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Berichten van 20 januari 2010 tot 21 januari 2010

Louis Menand, Ludwig Thoma, Egon Friedell

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: American Studies

 

„In 1901, when he was fifty-nine, William James delivered the Gifford Lectures at the University of Edinburgh. James was an international academic celebrity. The Principles of Psychology, which appeared in 1890 and which had taken him twelve years to write, had been quickly recognized as the leading summation of developments in a field transformed by the introduction of laboratory methods and by the evolutionary theories of Charles Darwin. An abridged edition for students, Psychology: Briefer Course, popularly known as "Jimmy," appeared in 1892; by the time of the Gifford Lectures, it had sold nearly fifty thousand copies.

The Gifford lectureship was a two-year appointment. James returned to Edinburgh for the second set of lectures in l902, and that year the lectures were published as The Varieties of Religious Experience. The Varieties has probably been, over the years, James's most popular book, read even when his functionalist psychology had been superseded by Freudianism and behaviorism, and his pragmatist philosophy was in eclipse. It is composed primarily of case histories, collected from all around the world and organized by category — "Conversion," "Saintliness," "Mysticism," and so on. It looks, in other words, like a psychology textbook, and that is because it is a psychology textbook. The Varieties is not a study of religion; it is, as the subtitle states, "a study in human nature."

 

 

 

 

Menand
Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Thoma werd geboren op 21 januari 1867 in Oberammergau. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

 

Vergänglichkeit

 

Es prangt um uns auf allen Wiesen
In Grün und Gelb, in Blau und Rot.
Wir wollen diese Pracht genießen,
Denn übermorgen ist sie tot.

 

Schon kommt man, sie hinwegzuraffen,
Es naht der Schnitter, der sie mäht.
Gott hat die Blumenwelt geschaffen,
Dass sie als Heu die Kühe bläht.

 

Wohl ist es wert, dass man sich härme,
Wenn man das Ganze recht bedenkt,
Wie diese Schönheit durch Gedärme
Verwandelt sich nach außen lenkt.

 

Hier liegt die Blume hingesch...lagen,
Sie rauchet noch als warmer Mist.
Warum? .. Das wird die Allmacht wissen,
Du frage nicht als frommer Christ.

 

 

 

 

 

Auf Höhen

 

Und ich fragte meinen Lehrer,
Wo der liebe Herrgott wohnt.
»Ei, im blauen Himmel oben,
Wo er mit den Englein thront.«

Und die grauen Felsenberge
Ragen doch so hoch empor!
Sieht man von dem steilen Gipfel
In das offne Himmelstor?

Sieht man auch die Engelsscharen?
Hat der Himmel dort ein Loch?
»Ja, natürlich,« sprach der Lehrer,
»Warte, du begreifst es noch.«

Nein, ich hab' es nie begriffen,
Als ich dann nach manchem Jahr
Oft und oft und immer wieder
Auf den Bergesgipfeln war.

Hoch zu Häupten, fest verschlossen
Wölbte sich das Himmelszelt,
Und ich sah nur kleiner werden
Unter mir die Erdenwelt.

 

 

 

 

 

Ludwig_Thoma
Ludwig Thoma (21 januari 1867 – 26 augustus 1921)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en kunsthistoricus Egon Friedell werd op 21 januari 1878 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Kulturgeschichte Griechenlands

 

„Daß der Mensch ein einfaches Bodenprodukt sei wie seine Brüder, die Pflanzen und Tiere, ist eine zu naheliegende Meinung, als daß sie nicht schon sehr früh aufgestellt worden wäre. In der Tat sehen wir sie bereits von Aristoteles vertreten, der sich seinerseits wieder auf den Chefarzt von Hellas stützt, Hippokrates den Großen, wie er ihn mit Recht nennt. Beide erklären ganz unmißverständlich, die Menschen seien im großen und ganzen genau soviel wert wie ihr Land und ihr Klima, mit dem sie in Körper und Seele übereinstimmen. Aber die nächstliegenden Gedanken sind nicht immer die tragfähigsten: das zeigt sich wiederum bereits bei Aristoteles, der aus seiner Theorie die Behauptung ableitet, daß die Bewohner der kalten Gegenden Europas tapfer, jedoch an geistiger Einsicht und an Kunstsinn arm und zu Herrschaft und echter Staatenbildung wenig befähigt seien. Dieser Schluß, für die damalige Weltlage vollkommen richtig, ist, von uns aus gesehen, haarsträubend falsch; denn niemand wird heute mehr die Ansicht wagen, daß es im Norden unseres Erdteils, auf einem Boden, wo Kant und Newton, Rembrandt und Shakespeare gewachsen sind, an geistiger Einsicht oder an Kunstsinn gefehlt habe und daß England, Rußland und Preußen keine Eignung zu Herrschaft und Staatenbildung erwiesen hätten. Es zeigt sich hier wieder einmal, daß alle Geschichtsphilosophien ebensowohl wahr wie falsch sind: falsch vor dem Weltgeist, dessen Antlitz wandelbar oder vielmehr unerkennbar ist, und wahr als Ausdruck ihrer Zeit.

Die aristotelische Ansicht scheint das ganze Altertum beherrscht zu haben: auch ein so scharfer Geschichtsdenker wie Polybios erklärt, was die Sitten der Völker so gut wie ihre Gestalt und Farbe bilde, sei das Klima. Das Mittelalter dachte zu tief, um dieser allzu diesseitigen Weisheit zu huldigen. Aber im neunzehnten Jahrhundert ist sie wieder zu fast orthodoxem Ansehen gelangt, zumal durch Buckles «Geschichte der Zivilisation in England»,

 

 

 

 

EgonFriedell
Egon Friedell (21 januari 1878 – 16 maart 1938)

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Imre Madách, Ludwig Jacobowski, Joseph Méry, Kristín Marja Baldursdóttir, Roderich Benedix

De Hongaarse schrijver Imre Madách werd geboren op 21 januari 1823 in Dolná Strehová in het huidige Slowakije. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

Uit: Die Tragödie des Menschen

 

“Im Himmel. Der Herr mit Glorienschein umgeben auf seinem Throne Knieende Engelscharen. Die vier Erzengel stehen neben dem Throne. Großer Strahlenglanz.

 

CHOR DER ENGEL.

 

Gott sei gepriesen, Ehre dem Allmächt'gen,

Der allem, was vorhanden, Dasein gab;

Ein Wort von ihm schuf Himmel, Erde, Welten,

Von seinem Blick hängt auch das Ende ab.

Er ist der Weisheit, Kraft und Wonne Fülle,

Uns überstrahlt der Abglanz nur davon;

Und froh des reichen Anteils knieen dankbar

Anbetend wir um seinen hohen Thron.

Der Urgedanke ist zur That geworden,

Das hehre Schöpfungswerk, es ist vollbracht;

Von allem, was da lebt und webt, erwartet

Nun würd'gen Zoll des Schöpfers Herrschermacht.

 

DER HERR.

 

Das Meisterwerk ist fertig, und ist gut.

Es geht nun seinen Gang, der Schöpfer ruht.

Äonen wirbelt's um die Achse fort,

Bis abgenützt ein Radzahn hemmt den Lauf.

Auf also, meine Weltengeister, auf,

Flink tretet euern ew'gen Reigen an!

Wie ihr im Flug einhersaust mir zu Füßen,

Will ich nun schau'n und mich ergötzen dran.”

 

 

 

 

 

Madach
Imre Madách (21 januari 1823 – 5 oktober 1864)

Nationaal standbeeld

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ludwig Jacobowski werd geboren op 21 januari 1868 in Strelno. Zie ook mijn blog van 21 januari 2008 en ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

 

Trost der Nacht

 

Weiche Hände hat die Nacht

und sie reicht sie mir ins Bette;

fürchtend, daß ich Tränen hätte,

streicht sie meine Augen sacht.

 

Dann verläßt sie das Gemach;

rauschen hör’ ich, sanft und seiden;

und den Dornenzweig der Leiden

zieht sie mit der Schleppe nach.

 

 

 

 Dem Auge fern, dem Herzen nah...

 

"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

Als ich die alte Grabschrift sah

Im eingesunknen Marmorstein,

Da fiel mein totes Lieb mir ein.

 

O Gott, ich schrieb schon tausendmal

Das gleiche Lied aus gleicher Qual,

Und war doch keins wie dieses da:

Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

 

 

 

 

Jacobowski
Ludwig Jacobowski (21 januari 1868 – 2 december 1900)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Joseph Méry werd geboren op 21 januari 1797 in Marseille. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

 

Le Ballet des heures

 

Les heures sont des fleurs l’une après l’autre écloses

Dans l’éternel hymen de la nuit et du jour ;

Il faut donc les cueillir comme on cueille les roses

Et ne les donner qu’à l’amour.

 

Ainsi que de l’éclair, rien ne reste de l’heure,

Qu’au néant destructeur le temps vient de donner ;

Dans son rapide vol embrassez la meilleure,

Toujours celle qui va sonner.

 

Et retenez-la bien au gré de votre envie,

Comme le seul instant que votre âme rêva ;

Comme si le bonheur de la plus longue vie

Était dans l’heure qui s’en va.

 

Vous trouverez toujours, depuis l’heure première

Jusqu’à l’heure de nuit qui parle douze fois,

Les vignes, sur les monts, inondés de lumière,

Les myrtes à l’ombre des bois.

 

Aimez, buvez, le reste est plein de choses vaines ;

Le vin, ce sang nouveau, sur la lèvre versé,

Rajeunit l’autre sang qui vieillit dans vos veines

Et donne l’oubli du passé.

 

Que l’heure de l’amour d’une autre soit suivie,

Savourez le regard qui vient de la beauté ;

Être seul, c’est la mort ! Être deux, c’est la vie !

L’amour c’est l’immortalité !

 

 

 

 

joseph_mery

Joseph Méry (21 januari 1797 – 17 juni 1866)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 21 januari 2009.

 

De IJslandse schrijfster Kristín Marja Baldursdóttir werd geboren op 21 januari 1949 in Hafnarfjörður. Zie ook mijn blog van 21 januari 2007 en ook mijn blog van 21 januari 2008.

 

De Duitse toneelschrijver, acteur en theaterdirecteur Julius Roderich Benedix werd geboren op 21 januari 1811 in Leipzig.

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Eugen Gomringer, Batya Gur, Egon Bondy

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

 

Poor Angels

 

At this hour the soul floats weightlessly

through the city streets, speechless and invisible,

astonished by the smoky blend of grays and golds

seeping out of the air, the dark half-tones

 

of dusk suddenly filling the urban sky

while the body sits listlessly by the window

sullen and heavy, too exhausted to move,

too weary to stand up or to lie down.

 

At this hour the soul is like a yellow wing

slipping through the treetops, a little ecstatic

cloud hovering over the sidewalks, calling out

to the approaching night, “Amaze me, amaze me,”

 

while the body sits glumly by the window

listening to the clear summons of the dead

transparent as glass, clairvoyant as crystal.

Some nights it is almost ready to join them.

 

Oh, this is a strange, unlikely tethering,

a furious grafting of the quick and the slow:

when the soul flies up, the body sinks down

and all night—locked in the same cramped room—

 

they go on quarreling, stubbornly threatening

to leave each other, wordlessly filling the air

with the sound of a low internal burning.

How long can this bewildering marriage last?

 

At midnight the soul dreams of a small fire

of stars flaming on the other side of the sky,

but the body stares into an empty night sheen,

a hollow-eyed darkness. Poor luckless angels,

 

feverish old loves: don’t separate yet.

Let what rises live with what descends.

 

 

 

 

Branch Library

 

I wish I could find that skinny, long-beaked boy

who perched in the branches of the old branch library.

 

He spent the Sabbath flying between the wobbly stacks

and the flimsy wooden tables on the second floor,   

 

pecking at nuts, nesting in broken spines, scratching

notes under his own corner patch of sky.

 

I'd give anything to find that birdy boy again

bursting out into the dusky blue afternoon

 

with his satchel of scrawls and scribbles,

radiating heat, singing with joy.

 

 

 

 

 

Hirsch
Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

 

 

 


De Turkse schrijver Nazim Hikmet werd op 20 januari 1902 geboren in Thessaloniki. Zie ook
mijn blog van 20 januari 2007  en ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

 

De reus met de diepblauwe ogen

 

Er was eens een reus met diepblauwe ogen

Hij beminde een heel kleine vrouw

Die droomde van een huisje met een tuin

Waarin gevlamde kamperfoelies bloeiden.

 

De reus had lief als een reus

Zijn handen waren groot voor grote dingen

Nooit hadden zij de muren kunnen bouwen of het belletje doen schellen

Van het huisje met de tuin waarin gevlamde kamperfoelies bloeiden.

 

Er was eens een reus met heel blauwe ogen

Hij beminde een heel kleine vrouw

Zij was heel aardig, maar werd vlug moe.

Op de grote wegen van de reus

Had ze zich behaaglijk willen voelen.

Ze zei vaarwel aan de diepblauwe ogen

En in de armen van een rijke dwerg

Liep ze het huisje binnen met een tuin waarin gevlamde kamperfoelies bloeiden.

 

Nu begrijpt de reus

Dat de liefde van een reus

Zelfs niet mag begraven worden

In het huis waarin gevlamde kamperfoelies bloeien.

 

 

 

Vertaald door Paul Snoek

 

 

 

 

De dode op het Beyazitplein

 

Er ligt een dode
een jongen van negentien
bij dag onder de zon
bij nacht onder de sterren
op het Beyazitplein in Istanbul.

 

Er ligt een dode
in de ene hand een leerboek
in de andere hand zijn vermoorde droom
april in het jaar negentienhonderdzestig
op het Beyazitplein in Istanbul.

 

Er ligt een dode neergeschoten
de wonde aan zijn voorhoofd
gaat open als een rode anjer
op het Beyazitplein in Istanbul.

 

Er zal een dode liggen
zijn bloed zal zo lang op de grond druppen
tot mijn volk met de wapens
met vrijheidsliederen
het machtige plein zal heroveren.

 

 

 

 

Vertaald door J. Iven en P. Eydemir

 

 

 

 

Hikmet
Nazim Hikmet (20 januari 1902 – 3 juni 1963)

 

 

 

De Duitse (Luxemburgse) schrijver Guy Helminger werd geboren op 20 januari 1963 in Esch-sur-Alzette. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: Pelargonien (Etwas fehlt immer)

 

„Es gab wenig, das Frank Perl so erfreute wie das Fahrradfahren. Da waren Tage, an denen hob er sich morgens kurz nach dem Frühstück in den Sattel, und erst wenn es dunkel wurde, merkte er, daß er die ganze Zeit nichts gegessen hatte. Er fuhr in der Stadt herum, und ab und an, wenn es sich anbot, wenn er wußte, daß es ihm dieses seltsame Glücksgefühl bescheren würde, ließ er den Lenker los, richtete sich auf und schlug einem Passanten im Vorbeigleiten auf den Hinterkopf. Er drehte sich danach nie um, schaute sich nie die überraschten Mienen der Gedemütigten an. Er fuhr einfach weiter, wissend, daß die Gesichter in seinem Rücken in all ihren stumpfen Variationen doch immer mit dem gleichen Ausdruck völliger Sprachlosigkeit über dem Bürgersteig hingen, während in seiner Brust im selben Moment eine Sauerstoffflasche geöffnet wurde und etwas sich aufrichtete in seinen Gliedern. 
An sehr schönen Tagen radelte Perl nach so einem Schlag einmal um den Block und steuerte sein Opfer erneut an. 
Die Stadt hatte etwas von einem riesigen Blumenkasten, in dem die vom Vorjahr übriggebliebenen Erdbrocken sich zu kleinen schimmeligen Wohneinheiten strukturierten. In den Furchen dazwischen lief die eine oder andere Kellerassel, erschrocken über so viel Licht, das plötzlich über den Dachgiebeln stand und von dort aus jede noch so verwinkelte Ecke ausputzte. Nur die Blumen fehlten." 
 

 

 

Helminger
Guy Helminger (Esch-sur-Alzette, 20 januari 1963)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Eugen Gomringer werd op 20 januari 1925 geboren in Cachuela Esperanza, Bolivia. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

 

 

schweigen schweigen schweigen
schweigen schweigen schweigen
schweigen schweigen
schweigen schweigen schweigen
schweigen schweigen schweigen

 

 

 

 

 

gleichmässig gleich gleichmässig ungleich ungleichmässig

gleich ungleichmässig ungleich gleichmässig

gleich

gleichmässig ungleich ungleichmässig gleich

ungleichmässig ungleich gleichmässig gleich gleichmässig

 

 

 

 

 

Gomringer
Eugen Gomringer (Cachuela Esperanza,  20 januari 1925)

 

 

 

 

De Israëlische schrijfster, journaliste en literatuurwetenschapster Batya Gur werd geboren op 20 januari 1947 in Tel Aviv. Zie ook mijn blog van 20 januari 2008 en ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: The Saturday Morning Murder (Vertaald door Dalva Bilu)

 

„It would take years, Shlomo Gold knew, before he would be able to park his car in front of the Institute on Disraeli Street without feeling a cold hand gripping his heart. Sometimes he even thought that the analytic society should change its prernises from Talbieh, just so he would not have to feel this recurrent anxiety. He had also considered requesting special permission to treat his patients elsewhere, but his supervisors thought that he should confront the situation with his own inner resources and not by means of external changes.

He could still hear old Hildesheimer's words reverberating in his mind. The building was not the issue, the old man had said: it was not the budding that was causing his anxiety; it was his own feelings in relation to the event. Ever since the day it had happened, Gold heard the words, in their heavy German accent, whenever he approached the building. Especially the sentence about how it was his own emotions he had to face, not the stone walls.

Naturally, Hildesheimer had said then, the fact that it was his,Gold's, analyst, who was involved had to be taken into account, and perhaps -- the old man gave him a shrewd, inquiring look-he should try to "derive the maximum from the difficulties of the situation." But Shlomo Gold, who had once been so proud of being given the keys to the building, could no longer enter his room at the Institute without an anxiety attack.“

 

 

 

 

gurbatya
Batya Gur (20 januari 1947 – 19 mei 2005)

 

 

 

 

De Tsjechische dichter, schrijver en filosoof Egon Bondy werd geboren op 20 januari 1930 in Praag. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: Hatto (Vertaald door Mira Sonnenschein)

 

„Der Erzbischof begann nun damit, die wertvollen Gaben zu zeigen, die er kürzlich von den Herzögen erhalten hatte, weil sie seine Unterstützung bei der Forchheimer Wahl suchten: Goldenes und silbernes Geschirr, kostbare Stoffe und seltene Pelze, aber auch Kuriositäten und wertvolle Nichtigkeiten wie die Federn eines Pfaus oder der Schwanz eines Basilisken befanden sich darunter ebenso wie eine antike Karte mit der Darstellung der Erde. Der Erzbischof entfaltete die Rolle, um sie sodann voller Stolz als ein Geschenk der Gesandtschaft des westfränkischen Königs zu präsentieren. Er betonte, sie sei wahrhaftig römischen Ursprungs, da hier, wie er erklärte, Jerusalem entgegen der Wahrheit nicht in der Mitte der Welt dargestellt worden war. (Tatsächlich handelte es sich, obgleich die Karte schon einige Jahrhunderte alt sein musste, um eine von einem ungelehrten Mönch angefertigte Kopie späteren Datums.) Für alle erkennbar war Jerusalem nachträglich in den asiatischen Teil eingezeichnet worden. Lesen konnten die Karte allerdings nur der Erzbischof, Salomon und Hatto. Die drei beugten sich also über das äußerst seltene Werk. Keiner von ihnen hatte eine solche Karte öfter als ein-, zweimal zu Gesicht bekommen. Zuerst konnte Hatto die Umrisse Italiens, dann aber auch schon leicht die des Mittelmeers erkennen. Oberhalb im Süden Afrika, unten der Norden mit Gallien und Germanien und noch etwas tiefer die skandische und die englische Insel. Ganz unten jenes Ultima Thule, ein häufiger Gegenstand seiner Überlegungen. Links im Osten zog sich das Festland bis zum Land der Serren hin. Im Westen endete es mit einigen Halbinseln im Ozean. Auch die größten Gebirgsketten und Flüsse waren auf der Karte eingezeichnet. Doch Hatto benötigte eine Weile, bis er erkannte, wo das eigene Land zu finden war. Der Erzbischof, der bereits einige Zeit dem Studium der Karte gewidmet hatte, deutete den geschätzten Gästen mit seinem Finger die entsprechenden Umrisse an. Da - und da - und hier. Hier leben schon die Sarazenen und von hier aus ziehen die Heiden los. Hatto betrachtete das Pergament mit größter Aufmerksamkeit. Es war ein sehr seltsames Gefühl, alles auf einer so kleinen Fläche, auf der eine so große Stadt wie Mainz gar nicht auffiel, aufgezeichnet zu sehen. Er folgte konzentriert dem Finger des Erzbischofs, ja er forderte ihn auf, alles noch einmal zu zeigen ...“

 

 

 

bondy

Egon Bondy (20 januari 1930 – 9 april 2007)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 20e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

 

 

 

Geschreven door Romenu om 20:33 Reageer op dit bericht

Sawako Ariyoshi, Axel Hacke, Robert Olen Butler Jr, Qurratulain Hyder, Raymond Roussel, Michiel de Swaen, Edeltraud Eckert

De Japanse schrijfster Sawako Ariyoshi werd geboren op 20 januari 1931 in Wakayama. Zie ook mijn blog van 20 januari 2007 en ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: The Doctor's Wife (Vertaald door Wakako Hironaka)

 

“Otsugi's kimono was probably part of her dowry and therefore was far better than the costumes of the tenant farmers and other villagers. Made of rough hand-woven silk, it suited her position. However, in view of the fact that the Hanaokas were socially inferior to the Matsumotos, Otsugi's parents had not provided her with a formal kimono of soft shiny silk, wisely deciding she would not have a chance to wear it.

Nevertheless, it was a vibrant, rich black, with an elegant degree of looseness at the back of the neck, a neat V-shape opening in the front, and a tightly fitted sash. Otsugi approached the altar and bowed low, revealing a pale green ribbon around the bun of her hair. Kae watched her pick up some incense. As her slender fingers gently rubbed the beads, the young girl could not help thinking that beautiful people were just born beautiful--from head to toe. She also thought that Otsugi's dignity was a manifestation of her superior intelligence. Otsugi bowed toward the coffin in the main house in homage to Grandfather and silently nodded to each Imose close by. Kae had been standing somewhat apart from her relatives and did not expect to be noticed. But when Otsugi, her face shadowed in sympathy, turned in her direction, Kae felt as if the tip of a sword had been pointed at her forehead. The woman bowed to her, not suspecting her feelings, and moved to the gate. As she disappeared from sight, the center seam of her kimono below the sash was still absolutely straight.“

 

 

 

 

Ariyoshi_Sawako
Sawako Ariyoshi (20 januari 1931 – 30 augustus 1984)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Axel Hacke werd geboren op 20 januari 1956 in Braunschweig. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: Wortstoffhof

 

„Dank eines weit gespannten Leserkorrespondentennetzes bin ich seit einiger Zeit in der Lage, über kulinarische Entwicklungen in aller Welt zu berichten, von denen man anderswo nicht mal etwas ahnt (Drahthuhn, Fischtageszeitung, Huhntorte). In diesem Kapitel möchte ich auf ungewöhnliche gastronomische Ideen rund um den Globus hinweisen. Bitte bedenken Sie: Jedes Küchengenie hat namenlos begonnen, und was heute noch ohne Aufsehen in Quedlinburg oder der Bretagne aufgetischt wird, kann morgen schon in berühmten Restaurants Münchens, Hamburgs oder Berlins auf dem Teller liegen.

Ich habe mir erlaubt, die Zuschriften nach Länderküchen zu gliedern.

Deutsche Küche. Hier ist von einer erstaunlichen Entwicklung zu berichten, zuerst von Familie B. bei einem Ausflug in Quedlinburg entdeckt, auf dem Weg zum Burgberg. Dort wurde neben Schweinebraten auch »Bauernmädchen mit Rotkraut und Klösse« angeboten. Kein Einzelfall! Denn in Kulmbach, im Bistro einer dortigen Metzgerei (Frau F. schickte mir das Inserat), gibt es: »Omas Saures Fleisch mit Baumwollnem Klo߫. Und Frau E. berichtet aus der Kantine ihrer Firma in München, dort habe eines Montags »Fenchel- Organsuppe« auf dem Speiseplan gestanden.

Ist es zu fassen? Nach der nouvelle cuisine ein nouveau cannibalisme. Das kann jeden treffen, wie ich selbst von Leser K. erfahren musste, der in der Münchner Giselastraße vor einem Lokal ein Schild fotografierte, auf dem es hieß: »Heute: Gebacken Hackefleisch mit Kartoffelen In tomaten Soß u. Basmati Reis«. So schnell kann es gehen.“

 

 

 

 

axel_hacke
Axel Hacke (Braunschweig, 20 januari 1956)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Robert Olen Butler Jr. Werd geboren op 20 januari 1945 in Granite City, Illinois. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: Fairy Tale

 

„I like the way fairy tales start in America. When I learn English for real, I buy books for children and I read, "Once upon a time". I recognize this word "upon" from some GI who buys me Saigon teas and spends some time with me and he is a cowboy from the great state of Texas. He tells me he gets up on the back of a bull and he rides it. I tell him he is joking with Miss Noi (that's my Vietnam name), but he says no, he really gets up on a bull. I make him explain that "up on" so I know I am hearing right. I want to know for true so I can tell this story to all my friends so that they understand, no lie, what this man who stays with me can do. After that, a few years later, I come to America and I read some fairy tales to help me learn more English and I see this word and I ask a man in the place I work on Bourbon Street in New Orleans if this is the same. Up on and upon. He is a nice man who comes late in the evening to clean up after the men who see the show. He says this is a good question and he thinks about it and he says that yes, they are the same. I think this is very nice, how you get up on the back of time and ride and you don't know where it will go or how it will try to throw you off.
       Once upon a time I was a dumb Saigon bargirl. If you want to know how dumb some Vietnam bargirl can be, I can give you one example. A man brought me to America in 1974. He says he loves me and I say I love that man. When I meet him in Saigon, he works in the embassy of America. He can bring me to this country even before he marries me. He says that he wants to marry me and maybe I think that this idea scares me one little bit. But I say, what the hell. I love him. Then boom. I'm in America and this man is different from in Vietnam, and I guess he thinks I am different too. How dumb is a Saigon bargirl is this. I hear him talk to a big crowd of important people in Vietnam, businessman, politician, big people like that. I am there too and I wear my best ao dai, red like an apple and my quan, my silk trousers, are white. He speaks in English to these Vietnam people because they are big, so they know English. Also my boyfriend does not speak Vietnam. But at the end of his speech he says something in my language and it is very important to me.“

 

 

 

 

butler
Robert Olen Butler Jr. (Granite City, 20 januari 1945)

 

 

 

 

De Indiaase schrijfster Qurratulain Hyder werd geboren op 20 januari 1927 in Aligarh, Uttar Pradesh. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: River of Fire

 

„Now he was tired. Gautam Nilambar, final year student of the Forest University of Shravasti, had walked all the way from Shravasti to Saket in pursuit of more knowledge. He had been attending a centenarian sage's lectures on cosmology till he felt that his head was overflowing with stars. The new term was about to begin in his own gurukul and he was trudging back to Shravasti, his hometown. It rained frequently and he had to stop now and then under the trees.

The journey was arduous. As a student he was not allowed to use boats or vehicles or umbrellas. Nor was he supposed to carry any money. He had to beg his food from respectful villagers and sleep under the trees. Such a life of extreme hardship could match that of any Jain ascetic, except that Gautam was neither a Jain sadhu nor a Buddhist bhikshu. His head was not shaved and he let his long Brahmanical top-knot mingle with his glossy ringlets. He was rather proud of his good looks. Gautam, in fact, was quite vain and had certainly not conquered his ego-he saw no reason why he should.

Once his friend, Aklesh, a townsman, had said that he was like the proverbial peacock that danced in the jungle, but there was nobody to admire him. Surrounded by hoary gurus, erudite shastris and pedantic students, poor Gautam had become a loner. He liked to dance and paint and make terracotta figurines. Once he had travelled on foot all the way to Kashi to learn Shiva's nritya. He had had no intention of becoming a priest like his father. He wanted to gain some insight into Saraswati's bhed as a creative artist. He wanted to partake in the mysteries of the universe as the beerbahutis did in their own tiny, weary manner-surely they must have their own perception of the cosmos! As he was the only son of the High Priest of Shravasti, he had been sent to the gurukul as a young boy. He had lived there all these years, devoting himself exclusively to the goddess of learning.

The month of Bhadon had arrived and it rained frequently. He reached the outskirts of Saket and sat down on the grassy bank of the Saryu river.

While he was piously reciting his shlokas and cleaning his muddy feet in the water, something soft touched his toes. He heard the jingle of anklets and glass bangles. A woman laughed. Giggly females jingling their bangles, he thought loftily. Then he noticed thick jasmine garlands floating past his toes. Magnolia blossoms followed. Are they sending me floral messages, he thought vainly, and stole a glance in the direction the flowers had come from. It was a bathing ghat, hidden behind a bamboo screen. Gautam peeped through the lattice and held his breath.“

 

 

 

 

 

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Qurratulain Hyder (20 januari 1927 – 21 augustus 2007)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Raymond Roussel werd geboren op 20 januari 1877 in Parijs. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

Uit: Locus Solus

 

„Ce jeudi de commençant avril, mon savant ami le maître Martial Canterel m'avait convié, avec quelques autres de ses intimes, à visiter l'immense parc environnant sa belle villa de Montmorency.

Locus Solus—la propriété se nomme ainsi—est une calme retraite où Canterel aime poursuivre en toute tranquillité d'esprit ses multiples et féconds travaux. En ce lieu solitaire il est suffisamment à l'abri des agitations de Paris—et peut cependant gagner la capitale en un quart d'heure quand ses recherches nécessitent quelque station dans telle bibliothèque spéciale ou quand arrive l'instant de faire au monde scientifique, dans une conférence prodigieusement courue, telle communication sensationnelle.

C'est à Locus Solus que Canterel passe presque toute l'année, entouré de disciples qui, pleins d'une admiration passionnée pour ses continuelles découvertes, le secondent avec fanatisme dans l'accomplissement de son œuvre. La villa contient plusieurs pièces luxueusement aménagées en laboratoires modèles qu'entretiennent de nombreux aides, et le maître consacre sa vie entière à la science, aplanissant d'emblée, avec sa grande fortune de célibataire exempt de charges, toutes difficultés matérielles suscitées au cours de son labeur acharné par les divers buts qu'il s'assigne.

Trois heures venaient de sonner. Il faisait bon, et le soleil étincelait dans un ciel presque uniformément pur. Canterel nous avait reçus non loin de sa villa, en plein air, sous de vieux arbres dont l'ombrage enveloppait une confortable installation comprenant différents sièges d'osier.

Après l'arrivée du dernier convoqué, le maître se mit en marche, guidant notre groupe, qui l'accompagnait docilement. Grand, brun, la physionomie ouverte, les traits réguliers, Canterel, avec sa fine moustache et ses yeux vifs où brillait sa merveilleuse intelligence, accusait à peine ses quarante-quatre ans. Sa voix chaude et persuasive donnait beaucoup d'attrait à son élocution prenante, dont la séduction et la clarté faisaient de lui un des champions de la parole.

Nous cheminions depuis peu dans une allée en pente ascendante fort raide.

À mi-côte nous vîmes au bord du chemin, debout dans une niche de pierre assez profonde, une statue étrangement vieille qui, paraissant formée de terre noirâtre, sèche et solidifiée, représentait, non sans charme, un souriant enfant nu. Les bras se tendaient en avant dans un geste d'offrande—les deux mains s'ouvrant vers le plafond de la niche. Une petite plante morte, d'une extrême vétusté, s'élevait au milieu de la dextre, où jadis elle avait pris racine.“

 

 

 

 

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Raymond Roussel (20 januari 1877 – 14 juli 1933)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter, rederijker en heelmeester Michiel de Swaen werd geboren in Duinkerke op 20 januari 1654. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

 

Toemaet

 

bij gedachten op den tijdt,
gepast op het beginnende jaer

   

Ziele, die gewaerschouwt syt
Om met ’t nieuwe jaer te leeren,
   Hoe gy uwen weerden tydt
Moet opwegen en waerdeeren,
   Wilt gy deze les verstaen?
Merkt den oogenblik van heden
   Voor den alderbesten aen,
Die gy sult op aerd besteden.
   Waerom eenen stont verwacht,
Die is buyten uwe macht?

 

 

 

 

Swaen
Michiel de Swaen (20 januari 1654 – 3 mei 1707)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 20 januari 2009.

 

De Duitse dichteres en schrijfster Edeltraud Eckert werd geboren op 20 januari 1930 in Hindenburg.

Geschreven door Romenu om 20:26 Reageer op dit bericht

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