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Berichten van 15 oktober 2010 tot 16 oktober 2010

Günter Grass, Oscar Wilde, Guðbergur Bergsson, Gerold Späth

De Duitse dichter en schrijver Günter Grass werd geboren in Danzig (tegenwoordig Gdansk, Polen) op 16 oktober 1927. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006 en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

 

Uit: Beim Häuten der Zwiebel

 

“Ob heute oder vor Jahren, lockend bleibt die Versuchung, sich in dritter Person zu verkappen: Als er annähernd zwölf zählte, doch immer noch liebend gern auf Mutters Schoß saß, begann und endete etwas. Aber läßt sich, was anfing, was auslief, so genau auf den Punkt bringen? Was mich betrifft, schon.

Auf engem Raum wurde meine Kindheit beendet, als dort, wo ich aufwuchs, an verschiedenen Stellen zeitgleich der Krieg ausbrach. Er begann unüberhörbar mit den Breitseiten eines Linienschiffes und dem Anflug von Sturzkampfflugzeugen über dem Hafenvorort Neufahrwasser, dem als polnischer Militärstützpunkt die Westerplatte gegenüberlag, zudem entfernter mit den gezielten Schüssen zweier Panzerspähwagen beim Kampf um die Polnische Post in der Danziger Altstadt und nahbei verkündet aus unserem Radio, dem Volksempfänger, der im Wohnzimmer auf dem Büfett seinen Platz hatte: mit ehernen Worten wurde in einer Parterrewohnung, die Teil eines dreistöckigen Mietshauses im Langfuhrer Labesweg war, das Ende meiner Kinderjahre ausgerufen.

Sogar die Uhrzeit wollte unvergeßlich sein. Ab dann herrschte auf dem Flugplatz des Freistaates, nahe der Schokoladenfabrik Baltic, nicht nur ziviler Betrieb. Aus den Dachluken des Mietshauses gesehen, stieg überm Freihafen schwärzlich Rauch auf, der sich unter fortgesetzten Angriffen und bei leichtem Wind aus Nordwest erneuerte.

Aber sobald ich mich an den fernen Geschützdonner der Schleswig-Holstein, die eigentlich als Veteran der Skagerrakschlacht ausgedient hatte und nur noch als Schulschiff für Kadetten taugte, sowie an die abgestuften Geräusche von Flugzeugen erinnern will, die Stukas genannt wurden, weil sie hoch überm Kampfgebiet seitlich abkippten und im Sturzflug mit endlich ausgeklinkten Bomben ihr Ziel fanden, rundet sich die Frage: Warum überhaupt soll Kindheit und deren so unverrückbar datiertes Ende erinnert werden, wenn alles, was mir ab den ersten und seit den zweiten Zähnen widerfuhr, längst samt Schulbeginn, Murmelspiel und verschorften Knien, den frühesten Beichtgeheimnissen und der späteren Glaubenspein zu Zettelkram wurde, der seitdem einer Person anhängt, die, kaum zu Papier gebracht, nicht wachsen wollte, Glas in jeder Gebrauchsform zersang, zwei hölzerne Stöcke zur Hand hatte und sich dank ihrer Blechtrommel einen Namen machte, der fortan zitierbar zwischen Buchdeckeln existierte und in weißnichtwieviel Sprachen unsterblich sein will?”

 

 

 

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Günter Grass (Danzig, 16 oktober 1927)

 

 

 

 

 

De Iers-Engelse schrijver Oscar Wilde werd geboren op 16 oktober 1854 in Dublin. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2006  en ook mijn blog van 16 oktober 2007 en ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

 

 

Ballad of Reading Gaol - I  (Fragment)

 

He did not wear his scarlet coat,

For blood and wine are red,

And blood and wine were on his hands

When they found him with the dead,

The poor dead woman whom he loved,

And murdered in her bed.

 

 

He walked amongst the Trial Men

In a suit of shabby grey;

A cricket cap was on his head,

And his step seemed light and gay;

But I never saw a man who looked

So wistfully at the day.

 

 

I never saw a man who looked

With such a wistful eye

Upon that little tent of blue

Which prisoners call the sky,

And at every drifting cloud that went

With sails of silver by.

 

 

I walked, with other souls in pain,

Within another ring,

And was wondering if the man had done

A great or little thing,

When a voice behind me whispered low,

'That fellows got to swing.'

 

 

Dear Christ! the very prison walls

Suddenly seemed to reel,

And the sky above my head became

Like a casque of scorching steel;

And, though I was a soul in pain,

My pain I could not feel.

 

I only knew what hunted thought

Quickened his step, and why

He looked upon the garish day

With such a wistful eye;

The man had killed the thing he loved

And so he had to die.

 

Yet each man kills the thing he loves

By each let this be heard,

Some do it with a bitter look,

Some with a flattering word,

The coward does it with a kiss,

The brave man with a sword!

 

Some kill their love when they are young,

And some when they are old;

Some strangle with the hands of Lust,

Some with the hands of Gold:

The kindest use a knife, because

The dead so soon grow cold.

 

 

 

 

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Oscar Wilde (16 oktober 1854 – 30 november 1900)

In New York, 1882, foto van Napoleon Sarony

 

 

 

 

De IJslandse schrijver Guðbergur Bergsson werd geboren op 16 oktober 1932 in Grindavik. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

 

Uit: Vater, Mutter und der Zauber der Kindheit (Vertaald door Karl-Ludwig Wetzig)

 

„Ich stehe nicht im Zimmer meiner Mutter, jedenfalls nicht auf die gleiche Weise wie jener Mann, der in einem Buch einmal etwas Ähnliches behauptete. Meine Mutter besaß weder Haus noch Zimmer noch sonst etwas je für sich allein. Hingegen befinde ich mich wieder in dem Haus, das einmal das gemeinsame Haus meiner Eltern war. Mir ist vollkommen klar, wie und weshalb es so gekommen ist. Es hat nichts mit Magie zu tun, weder im Traum noch in der Dichtung; vielmehr kam ich mit einer klaren Absicht und zu einem bestimmten Zweck gestern abend mit dem Bus, der früher um acht fuhr, heute aber um Viertel vor sieben.
    Es begann schon dunkel zu werden. Fast im selben Moment, in dem ich die Stufen hinaufstieg und durch die Tür trat, fühlte ich, wie eine eigentümliche Ruhe und Frieden über mich kamen, zusammen mit einer gewissen Schläfrigkeit. Ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten und ging deshalb früh schlafen.
     Die Schlafcouch stand ungefähr an der gleichen Stelle wie früher die alte Chaiselongue. Als ich mich hinlegte und die Decke über mich zog, wies mein Kopf also nach Westen, und meine Füße zeigten nach Osten, genau wie in der Kindheit, nur stand die Couch nicht unter der tapezierten Dachschräge - was mir immer ungemein beruhigend vorgekommen war. Kaum hatte ich mich hingelegt, schien es mir, als würde der Körper wieder eine längst vergessene Lage einnehmen, und beim Aufwachen am nächsten Morgen stellte ich fest, daß ich einen erholsamen Schlafwie seit Jahren nicht genossen hatte, und ich seufzte vor Glück und Erleichterung. Daraus läßt sich ersehen, daß der Schlaf nicht etwa ein Eigenleben führt oder von einem Bündel Empfindungen in Gestalt von Träumen bestimmt wird, sondern scWicht von der Lage des Körpers, davon, in welche Richtung der Kopf oder die Füße im Bett der Kindheit zeigten.“

 

 

 

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Guðbergur Bergsson (Grindavik, 16 oktober 1932)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Gerold Späth werd geboren op 16 oktober 1939 in Rapperswil. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008.   

 

   Uit: Sindbadland

 

"Man erzählt mir im Dorf Spülgen von einem jungen englischsprechenden Reisenden, der auf dem Weg nach Italien und Griechenland kurz nach Überwindung der Viamala wochenlang in dem Dorf fieberkrank gelegen und allerlei Krudes zusammengeredet hatte, der Wirt, des Englischen mächtig, er war in jungen Jahren in der Welt herumgekommen, habe seinerzeit alles aufgeschrieben und eine Übersetzung angefertigt, der Fieberkranke hatte von einem Film phantasiert, den er drehen wollte, in dem Film sollte ein italienischer Alter mit Motorroller die Hauptrolle spielen, der Alte wohnt seit dem Tod seiner Frau im herrschaftlichen Haus seines reich gewordenen Sohnes und hat immer weniger zu sagen, eines Tages entschließt er sich, heimlich einen Motorroller zu kaufen, man sehe in dem Film, wie der alte Mann mit dem blitzneuen Ding nach Hause höttert, selbstverständlich macht er Umwege, und von der Beherrschung des Fahrzeuges kann nicht die Rede sein, er überfährt sämtliche Stopsignale, mißachtet jegliche Verkehrsregel, er schwimmt in Glückseligkeit und kann das Ding nicht bremsen, die Kamera folgt diesem glücklichen Kind von fünfundsiebzig Jahren, das nicht bemerkt, wie hinter ihm die frischen Wecken zu Dutzenden aus der Brotzaine auf die Straße purzeln und die Landeier schockweise aus den Körben schliddern, Autos kommen ins Schleudern, Pferdegespanne brennen durch, Kutscher fliegen vom Bock, Motorräder segeln über Böschungen, Tramwagen schneiden einander überlebensgefährlich und rasende Züge entgleisen zuhauf, es gibt Fehl- und Sturzgeburten, ein grausliches Chaos."

 

 

 

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Gerold Späth (Rapperswil, 16 oktober 1939)



     Zie voor nog meer schrijvers van de 16e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 21:27 Reageer op dit bericht

Eugene O'Neill, Dino Buzzati, Albrecht von Haller, Gottfried Kölwel

De Amerikaanse schrijver Eugene Gladstone O’Neill werd op 16 oktober 1888 in New York City geboren. Zijn vader, James O'Neill, was in de decennia vóór de Eerste Wereldoorlog een van de meest bekende acteurs van de VS. Hij bracht zes jaar op een katholieke kostschool door en drie jaar op de Betts Academy in Stamford, Connecticut. In 1906 ging hij studeren aan Princeton University, maar al snel verliet hij de universiteit. Tussen 1909 en 1912 leidde hij een bewogen leven, dat een thematische en materiële basis voor zijn latere stukken zou bieden. Op 21-jarige leeftijd trouwde hij met de eerste van drie vrouwen en drie jaar later scheidde hij weer. Hij werkte als goudzoeker in Honduras, als toneelknecht, acteur en als verslaggever. Als matroos maakte hij meerdere reizen naar Zuid-Amerika en Zuid-Afrika op een vee-transportschip. Vanaf 1912 woonde hij in New York en was hij thuis in goedkope pensions en pubs. In december 1912 kreeg hij tuberculose en ging voor zes maanden naar een sanatorium. Gedurende deze tijd begon hij te lezen: in aanvulling klassieke drama’s ook moderne Europese toneelschrijvers en dichters, zoals de Duitser Wedekind, de Noors Ibsen en de Zweedse Strindberg, die hem in het bijzonder beïnvloedde. In de periode van herstel en lezen kreeg hij de aandrang om zijn eigen stukken te schrijven.  Een cruciale bijeenkomst vond plaats in 1916: O'Neill kwam in Provincetown, Massachusetts, in aanraking met een groep acteurs die net de groep Provincetown Players hadden opgericht, een experimentele theatergroep. Zij speelden zijn eerste stuk, de eenakter Bound East for Cardiff. Andere stukken volgden en een zeer vruchtbare alliantie werd geboren: In 1920 werd zijn toneelstuk Beyond The Horizon al op Broadway opgevoerd en een jaar later won hij de Pulitzer Prize. Van toen af aan was O'Neill beroemd.

 

Uit: Long Day’s Journey Into Night

 

[As the curtain rises, Tyrone finishes a game and sweeps the cards together. He shuffles them clumsily, dropping a couple on the floor. He retrieves them with difficulty, and starts to shuffle again, when he hears someone entering the front door. He peers over his pince-nex through the front parlor.]

TYRONE. [his voice thick] Who’s that? Is it you, Edmund? [Edmund's voice answers curtly, "Yes". Then he evidently collides with something in the dark hall and can be heard cursing. A moment later the hall lamp is turned on. Tyrone frowns and calls.] Turn that light out before you come in. [But Edmund doesn't. He comes in through the front parlor. He is drunk now, too, but like his father he carries it well, and gives little physical sign of it except in his eyes and a chip-on-the-shoulder aggressiveness in his manner. Tyrone speaks, at first with a warm, relieved welcome.] I’m glad you’ve come, lad. I’ve been damned lonely. [Then resentfully] You’re a fine one to run away and leave me to sit alone here all night when you know — [with sharp irritation] I told you to turn out that light! We’re not giving a ball. There’s no reason to have the house ablaze with electricity at this time of night, burning up money!

EDMUND. Ablaze with electricity! One bulb! Hell, everyone keeps a light on in the front hall until they go to bed. [He rubs his knee] I damned near busted my knee on the hat stand.

TYRONE. The light from here shows in the hall. You could see your way well enough if you were sober.

EDMUND. If I was sober? I like that.

TYRONE. I don’t give a damn what other people do. If they want to be wasteful fools, for the sake of show, let them be!

EDMUND. One bulb! Christ, don’t be such a cheap skate! I’ve proved by figures if you left the light bulb on all night it wouldn’t be as much as one drink!

TYRONE. To hell with your figures! The proof is in the bills I have to pay!

EDMUND. [contemptuously] Yes, facts don’t mean a thing, do they? What you want to believe, that’s the only truth! [Derisively] Shakespeare was an Irish Catholic, for example.

TYRONE. So he was. The proof is in the plays.

EDMUND. Well, he wasn’t, and there’s no proof of it in his plays, except to you. [jeeringly] The Duke of Wellington, there was another good Irish Catholic!

TYRONE. I never said he was a good one. He was a renegade but a Catholic just the same.

EDMUND. Well, he wasn’t. You just want to believe no one but an Irish Catholic general could beat Napoleon.

TYRONE. I’m not going to argue with you. I asked you to turn out that light in the hall.

EDMUND. I heard you, and as far as I’m concerned it stays on.

TYRONE. Nonne of your damned insolence! Are you going to obey me or not?“

 


 

 

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Eugene O’Neill (16 o
ktober 1888 – 27 november 1953)

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Dino Buzzati werd geboren op 16 oktober 1906 in San Pellegrino. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

                   

Uit: Pauvre petit garçon (Vertaald door Susi en Michel Breitman)

 

„Comme d'habitude, Mme Klara emmena son petit garçon, cinq ans, au jardin public, au bord du fleuve. Il était environ trois heures. La saison n'était ni belle ni mauvaise, le soleil jouait à cache-cache et le vent soufflait de temps à autre, porté par le fleuve.

On ne pouvait pas dire non plus de cet enfant qu'il était beau, au contraire, il était plutôt pitoyable même, maigrichon, souffreteux, blafard, presque vert, au point que ses camarades de jeu, pour se moquer de lui, l'appelaient Laitue. Mais d'habitude les enfants au teint pâle ont en compensation d'immenses yeux noirs qui illuminent leur visage exsangue1 et lui donnent une expression pathétique2. Ce n'était pas le cas de Dolfi ; il avait de petits yeux insignifiants qui vous regardaient sans aucune personnalité.

Ce jour-là, le bambin surnommé Laitue avait un fusil tout neuf qui tirait même de petites cartouches, inoffensives bien sûr, mais c'était quand même un fusil ! Il ne se mit pas à jouer avec les autres enfants car d'ordinaire ils le tracassaient, alors il préférait rester tout seul dans son coin, même sans jouer. Parce que les animaux qui ignorent la souffrance de la solitude sont capables de  s'amuser tout seuls, mais l'homme au contraire n'y arrive pas et s'il tente de le faire, bien vite une angoisse encore plus forte s'empare de lui.

Pourtant quand les autres gamins passaient devant lui, Dolfi épaulait son fusil et faisait semblant de tirer, mais sans animosité,3 c'était plutôt une invitation, comme s'il avait voulu leur dire : « Tiens, tu vois, moi aussi aujourd'hui j'ai un fusil. Pourquoi est- ce que vous ne me demandez pas de jouer avec vous ? »

Les autres enfants éparpillés dans l'allée remarquèrent bien le nouveau fusil de Dolfi. C'était un jouet de quatre sous mais il était flambant neuf et puis il était différent des leurs et cela suffisait pour susciter leur curiosité et leur envie. L'un d'eux dit :

« Hé ! vous autres ! vous avez vu la Laitue, le fusil qu'il a aujourd'hui ? »

Un autre dit :

« La Laitue a apporté son fusil seulement pour nous le faire voir et nous faire bisquer4 mais il ne jouera pas avec nous. D'ailleurs il ne sait même pas jouer tout seul. La Laitue est un cochon. Et puis son fusil, c'est de la camelote !“

 

 

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Dino Buzzati (16 oktober 1906 – 28 januari 1972)

 

 

 

 

 

De Zwitserse dichter, arts, en natuurwetenschapper Albrecht von Haller werd geboren in Bern op 16 oktober 1708. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2008 en ook mijn blog van 16 oktober 2009.

 

Die Alpen (Fragment)

 

Beglückte güldne Zeit, Geschenk der ersten Güte,

Oh, daß der Himmel dich so zeitig weggerückt!

Nicht, weil die junge Welt in stetem Frühling blühte

Und nie ein scharfer Nord die Blumen abgepflückt;

Nicht, weil freiwillig Korn die falben Felder deckte

Und Honig mit der Milch in dicken Strömen lief;

Nicht, weil kein kühner Löw die schwachen Hürden schreckte

Und ein verirrtes Lamm bei Wölfen sicher schlief;

Nein, weil der Mensch zum Glück den Überfluß nicht zählte,

Ihm Notdurft Reichtum war und Gold zum Sorgen fehlte!

 

Ihr Schüler der Natur, ihr kennt noch güldne Zeiten!

Nicht zwar ein Dichterreich voll fabelhafter Pracht;

Wer mißt den äußern Glanz scheinbarer Eitelkeiten,

Wann Tugend Müh zur Lust und Armut glücklich macht?

Das Schicksal hat euch hier kein Tempe zugesprochen,

Die Wolken, die ihr trinkt, sind schwer von Reif und Strahl;

Der lange Winter kürzt des Frühlings späte Wochen,

Und ein verewigt Eis umringt das kühle Tal;

Doch eurer Sitten Wert hat alles das verbessert,

Der Elemente Neid hat euer Glück vergrößert.

 

 

 

 

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Albrecht von Haller (16 oktober 1708 – 12 december 1777)

De beeldhouwer Hugo Siegwart in 1907/08,

werkend aan het Haller monument in Bern

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gottfried Kölwel werd geboren op 16 oktober 1889 in Beratzhausen. Zie ook mijn blog van 16 oktober 2009.

 

Uit: Zwischen oben und unten. Ein Selbstporträt

 

„Zu Beratzhausen in der Oberpfalz, einem uralten bayerischen Marktflecken, den schon Wolfram von Eschenbach besang und wo Paracelsus zeitweise an seinen Werken schrieb, kam ich im Oktober des Jahres 1889, gerade um die Zeit der Kirchweih, in einem gleichfalls uralten Haus zur Welt…Zwischen Bürgern und Bauern, auf sommerheißen Jurafelsen, zwischen Blumen und Heu, unter blühenden und fruchtenden Gartenbäumen, nachts bei verbotenem Kartenspiel, im Weihrauch der Hexennächte, unter prickelnden Christbäumen, mit Hunden, Katzen, Füchsen und bunten, selbstgemachten Marionetten verlachte und vergrübelte ich meine erste Jugend…Als vierzehnjähriger, blasengelbackiger Bub schrieb ich vor klaffenden Lehrbüchern meine ersten, herzlich schlechten Frühlings-, Wald- und Gewitterverse…Diese Neigung zur Literatur war so selbstverständlich, ja, ich möchte fast sagen, sie war mir eingewachsen wie Auge, Nase, Ohr und Herz, so dass ich neben dem Leben selbst nichts Bewegenderes kannte als sie. Es drängte, ja, es bedrängte mich förmlich, alles Innere nach außen zu formen…

 

 

 

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Gottfried Kölwel (16 oktober 1889 – 21 maart 1958)

Omslag biografie

 
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A. F.Th. van der Heijden, Friedrich Nietzsche, Michail Lermontov, P.G. Wodehouse

De Nederlandse schrijver A. F. Th. van der Heijden werd geboren in Geldrop op 15 oktober 1951. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2006 en ook mijn blog van 15 oktober 2007 en ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

Uit: Het hof van barmhartigheid (De tandeloze tijd, 3)

 

“Zaterdag 17 februari 19**, middaguur. Het bleef even stil in het café na de laatste uitzending over ‘de zaak-Gea L.’ Geen extra land- en tuinbouwberichten.

‘Mooie muziek ook,’ zei iemand.

‘Het is me wat. Eerst dat achthonderdjarig bestaan. Nu die heks weer. Lummel wordt nog 's wereldberoemd.’

‘Benieuwd of er vanmiddag weer dagjesmensen komen.’

‘Als het weer het toelaat.’

‘Hee, Cor, kom hier zitten.’

‘Als je maar niet weer begint te zeiken.’

‘Twee pilsjes hier, Siem. Vond je ervan, Cor? Heeft ze het nou gedaan, volgens jou, of toch niet?’

‘Zij of een ander, wat maakt het uit?’

‘Het mens houdt voet bij stuk.’

‘Hardnekkige tante, ja. Maar veroordeeld is veroordeeld.’

‘Zeg nou 's eerlijk, Cor...’

‘Beginnen we weer?’

‘Nee, nou 's effetjes serieus. Heb jij er ooit eentje koud gemaakt, ja ofte nee?’

‘Jij?’

‘Nee, ik vraag 't jou. Eerst jij.’

‘Als je beter had opgelet, niet had zitten slapen, zou je die vraag niet hoeven stellen.’

‘Hoe bedoel je?’

‘Precies wat ik zeg.’

‘Ik vat je niet.’

‘Laat maar.’

‘Ik vroeg je iets.’

‘Voor de zoveelste keer, Cas: ik heb het altijd handiger aangepakt. Niet dat geknoei van een oud baasje een kopje kleiner maken voor honderd gulden of minder. 't Sop is de kool niet waard. Veel te link. Ik speculeer met de hormonen van weeuwtjes, ouwe vrijsters, gescheiden vrouwen. Ik geef ze wat terug voor hun geld.’

‘Slaag...’

‘Als 't moet.’

‘Nooit te hard geslagen?’

‘Wat bedoel je? Een blauw oog?’

‘Nee, echt, het betere werk. Dat ze niet meer opstonden en zo.’

‘Och... meteen opstaan deden ze soms niet. Later weer wel. Je kunt niet aldoor blijven liggen.’

‘Zo kunnen we doorgaan. Ik bedoel natuurlijk: dat 'r geen leven meer in zat en zo.’

‘O, op die manier. Nooit. Tenminste...’

‘Ik luister.’

‘Wie ben jij nou helemaal dat ik zin heb om 't te vertellen. Dat snap ik niet.’

 

 

 

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A. F.Th. van der Heijden (Geldrop, 15 oktober 1951)

 

 

 

 

De Duitse dichter, filosoof, filoloog en schrijver Friedrich Nietzsche werd geboren op 15 oktober 1844 in Röcken ten zuidwesten van Leipzig. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

 

Allen Schaffenden geweiht

 
Welt-Unabtrennliche

Laßt uns sein!

Das Ewig-Männliche

Zieht uns hinein.

 

 

 

Am Gletscher

 

Um Mittag, wenn zuerst

Der Sommer in's Gebrige steigt,

Der Knabe mit den müden, heißen Augen:

Da spricht er auch,

Doch sehen wir sein Sprechen nur.

Sein Athem quillt wie eines Kranken Athem quillt

In Fieber-Nacht.

Es geben Eisgebirg und Tann' und Quell

Ihm Antwort auch,

Doch sehen wir die Antwort nur.

Denn schneller springt vom Fels herab

Der Sturzbach wie zum Gruß

Und steht, als weiße Säule zitternd,

Sehnsüchtig da.

Und dunkler noch und treuer blickt die Tanne,

Als sonst sie blickt

Und zwischen Eis todtem Graugestein

Bricht plötzlich Leuchten aus -- --

Solch Leuchten sah ich schon: das deutet mir's. --

 

Auch todten Mannes Auge

Wird wohl noch Ein Mal licht,

Wenn harmvoll ihn sein Kind

Umschlingt und hält und küßt:

Noch Ein Mal quillt da wohl zurück

Des Lichtes Flamme, glühend spricht

Das todte Auge: 'Kind!

Ach Kind, du weißt, ich liebe dich!' --

Und glühend redet Alles--Eisgebirg

Und Bach und Tann --

Mit Blicken hier das selbe Wort:

'Wir lieben dich!

Ach Kind, du weißt, wir lieben, lieben dich!'

 

Und er,

Der Knabe mit den müden heißen Augen,

Er küßt sie harmvoll,

Inbrünst'ger stets,

Und will nicht gehn;

Er bläst sein Wor wie Schleier nur

Von seinem Mund,

Sein schlimmes Wort

'mein Gruß ist Abschied,

mein Kommen Gehen,

ich sterbe jung.'

 

Da horcht es rings

Und athmet kaum:

Kein Vogel singt.

Da überläuft

Es schaudernd, wie

Ein Glitzern, das Gebirg.

Da denkt es rings --

Und schweigt -- --

 

Um Mittag war's,

Um Mittag, wenn zuerst

Der Sommer ins Gebirge steigt,

Der knabe mit den müden heißen Augen.

 

 

 

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Friedrich Nietzsche (15 oktober 1844 – 25 augustus 1900)

 

 

 

 

 

De Russische dichter en schrijver Michail Joerjevitsj Lermontov werd geboren op 15 oktober 1814 in Moskou. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2006. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 


Den Freunden

Geborn bin ich mit heißem Herzen,

Bei Freunden liebe ich's zu sein,

Und, wenn die Flasche kreist, mit Scherzen

Die Zeit zuweilen zu zerstreun.

 

Bin nicht dem lauten Ruhm gewogen,

Die Liebe wärmt mein Herz allein;

Der volle Leierklang, sein Wogen,

Kann gleichsam mir das Herz erfreun.

 

Doch oft im hemmungslosen Schwärmen

Quält sich mein Geist in Schmerz und Leid

Und noch im wilden Rausch, im Lärmen,

Zerdrückt mein Herz des Denkens Stein.

 

 

 

Mein Stoßgebet

 

Gott soll vor Fliegen mich bewahren,
Vorm Mädchen, das nicht lieben kann,
Vor Freunden, die sich offenbaren,
Vorm alten Weib, das liebeskrank.

 

 

 

Vertaald door Eric Boerner

 

 

 

Verlangen

 

O, waaróm geen vogel zijn, raaf, die daar hoog

In de lucht pas nog boven me vloog,

Is hemelwaarts zweven niet doenlijk voor mij,

Er de vrijheid beminnen niet bij?

 

Dan was ik naar 't westen, het westen gesneld,

Naar het bloeiend voorvaderlijk veld,

Naar nevelig bergland, een ledig kasteel,

Waar hun stof rust, vergeten geheel.

 

Hun erfelijk schild hangt geblutst aan de muur,

Met hun roestige slagzwaard als buur,

Op schild en op zwaard vloog ik dadelijk af,

Met mijn vlerk veegde ik stof ervanaf.

 

Een harpsnaar, een Schotse, sloeg ik dan aan,

En de klank zou het weefsel langs gaan,

Door maar één gehoord, en gewekt maar door één,

Klonk hij óp, en zo ging hij ook heen.

 

Maar dromen: vergeefs, en onnut het gebed

Tegen noodlots draconische wet.

Tussen mij en mijn vaderlands heuvelen strekt

Zich een zee uit, met golven bedekt.

 

Van dappere strijders de laatste verwant,

Kwijn ik weg in de sneeuw van vreemd land;

Hiér werd ik geboren, van ziél woon ik daar...

O, was ik zo'n stepperaaf maar!..

 

 

 

Vertaald door Kees Jiskoot

 

 

 

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Michail Lermontov (15 oktober 1814 -  27 juli 1841)

Standbeeld in Pjatigorsk

 

 

 

 


De Brits-Amerikaanse schrijver
Grenville Wodehouse werd geboren op 15 oktober 1881 in Guildford. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2006 en ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

Uit: Uneasy Money

 

“In trying interviews, as in sprint races, the start is everything. It was the fact that she recovered more quickly from her astonishment that enabled Claire to dominate her scene with Bill. She had the advantage of having a less complicated astonishment to recover from, for, though it was a shock to see him there when she had imagined that he was in New York, it was not nearly such a shock as it was to him to see her here when he had imagined that she was in England. She had adjusted her brain to the situation while he was still gaping.

'Well, Bill?'

This speech in itself should have been enough to warn Lord Dawlish of impending doom. As far as love, affection, and tenderness are concerned, a girl might just as well hit a man with an axe as say

'Well, Bill?' to him when they have met unexpectedly in the moonlight after long separation. But Lord Dawlish was too shattered by surprise to be capable of observing nuances. If his love had ever waned or faltered, as conscience had suggested earlier in the day, it was at full blast now.

'Claire!' he cried.

He was moving to take her in his arms, but she drew back.

'No, really, Bill!' she said; and this time it did filter through into his disordered mind that all was not well. A man who is a good deal dazed at the moment may fail to appreciate a remark like

'Well, Bill?' but for a girl to draw back and say, 'No, really, Bill!' in a tone not exactly of loathing, but certainly of pained aversion, is a deliberately unfriendly act. The three short words, taken in conjunction with the movement, brought him up with as sharp a turn as if she had punched him in the eye.

'Claire! What's the matter?'

She looked at him steadily. She looked at him with a sort of queenly woodenness, as if he were behind a camera with a velvet bag over his head and had just told her to moisten the lips with the tip of the tongue. Her aspect staggered Lord Dawlish. A cursory inspection of his conscience showed nothing but purity and whiteness, but he must have done something, or she would not be staring at him like this.

'I don't understand!' was the only remark that occurred to him.

'Are you sure?'

'What do you mean?'

'I was at Reigelheimer's Restaurant--Ah!'

 

 

 

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P.G. Wodehouse (15 oktober 1881 – 14 februari 1975)



Zie voor nog meer schrijvers van de 15e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.


Geschreven door Romenu om 19:40 Reageer op dit bericht

Italo Calvino, Tessa de Loo, Mario Puzo, Vergilius

De Italiaanse schrijver Italo Calvino werd geboren in Santiago de las Vegas op Cuba op 15 oktober 1923. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

Uit: Die unsichtbaren Städte (Vertaald door Burkhart Kroeber)

 

“Die Städte und der Wunsch

Despina erreicht man auf zweierlei Weise: per Schiff oder per Kamel.

Die Stadt präsentiert sich unterschiedlich, je nachdem, ob man vom Land oder vom Meer zu ihr kommt. Der Kamelreiter, der am Horizont der Hochebene die Spitzen der Wolkenkratzer, die Radarantennen, die flat ternden weißroten Windsäcke und die rauchenden Schlote auftauchen sieht, denkt an ein Schiff, er weiß, daß es eine Stadt ist, aber er denkt sie sich wie ein großes Wasserfahrzeug, das ihn aus der Wüste fortbringt, ein Segelschiff, das gleich ablegen wird, während der Wind bereits die noch nicht losgebundenen Segel bläht, oder ein Dampfschiff mit vibrierendem Kessel im eisernen Rumpf, und er denkt an all die Häfen, an die Waren aus Übersee, die von den

Kränen auf den Docks entladen werden, an die Tavernen, in denen Crews aus verschiedenen Ländern einander Flaschen auf den Schädeln zerbrechen, an die erleuchteten Fenster im Erdgeschoß, jedes mit einer Frau darin, die sich kämmt.

Im Dunst der Küste unterscheidet der Seemann die Form eines Kamelhöckers, eines mit glitzernden Fransen verzierten Sattels zwischen zwei gefleckten Buckeln, die schwankend näher kommen, er weiß, daß es eine Stadt ist, aber er denkt sie sich wie ein Kamel, von dessen Tragsattel Schläuche und Doppelsäcke mit kandierten Früchten, Dattelwein, Tabakblättern hängen, und er sieht sich schon an der Spitze einer langen Karawane, die ihn aus der Meereswüste fortbringt zu Süßwasseroasen im gestreiften Schatten der Palmen, zu Palästen mit dicken Kalkmauern und gekachelten Höfen, in denen Tänzerinnen barfuß tanzen und die Arme mal unter, mal über dem Schleier bewegen.

Die unsichtbaren Städte | Italo Calvino Jede Stadt empfängt ihre Form von der Wüste, der sie sich

entgegenstellt; und so sehen der Kamelreiter und der Seemann Despina, die Stadt auf der Grenze zwischen zwei Wüsten.”



 

 

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Italo Calvino (15 oktober 1923 - 19 november 1985)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijfster Tessa de Loo (pseudoniem van Tineke Duyvené de Wit) werd op 15 oktober 1946 in Bussum geboren. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

Uit:  Isabelle

 

“Jij denkt dat ‘t heerlijk is om mooi te zijn…’Isabelle had haar benen opgetrokken en haar armen om haar enkels geslagen.
‘Je gaat me toch niet vertellen dat je eronder gebukt gaat,’zei Jeanne vinnig.
‘Ze houden van me…’ Isabelle haalde diep adem,’om mijn buitenkant , mijn omhulsel, niet om mezelf. Of ze haten me erom zoals jij, zonder me te kennen. Voor veel regisseurs ben ik niet meer dan een domme, blonde pop. Als ik met een eigen visie kom, luisteren ze niet. Ik moet enorme stennis maken om gehoord te worden. Dan wordt er geschreven dat ik een kreng ben, dat de roem me naar het hoofd gestegen is.’
Jeanne stond op. Er gebeurde iets wat ze niet kon bevatten: ineens kwamen er woorden terug. Klachten, over een wereld die zijn niet kende en haar niet interesseerde.”

 

 


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Tessa de Loo (Bussum, 15 oktober 1946)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Mario Puzo werd geboren in New York op 15 oktober 1920. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.


Uit:
Der letzte Pate (Vertaald door Gisela Stege, Veronika Dünninger, Bernhard Schmidt)

 

“Am Palmsonntag, ein Jahr nach dem Großen Krieg gegen die Santadios, feierte Don Domenico Clericuzio die Taufe zweier Neugeborener aus dem Kreis seiner Blutsverwandten und traf die wichtigste Entscheidung seines Lebens. Er lud die größten Familienchefs von Amerika zu sich ein, dazu Alfred Gronevelt, den Eigentümer des Hotels Xanadu in Vegas, und David Redfellow, der sich in den Vereinigten Staaten ein riesiges Drogenimperium aufgebaut hatte. Sie alle waren mehr oder

weniger seine Partner.

Nun wollte das mächtigste Familienoberhaupt Amerikas, Don Clericuzio, seine Macht abtreten – nach außen hin. Es wurde Zeit, mit anderen Karten zu spielen; demonstrative Macht war zu gefährlich. Der Machtwechsel an sich barg jedoch einige Gefahren. Deswegen musste er äußerst behutsam und mit großem Wohlwollen vorgehen. Und zwar auf eigenem Grund und Boden, im Zentrum seiner Macht.

Das Anwesen der Clericuzios in Quogue war zwanzig Morgen groß und von einer drei Meter hohen roten, mit Stacheldraht und elektronischen Sensoren bewehrten Mauer umgeben. Auf diesem Areal lagen außer dem Herrenhaus die Villen seiner drei Söhne sowie zwanzig kleinere Häuser für zuverlässige Gefolgsleute der Familie.

Bevor die geladenen Gäste eintrafen, setzte sich der Don im Spaliergarten hinter dem Herrenhaus mit seinen Söhnen an einem weißen gusseisernen Tisch zusammen. Giorgio, der älteste, war hochgewachsen, trug einen kleinen, flotten Schnurrbart und besaß die schlaksige Figur eines britischen Gentlemans, die er mit maßgeschneiderten Anzügen noch betonte. Er war siebenundzwanzig, verschlossen, hatte einen scharfen Verstand und harte Gesichtszüge. Der Don teilte Giorgio mit, dass er sich um die Aufnahme in die Wharton School of Business bewerben solle, um alle Tricks zu erlernen, mit deren Hilfe man Geld stehlen könne, ohne das Gesetz zu übertreten.

Giorgio erhob keine Einwände; dieser Befehl seines Vaters kam einem königlichen Edikt gleich und stand nicht zur Diskussion. Also nickte er gehorsam.”

 

 

 

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Mario Puzo (15 oktober 1920 – 2 juli 1999)

 

 

 

 

 

De biografische data zijn onzeker en berusten op verhalen en legenden, maar de internationale internet encyclopedie Wikipedia geeft 15 oktober 70 v. Chr. als geboortedatum van Publius Vergilius Maro. Zie ook mijn blog van 15 oktober 2006 en ook mijn blog van 15 oktober 2008 en ook mijn blog van 15 oktober 2009.

 

Uit: Aeneis I  (Vertaald door P. W. de Koning)

 

Oudtijds was er een stad, een kolonie van Tyrische mannen,
Over Italië lag zij, Karthago, ver over de monding
Van den Tiber, welvarende en stout in de kunsten van d'oorlog:
Welke Juno gezegd wordt het meeste te hebben bevoorrecht,
Meer dan Samos zelfs, dat dáár haar wapenen waren,
Dáár haar strijdkar stond, terwijl zij háár, van den aanvang
Af, tot gebiedster van d'aard had bestemd: - zoo het lot het gedoogde.
Maar ook was haar voorspeld, dat een stam, uit Troje gesproten,
Eens die Tyrische stad zou verwoesten en sedert uit dezen
't Volk zou komen, dat Koning zou zijn, door de zege verheerlijkt,
Tot verderf van het Libysche Rijk: dat de Parcen dit dreven.
Dit dus vreesde Saturnus' kind en herdacht zich den oorlog
Dien zij, bij Troje, gevoerd had, vóór allen, uit gunst tot d'Argivers;
Ook waren nog niet die reednen van toorn, die haar hart eens zoo griefden,
Uit haar zinnen gegaan; want diep in haar binnenste wrokten
't Rechterlijk oordeel van Paris, de hoon der geminachte schoonheid
En het gehate geslacht en het eereambt van Ganymedes.
Zoo dus, te meer nog vergramd, heeft zij 't overschot van de Trojanen,
Wat de Danäers niet hadden gedood noch de grimmige Achilles,
Rondgeslingerd op zee en van Latium verre gehouden.
Heel veel jaren dus zwierven zij om, door het Noodlot gedreven;
Zóó veel werks had het in, het volk van Rome te gronden.

 

 

 

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Vergilius (15 oktober 70 v. Chr. - 21 september 19 voor Chr.)

Buste in Rome

Geschreven door Romenu om 19:30 Reageer op dit bericht

Onafhankelijk van geboortedata: Kees Beekmans

Onafhankelijk van geboortedata:

 

 

De Nederlandse schrijver Kees Beekmans (1961) studeerde Nederlandse Taal en Letterkunde aan de Universiteit van Amsterdam voordat hij als journalist bij de Volkskrant aan de slag ging. Ruim tien jaar geleden wilde hij wat anders; hij besloot les te gaan geven op een ‘zwarte school’ in Amsterdam. Over zijn ervaringen schreef hij verhalen, die werden gepubliceerd in Margriet, Trouw en NRC Handelsblad. Met zijn artikelen in laatstgenoemde won hij in 1995 zijn eerste Zilveren Zebra. De bundeling van zijn verhalen ‘Eén hand kan niet klapt’ (2004) sleepte in 2004 de E. du Perronprijs in de wacht. Momenteel schrijft hij onder meer columns voor De Groene Amsterdammer en de Volkskrant over zijn verblijf in Marokko.

 

Uit: Sirocco

 

„Wat míj vooral aan hem opviel, was wat ikzelf miste: zijn daadkracht, zijn brutaliteit ook, zijn lef. Van die rondreis keerde hij ’s avonds laat terug, doodmoe, nam zijn intrek in hotel Terminus, en viel onmiddellijk in slaap — niet gehinderd door de smoezeligheid van de kamer of de kakkerlakken die voor hem wegvluchtten. Integendeel, geheel verkwikt door een goede nachtrust liet hij zich de volgende morgen – dus nog geen dag in Rabat — door een taxi naar de letterenfaculteit van Universiteit Mohammed v rijden, om bij het secretariaat te informeren of hij op dinsdag- en donderdagochtend een lokaal kon krijgen voor een cursus creative writing. Het was in eerste instantie maar voor een trimester, zei hij erbij, een workshop van twaalf bijeenkomsten.
‘Zo’n verzoek,’ zou Alain me later vertellen, ‘krijgen ze toch niet iedere dag, leek me, maar de vrouw die daar zat, tegen de veertig, niet onknap, liet niets van verbazing blijken. Ze knikte ten teken dat ze me begrepen had — alsof er dagelijks Fransen komen binnenlopen die een leslokaal nodig hebben.’
Als dat Marokkko was, dan mocht hij dit land wel. Alain meende zelfs te zien dat de secretaresse hem met een zekere belangstelling bekeek. Ze zei vriendelijk dat hij een dergelijk verzoek schriftelijk moest richten aan de decaan van de faculteit. Als hij haar die brief gaf, wilde zij er wel voor zorgen dat die bij haar baas terechtkwam.
‘Kan ik ’m hier schrijven?’ vroeg Alain, en hij wees op de computer op het andere bureau, waar niemand zat.
De secretaresse glimlachte en maakte een uitnodigend gebaar.
‘Wat moet er precies in staan?’
Nog diezelfde middag belde ze Alain om te zeggen dat hij toestemming had van de decaan. Zo schopte hij het binnen een dag — zijn rondreis niet meegerekend — tot onbezoldigd docent van Marokko’s meest prestigieuze universiteit.
En in de loop der maanden kwamen er steeds meer studenten, en studentes, op zijn workshop af — wat me, Alain inmiddels wat beter kennende, absoluut niet verbaasde. ‘De eerste keer waren het er vier, twee weken later al acht, en nu, alweer het derde trimester dat ik de cursus geef, zitten we daar iedere week met z’n dertigen, soms nog wel meer. Hoop lekkere wijven ook.’
‘Dat je ooit hebt gedacht dat je zo’n cursus kón geven…’ zei ik met bewondering in mijn stem. ‘Je zei dat je twéé verhalen in een literair tijdschrift had gepubliceerd?’
‘Hoeveel zou ik er dan gepubliceerd moeten hebben, volgens jou?“

 

 

 

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Kees Beekmans (1961)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

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