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Berichten van 8 april 2010 tot 9 april 2010

Charles Baudelaire, Joolz Denby, Albert von Schirnding, Johannes Bobrowski, Julius Hart

De Franse dichter Charles Baudelaire werd geboren in Parijs op 9 april 1821. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 ,mijn blog van 25 juli 2006 en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

 

L'Albatros

Souvent, pour s'amuser, les hommes d'équipage
Prennent des albatros, vastes oiseaux des mers,
Qui suivent, indolents compagnons de voyage,
Le navire glissant sur les gouffres amers.
À peine les ont-ils déposés sur les planches,
Que ces rois de l'azur, maladroits et honteux,
Laissent piteusement leurs grandes ailes blanches
Comme des avirons traîner à côté d'eux.
Ce voyageur ailé, comme il est gauche et veule!
Lui, naguère si beau, qu'il est comique et laid!
L'un agace son bec avec un brûle-gueule,
L'autre mime, en boitant, l'infirme qui volait!
Le Poète est semblable au prince des nuées
Qui hante la tempête et se rit de l'archer;
Exilé sur le sol au milieu des huées,
Ses ailes de géant l'empêchent de marcher.


De albatros

De leden der bemanning vangen op de boten
Vaak albatrossen en verdrijven zo de tijd
Met deze wijdgewiekte lome reisgenoten
Die ’t zeilschip volgen dat op zilte diepten glijdt.

Eenmaal aan dek gestald, nadat hij is gegrepen,
Laat deze vorst van het azuur beschaamd en plomp
Zijn brede witte vlerken deerniswekkend slepen
Als werkeloze riemen, hangend langs de romp.

Die hemelvaarder wekt een lachen en ontstellen!
Wat is hij log en lomp die eerst zo sierlijk was!
De één reikt met zijn smoelenschroeier, om te kwellen,
De ander aapt de kranke na met manke pas!

De dichter lijkt die prins der hoogste regionen
Die elke schutter tart en rijdt op de orkaan;
Verbannen aan de grond, waar bek en vuilbek wonen,
Kan hij door reuzenvleugels amper staan of gaan.


Vertaald door Petrus Hoosemans

 

 

 

L'aube spirituelle

 

Quand chez les débauchés l'aube blanche et vermeille
Entre en société de l'Idéal rongeur,
Par l'opération d'un mystère vengeur
Dans la brute assoupie un ange se réveille.

Des Cieux Spirituels l'inaccessible azur,
Pour l'homme terrassé qui rêve encore et souffre,
S'ouvre et s'enfonce avec l'attirance du gouffre.
Ainsi, chère Déesse, Être lucide et pur,

Sur les débris fumeux des stupides orgies
Ton souvenir plus clair, plus rose, plus charmant,
A mes yeux agrandis voltige incessamment.

Le soleil a noirci la flamme des bougies ;
Ainsi, toujours vainqueur, ton fantôme est pareil,
Ame resplendissante, à l'immortel soleil !

 

 

 

 

Baudelaire

Charles Baudelaire (9 april 1821 – 31 augustus 1867)

Gefotografeerd in 1854 door Felix Nadar

 

 

 

 

De Engelse dichteres, schrijfster en “spoken-word artist” Joolz Denby werd geboren op 9 april 1955 in Colchester. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: Murder

 

„You’d have thought I’d recognise murder when I saw it; after all, it’s the stuff of films, TV plays, novels—it’s everywhere, a national obsession, even then. But I didn’t. There it was, happening on the cruddy old sofa as I half-rose from the armchair, still laughing, my voice a weak little thing saying stop it, stop it, guys, and not realising what I was witnessing.

So long ago, now. Looking back it’s easier to remember other things than that moment; things like the hot rush of youth, and the way none of us cared about being cold, or poor, or even hungry sometimes. I remember us making stuff and rushing to wake up sleepy friends at four in the morning so they could mumble yeah, yeah, t’riffic when you read them your new poem, or they listened to your new song, or stared blurrily at your new painting. Our favourite guessing game was: Who’d play us in the Hollywood film of our brilliant lives? And passing round the bottle of cheap, filthy British wine, so pink and false it coated your teeth with an acidic fur, we’d laugh ourselves into stomach-ache and hiccups - and still secretly believe it was only a matter of time.

Man, so many people living in that house, and no-one paying the rent. Musicians, poets, artists, piss-artists and fashion freaks. All the raggle-taggle, backcombed, dancers and thieves, the bright-eyed and the chancers, the lost and the ruined. A river of voices flowed in through the blistered front door and out into the back yard, pooling in the sitting room to eat scavenged leftovers and talk until sleep knocked you sideways on the heaps of Oxfam overcoats and fag-burned doss-bags. Even now, there are some faces I can’t put a name to and some names that bring back faces from the depths of memory like pale fish swimming up through the black peat-water of a deep tarn.“

 

 

 

 

Denby
Joolz Denby (Colchester, 9 april 1955)

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver, essayist en criticus Albert von Schirnding werd geboren op 9 april 1935 in Regensburg. In 1951 publiceerde hij zijn eerste gedichten. Na zijn afstuderen aan de oude middelbare school, studeerde hij klassieke filologie bij Rudolf Pfeiffer in München en Walter Jens in Tübingen. Een deel van het semester bracht hij door als een "vakantie secretaris“'met Ernst Jünger in Wilflingen. Van 1965 tot 1998 doceerde hij in München aan het Ludwig Gymnasium. Als freelancer voor de Süddeutsche Zeitung in 1970 engageerde hij zich voor een aan het humanisme en de Verlichting georiënteerde pedagogiek en tegen een "conservatieve trendbreuk 'in het onderwijs. Hij staat bekend als een productief literair criticus , als tolk van de Griekse filosofie en als auteur van autobiografische proza schetsen die hij vanaf de late jaren 1980 in verhalenbundels publiceerde.

 

Uit: Alphabet meines Lebens

 

„Schwierige Sätze und Menschen sind nicht sein Fall. Zu lange hat er sich mit ihnen herumgeschlagen, Tiefe vermutet, wo nur Dunkel und Unordnung herrschten, Aufschlüsse erhofft im Unwegsamen. Er kann auch nicht das Bedauern darüber teilen, dass die Originale im Aussterben sind, und wenn ihn jemand mit einem "interessanten", gar "bedeutenden" Menschen bekannt machen will, geht er in Deckung. Licht ist sein Lieblingswort, das Licht auf den Dingen verleiht ihnen erst ihren Wert; wenn er jemanden liebt, liebt er das Licht, das von diesem Menschen auf die Welt fällt und ihn alles mit anderen Augen sehen lässt. Er neigt dazu, Kinder und Künstler maßlos zu überschätzen. Warum? Kinder können so unleidlich sein, ihre Unbarmherzigkeit hat jeder einmal zu spüren bekommen. Aber sein Vorurteil für den Zauber des Anfangs konnte durch Erfahrungen nicht erschüttert werden. Im Anfang steckt das Gute, das Goldene Zeitalter liegt hinter uns. Das Kind gilt ihm als sein Abgesandter, als Bote und Bürge morgendlicher Erneuerung.Auch Jugendlichen gegenüber droht sein kritisches Vermögen zu versiegen. Ihn fasziniert ihre Unverfangenheit in das, was die älteren, ihn selber eingeschlossen, bändigt: die Fesseln des Habens, des Sicherheitsstrebens, der Sorge. Mit der Option für das Helle hängt seine Parteinahme für die Vernunft, sein hartnäckiger Glaube an die Macht der Aufklärung zusammen. Als Mangel empfindet er seine Hemmung, sich vorbehaltlos von Zeit zu Zeit dem Gefolge des Dionysos anzuschließen, in einer kollektiven Stimmung, im Rausch eines Festes das eigene Ich zu vergessen, überhaupt sich einfach einmal gehen zu lassen; das Auge des Bewusstseins schließt sich nie. Immerhin ist es gut, gegen Gespensterfurcht gefeit zu sein, vor allem, wenn man einen Teil seiner Zeit in einem mittelalterlichen Schloss verbringt. Endzeit-Gesichte und Jenseitsvisionen bedrücken ihn nicht. Auch bleiben ihm die Sterne jede Auskunft auf Schicksalsfragen schuldig. Klarheit ins Dunkel bringen, Hand an die Fesseln legen, die den Kopf der Höhlenbewohner am Umdrehen, die Beine am Aufstehen und Gehen hindern - was kann es, denkt er, Höheres geben? Er ist nämlich Lehrer. Das war schon der glühende Wunsch des Jungen, der immer nur lernen konnte, indem er, weithin hörbar, einer imaginären Schülerzahl den Stoff beibrachte. Er lernte für die Schule, nicht fürs Leben. Auch das Studium bedeutete ihm, obwohl er seine Lieblingsfächer: die alten Sprachen und deutsche Literatur gewählt hatte, für sich genommen, nichts. Ungeduldig absolvierte er die Semester, um wieder an den Ort zurückkehren zu können, den er nur widerwillig verlassen hatte.“

 

 

 

Schimding
Albert von Schirnding (Regensburg, 9 april 1935)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, dichter en essayist Johannes Bobrowski werd geboren op 9 april 1917 in Tilsit. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

 

 

Der Ilmensee 1941

 

Wildnis. Gegen den Wind.

Erstarrt. In den Sand

eingesunken der Fluß.

Verkohltes Gezweig:

das Dorf vor der Lichtung.

Damals sahen wir den See —

— Tage den See. Aus Licht.

In der Wegspur, im Gras

draußen der Turm,

weiß, fort wie der Tote von seinem

Stein. Das geborstene Dach

im Krähengeschrei.

— Nächte den See. Der Wald.

In die Moore hinab

fällt er. Den alten Wolf,

fett von der Brandtstatt,

schreckte ein Schattengesicht.

— Jahre den See. Die erzene

Flut. Der Gewässer steigende

Finsternis. Aus den Himmeln

einmal

schlägt sie den Vogelsturm.

Sahst du das Segel? Feuer

stand in der Weite. Der Wolf

trat auf die Lichtung.

Hört nach des Winters Schellen,

heult nach der ungeheuren

 

 

 

 

Die Heimat des Malers Chagall

 

Noch um die Häuser

der Wälder trockener Duft,

Rauschbeere und Erdmoos.

Und die Wolke Abend,

sinkend um Witebsk, aus eigener

Finsternis tönend. Ein schütt'res

Lachen darin, als der Ahn

lugte vom Dach

in den Hochzeitstag.

Und wir hingen in Träumen.

Aber es ist Verläßliches

um unsrer Väter Heimatgestirne gegangen,

bärtig, wie Engel, und zitternden Mundes,

mit Flügeln aus W eizenf eidern:

Nähe des Künftigen, dieser

brennende Hörnerschall,

da es dunkelt, die Stadt

schwimmt durch Gewölk,

rot.

 

 

 

 

Bobrowski

Johannes Bobrowski (9 april 1917 – 2 september 1965)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Julius Hart werd geboren op 9 april 1859 in Münster. Zie ook mijn blog van 9 april 2009.

 

 

Nachtwache

 

Um Haupt und Leib mir wallen

Dunkle Nebel der Nacht,

Auf Herz und Sinne fallen

Finsternisse mit Macht.

 

Die düst'ren Wolken schreiten

Drohend über das Land,

Schatten vorübergleiten

Und fassen mein Gewand.

 

Sie fassen an meine Seele

Und greifen in mein Hirn,

O lösche in Nacht und Schwele –

Verlösche nicht mein Gestirn.

 

O wasche mit Feuerwellen

Von meinem Busen die Schuld,

Ström' über mich den hellen

Glanz deiner Gnade und Huld.

 

Ich bin eine zitternde Leuchte,

Ich bin ein schwaches Rohr –

Du, schau meiner Augen Feuchte,

Gnade führ' mich empor!

 

 

 

 

Hart
Julius Hart (9 april 1859 – 7 juli 1930)

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 14:32 Reageer op dit bericht

Arnold Stadler, Bernard-Marie Koltès, Lev Kopelev, Carl Amery, Leonard Wibberley

De Duitse schrijver Arnold Stadler werd geboren op 9 april 1954 in Meßkirch. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2008 en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: Salvatore

 

„»Daraus könnte ein ganzes Buch werden!«, sagte Bernadette immer dann, wenn sie nicht mehr weiterwusste. Und Salvatore? Immer noch wartete er, wenn er auch schon lange nicht mehr genau wusste, worauf.

Aber das war es ja gerade, was sein Warten ausmachte. Das hatte Salvatore mit der Zeit herausgefunden. Er wartete auf alles, als wäre es auf nichts. Als wäre es nicht nichts,

sondern etwas. Und dieses Etwas wäre nicht nichts, sondern alles. Worauf er wartete. Je mehr er wartete, desto mehr wartete er. Jeder Tag konnte der erste sein. So wartete Salvatore immer noch, wenn er seine Tage hatte. Und doch mit einer Ungeduld: Noch bei der einen Zigarette, dachte er schon wieder an die nächste. Und so ein Tag war wieder einmal heute.

Wie jeden Morgen, wenn er nicht zu Hause war, rief er Bernadette an, um sich mit einem schönen Gedanken von ihr in den Tag hinein zu verabschieden – und auch, um ihr und sich Mut zu machen, als wäre das Leben etwas, das nur mit Mut und einer richtigen Verhaltenstherapie bewältigt werden könnte. Und das richtige Verhalten benötigte die richtige Einstellung: das positive Denken. Heute Morgen hatte er ihr gesagt: »Ich sehe auf einen blühenden Kirschbaum!

«, und sie hatte geantwortet: »Und ich sehe auf ein schmutziges Fenster. Ich werde heute ranmüssen!« So war sie. Und so war er. Linkshändig und ein Träumer, schon am Morgen. So einer wie er liebte so eine wie sie. Auch das war ihm wieder eingefallen. Zunächst war noch gar nichts gewesen.

Zeit des inneren Auges, voller Nachtgespenster. Es war noch stockfi nster gewesen in seinem Zimmer, und auch in ihm, als er beschloss, aufzustehen, damit es mit dem Sichhin-und-her-Wälzen ein Ende hätte. Oftmals war er ganz schnell eingeschlafen, und dann aber, besonders wenn es ein

Alkoholabend gewesen war, den Bernadette, die sich mit dem Trinken zurückhalten konnte, »schön« nannte, schon nach einer Stunde aufgeschreckt, und ihm war alles eingefallen, wer alles dabeigesessen hatte, wie mit ihm wieder einmal die Pferde durchgegangen waren, wie er sich um Kopf und Kragen geredet hatte, ja, er kam sich immer sehr ausgelauscht vor, die anderen sagten nichts, er sagte alles, je weniger die anderen überhaupt etwas sagten, desto mehr sagte er alles,

gab er alles bekannt, bis hin zur Höhe seiner Schulden bei der Sparkasse und bis hin zu der Partei, die er gewählt hatte, nämlich: gar keine.“

 

 

 

ArnoldStadler
Arnold Stadler (Meßkirch, 9 april 1954)

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver Bernard-Marie Koltès werd geboren in Metz op 9 april 1948. Zie ook mijn blog van 9 april 2007  en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: Sallinger

 

„Al : Mais je suis Al tout de même, ancien soldat de l'armée américaine, et si vous n'en croyez rien, si mon allure vous égare, moi, je m'y reconnais très bien. Ne vous y trompez pas : il est des généraux, même, qui dans le civil ont des allures curieuses, un genre à la française, des allures de poules ; eh bien, voyez les dieux qu'ils sont sur un champ de bataille. Or moi, deux mots à la radio m'ont brusquement remis dans le nez cette odeur familière, nocturne, si lointaine déjà, des campements de guerre - l'odeur d'homme et de forêt - et dans mes oreilles, les bruits profonds et inquiets de la jungle piégée et des hommes en éveil ; et, au fond de mes yeux, l'infini dessin des cercles des avions qui tournent en silence, et vous tiennent debout ; oh, le goût de la guerre, le vrai goût de l'Amérique, que j'ai bien reconnu. Il faut s'être trouvé, un matin, après l'affrontement, seul, égaré, épuisé, sur un terrain inconnu et hostile, tout fumant encore et couvert de cadavres, et se réveiller là d'un évanouissement ; il faut avoir voulu mourir, un jour, dans l'enfer étranger ; alors soudain, c'est là que votre oreille frémit, que votre cœur se réchauffe ; tout à coup, dans cette plaine ennemie chaude encore de sang, quand vous vous croyiez seul et appeliez la mort, il résonne près de vous quelques mots dits tout bas, un juron de chez nous, quelque chose comme "What a mess !" ou "Where are my boots ?", n'importe quoi, mais soudain cet accent familier, le goût de notre Amérique au fin fond de l'enfer, qui vous ramène à la vie, et que j'ai reconnu, ce soir.“

 

 

 

bernard-marie_koltes
Bernard-Marie Koltès (9 april 1948 – 15 april 1989)

 

 

 

 

De Russische schrijver Lev Zinovevitsj Kopelev werd op 9 april 1912 in Kiev geboren. Zie ook mijn blog van 9 april 2007 en ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: Aufbewahren für alle Zeit (Vertaald door Heddy Pross-Weerth)

 

"Grausame Feiglinge - das ist ein ganz besonders übler Menschenschlag. Feigheit gebiert viele Laster. Ein gutmütiger Feigling wird niemals niederträchtige Handlungen anstiften, wird niemanden absichtlich dem Henker zutreiben. Der gute Feigling fürchtet nicht nur den eigenen Schmerz, den eigenen Tod, er fürchtet auch für andere. Der grausame Feigling ist von Grund auf schlecht, er rächt sich für ausgestandene eigene Angst, sobald er sicher ist, dass er ungestraft quälen, erniederigen, töten kann.

Es sind archaische Instinkte, die Kinder zu Tierquälereien veranlassen, grausame Instinkte - bei Knaben häufiger als bei Mädchen -, vormenschliches, animalisches Erbe aus der allerfrühesten Beziehung zur Welt. In ihrer vollsten Ausprägung treten diese Instinkte beim grausamen Feigling in Erscheinung. Und am schändlichsten , am gemeinsten ist jene Feigheit, die nicht nur grausam, sondern auch ehrgeizig ist, die sich prunkvoll ideologisch verbrämt. Sie erzeugt lebensfrohe Mörder und wollüstige Henker, die nicht nur schamlos und skrupellos zu Werke gehen, sondern sich dessen auch noch stolz-bescheiden rühmen, mit ihrer eigenen Grausamkeit prahlen in der Überzeugung, dem Staat, dem Vaterland, dem Gesetz oder sonst einem hohen abstrakten Begriff zu dienen."

 

 

 

 

kopelew
Lev Kopelev (9 april 1912 – 18 juni 1997)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en milieu-acrivist Carl Amery werd als Christian Anton Mayer op 9 april 1922 in München geboren. Zie ook mijn blog van 9 april 2009.

 

Uit: Global Exit

 

“Unsere Lebenswelt könnte untergehen. Dies wäre die Folge unserer Fortschritte in der Naturbeherrschung und unserer Unfähigkeit (oder Unwilligkeit), diese Fortschritte lebensgerecht zu ordnen und zu überwachen.
Daß es dazu kommen kann, ist nicht unlogisch. Aber daß es dazu kommen muß, ist nicht zwingend.
Homo sapiens sapiens, erst vor kurzem in die Lebenswelt entbunden, begriff diese als Gefahr und Beute. Was er zum Überleben benötigte, fand er zur Not in seinem Kopf und in den Sinnen vor, und er folgte (was blieb ihm anderes übrig?) zunächst dem Programm alles Lebendigen, gespeichert im limbischen Reptiliengehirn: Nähre dich redlich oder unredlich, hol dir, was du schnappen kannst, multipliziere dich, mach's dir so bequem, wie's dir die Welt erlaubt, mit den dir erreichbaren Ressourcen. (So weiß es schon und so handelt, viel tiefer unten auf der Skala des Lebendigen, das Programm der Bierhefe: Sein folgerichtiger Endpunkt, kulturell vom Brauer herbeigeführt, ist der Erstickungstod in den eigenen Exkrementen. Causa finalis, Endziel: Das könnten wir durchaus erleben.)

Homo sapiens - homo demens
Daneben aber, vielmehr darüber, das eigentliche Humane -und das ist nicht die Einbrecher- und Diebesgeschicklichkeit des homo oeconomicus: Kisten aufeinanderstapeln, um an die Bananen zu kommen, dergleichen schafft Vetter Schimpanse allemal. Das spezielle Humanum, die wirkliche Differenz zur Zoologie, das ist die Reflexion der eigenen Lust und Pein, der Blick auf die Schatten an der Höhlenwand - und der Versuch, dies alles (das Fressen, das Gefressenwerden, den Auf- und Untergang der Sonne, das Traumgespräch mit dem verstorbenen Vater, die Angst vor den tausend Augen von den nahen Hügeln, den unentrinnbaren Tod) zum verständlich-verständigen Muster zu ordnen - to establish order out of noise. So entstehen Epen und Kathedralen, so entstehen aber auch Wahnsinnssysteme und Wahnsinnstaten der verschiedensten Art und Schattierung, der homo sapiens ist unvermeidlich und von Anfang an auch der homo demens, der Verrückte in Zeit und Raum.“

 

 

 

Amery
Carl Amery (9 april 1922 – 24 mei 2005)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 9 april 2009.

 

De Iers-Amerikaanse schrijver Leonard Wibberley werd geboren op 9 april 1915 in Dublin.

Geschreven door Romenu om 14:29 Reageer op dit bericht

Gerard Reve, Hanz Mirck, Christoph Hein, Nnedi Okorafor, Barbara Kingsolver

Vandaag is het precies 4 jaar geleden dat de Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve overleed. Zie over Reve ook mijn blog van 14 december 2007,  mijn blog van 14 december 2006. en mijn blog van 9 april 2006 , mijn blog van 14 december 2009 en ook mijn blog van 14 december 2008. Alle bijdragen over Reve zijn te vinden via de tags.

 

 

Graf te Blauwhuis

voor buurvrouw H. te G.

 

Hij rende weg, maar ontkwam niet,

en werd getroffen, en stierf, achttien jaar oud.

Een strijdbaar opschrift roept van alles,

maar uit een bruin geëmailleerd portret

kijkt een bedrukt en stil gezicht.

Een kind nog. Dag lieve jongen.

 

Gij, die koning zijt, dit en dat, wat niet al,

ja ja, kom er eens om,

 

Gij weet waarom het is, ik niet.

Dat Koninkrijk van U, weet U wel, wordt dat nog wat?

 

 

 

 

reve
Gerard Reve (14 december 1923 -  8 april 2006)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Hanz Mirck werd geboren op 8 april 1970 te Zutphen. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en mijn blog van 3 april 2007  en ook mijn blog van 8 april 2008 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Het geluk weet niets van mij

 

Het geluk weet niets van mij:
het woont, denk ik, teruggetrokken op het land.
Niemand vertelt het geluk ooit over
het nut van telfoonboeken. Of over regenjassen,
het lover van geboomte, of de liefde.
Niets weet het, helemaal niets. (Het meisje
tegenover me in de trein slaapt
zonder te hebben gezegd waar ze er uit moet.)

Kent het geluk de reeën met gespitst oor
die ik gezien heb langs het spoor?

 

 

 

Nachtwacht

 

 's Nachts als ik slaap laat ik ze me dolen
door haar binnenste, geeft mijn voetstappen
terug, weerspiegelt me in de donkere etalage
van de lampenzaak - stil, maak haar iet wakker

 

Straks kun je de plek in de uiterwaarden nog zien
waar ze heeft liggen dromen van een grootse toekomst,
een keizespaleis op het 's Gravenhof, de nachtmerrie
van bevolkingsoverschot brengt grootheidswaan

 

Als ze opschrikt wordt ze de eerste stad die in de IJssel
sprong. Later als ze groot is gaat ze uit , de schouwbrg,
concerten, poëzie, maar nu slaapt ze nog, murmelend

 

onder putdeksels, fantaseert een dakgoot vol chocola,
misselijk schmiert ze zich de geschiedenis in. Ik ga nu
weg, zacht. Vaarwel, saluut aan de aflossing van de wacht

 

 

 

hanzmirck

Hanz Mirck (Zutphen, 8 april 1970)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, essayist en vertaler Christoph Hein werd geboren op 8 april 1944 in Heinzendorf in Silezié. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008.en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

 

Uit: Frau Paula Trousseau

 

„Drei Wochen zuvor hatte sich Paula bei ihm gemeldet, so erschien es ihm jedenfalls. Er war derart merkwürdig und unerklärlich auf ihren Namen gestoßen, dass er den ganzen Tag immer wieder an sie denken musste und schließlich mit einem befreundeten Computerspezialisten telefonierte, um von ihm eine Erklärung für das Geschehene zu bekommen.

An jenem Tag hatte Sebastian Gliese an seinem Schreibtisch vor der geöffneten Adressendatei gesessen, um eine Telefonnummer zu suchen. Die Sekretärin hatte zwei Jahre zuvor sämtliche Namen und Anschriften seiner alten Rolodex-Kartei in den Computer übertragen. Es war eine Liste von mehreren hundert Namen, da er nie eine Adresse löschte, auch wenn es seit Jahren keinen Kontakt mehr gab und die Angaben möglicherweise überholt waren. Als er die Namen durchrollen ließ, stutzte er. Der Name Paula Trousseau war zweimal vorhanden. Er öffnete nacheinander beide Adresskarten, sie waren identisch, seine Sekretärin musste aus Versehen die Adresse zweimal abgeschrieben haben. Er erinnerte sich an Paula, die er ein halbes Leben lang nicht gesehen hatte, dann löschte er die Dublette. Der Computer fragte, ob dieser Eintrag tatsächlich gelöscht werden solle, er drückte nochmals die Taste, und auf dem Bildschirm erschien für Sekunden der Vermerk: gelöscht am 22. Mai.

Als er sich vergewissern wollte, dass ihre Adresse nur noch einmal vorhanden ist, war ihr Name nicht mehr zu finden. Beide Einträge waren verschwunden, Paula Trousseau existierte in seinem Computer nicht mehr. Er versuchte, die Löschung rückgängig zu machen, aber das war nicht möglich oder er dafür zu ungeschickt. Er grübelte, worin der Fehler bestanden haben könnte. Ein Freund, den er anrief, weil er sich von ihm eine Lösung des Problems erhoffte, erklärte ihm lediglich, so etwas komme vor, er solle eben stets eine Sicherheitsdatei anlegen, um sich vor solchen Überraschungen zu schützen.“

 

 

 

Christoph_Hein
Christoph Hein (Heinzendorf, 8 april 1944)

 

 

 

 

De Afrikaanse-Amerikaanse schrijfster Nnedi Okorafor werd geboren op 8 april 1974 in Cincinnati, Ohio. Zie ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Uit: Amphibious Green

 

„The little girl in the car sat quietly in a sea of daisies staring at the tiny white frog in the plastic bag. The African clawed frog was a gift from her mother. Nevertheless, it simply would never replace Baxter, even if it was from the same place as her parents. Ada poked at the plastic bag sending the frog into a fit of watery energy. When it tired, it slowly sank back to the bottom of the bag, motionless again.

From the driver's seat, her mother smiled. Ada was her most sensitive child. She was like a human tuning fork. Maybe Ada wouldn't forget about the toad but at least her attention would be occupied for a while.

"You guys look look!" Ada exclaimed bursting into the living room, the pet shop plastic bag shaking violently in her tight grip. "Mommy got me this!"

Her oldest sister, Chinyere, who sat in front of the wide screen television only grunted. She was too grown up for such childish nonsense. Iheoma sat at the family computer. She glanced at Ada with a hint of interest. She was in the midst of her most wonderful poem ever and was a little annoyed at the interruption. She squinted at the bag. "Why the thing is almost, like, microscopic!" she said. She turned back to her poem. "Now quit bugging me. A poet is not to be interrupted."

Ada set up the aquarium with shaking hands. No, the frog wasn't Baxter but it sure was cute. It had beady black eyes and a permanent smile stretched across its face. The twelve-gallon aquarium decorated with plastic sea plants and blue stones was a paradise for the tiny frog. She sat and watched its stop-go movements for hours. The transparent smooth skinned creature pumped its legs, its eyes brooding and its short hands limp. Every so often a bubble of air would escape its tight lips.“

 

 

 

okorafor

Nnedi Okorafor (Cincinnati, 8 april 1974)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Barbara Kingsolver werd geboren op 8 april 1955 in Annapolis, Maryland. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2008 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Uit: Small Wonder

 

„I have places where all my stories begin.

One is a log cabin in a deep, wooded hollow at the end of Walker Mountain. This stoic little log house leans noticeably uphill, just as half the tobacco barns do in this rural part of southern Appalachia, where even gravity seems to have fled for better work in the city. Our cabin was built of chestnut logs in the late 1930s, when the American chestnut blight ran roughshod through every forest from Maine to Alabama, felling mammoth trees more extravagantly than the crosscut saw. Those of us who'll never get to see the spreading crown of an American chestnut have come to understand this blight as one of the great natural tragedies in our continent's history. But the pragmatic homesteaders who lived in this hollow at that time simply looked up and saw a godsend. They harnessed their mule and dragged the fallen soldiers down off the mountain to build their home.

Now it's mine. Between May and August, my family and I happily settle our lives inside its knobby, listing walls. We pace the floorboards of its porch while rain pummels the tin roof and slides off the steeply pitched eaves in a limpid sheet. I love this rain; my soul hankers for it. Through a curtain of it I watch the tulip poplars grow. When it stops, I listen to the woodblock concerto of dripping leaves and the first indignant Carolina wrens reclaiming their damp territories. Then come the wood thrushes, heartbreakers, with their minor-keyed harmonies as resonant as poetry. A narrow beam of sun files between the steep mountains, and butterflies traverse this column of light, from top to bottom to top again, like fish in a tall aquarium.“

 

 

kingsolver
Barbara Kingsolver (Annapolis, 8 april 1955)


Zie voor nog meer schrijvers van de 8e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:12 Reageer op dit bericht

Martin Grzimek, John Fante, Glendon Swarthout, Hégésippe Moreau, Johann Christian Günther

De Duitse schrijver Martin Grzimek werd geboren op 8 april 1950 in Trutzhain, Hessen. Zie ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Uit: Die unendliche Straße

 

„Wo warst du heute Nachmittag, Hagen?«

Malte hatte wieder diese nervige Quetschstimme, als er mich das fragte.

»Weg«, sagte ich.

»Wo denn weg?«

»In der Hölle?«

Mir fiel nichts Besseres ein. Ich war damals fast dreizehn Jahre alt und mein Bruder gerade erst sechs. Er saß auf der Schaukel im Garten, wippte vor und zurück, wobei er versuchte, sich mit den Füßen vom Boden abzustoßen, den er aber mit seinen kurzen Beinen nur ab und zu erreichte, und fragte: Wo warst du heute Nachmittag? — Was für eine blöde Frage. Er wusste doch, wo ich gewesen war.

»Soll ich dich ein bisschen anstoßen, Malte?«

»Ja, gern.«

Ich drückte ihm mit den Händen in den Rücken, so dass er mehr Schwung bekam.

»Gefällt dir das?«, fragte ich.

»Toll«, sagte er.

Und noch ein Stoß und noch einer.

»Hui?«, schrie er.

»Ich bin beim Sport gewesen, in der Basketball- AG«, sagte ich.

Das war für mich wirklich die Hölle. Ich brachte einfach keinen Korb zu Stande. Das ärgerte mich schon selbst genug. Und dann kommt auch noch Malte mit seinem: Wo warst du heute Nachmittag?

»Hör auf1.«, schrie ei . »Das reicht'«

»Warum?«, fragte ich.

»Nicht so hoch. Ich hab Angst!«

Angst? Jeder hat Angst. Auch ich hatte manchmal Angst, aber ich hätte das niemals zugegeben.

Malte schaukelte schon in ziemlich hohen Bögen. Ich stupste ihn immer heftiger von mir weg, und er flog davon, so :hoch, dass er nicht mehr hätte abspringen können.

»Hör aufl«, schrie err in Panik.

»Das ist nur die Vorhölle!«, sagte ich.“

 

 

 

MartinGrzimek
Martin Grzimek (Trutzhain, 8 april 1950)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver John Fante werd geboren in Colorado op 8 april 1909. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Uit: Ask the Dust

 

„One night I was sitting on the bed in my hotel room on Bunker Hill, down in the very middle of Los Angeles. It was an important night in my life, because I had to make a decision about the hotel. Either I paid up or I got out. that was what the note said, the note the landlady had put under my door. A great problem, deserving acute attention. I solved it by turning out the lights and going to bed.

In the morning I awoke, decided that I should do more physical exercise, and began at once. I did several bending exercises. Then I washed my teeth, tasted blood, saw pink on the toothbrush, remembered the advertisements, and decided to go out and get some coffee.

I went to the restaurant where I always went to the restaurant and I sat down on the stool before the long counter and ordered coffee. It tasted pretty much like coffee, but it wasn't worth the nickel. Sitting there I smoked a couple of cigarets, read the box scores of the American League games, scrupulously avoided the box scores of National League games, and noted with satisfaction that Joe DiMaggio was still a credit to the Italian people, because he was leading the league in batting.

A great hitter, that DiMaggio. I walked out of the restaurant, stood before an imaginary pitcher, and swatted ahome run over the fence. Then I walked down the street toward Angel's Flight, wondering what I would do that day. But there was nothing to do, and so I decided to walk around the town.

I walked down Olive Street past a dirty yellow apartment house that was still wet like a blotter from last night's fog, and I thought of my friends Ethie and Carl, who were from Detroit and had lived there, and I remembered the night Carl hit Ethie because she was going to have a baby, and he didn't want a baby. But they had the baby and that's all there was to that. And I remembered the inside of that apartment, how it smelled of mice and dust, and the old women who sat in the lobby on hot afternoons, and the old woman with the pretty legs. Then there was the elevator man, a broken man from Milwaukee, who seemed to sneer every time you called your floor, as though you were such a fool for choosing that particular floor, the elevator man who always had a tray of sandwiches in the elevator, and a pulp magazine.“

 

 

 

john-fante
John Fante (8 april 1909 – 8 mei 1983)

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Glendon Fred Swarthout werd geboren op 8 april 1818 in Pinckney, Michigan. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

Uit: Skeletons

 

„I love GOOD and hate EVIL.

One thing I get a bang out of is reading aloud to a roomful of middle-aged children, ten to fourteen. I need to see how they react.  What makes them laugh or cry, what grabs and engrosses them.

I was about to read a few pages, but first I had to set the stage.

“How many of you have flown?” I asked. Of the seventeen in the room, sixteen raised hands. Not surprising in New York. “Okay,” I said. “Now, how many have ever seen a fly on a plane?” Two raised hands, a few made faces. “Well, probably most of you have, and never thought about it. Next time you fly, notice. Usually you’ll see a fly or two hanging around the galley, where the stewardesses prepare meals. And why do flies fly? Why, because they enjoy travel, just as you do. And think of it--all a fly has to do is look at a schedule, decide where he’d like to go, pick his flight, fly to that gate, buzz aboard, and away he goes. No X-ray, no hand-luggage inspection.  Free. And first-class, too, because the food and booze are better.

The phone rang.

“Jimmie?”

I went weak. Tyler Vaught.

“Wrong number,” I said.

I hung up on her, resumed. “Excuse me, kids, just my ex-wife. Where were we? Oh yes. I suppose most of you have seen JFK. Well, the next time you go out there, go to the TWA terminal, stand in the center of the big room, and look up near the ceiling, in the northeast corner. If you have good eyes, you’ll--“

The phone rang.

“Jimmie, this is Tyler.”

“I know.”

“Max is dead.”

 

 

 

Swarthout
Glendon Swarthout (8 april 1918 – 23 september 1992)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Hégésippe Moreau (eig. Pierre-Jacques Roulliot) werd geboren op 8 april 1810 in Parijs. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

 

Dix-huit ans

 

J’ai dix-huit ans : tout change, et l’Espérance

Vers l’horizon me conduit par la main.

Encore un jour à traîner ma souffrance,

Et le bonheur me sourira demain.

Je vois déjà croître pour ma couronne

Quelques lauriers dans les fleurs du printemps ;

C’est un délire… Ah ! qu’on me le pardonne ;

J’ai dix-huit ans !

 

J’aime Provins, j’aime ces vieilles tombes

Où les Amours vont chercher des abris ;

Ces murs déserts qu’habitent les colombes,

Et dont mes pas font trembler les débris.

Là, je m’assieds, rêveur, et dans l’espace

Je suis des yeux les nuages flottants,

L’oiseau qui vole et la femme qui passe :

J’ai dix-huit ans !

 

Bercez-moi donc, ô rêves pleins de charmes !

Rêves d’amour !… Mais l’aquilon des mers

A jusqu’à moi porté le bruit des armes :

La Grèce appelle en secouant ses fers.

Loin de la foule et loin du bruit des villes,

Dieux ! laissez-moi respirer quelque temps,

Le temps d’aller mourir aux Thermopyles :

J’ai dix-huit ans !

 

Mais quel espoir ! la France, jeune et fière,

S’indigne aussi de vieillir en repos ;

Des cieux, émus par quinze ans de prière,

La Liberté redescend à propos.

Foudre invisible et captif dans la nue,

Hier encor, je te disais : Attends !

Mais aujourd’hui, parais ; l’heure est venue :

J’ai dix-huit ans !

 

 

 

Moreau

Hégésippe Moreau (8 april 1810 – 20 december 1838)

 

 

 

 

De Duitse dichter Johann Christian Günther werd geboren op 8 april 1695 in Stiergau. Zie ook mijn blog van 8 april 2007. Zie ook mijn blog van 8 april 2007 en ook mijn blog van 8 april 2009.

 

 

 

Mein Herz  

Breslau, den 25. Dezember 1719

 

Mein Herz, was fangen wir noch miteinander an?

Es scheint, wir werden bald dem Kummer weichen müssen;

Vor alles, was wir sonst dem Nächsten Guts getan,

Muß uns're Redlichkeit mit Not und Elend büßen.

Die Weisheit bringt kein Brot, die Arbeit keine Lust,

Uns jagt des Himmels Zorn durch Ruten, Land und Jahre.

Ein Fehltritt, den du nur aus Übereilung tust,

Wird, ob er dich gleich reut, ein neuer Schritt zur Bahre.

Der Eltern Angst ist dein, der Schwester Gram trifft mich;

Die Lästrer plagen uns mit unverschämten Zungen,

Die Armut macht mich auch den Toren lächerlich

Und was nur Schaden bringt, das wird mir aufgedrungen.

Du kannst das von Natur dir anvertraute Pfund

Aus Mangel hoher Gunst auf keinen Wucher legen;

Kein Zufall macht den Wert von meinem Wissen kund

Und was dir gütig scheint, wird elend meinetwegen.

Man würdigt meine Not der Untersuchung nicht,

Die Spötter nennen sie teils Strafe, teils Gedichte;

Und wer in Gegenwart auch noch so freundlich spricht,

    ……. mir hinterwärts ein…….

         Gerichte.

Nunmehr ist endlich auch der Jahre Lenz vorbei;

Wem will ein solches Kreuz nicht die Geduld ermüden?

Die Musen sind mir hold, und Lorchen bleibt noch treu,

Mein Herz, was wilt du mehr? Ich gebe mich zufrieden.

 

 

 

 

Guenther
Johann Christian Günther (8 april 1695 – 15 maart 1723)

Geschreven door Romenu om 20:08 Reageer op dit bericht

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