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Berichten van 3 maart 2010 tot 4 maart 2010

Kristof Magnusson, Khaled Hosseini, Robert Kleindienst, Irina Ratushinskaya

De Duitse schrijver Kristof Magnusson werd geboren op 4 maart 1976 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Das war ich nicht

 

“Ich sollte mich wirklich schämen. Schämen solltest du dich, Henry LaMarck! Auf jeder anderen Party wäre es im Rahmen des gesellschaftlich Akzeptierten gewesen, sich sang- und klanglos davonzustehlen, doch auf der Party zu meinem eigenen sechzigsten Geburtstag war es das sicher nicht.        
        Meine Verlegerin Gracy Welsh hatte mich zu Parker Publishing gebeten, angeblich um mir die Umschlagentwürfe für die Taschenbuchausgabe meines letzten Romans, Windeseile, zu zeigen. Als ich jedoch das Großraumbüro im 24. Stock betrat, standen plötzlich jede Menge Leute um mich herum und riefen: "Überraschung!" Viele hatten sich mit Hütchen dekoriert, mit ganz ironisch hässlichen Hütchen natürlich, da ich bei Parker Publishing
für meinen Humor bekannt war. Humor - Schmumor, ich war sechzig
geworden, was war daran witzig?
        Als sich der Überraschungslärm nicht legen wollte, schnipp­te Gracy mit dem Zeigefinger an ihren mit Sekt gefüllten Plastik­becher, begrüßte und beglückwünschte mich und sagte dann das, von dem sie dachte, das ich es ohnehin längst wusste:
        "Henrys Geburtstag wäre ja an sich schon eine tolle Sache, aber das ist erst der Anfang: Henry ist nämlich mit Windeseile einer der Finalisten um den diesjährigen Pulitzerpreis. Ist das nicht fantastisch?"
        Alle schienen zu jubeln, das sah ich ihren Gesichtern an, denn ich hörte nichts, und spürte auch nichts, außer diesem Herz­rasen, das mich seit einiger Zeit immer wieder befiel und in ­meinem ganzen Körper wiederzuhallen schien, aufdringlich und schnell. Oh Gott. Ich war für den Pulitzerpreis nominiert, den ich vor etlichen Jahren schon einmal für meinen Roman Unterm Ahorn bekommen hatte. Damals war das eine echte Auszeichnung gewesen, doch jetzt schoss mir nur ein Gedanke durch den Kopf: Sie wollen dir schnell noch mal den Pulitzerpreis geben, bevor sie dich aufs literarische Abstellgleis schieben.

 

 

 

Magnusson-Kristof
Kristof Magnusson (Hamburg, 4 maart 1976)

 

 

 

 

De Afghaanse schrijver Khaled Hosseini is geboren op 4 maart 1965 in Kabul. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Tausend strahlende Sonnen (Vertaald door Michael Windgassen)

 

“Mariam war fünf, als sie zum ersten Mal das Wort »harami« hörte. Es war an einem Donnerstag, zweifelsohne, denn Mariam erinnerte sich, dass sie aufgeregt und mit ihrenGedanken woanders gewesen war, wie immer an Donnerstagen, wenn Jalil in der kolba zu Besuch kam. Sie sehnte sich danach, ihn endlich im kniehohen Gras der Lichtung winkend näher kommen zu sehen, und hatte,

um sich die Zeit zu vertreiben, das Teeservice aus dem Schrank geholt. Für ihre Mutter Nana war das Teeservice das einzige Andenken an die eigene Mutter, die zwei Jahre nach Nanas Geburt gestorben war. Nana hielt jedes Einzelteil aus blauem und weißem Porzellan in Ehren, die Kanne mit der elegant geschwungenen Tülle, den handgemaltenFinkenundChrysanthemen,unddas Zuckerschälchen mit dem Drachen, der böseGeister fernhalten sollte. Ausgerechnet dieses Zuckerschälchen glitt Mariam aus der Hand, fiel auf die Holzdielen der kolba und zersprang in tausend Stücke.

Als Nana die Scherben sah, verfärbte sich ihr Gesicht dunkelrot, die Unterlippe bebte, und die Augen, das lidlahme ebenso wie das gesunde, trafen Mariam mit hartem, starrem Blick. Sie war so wütend,

dass Mariam fürchtete, der Dschinn würde wieder Besitz von ihr ergreifen. Doch der Dschinn kam nicht, diesmal nicht. Stattdessen packte Nana Mariam bei den Händen, zog sie nah zu sich heran und stieß zwischen zusammengepressten Zähnen hervor:

»Du ungeschickter kleiner harami. Das ist wohl der Dank für das, was ich alles ertragen musste. Zerbrichst mir mein Erbe, du ungeschickter kleiner harami.« Damals verstand Mariam nicht. Sie wusste weder, was harami bedeutete, noch war sie alt genug zu begreifen, wie ungerecht der

Vorwurf war, denn schließlich hatten sich die Erzeuger schuldig gemacht und nicht der harami – der Bankert –, dessen einziges Vergehen darin bestand, auf die Welt gekommen zu sein. Der Tonfall

ihrer Mutter ließ allerdings vermuten, dass ein harami etwas Hässliches, Widerwärtiges war, so etwas wie ein Insekt, wie die krabbelnden Kakerlaken, die Nana immer fluchend aus der kolba fegte.

Später konnte sich Mariam sehr wohl einen Begriff davon machen. Die Art, in der Nana das Wort aussprach – oder vielmehr ausspuckte –, ließ Mariam den Stachel spüren, der darin steckte.”

 

 

 

KhaledHosseini
Khaled Hosseini (Kabul, 4 maart 1965)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Robert Kleindienst werd geboren op 4 maart 1975 in Salzburg. Hij studeerde germanistiek, pedagogie en politicologie. Kleindienst schrijft gedichten, proza en drama. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Später vielleicht

 

„Erst im Weitergehen realisierte er, was soeben passiert war: Um Haaresbreite wäre er von der Schaufel eines Baggers getroffen worden. Um Haaresbreite wäre er nicht mehr jemand gewesen, der durch die Stadt ging, auf der Suche nach Ideen, sondern ein Körper, um den sich nach und nach Menschen versammelt hätten. Betroffene Bauarbeiter. Fotografierende Touristen. Kinder, die unbeantwortet bleibende Fragen an ihre Eltern gestellt hätten. Irgendwann wäre der Arzt eingetroffen und hätte wohl nur noch seinen Tod festgestellt. Seltsam. Nie im Leben hatte er ernsthaft daran gedacht, sich das Leben zu nehmen. Und jetzt, wo er fast von einem metallenen Klotz ausgelöscht worden wäre, ohne die leiseste Vorwarnung, fühlte er einen unabdingbar stärkeren Drang, zu leben. Er ging ins nächste Café und schrieb.

Seltsam, alles aufzuschreiben, was man eben wahrnimmt. So greift man ein Stück Welt auf und erschafft sie gleichzeitig neu am Papier. Aber ich möchte erleben und dann erst Worte dafür finden, nicht umgekehrt. Ich bin kein Bildersammler, der gleich beim ersten Sehen alles in Worte umsetzt, jemand, dessen Wahrnehmung sich aufs Schreiben reduziert. Aber wo kann ich Bilder finden, wenn nicht vor der Haustür? Es ist ein pointillistisches Vermessen von Menschen und Landschaft, mit dem Zweck, später alles in Worten wiederzugeben. Ich schreibe das Drehbuch meines eigenen Lebens, aber ich schreibe nicht über mich, sondern schreibe mich selbst.“

 

 

 

 

Kleindienst1
Robert Kleindienst (Salzburg, 4 maart 1975)

 

 

 

 

De Russische dichteres en dissidente Irina Ratushinskaya werd geboren op 4 maart 1954 in Odessa. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Wind Of The Journey

 

Fairy tales creep on little cat paws
And smell like currants.
And by night they steal away
Little boys, if they don't go to bed properly,
Little girls, if they don't go to bed properly,
And even little bear cubs.
Oh, they are naughty, terribly naughty.

 

And they take the stolen child to the raspberry wood,
There is a honeysuckle bridge and beyond it a valley,
And whatever you fear, that's what they have there:
An old witch stares at you and eats you up,
A tree ensnares you and eats you up,
Wolves' eyes glow in the dark, too many to count.
And no one, no one will wake you!

 

Once you've had your fill of fear, you can fly,
Jump on a bed made of clouds,
Tickle the stars' whiskers:
A scarlet bell, hot bronze!
If you burn yourself, don't bawl:
There's a bear that patrols the sky
Waiting to have fun with the hunting dogs.

 

And from there you can see it all clearly:
The castles and roads and the chases.
Over there, the mermaids wave, laughing.
"Hey, you over there, behind the bronze mountain!
If you feel like a hero, come out and fight!
But if you're a coward we'll send you home,
You'll go back for ever and ever."

 

And then you'll cry under the covers,
You'll remember how it was and is no more.
Only a scent, like after a thunderstorm.
Oh you, stars and voices!
Now I am closing my eyes tight-tight:
Steal me back there!
If you don't I'll run away anyway!

 

 

 

Vertaald door Lydia Razran Stone

 

 

 

Ratushinskaya

Irina Ratushinskaya (Odessa, 4 maart 1954)


Zie voor nog meer schrijvers van de 4e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:26 Reageer op dit bericht

Annette Seemann, F. W. Bernstein, Léon-Paul Fargue, Alan Sillitoe, Giorgio Bassani

De Duitse schrijfster en vertaalster Annette Seemann werd geboren op 4 maart 1959 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Anna Amalia - Herzogin von Weimar

 

„Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, geboren am 24. Oktober 1739, gestorben am 10. April 1807, ist eine bis heute faszinierende Per­sönlichkeit. Sie ermöglichte die Entstehung der deutschen oder Weima­rer Klassik in der uns bekannten Form; sie vereinigte in sich große gei­stige, künstlerische und gesellige Gaben, die sie konsequent ausbildete. Sie war den Problemen des Landes gegenüber äußerst aufgeschlossen und bemühte sich, ihrem Sohn den Staat schuldenfrei zu hinterlassen, machte andererseits keine Abstriche bei der Inszenierung von höfischen Vergnügungen wie Bällen, Spielvergnügungen oder großen Empfängen und vor allem nicht beim Erwerb der neuesten Mode, für die sie hohe Preise zu zahlen bereit war. Sie haßte es, wenn man ihr schmeichelte, und suchte von Wahrhaftigkeit geprägte menschliche Beziehungen. Bei einigen Menschen galt sie als launisch.
Über 16 Jahre lang übte sie die Landesadministration des Herzogtums Sachsen-Weinar-Eisenach aus, um dann in ihr »Wittumspalais« über­zusiedeln und dort die zweite Lebenshälfte, abgesehen von mehreren Reisen und einem zwei Jahre währenden Italienaufenthalt, zu verbrin­gen und sich umfangreichen Sprach- und kulturhistorischen Studien sowie der Musik zu widmen.
Anna Amalia spielte vier Instrumente, komponierte, malte und zeich­nete, sie fertigte Übersetzungen aus mehreren Sprachen an, sie schrieb, neben Briefen auch einige fiktionale Texte. Sie pflegte intensiven Aus­tausch mit zahlreichen Dichtern und Gelehrten, deren berühmteste die »Weimarer Vier«, Goethe, Wieland, Schiller und Herder, sind.“

 

 

 

Seemann2
Annette Seemann (Frankfurt am Main, 4 maart 1959)

 

 

 

 

De Duitse dichter, graficus, karikaturist en satiricus F. W. Bernstein (eig. Fritz Weigle) werd geboren op 4 maart 1938 in Göppingen. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

 

Gewalt

 

Die Gewalt im Allgemeinen
muß der Bürger strikt verneinen
sonst kriegt er eins auf den Hut
bis er sie verneinen tut

Im Besondren hilft Gewalt
in so manchem Sachverhalt
Mit Gewalt fällt manches leicht
was man ohne schwer erreicht

Nur mit Schlägen kriegst Du ein’
Nagel in die Wand hinein
Nur mit Sanftmut kannst Du ihn
schwerlich wieder rauseziehn

Hört das Fänsän nimmer auf
nimm den Hammer und hau drauf...

 

 

 

 

Bernstein

F. W. Bernstein (Göppingen, 4 maart 1938)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Alan Sillitoe werd geboren op 4 maart 1928 in Nottingham. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (Vertaald door Günther Klotz)

 

“„Sobald ich ins Borstal kam, machten sie mich zum Langstreckengeländeläufer. Sie dachten vermutlich, ich sei dazu gerade richtig gebaut, denn ich war hager und lang für mein Alter (und bin immer noch so), und jedenfalls hatte ich nicht viel dagegen, wenn ich ehrlich sein soll, denn Laufen ist bei uns zu Hause immer groß geschrieben worden, besonders das Weglaufen vor der Polizei.“

(…)

 

„Das macht richtig Spaß, als Langstreckenläufer allein da draußen, und keine Seele da, die dir die Laune verdirbt oder sagt, du sollst was machen […]. Manchmal denk ich, ich bin noch nie so frei gewesen wie in den beiden Stunden, wenn ich den Weg draußen vor den Toren lang trotte und bei der laublosen breitbauchigen Eiche am Ende des Heckenwegs wende.”

(…)

 

„Ich will euch nicht verheimlichen, daß wir durch die ganze Stadt spaziert sind, […], und wenn wir die Augen nicht auf der Erde hatten, wo sie nach verlorenen Brieftaschen und Uhren suchten, dann schielten sie nach offenen Fenstern und Ladentüren, ob nicht irgendwo was Lohnendes zu klemmen war.“

 

 

 

 

Sillitoe
Alan Sillitoe (Nottingham, 4 maart 1928)

 

 

 

De Franse dichter en essayist Léon-Paul Fargue werd geboren op 4 maart 1876 in Parijs. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007 en ook mijn blog van 4 maart 2008 en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Le piéton de Paris

 

“Chef-d'œuvre poétique de Paris, les quais ont enchanté la plupart des poètes, touristes, photographes et flâneurs du monde. C'est un pays unique, tout en longueur, sorte de ruban courbe, de presqu'île imaginaire qui semble être sortie de l'imagination d'un être ravissant. Je connais tellement, pour l'avoir faite cent fois, la promenade qui berce le marcheur du quai du Point-du-Jour au quai des Carrières à Charenton, ou celle qui, tout jeune, me poussait du quai d'Ivry au quai d'Issy-les-Moulineaux, que j'ai l'impression d'avoir un sérieux tour du monde sous mes talons. Ces seuls noms : Orsay, Mégisserie, Voltaire, Malaquais, Gesvres, aux Fleurs, Conti, Grands-Augustins, Horloge, Orfèvres, Béthune et place Mazas me suffisent comme Histoire et Géographie. Avez-vous remarqué que l'on ne connaît pas mieux "ses" quais que ses sous-préfectures ? J'attends toujours un vrai Parisien sur ce point : où finit le quai Malaquais, où commence le quai de Conti? Où se trouve le quai de Gesvres ? ...

 

 

 

 

fargue
Léon-Paul Fargue (4 maart 1876 – 24 november 1947)

Getekend door André Beucler

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Giorgio Bassani werd geboren op 4 maart 1916 in Bologna. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Les lunettes d'or (Vertaald door Michel Arnaud)

 

« Du pas traînant de ses vieilles godasses cloutées sur la chaussée, Cenzo se dirigeait vers le centre de la place en brandissant dans sa main droite un journal déployé.
« Prochaines mesures du Grand Conseil contre les juifs !» braillait-il avec indifférence, de sa voix caverneuse.
   Et cependant que Nino se taisait, très gêné, je sentais naître en moi, avec une indicible répugnance, la vieille et atavique haine du juif pour tout ce qui est chrétien, catholique, bref, goy. Goy, goïm ; quelle honte, quelle humiliation, quel dégoût de m’exprimer ainsi ! Et pourtant j’y parvenais déjà, me disais-je, comme n’importe quel juif de l’Europe de l’est, qui n’aurait jamais vécu hors de son ghetto. Je pensais au nôtre, de ghetto, à la via Mazzini, à la via Vignatagliata, à l’impasse Toricoda. Dans un futur assez proche, eux, les goïm, allaient nous forcer à grouiller à nouveau, là, parmi les étroites et tortueuses ruelles de ce misérable quartier médiéval, dont en fin de compte nous n’étions sortis que depuis soixante-dix, quatre-vingts ans. Entassés les uns sur les autres, derrière les grilles, comme autant de bêtes apeurées, nous ne nous évaderions plus jamais.
   « Ça m’embêtait de t’en parler, commença Nino sans me regarder; mais tu ne peux pas t’imaginer combien ce qui est en train de se passer me fait de la peine. Mon oncle Mauro est pessimiste, inutile que je te le cache: et d’ailleurs, c’est naturel, car lui a toujours souhaité que les choses aillent le plus mal possible. Moi, personnellement, je ne crois pas. Malgré les apparences, je ne crois pas que, en ce qui vous concerne, l’Italie imitera vraiment l’Allemagne. Tu verras, comme d’habitude, tout cela finira en bulle de savon. »
   J’aurais dû lui être reconnaissant d’avoir abordé ce sujet. Qu’eût-il pu dire d’autre, après tout ? Eh bien, non. Pendant qu’il parlait, je parvins à peine à dissimuler l’agacement que me causaient ce qu’il disait et le ton, surtout le ton désabusé de sa voix. « Comme d’habitude, tout cela finira en bulle de savon. » Pouvait-on être plus maladroit, plus insensible, plus obtusément goïm que cela ?
   Je lui demandai pourquoi, lui, à la différence de son oncle, il était optimiste.

 

 

 

Bassani
Giorgio Bassani (4 maart 1916 – 13 april 2000)

Geschreven door Romenu om 20:22 Reageer op dit bericht

Kito Lorenc, J. Rabearivelo, Bernardo Ashetu, Jacques Dupin, Thomas S. Stribling

De Duits-sorbische dichter, schrijver en vertaler Kito Lorenc werd geboren op 4 maart 1938 in Schleife (Oost-Sachsen). Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

 

Schließübung

 

So langsam wirds Zeit

das Haus einzuzäunen

die Alarmanlage anzubringen

und den Hund auszubuddeln

da wo er begraben liegt

 

Zeit wirds wieder

die Zeit totzuschlagen

die Grenzen dichtzumachen

die Akten zu schließen

und den Muskel

 

Fangen wir gleich an mit

wo es am schnellsten klappt

es geht schon beim Autofahren

beim Ausfüllen der Steuererklärung

beim Fernsehn hinter der Zeitung

 

Und immer etwas steigern

die Leistung dann kommts auch

zum Wachstum also dies schon mal

üben: auf und zu und

so langsam machts Spaß

 

 

 

 

kito-lorenc
Kito Lorenc (Schleife, 4 maart 1938)

 

 

 

 

De Madagassische dichter en schrijver Jean-Joseph Rabearivelo werd geboren op 4 maart 1901 in Antananarivo. Zie ook mijn blog van 4 maart 2007  en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

 

POEME D'ADIEU 

 

A l'âge de Guérin,

A l'âge de Deubel,

Un peu plus vieux que toi,

Rimbaud anté-néant,

Parce que cette vie est pour nous trop rebelle

Et parce que l'abeille a tari tout pollen,

Ne plus rien disputer

et ne plus rien attendre,

Et, couché sur le sable ou la pierre,

Sous l'herbe, fixer un regard tendre

Sur tout ce qui deviendra quelques jours des gerbes.

 

 

 

 

Rabearivelo
Jean-Joseph Rabearivelo (4 maart 1901 – 22 juni 1937)

 

 

 

 

De Poolse journalist, schrijver en dichter Ryszard Kapuściński werd geboren in Pinsk, Polen (thans Wit-Rusland), op 4 maart 1932. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Persia Risen, Persia Fallen

 

„Why is Darius so compelling? Reading Herodotus on Eastern rulers, we can see that although all of them perform cruel deeds, there are occasionally those capable of more, and that this "more" can be something useful and even good. It was thus with Darius. On the one hand, he was a murderer. Here he is setting off with his army against the Scythians: "At this point a Persian called Oeobazus, all three of whose sons were in the army, asked Darius whether one of them could be left behind. Darius replied in a friendly fashion, as if the request were reasonable, and said that he would leave all three behind. Oeobazus was overjoyed at the prospect of his sons being released from military service, but Darius ordered those responsible for such things to kill all three of them. So he did leave them there in Susa—with their throats cut."

On the other hand, Darius was a good administrator, took care of the roads and the mail, minted money, and supported trade. And first and foremost, almost from the moment he donned the royal diadem, he began to erect a magnificent city, Persepolis, whose importance and luster put it on a par with Mecca and Jerusalem.

I am witness in Tehran to the last weeks of the shah's regime. The gigantic, normally chaotic city scattered over a large swath of sandy terrain is now in a state of total disarray. Traffic is paralyzed by endless daily demonstrations. Men, invariably black-haired, and women, invariably in hijabs, walk in mile- and even multi-mile-long columns, chanting, shouting, rhythmically shaking their raised fists. Every now and then, armored trucks drive into the streets and squares and fire at the demonstrators. They fire for real, and as the dead and wounded fall, the panicked crowds disperse or hide in the entryways of buildings.“

 

 

 

Ryszard-Kapuscinski

Ryszard Kapuściński (4 maart 1932 - 23 januari 2007)

 

 

 

 

De Surinaamse dichter Bernardo Ashetu (Eig. Hendrik George van Ommeren) werd geboren in Kasabaholo op 4 maart 1929. Zie en ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

 

baleh-baleh

 

Och, dat ik rijk ware

dat ik water had

en land

en wolken,

dat ik rijk ware

en de macht had

om zon en duister,

bloed en adem

te zetten naar mijn wil -

Och, dat ik rijk ware

en het beter had

alleen maar om lang te rusten

om lang en zoet en lang

te rusten een baleh - baleh

met klamboe van rode zijde.

 

 

 

 

Ashetu
Bernardo Ashetu (4 maart 1929  - 3 augustus 1982)

 

 

 

 

De Franse dichter Jacques Dupin werd geboren in Privas, Ardèche, op 4 maart 1927. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

 

L'alliance

 

Cette boue séchera !

A la fêlure de la jarre, au tressaillement

de ma douleur dans sa gangue, je sais

que revient le vent.

 

Le vent qui se disperse et le vent qui

rassemble, l'inintelligible, le vivant !

Nous ne dormirons plus. Nous ne

cesserons plus de voir. De pourvoir le

feu.

 

Obscur horizon ! Seule brûle la tranche

d'un livre - quand je me détourne.

 

 

 

 

dupin1
Jacques Dupin (Privas, 4 maart 1927)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Thomas S. Stribling werd geboren op 4 maart 1881 in Clifton, Tennessee. Zie ook mijn blog van 4 maart 2009.

 

Uit: Laughing Stock

 

„We entered the heavy, grimy building in this equivocal mood, and when we learned that the clerk was in, whether we were disappointed or appointed, neither of us knew.
The clerk of the court was a very businesslike fellow. He wrote out the license in no time and then said the ceremony. As he repeated words which evidently he had used many, many times, I was amazed at the brevity and simplicity of the wedding compared with the overwhelming influence it would have on our lives. If ours had been the first wedding, if custom had not proved over and over the permeating force of weddings, nobody in the world would have believed that the writing of a slip of paper, joining hands and repeating a word or two, would really have united two human beings for life. I wondered through how many millennia and through what endless quirks and changes the form and potency of the clerk's simple ceremony had developed. And I realized that I was a far more nearly-civilized being than I had ever fancied myself. The clerk's fee was two dollars, neither more nor less. It was like buying a sack of flour.“

 

 

 

Stribling
Thomas S. Stribling (4 maart 1881 – 8 juli 1965)

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

Manfred Flügge, Josef Winkler, Hans Verhagen, Kola Boof

De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Heinrich Mann

 

„Als er 13 war, ließen ihn die Eltern von Lübeck mit dem Dampfschiff Newa nach Sankt Petersburg reisen. Dort lebte ein Onkel, dessen Firma ihr 25-jähriges Jubiläum feierte. Wahrscheinlich wollte Senator Mann seinem Heinrich die guten Seiten des Kaufmannsberufs zeigen, ihn auf eine Lehrzeit im Ausland vorbereiten; doch Heinrich lernte vor allem die Lust am Reisen. Sein Tagebuch von den zwei Wochen in Sankt Petersburg ist der erste erhaltene Text von ihm. Heinrich war ein aufmerksamer

Tourist, ihn reizten die Zeugnisse aus dem Leben der Zaren, aber auch die Bilder in der Eremitage. Eine Ansichtskarte von der Isaakskirche hat er sein Leben lang aufbewahrt. Ein Jahr später, 1885, nahm er das Tagebuch wieder vor und verbesserte einige Passagen stilistisch. Der literarische Ehrgeiz war erwacht.

Die Ferne reizte ihn, regte ihn an. Und seine eigene Stadt? In einem Brief vom Mai 1889 schrieb der 18-Jährige «Phantasieen über meine Vaterstadt L.»: «Ich kann es zur Ehre meiner Vaterstadt sagen – dieselbe riecht wahrhaft wohlhabend, stinkt sozusagen behäbig.» Fremde nähmen «mehr oder weniger beleidigenden Unwohlgeruch» wahr, es sei aber kein «gewöhnlicher Gestank», sondern «ein Millionengestank». Zwar gäbe es ein Theater, das verdächtig nah an der Börse liege, doch die Männer interessierten sich nur für die Schauspielerinnen. Für so etwas Abgestandenes und Unpraktisches wie Poesie und Literatur hätten die Bürger keine Zeit.

Börse oder Theater, Geschäft oder Literatur, das schien hier die Wahl zu sein. Jahrzehnte später, als etablierter Autor schon, hat er eine Kinderphantasie festgehalten, die sich um diesen Gegensatz drehte, ein wahres Drama der Einbildungskraft.

«Herr Gewert war ein schöner Mann, schwarzhaarig und bleich.» Trotz jugendlicher Gestalt war er leicht füllig, und er benahm sich anders als die Herren der Gesellschaft. «Er war der Sohn der Blumenfrau und er spielte im Stadttheater mit.» Das Stadttheater konnte der Junge aus der Ecke seines Fensters erkennen, es fi el auf, denn es war größer als die anderen Häuser. Aber welche Dinge geschahen dort zu später Stunde, wenn die Kinder schliefen? Mine, das Kindermädchen vom Lande, konnte es ihm nicht recht erklären. Das Rätsel beschäftigte seine Einbildung, erzeugte düstere nächtliche Visionen. Gegen die gesteigerte Spannung und große Erregung half nur ein Theaterbesuch mit den Eltern.“

 

 

 

 

m_flugge
Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Winkler werd geboren op 3 maart 1953 in Kamering, Kärnten. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008  en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Natura Morta

 

"Signori, buon giorno!" rief Piccoletto, "un chilo di salmone originale, soltanto dieci mila Lire!" und knabberte an seinen nach Schleim und Fischblut riechenden Fingernägeln. Der Junge, der grüne, kniehohe Fischerstiefel und ein weisses Leibchen trug, auf dem die Rolling Stones abgebildet waren, fasste einen mehreren Kilo schweren Lachs unter den weinroten Kiemen und legte ihn auf eine alte Waage. Sein nackter rechter Oberschenkel war mit rostbrauner Fischgalle beschmiert. Mit offenem Mund, angestrengt die Zungenspitze zwischen den Lippen herausstreckend, schnitt er dem Fisch mit einem kleinen, scharfen, leicht gekrümmten Messer den Bauch auf, zog mit geschickten Handbewegungen die Eingeweide heraus und wickelte den Fisch in weisses Fettpapier mit Wasserzeichen. Aus einem Eimer schüttete er Wasser über den Holzblock und schwemmte die Eingeweidereste auf den Boden. Piccoletto erzählte in römischen Dialekt, dass er an seinem gestrigen freien Tag mit seiner Vespa ans Meer nach Lapislazoli gefahren sei und eine schwarzgekleidete Nonne am Meeresufer gesehen habe, die nackte mongoloide Kinder betreute. Ein mongoloides Kind fasste eine Barbiepuppe am blonden Schopf und ging damit in die Fluten hinein. Eine gehbehinderte Frau, die ganz dünne Beine, aber einen mächtigen Oberkörper hatte, kroch auf Knien aus dem Meer heraus, auf ihr am heissen Strand ausgebreitetes Badetuch zu. Ihre Brüste berührten den Schaum der Meereswellen und die weissen, heissen Sandkörner.“

 

 

 

Josef_Winkler
Josef Winkler (Kamering,  3 maart 1953)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Hans Verhagen werd geboren in Vlissingen op 3 maart 1939. Zie ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

Het was een grauwe

 

Het was een grauwe en een gure,
een dag waarop ik sterfelijk
moet zijn geweest als nooit tevoren,
maar ik had geen last van de gedachte
aan de dood - en een gedachte,
dat was alles wat het was, de dood.

Ik herinner me nog goed hoeveel beter
ik me voelde opgewassen
tegen de verliederlijking
die zeker in een zanger of een dichter
aan een half woord al genoeg heeft;
het bederf dat ons in stand houdt

Je wordt gauw te oud geacht
om volwassen te worden,
nu de geest al generaties plaatsmaakt
voor zoveel gezond verstand,
dat een mens, een wonder zijns ondanks,
van de no-nonsense aan het malen slaat.

 

 

 

 

Dat niemand weet

 

Dat niemand weet waar of we ons bevinden
en waarom we hier gekomen zijn
wordt angstvallig stilgezwegen voor de kinderen
Die verklappen niets van ons geheim

Er is een plek waar iemand zich ter aarde moet werpen
voor één glas oorsponkelijk water
en een kop vol stof is alles wat hem wacht
Treurclowns murmeren 'dat hij eerst moet leren
door één deur te kunnen met de zwaartekracht'

Maar stofkop lacht en neemt de glans aan van een Alpentop
Elke korrel aarde veert springlevend op waar hij zal passeren
Heldendom als dit kán niet eens worden vernederd
Er is een wolk die over heel dewereld regent

 

 

 

 

hans-verhagen
Hans Verhagen (Vlissingen, 3 maart 1939)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Kola Boof werd (naar eigen zeggen) geboren als Naima Bint Harith op 3 maart 1972 in Omdurman, Soedan. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

 

Fly Away Sleeping

I Will Kill God

 

before I see my Black Babies dead.
Black men and White men
and those toxic White bitches
who called me sister,
do not understand.

 

They are God.

 

I would be happy to slit their throats--to
crush their evil heads in the toilet.
To place my babies on my pretty
brown back
And sail into the sunset.

 

I would be like a goddess.
I would be nappy and smiling.
I would be tall and dark as charcoal.
I would be singing.
I would be free.

Free at last.

 

To make up my own prayers.

 

 

 

 

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Kola Boof (Omdurman, 3 maart 1972)


Zie voor nog meer schrijvers van de 3e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

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Gudrun Pausewang, James Merrill, Clifton Snider

De Duitse schrijfster Gudrun Pausewang werd geboren op 3 maart 1928 in Wichstadt. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Die Wolke

 

„Nach und nach verlor sie zwei der drei Kinder im Gewühl. Sie schrie verzweifelt ihre Namen und versuchte sie zu suchen. Doch es war vergebens. Kurze Zeit später drückte die Menschenmenge von außen das Tor auf. Die Heubler’s kamen auf sie zugestürzt und konnten nicht fassen, dass sie zwei ihrer Kinder verloren hatte. Frau Heubier schrie sie schrill an und Janna-Berta drückte ihr das kleinste

Kind in die Hände und lief weg. Sie lief und lief. Ihr Ziel war das Rapsfeld in dem Uli lag. Und nun begann es auch noch zu regnen. Das Gewitter kam von Süden.

Der verseuchte Regen prasselte auf sie nieder und es war ihr egal, sie lief immer langsamer weiter. Nun schlenderte sie nur noch auf dem Pannenstreifen der Autobahn dahin. Ein VW-Bus hielt neben ihr an. Die Insassen des Busses überredeten sie mitzukommen. Janna-Berta schlief im Bus gleich ein. Als sie wieder aufwachte waren sie in Herleshausen an der Grenze zur DDR. Die Leute im VW-Bus wollten über die Grenze in die DDR. Doch man ließ niemanden durch. Janna-Berta bedankte sich und lief von der Autobahn in das Dorf. Dort bettelte sie um Wasser. Doch sie bekam keines, da sie schon verseucht war. Sie trottete aus dem Dorf und musste sich mehrmals übergeben. Anschließend ließ sie sich einfach fallen, weinte hemmungslos und schlief ein.“

 

 

 

 

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Gudrun Pausewang (Wichstadt, 3 maart 1928)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter James Merrill werd geboren op 3 maart 1926 in New York. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

 

Scenes of Childhood

    for Claude Fredericks

 

My mother’s lamp once out,

I press a different switch:   

A field within the dim   

White screen ignites,   

vibrating to the rapt   

Mechanical racket   

Of a real noon field’s   

Crickets and gnats.

 

And to its candid heart   

I move with heart ajar,   

With eyes that smart less   

From pollen or heat

Than from the buried day   

Now rising like a moon,   

Shining, unwinding   

Its taut white sheet.

 

Two or three bugs that lit   

Earlier upon the blank   

Sheen, all peaceable   

Insensibility, drowse   

As she and I cannot   

Under the risen flood   

Of thirty years ago

A tree, a house

 

We had then, a late sun,

A door from which the primal

Figures jerky and blurred

As lightning bugs

From lanterns issue, next

To be taken for stars,

For fates. With knowing smiles   

And beaded shrugs

 

My mother and two aunts

Loom on the screen. Their plucked   

Brows pucker, their arms encircle   

One another.

Their ashen lips move.

From the love seat’s gloom

A quiet chuckle escapes

My white-haired mother

 

To see in that final light   

A man’s shadow mount   

Her dress. And now she is   

Advancing, sister-

less, but followed by   

A fair child, or fury—

Myself at four, in tears.   

I raise my fist,

 

Strike, she kneels down. The man’s   

Shadow afflicts us both.

Her voice behind me says

It might go slower.

I work dials, the film jams.

Our headstrong old projector   

Glares at the scene which promptly   

Catches fire.

 

Puzzled, we watch ourselves   

Turn red and black, gone up

In a puff of smoke now coiling   

Down fierce beams.

I switch them off. A silence.   

Your father, she remarks,   

Took those pictures; later   

Says pleasant dreams,

 

Rises and goes. Alone

I gradually fade and cool.   

Night scatters me with green

Rustlings, thin cries.

Out there between the pines   

Have begun shining deeds,   

Some low, inconstant (these   

Would be fireflies),

 

Others as in high wind

Aflicker, staying lit.

There are nights we seem to ride   

With cross and crown

Forth under them, through fumes,   

Coils, the whole rattling epic—

Only to leap clear-eyed

From eiderdown,

 

Asleep to what we’d seen.   

Father already fading—

Who focused your life long   

Through little frames,

Whose microscope, now deep   

In purple velvet, first

Showed me the skulls of flies,   

The fur, the flames

 

Etching the jaws—father:

Shrunken to our true size   

Each morning, back of us,   

Fields wail and shimmer.   

To go out is to fall

Under fresh spells, cool web   

And stinging song new-hatched   

Each day, all summer.

 

A minute galaxy

About my head will easily

Needle me back. The day’s   

Inaugural Damn

Spoken, I start to run,

Inane, like them, but breathing

In and out the sun   

And air I am.

 

The son and heir! In the dark   

It makes me catch my breath   

And hear, from upstairs, hers—

That faintest hiss

And slither, as of life

Escaping into space,

Having led its characters

To the abyss

 

Of night. Immensely still

The heavens glisten. One broad   

Path of vague stars is floating   

Off, a shed skin

Of all whose fine cold eyes

First told us, locked in ours:

You are the heroes without name   

Or origin.

 

 

 

James_Merrill
James Merrill (3 maart 1926 – 6 februari 1995)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en criticus Clifton Mark Snider werd geboren op 3 maart 1947 in Duluth, Minnesota. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Bare Roots

 

„After dinner he felt so content and renewed he decided to read over in his Bible the story of Zacchæus. He wanted to visualize him as a man, for the more he thought about the story, the more he visualized him as a monkey, up in the tree above the crowd. The image persisted, despite his fervent efforts to expel it from his brain.

And this was no ordinary monkey such as one would find in a zoo: this was an organ grinder's monkey Justin saw in his brain. An organ grinder's monkey who had escaped from his master and climbed up to see the crowd he himself had attracted. Everyone was looking for him, but no one thought to look up in the tree, the most natural place for a monkey to be.

Thinking of the little monkey in the tree made Justin smile. Then the guilt took over, and he opened his red leather-covered Bible to the story and read it through. Justin was thus able to imagine a little humpbacked man staring down at the crowd, hoping to catch sight of Jesus.

His sense of propriety and holiness restored, Justin thumbed through the pages, looking at the glossy color illustrations. He stopped at the one depicting Mary of Bethany anointing Jesus's feet with her long, dark, sensuous hair. Only a portion of Christ's face was visible, but Mary's face was fully visible, looking up at Jesus. And her face was beautiful, as was her hair. The longer Justin stared, the more difficult it was to turn the page. His holy sense was jeopardized by a different sensation, one with which he was too familiar. It was, indeed, the cause of his guilt, his sin. He was aroused by the picture.“

 

 

 

 

Snider
Clifton Snider (Duluth, 3 maart 1947)

 

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Paul Guimard, Heinz Knobloch, Alexandros Papadiamantis, Charels Sealsfield, William Godwin, Thomas Otway, Edmund Waller

De Franse schrijver Paul Guimard werd geboren op 3 maart 1921 in Saint-Mars-la-Jaille. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit:  Les choses de la vie

 

"Je suis absolument dans mon droit mais je suis piégée. Je vais exactement un peu trop vite, la camionnette est exactement un peu trop de travers, le camion est exactement un peu trop prêt, la route est exactement un peu trop étroite. Et merde! Il n'y a pas une probabilité sur un million pour que tout tourne aussi mal, pas sur un milliard, et ça tombe toujours sur un type qui n'a rien à se reprocher, qui roule trop vite, d'accord, mais sans excès".

(…)

 

"A deux ou trois secondes près, je passais, je n'aurais même jamais imaginé que je frôlais une catastrophe. Je roulerais tranquillement vers Rennes. Mon costume et la MG seraient intacts. J'aurais mangé du faisan chez Mortreux. Ces trois secondes, je les ai perdues quelque part." "[...] une idée volette, bourdonne comme une mouche verte, se pose, je la chasse, elle revient, s'entête, hideuse, et je ne peux l'écraser. Une idée et une image: je suis dans ma voiture, quai Voltaire, je vais partir pour Rennes, le moteur tourne, je viens de passer ma première, je commence à manoeuvrer pour déboîter, Hélène est debout sur le trottoir, elle me dit quelque chose, je baisse ma glace pour entendre, elle dit:
- Sois prudent, ne roule pas trop vite...
Je souris, je démarre, je viens de perdre quelques secondes. A deux cent cinquante kilomètres de moi le marchand de cochons se tape un verre de calva. Je viens de perdre."

 

 

 

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Paul Guimard (3 maart 1921 – 2 mei 2004)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en feuilletonist Heinz Knobloch werd op 3 maart 1926 in Dresden geboren. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Geisterbahnhöfe

 

„Als nun am Abend des 9. November 1989 die Mauer durch bewegte Menschen zerbrochen wurde, wollten einige Berliner sehr bald unterirdisch nachsehen, wie es da ausschaute. Sie hatten oft genug über den Stahlplatten gestanden in dieser oder jener Straße. Die hatten ein paar Luftlöcher und gaben ab und zu ein Geräusch her, das so klang, als fahre darunter gerade eine schnelle Bahn. Es handelte sich um die abgedeckten Notausgänge der unterirdischen Bahn, die beileibe nicht als Noteingänge verwendet werden sollten und konnten. Doch etwas Luft mußte bleiben. Sie durfte nicht so abgeschnitten werden wie der Zugang zu den Bahnhöfen.
An jenem sagenhaften 9. November 1989 am frühen Nachmittag, als noch niemand ahnen konnte, was sich am Abend und in der Nacht zutragen würde, an jenem Nachmittag bot sich dem Spaziergänger im Angesicht des Eingangs zum Untergrundbahnhof »Oranienburger Tor«, der unpassierbar stand wie gewohnt, im Schaufenster der Buchhandlung gegenüber ein Anblick; seltsam, ungewohnt und verblüffend.
Undenkbar war er nicht. Im Schaufenster standen, sorgfältig um die »Gesammelten Werke und Schriften« von Erich Honecker gruppiert, die zumeist zweibändigen »Reden und Schriften« von Mielke, Tisch, Hager, Inge Lange und wie sie alle heißen.
Es konnte die stehengebliebene, anbefohlene Dekoration sein zum gerade noch vom Volk gestatteten 40. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik. So sah sie aus im Schaufenster und hätte vielleicht noch die Leser geärgert einen Monat später. Jetzt aber erfreute das Schaufenster.
Wegen dieser Darbietung bisher kaum beachtet. Nun aber stand da ein Kärtchen, gut sicht- und lesbar auf einem Glasträger in der Mitte und lautete schlicht »Alles umsonst«.
Es könnte als Kernwort stehen neben: »Wir sind das Volk«.

 

 

 

Knobloch
Heinz Knobloch (3 maart 1926 – 24 juli 2003)

 

 

 

 

De Griekse schrijver Alexandros Papadiamantis werd geboren op 3 maart 1851 in Hora op het eiland Skiathos. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: The Boundless Garden: Selected Short Stories (Vertaald door Andrew Watson)

 

„But that year, as we have said, the coaster had sunk, the islands were cut off for several days, and Father Vangelis was reluctantly obliged to stay and celebrate Easter on the far shore of the billowing, storm-tossed sea. It seemed as though his little flock in Kalivia, whose homes clustered around the monastery of St Athanasios, would end up not having any liturgy at all.

Some of them thought they should take their wives and children down into the town, to hear the Resurrection proclaimed and attend the liturgy there, but Uncle Milios, the village elder of Kalivia, wished to celebrate Easter the way he always had; Sevenmonth (so called because he'd been born premature) didn't want his wife being stared at by the townspeople; and Uncle Anagnostis, an old villager who knew the Easter service by heart, but couldn't actually read a word of it [1], longed to chant Receive the body of Christ himself. All three insisted (and many agreed) that at all costs they must get one of the priests in town to come up to Kalivia and celebrate the liturgy for them there.

Everyone felt the best choice would be Father Kyriakos: he wasn't of a particularly good family (he was even related to one or two of the villagers himself) and he didn't look down on them. He was even said to have some Albanian blood in him. He certainly wasn't stand-offish — in fact it was rumoured here and there that the priest had a habit of 'finishing off the husband's procreation duties' with his female parishioners. But that was just the idle talk of mischief-makers and grudge-bearers, and only fools paid any attention to it. Like most of the true clergymen of the Greek Church (with one or two exceptions), the priest was by and large of blameless character.“

 

 

 

Papadiamantis

Alexandros Papadiamantis (3 maart 1851 – 3 januari 1911)

 

 

 

 

De Oostenrijks-Amerikaanse schrijver Charels Sealsfield (eig. Carl Postl) werd geboren op 3 maart 1793 in Znojmo. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Die Prärie am Jacinto

 

Über den Madeiras und Sherries und Chambertins und Lafittes und den gewonnenen und verlorenen Wetten und Cottonpreisen und Sklavenpreisen und Banksystemen und Subtreasury-Systemen begannen denn doch allmählich die Köpfe heiss zu werden - noch immer aber herrschte ein heiter zuvorkommender, gentlemanischer Ton. Da liess sich, gerade wie der bardolphsnasige Mayordomo eine frische Ladung Bouteillen aufstellte, vom untern Ende der Tafel herauf eine entschiedene Stimme hören:

»Wir wollen nicht.«

»Ihr wollt nicht?« donnerte es heftig, beinah rauh entgegen.

»Wir wollen nicht«, war die feste Antwort.

Die zwei Stimmen wirkten wie die erste Windbraut vor dem hereinbrechenden Sturme. Alle schauten in der Richtung, wo der Stoss herkam. Es war jedoch nichts zu sehen, die dichten Rauchwolken der Havannas verhüllten Streiter und Zecher.

»Wer ist der Mann?« wisperte es am obern Ende der Tafel.

»Darf ich so frei sein zu fragen, Gentlemen, um was es sich handelt?« fragte ein zweiter.

»Gewiss,« versetzte die entschiedene Stimme, »mein achtbarer Nachbar ist der Ansicht, Texas müsse sich dem Süden anschliessen.«

»Das muss es auch«, fielen mehrere ein.

»Dass ich nicht wüsste«, entgegnete im ironischen Tone der Disunionist.

Die Kühnheit, in diesem Tone zu vierundzwanzig oder mehr Grandees, die zusammen leicht ein Heer von fünf- bis sechstausend rüstigen Negern ins Cottonfeld stellen konnten, zu sprechen, schien nicht geringes Befremden zu erregen; die Frage, wer ist der Mann, liess sich, und zwar sehr missbilligend, wiederholt vom oberen Ende der Tafel herab hören.

 

 

 

sealsfield

Charels Sealsfield (3 maart 1793 – 26 mei 1864)

 

 

 

 

De Engelse schrijver, journalist, econoom en politiek filosoof. William Godwin werd geboren in Wisbech in Cambridgeshire op 3 maart 1756. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Italian Letters

 

„The Count de St. Julian to the Marquis of Pescara

Palermo

My dear lord,

It is not in conformity to those modes which fashion prescribes, that I am desirous to express to you my most sincere condolence upon the death of your worthy father. I know too well the temper of my Rinaldo to imagine, that his accession to a splendid fortune and a venerable title can fill his heart with levity, or make him forget the obligations he owed to so generous and indulgent a parent. It is not the form of sorrow that clouds his countenance. I see the honest tear of unaffected grief starting from his eye. It is not the voice of flattery, that can render him callous to the most virtuous and respectable feelings that can inform the human breast.

I remember, my lord, with the most unmingled pleasure, how fondly you used to dwell upon those instances of paternal kindness that you experienced almost before you knew yourself. I have heard you describe with how benevolent an anxiety the instructions of a father were always communicated, and with what rapture he dwelt upon the early discoveries of that elevated and generous character, by which my friend is so eminently distinguished. Never did the noble marquis refuse a single request of this son, or frustrate one of the wishes of his heart. His last prayers were offered for your prosperity, and the only thing that made him regret the stroke of death, was the anguish he felt at parting with a beloved child, upon whom all his hopes were built, and in whom all his wishes centred.

Forgive me, my friend, that I employ the liberty of that intimacy with which you have honoured me, in reminding you of circumstances, which I am not less sure that you revolve with a melancholy pleasure, than I am desirous that they should live for ever in your remembrance. That sweet susceptibility of soul which is cultivated by these affectionate recollections, is the very soil in which virtue delights to spring. Forgive me, if I sometimes assume the character of a Mentor. I would not be so grave, if the love I bear you could dispense with less.“

 

 

 

Godwin
William Godwin (3 maart 1756 - 7 april 1836)

Portret door Henry William Pickersgill, 1830

 

 

 

 

De Engelse dichter en schrijver Thomas Otway werd geboren op 3 maart 1652 in Trotton, bij Midhurst. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Alcabiades

 

„Tim. What mean these shouts ?

Serv. Oh all your hopes are crost,

The gallant Alcibiades is lost.

Tim. Hah!

Sere. When last night the youth of Athens late

 

Rose up the orgia to celebrate,

The Bacchanals, all hot and drunk with wine,

He led to the almighty Thund'rer's shrine,

And there his image seated on a throne

They violently took, and tumbled down:

This opportunity Theramnes got

To supplant him, and his own ends promote:

 For by the senate he was doom'd to bleed,

And that his rival should in all succeed.

But he, the threatning danger to evade,

Is to the Spartan camp for refuge fled:

And now, by order from the senate, all

With shouts proclaim Theramnes general.  

 

Tim. But is he fled ? Has he so meanly done,

To leave me to be wretched here alone ?

Is this thy plighted faith, is this thy truth!

Oh too unkind, false, and unconstant youth!

 

 

 

Ottaway
Thomas Otway (3 maart 1652 – 14 april 1685)

 

 

 

 

De Engelse dichter en politicus Edmund Waller werd geboren in Coleshill, Buckinghamshire op 3 maart 1606. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

The Dancer

 

Behold the brand of beauty tossed!
See how the motion does dilate the flame!
Delighted love his spoils does boast,
And triumph in this game.
Fire, to no place confined,
Is both our wonder and our fear;
Moving the mind,
As lightning hurled through air.

 

High heaven the glory does increase
Of all her shining lamps, this artful way;
The sun in figures, such as these,
Joys with the moon to play.
To the sweet strains they all advance,
Which do result from their own spheres,
As this nymph's dance
Moves with the numbers which she hears.

 

 

 

 

Edmund_Waller_by_John_Riley
Edmund Waller (3 maart 1606 – 21 oktober 1687)

Portret door John Riley

 

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