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Berichten van 14 januari 2010 tot 15 januari 2010

Osip Mandelstam, Mihai Eminescu, Johannes Beilharz, Molière, Franz Grillparzer

De Russische dichter Osip Mandelstam werd geboren op 15 januari 1891 in Warschau. Zie ook mijn blog van 15 januari 2007 en ook mijn blog van 15 januari 2008 en ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

*** 

 

Nur noch Kinderbücher zu lesen,

Nur noch Kindergedanken zu hegen,

Alles Große ganz weit zu verwehen,

Aus tiefem Kummer stets aufzuerstehn.

 

Ich bin vom Leben so tödlich geschafft,

Dass ich von ihm nichts mehr annehmen werde,

Ich liebe jedoch diese kärgliche Erde,

Weil ich noch nie eine andere sah.

 

Ich schaukelte in einem Garten, weit fort,

Auf einer einfachen, hölzernen Schaukel.

Hohe Tannen am dunklen Ort

Sah ich, erinnernd, durch Traumnebel gaukeln.

 

 

 

 

Vertaald door Erich Boerner

 

 

 

 

Brothers, let us glorify freedom’s twilight 

 

Brothers, let us glorify freedom’s twilight –

the great, darkening year.

Into the seething waters of the night

heavy forests of nets disappear.

O Sun, judge, people, your light

is rising over sombre years

 

Let us glorify the deadly weight

the people’s leader lifts with tears.

Let us glorify the dark burden of fate,

power’s unbearable yoke of fears.

How your ship is sinking, straight,

he who has a heart, Time, hears.

 

We have bound swallows

into battle legions - and we,

we cannot see the sun: nature’s boughs

are living, twittering, moving, totally:

through the nets –the thick twilight - now

we cannot see the sun, and Earth floats free.

 

Let’s try: a huge, clumsy, turn then

of the creaking helm, and, see -

Earth floats free. Take heart, O men.

Slicing like a plough through the sea,

Earth, to us, we know, even in Lethe’s icy fen,

has been worth a dozen heavens’ eternity.

 

 

 

Vertaald door A. S. Kline

 

 

 

 

mandelstam_osip
Osip Mandelstam (15 januari 1891 – 27 december 1938)

 

 

 

 

De Roemeense dichter Mihai Eminescu (eigenlijk Mihail Eminovici) werd geboren op 15 januari 1850 in Botoşani bij Czernowitz. Zie ook mijn blog van 15 januari 2007 en ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Zum Stern

 

Zum Stern, der gerade aufgetaucht,

Der Weg ist lang und seicht,

Es viele tausend Jahre braucht

Bis uns sein Licht erreicht.

 

Vielleicht erlosch schon längst sein Schein

Durch blaue leuchtend’ Sterne,

Nur noch sein Strahl so schön und rein

Flimmert jetzt aus der Ferne.

 

Des toten Sternes Bild so nah

Erklimmt des Himmels Licht

Er war, als man ihn noch nicht sah,

Heut’ sehn wir ihn... ist nicht.

 

Gleich unsrer Wehmut, wie ein Dieb,

Verschwand im dunklen Glimmer

Das Licht der uns erloschnen Lieb,

Verfolgt uns heut noch immer.

 

 

 

 

Oh, Mutter...

 

Oh, Mutter, liebste Mutter, aus Nebeldunkelheit

Durch Blätterrauschen rufst mich in deine Ewigkeit;

Über die dunklen Schatten der heilig kalten Gruft

Schütteln Akazien Blätter gedrängt von Herbst und Luft,

Die Zweige rauschen leise, als sprächen sie dein Wort...

Sie ewig werden rauschen, du ewig ruhest dort.

 

Und wenn ich sterb’, Geliebte, so weine nicht um mich;

Den Zweig von unsrer Linde mit zartem Finger brich,

An meinem Haupt mit Sorgfalt den Zweig sollst du begraben

Und deine feuchten Tränen lass’ auf ihn runterfallen;

Ich werde seinen Schatten empfinden immerfort...

Und ewig wächst der Schatten, ich ruh’ an diesem Ort.

 

Doch wenn das Schicksal möchte, dass wir gemeinsam sterben,

Soll man uns nicht begraben in düstren Friedhofserden,

Das Grabe man uns schaufle am Bachesufer Rande

In einen Sarg, Geliebte, uns bette dort im Sande;

An meiner Brust für ewig wirst sein und immerfort...  

Der Bach wird uns beweinen, wir ruh’n an diesem Ort.

 

 

 

Vertaald door Christian W. Schenk

 

 

 

 

eminescu

Mihai Eminescu (15 januari 1850 - 15 juni 1889)

Borstbeeld in Boekarest 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, vertaler en schilder Johannes Beilharz werd geboren op 15 januari 1956 in Oberndorf am Neckar. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Wer interessiert sich für mich?

                                      Gewidmet allen Poeten mit mehr Poeten als Publikum

 

Nach einem solchen Titel muss jetzt etwas vollkommen Unerwartetes kommen,
zum Beispiel etwas über die Binder grober Besen aus Birkenreisig.

 

Oder über die Wahr- oder Unwahrscheinlichkeit eines Krieges,
oder etwas über die Wahrheit, ihre Findung oder Verhüllung,

 

oder etwas über Gynäkologie, die immer desolater werdende Situation
der Reformhäuser in Deutschland (diese Altersmüdigkeit, diese

 

Verfehlung einst hehrer Ziele) oder den Verfall eines bestimmten
Mietshauses mit langweilig-klobigen Linien, gebaut in den

 

Neunzehnhundertsechzigern, zu finden östlich des Wagenburg-
tunnels in Stuttgart Ost. Sonne, auch heute bist du aufgegangen.

 

 

 

 

Beilharz
Johannes Beilharz (Oberndorf am Neckar, 15 januari 1956)

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver en acteur Molière (pseudoniem van Jean-Baptiste Poquelin) werd geboren in Parijs op 15 januari 1622. Zie ook mijn blog van 15 januari 2007  en ook mijn blog van 15 januari 2008 en ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Uit:  Le Tartuffe, ou l’Imposteur

ACTE I, Scène première

 

MADAME PERNELLE

Allons, Flipote, allons, que d'eux je me délivre.

ELMIRE

Vous marchez d'un tel pas qu'on a peine à vous suivre.

MADAME PERNELLE

Laissez, ma bru, laissez, ne venez pas plus loin:

Ce sont toutes façons dont je n'ai pas besoin.

ELMIRE

De ce que l'on vous doit envers vous on s'acquitte.

Mais, ma mère, d'où vient que vous sortez si vite?

MADAME PERNELLE

C'est que je ne puis voir tout ce ménage-ci,

Et que de me complaire on ne prend nul souci.

Oui, je sors de chez vous fort mal édifiée:

Dans toutes mes leçons j'y suis contrariée,

On n'y respecte rien, chacun y parle haut,

Et c'est tout justement la cour du roi Pétaut.

DORINE

Si...

MADAME PERNELLE

Vous êtes, mamie, une fille suivante

Un peu trop forte en gueule, et fort impertinente:

Vous vous mêlez sur tout de dire votre avis.

DAMIS

Mais...

MADAME PERNELLE

Vous êtes un sot en trois lettres, mon fils.

C'est moi qui vous le dis, qui suis votre grand'mère;

Et j'ai prédit cent fois à mon fils, votre père,

Que vous preniez tout l'air d'un méchant garnement,

Et ne lui donneriez jamais que du tourment.

 

 

 

 

OrangeOperaMoliere1_WEB

Molière (15 januari 1622 - 17 februari 1673)

Borstbeeld bij de Opera van Orange

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Grillparzer werd geboren in Wenen op 15 januari 1791. Zie ook mijn blog van 15 januari 2007 en ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: Tagebuch auf der Reise nach Deutschland

 

“Komisch war anzusehen, wie eine Station vor Iglau der Schmied des Ortes den Kondukteur auf den Bruch der Achse aufmerksam machte. Der Mann hatte auf eine fast unbegreifliche Weise das am unteren Teile der Achse befindliche Gebrechen im Vorbeigehen sogleich bemerkt. Kaum aber hatte er es ausgesprochen, als alles über ihn herfiel, ihn mit Schimpfworten überhäufte, seine angebotenen Dienste zurückwies, und doch war die Achse wirklich gebrochen und wir waren ihm eher Dank schuldig. Ich erkundigte mich und erfuhr nun, daß der Mann, wie gesagt, Schmied des Ortes, und wohl oft ohne Arbeit, sich ein eigenes Geschäft daraus mache, den ankommenden Wagen aufzulauern und den Leuten die gute Laune durch Entdeckung eines Gebrechens an denselben zu verleiden. Daher ist der Mann bekannt und verhaßt. Niemand läßt etwas bei ihm reparieren, sondern man fährt aus Abgunst lieber mit Gefahr eine Station weiter, und doch setzt der Schmied sein odiöses Geschäft immer fort.

Ich bewunderte, wie ruhig er fortging, wie er auf alle Schmähungen nicht ein Wort erwiderte, als ob die anderen ein Recht hätten, sie ihm zu sagen. Er souteniert wenigstens seinen Charakter,

In Iglau zwei Stunden, während der Wiederherstellung der Achse herumgeschlendert. Die Stadt nicht übel, der Menschenschlag hübsch. Ein Haus nahe dem Thor von oben bis unten mit beinahe ganz geschwärzten Malereien bedeckt. Oben und unten biblische Geschichten, in der mittleren Reihe den Einzug eines großen Herrn darstellend, Karls V., wie man mir sagte. Das ganze recht gut gemalt; besonders scheinen in dem Festzuge die Gesichter all dieser Ritter und Herren meist mehr Ausgedrücktes und Bezeichnendes gehabt zu haben, als von einer solchen Schilderei zu erwarten ist.

 

 

 

 

Franz_Grillparzer_Aquarell

Franz Grillparzer (15 januari 1791 - 21 januari 1872)

Aquarel van M.M. Daffinger, 1827

Geschreven door Romenu om 20:44 Reageer op dit bericht

Willem de Clercq, Louis Guilloux, Franz Fühmann, Martha Saalfeld, Xu Zhimo

De Nederlandse dicher en (dagboek)schrijver Willem de Clercq werd geboren in Amsterdam op 15 januari 1795. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: Dagboek van Willem de Clercq 1811-1830

 

“Woensdag 8 Juny 1814

Afreis Eindelijk weder op reis. Dus sprak ik in mij- zelven toen ik de eerste voetstap buiten de Haarlemmerpoort deed. Het weder was gunstig alles was bekoorlijk. Na een vrij levendig discours in de trekschuit met een ex garde d'honneur en een geangliseerde hollander bereikte ik Kenaus wallen. Eene visite bij den heer Walré afleggende geraakte ik met zijn E. in zulk een langdurig letterkundig gesprek dat ik na meer dan twee uren onderhoud mij eindelijk los moest rukken. Toen stapte ik met de stok in de hand de poort uit en deed met het uiterste genoegen de wandeling na Leyden over Hillegom Lis en Sassenheim. In de eersten herinnerde mij nog ieder plekje aan genotene genoegens. Overheerlijk is deze weg tot zulk een togt geschikt. Schone lustplaatsen bomen in 't kort steeds

afwisseling. Voorbij Sassenheim sloeg ik den weg naar Warmond in en deze beviel mij uitstekend. Een brede zandweg door buitenplaatsen omzoomd door schone bomen beschaduwd voerde mij door het aangename Warmond tot aan een brug over de vaart gelegen waarvan het gezigt treffend is.

Eindelijk genaakte ik Leyden en het gelukte mij het huis van den Heer Kemper op te sporen. Hetzelve is overheerlijk gelegen op die statige Breestraat zeker een der schoonste straten van ons land en vlak tegenover het stadhuis een ouderwetsch gebouw met torens en klokkespel. De professor ontving mij met open armen. De goede man was overstroomd met werk en verzoekschriften van amptbegerige supplianten.

Wij zagen in schemeravond eene boekenverkoping die juist al weinig te betekenen had. Hij maakte mij burger in zijne uitgebreide bibliotheek en hiermede was ook het werk van dien dag geeindigd.“

 

 

 

 

Willem_de_Clercq_door_HW_Couwenberg
Willem de Clercq (15 januari 1795 - 4 februari 1844)

Portret door HW Couwenbergh

 

 

 

De Franse schrijver Louis Guilloux werd geboren op 15 januari 1899 in Saint-Brieuc. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: Le sang noir

 

“"Il avait traîné jusqu'à la porte ses pas entravés et souriait vaguement, debout sur le seuil, géant difforme à la tête trop petite, aux bras et aux jambes trop longs. Un vieux veston de chasseur en velours marron, criblé de taches d'encre et de graisse, auquel manquaient plus de la moitié des boutons. Autour de son cou s'enroulait un cache-nez rouge dont il avait rejeté un pan sur l'épaule, comme le pan d'hermine de sa robe d'agrégé, les jours de distribution solennelle des prix, ou quand on enterrait un collègue. Au bout d'une ficelle pendait sur sa poitrine un petit sifflet d'un sou qui lui servait pour rappeler sa chienne Mireille qui aimait tant courir au loin, sauter, bondir, au risque de se faire mordre par un chien enragé ou couvrir par un bâtard. Son pantalon gris, ravaudé, mal retenu par une ceinture en cuir, s'affaissait sur ses pantoufles. Et sous le veston, un petit gilet noir et démodé s'ouvrait, montrant une chemise que les puces avaient abondamment tachée."

(...)

 

" Son petit chapeau de toile rabattu sur l'œil, sa peau de bique flottante, sa canne tenue comme une épée, et cet effort si pénible à chaque pas pour arracher comme d'une boue gluante ses longs pieds de gugusse, (il) avait l'air dans la rue d'un somnolent danseur de corde. Sa myopie accusait le côté ahuri de son visage, donnait à ses gestes un caractère ralenti, vacillant, d'ivrogne ou de joueur à colin-maillard. Il avait toujours l'air de lutter contre un coup de vent et, sur le trottoir, il avançait en rasant les murs, le menton pointé comme un éperon, fouettant l'air derrière lui avec sa canne comme pour chasser d'invisibles monstres acharnés à ses trousses. Ses lèvres remuaient comme celles de qui récite des prières, peut-être des exorcismes. Et sous son coude, il serrait une serviette noire, sa vieille serviette d'étudiant devenue sa serviette de professeur…"

 

 

 

Guilloux
Louis Guilloux (15 januari 1899 – 14 oktober 1980)



De Duitse dichter en schrijver Franz Fühmann werd geboren op 15 januari 1922 in Rochlitz (in het huidige Tsjechië). Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Aber kein Kerker...

Aber kein Kerker ist härter
als der in die Seele gesenkt,
was sind Schlösser und Schwerter,
wenn der Geist ein Bild nicht mehr denkt,
sich versagt ihm, versargt es für immer
in des Hirns versiegeltes Fort,
keine Schauer, keine Schimmer
kommen je wieder von dort.

 

Freilich: Auch alle die Blitze
und Blicke, die uns entzückt,
die blanke, blendende Spitze
des Witzes: sie sind entrückt
mit den Plänen und Plagen, den bösen,
zusammen geht es ins Grab,
da ist nichts herauszulösen,
alles muß hinab,

 

das Ganze zugemauert,
daß nichts mehr deutbar sei,
kein Trost, keine Trauer, die dauert,
alles ist vorbei,
eine Grabeszelle
in der Seele, nicht Schmerz, nicht Lust,
eine tote Stelle,
mir schon unbewußt,

 

schon Legende, Lüge,
daß dies wäre geschehn.
Keine vertrauten Züge,
nichts mehr zu verstehn.
Verschlossen ein Bild für immer
im härtesten, festesten Fort,
keine Schauer, keine Schimmer
kommen je wieder von dort.

 

 

 

 

fuehrmann
Franz Fühmann (15 januari 1922 – 8 juli 1984)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Martha Saalfeld werd geboren op 15 januari 1898 in Landau. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Wie schwimmt der Berg im Blauen

 

Wie schwimmt der Berg im Blauen! Milde schmeckt

Der Wind nach früher Blüte. Süßes Gras

Schwillt in der Mulde. Es erklingt wie Glas

Die dünne Luft. Mit trockner Zunge leckt

 

Die zärtliche den feuchten Spiegel, drin

Der Himmel steht, die Pappel und der Pflug

Des Ackerers. Gestirn und Wolkenzug –

O starke Schrift vom mildesten Beginn!

 

Die Traubenhyazinthe hat das Blau

Des Himmels eingesogen. Morgenstern

Und Miere blühn im Wingert. Aber fern –

Her kommt der Trunkene. Er atmet lau.

 

 

 

 

saalfeld
Martha Saalfeld (15 januari 1898 – 14 maart 1976)

 

 

 

 

De Chinese dichter Xu Zhimo werd geboren op 15 januari 1897 in de provincie Zhejiang. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

 

I Don't Know Which Direction the Wind is Blowing

 

I don't know,

Which direction the wind is blowing------

I am in a dream,

Her tenderness, my fascination.

 

I don't know,

Which direction the wind is blowing-------

I am in a dream,

Sweetness is the glory of the dream.

 

I don't know,

Which direction the wind is blowing-------

I am in a dream,

Her betrayal, my depression.

 

I don't know,

Which direction the wind is blowing-------

I am in a dream,

Heartbreaking in the gloom of the dream.

 

I don't know,

Which direction the wind is blowing-------

I am in a dream,

Dimness is the glory of the dream.

 

 

 

 

xu_zhimo
Xu Zhimo (15 januari 1897 – 19 november 1931)
Geschreven door Romenu om 20:39 Reageer op dit bericht

Walter Serner, Alexander Moszkowski, Aleksandr Gribojedov, Sidonia Zäunemann, Peter Christen Asbjør

De Duitse schrijver Walter Serner werd op 15 januari 1886 in de Tsjechische plaats Karlsbad (Bohemen) geboren. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: Die Tigerin

 

„Dennoch gingen sie etwa eine Viertelstunde noch neben, vor und hinter einander einher, bis endlich Fec das unerträglich gewordene Schweigen brach, indem er, in einer unwiderstehlichen Laune, den sehr unverständlichen Wunsch aussprach: "Gib mir eine Bohne und ich werde dir sagen, daß jene Wurst blau ist."
Bichette wartete, ob nicht noch etwas folgen würde. Dann lachte sie häßlich und laut. "Wie wärs, hein, wenn du diese geholten Sachen ließest?"
Fec wurde mit einem Blick lebendig. "Das ist es! Das ist es! Geholte Sachen! Geholte Sachen!"
Bichette lachte noch lauter und noch häßlicher. "Machen wir uns, Herr Baron? Oder machen wir uns nicht."
"Das ist es. Wir machen uns."
"Schlingue! Was denn! So sprich doch schon!" Bichette stupste Fec, seinen Ellbogen packen, vorwärts.
Fec blieb sofort stehen. "Sprachst du nicht gestern von der Tatsache, daß wir uns lieben? Und daß es feststünde, wir wüßten bloß nicht - warum, und nicht - wie? Wenn aber ..." Er hielt, seine Hand auf Bichettes Unterarm, inne, um die Wirkung dessen, was er sagen wollte, noch zu erhöhen. "Wenn aber das Warum fehlt und das Wie, wie steht es dann mit der Tatsache?"
Bichette riß sich zornig seine Hand herunter. "Was willst du damit sagen, hein?"
"Folgendes." Fec ging, die Hände vor der Brust schließend, langsam weiter. "Weder du hattest recht, noch hatte ich recht. Die Prügelei in der Jetée hat sich nicht ereignet, weil wir doch leer laufen, aber auch nicht, weil wir nicht mehr leer laufen. Unsere Abmachung ist durchaus nicht etwas anderes geworden. Sie ist geblieben, was sie war."
 

 

 

 

walter-serner
Walter Serner (15 januari 1886 – augustus 1942)

Portret door Christian Schad

 

 

 

 

De Duitse schrijver en satiricus Alexander Moszkowski werd geboren in Pilica, Polen, op 15 januari 1851. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Weltgeschichte
 
Stets bei einer Zeitenwende
Nach der Länderkarte greift man,
Was sich da geändert fände
Mit den Blicken überschweift man;
Und da sieht man: die Rumänen
Sind von rechts nach links schraffiert,
Während wieder die Hellenen
Meist von links nach rechts liniiert;
Aber in Bulgarien, merke,
Da verläuft's horizontal.
Während wiederum der Terke
Liniiert ist vertikal,
Solche Karte, auf der Platte
Zinkgeätzt und stahlgestichelt,
Wird, wie man es nötig hätte,
So gestrichelt, -- so gestrichelt.
Wenn wir dann noch weiter leben,
Kommt ein neues Blatt heraus,
Da radiert und kratzt man eben
Wieder ein paar Strichel aus;
Banden wüten, Schlachten toben,
Völkerbrand und Massakrierung,
Das ergibt dann, unten, oben,
Eine andere Schraffierung.
Schändung, Greuel und Gezeter,
Pulver, Schwert und Dynamit,
Das bedeutet, daß man später --
Ein paar neue Strichel sieht.
Und den Völkern knackt die Schwarte,
Und Europa macht Spektakel,
Resultat: auf dieser Karte,
Ein paar neue Krikelkrakel.
Immer neue Varianten
Gibt's beim Sengen und beim Morden,
Und die älteren Atlanten
Sind dann immer falsch geworden;
Unablässig wird die vorige
Karte wieder umgewühlt,
Ein Beweis, daß die Historie
Stets mit falschen Karten spielt.

 

 

 

 

Moskowski
Alexander Moszkowski (15 januari 1851 – 26 september 1934)

 

 

 

 

 

De Russische schrijver Aleksandr Sergejevitsj Gribojedov werd geboren in Moskou op 15 januari 1795. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: WOE FROM WIT (Lijden door verstand, vertaald door A.S.Vagapov)

 

„L i z i e

It's you, sir ?

F a m u s o v

Yes, it's me.

( stops the clock music)

You naughty little mischief maker ! I didn't know !

I had just wondered what it could be:

Now it's a flute, now it's a piano,

It's much too early in the day

For Sofia to play.

L i z i e

No, sir . . . For once . . .

I did it quite by chance.

F a m u s o v

That's it:

I must be on the watch indeed,

It was intended to be sure.

 

(cuddles up to her)

 

You naughty girl, you mischief maker, you are ! . .

L i z i e

Naughty yourself ! The words you say

Do not befit you, do they ?

F a m u s o v

You're modest but the frivolous kind,

Frivolities and mischief are all you have in mind.“

 

 

 

 

Griboyedov
Aleksandr Gribojedov (15 januari 1795 – 11 februari 1829)

Portret door Ivan Kramskoi

 

 

 

 

De Duitse dichteres Sidonia Hedwig Zäunemann werd geboren op 15 januari 1714 in Erfurt. Zie ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

 

Das brennende Erfurt (Fragment)

Ach! vergiß nicht einen Tag,
Da sich Wind und Gluth verschworen,
Nicht zu ruhn in deinen Thoren,
Biß ein Theil in Staube lag;
Da die Luft von Stürmen brüllte,
Und der Dampf den Tag verhüllte.
O wie fassest du betrübt
Auf den heissen Feuer-Stäten!
Gott ließ dich vergebens beten,
Biß sein Grimm war ausgeübt,
Und dein Sabbath gab dir, leider!
Feuer für die Feyer-Kleider.

 

O! Was erhebt sich vor ein Sturm!
Wie braußt der Wind in unsern Gassen!
Dort wankt ein hochgespizter Thurm,
Den hunderttausend Wirbel fassen.
Hier kracht ein schwach und mürbes Haus;
Sein Grimm bricht Kalch und Ziegel aus;
Er pfeift durch Gärten und Gebäude.
Entstünd ein Feuer ohngefehr,
Wo nähmen wir jezt Rettung her;
Wie schlecht wär unsre Sabbaths-Freude!

 

O weh uns! kaum gedenk ich dran,
So hör ich Feuer! Feuer! schreyen.
Die Funken steigen Himmel an,
Und scheinen uns den Tod zu dräuen.
Die ganze Stadt erschrikt und bebt,
Und was in unsern Mauren lebt,
Erzittert, läuft und eilt zum Retten.
Der stark und ungeheure Wind
Treibt Gluth und Flammen so geschwind,
Als ob sie güldne Flügel hätten.

 

 

 

 

zauenemann
Sidonia Zäunemann (15 januari 1714 – 11 december 1740)

 

 

 

De Noorse schrijver Peter Christen Asbjørnsen werd geboren op 15 jamuari 1812 in Kristiania, tegenwoordig Oslo. Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 15 januari 2007 en ook mijn blog van 15 januari 2009.

 

Uit: Per Gynt

 

„"Ei, ob du gerade oder krumm bist, du sollst mich doch weiterlassen," sagte Per Gynt, denn er merkte, daß er im Kreise herumging und der Krumme sich um die Sennhütte herumgeschlängelt hatte. Bei diesen Worten schob sich der Krumme ein wenig auf die Seite, so daß Per Gynt an die Sennhütte hingelangen konnte. Als er hineinkam, war es da drinnen nicht heller als draußen; er stolperte und tastete an den Wänden umher, denn er wollte seine Flinte abstellen und seine Jagdtasche ablegen. Aber während er so suchend umhertappte, fühlte er wieder das Kalte, Große und Schlüpfrige.

"Wer ist denn das nun?" rief Per Gynt.

"Ach, ich bin der große Krumme," lautete die Antwort. Und wohin er auch faßte, und wohin er den Fuß setzte, überall fühlte Per Gynt den Ring, den der Krumme um ihn gezogen hatte.

"Hier ist nicht gut sein," dachte Per Gynt, "weil dieser Krumme ebensogut hier drinnen als draußen ist; aber ich werde diesem Ruhestörer bald ein Ende machen." Er nahm seine Flinte, ging wieder hinaus und tastete an dem Krummen entlang, bis er den Kopf fand.

"Wer bist du denn eigentlich?" fragte er.

"Ach, ich bin der große Krumme von Etnedal," sagte der große Troll. Da machte Per Gynt kurzen Prozeß und schoß ihm drei Kugeln mitten durch den Kopf.

"Schieß noch einmal!" rief der Krumme. Aber Per Gynt wußte es besser, denn wenn er noch einmal geschossen hätte, wäre die Kugel auf ihn selbst zurückgeprallt. Als dies getan war, faßten Per Gynt und die Hunde fest zu und zogen den großen Troll aus der Sennhütte hinaus, damit sie es sich in der Hütte bequem machen könnten. Währenddessen lachte und höhnte es von allen Bergen ringsum.

"Per Gynt zog viel, aber die Hunde zogen mehr!" ertönte es.

Am Morgen wollte Per Gynt hinaus auf die Jagd. Als er tief in die Berge hineinkam, sah er ein Mädchen das Schafe und Ziegen über einen Berggipfel trieb. Als er aber den Gipfel erreicht hatte, war das Mädchen mit seiner Herde verschwunden, und Per Gynt sah nichts als ein großes Rudel Bären.“

 

 

 

asbjoernsen_statue

Peter Christen Asbjørnsen (15 januari 1812 – 6 januari 1885)

Standbeeld in Oslo

 

Geschreven door Romenu om 20:36 Reageer op dit bericht

J. Bernlef, Yukio Mishima, John Dos Passos, Edward St Aubyn, Anchee Min

De Nederlandse schrijver en dichter J. Bernlef werd geboren op 14 januari 1937 in Sint Pancras. Zie ook mijn blog van 14 januari 2007 en ook mijn blog van 14 januari 2008 en ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

 

Naderend onweer

 

Heel in de verte nog
rolt iemand van de trap

Dronken verhuizer
die de rommelzolder

Volstapelt met duister
rondkolkend huisraad

Met bijl en snijbrander
nadert hij ons interieur

In de palm van zijn hand
nu vlak boven ons

Valt in een flits
zijn plan te lezen.

 

 

 

 

Uit het oog uit het hart

 

Als het iemand is
is het dus die iemand
die ons neerslaat
wegmaait, al ons gras

Ik ben niet bestand tegen dit
alles vernietigende beeld

Daarom leg ik een steen
in een doos, sluit de deksel
begraaf zo de stilte achter zijn naam

Als het iemand is
is hij hier niet
is hij die steen in die doos
ook niet.

 

 

 

 

Het laatste woord

 

Wantrouwen in grote woorden

in kleine woorden, voegwoorden

tussenwerpsels, in het laatste woord

dat iedereen wil en niemand krijgt.

 

Een totale gespreksstop

met strenge straffen

tong uitrukken wel het minste.

 

Het paard langs de spoorbaan

staart de sneltreinen na

het gras wacht op de vallende nacht

de steen koestert zich in het lage licht.

 

‘Waarom hebt u mij verlaten?’

 

Wat een lachwekkende klacht!

 

 

 

 

 

bernlef
J. Bernlef (Sint Pancras, 14 januari 1937)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Yukio Mishima werd geboren op 14 januari 1925 in Tokyo. Zie ook mijn blog van 14 januari 2007  en ook mijn blog van 14 januari 2008 en ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Fountains in the Rain (Vertaald door John Bester)

 

“The boy was tired of walking in the rain dragging the girl, heavy as a sandbag and weeping continually, around with him. A short while ago, in a tea shop in the Marunouchi Building, he had told her he was leaving her.
The first time in his life that he'd broken with a woman!
It was something he had long dreamed of; it had at last become a reality. It was for this alone that he had loved her, or pretended to love her; for this alone he had assiduously undermined her defenses; for this alone he'd furiously sought the chance to sleep with her, slept with her - till lo, the preparations were complete and it only remained to pronounce the phrase he had longed to pronounce just once with his own lips, with due authority, like the edict of a king:
"It's time to break it off!"
Those words, the mere enunciation of which would be enough to rend the sky asunder...those words that he had cherished so passionately even while half-resigned to the impossibility of the fact...that phrase, more heroic, more glorious than any other in the world, which would fly in a straight line through the heavens like an arrow released from its bow...that spell which only the most human of humans, the most manly of men, might utter...in short:
"It's time to break it off!"

 

 

 

 

mishima
Yukio Mishima (14 januari 1925 - 25 november 1970)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver John Dos Passos werd geboren op 14 januari 1896 in Chicago. Zie ook mijn blog van 14 januari 2007  en ook mijn blog van 14 januari 2008 en ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: The Big Money

 

“Their first child was born in December. It was a boy. They named him Wheatley. When Gladys came back from the hospital instead of coming back to the apartment she went into the new house out at Grosse Pointe that still smelt of paint and raw plaster. What with the hospital expenses and the furniture bills and Christmas, Charley had to borrow twenty thousand from the bank. He spent more time than ever talking over the phone to Nat Benton’s [his broker’s] office in New York. Gladys bought a lot of new clothes and kept tiffany glass bowls full of freesias and narcissus all over the house. Even on the dressingtable in her bathroom she always had flowers. Mrs. Wheatley said she got her love of flowers from her grandmother Randolph, because the Wheatleys had never been able to tell one flower from another. When the next child turned out to be a girl, Gladys said, as she lay in the hospital, her face looking drawn and yellow against the white pillows, beside the great bunch of glittering white orchids Charley had ordered from the florist at five dollars a bloom, she wished she could name her Orchid. They ended by naming her Marguerite after Gladys’s grandmother Randolph.”

 

 

 

 

dospassos
John Dos Passos (14 januari 1896 – 28 september 1970)

Luis Quintanilla schilderde Dos Passos als zondagschilder

 

 

 

 

De Britse schrijver en journalist Edward St Aubyn werd geboren op 14 januari 1960 in Londen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Some Hope

 

„Patrick walked toward the well. In his hand he carried a gray plastic sword with a gold handle, and swished it at the pink flowers of the valerian plants that grew out of the terrace wall. When there was a snail on one of the fennel stems, he sliced his sword down the stalk and made it fall off. If he killed a snail he had to stamp on it quickly and then run away, because it went all squishy like blowing your nose. Then he would go back and have a look at the broken brown shell stuck in the soft gray flesh, and would wish he hadn't done it. It wasn't fair to squash the snails after it rained because they came out to play, bathing in the pools under the dripping leaves and stretching out their horns. When he touched their horns they darted back and his hand darted back as well. For snails he was like a grown-up.

One day, when he was not intending to go there, he had been surprised to find himself next to the well and so he decided that the route he had discovered was a secret short cut. Now he always went that way when he was alone. He walked through a terrace of olive trees where yesterday the wind had made the leaves flick from green to gray and gray to green, like running his fingers back and forth over velvet, making it turn pale and dark again.

He had shown Andrew Bunnill the secret short cut and Andrew said it was longer than the other way, and so he told Andrew he was going to throw him down the well. Andrew was feeble and had started to cry. When Andrew flew back to London, Patrick said he would throw him out of the plane. Blub, blub, blub. Patrick wasn't even on the plane, but he told Andrew he would be hiding under the floor and would saw a circle around his chair. Andrew's nanny said that Patrick was a nasty little boy, and Patrick said it was just because Andrew was so wet.“

 

 

 

 

StAubyn
Edward St Aubyn (Londen, 14 januari 1960)

 

 

 

 

De Chinese schrijfster Anchee Min werd geboren in Shanghai op 14 januari 1957. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Red Azalea

 

„I was raised on the teachings of Mao and on the operas of Madam Mao, Comrade Jiang Ching. I became a leader of the Little Red Guards in elementary school. This was during the Great Proletarian Cultural Revolution when red was my color. My parents lived like--as the neighbors described them--a pair of chopsticks: always in harmony My father was an instructor of industrial technique drawing at Shanghai Textile Institute, although his true love was astronomy. My mother was a teacher at a Shanghai middle school. She taught whatever the Party asked, one semester in Chinese and the next in Russian. My parents both believed in Mao and the Communist Party, just like everybody else in the neighborhood. They had four children, each one a year apart. I was born in 1957. We lived in the city, on South Luxuriant Road in a small two-story townhouse occupied by two families. The house was left by my grandfather, who had died of tuberculosis right before I was born.
I was an adult since the age of five. That was nothing unusual. The kids I played with all carried their family's little ones on their backs, tied with a piece of cloth. The little ones played with their own snot while we played hide-and-seek. I was put in charge of managing the family because my parents were in their working units all day, just like everyone else's parents.
I called my sisters and brother my children because I had to pick each one of them up from kindergarten and nursery school while I myself was only a kindergartner. I was six when my sister Blooming was five, my second sister Coral was four and my brother Space Conqueror was three. My parents made careful choices in the names they gave us, They were considered eccentric because the neighbors named their children Guard of Red, Big Leap, Long March, Red Star, Liberation, Revolution, New China, Road of Russia, Resist U.S., Patriotic Forerunner, Matchless Red Soldier, etc. My parents had their own ideas. First they called me Lin-Shuan--Rising Sun at a Mountain. They dropped it because Mao was considered the only sun. After further contemplation, they named me Anchee--Jade of Peace. Also, it sounded like the Chinese pronunciation of the English word "angel." They registered me with it. Blooming and Coral were named after the sound of chee (jade). There were two reasons why my parents named my brother Space Conqueror: one was that my father loved astronomy; the second was to respond to Mao's call that China would soon build its own spaceship.

 

 

 

 

AncheeMin
Anchee Min (Shanghai, 14 januari 1957)


Zie voor nog meer schrijvers van de 14e januari ook mijn twee vorige blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:29 Reageer op dit bericht

Mary Robison, Martin Auer, Marek Hlasko, Tillie Olsen, Rudolf Hagelstange

De Amerikaanse schrijfster Mary Robison werd geboren op 14 januari 1949 in Washington D.C. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: A Seasonal Thing

 

„I know there’s something big here. As soon as he calls I know. Judy knows too. It must be in my voice because she doesn’t ask when I hang up and reach for my jacket and keys. She stands and kisses me lightly on the corner of the mouth.
   “We’ll talk,” I say.
  She knows.
  On the drive over it’s nagging me. Why am I even meeting this guy? He got what he wanted. Not like me. Why call me? Why now? I don’t even have any hair.
  I park in the lot. He’s in town, I tell myself. It’s been a while. When a guy gets older he starts to think, I tell myself. That’s why. He just wants to catch up.
  The choice is deliberate. We used to hang out at this place—Mickey’s, now, but then it was called Delorio’s—when we were kids. He must need something. I walk in. The place hasn’t changed much but I feel—and this bugs me—that this is no place that I should be. It’s early yet and the crowd is small: just a few young suits and a couple of perky-looking girls hovering around the taps. I walk past them and head toward the seating area in the back. He’s already at a table, already ordered a round even. He hasn’t lost any hair and I think that he probably won’t, either. I’m sorry I came.
  He waves a Hollywood wave and perks up the corners of his mouth distractedly. His eyes are a brighter blue than I remember and his hair’s a deeper brown. He doesn’t stand to greet me or move to shake my hand. Instead he scoots his chair back a few inches from the table and gestures magnanimously toward the chair across from him. I sit.
  At this moment I think that there is no one who knows me.
   “How are you,” I say.
   “Gin and tonic,” he says, pointing at the drink sitting on the table in front of me. I pick it up and sip from the glass. I hope that the coil in my stomach will stop tightening.
  He launches right into some thing about Bogart movies and I think what nerve this guy has. Fifteen years and not even a hello. I sip my drink methodically, watching his eyes slither around the room, avoiding mine. When his eyes finally land on my face, my skin feels oily.
  After the story he rolls his eyes around in his head like one of the Three Stooges. When he rolls them back into place a waiter appears with fresh drinks. I hadn’t notice mine was empty.
  This waiter is young and looks it. His hair is thick and dark and hangs in his eyes. His skin is smooth and lineless. He probably works out and has a pretty blonde girlfriend with pink lips who won’t screw with the lights on.”

 

 

 

 

Robison
Mary Robison (Washington, 14 januari 1949)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver, musicus en cabaretier Martin Auer werd geboren op 14 januari 1951 in Wenen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Das Kloster der Erleuchteten

 

„Im dreiundzwanzigsten Jahrhundert, in der ausklingenden Altzeit, lehrte in einem Erleuchteten- Kloster auf der Erde der Meister Deng Dsö-Ling, auch genannt der Dreizehnte Buddha oder der Meister des Eins-Seins.

Unter den zweitausend Mönchen, die bei ihm studierten, waren auch zwei Brüder Lu, von denen er den einen wie einen Heiligen verehrte, den anderen aber wie einen Teufel verabscheute. "Wie kann das sein?" fragten ihn eines Tages einige seiner Schüler. "Wie kann es sein, daß du den einen Lu wie einen Heiligen verehrst und den anderen wie einen Teufel verabscheust? Beide gleichen sich doch wie ein Ei dem anderen, beide sündigen in einem fort, huren und saufen und brechen die Klosterregeln, schlafen in den Tag hinein, fressen sich voll wie die Hunde und singen unzüchtige Lieder! Wie kannst du den einen verehren und den anderen verachten?"

Lange schwieg der Meister, dann sagte er: "Gebt mir drei Tage Zeit, dann will ich eure Frage beantworten". Die Jünger zogen sich zurück, und der Meister fastete und betete drei Tage lang. Dann rief er seine Schüler wieder zu sich. Er ließ alle zweitausend sich im Klosterhof versammeln und begann seine Lehrpredigt, indem er die beiden Brüder Lu zu sich rief.

Lu dem Bösen versetzte er einige Stockschläge, aber vor Lu dem Heiligen kniete er nieder, legte seinen Kopf vor ihm in den Staub, ergriff mit beiden Händen seinen Fuß und setzte sich diesen auf den Kopf. Dann erhob er sich wieder und sprach zu seinen Jüngern: "Wahrlich, ihr habt mir eine ernsthafte Frage gestellt, und ich will sie euch ernsthaft beant worten. Wie kommt es, fragt ihr, daß ich den einen Lu wie einen Teufel verachte und den anderen Lu wie einen Heiligen verehre, wo sie doch beide huren und saufen und sündigen in einem fort? Doch seht sie euch an: dieser hier sündigt, weil er das Böse will. Er sündigt, weil er sich selber haßt, er tötet jeden Tag sein Gewissen. Er säuft den Wein, um sich zu erniedrigen, er schwängert die Jungfrauen, um ihre Unschuld zu zerstören, er singt schweinische Lieder, um unser Ohr zu kränken. Nun aber seht euch diesen an: Dieser hier weiß nichts von Sünde, er säuft den Wein, wie ein Kind an der Mutterbrust saugt, er schwängert die Jungfrauen, wie der Wind die Blüten bestäubt, er singt die schweinischsten Lieder, wie eine Nachtigall ihre Weisen pfeift. Er ist völlig eins mit der Sünde, und darum ist sie bei ihm wie Reinheit und Unschuld. Ich hoffe, ihr versteht".

 

 

 

martin_auer
Martin Auer (Wenen, 14 januari 1951)



De Poolse schrijver Marek Hlasko werd geboren op 14 januari 1934 in Warschau. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: The Beautiful Twenty-Year-Olds

 

"I remember my first visit paid to Sandauer; I went to borrow some money. Sandauer started to read Białoszewski's poems to me, I was sitting, understanding nothing. Finally Sandauer stopped reading.
    -"Do you understand?"
    -"No", said I.
    -"Please listen", said he and resumed reading. I was sitting, still understanding nothing.
    -"Do you understand?"
    -"No", said I.
    -"Nothing?"
    -"Nothing at all".
    -"Please listen", said Sandauer and again resumed reading ... After a few séances Sandauer concluded I was an idiot and threw me out of his flat. It was at the time when he resolved to crush on the Polish literature, making no allowances. As far as I remember, Adolf Rudnicki was the first one to come under his fire. Sandauer read to me his manuscript, in which he wrote down those sentences from Adolf's prose where he failed to express himself accurately in Polish. I was surprised that a man of such intelligence should be glad to have found such failings. A critic is entitled to despair, but he is not entitled to what they call Schadenfreude.

(…)

 

    -"What are you aiming for", interrupted Sandauer.
    -"I don't know", said I. "But I hope you can explain it to me using this opportunity".
    -So he explained: it was when I received the Publishers' Award; Sandauer was the first to start persecuting me, he was indeed doing it without making any allowances. At that time they would not print me any more; the publishers had rejected my two new books, and all the Marxist critics found me a pervert and a degenerate.

 

 

 

 

Hlasko
Marek Hlasko (14 januari 1934 – 14 juni 1969)

 

 

 

 

 

De Joods-Amerikaanse schrijfster, dichteres en feministe Tillie Lerner Olsen werd geboren in Omaha (Nebraska) op 14 januari 1912. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Silences

 

„What is it that happens with the creator, to the creative process, in that time? What are creation’s needs for full functioning? Without intention of or pretension to literary scholarship, I have had special need to learn all I could of this over the years, myself so nearly remaining mute and having to let writing die over and over again in me. These are not natural silences–what Keats called agonie ennuyeuse (the tedious agony)–that necessary time for renewal, lying fallow, gestation, in the natural cycle of creation. The silences I speak of here are unnatural: the unnatural thwarting of what struggles to come into being, but cannot. In the old, the obvious parallels: when the seed strikes stone; the soil will not sustain; the spring is false; the time is drought or blight or infestation; the frost comes premature. The great in achievement have known such silences–Thomas Hardy, Melville, Rimbaud, Gerard Manley Hopkins. They tell us little as to why or how the creative working atrophied and died in them–if ever it did. Kin to these years-long silences are the hidden silences; work aborted, deferred, denied–hidden by the work which does come to fruition. Hopkins rightfully belongs here; almost certainly William Blake; Jane Austen, Olive Schreiner, Theodore Dreiser, Willa Cather, Franz Kafka, Katherine Anne Porter, many other contemporary writers. Censorship silences. Deletions, omissions, abandonment of the medium (as with Hardy); paralyzing of capacity (as Dreiser’s ten-year stasis on Jennie Gerhardt after the storm against Sister Carrie). Publishers’ censorship, refusing subject matter or treatment as “not suitable” or “no market for.” Self-censorship. Religious, political censorship–sometimes spurring inventiveness–most often (read Dostoyevsky’s letters) a wearing attrition. The extreme of this: those writers physically silenced by governments. Isaac Babel, the years of imprisonment, what took place in him with what wanted to be written? Or in Oscar Wilde, who was not permitted even a pencil until the last months of his imprisonment?”

 

 

 

 

olsen
Tillie Olsen (14 januari 1912 – 1 januari 2007)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Rudolf Hagelstange werd geboren op 14 januari 1912 in Nordhausen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

 

Die Hummel

 

Heidekraut und Heckenrose,

Himmelsschlüssel, Hahnenfuß –

seht die Hummel, wie sie lose

jeden Kelch beschnüffeln muss!

Grade steck sie ihren Rüssel

in den gelben Himmelsschlüssel.

Wenn sie dabei brummt, so wisst,

dass es nicht vor Ärger ist.

Manche brummen vor Vergnügen,

wenn sie was Besondres kriegen.

 

 

 

 

Denn Freiheit...

 

Denn Freiheit ist der Odem unseres Lebens,
das Salz der Speise und der Wind im Segel,
der Stolz des Löwen und das Glück der Vögel;
das Recht des Mannes. Und es lebt vergebens,

 

wer dieses nicht mehr hat: ein freies Lachen,
ein eigen Lied und seines Herzens Glauben.
Sie haben Stummen und sie haben Tauben
nur noch die Scham voraus, und ihr Erwachen

 

ist Gang ins Joch und Treten in den Schatten.
Und, ach, wie bald ist mit des Freien Rede
auch Haus und Hof und alles, was sie hatten,

 

verwirkt, verloren, und sie tragen jede
Erniedrigung. Ach, hätten sie erkannt:
Nur Freien bleibt ein freies Vaterland.

 

 

 

 

hagelstange
Rudolf Hagelstange (14 januari 1912 – 5 augustus 1984)
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Anatoli Rybakov, Werner Helwig, Zacharias Topelius, Isaäc da Costa, Ida Dehmel

De Russische schrijver Anatoli Rybakov werd geboren op 14 januari 1911 in Tsjernihiv. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: The Children of the Arbat

 

„To whom had Lenin been indebted? Some emigres in London and Geneva? And Peter the Great? To Menshikov and Lefort? The fact that his power had been inherited didn't change the essence of the point. To reach the pinnacle of power, the monarch had to destroy the entourage that had become accustomed to seeing him as a puppet. That's how it had been with Peter, and the same was true of Ivan the Terrible.

Stalin hadn't become leader because he had managed to wipe out his opponents. He had wiped out his opponents because he was leader. It was he who had been destined to run the country. His enemies hadn't understood that and therefore they were defeated. They still didn't understand it, and so they had to be destroyed. The failed pretender is always a potential enemy.

History's choice had fallen on him because he was the only one who understood the secret of supreme power in this country, the only one who knew how to rule this nation, the only one who knew its every virtue and shortcoming. Especially its shortcomings.

The Russians were a nation of the collective. The commune had been their way of life since time immemorial; equality was at the root of their national character. This provided the right conditions for the sort of society the people were building now in Russia. Tactically, Lenin's NEP had been the right maneuver, but the idea that it should be applied "seriously and for a long time" had been mistaken. The move had been a temporary deal with the peasants in order to get more food. "Seriously and for a long time" implied a policy based on the wealthy land-owning farmer, the kulaks. Farmers implied the path of inequality, and that was contrary to the psychological makeup of the people.

Stalin went to the bookshelf and took down a volume of Lenin and reread the passage where Lenin had said: "To get every member of the population to take part in the cooperative venture by way of the NEP would take an entire historical epoch. Without universal literacy and adequate know-how, and without teaching the population how to use books, without the material basis and some measure of assurance against, say, crop failure or famine and so on, without all this we will not attain our goal." He closed the book and put it back.“

 

 

 

 

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Anatoli Rybakov (14 januari 1911 – 23 december 1998)

Met zijn vrouw 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Werner Helwig werd op 14 januari 1905 in Berlijn geboren. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: Das Steppenverhör

 

„Ich verhalte mich unbeweglich, mit höchstens einer kleinen Tätigkeit in den Fingerspitzen, in den Knien, am Ende der Wirbelsäule oder im Kopf. Mein Geist weilt weit ab, in einem hohen Gebirge. Meine Augen werfen Licht zurück, brechen Strahlen, lassen Sonnenflecken springen. Ich habe keine Wurzeln. Ich lasse nichts anderes hinter mir zurück als eine Spur in weißem Staub. Ich lege die Betonung auf Atem. Politik ist für den Geschmack des Tages arrangierte Geschichte. Die Termitenlogik der Parteibonzen ist ohne Salz. Die Erlösungslehren, die der Staat bereithält, haben keine Seele. Das Gerede vom Fortschritt ist Aberglaube. Großartig ist allein der Gleichmut der Schöpfung. Jede Nacht hißt der Himmel seine Tätowierungen. Jeden Morgen verwüstet ein Brand die einförmige Steppe des Dunkels. Jeder Mittag gießt dem Schläfer im Freien kochendes Öl in die Ohren. Jeden Tag sammeln sich erneut die Fäserchen eines prähistorischen Schmutzes unter den Fingernägeln. Ich strenge mich an, nichts Verpflichtendes zu sprechen. Ich will nicht zu diesen, ich will nicht zu jenen gehören. Die Statik der Zeit und des Raums, für mich ist sie in diesem Moment, in dieser miesen Hütte zusammengedrängt. Mein klappriger Gaul ist wirklicher als eure Radaranlagen. Stellt mich dem Atommeiler eurer unermüdlichen Produktivität gegenüber - ich niese ihn weg.“

 

 

 

 

Helwig1954
Werner Helwig (14 januari 1905 – 4 februari 1985)

Helwig in 1954

 

 

 

 

De Finse dichter en schrijver Zacharias Topelius  werd geboren in Nykarleby op 14 januari 1818. Zie ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

Uit: The King's Ring

 

„The old grandmother sat on the stuffed sofa in her brown woollen shawl, and near her the schoolmaster, Svenonius, with his blue handkerchief and brass spectacles. Captain Svanholm, the postmaster, who had lost a finger in the last war, was on the right; on the left pretty Anne Sophie, eighteen years old, with a high tortoise-shell comb in her long brown hair; and around them, on the floor or on stools, sat six or seven playful children, with mouths now wide open, as if they had heard a ghost story. The first to disturb the silence was Anne Sophie, who sprang with a cry from her chair, stumbled, and fell into the schoolmaster's arms. The entranced company, who were still at Liitzen, were as much disturbed by this interruption as if Isolani's Croats had suddenly broken into the room. The postmaster, still in the midst of the battle, sprang up and trod heavily upon old grandma's sore foot with his iron heel. The schoolmaster was quite upset, not at all realising the value of the burden in his arms —perhaps the first and also the prettiest in his whole life; the children fled in all directions, and some crept behind the surgeon's high chair. But Andreas, who had just followed the Finnish cavalry in theircharge over the trenches, seized the surgeon's silver- headed Spanish cane, and prepared to receive the Croats at the point of the bayonet Old Back was undisturbed; he produced his tobacco box, bit off a piece, and mildly said, " What is the matter with you, Anne Sophie?"

 

 

 

 

topelius
Zacharias Topelius (14 januari 1818 – 12 maart 1898)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Isaäc da Costa werd geboren in Amsterdam op 14 januari 1798. Zie ook mijn blog van 14 januari 2007 en ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

 

 

De verlossing van Nederland (Fragment)

 

Als 't aardrijk weêr begint te bloeien,

Als 't land zich dekt met geurig groen,

De stroomen onverhinderd vloeien,

Na 's harden winters hevig woên;

Als blad en bloem de sneeuw vervangen,

Een Zefir d' onbetoombren storm,

Dan klinken Philomeles zangen,

De mensch herleeft - de kleinste worm.

 

Zoo grijp ik ook, schoon dicht'ren zingen,

Het speeltuig in de zwakke hand;

Ook ik, ik wil de either dwingen

Voor 't vrij geworden Vaderland.

Hoe flaauw mijn laaggespannen snaren,

Hoe kunsteloos mijn zangster zij,

Mijn hart gebiedt, dat 'k uw altaren,

O Nederland! dit offer wij'!

 

 

 

Wy zijn dan eind'lijk vrij! Wy zijn den ijz'ren band

o Dwing'land! dan ontrukt, waarin gy Nederland

Zoo lang gekluisterd hieldt. De ketens zijn aan stukken,

Waarvoor de fiere kop van Hollands leeuw moest bukken,

Dien leeuw, te lang door u en door uw volk veracht,

Dien leeuw, die reeds te lang naar wraak, naar vrijheid smacht.

 

Gelijk de reiziger, die aan 't geweld der baren

Ontrukt, zijn Vaderland na duizend doodsgevaren

Herziet, met warm gevoel dien dierbren grond betreedt,

En sprakeloos van vreugd, 't geleden kwaad vergeet,

Het zoetst genoegen smaakt, nu hy het woên der winden,

De golf die 't ranke schip al draaiend ging verslinden,

Al d' ijsselijken nood, waaraan 't ten prooie lag,

In veiligheid aan gade en kind'ren schetsen mag,

Zoo moet ge, o Hollandsch volk! het slaafsche juk herdenken,

Waardoor een vreemd tiran uw voor'ge roem dorst krenken,

En zweren by de deugd der vad'ren, by het bloed

Van hen, door wie weleer uw vrijheid is behoed:

(Wier geesten tot uw heil nog om dees landen zweven)

Dat ge eer uw stad, uw land der vlam ten prooi zult geven,

Of dat ge uw dijken eer doorbreken zult, uw werk

Vernielen, en de zee doen dondren uit haar perk,

Eer vreemde meesters weêr van vrijheid u berooven,

En in vergetelheid uw' schoonen naam verdoven. -

o Hoon! o slavernij! o nooit vergeetbre schand!

 

 

 

 

DaCosta

Isaäc da Costa (14 januari 1798 – 28 april 1860)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en strijdster voor vrouwenrechten Ida Dehmel werd geboren op 14 januari 1870 in Bingen. Zie ook mijn blog van 14 januari 2007 en ook mijn blog van 14 januari 2009.

 

 

Psalm zweier Sterblichen

Der Mann:
Göttin Zukunft,
mit gefesselten Händen hältst du
eine geschlossene Schriftrolle,
drin mein Schicksal verzeichnet steht.
Langsam, Tag für Tag,
ringe ich deinen Fingern
Zoll für Zoll die Urkunde ab,
Zeile für Zeile.
Bis der Augenblick kommt,
wo das entrollte Papier,
eh ich das letzte Wort noch las,
meinem erschöpftem Arm entfällt;
und mit gefesselten Händen
gibst du den Winden zur Sage anheim,
was ich tat.

Das Weib:
Schicksalsgöttin,
ich liege vor dir auf den Knieen.
Du hältst in deinen, ach, gefesselten Händen
eine goldene Tafel,
drin die Namen nur derer eingegraben stehn,
die Unvergeßliches taten.
Auf den Knieen, Schicksalsgöttin,bitte ich dich:
Laß mich nicht ins Namenlose versinken !
Spreng deine Fesseln - oder
nur einen Augenblick
reich mir die goldenen Tafel,
und neben die Runen der Helden und der Weisen
schreib ich hinsinkend:
Ich liebte.

 

 

 

Ida und Richard Dehmel

 

 

 

 

dehmel
Ida Dehmel (14 januar 1870 - 29 september 1942)

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

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