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Romenu

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Berichten van 28 maart 2010 tot 29 maart 2010

Geert van Istendael, Eric Walz, Georg Klein, Ernst Jünger, Yvan Goll

De Vlaamse prozaschrijver, dichter en essayist Geert van Istendael werd geboren in Ukkel op 29 maart 1947. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008. en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Keukentafel

 

Er zit een gat in het blad. En het is krom.
Het heeft gewerkt en zij heeft laten werken.
Eenkennig werd ze nooit. Veelgodendom
van sap en bier en bloed vond altijd toevlucht
binnen de kringen van haar heiligdom.

Haar stutten zijn geen zuilen. Het zijn poten,
viervuldig hun geloof, maar steeds oprecht.
Wat niet beweegt is wat het beste vecht.

 

 

 

Spade

Zij bijt het eten uit de grond. Haar snede
keert het bestaansrecht om, vlak bij
de aarde. Wie haar schaafde, smeedde
wil geen gras, wil knol, verteerbaar blad.
Metaal klemt hout. Ooit breken zij hun eden.

Haar meester stoot. Zij steekt, zij doodt. Al wat
het duister zoekt wordt naar het licht geheven.
Zij spreidt een brokkelig bed voor oogstbaar leven.

 

 

 

 

GeertVanistendael
Geert van Istendael (Ukkel, 29 maart 1947)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Eric Walz werd geboren op 29 maart 1966 in Königstein im Taunus. Zie ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Die Hure von Rom

 

„Rom, der Abend des 10. April 1552
Vater, vergib mir, ich habe gesündigt."
Papst Julius III. fiel vor dem Altar auf die Knie. Sein Körper wankte. Links und rechts von ihm warfen zwei Kerzen ihr zuckendes Licht an die bemalte Wand hinter dem Altar der Sixtinischen Kapelle, dorthin, wo Tote den Gräbern entstiegen und die Verdammten von den Engeln in die Tiefe gestoßen wurden. Höllenqualen leuchteten auf. "Vater, vergib mir, ich habe gesündigt." Er war allein in der Dunkelheit. Nicht nur, dass niemand bei ihm war, er spürte auch keinen Gott. Er hatte ihn im Laufe der Jahre weggefeiert und fortgesündigt, denn kaum eine Woche verging ohne ein Fest, kaum ein Tag verging ohne eine Lustbarkeit. Die Römer nannten ihn heimlich Papst Karneval. Jeder sah in ihm einen Vergnügungskönig, aber keiner merkte, dass all dieser alberne Zeitvertreib nur dazu diente, die Dämonen zu vergessen, die ihn umgaben. Papst zu sein, das bedeutete, die Kunst der Manipulation und des Scheins zu beherrschen - also die Kunst der Politik, deren Gerüst die Sünde war. Für jede Sünde quälte ihn ein Dämon. Mittlerweile waren es Hunderte, Tausende, die ihn fast jede Nacht jagten: ungebeichtete Papstsünden, mit denen er versuchte zu leben.
Mönche konnten sich ihren Äbten anvertrauen, Äbte ihren Bischöfen, diese ihren Kollegen. Aber wem beichtete ein Papst? Wem durfte er vertrauen?
Julius traute niemandem, schon gar nicht einem aus dem Vatikan. Päpste, die voller Vertrauen waren, büßten das fast immer. Seit zwei Jahren, seit er gewählt worden war und sein Pontifikat angetreten hatte, hatte Julius nicht mehr gebeichtet, jedenfalls nicht aufrichtig, sondern sich nur noch dem Wesen anvertraut, das er auf Erden vertrat. Doch dieses Wesen sprach schon lange nicht mehr mit ihm, es hatte ihm nichts mehr zu sagen. Julius' Beichte blieb stets unerwidert, verhallte im Nichts, und er blieb allein mit seinen Dämonen und nahm sie auf sich wie ein Kreuz.“

 

 

 

Walz
Eric Walz (Königstein im Taunus, 29 maart 1966)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Georg Klein werd geboren op 29 maart 1953 in Augsburg. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Roman unserer Kindheit

 

“Es blutet und blutet. Und weil diese Kinder – da mitten in meinem Sommer! – noch allesamt mit starken Augen geschlagen sind, so lange, bis ihnen die aufstrebenden Götter, bis ihnen der kleine Schrecken des Sex und das Schwarzweiß des Fernsehens den Blick lindern werden, sieht der Ältere Bruder das Blut von der Ferse auf den Asphalt tropfen, als liefe ihm eine Wabe seiner Seele aus. Noch tut es, nicht weh. Unter der Saugglocke des Schocks spürt er nicht einmal, wie heiß der Granit des Bordsteins an seinen Ellenbogen bereits ist. Weicher als Bärendreck, weicher als die Lakritze, die er allen anderen Süßigkeiten vorzieht, wird der Teer der Fugen in den nächsten Stunden werden. Am Glanz kann man ihm dieses Erweichen schon ansehen. Bald lässt er sich ganz leicht aus seiner Rille heben und schwärzt die Hornhaut der Sohlen auf eine besonders nachhaltige Weise, wenn man barfuß in ihn tritt. Zwischen zwei Lidschlägen stellt sich der Ältere Bruder beides vor, das Herauspulen wie die klebrigen Flecken, kippt dann auf den Rücken, staunt ohne Eile über das Knallblau des Himmels, bis er den Oberkörper wieder aufrichtet, um sich die blutige Angelegenheit erneut genau anzuschauen, als ein Ganzes und in allen Einzelheiten: seinen rechten Fuß, der noch immer nicht schmerzt, obwohl ihn die rostigen Drähte so gründlich aufgefleischt haben. Den Anhub des Missgeschicks hatte er in einem merkwürdigen Zusammenkrampfen im Bauch gespürt, tief unten, wo es sonst eigentlich nie etwas zu spüren gibt. Aber es blieb ihm keine Zeit, sich darüber zu wundern, denn er rannte schon neben dem anrollenden Wolfskopf her, eine Hand an der brüchigen Sattelkante, stieß nur noch einmal die Luft aus, bevor er auf den Gepäckträger des alten Damenfahrrads sprang, um mit Wolfskopf den drei anderen hinterherzujagen. Das erste Stück den Kreuztöterweg hinunter ist sein Ritt auf dem wackeligen Geiger von Wolfskopfs Mutter, die Finger unter den stramm gespannten Lederhosenträgern des Freundes, dann halb prickelig, halb mulmig in der Schwebe geblieben. Erst hinter dem Schaufenster von Tabak-Geistmann, genau dort, wo Lebensmittel-Vetterle und die Sparkasse aneinanderstoßen, gerade als der Wolfskopf den Hintern vom Sattel hob, um mit seinem ganzen Gewicht in die Pedale zu steigen, zog es unserem großen Bruder die rechte Ferse hinein in die sausenden Speichen”.

 

 

 

 

Klein
Georg Klein (Augsburg,  29 maart 1953)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ernst Jünger werd geboren in Heidelberg op 29 maart 1895. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

Uit: Der Waldgang

 

“Zur Eigenart unserer Zeit gehört die Verknüpfung bedeutender Auftritte mit unbedeutenden Darstellern. Das wird vor allem an ihren großen Männern sichtbar; man hat den Eindruck, daß es sich um Gestalten handelt, wie man sie in beliebiger Menge in Genfer oder Wiener Kaffeehäusern, in provinziellen Offiziersmessen oder obskuren Karawansereien finden kann.
Wo über die bloße Willenskraft hinaus geistige Züge auftreten, darf man darauf schließen, daß noch alter Stoff vorhanden ist, wie etwa bei Clemenceau, den man als in der Wolle gefärbt bezeichnen kann.
Das Ärgerliche an diesem Schauspiel ist die Verbindung von so geringer Höhe mit ungeheurer funktionaler Macht. Das sind die Männer, vor denen Millionen zittern, von deren Entschlüssen Millionen abhängen. Und doch sind es dieselben, von denen man zugeben muß, daß der Zeitgeist sie mit unfehlbarem Griff auswählte, wenn man ihn unter einem seiner möglichen Aspekte, nämlich dem eines gewaltigen Abbruchunternehmers, betrachten will. All diese Enteignungen, Abwertungen, Gleichschaltungen, Liquidationen, Rationalisierungen, Sozialisierun-gen, Elektrifizierungen, Flurbereinigungen, Auftei-lungen und Pulverisierungen setzen weder Bildung noch Charakter voraus, die beide den Automatismus eher schädigen. Wo daher in der Werkstättenlandschaft auf die Macht geboten wird, erhält derjenige den Zuschlag, in dem sich das Bedeutungslose durch starken Willen überhöht. Dies Thema, und insbesondere seine moralische Verflechtung, werden wir an anderer Stelle wieder aufnehmen.”

 

 

 

ernst-juenger
Ernst Jünger (29 maart 1895 - 17 februari 1998)

 

 

 

 

De Duits-Franse dichter en schrijver Yvan Goll (eig. Isaac Lang) werd geboren in Saint-Dié-des-Vosges op 29 maart 1891. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

Mond

 

I

Wie unerbittlich aber schwellest du
kleiner Modistinnen einsames Herz
und polternder Klaviere Himmelssehnsucht.

Wie unerbittlich streutest du dein Leuchten
in dunkelnde und fröstelnde Alkoven
und hinters Gitter der Gefangenen.

Aus der entbrannten Hölle ihres Herzens
schrien die Menschen und verzweifelten
und rissen sich die Brust im Irrsinn auf
und starben dran, daß du so schön gewesen.

 

 

II

Und als du plötzlich, wie ein wunder Vogel,
vom Himmel flattertest und deine Flammen
in roten Federn niederfallen ließest:

Wie gräßlich fuhr dein Strahl über die Erde!
Die Tiere hatten Phosphor in den Augen,
die Häuser brannten ab wie Scheiterhaufen.

Die Menschen, die um dunkle Plätze irrten,
Apachen und Kokotten und Gendarmen,
sie glaubten wie Indianer an dein Sterben
und feierten den Tod in dieser Nacht.

 

 

 

 

Goll
Yvan Goll (29 maart 1891 – 27 februari 1950)
Yvan en Claire Goll 

Zie voor nog meer schrijvers van de 29e maart ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:24 Reageer op dit bericht

R. S. Thomas, Jacques Brault, Denton Welch, Marcel Aymé, R. Dobru, Jenő Rejtő, Johann Musäus

De Welshe dichter Ronald Stuart Thomas werd geboren op 29 maart 1913 in Cardiff. Zie ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Poetry For Supper

 

'Listen, now, verse should be as natural

As the small tuber that feeds on muck

And grows slowly from obtuse soil

To the white flower of immortal beauty.'

 

'Natural, hell! What was it Chaucer

Said once about the long toil

That goes like blood to the poem's making?

Leave it to nature and the verse sprawls,

Limp as bindweed, if it break at all

Life's iron crust. Man, you must sweat

And rhyme your guts taut, if you'd build

Your verse a ladder.'

'You speak as though

No sunlight ever surprised the mind

Groping on its cloudy path.'

 

'Sunlight's a thing that needs a window

Before it enter a dark room.

Windows don't happen.'

So two old poets,

Hunched at their beer in the low haze

Of an inn parlour, while the talk ran

Noisily by them, glib with prose.

 

 

 

Sorry

 

Dear parents,

I forgive you my life,

Begotten in a drab town,

The intention was good;

Passing the street now,

I see still the remains of sunlight.

 

It was not the bone buckled;

You gave me enough food

To renew myself.

It was the mind's weight

Kept me bent, as I grew tall.

 

It was not your fault.

What should have gone on,

Arrow aimed from a tried bow

At a tried target, has turned back,

Wounding itself

With questions you had not asked.

 

 

 

 

Thomas
R. S. Thomas (29 maart 1913 – 25 september 2000) Portret door Gordon Stewart

 

 

De Canadese dichter, schrijver en vertaler Jacques Brault werd geboren op 29 maart 1933 in Montreal. Zie ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2008 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

Ce soleil de lilas

 

Ce soleil de lilas

                          me pénètre

comme un hameçon

l'oeil du poisson

encore un printemps       puis-je permettre

qu'il darde ses aiguilles

dans la terre brunie dans ma tête vieillie

toutes deux si bien obscurcies

revenir de mort

me devenait si facile

je ne demande plus pourquoi

je commence d'oublier comment

et voici que la pelouse se liquéfie

le dur hiver s'affaisse en plis mous

des feuilles à mes pieds se réveillent

et regardent se souvenant les branches lisses

j'ai mal de cette vie nouvelle

revenir de mort n'est plus possible

aide-moi je t'en prie toi qui ruisselles

et ris sous le soleil-lilas

toi patient pêcheur de sursis

 

 

 

 

Brault_Jacques
Jacques Brault (Montreal, 29 maart 1933)

 

 

 

Zie voor alle onderstaande schrijvers ook mijn blog van 29 maart 2007 en ook mijn blog van 29 maart 2009.

 

 

 

De Engelse schrijver Maurice Denton Welch werd geboren op 29 maart 1915 in Sjanghai.

 

Uit: A Party

 

“Fat Bertha Swan had bounced into the Still-life Room, given her invitation and bounced out again, shouting, 'And see you damn well come in fancy undress - you won't be let in otherwise.'

Ian, painting alone in one corner, had smiled. He liked Bertha - even her exaggerated uncouthness and her absurd swearing amused him. He would certainly go to her party.

But now, as he sat on the bed in his room, he wondered what exactly fancy undress meant. He supposed it meant fig leaves, loincloths, straw-skirts, saucepan lids, but he wished he had asked some of the other students what they intended to wear. The knowledge would have given him more confidence.

Going over to the chest of drawers, he pulled out his faded mauve bathing 'trunks' and looked at them doubtfully. He remembered buying them with an unexpected postal order sent to him on his fifteenth birthday two years ago. His aunt had not thought mauve a very suitable colour for a boy, but he had liked them even more just because of her disapproval. Now moth holes stared up at him from important places; but these could be hidden....

Charming, heavy, swart Bertha, dressed all in Union Jacks, opened the door herself. A smooth round pillar of stomach divided her bunchy brassiere from her frilly skirt. She screamed, jumped up and down like a pneumatic road drill, then hustled Ian into a bedroom on the ground floor. There he found the clothes of all the other guests strewn about him carelessly. He shivered a little as he pulled on his [costume made from large leaves stitched to the swimming trunks], gowned himself and hung the garland round his neck. He tried not to feel naked and horribly defenceless. He longed for one of those awe-inspiring gorilla bodies. No-one would dare laugh then... Bertha gave him no time for further anxious brooding. She burst into the room and cried, 'Oh, but, Ian, you look sweet. What are you? A sort of little woodland sprite, or what?'

Overcome with confusion, Ian could only mutter savagely, 'I don't know. I'm nothing in particular, although I had thought of trying to come as Bacchus.'

'But you can't look nearly loose enough for that,' shrieked Bertha, taking his hand and pulling him into the living-room....

Ian grew so tired of stubbing his toes on unexpected pieces of furniture [in the party game of 'sardines'], of waiting breathlessly in the dark, that at last he crept up to the French window and let himself into the garden. The night wind blowing on his hot skin made him shiver, but he welcomed it. He went over to the [tethered] cats. They were all lying down, like the lions in Trafalgar Square. The Tom had made one of those amazing smells, fascinating and horrible in their pungency, their power to evoke all scenes of human squalor and misery.“

 

 

 

Welsh
Denton Welch (29 maart 1915 – 30 december 1948)

Detail van zelfportret uit 1942

 

 

 

 

De Franse schrijver en toneelauteur Marcel Aymé werd geboren op 29 maart 1902 in Joigny.

 

Uit: Le passe-muraille

 

„Il y avait à Montmartre, au troisième étage du 75 bis de la rue d'Orchampt, un excellent homme nommé Dutilleul qui possédait le don singulier de passer à travers les murs sans en être incommodé. Il portait un binocle, une petite barbiche noire, et il était employé de troisième classe au ministère de l'Enregistrement. En hiver, il se rendait à son bureau par l'autobus, et, à la belle saison, il faisait le trajet à pied, sous son chapeau melon.

Dutilleul venait d'entrer dans sa quarante-troisième année lorsqu'il eut la révélation de son pouvoir. Un soir, une courte panne d'électricité l'ayant surpris dans le vestibule de son petit appartement de célibataire, il tâtonna un moment dans les ténèbres et, le courant revenu, se trouva sur le palier du troisième étage. Comme sa porte d'entrée était fermée à clé de l'intérieur, l'incident lui donna à réfléchir et, malgré les remontrances de sa raison, il se décida à rentrer chez lui comme il en était sorti,en passant à travers la muraille.“ 

 

 

 

 

Aymé
Marcel Aymé (29 maart 1902 – 15 oktober 1967)

Montmartre, Place Marcel Ayme, sculptuur van „Le passe-muraille“ door Jean Marais

 

 

 

 

De Surinaamse dichter, schrijver en politicus R. Dobru (pseudoniem van Robin Ewald Raveles) werd geboren in  Paramaribo op 29 maart 1935.

 

 

4-juni overpeinzing

 

Deze vlag

die mijn Natie draagt

deze kleuren

waarmee dit Volk

zit opgescheept in sterren

deze vlag

welke wij vandaag nog moeten verdedigen

met ons bloed

waarvoor wij vandaag nog

willen offeren have en goed

als het moet

deze vlag

die ons volk verdeelt en heerst

deze vlag die apartheid propageert

deze vlag frustreert

deze vlag

die staat

terwijl wij zoeken naar vaart

deze vlag

is ons verleden en

- vandaag somwijlen nog - ons heden

deze vlag

geeft ons geen streven

heeft geen leugd

deze vlag, die niet deugt

 

 

 

 

dobru
R. Dobru (29 maart 1935 - 17 november 1983)

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver Jenő Rejtő (eig. Reich Lajos) werd geboren op 29 maart 1905 in Boedapest.

 

Uit: The 14-Carat Roadster (Vertaald door Patricia Bozsó)

 

„Ivan Gorchev, sailor on the freight ship 'Rangoon', was not yet twenty-one when he won the Nobel Prize in physics. To win a scientific award at such a romantically young age is unprecedented, though some people might consider the means by which it was achieved a flaw. For Ivan Gorchev won the Nobel Prize in physics in a card game, called macao, from a Professor Bertinus, on whom the honour had been bestowed in Stockholm by the King of Sweden a few days earlier. But those who are always finding fault don't like to face facts, and the fact of the matter is that Ivan Gorchev did win the Nobel Prize at the age of twenty-one.

Professor Bertinus, with the Nobel Prize in his briefcase, had boarded ship in Göteborg, and before the ship sailed, the Swedish Franklin Society assembled on deck to present him with the big gold medal for his successful experiments in the splitting of the atom. The ship then departed, and the worthy professor was all impatience to arrive in Bordeaux, where he owned a few acres of vintage, as elderly French civil servants generally did, from the executioner's assistant, to the director of the museum.

Ivan Gorchev, on the other hand, boarded ship in Southampton, to cross the Channel for reasons unknown even to himself. It's true that he had been fired from a freight ship (the Rangoon) because he had used a four-pointed boat hook to beat up the navigator. But as to why anyone who had beaten up a navigator and been fired from a freight ship would want to cross the Channel, we do not understand any more than so many of our hero's actions.

Another perplexing fact is how this frivolous young man was able to become acquainted with the world-famous scientist; what is particularly obscure is how he was able to convince the aged and reticent professor to play, even for very small stakes, macao, a game of chance prohibited in many countries. We must resign ourselves to ignorance of these details. Allegedly the whole thing began when the professor became seasick on deck. Gorchev offered him a pleasant-tasting lemon-cognac-sodium bicarbonate drink of his own concoction. The professor recovered, and asked the young man who he was, and from where he had come.

 

 

 

Rejto

Jenő Rejtő (29 maart 1905 – 1 januari 1943)

 

 

 

De Duitse schrijver Johann Karl August Musäus werd geboren op 29 maart 1735 in Jena.

 

Uit: Volksmärchen der Deutschen

 

“Rolands Knappen

 

Vetter Roland hatte, wie alle Welt weiß, seines Oheims Kaiser Karls Kriege mit Glück und Ruhm geführt und unsterbliche Taten getan, von Dichtern und Romanziern besungen, bis ihm Ganelon der Verräter, bei Ronceval am Fuß der Pyrenäen, den Sieg über die Sarazenen und zugleich das Leben entriß. Was half's dem Helden, daß er den Enakssohn, den Riesen Ferracutus, den hohnsprechenden Syrer aus Goliaths Nachkommenschaft erlegt hatte, da er den Säbelstreichen der Ungläubigen dennoch unterliegen mußte, wogegen ihn sein gutes Schwert Durande diesmal nicht[122] schützen konnte; denn er hatte seine Heldenbahn durchlaufen und befand sich am Ende derselben. Von aller Welt verlassen lag er da unter den Scharen der Erschlagnen, schwer verwundet und von brennendem Durst gequält. In diesem traurigen Zustande nahm er alle Kräfte zusammen und stieß dreimal in sein wundersames Horn, um Karln das verabredete Zeichen zu geben, daß es mit ihm am letzten sei. Obgleich der Kaiser mit seinem Heer acht Meilen weit vom Schlachtfelde kampierte, vernahm er doch den Schall des wunderbaren Horns, hob alsbald die Tafel auf zu großem Verdruß seiner Schranzen, welche eine leckerhafte Pastete witterten, die eben zerlegt wurde, und ließ sein Heer flugs aufbrechen, seinem Neffen zu Hülfe zu eilen, wiewohl es damit zu spät war; denn Roland hatte so gewaltsam intoniert, daß das güldene Hörn geborsten war, er hatte sich alle Adern am Halse zersprengt und seinen Heldengeist bereits ausgeatmet. Die Sarazenen aber freueten sich ihres Sieges, und legten ihrem Heerführer den Ehrennamen Malek al Nasser oder des siegreichen Königes bei.”

 

 

 

Museus
Johann Musäus (29 maart 1735 – 28 oktober 1787)

Geschreven door Romenu om 20:18 Reageer op dit bericht

Mario Vargas Llosa, Walter van den Broeck, Nelson Algren, Chrétien Breukers, Lauren Weisberger

De Peruviaanse schrijver Mario Vargas Llosa in Arequipa werd geboren op 28 maart 1936. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008.en ook mijn blog van 28 maart 2009.

 

Uit: Aan een jonge romanschrijver (Vertaald door Francine Mendelaar)

 

“Het vermogen om ons te overtuigen van de ‘waarheid’, de ‘authenticiteit’, de ‘oprechtheid’ van een roman komt nooit voort uit een gelijkenis of identificatie met de werkelijke wereld waarin de lezer zich bevindt. De overtuigingskracht komt uitsluitend voort uit het wezen van de roman, gemaakt van woorden, en uit de organisatie van de ruimte, de tijd en het niveau van de werkelijkheid. Als de woorden en de structuur van een roman doeltreffend zijn, als ze passen bij het verhaal dat de lezer moet overtuigen, dan is er in de tekst een volmaakte afstemming, een perfect samenspel tussen thema, stijl en standpunten. De lezer raakt tijdens het lezen in vervoering en hij gaat zo op in wat de roman vertelt, dat hij de manier waarop het wordt verteld helemaal vergeet en het gevoel heeft dat de roman geen techniek of vorm heeft, dat het het leven zelf is dat tot uiting komt via personages, landschappen en gebeurtenissen, die lijken op niets minder dan de geïncarneerde werkelijkheid, het gelezen leven. Dat is de grote triomf van de romantechniek: onzichtbaarheid bereiken, zo doeltreffend zijn in de opbouw van het verhaal, waaraan zij kleur, dramatiek, subtiliteit, schoonheid en suggestieve kracht heeft gegeven, dat geen enkele lezer meer beseft dat er techniek aan te pas is gekomen. Betoverd als hij is door het kunstwerk heeft hij niet het gevoel dat hij aan het lezen is, maar beleeft hij een verzinsel dat in ieder geval voor hem even het leven vervangt.”

 

 

 

 

Mario_Vargas_Llosa
Mario Vargas Llosa (Arequipa, 28 maart 1936) 

 

 

 

 

De Vlaamse roman- en toneelschrijver Walter van den Broeck werd geboren in Olen op 28 maart 1941. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: De veilingmeester

 

"Noemt u mij maar Bo, want zo heet ik. Bo Van Dorselaer met een grote Vlaamse Van. Sommigen beweren, ik weet niet om welke reden - fysieke gelijkenis? stemtimbre? accent? - dat ik uw zoon ben. Wat ik niet geloof. Tenzij ik een ondergeschoven kind ben. Ik maak maar een grapje. Dat mijn moeder ooit vreemd zou zijn gegaan, en dan nog met u, nee... veel is mogelijk, zelfs veel van wat op het eerste gezicht onmogelijk lijkt, maar dat dus niet. Nee, daar is echt geen DNA-onderzoek voor nodig. Hoewel... waar kan je vandaag je hand nog voor in het vuur steken? Frequenteerde u in de jaren zeventig misschien ook La Perle? Ik ben er nog altijd niet uit, maar het is niet uitgesloten dat mijn moeder daar... ach, onzin natuurlijk. Mijn moeder toch niet.

Alle gekheid op een stokje, de laatste tijd word ik door een soort van wezenloosheid bevangen. Ik lijk aldoor op onvaste bodem te lopen, op wolken waar ik elk moment doorheen kan schieten. Mijn vrienden merken smalend op dat ik me steeds meer als een personage gedraag, als een verzinsel. Dat klopt met wat ik zelf ook voel, en dat heeft zo zijn redenen.

Voor ik u durf te zeggen waar ik eigenlijk voor ben gekomen, moet ik u mijn levensgeschiedenis vertellen. Dat zei ik ook al tegen uw echtgenote. Ik was bang te veel van uw kostbare tijd in beslag te zullen nemen. 'Als uw verhaal hem begint te vervelen, zal hij u dat wel op een niet mis te verstane manier duidelijk maken,' antwoordde ze. Dus waag ik het er maar op."

 

 

 

vandenbroeck_walter

Walter van den Broeck (Olen, 28 maart 1941)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Nelson Algren werd geboren op 28 maart 1909 in Detroit. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Chicago: City on the Make

 

„It isn't hard to love a town for its greater and its lesser towers, its pleasant parks or its flashing ballet. Or for its broad and bending boulevards, where the continuous headlights follow, one dark driver after the next, one swift car after another, all night, all night and all night. But you never truly love it till you can love its alleys too. Where the bright and morning faces of old familiar friends now wear the anxious midnight eyes of strangers a long way from home.““

(...)

 

"Yet once you've come to be part of this particular patch, you'll never love another. Like loving a woman with a broken nose, you may well find lovelier lovelies. But never a lovely so real."

(...)

 

"Between the curved steel of the El and the nearest Clark Street hockshop, between the penny arcade and the shooting gallery, between the basement gin-mill and the biggest juke in Bronzeville, the prairie is caught for keeps at last. Yet on nights when the blood-red neon of the tavern legends tether the arc-lamps to all the puddles left from last night's rain, somewhere between the bright carnival of the boulevards and the dark girders of the El, ever so far and ever so faintly between the still grasses and the moving waters, clear as a cat's cry on a midnight wind, the Pottawatomies mourn in the river reeds once more."

 

 

 

 

Nelson-Algren
Nelson Algren (28 maart 1909 - 9 mei 1981)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Chrétien Breukers werd geboren op 28 maart 1965 in het Limburgse Leveroy. Zie ook mijn blog van 12 oktober 2008 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

 

Vaders

 

Vaders hebben donkere gedachten.

Leren koffers vol papierwerk. Maagzuur

als het avond wordt. Vaders hebben praats

voor tien na elven, schateren het hardst

om woordspel, liefst van eigen makelij.

Zie: aan hun ledematen en hun romp

zit touw, waarmee men wordt bewogen. Uit

zichzelf bewegen doen ze niet. Vaders

zijn van weinig buigzaam materiaal

het resultaat. Maar lijken op zichzelf

en scheppen daar voortdurend vreugde in.

Vaders zijn zichzelf genoeg. Knekelmans

speelt op de achtergrond viool: een lied

dat vaders donkere gedachten geeft.

 

 

 

 

Overpeinzingen van het mannetje

 

4
‘Onder de douche ben ik gelijk
aan de jongen die zijn spieren
inzeept, aan de vrouw die mij
de adem afsnijdt. Onder de douche

natuurlijk wel. Mijn verlangen naar
een lichaam dat genadeloos en
onvoorwaardelijk aan mij gehoorzaamt
schrikt ze af. Ze zien het aan me.

Zo staan ze in de verste hoek
te denken aan elkaar. En ik, ik denk
aan de twee lijven die ik nooit

hebben zal. Bitter is het, in het zwembad,
onder de douche, te zijn, bitter; denk
maar niet dat je dat ooit vergeet.’

 

 

 

 

Breukers
Chrétien Breukers (Leveroy,  28 maart 1965)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lauren Weisberger werd geboren op 28 maart 1977 in Scranton, Pennsylvania. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Chasing Harry Winston

 

“When Leigh's doorbell rang unexpectedly at nine on a Monday night, she did not think, Gee, I wonder who that could be. She thought, Shit. Go away. Were there people who actually welcomed unannounced visitors when they just stopped by to "say hello" or "check in"? Recluses, probably. Or those friendly Midwestern folks she'd seen depicted in Big Love but had never actually met -- yes, they probably didn't mind. But this! This was an affront. Monday nights were sacred and completely offlimits to the rest of the world, a time of No Human Contact when Leigh could veg out in sweats and watch episode after beautiful TiVo'd episode of Project Runway. It was her only time alone all week, and after some intensive training on her part, her friends, her family, and her boyfriend, Russell, finally abided by it.

The girls had stopped asking for Monday-night plans at the end of the nineties; Russell, who in the beginning of their relationship had openly balked, now quietly contained his resentment (and in football season relished having his own Monday nights free); her mother struggled through one night a week without picking up the phone to call, finally accepting after all these years that she wouldn't hear from Leigh until Tuesday morning no matter how many times she hit Redial. Even Leigh's publisher knew better than to assign her Mondaynight reading...or, god forbid, knew not to log an interrupting phone call. Which is precisely why it was so incredible that her doorbell had just rung -- incredible and panic-inducing.

Figuring it was her super, there to change the air-conditioning filter; or one of the delivery guys from Hot Enchiladas, leaving a menu; or, most likely of all, someone just confusing her door with one of her neighbors', she hit Mute on the TV remote and did not move a muscle.“

 

 

 

LaurenWeisberger
Lauren Weisberger (Scranton, 28 maart 1977)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e maart ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

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Maksim Gorki, Russell Banks, Marianne Fredriksson, Bohumil Hrabal

De Russische schrijver Maksim Gorki (pseudoniem van Aleksej Maksimovitsj Pesjkov) werd geboren in Nizjni Novgorod op 28 maart 1868. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Bemerkungen aus dem Tagebuch. Erinnerungen

 

“Das Gebäude des Kreisgerichts brennt.
Das Dach ist schon eingestürzt, im Innern faucht das Feuer, seine gelbrote Watte kriecht aus den Fenstern, schleudert Papierasche in den schwarzen Nachthimmel. Niemand löscht den Brand.
An der Wut des Feuers weiden sich Gaffer, etwa dreißig an der Zahl. Wie schwarze Vögel stehen sie an den alten Kanonen des Artilleriemuseums, sitzen auf den langen Lafetten. Etwas Dummes, Neugieriges geht von diesen Rüsseln der Kanonen aus; irgendwie ausweichend und schief sind sie alle in Richtung der Staatsduma ausgestreckt: dort brodelt das Leben , dorthin werden mit Automobilen und zu Fuß verhaftete Generäle und Minister gebracht , dorthin bewegen sich dunkle Haufen von Menschen.
Ein junge, helle Stimme ruft:
„Genossen! Wer hat ein Stück Brot verloren?“
Bei den Kanonen geht, wie ein Wachposten, ein langer, gebeugter Mensch mit einer zotteligen Fellmütze auf und ab, das Gesicht ist von dem aufgestellten Kragen des Schafspelzes verdeckt. Er bleibt stehen und fragt jemanden in gedämpftem Ton:
„Heißt das, sie haben beschlossen, dass Vorstrafen gestrichen werden? Strafen werden aufgehoben?“
Man antwortet ihm nicht. Die Nacht ist kalt. Die gekrümmten Figuren der Bewohner schauen bewegungslos, fasziniert auf den gewaltigen Scheiterhaufen im Inneren der Mauern. Das Feuer beleuchtet die grauen Gesichter, spiegelt sich in den leblosen Augen. Die Menschen auf den Kanonen wirken irgendwie zerknittert und zerzaust, überraschend nutzlos in dieser Nacht der Wende Russlands auf einen neuen, noch schwierigeren, heroischen Weg.
„Ich sage: und was ist mit den Verbrechern? Gerichte wird es nicht mehr geben?“
Jemand antwortet halblaut, in spöttischem Ton:
„Keine Angst, sie werden dich nicht kränken, du bekommst dein Urteil.“
Und träge schleppt sich das seltsame Gespräch der nutzlosen nächtlichen Menschen dahin:
„Vor Gericht gestellt – das werden sie.“

 

 

 

MaksimGorki
Maksim Gorki (28 maart 1868 – 18 juni 1936)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Russell Banks werd geboren op 28 maart 1940 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Rule of the Bone

 

„You'll probably think I'm making a lot of this up just to make me sound better than I really am or smarter or even luckier but I'm not. Besides, a lot of the things that've happened to me in my life so far which I'll get to pretty soon'll make me sound evil or just plain dumb or the tragic victim of circumstances. Which I know doesn't exactly prove I'm telling the truth but if I wanted to make myself look better than I am or smarter or the master of my own fate so to speak I could. The fact is the truth is more interesting than anything I could make up and that's why I'm telling it in the first place.

Anyhow my life got interesting you might say the summer I turned fourteen and was heavy into weed but I didn't have any money to buy it with so I started looking around the house all the time for things I could sell but therewasn't much. My mother who was still like my best friend then and my stepfather Ken had this decent house that my mother'd got in the divorce from my real father about ten years ago and about that she just says she got a mortgage not a house and about him she doesn't say much at all although my grandmother does. My mom and Ken both had these cheesy jobs and didn't own anything you could rob at least not without them noticing right away it was gone. Ken worked as a maintenance man out at the airbase which is like being a janitor only he said he was a building services technician and my mom was a bookkeeper at the clinic which is also a nothing job looking at a computer screen all day and punching numbers into it.“

 

 

 

Banks
Russell Banks (Newton, 28 maart 1940)

 

 

 

 

De Zweedse schrijfster Marianne Fredriksson werd geboren in Göteborg op 28 maart 1927. Zie ook mijn blog van 12 februari 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009.

 

Uit: According to Mary Magdalene (Vertaald door Joan Tate)

 

„She heard him speaking in the marketplace in Antioch, the man called Simon, who came to be called Peter. He was the same as usual. The fisherman from the shore of Lake Gennesaret had kept his lofty figure and rocklike features. And his gaze, childish and shallow.

She also recognized some of his words.

Like an echo."Love one another," said the man in the marketplace.

Jesus had said that. But only now had she realized that he had never understood how little love people have.

"Love one another." The large man repeated the words, giving them a ring of law.

Then she could see that his gaze was ingenuous.

A moment later, Simon spoke of the light that was not to be hidden, and she thought with surprise that Jesus had not known that people were condemned to the shadows.

His own light dazzled him, she thought.

Perhaps that was why he chose the darkest of all deaths.

Then finally the prayer she knew so well. "Our Father . . . " And the crowd dispersed. A mocking laugh or two could be heard, but they soon ceased. Simon Peter's words contained a luminosity, a reflection of what had once been said. But they had lost their mystery.Was it a long time ago? Was it still going on? On her way home, she thought about how she had hated the big-mouthed fisherman, and was ashamed. So she tried to pray: "Dear Lord, forgive me my wicked thoughts."

Then she thought she should never have gone to the meeting. She should have known better. She had needed a great many years to forget, and she now no longer remembered Jesus' face, nor his hands, nor even his eyes or the mouth forming those amazing words. She had even banished the sweetness of the night from her memory. The smile was the most difficult. That could afflict her at any time in her everyday life.

A neighboring wife had told her that a prophet from the new sect was to speak in the marketplace in the Jewish sector of the town.

"I'm curious, but daren't oppose my husband," she had said.

"I'm curious about the new zealots, too," Mary had replied, with a bitter smile as she remembered Simon Peter thrice denying the Lord.“

 

 

 

Frederikson
Marianne Fredriksson (28 maart 1927 – 11 februari 2007)

 

 

 

 

De Tsjechische schrijver Bohumil Hrabal werd geboren in Brno-Židenice op 28 maart 1914. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2008. en ook mijn blog van 28 maart 2009.

 

Uit: Allzu laute Einsamkeit und andere Texte (Vertaald door Peter Sacher)

 

„Fünfunddreißig Jahre lang habe ich Altpapier an der mechanischen Presse gepreßt, fünfunddreißig Jahre lang hab ich mir gedacht, daß ich so, wie ich bisher gearbeitet hätte, ewig weiterarbeiten würde, daß diese Presse mit mir in Pension gehen würde, aber schon drei Tage nachdem ich die gigantische Presse in Bubny gesehen hatte, wurde genau das Gegenteil meiner Träume wahr. Ich kam zur Arbeit, und dort standen zwei junge Männer, ich erkannte sie sofort, es waren Mitglieder jener Brigade der sozialistischen Arbeit, sie waren gekleidet, als wollten sie Baseball spielen, orange Handschuhe und orange amerikanische Schirmmützen und blaue Overalls bis an die Brustwarzen, und unter den Hosenträgern hatten sie grüne Pullis an. Der siegreiche Boß hatte sie in meinen Keller geführt, zeigte auf meine Presse, und die jungen Männer richteten sich hier gleich häuslich ein, sie legten ein sauberes Papier auf den Tisch, und darauf stellten sie ihre Milchflaschen, und ich stand gedemütigt und betroffen daneben, stand völlig zermürbt daneben, und plötzlich, da fühlte ich mit Leib und Seele, daß ich mich nie würde anpassen können, daß ich in der gleichen Lage war wie die Mönche einiger Klöster, die sich, als sie erfahren hatten, daß der Kopernikus ganz andere kosmische Gesetze gefunden hatte als jene, die bis dahin Gültigkeit hatten, daß nämlich nicht die Erde der Mittelpunkt der Welt sei, sondern im Gegenteil, da nahmen sich diese Mönche also massenhaft das Leben, weil sie sich eine andere Welt als die, in der sie und durch die sie bis dahin gelebt hatten, einfach nicht vorstellen konnten. Der Boß sagte mir dann, ich solle den Hof kehren oder helfen oder gar nichts tun, denn ab nächste Woche würde ich im Keller der Verlagsdruckerei Melantrich weißes Papier zu verpacken haben, nichts anderes würde ich mehr verpacken als unbedrucktes weißes Papier“

.

 

 

Bohumil_Hrabal_Wall_Prague
Bohumil Hrabal (28 maart 1914 – 3 februari 1997)
Op een muur in Praag
 
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Léon-Gontran Damas, Éric-Emmanuel Schmitt, Schack von Staffeldt, Arsène Houssaye, Martien Beversluis

De Franstalige dichter uit Guyana Léon-Gontran Damas werd geboren op 28 maart 1912 in Cayenne. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007  en ook mijn blog van 28 maart 2009.

 

 

COMME UN ROSAIRE
s’égrène
pour le repos
d’une âme
mes nuits
s’en vont par cinq
dans un silence
de monastère
hanté

 

 

 

Ils sont venus ce soir

 

Ils sont venus ce soir où le
tam
tam
roulait de
rythme
en
rythme
la frénésie
des yeux
la frénésie des mains
la frénésie
des pieds de statues
DEPUIS
combien de MOI MOI MOI
sont morts
depuis qu'ils sont venus ce soir où le
tam
tam
roulait de
rythme
en rythme
la frénésie
des yeux
la frénésie
des mains
la frénésie
des pieds de statues

 

 

 

 

damas2
Léon-Gontran Damas (28 maart 1912 – 22 januari 1978)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en dramaturg Éric-Emmanuel Schmitt werd geboren op 28 maart 1960 in Lyon. Zie ook mijn blog van 28 maart 2007 en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

Uit: Milarepa (Vertaald door Inés Koebel)

 

“Alles begann mit einem Traum. Hohe Berge ... ein Gebäude oben auf dem Fels, ein roter Bau, von einem gedämpften Rot, einem Sonnenuntergangsrot; weiter unten Hundekadaver, die in einem Schwarm Fliegen verwesten ... Der Wind beugte mich nieder. Im Traum stand ich auf meinen beiden Füßen, aber ich kam mir sehr groß vor, größer als ich tatsächlich bin, ich ragte über mich hinaus – ein schmaler Körper –, papieren wie ein Schmetterlingsflügel. Mein Körper und doch nicht mein Körper. Unbändiger Haß pulsierte in meinem Blut und trieb mich dazu, auf allen Wegen nach einem Mann zu suchen, ich wollte ihn mit meinem Stock erschlagen; der Haß war so stark, daß er schließlich wie eine schwarze brodelnde Milch überkochte und ich davon erwachte.

Ich fand mich allein wieder, nur mit mir, zwischen meinen Laken, in meinem Zimmer in Montmartre, unter dem Himmel von Paris.

Der Traum belustigte mich.

Doch er ließ mir keine Ruhe, kam wieder.

Woher kommen die Träume?

Und warum verfolgte mich gerade dieser?

Nacht für Nacht wurde ich auf langen, steinigen Wegen von diesen Rachegelüsten verfolgt. Und immer diese Hundekadaver, und dieser Stock in meiner Hand, der nach dem Mann gierte, den er niederstrecken sollte.

Irgendwann wurde mir die Sache unheimlich. Im allgemeinen kommen die Träume und gehen wieder. Dieser Traum aber setzte sich in mir fest! Ich begann in zwei Welten zu leben, beide so konkret wie beständig: hier, in Paris, die Tagwelt, in der ich mich an den gleichen Möbeln stieß, an den gleichen Menschen, in der gleichen Stadt; und dort – aber wo dort? – die steinerne Welt hoher Berge, in der ich einen Mann töten wollte. Wenn die Träume im Wachen wiederkommen, wie soll man da nicht glauben, daß man zwei Leben lebt? Was für eine Tür hatte sich mir im Schlaf aufgetan?”

 

 

 

eric-emmanuel-schmitt
Éric-Emmanuel Schmitt (Lyon, 28 maart 1960)

 

 

 

 

De Deens-Duitse dichter Adolph Wilhelm Schack von Staffeldt werd geboren op 28 maart 1769 in Garz / Rügen. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

 

Gruss an den Sund

 

Du, zu dessen stillbespühlten Füssen
tausend Wimpeln Ruhestatt und Ziel
schwellend unter scwerbeladnem Kiel
zinsbar und behersscht zwei Meere fliessen.

 

Höre mit den ersten Purpurgüssen
aus der Sonnenurne, im Gewühl
fröher Schiffender, mein Saitenspiel
dich, o Sund! mit Wonnetönen grüssen.

 

Sieh, ich komm! auf rother Wegenbahn,
von der Zeitquell´ säuselt Ahnung nieder
ungeborne Zeiten wehn mich an.

 

Am Gestad erwacht Erinnrung wieder,
meine Kindheit blüht im Zauberbild
wieder auf dem heimischen Gefild.!

 

 

 

 

Staffeldt
Schack von Staffeldt (28 maart 1769 – 26 december 1826)

 

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en criticus Arsène Houssaye werd geboren op 28 maart 1815 in Bruyères. Zie ook mijn blog van 28 maart 2009

 

 

Je retrouve là-bas le taureau qui rumine

 

Je retrouve là-bas le taureau qui rumine
Dans le pré de Potter, à l'ombre du moulin ;
- La blonde paysanne allant cueillir le lin,
Vers le gué de Berghem, les pieds nus, s'achemine.

Dans le bois de Ruysdaël qu'un rayon illumine,
La belle chute d'eau ! - Le soleil au déclin
Sourit à la taverne où chaque verre est plein,
- Taverne de Brauwer que l'ivresse enlumine.

Je vois à la fenêtre un Gérard Dow nageant
Dans l'air ; - plus loin Jordaens : les florissantes filles !
Saluons ce Rembrandt si beau dans ses guenilles !

Oui, je te reconnais, Hollande au front d'argent ;
Au Louvre est ta prairie avec ta créature ;
Mais dans ces deux aspects où donc est la nature ?

 

 

 

 

houssaye
Arsène Houssaye (28 maart 1815 – 26 februari 1896)

 


De Nederlandse dichter en romanschrijver
Martien Beversluis werd geboren in Barendrecht op 28 maart 1894.  Zie ook mijn blog van 28 maart 2007
en ook mijn blog van 28 maart 2009

 

De Oorlogsidioot

 

III

Dit is het levend monument
van den soldaat, die is bekend.
Dit is de grafsteen, die verschanst,
waarop de vlam van 't leven danst.
Dit zijn de bloemen die verbleeken
Dit zijn de letters die nog spreken.

In dezen afgetobden geest
klinkt nóg de angst, die is geweest.
Hier giert de jammer, die verging,
nog levend in d'herinnering.
In hem kreunt al het leed wat voor
en na hem smeekt om uitkomst... hoor!

Het maant! het eischt! het schreit! en vloekt!
het wordt geprofeteerd! geboekt!
Het ritselt in den wind alom...
Men vraagt, men bidt, men schreeuwt er om!
Ik zelf zing het U bevend voor:
Sta stil bij dezen mensch en hoor!

 

 

 

 

beversuis
Martien Beversluis (28 maart 1894 – 18 februari 1966)

Getekend door Nans Amesz

Geschreven door Romenu om 20:06 Reageer op dit bericht

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