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Romenu

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Berichten van 30 mei 2009 tot 31 mei 2009

Walt Whitman, Frank Goosen, Gabriel Barylli, Gerd Hergen Lübben, Serge Brussolo, Klabund

Prettige Pinksterdagen!

 

 

 

Titian_Pentecost
Titiaan

Pinksteren, omstreeks 1545

 

 

 

Pfingsten

 

Schöne Zeit von Himmelfahrt

Bis zum nahen Pfingsten,

Wo der Geist sich offenbart

Groß auch im Geringsten.

 

Glockenklang erschallt vom Dom,

Und zur Lust des Maien

Wallt hinaus der Menschenstrom,

Alles will sich freuen!

 

Freue sich, wer Gutes tat,

Wer dafür gestritten,

Wer gestreut der Zukunft Saat,

Und auch wer gelitten!

 

Ja, ich weiß, es wird geschehn,

Was wir jetzt noch hoffen,

Daß zum Glück die Tore stehn

Allen einst noch offen.

 

Daß man nicht mehr sieht verirrt

Scharen Lebensmüder;

Keine Herde und kein Hirt,

Freie nur, nur Brüder!

 

Wenn kein Druck den Geist mehr dämpft,

Wenn ein zweites Eden,

Aber schöner, weil erkämpft,

Folgt auf unsre Fehden.

 

Eines Himmels Erdenfahrt

Und ein andres Pfingsten,

Wo der Geist sich offenbart,

Groß auch im Geringsten

 

 

 

Klabund

 

 

 

 

 

Klabund
Klabund (4 november 1890 – 14 augustus 1928)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter Walt Whitman werd geboren op 31 mei 1819 in Westhills, Long Island, New York. Zie ook mijn blog van 31 mei 2008 en ook mijn blog van 31 mei 2006 en ook mijn blog van 31 mei 2007.

 

 

To a Stranger

  

Passing stranger! you do not know

How longingly I look upon you,

You must be he I was seeking,

Or she I was seeking

(It comes to me as a dream)

 

I have somewhere surely

Lived a life of joy with you,

All is recall'd as we flit by each other,

Fluid, affectionate, chaste, matured,

 

You grew up with me,

Were a boy with me or a girl with me,

I ate with you and slept with you, your body has become

not yours only nor left my body mine only,

 

You give me the pleasure of your eyes,

face, flesh as we pass,

You take of my beard, breast, hands,

in return,

 

I am not to speak to you, I am to think of you

when I sit alone or wake at night, alone

I am to wait, I do not doubt I am to meet you again

I am to see to it that I do not lose you.

 

 

 

 

 

Calamus Poems

 

8

 

Long I thought that knowledge alone would suffice me -- O if I could but obtain knowledge!

Then my lands engrossed me -- Lands of the prairies, Ohio's land, the southern savannas, engrossed me -- For them I would live -- I would be their orator;

Then I met the examples of the old and new heroes -- I heard of warriors, sailors, and all dauntless persons -- And it seemed to me that I too had it in me to be as dauntless as any -- and would be so;

And then, to enclose all, it came to me to strike up the songs of the New World -- And then I believed my life must be spent singing;

But now take notice, land of the prairies, land of the south savannas, Ohio's land,

Take notice, you Kanuck woods -- and you Lake Huron -- and all that with you roll toward Niagra -- and you Niagra also,

And you, California mountains -- That you each and all find somebody else to be your singer of songs,

For I can be your singer of songs no longer -- One who loves me is jealous of me, and withdraws me from all but love,

With the rest I dispense -- I sever from what I thought would suffice me, for it does not -- it is now empty and tasteless to me,

I heed knowledge, and the grandeur of The States, and the example of heroes, no more,

I am indifferent to my own songs -- I will go with him I love,

It is to be enough for us that we are together -- We never separate again.

 

 

 

 

 

9

 

Hours continuing long, sore and heavy-hearted,

Hours of the duck, when I withdrew to a lonesome and unfrequented spot, seating myself, leaning my face in my hands;

Hours sleepless, deep in the night, when I go forth, speeding swiftly the country roads, or through the city streets, or pacing miles and miles, stifiling plaintive cries;

Hours discouraged, distracted -- for the one I cannot content myself without, soon I saw him content himself without me;

Hours when I am forgotten, (O weeks and months are passing, but I believe I am never to forget!)

Sullen and suffering hours! (I am ashamed -- but it is useless -- I am what I am;)

Hours of my torment -- I wonder if other men ever have the like, out of the like feelings?

Is there even one other like me -- distracted -- his friend, his lover, lost to him?

Is he too as I am now? Does he still rise in the morning, dejected, thinking who is lost to him? and at night, awaking, think who is lost?

Does he too harbor his friendship silent and endless? harbor his anguish and passion?

Does some stray reminder, or the casual mention of a name, bring the fit back upon him, taciturn and deprest?

Does he see himself reflected in me? In these hours, does he see the face of his hours reflected?

 

 

 

 

 

Whitman
Walt Whitman (31 mei 1819 – 26 maart 1893)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en cabaretier Frank Goosen werd geboren op 31 mei 1966 in Bochum. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008

 

Uit: Weil Samstag ist

 

“Als sich dann Jahre später herausstellte, dass unser Freund Hans Jürgen Spülberger, genannt "Spüli", tatsächlich lieber auf der anderen Seite des Hügels graste, sah Mücke sich nachträglich bestätigt: "Wundert mich nicht! Wenn der am Ball war, hat der Ball geweint!" Irgendwann wechselten wir auf die Wiese vor der Schule am Springerplatz. Die Mannschaften wurden zusammengestellt, indem die beiden Jungs mit der größten Klappe ¿ also ich und ein anderer ¿ immer einen Fuß vor den anderen setzend aufeinander zugingen, wobei die Hacke die Spitze berühren musste. Der, dessen Fuß am Ende gerade noch in die Lücke passte, durfte den ersten Spieler auswählen. Das hieß "Pisspott", und zwar, weil der eine bei jedem Schritt "Piss" sagte und der andere "Pott" antwortete. Bei der Aufstellung bevorzugt wurden technisch versierte "Fummler", die zwar oft sehr eigensinnig, also wenig mannschaftsdienlich spielten, dafür aber Erfolg versprachen. Und da wir deutsche Jungs beim Fußball waren, stand Erfolg bei uns immer höher im Kurs als so etwas Mädchenhaftes wie "Spaß". Am Ende blieben immer ein oder zwei Jungs übrig, mit denen schon auf dem Schulhof keiner spielen wollte. Solche Typen, die auch noch den obersten Hemdknopf zumachten und selbst im Sommer Pullunder trugen. Dummerweise gehörte meistens einem von denen der Ball.”

 

 

 

 

goosen
Frank Goosen (Bochum, 31 mei 1966)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver, toneelspeler en regisseur Gabriel Barylli werd geboren op 31 mei 1957 in Wenen. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008

 

Uit: Wo beginnt der Himmel

 

“Gefährlich wird es dann, wenn die Menschen in diesen Momenten dem Teufel die Türe öffnen. Es kann geschehen, dass die gewohnten Reize keine Wirkung mehr haben. Es ist ein ritualisiertes Spiel der Geschlechter, dass der Sex eine Form der spielerischen Gewaltanwendung ist. Das ist auch in Ordnung so, wenn es keinen Schaden anrichtet. Sowohl am Körper als auch an der Seele. Der Teufel bietet uns in dem Moment einen zweiten Weg an. Er zeigt uns die Abgründe der schwarzen Lust. Er lässt uns vor Erregung vibrieren, wenn aus dem Spiel des erotischen Kampfes ein Zustand des tatsächlichen Verwundens wird. Die Abartigkeit, den anderen Körper zu beschädigen, ist Teufelswerk. Darüber hinaus verlangt er auch noch in diesen Perversionen eine Steigerung, weil ein einfacher Schmerz bald nicht mehr genügt. Die Schmerzen müssen vielfältiger, erfindungsreicher und grausamer werden. Sonst erstirbt diese Variante der sexuellen Lust. Darüber hinaus bekommt eine zweite Dimension gefährliche Macht. Die Dimension der seelischen Demütigung bis hin zur seelischen Zerstörung. Das ist die wahre Absicht des Teufels. Das ist das Böse an der Abartigkeit von Sexualität. Den Menschen zu verwunden, abhängig zu machen und letzten Endes zu zerstören ist eine Möglichkeit der Sexualität. Diese Möglichkeit ist teuflisch.”

 

 

 

barylli_gabriel
Gabriel Barylli (Wenen, 31 mei 1957)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gerd Hergen Lübben werd geboren op 31 mei 1937 in Sillenstede. Hij studeerde in Göttingen en Bonn filosofie, literatuur-en muziekwetenschap, dramaturgie, vergelijkende godsdienstwetenschap en antropologie. Gewerkt heeft hij o.a. als journalist en regisseur en in het onderwijs. In Bonn richtte hij in 1961 de "bühne für sinnliche wahrnehmung - KONZIL" op. Hij organiseerde en nam zelf deel aan verschillende literaire congressen, zoals b.v. KULTUR '90" in Essen.

 

 

VOM ROLANDSYSTEM  (Fragment)

 

 

1

wo sind sie gefallen

und unter welchen

umständen fielen sie

wurden sie begraben

wir erreichen die

brain desert galaxy

sohle der schlucht asche

produktionsreif

industrie roland das

euromissile lenk

waffensystem sei

zu steuern optisch wie

durch radar wasserstoff

atom neutronen

im sprengkopf dröhnt der ruf

wider wieder wie der

hilferuf davon

singen lieder chansons

 

 

 

 

 

luebben2
Gerd Hergen Lübben (Sillenstede, 31 mei 1937)

 

 

 

 

De Franse schrijver Serge Brussolo werd geboren op 31 mei 1951 in Parijs. Na een moeilijke heigd studeerde hij psychologie. Ook begon hij al vroeg met schrijven. Uitgevers wezen hem vaak af, maar hij hield vol omdat hij zich een lev zonder schrijven niet voor kon stellen. Hij vond zijn weg via tijdschriften. In 1972 verscheen zijn eerste boek L'Evadé. Hij begon met science fiction, maar ruilde het genre later in voor thrillers en historische romans.

 

Uit: Crache béton

 

“Sarah regardait s'approcher la serveuse déguisée en soubrette de comédie : robe noire, tablier blanc, coiffe amidonnée. C'était une fille jeune, probablement une débutante et qu'intimidaient encore un peu les clientes de ce quartier réputé «chic». Elle posa la théière sur la table et dit doucement : «lapsang-souchong...» quêtant une approbation de la part de Sarah. La jeune femme sourit. Elle aimait le rituel pompeux et niais des salons de thé, leurs chuchotis de confessionnal. Ces faux secrets qu'on échange entre deux bouchées de tarte à la myrtille, les roucoulements des dames aux cheveux teints. Il y avait dans tout cela une banalité qui la rassurait. C'était un monde doux et calme où ne se produisait jamais le moindre coup d'éclat, une enclave de paix sur le trajet du boulevard. »

 

 

 

 

Brussolo
Serge Brussolo (Parijs, 31 mei 1951)

 

Geschreven door Romenu om 12:27 Reageer op dit bericht

Konstantin Paustovski, Saint-John Perse, Georg Herwegh, Ludwig Tieck

De Russische schrijver Konstantin Paustovski werd geboren op 31 mei 1892 in Moskou. Paustovski's bekendste werk (1945-1963) is een autobiografie in zes delen: Verre Jaren, Onrustige Jeugd, Begin van een onbekend tijdperk, De tijd van grote verwachtingen, De sprong naar het Zuiden, Boek der omzwervingen en De gouden roos. Daarnaast schreef hij onder meer de verhalenbundel Afscheid van de zomer, de roman De Romantici en enkele sprookjes en toneelstukken. In 1965 werd Paustovski genomineerd voor de Nobelprijs voor de Literatuur. Paustovski zette zich in voor de publicatie van het werk van onderdrukte schrijvers tijdens Stalins regime en was één van de 125 vooraanstaande figuren die een brief stuurde naar het drieëntwintigste Partijcongres tegen de ‘her-Stalinisering'

 

Uit: Verre Jaren (Vertaald door Wim Hartog)

 

‘'s Winters nam men mij mee naar het theater. (...) Ik begon te houden van het Solovtsov-theater met zijn blauwfluwelen wandbekleding en kleine loges. Na afloop van het stuk was ik de zaal niet uit te branden voordat alle lichten gedoofd waren. En zelfs de duisternis in de grote zaal met zijn waas van parfum, vermengd met de geur van sinaasappelschillen, deed zo verlokkend aan dat ik ervan droomde mij onder een fauteuil te verstoppen en de hele nacht in het lege theater te blijven.
Als kind was ik niet in staat de toneelwereld los te zien van de werkelijkheid en na iedere voorstelling was ik zo onder de indruk dat ik er soms ziek van was.
Door het toneel werd mijn leeshonger nog groter. Ik hoefde bijvoorbeeld maar
‘Madame sans Gêne'
te zien of ik begon al mijn boeken over Napoleon nog eens te verslinden. De personages en tijdperken die ik op het toneel had gezien, kwamen als bij toverslag tot leven en werden buitengewoon interessant en aantrekkelijk voor mij.
Ik hield niet alleen van de voorstelling zelf maar ook van de wandelgangen in het theater met de spiegels in hun matgouden lijsten, van de donkere garderobes waar het naar bontjassen rook, van de parelmoeren toneelkijkers, van het getrappel van de ongeduldig wordende paarden voor de theateringang.”

 

 

 

 

paustovsky
Konstantin Paustovski (31 mei 1892 – 14 juli 1968)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en diplomaat Saint-John Perse (eigenlijk Marie-René-Alexis Saint-Léger) werd geboren op 31 mei 1887 in Saint-Léger-les-Feuilles op Guadeloupe. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008

 

 

Chanson

 

Mon cheval arrêté sous l'arbre plein de

tourterelles, je siffle un sifflement si pur, qu'il

n'est promesses à leurs rives que tiennent tous

ces fleuves. Feuilles vivantes au matin sont à

l'image de la gloire)...

 

Et ce n'est point qu'un homme ne soit triste,

mais se levant avant le jour et se tenant avec

prudence dans le commerce d'un vieil arbre,

appuyé du menton à la dernière étoile,

il voit au fond du ciel de grandes choses pures

qui tournent au plaisir.

 

Mon cheval arrêté sous l'arbre qui roucoule, je

siffle un sifflement plus pur...

Et paix à ceux qui vont mourir, qui n'ont point

vu ce jour.

Mais de mon frère le poète, on a eu des

nouvelles. Il a écrit encore une chose très

douce. Et quelques-uns en eurent

connaissance.

 

 

 

 

 

john_perse
Saint-John Perse (31 mei 1887 – 20 september 1975)

Brons van András Beck

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Georg Herwegh werd geboren in Stuttgart op 31 mei 1817. Zie ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008

 

 

Ich möchte hingehn wie das Abendrot

 

Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten -

O leichter, sanfter, ungefühlter Tod -

Mich in den Schoß des Ewigen verbluten!

 

Ich möchte hingehn wie der heitre Stern

Im vollsten Glanz, in ungeschwächtem Blinken,

So still und schmerzlos möchte gern

Ich in des Himmels blaue Tiefe sinken!

 

Ich möchte hingehn wie der Blume Duft,

Die freudig sich dem schönen Kelch entringet,

Und auf dem Fittig blütenschwangrer Luft

Als Weihrauch auf des Herrn Altar sich schwinget.

 

Ich möchte hingehn wie der Tau im Tal,

Wenn durstig ihm des Morgens Feuer winken -

O, wollte Gott, wie ihn der Sonnenstrahl,

Auch meine lebensmüde Seele trinken!

 

Ich möchte hingehn wie der bange Ton,

Der aus den Saiten einer Harfe dringet,

Und, kaum dem irdischen Metall entflohn,

Ein Wohllaut in des Schöpfers Brust verklinget.

 

Du wirst nicht hingehn wie das Abendrot,

Du wirst nicht hingehn wie der Stern versinken,

Du stirbst nicht einer Blume leichten Tod,

Kein Morgenstrahl wird deine Seele trinken!

 

Wohl wirst du hingehn, hingehn ohne Spur,

Doch wird das Elend deine Kraft erst schwächen,

Sanft stirbt es einzig sich in der Natur,

Das arme Menschenherz muß stückweis brechen!

 

 

 

 

 

herwegh
Georg Herwegh (31 mei 1817 – 7 april 1875)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Tieck werd op 31 mei 1773 geboren in Berlijn. Zie ook mijn blog van 28 april 2006 en ook mijn blog van 31 mei 2007 en ook mijn blog van 31 mei 2008.

 

 

Sind es Schmerzen, sind es Freuden

 

Sind es Schmerzen, sind es Freuden,

Die durch meinen Busen ziehn?

Alle alten Wünsche scheiden,

Tausend neue Blumen blühn.

 

Durch die Dämmerung der Tränen

Seh' ich ferne Sonnen stehn, -

Welches Schmachten? welches Sehnen!

Wag' ich's? soll ich näher gehn?

 

Ach, und fällt die Träne nieder,

Ist es dunkel um mich her;

Dennoch kömmt kein Wunsch mir wieder,

Zukunft ist von Hoffnung leer.

 

So schlage denn, strebendes Herz,

So fließet denn, Tränen, herab,

Ach, Lust ist nur tieferer Schmerz,

Leben ist dunkles Grab, -

 

Ohne Verschulden

Soll ich erdulden?

Wie ist's, daß mir im Traum

Alle Gedanken

Auf und nieder schwanken!

Ich kenne mich noch kaum.

 

O, hört mich, ihr gütigen Sterne,

O höre mich, grünende Flur,

Du, Liebe, den heiligen Schwur:

Bleib' ich ihr ferne,

Sterb' ich gerne.

Ach, nur im Licht von ihrem Blick

Wohn Leben und Hoffnung und Glück!

 

 

 

 

 

 

tieck
Ludwig Tieck (31 mei 1773 – 28 april 1853)

Portret door Robert Schneider, rond 1833

 

Geschreven door Romenu om 12:15 Reageer op dit bericht

Elizabeth Alexander, Countee Cullen, Pita Amor, Emmanuel Hiel, Eddy Bruma

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Elizabeth Alexander werd geboren op 30 mei 1962 in New York. In januari van dit jaar had zij de eer een gedicht te mogen voorlezen bij de inauguratie van de nieuwe VS-president Barack Obama.  Zie ook mijn blog van 30 mei 2008

 

 

 

Stravinsky in L.A.

 

In white pleated trousers, peering through green

sunshades, looking for the way the sun is red

noise, how locusts hiss to replicate the sun.

What is the visual equivalent

of syncopation? Rows of seared palms wrinkle

in the heat waves through green glass. Sprinklers

tick, tick, tick. The Watts Towers aim to split

the sky into chroma, spires tiled with rubble

nothing less than aspiration. I’ve left

minarets for sun and syncopation,

sixty-seven shades of green which I have

counted, beginning: palm leaves, front and back,

luncheon pickle, bottle glass, etcetera.

One day I will comprehend the different

grades of red. On that day I will comprehend

these people, rhythms, jazz, Simon Rodia,

Watts, Los Angeles, aspiration.

 

 

 

 

 

Ars Poetica #100: I Believe

 

Poetry, I tell my students,

is idiosyncratic. Poetry

 

is where we are ourselves,

(though Sterling Brown said

 

“Every ‘I’ is a dramatic ‘I’”)

digging in the clam flats

 

for the shell that snaps,

emptying the proverbial pocketbook.

 

Poetry is what you find

in the dirt in the corner,

 

overhear on the bus, God

in the details, the only way

 

to get from here to there.

Poetry (and now my voice is rising)

 

is not all love, love, love,

and I’m sorry the dog died.

 

Poetry (here I hear myself loudest)

is the human voice,

 

and are we not of interest to each other?

 

 

 

 

elizabeth-alexander
Elizabeth Alexander (New York, 30 mei 1962)

 

 

 

 

 

De Afro-Amerikaanse dichter Countee Cullen werd geboren als Countee LeRoy Porter op 30 mei 1903. Zie ook mijn blog van 30 mei 2007 en ook mijn blog van 30 mei 2008.

 

 

 

Youth Sings a Song of Rosebuds

 

Since men grow diffident at last,

And care no whit at all,

If spring be come, or the fall be past,

Or how the cool rains fall,

 

I come to no flower but I pluck,

I raise no cup but I sip,

For a mouth is the best of sweets to suck;

The oldest wine's on the lip.

 

 

If I grow old in a year or two,

And come to the querulous song

Of "Alack and aday" and "This was true,

And that, when I was young,"

 

 

I must have sweets to remember by,

Some blossom saved from the mire,

Some death-rebellious ember

I Can fan into a fire.

 

 

 

 

cullen
Countee Cullen (30 mei 1903 – 9 januari 1946)

 

 

 

 

 

De Mexicaanse dichteres Pita Amor (pseudoniem van Guadalupe Teresa Amor Schmidtlein) werd geboren op 30 mei 1918 in Mexico-Stad. Zie ook mijn blog van 30 mei 2007.

 

 

Las amargas lágrimas de Beatriz Sheridan

1

 

You drink pure arsenicon

your long telephone,

on your bitter telephone

you breathe only cyanide.

 

Your tense difficult destiny

is a kiss of lethargy,

as the hell that I bear

is hellish and is mature.

 

When you raze the glassware,

you invent storms,

rolling around on the floor

you set the heavens to mourn.

 

And that so fatal kiss

was your lethal sentence

 

 

 

 

 

Poem XVII

 

From my spherical idea of things,

spring my anxieties and woes,

since geometrically, I think as equal

on the large scale and small, because by being

they are of equal importance; by existing

their sizes do not have proportions,

since they are not measured by their dimensions

and they only count because they are total

although spherically unequal.

 

 

 

 

Vertaald door Emily Hind

 

 

 

 

PitaAmor
Pita Amor (30 mei 1918 – 8 mei 2000)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Emmanuel Hiel werd geboren in Sint-Gillis-bij-Dendermonde op 30 mei 1834. Zie ook mijn blog van 30 mei 2008 en ook mijn blog van 30 mei 2006 en ook mijn blog van 30 mei 2007.

 

 

Haar lied is lang verzwonden

 

Haar lied is lang verzwonden;
Mijn hart is ongerust,
Maar van zijn leed bewust
Gevoelt het bittre wonden…
Haar lied is lang verzwonden,
Mijn hart is ongerust.

Het gloeit nog, als de vlamme,
Voor haar, die mij verliet;
O, kon haar spottend lied
Mijn hijgend hart verlammen…
Maar ’t gloeit nog als de vlamme,
Voor haar, die mij verliet.

Wat blijft er mij nu over,
De wanhoop of ’t plezier?
Plezier door schuimend bier!
Of smart door mingetover!...
Wat blijft er mij nu over,
De wanhoop of ’t plezier?

 

 

 

 

 

Hiel
Emmanuel Hiel (30 mei 1834 - 27 augustus 1899)

 

 

 

 

 

De Surinaamse jurist, schrijver en politicus Eduard Johan (Eddy) Bruma werd in Paramaribo geboren op 30 mei 1925. Zie ook mijn blog van 30 mei 2008.

 

Uit: Basya Pataka

 

“Well, you see, the song that you've heard here is ‘ningi ningi ba busara.’ It's not only nowadays that women run off from their husbands. Long ago there was an overseer called Basja Pataka. The now dilapidated plantation is somewhere in the lower Commewijne. Now, there was a police outpost at Kunofru.10 Well, there you had the most fear-inspiring place, where slaves were sent to be broken in. If you were an evil slave, then they sent you to Kunofru to be tamed. They put a bridle in your mouth so that you could pull the pontoon filled with cane. The overseer at that place was called Basja Pataka. Well, Basja Pataka! Ho! Pataka! That is something! When he is alive and you joke with him, then he bites you in a terrible manner. When he is dead, he still bites you. For if you have a dried pataka and your hand should accidentally come near the teeth, then he's at you at once. Even if you eat him up, still he bites you. Therefore a pataka is a terrible thing, and that man was a terrible negro. Therefore he assumed the name Pataka, and when he became overseer, all the people called him Basja Pataka.”

 

 



bruma
Eddy Bruma (30 mei 1925 – 6 november 2000)



 

 

Geschreven door Romenu om 20:05 Reageer op dit bericht

Henri François Rikken, Georg Schaumberg, Robert Prutz, Kris Pint, David van Reybrouck

De Surinaamse schrijver Henri François Rikken werd geboren in Paramaribo op 30 mei 1863. Zie ook mijn blog van 30 mei 2008.

 

Uit: Codjo, de brandstichter

 

“In den fraaien, wel onderhouden tuin, met sierlijke schulppaden doorsneden, groeide een groote verscheidenheid van  schoone en welriekende planten, van Cayenne en elders aangevoerd. Nu echter geven slechts de ruïnen getuigenis van de vroegere grootheid en pracht.

Aan den grooten Combè-weg, waarheen een door dicht overhangend geboomte tamelijk donkere weg langs den gouverneurstuin leidde, stonden eenige huizen, hier en daar verspreid, waarin de majoor-commandant, officieren of voorname particulieren woonden.

In de straat achter de smederij, waarvan wij hierboven gewaagden, lag halverwege tusschen wild opgroeiende manjaboomen en struikgewassen een onoogelijk huisje als verloren. Hier woonde een lange, magere neger met een korten baard, een gebogen neus en een gunstig, regelmatig uiterlijk.

Algemeen beweerde men, dat hij een Arabier was, ofschoon het bijna zeker is dat hij tot de Tiamba-negers moest behooren, die ver uit het binnenland van Afrika als slaven naar Suriname overgebracht waren. Om zijn eerbiedwaardig uiterlijk werd hij algemeen in de wandeling Ta (vader) Tiamba genoemd. Hij was in het bezit van ezel en kar en kocht van zijn, door vlijt en zuinigheid bespaarde penningen, bij voorkeur de Tiamba-slaven, voor wie hij veel liefde en medelijden scheen te hebben, om hun vervolgens de vrijheid te schenken. Doch Ta Tiamba was niet alleen karreman; - hij gold ook als priester bij zijn landgenooten, onder wie hij een kleine gemeente gevormd had.”

 

 

 

 

Rikken
Henri François Rikken (30 mei 1863 - 17 mei 1908)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Schaumberg werd geboren op 30 mei 1855 in Ansbach. Hij werkte een tijd als redacteur bij de Neuruppiner Zeitung. Vanaf 1889 leefde hij in München waar hij de leiding had over de Illustrierte Münchener Stadtzeitung. Samen met Michael Georg Conrad, Otto Julius Bierbaum en Oskar Panizza was hij medeoprichter van de Gesellschaft für modernes Leben. Behalve gedichten schreef hij ook voor het theater.

 

 

Der Dichter spricht

 

Nun kommt, ich will euch führen

Ein Zeichen von meiner Hand:

Es öffnen sich die Türen

Zu dem verborgenen Land

Wo unter dunklen Bäumen

Gar seltsame Blümen blüh´n,

Der Sehnsucht blassen Träumen

Gleich, die schlanken Schwäne zieh´n.

Dort Strahlen lichte Sonnen

An Himmeln, die ewig klar,

An kühlen Marmorbronnen

Harrt dort der Seligen Schar

Viel schöne, weiße Frauen

Mit Rosen umkränzt das Haupt,

Und Wunder sollt ihr schauen

Die ihr Wunder nie geglaubt.

 

 

 

 

ansbach
Georg Schaumberg (30 mei 1855 – 2 maart 1931)

Ansbach (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Robert Eduard Prutz werd geboren op 30 mei 1816 in Stettin. Van 1834 tot 1838 studeerde hij filologie in Berlijn, Breslau en Halle. Met Adelbert von Chamisso werkte hij samen aan de Musenalmanach en bij de Rheinischen Zeitung. Wegens zijn radikale politieke opvattingen trok hij in 1841 van Halle naar Jena. Wegens kritiek op de censuur moest hij ook die stad verlaten. In 1845 kreeg hij vanwege zijn stuk Die politische Wochenstube een aanklacht wegens majesteitsschennis. Van 1849 tot 1859 was hij bijzonder hoogleraar literatuur in Halle. Prutz was een van de markantste figuren van de Vormärz.

 

 

Noch ist die Freiheit nicht verloren

 

Noch ist die Freiheit nicht verloren,

Noch sind wir nicht, nicht ganz besiegt:

In jedem Lied wird sie geboren,

das aus der Brust der Lerche fliegt;

sie rauscht uns zu im jungen Laube,

im Strom, der sich durch Felsen drängt,

sie glüht im Purpursaft der Traube,

der brausend seine Bande sprengt.

 

Der sei kein rechter Mann geachtet,

dem lohne nie der Jungfrau Kuß,

der nicht aus tiefster Seele trachtet

wie er der Freiheit dienen muß.

Das Eisen wächst im Schoß der Erden,

es ruht das Feuer in dem Stein –

Und wir allein solln Knechte werden?

Ja, Knechte bleiben, wir allein?

 

Laßt euch die Kette nicht bekümmern,

die noch an eurem Arme klirrt:

Zwing-Uri liegt in Schutt und Trümmern,

sobald ein Tell geboren wird!

Die blanke Kette ist für Toren,

für freie Männer ist das Schwert:

Noch ist die Freiheit nicht verloren,

solang ein Herz sie noch begehrt.

 

 

 

 

 

 

Prutz
Robert Prutz (30 mei 1816 – 21 juni 1872)

 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Vlaamse dichter Kris Pint werd geboren in Halle in 1981. Zijn gedichten werden sinds 1995 vaak bekroond in de gerenommeerde Soetendaellewedstrijd en de Hoofdstedelijke Poëziewedstrijd. Met Finaal Credo won hij in 1997 de kortverhalenwedstrijd voor jongeren van het tijdschrift Zulma. Sinds 1998 is hij redacteur bij de Jeugdpoëziekrant. Gedichten van hem werden gepubliceerd in de bloemlezing Kruimels op de vloer. Met zijn debuutbundel Ozymandias. XXIII gedichten van voorbijgaande aard won hij de KBC Jongerenpoëziewedstrijd De Tijd in Vers (1999).

 

 

 

Doornroosje

 

Rondom mij woekerden de
rozen toen hij kwam sloegen
ze als donkere sprookjes in
mijn gevouwen handen dicht

ik was gelukkig maar zonder
schaamte bracht hij het
lichaam waarin ik droomde
als een diefstal aan het licht

zijn schanddaad werd ontdekt
en hij moest vluchten:
buiten blafte een hond

ik deed of ik sliep nog
even streelden zijn
lippen mijn mond

 

 

 

 

 

Kris_Pint
Kris Pint (Halle, 1981)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter, schrijver en wetenschapper en schrijver David Van Reybrouck werd geboren in Brugge in 1971. Hij studeerde archeologie en filosofie in Leuven, behaalde een Master in World Archaeology in Cambridge en promoveerde in 2000 aan de universiteit van Leiden.Van Reybrouck is freelance-medewerker van de krant De Morgen waar hij essays, reportages en recensies schrijft voor het zaterdagsupplement Zeno en de wekelijkse bijlage Boeken. Hij schrijft ook gedichten: in het eerste nummer van Het liegend konijn, het poëzietijdschrift van Jozef Deleu, verschenen er reeds enkele. In oktober 2001 verscheen De Plaag, Het stille knagen van schrijvers, termieten en Zuid-Afrika, een mengeling van biografie, autobiografie en reportage. De Plaag werd genomineerd voor de Gouden Uil Literatuurprijs 2002 en bekroond met de Debuutprijs 2002. 2004 gaat de toneelbewerking die Van Reybrouck met Josse De Pauw maakte, Die Siel van die Mier, in première.Eind 2006 was Van Reybrouck writer in residence aan de Universiteit van Amsterdam. Kort erna, in 2007, verscheen zijn eerste roman, Slagschaduw.

 

 

De kruik

- Voor Agnès -

 

Jezelf zo schikkend als was ik een bad,

hoofd onder kin, rug langs mijn buik

spoel je aan in zilver en kwik.

 

Lig nu stil. Langzaam laat ik het water

lopen. De kruik kleedt je uit

in het helderste wit. Je hals van email,

je schouder die schatert van licht.

 

Sluit je de ogen, je haar wordt een wier.

Vind ik een vorm voor water dat loopt?

Het wuift en wacht, een onweer op zee,

je oogleden blijven gesloten.

 

 

 

 

 

reybrouck
David van Reybrouck (Brugge, 1971)

 

Geschreven door Romenu om 20:03 Reageer op dit bericht

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