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Berichten van 22 september 2010 tot 23 september 2010

Antonio Tabucchi, Mary Coleridge, Theodor Körner, Euripides

De Italiaanse schrijver, vertaler, en literatuurwetenschapper Antonio Tabucchi werd op 23 september 1943 geboren in Pisa. Zie ook mijn blog van 23 september2009.

 

Uit: Unter Generälen (Vertaald door Karin Fleischanderl)

 

»Ich habe nie geglaubt, dass das Leben die Kunst imitiert, das ist ein geistreicher Scherz, der sehr beliebt ist, weil er leicht ist, doch die Wirklichkeit übertrifft stets die Vorstellung, deshalb ist es unmöglich, gewisse Geschichten zu schreiben, denn sie sind nur eine blasse Heraufbeschwörung

dessen, was wirklich war. Aber lassen wir die Theorien, ich erzähle dir gern die Geschichte, du kannst

sie aber auch selbst erzählen, wenn du möchtest, denn du hast mir gegenüber einen Vorteil, du kennst den nicht, der sie erlebt hat. Um die Wahrheit zu sagen, hast du mir nur die Vorgeschichte erzählt, den Schluss habe ich von einem seiner Freunde erfahren, der sehr wortkarg ist; wenn wir unter uns sind, beschränken wir uns darauf, uns über Musik oder Schachtheorie zu unterhalten. Hätte

Homer Odysseus gekannt, hätte er ihn wahrscheinlich für einen banalen Menschen gehalten. Ich glaube, ich habe etwas verstanden, und zwar, dass die Geschichten immer größer sind als wir, sie stoßen uns zu, und wir sind, ohne es zu ahnen, ihre Protagonisten, aber der wahre Protagonist der Geschichte, die wir erlebt haben, sind nicht wir, sondern es ist die Geschichte selbst, die wir erlebt haben. Wer weiß, warum er zum Sterben in diese Stadt gefahren ist, die ihm nichts bedeutete; vielleicht weil die Stadt ein Babel ist und vielleicht weil ihm der Verdacht gekommen ist, dass seine Geschichte für das Durcheinander des Lebens steht und dass sein Dorf zu klein war, um dort zu sterben. Er ist fast neunzig Jahre alt, verbringt die Nachmittage damit, die Wolkenkratzer von New York zu betrachten, am Vormittag kommt ein Mädchen aus Puerto Rico und räumt ihm die Wohnung

auf, sie bringt ihm ein Gericht von Tonys Café, das er sich in der Mikrowelle aufwärmt; nachdem er sich ein paar alte Platten von Béla Bártok, die er auswendig kennt, mit religiöser Andacht angehört hat, wagt er einen Spaziergang bis zur Pforte des Central Park; im Schrank, unter einer Plastikhülle, bewahrt er seine Generalsuniform auf, wenn er zurückkommt, öffnet er die Schranktür und gibt ihr einen Klaps auf die Schulter, als wäre sie ein alter Freund; dann geht er schlafen, er hat mir erzählt,

dass er nicht träumt, und wenn doch, dann vom Himmel über der ungarischen Ebene, das kommt von dem Schlafmittel, das ihm ein amerikanischer Arzt verschrieben hat. Ich erzähle dir die Geschichte in wenigen Worten, so wie sie mir der erzählt hatte, der sie erlebt hat, der Rest besteht aus Vermutungen, aber das ist deine Angelegenheit.“

 

 

 

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Antonio Tabucchi (Pisa, 23 september 1943)

 

 

 

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Mary Elizabeth Coleridge werd geboren in Londen op 23 september 1861. Zie ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

 

Street Lanterns 

 

Country roads are yellow and brown.

We mend the roads in London town.

 

Never a hansom dare come nigh,

Never a cart goes rolling by.

 

An unwonted silence steals

In between the turning wheels.

 

Quickly ends the autumn day,

And the workman goes his way,

 

Leaving, midst the traffic rude,

One small isle of solitude,

 

Lit, throughout the lengthy night,

By the little lantern's light.

 

Jewels of the dark have we,

Brighter than the rustic's be.

 

Over the dull earth are thrown

Topaz, and the ruby stone.

 

 

 

 

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Mary Coleridge (23 september 1861 – 25 augustus 1907)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Theodor Körner werd geboren op 23 september 1791 in Dresden. Zie ook mijn blog van 23 september 2007 en ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

Uit:  Die Reise nach Schandau

 

« Ich versprach, Liebster, bald Nachricht von mir zu geben. Kaum bin ich vierundzwanzig Stunden von Dir entfernt, und schon erfülle ich meine Zusage. Du musst gestehn, das heißt pünktlich sein. Diese Tugend der Solidität kommt aber mir, als baldigem Ehemanne, von Rechtswegen zu, deswegen will ich weiter kein Lobens davon machen. Ich glaube, es gibt im ganzen menschlichen Leben keinen gewagtern und weitern Sprung, als mitten aus dem freien, fröhlichen Stundentenleben heraus in das Staatsgefängnis der Ehe. Dieser salto mortale soll manchem schon den Hals gebrochen haben; ich hoffe aber, ich werde glücklich sein. Frisch gewagt ist halb gewonnen. – Du bewunderst, wie Du mir so oft gesagt hast, meinen leichten Sinn bei diesem wichtigen Schritte. Der, wie Du Dich ausdrückst, das Glück meiner Zukunft bestimmen muss. Ich begreife nicht, wie ich anders sein sollte. Du weißt ja, wie es Familienverhältnisse durchaus verlangen, dass ich die junge Gräfin Stellnitz heiraten muss, wenn ich nicht eine bedeutende Erbschaft einbüßen will, die mir nur unter dieser Bedingung zufällt. Die Herren Väter haben die Sache abgemacht, und der meinige hat mir vor kurzem erst alle meine lustigen Burschenstreiche, mit Einschluss einiger tausend Tälerchen Schulden, vergeben, ohne eine saure Miene zu machen, ich kann ihm also diesen Gefallen wieder tun; übrigens soll ja meine Braut ein Engel sein, wie sich mein Vater ausdrückt, sittsam, fromm, gebildet, liebenswürdig und nota bene reich; kurz, wenn ich seinen Beschreibungen trauen darf, so erwartet mich ein paradiesisch Leben. Dass ich mir meine Zukunft nicht mit den zauberischen Farben einer glühenden Leidenschaft ausmale, glaubst Du mir wohl. Ich lasse es nun so über mich ergehen. Bis jetzt hab' ich die Liebe nie für etwas anders als für eine momentane Belustigung angesehen. Was man mir von ewiger Treue, von häuslicher Glückseligkeit etc. etc. erzählt hat, hab' ich nur für schöne Träume gehalten.“

 

 

 

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Theodor Körner (23 september 1791 - 26 augustus 1813)

Portret door Cecil Watson Quinell

 

 

 

 

 

Annalen.net laat de Griekse schrijver Euripides geboren worden op 23 september 484 voor Christus. Zie ook mijn blog van 23 september 2007 en ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

Uit: Iphigenia in Aulis

 

“Clytaemnestra::

Ga dan. En als je naar de oorlog trekt,

mij daarginds achterlaat en jaren wegblijft,

besef dan hoe ik mij in dat paleis zal voelen,

als ik elke stoel leeg zie staan waarop zij eenmaal zat,

als ik haar meisjeskamer zie,

als ik eenzaam zit te wenen,

en eindeloos dezelfde klacht herhaal:

'Mijn kind, de man die je van het leven heeft beroofd,

is je vader die je heeft verwekt. Hij heeft je vermoord,

hijzelf en niemand anders, met zijn eigen hand'

En kom je later dan terug naar huis,

waar iemand op je wacht die alle redenen heeft

om je te haten?

Dan vind ik zonder moeite wel een voorwendsel

om, samen met de dochters die me overblijven,

voor jou een welkom te bereiden dat je hebt verdiend.

In naam van de goden, pleeg de misdaad niet

die mij zal drijven tot een misdaad tegen jou.”

 

 

 

Vertaald door Willy Courteaux en Bart Claes

 

 

 

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Euripides (484 v. Chr – 406 v. Chr)

Buste in het Museo Pio-Clementino, Vaticaan

 

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 23e september ook mijn vorige blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 19:58 Reageer op dit bericht

Jaroslav Seifert, Leni Saris, Daniel Czepko von Reigersfeld, Emma Orcy

 

De Tsjechische dichter Jaroslav Seifert werd op 23 september 1901 geboren en groeide op in de arbeiderswijk Žižkov in Praag.Zie ook mijn blog van 23 september 2006 en ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

 

Ze gingen van deur naar deur...

 

Ze gingen van deur naar deur
als straatverkopers
en boden de dood aan.
Ik schaam me dat ik het heb overleefd.
Vladislav Vancura
schreef zijn grootste gedicht
op de muren van de Pankrác-cel.
En het salvo op het schietterrein
was alleen een donderend applaus
voor zijn leven.

 

Maar doden waren overal.
Op ijzerdraad van fabrieksmuren,
op stoepranden,
op trappen, het hoofd naar beneden,
op voetsteunen van schoolbanken
op altaartreden en boven riolen.

 

Ze lagen zoals onze koningen
op graftomben.
En de puinen van hun schoenen
wezen naar de sterren.

 

 

 

Vertaald door Jana Beranová

 

 

 

 

Autobiography

 

Sometimes

when she would talk about herself

my mother would say:

My life was sad and quiet,

I always walked on tip-toe.

But if I got a little angry

and stamped my foot

the cups, which had been my mother's,

would tinkle on the dresser

and make me laugh.

 

At the moment of my birth, so I am told,

a butterfly flew in by the window

and settled on my mother's bed,

but that same moment a dog howled in the yard.

My mother thought

it a bad omen.

 

My life of course has not been quite

as peaceful as hers.

But even when I gaze upon our present days

with wistfulness

as if at empty picture frames

and all I see is a dusty wall,

still it has been so beautiful.

 

There are many moments

I cannot forget,

moments like radiant flowers

in all possible colours and hues,

evenings filled with fragrance

like purple grapes

hidden in the leaves of darkness.

 

With passion I read poetry

and loved music

and blundered, ever surprised,

from beauty to beauty.

But when I first saw

the picture of a woman nude

I began to believe in miracles.

 

My life unrolled swiftly.

It was too short

for my vast longings,

which had no bounds.

Before I knew it

my life's end was drawing near.

 

Death soon will kick open my door

and enter.

With startled terror I'll catch my breath

and forget to breathe again.

 

May I not be denied the time

once more to kiss the hands

of the one who patiently and in step with me

walked on and on and on

and who loved most of all.

 

 

Vertaald door Ewald Osers

 

 

 

 

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Jaroslav Seifert ( 23 september 1901 – 10 januari 1986)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Leni Saris werd geboren in Rotterdam op 23 september 1915. Zie ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

Uit: De tocht naar het licht

 

- Men kreeg toegang tot de tuin door een brede witte poort, dan volgde een met kastanjebomen omzoomde oprijlaan en in de verte lag dan l'Ombre, een laag wit huis met een groot terras en ruime serres aan de zijkanten.

 Karin belde heel bescheiden en een vriendelijk meisje opende de deur. Mevrouw Giraud, de dame die Sergius' huishouden bestuurde, kwam naar haar toe.

"Ik zou maar heel vlug naar boven gaan, mon enfant," fluisterde ze vertrouwelijk. "Monsieur le Professeur is niet al te best geluimd vanmorgen." –

(...)

 

"Entrez," riep Tania's zachte beschaafde stem.
Toen stond Karin in een zolderkamertje, laag donker en kaal. Het was er ijzig koud en de scherpe wind gierde ongehinderd door de spleten.
Het was er zo grauw en troosteloos en karin dacht aan haar eigen gezellige, warme kamer en al de zorg, waarmee ze omringgd werd. Er was maar één stoel in het kamertje en daarin zat Tania, in een deken gerold, de voeten op een blik, dat zonderling rammelde, toen ze het verschoof.
Voor haar op het tafeltje lag een boek.
"heb je me toch nog kunnen vinden?" Tania lachte en begon meteen te hoesten. -

 

 

 

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Leni Saris (23 september 1915 – 9 december 1999)

In de jaren vijftig

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Daniel Czepko von Reigersfeld werd op 23 september 1605 in Koischwitz (Pools: Koskowice) geboren. Zie ook mijn blog van 23 september 2007 en ook mijn blog van 23 september 2008 en ook mijn blog van 23 september2009.

 

 

 

Das Leben ein Schauspiel

 

Was ist dein Lebenslauff und Thun, o Mensch? ein Spiel.

Den Innhalt sage mir? Kinds, Weibs und Tods Beschwerde.

Was ist es vor ein Platz, darauff wir spieln? Die Erde.

Wer schlägt und singt dazu? Die Wollust ohne Ziel.

 

Wer heißt auff das Gerüst' uns treten? Selbst die Zeit.

Wer zeigt die Schauer mir? Mensch, das sind bloß die Weisen,

Was ist vor Stellung hier? Stehn, schlaffen, wachen, reisen,

Wer theilt Gesichter aus? Allein die Eitelkeit.

 

Wer macht den Schau Platz auff? Der wunderbare Gott.

Was vor ein Vorhang deckts? Das ewige Versehen.

Wie wird es abgetheilt? Durch leben, sterben, flehen.

Wer führt uns ab, wer zeucht uns Kleider aus? Der Tod.

 

Wo wird der Schluß erwartt des Spieles? in der Grufft.

Wer spielt am besten mit? Der wol sein Ammt kan führen.

Ist das Spiel vor sich gut? Das Ende muß es zieren.

Wenn ist es aus? o Mensch! wenn dir dein JESUS rufft.

 

 

 

 

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Daniel Czepko von Reigersfeld (23 september 1605 – 8 september 1660)

Koischwitz / Koskowice

 

 

 

 

 

De Hongaarse schrijfster Emmuska Orcy de Orczi, ook wel Baronesse Orczy of Baronesse d'Orczy werd geboren in Tarnaörs op 23 september 1865. Zie ook mijn blog van 23 september 2008.

 

Uit: The Scarlet Pimpernel

 

„But they were nearly always caught at the barricades. Sergeant Bibot especially at the West Gate had a wonderful nose for scenting an aristo in the most perfect disguise. Then, of course, the fun began. Bibot would look at his prey as a cat looks upon the mouse, play with him, sometimes for quite a quarter of an hour, pretend to be hoodwinked by the disguise, by the wigs and other bits of theatrical make-up which hid the identity of a ci-devant noble marquise or count.

Oh! Bibot had a keen sense of humour, and it was well worth hanging round that West Barricade, in order to see him catch an aristo in the very act of trying to flee from the vengeance of the people.

Sometimes Bibot would let his prey actually out by the gates, allowing him to think for the space of two minutes at least that he really had escaped out of Paris, and might even manage to reach the coast of England in safety: but Bibot would let the unfortunate wretch walk about ten mètres towards the open country, then he would send two men after him and bring him back, stripped of his disguise.

Oh! that was extremely funny, for as often as not the fugitive would prove to be a woman, some proud marchioness, who looked terribly comical when she found herself in Bibot’s clutches after all, and knew that a summary trial would await her the next day and after that, the fond embrace of Madame la Guillotine.

No wonder that on this fine afternoon in September the crowd round Bibot’s gate was eager and excited. The lust of blood grows with its satisfaction, there is no satiety: the crowd had seen a hundred noble heads fall beneath the guillotine to-day, it wanted to make sure that it would see another hundred fall on the morrow.“

 

 

 

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Emma Orcy (23 september 1865 – 12 november 1947)

Geschreven door Romenu om 19:50 Reageer op dit bericht

Uri Zvi Greenberg, Rosamunde Pilcher, Hans Leip, Barthold Heinrich Brockes

De Israëlische Hebreeuwse en Jiddische dichter en politicus Uri Zvi Greenberg  werd geboren op 22 september 1896 in Bialikamin, Lviv, in Galicië, destijds behorend tot Oostenrijk-Hongarije. Greenberg stamde uit een beroemde chassidische familie. Van 1915 tot 1917 was hij een soldaat in het Oostenrijks-Hongaarse leger. Toen deserteerde hij. Terug in Lviv (Dt: Lemberg) in 1918 was hij getuige van de pogroms, iets wat hem diep beïnvloed heeft. Hij woonde daarna in Berlijn en Warschau, waar hij begon te schrijven in het Jiddisch en Hebreeuws. In 1924 emigreerde Greenberg naar het Britse mandaatgebied Palestina. Daar werd hij enthousiast over de kibboetsbeweging en schreef hij alleen nog in het Hebreeuws, eerst voor het tijdschrift Davar, een belangrijk orgaan van de zionistische linkse arbeidersbeweging. Na het bloedbad in Hebron in 1929 werd Greenberg steeds militanter. Hij bekritiseerde de passiviteit van de Britse autoriteiten ten aanzien van het geweld in het Palestijnse Mandaatgebied. Hij werd lid van de rechtse Irgun en de ondergrondse organisatie Lehi, een afsplitsing van de Irgun. Sinds 1930 was hij een fervent voorstander van de revisionistische vleugel van het zionisme, en vertegenwoordigde de revisionistische zionistische beweging tijdens verschillende bijeenkomsten in Polen. Bij het uitbreken van de Tweede Wereldoorlog was hij toevallig in Polen, maar hij was in staat om terug naar Palestina te gaan. De rest van zijn familie kwam tijdens de Holocaust om het leven. Na de stichting van Israël in 1948 tradGreenbergtoe tot de Herut Partij van Menachem Begin en in 1949 werd hij in de Knesset gekozen.

 

 

A Land Lost

Trusting their folly though their pilot is out
Blind to what's written on the walls all about
Written by a hand moved by G-d's ire
Hubris of traitors that to lead aspire.

 

My people obey them like sheep in human attire
Multitudes drifting to their funeral pyre
Their herders know not, but I know what they do
Pray G-d, a miracle, save, their doom undo

Lord, bare are all rocks and on the heather no dew.

For most are in the pit and the rest at its portal
I know, for I totter with my feet on its edge
dragging myself as the most wretched of prophets
of land lost by the guilt of its leaders.

 

 

 


The Great Sad One

 

The Almighty has dealt bitterly with me

That I did not believe him until my punishment,

Till he welled up in my tears, from the midst of my wounds.

And behold he is very lonely,

And he also lacks someone to confess to,

In whose arms he might sob his unbearable misery,

And this G-d walks about, without a body, without blood,

And his grief is double the grief of flesh,

Flesh that can warm another body of a third,

That can sit and smoke a cigarette

And drink coffee and wine,

And sleep and dream until the sun —

For him it is impossible for he is G-d.

 

 

 

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Uri Zvi Greenberg (22 september 1896 – 8 mei 1981)

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Rosamunde Pilcher werd op 22 september 1924 geboren in Lelant, Cornwall, Groot-Brittannië. Zie ook mijn blog van 22 september 2009.

 

Uit: September

 

“Death is nothing at all. It does not count. I have only slipped away into the next room. Nothing has happened. Everything remains exactly as it was. I am I, and you are you, and the old life that we lived so fondly together is untouched, unchanged. Whatever we were to each other, that we are still. Call me by my old familiar name. Speak of me in the easy way which you always used. Put no difference into your tone. Wear no forced air of solemnity of sorrow. Laugh as we always laughed at the jokes that we enjoyed together. Play, smile, think of me, pray for me. Let my name be ever the household word that it always was. Let it be spoken without an effort, without the ghost of a shadow upon it. Life means all that it ever meant. It is the same as it ever was. There is absolute and unbroken continuity. What is this death but a negligible accident? Why should I be out of mind because I am out of sight? I am but waiting for you, for an interval, somewhere very near, just around the corner. All is well.”

 

 

 

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Rosamunde Pilcher (Lelant, 22 september 1924)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Hans Leip werd geboren op 22 september 1893 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 22 september 2008.

 

Uit: Hamburg, Juli 1943

 

„So sah mans in Blankenese vom Bismarckstein aus, als die Bomber davonwaren; ich stand und zeichnete dies Blatt, und die brennende Stadt leuchtete über viele Kilometer hin genug, so daß ichs hinkriegen konnte mit dem schwarzen Kreidestift. Es war der dritte große Angriff gewesen. Den Nachmittag war ich vom Bodensee nach Hause gelangt. Am anderen Morgen fuhr ich mit Baurat Müller in die Stadt (dem Vater Gesas, der Freundin meiner ältesten Tochter Mule). An manchen Stellen brannte es noch. Ich sah einen verstörten Mann im Schlafanzug umherirren, einen Band Gedichte in der Hand. Er beschäftigte meine Phantasie so sehr, daß ich ihn Herr Pambel nannte und sein Schicksal beschrieb.“

„Hab und Gut häufte sich auf den Straßen, als sollte eine Auktion in freier Luft stattfinden. Der große deutsche Ausverkauf hatte begonnen. In mir sagten sich die ersten Zeilen des „Liedes im Schutt“ her. Ich zeichnete dabei, was ich sah, obwohl es verboten war ...“

 

 

 

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Hans Leip (22 september 1893 – 6 juni 1983)

Leip in 1936

 

 

 

 

De Duitse dichter Barthold Heinrich Brockes werd geboren in Hamburg op 22 september 1680. Brockes studeerde rechtsgeleerdheid in Halle en maakte reizen naar Italië, Frankrijk en Nederland. Hij vestigde zich vanaf 1704 in Hamburg. In 1720 werd hij benoemd als lid van de Hamburgse gemeenteraad, en bekleedde diverse functies in het bestuur van de stad. Hij was 6 jaar (van 1735 tot 1741) magistraat in Ritzebüttel. Gedichten van Brockes werden in 9 banden gepubliceerd onder de titel Irdisches Vergnügen in Gott (1721-1748). Hij vertaalde Giambattista Marini's La Strage degli innocenti (1715), Alexander Pope's Essay on Man (1740) en James Thomson's Seasons (1745). Het libretto Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus (1712) was één der eerste passie-oratoria, een vrije en poëtische meditatie op het passieverhaal zonder gebruik van een evangelisch karakter. Het was een populair werk, en werd op muziek gezet door onder andere Reinhard Keiser, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel enJohann Mattheson.

 

 

Falschheit

 

Es herrschet in der Welt die Falschheit aller Orten;

die Wahrheit ist verbannt, die Redlichkeit verjagt;

die Freunde dieser Zeit sind Freunde bloß in Worten:

der Allerehrlichste tut anders, als er sagt.

 

Der, so dich herzt und küsst, wird dich ohnfehlbar fällen,

So bald er glaubt, dein Fall könn' ihm erspriesslich sein.

Kein Mensch ist, was er scheint: man weiss sich zu verstellen,

Nie stimmt mit dem Gemüt das Ansehn überein.

 

Doch dieses alles muß man nicht von Weibern meinen,

Weil ihrer keine fasst uns je betrogen hat,

Indem sie insgemein von aussen boshaft scheinen:

Und wenn man's untersucht, so sind sie's in der Tat.

 

 

 

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Barthold Heinrich Brockes (22 september 1680 - 16 januari 1747)

Portret door Dominicus van der Smissen

Geschreven door Romenu om 19:28 Reageer op dit bericht

Dannie Abse, Lodewijk van Deyssel, Fay Weldon, György Faludy

De Britse dichter en schrijver Dannie Abse werd geboren op 22 september 1923 in Cardiff, Wales. Zie ook mijn blog van 22 september 2007 en mijn blog van 22 september 2008 en ook mijn blog van 22 september 2009.

 

 

Winter

 

What is more intimate

than a lover's demure whisper?

Like the moment before Klimt's The Kiss.

What's more conspiratorial

than two people in love?

So it was all our eager summers

but now the yellow leaf has fallen

and the old rooted happiness

plucked out. Must I rejoice when

teardrops on a wire turn to ice?

Last night, lying in bed,

I remembered how, pensioners both,

before sleep, winter come,

your warm foot suddenly

would console my cold one.

 

 

 

 

X-Ray

 

Dannie AbseSome prowl sea-beds, some hurtle to a star

and, mother, some obsessed turn over every stone   

or open graves to let that starlight in.

There are men who would open anything.

 

Harvey, the circulation of the blood,

and Freud, the circulation of our dreams,   

pried honourably and honoured are   

like all explorers. Men who’d open men.

 

And those others, mother, with diseases

like great streets named after them: Addison,   

Parkinson, Hodgkin—physicians who’d arrive   

fast and first on any sour death-bed scene.

 

I am their slowcoach colleague, half afraid,   

incurious. As a boy it was so: you know how   

my small hand never teased to pieces   

an alarm clock or flensed a perished mouse.

 

And this larger hand’s the same. It stretches now   

out from a white sleeve to hold up, mother,   

your X-ray to the glowing screen. My eyes look   

but don’t want to; I still don’t want to know.

 

 

 

 

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Dannie Abse (Cardiff, 22 september 1923)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Lodewijk van Deyssel werd geboren op 22 september 1864 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 22 september 2006 en ook mijn blog van 22 september 2007 en mijn blog van 22 september 2008 en ook mijn blog van 22 september 2009.

 

Uit: De kleine republiek

 

"In de koude kerk ging elk naar zijn vaste plaats, op de smalle vaalstoffige knielplankjes [...]. Toen alle jongens er waren, begon achter op de bovenkerkvloer, in de felste aflichting der waterklare hoog-vensters, tegen het groote altaar op, de mis van den direkteur, het zwarte achterhoofd boven de witte en goudig-gele miskleêren, staand midden voor de hooge smalle altaartafel, en in eht half uur een enkele maal, geel en wit, naar den rechter hoek gaand en naar den linker hoek, zich enkele malen keerend naar kerk, de handen recht-op open voor de schouders en weêr lang uit in de hoogte samengehouden voor kin en borst, en al het zilverig witte licht uit den hooge afgekaatst op den effen kwart-bol van het helwit weêrschijnende voorhoofd als een zon door een regenlucht. De donkere jongenslijven waren beneden, in diepe verte naar het altaar, dat hoog en breed boven hun samen-donkerte was in zijn alleen geel en wit. Twee jongens in zwarte toogjes dienden de direkteurs-mis, knielend op de bovenste treê van de omrondende altaartrappen. En telkens kwam er uit een muurdeur rechts van het altaar, een jongen, in zijn gewone pakje, de handen voor de borst om een kerkboek heen, en, drie pas achter hem, een professer in miskleêren, blinkend geel en wit, waardig matig aankomend over de lange wit en blauw ruitige steenen vloer, daalden de smalle trapjes af en gingen naar links, naar rechts, voor de gebankten heen, bezijde de gebankten langs, en stil aan de kleine altaartjes in de zijbeuken en achter de zijbeuken, in de open kapellen die de zijbeuken voortzetten rechts en links van de bovenkerk, en elk zijn mis aan 't doen. Door de hoog-sombere stilte der boven-kerkruimten ging het geprevel en het geschel van de altaartjes op, zware fluisteringen van alle kanten.

(…)

 

"Zij gingen zitten op de onderste tree, luisterden of er niet iemand kwam, maar de hoge kerkstilte bleef onbewogen achter hen. Dan schoof Willem zich zo, dat zijn rechterdij helemaal de geliefde raakte. Dan pakte hij hem aan, met zijn grove jongenslinksheid, zijn rechterarm langs de grijze rug doend, zijn linkerarm over de linker van de geliefde en over zijn borst, tot zijn handen vreemd elkaar voelden en samenvatten op die rechterschouder. Dan drukte hij zich tegen hem aan en zoende hem op zijn wangen en zijn mond."

 

 

 

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Lodewijk van Deyssel  (22 september 1864 - 26 januari 1952)

Een nog jonge van Deyssel

 

 

 

 

 

De Britse schrijfster Fay Weldon werd geboren op 22 september 1931 in Alvechurch, Engeland. Zie ook mijn blog van 22 september 2006 en ook mijn blog van 22 september 2007 en mijn blog van 22 september 2008 en ook mijn blog van 22 september 2009.

 

Uit: The Life and Loves of a She-Devil

 

„Mary Fisher lives in a High Tower, on the edge of the sea: she writes a great deal about the nature of love. She tells lies.
Mary Fisher is forty-three, and accustomed to love. There has always been a man around to love her, sometimes quite desperately, and she has on occasion returned this love, but never, I think, with desperation. She is a writer of romantic fiction. She tells lies to herself, and to the world.
Mary Fisher has $ (US) 754,300 on deposit in a bank in Cyprus, where the tax laws are lax. This is the equivalent of ý502,867 sterling, 1,931,009 German marks, 1,599,117 Swiss francs, 185,055,050 yen, and so forth, it hardly matters which. A woman's life is what it is, in any corner of the world. And wherever you go it is the same -- to them that hath, such as Mary Fisher, shall be given, and to them that hath not, such as myself, even that which they have shall be taken away.

Mary Fisher earned all her money herself. Her first husband, Jonah, told her that capitalism was immoral, and she believed him, having a gentle and pliable nature. Otherwise no doubt by now Mary Fisher would have a substantial portfolio of investments. As it is, she owns four houses and these are cumulatively worth -- depending on the state of the property market -- anything between half a million and a million dollars. A house, of course, only means anything in financial terms if there is anyone to buy it, or if you can bear to sell it. Otherwise a house can only be somewhere to live, or somewhere where those connected with you can live. With luck, the ownership of property brings peace of mind; without this luck it brings aggravation and discontent. I wish unluck in property matters on Mary Fisher.
Mary Fisher is small and pretty and delicately formed, prone to fainting and weeping and sleeping with men while pretending that she doesn't.
Mary Fisher is loved by my husband, who is her accountant.
I love my husband and I hate Mary Fisher.“

 

 

 

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 Fay Weldon (Alvechurch, 22 september 1931)

 

 

 

 

 

De Hongaarse dichter en schrijver György Faludy werd geboren op 22 september 1910 in Boedapest. Zie ook mijn blog van 22 september 2009.

 

 

 

The Cabbage Moth

 

My eyes are on the tiny terrace garden

under a forebodingly dark sky.

From the left a white cabbage moth

comes flying in between the high

supporting walls. Most likely this

morning gave him these carefree wings,

but he should know this evening will

see the end of his happy flutterings.

And soon he exits to the right,

his visit to earth a hurried one,

just like ours, his schedule tight.

The clouds are heavy with rain to pour.

Two drops, and the moth will be gone.

Funny, I think. For me, it’ll take no more.

 

 

 

 

The Seventy-Sixth

 

Aladdin’s lamps, the stars above

the city have long lost their sheen.

The field has turned into a highway,

and the forest a magazine.

Oil is consumed by marshes,

and oxygen by industry,

the lakes are spawning rotting fish,

sulfur spices up the sea.

But the placid public mood

can’t see the knife not so far off,

our son will starve tomorrow,

for us plenty is not enough.

We’ve conquered nature all right,

but it’s our nature we should rise above.

 

 

 

Vertaald door Paul Sohar

 

 

 

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György Faludy (22 september 1910 – 1 september 2006)



Zie voor nog meer schrijvers van de 22e september ook
mijn vorige blog van vandaag.

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