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Berichten van 24 juli 2009 tot 25 juli 2009

Elias Canetti, Max Dauthendey, Jovica Tasevski - Eternijan, Annette Pehnt

De Duitstalige schrijver Elias Canetti werd geboren op 25 juli 1905 in Russe in Bulgarije. Zie ook mijn blog van 25 juli 2006. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007 en ook mijn blog van 25 juli 2008.

 

Uit: Party im Blitz

 

„Als der Blitzkrieg über London begann, einige Monate nach Dünkirchen, im gefährlichsten Zeitpunkt der englischen Geschichte, erlebte ich in seinem Hause eine Party, die mir vor Augen bliebe, auch wenn ich fünfhundert Jahre danach noch am Leben wäre. Sein Haus war höher als die meisten in Downshire Hill. Es hatte drei Stockwerke, die meisten andern nur zwei. Es war aber schmal wie die andern alle. In jedem Stock waren höchstens ein oder zwei Zimmer. Sie waren von Menschen erfüllt, die tranken und tanzten. Sie standen mit den Gläsern in der Hand da, wie es hier Sitte war, aber mit ausdrucksvollen Gesichtern, was hier gegen die Sitte ging. Es waren manche junge Offiziere in Uniform darunter, lebhaft, ja beinah lebenslustig, von lauten Sätzen überquellend, die man gehört hätte, wenn sie in der Musik nicht untergegangen wären. Die Tanzenden, besonders die Frauen, hatten etwas Aufgerissenes und genossen ihre Bewegungen wie die des Partners. Die Atmosphäre war dicht und heiß, und niemand kümmerte sich darum, daß man Bomben-Einschläge hörte, eine furchtlose und dabei sehr lebendige Gesellschaft. Ich hatte im obersten Stock begonnen, ich traute kaum meinen Augen und ich ging in den zweiten hinunter und traute ihnen noch weniger. Jeder Raum schien feuriger als der, in dem man sich vorher umgetan hatte. In den tieferen Räumen sonderte man sich etwas mehr ab, Pärchen saßen und hielten einander umarmt, die Musik durchdrang uns heiß von oben bis unten, man gab sich mit Umarmungen und Küssen zufrieden, nichts wirkte lasziv, im Basement, wie man hier das Untergeschoß nannte, geschah das Erstaunlichste. Die Türe nach außen wurde aufgerissen, Männer in Feuerwehrhelmen griffen nach Kübeln mit Sand, die sie im Schweiß ihres Angesichts in größter Geschwindigkeit hinaustrugen. Sie achteten auf nichts, das sie im Raum vor sich sahen, in ihrer Eile, die brennenden Häuser in der Nachbarschaft zu schützen, griffen sie wie blind nach den sandgefüllten Kübeln.”

 

 

 

 

 

Canetti
Elias Canetti (25 juli 1905 - 14 augustus 1994)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schilder Max Dauthendey werd geboren op 25 juli 1867 in Würzburg. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007 en ook mijn blog van 25 juli 2008.

 

 

Das Heu liegt tot am Wege

 

Das Heu liegt tot am Wege,
Wir gingen ohne zu sehen,
Und Amselsang im Gehege,
Wir hörten es kaum im Gehen.

Wir waren still wie Erde,
Wie zwei, die man begraben;
Unsere Seelen mit dunkler Gebärde
Durchzogen den Himmel wie Raben.

 

 

 

 

Die Luft ist voll Kommen und Gehen

 

Die blühenden blauen Kornraden,
Sie fielen mit den Ähren;
Das Korn liegt still in Schwaden
Im Sonnenschein, im schweren.

Kaum ein paar kurze Wochen
Sind die Felder glühend zu sehen;
Gleich muß die Sense dann pochen,
Und Stoppeln bleiben kalt stehen.

Wenn Augenblicke erwarmen,
Fühlt ihren Atem kaum wehen,
Da entsinken sie schon unsern Armen -
Die Luft ist voll Kommen und Gehen.

 

 

 

 

Die Mittagsstund'

 

Im Zimmer, im trägen und stummen,
Hör' ich die Mittagsstund' summen,
Als gurrt eine Taube im Kropfe,
Als kocht man den Sommer im Topfe.
Und ferner Sommer Gespenster
Besuchen Dich glühend am Fenster,
Und manch' einer möchte gern bleiben
Und hängt sich verliebt an die Scheiben.
Von Sommer, die heiß hereinlugen,
Kracht's Fensterbrett laut in den Fugen;
Und auch eine Fliege, die brummt,
Die alle Sommer schon summt,
Sie singt von der Wollust ohn' Ruh'
Und von allen Sommern dazu.

 

 

 

 

 

dauthendey_max
Max Dauthendey (25 juli 1867 – 29 augustus 1918)

 

 

 

 

 

De Macedonische dichter Jovica Tasevski – Eternijan werd geboren op 25 juli 1976 in Skopje. In zijn geboortestad studeerde hij ook algemene en vergelijkende literatuurwetenschap. Tasevski – Eternijan werkt in de Nationale Universiteitsbibliotheek. Behalve gedichten schrijft hij ook kritieken en is hij als vertaler werkzaam.

 

 

HERE WE ARE

We crumble the night on a golden plate
and spatter the milky rhythm
of the spirit Shall we find it
Shall we remove
the root

The moon peers at us
The sticky strands tie
our frail arteries
in a knot

Bitter are the shadows of the barbarian key
when the sieve that bears us
decays This dark onrush will not settle
in our nucleus
We rage!

 

 

 

 

Vertaald door Marija Girevska

 

 

 

 

JovicaTasevski-Eternijan
Jovica Tasevski – Eternijan (Skopje, 25 juli 1976)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Annette Pehnt werd geboren op 25 juli 1967 in Keulen. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007  en ook mijn blog van 25 juli 2008.

 

Uit: Insel 34

 

„Zwischen den Bildbänden stieß ich auf einen abgestoßenen Lederrücken mit kaum leserlicher Goldschrift: Die Inseln damals und heute. Das Heute war lange her, auf den neueren Inselfotos hatten die Autos noch gerundete Kühlerhauben, und Eselskarren verstopften die schlammigen Dorfstraßen, aber vielleicht ist es ja dort immer noch so, dachte ich, blätterte zurück und kam zu den älteren Aufnahmen, bräunlichen, leicht verwischten Bildern, auf denen sich Leute mit strengen Mienen zu ordentlichen Grüppchen aufgestellt hatten. Manche hielten feuchte Fische in die Kamera, andere hatten Ziegen oder Schafe neben sich in die Reihe gezerrt und legten ihre Hände besitzergreifend auf Tierhälse und Hörner. Einer hielt eine Art sperrigen Dudelsack mit krummen Pfeifen unter dem Ellbogen. Die Kinder waren glattgebürstet und hatten eckige Köpfe.
Ich wendete langsam die Seiten um, nicht ganz bei der Sache, weil gerade die Klimaanlage der Schule anfing zu brausen, wie immer um Viertel nach vier, als mich von einer halb herausgelösten Seite ein Kind direkt anschaute. Es hatte weit aufgerissene Augen, Grübchen in den Backen, obwohl es nicht lächelte, und geradegewachsene Augenbrauen, die sich über seiner Nase trafen, noch nie hatte ich bei einem Kind solche Augenbrauen gesehen. Die Augen schaute ich mir genauer an, beugte mich dicht über das wolkige Papier, bis sich der beharrliche, versunkene Blick auflöste in Kratzer und Punkte. So will ich auch aussehen, dachte ich und zog meine Augenbrauen zusammen, aber sie berührten sich nicht.
Der macht, was er will.”

 

 

 

 

Annette_Pehnt
Annette Pehnt (Keulen, 25 juli 1967)

 

Geschreven door Romenu om 20:14 Reageer op dit bericht

Sytze van der Zee, Albert Knapp, Ottokar Kernstock, Angela Kreuz

De Nederlandse journalist en schrijver Sytze van der Zee werd geboren op 25 juli 1939 in Hilversum. Zie ook mijn blog van 25 juli 2008.

 

Uit: Potgieterlaan 7

 

‘Hoewel de POD en de BS ons met rust laten, er vindt zelfs geen huiszoeking plaats, duiken we zekerheidshalve in ons eigen huis onder. We mogen volgens ons angstige moeder geen slapende honden wakker maken en dus moet de indruk gewekt worden gewekt alsof Potgieterlaan 7 niet meer bewoond is. Slechts het hatelijke plakkaat op het voorkamerraam ontbreekt. ’s Avonds maken we geen licht, niet in de eetkamer laat staan in de voorkamer, niet in de gang, niet in de slaapkamers, en we lopen op kousenvoeten door het huis. Buiten spelen doen we al helemaal niet meer.
We leven, hokken met ons vieren wekenlang in de keuken, op een gerafelde, mossige mat van drie bij drie meter, tussen het aanrecht en de keukentafel, waaraan we eten en spelen. Op het aanrecht staan twee petroleumstellen die zo’n stinkende walm verspreiden dat je ogen gaan tranen, maar mijn moeder kookt sowieso nauwelijks. Een enkele keer warmt ze een blik
’meat and vegetables’ op, lekkere brokken vlees met aardappelen en groente, hetzelfde voedsel dat de bevrijders eten. Heel vaak moeten Henri en ik met een aluminium pan zonder handvatten, die zijn afgebroken, naar Ons Gebouw aan de Havenstraat, naar de gaarkeuken. We hoeven er niet meer in de rij te staan, zoals in de laatste weken van de oorlog. Wie nu nog naar de gaarkeuken komt, is arm en verdacht. Normale mensen koken, zo goed en zo kwaad als het gaat, hun eigen potje.

 

 

 

 

VanDerZee
Sytze van der Zee (Hilversum, 25 juli 1939)

 

 

 

 

 

 

De Duitse dominee en dichter Albert Knapp werd geboren op 25 juli 1798 in Tübingen. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007.

 

 

Reichtum in Christo

Hättest du Licht und Heil
Mir nicht gegeben,
Hätt' ich kein andres Teil,
Hätt' ich kein Leben.

Wärst du blutend nicht
Für mich verschieden,
Käm' in mein Angesicht
Ewig kein Frieden!

Aber du lebst und bist
Alles in allen:
Siehe mein Los, es ist
Lieblich gefallen.

Jesus, ich lebe dir,
Bis ich dir sterbe;
Rufst du von hinnen mir,
Bin ich dein Erbe.

Christus im Erdenthal,
Christus am Grabe,
Christus im Himmelssaal
Ist's, was ich habe.

 

 

 

 

Knapp
Albert Knapp (25 juli 1798 – 18 juni 1864)

 

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, priester en Augustijner Koorheer Ottokar Kernstock werd geboren op 25 juli 1848 in Marburg an der Drau. Zie ook mijn blog van 25 juli 2007.

 

 

In der Christnacht

 

Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen-
Der Markt lässt seine Wunder sehn:
Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen.
Das Kind blieb traumverloren stehn.

 

Aufseufzt die Brust, die leidgepresste,
Die Wimpern sinken tränenschwer.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste-
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär.

 

Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheine
Der Gaben köstliches Gemisch,
Und eine reichgeputzte Kleine
Streicht gähnend um den Weihnachtstisch.

 

Das Schönste hat sie längst, das Beste,
Ihr Herz ist satt und wünscht nichts mehr.
Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste-
Ich weiß kein Leid, das tiefer wär.

 

Doch gälts in Wahrheit zu entscheiden,
Wer des Erbarmens Preis verdient-
Ich spräch: Das ärmste von euch beiden
Bist du, du armes reiches Kind

 

 

 

 

 

Ottokar_Kernstock_Vorau
Ottokar Kernstock (25 juli 1848 – 5 november 1928)

Standbeeld in Vorau 

 

 

 

 

Onafhankelijk van geboortedata:

 

De Duitse dichteres en schrijfster Angela Kreuz werd geboren  in Ingolstadt in 1969. Zij studeerde filosofie en psychologie in Dresden en Konstanz. Werk van haar verscheen in literaire tijdschriften en bloemlezingen. Zij schrijft gedichten, verhalen, short stories en romans. Zij debuteerde in 2003 met Der Engländer und weitere kurzgefasste Geschichten. In 2005 verscheen lyrische städtereisen, in 2007 haar debuutroman Warunee.

 

Scattery Island, Monastery of St. Senan

 

Längst hat die Klosterruine ihr Dach verworfen,

durch die Fenster bläst der irische Wind

Mauersteine von ockerbraunen Flechten überzogen -

vor dem Kirchenfenster

öden sich in der Ferne

zwei Fabrikschlote auf dem Festland an

 

 

 

 

Sherkin Island, Franziskanerabtei

 

Schwalben umschwirren das Abbey,

blicken in die offenen Räume

der Ruine

und zwitschern sich fröhlich zu -

der Restaurator sitzt mit einem Sandwich

auf der Dachterrasse,

schaut durch ein Fenster aufs offene Meer

 

 

 

 

 

AngelaKreuz

Angela Kreuz (Ingolstadt, 1969)



 

 

Geschreven door Romenu om 20:11 Reageer op dit bericht

Robert Graves, Johan Andreas dèr Mouw, Banana Yoshimoto, Rosemarie Schuder, Junichirō Tanizaki

De Engelse dichter en schrijver Robert Graves werd geboren in Londen (Wimbledon) op 24 juli 1895. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit: Ik Claudius (Vertaald door Lodewijck W. van Savoijen)

 

“Ik, Tiberius Claudius Drusus Nero Germanicus enzovoort (want ik zal u niet direct met mijn complete arsenaal van titels vervelen), die ooit, en nog niet eens zo lang geleden, bij mijn vrienden, verwanten en kennissen bekendstond als ‘Claudius de dwaas’, ‘Claudius de stotteraar’, ‘Clau-Clau-Claudius’ of als het meezat ‘arme oom Claudius, stel hier mijn eigenaardige levensgeschiedenis te boek vanaf mijn vroegste jeugd tot aan het beslissende moment van verandering, ongeveer acht jaar geleden, waarop ik als eendenvijftigjarige plotseling verzeild raakte in wat ik de ‘gouden kooi’ zal noemen en waaruit ik niet meer heb kunnen ontsnappen.

Dit is beslist niet mijn eerste boek. Integendeel; literatuur, en in het bijzonder de geschiedschrijving – die ik hier in Rome als jongeman onder de beste hedendaagse meesters heb gestudeerd – vormde tot aan het moment van de verandering gedurende meer dan vijfendertig jaar mijn enige professie. Mijn lezers hoeven zich dan ook niet te verbazen over mijn breedvoerige stijl: het is inderdaad Claudius zelf die dit boek schrijft, niet een van zijn secretarissen en ook niet zo’n professionele kroniekschrijver die bekende personen plegen aan te stellen om hun overpeinzingen te communiceren in de hoop dat de zwierige schrijftrant de schraalheid van hun ideeën compenseert en vleiende woorden onvolkomenheden wegpoetsen.

In dit werk, dat zweer ik bij alle goden, ben ik mijn eigen secretaris en mijn eigen biograaf: ik schrijf dit met mijn eigen hand, en welke gunst zou ik van mezelf hopen te verweven met mooipraterij? Ik kan hier overigens nog aan toevoegen dat dit niet de eerste levensgeschiedenis is die ik op schrift stel. Ik heb er al eerder een gemaakt, in acht delen, als een bijdrage aan het stadsarchief. Het was een saai boekwerk en uitsluitend geschreven om te voldoen aan verzoeken uit het volk. Zelf hecht ik er weinig waarde aan. Om eerlijk te zijn, was ik tijdens het schrijven ervan, twee jaar geleden, erg druk met andere zaken.”

 

 

 

Graves
Robert Graves (24 juli 1895 - 7 december 1985)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Johan Andreas dèr Mouw (Adwaita) werd  geboren op 24 juli 1863 in Westervoort Zie ook mijn blog van 24 juli 2006 en ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

 

Wit hing en stil...

 

Wit hing en stil de dauw over de weiden. –

Onwereldlijk, onwezenlijk, een schim,

Stond, hoog, in ’t west wit licht boven de kim. –

Niets werk’lijks was er meer, niets dan wij beiden.

 

En op die heuvel, op die bank van ons,

Boven de dauw, zaten we als op een eiland;

En ’t wit doorschijnend licht, het witte weiland

Leek stilte; en de stilte was als dons.

 

Boven de wereld zaten we; en we schrokken,

Als om ons in besliste vaart een tor

Een kromme draad trok van donker gesnor,

Wegbuigend in dempende nevelvlokken.

 

Jouw haar, rood in de schem’ring, aaide ik glad:

Mijn ziel was in mijn lippen en mijn handen,

En deed mijn handen en mijn lippen branden

Op jou, die ik het diepst heb liefgehad.

 

 

 

 

'k Maak in gedachten vaak een bedevaart

 

'k Maak in gedachten vaak een bedevaart:

dan sta 'k weer op die plek, die zomerdag,

waar ik door de eikenlaan je komen zag;

als relikwie heb ik dat beeld bewaard:

 

uit zonn'ge bomen dropte op zonnige aard'

overal neer de zonn'ge vinkenslag;

'k zag op jouw gezicht die blije lach,

en 'k dacht op eens: 'Ben ik die liefde waard?'

 

En één ding weet ik: als jij dood mocht gaan,

zal 't zijn, als stond ik weer in de eikenlaan,

toen jij zou komen met jouw lief gezicht.

 

Dan wordt die zomerdag, zolang voorbij,

een vizioen van toekomst, waarin jij

MIJ staat te wachten in onwerelds licht.

 

 

 

 

 

Violenbed

 

Het hele perk was vol: je zag geen zand.

De paarsen leken ernstige oude heertjes,

De bruinen glanzend-moll'ge, goed'ge beertjes,

De gelen pluimen van een goudfazant;

 

En massa's witten stonden om de rand,

Zo wit als vlinders of als duivenveertjes,

Net roomse kindertjes in Pinksterkleertjes,

Die om iets heiligs heen staan, hand in hand. -

 

Verwilderd is 't, deels plat, deels uitgeschoten,

Zodat ik - 'k zie ze nog - die mooie groten

In de verschrompelden nauw'lijks herken;

 

Maar even lang als toen sta ik te kijken:

Ze deden goed hun best; 't mag nu niet lijken,

Alsof 'k voor 't vroeger moois ondankbaar ben

 

 

 

 

 

 

dermouw1885
Johan Andreas dèr Mouw (24 juli 1863 – 8 juli 1919)

 

 

 

 

 

De Japanse schrijfster Banana Yoshimoto werd geboren op 24 juli 1964 inTokyo. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007  en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit : Kitchen (Vertaald door Megan Backus)

 

Three days after the funeral I was still in a daze. Steeped in a sadness so great I could barely cry, shuffling softly in gentle drowsiness, I pulled my futon into the deathly silent, gleaming kitchen. Wrapped in a blanket, like Linus, I slept. The hum of the refrigerator kept me from thinking of my loneliness. There, the long night came on in perfect peace, and morning came.

But ... I just wanted to sleep under the stars.

I wanted to wake up in the morning light.

Aside from that, I just drifted, listless.

However! I couldn't exist like that. Reality is wonderful.

I thought of the money my grandmother had left me-just enough. The place was too big, too expensive, for one person. I had to look for another apartment. There was no way around it. I thumbed through the listings, but when I saw so many places all the same lined up like that, it made my head swim. Moving takes a lot of time and trouble. It takes energy.

I had no strength; my joints ached from sleeping in the kitchen day and night. When I realized how much effort moving would require-I'd have to pull myself together and go look at places. Move my stuff. Get a phone installed-I lay around instead, sleeping, in despair. It was then that a miracle, a godsend, came calling one afternoon. I remember it well.

Dingdong. Suddenly the doorbell rang.

It was a somewhat cloudy spring afternoon. I was intently involved in tying up old magazines with string while glancing at the apartment listings with half an eye but no interest, wondering how I was going to move. Flustered, looking like I'd just gotten out of bed, I ran out and without thinking undid the latch and opened the door. Thank god it wasn't a robber. There stood Yuichi Tanabe.

"Thank you for your help the other day," I said. He was a nice young man, a year younger than me, who had helped out a lot at the funeral. I think he'd said he went to the same university I did. I was taking time off.”

 

 

 

yoshimoto
Banana Yoshimoto (Tokyo, 24 juli 1964)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Rosemarie Schuder werd geboren op 24 juli 1928 in Jena. Na haar gymnasiumopleiding werkte zij als freelance journaliste. Tegenwoordig woont zij als zelfstandig schrijfster in Berlijn. Zij schrijft voornamelijk historische romans, zoals bijvoorbeeld over Paracelsus, Johannes Kepler en Michelangelo. In 1958 ontving zij de Heinrich Mann prijs en in 1969, 1978 en 1988 de Nationale Prijs van de DDR.

 

Uit: In der Mühle des Teufels

 

„Noch am frühen Morgen waren sie bereit gewesen, heranzustürmen gegen das Schloß. Aber der lange Tag mit dem Streit, dem Hunger, dem Gestank, dem Durst, der Ungewißheit, ob die im Schloß ausbrechen würden, hatte sie müde gemacht. Die meisten von ihnen waren Bauern, sie waren eine strenge Tagesregel gewohnt. Jetzt, da sie keinen schnellen Erfolg sahen, wünschten sie, sie wären zu Hause. Der Befehl, einen Graben auszuheben, erschien ihnen sinnlos. Vor Einbruch der Dunkelheit gingen unter den Belagerern Flugblätter von Hand zu Hand. Wer nicht lesen konnte, dem wurde vorgelesen: "Wer bis in die Morgenstunden des 13. Mai 1625 das Gebiet von Schloß Frankenburg im Umkreis von zwanzig Meilen nicht verlassen hat, wird erschossen. Geht unverzüglich nach Hause! Wer einen Rädelsführer angibt oder ausliefert, kann belohnt werden. Wer glaubt, irgendeine Beschwerde zu haben, kann sie beim Statthalter mündlich oder schriftlich einbringen. Es wird nach Möglichkeit Abhilfe geschaffen. Wer mit einer Waffe außer Haus angetroffen wird, wird erschossen. Sein Besitz wird eingezogen. Gezeichnet Graf Adam von Herbersdorff, Statthalter." Die Anführer versuchten die Nacht über, den Haufen zusammenzuhalten. Sie erklärten, wenn der Feind schon so eine drohende Sprache führe, dann müsse er sehr unsicher sein. Es war weniger die Angst, die ihren Abzug veranlaßte, als die Unzufriedenheit über die ergebnislose Belagerung, die sie, die Bauern, mehr anstrengte und plagte als die Herren Kommissäre im Schlosse. Und auch ihre Uneinigkeit war zu groß. Sie gingen nach Hause in ihre Dörfer. "Kommst du mit, Baumgartner, zum Statthalter? Es heißt, er reitet auf Frankenburg zu, so geh ich ihm entgegen.“

 

 

 

 

Schuder
Rosemarie Schuder (Jena,  24 juli 1928)

 

 

 

 

 

De Japanse schrijver Junichirō Tanizaki werd geboren in Tokio op 24 juli 1886. Tanizaki kwam uit een welgestelde familie van zakenlieden uit het stadsdeel Nihonbashi in Tokio. Zijn vader was eigenaar van een drukkerij die door zijn grootvader was opgericht. In zijn Yosho jidai ("Kinderjaren", 1956) schrijft Tanizaki dat hij een zorgeloze jeugd heeft gehad. Tanizaki studeerde literatuur aan de Keizerlijke Universiteit van Tokio, maar moest in 1911 zijn studie staken bij gebrek aan geld. Tanizaki's literaire carrière begon in 1909. Hij schreef een toneelstuk in één bedrijf dat werd gepubliceerd in een literair tijdschrift dat hij zelf had helpen oprichten. Hij liet zich in deze periode inspireren door het Westen en modernismen. In 1922 verhuisde hij zelfs naar Yokohama, waar een grote groep buitenlanders woonde, woonde korte tijd in een huis in Westerse stijl en leefde als een bohemien.

Tanizaki werd bekend met de publicatie van zijn korte verhaal Shisei ("De tatoeëerder", 1910). In dit verhaal zet de tatoeëerder een reusachtige "prostitueespin" op het lichaam van een mooie jonge vrouw. Daarna krijgt de schoonheid van de vrouw een demonische macht waarbij erotiek wordt gecombineerd met sadomasochisme. Het thema van de femme fatale komt vaker voor in de eerdere werken van Tanizaki, zoals Shonen ("De kinderen", 1911), Himitsu ("Het geheim," 1911) en Akuma ("Duivel", 1912). Tanizaki's andere werk uit de Taishōperiode zijn onder andere de deels biografische werken Shindo (1916) and Oni no men (1916). Tanizak is nog steeds een van de populairste literaire schrijvers in Japan.

 

Uit: Makioka Sisters (Vertaald door Edward G. Seidensticker)

 

“Would you do this please, Koi-san?"

Seeing in the mirror that Taeko had come up behind her, Sachiko stopped powdering her back and held out the puff to her sister. Her eyes were still on the mirror, appraising the face as if it belonged to someone else. The long under-kimono, pulled high at the throat, stood out stiffly behind to reveal her back and shoulders.

"And where is Yukiko?"

"She is watching Etsuko practice," said Taeko. Both sisters spoke in the quiet, unhurried Osaka dialect. Taeko was the youngest in the family, and in Osaka the youngest girl is always "Koi-san," "small daughter."

They could hear the piano downstairs. Yukiko had finished dressing early, and young Etsuko always wanted someone beside her when she practiced. She never objected when her mother went out, provided that Yukiko was left to keep her company. Today, with her mother and Yukiko and Taeko all dressing to go out, she was rebellious. She very grudgingly gave her permission when they promised that Yukiko at least would start back as soon as the concert was over--it began at two--and would be with Etsuko for dinner.

"Koi-san, we have another prospect for Yukiko."

"Oh?"

The bright puff moved from Sachiko's neck down over her back and shoulders. Sachiko was by no means round-shouldered, and yet the rich, swelling flesh of the neck and back somehow gave a suggestion of a stoop. The warm glow of the skin in the clear autumn sunlight made it hard to believe that she was in her thirties.

"It came through Itani."

"Oh?"

"The man works in an office, M.B. Chemical Industries, Itani says."

"And is he well off?"

"He makes a hundred seventy or eighty yen a month, possibly two hundred fifty with bonuses."

 

 

 

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Junichirō Tanizaki (24 juli 1886 – 30 juli 1965)

 

Geschreven door Romenu om 22:18 Reageer op dit bericht

E. F. Benson, Alexandre Dumas père, Betje Wolff, Katia Mann, Frank Wedekind, Hermann Kasack

De Engelse schrijver E. F. Benson werd geboren in Berkshire op 24 juli 1867. Hij was het vijfde kind van de rector van Wellington College. Hij studeerde aan het Marlborough College in Marlborough, Wiltshire en aan het King’s College in Cambridge.Hij schreefd meer dan negentig boeken. Tot de populairste behoorden Queen Lucia“ (1920) und „Lucia in London“ (1927).

 

Uit: Lucia in London

 

“Considering that Philip Lucas's aunt who died early in April was no less than eighty-three years old, and had spent the last seven of them bedridden in a private lunatic asylum, it had been generally and perhaps reasonably hoped among his friends and those of his wife that the bereavement would not be regarded by either of them as an intolerable tragedy. Mrs. Quantock, in fact, who, like everybody else at Riseholme, had sent a neat little note of condolence to Mrs. Lucas, had, without using the actual words "happy release," certainly implied it or its close equivalent. She was hoping that there would be a reply to it, for though she had said in her note that her dear Lucia mustn't dream of answering it, that was a mere figure of speech, and she had instructed her parlour-maid who took it across to 'The Hurst' immediately after lunch to say that she didn't know if there was an answer, and would wait to see, for Mrs. Lucas might perhaps give a little hint ever so vaguely about what the expectations were concerning which everybody was dying to get information. . . . While she waited for this, Daisy Quantock was busy, like everybody else in the village on this beautiful afternoon of spring, with her garden, hacking about with a small but destructive fork in her flower-beds. She was a gardener of the ruthless type, and went for any small green thing that incautiously showed a timid spike above the earth, suspecting it of being a weed. She had had a slight difference with the professional gardener who had hitherto worked for her on three afternoons during the week, and had told him that his services were no longer required.”.

 

 

 

 

benson
E. F. Benson (24 juli 1867 – 29 februari 1940)

 

 

 

 

 

De Franse dramaturg en schrijver Alexandre Dumas père werd geboren in (Villers-Cotterêts (Aisne) op 24 juli 1802. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007  en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit: Le Speronare

 

« - Seigneur, dit alors l'un d'eux, tandis que les autres continuaient de crier et de pleurer : seigneur, nous sommes les députés de la terre de Sicile, pauvre terre abandonnée de Dieu, de tout seigneur et de toute bonne aide terrestre ; nous sommes de malheureux captifs tout près de périr, hommes, femmes et enfants, si vous ne nous secourez. Nous venons, seigneur, vers votre royale majesté, de la part de ce peuple orphelin, vous crier grâce et merci ! Au nom de la Passion, que Notre-Seigneur Jésus-Christ a soufferte sur la croix pour le genre humain, ayez pitié de ce malheureux peuple ; daignez le secourir, l'encourager, l'arracher à la douleur et à l'esclavage auxquels il est réduit. Et vous le devez le faire, seigneur, par trois raisons : la première, parce que vous êtes le roi le plus saint et le plus juste qu'il y ait au monde ; la seconde parce que tout le royaume de Sicile appartient et doit appartenir à la reine votre épouse, et après elle à vos fils les infants, comme étant de la lignée du grand empereur Frédéric et du noble roi Manfred, qui étaient nos légitimes ; et la troisième enfin parce que tout chevalier, et vous êtes, sire, le premier chevalier de votre royaume, est tenu de secourir les orphelins et les veuves.
Or, la Sicile est veuve par la perte qu'elle a faite d'un aussi bon seigneur que le roi Manfred ; or, les peuples sont orphelins parce qu'ils n'ont ni père ni mère qui les puissent défendre, si Dieu, vous et les vôtres, ne venez à leur aide. Ainsi donc, saint seigneur, ayez pitié de nous, et venez prendre possession d'un royaume qui vous appartient à vous et à vos enfants, et, tout ainsi que Dieu a protégé Israël en lui envoyant Moïse, venez de la part de Dieu tirer ce pauvre peuple des mains du plus cruel Pharaon qui ait jamais existé ; car, nous vous le disons, seigneur, il n'est pas de maîtres plus cruels que ces Français pour les pauvres gens qui ont le malheur de tomber en leur pouvoir. »

 

 

 

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Alexandre Dumas père (24 juli 1802 - 5 december 1870)

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Betje Wolff (eig. Elizabeth Bekker) werd geboren in Vlissingen op 24 juli 1738. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit: Historie van mejuffrouw Sara Burgerhart

 

“Mejuffrouw Sara Burgerhart aan den Heer Abraham Blankaart.

Ge-eerde heer, zeer ge-achte voogd!

Dat was een blyde Postdag voor my. Een Brief van myn geëerden Voogd. Waarlyk, ik heb geschreid, ziende hoe veel belang gy in my naamt: doch dat zes maanden uit blyven! daar lag al myn vreugd in 't voetzant. Wel, myn allerliefste Voogd, ik kan het hier geen zes weken langer uithouden; zo als ik ook evenwel behandelt word, maar ik kan 't niet half schryven; zo gy, myn Heer, hier waart, gy zoudt het my toestaan. Och, zo waar, ik heb u geen één jokkentje, hoe klein ook, op den mouw gespelt. Foei, myn Heer, zou ik liegen? dan was ik een zeer slegt meisje, en verdiende dat gy my bekeeft. Ik ben niet alleen de slavin van Tantes grillen, maar ik word ook geringeloort door eene oude lelyke zotte meid, die, om Tante te behagen, my dol maakt.

De Juffrouw, daar ik gaarne by zoude inwonen, is de ongelukkige weduw van een fatsoen-

]lyk man, die niet dan ordentelyke Dames logeert. Eene myner oude schoolmakkertjes is daar reeds eenigen tyd geweest, en pryst de Juffrouw heel zeer. Daar zyn nog twee andere Dames ook.

Vry, vrolyk en onbeknort te leven, dit is myn eenig oogmerk; en is dat berispelyk? By Tante kan ik niet blyven, zo ik my niet tot huichlary wil verlagen, eene ondeugd, die allerasschuwlykst voor my is; en waar aan ik my zeker nooit zal te buitengaan.

Ik beveel my in uwe gunst. Ik zal my in allen opzichte altoos zo pogen te gedragen, dat gy voldaan zyt, maar by Tante kan ik niet blyven: Laat my toe, dit nogmaal te zeggen.

Wat ben ik blyde met de my toegezegde Muziek! Ik zing al in voorraad. o! Wat zal die fraai zyn; Mooglyk is er wel van Rousseau's Compositie by? duizendmaal dank. Ik hoop al die stukken u eens, onder het rooken van een Pypje, voor te spelen. Maar, denk eens aan, myn Heer Blankaart, daar wil Tante niet hebben dat ik speel, dan naar ouwe lollige zeuzeryën; en lieve Heer, ik speel evenwel zo graag, en ik heb zulke mooije Cantata's. Mag ik u bidden, myn Heer, zendt het Pakje aan Tantes huis niet; het ging wis en waarlyk op 't vuur: ik zal hier een adresje insluiten.”

 

 

 

 

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Betje Wolff (24 juli 1738 - 5 november 1804)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijversvrouw Katia Mann, steun en toeverlaat van de Duitse schrijver Thomas Mann, werd geboren als Katharina Pringsheim op 24 juli 1883 in Feldafing. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit: Katia Mann hat sich nicht geopfert (Interview met Frido Mann, Welt am Sonntag, 3 maart 2003)

 

« WamS: Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie an Ihre Großmutter denken?

Mann: Ihre Widersprüchlichkeit. Sie konnte ungeheuer zärtlich, liebevoll und großzügig sein, aber auch schroff, dominant und ungeduldig.

WamS: Inge und Walter Jens sind sich einig, dass „Frau Thomas Mann" intelligenter war als ihr Mann. Teilen Sie diese Meinung?

Mann: Auf jeden Fall hatte sie einen scharfen Verstand, unter dem Thomas Mann gelegentlich gelitten hat. Sie hat sich nicht untergeordnet, und er konnte es schlecht ertragen, von ihr widerlegt zu werden.

WamS: Auch Katias politischer Weitblick wird gerühmt ...

Mann: Sie hat schon 1923, zur Zeit der Inflation, hellsichtig vorausgesehen: „Ein Volk, das sich so etwas gefallen lässt, wird noch ganz andere Dinge mit sich machen lassen."

WamS: Sie waren der Lieblingsenkel von Thomas Mann. Hat Ihre Großmutter auch Prioritäten gesetzt oder waren ihr alle vier Enkel, egal ob Junge oder Mädchen, gleich lieb?

Mann: Soweit ich mich erinnere, hat sie immer versucht, Ungerechtigkeiten auszugleichen, uns allen ihre Aufmerksamkeit zu widmen.

WamS: Nach dem Tod von Thomas Mann haben Sie acht Jahre bei Ihrer Großmutter in der Schweiz gelebt und gelernt. Rückblickend eine schöne Zeit?

Mann: In den ersten vier Jahren war ich noch Schüler. Katia Mann hat mir beigestanden. Doch bei schlechten Noten kannte sie kein Pardon. Ich erinnere mich, dass ich sie mit der Ausrede „Ach, ich habe wieder Pech gehabt" gnädig stimmen wollte. Ungeduldig schimpfte sie: „Neunmal Pech ist Pech, zehnmal Pech ist Schuld." Nicht gerade angenehm, aber prägend. »

 

 

 

 

 

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Katia Mann (24 juli 1883 – 25 april 1980)

Katja en Thomas Mann, 1929 voor het hotel Adlon in Berlijn

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en acteur Frank Wedekind werd geboren in Hannover op 24 juli 1864. Zie ook mijn blog van 24 juli 2007 en ook mijn blog van 24 juli 2008.

 

Uit: Die Büchse der Pandora

 

Der normale Leser

schwankt herein

 

          Ich möchte gern ein Buch bei Ihnen kaufen.

Was drin steht, ist mir gänzlich einerlei.

Der Mensch lebt, heißt es, nicht allein vom Saufen.

Auch wünsch' ich dringend, daß es billig sei.

Die älteste Tochter will ich zum Gedenken

Der ersten Kommunion damit beschenken.

 

Der rührige Verleger

 

 Da kann ich Ihnen warm ein Buch empfehlen,

Bei dem das Herz des Menschen höher schlägt.

Heut lesen es schon fünf Millionen Seelen,

Und morgen wird's von neuem aufgelegt.

Für jeden bleibt's ein dauernder Gewinn,

Steht doch für niemand etwas Neues drin.

 

Der verschämte Autor

schleicht herein

 

    Ein Buch möcht' ich bei Ihnen drucken lassen;

Zehn Jahre meines Lebens schrieb ich dran.

Das Weltall hofft' ich brünstig zu umfassen

Und hab's kaum richtig mit dem Weib getan.

Was lernend ich dabei als wahr empfand,

Hab' ich in schlottrig schöne Form gebannt.

 

Der hohe Staatsanwalt

stürmt herein

 

    Ich muß ein Buch bei Ihnen konfiszieren,

Vor dem die Haare mir zu Berge stehn.

Erst sah den Kerl man alle Scham verlieren,

Nun läßt er öffentlich für Geld sich sehn.

Drum werden wir ihn nach dem Paragraphen

Einhundertvierundachtzig streng bestrafen.

 

 

 

 

 

wedekind
Frank Wedekind (24 juli 1864 - 9 maart 1918)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook Zie ook mijn blog van 24 juli 2007.

 

De Duitse schrijver Hermann Kasack werd geboren op 24 juli 1896 in Potsdam.

 

Geschreven door Romenu om 22:14 Reageer op dit bericht

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