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Berichten van 23 januari 2010 tot 24 januari 2010

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007  en ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Das Fräulein von Scuderi

 

„Spät um Mitternacht - es mochte im Herbste des Jahres 1680 sein- wurde an dieses Haus hart und heftig angeschlagen, dass es im ganzen Flur laut widerhallte. - Baptiste, der in des Fräuleins kleinem Haushalt Koch, Bedienten und Türsteher zugleich vorstellte, war mit Erlaubnis seiner Herrschaft über Land gegangen zur Hochzeit seiner Schwester, und so kam es, daß die Martiniere, des Fräuleins Kammerfrau, allein im Hause noch wachte. Sie hörte die wiederholten Schläge, es fiel ihr ein, daß Baptiste fortgegangen, und sie mit dem Fräulein ohne weiteren Schutz im Hause geblieben sei; aller Frevel von Einbruch, Diebstahl und Mord, wie er jemals in Paris verübt worden, kam ihr in den Sinn, es wurde ihr gewiß, daß irgendein Haufen Meuterer, von der Einsamkeit des Hauses unterrichtet da draußen tobe und, eingelassen, ein böses Vorhaben gegen die Herrschaft ausführen wolle, und so blieb sie in ihrem Zimmer, zitternd und zagend und den Baptiste verwünschend samt seiner Schwester Hochzeit. Unterdessen donnerten die Schläge immer fort, und es war ihr, als rufe eine Stimme dazwischen: ”So macht doch nur auf um Christus willen, so macht doch nur auf!” Endlich in steigender Angst ergriff die Martiniere schnell den Leuchter mit der brennenden Kerze und rannte hinaus auf den Flur; da vernahm sie ganz deutlich die Stimme des Anpochenden: ”Um Christus willen, so macht doch nur auf!” In der Tat, dachte die Martiniere, so spricht doch wohl kein Räuber; wer weiß, ob nicht gar ein Verfolgter Zuflucht sucht bei meiner Herrschaft, die ja geneigt ist zu jeder Wohltat. Aber laßt uns vorsichtig sein! - Sie öffnete ein Fenster und rief hinab, wer denn da unten in später Nacht so an der Haustür tobe und alles aus dem Schlaf wecke, indem sie ihrer tiefen Stimme so viel Männliches zu geben sich bemühte, als nur möglich. In dem Schimmer der Mondesstrahlen, die eben durch die finstern Wolken brachen, gewahrte sie eine lange, in einen hellgrauen Mantel gewickelte Gestalt, die den breiten Hut tief in die Augen gedrückt hatte. Sie rief nun mit lauter Stimme, so, daß es der unten vernehmen konnte: ”Baptiste, Claude, Pierre, steht auf und seht einmal zu, welcher Taugenichts uns das Haus einschlagen will!” Da sprach es aber mit sanfter, beinahe klagender Stimme von unten herauf: ”Ach! la Martiniere, ich weiß ja, dass Ihr es seid, liebe Frau, so sehr Ihr Eure Stimme zu verstellen trachtet, ich weiß ja, dass Baptiste über Land gegangen ist und Ihr mit Eurer Herrschaft allein im Hause seid. Macht mir nur getrost auf, befürchtet nichts. Ich muß durchaus mit Eurem Fräulein sprechen, noch in dieser Minute.”

 

 

 

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E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

Standbeeld in Bamberg

 

 

 

 

De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Das Kinderfräulein

 

„Das war der erste Tod eines nahen Bekannten, über den Ilse in einem offiziellen Bericht las. Viele andere sollten noch folgen. Sie konnte die Gedanken nicht abwenden und sie stellte sich vor, was in dem alten Doktor vorgegangen sein mochte, als er erfahren hatte, daß sein Freund Direktor Keleti gehenkt worden war. Das hatte er sich ersparen wollen. Erst nachts, zu Hause, begriff sie richtig, was geschehen war. Und wo sie sich befand. Später las sie viele ähnliche Berichte und Mitteilungen und regte sich immer weniger auf. Sie selbst bedrohte ja niemanden, verursachte niemandem Leid. Sie registrierte es nur. Akkurat, wie sie auch bisher alles im Leben, was sie tun mußte, getan hatte. Sie tröstete sich, es war ja Krieg. Im Krieg sterben eben Menschen.“

 

 

 

 

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Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Besorgungen

 

Ein Mensch geht eines Vormittages,

Gegenwärtig keines Schicksalschlages,

Geschäftig durch die große Stadt,

Wo viel er zu besorgen hat.

Doch schon trifft ihn der erste Streich:

Ein Türschild tröstet: "Komme gleich!"

Gleich ist ein sehr verschwommenes Wort,

Der Mensch geht deshalb wieder fort,

Zum zweiten Ziele zu gelangen:

"Vor fünf Minuten weggegangen . . ."

Beim dritten hat er auch kein Glück:

"Kommt in acht Tagen erst zurück!"

Beim vierten heißts, nach langem Lauern:

"Der Herr Direktor läßt bedauern . . ."

Ein überfülltes Wartezimmer

Beim fünften raubt den Hoffnungsschimmer.

Beim sechsten stellt es sich heraus:

Er ließ ein Dokument zu Haus.

Nun kommt der siebte an die Reih:

"Geschlossen zwischen zwölf und zwei!"

Der Mensch, von Wut erfüllt zum Bersten,

Beginnt nun noch einmal beim ersten.

Da werden ihm die Knie weich:

Dort steht noch immer: "Komme gleich!"

 

 

 

 

Immer Höflich

 

Ein Mensch grüßt, als ein Mann von Welt,

Wen man ihm einmal vorgestellt.

Er trifft denselben äußerst spärlich,

Wenns hochkommt, drei- bis viermal jährlich

Und man begrinst sich, hohl und heiter,

Und geht dann seines Weges weiter.

Doch einmal kommt ein schlechter Tag,

Wo just der Mensch nicht grinsen mag;

Und er geht stumm und starr vorbei,

Als ob er ganz wer andrer sei.

Doch solche Unart rächt sich kläglich:

Von Stund an trifft er jenen täglich.

 

 

 

 

Roth
Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Die Karrieren der Vicki Baum (Biografie door Nicole Nottelmann)

 

“Am Abend der Premiere war das Theater am Nollendorfplatz bis auf den letzten Platz gefüllt. Draußen löste sich langsam die Traube der Schaulustigen auf, die einen Blick auf die Abendroben der eintreffenden Damen hatten erheischen wollen. Und während sich drinnen im Foyer die Gesellschaftsreporterinnen Notizen machten, zückten im Saal bereits die wichtigsten Theaterkritiker der Republik ihre Blöcke. Ganz Berlin schien gekommen zu sein. Marlene Dietrich, deren Blauer Engel im April im nur zwei Kilometer entfernten Gloria Palast Premiere haben würde, thronte in der Proszeniumsloge. Im Parkett saß der Leiter des Deutschen Theaters, Max Reinhardt, der als ausführender Produzent dieser Uraufführung fungierte. Gegeben wurde Menschen im Hotel. Das Stück versprach einen mondänen Unterhaltungsabend. Dafür standen ein erstklassiges Ensemble - das Deutsche Theater -, ein aufstrebender Regisseur - Gustav Gründgens -, und der Name der Autorin - Vicki Baum. Sie hatte gerade neben dem jungen Gründgens Platz genommen.
     Baum war keine klassische Schönheit, eine zierliche, etwas gedrungen wirkende Frau von kaum 1,55 Größe, und mit ihren zweiundvierzig Jahren war sie auch nicht mehr ganz jung. Doch sie besaß eine einnehmende Persönlichkeit, und sie umgab die Aura des Erfolgs. Als sie 1926, als Redakteurin des Magazins Die Dame, nach Berlin gekommen war, hatte sie in der Hauptstadt kaum jemand gekannt. Mittlerweile war Vicki Baum die berühmteste Autorin Deutschlands. In Berlin sah man sie Beobachtern zufolge überall: in Restaurants, auf dem Tennisplatz, auf Botschaftsempfängen und bei Theaterpremieren, wie heute auf ihrer eigenen.
     Baum hatte ihren Erfolgsroman Menschen im Hotel selbst zu einer Revue aus fünfzehn Szenen umgearbeitet. Ihr Stück führt einen todkranken Buchhalter, eine alternde Ballerina, einen charmanten Hasardeur, einen bankrotten Fabrikdirektor und ein Tippfräulein in einem Berliner Luxushotel zusammen: Sie alle sind entwurzelt oder brechen im Hotel mit ihrer Vergangenheit, "um nur noch in einer veränderten Gegenwart zu leben, die jeder für sich, und sei es auf Kosten des anderen, nutzen will".1 In kurzen, schnell aufeinander folgenden Szenen wechseln die Hintergründe wie im Film - von der Hotelhalle zu den Gästezimmern, hinüber zum Korridor, in den Speisesaal, zum Konferenzzimmer und wieder zurück in die Hotelhalle.“

 

 

 

 

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Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

Bij haar eerste televisie-optreden, 1939

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 Uit: Narratorium

 

„MOHAMMED ALI (alias Cassius Marcellus Clay), Weltmeister, Star-­Boxer, Sportlegende, Kultfigur (geb. 1942): Der baptistisch getaufte Sohn eines Schildermalers und einer Putzfrau in Kentucky boxte sich mit 18 rauf, als Amateur, bis zu olympischer Goldmedaille und Profiboxerkarriere, gesteuert von einem Syndikat aus 11 (Narrenzahl!) weißen Geschäftsleuten aus Louisville. Selten ließ ein Schwergewichtler andere so langsam aussehn. Gegner ließ er sich müde hauen, ehe er zurückgab und loskeilte. Statt von Runde zu Runde zu ermüden, bot er noch in der 15. Runde immer rasantere Aufwärtshaken und Schlagkombinationen. Seine gefürchtete linke Führhand wuchs nach wie Hydrafäuste. Unnötige Beinarbeit perfektionierte er als reine Showeinlage; der tanzende Boxer — 95 kg schwer — mutierte zum boxenden Tänzer. Viele glaubten sich umzingelt. Zudem zermürbte er seine Gegner vorm ersten Gongschlag durch Verbalattacken: den bullenstarken Wildling George Foreman nannte er „Schlappschwanz“; Weltmeister Sonny Liston „großen häßlichen Bären“; Strong boy Floyd Patterson zittere als Kaninchen vorm eigenen Schatten, rief er und brachte ihm Mohrrüben ins Trainingscamp. Auf Gegner, die er verdrosch, redete er ein: „Schlag härter!“ Kritiker monierten, seinen Weltmeister habe sich das Großmaul, statt erboxt, erquatscht. Er ließ sich keinen Maulhalter vorlegen. Einem Sportreporter-Promi bot er 1 Mill. Dollar für dessen Toupet: „Stopfen Sie mit Ihren Haaren auch Ihr Gehör?“ Zu den Beatles sagte er beim Promi-Treff: „Ihr seid gar nicht so dumm, wie ihr ausseht!“

 

 

 

 

Holbein
Ulrich Holbein (Erfurt,  24 januari 1953)


Zie voor nog meer schrijvers van de 24e januari ook mijn vorige twee blogs van vandaag.
Geschreven door Romenu om 20:23 Reageer op dit bericht

Stanisław Grochowiak, Wolf von Niebelschütz, Maxime Alexandre, Albin Zollinger, Edith Wharton

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Grochowiak werd geboren op 24 januari 1934 in Leszno. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Dans Le Noir

 

— Raconte l‘oiseau...

— Bien. Je vais te raconter :

Cette flèche avait une pointe dorée,

L’orfèvre l’a taillée pour de perfides tâches...

En la tirant du ciel on agonise finement.

 

— Raconte le poisson...

— Bien. Je vais te raconter :

Ce tendre marteau, oh, combien essentiel

Quelqu‘un de beau peut-être l‘a approché de son visage

Car le visage est lisse comme un poisson...

 

— Raconte le cheval...

— Bien. Je vais te raconter :

L’entrave la plus tendre sera la soie. Puis

La caresse du couteau sur les croupes luisantes...

Le cheval, même mort, te rendra ta caresse.

— Raconte l‘abattoir...

— Bien. Je vais te raconter :

 

Il est de ces licornes aux pesantes paupières

Qui blanches vagabondent au fond des cerisaies,

Leurs crinières larmoient sur les lentes rivières...

 

 

 

 

Canon

 

Le souffle de la poésie c‘est la neige ou la suie

Quand la neige est un souffle — les arbustes sont noirs

Si c‘est la suie — elle couvre de poussière

Les mains des amoureux ou des bourreaux

Qui ont la même pâleur.

 

La tête de la poésie c‘est un buisson ardent dans la nuit

Près de lui les licornes ont des museaux graciles

Les corbeaux — des becs enveloppés de graines d‘or

Sur les genoux des jeunes filles

Se dessinent des madrures

 

Le père de la poésie — son dieu — son bûcheron

Est cet homme malade à la colonne tremblante

Au visage raide comme lacéré par le fouet

Ou bien par l‘ombre

Du diable filant sur un nuage

 

 

 

Vertaald door Christophe Jezewski en Dominique Sua

 

 

 

 

 

grochowiak
Stanisław Grochowiak (24 januari 1934 – 2 september 1976) 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Wolf von Niebelschütz werd geboren op 24 januari 1914 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Die Kinder der Finsternis

 

„Drüben im Mittagsglast, der Mautner bemerkte es zwischen zwei Säcken, belebte sich der Auslauf des Zederngebirges; eine Herde stieg zu Tal. Das wunderte ihn, es war nicht die Zeit für Herden, überdies wusste er, dass der Schäferkönig sich nie die Furt teilte, schon gar nicht mit Wagen, deren schwieriger Durchgang die Tiere verstörte. Es schien ein einzelner Hirt zu sein; wie wollte der durch so reißendes Wasser? Nun, vielleicht ging er nach Lorda; der dortige Bischof liebte es, seine Auwiesen zu düngen.
Auch am Nordufer wunderte man sich. Zu Haufen standen die Fuhrleute beisammen, teils vor dem Wirtshaus, um zu schwatzen, teils vor der Kapelle, um die Absolution zu erhalten; nie wagte man sich in die Furt ohne Beichte; schwimmen konnten sie zwar alle, aber schon mancher war trotzdem ertrunken. Die Herden lagerten in einem Kiefernwäldchen; der Hirt verließ sie. „Gut gezogen, die Hunde. Äh, der Pfaffe macht Mittag. Hochwürden, könnten wir nicht noch beichten?“ - „Liebe Söhne, der Tag ist lang, ihr dürftet bis morgen mindestens hier sein.“ Der Hirt, ein Töpfchen Öl in der Hand, kam aus dem Wirtshaus. „Hochwürden, kann ich noch beichten?“ - „Heute kaum, morgen vielleicht, es sind fünfzehn vor dir.“ Er segnete mit flüchtiger Ungeduld, bestieg den Esel und trabte ins ferne Ongor.“

 

 

 

 

Niebelschütz
Wolf von Niebelschütz (24 januari 1913 – 22 juli 1960)



De Elzasser dichter en schrijver Maxime Alexandre werd geboren op 24 januari 1899 in Wolfisheim. De familie was Duitstalig, maar wel francofiel. Kort voor WO I verhuisde de familie naar Lausanne in Zwitserland. Daar kwam Alexandre in contact met René Schickele en Romain Rolland. In Zürich leerde hij Hans Arp kennen. Begin jaren twintig verhuisde hij naar Parijs waar hij tot de surrealisten ging behoren rond André Breton, Robert Desnos en Benjamin Péret. Na WO II verwerkte hij veel van zijn traumatische ervaringen uit de oorlog in zijn werk. Onder invloed van Paul Claudel bekeerde hij zich tot het katholicisme en in 1949 werd hij gedoopt.

 

 

Hälfte des Lebens

 

Mit gelben Birrnen hänget
Und voll rnit wilden Rosen
Das Land in den See.
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

 

Weh rnir, wo nehm' ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, and wo
Den Sonnenschein
Und Schatten der Erde ?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

 

 

 

 

alexandre
Maxime Alexandre (24 januari 1899 – 12 september 1976)

 

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Hij groeide op in Rüti ZH en in Argentinië, waar zijn ouders een nieuw bestaan probeerden op te bouwen. In In Küsnacht volgde hij een lerarenopleiding. Hij kreeg uiteindelijk een vaste aanstelling in Oerlikon. In 1921 publiceerde hij zijn eerste roman. Zollinger is altijd naast zijn andere werk blijven schrijven. Het liefst deed hij dat in koffiehuizen. Legendarisch is zijn marmeren tafeltje in Café Terrasse, gedurende de jaren dertig.

 

 

 

Südliche Gesichte

 

In der Luft sind Bildhauer
Und das Meer.

 

Vulkane qualmen blaue
Pinienwälder!

 

Der braune Bauer pflückt Mais
Und singt irgendwo.

 

Kürbis badet im Kraut
Süss schwellender Klostergärten.

 

Und Gitter von Licht
Glimmen auf kühlen Fliesen,

 

In den Spiegeln der Mädchen,
Vor Altären.

 

Disteln im Maul
Wehklagen die Esel

 

Hinüber zu flimmernden Inseln.

 

 

 

 

zollinger

Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

 

 

De Australische schrijfster Ethel Turner werd geboren op 24 januari 1872 in Doncaster in England. Zij begon aan haar schrijversloopbaan toen zij op 18-jarige leeftijd samen met haar zus een krantke voor jonge mensen oprichtte. In 1896 trouwde zij met de advocaat Raine Curlewis. Zij verhuisden naar Middle Harbour. In het huis daar, Avenel, bleef Turner de rest van haar leven wonen. Haar bekendste boek is Seven Little Australians uit 1894. In 1939 werd het verfimd. In 1979 volgde een tiendelige tv-serie. Turner schreef veertig romans, kinderboeken, korte verhalen en gedichten.

 

Uit: Seven Little Australians

 

„It may be that the miasmas of naughtiness develop best in the sunny brilliancy, of our atmosphere.  It may be that the land and the people are young-hearted together, and the children's spirits not crushed and saddened by the shadow of long years' sorrowful history.

There is a lurking sparkle of joyousness and rebellion and mischief in nature here, and therefore in children.

Often the light grows dull and the bright colouring fades to neutral tints in the dust and heat of the day.  But when it survives play-days and school-days, circumstances alone determine whether the electric sparkle shall go to play will-o'-the-wisp with the larrikin type, or warm the breasts of the spirited,

single-hearted, loyal ones who alone can "advance Australia."

Enough of such talk.  Let me tell you about my seven select spirits.  They are having nursery tea at the present moment with a minimum of comfort and a maximum of noise, so if you can bear a deafening babel of voices and an unmusical clitter-clatter of crockery I will take you inside the room and introduce them to you.

Nursery tea is more an English institution than an Australian one; there is a kind of _bon camaraderie_ feeling between parents and young folks here, and an utter absence of veneration on the part of

the latter.  So even in the most wealthy families it seldom happens that the parents dine in solemn state alone, while the children are having a simple tea in another room: they all assemble around the same board, and the young ones partake of the same dishes, and sustain their parts in the conversation right nobly.“

 

 

 

Turner
Ethel Turner (24 januari 1872 – 8 april 1958)
Geschreven door Romenu om 20:19 Reageer op dit bericht

De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Frances Brooke, William Congreve

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Le barbier de Seville

 

“Acte II, scène 15

 

BARTHOLO, ROSINE

BARTHOLO le regarde aller.

Il est enfin parti. (À part.) Dissimulons.

ROSINE

Convenez pourtant, Monsieur, qu'il est bien gai, ce jeune soldat ! À travers son ivresse, on voit qu'il ne manque ni d'esprit, ni d'une certaine éducation.

BARTHOLO

Heureux, m'amour, d'avoir pu nous en délivrer ! Mais n'es-tu pas un peu curieuse de lire avec moi le papier qu'il t'a remis ?

ROSINE

Quel papier ?

BARTHOLO

Celui qu'il a feint de ramasser pour te le faire accepter.

ROSINE

Bon ! c'est la lettre de mon cousin l'officier, qui était tombée de ma poche.

BARTHOLO

J'ai idée, moi, qu'il l'a tirée de la sienne.

ROSINE

Je l'ai très bien reconnue.

BARTHOLO

Qu'est-ce qu'il te coûte d'y regarder ?

ROSINE

Je ne sais pas seulement ce que j'en ai fait.

BARTHOLO, montrant la pochette.

Tu l'as mise là.

ROSINE

Ah ! ah ! par distraction.

BARTHOLO

Ah ! sûrement. Tu vas voir que ce sera quelque folie.

ROSINE, à part.

Si je ne le mets pas en colère, il n'y aura pas moyen de refuser.

BARTHOLO

Donne donc, mon coeur.”

 

 

 

 

Beaumarchais
De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

Standbeeld in Parijs

 

 

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Proud With the Spoils of Royal Cully 

 

Proud with the spoils of royal cully,

With false pretence to wit and parts,

She swaggers like a batter'd bully

To try the tempers of men's hearts.

 

Tho' she appears as gay and fine

As jet and gems and paint can make her,

She ne'er shall win a heart like mine --

The devil or Sir Davy take her.

 

Her bed is like the Scripture feast,

Where none who were invited came,

So disappointed of her guest,

She took up with the blind and lame.

 

 

 

 

Sackville,_6th_Earl_of_Dorset_by_Sir_Godfrey_Kneller,_Bt
Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

Portret door Godfrey Kneller ui 1694, National Portrait Gallery, London

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Holy Sonnet I: Thou Hast Made Me 

 

Thou hast made me, and shall thy work decay?

Repair me now, for now mine end doth haste;

I run to death, and death meets me as fast,

And all my pleasures are like yesterday.

I dare not move my dim eyes any way,

Despair behind, and death before doth cast

Such terror, and my feeble flesh doth waste

By sin in it, which it towards hell doth weigh.

Only thou art above, and when towards thee

By thy leave I can look, I rise again;

But our old subtle foe so tempteth me

That not one hour myself I can sustain.

Thy grace may wing me to prevent his art,

And thou like adamant draw mine iron heart.

 

 

 

 

john-donne
John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

Icoon van Br. Robert Lentz, OFM

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: The History of Emily Montague

 

„I have this moment your letter, my dear; I am happy to hear my mother has been amus'd at Bath, and not at all surpriz'd to find she rivals you in your conquests. By the way, I am not sure she is not

handsomer, notwithstanding you tell me you are handsomer than ever: I am astonish'd she will lead a tall daughter about with her thus, to let people into a secret they would never suspect, that she is past five and twenty.

You are a foolish girl, Lucy: do you think I have not more pleasure in continuing to my mother, by coming hither, the little indulgencies of life, than I could have had by enjoying them myself? pray reconcile her to my absence, and assure her she will make me happier by jovially enjoying the trifle I have assign'd to her use, than by procuring me the wealth of a Nabob, in which she was to have no share.

But to return; you really, Lucy, ask me such a million of questions, 'tis impossible to know which to answer first; the country, the convents, the balls, the ladies, the beaux--'tis a history, not a letter, you demand, and it will take me a twelvemonth to satisfy your curiosity.

Where shall I begin? certainly with what must first strike a soldier: I have seen then the spot where the amiable hero expir'd in the arms of victory; have traced him step by step with equal astonishment and admiration: 'tis here alone it is possible to form an adequate idea of an enterprize, the difficulties of which must have destroy'd hope itself had they been foreseen.

The country is a very fine one: you see here not only the _beautiful_ which it has in common with Europe, but the _great sublime_ to an amazing degree; every object here is magnificent: the very people seem almost another species, if we compare them with the French from whom they are descended.“

 

 

 

 

Brooke
Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)

 

 

 

 

De Engelse dichter en  toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Hij is vooral bekend als een dichter van de comedy of manners. Congreves vader, een luitenant, was in Ierland gestationeerd, en de jonge Congreve ging in Kilkenny naar school; in 1686 ging hij aan Trinity College in Dublin klassieke filologie studeren. Door de nakende Glorious Revolution moest hij in 1688 naar Engeland uitwijken, waarna hij naar Londen verhuisde. In 1691 studeerde hij er recht.

Kort daarop begon hij toneelwerken te schrijven, na in 1692 het prozawerkje Incognita te hebben gepubliceerd. Hij was bevriend geraakt met John Dryden, die hem onder zijn hoede nam en in wiens vertaling van Juvenalis hij een satire voor zijn rekening nam. Naar eigen zeggen had Congreve reeds in 1690 zijn komedie The Old Bachelor geschreven; met de steun van Dryden werd het werk in 1693 opgevoerd, hetgeen zijn doorbraak betekende.

 

 

 

A Hue And Cry After Fair Amoret

 

Fair Amoret is gone astray--

Pursue and seek her, ev'ry lover;

I'll tell the signs by which you may

The wand'ring Shepherdess discover.

 

Coquette and coy at once her air,

Both studied, tho' both seem neglected;

Careless she is, with artful care,

Affecting to seem unaffected.

 

With skill her eyes dart ev'ry glance,

Yet change so soon you'd ne'er suspect them,

For she'd persuade they wound by chance,

Tho' certain aim and art direct them.

 

She likes herself, yet others hates

For that which in herself she prizes;

And, while she laughs at them, forgets

She is the thing that she despises.

 

 

 

 

Congreve

William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)

Portret uit het atelier van Godfrey Kneller, 1709

 

Geschreven door Romenu om 20:14 Reageer op dit bericht

Friedrich von Matthisson, Françoise Dorin, Michel Droit, Franz Rieger, Jesse Thoor, Christian Vulpius, Hannelore Valencak

De Duitse dichter en schrijver Friedrich von Matthisson werd geboren op 23 januari 1761 in Hohendodeleben bij Magdeburg. Zie ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

 

Hexenfund

 

Endlich, alte Wundergerte,

Ueber ein Jahrtausend

Nur in Gräbern hausend,

Hobst du dich ans Licht hervor:

Furchtbar krachte das gesperrte

Geisterthor.

 

Wahrlich, als wir Hexenjünger

Dich auf Alraunbeeten

Ahnungsvoll erspähten,

Waltete mit unsrer Schaar

Salomos erhabner Finger

Unsichtbar.

 

In des Erdballs Mittelpunkte,

In des Mondes Grüften,

In der Sterne Klüften,

Herrscht allmächtig auf und ab

Der in Drachenblut getunkte

Zauberstab.

 

Ziehn wir, nach der hohen Weise

Aechter Spuckvollstrecker,

Nun um Todtenäcker,

Bei des Abgrunds Melodey,

Der geheimnißschwangern Kreise

Dreimal drei.

 

Treu dem Saz der Meistergilde,

Laßt aus Memfis Tiefen

Dunkle Hieroglyfen

Eng' uns um die Zirkel reihn,

Und zum Weihaltare bilde

Sich Gebein.

 

Wann die Leichensteine beben,

An des Kirchhofs Eiben

Sich die Blätter sträuben

Und aus morscher Särge Nacht

Sieben Flämmchen bläulich schweben.

Ist's vollbracht!

 

 

 

 

Matthisson

Friedrich von Matthisson (23 januari 1761 – 12 maart 1831)

 

 

 

 

De Franse schrijfster en actrice Françoise Dorin werd geboren op 23 januari 1928 in Parijs. Zij schreef veel succesvolle chansons voor o.a  Charles Aznavour (Que c’est triste Venise), Dalida, Mireille Mathieu, Juliette Gréco, Georges Guétary en Michel Legrand. Daarnaast schreef zij talloze boeken.

 

Uit: En avant toutes !

 

„- Mais qu’est-ce que vous croyez ? Vous n’êtes pas truculent, vous êtes vulgaire ! Et en plus malhonnête !
- Comment ça, malhonnête ?
- Vous prêtez votre vulgarité à votre héroïne pour la rendre antipathique et, en plus, stupide. Oui, stupide, car vraiment il faut l’être pour croire, comme votre “Tarzane”, qu’un langage ordurier constitue une nouvelle conquête pour les femmes.
- Mais ça l’est, chère mademoiselle, au même titre que la pratique des sports violents comme le rugby et la boxe, les amours-Kleenex, les abus d’alcool, le négligé vestimentaire... Autant de conquêtes qui ouvrent aux femmes chaque jour davantage le royaume des hommes. Ce qui d’ailleurs suscite chez eux, je le déplore, des phénomènes... - comment dirais-je pour ne pas vous choquer ? - des phénomènes de... débandade, préjudiciables pour l’avenir de l’humanité...“

 

 

 

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Françoise Dorin (Parijs, 23 januari 1928)

 

 

 

 

De Franse schrijver en journalist Michel Droit werd geboren op 23 januari 1923 in Vincennes. Zie ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

Uit: Le Retour

 

„Soudain la Caravelle se cabra, s'arracha brutalement à la piste, et cet arrachement, ce fut comme si Philippe Thierry le ressentait dans tous les muscles de son corps.
Un brouillard humide et bas enveloppait le paysage, un de ces brouillards d'été qui, dans l'Algérois, annoncent généralement plusieurs jours de chaleur oppressante. Philippe avait choisi une place près d'un hublot, espérant tout de même apercevoir ou deviner une dernière fois Alger, dans le lointain. Mais la vue était complètement bouchée. Il pensa qu'au fond cela valait mieux ainsi.
La veille, en fin d'après-midi, il était monté jusqu'au balcon Saint-Raphaël, à El-Biar, où il avait tant de fois conduit des Français de la métropole ou des étrangers de passage pour leur faire découvrir Alger d'un seul regard. Et là, accoudé à la balustrade, il était demeuré près d'une heure à contempler cette ville qu'il ne pouvait encore considérer autrement que comme la sienne.
Pour arriver à la terrasse, il avait traversé une sorte de parc privé, où quelques villas de riches pieds-noirs étaient enfouies dans la végétation. Mais plus une seule ne semblait habitée. Leurs volets étaient clos, leurs abords déserts. Le seul être vivant du parc était le jardinier, un musulman, qui continuait à arroser les massifs, à ratisser le sable du terre-plein, comme si rien n'avait changé. Il avait salué Philippe lorsque celui-ci était passé près de lui, et Philippe avait eu envie de lui prendre la main et de la garder un instant dans la sienne.
Mais c'était à présent cette ville, répandue en hémicycle à ses pieds, cette ville offerte au ciel, au soleil, à tous les vents de la mer, et comme embrasée par les hautes flammes droites et blanches de ses immeubles neufs, c'était elle qu'il aurait voulu pouvoir étreindre à pleins bras et serrer contre lui, avant de faire demi-tour et de fuir.
Un parfum chaud et sucré montait des orangers du parc, des lauriers et des rafiofolis, ces arbustes taillés en forme de boule et qui s'allument au printemps de toutes leurs fleurs rose pâle. Un souffle léger passait dans les cyprès. Une vague rumeur montait d'Alger, où se mêlaient des bruits de moteurs estompés, des cris d'enfants, des aboiements de chiens, et cette rumeur assourdie équivalait au plus parfait des silences. On était aux premiers jours d'août. Philippe songea aux crépitements des armes automatiques, aux explosions de plastic ou d'obus de mortier qui, encore un mois et demi plus tôt, ne cessaient, jour et nuit, de déchirer l'air et de faire trembler la ville prise dans une hallucinante kermesse où l'on n'arrivait plus à distinguer la peur de la haine, le désespoir de la folie. Et maintenant, ce calme surprenant. Paix ou torpeur ?“

 

 

 

 

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Michel Droit (23 januari 1923 – 22 juni 2000)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Franz Rieger werd geboren op 23 januari 1923 in Riedau. Hij bezocht het jongensinternaat Petrinum in Linz. Na de aansluiting van Oostenrijk bij het Duitse rijk in 1938 bezocht hij het gymnasium in Passau. In 1942 moest hij naar het front. Toen hij na Amerikaans krijgsgevangenschap in 1946 terugkeerde in Oostenrijk werkte hij als ambtenaar bij financiën. Van 1955 tot zijn pensioen in 1983 werkte hij vervolgens als bibliothecaris in Linz. Het landschap, het vreemde, de oorlog en zijn gevolgen zijn steeds terugkerende elementen in zijn romans, verhalen, hoorspelen en gedichten.

 

Uit: Strohpferde

 

Ella liebte Pferde. Vater hatte beizeiten ein Auto, ein Fordmöbel, und es stand noch etwas davon im hinteren Hof. Doch seine erste Anschaffung waren die Pferde gewesen - Ella war noch ein kleines Mädchen; damals gab es die Händler, einen Gustav Mandl und andere, die gute Exemplare zu Fuß weither trieben. Das Auto hatte die Pferde nicht abgelöst, es blieb aber eine Laune, die den nachhaltenden Ton entbehrt, den Pferde haben, ein Schrottstück, niedlich, grasüberwuchert. Der Krieg hatte eine Neuanschaffung ausgeschlossen. Die Zeit nachher bestätigte das Pferd. Neunzehnhundertundfünfundvierzig fing man von vorne an. Es waren zwei Fuchstuten. Der Knecht hatte ihr damals das Fahren beigebracht, mit dem Gig, mit der leichten Kutsche, mit dem Schlitten, Viersitzer, Kutscher am Bock. Der Knecht, das Faktotum, war halb taub und las ihr die Wünsche aus dem Gesicht ab, gegen den Willen des Vaters, der selbst den Ehrgeiz hatte, ihr etwas beizubringen. Von Anton lernst du nichts, sagte er und fuchtelte mit der Zigarre vor ihr herum, - auch dann noch, als sie sich dem Knecht und ihm entzog, eine erwachsene Frau, Mutter zweier Kinder, im Krieg zur Witwe geworden, gewohnt, selbstständig zu handeln, was er, der Vater, nicht ganz wahrhaben wollte, als sie wieder in seinem Hause wohnte und, wie er sagte, sein Brot aß. Sie war jetzt groß und stattlich, und er erinnerte sich, als sie als Kind schon kehrt machte vor ihm, im Reitkostüm, das Blondhaar unter dem roten Käppchen, und im Stall verschwand. Auch ihre Erinnerungen flössen ineinander - sie vertrat sich die Füße auf dem gepflasterten Hof, Vaters Erlaubnis abwartend.

 

 

 

 

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Franz Rieger (23 januari 1923 – 11 juni 2005)

 

 

 

De Duits - Oostenrijkse dichter en schrijver Jesse Thoor (eig. Peter Karl Höfler) werd op 23 januari 1905 in Berlijn geboren. Zijn familie keerdfe kort na zijn geboorte naar Oostenrijk terug. Thoor volgde o.a. een opleiding tot tandtechnicus, maar begon al snel aan een zwervend bestaand. Hij trok dwars door Europa en bezocht Italië, Spanje, Hongarije en Nederland. Na zijn terugkeer naar Berlijn werd hij lid van de KPD. Toen Hitler aan de macht kwam ging hij weer naar Oostenrijk. In Wenen werkte hij als beeldhouwer, timmerman en zilversmid. In 1938 vluchtte hij naar Tsjechoslowakije, daarna leefde hij in ballingschap in Engeland. Zijn dichterlijk werk wordt gekenmerkt door strenge vormen.

 

 

Sonett im Herbst (Sonette 1934-44)

 

Wie oft wohl muss ich noch, dass Gott erbarm -ein stiller Gast,

an fremden Tischen dankbar meinen kahlen Schädel neigen ?

Ich lege ihn am Abend hin - auf  Federn, Strohsack oder Bast,

wie ich ihn schon am Morgen hob; zum Tl'auern nur und Schweigen.

 

Ich weiß, da gehn die Alten schweren Schrittes vor das Haus.

Denn wieder blühn in Deutschland Wicken, Astern und Zyklamen.

Und wieder pocht der Herbst an Tür und Fensterrahmen,

und bläst die Lampe flackernd in den engen Stuben aus.

 

In diesen Nächten werden viele einsam durch die Straßen gehn.

Und wird es nur der Wind, ein Frösteln sein in Baum und Strauch?

"Vielleicht, vielleicht bringt uns der März ein Wiedersehn?"

 

Und allen wünsch ich und auch mir die Kraft, nach altem Brauch,

dass wir den Frost, die Kälte und den Hunger überstehn.

Und alles Unheil und die tiefe Schande der 1\rrannen auch.

 

 

 

 

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Jesse Thoor (23 januari 1905 – 15 augustus 1952)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Christian August Vulpius werd geboren op 23 januari 1762 in Weimar. Hij bezocht het gymnasium en studeerde daarna rechten in Jena en Erlangen. In deze tijd kreeg hij al ondersteuning door Goethe, die later met een zus van hem zou trouwen. Hij werd secretaris van de boekhandelaar Göschen en werkte ook als librettist aan het theater in Weimar. In 1797 kreeg hij een vaste aanstelling bij de bibliotheek van Weimar. Vulpius’roem dankt hij voornamelijk aan zijn roman Rinaldo Rinaldini der Räuberhauptmann. Met dit boek trof hij precies de smaak van het publiek.

 

Uit: Rinaldo Rinaldini der Räuberhauptmann

 

„Stürmisch brauste der Wind, tobend wie empörte Meereswogen, über den Nacken der hohen Apenninen, schüttelte die Wipfel hundertjähriger Eichen und beugte das schwankende Gesträuch der Flamme des Feuers zu, an welchem nahe bei einer steilen Felsenwand, in einem kleinen Tale, Rinaldo und Altaverde saßen. Die Nacht war dunkel, dichte Wolken verschleierten den Mond, und kein lächelnder Stern funkelte am Himmel.

ALTAVERDE Ist das doch eine Sturmnacht, wie ich kaum noch eine erlebt habe! – Rinaldo! schläfst du?

RINALDO Ich sollte schlafen? – Ich habe das Wetter gern so wie es jetzt ist. – O! es stürmt hier und dort, um uns, neben uns, in mir, und überall.

ALTAVERDE Hauptmann, du bist nicht mehr der, der du warst.

RINALDO Wohl wahr! – Einst war ich ein unschuldiger Knabe, und jetzt –

ALTAVERDE Bist du verliebt?

RINALDO Bin ich ein Räuberhauptmann?

ALTAVERDE Hat dir das deine Donna angesehen? – Wer hält dich nicht, wenn du dich in großen Städten zeigst, für den reichsten Marchese aus dem edelsten Hause?

RINALDO Und dennoch setzt man Preise auf meinen Kopf.

ALTAVERDE Wer will sie verdienen?

RINALDO Vielleicht selbst einer der Unsrigen.

ALTAVERDE Pfui! So handeln die nicht, die dir den Eid der Treue geschworen haben.

RINALDO O! sie sind Menschen! und böse Menschen. Denn gut wirst du uns doch alle, beim Teufel! nicht nennen wollen?

ALTAVERDE Daß ich mit dir jetzt darüber stritt! Du hast üble Laune. – Was hilft jetzt das Grübeln und Grillisieren? Nun ist's zu spät.

RINALDO Wehe mir und dir, und uns allen, daß es zu spät ist! – O! Altaverde! welchen Tod werden wir sterben?

ALTAVERDE Den, der uns zugedacht ist. – Der Eingang ins Leben ist ein Pfad, den Könige und Bettler auf gleiche Art betreten. Der Ausgang hat vielerlei Pforten. Ob wir durch die Mittel- oder Seitentür hinauskommen, ist einerlei. Hinaus läßt man uns gewiß. – Hauptmann! seit du verliebt bist, ist mit dir gar nicht zu sprechen. – Wer zog dich unter uns?

RINALDO Mein Schicksal, mein Leichtsinn.

 

 

 

 

Vulpius
 Christian Vulpius (23 januari 1762 – 26 juni 1827)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

De Oostenrijkse schrijfster en dichteres Hannelore Valencak werd geboren op 23 januari 1929 in Leoben-Donawitz. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Christina Viragh, Stendhal, João Ubaldo Ribeiro, Gerald Jatzek, Derek Walcott

De Zwitsers-Hongaarse schrijfster en vertaalster Christina Viragh werd geboren op 23 januari 1953 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

Uit: Pilatus

 

„Es heißt zwar, im Oktober liege »der Frühling schon in der Erde«, aber einen so warmen Herbstmorgen erlebt man nicht oft. Jolan sah durch die nassen Brillengläser, wie ihre Mutter wieder hereinkam, die Glastür zuschob und rasch durch das Zimmer ging. Gleich darauf hörte sie, wie im Badezimmer das Wasser angedreht wurde.
Während der letzten Stunde vor ihrem Aufbruch ließ sich Lia nicht mehr blicken, und Jolan suchte die rotgrüne Lackdose, mit der sie mir Jahre später so oft in den Ohren lag. Obwohl die Dose später schon verschollen war, hatte Jolan das Gefühl, sie nur eben verlegt zu haben, und ich sollte ihr helfen, sie zu finden. An dem Morgen aber lag die Dose tatsächlich noch auf einem der Sessel, Jolan hätte bloß nach ihr zu greifen brauchen, wenn sie sich einen konkaven, mit einem Drachen bemalten Gegenstand vorgestellt hätte und nicht schon das rote Innere der Dose, wo sie ihre Pillen gegen Höhenschwindel versorgen wollte. Ich weiß und habe auch aufgeschrieben, daß die Dose kurz vor ihrer Zeugung ihrer Mutter übergeben worden war, und habe seither von Jolan hören müssen, die einzige, die von der Dose nicht loskomme, sei ich; wenn sie je etwas gesucht habe, sei es etwas anderes, ich wisse schon, was. An dem Morgen sah Jolan die Dose erst, als die Sonne kurz vor dem Aufgehen war und auf glatten und polierten Dingen eine Spiegelung entstand. Sie nahm die Dose und legte sie geöffnet vor sich auf den niedrigen Tisch. Sie kniete nieder, setzte sich auf ihre Fersen und holte aus dem Morgenrock ein Taschentuch hervor, das sie zu einem Quadrat faltete und auf ihre Oberschenkel legte. Eine Weile blieb sie so und schien wieder auf die Terrasse zu blicken, wo sich nichts regte, außer, was sie nicht sehen konnte, ein vielbeiniges kleines Insekt, dessen Augen am Ende von Tentakeln saßen. Ihre Mutter ließ im Badezimmer etwas fallen, eine Blechbüchse oder etwas Ähnliches, aber Jolan regte sich nicht. Minuten später griff sie, ohne den Blick von der Terrasse abzuwenden, nach dem Taschentuch und wischte mit drei Bewegungen das Innere der Dose aus, dann faltete sie das Tuchquadrat ein weiteres Mal und hängte es an den Gürtel ihres Morgenrocks. Sie holte aus der anderen Tasche noch etwas Quadratisches hervor, eine mehrfach gefaltete linierte Heftseite, die sie neben die Dose legte. Einen Augenblick schien sie einzuschlafen, aber dann streckte sie die linke Hand mit der Fläche nach oben über den Tisch und legte das Papier darauf. Offenbar war es so gefaltet, daß es sich mit einer Hand öffnen ließ, jedenfalls machte Jolan, was man ihr nicht zugetraut hätte, mit wenigen Griffen aus dem Quadrat eine oben offene Pyramide, die sie gegen die Dose neigte. Ihre Höhenschwindel-Pillen rollten heraus und fielen in das lackierte Innere.
Als sie endlich dabei war, sich in ihrem Zimmer anzuziehen: einen Rock mit aufgenähten Taschen aus Leder und ihren grünen Pullover, der damals noch nicht so verwaschen war, und als sie ihre Hornbrille mit einer Brille aus Metall vertauschte, kam ihre Mutter aus dem Bad und zog im Nebenzimmer den Rolladen hoch. In dem Augenblick begannen die Paviane, die jemand neben dem Haus in einem Käfig hielt, ihr allmorgendliches, vom Sonnenaufgang ausgelöstes Kreischen. Man sah jetzt, daß der Himmel da und dort von dünnen Wolkenstreifen überzogen war, im Westen hatte sich die Helligkeit aufgelöst. Lia schreibt, der Himmel habe sie an die Wüste erinnert. Aber was hat sie nicht an die Wüste erinnert? Warum das ihr Leitmotiv gewesen ist, weiß ich nicht. Sie war in Budapest geboren, und die Gegend, durch die sie zu ihren Großeltern in die Ferien fuhr, war zwar flach und menschenleer, aber keineswegs eine Wüste.”

  

 

Viragh
Christina Viragh (Boedapest, 23 januari 1953)
Boedapest

 

 

 

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

Uit: Journal de Stendhal

 

„1801 - 27 sept. LOMBARDIE-PIÉMONT 35

 

5 [vendérniaire-27 septembre].

Nous partons de Voghera à quatre heures et  demie du matin. Tout ce que j'ai vu de Voghera^  c'est un homme qui jouait très mal de la clarinette.  De Voghera à Tortone, la route est belle ; on a  presque toujours les montagnes en perspective. On  y attaque souvent les voyageurs.

Je suis arrivé à sept heures à Tortone. Cette ville  est située au bas d'une colline sur laquelle était une  forteresse très forte qui est entièrement rasée. J'y  rencontrai des dragons du 8® qui venaient en semestre  de la Calabre, où est leur régiment. Ils me dirent  qu'il y régnait une maladie épidémique. Ils avaient  demeuré un mois, toujours en voiture, pour venir  de la Calabre, à Voghera. Je les ai revus à Asti.

A midi je partis de Tortone * à cheval: j'avais loué  un âne 7 lires qui me porta mes portemanteaux  jusqu'à Alexandrie. En sortant de Tortone la route  est à peine tracée ; on traverse la Staffora. Ces environs sont toujours pleins de brigands, à cause de  la facilité qu'ils ont de fuir dans les montagnes.

A trois l[ieues] de Tortone, je vis le fameux champ  de la bataille de Marengo ; on y voit quelques arbres  coupés et beaucoup d'os d'hommes et de chevaux ;  j'y passai quinze mois et quinze jours après le  25 prairial, jour de la bataille. Je vis une colonne  élevée cette année, le jour de l'anniversaire ; elle est  très mesquine. Avant d'arriver à Alexandrie, je  traversai la Bormida, rivière assez considérable ;  j'entrai à Alexandrie et j'allai loger à l'auberge  (Tltalia, où on m'écorcha d'une rude manière.

Alexandrie me parut grande, mais peu peuplée ;  il y a une assez jolie promenade dans la ville avant  la Porte Marengo. C'est le chef-lieu de ce département que le général Spital, ancien chef d'état- major de l'aile gauche, commande ; on dit qu'il  gagne jusqu'à 1.200 francs de Piémont par jour  par la contrebande des grains avec la Ligurie. Cela  se passe entre le préfet et lui. Il n'est pas aimé  du chef de la ... * et de celui du l^'^ de dragons, qui  était à Alexandrie. J'y fis payer le soir cinq parties  de billard au grand dadais de Lanoue.“

 

 

stendhal
Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)

Portret door Louis Ducis, 1835

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver João Ubaldo Osório Pimental Ribeiro werd geboren op 23 januari 1941 in Itaparica, Bahia. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

Uit: Brasilien, Brasilien (Vertaald door Curt Meyer-Clason und Jacob Deutsch)

 

„Was zum Teufel war das, was war das für ein Leben, das sie jetzt führte? Wenn ein Neger keine Familie haben durfte, wenn Familie bei einem Neger nur Sklavenhütte und wilde Ehe bedeutete, wie konnte sie dann erwarten, jemals als Mädchen aus gutem Hause eingestuft zu werden, wenn sie so weitermachte? Sie hatte doch gelernt, was ein junges Mädchen aus gutem Hause war, oder wozu war sie bei diesem alten Reff in die Schule gegangen? Es hatte anscheinend nichts genützt, denn sie sollte ihm doch bitte mal ein einziges Mädchen aus anständiger Familie zeigen, das solche Unterhaltungen führte, solchen Ideen nachhing, sich so benahm! Und sich mit schwarzen Negerlümmeln abgab und, statt sich zu bemühen, die Leiter hochzusteigen und ihre Rasse zu verbessern, es vorzog, zu den Schwarzen zurückzukehren!
Schwarz geboren zu sein, einverstanden, da ist nichts zu machen. Aber schwarz sein wollen? Wer will denn schwarz sein? Man sollte ihm einen zeigen, der, wenn er könnte, nicht so weiß würde wie ein Reiher! Wie kommt ein Mensch dazu, die Chance zu haben, nicht mehr schwarz zu sein und sie freiwillig zu verpassen?
"Ach Großvater, ich werde nie etwas anderes sein, als schwarz."
"Ja bist du denn schwarz? Du bist nicht schwarz, du bist Mulattin, Mulattin mit grünen Augen, und viele weniger hübsche Mädchen, unendlich viel weniger hübsch als du, sind heute sozusagen weiß, sind angesehen, haben ihre Stellung im Leben. Ich selbst weiß von vielen Leuten mit gemischtem, und zwar sehr gemischtem Blut, die heute weiß sind, die Stellung erworben, die Bedeutung erlangt haben im Leben. Und du, was beschäftigt dich? Dich beschäftigt womöglich, wer Dadinha war, ich weiß, wer Dadinha war!, dich beschäftigt ..."
"Ihr wißt, wer Dadinha war, Großvater!"
"Und ob ich das weiß! Nichts war sie, überhaupt nichts, sie war eine dicke alte Vettel, ein Nichts war sie, eine Lügentante, ein durchtriebenes Aas ..."

 

  

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João Ubaldo Ribeiro (Itaparica, 23 januari 1941)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver en musicus Gerald Jatzek werd geboren op 23 januari 1956 in Wenen. Behalve talrijke kinderboeken schreef hij ook gedichten, hoorspelen voor zenders in Oostenrijk, Duitsland en Zwitserland en toneelstukken voor kinderen. Sinds 2004 is hij lid van de cabaretgroep „Echo der Heimat“.

 

 

Au Ja

 

Wir werden wie die Kinder sein
auf silbernen Mandolinen durch die große Syrte reiten
Micky Maus die Ohren langziehen
in Farbenmeeren pritscheln
Prinzessinnen in die Gebärmutter blicken

 

In Latzhosen aus Jute werden wir
bleifrei lackierte Spielplätze bevölkern
lallend Lautgedichte grölen
als telegene Avantgartenzwerge
aus jeder Bildschirm-Beilage
zum Nationalfeiertag lächeln

 

Die Wicken werden blühen
der Bärlapp und der Aberglaube
werden wuchern wie der Glaube
an die heilige Dreifaltigkeit
die Schönheit die natürlichen Gefühle
und was sonst noch zwischen den Elektrozäunen
für uns bereitgehalten werden wird

 

 

 

 

 

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Gerald Jatzek (Wenen, 23 januari 1956)

 

 

 

 

De Westindische dichter en schrijver Derek Walcott werd geboren op 23 januari 1930 op St. Lucia, een van de kleine Bovenwindse Eilanden. Zie ook mijn blog van 23 januari 2007 en ook mijn blog van 23 januari 2008 en ook mijn blog van 23 januari 2009.

 

 

 

A City's Death By Fire 

 

After that hot gospeller has levelled all but the churched sky,

I wrote the tale by tallow of a city's death by fire;

Under a candle's eye, that smoked in tears, I

Wanted to tell, in more than wax, of faiths that were snapped like wire.

All day I walked abroad among the rubbled tales,

Shocked at each wall that stood on the street like a liar;

Loud was the bird-rocked sky, and all the clouds were bales

Torn open by looting, and white, in spite of the fire.

By the smoking sea, where Christ walked, I asked, why

Should a man wax tears, when his wooden world fails?

In town, leaves were paper, but the hills were a flock of faiths;

To a boy who walked all day, each leaf was a green breath

Rebuilding a love I thought was dead as nails,

Blessing the death and the baptism by fire.

 

 

 

After The Storm 

 

There are so many islands!

As many islands as the stars at night

on that branched tree from which meteors are shaken

like falling fruit around the schooner Flight.

But things must fall,and so it always was,

on one hand Venus,on the other Mars;

fall,and are one,just as this earth is one

island in archipelagoes of stars.

My first friend was the sea.Now,is my last.

I stop talking now.I work,then I read,

cotching under a lantern hooked to the mast.

I try to forget what happiness was,

and when that don't work,I study the stars.

Sometimes is just me,and the soft-scissored foam

as the deck turn white and the moon open

a cloud like a door,and the light over me

is a road in white moonlight taking me home.

Shabine sang to you from the depths of the sea.

 

 

 

Walcott
Derek Walcott (St. Lucia, 23 januari 1930)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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