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Berichten van 14 maart 2010 tot 15 maart 2010

Louis Paul Boon, Ben Okri, David Albahari, Gerhard Seyfried, Kurt Drawert

De Vlaamse dichter, schrijver en kunstschilder Louis Paul Boon werd geboren in Aalst op 15 maart 1912. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: My Little War (Vertaald door Paul Vincent)

 

“I knew Van den Abeele was lying there with his shoulder torn open, but I still didn’t look, I turned to the lieutenant of the 9th, who was standing there on the little cobbled road, arms open wide, railing at them: saligauds, boches! As if they could hear him on the other side of the Albert Canal. There was plenty of other noise anyway. Right next to us someone was emptying the belt of his machine gun, he was sitting on a chair he’d brought from the dairy and who knows maybe it all just looked like the

national shooting range to him. Except for the dive-bombers, that is. And except that we were dying of thirst. Bah, said the radio operator, it’s all down to fate, if it’s your turn to die, you die.

What’s-his-name replied that more people were dying here in one goddamn hour than over the course of ten years back in his village. Whereupon the radio operator shrugged his shoulders and started explaining to me that it was OUR FATE, no one died in your village because it was their fate to come and die here.

And What’s-his-name was about to reply when those fucking Stukas came screaming and rat-tat-tatting down on us again, it was unbearable. The two from the field hospital cursed and said that they couldn’t be in every damn place at once. I’m bleeding myself, said the fattest of the two. No, it was unbearable, especially with those senseless orders. Get some more ammunition, said the lieutenant and there was no more ammunition to get, it had blown sky high half an hour ago. And try to bring

me back a loaf of bread, Louis, he said. Yes, he’d joined us as a simple corporal out of basic training and every year when we had to go back to camp for more drilling he was a little higher in rank and he looked down on us a little more arrogantly, but when he was in trouble he’d still say Louis in that old friendly way. A loaf of bread, as though he didn’t know that the field kitchen had gone the way of the ammunition. But we went anyway, if we could get away from that dike for a bit we couldn’t hear them over there shouting VORWÄRTS so loud. I looked at What’s-his-name to ask if he was coming too and at that very moment the radio operator passed the long-awaited message to the lieutenant: every man for himself. We started smashing everything up with axes like lunatics, the machine-gunner even made matchwood of his chair, and we tried to retreat along the cobbled road but it was already under fire. Bryske, who counted to 3 and then ran across as fast as he could, fell head over heels on the other side. So we had to go straight through the dairy and What’s-his-name smashed the window open with the butt of his rifle, and there was a glass bowl behind it that rolled over.“

 

 

 

 

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Louis Paul Boon (15 maart 1912 - 10 mei 1979)

 

 

 

 

De Nigeriaanse dichter en romanschrijver Ben Okri werd geboren op 15 maart 1959 in Minna, Nigeria. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

And If You Should Leave Me

 

And if you should leave me
I would say that the ghost
Of Cassandra
Has passed through
My eyes
I would say that the stars
In their malice
Merely light up the sky
To stretch my torment
And that the waves crash
On the shores
To bring salt-stings on
My face:
For you re-connect me with
All the lights of the sky
And the salt of the waves
And the myths in the air.
And with your passing
The evening would become too dark To dream in
And the morning Too bright.

 

 

 

 

The Awakening Age

 

O ye who travel the meridian line,
May the vision of a new world within you shine.

 

May eyes that have lived with poverty's rage,
See through to the glory of the awakening age.

 

For we are all richly linked in hope,
Woven in history, like a mountain rope.

 

Together we can ascend to a new height,
Guided by our heart's clearest light.

 

When perceptions are changed there's much to gain,
A flowering of truth instead of pain.

 

There's more to a people than their poverty;
There's their work, wisdom, and creativity.

 

Along the line may our lives rhyme,
To make a loving harvest of space and time.

 

 

 

 

 

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Ben Okri (Minna, 15 maart 1959)

 

 

 

 

De Servische schrijver David Albahari werd op 15 maart 1948 geboren in Pec in Sevie. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Ludwig (Vertaald door Mirjana en Klaus Wittmann)

 

“Ich kann mich nicht erinnern, wann ich Ludwig zum letzten Mal gesehen habe und frage mich, warum mir diese weit zurückliegenden Begebenheiten überhaupt in den Sinn kommen, denn sie sind völlig nutzlos, sie verursachen nur Kopfschmerzen oder Sodbrennen, und beides kann ich nicht gebrauchen. Mir genügt es zu wissen, dass Ludwig, obwohl er jünger ist, wesentlich älter aussieht als ich. Er sah eigentlich schon immer älter aus, schon damals, als wir uns in den Redaktionen verschiedener literarischer Zeitschriften in Belgrad begegneten, am häufigsten in der Redaktion von Knjiz'evna rec', jenem stickigen Verschlag, der eher einer Rumpelkammer als einer Redaktion glich, und in dem es doppelt so viele Raucher wie Nichtraucher gab. Deshalb hielt ich mich immer im ersten Raum auf, wo die Rechnungsabteilung untergebracht war und wo Kaffee gekocht wurde, und unterhielt mich mit anderen Schriftstellern im Türrahmen stehend, was allerdings nicht viel half, weil ich, wenn ich nach Hause kam, dennoch entsetzlich nach Tabak stank. Dort, in der winzigen Redaktion begegnete ich Ludwig zum ersten Mal, nachdem wir uns lange vorher im Hof der Philosophischen Fakultät kennen gelernt hatten. Er hatte damals schon sechs, vielleicht sogar sieben Bücher veröffentlicht, ich erst zwei, die beide bei kleinen Verlagen erschienen und von der Literaturkritik fast unbemerkt geblieben waren. Das störte mich nicht: ich schrieb für mich, nicht für die anderen, das Schweigen der Kritik wertete ich als Lob, aber ebenfalls als Lob empfand ich die überraschende Erklärung, die Ludwig in dieser Rumpelkammer-Redaktion abgab, er habe meine beiden Bücher gelesen.“

   

 

 

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David Albahari (Pec, 15 maart 1948)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, tekenaar en karikaturist Gerhard Seyfried werd geboren op 15 maart 1948 in München. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Herero

 

„Carl Ettmann glättet mit der linken Hand das Blatt und zieht mit der Rechten die Leselampe näher heran, bis ihr Licht genau auf die Mitte der Landkarte fällt. Das Papier zeigt einen warmen Gelbton, wie sonnenbeschienener Sand. Ein wirres Geflecht feiner schwarzer Linien überzieht die Karte, ein morsches, löcheriges Fischernetz mit zu großen Maschen, das sind die Verkehrswege, Straßen oder Pfade. Von der Küste her windet sich ein kräftigerer Strich ins Binnenland und markiert die einzige Eisenbahnstrecke. Blaßblau gefärbte Adern stellen die Flüsse dar. Von ihnen wiederum verzweigen sich nach allen Seiten feine und feinste Äste und tasten sich durch unzählige Täler und Schluchten in die mit zarter Schraffur in hellbraun markierten Berge und Hochflächen vor.
Carl Ettmann ist nicht nur Kartenzeichner, sondern auch Kartenliebhaber, ein 'Gourmet des Cartes, wie es ein Kollege einmal ausgedrückt hat. Das Bild des dargestellten Geländes entsteht ganz plastisch vor seinem geistigen Auge - so wie ihm Handlung, Charaktere oder Umgebung aus den Buchstaben einer Novelle erwachsen. Höhenlinien, Schraffuren oder Farbtöne formen sich für ihn zu Hängen, Hügeln, Tälern und Schluchten. Aus den Signaturen der Bodenbewachsung und aus den Vegetationszeichen wachsen ihm Wälder, Buschgruppen, Sümpfe und Steppe, Weideland und Karst, gangbares und unwegsames Gelände.
Ettmann zieht ein zweites Blatt aus der Mappe, faltet es auf und legt es über das erste. In der rechten oberen Ecke steht: Otawi. Das Kartenwerk besteht aus insgesamt acht Blättern und einer Übersicht, denn Deutsch-Südwestafrika ist groß, viel größer als das deutsche Reich.
Auf dieser Karte ist das Geflecht der Verkehrslinien und das Geäder der Flüsse viel dünner, kaum besiedeltes, karges Steppenland hat er hier vor Augen und er sieht den Wassermangel, ahnt die Hitze und den Staub. Auf der rechten Seite ist fast ein ganzes Viertel völlig weiß gebheben, entweder Wüste oder Terra incognita, vermutlich beides. Mitten in das weiße Nichts gedruckt steht das Wort O m a h e k e, darunter kleiner und in Klammern: Sandfeld.

 

 

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Gerhard Seyfried (München, 15 maart 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kurt Drawert werd geboren op 15 maart 1956 in Henningsdorf. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Andere Arbeiter, ein anderer Herbst

 

Unverständlich und klar

liegen in ihrer Geschichte

die Dinge begraben.

Alles hat seinen Anfang

und seinen Krebs –

eine Empfindung von gestern

zur Stunde. Die Frau

und ihre gealterte Katze,

in deren Körper die Zeit

sich bewegt, zählen die Schnitte

auf der Platte des Tisches

den Tagebuchseiten

hinzu. Im Hintergrund

das bekannte Geräusch

der Fabrik. Andere Arbeiter,

sagt man, ein anderer Herbst,

wie es im Buch steht

und vorauszusehen war.

 

 

 

 

Mit Heine

 

Dies Land, von dem die Rede geht,

es war einst nur in Mauern groß,

dies Land, von Lüge zugeweht,

 

ich glaubte schon, ich wär es los.

Ich glaubte schon, es wär entschieden,

daß wer nur geht, auch gut vergißt.

 

Doch war nun auch ein Ort gemieden,

der tief ins Fleisch gedrungen ist.

Als fremder Brief mit sieben Siegeln

 

ist mir im Herzen fern das Land.

Doch hinter allen starken Riegeln

ist mir sein Name eingebrannt.

 

 

 

Drawert

Kurt Drawert (Henningsdorf, 15 maart 1956)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Andreas Okopenko, Lionel Johnson, Ángelos Sikeliános, An Rutgers van der Loeff,

De Oostenrijkse schrijver Andreas Okopenko werd in Košice (Slowakije) geboren op 15 maart 1930. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Explosion

 

“Ich Dreizehnjähriger bastelte Feuerwerkskörper in allen Farben. Raketenautos aus Munition. Hörte von anderen Kindern, wie sie ein dickes gläsernes Tintenfaß mit Schießpulver füllten und in der Erde mit einer Taschenlampe zündeten. Wolfi kostete es das Aug. Ich lernte mit vierzehn Bombenfeuer auspatschen, Phosphor abkratzen, sprühendes Thermit auf der Schaufel in den Sandkasten tragen. Ich kannte mit fünfzehn die Herstellung von Dynamit und dem Knallquecksilber, mit dem man es zündet. Sogar die Sicherheitsvorkehrungen kannte ich, und das war es eben: Darum kann ich mir bis heute die Explosion nicht vorstellen. Obwohl ich dann jahrelang Chemiker war. Ich wußte die Gesetze und Formeln, sah Wochenschauen mit Minen und Pilzen, hetzte für den Frieden, mit den Verlustziffern von Dresden und Korea, fernglotzte den knalligen Start der Mondraketen, werde noch selbst im Pilz sitzen E und werde mir immer noch nicht die Explosion vorstellen können.”

 

 

 

 

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Andreas Okopenko (Košice, 15 maart 1930)

 

 

 

 

De Engelse dichter, essayist en criticus Lionel Pigot Johnson werd geboren op 15 maart 1867 in Broadstairs. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

The Age of a Dream

 

IMAGERIES of dreams reveal a gracious age:

Black armour, falling lace, and altar lights at morn.

The courtesy of saints, their gentleness and scorn,

Lights on an earth more fair, than shone from Plato's page:

The courtesy of knights, fair calm and sacred rage:

The courtesy of love, sorrow for love's sake borne.

Vanished, those high conceits! Desolate and forlorn,

We hunger against hope for the lost heritage.

Gone now, the cavern work! Ruined, the golden shrine!

No more the glorious organs pour their voice divine;

No more the frankincense drifts through the Holy Place:

Now from the broken tower, what solemn bell still tolls,

Mourning what piteous death? Answer, O saddened souls!

Who mourn the death of beauty and the death of grace.

 

 

 

 

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Lionel Johnson (15 maart 1867 – 4 oktober 1902)
Broadstairs, met bovenin Bleak House (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

De Griekse dichter Ángelos Sikeliános werd geboren op 15 maart 1884 op het eiland Lefkas. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Dorpshuwelijk

 

Voor mijn geliefde, die mijn hart breekt.
O Jesaja, dans van vreugde, want de Maagd verwacht een kind.
Luister je binnen je sluier, stil,
door God versneld hart?
O Jesaja,
O diepte en stilte van de maagdelijkheid! Volg je man.
O Jesaja,
Laat ze witte rijst werpen als een lentebui.
O Jesaja,
Laat haar nu, teder als een lentebui,
haar sluier spreiden.
O Jesaja,
O de vrede van de bruidsdageraad.
O Jesaja,
En hij luistert, en hij luistert.
O Jesaja,

 

En laat, als een fontein van kristalhelder water,
de meisjes voor de bruid langs gaan,
terwijl ze uit een ooghoek haar blik aanschouwen, alsof ze kruiken op hun hoofd balanceren.

 

O Jesaja,
O, als Leto die Apollo baart,
Luister je binnen je sluier?
O Jesaja,
Rechtop staand, haar handen klein en bleek,
(Laat ze witte rijst werpen...)
O Jesaja,
Greep ze de hemelse palmboom op Delos,
als een lentebui.
O Jesaja,
Moge je haar mystieke beeld...
O de vrede van de bruidsdageraad.
O Jesaja, Vastgehouden door het sterke hart van je echtgenoot, en hij luistert.
O Jesaja,
Breng je kind met een enkele kreet in de wereld,
Zoals de dichter zijn schepping voortbrengt.
O Jesaja, dans van vreugde, want de Maagd verwacht een kind.

 

 

 

 

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Ángelos Sikeliános (15 maart 1884 – 9 juni 1951)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster An Rutgers van der Loeff werd geboren in Amsterdam op 15 maart 1910. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: De Elfstedentocht

 

“Er worden ketels en pannen vol chocolademelk gekookt om gratis uit te schenken. Kruidenier Jans heeft er vijftig kilo kantkoek bij gedaan. En in menig huisje en bij bruggen op de route wordt iets warms klaar gehouden, voor als ze straks komen: de Elfstedenrijders.

 "Al lang voordat de eerste in zicht is, heb je je nek stijfgekeken," zegt Lange Jan, die bruggewachter is. Zijn brug is gelukkig hoog genoeg. Maar er zijn andere! "Daar zullen wat builen van komen!" voorspelt hij somber.

Jelle is het ijs op. Opeens hoort hij gejuich opstijgen bij het café van Zwart, waar de meeste mensen staan. Hij holt erheen, glijdt hele stukken op zijn klompen.

"Tabe!" hoort hij roepen. "Tabe Hoek heeft de kopgroep gehaald. Maar d'r is nog een bij hem. Ze weten niet wie!"

Wie! Jelle voelt hoe het bloed hem naar de wangen stijgt. Hij keert zich gauw om. Tot ver op de baan ziet hij nu kleine zwarte figuren bewegen. Het zijn de schaatsers die een deel van de route rijden of mannen die de baan vegen - nog steeds stuift de wind nieuwe sneeuw op het ijs.

Daar komt opeens een controleur aanrijden, met een gezicht rood van kwaadheid onder z'n pelsmuts.

"Bij de fabriek van Kwakels hebben ze vuil water in de vaart geloosd. Het ijs is er onbetrouwbaar geworden. Er moeten lui heen om de boel af te zetten en een strobaan op de kant te leggen."

Jelle holt met de boodschap naar het café van Zwart waar het bestuur van de IJsvereniging zit. Hij moet zich tussen de mensen doorwringen. Binnen slaat de rook hem op de keel.”

 

 

 

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An Rutgers van der Loeff (15 maart 1910 – 19 augustus 1990)

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Paul Heyse, Franz Schuh, Wolfgang Müller von Königswinter

De Duitse dichter, schrijver en essayist Paul Heyse werd geboren in Berlijn op 15 maart 1830. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Vorfrühling

 

Stürme brausten über Nacht,

und die kahlen Wipfel troffen.

Frühe war mein Herz erwacht,

schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz'ger Ton

dringt zu mir vom Wald hernieder.

Nisten in den Zweigen schon

die geliebten Amseln wieder?

 

Dort am Weg der weiße Streif -

Zweifelnd frag' ich mein Gemüte:

Ist's ein später Winterreif

oder erste Schlehenblüte?

 

 

 

 

Auf der Heimfahrt

 

Es steht ein Haus im Garten,

kühl an ein Wäldchen angelehnt.

Auf allen meinen Fahrten

hab' ich nach ihm mich heimgesehnt.

Wie süß erklang

dort Vogelsang,

wie lachten Blumen ringsumher!

Wie ging's im Lauf

die Stieg' hinauf -

Nun graut mir vor der Wiederkehr.

Im Haus, da ist ein Zimmer,

so luftig hoch, so blank und rein.

Was nur an Sonnenschimmer

ums Häuschen streifte, drang herein.

Wie lustig klang

dort Kindersang,

kein Winkel war von Spielen leer;

dort fand ich Rast

nach Tageslast -

Nun öffn' ich seine Tür nicht mehr.

 

Im Haus erklang ein Name

von allen Lippen fort und fort,

der hatte wundersame

Gewalt, schier wie ein Zauberwort.

Auf jedem Mund

ein Lächeln stund,

als ob's des Frühlings Namen wär' -

Jetzt geht er stumm

gespenstig um,

und wer ihn ausspricht, lacht nicht mehr.

 

 

 

 

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Paul Heyse (15 maart 1830 - 2 april 1914)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en essayist Franz Schuh werd geboren op 15 maart 1947 in Wenen. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche

 

“Das Beisl im Eck. Als ich damals den berühmten französischen Philosophen und Psychoanalytiker Jacques Lacan durch Wien führte (ich zeigte ihm alle wichtigen Freud-Gedenkstätten, einschließlich des Wohnhauses von Leupold-Löwenthal und etwas vom Rest, den es darüber hinaus in Wien noch zu sehen gibt), da ereignete sich Seltsames mit dem berühmten Mann aus Frankreich. Kurz vor seinem Abflug - Kapitäne exotischer Linien, heimisches Bodenpersonal, Passagiere aus aller Herren Länder eilten an uns vorüber - nahmen wir im Flughafenrestaurant einen heißen Tee. Der Beutel schwabbelte übel in der braunen Brühe. War ein Teebeutel das Motiv der Inspiration? Jedenfalls schnellte der Analytiker plötzlich hoch und rief, wie vom Schicksal gebeutelt oder vom Schlag getroffen: »Le Beisl n'existe pas!«

Ich war peinlich berührt, wie ich es immer bin, wenn jemand aus sich herausgeht. Ich achte darauf, daß die Menschen bei sich bleiben und mich vor ihrem wahren Wesen, vor ihren Einfällen und Eruptionen beschützen. Aber wenn ein geistiger Mensch, ein Psychiater, sich so weit vergißt, daß er einen Satz unvermutet herausbrüllt, dann ist es unmöglich, diesem Satz gegenüber Widerstand zu leisten. Er blieb mir im Gedächtnis, und noch im Flughafenschallplattengeschäft erstand ich eine Kassette, auf der Peter Alexander sang: »Das kleine Beisl in unserer Straße«, ein Chanson, das es auch in gesamtdeutscher Sprache gibt: »Die kleine Kneipe in unserer Straße«.

Die Kassette schickte ich gleich vom Flughafenpostamt an Jacques Lacan, und ich gebe zu, daß ich damit dem großen Mann, wie man bei uns sagt, »eins auswischen« wollte. Ich stellte mir Lacan, dem wir immerhin eine neue Grundlegung der Psychoanalyse zu verdanken haben, vor, wie er in seinem Pariser Domizil diese zutiefst deutsch-österreichischen Klänge eines Peter Alexander auf sich einwirken ließ. Das konnte ihm, auch wenn ihm die schreckliche Rhetorik des Unbewußten kein Geheimnis mehr bot, nicht gut tun. Diese ungesund triefenden Töne, dieses schmierige Schmalz, mit dem sich Peter der Große, wie er hier genannt wird, die Butter aufs Brot verdient, mußte sogar einen Lacan entsetzen.”

 

 

 

 

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Franz Schuh (Wenen, 15 maart 1947)

 

 

 

 

De Duitse dichter, arts en politicus Wolfgang Müller von Königswinter (eig. Peter Wilhelm Karl Müller) werd geboren op 15 maart 1816 in Königswinter. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Es zieht herauf die stille Nacht

 

Es zieht herauf die stille Nacht

und decket alles Land;

Groß, ruhig liegt die Sternenpracht

Der Himmel ausgespannt.

 

Es geht still und leis die Luft,

Rings schlummert Blum´und Baum:

O nur ein Klang, o nur ein Duft,

Ein leiser Schöpfungstraum.

 

Das ist für mich die süße Zeit,

Mein dunkles Herz erglüht,

Und Frieden, Schönheit, Seligkeit

Durchfühlen mein Gemüt.

 

Mein kühles, ernstes Herze lacht,

Das tags erstarret stand:

Mein dunkles Herz, die dunkle Nacht

Sie sind sich ja verwandt.

 

 

 

 

Koenigswinter
Wolfgang Müller von Königswinter (15 maart 1816 – 29 juni 1873)

Buste van Wolfgang Müller von Königswinter op de Rheinallee in Königswinter

 

Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

Jochen Schimmang, Olivier Delorme, Horton Foote, Volker von Törne, Pam Ayres

De Duitse schrijver Jochen Schimmang werd geboren op 14 maart 1948 in Leer, Ostfriesland. Zie ook mijn blog van 14 maart 2007 en ook mijn blog van 14 maart 2008 en ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

Uit: Das Beste, was wir hatten

 

„Kinder, dachte er, beinahe sind es noch Kinder. Jünger als Nott und ich damals. Der Junge war schlank, nicht besonders groß, wirkte aber sehr kräftig. Seine Haare waren das, was man strohblond nennt, die Augen irritierend blau. Das Mädchen erinnerte ihn ein bisschen an Reni Fuchs. Sie ballte auf eine Art die kleinen Hände zu Fäusten und presste dann die Fingerknöchel gegeneinander, wie es Reni auch oft getan hatte. Oder noch immer tat: Letztes Jahr in Maastricht, als sie Carl in Sicherheit gebracht hatten, hatte er das wieder an ihr beobachtet. Sie trug auch ihr dunkles Haar ähnlich wie Reni. Vielleicht kommt der Fransenpony wieder in Mode, dachte er.
»Seid ihr abgehauen?«, fragte er schließlich.
Der Junge schüttelte den Kopf.
»Wir wollen nur nicht, dass man unseren Schuppen entdeckt«, sagte er. »Wir gehen ganz normal zur Schule.«
Er zeigte auf die beiden Regale an der linken Wand. Gregor sah Bücher darin, Vorräte, einen Discman, auch ein paar Kleidungsstücke. An der rechten Wand stand eine kleine Liege. Gregor entdeckte in der Ecke zwei große Kanister.
»Wir haben das alles selbst gemacht hier«, sagte der Junge. »Wir wollen uns das nicht wegnehmen lassen. Sie sind der Erste, der hierher gekommen ist. Deshalb musste ich Sie durchsuchen.«
Gregor nickte; dann hörte er zum ersten Mal die Stimme des Mädchens. Es war eine volle, nachklingende Stimme, ein überraschend dunkler Glockenton, und doch klang sie so, als wolle sie ihr eigenes Volumen zurücknehmen, als spräche sie gleichsam unter Vorbehalt.
»Björn hat es nicht persönlich gemeint«, sagte sie. »Wir müssen uns schützen.« Nach einer Pause: »Wir sind Außenseiter, verstehen Sie.«
»Du bist also Björn«, sagte Gregor.
Der Junge nickte. »Kann nichts dafür, dass meine Eltern mich so genannt haben. Der Name war schwer in Mode, damals. Meine Freundin heißt Pia.«

 

 

 

JochenSchimmang
Jochen Schimmang (Leer, 14 maart 1948)

 

 

 

 

De Franse schrijver Olivier Delorme werd geboren op 14 maart 1958 in Chalon-sur-Saône. Zie ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

Uit: Le Chateau Du Silence

 

Mais pourquoi est-ce que je ne peux m’empêcher
De crier ?
Pense l’Homme dont le corps est tendu comme un arc,
Comme un pont entre la vie et la mort.
Pour être entendu ?
De qui ?
Qui pourrait nous entendre ?
Nous qui sommes enterrés vivants.

 

Depuis combien de temps ?

 

Au début,
Tous,
Ils avaient compté.
Mais après cinq années…

 

Depuis,
Tous,
Ils avaient renoncé à compter
Les jours, les semaines, les mois, les années…
Le temps des hommes.

 

Depuis,
Tous,
Ils se contentaient du jour par le soupirail
Ou de la nuit ;
Du froid de l’hiver
Ou bien de la chaleur…
Le temps des bêtes.

 

Parfois, cependant,
L’un d’eux reprenait ce qu’il faut bien nommer
Espoir.
Il tentait alors de se souvenir ;
Combien d’hivers et combien de chaleurs à crever ?
Mais tous,
Toujours,
Ils se trompaient.

 

 

 

 

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Olivier Delorme (Chalon-sur-Saône, 14 maart 1958)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en draaiboekauteur Horton Foote werd geboren op 14 maart 1916 in Wharton, Texas. Zie ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

Uit: Blind Date

 

„DOLORES. Now where were we? Oh yes. I was going over my list of things to talk about. (Dolores picks up her list and begins reading) One: Who is going to win the football game next Friday? Two: Do you think we have had enough rain for the cotton yet? Three: I hear you were a football player in high school. What position did you play? Do you miss football? Four: I hear you are an insurance salesman. What kind of insurance do you sell? Five: What is the best car on the market today, do you think? Six: What church do you belong to? Seven: Do you enjoy dancing? Eight: Do you enjoy bridge? (She puts the list down) All right, that will do for a start. Now let's practice. I'll be Felix. Now. Hello, Sarah Nancy. (a pause. Sarah Nancy looks at her like she thinks she's crazy) Nnow what do you say, Sarah Nancy?

SARAH NANCY. About what?

DOLORES. About what? About what you say when someone says hello to you, Sarah Nancy. Now let's start again. Hello, Sarah Nancy.

SARAH NANCY. Hello.

DOLORES. Honey, don't just say hello and above all don't scowl and say hello. Smile. Hello, how very nice to see you. Let me feel your warmth. Now will you remember that? Of course you will. All right, let's start on our questions. Begin with your first question. (A pause) I'm waiting, honey.

SARAH NANCY. I forgot.

DOLORES. Well, don't be discouraged. I'll go over the list carefully and slowly again. One: Who is going to win the football game next Friday? Two: Do you think we have had enough rain for the cotton yet? Three: I hear you were a football player in high school. What position did you play? Do you miss football? Four: I hear you are an insurance salesman. What kind of insurance do you sell? Five: What is the best car on the market today, do you think? Six: What church do you belong to? Seven: Do you enjoy dancing? Eight: Do you enjoy bridge? Now we won't be rigid about the questions, of course. You can ask the last question first if you want to.

SARAH NANCY. What's the last question again?“

 

 

 

 

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Horton Foote (14 maart 1916 – 4 maart 2009)

 

 

 

 

De Duitse dichter Volker von Törne werd geboren op 14 maart 1934 in Quedlinburg. Zie ook mijn blog van 14 maart 2007 en ook mijn blog van 14 maart 2008 en ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

 

 

Idylle


Im Gras zirpt eine Grille
Im Dorfe bellt ein Hund
Wie ist die Nacht so stille
Leg dich zu mir, Sybille
Und reich mir deinen Mund

Der Wind riecht nach Kamille
Nach Rosen und nach Raps
Leg dich zu mir, Sybille
Dein Mund hat mehr Promille
als scharfer Zwetschgensaft

Streif ab die letzte Hülle
Die dich von mir noch trennt
Ich teil mit dir die, Sybille
Des Sommers dunkle Fülle
Was man so Liebe nennt

Leg dich zu mir, Sybille
Warum bist du so scheu?
Wozu gibt es die Pille?
Im Gras zirpt eine Grille
Leg dich zu mir ins Heu

So ist es Gottes Wille
Er schuf ja auch das Heu
Er schuf im Gras die grille
Und mich und dich, Sybille
Und auch die Nacht: Ahoi

 

 

 

 

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Volker von Törne ( 14 maart 1934 – 30 december 1980)

 

 

 

 

De Britse dichteres van humoristische poëzie Pam Ayres werd geboren op 14 maart 1947 in Stanford in the Vale in Berkshire (tegenwoordig Oxfordshire). Zie ook mijn blog van 14 maart 2007 en ook mijn blog van 14 maart 2008 en ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

 

 

The Dolly on the Dustcart       

 

I'm the dolly on the dustcart,

I can see you're not impressed,

I'm fixed above the driver's cab,

With wire across me chest,

The dustman see, he noticed me,

Going in the grinder,

And he fixed me on the lorry,

I dunno if that was kinder.

 

This used to be a lovely dress,

In pink and pretty shades,

But it's torn now, being on the cart,

And black as the ace of spades,

There's dirt all round me face,

And all across me rosy cheeks,

Well, I've had me head thrown back,

But we ain't had no rain for weeks.

 

I used to be a 'Mama' doll,

Tipped forward, I'd say, 'Mum'

But the rain got in me squeaker,

And now I been struck dumb,

I had two lovely blue eyes,

But out in the wind and weather,

One's sunk back in me head like,

And one's gone altogether.

 

I'm not a soft, flesh coloured dolly,

Modern children like so much,

I'm one of those hard old dollies,

What are very cold to touch,

Modern dolly's underwear,

Leaves me a bit nonplussed,

I haven't got a bra,

But then I haven't got a bust!

 

But I was happy in that doll's house,

I was happy as a Queen,

I never knew that Tiny Tears,

Was coming on the scene,

I heard of dolls with hair that grew,

And I was quite enthralled,

Until I realised my head

Was hard and pink... and bald.

 

So I travel with the rubbish,

Out of fashion, out of style,

Out of me environment,

For mile after mile,

No longer prized... dustbinised!

Unfeminine, Untidy,

I'm the dolly on the dustcart,

And there's no collection Friday.

 

 

 

 

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Pam Ayres (Stanford in the Vale, 14 maart 1947)

Zie voor nog meer schrijvers van de 14e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:09 Reageer op dit bericht

Albert Robida, Theodore de Banville, Alexandru Macedonski, Algernon Blackwood, Paul Ilg

De Franse schrijver, tekenaar, schilder, karikaturist en journalist Albert Robida werd geboren op 14 maart 1848 in Compiègne. Zie ook mijn blog van 14 maart 2007 en ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

Uit: Zola, Doux rêve

 

„Le tas de fumier devenait une montagne auguste et puissante que doraient, au sommet, les rayons de l'astre plongeant à l'horizon, dans les mélancolies glorieuses du combat. Émile Macquart charriait toujours. D'un effort obstiné et rythmique, il poussait sa brouette pleine sur les pentes du tas et montait peu à peu, ascendait de l'ombre vers la lumière et se trouvait à la fin tout en haut, étincelant et doré lui-même, comme la flamboyante personnification du travail vainqueur. Cette buée chaude qui montait des fumiers accumulés, semblable à des spirales de fumée s'échappant de mille cassolettes d'encens, c'était le souffle de la vie, la respiration formidable de l'avenir en germe. Émile, debout sur la montagne, songeait. En avait-il entassé des fumiers ! Fumiers de toutes sortes, depuis les fumiers de l'Assommoir remués d'une fourche courageuse : ce soulot de Coupeau, cette ... (n'oublions pas que j'écris aujourd'hui le couronnement de mon oeuvre, pour les jeunes filles) génisse de Gervaise et ce (n'oublions pas !) sale voyou de Lantier. Tous immondes ! Et cette (n'oublions pas que ce livre pourra être donné en prix aux Petits Oiseaux et cherchons une expression chaste) vierge folle de Nana ! "Nana était en chemise, le comte Muffat, affalé dans un fauteuil, admirait les splendeurs molles de sa chair grasse. - N... d. D... ! gueula Nana, toutes tes grues de femmes du monde sont-elles fichues comme moi, vieux daim ?" Après Nana, une couche de fumier au-dessus, c'était Pot-Bouille, fumier de bourgeoisie en décomposition. Oh ! cet escalier de la maison, en avait-il vu ! Sur chaque marche, sur chaque palier, s'étaient promenées, à l'odeur des plombs ouverts, les amours malades et chlorotiques de ces bourgeoises dédaignées par Trublot qui préférait les bonnes bien sales et bien graillonneuses. Sacré farceur, va !
Ensuite, par la pensée, Émile retrouvait maintenant l'arrière-goût des vieux cataplasmes de la joie de vivre. Quelle mine pour les porions de Germinal ! Les voyez-vous fouillant là-dedans avec le pic ! Zut alors !“

 

 

 

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Albert Robida (14 maart 1848 – 11 oktober 1926)

 

 

 

 

De Franse dichter Theodore Faullain de Banville werd geboren op 14 maart 1823 in Moulins in de Auvergne.  Zie ook mijn blog van 14 maart 2007 en ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

 

L'Hiver

 

Au bois de Boulogne, l'Hiver,

La terre a son manteau de neige.

Mille Iris, qui tendent leur piège,

Y passent comme un vif éclair.

 

Toutes, sous le ciel gris et clair,

Nous chantent le même solfège ;

Au bois de Boulogne, l'Hiver,

La terre a son manteau de neige.

 

Toutes les blancheurs de la chair

Y passent, radieux cortège ;

Les Antiopes de Corrège

S'habillent de martre et de vair

Au bois de Boulogne, l'Hiver.

 

 

 

 

Le Thé

 

Miss Ellen, versez-moi le Thé

Dans la belle tasse chinoise,

Où des poissons d'or cherchent noise

Au monstre rose épouvanté.

 

J'aime la folle cruauté

Des chimères qu'on apprivoise :

Miss Ellen, versez-moi le Thé

Dans la belle tasse chinoise.

 

Là, sous un ciel rouge irrité,

Une dame fière et sournoise

Montre en ses longs yeux de turquoise

L'extase et la naïveté :

Miss Ellen, versez-moi le Thé.

 

 

 

 

banville01

Theodore de Banville (14 maart 1823 – 15 maart 1891)

Portret doot Laurent Paturaud

 

 

 

 

De Roemeense dichter Alexandru Macedonski werd geboren op 14 maart 1854 in Craiova. Zie ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

 

Sonnet lointain

 

Je viens de loin : je viens d'un pays où l'artiste,

Lotus ou mimosa, végète lentement,

Où tout gémit et pleure, où tout est sombre et triste,

Où, pour vivre, chacun ploie ou rampe humblement,

 

Où le peuple abruti sommeille, fataliste,

Pauvre fœtus qu'au front marqua l'avortement,

Où tout un enfer hurle, et pullule, et subsiste,

Vêtu de soie et d'or, gavé de pur froment.

 

Et cependant, malgré la bêtise et la haine,

Malgré que, défaillant sous le poids de ma chaîne,

À chaque pas nouveau je tombe dans la nuit,

 

Et que les pieds sanglants, mort à l'espoir, je sème

Le long du noir sillon que je creuse sans bruit ;

Ce pays, gouffre morne, est le mien et je l'aime.

 

 

 

 

Le Cloître

 

I

Le cloître dort sa mort aux bords de glauques eaux ;

Ses piliers, ses arceaux, se confondent dans l’onde,

Et quand le bourdon gronde en la nuit très profonde

Seul l’airain élargit son frisson sur les flots.

 

Tout est noir, tout étouffe, et tout parle de mort :

L’oubli d’ouate molle enveloppe la vie ;

Plus d’amour, plus d’orgueil, plus de haine, d’envie ;

Le cloître assis au bord de l’eau glauque est un port.

 

 

 

 

 

poezii-alexandru-macedonski-87924
Alexandru Macedonski (14 maart 1854 – 24 november 1920)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver Algernon Blackwood werd geboren op 14 maart 1869 in Shooter's Hill, Kent. Zie ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

Uit: The Willow

 

"They first became properly visible, these huge figures, just within the tops of the bushes -- immense, bronze-colored, moving, and wholly independent of the swaying of the branches. I saw them plainly and noted, now I came to examine them more calmly, that they were very much larger than human, and indeed that something in their appearance proclaimed them to be not human at all. Certainly they were not merely the moving tracery of the branches against the moonlight. They shifted independently. They rose upwards in a continuous stream from earth to sky, vanishing utterly as soon as they reached the dark of the sky. They were interlaced one with another, making a great column, and I saw their limbs and huge bodies melting in and out of each other, forming this serpentine line that bent and swayed and twisted spirally with the contortions of the wind-tossed trees. They were nude, fluid shapes, passing up the bushes, within the leaves almost - rising up in a living column into the heavens. Their faces I never could see. Unceasingly they poured upwards, swaying in great bending curves, with a hue of dull bronze upon their skins . . .. For the longer I looked the more certain I became that these figures were real and living, though perhaps not according to the standards that the camera and the biologist would insist upon."

 

 

 

AuthorBlackwood
Algernon Blackwood (14 maart 1869 – 10 december 1951)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 14 maart 2009.

 

De Zwitserse schrijver Paul Ilg werd geboren op 14 maart 1875 in Salenstein (Thurgau).

Geschreven door Romenu om 20:00 Reageer op dit bericht

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