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Berichten van 15 maart 2010 tot 16 maart 2010

Hooshang Golshiri, Alice Hoffman, César Vallejo, Zoë Jenny, Dirk von Petersdorff, Francisco Ayala, Patrice de la Tour du Pin

De Iraanse schrijver Hooshang Golshiri werd geboren op 16 maart 1938 in Isfahan. Zie ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2008 en ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

Uit: Prinz Ehtedschab (Vertaald door Anneliese Ghahamaran-Beck)

 

„"Prinz Ehtedschab
Prinz Ehtedschab, tief in seinem Sessel versunken, hatte die glühende Stirn in beide Hände gestützt und hustete. Einmal kam die Dienerin zu ihm herauf, ein andermal seine Frau. Fachri öffnete die Tür halb; als sie das Licht anknipsenwollte, hörte sie den Prinzen mit den Füßen aufstampfen und rannte wieder hinunter. Auch Fachronessa kam, und wieder stampfte er auf den Boden.
Als der Prinz gegen Abend gerade in die Gasse eingebogen war, hatte er im Halbschatten unter den Bäumen denRollstuhl mit Morad, der alt und verhutzelt darin hockte, erblickt und dann auch die Frau, von der nur ein Auge zu sehen war, das aus dem Tschador hervorschaute.
"Gott zum Gruße!"
"Grüß Gott", sagte auch die Frau.
"Bist du's wieder, Morad? Hab ich dirnicht hundertmal gesagt...?"
"Schön und gut, verehrter Prinz, aber mir geht's nicht gerade glänzend. Und als ich gemerkt habe, daß wir nichts zum Abendessen haben, da hab ich gesagt, bring den Rollstuhl, Hassani, vielleicht hilft uns d er Prinz in seiner Güte!"
Und der Prinz hatte in die Tasche gegriffen und Morad ein paar Tuman in die Hand gedrückt, und der hatte gesagt: "Gott schenke Ihnen ein langes, ruhmvolles Leben, Prinz!"
Und Hassani: "Vergelt's Gott!"
Und sie hatte den Rollstuhl weggeschoben, und der Prinz war schweißgebadet weitergegangen, und das Knirschen der Räder klang ihm in den Ohren, bis er die Haustür aufgesperrt hatte.
Doch beunruhigt fühlte sich der Prinz nicht. Er reichte Fachri Hut und Stock, küßte Fachronessa auf die geschminkte Wange und stieg die Treppe hinauf. Er zog die Tür hinter sich zu und setzte sich im Finstern in seinen Sessel. Fachri ging in die Küche, als sie aber merkte, daß sie, von Besorgnis befallen, keine Ruhe fand, stieg sie hinauf."

 

 

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Hooshang Golshiri (16 maart 1938 – 5 juni 2000)

Portret door Mokhtar Paki

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Alice Hoffman werd geboren op 16 maart 1952 in New York. Zie ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

Uit: The Third Angel

 

„THEIR MOTHER USED to sing "Row, Row, Row Your Boat" when they took a dinghy out along the cloudy Connecticut shore on those rare days when she felt well enough. That was where the heron lived, out beyond the flat water. Lucy Heller was too weak to use the oars; that was up to the girls. Lucy had been in treatment for cancer from the time Maddy and Allie were ten and eleven until they were in high school, the period when their father was gone. Lucy grew stronger as time went on, a survivor who never had another relapse, but back then the most she could manage was to carry her knitting bag. Lucy's mother's life had been claimed by cancer and although Lucy tried to keep her fears to herself, her children sensed them anyway. They came to believe she was doomed.

The girls hatched a plan should one of those boating outings ever turn dire. If the dinghy rocked over, if a sudden storm arose, they would save each other first. Even if they were warring and had had a terrible fight that very day, if Maddy had swiped a book or a bracelet, or if Allie had cleaned their room and tossed out Maddy's collection of seashells, they would still rescue each other. They would hold hands and help each other stay afloat. They always made sure to wear life jackets, so they would be ready. They checked the newspaper for weather reports.“

 

 

 

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Alice Hoffman (New York, 16 maart 1952)

 

 

 

De Peruaanse dichter César Vallejo werd geboren op 16 maart 1892 in Santiago de Chuco, Peru. Zie ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2008 en ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

Black Messengers. (Los heraldos negros) 

 

There are in life such hard blows . . . I don't know!

Blows seemingly from God's wrath; as if before them

the undertow of all our sufferings

is embedded in our souls . . . I don't know!

 

There are few; but are . . . opening dark furrows

in the fiercest of faces and the strongest of loins,

They are perhaps the colts of barbaric Attilas

or the dark heralds Death sends us.

 

 

They are the deep falls of the Christ of the soul,

of some adorable one that Destiny Blasphemes.

Those bloody blows are the crepitation

of some bread getting burned on us by the oven's door

 

 

And the man . . . poor . . . poor!

He turns his eyes around, like

when patting calls us upon our shoulder;

he turns his crazed maddened eyes,

and all of life's experiences become stagnant, like a puddle of guilt, in a daze.

 

 

There are such hard blows in life. I don't know

 

 

 

 

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César Vallejo
(16 maart 1892 – 15 april 1938)

Standbeeld in Lima, Peru

 

 

 

 

De Zwitserse schrijfster Zoë Jenny werd geboren op 16 maart 1974 in Basel. Zie ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2008 en ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

Uit: Das Blütenstaubzimmer

 

„Als meine Mutter ein paar Straßen weiter in eine andere Wohnung zog, blieb ich bei Vater. Das Haus, in dem wir wohnten, roch nach feuchtem Stein. In der Waschküche stand eine Druckmaschine, auf der mein Vater tagsüber Bücher druckte. Immer, wenn ich vom Kindergarten nach Hause kam, ging ich zu ihm in die Waschküche, und wir stiegen gemeinsam in die Wohnung hinauf, wo wir unser Mittagessen kochten. Abends vor dem Einschlafen stand er neben meinem Bett und zeichnete mit einer glühenden Zigarette Figuren ins Dunkel. Nachdem er mir heiße Milch mit Honig gebracht hatte, setzte er sich an den Tisch und begann zu schreiben. Im rhythmischen Gemurmel der Schreibmaschine schlief ich ein, und wenn ich aufwachte, konnte ich durch die geöffnete Tür seinen Hinterkopf sehen, ein heller Kranz von Haaren im Licht der Tischlampe, und die unzähligen Zigarettenstummel, die, einer neben dem anderen, wie kleine Soldaten den Tischrand säumten. Da die Bücher, die mein Vater verlegte, nicht gekauft wurden, nahm er eine Stelle als Nachtfahrer an, damit er tagsüber weiterhin die Bücher drucken konnte, die sich erst im Keller und auf dem Dachboden und später überall in der Wohnung stapelten. Nachts fiel ich in einen unruhigen Schlaf, in dem die Träume zerstückelt an mir vorbeischwammen wie Papierschnipsel in einem reißenden Fluß. Dann das klirrende Geräusch, und ich war hellwach. Ich blickte an die Decke zu den Spinnengeweben empor und wußte, daß mein Vater jetzt in der Küche stand und den Wasserkessel auf den Herd gesetzt hatte. Sobald das Wasser kochte, ertönte ein kurzes Pfeifen aus der Küche, und ich hörte, wie Vater den Kessel hastig vom Herd nahm. Noch während das Wasser tropfenweise durch den Filter in die Thermoskanne sickerte, zog der Geruch von Kaffee durch die Zimmer. Darauf folgten rasch gedämpfte Geräusche, ein kurzer Moment der Stille; mein Atem begann schneller zu werden, und ein Kloß formte sich in meinem Hals, der seine volle Größe erreicht hatte, wenn ich vom Bett sah, wie Vater, in seine Lederjacke gehüllt, leise die Wohnungstür hinter sich zuzog. Ein kaum hörbares Klack, ich wühlte mich aus der Bettdecke und stürzte ans Fenster. Langsam zählte ich eins, zwei, drei; bei sieben sah ich, wie er mit schnellen Schritten die Straße entlangging, eingetaucht in das dumpfe Gelb der Straßenlaterne; bei zehn war er stets beim Restaurant an der Ecke angelangt, wo er abbog. Nach weiteren Sekunden, in denen ich den Atem anhielt, hörte ich den Motor des Lieferwagens, der laut ansprang, sich entfernend immer leiser wurde und schließlich ganz verstummte. Dann lauschte ich in die Dunkelheit, die langsam, wie ein ausgehungertes Tier, aus allen Ecken kroch.“

 

 


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Zoë Jenny (Basel, 16 maart 1974)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en literatuurwetenschapper Dirk von Petersdorff werd geboren op 16 maart 1966 in Kiel. Zie ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

Liebesanfang

 

Die Sonne auf dem grünen Teppich,

die weißen Flügelfenster offen,

der Sommer lang wie ihre Beine

und abgeschaltet war das Hoffen.

 

Denn überall nur Gegenwart,

die Wände aber viel zu dünn,

die Vögel schrieen froh im Hof,

und Liebe war der Liebe Sinn.

 

Ich war den ganzen Tag gespannt

So wie ein guter glatter Bauch,

bis Hamburg kamen die Zikaden,

und ferngesteuert war ich auch.

 

Von Freiheit leider keine Spur,

„gib Urlaub mir von deinem Leib“,

hab ich gefleht wie starke Ritter

und sagte dann wie sie: „Ich bleib.“

 

Dein helles Haar war weit zu sehn,

und manche fragten: „Ist das echt?“,

was man bei Engeln niemals fragt,

sie landen und sie haben Recht.

 

Wir mussten schon beim Frühstück lachen

Wir strichen dann die Wände an

Und kochten einen Eimer Pudding,

zum Leben sagte ich: „Ich kann.“

 

Ich weiß es doch, dein Shirt war grün

Und blau mit irgendwelchen Ranken,

Lianen auch, das war die Welt,

in der wir sommertief versanken.

 

 

 

 

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Dirk von Petersdorff (Kiel, 16 maart 1966)

 

 

 

 

De Spaanse schrijver Francisco Ayala werd geboren op 16 maart 1906 in Granada. Zie ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

Uit: Wie Hunde sterben (Muertes de perro, vertaald door Erna Brandenberger)

 

„Natürlich prahle ich mit dieser Leistung nicht, und es ist auch keine rühmenswerte Tat, daß ich mich dem Sammeln und Zusammentragen widme; gäbe es denn etwas Besseres, mich zu beschäftigen? Ich stamme aus einer Familie von Schreiberlingen, und da ich schon seit meinen recht fernen Jugendjahren an den Rollstuhl gefesselt bin, steht mir das Recht auf eine sitzende Tätigkeit zu, während rundherum alle bestrebt sind, einander umzubringen; da ist nichts Rühmliches dabei, eher im Gegenteil …

Ich weiß genau, daß mein Zustand kein ernstliches Hindernis sein würde, wenn ich mich an den gegenwärtigen Kämpfen beteiligen wollte, erst recht nicht, wenn mir politisches Geschick gegeben wäre. Da haben wir doch das noch gar nicht weit zurückliegende leuchtende Vorbild Roosevelts als Inbegriff eines körperbehinderten Tatmenschen;und auch ohne derart hoch zu greifen – ist denn der alte Olóriz samt seinen Gebrechen, seiner Altersschwäche und den ersten Anzeichen von Verblödung weniger behindert als ich, und ist nicht doch er in gewisser Weise unser Anführer und dirigiert mit seiner zittrigen Hand die schreckliche Sarabande?

Verhängt nicht er die Todesurteile unter dem Vorwand, das Gemeinwohl zu schützen, ordnet Verhöre an, befiehlt Folterungen, kurz, hält in seinem entlegenen Winkel die Fäden sämtlicher Marionetten in der Hand? Auch wenn es unbegreiflich scheinen mag: Er ist es. Ich hingegen, armer Kerl, der ich bin, habe nie den Ansporn solcher Wünsche verspürt und statt dessen aus meiner Krankheit eine Tugend

gemacht, um damit meine Familientradition als Leser und Schreiberling zu festigen, bis ich in den Augen der andern zu dem seltsamen Vogel geworden bin, den sie in mir sehen: einer Art komischem Kauz mit mächtiger Brust und dürren Beinchen. Sollen sie nur! Sie strampeln sich ab, sie ringen, sie überschlagen sich vor Eifer, sie trachten einander nach dem Leben und spielen sich von Aufwallungen blinder Leidenschaft getrieben als Hauptfiguren auf.“

 

 

 


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Francisco Ayala (16 maart 1906 – 3 november 2009)

 

 

 

 

De Franse dichter Patrice de la Tour du Pin werd geboren op 16 maart 1911 in Parijs. Zie ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

Mets ta lampe sur le boisseau

 

Mets ta lampe sur le boisseau,

Et tant mieux qu'elle s'éteigne!

Car tu auras une vraie joie,

Ta prière sera la torche

Que le Seigneur entretiendra.

Mets ta lampe sur le boisseau,

Et tant mieux s'il la renverse

Et si le feu prend à ton bois;

Tu ne souffriras par le mal

Que t'aurait fait le feu d'en bas.

 

Mets ta lampe sur le boisseau,

Et tant mieux si tes doigts brûlent

À ne plus pouvoir la tenir :

Puisque ton cour sait être à deux,

Le Seigneur la tiendra pour toi.

Mets ta lampe sur le boisseau,

Et tant mieux si tu n'as plus rien

À consumer, même pour lui :

Dieu fournira le feu et le bois.

Alors tu brilleras en lui.

 

 

 

 

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Patrice de la Tour du Pin (16 maart 1911 – 28 oktober 1975)



Zie voor nog meer schrijvers van de 16e maart ook
mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:40 Reageer op dit bericht

Bredero, P.C. Hooft, Sully Prudhomme, René Daumal, Percy MacKaye, Patrice de la Tour du Pin, Haldun Taner, Jakob Haringer, Ethel Anderson

De Nederlandse dichter en toneelschrijver Gerbrand Adriaensz. Bredero werd geboren op 16 maart 1585 in Amsterdam.

 

Vroeg in de dageraad

 

Vroeg in de dageraad de schone gaat ontbinden
de gouden blonde tros, citroenig van koleur,
gezeten in de lucht recht buiten d' achterdeur,
waar groene wijngaardloof ooit lauwe muur beminde.

Dan beven amoureus de liefelijkste winden
in 't gele zijig haar en groeten met een geur
haar goddelijk aanschijn opdat ze deze keur
behield van dagelijks zich daar te laten vinden.

Gelukkig is de kam, verguld van elpenbeen,
die deze vlechten streelt, dit waardig zijnd' alleen;
gelukkiger het snoer dat in haar dikke tuiten
mijn ziele mee verbindt en om 't hoofd gaat besluiten,
hoewel ik 't liever zie wild-golvend naar zijn jonst:
het schone van natuur passeert toch alle konst.

 

 

 

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Gerbrand Bredero (16 maart 1585 - 23 augustus 1618)

Bredero momument van Piet Esser (1968), Geldersekade / Nieuwmarkt,  Amsterdam




De geschiedkundige, dichter en toneelschrijver
Pieter Cornelisz. Hooft werd geboren in Amsterdam op 16 maart 1581.

 

 

Ik schouw de wereld aan

 

Ik schouw de wereld aan,

En naar gewoonte gaan

Zie ik vast alle dingen,

Zij zijn dan groot of kleen;

Maar ik helaas! alleen

Blijf vol veranderingen.

 

De dag die voert de nacht,

Het windje wispelt zacht,

Over de groene dallen,

Het woud de bergen siert;

Maar ik ben heel verkiert,

En blijf verkiert in allen.

 

De zon, naar d'oude sleur,

De dode kruiden, deur

Zijn hitte, doet verrijzen,

Die doen haar open blij;

Maar wie kan toch in mij

Levendig leven wijzen?

 

Het teder zwakke gras,

En 't vrolijke gewas

Gedijt bij dauw en regen,

Die 't dorstig aardrijk voedt;

Maar wat dat mij ontmoet,

't is nimmermeer te degen.

 

Het wild gedierte springt

't gevogelt dertel zingt,

De wufte nimfen vlijen

Bebloemd haar aan de dans;

Maar kruid noch rozenkrans

verdrijft mijn fantasijen.

 

 

 

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Pieter Cornelisz. Hooft (16 maart 1581 – 21 mei 1647)

Sculptuur op de binnenplaats van het Muiderslot

 

 

 

 

De Franse schrijver en dichter Sully Prudhomme (eig. René François Armand Prudhomme) werd geboren op 16 maart 1839 in Parijs.

 

 

A vingt ans

 

À vingt ans on a l'oeil difficile et très fier :
On ne regarde pas la première venue,
Mais la plus belle ! Et, plein d'une extase ingénue,
On prend pour de l'amour le désir né d'hier.

Plus tard, quand on a fait l'apprentissage amer,
Le prestige insolent des grands yeux diminue,
Et d'autres, d'une grâce autrefois méconnue,
Révèlent un trésor plus intime et plus cher.

Mais on ne fait jamais que changer d'infortune :
À l'âge où l'on croyait n'en pouvoir aimer qu'une,
C'est par elle déjà qu'on apprit à souffrir ;

Puis, quand on reconnaît que plus d'une est charmante,
On sent qu'il est trop tard pour choisir une amante
Et que le coeur n'a plus la force de s'ouvrir.

 

 

 

 

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Sully Prudhomme (16 maart 1839 – t september 1907)

 

 

 

 

Zie voor de drie bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2008 en ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

 

 

De Franse schrijver en dichter René Daumal werd geboren op 16 maart 1908 in Boulicourt in de Ardennen. Zie ook mijn blog van 16 maart 2007 en ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

Il suffit d'un mot

 

Nomme si tu peux ton ombre, ta peur

et montre-lui le tour de sa tête,

le tour de ton monde et si tu peux

prononce-le, le mot des catastrophes,

si tu oses rompre ce silence

tissé de rires muets, — si tu oses

sans complices casser la boule,

déchirer la trame,

tout seul, tout seul, et plante là tes yeux

et viens aveugle vers la nuit,

viens vers ta mort qui ne te voit pas,

seul si tu oses rompre la nuit

pavée de prunelles mortes,

sans complices si tu oses

seul venir nu vers la mère des morts -

dans le cœur de son cœur ta prunelle repose -

écoute-la t’appeler : mon enfant,

écoute-la t’appeler par ton nom.

 

 

 

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René Daumal (16 maart 1908 – 21 mei 1944)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Percy MacKaye werd geboren op 16 maart 1876 in New York. Zie ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

 

The Child-Dancers

 

A BOMB has fallen over Notre Dame:  

Germans have burned another Belgian town:  

Russians quelled in the east: England in qualm:  

  

I closed my eyes, and laid the paper down.  

  

Gray ledge and moor-grass and pale bloom of light       

By pale blue seas!  

What laughter of a child world-sprite,  

Sweet as the horns of lone October bees,  

Shrills the faint shore with mellow, odd delight?  

What elves are these  

In smocks gray-blue as sea and ledge,  

Dancing upon the silvered edge  

Of darkness—each ecstatic one  

Making a happy orison,  

With shining limbs, to the low-sunken sun?—  

See: now they cease  

Like nesting birds from flight:  

Demure and debonair  

They troop beside their hostess' chair  

To make their bedtime courtesies:  

  "Spokoinoi notchi!—Gute Nacht!  

  Bon soir! Bon soir!—Good night!"  

  

What far-gleaned lives are these  

Linked in one holy family of art?—  

Dreams: dreams once Christ and Plato dreamed:  

How fair their happy shades depart!  

  

Dear God! how simple it all seemed,  

Till once again  

Before my eyes the red type quivered: Slain:  

Ten thousand of the enemy.— 

Then laughter! laughter from the ancient sea  

Sang in the gloaming: Athens! Galilee!  

And elfin voices called from the extinguished light:—  

  "Spokoinoi notchi!—Gute Nacht!  

  Bon soir! Bon soir!—Good night!"

 

 

 

 

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Percy MacKaye (16 maart 1875 – 31 augustus 1956)

 

 

 

 

De Turkse schrijver Haldun Taner werd geboren op 16 maart 1915 in Istanboel. Zie ook mijn blog van 16 maart 2008 en  mijn blog van 16 maart 2007.

 

Uit: The Ballad Of Ali Of Keshan (Vertaald door Nüvit Özdoğru)

 

Rasih:

 

ITS NOT ALL FREE – THIS WINE AND BEER

Drunken Rasih they all call me.

I'm the very spit of father.

I have no fling for politics

Though it means I can't go farther.

We all have our likes and dislikes.

When we're little we're all for bikes.

When we grow up we're all for tales

Be we bursars or boobs or fakes.

We itch for fame, for food, for vice.

Come on, have a drink, forget the price!

 

A Voice: Let's drink to Ali! Eat and drink and love all beauty – if you re in your right mind, that is.

 

Rasih:

They sit and talk, cuss and smoke;

They dream and hope: the leper's den.

On sofas hard, with trousers torn

They dream of harem-keeper's hen.

Some wish they'd rather not been born

Than work for dollar-heaper's men.

Sure it was not in a mill

That I got all this white beard.

So, hear me when I say this, dear Will

That it's not all free – this wine and beer.

If they get us all gently stewed

We won't then know if they've sat or stood.

I'll now take my leave and green hat

I'll make the rounds in navy bars.

I'll now go and find a street cat

If all the cats are not behind bars.

 

 

 

 

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Haldun Taner
(16 maart 1915 – 7 mei 1986)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 16 maart 2008 en  mijn blog van 16 maart 2007.

 

De Duitse dichter Jakob Haringer werd als Johann Franz Albert geboren op 16 maart 1898 in Dresden.

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 16 maart 2009.

 

De Australische dichteres en schrijfster Ethel Anderson werd geboren op 16 maart 1883 in Leamington, in Warwickshire, Engeland.



Geschreven door Romenu om 20:28 Reageer op dit bericht

Louis Paul Boon, Ben Okri, David Albahari, Gerhard Seyfried, Kurt Drawert

De Vlaamse dichter, schrijver en kunstschilder Louis Paul Boon werd geboren in Aalst op 15 maart 1912. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: My Little War (Vertaald door Paul Vincent)

 

“I knew Van den Abeele was lying there with his shoulder torn open, but I still didn’t look, I turned to the lieutenant of the 9th, who was standing there on the little cobbled road, arms open wide, railing at them: saligauds, boches! As if they could hear him on the other side of the Albert Canal. There was plenty of other noise anyway. Right next to us someone was emptying the belt of his machine gun, he was sitting on a chair he’d brought from the dairy and who knows maybe it all just looked like the

national shooting range to him. Except for the dive-bombers, that is. And except that we were dying of thirst. Bah, said the radio operator, it’s all down to fate, if it’s your turn to die, you die.

What’s-his-name replied that more people were dying here in one goddamn hour than over the course of ten years back in his village. Whereupon the radio operator shrugged his shoulders and started explaining to me that it was OUR FATE, no one died in your village because it was their fate to come and die here.

And What’s-his-name was about to reply when those fucking Stukas came screaming and rat-tat-tatting down on us again, it was unbearable. The two from the field hospital cursed and said that they couldn’t be in every damn place at once. I’m bleeding myself, said the fattest of the two. No, it was unbearable, especially with those senseless orders. Get some more ammunition, said the lieutenant and there was no more ammunition to get, it had blown sky high half an hour ago. And try to bring

me back a loaf of bread, Louis, he said. Yes, he’d joined us as a simple corporal out of basic training and every year when we had to go back to camp for more drilling he was a little higher in rank and he looked down on us a little more arrogantly, but when he was in trouble he’d still say Louis in that old friendly way. A loaf of bread, as though he didn’t know that the field kitchen had gone the way of the ammunition. But we went anyway, if we could get away from that dike for a bit we couldn’t hear them over there shouting VORWÄRTS so loud. I looked at What’s-his-name to ask if he was coming too and at that very moment the radio operator passed the long-awaited message to the lieutenant: every man for himself. We started smashing everything up with axes like lunatics, the machine-gunner even made matchwood of his chair, and we tried to retreat along the cobbled road but it was already under fire. Bryske, who counted to 3 and then ran across as fast as he could, fell head over heels on the other side. So we had to go straight through the dairy and What’s-his-name smashed the window open with the butt of his rifle, and there was a glass bowl behind it that rolled over.“

 

 

 

 

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Louis Paul Boon (15 maart 1912 - 10 mei 1979)

 

 

 

 

De Nigeriaanse dichter en romanschrijver Ben Okri werd geboren op 15 maart 1959 in Minna, Nigeria. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

And If You Should Leave Me

 

And if you should leave me
I would say that the ghost
Of Cassandra
Has passed through
My eyes
I would say that the stars
In their malice
Merely light up the sky
To stretch my torment
And that the waves crash
On the shores
To bring salt-stings on
My face:
For you re-connect me with
All the lights of the sky
And the salt of the waves
And the myths in the air.
And with your passing
The evening would become too dark To dream in
And the morning Too bright.

 

 

 

 

The Awakening Age

 

O ye who travel the meridian line,
May the vision of a new world within you shine.

 

May eyes that have lived with poverty's rage,
See through to the glory of the awakening age.

 

For we are all richly linked in hope,
Woven in history, like a mountain rope.

 

Together we can ascend to a new height,
Guided by our heart's clearest light.

 

When perceptions are changed there's much to gain,
A flowering of truth instead of pain.

 

There's more to a people than their poverty;
There's their work, wisdom, and creativity.

 

Along the line may our lives rhyme,
To make a loving harvest of space and time.

 

 

 

 

 

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Ben Okri (Minna, 15 maart 1959)

 

 

 

 

De Servische schrijver David Albahari werd op 15 maart 1948 geboren in Pec in Sevie. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Ludwig (Vertaald door Mirjana en Klaus Wittmann)

 

“Ich kann mich nicht erinnern, wann ich Ludwig zum letzten Mal gesehen habe und frage mich, warum mir diese weit zurückliegenden Begebenheiten überhaupt in den Sinn kommen, denn sie sind völlig nutzlos, sie verursachen nur Kopfschmerzen oder Sodbrennen, und beides kann ich nicht gebrauchen. Mir genügt es zu wissen, dass Ludwig, obwohl er jünger ist, wesentlich älter aussieht als ich. Er sah eigentlich schon immer älter aus, schon damals, als wir uns in den Redaktionen verschiedener literarischer Zeitschriften in Belgrad begegneten, am häufigsten in der Redaktion von Knjiz'evna rec', jenem stickigen Verschlag, der eher einer Rumpelkammer als einer Redaktion glich, und in dem es doppelt so viele Raucher wie Nichtraucher gab. Deshalb hielt ich mich immer im ersten Raum auf, wo die Rechnungsabteilung untergebracht war und wo Kaffee gekocht wurde, und unterhielt mich mit anderen Schriftstellern im Türrahmen stehend, was allerdings nicht viel half, weil ich, wenn ich nach Hause kam, dennoch entsetzlich nach Tabak stank. Dort, in der winzigen Redaktion begegnete ich Ludwig zum ersten Mal, nachdem wir uns lange vorher im Hof der Philosophischen Fakultät kennen gelernt hatten. Er hatte damals schon sechs, vielleicht sogar sieben Bücher veröffentlicht, ich erst zwei, die beide bei kleinen Verlagen erschienen und von der Literaturkritik fast unbemerkt geblieben waren. Das störte mich nicht: ich schrieb für mich, nicht für die anderen, das Schweigen der Kritik wertete ich als Lob, aber ebenfalls als Lob empfand ich die überraschende Erklärung, die Ludwig in dieser Rumpelkammer-Redaktion abgab, er habe meine beiden Bücher gelesen.“

   

 

 

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David Albahari (Pec, 15 maart 1948)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, tekenaar en karikaturist Gerhard Seyfried werd geboren op 15 maart 1948 in München. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Herero

 

„Carl Ettmann glättet mit der linken Hand das Blatt und zieht mit der Rechten die Leselampe näher heran, bis ihr Licht genau auf die Mitte der Landkarte fällt. Das Papier zeigt einen warmen Gelbton, wie sonnenbeschienener Sand. Ein wirres Geflecht feiner schwarzer Linien überzieht die Karte, ein morsches, löcheriges Fischernetz mit zu großen Maschen, das sind die Verkehrswege, Straßen oder Pfade. Von der Küste her windet sich ein kräftigerer Strich ins Binnenland und markiert die einzige Eisenbahnstrecke. Blaßblau gefärbte Adern stellen die Flüsse dar. Von ihnen wiederum verzweigen sich nach allen Seiten feine und feinste Äste und tasten sich durch unzählige Täler und Schluchten in die mit zarter Schraffur in hellbraun markierten Berge und Hochflächen vor.
Carl Ettmann ist nicht nur Kartenzeichner, sondern auch Kartenliebhaber, ein 'Gourmet des Cartes, wie es ein Kollege einmal ausgedrückt hat. Das Bild des dargestellten Geländes entsteht ganz plastisch vor seinem geistigen Auge - so wie ihm Handlung, Charaktere oder Umgebung aus den Buchstaben einer Novelle erwachsen. Höhenlinien, Schraffuren oder Farbtöne formen sich für ihn zu Hängen, Hügeln, Tälern und Schluchten. Aus den Signaturen der Bodenbewachsung und aus den Vegetationszeichen wachsen ihm Wälder, Buschgruppen, Sümpfe und Steppe, Weideland und Karst, gangbares und unwegsames Gelände.
Ettmann zieht ein zweites Blatt aus der Mappe, faltet es auf und legt es über das erste. In der rechten oberen Ecke steht: Otawi. Das Kartenwerk besteht aus insgesamt acht Blättern und einer Übersicht, denn Deutsch-Südwestafrika ist groß, viel größer als das deutsche Reich.
Auf dieser Karte ist das Geflecht der Verkehrslinien und das Geäder der Flüsse viel dünner, kaum besiedeltes, karges Steppenland hat er hier vor Augen und er sieht den Wassermangel, ahnt die Hitze und den Staub. Auf der rechten Seite ist fast ein ganzes Viertel völlig weiß gebheben, entweder Wüste oder Terra incognita, vermutlich beides. Mitten in das weiße Nichts gedruckt steht das Wort O m a h e k e, darunter kleiner und in Klammern: Sandfeld.

 

 

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Gerhard Seyfried (München, 15 maart 1948)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Kurt Drawert werd geboren op 15 maart 1956 in Henningsdorf. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Andere Arbeiter, ein anderer Herbst

 

Unverständlich und klar

liegen in ihrer Geschichte

die Dinge begraben.

Alles hat seinen Anfang

und seinen Krebs –

eine Empfindung von gestern

zur Stunde. Die Frau

und ihre gealterte Katze,

in deren Körper die Zeit

sich bewegt, zählen die Schnitte

auf der Platte des Tisches

den Tagebuchseiten

hinzu. Im Hintergrund

das bekannte Geräusch

der Fabrik. Andere Arbeiter,

sagt man, ein anderer Herbst,

wie es im Buch steht

und vorauszusehen war.

 

 

 

 

Mit Heine

 

Dies Land, von dem die Rede geht,

es war einst nur in Mauern groß,

dies Land, von Lüge zugeweht,

 

ich glaubte schon, ich wär es los.

Ich glaubte schon, es wär entschieden,

daß wer nur geht, auch gut vergißt.

 

Doch war nun auch ein Ort gemieden,

der tief ins Fleisch gedrungen ist.

Als fremder Brief mit sieben Siegeln

 

ist mir im Herzen fern das Land.

Doch hinter allen starken Riegeln

ist mir sein Name eingebrannt.

 

 

 

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Kurt Drawert (Henningsdorf, 15 maart 1956)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 15e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Andreas Okopenko, Lionel Johnson, Ángelos Sikeliános, An Rutgers van der Loeff,

De Oostenrijkse schrijver Andreas Okopenko werd in Košice (Slowakije) geboren op 15 maart 1930. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2008 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Explosion

 

“Ich Dreizehnjähriger bastelte Feuerwerkskörper in allen Farben. Raketenautos aus Munition. Hörte von anderen Kindern, wie sie ein dickes gläsernes Tintenfaß mit Schießpulver füllten und in der Erde mit einer Taschenlampe zündeten. Wolfi kostete es das Aug. Ich lernte mit vierzehn Bombenfeuer auspatschen, Phosphor abkratzen, sprühendes Thermit auf der Schaufel in den Sandkasten tragen. Ich kannte mit fünfzehn die Herstellung von Dynamit und dem Knallquecksilber, mit dem man es zündet. Sogar die Sicherheitsvorkehrungen kannte ich, und das war es eben: Darum kann ich mir bis heute die Explosion nicht vorstellen. Obwohl ich dann jahrelang Chemiker war. Ich wußte die Gesetze und Formeln, sah Wochenschauen mit Minen und Pilzen, hetzte für den Frieden, mit den Verlustziffern von Dresden und Korea, fernglotzte den knalligen Start der Mondraketen, werde noch selbst im Pilz sitzen E und werde mir immer noch nicht die Explosion vorstellen können.”

 

 

 

 

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Andreas Okopenko (Košice, 15 maart 1930)

 

 

 

 

De Engelse dichter, essayist en criticus Lionel Pigot Johnson werd geboren op 15 maart 1867 in Broadstairs. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

The Age of a Dream

 

IMAGERIES of dreams reveal a gracious age:

Black armour, falling lace, and altar lights at morn.

The courtesy of saints, their gentleness and scorn,

Lights on an earth more fair, than shone from Plato's page:

The courtesy of knights, fair calm and sacred rage:

The courtesy of love, sorrow for love's sake borne.

Vanished, those high conceits! Desolate and forlorn,

We hunger against hope for the lost heritage.

Gone now, the cavern work! Ruined, the golden shrine!

No more the glorious organs pour their voice divine;

No more the frankincense drifts through the Holy Place:

Now from the broken tower, what solemn bell still tolls,

Mourning what piteous death? Answer, O saddened souls!

Who mourn the death of beauty and the death of grace.

 

 

 

 

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Lionel Johnson (15 maart 1867 – 4 oktober 1902)
Broadstairs, met bovenin Bleak House (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

De Griekse dichter Ángelos Sikeliános werd geboren op 15 maart 1884 op het eiland Lefkas. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Dorpshuwelijk

 

Voor mijn geliefde, die mijn hart breekt.
O Jesaja, dans van vreugde, want de Maagd verwacht een kind.
Luister je binnen je sluier, stil,
door God versneld hart?
O Jesaja,
O diepte en stilte van de maagdelijkheid! Volg je man.
O Jesaja,
Laat ze witte rijst werpen als een lentebui.
O Jesaja,
Laat haar nu, teder als een lentebui,
haar sluier spreiden.
O Jesaja,
O de vrede van de bruidsdageraad.
O Jesaja,
En hij luistert, en hij luistert.
O Jesaja,

 

En laat, als een fontein van kristalhelder water,
de meisjes voor de bruid langs gaan,
terwijl ze uit een ooghoek haar blik aanschouwen, alsof ze kruiken op hun hoofd balanceren.

 

O Jesaja,
O, als Leto die Apollo baart,
Luister je binnen je sluier?
O Jesaja,
Rechtop staand, haar handen klein en bleek,
(Laat ze witte rijst werpen...)
O Jesaja,
Greep ze de hemelse palmboom op Delos,
als een lentebui.
O Jesaja,
Moge je haar mystieke beeld...
O de vrede van de bruidsdageraad.
O Jesaja, Vastgehouden door het sterke hart van je echtgenoot, en hij luistert.
O Jesaja,
Breng je kind met een enkele kreet in de wereld,
Zoals de dichter zijn schepping voortbrengt.
O Jesaja, dans van vreugde, want de Maagd verwacht een kind.

 

 

 

 

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Ángelos Sikeliános (15 maart 1884 – 9 juni 1951)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster An Rutgers van der Loeff werd geboren in Amsterdam op 15 maart 1910. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: De Elfstedentocht

 

“Er worden ketels en pannen vol chocolademelk gekookt om gratis uit te schenken. Kruidenier Jans heeft er vijftig kilo kantkoek bij gedaan. En in menig huisje en bij bruggen op de route wordt iets warms klaar gehouden, voor als ze straks komen: de Elfstedenrijders.

 "Al lang voordat de eerste in zicht is, heb je je nek stijfgekeken," zegt Lange Jan, die bruggewachter is. Zijn brug is gelukkig hoog genoeg. Maar er zijn andere! "Daar zullen wat builen van komen!" voorspelt hij somber.

Jelle is het ijs op. Opeens hoort hij gejuich opstijgen bij het café van Zwart, waar de meeste mensen staan. Hij holt erheen, glijdt hele stukken op zijn klompen.

"Tabe!" hoort hij roepen. "Tabe Hoek heeft de kopgroep gehaald. Maar d'r is nog een bij hem. Ze weten niet wie!"

Wie! Jelle voelt hoe het bloed hem naar de wangen stijgt. Hij keert zich gauw om. Tot ver op de baan ziet hij nu kleine zwarte figuren bewegen. Het zijn de schaatsers die een deel van de route rijden of mannen die de baan vegen - nog steeds stuift de wind nieuwe sneeuw op het ijs.

Daar komt opeens een controleur aanrijden, met een gezicht rood van kwaadheid onder z'n pelsmuts.

"Bij de fabriek van Kwakels hebben ze vuil water in de vaart geloosd. Het ijs is er onbetrouwbaar geworden. Er moeten lui heen om de boel af te zetten en een strobaan op de kant te leggen."

Jelle holt met de boodschap naar het café van Zwart waar het bestuur van de IJsvereniging zit. Hij moet zich tussen de mensen doorwringen. Binnen slaat de rook hem op de keel.”

 

 

 

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An Rutgers van der Loeff (15 maart 1910 – 19 augustus 1990)

Geschreven door Romenu om 20:15 Reageer op dit bericht

Paul Heyse, Franz Schuh, Wolfgang Müller von Königswinter

De Duitse dichter, schrijver en essayist Paul Heyse werd geboren in Berlijn op 15 maart 1830. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Vorfrühling

 

Stürme brausten über Nacht,

und die kahlen Wipfel troffen.

Frühe war mein Herz erwacht,

schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz'ger Ton

dringt zu mir vom Wald hernieder.

Nisten in den Zweigen schon

die geliebten Amseln wieder?

 

Dort am Weg der weiße Streif -

Zweifelnd frag' ich mein Gemüte:

Ist's ein später Winterreif

oder erste Schlehenblüte?

 

 

 

 

Auf der Heimfahrt

 

Es steht ein Haus im Garten,

kühl an ein Wäldchen angelehnt.

Auf allen meinen Fahrten

hab' ich nach ihm mich heimgesehnt.

Wie süß erklang

dort Vogelsang,

wie lachten Blumen ringsumher!

Wie ging's im Lauf

die Stieg' hinauf -

Nun graut mir vor der Wiederkehr.

Im Haus, da ist ein Zimmer,

so luftig hoch, so blank und rein.

Was nur an Sonnenschimmer

ums Häuschen streifte, drang herein.

Wie lustig klang

dort Kindersang,

kein Winkel war von Spielen leer;

dort fand ich Rast

nach Tageslast -

Nun öffn' ich seine Tür nicht mehr.

 

Im Haus erklang ein Name

von allen Lippen fort und fort,

der hatte wundersame

Gewalt, schier wie ein Zauberwort.

Auf jedem Mund

ein Lächeln stund,

als ob's des Frühlings Namen wär' -

Jetzt geht er stumm

gespenstig um,

und wer ihn ausspricht, lacht nicht mehr.

 

 

 

 

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Paul Heyse (15 maart 1830 - 2 april 1914)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en essayist Franz Schuh werd geboren op 15 maart 1947 in Wenen. Zie ook mijn blog van 15 maart 2007 en ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

Uit: Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche

 

“Das Beisl im Eck. Als ich damals den berühmten französischen Philosophen und Psychoanalytiker Jacques Lacan durch Wien führte (ich zeigte ihm alle wichtigen Freud-Gedenkstätten, einschließlich des Wohnhauses von Leupold-Löwenthal und etwas vom Rest, den es darüber hinaus in Wien noch zu sehen gibt), da ereignete sich Seltsames mit dem berühmten Mann aus Frankreich. Kurz vor seinem Abflug - Kapitäne exotischer Linien, heimisches Bodenpersonal, Passagiere aus aller Herren Länder eilten an uns vorüber - nahmen wir im Flughafenrestaurant einen heißen Tee. Der Beutel schwabbelte übel in der braunen Brühe. War ein Teebeutel das Motiv der Inspiration? Jedenfalls schnellte der Analytiker plötzlich hoch und rief, wie vom Schicksal gebeutelt oder vom Schlag getroffen: »Le Beisl n'existe pas!«

Ich war peinlich berührt, wie ich es immer bin, wenn jemand aus sich herausgeht. Ich achte darauf, daß die Menschen bei sich bleiben und mich vor ihrem wahren Wesen, vor ihren Einfällen und Eruptionen beschützen. Aber wenn ein geistiger Mensch, ein Psychiater, sich so weit vergißt, daß er einen Satz unvermutet herausbrüllt, dann ist es unmöglich, diesem Satz gegenüber Widerstand zu leisten. Er blieb mir im Gedächtnis, und noch im Flughafenschallplattengeschäft erstand ich eine Kassette, auf der Peter Alexander sang: »Das kleine Beisl in unserer Straße«, ein Chanson, das es auch in gesamtdeutscher Sprache gibt: »Die kleine Kneipe in unserer Straße«.

Die Kassette schickte ich gleich vom Flughafenpostamt an Jacques Lacan, und ich gebe zu, daß ich damit dem großen Mann, wie man bei uns sagt, »eins auswischen« wollte. Ich stellte mir Lacan, dem wir immerhin eine neue Grundlegung der Psychoanalyse zu verdanken haben, vor, wie er in seinem Pariser Domizil diese zutiefst deutsch-österreichischen Klänge eines Peter Alexander auf sich einwirken ließ. Das konnte ihm, auch wenn ihm die schreckliche Rhetorik des Unbewußten kein Geheimnis mehr bot, nicht gut tun. Diese ungesund triefenden Töne, dieses schmierige Schmalz, mit dem sich Peter der Große, wie er hier genannt wird, die Butter aufs Brot verdient, mußte sogar einen Lacan entsetzen.”

 

 

 

 

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Franz Schuh (Wenen, 15 maart 1947)

 

 

 

 

De Duitse dichter, arts en politicus Wolfgang Müller von Königswinter (eig. Peter Wilhelm Karl Müller) werd geboren op 15 maart 1816 in Königswinter. Zie ook mijn blog van 15 maart 2009.

 

 

Es zieht herauf die stille Nacht

 

Es zieht herauf die stille Nacht

und decket alles Land;

Groß, ruhig liegt die Sternenpracht

Der Himmel ausgespannt.

 

Es geht still und leis die Luft,

Rings schlummert Blum´und Baum:

O nur ein Klang, o nur ein Duft,

Ein leiser Schöpfungstraum.

 

Das ist für mich die süße Zeit,

Mein dunkles Herz erglüht,

Und Frieden, Schönheit, Seligkeit

Durchfühlen mein Gemüt.

 

Mein kühles, ernstes Herze lacht,

Das tags erstarret stand:

Mein dunkles Herz, die dunkle Nacht

Sie sind sich ja verwandt.

 

 

 

 

Koenigswinter
Wolfgang Müller von Königswinter (15 maart 1816 – 29 juni 1873)

Buste van Wolfgang Müller von Königswinter op de Rheinallee in Königswinter

 

Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

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