Naar de inhoud

Romenu

Over literatuur, gedichten, kunst en cultuur
akke.beakke.be

Berichten van 14 november 2010 tot 15 november 2010

Wolf Biermann, Gerhard Hauptmann, Heinz Piontek, J. G. Ballard, Liane Dirks

De Duitse zanger, dichter en schrijver Wolf Biermann werd geboren op 15 november 1936 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 15 november 2006 en ook mijn blog van 15 november 2007 en ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

 

Und als wir ans Ufer kamen

Und als wir ans Ufer kamen
Und saßen noch lang im Kahn
Da war es, daß wir den Himmel
Am schönsten im Wasser sahn
Und durch den Birnbaum flogen
Paar Fischlein. Das Flugzeug schwamm
Quer durch den See und zerschellte
Sachte am Weidenstamm
- am Weidenstamm

Was wird bloß aus unseren Träumen
In diesem zerissnen Land
Die Wunden wollen nicht zugehn
Unter dem Dreckverband
Und was wird mit unsern Freunden
Und was noch aus dir, aus mir -
Ich möchte am liebsten weg sein
Und bleibe am liebsten hier
- am liebsten hier.

 

 

 

Noch


Ein kleiner Regen hat mich gewaschen
Am Himmel ziehn leere Brauseflaschen
Frabrikschlote wuchern drüben am Hang
Rauchnasen laufen den Windweg lang
Wälder sind das da, das nasse Blau
Das da sind Halden, das große Grau
Rot blühn paar Fahnen da auf dem Bau
Das Land ist still
Der Krieg genießt seinen Frieden
Still. Das Land ist still. Noch.

Die Schieferdächer schachteln sich wirr
Geklammert an Essen mit Eisengeschirr
Starrt das Antennengestrüpp nach West
Vom Sonnenball steht noch ein roter Rest
Krähen sind das da, was fällt und schreit
Blüten sind unter die Bäume geschneit
Was da jetzt einbricht, ist Dunkelheit
Das Land ist still
Wie Grabsteine stehen die Häuser
Still. Das Land ist still. Noch.

Dann hing ich im D-Zug am Fenster, und
Der Fahrtwind preßte mir Wind in' Mund
Die Augen gesteinigt vom Kohlestaub
Ohren von kreischenden Rädern taub
Hörte ich schwingen im Schienenschlag
Lieder vom Frühling im roten Prag
Und die Gitarre im Kasten lag
Das Land ist still
Die Menschen noch immer wie tot
Still. Das Land ist still. Noch.



 

 783843-718157a1838d361373f047f7528f01bf.jpg

Wolf Biermann (Hamburg, 15 november 1936)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Gerhart Hauptmann werd geboren in Obersalzbrunn (Neder-Silezië) op 15 november 1862. Zie ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: Der Biberpelz

 

„ERSTER AKT

 

Kleiner, blaugetünchter, flacher Küchenraum mit niedriger Decke; ein Fenster links; eine rohgezimmerte Tür ins Freie führend rechts; eine Tür mit ausgehobenem Flügel mitten in der Hinterwand. - Links in der Ecke der Herd, darüber an der Wand Küchengerät am Rahmen, rechts in der Ecke Ruder und Schiffereigerät; gespaltenes Holz, sogenannte Stubben, unter dem Fenster in einem Haufen. Eine alte Küchenbank, mehrere Schemel usw. usw. - Durch den leeren Türrahmen der

Hinterwand blickt man in einen zweiten Raum. Darin steht ein hochgemachtes, sauber gedecktes Bett, darüber hängen billige Photographien in noch billigeren Rahmen, Öldruckköpfe in Visitenkartenformat usw. Ein Stuhl aus weichem Holz ist mit der Lehne gegen das Bett gestellt. - Es ist Winter, der Mond scheint. Auf dem Herd in einem Blechleuchter steht ein brennendes Talglicht. Leontine Wolff ist auf einem Schemel am Herd, Kopf und Arme auf der Herdplatte, eingeschlafen. Sie ist ein siebzehnjähriges, hübsches, blondes Mädchen in der Arbeitstracht eines Dienstmädchens. Über die blaue Kattunjacke hat sie ein dickes wollenes Brusttuch gebunden. - Einige Sekunden bleibt es still, dann hört man, wie jemand bemüht ist, von außen die Tür aufzuschließen, in der jedoch von innen der

Schlüssel steckt. Nun pocht es.

 

 

FRAU WOLFF (unsichtbar von außen). Adelheid! Adelheid!

(Stille; dann wird von der andern Seite ans Fenster gepocht.)

Wirschte gleich uffmachen!

LEONTINE (im Schlaf). Nein, nein, ick laß mir nich

schinden!

FRAU WOLFF. Mach uff, Mädel, sonste komm ich durchs Fenster.

(Sie trommelt sehr stark ans Fenster.)

LEONTINE (aufwachend). Ach, du bist's, Mama! Ick komme

ja schon! (Sie schließt auf)

FRAU WOLFF (ohne einen Sack, welchen sie auf der Schulter

trägt, abzulegen). Was willst'n du hier?

LEONTINE (verschlafen).'n Abend, Mama!

FRAU WOLFF. Wie bist'n du reinkommen, hä?

LEONTINE. Na, übern Ziejenstall lag doch der Schlüssel.

 

(Kleine Pause.)

 

FRAU WOLFF. Was willste denn nu zu Hause, Mädel?

LEONTINE (läppisch maulend). Ich soll woll man jar

nich mehr bei euch komm?

FRAU WOLFF. Na, sei bloß so gut und tu dich a bissel.

Das hab ich zu gerne. (Sie läßt den Sack von der

Schulter fallen.)“




783843-4a605c8f2bb8ed6a7c2ba3b4cd0a76c5.jpg
Gerhart Hauptmann (15 november 1862 - 6 juni 1946)

Portret door Max Liebermann, 1912

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Heinz Piontek werd geboren op 15 november 1925 Kreuzburg (Opper-Silezië). Zie ook mijn blog van 15 november 2009.

 

 

Einfache Sätze aus dem Jahr 68

 

1

Jemand läßt durchblicken, daß er
gegen die Zeit ist.

 

Jemand protestiert mit seinem Transparent
gegen Transparente.

 

Andere haben gleichschenklige
Dreiecke im Kopf.

 

Die Aufklärung nimmt zu.
Es wird dunkel.

 

Neue Bücher ergeben neue
Transparente.

 

Die Zukunft soll
rothaarig sein.

 

Über die Zukunft
sprechen wir morgen.

 

 

2

Jemand weiß Bescheid.
Er ist Schüler.

 

Alte Leute erzählen immer nur
alte Geschichten.

 

Ein Seminarist und eine Wucherin
in St. Petersburg.

 

Klassiker, gut für
Kreuzworträtsel.

 

Nichts ist so lästig wie
was gut ist.

 

Man kann nicht immer nur
auf Fliegen Jagd machen.

 

Mode wird bald
die Axt unterm Mantel.

 

Alle sprechen vom Überfluß.

 

Es soll wieder
Überflüssige Menschen geben.

 

 

 

 783843-e76d3c29584c310628445cc2a1e12a45.jpg

Heinz Piontek (15 november 1925 – 26 oktober 2003)

 

 

 

 

 

De Britse dichter en schrijver James Graham Ballard werd geboren in Shanghai op 15 november 1930. Zie ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: Crash

 

„Vaughan died yesterday in his last car crash. During our friendship he had rehearsed his death in many crashes, but this was his only true accident. Driven on a collision course towards the limousine of the film actress, his car jumped the rails of the London Airport flyover and plunged through the roof of a bus filled with airline passengers. The crushed bodies of package tourists, like a hemorrhage of the sun, still lay across the vinyl seats when I pushed my way through the police engineers an hour later. Holding the arm of her chauffeur, the film actress Elizabeth Taylor, with whom Vaughan had dreamed of dying for so many months, stood alone under the revolving ambulance lights. As I knelt over Vaughan's body she placed a gloved hand to her throat.

Could she see, in Vaughan's posture, the formula of the death which he had devised for her? During the last weeks of his life Vaughan thought of nothing else but her death, a coronation of wounds he had staged with the devotion of an Earl Marshal. The walls of his apartment near the film studios at Shepperton were covered with the photographs he had taken through his zoom lens each morning as she left her hotel room in London, from the pedestrian bridges above the westbound motorways, and from the roof of the multistorey car park at the studios. The magnified details of her knees and hands, of the inner surface of her thighs and the left apex of her mouth, I uneasily prepared for Vaughan on the copying machine in my office, handing him the packages of prints as if they were the installments of a death warrant. At his apartment I watched him matching the details of her body with the photographs of grotesque wounds in a textbook of plastic surgery.“

 

 

 

 783843-c65f9f72d7086a12ca22aca6a10c5627.jpg

J. G. Ballard (15 november 1930 - 19 april 2009)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Liane Dirks werd geboren op 15 november 1965 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 15 november 2007 en ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

 

Glück

 

Als ich 48 war, hatte ich plötzlich diese bestürzende Wendung des Glücks.
Sie kam beiläufig, abends bei einem Regen. Der sich kurz vor der Nacht verzog und den Himmel metallen blau zurückließ. In der Farbe des Wissens um Dunkelheit.
Ein ärgerlicher Techno-Sound aus der Nachbarschaft und in der Küche der Geruch von Knoblauch. Auf dem Teppich stöhnte der Hund kurz und ein paar Vögel waren zu hören.
Es war ein heftiges Glück, das sich einfraß, tief in meinen Körper, in jede Faser, in jeden Nervenstrang. Die andere Seite der Trauer.
Und plötzlich löste sich etwas auf in mir. Etwas verschwand. Von mir. Ich war nicht mehr wichtig.
Anstatt meiner war das Glück nun da.
Es hat mir somit sein größtes Geheimnis offenbart. Das Glück hat mit unserem Ich gar nichts zu tun.
Es tritt erst wirklich ein, wenn es uns ersetzt.
Das Glück ist ein großer Auslöscher.
Ich hab dann noch ein paar Vögeln zugehört und etwas Wein getrunken. Die tote Akazie stach skurril vom Himmel ab. Zuletzt war es noch eine Amsel, die sang.
Das Glück ist ein großer Auslöscher.
Vielleicht haften wir deshalb so an unserem privaten Elend. Wir Individualisten, wir Egomanen, wir, wir Ichs.
Ich beschloss den Hund auszuführen und bald zu Bett zu gehen mit irgendeinem Buch von einem jener Amerikaner, die alles so gern ausmalen, und so gern erzählen, so opulent.
Das Glück war immer noch da.
Auch am nächsten Morgen noch.
Was mache ich, wenn es bleibt?

 

 

 

783843-5f5239a1e23cb9c9403005515b0dc027.jpg
Liane Dirks (Hamburg, 15 november 1965)



Zie voor nog meer schrijvers van de 15e november ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

Geschreven door Romenu om 16:22 Reageer op dit bericht

Antoni Słonimski, Elizabeth Arthur, Carlo Emilio Gadda, Marianne Moore

De Poolse dichter en schrijver Antoni Słonimski werd geboren op 15 november 1895 in Warschau. Zie ook mijn blog van 15 november 2009.

 

 

Rebellion

 

Mein Herz zu rühren braucht es nur sehr wenig.

Mein Wort entlädt sich leicht wie ein Gewehr.

Im Königreich bin ich ein Revolutionär,

Und in der Republik lobpreise ich den König.

 

 

 

 

Elegy for the Little Jewish Towns

 

Gone now are, gone are in Poland the Jewish villages,
in Hrubieszow, Karczew, Brody, Falenica
you look in vain for candlelight in the windows
and listen for song from the wooden synagogue.

 

Disappeared are the last rests, the Jewish possessions,
the blood is covered over by sand, the traces removed,
and the walls whitewashed with lime,
as for a high holiday or after a contagious disease.

 

One moon shines here, cold, pale, alien,
already behind the town, on the road,
when night uncoils its light,
my Jewish relatives, boys with poetic feeling,

will no longer find Chagal’s two golden moons.

 

The moons now wander above another planet,
frightened away by grim silence, no trace of them.
Gone now are those little towns where the shoemaker was a poet,

The watchmaker a philosopher, the barber a troubadour.

 

Gone now are those little towns where the wind joined
Biblical songs with Polish tunes and Slavic rue,
Where old Jews in orchards in the shade of cherry trees
Lamented for the holy walls of Jerusalem.

 

Gone now are those little towns, though the poetic mists,
The moons, winds, ponds, and stars above them
Have recorded in the blood of centuries the tragic tales,
The histories of the two saddest nations on earth.

 

 

 

Vertaald door Howard Weiner

 

 

 

 783837-10e1be9527e03baf0c1d91a0c3c61b2c.jpg

Antoni Słonimski (15 november 1895 – 4 juli 1976)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Elizabeth Arthur werd geboren op 15 november 1953 in New York. Zie ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: Bring Deeps

 

„And in the air from all this smoke, there were two odors, coal and peat — two smells upon the chilly wind they blew in. As each fuel burned in hearths around the town, before dispersing in the sky, it heated well, I guessed, the house that it was burning in. But still, they were so different, coal and peat, you'd never think, to smell them, that they could be kin to one another. The smell of peat was lovely, sweet and rich, the smell of something that had once, perhaps, been lilies. These then had gone into the bogs, three thousand years before, created by the changing Orkney weather. The peat bogs had grown up where once there had been grass; and now, the great dark blocks of crumbling earthy peat, when set alight, still smelled of meadows.

The coal, though, smelled of fear. It was a bleak, depressing smell; it made it hard to feel much joy in any place where coal smoke blew around you. And you need not know anything of coal, and how it forged itself within the darkness of the earth a million years before, to feel this. You need not know how miners, even now, were sometimes killed, so far away from light and air, and chipping off black blocks of burning. The smell in any case was bleak; it smelled of places where you'd once been trapped, from which — against all odds — you'd managed to escape. It smelled of times that you would rather not remember, when the things you loved had been upended, loosed by someone's hand and broken. And yet these two smells, intermixed in Kirkwall — now flowers, wafting on the air, and now the hard and hurting memories — came from two fuels which each had lain within the body of the earth in graves, one shallow and one deep, and which had each been then brought forth out of the deeps to give a bright bright gift of ease.“

 

 

 

 783837-85d431aba9018751a129f78aec86a697.jpg

Elizabeth Arthur (New York, 15 november 1953)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Carlo Emilio Gadda werd geboren op 15 november 1893 in Milaan. Zie ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: Saint Georges chez les Brocchi (Vertaald door Marina Fratnik)

 

„Que Jole, la femme de chambre du comte, sortît chaque soir pour faire faire à Fuffi sa petite promenade: et que de temps à autre Fuffi, après avoir méticuleusement suivi, la laisse tendue et le museau contre terre, on ne sait quelle odeur, levât tout soudain contre le plus vénérable des marronniers d’Inde sa quatrième papatte comme pour dire: «Vrai de vrai, celui-là mérite qu’on l’arrose!»; qu’entre-temps des volées de bersagliers en retard rentrassent au pas de course, leurs plumes dressées dans le vent du printemps, et qu’ils débitassent à Jole des madrigaux à toute vapeur, avant que le rideau de fer de la retraite ne s’abatte brutalement sur les rêves errants de la nuit; que les trams galopassent à vide vers les hangars de banlieue, ou demi-vides, vers le grouillement des gares: et qu’une religieuse sur le départ baissât les yeux, joignant les mains sur son ventre, parce qu’elle avait entrevu par la fenêtre du tram des amants qui s’embrassaient à l’ombre des jardins obscurs; et que Jole, ayant aperçu la pauvre religieuse, laissât pénétrer dans ses veines un certain désarroi: que tout cela arrivât, c’était, pourrait-on risquer, tout à fait dans l’ordre des choses, du moins de celles de 1928 après J.-C.

Que par la suite Jole, pendant la petite promenade de Fuffi, qui tirait sur sa laisse et levait la patte à tout propos, se fît presque chaque soir aborder, oh la la!, par un «petit jeune homme», mais alors très très «jeune homme», de ceux qui n’ont rien de mieux à faire avec les filles que l’andouille: que parmi les événements de 1928 fût apparue cette complication, les yeux perçants, voire extralucides, des concierges de la belle-sœur du comte l’avaient peu à peu sinon constaté (à cause des marronniers d’Inde, des trams, des taxis, des innombrables ombres errant deux par deux sous les feuillages des uns et derrière les infatigables navettes des autres), du moins presque deviné. Puisque aussi bien, les soirs de printemps, les concierges prenaient le frais sous le porche: et que lui, fumait la pipe.

 

 

 

 783837-70b0026832e0ca6687a6337f3afacecf.jpg

Carlo Emilio Gadda (15 november 1893 – 21 mei 1973)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Marianne Moore werd geboren op 15 november 1887 in Kirkwood, Missouri. Zie ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

 

No Swan So Fine 

 

"No water so still as the

dead fountains of Versailles." No swan,

with swart blind look askance

and gondoliering legs, so fine

as the chinz china one with fawn-

brown eyes and toothed gold

collar on to show whose bird it was.

 

Lodged in the Louis Fifteenth

candelabrum-tree of cockscomb-

tinted buttons, dahlias,

sea-urchins, and everlastings,

it perches on the branching foam

of polished sculptured

flowers--at ease and tall. The king is dead.

 

 

 

To a Steam Roller

 

The illustration

is nothing to you without the application.

You lack half wit. You crush all the particles down

into close conformity, and then walk back and forth on them.

 

Sparkling chips of rock

are crushed down to the level of the parent block.

Were not 'impersonal judment in aesthetic

matters, a metaphysical impossibility,' you

 

might fairly achieve

it. As for butterflies, I can hardly conceive

of one's attending upon you, but to question

the congruence of the complement is vain, if it exists.

 

 

 

783837-acc939319b6c2907856d7e56e503f3bd.jpg
Marianne Moore (15 november 1887 – 5 februari 1972)

Geschreven door Romenu om 16:13 Reageer op dit bericht

Richmal Crompton, Emmy von Rhoden, Madeleine de Scudéry, Janus Secundus, José de Lizardi

De Engelse schrijfster Richmal Crompton Lamburn werd geboren op 15 november 1890 in Lancashire. Zie ook mijn blog van 15 november 2008.

 

Uit: More William

 

„William awoke and rubbed his eyes. It was Christmas Day--the day to which he had looked forward with mingled feelings for twelve months. It was a jolly day, of course--presents and turkey and crackers and staying up late. On the other hand, there were generally too many relations about, too much was often expected of one, the curious taste displayed by people who gave one presents often marred one's pleasure.

He looked round his bedroom expectantly. On the wall, just opposite his bed, was a large illuminated card hanging by a string from a nail--"A Busy Day is a Happy Day." That had not been there the day

before. Brightly-coloured roses and forget-me-nots and honeysuckle twined round all the words. William hastily thought over the three aunts staying in the house, and put it down to Aunt Lucy. He looked at it with a doubtful frown. He distrusted the sentiment.

A copy of "Portraits of our Kings and Queens" he put aside as beneath contempt. "Things a Boy Can Do" was more promising. _Much_ more promising. After inspecting a penknife, a pocket-compass, and a pencil-box (which shared the fate of "Portraits of our Kings and Queens"), William returned to "Things a Boy Can Do." As he turned the pages, his face lit up.

He leapt lightly out of bed and dressed. Then he began to arrange his own gifts to his family. For his father he had bought a bottle of highly-coloured sweets, for his elder brother Robert (aged nineteen)

he had expended a vast sum of money on a copy of "The Pirates of the Bloody Hand." These gifts had cost him much thought. The knowledge that his father never touched sweets, and that Robert professed scorn of pirate stories, had led him to hope that the recipients of his gifts would make no objection to the unobtrusive theft of them by their recent donor in the course of the next few days.“

 

 

783831-8af422e4911bf8ec0c9412efbe27fa68.jpg 

Richmal Crompton (15 november 1890 – 11 januiri 1969)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Emmy von Rhoden (eig. Emilie Auguste Karoline Henriette Friedrich geb. Kühne)  werd geboren op 15 november 1829 in Magdeburg. Zie ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: Der Trotzkopf

 

»Nichts weiter, mein Kind, als daß du sofort auf dein Zimmer gehen und dich umkleiden sollst. Du wußtest wohl nicht, daß wir Gäste erwarten?«

»Doch, ich wußte es, aber ich mache mir nichts daraus,« gab Ilse kurz zur Antwort.

»Aber ich, Ilse. Ich kann nicht gleichgültig dabei sein, wenn du in einem so unordentlichen Kostüme dich blicken läßt. Du bist kein Kind mehr mit deinen fünfzehn Jahren; bedenke, daß du seit Ostern konfirmiert bist, eine angehende junge Dame aber muß den Anstand wahren. Was soll der junge

Schäffer von dir denken, er wird dich auslachen und dich verspotten.«

»Der dumme Mensch!« fuhr Ilse auf. »Ob der über mich lacht oder spottet, ist mir ganz gleichgültig. Ich lache auch über ihn! Thut, als ob er ein Herr wäre mit seinem Klemmer und geht doch noch in die Schule.«

»Er ist in Prima auf dem Gymnasium und zählt neunzehn Jahre. Nun sei vernünftig und kleide dich um, Kind, hörst du?«

»Nein, – ich ziehe kein andres Kleid an, ich will mich nicht putzen!«

»Wie du willst, aber dann bitte ich dich, ja ich wünsche es entschieden, daß du in deinem Zimmer bleibst und dein Abendbrot dort verzehrst,« gab Frau Macket mit großer Ruhe zur Antwort.

Ilse biß auf die Unterlippe und trat mit dem Fuße heftig auf die Erde, aber sie sagte nichts. Mit einer schnellen Wendung ging sie zur Thür hinaus und warf dieselbe unsanft hinter sich zu. Oben in ihrem Zimmer ließ sie sich auf einen Stuhl fallen, stützte die Ellbogen auf das Fensterbrett und weinte Thränen des bittersten Unmutes.“

 

 

 

 783831-0f057eb92afbd734d93b070ac6aa50eb.jpg

Emmy von Rhoden (15 november 1829 – 7 april 1885)

Boekomslag

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madeleine de Scudéry werd geboren op 15 november 1607 in Le Havre. Zie ook mijn blog van 15 november 2008 en ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: La Carte de Tendre (Clélie, histoire romaine)

 

„Vous vous souvenez sans doute bien, madame, qu'Herminius avait prié Clélie de lui enseigner par où l'on pouvait aller de Nouvelle-Amitié à Tendre, de sorte qu'il faut commencer par cette première ville qui est au bas de cette carte pour aller aux autres; car, afin que vous compreniez mieux le dessein de Clélie, vous verrez qu'elle a imaginé qu'on pouvait avoir de la tendresse pour trois causes différentes : ou pour une grande estime, ou par reconnaissance, ou par inclination; et c'est ce qui l'a obligée à établir ces trois villes de Tendre sur trois rivières qui portent ces trois noms et de faire aussi trois routes différentes pour y aller. Si bien que, comme on dit Cumes sur la mer d'Ionie et Cumes sur la mer de Tyrrhène, elle fait qu'on dit Tendre-sur-Inclination, Tendre-sur-Estime et Tendre-sur-Reconnaissance. Cependant comme elle a présupposé que la tendresse qui naît par inclination n'a besoin de rien autre chose pour être ce qu'elle est, Clélie, comme vous le voyez, madame, n'a mis nul village le long des bords de cette rivière qui va si vite qu'on n'a que faire de logement le long de ses rives pour aller de Nouvelle-Amitié à Tendre. Mais, pour aller à Tendre-sur-Estime, il n'en est pas de même, car Clélie a ingénieusement mis autant de villages qu'il y a de petites et de grandes choses qui peuvent contribuer à faire naître par estime cette tendresse dont elle entend parler. En effet vous voyez que de Nouvelle-Amitié on passe à un lieu qu'on appelle Grand Esprit, parce que c'est ce qui commence ordinairement l'estime; ensuite vous voyez ces agréables villages de Jolis Vers, de Billet galant et de Billet doux, qui sont les opérations les plus ordinaires du grand esprit dans les commencements d'une amitié.“

 

 

 

783831-f435a891ae5895546439a474f343bc66.jpg
Madeleine de Scudéry (15 november 1607 – 2 juni 1701)

Boekomslag

 

 

 

 

 

De Nederlandse humanistische dichter Janus Secundus (eigenlijk Jan Everaerts) werd geboren in werd geboren in Den Haag op 15 november 1511. Zie ook mijn blog van 15 november 2009.

 

Uit: De kunst van het zoenen (Vertaald door J.P. Guépin)

 

DE ELFDE KUS Ze zeggen dat we te verfijnde kussen geven, die 't kranig voorgeslacht bepaald niet had geleerd. Zou ik, als om jouw hals mijn grage armen kleven en mij, mijn Licht, jouw kus tot stervens toe blesseert, bezorgd zijn om het kwaad dat mensen van mij zeggen, ik die, 'wie ben ik, waar ben ik', verbijsterd vraag? Neaera hoorde het, ze lachte en verlegde haar handen om mijn nek van boven naar omlaag. Ze gaf een zoen, zo ongelofelijk wellustig als Mars (haar minnaar) nooit van Venus had gekend. 'Vergeet het oordeel' zei ze, 'van die troep maar rustig, alleen mijn rechtbank is in dezen competent.'

 

 

 
783831-35c821fbefa0f6ce0f6dd722b6fa12ee.jpg

Janus Secundus (15 november 1511 - 1536)

 

 

 

 

 

 De Mexicaanse dichter en schrijver José Joaquín Fernández de Lizardi werd geboren in Mexico-stad op 15 november 1776. Zie ook mijn blog van 15 november 2008.

 

Uit: El Periquillo Sarniento

 

 „Nací en México, capital de la América Septentrional, en la Nueva-España. Ningunos elogios serían bastantes en mi boca para dedicarlos a mi cara patria; pero, por serlo, ningunos más sospechosos. Los que la habitan y los extranjeros que la han visto, pueden hacer su panegírico más creíble, pues no tienen el estorbo de la parcialidad, cuyo lente de aumento puede a veces disfrazar los defectos, o poner en grande las ventajas de la patria aun a los mismos naturales; y así, dejando la descripción de México para los curiosos imparciales, digo: que nací en esta rica y populosa ciudad por los años de 1771 a 73 de unos padres no opulentos, pero no constituidos en la miseria; al mismo tiempo que eran de una limpia sangre, la hacían lucir y conocer por su virtud. ¡Oh, si siempre los hijos siguieran constantemente los buenos ejemplos de sus padres!

Luego que nací, después de las lavadas y demás diligencias de aquella hora, mis tías, mis abuelas y otras viejas del antiguo cuño querían amarrarme las manos, y fajarme o liarme como un cohete, alegando que si me las dejaban sueltas, estaba yo propenso a ser muy manilargo de grande, y por último, y como la razón de más peso y el argumento más incontrastable, decían que éste era el modo con que a ellas las habían criado, y que por tanto, era el mejor y el que se debía seguir como más seguro, sin meterse a disputar para nada del asunto; porque los viejos eran en todo más sabios que los del día, y pues ellos amarraban las manos a sus hijos, se debía seguir su ejemplo a ojos cerrados.

     A seguida, sacaron de un canastito una cincha de listón que llamaban faja de dijes, guarnecida con manitas de azabache, el ojo del venado, colmillo de caimán, y otras baratijas de esta clase, dizque para engalanarme con estas reliquias del supersticioso paganismo el mismo día que se había señalado para que en boca de mis padrinos fuera yo a profesar la fe y santa religión de Jesucristo.“

 

 

The Itching Parrot (Vertaald door Katherine Ann Porter) 

 

“I WAS BORN IN MEXICO, capital of Northern America, in New Spain, about the years 1771 to 1773, of parents neither rich nor poverty stricken. At the same time they were of good blood and made it known by their virtue.

 As soon as I was born, after the washings and other business of that hour, my aunts, my grandmothers, and other dames of the old school wished to bind my hands and bundle and wrap me up like a firecracker, alleging that if they left me untied I was apt to scare myself, or be very free with my fists when I grew up; and, as the weightiest reason and the final unanswerable argument, they said they had been brought up in this way and on that account it was the best and should be followed as the surest, without disputing the matter at all, because the old are in everything wiser than the young and, since they had always swaddled their children, their example should be followed with closed eyes. Then they took out of a little basket a piece of ribbon called a relic belt, garnished with jet hands, deer's eye, alligator teeth, and other knickknacks of this kind, intending to adorn me with these relics of superstitious paganism; and this on the very day that had been chosen for me to go to church to profess, through the lips of my godparents, the faith and holy religion of Jesus Christ.“

 

 

 783831-f20410547f13617f27cbdd1ef7a978a7.jpg

José de Lizardi (15 november 1776 - 27 april 1827)

Geschreven door Romenu om 16:07 Reageer op dit bericht

Jan Terlouw

De Nederlandse schrijver, fysicus en voormalig politicus voor Democraten 66 Jan Terlouw werd geboren in Kamperveen op 15 november 1931 Hij groeide op in de Veluwse dorpen Garderen en Wezep, waar zijn vader Gereformeerde Bonds-predikant was. In 1948 begon hij zijn studie wis- en natuurkunde aan de Rijksuniversiteit Utrecht, waarin hij in 1956 zijn doctoraalexamen behaalde. Vervolgens deed hij dertien jaar lang wetenschappelijk onderzoek. Terlouw promoveerde in 1964 op onderzoek naar kernfusie.  In 1970 debuteerde hij met zijn eerste boeken 'Pjotr' en 'Oom Willibrord', en werd hij actief als gemeenteraadslid. In 1971 kwam hij voor de D66 in de Tweede Kamer. Twee jaar. In 1999 werd Terlouw senator in de Eerste Kamer. Terlouw heeft een aantal boeken geschreven; voornamelijk jeugdliteratuur. Zijn boeken zijn talloze malen herdrukt, bekroond, en vertaald in vele talen. De laatste jaren schrijft Terlouw sommige boeken samen met zijn dochter Sanne Terlouw.

 

Uit: Oosterschelde windkracht 10

 

„Henk en Anne, pas getrouwd, wonen voorlopig nog in bij haar ouders, totdat hij zijn diploma behaald heeft. Het is 31 januari 1953. In de loop van de avond wakkert de wind aan, er is storm op zee en in de polders op Overflakkee een Zeeuws eiland, vreest men voor overstromingen. Zullen de dijken het houden ? Henk is samenmet zijn zwager Piet poolshoogte gaan nemen, terwijl de rest van het gezin zijn voorzorgen neemt en naar de zolder verhuist. Op de dijken rijden auto's af en aan om de bedreigde families naar Nieuwe Tonge te brengen, dat hoger gelegen is dan Battenoord.

"Vlug in mijn auto," riep Tegelaar. "Ik draai om en neem jullie mee naar Tonge."

De vrouw en de kinderen stapten in, terwijl Piet en de mannen naar de andere auto liepen om te kijken waarom hij niet wegreed.

"Hij slaat niet aan - te nat," riep de chauffeur. "Help me duwen." Hij kwam er zelf uit en met z'n vieren begonnen ze de auto door het water te duwen. 't Was geen doen. Waar moest dat heen ? Plotseling kwam er een grote waterhoos op hen af en sloeg bruisend over hen heen. Tegelaar verloor zijn evenwicht, gaf een akelige schreeuw, die even de wind overstemde, en werd meegevoerd

door het water.

Nu pas begreep Piet dat zij in levensgevaar verkeerden. Lang had hij niet om zich daar zorgen over te maken. De situatie werd snel slechter. Steeds hogere golven sloegen over de dijk, tegen de auto aan, tegen hen aan. Hij keek om en zag iets afschuwelijks gebeuren. De auto van Tegelaar, waar juist de vrouw met de twee kinderen in waren gestapt, zakte scheef weg omdat er een stuk dijk afbrokkelde, bleef een paar tellen hangen. Een grote golf kwakte ertegenaan. De auto verdween in het woedende water.

"De auto, de andere auto !" schreeuwde Piet.

"Duwen, duwen," riep de chauffeur van de overgebleven wagen. "In godsnaam, duw!"

De man die net zijn vrouw en kinderen had zien omkomen, stond wezenloos voor zich uit te kijken. Met z'n tweeën probeerden ze het nog even. Het ging niet meer.“

 

 

 

1032135-b21a8ca9652f90a24f80d64d9809da0c.jpg
Jan Terlouw (Kamperveen, 15 november 1931)

Geschreven door Romenu om 00:00 Reageer op dit bericht

Astrid Lindgren, P.J. O'Rourke, Jonathan van het Reve, Karla Schneider, Jurga Ivanauskaitė, Fondane Benjamin

De Zweedse schrijfster Astrid Lindgren werd als Astrid Ericsson geboren op 14 november 1907 en groeide op op de boerderij Näs in Vimmerby in Småland. Zie ook mijn blog van 14 november 2006 en ook mijn blog van 14 november 2007 en ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: Jenseits von Bullerbü. Die Lebensgeschichte der Astrid Lindgren (Biografie door Maren Gottschalk)

 

„Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Astrid selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen will. Bisher hatte sich alles einfach so ergeben: „Ich wußte nicht, was ich wollte, das haben andere arrangiert. Ich habe nie selbstbewußt gesagt: das will ich nicht.“i Nun ist sie aber für ihr Kind verantwortlich und die Zeit drängt. Wo kann das Kind zur Welt kommen und wie soll sie es versorgen? Um die Zeit bis zur Geburt möglichst sinnvoll zu nutzen, beschließt Astrieine Sekretärinnenausbildung an der Handelsschule in Stockholm zu absolvieren. Deutsch, Englisch und Französisch hatte sie bereits auf der Schule gelernt, jetzt will sie sich dazu noch Geschäftsenglisch aneignen, schwedische und englische Stenografie und Schre

In einer billigen Pension nimmt sie sich ein möbliertes Zimmer. Hier wohnen auch andere Mädchen vom Land, die wie sie in der Hauptstadt ihr Glück machen wollen. Noch wissen sie nichts von Astrids Schwangerschaft. Die werdende Mutter wird von Tag zu Tag verzweifelter. Bis sie in der Zeitung einen Artikel über die Anwältin und Frauenrechtlerin Eva Andén liest. Astrid nimmt allen Mut zusammen und sucht sie auf: Eva Andén hört sich ihre Geschichte an und ist ziemlich fassungslos: „Immer wieder fragte sie mich: ‚Sind Sie denn wirklich ganz allein mit dieser Sache? Haben Sie überhaupt keinen Menschen, mit dem Sie darüber reden können?‘ – ‚Nein‘, sagte ich und sah sie mit meinem allerblauesten Blick fest an. Sie konnte ja nicht wissen, wie es war: Nur nichts nach außen dringen lassen!“ii

Astrid spricht niemals darüber, wie der Kontakt zu ihren Eltern in dieser Zeit gewesen ist. Haben sie die Tochter in der ersten Zeit mit ein bisschen Geld versorgt? Gab es das Angebot, wenn alles schief geht, nach Hause zu kommen?

Die Anwältin jedenfalls vermittelt Astrid an das Ringhospitalet in Kopenhagen, die einzige Klinik in Skandinavien, in der Neugeborene nicht automatisch registriert und ans Standesamt gemeldet werden. Hier fragt niemand nach dem Namen des Vaters. Man hilft ihr sogar dabei, eine Frau zu finden, bei der Astrid in den Tagen vor der Geburt wohnen kann und die sich auch dazu bereit erklärt, das Kind aufzunehmen. Am 4. Dezember 1926 wird Lars Ericsson, zärtlich Lasse genannt, geboren. Das Mutterglück währt nur kurz, nach zwei Wochen verlässt Astrid Kopenhagen und geht, als ob nichts gewesen wäre, zurück nach Stockholm.“



 

 

 783197-d3d3a0e2543573c07fd39900baac17b8.jpg

Astrid Lindgren (14 november 1907 -  28 januari 2002)

Standbeeld in Vimmerby

 

 

 

 

De Amerikaanse journalist en schrijver P.J. O'Rourke werd geboren op 14 november 1947 in Toledo, Ohio. Zie ook mijn blog van 14 november 2006 en ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: Don't Vote -- It Just Encourages the Bastards

 

„We can survey the arts, where mankind is most blatant in its truths, and find artists taking the broadest liberties. (They are especially free with the use of fate as a plot device.) We can peruse philosophy, where mankind is less truthful, and not hear freedom denied by anything except free thinking. Theology makes sporadic arguments against free will, with which the devout are freely willing to concur. Science is deterministic and its special needs stepsister social science is more so. But people are free to pick and choose among the determinations of science until they find something they like. I give you Al Gore and you can have him. Perhaps there are scientists who make a sound case for the inevitabilities of biology and such. But we don't know what these geniuses are talking about and very likely neither do they. For example, the important biologist Richard Dawkins has written a book, The God Delusion, in which he uses predestinarian atheism to argue that Richard Dawkins is the closest thing to a superior being in the known universe.

The theoretical (as opposed to practical) enemies of freedom are feeble opponents. And we are all but overrun by theoretical allies in freedom's cause. We've got collaborators in the fight for freedom that we don't even want. "The proletarians have nothing to lose but their chains" is the penultimate sentence of the Communist Manifesto. And a creepy echo of it can be heard in the refrain of Kris Kristofferson's "Me and Bobby McGee." Mao announced, "Letting a hundred flowers blossom and a hundred schools of thought contend is the policy ..." Half a million people died in those ellipses.“

 

 

 

 783197-fc503c5c56ab3670fbb474bd34814b1d.jpg

P.J. O'Rourke (Toledo, Ohio,  14 november 1947)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver en columnist Jonathan van het Reve werd geboren op 14 november 1983 in Amsterdam. Zie ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: Slimme jongens, die homo’s (Column in Het Parool)

 

„Met het feest zelf is dus weinig mis, maar dat ernstige, principiële element heeft iets storends. Vooral omdat er zo veel misbruik van wordt gemaakt door bedrijven, belangengroepen en politieke partijen, die met een dansboot proberen om klanten en zieltjes te winnen. Alsof wij allemaal moeten klappen en juichen omdat een bedrijf “het lef heeft” om een fantastisch bedrijfsuitje te combineren met goedkope publiciteit.
    Een absurd hoogtepunt is de recente aankondiging dat er dit jaar ook een hoogbegaafdenboot zal meevaren. Niet omdat hoogbegaafde homo’s hun minder slimme collega’s willen steunen in de strijd om acceptatie, niet om aan te tonen dat ook hoogbegaafden lekker gek kunnen dansen, niet om te laten zien dat ook slimme mensen homo kunnen zijn. Nee, de boot vaart mee om meer aandacht en acceptatie te vragen voor hoogbegaafdheid. Dat blijkt namelijk een taboe te zijn, en dus prima te vergelijken met homoseksualiteit.
    Dick van den Berg, van de belangengroep GAYniaal (slim, die hoofdletters: zo kan iedereen de woordgrap begrijpen): “Voor mij was het ontdekken van mijn hoogbegaafdheid ook een coming out.” Dat heeft hij echt gezegd, want het stond in Het Parool.
(...)


    “Pap, Mam, ik moet jullie iets vertellen. Jullie hadden het misschien al gemerkt aan hoe ik praat, aan de gekke kleren die ik draag en aan het feit dat ik nooit een vriendinnetje heb… maar ik ben dus hoogbegaafd. Ik weet het zelf al sinds mijn veertiende, maar ik heb het jullie nooit durven zeggen. Niet boos worden hoor! Als jullie nog vragen hebben, begrijp ik dat natuurlijk heel goed. Stel ze maar, dan zal ik proberen om ze zo simpel mogelijk te beantwoorden.”
    Wat zou de Koran trouwens van hoogbegaafden vinden?“


 

 783197-1fb0dabb27d66a6bab406f84d646aa0d.jpg

Jonathan van het Reve (Amsterdam, 14 november 1983)

 

 

 

 


De Duitse schrijfster Karla Schneider werd op 14 november 1938 geboren in Dresden. Zie ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: Der Sommer, als ich Filmstar war

 

„Erledigt lehnte ich auf der Holzbank des Personenzugs. Die Haare waren schon wieder halbwegs trocken. Oelsner – »Ölsardine« –, unser Klassenlehrer, hatte verboten, den Bus bis zur Bahnstation zu benutzen.

»Ihr lauft!«

Er gab keinen Grund dafür an, aber es war klar: zur Strafe für gestern Nacht. Die Koffer wenigstens waren abgeholt worden, ein Glück. Aber alles, was zwei Beine hatte, war von Ölsardine gezwungen worden, nach dem Abstieg vom Schullandheim auf dem Simmersberg noch 15 Kilometer zu

marschieren. Eilmarsch. Teils auf der Landstraße, teils auf unbefestigten Fußwegen, bis zum Bahnhof Aibenstock. Und das im strömenden Regen! Natürlich hatte keiner etwas Schirmähnliches bei sich gehabt. Im Juni!

Ich hatte mein Nickytuch vom Hals um den Kopf ge- bunden, aber als das klitschnass war, hatte ich es lieber wieder abgemacht. Im Zug hatte ich das Tuch während der Fahrt aus dem Fenster flattern lassen, damit es schneller trocken würde. Aber Fahrgäste von weiter hinten im Waggon hatten gemeckert, es würde ziehen. Fenster zu, gefälligst! Hier hatte Ölsardine sich der Stimme enthalten; er

hielt viel von frischer kalter Luft.

Noch vier Wochen, dann begannen die großen Ferien. Der primitive Zug stieß einen hin und her, wenn man mal ein bisschen dösen wollte. Mittagszeit vorbei. Und kein Reiseproviant! Wovon denn auch? Wo das Frühstück im Landheim immer so knapp ausgefallen war, dass man hungriger aufstand, als man sich hingesetzt hatte.

Und mit dieser Sparration im Magen hatte es jeden Tag geheißen: raustreten zur Wanderung, Abmarsch! Selten weniger als dreißig Kilometer. Denn Ölsardine mit seinen spitzen nackten Knien in den Wandervogelhosen von vorm Krieg kannte kein Erbarmen. Und erst recht keinen Nur-mal-so-ausruh-Tag.“

 

 

 

783197-614fe23e5104ccc362305335967cdae8.jpg
Karla Schneider (Dresden, 14 november 1938)

Dresden bij avond 

 

 

 


De Litouwse schrijfster Jurga Ivanauskaitė werd geboren in Vilnius op 14 november 1961. Zie ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: Die Regenhexe

 

»Hexe«, murmelte die Alte und schlug mit der flachen Hand auf den blauen Sitz. »Hexe«, wiederholte sie lauter, während sie ihren Korb, in dem mit schmutziger Gaze zugedeckte Küken piepsten, zwischen die Beine stellte. »Hexe...«, kicherte sie und warf dabei der Frau in Rot bohrende Blicke zu.

Der Bus machte schadenfroh einen Ruck und fuhr los.

Die Frau nahm ihre Sonnenbrille ab und spitzte die stark geschminkten Lippen wie zum Kuss. Sie hauchte das dunkle Glas an und rieb es an der roten Seide über ihrer linken Brust. Ein vergebliches Ritual... Deine Bemühungen, provozierend zu lächeln
und dem sengenden Blick der Alten standzuhalten, sind hoffnungslos... Heute, wie schon gestern, wie überhaupt die ganze Zeit, haben sich alle insgeheim gegen dich verschworen!

»Hexe«, zischte die Alte wieder zwischen den Zähnen hervor, wobei sie ihre violette Lippe, über der schwarze Schnauzhärchen prangten, in unangenehmster Weise vorwölbte.

Plötzlich wurde es im Bus gefährlich still. Als ob sie ein geheimes, stummes Kommando vernommen hätten, sahen alle zur Frau in Rot hinüber. Sie war nicht groß gewachsen, von zartem Körperbau, das schwarze Haar trug sie ganz kurz, wie eine tibetische Nonne. Erst bei genauerem Hinsehen geriet man über die musikalische Schönheit ihres Gesichts ins Staunen, die jetzt von einem dichten Schleier aus grauer Verzweiflung und gelber Traurigkeit verhüllt war. Nur wenn man dieses Gesicht zwischen die Hände nähme und sich näher heranbeugte, würde man sehen, dass eines ihrer Augen violett, das andere blau war. Und wenn man es ins Licht drehte, würde man die feinen freudlosen Fältchen in den Winkeln der mit Ocker bedeckten Augenlider und die Klammern von ironischer Bitterkeit bemerken, die den vollen Mund einrahmten. Und doch ist sie noch nicht einmal dreißig.

»Hexe, verdammt noch mal, eine waschechte Hexe...«, sagte die Alte in einem fort und wandte sich an die Mitreisenden, mit den Händen fuchtelnd, mit den Fingern schnippend, als ob sie verschiedenfarbige Lotterielose verteilte, auf denen nur ein einziges Wort stand: »Hexe«.

Die Frau strich sich mit den schmalen Fingern durch das schwarze tibetische Nonnenhaar. Das rechte Augenlid zuckte nervös. Die Feindseligkeit rings umher, vermischt mit dicker Luft und ermüdender Wärme, drang ihr durch Mark und Bein. Die Frau blinzelte ein paar Mal kurz hintereinander und setzte sich die dunkle Brille wieder auf.

 

 

 783197-e8bef9056de29c1ef0a321dbf40db3bd.jpg

Jurga Ivanauskaitė (14 november 1961 - 17 februari 2007)

 

 

 

 

De Roemeens-Franse dichter, toneelschrijver, literair criticus, regisseur en vertaler Fondane Benjamin (eig. Benjamin Wechsler) werd geboren op 14 november 1898 in Iaşi. Het pseudoniem Fondane is te danken aan de naam van een boerderij in de buurt waar hij een deel van zijn jeugd woonde. Nadat hij als Jood was weggestuurd en gedwongen zijn rechtenstudie aan de Universiteit van Iaşi op te geven verliet hij in 19919 zijn geboortestad en werd hij in Boekarest het centrum van een avant-garde groep, waartoe onder andere Marcel Iancu, Max Hermann Maxy, Iosif Ross, Sasa Pana, Ion Vinea, Stefan Roll en Ilarie Voronca behoorden.  In 1923 ging Fondane naar Parijs en schreef hij zijn eerste gedicht in het Frans. In 1927 ontmoette hij Tristan Tzara en interviewde hem voor het magazine Integral, waarvoor hij als redacteur werkte. Fondane verdiende zijn levensonderhoud door te werken bij Paramount Studios, waardoor zijn interesse in film gewekt werd. In 1936 schreef hij het boek voor de Argentijnse film Tararira die hij ook regisseerde. Fondane werd in 1940 na de invasie van Frankrijk door nazi-Duitsland voor het Franse leger opgeroepen. Hij werd gevangen genomen, ontsnapte en werd opnieuw gearresteerd. Na een verblijf in het militair hospitaal van Val-de-Grâce werd hij om gezondheidsredenen vrijgelaten. Fondane begon te werken aan verschillende essays en aan zijn grote project Ulysses. In maart 1944 werd hij weer gearresteerd 1944 en geplaatst bij zijn zus in het kamp van Drancy. Vandaar werd hij gedeporteerd naar Auschwitz, waar hij in oktober in de gaskamers stierf.

 

 

Refus du poème

 

Les filles du chant sont venues :

- " Veux-tu de nous ? Nous sommes nues,

nos lèvres sentent la lavande "...

 

- Je songe aux ravins de Finlande

où dorment des soldats de gel...

 

Les vierges de sel du poème

m'ont dit : - " II est temps qu'on nous aime !

Nous sommes nues sous la peau. "

 

- Je songe aux navires sous l'eau

noyés derrière les vitrines...

Les molles putains de mon songe

me crient : - " Lâche pied et plonge,

que les poissons sont frais et muets ! "

 

- Je songe aux forçats d'Allemagne :

ils sont maigres maigres sous le fouet...

 

Les douces mères du sommeil

me choient : " Couche-toi ! Les orteils

dressés vers la pointe du somme.

La belle-au-bois qui dort dans l'homme

ne se nourrit que de baisers... "

 

- Je songe aux énormes brasiers

qui brûlent autour de la terre...

 

La vieille édentée de la mort

m'a dit : - " Chaque cheval a son mors.

Ton lot sur terre est la mort lente.

Que ça te déplaise ou non, chante !

Nul être n'a droit au merci...

À quoi penses-tu, ombre vague ? "

 

- Ô très chère, je songe à Prague !

Je n'entends pas, je n'entends plus

les prières de ses synagogues...

 

 

 

 783197-2931cfaa114bd49252c98b2e654ab681.jpg

Fondane Benjamin (14 november 1898 - 2e of 03 oktober 1944)



Zie voor nog meer schrijvers van de 14e november ook mijn vorige blog van vandaag.
Geschreven door Romenu om 19:21 Reageer op dit bericht

Eric Malpass, Taha Hussein, Herbert Zand, Jakob Schaffner, Aleardo Aleardi, Adam Oehlenschläger

De Engelse schrijver Eric Lawson Malpass werd geboren op 14 november 1910 in Derby. Hij werd vooral bekend om zijn humoristische en geestige beschrijvingen van het gezinsleven op het platteland, met name dat van zijn schepping, de uitgebreide familie Pentecost. Maar Malpass schreef ook historische fictie, variërend in onderwerp van de late Middeleeuwen tot Edwardiaans Engeland. Malpass werd opgeleid aan de Koning Henry VIII School, Coventry. Hij schreef in zijn vrije tijd en werkte in een bank voordat hij in 1947 medewerker werd van de BBC. Na zijn eerste successen, met name met Morning's at Seven,  richtte hij zich full-time op het schrijven. Malpass vond opmerkelijk enoeg zijn meest toegewijde lezers op het vasteland, met name in Duitsland, waar de meeste van zijn boeken werden vertaald.

 

Uit: The Return of the Moon Man

 

„A. D. 2500.

That was the year they brought the Electric to Pen-y-Craig Farm.

Wonderful it was, when Grandfather Griffiths pressed down the switch, and the great farm kitchen was flooded with light. There was Dai my father, and mother, blinking and grinning in the light, and Electric

Plumber Williams, smug as you please, looking as though he had invented the Electric himself and sent it through the pipes. Only Gran was sad. Tears streaming down her face, she picked up the old paraffin lamp and carried it sadly into the scullery.

That was funny about Gran. She was progressive, and left to herself she would have filled the house with refrigerators and atomic cookers and washers. But Grandfather called these things devil's

inventions, and would have none of them. And yet, when Grandfather at last agreed to the Electric, Gran was in tears. Reaction, Auntie Space-Ship-Repairs Jones said it was.

'Well,' roared Grandfather. 'There's your Electric. But don't think that because you've talked me into this you'll talk me into any more of these devil's inventions. Let no one mention the words space-ship in my presence ever again.' .

That was intended for Gran. In her black clothes she was a rather pathetic-looking little woman, and no match for her fiery husband. But one thing she had always insisted that she wanted; a space-ship; and it had been a source of argument between them for years.

I tell you all this that you may know that we of Pen-y-Craig are not the backward savages that some people would have you believe. We are in touch with modern thought, even though we are apt to cling to the old ways. But what I really remember of those far-off, golden days of 2500 is of how the first Expedition to the Moon set off, and of how it landed in Ten Acre Field, and of the strange events that followed.

Men had been trying to set off for the Moon for years, perhaps for centuries. But you know how it is. Something always happened to stop them. The weather was bad, or someone's auntie died, or there was an eclipse. In the autumn of 2500, however, they were ready at last. . .“

 

 

783195-18af0bec97cff4276023133e71b9cbd6.jpg
Eric Malpass (14 november 1910 - 16 oktober 1996)

 

 

 

 

 

De Egyptische schrijver Taha Hussein werd geboren in Al Minya in Egypte op 14 november 1889. Zie ook mijn blog van 14 november 2006 en ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

Uit: The Stream of Days

 

„An immense number of shoes used to be stolen at the Azhar, and innumerable were the notices posted on the walls round the court announcing the loss of a pair of shoes and calling upon the person who had got hold of them to return them to their owner at such and such a place, or in such and such a section, with the promise of a reward and threats of expulsion to anyone who kept them unlawfully.“

(...)

 

„He felt the conviction of being in his own country, amongst his own people, and lost all sense of isolation, all sadness. His soul blossomed forth, and with every fibre of his being he yearned to discover... well, what? Something he was a stranger to, though he loved it and felt irresistibly drawn towards it—knowledge.“

(...)


“In front of him was a shop which played an important part in his life; it belonged to El-Hagg Firuz, who supplied the neighborhood with most of the necessities of life. In the morning he sold boiled beans, prepared in the usual variety of ways. But El-Hagg Firuz used to boast the special virtues of his beans—and raise their prices accordingly. He had plain beans, beans in fat, beans in butter, beans in every kind of oil...“

 

 

 783195-cf0cb1313ce142b4688368b96ad5bb32.jpg

Taha Hussein (14 november 1889 – 28 oktober 1973)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter, schrijver, essayist en vertaler Herbert Zand werd geboren op 14 november 1923 in Knoppen. Zie ook mijn blog van 14 november 2008.

 

Uit: Einsame Freiheit oder Landleben und Zivilisation

 

"An den Abenden verbrennt Holz in den Herden und Öfen, Lichtschimmer zuckt an den Wänden entlang, auf den Herdplatten braten die Äpfel. Die letzten Geschichtenerzähler – ihre Tradition ist inzwischen ausgestorben – gehen von Haus zu Haus und erzählen, erzählen von Schlachten, Gespenstern, vom Teufel, den sie um die Mitternacht herum auf einsamen Straßen gesehen haben. Sie haben viel erfunden, diese Geschichtenerzähler, aber sie haben auch viel gewusst. Sie konnten sich genau erinnern, was an einem Pfingstsonntag vor siebenundvierzig Jahren geschehen war. Sie erzählten mit einer leicht singenden Stimme, im Tonfall des Rhapsoden. (. . .) Der alte Rhapsode war der Stellvertreter der Toten, der guten und bösen, sie waren es, die den Tonfall seiner Stimme hoben und senkten, in der leicht erregten Vibration seiner Stimme wurde ihre Zeit wieder Gegenwart. Alles personifizierte sich, die Scheite im Ofen bekamen Gesichter, der Schneewind war nicht mehr bloß eine Luftbewegung, sondern ein Wesen, das man mit Namen ansprechen konnte, das Haus hatte seine Geister, die man mit Weihrauch in Pfannen mit glühender Kohle beschwor."

 

 

 

783195-92317ef9ddd5de1d700cab4f882e3341.jpg
Herbert Zand (14 november 1923 – 14 juli 1970)

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Jakob Schaffner werd geboren op 14 november 1875 in Basel. Zie ook mijn blog van 14 november 2008.

 

Uit: Hans Himmelhoch

 

„Verehrter Leser, Sie können dies Buch nicht wohl zur Hand nehmen, ohne daß Sie die Absicht hätten, sich damit zu beschäftigen. In diesem Fall bin ich Ihnen eine Aufmerksamkeit schuldig: ich muß Ihnen in kurzen Worten sagen, was es mit dem Buch und mit Ihnen in Bezug darauf für eine Bewandtnis hat. Um von seiner äußeren Form zu reden, so hat es sie aus leicht verständlichen Gründen in einem Kreis bekommen, dessen Mittelpunkt eine Frau und dessen Inhalt das Universum ist. Sie stehen ebenfalls innerhalb des Kreises. Alle Dinge stehen innerhalb des Kreises. Der Kreis selber ist imaginär. Er wird Sie genau so eng oder so weit umspannen, als Ihr Blick reicht. Ich freilich sehe keinen Kreis mehr; nur Formen und Möglichkeiten. Auch Sie sind für mich eine Form und eine Möglichkeit. Vielleicht komme ich mit Ihnen zu einer Gestaltung. Vielleicht haben Sie schon gestaltet. Vielleicht sind Sie aber alt und unfruchtbar.
Betrachten Sie mich als einen ideellen Aviatiker und dieses Buch als meinen Aeroplan, mit dem ich von der Anziehung des Stoffes loskommen will. Meine Not ist mein Motor. Der Apparat ist vielleicht noch sehr unvollkommen, aber ich muß fliegen, verstehen Sie. Also werde ich fliegen. Ich will über den Stoff aller Grade und über die Werte aller Zeiten herrschen. Ich verlasse Vater und Mutter und hange mir an. Ich kündige feierlich oder im Vorübergehen alle Zugehörigkeiten und Freundschaften, um an ihrer Stelle Herrschaften und Organisationen aufzurichten, in denen ich der Wille und der Sinn bin.“

 

 

 783195-6055617dad069725af5d8ac16310d267.jpg

Jakob Schaffner (14 november 1875 – 25 september 1944)

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichter Aleardo Aleardi werd geboren op 14 november 1812 in Verona. Zie ook mijn blog van 14 november 2006 en ook mijn blog van 14 november 2008 en ook mijn blog van 14 november 2009.

 

 

The Hour of my Youth (Fragment)

 

Ere yet upon the unhappy Arctic lands,
In dying autumn, Erebus descends
With the night's thousand hours, along the verge
Of the horizon, like a fugitive,
Through the long days wanders the weary sun;
And when at last under the wave is quenched
The last gleam of its golden countenance,
Interminable twilight land and sea
Discolors, and the north-wind covers deep
All things in snow, as in their sepulchers
The dead are buried. In the distances
The shock of warring Cyclades of ice
Makes music as of wild and strange lament;
And up in heaven now tardily are lit
The solitary polar star and seven
Lamps of the Bear. And now the warlike race
Of swans gather their hosts upon the breast
Of some far gulf, and, bidding their farewell
To the white cliffs, and slender junipers,
And sea-weed bridal-beds, intone the song
Of parting, and a sad metallic clang
Send through the mists. Upon their southward way
They greet the beryl-tinted icebergs; greet
Flamy volcanoes, and the seething founts
Of Geysers, and the melancholy yellow
Of the Icelandic fields; and, wearying,
Their lily wings amid the boreal lights,
Journey away unto the joyous shores
Of morning.

 

 

 

783195-8f467284ac6a6d34d6a747270a294789.jpg
Aleardo Aleardi (14 november 1812 – 17 juli 1878)

Verona 

 

 

 

 

De Deense dichter en schrijver Adam Gottlob Oehlenschläger werd geboren op 14 november 1779 in Vesterbro, Kopenhagen. Zie ook mijn blog van 14 november 2009.

 

 

Uit: Aladdin

 

„Immer

Soll's über ihn, den armen Knaben, hergehn;

Er ist so jung; mit seinem warmen Blute

Kann man nicht tagelang so auf dem Tische

Die Beine kreuzweis in einander schlingen.              

Mustapha.

Das Pflaster tagelang dagegen treten,

So mit den Armen kreuzweis in einander,

Dazu ist kalt genug das Blut. Hör', Weib —

Morgiane.

Nun, laß es gut seyn! Still! da kommt er ja.

Aladdin (komme). Gott grüß' euch, liebe Eltern!

Mustapha. Warte nur!

Ich will dich gleich begrüßen, Schurke! gleich!

In welcher Straße hast du wieder jetzt

Die Zeit vertrodelt, mit den Gassenbuben?

Aladdin.

Vertrodelt? Keine Zeit hab' ich vertrodelt;

ielmehr, ich habe mit der Zeit gewuchert.

Da habt ihr Geld vom reichen Kaufmann, Vater!

Fur's Kleid! Da! Selbst war er zu Hause nicht;

Weil aber ich nur noch ein Knabe bin,

Hab' ich im Hause freien Zutritt immer;

Und wenn ich komme, lassen mich die Weiber

Nicht wieder los. Du heiliger Prophet,

Wie sind die Mädchen doch ganz allerliebst!

Sie spaßten mit mir, fragten, ob ich auch

Auf meine Profession mich wohl verstände?

Daß ich gewiß der rechte Schneider wäre?

Ich gab zur Antwort: Wenn sie es erlaubten,

So wollt' ich ihnen Allen Maaß schon nehmen.

Dazu nun waren sie geschwind bereit,

Und holten mir Papier und eine Scheere.

Da hättet ihr ein Messen sehen sollen,

Um Arm, um schlanken Leib und vollen Busen.

Ha, Gott! wie schön ist doch das Schneiderhandwerk.              

Mustapha. Ja, ich will dich beschneidern, Taugenichts!

Will dich beschneidern!

(Indem er vom Tische springt, glitscht er und ist nahe daran herunter zu purzeln).“

 

 

 

783195-9a77eace4225a13194b529d9de2e0d05.jpg
Adam Oehlenschläger (14 november 1779 – 20 januari 1850)

Beeld van Julius Schultz in het Søndermarken Park in Frederiksberg

Geschreven door Romenu om 19:12 Reageer op dit bericht

Meer van Romenu

↑ Terug naar de berichten