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Berichten van 27 juni 2010 tot 28 juni 2010

Florian Zeller, Marlene Streeruwitz, Fritzi Harmsen van Beek, Juan José Saer, Ryszard Krynicki

De Franse schrijver Florian Zeller werd op 28 juni 1979 in Parijs geboren. Zie ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Neiges artificielles

 

« Je n'avais aucune affinité avec ces lieux nocturnes dont le terme «boîte» résumait bien la dimension carcérale. Et, d'une façon plus générale, je n'avais aucune affinité avec mon époque. J'avais l'impression de la traverser sans l'investir tout à fait. Ou, plus exactement, je ressentais une sorte de nostalgie pour une vie que je n'avais pas vécue. J'étais inexplicablement projeté dans une douce tristesse, vers un passé inventé ou un futur incertain, et cette inadéquation était parfois si forte qu'il me semblait que ma vie ne se passait plus dans le présent.

Carmen s'est assise en face, on s'est dit vaguement bonjour ; elle portait une robe blanche qui mettait en avant la couleur ensoleillée de sa peau. Elle avait ce quelque chose propre aux étrangères, Florian m'avait dit qu'elle était espagnole. Malgré la musique, on devinait de loin l'accent qui chantait dans ses phrases. Elle souriait noir et bleu. Noir pour ses cheveux, bleu pour son regard infini. Et dire que cette fille avait tué un homme. »

 

 

 

Zeller
Florian Zeller (Parijs, 28 juni 1979)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Marlene Streeruwitz werd geboren op 28 juni 1950 in Baden bij Wenen. Zie ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Kreuzungen

 

„Sie waren allein geblieben. Murano. Burano. Die Touristen waren in den Restaurants verschwunden. Die Einheimischen standen beim Einstieg und riefen einander zu. Er war so kostbar allein mit dieser Frau. Ein Laut des Vergnügens stieg ihm auf und er musste sich räuspern, dieses Glucksen zu verbergen. Er sah selber zurück auf den Einstieg. Die Stiegen hinauf. Die Kisten, die transportiert wurden. Der Matrose kam gerade die Stiege herunter. Sie würden landen. Sie würden am Lido ankommen. Die Frau löste die Verstrickung ihrer Beine auf und stellte sie nebeneinander. Die Beine waren schön. Er hatte sich nicht getäuscht. Lang. Schlank. Hell. Gerade. Und in Grazie. Er konnte nun sehen, dass eine Tasche vor ihr stand. Eine Segeltuchtasche. Sie spielte mit den Taschenhenkeln. Sah auf die Tasche. Rückte etwas in der Tasche zurecht. Dann stand sie auf. Er musste wieder zu Boden sehen. Das Schiff schaukelte gerade vor und zurück, sich an die Mole zu schieben.

Einen Augenblick lang wollte er in seinem Wohlgefühl sitzen bleiben. Dann stand er auf. Die Frau hatte die Tür wieder zugeschoben. Er stand hinter der Tür hinter ihr. Sie warteten.

Die Frau ging an Land. Er schob die Tür auf und folgte ihr. Sie ging schnell. Die Tasche schien schwer zu sein. Sehr schwer. Die Frau beugte sich mit dem ganzen Körper vom Gewicht dieser Tasche weg, es schleppen zu können. Es wäre das Einfachste gewesen, Hilfe anzubieten.

Er hätte hingehen können und seine Hilfe anbieten. Die Frau ging über den Platz. Sie steuerte auf

eine schmale Straße zu. Sie war auch hier allein unterwegs. Weit nach rechts standen Menschen angestellt und warteten auf ein anderes Schiff. Dann verschwand die Frau. Sie bog nach links. Ging in ein Lokal. Er kam näher. Sie war in die Bar eines Restaurants gegangen.

Würde sie essen hier. Er schaute sich um. Bar und Restaurant gehörten zu einem Hotel. Die Fenster mit den hölzernen Fensterläden verrammelt. Die Vorhänge im Restaurant vorgezogen. Es schien nur die Bar offen zu sein. Sie würde nur einen Kaffee trinken. Wie Italiener das taten. Sich kurz an die Bar stellen. Mit dem langen Löffel den Zucker in die Espressotasse schaufeln und mit der Tasse weggehen.“

 

 

 

STREERUWITZ
Marlene Streeruwitz (Baden, 28 juni 1950)

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Fritzi Harmsen van Beek werd geboren in Blaricum op 28 juni 1927. Fritzi Harmsen van Beek overleed op 4 april van dit jaar. Zie ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 10 april 2009 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

 

Interpretatie van het uitzicht

 

Verschillende bomen in deze verdoemde tuin
stellen godzijdank nog perk en paal aan

een oude man die daar gedurig rond loopt, zonder
hoed, zwart als een krent in grauw gebak van

licht en landschap, ja een man van ziekte. Zwak
maar taai en onbeschoft. Hij draait, de afgeleefde

kreeft, in kringen om mijn vijvers, der seizoenen dolle
dolle naald deert hem, verstokter, blijkbaar niet.

En de verlegen bleke regen al weggebleven is, de doorluchtige
wind, voortvluchtig, in het geheime hout ontweken.

En heerst verwildering alom en willekeur haakt
bladerloos aan de ontdane hagen waarlangs aarzelend

zijn zachte schunnige verwoesting vaart. En niemand kan
hem keren waar hij zeverend door mijn bezeerde heesters breekt

en bevend speeksel kwijlt langs mij beleefde kleine twijgen.
Van de vlugge lustige vogels geen help meer te verwachten is nu

de heilige reiger zelfs al ochtendlijk is uitgeweken achter de
geschonden horizon. Het is te hopen dat de mooie rode autobus

die alle mensen later af komt halen, hem nu spoedig
over rijdt naar ongenadiger terreinen, naar jachtvelden van

eeuwig asfalt, waarin overal verchroomde bakken voor zijn
rochels en de uitgekauwde stompen van zijn stinkende sigaren.

Want al mijn vijvers liggen dicht, mijn paadjes raken
zeer vertrapt, de schuwe schepselen hebben mijn struikgewas

verlaten, mijn heerlijkheid ligt braak. O keer, keer
welluidende wind, verliefde regen weer tot aan mijn

haveloze heuvelen.

 

 

 

Harmsen
Fritzi Harmsen van Beek (28 juni 1927 – 4 april 2009)

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Juan José Saer werd geboren in Serodino op 28 juni 1937. Zie ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Ermittlungen (Vertaald door Hanna Grzimek)

 

„Im Innern der Häuser sieht man sie die Treppen hinauf- oder hinabsteigen, langsam und bedacht, eine Einkaufstasche oder einen trotteligen, etwas lächerlichen nervösen kleinen Köter im Arm tragend, über den sie sich dann manchmal mit irgendeinem Nachbarn unterhalten und dabei eine psychoanalytische Terminologie gebrauchen, die kein Psychologe auf ein menschliches Wesen anzuwenden wagte. Wenn sie zu alt sind, läßt sie das Altenheim oder der Tod verschwinden, jedoch ohne daß ihre Zahl abnähme, denn neue Jahrgänge von Witwen, Geschiedenen und Alleinstehenden füllen, ahnungslos oder resigniert- nach jenem unwirklichen und allzulangen Zeitraum, den man das aktive Leben nennt, und nachdem sie bereits alle Verwandten und Bekannten beerdigt haben -, die Lücken.
Der hartnäckige Wille zu überdauern, noch unerklärlicher als das Aufeinandertreffen von Umständen, das die Welt in Bewegung und später dann sie - und uns - in die Welt setzte, läßt sie in ihren winzigen Wohnungen verharren, voll von Krimskrams und kleinen Täschchen, von vor dem zweiten Weltkrieg gestickten Tischdecken und verschlissenen Teppichen, Familienmobiliar und große Truhen, mit Heilmitteln angefüllten Arzneikästchen, Besteckgarnituren aus dem vergangenen Jahrhundert und vergilbten Photos an den Wänden und über dem Marmorbord der Kommoden. Einige von ihnen leben noch bei ihrer Familie, aber die Mehrzahl hat entweder niemanden mehr oder zieht es vor, allein zu leben. Die Statistiken - ich möchte, daß ihr von nun an wißt, daß es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt - haben außerdem gezeigt, daß im allgemeinen Frauen, egal welchen Alters, die Einsamkeit besser ertragen und unabhängiger sind als Männer. Tatsache ist, daß es unzählig viele sind, und obwohl die Statistiken auch, und natürlich auch im allgemeinen, zeigen, daß Reiche länger leben als Arme, vertreten sie alle sozialen Klassen, und wenn sich auch an ihrer Kleidung und der Gegend, in der sie wohnen, ihre Herkunft und ihr Milieu erkennen läßt, haben sie alle die ihrem Geschlecht und ihrem Alter eigenen gemeinsamen Merkmale: den bedächtigen Schritt, die faltigen Hände voll dunkler Maserungen, den leicht arthritischen Stolz der Bewegungen, die sichtliche Schwermut der unbegreiflichen letzten Tage, die schwerfälligen Organe und die unentschiedenen, senilen Reflexe, ganz zu schweigen von den zahlreichen Operationen: Kaiserschnitte, Backenzahn- und Gallensteinextraktionen, Brustamputationen, Ausschabungen und Entfernungen von Zysten und Tumoren, oder von den rheumatischen Behinderungen, den neurologischen Beschwerden, der fortschreitenden Blindheit oder völligen Taubheit, von den Brüsten, die zusammenschrumpfen oder zerdrückt sind, dem Gesäß, das herunterhängt, und schließlich von der legendären Spalte, die nun buchstäblich nicht nur den Mann, sondern auch die Welt von sich stößt, jener rosaroten Kerbe, die vertrocknet, sich verschließt und einschläft.”

 

 

 

 

juan_jose_saer
Juan José Saer (28 juni 1937 - 11 juni 2005)

 

 

 

 

 

De Poolse dichter, vertaler en uitgever Ryszard Krynicki werd geboren op 28 juni 1943 in St.Valentin, Lager Wimberg, Oostenrijk. Zie ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

 

He who chooses loneliness

in memory of Tadeusz Peiper

 

He who chooses loneliness—will never be alone.

He who chooses homelessness—will have the world's roof over his head.

He who chooses death—will not cease to live.

He who is chosen by death—will hardly

die.

 

 

 

 

 

 

The battleship Potemkin

 

it is sailing through our times

and through our stormy hearts

 

from generation to generation

its crew changes: the phantoms

of our affairs

 

from generation to generation

mutinies erupt aboard

 

because of bad meat

because of ideas poisoned by deceit

 

from generation to generation

bad meat is our food

 

phantoms feed on phantoms

the meat of the crew changes into daily bread

the battleship Potemkin is sailing through our times

and through our blinded hearts

 

 

 

 

Vertaald door Boguław Rostworowski

 

 

 

 

Krynicki-Ryszard
Ryszard Krynicki (St.Valentin, 28 juni 1943)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 28e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:20 Reageer op dit bericht

Mark Helprin, Jean-Jacques Rousseau, Luigi Pirandello, Otto Julius Bierbaum, A. E. Hotchner, Eric Ambler, Jürg Federspiel

De Amerikaanse schrijver en journalist Mark Helprin werd geboren in New York op 28 juni 1947.

 

Uit: Winter's Tale

 

“THERE WAS a white horse, on a quiet winter morning when snow covered the streets gently and was not deep, and the sky was swept with vibrant stars, except in the east, where dawn was beginning in a light blue flood. The air was motionless, but would soon start to move as the sun came up and winds from Canada came charging down the Hudson.
The horse had escaped from his master's small clapboard stable in Brooklyn. He trotted alone over the carriage road of the Williamsburg Bridge, before the light, while the toll keeper was sleeping by his stove and many stars were still blazing above the city. Fresh snow on the bridge muffled his hoofbeats, and he sometimes turned his head and looked behind him to see if he was being followed. He was warm from his own effort and he breathed steadily, having loped four or five miles through the dead of Brooklyn past silent churches and shuttered stores. Far to the south, in the black, ice-choked waters of the Narrows, a sparkling light marked the ferry on its way to Manhattan, where only market men were up, waiting for the fishing boats to glide down through Hell Gate and the night.
The horse was crazy, but, still, he was able to worry about what he had done. He knew that shortly his master and mistress would arise and light the fire. Utterly humiliated, the cat would be tossed out the kitchen door, to fly backward into a snow-covered sawdust pile. The scent of blueberries and hot batter would mix with the sweet smell of a pine fire, and not too long afterward his master would stride across the yard to the stable to feed him and hitch him up to the milk wagon. But he would not be there.”

 

 

 

Helprin
Mark Helprin (New York, 28 juni 1947)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Luigi Pirandello werd op 28 juni 1867 geboren in de villa 'Caos' (chaos) in de buurt van Agrigento.

 

Uit: The Late Mattia Pascal (Translator’s Note door Arthur Livingston)

 

“Shall we say that the theatre of Pirandello is a higher and more perfect expression of his peculiar art than his tales or his novels? That has been said.  And a certain body  of fact is there to support such a contention. It is Pirandello's drama that has won him world-wide recognition, whereas his prose work, though for thirty years it has held him in a high position in Italian letters, remained national in circulation and even in Italy  was the delight of an elect few. Many of his comedies, besides, are reworkings of his short stories; as though he himself regarded the latter as incomplete expressions of the vision they contained. In the third place, one might say that since the novelty of Pirandello's art consists rather in his method of dissecting life than in his judgment of life, his geometrical, symmetrical, theorematic situations are more vivid in the clashing dialogue of people on a stage than in the less animated form of prose narrative. These considerations do not all apply, however, to "The Late Mattia Pascal."

That we have a first class drama in this novel is evident from the fact that Pirandello himself used the amusing situation in the first part of the story as the theme of one of his Sicilian comedies: "Liolà"; and in a more important sense the book as a whole is to be counted among the sources that have inspired the "new" theatre in Italy . Chiarelli's "The Mask and the Face" was a play that "made a school"; and that school, the "grotesque," may be thought of as an offspring of "The Late Mattia Pascal." The novel, also, falls naturally into a special place in the repertory of Pirandello's more characteristic themes. It is a variation of the situation in "Henry IV"--where the mask, the fiction, is first offered by circumstances, then deliberately assumed, to be violently torn off in the case of Mattia Pascal, to be retained and utilized in the case of "Henry IV."

 

 

 

luigipirandello
Luigi Pirandello (28 juni 1867 - 10 december 1936)

Buste in Palermo

 

 

 

 

Zie voor de twee bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

 

 

De Franse schrijver, filosoof en componist Jean Jacques Rousseau werd geboren in Genève op 28 juni 1712. Zie ook mijn blog van 28 juni 2006 en ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2008 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Les Confessions

 

“Je n'avais pas encore assez de raison pour sentir combien les apparences me condamnaient, et pour me mettre à la place des autres. Je me tenais à la mienne, et tout ce que je sentais, c'était la rigueur d'un châtiment effroyable pour un crime que je n'avais pas commis. La douleur du corps, quoique vive, m'était peu sensible; je ne sentais que l'indignation, la rage, le désespoir. Mon cousin, dans un cas à peu près semblable, et qu'on avait puni d'une faute involontaire comme d'un acte prémédité, se mettait en fureur à mon exemple, et se montait, pour ainsi dire, à mon unisson. Tous deux dans le même lit nous nous embrassions avec des transports convulsifs, nous étouffions et quand nos jeunes coeurs un peu soulagés pouvaient exhaler leur colère, nous nous levions sur notre séant, et nous nous mettions tous deux à crier cent fois de toute notre force: Carnifex, Carnifex, Carnifex.

    Je sens en écrivant ceci que mon pouls s'élève encore; ces moments me seront toujours présents quand je vivrais cent mille ans. Ce premier sentiment de la violence et de l'injustice est resté si profondément gravé dans mon âme, que toutes les idées qui s'y rapportent me rendent ma première émotion, et ce sentiment, relatif à moi dans son origine, a pris une telle consistance en lui-même, et s'est tellement détaché de tout intérêt personnel, que mon coeur s'enflamme au spectacle ou au récit de toute action injuste, quel qu'en soit l'objet et en quelque lieu qu'elle se commette, comme si l'effet en retombait sur moi. Quand je lis les cruautés d'un tyran féroce, les subtiles noirceurs d'un fourbe de prêtre, je partirais volontiers pour aller poignarder ces misérables, dussé-je cent fois y périr. Je me suis souvent mis en nage à poursuivre à la course ou à coups de pierre un coq, une vache, un chien, un animal que j'en voyais tourmenter un autre, uniquement parce qu'il se sentait le plus fort. Ce mouvement peut m'être naturel, et je crois qu'il l'est; mais le souvenir profond de la première injustice que j'ai soufferte y fut trop longtemps et trop fortement lié pour ne l'avoir pas beaucoup renforcé.

    Là fut le terme de la sérénité de ma vie enfantine. Dès ce moment je cessai de jouir d'un bonheur pur, et je sens aujourd'hui même que le souvenir des charmes de mon enfance s'arrête là.”

 

 

 

 
Statuerousseau
Jean-Jacques Rousseau (28 juni 1712 - 2 juli 1778)

Standbeeld in Chambéry

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Otto Julius Bierbaum werd geboren op 28 juni 1865 in Grünberg. Zie ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

 

Meine Frau unterm Ölbaum

Der Ölbaum: ein zarter Strauß, ...
Wie aus grauen Seidenspitzen, ...
Wie Silberschmiedarbeit sieht er aus,
Auf der schwarzblaue Edelsteine blitzen.

Stehst du darunter in dem Blumenkleide
Aus Indiens buddhabunter Seide,
Dann ist der ganze Garten ein Geschmeide.
Und, träume ich denn, was ich da seh?
Wen seh ich dort in Signor Bardis Haus
Vor seiner Staffelei im Türgevierte sitzen? -
Frate Giovanni da Fiesole!

Der weißen Kutte weite Ärmel sind
Den mageren Arm hinaufgeschlagen,
Und seine frommen braunen Augen fragen
Just seine Farbentiegel, ob für dich, mein Kind,
Sie auch genug der reinen Farben tragen.

Steh still, steh still! Und blicke klar und froh,
Gradaus, mich an! Aus deinen Augen lesen
Soll ferne Zeit noch, wie du gut und klar,
Wie schön und lauter du, wie treu und wahr
Dein starkes, liebevolles Herz gewesen!

Drum malt dich Fra Angelico.

 

 

 

 

Bierbaum-Otto-Julius

Otto Julius Bierbaum (28 juni 1865 – 1 februari 1910)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver, en biograaf Aaron Edward Hotchner werd geboren op 28 juni 1920 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 28 juni 2007 en ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Paul and Me: Fifty-three Years of Adventures and Misadventures with My Pal, Paul Newman

 

„Paul Newman and I first met in 1955 in a funeral parlor on La Cienega Boulevard in Hollywood. There were sample coffins in the anteroom, but the large viewing room beyond had been stripped of its funereal paraphernalia and instead outfitted for the rehearsal of The Battler, a television drama I had written based on a Hemingway short story. It was my first television play and, as it turned out, it became a fortuitous launching pad for Paul's career as well as my own. We were in this mortuary because NBC had run out of rehearsal space, and this bizarre spot was the best they could do.
 Both Paul and I were at the start of our respective careers and each of us had come to a halt. Paul had been brought up in Shaker Heights, an affluent suburb of Cleveland. He had been in a dozen or so plays at Kenyon College, and after graduation he had performed in summer stock—once playing the gentleman caller in Tennessee Williams's The Glass Menagerie. He later enrolled in Yale University School of Drama, where in Shaw's Saint Joan he was required to weep onstage. As Paul told me years later, "The muscles contracted in my stomach, and immediately I tried to figure out some way to play the whole thing facing upstage. And then I thought, What an ass. I drag my family—I had married an actress I had met when I was in Woodstock summer theater and had a son with her—with only nine hundred dollars in the bank, all the way to Connecticut, and then think of all the ways I can cop out. At the time I was living in a boardinghouse, and I took that script downstairs to the boiler room and I said, Okay buddy, you are going to sit here until you find out where it is going to come from or you get out of this business right now. I did the part and my tears arrived on cue."

 

 

 

 

Hotchner
A.      E. Hotchner (St. Louis, 28 juni 1920)

 

 

 

 

De Engelse schrijver Eric Ambler werd geboren op 28 juni 1909 in Londen. Zie ook mijn blog van 28 juni 2009.

 

Uit: Judgment on Deltchev

 

“ Where treason to the state is defined simply as opposition to the government in power, the political leader convicted of it will not necessarily lose credit with the people. Indeed, if he is respected or loved by them, his death at the hands of a tyrannical government may serve to give his life a dignity it did not before possess. In that event his enemies may in the end be faced not by the memory of a fallible human being but by a myth, more formidable than the real man could ever have been, and much less vulnerable. His trial, therefore, is no formality, but a ceremony of preparation and precaution. He must be discredited and destroyed as a man so that he may safely be dealt with as a criminal. Sometimes he is induced to confess abjectly to the crimes of which he is accused; but unless he has himself been a member of the party that now seeks to destroy him, such confessions are not always believed by the people; and when, for example, he is the leader of an unliquidated opposition party, it is better to observe outwardly the old legal forms, to bring witnesses, produce evidence, and let him try to defend himself.
So it was with Nikolai Petkov in Bulgaria, with Julius Maniu and Ion Mihalache in Rumania, and with many other liberals in Eastern Europe. Petkov they hanged. Maniu and Mihalache were condemned to solitary confinement for life. When Yordan Deltchev's trial took place, the pattern for such occasions had been already set.
The charges against him were of 'treason and the preparation of a terrorist plot to assassinate the head of the state'. The trial began before a People's Court on the 11th of June. He was described in the indictment as 'president of the Agrarian Socialist Party and formerly a member of the Provisional Government of National Unity'. In fact, he had been head of that government and also its Foreign Minister. He was still the leader of the only effective opposition to the People's Party regime that remained.

 

 

 

eric_ambler

Eric Ambler (28 juni 1909 – 22 oktober 1998)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 28 juni 2007.

 

De Zwitserse dichter en schrijver Jürg Federspiel werd geboren op 28 juni 1931 in Kemptthal.

Geschreven door Romenu om 20:17 Reageer op dit bericht

Zsuzsanna Gahse, João Guimarães Rosa, Catherine Cookson, Gaston Bachelard, James Woodforde, Helen Keller

De Duitse schrijfster en vertaalster Zsuzsanna Gahse werd op 27 juni 1946 in Boedapest geboren. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en ook mijn blog van 27 juni 2008 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: Nachher klappt es aber

 

„Die viel gerühmten guten und schlechten Nachrichten betreffen auch die Sprache, vielleicht sogar sie

am ehesten (da doch solche Nachrichten nur mit Hilfe der Sprache mitgeteilt werden können).

Zuerst die schlechte Nachricht: Keine einzige Sprache kann alles ausdrücken.

Immer wieder verzweifelt man schier, weil man etwas Besonderes sagen möchte, aber es klappt nicht. Wörter fehlen, der richtige Satz fehlt, und nun geht die Suche los, die Untersuchung aller Wörter, die Versuchung, den erwünschten Satz einfach wieder aufzugeben, aber zum Schluss fällt einem (hoffentlich) ein halbwegs gutes neues Wort ein.

Damit ist schon gesagt, dass selbst die schlechte Nachricht positiv ist, denn die Sprache ist klug, erfinderisch, sie nähert sich gerne den Ideen der Redenden und lässt sich verändern. Und die von vornherein gute Nachricht ist, dass unsere oft als spröd bezeichnete deutsche Sprache, der man Kopflastigkeit und Kälte nachsagt, in Wirklichkeit elastisch ist, zudem ist sie lautmalerisch, bis hinein in ihre Welt der Buchstaben.

Das Wort kahl ist wirklich kahl, öd ist wirklich öd, rot ist rot und hängt mit rösten zusammen, das spürt jeder, auch wenn er nicht daran denkt.

Wimmern, winseln, quieken sind einleuchtende Beispiele für die Lautmalerei; drei Beispiele aus einer endlos langen Reihe. Auch stur ist ein gutes Wort, weil da förmlich zu sehen ist, wie sich jemand bockig sträubt, um nicht viel denken zu müssen.

Stur also. Und stehen, stecken, starren, Stock, Stapel, stellen, stumm; bei jedem einzelnen ST-Wort stolpert und stockt die Bewegung, man hört es, spürt es auch im Mund. Dieses ST ist ein gelungener alter Doppellaut, der nie korrigiert werden musste und der ein uraltes indogermanisches (indoeuropäisches) Grundgefühl transportiert. Er taucht auch im italienischen stare auf, im englischen to stay, im russischen stajatj.“

 

 

 

gahse
Zsuzsanna Gahse (Boedapest, 27 juni 1946)

 

 

 

 

De Braziliaanse schrijver João Guimarães Rosa werd geboren op 27 juni 1908 in Cordisburgo, Minas Gerais. Zie ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: The Audacious Mariner (Vertaald door J.L. Taylor en Harriet De Onis)

 

„The Aldacious Mariner, he did infirmly go off to discover the other places. He went in a ship, and skulduggery, too. He went on his own. The places were far-off, and the sea. The Aldacious Mariner at first missed his mother, his brothers and sisters, his father. He didn’t cry. He did duly have to go. He said: — ‘Will you forget me?’ His ship, the day came for it to leave. The Aldacious Mariner stood waving his white handkerchief, extrinsically, from inside the ship’s going away. The ship went from being near to being far off, but the Aldacious Mariner didn’t turn his back on the people, away from them. The people were actually waving white handkerchieves too. In the end, there was no more ship to be seen, there was only the sea that was left. Then one of them thought and said: — ‘He’s going to discover the places that we’re never going to discover...’ Then, so then, another person said: — ‘He’s going to discover the places, then he’s never going to come back...’ Then yet another one thought and thought, spherically, and said: — ‘So, he must be a bit angry with us, deep down, without knowing it...’ Then they all cried, ever so much, and went home sadly to have their dinner...“

 

 

 

Rosa

João Guimarães Rosa (27 juni 1908 – 19 november 1967)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Catherine Cookson (pseudoniem van Kate McMullen) werd geboren in Tyne Dock, County Durham op 27 juni 1906. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: Kate Hannigan's Girl

 

„Annie stood gripping her bicycle and staring wide-eyed at the tall, auburn-haired boy leaning nonchalantly across his saddle.
'What did Cathleen Davidson tell you?' she asked.
'Well, if I tell you you'll jump down my throat.'
'No I won't.' Without taking her eyes from his she flicked her head from side to side, throwing the long silvery plaits over her shoulders.
'Your hair's marvellous,' he said.
'What did Cathleen say about me?' Annie asked again, a nervous tremor passing over her face.
'Well, if I tell you, will you promise to go with me?'
'Go with you? Oh, I can't.' Annie stared at him, aghast. 'You're nearly sixteen. And...and there's Cathleen.'
'Oh, very well.' He shrugged his shoulders and ran his hand through his wavy hair.
'Yes I will. All right, then, Brian.' The words came with a rush.
'Well...' His eyes moving over her face, from the fringe above the wide green eyes to the large, curving mouth, Brian was savouring the effect of his coming words: 'Well, she said your mother and stepfather aren't really married.'
'What!' This was new; she hadn't expected to hear this.
'That's what she said.'
'Oh, the wicked thing. They are married; I was there when they were married. It was the day after New Year's Day, nearly four months ago.'
'Were you really there?'
'Yes, I was!' she said with emphasis.“

 

 

 

cookson
Catherine Cookson (27 juni 1906 – 11 juni 1998)

 

 

 

 

De Franse filosoof en dichter Gaston Bachelard werd geboren op 27 juni 1884 in Bar-sur-Aube. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: Le Droit de rêver

 

„"Pour un philosophe, les premières pages de son livre sont difficiles et graves, car elles l'engagent trop. Le lecteur les veut pleines, claires, rapides, faute de quoi il les taxe de littérature. Le lecteur veut aussi qu'elles lui paraissent directes, c'est-à-dire rattachées à ses propres problèmes, ce qui suppose un accord des esprits, accord que la tâche du philosophe est précisé- ment de mettre en question. La première page est à peine achevée, et voici le fil en filière. On n'a plus le temps de se reprendre, de rectifier, de recommencer. Et, pourtant, si la philosophie est l'étude des commen- cements, comment s'enseignera-t-elle sans de patients recommencements ? Dans l'ordre de l'esprit, com- mencer, c'est avoir la conscience du droit de recom- mencer. La philosophie est une science des origines voulues. A cette condition, la philosophie cesse d'être descriptive pour devenir un acte intime."

 

 

 

Bachelard
Gaston Bachelard (27 juni 1884 – 16 oktober 1962)

 

 

 

 

 

De Engelse dagboekschrijver en geestelijke James Woodforde werd geboren in Ansford op 27 juni 1740. Zie en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: The Diary of a Country Parson 1758 – 1802

 

„I walked up to the White Hart with Mr. Lewis and Bill to see a famous Woman in Men's Cloaths, by name Hannah Snell, who was 21 years as a common soldier in the Army, and not discovered by any as a woman. Cousin Lewis has mounted guard with her abroad. She went in the Army by the name of John Gray. She has a pension from the Crown now of 18. 5. 0 per annum and the liberty of wearing Men's Cloaths and also a Cockade in her Hat, which she still wears. She has laid in a room with 70 soldiers and not discovered by any of them. The forefinger of her right hand was cut of by a Sword at the taking of Pondicherry. She is now about 60 yrs of age and talks very sensible and well, and travels the country with a Basket at her back, selling Buttons, Garters, laces etc. I took 4 Pr of 4d Buttons and gave her 0. 2. 6. (21 May 1778).“

 

 

 

woodforde
James Woodforde (27 juni 1740 – 1803)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Helen Keller werd geboren in Tuscumbia, Alabama op 27 juni 1880. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: The Story of My Life

 

It is with a kind of fear that I begin to write the history of my life. I have, as it were, a superstitious hesitation in lifting the veil that clings about my childhood like a golden mist. The task of writing an autobiography is a difficult one. When I try to classify my earliest impressions, I find that fact and fancy look alike across the years that link the past with the present. The woman paints the child's experiences in her own fantasy. A few impressions stand out vividly from the first years of my life; but "the shadows of the prison-house are on the rest." Besides, many of the joys and sorrows of childhood have lost their poignancy; and many incidents of vital importance in my early education have been forgotten in the excitement of great discoveries. In order, therefore, not to be tedious I shall try to present in a series of sketches only the episodes that seem to me to be the most interesting and important.
I was born on June 27, 1880, in Tuscumbia, a little town of northern Alabama.
The family on my father's side is descended from Caspar Keller, a native of Switzerland, who settled in Maryland. One of my Swiss ancestors was the first teacher of the deaf in Zurich and wrote a book on the subject of their education-rather a singular coincidence; though it is true that there is no king who has not had a slave among his ancestors, and no slave who has not had a king among his.
My grandfather, Caspar Keller's son, "entered" large tracts of land in Alabama and finally settled there. I have been told that once a year he went from Tuscumbia to Philadelphia on horseback to purchase supplies for the plantation, and my aunt has in her possession many of the letters to his family, which give charming and vivid accounts of these trips.
My Grandmother Keller was a daughter of one of Lafayette's aides, Alexander Moore, and granddaughter of Alexander Spotswood, an early Colonial Governor of Virginia. She was also second cousin to Robert E. Lee.”

 

 

 

keller
Helen Keller (27 juni 1880 – 1 juni 1968)

Geschreven door Romenu om 20:58 Reageer op dit bericht

Lucille Clifton, Rafael Chirbes, Marcus Jensen, E. J. Potgieter, Kees Ouwens, Dawud Wharnsby

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Lucille Clifton werd geboren in New York op 27 juni 1936. Lucille Clifton overleed op 13 februari van dit jaar. Zie ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

 

adam thinking 

 

she

stolen from my bone

is it any wonder

i hunger to tunnel back

inside desperate

to reconnect the rib and clay

and to be whole again

 

some need is in me

struggling to roar through my

mouth into a name

this creation is so fierce

i would rather have been born 

 

 

 

 

climbing 

 

a woman precedes me up the long rope.

her dangling braids the color of rain.

maybe i should have had braids.

maybe i should have kept the body i started,

slim and possible as a boy's bone.

maybe i should have wanted less.

maybe i should have ignored the bowl in me

burning to be filled.

maybe i should have wanted less.

the woman passes the notch in the rope

marked Sixty. I rise toward it, struggling,

hand over hungry hand.

 

 

 

 

memory 

 

ask me to tell how it feels

remembering your mother's face

turned to water under the white words

of the man at the shoe store. ask me,

though she tells it better than i do,

not because of her charm

but because it never happened

she says,

no bully salesman swaggering,

no rage, no shame, none of it

ever happened.

i only remember buying you

your first grown up shoes

she smiles. ask me

how it feels.

 

 

 

 

clifton
Lucille Clifton (27 juni 1936 – 13 februari 2010)

 

 

 

 

 

De Spaanse schrijver Rafael Chirbes werd geboren op 27 juni 1949 in Tabernes de Valldigna bij Valencia. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en ook mijn blog van 27 juni 2008 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: Oude vrienden (Vertaald door Eugenie Schoolderman)

 

“‘Het kapitalisme zal vallen wanneer de bankiers elkaar beginnen te vermoorden, wanneer de generaals elkaar afslachten,’ zeg ik tegen Guzmán, en op dat moment bedenk ik opeens dat ik hier naartoe wilde en deze mensen terug wilde zien omdat dat betekende dat ik Elisa weer zou ontmoeten, dat ik weer met haar samen zou zijn, en ik schrik van die gedachte. Het boezemt me angst in dat te denken, maar ik denk het en zeg geschokt bij mezelf ‘nee, het kan niet daarom zijn geweest dat ik me zo uitgesloofd voor dit absurde etentje’. Naar Madrid komen met als enige bedoeling de punt van onze pinken op elkaar te leggen en met onze handen een kring op de ronde tafel te vormen, zodat er dan plotseling huiveringwekkende klopsignalen te horen zijn in het hout, een geluid zoals van voetstappen, de voetstappen van kapitein Ahab op het dek van de walvisvaarder; doffe voetstappen in de nacht die Elisa bewoont, en dat zij dan gaat praten, en zich materialiseert door al die energie die is vrijgekomen uit het verleden en zich weer aan mij vertoont; het gekristalliseerde verleden gestold tot de stem van de Commandeur, hard steen. De nacht snijdt als een donker mes in de dag. De eeuwige nacht dringt de onbeduidende, voorbijgaande nacht binnen. Ik zet die belachelijke gedachte van me af, ik denk aan wat de revolutie voor ons heeft betekend als vorm van ontzegging, met haar christelijke wortels. Ik denk: dit gedaan hebben en niet het andere, de christelijke opoffering. Werken, als je het niet voor je plezier doet, dan toch zeker uit vertwijfeling. Werk, een gevecht tegen de geest; het werk als vorm van vergeten, een strijd tegen de aftocht van de ziel. Ik verdedig me tegenover Guzmán en zijn zoons: ‘Wat me nog het minst interesseert van mijn werk is het geld. Snappen jullie het niet? Ik heb plezier in wat ik doe. Ik werk omdat werken het minst saaie is om te doen, heel wat minder saai dan je vermaken.’ En zo wordt de projectontwikkelaar de erfgenaam van de jongeman die Guzmán heeft gekend; maar ik weet dat dit hier, dit constante gevecht, geen echt lijden is, maar alleen wat ongemak, en dat het geen ander doel heeft dan de boel gaande te houden.”

 

 

 

 

Chirbes
Rafael Chirbes (Tabernes de Valldigna, 27 juni 1949)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Marcus Jensen werd geboren op 27 juni 1967 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en ook mijn blog van 27 juni 2008 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: Oberland

 

“Alle Achtung: Nach ein paar Schrecksekunden, mit aufgerissenen Augen, fasse ich mich und feuere den Wind sogar an, ich Würmchen. Ich schreie ihm zu, noch stärker zu werden, höhere Wellen zu werfen in dieser Kraterlandschaft, komm her, komm her, irgendein Gebrüll stoße ich hervor, kriege keinen Ton mehr zustande, halte bloß den Mund offen. Für einen Moment ist das Schiff eingependelt, ich hebe die Arme, als hielte ich mich für einen Propheten. Schon pustet eine gezielte Böe die kleine Kindermasse gegen die Bordwand, das gibt einen satten Gongschlag. Die Fähre schwankt nach vorn, der geriffelte Metallboden gleitet unter mir weg, rollt mich heulendes Bündel ein paar Meter vorwärts, während ich käferartig mit Armen und Beinen rudere. Dann schaffe ich es, mich an der Reling hochzuziehen, an der Führungsschiene. Seespritzer fliegen über mein Gesicht wie ein Tränensturzbach, ich bibbere in den vollgesogenen Anorak. Bepackt mit eisigem Wasser, weinend, aber tapfer, Hand um Hand, gleite ich Richtung Bug, zur besten Aussicht.
Eigentlich gebe ich eine gute Figur ab, und perfekt wäre ich, wenn ich jetzt auf die Idee käme, mich abzustützen, Schwung zu nehmen und einfach seitwärts ins Meer zu hüpfen. Als müsste ich beim Sportunterricht, genannt Leibeserziehung, die verdammte Nummer am Barren turnen, ohne Hilfestellung: ausholen, rüber, freier Fall, platsch, und meine Lebensgeschichte dürfte vor der Zeit enden. Biographischer Schleichweg gefällig? Hier entlang. Stattdessen quäle ich mich Meter für Meter bis zur keilförmigen Spitze. Na los, weiter, mach dein Ding, sagte der Show-Käpt’n. In Sichtweite ragt der Wimpelmast aus dem Wetter, mit einer hilflos zuckenden deutschen Fahne dran.
Unter ihr schimmern Farbtupfer.

Vier gebauschte Gummimäntel, in denen Erwachsene stecken, mitten auf dem ungeschützten Vorderdeck, wo der Regen ihre Umrisse verwischt. Hinter dem Schiff blitzt es, Spot an, und die Saisonfarben der Zeit leuchten: das modische Müllabfuhr-Orange, das Hustenbonbon-Hellblau, und zweimal das Bundespost-Gelb. Die vier stehen um eine Seilwinde herum, halten ihre Hände zu einem Ring und jauchzen bei jeder Böe, die einen Salzwasserschauer über sie schüttet. Ich komme näher. Drei Männer und eine Frau. In der Gischt verblassen sie wie ein gestörtes Bild, strahlen wieder auf, wenn das Meer von ihren Jacken abfließt. Dann sehen sie mich. Die vier rufen etwas, umfassen ihre Schultern, beugen sich gemeinsam, bilden ein Sportlerknäuel, lachen gegen den Wind, was das Zeug hält:
»Eins!... Zwei!... Drei!«

 

 

 

Jensen
Marcus Jensen (Hamburg, 27 juni 1967)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Everhardus Johannes Potgieter werd geboren in Zwolle op 27 juni 1808. Zie ook mijn blog van 27 juni 2007 en ook mijn blog van 27 juni 2008 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

Uit: De letterkundige bentgenooten te Parijs

 

„Wanneer wij u verklaren, lezer, dat wij die woorden van één der grootste vernuften der zestiende eeuw, ook in onzen tijd, nog op Parijs toepasselijk houden, zult gij ons niet van het doel verdenken, u in Frankrijks hoofdstad eene school der zeden te willen doen zien. Zij was dit - indien wij de geschiedenis met vrucht lazen - zoo min in de dagen van den ridderlijken Frans I, als in die van den bijgeloovigen Karel IX; even weinig onder het bestuur van den grooten Hendrik, als onder dat van den grooten Lodewijk, en minst van alle tijden in de laatste levensdagen van den opvolger van dezen. Zoo gij ons vroegt, waarom zekere goede lieden te onzent, die het hevigst tegen het hedendaagsch Parijs uitvaren, bijna nooit van dat tijdperk spreken, wij zouden u antwoorden: ‘dewijl zij in de eerste Omwenteling geene Nemesis willen erkennen, die wraak nam over de gruwelen, toen bedreven.’ Wij zouden er bijvoegen: ‘dewijl de brave gemeente bij den naam van Robespierre siddert, zoo als onze voorzaten het bij het woord Ducdalf deden, en de menschen slechts groote kinderen zijn, die men het gemakkelijkst overtuigt, wanneer men hen bang heeft gemaakt.’ Doch wie weet, of gij het ons wel eens vraagt?

Pour revenir à nos moutons, hoe zoude Parijs in onze dagen een toonbeeld van voortreffelijkheid kunnen zijn? Veertig jaren in twist en strijd van allerlei meeningen doorgebragt, verdwaasden ook dáár meer hoofden, door overdreven begrippen, dan zij harten voor het goede, edele en schoone ontvlamden. Er worden maanden vereischt, om de hulk, die schipbreuk leed, in eenen dragelijken toestand te herstellen: pas het beeld op Frankrijk toe, waarvan Parijs het roer heeten mag, en beslis, indien gij het durft, hoe vele jaren er noodig zijn, om de sporen van zóó veel ongenade van stormen en golven uit te wisschen? Niets is gemakkelijker, dan er het oog met verachting van af te wenden; niets is onverstandiger tevens: want datzelfde Parijs is de modeprent van Europa; want van Stockholm tot Konstantinopel aapt men de zeden der Franschen na. Van daar, dat wij het niet ongepast houden, van tijd tot tijd, eenen blik op de tegenwoordige Fransche litteratuur te slaan, ter waarschuwing ja, voor het kwade, dat haar aankleeft, maar ook ter waardering van het goede, dat zij bezit.“

 

 

 

potgieter

Potgieter (27 juni 1808 – 3 februari 1875)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter Kees Ouwens werd geboren op 27 juni 1944 in Zeist. Zie ook mijn blog van 27 juni 2006 en ook mijn blog van 27 juni 2007  en ook mijn blog van 27 juni 2008 en ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

 

Gisteren...

 

Gisteren was ik in de werkelijkheid van anderen
Naar anderen gemaakt is die natuurlijk zelf
Maar alle daden komen uit hun handen
En het is ze aan te zien waartoe zij dienen

Morgen zal alles verschillen van vandaag wijder
Dan hemelsbreed. En de anderen, verbeurd geworden,
Herkennen zich niet in de lateren. Maar of zij verblijven
Onder derden kunnen, is de vraag

En het antwoord woekert met de wildgroei van tentakels

 

 

 

 

Uit de diepten

 

Bij een huis stond ik stil.
Er brandde geen licht, noch
zag ik ramen, wel klonk een stem
als uit de diepten.
Uit de diepten steeg een schraal
gezang, was het dat
dat mijn oor verdoofde?
En vervolgens vervolgde ik
mijn weg. Hoe klonk dit grapje in
de zwartste duisternis? En stond
inderdaad dit plompverloren huis zo zonder raam
in de leegte, zonder licht?
Ach, geweeklaag, het is alom ellende
en diepste droefenis en over de
akkers galmt een klagerig gejank, want
ik kom daar aan en daar
en daar mijn bloedend hart
bevuilt mijn broek.

 

 

 

 

Ouwens
Kees Ouwens (27 juni 1944 – 24 augustus 2004)

Portret door Lucia Binnenkort

 

 

 

 

De Canadese dichter, singer-songwriter, performer en sociale activist. Dawud (David) Wharnsby Ali werd geboren op 27 juni 1972 in Kitchener, Ontario. Hij treedt vaak op scholen en universiteiten op, waarbij hij zich inzet voor tolerantie, diversiteit en sociale cohesie. Zie ook mijn blog van 27 juni 2009.

 

 

 

Let Me In On Your Secrets


Women give me loose-leaf sheets
of poetry to read.
Their hearts are open for me to explore.
I walk quietly through the rows of words,
my eyes groping the private parts of their past.
I am not the one to prescribe penance or provide therapy,
for I too am a romantic, lonely soul
in need of strong eyes to hold my paper,
and read my poem.

 

 

 

 

dawud-wharnsby
Dawud Wharnsby (Kitchener, 27 juni 1972)

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 27e juni ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 20:38 Reageer op dit bericht

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