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Berichten van 16 januari 2010 tot 17 januari 2010

Lukas Moodysson, Jörg Bernig, Ib Michael, Frank Geerk, Anne Brontë, Raoul Schrott

De Zweedse dichter, schrijver en regisseur Lukas Moodysson werd geboren op 17 januari 1969 in Malmö. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

What Am I Doing Here (Fragment)

...
my face is corroded by cancer
tony blair smiles and kisses anna lindh's cheeks
there's an ocean of distrust between me and that kiss
the world is upside down
the police in göteborg are forced to suspend
the schengen agreement in order to stop
those who are coming to sweden to protest
against among other things precisely the schengen agreement
julius plays with the pirate ship
emil screams ouch in the corridor
you fall down
i see the red hole in your thin body
i wish that i was there
i wish i could lift you up
and carry you away from there
i wish i could talk to you
i would tell you that it's not possible
to change the world with hate
one can only change the world with love
but i don't know
i'm not so sure any more
i walk along the street
i get an overdose of life and reality
the street stones rain over me
i have to shut my eyes
my eyelids are so thin
i tie emil's pokeman shirt
like a bind over my eyes
i dont' feel at home
i feel foreign
it feels like i'm 15 years old again
i wake up and the store is
gone and there is a new world
the tv lies
the newspapers lie
i'm at a party
i'm totally alone
the telephone is quiet
nobody is calling

...

 

 

 

Vertaald door Johannes Göransson

 

 

 

 

Lukas_Moodysson
Lukas Moodysson (Malmö, 17 januari 1969)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jörg Bernig werd geboren op 17 januari 1964 in Wurzen. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

fraglich

 

bis einmal der wunsch ausbleibt stehen einen ganzen tag auf dem fleck
vom ersten licht an das noch von unten her durch die erde sich schiebt und
über die stunde hinaus da es verlischt hinein in das blatt der welten
esche oder das blatt einer linde die das beetende markiert
stehen abgekehrt das gesicht ein wenig vom einfallenden licht
unbeweglich im fortgang der dinge den fortgang der dinge betrachtend
den fortgang von etwas das nichts ist als fraglich
aber das hinführt zu einem blatt sei's hier oder da vom moment an
des erdentspringenden lichts bis er ausbleibt einmal der wunsch

 

 

 

 

joerg-bernig
Jörg Bernig (Wurzen, 17 januari 1964)

 

 

 

 

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: Prinz (Vertaald door Sigrid Engeler)

 

„Über dem Kirchhügel bricht der Tag an.

Der Junge ist beim ersten Hahnenschrei auf. Wie der Wind ist er zur Tür heraus. Er hat sich aus Blumenstöcken und dem Papier von der Buttertonne einen Drachen gebaut. Der Schwanz ist aus

Zeitungspapier gebunden, und der Gärtner hat ihm eine Rolle Schnur geschenkt. Er rennt durch die Dünen, daß der Sand hinter ihm aufstiebt, und versucht, den Drachen abheben zu lassen. Der Drachen stürzt auf die Erde, erschreckt eine Möwe. Die läßt von ihrem Fischgerippe samt Kopf im Sand ab und zieht danach unbeschwert in der Luft ihre Kreise – wie es der Junge mit seiner gebrechlichen Konstruktion angestrebt hat.

Der Drachen flattert vor ihm, als er es wiederum versucht. Der Möwenschrei klingt laut über seinem Kopf - laut und verwundert. Plötzlich glückt es. Das Knallen wird zu einem hochgespannten Sausen, die Schnur biegt sich über die Hügel, und der Drachen steigt. Während er im Himmel versinkt, folgt ihm Malte atemlos. Als der Drachen so groß ist wie eine Salmiakraute, hat Malte noch immer Schnur auf der Rolle. Beinahe kommen ihm Bedenken, so hoch fliegt er, die Geräusche, die der Schwanz macht, kann er nicht länger hören, und es ist ein Stück von ihm selbst, das da oben segelt, schwindelerregend hoch über dem Strandhafer.

Den Kopf im Nacken, setzt er rasch einen Fuß vor den anderen, um dem Flug des Drachens zu folgen. Vielleicht ritzt er etwas in den blauweißen Himmelsteller; er beißt sich auf die Lippen, um nicht zu feixen, runzelt die Augenbrauen und droht seinem Gedanken. Jetzt liegt Zug auf der Schnur, ein vorwärtsgerichteter Zug, der ihn mit sich zieht. Der Drachen hat die Richtung zum Meer hin genommen,

und Malte wankt hinterher. Das Papier, glänzend vom Fett der Tonne, blinkt über seinem Kopf.

Mit einem Mal ist die Schnur schlaff, und der Drachen sinkt. Er versucht gleichzeitig zu rennen und die Schnur auf die Rolle zu winden. Der Drachen hat sich vor ihm voller Freude geschlängelt, nun darf er nicht fallen. Sobald er Widerstand spürt, hat er wieder die Kontrolle. Schritt für Schritt, die Zunge im Mundwinkel, folgt er ihm vom Strand. Währenddessen beginnt der Drachen, Achten zu beschreiben.“

 

 

 

 

ib-michael
Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en schilder Frank Geerk werd geboren op 17 januari 1946 in Kiel. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

Unzucht


Das Roggenfeld im Abendlicht,
der Ginsterbusch, der weiße Dorn -
Ein Schatten kreuzte ihr Gesicht,
ich drückte einen Weg ins Korn.

Die Ähren schwankten gelb und fett,
und Mädchen, die schon fünfzehn sind,
sind reif genug fürs milde Bett,
zerwühlt vom schweren Sommerwind,

der pfeift drauf, wer Gesetze macht,
und pfeift darauf, was ihr Vater ist,
und daß er wacht die ganze Nacht
und ist im Amt ein Polizist.-

Ach, daß es Väter geben muß,
erpicht, mir Zuchthaus aufzubrummen,
nur weil wir tauschen Kuß für Kuß,
bis dicke Fliegen um den Samen summen.

 

 

 

 

Geerk
Frank Geerk (17 januari 1946 – 7 februari 2008)

 

 

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Brontë werd geboren op 17 januari 1820 in Thornton. Zie ook mijn blog van 17 januari 2007 en ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

 

The North Wind

 

That wind is from the North: I know it well;
No other breeze could have so wild a swell.
Now deep and loud it thunders round my cell,
The faintly dies, and softly sighs,
And moans and murmurs mournfully.
I know it’s language: thus it speaks to me:

 

‘I have passed over thy own mountains dear,
Thy northern mountains, and they still are free;
still lonely, wild, majestic,bleak and drear,
And stern, and lovely , as they used to be

 

‘When thou a young enthusiast,
As wild and free as they,
O’er rocks and glens, and snowy heights,
Didst thou love to stray.

 

‘I’ve blown the pure, untrodden snows
in whirling eddies from their brows;
And I have howled in cavern’s wild,
Where thou, a joyous mountain-child,
didst dearly love to be.
The sweet world is not changed, but thou
art pining in a dungeon now,
Where thou must ever be.

 

‘No voice but mine can reach thy ear,
And heaven has kindly sent me here
to mourn and sigh with thee,
And tell thee of the cherished land
of thy nativity.’

 

Blow on wild wind; thy solemn voice,
However sad and drear,
is nothing to the gloomy silence
I have had to bear.

 

Hot tears are streaming from my eyes,
But these are better far
Than that dull, gnawing , tearless time,
The stupor of despair.

 

Confined and hopeless as I am,
Oh, speak of liberty!
Oh, tell me of my mountain home,
And I will welcome thee!

 

 

 

 

brontesisters00a
Anne Brontë (17 januari 1820 – 28 mei 1849)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Raoul Schrott werd op 17 januari 1964 geboren in Landeck, Tirol (en volgens andere bronnen op een schip „São Paulo“ dat van Brazilië onderweg was naar Europa). Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

Actaeon

 

mittags erst dünne zypressenschatten harkend

die sonne über den hügeln liefst du die stiege

am haus herauf an mir vorbei weniger denn wortlos

und ich sah auch an deinem offenen haar

roch daß etwas anders war

ein blick nur keine erwiderung erwartend

ich ging dir nach – deine sandalen in der diele

wo du aus dem kleid geschlüpft warst sorglos

auch deine ledertasche auf den fliesen – ich bückte

mich nicht nach ihr drückte

zögernd die tür zur dusche auf – hörte dich singen

im falsett aufschreien starrte dich an wie du

mich über den rücken hände

schmal über die brüste errötend dann

und wusste du kamst von einem andren mann

dass du nackter standest als ich dich je finden

oder die welt es würd von strähnen zu

auf die schlüsselbeine tropfte es als schlänge

sich ein netz um dich – sprich red was du willst sagen

doch daß ich dich beim jagen

auf das selbe überrascht hatte schnitt mir die zunge

ab – deine finger spritzten mir wasser hart

wie regen ins Gesicht ich sank auf die ferse

die wahrheit ein zerbrochner spiegel

scham die unsichtbare wunde

hunde hechelnd im gras unten ineinander verkrallt

ihr gebell als ob es sich in die hitze fresse

 

 

 

 

 

Schrott
Raoul Schrott (Landeck, 17 januari 1964)


Zie voor nog meer schrijvers van de 17e januari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:34 Reageer op dit bericht

Ilja Leonard Pfeijffer, Roel Houwink, Einar Schleef , Klaus M. Rarisch, William Stafford

De Nederlandse dichter en schrijver Ilja Leonard Pfeijffer werd geboren op 17 janauari 1968 in Rijswijk. Zie ook mijn blog van 17 januari 2007 en ook mijn blog van 17 januari 2008 en ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: Het ware leven, een roman

 

“Het is weer begonnen te sneeuwen. Ik heb nauwelijks zicht. De schemer valt vroeg in. Het is maar een paar uur licht geweest. Vandaag moet ik Perovnoje vinden. Voor het donker moet ik Perovnoje vinden. Ik kan niet nog een nacht doorbrengen zonder enige andere bescherming tegen de kou dan het warme lichaam van Curruwitz. Curruwitz is mijn paard. Hij is sterker dan ik. Zonder hem was ik allang dood geweest.
Ik ben Zlev. Mijn missie is Perovnoje te vinden. Mijn missie is riskant. De exacte positie van de vijandelijke linies is onbekend. Ze kunnen niet ver zijn. Ik kan ze ruiken. Ze ruiken naar soldaten, net als ik. Ze lijden kou en ze zijn bang. Net als ik. Ze hebben nauwelijks zicht. Het enige verschil tussen hen en mij is dat zij de vijand zijn. Zij zullen mij moeten doden als ik in hun handen val. Ik moet voorkomen dat ik in hun handen val. De situatie in ons kamp is belabberd. Het is koud. Orders tot opmars naar het oosten blijven uit. De manschappen morren. Ze trekken thee van buskruit, zoals het spreekwoord zegt. De voorraden zijn zo goed als uitgeput. Daarom moet ik Perovnoje vinden.
Ik houd mijzelf in leven met dennennaalden en paardenvijg. Zonder Curruwitz was ik allang dood geweest. In Perovnoje is graan, zegt luitenant Boeb. In Perovnoje zijn varkens die je kunt pekelen en bieten en aardappelen, zegt luitenant Boeb. Daarom moet ik Perovnoje vinden.
Maar ik heb Perovnoje nog niet gevonden. Ik heb niets gevonden dan kale vlakte. De vijand is nabij. Ik mijd de wegen. De benen van Curruwitz zakken diep weg in de sneeuw. De duisternis valt in. Perovnoje vind ik niet.
Ik heb drie zonen en een paard. Mijn zonen heb ik nog nooit gezien. Zonder mijn paard was ik allang dood geweest. Ik heb een rang, een plicht en een missie. Ik heb nooit anders gewild. Mensen praten over het ware leven. Mensen praten zoveel. Er wordt te veel gepraat. Vooral door mensen. Ik neem een voorbeeld aan Curruwitz. Hij is mijn paard. Hij praat niet. Hij galoppeert als ik hem de sporen geef. Dat is het ware leven. Iemand geeft je de sporen en je galoppeert. Iemand heeft geen eten en je gaat het vinden. Iemand wil dat je naar Perovnoje gaat en je gaat naar Perovnoje. Daar zijn geen woorden voor nodig.“

 

 

 

 

Ilja Leonard Pfeiffer
Ilja Leonard Pfeijffer (Rijswijk,  17 janauari 1968)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Roel Houwink werd geboren op 17 januari 1899 in Breda. Zie ook mijn blog van 17 januari 2007 en ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

Vrouw met Bloemen

 

Van zichzelve ongeweten,

door geen spiegelbeeld verraden,

is zij sluimrend neergezeten

in den hof van God's genade -

 

tulpen bloeien aan haar voeten,

meien met hun bloesemspranken

haren teedren slaap ontmoeten,

dicht omkruifd van winde-ranken -

 

niemand kent dit droomen-zoete

dan wie over dood's ravijnen

reeds God's engelen begroetten

bij haar lijfelijk verschijnen.

 

 

 

Aan den Dood

 

Hoevele malen, dood, zijt gij voorbijgegaan

vlak onder mijn geopend raam?...

maar niet heb ik uw voet gehoord

en niet verstaan uw minziek woord.

 

hoe vaak, o dood, heb ik in uwer armen krocht

gerust van een verloren tocht?...

en sluimerde bevrijd van wee,

of 'k in mijn liefste's armen leê.

 

hoe dikmaal, dood, ben ik uw lust ontvlucht

en losgebroken uit uw tucht?...

en toch zwelt in mijn smallen schoot

gestaâg uw duistre vrucht, o dood!

 

 

 

 

houwink
Roel Houwink (17 januari 1899 – 3 juni 1987)



De Duitse schrijver en regisseur Einar Schleef werd in 1944 geboren in Sangershausen, Thüringen. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: "Tod eines Lehrers" in DIE BANDE.

 

„[...] Eine Frau die früh 4 bis abends 11 stramm gearbeitet hat verkommt. In ersehnter Rentenruhe den Lebensabend genießen. Davon macht Ihr Euch kein Bild, schreib und schärf das auch Deinem Bruder ein. Ich meckere nicht, aber wenn ich auf dem Schragen liege, wer kümmert sich um mich, beide einfach abhauen.
Wer fragt nach mir.
Ich nummeriere meine Briefe, aber was machst Du. Ich habe Deine ganze Reise auf der Karte verfolgt, Dein Schulatlas liegt auf dem Schreibtisch genau vor Vatis Bild, kann er auch sehen wo Du Dich rumtreibst. Einfach fabelhaft. Manchen Abend blättere ich drin rum, überall der Stempel der Oberschule, daß Du Dich nicht schämst, wenn man den Atlas bei mir findet. Die Feierlichkeiten für die Lehrer sollen schon vorbei sein, da klingle ich einfach heute Abend, steh vor der Tür. Ich habe herrliche weiße Gladiolen. Vati hab ich auch seine rausgetragen. Wieviel Jahre du mich vertröstet, wir kümmern uns gemeinsam um einen Stein, es ist bis jetzt keiner draußen. Rings alles pompös, keiner denkt, ich kann den mir nicht leisten, das ist lächerlich, man denkt, ich will ihn nicht. Vati wünschte sich einen Findling, den soll er erhalten aber woher. Ich tigere durch die Umgebung, rauf zur Schachthalde, nirgendswo ein geeigneter zu entdecken, ja wär ich früher drauf gekommen, den Friedhofsgärtner mit Intershop eingepackt, hätte der Vati einen, hinten die alte Schrift ab und die unsere neu. In Gold oder Natur. Oder einfach Schwarz. Ich habe soviele Fragen an Dich und kein Mensch ist da. Aber daß ich so völlig von der Welt abgeschnitten, wer sich das denken können. Jammern, ich kann hier nicht weg, müßte ja den Vati ausbuddeln und wo sollte ich hin, euch folgen, nein der Vati hält mich fest, das ist auch besser so.
Schreib Deinem Lehrer. Wieoft warst Du bei ihm. Kannst Du das einfach vergessen. Ich bin ja unwichtig. Die Laster donnern am Gaswerk vorbei, jeden Tag, die Lampe zittert, der Schreibtisch wackelt. Ich bin alt geworden, muß mich jedesmal festhalten. Abends stiebt der Qualm durch die Mogkstraße, rote Funken mache sofort die Fenster zu, früh sitzen trotzdem dicke, schwarze Noppen in der Gardine.
Hoffentlich erreicht Dich mein Brief und antworte sofort.

Dich lieb grüßend

Deine Mutter.

 

 

 

 

schleef
Einar Schleef (17 januari 1944 – 21 juli 2001)

 

 

 

 

De Duitse dichter Klaus M. Rarisch werd geboren op 17 januari 1936 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

 

Deep blue

 

Viele Zwerge glauben: Klein

sind wir an Statur und Klasse,

aber nicht an Zahl und Masse.

Schraube los? Wir schrauben ein!

 

Macht aus faulen Trauben Wein,

doch laßt ab von eurem Hasse

gegen unsre Däumlingsrasse,

laßt das Bauernrauben sein!

 

Was wir in das Blech gesteckt,

das hat Int’ligenz geweckt,

adelt Variantenschutt!

 

Was der Gegner auch bezweckt -

wir sind schneller, sind perfekt!

Input … Output … Liliput.

 

 

 

 

Tod im Café

 

Ein Dichter will sich aufs Papier verschwenden –

Statt dessen nimmt ein Weib an ihm Gefallen.

Man trinkt und schweigt in langen Intervallen.

Dem Dichter zieht es süßlich in den Lenden …

 

Da flammt sie auf – der Wein aus den Kristallen

Verzischt, als Essig rinnt er von den Wänden –

Manon hielt eben Flieder noch in Händen? –

Jetzt krampft sie Asche in geborstnen Krallen.

 

Ringsher fängt zähes Lachen an zu fließen,

Wie Sand aus einem leeren Portemonnaie.

Die Kellner lassen es sich nicht verdrießen –

 

Der Dichter zahlt und hetzt aus dem Café.

Er muß sich jetzt in freie Rhythmen gießen:

Die liest er morgen auf der Sturmsoirée!

 

 

 

 

 

Rarisch
Klaus M. Rarisch (Berlijn, 17 januari 1936)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter William Edgar Stafford werd geboren op 17 januari 1914 in Hutchinson, Kansas. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

When I Met My Muse 

 

I glanced at her and took my glasses

off--they were still singing. They buzzed

like a locust on the coffee table and then

ceased. Her voice belled forth, and the

sunlight bent. I felt the ceiling arch, and

knew that nails up there took a new grip

on whatever they touched. "I am your own

way of looking at things," she said. "When

you allow me to live with you, every

glance at the world around you will be

a sort of salvation." And I took her hand.

 

 

 

 

Notice What This Poem Is Not Doing 

 

The light along the hills in the morning

comes down slowly, naming the trees

white, then coasting the ground for stones to nominate.

 

Notice what this poem is not doing.

 

A house, a house, a barn, the old

quarry, where the river shrugs--

how much of this place is yours?

 

Notice what this poem is not doing.

 

Every person gone has taken a stone

to hold, and catch the sun. The carving

says, "Not here, but called away."

 

Notice what this poem is not doing.

 

The sun, the earth, the sky, all wait.

The crowns and redbirds talk. The light

along the hills has come, has found you.

 

Notice what this poem has not done. 

 

 

 

 

Stafford
William Stafford (17 januari 1914 – 28 augustus 1993)

Geschreven door Romenu om 20:17 Reageer op dit bericht

Jan Van Droogenbroeck, Dorothee Wong Loi Sing, Nevil Shute, Mrs Henry Wood, George Lyttelton, Hella Eckert

De Vlaamse schrijver Jan Van Droogenbroeck werd geboren te Sint-Amands op 17 januari 1835. Zie ook mijn blog van 17 januari 2007 en ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

 

Het zieke broerken

 

De moeder zit aan 't vensterraam,

Zij heeft een kind op haren schoot

En vouwt de handen biddend saam:

Ons broederken is bijna dood!

[p. 50] Hoe ligt het daar, op haren schoot,

Wat is het bleek, het arme wicht!

Mijn broederken is bijkans dood,

Dat nog op ons zijne oogen richt.

 

Wat ziet het bleek, het arme wicht!

Het legt zijn hoofdje moede neer

Terwijl 't op ons zijn oogen richt;

Want het bemint ons nog zoo teer!

 

Het legt het moede hoofdje neer

En zoekt in moeders armen rust.

Ach! het bemint ons nog zoo teer:

Het heeft ons gistren nog gekust...

 

Nu zoekt het bij de moeder rust.

Het wilde,.... maar en kan niet meer,

Het heeft ons gistren nog gekust:

Omarm ons, lieve, nog een keer!

 

Het wil wel, maar het kan niet meer!

 

 

 

 

Droogenbroeck

Jan Van Droogenbroeck (17 januari 1835 - 27 mei 1902)

 

 

 

 

 

De Surinaamse schrijfster en beeldend kunstenares Dorothee Wong Loi Sing werd geboren in Paramaribo op 17 januari 1954. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: Witmans hel

 

„Daar gaan ze dan: vergezeld van een voortdurend innerlijk kontakt met mij, de Mamaisa, die de hoogmoedswaanzin, het onterechte superioriteitsgevoel, en de hebzuchtige egocentriciteit van de valse broeders en zusteren wil nivelleren.

In mij sluimeren ook onrustig de Witmensen, geplaagd door angstige voorspellende visioenen van hel en verdoemenis, want hoe goed hebben zij geweten, dat hun daden niet tot in alle eeuwigheid ongestraft zouden blijven, en dat zij de verstikte stem van hun eigen geweten niet voor immer zouden kunnen blijven negeren. Onrustig sliepen hun beenderen in mij, bedekt door marmeren praalgraven met lovende in-memoriams: de Suzanna Duplessis'en, de Cecil Rhodes'en, de tallozen. Onrustig keerden hun schimmen telkens en telkens terug naar de plaatsen waar zij hun wandaden bedreven hadden, tot zelfs de minst gevoelige arbeider, wandelaar of toerist op voormalige executieplaatsen, voormalige slavenplantages, in musea en antiekzaken (waar nog authentieke brandijzers en folterwerktuigen te koop zijn! Om als versiering voor je huis te dienen!) het gevoel kreeg, iets op te hebben gevangen van een echo uit het schuldige verleden. Ook de witmensen van toen bekleed ik met nieuw vlees, maar ik plaats ze in parallelle werelden, waar de historie ná hun succesvolle historische wandaden nèt iets anders verloopt Enkelen ge-

[p. 186]nieten de twijfelachtige eer, in dezelfde parallelwereld te mogen reïncarneren, waar ze in historische tijden zo'n ongebreidelde macht uitoefenden en aanzien genoten. Daar zullen ze verdwaald en angstig moeten toezien, hoe de afstammelingen der slaven nu gelijk zijn in velerlei, of zelfs superieur in sommige aspecten. En dan laat ik ze lòs, allen, op het door hen gekozen tijdstip.

En verklaar de ‘jacht’ voor geopend.“

 

 

 

 

Sing
Dorothee Wong Loi Sing (Paramaribo, 17 januari 1954)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Nevil Shute werd geboren op 17 januari 1899 in Ealing. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: The Far Country

 

„They went back to the hotel, and rested for a time in the lounge with glasses of cold beer, and dined, and went out to see Worm’s Eye View, and laughed themselves silly. They got up late by their standards next day, and early by those of the hotel, and went down to their breakfast in the dining room. As country folk they were accustomed to a cooked breakfast and the hotel was accustomed to station people; half a pound of steak with two fried eggs on top of it was just far enough removed from normal to provide a pleasant commencement for the day for Jack. Jane ate more modestly - three kidneys on toast and a quarter of a pound of bacon. Fortified for their day’s work they set out to look at pictures with a view to buying one.

The first gallery they went to was full of pictures of the central Australian Desert. The artist had modeled his style upon that of a short-sighted and eccentric old gentleman called Cezanne, who had been able to draw once but had got tired of it; this smoothed the path of his disciples a good deal. The Dormans wandered, nonplused, from mountain after mountain picture, glowing in rosy tints, all quite flat upon the canvas, with queer childish brown scrawls in the foreground that might be construed into aboriginals. A few newspaper clippings, pinned to the wall, hailed the artist as one of the outstanding landscape painters of the century.

Jack Dorman, deep in gloom at the impending waste of money, said, "Which do you like best? That’s a nice one, over there."

Jane said, "I don’t like any of them. I think they’re horrible."

"Thank God for that," her husband replied. The middle-aged woman seated at the desk looked at them with stern disapproval.

They went out into the street. "It’s this modern stuff," Jane said. "That’s not what I want at all."

"What is it you want?" he asked. "What’s it got to be like?"

She could not explain to him exactly what she wanted, because she did not know herself. "It’s got to be pretty," she said, "and in bright colours, in oils, so that when it’s raining or snowing in the winter you can look at it and like it. And it’s got to be like something, not like those awful daubs in there."

The next gallery that they went into had thirty-five oil paintings hung around the walls. Each picture depicted a vase of flowers standing on a polished table that reflected the flowers and a curtain draped behind; thirty-five oil paintings all carefully executed, all with the same motif. A few newspaper cuttings pinned up announced the artist as the outstanding flower painter of the century.“

 

 

 

 

Shute
Nevil Shute (17 januari 1899 – 12 januari 1960)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Mrs Henry Wood werd geboren in Worcester op 17 januari 1814 als Ellen Price. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: Reality Or Delusion?

 

„THIS is a ghost story. Every word of it is true. And I don't mind confessing that for ages afterwards some of us did not care to pass the spot alone at night. Some people do not care to pass it yet.

  It was autumn, and we were at Crabb Cot. Lena had been ailing; and in October Mrs. Todhetley proposed to the Squire that they should remove with her there, to see if the change would do her good.

  We Worcestershire people call North Crabb a village; but one might count the houses in it, little and great, and not find four-and-twenty. South Crabb, half a mile off, is ever so much larger; but the church and school are at North Crabb.

  John Ferrar had been employed by Squire Todhetley as a sort of overlooker on the estate, or working bailiff. He had died the previous winter; leaving nothing behind him except some debts; for he was not provident; and his handsome son Daniel. Daniel Ferrar, who was rather superior as far as education went, disliked work: he would make a show of helping his father, but it came to little. Old Ferrar had not put him to any particular trade or occupation, and Daniel, who was as proud as Lucifer, would not turn to it himself. He liked to be a gentleman. All he did now was to work in his garden, and feed his fowls, ducks, rabbits, and pigeons, of which he kept a great quantity, selling them to the houses around and sending them to market.

  But, as every one said, poultry would not maintain him. Mrs. Lease, in the pretty cottage hard by Ferrar's, grew tired of saying it. This Mrs. Lease and her daughter, Maria, must not be confounded with Lease the pointsman: they were in a better condition of life, and not related to him. Daniel Ferrar used to run in and out of their house at will when a boy, and he was now engaged to be married to Maria. She would have a little money, and the Leases were respected in North Crabb.“

 

 

 

 

Wood
Mrs Henry Wood (17 januari 1814 – 10 februari 1887)

 

 

 

 

De Engelse schrijver, politicus en staatsman George Lyttelton, 1e Baron Lyttelton werd geboren in Hagley, Worcestershire op 17 januari 1709. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

Uit: Dialogues of the Dead

 

„_Mr. Hampden_.--I wished for peace too, as ardently as your lordship, but I saw no hopes of it.  The insincerity of the king and the influence of the queen made it impossible to trust to his promises and declarations. Nay, what reliance could we reasonably have upon laws designed to limit and restrain the power of the Crown, after he had violated the Bill of Rights, obtained with such difficulty, and containing so clear an assertion of the privileges which had been in dispute?  If his conscience would allow him to break an Act of Parliament, made to determine the bounds of the royal prerogative, because he thought that the royal prerogative could have no bounds, what legal ties could bind a conscience so prejudiced? or what effectual security could his people obtain against the obstinate malignity of such an opinion, but entirely taking from him the power of the sword, and enabling themselves to defend the laws he had passed?

_Lord Falkland_.--There is evidently too much truth in what you have said.  But by taking from the king the power of the sword, you in reality took all power.  It was converting the government into a democracy; and if he had submitted to it, he would only have preserved the name of a king.  The sceptre would have been held by those who had the sword; or we must have lived in a state of perpetual anarchy, without any force or balance in the government; a state which could not have lasted long, but would have ended in a republic or in absolute dominion.“

 

 

 

 

George_Lyttelton
George Lyttelton (17 januari 1709 – 24 augustus 1773)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 17 januari 2009.

 

De Duitse schrijfster Hella Eckert werd geboren op 17 januari 1948 in Bremen.

 

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Inger Christensen, Susan Sontag, Reinhard Jirgl, Brian Castro, José Soares

De Deense dichteres, schrijfster en essayiste Inger Christensen werd geboren op 16 januari 1935 in de stad Vejle aan de oostkust van Jutland. Zie ook mijn blog van 16 januari 2008 en ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: alphabet

 

(1) die aprikosenbäume gibt es, die aprikosenbäume gibt es

 

 

(2) die farne gibt es; und brombeeren, brombeeren

     und brom gibt es; und den wasserstoff, den wasserstoff

 

 

(3) die zikaden gibt es; wegwarte, chrom

     und zitronenbäume gibt es;

     die zikaden gibt es; die zikaden, zeder, zypresse, cerebellum

 

 

(4) die tauben gibt es; die träumer, die puppen

     die töter gibt es; die tauben, die tauben;

     dunst, dioxin und die tage; die tage

     gibt es; die tage den tod; und die gedichte

     gibt es; die gedichte, die tage, den tod

 

 

(5) den herbst gibt es; den

     nachgeschmack und das nachdenken

     gibt es; und das insichgehn gibt es; die engel,

     die witwen und den elch gibt es; die einzelheiten

     gibt es, die erinnerung, das licht der erinnerung;

     und das nachleuchten gibt es, die eiche und die ulme

     gibt es, und den wacholderbusch, die gleichheit, die einsamkeit

     gibt es, und die eiderente und die spinne gibt es,

     und den essig gibt es, und die nachwelt, die nachwelt

 

 

 (6) den fischreiher gibt es, mit seinem graublau gewölbten

     rücken gibt es ihn, mit seinem federschopf schwarz

     und seinen schwanzfedern hell gibt es ihn; in kolonien

     gibt es ihn; in der sogenannten Alten Welt;

     gibt es auch die fische; und den fischadler, das schneehuhn

     den falken; das mariengras und die farben der schafe;

     die spaltprodukte gibt es und den feigenbaum gibt es;

     die fehler gibt es, die groben, die systematischen,

     die zufälligen; die fernlenkung gibt es und die vögel;

     und die obstbäume gibt es und das obst im obstgarten wo

     es die aprikosenbäume gibt, die aprikosenbäume gibt,

     in ländern wo die wärme genau die farbe im fleisch

     erzeugen wird die aprikosenfrüchte haben

 

 (…)

 

 

Vertaald door Hanns Grössel

 

 

 

 

christensen
Inger Christensen (16 januari 1935 – 2 januari 2009)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en essayiste Susan Sontag werd geboren op 16 januari 1933 in New York. Zie ook mijn blog van 16 januari 2007  en ook mijn blog van 16 januari 2008 en ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Regarding the Pain Of Others

 

„In June 1938 Virginia Woolf published Three Guineas, her brave, unwelcomed reflections on the roots of war. Written during the preceding two years, while she and most of her intimates and fellow writers were rapt by the advancing fascist insurrection in Spain, the book was couched as the very tardy reply to a letter from an eminent lawyer in London who had asked, "How in your opinion are we to prevent war?" Woolf begins by observing tartly that a truthful dialogue between them may not be possible. For though they belong to the same class, "the educated class, a vast gulf separates them: the lawyer is a man and she is a woman. Men make war. Men (most men) like war, since for men there is "some glory, some necessity, some satisfaction in fighting" that women (most women) do not feel or enjoy. What does an educated -- read: privileged, well-off -- woman like her know of war? Can her recoil from its allure be like his?
Let us test this "difficulty of communication," Woolf proposes, by looking together at images of war. The images are some of the photographs the beleaguered Spanish government has been sending out twice a week; she footnotes: "Written in the winter of 1936-37." Let's see, Woolf writes, "whether when we look at the same photographs we feel the same things." She continues:

 

‚This morning's collection contains the photograph of what might be a man's body, or a woman's; it is so mutilated that it might, on the other hand, be the body of a pig. But those certainly are dead children, and that undoubtedly is the section of a house. A bomb has torn open the side; there is still a bird-cage hanging in what was presumably the sitting room . . .’


The quickest, driest way to convey the inner commotion caused by these photographs is by noting that one can't always make out the subject, so thorough is the ruin of flesh and stone they depict. And from there Woolf speeds to her conclusion. We do have the same responses, "however different the education, the traditions behind us," she says to the lawyer.

 

 

 

 

susanSontag
Susan Sontag (16 januari 1933 – 28 december 2004)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Reinhard Jirgl werd op 16 januari 1953 in Oost-Berlijn geboren. Zie ook mijn blog van 16 januari 2007  en ook mijn blog van 16 januari 2008 en ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Die Stille

 

“–Und wenn schon nicht in den Mittelpunkt Derwelt, so waren seine Auftritte genau das rechte, um eine=gewisse Sorte von Frauen anzulocken & sie mit dem hellen Schein seiner nie verlöschenden

Redelampen in seine Fänge zu treiben. Allen voran die Tochter des Wirts: Theresa.

–Aber so erzählt, Lizi, kämes viel zu schlau&listig, viel zu ausgekocht für ihn heraus, für diesen Partikulier mit seinem für die Eismonate eingemotteten Äppelkahn. Der ihm nich mal gehörte, den er gepachtet hatte, denn ?woher hätt der Sohn 1 ruinierten Bauern von jenseits der Oder wohl Dasgeld nehmen solln für den Kauf eines Frachtkahns. Nein, Lizi, es war gewiß anders: Er ging vor allen andern sich selber in-die-Fänge, verhedderte sich im Netz der eigenen Fant-Astereien; war am-Ende der 1zige der an all sein Gerede auch wirklich glaubte voll tiefer Überzeugung u mit Herzen’s in-Brunst so, wie kleine Kinder wenn sie Opernsänger spielen, anfangs sich bekugeln über all den opulenten Stimmen&töneschwulst, um schließlich, Tränen auf den Wangen, dem wohligen Schauder aus solch Gedröhns & bombastischen Gebärden voller Glut sich hinzugeben –

–Appro Po hingeben: Er hat sie damit gekriegt, die Wirtstochter

Theresa. Und hat sie noch vor der Hochzeit geschwängert, so daß sie heiraten !mußten Damals=35. Auch,weil TheresasVater, derWirt vom »Krug«, mit der Flinte im Anschlag dem August gedroht hatte, daß, wenn er seine Tochter entehrt, er ihn übern-Haufen-knallen wird u: sollte er dafür zehnmal unters Fallbeil kommen. Und damit nicht genug:

Er hat im Dorf auch ordentlich Stimmung gemacht gegen diesen Schwiegersohn, u: somit war die Hochzeitsfeier eben alles andre als Einefeier geworden. Denn das-ganze-Dorf blieb zuhause, verfolgte hinter den Schießscharten ihrer Butzenfenster den Hochzeitszug die Dorfstraße runter und der weiße Schleier der Braut schleifte durch den Matsch an jenem Apriltag 1935, u: niemand war da, weder Brautjungfer noch Trauzeugen, um ihr den Brautschleier zu tragen. ?Und ?er: Derherr=Bräutigam schritt aufrecht & erhobenen Kopfes, ohne Blick zur Seite, voran, als hätt er das Metermaß der recht-Schaffenheit verschluckt & könnte geraden Augs in die Sonne der Zukunft schaun –, nur seine Braut stolperte in ungewohnt hochhackigen Schuhen über Katzenkopf & Modder dieser Gegenwart hinweg –“

 

 

 

 

Jirgl_Reinhard
Reinhard Jirgl (Oost-Berlijn, 16 januari 1953)

 

 

 

 

De Australische schrijver en essayist Brian Castro werd geboren op 16 januari 1950 in Hongkong. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Double-Wolf

 

“KATOOMBA

Winter, 1978

(A misty rain is falling.

It smears the glass like somebody's spit. Somebody talking too loud, too fast.

It is cold, but not cold enough. Not yet. In the late afternoon when it is almost dark there will be rumours of snow. Perhaps one of the last snowfalls here for all time. The eucalypts brood in the chasms, as black as the shelf of rocks worn and wet on the other side. Far better than trying to outrun fires roaring up the gorges in those mad summers. Wet black rocks fired from the bowels of another millennium.

This used to be a coal siding. 'The Crushers' it was called then, subsiding escarpments and waterfalls crushing the breath out of you a thousand metres above sea level on an uplifted plateau outside of Sydney. Nowadays Katoomba is littered with hotels, hospitals, mental institutions.

The mist drifts into old boarding houses, finds the damp courses, settles into rotting floorboards, drips into the stew of vegetation underneath. It's so cold you can no longer smell anything. Your urine steams, traces a line of pain from kidneys to bladder, makes patterns of blood in the snow. But you'll have to wait until it snows for that morsel of creativity. If it happens then you'll have to go out in it ... purge everything. The indistinction of the valleys, happily, guards against the possibility of romance and sentiment. You get tired of views.

There is a house here in Katoomba worth visiting. Nobody knows about it. Tourists visit it by chance, perhaps as an afterthought, nostalgically trying to recover the twenties or the thirties, searching for stories. They wouldn't believe what you tell them ... that a wolf once escaped from somebody's private menagerie and roams these ridges and plateaux ... or that the imagination held in check might gnaw itself to death. True, in the valley below they keep wolves. It's illegal, not a Southern Hemisphere thing to do, un-neighbourly, what with sheep and deer farms nearby.

If you stand still now, among the low, smoky cottages you will hear somebody playing Satie's 'Monotones', pausing, plunging onto what sounds like wrong notes, wrong moods, like the houses about to tumble into chasms, weatherboard, low-roofed, pitched between escarpments and valleys, out of joint even in summer when the paper petals of bougainvillea cling gaudily to their walls in a brief climax of colour.“

 

 

 

 

castro
Brian Castro (Hongkong, 16 januari 1950)

 

 

 

De Braziliaanse schrijver, theaterproducent, talk show host, acteur, schilder en musicus Jô Soares werd geboren op 16 januari 1938 in Rio de Janeiro. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Twelve Fingers: Biography of an Anarchist

 

„Banja Luka, Bosnia-1897
At the same instant that the tragedy was taking place in Ouro Preto, in the Bosnian city of Banja Luka, on the banks of the Vrbas River, Dimitri Borja Korozec was born. Dimitri's story is curious to say the least. His mother, Isabel, is a Brazilian contortionist born in
São Borja
in the state of Rio Grande do Sul. Daughter of a beautiful black slave from the Bantu nation and an unknown father, she came into the world on September 28, 1871, born free of the fetters of slavery: as the pampas echoed her first cries, in Rio de Janeiro Princess Isabel was signing the Law of the Free Womb, declaring that all children born to slaves were free at birth. The girl was baptized with the name of her benefactress and that of her birthplace.
As was common in such cases, the evil tongues of the town swore that the little mixed-blood girl was the illegitimate fruit of a carnal rapture of the young lieutenant colonel Manuel do Nascimento Vargas, later to be the father of Getúlio. Manuel had distinguished himself as a military hero in the Paraguayan War and, still single at the age of twenty-six, had established himself in 1870 as a rancher in São Borja. The insinuation had been vehemently denied and discounted as gossip. Nevertheless, the surprising resemblance between the little girl and the rancher had fed this slander.
In 1890, Isabel had arrived in Bosnia as part of an Italian circus. At fifteen the young woman had run away from home with an acrobat-clown, one of the Brothers Temperani, when the famous troupe had toured Brazil in 1886. In her baggage were two gifts from her mother: a photograph of Princess Isabel and the novel Mota Coqueiro, by José do PatrocÃ?nio, the great black abolitionist hero.
In Doboj, the young woman deserts her juggling clown for Ivan Korozec, a Serbian linotypist who fell in love with the dark-skinned Brazilian woman and followed her throughout her Balkan tour. A hardened anarchist, Ivan is affiliated with the cabalistic Poluskopzi brotherhood. At that time there was an ancient secret Russian society, the Skopzi, or "the Castrati of Russia," whose adherents castrated themselves to attain spiritual wholeness. Those initiated into the Poluskopzi, or "Half Castrati," an ultraradical sect, practice the removal of just one of the testicles: the right one. The gesture is political, symbolizing that all of their descendants will perforce be of the left. The inflexible Poluskopzi boasts fewer than forty members.“

 

 

 

 

Soares
José Soares (Rio de Janeiro, 16 januari 1938)


Zie voor nog meer schrijvers van de 16e januari ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 22:59 Reageer op dit bericht

Anthony Hecht, Aleksandar Tišma, Franz Tumler, Jules Supervielle

De Amerikaanse dichter Anthony Hecht werd geboren op 16 januari 1923 in New York. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

 

More Light! More Light! 

 

For Heinrich Blucher and Hannah Arendt

Composed in the Tower before his execution

These moving verses, and being brought at that time

Painfully to the stake, submitted, declaring thus:

"I implore my God to witness that I have made no crime."

 

Nor was he forsaken of courage, but the death was horrible,

The sack of gunpowder failing to ignite.

His legs were blistered sticks on which the black sap

Bubbled and burst as he howled for the Kindly Light.

 

And that was but one, and by no means one of he worst;

Permitted at least his pitiful dignity;

And such as were by made prayers in the name of Christ,

That shall judge all men, for his soul's tranquility.

 

We move now to outside a German wood.

Three men are there commanded to dig a hole

In which the two Jews are ordered to lie down

And be buried alive by the third, who is a Pole.

 

Not light from the shrine at Weimar beyond the hill

Nor light from heaven appeared. But he did refuse.

A Luger settled back deeply in its glove.

He was ordered to change places with the Jews.

 

Much casual death had drained away their souls.

The thick dirt mounted toward the quivering chin.

When only the head was exposed the order came

To dig him out again and to get back in.

 

No light, no light in the blue Polish eye.

When he finished a riding boot packed down the earth.

The Luger hovered lightly in its glove.

He was shot in the belly and in three hours bled to death.

 

No prayers or incense rose up in those hours

Which grew to be years, and every day came mute

Ghosts from the ovens, sifting through crisp air,

And settled upon his eyes in a black soot. 

 

 

 

 

Hecht
Anthony Hecht (16 januari 1923 – 20 oktober 2004)

 

 

 

 

 

De Servische schrijver Aleksandar Tišma werd op 16 januari 1924 geboren in Vojvodina. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Schneck (Vertaald door Barbara Antkowiak)

 

„Schneck wurde vom Kopfweh wach. Die nächtliche Finsternis legte sich schwer auf seine Augen, als er sie öffnete. lch nehme eine Tablette, dachte er, dann ist es morgen früh vorbei. Er schob die Hand vor - schon diese winzige Bewegung steigerte den Schmerz -, aber noch ehe er sie bis zum Nachtschränkchen ausgestreckt hatte, fiel ihm ein, daß er nicht zu Hause war, sondern in Loznica, im Hotel, und daß seine Medikamente ganz unten im Koffer lagen, dener auf dem Bänkchen neben der Tür abgesetzt hatte. Er mochte nicht aufstehen, ängstigte sich vor den Peisn verursachenden Bewegungen; während er zögerte, fielen ihm die Augen wieder zu; und obwohl er wußte, daß er eine Dummheit beging und am nächsten Tag krank sein würde, überließ er sich dem Schlaf.
Aber am Morgen war der Schmerz verschwunden. Schneck wunderte sich; nie war er sein Kopfweh ohne Medikamente losgeworden. Er hatte Eltern, die beide häufig unter Kopfschmerzen litten, und kannte seit seiner Kindheit alle Phasen dieser Beschwernis und die entsprechenden Maßnahmen zu seiner Bekämpfung. Sein Vater war magenleidend und bekam nach üppigeren Mahlzeiten außer Leibschmerzen auch Kopfweh, und seine Mutter lief sozusagen ständig mit verbundenem Kopf umher, schon am Morgen benommen und taumelig, um sich zwischen den häuslichen Pflichten- die sie ratenweise und mit Mühe verrichtete - für ganze Stunden ins Dunkel des Schlafzimmers zurückzuziehen. Medikamente wurden hier in großen Mengen genommen, aber gerade deshalb gab es von Zeit zu Zeit Versuche, ohne sie auszukommen. Dann hörte er jedesmal den Dialog zwischen Vater und Mutter, von denen einer die Hände an die Stirn preßte: "Wird es besser?" - "Im Gegenteil, schlimmer." - "Hast du versucht, einen Kaffee zu trinken?" - "Schon seit drei heute morgen, aber es
hilft nicht." - "Dann mußt du halt eine Tablette nehmen." Er selbst ging so ein Risiko des Verzichts ungern ein, zumal er im Vergleich mit den Eltern seltener Kopfweh hatte: alle drei, vier Tage oder in noch größeren Abständen. Und nun hatte er sich durch Zufall davon überzeugt, daß die Beschwerden auch von selbst verschwinden konnten.“

 

 

 

 

tisma
Aleksandar Tišma (16 januari 1924 – 16 februari 2003)



De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Tumler werd geboren op 16 januari 1912 in Gries bij Bozen. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Volterra

 

„Die Sonne ist noch am Himmel, aber man sieht sie nicht mehr, sie geht am Himmel schon unter in der Zone aus Staub, die sich über der winterlichen Erdhälfte nicht mehr löst; - gestern noch über dem Meer: auf seinen Horizont, der als Berg aufstieg, setzte die Sonne einen weichen Fuß auf sank langsam ein; und das grüne Leuchtfeuer auf dem Vorgebirge war zu erkennen, und das rote Leuchtfeuer vor dem Hafen, das wegweisende und das hemmende Feuer, sie blitzten schon lange herüber; und jetzt male ich es dir auf die Scheibe: grün, rot, und dazwischen die Stadt, über die du gegangen bist, eine ebene Tafel: Ansedonia auf dem Hügel von Cosa; Mauerwerk, Pflaster, Rinnsal, die hochgehobene Stadt, verlassen, ausgegraben, der Stein an den Tag gelegt, von wem bewohnt -

Ansedonia: ich war zuerst allein oben. Ich ging zu Mittag in die Höhe zwischen Geröll und Gestrüpp, die Zikaden schnellten mir auf die Haut und sprangen ins Laub ab; Dornenstrauch, Heidekraut, rote Erde; Kirschenfrüchte, orangenfarben, stachlig; Paradiesesbaum; ein Dornenwall versperrte mir den Einstieg in die kyklopische Mauer. An ihrem Fuß fauliger Müll, der Meerhorizont aus Kreide, eine Rauchfahne, ein Inselrücken wie ein Schlammhaufen, die Rauchfahne rückt vor, und nun erinnere ich mich: so weit draußen gehen die Schiffe vorrüber -

Volterra: Es war Sonntagnachmittag und Herbst. Wenig Fremde im Land, da bekommt es sein eigenes Leben zurück. Erde und Himmel trocken, das Laub gelichtet, von Dürre geschrumpft, auch die Äcker abgeräumt, die Früchte geerntet. Vor dem Bauernhof liegen die Maiskolben auf den Steinen; ein Nest fauliger Feigen in dem geschlitzten Weidenkorb auf dem flachen Dach zieht die Wespen an. Die struppigen Hunde zittern an der lang gelassenen Kette. Gefaserte Rindenhaut der Zypresse über dem Grabhügel, dann kommt der Ginster und die Asche aus zwei Jahrtausenden, eingeäscherte Zeit, Mondbahn, die schräg ziehenden schwefligen Rauchfahnen aus Erdspalten, und weit draußen der rotgoldenen Glanzstrich des Meeres. Davor die Stadt Volterra auf der Erdkralle, die dunkle Halskrausse ihrer Festung, die ein Zuchthaus ist: eisern geschmiedeter Reif, gelbe Erde, blaue Straßen, ungetauft, Vorhölle, Limbo; der Ort, zu dem Christus hinabstieg. Deutlich sind in dem Land nur die Gräber: schwerer Grabdeckel mit dem weißen Engel, vor dem die rote Magdalena erschrickt - ihr Gewand in der Farbe der Liebe, dasselbe Rot wie auf den Flügeln der Engel, die als gefiederte Geschosse das Sterbelager Mariae umschwirren. Volterra - eine Stadt, die lebt: mit Häusern, Sontagsruhe, aufgehängter Wäsche zwischen den etruskischen Mauern. Das etruskische Tor, breit genug für das Postauto, das in Richtung auf das Meer zu fährt. Dort weit draußen die andere Stadt, unbewohnte Klippe, Weideplatz zwischen den Mauern. Der Unterschied ist nicht groß – „

 

 

 

 

tumler
Franz Tumler (16 januari 1912 – 20 oktober 1998)

 

 

 

 

De Franstalige dichter en schrijver Jules Supervielle werd geboren op 16 januari 1884 in Montevideo, Uruguay. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

 

L'orage

 

  Chaque arbre est immobile, attentif à tout bruit.

Même le peuplier tremblant retient son souffle

L'air pèse sur le dos des collines, il luit

Comme un métal incandescent et l'heure essouffle.

 

Les moineaux buissonniers se sont tous dispersés

Avec le vol aigu et les cris d'hirondelles,

Et des mouettes vont, traînant leurs larges ailes,

Dans l'air lourd à gravir et lourd à traverser.

 

L'éclair qui brille au loin semble une brusque entaille

Et, tandis que hennit un cheval de labour,

Les nuages vaillants qui vont à la bataille

Escaladent l'azur âpre comme une tour.

 

Mais soudain, l'arc-en-ciel luit comme une victoire

Chaque arbre est un archer qui lance des oiseaux,

Et les nuages noirs qu'un soleil jeune moire,

Enivrés, sont partis pour des combats nouveaux.

 

 

 

 

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Jules Supervielle (16 januari 1884 – 17 mei 1960)
Geschreven door Romenu om 22:17 Reageer op dit bericht

Robert W. Service, Kálmán Mikszáth, Saint-Simon, Nel Benschop

De Canadese dichter en schrijver Robert William Service werd geboren op 16 januari 1874 in Preston, Engeland. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

 

To the Man of the High North

 

My rhymes are rough, and often in my rhyming

I've drifted, silver-sailed, on seas of dream,

Hearing afar the bells of Elfland chiming,

Seeing the groves of Arcadie agleam.

 

I was the thrall of Beauty that rejoices

From peak snow-diademed to regal star;

Yet to mine aerie ever pierced the voices,

The pregnant voices of the Things That Are.

 

The Here, the Now, the vast Forlorn around us;

The gold-delirium, the ferine strife;

The lusts that lure us on, the hates that hound us;

Our red rags in the patch-work quilt of Life.

 

The nameless men who nameless rivers travel,

And in strange valleys greet strange deaths alone;

The grim, intrepid ones who would unravel

The mysteries that shroud the Polar Zone.

 

These will I sing, and if one of you linger

Over my pages in the Long, Long Night,

And on some lone line lay a calloused finger,

Saying: "It's human-true--it hits me right";

Then will I count this loving toil well spent;

Then will I dream awhile--content, content.

 

 

 

 

 

robertservice
Robert W. Service (16 januari 1874 – 11 september 1958)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver en journalist Kálmán Mikszáth werd op 16 januari 1847 in Szklabonya (tegenwoordig Slowakije) geboren. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Annie Bede's Debt (Vertaald door W. B. Worswick)

 

„It was a thick, foggy morning; the fog seemed densest in the precincts of the Court House. It had enveloped completely this gloomy building, making it look more repellent than ever. It had settled there as if with a fixed determination to remain.

The very air in the hall smelt of this damp fog, and even the whisky whose odour permeated the entire place was giving way to it. The circular ventilator in the highest window-pane was choked by it, and revolved but slowly.

The judges leaned wearily back in their comfortable chairs; one closed his eyes, and sleepily listened to the scratching of the clerk's pen; another yawningly drummed with his pencil on the green table, whilst the president, balancing his glasses on the tip of his nose, was mopping his perspiring brow with his handkerchief. In the interval of rest this noble gentleman perspired freely he scrutinized fixedly the door, through which but a few moments previous those people interested in the case just tried had passed.

There is a silence in the court, which is broken by his harsh and bored voice demanding "If there is any one still there?"

"Only a girl," was the reply.

"Show that girl in, then."

The door slowly opening, she entered. It seemed as if all of a sudden the fog had partially cleared; the faces of the judges appeared to have emerged from the gloom, whilst their eyes were no longer shut. Surely a ray of sunshine had brightened up the scene. She was a pretty creature, this girl. She had an erect and well-proportioned figure, dressed simply in a flower-embroidered bodice; her eyes modestly cast down hid for the time their beauteous colour, whilst the perfect roundness of her forehead was slightly marred by the furrows which played thereon. Her appearance revealed a charm, her very movement grace, and in the rustling of her skirt lurked witchcraft.

The indifferent voice of the Chief Justice is heard saying,

"What can I do for you?" (Creatures of his like have no feeling.)

The poor child murmurs sadly,

"I have great trouble, very great sorrow, my kind sir."

Her voice is mellow and mournful. It touches the heart like the music which, even when it dies away, seems to be still hovering in the air, changing everybody, everything!“

 

 

 

Mikszath

Kálmán Mikszáth (16 januari 1847 – 28 mei 1910)

 

 

 

 

De Franse schrijver Louis de Rouvroy, hertog van Saint-Simon werd geboren op 16 januari 1675 in Versailles. Zie ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

Uit: Mémoires de Saint-Simon

 

„En même temps, elle s'appliquait à m'élever le courage, et à m'exciter de me rendre tel que je pusse réparer par moi-même des vides aussi difficiles à surmonter. Elle réussit à m'en donner un grand désir. Mon goût pour l'étude et les sciences ne le seconda pas, mais celui qui est comme né avec moi pour la lecture et pour l'histoire, et conséquemment de faire et de devenir quelque chose par l'émulation et les exemples que j'y trouvais, suppléa à cette froideur pour les lettres; et j'ai toujours pensé que si on m'avait fait moins perdre de temps à celles-ci, et qu'on m'eût fait faire une étude sérieuse de celle-là, j'aurais pu y devenir quelque chose.

Cette lecture de l'histoire et surtout des Mémoires particuliers de la nôtre, des derniers temps depuis François Ier, que je faisais de moi-même, me firent naître l'envie d'écrire aussi ceux de ce que je verrais, dans le désir et dans l'espérance d'être de quelque chose et de savoir le mieux que je pourrais les affaires de mon temps. Les inconvénients ne laissèrent pas de se présenter à mon esprit; mais la résolution bien ferme d'en garder le secret à moi tout seul me lut remédier à tout. Je les commençai donc en juillet 1694, étant mestre de camp d'un régiment de cavalerie de mon nom, dans le camp de Guinsheim sur le Vieux-Rhin, en l'armée commandée par le maréchal-duc de Lorges.

En 1691, j'étais en philosophie et commençais à monter à cheval à l'académie des sieurs de Mémon et Rochefort, et je commençais aussi à m'ennuyer beaucoup des maîtres et de l'étude, et à désirer fort d'entrer dans le service. Le siège de Mons, formé par le roi en personne, à la première pointe du printemps, y avait attiré presque tous les jeunes gens de mon âge pour leur première campagne; et ce qui me piquait le plus, M. le duc de Chartres y faisait la sienne.“

 

 

 

saint-simon
Saint-Simon (16 januari 1675- 2 maart 1755)

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres Nel Benschop werd geboren op 16 januari 1918 te Den Haag. Zie ook mijn blog van 16 januari 2007 en mijn blog van 16 januari 2008 en ook mijn blog van 16 januari 2009.

 

 

Verlangen naar de lente

 

God, ik verlang zo naar een straaltje zon

en naar de eerste warme lentedagen,

naar witte wolken, die door 't blauw heen jagen

op weg naar iets, dat ik niet vinden kon.

 

Ik wil de tulpen ruiken als 'k ze pluk,

ik wil de kersenbloesem weer zien zweven,

magnolia 's, de kelken opgeheven

of ze een dronk uitbrengen op 't geluk.

 

Ik wil de knoppen weer zien opengaan

van berken, mooiste onder alle bomen;

ik wil, nu 'k aan de winter ben ontkomen,

met nieuwe ogen in Uw schepping staan.

 

 

 

 

benschop
Nel Benschop (16 januari 1918 – 31 januari 2005)

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Uwe Grüning

De Duitse schrijver, vertaler  en politicus Uwe Grüning werd geboren op 16 januari 1942 in Pabianice bij Lodz, Polen en groeide op in Glauchau in Saksen. Hij studeerde van 1960 tot 1966 aan de Technische Universiteit Ilmenau en werkte daar vervolgens als assistent en senior assistent  tot hij in 1970 zijn titels behaalde. Van 1975 tot 1982 werkte hij als leraar techniek in Jena. Sinds 1966 publiceerde hij gedichten, essays en korte verhalen in bloemlezingen en tijdschriften. Een ander literair werk gebied is de vertaling van werken van Franse en Russische schrijvers, zoals Arthur Rimbaud, Valery Bryusov, Anna Achmatova. Sinds 1982 werkt hij als freelance schrijver. Vanaf de Duitse hereniging is hij ook politiek actief. Van 1990 tot 2004 zat hij in het Saksische parlement voor de CDU.

 

 

Sonett an die Form

 

Fäden, so zart, doch machtvoll ausgesendet
Vom Blütenduft zu einer Blüte Rand,
So wie der sonst unsichtbare Brillant,
Von eines Ringes Rund umspannt, uns blendet.

 

Der Phantasie Gestalten: hergewendet
und dann - gleich eilen Wolken - fortgesandt,
Leben Jahrhunderte, in Stein gebannt,
In einen Satz, geschliffen und vollendet.

 

Und ich, ich wünsch, daß alle meine Träume,
Zur Welt gelangt im flügelnden, im Wort,
Die Fäden fänden, die ersehnten Räume.

 

So seist du, Freund - leg nicht die Zeilen fort -
Berauscht vom Wohllaut, der die Verse füllt,
Und von der Lettern ruhig schönem Bild.

 

Valery Bryusov, vertaald door Uwe Grüning

 

 

 

Im gesunkenen Licht toter Städte

Die um Erkenntnis sich mühn
wie Betörte um Frauen:
Sie senden Faden und Pfeil
ins Labyrinth ihres Denkens.

 

Dunkel werden die Gänge,
niedrig und eng die Gelasse.

 

Wenn eine Spielzeugbahn
im Tunnel entgleist,
heben Kinderhände den Fels
und richten die Gleise.

 

Sie aber, denen die Füße
im Wildbach erstarrt sind:
Sie suchten die Quellen.

 

 

 

Uwe Grüning

 

 

 

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Uwe Grüning (Pabianice, 16 januari 1942)
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