en druk gesprek.

Filip ook moest 's anderdaags met den eersten trein, die in het station van het op een uur afstands liggend dorp Meidale stilhield, naar Frankrijk vertrekken.

Het was een schoone avond op het einde van April, wat koel maar helder; de daken van het huis en de schuren scherp afgeteekend op den blauwen hemel; pereboomen in vroegen bloei en bottend loover in het dichte boschje, waar het onder

de struiken reeds donker begon te worden, en de geloken kelkjes van de windroosjes op den grond maar nauw zichtbare witte plekjes meer vormden. De maan kwam op van achter den nog naakten reuzeneik aan den boord der beek.“

 

 

 

 

Loveling
Virginie Loveling (17 mei 1836 – 1 december 1923)

 



 

 

De Engelse schrijfster Dorothy Miller Richardson werd geboren op 17 mei 1873 in Abington, Oxfordshire. Zie ook mijn blog van 17 mei 2007.

 

Uit: Pilgrimage

 

„Miriam left the gaslit hall and went slowly upstairs.  The March twilight lay upon the landings, but the staircase was almost dark.  The top landing was quite dark and silent.  There was no one about.  It

would be quiet in her room.  She could sit by the fire and be quiet and think things over until Eve and Harriett came back with the parcels.  She would have time to think about the journey and decide what she was going to say to the Fraulein.

Her new Saratoga trunk stood solid and gleaming in the firelight.  To-morrow it would be taken away and she would be gone.  The room would be altogether Harriett's.  It would never have its old look again.  She evaded the thought and moved clumsily to the nearest window.  The outline of the round bed and the shapes of the may-trees on either side of the bend of the drive were just visible.  There was no escape for her thoughts in this direction.  The sense of all she was leaving stirred uncontrollably as she stood looking down into the well-known garden.

Out in the road beyond the invisible lime-trees came the rumble of wheels.  The gate creaked and the wheels crunched up the drive, slurring and stopping under the dining-room window.“

 

 

 

 

Richardson
Dorothy Richardson (17 mei 1873 - 17 juni 1957)

 

 

 

 

 

De Catalaanse dichter en schrijver Jacint Verdaguer i Santaló werd geboren op 17 mei 1845 in Folgueroles. Hij was de belangrijkste vertegenwoordiger van de Renaixença, de beweging die in de 19e eeuw streefde naar een opleving van de Catalaanse taal en cultuur. In 1865 nam hij deel aan een dichterswedstrijd in Barcelona en won hij meteenn al vier prijzen. In 1870 werd hij tot priester gewijd en begon hij te werken in Vic en omgeving. In 1876 nam hij een baan aan als geestelijke op een schip. De ervaringen die hij had op het traject Cádiz–Havanna inspireerden hem tot het grote epos L’Atlàntida. In 1880 schreef hij de tekste van het loflied op de Zwarte Madonna van Montserrat.

 

Uit: L’Atlàntida (Vertaald door Clara Sommer)

 

„Und eine Barke sieht er auf den Wellen

Durch Klippen gleiten gleich dem weißen Schaum.

Und Herkules verspricht, bei seiner Rückkehr

Die Stadt zu gründen mit der Barke Namen,

Sie groß zu machen wie die hohe Ceder.

Wer sie erblickt, soll mit Erstaunen rufen:

Das ist die Riesentochter des Alciden!

Um ihretwillen fordert er den Dreizack

Vom Meeresgott, von Jupiter den Blitz.

Des Helden Bitte ward erhört vom Himmel:

O schönes Barcelona, dein Gesetz

Bezwang den Ozean in seiner Macht;

Aus deinen Felsen zuckte Blitz auf Blitz

Zu stolzem Siege auf den Kampfplatz nieder.“

 

 

 

 

Jacint_Verdaguer
Jacint Verdaguer (17 mei 1845 – 10 juni 1902)

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Anna Jameson werd geboren op 17 mei 1797 in Dublin. Haar vader, de miniatuurschilder Murphy bracht haar al vroeg liefde voor de kunst bij. Zij werd bekend als schrijfster door haar tijdens een Italiaanse reis geschreven dagboek Diary of an Ennuyée uit 1826. Jameson was jarenlang bevriend met de schoondochter van Goethe, Ottilie. Belangrijk werken van haar zijn ook Characteristics of the female characters of Shakespeare uit 1832 en The House of Titian uit 1846.

 

Uit: The Diary of an Ennuyée

 

„Calais, June 21.—What young lady, travelling for the first time on the Continent, does not write a "Diary?" No sooner have we slept on the shores of France—no sooner are we seated in the gay salon at Dessin's, than we call, like Biddy Fudge, for "French pens and French ink," and forth steps from its case the morocco-bound diary, regularly ruled and paged, with its patent Bramah lock and key, wherein we are to record and preserve all the striking, profound, and original observations—the classical reminiscences—the thread-bare raptures—the poetical effusions—in short, all the never-sufficiently-to-be-exhausted topics of sentiment and enthusiasm, which must necessarily suggest themselves while posting from Paris to Naples.

Verbiage, emptiness, and affectation!

Yes—but what must I do, then, with my volume in green morocco?

Very true, I did not think of that.

We have all read the Diary of an Invalid, the best of all diaries since old Evelyn's.—

Well, then,—Here beginneth the Diary of a Blue Devil.

What inconsistent beings are we!—How strange that in such a moment as this, I can jest in mockery of myself! but I will write on. Some keep a diary, because it is the fashion—a reason why I should not; some because it is blue, but I am not blue, only a blue devil; some for their amusement,—amusement!! alas! alas! and some that they may remember,—and I that I may forget, O! would it were possible.“

 

 

 

 

Jameson
Anna Jameson (17 mei 1797 – 17 maart 1860)

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Nederlandse dichter Leo Stilma werd geboren in 1953. Hij schrijft sinds 1990 poëzie. Daarnaast werkt hij als methodiekdocent aan de Hogeschool Rotterdam. Veel gedichten van hem zijn opgenomen in verzamelbundels, het meest recent in de bundel” Met het oog op Morgen “ van J. Jansen van Galen en in de bundel” Ouderdom” van uitgeverij Singel 521. Van hem zelf zijn drie bundels verschenen: Kaalslag (1995), Steenslag (1998) en In Woord en Beeld (2002). 

 

 

Verwijdering

1

 

De vloer is nog warm
van je voetstappen, de deur
draagt je vingerafdrukken

en in mijn hoofd heb je
alles door elkaar gegooid
ik kan er niets meer vinden.

Nu je buiten loopt
hoor ik je voeten nog schoppen
tegen mijn gehoorbeen
en je vragen galmen tegen
de muren van mijn hersenstam.

Ik sta wel op het dak
van ons huis te zwaaien
met een witte vlag
en roep je naam

maar je hoort me niet
je hoort me niet meer.

 

 

 

 

Stilma
Leo Stilma (1953)

 

Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

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